E>lvy Ni 92. Jahrgang Nr. 299 Encheml tagiicfc, außer Sonntags und Feiertag- Beilagen : ’foeu, 1 9e- 9 Uti, "Krl ’ LTH Annahme von Ametg« für die Mittagsnummer bti 81/, Ubr desBormittag» An-eigen-P reise für die Millimeter-Zeile von 22 Millimeter Breite: 7Rvs. für ^amiltenan* Acigen und vrivme Gelegen beftSanHei gen 14 Stof. f. Werbemnetgen und geichäftlicke GelegenheitsanHeige« PLahvorfchrift (vorherige Vereinbarung) 2ö*/. mehr Gießener Familienblätter Heimat imBild-DieSc^lle BezugSvreiSr auch bei Nichterscheinen von einzelnen Nummern infolge höherer Gewalt BvrechanfchUih WNl «ttfrortft „AnAeraer^ beckllSesiVrantt/M General-Anzeiger für Oberhefsen SNwrtra»«1^^ 4MF f > d Samstag, (». /Sonntag, 20. Dezember ty^r Gletzener Anzeiger Wi 1T^ ef' Verordnung für die durchbrechen. Ms nennt man in gut Prentis Drown. *1: iunfti [8:2 16:4 15:5 11« 10:10 10:10 5:17 4:18 3:17 Som» n das hasten Punkte it ein« Kraft kte für lufstel. chafer, Mohr, )le iS. ick 'er fr »reo- ev 6Z ms,.1”1 indbü^ neben, merkwürdigerweise das behagliche Hotel Petersburg, heute Stadthotel. Nun gilt es noch die hundert Kilometer über Nimmersatt bis Memel zurückzulegen, und dann liegt wieder einmal die baltische Heimat hinter mir. landwirtschaftlichen Erzeugnisse Nachfolger Leon Hendersons unterrichteten Kreisen Senator w- tut 9"" tetetbtf ilitil unb Thhckt; schein. ge R. 9, «s M Oslo, 18. Dez. (Europapreß.) Der große norwegische Dichter Knut Hamsun erklärte dem Vertreter von „Europapreß" auf die Fragen, ob er an die Uneigennützigkeit der USA.-Politik gegenüber den europäischen Nationen glaube und ob er Roosevelts Neuordnungspläne für vertrauenswürdig halte: „Auf alle beide Fragen muh ich mit nein antworten. Herr Roosevelt hat sich selbst als Richter für jeglichen Schiedsspruch ausgeschlossen. Sollte Europa Roosevelts jahrelange Gangsterpolitik vergessen, feinen Schwindel mit seinem eigenen Volk, das keinen Krieg haben wollte, seine treulosen Botschaften, die er selbst ohne weiteres umstößt? Sollte Europa Vertrauen haben zu dem Komplott Chur- chill-Stalin-Roosevelt, das ganz offen auf den Untergang Europas hinarbeitet? Können seine Landsleute, seine Familien, seine eigenen Kinder ihm ins Gesicht blicken und ihn vom öffentlichen Schwindel freisprechen? Sollte also Europa auf diesen Mann hören, dessen persönliche Ehrenhaftigkeit so gering ist, daß sie ihm gestattet, mit dem Landesverräter Kaufmann über Grönland zu feilschen? Aber Mr. Roosevelt kann zufrieden fein. Er wählte von Europa nur das bolschewi- stische Rußland und Albion, die sich beide außerhalb Europas stellen, das für Ordnung, Gerechtigkeit und Frieden arbeitet." Noosevelis Versprechungen und die Wirklichkeit. USA.-Bomben für die alten Kulturwerte Italiens. Rom, 18. Dez. (Europapreß.) „Aus dem Munde von Genial Arnold, dem Befehlshaber der nordamerikanischen Luftwaffe", so erklärt Dirginio Gayda im (Biomale d'Italia, „haben die Millionen von Italiener in den USA. vernehmen können, was es mit den Versprechungen Roosevelts auf V tr^e: herz'# LA t bet Heilen W NÄH Mi n, dir Stelle lieber» Aus- ch bit m bt. inigen treten. ihn» gy des die J* N >ld>* [efs? ließen aber niete A Das britische Terrorregime in Indien Zynische Einaeständnisse des Vizekönigs. Rücktritt des USA -preiskommiffarö. Buenos Aires, 18. Dez. (Europapreß.) Der USA.-Preiskommissar Leon Henderson trat von seinem Posten zurück. Henderson, der in mehreren New-Deal-Ausschüssen als Wirtschaftsberater tätig war und im August 1941 von Roosevelt als Preiskommissar eingesetzt wurde, hatte am 29. April 1942 eine Höchstpreisverordnung erlassen. Als Grundlage der Preisfestsetzung dienten dieser Verordnung die Höchstpreise vom März 1942. Ihr Zweck wurde nicht voll erreicht. Präsident Roosevelt mußte im Oktober d. I. Hendersons Preisstopp- Roosevelt will den Untergang Europas Eine Unterredung mit Knut Hamsun. größere Volksmengen anziehe, und daß daher die Unruhen immer weiter um sich greifen. Die Auswirkungen der Ernährungskrise auf das Anwachsen der antibritischen Bewegung geht deutlich aus Funkberichten des Geheimsenders hervor. Die revolutionäre Freiheitsbewegung in Iicknen, so hieß es dort, bekomme anbauemb neuen Zulauf durch den Lebensmittelmangel. Indien führte bis zum vorigen Jahre durchschnittlich 1200 000 Tonnen Reis aus Burma ein. Diese Quelle sei seit der Besetzung Burmas durch Japan verstopft. Nicht genug damit, werde Indien gezwungen, fast den gesamten Weizen für die Ernährung von Truppen der Westmächte in Westasien in Stärke von etwa 600 000 Mann abzuliefern und die wachsende Zahl der englisch-nordamerikanischen Truppen in Indien selbst zu ernähren. Ein weiteres Symptom für die wachsende Lebensmittelknappheit sei das Verbot der Provinzen Bihar und Orisia, die fast ein Viertel der indischen Weizenerzeugung lie, ferten, das Getreide über die Provinzgrenzen auszuführen. Die Folge dieser Maßnahmen sei, daß in den volkreichen Zentren Knappheit an Reis und Brotgetreide herrsche und ein großer Teil des verfügbaren Getreides im Schwarzhandel verschoben werde, wo der Getreidepreis feit Ende November um das Sieb zehn fache gestiegen fei. Die ärmere Bevölkerung fei selbstverständlich nicht in der Lage, sich auch nur ein Weizen körn zu taufen. In Bombay werde die durchschnittliche Zahl der auf Verhungern zurückgeführten Todesfälle auf 30 bis 40 täglich veranschlagt. Don Hungerburg bis Nimmersatt Von Dr. Paul Rohrbach. Das mugzeug von jnenai nuw 1« “ LT E trfte Hälfte der Strecke noch über Estland, die bintelsi jöeite über den Rigaischen Meerbusen. Man steht W ihit einem raschen Blick, wieviel Moor und sonstiges [SMnnx in (ffHnnb noch xu meliorieren gibt. Bangkok, 18. Dez. (Europapreß.) Der britische Dizeköniig in Indien, Lord Linlithgow (dessen Amtszeit soeben verlängert wurde), ging in einer Ansprache an die Handelskammern auch auf die Unruhen in Indien ein. Bei der Bekämpfung dieser Unruhen — so scheute sich LinUchgow nicht zu ge- stehe» — hatten sich „empörende Fälle von Brutalität und Unverschämcheit" ereignet. Mit zynischer Verachtung für Recht und Gesetz fügte Linlithgow hinzu, „bie Verdienste des Militärs und der Zivil- verwaltung, ganz besonders aber die der Polizei, seien hervorzuheben". So sprechen kann nur ein britischer Imperialist. Hundertfältiger Mord hat in Indien gewütet, und der Dizekönig belobigt noch seine Polizei, die mit dem Blei knüppel Indiens Freiheitskämpfer niederschrägt. In Jahrhunderten habgierigen Zusammenraffens eines Weltreiches ist diese Mentalität herangezüchtet worden, die keinen anderen Weg als den rohester Vergewaltigung kennt. „Die gewöhnliche Heuchelei, angefüllt mit Entschuldigen und sehnsüchtigen Hoffnungen, und dabei doch eine .Menge von Eingeständnissen" nannte der Sprecher der indischen Unabhängigkeitsliga in Bang- fot die Rede des Vizekönigs. Er stellte, wie der Sprecher sagte, die heuchlerische Behauptung auf, daß die Revolution nur einen kleinen Teil der Bevölkerung umfaffe. Seine Heuchelei erreichte aber den Höhepunkt, als er behauptete, das indische Problem beruhe darauf, daß England bereit sei, Macht aufzugeben, und nicht weil es sich weigere, dies zu tun. „Die Wahrheit ist", so fuhr der Sprecher fort, ,chah die Briten nicht den gerfnaften Teil ihrer Macht in Indien aufgeben wollen. Sie wollen Indien solange wie nur irgend möglich versklavt halten und ausb"uten. vor allem weil sie ja ihr ganzes Empire in Dftafien verloren haben." Der Dizekönig erklärte, er würde Indien als glücklicher Mann verlassen, wenn ihm eine lieber» brückung der innerindischen Konflikte gelänge. Hierfür sei allerdings ferne Aussicht vorhanden. Die in- dischen Unruhen, die mit der Verhaftung Gandhis und anderer Kongreßführ^ am 9. August begannen, dauern ununterbrochen fort. Die britische Zensur bemüht sich zwar, bie täglichen Opfer und Sachschäden zu verheimlichen, aber eine erste Gesamtzäh- lnng von indischer Seite gibt bie Zahl ber seit dem 9 August getöteten Inder mit 6738, die Zahl ber Verwundeten mit über 30 000, die Zahl der Der- hafteten mit über 23 000 an. Entgegen den britv fdjrn Beteuerungen, daß bie Unruhen niedergeschlagen worden seien, versichern indische Nationa- liften, daß die Ung^horsamkeuskampagne ständig Ceblanb es in Estland noch XU meliorieren gibt ch wieviele neue Siedler in diesem Menschen- unb verarmen Lande in Zukunft noch einmal Plast oben können. Die Mündung der Duna nut Iren beiden, weit hinausgebauten Molen wno verflogen. Hierher tasteten sich durch noch urfne« tarnte Gewässer ums Jahr 1160 wagemutige Li- befer Kaufleute auf ihren Schiffen um das Stapri- icht des gotländischen Wisby für den vMehandel f Umgehen, und selbst den Strom ,zu finden auf km die russischen Waren, die kostbaren Pelze, iund -s geschätzte Wachs, herabkamen. Merziq,^re toter, 1201, wurde an Stelle des whresMtichm kommermarktes das feste deutsche fR t g a 9 9 Itf. Vor dem Weltkrieg war es fast bis auf eine tobe Million Einwohner herangewachsen Dos kndtbikd ist auch fetzt noch ffanz beutich aber Die xtische Petrikirche hat ihren berühmten ^urm, em Wunderwerk deutscher Zimmermamiskunft, verloren. )ie Bolschewisten zündeten ihn an, und im ^urz trchschluaen bie Trümmer die Gewölbe d.s hohen Mittelschiffs. Die Kirche ist jetzt eine Rume, und an t grenzt an der Düna und in M Madt -in Irümmerfefb. das ine von d-a Raten s ihrem Abzug gelegten Brande ^-6al «brn. Jetzt waltet im Rigaer Ordsnsschlaß der ritsche Reichskammissar für da- Dltian®. Aon Riga nachLibau ging es w.