Zrettag, 18. Dezember Eichener Anzeiger 3 m bet Der neue Ll-Boot-Grfolg gnaH einem von * retetbd IltllM) IW iamilienblätter Heimat imBtld- DieScholle BezngSvreiS: Monatlich.... Lustellgebübr... -1» auch bei Nichterscheinen von einzelnen Nummern infolge büherer Gewalt Bvrechanfchlnh 2261 lanschrtft: .Anzeiger" , beckllSggfyrankl^M 1 Altes und neues Estland Von Dr. Paul Rohrbach. Annahme von diuetom für die Mittagsnummer biS 8'/, Ubr desBormittagS Anzeinen-Preile für die Mliimeter-Zeile von 22 Millimeier Breite: 7Stof, für i>amilienan- zeigen und vrivaie Gelegenbeitsanzeigen 14 Stof. f. Werbeanzeigen und geschäftliche GelegenbettSanzeigen MaSvor'chritt (vorberige Bereinbarung) 28'/, mebe dem Feind dieser letzte vergebliche Ausbruchsversuch. Um unnötige Ausfälle zu vermeiden, wurde die Säuberung des Kessels erst nach gründlicher Vorbereitung durch schwere Waffen und vernichtende Luftangriffe, die von klarem wolkenlosen Wetter begünstigt waren, vorgenommen. Rund 20 000 Tote oder Gefangene, 989 Panzer und Geschütze, Tausende von Infanteriewaffen aller Art und über 100 LKW. betrugen die Verluste des Feindes in dieser Kesselschlacht. Als zweiter Schwerpunkt des feindlichen Angriffs prägt sich immer mehr der Raum südlich Rschew aus. Auch am 16.12. versuchten die Bolschewisten hier, wie schon an den Tagen vorher, mit starken Infanterie- und Panzerkräften Durchbrüche zu erzwingen. Wieder wurden sie trotz starker Artillerieunterstützung abgewiesen. Zum harten Kampf kam es um ein Dorf, in das feindliche Panzer eingedrungen waren. Unsere Truppen traten sofort zum Gegenstoß an, vernichteten zehn der Panzer und trieben den Rest wieder aus dem Dorf heraus. Bei den Abwehrkämpfen des 16.12. verlor der Feind allein im Abschnitt des hier eingesetzten deutschen Panzerkorps 30 Panzerkampfwagen. Kampf- und Sturzkampsflugzeuge bombardierten feindliche Bereitstellungen, Panzer und Batterien. Zahlreiche Geschütze, Panzerkampfwagen und Bunker wurden vernichtet. Oer Wehrmachtberichi. DNB. Aus dem Führerhauptquartler, 17. Dez. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Truppen des Heeres und der IDaffen-ff schlugen im Terekgeblet einen Angriff der Sowjets unter schweren Verlusten für den Fdnd ab. Deutsche und rumänische Truppen, unterstützt von Kampffliegerverbänden, warfen zwischen Wolga und Don den Fdnd im Angriff weiter zurück und wiesen im großen Donbogen wiederholte Angriffe stärkerer Kräfte, zum Tdl im Gegenangriff, ab. 30 Sowjetpanzer wurden vernichtet. Unter Einsatz starker Infanterie- vnd Panzerkräfle setzten die Sowjds ihre Angriffe im Abschnitt der italienischen Truppen am D o u fort. 3m Zusammenwirken mit deutschen verbänden des Heeres und der Luftwaffe wurden dem Fdnd hohe Verluste an Menschen und Material zugefügt. Die Kämpfe dauern an. Südlich Rschew brachen erneute feindliche Angriffe unter Verlust von 30 Panzern zusammen. Die Vernichtung der südöstlich Toropez dngdchlosse- neu fdndlichen Kräfte wurde beendet. Außer schwersten blutigen Verlusten hat sich die Zahl der Gefangenen auf 4200 erhöht. 542 Panzerkampfwagen, 447 Geschütze, eine große Anzahl schwerer und leich- ter Infanteriewaffen, übet 1000 Lastkraftwagen und gotischen Rathaus m der Silberkammer wird eine große Kostbarkeit aufbewahrt, das Silbergeschirr des Rats und der deutschen Zünfte, von deutschen Meistern aus der Blütezeit der Edel-schmiedearbeit im Reich gefertigt. Die Bolschewisten hatten nicht Zeit, es zu verschleppen. Auf dem Dörnberg haben die Russen als Wahrzeichen ihres auf diesem Boden stets landfremd gebliebenen Wesens eine fünfkuppelige Kathedrale in moskowitisch-byzantinischem Stil erbaut: ein krasser Mißklang in dem betürmten, deutsch-mittelalterlichen Stadtbild von Reval! Gegenüber der Kathedrale, am Schloß ein gang, steht jetzt eine weithin sichtbare Tafel: Deutsches Offiziersheim. Als ich die lange Flucht der Paradezimmer durchschritt, in der^ zu russischer Zeit die offiziellen Gouverneursempfange tattfanben — am Ende winkte der gedeckte Tisch eines deutschen Admirals mit einem freundlichen Kriegsabendbrot —, da ließ ich in Gedanken all die iom !♦ Da, «J ; zu ben inbe,v gams MA der M Tennen itts b? iw Reval, im November 1942. Man kann das heutige Bild der balttschen Länder nicht verständlich machen ohne einen Blick in ihre Geschichte, hier stieß am Anfang des 13. Jahrhundert die deutsche Kolonisation, die über öee kam, mit den aus ihrem kontinentalen Raum gegen die Ostsee vordringenden Russen zusammen. Die Deutschen behielten das Feld, die Russen wurden hinter die Peipuslinie zurückgedrängt, und damit war über die Erhaltung der Esten wie der Seiten bei ihrem Volkstum bis heute entschieden, hätten die Russen gesiegt, so gäbe es heute kein Letten- und kein Estenvolk mehr, die russische Welle hätte sie beide längst verschlungen. Auf dem „Langen Hermann , dem höchsten Turm des — jetzt stark modernisierten — mittelalterlichen Vrdensschlosses von Reval weht die deutsche Flagge. Estland war eine Zeitlang dänisch, dann deutsches Ordensland, dann schwedisch. 1710 ergaben sich die Stände — das Landesregiment war immer deutsch geblieben — im Nordischen Kriege Peter dem Großen. Der Zar versprach, das Land bei seinem deutschen Wesen zu erhalten, und als der estländische Ritterschaftshauptmann sagte: Wenn zarische Majestät nicht beim Pakt bleiben vollen, dann besser nicht unterschreiben!, da fuhr Peter auf: Bei Gott, ich werde ihn halten! Erst 1881, unter Alexander III., begann gewaltsam die Russifizierung. 1918 war das ganze Baltenland von deutschen Truppen besetzt und Reval unter deutscher Verwaltung. Man hoffte auf Angliederung ans Reich und bat mich nach Reval, um über deutsche und baltische Angelegenheiten zu sprechen: eine Nadel mit dem alten deutschen Wappen Estlands, den drei Leoparden im goldenen Felo, ist mir noch ein Andenken art jene hoffnungsvolle Zeit des Balten- tums, die mit der Enttäuschung des Abzugs der deutschen Truppen nach dem Zusammenbruch endete. Am 24. November 1918 wurde die estnische R e - Berlin, 17. Dez. (DNB.) Südöstlich Toropez ist die mehrtägige Kesselschlacht gegen die bolschewistische Stoßgruppe, die aus starken Teklen des 1. motorisierten mechanischen Korps bestand, am 16. Dezember abgeschlossen worden. Diese Vernichtungskämpfe, die durch unübersichtliches Waldgelände und Schneestürme erschwert wurden, ftellten besonders hohe Anforderungen an Führung und Truppe. Als am 25. November die Bolschewisten ihre Angriffe auf breiter Front im Raum Kalinin—Toropez begannen, war zunächst noch kein Schwerpunkt zu erkennen. In dem mit Verteidigungsstellungen und Hindernissen tief ausgebauten Hauptkampffeld blieben die Vorstöße stecken. Tag und Nacht erneuerten die Bolschewisten ihre starken Infanterie- und Panzerangriffe. Es konnte nicht ausbleiben, daß dem Feind durch Massierung seiner Kräfte vereinzelte Durchbrüche gelangen. In diese Breschen versuchten die Sowjets ungeachtet der schweren Verluste, die durch das Kreuzfeuer der zäh haltenden Flanken entstehen mußten, weitere Stoßtruppen zu werfen. Reserven brachten aber die vordringenden Bolschewisten zum Stehen und warfen sie im Gegenstoß zurück. Aus diesen oielfältigen Abwehr- und Angnfss- kämpfen schälte sich in den ersten Dezembertagen immer klarer die taschenartige Umfassung des Sowjet-Korps südöstlich Toropez heraus. In zwei Keilen stießen unsere Panzerver- bände durch das verschneite Waldgelände vor. Dem mit aller Energie geführten Angriff niedersächsischer und thüringischer Panzer-Divisionen gelang es am 9 und 10. Dezember, denAbschrtürungsrrng 5u schließen. Sofort setzten die Bolschewisten von außen herwieausdem Kesselher- aus zu Entsetzungsangriffen und Ausbruchsversuchen an. Die Kämpfe um den Sperriegel (teiger- ten sich zu selten erlebter Heftigkeit, aber aber fein noch so schwerer Panzerstoß, kein noch so massierter Infanterieangriff und fein wütendes Trommelfeuer konnten ihn aufbrechen. Dann stteßen auf der Innenseite des Kessels Infanterie- und Panzerdivisionen nur In erbitterten Kämpfen brachen sie den feind- liehen Widerstand in Wäldern und Dörfern, ver- engten den Kessel und spalteten ihn schließlich in mehrere Teilstücke auf. Gleichzeitig zerhämmer. ten Luftwaffe und Artillerie die schweren Waffen des Feindes. , / „ Um die drohende Vernichtung aufzuhalten, versuchten die Bolschewisten, ihre eingefesselten Verbände a u f d e rn L u f t w e g e mit dem Nöttgsten zu versorgen Diele dieser Transportflugzeuge wurden her- unterqeholt, die übrigen zurückgetrieben. Kaum eines konnte seine Lasten auftragsgemäß abwerfen. Aber immer noch wehrten sich die Eingeschlossenen bis 2Um Aeußersten. Nock in der Nacht zum 16. Dezember versuchten Teilfräste, mit dem Rest ihrer Pan- zerfampfwaqen sich durchzuschlagen. Die Gruppe wurde gestellt und völlig vernichtet. Sechs Panzer, 35 Lastfraftwagen unb 400 Tote kostete Die deutsche Wehrmacht ist von einem Angriffe geist beseelt, der sich weder durch widrige Witte- rungsverhältnisse noch durch sonstige Umstände abhalten läßt. Dor allem scheu wir das an unseren 1-Booten, die jetzt wieder, wie eine Sondermeldung am Donnerstag melden konnte, im Nord-, Süd- und Mittelatlanttf sowie im Seegebiet um Kapstadt 18 Handelsschiffe mit insgesamt 98 000 BRT. versenken und drei Schiffe durch Torpedo treff er chwer beschädigen konnten. Auch ein Geleitzerstörer wurde vernichtet. Auch dieser Erfolg unserer U-Boote, der dadurch Noch an Bedeutung gewinnt, daß sich unter den versenkten Schiffen Mehrere große Tanker befunden haben, zeigt wieder, daß das Geleitzugsystem trotz der heftigen Abwehr dem kühnen Draüfgehen unserer U-Boote dankbare Ziel- bietet. Unter den jetzt als versenkt gemeldeten Schiffen befinden sich allein vier Tanker mit insgesamt 27 500 BRT., darunter wurden zwei Tanker im Nordatlantik aus einem Geleitzug herausgeschossen. Die beiden anderen Tanker gehörten zu ei K Zerstörern gesicherten Geleitzug, der Wege zum Deine Fahnen vorüberziehen, die schon über dem Schloß von Reval geweht haben: die dänische, die Deutsch- ordens-Fahne, die schwedische, die russische, die deutsche, die estnische, die rote mit Hammer und Sichel — und endlich jetzt wieder als Zeichen der Rettung aus Bolschewistennot die Fahne des Deutschen Reichs! General-Anzeiger für Oberhessen ilversM er * schnitt IdungF Antritt rkundt Höre!