ritaile Eine neue Lage im pazifischen Krieg Seien und Lniwilklung der KrieMirurM liritaie ukgeniay 411m UHeiirrkae aut lazarelle nicht orlafeft, foiiher IM (t® et«. 3“' e», bah Äti 'Be- Bon Oberfeldarzt Professor Dr. Wnchsmnth, Berlin, Beratender Chirurq beim Heeres SanitiUsinspektelir. <1 4« uefallen. iber 10*8, jcbgcholt. 3203 y Gegensatz 411111 Rkll kriege und) bk beulfdytn M vleae« molorlflert. Dan be* Die nolmcnblge ’jkmcfllld)fcH bebhigl weitgehende Wo 10 r il 11 a r 11 n ü. Sa sind in bie|em flrkfl« Im tMöirt und wirb am £ * Cl *fl Hort) iann>c|cii Ntw Ihm "VHI Mn rn. l- Äuaend iboiibalpid h de» bor* hnali mlf >ft an. Da- en zu br. >er ein gc> litdrätc der rrfl, ®|jJ2 Hefte“’ 10.00 Uhr rland dir NSDAP. ngern, tu- 'hrrnuoM, Gcunngit- icnd, qm d; August ’nrl Mnrh ler Musik- r Leitung lerrinonn. hrcrBlnü. nlrlll Iretl Oer Ginn unseres Kampfes Alfred Bosenberg sprach in Düsseldorf. ,dt Gl»«*1 Okto^ tS»‘ ft«!’ 0«°b»Z Wi«e R Ä'S erfolfll W ttfarten 4 ' few“’ K-°°Ä irlnid’fr ufjö. s sWnd^ 1'inj; S1 d* $«fid -Äaitt "’iWfolt, I ? die. J ^P lhNkN. I ‘ Aerkous' I [enuth te Mbit }rr lierlnstkr b,ä, li^ä 'Nen C d°d.rtz . < o | e n b e r fl auf chier [lunbacbunn Her NSD'AfV dl» «roftcn «<-chlchMch"' ßu[ammi-nl)äiifle uom crflcn Drcchlglähngen Krieg nm HDD über brn flintilcn non IßlH bi» 1648 bis tun iefjiflcn Krieg, brr 1914 non brn aller Mf tienbcn IA»ft>eii Straften auegeldft »orten fet üli'lcr Krieg mrrbe nun NOM fiübrer noch einem ipferooUen 14jährlgen Stampf der Bewegung unb kn Siegen brr benlfchen Wehrmacht feit III»» «um Kegen be° benlfchen Balte« "nb ganz Europa, bem Deoreichen Abfchinfi entgegengefithrt (k, gelte, V-» ■übentum au« allen europäischen Maaten auegu- Malten, bomll ei niemals mehr in europäifchr Ptigelegenheifen hinelnreben tönne. | Die nationalfogiallstf cke Bewegnng fei Vprttmp- ||tr ber Freiheit br« beut|d)rn Boltr. inb br. turopälfArn ÄonHpente flemorbrn. Der Osten bUbe Ilion heule ble ffirunblafle einer drutlchen unb eure »Achen Unabhängigkeit gegen ebe fofontale JJMl lik br« Westen«. Zum erstenmal lei der Kaum st r he brulldjr Bolt gr|cha||en »orten, ben e. |H Km Mfährtgen Krieg oerloten batte_ BeulMj^n» »erbe feinen Plast in (Europa und in ber weit wie w einnehmen, nid)t als Emporkdmml I g, s °l. Erbe feiner «roften gefchichtlichen hergangenbett. Nach ^ihren hin in die Nuftskopsen ^'»er alten Kröft . Hiller führe das grofte Doutfchland feiner gefch ch liichen Vollendung entgegen. Die Lleberlegenheii ber deutschen Kriegführung. Senf, 24. Ott. (DNB. Funt|pruch)Bei-Erärte. hing bet Notwenblgtelt eine» einhetlUchen Ober ginn des jetzigen Krieges die deutichi» AerAtefchafi da» nolmmolg, krlegsd-irurgifche Nüftzeug mit* I • r < i cf > f r 5)iii ',ii h ul hn . mn I ■ fit ,i zwl । i" - gangen en fahr z chnt« h neu g« Ich fen hotte und mn» mm zum ersten Mole Im Kriege seine ’B,Währung finden sollte Stärkst, Einflüsse gehen zunächst einmal auf bl, Krleg»chirurgk au» non der Art der (H,(amtfrl,g* fllhruna lebet 8e",tgung trleg ........zt hi i 'In 11''1111 " "II ?, 'Hu muh fein gesamte» Okrät bei sich führen. Diese Tatsache bedingt Beschränkung In der Menge unb zwerkmäftige Zusammenstellung, um gräftte B,- meglichkelt zu erreichen, In sorasältiger Vorarbeit mnftte eine Kusommenstettung her aesamten chir- uraischen Instrument, erreicht werden, die dem um Inm scht Inhi Arbeiten ermügl t nur auf ein N e ft innerer Verdindungvmege, sondern hätten auch ein Oberkommando, an dessen Spifte allein der Führer stehe. Er trage die leftte und envftültiae Verantwortung für die lttesamtkriegsührung Di, Anordnungen, die er tresse, müwen ouglmbllcklich, ohne bah e» iraenb- einen Wiberspruch gebe, erfüllt. Auf Seiten feiner sZZegner gebe e» nicht», wo» einer derart gefchlofse- nen Kriegführung wie der drutfchen auch nur am nähernd ebenbürtig wäre. Auch nicht einmal hi bk. fern Kriege fei ,» ihnen gelungen, ihre Kräfte an einem entfcheldenden Punkte zostommenzubollen. 51, hätten im,Gegenteil alle drei Jahre hindurch .s)itler die Initiative überloffen müffen. Er Hobe ihnen dadurch seinen Willen aufzwingen können. Admiral Darlan in Dakar. Algier, 23. Oft. (Europapreft) Die in Dakar stationierten fran-östschkn Truvpen hielten am Freitag zusammen mit der Lu-stwaffe ein grofte» Monbver ab. Der zur ,'seit In Dakar mellende Ober- befehlebober der französischen Wehrmacht Admiral Darlan beobachtete bi, Hebungen unb besuchte do» 35 OOO'Tonnen-rrchlochtschikf „Nichelleu" sowie die anderen im Hafen liegenden Schiff,. Darlan verlos über den Rundfunk eine vom Staotschef Marfcstoll Pötain an die Bevölkerung Westofri- ko, gerichtete Botschoft, in der ,» helft!: Eure Anhänglichkeit an da» französische Weltreich hobt Ihr In herrlicher Weis« Im September 1940 l"" al» Ihr dem mtbegründeten Angriff erfolgreichen Widerstand leistetet. Heute schweben neu« Efffcchren iU'er euch, oder ihr werdet leben Angriff in d-r- selben Weise beantworten, wir ihr e» im Eeptern« der 1940 getan habt. — Marschall Bötoin verlangte von dem t^esd)äft»träger der Bereinigten Staaten In Vichy Aufklärung über den Zweck der nord- amerikanisdzeu Truppenlandung in U I b , r I n , ba nach fronzosistcher Atrsfaisung die Konzentration von ilSA..Truppen und Kriegsmaterial in Liberia wohl kaum für den Nahen Osten bestimmt sein könne. Der IlSA.-tKeschäststräger erklärt« darauf, die Diplomatie der Bereinigten Staaten beabsichtige keinen Anartff auf franzchisdfe Beslftnngen Mar- sdzall P4fain entgegnete, baft bei derartigen Plänen gewöhnlich bk M i 111 ä r » ein entscheidende» Wort 3ii lbred)en hätten, hieraus erwib«rte Roosevelt» Eieschästoträger, Über die Pläne de» ilSA -Eleneml- I' I .1) t II 11 le I i I il) I • f \II fein 1'- hin soll dem EZesddiflslräger erklärt haben, die französische '.Hi'gkrimg sei fest entschlossen, stranzösisd)-Wesl- asriko mit allen Mitteln zu verteidigen. Nach dem prall Singapur» wird bk Kritik ber australischen Wochenschrift natürlich noch schärfer. „Ehurchill mag bei Welt grösster Rattenfänger fein", heiftt e» ba in einem Leitartikel de» Blatte», „er hat aber gleichzeitig bewlefen, bah er der schlechteste oeiöAug,planer der Welt ist Die strategische Teilung und die Beifügung über Truppen und Kriegsmaterial muh ein für allemal feinen unfähigen und fchuldigen fänden entzogen werden, denn kein Rkich könnte Ehnrchillv Kriegsmethoden überleben, wenn es ihn bl» zum Ende den militärischen Diktator spielen ließe." Reben Ehurchill selbst finden and) die engsten Mitarlreiter des ,nglisd)en Preniierminister» keine 01 nab« vor den Augen der australischen Zeitung: vor allem mh*b Anthony Oben al» der „unglücklichste, wenn nicht schlechteste Aufzenminister' be» zeichnet, den England semal» gehabt habe. Auch aus anderen australischen Presseorganen Heften sich eine ganze Anzahl ähnlicher Zitate ansühren. Richt zuleftt bat die Diskussion über die zweite Front ber australischen Presse Anlaß zu Aouße« rungeu des Unmuts gegeben Man hat geradezu erklärt, Ehurd)ill „würde wahnsinnig fein, wenn er Truppen nad> dem euroväisdien Kontinent ent- senden würde." Weld>en niederschmetternden Eindruck bann Ehurchill» Dleppe-'Rieberloge In Austra- lie-n Hervorrufen mußte, kann man sich vorstellen. Die Erbitteruno über Ehurchill» Unfähigkeit und feine v«rstänbtii,losigt«u im Mufti alten i Belange Hot das „Bulletin" zu dem Borwurf getrieben, Ehurchill selbst fei barast schukd minn stch in Australien und befondei" in ■ ydney puren elnei e n g l a n df«i n d I i d)« n Agitation erkennen ließen und wenn diese Agitation nicht Immer aus die Ablehnung stoße, die sie verdiene. Diese Klage konnte fid> daraus berufen, daß bk Krlegobegeiste« rung der austrollfdzen Bevölkerung All gewissen Zeiten nur sehr gering gewesen ist: stellte bnd) der Sichneyer ^Morning .sterold" seinerzeit fest, daft die bl» zum 25 März 11)42 lälllge Arbeits-Melde- erklärung zum Zweck der Erfassung sämtlicher Ar- beitskroste in NeU'Südwole» bis zum 31. März nur von einem Drittel ber Meldepslichtigen abgegeben worden war. Seitdem ist ein Halde» Jahr vergangen. Das Kabinett Ehurchill, do» vom „Bulletin" „bk größte Kalamität" genannt wirb, regiert aber immer noch in London und hat es auch nicht vnterlafseit, seine Liste von Riederlogen zu verlängern. Die -*lii«tnlr- klingen dieser Sachlage auf ble „Herzlichkeit" ber australisch-britischen Beziehungen und die „Empire- Freudigkeit" Australiens läßt sich unfdpver ermessen. I. Wenn von Krieg»d)irurgle gesprochen wird, so verbindet sid) ziinäd)st mit diesem Worte die Vorstellung einer eigenen ärztlichen Wlssensdzost. Beschäftigt man sid) aber eingehender mit ihr, |ä wirb einem klar, daß sie do» nicht ist Der Krieg drückt federn Oiefdielzen feinen Stempel auf und gibt Ihm durch Einfluss« vielfadzer Art eine neue Form. So Ist e» auf ledern Wcblete menschlicher Tätigkeit. Unter dem Zwange äußerer Berhältnisse und Rot- Wendigkeiten entwickeln sid) ständig neue Probleme, die ihre Lösung finden müssen. Ebenso wie etwa die Krlegvwirlsd-oft nur eine durch bk Belonder- Helten des ................ unb zweckbesllmmte Form ber Wirtschaftsführung barflellt, ebenso Ist ble Krlegochlriirgie nur eine burch den Krieg be- blngtc Abwandlung ber Friebensdstrurgie Es i|i notw ।' "i. 11is, daß England den Krieg von sid; au» ohne zwingen- b«n CBi und begonnen hat Ist wi > t, festgenagelt zu werden. 3nobesonb«re wird ha» englisd)e Volk Jute, üefe 'Fefistelluug haben westen von den Luftbasen ynbieno und Ischnng- kings aus. Aber an allen Fronten könne ble jopa- nIsche Wehrmacht, gestüfzt aus neue, feit ausgebaute Positionen, nicht nur feinblichen Angriffen begegnen, sondern and) jederzeit ihrerseits ben Angriff vortragen. Vie USA.-Befehlsbereiche im Pazifik. Lissabon, 23. Oktober. (Curopapreft.) Kriegsminister Stimson gab ble „ein für allemal festgeleg- ten" Befehlsbereiche Im Pazifik bekannt. Danach Ist dem Admiral R I e m l ft als Oberbesehlshaber der gesamte Pazlslkliereld) mit Ausnahme ber Westküste ber IlSA. und Alaskas unterstellt. Oleneral M a c Arthur« Befehlsbereich erstreckt sid) auf Austra- Ikn unb ble Inseln Im Norden von Australien Der Oberbefehl ber Pazisikslott« unter Admiral Riemift fdstieftt die ^owoiinsel unb die Akuten, die Fidschi- Inseln, die neuen Hebriden, die Salomonen, Neukaledonien unb Neuseeland ein. Oie Stellung Englands zum Koniineni. Bou Professor Dr. Walter Platzstnsf, Rektor der ttuiversttät Frankfurt a. M. Während ber ersten Jahrhunderte de» Mittel- attwi omi ba deutsch« Reich unkkstrittin unb allgemein anerkannt der Träger der eiirovälschen Droiumg gewesen. Evst der beginnende Zerfall de« Reid)«« bot den Weftmäditen überbaiipt die Möglichkeit, bk dvutfche Führung hi Frage zu stellen. Zum ersten Male haben H« sich nach bem allzu frühen Tode Kaiser .Felnrich» \ I in die innerdeutschen Angelegenheiten ein^mikchti her stousifch- welfische IhrmiJIrelt wurde 1214 durch den <'leg Fmnkreid)» über England bei Bonoine» zugunsten Friedrichc, II. eutsdüeden Während Ne srainosischen Mänlge seitdem mit Immer steigendem 0 iso Io ole völlige Ohnmacht de» Reiche» und ha mit die eigene 'Borherijdmlt In Mitteleuropa erstrebten und diese» Ziel ui dem Westfälischen Friesen van 1648 in reichben, Haven sich bk ÖnniäiMt in kiw kaum um heu Kontinent gehJinmei l 'Rach hem un- ii 'in gniiig bi ■ s)undeitjäbtlg zanz aus ihre Insel zurück und wandten ihre Poll- ik den Meeren zu. Erst seit dem Sponlsihen Orb- olgekrkg zu Beginn he« Fahl hundert» hailw ।