Dienstag, 22. September 1942 Eichener Anzeiger (Nachdruck, auch mit Quellenangabe, verboten.) B u k a r e st, September 1942. l9en Generalseidmarschall Kettel 60Hahre alt ringen gejucht |r aufgewandte Mühe vollauf Zu lohnen. Die Durch- M sühvuna dieser Arbeiten geschah seit mehr als Jah- aus isen: ladimirowskij Terek und lat ihnen irken viebel ?r 04660 von benn Itung nur Ott im rüber« »teuer* itionen Pfand« 5. Die inbert, 102,90 Berlin, 22. Sept. (DNB.) Dör Chef des- Oberkommandos der Wehrmacht Generalfeldmarschall Keitel vollendet am 22. September 1942 sein 60. Lebensjahr. Er entstammt einem alten nieder- sächsischen, der Scholle eng verbundenen Geschlecht, eiden) ;bi abi >er em nte in« im Ten Jen 'ei 'Ot. bei im er. ge. )cm führte er im Winter 1914/15 eine Batterie. Im Frühjahr 1915 wurde er in den Generalstab des X. Reservekorps versetzt, das in den Vogesen, in Galizien und in Serbien und 1916 vor Verdun kämpfte. Dom Sommer 1916 an war er General- ber Erdölerzeugung Europas an zweiter Stelle steht. i^ine derartige Aufbauwirtschaft, wie sie in Rumänien auf den Gebieten des Ackerbaues und der Erdölgewinnung betrieben wird, kann natürlich nur dann von dauernden Erfolgen für die Zukunft des Landes wie des neuen Europa fein, wenn sie von der großen Mehrzahl des Volkes getragen wird. Hier, liegen verständlicherweise noch große Hindernisse.. Die Regierenden von gestern lassen sich bei einem organischen Aufbau naturgemäß nicht gleich mundtot machen. Die Macht der Gewohnheit fordert auch hier ihr Recht. Sie ist zwar sichtbar im Schwinden, aber sie ist noch nicht verschwunden. Allein auch hier wirkt der Krieg als unerbittlicher Erzieher. Der Frontgeist ergreift ständig mehr die gesamte Bevölkerung. Sogar die sonst tonangebende Hauptstadt B u k a r e st erlebt jetzt das Gegenteil ihrer früheren Bestimmung: von der Front her weht ihr ein Geist zu, der sie die Vergangenheit vergessen läßt und auch sie einreiht in die hingebende Einsatzbereitschaft der Nation. Mögen deshalb immer noch schöne Frauen in de,r Calea Victoriei lustwandeln, mögen Luxus- geschafte noch in Europa schon selten gewordene Waren zu Phantasiepreisen ausstellen, es ist auch in Bukarest nur — zum Abgewöhnen, das wahre Rumänien weiß sich eingereiht in den festen Marsch- I tritt der jungen Nationen. seinem Anschluß an die Achsenmächte befindet. Die halt- und ziellose Politik König Karls II. steht noch in zu lebhafter Erinnerung, als daß sie erst noch einmal gezeichnet werden müßte. Das Land kam unter ihm nicht aus den Erschütterungen heraus: der politische'und wirtschaftliche Verfall wurde täglich sichtbarer, und das in einem Land, dessen Boden gesegnet ist mit einer beispiellosen Fruchtbarkeit, wenigstens in seinen Hauptlandschaften, und in dem sich dazu noch in dem Erdöl eine Energiequelle öffnet, um deren Besitz viele Länder Rumänien beneiden. Wenn mau also hier von einer Wandlung sprechen will, dann muß man sehen, wie weit sich eine solche in den beiden Hauptzweigen des rumänischen Wirtschaftslebens bemerkbar gemacht hat. Von alterher gelten die Tiefländer der Walachei und Moldau an der unteren Donau als die Korn- stabsoffizier zuerst einer Division an der Westfront, seit Dezember 1917 des Marinekorps in Flandern unter Admiral von Schroeder. 1916 wurde Hauptmann Keitel mit dem Hausorden von Hohen- zollern ausgezeichnet. Nach der Teilnahme an Freiheitskämpfen gegen die Polen in der Provinz Posen in das Reichs Heer übernommen, fand er zunächst als Lehrer an der Kavallerieschule Hannover Verwendung und führte dann anderthalb Jahre als Batteriechef die Traditionseinheit seines alten Regiments. 1925 wurde er in das Reichswehrministerium . versetzt. Von 1927 bis 1933 stand er als Oberst an der Spitze der Organisationsabteilung, im Truppenamt, wie der Generalstab des Heeres damals hieß. In dieser Stellung leitete er den Aufbau des Grenzschutzes in den östlichen Provinzen des Reiches und die ersten Vorarbeiten für die Wiedereinführung der allgemeinen Wehrflicht. Nach der Wiederherstellung der deutschen Wehrhoheit durch den Führer' stellte Generalmajor Keitel 1934/35 die 22. Division m Bremen auf. 1935 übernahm er als Chef des Wehrmachtamtes im damaligen Reichskriegsministerium die verantwortliche Leitung aller Fragen, die sich mit der Gesamtkriegführung und dem Zusammenwirken der drei Wehrmachtteile befassen. Diese Probleme sind auch fein Hauptarbeitsgebiet geblieben, als der Führer am 4. Februar 1938 die Führung der Wehrmacht in feiner Hand vereinigte und General Keitel die Leitung seines unmittelbaren militärischen Führungsstabes des Oberkommandos der Wehrmacht übertrug. Als einer der engsten militärischen Mitarbeiter des Führers hatte der am 1. 11. 1938 zum Generalobersten Beförderte maßgeblichen Einfluß auf den Einsatz her deutschen Wehrmacht bei der Aufrichtung des Großdeutschen Reiches. Der Führer zeichnete Generaloberst Keitel nach dem Polenfeldzug mit dem Ritterkreuz aus und beförderte ihn, nachdem er in Compiegne den Waffenstillstand mit Frankreich abgeschlossen hatte, zum Generalfeldmarschall. Auch im weiteren Kampf um die Freiheit und Größe unseres Volkes steht Generalfeldmarschall Keitel als treuer Gefolgsmann an der Seite seines Führers. tOC» yeudef tretet be* oliri! uni tjrwt; fit »(benüj, ist O ans Lvl. ___Helmscherode bei Gandersheim. Er begann seine Soldatenlaufbahn 1901 nach der Reifeprüfung als Fahnenjunker im niedersächsischen Feldartillerieregiment Nr. 46 in Wolfenbüttel. Als Regimentsadjutant rückte er 1,914 in den Weltkrieg, erhielt für seinen Einsatz in der Marneschlacht das E. K. I und wurde bei Reims verwundet. Als Hauptmann iau5 eW« d" ,0Ui> Jielgj |92. Jahrgang Nr. 225 timcbemt täglich, außer Sonntags und Feiertags Beilagen: Gießener Faniilionblätter Heimat imBtld-DieScholle Bezugspreis r ins. > Doge nen, Dis“ Oann ichts- slust, unb -strei- uf die i ur« r an v-h. pitob chdem id in war« r der iskurs ungen >esent. ). aus rutsche Hdie lagen », ihre praktische Durchführung vorzubereiten. Die Bezeichnung „Nationales Erdölinstitut" stellt nicht eine der üblichen Redewendungen auf diesem Gebiete dar. Vielmehr betont sie mit Bewußtsein, daß es sich hier um eine Angelegenheit der Nation handelt, bei der auch eine ausländische Beteiligung auf finanziellem Gebiete unbedingt erwünscht ist. Deshalb ist vorgesehen, daß sich die bereits bestehenden ober noch zu begründenden Unternehmungen der Erdölindustrie kapital- und personenmäßig z u 75 v. H. in rumänischer Hand befinden. Um der privaten Betätigung möglichst viel Anreiz zu geben, sind weitgehende Vergünstigungen in bezug auf Steuern, Abgaben und Taxen vorgesehen. Damit erscheint ihr nationaler Charakter, der auch noch durch eine starke Beteiligung des Staates unterstrichen wird, ausgiebig gesichert. Bei der Tatkraft der beteiligten Persönlichkeiten ist anzunehmen, daß die rumänische Erdölindustrie sich bald wieder auf die aufsteigende Linie begeben wird, wie es das Interesse der jungen Nationen in Europa fordert. Denn man darf nicht übersehen, daß Rumänien in Annahme von Anzeigen für die MittaaSnummer bis 8'/, Ubr desBorrnittags Anzeigen-Preise füt die Millimeter-Zeile von 22 Millimeter Breite: 7Rvf. für Familtenan- zeigen und vrivate Gelegenbeitsanzeigen 149h)f. f. Werbeanzeigen und geschäftliche Gelegenheitsanzeigen Platzvorichritt (vorherige Vereinbarung) 25°/» mehr Das Kubangebiet gehört klimatisch zum Schwarzen Meer, das Terekgebiet zum Kaspischen Meer. So gegensätzlich die Landschaft ist, so verschieden ist die Art des Stromes, der ihm den Namen gegeben hat. Wie der Kuban an der Nordseite des Elbrus, so entspringt der Terek aus den Gletschern des Kasbek-Massivs, tost bann burch eine berühmte Ena- schlucht unb erreicht bei Wladikawkas-Ordschonikidse eine Hochebene. Aber noch einmal winbet er sich durch ein enges Tal, um die Hügelkette der Sun- schaberae zu durchbrechen und dann bei Jekaterino- gradskaia jäh nach Osten abzubiegen. Hier wird er zum Steppenfluß. Hinter Mosdok, das an dem Nordufer noch 140 Meter hoch liegt und das, gestützt auf die Eisenbahn Rostow—Derbent, ein Handelsplatz für die Steppenbewohner ist, wird sein Lauf träge, bis er in einem Delta in das Kaspische Meer mündet. Seine Mündung wäre noch versumpfter, wenn, sie nicht durch Dämme über dem Niveau der umliegenden Städte gehalten würde. Oer Webrmachiberichi. DNB. Aus dem Führerhauptquartier, 21. Sept. