ir L Der geschotterte Invasionsversuch auf -em europäischen Kontinent. atastrophale Niederlage des britisch-amerikanischen Expeditionskorps an der Kanalküste bei Dieppe. — Kein bewaffneter ,'f« i •S X ; AW n, u; er flj tfer. "d J* 42. Jahrgang Nr. zys G Donnerstag, 20. August M2 «B«! IntPltpltrT zlTItr Ille I sSS«® Ms- «injviyu ;sg= ■*&ss&uv General-Anzeiger für Gberheffen rsssr^« AWOM. shffrwsv. RltUMtlMD 1DN8Ri(X,h ASHFORD, TKpül THIFITÄ ttnin ML •VALFl BenMJ] *«mai • Vinen Baajueviiie UFA Chaot SML UHebi Rootot Chaumont Senin Meödon USt tut Bernd// Ortet Oise Damvilie tyuibfii yusMs 'New. 1formt l fBFOidltjlN ^MsitArt iNuteuii 6er*UMvr I intim/ leches vrmAiu.fi, VABBfVIUf FLBtUf LOUVHRt1, AZynrtJurt Bretfuil WpULOGNfa DOuilfw CttoilWAMBMl (lenken Wvämm« BovesFyMoreuii', llütn i<"X2i2X/' StAmandaT VAUNflEM ■Benin* ' f^Ponti/vegut*“01'™ Bldnqy 9U/ndtn^res. \ AumMt ^AMtNTAN *"*ä X e£zm« eavtnhamJ*'i'M» \Umpaqne*V* > AM5HD \leCrotoi/X™*^ • ; uuen onmdier^jv< ^liimjni/ Ravenal J',,/L HiHPhlWbxX^LjIfNS 1 wocMu »f4(,[NiUM SOUTHFNO. 'tyiewNb --jwa/ L j/ruNWlMF \Fd>t6nnifM VJClL<‘ \H uvTttcT 7 • \y fePeede '8o>™k\ .GuildfflM -£ X RFlüATE Feind mehr auf dem Festland s einem Sonderbeauftragten Roosevelts am 12. August h Freude" Nach zehn Monaten Vorbereitung 19, Aug. (D31B.) Unmittelbar nach Paris Au -«m y-wum-«Ianbctcn 6eryrEflloien Erledigung des englischen c-ndungs- aber verluden my - » 1,11, ‘ ' ' ... [.„„.x.-a*«, s«n° nnhm in der den Ahiffen. ®ong. Bereite um 18 Uhr waren alle Laden im &r ' 12 bit! ! bis ij ach (tbu 19421*3 Schul- -Schule :ert singe» rttettrtel Zolstil nti iüttüt Hf«' EststchHl itflt 8.fc uns Seij Versuchs an der französischen Küste nahm in der Stadt Dieppe das Leben wieder feinen gewohnten seht werden, sobald es der ersten Landungswelle gelungen war, einen Brückenkopf um den Hafen von Dieppe zu bilden. Dazu kam es nicht. Der gelandete Feind wurde im Rahkampf überall aufgerieben und ins Rleer geworfen. Von den gelandeten und später vernichteten Panzerkampf- wogen find bisher 28 gezählt. Alle Stützpunkte wurden von der tapferen Küftenbefahung gehalten. Ueber 1 5 0 0 Gefangene befinden sich in deutscher Hand, darunter 60 kanadische Offiziere. Die blutigen Verluste des Feindes find fehr hoch. Durch Artilleriefeuer wurden drei Zerstörer, zwei Torpedoboote und zwei Transporter versenkt. Die Luftwaffe schoß 83 feindliche Flugzeuge ab, versenkte zwei Spezial- Truppentransporter und ein Schnellboot und beschädigte fünf Kreuzer oder grohe Zerstörer sowie zwei Transporter durch schwere Bombentreffer. Der Feind hat bei diesem, nur politischen Zwecken dienenden, aber jeder militärischen Vernunft hohnsprechenden Landungsversuch eine vernichtende Riederlage erlitten. Die deutsche Wacht im Westen hat dem dilettantenhaften Unternehmen die gebührende Abfuhr erteilt. Sie sieht im übrigen allen weiteren Versuchen dieses Gegners mit der Ruhe und Kraft einer Wehrmacht entgegen, die in Hunderten von Schlachten den Sieg an ihre Fahnen geheftet hat. Churchill bereitet -er alliierten Krieg führung ein neues Dünkirchen. Berlin, 19. Aug. (DRB.) Zu der vom Oberkommando der Wehrmacht bekanntgegebenen kata- ftrophalen Riederlage des englisch-amerikanischen Expeditionskorps bei seinem ITttväsiönsveksuch auf dem europäischen Kontinent wird von amtlicher deutscher Seite festgestellt: Am 22. Juli stellte Stalin angesichts des Zusammenbruchs seiner Südfront in London und Washington durch feine Botschafter Alaisky und Litwinow bei der englischen Regierung in ultimativer Form die Forderung auf sofortige Errichtung der zweiten Front. Dieses Ultimatum war auf eine Zeit von 12 Tagen befristet. Bekanntlich hat übrigens der Sender Reuyork am 3. August ausdrücklich bestätigt, „dah die Regierung der UdSSR, an die Regierung der Vereinigten Staaten offiziell die Forderung nach der sofortigen Eröffnung einer zweiten Front gerichtet hat". In den ersten Tagen des August sah sich der englische Premierminister E h u r ch i l l unter diesen Umständen gezwungen, beschleunigt über Kairo— Teheran n ach Moskau zu fliegen. Lr traf mit DRV. Aus dem Führerhauptguartier, fl.Aug. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt nanut: Line groß angelegte Landung englischer, ^»erikanischer, kanadischer und de-Gaulle-Truppen b der Stärke etwa einer Division als erste Welle, le in den heutigen Morgenstunden gegen die französische Kanalküste bei Dieppe later dem Schuh starker See- und Luststreitkräfte |rtb unter Einsatz von gelandeten panzern geführt lurbe, ist durch die im Küstenschutz eingeseHlen putschen Kräfte unter hohen blutigen Verlusten für den Gegner zusammen- ^ebrochen. Seit 16 Uhr befindet fich kein be- baffneter Feind mehr auf dem Fest- |d n d. Dieser grohe Erfolg wurde erzielt, ohne dah k überhaupt auch nur des Einsatzes irgendwie «nnenswerter Reserven der höheren Führung be- urfte. Wie aus den Truppenmeldungen und Ge- lingenenvernehmungen hervorgeht, spielte sich die Landungsoperation folgendermahen ab: Die er st e Welle der Landungstruppen burde heute früh auf hoher See von Transportern jarch 300 bis 400 Landungsboote übernommen und »reichte um 6.05 Uhr die Küste, geschützt von 13 bis |=) Kreuzern, Zerstörern und starken Jagdstreitkräf- jn. Dahinter stand eine schwimmende Reserve von Ichs Transportern und drei Frachtern und weiter lärdtich eine Gruppe von 26 Transportern als ope- plive Reserve, wahrscheinlich das Gros der tandungsstreitkräfte. Dieses sollte einge- im Kremt ein, um dort Stalin persönlich die Schwierigkeiten der Errichtung einer zwei- len Front klarzumachen. Stalin hat sich -- trotz aller Ueberredungsversuche Churchills — mit den gewundenen Erklärungen des englischen Premierministers nicht zufriedengegeben, sondern zur Entlastung seiner katastrophalen Lage kategorisch die Errichtung einer zweiten Front verlangt, und zwar innerhalb kürzester Frist. Dem englischen Premierminister blieb nunmehr kein anderer Ausweg, als entgegen allen Bedenken seiner militärischen Sachverständigen unverzüglich an der französischen Küste eine Grohlandung anzuordnen. Dieser wie immer unter Voranslellung der Hilfstruppen mit erheblichen Kräften aller Waffengattungen unternommene Verzweiflungsschritt des Amateurstrategen Churchill ist i n wenigen Stunden jämmerlich zusammengebrochen. Churchill hat damit der alliierten Kriegführung in gewohnter Weife e i n neues Dünkirchen bereitet. n3* 5 :N öie nuM 8 !Wn: ngen i 3 veiS R fii len. M ttag fl0i m, täj er Pji^ noch iq igenony Knoll er W in mehi I DNB.....19. August. IKZK.) Die zweite Front |i von den Engländern Mieder und wieder ange- Mndigt worden, heute Ikrsuchten sie ernst damit |li machen. Auf dem Gc- Mchtsstand verlief die »acht wie Viele andere. Mann aber — zwischen Macht und Tag — wech- Me die Ruhe der Bc- Irütschaft von einer Mi- Ißute zur anderen in Höch- Mr Spannung. Erste llieldung: Englische Itz ch i f f e nähern sich der Manzöistschen Küste: starke Muststreitkräftebe- Meiten sie. Und dann: Rlnglische Seestreitkräfte «eschießen Dieppe, ■Wit Landungsbooten sto- Än Tommies gegen die Miste vor, fassen zu bei= pn Seiten von Dieppe E Feuer des deutschen istenschutzes an dem rande Fuß, stoßen an »r teilküste entlang ge- dtn die Stadt vor und itszen sich in einigen häu- jrm fest. Meldung um Meldung sviegelt den Verlauf der iimpfe wider, die jetzt nsetzen. heftig sind diese ämpfe in der Glut der lrißen August-Mittags- lnne! Auch Panzer ikingen die Briten an Sand. Aber noch d>c die Mittagsstunde angebro- m ist, liegt der größte ihre Landungsboote, liegen zum grotzen Teil verbrannt am Strand. Das war das Werk der Luftwaffe Sie finden den Weg nicht zuruck, zuruck zu den Schiffen, die sie herüberbrachten. Die Engländer ergeben sich. Es ist um 13 Uhr. Die Situation ist klar. Der Kampf ist entschieden. Was jetzt noch an Bnten bei Dieppe kämpft, wird bald erledigt sein. Zu groß waren ihre blutigen Verluste. Die Zahl der Gefangenen wächst ständig. Die leichten Kampfflugzeuge versenken und beschädigen mehrere weitere Kriegsschiffe. Dann verfolgen sie die fliehenden Transporter, packen sie südlich von Brighton, stürzen sich auf sie, lösen ihre Bomben und versenken zwei von ihnen, beide fassen 3000 Tonnen, beide sind mit Truppen voll beladen. Die letzte abschließende Meldung wird nicht mehr lange auf sich warten lassen. Da betritt der 2. E. den Gefechtsstand Er meldet dem Oberst die letzten Nachrichten. Er schließt mit einem knappen Satz mit drei inhaltsschweren Worten: Lage wieder herge- stellt! Das Leben in Dieppe wieder in vollem Sang. rps der Jeister- ilmayr» [Schall- ,Sopran i.Char- jtschcü TDiann» mMaln titschen tpinneri tfuri/M' rDAF; „KraN Dender Gieß'’11' Gießen' ulstr-31 „Kraß tf39«l „Lage wieder hergestelli!" Von Kriegsberichter Robert Bär. S t o ck h o l m, 20. Aug. (Europapreß.) An dem schon nach einigen Stunden kläglich zusammengebrochenen alliierten Großlandungsversuch bei Dieppe hat der Chef der britischen kombinierten Operationen (Chief of combined operations), Vizeadmiral Lord Louis Mountbatten, zehn Monate lang (!) gearbeitet, wie in London am Mittwochabend von Reutter bekanntgegeben wurde. Moutbatten — übrigens ein Vetter des englischen Königs — sei, so heißt es in der Meldung weiter, ein äußerst kühner und angriffslustiger Mann, der an Nelson erinnere. Er sei direkt Churchill