Donnerstag, 19. November (942 192. Jahrgang Nr. 275 ttntbemt tagii cti, außer Sonntags und Feiertag# Beilagen: i Gießener r>amilienblätter Heimat imBild-DreScholle Be4uaSvreiSr Monatlich .... .RM.1L0 Luitellgebüyr... „ -.25 auch bei Nichterscheinen von einzelnen Nummern infolge höherer Gewalt Aernsvrechanschlnb 2251 Drahtanschrift •,Anzeiger" Postscheck 11686 s^ranff./M Annahme von An-eilien für die Mittayßnummer bis 81/, Uhr deSBornNttag- Anzeiaen-Preise für die Milsimeter-Zeile von 22 Millimeter Breite: 7Rvf. für FamiUenan- -eigen und private Gelegenheitsanzeigen 14Rvf.f. Werbeanzeigen und geschäftliche Gelegenheitsanzeige« Platzvorichrift (vorherige Vereinbarung) 25®/» tncbr Gießener Anzeiger General-Anzeiger M Oberhessen 1-9 ijteO MALTAS 'bnt1 - ALGERIEN (TUNESIEN lammamet it du Fahi InfdanU BSli" B Djemi "RKEXNA Ketxb Wedenin IINIEN «f.gLdOizerta KAP BON r^LPtNlEU-ERjA ' LemrZsl Arbap merin o ,-85 , I und ihrer Verbuch r I Noch keineGesechisberührung inTunesien Mlt- eine Anzahl von Panzerspähwagen. 3m Schuhe unserer Truppen. (Nachdruck, auch mit Quellenangabe, verboten.) Kopenhagen, November 1942. wie Renier am 15. November meldete, wurde in der Eröffnungssitzung des neuge- wähllen isländischen Althings bekanntgegeben, dah die britischen Truppen, die bisher auf Island stationiert waren, jetzt „an andere kriegsabschnitle verlegt" wurden. Die Insel ist daher nur noch von amerikanischen Streitkräften beseht. der tunesischen und libyschen Küste oer-| lor der Feind fünf Flugzeuge, drei eigene Flugzeuge werden vermißt. Einzelne feindliche Flugzeuge flogen in der vergangenen Nacht in das deutsche und dänische Küstengebiet ein. Bei einen, Angriff feindlicher Bomber auf eine Stadt an der französischen Atlantikküste hatte die Bevölkerung Verluste. Nachtjäger schossen einen, Marineartillerie zwei britische Bomber ab. Island liegen. Den englischen Landungen von Truppenkontingenten auf Island folgten alsbald Kanadier und U SA.-Tr u pp e n. Als sich die Barackenläger dort als wesentlich zu klein angelegt erwiesen, wurden einfach Isländer aus ihren Wohnungen vertrieben. Neben einer besonders in den kalten Wintermonaten äußerst empfindlichen Woh- nungslosigkeit der Isländer, die von ihren „Befreiern" über Nacht aus dem warmen Nest gejagt worden waren, machte sich ein empfindlicher Mangel an Lebensmitteln fühlbar, dem zwangsläufig eine horrende Teuerung aller lebensnotwendigen Artikel folgte. Die Auflehnung und Empörung schlug immer höhere Wellen, so daß England,und Amerika, nachdem die in Ueberfluß oorgenommene Verteilung von Sprit an die Isländer den gerade entgegengesetzten Erfolg hatte, als erwartet, vom Zuckerbrot zur Peitsche übergingen. Hunderte der angesehensten Isländer wurden vom Secret Service verhaftet und in englische Gefängnisse geworfen, die Regierung Islands nach dem Wunsche Churchills und Roosevelts völlig umgebildet und der isländische Reichstag (Althing) Berlin, 18. Nov. (DNB.) Auf beiden nordafrikanischen Kriegsschauplätzen hat sich die Lage kaum verändert. An der tunesisch-algerischen Grenze sind die deutsch-itallenischen Truppen b i s- hernichtinGefechtsberührungmitdem Feind getreten. Die britisch-amerikanischen Verbände sind noch mit dem Ausbau ihrer rückwärtigen Basen beschäftigt. Mit kleineren Abteilungen stießen drei Schiffe, darunter einen Tanker. zu ersparen, die sonst ein oder zwei Monate erste Panzerarmee Afrika führte Nachhutgefechte Ordert hätten. Jeder Tag Verzögerung würde uns gegen feindliche Panzerverbände und vernichtete gewaltige Operationen aufgezwungen haben. Es ist 1 ferner zu beachten, daß französische Truppen unter dem Befehl des Generals (9 i raub schon Seite an Seite mit Amerikanern und Briten gekämpft haben. aufgelöst. Was Südafrika, Indien und die zahllosen anderen britischen bzw. amerikanischen Sklavennationen erleben mußten, mußte nun auch das freiheitsliebende, stolz Volk der Isländer über sich ergehen lassen: Aufgabe der nationalen Selb- ständigkeit, Frondienste für die plutokratisch- Darlans Auftrag trug dazu bei, die Zeit der Säuberungsoperationen unnötig zu machen. Die zeitweiligen Vereinbarungen mit Sarian beziehen sich ausnahmslos nur auf die gegenwärtige örtliche Lage." Hafenanlagen und Betriebsstofflager in Bone sowie der Flugplatz MaisonBlauchebei Algier wurden erneut bombardiert. 3n Lufttämpfen an Bizertas strategische Schlüsselstellung. Der Wunsch nach Wiederherstellung des ungestörten Schiffsverkehrs von Gibraltar durch das Mittelmeer nach Suez und weiter nach Indien ist einer der Gründe, der angesichts der Schiffsraum- pen dienen sollten. ,~ Da nun Island auf Grund feiner geogravblichen Lage mit den gegen England vorgelagerten Faroer- Inseln und mit Grönland gen Kanada zu eine günstige strategische Brücke zwischen Churchill ünd Roosevelt darstellt, wurde die isländische Insel, die zu Friedenszeiten fast ^ausschließlich vom Fischfang * unb Touristenverkehr sowie von der Auswertung der warmen Quellen und ©entern lebt, m immer gesteigertem Maße zum imperialistischen Sprungbrett zwischen den Vereinigten Staaten von Norv- amerifa und deren heutiger „Kolonie Großbri^ tannien. Roosevelt dehnte sein Pacht- und Lemge- setz daher auch auf Island aus, amerikanische Ma- rinesachverständige rechneten mit der Weltentlegenheit der Insel zu den deutschen Flug- und U-Boot- Vasen und die Frachter unter dem Sternenbanner Das Sternenbanner über dem Lqxde^etÄda Von unserem M.-BerWvstatter. . ** ; V' , Roosevelt und Oarlan. „Nur vorläufige Vereinbarungen, um Zeit | zu gewinnen." Stockholm, 18. Nov. (DNB.) Wie Reuter aus Washington berichtet, gab Roosevelt in der Pressekonferenz Erklärungen über die Haltung der USA. zu D a r l a n , die die Rolle dieses Verräters eindeutig kennzeichnen. Gleichzeitig zeigen sie aber! auch, daß bereits ,>r Mohr seine Schuldigkeit getan" hat. „Ich habe die politischen Abmachungen gebilligt, die General Eisenhower vorläufig in Nord- und Westafrika getroffen hat", sagte Roose- velt. ,^Ich verstehe vollkommen die Auffassung, daß angesichts der Ereignisse der vergangenen zwei Jahre keine dauernde Vereinbarung mit D a r I a n getroffen werden soll. Wir stehen den Franzosen feindlich gegenüber, die Hitler und die Achse unterstützen. Die künftige französische Regierung wird nicht von irgendwelchen Einzelper-1 sonen im französischen Mutterland oder in Frank-1 reiche überseeischen Gebieten errichtet werden. Die gegenwärtige Uebereintunft in Nord- und Westafrika ist nur zeitweilig angebracht und wiw nur I Sk^i^te b^nTeritanHd)e®runb%rihW^S®ut Deutfd), Ponzer und Panzersp°hw°g°n parken in A ^°t"n u^ kostb ar - Zeit zu gewinnender Straß- „La C°nn-bkre der Hauptstraße non Die vorläufigen Vereinbarungen haben es erwog-1 „gmui licht, in Algerien und Marokko Säuberungsaktronen (PK.-Berichtersiatter Sommevjchutz. — 18. Nov. Das Oberkommando der Wehrmacht gibl Stadt und Hafeneinfahrt beherrscht. bekannt- Bizertas Bedeutung als Brückenkopf wird von 3m Bcrggelänbc nordostwärts Tuapse wurde keiner Seite der um die Beherrschung des Mittel- eine kleine eingeschlost-n- Sawpsgruppe des Fein- m-erraumes^ k°mpfenden^P°Ne.n^verkannt^Da. des nach mißlungenen Ausbruchsversuchen aufge- 6emr Augenblick beträchtlich erhöht haben, wo rieben. - Bizerta sich in den Händen der Achsenmächte be= Rumänische Truppen warfen die Sowjets im finZ)et, jft leicht abzuschätzen. Es versteht sich am Raum von Alagir ins Gebirge zurück. Deutsche Rande, daß Bizerta durch seine günstige geogra- Panzer wehrten heftige feindliche Angrifte ab und phifche Lage und beherrschende Stellung im Mittel- vernichteten an anderer Stelle feindliche Kräfte in meer auch steigende Bedeutung als Handelshafen einer Vorpostenstellung, lieber 300 Gefangene und erlangte. Ueber ihn ging fast der gesamte Crport zahlreiche Beute wurden eingebracht. der nordtunesischen Eisenerze. Im Kaspischen INeer versenkte die Luftwaffe —— Zuchthaus machten, über dem frech und hohn- 1vvll vv,„ ue_......