e ron|ei|iieu( m hie fefilvn 'Ifdu n >1 ngelegenheltßN ebny griff fen. Der auysdüaggebonide Eirund dazu lag nicht In her Rücksicht aus heu KonUnent, sondern In Ihren .Fanbeloluteressen. Denn von der damals biichenden 'Verbindung Frankreich» unb Svaniens befürchteten st« ihre Auvschaltuna ans dem Welthandel. Dcobalb multe N । Unfain "i i gesamten svanstchsn Man- ardste an Ne Bourboneii verhiudert utTO da» Orb» der lpanisch«n .^ab«bürger aiisgetellt werden. Beide« hat hie englische Politik im Utrechter Friehen' von 1713 hiirchgeseftt. Damit sollte, wk e» im Friehen«oertrag Helfzt, ein „gerechtes EUeichgewicht bei '1)1 ad)t" ausgerichtet sein, uich Ne Königin Anno, erklärte halb Satiad) In einer Thron reibe, sie habe sich den ülruindsaft ihrer ruhmreichen Vorfahren zu eiaen gemacht, mW bil Macht E naland i'n OHrldygvwIdd Mischen den Staaten Europa» zu erholtem Dlermll war der Anspruch mrf eine Einmischung in bk kontinenialen Fragen in alle« Form erhoben, muh die EkgensäNe zwisd)en den • europäischen Mächten, zumal zwisdnu Frankreld) unb Oesterreich Iouh« zwischen vesterveich uns Preußen, boten Ihnen dafür willkommene Fand« haben. , Der britische Qlnflnft wurde und) verstärkt unb wetd। "ii io.....ui um j, bi« s'।h'-u' if if n bei« i*u6 lullonäre Fr an kreid) und Napoleon I., die ha» Fnselreich enger al« bl»her mit hem Festlanbo verknüpfen. War eo bad) her zäheste Oleguer Frankreich», und die fonllncnlulen Mächte hatten den ..........——...... Australische Kritik an Churchill Bon unterem abs.-Korrespondenten. beulet and) für bk Krleg»d)lrurgen einen außer» nrbenllldjen 2wrlell Fadzablellungen fllr Kiefer» duißverleNte, hie an bk Krlegslozarette äuge« fl)loffen sind, können Infolge bleser 'Beweglilchkelk lei» In erreichbarer Nähe ber Front bleiben, bei Bebarf nachgezogen werden und gewährleisten auf diele Weise die notwendige srühzeitige 9kr|nrguiifl dieser Schwerverleftten. Bon größtem 0 Influsse auf da« Gesicht her Kriegvd-irurgie ist and) ble leweilige taktisch« Lage. Der Entschlaft zur Operation faiin hn Frieden unabhängig von den äußeren BebingllllgeK " faßt -.....Mti D«i statlent dietdt nackt । \ IptJ । atlon i" bo4............ sorgsamen 16bui st Int i Arzte». Die ersolgreichste Operallon alleht führt nicht zur Genesung, wenn nid,l and) hk Nachb « « i u ii fl fotgfälHfl im" (mnatmöß uDifl Chirurg Im Felde ist Saljer In seinem handeln stark rin 0 vstchluß wirb anher« ausfalleu, wenn er den Berwnnbeten in sein«! Aanb oitelbn kann, al« wenn «In i"- forflgrr Ablransport notwendig Ist And; die Dauer * 11 bi Ubti'm poit« 11■ ।1'" anvertrauten 7krmunbeten enlschelbend find. < Bon großem Einfluß sind zu seder Zeit auf hie Nrieg»d)irurale die Wirkungen neuartiger Kampfmittel gewefen Wenn and) Im kftigen Kriege neue Waffen angemrnhef mutten, so kann man doch nickst sagt", ihi1 ill Ufung i">i den im Weltkriege bekannten me,enllld) unterscheidet. Vielleicht sind hk nie! fad) en Vkrrounhun- Si.....i, i" "hi aUtui n r ch Minen und .Handgranaten, ober auch durch Maschinengewehre öorfnnw men, häufiger geworden Zn ben krlegschlrnralsckM Maßnahmen Hot sid) hkrdnrdi |ehnd) nicht« geändert. Die ln«be|nnbere hurd) nie Weltkrkgsersnl)« tätigen erworbenen wi|fen,d)nfllld)en unb profil- ichen (Hrunblagen her llrkgychlrurgk sind auch In Dlrfem Kriege unerschlittert geblieben. (Schluß folgt) G Sanufa9,24./$onnfdfl.2fi.0)fk)bcr|042 iS GietzenerAnzelger sLforiwil 1 IhUtwrlhtWrWtfd 8. Ceeg« General-Anzeiger für Oberhessen langen Kampf nur mit englischen Subsidien durch- fechten können. Diese Abhängigkeit und eine ge- schickte Ausnutzung her Spannungen zwischen den Festlandstaaten machten England zum Schiedsrichter bei den Pariser Friedensschlüssen von 1814/15 und auf dem Wiener Kongreß. Seine Seeherrschaft, die seit der Schlacht von Trafalgar unantastbar war, sicherte es durch die Behauptung des Kaps und der 'Insel Malta, von der Napoleon gesagt hatte, daß man von hier aus mit der einen Hand Europa, mit der anderen Indien beherrschen könne. Aber auch die territoriale Neuordnung des Kontinents wurde nach britischen Interessen vorgenommen. Nicht nur, daß das für sie besonders wichtige Rheinmündungsgebiet und die flandrische Küste dem auf England angewiesenen Königreich der Vereinigten Niederlande zugesprochen wurden, in Europa durfte keine Macht so erstarken, daß sie dem Jnselreich gefährlich werden konnte. Während die Zurückdrän- gung des geschlagenen Frankreich in seine alten Grenzen leicht erreicht wurde, war es nicht möglich, das unheimlich ausgreifende Zarenreich ganz von Mitteleuropa fernzuhalten. Hier würde die Bildung von nationalen Einheitsstaaten durch die Begründung des Deutschen Bundes und die Kleinstaaterei in Italien verhindert, was auch Großbritannien als einen Vorteil für sich buchen konnte. Der jetzt überall vordringende Liberalismus und der Freihandel untermauerten die britische Machtstellung auch in geistiger und wirtschaftlicher Beziehung. Weil die Zersplitterung Deutschlands eine Vorbedingung des englischen SchiedsrichtertUms bildete, wurde die Einigung Kleindeutschlands durch Bismarck in London ungern und mißtrauisch angesehen. Gerade in den Tagen, als der Eiserne Kanzler sie durch den Sieg über Frankreich zum Abschluß brachte, wies Disraeli im Unterhaus darauf hin, daß dadurch das Mächteg^eichgewicht völlig zerstört sei und England die Folgen am meisten zu spüren bekommen werde. Bismarcks genialer Staatskunst ist es gelungen, den britischen Einfluß auf dem Kontinent weitgehend auszuschalten. Aber als nach seinem Sturze der französisch-russische Zweibund dem Dreibund gegenübertrat, war England wieder das Zünglein an der Waage. Trotzdem glaubte es, auf die Dauer nicht in seiner „glänzenden Vereinsamung" verharren zu können. Die Ententen, die es mit der Dritten Republik und dem Zarenreich abschloh, waren die ersten Anzeichen zu der offenen Frontwendung gegen Deutschland. In jener Zeit verfaßte der Abteilungsleiter im Foreign Office, Sir Eyre Crowe, seine vielberufene Denkschrift, in der fcr es als Englands „säkulare Politik" bezeichnete, das Gleichgewicht auf dem Kontinent zu erhalten und keiner einzelnen Festlandsmacht einen überragenden Einfluß zu gestatten. Diese säkulare Politik war es, die England 1914 zur Kriegserklärung an das Reich itrieb. An der Neugestaltung Europas, die die Pariser Friedenskonferenz versuchte, hat England wiederum einen entscheidenden Anteil genommen. So weit, wie die französischen Revanchepolitiker es wünschten, wollte es zwar in der Zerstückelung Deutschlands nicht gehen, aber in der Beschneidung des deutschen Lebensraumes und der Versagung des Selbstbestlm- wungsrechtes an das deutsche Volk waren sich die beiden Westmächte einig. Die Errichtuna der baltischen Staaten, Polens und der Tschechoslowakei sowie die Balkanisierung des Südostens öffneten der britischen Politik neue Einfallstore auf dem Kontinent. Gegen die überkommene Gleichgewichtspolitik verstieß Lloyd George insofern, ass er im Banne der jvon ihm selbst geschürten Kriegspsychose den Franzosen zur Vorherrschaft in Mitteleuropa verhalf. Aber da sie diese aus eigener Kraft nicht aufrecbtzu- erhalten vermochten, konnte Großbritannien schon bald wieder das Schiedsrichteramt an sich reißen. Durch den Pakt von Locarno wurde es nach den Worten des Botschafters d'Abernon zu einem beherrschenden Faktor auf dem Festlande. Es war nur die Fortsetzung der alten Kontinentalpolitik, wenn die Briten nach 1933 die Erstarkung Deutschlands und die Bildung des Großdeutschen Reiches zu verhindern suchten, alle Friedens- und Bündnisangebote Adolf Hitlers ablehnten und 1939 über Danzig und den Korridor einen neuen und noch größeren Weltbrand entfachten. In den letzten, für Großbritannien so verlustreichen Kriegsmonaten, hat der Herausgeber der Zeitschrift „The Nineteenth Century" geschrieben: „England gehört zu Europa, liegt aber nicht in Europa ... Jede Bedrohung des europäischen Gleichgewichts ist auch eine Bedrohung der britischen Inseln. Englands Interesse an der Erhaltung des Gleichgewichts ist deshalb nicht altruistisch, es ist lebensnotwendig, lebensnotwendig für seinen Handelsverkehr und lebensnotwendig für seine Sicherheit. Es ist tatsächlich die Bedingung für sein Ueberleben." Mit diesen Sätzen wird die durch die Geschichte bewiesene Tatsache bestätigt, daß England den Kontinent nicht nach den Wünschen und Bedürfnissen der auf ihm wohnenden Völker aus- Ein Mann rechnet ah Roman von Horst Biemath 82. Fortsetzung. (Nachdruck verboten.) Eine sekundenlange Stille entstand. Wie in einem Gerichtssadl nach einem Todesurteil. Higgins spitzte die Lippen. Die gelbe Nickhaut verschleierte wieder seinen Blick. Dann glitt die Perano auf ihren Stuhl zurück. Die steife, schwere Seide ihres goldgelben Unterrockes knirschte. Sie schlug die Beine übereinander und schob , sich, träg zurückgelehnt, eine schwarze Zigarette zwischen die Lippen. Higgins reichte ihr Feuer. „Denken Sie darüber nach, wer Gonzales ersetzen könnte?" Sie blies den Rauch des ersten Zuges gegen ihr Spiegelbild: „Wieviel hätte sein Anteil betragen?" fragte sie leise. „Zehntausend Dollar — genau soviel wie Ihrer." Die Perano starrte eine Weile schweigend in die Glutfunken des Tabaks. „Wenn Gonzales aussteigt, erledige ich das Geschäft allein", sagte sie schließlich; „die Frage, über die wir uns noch nicht geeinigt haben, bleibt deshalb immer noch bestehen: Wann zahlen Sie?" „Nach Erledigung des Auftrages." Sie sah ihn aus ihren schräg geschnittenen Augen von der Seite an: „Das ist in diesem Fall eine zu unbestimmte Bedingung. Gonzales ist hauptsächlich Ihretwegen uninteressiert, und ich gestehe Ihnen ehrlich, daß ich seine Bedenken teile. Nach Erledigung des Auftrages ... Was heißt das? Fünf, zehn oder zwanzig Gringos?" Er schien das beleidigende Wort zu überhören. „Erinnern Sie sich docy an das Jahr neunzehnhundertvierzehn!" „Ich war damals noch nicht auf der Welt —" „So?" fragte" er und riß ehrlich verwundert die wimverlolen Augen auf. Sie warf ihm einen wüten- er ist -er Genfer Konvention treu? Von unsever Berliner Schrfftleitung. Die japanische Regierung hat amerikanische Flieger, die beim Luftangriff auf Tokio ganz bewußt ihre Bomben und Maschinengewehre gegen spielende Kinder richteten und sich dessen noch rühmten, bestraft. Eine solche Barbarei ist ein Ausfluß feigster Mordlust, und der Gangster in amerikq- nischer Uniform muß deshalb wie ein Verbrecher behandelt werden. Der USA. - Kriegsminister S t i m s o n hatte zunächst bestritten, daß die USA.« Luftwaffe überhaupt bei dem Angriff auf Tokio Verluste gehabt hätte, folglich könnten auch keine Flieger in japanische Gefangenschaft geraten sein. In Tokio wurden daraus die Namen der gefangenen amerikanischen Flieger und ihre Aussagen wiedergegeben. So vor die Wahl gestellt, als Lügner oder als Nichtinformierter enttarvt zu werden, soh sich der USA.-Kriegsminister gezwungen, zuzugeben, daß die Namen der amerikanischen Flieger stimmten. Er behauptete, die amerikanischen Flieger hätten den Aufttag erhalten, sich auf die Bekämpfung militärifcher Ziele in Tokio zu beschränken und dieser Aufttag sei auch „mit bemerkenswerter Zieltreffsicherheit ausgeführt" worden. Stimson reiht ^also an eine eben enttarnte eine noch unverschämtere Lüge, denn die Aussagen der gefangenen USA.