- on RH ei Sam- M.1.25. [.Kraft )61 und 0. baiP milien- ünden idel ing der 1. April Schuft- an den Der verspätete Weltpräsideni Wenn zukünftige Historiker von einer höhere» Warte aus und mit der unumgänglich notwendigen zeitlichen Distanz die verwirrende Fülle des heuti» gen Geschehens beurteilen werden, so wird es für sie eine lohnende Aufgabe sein, sestzustellen, mit welcher verhängnisvollen. Leichtfertigkeit, Stupidität und Kurzsichtigkeit die britischen Staatsmänner vom Schlage eines Chamberlain, Churchill, Eden oder Halifax die Rolle beurteilt haben, für die sich die Vereinigten Staaten in diesem großen Spiel prädestiniert und einzig fähig hielten. Und die einstigen Nachfolger dieser wahrhaft mit Blind- heit geschlagenen Vergeuder des Empires werden zu der Ueberzeugung gelangen, daß sich ihre Vorgänger durch eine ebenso maßlose wie dumme und engstirnige Ueberschätzung der sogenannten Gleichgewichtstheorie herbeigelassen haben, einen Krieg zu einem Zeitpunkt anzuzetteln, der einzig und allein für einen Staatsmann vom alten Empireformat das zwingende Gebot gekannt hatte, sich mit Europa — also mit Deutschland! — zu verbünden, um jener weitaus größeren Gefahr entgegen« zu treten, die durch die Umschaltung des Roosevelt- Kurses auf die Weltpolitik für das britische Empire heraufbeschworen wurde. Die britischen Staatsmänner, die 1939 am Ruder waren und teilweise auch heute noch mit einer bewunderungswürdigen Konsequenz das Empire dem Abgrund entgegenführen, hätten schon lange vor dem verhängnisvollen und den weiteren Verlauf des Krieges entscheidenden Ultimatum Roosevelts an Chamberlain im März 1939 erkennen müssen, daß in den Vereinigten Staaten eine Gefahr heranwuchs, die in erster Linie dem Empire drohte. Es ist kürzlich festgestellt worden, daß die USA. seit 1783, also seit Beendigung des Unabhängigkeitskrieges, nicht weniger als 164 kleinere ober größere militärische Aktionen vornahmen, die alle bereits im Zeichen eines seiner selbst immer stärker bewußt werdenden Hegemoniestrebens der Vereinigten Staaten standen. Es sei dabei an ein sehr wichtiges Datum erinnert: Im Jahre 1850 überstieg der Wert der Jndustrieerzeugnisse der USA. zum erstenmal den Wert der landwirtschast- lichen Produkte. Die USA. waren also ein In- d u ft r i e ft a a t geworden. Geht man die Liste der imperialistischen Ue'bergriffe der USA. durch, so wird man feftftellen können, daß von diesem Zeitpunkt ab der Imperialismus im Zeichen des industriellen Kapitalismus immer gewalttätiger feine Raubzüge vornahm. Das Wilsonsche Zwischenspiel und die Isolierung der USA. in den ersten Jahren nach dem Weltkriege bedeutete für die USA. nicht eine Besinnung auf jene in der Praxis längst beiseite gelegten Ideologien von den „Menschenrechten" und der „Freiheit des einzelnen gegenüber dem Staat", sondern lediglich eine Atempause, um,bei der ersten sich bieten« den Gelegenheit tatsächlich jene Pläne zu verwirklichen, die von der Großfinanz und den Trustkapitalisten schon längst angestrebt und durch das in der Nachkriegszeit immer mehr zur Herrschaft gelangende Judentum nunmehr auch agitatorisch mit dem künstlich geschürten Haß gegen die autoritären Staaten spruchreif geworden waren. Im ersten Weltkrieg brächte allein das Jahr 1917 den USA. 18 000 neue Millionäre, während sich bei fast 70 Gesellschaften die Gewinne um 300 v. H. erhöhten. Der jetzige Krieg, in den Roosevelt nachgewiesenermaßen England und Frankreich hineingehetzt, ja durch das schon erwähnte Ultimatum hineingezwungen hat, sollte auch auf territorialem Gebiet jene Früchte reifen lassen, nach denen der ungeheure Goldreichtum und die Kapazität der nordamerikanischen Industrie geradezu schrien. Die Konstellatton war für Roosevelt zudem so, daß er sich selbst nur aus seiner kastrophalen Niederlage infolge des Scheiterns seines New 2)eaf dadurch retten konnte, daß er das Steuer entschlossen auf die Außenpolitik herumwarf. Roosevelt mischte sich in die Welthändel, um dem Chaos im eigenen Lande zu entgehen. Getrieben wurde er dabei von der Großfinanz und dem Judentum, das im Laufe weniger Jahre verstanden hatte, alle Schlüsselpositionen der USA.-Industrie und der Regierung zu besetzen. Was dann folgte, ist nur publik verkündet und ihre blau-schwarz-weiße Uagge an Stelle der deutschen Farben auf dem Langen Hermann aufgezogen. Dreiundzwanzig Jahre hat sie dort geweht. Auf dem Dörnberg hat sie jetzt wieder der deutschen den Platz räumen müssen, aber verbannt aus dem Lande ist sie Varum nicht, sie darf öffentlich gezeigt werden, und sie hängt auch vor dem Hause in der Revaler Altstadt, wo die Freiwilligen für die national- Estnische Legion zum Kampf gegen den Bolschewismus unter deutscher Führung sich melben. Die bisherige Republik Eesti begann ihr Dasein mit der so gut wie entschädigungslosen Enteignung des ganzen deutschen Großgrundbesitzes auf dem Lande und setzte sich dadurch in den Besitz außerordentlicher Vermögens- werte. So gewann der neue Staat eine kostenfreie und materielle Grundlage. Man muß aber zugeben, daß das estnische Volk in dem knappen Vierteljahr- hundert feiner eigenstaatlichen Existenz viel geleistet hat. Es hat sich eine beachtliche national- estnifche B i l d u n g s f ch i ch t entwickelt, nur ist das Deutsche die Vermittlungssprache mit der euro- xäischen Bildung geblieben; Russisch wird von der jüngeren Generation nicht mehr verstanden. Der Zudrang zu den Berufen mit höherer Bildung erreichte zuletzt schon ein ungesundes Maß; bei einer Gesamtbevölkerung des Landes von etwa einer Million zählte die estnische Universttät Dorpat 14000 Studenten! Es war undenkbar, soviel Akademiker in entsprechenden Berufen unterzubringen. Esttand steht neben Schweden auf her unter- sten Stufe der Geburtenzahl m ganz Europa. Unter den Bauern ist das Zwelkmder- foftem häufig, der Sohn will studieren, die Tochter will in einen städtischen Beruf, und der Hof bleibt ohne bäuerlichen Erben. Die jungen Mädchen in der Stadt sind schick und modern ausgemacht, sehen gut aus und wer die Dmge nicht kennt, der würde kaum glauben, daß die Mutter olle noch Bauernarbeit im .Kuhstall getan haben. Erst die junge Generation ist städtisch.^worden. Ich hatte Gelegenheit, einen Abend mit der Gattin eines von den Bolschewisten verschleppten -stmsch-n Rechtsanwalts und ihren Angehörigen zu verbnn- den. Die älteste Tochter war em Jahr in stans gewesen, um Franwsiich zu lernen hie jüngere ein sympathischer Backfisch, spielte meisterhaft Klav.er. her Sohn war ein ge|etjler Vnmoner alle pra- chen ein fehlerloses Deutsch. Als die Rede. Bolschewistenzeit tarn, der die Einnahme von Reval durch die deutschen Truppen ein Ende gemacht hatte, sagte die Dame des Hauses: „Se ich das erlebt habe, weiß ich, was Inferno bedeute. Vor fünfzig Jahren, als ich meine baMsche che Mat verließ aab es im ganzen estnischen isoir schwerlich auch nur ein Dutzend Menschen die etwas ton Dante wußten, geschweige denn imstande_nw ■ einen von ihm gebrauchten Ausdruck ' 2n dieser Beziehung reiten die junger’ "X ae- ! Völker schnell, das habe ich auch 'N Bulgarien g i sehen. Aber dort unten ,m Sudosten sind sie u ' queUenb an Kinderreichtum, und darum °us d e 1 Dauer lebenskräftiger als hier .m baltischen Raum. I Die Eiten lieben es Nicht, wenn man Reva .9- Sie nennen i re Hauptstadt Tallinn und b habet kaum daran, daß es Ursprung»» ' Linn-a hieß, d. h. D ä n e n t a d » Koma WE l mar II. von Dänemark wallte das Estech D ■ Obern, landete 1219 vor der Estenburg l.lnoa N , ’ wurde aber von den Esten bedräng Da ' nach der Legende eine rote Fahne m $önia ' W Kreuz VOM Himmel und brachte d-m Komg | den Sieg. Es war der Daneibrog, bis heute b i Nische Reichsfahne. Waldemar gsuu^ Siedlung, Domberg eine Burg und unten d'e l l wurde. , die von den Esten die Danenstadt g mfunh 1 Später kaufte der Deutsche Orden f« 10 M^funo Silber den dänischen Teil lands Städten und Schloß in Besitz. Bon allen * hat Reval, das auch zur Hansa g?l)or , > . $ 'ch-, mittelalterliches Gesicht am besten bewahrt, ^m ,...... ^eleitzug, der sich auf Versorgungsgebiet in der Karibischen See befand. Auf den Kursen von und nach Trinidad verlor der Feirid wertvoll: Dersorgmrgs- bigen Nachschub versehen kann. Bkn. arokko M20.T hen Aka! chssor i>i ' Univers Aer, fein perstorb m'chen 5 Wilheln ä hat fei iffe von '•tr als eil N er au Front Freude bereiten. Diese Freude, Jungen und Mädel der HI., sei die schönste Anerkennung Eurer begeistert * geleisteten Arbeit. Beschließt mit einem gesteigerten Sammelergebnis Euren Heimateinsatz im Kriegsjahr 1942. Gestaltet die Sammlung der 3u< gend zu einem großen Erfolg, dem Führer und seinen tapferen Soldaten zum Dank und Euch zur Ehre!" 'M Dl ei illujor DM« , a>eil ih B seine Hetzkampagne gegen Frankreich. Lügenmeldungen der anglo-amerikanisch, bolschewistischen Agitation. Dank -er Lugend an die Frvtt! Der Reichsjugendführer zur Reichsstratzensammlung. Berlin, 17. Dez. (DNB.) Am Samstag wd irlfatnfm'f den „Si A Nlel N Lehrtä mraroro Nischen tir zum ihm ve Und x "edsamkei 'senschM hen Fo 'd Reden i Bayern * wichtig ’Muna Otze der J deutsch Macht Mloheg Uer de We, m Asmus' Boissons Verrat. Wie Französisch-Westafrika den Amerikanern ausgeliefert wurde. fleini Ainisterp Isnationc in glaubi Msthem 3n Span i Fahnen k am 16 lskhrgo Inf Besc A mgen endliche - Jn Lissal neral Ei s portugi Wien im za Km gramms der Regierung, in der Hauptsache des New Deal, beschränken. Mit allen Mitteln aber werde die Partei gegen eine nochmalige Wahl Roosevelts zum Präsidenten ankämpfen. Die Aussichten für die Wahl eines republikanischen Kandidaten seien außerordentlich günstig. England fürchtet die UGA.