grettag. 23. Januar 19^2 Gietzener Anzeiger General-Anzeiger für Oberhessen Mnn Terhai um 1 — außer der gemeinsamen spanischen ragua chrSiiniall .^n-raangM für sich, die sich in .zahlreichen Dingen von dem übrigen Jbero-Amerika unterscheidet. Das Land ist - hr5unfnportugiesischer Tradition und Sprache. Nicht v n haltende die unbändigen Konquistadoren haben Brasilien mit «et Pel' Feuer und Schwert unterworfen, wie in den ande- öeiPep ren Ländern Südamerikas, sondern friedliche por : derselbe. ■ reis: Christi« , 19. M D nanio" hi« Zchristleitung und GeschaftrsteNe: Gießen, Zchulstraße 7-9 den Jiw d den früher« L. WendltI inem Jahr M t worden wL führers war: ihre 1941 tri lanqtörpers - i konnten: i Vereinheitlichung der Kriegführung der Alliierten ist der Beitritt Nieberländisch-Jndiens zum Eastern Group Supply Council in Delhi. Diese Behörde wurde im vorigen Winter gebildet und regelt die Beschaffung und Zuteilung der Kriegsmaterialien für Australien, Neuseeland, Indien, Burma, Südafrika, Ostafrika und den Mittleren Osten. Eine sofortige erhebliche Verstärkung der Luftwaffe ist notwendig, wenn das japanische Vordringen aufqehalten werden soll, erklären auch holländisch-indische Militärkreise. Ohne genügende Unterstützung zur Luft bleibe nichts anderes übrig, als alles zu zerstören, nachdem Widerstand bis zum Aeußersten geleistet worden sei. — Als Beispiel werden die Kämpfe auf Minahassa (Nord-Celebes) angeführt, wo die Japaner unter dem Schutz der Flotte am 10. Januar um drei Uhr morgens gleich- zeitig an zwei Stellen landeten, während Fallschirmtruppen zwei weitere wichtige Orte angriffen. ^Die ganze Operation wurde durch starke Luftverbände gesichert. Australiens Flugzeuge griffen zwar wiederholt japanische Truppentransporter und Kriegsschiffe an, aber ihre Zahl war nicht ausreich e n d, um die japanischen Operationen zu gefährden. Erbitterte Kampfe auf Luzon. Tokio, 22. Ian. (DNB.) Auf der Bal'ang- Halbinsel werden die Kämpfe auf beiden Seiten äußerst erbittert geführt. Die Nordamerika- nischen Verteidiger ziehen sich übereilt und in Unordnung in südöstlicher Richtung nach der Manila- Bucht zurück. In der Gegend des K-iegshafens Olongapö, im südöstlichen Teil der Subig-Bucht, führten die Japaner eine neue Landung durch und befinden sich jetzt trotz feindlichen Widerstandes im Vormarsch nach Süden. Die Tatsache, daß schon vor wenigen Tagen ebenfalls in diesem Gebiet ßnn» düngen durchgeführt wurden, beweist die Heftigkeit der Kämpfe, die sich gegenwärtig im Gebiete südöstlich der Subig-Bucht abspielen. Die Eisenbahnverbindung auf " der Hauptlinie im Zenttum der Insel Luzon, zwischen Damontie in der Pro- vinz La Union am Golf Lingayen, und Tarlac, der Hauptstadt der Provinz Tarlac, wurde wieder ausgenommen. Auch zwischen San Fernando in der Provinz Pampanga und Manila wind die Eisenbahnverbindung in Kürze wieder ausgenommen werden. eit aber umfaßt es zwanzig Nationen, die n ihrer rassischen Zusammensetzung und politischen Einpwhner. Brasilien — räumlich größer als die Vereinigten Staaten von Nordamerika — ist eine Welt (Nachdruck, auch mit Quellenangabe, verboten.) Rio de Janeiro /Mitte Januar 1942. vnick und Verlag: VrühlscheUniverfitättdruckerel 8. Lange Japanische Lustangriffe im gesamten Gunda-Archipel. Schwere Besorgnisse in Australien und Holländisch-Lndien Bezugspreis: Monatlich ... RM.1.80 ustellgebühr .. „ ,-.25 . aucö bei -Nichterschemen pvn einzelnen Nummern infolge höherer Gewalt Kriegsschauplatz Burma Von Prof. Karl Heinz Pfeffer. Japanische Soldaten haben den Boden Burmas betreten. Sie stehen in Victoria Point an der Südspitze der alten Provinz Tenasserim^und dringen im Norden von Thailand aus in der Rich- tung auf die Burma st raße vor. Damit fit das Land des britischen Weltreiches, das nach Indien und Großbritannien die drittgrößte Volkszahl hat, unmittelbar bedroht. Indische Truppen stehen tn Burma, Duff Cooper hat noch im Oktober von Singapur aus der burmanischen Hauptstadt Ran» goon einen Besuch abgestattet und die Frage der Landesverteidigung besprochen. So wenig wie Indien ist Burma ein freiwilliges Glied des britischen Weltteichs. Seine Provinz T e • nasferim, die sich Thailand an der Küste des Indischen Ozeans bis hinab zur Landenge von Kra vorlagert, und die ostwärts an das indische Bengalen grenzende Provinz Arakan wurden 1826 er» obert, die zentrale Küstenprooinz Pegu mit der Irrowaddymündung und der Hauptstadt Rangoon 1852, das innere „Oberburma" schließlich 1886. In Burma stehen also die Engländer längst nicht seit so langer Zeit wie in Indien, der burmanische Nationalismus kann sich noch jüngerer Selbständig» 'ÄS ,-ernsvrechansckluß 2251 Drahtanschrift: ^lnzeiger^ Bostscheck 11686 Frankf./M. Schnell fortschreitende Offensive in Vurma Burmesische Truppen wenden sich gegen die Briten. Anhausen), ü ^eisfachgruy •' ein 2.Pm Ländern?So haben'z. B. C o st a r i c a und N ic'a - reife unb itn ragua ■ __"v *— „— . / in 1. unb br gpradje — so gut wie nichts miteinander gemein, rgl - Klei? £je Bildung der ibero-amerikanischen Staaten voll- Är (0rü zog sjch in der Hauptsache während der Napoleoni- Karl ffiagiu ,jchen Kriege. Drei Jahrhunderte spanischer Kolonial- ein 1,3»ei [Orünberg). ’S 51 ipg-L" Ä-s; 'fflainF ' Suter 1 ®u.m hinte." n e«ne^, gjrt 5000 W dessen verheerenden Krisenfolgen entwickelte sich chließlich der neue Weltkrieg: Die englische Blok- kade sperrte wiederum den europäischen Absatzmarkt und die Verbindungswege nach der Alten Welt. Der Dollar gewann dadurch eine diktatorische lieber« macht. Neben wirtschaftlichen und diplomatischen Druckmitteln konnte diesmal Roosevelt infolge der Schwäche Englands in Südamerika ungestört mit amerikanischen Gangstermethoden arbeiten, um diese Länder seinen Plänen gefügig zu machen. Es erschienen die „Schwarzen Listen" der Rockefeller- Agenten; mit Bestechungen wurde nicht gespart. Unbequeme Regierungen, die Washington nicht blind 5ue.r. ßumb: gberio-Amerika als eine Einheit vor; in Wirklich- Pre«se unb e - - *" ----------s:- drei 1. Prell 2? Mi Ä8 UnÖ Mrers: d v*—--• Gibt es eine„amerikamscheSolidaritäi"? Bon unserem St.-Berichterstatter. K '"preis m ’fHSriin'beq sm Ä* ßifhn® John |eüer (®rir v^rich Ji 1 Wiegelmast r9)- Mei er es an der Spitze in Brasilien erschienen und be- Bhen sich, diesem Begriff eine Deutung zu geben, oie sie den skrupellosen Absichten Roosevelts ent- pricht. Stönnen geographische Grenzen eines riesen- lasten Kontinents allein genügen, um eine Solidari- iat der Völker, die ihn bewohnen, zu begründen? Nan spricht doch anderseits niemals von einer asiatischen oder gar von einer afrikanischen' Soli- Parität innerhalb des eurasisch-afrikanischen Schickaisraumes. Wie sieht es nun um eine natürliche .Solidarität" in der Neuen Welt aus? Man wdl anscheinend in den Vereinigten Staaten von Nordamerika nicht recht einsehen, daß die südamerika- nischen Länder sich in erster Linie als souve- ran e Nationen betrachten und nicht als jub- dläre Teile eine hemisphärisch begrenzten Koalition. Man stellt sich oft — nicht nur in den U®21. — Tokio, 22. Ian. (DNB.) Wie das Kaiserliche Hauptquartier bekanntgibt, führte die Luftwaffe der japanischen Marine seit dem 15. Januar systematisch im Raume von der Nordwestspitze Sumatras bis hinüber nach Neu-Guinea erfolgreiche Operationen gegen feindliche Luftbasen in Niederländisch-Indien durch. So wurden Balik- Vapan an der Osttüste Borneos angegriffen, auf Celebes Paloppo im Nordwesten des Golfs von Boni, Kendori am Südostzipfel non Celebes fowie Kolonedale, ebenfalls an der Ostküste in der Bucht von Tomori, au- der M o l u k k e n g r u p p e die Stadt Ternate. im Nordwesten Batjan, etwa 150 Kilometer südlich davon sowie 2ttnbon. Hierbei wurden zehn feindliche Maschinen,, darunter mehrere Flugboote, abgeschossen bzw. am Boden zerstört und Einrichtungen durch Bomben beschädigt. Weiterhin führte die japanische Luftwaffe Bombenangriffe auf die wichtige Insel S a b a n g gegenüber der Nordwestspitze Sumatras und den Hafen Belawan d'urch, wobei ein Handelsschiff von 2000 BRT. versenkt wurde. Aus australischen Berichten über den letzten japanischen Luftangriff auf Neuguinea geht hervor, daß man am Mittwoch frühmorgens plötzlich große Geschwader japanischer Flugzeuge über zahlreichen Orten des Bismarck- Archipels und an der Nordküste von Neu- Guinea auftauchen' sah. Kurz darauf sei Karne von 40 japanischen Bombern angegriffen worden, die von 20 Jägern begleitet wurden. M a b e n g sei um die Mittagszeit angegriffen worden. Später wurden etwa 50 Bomber und Jagdflugzeuge in Richtung auf Salamaua — Oulolo gesichtet, und Salamaua wurde kurz vor 12 Uhr mittags mit Bomben belegt. Im australischen Luftfahrtministerium erklärte man, daß man nach diesen Angriffen auf Aktionen größten Umfanges in dem betreffenden Gebiet vorbereitet sei. . Die Kriegsgefahr für Australien ist deutlicher, näher und tödlicher als je zuvor, wer diese Gefahr nicht erkennt, hat jeden Wirklichkeitssinn verloren", sagte der Ministerpräsident Cur« t i v. „Australien muß aufs Schlimmste vor- bereitet" fein", äußerte Luftfahrtminister Drate f o r d. Auf Wunsch General Wavells werden fünf australische Offiziere dem Stabe Wavells zugeteilt. An der Spitze der aufttalischen Mission steht Oberst Lloyd, der zugleich zum Brigadegeneral > befördert worden ist. Eine weitere Maßnahme zur tugiefische Kolonisten haben sich zuerst dort niedergelassen und sich mit den Eingeborenen vermischt. Sie haben dort ihre Sitten und ihre Religion verbreitet. Brasilien blieb bis zum Ende des vorigen Jahrhunderts ein Kaiserreich, dessen letzter Herrscher Don Pedro II. zum portugiesischen Königshaus der Braganza gehörte. Mit Stolz und mit Betonung bezeichnet sich Brasilien als