Mittwoch, 18. Zebruar MS GletzenerAnzelger hat er indischen Baumwollindustrie spricht hier Bände, (vdahn nutzte man die billige indische Arbeitskraft Porto rico CK St) * -hi. 1 ,0> COLUM BIA Oer deutsche Schlag im Kanal Das Zusammenwirken aller Kräfte brachte den Erfolg. ^Guadeloupe (fr.) * Martinique (fr.) Barbados (br.) Nach harten Kämpfen wurde sie im Gegenangriff eingeschlossen und vernichtet. Der Rest von 1848 Gefangenen sowie 17 Panzer. 86 Geschütze. Hunderte von Maschinengewehren. Granatwerfern und bespannte Schlitten sowie zahlreiches anderes Kriegsmaterial fielen in unsere Hand. Außerdem wurden bisher über 5000 Tote des Feindes auf dem Gefechtsfeld festgestellt. In der Zeit vom 14. bis 16. Februar wurden bei den Kämpfen im Osten insgesamt 78 Panzer und 134 Geschütze erbeutet oder vernichtet. Die sowjetischen Luftstreitkräfte verloren am gestrigen Tage 48 Flugzeuge; vier eigene Flugzeuge werden vermißt. Deutsche Unterseeboote drangen in das Karibische Meer ein, versenkten vor den Inseln Aruba und Luraxao drei Tanker mit 17 400 BRT. und beschossen mit Artillerie die Oelraffinerien und Hafenanlagen. 3n Nordafrika keine wesentlichen Kampfhandlungen. Vor Alexandria griff ein deutsches Unterseeboot einen britischen Kriegsschiffverband von einem Kreuzer und drei Zerstörern an. Zwei feindliche Einheiten wurden durch Torpedotreffer schwer beschädigt. DNV. Aus dem Führerhauplquartler. 17. Februar. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Bei den Kämpfen im mittleren Abschnitt der Ostfront war es einer feindlichen Kräste- gruppe gelungen, unsere Linien im Raum 80 Kilometer südöstlich Wjasma zu durchbrechen. Deutsche Unterseeboote beschossen die Oelraffinerie von Curaxao. Blick aus die bedeutende Oelrasfinerie , . von Curaxav. — (Scherl-Llrchiv-M.) nnt worben war das Urteil 3 ■9 nochmals mi NA- Die CllM te sich nur nod ™ Entscheidung aAten menen bei ls Volksichiidlim -ode, 4 Jahr« izeit und Eiche- Bei Einflügen einzelner britischer Bomber in die Deutsche Bucht wurde in der vergangenen Nacht ein feindliches Flugzeug abgeschosfen. Der im Wehrmachtbericht vom 15. Februar genannte Wachtmeister Kirchner. Geschützführer in einer Sturmgeschühbotterie. schoß am gestrigen Tage weitere sieben feindliche Panzer ab. 7000 Kilometer von Europa entfernt. Deutsche Unterseeboote sind am 16. 2. überraschend in der Karibischen See aufgetaucht und haben Oelraffinerien und Hafenanlagen der Annahme von Ameisen für die Mittaasnummer bis 8'/» Ubr desVormittags Ameinen-Preise: Anzeigenteil 7 Rvf. je mm bei 22 mm Zeilenbreite, Wertteil 50 Rpf. te mm bei 70 mm Zeilenbreite Nachlässe: Wiederholung Malstaffel I AbickilüsseMengenstaffelB Platzvorschrift (vorherige Vereinbarung) 25°/.mehr Berlin, 17. Febr. (DNB.) Der Führer , Hauptmann Baer, Staffelkapitän im Jagdgeschwader Mölders", das Eichenlaub mit Schwerternzum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes verliehen und ihm folgendes Schreiben Deutsche Lt-Boote im Karibischen Meer. Vor den LtSA.- Stützpunkten auf den Inseln Aruba und Cura^ao drei Tanker versenkt. Beschießung der Hafenanlagen. is21 Ä P.s . *••4’5 ■äS n 5 Ml i*sä ■»te: kapitalistischen und — politischen Interesse dienlich erscheint! hier ist aber darauf hinzuweisen, daß die indische „K o n g r e ß p a r t e i", die im Jahre 1885 gegründet wurde, infolge der britischen Fehler, der echt englischen Ueberheblichkeit und der gebrochenen Versprechungen nach dem Weltkriege 1914/18, eine immer {tariere Macht würde, die heute in sieben von elf Provinzen am Ruder ist. Daß England sich hinter einige Fürsten geklemmt hat, um nach dem bekannten Prinzip das „divide et impera!“ einen geschlossenen nationalen Block nicht aufkommen zu lassen, sondern im Gegenteil die außerordentlich verwickelten rassischen und religiösen Gegebenheiten benutzt, um die bereits wankende und vielfach auf kaltem Wege durch die kluge Politik der ,Kongreßpartei" unterhöhlte Stellung zu halten, darf nicht darüber Hinwegtäuschen, daß die Dinge heute in der Tat so liegen, daß englische Beamte in den einzelnen indischen Provinzüistrikten schon vielfach gezwungen sind, entgegen den Anweisungen aus London eine Wirtschaftspolitik zu betreiben, die indischen Interessen dient und die Sache des Kongresses fördert. Es ist das der beste Beweis dafi^r, wie die Engländer in der Tat bereits in Indien abgewirtschaftet haben, wie künstlich ihr System geworden ist, das heute nur noch die Tatsache der ungeheuren klimatischen, wirt- frwfurte' J-atbrutfen Sys 4 „Meinaniitt '■ B.t|e M Net sch ? *'e6. bas « M-mer v» | un! r Wirtfcha't. lr*$5 hatte bei Indiens Wirtschastsprobleme Bon unserem B.