__M._, lachend der Union Jack und das Sternenbanner Qtn Rande der engsten Durchfahrt durch das wehen. Da aber die zahlreichen Poststationen und Mittelmeer eine strategische Schlüsselstellung ein- Postwege, über die Island verfugt, die ha'en und naum unb ro0 e5 daher auch mit dem Ausbau zu Leuchtfeuer, Küstenstationen und Anlegepunkte aus- einer mächtigen Seefestung begann. Die Gunst der schließlich in anglo-amerikamscher Hand befindlich ^age am Kanal von Sizilien und im Verteidigungs- sind, erfährt das isländische Volk nicht die Wahr- d^eck Sizilien—Tunis—Sardinien, große Molen beit über den tatsächlichen Kriegsverlauf. am Meer, mit dem der Hafen durch einen Kanal Wenn jetzt die britischen Besatzungstruppen Is-! verbünden ist, sowie riesige Arsenale am „See von land räumen mußten, so bedeutet das ein weite-! Bizerta" machten den Platz zu einem der besten res Zurückweichen Londons üd** dem un-I Kriegshäfen der Welt. Er liegt fast in der Mitte begrenzen Imperialismus Washingtons. Die Al- des Hauptschiffahrtsweges im Mittelmeer, der von leinherrschaft der kulturlosen Pankees im Lande der I Gibraltar nach Port Said führt. Im Zuge des Edda wird den Isländern kaum weniger Sorgen Ausbaues feiner beherrschenden Stellung im Mittelund Leid verursachen, aber die Inselbewohner wer- meer entwickelte sich Bizerta zu einer Stadt mit den sich dadurch zwangsläufig ihrer e u r o p ä i - runb 35 000 Einwohnern, wovon etwa 10 000 Euro- s ch e n Schicksalsverbundenheit um so päer sind. Ein älterer Eingeborenenanteil und der bewußter werden. Der Schutz Europas und seine Europäerbezirk charakterisieren das Stadtbild, große Zukunft liegen jedoch im Endsieg der Achse es sind in erster Linie die natürlichen Gegeben- und ihrer Verbündeten. feiten, die Bizerta zu einem Seestützpunkt gemacht haben. Sie wurden von Frankreich auch bei der Gesamtlage des Hafens unb bei den Befestigungsarbeiten in Rechnung gestellt. Der schon erwähnte Kanal schneidet mehrere Kilometer tief ins Land hinein und erweitert sich bann zu einem riesigen , Becken, kurz „See von Bizerta genannt. Dieser chobenen feindlichen Abteilungen konnten die Naturhafen hat eine Ausdehnung von runb 130 qkm, deutsch-italienischen Deckungstruppen wiederum die kommt , also etwa der Flache von Pans gleich. In Umfassung der hauptträfte v e r h i n - ihm könnten zahlreiche Kriegsflotten der Welt, denen y der 400 m breite Kanal die Einfahrt ermöglichen Aus'der Küstenßraße zwischen Derna und Tobruk würde, Aufnahme finden. Das Ufer bes Sees ist bemüht sich ber Feind, seinen Nachschub in stark gebuchtet. Währenb m ber Bucht von Ponty Gang zu bringen. Die Versorgung der Angriftsver- kleinere Zerstörer unb Kustenwachboote zu ankern bände wird für ihn von Tag zu Tag schwieriger, pflegen, suchen bie U-Boote die Setlo-Merlon-Bucht zumal die deutsch-italienischen Truppen nichts zu- aus. Die größten Kriegs,chisse legen meist in den rückgelassen haben, was für die Briten irgendwie Bassins am äußersten Zipfel des Sees an. hier be- nützlich sein könnte. Aus der KMenstraße massiert findet sich bas Arsenal von Sibl Abbala. sich daher der feiMiche Versor^ungsverkehr, der Einen Schutzriegel vor die Seesestung Bizertas rotz ungünstiger Wetterlage von deutfch-italienischen I bildet auf ber Landseite bie mächtige viereckige aro- Kamvf'ckugzeugen wiederholt wirksam angegriffen bische Kasbah, deren Grundmauern noch auf bie mürbe. Römerzeit zurückgehen. Sie stellen heute einen Teil _ .. , - . [bes Festungsgelänbes bar. Eine bedeutendere Rolle b Arraba, den der venezolanischen Küste vorgelagerten ehemals holländischen Inseln, schafften und so dem Arbeiter des Landes und der Staatskasse bedeutende Einnahmen entzögen. Die Regierung von Venezuela habe mit den Gesellschaften Verhandlungen angeknüpft, um ipit Nachdruck die Errichtung von Raffinerien in Venezuela selbst zu betreiben. Der Tag senkt sich. Der weißhaarige Diener des Fürsten Lancelotti hat längst die Fensterläden des niedrigen Palastes geschlossen. Plötzlich sieht man erstaunten Auges deutsche Soldaten in Khakiunisorm aus dem dunklen Tunnel der Via della Cuccagna hervortreten. Sie stutzen erst ein wenig, gehen dann aber auf die Mitte des Platzes zu, und man sieht sie bann, lachend und scherzend über die „entsetzten" Brunnenfiguren, Gesicht und Arme in das 'kühle Naß tauchen. Im heißen Afrika wird sich bann sicher mancher von ihnen gern an ben Kühle sperrenden Brunnen auf der Piazza Navona in Rom erinnern. * Nicht nur der berühmte Bildhauer Bernini mit seinen „entsetzten" Brunnenfiguren auf der Piazza Navona in Rom, nein, auch andere humorliebende Künstler erlaubten sich in ihrer architektonischen Sprache Seitenhiebe auf die Zeit. Warum sollte ein Papst Pius VI. nicht aus einer Barbierfamilie stammen? Gewiß, offen brachte, man das nicht zum Ausdruck, aber durch einen etwas boshaften Scherz eines Künstlers ließen sich doch an der unter Papst Dius VI. im Jahre 1546 — nach einem Entwurf Michelangelos — erbauten Porta Pia so leicht und so gut Ornamente anbringen, die ein Missendes Auge und ein in feiner Zeit sich auskennender Geist sofort als drei Rasierbecken mit einem Stück Seife darin und einem barumgelegten fransenverzierten Hanbtuch erkennen ließen. Eine jener amüsanten barocken Spielereien, benen man in Rom so häufig begegnet ... Düchersisch. — Ludwig Anzengruber, der große österreichische Volksdichter, ist vor allem durch seine Dramen bekannt geworden. Und doch strahlt bfe gleiche unmittelbare Kraft enger Verbundenheit mit der Gedankenwelt ostmärkischen Bauerntums auch aus seinem erzählenden Werk. Sein erster großer Boman „D e r Schandfleck" ist neu in der Sammlung „Der Zauberspiegel" des Verlages Rüt- ten und ßoening in Potsdayr erschienen. Anzengruber entstammte zwar einem alten österreichischen Bauerngeschlecht, aber er war geborener Großstädter und hat nach einigen Wanberjahren als Oas Oattettand Tunis. Tunesien hat seine „Spezialitäten". Die Datteln kommen zu einem guten Teil aus Tunis; daneben auch die Schwämme, die unsere Abcschützen zum Reinigen der Schiefertafel benutzen. Tunis gehört zu den südlichen ßänbern, die von der Natur recht begünstigt sind. Seiner Fläche nach kommt es drei preußischen Provinzen, Sachsen, Brandenburg und Pommern, gleich und ist zu einem guten Drittel landwirtschaftlich nutzbar. Das ist für afrikanische oder vorderasiatische Verhältnisse sehr viel, wenn wir uns erinnern, daß von der Fläche Syriens z. B. nur ein Zehntel nutzbares ßanb ist. Der Anbau richtet sich nach den Niederschlagsmengen, die an der Küste recht erheblich sind und in die Zeit von Oktober bis April fallen, in dem gebirgigen ßartbesinnern aber immer mehr abnehmen. Im Norden des ßandes, also etwa in der Nähe der jetzt vielgenannten Hafenstadt Bizerta, herrscht der Acker- und Gemüsebau vor, weiter südlich, besonders in der Umgebung von Tunis, stehen 19 Millionen Delbäume, die alljährlich 300 000 bis 500 000 Hektoliter. Del ergeben; auch Weinbau wird getrie? ben. Im Süden gedeiht die Dattelpalme und an den Rändern der salzigen Binnenseen wird eine Art Schilf, das Halfagras gemäht, aus dem ein Luxus- papier hergestellt wird. An den Berghängen finden sich große Bestände der wertvollen Korkeiche. Seit undenklichen Zeiten wird die Küstenfischerei auf ben Tunfisch und eine Krebsart, die Langusten, sowie auf Schwämme betrieben; daneben werden auch Sardinen und Sardellen gefangen, wenn sie zur 1 Laichzeit in dichten Scharen an die Küste kommen. In ben letzten Jahrzehnten sind große Phosphatlager in den Hochsteppep des Landesinneren erschlossen worden, während die Vorkommen an Eisen-, Blei- und Zinkerzen küstennäher. liegen. Frankreich übt feit dem 12. Mai 1881 in Form eines Protektorats die Regierungsgewalt in Tunis aus uni) unterhielt vor diesem Kriege etwa $7 000 Mann Landtruppen und eine Marinediyiswn von 5000 Seesoldaten» rat in Ekstase und brüllt nur immer: „Das^Haut hin! Er brennt, er stürzt, er qualmt!" und hätte wahrscheinlich noch eine Zeitlang so weitergeschrien, wäre ihm nicht der Beobachter unwirsch mit der Mahnung dazwischen gefahren: „Hoffentlich hältst du bald die Schnüß dahinten und achtest auf neue Angriffe!" — Der Verband hat die Wolga erreicht, und die Jäger schwirren ab. Noch einmal kommt es lakonisch aus dem Funkersitz: „Die haben die Schnauze voll." Durch die Maschinen zieht süßlicher Pulverdunst. Vor fünf Tagen flogen mir diesen Angriff auf Eisenbahnen viele Kilometer östlich Sta* l i n g r a b. Seitdem sind wir an jedem Tag zu mehr als einem solchen Einsatz gestartet. Es sind keine leichten Tage gewesen, und in vielen tausend kleinen Geschossen ist der Tod an ben Männern vorbeigezischt, weiter und näher, oft nur um bie Breite einer Hand, und ist hinabgesunken in die modrige Steppe. Es muß den sowjetischen Fliegern unerklärlich Vorkommen: sie, die modernsten sowjetischen Jäger, die so siegessicher aufstiegen, 'die so viel schneller sind als wir, kehren mit Verlusten beim, ohne daß sie auch nur das mindeste ausrichten konnten. Ein besseres Beispiel für die restlose Beherrschung eines Luftraumes läßt sich nicht bringen, rls es die deutschen Kampfflieger an der Front von Stalingrad gaben: Kämpfer schießen Jäger ab! ßin Unterseeboot Kommandant mit dem Eichenlaub ausgeze chnet. Berlin, 18.3lot>. (DRB.) Der Führer verlieh dem Korvettenkapitän Karl Friedrich Merten, Kommandant eines Unterseebootes, als 147. Soldaten der deutschen Wehrmacht das Eichenlaub zum Ritterkreuz. Merten wurde 1905 in Pofen geboren und trat 1926 in die Kriegsmarine ein. Seit Mai 1940 steht er auf Unterseebooten in der Front. Er versenkte 28 Schifft mit 191 305 BRT. und eine Kor- vette und t-rpedierte einen 8000 BRT. großen Frachter aus einem stark gesicherten Gelettzug. Oie Tagung der Deutschen Arbeitsfront Auf der Arbeitstagung der DAF. verglich Staats- 1 sekretär Generalfeldmarschall Milch die gesteigerten Leistungen der Rüstungswirtschaft mit benx Heldentaten unserer kämpfenden Truppen. Die gleiche eiserne Disziplin und der eiserne Wille wie in der deutschen Wehrmacht beseele auch die deut» Schauspieler die Stadt Wien nicht verlassen. Trotz« dem wurde das Dorf die Welt seiner Dramen wie seiner Romane, und seine Bauern wurden Menschen von Fleisch und Blut, hart, herbe und wortkarg, wie die ernste Landschaft her Voraipen und ihre bäuerliche Arbeit sie geschaffen haben. Der „Schandfleck" ist das Mädchen, das einem Fehltritt der Bäuerin ihr Dasein verdankt, aber in dem Bauern, der von dem Dichter mit großartiger Charakterisierungskunst gezeichnet ist, einen wahren Vater findet, der sie zu einer aufrichtigen, lebenstüchtigen Frau erzieht. Durch alle Wirrnisse findet sie ihren Weg und ihre Lebensaufgabe an der Seite eines braven Mannes als Bäuerin auf einem mit behaglicher Breite geschilderten schönen Hof. Anzengrubers Kunst ist der Maßstab für wahre Heimatdichtung, ein Prädikat, mit dessen Verleihung man nicht sparsam genug sein kann. Fr. W. Lange. — Anton Schnack: Jugendlegende. 111 Seiten. Eugen Händle Verlag Mühlacker. — Anton Schnack, der im Sommer 50 Jahre alt wurde, hat sich und uns ein kleines Buch auf ben Geburtstagstisch gelegt. In biefem schmalen Bändchen sind eine Anzahl jener kleinen Erzählungen - vereinigt, deren wir im Laufe der Jahre eine ganze Reihe an dieser Stelle veröffentlicht haben, und in denen er auf die unverwechselbar gewordene Weiss seiner Betrachtung der Dinge von feiner Herkunft und seiner mainfränkischen Heimat berichtet. Es ist ein Buch der Erinnerung an ein verschollenes Paradies, erfüllt von Glück und Trauer, von Aben» teuern und Träumen der Kindheit, vom Duft und Glanz und Reichtum einer gesegneten deutschen Landschaft, aus der dem Werke des Mannes Anton Schnack noch heute bie besten und ganz unerschöpflichen Kräfte zuströmen. „Ausgewachsen in Fran» ken", heißen etwa die kleinen Geschichten, „Der Mainschlepper", „Der fränkische Blumengarten" oder „Die Feuertaufe"; von den feurigen Männern gel)t hier die Rede, vom verschollenen Onkel, von längst verstorbenen Schulkameraden und von den ersten Klavierstücken der Kinderzeit, auch vom ersten Kuß und vom Mädchen Katharina —: dies alles fügt sich zusammen zu einer bezaubernden, kleinen, romantischen Symphonie, deren leiser Musikalität und bereit eigentümlichem Aroma sich kaum ein Leser wird entziehen können. Hans Thyrioi Kampfflieger schießen Läger ab. Von Kriegsberichter Dieter Tiemann. PK. „Feindliche Jäger von hinten rechts unten!" Ganz dicht schließt der deutsche Verband auf, staffelt sich in die Höhe. Das ist ärgerlich, verdammt ärgerlich! Daß die Sowjets angreifen würden, war klar, aber ein paar Minuten hätten sie ruhig noch warten dürfen, wenigstens so lange, bis die Bomben im Ziel waren. Nun würden sie natürlich den gezielten Abwurf zu stören versuchen, und die Erfüllung des Aufttages würde schwieriger. Doch unberührt von der plötzlich aufgetauchten Gefahr suchen die Augen der Flugzeugführer und Beobachter die Bahnstrecke ab, über der sie entlangfliegen. Für die beiden Männer vorn in der Maschine sind die Jäger, die jetzt hinten auf beiden Seiten den Verband flankieren, gdr nicht vorhanden. Sie in Schach zu halten, bis der Auftrag erfüllt ist, ist Ausgabe der Bordschützen und des Funkers im Heck. Vorn am Knüppel und über der Karte sitzen alte Kampfflieger, und auch hinter den Bord-Maschinengewehren liegt mancher Schütze, der schon dabei war, als das erste deutsche Kampfgeschwader aufgestellt wurde. Das sind die Alten, die Ruhigen, die den Jungen, für bie bas heutige Gefecht vielleicht die erste harte Feuerprobe werden wird, die Sicherheit und das Vertrauen geben. Denn glaubt doch nicht, daß jeder gleich ein Held wäre, und daß nicht manchem ein klein wenig anders zumut wird, wenn er sich angesichts eines Pulks von angreifenden Jägern überlegt, daß jede dieser kleinen blitzschnellen Maschinen aus mindestens vier Rohren zugleich feuert! Kein allzu sympathischer Gedanve. Zwar hat man solche Betrachtungen anzustellen glücklicherweise nicht mehr die nötige Zeit. Immerhin wirkt es beruhigend, wenn man durch die Eigenverständigung die gelassenen Anweisungen des Beobachters an den Flugzeugführer hört: „Noch ein wenig nach links, ja, noch ein Jdeechen nach links, so, jetzt haut's hin. Ich werfe, Bomben rrraus!" Nein, der Verband läßt sich durchaus nicht stören, feine Bomben sicher ins Ziel zu bringen. Ruhig, diszipliniert, fast -exerzierrnäßig vollzieht sich jede feiner Bewegungen. Haben sich anfänglich die Jäger aus größerer Entfernung feuernd an den Verband gehängt, so greifen sie jetzt von allen Seiten blitzartig vor- stoßend an. Zu dritt, zu viert stürzen sie sich auf eine Maschine, preschen heran, drehen ab, ziehen hoch, stürzen und fliegen erneut an. Es sind. Augenblicke, in denen jedes zögernde Ueberiegen zum Verhängnis werden kann. Jetzt heißt es nur: feuern, feuern, sich wie ein Igel nach allen Seiten gleichzeitig wehren und dabei doch ruhig genug bleiben, jeden neuen Anflug der Gegner sofort klar durchzugeben, sofort zu melden, wenn eine angreifende Maschine den Wirkungsbereich des eigenen Maschinengewehrs verläßt, damit ein anderer Schütze sie unter Feuer nehmen kann. Don rechts hinten prescht ein Jäger in schnellem Zickzack heran, zieht in steilem Anflug hoch auf die mittlere Maschine der Kette zu. Aus den Boden- wannen der beiden Kettenhunde flitzen weiße Kondensfäden, und der Bordmechaniker des Kettenführers setzt dem Angreifer den ersten Feuerstoß vor den schlanken Bug, schickt einen zweiten in verbesserter Auslage hinterdrein, will die dritte Garbe lassenden, — verflucht, der Feuerstoß bleibt aus, Hemmung. Herrgottsakrament! Durchladen, abziehen — wieder Hemmung! Nun steh mir bei! In Gedankenschnelle Trommel ab, Werkzeug aus der Bordtasche. Mit hastigen Griffen reißt er das gestauchte Geschoß durch den Trommelhalter aus dem Lauf und schielt dabei mit einem Auge auf den Jäger. Gott sei Dank hat der die Chancen nicht erkannt, hat hochgezogen und befindet sich nun im Wirkungsbereich des Funkers, dessen Maschinengewehr nun wie rasend loshämmert. Dem Mann in der Wonne bleibt indessen keine Zeit zur