-Flieger sagen das genaue Gegenteil. Wenn er dann erklärte, die USA. würden der Genfer Konvention treu bleiben, und erwarten, daß auch die Gegner diese Konvention beachten würden, dann ist das eine Mette ungeheuerliche Frechheit, nachdem der lückenlose Beweis geliefert worden war, daß gerade die USA. diese Konvention mit Füßen getreten haben. Auch die Verletzungen der Genfer Konvention ; durch England stammen nicht erst aus diesem Kriege. Wir erinnern nur an den schändlichen Da- ralongfall, als englische Seeoffiziere chren Matronen den verbrecherischen Befehl gaben, deutsche Gefangene zu erschießen. Und wie England heute alle internationalen Uebereinkommen mißachtet, erhellt erneut der gestern von uns schon gemeldete Bericht des Teilnehmers eines britischen Kommando-Unternehmens auf eine einsame Lofoten-Insel in der Zeitschrift „Liberty". Er gibt zu, daß seine britischen Vorgesetzten ihn an lernt en. Wir müssen also die britischen Oberbefehlshaber für diese grausen Verbrechen haftbar machen, die Antwort hat das OKW. am 7. Oktober 1942 gegeben. „In Zukunft werden sämtliche Terror- und Sabotagetruppen der Briten und ihrer Helfershelfer, die sich nicht wie Soldaten, sondern wie Banditen benehmen, von den deutschen Truppen rücksichtslos im Kampf niedergemacht werden." Das ist die Antwort an Gangster, die die einfachsten Kampfreglen außer acht lassen. gerichtet wissen will, sondern so, daß seine eigene Sicherheit und seine Seeherrschaft gewährleistet ist. Die britische Kontinentalpolittk, die immer nur das „allgemeine Interesse" zu vertreten vorgibt, dient in Wahrheit ausschließlich ihren Sonderinteressen: von einer Rücksichtnahme auf die Lebensnotwendigkeiten anderer Völker, wie sie Bismarck in seiner Führung Europas bewiesen hat, ist nicht die Rede. Nicht der eigenen Kraft, sondern lediglich der Zersplitterung Europas und der Schwäche des Reiches hat England seine Macht auf dem Festland zu verdanken. Ein geeinter Kontinent unter Führung des Reiches wird die Abhängigkeit von England abschütteln und sich' selbst eine wirkliche Ordnnug geben. Der Wehrmachtbericht. DRV. Aus dem Führerhauptquarlier, 23. Oktober. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: 3m Raum nordostwärts Tuapse warfen Ge- blrgs- und 3ägerdlvlfionen den Feind aus tiefgestaffelten Widerstandsnestern. Sie wurden hierbei trotz ungünstiger Wetterlage laufend von Luftwaffenverbänden unterstützt. Vor der Kaukasus- küste wurde ein sowjetisches Handelsschiff durch Bomben schwer getroffen und von der Besatzung auf Strand gesetzt. 3n Stalingrad wurde ein feindlicher Gegenangriff abgewiesen. Zwischen Wolga und Don führten die Sowjets gestern zusammenhanglose Entlastungsangriffe, die blutig abgewiesen wurden. An der Don-Front vernichteten ungarische Truppen bei einem örtlichen Unternehmen eine feindliche Kräftegruppe. 3m mittleren und nördlichen Frontabschnitt beiderseitige Stoßtrupptätigkeit. Die Luftwaffe fetzte die Bekämpfung der Bahnbewegungen des Feindes fort. An der ägyptischen Front belegten leichte deutsche Kampfflugzeuge britische Stellungen sowie Panzer- und Kraftfahrzeugansammlungen mit Bomben schweren Kalibers. Begleitende deutsche Jäger brachten in heftigen Lufikämpfen zehn feindliche Flugzeuge bei drei eigenen Verlusten zum Absturz. Weitere drei wurden bei einem Angrlffsversuch auf einen eigenen Feldflugplatz durch Flakartillerie der Luftwaffe abgeschossen. 3m Roten Weer versenkten deutsche Kampfflugzeuge in der Rächt zum 22. Oktober ein Handelsschiff von 5000 BRT. Flugplätze und Hafenanlagen der 3nfel Malta wurden erneut bombardiert. Rordwesldeutschland wurde am Rachmillag des 22. Oktober von einigen feindlichen Flugzeugen im Schutze tiefliegender Wolken überflogen. Vereinzelte Bombenabwürfe richteten unwesentliche Gebäude- und Flurschäden an. Die Verluste der Bevölkerung waren gering. Leichte deutsche Kampfflugzeuge bekämpften am Tage Ziele an der Südost- und Südwestküste Englands. Neue Lustsiege über Aegypten. Berlin- 23. Okt. (DNB.) Britische Bomberverbände, die im Morgengrauen im Schutze zahlreicher Jagdflieger die Alamein-Stellung überflogen, stießen auf deutsche und italienische Jagdstaffeln, die die britischen Bomber in das Sperrfeuer der Flakgeschütze drängten. Wahllos im Notwurf ausgelöste Bomben fielen in die Wüste, ohne Schaden anzurichten. Drei Britenbomber wurden von unserer Flak über den vorderen Linien abgeschossen. Den deutschen Jägnre gelang es, die britischen Jagdflugzeuge auseinander zu treiben und zehn abzuschießen, darunter auch einen Boston- Bomber. Die völlig fehlgeschlagene Aktion kostete den Feind allein durch die deutsche Abwehr 13 Flugzeuge. Dann griffen leichte deutsche Kampflugzeuge überraschend britische Kräftegruppen und Verkehrskolonnen an der südlichen Alamein-Stellung an, darunter auch motorisierte britische Kolonnen in der Nähe des Hügels Quartet El Samara, die im Schutze von Panzerkampfwagen sich zur Bereitstellung formierten. Britische Lustangriffe aus Turin und Genua. Rom, 23. Oktober. (DNB.) Wie der italienische Wehrmachtbericht vom Freitag meldet, fanden über Aegypten weitere heftige Luftkümpfe statt. Es wurden 20 britische Flugzeuge abgeschossen, davon fünf von italienischen, zehn von deutschen Jägern und fünf von der Bodenabwehr. Alle Achsenslugzeuge kehrten zu ihren Stützpunkten zurück. In' der vergangenen Nacht unternahm der Feind Angriffe auf Surin und Genua. In Turin entstanden kleine Brände, die rasch gelöscht wurden. In Genua nahm der Angriff, der in mehreren Wellen mit Spreng- und Brandbomben durchgeführt wurde, beträchtliche Ausmaße an. Es wurden erhebliche Schäden an Wohnhäusern verursacht. Zur Zeit wird die Zahl der Opfer ermittelt. Die Haltung der Bevölkerung war vorbildlich. Das italienische Herrscherpaar traf am Freitag unerwartet zu einem kurzen Besuch m Genua ein. Die Bevölkerung bereitete ihm herzliche Kundgebungen. Das Herrscherpaar wollte die durch den in der vergangenen Nacht erfolgten feindlichen Luftangriff auf Genua entstandenen Schäden besichtigen. Das gesamte Rhone-Tal wurde in der Nacht zum Freitag von englischen Fliegern überflogen. In Clermont-Ferrrand, Lyon und Marseille waren britische Flieger von Mitternacht bis ein Uhr früh. UeberaQ trat die Bodenabwehr in Tätigkeit. Um 20 Uhr überflogen britische Flugzeuge auch die W e st s ch w e i z von Nordwesten nach Südosten. Der Rückflug erfolgte zwischen 22.15 Uhr und 23.15 Uhr, wobei der südwestliche Teil des Waadtlandes und Genf von vereinzelten Maschinen überflogen wurde. Fliegeralarm erfolgte- in Genf, Lausanne, Freiburg und Neuenburg. Verschiedene Flakgeschütze traten in Tätigkeit. Keine argentinischen Schiffe für Geleitschutz. Buenos Aires, 23. Okt. )Europapreß.) Die argentinische Handelsflotte habe vor allem dem den Blick zu. Das war fein Gegenhieb für den Gringo, „Die Geschichte ist in drei Worten erzählt. Neunzehnhundertundvierzehn wurden in Verakruz drei oder vier Amerikaner vom Pöbel erschlagen. Zwei davon waren Neger, die sich wegen eines Frauenzimmers gegenseitig umbrachten. Wie die beiden anderen, zwei Weiße, ums Leben kamen, ist mir nicht mehr recht erinnerlich. Ich glaube, es war eine Prüglet im Hafen. Kurz und gut, die Presse arbeitete glänzend; wenn ich mich nicht irre, las ich etwas von über hundert Toten. Es dauerte genau acht Tage, dann lagen vier amerikanische Kreuzer vor Verakruz und besetzten die Stadt für zwei Jahre, um das Leben amerikanischer Staatsbürger vor weiteren Ausschreitungen zu schützen. Das ist alles. — Damals brauchte man also vier Opfer. Nun, die Neuyorker Presse ist inzwischen nicht untüchtiger geworden, im Gegenteil —" Er kicherte leise. „Unb da ich die Nachrichten nach Neuyork lanciere, soll es mir auf ein paar Nullen nicht ankommen. „Mit einem Port", unterbrach sie ihn schroff, „Sie zahlen erst, wenn sich die Ereignisse von damals wiederholen. Und unter Umständen also überhaupt nicht ™— „Ganz recht, das Geschäft hat fein Risiko wie jedes andere. Dafür ist der Preis, wenn es klappt, auch recht anständig, wie Sie zugeben müssen." „Ein Trinkgeld!" zischte sie wütend, „ich verlange das Doppelte, oder Sie können Ihr Stück selber inszenieren!" „Sie scheinen zu vergessen, daß ich über den Preis nicht zu bestimmen habe", sagte er unberührt. „Sondern wer?" fragte sie lauernd. „Das kann Ihnen doch gänzlich gleid) gültig sein." „Oh, es wäre mir interessant, zu erfahren, wieviel Sie dafür bekommen, daß Sie im Hintergrund sitzen und Ihre Tätigkeit darauf beschränken, ins Feuer zu blasen." „Machen Sie sich nicht lächerlich", sagte er grob, „ebensogut könnte ein Kohlentrimmer sich bariiber beschweren, daß der Kapitän ein höheres Gehalt bezieht, ohne daß er sich die Hände dreckig macht —" „Ihr Vergleich ist sehr liebenswürdig!" fauchte sie. „Ich hatte nicht die Absicht, einen Vergleich aufzustellen, sondern eine unglaublich törichte Frage so deutlich wie möglich zu beantworten. Im übrigen kenne ich meine Auftraggeber selber nicht. Sie verkehren mit mir durch irgendwelche Mittelsmänner, die ihrerseits wahrscheinlich ihre Informationen wiederum erst aus zweiter oder dritter Hand be- ziehen. Es mag Ihnen genügen, zu wissen, daß verschiedene Oelgesellschaften an dem Geschäft interessiert sind. Ihre Pachtverträge laufen nach wenigen Jahren ab. Wenn nichts geschieht, fallen die Camps mit allen ihren Einrichtungen an den Staat zurück. Rechnern Sie sich selbst aus, was das bedeutet. Die Gesellschaften müssen auf lange Sicht disponieren können. Augenblicklich stehen sie vor der Frage, ob es sich noch verlohnt, größere Kapitalien in eine faule Sache hineinzustecken. Die Pachtverträge müssen verlängert werden, ober die Kredite gehen samt und sonders zum Teufel. Da Mexiko die Verträge gutwillig nicht verlängert oder immer nur auf zu kurze Fristen, muß man eben einen Druck ansetzen. Eine geschickt arrangierte Fremdenhetze, die sich besonders gegen Nordamerika richtet, ist de? sicherste Weg. Kriegsschiffe und Kanonen haben immer eine überzeugende Wirkung, wenn alle anderen Mittel versagen." Die Perano zog den Schal, der hinter ihr auf der Lehne des Stuhles hing, über ihre Schultern. Es war ein schwerer Seidenschal von leuchtender Farbe, Blumen und Vögel bildeten ein verwirrend buntes Muster. Sie hüllte sich ftöstelnd hinein. „Sie sind doch selber Amerikaner, Higgins —* „So —?" fragte er höhnisch und klimperte mit ein paar Münzen in seiner Hosentasche. Die Perano blinzelte träg. „Es ist bedauerlich und äußerst langweilig, baß man seine besten Einfälle jo selten verwerten kann —? V ”( ßto-kh .mlbun Erhabene, religiös gebundene Zeitalter unsere; olkes wie die Gotik und große Teile des Baroc Volkes wie haben im Dombau den Menschen als dienende agner andere i Der Lehr soll in de gegnen. iube an Dichtung und Dost. Von Josef Magnus Wehner. ül Sn d-k Mngsvlc leicht aus einem echten Gefühl der Lebensbedrohung heraus, aber sie sprechen wider die eherne Uand der Notwendigkeit. und wir werden jenes bange Gefühl los, nicht z aus der Welt, aber aus der Zeit zu fallen, die i rasendem Gestirnschwung andere Bahnen, anbe Sonnen sucht. Nichts hilft uns, als diese fliegen Welt in.unseren Lebenswillen aufzunehmen und so zu bändigen und zu meistern. In aller schwere seelischen Bedrückung sollten nun ohne Zagen bi Hymniker aufstehen unb ben Menschen besingen der größer ist als das Schicksal. Aus der Zeugun steigt die Trcxuer, aus der Trauer steigt das Wesen dieses Wort Carossas von der Menschwerdung, ba auch am Eingang eines neuen Zeitalters stehe könnte, hat schon manches Dichterantlitz b-er Gegen wart geprägt, bie Stimmen finb längst ba, wenn auch erst später vernommen werben. Ergeben. - On unb tf ist £ Hsolsci Kreis Die im E tingerichl im große ichließlic Besuchs H Zivi die hei lichen ten so Mltt- iniit diese herein' Klient n' m 5- Ate". In Wahrheit