-Konkurrenz im Luftverkehr. Stockholm, 17. Dez. (Europapreß.) Die Sorge, daß England nach dem Kriege von der nordamerikanischen Konkurrenz auch in der zivilen Luftfahrt erdrückt werden könnte, trat nun auch im Unterhaus zutage. Der konservative Abgeordnete Perkins erklärte, die Panamerican Airweys st r e ck t e n ihre Fühler über die ganze Welt aus. Die Regierung solle eine Abgrenzung der Interessensphären zu erreichen suchen und solle eine Anzahl Transport- und Passagierstugzeuge freigeben, um die zivile Luftfahrt auch während des Krieges in größerem Umfang betreiben zu können. Unter- Nachdenkliche Fahrt zum Mittelmeer Von Kriegsberichter P. C. Ettighoffer. staatssekretär Balfour erwiderte, daß England sich bisher auf die Produktion von Kampfflugzeugen habe konzentrieren müssen, nun aber anfange, auch Transportflugzeuge zu bauen. Die kriegsbedingten Luftlinien der USA. im britischen Empire dürften von den Nordamerikanern nach dem Kriege nicht benutzt werden. Der USA-Kautschukanbau im Amazonas-Sebiet unbefriedigend. Buenos Aires, 17. Dez. (Europapreß.) Die auf nordamerikanifches Verlangen im brasilianischen Amazonasgebiet durchgeführten Untersuchungen mit dem Ziel großzügiger Anpflanzung von Gummibäumen haben — nach Meldungen aus Rio de Janeiro — zu keinem befriedigenden Ergebnis geführt. Zur Deckung eines Teils des großen Kautschukbedarfs der USA. sollen nun mittels nordamerikanischen Kapitals in den brasilianischen Südstaaten Versuche mit Gummi- bö.umen unternommen werden. Liebig und Humboldt. Eine Begegnung in Paris*. Im Spächerbst 1822 befindet sich Justus Liebt g in Paris. Er ist jetzt 19 Jahre alt. Das ersehnte Ziel ist erreicht. Paris, das bedeutet für ihn — damals — die Stadt der Chemie. Zunächst arbeitet Liebig im Vauquelinschen Laboratorium. Daneben schreibt er eine theoretische Abhandlung über das Verhältnis der Mineralchemie zur Pflanzenchemie, die nach Erlangen geht und ihm den Doktortitel einträgt. Ein Spaziergang war diese Zeit nicht. Da hat er zunächst einmal mit den Schwierigkeiten der Sprache zu kämpfen, und die Franzosen gefallen ihm gar nicht. Dann stellt sich natürlich bald heraus, daß sowohl ein halbjähriger Aufenthalt wie die 330 Gulden zu wenig sind. In allen seinen Briefen steht diese Sorge im Vordergrund, und sehr bezeichnend ist die Geschicklichkeit und Zähigkeit, mit der er vorgeht, um Verlängerung des Aufenthalts und weitere Unterstützungen von seinem Landesherrn zu erhalten. Der Kabinettssekretär Schleiermacher spielt dabei auch weiterhin die entscheidende Rolle, zumal Liebig in der Lage ist, ihm Gegendienste zu erweisen, eine Verbindung mit dem Zoologen Cuvier herzustellen und Fossilien und andere naturwissenschaftliche Gegenstände für Schleiermacher zu besorgen. Vielleicht wäre das beharrliche und klug verteilte Drängen nicht nötig gewesen, denn zweifellos hat man in Darmstadt von Anfang an mit einer größeren Gesamtsumme für das Stipendium gerechnet, aber es ist für Liebig eine gute Vorübung in der schwierigen Kunst, Geld für seine junge Wissenschaft heranzubringen. Für diesen Pariser Aufenthalt aber ist die hessische Regierung in der Bewilligung der Mittel durchaus nicht kleinlich gewesen. Liebig kann anderthalb Jahre bleiben, und er ist in der Lage, alle ihm wichtigen Wege zu durchmessen, so daß die genaue Kenntnis des gegenwärtigen Standes der Chemie die Vorbedingung geschaffen ist für die Eröffnung der Zukunft und für eine Tat, die allerdings damals noch niemand ahnen * Aus „Das große Geschenk" von Paul Schaaf; „Bücher Deutscher Kultur". Verlag Wilhelm Lim- pert» »t 14" B,w S ks !K- «tI«12 At-tzj! milchige Dunstschickt reißt. Noch einige Schwaden, gleichsam als Nacyzügler des vom Norden herabdrohenden Winters, dann nichts mehr als ein stahlblauer Himmel, fast ohne Uebergang. Alles ist voller Farbe, der Himmel, die Erde, die Palmen, die Straße, die Häuser. Und hier und da, hingetupft in die Weite der Landschaft, an deren Rändern links die ferne Alpenkette grüßt, liegen kleine Dörfer mit niedrigen Häusern, deren Mauern von verlockenden Aperitif-Reklamen strotzen. Rechts aber dehnt sich endlos das Meer, das herrliche Mittelmeer! Der Mistral, kalter Wind des Nordens und der weißen Alpenfirne, fegt über das Land und peitscht die weite Wasserfläche, die zum Schauplatz so vieler und so großer Ereignisse geworden ist. Und dort, wo der helle Sand voller bunter Muscheln ständig aewaschen wird, daß nur knisternder Schaum zuruckbleibt, dort stehen deutsche Grenadiere auf Wacht. Sie schanzen und errichten Unterkünfte, sie haben sogar Kaninchenställe mitgebracht und lassen die feisten Weihnachtshasen frei im spärlichen Dünengras laufen. Sie haben ihr Leben, ihre Eigenschaften, ihren Fleiß, ihre Disziplin, ihre Tüchtigkeit, ihre Geduld, ihre gesamten Soldatentugenden hierhergebracht, in das Land am südlichen Rande Europas, und sie bewegen sich hier genau so selbstverständlich wie droben am Eismeer, am nördlichen Rande der Erde. Und der Bauer, der dort drüben hinter seinen langsamen Ochsen schwerfällig durch die frischen Furchen schreitet, hält inne und lauscht zu den fremden Soldaten hinüber. Er sieht die starke Wacht, die sich vor seinem Weingarten aufgebaut hat, ihm den Rücken zudreht, ihn schalten und walten läßt, jedoch das Antlitz nicht von jener Unendlichkeit weg- wendet, hinter deren flaschengrüner und blauer Ferne die Würfel des Schicksals um Frankreich rollen! Vielleicht empfindet dieser Bauer etwas wie Scham, daß fremde Soldaten aus dem Norden Herkommen mußten, um fein Land zu bewachen und den Krieg zu bannen. Sonntag tritt die HI. zur letzten Reichsstra, ßensammlung dieses Jahres an. Während bet beiden Sammeltage finden im ganzen Reich dis Weihnachtsmärkte der HI. statt, auf denen das in den letzten Monaten hergestellte SpielMa zugunsten des Kriegswinterhilfswerkes zum Verkam gelangt. Reichsjugendführer Axmann erläßt dazu folgenden Aufruf: „Hitler-Jugend! Am 19. und 20. Dezember 1942 tritt die Hitler-Jugend wieder zur Reichsstraßen- sammlung für das Kriegswinterhilfswerk an. Mit diesem Appell des Dankes der Jugend an dir ^iöfi kämpfende Front findet der Kriegseinsatz 1942 seinen • Abschluß. Die Weihnachtsmärkte der Hiller-Jugend, die an diesen Tagen im ganzen Reich für bas Kriegswinterhilfswerk ftattfinden, werden Millionen Vätern und Müttern in der Heimat und an dec Was früher ein Brief kostete. Noch vor 100 Jahren war es ein Ereignis, wenn man einen Brief bekam. „Saß man abends im häuslichen Kreis um das brennende Talglicht", fo heißt es in einer Schilderung des Stadllebens aus jener Zeit, „so bildete sich mitunter an dem Dochte desselben ein rotglühende Schnuppe, einem roten Siegel vergleichbar. Dann prophezeite man demjenigen, welchem dieses Phänomen zugewandt war: „Du bekommst einen Bries!" Daß ein Brief damals etwa fo Seltenes und Wichtiges war, hatte feinen guten Grund, denn die Beförderung war schlecht und das Porto teuer. Zwar waren die Zeiten langst vorbei, da die Briefbeförderung von den Metzgern so nebenher beim Vieheinkauf besorgt wurde, doch ihr Zeichen, das Blasen mit dem Horn, war von der Thurn- und Taxisschen Post übernommen worden, die den Briefverkehr als erbliches Reichslehen seit dem 16. Jahrhundert betrieb. Das Briefporto wurde noch in der ersten Hälfte des 18. Jahrhun- derts auf Grund der Entfernung zwischen den einzelnen Orten berechnet, und für größere Strecken kamen Zuschläge dazu. Die Feststellung des „Post- geldes" war also eine höchst schwierige Angelegenheit, die großer Rechenkünste bedurfte. Mit dem Sinken des Geldwertes um die Mitte des 18. Jahrhunderts wurde das Porto immer wieder erhöht, in Preußen sogar verdoppelt, worüber bewegliche Klagen laut wurden. Bei der Eifersucht der einzelnen Posten aufeinander suchte jede Anstalt die Briefe möglichst weit in ihren Bereich zu befördern und führte daher große Umwege herbei. Der Absender wieder suchte durch Umleitung die teuren Strecken zu vermeiden und gab eine bestimmte Route auf dem Brief an, die nicht innegehalten wurde oder auch zum Verlust des Briefes führte. Da Briefe aus Nordostüeutschland nach Süddeutschland über das preußische Postamt Duderstadt schneller gls über Leipzig gingen, wurde der Taxissche Postmeister bestochen, die Briese über deren Freund Darlans, den Admiral Fenard, aufrechterhalten wurde. Fenard hatte Darlan nach Algier gerufen und ihn bei General Eisenhower eingeführt. „Die Geschichte wird später erweisen", schreibt der „Pellt Parisien", ,Haß Admiral Fenard bis zum Augenblick da er vor Darlan zurücktrat, tatsächlich die treibende Kraft des afrikanischen Abfalls war." Boisson wollte aber noch den Schein wahren. Am 20. November legte er nur den Gedanken einer möglichen Verständigung mit den Nordamerikanern durck Darlans Vermittlung nahe, aber am 21. No- vemoer erhielt er von Petain telegraphisch die eindeutige Weisung, sich einem britifck-nordamerika- Nischen Angriff zu widersetzen. „Der Abfall gewisser Führer Nordafrikas", fügte Petain hinzu, „machen es Ihnen zur gebieterischen Pflicht, keine Beziehungen mit diesen zu unterhalten." Trotzdem antwor- tete Boisson am 23. November dem Staatschef, er den Diener beiseite und stürmt zu Humboldt ins Zimmer... „Diese Unterhaltung ist der Grundstein meiner Zukunft gewesen", schreibt Liebig später, „ich hatte den für meine wissenschaftlichen Zwecke mächtigsten und liebevollen Gönner und Freund gewonnen." Dr. Paul Schaaf. Abfuhr für Baiista. Buenos Aires, 17. Dez. (Europapreß.) Die Aeußerung des kubanischen Staatspräswenten B a - tista, daß die öffentliche Meinung der südamerikanischen Länder eine Invasion der Westmächte in Spanien begrüßen würde, wird selbst von der anglo- philen Presse Argentiniens