die „Tochter Portugals", und die Beziehungen zwischen Lissabon und Rio de Janeiro sind eng verknüpft und herzlich. Als Bindeglied zwischen allen Ländern Ibero- Amerikas fungiert die katholische Kirche, deren Einfluß und Macht dort nicht unterschätzt werden darf. Südamerika hat sich in seiner Gesamtheit immer mehr mit Europa verbunden gefühlt. Es 'st z. B. den vielen südamerikanischen Millionären früher niemals in den Sinn gekommen,' ihre Freizeit in Nordamerika zu verbringen ober den Pan- kee nachzuahmen, der ihnen im Grunde genommen in allen seinen Wesensäußerungen fremd und unsympathisch ist. Sie fuhren nach Paris- ober nach Lissabon, die Literatur und die Wissenschaften richteten sich nach europäischen Vorbildern. Auf den ersten „Panamerikanischen Kongressen" herrschte eine ausgesprochen feindliche Stimmung der Jbero-Ame- rikaner gegenüber Nordamerika. Argentinien erklärte offen, die Geltung der Monroe-Doktrin nicht anzuerkennen, weil sie sich nicht mit der^ Souveränität des Staates vereinen lasse. Der südamerikanische Markt war auf Europa angewiesen. Die Produkte z. B. Argentiniens und Nordamerikas ergänzen sich nicht, sondern konkurrieren miteinander. Aus dem unglücklichen Weltkrieg 1914/18 unb Tokio, 22. Ian. (Europapreß.) Die neue japanische Offensive gegen Burma nimmt immer größere Ausmaße an. Neben den beiden bisher gemeldeten Stoßrichtungen des Angriffs auf Taooy und M o u l m e i n wirb jetzt auch ein japanischer Vorstoß nördlich von Moulmein bekannt. Dort haben die japanischen Truppen den S a l w i n f l u h überschritten und befinden sich offenbar im Vormarsch-auf den an der Eisenbahnlinie Rangun—Lashio gelegenen Ort S h w e g y i n, um diese für die Zufuhr tzur Burmasttaße wichtige Bahnlinie zu unterbrechen. Erleichtert wird das japanische Voi^ehen durch die Besetzung zahlreicher wichtiger Flugplätze. Was England mit Malaya verlor. Genf, 23.Ian. (DNB. Funkspruch.) Der „Manchester Guardign" erklärt: „Wir haben nicht nur das Derteidigungsglacis von Singapur verloren; mit ihm ist wahrscheinlich für alle Zeiten eine der größten Reicht im squellen des Em« p i r e versiegt." Nicht nur mehrere Hundert Millionen Pfund 'britischen Kapitals waren in der malaiischen Zinn-undKautschukproduktion angelegt, sondern da die Ausfuhr aus Malaya zum größten Teil nach den Vereinigten Staaten gegangen ist, erhiett das Empire dadurch fortlaufend wertvolle Dollars, die wiederum die Kaufkraft Groß« . britanniens steigerten. Dazu kamen die großen Pro« fite, die von den Aktionären der Gummi- und Jtinn, gesell schäften im englischen Mutterland alljährlich eingesteckt wurden. Das Blatt glaubt zwar, daß es möglich fein wird, einen Teil der Bedürfnisse der Kriegführung aus anderen Gegenden zu begehen, so z. D. könne man die Erzeugung Südamerikas steigern. Es fei,, soweit Gummi in Frage komme, auch möglich, im Laufe der Jahre durch das Buna- Verfahren künstlichen Gummi herzustellen, in Amerika wie in England selbst würden Vorbereitungen dafür getroffen. Aber wenn der künstliche Gummi komme, werde er auch nach dem Kriege bleiben und es sei schwer zu sehen, wo die britischen Plantagen in Malaya, selbst wenn sie in britische Hand zurückgelangen sollten, einen Markt für ihre Erzeugnisse finden würben. Der Vormarsch auf Singapur. Tokio, 22. Ian. (DNB.) Nachdem die .japanischen Streitkräfte die feindlichen Truppen bei der Ortschaft Sabie an der Haupteisenbahnllme nach Singapur, 50 Kilometer südöstlich von Gemas, ge- schlagen haben, dehnten sie ihren Vormarsih am Mittwoch bis zu einem Punkt 8 Kilometer südlich von Labis aus und verfolgten die Reste der feindlichen Streitkräfte im Zusammenwirken mtt anderen Abteilungen, die einen Umweg südlich von Labis bis Bekol, 15 Kilometer südöstlich von Labis, gemacht hatten. Auf mehreren Bahnhofen vor allem auf der nach Singapur führenden Haupteisenbahnstrecke, wurden 35 Lokomotiven und 1180 Waggons erbeutet, ferner mehrere Güterzuge, tue Lebensmittel, Kleidungsstücke und Kriegsmaterialien bejövderten, wird „Guarani" oder „Ketschua" gesprochen, und nur eine dünne Oberschicht in den Städten, haupt- lächlich spanisch-indianische Mischlinge, sprechen spanisch und leben im spanischen Kulturkreise. 2. Die Säften ebenen längs des Karibischen Meeres sowie Teile Venezuelas und Nordbrasiliens sind als vfriko-amerikanijch anzusprechen; dort herrscht eine Mischung mit Negerblut vor. 3. Argentinien, Uruguay und Südbra- jilien sind rein weiße Länder. In Argentinien ist der italienische Einschlag sehr stark vertreten, etwa ein Drittel der« Bevölkerung Argentiniens dürfte italienischen Ursprungs sein; jedoch hat es hier auch eine bedeutende deutsche und französische Einwanderung gegeben. Allein Buenos Aires hat über 100 000 zweisprachige blockieren würde. Zur Eroberung von Tavoy werden hier bemerkenswerte Einzelheiten bekannt, die zeigen, welche Auswirkungen bereits die vor allem durch die Verhaftung des Mlnifterpräsidenten U Saw hervorgerufene antienglische Stimmung unter den Burmesen erzeugte. Die Kämpfe um Tavoy nahmen nämlich insofern plötzlich eine unerwartete Wendung, als antibritisch eingestellte burmesische Streitkräfte die englischen Verteidiger im Rücken oft griff en und so zur schnellen Vernichtung des Geaners beitrugen. Hierdurch war es möglich, Tavoy schneller zu besetzen, als es vorgesehen war. Gleichzeitig fielen damit militärische Einrichtungen, und vor allem der Flugplatz von Tavoy, völlig unbeschädigt in.japanische Hände. Der Oberbefehlshaber der japanischen Stteitkräfte erließ einen Aufruf an das burmesische Volk in burmesischer und indischer Sprache. Darin wird die bur- mesische Bevölkerung zur- Erhebung- gegen die brb tischen Unterdrücker und zur Zusammenarbeit mit den japanischen Truppen aufgefordert. Da die Burmesen zur asiatischen Raste gehörten und ebenso wie die Japaner Buddhisten seien, fei diese Zusammenarbeit nur natürlich; die japanische Armee werde alle Burmesen schützen, die bereit zur Zu- fammenarbeit seien. Die japanischen Truppen feien in Burma eingedrungen, um die Burmesen von den jahrhundertealten Fesseln des britischen Empire zu befreien. feit erinnern als der indische. Obwohl auch Burma wie Indien vor Der englischen Eroberung verschiedene kleinere Staatswesen bildete, ist es doch längst nicht so zersplittert wie Indien. Ungefähr vier Fünftel der Bevölkerung sind Buddhisten, so daß sie auf dieser Grundlage eine leichte Gemeinsamkeit mit den anderen Volkern Hinterindiens und Ostasiens finden können. Mohammedaner, Hindus und Christen spielen nur eine geringe Rolle. Burma ist, geschlossener, reifer und wacher als Indien, wenn man Indien als Einheit betrachtet. Seine Menschen denken, sehr klar über die Gegenwartsgeschichte nach, die japanische Truppen ins Land bringen konnte. Die Burmanen erinnern sich aus der Zeit vor der englischen Besetzung, daß ihnen Gefahr immer nur aus den Bergen des Nordens drohte. Hinter den Bergstämmen des Nordens, der teilweise noch gar nicht vermessen und aufgenommen ist, erscheint die moderne Gefahr der chinesischen und indischen Masseneinwanderung, die das eigenburmanische Wesen entscheidend aefährden könnte. Die Burmanen sind keineswegs glücklich über den Ausbau der berühmten „B u r m a ft r a ß e",. durch die nicht nur ein Tor nach China, sondern auch ein Tor aus China geöffnet wird. Ebenso wehren sich die Burmanen gegen eine indische Heber« schwemmung. Erst England hat sie mit Vorderindien staatlich zusammengezwungen, wahrend sie rassisch, kulturell und religiös viel mehr zu Dem Osten gehören, aus dem jetzt die Japaner kommen. Von indischen Generalgouoerneuren und Vizekönigen sind die Burmanen unterworfen worden. Noch 1923 wurde ihr Land zu einer Provinz Bri- tisch-Jndiens im Sinne Der Reformen von 1919 erklärt. Erst die neue, von England oktroyierte Verfassung aus dem Jahre 1935 trennte Burma von Indien. Seit dem 1. April 1937 ist es ein selbstän- diges politisches Gebilde unter dem Staatssekretär für Indien, der sich in Rangoon durch einen Gouverneur vertreten läßt. Die Derfassung aus Dem Jahre 1937 behält Währung, Landesverteidigung, Außenpolitik und Sorge für religiöse Minderheiten dem Gouverneur vor, errichtet im übrigen, abgesehen von Den Shan-Staa- punkt Der aus Norden, insbesondere aus Rangun kommenden Eisenbahnlinie, gerichtet sein. Marta- ban liegt nur wenige Kilometer von Mulmein entfernt, allerdings auf der nordwesllichen Seite im Mündungsgebiet des Salwin-Flustes. Aus britischen Meldungen geht hervor, daß man in London die größten Befürchtungen wegen des Schicksals von Rangun hegt. Man verweist Darauf, daß die (Eroberung der burmesischen Hauptstadt durch die Japaner m«f)t allein Zufuhren nach Tschungking über )ie Burma-Straße unterbinden, sondern auch die Heranführung britischer Verstärkungen für Burma lacht ME et wuiÄe M um kommissah ers bestellt, dil o anerkennen*, itschen M-mn^ brigen jn JJ lieben in ’R ächtete SaiW leflanadE n-NaW. M M weiten M ßerwunbeten n erteine Freck Annahme von 2lnzergen für Die Mittagsnummer bis8'/,UbrdesVormittags Anzeiaen-Preife: Anzeigenteil 7Rvf. je mm, bei 22 mm Zeilenbrette, Tertteil 50 Nvf. je mm bei 70 mm Zeilenbrette Nachlässe: Wiederholung Malstaffel I AbschlüsieNcengemtarfel» Plabvorschrift (vorherige Vereinbarung) 25"/»mehr Auf Dem derzeitigen Kongreß der arneri- .onischen Staaten in Rio de Janeiro wird ein 9 viel von der „amerikanischen Solidarität" geredet, bin^dlki Nit diesem wohlklingenden politischen Schlagwort br» 8 lind die Vertreter Washingtons mit Sumner Wel - 'n" 'N® MOT. Jahrgang Nr. 19 erHe 3 erscheint täglich, außer nc|Wülkr Sonntags und Feiertags Beilagen: Gießener Familienblätter "«Na« ! Heimat imBild DieScholle such, Die ähnlich den Prätorianergarden Der rümi- ichen Kaiserzeit Die