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Am Terek wurden nach Aeberwindung schwierigen und verminten Geländes die wichttgen vom Gegner zäh verteidigten Städte Terek und Wla- dimirowskij im Sturm genommen. In einzelnen Stadtteilen von Stalingrad das der Feind unter Zuführung neuer Kräfte verzweifelt zu halten versucht, sind noch erbitterte Straßenkämpfe im Gange. Erneute Entlastungsangriffe gegen die Riegelstellung nördlich der Stadl brachen verlustreich zusammen. Bei Saratow warf die Luftwaffe Tanklager an der Wolga in Brand. Nordwestlich Woronesch scheiterten wieder mehrere feindliche Angrifte. Auch südostwärts des Ilmensees und südlich des Ladogasees wurden wiederholte Angriffe der Sowjets durch zusammengefahtes Feuer aller Waffen unter schweren blutigen Verlusten zerschlagen. Kren. ? . . Da die Neuordnung tzer Verhältnisse ganz wefenl- kch von einer Steigerung d er Bohr tätig- ke-i t und diese wieder von der ^Beteiligung 'des Kapitals bei der Anlage langfristiger Un- rshmungen abhängt, ruft das neue G^tz em .Nationales Erdölinstitut ms Leben, b?m die Aufgabe zufällt, die wissenschaftliche Erd- I fr-formung und Erdöltechnik Z» fördern und sarntt lche mit der Erdölwirtschaft m Verbindung stehende i fragen allgemeiner Natur zu untersuchen und für Monatlich.... .RM.1.80 LustellgebÜör... „ -.25 auch bei Nichterscheinen von einzelnen Nummern infolge höherer Gewalt Ssvrechauschlrrß 2251 tanschrift: ,Llnzeiger" check 11688 s-rankf./M. Der Tag der Erinnerung an die Machtergreifung durch den Marschall Antonescu vor zwei Jahren sowie der Besuch des deutschen Reichswirtschafts- ministers Funk geben Veranlassung, die große Wandlung zu überprüfen, in der sich Rumänien seit Kammern des europäischen Südostens. Wekzen und Mais sind die wichtigsten Feldfrüchte, deren Ertrag weit über den Bedarf des Landes hinaus- geht. Daraus ergibt sich eine bedeutende Ausfuhr, welche die Handelsbilanz des Landes von vornherein auf die aktive Seite einstellt. Natürlich ist der Ertrag des Bodens in hohem Maße von der Witterung des Jahres abhängig. Die beiden letzten Jahre lagen in dieser Beziehung ausgesprochen ungünstig, und erst dieses zeigt wieder ein freundlicheres Gesicht. Not ist nun nicht immer ein Unglück, vielmehr oft ein Erziehungsfaktor ersten Ranges im Leben des einzelnen wie eines ganzen Volkes. Das hat Ru- jnänien in diesen beiden Jahren bewiesen. Im allgemeinen waren die reichen Ernten hier mehr ein Geschenk des Himmels als das Ergebnis einer planvollen und einsatzbewußten Arbeit. Die Not Zwang nun, das Versäumte nachzuholen. Dabei trat der Vorteil des politischen Anschlusses an die Achsenmächte wie des Ausgleichs mit Ungarn in fein rechtes Licht: die befreundeten Mächte hielten es für Ihre vörnehmste Pflicht, dem leidenden Bundesgenossen mit Rat und Tat beizuspringen, zumal bie , Regierung Antonescu keinen Augenblick zögerte, tm Sommer 1941 mit in den Befreiungskampf Europas neben den Bolschewismus einzutreten. Besonders mit deutscher Unterstützung begann tn Rumänien eine Inte nsivi er ung der Land» wirtschaft, die in diesem Jahre verspricht, die Rumänien im Mrschiritt der jungen Rationen x Von unserem Dr.-Berichterstatter. Vrühftche UmoersttStrdruckerei 8. Lange General-Anzeiger für Oberhessen SWtWT-» Berlin, 21. Sept. (DNB.) Arn T e r e f stürmten Panzertruppen nach fünfstündigem Kampf die für die Fortsetzung des Kampfes wichtige Ortschaft Wladimirowskij, ostwärts des Terekflusses an d e r Bahnlinie Maiskij — Ordshoni- k i d s e. Trotz hartnäckigen Widerstandes in zum Teil tiefgegliederten und durch zahlreiche Minen verseuchten Geländen war der Feind in feinen gesicherten und stark ausgebauten Stellungen der stürmenden deutschen Infanterie nicht gewachsen. In diesen Kämpfen wurden allein im Abschnitt einer Division über 1000 Minen ausgenommen. Nach Durchbruch durch diese Stellungen und Ueberwindung ejnes Sumpfgeländes stießen die deutschen Truppen weiter nach Süden vor und erstürmten die St a d t T e r e k am Ostufer des Terek. In Stalingrad gewannen die Angrifsstruppen gegen hartnäckigen Widerstand weiter Boden. Beim Räumen einer starken, 200 m langen Minensperre gelang es einer Pionierkompanie trotz unausgesetzten heftigen Beschüsses in 36 Stunden 1500 Minen der Bolschewisten unschädlich zu machen, wobei ohne größere Verluste eine Gasse geschaffen würde für die vordringenden Infanteristen und Panzer. Gegen die R i e g e l ft e 11 n n g nördlich von Stalingrad rannten die Bolschewisten mit starken Kräften weiter an. Die Entlastungsangriffe wurden in erbitterten Kämpfen abgeschlagen. Das Terekgebiet. Das Terekgebiet, in dem jetzt lebhafte Kämpfe stattfinden, teilt mit dem Kubangebiet zwei Eigentümlichkeiten: es wird erdkundlich durch den Fluß Terek bestimmt, wie das Kubangebiet durch den Fluß Kuban; und d'e Landschaft, die nicht ganz jo groß ist wie Bayern, vereint auf verhältnismäßig beschränktem Raum die schroffsten Gegensätze. Da gibt es Steppe, da gibt es ein Mittelgebirge, das in manchen Abschnitten an die Sudeten oder den Schwarzwald erinnert, und im Süden türmt sich schließlich die schmale, aber jäh .emporsteigende Kette der kaukasischen Hochgipfel auf. Der Gegensatz zwischen dem Kuban- und Terekaebiet besteht darin, daß das westliche Kübangebiet sehr viel mehr Niederschläge empfängt als das öfttiche Terekgebiet. Die Lufkwafte versenkte auf dem Ladogasee ein Frachtschiff, ein weiteres Zchift wurde beschädigt und ein Bewacher in Brand geworfen. Deutsche Kampfflugzeuge bekämpften gestern in der Dwina-Bucht bei Archangelsk trotz besonders schwieriger Wetterlage die Reste des britisch- amerikanischen Großgeleits. Drei Handelsschiffe wurden mehrmals getroffen. In Rordafrika griffen Verbände der deutschen Luftwaffe feindliche Kräfte an der El-Ala- mein - Front und im südlichen Düftengebiet mit Bomben und Bordwaffen an. Vier britische Jäger wurden in Luftkämpsen abgeschossen. In der Zeit vom 9. bis 20. September verlor die britische Luftwaffe 189 Flugzeuge, davqn 46 über dem RMtelmeer und in Rordasrika. Während der gleichen Zeil gingen im Kampf gegen Großbritannien 22 eigene Flugzeuge verloren. In den Kämpfen im Raum von Stalingrad schoß eine pommerisch-westpreußische motorisierte In- fanteriedivision bei der erfolgreichen Abwehr starker Entlastungsangrifte des Feindes an einem Tage 129 Sowjet-Panzerkampfwagen ab. London windet sich. Stockholm, 22. Sept. (Europapreß.) Die schweren Tonnageoerluste bei der Geleitzugkatastrophe im Nordmeer sind bisher in England totgeschwiegen worden. Erst am Montagabend wurde Pressevertretern von der brittschen Admiraki- tessrist unter den erschwerenden Verhältnissen des Krieges, der einen großen Teil der männlichen Bevölkerung zur Front rief. Aber gerade dieser Umstund behob in manchen Gegenden die Schwierig- ' leiten, die sich sonst der Einführung landwirtschaftlicher Maschinen wie der Durchführung bestimmter Arbeitsmethoden und der Anwendung künstlicher Düngemittel entgegengestellt hätten. Ein guter Anima ist nun gemacht. Man gewinnt in diesem Kahre den Eindruck, daß die Entwicklung auf dem testen Wege ist, einen organisatorischen Fortschritt »u nehmen. .. f . Größere Schwierigkeiten bereitet die Ausbeute der nationalen Bodenschätze,'insbesondere des Erdöls. Hier kann sich der Rumäne noch nicht so chnell von seiner Vergangenheit losen, wie das wünschenswert wäre. Er ist von Haus aus nach einer Veranlagung und Neigung