-d-r m'.t dem l'to durch Kurland, das "E°tt--landch-ni , wie i feit der Zeit genannt wurde da die cherwge P -rland unter -wlnisch-r L-dnebohett > ,-r die- lststück des einstigen linlandifchen vrd.nsstaats. stierten. Rasch wird die Stadt MI im u dnrch pp roo das prunkvolle Schloß der letzten che . m dem Italiener Rchtrelli erbat», auf e " der Aa liegt, Mitau ist unoerfedrt geb beben, '' Zentrum der blühenden lettischen L^nnrtchast Irland ist der frndjtbarfte Ter de- . n tstuernhof recht sich an Bauernhos, dazwischen «er Japan betet für den Sieg. Tokio, 18. Dez. (DNB.) An allen Schintu- Schreinen Ostasiens werden am 22. und 23. Dezember feierliche Zeremonien abgehalten und Gebete für den Sieg der japanischen Nation gesprochen. Das Volk folgt damit dem Beispiel des Tenno, der kürzlich zum Ise-Schrein, Japans Nationalheiligtum, wallfahrte. Die gemeinsamen Feiern werden durch eine kaiserliche Verordnung geregelt, die in der japanischen Geschichte bisher nur einmal aus gleichem Anlaß erlassen wurde, als das japanische Volk im Oktober 1937 für den Erfolg des Chinakonfliktes betete. ben durch die entlaubten Bäume eines Parks die weißen Mauern und das hohe Dach eines balttfchen Rittergutes sichtbar, von dem der deutsche Besitzer durch die Enteignung seines angestammten Grund und Bodens zur Zeit der Republik Latvija verjagt wurde. Endlich das Pflaster von Li bau, die eiserne Brücke über den Hafenkanal und der grauenhafte Anblick einer zur Hälfte in formlosen Schutt und zerrissene Mauertrümmer verwandelten Stadt. Nur Weniges davon haben die deutschen Bomben getan, bas meiste bie Brandlegung durch bie ab ziehenden Bolschewisten. Erhalten ist die Dreifaltigkeitskirche, die schönste Kirche Kurlands, ein edler Barockbau aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts, und da- schwach Bolschewisten entgangen. _ . .. Das Flugzeug von Reval nach Riga fliegt di6 Libau, im Dezember 1942. Ein altes kleines Witzwort besagt, das Baltenland reiche von Hungerburg bis Nimmersatt! Das ist wörtlich wahr. Hungerburg ist ein Seebad om Ausfluß der Norme — ich sehe nicht ein, warum man statt dieses alten deutschen Namens noch das russische Narowa brauchen soll — in den Finnischen Meerbusen, und Nimmersatt besteht aus einer Heinen Zollbude und zwei Kurhäusern am Ostseestrand schon auf deutschem Gebiet aber unmittelbar an» grenzend an das bisherige Lettland. Die Fahrt von yungerdurg bis hierher nach Libau habe ich in den letzten acht Tagen zurückgeleat, teils im' Auto, teils m Flugzeug, und die kleine Reststrecke bis Nimmer- att liegt eben noch vor mir. Im ganzen sind es gute 700 km, und es gibt genug Bemerkenswertes von Fahrt und Flug zu erzählen. Die Narwe war vom 13. bis tief ins 16. Jahr- frunbert der Grenzfluß des Deutschen Reiches hoch m Nockwsten. Gegenüber der Deutschordensburg Narwa, der Hermannsveste, mit ihrem massig ragenben Wehrturm, baute der Moskowiter zur Vorbereitung seines Angriffs auf Livland die Festung Zwangorod. Auf ihren Türmen ist jetzt die Rutsche Flak postiert und wartet auf den Anflug btr Sowjetmaschinen, die sich von ber Petersburger Front manchmal bishierher wagen. Die steinerne Zrücke zwischen ben beiden Burgen wurde von den Ahlschewisten gesprengt, als die deutschen Truppen ich näherten; auf ihr hat im Weltkrieg mein ältester Sohn Posten gestanden, als der „letzte deutsche Solist" in der Richtung auf Petersburg. Narwa war illch die letzte Hansastadt im Nordosten, und noch |eugen ihre Kirchen, ihre engen Straßen und man« jes stattliche alte Bürgerhaus von den vergangenen Zohrhunderten. Von Narwa ist es mit dem Auto nur noch eine Mertelstunde bis zur Mündung des Flusses, und iort hatten auf der estnischen Seite reiche Peters- htrger Familien ihre Landhäuser gebaut, um die Seeluft und das Bad in dem von der Sommer- hnne erwärmten Wasser des Finnischen Meebusens ju genießen. Diese ausgedehnte Dillenkolonie ist Hungerburg. Der merkwürdige Name soll von einer »erschwundenen Burg stammen, in der man Ge- angene verhungern ließ. Russisch heißt der Platz Ist-Narowa, auf deutsch: Narvemünde, und vielleicht wäre es besser, ihn so zu nennen. Auf der Autofahrt von Hungerburg nach Reval hm ich durch die ausgedehnten Anlagen des Oel- chi e f e r-Gebiets von Efttand. Der Oel- ober ^rsnnschiefer ist ein gelblichgrauer Stein, der zu rennen anfängt, wenn man ein Streichholz daran alt. Mit ihm können Lokomotiven geheizt werden, ber Bitumen gehalt ist so bedeutend, daß es lohnte, Mfangreiche Werke zur Gewinnung von Treibstoft üd Schmieröl zu bauen. Dieser größte Naturschatz stlcmds war in kräftiger Ausbeutung begriffen, ils der Krieg kam. Die Bolschewisten haben zer- ört, was sie konnten, jetzt arbeitet eine deutsche Organisation an ber Wicderherstellung ber iKJerfe. stach einer kurzen Weile ist ber merkwürdige Geruch, der von der Verarbeitung des Schiefers aus- eht, vorüber. In Reval diesmal nur kurzer Aufenthalt. Für inen geborenen Balten ist es ein merkwürdiges lefühl, diese Städte wiederzusehen, in denen jahr- lindertelang deutsches Leben blühte, und die nun, it vor drei Jahren die Umsiedlung der Balten ms !eich geschah, wie Schalen ohne Inhalt dazuliegen Heinen. Der estnische Inhalt ist ihnen ja geblieben, Md ein neuer deutscher ist mit der Besetzung des Landes durch deutsche Truppen und deutsche Ver- laltung hinzugekommen, aber an all den Türen, mter denen früher die baltischen Landsleute wohn- n, stehen jetzt fremde Namen. Hätte der v^mfer licht im Herbst 1939 die deutschen Balten ms Reich prüfen — keiner wäre ber Ermordung durch bie sich hat." Roosevelt habe sie oft gepriesen für ihre ehrliche unb wertvolle Mitarbeit zum Wohle des nordamerikanischen Kontinents. Jetzt könnten sie hören, daß bie USA. die Absicht haben, die Aktionen ihrer Bombenflugzeuge noch zu steigern, um gemeinsam mit den britischen Bombenflugzeugen die Monumente einer tausendjährigen Geschichte, die Häuser, ben Besitz unb das Leben ihrer waffenlosen Landsleute in der Heimat zu vernichten. Diele dieser Mitbürger seien Väter- von in ben USA. lebenden Italienern, ihre Brüder unb Schwestern, ihre engsten Angehörigen. Die ganze zivillsierte Welt erlebe heute ben dramatischen Bruch in der Geschichte zwischen Nordamerika und Italien. Unter dem Vorwand, in Europa eine „Neue Ordnung" nach nord amerikanischem Stil einzurichten, wolle Roosevelt die hervorragendsten Dent- mciler, bie edelsten Werte Europas, zerstören. Italien feiert den »Tag der Treue''. Rom, 18. Dez. (Europapreß.) Der „lag der Treue", überlieferungsgemäß der Feiertag der faschistischen Frauen, bie vor sieben Jahren an biefem Tage während der Sanktionen ihre Trauringe dem Staat zum Opfer brachten, wurde auch diesmal mit einem Empfang der faschistischen Frauen beim Duce gefeiert. Es wurden ihm die Mitglieder der faschistischen Frauenoerbände vorgestellt, die sich bas Ehrenzeichen ber Partei für treue Dienste erworben haben. Es handell sich um 27 Frauen in leitenden Stellungen der faschistischen Frauenorganisationen Roms. Der 18. Dezember ist auch der Geburtstag von Li t- t o r i a , ber großen ßanbftabt inmitten ber ehemaligen Pontinischen Sümpfe. „Damals waren über 500 Bauernhäuser, Straßen, Brücken, Kanäle, eine ganze lachende Landschaft wie ein Garten geschaffen worden, wo vorher nichts als Sumpf war", so schildert „Resto bei Carlino" bie Stadtgrünbung. Das Blatt erinnert an bie Worte, die der Duce damals gesprochen hat: „Dies ist die Akt von Krieg, die wir am