Diktatoren ein« und absetzten. Die Mehrheit Der zwanzig ibero-amerikanischen Staaten wirD entweder von Militaristen reinsten Wasiers oder von gewandten Politikern regiert, die eine Parteimaschine hinter sich haben. Rassenmäßig läßt sich Jbero-Amenka m drei Hauptgruppen einteilen: 1. Der große G e - b i r g s k e r n , der sich von Mexiko durch Mtttel- amerifa, Kolumbien^ Ecuador, Peru und Bolivien erstreckt, sowie das Innere Südamerikas einschließlich -Paraguays können als indiano- omerikanisch bezeichnet werden. Dort herrscht igen im M« »r Kasseliberilsi -....... l- i hen lleberM fca9 uin erhaltene Jndianerblut vor. Dort ; ergab Die tu l ■ ■ ~ - - — « ' DereinsfülM Die japanische Offensive kam Den Engländern aus dieser Richtung öffenbar völlig unerwartet, da sie nicht Damit gerechnet hatten, daß die Japaner dieses schwierige, mit Dschungeln bestandene Gelände, zum Anmarsch auswählen würben. Der Angriff von dieser Basis her war um so unwahrscheinlicher, als den Japanern hier nur eine ein- zige für motoqfierte Verbände passierbare Straße nach Moulmein zur Verfügung steht. Die Japaner haben aber, dank einer gründlichen Friedensausbildung im Dschungelkrieg, Die erheblichen Schwie- rigteiten des Geländes gemeistert. Zugute kam den Japanern,'Daß die Kämme Der östlich Tavoy und Moulmein gelegenen bis 2000 Meter hohen Gebirge durchweg noch auf thailändischem Gebiet liegen, so daß Der Aufmarsch der japanischen Stteitkräfte unbemerkt vollendet werben konnte und Die .Japaner den Gegner auf abfallendem Gelände vor sich hertreiben können. Die Kämpfe werben von ber Luftwaffe wirksam unterstützt. Auch in Burma ist die Ueberlegenheit ber japanischen Luftwaffe ebenso wie in Malaya unbestritten. Witterungsmäßig ist bie gegenwärtige Zeit für Die Operationen äußerst günstig. Das Gebiet um Tavoy verfügt im übrigen über bestes Trinkwasser, was gerade in diesen tropischen Gebieten für Die Operationen von größter Bedeutung ist. Das Ziel der Operationen in Richtung auf Mulmein Dürfte gleichzeitig auch gegen Martaban, Dem Endgehorchten, tpurDen innerpolitische Schwierigkeiten bereitet, und zwar immer unter Dem heuchlerischen Vorwand, Die Demokratie gegen Den „bösen Nazismus und Faschismus" zu verteidigen. Roosevelt und Hüll sprachen von Der Solidarität aller amerikanischen Völker. Roosevelt faßt diese Solidarität ebenso wie feilt Vorgänger Präsident Wilson auf, der in Paris erklärte: „We can force them to our way of thinking!“, D. h. wir können sie zu unserer Denkungsart zwingen. Dafür aber paßt weniger der Begriff „Solidarität", als vielmehr „Erpressung". Und auf einen unverhüllten Akt Der Erpressung läuft schließlich auch Die jetzige Konferenz in Rio de Janeiro hinaus, die nichts weiter als eine infolge des von Den Washingtoner Imperialisten abermals entfesselten Weltkrieges notwendig gewordene brutale Machtprobe an den politisch und wirtschaftlich bedrängten Staaten Jbero-Amerikas ist! chen Kriege' Drei Jahrhunderte spanischer Kolonialherrschaft hatten Jbero-Amerika keine andere Er- ahrung als die einer autokratischen Regierung gebracht. Die Jahre des Kampfes um die Unabhängigkeit führten notwendigerweise zum Emporkommen des starken Mannes, dessen Urbild Bolivar war, -ber Weit mehr dem Beispiele Napoleons als dem Washingtons folgte. Der „Mann im Sattel" de- -Ihcrrschte durch lange Jahrzehnte und beherrscht zum Jlleil auch heute noch die ibero-amerikanischen Lan- mlunfl im Mber $ie $cerc hatten die Neigung, Die Rolle Des ,d)ienentn Werften Gerichtshofes zu spielen; sie waren ts »w roeilenöflllj,..* Ähnlich den Drätorianeraarden Der romt» M N Ausrichtung nicht weniger verschiedenartig als Die em 3. Prei Europas sind. Dies gilt nicht nur von den Ländern Mitze Wieneßga den beiden äußersten Enden des ibero-amerika- mschen Gebietes: Argentinien unb Mexiko, onbern auch von Den kleineren mittelamerikanischen Schwere Abwehrkämpse an der südlichen Ostfront statt. flwuiim-r .. pzi, dle kur. A sagte sie ganz gelassen: „Ich glaube nicht, uns noch viel zu sagen haben. Einem sprechen, daß wir ' lobes glaube ich nie wieder (Nachdruck verboten.) 44. Fortsetzung. redete er hastig auf sie ein. Die Erregung gab e M eint lote h Michel und den Herren auf dem Präsidium zu J]3. . blamieren, ihn vorwärts hetzte. Er sprach davon, daß er den falschen Namen gesagt habe, um Um annehmlichkeiten zu vermeiden. Dann habe er er- i - Mei fahren, daß sie mit seiner Schwester im gleichen sRehriöV» trttin fri. und das wäre ihm furchtbar Mv Betrieb tätig sei, und das wäre ihm furchtbar 2LNt würdevolle ältere Dame nichts ihre Mieterin abends Herren- Dann stand er vor auf die Wirtin. Präsident U Saw Ende Oktober in London mit dem Staatssekretär für Indien, Amery, über ein klares Versprechen völliger Freiheit für sein Land bei Kriegsende zu verhandeln versuchte. Er fuhr verbittert ab und mußte sich von der englischen Presse den Vorwurf des „engen Nationalismus" gefallen lassen. Dabei vertritt U Saw sicher nicht die Partei des Landes, die am wenigsten zu einem Entgegenkommen gegen englische Wünsche bereit ist, sonst wäre er heute-nicht Ministerpräsident. Der Boden, auf dem die indischen Truppen östlich des Golfes von Bengalen stehen, ist nicht so sicher, wie es manchmal scheint. Fünfzehn Millionen Burmanen stellen unerfüllte Forderungen an England. Sie sehen, wie im Süden und Osten ihres reichen Landes die Fahne einer asiatischen Großmacht aufgepflanzt wird, wie sich das benachbarte Thailand in eine größere Ordnung Ostasiens einfügt. Sie wissen, daß ihr Reis, ihr Teakholz und ihre Mineralien auch andere Kunden als die bisherigen finden können. Sie lieben die Straße von Amerika nach China, die durch ihr Land führt, nicht. Burma ist politisch kein ideales Gelände für die britische Kriegführung gegen Japan. „Richtig. Und als wen wollen Sie sich ausgeben?" „Ich nenne meinen wahren Namen, behaupte, es wäre mir anfangs sehr peinlich gewesen als ich erfuhr, daß sie mit meiner Schwester in der gleichen Firma arbeitet, daß ich es aber jetzt nicht mehr aushalte, länger mit der Lüge belastet zu sein." '„Ganz gescheit ausgedacht", erkannte Kammin an. „Dann auf, und probieren Sie Ihr Heil. Ich will Ihnen nur verraten, daß wir schwerwiegendes Material gegen die Barkow haben. Leider reicht es aber weder für eine Ueberführung noch für eine Verurteilung aus. Der Kerl, der vermutlich Herrn Kaspar gespielt hat, ist ein früherer. Schauspieler und Verlobter der Barkow. Seinen Namen können wir nur leider nicht feststellen." Am Petsamojpki, dessen Strom die neuer* baute Prinz-Eugen-Brücke überspannt, stoppt uns ein vermummter Posten. Die Derkehrsüberwachung reiht unseren Wagen in eine Kolonie ein, denn seitdem Partisanen bei Kilometer 21 ein alleinsah- rendes Auto beschossen und die Insassen nach Murmansk schleppten, darf nur noch ig Kolonnen gesah- ren werden, lieber tadle Felshänge rollt die Wa- genschlange in vielen Windungen. Wir fahren auf der - nördlichsten Vormarschstraße Europas. , In Frankreich konnte man in Marschpausen einen Schluck trinken — und der Schluck war meist nicht übel. Im Staube Sowjetrußlands mußte man mit Stopplichtern fahren, aber in seinen Flüssen konnten wir baden. Hier rollen wir in einer engen eisigen Einbahnstraße, die die Arbeits- und O.T.-Män- ner Tag und Nacht freischaufeln. Eigentlich ist hier oben immer Nacht. Nur ein fahles Dämmer- ten, eine parlamentarische Regierung. Es, handelt sich also um eine typische Verfassung britischer Kolonien, in der man die Eingeborenen an der Verwaltung beteiligen will, ohne ihnen doch zumel Macht in die Hand zu geben. . Burma ist mit dieser Verfassung nicht zufrieden. Als der Krieg ausbrach, hat die burmanische Regierung nicht das Beispiel der indischen Provinzial- regierungen, in denen die Kongreßpartei maßgeblichen Einfluß hatte, nachgeahmt. Sie ist nicht zu- rückgetreten, sondern hat versucht, durch besonders eifrige Betätigung für den englischen Krieg das Wohlwollen der Engländer zu verdienen. Als Roosevelt und Churchill ihre „Atläntikerklarung der ■ Welt bekanntgaben, verkündete die burmamsche Regierung sofort, der Punkt drei der Erklärung, nach dem , alle Völker ihre Regierungsform selbst bestimmen können", sei ausgezeichnet als Grundlage für die Zukunft Burmas geeignet. Churchill selbst mußte eingreifen und ausdrücklich sagen, die Atlan- tikerklärung könne die Engländer» in ihrer burma- nischen ebensowenig wie in ihrer indischen Politik stören. . „ Auf diese erste Enttäuschung m diesem Herbst folgte eine zweite, als der burmanische Minister- Das Interessanteste an dem ganzen Fall ist nun der Umstand, daß der Mann, der auf dem Postscheckamt und bei den Banken die Schecks einlöste, auf ein Haar dem Buchhalter der betrogenen Firma glich. Natürlich wurde der Buchhalter sofort verhaftet, als diese Tatsache herauskam. Sein eigener Chef mußte ihm aber mit anderen Angestellten das Alibi bezeugen, daß der Buchhalter sich um die Stunde, da die Schecks vorgelegt wurden, in seinem Büro befand, also unmöglich mit dem Mann identisch sein konnte, der auf die gefälschten Papiere hin Geld erschwindelte." Michel war wie elektrisiert. Er vergaß alle schuldige Zurückhaltung und rief: „Jetzt haben wir sie. Genau die gleiche Geschichte haben sie hier gemacht." „Ja, das sage ich mir auch", meinte Doktor Ball bedächtig. „Aber zu einer Verurteilung reicht das nicht. Wir können ihr bisher nicht im mindesten beweisen, daß sie die Mitschuldige des Scheckfälschers war und ebensowenig, daß dieser verkleidete Scheckfälscher der gleiche Mann ist, der hier Herrn Kalpar imitierte." m „Das ist richtig", gab Michel betrübt zu. „Wenn wir nur^wüßten, wie. der Kerl heißt." „Natürlich, dann brauchten wir nicht hier zu sitzen und zu überlegen." Kammin lachte. „Im übrigen