Bauer. Alles, was tüt Technik und Industrie zusammenhangt, hat er dicht gerade ungern den Fremden überlassen. Hur trachte sich der Einfluß der Landeshauptstadt Bu- tarest bemerkbar, die sich darin gefiel, als o|t= fichster Vorposten westeuropäischer Zivilisation zu feiten, und deshalb ihre „traditionellen' Beziehun- cen zu Paris gern unterstrich. Was allerdings nicht linderte, daß England als der „Bundesgenosse Frankreichs die Ausdeutung des rumänischen Crd- rls vornahm. Dieser Zustand bestand dis vor an- terthalb Jahren. Er bewirkte durch das Bergbau- seseh von 1937, daß die rumänische ErdEorderung ton 8,7 Millionen Tonnen im Jahre 1936 aus 5,1 Millionen Tonnen 1941 zurückgmg. Die .Meutung einer solchen Entwicklung für die Kriegführung kraucht nicht hervorgehoben zu werden, wenn man s eht, in welchem Maße die Motorisierung m allen Waffengattungen Platz greift. Eine solche Sachlage verlangt natürlich eine erundlegende Aenderung der Verhältnisse, -ter ru- nänische Wirtschaftsminister Marine scu hat tiefer Aufgabe, gleich von seinem Eintritt m die Regierung Antonescu an, die größte Slufmertfam» leit geschenkt. Er hat am 17. Juli ein E r d o l g e s etz teroffentlicht, das die besondere Bedeutung des po- Ittsch wichtigsten nationalen Gutes herausstellt und tiefes aus der allgemeinen bergbaulichen Gesetzgebung herausnimmt. Eine E r d ö ld ir e r 11 o n ijt eingerichtet worden, deren. Leitung Ende August Dr. Preda, Generalsekretär im Wirttchastsrnmiste- f.um, übernommen hat. Es kann natürlich nicht er- vartet werden, daß die rumänische Erdolmdustne nm gewissermaßen über Nacht eine grunblia)e Ser; cnderpng erfährt. Die angelaufenen Maßnabmen nüffen aus den Hemmungen des Bergbaugesetzes ton 1937, die vor allem die Schürfungsrechte und ihre Ausnutzung betrafen, gelöst werden, damit sie ■. sch doch noch -p-irtschosttich wertvoll auswirken kon- Vernichteie Gtalinhilfe. Die Kämpfe gegen die Geleitzüge nach Murmansks und Archangelsk haben sich seit Februar sehr oerf schärft. Der größte Erfolg der deurlchen Kampfflieger und U-Boote war bis vor kurzem die Vernichtung des großen Gelettzugs in der Zeit vom 2. bis zum 7. Juli. Am 8. Juli konnte die Versenkung von 33 feindlichen Schiffen von insgesamt 38 gemeldet werden. Am 10. Juli wurde noch nacbge- tragen, daß von den verbliebenen sechs Dampfern weitere drei versenkt wurden. Ein ganz ähnliches Exempel erleben wir in diesen Tagen. Der Geleitzug, der auf der Fahrt nach der Nordküste der Sowjetunion gewesen ist, war aber wesentlich stärker. Er zählte gar 45 Schiffe, die entsprechend gesichert waren. In den schweren Der- olgungskämpfen vom 13. bis 19. September wurden davon 38 Schiffe mit 270 000 BRT. erledigt: Am 21. September konnte der Wehrmachtbericht wiederum einen Nachtrag liefern: deutsche Kampfflugzeuge, trafen am Sonntag in der Dwina-Bucht bei Archangelsk trotz besonders schwieriger Wetterlage von den Resten des britisch-amerikanischen Geleits drei Handelsschiffe. Die Dwina ist der größte Fluß Nordrußlands und mündet bei Archangelsk, einer seit altersher berühmten Handels- und Hafenstadt, in das. Weiße Meer. Archangelsk liegt ziemlich seitab, während Murmansk, nahe der nordfinnischen Grenze, verhältnismäßig leicht zu erreichen ist. Der britischamerikanische Geleitzug hat den Umweg vorgezogen, um den deutschen Fliegern zu entgehen, es hat ihm nichts genutzt. Die Kämpfe im Nordmeer sind kein örtliches Ereignis. Sie stehen in einer ganz unmittelbaren, ursächlichen Beziehung zu den Kämpfen um S t a lin g-r a b. Für Engländer und Amerikaner gibt es nur zwei Zufahrtswege nach der Sowjetunion. Den einen über Murmansk oder Archangelsk, den anderen über Iran. Vom Iran führt der Weg über das Kaspische Meer die Wolga aufwärts an Stalingrad vorbei. Der Weg über Iran (Persien) ist sehr langwierig und insbesondere für die Beförderung von Massengut wenig geeignet. Die transiranische Bahn ist wenig leistungsfähig und muß Höhen von über 2500 Meter überwinden. Dann kommt die Umladung auf die Kaspisee- Dampfer und schließlich der Transport in der Sowjetunion selbst. Daher suchen Engländer und Amerikaner immer wieder durch das Nördliche Eismeer durchzubrechen. Sie laufen hier ein weitaus höheres Kriegsrisiko als bei der Fahrt durch den Persischen Golf. Der Weg von. England nach Murmansk ist beträchtlich kürzer als die Route um Südafrika herum, und zweitens bieten die doppelgleisigen sowjetischen Nordbahnen für die schnelle Verfrachtung von Massenmaterial ganz ungleich bessere Möglichkeiten als die eingleisige transiranische Bahn mit ihrem Zottelbetrieb. Eine große amerikanische Nachrichtenagentur berichtet, Churchill mache zur Zeit „die stärkste psychische Belastung" durch, weil er Stalins Hilfeforderungen nicht entsprechen könne. Die Hoffnungen, irgendwann einmal eine „zweije Front" zu eröffnen, hängen vollkommen in der Luft. Der englische Seelord Alexander hat am Sonntag denn auch in einer Rede in Sheffield erklärt, man tue ja alles, was möglich fei, aber es fei keine Hilfe für die Sowjets, wenn man eine Aktion unternehme, die zu „einer katastrophalen Niederlage der eigenen Streitkräfte führen könne". Lord Winfter schreibt denn auch in der „Times", die englische Manier, die Schiffsversenkungsverluste nicht zu veröffentlichen, sei dahin zu korrigieren, daß im August allein zwölf Millionen BRT. Schiffsraum für militärische Zwecke gefehlt hätten! So ist der letzte große Schlag gegen den Nordmeer-Geleitzug mehr als eine verlorene Schlacht. Deshalb ist es, wie die „New York Times" schreibt, auch „zu einem offenen Konflikt zwischen Moskau und den Alliierten gekommen". Das Blatt schreibt: „Wenn auch Männer und Frauen in den Straßen Stalingrads für die USA. kämpfen, so berechtigt doch nichts zur Forderung auf die Errichtung einer zweiten Front, solange die Vorbereitungen nicht beendet sind. Es bedeutet keine Hilfe für die Sowjets, wenn die Demokratien im Westen geschlagen würden." Folglich läßt man die Sowjets geschlagen werden und hat für Salin nur den schwachen Trost, man bewundere die Tapferkeit der Sowjets, und einst werde „die Erinnerung an Stalingrad" fortleben! Damit wird auch der innere Zusammenhang zwischen der zweiten Front und den Kämpfen auf dem Meere klar. U tat erklärt, daß die Admiralität „sich leider gezwungen sehe, zu den deutschen Meldungen über die Versenkungen, die sogar Schifssnamen anführen, nicht näher Stellung zu nehmen". Die gemeldeten Verluste an Handelstonnage werden als „große Uebertreibungen" bezeichnet. Es wird hinzugefügt, daß „die deutschen Behauptungen ganz offensichtlich nur deshalb aufgestellt worden seien, um durch ein detailliertes Dementi zu erfahren, wie viele und welche alliierten Schiffe zur Zeit in der Arktis unterwegs sind bzw. in Murmansk liegen". Wavells Besorgnis um Indien. Umgruppierung in der Bejatzungsarmee. Tokio, 21. Sept. (Europapreß.) Die Unruhen innerhalb der indischen Truppenteile haben General Wavell genötigt, eine vollständige Umgruppierung der an der indisch-burrnanischen Grenze aufmarschierten Armee vor,zunehmen. Bisher war die erste Linie des indischen Grenzschutzes an der Nordostgrenze ausschließlich aus indischen Truppen gebildet, dahinter standen in zweiter Linie aus indischen und britischen Formationen gemischte Verbände, die dritte Linie bestand wieder aus rein indischen Regimentern, während das Gros der britischen Verbände weit im Hinterland eine vierte Linie bildete. Die in letzter Zeit in verschiedenen indischen Regimentern ausgebrochenen Meutereien haben ihren Einfluß auf die in vorderster Linie stehenden indischen Truppepn nicht verfehlt, so daß der britische Oberbefehlshaber sich genötigt sah, der Front durch Einsatz der bisher in zweiter Linie liegenden britischen Regimenter einige „Korsettstangen" einzuziehen. Dadurch ist allerdings die zweite Linie von britischen Truppen entblößt, da das britische Gros nach wie vor weiter in vierter Linie