h hinein und gegen O»ten über Mesopotamien und Persien bis in das Fünfstromland des Indus, so- fbrrthr«"1 müsesuppe unter Soße Grundlage Viftagessen, anter Soße Knorr-Ge- iorr-Suppen werden nur Ile anderen der Knorr- Kulissenschiebung in London. Bolschewikenfreund Cripps im britischen Kriegskabinett l> würfel »ein sn und mit orbeerblofb j Essig nach hrenßMinu- Stockholm, 19. Febr. (DNB.) Wie Associated Preß meldet, wurde der 19 400 BRT. große Tanker „E Plum" der Atlantik Refining Company in der Nähe der Atlantikküste von seiner 40köpfigen Besatzung aufgegeben. Die Schiffbrüchigen sagten aus, daß der Tanker von drei Explosionen mit Zeitabstand von je 15 Minuten vernichtet roor* daß die Kernlandschaften Indiens offen vor ihm tagen. Zu allen Zeiten haben diese „Alexanderzuge die Bewunderung der Welt erregt, selbst in unserem Zeitalter der Technik können.wir ihnen unsere An- ropa nicht nur nach Kleinasien, sondern darüber hinaus gegen Süden über Syrien—Palästina und die Landenge von Suez bis weit nach Aegypten liitiiH lel «•’de" H ** „il W' ohlschmek- ericht. Man en: in reich- des Wasser nd vor allen ochen. ngt es doch das Mittags- n ohne Fett gute Soße 05 folgende Oer Wehrmachtbericht. DNB. Ausdem^ührerhauptquarkler. 19. Februar. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt. An der Ostfront wurden zahlreiche Angriffe des Gegners abgewehrt. 3m mittleren Frontabschnitt sind weitere starke Telle des Gegners eingeschlossen. Sie wurden trotz verzweifelter Ausbruchsversuche auf engstem Raum zu- sammengedrangt und gehen ihrer Vernichtung entgegen. Die Sowjets verloren am gestrigen Tage 44 Flugzeuge, während nur ein eigenes Flugzeug vermißt wird. 3n Rordafrika beiderseitige Auftlärungs- täligkeit. 3m Seegehiet um England beschädigten Kampfflugzeuge am Tage ein größeres Handelsschiff durch Bombenwurf und versenkten einen britischen Bewacher. Sicherungsfahrzeuge der Kriegsmarine versenkten vor der norwegischen Küste ein feindliches Unterseeboot. Britische Flugzeuge, die in der vergangenen Rächt in die deutsche Bucht einflogen, wurden durch das Feuer der Flakartillerie zum Abdrehen gezwungen. Marineartillerie schoß eiyen feindlichen Bomber ab. Annahme von Anrelaeir für bte Mittaasnummer bis 8'/, Uhr desBormittaaS Anzein en-Preiler Anzeigenteil 7 Rpf. je mm bei 22 mm Zeilenbreite, Tertteil 50 Rpf. je mm bei 70 mm Zeilenbreite Nachlässe: Wiederholung Malstaffel I AbschlülleMengenstaffel B Plabvorschrist (vorherige Vereinbarung) 25"/. mehr Wettere Gowjetgruppen eingeschlossen 44 Gowjetflugzeuge vernichtet. — Feindliches tt-Doot versenkt. Stelle des Luftmarschalls Harris zum Leiter der britischen Luftwafsendelegation in Washington ernannt. Oie deutschen Ll-Boote vor der Küste der LIGA. „Nicht überall gleichzeitig ausreichend verteidigt." Lissabon, 20. Febr. (Europapreß.) Nach einer Meldung aus Washington erklärte dort der USA.- Kriegsminister S t i m s o n am Donnerstag, die Vereinigten Staaten hätten mit der Wahrscheinlichkeit eines Angriffes, wie er von deutschen Unterseebooten auf Aruba durchgeführt wurde, gerechnet. Die Vereinigten Staaten müßten auf derartige Angriffe an allen Punkten ihres Kü st en- gehißtes gefaßt sein. Der „unüberlegte Druck" vieler USA.-Bürger auf die Regierung, überall Verteidigungskräfte einzusetzen, so fügte Stimfon hinzu, würde jedoch zu einer verhängnisvollen Zersplitterung führen. Diesen Wünschen nachzugeben, wäre ,Has sicherste Mittel, den Krieg zu verlieren." Stimsons Worte lassen das erfolgreiche Dirken der deutschen Unterseeboote im Karibischen Meer wie überhaupt auf der anderen Seite des Atlantik nur um so bedeutungsvoller erscheinen. Stimsons Geständnis, daß die Vereinigten Staaten eben nicht überall zu gleicher Zeit ausreichend verteidigt werden könnten, ift int übrigen recht aufschlußreich und wirft ein bezeichnendes Licht auf die kraftmeierischen Prahlereien, die noch vor kurzem von drüben her in alle Welt hinausposaunt wurden. 19 400-BRT.-Tanker im Atlantik vernichtet. Stockholm, 20. Februar. (DNB. Funkspruch.) Die fortschreitende Bolschewist erung Englands hat einen Sprung vorwärts getan. Mister Cripps, der sich während seiner Botschaftertätigkeit in Moskau als Vertrauen sm an ».Stalins qualifizierte und feit seiner Rückkehr in zahlreichen Reden die Auslieferung des europäischen Kulturkontinents an die blutbefleckten Sowjethorden propagierte, ist von Churchill ins Kriegskabinettberufen worden. Er wird Lordsiegelbewahrer und Sprecher des Unterhauses. Ein? in der Nacht zum Freitag in London aus- gegebene amtliche Meldung gibt ferner bekannt, daß Bersorgungsmimster Beaverbrook, gegen den in letzter Zeit viele Vorwürfe erhoben wurden, a,us der Regierung ausscheidet und nachUSA. geht. Der Arbeitervertreter A t t l e e, der bisherige Lordsiegelbewahrer, ist zum Domini e n m i n i st e r und stellvertretenden Premierminister und Lyttle ton, der bisher in Kairo in Sondermifsion tätig war, zum Produktionsminister erkannt worden. A11 l e e bleibt als Dominienminister Mitglied des Kriegskabinetts. Greenwood, Minister ohne Portefeuille, und Schatzkanzler Sir K i n g s l e y W o o d sind aus dem Kriegskabinett a u s g e b o o t e t worden. Der raffinierte Volksbetrüger Churchill hat. wieder einmal einen echt demokratischen Weg gefunden, die nach dem Verlust Singapurs, dem Fehlschlag der von ihm selbst mit überschwenglichen Erwartungen eingeleiteten Libyen-Offensive und der Demonstration englischer Ohnmacht bei dem Marsch der deutschen Schlachtschiffe durch den Kanal äußerst bissig gewordene Kritik mit einigen hingeworfenen Opfern abzuwürgen. Er glaubt, der „schleichenden £<« sie »ian M WMW BMMWW Am Scheitelpunkt zwischen Asien und Europa Schicksale an den Dardanellen. Von unserem Da.-Berichterstatter. (Nachdruck, auch mit Quellenangabe, verboten.) I st a n b ü l, Mitte Februar 1942. Der Führer hat in dem Aufruf vom 22. Juni 1941 vor Beginn des Feldzuges gegen die Sowjet- union unter Hinweis auf die vier Fragen Molotows zu der D a r d a n e l l e n f r a g e Stellung genommen. Hier wie in seinen späteren Reden stellte er fest, daß Molotow mit allem Nachdruck für sein Land freien Durchgang durch die Dardanellen sowie zu deren Schutz die Be- verden. Jedem geb treten Menschen sind die Berichte über hie Perserkriege eine untilgbare Erinnerung aus einer Schulzeit. Mit allen Einzelheiten tritt ihm mmer wieder der Brückenbau und Uebergang des Perserkönig Terxes über den Hellespont (die Dar-- ^nellenftraße) vor Augen. Das war ein Höhepunkt Angriffs Asiens auf das freiheilliebende Griechentum in Europa. Er findet fein Gegenstück m dem „panhellenischen Rachezug" Alexanders des Großen 150 Jahre später. Bei dieser Gelegenheit zeigt sich mit aller Deutlichkeit die Weiträumigkeit der Meerengen in den Osten hinein. In noch nicht zehn Jahren (von 334 bis 325 v. Chr.) greift Alexander von seinem Stammland Makedonien in Eu- die ständigen britischen Mißerfolge genannt hat, durch Reduzierung des Kriegskabinetts von neun auf sieben Mitglieder einen Damm entgegensetzen zu können. Grundtendenz der Londoner Kulissenschiebung ist jedenfalls die Verstärkung des bolschewistischen Einflusses durch die Berufung C r i p p s' ins Kriegskabinett und feine gleichzeitige Ernennung zum Sprecher des Unterhauses, wovon sich Churchill offenbar eine weitere Radikalisierung der Parlamentsvertreter verspricht. Der soeben aus England zurückgekehrte Sonderberichterstatter von „Nya Dagligt Allehanda" erklärt in einem Aufsatz, man interessiere sich in England lebhaft für eine Verbesserung der Zustände des Gemeinschaftslebens. Man finde da Vorschläge über ein kommuni st isches Eng - l a nd. Ueberhaupt könne man sagen, daß die zunehmende Volkstümlichkeit des englisch-sowjetischen Bündnisses eine Toleranz gegenüber dem Kommunismus herbeigeführt habe, die sich auch auf Kreise, die sich früher äußerst ablehnend zum Kommunismus verhielten, ausdehne. Ein Sündenbock Churchills. Stockholm, 20. Februar. (DNB. Funkspruch.) Churchill hat der allgemeinen Empörung über die en»g(ische Schlappe im Kanal bereits ein Sühneopfer gebracht. Der Oberbefehlshaber des „Bomberdienstes", Luftmarschall P