Mittwoch. 25. Februar 1442 Gietzener Anzeiger Ühr. Oie Botschaft des Führers ieit nicht nur sahen, sondern auch bekämpften. Heute ; oben die Gedanken unserer nationalsozialistischen das Auftreten Gandhis gefördert wurde. Gandhi war während der zwanzig Jahre, die er in Sud- und faschistischen Revolut'on großeundgewal- tige Staat en erobert, und meine Prophezeiung wird ihre Erfüllung finden, daß andere als englandfeindlich waren, sondern im Gegenteil die überzeugtesten Vertreter der englischen Herrschaft, die den „wahren Idealen der liberalen Demokratie" zum Durchbruch verhelfen wollten. Erst die Kämpfe der bengalischen Extremisten, die Vom- benattentate im Jahre 1907 in dieser an Burma angrenzenden Provinz, brachten allmählich jenes Eelement des Gegensatzes zur englischen Herrschaft hinein, das dann entscheidend durch chaft den USA. geradezu oorgeschrieben. In diesem Jahre ist bezeichnenderweise die Verlesung der Abschiedsbotschaft Washingtons unter» lassen roorbep. Die Unterschiede zwischen der klugen Volitik dieses ersten Präsidenten und der irrsinnigen eines unter dem Davidstern stehenden Nachfolgers Roosevelt würden zu offenbar sein. Dafür hat Roosevelt wieder einmal eine „Plauderei am Kamin" gehalten. Wenn Roosevelt nicht mehr zu agen hatte, als was er zum stillen Ergötzen seiner Zuhörer sich^mühsam abrang, dann hätte er eigentlich diese wohl einstudierte Plauderei besser unterlassen, denn kläglicher hat sich selbst Roosevelt nie blan)iert. Und dabei hatte er noch auf die be- ondere Wichtigkeit seiner Ausführungen Hinweisen lassen, er hatte es sich wohl so gedacht, daß in der ganzen Welt die Familien um einen großen Atlas versammelt säßen, um die gewaltigen strategischen Offenbarungen Roosevelts auf den Karten nachzuempfinden. So meinte wenigstens Roosevelt und ließ dabei strategische Betrachtungen von einer Jämmerlichkeit des Niveaus vom Stapel, daß selbst ein amerikanischer Hinterwäldler darüber entrüstet sein mag. Denn wenn A fällt, ist B bedroht, und wenn L bedroht ist, ist auch D in Gefahr — so etwa folgerte Roosevelt, und wenn A und B nicht wären, beständen C und D nicht. Man muß schon sagen, daß solche Schwätzereien doch zu kindisch sind, als daß sie ernst genommen werden könnten. Als Wirtschaftsstratege war Roosevelt ein heilloser Ziffern- phantast, als politischer Stratege hat er ja erlebt, daß seine Illusionen am 8. Dezember, dem Tage der japanischen Kriegserklärung, vollständig zusammenbrachen. Heute möchte er sich als militärischer Stratege ausgeben. Es ist auch danach. Wenn Roosevelt von dem Adler seiner Partei spricht, der sich nicht in eine Schildkröte^ verwandeln dürfe, der hoch flöge und hart zuschlüge, dann möchten wir gern missen: wo schlägt dieser Adler zu, wo fliegt er hoch? Denn bis heute haben die Gegner hart auf ihn geschlagen, sie. haben ihn schwer getroffen, so. daß er nicht hochfliegt, sondern kümmerlich hinter Roosevelt Schutz gesucht hat. Wer hat im Karibiscben Meer und in der Atlantikschlacht zupeschlagen? Roosevelts Flotte ober die deutschen U-Boote, .die noch am Tage der Rooseveltfchen Flunkereien allein acht Schiffe, darunter fünf Tanker, mit 63 000 BRT. zu den Fischen schickten? Und am gleichen Tage haben Japaner die Westküste der USA. beschossen. Der Zermürbungsprozeß gegen Japan, den Roosevelt als das A und O feiner Strategie hinstellt, hat sich gegen die USA. selbst gewendet, und wenn dieser bescheiden gewordene Präsident setzt behauptet, die USA. hätten viel Bo- den verloren, aber sie würden ihn schon wiedererobern, denn schließlich müsse irgendwann einmal die amerikanische Rüstungskapazität der der Gegner überlegen sein, dann wollen wir ihn so weiter stammeln lassen. Wenn Roosevelt fetzt noch die erste Aufgabe darin sieht, eine Produktion auf zu- bauen, dann kann er sich begraben lassen, denn die anderen haben diese Produktion bereit s und sie werden sie immer weiter ausbauen, den Vorsprung also behalten. Damit zerfliefft auch der letzte Versuch Roosevelts, durch eine hypothe- tische Ueberlegenheit der USA -Produktion der Welt ' vorzutäuschen, es werde vielleicht die letzte Schlacht 1 gewinnen. . , i Dieser Krieg ist ja nicht, wie der Weltkrieg, al- i lein auf die Masse Material, sondern auf dem pla- - nenden und vorsorgenden und heroischen Menschen aufgebaut. Und wir glauben, daß Roosevelt in dieser Hinsicht noch allerlei von den Deutschen lernen kann. ben, versenkten deutsche Unterseeboote aus Geleitzügen im Atlantik und vor der ameri- GondertagungdesGtändigen Rates der Dreierpaktmächte. Berlin, 24. Februar. (DNB.) Unter dem Vorsitz des Reichsministers des Auswärtigen von Ribbentrop trat heute der Ständige Rat der Dreierpaktmächte in Berlin zu einer Sondertagung zusammen. An der Tagung nahmen als Vertreter der italienischen Regierung Botschafter Dino Alfieri, als Vertreter der japanischen Regierung Hiroshi Oshima teil. Mit den Vertretern der drei Regierungen waren auch die Leiter der verschiedenen Kommissionen des Dreimächtepaktes zugegen. (92. Jahrgang Nr. 47 Ericketni täglich, außer Sonntags und Feiertags «Beringen: Gießener Familienblärrer Heimat imBild DieLcholle VezugsvkeiS: Monatlich... RM. 1.80 Zustellgebühr ,, -.25 auch bei Nichterscheinen von einzelnen Nummern Uifolgr höherer Gewalt Parteigenossen Adolf Wagner übermitteln lasse, so auf, als ob ich selbst in Eurer Mitte wäre. In meinen Gedanken bin ich in diesen Stunden ohnehin bei Euch! Hauptquartier, den 24. Februar 1942. Gez.: Adolf Hitler. Fast jeder Satz dieser Botschaft, vor allem aber die Feststellung, daß die durch den vorzeitigen und außerordentlich schweren Winter unterbrochene Vernichtung des bolschewistischen Weltfeindes nun vorbereitet werde, und die von unbeirrbarer Zuversicht getragene Versicherung des Führers, daß bieder Der Wehrmachtberichi. DRV. Aus dem Führer Hauptquartier, 24. Februar. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: An verschiedenen Lallen der Ostfront brachten Verbände des Heeres und der Luftwaffe auch gestern feindliche Angriffe zum Scheitern. Kampfverbände der Luftwaffe fetzten die Zerstörung sowjetischer Eisenbahnlinien fort. Hierbei wurden s ü d o st - wärts des Ilmensees mehrere Transportzüge vernichtet und Teilstrecken der Murman - bahn schwer getroffen. Bei Vachlangriffen deutscher Kampffliegerkräfte auf die F e st u n g Sewa- st o p o l entstanden große Brände. In der Zeit vom 20. bis 23. Februar verloren die Sowjets 83 Panzerkampfwagen. In Nordafrika wurden bei Spähtruppunternehmungen einige britische Panzerspähwagen zerstört. Erfolgreiche Luftangriffe richteten fich gegen rückwärtige Verbindungen und motorisierte Kolonnen des Feindes. Deutsche Iäaer schossen ostwärts Sollum vier britische Flugzeuge in Luftkämpfen ab. Auf der Insel Malta wurden Flugplahanlagen und Flakstellungen bei Tag und Nacht mit Bomben belegt. Wie bereits durch Sondermeldung bekannlgege- Uns alten Nationalsozialisten und besonders Euch, meinen ältesten Mitkämpfern und -kämpferinnen, ist diese Gemeinschaft von jüdischem Kapitalismus und Kommunismus nichts Neues. So wie im Innern unseres Landes vor, während und nach dem ersten Weltkrieg, so sind es auch heute nur Juden und immer wieder Juden, die für die Völkerentzweiung verantwortlich gemacht werden müssen. E i n Unterschied besteht aber, wtnn wir den heutigen Weltkampf mit dem Ende des Krieges der Jahre 1914/18 vergleichen. 