,Y2. Jahrgang Nr.M Erscheint täglich, außer Sonntags und Feiertags Beilagen: Gießener Familienblätter Heimat imBild-DieScholle Bezugsvreis: Monatlich.....RM.1.80 Lttstellgebühr... „ -.25 auch bei Nichterscheinen von einzelnen Nummern infolge höherer Gewalt Bvrechansckluß 2251 :anfcyrift: „Anzeiger" heck 11686 Frankf./M. Mittwoch. August Annahme von Anzeigen für die Mittagsnummer bis8V,UhrdesBormittags Auzeigen-Preise für die Millimeter-Zeile von 22 Millimeter Brette: 7 Rvf. für -Familienan- zeigen und private Gelegenheitsanzeigen 14 Rvf. f. Werbeanzeigen und geschäftliche Gelegenheitsanzeigen Platzvorschritt (vorherige. Vereinbarung) 25%mehr Gießener Anzeiger vrbh!fch,Unio«rstIrttbni^!haren schen Komitees für Freilüfterziehung übernommM Äilbil ihm ist auch die Präsidentschaft des internationalen 'v’ cbi Komitees für Freilufterziehung übertragen worbm i vr' nj Sn In der Rächt vom 16. zum 17. August tarn es im Fernkampfgeschühe der Kriegsmarine versenkten ein den Bomber wurden abgeschossen. Mischen ■ Aus dem Reich Oie Lustschuhfront der Heimat steht in 'achte, be^ iwn Uiniv r heutige. Wer unter tischen Q u Haas Ttwriot- englischen Schnellbooten zu einem Gefecht, in dessen Verlauf ein feindliches Schnellboot so schwer beschß. digt wurde, daß mit seinem Verlust gerechnet wer- son. In Arconam, westlich von Madras, haben demonstrierende Inder Barrikaden errichtet, um in Luftkämpfen fünf Flugzeuge. 3n der oerganger.er Rächt griff die britische Luftwaffe Westdeutschland an. In Wohnvierteln der Stadt Osnabrück tier G r o !i die Epi 72OOO BRT., ferner einen Hilfskreuzer von 12000 BRT. und zwei mit Truvven beladene Schleppzüge. Polizei ebenfalls auf Demonstranten geschossen. Bangalore ist das Hauptquartier der südlichen Armeegruppe in Indien und hat als wichtiges militärisches Zentrum eine starke britische Garni- Hans Thyriot. * Ms Sonderdruck unter dem Titel „In m e m o - r i a m" und als Nummer Zwei der Reuchlindrucke (Neue Folge) legt der Karl Rauch Verlag in Dessau das schöne, zeitnahe Gedicht „Dem unbekannten Soldaten" aus dem neuen Gedichtbuche „Bild und In- bild" von Gotthard de B e a u c l a i r vor. Dem schon gedruckten Heft ist die Wiedergabe einer edlen Plastik vorangestellt: sie zeigt den auf dem Helm ruhenden Kopf eines Gefallenen, ein Werk des Bilb- Hauers Paul Bronisch, dem Beauclairs Gedichtbond gewidmet ißv — Luftwaffe schoß in Luftkämpfen elf feindliche Flug, zeuge ab. wurden Sach- und Gebäudeschäden verursacht. Die Zivilbevölkerung hakle Verluste. Drei der angreifn- Der französische Nachrichtendienst läht sich e Neuyork melden, daß die Versicherung! prämien für den Schiffsverkehr zwischen L Vereinigten Staaten einerseits, Indien und bi Mittleren Osten anderseits von 20 auf 25 v. H. h, aufgesetzt worden sind. neben führte die Polizei umfangreiche Verhaftungen in Kreisen indischer Nationalisten durch. Frachtraum für die gedrosselte Sowjetunion? Das ist die U-Boot-Hilfe für die Ostfront! Diese schweren Tonnageoerluste, die der ohnedies schon außerordentlich prekär gewordenen Schiffahrtslage der Alliierten einen neuen schweren Schlag versetzt hat, kommen just in einem Augenblicke, in dem Herr Churchill auf seinem Moskauer Canossagang, wo er den Rest des englischen Ansehens noch verscherbelte, den Mund wieder einmal recht voll nahm und sagte: „Wir sind fest entschlossen, den Kampf Hand in Hand fortzusetzen, was auch geschehen mag und welche Schwierigkeiten vor uns liegen mögen. Wir werden gemeinsam den Kampf als Kameraden und Brüder 'fortsetzen, bis die letzten Fetzen des Hitler- Regimes in Staub verwandelt sind und nur noch in der Erinnerung als Beispiel und Warnung für die Zukunft dienen." Das sagt Herr Churchill, dessen. Angst vor dem, was kommt, ihn ruhelos in der Welt herumtreibt, während die deutschen Unterseeboote die Schiffe Englands und der USA. auf den Grund des Meeres schicken und die Verbindung zwischen den Gliedern des Empire und den Alliierten in Fetzen reißen. Als Staub wird nicht das Hitler-Regime übrig bleiben, sondern das Empire des Herrn Churchill. Dafür sorgen die Dreierpaktmächte und ihre Soldaten. Peker zum Innenminister berufen. Er war früher Generalstabsoffizier. 1925 war er Wirtschaftsminister im Kabinett Inönü, später' Landesverteidigungsminister und Innenminister, danach Generalsekretär der Republikanischen Volkspartei. * In Helsinki haben Besprechungen des deutschen und > des finnischen Regierungsausschusses stattgefunden, die eiye Reihe von Fragen des deutsch- finnisechn Wirtschaftsverkehrs zum Gegenstand hatten. Die Verhandlungen haben in allen Punkten zu einer vollen Einigung geführt. Spreng- und Brandbomben, lks entstanden Zersij- rungen und Brände. Wie durch Sondermeldung bekanntgegeben, oec- fenkten deutsche Unterseeboote erneut innerhalb der letzten 24 Stunden aus Geleitzügev tut und da iweriität L logie habil! die. Späte! Oer Wehrmachtberichi. DRV. Aus dem Führerhau^tguartier, 18. Aug. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Im Kaukasusgebiet wird der Angriff deutscher und verbündeter Truppen gegen zähen feindlichen Widerstand unter schwierigen Geländeverhältnissen und bei tropischer Hitze erfolgreich fortgesetzt. 3n den Häfen der Schwarzmeerküste wurden durch Bombenvolltreffer zwölf Küstenfahrzeuge versenkt sowie ein größeres Tankschiff und acht 2Uuni- lionstransportkähne schwer beschädigt. 3n der Vordo st schleife des großen Bon« bogen 5 wurden bei den Angriffskämpfen in der Zeit vom 15. bis 17. August nach bisherigen Feststellungen über 12 800 Gefangene eingebracht sowie 47 Panzerkampfwagen und 252 Geschütze erbeutet oder vernichtet.'Die Säuberung des Kampfgebietes dauert an. . Ostwärts Wjasma wurden mehrere Angriffe des Feindes zum Teil im Gegenstoß abgewiesen. 3m Baum von Rschew griff der Feind weiterhin an verschiedenen Stellen mit starken 3nfanferie- und Panzerverbänden an. Alle Angriffe wurden abgewiesen. Seit dem 30.3uli wurden bei den harten Abwehrkämpfen im , vorbildlichen Zusammenwirken mit Verbänden der Luftwaffe insgesamt 1068 Panzerkampfwagen vernichtet. Auch im Rordabschnift der Front scheiterten mehrere örtliche Angriffe des Feindes. Die finnische Chef des Protokolls, ßegationsrat Ruhe, begrüßt. An Stelle des verstorbenen türkischen Jnnerv- ministers Tuzer wurde der Abgeordnete Redjeb Generalfeldmarschall Milch wendet sich mit folgendem Aufruf an die deutschen Lustschutzkräfte und das deutsche Volk: „An allen Fronten stehen unsere Soldaten im siegreichen Kampf. Währenddessen versucht der Brite, unsere Heimat durch Terrorangriffe zu zermürben. Das wird ihm nie gelingen? Der Luftschutz kriegsentscheidender Bedeutung ist. Wer im Lufb schütz Aufgaben und Verantwortung hat, ist ebenff Soldat wie der Mann in der Truppe. Weitere Vereinfachung der Strafrechtspflege. Jit), die di ■ führt in Htsanwal fier Nach Deflation i mliche S toner ist . soll. St Japanische Kulturpolitik in den besetzten Gebieten. Tokio, 18. Aug. (Europapreß.) Zur Verbreitung der japanischen Sprache in den besetzten Gebieten beschloß das japanische Kabinett die Bildung eines besonderen Rates, der im einzelnen praktische Vorschläge ausarbeiten sott. Das