wäre es grundverkehrt, die Barkow jetzt sestzu- nehmen. Ich bin fest überzeugt daß wir aus chr nicht das Geringste herauskriegen, und bewerfen können wir ihr nichts. Zudem würde der Komplice, dieser Schauspieler, nur stutzig werden, und mir würden ihn vielleicht überhaupt niemals zu fassen bekommen. Jetzt kommt alles darauf an, leben Schritt der Barkow zu überwachen, bis wir auf diesen Schauspieler stoßen. Dann wird allerdings rücksichtslos zugepackt." Sie besprachen die notwendigen Maßnahmen der Ueberwachung, zu denen such eine Kontrolle der Post gehörte, die das Mädchen bekam. Die Ge- „Wie kommen Sie dazu, hier bei mir einzudringen?" fragte sie ziemlich scharf. „Aenne!", rief er aus und eilte auf sie zu, um seine Arme um sie zu schlingen. „Seit gestern abend bist du so merkwürdig zu mir geworden. Heute mittag wieder, und jetzt bist du nicht bei der Geburtstagsfeier einer Freundin, sondern zu Hause. Ich konnte es nicht mehr ertragen. Ich habe dich furchtbar belogen und mußte zu dir." untz nördlichen Abschnilk der Ost front nehmen die Abwehrkämpse bei starkem Jroff ihre« Fortgang. Zahlreiche feindliche Angriffe wurden ab- gewiesen. Eigene Gegenangriffe waren.erfolgreich. Vor Leningrad scheiterten wiederholte Aus» bruchsverspche der Sowjets. In der Straße von Kertsch beschädigte Kampfflugzeuge ein großes sowjetisches handel schiff durch Vombenwurf. Bei bewaffneter Aufklärung im S e e g e b l e 1 von Großbritannien versenkten deutsche Kampfflugzeuge vor der schottischen Nord- Westküste ein Handelsschiff von 6000 23RI. und einen Kohlenleichter von 600 VRT. Vor der englischen Südwestküste wurde ein größeres Handelsschiff durch Vombenwurf beschädigt. Ans einer den S h e t l a n h s vorgelagerten Insel erziel- ten Kampfflugzeuge mehrere Volltreffer in kriegswichtigen Anlagen. In Tlordafrika haben deutsch-italienische Panzertruppen in überraschendem Vorstoß die vor Zuerst wollte die davon, wissen, daß peinlich gewesen. ' Bei dieser Eröffnung riß sie die Augen weit auf ,unb starrte ihn an, als sehe sie ihn zum ersten Male. Er fuhr fort, ohne darauf zu achten. Ja, und allmählich sei die kleine Liebelei ernst geworden. Man wisse das nie vorher. Vielleicht müsse alles so fein, wie es sich entwickelte. Nun trüge er sich die aanze Zeit mit dem schlechten Gewissen, schäme sich und habe schon ein paarmal den Anlauf genommen, alles zu gestehen. Die Angst, sie zu verlieren, sei Schuld, daß ein Geständnis immer wieder hinausgeschoben wurde. Ob sie das nicht ein bißchen begreife. Er habe sie doch lieb. Zwar könne er vorläufig noch nicht ans Heiraten denken, weil er erst, in einigen Monaten das erste StaatZ- exarnen mache, aber was tue das, er sei noch jung. Er schöpfte Atem, um einen neuen Satz zu be- ginnen und wurde jetzt unterbrochen. „Wollen Sie mir nicht auch verraten, wie Sie eigentlich heißen? Ihre Augen hatten die Härte verloren und zeigten einen feuchten Schimmer. . Ja" sagte er. „Das hätte ich nun wieder beinahe vergessen. Ich heiße Kurt Eberhard, bin Stan, didat ber Rechte unb der Bruder von Bärbel Eber- Hard, die bei Ihnen als Stenotypistin tätig ist. (Fortsetzung folgt) Situation notwendig war. Von Sekunde zu Se». künde lebte er sich mehr in feine Aufgabe hinein, wobei die Angst, alles zu verderben und sich vor schäftsleitung mußte ebenfalls überhört werden, alls sie aus ihrem Büro telephonierte. Während die drei Herren noch verhandelten, wurde Kprt Eberhard gemeldet. Der Kommissar lernte ihn erst jetzt kennen und weidete sich an dem unglücklichen Gesicht des angehenden Juristen, als dieser erfuhr, daß fein Schwindel herausgekommen war. Um so größer war die Ueberrafdjung, daß Kurt sich so schnell faßte. „Jetzt gerade. Das wäre doch gelacht, wenn ich mich von diesem Mädchen schlagen ließe. Ich gehe zu ihr hin, spiele den Zerknirschten, den Reumütigen, bitte um Verzeihung unb erkläre ihr, ich hätte anfangs zwar bie Absicht gehabt, sie, zu be- schwinbeln, liebe sie aber ernstlich und ertrage es nun nicht mehr, mit solch einem schlechten Gewissen herumzulaufen." „Das ist eine Idee", stellte Kammin sachlich fest. „Aber ob Sie das überzeugend genug Vorbringen können?" . „Ich halte jede Wette, Herr Kommissar!" „Nicht so übermütig. Dle Barkow ist ein verteufelt schlaues Frauenzimmer." „Auch bei Frauen versagt der Verstand, wenn das Herz spricht. Faßt man sie an ihrer mitleidigen Stelle, hat man es am leichtesten." ,Sieber Herr Eberhard, Ihren Eifer in allen Ehren." Doktor Ball wiegte den Kopf. „Aber Ihre Auffassung von den Frauen ist beinahe zynisch. Haben Sie solche Dinge schon öfter ausgeführt?" „Nein", beteuerte Kurt unb bekam einen roten Kops habet „Mein Wort daraus." „Meinen Segen haben Sie. Zu verderben ist ohnehin nichts mehr. Und meine moralischen Bedenken schwinden angesichts der Dinge, die wir nun herausgekriegt haben. Was meinen Sie, Herr Kammin?" „Ich bin einverstanden. Erstens arbeiten bie zwei, die Barkow unb ihr Schauspieler ebenfalls mit Schwindeleien, zweitens handelt es sich um ein Kapitalverbrechen, unb brütens stehen höhere Interessen auf bem Spiel. In solchen Fällen entbürbe ich mich aller Skrupel." „Wann wollen Sie Ihren Plan in die $at um- setzen?" fragte Doktor Ball. „Sobald wie möglich, wenn es geht, noch heute abend. Es wäre falsch zu warten, bis sie mir ihre Vorwürfe ins Gesicht sagt." scher Soldaten am „Ende der Welt". Der Wehrmachiberichi DRV. Ausdem Führerhauplguartler, 22. Ian. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:. Auf der Krim scheiterten mehrere felnkiche Vorstöße gegen die Einschliehungsfront von Se- i« Soffen, dar i verhafteten nppdivifi Wfchen» 0 lynijütion ai Nungen au beordert. .15 Wachfei »Südafrika i DNB. ..., 21.Jan. (PK.) Liinahamari ist die Endstation der Eismeerstraße, die, fast so lang wie der italienische Stiefel, R o v a n i e m i mit dem letzten Eismeerhafen verbindet Hier greifen die Kräne mit langen Drahtseilarmen in die geöffneten Bäuche der Transportdampfer unb laben ihre Lasten auf die Rücken der Lastkraftwagen. Das sind die motorisierten Packesel der Wehrmacht. Sie tra* gen hier oben die Hauptlast des Nachschubs, und man unterschätzt leicht bi$ Weiten und die Unwegsamkeit allein des finnischen Raumes, der in seiner Längsrichtung von München bis Tobruk reichen würde. Die gerade Entfernung München—Pet- fanw entspricht derselben von Münch en bis Kamerun. Diese Lastkraftwagen und ihre.vierbeinigen „Kollegen", die Mulis der Gebirgsjäger, schleppen alles, was die Hauptkampflinie so dringend benötigt. ■___________________________________ Sie machte sich sanft aus seinen Armen los und deutete stumm auf einen Stuhl, auf den er sich gehorsam setzte. Ehe er aber dazu kam, weiterzuworden. porigen & Stfjeii il Reneg M daß national 1 statt ged ng uei tun von be Trsahr zu für ihre stn des Anc k unb Mo fller Krei der alte S me wieder chrischen ■8 eines na ^cken sein. Ultint p fe türkische rWtzentw ptit auf b hralftlbm Besuch besuch empfing, lieh sich aber durch die Dringlichkeit der Vorstellungen erweichen und führte ihn zu der Tür von Aenne Barkows Zimmer. Kurt klopfte an unb trat ein, ohne ein Heroin abzuwarten. Er stand mit dem Rücken an die Tür gelehnt unb sah ihr ins Gesicht. Sie saß an einem Tisch uyb las Zeitungen. Ihre Augen waren zuerst weit aufgerissen, als habe sie SIngft Dann faßte sie sich, legte die Zeitungen beiseite unb stand auf. Mland nach pM DOn. |We Wlbtl K'bas 1 hSgiiu »erb Kurt hätte gern Einzelheiten erfahren, aber Kammin lehnte es ab, ihm als Nickttbeamten weitere Erklärungen zu gebfm. Er verabschiedete ihn unb wünschte ihm Glück für sein Unternehmen. Ohne weiteres Ucberlegcn machte sich Kurt sofort auf den Weg zur Wohnung Aenne Barkows. Er fgnb das Haustor schon verschlossen unb klingelte ben Portier heraus, der ihn gegen ein Trinkgeld ins Haus ließ, der Wohnungstür und wartete Explosion in Raum 5 Roman von H.G. Hansen Copyright by Prometheus-Verleg Dr.Eidiadter, Gröbenzell b.MBndien Menschen, der mich belügt, glaube ich nie wieder «Todes etwas." Bei den letzten Worten zitterte ihre. Bonners Stimme ein wenig. Er ließ sich nicht, entmutigen, d^ett sondern fuhr zu sprechen fort. Ohne zu bedenken, .//E'Dle Ne daß er hier eine schwierige Rolle spielen müsse, . Me vvi redete er hastig auf sie ein. Die Erregung gab »j^bruch seinen Worten den Klang, der für eine solche H oerfp • 1 I • - 1......V ! * * — (Y) a m Ptt wh A 7 1 t (S Ot s ./* Hilf aL. Ätze» unb Jitonb weitere Mdiemog' Ml w jifton gabt) rdttWnbahi Polizei hc e Mächtigen ----------------x---------------------- • «MW*1!1“.. schein entstehen. Eine Brücke haben wir passiert..... lleberall stehen, bas Gewehr im Arm, die Doppel- Boxers poften. Die Flak ist in ständiger Feuerbereitschaft. Unb weiter gehts vorbei an verschneiten Depots und Verbandplätzen. Klar und unendlich wölbt sich der sternenglitzernde Polarhimmel über diesen weltfernen Küstenstrich. Vereist, verschneit, übernächtigt und teils leicht verwundet, kehrt soeben ein S t o fj« trupp der Gebirgsjäger zurück in feine einsamen Finnzelte. Die Sowjets wurden zurück- geschlagen. Ein paar Renntiere trotten als Beute hinter dem Schlitten her, auf dem drei Kameraden liegen, die bei diesem Einsatz den Soldatentod starben. Hier endet die Straße — wie sie beginnt, kündet ein Ehren'friedhof vom harten Kampf beut* Auf der nördlichsten Vormarschstraße Europas Von Kriegsberichter Günter Niemeyer. wasiopot. M einen lelbs AnderDonez-Fronk sowie im mittlere« Berlin, 22. Jan. (DNB.) Bei außerordentlich tiefen Temperaturen warfen deutsche Truppen am Oberlauf des Donez feindliche Kräfte zurück, die in einen schmalen Streifen der deutschen Stellung eingedrungen waren. Nachdem dieser Teil der deutschen Stellung bereits am 19. Januar wieder völlig von Bolschewisten