' Samstag, 18. Gietzener Anzeiger oroschilowgra- im Sturm genommen Kasan * .Kursk iger mit Eisen- und Mangan-Borkorn- ische Industrialisierung begünstigt hat. mtn eine ra Astrachan] .herson Wen. D» hen M »ewaslopol WW HL. iche Sjilfl ilfe beim 3m S ü b a b f d) n i f t der Ostfront verfolgen schnelle verbände östtichdes Donez den Feind Stuben- - effaiM j 3900 al? MV. Aus dem Führerhauptquartier, 17.3uli. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt besannt: Nach tagelangen schweren Kämpfen wurde heute die größte und wichtigste Stadt des Donez-Industrie- gebletes, Woroschilowgrad, von deutscher Infanterie im Sturm genommen. Große Teile der Stadt stehen In Flammen. itdlingradczarizyn) isen füt gemach, nun en bienen Baulani on einen chstprch ragen r Käufer Orientie« Oer Wehrmachibericht. MV. AusdemFührerhauptquartler. Volksgemeinschaft mache. Das Kennenlernen von Land und Menschen anderer Gaue werde dieser Jugend den Begriff des Reiches lebendig nahe bringen und somit bestehender politischer Faktor für ihr späteres Handeln sein. In Wörsdorf bei Idstein besichtigte der Gauleiter dann eines der im Gau em gerichteten 23 Landdienstlager der Hitler-Jugend. Er ließ sich von den Erfahrungen der Jungen berichten, fragte sie nach ihren Vorstellungen von der Zu- fünft ihres gewählten beruflichen Weges und durfte dabei die Gewißheit mitnehmen, daß hier ein b ä u e r l i ch e r N a ch w u ch s heranwächst, der fern von jeder Romantik mit nüchternem Tatsachensinn, doch mtt begeistert aufgeschlossenem Herzen sich dem Ziel verpflichtet weiß, den mit dem Schwert ge- monnenen Boden mit der Hände Arbeit für alle Zeiten zu sichern. Der Gauleiter vertiefte bei ihnen d'ie'fe Erkenntnis mit Worten, die auf die Notwen, digkeit eines derartigen Einsatzes für den Bestand des Reiches hinwiefen-, dankte ihnen für ihre Bereitschaft und wünschte ihnen zur Erreichung ihres Zieles unbeirrbare Zähigkeit. Im Sommerlgger der Banne Ober- und Unterwest erwald sowie Limburg, das an den Ufern der Lahn in Geilnau errichtet worden ist, erhielt der Gauleiter dann einen Einblick in die mustergültige Lageranlage sowie die körperliche und wehrsportliche Ertllchtigungsarbeit der Hitler- Jugend. Auch hier zu den Jungen mit warmherzigen Worten sprechend, verwies er besonders auf den Sinn der in diesen Lagern gewonnenen oder gefestigten Jungenkameradschaft für die weitere Be- Währung in der großen Gemeinschaft unseres Volkes. Die Besichtigungsfahrt des Gauleiters zeigte die betreuende und sorgende Arbeit der Partei für die Jugend des Reiches. Sie zeigte jedoch ebenso, wie die chitler-Jugend sich bentüht, durch tätigen Einsatz jederzeit ihres Namens würdig zu sein. Itierhetet M ans NM gluinlchein- : Hans et» auf ben msatz bei M uttb Serpuchow le/-- (*• Rjasan" ( Tula . Jorel I vrutloregisterlonnen. Damit verlor der Feind auf weit auseinander- Oer Gauleiter besichtigt Cinsahstellen der Hitler-Jugend. peqond Ben. Di, unöung würbe, rdroche. Voraus, 'er 1941 in9 witi erechttz Tamlww / • ilVoronesfhC5^0"^; frauenbfr Ergebnis j unb or- alle Nb nen spe? ch in drei I, Sozial' einsam ifo staltenb«! leben. N ien ernch r IBeruif zu M >rben. t ist Auk Konotop .Sumy sowjetischer Kreuzer durch eine Bombe schwersten Kalibers getroffen. Gegen den Brückenkopf Woronesch griff der Feind wieder vergeblich unter hohen Verlusten an. Im mittleren Frontabschnitt führten eigene Vorstöße und Stoßtruppunternehmungen zu örtlichen Erfolgen. Vach Säuberung des unübersichtlichen Waldgeländes im Raum füdlich Rschew hat sich die Gefangenenzahl und die Veute gegenüber der Sondermeldung vom 13. Iuli auf über 40000 Gefangene, 220 Panzer, 738 Geschühe aller Art fowle 1660 Maschinengewehre und Granatwerfer erhöht. Im hohen No rmen wurde die M urman- bahn an mehrerÄi StAlen durch Bombennolltref- fer nachhaltig unterbrochen. In Aegypten griff der Feind aus der 6t- Al am ein-Stellung heraus erneut an. Die britischen Panzerkräfte wurden im Gegenangriff auf ihre Ausgangsstellungen zurückgeworfen. In Rlittelengland wurde am gestrigen Tage ein Rüstungswerk angegriffen und mehrere Werkshallen beschädigt oder in Brand geworfen. Einige britische Bomber führten in den frühen Rachtstunden Störangriffe auf das norddeutsche Küstengebiet durch. Zwei der angreifenden Flugzeuge wurden abgeschossen. wie durch Sondermeldung bekanngegeben, griffen deutsche Unterseeboote an der Westküste Afrikas einen stark gesicherten britischen Geleitzug an und versenkten aus ihm sechs Handelsschiffe mit 39 500 VRT. Andere Boote v e r s e n k t e n l m A t l a n t i k, vor dem M i s s i s - sippl und vor dem Panama-Kanal zehn Schiffe mit 68 500 VRT. und im nördlichen Eismeer einen Transporter von 7000 Samstag, 18. /Sonntag, 19. Zull 1942 »mc von Anzeinen e MittagSnummer ’ bis 8V,Ubr deöGornttttagS s :1|% Mi JÄ- s [bl aus '°eweh of)m )0* "ein >trej, Vilbel Aster Neu. Wern «dWer, nMret unt Mn, ktrant, , . besiedelte Industrielandschaft verwandelt. Eine ent- spachende dichte Arbeiterbeoölkerung wo-hnt rings |ur oh Wenn allein an der afrikanischen Westküste, die von Amerikanern und Briten als ziemlich sicher angesehen wurde, 6 Schisse mit 39 500 BRT., un der amerikanischen Küste weitere 10 mit 68 500 BRT. und dazu im Nördlichen Eismeer ein Transporter von 7000 BRT. versenkt wurden, wenn sich also damit die letzten Schiffsverluste auf 17 Schiffe mit 115 000 BRT. belaufen, so sieht man auch in Eng- land, was ^s mit Churchills Versicherung vom «Februar 1940 auf sich hat, er habe die U-Boote von den Meeren fortgefegt. Keiner unserer Gegner weiß auch nur anzudeuten, wie man den U-Boot- Angriffen begegnen könne. Zwar hat wieder einmal Roosevelts Marineminister Änoj: vor einigen Tagen verkündet, jetzt endlich sei die U-Bootgefahr an Amerikas Küsten gebannt, jetzt sei endlich das Mittel gefunden, aber die Antwort darauf ist die lakonische Angabe unseres Wehrmachtberichts über die neuen Versenkungen in amerikanischen Ge- " D^/^viel umkämpfte Geheimdebatte des Unterhauses über die Schiffsversenkungen ist auch gestiegen; aber die Ergebnisse dieser Beratung hinter verschlossenen Türen sind wohl für die britische Öffentlichkeit so schmerzlich, daß Churchill das sink- teste Schweigeverbot durchsetzte. Daß das Unterhaus ihm zustimmte, kennzeichnet die wirkliche Lage; denn „der Mann auf der Straße in England weih doch genau Bescheid, wie ernst die Schiffsverluste sind , sagte nach der Sitzung ein Kommentator des eng- lischen Nachrichtendienstes. Natürlich verbreiten jetzt Churchill und Roosevelt Jenseits der Stalingrad-Bahn Von unserer Berliner Schristleitung. r. Jahrgang Ur. 167 mdieint täglich, außer Sonntags und Feiertags Beilagen: iteßener Familienblätter eimatimBild-DieScholle s Bezugspreis r Tie Infanteriedivisionen folgen. Zwischen den drängenden schnellen Verbänden und den ^n- sciieriedivisionen stehen noch sowjetische Trupp . E; sind arg zusammengehauene Divisionen. Sie streben alle noch dem Osten, in Richtung auf Stalin grab. Aber sind die Don-Uebergänge noch für pe Poflierbar? Die deutschen Infanteriedivisionen sind ihm auf den Fersen. Vor den Sowiets die Wette dis Raumes, hinter und neben ihnen die nach- brangenben deutschen Truppen, deren Marschtrttt ' /Samara UMskJ en Infanterieverbänden befinden fich zahlreiche feindliche Divisionen, die stark vermischt und vielfach Sprengt nach Osten auszubrechen versuchen. Alle bl|e Versuche scheiterten bisher unter hohen, bluti- England hatte fdpn im ersten Weltkrieg den schwarzen Erdteil zum Kriegsschauplatz gemacht, obwohl internationale Vereinbarungen der wichtigsten Kolonialmächte es aus sehr wohlerwogenen Gründen hatten vermeiden wollen, den Eingeborene^ Afrikas das Schauspiel eines blutigen Konflikts des weißen Rasse zu geben. So hatte die 1885 von England, Frankreich, Deutschland' und Belgien unterzeichnete Kongoakte in ihrem Artikel 11 bestimmt daß „öas Kongobecken, seine Zugänge und die umliegenden Gebiete im Kriegsfälle als neutral und keinem der kriegführenden Staaten angehörig zu betrachten fei. Die kriegführenden Mächte haben sich in diesen neutralen Gebieten jeglicher Kriegführung zu enthalten und dürfen sie auch in keiner Weise als Basis für kriegerische Operationen benützen". Es ist noch in aller Erinnerung, wie England und Frankreich, obwohl Belgien in London und Paris Schritte getan hatte, um „im Hinblick auf die zivi^- lisatorische Mission aller kolonisierenden Nationen" die Feindseligkeiten von Zentralafrika fernzuhatten, sich über alle völkerrechtlichen Abmachungen hinwegsetzten und ihren Raubzug gegen die westafrikanischen Kolonien Deutschlands Kamerun und Togo begangen. Sie begründeten ihre Haltung ebenso mit erlogenen Meldungen über deutsche Grenzverletzungen wje der südafrikanische Ministerpräsident Jotha mit gefälschten Nachrichten den Widerstand der Buren gegen einen Krieg mit Deutschland brach, um auf Deutsch-Süd-West die Hand legen zu können. Weniger bekannt ist jedoch die merkwürdige Rolle, die damals die Vereinigten Staaten gespielt haben. Ihr Gesandter war zwar auf der Ber- | liner Kongokonferenz mit Feuereifer für die völlige phantasievolle Meldungen über die angebliche Schiffsproduktion der amerikanischen und englischen Werften. Immer wieder, wenn die Sache für Churchill brenzlich wird, tauchen solche Hoffnungen auf, aber die harte Wirklichkeit ist ganz anders. Der „Daily Heralb" hatte unmittelbar vor der Geheim- sitzung geschrieben, seit Beginn des Krieges habe in England überhaupt keine neue Werft und auch keine jener Werften, die während der großen Wirt- fchaftskrife von 1930. stillgelegt worden seien, die Arbeit ausgenommen. England habe jetzt allein 100 000 Werftarbeiter weniger als zu Kriegs- beginn. Das scheint der Wirklichkeit nahe zu kam- men. Der Produktionsminister Lyttelton selbst hatte zwei Tage vor der Geheimdebatte dem Unterhaus erklärt, das Jahr 1942 sei „zum größten Ernst und zur tiefsten Besorgnis der Regierung Churchill e t n Jahr der Schiffsraumnot" geworden. Allerdings war die Wirkung dieser Enthüllung derart, daß Lyttelton dann ins andere Extrem verfiel und phantastische Angaben über angebliche Produk- tionsfteigerungen machte, die aber auf ein abgrundtiefes Mißtrauen der Unterhausmitglieder stießen. Am Tage der Geheimdebatte wurde dann vom In- formationsministerium eine Meldung herausgegeben, wonach die englischen Wersten in dreißig Monaten angeblich über 500 Schiffe neu gebaut hätten. Kurzum, die Jllusionsgaukelei Churchills arbeitete reicher ... 21b er der Mann auf der Straße weiß doch Bescheid! Trotz Churchills Geheimniskrämerei; denn die Versenkungen von unersetzlichem Schiffsraum folgen einander Schlag aus Schlag. *L\^\ ■'"VS ■nh"f g,; [< Anzcigcn-Breife für die Millimeter-Zells von 22 Millimeter Breite: 7Rpf. für Familienan- zeigen und private ÄetegenbeitSanzeigen 14Rvf. f. Werbeanzeigen und geschäftliche Gelegenbeitsanzeigen Platzvorschrift (vorherige Vereinbarung) 25% mehr Monatlich.,...RM.1.80 ustellgebüür,.. ,, -.25 auch bet Nichterscheinen on einzelnen Nummern ifolae höherer Gewalt ernsvrechanfchluß 2251 mrbtanfmrift r,Änzeiger" ostscheck 1168k Frankl./M. um die Stadt, denn infolge der Großindustrien sind ungezählte kleinere, Zwischen- und Folgeindustrien um die Stadt herum entstanden. Das ist das Landschaftsbild, in dem Woroschilowgrad der Miteipunkt eines Bezirks mit reichen Steinkohlen-- und Anthrazitvorräten -ist. Das Bild der Stadt wird von Eisengießereien, Maschinenfabriken, Lokomotivfabriken, Elektrizitätswerken und Emaillierungswerken beherrscht. Die Rüstungsindustrie, Erzverarbeitungswerke,Schmiede- und Walzwerke, vevsorgte in erster Linie die Schwarzmeerflotte und die südlichen Festungen. Große Kokereien, Gaswerke, Brikettfabriken schließen sich an die Kohlenschächte an. Ein dichtes Straßennetz verbindet die Stadt mit den anderen Industriestädten des Donezbeckens. Die Bahn von Nillerowo nach Gorlowka. an der die Stadt liegt, stellt die Verbindung mit der Nord-Süd-Verbindung-Rostow— Moskau und mit der Bahnlinie Rostow—Charkow her. Don Gorlowka, wohin eine Delleitung von Rostow führt, wird die Stadt mit Del versorgt. Die Bahn stränge leiten Kohlen und industrielle Erzeug- nisse in das Innere der Sowjetunion oder nach Rostow, Taganrog, Mariupol am Don und Asow- I schen Meer zur Verschiffung. Die Stadt liegt am Zusammenfluß zweier kleiner Flüsse und 16 Kilometer vom Donez entfernt. ! - ter Wehrmachtbericht vom 17- ,3ult Gibt Mliche Orientierung über den stürmischen Vor- Mrsch der deutschen Armeen in dem fonetischen Neioengebiet vom Donezrevier bis über den Don. $r sagt, daß die