Moniag,^. AugustMZ ausgeträumt habe. Katzenjammer in London Was ist schuld an der Katastrophe von Dieppe? Das Landvolk Hilst siegen. Oer Gauleiter sprach zum Landvolk in Groß-Gerau. NSG. Gauleiter und Reichsstatiyülter Sprenger sprach am Sonntagvormittag in Groh- Gerau auf einer Kundgebung zu dem Landvolk des Landkreises. Dor der Kundgebung eröffnete er in der Turnhalle die Ausstellung „Landvolk Hilst DRV. Aus dem Führerhauptquartler, 22. Aug. Das OKW. gibt bekannt: Im Gebiet des unteren Kuban nahmen deutsche und rumänische Truppen gegen erbitterten feindlichen Widerstand die zäh verteidigten Orte Krymskaja und Kurtschanskaja. Auch im Kaukasus wurde der Feind trotz hartnäckiger Gegenwehr und äuherst schwierigen Wetter- und Geländeverhältnissen aus befestigten Gebirgsstellungen geworfen. Ostwärts Wjasma und bei Rschew brachen wieder mehrere von panzern unterstützte Angriffe der Sowjets zusammen. Auch südostwärts des Ilmensees und vor Leningrad scheiterten örtliche Angrisse des Gegners. Im Finnischen Meerbusen wurde ein feindliches Minensuchboot durch Bombentreffer versenkt. 3m hohen 7lorden bekämpfte die Luftwaffe einen Flugplatz bei Murmansk sowie ein Truppenlager auf der Fischer- Halbinsel. Ein kleines Frachtschiff wurde versenkt. An der Ostfront wurden gestern in Lufttämpfen und durch Flakartillerie 98 feindliche Flugzeuge abgeschossen, sechs weitere am Boten zerstört. Sechs eigene Flugzeuge werden vermißt. An der englischen Südküste erzielten leichte deutsche Kampfflugzeuge bei einem Tagesangriff Volltreffer in kriegswichtigen Anlagen. An der belgischen Kanalküste wurde ein britisches Flugzeug durch Jäger zum Absturz gebracht. Marineartillerie schoh in der westlichen Ostsee vier britische Kampfflugzeuge ab. Alle Soldaten und gerate auch die SA.-Männer, die ich draußen im feldgrauen Rock antraf, waren sich klar über die Schwere des Kampfes und den Sinn unserer Opfer. Ob ich den Führer einer SA.-Standarte, der heute als Hauptmann ein Bataillon führt, sprach, oder einen alten Bekannten aus der SA. meines kleinen Heimatstädtchens, der als MG.-Schütze feine Pflicht erfüllt, oder einen höheren SA.-Führer, der feit Anfang des Ostfeldzuges als einfacher Soldat und nur als Gruppen- oder Zugführer feinen Mann steht, sie sind sich alle aus innerster Ueberzeugung ihrer Front und Heimat bilden ein Ganzes — einen besseren Garanten des Sieges kann es nicht geben. Mit diesen Worten und einem Appell, dem Führer auch weiterhin treue Gefolgschaft zu leisten, ihm zu folgen auf dem Wege zur Erringung der Freiheit unseres Volkes, schloß der Gauleiter dis emdrucksvM Kundgebung. Starke feindliche Stellungen im Kaukasus durchbrochen. Pflicht bewuht, nicht auf Befehl, sondern aus ideeller Freiwilligkeit heraus: Für Deutschland zu leben, zu kämpfen und, wenn es fein muß, in den Tod zu gehen! Diesen stolzen Kampfgeist aller Soldaten verdanken wir nur dem Führer, der unserem Dasein wieder einen Sinn und Ziel gab. Und gerate ich als alter Frontsoldat des Krieges 1914 bis 1918, der selbst diese Jahre als Infanterist mitgemacht hat und mehrere Male verwundet war, erkannte so recht die Größe und Sieghastigkeit des Geistes der Front von heute, des Geistes, den uns ter Führer gegeben, den wir seit Anbeginn ständig ins deutsche Volk hineintrugen, und der uns den Marsch vollenden heißt, den wir im braunen Gewand der SA. begonnen. Landungsboote durch Bombentreffer versenkt. Bel Tageseinflügen in die besetzten Westgebiete schossen Flakartillerie und 3äger vier britische Flugzeuge ab. Oer Wehrmachtbericht vom Gamstag. Oer Wehrmachtbericht vom (Sonntag. DRV. Aus dem Führerhauptquartier, 23. Aug. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: 3m Kaukasus durchbrachen deutsche und verbündete Truppen starke feindliche Stellungen und Straßensperren. Gegenangriffe des Feindes wurden abgewiefen. Auf der Wolga wurden am 21. August und 22. August ein Schleppdampfer und zwei Frachter durch Bombentreffer versenkt, ein weiterer Schlepper und vier Tanker in Brand geworfen. An der Donfront wurden an verschiedenen Stellen Uebersehversuche des Gegners abgewiesen. 3m Raum südwesttich Kaluga und bei Rschew wurden Angriffe starker 3nfanterie- und panzerkräste des Feindes in harten Kämpfen, unterstützt durch wirksames Eingreifen der Luftwaffe abgeschlagen, hierbei wurden am gestrigen Tage 161 Panzer vernichtet, davon 86 allein im Abschnitt eines Armeekorps. Südostwärts des 3lmensees und vor Leningrad blieben einzelne feindliche Vorstöße im deutschen Abwehrfeuer liegen. Die S o w j e t l u f t w a f f e verlor am gestrigen Tage in Luftkämpfen und durch Flakartillerie 122 Flugzeuge, drei weitere wurden am Boden zerstört, vier eigene Flugzeuge kehrten vom Einsatz nicht zurück. 3n Aegypten bekämpften deutsche Kampfflugzeuge in den Rächten zum 22. und 23. August erfolgreich mehrere britische Flugplätze südlich Alexandrien. Deutsche 3äger schossen gestern vier britische Flugzeuge ohne eigene Verluste ab. Bei Tag- und Rachtangriffen gegen mehrere Rüstung-- und Verkehrsanlagen in Süd - und O st - england wurden starke Explosionen und Brände beobachtet. An der Südküste wurden sieben britische Judentum ausgerichtet, haben das Recht, Vorbild anderer Staaten zu sein, verwirkt. Es gibt daher nur eines, — den Kampf gegen Plutokratie und Bolschewismus so lange zu führen, bis der S-ieg errungen i ft, denn Frieden wird erst tann sein, wenn die Feindslaaten vernichtend ge- chlagen sind. Wenn der Amerikaner Wallace in diesen Tagen zum Ausdruck brachte, daß Amerika ein Hort der Juden werden müsse, so wird damit nur das bestätigt, was uns seit langer Zeit bekannt ist. Wie die Freiheit unter der Herrschaft des Judentums aussehen würde, davon kann sich das deutsche Volk ein genaues Bild machen, hat es doch am eigenen Leibe verspürt, wohin der Jude ein Volk zu bringen vermag. Dem Nationalsozialismus blieb es