-Berichterstatter. Glieder;“”11 rexenschuß- rankhel- Mla!>l=llal !02. Jahrgang Vr.N krscheint täglich, außer Sonntags und feiertags «Beilagen: Gießener,>amilienb!ätter ^einmt imBild DieLcholle Bezugspreis: Monatlich ... RM. 1.80 Zustellgebühr... „ -.25 euch bei Nichterscheinen von einzelnen Nummern infolge höherer Gewalt Fermvrecbamchlnh 2251 Drahtanschrift: .Aazelger" Post' check IIOsk^rankf./M. Trinidad (br.) VENEZUELATxy^erV Berlin, 17. Febr. (DNB.) Der Erfolg deutscher See- und Luftstreitkräfte im Kanal beschäftigt noch immer die Presse des Auslandes. Die hervorragende Zusammenarbeit der deutschen Marine und der Luftwaffe wird in ausländischen Kommentaren einer anerkennenden Betrachtung unterzogen. Aus dem Verlauf der einzelnen Phasen dieser kühnen Operation vom 12. Februar vor der englischen Küste geht klar hervor, welchen entscheidenden Anteil die Verbände der Luftwaffe am Gelingen des Tages hatten. Im Zusammenwirken aller Kräfte lag der E r f o l g d e s Einsatzes. Bemerkenswert sind hierbei die Aufgaben deutscher Fernaufklärer gewesen, die von Anfang bis Ende der Operationen über See blieben und alle Bewegungen britischer Flotteneinheiten überwachten, um sie sofort zu melden, so daß Vizeadmiral E i - liax jeden Augenblick über die Lage genau informiert war, und auch der Befehlshaber der Luft- waffenvexbände, Generalfeldmarschall Sperrte, den Einsatz seiner Jagd- und Kampfgruppen steuern konnte. Den Fernaufklärern entgingen die Maßnahmen nicht, die in letzter Stunde von den britischen Marine-Befehlshabern getroffen wurden, um doch noch zum Schuß zu kommen und ein feit Wochen erwartetes Unternehmen zu vereiteln. Es mißlang ihnen gründlich, dank der besseren Führung und dank dem einheitlichen Einsatz der Kräfte auf deutscher Seite. Die britischen Zerstörer-Schnellboote sahen sich nämlich nicht nur dem stärken deutschen Schlachtschiffoerband, sondern auch den deutschen Kampfflugzeugen gegenüber. Was das fachmännische Ausland für undurchführbar gehalten hatte, wurde Tatsache: D t e deutschen Schlachtschiffe durchfuhren die Meeren ge von Dover und kehrten in deutsche Gewässer zurück, ohne von ihrem Kurs ab gebracht werden zu können. tödlich pus, so stark, daß weitgehende Verarmung Oind Verschuldung vor allem der Landpächter, die folgen waren. Wenn England im Laufe der Zeit Znsah. daß mit dem Prinzip des reinen Raubzug auf die Dauer nichts Beständiges geschaffen verden konnte, wenn es für ein großzügiges Eisenahnnetz sorgte, der Wasserfrage Aufmerksamkeit henkte und im Punjab beispielsweise im Verlauf itm etwa 25 Jahren aus einer Wüste eine blühende irovin; machte, und ferner auch auf fortschrittlichere Methoden im feuchteren und fruchtbaren Süden beacht war, so darf trotz dieser zweifellos großen Ertan gen schäften nicht übersehen werden, daß das ^irtscha'tsproblem Indiens solange nicht als gelöst ^trachtet werden kann, bis es gelingt, dem gesam- !N indischen Volk klar zu machen, daß seine jetzige ußerordentlich verwickelte und komplizierte wirt- haftliche Lage nur dadurch gelöst werden kann, daß 'ie stete Forderung der Kongretzpartei nach „Swa- taj" wirklich durchgesetzt wird, also Indien von Wen englischen Fesseln und immer noch außer- ^bentlid) hohen Lasten befreit wird. Zu diesen Saften zählen vor allem die jährlichen Ueberwei- mgen.für PensionszahMngen und Schuldendienst, ses Objekt betrachtet wurde, die unersättlichen 'assen der Londoner Pfeffersäcke zu füllen, den ritischen Kapitalismus zu begründen. Parallel mit en sprunghaft in die Höhe schnellenden Zahlen des idischen Äußenhandels — 1835 waren es 7,55 Milanen Pfund, 1913 bereits 162,8 Millionen Pfund nd im Rekordjahr 1928 sogar 253,5 Millionen Zsund! — gingen nun in der Anfangszeit Maßahmen, die darauf bedacht waren, jede unliebsame idische Konkurrenz auszuschalten. Der Leidensweg vrvhlsche UniöerRtätsbruderei 8. Lange General-Anzeiger