*1« «r. Jahrgang Nr. 275 .5' Li., .omi mniifb. rtllhPT SerkampsumdasIllittelmeer angloamerikanischer Truppen in Die Landuni in allen Teilen des Atlantik, auf viele * iwefW tirbt O * * * ! * r I * chdruck, auch mit Quellenangabe, verboten.) Belgrad, November 1942. von Feuchtigkeit, verwischt der alten Türkenfestung Kale- nicht umsonst geflossen ist, reihen sich schließlich an die alten Ruhestätten die Gräber unserer Soldaten an die das Schicksal dieses Bodens im Feldzug des Frühjahrs 1941 forderte oder die fern gibt bekannt: Die deutschen Unterseeboote griffen imNordatlantik einen Geleitzug an und versenkten ans ihm in tagelangen zähen Kämpfen 15 schisse mit 78000 BEI. sowie zwei Zer- störer und eine Korvette, weitere vier Schiffe wurden durch Torpedotreffer beschädigt. Außerdem versenkten die deutschen U-Voote vor Horb - unb Mittelamerika unb ostwSrts Kapstadt achl Schiffe mit 42 000 BKI.; ein weiteres Schiff wurde torpediert. Damit verlor der Gegner ! außer den genannten Sicherungsftreltkräften wieder DJIB.Aus dem Jührerhauptquartier, 20. November. Das Oberkommando der Wehrmacht Ne p| ! oünl bUte ’telüe cht er bieder t- M ^lor leinen «Wen gut. Iber Derna und Mechilli h e ra u s a e a o a« n haben, werden wir höchstens noch zurückgebliebene Trans- vorte und einzelne kleine Mannschaften abschne.den können." Man ist sich also in London des Erfolges durchaus nicht sicher und denkt wohl daran daß gerade im Wüstenkriege alles fließt und daß die englischen Truppen und ihre Hilfsvolker den gleichen Weg schon einmal hin, aber auch wieder zuruck gemacht haben. Feindliche Umfassung in der Eyrenaika abgewehri. Berlin, 20. Nov. (DNB.) Im tuneßsch-algeri- schen Raum führten die deutsch-italienischen Truppen chre Sicherungsmaßnahmen weiter durch. Sie besetzten mehrere militärisch wichtige Punkte und bauten ihre Dersongungsbasen aus. Vorgeschobene Abteilungen sicherten im Grenzgeb et gegen feindliche Erkundungstrupps. Vereinzelte ^Aarmutzel zwischen eigenen unb gaullistischen AbteNungen konnten den Vormarsch unserer Verbände nicht be- verlegen. Aber die 8. britische Armee hat nur einen Trümmerhaufen, der heute kaum noch den Ramei Bengasi verdient, erhalten. Um die Bewegungen der deutsch-italienischen Hauptkräfte zu sichern, leisteten die Deckungsverbände an den Durchlässen zwischen den Minenfeldern und unpassierbaren Felsenwadis zähen Widerstand. Kamps- u'id Zerßorersiugzeuge stießen wiederbolt gegen die feindlichen Angrif s. spitzen vor, obwohl diese von feindlichen Jägern gesichert waren. An deutschen Goidatengräbern zwischen Gave und Donau. Bon unserem Dr. G. «.-Berichterstatter. Oie Räumung Bengasis Von unserer Berliner Schristleitung. gpt kam hier der Herbst, ober plötzlich. Nicht me ui Deutschland kündigte er sein Kommen an — b hi trägen, erschöpften Gewittern oder durch ein mQt frostige Regentage, denen mit um so warme- EL (ittanz die silberne Klarheit des Altweibersom- v-S? aitri zu folgen pflegt. Nein, er kam überNacht. «Mich stürzte Der blinkende Faden des Thermo- ' . rietrs, als gäbe es keinen Sonnenaufgang mehr, in für die i)hlHmeteT*Heilt von 22 Millimeter Breite: 7 Bot für »Vomilipnmv zeigen und private Gelegen bei ttzan»emen 14Rvl. f. Werbcan,eigen und gelchäftltckie Geiegenbeitsanzeiaen Mavoor'cdrifi (vorberiae Vereinbarung) 2fie/o mrbt Mandant der liegenden Denkmäler zu fein scheint, und wir lesen unter dem Schatten des griechischen Kreuzes in deutscher und serbischer Sprache: „Hier ruhen serbische Helden." Darunter ist die gleiche Jahreszahl: 1915. Wie bedeutend ist doch diese uDneuiuiiuKi , n------ , ,, ; i HOimneni eiipun ivuiv«.n. , , durch das verstärkte Austreten unserer Untersee- die weit gespannten, großzügig gesehe- boote im westlichen Mittelmeer die atlantischen See-1 Ehurchill-Rooseveltschen Unterneh- »ege weder vor der Ostküste Nord- und Mittel- men6 ^ie Achsenmächte haben dafür gesorgt daß ° « •___ amisi kta «Ar wfl’tiitn'ni I zr i. * al...vctcfMicf) jl»fllltr in den Wein hochgestimmter Erwartungen geraten man in London und Washington die Operationen General Eisenhmvers verfolgt, dem als Oberkommondierenden der amerikanischen Truppen in Europa die Briten anscheinend ganz den Dortritt gelassen haben oder lassen mußten, denn in den Vereinigten Staaten ist man nach den ständigen Mißerfolgen bef britischen Waffen von der Feldherrnbegabung der Briten nicht so sehr überzeugt und möchte das neue Unternehmen, das erste gemeinsame gegen den europäischen Koiitment, gern in eigene Regie nehmen, obwohl freilich auch die bisherigen Leistungen amerikanischer Generale auf dem pazifischen Kriegsschauplatz nicht gerade Anlaß gegeben haben zu irgendwelcher Ueberheb- lichkeit gegenüber ihren britischen Kollegen Unter Eisenhowers Oberleitung sind nun zwar die Operationen General Addisons soweit wohl m großen und ganzen planmäßig verlaufen, als sie sich aus die Landung in den marrokanischen und algerischen Häfeii mid die Inbesitznahme der Küstenstriche be- schränkten, wo Verrat einiger hoher französischer Offiziere wie Darkin und <9iraub den Amerikanern wichtige Positionen wie Algier so gut wie kampflos in die Hänbe gespielt unb in die Reihen der an sich zum Wider tanb entschloßenen französischen Ko- lonialtruppen Zwiespalt und Mißtraue.! getragen Schlagkraft unserer Bomber wie auch der U-Boot- Waffe. Doch bekam die Luftwaffe eine neue Auf- gäbe: Angriffe auf feindliche Erbtruppen, Zerschla- gung gegnerischer Ansammlungen unb Kraftekon- zentrationen. .... Roch fehlt das amerikanische Gros. Was sich in langen Lastwagenkolonnen nach Tunesien bewegt, sind v e r st ä r k t e Vorhuten. Mögen bie Zeltlager auch gut getarnt Jein — der deutsche Flieger legt sein Feuer auch in die Rechen der kleinen Zelt- börfer, die verstreut im Gelände zu finden sind. Roch fehlt es an massierten Panzereinheiten. Die feindlichen Än'fanteriespitzen verfügen lediglich vereinzelt über Panzerspähwagen, ihren Hauptschutz bilden die englischen Jäger. In den Wolken geborgen, erwarten sie die deutschen Bombenangriffe, um sich dann mit überlegenen Kräften auf die oft einzeln fliegenden Kampfflugzeuge zu stürzen So ist auch diese neue Aufgabe der Luftwaffe tm Ab. schnitt Tunis schwer. Doch ununterbrochen starten die Verbände, um die Vormarschbewegungen des einfrüchtigen. Die noch bedeutungslosen Zusammenstöße treten vor den Kämpfen in der Eyrenaika in den Hintergrund. In diesem Kampfraum setzten die Briten ihren Angriff In äwei stotzkei - [ en fort. Der eine Vorstoß bewegte sich an der Küste entlang, der andere ging aus der Gegend von El Michili nach Wesen in Richtung Bengasi. Dieser zweite Stoß sollte den weiter nördlich stehenden deutsch-italienlschen Haupt- ^«ratlicb . .RM.1.80 ... jsRii8eUgebühr ,, -.25 1stQ& m bei Nickiterlckeinen •Um einzelnen Nummern t, in jiifeae höherer Gewalt Drr Dtchwrechanichlnh 22M Peftor Ekauanschrift ,^lnaejgef i UpPcheck 11 kß« iFrankk /M .. »tihriinrt wie- her, die 8. britische Armee Alexanders von Aegypten das Geleit ver olgen, bis endlich die Fühlung wie ) . tz^utsch- talienische Panzerarmee Feldmar- derhergestellt war. Eün.- der an«^ Libyen in die Zange nehmen, eeboote wurde unmittelbar nad) ber XorpiEDleriiing nur öle ständige Bedrohung des Nil- eines 7000 BRT. großen Dampfers von 3 ( mlt Alexandrien und dem Suezkanal beseitigen, 3erftörern a n g e g r l ff en d.« mit Höchsts ‘ 4 Beherrschung Rordasrikas von fahrt auf das deutsche Boot zuliefen. Doch kaltblütg ^sablanca bis Port Said die mittel,neerischc-Gegen- wartete der U-Dootkommandant eine günstige 1 Aliens j,t bie Hände der Alliierten bringen. Schußposition für seine Torpedos ad und ver kü^ I nahegelegene Stützpunkte finden senkte die beiden angreifenden Zer - Lustwaffe, um durch Ausdehnung ihrer störer innerhalb von drei Minuten. kLerrorangrii e den Kampfwillen des italienischen Unter den als versenkt gemeldetenl Einzel ahrern Volkes auf eine noch härtere Probe zu stellen, befanb sich ein grofeer, mit Stu-kgu, beladener Nordoftika-Felbzug hat auch noch em Dampser auf ber Fahrt non Kapstadt nach Trin - .^»^tegifches Ziel. Er soll der Wiederherstellung bad. ferner ein 5001) BRT. grober Frachter mit Seeweges non Wibroltar nach »Heran- einer Baumwoll-Ladung, ein großer Idrien dienen, wodurch ihnen künftighin für die Ber- dampser, ber nach einem Torpebotrefser in ioraung ihrer Nahostarmeen ber durch seine Lange flog unb der 3764 BRT. große Dampfer „Lomse 'Raubende Umweg zu Schiff um Afrika herum Moller". s f, ,, . , öhnntJdber ber burch Umlabungen lästige zubem höchst Diese neuen Erfolge der deutschen Un^rseeboote ,.