Vorbehalten^ diese Pest auszurotten — wir gönnen sie den Engländern und Amerikanern mit ehrlichem Herzen. Nachdem der Gauleiter scharfe Abrechnung mit den Feindstaaten gehalten hatte, behandelte er die Anforderungen, die durch das Kriegsgeschehen a n d i e Heimat gestellt werden. Insbesondere sei es das Landvolk, das im restlosen Einsatz die Ernährung unseres Volkes sicherstelle. Unsere Soldaten an der Front, der Nüstungsarbeiter, überhaupt alle Werktätigen, können Leistungen, wie sie gerate jetzt verlangt werden, nur dann vollbringen, wenn für eine ausreichende Ernährung gesorgt ist. Die Schwierigkeiten, die gerate in den landwirtschaftlichen Betrieben, bedingt durch eine Anzahl unvermeidlicher Einflüsse immer wieder auftreten, haben das Landvolk hart gemacht. Dafür blickt es aber im Herbst sobald der Erfolg schwerer Arbeit sichtbar ist, mit Stolz auf feine Leistungen. Genau so ergeht es heute dem gesamten deutschen Volke. Mit jedem Erfolg unserer Truppen wird es härter und zuversichtlicher, ohne in eine Hurrastimmung zu verfallen. Wenn von feindlicher Seite versucht wird, den Geist der Zersetzung in das deutsche Volk hineinzutragen, so können wir über* । zeugt fein, daß diese Versuche ebenso kläglich scheitern werden, wie seither alle militärischen Unternehmungen einschließlich der hemmungslosen Lust- : angriffe auf ungeschützte deutsche Städte gescheitert i sind. Jeder Deutsche weiß heute, um was es göht. k Er weiß genau, daß der Krieg eine Angelegenheit ist, die ihn selbst angeht, er ist mit feinem ganzen i Sinne hineingestellt in die Volksgemeinschaft. Gowjeta'ngste. Von unserer Berliner Schriftleitung. . Der sowjetische Nachrichtendiest ist nicht auf Optimismus gestellt. Die Lage im Donbogen, auch im Kaukasus macht den Kreml-Herren arge Sorge. Wenn der Wehrmachtbericht das Scheitern sowjetischer Gegenangriffe gegen den Donbogen meldet, so darf der Leser aus diesen immer wiederholten sowjetischen Angriffsversuchen den Schluß ziehen, daß sich die feindliche Kriegführung an der engen Landbrücke zwischen der östlichsten Ausbuchtung de; Don und der Wolgastadt Stalingrad (Zarizin) Luft machen will. Die engste Stelle zwischen Don und Wolga ist etwa 65 km breit. Sie wird noch schmäler dadurch, daß Stalingrad (Zarizin) einen gewissen Raum am westlichen Wolgaufer für seine großen Industrie- und Hafenanlagen beansprucht. Hier ist der große Umschlaghafen für den Unterlauf der Wolga. Von Stalingrad gehen mehrgleisige Eisenbahnen nach Moskau in nordwestlicher, nach Krasnodar in südwestlicher Richtung. Auf die Lage bei Stalingrad.beginnt der deutsche Vormarsch zwischen Sal und Don und auch in der Katmückensteppe, also vom Süden her, einzuwirken. Die (Säuberung des inneren Donbogens hat die Voraussetzungen für eine energische Kampfführung aus westlicher Richtung geschaffen. Der Don ist schon ein echter Steppenfluß: zur Zeit der großen Regenfälle ist er sehr breit. Um so breiter, als er vielfach nicht sehr tief ist. In der sommerlichen Zeit geht seine Wasserführung erheblich zurück und erleichtert dadurch die [92. Jahrgang Nr. 198 Ericyemt täglich, außer Sonntags und feiertags Beilagen: Gießener Kamilienblätter Heimat imBild'DieSchoUe Bezugspreis r Monatlich.... .RM.1.80 Zustellgebühr... „ -.25 auch bei Nichterscheinen von einzelnen Nummern infolge höherer Gewalt Fernfvrechanjchluß 2251 Drahtanschrift:,Anzeiger" Postscheck 11686 Hranks^M. Unbesiegbarer Frontgeist Von Stabschef Viktor Lutze. In der Kampfzeit wurde, als wir in den Versammlungen unsere Volksgenossen von der Richtigkeit der nationalsozialistischen Idee überzeugten, unzählige Male festgestellt, daß der Nationalsozialismus in den Schützengräben des Weltkrieges entstanden sei. Kaum jemals zuvor konnte die Wahrheit dieser Erkenntnis besser bewiesen werden als jetzt in der Zeit des Ringens um den Bestand von Volk und Reich. Denn an den Fronten dieses Krieges, in dem sich unsere Soldaten aufs höchste bewähren, zeigt sich wieder, daß Nationalsozialismus und ewiges deutsches Soldatentum auf ein und dieselbe Wurzel zurück geh en. Es ist heute allgemein bekannt, daß gerade das Erlebnis des Weltkrieges den Führer zu den entscheidenden Erkenntnissen führte, und es ist kennzeichnend für den Frontgeist der Soldaten des Weltkrieges von 1914 bis 1918, daß sie ich nach dem Zusammenbruch, soweit die Witer- tantetraft ihrer deutschen Seele noch in vollem Imfatige vorhanden war, in den Reihen der Kämper Adolf Hitlers zusammenfanden. Das war auch die Geburtsstunde der SA., des starken Armes der Bewegung. Hier vereinigten sich die alten Frontsoldaten aus Flandern und Galizien, die U-Boot-Fahrer und ersten Jagdflieger, die Männer, die den Frontgeist des großen Krieges hineintrugen in die Zeit des Kampfes um die staatliche Macht und die Rettung des Reiches. Sie bildeten nun eine unlösbare Gemein- Vildung von Brückenköpfen oder gar ten Brücken- Mag. Auch im Kaukasus geht es gut wgiter. Der Wehrmachtbericht hebt zwar die ungewöhnlichen Beanspruchungen der Truppen durch das Gelänge — Sümpfe, Sümpfniederungen, aber auch enge und tiefeingeschnittene Täler von ausgesprochenem Gebirgscharakter — immer wieder hervor, macht aber auch klar, daß diese gewaltigen Anstrengungen nicht umsonst gebracht wurden. Am Samstag verzeichnete er schon die Einnahme der zäh verteidigten Orte Kurtschanskaja und Krymskaja. Diese Orte sind bedeutungsvoll, und der zähe sowjetische Widerstand ist erklärlich. Das Schwarze Meer ist mit dem Asowschen Meer durch die Meerenge von Kertsch verbunden. Im Westen liegt die Halbinsel Kertsch; im Osten liegt der Halbinsel Kertsch gegenüber die Halbinsel Taman, die im wesent- lichen aus dem schwer versumpften Mündungsgebiet des Kuban besteht. Kurtschanskaja liegt an der einzig leistungsfähigen Straße, die den Zugang zu dieser Halbinsel Taman eröffnet. Aehnlich wichtig ist die Einnahme von Kry ms k a