e i r f e , der die deutschen Schlachtschiffe nicht einmal von ihrem geplanten Weg ablenken konnte, obwohl er angeblich 600 Bomber gegen sie einsetzte, ist a b g e s ä g t und durch Luftmarschall Harris ersetzt worden. Der \Ä trtennung nicht versagen. Eine ähnliche Bedeutung wie unter Alexander haben die Meerengen nie wieder erlangt. Die zahlreichen Ucbergänge erzielten kaum mehr als örtliche Auswirkungen. -Im Römischen Reich waren sie zu Lande wie zu Wasser eine der vielen Verkehrsstraßen. Ihre politische Wichtigkeit trat erst wieder zu Tage, als das Oftrömifche Reich an ihnen vbermals Europa gegen Asien verteidigen mußte, bis es 1453 den türkischen Angriffen erlag. Damit wurden die Meerengen in beiden Richtungen eine türkische Binnenstraße. Diese blieben sie bis gegen Ende des 18. Jahrhunderts. Im Osten Europas hatten sich inzwischen bedeutsame politische Veränderungen vollzogen. Hier hatte sich auf der weiträumigsten Landschaft des Erdteils ein Großstaat, Rußland, gebildet, der mit Macht zu der Kulturwelt les Westens drängte und glaubte, diese am sichersten über den Seeweg durch das Schwarze Meer tinb die Meerengen zwischen Asien und Europa erreichen zu können. Damit trat die Wasserstraße in den Vordergrund. Durch die Kriege der Zarin Katharina II. gegen die Türken von 1768/1774 und 1787/1792 hörte das Schwarze Meer auf, ein türkisches Binnenmeer zu sein. Katharina sah ihr Ziel, Konstantinopel, als den Ausgangspunkt des ruisi- chen Glaubens wie der russischen Kultur bereits o nahe, daß sie ihrem damals geborenen Enkel den Namen ,Konstantin" gab, in der Hoffnuüg, ihn dereinst als Herrscher eines griechischen Kaiser- /wiches auf der Balkanhalbinsel und in Kleinasien Einsetzen zu können. Jedoch enttäuschte das Zeitalter Napoleons I. nicht nur diese Erwartungen, ?mer bann" gi$, Berthold S v v _ E stehen die unvergleichlichen MMeit offen. y. sm® " CS bei > t ”,rht ISi T%c fe, her tut porigen Kind । M bittet" Jas ist eine W Men sollte. $ 1 beantworten, Mellt. „Mick r - „Warm ch vertragen?" ^chn nicht v las waren eir keinem Tage (I M verlegen, w me wissen u ragt, um die k dem KilÄ Mich Bff pweii es geh! M Antwort eühen, ihren k Oft helfe hm. Es ist c pal eingesteh p ch ich dir M, daß ich p gehört au) pe Antwort t pweghören isi Mn in manch MMtlich ertai r ist die übe V doch zu p wirb bei j Selbftüei ft und es tai Den. tarlilf) gibt Verwirklichung selbst in England niemand ernstlich glauben bürfffc. Oie wahren Absichten Englands. Deutschland soll vernichtet werden. - Die Sowjets in »maßgeblicher Kotte". Berlin, 19. Febr. (DNB.) Der 'Eroberer vor, Singapur, Generalleutnant I a m a s h i t a, .der big Ium v. I. Ches der japanischen Militärmission in Berlin war, hat aus Singapur folgendes leie-. gramm an den kaiserlich japanischen Militär, attache m Berlin, Generalleutnant Banzai, ge« richtet: „Beim Einzug in Singapur möchte ich meinen deutschen Kameraden Herz, liche Grüße senden." 19. 8^ Jfefce« Hf 0er. n| M N> Die kini 3in fe “n 9 >.ben ker- fr1!1 gesM, den Kiiti@aiuetin5 Sa Portale! । Mist Wl titung Frank tett feSe » Bei W ' unl Das Ritterkreuz. ffägfi Berlin, 19. Februar. (DNB.) Der F ü h r e r lurtrniniWr derweilen für drei. Und das junge gegenüber sorgte für die Wirtschaft. öauber war diese Wirtschaft. Sauber übernommen und sauber gehalten, wie der Eindruck offen-- sichtlich bestätigte. Vielleicht hatte das gleiche einst der Vater empfunden, als er auf dem gleichen Stuhl hier gesessen hatte, wenn erz aus dem Weg zum Amtsgericht an der Bäckerei vorübergehen mußte. Der Vater konnte in diese Bäckerei nicht einheiraten, er verstand nichts von dem Handwerk, das hier verlangt wurde. Es wäre ihm sauer geworden, wenn er hätte für drei schuften sollen. Er mußte den Stuhl räumen, auf dem nun der Sohn saß. Sichtlich unruhig geworden, tat der Soldat eine überraschende Frage: „Heißen Sie am Ende auch Marie, mein Fräulein?" „Freilich, wie meine Mutter, Vater wollte es so." „Väter wollen immer nur!" sagte beinahe herausfordernd der Soldat. „Das kann ich von meinem Vater nicht behaupten", widersprach das Fräulein. Sie strich dabei mit einer schönen und freien Gebärde das Haar aus der Stirn. „Er hat mich studieren lassen, wie es mein Wunsch war, und hat nicht danach gefragt, was einmal aus dem Geschäft werden könnte. Das danke ich ihm und meiner Mutter. Und darum führe ich zur Zeit den Haushalt, weil ich die Eltern mit dem Geschäft jetzt nicht aufsitzen lassen will. Ich habe meine. Studien unterbrochen, bis wieder Frieden fein wird. Sie als Soldat und Kommilitone werden das ja verstehen. eitert wurde. I Hauptmann Johann Zemsky hat durch den heb 1 denhaften Einsatz seiner Sturzkampfgruppe über«! ragenden Anteil an den Abwehrkämpfen im Osten und erzielte unter vollstem persönlichen Einsatz bei! 300 Feindflügen mit seinen Besatzungen schlachtend! scheidende Erfolge. Oberleutnant Walter H a r t i g hat sich als Batte-1 riechef in einer leichten Flakabteilung bei den Ab-1 wehrkämpfen im Osten hervorragende Verdienste erworben. -Durch rücksichtslosen persönlichen Einsatz und ausgezeichnete Truppenführung hat er mit seiner Batterie den Einbruch feindlicher Kräfte verhindert und in kritischer Lage einen Umtlamme-! rungsversuch des Gegners vereitelt 1 Ungarns NeichSverweser-Stellvertreier gewählt i Budapest, 19. Februar. (DNB.) Die beiden Häuser des ungarischen Reichstages haben heute vormittag in einer gemeinsamen Sitzung den älte-i sten Sohn des Reichsverwesers, Stefan v 0 ni H0rthy, durch Zuruf zum Reichsverweser - Stellvertreter gewährt. Britischer Kreuzer torpediert. Berlin, 19. Febr. (DNB.) Der Kommandant eines deutschen Unterseebootes im östlichen Mittelmeer beobachtete durch das Sehrohr den Angriff eines italienischen Torpedoflugzeuges aus einen britischen Kreuzer. Das italienische Flugzeug griff den Kreuzer in mehrmaligen Anflügen an. Der deutsche U-Boot-Kommandant konnte erkennen, daß das italienische Flugzeug einen Tvrpedo- tref fer erzielte, der eine heftige Explosion an Bord des Kreuzers auslöste. Der Brite war in eine dichte Rauchwolke gehüllt, die noch nach einer Viertelstunde jede weitere Beobachtung unmöglich Machte. ___________________ schien, gleichsam zur Entschuldigung, warum er hier saß, erklären zu wollen, weshalb fern Vater und Frau Marie — Nein, es blieb bei der Geste. Das Fräulein konnte ungehindert zu Ende kommen mit ihrem Bericht. Die kleine Stadt freute sich der Truppen, die nun in ihren Häusern im Bürg er quartier lagen. Wenn einer immer nur die gleichen Herren vom Amtsgericht zu Gesicht bekam, jahrein und jahraus die gleichen Herren, das schien auf die Dauer nicht gerade abwechslungsreich. Was denn der Herr Soldat im Zivilberuf fei? „Student", sagte der Soldat knapp. „Jurist. „Aha", lachte das Fräulein. „Womit wir also wiederum beim Amtsgericht wären. Aber Sie dürfen meine Bemerkung nicht falsch auslegen." Das habe der Soldat auch nicht vor, im Gegenteil. „Im Gegenteil? / Sie waren erst kurz vor dem Urlaub in diese alte Stadt weit hinter dem Operationsgebiet in Ruhe gekommen. Zu Hause war der Name dieser unbedeutenden Stadt beinahe aus Versehen genannt worden. Aber der Vater hatte aufgehorcht und den Namen noch einmal langsam und voller Bedacht ausgesprochen, als hebe er damit zugleich eine längst verloren geglaubte Erinnerung zaghaft und ein wenig beglückt wieder auf. Auch er hatte von dem gleichen Amtsgericht dieser Stadt gesprochen. Aus dem Wege dorthin kam man an einer Bäckerei vorbei. Wenigstens zu seiner Zeit sei das so gewesen. Und die Tochter aus dieser Bäckerei habe auf den Namen Marie gehört. Vielleicht lebt das Fräulein Marie noch. Vielleicht «ar sie unterdessen auch kein Fräulein mehr, längst schon eine Frau und Mutter, hoffentlich und wahrscheinlich sogar. „Soll ich ihr deinen Namen sagen?" hatte der Sohn gutmütig und ein wenig lächelnd gefragt. „Freilich — wenn sie sich dessen noch entsinnen mag —" Der Soldat hatte bisher den Namen nicht genannt. Frau Marie war aufs Land hinaus zur Kundschaft gefahren. Die Gesellen waren eingezogen fall bei den Polen und Sozialdemokraten.)" Und es Hub ein langes Palaver aller Parteien darüber an, daß die