Eisenbahnlinie vom Donezgebiet ; n.»' §falingrab-3«ri3l)n Übertritten , t Die ■ He direkte Verbindung zwischen dein D°n-D°nez liitiet und dem Raum der unteren Wolga tnup t in Ächcha an das engere Eisenbahnnetz »es e-gent | lidjm Donezreviers an, auch an bie Noid-Süd-Bahn von Woronesch nach Nostow, die jetzt im Umfang von vielen hundert Kilometern i in dMschen Besitz ist. Lichaja liegt noch reichlich fünfzig Kilometer westlich des Donez. Dom Donez-Ueber gong bis nach Stalingrad beträgt die Dahn ange tunb 320 Kilometer. Hier ist die Landbrucke zwischen rnez und Don recht breit. Der Don schwingt v el stärker nach Osten aus. als der Donez. Die wettest Entfernung zwischen Donez und Don liegt nord ch dir Bahn. Nach Süden zu verengt sich d ese -Landbücke ziemlich rasch. Und nach Süden i)uswd unser schnellen Verbände bereits im Vormarsch, denn sie bebm diese wichtige Eisenbahnlinie bereits hm JeuWe ll-Voole lüsten Churchills Geheimnis Von unserer Berliner Schriftleitung. Hishnli /SfelallisfZ S Wjanov NSG. Gauleiter und Reichsstatthalter Sprenger besichtigte am Freitag mehrere Kinder, landverschickungslager sowie ein Land - bienftlager und ein Sommerlager der Hitler-Jugend im Gau, um sich von der erfolgreichen Durchführung der in diesen Einsatzstellen von der nationalsozialistischen Jugend geforderten Arbeit zu überzeugen. In Begleitung des k. Gebietsführers, Oberbannführer Dr. Gauhl, nahm der Gauleiter Einblick in den Tagesablauf der Kinderlandverschik- kungslager Oberreifenberg, Schmitten, Katzenelnbogen und R ü d e s h e i m. In den landschaftlich schönsten Gegenden unseres Gaues gelegen, dienen 22 derartige Lager 1000 Jungen und Mädeln aus den luftgefährdeten Gegenden des Gaues Westfalen-Nord nicht nur als eine sichere Unterkunftsstätte und damit Gewähr für eine ununterbrochene Fortsetzung ihrer stlMlischen Ausbildung, sondern vor allem als eine Kraftquelle für Körper und Seele. Allenthalben konnte sich der Gauleiter so voll dem guten Gesundheitszustand der Jungen und Mädel überzeugen. Uederall sah er frohe Blicke und erhielt auf seine Fragen nur Antworten begeisterter Dankbarkeit für die umsorgte Aufnahme, die diese Jugend im Gau Hessen-Nassau gefunden hat. Der Gauleiter befaßte sich bei seinen Besuchen mit allen Einzelheiten dieser Lager. Die hygienischen Verhältnisse, die Unterbringung in den Schlafräumen waren ebenso Gegenstand feiner Besichtigung, wie der Schulunterricht und die Freizeitgestaltung. Er konnte überall die Un- tabeligteit dieser Arbeit feststellen und dankte allen hieran beteiligten Stellen, daß sie eine Notmaßnahme zum Schutze der Gesundheit unserer Jugend zu einem vollen Erfolg gestalten. An die Jungen und Mädel gewandt, verwies er auf den Sinn dieser Lager und kennzeichnete ihre Bedeutung in der Erfahrung, die die deutsche Jugend durch die Ermöglichung dieser Lager mit der praktisch tätigen . - , 17.3ulL Das Oberkommando der Wehrmacht gibt UW befiinnf: von dem Gefühl des erreichten Sieges beflügelt wird, so groß auch die Müdigkeit in der wetten baumlosen Steppe sein mag. Die sowietischen.Dlvl. Honen, die zu entkommen suchen, sind auch keine geschlossenen Verbände mehr. Sie sind "stark vermischt und vielfach zersprengt", wie der Wehrmachtbericht sagt. Timo sch en ko hat zu lange gezögert ehe er sich zur „elastischen" - die Engländer sagen „flüssigen" - Verteidigung entschloß Sie rettet ihn nicht mehr. Dor Wochenfnst wurde fein verzweifelter Tagesbefehl betonnt: ,Zhr ,hat die Operationen so durchzuführen, daß Em chließungen vermieden werden. Dies ist wichtiger als bft Verteidigung jeden Zoll Bodens, wenn damit große Verluste verbunden sind ... Die Truppenkomman- deure habtzn also nicht ihren Ehrgeiz barem zu setzen, die Stellungen zu halten, sondern m elastischer Verteidigung zurückzuweichen, wenn dies mcht zu umgehen ist." Fast eine Woche hindurch hat das Oberkommando der Wehrmacht örtliche Angaben im Wehrmachtbericht vermieden. Durch ganz -^"lschland Csng trokdem eine frohe Zuversicht, daß die deutschen Truppen dem Feind an der Klinge bleiben. Die Ent- fernungen müssen von den Soldaten durchmarschiert werden. Don Woronesch nach Süden— bis sensetts der Stalingrad-Bahn - sind es reichlich 500 Kilo- meter und von Jsjum am oberen Donez bis tn das Don-Knie sind es wiederum 450 bis 500 Kilometer. 'Huf der Erde wirken schnelle Verbände und in bre ter Front nachdränaende Infanteriedivisionen zusammen, um den Sowjets, die zu weichen began- Wasdikow Ka|inin Rschew MOSKAU Smolensky^m^ Kaluga Roslawl I brjansk > Achtyrka • .Charkow l V 's. • •Poltawa ^£j(remenischu^> X. -^-yWorüSChilowurd^ Djepropetrowsk falino xhadilyv f nen, den geordneten Ruckzug zu verlegen. Die Luft- A hhS Söt» waffe ist im rollenden Einsatz. Im Wehrmachtbericht rtlflllU UllU VVl heißt es: „Bei Tage und bei Nacht wurden im r Hoch-, Tief- und Sturzangriff marschierende Kolon- Enaland hatte schon un ersten Weltkrieg Noch 1928 zählte die Stadt nur 45 000 Einwohner, bamals hieß sie noch Lugansk. Im Laufe zweier Füiifjahrespläne zur Forcierung der Rüstungsm- Duftrie stieg die Einwohnerzahl auf 220 000 an, und die Stadt wurde umgetauft nach dem bolschewistischen Kriegskommissar Woroschilow, der hier geboren worden ist. Bergwerksanlagen und Industriebauten beherrschen weithin Landschaft und Stadtbild, Fabriken, Hochöfen, Hochspannungsleitungen, Bahnen und Aleisstrecken nehmen riesige Flächen der Umgebung ein und haben die Steppe weithin in eine dicht VrühlfcheVniverfitStrdnickerei H. tauge General-Anzeiger für Oberheffen Eiehen^chnlstratze 7-9 Verfolgung des Feindes östlich des Donez in Mchiung auf den unteren Don. . . 55aratow msoqlebsk X stow 1er nen, Derkehrsanlagen und Nachschuboerbindungen bekämpft." Die Luftwaffe hat sich auch den großen Verkehrsmittelpunkt Rostow vorgeknöpft. Wir können nicht schließen ohne ein Wort besonders warmen Dankes für jene deutsche Divisionen, die im Brückenkopf Woronesch zähe und heftig vorgetragene sowjetische Entlastungsangriffe ab-,.................- wehren. Der Schwerpunkt der Operationen hat sich Neutralisierung Zentral-Asrikas Äneg5fal e eirr- verlagert. Allein das Don-Gebiet von Woronesch getreten, als aber dreißig Jahre spater Deutschland ist der Angelpunkt. ISie Vereinigten Staaten aufforderte, das Einver- Woroschilowgrad liegt im Donezbecken, in jenem Teil der Ukraine, in dem die glückliche Verbindung Oshiie>: ber Kohlenlager mit Eisen- und Mangan-Vorkom- Wuu Ä ‘ ........... ' 1 j^Adilary tT .Woroschilow jet Verlusten für den Gegner. Die Luftwaffe unterstützte in rollenden An- gk!sfen die vorstoßenden Schnellen verbände und verhinderte überall da, wo die Sow- etzis zu weichen begannen, den geordneten Rückzug. )el Tage und bei Rächt wurden durch hoch-, Tief- nt Sturzangriffe marschierende Kolonnen, Verehrsanlagen und Rachfchubvcrbindungen bekämpft. Kn den großen Erfolgen im S ü d - i b ch n i t t sind die verbündeten Truppen in ftar- em Maße beteiligt. Seit dem 29. Juni kämpft eine irngarifche Armee an deutscher Seite. Seit heu ersten Juli-Tagen stehen eine italienische Armee, zu der auch das seit August 1941 an der sslsront eingesetzte italienische Expedi- ionskorps gehört, ein rumänisches Armeekorps, das sich bereits in der Schlacht bei llharkow ausgezeichnet hat, sowie ein k r-o a 11 - jher Verband im Kampf gegen die Armeen vlnoschenkos. 3n überraschendem Vorstoß nahm ein Schneller in Richtung auf den unteren D o n. Die E i f e n - ICI ,.me^ Bahnlinie vom Donezgebiet nach S t a- kim M D '> v g r a d ist überschritten. Zwischen den i Osiein-Dlhdellcn verbänden im Rücken und in der Hefen tten. Di, !lonfe des Feindes und den im Dontat nachdrängen- Oie „ohne etwas" im Knopfloch. Von Kriegsberichter Karl SPrirrgenschrnid. ständnis der anderen kriegführenden Mächte über die Neutralisierung Jentral-Afrikas herbeizufuhren, lernte man in Washington ab unter dem billigen Vorwand, daß die Vereinigten Staaten die Kongoakte nicht unterzeichnet hätten. Und als Deutschland seine Bitte mit dem Hinweis wiederholte, daß die Vereinigten Staaten, doch den Schutz der deutfchen Interessen in den feindlichen Staaten übernommen hätten, zeigte man in Washington nicht die geringste Neigung, auch nur den kleinen Finger für die Vermeidung einer der Kulturgemeinschaft der weißen Rasse schädlichen Verschärfung des Krieges zu rühren. Man verschanzte sich in Washington hinter die ^von England und Frankreich geflissentlich in die Welt gesetzten Lügen, um vor dem eigenen Volk diesen eklatanten Verrat an den einst selbst am lautesten proklamierten Idealen der Humanität und der Solidarität der weißen Rasse in Afrika zu rechtfertigen. Dieser Einstellung durchaus ebenbürtig mar die Haltung Wilsons in Versailles. Zwar hatte der Präsident in seinen berüchtigten vierzehn Punkten feierlich eine „freie, weitherzige und unbedingt unparteiische Schlichtung aller kolonialen Ansprüche zugesichert. Aber dann gab er seine Zustimmung zur Sanktionierung des schändlichen Raubes der deutschen Kolonien, der durch die Verkündung des Mandatssystems nur bemäntelt werden sollte. Daß auch in einem neuen Weltkrieg dje angloamerikanischen Plutokratien ihrer Linie einer völligen Mißachtung irgendwelcher gemeinsamen Interessen der Kulturnationen in Afrika treu bleiben würden, hatte England schon während des italienischen Feldzuges in Abessinien bewiesen. Dieser hatte vermutlich vermieden werden können, wenn nicht England dem Negus von Abessinien mit allen Mitteln den Rücken gestärkt hätte in seinem Widerstand gegen die italienischen Forderungen auf friedliche Erschließung des Landes. England ist dann der be- deiltendste Geldgeber und Waffenlieferant des Negus gewesen und hat im Herbst 1935 Italien zu voller militärischer Kraftentfaltung gezwungen, indem es den durch seinen Außenminister Hoare mit • dem französischen Ministerpräsidenten Laval vereinbarten Plan zur Beilegung des Abessinienkonfliktes desavouiert^. Damals schon hat in London die Kriegspartei über alle Befürworter eines vernünftigen Arrangements mit den Habenichtsen" gesiegt und es war deshalb auch nicht weiter verwunderlich, daß, sobald Italien im Frühsommer 1940 auch formell an der Seite Deutschlands in den Krieg eintrat, England alles daransetzte, analog seiner afrikanischen Politik im Jahre 1914 nun das vom Mutterlande völlig isolierte italienische Imperium in Ostafrika in seine Hand zu bringen und wenigstens hier den Lorbeer zu pflücken, der seinen Truppen auf allen anderen Kriegsschauplätzen versagt war. Leicht haben es die Italiener den Engländern nicht gemacht, den ersehnten Erfolg einzubringen. Nur mit Ausbietung einer für koloniale Verhältnisse ungeheuren Truppenmacht und in einem viele Monate währenden erbitterten Ringen konnte England die tapferen Verteidiger Aethiopiens überwältigen. Der strategische , Zweck dieses kostspieligen und langwierigen Feldzuges war die Sicherung der Küste des Roten Meeres und der Ostgrestzen Aegyptens und des Sudans. Sie sollte sich weit schneller schon, als man es sich in London auch nur entfernt gedacht hatte, als geradezu lebensnotwendig erweisen. Nachdem der von den angloamerikanischen Plutokratien in unbegreiflicher Verkennung der wahren Macht»erhältnisse so leichtfertig herauf- beschworene Krieg mit Japan bereits im ersten halben Jahr japanische Streitkräfte in den Indischen Ozean gebracht hat und von Westen her das Deutsche Asrckakorpr bis an das Nil-Delta vorgestoßen ist, rückt die Käste des Roten Meeres aus dem Bereich phantasievoller Gedankenspielereien vorwiegend amerikanischer Zivilstrategen in die Kette durchaus ernstzunehmender, sehr realer Maßnahmen, die einmal die Versorgung der britischen Streitkräfte in Aegypten und auf der Landbrücke des Mittleren Ostens, dem Kern des Empire, sicherstellen sollen, zum andern der Errichtung einer neuen Front quer durch Afrika dienen. Es ist bezeichnend, daß diese Pläne vorwiegend in Amerika ausgeheckt worden sind und daß es Roosevelt war, der schon lange vor Eivtritt der Vereinigten Staaten in den Krieg ihre Durchführung systematisch vorbereitet und in Angriff genommen hat. Bis dahin war das amerikanische Interesse an dem Schwarzen Erdteil nur sehr gering gewesen. Man hatte zwar die Aufteilung Afrikas unter die europäischen Koloniaboölker seit den achtziger Jahren des vorigen Jahrhunderts aufmerksam verfolgt, aber im übrigen an dem Wettlauf um den Besitz des Schwarzen Erdteils nicht teilgenommen. Die Amerikaner haben sich Zwar an den verschiedenen Marokko- und Kongo-Konferenzen beteiligt, aber unter dem Einfluß der Monroedoktrin sich niemals festgelegt, weil