verantwortlich. Zwecks Vor, bereitung des Landungsversuchs an der französischen Küste sei er vor drei Monaten nach den USA. und Kanada geflogen, um mit den dortigen Generalstabschefs alle Einzelheiten zu besprechen. An zuständiger Stelle in London wird erklärt, daß der Hauptzweck des Vorstoßes gegen Dieppe das „Sammeln von Erfahrungen" gewesen und daß von vornhinein ein bestimmtes Maß an Verlusten einkalkuliert worden sei. Die Operationen hätten jedoch besondere Bedeutung, weil auch Tanks gelandet wurden. Am Mittwochabend meldete London dann, daß ein Teil der Soldaten, die an dem Angriff auf Dieppe teilnahmen, im Laufe des Mittwochnachmittag zurück- ge kehrt fei. Das Schicksal des anderen Teils wird mit dem Hinweis auf schwere D e r l u st e lediglich angedeutet. — Die Engländer hatten es gar nicht nötig, „Erfahrungen" zu sammlen, da sie im Verlauf dieses Krieges ja die Schlagkraft der deutschen Armee schon mehr als einmal kennenlernen konnten. Die Londoner Auslegung kann also nur als faule Ausrede angesichts der katastrophalen Niederlage gewertet werden. Das Echo in Vichy. Vichy, 20. Aug. (Europapreß.) Die englische Landung bei Dieppe wird in hiesigen amtlichen Kreisen mit größter Ruhe ausgenommen. Man bezeichnet das Unternehmen als einen h a n d - streich, der von vornherein zum Schei- tern verurteilt war. Zum erstenmal seit dem wieder geöffnet und die Einwohner von Dieppe tätigten wie jeden Tag ihre Einkäufe, als ob nichts gefchehen wäre. Die Haltung der franzöfifchen Bevölkerung während des letzten Tages ließ von Anfang an erkennen, daß sie voll st es vertrauen in die deutsche Besatzung hatte und die englische Aktion lediglich als eine lästige Störung ihres Tagesablaufs betrachtete. London verständigt Moskau. B e r l i n , 20. Aug. (DNB. Funkspruch.) Noch nie ist eine Meldung in derartiger Rekordzeit von London nach Moskau übermittelt worden, wie die über das Landungsunternehmen bei Dieppe. Noch am Mittwoch gab der Moskauer Nachrichtendienst folgende vom 19. August aus London datierte Meldung: „Im Zuge der Kriegsoperationen wurde heute, ganz früh, eine Landung im Abschnitt von Dieppe in der besetzten Zone durchgeführt. Die Operationen sind noch im Gange." Mit dieser Meldung sollte ganz offensichtlich das sowjetische Volk geblufft werden: denn schon die Aufmachung zeigt deutlich^ daß man bei den Sowjets den Eindruck erwecken wollte, als ob die von Churchill in Moskau noch einmal versprochene zweite,Front nun in vollem Gange sei. Man hat also bewußt diesen frühen Termin für die Uebermittlung.der Meldung gewählt, da naturgemäß zu diesem Zeitpunkt noch nichts über den Ausgang der Unternehmung abzusehen war. Man wird mit Recht bezweifeln, ob London den Kreml auch ebenso schnell von der vernichtenden Niederlage bei Dieppe verständigen wird.________________ Die Katastrophe. Churchills Besuch in Moskau hatte die nervöse Stimmung in der britischen Oeffentlichkeit aus den Höhepunkt getrieben. Man wußte in London, daß Stalin nach dem Zusammenbruch seiner Hoffnungen auf das Gelingen einer eigenen Offenpve und die Unmöglichkeit vor Augen, dem siegreichen Vormarsch der deutschen Armee auf Kaukasus und untere Wolga halt zu gebieten, seinem britischen Gast die kategorische Forderung unterbreiten werde, nun endlich mit dem vielen Gerede um die Zweite Front" Schluß zu machen und mit aller Energie zur Tat zu schreiten. Stalins Botschafter in London und Wafhington hatten für diese Forderung agitatorisch den Boden vorbereitet. Aber zumindest in London war in den Kreisen der Regierung und bei den leitenden Militärs nach den trüben Erfahrungen mit Aktionen, wie Stalin sie forderte, nicht allzuviel Neigung, ein Unternehmen übers Knie zu brechen, das man wohl einleiten konnte, zu dessen Weiterführung jedoch die Schiffe fehlten. Aber Stalin hatte keine Zeit mehr; er konnte nicht warten auf die Fertigstellung von Programmen und Plänen, deren gigantische Zahlen in weitester Zukunft liegen. Ihm brannte die Not auf den Nägeln. Er wird deshalb die Bedenken, die Churchill und sein Generalstabschef Sir Allan Brooke gegen die Errichtung einer .Zweiten Front" fchon in diesem Sommer geltend gemacht haben, mit dem Hinweis abgefertigt haben, daß jeder spätere Entlastungs- oersuch der Alliierten den Sowjetarmeen nichts mehr nützen werde. Die Terrorangriffe der britischen Luftwaffe auf nord- und westdeutsche Städte, mit denen Churchill wohl gemeint hatte, der Forderung Stalins vorigen Weltkrieg sei auf europäischem Boden ame- rikanisches Blut geflossen, und Hunderte von ameri- konischen Soldaten seien in deutsche Gefangenschaft geraten. Das sei diesmal im Auftrag Stalins geschehen. Dieses Unternehmen, das der Moskauer Reise Churchills auf dem Fuße folgte, verrate die verzweifelte Lage der Sowjets. Es beweise zugleich, daß Stalin eine sofortige Aktion von Churchill verlangt haben müsse. Die USA. erwarten rauschende Siegesmeldungen. Berlin, 20. Aug. (DNB. Funkspruch.) „Das ist großartig — das sind vorzügliche Nachrichten!" — diesen Kommentar zu dem Landungsunternehmen bei Dieppe gab nach einer Agenturmeldung aus den USA. — niemand anderes als Wendest Willkie. Seine Stellungnahme zu der Katastrophe von Dieppe liegt leider nicht vor. Nach Meldungen nordamerikanischer Nachrichtenagenturen hat das Landungsunternehmen bei Dieppe in den USA. „ungeheures Interesse und großen Jubel" hervorgerufen. Diese Nachricht, so heißt es in den Meldungen, stellte alle anderen Kriegsnachrichteln, selbst die Berichte über die kritische Lüge an der Sowjetfront, in den Schatten. Besonders heroorgehoben wird, daß der Angriff aus die französische Küste unmittelbar nach der Rückkehr Churchills aus Moskau erfolgte. „American Journal" brachte auf der ersten Seite in großen Buchstaben die Ueberschrift: „W i r und die Briten dringen in Frankreich ein!" — ob das Blatt heute die Ueberschrift wählt: „Wir und die Briten wurden aus Frankreich hinausgeworfen"? — Reuter meldet, „die ganzen Vereinigten Staaten waren am Mittwoch durch die Nachrichten aus London begeistert, daß amerikanische Verbände zusammen mit britischen und de-Gaulle-Truppen an dem ausgedehnten Angriff auf Dieppe teilnahmen". Die „Begeisterung in den USA." dürfte sich inzwischen wohl gelegt haben. Strande, ist die Situation ernst geworden fu, ' e gelandeten Tommies. nII(,r ; Sie mögen nur kommen! war der Wunsch aller, ic die Wacht am Kanal halten, als draußen au dir Insel so viel Lärm wegen der zweiten Fron! imacht wurde. Nun sind sie ba^ ch $ ith/Stunden sind te da, und schon bereiten । Ire Schiffe ein. Aber was nutzt es ihnen! Ler der Jagdflugzeuge und ^ Leichten Äampl^ Aa,euae gingen die Landungsboate der tommies '» Stemmen au-f. Die Transporter versuchen 6 fee zu gewinnen. Aber auch bei chnen smd die sichten Kampfflugzeuge; und Zufammen mN i) en feeren Brüdern Do 217 «nh Ju88 l^teflen |ie feinere Lücken in die kostbare Tannuge der Briten. Bei Dieppe aber wird die Lage ernster etnfter für die Tommies. Es nutzt ihnen nichts B ttglifche Luftstreitkräfte die hohe von Dieppe m Bomben belegen. Die öi »(impfraum gehört ben deutschen ^gern. d l ch inmer wieder den angreifenden Tommies enrges^ terfen. Die Briten haben ihre ^"^inen Nach- iinen um den anderen — unä erhalten khub' und verlieren im Feuer bßr ^Hen franzö- ; »v Flugzeug. Auf dem heißumkampften^ftanzo^ J [leben Boden c.--- . « (feiner der Gefahr »U entziehen. Und nun erleben die T°rnnnes e i n n « J »üntirdjen. Wahl gewinnen ftc den Stta^. orch er rettet sie mcht. Ihr Drucke zu v... - nach einer „Zweiten Front" Genüge getan zu haben, hat man offenbar in Moskau ihm nicht als Abgeltung seines Versprechens angenommen. So blieb Churchill nichts anderes übrig, als in den sauren Apfel zu beißen und wider die beffere Einsicht vieler seiner militärischen Berater den Befehl zum Start eines Landungsunternehmens an der Kanalküfte zu geben. Daß dieses keineswegs im Stil von St. Nazaire und ähnlicher Dorftöße sich auf vorfühlende Aufklärung mit eng begrenzten Zielen beschränken sollte, ist aus der Stärke der zur Landung bestimmten Truppen und aus ihrer Ausrüstung mit schweren Waffen, vor allem auch mit Panzerwagen ersichtlich. Daß man auch Anhänger des Verräter- Generals de Gaulle dem Landungskorps eingegliedert hatte, läßt auf die Absicht schließen, von dem Brückenkopf, den man bei Dieppe zu schaffen gedachte, weit ins Land hinein oorzustoßen, wobei man die de-Gaulle-Truppen offenbar als agitatorische Tarnung benutzen wollte, um auf die französische Bevölkerung Eindruck zu machen. Die aus Dieppe und Vichy vorliegenden Meldungen spre- djen jedoch eine deutliche Sprache, was man in Frankreich von diesen Störenfrieden hält. Der Plan selbst scheint sorgsam vorbereitet gewesen zu sein. Vizeadmiral Lord Mountbatton, der von Churchill zum Spezialisten für solche Landungsunternehmen bestimmt war, hatte den Plan bis in alle Einzelheiten ausgearbeitet, so daß er ihn nur aus der Schublade zu ziehen brauchte, als der Startbefehl des Premierministers kam. Auch an für diese Zwecke sorgfältig ausgebildeten Truppen hat es nicht gefehlt, denn schon seit vielen Monaten ist die britische Insel ebenso wie Nordirland ein einziges Lager amerikanischer und kanadischer Verbände, deren Untätigkeit in der britischen Öffentlichkeit schon manche Kritik hervorgerufen hatte. Auch Stalin wird wohl gefragt