liebsten führen." Oer Winterkrieg an -er Ostfront. Unverrückbar liegt der Schwerpunkt des Krieges im Osten, so sehr auch die Ereignisse im Mittelmeerraum bie Blicke der Welt auf sich gezogen haben. Die Landung eines anglo-amerikanischen Ex? peditionskorps in Nordafrika, die sich durch ben Verrat französischer Generale verhältnismäßig rasch, wenn auch unter Verlust zahlreicher Transportschiffe hatte bewerkstelligen lassen, habdn die Achsenmächte mit ber Sicherung der französischen Mittelmeerküste und ber Besetzung bes seestrategischen Dreiecks Tunis—Sizilien—Sardinien wirkungsvoll pariert. Fast vier Wochen hat General Eisenhower dazu gebraucht, seine Truppen an bie Brückenkopfstellung der Achsenmächte in Tunesien heranzuschieben, und noch heute fühlt er sich, durch das schwierige Gelände und bie langen, von ber Luftwaffe der Achse ständig bedrohten Nachschub- wege an der Entfaltung gehindert, nicht stark genug zum Angriff in breiter Front, sondern tastet sich vorsichtig heran, wobei feine Spähtrupps, wo sie mit deutschen Vorposten in Berührung kommen, schnell wieder das Feld räumen müssen. So scheint Eisenhower, wohl mehr notgedrungen als aus JlmenjSee wk Kalinin Toropez __106 km f. 1 Wetikije- 2 ,Loki o |r freiem Willen, die Entwicklung in Libyen abwarten zu wollen, wo die britischen Generale Alexander und Montgomery erneut zu einem Vorstoß nach Westen angesetzt haben, ohne daß es ihnen bisher gelungen wäre, die Operationen der deutsch-italienischen Panzerarmee durch Flankenstüße in ihrer Planmäßigkeit zu stören. Wenn sich also auch die Lage im Mittelmeerraum, was wir uns nicht verhehlen wollen, zugespitzt hat, da die Zurücknahme ber Armee bes Generalfeldmarschalls Rommel aus ber El-Alamein-Stellung für ben Feind eine spürbare Entlastung von den ständigen Sorgen um bie Sicherung bes Suezkanals und Alexandriens bedeutet, so liegt doch die Erreichung der weitergesteckten sttategischen Ziele für bie anglo-amerikanische Kriegführung im weiten Felde. Mit ber Besetzung von Bizerta durch die Achsentruppen, bie damit bie Straße von Sizilien unter ihre Kontrolle gebracht haben, entfallen vorerst alle britischen Hoffnungen auf einen freien Seeweg durch das Mittelmeer. Zwischen Gibraltar—Alexandrien legt sich der starke Sperriegel Sizilien—Tunis und zwingt die Briten, den Nachschub für ihre in Libyen kämpfende 8. Armee nach wie vor um das Kap herumzuleiten. Die Ausschaltung von Toulon und der französischen Mittelmeerflotte vereitelt olle britischen Spekulationen, bie damit rechneten, hier eines Tages einen Ansatzpunkt für einen Flanken- stoß gegen Italien zu gewinnen. Unb bie Aussicht schließlich, durch die Dardanellen Zugang zu dem hilfeheischenden Sewjetverbündeten zu gewinnen^ steht, militärisch gesehen, selbst für Briten und Amerikaner auf so schwachen Füßen, daß sie anscheinend den diplomatischen Weg vorziehen und wieder einmal in Ankara alle Minen der Agitation springen lassen, um die Türkei aus ihrer wohlbegründeten strikten Neutralität herauszulocken. Als Hüter der Meerengen dient die Türkei am besten auch ihren eigenen Interessen durch eine kläre Ablehnung aller mit den internationalen Verträgen unvereinbarer Sonderwünsche, denn sie weiß zu genau, daß die Sowjets als getreue Nachfahren des zarifchen Imperialismus in dem endlichen Besitz der Meerengen eines der wichtigsten Ziele dieses Krieges sehen. Stcckin hat während der deutschen Sommeroffensive bei seinen Verbündeten mit wachsendem Nachdruck auf bie Errichtung einer zweiten Front in Europa gedrängt. Die Landung anglo-omerikani- scher Truppen in Nordafrika und General Alexanders neuer Vorstoß nach Libyen bat er nicht als Erfüllung des alliierten ZZersprechens akzeptiert, weil er weiß, daß diese Operationen die sttategische Gesamtlage nicht entscheidend beeinflussen, ja ihm nicht einmal eine wesentliche Entlastung bringen können. Aber sie werden bei getragen haben zu seinem Entschluß, bie geplante eigene Winterofsen- sive beschleunigt in Gang zu bringen, für die ber Verlust der für die Ernährung unb Kriegswirtschaft wichtigsten Gebiete und ber vom drohenden Hunger diktierte Wunsch, in einem unter Anspannung aller Kräfte geführten Winterfeldzug wenigstens einen Teil der verlorenen Emährungsbasis zurückzugewinnen, maßgebend gewesen sein wird. Die Sowjets haben für ihn wiederum ein außerordentliches Aufgebot an Menschen und Kriegsmaterial bereitgestellt und es im Raum von Stalingrad unb im mittleren Abschnitt angesetzt, vielleicht in der Hoffnung, an diesen beiden Punkten einen entfdjeibenben Durchbruch serfolg zu erzielen, ber ihnen gestatten mürbe« die deutsche Front nach beiden Seiten aufzurollen. Mit dem Vorstoß auf Stalingrad unb das Wolgaknie hatte die deutsche Front im vergangenen Sommer den am weitesten nach Osten oorge tri ebenen Punkt erreicht, und zwar in Form eines Keiles, dessen Flanken ftn Norden zwischen Don und Wvlga^ im Süden gegen die Iergeni-Hügel in der Kcck- Imücken-Steppe Mn während dep deittschm Atz«. griffsoperattonen gegen Stalingrad die Rolle von Sperrriegeln gegen sowjetische Entlastungsvorstöße gespielt hatten. Unter starker Massierung von Artillerie und Panzern haben die Sowjets versucht, diese Flankenstellungen einzudrücken, um einmal als Nahziel Stalingrad und den Wolgastrom, den wichtigsten Verkehrsweg für das ihnen verbliebene Gebiet, vom würgenden deutschen Griff zu befreien, aber weiter als Fernziel durch Vorstotz zum unteren Don den im Kaukasus kämpfenden deutschen Armeen in den Rücken zu kommen, Deutsche, italienische, rumänische, ungarische, slowakische und kroatische Truppen haben hier, in treuer Waffenbrüder» schaff vereint, in zähem, erbittertem Ringen die Sowjets daran gehindert, ihre operativen Ziele zu erreichen, ja wie der gestrige Wehrmachtbericht melden konnte, ist es nach Wochen härtesten Kampfes deutschen Divisionen gelungen, zwischen Wolga und Don aus der Abwehr zum Angriff überzugehen und nach Durchbrechen starker feindlicher Höhenstellungen Raum zu gewinnen. Wir dürfen hoffen, daß sich damit im Raum von Stalingrad eine für uns günstige entscheidende Wende anbahnt. Weiter nach Norden verl'äust die deutsche Front seit dem Spätsommer zum Teil auch schon früher rückwärtsgestaffelt über Woronesch, Drei, Wjasma, Rschew, Toropez zum Südufer des Ilmensees und weiter am Wolchow entlang zur Einschliehungs- front von Leningrad südlich des Ladogasees. Hier an dem mittleren Abschnitt haben der Verlauf der Kämpfe des vergangenen Winters wie die Gestalt des Geländes die Front in die Formen zweier rechter Winkel gepreßt, deren Scheitelpunkte Rschew und Toropez find und deren äußere Schenkel aus der Ost»West-Richtung nach Süden auf Wjasma ab« biegen, nach Norden zum Ilmensee hin auslaufen. Diese Ausbuchtungen waren schon im vergangenen Winter Brennpunkte der sowjetischen Angriffe und während der deutschen Sommeroffensive vom Dnjepr über Donez und Don zur Wolga Ansatzpunkte ständiger sowjetischer Entlastungsvorstöße gewesen. Damals waren es vor allem Woronesch und weiter nördlich Rschew, die von den Sowjets immer und immer wieder in wütenden Massenangrif- sen berannt wurden, aber alle sowjetischen Durchbruchsversuche blieben erfolglos, denn die Verteidi- ger dieser Eckpfeiler der deutschen Front waren sich der Verantwortung ihrer schweren Aufgabe, den weiter im Süden vorstürmenden deutschen Offen- sivarmeen Flanke und Rücken zu decken, wohl bewußt, so daß die Sowjets vor dem zähen Abwehr- willen der deutschen Regimenter von ihrem Be- michen erschöpft ablässen mußten. Schon im vergangenen Winter und bei jenen sommerlichen Abwehrkämpfen hat die elastische Verteidigung, die Hindenburg und Ludendorff schon in den Jahren 1916 bis 1918 zum Grundsatz der deutschen Kriegführung in den Abwehrschlachten des westlichen Kriegsschauplatzes erhoben hatten, mm im Osten die Möglichkeit geboten, einem gewaltigen Ansturm von Menschen und Material unter denkbar größter Schonung der eigenen Kräfte erfolgreich zu begegnen. Ein nach der Tiefe gestaffeltes, nach Vorfeld und Hauptkampflinie ge- glieoertes Derteidigungsfystem von sich gegenseitig flankierenden Stützpunkten, MG.