e. Zügiges Vordringen ostwärts Rostow Ser Gauleiter vor den politischen Leitern Groß-Frankfurts Front alter anständigen Volksgenossen gegen die Gerüchtemacher und -Verbreiter Tetjuschi Uljanowsk .Rjasan •Saransk if Zuversicht unseres Volkes eintreten. Mr wissen nicht h! 'wann, und wissen nicht wie dieser Sieg errungen »yn , . uer Kamener ueyanoeire untei — 2 geniale Führungskunst des Führers als Staats- ---- !L.......X inneren Bemadruna ^Dubowka ^Proletorskaja Aslrachai 5di*sk'',>x tliito JdMhkul ire» as e9«r 0:0) sch« oßß den ille$ ter« ■MOSKAU Serpuchow Melallisl Mschjnkl o Slarobjelsk ^jum^^Woroschilowgrad i Kaluga;*—' jula M 1:0) 0:0 0:oj -1) kes vergreifen wollen, wird sie durch exemplarische Maßnahmen unschädlich machen. Jeder einzelne Parteigenosse werde darüber hinaus je länger der Krieg Lauert und je größer auch die dadurch verursachten Schwierigkeiten werden können, als lebendiger Propagandist der siegesfrohen „im konzentrischen Angriff von Westen, Norden und Osten auf Rostow" sind. Welche Himmelsrichtung fehlt? Nur der Süden. Weil dort das Afowfche Meer und anschließend dar- an das Mündungsdelta des Don liegt, also ist dieser Angriff wirklich „konzentrisch". Hier ist der wesentliche Unterschied zu dem handstreichartigen Vorgehen im vorigen Herbst. Damals setzten sich deutsche Truppen im jähen Vorprellen in Rostow fest, worüber der Wehrmachtbericht vom 22. November Mitteilung machte. Aus der Gegenüberstellung des damaligen Handstreichs und des jetzigen konzentrischen Angriffs aus allen Himmels- gegenden ergibt sich, daß der jetzige Kampf um Rostow eine ganz andere Bedeutung hat als der im vorigen Herbst. Damals hatten unsere Truppen das innere Donezrevier als furchtbare Flanken- drvhung gegen sich, damals konnte die Sowjetführung auf allen ihr zur Verfügung stehenden Bahnen und Don-Schiffen Truppen und Material her- anbringen; damals griffen wir mit einer Hand nach Rostow. Heute haben wir das ganze Donez-Don- Gebiet zugedeckt. Heute haben wir alle Flankenvorteile für uns, die die Sowjets in den Dezember- Tagen für sich benutzen, konnten. Heute ist der Feind moralisch erschüttert, der sich im Nvvember auf den nahenden Winter verließ. Das Wesentliche ist, daß der feindlichen Stellung im inneren Donezrevier die Klauen beschnitten sind. Die Sowjets haben in Erwartung eines deutschen Frontalangriffs eine Verteidigungslinie von 50 Kilometer Tiefe ausgebaut. Diese sowjetische Verteidigungsfront ist durch die deutsche Umfassungsbewegung sinnlos geworden. Die Sowjets können nur auf eines hoffen: daß sie möglichst viel Menschen aus diesem gefährlichen Sack noch über den Don bringen. Darum hat der Satz des Wehrmachtberichts vom 21. Juli ein so entscheidendes Gewicht« „Die Brücken überden Don sind 3er ft ö r t. bieten. Sekt Monaten hat man bereits mit aller Deutlichkeit amerikanische Verdächtigungen verschiedenster Art zurückgewiesen, in denen die Unterstellung enthalten war, daß Spanien unneutrale Handlungen unternehme. In einem Falle wurde eine solche spanische Zurückweisung kürzlich sogar mit der Einladung an amerikanische Zeitungskorrespondenten begleitet, nach Santa Cruz de Tenerife zu reisen und an Ort und Stelle die Haltlosigkeit gewisser Veröffentlichungen der USA.-Presse zu überprüfen. Neuerdings haben die Amerikaner, wie „Penella de Silva" aus Guatemala berichtet, unfreiwillig einen Beitrag geleistet, um die Echtheit der spanischen Kundgebungen zu erhärten. Im Uebereifer der Verfolgung der „5. Kolonne" sind USA.-Agenten in Britisch-Honduras einer Reihe von Persönlichkeiten auf die Spur gekommen, die von den einheimischen Behörden dann auch verhaftet wurden; sie sind sämtlich britischer Nationalität und stehen im Verdacht, Handlungen begangen zu haben, die sich gegen die USA. gerichtet haben. Wie_ immer die Zusammenhänge im einzelnen sein mögen, so ist dieser Vorfall in Spanien jedenfalls mit Schmunzeln zur Kenntnis genommen worden. Man sieht darin einen Beweis dafür, daß die Verdächtigungen der USA. gegenüber Spanien auf sehr schwachen Füßen stehen. 1 in der den SC. öftttetetbd Poittil mit Ks Thyriotj lumldjtin. Lange ft. 0. HanS Sei Berlin, 21. Juli. (DNB.) Im Raum ostwärts von Rostow und am Don drangen deutsche Truppen, den zurückweichenden feindlichen Nachhuten nachstoßend, trotz Geländeschwierigkeiten und starken Minensperren zügig vor. Teile einer deutschen Infanteriedivision stießen dabei auf stärkere feindliche Kräfte, die von 16 Panzern begleitet waren. Nach kurzem Kampf wurden 14 vernichtet. Schnelle Truppen bildeten weitere Brückenköpfe über den Donez und traten aus diesen wiederum zum Angriff an. Kampffliegerverbände bombardierten Bahnhofsanlagen und andere kriegswichtige Ziele in Rostow. Bomben schweren Kalibers setzten zahlreiche Hallen und Lagerschuppen auf den Güterbahnhöfen der Stadt in Brand und zerstörten Gleisanlagen und Gebäude. Südlich Rostow wurden über 15 Züge in Brand geworfen. Heftige Angriffe richteten sich auch gegen die im Raum zwischen Norddonez und Don nach Osten zurückflutenden Kolonnen der Bolschewisten. Südlich Woronesch wurden zwei feindliche, Kräftegruppen zersprengt. Ungarische Truppen säuberten den von ihnen gewonnenen Kampfraum. Gegen den Brückenkopf Woronesch führte der Femd !nach dem Zusammenbrechen seiner bisherigen Mas- Kursk Kositneij* fclrogozk^A £>3*0*) ROSSOS. ■Minogorst.^ ) Mitschurinsk . < . •Tambow ichtet sich em Der« ögteKin- 000 isch beim Jefremow drei senangriffe nur noch schwächere Vorstöße. Dabei wurden 14 feindliche Panzer vernichtet. Nördlich Woronesch wurden feindliche Vorstöße in heftigen Kämpfen abgewehrt und zahlreiche Gefangene emgebracht. * Wir haben alle erwartet, daß es auf Rostow ging, als es am 9. Juli hieß, daß der Durchbruch im Südabschnitt der Ostfront die sowjetische Abwehr- front westlich des Don in mehr als 500 Kilometer Breite ins Wanken gebracht hat, und als die folgenden Wehrmachtberichte das Abdrehen des Hauptstoßes von der reinen Ostrichtung (über Woronesch hinaus) nach Südosten klarmachten. Am 14.Juli wurde gesagt, daß die deutsche Angriffsfront „nach Süden verbreitert" wurde und „zäh verteidigte feindliche Stellungen durchbrochen" sind. Am 18. Juli wurde das Kind beim Namen genannt: „Parn zeroerbände und motorisierte Infanteriedivisionen sind ostwärts des Donez weit nach Süden vorgestoßen und haben den Unterlauf des Dons ö st l i ch von Rostow in breiter Front erreicht." Am Dienstag, dem 21. Juli, hieß es im Wehrmachtbe- richt, daß die deuffchen und verbündeten Truppen FeMermlum gegen jüdische Finanzstrategie Gauleiter Sprenger sprach zu den Bergleuten de« Oberlahnlreises. ch-uß. am Strecke 1 'fort 05 d- TAd't hiq Kz. vorn 07 19*2 M ?D« , -r sö । he^1,cb 2:1) L 'l:®öns »ff. ?MtfR=7Achldry NSG. Gauleiter und Reichsstatthalter Sprenger sprach am Dienstagnachmittag in Weilburg auf einem Betriebsappell z u den Bergleuten des Lahnbergbaues über den Sinn und die Hintergründe des Kampfes der jungen Machte der Ordnung gegen die plutokratisch-sowzetische Verschwörung des Weltjudentums. Von Kreisleiter Jörgeling im Oberlahnkreis herzlich willkommen geheißen, nahm der Gauleiter das Wort, um in mitreißender Rede die Fronten dieses Ringens mit historischen Rückblicken und einen aus die militärisch-politischen Erfolge der Achsenmächte begründeten Ausblick klar aufzuzeigen. In aller Deutlichkeit kennzeichnete er auch hier als letztes ■9i»r ho« Wt>ltiuLentums Versklavung der deut chen Ziel des Weltjudentums Versklavung der deutsch« Arbeitskraft für seine imperialen Machtpläne. Di Sklavenlos der Massen, das in der Sowjetunion ebenso wie in der britischen Monarchie und der amerikanischen Demokratie vom Judentum durchsetzt wurde, werde sich der deutsche Mensch niemals oktroyieren lassen. Mit seiner Hände Arbeit wie mit der tapferen Führung seiner Waffen, werde er dieses Vernichtungswerk vereiteln und die friedliche Entwicklung seines Voltes für alle Zeiten sichern. Ironisch fertigte der Gauleiter dann die kurzsichtige Rooseveltsche Auffassung von den Habenichtsen ab Dieser Judensöldling beurteilte uns allein nach unserem Golde und übersah dabei unseren wesentlichsten, jedem anderen Wert der Welt überlegenen Reichtum, die deutsche Arbeitskraft. Diese im Be. reich der Wirtschaft heute auch unseren Feinden offenbar werdende Fehlspekulation habe ihre Parallele in der plutokratischen Auffassung gefunden, ihre mangelnde -militärisch- Begabung durch Pnanz- Pensa 57 (Samara) •Serdobsk ) karte blickt, kommt er zu der Ansicht, daß Gibraltar kein ernst zu nehmender Brückenkopf ist. -Er malt sich aber die Folgen aus, die es haben würde, wenn die Algeciras-Bucht von den britischen Generalen als Truppenlandungsplatz angesehen werden sollte. Selbstverständlich gibt es noch andere strategische Punkte auf der iberischen Halbinsel und an der nord- und westafrikanischen Küste, die den Gegenstand spanischer Aufmerksamkeit bilden. Spanische Reisende sind auf der Fahrt ckach Amerika in der britischen Kontrollstation Port of Spain zu oft nach der Küstenverteidigung auf den Kanarischen Inseln gefragt worden, als daß man in Madrid das große Interesse übersehen könnte, welches aus dieser Frage spricht. Je hemmungsloser die Engländer und Amerikaner die Trommel für die zweite Front schlagen, desto stärker fühlt sich Spanien zur Vorsorge auf den Kanarischen Inseln verpflichtet. Madrid ist bemüht, Angriffsgelüsten britischer oder amerikanischer Abenteurerstrategen keinen Anlaß zu tt Nän. ’ für dir Veichsminister Or. Geyß-Jnquart Sv Jahre. Am 22^Juli wird Reichsminister Dr. Seyß- Jnquart, Reichskommissar für die besetzten niederländischen Gebiete, 50 Jahre alt. Was er unter gewiß einmaligen Verhältnissen bereits für Großdeutschland geleistet hat, gehört bereits der Geschichte an, denn seiner Tatkraft und Energie ist es mit in erster Linie zu verdanken, wenn in dem ehemaligen Oesterreich ein volksfremdes Regime von der Bühne abtreten mußte und Millionen deutschbewußter Menschen ihr Sehnen erfüllt sahen: die Heimkehr ins Reich. Arthur Seyß-Jnguart wurde am 22. Juli 1892 in Stammern bei Jglau geboren. Schon als Schüler auf dem Gymnasium Olmütz erlebte er den Nationalitätenstreit zwischen Deutschen und Tschechen. Nach dem Studium der Rechte nahm er mit den Tiroler Kaiserjägern an den Kämpfen auf dem russischen, italienischen und rumänischen Kriegsschauplatz teil, wurde verwundet und viermal ausgezeichnet. Nach dem Kriege ließ er sich in Wien als Rechtsanwalt nieder. Seit der Gründung des Oester- reichisch-Deutschen Volksbundes im Jahre 1925 gehörte er diesem als Vorstandsmitglied an. Er trat auch dem Steirischen Heimatschutz bei, der schon bei der ersten Auseinandersetzung um die nationale Frage sich von Starhemberg trennte und 1933 gleichzeitig mit der NSDAP, in Oesterreich verboten wurde. Am 17. Juni 1937 wurde Dr. Seyß-Jnquart von Bundeskanzler Schuschnigg zum Verbindungsmann zwischen der nationalen Opposition und der Bundes- regierung ernannt. Er bereitete den Weg mit vor, der zur Umgestaltung der Regierung am 16. Februar 1938 führte, und wurde im neuen Kabinett Bundesminister für Inneres. Nachdem Dr. Schuschnigg ohne Wissen der übrigen Minister.am 9. März in Innsbruck für den 13. März eine Volksbefragung angekündigt hatte, gab der nationalsozialistische Staatsrat Dr. Jury bekannt, daß die Anhänger seiner