haben, worauf die hier konzentrierten Kräfte warten, wenn sie nicht eingesetzt werden in einem Augenblick, wo die Ostfront von schwerster Krisis bedroht ist. Dieser Stimmung entspricht es, daß, wie es ja immer bezeichnend für britische Aktionen ist, vorwiegend kanadische und nordamerikanische Kontingente für das Landungsunternehmen herangezogen wurden und dann auch, wie die Zahl der gefangenen 60 kanadischen Offiziere zeigt, die schwersten Opfer bringen mußten. Der katastrophale Zusammenbruch dieses so wohl vorbereiteten Unternehmens starker Verbände hervorragend ausgerüsteter Truppen nach kaum mehr als.zehn Stunden gibt den Pessimisten in London recht, die zögerten, sich nad) Dünkirchen, Narvik und Griechenland mit einem neuen Fiasko lächerlich zu machen. Daß keineswegs nur ein Handstreich geplant war, bei dem man „wertvolle Erfahrungen" für Landungsoperationeu Mit schweren Waffen |ammein wollte, wie Londoner Nachrichtenbüros nun kleinlaut der Welt einreden möchten, um den ungeheuren Eindruck der katastrophalen Niederlage zu vertuschen, liegt nach allem oben Gesagten klar auf der Hand. Aber wiederum hat die deutsche Wehrmacht den Briten gezeigt, daß sie jederzeit und an jeder Stelle des europäischen Kontinents in der Lage ist, das Wort des Führers wahr zu machen, daß der Brite geschlagen wird, wo auch immer er sich zeigt. Die eindrucksvollen Schilderungen der in den letzten Monaten fertiggestellten Verteidigungsanlagen längs der Atlantikküste haben die Briten nicht abgehalten, den Versuch zu machen, den neuen Wall im Westen zu durchbrechen. Sie haben sich sehr schnell _ blutige Köpfe geholt, und was von ihnen und ihren Alliierten die englische Insel wieder erreicht hat, mag drüben berichten, daß die deutsche Wehrmacht auch am Atlantik auf der Wacht ist, mögen noch so starke Kräfte an der Ostfront eingesetzt fein. Im Londoner Nachrichtendienst hat man der Kommentierung der Moskauer Reise Churchills, die zu diesem neuen Dünkirchen der Briten der unmittelbare Anlaß war, den geschmackvollen Vergleich gebraucht, die Verhandlungen Churchills in Washington im Juni seien die Verlobung gewesen, nun werde in Moskau die Hochzeit gefeiert, und viele seien der Meinung, daß aus dieser Che viele Nachkommen hervorgehen würden. Die ersten Kinder dieser höchst seltsamen Ehe sind nun also schon geboren. Es ist der Wechsel im Oberbefehl der britischen Nahostarmee und der Landungsversuch von Dieppe. Beide sind Fanale für die völlige Hilflosigkeit der britischen Kriegführung in den Händen eines Churchill. L. 30 Prozent der Schweren Kreuzer. Die anglo-ameritanischen Verluste bei den Salomon-Inseln. Lissabon, 20. August. (DNB. Funkspruch.) Reuter meldet, daß der australische Kreuzer „C a n- b e r ra" in der Schlacht bei den Salomon-Inseln verloren ging. Der schwere Kreuzer „Canberra", der 9850 Tonnen Wasserverdrängung hatte, war 1927 von Stapel gelaufen. Er hatte 680 Mavn Besatzung. Die Bewaffnung bestand aus acht 20,3-em- und acht 10,2-cm-Kanonen sowie vier 4,7-cm- und acht 4-cm-Flakgeschützen. Das Schiff hatte eine Flugzeugschleuder an Bord. Unter den zahlreichen Kriegs- und Transportschiffen, die die Angloamerikaner in der Seeschlacht bei den Salomon-Inseln verloren, fallen, wie der Sprecher einer japanischen Rundfunksendung am Mittwoch betonte, besonders die neun amerikanischen bzw. englischen schweren Kreuzer ins Gewicht. Da den Amerikanern bei Beginn der Schlacht nur noch 20 und den Engländern ebenfalls nur noch 20 schwere Kreuzer zur Verfügung gestanden hätten, seien also in den Kämpfen zwischen dem 7. und 9. August sicher 3 0 v. H. dieser Schiffsklasse versenkt worden, diese Tatsache zeige erneut, was das angloamerikanische Schlagwort vom „allgemeinen Angriff der Alliierten" in Wirklichkeit bedeute. England gibt weitere Verluste bei der Geleitzugkatastrophe im Mittelmeer zu. Stockholm, 19. Aug. (DNB.) London sieht sich jetzt genötigt, weitere Kriegsschiffsverluste bei der völligen Zerschlagung des nach Alexandria bestimmten (Zeleitzuges zuzugeben. Auf die überraschend schnellen Eingeständnisse der Versenkung des Flugzeugträgers „Eagle" und des Großen Kreuzers „Ma n d) e ft e r" folgt heute eine Reutermeldung, die den Untergang des Flugabwehrkreuzers „C a i r o" und des Zerstörers „F o r e f i g h t" be- tanrrtgibt. Ueber den Verlust von 15 mit wertvollem Kriegsmaterial für die Aegyptenfront beladenen Handelsschiffen schweigt man sich in London allerdings nach wie vor aus. * Der Flakkreuzer „Cair o" hatte 4200 Tonnen Wasserverdrängung und eine Geschwindigkeit von 29 Knoten. Erst 1940 hatte das Schiff die Spezial- bemaffnung von acht 10,2-am-Flakgeschützen und vier 4-cm-Flakgeschützen sowie vier Fla-Maschinen- aewehren erhalten. Gerade der Verlust eines Flugabwehrkreuzers trifft England schwer, da diese Kriegsschiffe für den Geleitzugdienst in küstennahen Gewässern besondere Bedeutung haben. Der Zerstörer „Foresight" war erst 1934 vom Stapel gelaufen und hatte 1350 Tonnen Wasserverdrängung. Seine Geschwindigkeit belief sich auf 36,7 Knoten. Er war bestückt mit vier 12-cm- Geschützen, acht Fla-MG.s und acht Torpedoaus- st'oßrohren in Vierlingsaufstellung. Die Friedensbesatzung betrug 145 Mann. Schwedischer Dampfer torpediert. Stockholm, 19. Aug. (Curopapreß.) Die schwedische Presse veröffentlicht die Nachricht, daß wiederum ein schwedisches Schiff von sowjetischen Unterseebooten in schwedischen Hoheitsgewässern vor Verstervik torpediert wurde, wobei 33 Mitglieder der Besatzung den Tod fanden. Sämtliche Stockholmer Morgenblätter veröffentlichen in schärfster Form gehaltene Leitartikel, in denen sich die Empörung der schwedischen Oeffentlichkeit spiegelt und die energische Maßnahmen gegen die sowjetischen Uebergriffe fordern. Anscheinend hätten, so schreibt „Svenska Dagbladet", wiederholte Proteste der schwedischen Regierung in Kuibyschew nicht den geringsten Erfolg gehabt. Irgendein Zweifel daran, woher die Torpedos herrühren, könne nicht bestehen, die schwedische Oeffentlichkeit verlange nun, daß die Regierung sich diesmal picht von der Sowjetunion mit teeren Redensarten abfpeifen laste. Das Blatt verlangt volle Handlungsfreiheit für die schwedischen See- und Luftstreitkräfte bei der Bekämpfung der sowjetischen U-Bootpiraten. Was die Juden Katz jun, und Katz sen. mit ihrem Sowjetgeheimsender sich erfrechten, das leisten sich jetzt auch bolschewistische Unterseeboote und Bomber. Die beiden Juden sind von der schwedischen Polizei in Haft genommen worden. Gegen die anderen Verletzer der schwedischen Neutralität stehen den Stockholmer Behörden keine solchen Maßnahmen zur Verfügung. Die Welt aber mag mit dem schwedischen Volke erkennen, daß all die Phrasen von Freiheit, Demokratie, Respektierung der Rechte fremder Volker für diejenigen, die vorgeben für diese Ideale Krieg zu führen, leeres Wortgeklingel sind. 9Befm es den Kriegsverbrechern in London, Washington und Moskau in den Kram paßt, respektieren sie keine fremden Rechte, keine Neutralität. Das müssen nun die Schweden an ihrem eigenen Leibe verspüren. Neuer britischer Generalstabschef im Mittleren Osten. Stockholm, 20. Aug. (Europapreß.) Im Zuge der Veränderungen im Oberkommando in Kairo ist auch der Posten des Generalstabschefs neu besetzt worden. Der neue Generalstabschef ist Generalmajor R. L. Maccreay. General Maccreay ist 44 Jahre alt. Er war während des Westfeldzuges Stabschef der Division, deren Kommandeur General Alexander, der neue Oberbefehlshaber im Mittleren Osten, war. In der letzten Zeit war Generalmajor Maccreay Berater des Odert omman-- dos in Kairo für Fragen der Panzerkriegführung. Eine nordamerikanische Agenturmeldung besagt, Churchill habe die Umbesetzung im Mittelostkommando Dorgenommen, als er bei seinem Flug nach Moskau in Kairo einen Zwischenaufenthalt nahm. Bei dieser Gelegenheit habe sich der Premier aus erster Quelle über die Gründe der Niederlage General Auchinlecks und der Unfähigkeit der 8. Armee, Rommel mit seinen Streitkräften aus Aegypten zu vertreiben, informiert. Ueber die künftige Verwendung Auchinlecks werde in dem Kommunique des War Office nichts bekanntgegeben. Man wisse nicht, ob er überhaupt für einen neuen Posten in Aussicht genommen worden sei. Kleine politische Nachrichten. Gandhis Sohn Devadas, der Hauptschriftleiter der „Hindustan Times", wurde auf Anordnung der britischen indischen Regierung in Haft genommen. Als Vertreter Brasiliens in der brasilianischnordamerikanischen Verteidigungskommission sind Admiral Alvare, R. de Valroncelles und Oberst Vasco Alves Secco in Washington eingetroffen. Oberst Secco vertrit in diesem Ausschuß die brasilianische Luftwaffe. * In einer Reuter-Meldung aus Pretoria heißt es, daß die zweite Liste der südafrikanischen Verluste bei Tobruk 5000 Namen enthält. Hierdurch sei das Total der südafrikanischen Verluste auf 10000 Mann erhöht worden. Trauerfeier für Frau Ursula von Kornatzki. Zu Ehren der verschiedenen Chefsekretärin und persönlichen Referentin "des Reichsmarschalls Goring, Frau Ursula v. Kornatzki, geb. Grundt- mann, fand in Berlin im Festsaal des Hauses der Flieger eine Trauerfeier statt, bei der der Führer durch ^-Brigadesührer Albrecht einen Kranz niederlegen ließ. In einer ergreifenden Gedächtnisrede würdigte der Reichsmarschall die hohen Persänlich- keitswerte und die unvergänglichen Verdienste