gesäubert war, traten unsere Soldaten am folgenden Tage trotz einer Kälte von minus 20 Grad zum Gegenangriff an. Unter ungewohnten unb widrigen Verhältnissen drängten sie bie Bolschewisten zurück und entrissen ihnen eine Ortschaft. Bei nur geringen eigenen Verlusten verlor der Gegner 1100 Tote, mehrere hundert Gefangene, 19 Geschütze und 30 Maschinengewehre. Nach starker Artillerievor- b'ereitung waren die Bolschewisten mit etwa acht bis zehn Bataillonen, trotz der starken deutschen Abwehr und der hohen Verluste, bie sie während der einzelnen Angriffe erlitten, immer wieder gegen die deutschen Linien vorgegangen. Die Angriffe, bie bis in die Dunkelheit andauerten, blieben aber erfolglos. Auch ein mit Panzerunterstützung geführter Vorstoß wurde zurückgeschlagen. Zwei Panzer- kampfwagen blieben vor den deutschen Linien liegen. An anderer Stelle des südlichen Abschnitts der Ostfront leitete der Gegner in der Nacht zum 20.1. seine Angriffe mit heftigem Arttlleriefeuer ein. Bis in die frühen Morgenstunden versuchten die Bolschewisten in drei aufeinanderfolgenden Angriffen in die deutschen Linien einzubringen. Die energische Abwehr deutscher Gebirgstruppen zerschlug jedoch alle Versuche des Feindes. Im Gegenstoß wurden die Bolschewisten über den vor den deutschen Linien liegenden zugefrorenen Fluß zurückgeworfen. In einem anderen Teil des südlichen Frontabschnittes scheiterten ebenfalls Stoßtruppunternehmungen des Gegners an der Abwehr dort eingesetzter Waffen- ff. Auch hier hatte der Feind hohe blutige Verluste. Eine Anzahl Gefangener wurde eingebracht. Rumänische Truppen, bie an der Seite der deutschen Verbände ben Gegenangriff b e i stündchen verkündet um Mittag ben Tag, bis Mitte Januar bie Sonne ein Auge über ben Horizont riskiert. , . Die Wagen fahren abgeblenbet. Schwarze Stecken ober hohe Schneemauern, über deren Zinnen der Schneesturm singt, weisen ben Weg dieser „Fahrrinne", die von den Motorpflügen stündlich aufs neue ausgebaggert wird. Halt! Rote Stopplichter durchglühen das Grauschwarz der Sturmnacht. Vor uns am Hang macht sich ein Lastkraftwagen vergeblich Mühe, über den Berg zu kommen. Die Schneeketten sind gerissen. Also raus. An der dem Wind abgekehrten Seite stemmen mir uns gegen den Sturm, der die Wagenplanen peitscht. Säcke werden über die Hinterräder gelegt. 30 Männer stemmen sich gegen den schweren Barackentransporter, der langsam mit hämmerndem Motor die Höhe nimmt und ben Weg wieder freigibt. Zurück zum Wagen. Der Anlasser jault auf, aber der Motor versagt. Zum Benzinpumpenwechsel ijt hier keine Zeit. Wem die Karre stehen bleibt, den nimmt der Vordermann auf ben Abschlepphaken. Hier zieht einer den anderen aus dem weihen Dreck. Bis zur Blockstelle Kilometer X fahren wir :m Schlepp. Eine Tunbrazeltspitze unb ein verschneiter Posten hinter der schützenden Schneemauer, das ist alles. Im Zelt schläft bie Ablösung unb schrillt das Telephon. „Alle Fahrzeuge sind anzuhalten auf den Ausweichstellen." Der Schneepflug muß vor. Mich nimmt er mit. Es ist ein schwerer Dreiachser, bem man ein paar weitausladenbe Pflugscharen vor ben Kühler montiert hat. Auf der Labefläche schaufeln drei O.-T.-Männer hinter bem Windschutz an besonders steilen Stellen Streusand aüf bie glatte Fahrspur. Sie sinb angebunden, sonst würben sie bei der sausenden Fahrt mit über Bord gehen, denn nur durch seine hohe Geschwindigkeit kann der starke Wagen den hemmenden Schnee zur Seite schleudern. Plötzlich glühen^ vor uns wie die Lichter eines Raubtieres zwei Scheinwerferaugen in der Finsternis. Es ist ein Spezialpflug, dessen Schaufelräder seitlich die Schneewände ab tragen unb in phantastischen Fontänen fortschleudern. 2ln der nächsten Blockstelle bietet sich Gelegenheit,' mit einem Kübelwagen der Feldgeübarmerie weiterzufahren, bie sichernd mit schußbereiten Maschinenpistolen, ben Handgranatenbeutel um den Hals gehängt, bie Strecken abfährt. Besonbers an den vom Feind eingesehenen Berghängen darf weder eine Stockung noch ein verrättrischer Licht- •I jnZoha $ ( W L, MW o- Reibunga Mörer" 3U ii stuften Ei F R Os Ls der gefährliche Gegner Englands zum Tode Der. urteilt, aber er entwich. Auf abenteuerlichem Wege, sich barfuß durch den Dschungel schlagend, kam er nach Batavia und schließlich nach Deutschland. Auf ein Angebot des Vizekönigs von Indien, ihm fein nicht unbeträchtliches Vermögen zurückzugeben, erklärte August Diehn, er brauche kein Vermögen mehr, er sei in Deutschland; man möge sein Ver. mögen den Deutschen geben, die nicht das Glück gehabt hätten wie er, in die Heimat zurückzukehren. Reichsminister Funk, würdigte bie großen Verdienste, die sich August Diehn.um bre beutsche Kali, wirtschaft, die damals unter den Folgen des Zusammenbruchs und den Fesseln des Versailler Dik. totes darniederlag, und um die deutsche Landwirtschaft erwarb. Er hat der deutschen Volkswirtschaft Milliarden eingebracht. .Das aber war nicht der Sinn seines Strebens. Vor allem anderen sah er immer den deutschen Bauern, es ist ihm gelungen, ihm 3'U immer niedrigeren Preisen den Kalidung zu verschaffen, den die deutsche Erde braucht, um pro- duktionsfähig zu fein. Herzliche Worte des Gedenkens rief sodann Gene, raldirektor Rosterg vom Wintershallkonzern feinem langjährigen Freund unb Berufskameraden nach. Auch er unterstrich bie hohen Verbienste August Diehns um die deutsche Wirtschaft, bie Kluß, beit und Weisheit dieser bedeutenden Persönlichkeit, die viel dazu beigetragen Habe, Deutschlanb wieder einen Platz an der Sonne zu sichern. Während das Lieb vom guten Kameraden erklang und die Fahnen sich senkten, würben die Kränze bes Führers, bes Reichsmarschalls und der Reichsrsgiemng an der Bahre niebergelegt. Nach, bem die Nationalhymnen verklungen waren, trugen Bergknappen den Sarg durch bas Spalier der.Werk- scharmänner hinaus. Anschließend fand im Krematorium Berlm-Wilmersdorf bie Einäscherung Feobosija führten, stießen bem Feind am 20.1. in ben Raum nordostwärts der mieberge- wonnenen Stabt Feobosija nach und warfen ihn weiter zurück. Dabei kam es zum Kampf um eine von den Bolschewisten zäh verteidigte Ortschaft, die nach hartem Gefecht genommen wurde. Jrn Hintergelände versuchte der Gegner an der Küste bes Siwasch mit 80 Ruderbooten Truppen an Land zu setzen, er wurde aber in bas „Faule Meer" zurückgeworfen. Dieses Strandseengebiet ist durch die 111 Kilometer lange Landzunge von Arabat vom Asowschen Meer abgetrennt unb hat außerordentlich seichtes Wasfer, das nur ein Befahren mit kleinsten Schiffen zuläßt. Weite Gebiete sind infolge des wechselnden Wasserstandes übelriechenbe Schlammflächen. Die Zurückwerfung der bolschewistischen Landetruppen in dieses Sumpfgelänbe ist nach dem Verlust der Boote wegen der fchlen- den Ruckzugsmöglichkeiten mit einer völligen Vernichtung gleichbedeutend. Die Luftwaffe setzte ihre Angriffe gegen sowjetische Kolonnen und Ortschaften im Raum von Kertsch mit guten Erfolgen fort, lieber der Straße von Kertsch wurden einept bolschewistischen Transportschiff von 3000 BRT. schwere Beschädigungen zugefügt. Die Luftwaffe, fetzte am 21. Januar vor allem wieder im mittleren Frontabschnitt starke Verbände von Kamps- und Sturzkampfflugzeugen sowie Jäger ein. In dem Brennpunkt des Kampfe^ blieben 65 motorisierte und bespannte Fahrzeuge vernichtet liegen. — Auch im nördlichen Abschnitt der Ostfront griffen Kampfflugzeuge unb Jäger Truppenbereitstellungen an. Ein Materiallager flog in die Luft. — An der karelischen Front-griffen deutsche Sturzkampfflugzeuge bie Murmanbahn an unb beschädigten einen Transportzug. Mehrere Bomben fielen zwischen die aus den Wagen flüchtenden Truppen und verursachten hohe Verluste. Tiefangriffe auf Nachschubkolonnen hatten die Zerstörung eines Eisenbahnzuges unb die Beschädigung weiterer B Güterzüge zur Folge. Berlin, 22. Jan. (DNB.) Im Ehrenhof der Technischen Hochschule Charlottenburg fand der Staatsakt für den verstorbenen Generaldirektor des Deutschen Kalisyndikats, Dr. h. c. A u g. Diehn, tatt. Vor der mit Tannengrün und weißen Chry- anthemen verkleideten Stirnwand ist inmitten einer Fülle von Kränzen unb Blumen der mit dem Hakettkreuzbanner bedeckte Sarg aufgebahrt. Bergknappen halten die Ehrenwache. Hinter bem Katafalk haben Werkscharmänner mit den Betriebsfahnen der dem Deutschen Kalisyndikat angeschlossenen Werke Aufstellung genommen. Mit. den Angehörigen des Verstorbenen und den leitenden Männern der deutschen Kaliwirtschaft sind viele führende Männer des öffentlichen Lebens erschienen. Reichsminister Funk entbot dem „großen deutschen Kaufmann, dem hervorragenden deutschen Wirtschastsführer, dem einzigartigen Menschen", den letzten Gruß des Führers. „Das deutsche Volk", fuhr der Minister fort, „hat einen großen, wahrhaft deutschen Menschen verloren, unb der Führer einen- lieben, alten Freund. Ein großes Leben, ein reiches Leben, ein erfolgreiches Leben, aber auch ein Leben, reich an tragischen Ereignissen, ist dahingegangen." — Reichsminister Funk schilderte ben Lebensgang bes Verstorbenen, den es schon früh aus der kleinen traditionsreichen Hafenstadt feiner mecklenburgischen Heimat zunächst nach Hamburg und bann in die Welt zog, wie er als Reeder unb Kaufmann nach Singapur kam. Es liege eine gewisse Tragik darin, daß der Mensch, der dort für Deutschland kämpfte, in dem Augenblick die Augen schließt, wo in dem Land, das das Symbol der englischen Weltmacht war, die englische Weltmacht zugrunde geht. August Diehn war der erste.und der letzte Deutsche, der Mitglied der englischen Handelskammer in Singapur war, bis die Engländer 1914 den gefürchteten Konkurrenten ins Konzentrationslager steckten. Zweimal wurde W )o Der Gtaatsakifür Generaldirektor Diehn^F' Neichswirtschastsminister Funk ehrt den großen