^. unb ^st im Ausbau begrrsfene Weg in allen Teilen des Atlantik, auf viele Seemeilen I unb ^ugzeiig quer über den Schwarzen voneinander entfernten Seegebieten beweisen, oatz ^ntinent erspart würben. - ' *--- —"Nl-rer Untersee-1 rin$) weit gespannten, großzügig gesehe- Kiele des Ehurchitt-Rooseveltschen Unterneh- Wachsende Unruhe in London. Stockholm, 20. Nov. (Europapreß) Der Mangel an verläßlichen Nachrichten über bie militärische Entwicklung in Tunesien wird von ber englischen Presse mit wachsender Unruhe verzeichnet Man begreije in London nunmehr, so meldet der Londoner Korrespondent von „Dagens Nyheter , daß die Deutschen die erste Runde im Kampf um Bizerta gewonnen hätten. Man unterschätze auch keineswegs die dem Deutschen Oberkommando zur Verfügung stehenden Möglichkeiten, die Berteidi- gung Tunesiens noch weiter auszubauen, ehe der Aufmarsch ber alliierten Anarifssarmeen beendet sei Der Korresponbent von „Svenska Dagbladet berichtet, daß man in London auch bie politische Lage in Rorda rika noch keineswegs als geklärt anfehe. Darlan gelte trotz der Erklärung Roosevelts noch immer als Rordasrikas geheimnisvollster Mann, dessen zweideutiges Wirken mit Mißtrauen verfolgt werbe. , Mit unverhüllter Deutlichkeit werden aber auch bie wahren Absichten, bie Englanb zur Beteiligung an dem Ueberfall auf Franzosisch-Nordasrika oeranlaften, in einem vorn Londoner Nachrichtendienst verbreiteten Bericht über die Pläne Londoner Wirtschaftskreise zur Ausbeutung des französischen Kolomalbesitzes enthüllt. Darm> heißt es das britische Ministerium für den Wirtschaftskrieg hoffe, daß Wein, Weintrauben, Pflaumen, Drangen, Fei- i gen und Datteln aus den französischen Besitzungen i Nordafrikas bald nach Großbritannien gebracht wer- , den könnten. Verhandlungen über den Transport , unb die Finanzierung fänden bereits statt. srcid eünbert Der leicht?Morgennebel, die Patina des Auch diese Dperahonen unferer ““ TW-iftcs legt sich schützend über den architektonischen wickelten sich "nter besonders schwierigen Bedin . , /n von Metall Beton und Glas, mit dem die gungen ab. Ungünstige Witteru n unb ^7. ILsie Vergangenheit in Dörigem CifetJade Abwehr des Heindes ei-schwerten ^die p—. u IE*1 - . . .... h«o(or Sinnt nan)1 ©Amnfh ______ ö Samstag,2l./5onntag, ^.November lyqr Gietzener Anzeiger General-Anzeiger für Oberhessen Generalfelbmarschall Rommel hat es für richtig befunden, die beutsch-italienische Panzerarmee noch i weiter vom Gegner abzufetzen unb nach Marsa Ma- ] truf, Tobruk und Derna nun auch Bengasi zu ram men. Diese Räumung erfolgte ebenfalls absolut plan- i mäßig unb in aller Ruhe. Kein Feinb störte die Aktionen. Alle militärischen Anlagen wurden mit Um- sicht unb Gründlichkeit zerstört, so daß ber Feinb, wenn er Bangasi erreicht, nichts oorfinden w.rb bas er für (eine Operationen gebrauchen konnte. Auch Bengasi wirb für die Engländer unb feine Hufs- völker ein Danaeraeschenk fein, an dem sie wenig Freube erleben. Die Rückzugstaktik bes Marfchatts Rommel hat bisher den Gegnern schon erhebliche Verlegenheiten bereitet. Dadurch, daß die Nachschub linien immer länger werden, wird es mit der Der- orgung der Angriffsverbände ber Gegner von Tag zu Tag schwieriger. In kurzer Zeit haben M Nachschublinien um 500 bis 600 km verlonaert^Es ist bezeichnend, daß man tn London diese Entwick- lung durchaus nicht mit dem üblichen Siegesgeschrei bereitet. So stellt Maior Sheppard im „Daily He- raid" fest, daß die Achsentruppen in Libyen sich setzt mehr oder weniger von der 8. englischen Armee frei gemacht haben. „Solange mir nicht m der Lage sind n e u e B a s e n weiter vorn zu schaffen , fährt ber englische Militärsachverstanb.ge fort, „wfr- . den d.e durch bie Lange unserer rückwärtigen Ver- . binbungen gegebenen Schwierigkeiten sich noch ver i größern Der weitere Vormarsch ber 8. Armee wird ■ Ä’ JSV’X'X”. Mw'SÄ"•?.,< Ml»"»., te» «" >" "Y® itofiae Tiefen hinab. Und schon der nächste Morgen Lgite bie Ueberraschung. Zwar trübt den Himmel JngJimmer fein Wölkchen: aber er hat seine seidige y» IEell)i)eit verloren, scheint höher, gewölbter, stähler- 7- r-r iiemorben zu fein. Die scharfgezackte Silhouette | r iber hundert Häusor, die den einst lebendigen ■Ul zwischen Save und Donau versteinerten, um- K$bt ein feiner Hauch > « * Ire iarten Konturen der ü Sol» „ec ‘ ‘ “ ' ♦n,.5’ Gfripemi lagiich. außer .ßokntaas und feiertags :sS Beilagen «Hfrener ^amiltenblatter zleipatimBild-DieDckoUe BezuaSvrciS: der Heimat auf Wacht in Belgrad starben. Ucber ihren frischen Hügeln liegt noch nicht ber Hauch der Ewigkeit unb der Geschichte. Die Äeitlosigkeit der Landung angloamenrannmer truppen m grauen Steinplatten mag ihnen vielleicht (pater ^aroffo un^ Algerien hat das Mittelmeer wieder- zuteil werden. Jetzt ragen^ eichene' Zolzkreiize zu ym flncm Hauptkriegsschauplatz gemacht, und ihren Häuptern auf, sorgfältig geschnitzt, mit Dienft ^mQröbicömil| ln einem weit unifasscnberen Sinne, grab und Namen in klaren, einfachen Buchltabin. I bicQ |^on üor einem Jahre war, wie bie Wenn man den Friedhof verläßt und der Straße I Briten von ihren levantinischen Flottenstiitzpunkten abwärts folgt, kommt man an eine Stelle, wo das Alexandrien unb Haifa über Kreta unb bie Aegai« benachbarte Se mlin jenseits der Save, dort, wo I ^ch Griechenland vorstiehen, um zu versuchen, die Prinz Eugen sein Laaer aufschlug, hügelhoch «der Standfestigkeit Deutschlands durch einen Flanken- I der Donau herübergrüht. Dann fühlt man im Ge- rto^ non Süden her zu erschiitteni, nachdem em x m -ii, denken an den „edlen Ritter" und seine wahrhaft ^hr vorher solches Unternehmen im Norden bei ----- uIhS«! europäische Mission, was bie Toten von 1915 und An^Usnes und Ramsos schmählich Schiffbruch er- fällige Begegnung in einer Zeit wie ^r levigen. von heute dort oben aus der herbstlich brennen- ^^te. Gleichzeitig wollte man aber über Wie zur Bestätigung, daß so viel deutsches Vlui zwischen Save unb Donau zu einem em- , ^nlanb unb Albanien die adnatische an und bettet die Stadt, die in der unbewegten des Sommers Morgen für Morgen so orten- h weiß unb beziehungslos aus der Landschaft Erstieg, wieder in die große Weite ihrer Strom- Ifl5 Hm Ein (Eenfo plötzlich hat sich ber Wald verwandelt Er lerne ) uötet auf wie ein Signal, nicht in den satten, n, oo» .Menschen Farben unserer Eichen- und Buchen- fcSti Änfilcr, sondern in einem Hellen, etwas leichtsinnigen, lebequälerischen Gelb. Ihm fehlen die gewaltigen Jtoti rafte unserer Nabelgehölze, unb die gefieberten S 'Mer seiner vielen Akazien nehmen seinem Herbst- t: xt- - eil mit ihrem stumpsen Hellbraun den melancho- 11*n Ernst ber nördlichen Laubwälder. Um so Befer vvbb ........ _ v» k-wS.—«*- denken an den „i ------ - .Andalsnes und Ramsos schmählich Schiffbruch er- von heute dort oben aus der herbstlich brennen- hatte. Gleichzeitig wollte man aber über den Höhe zwischen Save und Donau zu einem em- ^rd-Griechenland und Albanien bie adnatische zigen Heere über Jahrzehnte hinweg vereint und I t9cgenfüfte Italiens gewinnen, um von hier den auf immer zusammenhält. Achsenpartner unter Druck zu setzen. Der Atord- -------- afrika-Plan Churchills unb Roosevelts, aus ber Debatte über St-alins Wunsch nach Entlastung durch „ , Errichtung einer zzveiten Front in Europa entstan- A ZÄ**£!-*<* ****6Iben, wenn auch von diesem nicht als solche Ent- Oer neue Erfolg unserer I ähnliche Zie^e wie der 8zalkanzug im vergangenen Sroä „„«ünfl.9.r SiHerun« und Harter Abwehr 120000 3M. »erlentl ' ° I , u. n n -uix. .....Ofl.rr.mhora UrtH dll'ilNlUt'v ... „umoeo «nmruueeur. ».e amkritllS nach im Sudatlantik bis vor «lipltad ,^ON in feiner Entwiiklungsphafe ffirÄSS'Ä ffsH1 sff ä: 3R ä» ..... ...................... lle chphöre dieser Stad,, ihr eigentümliche» Kolant i SSsSs An der Grenze Tunesiens i 8-kungrkrast gewinnt. Bon Kriekisberichtcr Harald Wachsnmth. : litt erstaunlicher Schnelligkeit bringt uns o sy lalspurige Straßenbahn nach ^°P > »0 Nov Bei Tag unb Nacht würben s s> *™*!-sMSä*s ~ tV.'.n!'. hier mittelhahen Baume undbeiseinem, Reich I tement»@ »7g an ber lu n e f i | d) - n l - ÜT e?n levchchdie sKn Hänge toetfl. Die Berg. Frischen Grenze bezogen, um hier den Ü.*Ä VÄ-l-x•SÄ -8 5 fiSWU.. w.r SM. 5J-.3ÄSSM;;,3 äx»®: t\\ auf dem ungepflegten o g .. W oewal. Der Charakter der augenblicklichen beiderseitigen fr™ W die schöne ®'76,üS’t Si^iäftt d n" »lick Töligfeit P gekennzeichnet durch «e g e n , e i t i« e . Bogen zur Hohe fuhrt w lob fühlen und xaften, denn an Tunesiens 1 «och rechts unb links nicht ^ei>, sie fuh i 5 J mirb bie ncue Generation Amerikas erst- |tabeau5 unb ist so angenehm zu gehe mals^mit ber jungen deutschen Wehrmacht zusam- ^re chcht der leuchtende, blutrote Efeu der sie zur Ketten einer fchmalen Gitterpfarte überwuchert O-ser Eingang hat etwas Bezwingendes. So sollten ile Türen emlaben. Die Erwartung von etwas fmftem, dach unendlich Friedlichem geh,^van >hm te. Ist er durchschritten, so werft etn Son Ji)t langer Gang, den zwe. dunkle Wände von jbtrre en Hilden, in uns sogleich das Ge uhl von niber räumlicher Tief«. Und das Bewußtsein, ge° Kt zü werdet ist °ns geheimnisaalle Weste enenmärtiq Das Ziel bleibt gänzlich verborgen bnn .Nächtige Ich'°nke Znpres,en ver chließen auch kn Blick nach vorn. Doch eine $5d’iL‘J'Vierer Hunerte Bank ohne Lehne, die da» End' unserer 5t)rifte anzudeuten scheint beruhigt un- 'osort mit hr Gewitzheit. datz jener .triebe am aus UNS tirtet, den wir jenseits der Zerliorung erchaf'en. Dann sieben wir vor den Graber n o e u i li!