Montag. 21. Dezember 1942 Amradme von iltueigea für die UHttqaSnummei vi- 8'/, Ubr deSBornüttaäs A«-eiae«-Breiie für die MUltmeter-Zeiie von 22 Millimeter Breit«: 7 Hof. für i>amilieriMi- zeigen und vrivare GelegenbeitSanzeigen 14 Hof. ♦. Werbeanzeigen und gefchSftltebe GelegenbeitSanzetge» Platz»orichrrft (vorberige Bererndarung) 25®/» mebe Monalltkt).....RM.1LV Austellgebüör. .. „ -Ly auch bei Nichterfchetnen von einzelnen Nummern infolge böberer Gewalt (92. Jahrgang Nr. 300 Ä Erickemt laguch, nutzer Bf W 1,10 *= Mtzener Anzeiger ^H$sÄff5m General-Anzeiger für Gberhessen und Luftkrieb im Mittelmeer haben ihre Inten- Umbildung des saschiUchen parteidirektormms des Konfliktes zu batten.* Die iberische Block DRV. Aus dem Führerhauplquarlier, 20. Dez. Der Führer empfing am 18. Dezember im Führerhauptquartier den königlich ilalienifchen Außenminister Graf Liano, der sich mit dem Chef des italienischen Generalstabes, Marschall L a - vollere», zu einem kurzen Aufenthalt in Deutschland befindet. Der Führer hatte mit Graf Liana und Marschall Lavallera am 18. und 19. Dezember Unterredungen über alle Fragen der gemeinsamen kriegfühung Deutschlands und Italiens. An den politischen und militärischen Besprechungen beim Führer nahmen der Reichsmarschall Hermann Göring, der Reichsauhenmlnister van Ribbentrop und der Chef des Oberkammandos der Wehrmacht, Generalfeldmarchall Keitel, teil. Die Zusammenkunft im Führerhauptquartier stand im Zeichen des entchlassenen Willens der Achsenmächte, alle Kräfte zur Erringung des Endsiegs einzusehen, lleber alle besprochenen Fragen wurde die volle llebereinstimmung der Auffassungen festgestellt. Die unerschütterliche Freundschaft und Waffenbrüderschaft des Führers und des Duce und ihrer beiden Ein Block der iberischen Nationen Der Lissaboner Staatsbesuch des spanischen Außenministers. Gras Liano im Hauptquartier des Führers 3m Zeichen des entschlossenen Willens zur Erringung des Sieges. Die materiell« und moralische Einsatzsteigerung greisen vielfach ineinander und lassen sich zusam- menfaffen in den drei großen Gesichtspunkten der Mobilisierung der Arbeit, des inneren Verbrauchs und des Luftschutzes. Ebenso wie die Mobilisierung der landwirtschaftlichen Betriebe in diesem Sommer durch ihre Rückwirkung auf die Versorgungslage zu einem wichtigen moralischen Faktor neben dem rein materiellen geworden ist, ist es der auf die letzten großen Bombenangriffe hin eingeleitete Ausbau Lissabon, 20.Dez. (Europapreß.) Die erste Besprechung des zu einem Staatsbesuch in Lissabon eingetroffenen spanischen Außenministers Graf I o r d a n a mit dem portugiesischen Ministerpräsi- den S a l a z a r hat am Samstagoormrttag stattge- gefunden. Kurz nach 10 Uhr verließ Graf Iordana seinen Wohnpalast in Iunqueira. In schnellem Tempo fuhr eine kleine Autokolonne durch den trüben Morgen mm Palast» Sao Bento, in dessen Garten sich "die Residenz des portugiesischen Mini- fterpräfidenten befindet. Der spanische Botschafter in London, Herzog von Alba, der sich urlaubshalber über Lissabon nach Madrid begab, hatte ebenfalls eine kurze Besprechung mit Iordana. Dann begab sich Außenminister Iordana zur Festung Cascais, wo ihn der portugiesische Staatschef, General Carmona, erwartete. Am Sams- taaabend fand ein aroßes Staatsbankett statt. Bei einem festlichen Empfang in dem Königs- schloß von Sintra kam in Reden von Außenminister Iordana und Ministerpräsident Salazar zum erstenmal zum Ausdruck, daß Spanien und Portugal sich entschlosien haben, einen iberischen Block zu bilden, der, wie aus der Rede von Außenminister Iordana hervorgeht, die gemeinsamen Interessen der beiden iberischen Nationen in einheitlicher Weise vertreten und verteidigen soll. Damit fei, wie Iordana betonte, ein neues Gebilde innerhalb der internationalen Polittk geschaffen worden, dessen oberstes Ziel es sei, den Frieden zu erhal- t c n und die kulturellen Werte einer langen Geschichte zu bewahren. Iordana erklärte weiter: , Der »iberische Block< verfolgt ein entschiedenes und durch unsere beiden Völker deutlich festgelegtes Ziel: Es ist ihr ausdrücklicher Wille, sich außerhalb Völker gaben den Besprechungen mif Graf Llano und Warschau Lavallero wie immer den Lharakler besonderer Herzlichkeit. Zu dem Besuch im Führerhauplquartier waren Graf Liano und Marschall Lavallero von dem königlich italienischen Botschafter in Berlin, Dino Alfierie, dem deutschen Botschaster in Rom, von Mackensen, sowie politischen Mitarbeitern Graf Lianos und Offizieren des italienischen Heeres, der Luftwaffe und der Marine begleitet. Der Führer empfing Laval. Unterredung in Gegenwart Lianos, Görings und Ribbentrops. DRB. Aus dem Führerhauptquartler. 20. Dez. Der Führer empfing am 19. Dez nnber in feinem Hauptquartier in Gegenwart des italienischen Außenministers Graf Liano. des Reichsmarschalls Göring und des Reichsaußenminisiers von Ribbentrop den französischen Regierungsches Pierre Laval zu einer längeren Unterredung über die aktuellen Probleme Frankreichs. Italiens Lahr -es großen Einsatzes Von unserem B. S.-Berichterstatter. werde keinen fremden Interessen dienen, Spanien und Portugal wurden gemeinsam für diejenigen Ideale kämpfen, für die sick die Kämpfer im spanischen Freiheitskampfe einsetzten. Die antikommu- nislische Haltung der beiden Länder sei damals wie heute die gleiche, und innerhalb des iberischen Blockes werde die Jugend der beiden Länder Gelegenheit finden, für ihre Ideale zu kämpfen. „Mit der gleichen Energie wie damals", so schloß Iordana, „sind wir jetzt bereit, unsere augenblickliche internationale Lage zu erhalten. Wir sind der Meinung, auf diese Weise heute der gleichen Sache friedlich zu bienen, die wir damals mit der Waffe in der Hand verteidigten." Ministerpräsident Salazar erwiderte: Die Iberische Halbinsel habe es ttotz der Ausbreitung des Krieges fertiggebracht, ihre völlige Uebereinstim- mung und eine relative Ruhe zu erhalten, ohne dabei irgendeine Verpflichtung schuldhaft zu verletzen. Trotzdem müsse man damit rechnen, daß eines Tages der Sturm, die Entbehrungen und die Leiden auch die Halbinsel erreichen könnten. Die beiden iberischen Nationen seien eine wertvolle politische Kraft im Dienste der anderen Nationen. Roosevelts Griff nachFndien. Bangkok, 19. Dez. (Europapreß.) Die Nachricht, daß in Neu Delhi direkte Verhandlungen zwischen den USA. und den britisch-indischen Behörden über eine Ausdehnung des Leih- und Pachtgesetzes auf Indien ftattfinben, wurde von dem Sprecher der indischen Unabhän-gig- teusliga in Bangkok als einen Teil des »schmutzigen Rom, 19. Dez. (DNB.) Der Duce hat auf Vorschlag des Parteisekretärs Minister Didussoni eine Neubildung des Direktoriums der Faschistischen Partei vorgenommen. Unter den vier Dizesekretären des neuen Direktorums befindet sich der frühere Journalist Ravasio, der bereits dem vorjähri-' gen Parteidirektorium angehörte. In Vertretung ihres Ressorts gehören dem Parteidirektorium der Erziehungsminister B o 11 a i, der Dolksbildungs- Minister P a v o l i n i, der Korporattonsminister R i c c i, der Staatssekretär des Innenministeriums, Buffarini-Guidi, und der Generalstabschef der faschistischen Miliz, G a l b i a t i, an. Unter den übrigen Mitgliedern befinden sich die Hoheitsträger der 'luftgefährdeten Provinzen Genua, Mailand, Turin, Palermo, Ferrara, Vexona und Livorno; weiter der Vizekommandant der faschistischen Iu- qendverbände (Gil), General B o n a m i c i und der Vizesekretär der faschistischen Studentenverbände (Guf), d ' E st e. Das faschistische Parteidirektorium fetzt sich aus- schließlich aus Männern zusammen, die an dem Kampf um den Durchbruch der faschistischen Revolution teilnahrnen und sich in den zwei Jahrzehnten der faschistischen Herrschaft in Führungsaufgaben bewährt haben. Die Umbildung gibt dem Parteidirektorium die Möglichkeit, in der gegenwärtigen Kriegslage den vollen Einsatz der Partei auf