Ueberiegung. Er hat die Wirkung der Bomben beobachtet, die beiden roten, schwarz qualmenden Brandherde auf dem Zug gesehen, die sich schnell nach vorn und hinten weiterfraßen, und hat diesen Erfolg dem Kornmandanten gemeldet. Dabei hat er die tiäger im Auge behalten müssen, die sich wieder auf beiden Seiten herangepirscht haben, um plötzlich losschnellend die Maschinen anzuspringen. Das sind keine müden, langsamen Batas mehr wie zu Beginn des Krieges. Die Burschen hier sind verteufelt schnell in ihren Anflügen und haben, seitdem sie die „Spitzmaus" fliegen, allerlei dazu gelernt. Freilich noch längst nicht genug, denn gute zehn Minuten hängen sie schon hinter uns, ohne einen Erfolg erzielt zu haben. Da wird einer von ihnen verzweifelt kühn. In rasendem Messerflug jagt er heran, und vor seinen Flächen glitzert es, als sprängen elektrische Funken, als er im Rückenflug abdrehend schießt. Der Schütze, der an den Settensenstern der deutschen Kampfmaschine stehend vergeblich versucht, ihn ins Schußfeld zu bekommen, zieht instinktiv den Bauch ein, als er das züngelnde Flimmern vor den Bordwaffen des Angreifers sieht. „Bah, das ist noch, mal daneben gegangen!" er strafft sich wieder hoch und hört über sich das Maschinengewehr im Funkersitz hämmern. Doch der Sowjet will sich nicht abwimmeln lassen. Er setzt zu neuem Angriff an, und nun ereilt ihn sein Schicksal. Aus den Seitenfenstern und den Bodenwannen der Kette hageln glühende Garben in Motor und Rumpf des Angreifer, der es wagte, bis atif Rammnähe heranzukommen. Steil zieht er hoch und versucht noch einmal, die Maschine zu fangen, ehe er, eine rostrote Brandschleppe hinter sich herziehend, zur Erde stürzt. Wie Blutflecken leuchten die Sowjetsterne auf seinen Flächen, weißer Rauch zeichnet seinen Weg. „Der hat genug", kommt es befriedigt und gelassen aus dem Funkersitz, der kleine Mechaniker hebt das von Staub und Schweiß verschmierte Gesicht und ist noch zu aufgeregt, um ein richtiges Lachen herauszubekommen. Der neue Schütze aber, der heute feine Feuertaufe empfängt und gerade eben ben feindlichen Jäger vom Himmel fallen sieht, ge- .firne, für die I- ys Mene ®e LE iNen«, Lier im Nu ' Friedensr Mneidun Verletzung,' 'Barschafts- Lichter soll ■WA Vergleich 1 erfolglos (entweder a Msbuße «ft und offen -ui? lautet tfrf gegeben j bie Mogl' Reibungen Namen < bekannt ftl Rudolf T Jisburg an Wen) gebot tierische Sll N und bei v- er eine \ U’Sänfte i ™ oebeutenbf: J Gebiete dk t«r Qis Gr geleistet mH erle Mühl f)öd Erhol für den M kgbes Frem :traft Dana tzMnverkeh । dritten N< sein Erhol chen einget ^beschädigt Mstigung, litnben. Di mr auf Höch hier vom 2( (dien. Der ^-betrieben Marte eir ! Mntermo ict werden. Lchstleiderka Kuns prosessc Im 23. Nov i Hygiene a Kl schmi ebe in Neu ne 1897 i i vtyifsaqi LMllstitut 81907 in 1 {folgte zwe W her hyg ' -’m Lehrstr ■fehlten über rp und über jtte verösfen Mnstichs i SRen angi UÖS KSeien (? Jlig > ff * M Äl Setzung, ffnetidfc ^bitterer Helene EL^ei ’Äi K W A^er । ely fi< bi rnies ft li1,5 Ni elche Berufe brauchen fuchtigen Nachwuchs? Arbeiterschaft, so daß z. B. die schon bisher tteld P rlti-ge Rüstung für die Luftwaffe in der letzten eC l^e verdoppelt werden konnte. Jer Leiter des Amtes Gesundheit und Voltsschutz >2 ;;|jr DAF., Dr. med. Bockhacker, erklärte, eine recht br ■ Mde ergeben, daß em Leistungsabfall durch jbie unh Msnspruchung des Krieges nicht zu verzeichnen rjli U Auch die Ernährungslage habe keine Beden» lisch !en entstehen lassen. Es sei allerdings notwendig, |en schaffenden Menschen einen physischen und rjp? Wüschen Ausgleich für die Alltagscktbeit zu schaf» of5 len, — Der Leiter des Amtes für Arbeitseinsatz der An. nd geschaffen werden soll, ist, wie Staatssekretär )r. Rotyenberger im „Deutschen Recht" mitteilt, ladsichtigt, bewährte Volksgenossen, die nicht not» 0 000 veldig juristische Vorbilduna zu besitzen brauchen, etrie- M) aber in ihrem Bezirk allgemeiner Achtung und Spare Gas, spare Strom! 9ie Mchwirtschast des Gaugebietes im Kriege ür Hygiene an der Universität Halle, Professor Dr. Mil Schmidt, sein 70. Lebensjahr. Schmidt A A eson. Diil- jfung des Gesundheitszustandes in den Betrieben ergeben, daß ein Leistungsabfall durch die Es ist am anderen Tage, und Bernhardine spielt im Garten mit Martin. Helene kommt dazu. Ihr Gesicht ist müde und nicht sehr freundlich. „Bernhardine, würden Sie auch wieder einmal ohne Martin leben können?" Die alte Frau sieht auf und antwortet mit einer Gegenfrage: „Wir wollen nach Berlin zurück?" „Ja", erwidert Helene, „am liebsten noch heute. Ich halte das hier nicht mehr aus!" „Gut", nickt Bernhardine. „Die zwei hier werden auch ohne uns fertig." In- Berlin hat Helene zwei Begegnungen, die einen starken Eindruck in ihr hinterlassen. Sie trifft in der Stadt Johannes Rautenberg und will mit kurzem Gruß vorübergehen. Ludwigs Vetter hält sie fest. Er redet sie unbefangen und mit dem verwandtschaftlichen Du einer früheren Zeit an. „Da wir uns getroffen haben, liebe Helene, werden wir jetzt zusammen einen Schoppen Wein trinken." „Danke, Johannes ... ich habe leider gar keine Zeit." Wo sind die Berufsaussichten besonders günstig? — Steigende Bedeutung -er Anlernberufe. Von Ministerialrat Dr. Stets, beim Generalbevollmächtigten für den Arbeitseinsatz. hat ein sehr zuversichtliches Gesicht, als sie fortfährt: „3d) entwickle mich zur ziemlich beschäftigten Schneiderin in Bramstedt. Erst kamen ein paar Leute mit kleinen Sachen, .und dann geriet die Sache in Schwung." „Und jetzt sind Sie furchtbar stolz, daß Sie selbständig dastehen!" „Helene, Sie sagen das doch fast böse! Ganz gewiß bin ich froh über die Entwicklung. Richt dar- um, weil ich nun Ihre Unterstützung nicht Mehr benötige ... ich weiß wohl, wie gerne Sie mir hülfen." / . Sie bricht ab. Sie denkt: Darüber kann man ia gar nicht mit Worten sprechen. Immer wird hinter Helenes Güte dieses unaussprechlich Große stehen ... der eigene Verzicht auf ein Glück. Käte legt mit festem Druck ihre Hand auf die des Fräuleins. „Aber es ist gut, Helene, die Summe zurückweisen zu können, die Rautenberg mir zahlen wollte." „Sie nehmen nun nur die Gelder für Martin an?" „Nur diese. Zuerst wollte ich auch das nicht. Johannes Rautenberg überredete mich schließlich dazu. Ich erzählte Ihnen schon, Helene, daß Ludrpig sich im Ausland befindet; und eines Tages war plötzlich fein Vetter hier bei mir, um allen Ansprüchen gerecht zu werden, wie er sich ausdrückte." „Also erledigt", sagte Helene kurz. Sie schweigen, sehen in den Sommertaq hinaus und wissen, daß sie beide die gleichen Gedanken haben. Und aus diesen Gedanken heraus sagt Helene: „Was das für eine seltsame Bindung zwischen uns ist ... beide liebten wir den gleichen Menschen..." Siebten ...? Käte streift mit forschendem Blick das Gesicht des anderen Mädchens. Dann führt sie deren Gedanken weiter, sagt: „Den Mann, der uns beiden verloren ift, Helene. Ihnen, weil Sie das so wollen ..." Helene beugt sich etwas vor, daß sie Käte voll ansehen kann. Deren schmales Besicht errötet unter 1 den Art Wg. nben Seit f den lomie auch zur 'inen, phat. i er» 1 an egen, wrm 'unls 7 000 von dem fragenden Blick. „Sagen Sie ehrlich, Käte ... käme Rautenberg zu Ihnen und würde er feine Pflichten Ihnen und Martin gegenüber anerkennen, würde er Sie heiraten wollen — was würden Sie tun ...?