>er Soldaten. Keine Hügel. Im Schatten ,UN- (er Birken zwischen unzähligen blutenden S ocke dir wilden Ro e verkünden liegende Steinplatten ilre Romen. E» sind Angehörige de»Preusiischen Kelerve-Inl.-Rats. 208, da» am 7. und 8. Oktover 1'15 im Angesicht des Feinde» über die Save ging, l n Corner Sockelnder abseits der Graber aus einem erhöhten Platz steht und zu !»sien Fuhen ein frischer Eichenkranz mit roten >">!> violetten Georginen vom Traditionsverband des Regiments li-gt, sagt aus von ihrer Tat und von den weite.en Rümpfen die das Regiment im Lause lene» blii hgenP Dftober noch bestand. Wie Klammen stehen zIweilen kleine zarte Znpresien vor dem dunklen Hintergrund eines Tannengeholzes IN dem silbrigen licht der Herbstsonne. Die Wege m., unr «el- nahigen Platten aus Naturstein bedeckt, scheinen 1-8 Endlose zu führen. Aber die weichen Mo°a Polster, die groß und leuchtend zwischen den Platten hervorguellen, erinnern wie von fern an den Zau ber des heimatlichen Bergwaldes. Dann machi der ruh vor einem aufrechten Steine Hal,, der. gratzer befind Men gft final fflii das bit lann, btt lternatio- habe «I , wollkn- hten. ident Eft itoria bt> Nicht iede Schuhcreme ul Cuttahn Cdtt nut md dem Aufdrvdt lißuttalin” h Nur in Fadigesdiäften , GuWolln-fobrili.m* Schon mit RM 30.- Im Monat ersparen Sie ein Eigenheim von RM 11000.- Oer Wohnbedarf nimmt Immer noch zuI Sichern Sie sldi daher |eh’ schon durch einen Bausparvertrag Ihr Bau- oder Kaufgeld. Bausparen Ist auch steuerbegünstigt! Fordern Sie sofort Prosp. 13 an leonbeioer Bausparkasse AG Leonberg bei Stuttgart Vertragsbestand: Uetw 230 Millionen RM Allgemeine Jugendfilmstunde 1. Veranstaltung Sonntag, den 22.November 1942 8.30 Uhr, Lichtspielhaus mit dem Film 3530 D „Heimkehr“ 21. November 1942 _______________ 05963/ ", i gleich^ kgriindtti n seinem i Word- att. Auch osterkich h traf ich Ihre Der- also dii »vflanM issen enb auf?' inan ott em kann- hier W" t in des es nichi! weiß j« W für und re ein iu rithhinflt8 di- iberhE mer als erster herausgehört hatte. „Den Tod in allen Ehren", hörte Sophie den Forstrat zu ihrem Vater, sagen, als noch der letzte Glockenton hinschwand. „Nur — man müßte auch gelebt haben zuvor." — Antwort kam nicht, und Sophie — aus der Entfernung etwas lauter und als wolle sie ihr Derweilen rechtfertigen —: „Soll ich ein Windlicht bringen?" fragte sie. — „Nein", dankte der Vater ins Dunkle hinein. „Es lockte nur die Insekten her." — Die schönen Nachtschwärmer! dachte Sophie. In Seide schillern einige, andere prunken in Pelzen. Nackte und robuste, adelige und abenteuerliche gibt es unter ihnen. Die Stimme des Forstrats ließ Sophie wieder aufmerken. Er war ganz bei dem Sohn. — er gelebt? Das frag und frag ich mich. So gelebt, mein Freund, daß er schon Abschied nehmen durfte? Was von der Welt hat Kurt gewußt — und mußte sie doch schon verlassen! Jugend, ich weiß es, geht vorbei an manchen, die hat ja Zeit vor sich. Hat er gelebt, wie's seiner Jugend zukam, wenigstens? Dann wollt ich mich zufrieden geben. Sonst — es wäre bitter." Wieder blieb es still vorerst. Und die Männer hatten Sophie vergessen, das verstand sie. Sie rührte sich nicht, um nichts hätte sie die beiden beschämen mögen in ihrer abgeschlossenen Stille. Doch gleich' sam unterirdisch war nun das einsame Gespräch weiter gegangen, es tauchte wi-der auf. „Kurt war mein Sohn und war mein Freund, und dennoch — was kann ich wisien. Dem Allernächsten bleiben wir ein Stück Geheimnis. Er hat gelebt Die Volks-Unfallversicherung ist da! Fordern Sie sofort Angebot oder Vertreterbesuch an. Vertreter allerorts gesucht. Dresdner Feuerversicherung a. 6. Bezirksverwaltung Frankfurt am Main GoethestraBe 4. 3544 V frl w :au« % 1*15 !,Ä l *• VITASIN mit Vitamin Bi 'fhgt -**'üiesserr Friedrichstr.7 . Lieferant aller Kassen gerichtet worden. Er war ein schwer vorbestrafter Verbrecher, der aus der Haft ausgebrochen war, dabei einen Aufseher überfallen und anschließend viele Verbrechen, meist Einbrüche unter Ausnutzung der Verdunkelung, begangen hatte. Zahnradzug in Italien entgleist. Ein Personenzug glitt auf der Zahnradstrecke zwischen Paola und Cosenza wegen Der- sagens der Bremsvorrichtung ab. Infolge starker Beschleunigung trat er bei einer scharfen Kurve aus den Gleisen. Die Wagen wurden gegen die Böschung geschleudert, während die Lokomotive ihre Fahrt fortfetzte. Es wurden 1 8 T o t e und etwa 50 Der- letzte festgestellt. Unter- Seibertenrod, den 21. November 1942 ______________________3522 D/ - , Der europäische Chirurgiekongreß für Kriegs- ®ert$ Elastik wurde in Rom eröffnet. Es nahmen Vertreib b: «r Deutschlands, Frankreichs, Ungarns, Spaniens, len Kroatiens, der Schweiz und der Slowakei teil. Den W L rrften Vortrag hielt Professor A x h a u s e n (Berlin) 15 r,, T — ' ---- —w — h— Haben Sie noch einen Gemüserest, der zu einer vollen Mahlzeit nicht mehr ganz reicht, so können Sie mit einem KNORR -Suppenwürfel, der 2Teller gute Suppe ergibt, 3-4Teller kochen. Sie brauchen nur den Gemüserest mit etwas Wasser zu verdünnen, zur fertig gekochten Suppe zu geben und dann beides nochmals gut durchkochen zu lassen! KNORR n5 Trotz aller Warnungen -können es offenbar einige [f.jt Unbelehrbare nicht lassen, Sendungen des auslän- ' orh! Aschen Rundfunks lil?1 als Gerücht weiter ei »!1 düngen immer o letten, kann es ,r Ml' keugier handeln, । inleres Volkes, 1 MEDOPHARM |||| Arzneimittel Illi sind treue Helfer Ihrer Gesundheitl Medopharm-Arzneimitt^l sind nur In Apotheken erhältlich. MEDOPHARM Pharmazeutische Präparate Gesellschaft m.b.H. München 8 Das Ja Eine Erzählung von Hans Jüngst. Ihre Vermählung geben bekannt Alfred Harbauer Feldwebel der Luftwaffe Ursula Harbauer geb. Krüger Canitz i.Sa. Schwandti.Meckl. z. Z. Gießen z. Z. Gießen 05986/ Möchte gerne einsamem Menschen Sonne und Freude ins Heim bringen. Bin Anf. 40, 1,65, blond, jugendl. Außere, von heiterer Natur, sehr gute Hausfrau mit vielseitigen Interessen. Herren von 50-60, denen Eheglück und eine gemütliche Häuslichkeit alles bedeutet, werden um Zuschriften mit Bild gebeten. Vermögen Nebensache, da keine Versorgungsehe. Diskr. Ehrensache. Angebote unter K.A. 1042 an Ala Anzeigen- Gesellschaft m. b. H., Kassel. [3521V wie einer, manchmal, der das frühe Ende ahnte. Er heimste ein. Anders als wir. Wir beiden, wir Alten, wir wollen es uns gestehen: „wir hätten Zeit die Menge zu Besitz, meinten wir immer. Aufschub! Zu unseren besten Taten sind wir nie gekommen so. Sind wohl dazu verurteilt, uralt zu werden." Sophie, abseits, horchte auf. Iugendschauer fluteten über ihr Herz ... Still still. Der Vater spricht. Und es klang sein Glas. „Stoß an mit mir. Hier hat er gesessen, mit uns, und hat geglüht und uns in seine Feuerbahn gerissen. Das Fliegen konnten wir lernen von ihm ..." Das war ihr Vater! Sophie macht die Augen zu. Wie liebte sie den Vater! Und wie erbarmte sich ihr Herz des Vaters! Still ... „Dann seine Reisen, Freund, die du ihm schenktest. Das Meer hat er gesehen und Gebirge, erlauchte Städte, Venedig und Florenz, und auch die Fjorde ... Wir hätten mit ihm fahren sollen, als seine Schüler. Was willst du —. Sein Studium — der Kreatur, der leidenden, zuliebe. Er wollte helfen, er hat gehofft. Reicher war er als wir. Er konnte träumen, in Musik, in seinen Worten — wir waren Rechner, lyrische Rechner besten Falles. Fülle des Lebens, wohin du siehst, in seiner, seiner eigenen Welt ... Am Ende hat er die Kanonen gehört. Rimm's wie du willst, auch das ist Leben. Wir baben's auch erfahren, so lange ist es noch nicht her mit uns. Wir sollten's nicht vergessen: nah am Tode blüht das Leben am wildesten, erbittert- «JS Strenge Strafen für Abhören Hält« Reichsminister Dr. Goebbels stattete dem Reicks- kcinmissar in den Niederlanden, Reichsminister Dr. Leyß-Inguart, einen Besuch ab. Auf der Fahrt nach Len Haag legte er am Ehrenmal des Heldenfried- >fs am Grebbe-Berg einen Kranz nieder und nahm >ends an der Eröffnung des Deutschen Theaters in Für die Glückwünsche und Aufmerksamkeiten zu unserer Vermählung danken wir recht herzlich Willi Dllges und Frau Anna, geb. Balser Gießen (Wolkengasse 11), im November 1942. ________________________06006/ 1 leiste. I herrsch: die teil und z: Wer sii m jeden Änterch inisse du m zu ei> . dingt ei- r Fist, nur eine Ernst A. Runge, hochschulnachrichlen. Prof. Dr. Hermann F r e n z e l, der Chef der Städtischen Hals-, Nasen- und Ohrenklmik in Dortmund, wurde zum Direktor der Klinik und Poliklinik für Obren-, Nasen- und Halskrankheiten der Universität Göttingen berufen. Frenzel wurde 1895 in Friedrichshafen geboren. Er studierte in Greifswald und Göttingen und promovierte 1920 in Greifswald. 