werden wir nur freie und ganzi Menschen werben, wenn wir bie ungeheuer gn^ niarbeit i wachsenbe Notwendigkeit bejahen. Schon durch deiH k— s Akt der Bejahung wird das Große, das geschieht Teil unseres Lebens, Strömung, unseres Inne Funktion in die Systeme der Architektur eingeord- ... net; in anderen Bauzeitaltern steht die menschlich, >en Kolch Plastik frei im überwölbten Raum — kein Zweifel Me Dr daß beide Formungen dem Ordnungsgesetz ihres rfje. Zeit entsprangen, daß sie also notwendig mareiu Einige von uns nun leugnen noch die Notwendig« feit der technischen Entwicklung. Sie sprechen viel« Krieg der Motore eine Uebermacht gewonnen hat, die in einen unübersehbaren Gegensatz zum Leben unb zu seinen naturgebunbenen Formen getreten ist. Wie soll sich der Mensch im stählernen Zwang der Organisation behaupten? Wie soll er sein Dasein führen können, das zur bloßen Funktion ge« worden zu fein scheint? Wie soll er in all ber tausend technischen Bindungen noch an bie Freihei glauben, um beren Erringung er boch so bitter und anscheinend unaufhörlich kämpft? Diese Frage nach der Rettung bes Menschen zu beantworten, nJära freilich eine hohe Aufgabe der Dichtung, bie höchst vielleicht, die unser Zeitalter bem Dichter Üderhaup stellen kann. Sie ist allerdings so umfassenb, daß bas ganze Volk tätig, leibend und kämpfend an ihres Iunako Lösung mitwirkt und daburch für die unlöslich« chen Verflechtung von Kunst und Leben zeugt. „Lassen Sie hören, meine Liebe", fragte er neu« gierig. „®s wäre ein reizenber Scherz, bie amerikanischen Blatter mit ber Nachricht zu überraschen, baß bet ben letzten unverantwortlichen Ausschreitungen de« mexikanischen Pöbels gegen brave und fleißige am* nkanische Bürger ein gewisser Mr. Jack Higgins al« erster ber Volkswut zum Opfer fiel —" Higgins erhob sich; er klopfte ben Puberstaub öoit feinen Knien: „Sehr witzig, aber vielleicht wäre ci noch witziger. Sie sorgten dafür, daß Tenor Gon« zales möglichst rasch bie amerikanische Staatsbürger» schäft erwirbt. Sie könnten in diesem Fall äußerst bequem bas Angenehme mit bem Näßlichen verbinden." ®rJudjte seinen Hut unb roanbte sich zum Gehen. Die Perano hielt ihn burch eine Bewegung zurück. „Noch etwas?" fragte er. » „Haben Sie eine Waffe bei sich, Higgins?" "Das Stilett, bas Sie wahrscheinlich in Ihren« Strumpf tragen, macht weniger Geräusch", bemerkt« er ttocken und zog zögernb eine kleine vernickelte Selbstlabepistole aus seiner Hosentasche. Die Waffe war so zierlich, baß sie fast in seiner knochigen Hand verschwanb. „Geben Sie her!" herrschte bie Peratio ihn ungeduldig an. Die Straße war still unb so menschenleer, afc hätte ber Korso zu biefer Stunbe bie Eigenschaft, alles Leben von Verakruz mit unwiberstehlichem magnetischen Kräften an sich zu saugen. Brackmanm stieg langsam hügelan. Er ging/als kenne er feilt Ziel sehr genau. Der Mond warf feinen Schatten: scharf vor ihn hin. Flache, schneeweiße Häuser standen hinter den niedrigen Umgrenzungsmauern ht üppigen Gärten. Das fünfte Haus schimmerte aus purpurnen Hibiskusbüschen. Zwei schwere Torsäuleit mit schmiedeeisernen Zierlaternen flankierten deit breiten Eingang. Auf dem weißen, schattenlostil Weg stand ausfahrbereit eine funkelnde Limousins, (Fortsetzung folgt) Güteraustausch zu dienen, erklärte Staatspräsident; Dr. Castillo in einer Unterredung mit dem. Direktor der brasilianischen Zeitung „Diavios Aso- ciades". Der brasilianische Journalist hatte dis Frage gestellt, ob die Handelsflotten Argentiniens und Brasiliens nicht vereinigt werden könnten, um ihre Fahrten unterbemSchutzderLuft- waffe beider Länder durchzuführen. Die Aufgabe! der argentinischen Flotte bestehe darin, ernärteft Castillo weiter, den Güteraustausch der beiden fiän«T ber zu versehen, und eine Notwendigkeit besonderer Schutzsysteme habe für Argentinien bisher nicht bestanden. Was will Amerika im Orient? Istanbul, 23.Okt. (Europapreß.) Angesichts i der Bestrebungen der Vereinigten Stüaten, sich auch in Syrien, im Libanon-Gebiet, in Saudi sch-Arabien und an ber Küste bcs Roten Meeres politisch wie wirtschaftlich -immer starker festzusetzen, fragt ber türkische Abgeordnete Ertem m der Zeitung „Vakit": „Was will Amerika in den arabischen Ländern?" Als Antwort hierauf stellt der Abgeordnete fest, die Vereinigten Staate«' Auch heute noch wird darüber gestritten, ob e$ möglich sei, den technischen Krieg und in ihm das des Schicksal des Soldaten zu besingen. Die es leugnen meinen, die Technik überhaupt und zumal in ihrer Entfesselung schaurig gehäuften, explodierenden Ma, terials, widerstrebe döm organischen, naturhas bauenden Wesen der Kunst; sie eigne sich nur füi* den konstruktiven Tatsachenbericht. Sie verweisen ...Dm hafte l emskm seid get junge 2 Bord u entwicke fahrt bi den Na ner-De '.ewg. { «eöutto forberfii flenieur lUNgsof W 78 Aannei ungenie von Tci beseht. Derzeit volle £ Uahur gaben r «vickelter M de Mt viel fönt» Atfvrec Melle Kg un ^rundb, Die1 ch fern9. reinM je katast 4 darau > gesamte die La" auf die Bücher wahrhafter Dichter, etwa auf das Rumänische Tagebuch v0n Hans Carossa, in dem das Technische als Erscheinung einer tief fremden Welk hingenommen, das Menschliche dagegen, mit vom Einbruch schwarzer Magie getroffen, um fa v■ .ufi herrlicher geoffenbart werde. Es ist nun nicht zu be* streiten, daß die Gegenwelt der Technik seit bei k: Jahrhunbertwenbe, burch ben Weltkrieg, durch di« ('MM - Planwirtschaft unb besonders durch den jetzige^ pr F11' £ ( fclie a >et sein r Sunttion, " 'n all i n die Fr§ fo bitter not 7°"en, nfi, A. die W hier ^fassend ^end an' öle unlösii eugt. Walter uns nie des als bien «tur Vng.. d'e menschlj " kein Ziveis "gsgesetz jhr wendig Notwendi. sprechen nie! ^bensbedroh eherne U 'eie und ga ungeheuer an chon durch > das geschieht lnseres Inn los, nicht i faßen, die i lohnen, a funkorchesters ausschließlich zeitgenössische deutsche Komponisten aufgeführt: Pfitzners Symphonie op. 46, Karl Höllers Gregorianische Hyi Kurt Hessenberg ein Scherzo für Orchester „Musikantenhochzeit". — Rach zwanzigjähriger Pause konzertierte Wilhelm Backhaus zum erstenmal wieder in Kopenhagen. Zwei Klavierabende und die soliftische Mitwirkung in einem Symphonie- 0«. stier, r*. in 3 L fremS Äf Gießen Tangerhütte Stephanstr. 45 Altmark 24. Oktober 1942 05319/ Denn davon hangt der gute Geschmack ab. Kochen Sie deshalb nach den 3 KNORR - Ratschlägen: 1. Das Wasser richtig abmessen. 1 Die Kochzeit genau einhalten - und das überkochen verhüten. 3. Nach dem Kochen etwa 10 Minuten zugedeckt ziehen lassen - das erhöht den Wohlgeschmack. KNORR Houptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter des Hauptichristleiler«: Ernst Blumschetn. Verantwortlich für Politik und Bilder: Dr. Fr. W. Lange: für baß Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für Stadt Gießen, Provinz. Wtrtlchaft und Sport: Ernst Biumschcin. Druck und Verlag: Brühlsche Universirätsdrulterei R. Lange K. G. Berlagsleiter: Tr.-Zng. Erich Hamann: ölnzetg-nleiler: Hans Beck. AnzeigenpreiSltste Nr. 6. utzderLust n. Die Aufff ___________________ darin, erfijrt Freude an der Natur durch Äermühler-Äücher! der beiden Lu» L. . --- Gießen Bremen Wilhelmstr. 4ß z.Z.im Felde Oktober 1942 ___i________________________05329/ Offizierlaufbahnen -er Kriegsmarine. Durch kühnen- Einsatz aller Seestreit- kräste hat die Kriegsmarine in tiefem Daseinskampf unseres Vaterlandes das Kamm- feld geweitet. Auf allen Meeren findet der junge Deutsche heute Gelegenheit, sich an Bord unserer Kriegsschiffe als Führer zu entwickeln und zu bewähren,- denn rede Seefahrt bedeutet vollen Einsatz,.Kampf mit den Naturgewalten, Kampf mit dem Gegner. Der Dienst in der Kriegsmarine ut vielseitig. Für jede der verschiedenen Fuhrer- stellungen ist besondere Fachausbildung erforderlich. So geben Seeoffizier-, Jn- genieuroffizier-.Waffenofnzrer-.Vqrwal- tungsoffizier- oder MarrneartillerieoM zier-Laufbahn dem mngen ^uhrernacy- wuchs, je nach Veranlagung, verschiedene Möglichkeiten der Entfaltung. Schon frühzeitig wird heute em lunger Marineoffizier aü Wachoffizier/ leitender Jngenieuroffizier oder 6ar Kommandant von Schnell-, Raum- oder U-Bootenein gesetzt. Er trägt m diesen. Stellungen rederzeit, und nicht nur in ^eindnaöe, die volle Verantwortung für..Fahrzeug und Besatzung. Um alle seemanmichen Au gaben meistern und die technisch bochent wickelten Anlagen, beherrschen zu können, muß der Offizieranwarter in^ kurzer pntt »XSS- rtung und starke Charaktereigenschaften sind ^SieäÄe «folgt nach Sinberufung 3U persönlicher Vorstellung durch im Front ' dienst erfahrene Offiziere. FiPinnhere Die Ausbildung wird durch bl ondere Maßnahmen den mitgebrachten Bildungs stand berücksichtigen.. -w-»,ihn,cken Bis zum Erscheinen, von ..'ceuoruaen gelten für die Einzelheiten die bei den Webrersatz-Tienststellen erhältlichen Merk^ ‘ blätter weiter, soweit sie nicht durch die v. er Wentlichung des Oberkommandos der i Wehrmacht aufgehoben sind. örtlich Einstellungsgesuche sind an das oMiw s zuständige Wehrbezwkskommando, SEe ! biet Marine, zu richten. Auf Genauigreir I und Vollständigkeit der ^forderten An gaben ist Wert zu legen. Frühzeitige um reichung wird empfohlen. der Bestimmungen fiir die Laufbavn oer Marine-Sanitätsoffiziere folgen spater. 3179Ü Oberkommando der Kriegsmarine. nehme ^Forderungen, zumal dieser Raum von ieher ein oller schwer« hne Zagen di fchen besingen 5 der ZeuWi ngt das Wesen endigkeit besoi [entinren bishü Zuschußgebiet für landwirtschaftliche Erzeugnisse war. Trotz des Mangels an Schleppern, Treib- ftoff und tierischer Zugkraft konnte der größte Teil der für Winterroggen vorgesehenen Flächen bestellt werden. Der durch die neue Agrgroi^nung befreite Bauer setzte seine letzte Kraft ein, so daß die Bestellung planmäßig durchgeführt werden konnte. Jetzt ist die Getreideernte eingebracht. Wenn die Erntemengen auch nicht so hoch sind wie in Deutschland, so tragen sie doch ganz wesentlich zur Sicherung der Ernährung in erster Linie der kämvfenden Truppe bei. Wie hoch die Tätigkeit der Landwirtschaftsführer ix diesem Raum eingeschätzt wird, geht aus den zahlreichen Anerkennungen höchster militärischer Dienststellen hervor. So mancher Landwirtschaftsführer gab sein Leben im Kampf mit verhetzten Banden, die die deutsche Aufbauarbeit zu stören suchten. Oer Stabschef der SA. zum Abschluß der Wehrkampftage. Nach Abschluß der Wehrkampftage 1942 erläßt der Stabschef der SA. folgenden Tagesbefehl an die SA.: „SA.-Männer! Die Wehrkampstage 1942 sind durchgeführt. Auf meinen Befehl ist in 600 Veranstaltungen mit über 500 000 aktiven Teilnehmern unter Eurer Führung eine machtvolle Demonstration der wehrhaften Haltung der deutschen Heimat im 4. Kriegsjahr erfolgt. Eure Einsatzbereitschaft hat alle durch den Krieg bedingten Schwierigkeiten überwunden und erreicht, daß die Heimat dem Führer ihre ungebrochene Kraft als einen wichtigen Beitrag zum Endsieg für alle Welt sichtbar aufzeigen konnte. Meinen Dank und meine Anerkennung gelten den Wehrkämpfern und allen, die mitgeholfen haben, dieses Werk der Kameradschaft deutscher Männer in SA., den anderen Gliederungen der Partei^ KdF. und NSRL. erstehen zu lassen. Die Wehrkampftage 1942 werden Euch wieder zu neuen Taten aufrufen, denn die SA. wird nicht nachlassen, den ihr vom Führer gegebenen Auftrag der Wehrerziehung des deutschen Volkes weiter auszubauen und zu erfüllen." Vizepräsident Sngert 65 Jahre. Am 23. Oktober 1942 vollendete der Vizepräsident am Volksgerichtshof Karl Engert, Träger des Goldenen Ehrenzeichens der Partei und ^-Oberführer, sein 65. Lebensjahr. Reichsminister oer Justiz Dr. Thierack hat dem bewährten Beamten und ■ verdienstvollen nationalsozialistischen Vorkämpfer seine herzlichsten Glückwünsche ausgesprochen. Cngert ist aus dem bayerischen Richter- dienst hervorge^angen und dort zuletzt Landgerichtspräsident in Schweinfurt und Ministerialrat im bayerischen Justizministerum gewesen. Mit der Verreichlichung der Justiz ist er in die Personalabteilung des ReichsjustiMinisteriums übergetreten. Seit dem 1. Mai 1936 wirkt er als Vorsitzender des Oie Landwirtfchast , an der mittleren Ostfront. In der „NS.