Unterrichtsministerium wurde beauftragt, Lehrbücher herauszu- geben, welche den oerschiedenyrtigen—Bedürfnissen der einzelnen Länder entsprechend abgefaßt und zunächst mit erläuterndem Text in Tagalog, Malaiisch, Burmanisch, Anamitisch und Tai (Siamesisch) herausgegeben werden sollen. Ferner sott das Ministerium die Ausbildung von Sprachlehrern für den Unterricht in der japanischen Sprache in den besetzten Gebieten vornehmen. Sofort ist die Ausbildung von 600 Junglehrern beschlossen worden. Der Tatsache Rechnung tragend, daß Japan durch seine Eroberungen in Südostafien zur zweitgrößten mohammedanischen Macht der Welt geworden ist, eröffnete die japanische Militärverwaltung auf Java in Batavia ein mohammedanisches Kulturinstitut. Das Institut und die zu ihm gehörende Bibliothek unterstehen der Kulturabteilung der japanischen Militärverwaltung. Die Bibliothek enthält 5000 Bücher und Urkunden aus dem Gebiet der islamischen Religion und Kultur. Man setzt große Hoffnungen auf die Auswirkung dieser Neugründung in Anbetracht der engen Zusammenhänge'zwischen den Moslems ganz Südasiens. Japans Anspruch, als zweite Jslam- macht angesehen zu werden, ist auf der Tatsache begründet, daß in dem neuen unter japanischer Führung stehenden Raum rund 70 Millionen Mohammedaner wohnen, während in Britisch-Jndien 78 Millionen Mohammedaner leben. Verschärfung der Lage in Indien. Schanghai, 18. Aug. (Europapreß.) In einer Meldung aus dem britischen Regierungssitz Neu- Delhi muß selbst das englische Nachrichtenbüro Reuter eine Zuspitzung der Lage zugeben. In Delhi hätten die Mühlenarbeiter eine neue Massenaktion eingeleitet. Die Demonstranten hätten öffentliche Gebäude der Briten, darunter die Stadthalle und das Finanzamt, in Brand gesteckt und zerstört. Polizei und Militär haben wiederum in die Menge geschossen. In Kalkutta nahm die britische Polizei eine Reihe Haussuchungen vor, wobei auch das Zentralbüro des Kongreß-Komitees für die Provinz Bengalen durchsucht wurde. Da- 5u Ifiän Der Fühl todsoper ordentli Wiejiir M ’9 Hieve staatlichen . . n er Mer tDii !r WinJet Büchertisch. — Gotthard de Beauclair: Bild und Jnbild. Neue Gedichte. 58 Seiten. Kart. RM. 4,—. Karl Rauch Verlag, Dessau 1942. — Gotthard de Beauclair, der als Träger des Lyrikpreises der „Dame" vor einigen Iahreü der literarischen Oeft fentlichkeit bekannt wurdp, läßt seinem ersten Gedichtbande „Der Sonnenbogen" jetzt eine neue Sammlung folgen. Es scheint uns wenig damit gewonnen zu sein, die Namen Goethes, Hölderlins oder C. F. Meyers zu nennen, an die man sich bei der Lektüre des einen oder anderen dieser Gedichte erinnert fühlen mag; wesentlicher erscheint uns jedenfalls der geistige Anspruch, mit dem sich Beau- clcurs Lyrik an den Aufnehmenden wendet: sie hat nichts, was man sinnfällig, unmittelbar eingehend oder etwa, in einem bestimmten Sinne, musikalisch nennen könnte, nichts auf den ersten Blick sich Erschließendes oder gar Einschmeichelndes; sie wirkt vielmehr streng, männlich, verhalten und manchmal dunkel. Diese Gedichte machen den Eindruck, als ob sie das Ergebnis einer tiefen geistigen Bemühung seien, an der ein mit Bildung' und altem Kultur- besitz gesättigtes Bewußtsein mindestens ebenso beteiligt ist wie das sttömende, zur geläuterten Aus- fage drängende Gefühl. Die Formen, in denen Beauclair sich äußert, sind so vielfältig wie die Themen und Motive — Krieg und Eros, Natur und Antike. In einer Nachbemerkung heißt es: „Die sparsame Zeichensetzung möchte dem Vers, von der Prosa abgehoben, ein getrageneres Zeitmaß erwirken"; das ist eine Ueberlegung, die sich auf George und Rudolf G. Binding berufen kann; dennoch würden wir uns, vor die Wahl gestellt, gerade im lyrischen Umkreise für eine möglichst präzise, keine Zweifel und Schwankungen gestattende Zeichensetzung entscheiden, zumal dann, wenn es sich um Gedichte handeft, die sich nicht ohne weiteres erschließen und mehr'dls eine bequeme Lektüre verlangen. Oer Angriff im Kankasnsgebitt weiter erfolgreich f wurde. [ Lin ne t Zarah Lc ij übe Liebe j Mmsphär ,Ä- L i jer $ir fW*. ßt 18. üli !, «toniie an Otto D ^gendorjs, Die wenigen Vogelarten sind mir ganz unbekannt, außer Elstern und dem lieben Kuckuck?, es sind kleinere Sorten Singvögel, — man müßte eigentlich „Schreihälse" sagen, denn sie zwitschern, bis dir die Ohren gellen. Auch dies macht die kurze Zeit des Polarsommers aus: ein Vogel bei uns hat 3eit, sich musikalisch mit der Welt auseinanderzu- setzen, — hier muß alles in ein paar Wochen erledigt sein: Brüten, Aufzucht und Abschied, um von der Liebe zu schweigen. — Einer sieht fast unferm Finken ähnlich, wäre er nicht so bunt. Was an Blumen fehlt, ersetzt die farbenfrohe Natur im hohen Norden durch das grelle Federkleid der Eisvögel. Die Federn spielen metallisch rein in der ganzen Skala des Regenbogens auf und ab. Aber die meiste Helligkeit, die ich jemals sah, war vorgestern — nach dem ersten Frühlingsgewitter über dem Eise — ein klarer und unendlich reingefügter Regenbogen. Er war so traumhaft schön über dem schwarzen Gebirge, auf mne einer wahrhaften, so würdigen wie dauernden Verständigung abermals.in Angriff zu nehmen. Dazu leistet Krug von Niddas „Französische Elegie" einen Beitrag in einer Form, die aus Persönlichem und Sachlichem, aus Reportage und Phantasie auf nicht alltägliche Weise gemischt ist; er bedient sich oabei dreier Personen, die, jede auf ihre Art, das Land, dem sie entstammen, repräsentieren: dem deutschen Hauptmann stehen ein französischer Eapi- taine und dessen Gattin nicht so sehr handelnd als vielmehr jeweils eine politische Haltung und nationale Ueberzeugung vertretend gegenüber. In diesen dreien, in dem, was sie denken, tun und ausfpre« chen, faßt Krug von Nidda zusammen, was ihm gegenwärtig zu dieser Frage auszusprechen wefentlich erscheint und am Herzen liegt. Die Mischung aus Gewesenem und Möglichem, aus Erlebnis und Vor« tellung, aus Bestandsaufnahme und Zukunftshoff- npng, macht die „Französische Elegie" zu einem Kriegsbuche oon Reiz und Eigenart; sich mit ihm ZU beschäftigen, wird jedem, dem ein neues Europa als Ziel vor Augen steht, wichtig und wertvoll fein. sich gegen die britischen Truppen zu verteidigen, wobei es Tote und Verletzte gab. In Kalkutta liegen alle Fabriken still, Fahrzeuge sind nur in wenigen Stadtteilen sichtbar. Die meisten Läden sind geschlossen. Eine Reihe nationaler indischer Zeitungen, wie die bekannte „Amrita Bacar Pa- trica", haben ihr Erscheinen eingestellt. Bombays Baumwollbörse muß schließen. Schanghai, 18. Aug. (Europapreß.) Die ernsten Auswirkungen der Unruhen in Indien spiegeln sich auch in der Reuter-Meldung wider, daß die Direktion der Baumwollbörse von Bombay über die Schließung der Börse auf unbestimmte Zeit berät. Infolge der Unruhen sind die B aum t i e f e r u n g e n an die Verkaufsfirmen fast ganz e i n g e ft e 111 worden. In der Reuter-Meldung wird zugegeben, daß der Handel auf sämtlichen anderen Produktenmärkten Bombays bereits eingestellt werden mußte. Kleine politische Nachrichten. An der ägyptischen Front griffen leichte deutsche Kampfflugzeuge Kraftfahrzeugansammlungen der Briten südlich der Wüstenbahnstation