1919 waren wir Nationalsozialisten ein kleines Häufchen Bekenner, die den internationalen Feind der Mensch- (Nachdruck, auch mit Quellenangabe, verboten.) Bangkok, Ende Februar 1942. Der Besuch des Marschalls Tschiangkaischek in Indien macht ein Geflecht von Beziehungen, Abhängigkeiten, Überschneidungen und eine infolge des japanischen Vormarsches in Burma geschaffene äußerst dringende Notlage sichtbar, Faktoren, die von dem deutschen Leser in ihrer wahren Bedeutung nicht ohne weiteres richtig gewürdigt werden können. Zweifellos handelt es sich zunächst einmal um einem— sicherlich nicht ungeschickten! — Versuch der Briten, die durch die Japaner geschaffenen oder drohenden militärischen Tatsachen gegenüber dem indischen Kongreß auszuspielen, um den „Japanerschreck" zu weitgehenden Zugeständnissen im Hinbl'ck auf die vielseitigen Kriegsanstrenaungen Indiens zu benutzen. Sodann dürfte auf Seiten der Briten die nicht zu unterschätzende Ueberlegung eine Rolle' gespielt haben, wie man Marschall Tschiangkaischek bei der Stange halten kann, auch bann, wenn die Burma-Route in nabe bevorstehender Zeit völlig abgeschnitten fein sollte. Bekanntlich hat Tschiangkaischek durch seinen Beauftragten in Washington bereits unmißverständlich damit gedroht, den Widerstand gegen Japan aufzugeben, als die Yankees die finanzielle Notlage Tfchungk'ngs zu einem Erpressungsmanöver großen Stils ausnutzen wollten. Es handelte sich damals um nichts geringeres als um die Uebertragung der Ts chungking-Wehrmacht in die Hände der nordameritanilchen Großsinanz! Mar- Kampf nicht anders enden werde rote das eigene wunderbare Ringen um die Macht im Deutschen Reich, nämlich mit dem Siege, löste tosenden Jubel aus. Als der Gauleiter dann der Parteigenossen K e r r 1, Hofmann und Dr. Todt gedenkt, die der Schnitter Tod aus diesem Kreise genommen hat, sowie der Männer aus der Alten Garde, die in diesem Kriege als Nationalsozialisten ihr Blut für Führer und Volk gegeben haben, erheben sich die Versammelten zu ehrerüiem Gedenken von ihren Plätzen. Dann spricht der Gauleiter zum Erinnerungstag der nationalsozialistischen Idee und gibt der unbedingten Zuversicht des deutschen Volkes bewegten Ausdruck. Er entbietet in seiner Rede im Namen der Alten Garde dem geliebten Führer die heißesten Grüße und Wünsche in sein Hauptquartier. Mit einem begeisterten Appell zu weiterem opferbereiten Einsatz und mit den Liedern der Natton klingt die Feierstunde aus. Annahme von Anzeigen für die Mittaasnummer bis 8'/, Uhr desVormittagS Anzeraen-Preiie: Anzeigenteil 7 Nvf. te mm bei 22 mm Zeilenbreite, Tertteil 50 Rvf. je mm bei 70 mm Zeilenbreite Nachlässe: Wiederholung MalftaffeU AbschlüsseMengenstaffel B Platzvorschrift (vorherige Vereinbarung) 25*7» meut hh % bens-aufgabe machen. Neben dem gealterten Gandhi spielt aber der gegenwärtige - Leiter der Kongreßpartei, eben Nehm, eine wichtige Rolle. Nehm bekennt selbst in seiner'Autobiographie, daß alle seine Neigungen (abseits der politischen Ebene) für England und das englische Volk sprachen und er fast wider seinen Willen zum kompromißlosen Widersacher der englischen Herrschaft in Indien ge- worden sei. Politisch radikaler als sein bedeutender Vater, neigte Nehm schon frühzeitig zum Kommunismus. Seine Einstellung zpm national» sozialistischen Deutschland wie zum faschistischen Italien und zum japanisch-chinesischen Krieg ist die des intellektuellen „Antifaschisten", der einmal in Gandhis religiösen Bindungen ein Grund übel der indischen Politik erblickt, zum anderen den britischen Imperialismus verurteilt, aber auch kein Verständnis für dis japanischen Ziel- aufbrmgen kann. schall Tschiangkaischek sollte für das USA-Gold seine Truppen als Söldner an Washington, also an Wallstreet, ausliefern, um die Politik der Ausbeutung Chinas durch die SUA. sicherzustellen. Nun hat Tschiangkaischek nicht weniger als fünf Unterredungen mit Jawaharlal Nehm — dle Bezeichnung Pandit ist in diesem Falle em reiner । Höflichkeitstitel und bezeichnet eigentlich einen Sanskrit-Gelehrten! — gehabt, und er hat sich außerdem mit Ghandi in Kalkuatta getroffen, also der Hauptstadt jener Provinz, die stets am unruhigsten war, weil sie die aktivsten Elemente des Unabhängigkeitskampfes gegen England stellte. Nach vorliegenden Meldungen handelte es sich bet diesen Besprechungen einmal um die brennende Frage der Kriegsmateriallie f e r u n g f u r China, sodann aber auch um gewisse Probleme der beiderseitigen Außenpoltik, wobei der Wunsch, Zugeständnisse von den „Bundesgenossen" England in Richtung der Gewährung des Dominien st atus auf feiten der Kongrehpartei und der Zollfreiheit auf feiten Tschung- kings im Vordergrund gestanden haben dürften. Die Rolle, die der Nationalistenführer Jawaharlal Nehm bei diesen Unterredungen gespielt hat. wird nur verständlich, wenn man die augenblickliche Struktur der Kongreßpartei und die verschiedenen politischen Strömungen in Indien kennt. Die Grün- düng der Indischen Kongreßpartei vollzog sich im Jahre 1885 unter maßgeblicher Mitwirkung einiger liberaler Engländer, wie die Begründer auch alles eitere sowjetische Angriffe gescheitert. Sowjets verloren 83 Pauzerkampswagen. - Brände in der Festung Sewastopol. Neuer großer Erfolg unserer !l-Boote. afrika für die Besserstellung der Inder kämpfte, zu einem Politiker herangereift, dessen Handlungen in erster Linie religiös bestimmt sind und die -Belebung und Vertiefung des Hinduismus sich zu einer Le- durch diesen Krieg nicht die arische Menschheit vernichtet, sondern der Iude ausgerottet werden wird. Was Immer auch der Kampf mit sich bringen, oder wie lange er dauern mag, dies wird fein endgültiges Ergebnis fein. Und dann erst, nach der Beseitigung dieser Parasiten, wird über die leidende Welt eine lange Zeit der Völkerverständigung und damit des wahren Friedens kommen. Ich bin daher heute mehr denn je im Geiste bei Euch, meine alten Nationalsozialisten und Nationalsozialistinnen. Denn Ihr wart schon meine Anhänger, als genau so wie jetzt Nationalsozialist sein nur Opfer bringen hieß. Ich bin aber an diesem Tage auch persönlich noch mehr durchdrungen von der unbeirrbaren Zuversicht und dem heiligen Glauben, daß der gewaltige Kampf, in dem wir heute stehen, und der damals, am 24. Februar 1920, aus diesem Saale, in dem Ihr jetzt versammelt seid, seinen Anfang nahm, nicht anders enden kann und nicht anders enden wird, wie unser eigenes wunderbares Ringen um die Macht im Deutschen Reich. So wie in den damaligen langen Jahren die Vorsehung unseren Kampf gesegnet hat, so wird sie ihn uns jetzt endgulttg gewinnen lassen. . Was damals ein Parteiprogramm war, sind heute schon die Thesen einer neuen und besser werdenden Welt. Nehmt daher' meine Grüße, die ich durch den ’^iber, jAs $e’S eben. Id. !etn 6eutiQeil ."MC 1" W" Ser. 28 unb "«-bl. Sä "Q Parteigenossen unb Parteigenossinnen! Zum ersten Male seit vielen Jahren ist es mir nicht möglich, am Erinnerungstage meiner ältesten Mitkämpfer teilzunehmen. Ich kann aber das Hauptquartier nicht gerade in der Zeit verlassen, m der sich ein Winter seinem Ende nähert, von dem unsere Gegner alles erhofft haben. Vom Juni bis Oktober 1941 sind die deutschen Armeen mehr als 1000 Kilometer in das Reich des Feindes vorgestoßen, der die Absicht hatte, unser Volk und unsere Heimat endgültig zu vernichten. Dieser Winter — wie er seit mehr als 100 Jahren noch nicht da war — hat uns schon Ende November 1941 überfallen. Schnee unb Frost brachten damit den in der Geschichte einmaligen Siegeskauf der deutschen Wehrmacht vorübergehend zum Stehen. Nun hofften unsere Gegner, der deutschen Armee bas Schicksal des napoleonischen Rück- z u g e s zufügen zu können. Dieser Versuch ist jämmerlich gescheitert. Gescheitert vor allem an der Tapferkeit unb dem Opferwillen unserer einmaligen Männer, bie Seite an Seite mit unseren Verbündeten ben eisigen Stürmen der Monate Dezember, Januar und Februar ebenso hart stand-- gehalten haben, wie sie vorher in der Gluthitze des Juni, Juli, August und September chre unvergänglichen Siege erfochten. Nun, da die schwerste Kälte gebrachen ist, in der Krim unb im Süden Rußlands der Schnee bereits zu -tauen anfängt, ist es mir nicht möglich, meinen Platz zu verlassen, indem die Vorbereitungen getroffen werden für die endgültige Auseinandersetzung und Abrechnung mit jener Verschwörung, die von den Bankhäusern der plutokratischen Welt bis in die Gewölbe des Kremls das gleiche Ziel verfolgt: Ausrottung der arischen Völker und Menschen. i ih» hüÄ '«f. 5 ftniuS fuhnj? ", ^6 Reite' .60 W lieder;^ xe Wirklichkeit, der Karl May Gestalt gegeben hat, eine Welt, wie sie das Herz der Jugend begeistert. „Chief Big Snake", die „Große Schlange", traf das Rechte mit feinen Worten am Grabe Karl Mays in