1925 habilitierte er sich ebenda. Drei Jahre später siedelte er nach Köln über. 1935 er- olgte seine Berufung nach Dortmund. — Der Begründer des weltbekannten Sanatoriums auf dem Weißen Hirsch, Sanitätsrat Dr. Heinrich T e u • cher, vollendete am 10. November sein 80. Le- rensjahr. — In Kiel wurde dem o. Prof. Dr. med. Walter Büngeler die durch das Ausscheiden von Prof. Dr. med. Herbert Siegmund freigewordene planmäßige Professur für allgemeine Pathologie und pathologische Anatomie übertragen. Büngeler hatte den Lehrstuhl seit einigen Monaten vertretungsweise inne. — Dem a. o. Professor Dr. jur. Richard Naumann wurde an der Universität Kiel die freie Planstelle eines o. Professors des Verfassungs-, Derwaltungs- und Finanzrechts übertragen. Naumann wurde 1906 in Ehrenfriedersdorf (Erzgebirge) geboren und habilitierte sich 1938 in Leipzig. Seit 1940 wirkt er in Kiel. Neues vom Film. Werner Bochmann komponiert die Musik für den Terra-Film „Sophienlund", der unter her Spielleitung von Heinz Rühmann in einem Babelsberger Atelier entsteht. Herbert Maisch hat in Salzburg mit den Aufnahmen zu seinem Terra-Film „Musik m Salzburg" begonnen. Willy Birgel und Lil Da- gover haben Hauptrollen übernommen. Kurt Herlth hat auf dem Freigelände von Babelsberg für die Aufnahmen des Terra-Films „Der F^achsacker" einen flandrischen Bauernhof errichtet, in dem unter der Regie von B. Barlog Szenen des Films mit Paul Wegener, Maria Koppenhöfer, Paul Klinger und Bruni Löbel gedreht werden. Jan Roth ist der Kameramann des Terra-Films „Bist du verliebt?", der unter der Spielleitung von Arthur Maria Rabenalt in Prag gedreht wird. Kirsten Heiberg und Hans Söhnker spielen die Hauptrollen. LIKÖRFABRIKEN § STÜH HAN AU-BERLIN || STUCK Gegen Abend war der Forstrat gekommen. Zum ersten Male wieder, seit sein Sohn im Felde geblieben, hatte er sich aufgemacht, den Freund zu besuchen. Der Garten dämmerte ein, weiß schimmerten noch im schwindenden Licht unter den Bäumen die Stühle und der Tisch, an dem die beiden Männer sahen und einander aus ernsten Augen grüßten, und auch das Gesicht des Freundes konnte ein jeder noch erkennen, sie schw.egm, und es ging ihnen unversehens auf, daß sie an- fingen zu altern. Sie lächelten zu ihrer Erkenntnis sie sprachen sie nicht aus, und doch wußte einer vom andern, warum er lächle — es schien ihnen in der Ordnung so. Sophie kam, und mit ihr schien es noch eyimal l'chter zu werden unter den Bäumen, denn die Tochter des Gastfreundes war lieblich und zart und war die Jugend selbst. Sie brachte den Wein, gab dem Besucher still die Hand. Ihr Vater füllte die Gläser, und als die Freunde sie erhoben, sahen die drei — Sophie aufrecht und schlank zwischen den Stühlen stehend — im rascher nun sinkenden Abend Bild und Gegenwart des Gefallenen, wie er sich ihnen zune'.gte mit anmutiger Gebärde, als trinke er mit. Sophie wandte sich ab, und sie wollte wieder ins Haus gehen. Doch blieb sie auf dem Gartenweg stehen nach wenigen Schritten, denn von der Ort- chaft her schlug die Kirchenuhr, es war die neunte Stunde, und jeder dritte Schlag klang angestrengt spröd, als habe das Uhrwerk ein geheimes Gebrechen im Mechanismus. Sophie zählte die Schläge mit und erwartete den jeweils auffälligen mit einer Art wissender Neugier und war befriedigt, wenn es jedenmal beim dritten Schlag so eintrat wie Kurt, der in Rußland Gebliebene, es letzten Som- weg damit: fchiitz die fohlen durch SOLTIT gibt Lederfohlen längere Haltbarkeit, rn acht , gie vrasserabstoßenu/ Für die überaus zahlreichen Glückwünsche und Aufmerksamkeiten anläßlich unserer Vermählung danken wir,auch im Namen unserer Eltern, herzlich. Uffz. Walter Magel und Frau Eleonore, geb. Sohmltt Steinbach, Ernst-Ludwig- Str. 11 _____________________3554D/ Don ihr selbst stammten ein Divertimento für Klarinette, Bratsche, Cello und Cembalo sowie Amei Lieder für Tenor und Sopran aus dem Singspiel „Erwin und Elmire" von Goethe. In zwei weiteren kleinen Liedern im volkstümlich lyrischen Stil offenbarte sich das liebenswürdige Talent der schönen Schauspielerin Corona Schröter. Die solide Musikalität Christoph Bode s klingt aus dem Lied ,Lln eine kleine Schöne", und mit drei anderen Liedern zollt die Kammerfrau Karoline Wolf, die der Herzogin nahestand, der empfindsamen Zeit ihren Tribut. Das stärkste Talent war der österreichische Freiherr Siegmund von Seckendorfs, dessen Kompositionen „Das Veilchen" und „Der König von Thule", volkSliedhast gehalten sind, aber doch die Beherrschung der musikalischen Mittel verraten. Dies bewiesen auch die Bruchstücke aus dem Melodram „Proserpina" von Goethe. Der Fürsorge-Offizrer der Waffen-ff un Wehrkreis IX, Nebenstelle Frankfurt/Mam, halt am Montag, dem 28. November 1942, im Stadthaus Gießen, Bergstraße 20, in der Zett von 9-13 Uhr und 14.30-16 Uhr eine, Sprechstunde ab. Er steht während dieser Zeit sämtlichen Hinterbliebenen der Waffen--- zwecks Klärung von Fragen der Hinterbliebenenfürsorge und -ver- soraung zur Verfügung. __ K tit Auch h n Qk Ire Pt-, höchst« sm« Bürtit deutsch« ch ein« DißDeoÄWIslronl tt Krall durch Freude Kreisdienststelle M Wette rau Allgem.k stenlose Erlkderlie:atnno,InßbeionÄ.re die erfinder iche Mitarbeit der Befolgsehaft, Sämtliche Volksgenossen, die sich in Sachen einer Erfindung, insbesondere über die erfinderische Mitarbeit der Gefolgschaft beraten lassen wollen, haben hierzu am Montag, dem 23. November, vormittags zwischen 10 und 12 Uhr, im Hause der DAF., Gießen, Schanzenstraße 18, kostenlos die Möglichkeit. Auskunft Zimmer 13. [0oooD Voll .juoen ;>miu9 ojroci uiuucn uuujukh. fiericht Mannheim erhielt er 6 Jahre Zuchchaus. Mo Aus aller Welt. r eine Gewaltverbrecher hinger.chtel. den Ch ~ ... l • cm' (TaX Wettsaasen Romrod X- Z. Im Osten November 1942 chreity en üurf, ie K"> Freihand-Verkauf Im Auftrage des Amtes für Volkswohlfahrt verkaufe ich am Montag, dem 23. November 1942, ab 10 Uhr vormittags im Hause Neuenweg 38 und anschließend im Hause Kirchenplatz4 aus nichtarischem Besitz gegen gleich bare Zahlung: Möbel-und Haushaltungs- Gegenstände aller Art Inhaber von Dringlichkeits • Bescheinigungen usw. werden bevorzugt berücksichtigt. Vorherige Anfragen sind zwecklos. Besichtigung je eine Stunde vor Beginn. L. Althoff, Walltorstraße 16 gerichtl. beeid. Taxator, Versteigerer und Sachverständiger der D.R. F. 3543 D _---------- Statt Karten! Ihre Verlobung geben bekannt Resi Duhl akadem. gepr. Dolmetscherin Dr. med. Alois Amberger Assist.-Arzt Gießen Neustadt Weinstraße Alicenetrafce 22 Wlesenetrafce 11 i. Z. Paris x. Z. im Felde 21. November 1942 ____________________05944/ eschen Rundfunks abzuhören und deren Inhall sls Gerücht weiterzuverbreiten. Da sich diese Sen- mgen immer wieder als Lug und Trug heraus- ~ * sich also bei ihnen nicht um bloße gceugici yunvKMi, sondern ist Verrat an der Sache inseres Volkes, den die ganze Strenge der Kriegs- esetze treffen muß. So wurden die Eisenbahner- »itrne Emma Müller, die Säuglingsheimleiterin ore Mikora und die Ehefrau Elsa Baier in Aussig, ie regelmäßig eine Zeitlang die Nachrichten abge- 3rt und sich ihre Wahrnehmungen gegenseitig mit- eteilt hatten, zu 5% bzw. 3 Jahren Zuchthaus erurteilt Der Jnvalidenrentner Josef Setter aus Bayreuth hörte wiederholt ausländische Hetzendungen ab und erhielt dafür 5 Jahre Zuchthaus. )er 19iährige Emmerich Roßmann hörte zwei aus- indische Sender ab und teilte die Nachrichten sei- en Arbeitstameraden mit. Das Sondergericht »e o b e n verurteilte ihn zu 4 Jahren Zuchthaus. )te Maschinenschreiberin Else Forkel hörte wieder- olt einen ausländischen Sender und teilte Nach- ichten brieflich einem Soldaten mit. Mit 8 Jahren juchthaus wurde sie vom Sondergericht Magdeburg bestraft. Der Gastwirt Adolf Stumpf horte ttnen ausländischen Sender ab und ließ auch den Huden Julius Israel Nauen mithören. Dom Sonder- 00 ohne Be Da ist ist neues dem Den Leben ge $1 ir Am I; sunt in i stunde 31 ders,t Laudi sprechen S-n" Ä Um licher S M vier ten als Hantel, E'nzelt^ nötigte! Weiten Mein qi nichskl, Sief iungsba bisjum ,tfs. , 7?UShai Rt Die ceres, j ®>e ein bo(f) un ?'chch fr die I? olle >mt rU’nnt s'l Sn Oos s, St ?" 