El Ruweisat an. Zahlreiche Bomben richteten nachhaltige Zerstörungen an. Weitere Bomben vernichteten eine Funkstelle des Feindes. ♦ Ueber der südlichen Ostfront schoß Major G o l - lob, Träger des Eichenlaubes zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes, als Kommodore an der Spitze seines Geschwaders am Sonntag fünf Flugzeuge ab und errang damit feinen 121. und 125. Luftsieg. Der Kommandeur eifles Infanterie-Bataillons, Ritterkreuzträger Major Walter Köster, hat in den Angriffskämpfen am unteren Don am 31. Juli 194-2 den Heldentod gefunden. Im Oktober 1941 war er mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet worden, als er in den Rücken des sich erbittert verteidigenden Gegners gestoßen und den Uebergang über den Psiol erzwungen hatte. * Oberleutnant Gras, Staffelkapitän in einem Jagdgeschwader, errang am 14. August an der Ostfront seinen 120. Luftsieg, Ihm wurde bereits am 18. Mai 1942 das Eichenlaub mit Schwertern zum ^Ritterkreuz verliehen. * Ritterkreuzträger Leutnant d. R. Konrad Schirmer starb als Kompanieführer in einem Pionierbataillon am 5. August 1942 bei den Angriffskämpfen im großen Donbogen den Heldentod. Erst vor wenigen Wochen war er mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet worden, weil er bei den Kämpfen ostwärts Charkow den ins Stocken geratenen Angriff dadurch wieder in Fluß gebracht hatte, daß er allein drei schwere feindliche'Panzer ntrt Handgranaten vernichtete. * Berliner Gauleiter, Reichsminister Dr. CMbbels, empfing die von ihm zu einem Besuch der Reichshauptstadt eingeladene Abordnung der Krimarmee unter Führung des Eichenlaubträgers Generalmajor Wolf. * Der Führer hat dem o. ö. Professor em. Dr. phil. Dr.-Jng. e. h. Richard Schumann in Wien aus Anlaß seines 40jährigen Professor-Jubiläums in Anerkennung seiner Verdienste auf dem Gebiete der Geodäsie und sphärischen Astronomie, insbesondere aber der internationalen Erdmessungen, die Goethe- Medaille für Kunst und Wissenschaft verltehen. Der Führer hat dem Dichter Dr. Hans Klöp- er in Koeflach (Steiermark) aus Anlaß der Vollendung seines 75. Lebensjahres in Würdigung seines dichterischen Schaffens die Goethe-Medaille für Kunst und Wissenschaft verliehen. * Der zum bulgarischen Gesandten in Berlin er- : 19 nad) ® M Phormk «l et phil. I in ©ernt vierte 1901 (Jen J« uh Jlaqjt oom io. zum n..uuguji rum es im 1 . Kanal zwischen deutschen Minenräumbooten und ,T®rui den kann. Ein eigenes Boot ist nicht zurückgekehck. Weicher i ---:.....f—1“5 (dazu bei von Räumbooten in Brand geschossenes feindliches «w erl Schiff.. I Jn der Bei Tagesstörflügen über West- und Rorddeutsch- p land und den besetzten Westgebieten verlor der FeiÄ ö^bstew • -......... - ■ ’eien, Rc Y-Fortsetzu Ar müf ^da.D< jArzeih Gleis c ^bist f Äer, V 7 müffel * 2i,m gel Sen W« Ar unb le jo h r ei Ounteq 3er unb wie l£e langt ü Jr teilte Einern SÄ' K> ^.pN hingen m Kreisen indischer Nationalisten durch, nannte Professor Slaotscho Sago ro ff ist in der In B a n g a t o r e, m dem Staat Mysore, hat die- Reichshauptstadt eingetroffen. Im Namen des von m,,». oUaMaUc Berlin abwesenden Reichsministers des Auswärtigen wurde der Gesandte vom Stellvertretenden Das bisherige Zwischenverfahren zwischen der Erhebung der Anklage durch den Staatsanwalt und der gerichtlichen Hauptverhandlung, das zm Eröffnung ober zur Ablehnung der Eröffnung der? Hauptverfahrens führte, fällt künftig bei allen Gerichten fort Die Gerichte fetzen nach Anklage« wn W-\ erhebung sofort Termin zur Hauptverhandlung an. Die Strafbefugnisse des Amtsrichters werdeik erweitert. Er kann auf Zuchthaus bis zu 5 Jahren erkennen und Strafbefehle bis zu sechs Monate« - - -..... Gefängnis auch bei Verbrechen erlassen. Bei der ird) ein st Strafkammer, beim Sondergericht unb u aus mc beim Sttafsenat des Oberlandesge« ^amerifa ridjtes kann bei einfacher Sach- und Rechtslage tffen. So mit Zustimmung des Staatsanwaltes der Vorsitzek " " auch ohne die beiden Beisitzer ent« scheiden. Der Staatsanwalt braucht in bet Hauptverhandlung vor dem Amtsrichter nicht mehr in allen Fällen mitzuwirken. Bei allen Gerichte« kann auf die Hinzuziehung eines Schriftfüh« r e r s. in der Hauptoerhandlung verzichtet wer« den. Berufung und Beschwerde bedürfen künftig, wenn, sie vom Angeklagten eingelegt wer« den, einer befonberen Zulassung. Diese wirb bei der Berufung durch den Vorsitzer der Be« VM .mngsstrafkammer und bei der Beschwerde durch Aus der Stadt Gietzen. i Lohnausfall bei Fliegeralarm und Fliegerschäden. Oie tägliche Zreude. Die Regelung des Srstattungsanfpruchs. der in Llll t ebech uhwofi > Sh. leid Setfti *3*1 ungern llslhlq Ads lgreis« »ren genommen Hatton S°-Eich. an, und dis Hausdame. Als Anna he-ml.ch nach nder Umschau hielt und ch» nirgends entdeckte, ntc. : einet eifjige bmeei ifatnme er ui bei® hoch aufgicksende, freche Triller, die auf keinem Notenblatt standen. Das fuhr in die Beine, links und links, links und links. Brügger, der viel hat url in W lachte reich sj" ein p* enen, 1940 2' ! , etwas kühl aber ahne .ie Spur einer drohenden Wolke. DW Firmament iing dimkelsamten über dem Holder sicher und dem Bettlerrucken. Schwarze Walder Wochen wie Ungetüme die Hange J iäume langten sehnsüchtig mit Geäst Sternen. Die Gartenwege waren voll frohbewegter Menschen, von denen einige Fackeln tn de - "Z7 kl«i«r Bückliqer, der Lehrer Glötzle »apfte nit seinem Stab an das Dirigentenpult und »ab m_ -erhaltener Stimme den Ton an -- aaa == -onn sungsn die Leute den Brautchor „ " -nn". .Leulich geführt, eierlich und die Trettauer -L.edeltafel tat. >yr Sestes. Anna drängte die Schulter an den Armich res Aennes nnd war sehr ergriffen. । -erlegen an seinem Mosel. D,° Purgstaller Mug kch auf den Mund, um ihr Gähnen mcht^ul 8 ;r°nz chudal, der seinen Schwips m ein- Fremdenzimmer ausgeschlasen ^^nom^di" Sanger ’m Lehrer, der wie ein behender Gnom » Nit wippender Hand leitete. H-ng-rl schlichu eit mit einem Riesenkranz von Schüblingen Terrasse vorüber. NSG. Me der Reichstreuhänder der Arbeit für das Wirtschaftsgebiet Hessen mitteilt, haben die eindlichen Luftangriffe der letzten Tage wichttge Fragen auf arbeitsrechtlichem Gebiet aufgeworfen. Insbesondere besteht noch weitgehend Unklarheit hinsichtlich des Lohnanspruchs der Gefolgschaftsmtt- glieder bei Arbeitsausfall und der Verpflichtung der Beschäftigten zur Nacharbeit. Ueber die Vergütung des Loh'nausfalls bei Fliegeralarm hat der Reichstreuhänder der Arbeit bereits in feiner allgemeinen Anordnung vom 18. 2. 