maßgebende Streife in den USA. die kolonialen Fragen Afrikas als eine rein' europäische Angelegenheit betrachteten, in die sich einzumischen nicht Sache der Vereinigten Staaten sein könne. Die Handhabe dazu hätten sie in der westafrikanischen Negerrepublik Liberia gehabt, das Werk einer 1816 gegründeten amerikanischen Kolonisationsgesellschaft, die die in den Nordstaaten der USA. nach der Unabhängigkeitserklärung befreiten Negersklaven an der westafrikanischen Käste unter- bringcn wollte. Der hier entstandene Negerstaat Liberia erklärte sich 1847 für unabhängig, fand aber erst 1862 die Anerkennung der USA. Diese hielten jedoch ihre Hand schätzend über das eigenartige Staatswesen, das seine Hauptstadt nach dem amerikanischen Präsidenten Monroe Monrovia genannt hatte, als Frankreich und England versuchten, Liberia ihrem westafrikanischen Besitz einzuverleiben. Im übrigen wurde Liberia ein würdiges Seitenstäck zu dem anderen Negerstaat Haiti in Westindien. Trotz seiner Mißwirtschaft, die die Negerrepublik au£ den fingnziellen Verlegenheiten trotz amerikanischer Anleihen nie herauskommen ließ, wurde Liberia für wert erachtet, im Völkerbund Platz zu nehmen. Abeb dieser eAebte nicht viel Freude an seinem Mitglied, denn er muhte sich schon bald mit den Klagen befassen, daß in Liberia, ein Hohn auf die Gründungsgeschichte dieses Staatsgebildes befreiter Neger, der Sklavenhandel seine verborgenen Schlupfwinkel habe. Das amerikanische Protektorat hat also mit diesem Schützling nicht viel Staat machen können. Im übrigen blieben die amerikanischen Interessen in Afrika bis zum Kriege rein kapitalistischer Art und verteilten sich auf Beteiligungen im südafrikanischen und rhodesischen Bergbau wie auf Wirtschaftskonzessionen in Ave -- finien. Im Verhältnis zu den übrigen Kapitalanlagen der USA. in lleberfce waren diese Beteiligungen äußerst gering. Auch im Außenhandel der Vereinigten Staaten spielte Afrika kaum eine Rolle. Erst Roosevelt hat das amerikanische Interesse an dem dunklen Erdteil gan^ auf die politische Linie geschoben. Die von dem Präsidenten verkündete Doktrin von der westlichen Hemisphäre ließ Zum erstenmal wurde in der 12. Kompanie davon gesprochen, als der Obergefreite Perzl auf Urlaub ging. Das war verständlich, denn Perzl ist das Herz der Kompanie. Egentlich mühte man sagen — der Magen; denn Perzl ist der Koch. Allerdings, Perzl ist kein gewöhnlicher Koch, er ist ein Koch von Gottes Gnaden, ein Koch für Leib und Seele. Selbst damals, als die Kompanie sieben Tage lang durch die Wälder Lapplands zog,, als er — was ihm in diesem Kriege das Schwerste war! — seine treuen Zugpferde erschießen mußte, weil sie aus dem grundlosen Moor nicht mehr hoch- zubringen waren, schleppte er, mitten im schwersten Feuer den heißen Kaffee heran. Die Ruhe, die von ihm ausgeht, geht durch die ganze Kompanie, selbst wenn sich einmal, wie bei Salla, der Wind von drüben plötzlich dreht und nun mit einem Mal die Küche vorn ist und die Gefechtsvorposten hinten. Das also ist der Perzl. Dann B o r r e ck : Was wäre die 12. Kompanie ohne den Gefreiten Borreck? Borreck weiß immer zu helfen. Er hat die neuesten Waffen für den Waldkampf erfunden. Was hat er alles aus einfachen Handgranaten gemacht? Borreck hatte immer neue Ueberraschungen, neue Ideen. Aber er bewies sein Geschick auch bei friedlicheren Aufgaben. Als die feindlichen Granatwerfer immer wieder die kleinen Scheiben des Bunkers eindrückten, baute Borreck ein Fenster aus leeren Flaschen, machte dann aus den Hälsen der Flaschen dem Chef ein Service für Kognak und so, wenn einmal etwas Besonderes ip der Kompanie zu feiern ist. Dann ist der Schätze Friedrichs da, ein Bauer, ruhig, ein wenig nachdenklich, aber zuverlässig wie der Himmel selber. Wo man ihn hinstellt, dort steht er. Da mögen die anderen drüben dine ganze Hölle loslassen, und stürzte dazu noch der Himmel ein, der Friedrichs steht auf seinem Platz wie ein Baum, der Wurzeln geschlagen hat. Es heißt in der Kompanie, auf den Friedrichs mässe man acht geben, wenn einmal der Krieg zu Ende ist; denn, wenn einer vergäße, den Friedrichs abzulösen, stünde er noch viele Jahre einsam als letzter deutscher Posten in Lappland. — Dann ist noch Fritz Rüdelin zu nennen, der kleine stämmige Gefreite, flink und wendig, ein Späher, der es mit den Finnen aufnimmt, dann Bollo, Kolb und viele andere. Sie sind alle „o h n e", das heißt, ihr Knopfloch ist leer. Darüber hatte bisher eigentlich noch niemand nachgeöacht. Aber, es ist nun wirklich so, daß es in der Kompanie mehr „ohne" gibt als „mit", obwohl Polen hart genug war und dann Frankreich und die schweren Tage von Salla, der Kampf um die Seeenge, die erbitterten Gefechte im karelischen Wald. Wie ist dar nun? Perzl, Porreck und die anderen alle, waren sie nun weniger tapfer, haben sie weniger erlebt, weniger ausgehalten als die anderen, die sichtbar das Zeichen ihrer Tapferkeit tragen? Wenn damit jemand zur Kompanie käme, der chon erkennen, daß Roosevelt die westafrikanische Gegenküste Südamerikas in sein Sicherheitssystem einbeziehen wollte, um der Entstehung eines groß- europäisch-afrikanischen Lebensraums entgegenzuwirken. Das erste war der Ausbau einer amerikanischen Luftlinie quer über den afrikanischen Kontinent von Bathurst, der Hauptstadt von Britisch- Gambia, nach Massaua am Roten Meer. Dann wurde Massaua, der wichtigste Hafen in Jtalienisch- Ostafrika, zu einem amerikanischen F.lotten- und Flugzeugstützpunkt ausgebaut mit Reparaturwerk- tätten für das amerikanische Kriegsmaterial, mit dem Roosevelt dem englischen Alliierten in Aegypten und im Mittleren Osten unter die Arme griff. Uebechaupt muß diese Versorgung der britischen Truppen in erster Linie dazu yerhalten, den Engländern die amerikanische Durchdringung Westafrikas plausibel zu machen. Denn es blieb keineswegs bei dieser einen Fluglinie. In allen irgendwie brauchbaren Hafenstädten der britischen Besitzungen entlang der westafrik^ischen Küste tauchten amerikanische Agenten auf, wnb bald folgten ihnen Militärs und Ingenieure, täe sich hier häuslich einrichteten. Wenn man diese amerikanische Durchdringung in London anfangs mit Argwohn betrachtete, so blieb den Briten bald nichts gnderes übrig, als in den sauren Apfel zu beißen und Pie amerikanischen Pläne gutzuheißen, nachdem das Mittelmeer als Versorgungslinie für die britischen Truppen in Nordafrika immer mehr ausfiel und der Weg um das Kap der Guten Hoffnung herum einmal aus Mangel an Tonnaae und zum andern nach dem Erscheinen japanischer Streitkräfte im Indischen Ozean an Wert immer problematischer geworden war. i -So zogen die Amerikaner ein dichtes Netz von Stützpunkten über ganz Westafrika und erweiterten es weiter über Jnnerafrika hinweg nach Osten über den Sudan und Abessinien an das Rote Meer. Man blieb auch nicht auf britischem Besitz, sondern bemächtigte sich mit Hilfe der Anhänger de Gaulles, nachdem der Anschlag auf Dakar, den weitaus bedeutendsten Hafen von Französisch-Westafrika zwischen Senegal und Gambia, mißglückt mar, des in Aequatorial-Afrika gelegenen Hafens Libreville in der Kolonie Gabun und der Hauptstadt Brazzaville am unteren Kongo. Den Luftlinien folgte der Straßenbau. Zunächst entstand ein Zufahrtsweg von dem schon genannten Libreville nach Duala in Kamerun und von hier die Hauptstraße nach Osten über Ja und e zum Sädzipfel des anglo-ägyptischen Sudan, wo sie sich teilt, um nordwärts über Khartum Anschluß an das italienische Straßennetz in Ostafrika zu bekommen und südwärts bei Mombasa in Britisch-Kenia, den Indischen Ozean zu erreichen. Eine weitere Straße führt von Duala weiter nördlich über Fort Lamy südlich des Tschadsees, wo die Gaullisten ihren Hauptsitz haben, weiter über Abechir und El Fasher im Sudan ebenfalls nach Khartum. Ein- Blick auf die Karte zeigt, daß Straßen wie Luftlinien auf ungeheuren Strecken (die (Entfernung von Duala über Fort Lamy bis Karthum beträgt Z. B. in der Luft etwa 3000 Kilometer) durch reine Tropengebiete führen, die also schon aus klimatischen Gründen an einen regelmäßigen Verkehr die größten Anforderungen in bezug auf die Versorgung mit Wasser und Del stellen. Aber dem amerikanischen Imperialismus geht es bei dem Ausbau dieser transkontinentalen Verkehrswege um die Durchdringung West- und Mittelafrikas und die Sicherung seiner Rohstoffquellen als Ersatz für die in der Säd- fee oerlpren gegangenen Rohstoffgebiete durch ein Netz militärischer Stützpunkte, wie es Roosevelt schon längs der atlantischen Käste des amerikanischen Kontinents mit Hilfe der britischen Besitzungen und unter Ausnutzung der Ohnmacht südamerikanischer Gefreite Haßler oder der Unteroffizier Schmitt, die beide die schönsten Auszeichnungen tragen, wuröen dem Kerl höchst eigenhändig den Kopf zurechtrucken, denn so eine Frage gibt es draußen nicht. Jeder einzelne weiß: Was die 12. Kompanie in diesem Kriege gemacht hat, hat d i e g a n z e K o m p a n i e gemacht. Jedesmal, wenn für die Kompanie Auszeichnungen kommen, sperrt sich der Chef in seinen Bunker ein und keiner darf ihn stören den m solchen Stunden ist er immer völlig aus dem Gleichgewicht, gleichmäßig aufgeteilt zwischen Freude und Sorge, zwischen Stolz und Oual. Dann kommt die Ansprache, die jeder Mann in der 12. Kompanie schon Wort für Wort auswendig weife: „Eigentlich , so fängt er an, „Eigentlich ist es ja ein Anlaß zur Freude, aber" — wieder Pause! — „aber eigentlich müßte ich gleich alle ..." Und wenn er bann schließt, „Hauptsache, die Kompanie hat s gerafft! dann brüllen sie alle: „Jawohl, Herr Hauptmann. Und ihm ist dann leichter. Eigentlich — um im Stile des Chefs zu sprechen — spielt das Knopfloch in der Kompanie erst dann eine gewisse Rolle, wenn einer auf Urlaub geht. Dann sieht er zum ersten Male, wie leer eigentlich sein Knopfloch ist, und einen Augenblick lang denkt er vielleicht: „Was werben die daheim von mir halten?" Darum soll das mit dem Knopfloch einmal ausgesprochen werden: Es gibt unter den deutschen Soldaten, -Gott sei's gedankt, viel mehr tapfere Männer, als es Zeichen der besonderen Tapferkeit gibt. Es hat bei uns in allen Kriegen Männer gegeben, die tapfer waren und mehr als ihre Pflicht taten, die Gesundheit und geben freudig in die Schanze schlugen und die dann ohne ein befände-, res Zeichen ihres Verhaltens in die Heimat zurück- gekehrt find. — Wenn der Obergefreite Perzl auf Urlaub in die Heimat kommt, trifft er vielleicht Leute, die auf das leere Knopfloch sehen und dann vielleicht fragen: „Waren Sie beim auch ganz vorne?" ober „Ihre Kompanie lag wohl schon lange in Ruhe?" Wie ich Perzl kenne, wird er in solchen Augenblicken bloß ein bißchen lächeln, wie er immer lächelt, wenn es kritisch wird, und wird zu sich selber sagen: „Wenn einmal alle daheim so geworden sind wie wir draußen in der 12. Kompanie, dann fragt gewiß keiner mehr. So lange Mißt du eben warten können, Perzl!" — Aber nicht jeder hat die gleiche Ruhe. Manchem kann so eine Frage den ganzen Urlaub verderben. Jede Kompanie hat ihre Perzls, ihre Borrecks, ihre Friedrichs, jede hat ihre Männer „ohne". Darum sollt ihr in der Heimat wissen: Eine Spanne weiter links vom Knopfloch ist das Herz. Und auf das Herz kommt es zu allererst an. Gewiß, was im Knopfloch ist, kann jeder sehen, was im Herzen ist, nicht. Aber haben wir in diesem Kriege nicht alle gelernt, tiefer zu sehen, bas Wesentliche zu erkennen, das, worauf es wirklich ankommt? Ist es nicht das Herz, das wir gefunden haben? Und die „ohne" — find fte nicht auch alle „mit", das heißt mit einem treuen, tapferen deutschen Herzen ? Staaten wie Kolumbien, Venezuela, Brasilien und Uruguay errichtet hat. Die Briten aber, die einst stolz die Herrschaft über die Meere ihr eigen nannten, mässen heute froh sein, wenn ihnen durch den tropischen Urwald und die heißen Wüsten Jnnerafrikas Wege bleiben, auf denen ihnen mit Hilfe ihrer amerikanischen Freunde, die sie auch hier längst in die zweite Reihe gedrängt haben, der allernotwendigste Nachschub für ihre dank der Kriegsauswei- tungspolitik Herrn Churchills überall verstreut kämpfenden und sichernden Truppen zuteil wird. Dr. Fr. W. Lange. Laval weist Einmischung Roosevelts zurück. Von Unserer Berliner Schriftleitung. Nach dem französischen Zusammenbruch vor zwei Jahren flüchtete ein Teil des französischen Mittel- meergeschwaderd nach Alexandrien. Als sich vor vierzehn Tagen die Kämpfe in Nordafrika immer mehr dem Nildelta näherten, stellte Großbritannien an den französischen Flottenadmiral Godefroy die Forderung, das französische Geschwader in Alexandrien solle