Ausführungen des Herrn Abgeordneten doch „stark übertrieben" feien — draußen aber hungerte und fror das Volk, draußen schoben und wucherten Juden und bereicherten sich an der Not des kämpfenden Deutschland! Es sind nur einige Streiflichter, rasch herausgegriffen aus einer Fülle von Ereignissen, wie sie sich schon in wenigen Zeitungsblättern widerspiegeln — und doch vereinigen sie sich schon zu einem Die Polizei war infolge eines betrügerischen Bankrotts einer Frau Kupfer (der Name sagt alles) darauf gekommen, daß im Hause dieser ehrsamen Dame sich regelmäßig „Großindustrielle, Geldleute und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens" zu riesigen Gelagen zusammenfanden, die 'aus erstaunlichen, riesigen Vorratskammern der Kupftrschen Wohnung gespeist wurden. Welcher Rassezugehörigkeit die „Persönlichkeiten" der angegebenen Berufsgruppen im damaligen Berlin gewesen sind, bedarf keiner Erläuterung und wird deutlich genug dadurch charakterisiert, daß in den Berliner Judenblättern wenige Tage nach diejem Polizeibericht zu lesen ist, daß der Haushalt der Frau Kupfer als „gut bürgerlich zu bezeichnen fei, und daß Sie Tochter der Jüdin bereits Engagements für Varietss erhalten habe! Dann wurde es still um die Frau Kupfer. Ich habe in dem arten Band nicht mehr nach ihrem Schicksal weitergeforscht und weiß deshalb nicht, mit welchen „Argumenten" sie wieder fteigeschwindelt worden ist. Daß es sicher so gekommen ist, dafür gibt ein ausführlicher, groß aufgemachter Vortragsbericht über die Ausführungen eines Herrn Oberlandesgerichtsrat Lehmann hinreichend Aufschluß. Schon die Überschrift sagt alles: „Der neue Wucherbegriff." Man muß dabei wirklich jedes Wort richtig genießen: der — neue — Wucher — Begriff! Die „Berliner Juristische Gesellschaft" ist der erlauchte Kreis, vor dem die damals in ganz Deutschland brennende Wucherfrage eine ebenso tiefgründige wie durchsichtige juristische Erörterung erfahren hat. Eine Unzahl von Argumenten, bei denen man jeden Schieber im Geiste grinsen sieht, führen dabei zu dem wahrhaft großartigen Schluß des Herrn Oberlandesgerichtrates: „Für die Wuchergesetzge- bung" — so meinte er — „ist nur eine elastische Formel brauchbar!" Diese „elastische Formel" war die goldene Brücke, über die sich damals das ganze Gesindel von Kriegsgewinnlern, Schiebern und Ausbeutern in den Lebensraum des deutschen Volkes hineinwälzte, während seine Soldaten draußen in verzweifeltem Kampfe lagen! Ein Problem, das damals wie heute in der R-eichsbauptstadt von Bedeutung war, war die Kohle nversorgung. Heute wird sie nach dem Prinzip der Verteilung je nach Bedarf entsprechend der vorhandenen Mengen so gelöst, daß jedenfalls jeder so viel als irgend möglich zugeteilt erhält. Damals war der Preis das Regulativ, mit dem die Kohlenfrage „gelöst" wurde. Der Herr Generaldirektor im Grünewald konnte seine Villa glühend heizen, weil er genügend Mittel besaß, um die „Angstpreise" (ein fester Begriff der damaligen Umgangssprache) zu bezahlen; der kleine Arbeiter und Angestellte aber saß in seiner eiskalten Stube, weil feine Mittel diesen Wettbewerb nicht aushielten. Warum dies so war, dafür enthalten die Zeitungen jener Tage auch einen interessanten Hinweis, den man freilich schwarz auf weiß gelesen haben muß, um ihn nicht ins Reich der Fabel zu verweisen. Der Herr preußische Innenminister bekannte sich nämlich in der Angelegenheit der Kohlenpreise zu dem Standpunkt, „daß zwei Seelen in seiner Brust wohnten: als oberster Beamter der Bergbehörde müsse er dafür sorgen, daß der fiskalische Besitz einen guten Gewinn abwerfe, während das allgemeine Interesse niedrige Kohlenpreise verlange". Dies sei eine „Duplizität der Interessen", die er nicht überwinden Zeitschriften. — Eine ganze Reihe sehr schöner, z. T. farbiger Wiedergaben nach Gemälden von Teniers, Gerard Dou, Brouwer, Ostade, Steen, Vermeer, Metsu und anderen begleiten einen Aufsatz von Gert Adriani über niederländische Genremalerei im letzten Heft der Zeitschrift „K u n st d e m V 0 l k" (Verlag Heinrich Hoffmann, Wien). Ein Beitrag „Die Post in der Kunst von Dr. Hans Ankwicz von Kleehoven beansprucht außer dem kunsthistorischen auch kulturgeschichtliches Interesse und ist ebenfalls sehr reiz«1 voll illustriert; neben der vorbildlichen Wiedergabe eines überaus delikaten Spitzweg aus der Wiener Galerie Liechtenstein und der berühmten „Hoch« zeitsreise" von Schwind findet man hier eine Reihe anschaulich schildernder alter Kupferstiche als Bei- Iga-be. Ein reichhaltiges Abbildungsmaterial bringt endlich der Jubiläumsbericht „Achtzig Jahre Menek Wnsüerhcms". Johann Zemsky.LM B > Sturzkampfgeschwa- WB grie - - ''ULlsiute Em*1 _______■ - ■ jKW" im Kampf um die Luga-Stellung mit seinem Regi- erinnenmi ment nach anfangs planmäßig verlaufenem Angriff I6.0klo überraschend auf eine zweite nicht bekannte Bunker- ■’ stellung. Nach persönlicher Erkundung faßte er k Entschluß, unter dem Schutz der hereinbrechenden Dämmerung den Feind frontal zu fassen und im | Handstreich Bunker- und Feldstellungen durch I Flankenangriff zu nehmen. Durch diesen von ihm persönlich geführten Flankenangriff wurde die Stel« iung aufgerollt und die Bresche für den weiteren j Durchbruch der Division geschlagen» Immer wieder zeichnete sich das Schützen-Regiment des Oberstleutnants v. Wietersheim, der stets am Brennpunkt der Kämpfe erschien, durch seine Kampf- und Widerstandskraft auch in den letzten Wochen des harten Abwehrkampfes aus. Oberleutnant Johannes M u e ck e führte im Kampf gegen die Sowstts eine Kompanie eines motorisierten Infanterie-Regiments, mit der er tagelang einen besonders wichtigen Brückenkovf verteidigte. Fast Ueberrnenschliches leistete Oberleutnant Muecke im November vergangenen Jahres während der Abwehrkämpfe, als er in kühnem Entschluß im Gegenangriff eine vorübergehend verlorengegangene Stellung wieder nahm und mit seiner Kompanie Tag für Tag den Angriffen eines ganzen sowjetischen Regiments standhielt. Der unvergleichlichen Tapferkeit des Oberleutnants Muecke ist es zu verdanken, daß der Durchbruchsversuch der Bolschewisten unter hohen Verlusten für den Gegner ver- G e n {, 19. Febr. (DNB.) Die Briten überschwemmen laufend die aanze Welt mit ihren Versprechungen und schönen Schlagworten von Freiheit und Gerechtigkeit, allgemeinem Wohlstand des Volkes uftv., wenn England nur eben erst gesiegt hat. In Wirklichkeit aber sieht es mit den wahren Absichten Englands ganz anders aus. Gelegentliche Aeußerungen gegenüber der innerenglischen Oeffent- lichkeit enthüllen die wirklichen Vernichtungspläne der Herren Churchill, Roosevelt und Stalin. In besonders deutlicher Form gibt die politische Wochenzeitschrift 0 hnBull" dem Vernichtungswillen Ausdruck, der sich ausdrücklich nicht nur gegen die „Führung" Deutschlands, sondern gegen das gesamte Volk richtet. Darüber heißt es: „Diesmal wird es keine Verhandlungen mit irgendeiner Partei in Deutschland geben, außer auf der Grundlage der bedingungslosen Uebergabe. Glücklicherweise — und das sagen wir in voller Absicht — wird die Sowjetunion eine maßgebliche Rolle am Tage des Sieges spielen, wie es jetzt eine Hauptrolle in den grimmigen- Taaen des Krieges spielt. Churchill, Stalin und Roosevelt werden zunächst zu einer Uebereinfunft gelangen, bevor irgendwelche Bedingungen an irgend jemand über» geben werden. Wir können zu diesen drei Männern, zu jedem für sich und zu allen gemeinsam das 93er» Eine erste Sichtung des erbeuteten Kriegsmaterials ergab, daß den Japanern 40 Feld- und 50 Flakgeschütze, 5000 Fahrzeuge aller Art sowie zahlreiches anderes Kriegsmaterial in Singapur in die Hände gefallen sind. Von den Japanern besetzt. Tokio, 19. Febr. (Curopapreß.) Wie hier am Donnerstag bekanntgegeben wurde, haben japanische Streitkräfte im Zuge der vollständigen.Einnahme Singapurs am Mittwoch die beiden südlich von Schonanko gelegenen Inseln Bat an und Sambo e besetzt. Auf der Insel Batan beschlagnahmten die japanischen Truppen 15 Erdölbehälter, während auf Samboe 20 Petroleumbehälter beschlagnahmt wurden. Auf beiden Inseln wüten noch große Brände, da die Briten, in Verfolgung ihrer Politik der „versengten Erde" überall Feuer angelegt haben. Interniert. Tokio. 