der Verewigten. Mit tiefempfundenen Dankesworten nahm er Abschied von seiner unermüdlichen Mitarbeiterin, deren Leben beispielhaft von selbstlosem Schassen, aufopfernder Pflichterfüllung und bedingungsloser Treue ausgefüllt war. An der Feierstunde, die von der Staatskapelle unter Leitung des Staatskapellmeisters Schüler durck) Musik aus dem „Ave Verum" von Mozart und der Deutschland- Variation von Haydn umrahmt war, nahmen außer dem Gatten, den Eltern und nächsten Angehörigen der Verstorbenen teil Frau Emmy Göring mit den Verwandten ihres Hauses, und aus dem Ar- beits- und Freundeskreis der Verewigten Staatssekretär Körner, General Bodenschatz und Staatsrat Dr. Gritzbach mit allen Angehörigen des Stabsamtes des Reichsmarschalls. Unter den zahlreichen Trauergästen erwiesen der Dahingeschiedenen Generalfeldmarschall Milch, Generaloberst Daluege, Staatssekretär Dr. Freister, Staatsrat Generalintendant Tiedjen, Oberstjägermeister Scher- ping und viele Freunde aus Wehrmacht, Partei, Staat und Wissenschaft sowie die Fliegerkameraden des Majors von Kornatzki die letzte Ehre. Kunst und Wissenschaft. Otto Erich hartleben liefert eine Film-Idee. In den Rosenhügel-Ateliers der Wien-Film ist ein empfindsames Spiel der Herzen im Entstehen, das auf eine liebenswürdige Novelle O. E. Hartlebens „Die S e r e n y i" zurückgeht und die romanttschen Spannungen in der Begegnung zweier und O. W. Fischer anvertraut. Nach lang; Menschen, die sich für eine kurze Zeit des blühen- Pause werden wir die hochbegabte, dem, Ensembl 3m Kaukasus weiter nach Süden vor Sinken von zwei weiteren schwer beschädigten br Der Aufbau in der Ukraine rjtrte Doti Ro 5° komm den Glückes finden, wieder verlieren, um bann endgültig zusammenzukommen, in Bild und Wort überträgt. Erich Engel inszeniert diesen Film „S o m m e r l i e b e". Die beiden Hauptrollen des um 1909 spielenden Films sind Winnie Markus Wie lenkt man nun so ein kleines Wesen durch seine Kleinkinderzeit, damit es sich auch in willen- mäßiger und geistiger Hinsicht am besten entwickle? Was tut ein richtig erzogenes Kind z. B. mit zwei Jahren? Nach Untersuchungen an 600 Kleinkindern hat Dr. Benzin g (Kassel) einige Normen aufge« stellt, die nicht als starre Regeln gelten sollen, aber für die Eltern als ein ungefähres Maß gelten können. Ein richtig geführtes Kind wirb mit den Dingen feiner Umgebung fertig und Findet sich bes Burgtheaters angehörenbe Susi Nicolet! wiedersehen. Auch für Siegfried Breuer hat de neue Film eine scharf profilierte Rolle. Lotte ßant Hans Olden und Hedwig Bleibtreu sind weiterhi in der Spielgemeinfchaft. ropa vom Bolschewismus zurückeroberken.Schmie« rigkeiten ergeben sich naturgemäß besonders beim Transport auch im Nahverkehr. Die bisherigen ukrainischen Lieferungen an Europa dürften jedenfalls Erstaunen Hervorrufen, wenn sie bekanntgegeben würden. Es ist gelungen, über 500 000 ukrainische Arbeitskräfte für die Kriegswirtschaft des Reiches frei zu machen. Damit hat die Ukraine das größte Kontingent alter im Reich tätigen ausländischen Arbeitskräfte gestellt. Ihre Zahl wird sich in den nächsten Wochen noch beträchtlich erhöhen. Von den Maßnahmen für die ukrainische Beoölke« rung in der kurzen Jahresfrist erwähnte der Reichs, fommiffar die Agrarordnung, mit der bas sowjetische Kolchossystem beseitigt wurde, und vor ollem die Aufbaumaßnahmen auf dem Gebiet bes geistigen Ledens in der Ukraine. Eines fei natürlich klar: Die Ukrainer müßten durch fleißige Mitarbeit und Pflichterfüllung beweisen, baß ihnen der Kampf gegen den Bolschewismus keine Phrase fei. Im Sinne der Bemühungen, die ukrainische Bevolke« rung gesund zu erhalten, werden ukrainische Selb st Hilfswerke gegrünbet werden, die 6c» sondere Aufgaben der Gesundheitspflege durchführen werden. Mit großer Anerkennung sprach der Reichs« fommiffar auch übtfr die Leistungen der Volksdeutschen und kündigte eine Verordnung an, die alle wirtschaftlichen Schäden, die ihnen durch den Bolschewismus zugefügt wurden, wiedergutmachen soll. Wolchow führte der Feind vergebliche örtliche Angriffe. , 3m Mittelmeer versenkte ein deutsches Utu terseeboot einen Transportsegler. Bei Tageseinflügen britischer Flugzeuge nai Nordwestdeutschland und in die besetzten Westge. biete hatte die Zivilbevölkerung durch einzelne Sprengbomben geringe Verluste. Dabei wurden sieben und in der Nacht bei Störangriffen im Rau« der Deutschen und Kieler Bucht ein britisches Flugzeug abgeschossen. Planlose Störflüge einer Anzahl von Sowjet« flugzeuge lösten in der vergangenen Nacht in Off- und Weslpreußen Fliegeralarm aus. Auch hier ent- standen durch vereinzelte Bombenwürfe geringe Verluste unter der Zivilbevölkerung sowie leichke Gebäudeschäden. Der Feind verlor zwei Flugzeuge» Die Luftwaffe bombardierte nach lagesan- griffen leichter deutscher Kampfflugzeuge auf militärische Ziele an der englischen S ü d k ü st e i» Verlaufe der letzten Nacht wehrwirtschaftliche Anlagen der Stadt Norwich. Es entstanden anhul« tende Brände. 3m Kanal griffen in der Nacht vom 17. zu» 18. August zahlreiche britische Torpedo- und fta« nonenschnellboote wiederholt einen burdf Vor. posteöboote gesicherten deutschen Geleitzug erfob • los an. 3m Verlause des Seegefechts, das zui i Mburq f 'Dr. Sch ff an de Wann sagen wir im Leben zum erstenmal Nein? Diese Kundgebung eines eigenen Willens wirb bei einzelnen Menschen zumeist um bie Wenbe des ersten Lebensjahres ausgelöst. Es ist ber erste Versuch «unsere eigene Meinung burchzusetzen. Damit beginnt ein neuer Lebensabschnitt, wir haben das Säugbingsstadium verlassen und sind nach heutiger Anschauung Kleinkinder geworben. Früher gab es keine Kleinkinder. Die Menschen kamen zwar auch in ber sogenannten guten alten Zeit nicht gleich erwachsen zur Welt, sie blieben sogar so lange Säugling bis man mit fortschreitendem Wachstum schließlich nicht mehr umhin konnte, sie als Kinder zu bezeichnen. Heute wissen wir, daß das unnatürliche Ausdehnen ber Säuglingszeit ebenso ungesunb ist wie bie übermäßige Abkürzung und ebenso das Märchen von bem Riesen, der dadurch so außergewöhnlich stark wurde, daß er sieben Jahre lang Muttermilch trank, wirklich nur em Märchen ist. Das Kleinkinderstadium, bas die Säuglingszeit abschließt, ist also keine künstlich geschaffene Einteilung der Wissenschaft, sondern ein d o n ber N a für selbst eingeleiteter Lebensabschnitt, der für bie weitere Entwicklung des Menschen von großer Bedeutung ist. Einen, erwachsenen Menschen kann man seinem Körperbau, seinem Temperament entsprechend einem bestimmten Menschentyp zuordnen. Wenn auch diese Einteilung bei der Kompliziertheit des menschlichen Wesens keinen Anspruch auf Vollständigkeit erheben kann, so hat doch das praktische Leben die Zweckmäßigkeit einer solchen Einteilung gelehrt. So ist z. B. ber eine Typ gegen eine bestimmte Krankheit anfälliger als ber anbere, ober er arbeitet sich im Berufsleben schneller in eine neue Sache ein, ermüdet vielleicht aber rascher und ist dafür nicht so zäh wie ber andere. Mit dieser Einteilung in bestimmte Typen, die es uns erleichtert, den einzelnen wiederum besser zu verstehen und entsprechend zu behandeln, kann schon beim Kleinkind begonnen werden. Mancher wird sich vielleicht fragen/ ob dies nicht zu verfrüht ist, da ein so kleines Kind doch noch ein ganz unpersönliches Wesen, eben ein kleines Kind sei, das schreit, wenn es Hunger hat und böse ist, wenn man ihm etwas wegnimmt, und das lacht, wenn man es schaukelt. Wer aber schon mehrere Kleinkinder gleichen Alters nebeneinander beobachtet hat, wird mit Erstaunen wahrgenommen haben, wie groß der Unterschied zwischen ihnen ist. Für eine Mutter, die mehrere Kinder hat, ist das nichts Neues; die Nutzanwendung aus dieser Er- a' Ss ?S?j Der Wehrmachtbericht. DNB. Aus dem Führerhauptquartier, 19. Aug. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: 3m Kaukasus haben deutsche und slowakische Truppen in unübersichtlichem Gebirgsgelände zahlreiche Straßen- und Minensperren überwunden und stoßennach Süden weitervor. Die Häfen der Schwarzmeerküste wurden erneut von der Luftwaffe angegriffen und dabei vier Küstenfahrzeuge versenkt sowie e i n Sowjet-Zer st örer, sechs Transportschiffe und acht Küstenfahrzeuge schwer beschädigt. 3m großen Don-Bogen wurden bei der Säuberung des Geländes zersprengte feindliche Kräfte vernichtet. 3m Raum von Woronesch nur geringe örtliche Kampftätigkeit. Bei den harten und erfolgreichen Abwehrkämpfen in der Zeit vom 11. bis 17 August verlor der Feind 2 5 6 1 Gefangene, 501 Panzerkampfwagen. 31 Geschütze und 25 0 Maschinengewehre und Granatwerfer. Die blutigen Verluste der wiederholt in dichten Massen angreifenden Bolschewisten waren außergewöhnlich hoch. Ostwärts Wjasma und bei Rschew, wo sich das westfälische 3nfanterieregiment 58 während der schweren Kämpfe ganz besonders ausgezeichnet hat, wurden erneut starke Angriffe des Feindes in uner- müdlichem Einsatz der deutschen 3nsanterie- und Panzerdivisionen unter Mitwirkung der Luftwaffe zerschlagen und dabei 25 Panzer vernichtet. Südostwärts des Ilmensees und am Jr fyl H 9ehP zug erreichte ohne Beschädigung seinen Vestim« mungshafen. »Kmde Nten 5 '“Ögers Musik Zwischen 3 und 4 Jahren. Das sichtige „Säuglings^-Alter. - Leistung und Entwicklungsreife. Da sind zunächst die Kleinkinder, bie man als JJJ? "Zappelphilippe" bezeichnen konnte. Ihr un« ruhiges Wesen bedingt, baß sie meist etwas mager sind- Ihre Muskulatur ist dabei oft schon frühzeitig gut entwickelt. Sehr bald zeigt sich bei ihnen eine ge Che rasche Auffassungsgabe. Ehe man diese Kinder zu emer Beschäftigung bringt, bie Ruhe und etwas Aufmerksamkeit erfordert, muß man ihrem Be» roegungstrieb entgegenkommen und sie aus« !