-Landpost" veröffentlicht Kriegsver- ltungsvizechef, Landesbauernführer Dr. agn er, Ausführungen über die schwierige Auf- fragte er W ie amerikaM raschen, llchreitungen - inb fleißige s Jack-W"^ Puderstaub * gleicht W* laß,^2 st- AaatslE iem , Mlichen vd kvegung i SS Per°"° 11 Statt Karten! Ihre Vermählung geben bekannt Karl Töpperl Feldwebel der Luftwaffe Ingeborg Töpperl geb. Farr Schönficht/ Gießen Eger Hillebrandstr. 8 25. Oktober 1942 Klrchl.Trauung: 14.30 Uhr Johannesk. 05334/ Der Poglavnik beförderte den früheren Direktor für öffentliche Ordnung und Sicherheit, den Sohn des beurlaubten kroatischen Marschalls Kwaternik, Eugen Kwaternik, zum Obersten der Ustascha- Miliz in der Leibgarde des Poglavnik. * Die Kabinettsbildung in Chile ist auf unerwartete Schwierigkeiten gestoßen. Der zum Außenminister ernannte Liberale German R i e s c o hat die Uebernahme dieses Amtes abgelehnt. Staatspräsident Rios ernannte daraufhin &um Außenminister den bisherigen chilenischen Gesandten in Uruguay, Joaquin Fernandes. Für die Glückwünsche und Aufmerksamkeiten zu unserer Vermählung danken wir herzlichst Emil Uhlig u.Frau Else, geb.Volkmann Heuchelheim,den 24.Okt.1942 ________________________05370/ Erleichterung bei D^Xringt ^die leichte von Zweiten Straffenats am Volksgerichtshof, zu dessen Vizepräsident er Anfang 1938 bestellt wurde. In dieser Stellung hat er sich bei der Bekämpfung der Feinde des nationalsozialistischen Staates bleibende Verdienste erworben. Als einer der ältesten Mitkämpfer des Führers hat er in seiner engeren Heimat der nationalsozialistischen Bewegung den Weg bereitet und sich als Reichsredner der Partei im In- und Ausland einen Namen verschafft. Kleine politische Nachrichten. Reichsgesundheitsführer Dr. Conti, der zu einem Besuch in Finnland weilt, hielt vor der Aerztege- sellschaft Duodecim einen Vortrag. Dann hatte er mit Marschall Mannerheim in dessen Hauptquarüer eine Unterredung/ und besuchte mit dem Generaldirektor des finnischen Gesundheitswesens und dem Dekan der Medizinischen Fakultät Helsinki die gesundheitlichen Einrichtungen der Stadt Turk. Für die neu geplante Medizinische Fakultät stellte er eine große Stiftung medizinischer wissenschaftlicher Literatur bereit., marbeit im Mittelabschnitt der Ostfront, der ins- isondere die Ernährung der Truppe und t r Zivilbevölkerung sicherstellen und da- die Heimat bei der Ausbringung von landwirt- lhaftlichen Erzeugnissen für die Truppenversorgung Aasten soll. Die Erfüllung dieser Aufgabe stellte ie landwirtschaftliche Verwaltung vor geroottige rationen habe man ihn dann jedoch nach St. Helena gebracht, wo er streng überwacht werde. Heber die Bahrein-Inseln im Persischen Golf fft wegen Streiks eingeborener Arbeiter in den Raffinerien und Bohranlagen der Standard-Oil-Com- vany der Belagerungszustand verhängt worden. Der Streik soll durch kommunistische Agenten angezettelt worden sein. Kunst und Wissenschast. Deutsche Musik im Ausland. Der Belgrader Sender hatte den Komponisten und Direktor der Frankfurter Musikhochschule, Herman 'Re utter, eingeladen, bei der Sendung seines Klavierkonzerts op. 50 selbst den Solopart zu spielen. Vorher trat Reutter in einem Symphoniekonzert vor der deutschen Wehrmacht als Solist in Mozarts b-dur--Klavierkonzert auf. — Ein für Mazedonien höchst bedeutsames kulturelles Ereignis ist die Aufführung aller neun Symphonien Beethovens in Saloniki durch das Große Orchester des Wehrmachtsenders Saloniki unter Leitung von Generalmusikdirektor Dammer von der Kölner Oper. — Der Münchner Staatskapellmeister Bertil Wetzels berger hat neben seiner Leitung der Pariser „Palestrina"-Vorstellungen in der Großen Oper in einem Konzert des Pariser Rund- Statt Karten! Da es mir nicht möglich ist, jedem Einzelnen für die mir anläßlich meines 70. Geburtstages in so reichem Maße zugegangenen Glückwünsche u. Aufmerksamkeiten persönlich zu danken, spreche ich hiermit meinen allerherzlichsten Dank aus Maria Huntemann Gießen, den 23. Oktober 1942 _________________________05346/ Friseurgeschäft (Damen Herren) mit oder ohne Einrichtung von tüchtig. Fachehepaar (Meisterbrief) in Gießen oder Umgegend mit Wohnung zu übernehmen od. zu pachten gesucht, auch Hauskauf b. Barauszahlung. Schriftl. Angebote unter 05828 an den Gieß. Anz. Für die erwiesenen Aufmerksamkeiten anläßlich unserer Vermählung danken wir recht herzlich Heinrich Gregorius u. Frau Emma, geb. Rosenbecker Gießen, im Oktober 1942 _______________________05368/ Statt Karten! Für die erwiesenen Aufmerksamkeiten anläßlich unserer Vermählung danken wir herzlich Gerhard Wendt Hilde Wendt, geb. Dapper Gießen, im Oktober 1942 05352/ ftwcht-n 1. sich neue 3t o Mio f f t> o r t n m m „ um die lm bisherigen Stiegsverlmf etoge" fcn n ,er^en- 2- 6« bef>auptin X kng. and das frutjer an der Spitze ber Mn- »lirenten Nordamerikas stand - während des sneges mcht zu behaupten vermachte, 3 im Stab ->-u des Staatensystem-, dem sie durch Biindn°z. »ertrage angehopen, sich bie beste Pofitinn Idjern. Der turNsche Abgeordnete stellt f st dost s- Vereinigten Staaten das britische (Empire auch tu Orient beerben wollen. 7 w auc9 Ein Hilferuf Kalinins. Präsidiums des Obersten States,ber Sowjet- tiion, K all n i n , einer Gruppe Jungkommunisten, I6 empfangen hatte, die Sowjetunion tte auf dem Gebiet der Landwirtschaft die schwie- ste Aufgabe, Die Deutschen hatten die Ukraine das Kuban gebiet besetzt. Diese Länder legten der Sowjetunion Weizen zu liefern, gen dieser Tatsache sei nunmehr die ganze Last 5 Kampfes um das Brot a u f d i e O st g e b i e t e ergeaangen. Kalinin rief daher — ein Zeichen, e gefahrvoll sich der Verlust der Ukraine und des ans für die Ernährungslage der Sowjetunion swirkt — alle auf, jeden Muskel anzuspannen, mit diese Gebiete ihren äußersten Ertrag an Brot rgeben. Zum Schluß führte Kalinin aus: „Wir Hen unbedingt die Getreideproduktion vergrößern. ist ein sehr ernster Sektor unseres Kampfes. Jungkommunisten müssen im Dorf und auf dem chen Lande überall auftreten und den Charakter ic eingetretenen Schwierigkeiten auseinandersetzen." sie katastrophal Kalinin die Lage ansieht, geht ich daraus hervor, daß er den Jungkommunisten gesamte moralische und politische Verantwortung Die Landwirtschaft übertrug und drohte, daß für en Kolchos, der schlecht arbeitet, die jungkommu- ische Organisation zur Verantwortung gezogen rde. WB7 Unsagbar hart und schwer traf uns die unfaßbare Nachricht, daß unser lieber, herzensguter, braver Sohn, unser treuer, lebensfroher Bruder, Schwager, Onkel, Pate, Neffe und Cousin Alwin Laudit Gefreiter in einem Infanterie-Regiment Inhaber des E. K. 2 an seiner in den Kämpfen um Woronesch erlittenen Verwundung in einem Kriegslazarett, in kaum vollendetem 22. Lebensjahre, gestorben ist. Er fand seine letzte Ruhe auf dem Heldenfriedhof in Kursk. In tiefem Schmerz: Eduard taucht und Frau Marie, geb. Schwalb; Familie Karl taucht; Familie Albert taucht und alle Angehörigen. Gleiberg, im Oktober 1942. 3198 D Hart und schwer traf uns die traurige, MAW unfaßbare Nachricht, daß unser lieber, treuer, hoffnungsvoller, unvergeßlicher einziger Sohn und einzige Stütze, Enkel und Pate Karl Kratz Gefreiter in einem Infanterie-Regiment am 9. September im blühenden Alter von 20 Jahren in den schweren Kämpfen bei Rschew sein junges Leben hingab. In unsagbarem Schmerz und tiefer Tfauerz Karl Kratz und Frau Meline, geb. Erb nebst allen Angehörigen. Schadenbach, im Oktober 1942. Plötzlich und unerwartet nahm der Allmächtige am Montag, dem 19. Oktober, unsere über alles geliebte Frau Käthe Bruder, geb. Henning nachdem sie 2 Jungen, Peter Einhart u. Burck- hard Henning, das Leben geschenkt hatte, im blühenden Alter von 31 Jahren zu sich. Ihr Wahlspruch war: „Alles für die Liebe“. Sie hat aus Liebe ihr Höchstes, ihr Leben dahingegeben; In namenlosem Weh: Studienrat Fritz Bruder, z.Z. Soldat; Frau Käthe Henning,geb. Liese; Dr. Hans Dietz, z.Z. im Felde, und Frau Aenne, geb. Henning; Helmut Henning, z. Z. Soldat; Hans Joachim Henning; Familie Ludwig Bruder nebst allen Angehörigen. Gießen, den 24. Oktober 1942. Die Beerdigung findet am Montag, 26. Okt., um 11 Uhr, auf dem Neuen Friedhof statt. _____________________05353 Am 20. Oktober entschlief unsere gute Mutter und Großmutter Frau Marie Wellhausen, geb. Köber im Alter von 83 Jahren. Clara Wellhausen Ludwig Wellhausen und Frau, geb. Erle Georg Wellhausen und Frau, geb. Beoker und drei Enkelkinder. Gießen (In Löbers Hof 5), Wernigerode, Hamburg - Großflottbek. Die Beisetzung hat in aller Stille stattge- gefunden. ।05327 ■■■■■■■■■■■■■■■■■■ Am Freitag, dem 23. Oktober! 942; entschlief nach kurzem, schwerem Leiden unser lieber, guter, treusorgender Vater, Schwiegervater, Großvater una Bruder Christoph Gans im 82. Lebensjahr. In tiefer Trauer: Dr. Otto Gans, Ober Studiendirektor z. Z. Hauptmann beim O.K.H. im Osten Emmy Gans Hilde Gans, geb. Ackermann Horst Gans, z. Z. im Osten Klaus Gans. Gießen (Bleichstr. 13), den 24. Oktober 1942. Die Beerdigung findet in aller Stille statt. '05379 Nach kurzer Krankheit verstarb unerwartet unser lieber Vater, Schwiegervater und Großvater Christian R. Stiefvater im 76. Lebensjahre. Im Namen der Hinterbliebenen: Hansy Lahr, geb. Stiefvater. Gießen, Worms, den 22. Oktober 1942. Die Trauerfeier findet statt: Montag, den 26. Oktober, 14.30 Uhr, in der Kapelle des Neuen Friedhofs. Es wird gebeten, von Beileidsbesuchen abzusehen. ___________________________________________________05374 WF Statt Karten! Danksagung. MAjW Es sind uns bei dem schweren Verlust, der uns durch den Heldentod unseres lieben, un- vergeßlichen Sohnes, Bruders. Enkels, Paten, Neffen und Cousins Richard Arnold, Grenadier in einem Panzer-Grenadier-Regiment, getroffen hat, überaus zahlreiche Beweise der Teilnahme zugegangen. Wir danken allen, die seiner in Liebe ehrend gedachten und uns zu trösten versuchten, aufs herzlichste. In tiefer Trauer: Richard Arnold und Frau Berta, geb. Weber Günter Arnold und alle Angehörigen. Gießen (Am Kugelberg 57), im Oktober 1942. 05338 Gießen. 3199V Liz." KG., Größerer Keller für Einlagerung von Kartoffeln und Gemüse von Werksküchenverwaltung per sofort zu mieten gesucht. Schriftl. Angeb. unter 3178D an den Gieß. Anz. erbet. Konfirmanden* Anmeldung. Die Anmeldung der Vorkonfirmanden (Konfirmat. 1944) erfolgt bis spätestens 31. Okt. bei den zuständ. Pfarrämtern. Becker, Pfarrer. 3207 D Rai)eile Alter Friedhof. Walther; 11.15 KG. Bestecke Eßgeschirre Eimer und Kannen zu kaufen gesucht. Werkskttchenverwaltung der Fa. Heyllgenstaedt & Comp., G.m.b.B. 10, 10, G.- Johanneskirche. 10, Wehrmacht- u. Gemeindegottesdienst, Trommershauseni 11.15 Luk.-Gem. Ravelle Wetzlarer Weg. Schaad; 11.15 KG. Gietzen-Klein-Linden. 10 _. Avendm. f. Verheiratete u. weibl. Jugend, Schultheis; 11.15 KG. Gietzen-Wieseck. 10 G.-Abendm. Mainzlar. 13.30 G.