allen Füh- rungsgebieten des nationalen Lebens zur Durchführung zu bringen. Die Einbeziehung der faschistischen Hohheitsträger der luftgefährdeten Gebiete zeigt, welche Bedeutung die Partei der organisatorischen Regelung aller Fragen beimißt, die durch die Bombardierungen, besonders in den hoch industrialisierten norditalienischen Städten, aufgeworfen werden. Das neue Parteidirektorium, so betont die Preise, soll nach den Richtlinien des Duce den revolutionären und totalitären Einsatz der Faschisttschen Partei zur Erringung des Sieges mit allen Kräften weiterführen. Verurteilung von Landesverrätern in Italien. Rom, 19. Dez. (Europapreß.) Das Sondergericht für die Verteidigung des Staates hat Spione verurteilt, die dem Feinde Mitteilungen zukommen ließen. Es wurden z u m T o d e verurteilt: Giuseppe Giacemassi, italienischer Staatsbürger, geboren in Worms, und Ettore Vacce, geboren in Sassari; z u 3 0 Jahren Zuchthaus: Giuseppe Vacce, Bruder des Vorgenannten, und Domenico Lorbotto, geboren in Marseille, italienischer Staatsangehöriger; zu fünf Jahren Zuchthaus: Demitrio Weliachew, geboren in Petersburg, naturalisierter Franzose. Die Todesurteile wurden am Samstagmorgen in der Nähe von Rom vollstrexkt. des Luftschutzes. Die Räumung der gefährdeten Städte durch die entbehrlichen Teile der Bevölkerung und die Ernährung der den Heimatschutz stel- lenden Verbände des Heeres und der Miliz, der kämpfenden - Truppe, die Ausdehnung der Mobili- sierung auf sämtliche Induftriebetriebe, die die ersten Dezembertage brachten, waren nur die Folgerung aus den bisherigen Maßnahmen. Wenn das Jahr 1942 die endgültige Zusammenfassung der Bestimmungen über die Arbeitspflicht in einem einheitlichen Gesetz noch nicht gebracht hat, so find die praktischen Voraussetzungen dafür doch restlos geschaffen, und es handelt sich nur noch um eine formelle Kodifizierung. Das Jahr 1943 sieht das faschistische Italien voll gerüstet für die große Probe. Es ist trotz der wachsenden Härte des Krieges absolut sicher, daß alle feine Opfer und Entbehrungen an der Seite des nationalsozialistischen Waffengesährten durch den Endsieg gekrönt werben. Wir beginnen heule mil dem Abdruck einer 5olge von Aufsätzen, die im Rundblick unserer Ausländskorrespondenten ein Bild des weltpolitischen Status an der Jahreswende geben. Die Auf- sahreihe eröffnet ein Bericht unseres römi- schen 8. ^-Korrespondenten über den Einsatz unseres faschistischen Bundesgenossen im vierten Kriegsjahr. Rom, Ende Dezember 1942. Das gewaltige weltanschauliche Ringen zur Der- 'irklichung des neuen Europas stand auch für Jta- en im Jahre 1942 noch mehr als je zuvor im eichen des antibolschewistischen und antiplutokra- schen Kreuzzuges. Schon wenige Monate nach dem intritt der USA. in den Krieg hatte man es in taüen offen ausgesprochen, das Ziel der anglo- nerikanischen Mäckte sei, mit Hilfe der Bolsche- isten, die die Achsenmächte binden sollten und men ganz Europa als Köder vorqeworfen wurde, re Positionen in der übrigen Welt auf Kosten iderer europäischer Staaten und ihrer Kolonien iszubauen. Schon damals sah man in Rom in den ndamerikanischen und in den englischen Gelüsten if französische Stützpunkte wie Madagaskar und Martinique sehr viel weiters eh ende Pläne auf das anzösische Kolonialreicb und auf den afrikanischen rdteil überhaupt. Diese Pläne mußten nach den lvaltigen japanischen Siegen von Washington und zndon zwangsläufig um so intensiver betrieben erben, je notwendiger ein Ausgleich für die im ajifiträum verlorengegangenen anglo-amerikani- ien Rohstoffaebiete gesucht werden mußte. Der ^erikanische Ueberfall auf Französisch-Nordafrika achte die eindeutige Bestätigung dafür. Die in :anzösisch-Afrika sofort in die Erscheinung ge- »tenen sehr realistischen Interessengegensätze xroi-- ten Washington und London entsprechen ebenfalls r von Rom erwarteten Entwicklung, da der krasse nperialismus der USA. vor keinem Kontinent ilt zu machen gedenkt, ja nicht einmal zwischen :eund und Feind, zwischen England und den :eierpaktmächten. Italien als Mittelmeer-Grohmacbt chte naturgemäß gerade für diese neuen Aspekte s interkontinentalen Krieges der anglo-amerika- chen Plutokraten und des hinter ihnen stehenden eltjudentums besonders empfindlich fein. Vor t Jahren war es mit der Losung des Duce in i Krieg gezogen, die Fesseln zu sprengen, unter ien es von der anglo-französischen Vorherrschaft Mittelmeer geknebelt worden mar und die ihm i Gibraltar und Suez den freien Aus gang zu den etimeeren unmöglich machten. Man hat damals .im bedacht, daß mit dieser Zielsetzung zugleich chdas Interesse Italiens ander ara« schen Welt in Nordafrika und in Nahost um- rieben worden war. Bei dieser Einstellung Jta- is war es selbstverständlich, daß Rom auch die Esten Machenschaften der USA. mit ihrer roirt« östlichen, finanziellen und schließlich militärischen rchdringung der arabischen Welt und der gleich- tigen Zurückdrängung des britischen und des lnzösischen Einflusses im Irak, in Syrien, im Linon und selbst in Palästina genau beobachtet und t allen Mitteln dagegen arbeitet. Neben dem arabischen Aspekt waren es freilich erster Linie die Beziehungen zu Frank- ich, die Italien in dieser neuen Phase des inter- itinentalen Krieges der Anglo-Amerikaner — oder htiger der Washingtoner Imperialisten — inter- ieren mußte. Bei allem grundsätzlichen Mißtrauen gen Vichy war auch der italienische Achsenpartner i dieser Gelegenheit noch einmal gewillt, mit der öglichkeit einer politischen Verständigung und der richtigen Zusammenarbeit mit Frankreich beim ufbau des neuen Europas zu rechnen. Der Verrat res Darlan, eines Nogues und anderer bisheriger rpräfentanten des Vichy-Regimes, die sich lange hug hinter der Persönlichkeit des greifen Ma^ |iüs Petain zu verstecken verstanden, hat nach ^ienifcher Ansicht diese Chancen Frankreichs liqui- Itrt i$ür die Mitarbeit im neuen Europa, das die tfenmätfrte Schritt für Schritt aufjulMuen begon. h haben und das wirtschafllich wie politisch völlig »rbhängig von anglo-amerikanischen Einslusien n wirb, sind, wie man in Rom gerade letzt er- rt, zwei Voraussetzungen unerläßlich: ja^arsster impf gegen den Bolschewismus in jeber^orm, b bewußte Absage an den demoliberalen Staats- 8riff und seine vom Judentum und Freimaurerei immten Erscheinungsformen. In diesem Gestte u das italienische Volk alle seine nationalen tifte im Jahre 1942 in immer steigendem Aus- >-ße eingesetzt. Vielleicht kennzeichnender als jeöe n^ere Einzelheit ist die Tatsache daß «us dem aüenischen Expeditionskorps tn Rußland (CIbK) fischen die italienische Armee in Rußand gewor- tti ist (ARMIR). Verfolgt man bic innere-ßtme * Achsenfront von Frankreich aus, .oftfi$ von oüon über Tunis und Libyen, wobei Lustraum N See immer mitzurechnen sind, nach Dalmat en « Griechenland und über das griechische Insel Khr durch das Schwarze Meer hindurch, wo tta- »W Schnell- und U-Boote hervorragend an Den Men beteiligt sind, über den Abschnitt der RMIR der Ostfront bis zum Ladogasee, wo eben ll- die Schnellboote als Vertretung deritaliem tn Kriegsmarine tätig find, so slehtwan.wle Hnen zur Gestellung m-7f°rd-rn, den, Eindruck, in diesem Jahre mit der Erfussung °°n Italiens 'nlchenrsferven voll begonnen worden ift ität beträchtlich gesteigert, und das Mittelmeer hat ich erst in diesem Jahr eigentlich völlig zu einem )er zentralen Kriegsschauplätze entwickelt. Llnersehbare Tonnage. Wenn man zugeben muß, daß die Neubauten noch nicht einmal die Hälfte der versenkten Tonnage ausmachen, wie das bei unseren Gegnern jetzt der Fall ist, so ist eigentlich jede Tonne Schiffsraum, die verlorengeht, unersetzbar. Bei dieser Sachlage ist es nicht zu verhindern, daß der gesamte zur Verfügung stehende Schiffsraum von Woche zu Woche und von Monat zu Monat geringer wird. Das heißt, der Verfall ist nicht aufzuhalten, wenn es auch immer wieder gelingt, einen Teil der versenkten