zurückgewiesen. So schreibt die Morgenzeitung „Mundo": „Hände weg von Spanien, Batista kenne die Spanier herzlich schlecht. Wenn Spanien von einer Invasion bedroht sei, dann würde sich das ganze Land um Franco scharen. Man könne wohl Gegner Francos sein, dies bedeute aber nicht, daß man ein unbedingter Gefolgsmann des Gegners des eigenen Feindes sei. Keineswegs würden spanische Republikaner einen Angriff gegen ihre Heimat mitmachen. Falls die Anglo-Amerikaner einen derartigen Schritt wagen sollten, würde Franco sofort zum Helden des gesamten Volkes werden. Spanien fei nicht Tunis oder Marokko. iRoofetett und die Republikaner. Hamilton Fish weist auf Roosevelts Kriegsschuld hin. Lissabon, 17. Dez. (Europapreß.) Das Ausscheiden des bekannten republikanischen Isolationisten Hamilton Fish aus dem Außenausschuß des amerikanischen Abgeordnetenhauses hat in den Vereinigten Staaten größtes Aufsehen heroorgerufen, da sein Ausscheiden durch seine Partei erzwungen wurde, nachdem Fish im Außenausschuß einen hefll- gen Angriff gegen die Außenpolitik Roosevelts richtete. Fish erklärte, die Verstrickung der Vereinigten Staaten mit Großbritannien durch das Pacht- und Leihgefetz sowie die persönliche Einstellung Roosevelts zu England habe die Vereinigten Staaten in den Krieg geführt und nicht erst der japanische Angriff. — Die republikanische Partei wird sich nach Erklärung ihres neuen Vorsitzenden auf die Bekämpfung des innerpolitischen Pro- Duderstadt zu führen. Auch sonst suchte man sich den Briefverkehr möglichst zu verbilligen. Briest wurden „durch Güte" befördert, indem man fu Fuhrleuten, Buchhändlern und Reisenden mitgab, oder man schickte sie „durch Einschluß", indem si« in andere Briefe eingelegt wurden. Bei der unübersehbaren Vielgestaltigkeit der Münz- und Gewichtssysteme in den deutschen Ländern, bei der unglaub« lichen Anzahl von Längen und Gewichtsstufen, waren die verwickeltsten Berechnungen bei der Taxierung des Briefes nötig, und der Empfänger mußte immer noch nachzahlen, weshalb man meistens die Frankierung ihm überließ. Die Nichtfrankierung durch den Absender war auch sicherer, denn man tomtit dann hoffen, daß der Brief wirklich befördert wurde, was sonst durchaus nicht immer der Fall war. Ein Brief von Frankfurt a. M. nach Danzig kostete 1840 1,50 Mark nach heutigem Gelds, einer von Königsberg nach Berlin 50 Pf., von Kassel nach Berlin 75 Pf. Die Briefe nach dem Auslande waren noch bedeutend teurer. Um das Porto zu sparen, ver« fiel man auf die seltsamsten Auswege. Der Kaufmann schrieb z. B. viele geschäftliche Mitteilungen an Personen in derselben Gegend auf ein Blatt, das bann der erste Empfänger zerschnitt und vep teilte. Man verweigerte auch die Annahme der Briefes, nachdem man die Nachricht von einem vereinbarten Zeichen auf dem Umschlag abgelesen hatte. Don den damaligen Zuständen auf postalischem Gebiet hat Stephan, der ihnen ein Ende machte, ge* fagt: „Es faßte sie niemand — ein Trost für den menschlichen Geist: die Erhebung der Taxen wat nur eine Wahrscheinlichkeitsberechnung." Die deutsche Postkonferenz, die 1848 in Dresden tagte» mußte nach einer Arbeit von 3% Monaten zugeben, ,'daß man die Kenntnis aller in den deutschen Staaten bestehenden Postnormen nicht besitze, und daß ohne diese Kenntnis eine Reform nicht möglich fei. Aber schon war 1840 der Anfang mit dem ganz billigen Einheitsporto gemacht, dem sich auch der Norddeutsche Bund mit der Einführung des Groschentarifs und das Deutsche Reich mit dem Zehn« pfennigsatz anschlossen; der Zehnpfennigbrief wat der besondere Stolz des großen Organisators bet Deutschen Reichspost, Heinrich von Stephan. Der gewaltige Aufschwung des Briefverkehre wat mit diesem billigen Porto aufs engste verbünde^ zu gut bekannt. Die berüchtigte Quarantäne-Rede vom 5. Oktober 1937 leitete die neue Politik Roosevelts ein, die sich zunächst England und Frankreich durch Drohungen und Lockungen gefügig machte, die mit dem Stützpunkt-Tauschgeschäft bereits deutlich ihre zukünftige Linie verriet und sich jetzt in Französisch-Nordafrika und durch den „Fall Darlan" vollends demaskierte. Die Erschütterung, die in England durch die Erkenntnis der wahren Motive des nordamerikanischen „Bundesgenossen" ausgelöst wurde, glich einem Erdrutsch, der freilich zu spät kam. An Warnungszeichen hatte es ja nicht gefehlt, wobei wir nicht fo sehr an die Veröffentlichungen denken, die der Kreis um den Verleger Henry Luce machte, sondern an die weltweite Stützpunktstrategie, die Roosevelt seit langem und durch den Eintritt der USA. in den Krieg besonders rücksichtslos auf Kosten des Empires verfolgte, wobei das Pacht- und Leihgesetz skrupellos benutzt wurde, um die nordamerikanischen Hegemonieansprüche nur noch gründlicher und schneller zu verwirklichen. Es wurde kürzlich in einer USA.-Zeitung gesagt, daß Roosevelt an mehr als 60 Punkten der Welt USA.-Sol- daten stationiert hätte. Bei näherem Zusehen enthüllen sich diese Punkte als ein weltweites Bezugssystem, das von Alaska bis nach Australien, von Island und Nordirland nach Afrika und den Araberländern reicht und mit Hilfe von Brückenköpfen in der ganzen Welt jene Herrschaft sichern soll, die wahrhaft schrankenlose Ansprüche macht und als deren künftiger Weltpräsident sich Roosevelt heute bereits sieht. Für das britische Empire ist in diesen Plänen ebenso wenig Platz wie für,ein geordnetes Europa. Die Sache hat nur den einen entscheidenden Nachteil, daß für derartige Herrschaftsformen, die nichts anderes darstellen als einen gigantischen Raubimperialismus auf kapitalistischer und kolonialer Grundlage, die Zeit unwiderruflich vorbei -ist. Denn durch die Verwirklichung der Ordnungsräume der Dreierpaktmächte in Europa und' Asien ist inzwischen ein Machtkomplex entstanden, der den Vorzug hat, auf einer zukunftsträchtigen und lebendigen, weil entwicklungsfähigen Idee zu beruhen, und der außerdem auf der inneren Linie operiert, während Roosevelt nicht einmal die Nachschubfrage für Nordafrika zufriedenstellend lösen, geschweige denn dieses ganze komplizierte System seiner strategischen Brückenköpfe mit dem notwen- wurde ihm in Oran sofort eine Villa zur Verfügung gestellt. Es scheint, daß Negrin mit den rotspanischen und kommunistischen Kräften in Nordafrika zunächst Agitation in Sp anisch-M treiben will. PK. Rechts Weingärten, links Weingärten! Seit vielen Kilometern schon. Wir fahren durch das größte Weingebiet Südfrankreichs. Gelb ist die vorherrschende Tönung der Landschaft. Auch hier, im gesegneten Süden, hat sich der Winter gemeldet, ein kurzer, fast spielerischer Winter. Er tut nur so und droht mit dem Finger, ja, er hat sogar die dickfleischigen Agaven, die mit schweren, wie aus Eisen erstarrten Blattern stachlich den Wegrand bewachsen, mit dem zarten Hauch eines ersten Reifes überzogen. Und die dunklen Steineichen und die flachkronigen Pinien stehen wie Adventskränze, die von nordischer Vorweihnacht träumen. Nur träume n, denn hier im Süden ist ja alles nicht so ernst gemeint, und über dem milchigen Dunst, der am frühen Morgen die Weitsicht verhindert, weiß man die wärmende Sonne. Weit und fast schnurgerade dehnt sich die Landstraße; ihre Asphaltdecke ist glatt und schimmert bläulich. Eine prominente Straße, auf der ehedem die Luxus-Limousinen der Rivieragäste rollten. Und nun fahren hier deutsche Wehrmachtfahrzeuge; mit diesen Wintergästen hat der sonnige Süden, der nur mal für ein paar Tage mit einem angeblichen Winter liebäugelt, bestimmt nicht gerechnet. Aber nun sind die feldgrauen Männer aus dem Norden da, und sie bewegen sich ungezwungen und mit der größten Selbstverständlichkeit. Was hat man hier schon vorn Krieg gewußt, und überhaupt, was ging einen das große Geschehen in der Welt da draußen an! Der südfranzösische Weinbau lebte zufrieden und ohne große Bedürfnisse und lauschte nur mit einem Ohr hinaus auf die Geräusche der Politik. Und plötzlich war die harte Wirklichkeit da, und sie rollte drüben auf der blau- schimmernden Napoleon-Straße in der greifbaren Gestalt der deutschen Panzer. Urplötzlich wurde auch dem friedlichen Weinbauern Südfrankreichs die bittere Erkenntnis, daß er sich nicht mehr ab* schließen konnte. Unsere Straße windet sich plötzlich gen Osten, die Ro m, 17. Dez. (Europapreß.) Der ehemalige rot« spanische „Präsident" Negrin entfaltet in Fran« zösifch-Nordasrika eine rege Geschäftigkeit. Man be. trachtet sie in Rom als eine direkt gegen Spanien gerichtete Intrige, die in einer Linie mit der Erklärung des kubanischen Präsidenten B a t i st a über die angebliche Notwendigkeit einer Besetzung Spaniens steht. Verschiedene Informationen lassen erkennen, daß sich Negrin nach seinem Eintreffen in Oran sofort mit der „Sammlung und Organisierung" der Rotspanier in Nordafrika befaßt hat. Die Art, wie Ne- grin von den Nordamerikanern empfangen wurde, zeigt deutlich die Rolle, die man Negrin von den USA. in Nordafrika zuerteilt hat. Negrin hatte sogar eine Audienz bei General Eisenhower. Es konnte: für die Verlagerung des chemiewissenschaftlichen Zentrums von Frankreich nach Deutschland. Liebig führt in Paris eine neue und gründliche Arbeit über die knallsauren Salze durch. Es ist für ihn ein großer Tag, als am 28. Juli 1823 Gay-Lussac selbst diese Abhandlung in einer Sitzung der französischen Akademie der Wissenschaften zur Vorlesung bringt. Der Verfasser wird durch diese Arbeit mit einem Schlage bei allen führenden Chemikern Europas bekannt, die Akademie beschließt die Veröffentlichung in den „Savanis Strangers", BerzeliUs in Stockholm widmet ihr eine eingehende Besprechung. Man bewundert dabei auch den außergewöhnlichen Mut, den der junge Chemiker bewiesen hat, und tatsächlich hat Liebig mit großen Mengen dieser äußerst gefährlichen Explosivstoffe gearbeitet. Der Tag, an dem Gay-Lussac die Arbeit Liebigs verlesen hat, bringt noch einen kleinen Zwischenfall. Soeben hat