1941 bestimmt, daß Arbeitsstunden, die infolge von Fliegeralarm ausfallen, nach Möglichkeit durch Nacharbeit im Rahmen der geltenden Arbeitszeit- vorfchriften auszugleichen sind. In den Fällen, in denen der Ausgleich ggnz oder teilweife nicht möglich ist, hat der Arbeiter, der den Ausfall von Arbeitsentgelt erleidet, für den betreffenden Lohn- abrechnungsabfchnitt gegen den Unternehmer einen Anspruch auf Vergütung in Höhe von 90 v. H. des Unterschiedes zwischen dem tatsächlich gezahlten Arbeitsentgelt und dem Arbeitsentgelt, das er ohne den Arbeitsausfall verdient hätte. Darüber hinaus darf der Unternehmer freiwillig von sich aus eine höhere Vergütung bis zum vollen Ersatz des Ausfalls gewähren, ohne daß jedoch dem Arbeiter hieraus ein Anspruch zusteht. Der Personenkreis, der nach dieser Anordnung 'Anspruch auf Vergütung des Lohnausfalls hat, umfaßt lediglich die gewerblichen Arbeiter, nicht aber die Angestellten.' Für die Erstattung des Lohnausfalls kommen folgende Zeiten in Betracht: 1. Die Arbeitszeiten, die infolge von Fliegeralarm oder Schutzalarm, also von der Warnung bis zur Entwarnung, ausgefallest sind. Wird kein allgemeiner Fliegeralarm oder Schußalarm gegeben, o gelten als Ausfallstunden die Arbeitsstunden, deren Ausfall durch die Maßnahmen des Werkschutz- lctters wegen unmittelbarer Flieger- oder Befchuß- gefahr im Rahmen seiner Befugnisse verursacht roor= )en ist; ... 2. die Zeit vor dem allgemeinen Alarm, wahrend welcher der Se trieb auf Anordnung des Werkluftschutzleiters ganz oder teilweise eingeschränkt wird, um die Produkt iosts an la g en des Betriebes zu drosseln; ür den Nachwuchs technisch Begabter. Aeichsminister Dr. Todt . waren zu feinem . Geburtstage Mittel zur Verfügung gestellt wor- n als Grundstock für eine Stiftung' zur Nachförderung in der Technik. Die Stiftung hat Zweck, Männern der Technik bei der Gründung erreiche^ Familien einen Rückhalt zu gewähren b dazu beizutragen, daß dos Erbgut spezieller ung erhalten wird. Deshalb sollen aus den ___ n oer Stiftung die Kinder solcher kinder- ichen Männer der Technik, die infolge Tod oder erbsbeschränkung aus dem Daseinskampf aus- iben, Ausbildungsbeihilfen erhalten. Kunst und Wissenschaft hochschulnachrichten. LPD. Das gilt für den Soldaten genau so wie für jeden in der Heimat. Der Selbstschutz der Be völkerung gegen feindliche Fliegerangriffe hat^sich Als das Lied verklungen war, räuspertest sich die Iden Mund zu einer Affen sch nute für das Bomb ar- Zlls oasjueo oeruuugtr w , w c i bQn Der Schneider Meggle entlockte der Klarinette Trilfor hip dijf fernem r^ heutigen"Zei't'^spielt" Das' Drehbuch schrieben eter Groll und Bert R o.t h mit Rolf Hansen, r die Spielleitung übernahm. Die Vergangenheit iner unter Mordverdacht stehenden Aerztm wird urd) ein steckbriefartiges Bildinserat enthüllt, aus aus mehreren. Ländern zwischen Europa und üdamerika (vom Film illustrierte) Berichte ein= ffen So ergibt. sich eine mosaikartige aus dra- atifdien Einzelepisoden zusammengesetzte Hand- mg die die verschiedensten Schauplätze aufweist, e führt in den Familienkreis eines norddeutschen echtsanwalts, in eine Schweizer Klinik, em Lissa- „ner Nachtlokal. eine füdamerikanffchc Ouaran- inestation ufw. Zarah Leander gestaltet das aben- uerliche Schickfal einer Frau und Mutter. Ihr ariner ist Hans Stllwe. Lothar Bruhne schrieb ir Zarah Leander zwei Chansons. Zu Münchener Hochschulprofessoren berufen. Der Führer hat den Direktor der Bayerischen isoper in München, Rudolf Hartmann, ordentlichen Professor an der „Staatlichen Höchte für Musik, Kunst und den Bühnenbildner Lud- ig S i e v e r t zum ordentlichen Professor an der taattichen Akademie für angewandte Äunft m ;;ltl^n ernannt. Durch die Berufung der beiden Ünstler wird die Verbinduna der Akademien mit er Münchener Oper hergestellt. __. ja quasi die Hauptpersonen." Wer eine bodenständige Kluft sein eigen nannte, der hotte sie heute angezogen. Denn der Doktor legte Wert darauf, daß die alten Trachten, die alten Sitten und Gebrauche nicht ausslarben. Und so waren faft alle, die es anging, die Liedertafel, der Alpenverein, der Trachtenbund, die Bergwacht, in den heimischen Gewändern erschienen. Nur die Sanitätskolonne machte eine Ausnahme. Die Mannsleute trugen faft sämtlich die schwarze, gründestickte kurze Bocklederne oder eine paspelierte groüe Tuchhose, mit Edelweiß verzierte Hosenträger und die Lodenjoppe mit den Knöpfen aus Hirschhorn. Auf den Köpfen saß verwegen das grüne, gamsbartbesteckte Hütel. Die Frauenspersonen aber prangten in oftgefälteten, bauschigen Röcken aus Seide, in Für- iud), Geschnür und Leible. Manche trugen ftatt bes Adlerfloumhutes einen spitzkegligen wie die Hittis- auerinnen oder eine Kappe aus Otterpelz wie die aus dem Kleinen Walfertal. Als die Musikanten unter der Buche angelangt waren und auf der Stelle traten, stach Hingerl das große Faß vom Unterbräu an und leckte sich die Lippen. Der Elekttiker hatte für hinreichend Licht aeforgt, so daß die Nacht zum Tag wurde. Der Strahl der großen Bogenlampe riß weihe Reflexe aus den Schweißgesichtern der Musikonten. Das Tanzpodium war mit rotem Tuch und Fichtendaas verkleidet. Alles lief auseinander und auf die Tische zu. Die Mannsbilder stellten sich an der Schenke an. Die Rest verteilte Würste, Brezeln und Limonade. „Komm, Anna, wir hoben den ersten Tanz. So will es der Brauch." Brügger schritt mit seiner jungen Frau zum Podium hinauf. Ein sauberes Paar, fanden die Trettauer, Auch die, die von weitem zusahen und um den Zaun standen. Der Schneider eine erfreuliche Seite abzugewinnen. Einen Punkt soll der Tag haben, auf den man sich innerlich freut, dem man mit Erwartung entgegen sieht und den man ausfoftet. Mag es bei dem einen frühmorgens der Gang durch grüne und blühende Anlagen fein, bei dem andern die Viertelstunde des behaglichen Dämmerns in der Sofa- ecke mit der „Rations-Zigarre" nach dem Mittagessen, beim dritten der abendliche Spaziergang oder eine Viertelstunde stiller Selbstbesinnung am offenen Fenster, auf dem Balkon ober auf einer Bank in den Anlagen, vielleicht auch die Arbeit im Garten ... Man muß den Mut und die Kraft haben, sich diese kleine Freude des Tages zu „organisieren", auch wenn in der Freizeit noch Arbeit in Menge vorliegt. Denn von dieser stillen tätlichen Freude strömt seelische Erneuerung aus, die uns immer wieder hochträgt über Aerger und Verdrießlichkeit, die der Alltag nun einmal zwangsläufig mit sich bringt. Und was das schönste ist: diese kleine Freude des Alltags braucht gar kein Geld zu kosten, man muß nur sehen und sich freuen können. Das aber ist eine Frage der Selbsterziehu-ig. Sprechstunde des Kreisleiterö. Die Sprechstunde des Kreisleiters findet am Donnerstag, 20. August, nachmittags von 15 bis 17 Uhr, in Gießen, Alicenstraße 10, statt. Amt für Agrarpolitik. Die Sprechstunde des Amtes für Agrarpolitik findet am Donnerstag, 20. August, nachmittags von 15 bis 17 Uhr, in Gießen, Alicenstraße 10, statt. Hur Tapferkeit vor öem Zeinöe. Der Matrosengesteite Helmut Fenster aus Gießen, Neuenweg 31, wurde für Tapferkeit vor dem Feinde mit dem Eisernen Kreuz II. Klasse ausgezeichnet. 19 nach Greifswald, wo er 1921 Ordinarius ____— Am 18. August vollendete der Ordinarius r Pharmakologie an der Universität Leipzig Oi . . et phil. Oskar Gros fein 65. Lebensjahr. Gros, in Werneck (Unterfranken) geboren wurde, pro- oviertc 1901 in Leipzig, wurde dann Assistent am emifchen Laboratorium der Bergakademie in lausthal, später am Physikalisch-Chemischen In- fut und dann am Pharmakologischen Institut der roerlität Leipzig, wo er sich 1909 für Pharma- logie' habilitierte. 