-Nestern und Batteriestellungen mit breiten Minenfeldern und Sperren erlaubte der deutschen Truppenführung durch Anschmiegen an jede Geländefalte und bewegliches Ausweichen vor starkem feindlichem Druck trotz zahlenmäßiger Ueberlegenheit des Feindes die Initiative in der Hand zu behalten und ihn je nach den Umständen durch schnellen Gegenstoß der Abschnittsbesatzung selbst zurückzuwerfen oder bei einem Einbruch starker feindlicher Kräfte auf breiterem Abschnitt die Einbruchsstelle abzuriegeln und im Gegenangriff mit Hilfe von rückwärts herangeführten Reserven und schweren Waffen den einge- brachen en Feind zu vernichten. Diese Kampfweise, die dem Drang des deutschen Soldaten nach größter Aktivität und seiner ganzen Erziehung zu selbständigem Handeln nach eigenem Entschluß weit mehr enlspvicht als das oft wochenlange passive Ausharren im Trommelfeuer oes Grabenkrieges, hat sich nun auch in den ersten schweren Abwehrschlachten der neuen sowjetischen Winteroffensive bewährt, zumal diese diesmal keineswegs unvorbereitet die deutschen Truppen antraf, wie im vergangenen Winter, wo der vorzeitige Einbruch scharfer Kälte die teilweise weit vorgeschobenen deutschen Verbände am Eingraben gehindert und die motorisierten Divisionen urplötzlich lahmgelegt hatte. Heute, nach den Erfahrungen des vergangenen Winters, sind unsere Truppen auch mit der Kampfesweise des Feindes vertraut. So konnten ihnen seine Vorbereitungen für den Angriff gegen den über Smolensk und Wjasma nach Osten vorgetriebenen Keil der deutschen Front nicht verborgen bleiben und sie waren in der Lage, entsprechende Maßnahmen zu treffen. Dec große Irrtum. Roman von Meta Vrir. 30. Fortsetzung. (Nachdruck verboten.) Gertraude schreibt, daß sie ihre Burg als Lazarett zur Verfügung gestellt hat, und jetzt geht es bei ihr recht militärisch zu. Und sehr heiter, denn es befinden sich nur leichtverletzte Soldaten auf der Burg. Sie schreibt: „Wir haben einen recht lebhaften Betrieb hier. Neben den übrigen Pflichten nähen und stricken wir für unsere Krieger: abendliche Arbeit, bei der uns die Männer mit ernstem Erzählen und heiteren Schnurren unterhalten." Helene erzähtt Käte davon, und diese greift gleich einen Gedanken auf. Man müßte auch auf dem Uhlenhof eine solche Flick- und Strickstube ein- richten. Gewiße das könnte man schon, meint Helene. Sie weiß, Käte kann jetzt nicht genug Ausgaben bekommen. Doch werden die Mädchen kaum Zeit zu solchen Arbeiten haben. Man muß jetzt, da die Landbestellung beginnt und die Männer fehlen, alle verfügbaren Kräfte für die Feldarbeiten heranziehen. Und an den Abenden sind die Mädchen zum Umfallen müde. Das sieht Käte ein. Sie schlägt vor, Berhardine aus Berlin kommen zu lassen. „Sie wird, da sie Martin hier weiß, nur zu gern kommen. Sie kann sich mit dem Kind beschäftigen, und ich helfe dir, Helene, wo du mich brauchen kannst!" » Der Frühling läßt in diesem Jahr auf sich warten. Dann aber brechen die Aecker doch auf. Em herber Dust geht über das weite Land. Auf dem Uhlenhof hat man die Saaten in das lockere Erdreich gegeben, und im regelmäßigen Ablauf der Tage folgt eine Arbeit der anderen. Es gibt mehr als je zu tun. Bemhardine ist nun auch wieder da. Nun, da sie einbezogen wird in das fröhliche Leben und Die islamische Welt im Kamps gegen britisch-bolschewiMche Unterdrückung. Eine Rede des Großmusti von Jerusalem. Berlin, 18. Dez. (DNB.) Anläßlich bes Id- u-Adha, des großen mohammedanischen Festes, wurde im Haus der Flieger eine Feier der mohammedanischen Gemeinde in Berlin veranstaltet, wobei der Großmufti von Jerusalem ein islamisches Kulturinstitut" mit einer Rede eröffnete, in der er sagte: Heute stehe die islamische Welt vor der Frage des Kampfes um ihre Befreiung von Unterdrückung und Knechtschaft. Zu den Feinden, die keine Mühe scheuten, die Araber zu demütigen und den Islam zu unterdrücken, gehörten in elfter Linie die Juden, die schon dem Gründer der islamischen Religion bitteren Haß entgegenbrachten und die heute dem arabischen Volk den Existenzkampf aufgezwungen hätten, indem sie mit hinterhattischen Mitteln versuchten, die arabische Bevölkerung aus dem auch dem Islam heiligen Lande Palästina zu vertreiben. Schon habe Weidmann erklärt: „Französisch-Nordafrika wird ine erste Drücke zwischen den beiden gewaltigen jüdischen Zentten bilden, zwischen Neuyork und Jerusalem". Die USA. und Großbritannien unterstützten in jeder Form die Mischen Ziele und zerschlügen in engster Gemeinschaft mit den Juden alle Proteste der Araber und des Islams mit Terror, Blut und Feuer. 400 Millionen islamischer Menschen befänden sich in der Sklaverei dieser Mächte, zu denen sich noch der Bolsckewis- mus mit seinem zerstörenden Atheismus geselle, der vierzig Millionen Mohammedaner verfolge, ihre Andachtsstätten und Gebetshäuser zerstöre und Menschen viehisch hinschlachte. Alle diese Opfer, im Interesse des jüdischen Kapitalismus vernichtet und gemordet, seien sie in Palästina, im Irak, in Aegypten oder auch in der Sowjetunion Gefallen, würden weder vom Arabertum noch vom slam je vergessen werden. Der Krieg, auf jüdische Veranlassung entfesselt, sei die Gelegenheit deer Mohammedaner, sich von Verfolgung und Terror zu befreien. Starke Sowjetstellungen zwischen : olga und Don durchbrochen Oer Wehrmachtbericht. DNB. Aus dem Führerhauptquartier, 18. Dez. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt befannf: Feindliche Angriffe im Gebiet des Terek, im Raum von Stalingrad und im großen Don« bogen scheiterten unter hohen Verlusten für den Gegner, lieber 20 Panzer wurden vernichtet. Zwischen Wolga und Don durchbrachen deutsche Divisionen stark besetzte Stellungen des Feindes auf einem beherrschenden Höhenzug und gewannen im Angriff weiter Raum, Bei den fortdauernden harten Abwehrkämpfen an der Donfront vernichteten italienische und deutsche Truppen im Zusammenwirken mit der Luftwaffe am 16. und 17. Dezember insgesamt 101 panzerkampfwagen. Starke Luftstrelt- krafte, dabei auch rumänische, italienische und ungarische Fliegerverbände, unterstützten bei Tag und Rächt die deutschen und verbündeten Truppen. Mehrere hundert feindliche Fahrzeuge wurden vernichtend getroffen und schwere Waffen des Feindes zum Schweigen gebracht. Fortgesetzte Angriffe der Sowjets im mittleren Frontabschnitt wurden im Zusammenwirken von Heer und Luftwaffe zerschlagen, 28 Panzer abgeschossen und dem Feind schwere Verluste zugefügt. 3m Nordabschnitt zerstörten Truppen des Heeres und der Waffen-^ bei Stoßtruppkampfen zahlreiche Bunker und Kampfstände. Oert- liche Angriffe der Sowjets wurden abgewiesen. Am 17.Dezember verloren die Sowjets in Luftkämpfen 90 Flugzeuge; 11 eigene Flugzeuge werden vermißt. 3n Libyen verlaufen die Operationen der deutsch-italienischen Panzerarmee planmäßig trotz des Versuches britischer Panzerverbände, diese durch Das Ueberraschungsmornent war also völlig aus- aefallen, als der Feind nach starkem Trommelfeuer am Morgen des 25. November südwestlich von Kalinin, dem alten Twer am Oberlauf der Wolga, südostwärts, südwestlich und westlich Toropez, das etwa 75 Kilometer östlich von dem am Vorjahre oft genannten Schlachtfeld von Welikije Luki an der Toropa, einem rechten Nebenfluß der oberen Düna liegt, zum Angriff antrat mit dem Ziel, die deutsche Hauptkampflinie an ihren Eckpfeilern bei Rschew und Toropez einzudrücken und durch einen Stoß nach Osten und Süden Rollbahn und Eisenbahnlinie zu durchschneiden und durch diese Zerstörung der wichtigsten Nachschubverbindungen die ganze deutsche Front hier aus den Angeln zu heben. Aber über im ersten Ansturm erzielte örtliche Erfolge kamen die Sowjets trotz des scharfen Frostes, der die deuffchen Abwehrtruppen des Schutzes durch die gewaltigen Sümpfe und im Sommer fast unpassierbaren Urwälder beraubt hatte, nicht hinaus, obwohl sie durch Einsatz einer gewaltigen Anzahl von Panzern und Schlachtfliegern, denen die Massen der sowjettschen Infanterie folgten, den Durchbruch zu erzwingen such, ten und General Schukow, der sowjettsche Oberbefehlshaber, bereits Kavallerie-Divisionen bereitgestellt hatte zur Ausweitung des erhofften taktischen Erfolges. Es ist bezeichnend für die Stärke der deutschen Abwehr und für die in den Abwehrkämp- fen bewahrte Enffchlußfreiheit der deuffchen Füh- rung, daß ein bedeutenderer Einbruch der Sowjets in die deutsche Hauptkampflinie, die ihnen unter Ausnutzung starker Schneestürme und dichten Winternebels, durch Massierung schwerer Arttllerie und Panzerkräste südöstlich Toropez gelungen war, durch den deutschen Gegenschlag in eine völlige Einschließung der feindlichen Kampfgruppe verwandelt wurde. Den deutschen Truppen gelang es, die ein- gebrochenen feindlichen, zum großen Teil motorst Spielen des kleinen Martin, hat ihr altes Gesicht feinen mürrischen Ausdruck