°b en lasse n Auch der zweite Kleinkind» typ besitzt eine lebhafte Konstitution und unterfteM» in gewissem Sinne hauptsächlich der Herrschaft des Wbeh Nervensystems, aber es ist im allgemeinen be> habiger, sein Lebensmotor läuft mit etwas niebri- < 's. gerer Tourenzahl. Kinder von biefem zweiten Typus können sich im allgemeinen leichter in eine Sache vertiefen und sind vor allem beim Spiel gebub biger als bie Kinber, bie bem ersten Typ ange= Horen. »erbe Typen bereiten beim Essen häufig Schwie- rigkeiten, im Gegensatz zu bem dritten, bem Blndegewebstyp , der i.» yuil0tll Wuchs gebrungener wirkt. Diese Kinber sind die ruhigen Vertreter unter den drei Typen. Während man früher, um kerngesunde Kinder heranzuziehen, sie z. B. vielfach mit Koltkoafferwaschun-gen u. dgl. abzuhärten versuchte, sieht sich heute ber Arzt ein Äino sehr genau an, ehe er entsprechende Ratschläge erteilt. Während ber Bindegewebstyp solche Ab- härtungs- unb Stärkungsreize sehr gut verträgt, ja sogar einen gelegentlichen Klimawechsel geradezu braucht, muß mit dem ersten, dem nervösen Typus vorsichtiger umgegangen werden, da solche Kinder schon auf schwächere äußere Reize weit stärker reagieren, als bie anderen Typen. Gegen zu starke, länger bauernde Sonnenbestrahlung z. B. sind sie sehr empfindlich, schlafen daraufhin schlecht unb werben noch unruhiger. Teil auf eine Entfernung von 150 Meter ffalffanfc Jftmeiftcr wurden zwei feindliche Boole vernichtet. Mit bei ) •— 1 chung der -t worden, silierte 19l Singen. V w-Msen-1 wieder in ilenbur iftfät Mür hkunde u Wdelenbui Werte si shsorschunc älter Sch o. Professl i Bakteric ffbe 1900 Kiel zum Marzt s nn Assiste Wierte s A\ aufjerpl ■) Schulh $ Grazer ’ ! Lebensjc Eierte s ;13 wurde irius in ( mfen. 19- nr Fichte, Arte, do iter in sc vor se iueig der Wischen Or. f Hing R :imie". — üinarius mrsitcit S i Lebensjc mit. Pros Engen E fr. - Der eße D.Dr ffnes Dc $e dem : Hn zur ! != von de f llinoerft ,heim I1 «n, Prom? j bann al :frorbentli ) 1920 o ftr Dr. * an chtung ei L Leipzic -schule II fenntms haben jedoch die Aerzte gezogen, indem fle systematisch Hunderte von Kleinkindern auf ihr Verhalten hin beobachteten und untersuchten. Rowno, 19.Aug. (DNB.) Der Reichskommissar für die Ukraine, Gauleiter Erich K o ch , wies in einer Unterreduna anläßlich des Jahrestages seines Amtsantritts darauf hin, daß die Ernährung des kämpfenden F r o n t h e e r e s gesichert und ein möglich hoher und rascher Zuschuß für bie Ernährungs- und Rohstoffversor - gung ber Heimat habe erreicht werden müssen. Weiterhin habe das Reichskommissariat so befriedet werden müssen, daß ein rei b un gs Io fer Nachschub für die Front im Osten gewährleistet gewesen sei. Darüber hinaus sei es wichtig gewesen, Arbeitskräfte der Ukraine an Stelle der zum Wehrdienst einrückenden Deutschen nach Großdeutschland zu schicken. Nachdem im Herbst trotz der Kriegsereignisse die Ernte fast v o l l st ä n d i g geborgen werden konnte, kam alles aus die. Frühjahrsbestel- lun g an. Das Wetter begünstigte uns nicht überall. Es fehlte an allem, an Traktoren für bie großen Flächen, an Dieselöl und an Gespannen. Unsere Männer haben es dank der Mithilfe der Bevölkerung geschafft, daß die ukrainische Erde teilweise bis zu 9 0 v.H. ber auch von den Bolschewisten bebauten Fläche bestellt werden konnte. Dank dieses Einsatzes und dank des Mitgehens der ukrainischen Bevölkerung ist mit einer zufriedenstellenden Ernte zu rechnen. Das deutsche Volk wird Zuschüsse zu seiner Ernährung erhalten, auf die es ein Anrecht hat. Es darf nicht vergessen werden, daß es in erster Linie deutsche Soldaten waren, die den ukrainischen Boden für-Eu- in seinem ganzen ü M ein e Kindev finh die r^Oer gj j. oer I ™)fei qu S Um M 8tu, St wN« ! S «Usfct «iir iic- ZV 'mi 6-u JmitW 'S? ft ®eti (litt. ®e SJS Jagen om 8 einen I ... yerfität L tischen Booten kann gerechnet werden. Der Gelei« jrmafolog d. habil % 5 Hu an den Lochschulnachrichten. Gemeinnütziges Schassen im Frauenhilssdienff. Spinnwarzen empor unb überläßt sich, von diesen der ftnrfff ^p'nnwarzen empor un er in Kie- getragen, dem Gleitflug d. . " 1Ylif if* hiz> SntitinfhorfirM » etiolj in der Luftströmung. Damit ist die Wunderlichkeit noch nicht zu Ende. Will Be- von (Nachdruck verboten.) 20. Fortsetzung. Qflfanj lilbfl en bei ®tl(Ü Befti» 7.)li ib 6g ' N hwle- beim bis- uropa nenn ngtn. itz- l de; t die Reich efielll. lochen öeoölk» Reichr der bi int) vr iiet bei latiirM litarrei • Kamp fei. 3i Beoölle ramislhl die bf chführei -Reichs Zolls,. : an, dv irch bei ltmachei un- und ’t nbem li^ auf ito ten. nan die Spinne zu ihrem Ausgangspunkt zurück, so klettert sie an dem Foden hinauf und wickelt ihn mit den Füßen zu einem Flöckchen zusammen. Kür Tapferkeit vor öem Keinöe. Dem Gefreiten Ernst Mahr ous Gießen, Schanzenstraße 1, der in einem Artillerie-Regiment im Osten kämpft, wurde für Tapferkeit vor dem Feinde das Eiserne Kreuz II. Klasse verliehen. Diel Löschsand — viel Wasservorrat! abilitierte sich 1936 in München und wurde dort 941 außerpl. Professor mit Lehrauftrag für Sport- nd Schulhygiene. —. Am 19. August vollendeter Grazer Philosoph Prof. Dr. Carl Siegel sein 0. Lebensjahr. Siegel promovierte 1894 -in Wien, abilitierte sich 1900 in Brünn und 1904 in Wien. 913 wurde er Extraordinarius und später Ordi- grius in Czernowitz. 1927 wurde er nach Graz entfen. 1937 wurde er wegen seiner Vorlesungen ber Fichte, in denen er die nationale Äugend be- eisterte, vorzeitig in den Ruhestand versetzt, aber äter in seine Lehrtätigkeit wieder eingesetzt. — urz vor seinem 80. Geburtstage starb in Braun- weig der frühere Abteilungsvorsteher am phar- eutischen Institut der Technischen Hochschule, röf. Dr. phil. Karl Julius Tröger. Er war rekang Redakteur des „Journals für praktische Hernie". — Am 19. August vollendete der erneut, üünarius der romanischen Philologie an der niversität Kiel, Prof. Dr. Georg Ebeling, fern ", Lebensjahr. — Am 20. August vollendet der terit Professor für Geschichte an der Universität Sttingen Dr. Hugo Willrich, fein 75. Lebens- . — Der emerit. o. Professor an der Universität e D. Dr. Erich Klostermann beging sein oldenes Doktorjubiläum. Eine Abordnung über- ichte dem Jubilar, der noch als Herausgeber von egten zur spätantiken Religionsgeschichte tätig ist, os von der Kieler Philosophischen Fakultät er- euerte Doktordiplom. — Der Dozent Dr. Rudost re d e ist zum a. o. Professor an der Universität traßburg für organische Chemie ernannt worden. Dr. Schlemmer ist zum ordentlichen Pro- lichen Ausstieg. v.. täglichen Arbeit sollen unsere Lehrgemeinschaften jedem Volksgenossen und jeder Volksgenossin helfen, die Arbeiten in den Betrieben und in den Büros zu fördern. Wenn Können und Verstehen sich gleichermaßen entwickeln, wird die Arbeit eines jeden ein froher und bejahender Dienst am Volks- Er sah sie kurz an, dann neigte er zustimmend den Kopf und murmelte enttäuscht: „Gute Nacht, Anna." Niversität Leipzig. — Der außerpl. Professor für makologie an der Universität Tübingen Dr. . habil. Hermann Walbaum ist nach Er- eichung der Altersgrenze in den Ruhestand oer- tzt worden. Walbaum studierte in Göttingen, pro- vierte 1901 in Kiel, habilitierte sich 1913 in Ebingen. Von 1928 bis 1936 wirkte er an der N-Datsen-Universität in Kanton. Seit 1937 war wieder in Tübingen. — Dr. Reinhard Tren- elenburg ist zum o. Professor an der Unb erfität München für allgemeine und angewandte lzkunde und Forstbenutzung ernannt worden, endelenburg wurde 1907 in Freiburg geboren, abilitierte sich in München 1935 und ist Leiter der olzforschungsstelle der TH. München. — Dr. alter Schmidt-Lange, München, ist zum . o. Professor an der Universität Graz für Hygiene b Bakteriologie ernannt worden. Schmidt-Lange 1900 in Schleswig geboren, promovierte Kiel zum Dr. med. und Dr. phil., machte als chiffsarzt Reisen nach Amerika und Afrika, war ann Assistent in Dresden, Basel und München, unterziehen sich zur Zeit der Aufgabe, alle Volksgenossen zur Teilnahme aufzufordern. Es sei hier zur Aufklärung noch einmal der Gang der Wunschäußerung in Verbindung mit einer Spende auseinandergesetzt. • Die Blockwalter überreichen einen gelben Prospekt, der alle Musik- und Gesangsstücke enthält, die gewünscht werden können. Auf einem anhängenden, abtrennbaren Wunschzettel vermerkt der einzelne die von ihm gewünschte Programmnummer und übergibt dem Blockwalter diesen Wunschzettel und den dafür gespendeten Betrag gegen eine Quittung, die der Spender in dem Quittungsblock selbst einträgt und vom Blockwalter gegengezeichnet erhält. Es ist zu erwarten, daß sich alle Volksgenossen mit Wunsch und Spende einschalten. Der große Anklang, den die seitherigen Wunschkonzerte gefunden haben, wird auch die Gießener Veranstaltung zu einem vollen Erfolg werden lassen, zur Freude der Spender und Besucher und als ein Zeichen der freudigen Siche inschaltung für den guten Zweck. Es sei noch einmal vermerkt, daß