-Abendm. für Alte und Junge, Schmidt, Treis. Hungen. 10, Naumann. Sich. 9.30: Kahn. 13.30: KG. Evang.Stadtmission, Löberstr. 14. Sonntag, 25. 10., 8.30 Andacht; 10 S.-Sch.; 15 Allianzversamm lung; 20.15 Predigt. - Mittwoch, 20. 10., 20.15 Bibelstunde. Bavtistengemeinde u. Bund frei« kirchlicher Christen, Gartenstr. 13. Sonntag, 25. 10., 11.15 KG.; 15 u. 20/ Stadtmission, Erich Sauer.-Mittw.,28.10.,20.15 G. ^rere evana. Gemeinde Gienen, Zu den Mühlen 2. Sonnt., 25.10 , 9.45 Erbauungsstunde; 11 Sonntagschule; 15-,Allianzkonferenz in der Stadtmlssron, Löberstr» 14» £Fauschrcohnun^ Schöne 6-Zimmer-Wohnung mit Heizuhg u. allem Zubehör in schönster Lage Hannovers gegen schöne 6—8-Zimmer- Wohnungin Gießen oder auch weiterer Umgebung sofort gesucht. Sehr. Angebote erbeten unt. 3212D an den Gieß. Anz. Kirchliche Anzeigen. (®. = Gottesdienst, KG. ---Kindergottesdienst, HG. = Hauvtgottes- drenst, HG.-Abendm. — Haupt» gottesdienst mit Beichte und Abendmahl.) Giehen. Sonntag, 25. Oktober. Stadtkirche. 10, Becker; 11 KG., Mark.-Gem. Möbl. Balkonzimmer in Einfamilienhaus m. Z entralheiz.( Kliniknähe) z.verm. Schr. Ang. unt. 05349 a.d.G.A. Sehr gut möbl. Zimmer zu vermieten. Schriftl. Angeb. unter 05362 an den Gieh. Anz. | Mietgesuche | 7-Zimmerwohnung m. 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Danksagung. f/ cd»9 nur auf dem Äufdrwx Guttalin Guttolln-Fobrik Köln ooo Laubach, im Oktober 1942. 05324 Z6.-31.Oktober Bezirkssparkasse Ruf 2847-48 tf 18230/ ^achdem 11.30 bis 12.30 Uhr n.ov ui» li.ou uiir Die Geschwister. 18.30 bis 21.30 Uhr Frau Luna. korb 5,- LICHTSPIEL-THEATER Der große König TML 2.30.4.45,7.30; So. 2.00,4.30,7.30 ühr ^^e95n Gloria-Palast, Seltersweg i Leichte Kavallerie Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: ZböfaHe?v ffaddinty :Schuh- u.Lederpflege? ; Nicht jede Schuhcreme ist BÜRO-f INJUCHTUNGEN Gießen, Boahnhfstraße. Deutsche Spuwoche Hausfrauen, auf Euch kommt es heute an. Gebt keinen Pfennig für unnütze Dinge aus, bedenket lieber Euer Sparkassenkonto! Allen, die mir in meinem schweren Leid durch den Heldentod meines lieben Mannes, des treuen Vaters seines Kindes, San.- Uffz. Walter Feyerabendt, ihre Teilnahme entgegenbrachten, sage ich auf diesem Wege meinen herzlichsten Dank. In stiller Trauer: Fr. Anni Feyerabendt, geb. Beil, und Töchterlein Ingrid, nebst allen Angehörigen. Gießen (Asterweg 50); den 23. Oktober 1942. 05320 Wochenübersicht: Dienstag, 27. Oktober, 19.00 Uhr 7. Dienstagmiete u. Halbmiete A Frauen haben das gern. Mittwoch, 28. Okt., 19.00 Ühr 7-Mittwochmieteu.Halbmiete B Die gute Sieben. Freitag, 30. Oktober, 18.30 Uhr 7. Freitagmiete u. Halbmiete B Die Hochzeit des Figaro. Samstag, 31. Oktober, 18.30 Uhr Frau Luna. Sonntag, 1. Novemer, 11.30 Uhr Neue Tänze. 18.30 Uhr: Frau Luna. VITAS1N mit Vitamin Bi [fenb die. iafen I, i !JÖ im $ Remeinf '"durch । Wir kaufen gebrauchte, gut erhaltene KRAFTWAGEN aller Fabrikate OPEL IN GIESSEN Schon mit RM 30.- Im Monat ersparen Sie ein Eigenheim von RM 12000.- Der Wohnbedarf nimmt Immer noch zu! Sichern Sie sich daher jetjt schon durch einen Bausparvertrag Ihr Bau- oder Kaufgeld, Bausparen Ist auch steuerbegünstigt! Fordern Sie sofort Prosp. 13 an Leonberger Bausparkasse HG Leonberg bei Stuttgart Vertragsbestand: Ueber 230 Millionen RM. Die Kriegerkameradschaft 1874beteiligtsich an der Abschlußkundgebung zur Kulturwoche auf dem Oswalds- garten a. Sonntag, dem 25. 10. Antret. 9.30 Uhr im Tienstanzug mit Mantel vor der Feuerwache, Dswaldsgarten. Offb. 14.13. Nach Gottes unerforschlichem Ratschluß entschlief nach kurzem, schweren Leiden im Alter von 66 Jahren meine liebe, unvergeßliche Frau, unsere treusorgende Mutter, unsere liebe Schwiegermutter,Oma, Schwester, Schwägerin und Tante Katharine Speier, geb. Kuhl In stiller Trauer im Namen aller'Verwandten: Wilhelm Speier, Rb.-Ass. i. R. Odenhausen, den 22. Oktober 1942. Die Beerdigung findet Sonntag, den 25. Oktober, 14 Uhr statt. 1 B % in W1 orqen. * W etr ,11 b--" #n* Mge" viele Nach Gottes unerforschlichem Ratschluß ist unsere liebe, treusorgende Mutter, Großmutter, Urgroßmutter, Schwester und Tante Frau Julianna Görlach, geb. Alles nach einem arbeitsreichen Leben, im Alter von 83 Jahren, sanft entschlafen. Für die trauernden Hinterbliebenen: Familie Hch. Görlach XII. Familie Hch. Volpert Bender. Eberstadt, den 23. Oktober 1942. Die Beerdigung findet Sonntag, 25. Oktober, nachmittags 2 Uhr, statt. der Universitätsstadt Gießen Sonntag, den 25. Oktober Für die zahlreichen Beweise aufrichtiger Teilnahme beim Heimgang unseres lieben Vaters, des Kaufmanns Heinrich Rinn danken wir herzlichst. Ganz besonders danken wir dem Feldgeistlichen, Herrn Pfarrer Teichmann, füt seine trostreichen Worte, sowie den Herren Vorsitzenden vom Deutschen Turnverein Krofdorf und Obst- und Gartenbauverein Launsbach für ihr warmes, kameradschaftliches Gedenken. jm Namen der Hinterbliebenen: Franz Rinn, Apotheker. Es geht alles vorüber, Es geht alles vorbei - 3220C auch der schwerste Krankheitsfall Aber dann kommen die Arzt- um Arzneirechnungen ins Haus geflat tert. Schon für RM.4.- monatlich für die erwachsene Person bei-Fa milienversicherung übernehmen wi die tarifliche Regulierung Ihre, Arzt-, Arznei- und Krankenhaus, rechnungen. 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Theis, und Sohn . jm komir ld mit 6 erbe die schnurger breid) gei t Arbeit i Der Pflm ngt, und nter fon W'gebon b wachsen der mit i beweger leue Sac mit bet ler Jüfji tlshabers 4, das I mphnann ich, (5rt ®aber. H üt von E i! sich als i als v mpf gegi 1 Feinds siehe er wissen a ihe komm »hing ;u. lichte er i Ang uni M Der Leut Theo j) »en Eich n Eiserne kvorzu WT. Ut töuenamt sen-Nassc ifle Frar ?9en Ta« ?ene Noti o8., die 1 berusste Erben. Bahnhofstr.58H. Ntündltch können Sieesnurveulgeo sagen, schriftlich mehreren, durch eine Kleinanzeige iaasnSieeSiiiMn Sonntag, den 25. Oktober, 9.15 Uhr, Antreten Kameradschaftsheim zur Absckluh- Kundgebung der Kulturwoche am Oswalds- garten. Anzug: Dienstanz.,Mantel. Erscheinen ist Pflicht. [3228D Kameradschafts- tüürer» jchtebr°l ivirbeln ,nb neig ’n diesen Menden ,11116'6 ,< Ach- Erde Qi nr Hinte !ide und ub mannes iltr - le jttn von, senden • gerade । denen die st, und br ,1 vorder Erde un Hm Ende f, holt t ene Fun [ Erde v ii wieder n in das t)je Sonn .lkenfetzer jhtend e Gut erhaltenes Kinderklappstühlchen baldmöglichst zu kaufen gesucht. Schr. Ang. unt. 05285 a.d.G.A. Gut erhaltener Kinder- Sportwagen z. kaufen gesucht. Schr. Ang. unt. 05355 a.d.G.A. mn öerwagen z. kaufen gesucht. Schriftl. Angeb. mit Preis unter 05377 an den Giehen. Anzeig. Radio All- od. Wechsel- stromger.,120V, z. kaufen gesucht. Schr. Ang. mit Preis unt.05339 an d. Gieh. Anz. Q9en, to ebt t)abi emfdjaft . erende ?.er Stof der 'S F Ser x, 'n, Zin en und Sanges gmäre t*- Kr KS^etter, Gut erhaltene Olymbia- Schreibmaschin., evtl, auch and., z. kaufen gesucht. Schr. Ang. unt. 3217V a.d.G.A. Gebrauchte Welüam und eine ffobrmaWne leichtes Modell, z. kaufen gesucht. Schr. Ang. unt. 3214Da.d.G.A. 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Pfennig für Dinge aus, lerEuer ssenkonfo! und so das Bewußtsein erlangen, daß es sie mit ankommt. Wir befinden uns in einer Klasse der mische iwodie 19« ^Oktober stellt. Zu Beginn der Einzahlung holen die Kinder zwei Kassetten aus dem Klassenschrank, die von der Bezirkssparkasse Gießen als federführendes Geldinstitut für das Schulsparen in der Stadt und im Landkreis Gießen zur Verfügung gestellt sind. Diese Kassetten weisen auf ihrem Deckel ganze Reihen von kleinen Namens- und Nummernschildchen mit Einwurfschlihen für die Geldstücke auf, die jetzt aber auch zum Einschieben der Geldscheine benutzt werden können. Das Innere der Kassetten besteht aus einer 18 Erde und vertraut auf die Zukunft. m Ende des Ackers rastet der Bauer für kurze |t, holt tief Atem und überschaut die frisch ge- ene Furche. Wie angewachsen steht er, wie mit Erde verwurzelt. Dann wendet er geruhsam, wieder schneidet das glänzende Eisen tiefe Fur- in das Land. fbie Sonne schauc für kurze Augenblicke hinter den Mlkensetzen hervor. Der Acker ist fertig gepflügt, tofenb einer kurzen Pause wird gefrühstückt. Kann kommt die Sämaschine zu ihrem Recht. Sie ferb mit Saatkörnern gefüllt. Schon ziehen die Iftrbe die Maschine über das Land. Gleichmäßig, jr schnurgeraden Rillen, werden die Körner in das jtbretd) gesenkt. Mit der Egge wird alles zugedeckt. Pie Arbeit ist getan. t Per Pflug wird aufgeladen, die Maschine ange- |ängt, und dann geht es heimwärts. Nun kann der hinter kommen. Wir wissen, daß die Körnchen Wir stehen vor der Sparwoche vom 26. bis 31. Oktober. Im Hinblick daraus haben wir die Mittelschule in Gießen besucht, um der Spargeldeinzahlung der Kinder während der Unterrichtspause beizuwohnen. Die Erkenntnis, daß der Spargedanke in den Kindern starke Wurzeln geschlagen hat und sie zu regelmäßigem Sparen bei der Schulsparkasse veranlaßt, stellt das erfreuliche Ergebnis dieses Schulbesuches dar. Die Schulsparkasse ist keine Einrichtung der neueren Zeit. Schon die älteren Semester unter uns ind in ihrer Schulzeit zum großen Teil wöchentlich mit dem Sparbüchlein in der einen und dem Sparbetrag in der anderen Hand zum Tisch des Lehrers marschiert, um ihren „Batzen" zur Verstärkung des Sparkontos abzuliefern. Der Lehrer schrieb Öen4 Betrag fein säuberlich in das Heftchen ein, quittierte mit seiner Namensunterschrift und wanderte dann nach Schulschluß zur Sparkasse, um den Ge- amtbetrag des Spartages einzuzahlen. Auf diese Weise sparten die Kinder schon damals wie auch heute noch für besondere Ausgaben, die zu bestimmten Terminen zu erwarten waren, z. B. für die Ausstattung zur Konfirmation oder zum Kauf der ersten Arbeitskluft und etwaiger Werkzeuge für die beginnende Handwerkslehrzeit usw., aber auch für Fälle unvorhergesehener Ausgaben bei Krankheiten und dergleichen. Das Schulsparen' hat sich seit Jahren als eine segensreiche Einrichtung erwiesen, der von jeher mit Recht alle Förderung zuteil geworden ist. In ihrer erzieherischen und materiellen Zielsetzung ist die Schulsparkasse unverändert geblieben, umgestaltet ist lediglich die Technik des Einzahlungsvorganges, bei dem jetzt die Kinder als selbst mitwirkende Persönlichkeiten noch stärker als früher innerlich an dem Sparvorgang interessiert sind. Das Sparen macht den Buben und Madels jetzt noch viel mehr Freude, weil sie sich zur Mitverantwortung bei der Wieder ein Oberhesse 11 mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet. "* I per Führer verlieh auf Vorschlag des Oberbe- mlshabers der Luftwaffe, Reichsmarschalls Go- fing, das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an feaupfmann Riedefel Freiherr zu Elfen dach, Gruppenkommandeur in einem Kampsge- Mvader. Hauptmann V o l p r e ch t Riedesel Freiherr von Lisenbach, 1912 zu Hofgeismar geboren, hol sich als ebenso hervorragender Eiyzelkämpser fcie als Verbandsführer im Westfeldzug und im In den Schulsparkassen haben sich die jugendlichen Sparer, die Schulen und die Bezirkssparkasse zu einer Gemeinschaft vereinigt, deren fruchtbare Aus? Wirkungen dem einzelnen und auch der Gesamtheit zugute kommen. Diese Gemeinschaft mit aller Liebe zu pflegen, sieht die Schule als eine besondere Verpflichtung an, in der gleichen Weise im Geiste des - Gemeinnutzes tätig zu sein, wird auch von der De- zirkssparkasse, der. zentralen Sammelstelle dieser Schulspargelder, als eine ihrer bedeutsamsten Pflichten betrachtet. b. toobl “geborgen in der Erde liegen, daß sie keimen unb wachsen werden. Im Geiste sehen wir schon die feier mit den hochgewachsenen Halmen im Winde Mittelschule. Allwöchentlich einmal am in der großen Unterrichtspause werden Zahlungen in die Schulsparkasse entgegengenommen. Am Tische des Klassenlehrers G r u n d k e entsteht dann jedesmal Hochbetrieb. Davon bekommen wir bei unserem Besuch lebhafte Eindrücke. Der wöchentliche Durchschnitt der Einzahlungen in dieser einen Klasse beläuft sich, wie Lehrer Grundke auf unsere Frage erklärt, auf rund hundert Mark. Im Hinblick auf die bevorstehende Sparwoche haben die Kinder diesmal wesentlich höhere Beträge als sonst mitgebracht, so daß sich das Ergebnis der Einzahlungen dieser Klasse bei unserem Besuch auf 273,10 RM. Einzahlung herangezogen fühlen, die Groschen oder Markstücke, aber auch die Fünfziger und natürlich alle Geldscheine selbst in die „Pinke" stecken können auch auf Friedberg — 1900. ersten Spiel haben die Blau-Weißen gleich _____ der schwersten Hindernisse zu bewältigen Der Reichsbahn-Sportverein Friedberg ist neben dem Luftwaffen-Sportoerein Gießen und der Sportgemeinde Büdingen eine der spielstärksten Mannschaften in dieser Nunde. Dies mußte der LSV. erst vor einiger Zeit feststellen, als er im Kriegserinnerungsspiel eine hohe Niederlage einstecken mußte. Die Blau-Weißen haben deshalb nichts unversucht gelassen, um einmal den Beweis zu liefern, daß sie nach dem Rücktritt von den KE.