19. Febr. (DNB.) Wie „Tokio Nltschi Nitschi" aus Schonan berichtet, wurden Generalleutnant Percival. der Oberbefehlshaber der britischen Streitkräfte in Malaya, und Generalmajor Bene et, der Befehlshaber der Australier in Malaya, am Mittwoch im Fort Changi interniert, wo inzwischen fast insgesamt 60 000 Mann des Feindes untergebracht sind. In Richtung Rangun. Tokio, 19.Februar. (Curopapreß.) Die strategisch bedeutsame Eisenbahnstation B i l i n in Burrn a ist am Donnerstag von japanischen Truppen besetzt worden. Die Stadt liegt an der Bahnlinie Mart ab an—Rangun am Westufer des BilimFlusses und war einer der Hauptpunkte der neuen britischen Verteidigungslinie in Burma. Mit der Eroberung Bilins sind die Japaner 50 Kilometer über Thaton hinaus auf ihrem Vormarsch nach Rangun vorge- stoßen. Durch eine erneute Darstellung der durch den schnellen japanischen Vormarsch in Burma heraufbeschworenen Bedrohung Ranguns bereitet die „Times" in einejh Leitartikel auf den Verlust des wichtigen Endpunktes der Burmastraße vor. ,Lldicht der Schatten eines Zweifels kann noch dar- Schanghai, 19. Februar. (DNB.) Japanische Bombenflugzeuge griffen am Mittwoch zum ersten Mal Port Darwin (Australien) an. Wie Reuter aus Sydney meldet, gab Ministerpräsident Curtirk zu, daß bei dem erften Japa= niscyen Luftangriff auf Port Darinin bet rach t - kicher Sachschaden entstanden, sei. Er sagte, .aus den bisherigen Meldungen seien zwar noch keine Einzelheiten zu entnehmen, doch sei es klar, ,^>aß wir schwer gelitten haben". Es seien Schäden im Hafen und in'den militärischen Anlagen verursacht worden. Im Hasen hätten die Flugzeuge dort liegende Schiffe bombardiert. Der Angriff habe eine Stünde gedauert und einige Opfer an Menschenleben gefordert. Australische Truppen aus Kanada zurückberufen. Stockholm, 19. Febr. (DNB.) Der britische Nachrichtendienst meldet, daß die australischen Truppen, d!e in Kanada ausgebildet wurden, um im mittleren Osten eingesetzt zu werden, nach Australien zurückgekehrt seien. Sie hielten es für besser, so muß London gestehen, sich in ihrem eigenen Lande einzusetzen als in einem fremden, das ihnen vielleicht sogar dem Namen nach unbekannt war. Flugplatz auf Java bombardiert. Tokio, 20. Febr. (DNB. Funkspruch.) Das Kaiserliche Hauptquartier gibt bekannt, daß japanische Armeeflugzeuge am Donnerstag mit großem Erfolg denFlugplatzBuitenzorg, südlich von Bata v i a, angegriffen haben. 27 nordamerikanische bzw. niederländisch-indische Maschinen wurden ab = geschossen oder am Boden zerstört. Einzug Yamashitas in Schonan. Schonan (Singapur), 19. Februar. (DNB.) Der Oberkommandierende der japanischen Streitkräfte in Malaya, Generalleutnant Namashita, hielt am Donnerstag, vier Tage nachdem er dem britischen Oberbefehlshaber feine Uebergabebedingungen diktiert hatte, seinen feierlichen Einzug in die trauen haben, daß sie nicht die katastrophalen Fehler von 1918 wiederholen. (!) Sie werden dem Feinde keine Atempause geben, bis er nicht entscheidend im Felde geschlagen wurde, und sie werden nicht einmal an Frieden denken, wenn Deutschland nicht von alliierten Truppen besetzt worden ist". Die Führer des neuen Deutschland solle man bereits jetzt aussuchen. Wenn man sie gefunden hätte, solle man ein neues Herrschaftssystem für das deutsche Volk ausarbeiten. ,^John Bull" ersucht daher die Regierung, sofort eine autoritative Stelle einzusetzen, die die Friedensverhandlungen ausarbeitef, „die wir auf den Ruinen des zerstörten deutschen Militarismus" aufzubauen beabsichtigen. Diese Stelle sollte mit der Sowjetunion und den USA. zusammenarbeiten und den Mangel an Menschen von Ehre und Verständnis in einem geschlagenen Deutschland berücksichtigen." Hier werden also wieder einmal mehr die wahren britischen Absichten aufgezeigt, wenngleich an diesen niemals ein Zweifel bestand. Glücklicherweise aber ist auch hier bei der großsprecherischen Zukunftsmusik des „John Bull" der Wunsch wieder einmal der Vater des Gedankens, an dessen OerGoldat und das Mädchen. Von Heinrich Zerkaulen. Das Theater der Universitätsstadt Gießen bringt jetzt Heinrich Zerkaulens Schauspiel „Der Reiter" in Anwesenheit des Dichters. Außerdem wird Zerkaulen, der in diesen Tagen das fünfzigste Lebensjahr vollendet, in der nächsten Morgenfeier aus eigenen Werken lesen. Der Soldat, der in das gute Zimmer geführt wurde, verstand nicht recht, was damit zugleich in ihm Dorging. Er brauchte nichts weiter, als eine Bestellung auszurichten: er sollte sich nach einem Fräulein Marie erkundigen und Grüße bringen. Vielleicht, so war ihm gesagt worden, sei das Fräulein Marie kein Fräulein mehr, sondern längst schon eine Frau und Mutter, hoffentlich und wahrscheinlich sogar. Der diese vergilbten Grüße aus der Heimat aufzutragen gewagt hatte, schien es noch immer gut zu meinen mit jenem Fräulein Marie. Auf seine Art wenigstens. Denn der Auftraggeber war der Vater dieses Soldaten. So also saß der Soldat seltsam beklommen dem jungen Mädchen gegenüber, das ihn ohne Umstände in das gute Zimmer geführt hatte. Nein, der Soldat konnte die Mutter jetzt nicht sprechen. Die Mutter war zur Kundschaft aufs Land hinausgefahren. Und der Vater arbeitete drunten in der Backstube. Die Gesellen waren eingezogen, Vater schuftete jetzt für drei. Und sie selber, so erzäfüte das Mädchen, das kerzengerade auf dem Stuhle saß, sie selber führe zur Zeit die Wirtschaft. Daß der Soldat nach dem Mädchennamen der Mutter gefragt hatte, war dem Fräulein anschei- nend nicht besonders aufgefallen. Es kam Öfter vor, daß ihre Namen verwechselt wurden, so meinte sie. Als der Vater in die Bäckerei eingeheiratet hatte, sei nicht allein der Name des alten Geschäftes unverändert geblieben, auch das Haus selbst, ja sogar — das Mädchen lächelte ein wenig — die Einrichtung der Zimmer rmd die DW eL Die Hand des Fräuleins lag über Gebühr lange in der des Soldaten, ohne daß es beiden aufgefallen wäre, als dieser nun doch erzählte vorn Gruß des Vaters an das Fräulein Marie von einst, und wie seltsam das Leben doch oft feinen Menschen mit- spielte, wenn es etwa den Sohn auf den gleichen Aaren all Stubl nötigte, auf dem schon einmal der Vater gesessen hatte. Und es geschah weiterhin, daß Heide - hernach ohne Absprache über diese Begegnung kern Wort verloren, weder das Mädchen zur Mutter, noch der Soldat in seinem nächsten Feldpostbrief an den Vater. Denn was besagter Händedruck anzudeuten schien, ging vorerst ausschließlich Marie und den Soldaten an. verlieh das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an Oberstleutnant Wend von W r e ter s h e l m, M Kommandeur eines Schützen-Regiments, und Ober- 1 leutnant Johannes Muecke, Kompaniechef in flejliWet einem Infanterie-Regiment; ferner auf Vorschlag des Oberbefehlshabers der Luftwaffe, Reichsmar- ^inenniin schall Göring, an Hauptmann Johann Zerns k y.WW als > Gruppenkommandeur in einem — der, und Oberleutnant Walter Hartig, Batterie- könne! . Dem Volksgenossen wird es heute noch kalt über den Rücken laufen, wenn er solche Beispiele des damaligen öffentlichen Lebens vor feinem Auge wieder auffteigen sieht. „Wie war das möglich?" wird er fragen und sich erkundigen, ob nicht wenigstens die Parlamente, die sich ja doch „Volksvertretungen" nannten, ihre Stimmen erhoben. Diese Erwartung wird durch die gleichen paar Zeitungsblätter, die wir nur aus den Februartagen 1917 wahllos herausgegriffen haben, reichlich enttäuscht. „Polendebatte im Abgeordnetenhaus" — das war das Thema des Tages. Es war eine wahrhaft denkwürdige Debatte, die uns heute noch die Schamröte der Empörung ins Gesicht treibt. Man höre und staune: Deutschland hatte es damals mit Oesterreich-Ungarn zusammen für richtig gehalten, ein „Königreich Polen" zu schaffen und den zur Staatenbildung notorisch unfähigen Polen damit staatliche Selbständigkeit verliehen. Dies hindert den nachmals noch sehr bekanntgewordenen Herrn Korsanty, dazumal Abgeordneter im Preußischen Abgeordnetenhaus, nicht daran, dem atemlos aufhorchenden Haus zu erklären: „Ich bin beauftragt, dem Mißtrauen meiner Fraktion gegen die