für Oberhessen Gietzen^8chvlftrahe7.y 8.04 Uhr. mgc. StellBfrttetn M 'örtlich rät PM um Grnft 8lnmi4tin; fc Kiepen, Provinz, M raietti R.L-W S.g ligeitleiier hm M eoDorfiümmel $I.91U (Nachdruck, auch mit Quellenangabe, verboten.) Bangkok, Mitte Februar 1942. Um die besondere wirtschaftliche Struktur Indiens einem europäischen Leser wenigstens in großen Umrissen klar zu machen, ist es notwendig, zunächst einmal mit wenigen Strichen Charakter und Art dieses Landes aufzuzeichnen. Indien gleicht in der Verschiedenheit seiner einzelnen Provinzen, in der Vielgestaltigkeit seiner Landschaft eher einem Kontinent als einem einheitlichen Staat. Es gibt in Europa sicherlich mehr gemeinsame wirtschaftliche Bindungen, und alle europäischen Staaten weisen in ihrer Aesamtheit eine ähnlichere Struktur auf, als das in Indien zwischen den einzelnen Gebieten der Fall ist. Schon der Norden Indiens hat klimatisch und virtschaftlich überhaupt nichts mit den Südprooin- ,jen gemein, und ebenso sind die Bergländer grundverschieden von den Niederyngs- und Küstengebieten. Ls gibt völlig trockene und sehr dünn bevölkerte Landstrecken gewaltiger Ausdehnung, es gibt übervölkerte Provinzen,' wie etwa im Ganges- oder 2ndus-Tal, es gibt weiter hochkultivierte Gebiete mit vorbildlichen Bewässerungsanlagen — wie im jtorden —, und es gibt ausgesprochen primitiv bewirtschaftete Geaenden. Ganz abgesehen davon, daß die Regierungs^rmen in den selbständigen Fürsten- ftaaten zwischen aufgeklärter und fortgeschrittener moderner Herrschaft und finsterster Despotie mittelalterlicher Formen schwanken, was sich selbstver- ftändlich auch in der Wirtschaftskraft dieser Gebiete auswirkt. Dem regenreichen Süden fällt fast von selbst in den Schoß, was im Norden unter Zuhilfenahme modernster Anlagen und wissenschaftlicher Ergebnisse erkämpft werden muß; die tropischen Gebiete sind völlig verschieden von den Zonen mit gemäßigtem Klima. Weiter muß darauf hingewiefen werden, daß das „eigentliche.Indien" nicht in Bombay, nicht in Delhi oder Calcutta zu finden ist, sondern in den - 700 000 Dörfern! Indien ist trotz aller fortschrittlichen Industrialisierung in erster Linie und ent- jcheidend ein A ck e r b a u l a n d. 67 v. H. der Bevölkerung leben von Ackerbau und Viehzucht und 89 o H der Gesamtbevölkerung auf dem Lande, al io nur 11 v. H. in den 2575 Städten? In den Fahren von 1891 bis 1931 hat sich der Anteil der Ltadtbeoölkerung nur um 1,5 v. H. erhöht, während die Bevölkerungszahl insgesamt aber von etwa 350 «Millionen damals auf rund 400 Millionen heute juvnommen hat. Außerdem darf man nicht vereisen, daß Indien als Monfun-Land mit überwiegender Agrarkultur auch heute noch davon abhängig ist, ob die vier Monate Regenzeit, die 90 v. H. der jährlichen Niederschlagsmenge bringen, reichlich oder spärlich waren. Früher, als das Land infolge mangelnder Verkehrserschließung im Innern o gut wie unerschlossen war, konnte es vorkommen, »aß in einer Provinz — wie beispielsweise 1866 in der kleinen Provinz Orissa — die halbe Einwohnerschaft aus Hungersnot starb, während in der Nach- darpromnz das Getreide zu spottbilligen Preisen verkauft wurde. Jamaika(br) hicaragua Sfc * W.5 n < * M ‘A ** v Z^'Z'r/^/'-0-' fF M M «Äyi M- ? Oer Leidensweg eines Schlachtschiffes VriWe Wtalionslügen auf Flugblättem eine log, dann verbreiteten die beiden anderen stur s fllenumds Bombardes fachen weiter. Riß gekommen. Washington und London scheinen dem Moskauer Bundesgenossen nicht mehr ein hun- irbeutel bruch stattgefunden hat. leisten den de Die deutsche Heues für den Büchertisch. reich Frankreich wird in seiner tiefen Verounoen- *■ »■ beit und ebenso tiefen Feindseligkeit durch die Jahr« n äuge Hunderte verfolgt. So wird die Grundlage einer oas gesamtdeutschen Geschichtsbetrachtung gelegt. Und L Ns z, im Lichte dieser tausendjährigen Reichsidee wird dar h. r Wieder Geschehen der Gegenwart deutlich. I ». ? N all Geschehen der Gegenwart deutlich. Mene bliet i-cen. In zahllosen Meldungen hatten die Briten erklärt, daß die deutschen Schlachtschiffe „Scharnhorst" und „Gneisenau" und auch der Schwere Kreuzer „Prinz Eugen" gar nicht mehr existierten. Ihre „Wahrheitsliebe" ging so weit, daß sie in französisch gebrühten Flugblättern den Franzosen sogar