zurück verblieben ist. Gleichzeitig sind die britischen Behörden bestrebt, der zunehmenden Unzufriedenheit in den indischen Verbänden durch eine Verbesserung der Besoldung und Verpflegung entgegenzuwirken. Als erste Maßnahme dieser Art ist die Erhöhung der Löhnung der indischen Unteroffiziere von bisher durchschnittlich 50 Rupien monatlich auf 70 bis 80 Rupien anzusehen. Daß die Besorgnis der englischen Heeresleitung in Indien sich nicht nur . auf den indijch-burmanischen Grenzbezirk beschränkt, geht daraus hervor, daß nach Berichten aus Madras in Südindien in den letzten Wochen große Manöver kriegsmäßigen Charakters abgehalten wurden. Oie Aufstandsbewegnng in Nordiran. Ankara, 21. Sept. (Europapreß.) Die Auf- standsbewegung in Nordiran ist nach Abzug eines großen Teils der sowjetischen Besatzungstruppen während der letzten Woche wieder aufgeslackert, zumal als Ablösung nun weibliche Batail- lone als Besatzung fungieren. Die in die Berge geflüchtete iranische Zivilbevölkerung sieht sich angesichts des kommenden Winters vor erhebliche Ver- svrgungsschwierigkeiten gestellt. Aufständische Gruppen der einheimischen Bevölkerung suchen aus den von den Sowjets bewachten Getreidemagazinen Getreide zu erbeuten. Dabei ist es mehrfach zu blutigen Auseinandersetzungen mit den sowjetischen Flintenweibern gekommen. Die Aufstandsbewegung in ihrer Gesamtheit hat besonders in der Provinz Aserbeidschan neuen Austrieb erhalten. In S ch a h p u r in Nordiran wurde ein Lager der Bolschewisten mit Lebensrnittel- und Getreidevorräten, die von den Sowjets bei der Bevölkerung gewaltsam requiriert worden waren, von bewaffneten Iranern überfallen. Die Iraner konnten, nachdem sie die Vorräte vernichtet hatten, vor dem Eintreffen iranischer Gendarmerie und bolschewistischer Truppen rechtzeitig entkommen. Zur Auffüllung der Lagervorräte haben die bolschewistischen Behörden neue Beschlagnahmen verfügt. Die iranische Regierung hatte aus der Stadt Bezaich einen dringenden Hilferuf um Lebensmittel erhalten. Die daraufhin der Stadt gewährten Lebensmittel wurden jedoch von den Bolschewisten unter dem Vorwand beschlagnahmt, daß sie vor Plünderungen gesichert werden müßten. Um die Bevölkerung der bedrohten Stadt vor einer Hungersnot zu bewahren, mußte die Regierung nunmehr neue Lebensmittelsendungen unter Aufsicht einer Tltegie- rungskommission schicken. Oer UGA.-Kapitalismus in Brasilien. stockholm, 21. Sept. (DNB.) Wie die „Financial News" melden, hat der brasilianische Staatspräsident einen Vertrag zwischen der brasilianischen Gesellschaft „Empreh Commercial des Goyaz" einem großen Bergbaukonzern, und der USA.-Hüt- tengesellschaft „American Smelting and Refimng Company" gebilligt, der die gemeinsame Ausbeutung der Nickel Vorkommen im brasilianischen Staate Goyaz zum Gegenstand hat. Der Abbau der Erze scheiterte bisher an dem bestehenden Mangel aus Brennstoff und Elektrizität. Daneben spielte die große Entfernung bis zur nächsten Bahnsttecke eine Rolle. Die amerikanische Gesellschaft hat sich bereit- erklärt, fünf Millionen Dollar zum Ausbau des Unternehmens gegen Ueberlassung von fünfprozentigen Obligationen des brasilianischen Konzerns zu investieren. Außerdem verlangt sie eine Staatsgarantie dafür, daß dem Transfer des Gewinnes nach Amerika keine Schwierigkeiten bereitet werden. Gememdewahlen in Schweden. Stockholm, 21. Sept. (Europapreß.) In Schweden haben am Sonntag Gemeindewahlen stattgefunden, die den Flügelparteien erheblichen Stimmenzuwachs brachten. In Stockholm und in, den größeren Städten des Landes waren die Konservativen und die Äommuniften die alleinigen Gewinner, während auf dem Lande der konservative Bauernbund eine erhebliche Zunahme der Stimmen verbuchen kann. In Stockholm verloren die Sozialdemokraten die Mehrheit im Stadtparlament, wo sie von insgesamt 100 Sitzen 55 innehatten. Sie konnten nur 49 Sitze behalten, während die Kommunisten ihre bisherigen drei Mandate auf Kosten der Sozialdemokraten auf neun erhöhten. Die Zahl der in Stockholm abgegebenen kommunistischen Stimmen hat sich von 12 000 im Jahre 1928 auf rund 30 000 erhöht, der Bauernbund hat 26 neue Sitze gewonnen. Die starke Zunahme des Bauernbundes ist auf die schlechte Lage zurückzuführen, in der sich die kleinen Bauern in Schweden im Gegensatz zum Großgrundbesitz befinden, da die bäuerliche Bevölkerung sich zwischen den Mühlsteinen einer scharfen Besteuerung der Preisteuerung von Jndustriewaren und den eigenen Festpreisen befindet. Am auffälligsten aber ist der Stimmenzuwachs der Kommunisten, der auf Kosten der Sozialdemokratie erfolgte, die in Schweden Regierungspartei ist. Schweden ist das einzige Land Europas, in dem die Kommunistische Partei — die Sowjetunion selbstverständlich ausgenommen — ihr Unwesen treiben kann. Die schwedische Politik ist entschlußschwach und mnflar. Gerade das gibt den Kommunisten Auftrieb. Der Fall Schweden ift ein typisches Beispiel, wie das Treiben- und Gewährenlassen hie Bolschewisierungsabsichten fördert. Kanadischer Zerstörer von deutschem!l-Boot versenkt. Berlin, 22. Sept. (DNB. Fpnkspruch.) Der kanadische Zerstörer „O t t a w a“, 1375 Tonnen groß, wurde durch ein deutsches Unterseeboot versenkt. Der Zerstörer hatte eine Geschwindigkeit von 35,5 knoten und war 1932 in Dienst gestellt worden. Seine Bewaffnung bestand aus vier 12-cm-Geschühen, zwei 4-cm-Flak, vier Maschinengewehre^ und acht Torpedorohren von 53,3 cm Kaliber. Hebet das Schicksal der 145 Mann starken Besatzung ist nichts bekannt. General von Lüttwitz gestorben-. Im 84. Lebensjahr starb in Breslau General der Infanterie Walter Freiherr von Lüttwitz, Ritter des Pour le merite mit Eichenlaub. General von Lüttwitz war während des ersten Weltkrieges zuletzt Chef des Stahes der Heeresgruppe Deutscher Kronprinz und dann Führer des III. Armeekorps an der Somme. Weihnachten 1918 wurde er Oberbefehlshaber in den Marken und war, nachdem er auch den Oberbefehl über die Truppen im mittleren und westlichen Deutschland erhalten hatte, mit dem Freikorps Lüttwitz an der Niederwerfung des Spartakiftenaufstandes beteiligt. In der Reichswehr war er Gruppenoberbefehlshaber I in Berlin. Nach dem Zusammenbruch des Kapp-Putfches schied er aus dem Dienst. Kleine politische Nachrichten. Der Reichsarbeitsdienstabteilung 1/385 in Schreibwald wurde am 21. September 1942 in Anwesenheit von Frau Heydrich, ^-Obergruppenführer Generaloberst der Polizei Daluege, Staatssekretär Karl Hermann Frank und Gauleiter Dr. Jury der Ehrenname Reinhard Heydrich verliehen. * Auf Einladung von Reichsorganisationsleiter Dr. Ley weilte der italienische Korporationsminister Renato Ricci .auf der Ordensburg Sonthofen. Dabei sand ein Gedankenaustausch über sozialpolitische Fragen statt der vor allem kommende gemeinsame Sozialaufgab'en behandelte. Der Reichsorganisationsleiter teilte bei dieser Gelegenheit mit, daß die Errichtung von insgesamt vierzrg Adols-Hit- ler-Schulen — verteilt auf alle Gaue — vorgesehen sei. * Reichsarbeitsführer Reichsleiter Hierl traf in Bukarest ein. Der Besuch gilt vor allem dem rumänischen Arbeitsdienst, der von Marschall Antonescu vor VÄ Jahren ins Leben gerufen wurde und unter Führung von General Palangeanu eine Führer- fchule und vier Arbeitsdienstabteilungen umfaßt, die den Kern der späteren großen Erziehungsorganisation bilden sollen. Das Buch des Duce, in dem er das Heldenleben seines gefallenen Sohnes Bruno würdigt, erscheint jetzt in deutscher Sprache bei der Essener Verlags, anstalt. Es war in Italien nur gegen eine Spende für die Hinterbliebenen der italienischen Luftwaffe zu haben. Nach dem Wunsche des Duce soll die deutsche Ausgabe den gleichen Zielen der Fürsorge für die Witwen und Waisen gefallener deutscher Flieger dienen. Der Reichsmarschall hat Zur Verwaltung der Spende eine „Stiftung Bruno Mussolini" geschaffen. * Namhafte Vertreter des Schulwesens der deut, schen Volksgruppen im Südosten