Schiffe durch Neubauten zu decken. Es ist aber bekannt, daß es sich bei diesen Neubauten um Serienschiffe handelt, die naturgemäß nicht so für ihren jeweiligen Verwendungszweck ausgestattet werden können, wie das in Friedenszeiten der Fall ist. Ja, nach den Zeugnissen von Kapitänen, die durch italienische Unterseeboote bei der Versenkung ihrer Schiffe gerettet wurden, find diese Serienschiffe, wie etwa die vielgerühmten L i - berty-Schiffe, so mangelhaft gebaut und auch so mangelhaft im Material, daß sie von der Mannschaft, die gezwungen ist, auf diesen Schiffen zu fahren, als wahre „Himmelfahrtsschiffe^ bezeichnet werden. Ganz unmöglich ist es natürlich, jene, kostbaren Spezialschiffe zu ersetzen, die als besonders schnelle Transporter mit Kühlvorrichtungen für Gefrierfleisch und leichtoerderbliche Waren eingerichtet waren. Ebenso bekannt sind die Schwierigkeiten unserer Gegner beim Bau von Tankern zum Transport des so bitter benötigten Betriebsstoffes für Panzer, Flugzeuge und alle Arten militärischer Fahrzeuge. Aber wenn wir von unersetzbarer Tonnage sprechen, so sind auch diese Schiffe nicht gemeint, sondern jene Schiffe, die auf Grund ihrer Größe und Schnelligkeit in erster Linie als Truppen- transporter in Frage kommen. Es ist ja bekannt, daß die Engländer und ebenso die Amerikaner das Beftteben hatten, diese wertvollsten Schifte ihrer Friedensflotten folange wie mögtiid) der Versenkung zu entziehen. Man behielt sie als Reserve für die geplanten Angriffs Operation en gegen die Achsenmächte und hatte darüber hinaus den Wunsch, sie mögllchst unversehrt in die Friedenszeit hinüberzuretten, um bei dem dann erwarteten Wettbewerb der einzelnen Schiffahrtsländer nicht allzu weit zurückzubleiben. Um so bemerkenswerter ist es, daß in der letzten Zeit eine ganze Reihe dieser Spitzenschiffe versenkt werden konnte. So ist z. B. die „Queen Elizabeth", die von den Engländern 1940, obwohl noch nicht ganz fertig, in Geschäftes", das der Präsident in diesem Krieg auf Kosten seines Bundesgenossen England machen will, bezeichnet. „Es ist Roosevelts Traum", so meinte der Sprecher, „das britische Empire in Indien zu erben, und langsam aber sicher merzt er die britische Autorität und den britischen Einfluß in Indien aus und ersetzt sie mit nordamerikanischer Autorität und nordamerikanischem Einfluß. Wenn Roosevelt Im dien direkte Pacht- und Leihhilfe leistet, werden die Bereinigten Staaten in der Lage fein, indische Angelegenheiten diktatorisch zu leiten. Murphy als Roosevelts Vertreter in Nordafrika. An der Spitze einer nordamerikanischen Ausbeutunqskommission. Madrid, 21. Dez. (DNB. Funkspruch.) Wie aus Algier gemeldet wird, gab der USA -General Eisenhower am Sonntag bekannt, daß Präsident Roosevelt Robert D. Murphy zu seinem persönlichen Vertreter in Nordafrika, tm Range eines Gesandten, ernannt hat. Murphy solle weiterhin Mitglied des Generalstabes von Eisenhower als „Offizier für zivile Angelegenheiten" bleiben. Di* Entsendung einer amerikanischen Wirtschaftsaborid- nung nach Nordafrika hat großes Aufsehen erregt zumal man weiß, daß die Engländer bis zu ihrer Veröffentlichung in Washington von dieser neuen Maßnahme keine Kenntnis hatten. Die Wiedereröffnung der englischen Konsulate im früheren FranzosischMordaftika, die vor zwei Tagen be* fannt wurde, ließ das englische Interesse an der Teilnahme an der wirtschaftlichen Ausbeutung Noidk aftikas deutlich erkennen. Das Eintreffen der ame= rikantschen Kommission, die durch ihre Zuteilung zum Stabe Eisenhowers, unter dem Vorsitz Murphys, als souveräne Instanz für alle Wirtschaftsfragen für die Ueberwachung der Produktion und des Exports in dem von den Alliierten besetzten nordafrikanischen Raum erblickt wurde, stellt die künftige englische Beteiligung an der wirtschaftlichen Ausbeute dieser reichen Landstriche ernstlich in Frage. Darlan, der kurz vor dem Eintreffen Murphys von der Enffendung feiner Kommission unterrichtet wurde, soll gegen diese amerikaniscke Kvntrvllinstcmz lelchaft protestiert haben. Murphu habe ihm darauf in nicht mißzuverstehender Weise bedeutet, daß, wenn er mit der amerikanischen Ausbeutungskommission nicht zusammenarbeiten wolle, Eisenhower ihn fallen lassen werde. Die Kommission setzt sich aus Vertretern des Staatsdepartements, des Amts für die wirtschaftliche Kriegführung, des Pacht- und Leihamtes, des Schatzamtes und des Landwirffchaftsamtes zusammen. Drei von ihnen sind Juden. Das Eichenlaub mit Schwertern für Generalmajor Eibl. Berlin, 29. Dez. (DRV.) Der Führer Hal de« Generalmajor Karl Eibl, Kommandeur einer 3n- fanleriedivision, das Eichenlaub mil Schwerleru zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes verliehen und ihm folgendes Telegramm gesandt: „3m Ansehen Ihres immer bewährten Heldentums verleihe ich Ihnen als 21. Soldaten der deutschen Wehrmacht das Eichenlaub mit Schwertern zum Ritterkreuz des Eiherneu Kreuzes, Adolj Hitler«- l*e USA. Gebracht wurde, um sie aus der europäischen Gefahrenzone zu retten, durch deutsche Torpedos so schwer beschädigt worden, daß mit ihrem Untergang gerechnet werden kann. Daraus geht also hervor, daß der Schiffsmangel der Engländer und Amerikaner inzwischen so groß geworden ist, daß man selbst auf die kostbarsten Schiffe wie dieses 85 000 BRT. große englische Spitzenschiff zurückgreifen mußte. Es ist dies aber kein Cinzelfall. Das Afrikaunternehmen muß zu einer Quelle neuer und ständiger Schiffsverluste für unsere Gegner werden, ähnlich wie das Guadalcanar-Unternehmen im Pazifik, nachdem es nicht gelungen ist, die Enge zwischen Tunis und Sizilien den Achsenmächten zu entreißen. Gerade das war ja eines der Hauptziele des Unternehmens gewesen. Man hatte gehofft, durch die Besetzung von Tunis die Kontrolle über die sizilianische Meerenge in die Hand zu bekommen und damit den Seeweg durch das Mittelmeer nach dem Nahen Osten wieder zu öffnen. Die Ton- nageersparttis, die durch den Wegfall der Transporte um Südafrika herum eingetreten wäre, berechneten unsere Gegner selbst auf 30 v. H. ihres gesamten Schiffsraumes. Das wäre allerdings eine Erleichterung der Tonnagelage gewesen, wie sie durch Neubauten niemals erreicht werden könnte. Man darf daher wohl mit Recht annehmen, daß diese Hoffnung mitbestimmend war für das Wagnis des Unternehmens. Der Gegenschlag der Achse durch die Besetzung von Tunis und Bizerta hat diese Hoffnung zuschanden gemacht. Und das Ergebnis ist für die englisch-amerikanische Flotte nicht eine Erleichterung der Tonnagelage, sondern eine weitere Erschwerung, weil zur Beförderung des Nachschubs für die Truppen in Französisch-Nordafrika jetzt ständig mehr Schifte und vor allem auch wertvollste Schiffe eingesetzt werden müssen. Wie unersetzbar diese Tonnage ist, geht daraus hervor, daß vor dem Kriege die gesamte Welthandelsflotte nur 85 Schiffe aufwies, die über 20 000 ART. groß waren und eine Geschwindigkeit von über 20 Seemeilen besaßen. Es gab freilich auch noch einige kleinere Schiffe^ die eine gleichwertige Geschwindigkeit erreichten. Aber das waren insgesamt kaum'mehr als hundert Schiffe. Schiffe in der Größenordnung von 10 000 bis 20 000 Tonnen, die aber durchschnittlich nur eine Geschwindigkeit von 17 bis 18 Seemeilen in der Stunde erreichen, hat es ebenfalls etwa 100 gegeben. Der Gesamtbestand an schnellen und großen Transportern, die bei solchen Unternehmungen, wie der Expedition nach Nordafrika, unerläßlich sind, ist also nicht übermäßig hoch. Es steht aber weiter fest, daß derartige Schiffe jetzt im Kriege nicht gebaut werden können, weil ihr Bau viel zu viel Zeit beanspruchen würde. Jedes versenkte Schiff dieser bisher in Reserve gehaltenen Schnelldampfer, ist also taftäch- lich für unsere Gegner ein unersetzlicher Verlust uni) muß ihre Akttonsfreiheit mehr und mehr einschränken. Auch von dieser Seite her wird ihre Lage mit der Länge des Krieges nicht besser, sondern ständig schlechter. Die Zeitnot macht sich immer stäi> ter bemerkbar bei den strategischen Planungen der Engländer und Amerikaner, während umgekehrt die Achsenmächte ebenso wie Japan den Vorteil der Zeit für sich haben. Die Engländer und Amerikaner müssen wegen ihrer mißlichen Schiffahrtslage immer wieder Angriffsoperationen unternehmen, solange sie überhaupt noch dazu imstande sind. Jeder Mißerfolg eines solchen Unternehmens bedeutet aber gleichzeitig auch eine weitere Verschlechterung der Schifffahrtslage und damit eine weitere Eischränkung ihrer strategischen Handlungsfreiheit. Das wird sich an dem Beispiel von Nordafrika in der Folgezeit immer deutlicher Herausstellen. Die Liberty-Schiffe. Schwere Korruption in der amerikanischen Werstindustrie. Lissabon, 19. Dez. (Europapreß.) Der Unterausschuß der Handelsmarine des USA.