6 ter nt« *" Med11 P 0 oder^ jjd vllle Mi «"%’ fierben! J «en, nichr HmjineHj. Werbalt' darum bitt' verde m b sien ^at M laß'j dich der D N falle- aller groß Mer, jo. Das ift( erlösende verwinde' lobe hilft Jen re- lat, die Schrecken ren, ob lob üben Schiel n Tapferfein immer wi folger, die men. So ganglichke feit und Lebens, r Äerwund Dann wii zum Lebe Was e immer w lleberzeui müt des einen re Welt noi mitten.1 Borries | Eduard Palm - München j djacteruzimütßl rom Studienrat sucht für seine Tochter (Germanistin) ein gut möbliertes, heizbares Zimmer möglichst in Nähe der Univer- sität.Bettwächeu.Handtücher werden gestellt. Schriftl. Ang. bis Mittwoch, 12 Uhr, an den Gieß. Anz. unt. Nr. 06021 erb. In einem Haushalt wird eine Stundenfrau einige Vormittage in der Woche oder ein junges Halbtagsmäd- eben gesucht. toMS W e g e 1 i. Hofmannstraße 8 Haupt- Agentur! Angesehene Versicherungs-Gesellschaft (alle Sparten) sucht für den Platz Gießen und Umgebung geeignet.Herrn zwecks Übernahme uns. Vertretung, Versicherungsbestand wird überwiesen. Ausf. Angebote der seitherigen Tätigkeit (die Vertretung kann auch im Nebenberuf übernommen werden) unter 33851) an den Gieß. Anz. der Universitätsstadt Gießen Sonntag, den 22. November 11.30 bis 12.30 Uhr Hansmwik bei Heinrich Schatz. 18.30 bis 21.45 Uhr Der Troubadour. Wochenübersicht: Montag, 23. November, 19 Uhr Frau Luna. Dienstag, 24. November, 19 Uhr Frau Luna. Mittwoch, 25. November, 19 Uhr Frau Luna. Freitag, 27. November, 19 Uhr 8. Freitagmiete u. Halbmiete B Winterballade. Samstag, 28. November, 15 Uhr König Drosselbart. 18.30 Uhr Die Hochzeit des Figaro. Sonntag, 29. November, 19 Uhr Frau Luna. 05991 06013 ratur einzusenden. 3374D 05989 Tausche einen auf diesem Wege t660A 3553 V MSgelM ! reinrass. deutsche Kaiserstraße 15. 3445 V f. bald od. spät., 19. unt. 06010 0. Gieh. Anz. die Engel-Apotheke« 3555 V dine 12- 10, 2 10, Mittwoch, 25. 11 MI. 2.30,4.45,7.30: Io. r.OO, 4.30.7.30 Ohr Ani an Reparaturen elektr. Maschinen Ph. Stäbler, Bad-Nauheim Rechnungen bei Brühl. Gießen Reparaturen an elektr. Maschinen aus kriegs- und lebenswichtigen Betrieben werden nach wie vor ausgeführt. Da es nicht möglich ist durch Monteure die Motore an Ort u. Stelle untersuchen z. lassen, wird angeraten, die Motore sofort zur Repa- Ab Samstag, 21. Nov., bis einschl. Freitag, 27. November, versieht den Nacht- und Sonntags-Dienst sowie den Mittwoch-Nachmittags-Dienst (ab 13Uhr) Zwei leere Zimmer mit Stürbe zum 1. Jan. ob. spät, von berufstätig. Ehepaar gesucht. (5dir. Ang. unt. 05922 a.d. G.A. Buchhaltungskräfte (auch Kriegsversehrte) von großindustriellem Werk gesucht. Ausführliche Bewerbungen mit üblichen Unterlagen und Angabe des frühesten Eintrittstermins unter F. M. 847 an ALA Anzeigen-Gesellschaft m. b. H., Frankfurt/Main, Liliput ob. auch anderes Modell, ft (Welle Älter Jricdbof. Waltherr 11.15 KG. ft avelle Wetzlarer Weg. Schaad; 11.15 KG. Mit den Angehörigen trauern auch wir um unseren gefallenen Arbeitskameraden. BetriebefUhrung und Gefolgschaft der Fa. Schunk & Ebe, 05967 Einlagen Leibbinden Gummistrümpfe 1295 A J. Frohn Marktplatz 19 Lieferant aller Krankenkaas. Für die Führung der Buchhaltung einer Gieß. Apotheke weibl. oder männl. Kraft zu sofort oder später gesucht. Beding.: gewissenhafte, saubere Arbeit. Bei Eign. Dauer- bzw. Lebensstellung. Zuschr. mit Zeugnisabschr. und Referenzen erbeten unter 3494D an den Gießener Anzeiger. kleidcr, Gr. 40, je RM. 30,— zu verkaufen. Schr. Ang. unt. 05950 a. d.G.A. 00 Wo? | Vermietungen | Möbliertes Zimmer a. berufst. Fräul. z. vermiet, [oöos? Ha mm st r. 16 p. Zwei leere Zimmer zu vermieten. Schr. Ang. unt. 05972a. d.G.A. Unsere geliebte Schwester und Mutter Frau Adele Gisevius, geb. v. Detmering ist in Frankfurt am Main sanft entschlafen. In tiefer Trauer: Gunny Hermes, geb. von Detmering Caroline von Detmering Anni Korn, geb. Gisevius Lisa Gisevius Dr. Otto Gisevius mit Familie. Gießen, den 21. November 1942. Die Trauerfeier findet Donnerstag, 26. Nov., nachm. 2 Uhr, i. d. Kapelle d. Neuen Friedhofes statt.—Von Beileidsbesuchen bitte abzusehen. ________________________________________________05962 Gut erhaltene Laute RM.70,-; Gesellschafts- 3. verkauf. [05995 Steinitratze 531 Schuhhaus Darrd Gießen sucht Anlernkräfte die Interesse für Verkauf haben, evtl, für halbe Tage. Danksagung. Wir danken herzlich für die vielen Beweise liebevoller Teilnahme und die reichen Blumenspenden beim Tode unserer lieben Mutter, Schwiegermutter und Großmutter Frau Amanda Keifener Wwe. geb. Korndörfer. In tiefer Trauer: Familie Keißner. Gießen, Schwarzlachweg 30. Kirchliche Anzeigen. (G. = Gottesdienst, KG. — Kinder- gottesdiemt, HG. = Hauvtgottes- drensi, HG.-Abendm. = Hauptgottesdienst mit Reichte und . . Abendmahl.) Gietzen. Sonntag, 22. November. _ Totensonntag. Stadtkirche. 10, Becker: 11 KG., Mark.-Gern^ Johanneskirche. 10, Wehrnracht- u. Gemeindegottesdienst, Liz. -r.rommerShausen; KG. fällt aus; 15, Gedächtnisgottesdienst für die Gefallenen. Stenotypistinnen (auch Anfängerinnen) sowie geeignete Kräfte für die Betriebsbuchhaltung (auch Kriegsversehrte) von großindustriellem Werk gesucht. Bewerbungen mit üblichen Unterlagen und Angabe des frühesten Eintrittstermins unter F. M. 845 an ALA Anzeigen- Gesellschaft m. b. H., Frankfurt/Main, Kaiserstr. 15 Heute morgen verschied nach längerem Leiden unser guter Vater, Schwiegervater, Großvater, Onkel und Pate Joh. Heinrich Keil Schmied i. R. im 86. Lebensjahre. Die trauernden Hinterbliebenen: Ludwig Keil und Familie. Gießen -Wieseck (Rabenauer Straße 1), den 19. November 1942. Die Trauerfeier findet auf Wunsch des Entschlafenen in der Stille statt. Mantel und Anzug gut erhaltenen Gröhe 46 b. 48 (1,70 m). Schr. Ang. unt. 06020 an d. Gieh. Anz. * Schwer traf uns die schmerzliche Nachricht, daß mein innigstgeliebter Mann Ludwig Deibel Schütze in einem Kraftradschützen-Batl. am 16. Oktober 1942 an den Folgen einer Verwundung im Alter von 34 Jahren im Osten gestorben ist. T .. , m In tiefer Trauer: Käthe Deibel, geb. Mann. Gießen (Friedensstraße81), 21. November 1942. ____________________________35-50 D Nach langem, schwerem Leiden verstarb heute mein lieber Mann, unser guter Vater, Schwiegervater, Großvater, Vetter, Schwager und Onkel Herr Karl Rodt im Alter von nahezu 67 Jahren. In tiefer Trauer: Katharina Rock, geb. Menget; Karl Wallbott und Frau Ottilie, geb. Rock; Heinrich Fritzel und Frau Frieda, geb. Rock; Rudolf Sommer und Frau Erna, geb. Rock; und 9 Enkel. Hattenrod, Reiskirchen und Gießen, den 20. November 1942. Die Beerdigung findet am Sonntag, 22» November, um 16’74 Uhr statt. 3536V Wachleute zum Sofortelnsatz im besetzten Gebiet des Westens gesucht. Es wollen sich nur gesunde, durchaus zuverlässige, körperlich lei- stungsfäh. Leute von tadellosem Rui und besten Empfehlungen melden. Eilangebete an Bewachungsnnternehmen Wolfgang von Oppel, Friedberg (Hessen), Bismarckstraße 13 Fernspr. 4240 Friedberg (Hess.) Statt Karten! Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Hinscheiden unserer lieben Mutter, für alle Beweise der Liebe und Treue, die ihr während der schweren Leidenszeit zuteil wurden, allen, die ihr die letzte Ehre erwiesen und für die vielen Kranz- und Blumenspenden sagen wir unseren innigsten Dank. Besonderen Dank Herrn Pfarrer Müller für die trostreichen Worte am Grabe. KT _ „ . , „ . Im Namen aller Angehörigen: Wilhelm Klos und Kinder. Rödgen, den 21. November 1942. 05959 kirchlicher Christen, Gartenstr. 13. Sonntag, 22. 11., 11.15 KG.; GMenerMg mit rotem Stein verloren. Geg. gute Bel. abzugeben [00023 Georg-Phil.- Gail-Str. 14. Zirka 100 Ztr. Speisekarloneio kann Erzeugerbetrieb noch ahneben, direkt an Verbrauch., geg. Einkellerschetrle, frei Keller. Meldungen mit genauer Adresse Sonntag, 15.30 G. 20.15 G. WRO-WWCHTUN(M* Gießen, Boahnhfstraße. I Statt Karten! Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Heimgang unserer lieben Entschlafenen, für die Kranz- und Blumenspenden, besonders Herrn Dekan Sattler für die trostreichen Worte am Grabe und der Frauenhilfe zu Rödgen, sprechen wir auf diesem Wege unseren herzlichsten Dank aus. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Wilhelm Spaar I. und alle Angehörigen. Gießen -Wieseck, den 19. November 1942. --- ----------05970 MnienWe (Filz), grün und rostbraun, neu fassoniert, gegen gut erhaltene schwarze Handtasche 5. tauschen gesucht. Schriftl. Ang. unt. 05971 an d. Gieß. Anz. Gietzcn-ft lein-linden. 10, Schultheis,- 11.15 KG. Gictzcn-Wieseck. 9.30 G. Kirchberg. 13.30 G.-Abendm. für Alte u. Junge aus Daubringen. •'düngen. 10, Dekan Schmidt. (?vang.Stadtmission, Löberstr. 14. Sonntag, 22. 11., 8.30 Andacht; 13.30 S.-Sch.; 17 Gedächtnisstde. Freie evang. Gemeinde Gietzen, Zu den Mühlen 2. Sonnt., 22.11., 9.45 Erbauungsstunde,- 11 Sonnlagschule; 15.30 Predigt. Bavtistcngemeindc n. Bund frei» Hart und schwer traf uns die schmerzliche Nachricht, daß unser innigstgeliebter, jüngster Sohn, Bruder, Schwager und Onkel Willi Koch Unteroffizier bei der Luftwaffe am 24. Oktober 1942 im blühenden Alter von 24 Jahren sein junges Leben für sein Vaterland hingab. Er ruht auf einem Heldenfriedhof bei Stalingrad. In tiefer Trauer: Familie Gustav Koch. Gießen (Weserstraße 20), den 21. Nov. 1942. und Zentnerzahl! ^viuueu» sofort an 1059971 z. kaufen gesucht. Klotz, Gietzen, Schr. Ang. unt. Wetzlar.Weg 77.13529Oa. d.G.A. Dame im Alter v. 40-45 Jahren kennenzulernen zwecks späterer Heirat. Zuschriften unt. 05976 an den Giehen. Anzeig. 