die Akademie ihre Sitzung geschlossen, und Liebig ist noch mit dem Zusammenpacken seiner Präparate beschäftigt, als ein älterer kleiner Herr zu ihm tritt und ihn in ein Gespräch zieht. Er fragt ihn freundlich und eingehend nach dem Gegenstand seiner Studien, nach seinen weiteren Plänen und lädt ihn schließlich zum Diner ein. Aber warum erkundigt sich Liebig nicht nach dem Namen des ihm unbekannten Mannes? Vielleicht aus einer gewissen Scheu ober weil ihm doch noch einige Aufregung infolge der soeben erlebten Stunden in den Gliedern sitzt? Jedenfalls wendet er sich, nachdem der Fremde gegangen ist, an ein paar Diener der Akademie, aber niemand hat den Vorfall beobachtet oder auf den Herrn geachtet. So kommt Liebig in die ärgerliche Lage, der liebenswürdigen Einladung nicht folgen zu können. Erst am nächsten Tag begegnet ihm ein junger Wissenschaftler, der ihn fragt: „Aber warum kamen Sie gestern nicht zu Tisch zu Humboldt? Er hatte Gay-Lussac und einige andere Naturforscher geladen und wollte Sie diesen vorstellen!" Humboldt? Man kann sich denken, daß es Liebig einen gelinden Schlag versetzt hat, als er gerade diesen Namen hören muß. Aber nun noch die ge- ringfte Zeit zu verlieren, wäre nicht nach seinem Temperament gewesen. Spornstreichs also zu Hum- boldts Wohnung! Das traditionelle: „Der Herr ist nicht zu sprechen!", das ihm der Diener in den Weg legen will, hast ihn keineswegs auf, er schiebt habe den Entschluß gefaßt, sich Darlan zu unten M werfen. Die französische Regierung hat Boisson für üg UM seine Verrätereien die Staatsangehörigkeit aber« Mg aL, kannt. fofiton ge Lm Dienste der LlGA. Negrin sammelt Rotspanier in Nordafrika. Paris, 17. Dez. (Europapreß.) Der „Petit Parisien" schildert in interessanten Einzelheiten den Verrat von Boisson, dem Generalgouverneur von Französisch-Westaftika. Am Morgen des 8. November alarmierte Boisson die Kolonie, verhängte über den USA.-Konsul Hausarrest und ließ ihn polizeilich überwachen. Am Nachmittag verfügte Boisson ogar vorsichtshalber die Verhaftung von 18 Per- onen. Bald erfuhr man jedoch in Vichy, daß Boston mit Darlan Fühlung auf genommen hatte. Unterhändler war der frühere Staatssekretär für Luftfahrt, General Bergeret, ein Freund Darlans, der am 14. November nach Dakar geflogen war. Schon am folgenden Tag konnte Ber- geret das Einverständnis Bostsons nach Algier melden. Boisson berichtete über diesen Besuch erst am 18. November nach Vichy und gestand, daß seit Beginn der Operationen in Nordafrika Verbindung mit Dakar bestand, die in Algier durch einen an’fiü» Ü-ckhl . qröütei .iit » Vichy, 17. Dez. (DNB.) Das französische Infor« mationsmmisterium gab über den Rundfunk eine Reihe von Lügenmeldungen der englischen, amerikanischen und Moskauer Agitation bekannt.-., wobei erklärt wurde, daß diese Hetze die Aufreizung Ze der Bevölkerung zum Mord bezwecke, ihre Wir« . t.'u hing jedoch vollständig verfehle. ih m die In der Sendung wurden folgende völlig frei erfundene Meldungen bekanntgegeben: 1. Eine norb- amerikanische Meldung, in der es heißt, die Eisen« bichnlinien Paris—Marseille und Paris—Biarritz seien mit Dynamit gesprengt worden; 2. eine TASS.-Meldung, die von blutigen Ausschreitungen in Avignon spricht und von patriotisch gesinnten Franzosen, die die Kasernen in Brand steckten, nachdem sie sich vorher geweigert hatten, sich demobilisieren zu lassen; 3. Einzelheiten des Moskauer Nachrichtendienstes über angebliche Pariser Heckenschützen; 4. die Verhaftung von 10 000 Personen in Frankreich, die ihre Sympathie für die Engländer und Amerikaner zum Ausdruck gebracht hätten; 5. 800 Verhaftungen in Lyon; 6. Internierung von 80 höheren Offizieren der französischen Armee. . „ 3n der Mitteilung heißt es: „Jeder Franzos» konnte feststellen, daß diese Meldungen frei er« fai n b e n find, Ruhe und Oordnung wurden in Frankreich niemals gestört. Die Aufteizung zur» lerjtiff nrgenrot Sibert neben i Hopft I flut hj 4 hört »nnen. > ni btl r°th Hcht tot & 8$; d-°. *?#* &> s? N i Schwere Zeiten für die Sowjets. i imtui In Spanien wird nun auch Jahrgang 39 unter Misch' e Insa- r Der große Irrtum indem Roman von tveta Vrik. (Nachdruck verboten.) & Fortsetzung. lde, ei^ de mar« 15 Meister der Politik", sowie die Knaursche Welt- Geschichte, in der er selbst das „Zeitalter des Imperialismus" behandelte, verdient. Äarl Alexander von Müller. Am 20. Dezember feiert der Präsident der Baye- lischen Akademie der Wissenschaften und ordentliche ürofessor der mittleren und neueren Geschichte an her Universität München, Dr. Karl Alexander von MMer, seinen 60. Geburtstag. Er ist ein Sohn des srichverstorbenen Münchener Polizeipräsidenten und bayerischen Kultusministers von Müller, Schüler »es Wilhelmgymnasiums, Maximilianeums-Student ind hat seine entscheidenden wissenschaftlichen Gin« »rucke von Karl Theodor von Hei-gel empfangen. 'er als einer der ersten Cecil-Rhodes-Stipendiaten asrilt. lige m n Fra. Dian t« gegh Helene streicht zärtlich über den dunklen Kopf des Knaben. Das ist unverkennbar Ludwig Rautenberge Sohn, muß Bergenroth feststellen, und es ist kein Wunder, daß Helene dieses schöne Kind zärtlich hebt. «Oid an V Jen 9 Gut ' einr der rer ssan sif >t obe. Piel,» it d!. m. ij. man su i. Seid man st ; rnitglj t unübö1 Aewichv ungla -n, w hipennl schmack ist etwas dabei: ein Häuschen, eine Bäuerin, ein Baum und eine Gans, eine kleine Eisen- Er erhebt sich unb sagt, daß er noch in das Kontor gehen will. Helene versteht, baß Richarb in dieser knappen Zeitspanne nicht Johannes unb Käte begegnen will. Sie sagt: „Ich gehe mit dir, Richard. Komm, Martin, du bleibst solange bei der Martha. Nimm schon bie Schlüssel, Richard." Als Helene bann wenig spater aus der Tür tritt, sieht sie Bergenroth auf der anderen Seite des Hofes, dort, wo der Weg zwischen Tannen zu den Gemüsegärten und weiter zu den Feldern führt. Die Uniform verändert ihn etwas, findet sie. Er sieht darin nicht so breitschultrig aus — schlanker — jünger — Helene zögert. Will Bergenroth allein sein ... Und wenn dieser Wunsch da ist, so wird sie doch FU ihm gehen. Sie hat ein Recht an seiner kurzen Gegenwart! t, Sie gehen zusammen über bte Wege unb sprechen wieder nur über die Arbeiten, bie Helene ausft'hrte und btt, bte in diesem Jahre zu erledigen sind. !ksamkeit während der schweren Weltkriegsjahre len „Süddeutschen Monatsheften". Nachdem er -r Ablehnung mehrerer auswärtiger Rufe 1917 e Lehrtätigkeit an der Münchener Universität als lorarprofeffor eröffnet hatte, stieg er an der irischen Akademie der Wissenschaften vom Se- är zum Präsidenten. In beiden Funktionen war ihm vergönnt, feinen meisterhaften, anschau- n und eindringlichen Stil mit einer glänzenden edsamkeit zu vereinigen. Der Niederschlag seiner wissenschaftlichen Forschung tritt in einer mannig- üfttgen Folge fein abgewogener Studien, Essays ’inb Reden an die Öffentlichkeit Sein Erstlingswerk kilt Bayern im Jahre des Bruderkampfes 1866; mne wichtigsten Weltkriegsartikel hat er in der Sammlung „Die deutschen Träumer", Reden und llufsätze der Nachkriegszeit in „Deutsche Geschichte mb deutscher Charakter" vereinigt. Als Heraus- L-pfrer machte sich Müller um die Denkwürdigkeiten Auf Beschluß der spanischen Regierung wurden $323 wegen leichterer politischer Vergehen in Haft befindliche Personen auf Widerruf frei gelassen. In Lissabon wird der spanische Außenminister, Zmeral Graf Jordana, eintreffen, um den Besuch )es portugiesischen Ministerpräsidenten Salazar in Spanien im vergangenen Februar zu erwidern. Kunst und Wissenfchast. ki \jn öpanien wira nun aucy -jaijrgang oy unter Jrafibft. Fahnen' gerufen. Damit stehen in Auswirkung i>er am 16. November verfügten Teilmobilisierung ene W Jahrgänge unter den Waffen. rin nt >amn« ot|pi. wie 91n i rourk von bei hatte V Der. k jlorb, Me London unb Moskau betreiben, hat feine flirfung, benn bas französische Volk weih, daß sich bicse systematische Kampagne der Anglo-Lmeri- toner,“™ der Sow.ets allein gegen Frankreich richlet! Bereits vor zwei Tagen hat bas franzö- Mche Jnformationsminifterium auf ähnliche Mel- Lungen der englisch-amerikanischen unb ber sowjetischen Hetzzentralen hingewiesen, in denen davon die Rede war, daß es zu blutigen Ausschreitungen in Marseille, Limoges und Nizza gekommen sei daß die Garnison von Montpellier den deutschen Truppen eine wahre Schlacht geliefert habe oder öd? an der französischen Mittelmeerküste alle Fran- Vfen im Alter von 18 bis 50 Jahren und alle Französinnen im Alter von 21 bis 30 Jahren mobilisiert worden seien, um Befestigungen zu bauen. Das französische Jnformationsministerium bemerkte hierzu, es sei notwendig, solche Meldungen Der französischen Oeffentlichkeit vor Augen zu hal- »U ken, weil ihr einziges Ziel sei, das französische Volk Ur gegen seine Interessen aufzuhetzen. Helene fragt auch nach Bergenroths Aufgaben, aber darüber vermag er wenig zu sagen. Sie ist ungeduldig. Sie haben nur diese einzige kostbare Stunde. Müssen sie da unbedingt von den Arbeiten sprechen, die hier den Uhlenhof angehen? Helene wird schon damit fertig werden. Sie sind schon auf dem Rückweg. Nur eine kleine Zeit liegt noch vor ihnen. Dann müssen sie Abschied nehmen. Helene nimmt Bergenroths Arm. Mit einem wunderbaren Gefühl empfindet der Mann ihre Nähe. Helene kann nicht anders — sie muß jetzt fragen: „Sag, was war bas vorhin, als du kamst? Du schienst erregt, fast zornig —" Da begreift Bergenroch, daß Helene ihn in jenem Augenblick ber Erregung gesehen hat. Es fällt ihm schwer, auf ihre Frage zu antworten. Unb so tut er etwas, was er bisher niemals getan hat. Er neigt sich über Helenes Hänbe. Dann blickt er auf unb sieht sie mit einem tiefem Blick an: „Ich habe dir etwas abzubitten, Helene!" Sie weiß nicht, was er meint. Bergenroth aber will jetzt keine Forderungen stellen, deren Erfüllung er noch immer als ungewiß anfieht. Er kann das jetzt nicht, denn die