ein Bild zeigten, wie die deutschen Kriegsschiffe vernichtet worden seien. Die Tatsachen sind jedoch immer stärker als alle Agitationslügen. Der sensationelle Erfolg des deutschen Flottenverbandes mit den angeblich versenkten Kriegsschiffen im Kanal ist in aller Münde und ist ein Sieg nicht nur der deutschen Waffen, sondern auch ein Erfolg über die britische Lügenpropaganda. Zu diesem Bild hieß es, daß die viermotorigen Halifaxbomber die Kriegsschiffe „Scharnhorst", „Oneifen-au" und „Prinz Eugen" bombardiert hätten. — (Scherl-Bilderdienst-M.) ______________________________ entfernt sind. Dem erfolgreichen Unternehmen komme nicht nur vom technischen, sondern auch vom m i • litärischen Standpunkt außerordentliche Bedeutung zu, denn die Bereinigten Staaten könnten jetzt auch dafür sorgen, in den bisher als völlig sicher angesehenen Gewässern ihre Handelsschiffe unter Bewachung von Kriegsschiffen zu stellen, da heute kein Meer ohne Gefahr für die englische und nordamerikanische Schifffahrt sei. das Bild dieser schmucken Soldaten nicht vergessen, die jungen Mädel erst recht nicht. „Wenn ich net so e streng' Mutter hätt'", sagte das rotbackige Dort- chen, „ich tat hinner ihne herlaufe, so weit mich die Füß' trage." Ein langer Seufzer folgte diesen Worten. Im Bewußtsein der Deutschen ist ihre geschichtliche Sendung, ein Reich des Friedens, der Ordnung und des Rechts zu schaffen, fest verankert. Die Reichs«J Wirklichkeit und die Reichsidee, die sich so oft nicht deckten, werden von Karl dem Großen über die! Hohenstaufen, Luxemburger und Habsburger, den' 30jährigen Krieg, die Reichserneuerung des Prinzen Eugen bis zum modernen Nationalbewußtsein der Gegenwart geschildert. Dabei schälen sich klar die Aufgäben heraus, die der Protestantismus und Preußen für das Reich zu erfüllen hatten, ferner, was die Sendung Oesterreichs im Raume des Rci« ches und für die Reichsidee bedeutete. Das Gegen« reich Frankreich wird in feiner tiefen Verbunden« (fine in der 9 m bolschewisti ktzten lagen in Mgsring zu d w mit starken ' Minder an al gestellt haben. Ritterkreuzträger Major Mecke gefallen Berlin, 17.Febr. (DNB.) In den harten Win- terkämpfen an der Ostfront fiel bei einem schneidig geführten Angriff der Ritterkreuzträger Major Walter Mecke, Abteilungskommandeur in einem Panzer-Regiment. • ; Großadmiral Keyes über England ausgesprochene Meinung zu eigen machen, daß sich das Land noch niemals in einer so besorgniserregenden Lage befand wie heute. Die deutsche Kriegsmarine, so unterstreicht „C o r- riere della Sera", hat eine neue denkwürdige Glanztat vollbracht, die noch die der Schiffsversenkung vor der nordamerikanischen Küste übertrifft, da die Antillen vom nächstgelegenen deutschen Stützpunkt rund 7000 Kilometer — In der „K ri e g s b ü ch e r e i", der ,,C rleb- nisbücherei" und der ,Aolonialbücherei der Steiniger-Verlage, Berlin SW. 68, die dank ihrer sorgfältigen Auswahl und großen Vielseitig' feit bei unserer Jugend großen Anklang gefunden haben und auch noch manchen Eltern eine interessante Lektüre bieten können, ist eine Reibe neuer Hefte in dem vielversprechenden farbigen Umschlag erschienen. Aus der Kolonialbücherei nennen wir nur „Porter Kisseri schlägt sich durch", eine spannende Geschichte aus Kamerun, „Die Helden der Moraberge", die vom Kampf einer tapferen kleinen deutschen Schar gegen Franzosen und Engländer südlich vom Tschad-See in Westafrika erzählt, und „Im Donner der Diktoriafälle", die Geschichte der Expedition eines deutschen Aktes in Südafrika. In der Kriegsbücherei erschien „Flammenwerfer vor, „Mb. 1 funfberejt", „Notlandung im Hasen von Narvik", „Wir jagen die Sowjets", „Dorpostenboote im Kampf", „Stoßttupp Reinhold", .