-Repräfen- tantenhaufes hat skandalöse Mißstände beim Bau der „Liberty"-Schifte aufgedeckt, die — wie die Zeitung „Time" meldet —, damit zu entschuldigen versucht werden, daß es sowohl an Ingenieuren wie an Facharbeitern fehle und viele Werften deshalb in ihren Bauvorhaben erheblich hinter den sestgelegten Terminen zurück seien. Der Bericht des Handelsmarineausschusses teitt mit, die South Portland Shipbuilding Corporation z. B. habe in anderthalb Jahren nur 8 von den 84 Liberty-Schiffen gebaut, die sie vertraglich übernommen hatte, dabei jedoch einen Gewinn erzielt, der zwischen 200 und 2000 v. H. liege. Der Kongreßausschuß ermittelte, daß die Werft bis zum 31. Oktober 600 000 Eine Minute. Anekdote von Robert Walter. Mitten in einer dürren und lähmenden Vorlesung über Jnstituttonen des römischen Rechts an der Leipziger Universität ereignete es sich zu Beginn der siebziger Jahre des verwichenen Jahrhunderts, daß die Zuhörer urplötzlich durch wenige Augenblicke — durch den Zeitraum einer kurzen Minute! — vom seelischen Heloenturn eines Menschen innerft gepackt und erschreckt emporgerissen wurden — eines Menschen, der ihnen bislang nur als vertrockneter Pandektist erschienen war. „Im älteren römischen Recht gab es auch noch eine actio furti concepti gegen den, bei welchem die gestohlene Sache durch formelle Haussuchung gefunden worden war —", so ungefähr mochten die dünnen Worte vom Lehrstuhl tröpfeln, und die Studierenden ließen mit längstgewohnter Nachsicht die kümmerliche asthrna- tische Stimme gewähren. „Daneben gab es eine actio furti oblati gegen den, welcher die gestohlene Sache bei diesem anderen versteckt hatte." Wie oft inochte der berühmte Professor Karl Georg von W a e ch t e r solche gewichtige Albernheit seinen unwissenden Gläubigen erörtert haben, bis er sie nur noch wie heute unter herzverkrampften Atemzügen hervorzustammeln vermochte. „Außerdem gab es eine actio furti prohibiti gegen den, welcher sich der Haussuchung widersetzte". Die Stille zwischen den Bänken war jetzt so weltttes geworden, daß der einsame Mund an der Unendlichkeit zu ersticken drohte. „Schließlich aber gab es noch eine actio furti non exhibiti gegen den —" Nach diesen Worten schien der Professor Waechter sekundenlang zu stocken und hob das Gesicht langsam. „Entschuldigen Sie, meine Herren, wenn ich unterbreche. Mein Herz steht plötzlich still. Die Aerzte haben mir erklärt, daß ich tot sei, wenn es länger als eine Minute aussetzen sollte." Er hob mit der Linken die Taschenuhr vom Pulfdeckel, knöpste mit der Rechten die Weste auf und tastete nach dem sterbenden Herzen. Da mochte es den Zuhörern jählings zumute fein, als schlügen die Sekunden schauernd und ehern aus der Ewigkeit in ihre eigene Brust, den entsetzten Herzschlag übertönend und zertrümmernd. Und wie sie noch ohne Atem dascchen« schon nach Qujt ringen- — Dollar von der USA.-Schiftahrtskommission erhallen habe, deren Leiter, Admiral Land, ein guter Freund des Werftdirektors sei. Für dieses Geld habe die Werft praktisch nichts geleistet. Falls die 84 Schiffe jemals auf der Werft gebaut würden, hätten die Inhaber, obwohl sie keinen Cent in das Unternehmen steckten, einen Gewinn von fünf Millionen Dollar gemacht. Der Leiter der Schiffahrtskommission, Admiral Land, haben von diesen Mißständen gewußt, die Werftleitung jedoch lediglich um „Abstellung" ersucht, sonst aber nichts unternommen. Auch 1943 noch keine Schiffe Ter Schrei nach U-Boot-Jägern. Genf, 20. Dez. (DNB.) Der englische Produkttonsminister Lyttle ton sprach vor einem Kreis von Historikern und Schriftstellern in London über die Eindrücke seiner Amerikareise. Es komme darauf an, sagte er, daß die gesamte Kriegführung der Demokratien auf ein unmittelbares Zusammenstößen mit dem Gegner abgestellt werde. Dabei dürfe man d ie Transportschwierigkejten nicht übersehen. Wenn auch die Amerikaner gegenwärtig ein gewaltiges Programm im Bau von Handelsschiften durchführten, so bleibe die Tatsache bestehen, daß Großbritannien und die USA. allen Berechnungen nach auch 19 43 noch nicht in der Lage seien, das, was sie gemeinsam an Kriegsmaterial produzierten, nach Gutdünken an beliebige Kriegsschauplätze zu transportieren. Zwischen Amerikanern und Engländern gelte es zweifellos noch viele Mißverständnisse aufzuklären. Kritisch eingestellt seien die Amerikaner vor allem der britischen Kolonialpolitik gegenüber. „New York Times" erklärt, man habe sich früher viel zu sehr um die Priorität dieser oder jener Waffen herumgestritten. Heute stelle man nun fest, daß es — wie zu allen Zeiten — in diesem Kriege auch jetzt noch an Schiffen fehle. Ihnen hätte man im amerikanischen Rüstungsprogramm von vornherein den Vorrang einräumen sollen. Frachter würden gebaut, ohne daß es gelinge, den Prozentsatz der Schiffsversenkungen herabzudrücken. Was man brauche, sei eine größere Anzahl U-Boot-Jäger. Wenn man jetzt nicht scharf zufasse, dann werde es noch lange an diesem Schiffstyp fehlen. Wahrscheinlich werde man, wenn Hitler feine Drohungen wahrmache, überhaupt nie soviel Zerstörer, U-Boot-Jäger und Korvetten besitzen, wie nötig seien. Oie Heimat beschert die Verwundete«. Oer Gauleiter bei einer Weihnachtsfeier der Waffen-^. NSG. Gauleller und Roichsstatchatter Sprenger nahm am Sonntagabend in Bad Homburg an einer Weihnachtsfeier für Verwundete der Waffen-ff teil. Er wurde im Reservelazarett vom Chefarzt begrüßt. In einer herzlichen Ansprache überbrachte der Gauleiter den Verwundeten und damit gleichsam symbolhaft für alle Verwundeten hie in Lazaretten innerhalb des Gaues Hessen-Nassau Aufnahme und Pflege gefunden haben, den Dank der Volksgemeinschaft für ihr Opfer an Blut und Gesundheit. Mit dem Hinweis auf die germanische Sinngebung des Weihnachtsfestes kennzeichnete jtv den Kampf der jungen, im Dreimächtepakt verbündeten Völker, gegen jüdische Sklavenhalter als den Kampf des Lichtes gegen die Finsternis. Die Opfer, die in diesem Ringen gebracht werden, sichern unserem Volke das Licht — nämlich die Freihell und das Leben schlechthin. Die Heimat aber, für die dieser Kampf geführt werde, werde sich seinen Opfern ständig durch die helfende Tat verpflichtet wissen. In diesem Sinne seien auch Bescherungen zu verstehen, die als Ausdruck des Dankes der Heimat in diesen Tagen auf allen Weihnachtsfeiern der Lazaratte zur Durchführung gelangen. Mehrere Volksdeutsche, die den Wunsch ausgesprochen hatten, eine Weihnachtsfeier mit verwundeten Kameraden zu verbringen, nahmen an der Veranstaltung teil und wurden vom Gauleiter besonders begrüßt. Der Gauleiter verbrachte den Abend, bei einem mit Beifall aufgenommenen Programm, in kameradschaftlicher Unterhaltung mit den Verwundeten. ErzieherimDienst-ernattonal- sozialistischen Weltanschauung Der Gauleiter sprach zu den Kreisschulräten NSG. Gauleiter und Reichsstatthalter Sprenger sprach auf der Gauschule Vogelsberg in Selters anläßlich eines Schulungslehrganges zu den Kreisschulräten des Gaues Hessen- Nassau in eindrucksvollen Worten über den nationalsozialistischen Erziehungsauftrag des deutschen Erziehers. Die