für die Vorbereitung des Konzertes alle Wünsche bis zum 24. August 'eingegangen sein müssen. Werbe-Veranstaltung der Lustwaffe. Nur noch wenige Tage trennen uns von der sportlichen Werbeveranstaltung unserer Flieger. Ein umfangreiches Programm läßt spannende Kämpfe erwarten. Neben den leichtathletischen Hebungen muß ganz besonders das im Rahmen der Veranstaltung angesetzte Aufstiegspiel im Fußball zwischen der Mannschaft des Luftwaffensportvereins Gießen und der sehr guten Mannschaft des VfL. Neu-Isenburg hervorgehoben werden. Die Flieger haben wegen einiger notwendiger Umstellungen in den letzten Spielen zwar die gute Spielform zu Beginn der Serie nicht halten können, sind aber jetzt wieder dabei, eine starke Mannschaft zu werden. Ueber den bereits sicheren Anwärter für die Gauklasse Neu-Isenburg braucht nicht allzuviel gesagt zu werden; die Mannschaft ist als gut bekannt, und es ist deshalb mit einem sehr interessantem Spiel zu rechnen. Den größten Teil des Programms nehmen natür» list die Laufwettbewerbe ein, über deren Umfang die Ausschreibung im heutigen Anzeigenteil Aufklärung gibt. Wir werden noch eine Vorschau über die bevorstehenden Kämpfe bringen. Erwähnt fei schon jetzt, daß der Olympiakämpfer im 5000-Meter- Lauf, Becker, wieder am Start ist. Ebenso wird Hauptmann 2B agier, der Vorjahressieger über 100 und 200 Meter, wieder ernsthaft in den Kamps eingreifen. Sein stärkster Konkurrent wird der 100-Meter-Sieger vom Kreis-Turn- und Sporttag Uffz. Gram fein. Wie stark der Leistungsstand unserer Flieger im Augenblick ist, bewiesen die am Dienstagabend durchgeführten Schwimmwettbewerbe, bei denen ausgezeichnete Zeiten geschwommen wurden. Es sollte also keiner versäumen, am Sonntag bei unseren Fliegern zu sein. Ducheckern-Sammlung im Herbst. Im Herbst ist mit einer erheblichen Bucheckernernte zu rechnen. Bucheckern liefern bekanntlich ein ausgezeichnetes Speiseöl. Der Reichsminister für Ernährung und Landwirtschaft wird daher im Einvernehmen mit den zuständigen Stellen, insbesondere dem Reichsforstamt, dem Reichserziehungsministe- rium und der Reichsjugendführung Richtlinien über das Sammeln und die Verarbeitung von Bucheckern für die Oelgewinnung erlassen. Die Milch- und Fett- wirtschaftsverbände werden mit der Durchführung dieser Ausgaben in Zusammenarbeit mit den örtlichen Stellen, insbesondere den Forstämtern, den Schulen und der HI. sowie den Kreis- und Orts- bauernschaften beauftragt. Die Einzelheiten werden zur gegebenen Zeit bekanntgegeben. Gießener Wochenmarktpreise. * Gießen, 20. Aug. Auf dem heutigen Wochen- markt kosteten: Wirsing, % kg 12 Rpf., Weißkraut 6 bis 8, Rotkraut 12, Spinat 22, Römischkohl 12, Renekloden 35, Salat, das Stück 8 bis 10, Oberkohlrabi 10 Rpf. haben, verleiht jedem Volksgenossen für die fämpfung von Brandbomben die im Ernstfall bedingt erforderliche Ruhe, Besonnenheit Energie. Gefährliche Rumpelkammern. höben entweder völlig leer oder weitestgehend entrümpelt waren. Für die Entleerung und Entrümpelung ist grundsätzlich derjenige verantwortlich, der die Bodenräume, sei es als Eigentümer, Mieter, Pächter ufw., benutzt. Nicht entrümpelte Dachböden sind also die gefährlichsten Rumpelkammern. Darum nochmals: es liegt nur im Interesse jedes einzelnen, wenn ganz allgemein die Losung im Reich heißt: Jedes Haus, aber auch jedes, muß abwehrbereit sein! Anerkennung der Volksbildungsstätte Gießen der7!SG.-,,KrastdurchFreude^ Dr. Brüggers Patientin Roman von Walter Klöpffer Das Reichsamt Deutsches Volksbildungswerk teilt mit: Die Volksbildungsstätte Gießen führt künftig in ihren Arbeitsplänen den Vermerk: „Vom Reichsamt Deutsches Volksbildungswerk als Volks- bildungsstätte anerkannt", und bemerkt hierzu, daß diese Anerkennung ausnahmsweise wegen des erfreulichen Äufbaues, den die Dolksbildungsstcitte Gießen genommen hat, stattfindet. Im allgemeinen werden während des Krieges Anerkennungen Volksbrldungsstätten sonst nicht ausgesprochen. itre^ ng fti* Die Erfahrungen haben gezeigt, daß die fämpfung von Bränden, die durch Luftangriffe her- oorgerufen wurden, mit den einfachsten Mitteln überall dort zum Erfolg geführt hat, wo die Dach- ,ink» 41' oM n, N z tue tyigß, W Men ÄDöti 5iiig W «Oft et w\ kting itidji gesQm f eiti ihn anfa ganzen fein. Das Berufserziohungswerk der Deutschen Arbeitsfront, Kreiswaltung Wetterau, Schanzenstraße 18, ist jederzeit bereit, jeden Volksgenossen und jede Volksgenossin beruflich zu beraten. Froher Dienst am Volksganzen Denke an deine berufliche Weiterbildung! inber j« b etwa* em > aus» jeinlU interfiw* nen ; niebt"1 c W' l geMr p aB' Schwik' n, M find * W” 'S Das Bewußtsein, biete Forderungen erfüllt zu ' ~ " ..... Be- Leder wünscht und spendet zum Gießener Wunschkonzert. In der Reihe der von der NSG. „Kraft durch Freude" durchgeführten Wunschkonzerte, die seither zugunsten des Deutschen Roten Kreuzes und nunmehr zugunsten des Kriegswinterhilfswerkes des Deutschen Volkes in unserem Kreisgebiet veranstaltet werden, erwartet nun auch unsere Stadt am 30. August eine große Veranstaltung. Die Vorbereitungen sind in vollem Gange. Die Blockwalter 10. Anna schloß die Schlafzimmertür, knipste das Licht an, schaltete es wieder aus, denn es war überflüssig. Von der Festwiese herüber kam blaues, kaltes Schein werfer licht durch die Fenster und überschwemmte die Kronen ber Parkbäume mit Silber. Anna streifte mit einem scheuen Blick bas aufge- beckte zweite Bett. — Armer Martin! — bachte sie. Dann entfleibete sie sich langsam. Zerstreut unb tief in Gebauten ging sie zum Toilettentisch, tröbelte zwischen ben Bürsten, ben Kämmen unb Flaschen unb warf schließlich einen prüfenben Blick in ben Spiegel. Das Glas reflektierte ihre wohlgeformten Beine, ihre hochangesetzten Hüften, ein bekümmertes Gesicht unb traurige Augen. Anna seufzte brei- mal so recht aus tiefstem Herzensgrunb ünb bachte: Martin kann mich natürlich nicht verstehen, — was er wohl von mir denken wird? Dann ließ sie sich auf den Bettrand fallen und. vertauschte ihre Schuhe mit den hellblauen Atlas- pantoffeln, die denen ber Montespcm nachgebilbet waren unb von Martin stammten. Hierauf schlüpfte sie in ben Schlafrock unb warf sich auf bas Bett. __ Noch ein wenig nachbenken unb bann schlafen, nur schlafen! — nahm sie sich vor. Sie zog bas Kopfkissen des Nachbarbettes zu sich heran, legte die Wange darauf unb hielt flüsternd eine Ansprache, der niemand zuhörte: Sieh mal, du Guter, ich konnte ja nicht anders, —"warst du sehr enttäuscht? Schau, du mußt das verstehen, — ich kann dich heute nicht brauchen, fieute da der andere im Weg ist und mir jede Sekunde vergiftet. Nein, ich wäre heute eine schlechte (Beliebte ’ Martin, ich bin dir ja so dankbar für alles' Daß du immer gut zu mir bist, daß du mich aus der dumpfen Enge unb aus jener Stabt ber bchen Erinnerungen weggeholt hat m dem grünes a -rr-’nt elbftanöig m der Welt zurecht. So soll ein zwei- öhriges.Kind alle Speisen mit dem Löffel zum Aund Wen, ohne fremde Hilfe trinken. Ein drei- -jhriges Kmd sich selbständig mit ber Bürste die jänbe waschen und abtrocknen, es putzt sich geschickt »je Zähne, kennt die Reihenfolge seiner Kleibungs- ciicke, es zieht selbst seine Schuhe an und schnürt sie ii, nur die Schleife kann es noch nicht binden, ritt viermhnges Kmd kann feinen Mantel anziehen, .ch die Hüare bürsten und z.B. ein Butterbrot pichen. Em fünfjähriges Kind soll schon Geschirr btrotfnen, die Stube ausfegen und Botengänge nit zwei verschiedenen Aufträgen erledigen können. Es wurde auch ermittelt, welche körperlichen jnforberungen cm Kleinkind erfüllen kann So juft ein fünfjähriges Kind 50 Meter in li bis 5 Sekunden, em dreijähriges in 15 bis 23 Se- unben. Ein fünfjähriges wirft einen Tennisball bis 8 Meter weit, ein dreijähriger Junge 3 bis Meter. Gerade bei körperlichen Hebungen kann t jedoch nie darauf ankommen, unzeitgemäße Leitungen heranzubilden, denn jedes Kind wird mit tn Entwicklungsreizen bas anfangen, was feinen Inlagen am besten entspricht. Rolf Burk. 5fjr w ........ s mogü istfor an ber Universität Straßburg für Pharma- cühzM Mtifche Chemie ernannt worben. len M Station immer in Ordnung hält und mit Hand anlegt bei der Krankenpflege. Als besondere Anerkennung für den .zweijährigen Einsatz erhält bas Frauenhilfsdienstmäbel im Falle der Verheiratung 500 RM. Sie sind sozusagen das Hochzsitsgeschenk, das das Mädel für feinen Ehrendienst vom Deutschen Frauenwerk erhält. Selbstverständlich ist, daß für den Frauenhilfsdienst nur Mädel in Betracht kommen, die mindestens 18 Jahre alt sind, denn dieser Einsatz verlangt einen verantwortungsbewußten Menschen. Ost führt er das Mädel ganz in einen sozialen oder pflegerischen Frauenberuf. Pflegen zu können und helfen zu dürfen ist besondere Freude jeder Frau. Deshalb erfreut sich der Frauenhilfsdienst stets steigender Beliebtheit bei den jungen Menschen. Nähere Auskunft über den Frauenhilfsdienst erteilen die Dienststellen des Deutschen Frauenwerkes unseres Gaues. zuviel getrunfen? Anna hörte, wie er die Haustür schloß, wie er die Treppe emporstieg, wie seine Schritte vor ihrer Tür zauderten unb wie sie bann boch weitergingen in ben zweiten Stock, wo bie Frembenzimmer tagen. Annas Kehle wurde eng vor Mitleid. Sie stand noch immer am Fenster unb starrte in bie Nacht. Hingerl räumte polternb bie Maßkrüge auf, klappte Stühle zusammen unb sang babei falsch vor sich hin. Zum Schluß schaltete er die Bogenlampe ab, unb ein jähes Dunkel stürzte über bie Wiese her. Dann war es still, auch im Haus, Martin im Zimmer über ihr, hatte sich schlafen gelegt. Auch ich muß jetzt schlafen, — bachte Anna zornig. Woher nehme ich sonst morgen bie Kraft für neue Schläge, bie bas Schicksal womöglich für mich bereithält? Herrgott, wenn ich nur ein Schlafmittel hätte'! Sie raffte ihren Schlafrock über ber Brust zusammen, öffnete vorsichtig bie Tür unb lauschte in ben Korribor hinaus. Nichts! Sie nahm eine Taschenlampe unb geisterte auf Zehenspitzen bie Treppe hinab, bis eine feuchte Hunbeschnauze an ihr Knie stieß. Der Boxer beschnupperte sie unb machte fragenbe Augen. Sie scheuchte Cyrus mit einem geflüsterten Befehl in seinen Korb in ber Diele. Enblich stand sie vor dem Sprechzimmer. Wahrscheinlich verwahrte Martin dort seine Schlaftabletten. Sie öffnete geräuschlos bie Tür. Das Fenster war offen unb ber Mond schien schwach ins Zimmer. Am Schreibtisch kauerte ein Mensch unb schrieb. Fender! Als er Anna entbetfte, entspannte sich sein verzerrtes Gesicht. „Du hier, Anna?" lächelte er höhnisch und mit schiefen Lippen. Der erlittene Schreck schwang in seinen Worten nach Es schien, als ob er auch ein wenig betrunken märe. „Ich bin nicht schlecht erschrocken." „Was tun Sie noch hier?" fragte sie streng. „Das siehst du, ich schreibe. Ich fülle einen Scheck aus. Ich brauche nämlich Geld." (Fortsetzung folgt. Das Berufserziehungswerk gibt in diesen Tagen an alle Ortswaltungen und Betriebe seine Arbeits- pläne für bas Winterhalbjahr 1942/43 hinaus. Es ist beabsichtigt, eine Reihe von Lehrgängen wie in den letzten Jahren durchzuführen, die zur Weiter- bildung im Beruf dienen sollen. Die Teilnahme an diesen Lehrgängen wird nicht nur den Jugendlichen empfohlen, sondern es ist ebenso dringend notwendig, daß sich auch Erwachsene für bie Weiterbildung.in ihrem Beruf interessieren, denn im wachsenden Deutschland ist für jede Befähigung Raum, und einzig bas Können entscheidet. Die Arbeitspläne geben jedem Anregungen und Hinweise grundlegender und fachlicher Art. Die Beteiligung Lehrgängen eröffnet den Weg zum beruf» Aufstieg. In engster Verbundenheit mit der' Wo kommt Fender so plötzlich her? — fragte sich ___— Warum ist er nicht fort, wie er es mir erfprochen hat? Bekomme ich denn nie mehr e? __ Sie sah gequält ins Leere, bann zog fremde Gewalt ihre Blicke mieber hin zu dem erhaßten Menschen. Sie Manb ihre Finger aus ggers Hand und nahm bas Schullertuch enger. Die Musik hatte aufgehört zu spielen, aber Fenber noch ein paar anbre klatschten so lange, bis ber Schneider Meggle das Stück wieberhotte. Es hieß Drei leberne Strümpf" unb mar eine Nationa ^..z ber Trettauer. Kaspar Fenber stießi einen iuhschrei aus und riß seine Partnerin an sich w einer Umarmung. Auch Brügger hatte jetzt den Stiefsohn bemerkt s war ihm gar nicht recht, daß sich der Junge s MfäUig benahm, so ohne Scham und Hemmung, fräs mochte bei Bauernburschen angehen. „Ser Lausbvb!" murmelte er sich hm. . „Ich möchte ins Haus gehen. JDlartin, >mr N IXt", sagte Anna in einem Ton, der leben Weder iiruch ausschloß. , „Selbstverständlich. Sah ich nicht eher daran. gelacht habe!" entschuldigte er sich. Dann reutte er 'itterlich ben Arm. „Komm, wir empfehlen un, 38 einen Lehrauftrag für Forstwirtschaft an der Mi ;ie durch - ging Dutenhofen auch diesmal als Sir«r gestrig^ Treffen hervor. In der ersten Hälfte de- Mischer, die Gäste schon das Spielgeschehen. Ähre L da Di hrung war dadurch verdient. Nach dm b hsel versuchte Heuchelheim durch Gegen- ‘ L,, , aus dem stimmten die Gäste schon *t 5«' 1 ^4/eilquelle Karlsrprudel 9er ♦ 6 ' 2516 D 2527 D GLORinl [2526D KNORR 2534D : PQLOST Giessen | .orlTOP*en ZIGARREN Zigaretten RAUCHTABAKE Za gleichen Preisen m Apotheken, Drogerien ond durch itie Brunnenverwaltung Biskircbeo • Ruf 44 - erhältlich« Soße Kos Durch Qualität und Güte weltbekannt Eine Soße darf man nie zu lange kochen, da sie sonst einschmort und es wäre schade um jeden Tropfen. Kochen Sie nach unserem Rezept! den KNORR - Soßen würfel fein zer* drücken, mit etwas Wasser glatt» rühren, ’/< Liter Wasser beifügen und unter Umrühren 3 Minuten kochen. nlflolli Hörer, jro 1; die Lust tziellbool,' ü zusamine Hisse. $1 im. vier hirm-Canbi warnen 15 Bei der 5 ic brM dem, gesch 1 und 3er mlgefielll 1 ich starken chngrisfe ■) wurde I ausgegeben. Gießen, den 19. August 1942. der ver- Schickt Zlluslrierle an Oie Front! Der Frontsoldat wird dafür dankbar fein. in einem Freundschaftsspiel gegenüber. Wie bei dm Vorspiel ging Dutenhofen auch diesmal als Sieser Noch gibt es manche Kleinstadt und zahlreiche Dörfer, die ohne ein Heimatmuseum sind. Die von den Bewohnern gemachten heimatlichen Funde, alte Urkunden oder sonstige, vom Standpunkt der Heimatgeschichtsforschung' aus wichtige Dinge liegen verstreut umher oder lagern an einer Stätte, die der Oeffentlichkeit nicht zugänglich ist. Dem kann abgeholfen werden, wenn man einige Richtlinien beachtet, wie sie nachstehend mitgeteilt werden: Zunächst ist das wichtigste für die Schaffung eines Heimatmuseums die Bodenständigkeit. Man soll sich immer überlegen, daß in einem Heimatmuseum die Gegenstände untergebracht werden sollen, die mit der geschichtlichen und kulturellen Entwicklung der Heimat in engem Zusammenhang stehen. Von vornherein scheidet ein Heimatmuseum als das Kabinett irgendwelcher Raritäten aus. Fundstücke, die vielleicht in einem andern Kreis gemacht worden sind, die ihrer Kultur nach mit der Heimat überhaupt nichts zu tun haben, keinen heimatlichen Wert besitzen, gehören nicht in ein Heimatmuseum. Meist ist es vorteilhaft, zum Leiter eines solchen Museums einen alten Heimatgeschichtsforscher zu Gewinnabführung auch bei „amtlich vorgeprüsten" Preisen Die Gewinnabführungs - Verordnung will die außergewöhnlichen Gewinnsteigerungen während des Krieges erfassen. Außergewöhnliche^ Gewinnsteigerung in diesem Sinne ist das Mehr der gewerblichen Einkünfte im Wirtschaftsjahr 194b über das Eineinhalbfache der gewerblichen Einkünfte im Wirtschaftsjahr 1938. Dabei ist das Eineinhalbfache der gewerblichen . Einkünfte von 1938 mit mindestens 30 000 RM. anzusetzen. Der Mindestbetrag von 30 000 RM. kommt in Betracht, wenn die gewerblichen Einkünfte im Vergleichsjahr weniger als 20 000 RM. (das Eineinhalbfache also 30 000 RM.) betragen haben oder der Unternehmer im Dergleichsjahr einen Verlustbetrag ansetzen mußte. Bestimmte gewerbliche Einkünfte sind von dex Einkommen- oder von der Körperschaftssteuer befreit. Diese Befreiungen gelten auch für die Gewinnabführung. Die steuerbefreiten Einkünfte scheiden bei der Ermittlung der außergewöhnlichen Ge- winnsteigerung aus. Statt Karten! Die Geburt eines zweiten Sohnes geben in dankbarer Freude bekannt Halbzeitführung war Seitenwechsel versuchte Heuchelheim durch Gegenstöße dem Spiel eine Wendung zu gehen, die aber an der Abwehr der Gäste entschieden wurden. 2u- Lich, den 20. August 1942. Der Bürgermeister rGeil. wieder sei betont, daß die gefundenen oder gesammelten Gegenstände in engsten Beziehungen zur Heimat und zum Fundort stehen müssen. Heimatmuseum wenden sich an alle Volksgenossen und bitten um ihre, Unterstützung. Noch ein Wort zu der Ünterbringungsmöglich- keit des Heimatmuseums. Es ist nicht immer notwendig, daß dafür ganze Gebäude zur Verfügung gestellt werden. Oft genügt ein größerer Raum in einem leerstehenden Gebäude. Horte unserer heimatlichen Kultur sind die Heimatmuseen, ihre Förderung muß man sich 'm Dorf und Kleinstadt angelegen sein lassen. Jeder Volksgenosse ist berufen, hier mit Lust und Liebe mitzuwirken. Derduukelungszeil: 20. August von 21.38 dis 5.43 Uhr. Gemeinsame Bekanntmachung der Landräte der Landkreise Alsfeld, Büdingen, Friedberg, Gießen und Lauterbach sowie des Oberbürgermeisters der Stadt Gießen. Betr.: Eiervertciluirg. Für die Zeit vom 24. August bis 20. September 1942 werden auf den gültigen Bestellschein Nr. 40 der Reichseierkarte je Versorgungsberechtigten 2 Eier ab sofort Wissenschaftliche Werke - Sondergebiet der Brühl'schen Druckerei Dr. Franz J. Köhl, Zahnarzt z. Z. Unterarzt der Luftwaffe Dr. Gerdi Köhl, geb. Will München - Großhesselohe (Soll- nerstraße 9), den 14. August 1942 ___________________ 04040/ Heute Donnerstag Wiederaufführung Lichtspielhaus Täglich 3.00, 5.15, 8.00 Uhr Sonntags 2.30, 5.00, 8.00 Uhr Jugend ab 14 Jahre hat Zutritt! 