Richtung sich bei der Wahl der Stimme enthalten sollten. Schuschnigg verlangte die Abberufung Dr. Jurys, was jedoch Dr. Seyß-Jnquart nicht daher natürlich, daß z. B. eine Reife des britischen Botschafters in Madrid, Sir Samuel Hoare, nach Gibraltar heute in Spanien eine ganz andere Aufmerksamkeit findet als es der Fall gewesen wäre, wenn Rommel nicht bei El Alamein stünde. Man hvrt hier auch von britischen „A b l ö s u n g e n" in Gibraltar, vernimmt aber seltsamerweise immer nur, daß neue Truppen nach Gibraltar kommen, dagegen nie, daß alte gegangen wären. Man bemerkt, daß die Kräfte-Konzentration in der Felsen- fe|f ung größer ist als für reine Dertoidigungszwecke in Aussicht genommen würde. Die dem Spanier geläufigen Gesprächsthemen, dir sich mit dem Wort Gibraltar charakterisieren lassen, weiten sich deshalb heute zu einer Erörterung des Themas, das einem von englischer und amerikanischer Seite aufdringlich genug nahegebracht wird, vamlich dem Thema „zweite Front". Die britisch Merikanischen Bemühungen, die Möglichkeiten einer zweiten Front glaubhaft zu machen, haben propagandistisch das Ergebnis gehabt, daß auch solche Kreise die Ohren spitzen,, die nach dem Wunsche Lon- ton5 und Washingtons wahrscheinlich eingeschüchtert totrben sollten. Wenn der Spanier auf die Land- Spanische Gespräche «Von unserem H-Korrespondenten. wird, so schloß der Gauleiter seine Ausführungen, wir wissen jedoch, daß er errungen wird und wir sind stolz darauf, dafür Garanten zu sein. Nach dem Gauleiter sprach Kreisleiter Schwe- b e l nochmals mit eindringlichen Worten über die schicksalhafte Bedeutung unseres Freiheitskampfes, der an der Front wie in der Heimat entschieden werde. Der Feind, der wisse, daß er das Reich militärisch und wirtschaftlich nicht niederringen könne, setze seine letzte Hoffnung auf eine Zermürbung der geistig-seelischen Kraft des deutschen Volkes. Seine Agitationsversuche gelten daher der Erschütterung Mittwoch, 22. Juli 1942 Annahme von Anzeigen für die Mittagsnummer ' bis8'/,UhrdeßVormittagS Anzeigen-Preise für die Millimeter-Zeile von 22 Millimeter Breite: 7 Stof. für Familienan- zeigen und private Gelegenbeitsanzeigen 14 Stof. f. Werbeanzeigen und geschäftliche Gelegenheitsanzeigen Platzvorschrift (vorherige Vereinbarung) 25% mehr strategische Maßnahmen ersetzen zu können. Unsere Erfolge auf diesem Gebiet seien das Ergebnis einer nationalsozialistischen Auslese, die weder nach Herkunft noch nach Geld frage, sondern einzig und allem die Leistung bewerte. Wenn heute ein Kritisches Blatt in wehklagender Kritik, die es an der plutokratischen Auslese übt, darauf hingewiesen habe, daß es ein Generalfeldmarschall Rommel in England nur bis 3um Sergeanten hätte bringen können, so sei in dieser Erkenntnis der Vorsprung des national» ozialistischen Auslese- und Führungssystems auch von der Feindseite bestätigt. Ein Adolf Hitler uyd sein Feldhermtum, so führte der Gauliter aus, sei in den Ländern der Plutokraten, wo allein das Aktienpaket regiere, einfach undenkbar. Nach einer Darstellung der militärischen Situation, die das deutsche Volk nicht mit Hurrapatriotismus, wohl aber mit fiegesfroher Zuvechcht erfülle, kennzeichnete die Rede die totale Bedeutung des Ostraums für unser Volk. Die Verpflichtung jedes einzelnen sei es, zur Erreichung des Zieles durch Gesinnung und Handeln alle möglichen Kräfte einzusetzen. Der Gauleiter sprach dabei den Bergleuten, die in der Stunde, da sie zur Mitarbeit aufgerufen wurden, ein glänzendes, ihnen unvergessen bleibendes Zeugnis ihrer Opferbereitschaft erbracht hatten, den Dank der Volksgemeinschaft aus. Er schloß seine Worte mit dem Appell, im Arbeitseinsatz, der der Schaffung der Waffen unserer Soldaten sowie der Sicherstellung der Ernährung und damit dem Leben unseres Volkes diene, nicht nachzulassen. Der deutsche Bergmann werde alles dransetzen, um weiterhin mit £ner Leistung vor dem Führer und dem Dpfertum ns» Soldaten bestehen zu können der Stimmung und Haltung und damit des Wider- standswillens der Bevölkerung. Nachdem der Kreisleiter dann unter dem Gelächter der Versammelten jene Gerüchte wiedergab, die in den letzten Tagen über die Person des Gauleiters verbreitet wurden, forderte er die Parteigenossenschast nochmals aus, die hinter diesem schändlichen Treiben versteckten Absichten des Feindes durch Ausstrahlung eigener Glaubenskraft und restlose Erfüllung der übertragenen Pflichten zunichte zu machen. Der Appell war ein beredter Ausdruck des ttotz großer personeller Schwierigkeiten voll intakten izührungsapparates der Partei. Er bewies die kraftvolle Entschlossenheit der Bewegung zur Erfüllung jeder vom Führer gestellten Aufgabe und gab damit auch den Parteigenossen an der Front die Gewißheit, daß die Heimat den ihr Angewiesenen Auftrag im Freiheitskampf unseres Volkes in Treue zur nationalsozialistischen Idee und im Glauben an | den Führer erfüllen werde. NSG. Gauletter und Reichsstatthalter Sprenger sprach am Montagabend zu den im Saalbau m Frankfurt am Main zu einem Appell oersam- Mlten Politischen Leitern, Führern der Gttederun- gen und Führerinnen der Frauenschaft der Gau- - bauptftabt über die erhöhten Anforderungen, die die Ausgaben der Heimat an die Partei stellen und Grundsätze, nach welchen sie zu erfüllen seien. Nachdem Kreisleiter Schwebe! die in Stärke von , 2221 Mann angetretene Politische Führerschaft des Kreises Groß-Frankfurt dem Gauleiter gemel- I bet hatte, nahm dieser das Wort zu seiner immer Nieder von stürmischem Beifall begleiteten Rede. Der Gauleiter behandelte unter Hinweis auf vie „_______________ sind zerstör t. Ob noch andere Umstände später zur Auswirkung kommen, lassen wir heute dahingestellt. An die siegreiche Kunde von Rostow schließt sich noch ein Satz, der wohl alle hat aufhorchen lassen: „Weiter nördlich ist eine deutsche Armee in schnellem Vormarsch nach Süd osten und hat sich dem Donabschnitt westlich Stalingrad auf 80 Kilometer genähert." Der Don fließt in weitem nach Westen offenen Bogen auf knappe 70 Kilometer an hie Wolga heran. Dort, wo die Landbrücke zwischen Don und Wolga am engsten ist, liegt am Westufer der Wolga das große Industrie- und Verkehrszenttum Stalingrad (Z a r y z i n). Am 16. Juli wurde gemeldet, daß der sowjetische Generalstabschsf Schaposchnikow in Stalingrad eingetroUey fci und Stglin dort erwartet toerdk Madrid, 18. Juli. Seit einigen Tagen hat sich das Interesse der spa- nischen Oeffentlichkeit für den Ostfeldzug und für ten Kampf in Nordafrika betont gesteigert. In den (^sprächen, in denen diese Fragen erwogen werden, n &rr' lctIt jich der Blick Spaniens naturgemäß auf das ie Wn? Tun und Treiben der Engländer in Gibraltar. Sv ist es oon alters her gewesen, wenn im Mittelen , • nnerraum sich bedeutende Ereignisse abspielten; so D9e* ist es noch stärker der Fall in diesem Kriege, an dem Jben h (Spanien zwar nicht teilnimmt, in dem es aber eine ‘rfänff Brobachterrolle besonderer Art spielt, nachdem es en K i durch Erschütterungen und Läuterungen historischen Ai hn*I Ausmaßes hindurchgegangen ist. Zum Verständnis 1 dir spanischen Politik muß man immer wieder bar- j auf Hinweisen, daß dem großen Wssltbrand, den wir jefct erleben, der spanische Bürgerkrieg vorangegangen ist, an dem die Großmächte in ver- , . HAter Form Interesse nahmen, in dessen Verlauf bit Fronten dieses Kriegs aber bereits enthüllt wur- dm. Spanien ging aus diesen Kämpfen in neuer if L r Gestalt hervor, die auch seine fetzige Rolle bestimmt. tVtUK i Ochon vor Jahr und Tag hatte man in Spanien ’u'te egte besondere Auffassung über den Automatismus dir Ereignisse. Tiefgreifende Veränderungen am einen Ende des Mittelmeeres müssen nach spanischer Ansicht die Probleme in ein neues Licht rücken, die di anderen Ende des Mittelmeeres bestehen. Es ist mann und Feldherr und der tapferen Bewährung tr Front, die sieghafte Zuversicht der Heimat und cing dann im einzelnen auf die befand e r e n Huf gab en der Partei ein, die ihr vom Fuhrn übertragen wurden. Die Partei, fo erklärte er, dir es sich 'zur Ehre anrechne, vom Führer stets mue Aufgaben anvertraut zu erhalten, werde für dir Aufrechterhaltung des Wider- siandswillens in der Heimat und damit für die anhaltende und stetige Versorgung der Front Mit den besten Waffen Sorge tragen. Sie werde alle Widerstände, die sich hierbei in den Weg stellen 14 feilten, mit der ihr innegewohnten Dynamik uber- vinden. Hierbei befaßte sich der Gauleiter besonders mit jenen Spaltpilzen innerhalb unserer Lalksgemeinschaft, die auf die Langmut der Partei hauend, glauben, unsere Gemeinschaft durch Ge° tichtemacherei zersetzen zu können. Nachdem der Gauleiter noch einmal auf die Not- ttenbigfert, die ihn aus Gründen der Gerechtigkeit zur Bewirtschaftung der Kartoffeln und des Gemüses veranlaßt hatte, emgegam gen war, erklärte er, daß es jenen Hetzern, die sich bei diesen Schwierigkeiten offenbarten, keineswegs uiy die Versorgung der Bevölkerung mit Obst um) Gemüse gehe, sondern daß sie allein eine 3 e r’ setzung der Volksgemeinschaft anstreben. Die von ihnen ausgestreuten und verbreiteten ’ Gerüchte decken sich genau mit den Pamphleten der Feindaqitation. Mit ihren Machenschaften versuchen M nichts anderes, als das vertrauen des Wolfes zur Partei zu zerstören. Die Partei also, die jene Kräfte ausgelöst hat, denen wir heute i unsere Erfolge verdanken und die der Feind daher als seinen schärfsten Gegner ansehen muß, versucht man unwirksam zu machen. Wir haben das er- ;k)mt und werden diesem Gift, von welcher Seite es auch ausgeftreut fein möge, entschieden entgegen» i festen. ; Der Gauleiter rief dann die Partei genossen schäft ouj, ab sofort jeder ehrverletzenden Verleumdung von führenden Mannern ds r Partei, womit man die Partei selbst treffen Dill, energisch zu begegnen. Der entschlos- W Abwehrwille der Parteigenossenschaft gegen« iibtr diesen Volksschädlingen, die sich an der unter Hgern aufgebauten Gemeinschaft des deutschen Vol- 'Stalingrad „ , - , ^r^Wladimlrowka Rykowo• f Solodmka Sialino Komintom. ^«^^Memkinskaja^s^ W GletzenerAnzelger WWZ kSs». General-Anzeiger für Oberhessen ,. j Atkarsk. >*■— ' Uoglebsk AX uUl tfilinowo Sjpolemkino S ^^fPugalschev Miquhnskaja 1 zuließ. Darauf teilte Schuschnigg am Abend des 11. März durch Rundfunk selbst seinen Rücktritt mit. Dr. Seyß-Jnquart forderte die Sicherheitsformationen der Nationalsozialisten auf, für Ordnung und Ruhe zu sorgen, und erinnerte daran, daß irgendein Widerstand gegen einrückende deutsche Truppen, um deren Entsendung er den Führer telegraphisch gebeten hatte, unter keinen Umständen in Frage käme.'Bundespräsident Miklas betraute Dr. Seyß- Inquart mit dem Bundeskanzleramt. Zwei Stunden später wurde eine neue, rein nationalsozialistische Ministerliste bekanntgegeben. Am 12. März hielt Dr. Seyß-Jnquart bei der Ankunft des Führers in Linz eine Begrüßungsansprache, in der er gleichzeitig den Artikel 88 des Diktates von St. Germain, der die Selbständigkeit Oesterreichs beschränkte, für unwirksam erklärte. Bei der Kundgebung auf dem Heldenplatz in Wien am 14. März erklärte er unter anderem: „Als letztes oberstes Organ des Bundesstaates Oesterreich melde ich dem Führer und Reichskanzler den Vollzug des gesetzmäßigen Beschlusses nach dem Willen des oeut- fchen Volkes und seines Führers: Oesterreich ist ein Land des Deutschen Reiches." Am gleichen Tage wurde Dr. Seyß-Jnquart vom Führer zum Reichsstatthalter von Oesterreich ernannt. Als durch das neue Ostmark-Gesetz vom 1. Mai 1939 das Amt des Reichsstatthalters seine Erledigung fand, ernannte ihn der Führer zum Reichsminister z. b. V. Nach dem siegreichen Polenfeldzug wurde Dr. Seyß-Jnquart zum Stellvertreter des Generalgouverneurs Dr. Frank bestellt. Noch der Besetzung der Niederlande im Mai 1940 ernannte der Führer Dr. Seyß-Jnquart zum Reichskommissar für die besetzten niederländischen Gebiete. Die Aufbauarbeit, die der Reichskommissar hier in zwei Jahren bereits geleistet hat, ist unnennbar mit seinem Namen verknüpft. Konzentrischer Angriff auf Rostow. Oer Wehrmachtbericht. DNB. Aus dem Führerhauplquarlier, 21. Juli. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Im Südteil der Ostfront sind die deutschen und verbündeten Truppen in konzentrischem Angriff von Westen, Norden und Osten auf Rostow. Die Stadt steht in Flammen. Die Brücken über den Don sind zerstört. Weiter nördlich ist eine deutsche Armee im schnellen Vormarsch nach Südosten und hat sich dem Donabschnitt westlich Stalingrad auf 80 kra genähert. Feindliche Nachhuten und zersprengte feindliche Kräftegruppen wurden vernichtet. Die Luftwaffe bekämpfte die dicht belegten Rückzugswege des Feindes und setzte die Angriffe aus Flußübergänge und Eisenbahnanlagen im Raum um Rostow fort. Nördlich Woronesch wurden seindliche Angriffe abgewiesen. Im mittleren Frontabschnitt vernichtete eine Infanteriedivision eine eingeschlossene feindliche Kräftegruppe. In erbitterten Nahkämpfen wurden 105 Kampfstände im Sturm genommen. Südlich des Ilmensees und an der Einschließungsfront von Leningrad scheiterten mehrere feindliche Angriffe , zum Teil in erbittertem Nahkampf. In Aegypten wurden Vorstöße des Feindes abgewiesen. Nachtangriffe der Luftwaffe richteten sich gegen militärische Fiele bei Alexandrien. Auf Malta wurden Bombentreffer in den Flug- plahanlagen von Luca erzielt. Im Kanal versenkten leichte deutsche Seestreitkräfte das Führerboot einer britischen Schncllboot- flottille und beschädigten mehrere andere Schnellboote durch Artillerietresfer. Im Bereich der Deutschen Bucht warfen am gestrigen Tage britische Flugzeuge ohne Erdsicht planlos Bomben ab. Line ländliche Schule wurde getroffen; dabei wurden einige Kinder verletzt. In der vergangenen Nacht führten einzelne feindliche Flugzeuge Stürflüge über Ostpreußen durch, ohne Bomben zu werfen. Wie durch Sondermeldung bekanntgegeben, versenkten deutsche Unterseeboote aus einem stark gesicherten, mit Kriegsmaterial für Afrika bestimmten Geleitzug im Atlantik nördlich der Azoren sieben Schiffe mit 38 000 VRT.» darunter einen großen Munitionsdampfer, der in die Luft flog. Ein Unterseeboot drang bis in den St.-Lorenz- Strom ein und versenkte dort drei Schiffe mit 15 000 BRT. aus bewachten Geleitzügen. Ein weiterer Dampfer von 4500 BRT. wurde torpediert und von seiner Besatzung auf Strand gesetzt. Außerdem wurden im amerikanischen Raum sechs Schiffe mit 51000 BRT. versenkt und ein Frachter durch Torpedotreffer schwer beschädigt. Insgesamt verlor damit die feindliche Versorgungsschiffahrt in den letzten vier Tagen durch deutsche Unterseeboote 16 Schiffe mit 104 000 BRT. Die in der englischen und sowjetrussischen Presse verbreiteten Nachrichten über die Lage bei Woronesch sind frei erfunden. Die dort kämpfenden Infanteriedivisionen sind weder abgeschnitten noch fliehen sie über den Don. Sie holten nach wie vor den erstrebten Brückenkopf von Woronesch und die Stadt selbst und haben alle sowjetrussischen Angriffe blutig abgewiesen. Der Frontverlauf im Brückenkopf um Woronesch wird in der deutschen Presse bekanntgegeben werden. Rostow am Don. Rostow am Don mit über 500 000 Einwohnern, ist eine der bedeutendsten Großstädte der Sowjetunion und verfügt über einen sehr regen Hafenverkehr, obwohl sie noch rund 50 km vom Asow- schen Meer entfernt liegt. Der Don-Hafen Rostow ist leistungsfähig und modern ausgebaut. .Die Kaianlagen ziehen sich an beiden Ufern des Don über eine Strecke von etwa 800 m hin. Das Hauptumschlagsgut ist Getreide. Ihrer Bedeutung als Hafenstadt nach steht Rostow hinter Odessa und Batum unter den Schmarzmeerhäfen an dritter Stelle. Rostow wurde 1761 angelegt noch als Festung gegen die Türken und Tataren. Ursprünglich sollte das weiter abwärts gelegene Asow, von Peter dem Großen den Türken entrissen und dann wieder an diese verloren, der Hauptlatz am Pontischen Gestade werden. Katharina II. wählte statt dessen Rostow und ließ gleich große Schiffswerften einrichten. Nachdem die Schwarzerde durch Bahnbauten erschlossen war, wurde Rostow ein großer Getreideexportplatz, erhielt aber auch bedeutende Industrieanlagen. Die Maschinenindustrie ist heute auf Rüstungsmaterial umgestellt, besonders auf. die Herstellung von Sprengstoffen, Geschossen, Abwurfmunition, Minen, Gasmasken usw. Das bedeutendste Unter-1 nehmen besteht aus zwei Landmaschinenfabriken mit einer Belegschaft von etwa 27 000 Arbeitern, die heute Rüstungsmaterial herstellen. In Rostow gibt es ferner zahlreiche leistungsfähige Automon- tagewerke und Lokomotivwerkstatten. Von wehr- wirtschaftlicher Bedeutung sind weiterhin Fabriken für Metallwaren. In Rostow arbeiten auch große Betriebe der Nahrungsmittel- und Feinkostindustrie, von denen besonders die M ii h l e n i n d u st r i e wichtig ist. Es gibt außerdem Margarine-, Konserven- und Tabakfabriken, Gerbereien, Schuh-, Betleidungs- und Trikotagenfabriken, Fabriken für Baumaterialien, Papier, Leder, Holz und Werke der chemischen Industrie. In der Umgegend wird der umfassendste Tabakbau der ganzen Sowjetunion betrieben. Heute nimmt Rostow eine Schlüsselstellung für den Verkehr nach der unteren Wolga, nach dem ganzen Kaukasusgebiet und den beiden Petroleum- regionen von Grosnyj und Baku ein. Eine Oel- leitung führt *bon Grosnyj über Rostow bis in den südöstlichen Teil des ukrainischen Industriegebietes. Rostow ist auch einer der wichtigsten Flughäfen der Sowjetunion. Wegbereiter der Biologie. Zum 120. Geburtstage Gregor Mendels. Noch vor einigen Jahrzehnten wußten nur die Naturwissenschaftler etwas von Gregor Mendel, heute ist der Name dieses Gelehrten, der als einer der ersten die Vererbung als Naturgesetz erkannte, wohl jedem Gebildeten bekannt. Er kam, wie mancher große Deutsche, aus den einfachsten Verhältnissen. Am 22. Juli 1822 als Landwirts- fohn in einem Dörfchen an der schlesisch-mährischen Grenze, dem sog. Kuhländchen, geboren, war er vom Vater ursprünglich für die Landwirtschaft bestimmt worden. Bald jedoch durfte der aufgeweckte Knabe studieren und ging später als Mathematik- und Phyfiklehrer an das Znaimer Gymnasium und nach einem längeren naturwissenschaftlichen Studium in Wien als Naturgeschichtslehrer an die Oberrealschule in Brünn. In den Jahren 1854—1868 stellte er in seinem stillen Klostergarten die nachher so berühmt gewordenen Pflanzenzüchtungsversuche an; leider konnte er sich diesen Arbeiten späterhin aus beruflichen Gründen nicht mehr widmen. Hinzu kam langwierige Kränklichkeit. Breits am 6. Januar 1884 starb er. Nur wenige mußten um den Wert feiner Forschungen, deren weittragende Ergebnisse er selber kaum geahnt haben dürfte. Viele seiner Fachgenossen hielten seine Ergebnisse für Phantastereien. Wie ist Gregor Mendel zu seiner Entdeckung gekommen? Er kreuzte eines Tages die Gartenpflanze Löwenmaul, und zwar eine elfenbeinfarbige mit einer rotfarbigen. Da jede Pflanze das Produkt einer männlichen und weiblichen Zelle darstellt, erhielt er bei dieser Kreuzung einen Bastard mit blaßrosagelben Blüten. Das Seltsame aber war das Verhalten dieser Mischlinge bei einer Kreuzung untereinander; er erzielte eine dreimal verschiedene Nachkommenschaft, die zueinander im Verhältnis 1:2:1 steht, d. h. von 100 solcher Pflanzen werden etwa 25 rot, 50 blaßrot und 25 elfenbeinfarbig; und bei jeder Wiederholung dieses Versuches bleiben diese Zahlen die gleichen. Die so gewonnenen roten Pflanzen bleiben auch konstant, d. h. sie haben eine ausschließlich rote Nachkommenschaft, die elfenbein- farbigen bleiben ebenfalls konstant; nur die bloßroten verhalten sich wie der erste Bastard, mit anderen Worten, sie „spalten" wieder auf in ein Viertel rote, zwei Viertel blaßrote und ein Viertel elfenbeinfarbige Nachkommen. Durch seine in die Zehntausende gehenden Versuche legte Mendel die Grunderkenntnisse der heutigen Biologie fest, die er noch durch Züchtungsver- suche an Bienen und Käfern erweiterte. Noch seinem Tode schienen seine Ergebnisse zunächst vergessen zu werden. Erst um 1900 herum begannen Gelehrte Mendels Arbeiten nachzuprüfen und weiterzuführen; vor allem übertrug man die Versuche jetzt auch auf Tiere, z. B. Hühner. Bald kam. man dazu, Blumen, Getreide und Kartoffelarten, aber auch Tiere durch geschickte Kreuzungen „aufzuarten , man verwandelte die bis dahin nur als Düngemittel verwertete Lupine in ein gehaltvolles Futtermittel usw. Welche ungeheuren Werte dadurch der deutschen Volkswirtschaft geboten wurden, liegt auf der Hand. Natürlich sind diese Dererbunasgesetze in gewissem Sinne auch auf den Menschen anwendbar, und Mendels Grundtheorien liegen unseren neuen Erbgefetzen zugrunde. Gregor Mendels Versuche bahnten den Weg in eine neue Zeit, und die so wichtigen Vererbungsgesetze zuerst erkannt zu haben, ist des großen deutschen Gelehrten unsterbliches Verdienst. Hans Sturm. Das Goldatenmädchen. Von Friedrich Georg Hantzjch. Der große Umsteigebahnhof hart an der Grenze im Osten drängte alle Soldaten noch einmal in unermeßlichen Schwärmen zusammen. Auf diesem Bahnhof warteten sie in hölzernen Baracken, die in Erweiterung des Gebäudes schnell gebaut worden waren, da der Bahnhof allein diesem mächttgen Ansturm nicht mehr gewachsen war. Schlaftrunken von der weiten Reife, ganz gleich, von welcher Seite sie kamen, lagen sie mit müden Köpfen auf den Tischen. Zwischen schweren Gepäckstücken, Gewehren und Tornistern verzehrten sie Suppen, Butterbrote und in riesigen Henkeltöpfen, daran Risse und herausge- fchlagene Ecken von heftigem Benutztsein zeugten, holten sie sich immerwährend heißen Kaffee, um ihren Reisedurst zu stillen. Wenn nicht hier und da Oer neue Ll-Boot-Erfolg >i Mna ! Mch d ■ a mußte, 3n ber Roma ^chle bi ilbe und iscrnde M des unzureichenden Schiffsraumes die stärksten Bedenken geltend. Trübe Stimmung in London. 3m Gt.-Lorenz-Gtrom. Mitten in die der Angst und Sorge entsprungenen Debatten über die dauernde Verminderung der Tonnage und ihre Folgen ist der neue Schlag der deutschen Unterseeboote gefallen. Während man in London und Washington hin und her rechnet, wie man die noch vorhandene Tonnage am besten verwenden könne, ist der zur Dersügung stehende Schiffsraum um weitere 104 000 BRT. - verringert worden. Der Atlantik hat sich wiederum als der „neuralgische Punkt" erwiesen. Allein drei Handelsschiffe mit 15 000 BRT. sind durch ein Unterseeboot versenkt worden, das in den St.