j a, die aber nicht aus die sumpf-ige Kubanniederung der Halbinsel Taman (zwischen Asowschem und Schwarzem Meer) hin- weist, sondern auf die nordwestkaukasische Gebirgsküste des Schwarzen Meeres. Wiederholt wurde in den zurückliegenden Wehrmachtberichten der Name der Hafenstädte Noworossijsk und Tuapse erwähnt. Wenn der sowjetische Nachrichtendienst auf Grund dieser militärischen Lage sowohl am Don-Knie wie im Vorkaukasus ausgesprochen trübe Anwandlungen zeigt, so kann das nicht als Zweckpessimismus an- gesprochen werden, wenn dieser Zweckpessimimus auch im Moskauer Nachrichtendienst eine merkwürdige Rolle spielt, so z. B. wenn amerikanische Pressestimmen, die auch nach Dieppe die sofortige Errich- offen als der Beginn der Errichtung einer zweiten Front dargestellt. Führende nordamerikanische Zeitungen schreiben: „England und Amerika machen die zweite Front." — „Die Invasion in Westeuropa hat begonnen." Der Londoner „Daily Heralb" macht sich zum Sprachrohr der Kritik gegenüber dieser ausplaudernden Haltung der USA. und schreibt, die Amerikaner täten falsch daran, so in Verzückung zu geraten. In London roirb auch mit Schrecken vermerkt, daß der britischen Luftwaffe schwere Verluste zugefügt wurden, und man spart nicht mit Warnungen, Mahnungen und Befürchtungen, wobei z. B. auf die englischen Verluste von annähernd 130 Flugzeugen hingewiesen wird, die die Sowjets hätten gut brauchen können'. Im ganzen bestätigt die englische Presse, daß der erste Begeisterungstaumel sich schnell gelegt hat, sie schreibt, daß- man zur Defensiven Alltagsarbeitt zu- I rückkehren müsse, nachdem man den schönen, aber Annahme von Anzeigen für die Mittagsnummer bis SVgUbr desBormittagS Anzeigcn-Preife für die Millimeter-Zeile von 22 Millimeter Breite: 7Rvf. für Familienan- -eigen und private Gelegenheitsanzeigen 14Rvf. f. Werbeanzeigen und geschäftliche Gelegenheitsanzeigen Pladvorfchritt (vorherige Vereinbarung) 25°/o mehr schäft mit einer jüngeren Generation, und im „SA.-Geist" fand jene soldatisch-kämpferische Gesinnung Ausdruck, die heute diese junge Generation auf allen Schlachtfeldern unter Beweis stellt. Es ist daher nichts leichter zu erklären als die Tatsache, daß heute f a st d i e g e s a m t e S A. und vor allem ihr Führerkorps in der Wehrmacht steht und dort den Einsatz sucht. Der in der SA. lebendige Geist der Kameradschaft, der Treue, des Opferwillens bewährt sich nun, und es war für mich eine tiefe Freude, an der Ostfront zu erleben, wie sehr der von uns immer gepflegte Gedanke ter Wehrhaftigkeit und des freiwilligen Einsatzes für- Adolf Hitlers Idee heute bereits durch eine beharrliche, oft unsichtbare Erziehung Allgemeingut des gesamten deutschen Mannestums geworden ist. Gerade der Kampf gegen den bolschewistischen Feind bietet Gelegenheit, das in feierlichem Gelöbnis Beschworene unter Beweis zu stellen, und ich habe gesehen, daß unsere jungen Soldaten der nationalsozialistischen Wehrmacht diesen Beweis nirgends schuldig geblieben sind. Es war die Stunde der Bewährung gekommen, und der deutsche Soldat und gerate der Ostkämpfer hat ten Führer und das deutsche Volk nicht enttäuscht! Ich habe das insbesondere bei ten Männern der Standarte „F e l d h e r r n h a l l e festgestellt. Sie bilden, bis auf den großen Teil der bet Kriegsausbruch freiwillig als Fallschirmjägerttuppe Eingesetzten, ein Infanterieregiment des Heeres, haben am Westfeldzug teilgenommen und sich im Osten aufs neue ausgezeichnet. Als ich jetzt die sumpfigen Stellungen des Walch o w a b f ch n i t te s kennenlernte kam nur wieder die Schützenkompanie des Leutnants Mayer in Erinnerung, die, sich in der Winterschlacht am Wolchow in schwerem Abwehrkampf heroisch wehrend bis zur letzten Patrone und Handgranate aushielt und keinen Zentimeter Boden aufgab, vielmehr auch dort, wo andere mal zuruck- gehen mußten, immer wieder den Feind schlug und verlorengegangenes Gelände zuruckeroberte, auch als der brave Kompamefuhrer bereits den Heldentod gestorben war. Wenn fett diesem Ja^ bic l.n ter Nähe liegenden Einheiten, die sonst nichts mit der SA. zu tun haben, nur noch von der »Horst- Wessel-Kompanie" des Leutnants Mayer sprachen, dann ist damit erwiesen, in welch hohem Maße sich der Geist bewährte, den mit aus Treue ' und Liebe zum Führer niemals aufgeben. So wie der Einsatz der Fallschirmfager unjere Bewunderung verdient, hat uns die Infante - r i e niit der der SA.-Mann sich so besonders verwandt fühlt, in diesem Kriege noch zu keiner Stunde enttäuscht. Sie hat die Hauptlast des Kampfes und der Siege getragen und die größten Opfer gebracht. Dafür ailt ihr auch der höchste Ruhm, wie es auch in ihrer Ausbildungsvorschrift heißt. Daß sie ttotz- tem die alte, anspruchslose haben mir die Männer, die ich im Wald sumpf des Wolchow antraf, gezeigt. Sie liegen nun seit Monaten in dem dreckigen Sumpfgelante, ohne ein richtiges Dach über dem Kopf zu haben. Den Fe nd di^t vor der Nase, halten sie dort ihre Stellung unb haben weder den Sinn für Humor noch ihre lebensbejahende Einstellung verloren. , Wenn man mich etwa nach der „Stimmung oo der Moral" fragt, so kann ich nur sagen, daß Uri,™ n°ti°n°ll°zi°listi,ch° Gesinnung «»«»““ der kämpfenden Ost ront herrscht. (Berate bleie rZeii fMlnna ^ft wahrscheinlich unseren Feinden sehr un- b •£,? ssäx’k. tämpfer geschrieben wird, fottte °°n dieser Grund- 'u"°ber,°genh°it-gefiih- de- deut- ,ch7n Soldnten über seinen s°wi-t,lch°n Gegner weiter das eine feststehende Tatsache ist. . Aber nicht nur der Wert des deutschen Soldaten, über den niemand auch nur «ine Sekund- Zweche haben kann, ist mir in höchstem Maße bewußt geworden, sondern auch die Güte der überragenden deutschen Führung. Gegen die planvolle Arte eines deutschen Generalstabes ist auf dieser W fein Kraut gewachsen! Vor allem dann nicht, wenn er "unterster Führung des Feldher^ Hitlers steht. Das macht