-Spielen nicht gänzlich den Sportbetrieb eingestellt haben, und zum anderen, daß sie trstz der langen Ruhepause eine spielstarke Monnschast auf die Beine zu bringen in der Lage sind. Wi vuoe/it n> Aufdrud; ilin" Die einmalige Elterngabe Antragstellung bei der AGKOV. ,omer, vorbei - is H^rzt" N . gefl Phers°n bei.] leßer> alle Vo« !vate Krank. ' re*e Arztwahl »raktikem! j, Mr Red lch heuten ten durch ‘versiehe 'S Kassel, t Ruf 342 97. einsenden M___ ZN ufen it erhaltene WGEN irikatß HESSE«' lM8 M sich bewegen. I Neue Saat — neue (Ernte! «US der Stadt Gieße«. Blinkende Pflugscharen. iZluf den Wiesen blühen die Herbstzeitlosen 3hre Hütte Farbe fugt sich harmonisch in das satte r *•« Grases Ganz still ist es im Feld - f,nb leer- Der Erntesegen wurde Morgen. Kalt schauen uns die kahlen Stoppelfelder I Wo e-nst wogende Kornslachen sich leise im nde bewegten, da wuchert nur noch kurzes Un- lut. ^2ie Natur rüstet sich zum Schlafe. Ihr Wiegenlied gen die Herbststurme. Sie zerren und reißen an k liegen Obstbäumen. Alte ehrwürdige Riesen I viele Menschenalter hindurch treulich ihre sichte brachten, knicken die Stürme um. Die Blät- ■ wirbeln in der Luft, die Aeste krachen, und ßend neigen sich die Bäume ... ön diesen Tagen, in denen der Herbststurm den hmenben Winter einleitet, fährt der Bauer hin- V um die Winterfrucht zu säen. Dem Boden wird ne Ruhe gegönnt. Blinkende Pflugscharen reißen Erde auf. Mit langsamen Schritten geht der uer hinter dem Pflug. Wir sehen die dampfenden rbe unb hören bie ermunternben Zürufe des mannes. Dort brüben pflügt noch einer, unb ter — jenseits des Rains — blinken die Pflug- ren von anderen. Stundenlang könnte man den igenben Bauern zusehen. Welch tiefe Bebeutung gerabe biefe Arbeit im Herbst! In den Tagen, enen die Bäume ihr Laub verlieren, die Wiesen und braun werden und alles sich zur Winter- e vorbereitet, legt der Bauer die Saatkörner in Kampf gegen die Sowjetunion bewährt. Auf übet 250 Feintzflpgen, in Tages- und Rachteinsähen, rgielte er bedeutende Erfolge. Seinen schneidigen Griffen auf wichtige industrielle Werke und Flug- Me kommt wesentliche, oft kampfentscheidende Berufung zu. Der auf der Erde kämpfenden Truppe rächte er in Angriff und Abwehr fühlbare Unler- sltihung und Entlastung. Zur Tapferkeit vor dem ßeinöe. per Leutnant in einer Luftnachrichtenabteilung Pr. Theo Hopfenmüller aus Gießen wurde für leinen Einsatz bei den Kämpfen an der Ostfront mit hm Eisernen Kreuz I. Klasse ausgezeichnet. bevorzugte Abfertigung in den Läden. NSG. Um jedem Irrtum vorzubeugen, teilt das ..uenamt der Deutschen Arbeitsfront im Gau .chen-Nasfau mit, daß die Ausweife für beruss- Mae Frauen ihre Gültigkeit behalten Die vor einigen Tagen in den Tageszeitungen bekanntge- „ene Notiz behandelte lediglich die Ausweise der SV., die erneuert werden müssen. Die Ausweise r berufstätigen Frauen können weiter verwendet * "Das Oberkommando der K r i e g.s? BiVtne erläßt unserem heuttßen 3 Abopttvettern, die Antraa auf Elterngabe stellen'müssen darüber, daß der Verstorbene ihr Abop- ttvsohn war, eine Bescheinigung der Ortspolizei- behörbe beibringen. ... 4 Stief= unb Pflegeeltern müssen durch eine Be- lAeiniqunq der Ortspolizeibehörde nachweisen, m welcher Zeit sie den Derstorbene» unentgelllich Die Kinder sind mit großer Begeisterung an dem Schulsparen interessiert. Von kleinsten Betrügen bis zu mehreren Mark in vielen Fällen tragen sie wöchentlich über die Schulsparkasse zur Bezirkssparkasse pls der Verwalterin ihres Guthabens. Wie stark die Wirkung dieser Spartätigkeit ist, konnten wir bei unserem Besuch inmitten der einzahlenden Kinder feststellen. Da war — um nur einige Beispiele zu nennen — ein Junge, dessen Vater leider gefallen ist. Der &ub fegt in jeder Woche bei dem Nachbarn seines Wohnhauses den Hof. Dafür bekommt er in regelmäßigen Abständen 2 RM., die jedesmal beim nächsten Einzahlungstag zur Schulsparkasse gebracht werden. Ein anderer Junge, dessen Pater als Soldat im Osten kämpft, hat bisher regelmäßig Beträge von 1 bis 2 RM. eingezahlt. Nun erscheint er, gerade als wir dabeistehen, mit 50 RM., die er ganz ein» zahlen will. Auf des Lehrers und unsere überraschte Frage nach der Ursache der ungewöhnlichen Steigerung seiner Einzahlung antwortet der Junge, daß er während der ganzen Ferienzeit in einem hiesigen Geschäft (dessen Namen er uns nannte) mitgeholfen und dafür nun diese 50 RM. erhalten habe. Ein anderer Junge nimmt es mit dem Einzahlen so genau, daß er auch die Groschen und Fünfer, die er nicht auf die volle Mark aufrunden kann, regelmäßig mit zur Kasse bringt. Das Sprichwort von dem Pfennig, der des Talers wert ist, scheint diesem Handball-Vorschau. Gauklasse. Luftwaffe Gießen — SA. Frankfurt. Das für den vergangenen Sonntag vorgesehene Treffen mußte vom Spielplan abgesetzt werden, da der Internationale Schunk an dem Länderspiel beteiligt war und die Gäste nicht auf dessen Mitwirkung verzichten wollten. Durch dessen Teilnahme an Öer sonntäglichen Begegnung sind die Siegesaussichten der Gäste wesentlich gestiegen. Trotzdem gehen die Gießener nicht ohne Chancen in den Kampf. Handball der HI. Einige Spiele der DI.-Masse vom vergangene« Sonntag brachten überraschende Resultate: Mtv. Gießen I — Watzenborn 5:3 (0:3), Holzheim — Mtv. Gießen II 21:3 (10:1)., Briefkasten der Redaktion. Ziegenfleisch. Die beste Art der Haltbarmachung von Ziegenfleisch ist die Sterilisierung durch Einkochen in Gläser oder Büchsen. Dadurch wird der Geschmack des Fleisches, am besten frisch erhallen. Man kann Ziegenfleisch natürlich auch einsalzen, jedoch ist gesalzenes Ziegenfleisch nicht nach jeder- manns Geschmack. Verdunkelungszefk: 24. Oktober von 19,09 bis 7.34 UM 25. Oktober von 19.07 bis W Utzch Das Gchulfparen als wichtiger Erziehungsfaktor Eindrücke beim Gpartag einer Gießener Gchulsparkasse. NSG. Nach dem Wehrmachtsfürsorge- und -ver- sorgungsgesetz tonn eine laufende Elternoersorgung nur an hierfür bedürftige Eltern gewährt werden. Dieser Grundsatz muß auch weiterhin aufrechterhalten bleiben. M . Ein im Einvernehmen mit dem Letter der Partei- kanzlei vom Oberkommando der Wehrmacht soeben herausgegebener Erlaß bietet nunmehr die Möglichkeit, auch den Bedürfnissen, die ein Todesfall stets mit sich bringt, zu entsprechen. Dieser Erlaß des Oberkommandos der Wehrmacht steht die Gewährung einer einmaligen Ellerngabe im Betrage von 300 RM. für jeden im jetzigen Kriege gefallenen oder als Wehrmachtangehöriger verstorbenen Sohn a u f A n t r a g vor. Die Elterngabe können alle Eltern ohne Rücksicht auf ihr Einkommen und ungeachtet dessen, ob der Sohn ledig oder verheiratet war, erhalten. Andere Verwandte der aufsteigenden Linie (Großeltern) usw.) können die Elterngabe nur erhalten, wenn sie laufende Elternversorgung beziehen und wenn die Eltern nicht mehr leben. Für Vermißte kann die Elterngabe erst nach erfolgter Todeserklärung beantragt werden. Die Elterngabe wird in gleicher Weise den Eltern von Angehörigen der Waffen-ff gewährt. Der Antrag auf Ellerngabe ist nur bei der Betreuungsabteilung der Gaudienststelle der NS.- Krieqsopferversorgung einzureichen, die ihn an das für die Bewilligung zuständige Wehrmachtsfursorge- und -versorgungsamt bzw. den zuständigen Fur- sorqeoffizier der Waffen-ff weiterleitet. Antragsvordrucke sind bei jeder Kameradschaft der NS- Krieasopferversorgung unentgeltlich zu erhalten. Die Ausgabe der Antragsvordrucke erfolgt jeweils nur an die buchstabenweise aufgerufenen Eltern. Beizubringende Unterlagen: 1 Bei Eltern, die bereits eme laufende Ettem- versorqung erhalten, genügt die Vorlage des Bescheides des Wehrmächtsfürsorge. und -versorgungs- 2 Alle übrigen Ellern benötigen zur Antragstellung entweder das Familienstammbuch mit Eintragung der Heiratsurkunde der leiblichen Ptern und der Sterbeurkünden des Sohnes oder die einzelnen Urkunden. An Stelle der Sterbeurkunde kann auch die Todesnachricht des Truppenteiles vorgelegt sstadt GieW 25. Oktober 2.30 Uhr bester. 1.30 Uhr Lnü8- ier sicht* „ber,«< „ da" ee”; ” 19.00 y» SÄ [><■■>»• 30 fK 'll°-°' Itefstfe#’ Fußball im Sportkreis Wetterau. Beginn der Meisterschaftsspiele 1942/43. Unter Beteiligung der Vereine Büdingen, Fried- berg, Nidda, Nieder-Wöllstadt, Wölfersheim, 1900 Gießen, DfB.-R.Gießen und LSV. Gießen beginnen am morgigen Sonntag die Spiele um den Meistertitel, den der Luftwaffen-Sportverein Gießen zu verteidigen hat. Die ersten Paarungen sind folgende: DfB.