verloren. Helene braucht die Hilfe Bernhardines wenig. Sie geht ganz auf in ihrer Arbeit. Für die Oelpflanzen wird ein noch größeres Feld als im Vorjahr bestellt. Anfang März kommen die Samen in die Erde. Zwischen der vielen Arbeit aber geht immer wieder ein Horchen der Menschen nach draußen, zu den Ereignissen der Welt. Im Westen stehen deutsche Männer in breiter Mauer von der Nordsee bis zur schweizerischen Grenze. Auch Bergenroth steht jetzt im Westen. Anfang April fetzen bann neue politische Ereignisse wieder mit atemraubendem Tempo ein. Schlag und Gegenschlag. Deutschland hat den britischen Versuch, Skandinavien zum Kriegsschauplatz gegen Deutschland zu machen, blitzartig beantwortet. Es kommen sonnige Tage. Man wird gut mit dem Kartoffelsetzen fertig. Bei den Oelpflanzen setzt jetzt eine kräftige, gesunde Blattentwicklung ein. Helene ist sehr viel draußen auf den Feldern. Sie kümmert sich um alle Arbeiten, und aus den Worten, die sie mit den Leuten über alle diese notwendigen Arbeiten redet, klingt Verständnis und das Bewußtsein einer großen Verantwortung. Helene li^bt die Erde ihres Gutes, aus der in jedem Jahr ein wundersamer Segen guillt. Käte Allert hat wohl manchmal Sehnsucht nach ihrem stillen, kleinen Haus in Bramstett, aber sie weiß, daß sie aus dem Uhlenhof gebraucht wird. Sie hilft jetzt vor allem bei den Arbeiten im Kontor, so daß Helene sich nicht damit aufhalten muß. Es ist überhaupt wunderbar, wie Helene jetzt von allen Seiten Hilfe erhält. Marswin hat ihr für die Spezialarbeiten in den Versuchsfeldern zwei tüchtige, sachverständige junge Leute überlassen. Und als sich die Arbeit zur Zeit des Kartoffelsetzens sehr drängt, schickt der Oberförster für ein paar Tage einige der bei ihm beschäftigten Frauen auf den Uhlenhof. * Es ist an einem Morgen gegen Ende Mai. Der Postbote bringt Zeitungen, Päckchen, Briefe, Druckschriften. „Es ist auch ein Feldpostbrief habet", fagt er zu Käte, die ihm die Sachen abnimmt fierten Brigaden von ihrem Nachschub abzuschnei- den und schließlich in konzentrischem Angriff unter Abwehr aller von außen her unternommenen Befreiungsversuche auf engstem Raum zusammenzudrängen und zu vernichten. Aus dem Einsatz an schweren Waffen — seit Beginn der Angriffe wurden im Abschnitt einer einzigen Armee 1568 Panzerwagen abgeschossen und im Kessel von Toropez 542 erbeutet — kann man ermessen, mit welcher Hartnäckigkeit die Sowjets ihre Durchbruchsversuche forcierten. Das Verhältnis der Gefangenenzahl zu den blutigen Verlusten der Sowjets gibt ein Bild von der Härte des Kampfes, in dem deutsche Führung und deutsches Soldatentum analog den großen Kesselschlachten der beiden Sommeroffensiven in überlegener Planung, ruhigem Zuwarten, kühnem Enffchluß und schnellem Zupacken ebenso wie in unerschütterlichem Standhalten der Truppe, in erbittertem Ringen oft Mann gegen Mann bei Schnee und Kälte wiederum den Lorbeer des Sieges an die deutschen Fahnen geheftet haben. Der Kampf wird weitergehen, aber die sowjettsche Zermürbungstaktik, die unter Aufbietung einer ungeheuren Masse von Menschen und Material, aber auch unter ebenso ungeheuren Opfern die Zerschlagung der deutschen Front erzwingen will, hat sich schon einmal erschöpft, als unter weit schwereren Bedingungen der deutsche Grenadier den ersten Winterfeldzug im Osten durchgestanden hat. Wenn nun Stalin erneut das Schlachtenglück beschwört, weil er sich von dem Nordafrikaunternehmen Roosevelts keine Entlastung verspricht und deshalb einen eigenen großen Erfolg braucht, so wird der deutsche Ostkämpfer treu, tapfer und zäh den bolschewistischen Massensturm zunichte machen. Schon die ersten Abwehrschlachten haben der Heimat die Gewißheit gegeben, daß sie sich auf das deutsche Ostheer verlassen kann. Dr. Fr. W. Lange. Endlich! denkt die junge Frau. Es ist schon längere Zeit keine Post von Bergenroth eingegangen. Helene ist recht unruhig. Käte sieht also die Briefe durch ... nein, da ist fein Brief von Bergenroth dabei. Es ist aber ein Schreiben von einem Hauptmann Howald gekommen. Sie wendet den Brief in ihrer Hand ... lieft die Feldpostnummer ... Das ist doch Bergenroths Nummer ... Sie fühlt eine wilde Angst. Sie weiß, irgend etwas muß dort draußen geschehen fein ... muß mit Bergenroth geschehen sein ... Die letzte Nachricht kam vom Vormarsch in Frankreich. Helene spricht niemals über ihre innersten Empfindungen. Doch Käte spürt oft die nervöse, dumpfe Unruhe der anderen. Aber nie ein Wort darüber ... sondern immer nur der Wille, heiter und stark zu erscheinen. Käte denkt in einem heißen Mitgefühl: So grausam kann doch das Schicksal nicht fein und Helene zum anderen Mal ein Glück zerschlagen ... Als sie aus dem Kontor tritt, weil sie Helene ja doch diesen Brief bringen muß, trifft sie mit der Freundin im Hof zusammen. Sie tagt, wie vorbereitend: „Du hast Feldpost bekommen, Helene ... aber nicht von deinem Mann." „So ...", sagt Helene. „Wer schreibt denn?" und denkt, es wird ein Brief von einem der Leute sein. Sie nimmt den Brief entgegen, lieft den Absender und lieft auch gleich die Feldpostnummer, die unter diesem Absender steht — lieft die gleiche Nummer, die sie so oft schreibt — Ihre Glieder werden schwer wie Blei. Die Zeit steht still. Sie läßt die Hand mit dem Brief schlaff sinken, wendet sich bann ab und geht in das Haus, geht hinauf in ihr Zimmer. In dem Brief des Hauptmanns Howald steht, daß der ©efreite Richard Bergenroth bei Wald kämpfen im Raume von St. Quentin verwundet wurde und seitdem vermißt wird. Das Regiment enffandte zur Nachforschung nach dem Vermißten ein Suchkommando: der Gefreite Bergenroth befand sich nicht unter den verletzt und tot aufgefunbenen Kameraben. Man nimmt daher an. daß er in französische Gefangenschaft geriet» Flaukenstöße zu stören. Der Gegner erlitt 6ietH hohe Verluste. 3n Tunesien nur Spähtrupplätlgkeik. Die deutsche und italienische Luftwaffe bekämpfte moto» risierte Kräfte und Artilleriestellungen des Feinde; Nachtangriffe richteten sich gegen Bahnanlagen in Algerien. 3m VNttelmeergeblet verlor der Feint durch deutsche 3agd- und Flakabwehr acht Flugzeuge bei vier eigenen Verlusten. Die britische Luftwaffe erlitt in der vergangeua Nacht bei Störflügen im deutschen Küstengebiet unt militärisch wirkungslosen Angriffen auf einige Orte in Nordwesldeulschland schwere Verluste. Nachtjäger und Flakartillerie schossen 21 feindliche Flugzeuge, darunter 14 viermotorige Bomber, ab. Vorpostenboote und Marineflak brachten außer- dem am Tage fünf feindliche Flugzeuge zum Absturz. \ Deutsche Kampfflieger bombardierten in der Nacht zum 18. Dezember aus geringer hohe kriegswichtige Anlagen und Versorgungsbelrlebe am h umber und an der Ostküste Lnglands. heftige Lxpls- sionen und ausgebreitete Brände wurden beobachtet. Zwei Flugzeuge werden vermißt. Bei den Abwehrkämpfen um Rschew zeichnete sich die schlesische 102. Division besonders aus. Japanische Lustwaffe zerschlug feindlichen Offensivplan. Tokio, 18. Dez. (Europapreß.) In diesen Tagen wurden Angriffe starker, von Jägerm begleiteter Bomberverbände gegen zahlreiche südostchinesisch« Flughäfen durchgeführt. Trotz schweren Abwehrfeuers gelang es, die Flugplätze auf längereZeit unbrauchbar zu machen. Es handelt sich um die gleichen Flugplätze, von denen aus bis zum November der Gegner verschiedentlich Angriffe gegen Hongkong und die japanische Schiffahrt geführt hatte. Mitte November hatte der Gegner feine Flugzeuge auf weiter westlich gelegene Flugplätze zurückverlegt. Um den 4. Dezember herum stellte die japanische Aufklärung wieder lebhafte Tätigkeit aus den Flug- vlätzen fest. Der japanische Nachrichtendienst erhiek ferner Informationen, daß der Gegner beabsichtigte, nicht nur die von Japan besetzten mittel- und süd- chinesischen Gebiete, sondern auch das japs« nische Mutterland, besonders dessen südliche Teile, anzugreifen. Durch rasches Zuschlägen gegen die feindlichen Angriffsbasen gelang es, den Plan im Keim zu ersticken. Spanien feiert General Munoz Grande. Madrid, 18. Dez. (Europapreß.) Generalleutnant Munoz Grande, der kürzlich vom Führer mit dem Eichenlaub zum Ritterkreuz ausgezeichnete Kommandeur der spanischen „Blauen Division" ist bei seiner Ankunft in Spanien mit großer Freude begrüßt worden. In San Sebastian konnte er sich beim Verlassen des Sonderzuges der begeisterten Menge kaum erwehren, die immer wieder in Hochrufe auf Franco, Spanien und Deuffchland ausbrach. In Madrid war der deutsche Botschafter zum Empfang auf dem Bahnhof erschienen. Angehörige der Blauen Division und eine unübersehbare Menschenmenge hatten schon seit dem frühen Morgen den Bahnhof förmlich belagert Munoz Grande hatte sogleich nach der Ankunft eine längere Unterredung mit Staatschef Franco. Presseverttetern erklärt» er: „Deutschland wird über den Bolschewismus liegen. Daran ist nicht zu zweifeln. Man muß an Der sowjetischen Front gewesen fein, um dies vollständig zu begreifen." Kleine politische Nachrichten. Zwischen der Deutschen Arbeitsfront und dem Reichsgesundhettsführer wurde vereinbart, daß in Rüstungsbettieben revierärztliche Sprechstunden ergänzend zum betriebsärztlichen Dienst eingefühtt werden, damit die Ge'folgschaftsmitglieder sich ohne zeitraubendes Warten im Betrieb selbst ärzttich behandeln lassen können und Ausfälle an Arbeitszeit und Produktion vermieden werden. * Stabschef Lutze hat zur Sicherstellung des Nachwuchses für die Gebirgstruppen und Erhaltung de« Ausbildungsstandes der gedienten SA.