trafen ZU einer gemeinsamen fachlichen Weiterbildung in Berlin ein Vorträge über die neuere Entwicklung von Wissenschaft und Erziehung im Reich, Besichtigungen und Erfahrungsaustausch werden die Grundlagen für den weiteren Ausbau des Volksdeutschen Erziehungswesens liefern. Kunst und Wissenschaft. „Csongor und Tünde". Des großen ungarischen Romantikers V ö r ö s - m a r 11) Märchendichtung „Csongor und Tünde , die in der Uebertragung von Dr. Ferdinand Klein im Jahre 1940 bei ihrer Aufführung am Gießener Stadttheaters großes Interesse gefunden hatte, ist nun in der gleichen Uebertragung im Berliner Schiller-Theater aufgeführt worden. Den Csongor spielte Will Quadflieg. Die Tunde war Gerda Maria Terno, Jlma und Damian waren Gerda Drews und Ernst Mitulski vom Frankfurter Schauspielhaus. Die Hexe Maria Eis vom Wiener Burgtheater. Die Regie führte der Direktor des Königlich Ungarischen Nationaltheaters in Budapest Dr. Antal Nemeth. Hans Ehrke erhielt den Mecklenburgischen Schrifttumspreis. In Schwerin war der Doberaner Dichterkreis zur „2. niederdeutschen Dichterstunde" versammelt. Reichsstatthalter Hildebrandt verlieh dem Dichter und Frontsoldaten Hans Ehrke den Mecklenburgischen Schrifttumspreis. Der Gau Mecklenburg ehrte damit einen Mann, der über den Raum feiner engeren Heimat Schleswig-Holstein hinaus unmittelbar im niederdeutschen Volkstum wurzelt und aus dieser Verbundenheit die Landschaft und die Schicksale ihrer Menschen in der Haltung einer kämpferischen Lebensbejahung — nicht zuletzt in feinen Kriegsgedichten — lebendig und wesensecht zu gestalten vermochte. Der Göttinger Dichter Moritz Jahn gab eine Würdigung des Werkes des neuen Preisträgers. Der Dramatiker wie der Lyriker und Prosaist Ehrte spanne in feiner niederdeutschen Art den Bogen von lichter Weltfröhlichkeit bis zu dunklem Ernst. Seine Novelle „Der Stumme" zähle zu den erschütternsten Dichtungen der niederdeutschen Literatur, sein Frontroman „Makedonka" zu den härtesten Kriegsbüchern. In feinem neuen Gedichtbändchen „Gewappnetes Herz" umspannten Gedichte von bleibendem Wert das innere Erleben des Frontkämpfers von 1914 bis 1942 in wundervoller Eindringlichkeit. Billingers Münchener Heimatspiel. München erlebte die Uraufführung feines Heimatspiels, das Richard Billinger zu Aufführungen im alten Rathaussaal schrieb und das den Titel trägt: „Das Spiel vom Erasmus Grasser, eine Münchener Legende". Das Werk fand stürmischen Beifall. Besonders eindrucksvoll war zum Schluß des Spiels die Beleuchtung der zehn noch erhaltenen Moriskentänzer am Tonnengewölbe des alten Rathaussaales, jener von Lebenskraft sprühenden Figuren, die der wirkliche Erasmus Grasser als Münchens genialster Bildschnitzer der Hochgotik vor viereinhalb Jahrhunderten geschaffen hat und von dentn dieses Spiel von der Lebensfreude der Münchener Kunst handelt. Georg Denkt (Eugen Fischers „Canossa" in Gera. Das Geraer „Neue Theater am Küchengarten" besteht 40 Jahre. Das Reußische Theater eröffnete darum die Spielzeit mit einer Leistungswoche, die mehrere Uraufführungen vorsieht. Als erste ging die Tragödie „Canossa — Aufstand und Untergang Gregors VII." von Euaen Fischer in Szene, das erste Bühnenwerk des Autors, der als Direktor der Reichstagsbibliothek zwar aus einem an wissenschaftliche Akribie gewohnten Berufskreise kommt, der die Geschichte Gregors und Heinrichs aber unter starker Beanspruchung poetischer Freiheiten deutet. Hier ist nicht Heinrich IV. der rechtmäßige Empörer gegen die weltlichen Herrschaftsanspruche der Kirche, hier ist der Papst der Aufständische gegen das deutsche Königtum; hier ist er es, der sich empört und zerbricht. Dabei wird durchaus klar, daß der Autor Heinrich IV. als einen Trager der deutschen Reichsidee feiert, wenngleich er aus feinem Vorsatz, die Tragödie bei Gregor zu sehen, gerade diesen mit allen Zeichen eines Dramenhelden aus» stattet und den König mehr als einen gutmütigen, ost' unüberlegten, nur seinem Antrieb lebenden jungen Menschen zeichnet. Die Verdeutlichung der Fischerschen Ansicht von Canossa und seinen Folgen, die Außerachtlassung historischer (9egegebensten verquicken Geschichte und Wunschbild. Der Dialog in der Geraer Bühnenbearbeitung vermochte zu fesseln. Unter der Leitung von Intendant Rudolf Scheel, her auf dramatisch belebtes Spiel und gepflegtes Sprechen achtete, sahen wir ein vom Szenischen und Schauspielerischen her überzeugendes Spiel. Ausgezeichnete Darsteller wie die in Gießen bekannten Viktor v. Gschmeidler und Luise Prasser boten ihre Kunst auf, dem Werk Widerhall zu verschaffen. E. K. Wiechmann. Robert Hohlbaum Direktor der weimarischen Landesbibliothek. In das Amt des Direktors der Landesbibliothek Weimar wurde der Dichter Dr.'Robert Hohlbaum, bislang Direktor der Städtischen Bücherei in Duisburg, berufen. Hohlbaum gehört zu den namhaft teften Schriftstellern, die aus dem Sudetengau her- üorgegangen find. In Weimar wird er ein außerordentlich reiches Arbeitsgebiet vorfinden. Die feit 250 Jahren bestehende Bibliothek nimmt mit 1 500 000 Bänden, 620 Inkunabeln, 7500 historischen Landkarten und 5000 Handschriften einen sehr beachtlichen Platz ein. Hohlbaum wird der Nachfolger des verstorbenen Professors Dr. Deetjen. Sein bedeutendster Vorgänger war Goethe, der unter Karl August als erster deutschirr Bibliotheksleiter der Zeit weit vorauseilend die kostenlose Ausleihe von Büchern einführte. • Aus alter Wett. Die Europa-Schachmeisterschaft in München. Im Europa-Schachmeisterschaftsturnier wurde die sechste Runde ausgetragen. Im Titelturnier kam in fünfstündiger Spielzeit nur eine Partie zum Abschluß. Die beiden Rivalen auf den 64 Feldern waren K e r e s und N a p o l i t a n o, die sich einen lebhaften Kampf mit zahlreichen Varianten lieferten. Keres verleitete den Italiener zu einem Qualitätsopfer und trieb ihn in 36 Zügen zur Aufgabe. Am Montagvormittag wurden fast alle Hängepartien entschieden. A l j e ch i n gewann gegen Richter und Barcza gegen Stoltz, Bogoljubow verlor gegen Foltys und Radar gegen Junge. Aljechin und Keres führen nun nach sechs Runden mit je 4% Punkten vor Foltys mit 4, Rellstab mit 3>2 Punkten, Bogoljubow mit 3 Punkten und einer Hängepartie, sowie Junge mit 3 Punkten. Fahrkarten sind öffentliche Urkunden. Der 37jährige August K. hatte am 1. April feinen Urlaub von 17 Tagen angetreten und war am gleichen Tage nach feiner Heimatstadt im Rheinland gefahren. (Er- hatte sich eine Arbeiterrückfahrkarte gelöst, ohne zu überlegen, daß diese n u r 1 4 Tage Gültigkeit hat. Kurz vor der Rückfahrt fiel ihm ein, daß er feine Karte nicht verwenden konnte, da sie mit dem 1. April als Ausgabetag versehen war. Anstatt die Karte vor dem Verfall einzutauschen, rieb er so lange auf der Karte herum, bis das Datum unleserlich geworden war. Auf der Rückfahrt wurde die Fälschung bemerkt. K. hatte sich durch seine unglaubliche Torheit der schweren öffent» lichen Urkundenfälschung in Tateinheit mit versuchtem ^Betrug schuldig gemacht. Unter Berücksichtigung feiner bisherigen Unbestraftheit und weil er nicht aus verbrecherischer Neigung, sondern aus bodenlosem Leichtsinn gehandelt hatte, wurde er zu der gesetzlichen Mindeststrafe von drei Monaten Gefängnis verurteilt. Ein Mann rechnet ab Roman von Horst Biernath 4. Fortsetzung. (Nachdruck verboten.) Von Karens Anwesenheit nahm er nicht die geringste Notiz. Er veränderte seine Haltung nicht um einen Zoll. Sie sah ihn genau im Profil. Es war etwas in feinem Ausdruck, was sie entmutigte, ihn anzusprechen oder eine Unterhaltung zu beginnen. Sie saß ganz still auf ihrem Stuhl und beobachtete ihn heimlich. Es war, als vergliche sie den Malte Brackmann von heute mit einem Bild, das sie von ihm im Gedächtnis trug. In ihrer (Erinnerung stand das Bildnis eines jungen, fröhlichen Mannes mit blitzenden Zähnen und einem widerspenstigen braunen Scheitel, dem sie als Vierzehnjährige in der ersten