-Lorenz-Strom eingedrungen war und dort Angriffe auf stark bewachte Geleitzüge durchführte. Don den Schwierigkeiten im Stromgebiet des St. Lorenz macht man sich einen Begriff, wenn man den Kranz von feindlichen Stützpunkten berücksichtigt, der das Mündungsgebiet des Stromes umgibt Vor die Mündung des Stromes legen sich die Halbinsel Neu- Schottland mit dem stärksten britischen Flottenstützpunkt auf dem amerikanischen Kontinent, Halifax, die Insel Cape Breton, Prinz Edward-Island und Neufundland mit dem Stützpunkt St. Johns; die ebenfalls dort liegenden französischen Inseln St. Pierre und Niquelon wurden widerrechtlich von amerikanisch-britischen Truppen besetzt. Zwischen dem offenen Atlantik und dem St.- Lorenz-Strom erstreckt sich ein buchtenreiches, teilweise seichtes Seegebiet. von mehr als 600 Kilometer Länge, der St.-Lorenz-Golf, der durch die Cabotstraße mit dem Atlantischen Ozean in Verbindung steht. Amerikaner und Briten haben in der letzten Zeit zum Schutz der amerikanisch-kanadischen Ostküste die Stützpunkte für den Küstensicherungsdienst aus- gebaut. Wenn es trotzdem immer wieder deutschen Unterseebooten gelingt, in den St.-Lorenz-Golf und sogar in den St.-Lorenz-Strom einzudringen, so ist dies ein Beweis für das hohe seemännische Können der deutschen Unterfeebootsbesatzungen. Maisky abermalsbeiChurchill Stockholm, 22. Juli. (DNB. Funkspruch.) Je mehr die Armeen Timoschenkos v x. Don-Bogen zu- fammengedrängt werden und die schnellen Divisionen den „gleitenden Rückzug" der Sowjetarmeen am Südflügel der Front 'behindern, um so mehr Schwester brachte es fertig, alle die rauh geworden neu Männer in ihren Bann zu ziehen. Bald.äti* derte sich ihr Urteil in das Gegenteil. Denn Hunderte umsäumten sie, erst lächelnd über den Rand der Versammlung sehend, dann aber still geworden durch die Stimme dieses Mädchens, das unscheinbar ihr Herz ergriff. In ihren braunen bärtigen Gesichtern verlor sich unter dem Gesang die Spannung. Der große Kreis umschloß beängstigend erdrückend die mädchenhafte Spielerin, die klein und tapfer, ohne die geringste Scheu, nun ihre Lieder spielte. Fast alle fangen mit. Ein ganzer Chor von Stim- men füllte nun den Vorplatz zwischen Bahnhof und Baracken, als gäbe es ein Fest zu feiern. Ganz ungern, wie von einem schönen Fest, so nahmen dann auch alle zögernd Abschied. Fast wünschten sie, die Abfahrtszeit der Züge hätte sich vielleicht hinausgeschoben. Noch bis zum letzten Augenblick stand dieses Mäd. chen auf dem Bahnsteig. Jetzt um so kleiner wirkend, gemessen an der Länge des Zuges. Sie spielte immer noch Soldatenlieder uni) sang dazu, als gelte es, den Kameraden manches mitzugeben. An allen Fenstern drängte er, und frohe Ruse klangen hin und her. Ein ganzer Zug nahm Abschied von der kleinen Schwester, die mit der Ziehharmonika schwim genb das Räderdröhnen noch zu übertönen schien. Ein stiller Liebreiz ging so von ihr aus, den viels vorher nicht gesehen hatten. Stimme schwang das Lied zu den Soldaten. Ihr Mund war wie ein schmaler, langer Strich bei dem Gesang, der sie noch mehr entstellte. Die mageren Arme fyielten das schwere Instrument mit aller Anstrengung. Fauchend preßte sich die Luft in den ledernen Balg der Harmonika, als müßte sie mit jedem Schwünge die kleine Person umblasen. Da ist nicht viel dran, fritifierten die Kameraden, nur volle Maße und Handfestes gewöhnt. Aber wie wenig war an ihrer Kritik gelegen. Die hatten sie bald vergessen. Diese kleine schmächtige, wahrscheinlich auch mit den anderen erst hierher kommandierte langen 1 De^t HM 5l ter Fn hatf nn ^Vision Ae zahl 6forl Ak biieno iiieoertre .mnq ihl i Der geh ir Ausdr $enminr ■rauf hin Wteil < iirigc S : ier Kar der t ie der F prbnete 0 ppen »irlin , lagen Wen nn« Us km an den englischen Krieqso nstre ngungen hapere cs. Die Beamten drückten sich in ihren Aemtern, und die Söhne reicher Väter kauften Bauernhöfe, um sich damit als kriegswichtige Landwirte der Wehrpflicht zu entziehen, während die Söhne anderer wohlhabender Familien nur zum Schein die Uniform trügen, in Wirklichkeit aber Druckposten bekleideten. Wieder in anderen Fällen würden wehrfähige Männer mit guten Beziehungen zu Direktoren und Leitern großer Rüstungsbetriebe ernannt, ohne auch nur das geringste vom Fach zu verstehen. Man rede zwar immer von der Knappheit an Arbeitskräften, doch finde man nicht den Mut, einmal wirklich durchzugreifen. i^ööie stehe es dabei um die politischen Par- FW en? Auf diese Frage könne man nur antworten, daß das britische Volk jedes Vertrauen zu ihnen verloren habe, da -es im Unterhause keine Opposition im alten Sinne des Wortes mehr gebe. Wage auch nur irgendein Abgeordneter, wie Rürid), «ößsche. WMl01 £ 1000 I »ick 21i j:i'jn Wl (tu der Jpenbig! I FleW einer von den Erlebnissen der Fahrt, von der Schönheit seines eben beendeten Urlaubes, oder von den Erfahrungen des Einsatzes gesprochen hätte, hätte es wie eine große Müdigkeit über allen gelegen. Jeder hing seinen eigenen Gedanken nach, als wäre hier noch einmal die Stelle, an der er sich Rechenschaft zu geben hätte. Wie einen großen tiefen Atemzug spürte man diese Pause, die man in den Warteräumen des Bahnhofs mit sich allein abzumachen hatte. Nur bei näherem Hinsehen ober wenn man mitten unter ihnen saß, konnte man alles begreifen. Der oberflächliche Beschauer hätte sie wohl in ihrer unübersehbaren Menge für zusammengehörig gehalten, wie er Soldaten, die sich gemeinsam zusammengefunden haben, immer als unbedingte Einheit ansieht. Hier aber war ein Riß, der eine nachdenkliche, fast trübe Stimmung auf kommen ließ. Auch die sonst immer beachteten witzigen Zurufe, die den ab und zu erscheinenden und bedienenden Schwestern galten, brachten keine Lockerung. Dabei waren die helfenden Frauen durchaus nicht abweisend ober unfreundlich. Aber es schien so, als hätte sie ihr vieler Dienst und eine müde Abspannung im überfüllten Bahnhof zwischen den übernächtigen Soldaten etwas unempfindlich gegen die hier in wechselnden Wolken ziehenden Stimmungen gemacht. Vielleicht fanden sie sich aber auch noch nicht zurecht in dieser Aufgabe, die neben ihrer betreuenden Arbeit mit vorher nicht geahnter Heftigkeit eine Lösung von ihnen forderte. Sie waren neu, unbeholfen, sicherlich ohne jede Erfahrung einem solchen Anprall unmittelbaren männlichen und kriegerischen Lebens gegenüber, das hier schwitzend, fluchend, kauend, schlafend und lachend in seiner ganzen ungeduldigen Kraft ungezähmt wie ein Ungeheuer zusammenkam. Mitten da hinein klangen von draußen, erst noch ganz vorsichtig und zaghaft, die abgerissenen Töne einer Ziehharmonika. Das Spiel lockte viele heraus. Erst war es mehr Neugier, die sie zum Aufstehen zwang, dann aber zog die Musik an allen. Draußen stand im Sonnenschein des frühen Nachmittags eine Schwester. Sie war mit ihrem Instrument aus einer der hölzernen Baracken gekommen, als käme sie gerade so des Weges, mehr um für sich allein ein Lied zu spielen. Ganz unabsichtlich stand sie so; wer sie so stehen fah, der dachte erst ein Kind zu sehen. Fast mager, klein; mit dünner vlk l'W Id EW* Ich < ■ AB" 2 Ohr £» w Seit i". Sn ar"* SsMto" Harte Abwehrkämpfein derÄ-Alamein-Stellung Bon Kriegsberichter Lutz Koch. hlm uni 12 in j »dtische l M seine b den D Freib om 12 Men. De Pier Late w) Berlin »erSchii Jn-be Lo! n>ä J™ nidj *«. r Awn. 7tn Fey 2ii l den 51 S oei .’Weiro h ich i P. ’enne i PQ auch EM Rier Q] ipn, tz ^en k Dieser r s'chtbc S nid ’ deiner ®e< fei A [ vn verstärkt sich der Druck Moskaus auf London und Washington, die täglich kritischer werdende Lage für Timoschenkos Armeen zu entlasten. Botschafter ■ Maisky hat erneut Churchill aufgesucht, um ihn davon zu überzeugen, daß keine Zeit verloren wer- den darf, die von Stalin wiederholt verlangte Entlastungskampagne zu starten. Churchill hat Maisky Zugesagt, sich mit Roosevelt ins Benehmen zu setzen, von dem man jetzt die Entscheidung über die Uebernahme des Oberkommandos über alle Streitkräfte der verbündeten Nationen erwartet. Sicherem Vernehmen nach will Roosevelt den Sowjets durch eine Entlastungskampagne helfen, aber die britischen Generalstabschefs, voran die Admiralität, machen nach wie vor wegen hat, kann es schon einmal sein, daß sie ein paar Kilometer nach hinten durchstoßen, um dann plötzlich von den Batterien im direkten Beschuß gestoppt oder von unseren Panzern in verlustreiche Gefechte verwickelt zu werden. Erst heute wieder verloren die Tommies bet einem Panzeroorstoß längs der Küstenstraße, den sie schon zum Durchbruch ausweiten zu können glaubten, zwölf ihrer schwersten Kolosse, während andere, weidwund geschossen, nur mit knapper Mühe die eigenen Stellungen zurückgewonnen hatten. Rommels Abwehr ist elastisch geworden. Panzer schrecken uns schon lange nicht mehr. Während sich die Infanteristen in ihren Löchern verkrümeln, nehmen weiter rückwärts Pak und Geschütze den Kampf auf und schießen Auchinlecks Panzer zu Wracks. Die AbwehrkämpsE in der El Alamein-Stellung sind zu Ruhmestaten des Nachschubs geworden. Vor allem find es die neuen Marschierer auf afrikanischem Boden, die in ihr erstes Gefecht gehen. Noch sind ihre Tropenuniformen unverbraucht und dunkeloliv, noch sind ihre Feldmützen unberührt von der Sonne Afrikas, aber schon geht der Zauber des Namens „Rommel" unter ihnen um. Ein paar Hinweise, ein paar Tricks des Wüstenkampfes, das ist alles, was wir ihnen geben können. Und die jungen Marschierer schlagen sich, wie wir uns schlugen. Sie kennen „Archibald den Schrecklichen" ebenso wie den Pilot III an seinem typischen Aufbau, und kriechen mit uns durch die Minen gaffen, wenn es den Einbruch gilt. So kämpfen deutsche Soldaten der Panzerarmee Tag für Tag an der Alamein-Front. Hart, verbissen, zum Sieg entschlossen und bereit, aus ihren Gräben wieder vorzustürmen, wenn der Befehl des Marschalls sie ruft. DNB. ..., 21. Juli. (PK4 Die Kämpfe in der Alamein-Stellung sind schwer und erbitte r t. ^ie werden von Tag zu Tag härter, weil Auchmleck auch das Letzte, was er an Rerserven hat und schnell auf noch gangbaren Wegen heranbringen kann, in die tiefgegliederten Stellungen hineinwirft, die wieder, wie bei Bir Hacheim, bei Gazala, Tobruk und Marsa Matruk strotzen von Minensperren, kllorne^ termeiten Verdrahtungen, eingebauten Geschützen und Paks und sich im Ärtilleriefeuer glänzend überschneidenden Angrisfsschneisen, die wir allein vorwärts gehen können, wen wir dem Tommy an die Klinge wollen. Auf schmalem Raum hat er viele Batterien auf geb aut, die unter einem riesigen Munitionsaufwand pausenlos unsere Stellungen abstreuen, die auch mit jedem Tag mehr in die Tiefe der Erde versinken, wenn sie nicht gut ausgebaute englische Feldstellungen sind, die beim Doimrarsch längs der Küstenftraße in einem kühnen Einbruch in unsere Hände gefallen sind. Die Männer, die seit sieben Wochen nun schon die Last eines Angriffes tragen, wie ihn die Welt in der Wüste noch nie erlebt hat, müssen nun, nach den Strapazen des langen Wüstenkampfes, d i e ganze Härte der Stellungskämpfe auskosten, die in jeder Stunde letzte Anspannung der Nerven fordern. Tag für Tag schickt, an immer neuen Punkten, Auchinleck seine dicken Panzer, die letzten „Mark II" und „Pilot 'm", die aus den Reparaturwerkstätten Aegyptens kommen, nachdem die Wunden, die ihnen bei Knightsbridge geschlagen wurden, notdürftig geflickt sind, gegen die deutschen und italienischen Linien vor. Wenn sie im Morgengrauen kommen, nachdem ein toller Feuerzauber der Artillerie die vordersten Stellungen niedergehalten Mit aller Einfachheit des Herzens hatte sie es ge- schafft, vielen Soldaten die Unsicherheit