* Die klaren blauen Augen weichen den dunklen Helenes nicht aus. Und auch die Antwort ist klar. Erstaunen klingt mit. „Wie fragen Sie, Helene? Ja, ich liebe Ludwig noch immer. Vielleicht ist diese Liebe mein Schick» sal. Aber käme er, um mir und dem Kinde nur aus einem Gefühl der Pflicht heraus seinen Namen zu geben ... ohne Liebe ...so müßte ich das ab» lehnen." / „Sie sind sehr stolz, Käte!" sagt Helene. Dann steht sie auf und geht langsam über die Wiese zum Hause hinauf. &iit hätte Kien, t der hältst neue reicht, omrnt n die süß« f auf Bta« -8 zu i sind usend i vor- Breite rdrige I IHV Wen । viel heim, Wen e Be- brin« Front er ab! d. ittlieh :lea, Idolen Kiffer- n und i 1940 t oet- t ftor- jrojjen I. front Staate, teiger« t den Die | le wie . deut' ' Trotz« >n wie mschen rtfarg, d ihre rchand« itt der lauern, ratteri« Batet chtigen . ihren . eines W »rubers chtung, it spa" inge. ende, er- 7, >re alt mf den Bänd' >lunge" , stanze und in . Weise y ;e5 Oe".' uft und euWN ginton rfdN; % täW’f! °n »* f, OOl" Sie’ Aerger neue Nahrung gegeben und so dafür ge» ' sorgt, daß er in ein regelrechtes Netz von Wider- ■ roärtigteiten verstrickt wird. Denn nun wachsen gleich ! den Köpfen der Hydra unermüdlich neue Aerger- \ nisse, und was er auch anfaht, es schlägt ihm zum ; Unheil aus, so daß er schließlich zu der Meinung : kommt, ein besonderer Pechvogel zu sein. Es ist indessen nur der großgezüchtete Aerger, weiter nichts, und es fehlt dem Manne nur die Erkenntnis, daß er sich selbst seine Kümmernisse bereitet. Es gibt Menschen, die zu grämlichen Naturen werden, weil sie ihrem eigenen Aerger nicht gewachsen sind. Es gibt andere, die auch in brenzlichen Situationen ihren ftöhlichen Gleichmut nicht verlieren. Wer von beiden zu bedauern ist, steht außer Frage. Zweifellos spielt dabei das Temperament eine Rolle, das wir in die Wiege gelegt bekamen, aber auch derjenige, der keine ausgesprochene Frohnatur besitzt, braucht sich nicht durch die „Tücke des Objekts" vergrämen zu lassen. Es genügt schon, wenn er angesichts' einer überfüllten Straßenbahn einmal nicht aus der Haut fährt, es ist ihm bereits geholfen, wenn er die alltäglichen Kleinigkeiten durch die Brille einer guten Laune sieht. Ein gerechter Zorn ist gelegentlich durchaus am Platze, Nichtigkeiten gegenüber aber wappnet man sich am zweckmäßigsten mit kluger Einsicht und einer Dosis Humor. Die Aergernisse des Alltags zerschellen daran hoffnungslos. Sch. Studienrat Friedrich Obermann A- Wiederum hat die Iustus-von-Liebig-Schule den Tod eines geschätzten Erziehers zu beklagen. Am Abend des 16. November verschied Studienrat Friedrich Obermann. Er wurde am 6. Februar 1882 in Reuters in Oberhessen geboren. Am Gymnasium zu Gießen erwarb er sich Ostern 1902 das Reifezeugnis und studierte dann an der Gießener Hochschule Deutsch, Französisch und Latein. Im Sommer 1006 legte er die Prüfung für das höhere Lehramt ab. Sodann wurde er an das Gießener Gymnasium zur Ausbildung für die Schule überwiesen und erhielt bereits Ostern 1907 seine erste Verwendung in Ober-Ingelheim. Im Juni 1914 wurde er an die Höhere Mädchenschule in Mainz versetzt und nahm darauf am Weltkrieg als Frontkämpfer teil. Am 16. Oktober 1919 kam er an die Gießener Oberrealschule, die jetzige Iustus-von-Liebig-Schule. Mit Friedrich Obermann verliert die Schule einen Mann, der ganz in ihrem Dienste aufging mit dem Ziele, die Jugend in dem Geiste des neuen Deutschland und in der Liebe zu Führer und Vaterland zu erziehen. Er verstand es nicht nur, das Interesse feiner Schüler zu erwecken, er erwarb sich auch ihre Zuneigung durch die Güte seites Wesens und fein Einfühlungsvermögen. Der Lehrkörper der Schule betrauert in ihm nickst nur den tüchtigen Mitarbeiter, sondern auch den Kameraden von stets freundlichem und aufgeschlossenem Wesen. Er wird Lehrern und Schülern unvergeßlich bleiben. Gießener ZBodienmarffpreife. ♦ Gießen, 19. Nov. Auf dem heutigen Wochenmarkt kosteten: Wirsing, V, kg 10 Rpf., Weißkraut , 5 bis 7, Rotkraut 8 bis 10, rote Rüben 8, Spinat 15, Römischkohl 10, Lauch 15, Sellerie 16, Oberkohlrabi, das Stück 8 bis 10, Rettich 8 bis 15 Rpf. Verdunkelungszeit: 19. November von 17.24 bis 7.21 Uhr. Der stellvertretende Landesbauernfuhrer Ioh. W e i n tz gibt im Nationalsozialistischen Gaudienst Hessen-Nassau einen Ueberblitf über die Arbeit der Milchwirtschaft des Gaugebietes im Kriege. Darin weist er einleitend auf die großen organisatorischen Aufgaben des Milch- und Fettwirtschaftsverbandes Hessen-Nassau bei unserer Versorgung mit Milch, Butter und Käse hin, erinnert weiter an die vielfachen Schwierigkeiten, die unser Landvolk bei der Milcherzeugungsschlacht hinsichtlich der Futterversorgung der Milchviehbestände zu überwinden hatte und die es in sehr /anerkennenswerter Weise bewältigte, würdigt die Leistungen der Milcherzeuger und der Milchleistungsausschüsse bei der Milchablieferungsschlacht und macht sodann in kurzen Worten auf die Lösung außergewöhnlicher Probleme des Transportwesens, des Arbeitereinsatzes in den Molkereien und der Instandhaltung dieser Betriebe aufmerksam. Hierauf schreibt er u. a. weiter: Ganz besonders wird die (Enttbkflung des Milchaufkommens im Verlaufe des Krieges interessieren. Es zeigt sich dabei die Tatsache, daß sich im Bereich des Milch- und Fettwirtschaftsveroandes Hessen-Nassau das Milchaufkommen vom letzten Friedensjahr 1938 bis zum Ende des Jahres 1941 noch um 20 v. H. steigerte, also um ein Fünftel mehr Milch den Molkereien zugeführt wurde. Diese anerkennenswerte Leistung ist insofern besonders beachtlich, als ja die ganzen Milchmengen ausschließlich mit Futter von eigener Scholle gewonnen wurden. Auf der anderen Seite ergibt sich die Folgerung, daß bann, wenn einmal durch ungünstigere Futterverhältnisse die Erzeugung einen Rückschlag erleidet, durch erhöhte Ablieferungsfreudigkeit der Ausgleich geschaffen werden muh. Legen schon die Verhältnisse dieser Kriegszeit einen Vergleich mit den katastrophalen Zuständen der Jahre 1914 bis 1918 nahe, in denen mangels einer ausreichenden scholleneigenen Futtergrundlage die Milcherzeugung in stell er Kurve abfiel und einen regelrechten Zusammenbruch erlitt, so liefert auch ein Blick auf die Oualitätsverhältnisse eine aufschlußreiche Parallele. Zunächst sei festgestellt, den. Im Bergbau reicht der Nachwuchsstrom seit einigen Jahren nicht mehr aus. Es muß deshalb für die Zukunft eine erhebliche Steigerung angestrebt werden. Die neuen Vergünstigungen, die der Bergbau in letzter Zeit erfahren hat, und die Anerkennung, die ihm von allen Seiten gezollt wird und die auch kürzlich in der Rede des Michsmar- schalls am Erntedankfest zum Ausdruck gekommen ift/ lassen hoffen, daß dieser Beruf in Zukunft von der Jugend stärker begehrt wird. Große Bedeutung, wie kaum je zuvor, wird nach dem Siege dem Baugewerbe zukommen. Ge- daß im Gebiet unseres Landesernährungsamtes 81 v. H. des gesamten Milchanfalles zu Butter verarbeitet werden. Hessen-Nassau ist demnach ein ausgeprägtes Buttererzeugungsland. Dabei wurde von Anfang des Krieges an dem Grundsatz Rechnung getragen, daß gerade bann, wenn dem Volke mengenmäßig begrenzte Rationen zugeteilt werden, die Lebensrnittel ganz besonders erstklassig sein müssen. Außerdem ist die Qualitätsfrage auch entscheidend für die LagerunHsfähigkeit und Haltbarkeit sowie für die Ausgiebigkeit eines Erzeugnisses von der Art der Butter. Aus diesen Erwägungen wurde die Folgerung gezogen, die Qualitätsprüfungen wurden gerade im Kriege mit besonderem Nachdruck durchgeführt. Das Ergebnis zeitigte recht erfreuliche Fortschritte. Im Jahre 1941 konnten z. B. gegenüber 1940 in der Gruppe „Deutsche Markenbutterbetriebe" 12 v. H. der untersuchten Proben in der Gruppe „Deutsche Fein-Molkereibutterbetriebe", 60 v. H. mehr bei schärfster Beurteilung in die allererste Qualitätsklasse eingereiht werden. Ein gleichartiger Qualitätsaufstieg war bei der Käseerzeuquna festgestellt worden. Man denkt dabei unwillkürlich an den fortschreitenden Qualitätsrückgang der Lebensrnittel in den Weltkriegsjahren und kann den vollkommenen Wandel ermessen, der sich hier zu erkennen gibt. Die vorstehenden, nur in großen Zügen dargestett- ten Tatsachen entwerfen ein Bild, anhand dessen der Umfang der Kriegsaufgaben einerseits und der Einsatz der heimischen Milchwirtschaft anderseits erkannt werden. Dabei ergibt sich der Eindruck, daß in der Milcherzeugung und Milchoerardeitung dankenswerter Eifer an den Tag gelegt wurde. .Anerkennung gebührt dafür gleichermaßen den in den Höfen und in den Molkereien leitend und schaffend eingesetzten Menschen. Die Verbraucher mögen dessen gedenken, wenn sie pünklickist und in erstklassiger Güte die Milcherzeugnisse in Empfang nehmen können. Alle aber, die auf milchwirtschaftlichem Ge» biete arbeiten, mögen aus der bisher erreichten, stolzen Leistung den Ansporn nehmen zu weiterem bereitwilligen und tatkräftigen Einsatz, damit aus größtmöglichen Rattonen immer wieder die Kraft entspringt, deren Wehrmacht und Heimat zur Erringung des Endsieges bedürfen. * A aber in ihrem Bezi Vsttschätzung erfreuen, mit dem Friedensrichter- yni zu betrauen, so z. B. ein'einflußreicher Bauer, ungesehene Gewerbetreibende und Kaufleute, er- blareiche Fabrikanten und Ingenieure, Aerzte und falbe in Neustadt in Sachsen geboren. Er promo- Mette 1897 in München. Nach mehreren Reisen 115 Schiffsarzt wurde er Assistent am Hamburger Dvpeninstitut unter Professor Nocht. Er habilitierte sih 1907 in Leipzig, wurde 1912 a.o. Professor uii folgte zwei Jahre später einem Rus als o. Pro- fchr der Hygiene nach Gießen. 