Radebeul: „Du hast unserem sterbenden Volks im Herzen der Jugend aller Nationen ein bleibendes Denkmal errichtet." Nehm kämpft also nicht gegen England oder das englische Volk, sondern gegen das britische Ausbeutersystem und mochte an seiner Stelle so etwas wie eine kommunistische Bodenreform durch dle Schaffung von Staatsgütern einführen. Es ist klar, daß England sich diese Strömungen jetzt sehr geschickt zunutze macht. Die Briten sehen in der Förderung bolschewistisch a n ’ hauchter innenpolitischer Plane dieses Kongrehflügels eine Chance, gewisse andere unbequeme Fragen beiseite schieben zu können, wooei allerdings auf den „Forward Block" des Gegners Nehrus hingewiesen werden muß. Es ist das Subhas Chandra Bose, der Nehrus These, daß die Welt heute zwischen Kommunismus oder Faschismus zu wählen habe — wobei sich Nehm völlig für den Kommunismus entschieden hat — ablehnt und für Indien eine eigenständige politische Lebensform fordert, wobei ihm eine autoritäre Synthese zwischen Kommunismus und Faschismus vorschwebt, die er „Samyavada" nennt, was^ wörtlich so viel wie Gleichheitslehre heißt. Die Briten hatten selbstverständlich sofort erkannt, daß in Bose der gefährlichere Gegner entstanden war, zumal Bose bereits 1939 den Jubelruf tat: „Die tönernen Füße des britischen Reiches sind bloßgelegt worden!" Er, der 1938 auf dem Präsidentenstuhl des Kongresses saß, wurde im Juli 1940-verhaftet, erzwang aber im Januar 1941 durch einen Hungerstreik seine Entlassung und ist seitdem verschwunden ... Dadurch, daß England den zu Kompromissen geneigteren Nehm so stark in den Vordergrund schiebt und im übrigen vor allem im Mutterlande alles tut, um den Bolschewismus heimisch zu machen, ist die Linie ziemlich klar: Indien soll für die „Segnungen" kommunistischer Reformen weitgehende Zugeständnisse auf dem Gebiet der Kriegslieferungen an Tschungking machen. Indien ein brennendes Problem. S t o ck h o l m, 24. Febr. (Europapreß.) Der Londoner Korrespondent von „Stockholms Tidnlngen" schreibt, das Problem der Stellung Indiens innerhalb des brittschen Empire werde immer brennender. Binnen kurzem würden große Entscheidungen getroffen werden. Die Ansicht vieler in London sei, daß kein Angebot an Indien zu teuer märe, falls es dazu führe, daß das indische Volk den Krieg gegen Japan und den Nationalsozialismus zu feiner eigenen Angelegenheit mache und alle Kräfte mobilisiere. Zwischen Indien und Burma wurde der telegraphische Verkehr abgebrochen, wie dort nach einer Meldung aus Bombay am Dienstag amtlich bekanntgegeben worden ist. In Zukunft müssen Telegramme von Kalkutta aus mit der Post weiterversandt werden. Ein Rücktritt als Protestkundgebung. G e n f, 24. Febr. (DNB.) Sir Douglas Hacklng, der Präsident 'der britischen Konservativen Partei, ist nach in Genf eingetroffenen Nachrichten von feinem Amt z u r ü ck g e t r e t e n. In britischen politischen Kreisen zeigt man sich über diesen Entschluß des Vorsitzenden der Konservativen Partei sehr überrascht und läßt durchblicken, daß er zweifellos mit den letzten vorgenommenen Aende- rungen im britischen Kabinett zusammenhängt und daß man wohl nicht fehlgehe, ihn als einen P r o - test konservativer Kreise gegen Churchills bolf-chewistischen Kurs in der britischen Po- litik anzusehen. Lord Beaverbrvok hat, wie aus London ge« Australien, Neuseeland, Sowjetrußland und Großbritannien. Wenn diese Verbindungslinien nicht aufrechterhalten würden, dann könnten, so phantasierte er fröhlich darauflos, die Japaner nach Afrika und dem Nahen Osten und die bösen Deutschen nach Südamerika (natürlich!) marschieren. „Bevor uns« der Strom unserer Hilfsquellen eine klare Überlegenheit gibt, müssen wir weiterhin", so hörte man dann, „unsere Feinde zu jeder Zeit und überall dort treffen, wo wir sie finden." Wozu der Wahrheit gemäß doch festgestellt wer-, den muß, daß es die Deutschen und die I a - paner sind, welche die Vereinigten Staaten überall dort schlagen, wo sie wollen. Beweise gibt es genug: Hawai, die Philippinen, die großen Erfolge der deutscheü U-Boote. Wie zur Illustration hat zur selben Stunde, als Roosevelt sprach, ein japanisches U-Boot an der Küste von Kalifornien zum ersten Male eine militärische Einlage auf dem ame- -rikanischen Festland beschossen. Weiter erzählte der amerikanische Präsident allen Ernstes, die Ozeane seien „keine Einbahnstraßen", weil die Schiffe nämlich wieder zurückfahren müßten. Die Konttolle der Schiffsrouten setze die Ver- Du n Mortftfcu A HS1® JWam in S? in der «° K, b 1 d'ch * StWi i > WA. Ä1 «&!• Ma'I n "eben Wassergarageu für unsere U-Boote. Von der Organisation Todt sind an der Atl-antik- küste gewaltige Wassergaragen für unsere U-Boote geschaffen worden. Eben läuft ein U-Boot in die aus meterdicken Betonwänden und -decken errichteten U-Boot-Unterstände ein. Die riesigen Wasserboxen bieten selbst gegen die Bomben schwersten Kalibers sicheren Schutz. (PK.-Kriegsberichter Schlemmer. sSch» *Äotst; t< # Mults" s' fiiii“60« 2 fr? um* tan> 1 M V ini» Ladeliste ii i I viel' habe W® arÖf K bisher 9IU o GM**" sfr* «SS itieuh*105, Sie jc loliiA SR* mtterW’A Set N‘b(rn jollaniilS , Japan# j Gegend von « Poeton, w D-chch trägem beste chwaders, Jnselgebl, Melduny Der Luftwaffe v e i kommenden w japanische Lu den. Stark« Luftwaffe an und fügtet daß die Schis ihren Auftrag Militärische Java wurde Wellen japani Flugplatz sind Flakstellungen Aus -er Stadt Gießen 0er richtige Weg. sind im (Nachdruck verboten.) 24. Fortsetzung. Aus aller Wett. August von parfeval gestorben. auf einen späteren Termin verschoben werden, da der Künstler besonderer Umstände halber verhin- dorfer Welt zerstörte, wie mit Messern auf ihr Herz Riemchen machte rasch Tee und setzte sich zu ihr und leistete ihr plaudernd Gesellschaft, und da brachen dann stürmisch alle Klagen los, deren Flut sich solange in ihr hochgestaut hatte! Ulla sagte dies und das Tröstliche, Ermutigende; aber im Grunde wußte sie keinen Trost, sie war selber trostlos; und nun doppelt, da sie nicht nur zu spät kam, um noch etwas zu retten, sondern auch sehen mutzte, daß, der Vater bereits ihre ganze Jugendwelt zerschlagen hatte. Aber als sie schließlich sagte, daß sie morgen wegreise und nicht mehr wiederkehre, schüttelte Riemchen heftig den Kopf mit dem spärlichen grauen Haar: „Meinst du denn, ich bleibe, Ullachen? I wo! Ich geh' auch fort. Ich geh 'nach Bunzlau zu meiner verheirateten Schwester. Das hab' ich mir fest vorgenommen; zum ersten März geh' ich. Und Fabian, da kannst du Gift drauf nehmen, der bleibt auch nicht —" .,, Ulla konnte und mochte ihr nicht widerraten. Sie verstand so gut das schlichte, einfache Gefühl, das aus dieser Empörung der getreuen Seele sprach. Was sollten auch diese beiden Jnventarstucke der alten Lappersdorfer Welt in der neuen, die so gründlich anders sein würde. Den Abend über packte sie ihre Sachen, machte alles fertig zum Versand nach Dresden. Fabian konnte sie am andern Tage zur Bahn schaffen. Als sie am nächsten Morgen erwachte, war das Zimmer so kahl, daß sie, traumverwirrt, gar nicht wußte, wo sie sich befand. Aber das Pochen der zerstörenden Hämmer nebenan, in den verwaisten Räumen der Mutter, rief sie rasch in die Wirklichkeit zurück. < Rach dem Frühstück bat sie Riemchen um den Schlüssel zur Gruftkapelle draußen im Park; sie mochte von der Jugendheimat nicht scheiden, ohne noch einmal an Mutters Grab gestanden zu haben. Aber Riemchen schüttelte den Kopf: den Schlussel hatte der Vater im Schreibtisch, und das Herren- Der weit übet Deutschlands Grenzen hinaus bekannte Konstrukteur des halbstarren Luftschiffes und Wissenschaftler Major z. D. Professor Dr.