uns unbesiegbar, mag ber I Kampf auch noch so lange bauend weil der sieggewohnte deutsche Soldat die Absicht rechtzeitig erkannte und in ter ihm eigenen Art dem Briten eine Lektion erteilte, die er so schnell nicht vergessen wird. Weiteren Versuchen, eine zweite Front zu errichten, können wir in aller Ruhe entgegenieben. Unsere Wehrmacht wird ten Feind vernichtend schlagen, wo er auch angreifen sollte. Wir können für uns den Ruhm in Anspruch nehmen, ebenso viel Siege errungen .zu haben, wie der Feind Niederlagen erlitten hat. Nicht das deutsche Volk wird unterliegen, unterliegen werden die plutokrattschen Staaten, die versucht haben, das junge auf bauende Europa unter feine Knute zu zwingen. Daß die neue Welt den jungen aufbauenden Staaten gehört, diese Tatsache steht heute nicht mehr in Frage, denn hierüber ist die Entscheidung zugunsten dieser Staaten bereits gefallen. Das Gute Madrid, 22. Aug. (Europapreß.) Nach einem Bericht des Londoner „Ya"-Korrespondenten Assia beginnt man in England die Frage zu untersuchen, wer oder was an der Katastrophe von Dieppe schuld sein könnte. Einige Beobachter möchten das Scheitern des Unternehmens auf das Fehlen von Sturze kampfflugzeugen und Fallschirmjägern zuruckfuh- ren. Nur damit hätte man die Maschinengewehrnester und Geschütze zum Schweigen bringen können, die unaufhörlich ten ganzen Strand bestreut und ten britischen Truppen ungeheure Verluste beigebracht hätten. Ein Reuter-Korrespondent, der an dem Landungsversuch 6 Kilometer östlich von Dieppe teilnahm, muß eingestehen: „Die Geschütze, die unser befohlenes Ziel waren, konnten wir trotz größter Verstärkung, die wir erhielten, nicht zum Schweigen bringen. Während der ganzen neun Stunden haben sie nicht einen Augenblick das Feuer eingestellt. sondern uns derart eingetedt, daß nicht nur------- unsere Teilaktion, sondern das ganze Unternehmen kurzen Traum der ersten alliierten Offensivaktton zum Scheitern gebracht wurde." ausgeträumt habe. Zn ten USA. wurde der Angriff auf Dieppe 1 —----- Eichener Anzeiger wäss. u! General-AnzeigersürGberhessen rrasr siegen". In einer großangelegten Rete wies ter Gauleiter darauf hin, daß sich nun an der Schwelle des vierten Kriegsjahres eine stolze Bilanz ab- zeichne. Zu diesem Zeitpunkt sei besonderer Anlaß gegeben, denn mit fester Zuversicht könne das deutsche Volk dem Endsiege entgegen seh en. Erfolg auf Erfolg hat unsere siegreiche Wehr- macht in den letzten drei Jahren errungen, überall, wo der Feind angegriffen wurde, ist der deutsche Soldat Sieger geblieben und hat unsterblichen Ruhm an die Fahnen des Reiches geheftet. Zu einer Zeit, in der im Osten der Bolschewismus vernichtend ge°.„ --------------- _ .. Schlagen wird, hat der alte Feind Europas — ter muß und wird siegen, wenn es anders wäre, hatte rite — versucht, im Westen eine zweite Front zu unser Kampf seinen Sinn verloren. Völker, die sich errichten. Dieser Versuch, auf dem Festlange Fuß dem Judentum verschrieben haben, und bie Politik zu faffen, ist kläglich gescheitert» geschettert deshalb, Englands und Amerikas ift voll, und ganz auf NSG. Auf einer Arbeitstagung des Gauamts ,an= Lnt- fei, solle ohne Widerspruch zahlen dürfen. Oer Arzt als Volkserzieher Oer Gauleiter auf einer Aerztetagung in Frankfurt. Prahlend und siegesgewiß ging der erste Gast auf den Vorschlag ein. Sie begaben sich mit dem vergnügten Wirt vor die Tür, machten als Ziel das letzte Haus vor der Straßenkrümmung aus, 1 teilten sich mit gespannten Muskeln nebeneinander auf, mährend der Wirt die Zipfelmütze zog, um mit ihr dos Startzeichen zu geben. Und' dann schnellte die Mütze herab — die beiden rannten ... Za, wie rannten sie! Begeistert verfolgte der Wirt mit dem Blick den Lauf, einmal führte dieser, einmal jener. Es waren Prachtburschen, das Letzte gaben sie aus sich heraus, nur um zahlen zu dürfen. Das hieß noch Kameradschaft! Und endlich war die Strecke bis zum Haus durch- laufen. Der großen Entfernung wegen konnte der Wirt nicht erkennen, wer Sieger geworden war. Beide schwenkten die Hüte, konnte es darum möglich sein, daß sie Brust an Brust gleichzeitig das Ziel erreicht hatten? Da mußten sie also notge- drungen — und das war ja schließlich auch das Vernünftigste — den Rechnungsbetrag unter sich verteilen ... Aber was war dos denn? Warum kehrten sie llicht um? Sie schwenkten immer noch die Hüte und zogen weiter, lachend: wie es dem Wirt schien, unmäßig lachend ... Und plötzlich machten sie beide lange Nasen zurück und hüpften von einem Bein auf das andere. Und dann hatte sie die Wegkrümmung verschluckt. Entgeistert starrte der Wirt auf die nun leere Straße, dann schrie er nach Frau und Magd. Aber die beiden Herzbrüder holte keiner mehr zurück ... Es war, wie gesagt, die Zeit, in der man noch * Zipfelmützen trug, wirkliche über Glatzen und unsichtbare, innerlich anwendbare über dem Geist, und es gab noch keine Telephone und Motoren, aber noch Landstreicher, die säten ohne zu ernten ... Zentralisation in der Führung trotz der Vielseitigkeit des ärztlichen Berufes. Der Gauleiter ging dann auf die Schwierigkeiten ein, die der Arzt /ouf Grund kriegsbedingter Gegebenheiten zu überwinden habe. Zeder habe heute Verständnis dafür. Aber diese Schwierigkeiten müssen überwunden werden, zumal der Krieg eine unerhörte Zeitenwende üarstelle, der eine Struktur- Der Nationalsozialismus sichert die Zukunst unserer Lugend. Oer Gauleiter sprach über Fragen der Berufswahl zu der Hitler-Jugend. optischen Ar lgesichts der «rsönlichkeite, '"erpolitische Der portuni Uj°rtu9. §e befindet “Wen Uni, Nnnesburg NSG. Zn einer Kundgebung vor der Hitler- Zugend Wiesbadens und der Elternschaft im Rahmen der Berufs-Aufklärungsarbeit hießen die Wiesbadener Zungen und Mädel den Gauleiter im Poulinenschlößchen herzlich willkommen. Der Chef des Sozialen Amtes der Reichsjugendführung, Hauptbannführer