43 Jahre alte J-rau wünscht m. einfachem Herrn, a.Kriegsbeschäd., in Briefwechsel z. treten zwecks Heirat. Möbel und Ersparnisse vorhanden. - Zuschrift, unter 06017 an den Gietz. Anz. Aelt.Witwe verlor am Sonntag, dem 15. Nov.. zw. 18 u. 19 Uhr, von Kirchstrahe- Stephanstrahe Mm. $eli Geg. 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Für die vielen Beweise herzlicher An- teilnahme, die uns bei dem schweren Verlust meines lieben, jüngsten Sohnes, unsres unvergeßlichen Bruders, Albert Ranft, Gefr. in einem Inf.-Regt., zuteil wurden, sagan wir allen auf diesemWege unsern herzlichen Dank. In tiefer Trauer: Christoph Ranft, Familie Ludwig Dörr nebst allen Geschwistern und Verwandten. Aliendorf an der Lumda, im November 1942. _____________________________'_______________________3546 D gegen ein. 2fl. Gasherd. Anzus. Samstag zwischen 14 und 17 Uhr. [05978 Fuchs, Neuen Bäue 17, Hinterhaus. 1 P. Zugsticfel, Gröhe 41 (neu besohlt), z. tauschen gesucht gegen 1 P. derbe Schnürstiefel, Gr. 42, z. Schiläufen geeignet. Schr. Ang. unt. 05893 a. d.G.A. Nach schwerer Krankheit ist unser liebes Töchterchen und Schwesterchen’ Charlotte im Alter von 5 Monaten für immer wieder von uns gegangen. T ... m 6 ® 6 In tiefer Trauer: Robert Götz, Stud.-Ass., z. Z. bei der Wehrmacht Luise Götz, geb. Schmitt; Marieluise Götz. Gießen, den 18. November 1942. Danksagung. Allen, die uns in unserem großen Schmerz A * durch den Heldentod unseres heißgeliebten, unvergeßlichen einzigen Sohnes,Bruders und Schwagers, Feldwebel Karl Deibel, ihre Anteilnahme entgegenbrachten und allen, die an der Gedächtnisfeier teilnahmen, sagen wir hiermit unseren innigen Dank. Besonders danken wir Herrn Dekan Sattler für seine trostreichen Worte. Im Namen der trauernd Hinterbliebenen: Karl Deibel V. und Frau Margarete, geb. Haas Konrad Schmidt und Frau Anna, geb. Deibel. Gießen-Wieseck, den 20. November 1942. 35., D Laben in SNtnillle ab 1. Januar zu vermieten Schriftl. Angeb. unter 05958 an den Gieh. Anz. | Mietgesuche | Gesucht 4-Zim.-Wohnung mit Heizung od. Füllöfen. Erdg. od. 1. St., u. 11. Tauschwohnung. Schr. Ang. unt. 05983 a. d.G.A. SiWkeiOrli sowie Kinder-Auto, zum Aufziehen, gut erhalten, für kleinen Jungen z. kaufen gesucht. Sckr. Ang. unt. 06022 a.d. G.A. Gut erhaltener Nnenrooflen Puppenstube und -Küche z. kaufen gesucht. Schriftl. 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Den Druckereien wird vom Landesernährungsamt auf Grund genauester Auswertung der Bogenqröße nur so viel Kartenpapier zur Verfügung gestellt, als zur .per-1 I stellung der erforderlichen Stückzahl, zusätzlich eines , Andruckboqens, notwendig ist; die Andruck-Makula- turstücke sind bei der Lieferung der Lebensmittelkarten an das Ernährungsamt mit abzugeben, so daß also auch in den Druckereien die Gewähr für unbedingte Genauigkeit der Lieferung gegeben ist und nicht ein einziges Stück der Karten „neben heraus" gehen kann. Diese Sicherunqsmaßnahme dient ebenfalls dem Ziele einer gerechten und ehr- lichen Versorgung aller Volksgenossen nach dem Grundsatz: Jedem das Seine! noch die Berufsschule. Jede Mutter sollte sich überlegen, ob sie ihrer Tochter nicht diese gründliche Ausbildung geben möchte. Die Haushalte, tn die ein Lehrling kommt, werden von der NS.-Frauenfchaft überprüft. Zuchtvieh-Absahveranstaltung in Gießen. Aus der Stadt Gießen Der rechte Tod. * Gießen, 2l.Nov. Auf dem heutigen Wochen- markt kosteten: Markenbutter, Y? kg 1,80 NM., Matte 30 Rpf., Käse, das Stück 9 bis 10, Kartoffeln, 5 kg 51, Wirsing, % kg 6 bis 10, Weißkraut 5 bis 7, Rotkraut 6 bis 9, gelbe Nüben 10, rote Nüben 10, Spinat 12 bis 15, Nömifchkohl 10, Unterkohlrabi 5 bis 7 Grünkohl 6 bis 8, Schwarzwurzeln 30 bis 40, Feldsalat 47 bis 50. Aepfel 30 bis 40, Birnen 20 bis 30, Lauch 15, Sellerie 16, Endivien, das Stuck bis 12, Oberkohlrabi 10 bis 15, Rettich 8 bis 20. v°r ad Hied u< anOrtc j iWiidJ tutN «chineg yheifh ,l»t* Holzheim — Mtv. Kiehen I. gm ersten Spiel der Rückrunde hat Holzheim die erste Jugendmannschast des Mtv. Gießen zu Gast. Das Vorspiel sah letztere mit 12:8 Toren als Sieger. Diesmal werden sie allerdings eine anders Leistung als am letzten Sonntag zeigen müssen. Die Gastgeber haben in den letzten Spielen berate» sen, daß sie jetzt wieder zu beachten sind. Lang - Göns — Mtv. Gießen TI. Lang-Göns hat im letzten Treffen der VorrundS die zweite Garnitur der Gießener zum Gegner. Bet aller Anstrengung der Gäste werden sie doch Sieg Punkte der Platzmannschaft überlassen müssen Untere Weggefährten: Die Lebensmittelkarten Lin Besuch beim Ernährungdamt der Stadt Gießen. tigkeit! , . . 'Wir haben uns bei unserem Besuch nur aus den Zweig des Ernährungsamtes beschränkt. Daneben besteht noch die Abteilung Wirtschaftsamt, die ebenfalls eine sehr umfassende Organisation notwendig gemacht hat. Aus dem Bereich des Ernährungsamtes fei hier das wichtigste über unsere Lebens- mittelkarten zufammengefaht. * An Brotkarten sind zur Zeit sieben verschiedene Arten im Umlauf: für Kinder bis zu drei Jahren, von drei bis sechs Jahren, von sechs bis zehn fahren für Personen von zehn bis zwanzig und für Personen über zwanzig Jahre, ferner die Karte L für alle Erwachsenen und die Karte für Wehrmacht- angehörige zum Bezug von Weizengebäck.— Fleischkarten gibt es in drei verschiedenen Stufen, | nämlich für Versorgungsberechtigte bis sechs Jahre, non 6 bis 18 und für Personen über 18 Jahre. — Bei den Fettkarten bestehen fünf verschiedene Gruppen, nämlich für Personen bis drei Jahre, drei bis sechs Jahre, sechs bis 14, 14 bis 18 und über 18 Jahre. Außerdem gibt es Fettkarten für Selbst- versorger in sieben verschiedenen Versorgungsgruppen. — Die Milchkarten sind nur in zweifacher Ausfertigung vorhanden, nämlich über Yk und XA Liter. 1 — Bei den Nährmittelkarten bestehen sechs verfehle- falscher Kriminalbeamter verhaftet. tinb. Darmstadt, 21. N-w. Der Leiter der SM» minalpvlizeist-U- Dormftabl teilt mit: D-r 24Iahrig« Karl Link aus firnntfiirt a. M., Hellerhosstrabe 18, wurde am 19. November von der Kriminalpol,zel* stelle Darmstadt sestgenommen, weil er sich M der Nacht zum 19. November in zwei Fallen als Sri« minalbeamter ausgegeben hat. Wegen fettics volks* schädigenden Verhaltens wurde er dem Richter zu- geführt und in Untersuchungshaft genommen Da । ba<\ Verhalten des Festgenommenen einen die Autorität des Staates gefährdenden oerontwortungs. losen Mißbrauch staatlichen Hoheitsrechtes darstellt, wird er, um die Gemeinschaft vor ihm zu schützen und weiteren Straftaten dieser Art vorzubeugen, nach Verbüßung der gerichtlichen Strafe auf längere Zeit in ein Konzentrationslager eingewiesen werden. G. A -Sport. (Siebener Fußball. Um die Kriegsmeisterschaft finden morgen fol- I gende Spiele statt: Luftwaffe — Friedberg Jlibba — 1900 Gießen Bübingen — Reichsbahn Gießen. Goldene Hochzeit. Die Eheleute Reichs- bahnlokomotivführer i. R. Gustav Jr l e und Frau Maria, geb. Gröninger, Karl-Vogt-Straße 7 wohn- hast, können am 23. November in körperlicher und geistiger Frische das Fest der goldenen Hochzeit be- gehen Dem Jubelpaar gelten auch unsere herzlichen Earstens dabei Die Grün-Weißen fahren nach Budmgen. Auch hier ist die Angabe jdjroer. 3m Varst'iel der Alk.. Spiele gelang damals ein beachtliches Unentschieden, dem eine hohe Niederlage aus eigenem Platze folgte. Die Büdinger sind am vergangenen Sonntag aus» wärts nicht anqetreten, was auf Mannschaftsschwie. rigkeiten fchließen läßt. Vielleicht ist dies ein Um- tanb, der eine günstige Aussicht eröffnet. Daubringen 1. 3gb. — Garbenteich 1. 