gegebenenfalls dem englischen Geschwader durch den Sue^kanal folgen. In einem Aide- Memoire hat der französische Ministerpräsident Laval dem amerikanischen Präsidenten Roosevelt mitteilen lassen, daß die französische Regierung in korrekter Respektierung des deutsch-französischen Waffenstillstandsabkommens das französische Geschwader in den nächsten französischen Hafen überführen werde, es aber nicht den Engländern ausliefern werde. Roosevelt verlangte indessen, baß die französischen Schiffe sich in einen amerikanischen Hafen begeben sollten. Später nannte er dafür die französische Besitzung Martinique in Westindien als „sicheres Asyl". Falls Frankreich diesem Angebot der Vereinigten Staaten nicht "entspreche, wäre die britische Regierung nach seiner Ansicht berechtigt, die Schiffe zu zerstören, damit sie nicht in die Hand des Feindes fielen. Die französische Regierung hat diese Forderung als mit der Würde Frankreichs unvereinbar zurückaewiesen und betont, daß die Korrektheit der deutschen Haltung es der nordamerikanischen Regierung nicht gestatten, Frankreich derartig beleidigende Vorschläge zll unterbreiten. Die deutsch-französischen Waffe nstilIstandsbedingungen verlangten, baß alle Kriegsschiffe, die sich außerhalb der französischen Hoheitsgewässer befinden, nach Frankreich zurückgeholt werden müßten. Wenn die Anwesenheit des französischen Geschwaders in Mexandrien im Augenblick des Waffenstillstandsabschlusses die sofortige Ausführung dieser Bedingung nicht gestatte, so 'bliebe nichts destoweniger für Frankreich die Verpflichtung bestehen, alle Schiffe", die sieh nicht in französischen Hoheitsgewässern befänden, in die Häfen des Mutterlandes zurückzuführen. Die französische Reqieruch, stelle fest, daß Roosevelt im Falle eines Angriffes der britischen Streitkräfte auf die entwaffneten französischen Schisse eine Verantwortung auf sich nehme, deren äußerste Schwere die französische Regierung nochmals unterstreicht. Westlich von Gibraltar erfaß B e r li n, 17. Juli. (DNB.) Dor mehreren Tagen faßten deutsche Unterseeboote westlich der Straße von Gibraltar einen Geleitzug, der unter starker Sicheruna von Zerstörern und Korvetten von England nach Süden lief. Noch vor Mitternacht wurde der erste Transporter von 8000 BNT. versenkt. Das zweite Opfer mar ein Munitionsdampfer, der buchstäblich in Stücke gerissen wurde. Große Wrackteile flogen umher, von denen einige das angreifende U-Boot leicht beschädigten. Der Geleitzug löste sich ter ist mi cein Ziel!' ykeiten. ( Sie Schwa iNM'chnei Wt öes fcjen in i »M bim » ja gera ■Derben, R auszu gemeinschaft leben und wirken und mit allen zu Gebote stehenden Anlagen und Kräften sich in ihr einsetzen und hingeben. Wie aber, wenn der Betreffende nichts ober nur verzweifelt wenig geben kann, weil er in si ch selbst nicht in Linie, weil er selbst zerrissen, zerquält oder geschwächt ist und in sich selbst die Kraft seiner eigenen Echtheit noch Gemeinschaftskampfes! Dieses „in Linie" ober „in Ordnung" sein ist aber eine Angelegenheit der inneren Haltung! Wenn man im Gemeinschaftsgeschehen ständig wechselt, immer schwankt^- wird ein überragender Erfolg nie zuwege kommen. Genau so ist es aber auch im Innern. Wir wollen uns doch darüber klar fein, daß Meckereien in unseren eigenen Gedanken beginnen, daß derjenige, gar nicht erschlossen hat?! Hier liegt jenes innere „Jn-Linie-Sein", jene Grundforderung jeder lebendigen Organisation und vor allem auch unsere Persönlichkeit als Träger des " Sa-i 'S Die innere Ordnung. Von Prof. Dr.-Jng. Adolf Friedrich, Berlin. Wenn eine Organisation, sei es in der Wirtschaft, fei es in den Betrieben oder an irgendeiner anderen Stelle, in der Menschen Zusammenarbeiten, erfolgreich sein soll, muß eines durch sie gewährleistet werden: Ordnung! Nicht jene starre Ordnung, die dem Vergangenen wie in einem Museum als endgültiger Ausdruck der (Eingruppierung und Registrie- rung gegeben wird, sondern jene lebendige Ausrichtung, die der unaufhaltsamer! und stetigen Entfaltung, dem unablässigen Ausweiten und Erneuern des Lebendigen voll entspricht. Diese Ordnung ist es, die wir meinen, eine Ordnung, die in vorbildlicher Weise alle jene Organisationen kennzeichnet, deren Kraft uns emporreißt, wie vor allem die der Partei und der Wehrmacht. j Wenn aber die Durchschlagskraft und em Erfolg olcher vorbildlichen Organisationen anerkanntermaßen von einer derartigen lebendigen Ordnung abhängt, dann ist es doch notwendig, diese Gegebenheit auch auf den einzelnen Menschen zu übertragen. Ja nicht nur zu übertragen, sondern zu unterstellen, daß die Schlagkraft allen organisatorisch gefügten gemeinschaftlichen Arbeitens und Kämpfens doch bestimmend davon getragen wird, wie weit bie einzelnen „in Orbnung" i n d. Sind sie es, bann wird ein organisatorisch zusammengeschlossenes Spiel der Kräfte weit über alle formalen Gebundenheiten hinaus wirksam sein, wird leben und — wie es gerade in den oben geschilderten Beispielen heroortritt — in überwältigendem Schwung alle Schwierigkeiten überrennen. Sind es die einzelnen Kräfte aber-nicht, bann fehlt auch dem großen Organismus ber Blutstrom, fehlt die Regenerationskraft der kleinen Zelle, und unaus- ileiblid) sind Erkrankung und Siechtum. Dann ist es o, als wenn sich keine neuen Blutkörperchen mehr . bilden, die Drüsen nicht mehr arbeiten ober irgendwelche sonstigen Stellen unseres Organismus versagen. Wie so oft trifft der Volksmund auch hier wieder . ins Schwarze. Wenn ein Mensch in seinem ganzen Lebensgefüge beurteilt werben soll, spricht man davon, daß dieser „in Ordnung" oder „nicht in Ordnung" sei. Was bedeutet das eigentlich? Mit dem Verstand allein entsteht eine solche Beurteilung wirklich nicht. Es ist ber Gesamteindruck der ganzen Wesenswirkung, die hier ihren Niederschlag findet. Und bas entsprechende Gefühl, das ja am reinsten im innerlich einfachen und natürlichen Menschen wach wird, wird um so positiver ausschlagen, je eindeutiger innerlich abgestimmt ber Beurteilte ist. Hier aber kommen wir schon bem eigentlichen Kern näher. Dieses „Jn-Linie-Sein" umschließt bekanntlich zwei Forderungen: Einerseits — und das ist ja selbstverständliche Voraussetzung — heißt es- inber/ßinieber Gemeinschaft, ber Volks- au'f, die Schiffe suchten einzeln ihr Heil in der Flucht. Die U-Boote fetzten zu. neuen Angriffen an und schossen in mehrtägigen Kümpfen vier weitere Schiffe ab. Die Zerstörer und Korvetten, die sich planlos um bie einzelnen Teile des Geleites zusammenballten, ließen die sinkenden Schiffe und Schiffbrüchigen ohne Hilfe. # Besorgtes Echo in London. Stockholm, 18.Juli. (DNB.-Funkspruch.) Die Londoner Blätter betonen, die (Eroberung Woroschi- lowgrads durch bie Truppen ber Achsenmächte bedeutet ; für den sowjetischen Kriegsapparat einen schweren Schlag. Der Moskauer Korrespondent der „Times" tlenft die Aufmerksamkeit auf bie bemerkenswerte Schnelligkeit, mit ber die gegnerischen Panzerstreitkräfte immer tiefer in sowjetisches Gebiet einbringen. Es fei eindeutig klar, baß ber deutsche Vormarsch methobisch und mit gewaltiger Kraft erfolge. Erstaunlich sei der Umfang ber beut* schen Reserven. Denn überall längs der hun- l)erte von Meilen langen Angriffsfront fei der Feind den Sowjets zahlen» und material- mäßig überlegen. Auch fei auf deutscher Seite bie Zusammen arbeit von Flugzeugen, Panzern unb Geschützen sowie mit ber Infanterie geradezu glänzend. Die Sowjetvegierung fei jetzt ernsthaft besorgt. Sie habe noch nie bisher in einem fa ernsten Tone zu England und den USA. gesprochen. Auch bie ,/Daily Mail" schreibt, bie Lage an ber Ostfront sei bei weitem kritischerals j e. Die Schlacht, bie jetzt im Gange fei, entscheide überhaupt darüber, ob bie Sowjetarmee noch bas Jahr 1942 als eine einigermaßen schlagkräftige Truppe überlebe. Im Londoner Nachrichtendienst sagte Robert Fraser, daß sich der deutsche Vormarsch „mit unangenehmer Regelmäßigkeit" fortsetze. „Die Waffen der Alliierten immer wieder unterlegen." Lissabon, 17. Juli. ((Europaprefe.) Die Londoner „Daily Mail" wendet sich in scharfer Form gegen bie Politik der britischen Regierung, jede Kritik durch optimistische Berichte über bie Steigerung ber Kriegsproduktion zu besänftigen. Produk- tionsminister Lyttelton habe wieder erzählt, daß die Erzeugung gewaltig gesteigert worben sei. Aber solche vagen Angaben könnten nicht länger als Beruhigung bienen. Schon Chamberlain, ber im Jahre 1938 von ber „schreckeinflößenben Macht Großbritanniens" sprach, habe solche Behauptungen in den Jahren 1939 und 1940 aufgestellt. Das Volk warte verzweifelt darauf, endlich einmal von einer Maschine ober Waffe zu hören, bie b e ff e r als bie des Feindes ist. Leiber habe Minister Lyttelton in dieser Hinsicht von keinem Erfolg berichten können. Das Blatt führt sodann zahlreiche Beispiele dafür an, bafj bie Waffen ber Alliierten denen ber Achse i m - mer mi eb er unterlegen waren unb stellt fest, daß man Lyttelton, nur in einem Recht geben könne, nämlich in seiner Erklärung, daß England eine bessere Planung unb klarexe Kopfe brauche. . J sh selbst be I mgliebert, H (A n ’y ii » h r;* ' L« 1104. W' Will» i Sielt Maßstab wer ohne > doch aU^ es ist auch Mr wieb£ Mg * k wenn e Äbstverston §aen)innum 'Ordnung ®r " L j° d°s •i dem M ■ft habe, la jellos. Die ■htig 'st- j fttn eben' -feit, die L irbar. Um dieses M, in M (jlf erkamp haltlos, so' .6 wir dan z mir stehe i mitten, ll •tji in der .«eifein zu Hei immer uns bar ■i unsere 1 «uM | alt fliad .1 den W Heren Sch ijuer rrschk Jen werde tnn wir 1 -en. Unb i bann h heraben ad) in solch chi, wenn jgenb unb hd) eine be «gleichlich« | Eo ist be Was koche kh morgen? Neue spanische Cortes der ig wirk, i und bas iroerer Lage es unvergleichlich besser h in der Be- ver ig geben nie, weil : ist und heil no6 n", jem Hon und äger be- ober „in heit ber Gemein- schwankt, tommer. ir wollen n in un- berjenige, wieder ganzen nun da- in Orb= ks ist auch nicht damit getan, daß der Betreffende immer wieder erklärt, daß es nur an der lieber» loflung läge, und daß er vollkommen in Ordnung lei, wenn er sich einmal ordentlich erholt habe, selbstverständlich hat jedes gute Erholen zur Wiedergewinnung der Kräfte und damit auch zur inneren Ordnung eine bestimmende und positive Bedeutung. Wir müssen uns indessen vergegenwärtigen, bah ja das Wesentliche immer ist, wie lange eine )e| einem solchen ewigen „Nein" freien Lauf läßt, lienals, wo er auch stehen und was ihm begegnen ftjg — zufrieden sein kann. Vielleicht drückt er das Win" noch nicht einmal mit Worten nach außen juj. Aber innen wirkt es und beeinflußt dann chließlich als Wefenswirkung um so stärker auch die Zemeinschaft. Wenn sich ein Mensch ständig überlegt, ob sein Largesetzter ihn nicht doch übergeht, die Frau nicht )Dd) die unrechte ist, der Mann nicht doch unfähig i[r, die Kameraden ihn nicht doch ausnutzen, das Tanze nicht doch von oben falsch gesehen wird, illtö nicht doch vielleicht schief gehen wird, ja wie soll dann in aller Welt der innere Organismus junftionieren? Kommt dann noch hinzu, daß der Betreffende dauernd in seiner Meinungsbildung die gedank- Linie, dann in „Orb» heitzt es ifagen. Und können wir es nun einmal nicht allein, r Volk-: aii, dann holen wir uns unsere Nächsten, unsere allen zu Kameraden hinzu. Immer ist es so gewesen, daß i ihr auch in solch schwerer Lage es unvergleichlich Mr- ber Be- geht, wenn frisch und bejahend zugepackt als schönste Lohn allen Ringens, es im Kleineren ober Größeren immer wieder einmal „geschafft" zu haben. Das, ja auch gerade das, beginnt aber wieder in uns selbst! Eine Unmenge Arbeit braucht ja schon gar nicht mehr mit den fänden getan zu werden, wenn das Denken klar und geordnet war, wie beispielsweise in einer guten Arbeitsvorbereitung. Und viele Gedanken brauchen gar nicht gedacht und gewälzt zu werden, wenn das Gefühl klar und ehemaligen Habsburger Monarchie. Aus aller Wett. Madrid Hal vierzig Grad Hitze. mit den Oberkommandos berühret Wehrmachtteile einsckl. der Waffen-^ einen Schülerwettbewerb in die Wege geleitet unter dem ßeitmorh „Für" Deutschlands Freiheit!" Der Wettbewerb des Jahres 1941 „S e e f a h r t i st n o t" bildete den Auftakt. In diesem Jahre wurde das Thema gestellt: ,Der Kampf im Oste n". Rundfunk, Presse, Feldpostbriefe und Berichte der in Urlaub weilenden Ostfrontkämpfer geben reichlich Anregung zu schöpferischer Betätigung. Aufgabe unserer Jungen und Mädel ist es, das so gewonnene Wissen in Wort und Bild, Plastiken und Modellen lebendig zu gestalten. Zu alledem wird die illu- trierte Schülerzeitschrift „hilf mit" Fingerzeige vermitteln. Die Erzieherschaft wird der Jugend bei der Wahl und Ausführung der Arbeiten beistehen. Wien gedenkt Georg von Schönerer-. Am 100. Geburtstag Georg v. Schönerers wurde am Geburtshaus dieses großen Vorkämpfers des völkischen Gedankens in Wien eine Gedenktafel enthüllt. Am Abend fand in dem Saal, wo Georg v. Schönerer vor nahezu 30 Jahren in einer Rede das Komiyen des Großdeutschen Reiches verkündet hatte, eine Feier statt, bei der Franz Stein, der greise Mitkämpfer Schönerers, von dessen Kamps und Leidensweg berichtete. Anschließend würdigte Gaupropagandaleiter Frauenfeld Leben und Wirken dieses Vorkämpfers des Rassenantisemitismus und des großdeutschen Gedankens im Raume beit habe, läuft er zunächst in jedem Falle wieder tadellos. Die Zeitdauer dieses guten Laufens hängt aber davon ab, wie weit die „Einstellung" richtig ist. Ist sie falsch, dann verrußen die Zündkerzen eben wieder sehr schnell, und die alte Schwierigkeit, die Lejstungsunsähigkeit, ist sehr bald wieder spürbar. Um diese Einstellung geht es ja gerade! Die Ord- nung, in die wir hineingeboren sind, die unser Lolt erkämpft, müssen mir in uns nicht nur vorbehaltlos, sondern mit solchem Erfaßtsein bejahen, baß wir dankbar sind, gerade, da wirken zu dürfen, Ley die 109 neuen Fahnen des Regierungsbezirks Zichenau, des Kreises Sudauen und des Bezirks Bialyftok. rennen, m fehlt Mehlt unaus« n ist es n mehi irgend, us oen zagend und zögernd gezweifelt wird. Gerade das ist doch eine der bestimmendsten Lehren, die unsere unvergleichliche Front immer wieder uns allen gibt! So ist der klare Standpunkt, den der einzelne in sich selbst bestimmt, die Ordnung, in der er sich selbst eingliedert, maßgebend. ,^)ier ist meine Stellung, hier ist meine Aufgabe, hier meine Grenze, hier mein Ziel!" Natürlich kommen täglich neue Schwierigkeiten. Sie sind aber doch nichts anderes als jene Schwankungen, die ja gerade alles Lebendige kennzeichnen. Schwankungen, wie der Natur, die die Arbeit des Bauern bestimmt, wie das lebendige Wogen in uns selbst, das die wechselnden Regulie- nngcn durch unsere Organe erfordert. Dafür sind rar ja gerade da, um dieser Schwankungen Herr z werden, um sie durch unsere Führung und Len- hmg auszurichten. Gerade darin liegt doch der wo wir stehen. Und dort, wo wir stehen, das höchste zu wirken, was uns nur möglich ist! Unsere Kräfte nicht in den vollkommen unproduktiven inneren W bem Zweifeln zu verausgaben, sondern hinzugeben und *2 M dabei immer wieder neu werden zu lassen! Seien uck ber wir uns darüber klar, daß uns unvergleichlich mehr verschlag a[g unsere Arbeit unsere Schwankungen, Zweifel, ja am negatirt» Gefühle und Gedanken aufbrauchen, krank 'n Men. unb alt machen! Man sage doch nicht, es läge nur schlagen, an den Scheren Schwierigkeiten. Natürlich sind diese teilte ift äußeren Schwierigkeiten oft Lasten, die verdammt schwankt, sich einmal beruhigt und dann wieder zweifelt, bann ist es genau so, als wenn er ständig die Maßstäbe ändert. Daß dies jemand auf die Lauer ohne nachteilige Folgen aushalten kann, jfl doch ausgeschlossen! Hauptfchrislleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter bei HauptschrifUeiterS: Ernst Blumschetn. Berantwortlich für Politik und Bilder: Dr. Fr. W. Lange; für daS Feuilleton: Dr. Hanü Thyriot; für Stadt Gießen, Provinz, Wirtlchaft und Sport: Ernst Blumschein. Druck und Verlag: Brühlfche Universttätldruckeret R. Lange K. G. LerlagSletter: Dr.-Jng. Erich Hamann; Anzeigenleiter: Han« Beck. AnzetgenpreiSliste Nr. 6. lieber ganz Spanien geht zur Zeit eine Hitzewelle hinweg. Madrid hatte am Freitag mit vierzig Grad Celsius im Schatten seinen bisher heißesten Tag in diesem Jahre. Noch höhere Temperaturen werden aus Cordoba und Badajoz gemeldet. Raffinierter Testamenlsschwindel. 3n' Prag hatte ein Ingenieur bei feinem Tods ein Vermögen von rund acht Millionen Kronen hinterlassen. Die beiden Ehegatten hatten sich vor Jahren in einem gemeinsamen Testament gegenseitig als Alleinerben eingesetzt. Nun erhielt das Gericht einen Brief mit einem zweiten Testament jüngeren Datums. Der Absender teilte mit, er sei ein Freund des Verstorbenen gewesen, der ihm das Testament mit der Bitte übergeben habe, es vier Monate nach seinem Tode dem Gericht vorzulegen. Dem Testament war das Lichtbild eines jungen Mädchens beigefügt, das als Alleinerbin bezeichnet wurde. Der Erblasser habe sich entschlossen, seine Gattin zu enterben, da sie finanziell sichergestellt sei, und sein Vermögen dem unbekannten Mädchen auf dem Lichtbild zuzuwenden. Er sei 1938 bei einem Spaziergang gestürzt, das Mädchen habe sich seiner angenommen, jede Belohnung zurückgewiesen und auch seinen Namen nicht genannt. Nur die Photographie habe es ihm übergeben. Das seltsame Testament trug die Unterschrift dreier Zeugen. Der „Zufall" wollte es, daß bald darauf bei Gericht ein Notariatskandidat erschien, der erklärte, die Photographie stelle eine Arbeitskameradin von ihm dar. Diese meldete sich auch und bestätigte den kleinen Zwischenfall, sie wurde vom Gericht vorläufig als Verwalterin ein- gefetzt. Nun hat ein Sachverständiger die Unterschrift unter dem zweiten Testament als gef älscht erklärt. Außerdem ergab sich, daß der übrigens verheiratete Notariatskandidat der Geliebte der „glücklichen Erbin" war, die daraufhin samt ihrem „Entdecker" verhaftet wurde. Madrid, 18. Juli. (Eurvpapreß.) Der spanische Staatschef hat vor dem Nationalrat der Falange ein Gesetz zur Schaffung der neuen spanischen Cortes (gesetzgebende Versammlung) verkündet. Es handelt sich um eine Ständekammer. Sämtliche Organisationen der Partei und des Staates werden Vertreter entsenden. Fünfzig hervorragende Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens ernennt der Staatschef, ebenso den Präsidenten der Cortes. Die neuen Cortes haben einen rein beratenden Charakter. Sie können Gesetze vorschlagen, und es können ihnen Gesetze von der Regierung zur Prüfung zugewiesen werden. In diesen Cortes werden Sitz und Stimme haben: die Regierungsmitglieder, die Nationalräte, )ie Syndikatsvertreter, der Präsident des Instituts ür politische Studien, die Rektoren der Universi- äten, die Präsidenten der Obersten Staatsgerichte, Vertreter der Stadtverwaltungen und andere mehr. Der Sta ätsche f erklärte vor dem Nationalrat der Falange, Spanien habe sich bereits vor sechs Jahren entschieden und sei damals schon zum Kampf gegen den Kommunismus angetreten. Heute werde von ausländischen Agenten der Versuch unternommen, Zwietracht in die spanische Volksgemeinschaft zu säen. Dies allein schon sei ein gewichtiger Grund dafür, daß jeder sich für die spanische Einheit einsetze. Wer die spanische Einheit verfälsche, gefährde auch die spanische Unabhängigkeit. Dann prach der Staatschef auch von Schwierigkeiten im Kampf mit Irderalistischen und individualistischen Wirtschaftsführern. Das Parteiensystem sei nach der nationalen Erhebung vom 18. Juli 1936 zwar restlos beseitigt worden. Die Interessen der Gruppen aber hätten fortbestanden. Ihr Bestreben fei nur gewesen, sich eine neue Tarnung zu suchen. Der Staatschef erklärte, für die heutige Zeit gebe es nur die Lösung des totalitären Staates. Es gebe nur einen Gegner, uyd das sei der Kommunismus, und frfolfl Wen -ng ab. -geben. Ichen Wem ganisü. 's unb ' ttirb.i 'Ung' 1 pet jol^e Regeneration auch wirklich vorhält. Es ist wie 7 W bei dem Motor: Wenn ich die Zündkerzen gesäu- n oben: ' ..... ........ ~ - berwäb es gebe nur ein Instrument, diesen zu bekämpfen, das sei der totalitäre Staat. Franco hob hervor, daß IVt Millionen Spanier bereits erfolgreich die Freiheit ihres Landes gegen die bolschewistische Bedrohung verteidigt hätten. Heute sei die Sicherheit Spaniens gewährleistet. Der Grundstein hierzu sei vor sechs Jahren gelegt worden. Franco schloß seine Rede mit einem Gedenken an die Gefallenen des spanischen Freiheitskampfes. Verstärkte LlGA.-Agitation in Lbero-Amerika. Madrid, 17. Juli. (Europapreß.) Der Korrespondent der Madrider Zeitung „Pa" meldet eine Verstärkung der nordamerikanischen Agitation in Latein-Amerika. Der Senat der Vereinigten Staaten hat dieser Tage dafür einen Kredit von 28,6 Millionen Dollar bewilligt, lieber die Gelder wird der Direktor des Departements für nordamerikanische Belange in Jbero-Amerika, Nelfon Rockefeller, verfügen. 23 Millionen Dollar sind für Rundfurk- fendungen, Filmaufführungen, für die Presse und andere Agitationsmittel bestimmt. Der Rest soll für ander? nicht näher bezeichnete Zwecke verwendet werden. Eine weitere Maßnahme, den nordamerikanischen Einfluß in Südamerika au verstärken, ist die Einführung eines Herkunftsscheines für USA.- Dollar. Die Ein- und Ausfuhr von Dollarnoten über die westliche Hemisphäre hinaus soll verboten werden. Als Gegenleistung haben die. Vereinigten Staaten sich verpflichtet, den Dollar in Mittel, und Südamerika frei zirkulieren zu lassen, unter der Bedingung, daß Transaktionen nur über die Nationalbanken' geschehen und die "Geschäfte nicht im Gegensatz zu nordamerikanischen Interessen stehen. Kleine politische Nachrichten. Der Führer hat eine „Tapserkeits- und Verdienstauszeichnung für Angehörige der Ostvölker" gestiftet. Sie wird verliehen als Anerkennung für Tapferkeit und für besondere Verdienste im besetzten Ostgebiet. Der Führer hat den Chef des Oberkommandos der Wehrmacht beauftragt, Durchführungsbestimmungen zu erlassen. * Generalfeldmarschall v o.n M a n st e i n, der Eroberer Sewastopols, befindet sich auf Einladung von Marschall Antonescu zu einem kurzen Erholungsurlaub in dem rumänischen Kurort P r e b e a l. * In den jetzt zum Gau Ostpreußen gehörenden neuen Gebieten ist der Aufbau der Partei soweit vorgeschritten, daß nunmehr elf neuen Kreisen und 98 neuen Ortsgruppen die Fahne verliehen werden konnte. Auf oem Horst-Wessel-Platz der Stadt Schröttersburg weihte Reichsorganisationsleiter Dr. * In Washington wird bekanntgegeben, daß die Vereinigten Staaten die konsularischen Beziehungen mit Finnland abbrechen werden. Die finnische Regierung sei aufgefordert worden, ihre Konsulate in den USA. bis zum 1. August zu schließen. Ans dem Reich. Kriegseinsah der Mädel. Seit Ende Mai sind sämtliche Mädel der HI. aus den 7. Klassen der höheren Schulen eingesetzt worden. Von rund 17 000 waren nur 1000 nicht ober nur bedingt tauglich, Der Einsatz der Maedel erfolgte auf dem Lande, in Rüstungsbetrieben, in Haushalten kinderreicher Mütter, sowie in Kinder- unb Erntekindergärten der NSV. Städtische Gebiete, deren Einsatzbedarf hinter dem der Landgebiete zu. rücksteht, gaben ihre Mädel an diese ab, so daß die schwer arbeitende Bäuerin entlastet werden konnte. 'Die Unterbringung erfolgte in Zusammenarbeit mit der NSV. in eigenen Lagern oder im bäuerlichen Haushalt. Nach ihrem mehrwöchigen Einsatz werben die Mädel von dem nachfolgenden Jahrgang abge- löst und rücken nach einer kurzen Ferienzeit in die 8. Klassen auf. Die HI. hat die Betreuung besonders der außerhalb ihrer Heimatorte eingesetzten Mädel übernommen und sorgt für deren Gesunderhaltung. Gchülerwettbewerb -es NGLB. Der Reichswalter des NS.-Lehrerbundes, Gauleiter Wächtler, hat in enger Zusammenarbeit einfach ist! Liegen aber bas praktische Handeln, liche Arbeit und das Fühlen so in einer können wir von uns sagen, daß wir nung" sind. Dann sind wir klar zum Einsatz und eine Kraft für unser Volk, für Familie und Beruf! entlirfjen; schwer erscheinen mögen. Aber Lasten müssen ge- ließt be haben werden, und sie werden um so besser gehoben, wmn wir sie als Aufgabe sehen und „ja" dazu l in dcc ängriffeo en vier und Ko? Teile de- sinkenden LoniMl«! setze. Irrten i Die S* di- (rÄ<‘ "rM, im 3$ b Sk onin oiE 0i. «6 M mch.) Worosch- nächte tt' rat einen mbent W ie bemer- Merischen ischesk' der heutiger Krall .rdeut' der hu"- der Fein» iteria -1 scher Seite flen, W I terie ger?' jetzt I i einem M 2l. geiPrl e Lage;W cher-al'N -E ■ noÄ nSi ^üM^f/eifs/uelle KarlsCprudel Zo gleichen Preisen in Meten. Drogerien and dertl die Brunneaverwaltung Biskireben - Rai 44 - erhältlich. Er muß Sattrat haben! Du brauchst es heute vielleicht nicht so nötig! Saltrat, das erlösende Bad für angestrengte und müde Füße muß heute vor allem Zeichen und Name BAUERsCiE bedeuten für Sie SANATOGEN formamint KALZAN für Soldaten, Rüstungsarbeiter und all jene verfügbar sein, deren kriegswichtige Pflichterfüllung langes Stehen oder vieles Laufen erfordert. Verzichte darum, wenn Du nicht zu diesen Menschen gehörst, heute auf die liebgewordene Annehmlichkeit des Saltrat-Bades zugunsten derer, die es zur Erhaltung ihrer Leistungsfähigkeit brauchen. Wenn Du Saltrat besitzt und is nicht unbedingt brauchst, so schicke es an die Front. Ihre Vermählung geben bekannt Marianne Röthle 03414/ Ihre Vermählung geben bekannt 03404/ Statt Karten! Ihre Verlobung geben bekannt Gießen Kaichen 2215 D/ 03423/ Jakob Klever und Frau Ottilie Klever, geb. Brück Für die anläßlich unserer Silberhochzeit erwiesenen Aufmerksamkeiten danken wir herzlich Maja Borst Helmut Boller Elfriede Trinkaus Alfred Doller Wir haben uns verlobt Elfriede Weiß Walter Spudeit Unteroffizier der Luftwaffe Gießen, Bahnhofstraße, Wir danken herzlich fyr die Glückwünsche zu unserer Verlobung Hertha Merz Robert Demi Ass.