Schröder, befaßte sich mit der Berufswahl und der Berufslenkung. Heute seien in den Berufen der Landwirtschaft und des Bergbaues, der Eisen- und Metallwirtschaft der Chemischen Industrie, den Bauberufen, in der See- und Binnenschiffahrt, Reichsbahn, Reichspost und in den Textil- werken so vorzügliche Aussichten geboten wie als Kaufmann, als Lehrer oder Handwerker. Die Mädel forderte er auf, nur solche Berufe zu wählen, die ihren seelischen Kräften entgegenkommen, also sich der Kinder- und Säuglingspflege, dem Lehrerinnenberuf zu widmen, oder was für ihren Mutterberuf von größter Bedeutung fei, in die Hous- und Landwirtschaft zu gehen. Buben und Mädel aber rufe in besonderm Maße der Osten. Gauleiter und Reichsstatthalter Sprenger, abermals begeistert begrüßt, verpflichtete in mitreißender Rede die Zungen und Mädel zum Einsatz aller Kräfte für Führer und Reich. „Wenn die Zugend an Zahl vorhanden und kerngesund ist, dann ist der Erfolg aller Arbeit der Partei und des Staates garantiert." Diese Worte des Führers stellte er an die Spitze seiner Ausführungen imd sprach aus, daß Nationalsozialismus nicht etwa einen Blutsbestandteil bedeutet, sondern lediglich eine Frage der Erziehung des Menschen sei. Diese Auf- assung müsse wohl allmählich Gemeingut geworden sein, obgleich noch manches Geröll aus der Vergangenheit wegzuschaffen sei. Es gelte, die Zugend in das Reich unserer Idee einzuführen, und wenn früher über den ausgetretenen Weg der neun Schuljahre das Leben der Jugend in den Beruf geleitet tung der zweiten Front trotz der empfangenen schmerzhaften Lektion fordern, unter dem Stichwort zusammengefaßt werden: „Man darf nicht länger mit dem Zuschlägen im Westen zögern." Ebenso gehört es in das Kapitel der zweckbestimmten sowjetischen Nachrichtenpolitik, daß einzelnen englischen Zeitungsoertretern erlaubt wird, die Aussichten des kommenden Winters grau in grau zu malen, während sie sonst von der strengen Moskauer Zensur scharf an der Kandare gehalten werden. So meldet Harold King, daß amtliche Aufforderungen der Sowjetregierung an die Bevölkerung ergangen seien, sich auf die Härten und Schwierigkeiten des kommenden Kriegswinters einzustellen. Es sei unvermeidlich, daß die in diesem Sommer erlittenen Verluste an Rohstoffquellen und Getreidegebieten die Leiden in der kalten Zahreszeit noch vergrößern werden. Zn diesem Zusammenhang wird der summarische Ukas der Sowjetregierung erwähnt, daß sich alle Stahlwerke „bis spätestens zum 5. Oktober die notwendigen Materialien- und Treibstoffmengen zu 'beschaffen haben". Nicht gesagt wird, wie das angesichts des Verschwindens der bisherigen Liefergebiete geschehen soll. Strengste Sparsamkeit sei auch im Gebrauch von Treibstoff angeordnet und der gesamten Bevölkerung schärfste militärische Disziplin auferlegt worden. Dr. Ho. Opfer eines Flugzeugunglücks. Am 21. August sind bei einem Flugzeugunfall Generalmajor FreiherrvonGablenz, Amtschef im Reichsluftsahrtministerium und Vorstandsmitglied der Deutschen Lufthansa, und Ministerialdirektor Professor Dr. Krümmel, Amtschef im Reichsministerium für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung, sowie der Bordfunker Oberfeldwebel Klär tödlich verunglückt. Das Reiseflugzeug, das von Gablenz gesteuert wurde, befand sich auf einem Dienstflug von Berlin nach Süddeutschland und stürzte infolge einer technischen Störung ,i n der Nähe von Mühlberg ab. * Das Wiedersehen. Bon Alexander Wirtz. Vor Zeiten, als der glatzköpfige Wirt vom „Sankt Nepomuk" die strahlende Hochfläche seines Seins noch unter einer Zipfelmütze verbarg, betrat an einem Frühmorgen ein Mann seine Wirtsstube, von dem man dem Aussehen nach annehmen konnte, daß es ihm nicht gerade rosig erging. Wie einer öer kleinen redlichen Bauern aus den Bergen sah er aus, der statt einer Kuh eine Ziege zum Melken batte. Er trat mürrischen Gesichtes ein; feine gerunzelte Stirn ließ deutlich fein Mißfallen erkennen, daß der Wirt eben erst mit dem Säubern und Lüften des Wirtsraumes begonnen hatte und be- - deutete mit knappen Worten, ihm einen Stuhl und einen Tisch abzuputzen und dann ein gutes Früh- fturf mit einigen Schnäpsen zu bringen, die er nenn auch mit Behagen und ohne weiter Not>iz vom Wirt zu nehmen, zu sich nahm. Der Wirt betrachtete ihn anfangs argwöhnisch, doch flößte ihm das selbstverständliche Gebaren des Fremden bald Vertrauen ein, so daß er seine Schlaftrunkenheit abwarf und ein Gespräch über IBettcr und Leute und Woher und Wohin beginnen wollte. Aber schon nach den ersten Der- luchen mußte er sein Vorhaben aufstecken, da ihm oer Fremde entweder gar nicht oder nur wider- w'u'9 antwortete und ihn sogar plötzlich anfuhr, weil ihm der Schinken zu frisch, die Eier zu alt und oer Schnaps zu gewässert dünkte. Da zog der Wirt ftme Zipfelmütze über den Kopf und tat aus alter Gewohnheit in ähnlichen Fällen sehr ergeben und so, als höre er schlecht. dauerte nicht lange, als ein zweiter Gast er- icyisn Der tat zwar freundlicher als der erste — aber sonst war sein Benehmen und Begehren dem ?'n Auch er ließ sich an einem schnell gesäuberten Tisch moder und verlangte ein kräftiges gehörigen appetitonreg'en- öen Getränken. Wahrend nun noch die Eier in ä-erL-Jalne bruzzelten, beendete der erste Gast sein Frühstuck mit einem tiefen Rülpser, und darüber blickte der andere erschrocken auf — zuerst wirklich erschrocken von dem ungeniert schallenden Geräusch, dann in lächelnder Verwunderung, dann aber betrachtete er mit dem Ausdruck des höchsten Erstaw nens den mürrischen Gast, der nun eilfertig auf- stand, in der Tasche herumkramte und vom Wirt die Rechnung verlangte. Der aber war noch nicht an der Endsumme angelangt, als das Erstaunen des zweiten Gastes in einen ungläubigen und fta- genden Ausruf überging: „Adolf?! — Du bist es wirklich?!" Ja, er schrie es fast und erhob sich starren Blickes, kam zweifelnd näher, musterte