Erkenntnis der Rassenforschung und der Erbbiologie gelte heute als Grundlage jeder Erziehung. Der Nationalsozialismus habe sich zur Aufgabe gemacht, das deutsche Volk zu einer weltanschaulich gefestigten Gemeinschaft und somit zu Nationalsozialisten zusammenzuschweißen. Nur eine nach diesem Prinzip durchgebildete Gemeinschaft von Elternhaus, Schule und Hitler-Jugend, als die eigentlichen Träger der Jugenderziehung, werde eine dem nationalsozialistischen Gedanken entsprechende Erziehung gewährleisten. Daraus ergebe sich die große Verantwortung, die der Erzieher als Vermittler alles Wissensmäßigen zu erfüllen hat Seine vornehmste Aufgabe müsse er darin sehen, nach dem Vorbild des nationalsozialistischen Erziehungsideals die Heranzüchtung eines gefunden Körpers, die Schaffung eines starken Charakters und die Entwicklung des Geistes zu gewährleisten. Fertige Menschen vermöge kein Erzieher zu liefern. Der größte Erzieher fei immer noch das Leben selbst. Eine gesunde Jugend, der von dem Erzieher Willenskraft, Verantwortungsbewußtsein und eine sorgsame Pflege des Wissensmäßigen vermittelt werde, werde im späteren Leben allen Forderungen gerecht werden. Kein fremder Geist dürfe in die jungen Herzen hineingepflanzt werden, da sonst die Gefahr der Zersetzung gegeben sei. Nur der habe das Recht, als Erzieher zu wirken, der mit den nationalsozialistischen Grundsätzen vollkommen vertraut ist. Der Auf- trag, der dem deutschen Erzieher gegeben wurde, sei eindeutig und klar festgelegt. Er habe die Jugend zu Willensvollstreckern der nationalsozialistischen Idee zu formen. Nur der Erzieher, der feine Tätigkeit so auffasse, danach handle und so die Zukunft unseres Volkes gestalten helfe, erfülle eine der schönsten Aufgaben. Er werde einst vor der deutschen Jugend bestehen können. Künder der Zeitenwende. Der Gauleiter sprach zu den Rednern der Partei. NSG. Gauleiter und Reichsstatthalter Sprenger sprach im Adolf-Hitler-Haus zu Frankfurt auf einer von der Gaupropagandaleitung einberufenen Rednertagung über die Kriegsaufgabenstellung der Redner der Partei. Er sprach den Rednern seine Anerkennung für ihre Dersannnlungstätigkell aus, die trotz aller kriegsbedingten Schwierigkeiten unvermindert durchgeführt worden fei, und betonte, daß sich unter den unvermeidbaren schwierigen Verhält- nftsen der wahre Propagandist beweise, wie ihn die Kampfzeit der Bewegung ausgebildet habe. Der Gauleiter bewies bann mit überzeugenden Ausführungen, daß die Rede nach wie vor das wirkungsvollste Propagandamittel der Partei fei. Der IRebner habe die verantwortungsvolle Aufgabe, durch das gesprochene Wort die Volksgenossen zu nationalsozialistischem Denken zu erziehen. Er werde es sich zur vornehmsten Aufgabe stellen, unermüdlich die nationalsozialistische Weltanschauung zu interpretieren und aus dieser Sicht Verständnis und waches Interesse für das aktuelle Zeitgeschehen erwecken. Er sei mit dieser Aufgabenstellung der Partei in ihrer Volksführung eine unentbehrliche Hilfe. Als Künder der Zeitenwende werde er den letzten Volksgenossen davon zu überzeugen wissen, daß dieser Krieg der Freiheits- fampf unseres Volkes im besten Sinne des Wortes ist, da er über das persönliche Schicksal jedes einzelnen entscheide. In diesem Zusammenhang verlangte der Gauleiter vom Redner, daß er seine Zuhörer über die Härte des Kampfes und die noch bevorstehenden Anforderungen an Opfer und Anstrengungen nickt im unklaren Taffe. Der Gauleiter ergänzte seine Ausführungen dann an dem reichen Schatz seiner Erfahrungen als Redner mit praktischen Hinweisen für den Einsatz. Er forderte von jedem Redner, daß er verarbeitetes Wissen sein eigen nenne und verpflichtete ihn, mit der Sprache senkte sich das Haupt des Menschen oben in seiner Weltverlorenheit. „Es schlägt wieder —", atmete er mühsam auf und fuhr im gleichen Ton ohne Besinnen fort: „Schließlich, sagte ich eben, gab es noch eine actio furti non exhibiti gegen den, welcher die bei der Haussuchung gefundene Sache nicht herausgeben wollte/' Der Maler Wilhelm Trübner. Zum 25. Todestage am 21. Dezember. Er gehört zu den großen deuftchen Meistern, die in der zweiten Hälfte des vorigen Jahrhunderts in einer Zeit tiefsten Geschmacksverfalls eine Erneuerung unserer Kunst heraufgeführt haben; er durfte es erleben, daß die Wett, die an den erstaunlichen Leistungen seiner Jugend völlig achtlos vorübergegangen war, sich gerade um diese Äugendwerke riß und die höchsten Preise dafür zahlte. Freilich mußte er die Mittagshöhe seines Lebens überschreiten, bevor ihm diese Genugtuung zuteil wurde, und bitter schmerzte es ihn, daß seine (Eltern seinen Triumph nicht mehr erleben durften. Tatsächlich ist die frühe künstlerische Sicherheit und Reife Trüb- ners erstaunlich. Viele seiner schönsten Bilder stammen aus der Zeit zwischen seinem 20. und 25. Lebensjahr, so das Bildnis des Dragoner-Einjährigen Max Hopfner, das Selbstbildnis in Rom, das „Mädchen mit blauem Hut", die „Dame in braunem Kleid" und viele andere. Das unbestechliche Qualitätsgefühl brachte er aus dem Ettern hause mit. In der väterlichen (soldschmiedewerkstatt in Heidelberg sah er täglich edle Steine, echte Metalle und wertvolles Gerät, war von gebißenem, von den Vorfahren ererbten Hausrat umgeben und so gefeit gegen Kitsch und Geschmacksverwirrung der Gründerjahre. Seine schlichte, kraftvoll männliche Natur trat aber auch dem Leben von Anfang an merkwürdig fertig gegenüber, brauchte keine fange Schule zu durchlaufen, sich an fremde Meister an» zulehnen. Gewiß haben auch auf ihn ältere Meister anregend und fordernd gewirkt — er war hierin sogar von besonderem Glück begünstigt —, doch niemals so, daß er einem fremden Einfluß erlag. Gleich der erste, der seine Bahn entscheidend kreuzte, war Anselm Feuerbach. Dessen Zureden bea>og dey sthwankenden Vater, seinem Sohn die Laufbahn des Malers freizugeben, und so ging denn Trübner mit 16 Jahren an die Karlsruher Kunstakademie, ein Jahr später nach München. Hier war sein stärkstes Erlebnis die große internationale Ausstellung im Glaspalast von 1869, in der Trübner die bedeutendsten Meister Deutschlands wie Frankreichs tennenlemte. Unter dem Eindruck dieser Ausstellung wurde er Schüler Canons in Stuttgart, kehrte aber schon nach einem Jahr nach München zurück. Durch Vermittlung seines Freundes Carl Schuch wurde er mit ßeibl bekannt, der ihm nach dem ersten Anblick seiner Sachen dringend riet, sofort aus der Akademie auszutreten, da er viel mehr könne als seine Lehrer. Trübner folgte diesem Rat und nahm mit seinen Freunden Carl Schuch und Albert Lang zusammen ein eigenes Atelier. Bald fand er sich in anregendem täglichen Verkehr mit dem ganzen Kreis um Leibi, mit Thoma, Haider, Sperl, Sattler usw. Im Sommer 1872 folgte Trübner einem Anerbieten Hans Thomas, in feinem Atelier zu malen. „Die Eindrücke, die ich in Thomas Atelier empfing", berichtet er von dieser Zeit, „waren maß gW end für meine spätere Tätigkeit als Landschaftsmaler. Auf diesem Gebiet habe ich ihm ebenso viel zu danken wie Canon und Leibi im figürlichen Fach. So waren mir gleich zu Anfang meiner Künstl erlauf bahn die vier größten Könner des Jahrhunderts, Feuerback, Canon, Leibi und Thoma zu Führern geworden/ Sein Dienstjahr bei den Karlsruher Dragonern unterbrach für ein Jahr das Malen, gefiel ihm aber fast ebenso gut und begeisterte ihn noch in späteren Jahren zu feinen prächtigen Reiterbildnissen. Und als seien ihm in diesem Jahr des Reitens und Exerzierens neue Kräfte zugeströmt, schuf in dem darauffolgenden Jahr der Vierundzwanzigjährige eine Reihe seiner besten Bilder, so die „Alte Frau', die blonde Dame mit Hut und Pelz, die Bildnisse Martin Greifs, des Galeriedirektors Eisenmann, Carl Schuchs, sechs Zyklen landschaftlicher Bilder. Die Kunstwett aber ging an allen diesen Werken achtlos vorüber. So wurde das Bildnis Carl Schuchs, das 30 Jahre später von der Berliner Nationalgalerie erworben wurde, für die Kunstausstellung 1876 nicht angenommen. Selbst auf die kraftvolle Natur Trübners wirkte der Druck dieser Gleichgültigkeit zermürbend. Die Folge mar eine Periode der inneren Unsicherheit, des Herum- iaffem in Stoffgebieten» die ihm eigentlich nicht fen. 3m Gegenstoß wurden bereilgesteltte Truppen zersprengt und dabei 420 Gefangene und zahlreiche Beute eingebracht. Deutsche und rumänische Truppen warfen den Feind zwischen Wolga und Don trotz seines zähen Widerstandes weiter nach Borden zurück. Bei Gegenangriffen verloren die Sowjets hier 22 Panzer. 