jetzige Politik der Regierung Ausdruck zu^ geben. Wir legen schärfsten Protest ein gegen die fortdauernde Unterdrückung unserer Nationalität. (Bei- odffl bis halt» Aus der Stadt Gießen Kinderfragen. weiß man, woran man ist. H. Ch. H. irpttieri über ist die überhebliche Antwort: „Ach, dazu bist leige wird bei jedem auch nur etwas feinfühligen Kinde Selbstvertrauen und Selbständigkeit zerstört, und es kann nur schwer später neu aufgebaut werden. Bekanntmachung. Abschnitte können bei dem Wirtschaftsamt Liebig- TABLETTEN WMM 6LEKHB1B8EMB 6UI «-WEH AUSßEH SIDOL-WfMiH mit Salmiak In der Arbeit beanspruche ich meine Schuhe mehr als sonst. Umso gründlicher pflege ich sie täglich RheumcbGicht Neuralgien Erkältungs: Krankheiten s,Srf Mit sofortiger Wirkung ist der Verkauf von iabakwaren aller Art (Zigarren, Zigaretten, Tabak, Das ist eine Wahrheit, der sich keine Mutter verfließen sollte. Wir wissen, leicht ist manches nicht |U beantworten, wenn das Kind eigenartige Fragen stellt. „Mutti, wo ist das Licht, wenn es aus st?" — „Warum können sich Hunde und Katzen Glicht vertragen?" — „Warum fällt der Vogel beim schlafen nicht vom Zweig?" Das waren einige der Fragen, die meine 'Kinder fragen oder aus Neckerei. Sie sind jedoch leicht zu erkennen. Nachdem man ihnen einige Antworten gegeben hat, frage man sie einmal nach dem Gehörten. Können sie dann keine Auskunft geben, so HANDWERKER Yat durch den Hel. mpsgruppe über- Nfen im Öfter llichen Einsatz bi ungen schlachtens )at sich als Batte- lung bei den Ahnde Verdienste er rsönlichen Emsaj ima hat er mit ilicher Kräfte ver- Verdunkelungszeik: 20. Februar von 19.43 bis 7.58 Uhr. unvergleichliche lke ist es zu ver> uch der Bolsche- den Gegner ver- Gießen, den 19. Februar 1942. Der Oberbürgermeister der Stadt Gießen. Wirtschaftsamt._____________ Unsere Schlachtschiffe im Kanal Bilder aus der neuen Wochenschau. geschobene Stellungen der deutschen Linien eingedrungen. In stundenlangem zähen Kampf, der in schneidender Kälte von jedem Mann das Letzte fordert, werden die bolschewistischen Kräfte zerschlagen. Ueber einen vereisten Strom wird ein Eisenbahndamm aus Eisblasen gelegt und damit ein wichtiger Nachschubweg geschaffen. Auf der Krim stehen deutsche, rumänische und kroatische Verbände Schulter an Schulter im Kampf gegen die Sowjets. An der Küste von Jalta wird ein feindlicher Luftangriff obgewehrt. Der Kameramann stand unmittelbar hinter einem MG.-Schützen, der einen Sowjetbomber unter Feuer nahm. Schließlich: Front in Afrika. Derna ist wieder in der Hand der deutschen und italienischen Verbände. Ueber die Stadt hinaus wird der Feind weiter nach Osten gejagt. Mitten in der Wüste stößt man auf brennende amerikanische Panzerkampf-- wagen, die hier in großer Zahl eingesetzt wurden. Die deutschen und italienischen Truppen bleiben weiter am Feind. U. 1 ÄÄ w "nM*ert Ä^Wnbd tinb i» “Nen d«! i »on ih» ur?en »eiter». . J"®w widm ent des Oberft, am m,-.. zrobe Antwort oder ein Schwindel. Auch das Dar- sberweghören ist eine Ungehörigkeit. Kluge Mütter greifen in manchen Fällen zur Ablenkung. Das mag ,' “nüiüj. h iput ni«i. 7 ■■Am i baiei bie N liier flen .bitten, bn st ; bann (Afua die .’S*»* ie!“ ie Verantwortlichen für Frankreichs Niederlage Beginn des Prozesses in Riom. Einlösung von Spendenquittungen über die Abgabe von SH- oder Bergstiefeln bei der Wollsammlung. Den Spendern von Ski- und Bergstiefeln soll Gelegenheit gegeben werden, die von den Orts- aruppen der Partei erhaltenen Quittungen über die Abgabe von Ski- und Bergstiefeln als Erinnerung aufzubewahren. Die Wirtschaftsämter sind daher ermächtigt, auf Antrag vom 1. Mai 1942 ab die Spendenquittungen, die zwecks Erlangung eines Bezugscheines abgegeben werden mußten, den Spendern wieder auszuhändigen. Mit Rücksicht hierauf wird zugleich ein Endtermin für die Einlösung der Spendenquittungen bei den Wirtschaftsämtern in Bezugscheine festgesetzt. Die Wirtschaftsämter dürfen die Einlösung der Spendenquittungen dem nach nur noch bis zum 15. April 1942 vornehmen. Gegen später eingereichte Spendenquittungen dürfen Bezugscheine für Schuhe nicht mehr erteilt werden. Die Spender werden daher gebeten, die Spendenquittungen über die Abgabe von Ski- und Bergstiefeln im Rahmen der Wollsammlung bis zum 15. April 1942 spätestens bei den Wirtschaftsämtern zwecks Erteilung eines Bezugscheines einzuliefern; alsdann können Anträge auf Rückgabe der eingereichten Spendenquittungen gestellt werden. Nicht vergessen! NSG. Wenn die »Sirene ertönt, ist es zu spät, um erst wichtige Urkunden und Gegenstände für den Luftschutzkeller zusammenzusuchen. Der Reichsluftschutzbund, Gruppe XII Hessen-Rheinland-Süü, gibt daher nochmals einige praktische Ratschläge. Es ist ein beruhigendes Gefühl, wenn man während eines Fliegeralarms die wichtigsten und unersetzlichen Papiere im Luftschutzraumgepäck gelegentlich erlaubt sein. Einer der größten Fehler Oer KomMndM ^er ;st bie überhebliche Antwort: „Ach, dazu bist im östlicher humm." Mit dieser.seelischen Ohr- , das Sehrohr - - edoslugzeuges aß liemsche SW utthaft. Alle Verkaufsstellen, die Tabakwaren abgeben, hierunter fallen auch Gaststätten, Kantinen iller Art, Erfrischungshallen und ambulante Händ- Itr, müssen sich sofort, soweit dies noch nicht ge- Ihehen, mit den neu ergangenen Bestimmungen be- Aglich der Abgabe von Tabakwaren genauestens vertraut machen. Die Bestimmungen über den Verruf und die festgesetzten Abgabemengen, über die Abtrennung, Aufbewahrung und Ablieferung der in KWame einer Glider er tage, Srutfenfopi $ stete Äerlsulnm! Wes währeni leJJ Entschluß in 'enorengegangeiui Kiner Kompanie Kür Tapferkeit vor öem Kemöe. Für Tapferkeit vor dem Feinde wurde Erwin Keßler aus Großen-Linden, Leutnant in einem Infanterie-Regiment im Osten, mit dsm Eisernen Kreuz l. Klasse ausgezeichnet. Gefreiter Otto Weller, Leihgestern, erhielt für Tapferkeit vor dem Feinde im Osten das Eiserne Kreuz II. Klasse. Landkreis Gießen. > Großen-Linden, 19. Februar. Im Saale der Gastwirtschaft Schaum fand ein Turn- und Sportabend zugunsten des Kriegswinter-- h i lfswerke s statt. Der stellv. Vereinsführer des Turnvereins, Georg Klingelhöfer, begrüßte die in großer Zahl erschienenen Turnfreunde, darunter den Ortsgruppenleiter und seine Mitarbeiter sowie den Kreissportführer. Er wies in einer kurzen Ansprache auf die Bedeutung des Turnens yin, das im Kriege erst recht gepflegt werden müsse, ferner gedachte er unserer tapferen Wehrmacht und forderte die Volksgenossen auf, ihre Pflicht zu tun, auf welchen Posten sie auch immer gestellt seien. Anschließend gaben die Abteilungen des Turnvereins Proben ihres Könnens. Gymnastik, Freiübungen, Schattenspiele und Musikstücke wechselten miteinander ab. Besonders hervorzuheben sind die Leistungen der jüngeren Turner und Turnerinnen sowie die Barrenübungen der Kreisriege. Kreissportführer Stein gab seiner Freude über den wohlgelungenen Abend Ausdruck, dankte dem im heimatlichen Gau gut bekannten alten Förderer der Turnsache und jetzigen Leiter des Vereins, Georg Klingel- Höfer, und überreichte ihm als besondere Anerkennung den Gauehrenbrief. Ein flott gespieltes Lustspiel beschloß die Veranstaltung. Dem Winter- hilfswerk konnte ein stattlicher Betrag zugeführt werden. * Obbornhofen, 20. Febr. Schneidermeister Heinrich Ruppel XI. und Ehefrau Maria Magdalene, geb. Weisel, begehen am 21. Februar 1942 das Fest der goldenen Hochzeit. Trotz ihrer 77 bzw. 73 Jahre sind beide noch rüstig und füllen ihren Platz in der Gegenwart noch aus. Dem Jubelpaar gilt auch unser herzlicher Glückwunsch. Zuchthaus für Diebstahl von Feldpostpäckchen. Lpd. Frankfurt a. M., 18. Febr. Die bei der Post in Wiesbaden im Zustellungsdienst beschäftigte 32jährige Philipprne Rößer bereicherte sich an dem Inhalt von 13 Feldpo st Päckchen. (Es z handelte sich dabei um Sendungen, die sie selbst nicht zu bestellen hatte, sondern von ihren Kolleginnen ausgetragen werden mußten. Das Son-- dergericht Frankfurt verurteilte die Angeklagte zu zwei Jahren acht Monaten Zuchthaus, fünf Jahren Ehrverlust und 50 RM. Geldstrafe. men llmklamüV; üchlich Stoff zum Nachdenken bieten. Soweit es geht, sind wir verpflichtet, den Kindern ehrliche Antworten zu geben, und wir müssen uns J bemühen, ihrem Verständnis die Antwort anzu- rdtr iWömli ratfen. Oft helfen Gleichnisse, zu denen wir greifen -~x .. , a . können. Es ist aber auch keine Schande, wenn wir ™ v'e r'mmal eingestehen müssen: „Ja, sieh mal an, das Q kann :d) ich Dir auch nicht sagen. Aber ich will zu- \„4in, daß ich etwas darüber finde." Keinesfalls x cteTQ” Iber gehört auf eine vertrauensvolle Frage eine chsoerweie -.