-Arzt Ihre Vermählung geben bekannt Dr. Walter Dörr Hildegard Dörr geb. Becker Statt Karten! Ihre Verlobung geben bekannt o°®ooodp Gießen, den 18. Juli 1942 Gr. Stein weg 12 Friedensstr. 131 __________03412/ Ferdinand Bromm Uffz. in einem Inf.-Reiterzug und Frau Charlotte, geb. Euler Statt Karten! Wir freuten uns über die uns anläßlich unserer Vermählung erwiesenen Aufmerksamkeiten und danken herzlich Dipl.-Kfm., Dipl.-Volksw. Karl Fritzel und Frau Erna, geb. Roth Saarbrücken / Reiskirchen im Juli 1942 Robert Ratz Vikar, z.Z. Oberleutnant d.R. geben ihre Verlobung bekannt Ihre Vermählung zeigen an Wilhelm Gräf Ass.-Arzt in einem Inf.-Regt. Elisabeth Gräf geb. Wall Klein-Linden z. Z. i. Urlaub Es grüßen als Verlobte Martha Bickel Werner Noll Otf. im R A D. z. Z. Feldwebelin ein. Panzerjäger-AbL Gießen, den 19. Juli 1942 Friedensstr. 41 Asterweg 60 ___________________03419/ Essen Großen-Buseck z. Z. Wehrmacht den 18. Juli 1942 Gießen Altengilge (Ostpr.) Frankfurter Strafe 5 z. Z. Im Felde 18. Juli 1942 Gießen Villingen (Schw.) Seltersweg 50 BrunnenstraBe 5 Juli 1942 Hayingen (Westm.) Gießen z. Z. Rudolstadt Hofmannstr. 4 (Thüringen) z. Z. 1. e. Res.-Lazarett ___________________03428/ Gießen Marburger Straße 58 18. Juli 1942. 03445 Vaihingen/Enz Ober-Hörgern Manzell/Bodensee z.Z.i. Felde Juli 1942. _______________________2230 D/ Georg Schneider und Frau Helene, geb. Funk Gießen, Wartweg 31 _______________________2220 D/ 1659 A Dründltch können Sieesnurvsnlgsii sagen, schriftlich mehreren, durch eine Kleinanzeige sagen Sie eS allen sind treue Helfer Ihre.r Gesundheitl Medopharm-Arzneimittel sind nur in Apotheken erhältlich. 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Für die vielen Beweise aufrichtiger Teilnahme beim Heimgang unserer lieben Entschlafenen, für die Blumen- und Kranzspenden, sowie die tröstenden Worte der Herren Pfarrer Becker und Schmidt sagen wir auf diesem Wege unseren herzlichen Dank. In tiefer Trauer: Heinrich Trechsler sen. und alle Angehörigen. Nach kurzem schweren Leiden entschlief gestern abend sanft meine liebe Frau Emilie Raddatz .denn Erleichterung Altertümer Antike Schränke, Kommoden, Tische, Stühle, Sessel, Heiligen- f ig., Stiche, alte Gemälde (auch neuere Meister) zu kaufen ges. Schriftliche Angebote unter 03434 an d. Gießener Anzeiger. i Lieber die kostbare Wäsche| F besser einweichen und öfter 1 spülen, solange Dr.Thompson'S' Schwan-Pulver fehlt. Bodenglanz mu6 durdi Auf* wischen ersetzt werden, bis das Bohnerwadis SeiFIX wieder* kommt, und mit Pilo, demleder- balsam, kann auch sparsamer umgegangen werden. 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Schmitt, und Söhrtchen Alfred Heinrich Schepp VII. und Frau, Willi Schepp Heinrich Schmitt VII. und Frau, Otto Schmitt, z.Z. im Felde, und Familie, Heinrich Loth V.,z. Z. im Felde, und Familie, Familie Heinrich Wagner Ludwig Schmitt IV., Jobs. Schmitt IX. Saasen, Veitsberg, den 17. Juli 1942. Wer nimmt an« hängl., sauberen Zwerg dackel drei Wochen in Pflege? Schr. Ang. unt, I 03464 a.d.G.A^ Soldat verlor silberne AtlMllWk innerhalb der Stadt. [03444 Gegen gute Be« lohn, abzugeben Noonstraße 22 p Eine braune I MtWe mit gr. Inhalt 0, Bahnhofstraße 41 H. d. Westanlag^ V verloren. Geg. gute Bel. abzugeben a. d. 03454 Fundbüro. ' Wir kaufen gebrauchte, gut erhaltene KRAFTWAGEN aller Fabrikate OPEL IN GIESSEN Ruf 2847-48 _______1823 D/ Am 6. Juli, dem 55. Geburtstage seines Vaters, erhielten wir die unfaßbare, tief- traurige Nachricht, daß unser lieber, braver, unvergeßlicher Sohn, Bruder, Schwager, Neffe und Vetter, Kriegsfreiwilliger Obergefreiter Herbert Pfaff Flugzeugführer in einem Kampfgeschwader für Führer und Volk den Fliegertod fand. Er starb fern der Heimat im blühenden, hoffnungsvollen Alter von 22 Jahren. Friedberg (Hessen), Gießen, den 12. Juli 1942. Hanauer Straße 22 In tiefem Schmerz: Adolf Pfaff, Kreisamtmann, und Frau Wilhelmine, geb. Helm Walter Pfaff, Ingenieur, z. Z. bei der Luftwaffe und Frau Käthe, geb. Leisler Marianne Pfaff Für die überaus herzliche Teilnahme bei dem Heimgang unserer lieben Entschlafenen, für die zahlreichen Blumen- und Kranzspenden, der Gemeindeschwester für die liebevolle Pflege, sowie für die trostreichen Worte des Herrn Pfarrer Reusch sagen wir auf diesem Wege herzlichen Dank. Karl Eichhorn,z.Z. im Felcu, und Familie Otto Müller, z. Z. im Felde Karl Hofmann und Familie. Leihgestern, Gießen, den 18. Juli 1942. 03436 Unsagbar schwer traf uns die Nachricht, daß am 11. Juni unser Jieber jüngster Sohn, unser lieber Bruder und Schwager Ludwig Bender Schütze in einer Panzer-Jäger-Kompanie im Alter von 19 Jahren bei den Abwehrkampfen im Osten den Heldentod fand. In tiefer Trauer: Chr.W. Bender und Frau Anna, geb. Isheim Otto Bender, z. Z. im Felde, und Frau Gerhard Bender, z. Z. im Felde Grüningen, Erzhausen, den 18. Juli 1942. Aulweg 82 P. Wegen Verheiratung meines Mädchens zuverlässiges/ auch alt. Mädchen f. meinen Haus- hält baldigst od. a. später gesucht. Vorzustellen bei FrauE.Schmidt, Uhren- u. Gold- rvarengeschäft/ 03451 Gienen, Bahnhofstr. 10. Für Landpfarrhaus im Kreis Alzey, Rbeinh., wird ehrliches, tüchtiges Mädchen gesucht. Aelteres Mädchen bevorzugt. [03310 Nähere Auskunft Pension Kübel, Bahnüofstr. 47. KleineAnreigen im Gießener Anzeiger werden von Tausenden beMtetMid gelesen. Baptistengemeinde n. Bund frei- kirchlicher Ebristen, Gartenstr. 13. 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Es ist Gewähr dafür geboten, daß die Schüler und Schülerinnen für ihre angestrengte geistige Arbeit alle Voraussetzungen zur körperlichen Kräftigung issen .ugust lortt bist isch^ öfter son’s für Leutnant Käppele. NSG. Für mehrfache besondere Tapferkeit bei den Kämpfen an der Ostfront wurde dem Leutnant Karl Käppele aus Gießen, Kompaniefuhrer in einem Infanterieregiment, das Deutsche Kreuz in Gold verliehen. „, _ • In zahlreichen Kämpfen zeichnete sich Leutnant Käppele durch hervorragenden Schneid aus. Als bet einem durch überlegene Feindkräfte geführten Angriff der Widerstand der Kompanie zu erlahmen drohte, führte der Kompanieführer mit wenigen beherzten Infanteristen einen Gegenstoß, brachte durch seine persönliche hervorragende Tapferkeit den feindlichen Angriff Zum Stehen und fügte den Bolschewisten hohe blutige Verluste zu. Bald darauf ver- hinderte der Kompanieführer mit seinen tapferen Infanteristen den Durchbruch eines sowjetischen Bataillons, dessen Angriff von vier Panzerwagen unterstützt wurde. Immer wieder feuerte Leutnant Käppele seine Infanteristen zum Widerstand an und gab ihnen selbst durch vorbildliche Tapferkeit das beste Beispiel. Als in den winterlichen Abwehrkämpfen die Bolschewisten in die Nachbarstellung eingedrungen waren, führte Leutnant Käppele einen Gegenstoß durch. Wiederum war er seinen Infante- risten ein Beispiel und riß dadurch seine Kompanie mit nach vorn. Die eingedrungenen Bolschewisten wurden vernichtet. Auch in anderen Gefechten erwies sich der tapfere Jnfanterieoffizier als umsichtiger Führer und beherzter Draufgänger. Die weitgehende Sicherheit des Verkehrs auf der Deutschen Reichsbahn, durch die wir andere Länder übertreffen, beruht nicht nur auf der vorbildlichen technischen Ausrüstung, insbesondere des Zugmelde- und -sicherungs- dienstes, sondern vornehmlich auch auf der umfassenden und gründlichen Ausbildung der Reichsbahn-Beamtenschaft aller Dienstgrade. Diese fachliche Ausbildung läßt sich die Verwaltung der Deutschen Reichsbahn besonders angelegen sein. Ein Beweis dafür ist die Unterrichtsarbeit in der Reichsbahn - Zen - t r a l s ch u l e i n B a d H o m b u r g , die wir vor einigen Tagen besucht haben. a* ldt- J Se- Ä genießen können. m. . Von den Unterrichtsmitteln, die in ihrer Vielgestaltigkeit vollkommen den Einrichtungen des prak- tischen Dienstes entsprechen, haben mir dem wichtigsten Stück, dem Lehrstellwerk, unsere besondere Aufmerksamkeit gewidmet. Diese Einrichtung, eine Bahnhofsanlage im kleinen mit eingleisiger und doppelgleisiger Streckenführung, mit unzähligen Weichen und Signalen, Lokomotiven und Triebwagen, ist in einem früheren Tanzsaale aufgebaut. Auf drei Seiten des Podiums mit der Miniatur- Eisenbahn stehen in natürlicher Größe alle Apparate Melde- und Sicherungsanlagen für den Zug« verkehr und die Streckensicherung, die in allen Teilen genau den Einrichtungen des praktischen Dienstes entsprechen; die vierte Seite des niedrigen Ausbaues der Eisenbahn nehmen die Schulbänke ein, auf denen die Schüler alle Handgriffe an den Apparaten genau verfolgen können. Hier werden die Männer, die künftig als Fahrdienstleiter und im Stellwerksdienst die schwierigen und verantwortungsvollen Aufgaben des Zugbetriebs und des Zuasicherungsdienstes ztl erfüllen haben, mit allen Einzelheiten ihrer Arbeit an den komplizierten Apparaten genauestens vertraut gemacht. Hier herrscht nicht etwa die graue Theorie, sondern die lebendige Praxis, denn mit Hilfe der Miniatur-EisenbahN! können die Schüler bei ihrer Tätigkeit an den Ap- paraten unmittelbar jede Auswirkung ihrer Handgriffe im Zugverkehr kontrollieren und dabei erken- neu, ob sie' richtig oder falsch gehandelt haben; übrigens können sic auch an dem Funktionieren ober Nichtfunktionieren der einzelnen Apparate, z. V. im Zugmeldedienst, sofort feststellen, ob ihre Handhabung richtig oder falsch war. Kurzum, wenn auch auf dieser kleinen Eisenbahnstrecke, die einem Km-» derspielzeug gleicht, nur ebenso kleine Lokomotiven und Triebwagen fahren, so vollzieht sich doch alle Ar- I beit an den Apparaten unter dem Gebot des größten Ernstes der Arbeit und der Schwere der Verantwortung, die einmal von diesen Männern auf nimmt öj saubere ►rgiwcw Wochen i« te braune N Bi ck 'M ’Jli Hitterrreuzträger Major Kornmeyer. Der Führer hat den Major und Bataillonskommandeur Hans Kornmeyer mit dem Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes ausgezeichnet. Major Kornmeyer mürbe am 6. August 1907 in Darmstadt geboren. Seit 1925 ist er Soldat. Im Westfeldzug führte er als Kompaniechef eine Panzerjäger-Kompanie und wurde mit dem Eisernen Kreuz II. und I. Klasse und dem Jnfanterie-Sturm- abzeichen ausgezeichnet. 3m Ostfeldzug führte er ein Infanterie-Bataillon. Das Bataillon, stets im Brennpunkt der Kämpfe eingesetzt, hatte wesentlichen Anteil an den Angriffserfolgen der Division. Für hervorragende Führung und die dabei oft bewiesene Tapferkeit erhielt er am 17. November 1941 bas Deutsche Kreuz in Gold. Nach den schweren Kämpfen vor Moskau wurde ihm am 9. Mai 1942 vom Führer das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes verliehen. In den seitherigen Kämpfen ist Major Kornmeyer viermal verwundet worden, er ist Träger des Der- wunbeten-Abzeichens in Silber. Im Januar 1942 wurde er zum Major befördert. In den Reihen feines Bataillons kämpften mit ihm viele Hessen, die er als gute Soldaten und Kameraden kennenlernte. „Unangenehm bleibt es doch!" Albrecht zieht dts Stirn kraus. „Var allen Dingen fei nicht nervös, dazu liegt ja kein Grund vor. Ue-berlege dir genau, was du sagst, unb gib präzise Antworten. Am besten natürlich so, daß du in einem etwaigen Prozeß nicht als Zeugin aufzutreten brauchst; das wäre ziemlich cheußlich. Selbstverständlich mußt du dich strikt an die Wahrheit halten, aber du brauchst feine Generalbeichte über deine Gestihle abzulegen, außer bei mir natürlich!" 