^Husarenstreich deutscher Stukas". Aus der Erlebnisbücherei ist das Heft „Rumäniens Oel für Deutschland" besonders aktuell, ebenso „Das erste U-Boot der Welt", das die Erbauung des „Seeteufels" durch Wilhelm Bauer 1850 schildert. Geschichtliche Stoffe behandeln „Gefesselt nach Arirab", eine Expeditton des Hamburgers Hans Staden an den La Plata, uno ,Klaus Störtebecker", eine Erzählung aus der Zett der Hanse« N« und & Wnben belegt MMgripen ffl kaukasische! V getroffen, ^gebiet bli "Würfen in e Mn Gleisa Ueuge, banr als sie s Achten. Dei » lag g wen Fron »belegte Ort Mombenfa Die „Alliierten" unter sich Moskauer Siegesbcrichte befriedigen nicht mehr. De* twnibardirr* dk U R l.F. KttsgrrE ■ U - chm« k , die letzten Ereignisse so ins Gebein gefahren, daß er schreibt: „Es dreht einem das Herz um, wenn man heutzutage Engländer sagen hört: ,Wir haben dieselbe Entschuldigung schon früher einmal gehört.' Brüder", so fährt der „Daily Epreß" fort, „Me Unwahrheit wird dadurch nicht zur Wahrheit, daß man sie häufig wiederholt ... Wankelmütig in Zei« ten voller Schwierigkeiten zu werden, liegt nicht im Charakter des Volkes, das den Grundstein zu dem britischen Weltreich legte. Verbannt die falschen Propheten, die unsere Einheit zerstören!" Dr. Ho. f, ’ * .IN -r > Die ersten Soldaten. Von Fr. W. Schluckebier. „Soldate, Soldate!" schrie mein Bruder aus Leibeskräften und suchte nach seiner Hose, die er, der Ordnung halber, wieder einmal unter das Bett geschmissen hatte. Ein kräftiger Fluch, und er war zur Türe draußen. Mich, den damals Vierjährigen, hob meine barmherzige Mutter an das Fenster. „Da, guck!" Und ich sah. Sah herrlich gewachsene Soldaten in grünem Rocke und weißem Kragen, mit blinkenden Helmen und wehenden weißen Lanzenfähnchen auf prachtvollen hohen Pferden unsere Dorfgasse hinunterziehen. Am Schulbrunnen machten sie Halt. Ich weiß heut' noch, daß mich meine Mutter nicht schnell genug anziehen konnte. Eilig standen wir Buben vor den Soldaten am Brunnen. Schlemmers Christian, der Krämer, kam aus seinem Laden geschossen, zweierlei Pantoffeln an den Füßen, was bei einem alten Junggesellen, für den nur mangelhaft gesorgt rpirb, keine Schande ist, und fünf, sechs Zigarrenkasten unter den beiden Armen. Wie das sein Nachbar, der Bäcker Pfeifer, sah, litt es ihn als „gedienten Mann" auch nicht länger, er rannte mit frischen Wecken herzu, drängte sich zwischen die abgesessenen Soldaten: „Hier, nehmt, nehmt!" rief er, „es iß Euch gegönnt!" Jeder mußte zugreifen, selbst der Leutnant durfte sich nicht ausschließen, der, fünf Zigarren in der Hand, gerade überlegte, wie es mit dem Weiterreiten sein müsse. Denn der Wald, den sie um sieben Uhr erreicht haben sollten, lag noch sehr weit drüben — Das ganze Dorf war lebendig und aus Rand und Band. Lachend standen junge und alte Weibsleute herum und plinterten nach Den schmucken Soldaten hinauf, die ihre Scherzworte herunterriefen. Dem alten Bürgermeister Strauch, einem Manne, der nie hatte Soldat sein können, es aber von Herzen gerne gewesen wäre, schossen die hellen Tränen aus den Augen ob des herrlichen Anblickes der schmucken Reiter und Gäule. „Ach Gott, daß ich das noch erlerne durst!" sagte er — er war doch bald achtzig! — und konnte sich nicht satt sehen. Der Schullehrer, der eigentlich die Klassenzimmer hatte aufschließen wollen, blieb stehen und überlegte, ob er den Kindern nicht freigeben Me, Neben ihm verteilte eine Mensch, wie aus einem Soldatenbuch geschnitten, sah, als es sieben schlug auf der rasselnden Dorfuhr, einmal kurz über seine Leute hinweg und rief: „Wachtmeister Schmitt, lassen Sie fertigmachen!" „Ferttgmachen!" hallte die Stimme des Wachtmeisters an Den Häusern um den Schulbrunnen wider. Wie von unsichtbarer Hand geschoben und gezägen, standen die Soldaten mit einem Male in Reih und Glied auf der Dorfgasse, ein jeder dort, wo er hingehörte. „An die Pferde!" hallte ein neuer Ruf. Wie eine Mauer standen die Reiter, die rechte Hand mit den Zügeln unter dem Kinn ihrer Pferde, mit deren Mähnen der Morgenwind spielte. Ein paar Herzschläge nur, und sie zogen weiter, die lieben Gäste, die uns Kindern eine solche Seligkeit ins Herz getragen hatten. Noch heute sehe ich sie das Unteroorf hinunterziehen mit ihrem weißen Lederzeug über den dunkelgrünen Waffenröcken, mit den wehenden Fähnchen ihrer Lanzen und höre das frohe Lied, das sie fangen: „So lebt denn wohl, wir müssen Abschied nehmen, Die Kugel wird ins Flintenrohr gesteckt Und unser allerschönstes, junges Leben — hurra! — Wird einst im Kriege auf dem Schlachtfeld hingestreckt!" Lange blieb uns ihr Gesang tm Ohr, den der Morgenwind noch einmal zu uns herübertrieb, lang dauerte es diesen Morgen, bis sich die Dörfler zu ihrer gewohnten Arbeit fanden. Auch sie konnten Ißlie sich •in,? Ä a fcjw I IS» ft«?. ■iN.b i & Berlin,17- .jnarab em I Ar der deu mürbe unb em Listen durch tinbe erneut Y *rer6» ^vollen Kamps irren Bahnhofs Bisher haben die vereinigten amerikanischen untz ^er Angriffe englischen Lügner mit ihren sowjettschen Kollegen mit zahlemMi wie Stahl und Eisen zusammengehalten. Wenn der ngrin, räumtet eine log, dann verbreiteten die beiden anderen stur yijenb ihre Sie diese Lügen weiter. Man ging durch dick und dünn „„ Bolschewisti ~ ‘ ' 1 ifien, setzten d kg an und bra (fjuerem Kamp ötr Säuberung Zum ersten Mal ist mm in diese Lügenfront ein 15 2. wurden - ' - " i chen gezahlt, Mreiche Gran dertprozenttges Vertrauen auf seine Kriegsberichte miifche Geweh entgegenzubringen. Da gleichzeittg von Neuyork wie Erzeuge und auch von London auffällige Bemerkungen tommen,r 11 ist anzunehmen, daß das nicht auf einem Zufall beruht, sondern daß es sich um eine abgekartete Sache handett. So brachte dieser Tage ein Neuyorker Sender folgende Kritik: „Charakteristisch für die sowjetischen Communiquös ist der Mangel an Einzelheiten." Kurz darauf ließ sich ein Londons r! Sender wie folgt hören: „Man weiß nicht ge« weiteren nau, wo der von den Bolschewisten gemeldete Durchs W-n o Fast in gleichem Atemzuge üben hier ein amerikanischer und ein englischer Sender Kritik an der bisher für unantastbar angesehenen Nachrichten- polittk ihres moskowitischen Verbündeten. Da da? Ernten Oftfn außerdem noch in einer ziemlich boshaften Form nut hohe Wuti geschieht, darf man annehmen, daß das bisherige zu. Feind, gute Einvernehmen einen Knacks erlitten hat. Es »Msche Trus würde sich hier nur die alte Erscheinung wieder- mhmtn, wurde holen, daß bei einem Kompaniegeschäft die einzelnen Partner miteinander böse zu werden pflegen, wem die Geschäfte nicht so gehen, wie sie sich das vor- — West- und Nordeuropa — unter diesem Titel bietet sich in einem fast 600 Seiten starken Bande einer der gewichtigsten Teile des „Handbuches der geographischen Wissenschaft" (Akademische Verlagsgesellschaft Athenaion, Potsdam) dar. Es bedarf wohl keines besonderen Hin- weises, von welcher Bedeutung eine geographisch umfassende und gültige Darstellung der Länder Frankreich, Belgien, Niederlande und Luxemburg, der Britischen Inseln, Dänemarks, Islands, Norwegens, Schwedens und Finnlands in einer Zeit ist, wo jedes dieser Länder Erschütterungen und Wandlungen umwälzender Art durchlebt. Und es bedarf erst recht keines besonderen Hinweises auf den Wert einer solchen länderkundlichen Gesamtdarstellung für den deutschen Menschen, den die einmaligen politischen Ausgaben der Gegenwart auch zur intensiven geographischen Beschäftigung mit diesen Ländern drängen. Gerade in diesem Bande gibt das Handbuch in seiner konzentrierten Sprache, anschaulichen Schilderung, Uebersichtlich- keit und Allgemeinverständlichkeit, trotz einer stau- nenswerten Stof fülle, schließlich mit einem ebenso instruktiven wie schönen Jllustrationsmaterial den geographischen Hintergrund für die aktuellsten politischen Tatsachen. Lebensnahe Wissenschaft können wir heute weniger denn je entbehren. Die Entwicklung zum formenden und gestaltenden Weltvolk weist ber Geographie eine überragende Rolle im Bildungswesen unseres Volkes zu. Damit ist erneut die Bedeutung eines derart groß angelegten- Werkes umrissen, wie es das Handbuch der geographischen Wissenschaft darstellt, von dem der Band West- und Nordeuropa einer der gewichtigsten Teile ift — Prof. Wilhelm Schußler: Vom Reich und der Reichsidee in der deutschen Geschichte. Mit 16 Kartenskizzen. Verlag o- von B. G. Teubner in Leipzig. Das Reich roirh als konnten der ewige Auftrag des deutschen Boltes begriffen» I 06" 11. von der britischen Luftwaffe bombarbied wordeh ; r(iih l0 von den Versenkungen durch norwegische Küsten- batterien, englische Schnellboote usw. ganz zy chweigen. I / Man hat berechnet, daß allein bei den verniih» f^ridpV tenden 121 Angriffen der britischen Luftwaffe auf die „Gneisenau" und „Scharnhorst" beide Schiffe von Bomben im Gesamtgewicht von 500 000 Kilo« Dank Ankonescus an den Führer. meinen ufnahme ent- erbeutet. Eine in der Mitte der O st fr o n t eingefchlof- iikterUch für d«| ßungsring zu durchbrechen. Unsere Truppen wiesen Mangel an Em die mit starken Kräften wiederholten Angriffe des