deutschen Kaufmann. ' “ M äÄte tzmuts-Terror in Südafrika Kampf wird der Feind zum Abdrehen gezwungen, u. Die Eierbewirtschafiung 1942 toiebet m ersolgrch Bitte aus»chneidenj rete seindlichi onf von Se- । mifflem r Dflfronl n Jroff ihr« e mmden ui- richt. fquarflet, ehrmochl gib! Das britische Postflugzeug Kairo — 5Ralta — ®is brattar —London ist in Südspanien abgesturzt. x.'hn Personen sanden den Tod. Es handelt sich um eine viermotorige amerikanische Maschine. Os- f-nsichtlich hatte der Flugzeugführer im Nebel die Herrschaft über das Flugzeug verloren, so daß der Apparat gegen die Felsen von Ta r t s a nste. Bei dem Anprall explodierten Wasserbom- bn, die das Flugzeug mit sich führte' Die Leichen br Verunglückten sind unkenntlich geworden, auch ■ e Post verbrannte. Nur an den Uniformen der loten ist zu erkennen, daß es sich um hohe mut« iflfdje Persönlichkeiten gehandelt haben muß. Schlagwetterexplosion in St. Etienne geborgen. Die Rettungsmannschaften haben sich bis zu dcr Stelle vorgearbeitet, wo durch die Explosion ein Einbruch erfolgt ist, der den Bergleuten den Rückzug ^versperrt hat. Die Flöze sind an dieser Ltelle auf einer Strecke von 150 Meter verschüttet. Zehn lote beim Absturz eines britischen Post- flugzeuges. ö-nfc °>A« ßch In diesen mell. überncichliA nm St oh. ^ck in sein, wurden zurück. terdrücken sein. Meine politische Nachrichten. Die türkische Große Nationalversammlung hat iem Gesetzentwurf über Verlängerung der Militar- bienstzeit auf drei Jahre ^beigestimmt. Generalfeldmarschall Keitel hat nach einem-mehr- Lgigen Besuch in Ungarn die Heimreise angetreten. MgsÄliche Putschpläne. — 300 Polizisten in Johannesburg verhaftet. Verdunkelirngszeit^ 23. Januar von 18.49 bis 8.46 Uhr. vor der engem gröbere; eschadigl. Si°! .n Insel erziel- fser in krieg» MWleÄ orsloh die M en als Beut, ei Kameradn datontodslar. 1 sie beginnt Kampf deut- bazillen eindringen. Sollen solche Eier in der Schale gegessen werden, so wickelt man sie vorsichtshalber vor dem Kochen fest in weiches, weißes Papier, damit das Eiweiß nicht auslaufen kann; sie werden außerdem in kaltem Wasser angesetzt. Wie schade wäre es, wenn Saft oder Eingemachtes mit Flasche oder Glas verloren ginge. Auch hier hilft zweckmäßige Behandlung. Vollkommen falsch ist das Auftauen in heißem Wasser. Sofort würde das Glas zerspringen, und nicht nur das Glas, sondern auch der Inhalt wäre verloren. Also heißt es auch hier: Langsam aufbauen? Man stellt das Glas entweder in kaltes Wasser, wenn sich noch kein Sprung zeigt, oder man gürt es in eine trockene Schüssel in' ein leicht temperiertes Zimmer. Das Glas bleibt ganz, und der Inhalt ist nach einigen Stunden auch ausgetaut.. Keine Sperlinge füttern! Die Verknappung an ölhaltigem Vogelfutter erfordert sparsamste Verwendung. Es ist daher in erster Linie der Meisenfütterung vörzubehalten. Dazu reiche man das Futter in sperlingssicheren Geräten (Meisendosen, Futterglocke für Hanf usw.). Futterhäuser und Futterkrippen mit Einflug von unten können dadurch sperlingssicher gemacht werden, daß man den Einflug mit einem Bindfadennetz von 3 cm Maschenweite versieht., An Stelle des Vindfadennetzes kann auch entsprechender Maschendraht verwendet werden. Die Fütterung muß plan- mäßig erfolgen, wenn sie ihren Zweck erreichen soll. Jede Futterstelle muß gegen Witterungseinflüsse, vor allem gegen Glatteisbildung und Schneeverwehung, geschützt fein. Nur sorgfältige Fütterung erfüllt ihren Zweck und erspart wertvolle Futtermittel! * ** 87 Jahre alt. Der frühere Bürodirektor des damaligen Kreisamts, jetzigen Landratsamtes Gießen, Rechnungsrat Eduard S ch i f f n i e , Kaiserallee 3 wohnhaft, kann am morgigen Samstag, 24. Januar, seinen 87. Geburtstag begehen. Dem alten Herrn bringen auch wir unsere herzlichen Glückwünsche dar. *♦ E i n musikalischer Abend durch KdF. Wieder ist es der NSG. „Kraft durch Freude" gelungen — so wird uns geschrieben — in dem weltbekannten Chor und Dombra-Orchester eine Künstlergruppe von Rang zu verpflichten, die durch ihre hochstehenden gesanglichen und musikalischen Leistungen sich auf ihrer Gastspielreise im Gau Hessen-Nassau eine treue Anhängerschaft erwerben wird. Der aus 17 Sängern und Instrumental-Virtuosen bestehende Chor steht unter der Leitung von S. Jgnatieff. S. Jgnatieff, ein Chor- und Orchester-Erzieher von mitreißendem Temperament, hat sich einen Vokal- und Instrumental* Pörper herangebildet, dessen vielseitige Begabung staunende Bewunderung auslösen muß. Mit Volksweisen von sechs Nationen wird das Ensemble am kommenden Montag in Gießen erfreuen. ** Der Reichstreubund ehemali g e r Berufssoldaten in Gießen hielt unter Leitung des Standortführers Bill am Mittwochabend im „Burghof" seinen Jahresappell ab. Nach herz- ^eraden er. Jrben b!' Ms und bei Nlegt. W Men, lriyy W2H sere Stukas stürzen sich auf Panzerwerte und Der-, teidigungslinien und tragen Tod und Verderben in die Reihen der Sowjets-. Einleitend zeigt die Wochenschau den Besuch des Reichsministers des Auswärtigen von R i b b e n - t rn p in Budapest. Anschließend weilt man im Füh-, «7 —----. rerhauptquartier: Reichsmarschall Göring er- suchen, diese Arbeit zu stören. In kurzem harten scheint zur Lagebesprechung. Der Führer empfängt Kampf wird der Feind zum Abdrehen gezwungen, u. den von einem Erholungsurlaub zurückgekehrten I ■ —' filier Ä ft!?** »„SA 'r-h-Il-L WteiÜ !".$erbie «"“‘erftei ih" 5m 34 $1 a» b-l-i Ä'niM in »t" ■* ; das lUn Die Abwehrschlacht im Osten Bilder aus der neuen Wochenschau. gittert. * ? 3U bedenke spielen muff ErreMS.8 ür eine W ekunde zu. 2 S'S- Dein Nachbar, mit dem du zur Straßenbahn gehst, hat natürlich die Temperatur auch bereits geprüft. „Wieviel Grad?" empfängt er dich wißbegierig. Bei der Gegenüberstellung der, Resultate erweist es sich, daß .Abweichungen bestehen. Vielleicht hast du ganz genau abgelesen, während dein Nachbar einen allzu optimistischen Blick aus das Thermometer geworfen hat. Vielleicht hängt das Therknometer des Nachbarn auf der Westseite des Hauses, während du es auf der Ostseite angebracht hast. Kurzum: die Unterhaltung dreht sich um die Unterschiede. Diesen Redefluß unterbricht die Straßenbahn, doch int Wagen geht die Unterhaltung darüber weiter, nur daß jetzt ein beachtlicher Kreis von Interessenten daran teilnimmt. Alle haben den Stand des Thermometers überprüft, und alle wissen etwas zu dem Thema beizutragen. Die Mädchen im Büro haben dasselbe Interesse daran wie die Gesellen in der Schlosserei, die Schulkinder wissen ebenso Bescheid darum wie die Frauen mit der Einkaufstasche. Madrid, 23. Jan. (DNB.) In Johannesburg iid 300 Polizisten verhaftet worden, angeblich reqen des verdachtes, eine gegen die Landesoertel- >aunq gerichtete Tätigkeit ausgeübt zu haben. Nach Mitteilung des Juftizministers Steyn vor dem iidament soll eine Verhaftung zur Entdeckung 'm wichtigen Dokumenten gesührt haben, aus ,mnd deren das Bestehen einer gefährlichen, iiaats feindlich en Organisation sesige- M worden sei. Daraufhin sind 43 Polizeiofsiziere mö 271 Polizisten verhaftet worden, weitere 30 •nter Anklage des Hochverrats gestellt. Eine Ex- tanae-Meldung aus Kapstadt will wissen, daß die .Üerschwörer" zum größten Teil Angehörige des Führers. v „ ... Die Heimat schafft für die Front. In den N a h - st u b e n der NS.-Frauenschaft werden Millionen von Schneeanzügen angefertigt, die für den Kämpf im Schnee als Tarnung unentbehrlich sind. Und dann noch einmal: Wintersachensa mm - l u n g für unsere Soldaten. Auch am letzten Tage dieser riesigen Aktion sind die Sammelstellen von Gebefreudigen dicht umlagert. In den Näh- und Flickstuben herrscht Hochbetrieb. Endlich bringt die Wochenschau noch ein paar Aufnahmen von der K a n a l k ü st e. Bei schwerer See läuft eine Minensuchflottille aus, um eine | Sperre zu räumen. Leichte feindliche Einheiten ver- Generalfeldmarschall von Bock vor der Uebernahme eines neuen Abjchnittes an der O|tfront. ^-Obergruppenführer und General der Waffen--- Sepp Dietrich erhält aus der Hand des Führers das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes. Die Eichenlaubträger Major Weiß, Major Hij» schold und Hauptmann Peltz sieht man im Gespräch mit Oberführer Baur, dem Flugkapitan Berechtigungsschein wird jeweils auf die Höhe der aufgerufenen Eier ausgestellt. Es ist strafbar, mehr Eier zu beziehen bzw. zu liefern, als auf dem Berechtigungsschein ausgestellt sind. Es ist dafür Sorge zu tragen, daß das Mndest- ablieferungsloll von 60 Eiern je Huhn bzw Ente erfüllt wird: Das Ablieferungssoll ist so niedrig festgesetzt, daß dies auch von älteren Hühnern bzw. solchen mit schlechterer Legeleistung erfüllt werden kann. Wer glaubt, dieses Mindestablieferungssoll nicht aufbringen zu können, muß.während des Krieges feine Hühner und.Enten abschaffen, damit das Futter an anderer Stelle nutzbringender verwendet wird. Auf jeden Fall wird der Eierwirtschaftsverband durch schärfste Kontrollen dafür Sorge tragen, daß jeder Geflügelhalter seine Pflicht erfüllt. Der Geflügelhalter erhält einen Ablieferungsbescheid, lieber die Zahl der zum Selbstversorgerhaushalt gehörenden Personen und die vorhandenen Hennen- und Entenbestände werden in der nächsten Zeit noch Erhebungen angestellt. mit 30g Jlttter. Me 5ut[er (jnarganne) gelchmkMg, gibt 1 W-ffel von dem Zucker hinzu. Dann rüfjrf 'WT/vflman die geriebenen Mhren. den RcsI des Zuckers und die Gewürze darunter. Vas mit -Dackin- '* gemischte und gesiebte Mehl wird abwechselnd mit der Milch untergerührt. Man verwendet nur 125 s Zucker. 125 g geriebene rohe Möhren. fo viel Mich, datz der Zeig schwer stechend) vom Lössel füllt. Titan füllt den Teig in eine gefettete. Mckchen vr. Oetker vanlllinzucker. mtt Paxierfulter ausgelegle Kaslenform. 