^be Antwort oder ein Schwindel. Auch das Dar- Dichy, 19. Februar. (DNB.) Heute begann in silom der lang vorbereitete Prozeß gegen höhere Mitglieder der französischen Regierung. Er ^agt offiziell den Namen „Prozeß der Verantwortlichen an der Niederlage". Sämtlichen Angeklagten Lirb vorgeworfen, daß durch ihr Verschulden Frankleich ohne ausreichende Vorbereitung in den Krieg Lingetreten ? ist. Auf der Angeklagebank sitzen: der frühere Mi- Derpräsident und Verteidigungsminister Dala- hier, der ehemalige jüdische Ministerpräsident der Mksfrontregieruny Leon Blum, der Generalissimus zu Kriegsbeginn G a m e l i n, der frühere austfahrtminifter Guy la Chambre und der her ehemalige Generalsekretär im Kriegsministerium z a c o m e t. Der sechste Angeklagte, der frühere Luftfahrtminister Pierre C o t, ist in die Vereinigten Staaten geflüchtet. Der letzte Ministerpräsident der hritten Republik, Reynaud, und der frühere Mische Innenminister Mandel treten in diesem ßrozeß nur als Zeugen auf. Die Anklagen gegen tiefe beiden Kriegsverbrecher wird gesondert behandelt und lautet für Reynaud auf Unterschlagung »öffentlicher Mittel, für Mandel auf Bestechung und Spekulation gegen die französische Währung. Wie erinnerlich, hat Staatschef Marschall P6- lain am 16. Oktober 1941 eine vorläufige Entscheidung gefällt, die auf Ueberführung Daladiers, lzlllms, Gamelins, Reynauds und Mandels in die Mung Portalet lautete. Die 180 Seiten umfassende Anklageschrift wirft Dalad ter vor, bei der Vor- kereitüng Frankreichs auf den Krieg völlig versagt h haben, ferner die Lieferung zahlreicher Fluglage an die spanische Volksfront und schuldhafte lizchwäche gegenüber der Agitation unter der Arbeiterschaft. Gegen General G a m e l i n wird u. a. Iwrgebracht, er habe Mangel an Energie und Charter gezeigt und katastrophale Entscheidungen ge- xällt. Bei L6on Blum wird betont, er habe die diplomatische und die militärische Lage gekannt, die ■5g? Hetz! Rwi Auch bei geringfügigen nervösen BI Herzstörungen ist das allgemeine Wohlbefinden gestört und die Lei- WM stungsfähigkelt leidet darunter. MW Toledol, reguliert die Herzarbelt M W und beugt Adernverkalkung vor. W1 " Orlg.-Flasche RM 2.W In Apotheken. Mil oiienea haßen Drei Jungen und ein Mädel «ni deckten ihre Waldheimat. Von Werner Sieb oib 135 Seiten Text und 8 Kunstdrucktafeln Leinen RM. 2,86 Hugo Bermühler «erleg Berlin - Lichterfelde öemiitsanzeigen w BrOhl. eieewr ,ulltl „nnwn 1 „Immer bann", so schrieb der Jünger Pesta- ? cani^BS MS, Berthold Otto, „wenn ein Kind eine Frage .LA. stellt, stehen die Erkenntnispforten seines Geistes ilügelMeit offen. Wer sie denn' mit rauher Hand ^schlägt, der tut Schlimmeres als jener, der feinem ungrigen Kind einen Feldstein gibt, wenn es ihn um Brot bittet." sich seit der Uebernahme der Regierung durch ihn verschärft hätte. Er habe insbesondere die Produktion durch die Nationalisierung bdr Rüstungsfabrj- ken desorganisiert. Auch Pierre C o t wird angeklagt, weil er die Rüstungsfabriken nationalisierte, der spanischen Volksfront Flugzeuge lieferte, weiter die allgemeine Disziplinlosigkeit begünstigte, die Interessen des Landes, seinen parteipolitischen Lieblings- ideen geopfert und durch Lügen und Ausflüchte das Parlament getäuscht habe. Gegen GuylaEham- bre wird vorgebracht, er habe die Mängel im Luftfahrtministerium nicht abgestellt und ebenfalls das Parlament belogen. Dem früheren Generalsekretär Jacomet wird schuldhafte Nachlässigkeit gegenüber dem Parlament, Schwäche gegenüber disziplinlosem Personal und Beitrag zur Desorganisation der Rüstungserzeugung vorgeworfen. Pierre (Saus, der Präsident des Obersten Gerichts, gab zunächst dem Vertreter der Anklage das Wort, der die wesentlichsten Punkte der Anklageschrift verlas. Als erster der Angeklagten sprach General Garn e l i n, in dessen kurzen Ausführungen das bemerkenswerteste die Feststellung war, er habe nicht die Absicht, in diesem Prozeß zu reden. Als zweiter sprach ^L6on Blum, der angesichts der Haltung Gamelins für die anderen Angeklagten das gleiche Recht in Anspruch nahm. Blum glaubt auch, die Gesetzlichkeit und Zuständigkeit des Obersten Gerichtshofes bestreiten zu können. Der Verteidiger Blums, le Troquer, erklärte seinerseits, es wäre gut, wenn in diesem Prozeß viel geschwiegen würde. Der nächste Angeklagte, D a l a d i e r, erging sich in Ausflüchten und Ablenkungen von den ihm zur Last gelegten Anklagepunkten, indem er die Frage der Kriegsschuld, so wie er sie sah, aufwarf. Der Präsident des Obersten Gerichtshofs entzog ihm schließlich das Wort. ien AnfWn an ________ ■ t tonnte erkennen Natürlich gibt es Kinder, die nur aus Langeweile inen ------------------ usßfte. D« geh» bie m einem Tage stellten. Sie machen einen sekunden- ang verlegen, well sie gar so abseitig sind oder das tigerte wissen überschreiten. Oft wirb nach Dingen Kfragt, um die wir uns nicht weiter kümmern, die er dem Kind in seiner intuitiven Anschauung wohlverwahrt neben sich stehen hat. Dazu gehören u. a. Urkunden, Personalausweise, Zeugnisse, Testamente, Ahnenpaß und Wehrpaß. Nicht zu vergessen sind Lebensmittel- und Kleiderkarten. Auch soll der Nachweis über den Haushalts-Besitz auf dem hierfür vorgesehenen und in Papierwarengeschäften erhältlichen Vordruck, der die Regelung entwaiger Schadensfälle bei Luftangriffen beschleunigt, nicht fehlen. Größere Geldbeträge gehören im Kriege mehr denn je unbedingt auf die Bank oder auf die Sparkasse, dagegen Schmuck und Gegenstände von besonderem Wert in das Luftschutzraumgepäck. Auch die Volksgasmaske — kurz VM. genannt —- bei Fliegeralarm mit in den Luftschutzraum nehmen, denn sie bietet auch Schutz gegen Rauch, Qualm, Mörtelstaub und vermag dir im Ernstfall das Leben zu retten. Wohnungstausch bei Untervermietung. Die Absicht, eine zum Teil untervermietete Wohnung zu tauschen, genügt keineswegs, um den Vertrag mit dem Untermieter zu lösen. Der neue Haupt- Mieter tritt, woraus das Reichsheimstättenamt der DAF. verweist, nicht durch den Tausch an Stelle des bisherigen. Hauptmieters in das Untermietverhältnis ein, außer, wenn es zwischen den Tauschpartnern mit Einverständnis des Untermieters vereinbart worden ist. Der neue Hauptmieter kann aber vom Untermieter nicht die Räumung verlangen, da er auf die untervermieteten Räume nicht mehr Rechte erwerben kann, als sie dem bisherigen Hauptmieter vertraglich zustanden. Wenn er aber die Wohnung im Tauschwege nur dann übernehmen will, wenn der Untermieter räumt, so bleibt dem bisherigen Hauptmieter nur der Weg, das Untermietverhältnis unter Einhaltung der vertraglichen oder gesetzlichen Frist,(§565 BGB.) zu kündigen. Genießt der Untermieter aber Mieterschutz, so kann der Versuch einer Mietaufhebungsklage beim Amtsgericht nach § 4 des Mieterschutzgesetzes (Mietaufhebung wegen „dringenden Interesses" an der Erlangung der Räume) unternommen werden. Kein Hotelzuschlag mehr für Zimmer ohne Frühstück. Mit Zustimmung der maßgebenden Stellen hat der Leiter der Wirtschaftsgruppe Gaststätten- und Beherbergungsgewerbe angeordnet, daß Beherbergungsbetriebe für die Kriegsdauer keinen Zuschlag zum Zimmerpreis erheben dürfen, wenn das Frühstück nicht in dem betreffenden Beherbergungsbetrieb eingenommen wird. Briefkasten ver Redaktion. 3. 