-Jng. e. h. August von P a r s e v a l, der vor knapp drei Wochen sein 81. Lebensjahr vollendete, ist am Sonntag in Berlin einem Herzschlag erlegen. (Scherl-Bilderdienst-M.) bewahren, ist..... -----------_v sparen uns manche Aufregung, manche überflüssige Arbeit und vor allem Zeit und Nerven. Deshalb beim TÜintetspeti Sprödes Gesicht und aufgesprungene Hände verhütet man mit NIVEA-CREME. Nivea ist knapp; was es gibt, soll vielen zugute kommen. Sei sparsam damit! Der feurige Ofen Roman von Hans von Hülsen mit diesem Menst unseren Soldaten im Kampf um Deutschlands Freiheit mit besten Kräften würdig zur Seite steht. Allen Volksgenossen sei deshalb ans Herz gelegt, am Samstag und Sonntag viele Porzellanvögel zu Gunsten des Kriegs-Winterhilfs- wertes zu erwerben. Neuregelung des Branniweinverkaufs in Hessen. Der Reichsstatthalter in Hessen und das Landesernährungsamt geben bekannt, daß zum Bezug von Trinkbranntwein im Gebiet des Landesernährungs. amtes Hessen nur die von den Ernährungsämtern an die oersorgungsberechtigte Bevölkerung ausae. getanen Bezugsausweise für Trinkbranntwein berechtigen. Der Bezugsausweis gilt nur innerhalb des Gebietes des Landesernährungsamtes Hessen. Versorgungsberechtigt sind männliche Personen, die 1. vor dem 1. März 1924 geboren sind, 2. im Gebiet des Lantasernährungsamtes Hessen ihre Lebensmittelkarten empfangen oder daselbst in Gemeinschaftsverpflegung außerhalb der Wehrmacht stehen, und 3. am 1. März 1942 im Besitz einer auf ihren Namen lautenden zur Zeit gültigen Reichs- fei (entarte sind. Die Ernährungsämter geben die auf den Bezugsausweis abzugebende Menge an Trinkbranntwein bekannt. Der Einzelhandel darf Trinkbranntwein nur im Rahmen dieser von den Ernährungsämtern befanntgegebenen Mengen abgetan. Die Vorschriften gelten nicht für Obsttrink- branntwein sowie für den Ausschank von Trinkbranntwein jeder Art in Gaststätten. Diese Anordnung tritt am 1. März 1942 in Kraft. Gloria-pa'ast: »Jenny und der Herr im Fracks Was sprach ihr Herz? Ganz laut das eine: daß der Onkel sichtlich Wohlgefallen an Wulslam gefunden hatte! Und das beglückte doppelt — denn es war sehr, sehr viel bei einem jo skeptischen Manne, der mit unbestechlichem Auge durch Menschen und Ereignisse hindurchsah! „Tüchtiger Junge", hatte Strakonitz gesagt, am Samstag spät, nachdem Wulflam in sein Hotel gefahren war, kurz bevor man in der Loschwitzer Villa zu Bette ging: „Verschlossen, wie eben diese pommerschen Dickschädel sind. Klein-Ulla täuscht sich über ihn. Wollen wir ihn zu dieser kleinen, ungefährlichen Operation, die jeder Star spielend besteht,, in die Klinik nehmen?" Am Sonntagmittag hatte >er Onkel einen deutlichen Beweis seines Wohlwollens gegeben: er hatte sie und Wulflam zum Essen auf den Weißen Hirsch gefahren. Und diese Mahlzeit, im Sonnenlicht hoch über Stadt und Strom, war für Ulla geradezu belustigend gewesen, denn die Tischunterhaltung zwischen Strakonitz und dem „jungen Kollegen" hatte die Form eines medizinischen Examens angenommen, nicht über Einzelheiten natürlich, sondern über die große Grundfrage nach der Stellung des Arztes zum Kranken, nach seiner Aufgabe, nach seiner Wirkung über die Krankheit hinaus; als sichtbares Zeichen, daß der Prüfling bestanden, hatte der Onkel ihm beim Kaffee eine von seinen ganz großen, ganz schwarzen Zigarren offeriert — vergeblich, denn Wulflam rauchte nicht. Und abends dann das klingende Wunder des Rosenkavaliers ... Ullg sah beglückten Herzens, wie diese anderthalb gemeinsamen Tage genügt hatten, um den harten Kern van Wulflams Wesen aufzubrechen. Da er hun neben ihr im Abteil saß, war er ganz anders Zwei frohe Stunden bei Wilhelm Dusch Im großen Hörsaal der Ludwigs-Universität fand als letzter der Vorträge, die die Stadtverwaltung in Verbindung mit der DAF. in diesem Winter für ihre Gesolgschaftsmitalieder veranstaltete, ein Vortrag über Wilhelm Busch statt. Der bekannte Vor- ttagskünstler Emil Kühne (Berlin) gab nach einleitenden Worten über den niedersächsischen Dichter Wilhelm Busch Proben aus den verschiedenen Werken des Humoristen.' Die schöne Auswahl leitete Emil Kühne mit der Selbstbiographie von Wilhelm Busch öin. Dann brachte er Vorreden zu Buschs Bildergeschichten und einiges aus der Welt der kleinen zimmer war zugefperrt. So ging sie in ihren Russenstiefeln durch den knietiefen Schnee und stand eine Weile vor der Tür, durch die blauen und gelben Scheiben des Fensters niederblickend auf die Steinplatten, unter denen die Großeltern schliefen und die Mutter. Auf dem Grabe der Mutter lag ein verwelkter Kranz, sie hatte ihn selber hingelegt, am Todestag, ersten Oktober, während der Vater in München gewesen — Als sie, nicht viel später, gerade das Haus verlassen wollte, um ins Dorf zu gehen, fuhr vor dem Portal ein Auto an. Sie erkannte Abtag sofort an den Fischaugen — diesen unvergeßlichen Augen! Gern wäre sie ihm ausgewichen, aber es war nicht möglich, er hatte sie schon entdeckt und kam auf sie zu. „Papa ist verreist —", sagte sie gleich, um das unvermeidlich gewordene Gespräch kurz zu halten. Verreist? — Bedauerlich! — Ich wollte mit ihm in den Wald, um über die Holzlieferungen äu verhandeln. Wir hatten es halb und halb verabredet." „Forstmeister Koch vielleicht? Er ist zuständig —" „Wann kommt der Herr Baron wieder?" Ulla zuckte die Achseln. Sie machte keine Miene, ihn ins Haus zu bitten. . „Ich höre, Herr Direktor, sagte sie. die Klmke m der Hand: „Sie haben die ganze Belegschaft der Sophienau entlassen?" Jetzt hob Abbeg die Schultern und ließ sie fallen: „Tut mir gewiß leid, Baronesse. Man ist ja auch kein Unmensch. Aber die Hütte ist einstweilen stillgelegt; wir müssen sie gründlich umbauen, um überhaupt rationell produzieren zu können. Man kann nicht die Belegschaft einer stillgelegten Hütte bezahlen. Nee, solch' ein Luxus is nid)!" „Und wenn die Oefen wieder brennen? Dann werden Sie die Leute wieder einstellen, nicht wahr? Es sind welche darunter, die unserem Hause vierzig Jahre und länger gedient haben. Ich bitte Sie darum." (Fortsetzung folgt.) Kranze nieder. Der Gauleiter von Berlin, Reichs« Minister Dr. G o e b b e l s, ließ durch Kreisleiter Reinicke ebenfalls einen Kranz niederlegen. Am Grabe standen die Fahne und das Feldzeichen Horst Wessels. SA.-Führer hielten Ehrenwache. Nack) einem Besuch des Sterbezimmers im Horst-Wessel- Krankenhaus legte der Stabschef im Ehrenmal Unter den Linden einen Kranz nieder im Gedenken an alle Helden, die im Kampf für Deutschlands Freiheit und Größe ihr Leben gaben. ♦ Die gestrige Verhandlung im Prozeß von Riom mutzte vertagt werden. Wix verlautet, ist Daladier plötzlich erkrankt und nicht vernehmungsfähig. Gautagung des preffepolitifchen Apparates der Partei. NSG. Das Gaupresseamt Hessen-Nassau führte im Adolf-Hitler-Haus zu Frankfurt a. M. eine Gau- pressetagung durch, an der die Kreispresseamtsleiter sowie die Pressereferenten der Gliederungen und angeschloss-nen Verbände der NSDAP, teilnahmen. Der Vertreter des Gaupresseamtsleiters, Gauhaupt- fteüenleiter Engemann, eröffnete die Tagung und vermittelte den Anwesenden entsprechend den EErfordernissen aktueller Tagesfragen auf dem Gebiete der Pressepolitik die notwendige Ausrichtung. Derlagsdirektor Konrad Goebbels nahm in einem ausführlichen und aufschlußreichen Referat zu der Gestaltung der Tagespresse während des Krieges Stellung und beleuchtete diese Ausgabe im wesentlichen aus dem verlagstechnischen und verlags- wirtschafllichen Blickwinkel. Kreispresseamtsleiter S ch w e i ck a r t gab in einem lebendigen Vortrag wichtige Hinweise bezüglich der laufenden Betreuung der Lazarette mit Zeitungen. Eine lebhafte Aussprache, in der noch offene Fragen aus der Presse- polittk geklärt wurden, beschloß die Tagung. Die Sprechstunde des Kreisleiters findet am Donnerstag, 26. Februar 1942, nachmittags von 15 bis 17 Uhr in Gießen statt. Gute Zusammenarbeit zwischen NS.-zrauenschast und SA. NSG. Schon in der Kampfzeit waren die Mitglieder der NS.-Frauenschast die stets bereiten Helfer jedes SA.-Mannes. Wo es galt, die Familie eines SA.-Manües zu unterstützen, da fanden sich nationalsozialistische Frauen helfend ein. Diese gute Kameradschaft mit den Gliederungen der Partei ist bis zum heutigen Tage unverändert geblieben. Sie findet jetzt einen neuen Ausdruck in dem Abkommen der Gaufrauenschaftsleitung mit den für unser Gaugebiet zuständigen SA.-Gruppen. Danach nimmt sich die NS.-Frauenschast besonders der Hinterbliebenen Familien gefallener SA.