des Wartens während einer aufgezwungenen Atempause in einer düsteren Bahnhofshalle an der Grenze eines Landes zu nehmen, in das sie der Krieg geZwungsn hatte. Wie sehr wünscht sich ein feder Sowat ein solches tapferes Mädel überallhin! Genf, 21. Juli. (DNB.) Die Londoner Zeitung „People" schreibt, noch vor geraumer Zeit habe das Schlagwort „Sieg noch 1942" nicht nur in der Sowjetunion, sondern auch in tosenden politischen Versammlungen Großbritanniens Furore gemacht, und doch sei wieder alles anders gekommen. Äe deutschen Truppen setzten unaufhaltsam ihren w Vormarsch fort. Es scheine fast so, als wolle die ■Isinrf’en b Regierung der britischen Oefsentlichkeit nicht sagen, 1! ro i c ernst die gegenwärtige Lage sei. Aber auch | troher S als bas Ähnlich Mng merke Nachdem er für den Binnenländer lange Zeit verschollen war, erscheint er jetzt wieder auf der Bildfläche, sehr zur Freude seiner Verehrer: der übtn wollen. Schwere Kämpfe an der mittleren Front. Stellung Berlin, 21. Juli. (DNB.) Im mittleren Zantabschnitt griffen Akoni, tert Tagen nach voro die Bolschewisten in den letzvorangegangenem schweren Artil- Gtadtfrauen im Ferieneinsatz in- abgeleistet haben, ein ganzes Jahr im Reichs-1 Zusammenf-etzung des Umsatzes nicht zu erwarten isdienst, und zwar die am 1. November einge-s sein. Die Unternehmer sind verpflichtet, alle Aus- reite nParl ■ anhote' Professor Bolza f. Briefe in Bareiros Hand w, » «K (Fortsetzung folgt ) ieciefeuer die deutschen Stellungen an verschiedenen Stillen mit starken Infanterie- und Panzerkräften r westen les die i arbeitsdienst, . v . stellten fünf Monate im aktiven Reichsarbeitsdienst und sieben Monate im Kriegshilfsdienst, und die im Frühjahs 1943 eingestellten sieben Monate im aktiven Reichsarbeitedienst und fünf Monate im Kriegssatz verlangten. Die Stadtfrau kennt die Nöte der Bäuerin, die in keiner Weise Hemmungen zu haben braucht, ihre Helferin mit etwaigen Rückständen und Mängeln im Haushalt bekannt zu machen. Auch die vielleicht hier und da auftretende Befürchtung, daß der „Blick in die Speisekammer" eine mißverständliche Auffassung von reicherem Leben des Landvolkes in der Städterin erwecken könnte, ist von vornherein hinfällig, denn die Städterin weiß, daß die Vorräte im Selbstoersorgerhaushalt auf eine entsprechend lange Zeit eingeteilt und genau so sparsam verwendet werden müssen wie in der Stadt. Sie erwartet deshalb auch keineswegs Friedensoerpflegung, sondern ist mit der einfachen Kost der Bauern, familie zufrieden, wie sie sich natürlich im Ganzen nicht als anspruchsvoller Feriengast, sondern eben als helfender Kriegskamerad der Bäuerin einfindet. fünfte, die für die Entscheidung über Gewährung und Bemessung des Durchschnittssteuersatzes dienlich sind, nach bestem Wissen und Gewissen zu geben. Der Antrag auf Gewährung eines Durchschnitts- steuersatzes ist für das Kalenderjahr zu stellen, von dem ab der Satz gelten soll, und zwar von Monats- zahlern spätestens am 15. Januar, von Vierteljahrszahlern spätestens am 15. Februar. Für das Kalenderjahr 1942 können Durchschnittesteuerlätze nicht mehr beantragt werden. Der Erlaß regelt u. a. noch die Möglichkeit der Aenderung und Außerkraftsetzung der Durchschnittssteuersätze. an, Beobachtungsposten und einen Bereitschaftsdienst aufzustellen. Um die sofortige Alarmierung bei Nacht zu gewährleisten, ist aus den Kräften des Bereitscyaftsdienftes ein ständiger WackMenst einzuteilen. Alle Vorbereitungen für den Fall unmittelbarer Feindeinwirkung und für die Heranziehung nachbarlicher Hilfe sind .sicherzustellen. Die Richtlinien befassen sich im einzelnen mit der Geräteausstattung der einzelnen Gehöfte, mit den Alarmmitteln, mit der Sicherstellung der Löschwasserversyr, gung, der restlosen Durchführung der DerdunklunA, mit den Luftschutzmaßnahmen für Tiere jomie für die Ernte auf dem Halm und mit dem Schuh der landwirtschaftlichen^ Maschinen. Sämtliche männlichen und weiblichen Volksgenossen, soweit sie körper- lich und geistig geeignet sind, einschließlich der ausländischen Arbeiter und der Kriegsgefangenen, sind zum Luftschutzdienst einzuteilen. Als Beobachtungsposten kommen Kriegsgefangene allerdings nicht in Betracht. Die Ausbildung erstreckt sich insbesondere auf die praktische Bekämpfung von Entstehungsbränden durch den Selbstschutz^ auf Bergungsübungen und die Erste Hilfe für Mensch und Tier. Hering, althochdeutsch harung oder herinc, während im Neuhochdeutschen neben der Form Hering die Form Harig steht. Ihn liefern unsere Meere in riesigen Mengen, und er erfreut sich nicht erst seit Tntschei. ] rtorn-1 iiinbeten 1 n-N Jb bun, Sp öon lber bei angen g d oonZ aten. ) bei dem mageren aller Bfo t in den e sie nut ,n. Da Ül nur volle in meiner Erinnerung erlaufen." .Ein Gegenstand in Ihrem Besitz würde Ihr be- , . . < t z7-i v • ■ l— : - ntoll Pim' )ie vZ i ft Mdnete dafür gestimmt. Kunst und Wissenschaft. | Großer Andrang im hause der Deutschen Kunst. plötzlich Wobei ,te v«. Aus der Stadt Gießen Dom Hering. ibon. Zeitung I habe da- g in ber I olitischen I gemacht. I kommen. I m ihren I iniiche Außeninister Ruiz G u i n a z u wurde von .Lkssev'ertretern gefragt, ob die argentinische Re- iach will |gi|uny ihre entschieden neutrale Haltung, wie sie ngskam« . n Der’ geheimen Kammersitzung über Außenpolitik abschefs. $ |Ult1 Ausdruck kam, zu revidieren beabsichtige. Der Menminister verneinte diese Frage und wies datauf hin, daß die außenpolitische Stellung im Äegenteil gefestigt sei und das Kabinett die bisherige Linie beibehalten werde. Auch fei n der Kammersitzung kein anderer Antrag auf Abbruch der Beziehungen gestellt worden. Selbst wenn |>ito der Fall gewesen wäre, hätten keine fünf Ab- Darauf nicht zu antworten, ist ziemlich schwierig. Einen Augenblick zögert Katta: „Der Eigentümer ist Gerhard Hoffttede, der Bruder von Frau Sierinck. Wenn Sie das bitte Frau Sierinck mitteifen wollen?!" Einen Moment ist Bauer verblüfft — er muß feine Gedanken ordnen — es ist ihm, als ob eine Kinderfaust in ein wohlgefügtes Spielzeugbauwerk hineinführe — die Steinchen und Klötzchen prasseln durcheinander. Er packt feine Sachen zusammen in einem erbitterten Gefühl gegen diese unleidliche Person. „Sie werden gestatten, daß ich noch einige Fragen an Ihre Bedienung richte!" „Bitte sehr, wenn Ihnen das Vergnügen macht!" Es liegt ihm auf der Zunge heftig zu antworten: „Ich tue es nicht zu meinem Vergnügen!" aber er unterdrückt es. „Wollen Sie das Mädchen heremrufen? Wenigstens entfernt sich die Person, ohne baß er sie darum ersuchen muß. Das Mädchen Anna Frühaus starrt ihn an, als sähe sie mit angenehmem Gruseln ein Gespenst. Sie öffnet den Mund schon lange ehe sie gefragt wird, und sie vergißt ihn wieder zu schließen, wenn sie einen Satz zu Ende gebracht hat. Nachdem die Personalien ausgenommen sind, ist Bauers erste Frage: „Kennen Sie die Herren, die hier im Hause verkehren?" „Och ja, doch — so ziemlich woll. „Haben Sie hier je einen Herrn Bareiro gesehen? Einen schlanken, großen, dunklen Herrn, ein bißchen grau an den Schläfen?" „Gesehn? Nö — gesehn habe ich den nie-.. Gesehen nicht — aber Sie kennen ihn doch? "Tscha, den Namen, den hab' ich woll schon gehört — der fällt ei’m ja auch auf, nech?" So den Namen haben Sie schon gehört — und wissen Sie auch in welchem Zusammenhang? «Rö — in Zusammenhang war das ja nu woll ei'ntlich nech — aber des mar doch woll der Mann Erhöhter Lustschuh aus dem Lande 7!eue Richtlinien. kL^lich beim Mißtrauensantrag gegen Churchill, En die Regierung zu stimmen, dann werde er pir Rechenschaft gezogen. UeberatI fehle dis (tcrte Führung, und das fei am fchwerwie- lerbften beim Militär. Auf militärischem Ge- mache Englands Prestige zur Zeit ein Tief )mch wie nie zuvor in seiner Geschichte. Das gehe [o weit, daß man sogar einen Amerikaner tun Kommandierenden General der gesamten briti- jchin Wehrmacht einsetzen wolle. Unterstützt würden Wie Bestrebungen durch die wirtschaftliche Abhän« üjkeit, in die England von den USA. geraten sei. Mn verweise nicht nur auf Englands ständige militärischen Niederlagen, sondern auch darauf, daß Wshington den Engländern so gewaltige Men- jdyn- und Krieasmaterialmengen für die Weiter- fiijrung seines Krieges zur Verfügung stelle, daß die USA. nun selbft die Kontrolle über alles aus- Die feindliche Luftwaffe hat in zunehmendem Umfang ihre Ziele auch auf dem flachen Lande ge- ucht und Dörfer und Einzelgehöfte angegriffen, um ne Ernährungswirtschaft des deutschen Volkes zu chädigen. Der Reichsminister der Luftfahrt und Oberbefehlshaber der Luftwaffe hat deshalb Richtlinien zur Erhöhung der Luftschutzbereitschaft auf dem Lande erlassen. Da die Kräfte eines einzelnen Hauses ober Betriebes im allgemeinen auf dem Lande für die Bekämpfung von Schäden nicht ausreichen, werden auf Anordnung des örtlichen Luftschutzleiters mehrere Häuser oder Betriebe zu Land-Luftschutzgemein- chaften zusammengefaßt. Zugleich wird eine geeignete Persönlichkeit zum Land-Luftschutzleiter bestellt. In jeder Land-Luftschutzgemeinschaft werden Feuer- lösch- und 'Bergungstrupps aufgestellt. In Streu- iedlungen, abgelegenen Vorwerken usw., die nicht zu Land-Luftschutzgemeinschaften zusammengefaßt werden können, werden die Luftschutzmaßnahmen nach den Bestimmungen für den Selbstschutz durchgeführt. Größere Betriebe werden dem Erweiterten Selbstschutz zugeteilt. Insbesondere kommt es darauf *e* bei B.e- den Sj 'Net nb sich reichen Feldarbeiten überlasteten Landfrau nicht auch noch bewältigt werden können. Da heißt es z. B. im Garten pflücken, Bohnen schneiden, Urkraut jäten oder die Einmachearbeit erledigen, Wäsche wa- schen und ausbessern, die Kinder müssen betreut werden, und hier und da ist eine hilfsbedürftige Al- tenteilerin ober jemand anderes aus der Familie zu betreuen. Das alles sind Arbeiten, zu deren Erledigung jede Frau von Natur aus die notwendigen Anlagen und Fähigkeiten besitzt und die vor allem denen liegen, die auch daheim Familie und Haushalt zu versorgen haben. Hinzu kommt das frohe Bewußtsein, der hart schaffenden Schwester auf dem Lande gerade in den Dingen helfen zu können, die auch der Bäuerin besonders am Herzen liegen und die sie doch oft schon seit Jahren ver- nachlä sigen mußte, weil die schwereren und für das Volksganze wichtigeren Arbeiten in der Erzeugung s chlacht von ihr rücksichtslos den vollen Ei" wurde, geht daraus hervor, daß man im Jahre 1313 einen mißratenen „heringsvank" als eine Strafe Gottes ansah. Es ist sehr wohl möglich, daß man die Kunst des Einsalzens, die in ihren Anfängen zweifellos viel weiter als ins 14. Jahrhundert hinaufreicht, von den südlichen Salzfischbereitern gelernt hat. Megenberg erwähnt den Hering bereits in seiner heutigen Bedeutung, spricht aber weder vom Ein- salzen noch von einem Heringshandel. Erst als die Holländer zu Beginn des 15. Jahrhunderts in der Kunst des Einsalzens und Verpackens der Fische Vollkommenheit erreicht hatten, wurde der Hering zum richtigen Handelsartikel mit so großer Verbreitung, daß der abgewandelte Name sogar in die romanischen Sprachen eindrang: im Italienischen begegnen wir dem Hering als „arringa“, im Spanischen als „arenque“, während er französisch „ha- reng“ heißt. Unter Hering schlechtweg verstehen wir den g e - fallen en Fisch, während der gerade aus bem Wasser kommende