1915 wurde er Ordinarius in alle. Später lehrte er in Köln und Kiel und folgte 125 dem Ruf nach Leipzig. — Am 18. August voll- tc Professor Dr. Wilhelm Kuyzendorf sein .Lebenswahr. Er wurde in Berlin geboren, habi- ierte sich 1919 in Berlin, wirkte dann drei Seester als stellvertretender Leiter des zahnärztlichen ..tituts in ©pttingen und als Oberassistent des erliner zahnärztlichen Instituts. Die Medizinische akultät Göttingen verlieh ihm die Würde eines hrendoktors der Zahnheilkunde. 1933 siedelte er Marburg über> wo er 1938 Honorarprofest r wurde. • i Dorsitzer des erkennenden Gerichts erteilt, wenn re Versagung unbillig wäre. Dieser Einschrän- pig der Rechtsmittel steht eine Ausgestaltung der Higkeitsbeschwerde des Oberreichsanwalts gegen- ser. Weitere Vereinfachungen im Privat- ,agev erfahr en bezwecken, den im Krieg be- Ms notwendigen friedlichen Ausgleich zwi- «N den Streitenden schnell herbeizuführen. Durch -anfechtbaren Friedensspruch kann das Gericht bnt Beschuldigten eine Verwarnung erteilen, fit Friedensbuße oder Friedensbürgschaft Verlegen und Feststellungen zur Wiederherstellung >9 guten Rufes des Verletzten treffen. Ferner darf xie Privatklage wegen Beleidigung und übler pchrede erst nach einem Monat erhoben werden, tiffit der Verletzte zur Einsicbt gelangen kann, daß an während des Krieges die Gerichte nicht mit ttsönlichen Streitigkeiten unerheblicher Art beten soll. Or.-Frih-Todt-Gtistung 8. Fortsetzung. (Nachdruck oerbote^) „Wir müssen jetzt Hinaus, Annerl. Die Leute ,md .. d« Was Schönes getraumt, kleiner Schlafratz. „Verzeih, Martin, ich bin heute -m bijsel allem Gleis gebracht. Ich benehme Mtch albern. ,Du bist schon recht." Er küßt sie zärtlich, Es war , schwer, sich loszureißen. Schlietzltch drängte er, Wir müssen gehen, Liebste, man «artet aus uns. "H .vr legte Anna ein mitgebracht^ Tuch um die «chu - fff und geleitete si- auk d-T°rrch,e,^° Man dw Oer jailtiw - * igtl * w ,41c#1 W; 6» «wf* » tommenfteuerbetrages an das WHW. entrichten, soweit die Steuerschuld nicht durch Lohnabzug getilgt ist. Die Einsichtnahme in die WHW.-Abzugslisten ist Personen, die nicht mit der Gehalts- und Lohnzahlung befaßt sind, nicht gestattet. Die letzte Straßensammlung für das DRK. NSG. Arn kommenden^ Samstag und Sonntag ist die zweite und letzte Sttaßensammlung. für dos diesjährige Hilfswerk für das Deutsche Rote Kr^uz. Sie mag uns im Gau Hessen-Nassau besonderen Anlaß zu einer opferfreudigen Haltung geben. Truppen aus unserem Gau waren an den schweren und besonders erfolgreichen Kämpfen an der Südfront unseres Kampfes gegen den Bolschewismus beteiligt. Die großen Siege bei Rostow bis hinunter zum Kaukasus, die unaufhaltsam den Feind vor unseren Soldaten im Rückzug sahen, haben uns mit Stolz erfüllt. Die feigen nächtlichen Angriffe Engländer auf die Zivilbevölkerung der Stadt Mainz und deren vorbildliche, gefaßte Haltung verpflichten uns zu Opferbereitfchaft und Hingabe. Wir alle im Gap Hessen-Nassau werden es der Opferbereitfchaft der Geschädigten und den Leistungen unserer Truppen durch unseren Beitrag am kommenden Sonntag in den uns gegebenen Möglichkeiten gleichzutun versuchen —, wenn die Sammler der HI., des DRK., der NSKOV. und des NS.-Reichskriegerbundes an uns herantreten. Ausbildungsbeihilfen für kinderreiche Familien. Die Ferien sind zu Ende. Ein neues Schuljahr hat begonnen. Die Eltern müssen daran denken, das erforderliche Schulgeld bereitzustellen. Manchem Vater wird die Beihilfe des Reiches für Zwecke der Schulausbildung der Kinder eine willkommene Hilfe fein. Sie wird von den Finanzämtern ge- meinschaftswürdigen Familien mit vier und mehr Kindern" oder, alleinstehenden Frauen ohne Rücksicht auf die Einkommensverhältnisse der Eltern gewährt unter der Voraussetzung, daß die Kinder '.rbgesund und förderungswürdig sind. Als Beihilfe werden gewährt: Das volle Schul- Eine Zeit mit großer täglicher Arbeitsleistung gibt auch Anspruch auf ein wenig tägliche Freude. Man braucht nicht vom Leben zu verlangen, daß es uns täglich eine Freude beschert, man kann nicht von seinen Freunden, Bekannten und Arbeitskameraden fordern, daß sie uns täglich eine Freude machen. Wir werden uns vielfach schon selbst diese tägliche Freude bereiten müssen, die uns die anderen nicht immer geben können. Es sind manchmal die Kleinia-, leiten des Alltags, die plötzlich einen Sonnenstrahl der Freude werfen, wenn man das Leben einmal mit den Augen sehen gelernt hat, daß man das Schöne vor dem Häßlichen sieht und sich bemüht, den Dingen neben der unangenehmen auch einmal 3. die Zeit, um die das Gefolgschastsmitglied die Arbeit verspätet aufnimmt, weil es infolge Fliegeralarms den Weg zur Arbeitsstätte nicht rechtzettig hat antreten können ober weil es auf dem Anmarschwege zum Betrieb von einem Fliegeralarm überrascht worden ist. Äst der Anmarschweg nach dem Fliegeralarm durch eine Beschädigung oder Störung der Verkehrswege erschwert, so kann auch der nvtwendige verlängerte Anmarschweg berücksichtigt werden. Sonstige Verzögerungen des Eintreffens des Gefolgschaftsmitgliedes an seiner Arbeitsstelle, die nicht unmittelbar durch den Fliegeralarm verursacht sind, sind nicht erstattungsfähig; 4. die Zeit, die nach dem Fliegeralarm zum Anlauf der Produktion^anlagen tatsächlich benötigt wird. Der Betriebsführer hat diese Zeit genau zu ermitteln. Der Arbeiter hat ferner einen arbeitsrechtlichen Anspruch aus Erstattung seines Lohnausstills in Höhe von 90 v. -., wenn d'eser Lohnausfall auf die Beschädigung des Betriebes durch Luftangriffe .zurückzuführen ist und er nicht mit anderen wichttgen Arbeiten beschäftigt werden kann. Ihm können weiterhin die Lohnausfälle ersetzt werden, die deshalb unvermeidlich sind, weil er wegen der Beschädigung oder Unbenutzbarkeit feiner Wohnung durch Luftangriffe in der regelmäßigen Arbeitszeit unu-mgäng- . liche Besorgungen machen muß. Außer dem Anspruch auf Vergütung des Lohnausfalls hat der Arbeiter einen Erstattungsanspruch, wenn er nach einem Fliegeralarm deshalb erhöhte Fahrttosten hat, weil das regelmäßige Verkehrsmittel nicht mehr verkehrt oder beschädigt ist, oder weil ein erhöhter Tarif (z. B. Nachttarif) gilt. Für die an seine Arbeiter gewährten Bruttover- gütungen hat der Unternehmer einen Erstattungsanspruch gegenüber dem Arbeitsamt. Dieser Anspruch geht jedoch in seiner Höhe in keinem Fall über 90 v. H. des Lohnausfalls, den die Arbeiter erlitten haben, hinaus. Soweit die infolge des Fliegeralarms ausgefallenen Arbeitsstunden nachgeholt wor- den sind, entfällt der Ersatzanspruch. Weitere Auskünfte über die Art und den Umfang des Ersatzanspruchs erteilen die Leiter der Arbeitsämter als Beauftragte des Reichstreuhänders der Arbeit. Die Mittel für das mit dem 1. September 1942 beginnende und' bis zum 31.März 1943 durchzuführende Winterhilfswerk des deutschen Volkes werden in der gleichen Weise wie im Vorjahre aufgebracht. Der Reichsminister des Innern hat dazu eine Reihe von Anweisungen für den Bereich der öftent- lichen Dienste erlassen. Die Empfänger von lohn- steuerpflichttgen Dersorgungsbezügen und Militar- rente werden an das Abzugsverfabren angeschlosfen. Für die Beteiligung der Bediensteten des öffentlichen Dienstes und der erwähnten Dersorgungs- und Militärrentenempfänger gilt, daß die Spende monatlich 10 v. H. der Lohnsteuer, jedoch