schwärmerischen Neigung ihres Lebens heimlich "ihr Herz geschenkt hatte. In einem Poesialbum aus jener Zeit, in das Malte sich gleich hinter ihrem Vater und der Mutter eingetragen hatte, lachte seine Photographie auf die andere Seite hinüber, wo er ihr als Wegweiser für ihr Leben die Goethe-Verse eingeschrieben hatte: Willst du dir ein hübsch Leben zimmern. Mußt dich ums Vergangene nicht bekümmern. Das wenigste muß dich verdrießen; Mußt stets die Gegenwart genteßen, Besonders keinen Menschen hassen Und die Zukunft Gott überlassen. Ob er sich daran erinnerte? — Sie hatte den Vers damals auswendig gelernt und eifersüchtig gehütet und keiner Mitschülerin ober Freundin auf der deutschen Schule in Puebla ins Stammbuch geschrieben, so, als ob Malte die Reime selbst er- funden und nur für sie allein bestimmt habe. Erst spater hatte sie entdeckt, daß er nicht ihr Dichter war, und es hatte sie ein wenig enttäuscht. Von seinem Leben wußte sie fast nichts. Und sie wußte auch von dem düsteren Verhängnis nur wenig, das über ihn hereingebrochen war. Orgassa hatte ihr zunächst, wie man zu einem Kinde spricht, einfach erklärt, daß Malte Brackmann eine lange Reife angetreten habe, und daß es ungewiß sei, ob er zurückkehren werde. Es hatte sie zunächst gekränkt, daß er sich nicht von ihr verabschiedet hatte. Dann war ihr der schreckliche Gedanke gekommen, daß Malte vielleicht tot sei und daß man ihr seinen Tod verheimlicht habe. Aber ihr -Vater hatte mit Bestimmtheit versichert, daß er lebe. Später, auf ihr Drängen und Fragen, hatte er dunkel und verworren geantwortet und sie ahnen lassen, daß mit Maltes Verschwinden ein Geheimnis verknüpft sei. Und schließlich, im Verlauf der Jahre, hatte sie das Geheimnis und Malte vergessen. Nun war er also zurückgekommen und saß dort schräg vor ihr und war so erschreckend verändert, als. wäre ein Mensch zurückgekehrt, der mit dem äußeren Bild des Malte Brackmann von einst nur noch eine entfernte Ähnlichkeit aufwies; innerlich aber unterschied er sich von dem Mann, an den sie sich erinnerte, so gänzlich, als säße dort ein völlig Fremder. Seine Gegenwart bedrückte sie. Sie wußte nicht mit Bestimmtheit zu sagen, was an ihm sie so verschüchterte; sie hatte nur das Empfinden, um ihn schwebe der Hauch des Bösen und von ihm ströme eine Gefühlskälte aus, als wäre er nie ein Kind gewesen, als hätte er nie gelacht und niemals Liebe empfangen. Sein Mund war schmal geworden. Seine Züge hatten sich verschärft, als müsse er dauernd bereit sein, sich seiner Haut zu wehren. Und plötzlich spürte sie quälenb und fast unbezwingbar das Bedürfnis, aufzustehen und zu ihm hinzugehen und seinen Kopf in ihre Hände zu nehmen und sein glanzloses, straffes Haar zu streicheln. Nicht aus Siebe, nein, natürlich nicht aus Liede, aber aus dem Gefühl heraus, daß er der Zärtlichkeit und Güte bedürfe, weil sie ahnte, daß er in diesen vergangenen Jahren Schweres durchgemacht und Leid und Erbarmungslosigkeit erfahren haben mußte. Und nur die^ Furcht, abgewiesen zu werden und sich lächerlich zu machen, lähmte ihren Wunsch und erstickte die Regung bereits im Keim. Karen Orgassa war jetzt einundzwanzig Jahre alt. Von ihren väterlichen schwedischen Ahnen hatte sie das bernsteinhelle Haar und jene blühenden Farben, welche die Frauen von Gotland haben, wenn sie am Strand stehen und über das Meer schauend Netze knüpfen. Als (Erbteil ihrer deutschen Mutter war etwas von der Heiterkeit der fränkischen Landschaft in ihrem Wesen und — noch unerschlossen, aber im Innern ruhend und auf Bewährung wartend — jene schönste Eigenschaft deutscher Frauei^ dem Mann, dem sie sich anvertraut, in bedingungsloser Treue durch alle Höhen und Tiefen des gemeinsamen Lebens zu folgen. Aeußerlich hatte ihr die Mutter die braunen Augen und die schmalen Bogen der dunklen Brauen mitgegeben, die in reizvollem Gegensatz zu dem goldenen Helm ihres Haares standen und ihrem Gesicht den Zauber des Unerwarteten verliehen, ein Spiel des Ausdrucks, das stets von neuem überraschte. Es war eine lebendige Schönheit der Farben, die vielleicht ein Maler, nie aber ein Lichtbild wieberzugeben vermochte. Unb wie alt mochte Malte Brackmann sein? — Damals, als er so plötzlich „verschwand", hatte er die Mitte bet Zwanziger gerabe überschritten. Mein Gott, sollte er wirklich erst zweiundüreißig ober dreiunddreißig sein? Sie hatte in den vergangenen sechs Jahren den großen Sprung aus der Kindheit in die Welt der Erwachsenen getan. Er war ein paar Jahre älter geworben, ein paar Jahre, die in biesem Lebensabschnitt äußerlich fast bedeutungslos waren. Aber ihn hatten sie ungeheuerlich verändert. Er sah aus wie ein Mann an der Schwelle des Alters, in dem man auf das Leben zurückzublicken beginnt. Es erschien wie ein Zufall, daß er noch das volle Haar trug, und daß die Zeit ihm straffe Muskeln und feine weißen Zähne gelassen hatte. Die Wünsche, die ein Gleichaltriger ans Leben haben mußte, schienen bei Malte ausgelöscht zu sein. Was fonfite er erlebt haben, was hatte feine Lebenskraft so verzehrt? Sie hörte, daß ihr Vater oben fein Zimmer verließ, die Treppe hinabstieg und sich wieder dem Raum näherte, jn dem sie beide saßen, und der von ihrem Schweigen so erfüllt war, daß sie das Gefühl hatte, die Stille wie einen körperlichen Druck zu verspüren. Sie sah, daß Maltes Zigarette bis auf einen winzigen Rest, dessen Glut fast feine Lippen erreichte, niedergebrannt war, und mit einer raschen Bewegung, welche die Stille mit einem Ton zerriß, als spränge ein Glas, beugte sie sich vor ünb öffnete bas Metallkästchen. „Noch eine Zigarette?"' Brackmann griff zu, ohne aufzüschauen. „Danke —", murmelte er. In diesem Augenblick trat Orgassa wieder ins Zimmer. „Nun, alte Erinnerungen aufgefrischt?" fragte er herzlich. „Ja —", antwortete Karen laut und hell. Brackmann drehte den Kopf zu ihr hin. Seine Augen blickten sie zum erstenmal offen an. In seinem Ausdruck lag ein leichtes Erstaunen. Und bann hob er unmerklich die Schultern und stand auf. „Ah, das Geld —", murmelte er. Orgassa hielt ihm ein kleines Bündel Banknoten entgegen. „Achthundert in Dollar und vierzig Pesos." Er griff in die Tasche und holte einen ganzen Haufen klingender Silbermünzen hervor. „Ich hoffe, daß nicht allzu viele falsche darunter sind; jedenfalls habe ich sie nicht extra ausgesucht." Brackmann schob die Scheine und Münzen in die Tasche, ohne einen Blick darauf zu werfen. Er machte eine Bewegung in Karens Richtung, die wohl eine Verbeugung vorstellen sollte, und wandte sich dann an Orgassa: „Wenn du mir jetzt mein Zimmer zeigen willst —" (Fortsetzung folgt) Hessen-Nassaus Frauen im Kriegseinsatz |Ien ab- robi 1U5. feinen 1 glei* nd ge« ahr« ii r 14 ckfahrt jenben :g oer» einzu« m, bis :te sich ösfent- t ner« ckslchti' oeil er n aller zu en ®e’ iUf. ner tliti Don 9en 'thet ium, >uis. N* her« ifeer. feit mit schen ' be« olger Sein unter r ber von n. le die m in . Ab« ilbern einen liefet« Qua« [gebe, änge« Rich« bow Sunge. linden ellstab n und len. der gen, Uten °l°g ju Idols ge« lern, "des eßen tofe ider« in. Monatsversammlung des Kleingärtnervereins. Am letzten Samstag fand die Monatsversamm- lung des K l e i n g a r t n e r v e r p i n s Lahnta! In und dje, die chienen • erlebt rt? er Der« >r dem jer von Gefühl ruck ZU bis auf Lippen rasche" zerriß, öffnete G. A.