-Männer an und sorgt dafür, daß in wirtschaftlichen Nöten geholfen wird. Wo es notwendig ist, wird auch die Nachbarschaftshilfe eingeschaltet. Vor allen Dingen soll den Hinterbliebenen das Gefühl vermittelt werden, daß die Gliederungen der Partei auch weiterhin kameradschaftlich neben ihnen stehen. Oie 6. Heichsstraßensammlung. SA., ff, NSSS., NSM., 71SKOV. sammeln. Männer der SA., der ff, des NSKK., NSFK. und der Ehrenabteilung der NSKOD. werden am kommenden Samstag und Sonntag zur 6. Reichsstraßensammlung des Kriegs-Winterhilfswerks eingesetzt. In diesem Jahre sind es Abzeichen aus Porzellan, einheimische Vögel darstellend, Die zum Verkauf kommen. Vom heuttgen Mittwoch ab werden die Abzeichen in den Schaufenstern verschiedener Gießener Geschäfte ausgestellt sein. Die an der Sammlung beteiligten Gliederungen werden auch besondere Veranstaltungen durchführen. So wird für Jung und Alt Reitgelegenheit gegeben sein, bei ungünstiger Witterung im Reitstall der SA. (Brandplatz), bei gutem Wetter an der Plock- straße. Stadtrundfahrten sind ebenso vorgesehen wie Preisschießen an zwei Stellen der Stadt. Wertvolle Preise winken den besten Schützern Die Preise sind im Schaufenster der Kd>F>Geschäftsstelle im Selters- meg ausgestellt. Der SA.-Musikzug wird am Samstag um 15 Uhr am Kreuzplatz und um 16 Uhr am Setterstor Standkonzerte geben. Auch diesmal muß es wieder gelingen, die Sammlung zu einem vollen Erfolg zu gestalten. Dabei kann und wird die Opferfreudigkeit aller Volksge- nassen sich erneut bewähren, damit die Heimat auch sollen wir die Geschehnisse an uns herankommen lassen. Wir sollen auch nicht unerfüllbare Wünsche äußern und unsere Ansprüche zu hoch stellen, sonst erleben wir Enttäuschungen. Auch jetzt im Kriege können wir manche Bekannten beruhigen, wenn sie sich über irgendeine Erscheinung beklagen, wenn ihnen mal das und dann wieder dies fehlt. Es gibt viele Sachen, die zum Leben nicht unbedingt nötig sind. Schön wäre es freilich, wenn wir sie hätten, aber im Hinblick auf die Opfer, die unsere Soldaten bringen, sind es doch nur Kleinigkeiten. Wir wollen sie gern entbehren und immer wieder sagen: Das ist nicht nötig! Ein gewisser Gleichmut kann also viel helfen, und er ist überall da angebracht, wo es gilt, sich mit etwas Unabwendbarem abzufinden. Wir verzichten gern auf Annehmlichkeiten, wenn wir wissen, daß unser Verzicht der Volksgemeinschaft zugute kommt. Anders wird die Sache aber, wenn es sich um uns selbst handelt. Da darf es das Wort: „Das ist nicht nötig!" nicht geben. Unsere Lebenshaltung, unsere Einstellung zu unfern Mitmenschen, zu unserer Pflicht, zu unserer Arbeit darf sich nicht mit Halbheiten ab geb en, da ist eben alles nötig. In der jetzigen Zeit heißt es, auf das Ganze zielen, nichts versäumen in seiner Arbeit. Genau so muß unser Verhalten zu den Volksgenossen sein. Auch hier darf es weder Gleichgültigkeit, noch Nachlässigkeit geben. Sorgsam wollen wir darüber wachen, daß wir korrekt und höflich im Verkehr mit unfern Volksgenossen sind. Wir dürfen uns da niemals auch das geringste vorwerfen. Wie oft haben wir schon — wenn es zu spät war — oitter bereut, daß wir aus Gleichgültigkeit irgend etwas unterlassen haben. Gegen uns selbst müssen wir streng fein. Wir dürfen nicht alles auf die leichte Schulter nehmen und dabei denken: Ach, es geht auch so! Manche Arbeit wird dann schnell und oberflächlich ausgeführt. Wir wollen das Fehlende in den nächsten Tagen nachholen. Aber in den seltensten Fällen kommen wir bazu. Unterlassungssünden sind die ärgerlichsten Dinge im Leben. Deshalb müssen wir bei unserer Arbeit und im Umgang mit unfern Volksgenossen jede Gleichgültigkeit weglassen, und niemals dürfen wir uns entschuldigen mit der Ausrede: So streng braucht man das ja nicht zu nehmen! — h Vornotizen. Gießener Konzertring. Der für den kommenden Freitag, 27. Februar, vorgesehene Violinabend von Vasa Prihoda muß Tokio, 24. Febr. (Europapreß.) Das kaiserliche Hauptquartier gibt am Dienstag bekannt, daß japanische Heeresabteilungen am 20. Februar die Stadt Tandjoengkarang (im südöstlichen Teil von Sumatra) besetzten. Die Stadt ist etwa 100 Kilometer von der Nordwestspitze Javas entfernt. In der Nähe der Stadt befindet sich ein Flughafen der holländischen Luftwaffe. - Japanische Truppen, die eine~ Landung in der Gegend von Köpang auf Holländisch-Timor durchführten, haben am 21. Februar den Flugplatz Poeton, 15 Kilometer südostwärts von Kopang, besetzt. Der Versuch eines aus Kreuzern und Flugzeug- trägern bestehenden amerikanischen G e - schwaders, am 20. Februar japanisches Inselgebiet anzugreifen, wurde nach einer Meldung der Agentur Domei durch die japanische Luftwaffe vereitelt. Die anscheinend aus Hawai kommenden amerikanischen Kriegsschiffe sind durch japanische Luftaufklärung rechtzeitig erkannt worden. Starke Verbände der japanischen Luftwaffe griffen das amerikanische Geschwader an und fügten ihm so schwere Beschädigungen zu, daß die Schisse nach Osten abdrehten, ohne ihren Auftrag erfüllt zu haben. Militärische Ziele in und um Bandoeng auf Java wurden am Dienstagmorgen von mehreren Wellen japanischer Bomber angegriffen. Auf einem Flugplatz sind schwere Zerstörungen angerichtet und Flakstellungen nach Abwurf von Bomben mit Maschinengewehren und Bordkanonen beschossen worden. Von der Burma-Front melden englische Berichte verstärkte japanische Angriffe auf die englischen Widerstandslinien hinter dem Sittang-Fluß. - Einer Meldung des australischen Luftfahrtministers zufolge wurde auch Port Moresby auf Neu-Guinea erneut von japanischen Fliegern mit Bomben belegt 30 englische und holländische Schiffe wurden von japanischen Marinestreitkräften in der Banka-Straße versenkt oder schwer beschädigt. Diese Erfolge seien im Verlaus von drei Tagen nach der japanischen Landung auf der Banka-Insel erzielt worden. Sämtliche Schiffe befanden sich auf dem Wege von Schonanto nad) Australien oder Java. Sie hatten englische Soldaten an Bord, von denen 500 gefangengenommen wurden. Kleine politische Nachrichten. In dankbarer Würdigung der Verdienste des verstorbenen Reichsministers Dr. Todt um den Ausbau der Küstenverteidigung hat der Oberbefehlshaber der Kriegsmarine angeordnet, daß ~ eine schwere Fernkampfbatterie an der Kanalküste künftig die Bezeichnung „Todt" führen soll. * Am Todestage Horst Wessels, der vor nunmehr zwölf Jahren den durch einen feigen Mordüberfall der Söldlinge Judas erlittenen Verletzungen erlag, fand an feinem Grabe eine kurze Gedenkfeier statt. Der Stabschef der SA., Viktor Lutze, sowie der Führer der Gruppe Berlin-Brandenburg legten als früher. Menschlicher —, dachte sie. Es war, als hätte sich etwas Starres in ihm gelöst und war ins Fluten gekommen und strömte nun ... Manchmal überraschte sie ihn, wie er fein blaues Auge mit einem ganz sonderbar gesammelten Ausdruck aus ihr ruhen ließ, dann zog er rasch den Blick zurück und sah irgendwohin, zum Fenster hinaus etwa, und sagte mit geschürzten Lippen etwas durchaus und betont Gleichgültiges, daß Ulla bei sich lächeln mußte ... Sie kamen an, als der Abend schon blauschattig sank. Ulla nahm den Doktor im Auto mit, das sie am Bahnhof gemietet hatte, setzte ihn vor seiner Wohnung ab und fuhr weiter zum Schloß. Ihr Herz war leicht und schwer zugleich. Sie erschrak, als sie durch die offenstehende Haustür die Diele betrat, in der die Möbel übereinandergeschichtet standen; noch mehr aber erschrak das alte Fräulein Riem, da sie so überraschend in der Küche erschien. „Was ist denn hier los, gutes Riemchen? Und wo ist der Vater?" Sie schüttelte der Alten beide Hände und begrüßte auch Fabian, der sich erst die Hand an der blauen Schürze wischte. „Der Teufel ist hier los, Ullachen, ja, wahrhaftig, der Teufel! ... Und der Vater? Weggereist ist er, heute früh erst, 's ist ihm wohl selber zu bunt gewesen allmählich! — Unsereins muß ja aushalten und kann nicht weqreisen! Ach, Ullachen, gut, daß du wieder da bist! Dein Zimmer wenigstens ist noch zu brauchen ... Aber warum hast du nicht geschrieben, wann du fommft?" Ulla sagte nicht, daß