- und Wehrmänner das SA.-Bergabzeichen eingefichrt Zur Prüfung wird nur zugelassen, wer bereits im Besitz des SA.-Wehrabzeichens ist. Das SA-Berg- abzeichen gewährleistet beim (Eintritt in die Wehrmacht bevorzugte Einstellung bei einem Gebirgs- Truppenteil. Nach einiger Zeit hält Käte es unten vor Sorgß und Angst nicht mehr aus. Sie geht hinauf um> klopft behutsam an Helenes Tür. „Helene — ich bin es." Eine müde, klanglose Stimme antwortet: „ftomnt nur herein —" Helene steht am Fenster. Sie wendet sich um. Sie ljat gerötete Augen, und die Stimme will ihr nicht mehr recht gehorchen. Auf dem Tisch liegt der Brief. „Lies!" sagt Helene und weist auf das Schreiben. Ein Schweigen entsteht. Dann hebt Käte die Augen von dem Brief. Sie sagt tröstend: „Nimm es nicht zu schwer, Helene! Dein Mann ist verwundet, aber es ist vielleicht nut eine leichte Verwundung —" Helene schüttelt den Kopf, ,/öann hätte er sichet zu feiner Truppe zurückgefunden. Sie schreiben doch — er gilt als vermißt —" „Sie schreiben, daß er vielleicht in Gefangenschaft geriet. Ist das der Fall, so wirst du sicher baD Nachricht bekommen. Du mußt hoffen, Helene! Wik alle müssen das Beste hoffen!" Sie legt den Arm um Helene. „Liebe, du — nun muß ich dich tröften, wie du es mit mir getan hast Wir müssen uns auch sofort erkundigen, es gibt amtliche Stellen dafür. Ich weiß nur nicht genau Bescheid —" Helene nickt. Natürlich muß man das nun. Nichts wird besser, wenn man sich tatenlos seinem Kummet überläßt. Sie telephoniert mit Marswin und auch mit Gertraude. Noch am gleichen Tage gehen Briefs an das Rote Kreuz und an die Wehrmachtauskunftsstelle für Kriegerveriufte und Kriegsgefangene, Dann aber kommt der Abend, kommt die Nacht. Noch nie hat Helene diese tiefe Stille, die nachtt um den Uhlenhof und in dem großen Hause ist, st empfunden wie in dieser Nacht. Sie geht in Bergenroths Zimmer hinüber. Es zieht sie dahin, fa als wäre sie ihm dort mit allen Gedanken naher. Sie steht am Fenster — öffnet es, denn die Lust des lange unbewohnten Raumes bedrückt sie fo fell- jam. Draußen im Park rauschen die Bäume. Eine klare, kühle Luft strömt in das Zimmer'. ^Fortsetzung folgt* >en, MNg " ft 8er«» MW Ultimi E M ers» Lxifitioner Ain ßmi fitltfrieg: Wäge«' 'M da rtib oo liege em des cheilsjch rn Reichs W-®' *in eigem mh auf Schaft r ree, ohne itt das 7 s Innere Mung: verlegene Prüfung t ht mit ' ines Lisn uten Zn Tier der: rsimden 3 :it im He ich die i W 191 Merrnb ün zwisc -z Gener 0$RAN i i b L 0 o i Be a I Osr ■ Dop | den t wii , Siro« ö der J Verk < ousg i D-la 0 5 « 0,fAM W M I I schnei m Wolfram-OreM Einfach Wendel Ovorn Doppelwende' o r * Wir haben uns verlobt r r o r 06624/ 0 o Tfatificfit f&utenigffivm/ Wir haben uns verlobt T55 Jreäde -ÜHoecer Jagend or Tornaus D» Statt Karten 1 KR1E6$WINTERHILF$WERK1942/43 ist Das ekailoiidieiir^iia mosmieetthek OSRAM-LAMPEN Frankfurter Straße 27 m 6nq> irige de bensche»! 'gen bei Hillebrand- straOe 0 o m Margot Ude Hans Ziegler Unteroffizier sichtig inb M japQi südlich! n geaa !N Pilü ranht| trällert I Führ« zeichntti fion" it! Freud, e er M leiftertei W3»BDM "=- 19720. - DEZEMBER Friedrich Wilhelm Holst Else Holst, geb. Michel kriegsgetraut Statt Karten! Für die uns zu unsrer Hochzeit erwiesenen Aufmerksamkeiten sagen wir, auch im Namen unsrer Eltern, herzlichst Dank. Leutnant Werner Wiegand Marianne Wiegand, geb. Schmall Gießen, im Dezember 1942. ;06650/ Statt Karten I Für die zahlreichen Aufmerksamkeiten und Glückwünsche anläßlich unserer Vermählung danken wir herzlich Willi Horst und Frau Ilse, geb. Hildebrandt Gießen, Lieber Straße 19 an. i läge gleitete nM lbwehl Zeit un Für die erwiesenen Aufmerksamkeiten zu unserer Vermählung danken wir herzlichst, auch im Namen unserer Eltern Karl Volz und Frau Annl, geb. Schöne Lieh, im Dezember 1942 s 06638/ 'M wichtig, iiube, 'badjtei Besser für Dich — besser für alle! Osrom-D-lompen geben dank der Osrom- Doppelwendel ein Höchstmaß an Licht für den verbrauchten Strom, sie sorgen für wirtschaftliche Stromausnutzung. Strom wird meist mit Kohle erzeugt, mit der sparsam umgegangen werden muß. Verlangen Sie darum, wenn Glühlampen ausgewechselt werden müssen, stets Osram* D-Lompeni Margot Stroh Fritz Jung Uffz. in einem Gren.-Regt. Ihre Vermählung geben bekannt Otto Dönges Malermeister, z. Z. im Felde und Frau Gretel geb. Gerl ach Rodheim a. d. Bieber im Dezember 1942 Itt Uq| le On licht! 'onibei Wv "n rib N< tnoi» 9eu h *91eig enedm erklärt ewtsm mutz ®\ ies mrt O$RAM-D-LAMPE MIT DER DOPPELWf. u <3 M "ft* istli r Großen-Linden, 19. Dez. 1942 Moltkestraße 5 z. Z. im Felde im Dezember 1942 06607/ Weserstraße 8 Lahnstraße 15 20. Dezember 1942 jfeti. lnd den daß ii Mn » mgesiiho sich ohiu| Mszet ige qu kverleat panisch Beidecko^wcUdte. das Haar nldit regellos durcheinanderreiben, sondern bei der Massage in einer Richtung nach vorn schieben 1 Sonst verfilzt es leicht Zur Kopfwäsche das nicht-alkalische SCHWARZKOPF SCHAU M PON Für die Glückwünsche und Aufmerksamkeiten zu unserer Verlobung danken wir allen auf diesem Wege herzlichst Hermine Menges Bernhard Breymann Uffz. in einem Art.-Regt. (mot) Lieh Berlin-Reinickendorf z. Z. Im Felde <3814 D/ öqs Äennjeichen erlcsenen deutschen Deinbranüs aus der Weinbrennem Schanachlmy Mngen am Mein Buchen-Rundholz Stammenden im Prinzip astrein, 40 cm Dm. aufwärts, evtl, auch B -Ware, von Großverbraucher gesucht. Angebote an 3321 d Gustav Hobracck Purnlerwerk, Nenwied 1. Rhein. Tanzunterricht! In der Zeil vom 1. bis 15. Januar beginnen neue Tanzkurse Geß. Anmeldungen erbeten Tanzschule Bäu Ike, Gießen Wolfstraße 31 06539 : „Ml VA der M-i hreibeil- nA Ludendorff. 3u feinem fünfen Todestage am 20. Dezember 58on Professor Dr. Walter Frank, Berlin. kiihneraugeh Hornhaut, Warzen beseitigt unfehlbar Sicher weg. Nur echt in der Tube u. mit Garant ieschein. Tube 60 Pfg. ’kherui^ Zu haben in den Fachgeschäften. stabschefs aewesen war — sah ßubenborff in Ungnade strafversetzt in einer Provin^garnison. Hell- mut von Moltke aber, dem der Kaiser, weil er eines großen Namens Erbe war, den Feldherrnstab oufgezwungen, der ihn nur aus Gehorsam und ohne Glauben angenommen hatte — Moltke verlor die Marneschlacht. Wohl zwang der Krieg, den General Ludendorff aus seiner Verbannung tu rufen. Wohl schlug er jetzt Tannenberg. Noch aber war es nur ein Teil- kriegsschauplatz, auf dem er wirken tonnte. Zwei Jahre noch zauderte der Kaiser, ehe er dem Schrei der öffentlichen Meinung nachgebend, Hindenburg- Ludendorff, die „großen Männer" aus dem Osten, an die Spitze der gesamten Heeresleitung rief, x ß^tnun' August 1916, als Ludendorff endlich der Feldherr des Reiches geworden war, waren im Osten wie im Westen die Fronten in der Defensive erstarrt, begann die Heimatfront verwirrt von der zitternden Zügelführung des Kanzlers Bethmann, sich aufzulösen; hob der innere Reichsfeind, hoben vie internationalen Kräfte der Zersetzung ihr Haupt. War es darum schon zu spät für den Sieg? Wer die Straße zum Siege sich vorwärtskämpft, der muh immer vorbei am grauenvollen Antlitz der Vernichtung. Bevor Fndericus Rex als „Sieger des Siebenjährigen Krieges" in die Geschichte einging, war er der Besiegte von Kunersdorf und mancher anderen Schlacht: trotzte er der meuternden Kritik seiner Generale; irrte er, die Lippen nagend, ohne Aussicht auf den Sieg, aber entschlossen, niemals zu kapitulieren, auf den Schanzen des Lagers von Vunzelwitz: bis dann plötzlich das „Nimmersich- bengeu", „die Arme der Götter herbeirief", bis Kaiserin Elisabeth von Rußland stard und der Abzug der Russen die würgende Umklammerung löste. Auch im Herbst 1916 stand das Reich in einem „Lager von Bunzelwitz". Auch Ludendorff hatte den ehernen Willen, in der Umklammerung von „Bunzelwitz" nicht zu kapitulieren. Und auch ihm hat das Schicksal nochmals die Lösung aus der Umklammerung beschert. Auch diesmal „starb die Kaiserin von Rußland". Plötzlich, jäh, brach der russische Gegner zusammen, wurde die deutsche Heeresmacht noch einmal frei zum Entscheidungsschlag im Westen. Die deutsche Armee, so meldete Ludendorff im Kronrat vom 13. Februar 1918 dem Kaiser, stehe „vor der größten Aufgabe ihrer Geschichte". Hier freilich beginnt die Tragödie Ludendorffs. Er war des Reiches stärkster Wille und mächtigster Mann. Er oder keiner mußte dem Reich den Sieg bescheren. Ein Habsburg scher Diplomat, ein kühler, glatter Skeptiker, Graf Czernin, hat in seinen Me- ,ch-N cht frSl A Auf des Hamiltar Bartas gewaltiaen Sohn wendet Thedor Mommsen in seiner Rö" m'l-h-n Geschichte Goethe- SQort an: daß diejemaen Mt L.