1/4Fläschchen Vr. Oetker Back-Aroma Zikrone, ctroa 60 Minuten bei schwacher rmttelhitze. Damit der Kuchen länger frisch bleibk, etwas Salz, 250 g Weizenmehl, täßt man das Papier nach dem Backen darum. 9 g (3 gestrichene Teelöffel) Dr.Oelker.Backin', droa 5 Eßlöffel entrahmte Frischmilch. Gebackge^chl: Etwa -_g. Aber eines Tages ist mit einem Schlage das Thermometer aus dem Mittelpunkt jeder Unterhaltung gerückt. Das ist jener Täg, an dem die bekannten lauen Lüftchen wehen. W«x dann noch etwa fragen würde „Wieviel Grad?", der würde nur ein verständnisloses Kopfschütteln zur Antwort erhalten. Erst wenn die Julihitze wieder ihre sengende Kraft erprobt, erinnert man sich auch wieder des Thermometers, das dann plötzlich abermals zur wichtigsten Erscheinung des Tages wird. H. w. Sch. 1 Dornotizen. Theater der Universitätsstadt Stichen. Das Dramaturgische Büro schreibt: „Flamme bin ich sicherlich", die 5. Morgenoeranftaltung des Theaters der Universitätsstadt Gießen, soll uns den großen Philosophen als Dichter und Komponist nahebringen. Aus dem Bezirk der reinen Dichtung wird eine Auswahl, die van der Jugendlyrik bis zu den Dionysos-Dithyramben führt, zum Vortrag gelangen. Ein besonderes Interesse dürften dann auch die auf der Bühne zum erstenmal gesungenen Liedkompositionen, die Nietzsche in frühesten Jugendjahren schuf, erwecken. Für die. Ansprache wurde Professor Dr. Otto Friedrich Bollnow von der Universität Gießen gewonnen. Die künstlerische Leitung der Veranstaltung haben Wilhelm Michael Mund und' Heinz Roux. Mitwirkende: Gertrud Meinel, Luise Prasser: Herbert Köchling, Hans Lott, W. M. Mund und Carl Maria Zeppenfeld. Am Flügel: Otto Söllner. — Am Sonntag, 25. Januar, singt erstmals Herr Hugo Hellmers-Hallwegh in der Lehar-Operette „Der Zarewitsch" die Titelrolle.- Oie Malerin Lotte Bingmann-Droese. Die Malerin Lotte Bingmann-Droese, durch ihre künstlerische Tätigkeit und ihre Ausstellungen im Overhessischen Kunstverein in Gießen richmlich bekannt, veranstaltet, wie wir erfahren, gegenwärtig eine Kollektivausstellung in Königsberg. Die Ausstellung umfaßt, wie aus dem Katalog zu ersehen ist,'Oelbilder, Aquarelle, Pastelle und Zeichnungen, insgesamt über hundert Arbeiten, die fast alle aus den letzten Jahren stammen und em eindrucksvolles Gesamtbild von der ausgeprägten künstlerischen- Persönlichkeit der Malerin .Lotte Bingmann-Droese und ihrer stetigen Entwicklung zur reifen, eigenen Form vermitteln. Die Königsberger Ausstellung, die bis zum 8. Marz zu sehen sein wird, enthält übrigens-auch eine Reihe von Arbeiten aus Gießener Privatbesitz. Lotte Bingmann-Droese wurde 1902 in Karthaus bei Danzig geboren, wo sie schon früh lebendige Eindrücke von großer Architektur und nordostdeutscher Landschaft empfing und spater in Professor Pfuhle auch den Lehrer fand, der ihrer Entwicklung die Richtung wies: noch nachhaltiger wirkte bann die Begegnung mit dem genialen Chn- ftinn Rohlfs. Roch 1930 lebte und arbeitete Lotte -Bingmann-Droese längere Zeit m Gießen, wo sich ihre Mqlerei mit jeder neuen Ausstellung persönlicher und der eigenen Charakterform imrher ent Siebener zuwachsend zeigte. In den letzten Jahren lebte sie im Fischerborf Nibden auf ber Kuri- schen Nehrung und empfing dort sieuö starke Eindrücke und Änregungen, wovon die Königsberger Ausstellung vielfältig Zeugnis ablegt. .Uebrigens ist Lotte Bingmann-Droese, wie wir hfk'en Gießen nicht untreu geworden, sondern beabsichtigt, wieder 1 hierher zurückzukehren. Aus der Stadt Gießen. ^Wieviel (drab?* Die Frage nach dem Stand des Thermometers beweist jetzt miet)er ihre beschwörende Kraft. Man könnte auch sagen, sie besitzt geradezu magische Gewalt, denn niemand kann sich ihr entziehen. Es ist leichter, einen Verkehrsunfall zu ignorieren, als der Frage auszuweichen, wieviel Grad das Thermometer anzeigt. Es gehört gewissermaßen zum guten Ton, über den Stand des Thermometers genau Bescheid zu wissen, und das Merkwürdige daran ist, daß es einem keine Ruhe läßt, bis man selber die Temperatur vom Glase abgelesen hat. Schon am frühen Morgen geht es los. Ehe man das Haus verläßt, will man wissen, was die Quecksilbersäule anzeigt. Angesichts der Verdunkelungsbestimmungen ist diese Feststellung nicht ganz leicht, aber mit Hilfe einiger Geschicklichkeit und einer blauen Taschenlampe gelingt sie schließlich, und nun kann das Tagewerk seinen Lauf nehmen. Doch schon auf dem Wege zur Arbeitsstätte tritt die Dringlichkeit der Sache erneut in Erscheinung. Gießen-Klem-Liriben. In feinem Vereinslokal, der Wirtschaft von Fritz ; Weller, hielt der Männergesangverein , „21 r i o n" leine diesjährige Generalversammlung ( ab. DereinsMrer Friedrich M ü l l n sprach herzliche Worte der Begrüßung und gedachte in ehrenden Worten der für Führer' und Volk gefallenen Sangeskameraden und der verstorbenen Sänger des verflossenen Jahres. Nach einigen Chorvor- trägen wurde der Jahresbericht entgegengenommen, aus dem u. a. zu ersehen war, daß der Verein trotz zahlenmäßiger Sck)wächung des Chors feine Sangestätigkeit weiter ausübte. Aus dem Kassenbericht des stellvertretenden Rechners Otto Weller war ersichtlich, daß die Kasse einen erfreulichen Ueberschuß aufwies. Die Rechnung wurde genehmigt. Als Vereinsführer wurde der seitherige Der- einsführer Friedrich Mülln einstimmig, wiedergewählt. Alle seither schon in ber Vereinsführung tätigen Sängerkameraden behielten ihre Aemter. Die Generalversammlung beschloß noch, auch in Zukunft unfern Soldaten in den Lazaretten mit dem deutschen Lied Freude zu bereiten, eine Arbeit, die in der Vergangenheit dankbar anerkannt worden war. Als Vertreter ber Partei gebuchte Sangeskamerad Valentin Kehl unseres Führers und unserer tapferen Soldaten; bann schloß ber Vereinssührer die Generalversammlung in üblicher Weise. Sas interessiert die Hausfrau: Die Behandlung gefrorener Rahrungsmittel. Ost hört mahnte Frage: „Ja, kann man denn so gefrorene Lebensmittel noch verwenden?" Aber ja, ohne weiteres, wenn man das Au stauen richtig und zweckmäßig bewerkstelligt. . Hat man ein größeres Quantum gefrorener Kartoffeln, fo wird nur die zum sofortigen Verbrauch bestimmte Tagesration aufgetaut und der Rest im kalten Raum belassen, wo die Kälte vor der Entwicklung von Fäulnisbakterien schützt. Der Tagesverbrauch wird 20—24 Stunden mit kaltem Wasser bedeckt an einen frostsicheren Ort gestellt. In dieser Zeit tauen die Kartoffeln auf, und zu gleicher Zeit verlieren sie etwas von dem während des Gefrierens sich bildenden Zucker. Man kann angefrorene Kartoffeln leicht zu süßen Gerichten wie Aufläufe, Puffer ober Kartoffelhefekuchen verwenden, so daß der süßliche Geschmack gar nicht in Erscheinung tritt Gefrorenes Gemüse wird im kalten Raum bis zum Verbrauch belassen. Im allgemeinen genügen l1/’ bis 2 Stunden zum Auftauen in kaltem Wasser. Für große Krautköpfe und Sellerieknollen muß man allerdings mit mindestens ber doppelten Zeit rechnen. Mit'einem spitzen Messer kann man sich durch Einstechen von dem restlosen Auftauen überzeugen. Das Gemüse wird auch im kalten Wasser angesetzt und nur auf kleiner Flamme gargemacht. Auch bei gefrorenen Eiern kann man noch Helsen. Sie werden' zum Auftauen ungefähr IV2 Stunden in kaltes Satzwasser gelegt. Man nimmt für 1'/- Liter Wasser einen Eßlöffel Salz. Die Eier müssen allerdings bann gleich verbraucht werden, da durch die' poröse, oft rissige Schale gerne die Fäulnis- Die Ostfront steht weiter im Zeichen schwerer Abwehrkämpfe, von denen die Wochenschau auch diesmal wieder ausführliche Berichte bringt. An der Küste von Jewpatorija, im Wesikn der Krim, unternehmen die Sowjets mit starken Kräften vergebliche Landungsversuche. Ehe sie noch festen Fuß fassen können, werden sie von deutschen und rumänischen Verbänden vernichtend geschlagen. Nach Jewpatorija: Sewastopol. Die Bolschewiken versuchen immer wieder, die stählernen Klammern, die deutsche und rumänische Verbände um diese Seefestung gelegt haben, zu sprengen. Aber ihre Durchbruchsaersuche sind vergeblich. Sie zerschellen an der eisenharten Front unserer Soldaten. Schwerste Artillerie belegt Hasen und Zitadelle von Sewastopol mit Vernichtungsfeuer. Unfassung durchzuführen ist. |V„ Bei der Berechnung des Ablieferungssolls bleiben im- von vornherein V/s Hennen bzw. Enten für jeden Haushaltsangehörigen frei. Don dem Rest der noch verbleibenden Hennen bzw. Enten sind mindestens 60 Eier je Henne und Ente bis zum 30. September dieses Jahres zur Ablieferung zu bringen. Die Sammelstellen, an»welche die Ablieferung erfolgen kann, werden noch besonders bekanntgegeben. Außer bei diesen Sammekstellen kann die Ablieferung auch im Wege ber Direktabgabe an den Verbraucher erfolgen. Hierzu ist jedoch erforderlich, daß der Verbraucher die einzelnen Abschnitte der Reichseierkarte vor Beginn eines jeden Dersorgungsabschnittes bei seinem zuständigen Ernährungsamt entwerten und in einen Berechtigungsschein Umtauschen läßt. Der NSG. Die Landesbauernschaft Hessen-Nassau teilt mit: Der Eierwirtschaftsverband hat eine Bekanntmachung verMentlicht, wonach jetzt auch in den Städten bei b™ Hühner-- und Entenhaltern die Eierer- J|rhh uferen Stellungen in der Lyrenalka aufmar- <’l Werten britischen Kräfte angegriffen und geworfen. 