3n Stalingrad und irr. großen Donbogen wurden feindliche Angriffe ab- gewehrt. An der Donfront setzten die Sowjets ihre Angriffe mit starken Kräften fort Deutsche und italienische Truppen fugten dem Feind im Ausaw- menwirken mit Fliegerkräften und Flakbatterien schwere Verluste zu. Auf engem Raum verloren die Sowjets allein über 50 Panzerkampfwagen. 3m Mittel- und Rordabschnitt scheiterten örtliche Angriffe der Sowjets. Stoßtrupps vernichteten an der Kandalakfcha-Front eine Anzahl feindlicher Kampfflände mit ihren Besatzungen. Die Operationen der deutschen und italienischen Truppen in Libyen wurden planmäßig fortgesetzt. hierbei wurden in harten Kämpfen erneut 21 britische Vanzerkampfwagen vernichtet. Der Hasen 0 Säule Hitler -tadthav rrteimun Jugend । men des brück. Wchsl Führers irigen u üehung i chaft! ragende edjulunc ollen. feines Herzens die Herzen feiner Zuhörer zu geaAt-i nen. Zum Schluß verwies der Gauleiter auf den Dorf sprung, den das deutsche Volks in der durch bet: Nationalsozialismus gewordenen Volksgemeinschaf besitze. Verbunden mit den besten Waffen, die bic Heimat der kämpfenden Front zur Verfügung stelle,^ werde sie die jüdisch-bolschewistische Welt übenmn- den. Die Ehre des Redners aber werde es sein, einen entscheidenden Beitrag zu diesem Siege erbracht zu haben. Auf der Tagung, die vom Stellv. Gaupro- pagandaleiter Pfeil geleitet wurde, gaben weh. rere Referate einzelner Redner einen Einblick in den gegenwärtigen Stand der Rednerausbildung. Der Wehrmachtberichi vom Gamstag. DRB.Aus dem Führerhauptquartier, 19. Dezember. Das Oberkommando der Dehrmachi gibt bekannt: 3m Terekgebiet scheiterten wiederholte An. griffe des Feindes zum Teil in erbitterten Rahkämp- *5* E W 1 -yifeh- Mde ® tt 18.1 3<(J’’ Sei ei Quelle: sichtiger Wf n cin eiger Sei l>t ch die 1 nfafljor jNei Tobruk und der Flugplatz Lucca auf Malta wurden bei Rächt heftig bombardiert, nordwestlich Bengasi ein großes feindliches Frachtschiff schwer beschädigt. 3n Tunesien bekämpften deuffchito- lienische Luftstreitkräfte laufend Truppenbereitstellungen des Feindes bei Medjez el Bab mit guter Wirkung. Die britisch-amerikanische Luftwaffe verlor gestern 18 Flugzeuge, drei deutsche Flugzeuge kehrten vom Einsatz nicht zurück. Kampf- und 3agdslugzenge setzten am Tage die Bekämpfung kriegswichtiger Ziele im Lüden Lng- auf 9 baten M der gesa ireter bei arbeitsta der lagi deutung Reichs, Amtsleit» der Seid zeransammlungen. frla Ü»6otg Hin $ij 'frn t I* Sie fronen Wen m, C. K. im koim tützung füllt MI den ersck Marbei nalier g ordentlich chaffende Setnebei img übe We 1$ Sin bi von Süi obgeft: ums Leb vfrikanisk San P gegen starke 3nfanterie- und Panzerkräfte der Sowjets. Verbände des Heeres und der Lustwaffe vernichteten wieder 20 Panzer. 26 Sowjetflugzeuge wurden im Südabschnitt bei 5 eigenen Verlusten abgeschossen. Artillerie zerschlug im mittleren Frontabschniti feindliche Bereitstellungen. Westlich Torope; «cyni Jmube. Wt Nc fielen .Dunkel 5 Hiinn lands fort. Der Feind verlor im Westen vier Flugzeuge, ein eigenes wird vermißt. Der Webrmachibenchi vom Sonntag. D71B. Aus dem Führerhauptquartier, 20. Dez. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: 3m Terek-Abschnitt wiederholte der Feind seine vergeblichen Angriffe. Zwischen Wolga und Don gewannen deutsche Panzerdivisionen im Zusammenwirken mit rumänischen Truppen im Angriff gegen sich hartnäckig wehrenden Feind einen wichtigen Flußabschnitt. Starke feindliche Angriffe wurden im Gebietvon Stalingrad und i m großen Don-Bogen nach erbitterten Kämpfen zum Teil im Gegenangriff abgewiesen. Bei diesen Kämpfen verloren die Sowjets 164 Panzer- nun an ihm. 1903 wurde er an die KunstakademO nach Karlsruhe berufen, wo er noch 14 Jahre lang fein künstlerisches Können an ein junges Males gefchlecht weitergab. Als er im vorletzten Jahre der Weltkrieges, am 21. Dezember 1917, einer Her^ lähmung erlag, trauerte ganz Deutschland um iHv als um einen der Besten unserer Kunst, eine öcht deutsche, kernhaft männliche Gestalt. H: L-» it- K fr 11 3binbs »fr®, Utet 1 M be: jÄ so oi Zeitschriften. -- Das Dezemberheft der Zeiffchrift „N e u eß Volk" (Blätter des Rassenpolitischen Amtes der NSDAP., Verlag Berlin SW 68) bringt u. a. zu einem Beitrage „Das größere Reich" eine Reihe von Bildern, die den Zuwachs des Reiches an tüchtigem Volksgut aus Elsaß und Lothringen, aus dem Baltikum und Bessarabien, aus dem Gottscheer und dem Cholmer Land veranschaulichen. Unter dem Titel „In der alten Heimat" berichten Text und Silber vom Jugendhof, der Reichsjugendheimstätte der NSV. für Ausländsdeutsche in Rheinsberg. Wert' volles Aufklärungsmaterial enthatten die „Rasten» politischen Tagesfragen" und die „Völkischen Le» bensfragen" mit Auskünften und Gutachten bes Rastapolitischen Amtes» ** lagen, im Mythologischen und Historischen. Erst um | ^rtse 1890 schien diese Zeit der künstlerischen Häutung .Helene vorüber; der alte Trübner steht wieder vor uns, Mt sich nur auf einer neuen Stufe. Seine Zeichnung war M Nacht monumentaler geworden, feine Farbgebung Heller, pbenid koloristischer. Es entstanden jene herrlichen Land' Sie sch schäften seiner Odenwälder Heimat oder des baye- Gesicht rischen Seengebietes, die neben Thoma zum Schön- p^auen X ften der ganzen deutschen Landschaftsmalerei ge- hören. j Kühler Im Jahre 1896 folgte Trübner seinen Freunden vid lehnt Thoma, Albert Lang und Steinhaufen nach Franb furt a. M. „Das Wohlwollen meiner dortigen Kollegen", schreibt er, „machte mich wieder unternefr mungsfroh, und die neue persönliche Umgebung wirkte, wie frische Streu auf ein ermüdetes Pferd, -u belebend auf mich." Um diese Zeit fing auch die Men Ql Oeftentlichkeit an, sich für feine Bilder zu intet» *• * effieren. Nun kam es ihm zugute, daß er, der kühlt, selbstbewußte, wohlhabende Mann es immer ab gelehnt hatte, seine Werke für einen niedrigen Preis loszuschlagen. „Erst die hohen Preise machen berühmt", hatte er erklärt, und das bewahrheitete sich fampfrcagen. Rahkampffliegerverbände bekämpften feindliche Reserven, Artilleriestellungen und Pan- Der P zeransammlungen. Dangt An der Donfront stehen deutsche und italie- Disters nifche Truppen weiterhin in schwerem Abwehrkamvs ^ne @Ii - - - - «t japai Aesifch. Er- alte ohkSlh. ahlrelj, e Trp. 8 «Ü ler mi) 'ren und iD iffe -d. Sorojtfs Iche mb Zusim. aotterim oren k scheit«. PPS ott« Anzch ngen. ienisch« I foch. ment !1 r Hain f 2M dwesllitz f schm utsch-ili. ierdflfd« iif gute iffe y«. Nw 'm S'urm Feindliche Angriffe gegen L L nSckig oerleidiglen deulfchen Slühpnntt fcheilcrlcn unler Verlusten non 10 Ponzern. 3m nördlichen «bfchnitt führten eigene Slotz.rupp" er o, ^che U-Krn-Hmungen durch. Line eingefchlostene fchwü. chere Sompfgruppe des Feindes wurde nernichlei. Ja Libyen und Tunesien beider,eiiioe SpShirupplüligkeil. rin der Tyr-naikaküfl- befchü- digien deuifche Kampfflieger zwei gröbere feind- f° *”>*• d"b «l5 nerlorn. «wiufehen find. Der Hafen Bengasi wurde In der Nach» erneu, bombardier,. 3n Tunesien fehlen ver- bänd- der cuslwaffe di- Bekämpfung feindlicher iibleilungen, Arlillcrieflellungen und Tlach'chublaaer fort «Ein deulfches Unterseeboot versenkte am 18.Dezember westlich Oran einen brillfdien 3 e r ff ö r e r. Bei einem Borffofj über den Kanal erzielten schnelle deutsche Kampfflugzeuge Bombentreffer in wichtigen Fabrikanlagen an der Küste. 