-bttng- der Gatter seien, denen Fr-uden, die unendlichen, alle Leiden, di- unend° fe 9al3 «Fb°n. Mit hannibal, dem großen Feld Herrn der Karthager, der di- Macht seiner fitaffen bis an bte Tore Roms trug und der doch $nard)te ber eigenen Heimat erlag, hat Erich Ludendorff sich selbst verglichen. Und wenn lenes Goethewort wahr ist, so ist gew ß auch « -in "Liebling der Götter" gewesen.° Denn U Freuden der Macht, des Sieges und des Ruhmes wie tue Leiden der Niederlage und der Verein- samung — beide haben auch ihm die Götter ganz 1 gegeben. u K-rade heute, auf dem Höhepunkt eines zweiten Weltkrieges, beginnt die große, tragische Gestalt tiefes toten Feldherrn unserem Volk wieder selt- sam lebendig zu werden. Ballt sich doch in ihr das Schicksal unserer Natton und unseres Reiches in ienem ersten großen Krieg gegen England und seine Koalitionen zusammen. Und verschmelzen doch un- serem Empfinden heute jener erste und der zweite Weltkrieg immer deutlicher zur Einheit eines Drei- ßicüährigen Krieges". War das Geschick des Hohenzollernreiches nicht bereits vorgezeichnet, als Erich Ludendorff vom Kriege emporgetragen, im August 1916 für zwei 2ahre des Reiches mächtigster Mann wurde? Im Unheilsjahr 1890 hatte Kaiser Wilhelm II. den gro- ßen Reichsgründer und Kanzler Otto von Bismarck gestürzt, well er, einem Friedrich dem Großen gleich, sein eigener Kanzler zu sein gedachte. Dem An- ispruch auf Selbstherrschaft war die Kraft zur Selbst- Herrschaft nicht zur Seite gestanden. Ohne eine große Idee, ohne schöpferischen Plan, ohne starke Führung, (glitt das Reich auf der schiefen Ebene bergab; glitt (im Inneren in die Anarchie der parlamentarischen Auflösung; glitt im Aeußeren in einen Krieg gegen überlegene Koalitionen; und trat dieser härtesten Prüfung der Staaten und der Völker gegenüber nicht mit dem leidenschaftlichen Berufungsglauben eines Bismarck, sondern mit dem ängstlich-schwan- kenden Zweifel eines Bethmann-Hollweg. Gewiß, unter der Hülle dieses sinkenden Reiches lebten der gesunden Volkskräfte genug; sie wirkten am stärk- ften im Heer. Und doch hatte die Krise des Reiches auch die Führung des Heeres ergriffen. Als im herbst 1914 der Krieg ausbrach, saß die stärkste iFeldherrnbegabung des Reiches, der Mann, der Ifdjon zwischen 1908 und 1912 der „große Mann" Ides Generalstabs, die rechte Hand des General- Hartmut Y 6. 12. 42 In dankbarer Freude zeigen wir die Geburt unsres ersten Kindes, eines gesunden Sonntagsjungen an Emma Roth, geb. Dörr Anton Roth Obertruppführer Im R. A. D. z. Z. Wehrmacht Nieder-Ofleiden (Oberhessen) k 3813 D > Statt Karten l Margot Heb Hans Hoelters geben ihre Verlobung bekannt Weihnaditswunsdil Witwer, 48 Jahre, in gut. Verhältnissen , dunkel, flottes Aeußere, mit schönem, neuem Haus und Garten in schöner Gegend (Kreisstadt), wünscht baldige Heirat mit nettem Mädel oder Witwe bis 40 Jahren. Etwas Vermögen erwünscht, jedoch nicht ausschlaggebend. Ernstgemeinte Angeb. mit Bild unt. 8815D an den Gieß. Anz. moiren über den so wesensfremden deutschen Feldherrn die beinahe dichterisch beschwingten Worte geschrieben: „Sein Denken war bloß Kämpfen und seine Seele Sieg." Aber war der Sieg, diese „größte Aufgabe", zu gewinnen allein durch die Armee? War er zu gewinnen ohne den totalen Einsatz der totalen Nation unter einer totalen Führung? Ludendorsf war Soldat, nur Soldat. Er hätte es bleiben üdrfen, ja bleiben müssen, wenn ihm zur Seite ein großer Kanzler die Nation für den Krieg mobilisiert hätte. So aber fand er im Rücken der Armee eine unfähige politische Führung, ,eine zerrissene Heimat. Ihm, dem stärksten Willen, schob die Heimat die ganze Verantwortung zu für den Ausgang des Krieges. Durfte er sie annehmen, ohne zugleich die volle Macht an sich zu nehmen für Kriegführung und Politik des Reiches in einem? Gewiß, die Kriegführung hatte ihn mehrfach gezwungen, „in die Politik einzugreifen". Aber war es mit solchen „Eingriffen" getan? Bedurfte es nicht des großen politischen Gesamtplanes? Wo aber war der? Wohl stürzte der Feldherr den unfähigen Kanzler Bethmann; aber er ließ es zu, daß die Nachfolge anderen Unfähigen, einem Michaelis, einem Hertling, zufiel; ließ es zu, daß der Reichstag unter Erzbergers Führung durch die Friedensresolution vom Juli 1917 den Siegeswillen der Nation zermürbte, den Anfang der Revolution machte, in einem Augenblick — man hat es später erst aus englischen Geständnissen erfahren? — wo der U-Boot- krieg für England lebensgefährlich geworden war. Manche drängten ihn: er müsse Kanzler werden, müsse den Kaiser bewegen, in seine Hand die Diktatur zu legen. Aber er scheute zurück vor dem revolutionären Entschluß; blieb Monarchist, der den Kaiser ehrte, obwohl er ihn nicht achten konnte; blieb Soldat, dem die Politik unheimlich und fremd war. Wer möchte darum einen Stein nach ihm werfen? Er hätte ein Cäsar sein müssen, oder ein Cromwell, oder ein Fridericus, um in solchem letzten, gewaltigen Griff das Reich dem Abgrund des Verderbens zu entreißen. Im Frühjahr, im Sommer 1918 rangen die deutschen Heere im Westen um den Durchbruch, stand die englisch-französische Front bei Amiens vor dem Zusammenbruch, schossen deutsche Kanonen bis hinein nach Paris. Aber es stand auch in Paris, auf der Tribüne der Kammer Georges Clemenceau und herrschte mit der Wildheit des „Tigers" in das Parlament, in das Land hinein fein Bekenntnis: "Ich, schlage mich vor Paris, ich schlage mich hinter Paris. Dann stockte die deutsche Offensive, sam> melte sich zum neuem Stoß, wurde vom Gegenstoß des Gegners überrannt. War es nicht die Stunde der Deutschen, nun, in verbissenem Entschluß: vor dem Rhein ober auch Hütter dem Rhein zu kämpfen? Nach dem Siege haben englische Stimmen gestanden, daß damals auch die Alliierten am Rande ihrer Kräfte gewesen seien, daß tatsächlich die Ner- les Ml ltungd« ib W\ infltM ereile w| •&‘W ie Wi Gebir^ o B TW f °$ltAM-D-LAMPE MIT DER DOPPELW^ Für die zahlreichen Glückwünsche und Aufmerksamkeiten anläßlich unserer Verlobung sagen wir, auch Im Namen unserer Eltern, recht herzlichen Dank Frieda Simon / Heina Weber Gießen Dutenhofen Seltersweg 75 z. Z. im Felde Dezember 1942 _______________________06659/ Ostseebad Eckernförde Gießen Wescretrafcc 4 im Dezember 1942 06634/ venkrast der letzten fünf Minuten vor zwölf ent» schieden habe. Aber wo war der politische Genius, der jetzt die Kraft der Nation zum letzten Appell rufen kannte? Im Januar 1918 war, drüben in Frankreich, ein Soldat an Ludendorff vorübermarschiert, der später einmal des Reiches Erneueret werden sollte. Aber noch war d'eser Mann, Adolf Hitler, nichts als einer von Millionen. Noch war seine Stunde nicht gekommen. So kam es, daß den Feldherrn, als er sich nun hilfesuchend nach der Heimat umsah, ein Schwindel ergriff: denn im Rücken sah fer das Nichts, sah, wie Hannibal, des Harnilkar Sohn, den gähnenden Abgrund unfähiger Politiker, engstirniger Parteien und eines wankenden Volkes. Schon hatte der Gegner die klaffende Lücke erkannt. Mit dem deutschen Volke werde man jederzeit einen Frieden schließen, einen Frieden des Rechts, verkündete drüben vom Weißen Hause her Woodrow Wilson, der amerikanische Präsident. Nur die Waffen müsse Deutschland niederlegen, seinem Militarismus müsse es abschwören, und den brutalsten Vertreter dieses Mlitarismus müsse es opfern, den General