große Auseinandersetzung, die es zwischen ihnen doch einmal geben wirb unb muß, kann man nicht in einer so streng begrenzten Zeitspanne beginnen. Wieber sieht er nach der Uhr. „Es wird Zeit, Helene!" „Ich mag keinen Abschied auf dem Hof! sagte Helene und hofft inbrüftig, daß Richard sie jetzt in allerletzter Minute in die Arme nehmen wird. Er hält nur ihre beiden Hände. „Lebe wohl, Helene. Laß dir noch einmal danken für die Erfüllung aller Pflichten hier, die du so selbstverständlich übernommen hast. Und — denke an mich, HAene!" , , Helene erwidert den schmerzhaften Druck. Dann löst sie sich. „Geh jetzt, Richard. Ich denke immer an dich. Und bleibe gesund!" (Fortsetzung folgt) Aus der Stadl Gießen. Vom richtigen Schenken. Es gab immer schon Leute, die der Meinung waren, daß man zum Weihnachtssest nur mit einem pompösen Geschenk aufwarten könne. Sie ließen es sich was kosten unb glaubten damit Wunders was für einen Erfolg zu erzielen. Nachdenkliche Ueberlegungen darüber, von welcher Art das Geschenk sein müsse, stellten sie nicht an, es genügte ihnen, wenn die Rechnung über das Geschenk eine imponierende Zahl aufwies. Solche Leute haben es heutzutage schwer, denn mit dem „Sesam öffne dich" ihres Geldbeutels allein können sie die Frage nach dem Geschenk jetzt nicht mehr lösen. Es gibt aber noch ein Schenken, dem wirklich Gemütswerte innewohnen, und dieser erfreuliche Brauch läßt sich zu allen Zeiten üben. Das richtige Schenken hängt ja nicht davon ab, ob man über em leistungsfähiges Scheckbuch ober eine wohlgefüllte Geldbörse verfugt, es hat als alleinige Richtschnur das sichere Gefühl, den Herzenstakt, der allein den wahren Wert eines Geschenkes bestimmt. Derjenige, dem das Geschenk zugedacht ist, soll keineswegs von der Aufmachung des ihm überreichten Geschenkes erschlagen ober durch eine unangebrachte Spende bedrückt werden. Es kommt ausschließlich darauf an, ihm ein Geschenk zu machen, das ihm das Bewußtsein einer glücklichen Stunde gibt. Dazu bedarf es gewöhnlich keiner großen materiellen Aufwendung, rrtan muß nur das Vermögen besitzen, sich in die Seele des anderen einzufühlen. Gewiß ist das nicht immer leicht, aber wer ernsthaft bestrebt ist, seinem Mitmenschen eine herzlich gemeinte Aufmerksamkeit zu erweisen, der findet gewöhnlich auch den richtigen Weg dazu. Das Gesckenk kann von mannigfaltiger Gestalt fein, man vraucht zuweilen nicht einmal in den Laden zu gehen, um es käuflich zu erwerben. Gar manches läßt sich basteln, geschickte Frauenhände wissen gerade heute aus ihrem Handarbeitskorb Erstaunliches hervorzuzaubern. Oft tut es auch — beispielsweise — ein Buch aus dem eigenen Bücherschrank; das kleine Opfer bringt man gern, wenn man weiß, daß das Geschenk in die richtigen Hände gelegt wird. Es kommt ja immer nur darauf an, wirttich Freude zu bereiten, und dazu ist ber Gegenstand nicht so wichtig wie die innere Bereitschaft, diese Freude bei anderen auszulvsen. Sch. Kür Tapferkeit vor 6em Keinöe. Dem Obergefreiten Otto Schad aus Gonterskirchen wurde für Tapferkeit vor dem Feind bei den Kämpfen im Osten das Eiserne Kreuz II. Klasse verliehen. Weihnachtsmarkt der Hitler-Zugend. Im Rahmen ber großen Spielsachenaktion „Wettrüsten ber Hitler-Iugenb" haben sich auch die Einheiten der Hitler-Jugend im Bann 116 Gießen außerordentlich eifrig mit der Herstellung von Spielsachen zu Weihnachten beschäftigt. In einer Ausstellung, die am morgigen Samstag unb am Sonntag im Saale des Gosellschaftsvereins (Club), Sonnenstraße, der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wirb, ist Gelegenheit geboten, sich von dem vor- trefflichen Schaffen unserer Hitler-Jugend überzeugen zu können. In der Ausstellung werden die Besucher auch Gelegenheit zum Kauf von Spielsachen haben, jedoch müssen die gekauften Gegenstände, um das Bild ber Ausstellung nicht zu beeinträchtigen, noch bis zum Sonntagnachmittag im Ausstellungsräume verbleiben. Ieber verkaufte Gegenstand wirb mit einem Verkaufsschildchen versehen, burch das dem Käufer sein Eigentumsrecht gewahrt wird. Vom Sonntagnachmittag ab, nach Schluß der Aus- ftellungszeit, können die Sachen abgeholt werden. Nach unseren Informationen werden die Besucher dieser Ausstellung ein außerordentlich reichhaltiges Bild von Spielsachen zu sehen bekommen, das diesen Weihnachtsmarkt zu einer besonderen Angelegenheit unserer ©tabt machen wild. Unb auch bei der Polizei. In der Spielsachenausstellung unserer Polizei, bie in ber Aula bes Gymnasiums veranstaltet ist, wird der allgemeine Spielsachenverkauf am Sonntagvormittag ab 10 Uhr beginnen unb ebenfalls jebermann Gelegenheit zum Erwerb von Spielsachen für die Kleinen geben. Sonderlehrgang für Kriegsversehrte zur Vorbereitung auf bie Reifeprüfung. Mitte Januar 1943 beginnt in Freiburg i. Br. ein sechsmonatiger Sammellehrgang für Kriegsversehrte aus dem ganzen Reichsgebiet zur Vorbereitung auf eine zärtliche Weichheit, die Richard noch nie fo stark empfunden hat. Da geht die Tür auf, und Martin kommt in das Zimmer gesprungen. Bergenroth sieht das Kind zum erstenmal. Er kennt auch Käte Allert nicht. Das Kind begrüßt den fremden Mann artig und schmiegt sich an Helene: „Tante Helene, warum darf ich jetzt nicht zur Mutter?" „Mutter hat Besuch, Martin." „Wer ist denn gekommen?" „Onkel Johannes. Unb nachher hat er auch für bich Zeit." Das Kinb strahlt. Onkel Johannes — bas ist eine Freude! Und Martin wird nun ungeduldig, wie lange es wohl noch dauern mag, bis Mutter unb Onkel Johannes mit ihrem Gespräch fertig sinb. Die Anordnung des Reichsmarschalls Gorina jur Durchführung des Vierjahresplanes über die Lohnzahlung an Feiertagen schreibt die Bezahlung des regelmäßigen Arbeitsverdienstes an alle Gefolg- fchaftsmitglieder für die Arbeitszeit vor, welche in» olgc des Neujayrstqges, des Oster- und Pfingstmontags sowie des erften und zweiten Weihnachtsfeiertages ausfällt. Soweit der Neujahrstag und die Weihnachtsfeiertage auf einen Sonntag fallen, greift die Anordnung nicht Platz, da in diesem Falle dem Beschäftigten kein Derdienstausfall entsteht. Einschlägige bisherige tarifliche und betriebliche Bestimmungen, die — was dic Zahl der zu vergütenden Tage und die 3u gewährende Vergütung an» geht — ungünstiger sind, haben mit der Anordnung vom 3. Dezember 1937 ihre Erledigung gefunden. Günstigere Bestimmungen bleiben dagegen in Kraft. De rÄnspruchaufdie Feiertags bezah- lung ift unabdingbar; er kann also durch Vereinbarung nicht ausgeschlossen werden. Entgegen einer immer noch verbreiteten irrigen Meinung werden von dieser gesetzlichen Neuregelung nachfolgende konfessionelle Feiertage nicht ersaßt: Karfreitag, Himmelfahrt, Fronleichnam, Allerheiligen und Bußtag. Voraussetzung für den Lohnanspruch nach Maßgabe der Göring-An- ordnung ist, daß die Arbeitszeit infolge des betreffenden Feiertages ausgefallen ist. Der Feiertag soll nicht zu einer besonderen Bereicherung der Beschäftigten führen. Wenn und soweit an dem jeweiligen Feiertag auch sonst die Arbeit aeruht haben würde, ist kein Lohn zu zahlen. Fällt beispielsweise der Feiertag auf einen Samstag, so ist nur die am Samstag im Betrieb übliche Arbeitszeit abzugelten. Die Göring-Anordnung betrifft nur Gefolgschaft- mitglieber, die, wie die Tages- und Stundenlöhner, andernfalls den Tag nicht bezahlt erhalten würden. Angestellte, wie überhaupt die in Wochen-, Monats- und Iahreslohn beschäftigten Gefolgschaftsmitglieder erleiden keine Lohneinbuße; sie fallen daher auch nicht unter die vorstehende Anordnung. Soweit für die Wochenfeiertage der Lohn weiterzuzahlen ist, erhält der Gefolgsmann den regelmäßigen Arbeitsverdienst. Zweck der Göring-Anordnung ist, das Gefolgschaftsmitglied so zu stellen, wie es stehen würde, wenn der Wochenfeier- tag ein normaler Arbeitstag wäre. Daher kann beispielsweise ein Ueberstundenzufchlag nur verlangt werden, wenn von dem Gefolgsmann mit einer gewissen Regelmäßigkeit Ueberstürmen geleistet sind und nicht etwa nur gelegentlich. ' Die Rechtsregeln der Göring-Anordnung sind für die Praxis klar, wenn der Wochenfeiertag in eine fortlaufend abgeleistete Reihe von Arbeitstagen fällt Zweifel ergeben sich aber, wenn sich der Feiertag in die Dauer des Urlaubs einschiebt. Es fragt sich bann nämlich, ob der Ausfall ber Arbeitszeit eine Folge des Feiertags ober des Urlaubs ist. Diese Zweifel sinb inzwischen durch mehrere Urteile des Reichsarbeitsgericht geklärt worben. Wenn bas Gefolgschaftsmitglied seinen üblichen Urlaub, der sich hinsichtlich ber Dauer nach Arbeitstagen bemißt, angetreten hat, bann ist ihm ber Lohn für den Wochenfeiertag befonbers zu bezahlen. Denn ber Umstand, daß einer ber genannten Wochenseiertage in den Urlaub lällt, ändert nichts an den aus bejn Arbeitsverhältnis fließenden Rechten unb Pflichten. Läßt sich bas Gefolgschaftsmitglied von feinem Betriebsführer einen außertariflichen Urlaub für eine besondere Gelegenheit geben, ohne daß ihm die Urlaubstage bezahlt werden, so ist auch in diesem Fall ber Feiertag zu bezahlen. Das gilt insbesondere für den Fall, daß bas Gefolgschaftsmitglied den unbezahlten Urlaub deswegen genommen hat, um mit Rücksicht auf den zu bezahlenden Wochenfeiertag eine weite Heimreise antreten zu können. Nur bann, wenn bas Gefolgschaftsmitglieb ben Wochenfeiertag zum Anlaß nimmt, um gegen ben Willen des Unternehmers eigenmächtig längere Zeit von ber Arbeitsstelle fernzubleiben, gilt anderes. Das Reichsarbeitsgericht hat ben Anspruch auf die Feiertagsentlohnung solchen Gefolgschaftsmitgliedern versagt, die zur Arbeit an einem solchen Wochenfeiertag zulässigerweise eingeteilt wurden, dann aber nicht zur Arbeit erschienen. Der Verlust des Lohnanspruchs beruht auf der Tatsache bes Vertragsbrüchigen Verhaltens des Gefolgschaftsmitgliedes. Darüber hinaus hat der Reichsarbeitsminister burch Anordnung vom 16. März 1940 bestimmt, daß Gefolgschaftsmitglieder den Fortzahlungsanspruch verlieren, wenn sie am Arbeitstag vor ober nach bem Wochenfeiertag der Arbeit ohne genügenbe Entschulbigung fern» bleiben. Das gleiche gilt,. wenn bas Gefolgschasts- mitglieb bei Urlaubs» oder Familienheimfahrt über solche Feiertage aus eigenem Verschulden bie Arbeit nach ben Feiertagen nicht ordnungsgemäß wieder aufnimmt. Mit den an Wochenfeiertagen beschäftigten Gefolgschaftsmitgliedern befaßt sich die Göring-Anordnung nicht. Diese können also nicht neben dem Arbeitslohn noch ben Feiertagsausgleich auf Grund ber Anorbnung beanspruchen. Für sie gelten vielmehr bie allgemeinen gesetzlichen, tariflichen bzw. betrieblichen Bestimmungen. Diese sind für den Lohn unb einen etwaigen Feiertagszuschlag allein maßgebend. 