3m Cuff- fampf wurde ein britisches Flugzeug abgeschossen, ein eigenes wird vermißt. Bei den Kämpfen im großen Bonbogen zeichnete sich die 11. Panzerdivision unter Führung des Generalmajors Bald besonders aus. Kleine politische Nachrichten. NSG. Am Sonntagnachmittag besichtigte der Gauleiter den W e i h n a ch t s m a r kt der Hitler-Jugend im Rheingold-Saal der Stadthalle in Mainz und brachte so feine An- erkennung für die großartige Leistung der Hitler- Jugend und des Bundes Deutscher Mädel im Rahmen des Wettrüstens der Hitler-Jugend zum Ausdruck. * 'M, eX die j, JenJ eifc k°cht k'nb. Auf Veranlassung des Reichsleiters Rosenberg traten die Reichsarbeitsgemeinschast zur Schulung der gesamten Bewegung und sämtliche Gauvertreter des Reichsleiters Rosenberg zu einer Kriegsarbeitstagung in Berlin zusammen. Den Höhepunkt der Tagung bildete eine Rede Rosenbergs über Bedeutung und Ausgaben der Schulung im Krieg. Reichsletter Rosenberg hat als Beauftragter des Führers für die Ueberwachung der gesamten geistigen und weltanschaulichen Schulung und Er- ziehung der NSDAP, eine Reichslehrgemein- Ichaft ins Leben gerufen. In ihr werden hervorragende Parteigenossen zusammengefaßt, die in der Schulungsarbeit der Bewegung führend wirken sollen. m vielen Nächten nicht. .. , Dunkel starrt der Park zu der Einsamen hinaus, tage bi? ien (£ng- er sslq. ar fiei, acht güt Der große Irrtum Roman von IHtta Er». fiieiitf ir h-' lint-s \ ■ U-1 tuM W. t W iw, biff w 'M’. lichen Glanz. m s Am Tage hat Helene keine Zett, ?hren Gedanken und Sorgen nachzugehen. Sie steht iede Stunde vor vielen Blicken, sie hat zu bestimmen, zu prüfen, zu rechnen und selbst mitanzupacken, wo das notig wird. Sie darf wohl einmal seufzen und die Lippen zusammenpressen, muß dann aber wieder alle Gedanken auf die gerade notwendigen Dmge rlchtem Abend« iedock aebt sie oft über den Brrkenweg zu den Wiesen und richtet den Blick nach^Westen, wo die Sonne in einem wilden Rot versinkt und manchmal, an trüben Tagen, steht der Rebel eine Wand zwischen dem Erlengebusch und den Diesen. Gleichnis jener Wand, die zwischen Helene . und Hergenroth aufgerichtet »st. Und in solchen Stunden, da Helene sich unbe- -backtet weiß, zeig» ihr Gchcht -rschr-ck«id die Iröße des Leides, in dem sie ,-tzt lebt. Sie hat lun fo vieles kennengelernt - Liebe und T°d - Einsamkeit und Schmerz — Reichsorganifationsleiter Br. Ley sprach vor den Amtsleitern und Facharntsle-ttern des Zentralbüros der Deutschen ArirÄtsfroitt über die Aufgaben, die im kommenden Jahre von der DAF. zur Unter» stützung unserer wirtschafllichen Kriegführung erfüllt werden müssen^ Br. Ley würdigte die unter den erschwerten Kriegsumständen von sämWchen Mrtarbeitem der DAF. bis herab zum letzten Blvck- walter geleistete Arbeit und erkannte die außerordentlich erfolgreiche Einsatzbereitschaft unserer schassenden Volksgenossen in den w-ehrwirtschaftlichen Betrieben an. Ein britisches Flugzeug, das sich auf dem Wege von Südafrika nach dem Nahen Osten befand, ist abgestürzt« Zwölf Militärpersonen kamen dabei ums Leben, unter ihnen der Kommandeur der südafrikanischen Division in Libyen, Generalmajor Dan Pienaar. Verhandlungen des deutschen und des schwedischen Regierun«gsausschusses Haben zu einer Einigung über den deutsch-schwedischen Warenverkehr im Jahre 1943 geführt. * Der Präsident der chinesischen Nationalregierung, W a n g t s ch i n g w e i, ist in Begleitung des Außenministers Schuminyis in Tokio eingetroffen, um feine Glückwünsche für die hervorragenden Erfolge der japanischen Streitkräfte auszusprechen und die chinesisch-japanischen Beziehungen zu verstärken. Freunde igen M -VUHiei |IU 114 UC4 +>un O“ — ----. Xr/ ImgevM ber AimmeI aber ist voller Sterne und schickt tro|t= cs W r' *' aui ” LÄ s - 16t « Z Bemhardine sagt zu Säte, daß es frnne Kfet m $rau Bergenroth unmöglich Etergehen kann, ..Wie meinen Sie das. B°r,h,rd.ne? trag- State Und sie erfährt von der alten ütQu, v Helene setzt fast gar nicht schläft. „Den ganzen T g •bie viele Arbeit, und des Wachts höre »ch ^n^ch Schritte - unruhig und schnell,- von Wand, zu Wand — immer hin und her verstehen. hÄK A“SI“* er M öolgi i Ionen k> < im An- : tib ein« ! Angrifir 1 i und in t SäM Bei W- MW tämpffß nb P®' ib ifalr ehckamk , tijerfräpt bet M 5o# । eigenes ilabjchuk otop Uokko i ANlNg iiung sw Mn j dem i Del ist! Mungc - mel'tlii W Eur uerifanif1 n gesche Das fint iiseinandk «llzieht si zs innerpi i Madrid Hibern au a den 31 Wieder zwei Gepäckdiebe zum Tode verurteilt. LPD. Frankfurt a. M., 20. Dez. Die besonderen Kriegsverhältnisse bei der Deutschen Reichsbahn, die mit verringertem Personal die Verkehrsbedürfnisse des größeren Teils Europas befriedigen muß, nutzten mehrere aushilfsweise eingestellte HUfsschaffner dadurch aus, daß sie planmäßig während der Fahrt die ihrer Obhut anverttauten Koffer und Gepäckstücke beraubten. Zur Oeffnung der Koffer benutzten sie Nachschlüssel. In der Hauptsache hatten sie es auf Sachwerte abgesehen, wobei sie wahllos Lsb^nsmittel, Photoapparate, Strümpfe, Seife, Schmucksachen, Rauchwaren, Handschuhe usw. an sich nahmen. Ihre Tat ist um so verwerflicher, als sie nicht etwa aus Not gehandelt haben, sondern schlechthin, um sich unter Ausnutzung der Kriegsver- hältniffe zu bereichern. Bei den Haupttätern, dem 30jährigen August P r a st e r und dem 28jährigen Fritz Reiner, denen über 100 Paketberaubungen nachgewiesen wurden, und die, obwohl sie verheiratet sind, mit der Diebesbeute mehrere intime Freundinnen beschenkten, erkannte das Sondergericht Frankfurt a. M. auf Todesstrafe. Drei Mit- täter, die sich ebenfalls zu zahlreichen Beraubungen verleiten liehen, wurden zu Zuchthausstrafen von 6, 5 und 3 Jahren verurteilt. Tausenden von Volksgenossen, die sich an diesen schönen Leistungen unserer Jugend erfreuten und auch sehr rege einkauften. Es war in der Tat eine oesondere Freude, all die vielen und kunterbunten Sachen, die sämtlich von gutem Arbeitsbemühen Zeugnis gaben, in Augenschein zu nehmen. Und groß war auch die Freude, dort für die Kleinen reichlich und gut einkaufen zu können. Der Verkauf ging denn auch sehr flott vonstatten und brachte das erfreuliche Ergebnis, daß vielen Kindern zu Weihnachten mit den schönen Spielsachen herzliche Freude bereitet werden kann. Unsere Hitler-Jugend kann mit Stolz auf dieses wohlverdiente Ergebnis ihrer Arbett zurückblicken. Das HJ.-Orchester unter Leitung von Fritz Braun verschönte die (Eröffnungsfeier mit feinen musikalischen Darbietungen. Heger Verkauf auch bei der Polizei. Am gestrigen Sonntagvormittag wurden auch die von der Polizei in Gemeinschaftsarbeit hergestellten schönen Spielsachen in der Aula des Gymnasiums verkauft. Es herrschte sehr großer Käuferandrang, der einen außerordentlich flotten Absatz der schönen Spielzeuge Mr Folge hatte. Alle Sachen sanden begeisterte Abnehmer und zufriedene Eltern und Großeltern, die mit fröhlichen Gesichtem die prächtigen Spielsachen nach Hause trugen. Auch dieser Verkaufserlös fließt der NSV. zu. Unsere Polizei kann ebenfalls das vortreffliche Ergebnis als einen verdienten starken Erfolg betrachten. eihnachtsmarkt der Hiller-Jugend 32000 Spielsachen im Bann 116 hergestellt. Handball-Äauiiafse. Luftwaffenfportverein Gießen besiegt die Tgf. Offenbach mit 12:4 (7:3). Unserem Gießener Vertreter in der Gauklasse, dein LSV., ist es gestern im Spiel gegen die Turngesellschaft Offenbach gelungen, einen schönen und für die? Tabelle wichtigen Sieg zu erzielen. Damit ist Offene bad) wieder auf den vorletzten Tabellenplatz zurück^ gefallen, und der LSV. nimmt den früheren Tabellenplatz wieder ein. Vorläufig haben sich die Gießener mit diesem Spiel der Abstiegsgefahr etwas entzogen. Es besteht allerdings begründete Hoffnung, daß sie die noch ausstehenden Spiele nutzen werden, um den Verbleib in der Gauklasse zu sichern. Im gestrigen Spiel war es vor allem der