1(1 tlg L Aeind ging - fluchtartige auf Agedabia r. 5 ' irütf Starke Verbände der deutschen und siiienifchen Luftwaffe griffen in die Kämpfe auf '■ •m 1 ft erbe ein und bombardierten Truppen- und iinzeransammlungen des Feindes. An der ägypti- Küste wurden Vorratslager der Briten in Innen los inü u den er ML _ _ M*S| Aus aller Welt. W ®"e"| 49 lobesopfet in St. (Etienne geborgen. ich nie ®1®J| Bis Donnerstagabend wurden 49 Todesopfer der ihn e X r____n.Luofinn in Af Etienne ae- ien, ^9eben H iranb geworfen. ? «ermöM Der Aeind warf in der letzten Nacht Bomben auf 3* Jein Ä Wohnviertel im nordwestdeut-chen Küstengebiet. hne J ie Zivilbevölkerung hatte keine Verluste. TNilitäri- ;,cr schaden entstand nicht. Fünf der angreifenden ^tischen Bomber wurden zum Absturz gebracht. In der Zeit vom 11. bis 20.Januar verlor die ^itifche Luftwaffe 36 Flugzeuge, da- jon 16 über dem Mttelmeer und in ftorbafrifa. Ehrend ber gleichen Zeit gingen im Kampf gegen iro&brilannien 16 eigene Flugzeuge verloren. mb L » .Zersiyworer gum giuöiKn -lku n y c 1 ruinier fünften Kolonne waren und einen unWnin| etaat5 t«i$ geplant hätten, um die Regierung tmiits zu stürzen, die durch eine neue Regierung rationalistischer Tendenz ersetzt werden soll. wir Daffiprt - Justizminister Steyn hat im Parlament ange« 1, die E Imbigt, die kürzliche Verhaftung des fubafrita- lerbereiHAnk Men Boxers Robey L e 1 b r a n d t, der aus nÄ Deutschland nach Südafrika zurückkehrte, habe zur mstt/r".un) htbettung von wichtigen Dokumenten geführt. ton habe aus diesen Schriftstücken das Bestehen in er gefährlichen staatsfeindlichen Organisation stqestellt. Daraus seien am letzten Dienstag 43 Po-- zeiofsiziere und 271 Polizisten verhaftet worden, nährend weitere 30 Polizeiangehörige festgehalten purben, die möglicherweise unter Anklage des Hochverrats gestellt würden Der Polizeikommissav Oberst larton gab bekannt, daß außerdem 59 Mitglie- er ber Eisenbahnpolizei verhaftet worden seien. Die opale Polizei hat mit Unterstützung der Zwllgarde ie Verdächtigen festg'enommen und Dokumente föne Waffen, darunter auch Bomben, beschlagnahmt. >ie Verhafteten seien M i t g 1 i e d e r der S t u r m- ruppdivision Ossewa Brandwag, einer intibritischen» Organisation, die sich als' tultureue Irganisation ausgegeben habe. Die Polizei habe Ibteilungen aus -anberen Zentren nach Johannes- urg beordert. ■ .. Das Wachsen der englandfemdlichen Stimmung » Südafrika ist in dem kürzlich gestellten Antrag uf einen selbständigen südafrikanischen Staat deut- ich c^roorben. Zwar ist es Smuts und seinen eng- mbtjörigen Gesinnungsgenossen gelungen, den Anraa zum Scheitern zu bringen. Trotzdem aber wittern die Renegaten in Kapstadt Morgenluft und kennen, daß ihre Terrormaßnahmen das Aus- deriiolle Avs-k lodern nalionalistischen Geistes in Südafrika ge- . jchurt statt gedämpft haben. Durch eine radikale , k,^uns^t^michtung versuchen Smuts und seine Clique, h nun DOn bGr für sie immer drohender werden- che5 bano£i5ekn Gefahr zu befreien und suchen sich als Tar- liung für ihre brutale Vergewaltigung das Mön- 5eegebieMichen des Angegriffenen umzuhängen, indem sie tsien beufijabe. 'Bor o Laiben W L t der Panzer! Il Mittelweges K Generale, Kw aller J Mucks unt) d Mn Komitees M feines Verei K Saffenattad) E Stationen u Kjuig genomm ITki vor 11 ■feilet Jum Sc M die Angehc Mellen Sinsor Ml Aeichsmar ■8er Führer, M, so W e jfcr be^Don Mmarschall n finget bei 1 B?-ckr krau Hr wn er re MtZie nicht m her Führ Bnige, voll ■|'>e für i Ir r Verlust II’. hem Feldi H^l von um Bf großen Av Bch Soldat ui B' KJ? kor ein BlWi, m KJ«1 die Bfflave eir BN-iir (f, M^Eir,^ I SS* Ift’* | Lfe« ■«b, Im- Die Dentscbe NSG. »Kraft Arbeilslront NOl dardiFreaile« Kreisdienststelle Wetterau FiMiilirer gesucht zur täglichen Vorführung unserer Schmallilme. — Führerschein für Kraftwagen muß vorhanden sein, oder erworben wenden. - Bewerber wollen sich in unserer Dienststelle, Schanzenstraße 18, melden. 302d auf der Wästhe „vergessen" wird! Aber nicht über diese LorhschädcD aoR hier gesprochen werden, sondern über jene> die vom falschen Waschen her« kommen, durch zu viel and zu gewaltsames Reiben und Bürsten und durch zu hartes Wringen der Wäsche, Ja, aber geht es denn ohne Reihen und Bürsten? Gewiß, hin and wieder muß nachgeholfen werden, aber Reiben und. Reihen ist zweierlei. Und gerade heute gilt es, „mit Verstand* zu waschen, denn erstens haben wir heute viele neue Stoffe, die in nassem Zustande besonders sorgfältig behandelt werden müssen, und zweitens haben viele Hausfrauen heute so manches „altgediente* Wäschestück wieder im Gebrauch, das nicht mehr so wider* atandsfähi^ist. Dar* '* Vv Q um müssen wir ver» suchen, alles Reiben auf ein Mindestmaß au beschränketi.Eine wichtige Voraussetzung dafür ist das richtige Einweichen Sterbefälle. 4.1.1942. Friederike Kruse, geb. Goubeau, 86 Jahre, Gießen, Wilsonstr. 2; Anna Grämlich, geb. Nuhl, 57 Jahre, Gießen, NodHeimer Str. 23. 5.1. Wilhelm Wiederstem, Kaufmann, 64 Jahre, Hungen, Kr. Gießen, Oberstr. 3; Buchhalter Robert Wetter, 65 Nähre, Gießen, Liebigstr. 67; Elise Kvöck, geb. Dietz, 43 Fahre, Gießen, Horst-Wessel- Wall 42. 7.1. Altarie Jung, 67 Jahre, Gießen, Schillerstr. 19. 8.1. Emilie Hofmann, geb. Weber, 88 Jahre, Gießen, Stevhanstr. 49. 9.1. Emilie Jm- heuser, geb. Wellmann, 70 Jahre, Gießen, Lud- wigSvlatz 9; Katharina Ällarkart, geb. Schmitt,- 64 Jahre, Grünberg, Kr. Gießen, Gießener Str. 46; Maria Plötz, geb. Betz, 40 Jahre, Wetzlar, Helge- bachstr. 40; Schlosserlehrling Erwin Will, 14 Jahre, . Ruttershausen, Kr. Gießen, Schulstr. 34. 10.1. Schmied Wilhelm Oest, 48 Jahre, Gießen, An der Kläranlüge 86; Schlossergeselle Theodor Tschan, 77 Jahre, Gießen, Schlesische.'Str. 15; Lackierergeselle Otto Römer, 55 Jahre, Gießen, Kaiserallee 141. 11.1. Markscheider Karl Liefert, 64 Jahre, Gießen, Leihgesterner Weg 134; Oberstu- oienrat a. D. Pros. Dr. Karl Noll, 74 Jahre, Gießen, Moltkestr. 16; Ntetalldrehe^Karl Meinhardt, 70 Jahre, Gießen, Stevhanstr. 44. 13.1. Lederfabrikant Adolf Becker, 63 Jahre, Gießen, Bahn- bofstr. 16; Landwirt Johann Pfaff, 68 Jahre, Watzenborn-Steinberg, Kr. Gießen, Hindenburgstr. 14. 14.1. Sieghard Wöll, 1 Jahr, 10 Monate, Wetzlar, Germanenweg 2; Margarete/Svaar, geb. Stahn, 57 Jahre, Gießen, Horst-Wtzssel-Wall 62. 15. 1. Elise Schwarz, geb. Wahl, 56 Jahre, Gießen, Steinstraße 251 Telearavhen-Werkmeister Eduard Lang- jotz^)5 Jahre, Gießen-Mühlstl>29;' ; ' Heizer für Nachtbeizung sofort gesucht. Landgras-Philipp-Platz 3. ficher Begrüßung der Kameraden, insbesondere der Urlauber, erstattete Standortführer Bill den Jahresbericht, wobei er der Gefallenen und der Verstorbenen gedachte, ferner eine weitere befriedigende Entwicklung des Mitgliederstandes und der Kameradschaftspflege hervorhob. Kamerad V o l z aab den Kassenbericht, der ein günstiges Bild der Kassenlage bot. Hierauf wurden Bersorgungs- und mancherlei berufliche Fragen besprochen. Schließlich berichtete der zur Zeit in der Kriegsmarine als Offizier an der Front stehende Kamerad Friedrich über seine Erlebnisse im Kampf gegen England. verhütet. — Natürlich müssen wir uns auch beim Wringen stets vor Augen tarften^ daß selbst das stärkste Gewebe nicht stärker als sein dünnster Faden ist« Mit einem, zerrissenen Faden beginnt es oft — bald reißt dann der Nachbarfaden, der zweite der dritte« and das Loeb; ist fertig. Hüten wir uns darum auch vor zu starkem Wringen. Denken wir stets daran« SEIFE SPAREN — WÄSCHE SCHONEN! ' Das ist eine Forderung^ die gerade heute im Kriege an alle Hausfrauen ergeht. Und nicht zuletzt .auch in unserem eigensten] Interesse müssen wir versuchen, durch gut überlegtes» richtiges Waschen diesem Gebot; nachzukommen» Putzfrau gesucht so«D Gebr. Jmheuser Marktplatz. J Verkäufe | Eine schw.-weiße MuMMud umständehalb sofort zu oerk. 027« Jak.yrunzbeimer Jrankenbach. Gebr. Ladentheke und aufklappbar. Schreibtisch für Werkstatt - Büro usw»geeignet,hat nUaug.Lud.Fetzer GchgMLüItr^L Aus der engeren Heimat. Bezirkssparkaffe Laubach. □ Laubach, 21. Jan. Die Laubacher Pezirks- sparkasse hat ihten Geschäftsbericht für das Jahr 1941 oorgelegt, aus dem herooraeht, daß sich der Gesamtumsatz gegenüber dem Vorjahr um rund 1,5 Millionen Reichsmark erhöht hat und für das Jahr 1941 mit 21 158 138,48 RM. zu Buch steht. Der im Jahre 1941 erzielte Spareinlagenzuwachs ist der höchste feit Bestehen der Kasse, er betrug Ende 1941 -- 3171719,51 RM. Es wurden 390 Spar- bücher neu ausgestellt. Der bargeldlose Zahlungsver. kehr war, wie in den vergangenen Jahren, wieder äußerst lebhaft. In diesem Geschäftszweig betrug der Umsatz im Jahr 1941 RM. 3 968 251,96. Der Guthabenstand betrug zu Jahresende 1941 RM. 546 003,40. Die beanspruchten Kredite betragen RM. 115 745,40 und haben sich gegenüber dem Vorjahr etwas vermindert. Die Darlehensnachfrage entsprach ungefähr derjenigen des Vorjahres. Die zur Verfügung stehenden Mttel waren weit größer als die beantragten Darlehen, so daß allen Darlehens-ge- fuchen, soweit sie den satzungs gemäß en Vorschriften entsprachen und fonsttge Bedenken nicht vorhanden heiß« Wasser, ® Leim, lötkolb. 5 • usw. Käufl. in einschl. Geschäft. 2 • Packung 20 Tabl. Audt zum Feldpostversand zugelassen. G Bezugsquellen-Nachweis durch G • HERST. ERICH SCHÜMM • STUTTGART. W 109 GSSOOGOGGGQOO Verlobungs-Anzeigen liefert BrühFsche Druckerei I Statt Karten! Todesanzeige. Herr, ich bin müde worden dieses Kampfes, lasse mich nun ruhig meinen Schlaf finden. Unerwartet rasch entschlief sanft und gottergeben am Samstag, 17. Januar, nach langem schweren Herzleiden mein lieber Lebenskamerad, meine herzensgute Frau, unsere liebe, stets treu fürsorgende Tochter Frau Hanpa Blafe, geb. Rühl im 46. Lebensjahre. Am Dienstag, 20. Januar, haben wir sie zur ! letzten Ruhe geleitet. In tiefer Trauer: Dr. Carl Blaß, Apotheker, ßaggenau Wilhelm Rühl u. Frau Toni, geb. Brückmann, Gießen, Roonstraße 30, z. Z. Gaggenau. Gaggenau i. Baden, 22. Januar 1942. 304 D weit gelockert, daß er beh» j folgenden Waschen mühelos und schonend, fast ohne- Reiben und ohne jedes gewaltsW Bürsten aus der Wäsche Ksehen werden kann. So manche» das die Wurzelbünte verscbuNj viel Ldrmntz ans der Wäsdrb gelöst, sondern auch der zij» Q rückbleibende Schmußrest 8ö»