unter dem Namen „grüner", „frischer", „weißer" Hering bekannt ist, und der geräucherte „Bückling" genannt wird. Zum Schluß sei noch eine Anekdote vom Hering erzählt, die sein Lob in besonders hohen Tönen singt, für bereit Wahrheit wir allerdings nicht die Hand ins Feuer legen wollen. Es wird nämlich berichtet, daß Kaiser KarlV. den Hering zu seinem Lieblingsfisch erkoren habe; zur Bekräftigung dieser Behauptung weist man auf eine Inschrift hin, die eingeritzt steht auf dem Grabstein des Wilhelm Böckel zu Enthuysen, einer Ortschaft an der Zuider- fee. Dieser Wilhelm Böckel soll angeblich der Erfinder des Einsalzens der Heringe gewesen sein, und die Schrift auf seinem Grabstein meldet, Kaiser KarlV- sei mit feiner Schwester Maria zu dem Grab gewallfahrtet, um des Erfinders her genannten leckeren Fischzubereitung in Dankbarkeit zu gedenken. Ja, das kaiserliche Geschwisterpaar soll sogar zum Gedächtnis Böckels an seinem Grab einen gesalzenen Hering verspeist haben, „maßen dieser Kaiser ein sonderlicher Liebhaber des Herings gewesen sein soll". L- B- Sprechstunde des Kreisleiters. Die Sprechstunde des Kreisleiters findet am Donnerstag, 23.7.42, nachmittags doiäIo bis 17 Uhr, in Gießen, Alicenstraße 10, stakt? Amt für Agrarpolitik. Die Sprechstunde des Amtes für Agrarpolitik findet am Donnerstag, 23.7.42, nachmittags von 15 bis 17 Uhr, in Gießen, Alicenstraße 10, statt. Arbeitsdienst und Pflichtjahr. Bei der Musterung des Geburten jahrganges 1924 zum Reichscrrbeitsdienst der weiblichen Jugend taucht bei Eltern und Erziehern die Frage auf, ob und inwieweit die Ableistung des Pflichtjahres sich auf die Dauer der Dienstzeit im aktiven Reichs- ■ arbeitsdienst und im Kriegshilfsdienst auswirkt. Nach Mitteilung der Reichsarbeitsdienstleituna bleiben hie Dienstpflichtigen, auch wenn sie das Pflichtjahr be- Nutzt die Wald- und Wildfrüchte! Die Bevölkerung auf dem Lande und in den Kleinstädten ist von jeher bestrebt gewesen, sich die Schätze des Waldes für die Ernährung nutzbar zu machen. Jetzt im Kriege kommt es besonders darauf an, baß nichts umfommt und alles zur Ergänzung unserer Ernährungslage Dienende verwertet wird. Der Reich^forstmeister hat daher jetzt im Einvernehmen mit den beteiligten Stellen angeordnet, daß Waldeigentümer — Staat, Gemeinde, Genossenschaften, private und sonstige Nutzungsberechtigte — verpflichtet sind, das Sammeln von Beeren, Pilzen und Wildgemüsen auch außerhalb der öffentlichen Wege zu gestatten, soweit sie diese Erzeugnisse nicht ist allerdings so höflich, seinem ungebetenen Be- facher einen Stuhl anzubieten. „Ja, bitte? Machen Sie's möglichst kurz. Meine Zeit ist äußerst knapp bemessen!" „Ich werde Sie nicht länger in Anspruch nehmen als unbedingt nötig ist, Herr Sierinck!" Surfen ist ein wenig beleidigt. Er kommt schließlich nicht als luftiger Bittsteller, den man ersucht, sich möglichst kurz zu fassen. Diese Leute haben eine Art, Dinge als Lappalie hinzustellen, die weit wichtiger sind als ihre dringenden Geschäfte! „Es handelt sich schließlich um die Aufklärung eines schweren Verbrechens." „Ach du lieber Himmel! Ist das die Angelegenheit, in der Sie meine Frau schon vernommen haben? Nun, ich kann Ihnen die Versicherung geben, daß ich nichts davon weiß, ebensowenig wie meine arme Frau. Peinlich genug, daß sie diesen — Herrn vor Jahren einmal persönlich gekannt hat. Aber mit wem er jetzt verkehrt hat — oder befreundet oder verfeindet war, davon haben wir keine Ahnung, weder meine Frau noch ich. Genügt Ihnen das?" „Nein, Herr Sierinck, tut mir leid, Ihnen mitteilen zu müssen, daß mir das nicht genügt." Ein feines Lächeln spielt um Lürsens Mundwinkel, „sie werden mir schon noch ein paar Fragen beantworten müssen." „Also bitte." Sierinck lehnt sich etwas in seinem Stuhl zurück, die Spitzen seiner gebogenen Finger liegen auf der Schreibtischplatte, aber er unterläßt es vorläufig noch, damit zu trommeln. „Zunächst einmal: Wo waren Sie am siebenten dieses Monats in der Zeit — sagen wir ht der Zeit von drei bis sechs?" „Wo ich war? — Hier im Geschäft." „Nein. Sie haben ausnahmsweise das Geschäft schon mittags verlassen und sind nicht zurückgekommen." Alle Probleme sind nur solange Probleme, bis man sie entschlossen anpackt. So ist auch für die dringende Entlastung unserer Landfrauen nichts anderes notwendig, als guter Wille zu schwesterlichem Verstehen zwischen .Bäuerin und Stadtfrau. Der von der Reichsfrauenführerin an die städtischen Hausfrauen gerichtete Appell, ihre Freizeit ober doch einen Teil ihrer Ferien für die Erntehilfe zur Ver- ügung zu stellen, wird daher ohne Zweifel zu einem vollen Erfolg führen. Wie oft haben unsere Fronturlauber und erst recht die Verwundeten in den Städten von deut- chen Frauen und Mädchen zu hören bekommen, daß es ihr sehnlicher Wunsch sei, den tapferen Kämpfern in irgendeiner Weise helfend zur Seite zu stehen. Nun, es gibt keinen besseren und einfacheren Weg zur Erfüllung dieses Wunsches als den der Ferienhilfe auf dem Lande, denn die Sicherung der Nahrungsverforgung von Front und Heimat ist eine her entscheidenden Voraussetzungen für den Sieg. Gerade weil nicht jede unserer Frauen, die im* eigenen Haushalt tapfer alle kriegsbedingten Sorgen und Schwierigkeiten trägt und überwindet, zugleich auch in der Betreuung der Soldaten eingesetzt werden kann, wird sie um so dankbarer den Weg beschreiten, der ihr hier gewiesen wird. Den Beweis hierfür hat bereits in den vergangenen Jchhren her von her NS.-Frauenschaft vermittelte Einsatz freiwilliger Arbeitshilfe her Stadtfrauen erbracht, der dem Lande 1 236 000 Hilfskräfte für 1940 und 1371000 für 1941 während der Bestellungs- und Erntezeiten zur Verfügung stellte. Selbst diejenigen Frauen, die durch langjährige berufliche Arbeit bem eigenen Haushalt in gewissem Maße entfremdet wurden, können mit geringer Anlernling die Arbeiten im bäuerlichen Haushalt und Garten übernehmen, die an sich nicht allzu schwer sind, die aber von der mit schweren und umfang« Hilfsdienst. Durchschnittssätze der Umsatzsteuer auch für kommende Jahre. Durchschnittssteuersätze bei der Umsatzsteuer, die der Reichsfinanzminister erstmals für 1942 zugelassen hat, können auch für die künfttgen Kalenderjahre gewährt werden. Ein Erlaß des Reichsfinanzministers, der im Reichssteuerblatt Nr. 60 bekanntgegeben wird, regelt die näheren Einzelheiten dieser für das 'deutsche Wirtschaftsleben wichtigen Frage. Danach kann das Finanzamt dem Unternehmer auf Antrag gestatten, die Umsatzsteuer aus dem Gesamtumsatz nach einem einheitlichen Steuersatz, dem Durchschnittssteuersatz, zu berechnen. Es muß dabei aber jede der folgenden drei Voraussetzungen gegeben sein: 1. Der Unternehmer muß steuerlich zuverlässig fein; 2. Es müssen bei hem Unternehmer mehrere Steuersätze oder neben steuerpflichtigen Umsätzen auch steuerfreie Umsätze ober sonstige Steuer- Vergünstigungen vorkommen; 3. Es dürfen bei dem Unternehmer auf übersehbare Zeit, wenigstens für ein Kalenderjahr, erhebliche Aenderungen in der dem unfe Herr Nehl den Kragen umdreihn wollte." „So, war her so wütend auf ihn? Wer ist denn der Herr Nehl?" „Das is doch her Herr Detlev Nehl, her immer hier kommt ; un her war ja woll mächtig wütend — ob das nu aber auf den Herrn Bareiro war, das kann ich nu so genau nich sagen." „Sie wissen also nur, daß er wütend mar?" Bauer seufzt. „Aber nicht auf wen? Das nützt mir leider nicht viel." „Tscha, das soll denn doch woll der Bareiro gewesen sein — denn meine Dame hat ihn denn ja gleich angerufen, und er sollte doch man die Kette zurücknehmen, denn da hätte sie nix wie Unannehmlichkeiten von." Anna hat durchaus keinen Haß gegen Katta Serena. Noch weniger hat sie etwa die Absicht, einen schweren Verdacht auf sie zu lenken. Sie erzählt, was sie weiß, weil sie danach gefragt wird. Weil sie Angst hätte zu fügen, und vielleicht auch, weil sie sich ein bißchen wichtig vorkommt mit allem, was sie weiß. Und wenn irgendein Gefühl dabei mit- spricht, ist es keineswegs Haß und Rachsucht — efjer eine tief geheimgehaltene und halb unbewußte Liebe — eine Liebe zu Detlev Nehl. Es ist keine eifer- süchtige Liebe, sie gönnt ihm alles Gute, sie gönnt ihm sogar hie Liebe feiner schonen Freundin, aber sie wacht herüber, daß er der Bevorzugte, her einzige ist — und ihrer Meinung nach sollte das Fräulein die ganze alberne Tänzer ei aufgeben, und sehr zufrieden sein, wenn ein Mann wie Detlev Nehl sie heiratet. Denn daß er sie liebt — und wie sehr er sie liebt — das weiß Anna Frühaus sehr genau — viel besser als Katta selbst. 50. Albrecht Sierinck ist durchaus nicht erbaut, als der Kommissar Lürsen ihn im Geschäft aufsucht und bittet, einige Fragen an ihn richten zu dürfen. Er ist im stillen her Meinung, daß man reichlich genug dieser Angelegenheit belästigt worden ist — er eist am 12. Mai feinen 85. Geburtstag feierte, gestorben. Der Lebensweg des Gelehrten führte von feiner Vaterstadt Bergzabern zunächst zum Studium nod) Berlin, Heidelberg, Straßburg und ©ottingen, W er Schüler von Weierstraß und Klein war. 1888 mürbe Bolza Mathematiklehrer in Baltimore, spate Professor in Worcester und Chikago und siedelte 1910 nach Freiburg über. Das Hauptarbeitsgebiet 2alzas war vor allem die Jnvariantentheone. enfc Starke Kürzung der Fleischration tt $rni, in der Schweiz. } ü r i d), 20. Juli. (Europapreß.) Wie das Eid- der WÖssische Kriegsernährungsamt mitteilt, muß die Mschration von 1000 Punkten, die einer Menge »d 1000 Gramm pro Person entspricht, für die heute allgemeiner Wertschätzung. Unzählige Male wurde er besungen; schon in Uhlands Volksliederjammlung steht zu lesen: „se Hand ze Dorneck ein hörig gessen, darnach erst z Straßburg trunken". — In seinem „Gaudeamus' besinat Scheffel den Fisch, den „Harung im Salze" als, Linderungsmittel für das durch „vielen Malvasier" errungene Zipperlein. Das Wort Hering stammt wohl von dem lateinischen „halec“, worunter ursprünglich sowohl eine Art Thunfisch verstanden wurde —, der feit Urzeiten ebenso im Schwarzen wie auch im Mittelländischen Meer gefangen und mariniert weithin ausgeführt wurde — als auch verschiedene Alsen- arten. Der Handel mit solchen Salzftschen muß sich ftüh bis nach Oberdeutschland hin ausgedehnt haben: sowohl halec als auch sardinia wird als Hering glossiert. Das Meraner Stadtrecht erwähnt im 14. Jahrhundert „Häringe und dürre Vische". Auch her Norden Deutschlands lernte die Salz fische kennen, und allmählich ging der Name über auf einen ähnlichen heimischen Fisch, her sich zu bestimmten Zeiten in sehr großen Mengen an den Küsten Englands und Norddeutschlands zeigte und den Küstenbewohnern als Hauptnahrungsmittel diente. Als wie wichtig und wertvoll der Hering betrachtet , . in der Großen Deutschen Kunstausstellung in >oüe di: »Wnchen hat die Besucherzahl nach 16tägiger Dauer I bchtts das erste Hunderttausend überschritten. Unter aM «wohnlich groß ist auch das Kaufinteresse. Seit rpere t-1 (Öffnung der Ausstellung wurden nahezu 300 em, u^l1 jhnfhDerfe im Werte von rund 2 Millionen RM. i)öfe, um | ttttauft, darunter ein erheblicher Teil der Geil Ilnibe und Graphiken und mehrere in Marmor zu andere:I üef.'rnhe Monumentalplastiken. die Uni«|j Professor Werner Noack. * ?'l der Freiburger Museumsdirektor Dr. Werner nr-k« INv a ck wurde zum Honorarprofessor an her Uni- 'U (I »eritat Freiburg ernannt. Professor Noack ist 1888 linGießen geboren. Er studierte in München, < Berlin und Halle Kunstgeschichte und promovierte L™JW12 in Halle. 