den ersten Gast lange und stammelte darüber: „Wirklich? Der Adolf Heuser?" Der erste Gast erwiderte seinen forschenden Blick sehr zurückhaltend, was seiner mürrischen Art sehr wohl anstond, legte den Kops hochmütig in den Nacken und fragte spitz: „Ei ja, der Adolf Heuser bin ich schon, aber wer sind Sie?" Da sprudelten dem zweiten Gast die Worte nur so über die Lippen: „Adolf, Mensch! Du kennst mich nicht mehr? Mich, deinen Herzbruder Fritz von den Düppeler Schanzen? Ach du lieber Gott, wie kommst du nur hierher? Wie ist es möglich, daß du mich nicht mehr kennst?!" Da löste sich langsam der mürrische Zug im Ge- Ücht des ersten Gastes, nun musterte er den andern Gast eindringlich, stammelte dieses und jenes, und nach einigen Augenblicken lagen sie sich in den Armen, klopften sich gegenseitig auf die Schultern und weinten fast, während der eine den anderen feinen Lebensretter in gemeinschaftlich bestandenen Kämpfen nannte. Und als sie sich gefaßt hatten, riesen sie sich Kriegserinnerungen zurück, die des Wirtes Augen wegen der darin vorkommenden Heldentaten immer größer und runder werden ließen; aber die Erzählungen rissen auch ihn mit, er faltete andächtig die Hände über dem Bauch und löste sie nur, um der Aufforderung des einen oder anderen nachzukommen, die Gläser aufs neue zu füllen. Das unverhoffte Wiedersehen wurde natürlich gebührend begossen, auch der Wirt bekam ein gutes Teil von dem Festgetränk ab, so daß schließlich aus dem gerührten Stammeln ein lärmendes, frohes Wortedreschen wurde — als plötzlich der erste Gast inmitten seiner Rede innehielt, auf die Uhr blickte unb epfrfjrorfen bemerkte, daß es nun für ihn die o ^cit zum Gehen sei, der Notar warte eines Landkaufes wegen auf ihn. Und darauf auch der zweite Gast jaf) ernüchtert feststellte, daß auch ihm k u einer wichtigen Verabredung geschlagen habe forderten sie vom Wirt die Rechnung. Der hatte fürsorglich jedem sein Teil aufgeschrieben und Ameisen als Entlauser. Sowohl im ersten Weltkrieg wie im jetzigen Krieg wurde verschiedentlich die Beobachtung gemacht, daß stark verlauste Unterkünfte nach Auftreten von Ameisen in kurzer Zeit läusefrei wurden. Diese Be- obachtung findet ihre Erklärung in den folgenden Tatsachen: Von den in Mitteleuropa vorkommenden Ameisenarten tragen einige Arten Insekten als Nahrung in ihre Nester, wobei auch Insekten angegriffen und bewältigt werden, die größer als die Ameisen selbst sind. Ferner ist bekannt, daß auch eine ganze Neihe von Arten in unsere Wohnstätten einbringen unb dort auch Jnsektenraub betreiben ober unsere Vorräte angreifen. Durch diese Gewohnheit, neben süßen Säften (wie z. B. dem sog. Honigtau der Blattläuse) auch Fleischnahrung (also eiweißhaltige Stoffe) zu fressen, werden besonders die Formika- arten nützlich. Die große rote Waldameise ist deshalb als äußerst nützliches Tier bei uns mit Recht unter Naturschutz gestellt. Finden die insektenfressenden Arten Kleiderläuse, so werden diese ohne wei- teres auch gefressen. Die gemachte Beobachtung findet dann ihre Erklärung. Des weiteren ist bekannt, daß auch heute noch Landstreicher, Zigeuner bisweilen ihre verlausten tl(erber auf die Haufen besonders der genannten großen Waldameisen legen, weil sie wissen, daß die Ameisen die Läuse bald Hessen. Diese Art der Läuse- ^uichtung ist ein altes Volksmittel, unb es finden f,c9 darüber auch in älteren Schriften Angaben. Im Weltkrieg 1914/18 wurde daher auch dieses 23er» fahren als Notbehelf zur Entlausung empfohlen, unb es ist, wie ich aus Erfahrung weiß, auch bisweilen im Osten angewendet worden, besonders um Decken und Hemden möglichst läusefrei zu bekommen. Natürlich kann es sich niemals darum handeln, diese Art der Läusevernichtung im großen anzuwenden. oa)on deshalb nicht, well man nie die Gewähr hat, daß alle Läuse vertilgt worden find, geschweige alle Nissen. Nur unter besonders günstigen Ihnftänben ift die Möglichkeit gegeben, sich des 23erfahren5 als Notbehelf jti bedienen. Prof. Dr. A. H a s e, HerML>sh1em, für Volksgesundheit sprach Gauamtsleiter Dr. M ö r ch e n von der Notwendigkeit, daß der Arzt niemals einseitiger Fachwissenschaftler sein dürfe — wie dies in der Vergangenheit der Fall war — sondern politisch sein und Jomit ein unentbehrlicher Faktor in der Gestaltung der völkischen Substanz werden müsse. Dr. Märchen streifte ferner das Betriebsarztwesen, die Sterblichkeits- und Seuchenkurven die Ernährung, die Kinderlosigkeit in der Ehe, den Betriebssport, die Lebensmittelzulagen, das Rauchen und die Rheumabekämpfung. Gauleiter Sprenger wandte sich dann in lebendigen Ausführungen an die Aerzte und betonte, daß ihre Arbeit aus dem großen Gebiete der Menschenführung nicht mehr hinwegzudenken sei. Das Ansehen des Arztes owie das ihm vom Volke von jeher entgegengebrachte Vertrauen fußen auf einer alten Tradition. Wo eine liberaliftifche Zeit dieses Vertrauen erschüttert habe, wird es jetzt wieder aufgebaut und zurückerobert. Denn nur der Arzt kann seinen Beruf voll und ganz ausschöpfen, der tatsächlich das Vertrauen des Volkes besitzt. Ein solcher Arzt kann nahezu Wunder wirken. Deshalb setzt hier die Forderung des nationalsozialistischen Staates ein, daß der Arzt nicht mehr behandelnd und heilend in Erscheinung trete, sondern daß er als Träger des politischen Gedankengutes national» ozialistsicher Weltanschauung auch zum berufenen Volkserzieher werde. Erst als politischer Faktor stelle sich der Arzt auf die große und breite Basis, die heute die gesamte deutsche Volksgemeinschaft umschließt. Namentlich als Verfechter völkischer Belange wird er Erziehertum und seine umfassenden Aufgaben heilender und betreuender Art zum Wohle der Volksgemeinschaft einsetzen, Voraussetzung dazu sei eine gesunde und saubere weltanschauliche Ausrichtung sowie eine straffe wandluna der Völker von Grund auf im Gefolge habe. Uno nur die jungen