sie nicht bleibe; sie wollte bas alte, treue Herz nicht gleich im ersten Augenblick betrüben. Sie biß' auch tapfer die Zähne zusammen, als sie mit Riemchen durch das ganze Tohuwabohu des Hauses ging, und versagte sich vor ihr jede Kritik an dem Tun des Vaters, obwohl die Rücksichtslosigkeit, mit der er, einer fremden Frau zuliebe, so überstürzt die ganze» lebenslang vertraute Lappers- Nach einer Kriminalkomödie von Georg Z o ch für den Film bearbeitet von Jacob ®ze i s, Drehbuch von Peter Groll und Paul Martin, der auch die Spielleitung hatte-... es ist für den ahnungslosen Zuschauer nicht leicht, die komplizierten Urheberschaftsverhältnisse auseinanderzuklauben und auf die Beteiligten gerecht zu verteilen: wie dem auch fei, es handelt sich um den kostbaren Perlenfchmuck einer Budapester Tänzerin, der eines Tages abhanden kommt, und auf den die verschiedensten Interessenten Jagd machen. Die Jagdgründe sind im wesentlichen die komfortablen Räumlichkeiten eines Kopenhagener Hotels und der internationale Kongreß der Briefmarkensammler im Tivoli. Natürlich spielt auch eine Liebesgeschichte mit, und ebenso selbstverständlich sind die Entlarvung des Perlen- diebes und der Verlobungskuß die unentbehrlichen Endeffekte der von Paul Martin verwirrend gemischten Begebenheiten. Johannes Heesters ist der Herr im Frack, ein junger Mann von bestürzender Plötzlichkeit der Entschlüsse und Redewendungen, Gusti Huber ist Fräulein Jenny, mit einem heftigen und starrsinnigen Temperament begabt. Oskar Sima, sehr komisch, erscheint als geistlicher Herr, ist aber keiner. Hilde Hildebrand ist die Tänzerin mit der Perle unb verbreitet auch sonst ziemliches Aussehen. Gustav Waldau als aufgeregter Generaldirektor und Paul Kemp als erschrockener Briefmarkensammler aus der Provinz tun sich im Ensemble des weiteren hervor. — (Bavaria.) — Im Beiprogramm sieht man außer der Wochenschau je einen Vorspann zu „Geheimakte W. B. 1" und „Brüderlein fein". . Hans Thyriot. geraten, deren Ursachen unseren Interessen wesentlich fremd sind. Es kann für uns nicht klug fein, uns durch künstliche Bande in die üblichen Wechselfälle seiner Politik oder in die Verbindungen und Zusammenstöße seiner Freundschaften und Feindschaften zu verwickeln." Diese Stelle hat der Kriegshetzer Roosevelt natürlich nicht zitiert, und er hat darüber hinaus dafür gesorgt, daß die Botschaft Washingtons an diesem Geburtstag nicht, wie bisher üblich, im Kongreß verlesen wurde. Kaliforniens Küste beschossen. Lissabon, 24. Febr. (Europapreß.) Kurz nachdem Roosevelt seine Rundfunkrede gehalten hatte, wurde zum erstenmal seit Kriegsbeginn die nord- amerikanische Küste von einem Unterseeboot beschossen. Wie die National Broadcasting Corporation am Dienstag bekanntgab, erschien ein U-Boot acht Meilen nördlich von Santa Sahara und beschoß die dortige kalifornische K ü st e. Gouverneur Brown erklärte, er habe schon viele U-Boote gesehen, .aber dieses sei das bisher größte gewesen. Die Beschießung habe 20 Minuten gedauert, bis das U-Boot infolge der zunehmenden Dunkelheit nicht mehr zu erkennen war. Nach Meldungen aus San Franzisko herrscht an der ganzen nordamerikackischen Pazifikküste- größte Aufregung. Das U-Boot habe 24 Schüsse abgegeben. Um die Bevölkerung zu beruhigen, erklärte der Gouverneur von Kalifornien in einem Appell an die Oeffentlichkeit, daß ein derartiger Angriff bedeutungslos sei. Die japanische Offensive. Ä dneh41 $6$ i ,an” Nn die Nj, o ,5ßir toU1N % 65 «1» ? We nach äsende inj Ikn, denn kurz ^.tragens 5,ein« unver. ^Rfes auf xren-sind M unserer bei 11 ,?■ ^enN 'beträgt 2340 Don allen )UT stationiert untauglich ge« nn heute nie« n, daß die 3(u ff auf hawai große Schiffs, t praktisch bi( ollkommen nicht so wäre, amerikanilcherj k nicht sehen? inisterium am atastrophe ron i00 angegeben, Eigner weiter, an diesem Tag m nicht sagen? )ie Amerikaner Wen als um« bet ameritüf schon w ?e« noch Glauben den, den Fall inem Wort zu er in dem Ge> eine iiberkvälti« e. Freilich hielt „Die Aufgabe, chen, wird eine i. Niemals zu« r haben durch tik, mie auch k Verluste er« leiben müssen. Hinterm Kamin -r sprach feiner« dent, der nom dsbotfchaf ißt es: „galtet is g*®^ । gegenüber litt iqen ausdehnen, bung wie * n^erw*9 ter indianisch^ nit F-dern unÜ fen betrachte« n Büsselhauten Feil indianischer ^Darstellung rS'Se »slt ten lbst dn> gelebt £*’einet " w l>in‘ en, ^.“oeqen' EM eE Ajlde" per nn'' das l 1*‘Laa» Ijener ei""! eilen E PtE xtzS Ruhe und Gleichmut in schwierigen Lebenslagen &crf jft wahren, ist eine schätzenswerte Eigenschaft, Wir,er- ■ Sprechstunde des Kreisleiters. en «tfl zu Hoffnung. In tiefem Schmerz: I Ordentliche Me f ISpülfrau für Haushalt nung. In tiefer Trauer: kaufen 0750 0726 Vorsicht, Wäschemarder! 0735 fllQlabon Alten-Buseck, Brandgasse 15- tfermamungs-Anzeigen liefert Brühl’sche Druckerei Hamburg 20 Isestraße 143 Erdg. I. b. Siek Sicheres Abschließen der Loden« und Waschküchentüre bietet Schuh davor. — Wenden Sie aber die gleiche Vorsicht auch dem unsichtbaren Seisendieb Kalt zu, der im harten Wasser sein Unwesen treibt und Seife stiehlt! Einige Handvoll Henko Lleichsoda, vor Zugabe des Wasch. Pulvers im Wasser verrührt, beseitigen diesen Schädling und bewahren das Waschpulver vor Verlust. THEATER der Universitätsstadt Gießen 2 Mle ISOffl kauf, gesucht. für 2 Stunden täglich gesucht Knodt, Hindenburg- wall 13 II. «750 Putzfrau einige Stunden täglich zum Reinigen der Ladenräume gesucht Heinrich Stroh Karoline Stroh, geb. Todt Alfred Stroh, z. Z. im Felde Ordwin Stroh und alle Angehörigen« Wißmar, Februar 1942. nährungsfreiheit im Großdeutschen Reich. 22 Besucher meldeten ihren Beitritt zum Gießener Verein an. Mit der vorläufigen Wahrung der Interessen der Mitglieder von Klein-Linden beauftragte Orts- bauernfuhrer Bechtold den Pg. Wilh. S ch l o s - s e r von hier. Pg. Bechtold machte in seinem Schlußwort noch auf die notwendige Aufklärung durch den Bersin aufmerksam, nicht nur im Interesse von Volk und Vaterland, sondern auch zum Nutzen jedes Kleingärtners, und schloß dann mit dem Gruß an den Führer und unsere Wehrmacht die Versammlung. Verpackungsmaterial ist keinBrennstoff Vielfach kann beobachtet werden, daß Kisten, die zum Versand von empfindlichen Derbrauchsgütern bienten, zerhackt und verbrannt werden. Es ist klar, daß dieses Verpackungsmaterial in feiner mengenmäßigen Gesamtheit ein recht beachtliches volkswirtschaftliches Derbrauchsgut darstellt, das nach einmaliger Benutzung nicht abgetan werden darf. Den Herstellungsstoff für solches Verpackungsmaterial stellt zum überwiegenden Teil der Rohstoff Holz dar. Wir alle aber wissen, daß Holz heute nicht nur für uns in Deutschland, sondern für den gan- Am Montagnachmittag 2 Uhr wurde mein lieber Mann, unser guter Vater, Großvater, Schwiegervater und Onkel Franz Heil, Lehrer i. R. von seinem mit großer Geduld ertragenem Leiden durch einen sanften Tod im Alter von 73 Jahren erlöst. In tiefer Trauer: Margarete Heil, geb. Jüngel Dr. med. August Heil Anni Heil, geb. Hartung und Kinder Isolde und Rosemarie. Oppershofen, Watzenborn-Steinberg, den 23. Februar 1942. Die Beerdigung findet am Donnerstag, dem 26. Februar, 15 Uhr, vom Trauerhause aus in Oppershofen statt. Das Vermögen im »Sparstrumpfs gestohlen. Am 12. Februar verstarb im Osten nach Einlieferung in ein Kriegslazarett unser fleißiger, braver, herzensguter Sohn und Bruder Willi Stroh Gefreiter in einem Inf.-Regt. Inhaber d. goldenen Verwundeten-Abzeichens im blühenden Alter von 20 Jahren nach soldatischer Pflichterfüllung für Führer und Vaterland. Wiedersehen war seine und unsere Hoffhelfen bei Rheuma, Gicht, Ischias, Glieder- und Gelenkschmerzen, Hexenschuß, Grippe und Erkältungskrankheiten, Nerven- und Kopfschmerzen. Beachten Sie Inhalt und Preis der Packung: 20Tabletten nur 79 PfennigI Erhältlich in allen Apotheken. Berichten auch Sie uns über Ihre Erfahrungen! TRINERALG.M.B.H., MÜNCHEN J 27/547 Wissenschaftliche Werke Sondergebiet der Brühl'schen Druckerei Hauvtickriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter bei Hauptfchriftlciters: Ernst Blumschein. Verantwortlich für Politik und Bilder: Dr. Fr.LL. Lange (beurlaubt), i. B. Ernst Blumschein; für das Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für Stadt Giessen, Provinz, Wtrt- fchaft und Sport: Ernst Blumschein. Druck und Verlag: Brühlsche Universitätsdnickerei R. Lange K. G. Verlagsletter: Dr.