3gb. Beibe Mannschaften treffen sich am kommenden Sonntag zu einem Freundschaftsspiel auf dem Waldportplatz in Daubringen. Beide führen zur Zeit die Tabelle in ihrer Gruppe an. Handball der HI. fprechen werden. Wintermäntel und Anzüge ohne Bezugschein auf die zweite und dritte Reichs kleiderkarte. Um Zweifeln entgegenzutreten, wird von amtlicher Seite darauf hingewiesen, daß »m Gegensatz zur vierten Reichskleiderkarte sowohl auf die zwei- ten als auf die dritten Reichskleiderkarten Winter- Mäntel, Herren- und Knabenanzüge sowie deren Einzelteile oder der zur Herstellung derselben benötigte Oberftoff während der gesamten Laufzeit der zweiten und dritten Reichskleiderkarten ohne Beflug- schein auf Bezugsabschnitte der zweiten und dritten ReichsNeiderkarten bezogen werden können Wie seinerzeit bekanntgegeben wurde, ist die Gel tunqsdauer der zweiten Reichskleiderkarte bis zum 31 August 1943, dle der dritten Reichskleiderkarte bis zum 30. Juni 1944 verlängert worden. Eine Hausfrau erzählt... ZUM Leben führt. Was es um den rechten Tod ist, das kommt immer wieder zum Ausdruck in der ungebrochenen Ueberzeuaung, die immer noch im schlichten Gemüt des Volkes lebendig ist, daß unsere Toten, die einen rechten Tod gestorben sind, auch aus ihrer Welt noch segnend über unserem Leben walten und wirken. Das sind die Gräber, von denen der Dichter von Münchhausen sagt: bene Arten, nämlich rosa für Versorgungsberechtigte bis zu drei Jahren, drei bis 18 Jahren und über 18 Jahre, blau für Personen von drei bis 18 uiw über 18 Jahre, schließlich die Nährmittelkarte für Selbstversorger in (Betreibe. — Als einheitliche Kaiten in einmaliger Ausführung sind die Zuckerkarte, Mar- meladekarte, Eierkarte, der Kartoffelbezugsausweis und der Bezugsausweis für entrahmte Frischmilch! lim Umlauf. — Zusatzkarten zum Bezug von Brot, Fleisch und Fett werden an Schwerst-, schwer., Lang- und Nachtarbeiter gegeben, die diese Morten über ihre Betriebsführer erhalten. Die Menge der zusätzlichen Brot-, Fleisch- und Fettrationen .st ver- 'schieden hoch bemessen, sie liegt aber entsprechend den erhöhten Arbeitsanforderungen, die an diese Männer gestellt werden, erheblich über der Normal- „Je länger du dort bist, Um so mehr bist du hier, Je weiter du fort bist. Um so näher bei mir. Du wirst mir notwendiger Als dos Brot ist, Du wirst lebendiger. Je länger du tot bist!" Da ist dem Tode alle böse Macht genommen, da ist neues Leben ans Licht gekommen, da ist aus dem vernichtenden Tod durch die Tat das wahre Leben geworden, da ist rechter Tod gewesen. M. Feierstunde am Totensonntag im großdeutschen Rundfunk. Am Totensonntag bringt der großdeutsche Rundfunk in der Zeit von 10.15 bis 11 Uhr eine Feber- stunde zur Sendung, in der Frau Annemarie Molde r s, die Mutter unseres Fliegerhelden, und Ernst Laudin, der Vater zweier gefallener Soldaten, gi8 Seit zwei Monaten habe ich nun einen Haushaltslehrling, und ich muh Ingen, er macht mir Zehr viel Freude. Es iff natürlich ganz etwas an bercs, so einen Lehrling im Haushalt zu Haven wie eine chausgehilstn Wahrend man °°n Letz e er doch unbedingt erwartet, daß sie gewisse! Brot en eiirfad) übernimmt und eine lpurbare Entlaftung für die Hausfrau bedeutet, steht hier das ^lernen des Lehrlings an erster Stelle. Das bedeutet, daß alle Arbeit Zunächst gemeinsam Ö^^^'^belf^ erst allmählich mit dem Lernen und immer beste ren Können wird der Lehrling selbständig und über nimmt eine Arbeit nach der andern allem Hi r beginnt nun die Freude beider Teile. Wie stolz is der Lehrling wenn er das erste Mittagessen ganz allein gekocht hat ober wenn der erste Wtaebadene Küchel gelungen ist! Die Freube teilt die Lchrfrau. Das Feld, bas ein Lehrling wahrend feiner Lehr zeit beherrschen lernen soll, ist sehr großi unb er- fordert Luft und Liede und viel Interesse des Mab chens für alle Belange des Haushaltes Es verlangt aber auch von der Lehrfrau viel Geduld und Muhe denn nicht alle Arbeiten des Hauses gefallen emem Mädchen, das eine kocht lieber bas andere naht lieber, und doch soll ein Lehrling alles lernen. Ganz von selbst wirb bas Verhältnis von Lehrf.au zu Lehrling, das anfangs durch einen Vertrag geregelt wird, ein Vertrauensverhältnis. So lernt das junge Mädel in zwei Jahren das, was ledes Mädchen, das einmal einen eigenen Haushalt haben möchte, braucht. Das Mädel bekommt vom ersten Monat an eine Entschädigung und besucht nebenbei Neben diesen am weitesten verbreiteten Karten L gibt es die Mahl- und Brotkarte für Selbstversorger, , die in drei Arten (für eine, für fünf ober für zehn . Personen) besteht', die Bezugsberechtigten können I daraus bestimmte Mengen Brot ober Mehl beim I, Bäcker ober Mehl beim Müller direkt beziehen. I I— Die Reise- und Gaststättenmarken, die in Gießen noch für einige Zeit in der alten Form ausgc- geben werden, bis die alten Bestände aufgebraucht I sind, zeigen in der neuen Ausgabe ein verändertes, I nämlich ein kreisrundes Druckbild. — Neben den Reise- und Gaststättenmarken gibt es die neuen Lebensmittelmarken, die wie folgt gekennzeichnet sind- gelb: Butler, hellbraun: Margarme, hellgrün: Schlachtfett, je Abschnitt 62,5 g, violett: Quart, K Abschnitt 125 g, rosa: Nährmittel, je Abschnitt 500 g, dunkelgrün: 1 Ei, hellblau: Milch, ie Abschnitt I yK Liter — Von besonderem Interesse sind noch die Urlauber-Lebensmittelkarten, die in sieben ver- schiebenen Ausgaben über je einen bis sieben Tage verabfolgt werben, ferner die Frifchsteischscheme, zu deren Bezug solche Selbstversorger berechtigt sind, denen neben ihrer Selbstversorgermenge noch em gewisser Versorgungsanspruch zusteht, und schließlich die grünen Berechtigungsscheine, die auf die verschiedenen Lebensmittel ausgestellt werden. Erhebliche Bedeutung kommt ferner den Sonderbezugs- ausweifen, den sog. Hochzeitskarten, zu, die aus grünem Papier hergestellt unb sogar mit einem I Myrtenkranz versehen find; diese Karten, auf zwei bzw. drei Personen lautend, werben für grüne, silberne, golbene, biamantenc und eiferne Hochzeiten ausgegeben unb bieten bie Möglichkeit zum Bezug I zusätzlicher Lebensmittelmengen zur festlichen Aus- I gestaltung des Hochzeitstages. — Der Vollständigkeit halber sei noch daraus hingewiesen, daß auf. dem Ernährungsamt auch die Futtermittelscheine für Hunde zum Bezug von pflanzlichen Futtermitteln ausgegeben werden. Als Gießener Besonderheit besteht der rote Haus- Haltausweis mit Einlagebogen, mit dessen Benutzung zu Eintragungen eine gerechte Verteilung von Mangelwaren sichergestellt werden soll. * G a in b a ch , 20. Nov. Heute begingen der Muh. lenbesitzer Martin Kammer und Ehefrau Katharine, geb. Wolf, das Fest der goldenen Hoch-- z e i t. Beide erfreuen sich noch guter Gesundheit unb arbeiten noch' täglich in ihrem Betrieb. Kammer erwarb vor 35 Jahren die schon im 11-Jahrhundert 'ly Urkunden ermähnte KreuziNÜhle an her_ Ke4 er, heute Waschmülile genannt. Herzlichen Glückwunsch! Frankfurter Schtachtviehmarkt. * Frankfurt a. 9)1, 21. Nov. (Dor bericht.) L- notierten je 50 kg Lebensgewicht m RM.: Dd)fen 29 50 bis 47, Bullen 36 bis 45, Kühe 25,50 bis 45, Färsen 28,50 bis 46, Kälber 40 bis 59, Hammel 54, Schweine 59 bis 64. Marktverlauf: alles zugeteilt. Der Landesverband der Rinderzüchter und der Landesderband der Schweinezüchter Hefsen-Naschu veranstalteten am gestrigen Freitag m der Zucht- vich-Versteigerungshalle Rhein-Main in Ziehen ihre letzte diesjährige Abfatzveranstaltuna von Höhensteckviehbullen unb Zuchtebern. Bei sehr starkem Interesse der Käufer nahm die Veranstaltung einen flotten Verlauf. Sämtliche gekörten Eber wechselten bei lebhafter Nachsrage den Besitzer In den meisten Fällen mußte durch die Zuchtleltung bei Erreichen der festgesetzten Stopp-Preise Zutei- hing an die einzelnen Käufer erfolgen Auch das Interesse für Höhenfleckviehbullen war überraschend groß. Die Nachfrage konnte nicht restlos befriedigt werben. Die aus bem Protektorat Böhmen und Mähren erschienene Ankausskommission konnte m- folgebessen erstmalig keine Tiere zugete.lt erhalten. Im einzelnen erbrachte bas Ergebnis ber ooiiber- körung folgenbes Bilb: Es würben emgeteilt 1 Uber in Wertklaffe I, 15 in Wertklasse II, 28 in Wert- klasse III unb 4 in Wertklasse IV. Bei den Bullen würben 11 in Wertklasse II, 6 tn Wertklasse III (Herdbuch-Klasse), 8 in Wertklasse III (Nicht-Herd, buch-Klasse) eingeteilt, ferner wurden der Wertklaffe IV 30 Bullen zugeteilt. Das Ergebnis der Körung bei den Bullen beweist, daß die Qualität der aufgetrie- i denen Tiere bei dieser Absatzveranstaltung nicht ; ganz dem Durchschnitt entsprach was allerdings nicht verwunderlich ist, da bie besten Vaterttere be- reits bei der großen Herbst-Abfatzveranstaltung am 2. Oktober zum Verkauf gelangten. Außerbem waren 6 schwarzbunte Nleberungs- Bullen aufgetrieben, von benen 1 der Wertklcis e 11, 3 der Wertklasfe III unb 2 der Wertklasse IV zu- geteilt wurden. Diese Zuchtbullen fanden ebenfalls restlos Absatz, der Bedarf konnte auch hier nicht befriedigt werden. Am 4. Dezember findet m Gießen nochmals eine Absatz-Veranstaltung von Rotoieh-Bullen -Rindern statt, womit dann die diesjährigen großen rxi..w.r SaMöh 'Rullpn Eber. geben. Feuer- unb diebessichere Stahlschränke werben vor uns aufgeschlossen. Ihr Inhalt besteht nicht aus Gelb oder Banknoten. Statt dessen erblicken wir ganze Reihen ansehnlicher Pakete. Aufschrift unb Inhalt machen sie als Lebensmittelkarten der ver- chiebensten Art erkennbar. Sie werben mit Recht o hoch bewertet, daß sie in Stahlfchränken ihre Intcrfunft haben. Manche Menschen sinb sogar der Meinung, diese Karten seien noch wichtiger als Geld. Diese Ansicht ist nicht ganz unzutrefsend, denn eine Mahlzeit kann man unter Umständen (wenn man zufällig kein Geld einstecken hat und in der Gaststätte^ bekannt ist) auch einmal ohne sofortige Bezahlung erhalten, niemals aber ohne vorherige Abgabe der entsprechenden Abschnitte der Lebensmittelkarten. In den Stahlschränken