Völker werden auf Grund ihrer Vitalität als Sieger hervorgehen. Der gigantische Kampf im Osten ist in das Stadium der Entscheidung eingetreten. Hier wird über Rasse, Kultur und völkische Existenz im Ringen mit dem Bolschewismus entschieden. Unsere Lebenskraft und unser Sieg werden das Antlitz des zukünftigen Europa gestalten. Und gerade in diesen entscheidenden Tagen hat auch der Arzt wieder seine ureigenften Aufgaben zu erfüllen: Erhaltung der Zuversicht und Stärkung des Selbstvertrauens der bei ihm Rat und Hilfe Suchenden sind wesentliches Gebot. Nicht nur körperlich zu heilen, sondern auch seelisch zu betreuen, — all das gehört dazu. Ein warmes Herz ist grundlegende Voraussetzung zum Arztberuf, was aber ein Hartseinkönnen im richtigen Augenblick keineswegs ausschließt. Niemals darf sich der Arzt zum Büttel privater Wünsche und Annehmlichkeiten erniedrigen lassen. Er soll im Bismarck- schen Sinne wahrer Betreuer derer sein, die selbst nicht kräftig genug sind. Dann sprachen der Gauvbmann der Deutschen Arbeitsfront, (Ed, über Fragen der Gesundheitsführung' in den Betrieben, Dr. Rosemarie M e tz und Dr. Schmidt-Voigt über die gesundheitliche Betreuung der Jugend, insbesondere im BDM. und Hitler-Jugend, sowie der Gausachbearbeiter für Heilpflanzenkunde und Heilpflanzenbeschaffung, Apotheker Ripperger über die Tee- und Heilkräutererfassung, die erfreulicherweise in diesem Jahre eine gute Ernte und damit einen nicht zu unterschätzenden Beitrag zu Heil- und Genußmit- teln verspricht. wurde, dann sei heute der Jugend die Straße nach oben in einer besseren Form geebnet. Das Können stehe allein im Vordergrund, und die Eltern wissen, daß ihr Kind, wenn es die geeigneten Anlagen hat, alle Unterstützung der Partei und des Staates erfährt. Gerade die Partei fei ja selbst Schulbeispiel dafür, daß aus den Berufen des Bauern und Arbeiters Männer den Weg an höchste Stellen gefunden haben. Der Gauleiter lehnte es unter restloser Zustimmung ab, daß ein Mädel in unseren Tagen ein anderes" Lebensziel haben könne, denn Frau und Mutter zu werden. Der deutsche Junge, der sich für den so wichtigen Beruf des Bauern entscheide, finde nun auch wieder Grund und Boden, und so sei denn der Ensichluß, sich der Scholle zu widmen, nicht nur von stolzer Art, sondern bedeute auch eine kluge Entscheidung. Das gleiche gelte im entsprechenden Sinne für die Arbeit im Bergbau. Der Führer habe ausgesprochen, daß er als fanatischerer Nationalsozialist aus dem Kriege zurück- kommen werde, als er in ihn gezogen sei. Dieses Wort sei Garantie dafür, daß der Lebensweg der Jugend gesichert rft. Immer mit der Blickrichtung auf den Führer habe die Jugend zu marschieren. Sie stehe in einer Zeitenwende von einer Größe, die heute noch nicht voll erfaßt werden könnte, aber daß das Gesicht des denen Reiches das Gesicht des deutschen Menschen sei, mit dem der Führer das werdende Europa aufbaut, sei offensichtlich. Das, was die Jugend einst gefangen habe, fei in Erfüllung Gegangen. Aber Deutschland wird ihr nur gehören können, wenn sie selbst es immer wieder durch Fleiß und Mut, Treue und Hingabe erobert. — Wiesbadens Eltern und feine Jugend dankten am Schluß dem Gauleiter für feine Ausführungen. nannte nun jedem die Summe, die er zu zahlen hatte, aber beide schrien zugleich, er solle die Summe zusammenziehen, da der eine des andern Gast gewesen fei. Der Wirt zog also die Summen zu einer nicht geringen zusammen, schrieb sie, zittrig geworden, groß auf ein Stück Papier und wollte sie einem der Herzbrüder reichen. Der griff danach, aber auch der andere, und beide kramten in den Hosentaschen herum, und beide beteuerten, den andern nicht zahlen lassen zu wollen. Es entstand darüber ein friedlicher Streit, keiner wollte dem andern die Ehre und Freude gönnen, Gastgeber zu sein, bis schließlich der zweite Gast den Vorschlag machte, die Arn aelegenheit wie damals im Urlaub auf ritterliche Art auszutragen; wer von ihnen der beste Läufer Mit Generalmajor Freiherr von Gablenz verliert die deutsche Luftfahrt einen Mann, der sich in zwei Kriegen an der Front hervorragend bewährte und sich sowohl in der Luftwaffe wie in der Handelsluftfahrt unvergängliche Verdienste erwarb. Als Flugzeuaführer der Deutschen Luftreederei, bann im Junkers-Luftverkehr und später in der Deutschen Lufthansa, zu deren Vorstandsmitglied er 1933 berufen wurde, leitete er die technisch-fliegerische Entwicklung. Seinem Schaffen ist es zu danken, wenn sich die deutsche Handelsluftfahrt Weltruf erringen konnte. Seine Arbeit erschöpfte sich nicht in der Lenkung und Planung auf technisch-organifatori- !ch*m Gebiet und in der Leitung des Flugbetriebes der Deutschen Lufthansa, sein Name ift auch in die Geschichte der deutschen Luftfahrt eingegangen als Flugkapitän, der mit seinen Besatzungen auf Erkundungsflügen über Kontinente und Ozeane Pioniertaten vollbrachte. Bei beiz' Erschließung des Luftraumes über dem Atlantik führte er immer wieder selbst das Steuer der Flugboote und war auch Kapitän der Besatzung, die 1936 den ersten Flug auf verkehrsmäßiger Grundlage von Europa nach Neuyork durchführte. Ein Jahr später; als es aalt, einen neuen Luftweg nach Ostcsiien zu erkunden, war es wieder von Gablenz, der mit feinen beiden Begleitern den (Erftflug über den Pamir, das höchste Gebirge der Welt, unternahm. Nach Kriegsausbruch hat er sich in der Blindflugschulung und dem Aufbau des Transportwesens der Luftwaffe außerordentliche Verdienste erworben. . * Ministerialdirektor Professor Dr. Carl Krümmel wurde 1895 in Hamburg geboren. Im Weltkrieg zweimal verwundet und mit dem E. K. I ausgezeichnet, promovierte er nach dem Kriege an der Universität München und wurde als aktiver Sportsmann und mehrfacher deutscher Meister 1924 wissenschaftlicher Unterrichtsleiter der Heeressportschule Wünstorf. 