-Sport. Handball-Lokaltreffen. Luftwaffe Gießen — TNtv. Gießen 12:3 (4:2). Das Lokaltreffen der beiden Gießener Vereine hielt nicht das, was man erwartet hatte. Dor allen Dingen war der Mtv. eine Enttäuschung. Auf Grund seiner Aufttellung erhoffte man eine bessere Leistung. Er hatte eine Reihe guter Einzelspieler, die aber keine einheitliche Mannschaft bildeten. Torwart Gröninger verhinderte eine noch größere Niederlage. Läuferreihe und Verteidigung wollten im Sturm aushelfen und vernachlässigten dadurch die Abwehr. So kamen die Luftwaffenspieler immer wieder ungehindert an den Wurfkreis. Im ersten Spielabschnitt ließ das Abspiel zu wünschen übrig, so daß die Torausbeute hier schon nicht größer war. Nach dem Wechsel zeigte sich die Mannschaft von der besten Seite und vergrößerte immer mehr den Abstand. Der Mittelläufer der Soldaten dirigierte seinen Sturm vorzüglich. Die wenigen Durchbrüche der Mtv.er hielt der von früher her in Gießen bekannte Torwart Balser sicher. Schiedsrichter Grosser leitete das Treffen zur Zufriedenheit. Faustball. Am kommenden Donnerstag treffen sich mehrere Mannschaften der Wehrmacht, der Polizei und der Bezirkssparkasse zu einem Faustballturnier auf dem Oswaltsgarten. Insgesamt spielen am Nachmittag sechs Mannschaften in zwei Gruppen. tommnisse einschreiten. Eine bereits in den Jahren des Schulbesuchs bemerkbare hartnäckige Neigung zu Pflichtversäumnisfen und zu ungeregeltem Herumtreiben wirkte ich in gleicher Weife auch in der späteren Berufstätigkeit der 19jährigen Auguste G. aus Darmstadt aus. Nach wiederholten erfolglosen Warnungen und zweimaligen Geldbußen seitens des Betriebsführers und einer letztmaligen Warnung des Reichstreuhänders der Arbeit vor den gefährlichen Folgen des wiederholten unentschuldigten Fernbleibens von der Arbeitsstelle verließ die G. schließlich den Arbeitsplatz eigenmächtig und endgültig. Aus erzieherischen Gründen war eine nachdrückliche Sühne durch eine Gefängnisstrafe von 9 Monaten er= orderlich. Die in einem kriegswichtigen Betrieb beschäftigte Putzfrau Anna B. aus Mühlheim fehlte seit )em Sommer 1941 mehrmals unbefugt und unentschuldigt, . teilweise auch unter unwahren Vorwänden auf dem Arbeitsplatz. Nachdem sie schließlich völlig ausblieb und auch durch Ermahnungen des Betriebsführers sowie durch einen Verweis des Reichstreuhänders der Arbeit und eine mehrtägige Schutzhaft nicht zur Ensicht gebracht werden konnte, Aus der Siadt Gießen. Kampf den Wespen! Der letzte strenge Winter hat wieder die Tatsache chellt, daß selbst viele Monate andauernde strenge ;äUe der Kleinlebewelt der. Insekten so gut wie lichte anzuhaben vermag. Das haben wir bereits i dem kalten Winter 1928/29 erlebt, dem ein Sommer mit einer in vielen deutschen Gauen un- ewöhnlich starken Insektenplage folgte, die nament- id) unsere Obstbäume heimsuchte. Und in diesem Sommer war es nicht anders. Soviel Blattläuse rie es in diesem Sommer namentlich auf dem ßteinobst ucker eingekochte Gartenerzeugniss^ Während ein Bienenstich in der Regel sehr harrn- os verläuft, kann ein Wespenstich unangenehme folgen haben. Hinzu kommt, daß die Biene nach inem Stich selbst eingeht, weil der mit Wider- aken versehene Stachel in der Wunde verbleibt nd beim Abreißen die Biene schwer verletzt, wählend der Stachel der Wespen feine Widerhaken auf- ieist, sie also wiederholt stechen kann. Außerdem ölt sich die Wespe im Gegensatz zur Biene auch äufig auf faulenden Stoffen auf und kann in- » olgedessen beim Stechen schlimme Infektionen her- | lorrvfen. Man vernichte die Wespen daher, wo man I hrer habhaft werden kann. Gefäße mit engem jÜate, die mit gesüßtem und möglichst schon gären- ’ em Fruchtsaft zur Hälfte gefüllt sind, locken die vaschhaften Wespen unwiderstehlich an. Die Jn- ustrie hat auch Wespenfanggläser auf den Markt gebracht, mit denen man die lästigen Insekten leicht angen kann. Erdlöchern, in denen Wespen Hausen, ann man mit kochendem Wasser leicht beikommen, während man sonst Wespennester mit dem Schwe- elfaben ausräuchern kann. Man hüte sich aber or fahrlässiger Brandstiftung! Kindern soll man ieses Geschäft niemals überlassen. Außerdem ist s gut, sich bei einem solchen Angriff auf ein Lespennest entsprechend zu schützen. Jmkerhauben lnd Jmkerh'andschuhe leisten dabei gute Dienste. Gloria-Palast: „Vision am See." Dies ist eine im Verleih der Bavaria erscheinende. ngarische Produktion in deutscher Fassung: das ette Motiv des Mannes zwischen zwei Frauen ist ier mit dem nicht minder alten Künstterthema in einer Geschichte verschmolzen, welche den Herstellern r rermutiid) hochromantisch vorkam, auf den an gua- tätvolle deutsche Spielfilme gewöhnten Beschauer ober doch einen reichlich verschollenen - Eindruck । wacht und, trotz der neuzeitlichen Aufmachung, an ’ xewisse Gartenlaubenromane erinnert. ^Uebrigens wird bei der Wirkung natürlich auch die Synchroni- ferung zu berücksichtigen sein, die den Vorgängen immer eine gewisse Künstlichkeit und Lebensferne nitteilt. Gut ist die Photographie, wo sie unter Veracht auf romantische Dämmerungen, in denen der 4Zuschauer nichts erkennt, ein klares Bild der Landschaft vermittell. In der Darstellung ist die kontrastreiche Gegenüberstellung der wesensoerschiedenen ^rauengeftalten — Klari Toln a y und Elisabeth Timor — am interessantesten, während die Figur les Bildhauers, von Paul I a v o r mit knabenhaften Temperamentsauhbrüchen gespielt, einer gewissen Somit nicht entbehrt. — Im Beiprogramm sieht man die Wochenschau, die bereits ausführlich gewürdigt wurde, und einen hübschen, heimatkundlichen Kulturfilm von den Fischern auf der Kurischen Gehrung. Hans Thynot. Kleiderkartenpuntte und Llebertragungsverbot. Mit Erlaß vom 16. September 1942 hat der 8 eichswirtschaftsminister verschiedenen Mn tragen Gegenüber folgende Klarstellung getroffen: lzur fer- tge Bekleidungs- und Wäschestücke gilt nach wie tor der in den Erläuterungen der Reichskleider- tirte verankerte Grundsatz, daß Punkte nicht ach andere Personen übertragen werden dürfen, auch nd)t innerhalb einer Familie. Die Aufrechterhaltung dieses Uebertragungsverbotes für Fertigkleidung ist notwendig, um den planmäßigen Ablauf der Der- trgung nicht durch einen unvorhersehbaren Wechsel b?r Anforderungen zu stören. Außerdem müßte bet freier Üebertragung mit Störungen im Erzeugungs- Pan und mit einem Anwachsen der Bezugscheinan- häge gerechnet werden. Bür den Bezug von ctoff (is Meterware dagegen ist die Üebertragung von -fünften auf einen Angehörigen der gleichen tfa= rctlie gestattet. Verdunkelungszeit 22. September von 20.22 bis 6.38 Uhr. Planungen der Stadt Lauterbach. LPD. Lauterbach, 21.Sept. In der jüngsten Ratsherrensitzung wurde auf eine Reihe wichtiger Projekte der „Strumpf-Stadt" verwiesen, die wegen des Krieges üicht in Angriff genommen werden konnten, aber nach Kriegsende nachgeholt werden ollen. Es handelt sich um die Verbesserung des Straßennetzes unter Entstaubung aller verkehrsreichen Straßen, die Errichtung verschiedener, öffentlicher Gebäude, wie Berufsschule, Ausbau der Ober« chule, Schaffung eines Feuerwehr-Gerätehauses, Erweiterung der Kläranlage, Fertigstellung der bereits 'begonnenen Siedlung Hahnenteichstraße, Bau einer Friedhofskapelle, Verbesserung des Wasserwerks und der Elektrizitätsversorgung. Der Stadtrat gab seine Zustimmung zum vargelegten Haushaltsplan für das Rechnungsjahr 1942/43, wobei auch auf die Inbetriebnahme des neuen Gemeindefunks verwiesen wurde. Im Rathaus soll ein wür- biges Trauzimmer eingerichtet werden, wie es andere Städte längst besitzen. Der Basaltsteinbruch am Deitsberg wurde als Naturschutzgebiet dem Lauterbacher Museum und dem Fuldaer Heimatbund auf unbestimmte Zeit verpachtet. Es soll hier eine 9ka- turpflegestätte geschaffen werden, die mit ihren vorhandenen Basaltsäplen dazu dienen soll, eigen« artigen Manzen und Tieren eine Zufluchtsstätte zu bieten. 