ein Londoner n weiß nicht gt 18. Fortsetzung. (Nachdruck verboten.) in — und das Ent- armisten den deutschen Soldaten, und mehr als 450 Gefallene blieben vor den deutschen Stellungen in hier ein anw der Kritik an btt ISMtai tni i?t*n SoifaM Wien, SBembfl wen anderen fhi» dick und dünn Meldungen noch h dem Reiche bet itete sie als U sene bolschewistische Kräftegruppe versuchte in den letzten Tagen in erbitterten Kämpfen den Einschlie- Einen Augenblick lang kämpfte sie vergeblich -egen das Gefühl, als ob eine Schlinge sich um ihren Hals zusammenzöge. Die Aussicht, Abbeg immer wieder zu begegnen — und Fehrs Mißtrauen, das allein sein Schweigen erklären konnte: Var das nicht ein unheimlich fein gesponnenes Netz, h dem sie sich tödlich verfangen mußte? Noch ganz abwesend in Gedanken öffnete sie den Dritten Umschlag. Ein Brief vom Vater — er konnte Dur neue Schrecknisse bergen! Der Vater schrieb aus Mainz — der Brief war über München gegangen uyd länger als eine Woche tmterwegs. Er schrieb, daß er inb Sektfirmen des Leise trat sie heran. Plötzlich aber fühlte sie mit kaltem Schreck ihr Herz vollkommen aussetzen. „Papa!", flüsterten ihre trockenen Lippen. Ja, es war der Vater. Der Bankier von Brakei aus Düsseldorf. Sie erkannte ibi. T..t setzen wich neuem Schreckenr Wo kam er her? !e Lügenftont eil London schein» cht mehr ein huni einem Zufall be. abgekartete Sch in Neuyorker Wnung wiedtt' chäst die einzeln« )en pflegen, lvene sie sich das dop Berlin, 17.Februar. (DNB.) Der Führer verlieh das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an Generalleutnant Maximilian Angelis, Kommandeur einer Infanterie-Division; Oberst Hans Mecte gefa»« i6tn6rtn8l» iei einem schneid' MrMsorW .ur in einem N *fi» befriedige« stürz, als sie sich unseren Stützpunkten zu nähern versuchten. Der Schwerpunkt der deutschen L-uft- angriffe lag gestern wieder im Kampfraum des mittleren Frontabschnittes. Fahrzeugansammlungen und belegte Ortschaften waren den ganzen Tag über Im Bombenhagel deutscher Kampf- und Sturz- Der feurige Ofen Roman von Hans von Hülfen Hahne, Kommandeur eines Infanterie-Regiments; Major Henning von Witzleben, Kommandeur ; Hauptmann Heinrich P e t e r f e n , Bataillonskommandeur in einem Infanterie-Regiment; Gefreiter Kurt D r ö j • siger in einem Infanterie-Regiment; ferner auf Vorschlag des Oberbefehlshabers der Luftwaffe, Reichsmarschall Göring, an Oberleutnant Chri« l'tian Lotse, Batteriechef in einem Flakregiment; Oberleutnant Wilhelm Kaiser, Adjutant in einer Sturzkampfgruppe. Bon der Ostfront. Berlin, 17. Febr. (DNB.) Während vor Leningrad ein feindlicher Angriff bereits durch die Abwehr der deutschen Gefechtsvorposten zerschlagen wurde und ein Stoßtrupp der Waffen-^ den Bolschewisten durch die Zerstörung zahlreicher Unterstände erneut hohe Verluste zufügte, kam es an anderer Stelle des Nordabschnitts zu wechselvollen Kämpfen um den Besitz einer Ortschaft, deren Bahnbofsanlagen das Ziel heftiger femd^ kicher Angriffe waren. Da der Feind diesen Ort mit zahlenmäßig überlegenen Kräften umfassend angriff, räumtent die deutschen Truppen vorübergehend ihre Stellungen in der Ortschaft. Bevor es den Bolschewisten gelang, endgültig hier Fuß zu fassen, setzten die deutschen Truppen zum Gegenstoß an und brachten die Ortschaft nach hartem und schwerem Kampf wieder in deutschen Besitz. Bei der Säuberung des Kampffeldes am Abend des 15 2. wurden insgesamt 762 gefallene Bolschewisten gezählt, außerdem wurden 20 Geschütze, wch jetzt beim Theater ganz groß. Du wirst doch für deinen alten Papa mal was übrig haben. Was u mir in München sagtest, kann unmöglich dein ttztes Wort sein. Auch in Sachen Abbeg nicht, der kinem Richter nicht entgehen wird —" Marion zitterte am ganzen Leibe, da sie diese Wenigen, hingekritzelten Zeilen überflog. Ihre Augen limmerten. Sie schleuderte den Brief zur Erde, als fröre er ein Reptil, das sich an ihrer Hand sest- ^bissen — Angst und Ekel saßen plötzlich in ihrer Kehle, bn Knebel, der sie würgte — Das Fenster aufreitzen! Frische, kühle Winterluft teinlaflen! Feindes an allen Stellen zurück und verengten 1 durch weiteren Geländegewinn den Einschließungs- gemeldete Durch» raum. Allein am 13.2. ergaben Pch 375 Sowjet- Sie erschrak: gelber Nebel zog in dicken