1916 übernahm er den Lehrstuhl in Halle. Schmidt hat zahlreiche Metten über Bleivergiftung, über Seuchenbekämp- ftng und über die Bekömmlichkeit alkoholischer Ge- Wnfe veröffentlicht. Auch über die Entstehung des -ouienstichs und des Hitzschlags hat er Unter jichmgen angestellt. geben. Die landwirtschaftlichen Berufe wei- sen seit 1939 eine zwar langsame, aber ständige Steigerung Der Nachwuchszahlen auf. Dabei zeigt auch die Landarbeitslehre eine erfreuliche Zunahme. Für 1943 soll diese Aufwärtsbewegung weiter gefördert, insbesondere soll die Zahl der Landarbeitslehrlinge nachdrücklich erhöht werden, weil der Dauernachwuchs für die Landarbeit in Zukunft nur auf diesem Wege ausgebildet roetben soll. Angesichts der ungeheuren Aufgaben, bie sich der deutschen Landwirtschaft im Osten eröffnen, eröffnet sich hier eine der wichtigsten Nachwuchsaufgaben. Für die Berufe der Forstwirtschaft gilt ähnliches. Im Vordergrund steht hier die Förderung des vor kurzem neu geschaffenen Ausbildungsberufes für den Waldarbeiter auf dem Wege über die Waldarbeiterlehre. Die auch hier zu beobachtende Aufwärtsentwicklung soll weiter verfolgt wer- Oec große Irrtum. Roman von Meta Vrie. t Fortsetzung. (Nachdruck verboten.) I Helene richtet sich auf und schlingt die Hände um bi? hochgezogenen Knie. Glücklich ... vielleicht ... Hin bitterer Zug geht um ihren Mund. Iber Helene behält fttzt keine Zeit, ihrem Leben n?i:er nachzusinnen. Dom Hause her, das nach lanb- litzr Bauweise niedrig mit kleinen, büßenden Mustern und grünen Läden in das Tal sieht, von biflem Hause her kommt jetzt eine Junge Frau auf bi? Wiese herunter. | täte Allert ist schlank und zart, und über ihrem jiimgen Gesicht liegt ein glücklicher Schein. ; Helene sieht ihr aufmerksam entgegen. Als sie : id) vor der Reise von Käte verabschiedete, war Die Inge Mutter blaß und schmal, und in ihren Augen i og noch die Ueberanftrengung durchwachter Nächte vcll Kummer und Sorge. Jetzt geht sie leichtfüßig durch Haus und Garten, ganzes Wesen strahlt eine ruhige. Freundlich- pit aus und gewinnt die Herzen der Menschen. fiäte bringt eine Schale, gefüllt mit Erdbeeren^ U'b indem sie Helene die Früchte anbietet, sieht sie Icbelnb auf ihr Kind und auf das Fräulein. Sie lögt: „Martin hat wahrhaftig zwei Mütter!" „ilnb eine Großmutter!" ergänzt Helene und frnnt: „Vergessen Sie Bernhardine nicht, Käte! Dkartin schläft jetzt ruhig und fest. Käte setzt sich fitbin Helene in das Gras. Sie sagt herzlich: „Liebe plene, niemals in meinem ganzen Leben werde ich Ihnen genug danken können!" I „Seien Sie doch still, Käte!" erwidert Helene bmillig. „Reden wir lieber vernünftig über euer Weiteres Leben hier." i JS« ist doch klar", meint die junge Frau. Sie Aus der Stadt Gießen. Aergerniffe de« Alltags. Manchmal könnte man aus der Haut fahren. Zum Beispiel, wenn man am Schreibtisch sitzt und Ueberlegungex anstellt, während in der Wohnung darüber sich die Kinder eine geräuschvolle Tank- chlacht liefern. Oder wenn man frühmorgens beim eiligen Anziehen plötzlich den zerrissenen Schnürsenkel in Der Hand hält. Zum Auswachsen ist es auch, wenn man rasch telephonieren muß und vor dem Fcmsprechhäuschen eine Menschenschlange vorfindet. Oder wenn man zur Abfahrt des Zuges im letzten Augenblick auf dem Bahnsteig erscheint und den Zug gerade aus der Halle entschwinden sieht. Oder wenn man sich zu einem kurzen Schlummer auf dem Sofa ausgestreckt hat und während des Einschlafens durch das niederträchtige Geräusch Der KorriDorklingel aufgeschreckt wirD. Es ift wahrhaftig manchmal zum Zerplatzen. Doch läßt man Das Zerplatzen besser bleiben. Die Erfahrung lehrt nämlich, daß mit dem Zerplatzen weder dem Betroffenen noch der Umwelt gedient ist. Was nützt es dem Mann, der seinen Kragenknopf im Schlafzimmer verliert, daß er Darüber außer sich gerät unD Den Frisierspiegel zerschlägt? Er kommt nicht nur in die Schwierigkeit, einen neuen Frisierspiegel beschaffen zu müssen, er hat auch seinem genwärtig sind diese Berufe zwar von den Umstellungen der Kriegsjahre betroffen. Dadurch Darf jedoch die Heranbildung des Nachwuchses nicht de- einträd)tigt werden. Wenn sich hier. im letzten Jahre ein Rückschlag gezeigt hat, so muß dieser in den kommenden Jahren wieder aufgeholt und die Nachwuchszahlen müssen gesteigert werden. Der Generalbevollmächtigte für die Regelung der Bauwirtschaft hat die Voraussetzungen für die Fortführung Der Berufsausbildung geschaffen. ' Als Grundlage für Die Bauwirtschaft bedürfen die Berufe der Steine und Erden, insbesondere der des Steinmetzen, besonderer Forderung. Für diese Berufe gilt das gleiche wie für Die Bauberufe, der Nachwuchszustrom muß auch hier weiterhin gestärkt werden. In Der Eisen- und M e t a 11 w i r t s ch a f t liegen die VerhälMisse sehr unterschiedlich. Hier finden sich Die von unseren Jungen am meisten begehrten Berufe, Die zum Teil in unerfüllbarem Uebermaß überlaufen werden. Daneben stehen aber auch solche, Die übersehen werden ober Deren Bedeutung unterschätzt wird. Besonders ist die Zufüh- rtmg von Nachwuchs für folgende Berufe zu fördern: Former, Jndustrieschmiede, Schiffbauer, Klempner, Rohrleger, dazu kommen noch einige Berufe, in denen die Nachwuchszahlen zwar nur gering sind, denen aber doch erhebliche Bedeutung zukommt, wie z.B. der Büchsenmacher, der Chirurgiemechaniker, der Orthopädiemechaniker, der Uhrmacher und andere mehr. Außerdem muß gerade in Der Metallwirtschaft Der Nachwuchs für alle Anlernberufe verstärkt werben. Die Chemie erfreut sich infolge ihrer steigenden Bedeutung eines wachsenden Zustromes. Diese Entwicklung muß auch weiterhin kräftig unterstützt werden. Die Berufe Des Spinn st offgewerbes, also besonders der Textilindustrie, haben naturgemäß unter der Umstellung der Kriegswirtschaft sehr zu leiden. Aber auch hier gilt, was schon für Die Bauwirtschaft gesagt roorDen ift, Daß Die Nachwuchsaus- Der Berufszuführung unserer Jungen ist in Den letzten Jahren ein Berufsnachwuchsplan zugrunde gelegt worden, mit dem sehr gute Erfahrungen gemacht worden sind. Der Generalbevollmächtigte ür den Arbeitseinsatz hat auf Grund Der Ergebnisse Der Unterbringung Des Schulentlaßjahrganyes 1942 vor kurzem einen Nachwuchsplan für Den Einsatz unseres männlichen Nachwuchses Ostern 1943 aufgestellt. Darüber wird im folgenden für Die wichtigsten Berufe das Wesentliche kurz wiederge- Johannes Rautenberg ist von feinem Detter Ludwig grundverschieden. Er ist klein und schmächtig und von jener Blondheit, die farblos erscheinen läßt. Er wirkt zuerst säst unbeoeutenb, aber im näheren Verkehr spürt man doch eine vertrauenerweckende Wärme, und man spürt zuweilen eine große Güte. Er läßt den Einwand Helenes nicht gelten. „Sind denn wir beide in Unfrieden? Na also so komm schon, Helene!" Sie sprechen von vielen Dingen. Helene erzählt von ihrer Reise, und erst als sie aufbrechen wollen, erwähnt sie Bramstedt. „Es war sehr freundlich von Dir, Johannes, baß bu bich persönlich ber Angelegenheit angenommen hast." Die Antwort ist ernst: „Sollten wir uns von Dir beschämen lassen, Helene? Wir wollen nicht zurückstehen hinter Deiner großen