sind Karten für den laufenden und verflossenen Versorgungsabschnstt (als Restbestände bzw. Rücklieferung) mit den Stapeln der für die nächsten Wochen zur Ausgabe vorgesehenen Formulare vereint-, sie alle zu- ammen bilden umfangreiche Packen und lassen gewaltige Berge von wichtigen Nahrungsmitteln, aus einer Rci'he von Güterzügen unb sonstigen Fahr- Vor einigen lagen haben mir die Aus-1 gäbe neuer Gaststätten' unb Lebensmittelmarken angefünbigt. In Kürze werben die Bezugskarten für die Sonderzuteilung zu Weihnachten folgen. Diese Neuerscheinungen lenken die Aufmerksamkeit auf bie Vielfältigkeit der Lebensmittelkarten hin, durch die die Lebensmittelversorgung unseres Volkes in gergeltcn Bahnen gehalten wird. Auf unsere Bitte hat uns der Vorstand des Er- nährungsamtes der Stadt Gießen einen Einblick in die organisatorischen Arbeiten unseres Ernährunasaintes und zugleich einen Ueberblirf über unsere Lebensmittelkarten ge- >>* der ersten, spätestens im Laufe der zwei en De-em berwoche zur Post zu geben. Wer dies nicht befolgt, kann nicht mit rechtzeitiger Zustellung feiner Seit- düngen mm Weihnächte est rechnen. Haltbare Bcr- pX9unb genaue SIuf|d)rift sind V°rbed'n«.,n«en für richtige Uebermittluna. In lebe Sendung 'st em Doppel der Aufschrift einzulegen. Feldpostpackchen sind nur bis 30. November mgelaffcn. " Der Fürsorgeossizier der Maffen- I ff hält am kommenden Montag tn w,^nn c Sprechstunde für bie Hinterbliebenen von Gefallenen der Waffen-ff ab. Canbfreis (Biebe*- ♦ Heuchelheim, 21 Nov Der Landwirt unb frühere Kohlenhändler Heinrich B o 1 r m a n n Ul. kann am morgigen Sonntag, 22. Novernber n k - perlicher und geistiger Frische seineni 81. ®e- burtstag begehen. Dem Jubilar bringen mir unsere herzlichen Wünsche zu feinem Geburtstag unb für einen schonen Lebensabend dar. Kreis Zrledberg. zeugen transportiert, ahnen. Die Handhabung dieses umfangreichen und doch so dringend notwendigen Kartenapparats erfolgt unter allen nur denkbaren Vorsichtsmaßnahmen, denn „die Karte ist wichtiger als Geld". Es ist eine außerordentlich sorgfältig gestaltete Buchhaltungs-1 unb Verrechnungsorganijation vorhanden, in die Kontrollen und Gegenkontrollen eingebaut sinb, durch die an Hand der Numerierung der/Weg jeber einzelnen Karte von der Ausgabestelle bis zu ihrer letzten Station, bem Bezugsberechtigten, genau verfolgt werben kann, ebenso wie der Rücklauf der Bestellscheine vom Verbraucher über den .Kaufmann zum Ernährungsamt. Der Sinn dieser ganzen Einrichtung ist in die kurzen Worte zusammenzufassen: Jedem bas Seine nach bem Grunbsatz der Gerech- Bei den bisherigen Begegnungen mar cs bem VfB.-R. Friedberg gelungen, den Lufttvasfensport- verein überzeugend zu schlagen. Erst vor wenigen Wochen mußten die Flieger in Friedberg eine 9:0. Niederlage cinfterfen. Sie werden bemüht sein, am kommenden Sonntag ein günstigeres Ergebnis zu erzielen, zumal sie nach bisher drei in dieser Serie gewonnenen Spielen vor dem VfB.-R. Friedberg an der Spitze stehen. Hiiizu kommt, daß das Spiel in Gießen auf bem Waldsportplatz stattfindet. In den I eiterigen Spielen war die LSV.-Mannschaft immer recht kampfstark und konnte gute Ergebnisse erzielen. Die Spielstärke von Friedberg ist als gut bekannt, und es muß von den Fliegern schon eine gute Portion,Siegeswillen mitgebracht werden, um diesmal Sieger zu werden. Voraussichtlich tritt der LSV. in nachstehender Besetzung an: Becker, Urnau, Lütkehoff, Müller, Rose, Grunert, Schleinitz, Schmitt, Brunner Schneider und Bos. Vor allem ist abzuwarten, wie sich in dieser neuen Zusammensetzung die Angriffsreihe bewährt. Ist Schmitt von seiner Erkraiikung, die ihn im Spiel gegen Wolfersheim sehr hinderte, wieder ganz hergestellt, so Durfte er Gelegenheit haben, einmal zu zeigen, daß mit diesem Sturm auch Tore geschossen werden können. Der neben ihm spielende Linksaußen Schleinitz muß seine Angriffe etwas entschlossener vartragen, dann dürsten Erfolge nicht ausbleiben. In bcr Mitte fpielt Brunner; mit seinen rechten Nebenleuten Schneider unb Bos, der zum erstenmal in der Mannschaft mit* : wirkt, wird er schon das rechte Verständnis finden. 1 Die Hintermannschaft ist gut und wird in der Lage - fein, dem Gegner die Torerfolge schwer zu machen. 1 Im Spiel in Nidda müßte nach her norfonntag- lichen Leistung ein Sieg der Vlau-Weißen im Bereich der Möglichkeit liegen, doch weiß man, meld) gefährliche Gegner die Landmannschaften auf e ge- nem Gelände abgeben. Die Vlau-Weißen müssen nun auch noch für Löser und wahrscheinlich Kraft Ersatz einstellen. Dafür ist aber erstmals wieder raBe. twer wünsch! etnSfti im Wer teere trat ften m an der . Luck- 6tt al« tünftbtm. em Hem sbe'cbaL; ierwM tn jwtt.' lirat. unb Ei' \eorfW Ml00 WA" ar. reh. Dk iit» eWP scnwtos- :?)9% 0.W "SS nungen ■ Wenn in trüben, dunklen Novembertagen die 11 i, ichten, kalten Nebel ihre sckiweren, grauen Schwall hm und Schleier um die stillen Streune und Grab Ilv ael weben und im kurzen, fahlen Lichte die letzte £iite erstirbt, bann steht auch bas Menschenherz lehr als sonst dem ernsten Gedanken der Ver- a nglichkcit unb des Todes offen. Unb heute, am werten Kriegstotenfest, wo Männer sterben im ßriege, da gedenken mir dieses Tages auch in fei- rm Uvfprünglichen, heroischen Sinne — „Vergiß he treuen Toten nicht" ... — die ihr 2eben für ms dahingegeben haben. Dann erscheint dieser Tag pch in einem anderen Lichte als soirst. Gewiß ist es so, daß von uns allen einmal die iqröerfte Probe gefordert wird in der Todesstunde, |: ober so, aber wie wir dann sterben können, darin j igt sich dann unsere Kraft oder unsere Ohnmacht. Da bittet ein Kämpfer da draußen in seiner i rnfteften Stunde nicht um Verschonung, „aber um as eine bitte ich dich, lieber Gott, laß mich recht erben! Nicht mit einem Wimmern auf den Lip- en, nicht mit einem letzten Jammern im Herzen! m einen frohen, glückhaften Soldatentod bitte ich ich" ... Unb ein anderer ganz ähnlich ... „nicht m Erhaltung meines Lebens flehe ich zu dir, nur arum bitte ich, gib mir die Kraft, daß ich nicht feige ierbe in der schlimmsten Stunde und in der schwer en Not" ... unb ein Dritter bittet: ... „Lieber lott, laß uns siegen! Unb wenn ich fallen soll, nimm ich der Meinen an und laß mich als anständigen l'erl fallen, wenn cs sein muß!" So war ihrer (fler größte unb einzige Sorge nicht der Tod als j solcher, sondern bcr rechte Tod! Das ist vielleicht auch für uns alle bas rechte, irlöfenbe Wort angesichts des Todes: den Tod zu . berrainben durch rechtes Sterben! Aus dem tobe hilft und erlöst nur der rechte Tob! Den rechten Tob finden wir durch die tapfere rgt, die immer über dem Tod steht und seine Ährecken überwindet. So haben auch jene Tapse- .1-en, ob sie gleich gefallen sind, in Wirklichkeit den Eob überwunden. Sie haben durch ihr Vorbild unb Beispiel nicht nur wieder neu den Grundstein zum Eapfersein und Aushalten gelegt, ihr Geist wird mmer wieder lebendig in dem Geist ihrer Nach- olger, die über ihre Gräber weiter vorwärts stürmen. So erlöst ihre Tat sie vom Tode der Ver- länglid)feit und des Vergessenseins. Durch Tapferkeit und Treue gegenüber den Forderungen des Lebens, und seien sie noch so hart, wirb der Tod übcrroimben und das Leben erst recht gewonnen. Dann wird der leibliche Tod zum rechten Tod, der Glückwünsche. , ** 70 Jahre alt. Frau Marie Dorothea Schwing, geb. Franz, Hinter dem Horst-Wessel- Wall 11 wohnhaft, wird am morgigen Sonntag, 22 November, 70 Jahre alt. Die Jubilarin, Jnhabe- rin des Ehrenkreuzes der Deutschen Mutter in Gold, erfreut sich noch bester Gesundheit. Wir gratulieren herzlich zum Geburtstag. . .. ** Vom Theater der Universitats- ft ab t Gießen wird uns mitgeteilt: Die 5. Morgenveranstaltung schließt sich hem Tag der deutschen Hausmusik an. Die Aufführung erhalt ihre besondere Note durch das neuerliche Hervortreten der Arbeitsgemeinschaft Universität und Theater". Pro- sessor Rudolf Gerber, Direktor des Musikhistori- schen Seminars, gibt Einführungen in die zum Vor trag gelangenden Werke von Heinrich Schutz. Die musikalische Leitung hat Musikdirektor S o 11 n e r, her auch die Begleitung am Cembalo übernommen hat Als Gesangssolisten wirken mit: Barbara Boettcher. Valeska Lange, Gabriele Possinke, So- phie Schärtet, Lisel Schröter-Beckers-. Ludwig Dru- fiel, Adolf Richter. Als Jnstrumcntalsollstcn wirken eine mit: Franz Kcrzisnik, Gustav Landgraf und Ernst und Schneider. , m ,, , ‘für" sÄVSta in®e¥3u*toiel).S5irfteiM. flufr bcr Srieqsoerbältntffc m Anspruch nehmen, Ä.<. Nkw. '■ “'S" — iSÄ Q UUUU Wolfrom-DroM ’Emfach-Wendei Ul Otrom-Deppe fwendei o Z z ULMMWMMWI^ MWGMIHLHIHL o f(r Das r r 5 o o BAYER EIN SCHWIERIGER PUNKT Kindemahrung ^^LudwIg^urg/WürHemberg. löden Oberoll InGroßdevrichlond roc anns Dosen ru 40. 56 und 80 Pfennig Sie Gehwol gehört Ins Das feilend? 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