ohne Kriegszuschlag, mindestens aber 0,25 RM. beträgt. Lohn- und Gehaltsempfängern sowie Empfängern von 2Zersorgungsbezügen und Militärrenten, die wegen ihres geringen Einkommens nicht zur Einkommensteuer herangezogen werden, wird empfohlen, monatlich 0,25 RM. au spenden. Don Festbesoldeten, die neben ihrer Lohnsteuerleistung noch zur Einkommensteuer veranlagt werden, wird erwartet daß sie neben ihrer monatlichen Spende von 10'v H. der Lohnsteuer (ohne Kriegszuschlag) noch monatlich 0,7 v. H. ihres für 1941 veranlagten E.n- Ein neuer Zarah-LeanderFilm der Ufa. Zarah Leander, deren letzter Ufa-Film „Die oße Liebe" ihren Schritt aus der historischen stümsphäre in das Filmgeschehen unsrer Tage achte, beginnt mit den Aufnahmen zu einem Ufa^ilm „Damals...", der ebenfalls m Meggle gab seiner Bande ein Zeichen, den neuem- studierten Ländler zu beginnen, und tat sich gütlich an variierenden Schnörkeln und Schleifen, die er aus dem Stegreif erfand. Brügger und Anna drehten sich würdevoll im Kreis ... Dann führte der Arzt seine Frau unter die Gaste, ging von Tisch zu Tisch und wechsette Scherzworte und Händedrücke. Die Trettauer hatten dabei die erwünschte Gelegenheit, die neue Doktorin ein bißchen au studieren, herauszufinden, was für eine sie mar. Nicht übel, — lautete das allgemeine Urteil. Später geleitete Martin seine Frau an den reservierten Tisch, wo schon Helmreich und Hudal saßen. Er brachte ihr zu essen und lachte vergnügt, als ihr Mund voll weißen Bierschaum aus dem Maßkrug auftauchte. — Wie famos sie sich hält! — dachte er beglückt. Es wurde langsam kühl. Die Weiteren nahmen die Lodenjacke um, weil sie den Rheumatismus fürchteten, schlückelten ihr Bier und führten ge- messene Gespräche. Die Jungen aber waren aufs Tanzen erpicht und stampften mit ihren genagelten Schuhen den Takt zu den uralten Ländlern der Heimat. Die Mädchen schnatterten und kicherten und warfen verschämte Blicke, wenn einer sie um den nächsten Tanz bat. Brügger hielt unterm Tisch Annas Hand. „Es ist so wundervoll, daß ich dich habe, Anna!" flüsterte er verliebt. „Ein völlig neuer Mensch bin ich durch dich geworden. Bleib nur immer so, wie du bist." Anna gab den Druck seiner Fintzer zurück. Plötzlich gefror ihr das Lächeln auf den Lippen. Sie sah Kaspar Fender auf das Podium stürmen, ein Mädchen hinter sich herziehend. Dann tanzten die beiden. Aus seinem hübschen Gesicht lachten Leichtsinn und Trunkenheit. Das Mädchen mit der Ottermütze schüttelte aufkreischend den zierlichen Kopf. Wahrscheinlich hatte Kaspar ihr eine allzu dicke Schmeichelei ins Ohr geflüstert. Für Augenblicke verschwand das Paar, dann tauchte es wieder auf aus dem Wirbel der sich drehenden Burschen und Mädchen. . (Fortsetzung folgt. Oie Haftpflicht des Hotelwirtes I* Strafkammer Gießen nur zu einer Abänderung -es Strafmaßes. Die Angeklagte wurde an Stelle eine ?)$• an sich verwirkten Gefängnisstrafe von sechs Woche !,8G ia ibrocher :nh. Diese' Mahlzeit teilgenommen hatten, schweben noch tl t überfjaup Lebensgefahr. Es darf als ziemlich sicher angenom, -nen5roerl '• * Di- mL liobungsopi leichtsinnig zu werden. Zumindest erspart sich der Dr. Tw. im Felde 04032 Bezirhssgartasse Gießen 2516 D 2054 D 2514.D Aufnahme in die 2511D Tägl. 8,5.15.8. So. 2.30,5,8 Uhr Durch Qualität und Güte weltbekannt ZIGARREN ZIGARETTEN RAUCHTABAKE Griesheim b. D. Freiligrathstrafie 6 KleineAnzeigen im Gießener Anzeiger werden von Tausenden beachtet und gelesen. iahte ,6ahge£d£os duhdi drittes Todesopfer starb am Montaavormittag eii 17jähriges Mädchen. Drei weitere Personen, eine Frau und zwei jüngere Kinder, die an der Pil^i men werden, daß die Vergiftung auf den Knolle nd l ä t t e,r p i l z, den gefährlichsten aller C ’ Pilze, zurückzuführen ist, der sich vermutlich in mcl einjährige Handelsfachklasse Beginn Oktober 1942. Anmeldungen und Auskunft im Schulgebäude, Gießen, Goethestraße 32, Ruf 2486. unzutreffend, so daß die Angeklagte vom Amtsgericht Vilbel wegen falscher Anschuldigung zu sechs Äochea Gefängnis verurteilt wurde. Die Angeklagte (egte gegen dieses Urteil Berufung ein, jedoch kam de Gott der Allmächtige nahm am 5. Juli unsern lieben, braven Sohn, Bruder, Schwager, Onkel, Paten, Neffen, meinen herzensguten, treuen Freund, den Gefreiten Fritz Bremer Melder in einer Infanterie-Einheit nach treu soldatisch - kameradschaftlicher Pflichterfüllung für Volk und Vaterland aus den schweren Kämpfen im Osten zu sich. In tiefer, stiller Trauer: Fritz Bremer und Frau Helene, geb. Graulich Anna, Otto und Gottfried Bremer Familie Christian Graulich und alje Angehörigen, Paula Gerhard. Psalm 46, V. 2. Bersrod, im August 1942. - Am 14. August entschlief unsere liebe Mutter, Schwiegermutter, Großmutter u.Urgroßmutter Frau Magdalene Fischer, geb. Rühl im Alter vbn 81 Jahren. Die trauernden Hinterbliebenen: Familie Karl Fischer Ludwig Fischer und Frau Familie Hermann Schleif Gießen, den 19. August 1942. Die Beerdigung fand in der Stille statt. __04034 Statt Karten! Für die zu unserer Vermählung erwiesenen Aufmerksamkeiten und Glückwünsche danken wir, auch im Namen unserer Eltern, herzlich Werner Caspar Baumann, Oberleutnant Hildegard Baumann, geb. Jung Marburg/Gießen, im Aug. 1942 < 04009/ IMen- WIMMN gesucht. Sehr. Ang. unt. 04033 a.d.G.A. Für die erwiesenen Aufmerksamkeiten anläßlich unserer Vermählung sagen wir, auch im Namen unserer Eltern, unseren herzlichsten Dank Christoph Reuther und Frau Käthe, geb. Dippel Gießen, im August 1942 Asterweg 72 __________04010/ Sine grob Maische der Start । in den ^nzösis ür dem ! -) unter 5 iM 'st * rungshalle Rheim Main kosteten: Ochsen 41,5 bis 53 Rpf., Bullen 37 bis 46, Kühe 18 bis 52, Färsen 25 bis 47, Kälber 26 bis 57, Schafe 44 Ppf. je Vi kg Lebendgewicht. Für Schweine wurden je kg Lebendgewicht folgende Preise erzielt: Klasse a (150 kg und mehr) 1,25 RM., bl (135 bis 149,5 kg) 1,25, b2 (120 bis 134,5 kg) 1,25, c <90 bis 119,5 kg) 1,23, d (80 bis 89,5 kg) 1,15, e bis f (unter 80 kg) 1,11, gl (fette Specksauen) 1,25, i (Altschneider) 1,25, g2 (andere Sauen) 1,15, h (Eber) 1,15 RM. Marktverkauf: alles zugeteilt. zu 300 RM. Geldstrafe verurteilt. Folgenschwere Pilzvergiftung Wünsche nehmen entgegen: Alle Amtswalter der DAF., Die Kartenverkaufsstelle der NS-Gemcinschaft „Kraft durch Freude“, Seltersweg 60, die Geschäftsstellen der N SV .-Ortsgruppen: Gießen-Mitte, Lonystr. 6, Gießen- Nord,Walltorstr.38,Gießen-Ost,Kaiserallee34,Gießen- Süd, Crednerstr.24, Gießen-Klein-Linden, Schulstr. 