Güte Dieser jungen Mutter gegenüber." Helene hat eine scharfe, böse Falte über Der Nase. Sie wehrt ab: „Laß bas, Johannes ..." Und muß bann boch schroff richtigstellen: „Man kann vielleicht bie gute Absicht glauben, sofern bu von dir selbst sprichst, Johannes. Ader jage nicht w i r!" Johannes Rautenberg schüttelt den Kopf. Ruhig erwidert er: „Du irrst, Helene; ich führte nur Ludwigs Auftrag aus. Uebrigens kehrt er jetzt bald aus dem Fernen Osten zurück." Helene erhebt sich. ,/Jch muß gehen, Johannes ..." Sie stehen nebeneinander. Helene, groß und kräftig, überragt den Mann. Er hält Ihre Hand noch einen Augenblick fest. ..Ich habe mich sehr gefreut, dich wiederzusehen. Mache nicht ein so böses Gesicht, Helene ... es ist wirklich' so ... ich freue mich sehr!" „Ich glaube es dir schon, Johannes. Trotzdem ... verzeih, wenn ich so offen bin ... ich will nichts mit euch Rautenbergs zu schaffen haben. Lebe wohl, Johannes." (Fortfetzung folgt) v iLzty., Mende, sprach über das Problem des Zeit Nitsländereinsatzes. , „ ' - ■ iwn I 0er Friedensrichter. der ! Da für bie sog. Bagatelljustiz ein Friedensrichter- t bet m v r" " ‘ Z~1 Mfenschastier, Beamte, insbesondere Lehrer und iiui Juristen, wie Rechtsanwälte, Rechtspfleger oder Mijjter im Ruhestand. Zur fachlichen Zuständigkeit !ec Friedensrichter sollen gehören Beleidigung, .Dabschneidung, Beschimpfung Verstorbener, Kor- Peüverletzung, Sachbeschädigung, Hausfriedensbruch, Lchbarschafts- und Hach statt. Hart und schwer traf uns die unfaß- bare Nachricht, daß unser treuer, heiß- geliebter, braver, arbeitsamer, hoffnungsvoller und sonniger Sohn, unser herzensguter, friedlicher Bruder Schütze Helmut Wagner in den Kämpfen nordostwärts von Bjelyi, im Osten in treuer, soldatischer Pflichterfüllung sein junges Leben für Führer, Volk und Vaterland und im Glauben an den Sieg, 9 Tage vor seinem 20. Geburtstage, hinge- gegeben hat. In tiefer, stiller Trauer: Ludwig Wagner und Frau Eilisabeth, geb. Wagner Erwin Wagner; Annl Wagner, z. Z. Ljl. Wehrda, Kreis Hünfeld; und alle Verwandten. Fellingshausen, den 18. November 1942. ---- 05931 erfahren. Fast ausschließlich werden die reinen Lehrberufe bevorzugt, wobei übersehen wird, daß gerade den Anlernberufen und den daraus erwachsenden Spezialarbeitern in allen Industriezweigen eine ständig steigende Bedeutung zukommt. Zum Schluß sei noch darauf hingewiesen, daß die Verhältnisse in den einzelnen Bezirken sehr unterschiedlich sind, im Osten anders als im Westen, in ländlichen Bezirken anders als in städtischen. Die hier angegebenen Gesichtspunkte sind also nicht in allen Bezirken gleichermaßen schematisch anzuwenden. Die einzelnen Landesarbeitsämter wie auch die Arbeitsämter haben deshalb jeweils besondere Nachwuchspläne aufgestellt, die nach dem Reichsplan ausgerichtet und deren Planungen aufeinander ab- gefttmmt sind. Da der Nachwuchsplan nur Richtlinien gibt und infolgedessen ohne Zwang durchgefuhrt werden soll und darf, kommt der vorangehenden Berufs- aufklarung große Bedeutung zu. Dieser Aufgabe haben sich im engsten Einvernehmen mit dem Generalbevollmächtigten für den Arbeitseinsatz mit besonderem Nachdruck die Reichsjugendführung und das Jugendamt der DAF. angenommen. Bauernhäuser — Ausdruck der Volksseele. NSG. Der kurze Streifzug, den wir anhand der S Bauernhaus-Abzeichen bei der kommenden sstraßensammlung am Samstag und Sonntag durch die deutschen Lande machen können, gibt uns nicht nur einen Einblick in die Formfülle unserer deutschen Bauernhäuser, sondern läßt uns auch den hohen Kulturwillen unseres Bauerntums ahnen. Als Symbol der Seßhaftigkeit und Siedlungskraft unseres Voltes ist uns das Bauernhaus zugleich Unterpfand eines ewigen Deutschland. Das Bauernhaus in Friesland, am Niederrhein oder im Elsaß, wo es auch sei, verkörpert immer den Ausdruck der Volksseele, die vom Landschaftsbild der Heimat geprägt wurde. Es sammeln am kommenden Samstag und Sonntag bei der 3. Reichsstraßensammlung SA., ff, NSKK. und NS.-Fliegerkorps, denen wir unsere Spende in die Opferbüchse werfen. Hitamine für Säuglinge und werdende Mütter. Der Reichsinnenminister gibt bekannt, daß die im vorigen Jahr durchgeführte vorbeugende Verabfolgung von Cebionzucker in der Säuglingsfürsorae in diesem Winter wiederholt wird. An werdende Mütter wird, wie im Vorjahr, Cebionzucker mit einem Zusatz von organischen Kalksalzen verabfolgt. Diese Fürsorgemaßnahme, die eine zusätzliche Nahrungsversorgung darstellt, kommt allen Säuglingen und ihren Müttern zugute, die in den Beratungsstunden vorgestellt oder sonst von der Säuglingsfürsorge erfaßt werden. Die Aktion läuft vom 1. Dezember bis 31. März. Solange ein Säugling ausschließlich Muttermilch bekommt, bedarf es nicht dieser zusätzlichen Vitaminversorgung, die sich dann nur auf die Mutter erstreckt. Erfaßt werden auch die in Säuglingsheimen befindlichen Säuglinge und die in Erholungsheimen oder in sonstiger Fürsorge befindlichen Mütter. Cevionzucker mit Kalk wird an werdende Mütter vom siebenten Monat der Schwangerschaft an abgegeben. Um die Ausgabe an werktätige werdende Mütter zu erleichtern, kann die Verabfolgung auch durch die Betriebe vorgenommen werden, in denen die werdenden Mütter beschäftigt sind. Zugleich mit dem Zucker wird den Müttern eine Belehrung über Sinn und Zweck der Maßnahme erteilt und ein Merkblatt über die zusätzliche Ditamin-C-Dersorgung ausgehändigt. Erhöhtes Feiertagsgelt» für Heimarbeiter. Der Generalbevollmächtigte für den Arbeitseinsatz hat die Bestimmungen über das Feiertagsgeld für Heimarbeiter neu geregelt. Danach wird das den Heimarbeitern und Hausgewerbetreibenden für den 1. und 2. Weihnachtsfeiertag, den Neujahrstag und den 1. Mai, für den Oster- und Pfingstmontag zu zahlende Feiertagsgeld auf % v. H. der in einem Zeitraum von 6 Monaten an die Heimarbeiter ausgezahlten reinen Arbeitsentgelte ohne die Unkostenzuschläge erhöht. Das Feiertagsgeld ist auch dann zu zahlen, wenn die Beschäftigung vor Ablauf des Berechnungszeitraumes oder vor den betreffenden Feiertagen endgültig geendet hat. Für die Errechnung der Feiertagsgelder werden neue Zeittäume festgesetzt. Bei der Errechnung des Feiertagsaeldes für den Ostermontag, den 1. Mai und den Pfingstmontag ist jetzt der Zeitraum vom 1. November bis zum 30. April, bei der Errechnung des Feiertagsgeldes für die auf Wochentage fallenden Weihnachtsund Neujahrsfeiertage der Zeitraum vom 1. Mai bis zum 31. Oktober zugrunde zu legen. Das Feiertagsgeld für den Oster- und Pfingstmontag und den 1. Mai ist spätestens am 1. Juni auszuzahlen, wob^i vor dem 1. Mai eine angemessene Abschlagszahlung gefordert wird. Das Feiertagsgeld für die Weih- nachts- und Neujahrsfeiertage wird wie bisher fpäte- stens.bei der letzten Entgeltzahlung vor Weihnachten ausgezahlt. Die Aenderungen gelten erstmalig für Weihnachten 1942. Dabei ist als Uebergangsregelung für die Berechnung des Feiertagsgeldes "für Weihnachten und Neujahr der Zeitraum vom 16. Juni bis 31. Oktober zugrunde zu legen. ♦ ** Zur Verteilung von Trinkbrannt- w e i n sind, wie heute amtlich bekanntgegehen wird, zunächst keine Flaschen abzuliefern. LPD. Zeitungsstreifbandsendungen an Wehrmachtangehörige. Zur Klärung von Zweifeln wird darauf hingewiesen, daß Zeitungsstreifbandsendungen an Wehrmachtangehörige, die in der Anschrift statt des Bestimmungsorts eine Feldpostnummer fuhren, vom 10. bis 30. November und auch während der Sperrzeit im Feldpostversand vom 1. bis 25. Dezember ohne Zulassungsmarke bis zum Gewicht von 100 g zugelassen sind. Sendungen dieser Art im Gewicht von über 100 g können in der Zeit vom 10. bis 30. November mit Zulassungsmarke, in der Sperrzeit vom 1. bis 25. Dezember dagegen nicht eingeliefert werden. Für Zeitungsverleger gelten besondere Bestimmungen. Aus der engeren Heimat. Feuer im Dorf. * O h m e 5 (Kreis Alsfeld), 18. Nov. Arn Dienstay gegen 21.30 Uhr brach hier auf dem Grundstück der Landwirts Josef Hock Feuer aus, das sich in wem. gen Minuten auf die ganze Scheune ausdehnte ujiö diese mit ihrem Inhalt, darunter auch landwirt. schaftliche Geräte, in Asche legte. Die Flammen ergriffen ferner die angrenzende Scheune des Land, wirts Wilhelm S e l z e r, die ebenfalls mit ihren, Inhalt vernichtet wurde. Weiter wurden die zweistöckigen Wohnhäuser Hocks und Selzers von den Flammen so stark in Mitleidenschaft gezogen, daß das Wohnhaus Hocks fast völlig vernichtet ist, bas Wohnhaus Selzers außerordentlich starke Schäden aufweist und ein Teil des Hausrats verloren ifi, Die Stallungen find zum Teil verbrannt. Der Schaden ist groß. Da hier keine Wasserleitung vorhanden ist, mußten die Ortsfeuerwehr und die Nachbar« wehren sowie die Motorspritze aus Alsfeld das Wasser aus dem entfernt gelegenen Brandweiher entnehmen. In stundenlanger aufopfernder Arbeit gelang es den Feuerwehren, den Brand niederzukämpfen. Die Ursache des Brandunglücks ist zur Zeit noch unbekannt, die Ermittlungen sind im Gange. Landkrei» Gießen. 