Sturm, der gegenüber den letzten Spielen gut gefallen konnte. Die Hintermannschaft arbeitete sicher. Die Mannschaft zeigte eine starke Formverbesserung. In der ersten Hälfte leistete Offenbach erheblichen Widerstand und konnte zeitweise das Spiel ziemlich ausgeglichen gestalten. Bereits in den ersten Minuten kamen die Soldaten zu Erfolgen und führten bald mit 2:0. Einen aus 30 m Entfernung geworfenen Ball konnte der Torwart der Flieger nicht halten; damit stand es 2:1. Nun übernahmen die Flieger das Spielgeschehen wieder und warfen zwei weitere Tore, bevor Offenbach zum zweiten Torerfolg kam. Bis zur Pause veränderte sich das Ergebnis noch auf 7:3. Nach dem Anstoß blieben die Soldaten noch stärker überlegen und ließen den Gegner nur noch zu einem Erfolg kommen, während sie selbst noch fünf weitere Tore warfen. . jjot IaI ;Jflnnung 'urch die Wen ' schein d [ Verkäufe | Aktive Offizierlaufbahnen der Kriegsmarine. Bewerber für aktive Offizierlaufbahnen der Kriegsmarine aus dem Geburtsjahrgang 1925 müssen ihre Gesuche bis spätestens 31. Januar 1943 beim zuständigen Wehrbezirkskommando eingereicht haben. [8842D Oberkommando der Kriegsmarine. Nach kurzer, schwerer Krankheit ist heute unsere liebe, treu besorgte Mutter Frau Mathilde Naumann, geb. Manns im Frieden heimgegangen. Im Namen der Hinterbliebenen: Mathilde Colberg, geb. Naumann Qleela Naumann Georg Naumann, z. Z. im Felde Erich Colberg, z. Z. bei der Wehrmacht Walther Roth, Pfarrer, z. Z. im Felde. Alten-Buseck, den 18. Dezember 1942. Die Beerdigung findet Dienstäg, 22. Dez., nachmittags 2 Uhr statt. 3843D IhreVermählung geben bekannt Ein mittelgroßes Klavier wie neu,Orchest. m. gutem Handklavier, kann auch elektr. betrieben werd., eignet sich f. jeden größeren Wohnraum, ist zu verkaufen. Komvl.m.Motor RM. 800,-: auch f. einen Gasthof geeignet. Schr. Ang. unt. 06683 a.d.G.A. Gießen Frankfurt a. M. Lieblgatrabe 103 Röderbergweg 188 Heinrich Mattem Sanitäts-Feldwebel tmd Heeres-Apotbeken-Anwärter Aenne Mattern geb. Merker Gut erh.,schwarz. Herd 1 Met. groß/ für 50 Mk. zu verk. Mänsbnrg 5 I, Haus Kaisers Kaf fee-Geschäft. Neuw. Kastenmatratze 25,- 75cmgr.Gelenk- vnvve 25,- 1 Sekretär 60,- 1 Kindcrtisch m. 2 Sess. 30,- zu verk. Daselbst H.-Wintermant., mittl.Fig.,Radio, Wechselstr., und Koff.-Gramm., m. Pl., z. kaufen ges. Schr. Ana. u. 06682 a.G.A. Bekanntmachung. Betr.: Verteilung von Bienenhonig. I. Die Verteilung des für Kinder von 3 bis 14 Jahren bestellten Bienenhonigs erfolgt ab 21. 12. 1942 von den Geschäften, die die Vorbestellung angenommen haben. II. Die Bezugsberechtigten legen bei dem Einkauf die Stammabschnitte der Reichsfettkarten 43 vor. Diese Stammabschnitte sind von den Verteilern einzubehalten und bis zur Abrechnung mit dem Ernährungsamt aufzubewahren. s384sD Gießen, den 19. Dezember 1942. Der Oberbürgermeister der Stadt Gießen Grnährungöamt Abt. B. Kaufgesuche unser , Hund z. kaufen gesucht. Schr. Ang. unt. 06686 a.d.G.A. GLORlfl Heute Montag Wiederaufführung Schr. Ang. unt. 06695 a.d.G.A. Lichtspielhaus Täglich 2.30, 4.45, V.30 Uhr bis Mittwoch einscNfeßlicb Jugend nicht pugelasseo Biete neues SAUWW für 25- Mk. (Zwischen Himmel und Erde) Attila Hörbiger, Karin Hhrdt» Heinz Klingenberg, Rud. 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[3888d Heute Montag Wiederaufführung 3>ie Geiemally ein Hans Steinhoff-Grobfilm der Tobis mit Heidemarie Hatheyer Sepp Rist Eduard Köck Winnie Markus Wodiensdiau Tägl. 2.30, 4.45, 7.80 Uhr bis Mittwoch einschl. Jugend nicht zugelassen. 3840 C Verlor. 200 Mk. am 10. 12. von Riegelpfad-Ste- vhanstr.-Kaiser- alleeo.nachm.v. Riegelpfad-Sel- tersw.-Sonnenstr.-Bahnhofstr. Abzug, geg. gute Belohn, auf dem 06677 Fundbüro. Herren- Armbanduhr schw. Zifferblatt, verloren. Gegen Bel. abzugeben b.[06679 Dr. H. Böhme, Gießen, Kaiserallee 911' Unfallversicherung mit neuzeitlichen Tarifen, Einzel- und Familienversicherung für alle Unfälle im Beruf und des täglichen Lebens, ohne Gefahrenklassenzuschläge, Todesfall- und Invaliditätskapital- (Renten-)zahlung, Monatsbeiträge von RM. 1.— aufwärts, sucht geeignete haupt- und nebenberufliche Mitarbeiter als Generalagenten u. Agenten. Bewerbungen an >,Signal“ Unfall- Versicherungsverein a. G., in Dortmund, Landcsdir. Niedersachsen, Hannover, Schifierstraße 83. [8M1d Statt Karten! Für die uns anläßlich unserer Vermählung übermittelten Glückwünsche und Aufmerksamkeiten danken wir herzlichst. Ufw. Willi Weber und Frau Guetel, geb. Klein Gießen, 19. Dezember 1942 \________________________06670/ Margit 20.12.42 Die Geburt eine# gesunden Sonntagsmädels zeigen in dankbarer Freude an Dolphi Windus, geb. Dörr Oberltn. Georg Windus Gießen z.Z. im Felde Marktstr. 27 ____________06691 / Klaren Kopf durch Klosterfrau-Schnupfpulver, aus Heilpflanzen hergestellt und seit über hundert Jahren bewähttl Kopfweh, wenn es durch Stockschnupfen und ähnliche Beschwerden verursacht ist, schwindet oft bald nach mehreren Prisen, und der Kopf wird freier. Klosterfrau-Schnupfpulver wird her- gestellt von der gleichen Zirma, die den Klosterfrau-Melissengeist erzeugt. Originaldosen?u 50 Pfg. (Inhalt etwa 5 Gramm), monatelang ausreichend, in Apotheken und Drogerien erhältlich» Nicht jede Schuhcreme itt Guttalie fOft nur mit dem Aufdruck ßuttalin” Mur m Fothgesdtäffen 82 Jahren. In stiller Trauer: 3845 D 06675 ■■ Am Freitag, dem 18. Dezember, entschlief sanft unsere liebe Mutter, Schwiegermutter, Großmutter und Schwägerin Frau Marie Pistor, geb. Reinhard Witwe des verstorbenen Dr. phil. h. c. Karl Hugo Pistor. Sie starb im Alter von fast Gott dem Allmächtigen hat cs gefallen, unsre geliebte, treusorgende Mutter. Schwiegermutter, Großmutter, Urgroßmutter, Schwester. Schwägerin und Tante Magdalene Louis im 78. Lebensjahre in die Ewigkeit abzurufen. Die trauernden Hinterbliebenen: Fritz Schröder und Familie; Jul. Körner und Familie Conrad BUttner und Familie; Willi Zöller und Frau Enkel und Urenkel. Gießen, Frankfurt a. M., den 15. Dez. 1942. Die Beisetzung fand auf Wunsch der Verstorbenen in aller Stille statt. Dr. Karl Pistor und Frau Käthe, geb. Dederloha Gustav Schlee und Frau Jula, geb. Pistor 4 Enkelkinder. Gießen (Bahnhofstr. 27 I), Barcelona (Span.), den 21. Dezember 1942. Die Beerdigung findet statt am Montag, dem 21. Dez., um 16 Uhr, auf dem Alten Friedhof. Exeouien: Dienstag, den 22. Dezember, um 7% Uhr, in der Katholischen Kirche. 3844 D Samstag abend entschlief sanft nach einem arbeitsreichen Leben im 85. Lebensjahre unsere liebe, treusorgende Mutter, Schwiegermutter und Großmutter, meine liebe, treue Schwester, unsere Schwägerin und Tante Anna Marg. Germer, geb. Hofmann In tiefer Trauer: Familie Karl Weber Wwe. Elisabeth Germer Familie Philipp GermerV. Familie Theodor Kreiling. Heuchelheim, den 21. Dezember 1942. Die Beerdigung findet am Dienstag, 22. De/., nachmittags 2 Uhr, vorn Sterbehause, Bachstraße 87, aus statt. Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme beim Heimgang unseres lieben Vaters, Großvaters, Schwiegervaters und Onkels Heinrich Schüler, Alt Händler sagen wir herzlichsten Dank. Besonders danken wir Herrn Pfarrer Becker für die trostreichen Worte. Frau Hilda Schäfer u. Kinder nebst allen Angehörigen. Gießen, im Dezember 1942. -- 0666: Ihre Vermählung geben bekannt: Theodor Blei Obgefr., z. Z. im Felde Gretel Blei geb. Trautmann Burkhardsfelden Reichelsheim bei Gieben (Odenwald) im Dezember 1942 < 3847D/ Gin trächtiges Vogelsberger Rind z. verkauf, (oeeoo Illlendors Labn, Friedbofstr. 9. | Vermietungen"! Kl.Mansarb.- Wohnung a. alleinst. ältere Frau zu verm. Sckr. Ang. unt. 06688 a.d.G.A. Suche 3-5-To.- Tovvelspäun.- GWMlrolle gebraucht oder neu, zu kaufen. Schr. Zlng. unt. 06689 a.d.G.A. | Verschiedenes | Zu tausch, ges.: BieLNadioSuv., Wechselstr., neu, 5 Röhr. - Suche gleichw. Avvar. t. Gleich- od.All- strom.Kauseevtl. Gleichrichter. Angebote an H. L. Moelle, 06676 Gießen, Gbelstraße 31.