2523C zum 15. Dezember 1942, in gesetzliche Zahlungsmittel umgetauscht. Nach diesem Termin werden diese Rentenbankscheine kraftlos. Es gelten dann ^ur noch die Rentenbankscheine zu 1, 2 und 5 Rentenmark, welche zur Befriedigung des erhöhten Bedarfs an kleinen Zahlungsmitteln in entsprechend vermehrtem Umfange zur Ausgabe gelangen werden. ** Seinen schweren Verletzungen erlegen. Der Bergarbeiter Marcel Maie r aus Donaueschingen, der am Montag in dem Gießener Bergwerk vormals Fevnie & Co. von einer um- stürzenden Lore und ihrem Erdinhalt verschüttet worden war, ist an den schweren inneren Verletzungen, die er durch die Last der auf ihn gestürzten Lore davongetragen hatte, am Dienstag in der Chirurgischen Klinik verstorben. ** Dingfest gemacht. Der Einschleichdieb, der — wie wir am Samstag berichtet haben — bei einem Bauer in Großen-Linden nach mehrtägiger Erntehilfe unter Mitnahme von Kleidungsstücken und andern Gegenständen heimlich verschwand, nachdem er sich mehrere Tage lang durchgefuttert und seinen Diebstahlsplan verwirklicht hatte, ist am Samstag in Nieder-Mörlen bei Bad-Nauheim dingfest gemacht worden. Dort hatte er unter den gleichen Umständen versucht, als Biedermann zur Erntehilfe zu erscheinen und dabei zu stehlen. Der Dieb wurde von der zuständigen Behörde in Haft genommen. Der Vorfall sollte allen Bauern und Landwirten eine- Mahnung sein, sich bei der Einstellung von unbekannten Erntehelfern vorher sorg- sälttg über die Persönlichkeit zu unterrichten. Aus der engeren Heimat. Schweinemarkt in Grünberg. W Grünberg, 20. August. Der heutige Schwei nem ark t. war Mit 103 Ferkeln beschickt. Es kosteten 6 bis 8 Wochen alte Tiere 18 bis 22 RM., 8 bis 10 Wochen alte 23 bis 25 RM., 10 bis 13 Wochen alte 26 bis 31 RM. das Stück. Der Handel verlies langsam, es verblieb UeberMnd. Schweinemarkt in Homberg. Homberg (Ohm), 19. Aug. Aus dem heutigen Schweine markt warpn 113 Ferkel aufgetrieben. Für 6 bis 12 Wochen alte Ferkel wurden 17 bis 30 RM., je nach Qualität, gezahlt. Das Geschäft verlief schleppend, es verblieb geringer Ueber- stand. Heimatmuseen, Horte unserer heimatlichen Kultur G. A.-Gport. Feldbergfest wie einst. Der NSRL.-Gau Hessen-Nassau hat für den kommenden Sonntag zu dem althergebrachten Feldbergfest in den Taunus eingeladen. Sein Ruf fand bei den Gemeinschaften im ganzen Gau,'in den benachbarten bayerischen und kurhessischen Kreisen und in Fast neues IlMllslAlM (Mke. Diamant) am Donnerstag, 13. August, am Oswaldsgarten abhanden gekommen. Mitteilung geg. Belohnung an Pfeiffer, bergNr.48lo4046 bestellen, der mit der Kultur und Geschichte Scholle vertraut und verwachsen ist und es steht, dos Echte vom Unechten zu scheiden. Wichtig ist es, daß alle im Heimatmuseum aufbewahrten Gegenstände nach dem Fundort beschriftet und auch sonst so gehalten werden, daß der Unkundige sofort weiß, um was es sich handelt. Grundsätzlich falsch ist es, alles in einem Heimatmuseum aufzubewahren, was nur historischen Charakter besitzt. Immer Hart und schwer traf uns die schmerzliche, unfaßbare Nachricht, daß mein lieber, herzensguter, unvergeßlicher Mann, der unermüdlich treusorgende Vater seiner beiden Kinder, unser guter Schwiegersohn, Bruder, Schwager, Onkel, Pate u.Neffe Walter Mandler Obergefreiter in einem Infanterie - Regiment Inh. des E. K. II, des Inf.-Sturmabzeichens und sonstiger Auszeichnungen am 1. August im hohen Norden, im blühenden Alter von 29 Jahren, den Heldentod gestorben ist. In tiefem Leid: Ilse Mandler, geb. Euler, undKinder Friedel u. Karl-Heinz Familie Karl Euler; Familie Ewald Mandler; Richard Mandler, Gefreiter,z. Z. in ein. Res.-Lazarett; Wilhelmine Mandler, geb. Ludwig, und Kind; Familie Karl Mandler Familie Ludwig Gissel; Familie Willi Medebach; Familie Willi Euler und alle Verwandten. Kinzenbach, Krofdorf, Waldgirmes, Dutenhofen, den 19. August 1942. Die Luftwaffe ladet ein zur großen Werbeveranstaltung am Sonntag, dem 23. Angnst 1942, 14.30 Uhr auf dem „Universität» - Sportplatz“, Gießen zu Gunsten des Deutschen Roten Kreuzes! Ausschreibung: 14.30 Uhr: 100-Meter-Lauf (Entscheidung) 14.40 Uhr: 800-Mcter-Lauf (Entscheidung) 14.50 Uhr: Keulenwurf (Entscheidung) 15.00 Uhr: Fußballspiel Luftwaffe gegen Neu-Isenburg (1. Halbzeit) 15.45 Uhr: 1500-Meter-Lauf(Entscheidung) 16.00 Uhr: Fußballspiel (2. Halbzeit) 16.45 Uhr: 200-Meter-Lauf (Entscheidung) 16.50 Uhr: 400-Meter-Lauf (Entscheidung) 17.00 Uhr: Hindernisstaffel 17.20 Uhr: 3000-Met.-Lauf (Entscheidung) 17.30 Uhr: 4 X 100-Meter-Staffel 17.40 Uhr: 20 X y2-Runden-Staffel 17.50 Uhr: Siegerehrung durch den Herrn Kommandeur. Eintritt einschl. Programm 0.50 RM. -2531 D 0er K A»- W l"5 Aüt: Putzfrau für die Reinigung von Büroräumen zum sofortigen Eintritt gesucht. Heyligenstaedt & Comp. Werkzeugmaschinenfabrik G. m. b. H. Gießen Oberregierungsrat Mußfeld vom Reichsfinanzministerium hat in einem Vortrag, über den die „Deutsche Steuer-Zeitung" berichtet, Zweifelsfragen zur Gewinnabführung geklärt. Gewinnabführungspflichtig sind nur die gewerblichen Unternehmer. Gewerbliche Unternehmer in diesem Sinne sind natürliche Personen, Personengesellschaften und Körperschaften, die eine gewerbliche Tätigkeit selbständig ausüben. Maßgebend ist die Beurteilung für die Zwecke der Einkommen- oder der Körperschaftssteuer. Tättgkeiten, die zur Erzielung von Einkünften aus Land- und Forstwirtschaft, aus selbständiger Arbeit, aus nichtselbständiger Arbeit, aus Kapitalvermögen und aus anderen Einkunftsarten führen, sind keine gewerblichen Tätigkeiten. Einige Unternehmer haben sich nun der Gewinnabführung mit dem Hinweis entziehen wollen, daß ihre Gewinne sozusagen „amtlich vorgeprüft" seien. Ihre Preise seien entweder von den 'Preisbehörden genehmigt oder von ihnen sogar festgesetzt worden. Diese Unternehmer verkennen das Wesen der neuen Gewinnabführungsvorschriften. Es kommt nicht auf den Grund der Gewinnsteigerung an. Insbesondere ist es ohne Bedeutung, ob die Gewinnsteigerung durch preisrechtlich angemessene oder unangemessene Preise erzielt worden ist. Es macht auch keinen Unterschied, ob es sich um einen Kriegsgewinn im eigentlichen Sinne — z. B. Rüstungsgewinn — oder um einen. Gewinn, der zwangsläufig durch die Kriegswirtschaftslage entstanden (etwa ein Ausverkaufsgewinn) oder um einen Gewinn handelt, der unabhängig vom Kriege erzielt worden ist. Eberverkauf. Am Samstag, dem 22. August 1942, mittags 12 Uhr, wird im Hose des städtischen Faselstalles em schöner, junger, zur Zucht untauglicher Eber öffentlich versteigert. Die Bedingungen werden bei der Versteigerung bekanntgegeben. W rEelne »tzL felS 11 Noch ? M 8 Qlt: harter s? 1 te Sie Ä - Willy Forst in seinem unvergeßlichen Königswalzer Paul Hörbiger, Carola Höhn, Heli Finkenzeller, Oskar Sima Eine reizende Film - Operette Schwingender Rhythmus, herrliche Melodien Für Jugendliche zugelaseen Wochenschau und Kulturfilm Täglich 3, 5.15, 8; So. 2.30, 5, 8 Uhr. _____________________________25300 Npe lie Je» und ! Jh h< Wchtliche' Dieppe ’’ Eroberet $ Mn Ui ft? "d SM beb Ihafl leidest! beheri 'B und i tenhofen gewann verdient. Zugendfußball in Wißmar. Wißmar 1.3gb. — Rodheim 1. 3gb. 6:1 (1:0), Die Wißmarer Jugend konnte am Sonntag ihren ununterbrochenen Siegeszug fortsetzen. Schon nach kurzer Spieldauer erzielte Wißmar den ersten Treffer. Nach Seitenwechsel konnten die Wißmarer in regelmäßigen Abständen weitere 5 Treffer für sich buchen. Rodheim hätte bei besserer Ausnutzung oer Torchancen ein günstigeres Endresultat herstel- len können. Orts-Turir-- und -Sporttag in Heuchelheim. * Heuchelheim, 20. Aug. Am kommenden Sonntag, 23. August, wird hier der O r t s ° Turn> hältnissen angemessen, wird die Veranstaltung bieg, mal auf den Sportplätzen der Turngemeinde iinb von Reichsbahn 05 in Bad Homburg abgekbickelt. Lu sportlichen Wettkämpfen sind ein Dreikampf in 13 Klassen sowie eine Reihe von Mannfchaftswellbe' werben und Staffeln ausgeschrieben, bei denen p$ eine Reihe von begehrten Wanderpreisen von itn Jahn-Schild, den Emanuel-Schmuck-Schild und bin Brunhildis-Schild zu gewinnen gibt und die bis 511 zehn Mannschaften in Wettbewerb bringen. Unfel den NSRL.-Gemeinschaften sind Tv. Schwanheim mit 44 Meldungen, V8rH.-Frankfurt mit 33, Io. Heusenstamm und To. Neu-Isenburg mit 32, Tgd. Homburg mit 30 und Tgd. Schwanheim mit 28 Meldungen besonders stark vertreten, Handball der HZ. Heuchelheim Jgd. — Dutenhofen Jgd. 3:24 (0:9). In Heuchelheim standen sich diese Mannschaften 1 panzern a eingesetzt !n Verluste Shne dch 1 DNg ein; Mgsboot iipen i ni if Meer -yer in 5 ,laichtet lanfet allen qner verlor duffe an 4 kagen. Zänillich Nicht nur d er Güterverkehr, auch der Reiseverkehr muß siegen Helsen. Genau wie der eingesparte Lagerraum der Güterwagen, kommt jeder ersparte Platz in den Reisezügen der Front zuaute. Daran muß jeder denken, denn Räder müssen rollen für den Sieg! ** Rentenbankscheine u mta uschen ! Die noch im Umlauf befindlichen Rentenbankscheine zu 10, 50, 100, 500 und 1000 Rentenmark werden eingezogen und nach dem 30. September 1942 nur noch bei den Kassen der Reichsbank, und zwar bis Für dle Landräte der Landkreise Alsfeld, Büdingen, tyrtebbei'g, Gießen und Lauterbach sowie den Oberbürgermeister der Stadt Gießen. Der Landrat des Landkreises Gießen. Dr. Lob. Heute letzter Tasr: Die grofee Liebe Morgen Freitag Wiederaufführung Wunder kam die Liebeüber Nacht ' | Mietgesuche | Möbliertes Wolm- und Schlafzimmer mit Kochgelegenheit in gut.Hause sofort gesucht Schr. Ang. unt. 04037 a.d.G.A. 2 Damen suchen rniölH.ZlMiel mit 2 Betten in nur gutem Hause. Schr. Ang. unt. 04044 a.d.G.A. 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Am Vormittag kom- men die' Mehrkämpfe zum Austtag, am Nachmit« tag folgen interessante Spiele und turnerische Vorführungen, so daß alle Sportfreunde auf ihre Rechnung kommen dürften. Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter bei Hauptschristleiters: Emst Blumschem. Verantwortlich für Politik mtb Bilder: Dr. Fr. W. Lange; für das Feuilleton: Dr. Hans Thhriot «beurlaubt); i. B. Dr. Fr. W. Lange; für Stadt Gießen, Provinz, Wirtschaft und Sport: Ernst Blumschein. Druck und Verlag: Brühlsche Nniversitätsdruckerei R. Lange K.