1922 wurde er Konservator der ' ei ' Stcdtische Sammlungen in Freiburg, nachhem er sich durch seine Arbeiten über die Pfalz in Gelnhausen ' unb den Dom zu Bamberg bekannt gemacht hatte. Mlnate August und September, also f ü r f a ft neun Wochen ausreichen. Die Maßnahme ist vtzen der Verhältnisse auf dem Schlachtviehmarkt notwendig geworden. Noch im Monat Juni betrug )ie Fleischration 500 Gramm pro Woche, was auf Mi Monate einer Menge von etwa 4400 Gramm mtiprad), die auf nun 1000 Gramm reduziert werden mußte, nachdem bereits im Juli beträchtliche Kürzungen vorgenommen werden mußten. Die Fett« ui* Oelzuteilung wurde gegenüber der Julizutei- luig um 50 Gramm gekürzt. Argentinien bleibt neutral. Buenos Aires, 21.Juli. (DNB.) Der argen« an. Es kam zu schweren Kämpfen. Stellenweise ge- „„ laiy es dem Feind, zwischen den vordersten deut- ar :'d)(rt Gefechtsposten einzudringen, doch wurden nach das ift lrb ttertem Ringen Mann gegen Mann alle A n - ' junger, gkifse zerschlagen. Eine bayerische Jnfan- len. Ts ieriedivision vernichtete neun schwere Panzer und wieder »rechte zahlreiche Gefangene ein. löegenfiano in ^nrem xjcihj ’V-'* . ,, M 'Sff I .bauernsmert schlechtes Gedächtnis doch vielleicht , den manchmal an den Geber erinnern? II „Das ist nicht gefagt. Ich vergesse auch die @e- ! fit fjflenftänhe in meinem Besitz." M s || „Sehr merkwürdig. Dann wissen Sie auch wohl se | Mt vielleicht zufällig, ob Sie in her letzten Zett »ilies yL 11-eine goldene Halskette geschenkt bekommen haben. .Geschenkt bekommen ist nicht der richtige ^Aus- i, • f,-, teil Eigentümer. JrfdjeinM Roman von Anna Elisabet Weirauch "eiS l| Rechte durch Carl Duncker Verlag. Berlin W 35. R. Fortsetzung. (Nachdruck verboten^) Ll | „Das wäre nicht sehr günstig für Sie, also Sie ^Urd-'Mn nicht mehr, wo uni mtt roem Sie den I Donnerstag nachmittag verbracht haben. (3# F -'Nein 3dl weih es nicht mehr! ;S$ iS M St"" ä? ft'bi' London 1 lde ßagt| 'tschllste um ihn en wer.! 'erlangte ' Churchill f eit ins nterhauie I Sn Freiburg ist Professor Dr. Oskar Bolza, der fes mehr reter, I ri°s°r Satz ist eine so offenbare Beleidigung, daß als £ Salta vor (Empörung aufglüht. Aber diese Glut wird ftn I nicht sichtbar auf ihrem kühlen hellen Gesicht. Le H Auch nicht immer. Man kann sich keinen Platz I „Nein. Ich weiß es nicht mehr!" | „Schon. Aber Sie kennen doch sicher einen ge- I Wifi en Fernando Bareiro?" | Einen Augenblick stutz« Katta. Was hat Bare'ro mit dem Nachmittag zu tun, den sie mit A.brecht ^Sierinck verbracht hat? , r. . ff ... | „Bareiro? Bareiro?" wiederholt sie. „Vielleicht fmne ich ihn, vielleicht kenne ich ihn auch nicht. ISh kenne so entsetzlich viele Menschen — *?teUe^ ist da auch einer darunter, der Bareiro heißt. Ich kann mich schlecht auf Namen besinnen. Und noch Idichter auf Gesichter." . „Nun, Sie würden sich doch vielleicht auf , em and flbtpnnen können, her Ihnen kostbare Geschenke selbst, fei es durch Verpachtung der Ernte an einen Dritten oder durch eiaene Pflücker ernten oder ernten lassen. Selbstverständlich ist der Waldeigentümer berechtigt, das Sammeln von der Zahlung einer Gebühr und der Ausstellung eines Sammelscheins abhängig zu machen. Die Ausgabe des Scheines kann in begründeten Füller? verweigert werden, z. B. bei Unzuverlässigkeit des Antragstellers oder bei Beschränkung der Sammlerzahl auf ein erträgliches Maß. Die Waldeigentümer und sonstigen Nutzungsberechtigten können das Betreten des Waldes örtlich und zeitlich beschränken, soweit eine solche Beschränkung zur Erhaltung der Ordnung im Walde und der Erhaltung seltener Tiere und geschützter Pflanzen dringend erforderlich ist. Im Interesse der Ausübung der Jagd können Ausschlußgebiete mit Zustimmung des Kreisjägermeisters gebildet werden. Im Staatswald entscheidet hierüber der zuständige Forstmeister oder die höhere Forstbehörde. Es ist wohl eine Selbstverständlichkeit, daß beim Sammeln von Beeren und Pilzen größte Sorgfalt geübt wird, daß z. B. die Blaubeeren nicht gekämmt und Pilze, die man nicht kennt, nicht zertreten werden, damit wir auch im nächsten Jahre wieder unsere Freude und unseren Nutzen an den Früchten des Waldes haben. Gießener Schlachtviehmarkt. Auf dem gestrigen Gießener Schlachtviehmarkt (Schlachtvieh-DerteilU'Ngsmarkt) in der Viehversteigerungshalle Rhein-Main kosteten: Ochsen 37 bis 47 Rpf., Bullen 26,5 bis 53, Kühe 15 bis 47, Färsen 38 bis 48, Kälber 30 bis 57 Rpf. das Pfund Lebendgewicht. Für Schweine wurden je kg Lebendgewicht folgende Preise erzielt: Klosse a (150 kg und mehr) 1,25 RM, bl (135 bis 149,5 kg) 1,25, b2 (120 bis 134,5 kg) 1,25, c (90 bis 119,5 kg) 1,23, d (80 bis 89,5 kg) 1,15, e bis k (unter 80 kg) 1,11, gl (fette Specksauen) 1,25, i (Altschneider) 1,25, g2 (andere Sauen) 1,15, h (Eber) 1,15 RM. Marktverlauf: alles zugeteilt. * ** Beförderung b e i der Wehrmacht. Mit Wirkung ab 1. Juli 1942 zum Oberstleutnant befördert wurde der Major Ernst Hölzel aus Gießen. ** In der kommenden Spielzeit des Theaters der Universitätsstadt Gießen werden, wie einer auswärtigen Pressenotiz zu entnehmen ist, u. a. an klassischen Schauspielen der „Egmont" von Goethe, die „Jungfrau von Orleans" von Schiller und die „Nibelungen"-Trilogie von Hebbel auf dem Spielplan erscheinen. ** Gartenberatung. Montag von 9 bis 12 Uhr in der Kreisgeschäftsstelle der NS.-Frauen- schäft, Frankfurter Straße 1; Freitag von 9 bis 12 Uhr in den Räumen der Marktberatungsstelle, Lindenplatz 11. Aus der engeren Heimat. Schweinemast in Grünberg. + Grünberg, 22.Juli. Auf dem heutigen Schweinemarkt waren 146Ferkel aufgetrieben. Es kosteten bis 6 Wochen alte Ferkel 16 bis 18 RM., 6 bis 8 Wochen alte 20 bis 25 RM., 8 bis 13 Wochen alte 27 bis 34 RM. pro Stück. Das Geschäft verlief langsam, es verblieb geringer Uebevstcmd. Schweinemarkt in Friedberg. * Friedberg, 22. Juli. Der heutige Schweinemarkt war mit 176 Ferkeln beschickt. Für Ferkel bis zu 6 Wochen alt wurden 12 bis 15 RM., 6 bis 8 Wochen alte 15 bis 24 RM., 8 bis 12 Wochen alte 24 bis 30 RM. das Stück bezahlt. Bei sehr lebhaftem Geschäft wurde der Markt geräumt. Für die herzliche Teilnahme bei dem Heimgang unseres lieben Entschlafenen sagen wir allen unseren Dank, insbesondere den Vertretern der Reichsbahn, des Reichsluftschutzbundes, der Altersvereinigung und des Lokomotivführervereins. Anna Hartmann, geb. Ritter Zollinspektor Ludwig Hartmann und Familie. Gießen und Mainz. 2251 D Für die vielen Beweise aufrichtiger Teilnahme bei dem Hinscheiden unseres lieben Verstorbenen sagen wir allen, besonders Herrn Pfarrer Schmidt für die trostreichen Worte, unseren herzlichsten Dank. Theo Borne und Frau Lissi, geb. Henkel Wilhelm Haas und Frau Emma, geb. Henkel Anna Henkel und Enkelkinder Gießen, den 22. Juli 1942. 03512 Gemeinsame Bekanntmachung der Landräte der Landkreise Alsfeld, Büdingen, Friedberg, Gießen und Lauterback sowie des Oberbürgermeisters der Stadt Gießen. Betr.: Futtermittelscheine für Pferde. Mit sofortiger Wirkung wird der Abschnitt 1 derneuen Futtermittelscheine aufgerufen. Die Inhaber der Scheine können gegen Abtrennung des genannten Abschnitts die Futtermittel bei den Verteilern abholen. Zur Ausgabe' gelangen für 1. leichtarbeitende Pferde =150 kg Pferdemischfutter 2. normalarbeitende „ =200,, „ und 3.schwerarbeitende „ =250 „ „ Die Verteiler haben die Abschnitte zwecks späteren Umtausch in Bezugscheine aufzubewahren. Gießen, den 21. Juli 1942. . Für die Landräte der Landkreise Alsfeld, Büdingen, Friedberg, Gießen und Lauterbach sowie den Oberbürgermeister der Stadt Gießen. Der Landrat des Landkreises Gießen. D r. L o tz. 2252D Familie m.verh. Tochter sucht 4-6'3immer- Mnung mit Zubehör sofort oder später. Schr. Ang. unt. 03499 a. d. G.A. Gut möbliertes Zimmer evtl, auch zwei, zum l.Okt. 1942 zu miet, gesucht. Kliniksnähe erwünscht. Schr. Ang. unt. 03500 an d. Gieß. Ans. [Stellengesuche] Gut möbliertes Zimmer wenn möglich in Nähe d. Kliniken zu Imiet. gesucht. Schr.Angeb.unt. 03501 a.d. G.A. Aelterer SWmMer (Meister) sucht Stellung. Schrift!. Angeb. unter 03488 an den Gieß. Anz. Zuverlässige Frau sucht Beschäftigung irgend welch. Art für halbe Tage. Schr. Ang. unt. 03515 a.d. G.A. Suche f. abends Bfirotöume zu Men. Schr. Ang. unt. 03504a.d. G.A. KleineAnz eigen im Gießener Anzeiger werden von Lausenden beachtet und getejen. Die Gchühen-Vereinsmeisterschast 1042 des Sch.-Ver. Postsport des Sch.-Gef. der Lln Wir haben uns verlobt Wir haben uns verlobt 0349a Ihre Frankfurt am Main. 2255V Bernd Paul Wilhelm LICHTSPIEL-THEATER Tägl. 8,5.15,8, So. 2.30,5,8 Uhr Alpine Chemische A.-G,, Berlin NW R an d. Gieß. Anz. M43V ZIGARREN Zigaretten RAUCHTABAKE Jeder Mensch kann einmal von Fußflechte befallen werden. Fußjucken, feuchte Stellen zwischen den Zehen, rote Flecke oder kleine Hautrisse sind die Merkmale, an denen man Fußflechte erkennt. Wärme und Schweißbildung begünstigen Entwicklung und Ausbreitung des Pilzes, der die Fußflechte verursacht. Om, das erprobte Desinfektionsmittel für Füße, schafft Abhilfe. Ovis dringt in die Oberhaut und tötet die Pilzbildung ab, die Fußflechte verschwindet. Beim ersten Anzeichen, das auf Fußflechte schließen läßt, betupfen Sie die Durch Qualität und Güte weltbekannt Rechnungen bei Brühl, Gießen Anni Schaub Wolfgang Wagner Matrosen-Obergefreiter Nam Nach ledern Gebrauch die Dose sorgfältig schließen und vor allem kühl aufbewahrenl Das schützt vor Vergeudung!^ Anfänglich nicht zu lange sonnenbaden, Bewegung machen durch Spiel und Sportl Ellen Lehrmund Richard Gräf cand. med. Kommetiöger gesucht: Schr. Ang. unt. 03503 a.d. G.A. Höflichkeit Ist keine Mangelware Gießen mit 525 Ringen. 4. Mannschaft: Die 2. Mannschaft L MV. 2’Juli, brfannf: Der | Raum v ,|lhe und ! Itn Brü Stabt c ter Un Hüllen. Rahmen heen grafen Mrben fcute ei 3m gr lat gern Boron tiroeren |et abgk »illle »eiteret Sübti i knicken W 2fr lammen. Mg 31 3m hl den auf kmpfflie Nachhilfeunterricht gesucht für Schüler der 5. Klasse. Schriftl. Angeb. unter 2257V an den Gieß. Anz. Jnwaldreicher Gegend kleines Mans mit (Sorten zu kaufen evtl, zu mieten gesucht. Angebote unter FM. 619 an Ala, »12 AM Vermählung geben bekannt Heinz Hofmann cand. med. Karola Hofmann geb. Zimmer . 23. Juli 1942 Gießen, Steinstraße 58 ______________________03514/ Verduukelsngszeit: 22. Juli von 22.-30 bis 4.57 Uhr. Fußflechte in wenigen Tagen verschwunden! 2253 D sondern nach wie vor der gern dargebotene Zugabeartikel in allen unseren Läden. Gmnschallswerk- Hessen- Nassau lieber 600 Verkaufsstellen. 6 Großbäckereien Verkauf an jedermann. -3% Rabatt. 20000 RM. auf 1. Hypothek bei gutem Objett auszuleihen. Schriftliche Anfragen unter 2254V an den Gießener Anzeiger erbeten. .Gießen. 7. Mannschaft: Die 1. Mannschaft Leihgestern mit 444 Ringen (die Jungschützen Otto Brück 127, Helmut Volk 121, Willi Schmitt 98, Otto Velten 98). 8. Mannschaft: Die 4. Mannschaft des Postsport Gießen mit 411 Ringen. 9. Mannschaft: Die 2. Mannschaft der Sch.-Ges. 1926 Gießen mit 407 Ringen. 10. Mannschaft: Die 1. Mannschaft Steinbach mit 398 Ringen (die Iungschützen Otto Balzer 108, Hch. Keßler 107, Helmut Haas 97, Hch. Nicolaus 86). 