-Fna. Erich Hamann; Anzeigenieiter: Hans Beck. Anzeigenpreisliste Nr. 6. zen europäischen Wirtschaftsraum zu ungeheurer Bedeutung aufgerückt ist. Anderseits bleibt es das Bestreben aller verantwortlichen Stellen, voran des Reichsnährstandes, dafür Sorge zu tragen, daß sämtliche Nahrungsgüter in bestmöglicher Beschaffenheit an Verteiler und Verbraucher herangebracht werden. Es liegt also vor allem im Interesse der Verbraucherschaft selbst, mitzuhelfen, daß diese Gepflogenheit beibehalten werden kann. Mithin ist es zu unterlassen, Kisten usw. vom Kleinhändler zu Heilzwecken zu kaufen. Der Kleinverteiler hat die Pflicht, Kisten, Steigen usw. an die Großhändler zurückgehen zu lassen oder an eine der über das ganze Reichsgebiet verteilten Sammelstellen abzugeben. Gießener Wochenmarktpreise. * Gießen, 25. Febr. Auf dem heutigen Wochenmarkt kosteten: Markenbutter, XA kg 1,80 RM., Matte 30 Rpf., Käse, das Stück 8 bis 9, Weißkraut, 8 bis 12, Rotkraut 10 bis 15, rote Rüben 10, Untet- kohlrabi 10 Rpf. Verdunkelungszeit: 25. Februar von 19.53 bis 7.47 Uhr. te. «M WK» Maiglöckchen, die beiden, nur noch stellenweise bei uns vorkommenden Arten von Schneeglöckchen und die zwei bei uns häufigen Schlüsselblumen (Primeln) dürfen wir zwar in kleinen Mengen pflücken, aber weder ihre Stöcke und Wurzelteile beschädigen oder entfernen, noch dürfen sie für den Handel oder gewerbliche Zwecke aesammelt werden. Beim Pflücken auch nicht geschützter Blumen müssen wir uns merken, daß die übermäßige Entnahme und das böswillige Niederschlagen und Entfernen von Stauden usw. bei allen wild wachsenden Pflanzen unter Strafe gestellt sind. Weiterhin ist das Entnehmen von Schmuck- reisig von Bäumen und Sträuchern, besonders auch von kätzchentragenden Weiden, Hasel st räuchern, Erlen usw. verbchm. Wer einmal beobachtet hat, wie die Bienen an einem sonnigen Frühlingstag eine kätzchentragende Weide umschwärmen, wird das Verbot schon im Interesse unserer Bienenzucht begreiflich finden. Hecken und lebende Zäune dürfen nur bis zum 15. März gerodet, abgeschnitten und zurückgeschnitten werden. Das gleiche gilt für das Abbrennen der Bodendecke auf Wiesen, Rainen oder unbebauten Stellen und für das Entfernen von Rohr- und Schilf- b e st ä n d e n. Diese Maßnahmen sind im Interesse unserer so nützlichen Hecken-, Boden- und Schilfbrüter unter den Vögeln getroffen worden. Wenn wir uns dann noch merken, daß alle V o g klar t e n, mit Ausnahme von Krähe, Eichelhäher, Elster und Sperling gesetzlichen Schutz genießen, besonders ihre Niststätten mit Eiern und Jungvögeln geschont werden müssen und die Vögel dort nicht beunruhigt und vergrämt werden dürfen, dann haben wir uns das Wichtigste vom Naturschutz im Frühjahr in Erinnerung gebracht. Saal 200 qm groß, 6 Meter hoch, für alle Zwecke geeignet, in nächster Nähe Gießens gelegen, sofort zu vermieten. Schriftliche Angebote unter 0736 a. d. Gießener Anzeiger. Wir haben uns vermählt Erich Eich hoff Assessor Dorothea Eich hoff geb. Villinger 24.Februar 1942 Duisburg, Duisburger Hof fiWÖ- AMIS z. kaufen gesucht. Schr. Ang. unt. 0743 1 Wenin® Drei Gewinne von 100 000 RUL gezogen. In der gestrigen Dormittagsziehung der Deutschen Reichslotterie fielen drei Gewinne von je 100 000 Reichsmark auf die Nr. 206 298. Die Lose werden kn der ersten und zweiten Abteilung in Achtelteilung, in der dritten Abteilung in Viertelteilung ausgegeben. Volksfchädling hingerichtel. Am 19. Februar 1942 ist der ehemalige Reichsbahngehilfe Kurt Di er hingerichtet worden, den das Sondergericht in Minsk als Volksschädling wegen fortgesetzter Unterschlagung zum Tode und dauernden Ehrverlust verurteilt hat. Dier war bei der Poststelle einer Eisenbahndirektion in den besetzten Gebieten mit ausreichendem Verdienst beschäftigt/ Zu seinen Aufgaben gehörte es, die für seine im Osteinsatz befindlichen Arbeitskameraden eingegangenen Postsendungen an diese weiterzuleiten. Unter Mißbrauch seiner Vertrauensstellung hat Dier aus reiner Habgier fortgesetzt Pakete unterschlagen und sich an dem Gut feiner Kameraden bereichert. Naturschuh im Frühjahr. Oie wichtigsten gesetzlichen Bestimmungen. — Sorgsam beachten! Erstklassiges matieWn 18. 3. das 3. mal werfend, zu verkaufen 6720 H. Wächter, Gambach, Langgasse 13. Tieferschüttert erhielten wir die schmerzliche,unfaßbare Nachricht,daß unser heißgeliebter, herzensguter, unvergeßlicher, fleißiger Sohn, mein einziger Heinrich Hof Soldat in einem Infanterie-Regiment im Alter von 28 Jahren im Osten den Heldentod gestorben ist, nachdem er den Feldzug gegen Frankreich glücklich überstanden hatte. Nun ruht er fern der Heimat in fremder Erde, dem Auge fern, dem Herzen ewig nah. Wer ihn gekannt hat, wird unseren Schmerz ermessen. Wiedersehen war stets seine und unsere J"N. Ä $Ql)rI r»te uh ®eltl O , di? 3 LS S S el°n 2-3 Mnung mit Zubehör sofort v. Kriegsversehrtem ges. Schr.Angeb.unt. 073^and.G.A. | Wohnungstausch | m-Zim.-ä gesucht. 4--Zim.-Wohng. mit Baüeraurn kann in Tausch gegeben werden. Schr.Angeb.unt. 0747 an o. G. A. |Stell3nangebote| Für leichte Arbeiten suchen wir einen [0732 öltetea Monn für ganze oder halbe Tage. Autohoi Otto Göbel, Gießen Kaiserallee 115. Zuverlässige Frau für Hausarbeit gesucht. 10740 Hindenburgs wall 16 I* Mittwoch, den 25.Februar 19 bis 22 Uhr | 626ö 22.Mittwochmiete u.HalbmieteB Aufruhr im Damenstift Komödie von Axel Breidahl. Preise von 0.60 bis 3.10 RM. Gedichte. Kühne verstand es meisterhaft, durch die Zitierung der Prosa- und Gedichtwerke ein umfassendes Bild von dem humoristischen Volksphilosophen zu geben. Der Beifall der zahlre ch erschienenen Zuhörer, darunter auch Verwundete und Angehörige der NSKOV., war wohl der beste Beweis für den gut gelungenen Vortragsabend. Den Dank der Zuhörer sprach Beigeordneter Oberforstmeister Nicolaus dem Vortragenden aus und schloß dann den Abend mit dem Gruß an den Führer. H- F. Sch. OritteZusahkleiberkartefürIugendliche Die Jugendlichen, die am 1. September 1941 min- bestens 13 und höchstens 17 Jahre ylt waren, werden auch.in diesem Jahre auf Antrag wieder eine Zusatzkleiderkarte erhalten. Die Zusatzkleiderkarte enthält für Knaben 30 Bezugsabschnitte und für Mädchen 20 Bezugs abschnitte sowie zwei Bezugs- nachweise für je ein Paar Strümpfe oder Socken. Alle Bezugsabschnitte und Bezugsnachweise können sofort benutzt werden. Die Ausgabe der Zusatzkleiderkarten erfolgt ebenso wie im Vorjahr vor. aussichtlich in der zweiten Märzhälfte. Der Zeitpunkt, von dem ab die Anträge bei den Wirtschaftsämtern (Kartenstellen) gestellt werden können, wird rechtzeitig bekanntgegeben. Vorherige Anträge sind zwecklos und können keinesfalls berücksichtigt werden. Aichts Fetthaltiges in den Feldpostbrief Seit Eintritt der Gewichtsbeschränkung für Feldpostsendungen von der Heimat nach der Front auf 50 Gramm gehen bei den Feldpostämtern in zunehmendem Maße Briefe mit fettigem Inhalt ein. Die Sendungen kommen wegen der unzureichenden Verpackung häufig vollkommen durchfettet und mit unleserlicher Handschrift an, sodaß sie zum Teil nicht untergebracht werden können. Da von derarti- gen Sendungen auch andere Sendungen in Mitleidenschaft gezogen werden, wird dringend gebeten, von der Versendung von Fett oder fetthaltigen Gegenständen in Feldpostbriefen abzusehen. «Siebener Schlachtviehmarkt. Auf dem gestrigen Gießener Schlachtviehmarkt (Schlachtvieh-Derteilungsmarkt) in der Diehverstei- gerungshalle Rhein-Main kosteten: Ochsen 40,5 bis 45,5 Rpf., Bullen 42,5, Kühe 25 bis 43,5, Färsen 39 bis 47, Kälber 30 bis 57, Schafe 25 bis 35 Rpf. je Vi kg Lebendgewicht. Für Schweine wurden je kg Lebendgewicht folgende Preise erzielt: Klasse a (150 kg und mehr) 1,25 RM., bl (135 bis 149,5 kg) 1,25, b2 (120 bis 134,5 kg) 1,25, c (100 