21. Ohne nähere Angabe, um welche Art von Forderungen es sich handelt, kann Ihre Frage nicht beantwortet werden. Es gibt verschiedene gesetzliche Verjährungsfristen, je nach Art der Forderung. (2, 3, 4, 30 Jahre usw.) ibtt @eb®r Ä 6* « yÄ’.sIL—---------------------. en „c den glE Kautabak, Schnupftabak) nur noch auf die neu aus- der ergebenen Kontrollkarten und Kontrollausweise b-S^Mthast. Alle Verkaufsstell extermn, tyg ter W WH Sckukßtleqe. vyJv heute nötiger denn je! Die neue Wochenschau bringt einen ausführlichen Bericht über den erfolgreichen Marsch unserer Schlachtschiffe „S ch a r n h 0 r st" und „Gneise- n.au" durch den Kanal. Die Kriegsberichter, die den Verband begleiteten, schufen mit der Kamera einzigartige Dokumente von diesem kühnen Unternehmen. Das erste Bild der Wochenschau zeigt noch einmal Reichsminister. Generalmajor Dr. Todt in seiner Arbeit. Man sieht ihn beim Bau der Reichsautobahn, bei der Errichtung des Westwalls und der Atlantik-Befestigungen, tut einen Blick in die Waffenschmieden des Reiches, deren Arbeit Dr. Todt als Reichsminister für Bewaffnung und Munition zu ordnen hatte, und erlebt schließlich, wie er bei seinen Männern im Osten weilt. Es folgen der Besuch des Marschalls A n t 0 - ne'seu im Führerhauptquartier und beim Reichsmarschall und der Empfang des norwegischen Ministerpräsidenten Quisling in der Neuen Reichskanzlei. Dann ist man wieder bei unseren Soldaten an der Front. Holzbunker werden auf das Eis des Ilmensees geschleppt. Transportflugzeuge bringen neue Reserven heran. Panzerkampfwagen und Sturmgeschütze stoßen vor. Die Sowjets sind in vor- !• „ -.Mei Maße 16, Zimmer 2, eingesehen werden. (Dienstler, ßcrrf Kunden von 9 bis 13 Uhr.) 627D •wär*“"' " jr Äl ] trag lnHaushalt,Werkstatt bei ieder O ATA der n.,nke' "beit, auch beim Säubern von Beden M qroben Reinigungsarbeir, un™epPen aus Holz, Stein p e , s $ - W e r k e n. »stellt d e " H e r g V i , Ach, Lappersdorf!" Wulflam schwelle den Kopf: hab^n das rechte Wort gebracht. Sie sind mein alter •SV . „ / /ft/. „ Liebe Baronesse, deswegen bin ich ja im Grunde Kamerad, ich erzähle Ihnen nachher alles — alles, hier In der Zeit, die Sie von Lappersdorf weg was sich um Weihnachten zugetragen hat, und wes- f 2^ hgt sich dort viel verändert. Objektiv und auch halb ich fort bin — _„ir subjektiv. Das Ganze freut mich nicht mehr recht — Plötzlich, während sie sprach, stieg ihr eisigkalt, Roman von Hans von Hülfen (Nachdruck verboten.) 20. Fortsetzung. V Bitte atisscfmefdenf 628 D Stellenangebote F Für 2jährigen Kleine Anzeigen „ Jungen richten sich an die KinüßPbailkaslOn Bevölkerung der engeren Heimat! 1 a Für alle übri- | Verkäufe 11 Kaufgesuchej Gut erhaltener Fast neuer Kinderwagen Kinder e korbivagen Oetkei Ar' Ova£ta££ittesi mit Matratze zu verkauf. lo«52 Mehr Freude an der Natur durch Bermühier-Bücher! Vermählungs-Anzeigen liefert Brühl'sche Druckerei Hauvtschristleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter bei Hauptschriftleiters: Ernst Blumschein. Verantwortlich für Politik uni Bilder: Dr. Fr. W. Lange (beurlaubt), i. B. Ernst Blumschein; füt das Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für Stadt Gießen, Provinz, Wirt« schäft und Sport: Ernst Blumschein. Druck und Verlag: Brühlsche Universitätsdruckerei R. Lange K. G. B^rlagsleiter: Dr.-Jng. Erich Hamann; Anzeigenleiter: Hans Beck. Darum: Kleinan« zeigen in die Hei- matzeitung, den Gießener Anzeiger Uh cfäinft-vfreit ch • soviel, wie ein Teelöffel faßt • mit Wasser zu einem Brei anrühren und damit die Haut 1 -2 Minuten lang frottieren. Dann gründlich abspülen u. trocknen - besser noch abtupfen. Des ist gründliche Reinigung, zugleich milde Massage und naturgemäße Pflege der Haut, die Seife schlecht verträgt. Freitag, den 20. Februar Mietvorstellung auf morgen Samstag verlegt NS&. Krall nrn Freude Wetterau 3)er Steiler Schauspiel von Zerkauten Wenlschellrbeitonl Kreisdienststelle ManddUde Pär sehr Empfindliche auch ohne Seesand. Strendose 95 Pfg. Karton 48 Pfg. Kleinpackung 19 Pfg. subjektiv. Das Ganze freut mich nicht mehr recht — ich hätte das noch vor kurzem nicht für möglich gehalten. Und ich muß immer an Ihre Worte denken, damals, vor Weihnacht, nach der letzten Untersuchung in der Sophienau. Es ist überhaupt.die letzte gewesen. Die neuen Herren werden auf so etwas keinen Wert legen ...' Verzeihen Sie, ich störe wohl bei der Arbeit? Aber ich wußte mir keinen anderen Rat ... Ich habe nämlich meine Reise hier in Dresden unterbrochen .11 Ich komme von Ihrem Vater ... Unterbrochen also, weil mir ganz unendlich daran liegt, Sie persönlich kennenzulernen, nachdem ich Sie in Lappersdori nicht traf, und mit Ihnen zu sprechen, als Frau zur Frau ... Es ist, glaube ich, sehr wichtig, sehr not.i wendig, um Ihres lieben Vaters willen — und um: der Zukunft willen —" Ulla stand aufrecht am Tisch. Die Brauen vor Staunen hochgezogen, das Profil, das unter den gesteiften Häubchen noch freier und kühner wirkte, zu dem Bild erhoben, das Raffaels berühmte Ma. donna aus der Galerie, ein paar Straßen von hier, darstellte. Sie lauschte dieser fernen Stimme, die sich voller Wohllaut an ihr Ohr schwang, sie fühlte den Wohllaut; aber die Kerbe über ihrer Nasenwurzel yvard immer tiefer und strenger, Wulf. TIHEAT1E1R der Universitätsstadt Gießen DeulschefAlpenverein Zweig Gießen-Oberhess. Die Wanderung am 22. Februar fällt aus! , JiortDeg unb die ienlrieg di \ äderen W hatte, au e non den Mu iinoeri Karten in der Verkaufsstelle Seltersweg 60 Telefon 2141 Montag, den 23. Februar, 19 Uhr, im Theater 9. Veranstaltung im 16er Ring helfen bei Rheuma, Gicht, Ischias, Glieder- und Gelenkschmerzen, Hexenschuß, Grippe und Erkältungskrankheiten, Nerven- und Kopfschmerzen. Beachten Sie Inhalt und Preis der Packung: 20Tabletten nur 79 Pfennig 1 Erhältlich in allen Apotheken. Berichten auch Sie uns über Ihre Erfahrungen! TR IN ER AL MÜNCHEN J 27/547 stabil Bolzwägeichen o. bergt gesucht. Schr.Angeb.unt. 0663 an b. G.A. I T12 Schöne 3-Zimmer Wohnung in Gießen gegen gleiche in Großen-Linden zu tauschen gesucht. Schrift!. Angebote u.0633 an denMeßener ÄrMM ÖW il** ft»' A PSÄ ^nod) nidjt an k Pläne, Die Ln Mer, wei lergenthau lenze entwedi i erhöht oder •nn Dürften (efl 130. nicht mehr irih sein tun ^mberlain dies । llnge'ähr die l! Ankees im - ipsual“ nannt »rikanWen v n am U. M r enthüllte । und bündic erlei moralis erwarten j ilvonMü toials schm! „methods ;li bis an den nicht den K ischen hintei gte nichts ( sie den m Deal, losen- und äaburd) r . in einem l vor 25 age bildet ei die Poli hrten, hott« irrten sie a Es roa ltbeherr eilig hofft, die löst ntn; es wa aus eigene len; und HeUigenj und als i kn Flügeln mit ihm Q Wellers Al hundertwer Eichung di L hie See legenheit fast erschreckend, die Erkenntnis auf, in welcher inneren Einsamkeit sie all die Tage gelebt hatte — neben dem Onkel, der so überbeschäftigt war, zu dem man nicht leicht den Zugang durch die burschikose Verschanzung seines Inneren fand, — neben der alten Tante, die sie nach des Tages Arbeit nur eine kurze Stunde zu Gesicht bekam, um ihre leisen Lamentationen über das „Herz" anzuhären ... Und mit einemmal schoß das ganze, mühsam zurückgedämmte Gefühl für Wulflam in ihr wie zu einem klaren Kristall zusammen, sie spürte, wie sehr sie ihn liebte, wie sehr sie ihm vertraute, — und daß sie einem Phantom nachgelaufen war, als sie glaubte, sich durch ihre Flucht von dieser Liebe und von ihm losmachen zu können. Nun er hier vor ihr saß mit seinem kupferroten Schopf über der weißen Stirn, fiel ihr das Unsinnige ihres Tuns schwer aufs Herz — „Nein, warten Sie hier nicht auf den Onkel!" sagte sie plötzlich. „Kommen Sie um acht nach Losch- i witz zum Abendbrot hinaus. Nicht als Bewerber < um einen Posten, versteht sich, sondern als mein —", : sie zögerte ein wenig, sie suchte das passende Wort, i lächelnd: „als mein alter Kamerad! — Ich nehme 1 es auf meine Kappe, ich werde sogleich Tante Hermine verständigen. Und dann werden wir —" Das Telephon auf dem Tisch zwischen ihnen weckte mit leisem Summerton an. Ulla nahm den Hörer: „Schwester Ursula —" „Moment, Sie werden verlangt, ich verbinde ..." Pause. „... dann werden wir über Lappersdorf reden", sagte Ulla halblaut, den Kopf zu Wulflam wendend: „... Wer ist dort?" Eine ferne Stimme antwortete: „Baronesse Fehr? — Hier spricht Marion von Brätel. — Guten Abend, liebe Baronesse. Habe ich Sie endlich aufgetrieben? Es war nicht ganz einfach. ! „Die neuen Herren?" Ulla verstand nicht, was er meine. , „ „$a. „Seitdem