11. Mannschaft: Die 1. Mannschaft 1913 Lich mit 389 Ringen (die Iungschützen Eugen Kirsling 108, Helmut Forschler 104, Erwin Schön 90, Heinz Schmidt 87). 12. Mannschaft: Die 5. Mannschaft des Postsport Gießen mit 361 Ringen. Besonders hervorzuheben sind und lobend anerkannt wurden die Leistungen des erst 15jährigen Iungschützen Joachim Hölzel vom Schützenverein Gießen, der 162 Ringe, und des erst 14sährigen Wolfgang Schäfer von der Postsportgemeinschaft Gießen» der 151 Ringe schoß. Bannvergleichskampf im Ringen und Gewichtheben. Der am Samstag in der Langemarckschule in Gießen unter Leitung des Bannfachwartes R a b 0 w durchgeführte Bannvergleichskampf dec HI. im Ringen und Gewichtheben war für die HJ.-Heber ein großer Erfolg, die HJ.-Ringer gaben sich große Mühe und verloren ganz knapp. Das Gewichtheben stand unter Leitung von Bann- fachwart Rabow und wurde in flotter Folge ab= gewickelt. Die Heber des Bannes 116 konnten 2040 Pfd., die Heber des Bannes 98 nur 1280 Psd. zur Hochstrecke bringen. Die Ergebnisse im Gewichtheben: Bann Hanau 98: Bis 90 Psd., Kräcker, 185 DamenhaDdseliDh hellgrau Trikot mit aufgestevpt. dunkler. Nähten, linke Hand, im Klinikviert. verloren. Bitte abg. Liebigstr. 80 11. Unsere Dagmar hat ein Brüderchen bekommen In dankbarer Freude Maria Liebau, geb. Weller Willy Liebau techn. Reichsbahn-Ob.-Insp. (z. Z. Sonderführer (K) i. O.) Frankfurt a. M., 17. Juli 1942 z. Z. Gießen, Ev. Schwesternhaus _________03498/ giniing1 W gurbe di Ebenste ßfapiei bur hutschen tli $01 rssde 1 Mässen MM« Heber 41 sirnichtei jtompp ßrmim immer n gölonnet in Men |t$er. de Mnsai troffen. ! anb ihre Auch । hn ui slusses di vasse ui Gießen mit 487 Ringen. 5. Mannschaft: Die 1. Mannschaft 1926 Gießen mit 476 Ringen (die Jungschützen Willibald Freilinger 125, Peter Dunkel 120, Werner Kolb 118, Werner Klinke! 113). 6. Mannschaft: Die 3. Mannschaft des Postsport der so tom 21, $m £q kämpfe M. A, ^ientlid Met; u)0fi wc y jn fti {tot 311 ganz ?5 ist e Plaru Rost &s* Siebtt Sw. $8 MB Gießen z. Z. Kriegsmarine Schottstrabe 33 p. im Juli 1942 Pst)., bis 10Ö Psd., Rühlberg, 245 Pfd.; bis 110 Pfd., Bloß,, 300 Pfd.: bis 120 Pfd., Hüninger, 185 Pfd.; bis 130 Pfd., Rosenberger, 275 Pfd.; bis 140 Pfd., Neuling, — Pfd.; über 140 Pfd., Thoma, 90 Pfd. Bann Gießen 116: Bis 90' Pfd., Rabenau, Marine 1/116, 195 Pfd.; bis 100 Pfd., Althaus, Mot. 1/116, 225 Pfd.; bis 110 Pfd., Otto, Mot. 1/116, 240 Pfd.; bis 120 Pfd., Kensler, Marine 1/116, 275 Pfd.; bis 130 Pfd., Kley, Flg. 1/116, 335 Pfd.; bis 140 Pfd., Fischer (O.), Mot. 1/116, 330 Pfd.; über 140 Pfd., Fischer (P.), Marme 1/1-16, 440 Psd. K Bei den Hebern sind die Leistungen der Igdg. Bloß, 98, Kley und Fischer (Paul), beide 116, be- sonders hervorzuheben. Im Ringen sind die Gießener mit ihrer Kampf-« erfahrung noch etwas im Rückstand, wodurch die Hanauer ihren knappen, aber verdienten Sieg sicherstellen konnten. Die Hanauer Mannschaft konnte nach ausgeglichenem Kampf einen 4:3-Sieg für sich buchen. Für Gießen waren der Igdg. Heinz Althaus, Mot. 1/116, der Igdg. Paul Hatz, Gef. 1/116, und der Rots. Otto Fischer, Mot. 1/116, erfolgreich. Zum Abschluß konnten noch 4 Einlage-Kämpfe gestartet werden, bei denen der Rotf. Otto Fischer über den O.-Schcttf. Paul Fischer, Lauer 98 über Hüninger 98, Rabow 116 über Althaus 116 und nochmals Rabow 116 über Lauer 98 überlegen sie- gen konnten. Die Kämpfe wurden sehr korrekt von Bannfachwart Herrmann, Hanau, geleitet RW. Kurze Sportnotizen. Mit 6,0 4 Meter im Fr au en-Weit, s p r u n g wartete in einem von Göttingen mit 107 Punkten gegen Münster (96 P.), Marburg (94,5 P.) und Jena (93,5 P.) gewonnenen Leichtathletik-Ber- I gleichskampf die deutsche Welttekordinhaberm im ' Weitsprung, Christel Schulz (Münster) auf. Sis verfehlte mit ihrem Weitsprung von 6,04 Meter ihren eigen Welttekord nur um acht Zentimeter. Auch im Hochsprung siegte Fhl. Schulz mit der international erstklassigen Leistung von 1,55 Meters M i t einem Speerwurf von 71,24Me- ter setzte sich Weltrekordmann Pbjö Nikkanen bei einem Sportfest in Helsinki wieder an die .Spitze den Jahresbestenliste der Welt. Auf her, gleichen Vw-. anstaltung lief Marttt Salooaara die 1500 Meter in 3:57,2. Der Schwede Gunder Häqg stellte inj Stockholm mit einer Zeit von 3:45,8 Minuten einen neuen Welttekord im Laufen über 1500 Meter auf. (£r verbesserte damit seine eigene alte Bestleistung I von 3:47,6 Minuten, aufgestellt im August 1941 tn Stockholm, um fast zwei Sekunden. Briefkasten der Redaktion. (Rechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der Schriftleitung.) Frau 7N. V., Gießen. Sie können sich mit Erfolg an das Mieteinigungsamt bzw. die Mietinftand- fetzungsstelle wenden. Die erforderlichen Anträge können Sie beim Amtsgericht Gießen, Zimmer 116, anbringen. Frau M. £., Gießen. Da das Pachtverhältnis be> züglich Ihres Gartenanteils nach Ihrer Darstellung nicht aufgehoben worden ist und Sie die Benutzung nur widerruflich überlassen haben, können Sie jederzeit einen Widerruf aussprechen und die Bewirtschaftung des Landes selbst wieder übernehmen. Wenn eine gütliche Einigung nicht möglich ist, müssen Sie am Amtsgericht Gießen klagen. | Mi jhi Jen! Gloria-Palast, Seltersweg t Ehestreik Lichtspielhang, Bahnhofstraße: Wintern achtsträum [ 2079C Hauptschriflletter: Tr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter bei Hauptlchciftleiters: Ernst Blumschein. VerantworUich für Politik und Bilder: Dr. Fr. W. Lange; für das Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für Stadt Gießen, Provinz, Wirtichast und Sport: Ernst Blumschetn. Druck und Verlag: Brühlfche Univerfitätsdruckeret R. Lange K. G. Verlagsletter: Dr.-Jng. Erich Hamann; Anzeigenleiter: Hans Beck. , Anzeigenpreisliste Nr. 6. Trotz des Krieges wurde auch in diesem Jahre das Schießen um die Vereinsmeisterschaft im Unterkreis Gießen des Deutschen Schützenverbandes durch- aeführt. Die gute Beteiligung und die schönen Resultate wurden vom Gau Hessen lobend anerkannt. Besonders fanden auch die Pistolen- und Iungschützen lobende Anerkennung. Am Klein-Kaliber- Schießen beteiligten sich 95 Schützen, von denen 87 die Bedingungen erfüllten. Die 34 Altersschützen erfüllten alle. In Wehrmanngewehr auf 175 Meter beteiligten sich 28 Schützen und 14 Altersschützen, die alle die Bedingungen erfüllten. In gebrauchsmäßiger Pistole beteiligten sich 10 und in Scheibenpistole 13 Schützen, die ebenfalls alle die Bedingungen erfüllten. Die Resultate: Kleinkali.b er 50 m 12 er - R i n g s ch e i b e militärischer Anschlag, 15 Schuß in den drei Anschlagsarten, a) Schützen: wurden Vereinsmeister: Karl Magel, Reichsbahn Gießen, mit 160 Ringen; Heinz Rau, Sch.-Ges. 1926 Gießen, 158; Heinrich Ldw. Haas, Steinbach, 158; Karl Mvotz, Sch.-Ver. Gießen, 148; Willi Flach, Postsport Gießen, 144; Karl Jakob, WKG. Poppe & Eo., Gießen, 143; Heinrich Förster, Allendorf a. d. Lda., 143; Heinrich Schüttler, Großen-Linden, 143; Wilhelm .Schmitt, Leihgestern, 143; Heinrich Mohr, Roland. Klein-Linden, 137; Hermann Uhrhan, 1913 Lich, 124; Friedrich Zimmer, Villingen, 119; b) die Altersschützen: Georg Schilling, Sch.°V. Gießen, 158; Fritz Spei er, Roland, Klein-Linden, 146; Rich. Glagow, Sch.-Ges. 1926 Gießen, 136; Heinrich Steller II., Steinbach, 135; Heinrich Kern, Postsport Gießen, 129 Ringe. Wehrmanngewehr 175 m 2 0 er - Ring - scheibe, 15 Schuß in den drei Anschlagsarten, a) Schützen: Heinrich Appel, Sch.-Ver. Gießen, mit 241 Ringen; Dr. Hans Wilhelmi, Sch.-Ges. 1926 Gießen, 218; Hermann Paul, Postsport Gießen, 200; b) die Altersschützen: Willi Georg, Sch.-Der. Gießen, 223; Otto Scheller, Postsport Gießen, 195; Ed. Gondner, Sch.-Ges. 1926 Gießen 185. Scheibenpistole. 50 m 2 0- er - Ringscheibe, 30 Schuß stehend freihändig: Georg Schilling, Sch.-Der. Gießen, mit 437 Ringen; Otto Scheller, Postsport Gießen, 427; Ludwig Schneider, Sch.-Ges. 1926 Gießen, 420. Gebrauchsmäßige Pistole 25 m 10 er° Figuren-Mannscheibe, 30 Schuß in den drei Hebungen: Otto Scheller, Postsport Gießen, mit 276 Ringen: Ludwig Schneider, Sch.-Ges. 1926 Gießen, 273; Karl Mootz, Sch.-Verein Gießen, 264. Mit dem Schießen um die Vereinsmeisterschaft war ein Jugend-Vergleichs schießen mit Klein-Kaliber, militärischer Anschlag, 15 Schuß in den drei Anschlagsarten, 12er-Ringscheibe, 50 m, verbunden. Hieran beteiligten sich 81 Jungschützen, von denen 66 die Bedingungen erfüllten und zu dem Canbfrdf Gießer,. * Treis a. d. Lda., 21. Juli. Der 72jährige Landwirt Johann Wilhelm Kehr von hier, Hauptstraße 47, fiel beim Futterholen vom Wagen. An den Folgen dieses Sturzes starb er am vergangenen Samstag. Heute wurde er zur letzten Ruhe bestattet. Im ersten Weltkriege war er einer der ältesten Frontkämpfer aus unserer Gemeinde. Die hiesige Kriegerkameradschaft gab ihrem treuen Kameraden das letzte Geleit. ZalscheAngaben bei derHausschlachtung LpD. Darmstadt, 21. Juli. Eine bisher unbestrafte Frau aus dem Odenwald kaufte Ende Januar ein Schlachtschwein und stellte bereits drei Gießen Mqjnz Lfebigstrafee 39 Gießen im Juli 1942 __________________________03473/ Zwei Häagelampsn mit Zug zu 15 und 10 Mk. zu verkaufen 03505 Wilhelmstr.53l j Kaufgesuche"| Gebr. Schreibmaschine z. kaufen gesucht. Schriftl. Angeb. unter 03497 an den Gieß. Anz. Suche zwei gut erhaltene Anzüge Größe 52 Normalfigur. Schr. Ang. unter 03516 and. G.A. Tage spater 6et der Bürgermeisterei Antrag auf Genehmigung einer Hausschlachtung. Sie behaupte wahrheitswidrig, das Schwein länger als drei Monate im eigenen Betrieb gehalten und gemästet zu haben und erhielt infolge dieser Täuschung die Genehmigung zur Hausschlachtung als Selbstversorger, auf die sie keinen Anspruch hatte. Da sie sich unter gröblichem Mißbrauch der Bewirtschaftungsvorschriften die Bezugsberechtigung erschlichen hatte, wurde sie von dem Amtsgericht in Darmstadt auf Grund der Verbrauchsregelungssttafverordnung zu vier Monaten Gefängnis verurteilt. Kerl H:n M iriiteilt ■fliiro! triff anl Schießen für das Unterkreis-Jugend-Dergleichs- schießen zugelassen sind. Die Resultate: 1. Mannschaft: Postsport Gießen mit 568 Ringen (die Jungschützen Wolfgang Schäfer 151, Heinz Schäfer 144, Walter Loth 143, Helmut Hofmann 130). 2. Mannschaft: Schützenverein Gießen mit 567 Ringen (die Jungschützen Joachim Hölzel 162, Jost Fuhr 140, Hans Menges 133, Karl Hch. Koch 132). 3. Mannschaft: Die 2. Mannschaft des Sch.-Ver. Wir danken herzlich für die Glückwünsche zu unserer Verlobung Herta Will Erich Schmidt z. Z. im Felde Wißmar Launsbach Juli 1942 ___________________ 03517/ Anfr^rmtt0M8> verdächtigen SteUen mit Ovis. [Stellenangebote] Tüchtige ehrliche Hausangestellte die kochen kann, sofort od. später gesucht 03513 Modehaus Becker Marktplatz 6 Mädchen sauber und ehrlich, wegen Verheiratung mein, jetzigen, für 1.8. oder später für Haushlt.gesucht. LohnnachUeber- einkUNft. 2258D Josef Fieber An der Kaserne 7 Putzfrau für 2-3 Stunden täglich in Zwei- Personen-Haus- halt gesucht. Behrendt, Friedensftr. 16. | Verkäufe | Etz-Service (Fabr. Hutschenreuter) für 12 Personen Mt.230.-abzug. Schriftl. Anfrag, unter 03511 an den Gieß. Anz. 1 Laute mit Schonbezug 1 Mandoline zusamm.Mk.90.- abzugeben. Schr. Anfr. unt. 03510 a.d.G.A. MWWlllk 9x12 mit Kassetten zusammen Mk.80.- abzugeben. Schristl. Anfrag, unter 03509 an den Gieß. Anz. 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