bis 119,5 kg) 1,23, d (80 bis 99,5 kg) 1,15, e bis f (unter 80 kg) 1,11, gl (fette Specksauen) 1,25, g2 (andere Sauen) 1,15 RM. Marktverlauf: alles zugeteilt. Gießen-Klein-Linden. Am Sonntagnachmittag fand in der Wirtschaft „Zum Strümpfchen" eine Versammlung von Freunden des Garten- und Obstbaues statt, die viele Volksgenossen unseres Vororts Klein-Linden veranlaßte, sich dem Obst- und Gartenbauverein Gießen anzuschließen. Ortsbauernführer Pg. Heinrich Bechtold begrüßte die zahlreich Erschienenen und den Vereinsführer Junker vom Obst- und Gartenbauverein Gießen, lieber die Zwecke und Ziele eines Obst- und Gartenbauvereins berichtete sodann Der- einsführer Junker von Gießen. Er sprach weiter über wichtige Fragen des Gemüse- und Obstbaues im allgemeinen und über die Sicherung der Er- * Friedberg, 25. Febr. Vor einigen Tagen wurde in Frankfurt a. M. ein Mann verhaftet, auf den die Polizei wegen mancherlei Dinge schon einige Zeit ihr Augenmerk gerichtet hatte. Bei seiner Festnahme hatte er einen Betrag von rund 3 7 0 0 R M. in seinem Besitz. Die Nachforschungen über die Herkunft dieses Geldes ergaben, daß Der Verhaftete in Friedberg in einem Geschäft drei daß man von Kopfschmerzen, Zabn- schmerzen, rheumatischen oder gich. tischen Beschwerden plötzlich über, fallen wird. Wer Melabon zur Hand hat, kann diese oft unerträglichen Schmerzen rasch lindern, bevor der Arzt zur Stelle ist. aNelabon wirkt peripher u. zentral schmerzbesreiend, daher der gute Erfolg. Verwend. Sie Mclabou auch bei starken Schmerzen sparsam, meist genügt schon eine Kapsel. Pckg. 72 Pfg. in Apocheken. gtl ter k*' fees fe ►**'Ä bs" KÄf Mick'tt der Itneq bedeutete, |iM nichtbegrlf iMherrschast. I Der britische I »hundert kaum r |ben ersten Welt MchMesruu I* an der @ Meitrbestrebun I schließlich im 3a Imster. Wenn 1 Magna Charta mations nennen ßb-ß fie- wie |cu5 der Not em ■ (rflärten nämli DMzen Politik Welchen Besitz! I Kolonien in m I Mtändige Do Wz freie und g! I Ainoealth of 9 ■ Iheorie verlocke ■ jüoch nicht nui 1 n Boraussch I m den harten : hnn dieses vei vn impemM ich zu den d< einerikaner. Die 150 3ahi Seit beherrscht lit der Erschl-i Ansammlung d :ir als Srunbli -in. Die in im Möglichkeiten I ‘Weit auch tonnte daher । ifnes Tages ai nmmungslosig Tätigkeit mrd -mtorischer Fa chr ist der l rnklung niema '■* sprachliches "kdamerikanis waren. A gesucht. Sicher Straße 15 vart. l 0748 Kindennädel für ganze oder halbe Tage oder filictLjahmiiel gesucht. LicherStraße 15 vart. [0746 Mietqesuche Neuzeitliche MM.-Mung in sonniger, gut. Lage, von Ehepaar sof. gesucht. Schr.Angeb.unt. 0744 an d. G. A. Alleinsteb. ältere Bearntenw. sucht 2-4-Zim.-Woi)Dg. in gutem Hause in Gießen oder Umgebung für 1 .April oderMai. Schr. Ang. unt. 0741 a. d. G. A. Heinrich Hof und Frau Marie, geb. Münch Karl Hof, z. Z. im Felde und alle Verwandten. Großen-Buseck, den 23. Februar 1942. 663 D Duisburg Ku hier» wall 24 677 DZ Der Frühling steht vor Iber Tür. Als echte Naturfreunde — im Grunde sind dies ja alle Deutschen, und viele Natursünden geschehen nur aus Unkenntnis und Gedankenlosigkeit ;— müssen wir uns die im Naturschutzgesetz vom Führer vorgeschriebenen Verhaltungsmaßregeln gegenüber unserer Natur ins Gedächtnis zurückrufen. Da unternehmen wir an einem Vorfrühlingstag einen Spaziergang in den Wald und stoßen dabei auf einen kleinen Strauch, dem zwar die Blätter noch fehlen, dessen Zweige aber schon dicht mit oiolettroten Blüten besetzt sind. Die Blüten gleichen Pfirsichblüten im kleinen. Es ist der S e i d e l b a st, eine Pflanze, deren Giftigkeit nicht überall bekannt ist. Der Seidelbast steht unter Naturschutz, und das Abpflücken von Zweigen ist strafbar. Unser Gang führt dann vielleicht an einem trockenen Hang entlang oder über eine Basaltkuppe, wo gesellig wachsende Pflänzchen mit silbergrauer Behaarung auffallend große viole'tte Blütenglocken tragen. Es sind Küchenschellen, die ebenfalls zu den vollständig geschützten Pflanzen gehören. Freilich kommt diese Pflanze in der Wetterau nur an ihr zusagenden Stellen vor und geht bis zu deren Nordrand. Vor langen Zeiten, als in der Wetterau Steppenklima herrschte, ist die Küchenschelle aus den Steppen in Ungarn und am Schwarzen Meer in die Wetterau eingewandert. Sie hat sich bis jetzt an einzelnen ihr zusagenden Stellen erhalten, fällt aber heute noch in der heimischen Flora durch ihr fremdes Aussehen auf. Eine weitere geschützte Pflanze, der hauptsächlich sonst nur in Gebirgen beheimatete Frühlingsenzian, kommt nur an einigen Stellen in der Nähe von Gießen vor, die zu Naturschutzgebieten erklärt sind und auf denen das Pflücken von Pflanzen überhaupt verboten ist. Weitere solche Naturschutzgebiete sind die Kuppe des H a n g e l st e i n s und der Lindenberg zwischen Birklar und Langsdorf. Einbruchsdiebstähle begangen hatte, bet denen er insgesamt rund 12 000 R M. erbeutete. Der rechtmäßige Eigentümer des Geldes hatte den Diebstahl der Tausender zwar bemerkt, jedoch keine Anzeige bei der Polizei erstattet, da er sich offenbar des Verbotes des Hortens größerer Geldbeträge im „Sparstrumpf" bewußt war und bei einer Anzeige ein Verfahren gegen sich wegen dieser Geldhamsterei befürchtete. Durch die Verhaftung in Frankfurt kam aber nun nicht nur f e in Verlust, sondern auch seine gesetzwidrige Geldhamsterei ans Tageslicht, so daß nicht nur der Spitzbube mit dem Gericht Bekanntschaft machen wird, sondern auch der Bestohlene ein Strafverfahren wegen des verbotenen Zurückhaltens größerer Geldbeträge zu erwarten hat. Wiederum eine belehrende Mahnung an alle, die nicht für den kurzfristigen Gebrauch erforderlichen Gelder nicht im Hause zu behalten, sondern sie bei einem Geldinstitut einzuzahlen, damit das Geld der Volksgemeinschaft dienstbar gemacht werden kann. . Landkreis Gießen. * B e u e r n , 25. Febr. Der Gastwirt und Metzger Johannes Nagel und feine Ehefrau Margarete, geborene Sommerlad, feiern heute, am 2Z. Februar, in körperlicher und geistiger Frische das Fest der goldenen Hochzeit. Bis zum heutigen Tage versehen sie noch ihre Gastwirtschaft. An dem - Zeitgeschehnissen nehmen sie noch regen Anteil. Wir gratulieren herzlich! ist das M daraus < ^Europas u beteilit E erstem f'nen vorüderc «reinigten P ;!r $taoni$ stack m Kere tzahr .hntlidM W an ein Die Q Evesen erf nid $0 Rn de, ti P »n der Mn 1. ' Sein ?obct g- SJjy ihm l"1 d)tn' iw Statt Karten I Danksagung. Für die überaus zahlreichen Beweise herzlicher Anteilnahme bei dem Heldentod meines.lieben, unvergeßlichen Sohnes, Bruders, Schwagers, Onkels u. Paten Karl Müller, Hauptfeldwebel in einem Inf.- Regiment, danken wir herzlich. Im Namen aller Angehörigen: Friedrich Müller. Staufenberg, den 22. Februar 1942. 673 D Schr.Angeb.unt. 0737 an den G.A. Kräftiger Mluaoen neu oder gebraucht, zu kaufen gesucht. Schrift!. Angeb. unter 674D an den Gieß. Anz. Gut erhaltener Anzngr für 16i. Jungen und gebrauchter Teppich z. kaufen gesucht. Schr. Ang. unt. 0742 a. d. G. A. | Verkädfe | Simmentaler Rind Mai kalbend,gut. Abstamm,zu ver- Gießener Konzertring 1941/42 Das für Freitag, den 27. Februar, vorgesehene KONZERT von Vasa Prihoda muß ebenfalls verschoben werden! _________________________________________676 D Selbständige WsgeMn auch ältere Iran in Vertrauensstellung zum 1. März oder später gesucht oogD Reichsbankdir. a. D. Antz, Hessenstraße 10. Mündlichkönnen Sie e§ nur wenigen sagen, schriftlich mehreren, durch eine Kleinanzeige sagen Sieesnllen {Stellengesuche] Anfänger in kaufmännisch. Arbeiten sucht entsprechende Stelle. Scht.Angeb.unt. 0712 an d. G. A. Junge Frau sucht für halbe Tage LeWsligung. WehaiisBetttri^Ä. Marktvl. 6. «74» I Gieß. Anz. erbet. | Verschiedenes [ Gebild.Fräulein 35 Jahre, evang., mittelblond, tücht. im Haush., m.Barvermögen und Ausstattung, wünscht auf dies. Wege sol. Herrn, am liebst. Lehrer od. dergl., bis zu 45 Jahren zwecks späterer Heirat kennenzulernen. Schr.Angeb.unt. 669D an d. G. A. Klavier zu kauten gesucht. l 4is8v G. Ebert, Klamermacher, Bleichstraße 17 Ein Wechsel- riditer zu kaufen gesucht. 0734 Ludwigstr.il v.