47. So unangenehm der bevorstehende Gang ist Irmela erwacht mit einem Glücksgefühl: sie hat mit Albrecht gesprochen, sie hat keine Heimlichkeiten mehr vor ihm, ihr Herz ist von dieser drückenden Last befreit! < , , , Sie ist weit weniger erregt und befangen als gestern, da der Besuch sie überraschte. Sie wird es nicht wie gestern hinnehmen, daß er die Unterredung aus Rücksicht auf ihre Ermüdung abbncht. Sie'ist durchaus nicht müde, und sie wird es auch m einigen Stunden nicht fein. Er soll hintereinander fragen, was er nur immer zu fragen hat, und sie dann endgültig in'Ruhe lassen. Der Empfang verläuft anders, als sie ihn sich oorgestellt hat.'Man führt sie zunächst einmal in einen Raum, wo man sie kühl und geschäftsmäßig ersucht, ihre Handschuhe auszuziehen und ihre Fm- gerspitzen auf eine Platte zu drucken. Sie wider« spricht nicht, sie tut, was man von ihr verlangt, aber sie zittert vor Empörung, als sie ein paar Mi- nuten später dem Kriminalrat gegenübersiht. Wissen Sie, daß man Fingerabdrücke von mit genommen hat? fragt sie. .Hören Sie, das ist aber kein angenehmer Gedanke, daß meine Fmgerab« drücke hier im Archiv aufbewahrt werden?" „Warum nicht?" Bauer lächelt ganz freundlich. „Sie liegen da gut — und wir werden sie voraus- sichtlich nie wieder heroorziehen. Aber wir brauchen schließlich einen Beweis dafür, daß 3HrH Finge abbrüd.e. nicht auf dem Revolver zu finden Jhwl Fortsetzung folgt.1 sire?' renh°f „Hast du je im Briefwechsel, mit ihm gestanden? Davon weiß ich ja gar nichts!" Nein, Albrecht, davon weißt du nichts. Ich habe dir's nicht mit Absicht verheimlicht, es war mir nur zu unwichtig. Es waren ganz dumme, kindische Liebesbriefe, wirklich. Ich war damals nicht viel mehr als ein Kind. Und plötzlich ist er wieder aufgetaucht und hat mir die Briefe angeboten, und ich sollte ihm aus alter Freundschaft eine Stellung bei dir verschaffen; und ich wollte dich nicht damit behelligen." „Aber, Irmela!" Albrecht springt auf und faßt sie an beiden Armen. „Warum hast du mir das nicht gesagt? Das nehme ich dir wirklich Übel' Aus diese Weise kannst du einem Erpresser in die Hande geraten !" * Sein Ton ist so vorwurfsvoll und streng, daß ihr Zittern heftiger wird und ihr die Tränen in die Augen schießen. „Ich kann nicht sagen, daß er er« preßt hat. Er hatte ja auch gar feine Handhabe, wirklich nicht, glaub mir!" „Natürlich glaube ich dir!" Er schüttelt sie etwas. „Aber du konntest wissen, daß ich dir glaube! Du hättest sofort zu mir kommen müssen! Hast du so wenig Vertrauen zu mir? Schäm dich! Wie konntest du dich hinter meinem Rücken mit so einem Gauner einlassen? Du siehst ja, wohin das fuhrt! Em Mensch, der ein solches Ende nimmt! Das wird auch schon seine Ursachen haben, du kannst dich in Teufels Küche bringen mit solchen Dummheiten. „Ach, ich hoffe, es wird sich schnell aufklären; aber ich muß morgen wieder hin, und wieder irgendwelche Aussagen machen." 9 „Dann geh ich selbstverständlich mit! Ich lass dich nicht allein gehen." Es ist lieb von dir, Albrecht, aber ich glaub nicht, daß das geht. Zum Zahnärzt muß ich ja schließlich auch allein." Sie lächelt unter Tranen zu ihm auf. „Und viel schlimmer ist,es nicht Die Leute , sind sehr jreuMich. JK habe ^Meßlich Nichts Neben der beruflichen Aus- und Weiterbildung i nimmt die Erziehung im nationalsozialistischen Geiste und die Vertiefung der daraus erwachsenden Gemeinschaftsgesinnung und des Kameradschaftsgedankens einen hervorragenden Platz in der Arbeit der Schule ein, außerdem hat auch der öport nut verschiedenen Arten der Volkssportpflege seinen wohlabgewogenen Platz. Heber allem stehen als beherrschende Gesichtspunkte die Grundsätze der Kameradschaftsarbeit und des verantwortungsbewußten Dienstes für die Volksgemeinschaft. Der Unterricht ist in verschiedene Fachgebiete aus- gegliedert, je nachdem die Zielsetzungen der Lehrgangsteilnehmer festgelegt !md. ^-o gibt es z. V. ?ehrqemeinschaften, die sich ausschließlich dem Zug- Merkehrsdienst zuwenden, andere arbeiten auf Dem Gebiete des Fahrkartenwesens, der Güterabfertigung und -deförderung, des Derwaltungswefens usw. usw. Für alle diese Gruppen sind Spezialeinrichtungen, wie z. B. Anlagen des Bahnhofsbetriebs, Apparate usw. außerdem natürlich die erforderlichen Formulare'und dergleichen vorhanden, wie sie m Der praktischen Arbeit auf den Dienststellen im Gebrauch sind bzw. als technische Anlagen von Den Mannern gehandhabt werden müssen. Mit all diesen Dingen haben sich die Lehrgangsteilnehmer unter Führung und Aufsicht ihrer Lehrkräfte so gründlich zu beschäftigen, daß sie am Schluffe ihres Lehrganges das Unterrichtsziel erreicht haben. Bei der außerordentlichen Fülle und Vielseitigkeit die im Betrieb der Reichsbahn auf allen Gebieten der Arbeit herrschen, erfordert die Ausbildung auf Der Schule die ganze Hingabe des Lernenden an feine Obliegenheiten. Daher ist Denn auch Der Unterricht am Vormittag und am Nachmittag für jeden Teilnehmer eine Zeit der angestrengtesten geistigen Arbeit zu deren richtiger Auswertung aber noch die weitere Vertiefimg in der Heimarbeit gehört, für die in schonen Ge- meinschaftswohnräumen entweder im Jnternat der Schule oder in anderen Hausern die günstigsten Voraussetzungen bestehen. _ Das Verwaltungsgebäude der Relchsbahn-Zew tralschule war früher ein Sanatorium, m dem sich ' auch der Hauptteil des Internats befindet Schone ' Wohnräume, die jeweils Drei Mannern als Unter. : tunft dienen, hell und luftig find einen Balkon ' haben und Bequemlichkeit aufmeifen, schone Ge- 5 meinschaftsräume, z. B. Schreibzimmer, ein geschmackvoll ausgestatteter Speisesaal, modern em- gerichtete große' Küche mit Mhlräumen u m. ein ttch^it°d°di'n^den Besuchern d-r Schule I deUchüibank draußen -ui M-ren Bahnhöfen im postsekretär Georg Korell in Gießen, Am Nie- : aelpfab 22 wohnhaft, in bester Gesundheit seinen i 60. Geburtstag begehen. Der Jubilar ist geborener Oberhesse, Der am 20. Juli 1882 in Kirtorf (Kreis < Alsfeld) als Sohn eines Heilgehilfen das Licht Der Welt erblickte. Am 14. Oktober 1903 trat er in das Infanterie-Regiment 116 in Gießen ein, m Dem er bis zum 30. November 1919 diente Benn Aus- rücken des Regiments mußte er zunächst noch m Der Garnison bleiben, Dann kam er eben alls ms Felo, wo er bald verwundet wurde. Nach seiner Wiederherstellung konnte er nur-noch büm Ersatztruppenteil in Gießen Dienst tun, wo er sich bis zu seinem Ausscheiden aus dem Heere als Vizefeldwebel feinen Obliegenheiten widmete. Nach feiner Mitttarzett trat er bei Der Poft ein, wo er am 1. Mai 1923 zum Postamt Gießen einberufen wurde, später Beamteneigenschaft erhielt und heute noch tätig ist. .. T)er bald nach dem Weltkriegsende gegründet n Vereinigung ehemaliger 116er trat G^rg Korell schon bald 'nach der Gründung bei, er machte stch im Kreise der Kameraden vielfach verdient und wirkte namentlich bei den 116er-Tresten m hervorragender Weise mit. Seit Jahren gehört er dem Vorstand Der alten 116er an; er war lange Zett Stellvertreter Des Kassenwarts und wurde nach dessen ToD zum Kassenwart bestellt, em Amt, das er heute noch mit größter Gew^senhaftigkeit versieht. Bei Der Ueberfuhrung der ^meradschaft ehe maliger 116er in Den NS.-Reichskriegerbund m Rahmen Der Umorganifation aller alten Soldaten- kameradschaften hat sich Georg Korell in hohem Maße oerDient gemacht ®ei seinen 'Berufskameraden vom Postamt Gießen, im Kreise Der alten Soldaten und namentlich der ehemaligen 116er sowie Darüber ^naus in weiten Kreisen Der Gießener Bevölkerung erfreut sich Der Jubilar großer Wertschätzung unD Beliebtheit Den zahlreichen Glückwünschen, Die ihm zu seinem 60. Geburtstage zweifellos ^eil werden schließen auch wir uns mit unseren besten Wünschen Teil schon lange im Dienste Der Reichsbahn stehend, ( werden neben' Der fachlichen Durchbildung auch zu ■ wirtschaftlich denkenden und überlegenden Menschen erzogen, die überall Da, wo fie eingefetzt werden, voll und ganz ihren Mann stellen können. Sie sind «•!! Ätl SSld praktischen Dienst zu tragen sein wird. Erfahrene Fachlehrer aus der Praxis des Dienstes geben ihnen dazu das nötige Rüstzeug. — In den anderen Sparten des Eisenbahndienstes verläuft die Ausbildung ebenfalls unter Einsatz aller Apparate und Hilfsmittel des praktischen Dienstes, damit zu jeder Zeit der Unterricht wirklichkeitsgetreu ausgestaltet werden kann und der Gewinn für den praktischen Dienst den Erwartungen entspricht. Gegenwärtig sind rund 240 Dienstansänger in acht Kursen in der Schule vereinigt. Seit Bestehen der Anstalt haben rund 16 000 Schüler der Reichsbahn hier ihre cheoretische Ausbildung unter Einschaltung aller praktischen Dienstesnrichtungen erhalten. Der Heranbildung eines guten Nachwuchses für den Eisenbahndienst wird in dieser Schule alle nur mögliche Sorgfalt gewidmet. Die Reichsbahn-Verwaltung als Trägerin der Schule sichert sich dadurch einen sich ständig ergänzenden und erneuernden giften Beamtenstamm, der für die Sicherheit des Eisenbahndienstes neben der ständigen technischen Vervollkommnung die beste Grundlage darstellt. Damit wird guter Dienst für unsere Volksgemeinschaft geleistet, deren Leben und Wirken ohne die Reichsbahn überhaupt nicht vorstellbar ist. Die hochqualifizierten Leistungen unserer Reichsbahn und ihrer Männer, die besonders jetzt im Kriege unter den mancherlei erschwerten Verhältnissen an die fachliche Güte der Beamtenschaft höchste Anforderungen stel« len, sind zu einem großen Teile das Ergebnis der sorgsamen Ausbildung. Auf diesem Gebiete mitzuarbeiten ist für die Reichsbahn-Zentralschule in Bad Homburg, ihre Leitung und ihre Mitarbeiter eine schöne Ausgabe, deren gute Erfüllung alle Anerkennung verdient. B. Industrie- und Handelskammer Gießen Don der Industrie- und Handelskammer Gießen wird mitgeteilt: Durch Erlaß des Herrn Reichswirtschaftsministers vom 10. Juli d. I. ist das seitherige Beiratsmitglied Herr Dr. Carl Schirmer zum Vizepräsidenten der Industrie- und Handelskammer zu Gießen ernannt worden. Herr Dr. Carl Schirmer hat bereits seit 1. August vergangenen Jahres im Auftrage des Präsidenten die Erledigung der Präsidentengeschäfte wahrgenommen. Greßen-Klein-Linden. Unter dem Vorsitz von Ortsgruppenleiter Jung tagten am Donnerstagabend im Parteilokal die Führer der sporttreibenden Gliederungen der Partei und die Vereinsführer des Turnvereins und des Schützonklubs „Roland", um über die Durchführung des diesjährigen Gemeinde-Sport- und -Turntages zu beraten. Die Wettkämpfe im Turnen, bestehend in volkstümlichem Dreikampf (Lauf, Sprung und Wurf), und die Schießwettkämpfe der Polittfchen Leiter und des Schützenklpbs „Roland" sollen am Vormittag des 16. August ausgetragen werden. Politische Leiter und Schützenklub „Roland" tragen neben ihren Einzelwettkämpfen auch einen Mannschaftswettkampf im Kleinkaliberschießen aus. Zu den volkstümlichen Wettkämpfen treten die Teilnehmer in 10 Gruppen an. Am Nachmittag des 16. August werden im hiesigen Schwimmbad die SchwimmBekanntmachungen. Betr.: Ausgabe der Lebensmittelkarten für den 39. Bersorgungsabschnitt. I. Die Ausgabetage werden wie folgt festgesetzt:' 1. Ausgabetag: Montag, 20. Juli 1942 2. Ausgabetag: Dienstag, 21. Juli 1942 3. Ausgabetag: Mittwoch, 22. Juli 1942 4. Ausgabetag: Donnerstag, 23. Juli 1942 5. Ausgabetag: Freitag, 24. Juli 1942 Ausgaoezeit: von 8 bis 13 und von 14.30 bis 17 Uhr. Welcher Ausgabetag für die Bezugsberechtigten in Frage kommt, ist aus dem grauen Personalausweis ersichtlich. Die Karten werden nur an Erwachsene ausgehändigt. Im Interesse einer restlosen Erfassung des Altpapiers müssen sämtliche Reste der Karten des 37. Versorgungs- aüschnittes zurückgegeben werden. II. Sofort bei Entgegennahme find alle Karten auf Zahl uttb Richtigkeit der Altersstufen nachzuvrüfen; spätere Beanstandungen sind zwecklos. III. Die Bestellscheine der Eier-, Fett- und Marmeladekarten sowis der Kartoffelbezugs- ausweise müssen bis spätestens Samstag, 25. Juli 1942, bei den Warenverteilern ein- gerercht werden, da sonst nicht mit einer Belieferung der entsprechenden Abschnitte gerechnet werden kann. Bei verspäteter Ablieferung tritt gine Kürzung der auf den Bestellschein zu liefernden Warenmenge ein. IV. lieber die Umwandlung von Bestellscheinen der Eierkarte in Berechtigungsscheine ergeht besondere Bekanntmachung. V. Alle Personen, die Kühe, Ziegen oder Schafe zur Eigenversorgung mit Milch, sowie alle Geflügelhalter, die Hühner oder Enten zur Eigenversorgung mit Eiern halten, haben dies bei der Kartenausgabe unaufgefordert der Ausgabestelle zu melden. VI. Lebensmittelkarten ohne deutlichen Eintrag von Name und Wohnung des Inhabers sind ungültig und dürfen nicht beliefert werden. VII. Es wird nachdrücklich darauf hingewiesen, das? verlorene Lebensmittelkarten nicht ersetzt werden; dahingehende Anträge sind zwecklos. VIII. Die Wareiwerteiler werden wiederholt darauf hingewiesen, daß alle Lebensmittelkartenabschnitte nur während der aufgedruckten Gültigkeitsdauer beliefert werden dürfen; die Warenabgabe vor Fälligkeit und nach Berfall der Abschnitte ist un- zulässig. IX. Während der Ausgabetage werden Anträge aus Bezugscheine für Schuhe und Spinnstoff- waren nicht angenommen. l 2223V Gießen, den 18.Juli 1942. Der Oberbürgermeister der Stadt Gießen Ernährungsamt Abt. B.