3. Eintritt: 2.00 RM. — Karten im Vorverkauf: Nur Kartenverkaufsstelle der NS-Gemeinschaft „Kraft durch Freude“, Gießen, Seltersweg 60, Fernruf 3961 iftliP ■ Otto Ulrich Bei uns ist ein kräftiger Bub angekommen! In dankbarer Freude Anneliese Täubert, geb. Nischwitz Rudolf Täubert t. Z. Unteroffizier bei der Luftwaffe ganze Fc . milie in Hanau getroffen wurde,, stellt eine furch!» bare Warnung dar. Sechs Personen, die 01 Freitagabend ein Gericht von selb st gesammelte • Pilzen genossen hatten, wurden am Samstag gegen Mittag unter schweren Dergiftungserscheinungen das Krankenhaus eingeliefert. Am Sonntag'v er ’jj7gn starben an den Folgen der Pilzvergiftung ein r 39jähriger Mann und ein 13jähriges Mädchen. Als gedeckt und dadurch Sachen der Gäste beschädigt. Zu beachten bleibt noch, daß der Gqst selbst das Auhandenkommen nicht mitverschulden darf. Beispiele: Der Urlauber läßt auf dem Nachttisch seine Uhr liegen, verläßt das Zimmer und läßt die Tür offen. In der Hose, die zum Ausbürsten her'ausge- hängt wurde, befindet sich die gefüllte Geldtasche. Für Geld, Wertpapiere und Schmucksachen haftet der Wirt nur beschränkt, nämlich bis zum Betrage von 1000 RM. Sicherer ist es, derartige Dinge dem Wirt zu übergeben, damit er sie sicher verwahrt. Bietet der Gast dem Wirt wertvolle Sachen zur Aufbewahrung an, dann haftet er für den vollen Schaden und nicht nur bis zu 1000 RM. Der Wirt haftet auch dann unbeschränkt, wenn er die angebotene Aufbewahrung ablehnt. Das wird er aber kaum machen. Auf eines ist noch zu achten: Erleidet ein Gast im Hotel durch Verlust oder Beschädigung Schaden an seinen Sachen, dann inuß er dem Wirt das sofort mitteilen, sonst verliert er alle seine Ansprüche. Diese Vorschrift dient zur Sicherheit des Verkehrs. Denn dem Wirt muß auch die Möglichkeit gegeben werden, nach einer verschwundenen Sache sofort suchen zu können. Denn erfahrungsgemäß ist ein Auffinden nach längerer Zeit schwieriger als gleich nach dem Vorfall. Der Gast muß sich vor Äugen halten, daß der'Wirt ja nicht nur bei seinem Verschulden oder bei Verschulden eines Angestellten haftet, sondern überhaupt. Noch ein Beispiel soll die strenge Haftung klarmachen. Der Urlauber will einen Spaziergang machen. Er schließt das Zimmer ab und hängt den Schlüssel an das dafür vorgesehene Brett. Hier hängen nun je nach der Größe des Hotels 50 bis 100 Schlüssel und können gut beobachtet werden. Und dennoch gelingt er einem anderen Hotelgast, einen nicht zu seinem Zimmer gehörenden Schlüssel abzunehmen und das fremde Zimmer zu' öffnen. Hier stiehlt er, was er nur finden kann. Dem Wirt kann man keinen Vorwurf machen. Er hat alles Erdenkliche getan, um die Schlüssel beobachten zu können. Und trotzdem haftet er für den Schaden, den der bestohlene Gast erlitten hat. Auch wenn jeder Gast sicher sein kann, daß ihm ein entstandener Schaden ersetzt wird, ist es doch besser, selbst auf seine Sachen zu achten und nicht Amethyst- Brosche (Lilastein) vor einiger Zeit verloren. Abzugeben geg. Belohnung a. d. Fundbüro s25i8D !>ie erste nrbe heute pih 300 bi! ükeichte um t Kreuzern .h. Dahinte Lte Trans, liMid) eine rlioe Rese Endung gM, ferner LernmlltekkosiÄi, nolwenNge Fahrk- kosten und Zuschüsse zu den Kosten der Lebenshaltung, falls das Kind außerhalb wohnen oder verpflegt werden muß. Von seltenen Ausnahmefällen abgesehen, werden Ausbildungsbeihilfen zum Besuche von Volksschulen und Fortbildungsschulen nicht gewährt. Der Antrag ist spätestens tin Monat nach Beginn des Schulabschnittes beim Schulleiter oder für Hochschüler beim Finanzamt des Wohnsitzes der Eltern einzureichen. Nähere Auskunft erteilen die Finanzämter. Tlachrichienhelferinnen des Heeres werden noch laufend eingestellt. NSG. Nachrichtenhelferinnen des Heeres werden laufend zur Verwendung in den Fernsprechvermittlungen und den Fernschreibstellen des Heeres eingestellt. Besondere Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Von den Bewerberinnen werden Mindestalter von 17 Jahren, gesundheitliche Tauglichkeit, straflose Vergangenheit, Beherrschung der deutschen Sprache sowie eine gewisse geistige Wendigkeit verlangt. Die Bewerberinnen werden als Nachrichtenhelferinnen notdienstverpflichtet und erhalten neben freier Bekleidung, Unterkunft und Verpflegung eine wehrsoldähnliche Barvergütung. Ein etwa bestehendes Beschäftigungsverhältnis wird durch die Heranziehung zum Notdienst nicht unterbrochen, es erfolgt lediglich eine Beurlaubung für die Dauer des Notdienstes. Nach der Ausbildung in besonders auf- gestellten Ausbildungstrupps für Nachrichtenhelferinnen erfolgt^ der Einsatz .in uniformierten, geschlossenen, militärischen Einheiten in den besetzten Gebieten und im Reichsgebiet unter Führung besonders geschulter weiblicher Kräfte. Durch den Einsatz in diesen (Gebieten erhalten die Nachrichtenhelferinnen Gelegenheit, neben ihrer interessanten dienstlichen Aufgabe Land und Leute anderer Ge-. biete kennen zu lernen. Mädchen, die bereits in besonders wehrwichtigen Diensten stehen, in der Landwirtschaft oder Haushaltungen von kinderreichen Familien eingeftUt sind, können als Nachrichtenhelferinnen im allgemeinen nur dann not» dienstverpflichtet werden,.wenn für sie entsprechender Ersatz gestellt wird. Einzelheiten können bei dem Stellv. Generalkommando XII, A. K. (Kommandeur der Nachrichtentruppe XII) in Wiesbaden und beim Kommandeur der Nachrichtentruppe IX, Kassel-Wilhelmshöhe, Schlieffenplatz, erfragt werden, an die alle Bewerbungen unter Vorlage eines selbstgeschriebenen Lebenslaufes zu richten sind. Wieder erweiterte Bezugsmöglichkeiten auf TUihrmittelkarten. Der Reichsernährungsmimster hat zur Verbesserung der Versorgung mit Nährmitteln abermals erweiterte Bezugsmöglichkeiten geschaffen. Neben dem bereits bekanntgetzebenen Einsatz von Weizenmehl her Type 1050 wird nunmehr auch Kartoffelstärkemehl ausgegeben werden. Die Verbraucher können das Kartoffelstärkemehl auf alle zum Bezug von Getreiderzeugnissen berechtigenden Einzelabschmtte der Nährmittelkorten beim Kleinverteiler beziehen, soweit diesem für diese Zwecke Kartoffelstärkemehl geliefert worden ist. Die Nährmittelbezugscheine der Putzfrau für die Reinigung von Büroräumen zum sofortigen Eintritt gesucht. Heyllgenstaedt & Comp. Werkzeugmaschinenfabrik 6. m. b. H. Gießen Vogtsche Piivat-Handelsschule Gießen, Goethestr. 32 Spargiro praktisch-billig-schnell-sicher LPD. Hanau, 18.Aug. Ein folgenschwerer Fo von Pilzvergiftung, von der eine ganze Fc Wir erhielten die schmerzliche Nachricht, daß mein innigstgeliebter, unvergeßlicher Mann, der treusorgende Vater seines Kindes, unser über alles geliebter Sohn, Bruder, Schwager Und Onkel Alfred Oehus Unteroffizier in einem Panzerjäger-Regiment bei den schweren Kämpfen in Nordafrika, im blühenden Alter von 27 Jahren, sein junges Leben lassen mußte. In tiefer Trauer: Lieselotte Oehus, geb. Kopp, und Töchterchen Roswitha Familie Hermann Oehus Familie Jakob Kopp nebst allen Angehörigen. Gießen-Klein-Linden, Oehus, Großen-Linden, Rödgen. | ‘ Sei K, S Kleinverteiler werden von den Großverteilern außer mit Nährmitteln zum Teil mit Weizenmehl der Type 1050, das hierfür ausdrücklich freigegeben wird, und zum Teil mit Kartoffelstärkemehl beliefert werden. Die Abgabe von Kartoffelstärkeerzeug- nissen auf die St.