-R. — Wölfersheim Büdingen — Nidda Nieder-Wöllstadt —- LSV. Gießen Friedberg — 1900. Irafenö die Lehrgemeinjchaflen in Techn. Rechen der eufen I, II unb III mit Erfolg durchgefuhrt hat. lirb im Winterhalbjahr 1942/43 °"^rdem em- ^rgemeinfdjaft „Höhere Mathematik emgefetzb hierdurch wird dem Wunsche meler Rechnung »«ragen, welche diese zusätzliche Ausbildung längs erhebt haben. Für die Teilnahme an dieser tel)r »Iweinschast kommen Techniker, Ingenieure UN r1r"St°sf'"glkd°r^sich in eine kurze Wieder- loiung der Algebra und in ein Kennenlernen d-r i«zeln°n Funktionen, um genügend Ansatzpunk e ür die Differential- und Integralrechnung zu jcha, k Der Lehrgang behandelt: Potenzen Wurzeln, iigarithmen. Binomischer Lehrsatz, Rechenentwlck- iingen, Zinseszins- und Rentenrechnung Tabelle^ ahnen und Anwendungen. Der Stoff $ dhrganges verteilt sich Etwa aus. »„„«Nchnitte ümginare und Komplex-Zahlen, die Keg schntt >°d andere Kurven, Differentialrechnung. Mak^ma »d Minima. Integralrechnung. Nnchen u Mereäjnung,- Berechnung von ebenen Kurven 'Tein Anlausen der Lehrgemeinschast m Kürze kabfid)tigt ist, bittet das Derufserziehungswerr Pwtchen Arbeitsfront, die Anmeldungen b s spa Wiens Ende der letzten Oktober wache ,^ep5roab die Anmeldungen erfolgen bei der^^hung und hing Wetterau, Hauptstelle für Serut 3 Vistiebsführung, Gießen, Schanzenstraße , ö kleinen Sparer besonders lebendig vor Augen zu stehen. Nicht minder genau nehmen es die Mädels. Auch sie bringen selbst kleine Beträge regelmäßig mit zur Kasse und zahlen sie mit ebenso großer Freude ein, wie sie Beträge über 1, 3, 5 ober 10 RM. usw. selbst in die Kassette hineinstecken. Daß es sich bei diesem Sparen der Kinder nicht etwa um einen gewissermaßen mechanischen Vorgang handelt, mit dem sie den Auftrag ihrer Eltern ausführen, erkennen wir in einer kurzen Unterrichtsunterhaltung zwischen Lehrer Grundke und den Buben und Mädeln seiner Klasse. Hierbei geben die Kinder in ihren Antworten auf die Fragen des Lehrers nach dem Sinn und Zweck dieses Sparens so treffende Erklärungen, daß man ohne weiteres das tiefe Erfassen der Grundgedanken dieser Einrichtung erkennen kann. Die vorerwähnten Beispiele bestätigen ja auch die Erkenntnis der Kinder, daß die beste und anerkennenswerteste Art ihres Sparens nicht etwa darin besteht, sich für diesen Zweck von den (Eltern oder Verwandten einfach Geld geben zu lassen, sondern gelegentlich selbstverdientes Geld oder einen Teil eines etwaigen Taschengeldes, der nicht für ganz dringliche Käufe gebraucht wird, zur Schulsparkasse zu bringen, also mit dem Sparen bewußt einen gewissen Verzicht des Augenblicks um einis größeren Zweckes und Zieles der Zukunft mitten zu bekunden. Wie stark sich das Schulsparen in der Kapital- bilöung der Volksgemeinschaft auswirkt, fei an einigen kurzen Beispielen dargelegt. Die Gesamtsumme der Schulspargelder bei der Bezirkssparkasse Gießen aus der Stadt und dem Landkreis Gießen" belief sich im Jahre 1940 auf rund 11000 Reichsmark, im Jahre 1941 stieg diese Summe auf rund 40 000 RM., und im Jahre 1942 ist bis Ende Oktober auch diese Summe schon erheblich überschritten worden, so daß man voraussichtlich wohl mit 50 000 RM. rechnen kann. Das sind gewaltige Summen, deren Zusammentragung aus kleinen und kleinsten Beträgen nicht nur den jugendlichen Sparern, sondern auch den ehrenamttich als. Mittler zwischen «Sparern und Kasse tätigen Lehrern zur Ehre gereicht. Und wie in der Gesamtheit, so ist es auch in den einzelnen Fällen. In den meisten Schulen der Stadt und des Kreises Gießen ist ein geradezu sprunghaftes Anwachsen der Schulsparein- lagert zu verzeichnen, in vielen Fällen gegenüber dem Vorjahre schon eine mehr als hundertprozentige Steigerung eingetreten; die Mittelschule in Gießen z. B. leitete im vorigen Jahre rund 2000 RM., in diesem Jahre bisher schon weit über 4000 RM. Schulspargelder an die Bezirkssparkasse weiter. Die Landorte des Kreises brauchen sich mit den Erträgen ihrer Schulsparkassen durchaus nicht vor der Stadt zu verstecken, im Gegenteil, manche von ihnen könnten für städtische Schulen auf diesem Gebiete als nachahmenswertes Beispiel angesehen werden. großen Anzahl kleiner Blechkästen, deren Nummer mit der auf dem Kassettendeckel verzeichneten am Einwurfschlitz des Sparers übereinstimmt. Die Kassetten werden auf den Tisch des Lehrers gestellt. Nun kann das Schulsparen beginnen. Die Kinder kommen mit ihren kleinen Einzahlungshesten an den Tisch und stecken den mitgebrachten Geldbetrag selbst durch den Einwurfschlitz in die Kassette hinein. Dadurch hat jeder Bub und jedes Mädel selbst die Verantwortung für den eingesteckten Geldbetrag. Währenddem macht der Lehrer in dem Einzahlungsheft, in das der Vater oder die Mutter des Kindes zu Hause schon den Sparbetrag eingeschrieben und mit Namensunterschrift bestätigt hat, den Kontroll- vermerk, aus dem die (Eltern ersehen können, daß der Bub oder das Mädel das Geld ordnungsgemäß abgeliefert hat. Mit dem Einzahlungsbuchlein m der Hand begibt sich das Kind dann zu seinem Platz zurück. Wieder einmal hat das Schulsparen zu einer fruchtbaren Tat geführt. Die verschlossenen Kassetten, die nur von dem Lehrer und einem Vertreter der Bezirkssparkasse gleichzeitia geöffnet werden können, kommen in die „Ruhestellung" zurück, bis sie eine Woche später wieder auf der Bildfläche zur „Geldschlacht" erscheinen. Die (Entleerung der Kassetten erfolgt durch einen Beamten der Bezirkssparkasse. Zunächst wird die vergleichende Kontrolle der in den einzelnen Kassettenkästchen liegenden Geldbeträge mit den (Eintragungen in den Einzahlungsbüchern vorgenommen. Sodann wird das Gesamtergebnis aller Einzahlungen am Entleerungstage buch- und geldmäßig festgestellt, und schließlich werden die einzelnen Beträge der sparenden Kinder in eine Entleerungsliste eingetragen, von der aus zum Schluß die Bettäge in die eigentlichen Sparbücher übertragen werden, die als Ausweis für die Gesanttspar- beträge, für die Berechnung der Zinsen und zugleich als Grundlage für Abhebungen dienen. Die Einzahlungsbücher dagegen werden den Kindern zurückgegeben und berechtigen nicht zur Geldabhebung bei der Kaffe. Zunächst werden in der Woche vom 26.10. bis 31.10.42 die Anträge der Eltern mit den Anfangsbuchstaben A—G des Familiennamens des Sohnes bei den Kameradschaften der Nationalsozialistischen Kriegsopferversorgung entaegengenom- men. Die (Eltern werden gebeten, die Antragszeiten möglichst einzuhalten. Eltern, die durch besondere Umstände an der Antragstellung in der festgesetzten Zeit verhindert sind, werden später zur nachträglichen Antragstellung nochmals aufgerufen. Gießener Dochenmarktpreise. * Gießen, 24. Oft. Auf dem heutigen Wochenmarkt kosteten: Markenbutter, Vi kg 1,80 RM., Matte 30 Rpf., Käse, das Stück 9 bis 10, Kartoffeln, 5 kg 51, Wirsing, -kg 6 bis 8, Weißkraut 4 bis 6, Rotkraut 9, gelbe Rübeiz 6 bis 10, rote Rüben 5 bis 8, Spinat 12, Rämifchkohl 10, Unterkohlrabi 4 bis 6, Rosenkohl 20 bis 25, Tomaten 25, Schwarzwurzeln 20 bis 40, Feldsalat 47 bis 50, Aepfel 20 bis 30, Birnen 20 bis 25, Lauch 15, Sellerie 16, Endivien das Stück 10 bis 12, Oberkohlrabi 8 bis 1Ü, Rettich 5 bis 20, Radieschen, das Bund 10 Rpf. ** Ein Siebzigjähriger. Der Postamtmann a. D. Karl Drescher in Gießen, Frankfurter Straße 60 wohnhaft, begeht am kommenden Montag, 26. Oktober, in voller Rüstigkeit seinen 70. Geburtstag. Dem Jubilar bringen auch wir unsere herzlicysten Glückwünsche dar. Amtsgericht Gießen. Die A. H. aus D. hotte völlig unbegründet einen Beamten der Gießener Stadtverwaltung der Verletzung seiner Amtspflicht und außerdem unerlaubter Anträge gegen sie beschuldigt. Das Gericht verurteilte die Angeklagte wegen wissentlich falscher Anschuldigung zu vier Monaten Gefängnis. Strafverschärfend wirkten die Vorstrafen der Verurteilten. Strafkammer Gießen. Ein Mann aus Klein-Linden,der bei einer Wach- und Schließgesellschaft angestellt war, sollte versucht haben, sich für eine Arbeitsleistung, die ohne besondere Vergütung zu verrichten war, in unzulässiger Weise ein Entgelt zu verschaffen Aus Grund dieser Anschuldigung war er vorn 2ttnts- gericht wegen versuchten Betrugs zu 60 RM. Geld- fträfe verurteilt worden. Gegen dieses Urteil ver- folate er Berufung mit dem Ergebnis, daß dem Angeklagten eine Betrugsabsicht nicht nachgewiesen werden konnte. Daher wurde das Urteil des Amtsgerichts von der Strafkammer aufgehoben und der Angeklagte jreigefprocheq« tben Neue Lehrgemeinschast „Höhere Mathematik". Nachdem das $=^«3*5»^ POüloß 32 Morgen Weinberge um den Hals? Brillanten und Schmuck waren immer kostbar. Wem aber ist es bekannt, daß die merkwürdigen Halskrausen, die wir auf den Porträtbildern holländischer Meister bewundern können, oft noch viel kostbarer waren? Sie stellten kunstvolle Gebilde aus fächerförmig geknifftem Leinen und einer verschwenderischen Fülle allerfeinster Brüsseler Spitzen dar. Oft repräsentierten sie ein ganzes Vermögen. Ein Höfling Ludwigs XIII. rühmte sich, daß er 32 Morgen bestes Weinbergland um den Hals trüge! Heute halten wir diese Leute für Verschwender. Dabei sind wir oft selbst — was unsere Kragen an- mg mii ann sparsam anwenden GEBR. In Gießen: Seltersweg 63 Bedeutendstes fach unternehmen Süddeutschlands SOLTIT gibt Lederfohlen längere Haltbarkeit, verhütet nasse Füße! 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Widerstrebt es uns nicht manchmal, ein Hemd in die Wäsche zu geben, wenn es am Kragen erst leicht angeschmutzt ist — so, daß man es von außen überhaupt nicht sieht? Also tragen wir es ruhig noch ein paar Tage weiter. Was ist dann die Folge davon? Unsere Frauen müssen bürsten und reiben, damit sie die Schweißränder aus den Kragen bringen. Und weil durch dieses Bürsten und Reiben die Hemden an den Kragen immer zuerst kaputtgehen, verbrauchen wir ganz unnötigerweise manches Wäschestück, das wir sonst noch lange tragen könnten. Genau so ist es mit den Manschetten. Wascht man die Hemden erst dann, wenn die Manschetten richtige Medopharm-Arzneimittel sind nur in Apotheken erhältlich. Als Hersteller von Qualitätserzeugnissen bekannt in Deutschland und vielen Staaten der Welt. < MEDOPHARM Pharmazeutische Präparate Gesellschaft m.b.H. 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Nachdem beim Verbraucher sowie Verteiler wegen der Anmeldung noch Zweifel bestehen, geben wir folgendes bekannt: Die Einwohner von Gießen geben von der weißen Einlage zum Haushaltungsausweis nur den Abschnitt Nr. 10 ab und lassen die Rückseite unter VI stempeln. Bereits abgegebene Abschnitte Nr. 32 oder 33 der roten Nährmittelkarten sind für diese Bestellung wertlos. Die Einwohner im Bezirk des Landes-Ernährungsamtes Hessen, die keinen Haushaltungsausweis besitzen, und bei denen die Nummer 33 der roten Nährmittelkarten keine Aufschrift der Stadt oder Gemeinde trägt, können ihre Anmeldung auch in Gießen vornehmen, wobei die Nr. 33 abgetrennt wird. Selbstversorger mit Getreide erhalten bei ihrer Bürgermeisterei einen Bezugsausweis, bei welchem der Buchstabe B abgetrennt, sowie das Mittelfeld vom Verteiler abgestempelt wird. beit Ans in ägypti !. Schon «hrmachtb trbereifunc jagen mu i abgeschi f«: Ihom, 2 Ichistischei । auf | Wen qe ttArbe j Arbeite, I i Krieges । » werden 1 wichen, b | "den sinh ,’öalibt ’ Der L Esicheruno 6 für b | eine A | für d I Naltsb, I '°lchens er Ä toi[ I )iahresta 8'd°b ai Mger Be ^chenlohn Nit wirt Übliche, ^urgisch leisten lrr 60 U ^l)lt wert Vs L^ag < ^°uin D Unt Nb° »en K°°n J® hm Klassen. « netti ö ein ist Ihnen zumute .... wenn Sie Ihren Füfjen eine wirkliche Pflege angedeihen lassen. Hühneraugen und Hornhaut beseitigt zuverlässig die bewährte „ fidßdTM SCHÄLKÜR Zur weiteren Pflege Ihrer Füfje dann selbstverständlich CARL HAMEL & CO. FRANKFURT/M.9 Diejenige Person d. am Samstag, dem 17. 10. 42, morgens, im Kaufh. Kerber einen Damenschirm mitgenommen hat, ist inzwisch. erkannt üiorden. - Der Schirm ist innerhalb 3 TaZen auf d. Fundbüro ab- mgeb., änderns. Anzeige erfolgt. Ceüensmitteb lotlen u. Kleiderkarte verloren. Abzug, geg. Bel. bei Althaus, Steinstraße 71. Goldene AnnlWMr Schanzenstra^e- Theater verloren. Abzugeb. gegen Belohn. [05369 Schanzenstr. 6p. Junger OraMImriH eallaoleo. Geg. Belohnung abzugeben [05359 Schlachthof. Brauner Dackel zugelaufen. Hotel Lenz, Schmutzrander haben, spart man kein Waschpuld^ Im Gegenteil, man verschwendet es, denn zum Hen auswaschen dieser Schmutzränder braucht man o\ doppelt so viel wie zum Waschen des ganzen Hemdes. Manche Manschetten sind auch viel zu lang. Di, \\ Folge ist, daß man bei der Arbeit am Schreibtis<| usw. dauernd den Schmutz damit aufwischt. Wen, s, die Manschetten zu weit aus den Aermeln hervo^ sehen, soll man sie durch Aermelhalter verkürze, : oder kleine Säumchen in den Oberarm nähen. Jeder soll sich im Kriege bemühen, weniger DZäschi zu verbrauchen als früher. Wäsche wird geschon durch häufiges Wechseln und dadurch, daß man si weniger schmutzig werden läßt als sonst. 2829V zerlin, ? deutsche« w\\ Iiaßn'I kleinen 1 « ans Wen harten Wn Ko Die über i liier noch m Feind ellungen 1 ilemlstap Ben s Öen. Dies' iwn NEDAWERK | Eduard Palm - München J FARBIGE AKTE 2h,