'chließe. Das Evsenbahnnetz der Sowjetunion sei Mg unzureichend und die Wolga habe jede Be» leutung als Transportstraße verloren. Die Sow- rmee. . FranzÄ cej lV pro er macyre pcy neuner um uie x/uuivutvlSiM.v.. uroen » Hohenlohes durch bas dreibändige Sammettverk jnß R [r*-- - - -------- । *-----r-<“ bahn, ein Schaukelpferd, ein Trillerpfeifchen, eine Scyildwache, ein Steckenpferd und eine Kanone. Wer die Wahl hati hat bie Qual! Eine große Auswahl macht natürlich das Wählen schwer, zudem alle Abzeichen reizvoll und begehrenswert sind. Kurzum, um allen Qualen aus bem Wege zu gehen, wird sicherlich mancher bemüht sein, Den ganzen „Satz" für ben Weihnachtsbaum zu erwerben. Die Hitler-Jugend sammelt am 19. unb 20. Dezember — also kurz vor bem Fest — unb wirb dafür sorgen, daß genügend Spielwaren unter die Leute kommen! (Bebt alte Kupfer- unb TUckelmünzeu bem DHIv. Diele haben es seinerzeit übersehen, die außer Kurs gesetzten Kupfer- und Nickelmünzen vor Ablauf der Einlösungsfrist auszugeben ober gegen kurs- fähiges Geld umzutauschen. In allen möglichen Behältern, Schubladen und sogar in Geldbörsen sinb immer noch berartige Münzen zu finden. Der einzelne kann damit nichts anfangen; in der Masse gewinnen diese Münzen aber an Bedeutung und können nützlicheren Zwecken zugeführt werden. Das Kriegswinterhilfswerk 1942/43 gibt Gelegenheit, uns dieser außer Kurs gefetzten Münzen auf bequeme Art zu entledigen, indem wir sie bei der Reichsstraßensammlung am kommenden Samstag und Sonntag neben unserer üblichen Spende in die Sammelbüchsen stecken. Wir geben damit diesen für uns wertlosen Münzen eine neue Bestimmung unb stellen sie in den Dienst jener Kraft, die uns den Endsieg sichert. Neue Schlachtkarten fürSelbstversorger Am 4. Januar beginnt für alle landwirtschaftlichen Selbstversorger einheitlich die neue Anrechnungszeit des Hausschlachtungsjahres 1942/43. Die neue An- Sie fühlt eine so unbändige, eine so umwerfende keude, daß sie für einen Augenblick ganz fest Den enftergriff umfaßt. Bergenroth springt draußen von seiner Maschine, r erwidert den erfreuten Gruß des Stallmannes, Dar. ter neben dem fremden Kutscher steht. — Bergen- DM MH klopft dem Mann auf die ^chuUer: Na geht I VE ßes gL hj„ bei euch?" unb fragt gleich wetter. “M .Mer ist gekommen ... hat meine Frau Besuch? Ä Ml« Der Stallmann, der vorhin den Namen des Be " Kchers hörte, erwidert, Herr Rautenberg sei eben toi Stemmen. .. , _ J . Helene, noch am Fenster stehend kann dlefes ® ■ brach da draußen nicht verstehen. Sie st-ht nur, wie bergenroth sich zum chause wendet, und steh, daß l^in Gesicht düster und drohend ausswht Nie hat selene ihren Mann in einer solchen Erregung ge scheu. Er geht sehr rasch IN das Haus hinein, kra 6enb fällt die Tür zu. Helene steht mitten im Zimmer. Sie versteht d •des nicht. Was ist denn geschehen? Sie öffnet die Tur und tritt auf bte ©i tzeint, als sei Bergenroth im Begriff, nach oben ; Atzt wendet er sich Mene 3U Erregung Heint vorbei zu sem. Sem ®eJ'$Lab” J eincm rnversöhnlich. Helene sucht vergeblich nach Schimmer von Freude. . 6 Die kurze Begrüßung ist. ^Mttzhaft, ft Hergenroth sagt: „Ich höre, du W \ ^ein Blick streicht durch biß ofsenstehenbe T tos Wohnzimmer. ~ nicht. ^r'7amK°ch in^as Zimmer^ichard." ’“ahM*** Ä’ Dingen. SeÄÄ W«""« «ÄS? UeTer ihrem W-s- Neves su liegen. ^kommen. Du sahst draußen wohl fernen Stockholm, 18. Dez. (DNB. Funkspruch.) Die ,New York Times" stellt fest, baß bie Sowjetunion Den größten Teil ihrer Industriegebiete verloren hat, die Verluste an Menschen seien gleichfalls sehr grofc. Riesige Ackerbaugebiete hätten aufgegeben . J werden müssen unb die Ernährungslage sei kata- -uchi'trophal. Die Zufuhren aus den USA. und Kanada eien illusorisch, da Murmansk durch die dauernden Luftangriffe schwer beschädigt sei und die Vereisung . Des Hafens von Archangelsk seine Benutzung aus- faber als einer der ersten Cecil-Rhodcs-Stipendiaten ^Ivahm er auch die Gelegenheit wahr, in Oxford, dem frSileiftigcn Zentrum der englischen Weltherrschaft, sich l^Wpen Blick für die Weltpolitik zu schärfen. Er sprang ce wc 1^ |n di? politische Publizistik und errang die Auf- als Sieger. Die Tabelle. OJL-tfport Sam geltreaet»; Qivu ftagtxjmfer otret grotrBnrtgtt 3wfte 3aa Bestreiche«: Tkwa» grptfrrtz vlllch. Schuhcreme einsparen! ,^nnr, 3816 D sramm normal-beschmutzter Trodcemv6$diU Waschtag wollet Sie also die gut autge- Jeden Platz für Fronturlauber! Mit Koks und Kohle haltet Haus, das Ofenloch gibt nichts heraus! Fast neue schw. Herr.-Helbschuhe Gr.40geg.lPaar Damen - Schalten- stiefel Gr. 39-40 zu tauschen ges. Evtl. Aufzahlung Schr.Angeb.unt. 06605 and.G.A. Sreibanf am 19.12.1942: 8-9 1211-1270 9-10 1271-1330 10-11 1331-1380 1111V,1381'1410 Stadt. Schlachthof zwar durch richtiges, wohlüberlegtes Einweichen. Am Abend vor dem nächsten Kurzer, schwarz, Llmhang zwischen hinterer Liebigstratze Ebelstrahe rechnungszeit läuft vom 4. Januar bis zum 14. November. Da für diese Zeit statt des bisher einheitlichen Rationssatzes zwei verschiedene Sätze für Erwachsene und Kinder bis zu sechs Jahren treten, müssen die bisherigen Schlachtkarten zum 3. Januar abgeschlossen werden. Für die am 4. Januar beginnende neue Anrechnungszeit sind neue Schlachtkarten bei- den Ernährungsämtern anzulegen und neue Anrechnungskarten an die landwirtschaftlichen Selbstversorger auszugeben. Was die neue Wochenschau bringt. Die neue Wochenschau beginnt mit Bildern aus der Heimat, die ein Gruß für unsere Soldaten an der Front sein sollen. So sehen wir Gymnastik- Dorführungen in der Berliner Deutschlandhalle, Erich Wergens bei seinem Weltrekord-Segelflug, den Länderkampf der Amateur-Boxer von Deutschland, Ungarn und Italien und eine Vereidigung von Rekruten des ^-Ausbildungs-Regimentes Prag. Rach der Heimat die Front: Die Kamera führt uns zur A t l a n t i k k ü ft e, wo die Organisation Diese Frage haben Sie sich wahrscheinlich noch nie vorgelegt, aber es lohnt sich, einmal darüber nachzudenken. Untersuchungen haben nämlich ergeben, daß in etwa 15 Kilo- WEATO ■! der Universitätsstadt Gießen Freitag, den 18. Dezember 19.00 bis 22.00 Uhr: 13. Freitagmiete u. Halbmiete A Penthesilea. Meine liebe Frau, meine herzensgute, treubesorgte Mutter, unsere liebe Schwester, Schwägerin und Tante Frau Margarete Volk, geb. Wallenfels wurde am 13. Dezember nach kurzer Krankheit heimgerufen. Wir haben sie gestern auf dem Alten Friedhof zur letzten Ruhe gebettet. In tiefem Schmerz: Carl Volk, Hedwig Volk. Gießen (Lieber Straße 7), den 17. Dez. 1942. Statt Karten! Dr. Ernst Müller Regierungsrat Frau Chrissy, geb. Gastein Verm ählte SS 4 lieber Naturschutz und Naturkunde unterrichten Sie nr!»^^?^"Einverstänülichen Büchern de» Hugo Dermühler Verlage», Derltn" ÄrffÜ Dtmah9M Ü“ £od) kEute von Ihrem Gießener Buchhändler tat auifuhrltchc bebiloerte Werbeblatt „Freunde der Natur sind Freunde guter Bücher' Herr.'Schnürschuho (kaum getragen) Größe 42/43 für!2Mk.zuver- faufen.Frieilrlch- slraße 10 N1.lo«s»8 fensportoerein, in unmittelbare Abstiegsgefahr gc» kommen. Für die Flieger, die die Tgs. Offenbach au Sonntag auf eigenem Platz in Gießen empfangen; steht also, man darf ruhig sagen, alles auf dem Spiel. Gewinnen sie dieses Spiel, dann bilden Rüst selsheim und Offenbach den Schluß der Tabelle, im anderen Falle sieht es für die Flieger um den Ver- bleib in der Gauklasse reichlich trüb aus. Unter diesen Umständen darf damit gerechnet werden, daß der LSV. alles aufbieten wird, um in diesem Spiel zu beiden Punkten zu kommen. Im Vorspiel ge- wannen die Soldaten 10:6, seitdem sind aber bedeutende Mannschaftsschwierigkeiten zu bestehen gewesen, so daß der Ausgang des Spieles völlig ungewiß ist. Rach den gegen die Polizei Frankfurt a. M. gezeigten Leistungen erwarten wir den LSD. ^5? WeihnadHsmarH der Hitlerjugend Samstag, den 19. Dezember, ab 12 Uhr, und Sonntag, den 20. Dezember, ab 9 Uhr, im Saale des Gesellschaftsvereins (Club), Sonnenstraße Ausstellung schönster Spielsachen aus der Aktion „Wettrüsten der Hitler-Jugend“ Dort auch allgemeiner Verkauf der Spielsachen Ei ntritt frei! nommenen 500 Gramm Schmutz — ohne Seife und Waschpulver aus der Wäsche gelöst werden. Nun wirkt die Menge des Schmutzes nicht mehr bedrohlich, denn dis restlichen 200 Gramm Schmutz wurden ja^ wenn sie beim Einweichen auch nicht gelöst werden konnten, immerhin stark gelockerte Übrigens: die Wäsche muß auch eingeweichl werden, wenn Sie einmal kein Einweichmittel zur Verfügung haben. Denken Sie stets: Einweichen in gewöhnlichem Wasser ist besser als gar nicht einweichenI -* So er» füllen wir das Gebot der Zeit: tanbfreis Gieße«. * Leihgestern, 16. Dez. Am vorigen Sonntag hielt der Kaninchenzuchtverein seine diesjährige Lokalschau im Lokal „Zur Krone" ab. Die Schau war mit folgenden Wirtschaftsrassen beschickt: Angora, Wiener, weiß, Kl.