- Anordnung über das Verbot des Badens in der Lahn innerhalb des Stadtkreises Gießen. Auf Grund des Art. 129d Abs.II Z. 2 der Hessischen Städteordnung vom 8. Juli 1911, in Verbindung mit der Ersten Hessischen Verordnung zur Durchführung der Deutschen Gemeindeordnung vom 1. April 1935, ordne ich an: , Nachdem das Staatliche Gesundheitsamt Gießen die Gesundheitsschädlichkeit des Lahnwassers festgestellt hat, verbiete ich mit soforttger Wirkung das Baden in der Lahn. Zuwiderhandlungen werden bestraft. Gleichzeitig warne ich vor dem Genuß von Lahnfischen jeglicher Art. Gießen, den 17.Juli 1942. [2225C Der Oberbürgermeister der Stadt Gießen Ortsvolizeibehörde. I. V.r Nicolaus. wettkämpfe als Cinzetwettkämpfe durchgeführt. Mit der Durchführung des Tages wurden die Dereins- führer der sporttreibenden Dereine-beausttagt, während die Ausgestaltung der Morgenfeier die Hitler- Jugend übernimmt. Nach Spielen der Jugend am Nachmittag wird der Ortsgruppenleiter die Ehrung der Sieger odrnehmen. ,/Räöer müssen rollen für den (Sieg!" Unter diesem Motto fand am Donnerstag im Lichtspielhaus Gießen • eine Dienstbesprechung mit den Amtsvorständen, Dienstvorstehern, Vertretern der Fachschaft, Betriebsobmännern und Vertrauensmännern der Dienststellen der Reichsbahnamtsbezirke Gießen, Wetzlar und Friedberg unter Leitung des Abteilungspräsidenten Dr. Di t m a r von der Reichsbahndirektion Frankfurt a. M. statt. An dieser Besprechung nahmen ferner teil der Kreisobmann der DAF., Kreis Wetterau, Gauhauptstellenleiter Pg. Göbel, und der Gaufachschaftsleiter des Amtes für Beamte, Oberreichsbahnrat Pg. Weber, sowie die Bezirksoertrauensmänner der Reichsbahndirektion Frankfurt a. M., Pg. Höhn und Pg. Krieg. Zweck der Besprechung war, mit den Beteiligten die Leistungssteigerung der Deutschen Reichsbahn zu erörtern und auf eine möglichst enge Zusammenarbeit zwischen Verwaltung und den Vertretern der beiden Organisationen hinzuweisen. Es sprachen von feiten der Reichsbahndirektion Abteilungspräsident Dr. D i t m a r, für die DAF. Pg. Göbel und für das Amt für Beamte Pg. W e - der. Es wurden ferner den Amtsvorständen, Dienststellenleitern und den Vertretern der Beamten- und Arbeiterschaft der, Reichsbahn Gelegenheit zu Anregungen gegeben. Die Versorgungslage im Rhein-Maingebiet. Zur Verforgungslage teilt das Landesernährungsamt Hessen in Frankfurt mit: Der Bedarf an Schlachtvieh war ausreichend gedeckt. Die Qualitäten waren bei allen Viehgattungen mittel bis gut. Die Versorgung der Verbraucher mit Kartoffeln konnte unter Zugrundelegung der vorgesehenen Menge von 5 Pfund pro Kopf und Woche ordnungsgemäß durchgeführt werden. Der Anfall an Frühkartoffeln war überaus stark. Die Ernteerträge find über dem Durchschnitt. Die Beschaffenheit der Ware ist gut. Durch die Einschränkung des Dire'ktoerkehrs ist es nunmehr möglich, den Obstfrischmarkt besser zu beliefern. Die Gemüseversorgung hat sich durch die beginnende Ernte weiterer Gemüsearten mannigfaltiger gestaltet. Die Dersorgungslage in Mehl und Nährmitteln ist ausreichend. Reis und Hülsenfrüchte, soweit sie in Einzelhandelsgeschäften vo.rhanden find, können auf Nährmittelabschnitte zum Verkauf kommen. Die für den 38. Versoraungsabschnitt aufgerufenen drei Eier sind -bei den Einzelhandelsgeschäften vorhanden und zum größten Teil an die .Verbraucher abgegeben. Die Erfassung hat sich in der vergangenen Woche auf dem Stand der Vorwoche gehalten und die Erfassung der gleichen Woche des Vorjahres um etwas überschritten. Die Bedarfsdeckung mit Milch und Milcherzeugniffen war ausreichend' sichergestellt. (Bie&ener Dochenmarkkprelse. * Gießen, 17. Juli. Aus dem heutigen Wochenmarkt kosteten: Molkereibutter Vt kg 180, Matte 30, Käse, das Stück 8 bis 10, Kartoffeln, alte, 5 kg 47, neue, % kg 11)4, Wirsing, grün, 15 bis 17, Weißkraut 12 bis 15, Rotkraut 22, Gelbe Rüben, Bd. 15, Rote Rüben, Bd. 15, Römifchkohl % kg 13, Bohnen, grün, 50, Erbsen 24, Tomaten 35, Zwiebeln, Bd. 25, Pfirsiche, kg 52, Blumenkohl 20 bis 50, Salat 5 bis 10, Ober-Kohlrabi 8, Rettich 5 bis 10, Radieschen, Bd. 8 Rpf. * ** Kein Baden in der Lahn. Wegen Gesundheitsschädlichkeit des Lahnwassers in feiner jetzigen Beschaffenheit ist mit soforttger Wirkung das Baden in der Lahn verboten worden. Aus dem gleichen Grunde wird von der Behörde auch vor dem Genuß von Lahnsifchen gewarnt. Strafkammer Gießen. Die H. B. in Gießen hatte im September 1941 in einem Unterhaltsprozeß, in dem sie als Zeugin vernommen wurde, einen Meineid geleistet. Die Angeklagte wurde unter Anrechnung der Untersuchungshaft zu einer Gefängnisstrafe von neun Monaten verurteilt. Daß die Angeklagte vor dem Zuchthaus bewahrt blieb, hatte sie nur dem Umstand zu verdanken, daß nicht festgestellt werden konnte, ob sie bei ihrer Vernehmung über ihr Zeugnisverweigerungsrecht belehrt worden war. Der R. Sch. in Lauterbach hatte von einer gefälschten Urkunde (einem alten Militärpaß), in dem er sich selbst als Gefreiter und die Verleihung des E. K. II eingetragen hatte, Gebrauch gemacht und in einem neuen Wehrpaß sich als Unteroffizier eingetragen. Der Aygeklagte wurde zu einer Gefamt- gefängnisftrafe von sechs Wochen verurteilt. Es- wurden ihm in weitem Maße mildernde Umstände zugebilligt, da er nicht als Verbrecher anzufehen ist, sich nicht bereichern wollte, in einer gewissen Dummheit gehandelt hat und bis jetzt anständig und ehrlich durch die Welt gekommen ist. G. A.-Spori. 1900 - DfS.-ir. Im Rahmen der Kriegserinnsrungsspiele treffen morgen auf dem Waldsportplatz diese Mannschaften zusammen. Die Grün-Weißen, die am vergangenen Sonntag gegen Wölfersheim zu einem Siege kamen, stützen sich wieder auf dieselbe Vertretung. Bei den Blau-Weißen wird Lippert erstmals nach seiner Verwundung wieder mit von der Partte sein. Auch Schuck ist wieder zur Stelle, dagegen müssen Ammon und Kisller ersetzt werden. Trotzdem darf man bei den heute manchmal nur mit größter Mühe zu- sammengestellten Mannschaften ein interessantes Spiel erleben, zumal es ein Lokalspiel ist. Handball. Handball-Turnier in Lang-Göns. Der Tv. Lang-Göns veranstaltet am morgigen Sonntag ein Handball-Turnier, das eine sehr gute Besetzung zu verzeichnen hat. Wenn auch bie aktiven Mannschaften fehlen, so wird doch der Nachwuchs zeigen, auf welchem Stand der Handball steht. Aus dem Bann 116 Gießen nehmen folgende Vereine teil: Mtv. Gießen, Holzheim, Grüningen und Watzenborn. Die Nachbar-Banne Friedberg und Wetzlar find durch Gambach, Pohl-Göns, Hochel- heim, Dutenhofen, Krofdorf und Katzenfurt vertreten. Gespannt ist man auf die Mannschaft des DfL.°R. Nied-Höchst. Dieser Verein stellte die besten Spieler zur Bannmannschaft des Bannes 81 Frankfurt. Die große Anzahl der Vereine bringt es mit sich, daß schon früh mit den Spielen begonnen werden muß. Die Austragung erfolgt in zwei Gruppen nach dem Punktsystem. Lang-Göns — Luftwaffe Gießen. Die Luftwaffe ist in Lang-Göns ein gern gesehener Gegner. Beide Mannschaften haben schon mehrmals mit wechselndem Erfolg gegeneinander gespielt. Durch Versetzung besitzen die Gäste jetzt nicht mehr die frühere Aufstellung. Es bleibt abzuwarten, wie sich die neu eingestellten Kräfte bewähren. Lang-Göns ist auf eigenem Platz ein gefährlicher Gegner, wie die bisherigen Punktspiele zeigten. Trotzdem wird die Mannschaft alles auf» bieten müssen, um ein achtbares Resultat zu erzielen. Von der Börse. Stille Aktienmärkte. Frankfurt a. M., 17. Juli. Die schon seit langer Zeit den Aktienmarkt beherrschende Marktenge kam in der letzten Berichtswoche stärker zum Ausdruck. Von mehr als der Hälfte aller variabel gehandelten Aktenwerte kam keine Nottz zustande, im übrigen traten, von wenigen Ausnahmen abgesehen, nur unbedeutende Wertschwan- hungen ein. Das Interesse konzentrierte sich auf einzelne Werte wie Siemens, bei denen starke Nachfrage vorlag, so daß man teilweise von einer Kursfestsetzung Abstand nahm. JG.-Farben blieben während der ganzen Berichtszeit gestrichen. Im Hinblick auf die Kapitalsberichtigungsabsichten und der inzwischen erfolgte 40prozentige Aufstockungsbe- fchluß konnten Westdeutsche Kaufhof etwa 10 v. H. aufholen. Ferner stiegen Süddeutsche Zucker, Bem- berg und Daimler um 2 bis 3- v. H. Deutsche Gold- und Silberscheideanstalt bewegten sich von 191 auf 196. Vereinigte Stahlwerke und Mannesmann veränderten sich kaum. In Buderus kam der Divi- dendenabschlag in der kursmäßigen Bewertung zum Ausdruck. Am Dankenmark wart die Haltung fest. Am Einheitsmarkt bestand Nachfrage nach Kupfer- bergaftien, die schließlich mit 152 um 6 v. H. über letzter Notiz taxiert wurden. Im Aktienfreiverkehr wenig Umsatz und fast unveränderte Kurse. Im Telephonverkehr stiegen Salzschlirf von 74 auf 80. Der Rentenmarkt bot gleichfalls ein wenig verändertes Bild. Reichsanleihen lagen gut behauptet. Stadtanleihen blieben zumeist umsatzlos. Das gleiche gilt für Pfandbriefe. Die Reichsaltbesitzan- leihe notierte 166,65 gegen 166,30, und auch die Gemeindeumfchuldungsanleihe zog von 104 auf 104,10 an. Am Markt der Jndustrieobligattonen erfolgten vielfach Strichnotierungen. Steuergutscheine I wurden mit 103 gegen 102,70 genannt. H—K Betr.: Kartoffelversorgung. 1. Seltersweg 44 Gießen Goethestr. 32 ALT-EX GE9R Alpine Chemische A.-G., Berlin NW 7. 1643 V • erhAlf Ihre CHEMISCHE 2226 D In Gießen: Seltersweg 63 VogtsXo .\GUNGSVVERKe. am Dienstag, am Mittwoch, 21. Juli 1942 22. Juli 1942 MIT UND OHNE MUNDSTUCK Mil otlenen Anten Drei Jungen und «in Mädel «n'decken ihre Waldheimat. Don IBertter Sledold 135 Seiten Text uud 8 KunstdruckUaseln Leiuen AM. 8,85 Hugo Barinühler «erlag Brrttn Lichterfelde Männer-Dade Verein e.D, Gießen —---—-----M Unsere Badeanlagen sind weiterhin zur Benutzung für Luft- und Sonnenbäder geöffnet Leitungswasserdusche steht zur Verfügung Unser Licht-, Lust-, Sonnen- und Brausebad bleibt auch weiterhin geöffnet. Bedeutendstes fach unternehmen ______Süddeutschen ds Wissenschaftliche Werke Sondergebiet der Druckerei Müllers Familienbad an der Lahn Besitzer Philipp Müller Kleine Anzeigen richten sich an die Bevölkerung der engeren Heimat! Damm: Kleinanzeigen in die Heimatzeitung, den BießenerAnzeiger II. Die Bestellscheine für Sveisekartoffeln müssen bis zum 25. Juli 1942 bei den Kleinverteilern abgegeben sein. III. Die Verteiler haben die vereinnahmten Bestellscheine in der Woche vom 27. Juli bis einschließlich 1. August 1942 bei dem Ernährungsamt in Bezugscheine umzutauschen. Gießen, den 18. Juli 1942. [2233D Der Oberbürgermeister der Stadt Gießen ___________Ernährungsamt Abt. B.___________ Diejenigen Verbraucher, die noch nicht int Besitz eines Bezugsausweises für Speisekartoffeln find, erhalten bei der Ausgabe der neuen Lebensmittelkarten auf Antrag einen Kartoffelbezugsausweis. Personen, die Selbstversorger in Kartoffeln sind, dürfen Anttag auf Ausstellung eines Bezugsausweises nicht stellen. Achtung! Wer hat Fuß jucken? Dermatomykose, die übertragbare Fußflechte, kennt keine Unterschiede. Männer und Frauen, jung und alt, werden gleichermaßen davon befallen. Ovis, das erprobte Desinfektionsmittel für Füße hilft -Ihnen, wenn Sie der hartnäckige Pilz, der die Fußflechte verursacht, befallen hat. Darum soll das geringste Symptom von Fußflechte, wie z. B. Fußjucken, kleine Bläschen und feuchte Hautstellen zwischen den Zehen genügen, sofort Ovis, 2 mal täglich auf die verdächtigen Stellen zu träufeln. Das hat schon Tausenden geholfen! Die Pilzbildung wird abgetötet^ die häßlichen Erscheinungen verschwinden. R, S, Sch, St am Donnerstag, 23. Juli 1942 T—Z am Freitag, 24. Juli 1942 in der Zeit von 8—12 V2 und von 14 %—17 Uhr. Die im 38. Versorgungsabschnitt nicht verausgabten Karten sind zurückzugeben. Die Ausgabe von Zulage- bzw. Zusatzkarten ist nur möglich, wenn für jeden Arbeiter die mit meinem den Betrieben zugegangenen Rundschreiben geforderte Erklärung hinsichtlich der Selbstversorgung vorgelegt wird. [2232D Gießen, den 18.Jul: 1942. Der Oberbürgermeister der Stadt Gießen ___________Ernährungsamt Abt. B.__________ Klaren Kopf bunt» Klosterfrau-Schnupfpulver, aus Heilpflanzen hergestellt und feil über hundert Fahren bewährt! Kopfweh, wenn es durch Stockschnupfen und ähnliche Beschwerden verursacht ist, schwindet oft bald nach mehreren pnsen, und der Kopf wird freier. Klosterfrau-Schnupfpulver wird her- gestellt von der gleichen Zirma, die den Klosterftau-2Uelissengeist erzeugt. O^Alnaldosenzu 50