-Abschnitte der Nährmittelkarten bleibt von dieser Regelung unberührt. Gießener Schlachtviehmarkt. Auf dem gestrigen Gießener Schlachtvieh markt (Schlachtvieh-Verteuungsmarkt) in der Viehversteige- Zu Gunsten des Kriegs -Winterhilfswerkes 1942143 Sonntag, 30. August, 15 Uhr, Gießen, in den Schulhöfen der Langemarck- und Justus-von-Liebig-Schule Großes Wunschkonzert Ihr wünscht • Künstler spielen und singen Ausführende: Ein großes kombiniertes Musikkorps der Luftwaffe • Das Orchester der Meistersolisten im grauen Rock • Betty Sedlmayr, Berlin, die bekannte Rundfunk- und Schallplattensängerin - Erna Maria Müller, Sopran vom Deutschen Theater, Wiesbaden • Charlotte Schütze, Soubrette vom Deutschen Theater in Wiesbaden • Theo Herrmann, Tenor vom Opernhaus Frankfurt am Main Ewald Böhmer, Bariton vom Deutschen 1 Theater, Wiesbaden • Emil Seidenspinner, Tenorbuffo vom Opernhaus Frankfurt/M. Die Deutsche Arbeitsfront Wggp NSG. „Kraft durch Freude" Kreisdienststelle Wetterau Statt besonderen Anzeige. Nach kurzer, schwerer Krankheit verschied heute früh mein lieber Mann, der treusorgende Vater seines Sohnes, unser lieber Bruder, Schwager und Onkel Fritz Möglich Maler und Anstreicher im 58. Lebensjahre. Die trauernden Hinterbliebenen: Katharine Möglich, geb. Weller Herbert Möglich u. alle Verwandten. Hochelheim, Lützellinden, Rödelheim, Allen- dorf, Gransee, Wetzlar, i. Felde, 18. Aug. 1942. Die Beerdigung findet am Donnerstag, dem 20. August, 14 Uhr statt. ‘ ____________2519 D meiden war. So kann beispielsweise während eines Gast jeden Aerger und verdirbt sich nickst die Ur- Gewitters ein Blitz einschlagen und zünden: oder laubsstimmung. während eines Sturmes werden die Dachziegel ab- Einem Arbeiter wird von seiner Firma Urlaub gewährt und wegen seiner Tüchtigkeit auch ein Teil der Kosten für eine richtige Reise von der Firma übernommen. Die Freude ist groß, und schnell geht es ans Packen. Nicht so viel mitnehmen, aber da der Urlauber im luftgefährdeten Gebiet wohnt, ist es besser, er nimmt noch einige Wertsachen und wichtige Papiere mit. Die Reise ist gut überstanden. Am Ankunftsbahnhof empfängt den Urlauber ein dienstbereiter Geist und nimmt ihm den Koffer ab, um ihn ins Hotel zu bringen. Im Hotel wird er freundlich ausgenommen. Nachdem er sich ein wenig frischgemacht hat, aeht es ans Essen. Leider vergeht dem Urlauber der Appetit etwas, als sein Auge auf ein Schild mit folgendem Inhalt fällt: „Die Haftung für das Abhandenkommen von Sachen meiner werten Gäste lehne ich ab. Der Wirt." Wir können den Urlauber beruhigen, der Anschlag des Wirtes ist ganz ohne Bedeutung. Nirgendwo hat man soviel Aussicht, für abhandengekommene Sachen Ersatz zu erhalten, wie gerade im Hotel. Das ist ein großer Unterschied zum Restaurant. Der Gastwirt, der nur Speisen und Getränke verabfolgt, braucht für abhandengekommene Sachen nicht zu haften. Er braucht nicht einmal ein entsprechendes Schild im Lokal anzubringen. Anders d>er Gastwirt, der Gäste zur Beherbergung aufnimmt. Er haftet für die Sachen des Gastes, auch wenn er einen Anschlag wie den genannten anbringt. Schadensersatz ist zu leisten, auch wenn die Sachen nicht im Hotel selbst abhanden kommen. Der Wirt ist auch dann haftpflichtig, wenn der Hausdiener den Koffer auf dem Wege vom Bahnhof zum Hotel verliert oder beschädigt. Die Ersatzpflicht kann sogar dann eintreten, wenn kein Zimmer im Hotel mehr fres ist, der Urlauber also wieder unverrichteter Dinge abziehen muß. Sagt der Gast dem Hausdiener gleich am Bahnhof, daß er sich die Zimmer nur erst einmal ansehen will, dann tritt die Haftpflicht des Wirtes noch nicht ein. Selbstverständlich haftet der Wirt dann nicht, wenn die Beschädigung des Koffers durch den Gast selbst erfolgt. Die Haftpflicht entfällt ferner, wenn der Schaden durch höhere Gewalt verursacht wird. Unter den Begbiff „Höhere Gewalt" fallen außergewöhnliche, von außen kommende Ereignisse, deren Eintritt nicht vorauszusehen und auch nicht zu ver- Abschlußprllfung än G schule Gießen. Vom 5. bis 13. August fand bij! staatliche Abschlußprüfung an der Gewerbeschui, statt. Der Prüfungsausschuß setzte sich dufomnui aus dem staatlichen Prüfungskommisfar Oberbaus Kuhlmann, der auch beauftragt war, die Hcj fische Handwerkskammer Darmstadt- zu üertreten dem Direktor Tielmann, der auch beauftrag war, die Hessische Landesregierung zu vertreten, den Vertreter des Handwerks, Obermeister Freitag und dem Lehrerkollegium. Der Kurator der Schul» Oberbürgermeister Ritter, war verhindert, de Prüfung beizuwohnen. Der Prüfung aus der A'ön teilung Hochbau, Maschinenbau und Elektrotechmf i unterzogen sich 39 Studierende. Mit „gut" bestm den 17 Prüflinge, mit „befriedigend" 11 und mi „bestanden" 11 Prüflinge. Strafkammer Gießen. Die Ehefrau S. M. in Vilbel hatte einen Polizei, beamten unter der Beschuldigung, er habe ihr (M walt angetan, angezeigt. Diese Beschuldigung wer ile zur oni t Span Hunq: Hisse ni Eschen Mtftrei fiten sie. fische ( schieße I ßanbun n Tommi Mtejmr, s hi Seiten | Verkäufe Eine - ältere, tra- gend.gut.schwarz. Milchkuh sowie ein Läuferschwein unter 4 die Wahl zu verkauf. 04021 Robert Mim, Heuchelheim, Marktstraße 10. Schülervult 30-Mk., großer Puppenwagen 15.- Mk. zu verk. Schwarz.Pumvs Gr. 37 gegen 38^ zu tauschen. 01025 Wiesecker Weg 42 v. L vormittags. Eine Anzahl leere Kisten chat abzug.s252iD A. ftod) Nachf. Fischeu. Feinkost MäuSburg 15. Verschiedenes] Zuverlässige Frau zum Strümpfe- 11. Wäschestopfen für einen Nachmittag in der Woche gesucht. Schriftl. Angeb. unt. 2474 D a. d. Gieß. Anzeiger. Witwer, 4G Vtnljrc alt, wünscht die Be- tmmtschaft eines Fräuleins a. d. Wöbe Gießens i. Alter von 30-40 Fahren zwecks Heirat Auch Witwe mit Kind angenehm. Schriftl. Angcb. ' unt. 04035 a. d. ' Gieß. Anzeiger. . LICHTSPIEL-THEATER Gloria-Palast, Seltersweg: Die große Liebe 238QC Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: Rosen aus dem Süden Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Heimgang unseres 1b. Entschlafenen Jakob Bepler sagen wir allen unseren herzlichsten Dank. Die trauernden Hinterbliebenen. Heuchelheim, den 17. August 1942. ___________________________________________________________04023 I den 17. August 1942 z."Z. Allcehospital, Darmstadt ___________________2520 D/ Eine MmMliie 3'/2Fuß,fürKuh- gespann, neu od. gebraucht, noch gut erhalten, zu kaufen gesucht. Fohs. Gerth, Erda, Haus 115 über Wetzlar. 1 RundM- Emplaogsgeräi für Gleichstrom 110 Bolt, neu oder gebraucht, z. kaufen gesucht. Berkenholf&OrebesA.-G. "Aßlarer Hütte bei Wetzlar. 2515D Gut erhaltenes Kinder-Breirad und gut erhalt. Puppenwagen z. kaufen gesucht. Schriftl. Angeb. mst. 2473 D a. d. Gieß. Anzeiger. t m.... M) Die I von den ieder und nbigt wc Achten si 1 machen, chtsstand hl wie M aber cht und ! ile die R reren Exemplaren in dem Gericht befand. Schweinemarkt in Friedberg. * Friedberg, 19. August. Aus dem heutiges Schweine markt standen 226 Ferkel zum Der« kauf. Es kosteten bis 6 Wochen alte Ferkel 12 bis 14 RM., 6 bis 8 Wochen alte 14 bis 18, 8 bis 12 Wochen alte 18 bis 26 RM. das Stück. Nach leb« haftem Handel verblieb geringer Ueberstand. Verdvukelungszeit: 19. August von 21.40 bis 5.42 Uhr. Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter bti HauptschriftletterS: Ernst Blumschein. Lerantwortlich für Politik und Bilder: Dr. Fr. W. Lange; für das Feuilleton: Dr. Hans Thyriot (bt* urlaubt): t. B. Dr. Fr. W. Lange; für Stadt Gießen, Provinz, Wirtschaft und Sport: Ernst Blumschetn. Druck und Verlag: Brühlsche Unlversitätsdruckerel R. Lange K. <3. XettaQStelteT: Dr.-Jng. Erich Hamann: Anzeigenleiter: Hans BeL Anzeigenpreisliste Nr. 6. 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