Ludendorff. Am 26. Oktober 1918 gab ihn der Kaiser der parlamentarischen Revolution preis. Vierzehn Tage später ging der Kaiser selbst, brach das Reich im Chaos der roten Revolte zusammen, trat der harte Soldcttenstiefel des Feindes auf den Nacken des deutschen Volkes. Mit Hannibal, dem Barkiden, hat Erich Ludendorff sich selbst verglichen. Doch hat ein gnädiges Schicksal es gefügt, daß er nicht geendet hat wie Hannibal, Hamilkars Sohn, der in der Fremde fiel, durch eigene Hand, um den Häschern des Feindes ihren letzten Triumph zu entreißen. Sondern der Feldherr des ersten Weltkrieges hat nod) den Augenblick erlebt, wo die Wehrmacht eines neuen Reiches chm huldigte. Er hat in den Wochen, in denen sich schon die Todesschatten über ihn senkten, am Dierzehnjahrestag des Marsches zur Feldherrnhalle, noch den Führer Adolf Hitler gegrüßt und das neue Reich gesegnet. Erich Ludendorff hat den großen zweiten Krieg nicht mehr erlebt, in dem dieses Reich und seine Wehrma^t zum Entscheidungskampf antreten mußten. Aber wenn es wahr ist, daß die großen Kämpfe der Völker auch mitgefochten werden durch die Seelen ihrer Toten, und wenn jede Nation ihre großen Toten in den Stunden letzter Bewährung aufs Roh hetzt, wie die Spanier den toten Helden C d, so reitet Erich Ludendorff heute unter den Ersten unserer Toten vor uns her durch die Feuer des Krieges. Und das Geschick der Deutschen für alle Ewigkeit hängt davon ab, daß dieser Tote „erlöst" werde, daß das Vermächtnis dessen, was er im ersten Weltkrieg gewollt und was das Geschick ihm versagt, heute erfüllt werde durch Adolf Hitler, den Staatsmann und Feldherrn in einem, den Führer der Deutschen. Ui et ui Z z Ui 06 z I STUCK AKTIE 8 t / g CD Z WEINBRENNEREIEN > HANAU-BERLIN CD ,< i 3 ESELLSCHAFT Z 0» M EILSCHAFT "MV falls* ReichsliM Wegen der Feiertage bitten wir, die Lose der 4. Klasse 8. Lotterie schon Jetzt zu erneuern Schluß der Erneuerung 4. Januar 1943 Am Samstag, 2. Januar 43, bleiben unsere Geschäftsräume geschlossen Staatliche Lotterieeinnahme Buchacker Gießen, Neuen Bäuell Staatliche Lotterieeinnahme Dr, Flimm Gießen, Walltorst. 63 E Denn davon hängt es ab, ob die Soße sämig Ist, den richtigen Geschmack hat und gut aussieht. Kochen Sie deshalb genau nach Vorschrift: den Würfel fein zerdrücken, mit etwas Wasser glattrühren, ’/< Uter Wasser beifügen und unter Umrühren 3 Mln. kochen. KNORR ?■ aufzugeben 3437D Verlag des Gießener Anzeigers 06636 3,- Äla, Hamburg 1 383«V lüden Oberaü InGrobdevKdiland C7 3818 D 3817 V die Engel-Apotheke. 3834 D xeseA MAINZER AKTIEN ,10, BIER roc anns JCassici-SprudeC Erhältlich in Fachgeschäften für die Abschnitte A-B-C-D der Reichsbrotharte für Kinder bis iu l »Za Jahren. willen flat gepflegt seil. Datei: Feinwäsche w und nach dem Waschen In ILT-tX baden. Ole Farben werden anfgefrlschl and SchwelOelnwIrkang beseitigt 1LT-EI hilft Textilien sparen. 1 Akkord- vfeife verschiedene 11.15 KG., JohS.-Gem. 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Dez., 19 Uhr 14.Dienstagmiete u.HalbmieteB Per Diener zweier Herren Der zerbrochene Krug. Mittwoch, 23. Dezember, 19 Uhr 13. Mittwochmiete u. Hal bmieteA Penthesilea. Freitag, 25. Dez., 18.30 Uhr Dalibor. Samstag, 26. Dez., 14.30 Uhr König Drosselbart. 18.30 Uhr : Liselott. Sonntag, 27. Dez., 14.30 Uhr z König Drosselbart. 18.30 Uhr: Liselott. Die Vereinfachung des Geschäftsablaufs und die Einschränkung des Botendienstes lassen die fernmündliche Annahme von kleineren Anzeigen aller Art nicht mehr zu. - Es wird darum gebeten, Anzeigen frühzeitig gegen Kasse in derGeschäftsstelle während der Geschäftsstunden von 8-121/2 und 141/2—18 Uhr der Universitätsstadt Gießen Samstag, den 19. Dezember 15.00 bis 17.30 Uhr König Drosselbart. Sonntag, den 20. Dezember 14.80 bis 17.00 Uhr König Drosselbart. 18.80 bis 21.45 Uhr Liselott. 61 ess er. ' FriedrichsLr,7 . . Lieferant Cb em. Fabrik Krewel-Leu ff en C. m. b. H. K6U Danksagung. Für die uns erwiesene Anteilnahme beim Ableben unseres lieben Vaters Heinrich Wagner VI. sagen wir allen, die uns Trost gaben, unseren Dank. Die Hinterbliebenen: Frau Katharine Wagner, geb. Harbach und alle Angehörigen. Großen-Buseck, 19. Dezember 1942. Unsere in GieHen, Marburg, Wetz' lar, Dillenburg, Limburg einge- wbrte sevtveimrs (Schmierstoffe all. Art, Motorenöl) ist neu zu vergeben. Angebote erbeten unter „Oelvertretung" an gewürzte Futterkalkmischung ZWERG-MARKE sparsam verwenden; deshalb nie in das Tränkewassergeben,sondern stets unter das Futter mischen. 12 OOO Läden des Gemeinschaftswerkes verkaufen In allen Gauen GroOdeutsch- lands Lebensmittel und Bedarfsgüter vom GEMEINSCHAFTSWERK der Deutschen Arbeitsfront damit: fchütz die fohlen durch Richard Krüger Leipzig W 33 gegründet 1866 Zeitungsträgerin sucht Verlag des Gle&ener Anzeigers 3704 D Giefeener Vortragsring HS6. „Kraft durch Freude“ / Volksbildungsstätte Goethe-Bund / Kulturelle Vereinigung Montag, 21. Dezember 1942,19.30 Uhr, Neue Aula der Universität Lichtbildervortrag von Dr. Paul Fickeler-München DtrMitlelmeerrauoi in derWeKgeschidite Der hochaktuelle Vortrag vermittelt mit seinen 30 farbigen Lichtbildkarten und 30 Lichtbildern der strategisch wichtigsten Schlüsselstellungen von Gibraltar, Toulon, Algier, Malta, Suezkanal, Bosporus und Dardanellen jedem Besucher eine umfassende Uebersicht über den gesamten Mittelmeerraum. Eintrittskarten im Vorverkauf in der Kartenvcrkaufs- stelle der NSG. Kraft durch Freude, Gießen, Seltersweg 60, Fernruf 3961 und in der Musikalienhandlung Challier, Neuen weg 10. l ss«0 DUFTIGE PUNKTE Allein-Hersteller der echten Krügerol Katarrh-Bonbons Leibbinden Bruchbänder Einlagen Anfertigung in eig. Werkstatte Kurt Kling vorn. Beter Niehl. Bandaflileomelit Murktetr.16 Lieferant der Krankenkassen Demen-Bedienung. MUM- Mr )ame im Alter v. 25 b. 30 I., m. guten Charaktereigenschaften, zwecks tzelrnl kennenzulernen. Ctw.Verm.erw. Auch Witwe mit Kind angenehm. Mindestm.l,68m Zuschrift., mögl. mit Bild, unter 06550 a.d.G.A. Danksagung. Allen, die uns beim Heimgang unserer lieben Entschlafenen herzliche Anteilnahme erwiesen, sowie für die vielen Kranz- und Blumenspenden und die trostreichen Worte des Herrn Pfarrer Germer danken wir auf diesem Wege herzlichst. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Ludwig Lang IV. Großen-Linden, den 16. Dezember 1942. 06588 Zu verkaufen: 1 Geige 75,- 2 fL Konzert- Tromm. 70,- 1 Gong 20,- 3 Triangeln 6<- 1 Glockensv. 30,- 1 Tr.-Ständ. 5,- Kirchliche Anzeigen. (G. = Gottesdienst, KG. -- Kinder« gottesdienst, HG. - Hauptgottes- dienst, HG.-Abendm. -- Hauvt- gottesdienst mit Beichte und Abendmahl.) Gießen. Sonntag, 20. Dezember. 4. Advent. Stadtkirche. 10, Becker,- 11 KG., Mark.«Gem.: 15.30 Weihnachtsfeier d. KG. d. Matth.-Gern., Schmidt. stohanneskirchc. 10, Schultheis; MARKC r€€KA.W€ Mklksilesel Gröhe 41, gegen Dam.-Reitstief., Gr. 38/39, zu tauschen gesucht. Sckr. Ang. unt. 06404 a.d.G.A. 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Dez., versieht den Nacht- und Sonntags-Dienst sowie den Mittwoch-Nachmittags-Dienst (ab ISUhr) LICHTSPIEL-TH EATEB Blorla-Palaat, Seltersweg: Dr. Crippen an Bord Llehtapielhaia, Bahnhofstraße; Die Finanzen des Großherzogs Tat! W, 4.45,7.30: lv. 3.00. 4.30,7.30 Dr ^^ebei 4^blej KOMI Unerwartet erhielten wir die traurige Nachricht, daß nach Gottes W'illen unser lieber, braver Sohn, mein herzensguter, treuer Bräutigam, unser lieber Bruder, Schwager und Schwiegersohn Albert Schäfer Stabsgefreiter in einem Inf.-Regt. an «einer kurzen Krankheit am 20. Nov. 1942 in einem Feldlazarett im Kaukasus im blühenden Alter von 28 Jahren in die Ewigkeit gegangen ist. Er gab sein Leben für Führer, Volk und Vaterland. In tiefem Schmerz: Heinrich Schäfer und Frau Elise, geb. Dorr Emmy Klee, Braut Defr. Karl Habermehl, z. L Im Felde, und Frau Marie, geb. Schäfer Otto Schäfer, Uffz.,z.Z. Im Felde, und Braut Martha Schäfer und Bräutigam Familie Karl Klee. Dorf-Güll, Holzheim, Ober-Breidenbach, den 18. 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Das schmeckt — man mu8 Ihn nur richtig zu kochen verstehen. Gerade bei der Knappheit heute darf er nicht anbrennen oder sonst irgendwie mißlingen. Des» halb kocht man Ihn genau nach der Gebrauchsanweisung u. beachtet Folgendes? Das Puddingpulver wird trocken in den Kochtopf geschüttet u.sofort mit der ganzen Milch verrührt (Milch bitte genau abmessen). Entrahmte Frischmilch. Wissenschaftliche Werke Sondergebiet der BrOhl'schen Druckerei