4- Grünb erg, 17. Nov. In kurzer Zeit er. lebten wir zwei Veranstaltungen der Kun st gemeinde. Zunächst fand am Ende der vorigen Woche ein Gastspiel der Rhein-Mainischen Wanderbühne statt. Gegegeben wurde das Schauspiel Isabella von Spanien" von Ortner. Der Sonntag brachte dann ein musikalisches Ereignis durch ein Konzert des Rhein-Mainischen Landesorchesters. Das Orchester in Stärke von 55 Mann unter Leitung feines Dirigenten Willi Naue brachte als „Wiener Melodienstrauß" sechs Werke von Johann Strauß, dem sich noch einzelne Stücke anderer Komponisten einfügten. Als Solistin des Abends wirkte die Sopranisttn Elfriede Dräger (Wiesbaden) mit Briefkasten der Redaktion. (Rechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der Schriftleitung.) 7N. 2IL Gegen die von Ihnen geschilderte Regelung der Treppenhausbeleuchtung ist nichts zu erwidern. Selbstverständlich ist nach Lage der Dinge der Hauseigentümer verpflichtet, dafür Sorge zu tragen, daß die Beleuchtung jeweils rechtzettig eingeschaltet wird. Sprechstunden der Redaktion. 11.30 bis 12.30 Uhr. 16 bis 17 Uhr. Samstagnach- ______ mittags geschloffen. Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter bei Hauplschrifuetters: Ernst Blumschein. Berantworllich für Politik und BUder: Dr. Fr. W. Lange: für das Feuilleton: Dr. HanS Thyrtot: für Stadt Gieben, Provinz, Wirtlchast und Sport: Ernst Blumichcin Druck und Verlag: Brühl,che Umversitätsdruckerei R. Lange K G .Berlagsleiter: Dr.-Jng. Erich Hamann: Anzeia-nleiter: Hans Bed. Anzeigenpreisliste Nr. 6. ff« Al-- \ Ä N Aachdru Das Geil njalö seine Neer m o berge im wechselt d M km:- Diefen, M vuhta, Die Lores # Ebenen zn schließlich fconau, laß Mietbarer - Dlifee des nennt. Zue W Wasser Derben es Linz zu z> bem und < Prater-Aai silchwingte Klößen wn bei Wolga langenmäßi Kelch gran im abenbli pest, schm ,1; eine 5 Mischen ähnlichen 3 b.>5 Strom schier unbe Bibin, 9 fränien, bo Bett, bei Me Brü km baoi Mein lieber Mann, unser guter Vater, Großvater, Schwager und Onkel Herr Carl Christ wurde am 17. Nov. im Alter von fast 81 Jahren durch einen sanften Tod von seinem langen, mit großer Geduld ertragenem Leiden erlöst. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Luise Christ, geb. Müller. Gießen (Liebigstraße 65), z. Z. im Krankenhaus, den 19. November 1942. DieBeisetzungfindet Samstag, 21.Nov.,vorm. 11 Uhr, von der Kapelle des Neuen Friedhofs aus statt. Es wird gebeten, von Kranzspenden und Beileidsbesuchen Abstand zu nehmen. _________05937 Gut möbliertes Zimmer von Beamten zwischen Theater, Kaiserallee, Licher Straße gesucht. Schriftl. Angeb. unter 05941 an den Gieß. Anz. Zwei leere Zimmer mit Küche zum 1. Ilan. ob. spät, von berufstätig. Ehepaar gesucht. 3 05932 Schr. Ang. unt. 05922 a.d.G.A. 1 1C Id Auf Belieferungsstufe 2 (für Beleuchtungszwecke) entfallen 6 Liter pro Monat. [ssoiD Bans Quambusch, Gießen Vertriebstelle der Reichsmonovolverwaltung. MellWM modern, neu ob. gebraucht, z. kaufen gesucht. Schrift!. Angeb. unter 05818 an den Gieß. Anz. Verschiedenes |l Servierfräulein Haus- und Kücbenmädchen gesucht. Hotel Prinz Carl Zuverlässige WMhiW für Landhaus sofort gesucht. Haus Berghof, Roth, Bezirk Breden- kvVf. [3500P Auf Belieferungsstufe: la (für Kochzwecke) entfallen 4 Liter pro Monat, 1 o „ 3 „ „ „ Tausche gebr., beaueme,braune Schuhe Gr. 40, gegen alte Plattem Liebigstraße 34. Wer nimmt von Großen-Buscck nach Bad-Nauheim Beiladung mit? Schr. Ang. unt. 05935 a.d.G.A. Betr.: Abgabe von Brennspiritus an private Verbraucher. Die von den Haushaltungen vor einiger Zeit abgegebenen Anträge auf Ausstellung eines Bezugscheines für Brennspiritus sind inzwischen geprüft worden. Die Bezugscheine gehen den Kleinhändlern m den ersten Tagen zu und sind dort abzuholeru Gemeinsame Bekanntmachung der Landräte der Landkreise Alsfeld, Büdingen, Friedberg, Gießen und Lauterbach, sowie des Oberbürgermeisters der Stadt Gießen. Betr.: Zweite Verteilung von Trmkbrannt- wein. Die mit meiner Bekanntmachung im Gießener Anzeiger Nr. 271 vom 17. 11. 1942 getroffene Anordnung über die Ablieferung von Flaschen für den Bezug von Trinkbranntwein wird hiermit aufgehoben. Bezüglich der Ablieferung der Flaschen ergeht noch nähere Anweisung. [söosD Gießen, den 18. November 1942. Für die Landräte der Landkreise Alsfeld, Büdingen, Fnedberg, Gießen und Lauterbach, sowie den Oberbürgermeister der Stadt Gießen. Der Landrat des Landkreises Gießen. Dr. Lob. Ordentliches, 13-14i. Mädel nachmittags 1 '/2-2 Std. als Spülhilfe in 4-Personen- Haushalt gesucht. [05929 Tesdorvf, Aulweg 5411. j Verkäufe | Schwarzbuntes Rind hochtr., zu verk. Sichertshausen Nr. 28. [3505P I Kaufgesuche | Klavier z. kaufen gesucht. G. Ebert Klaviermacher Bleichstr.17 •1427P | Mietgesuche | M-Mohng. ob. Einf.-Haus in Gießen ober Nähe sucht Staajsbeamt. a. Wilhelmshaven. 3497D Angeb. an Otto Zöckler, Grünberg, Hess., Barfüßerstr. 9. Tücht., jg. Frau m. Klemk. mcht Zimmer mit Küchenben. Koch.u.Hausarb. L übern, werd. Schr. Ang. unt. 05926 a. b.G.A. Möblierte Küche und Schlafzimmer z. mieten gesucht. Schr. Ang. unt. 05923 a. b.G.A. Altertümer antike Kunst und Antiquitäten H. 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Nov., 19.00 Uhr, im Theater 4. Veranstaltung im 8er Ring ©ne drei Eisbären Lustspiel in 3 Akten von Maximilian Vidus. Karten in der Verkaufsstelle der NSG. Kraft durch Freude, Gießen, Seltersweg 60, Tel. 3961. 3504 D Als Verlobte grüßen Gertrud Engel Ludwig Hahn Gefr.in einem Inf.-Regt.(mot.) z. Z. auf Urlaub THIAnil «s der Universitätsstadt Gießen Donnerstag, den 19. November 19.00 bis 21.15 Uhr Orchester-Konzert« (Gruppe B, Nr. 2) Gießen Gießen-Klein-Linden Neustadt 47 Bergstraße 5 _________________________05928/ Die Anmeldungen zu den Lehrgängen 3509D „Heize richtig“ sind unverzüglich bei der Deutschen Arbeitsfront, Gießen, Schanzenstraße 18, Zimmer 22, schriftlich oder persönlich vorzunehmen. Es kommen vorerst die Bediener von Zentral-, Niederdruckdampf- u. Warmwasserheiz, sowie die Wärter von Stockwerksheizungen als Teilnehmer in Betracht', soweit sie an einem solchen Lehrgang noch nicht teilgenommen haben. DieDeutscheArteilslfont MA NSG. Krall durch Freude Kreisdienststelle wjF Wetterau Statt Karten! Für die überaus zahlreichen Glückwünsche und Aufmerksamkeiten anläßlich meines 70. Geburtstages spreche ich auf diesem Wege meinen herzlichsten Dank aus Heinrich MUhlich, Wagnermeister Gießen, im November 1942 S___05938/ tos nie zui j Talatz u' ewe sozuso Ccnau; bie teigen Ai ™ Rechte puge einer ; ’-5 nach hi to? an den »Mten-W >3n den (= i 0|ien Levi >(n- Armen mit z । oder S- ai/d feine Sil Anden, 7>kdlun Mrajt P1 Erde s JMaupt | । und eint M'akeit t ter. Di- h, .•uie rv 7 'N den L?" M »Silo jy°(eum/ gift iJö"* a ?S OUd L’fl der iS,omi[' ff«, blei ff«, unt S'- Ibn ; ti Unb sck Ktati K LH Ä Mit oUenea Außen Drei 3unget< und «in Mädel tntö<Ä«K ihr, Waldheimai. Don öerner Siebold 135 Seiten Text und 8 Sunstdrucbtafeln Cctnen AM. t,86 HngoDermühler Verlag Derli«. Lichterfelde Guterhalt.,schw. Schuhe m. flach. 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