-Chinchilla. Die Prämiierung durch den Preisrichter Witzler, Neu- Isenburg, hatte folgendes Ergebnis: Auf Angora erhielten die Züchter Ludwig Hartmetz den Reichs- fachgruppen-Ehrenpreis, drei Ehrenpreise, vier erste Preise, einen zweiten und einen dritten Preis; Wilhelm Wardega 2 Ehrenpreise, zwei zweite und drei dritte Preise; Fritz Buse 2 Ehrenpreise und einen dritten Preis; Karl Neid einen ersten und einen zweiten Preis; Heinrich Müller einen Ehrenpreis, einen ersten, zwei zweite und drei dritte Preise; Artur Müller einen zweiten Preis; Wiener, weiß: Züchter Otto Krick 1 Kreisfachgruppenehrenpreis, 1 Ehrenpreis- 2 erste Preise, 2 zweite und 3 dritte Preise; ^ritz Heller 1 Ehrenpreis und 1 einen ersten Preis; Wilhelm Wardega 2 Ehrenpreise; Fritz Buse einen zweiten Preis. Kl. Chinchilla: Züchter Georg Martini 1 Landesbauernehrenpreis, 1 erster und 4 dritte Preise; Karl Stumpf 2 Ehrenpreise 4 erste, 1 zweiten und 2 dritte Preise; Heinrich Müller 1 Ehrenpreis, 1 zweiten Preis; Val. Naumann 1 zweiten Preis; Rich Weber 1 Ehrenpreis. Klein- Silber: Karl Neid 1 zweiten Preis. schüttelte entstaubte Wäsche — auch das spart Sei fei — mit einem guten Einweichmittel ein. Das Wasser darf dabei höchstens lauwarm sein; heißes Wasser würde den Schmutz „einbrennen'*. Am Morgen nach dem Einweichen wird uns die dunkle Färbung des Einweichwassers zeigen, daß ein großer Teil des Schmutzes bereits aus der Wäsche gelöst ist, Io vielen Fallen konnten nahezu drei z.Z.i. Felde Friedberg/Gießen 15. Dezember 1942 K 06602/ S Jin altes t «be von * jW1 OeNc jtröufen, /auf rnzend a aigerburi sten acht »liegt et fi km, ui itjrt und Die Nar mbert de: i Nordos orma, ■;?nben Bereitur sango utsche Fl i Sowjet ront mar rüde zwij olschemsti h näherte chn Posti it" in del ich die le •jgen ihre es W Nunber Ion Nm itcklstun! irt hatten iM Fai duft uni mir ermä i gemehrt ’iwrbim "dimunb. W oe t-Narowc wäre Auf der im ich dir Mefer- MNsHesi innen an it. Mit t ff Vitum niangreid Schmie ilanbs n ) der Kr was Wifatioi ch einer ch> der qi 6t, vorüb 8n Rev wi gebot Gl, dies ^ertelaw i vor drei 'ich gescha “'nen. De ♦ ein nei nöes dur •mg hi, w denen l^en t un Hei mfen - -^ewiftei kN ft über Sb-' w rr geht vor! bis zu 500 Gramm Schmutz enthalten sein können. Eine ganze Menge — wer hätte das gedacht? Wir erzählen Ihnen das aber nicht um Ihr Staunen zu erregen, sondern deshalb, weil wir aus dieser Tatsache viel lernen können» Sollen wir denn all diesen Schmutz mit Seife oder Waschpulver aus der Wäsche herauswaschen? Nein — denn so viel Seife haben wir nicht! Hier müssen wir uns anders helfen — und Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme beim Heimgang unserer lieben Entschlafenen sagen wir auf diesem Wege unseren innigsten Dank. oeeoe verloren. Abzugeben geg- 1 Belohnung aüf dem Fundbüro. w-w mit Noten 12 Mk. Weihnachts- baumbeleucht. 110 Volt 12 Mk. weiß emaill. Bettitelle gut erhalt. 30Mk. Spiegel 10 Mk. zu verkaufen. 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Der Reichssportführer von Tschammer und Osten richtet folgenden Weihnachtsgruß an die Front: „Meine lieben Kameraden! Ich sende Euch guch in diesem Jahre zur vierten Weihnacht dieses für die Zukunft unseres Vaterlandes und Volkes entscheidenden Kreiges meine besten Grüße und Wünsche. Keinem von Euch, meine lieben Kameraden, wird — heute weniger denn je -- die Erkenntnis fehlen, warum auch in diesem Jahre noch deutsche Söl- daten Weihnachten im Felde erleben. Der vorübergehende Verzicht auf Heimat und Familie sichert erst deren Bestand über die Zeit des Kampfes hinaus, eines Kampfes, den unsere Feinde bis zur Vernichtung alles Deutschen zu führen begehren; dieser Wille ist es, der unsere innere und äußere Haltung bestimmt. Hart, entschlossen und unverzagt sind Front und Heimat durch dar Erlebnis des Kampfes und der Arbeit miteinander verbunden. In kameradschaftlicher Verbundenheit drücke ich Euch die Hand. Das Ende wird Eure und unsere Mühe lohnen, dessen sind wir gewiß. Heil Hitler! Euer getreuer von Tschammer.^ Gauschulung des KdF.-SportamteS. NSG. Die Kreissportwarte und Kreisbeauftragten für den Frauensport der NS.-Gemeinschaft „Kraft gutes neues Jahr. Die Heimat erwidert diese Grüße und Wünsche mit gleicher Herzlichkeit für die beiden Soldaten sowie für alle Söhne, die draußen zum Schutze der Heimat im Kampfe stehen. Generalleutnant a. O. von Oidtman gestorben. Lpd. D a r m st a d t, 17. Dez. Im 75. Lebensjahre ist heute der Traditionsverbandsführer der hessischen Leibgardisten (115er), Generalleutnant cu D. Hans v. Oidtman, gestorben. Er war vor 55 Jahren in Mainz in das Infanterie-Regiment Nr. 87 eingetreten. Nach seiner Ausbildung beim See- Bataillon und einem Kommando in Straßburg kam er um die Jahrhundertwende nach China, wo er die Kämpfe an der Großen Mauer mitmachte. Nach der Rückkehr aus dem Osten wurde Oidtman Hauptmann und Kompaniechef beim Leibgarde- Jnfanterie-Regiment 115 in Darmstadt. Den Weltkrieg machte er vom Anfang bis zum Ende mit Auszeichnung mit und trat dann in die Reichswehr über, aus der er im Jahre 1928 als Generalleutnant ausschied. Er übernahm dann die Führung der Kriegerkameradschaft „Hassia" und später des Kyffhäuser-Landesverbandes Kurpfalz. Als solcher hat er sich um den Wiederaufbau der hessischen und saarländischen Kriegerkameradschaft verdient gemacht. Kleiner runder Tisch 5 Mk. 06612 zu verkaufen. Gartenstr. 14 I. durch Freude" das Gaues Hessen-Nassau weilten zur Ausrichtung und zum Empfang des Arbeitsplanes für das Jahr 1943 in Wiesbaden. Es wurde festgelegt, daß auch im kommenden Jahre neben dem allgemeinen Uebungsbetrieb in allen Sportarten sämliche Großaktionen wieder durchgeführt werden. Wintersporttag, Sportgruppen- wettbewerb, Sportappell der Betriebe, Schützentag und Schwimmertag sollen wiederum alle Schaffenden sportlich erfassen. In besonderem Maße soll in Zukunft der Wehrsport mit dem Ziel der Erringung des SA.-Wehrabzeichens in den Betrieben Eingang finden. Im Rahmen dieser Schulung sprach Standartenführer Zorn von der SA.-Gruppe Hessen über die Wehrkampftage 1942 und die zukünftige Zusammenarbeit zwischen SA. und „Kraft durch Freude". Handball-Gauklasse. Mit den Spielen am kommenden Sonntag nimmt die Handball-Gauklasse Abschied vom alten Jahre, um am 3. Januar 1943 die schon angelaufene Rück- runde wieder fortzusetzen. Von den bevorstehenden Spielen ist die Begegnung Luftwaffensportverein gegen Turngesellschaft Offenbach von besonderem Interesse. Durch den vorsonnläglichen Teilerfolg, den Offenbach gegen Pfungstadt mit einem 6:6-Ergebnis erzielte, ist sie mit einem äußerst wichtigen Punkt um einen Tabellenplatz nach oben gestiegen, und dadurch ist unser Gießener Vertreter, der Luftwaf- Todt in den Stützpunkten der Kriegsmarine immer neue U-Boot-Bunker baut. — Im westlichen Mittelmeer wird ein Geleitzug, der motorisierte Verbände nach Tunesien bringt, von feindlichen Bombern angegriffen. Die Schifssflak drängt sie ab; unsere Flieger greifen ein, der Geleitzug erreicht seinen Bestimmungshafen. — Mit einem deutschen Kampfgeschwader starten wir zum Angriff auf feindliche Panzer- und Kraftfahrzeuge im Raum von Tebourba. Die Bomben schlagen mitten in die Bereitstellungen hinein. Danach blendet die Kamera über zur großen Abwehrschlacht an der Ostfront. Am Terek rücken die Nachschubkolonnen über tiefes, wm Regen aufgeweichtes Gelände nach vorn. Laufgräben werden ausgehoben. Ein sowjetischer Schlachtflieger wird von der Flak heruntergeholt. Während an der Kaukasus-Front noch herbstliches Wetter vorherrscht, fegt über die endlosen Weiten des mittleren Frontabschmttes der winterliche Ost- wind und bringt Kälte, Eis und Schnee. Die Nachschubkolonnen kämpfen sich durch eisigen Sturm hindurch. Wir sind mitten im Hauptkampffeld. Ein- vorgeschobener Beobachter hockt, gut getarnt, in seiner Stellung. In der Dämmerung verläßt ein Stoßtrupp den vordersten Graben. Durch einen Feuerüberfall wird die Aufmerksamkeit des Feindes auf einen anderen Geländeabschnitt gelenkt und so dem Stoßtrupp ermöglicht, wichtige Erkundungen über die Bereitstellungen des Feindes zu machen. Verdunkelungszeit: 18. Dezember von 17.09 bis 7.59 Uhr. ** Weihnachtsgrüße aus dem Osten. Die Soldaten Johannes Weingärtner und Otto K i m p e l, die in einer Sanitätskompanie im Osten stehen, übermitteln durch uns der Heimat die besten Weihnachtsgrüße und herzliche Wünsche für ein • 65 ^eviek i. Mr beik: Wn. F.M 5 WAS WIEGT e DER SCHMUTZ IN DER WÄSCHE ?7 Ordnungspolizei Frankfurt LSV. Wiesbaden Tgde. Dietzenbach GfL. Pfungstadt SA. Frankfurt Tv. Griesheim Tgs. Offenbach LSV. Gießen Tgde. Rüsselsheim Fußball-kokaltreffen in Gießen» Vfv.-R. — LSV. Gießen. Während man noch vom hohen Sieg des LSV. über die Spielvereinigung 1900 spricht, hat der Kreisfachwart für Fußball auch schon den zweiten Lokalkampf am kommenden Sonntag festgesetzt. Diesmal ist es der VfB.-R., der gegen die noch ungeschlagene Luftwaffe im Kampf um die Punkte auf eigenem Platze antritt. Die Grün-Weißen, die nach Minuspunkten gerechnet an zweiter Stelle stehen und in den letzten Spielen mit einigen Ue^en raschungen aufwarteten, haben jedoch wenig Aussichten, dieses Spiel zu gewinnen, zumal sich die Soldaten gegenwärtig in ausgezeichneter Form befinden. Beide Mannschäften werden mit einigen Ausnahmen in den bekannten Besetzungen antreten. Daubringen 1. Jgd. — Saasen 1. Jgd. Die Mannschaften tragen am kommenden Sonntag auf dem Waldsportplatz in Daubringen das fällige Verbandsspiel aus. Beide Mannschaften stehen sich zum erstenmal im Kampf um die Punkte gegenüber. Die Gäste verfügen über eine gut eingespielte Elf. Daubringen muß seine ganze Kraft aufbieten, wenn es die beiden wichtigen Punkte für sich buchen will. Daübringen spielt in der Aufstellung: K. Euler, W. Erb, R. Geißler, E. Schäfer, E. Geißler, R. Weimer, W. Hofmann, H. Mohr, H. Ruckelshausen, Fuchs und K. Keil. Havptschriftletter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter des Hauptschriftleiters: Ernst Blumschein. Verantwortlich für Politik und Bilder: Dr. Fr. W. Lange: für das Feuilleton: Dr. Hans Thyrtot; für Stadt Gießen, Provinz, Wirtschaft und Sport: Ernst Blumschein. Druck und Verlag: Brühlsche Unrverjitätsdruckerei R. Lange K.