3000 Mark Belohnung. Fahndung nach einem Einbrecher. LPD. In Dettenhausen wurde am vergangener Freitag ein Jagdpächter, als er mit zwei weiteren Personen sein Jagdhaus betreten wollte, von einem Einbrecher aus dem Hause heraus angeschossen und am Hals verletzt. In der dabei entstandenen Verwirrung entkam der Täter llnd hielt die Verfolger durch zwei weitere Schüsse, die zum Glück nicht trafen, von sich ab. Der Tat dringend verdächtig ist der Strafgefangene Erich Eppert aus Kleinsteinheim (Kreis Offenbach a. 301.), der vor einigen Tagen in Rottenburg a. N. bei Außenarbeiten entwichen ist und seithek mehrere Einbruchsdiebstähle verursacht hat, wobei ihm auch eine Mauserpistole in die Hände fiel. Die Polizei hat zur (Ergreifung des Täters eine Belohnung von 3000 R M. ausgesetzt. Die Belohnung tft ausschließlich für Personen aus der Bevölkerung bestimmt. Der Gesuchte ist 19 Jahre alt, 1,60 Meter groß, untersetzt, hat braune, dichte, links gescheitelte Haare, blaue Augen und ist bartlos. Er spricht badische Mundart, trägt vermutlich dunkle Hose, blauen Rock und dunkle Datschmütze, vielleicht auch Lederjacke. \ Scheinemarkt in Gedern. * Gedern, 22. September. Aus Dem heutigen Schweinemvrkt wurden 262 Ferkel und Läuferschweine aufgetrieben. Es kosteten 6 bis 7 Wochen alte Ferkel 15 bis 20 RM., 8 bis 9 Wochen alte Tiere 20 bis 25 RM., 10 bis 12 Wochen alte 25 bis 30 RM., über 12 Wochen alte (Läuferschweine) 55 bis 70 RM. das Stück. Der Markt verlief schleppend; es verblieb Ueberstand. Lpd. D armstadt, 21. Sept. Die besondere Bedeutung der Arbeitseinsatzlentung im Kriege zwingt 2 Liter Wasser, evtl. 1 Stück.Zimt, 2 Eßlöffel Zucker, 20 g Fett oder Speck, 30 bis 40 g Mehl, Salz, Essig näch Geschmack. — Kloße: Liter Milch, 125 g Grieß, Salz, 25 g Zucker, 730 g Kartoffeln, 1 Ei oder Ciaustauschmittel. — Die geschälten halbierten Birnen in der Zuckerlösung garkochen (aber nicht zerfallen lassen), Speck in Würfel schneiden und ausbraten, das Mehl dazugeben, mit Birnenwasser auffüllen und zu einer nicht zu dicken Tunke verkochen lassen. Die Birnen wieder dazugeben und mit Essig/ Salz und Zucker abschmecken. — Klöße: In die kochende Milch den Grieß einstreuen und unter Rühren ausquellen lassen. Den abgekühlten Grießbrei mit den abgezogenen und geriebenen Kartoffeln, Salz und Ei mischen, mit einem in heißes Wasser getauchten Eßlöffel Klöße abstechen, in dem kochenden Salz- wasser garziehen lassen und mit dem Birnengemüse anrichten. Gurken mit Möhren gefüllt: 1 Gurke, 500 g Möhren, Butter- oder Sauermilch, Essig über Zitronensaft, Salz, Zucker, fein gewiegte Kräuter. — Die Möhren werden gewaschen, geschabt, fein gerieben und mit einer Salattunke aus Milch, Essig, Salz und Zucker angemacht. Die Gurke wird in 4 cm dicke Scheiben geschnitten, mit einem Löffel ausgehöhlt, mit dem Möhrensalat gefüllt und mit Kräutern bestreut. tragen? Weil die Seife und Waschmittel knapp sind, wird heute mancher dazu neigen, fein Oberhemd länger als sonst zu tragen, bevor er es wechselt. Er denkt, feine Frau muß dann monatlich nur halb soviel Hemden waschen wie sonst, also hat er die Hälfte fimipticbrtftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange Stellvertreter de» Hauptichristleiterö: Dr. Hanö Thyriot. Verantwortlich wr PottM und Bilder: Dr. Fr. W Lange; für das Feuilleton: Dr.Hans Irrtet; fite Stadt Gießen, Provinz, Wirtschaft u. Sport: Ern» Blumfcheinibeurl.), l.B.: Dr.Hane Thhriot. , „ Druck und Verlag: Brühlfche UntverfitätLdruckeret R. Lange ft.®. Verlagsleiter: Dr - Ing. Erich Hamann: Anzetgenleiter: Han» Vea. Anzeigenpreislille Nr. 6. 'Jt-J Hart und schwer traf uns die unfaß- bare, schmerzliche Nachricht, daß A unser lieber, herzensguter, hoffnungsvoller Enkel, unser unvergeßlicher Neffe und Cousin, mein innigstgeliebter Bräutigam Ernst Kraft Unteroffizier in einem Kavallerie-Regiment im blühenden Alter von 26 Jahren, am 24. Aug. 1942 bei Rschew den Heldentod fand. Er folgte seinem im Weltkrieg gefallenen Vater und seiner verstorbenen Mutter. In tiefem Schmerz: Familie Kaspar Lerch Familie Ph. Grau; Familie A. Eckertz Karl Lerch; Helene Gäbel, als Braut Gießen (Alicenstraße 42), Öls (Schlesien). 04665 Hart und schwer traf uns die unfaß- bare Nachricht, daß unser einziges Kind, unser lieber, braver und hoff- ® nungsvoller Sohn, Enkel, mein innigstgeliebter, unvergeßlicher Bräutigam Ludwig Becker Gefreiter in einer Panzerjäger-Abteilung Inhaber des Sturm- und Verw.-Abzeichens am 24. August, im Alter von 22 Jahren, bei den schweren Kämpfen im Osten, in treuer Pflichterfüllung den Heldentod für Volk und Vaterland fand. In tiefem Schmerz: Ludwig Becker und Frau, geb. Schwiersgott Thea Jung, als Braut nebst allen Angehörigen. Gießen (Katharinengasse 17), 21. Sept. 1942. Mit den Angehörigen trauern um einen lieben Arbeitskameraden Betriebsführer und Gefolgschaft der Stadtwerke Gießen. 2854D IvT* Tief erschüttert erhielten wir die für uns unfaßbare Nachricht, daß mein inhigstgeliebter Mann, der treusorgende Vater seines so heißgeliebten Töchterchens, unser lieber Bruder, Schwiegersohn, Schwager, Neffe und Onkel Hermann Schwarz Gefreiter in einem Infanterie-Regiment im Alter von 33 Jahren am 14. August 1942 bei den Kämpfen im Osten denHcldentod fand. In tiefem Schmerz: Anna Schwarz, geb. Weiß und Töchterchen Marianne nebst allen Angehörigen. Großen-Linden (Steinweg 80), Leihgestern, den 21. September 1942. Mit den Angehörigen trauern um ihren lieben Mitarbeiter BetriebsfUhrerund Gefolgschaft der Firma Heyligenstaedt & Comp., Werkzeugmaschinenfabrik. G. m. b. H. in Gießen. 94676 w uci Hart und schwer traf uns die unfaßbare Nachrieht,daß unser lieber,braver Sohn, Bruder, Enkel und Schwager Otto Dietz Soldat in einem Inf.-Regt. am 22. August 1942 schwer verwundet und am 31. August im vollendeten 20. Lebensjahr in einem Kriegslazarett gestorben ist. Er ruht auf dem Heldenfriedhof in Krimskaja. Sein kurzes Leben >Var Arbeit und treue Pflichterfüllung. In tiefer Trauer: Karl Dietz und Frau Maria, geb. Hahn. Walter Kröck, z. Z. Im Felde, und Frau Anni, geb. Dietz. Karl Dietz, z. Z. Waffen-##, u. Frau Herta, geb. Stowasser. Großeltern und Verwandte. Lollar, Berlin, Blasbach, Staufenberg, im September 1942. • 2853V Am 20. September starb unerwartet unsere herzensgute und innigstgeliebte Mutter, Großmutter, Schwester, Schwiegermutter, Schwägerin und Tante Frau Elisabeth Thier, geb. Haus im Alter von 71 Jahren. In tiefer Trauer: Eugenle Niebllng, geb. Thier Dr.-Ing. Richard Thier und 3 Enkelkinder. Gießen (Goethestraße 19), Stettin, Wetzlar, Hermannstein, den 21. September 1942. Die Beerdigung findet am Mittwoch, dem 23. Sept., um 16 Uhr, in Hermannstein statt. 04674 Danksagung. Für die überaus vielen Beweise aufrichtiger Teilnahme, die uns bei dem Heldentod unseres lieben und unvergeßlichen Sohnes und Bruders Walter Zulauf, Unteroffizier in einer Art.-Abtlg., entgegengebracht wurden, sagen wir auf diesem Wege unseren herzlichen Dank. Karl Zulauf und Frau Lina, geb. BÖcher Unteroffizier Karl Zulauf. Gießen, fm September 1942. 04664 Neuzeitliche 6-3lm.Bng. m. Wintergarten od.Einfamilien- hans sofort oder später, in ruhig. Lage, zu mieten: gesucht. Schriftliche Angebote unter 2852D an den Gießen. Anzeig. Wimmer mit zwei Betten zum 15. November ob. 1. Dezbr. Studentinnen gesucht. Schrift!. Ang. unt. 04680 an d. Gieß. Anz. 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Der Oberbürgermeister der Stadt Gießen Ernährungsamt Abt. 8. Gut erhaltenes KiNtoühlchen z. kaufen gesucht. Schriftl. Angeb. unter 04683 an den Gieß. Anz. Dam.-Winterniantel Gr. 42, zu kauf, gesucht. Schriftl. Ang. unt. 04669 an o. Gieß. Anz. | Verschiedenes| Ordentliche Mia für sofort gesucht. [04679 Horn jun., Kreuzvlatz 18. Tausche gute Gß- und Einmachbirnen gegen wohlschmeckende, haltbare [04687 Winteräpfel. Wilhelmstr. 28. Dr. Stuhl praktiziert wieder Mittwoch und Samstag nurvormittags Sprechstunde 04673 der Universitätsstadt Gießen Dienstag, den 22. September, 18.30 bis 22 Uhr 3. Dienstagmiete u. Halbmiete A Der Troubadour LICHTSPIELTHEATER flloria-Palaal, Seltersweg: Vision am See 2626^ Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: Serenade WAL 2.30.4.45.7.30; 8o. 2.00,4.30.7.30 Uhr kochen KNORR Suppen Denn davon hängt der gute Ge* schmack ab. Kochen Sie deshalb nach den 3 KNORR - Ratschlägen x. 1. Das Wasser richtig abmessen« 2. Die Kochzeit genau einhalten • und das überkochen verhüten* 3. Nach dem Kochen etwg 10 Mi» nuten zugedeckt ziehen lassen • das erhöht den Wohlgeschmack KNORR