Verkauf hat sich, alles so verändert. „Was heißt das, Doktor?" fragte sie dringlich: „Seit dem Verkauf?" „Seit die Herren von der Sächsischen Glashütten AG. dort eingezogen sind. Am 1. Januar." Ulla war's, als hatte sie einen Schlag erhalten. Der Vater hatte — die Sophienau verkauft?! Von heute auf morgen?! Davon war doch nie die Rede gewesen?!... „Lieber Doktor Wulflam", sagte sie, gewaltsam beherrscht. „Sie werden sich wundern, aber ich weiß nichts von alledem. Glauben Sie mir vor allem: es ist über meinen Kopf hinweg geschehen. Die Sophienau verkauft —! Nie, nie hätte ich zugestimmt. Freilich, Papa brauchte mich nicht zu fra- gen, aber unter anderen Umständen hätte er mich natürlich gefragt ... Ich bin ohne Verbindung mit ihm — ich nehme an, Sie wissen, warum ich fort bin von Lappersdorf und diese Tracht trage. In dem Nest spricht sich ja alles rasch herum —" „Ja und nein, Baronesse. Ich weiß das Allgemeinste — das andere muß ich mir zusammenreimen. Was so in den Häusern der entlassenen Meister geredet wird. Es ist nichts Freundliches für Ihren Herrn Vater, das darf ich in alter Kameradschaft nicht verschweigen —" . „Der entlassenen —! Ich ahnte ja, daß es in dem Falle so kommen würde. Sebeü Sie, darum war ich vor Jahr und Tag so hestlg dagegen, als Papa einmal an Verkauf dachte! — Ach, Wulflam! Sie auch । ? nicht me J* I-Hr ai bi Alliierten l L^ine W« H» ani Wes Da| »«feiten •AomHee, .das den ryg Ä’.J i hlidj h»lte $ Hn i„ Ä;; Ni u„lni h qerQnre v’efe fei? VN x<* Statt Karten I Gerhard Michalski Oberleutnant u. Staffelkapitän in einem Jagdgeschwader Inge Michalski geb. Schröder geben ihre Vermählung bekannt z. Z. im Felde Gießen Bismarckstr afie 5 20. Februar 1942 mit50gJettundl&t Mchl vvv .Umfin- werden gemischt und auf ein Backbrett (Tischplatte) gesiebt 3b Me Mlke wirb title Vertiefung eingedrückt, z-n g ■ Zucker. Gewürze. El anb Mich werde» hlntingegedea und mit einem Teil des Mehls ja einem dicken Drei verarbeitet. Darauf gibt man Vas Yn Stücke geschnittene, kalke Fett, den dorchgestrichenen Quart und gegebenenfalls die gereinigten Rosinen. Vas cntpelnte. Am Sonntagmorgen starb an seiner schweren Verwundung in einem Lazarett auch unser zweiter guter Sohn, Bruder, Schwager, Onkel, Neffe und Pate Obergefreiter Karl Göbel Inhaber des Eisernen Kreuzes II. Klasse im blühenden Alter von 24 Jahren. In tiefer Trauer: Familie Franz Göbel und alle Angehörigen. Leihgestern, den 19. Februar 1942. Die Beerdigung findet am 22. Februar, nachmittags um 3 Uhr, in Leihgestern statt. _________0654 Mechanisch schaltete sie, ins Sprechzimmer tretend, das Licht ein — und fuhr zusammen. Aber der Herr, der dort, die Hände auf dem Rücken, am Fenster stand und in das Schwarz-Weiß des Abends hinausstarrte, erschrakt nicht minder, da er sich nach ihr umdrehte: „Baronesse!" . _ t „Dr. Wulflam? — Aber davon hat mir Onkel gar nichts ..." v f Sie schüttelten sich die Hande, em wenig verlegen. In Ulla war ein ganz merkwürdiger Aufruhr des Ge- (ühls- halb Freude über diesen vertrauten Händedruck ialb Groll auf den Onkel, der sie fo überrascht ,Lch begreife nichts —", sagte Wulflam. „Wirk- lich — nichts. Ist es denn nicht Ihr Werk, daß ich hier bin? Ich habe das natürlich immer gedacht, seit ich gestern den Brief "des Herrn Professors be- kam ... Aber — warum sind Sie denn hier? Und In dieser Schwesterntracht? Die Ihnen übrigens sehr tzut steht, Baronesse —" „Komplimente, Doktor? Das war doch früher nicht Ihre Stärke! — Setzen wir uns. — Der Onkel läßt 'Sie bitten, zu warten, es kann freilich noch lange dauern, er ist gerade heute so beschäfttgt ... Zeigen Sie mir bitte seinen Brief, ja?" Wulflam hatte ihn in der Brusttasche. Die wenigen Zeilen besagten, er, Professor Strakonitz, sei auf Wulflam aufmerksam gemacht worden, und da er einen Assistenten suche, bitte er um baldmögliche Vorstellung. Ulla reichte den Bogen zurück. „Glauben Sie mir, Doktor. Ich stecke nicht dahinter. Oder höchstens insofern, als ich Onkel gelegentlich von Ihnen erzählt habe. Von diesem Bries hat er mir kein Sterbenswort gesagt. Das ist so seine Art. Wie geht's und steht's in Lappersdorf?" Tieferschüttert erhielten wir sm 33. Januar 1942 die traurige Nachricht, daß mein geliebter, herzensguter Mann, der treusorgende Vater seines Kindes, unser guter, braver Sohn. Bruder, Schwieger» gohn, Schwager, Pate, Onkel, Neffe und Cousin Uffz. Ernst Ludwig Krombach infolge eines Unfalles am 2. Jan. im 29. Lebensjahr für Großdeutschland gestorben ist. Wiedersehen war seine und unsere Hoffnung. Nun ruht er fern der Heimat. In tiefem Schmerzt Ella Krombach, geb. Schneider, und Töchterchen Erika Familie Ludwig Krombach Familie Karl Schneider Familie August Luh. Leihgestern, Lützellinden, Neuhof bei Leihgestern, den 20. Februar 1942. 621 D Plötzlich und unerwartet entrih uns eine tückische Krankheit meinen herzensguten Mann, unseren hoffnungsvollen Sohn, unseren Heben Bruder, Schwager, Schwiegersohn, Onkel, Vetter und Paten Albert Speier Sanitätsunteroffizier in einen! Reserve-Lazarett Inhaber des Westwall-Ehrenzeichens am 18. Februar 1942 im blühenden Alter von 23 Jahren. In tiefem Schmerz। Amanda Speier. geb. Röhrsheim Heinrich Speier und Frau Elisabeth, geb. Röhrsheim (Eltern) Heinrich Speier und Familie Karl Speier und Familie Wilhelm Deines und Familie Wilhelm Speier, z. Z. im Felde, und Familie Witwe-Maria Röhrsheim und Angehörige. Salzböden, Odenhausen Lahn und Staufenberg, den 20. Februar 1942. / Die Beerdigung findet am Sonntag, dem 22. Februar, nachmittags 2 Ühr, in Odenhausen statt lam beobachtete es mit Erstaunen, nie hatte er fit so gesehen! Und er erstaunte noch mehr, als er sie schließlich mit einer 'Stimme, die verbindlich klang und doch stählern federte, sagen hörte: „Ich danke Ihnen, Fräulein von Brakel. Aber ich glaube — verzeihen Sie, ich glaube, es ist ganz zwecklos. Ich wüßte jedenfalls nicht, was es zwischen uns beiden zu besprechen gäbe. Es tut mir recht leid daß Sie sich vergebens bemüht haben. — Guten Abend!" In der engen Fernsprechzelle am Hauptbahnhoi legte Marion von Brakel, nach einer Sekunde ver blufften Zögerns, den Hörer auf. Das hatte sie nicht erwartet! — Und nun zürnte sie sich, daß sie ihrem Impuls gefolgt und In Gör litz — statt nach Berlin weiterzureisen — in den Dresdner Schnellzug umgestiegen war — (Fortsetzung folgt.) Weibliche Bürohilfe m. Kenntnissen in Steno- und Maschineschreiben gesucht, l6665 MM Söhne Kunstmühle Gießen. KleineAnzeigen im Gießener Anzeiger werden von Tausenden beachtet und gelesen. | Vereine | | Verschiedenes! 13 jähriger Schüler der Oberschule suchtvorübergeb. Beschäftigung. Schr. Angebote unter 0665 an den Gieß. Anz. den aber lux überhaupt nicnv ° • ll »nswaschen« u - u Nehmen Sie «■—Ä- -r°" Teig: 300 g Weizenmehl. 0"(3 geslr. Teel.) Dr. Det!er kleiogeschalUeneMschobstoder die gehackkea, abgezogenen Mandeln lhasekmßkemH. 71dm Veveckl dleZrLchke mit Mehl, drück! all« DaiüLnzuckei-OOlwas2a12 3[djI)nofiter lüim- jü einem Kloß zusammen trnfr otrtnefet von der Mille ans alle Zutalen schnell zu einem glatten Teig. Sollte er Neben, gibt man noch ?TropfenÄÄttn'äick Anrma^Ditterm^e??D^ etwas Mehl hinzu. Man farmt ans dem Teig einen StMn oder eine Rolle, die man ta eine gefettete Raftenform legl. ver Stoffen 1 EßL.entrahmte Frischmilch, 50 g Butter (Margarine), wird auf ein gefettetes Blech gelegt. ■ wÜSmifÄö L-ck'LL ffitot 50immtaiM6MWrimMSteSogtdsne»tenBurmteflteWmonOas(M>WmUleMoro 3 o m Bestreichen: Elmas zerlasseae DMeö ^elk nndke-Lubk es EPllderMcken. ^Margarine). _ AumV e st And etf? EtwasBüderzuckeü. Seb Sckge w I ch ks Etwa 650 Auch wir bedauern den Verlust unseres treuen strebsamen Mitarbeiters und werden ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren. Betriebsführer und Gefolgschaft der Firma Adolf Geisse, Gießen. _____________________________0666 zu kauf, gesucht. öteßen-Kl.-ilnden SchrAngeb.unt. mtzelfindeW _________622 D/ In Lick auf dem Wege z. Bahnhof Balmhoft'traße, 19 Uhr, blauer EeWiiöW verloren. Gegen Belohnung abzugeben bei, Zimmer. Gießen Bahnhofstr. 79. QQ 4 PFENNIG 4Ve PFENNIG * ECHTE ORIENT-TABAKE bilden die Mischung unserer’Zigdretieri.