1933 wurde er in den Stab des Chefs des Ausbildungswesens der SA. und in das Reichserziehungsministerium berufen, in dem er 1934 als Ministerialdirektor die Leitung des Slmtes für körperliche Erziehung übernahm. Sein Lebenswerk — die Reform der Leibeserziehung an Schulen und Hochschulen im Geiste des Nationalsozialismus — sand seinen Niederschlag in der Reichsakademie für Leibesübungen, der Führerschule Neustrelitz, der Hochschulfportordnung und den Richtlinien für die Leibeserziehung an den Schulen. Krümmel war begeisterter Flieger. Der Förderung der Luftfahrt als Mittel der Wehrerziehung an Schule und Hochschule galt seine besondere Liebe. Eine ORebe Francos. Madrid, 23. Aug. (Europapreß.) Der fpc» insche Staatschef, General Franco, wohnte in La Coruna einer gemeinsamen Kundgebung des Heeres, der Marine und der Falange sowie der Ein- weihung des Hauses der Falange bei. Der Caudillo erklärte, die Kundgebung sei eine Antwort an die Feinde Spaniens, die es in Uneinigkeit zerrissen sehen möchten. Sie nutzten die sozialen Schwierigkeiten, die durch die internationale Lage entstanden ' seien, um sich mit jüdischem Gold die Gesinnung des ! spanischen Volkes zu kaufen. Aber wie in den Zei- ten der Erhebung, kenne Spanien auch heute seine ; Ideale. Ein Volk, das weder die Gefahren des ’ Krieges noch die Opfer der Arbeit scheue, sei doppelt wert. Spanien könne von seinen Grenzen aus den kommenden Ereignissen mit größter Sicherheit entgegensetzen. Spaniens Säulen seien die Wehrmacht und die Falange. Glückwünsche pelains und Lavals zum deutschen Sieg bei Oieppe. Paris, 23. Aug. (DNB.) Der Oberbefehlshaber West erhielt vom Militärbefehlshaber in Frankreich folgendes Telegramm: Marschall P e t a i n uni) Regierungschef Laval haben durch Botschafter de Brinon gebeten, dem deutschen Oberkommando in Frankreich Glückwünsche zu dem Abwehrerfolg der deutschen Truppen und zu der schnellen Säube- rung des französischen Bodens zu übermitteln. Der Oberbefehlshaber West hat mit folgendem Tele- gramtn geantwortet: Der Oberbefehlshaber West dankt dem Marschall Petain und Regierungschef Laval für die Glückwünsche zu dem schnellen und vollständigen Abwehrerfolg gegenüber dem angeb sächsischen Landungsoersuch bei Dieppe am 19. August. Das Verhalten der Bevölkerung verdient besondere Anerkennung. In Dieppe herrscht völlige Ruhe. Schon am Nachmittag des Angriffstages gingen alle Geschäfte wieder ihren gewohnten Gang. Der Militärbefehlshaber in Frankreich, General von Stülpnagel, hat an die Generaldelego- tion der französischen Regierung in den besetzten Gebieten folgende Botschaft gerichtet: „Angesichts der Disziplin und der Ruhe der Bevölkerung des Departements Seine-Jnfärieure, insbesondere im Gebiet von Dieppe, während des englischen Landungs-- verfuches an der französischen Kanalküste am 19. August 1942 stelle ich zur Verfügung des Pro- fefts dieses Departement eine Summe von 10 Millionen Franken, die in erster Linie zur Ersetzung von Kriegsfchäden und in zweiter Linie als erste Hilfeleistung für die zivilen Opfer des engIi{(i)en Bombardements zu verwenden sind." Botschafter de Brinon, der Generaldelegierte der französischen Regierung in den besetzten Ge- bieten, ließ General von Stülpnagel eine Antwort übergeben, in der es heißt: „Ich habe die Ent- scheidung zur Kenntnis des französischen Staatschefs und Marschalls und des Regierungschefs gebracht, und ich bin beauftragt, Ihnen ihre n lebhafteste n D ank für diese verständ« nisvolle Geste und großzügige Hilfe zu übermitteln. Die Regierung würdigt ganz besonders die Ehrung, die Sie der Bevölkerung der normonnischen Küste erwiesen haben, die durch ihre Difziplin und Ruhe sich strikt an die vom Staatschef und der Regierung gegebenen Vorschriften gehalten hat. Die durch Sie zur Verfügung des Präfekten des Departements Seine-Jnferieure gestellte Summe wird Ihren München entsprechend verteilt werden. Ich bitte Euer Exzellenz die Versicherung meiner größten Hochachtung entgegenzunehmen. Kriegserklärung Brasiliens. Berlin, 23. Aug. (DNB.) Brasilien hatte unter nordamerikanischem Druck bereits im Januar dieses wahres die Beziehungen zu den Achsenmächten abgebrochen. Einer neuen nordamerikanischen Er- Pressung folgend, hat die brasilianische Regierung nun Deutschland und Italien auch formell den Krieg erklärt. Brasilien hatte sich schon bisher der nordamerikanischen Kriegführung so uneinge- chränkt zur Verfügung gestellt, daß der formelle Kriegseintritt ohne Bedeutung ist. Oie Säuberung Bosniens. Berlin, 23. Aug. (DNB.) Kleinere Säuberungsaktionen gegen das Bandenunwesen in Bosnien wurden fortgesetzt. Alle Versuche einer Erntesabotage ind unwirksam geblieben. Inzwischen wurde in dem gesamten bosnischen Raum die Ernte eingebracht. ILid) i Rl lieber Äeß' joPn- 6 t eigenen i xs. ße um über hnftänbe de F u|m- W ßujiyama v »raumes Öen Men. 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Flickenschildt Spielleitung: Hans Steinhoff DeutfcheWochenfchau Täglich 3.00, 5.15, 8.00 Uhr Sonntags 2.30, 5.15, 8.00 Uhr Jugendliche haben keinen Zutritt! 25490 Heute Montag Erstaufführung! Ein filmisches Ereignis der Hans-Steinhoff-Film der Terra Heute FinBfisMeilnoU Von Nr. 4001—4257 Abzuholen bis 17 Uhr A.Koch Nacht., Miiusburg Heute Montag Lichtspielhaus Täglich 3.00, 5.15, 8.00 Uhr bis Mittwoch einschließlich Jugend hat keinen Zutritt! 25500 Im Leben einer ebenso schönen, wie gefährlichen Frau ersteht neben Intrigen und Liebelein eine einzige, große Liebe..... Die Pompadour Ein Film um die Geliebte eines Königs mit Käthe v. Nagy • Willy Eichberger Leo Slezak • Anton Edthofer Ada Tschechowa • Rudolf Carl | Neueste Wochenschau!] zs? Se SZ SS sft Die brich m Generale inilitäriDn Minandoi mähren-de- konsernabch sind die We Armee Herr! stellen ein England hat -ritten E sichtigen ist, bei Kriegsa worden ijt- her auf den Welt wahre vstasien. 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