Schwaden, wie der giftige Schweis eines vorweltlichen Ungeheuers über den Kamm, der Himmel, der morgens in makelloser Bläue gestrahlt, hatte sich jäh- lings verfinstert ... Sie hörte im Ohr Fehrs beruhigende Stimme: „Das geht manchmal schnell im Gebirge, und geht ebenso schnell vorüber", hatte er einmal gesagt. Aber ihr war unheimlich zumute wie noch nie, und rasch warf sie den kleinen Flügel wieder zu. Sie streckte sich auf dem Bett aus, suchte ihr flatterndes Herz zu beruhigen. Doch es wollte nicht gelingen. Bilder jagten vorbei wie Fetzen des braungelben Nebels, der draußen über die Schneefelder strich — und immer wieder, in voller Tagesklarheit, das Bild jener Nacht — jener Nacht in München, die auf das unvermutete Zusammentreffen mit Abbeg und Fehr gefolgt war und auf den langen Abend in der Regina-Bar. Sie bemühte sich, nicht daran zu denken — so quälend war die Erinnerung! Aber etwas tief in ihr, etwas Dunkles, Unheimliches, zwang sie, vergewaltigte ihren Willen. Und sie sah sich wieder. Drei Uhr nachts, die blonde „Mizzi", die Fehr für sie gewonnen, im Arm, die Treppen emporsteigen und den Schlüssel aus dem Handtäschchen kramen, und fühlte wieder, wie sonderbar ihr zumute gewesen war, daß sie nicht gewußt, ob sie froh war oder traurig, und immer nur an Abbeg und Fehr, Fehr und Abbeg gedacht hatte. — Im Wohnzimmer flammte das Licht aus. Sie stieß einen Schrei aus und ließ vor Schreck die große Puppe fallen: auf der Couch — ein Mann! Ein fremder Mann! — Das Herz schlug ihr oben am Hals. enen Nachrichten- jünbeten. Da do- gesamten Berlin, 17. Februar. (DNB.) Staatsführer Marschall Antonescu hat nach seinem Besuch im Führerhauptquartier bei Verlassen des deutschen Reichsgebietes folgendes Telegramm an den Führer gerichtet: ,Hch bitte Ew. Exzellenz, ^ärmsten Dank für die herzliche Ausnak gegennehmen zu wollen. Gleichzeitig drücke ich Ew. Exzellenz mein Gefühl der Bewunderung für die große und unbesiegbare deutsche Armee sowie die ftste Uebexzeugung in den totalen Sieg unserer Armeen unter der energischen und genialen Führung Ew. Exzellenz aus. Marschall Antonescu sandte an den Reichs- der Ortinung „tat. Di« - —.................... —..... --------- •. M so oft mlht kampfflugzeuge. Insgesamt blieben 335 Fahrzeuge, Grobe» -------------------------------------------- Habsburger. W Ede-« s.s>— •, - zahlreiche Granatwerfer, Maschinengewehre, auto- ine Knegsberilhtrß malische Gewehre und andere Infanteriewaffen, von Neuyork roii Fahrzeuge und anderes Kriegsgerät des Feindes 'rkungen kommen erbeutet. . der große" jyibea NIanUe intet* Mer" 2 nelier farbiges -n und At, g i *«&S SS- Minister des Auswärtigen von Ribbentrop folgendes Danktelegramm: ,Hm Augenblick des Ueberschreitens der Grenze des Großdeutschen Rei- ches bitte id) Ew. Exzellenz, meinen erlesensten Dank für die Aufmerksamkeit, der sich meine Reise und mein Besuch in Deutschland erfreut haben, und die Versicherung meiner unerschütterlichsten Gefühle der treuen Verbundenheit im Kampf für die Gerechtigkeit und eine neue europäische Ordnung empfangen sich verzweifelt bei allen Wein- Rheinlandes die Stiefelsohlen Abläufe, um eine Stellung zu finden. „Als commis f°yageur, meinetwegen." Bisher vergeblich — und Mch für die Zukunft wenig aussichtsreich, „aus be- bnnten Gründen". Und zum Schluß bat er mit Mtsetzlich nackten Worten um Geld. „Du verdienst i boshasten Form »aß bas bisher!« , erlitten hat. Es w beihP ’I? Hl * 19yWf '•«ntiieituM rHörkVA =n, die B-lt» fen V Dqi sKr Ä e hA ........„ __________ ileqen einer Panzer-Aufklärunasabteilung ; in gejQ^m Heinrich Petersen, Bataillonskoi >3 "^lmutiq in 3 liegen. Die deutsche Luftwaffe fügte den Sowjets an der samten Ostfront im Lckuse des gestrigen Tages n-.'ue hohe blutige Verluste an Menschen und Material zu. Feindbewegungen hinter der Front und sowjetische Truppen, dis Durchbruchsversuche unternahmen, wurden von deutschen Kampf- und Sturzkampf- und Jagdflugzeugen immer wieder mit Bomben belegt und mit Bordwaffen bekämpft. Bei Sturzangriffen auf eine wichtige Bahnanlage nach den kaukasischen Erdölgebieten wurden vier Oel- jüge getrosten, die in Flammen aufgingen. Im Donezgebiet blieben weitere vier Züge nach Bombenwürfen in einem Bahnhof zerstört auf den zerrissenen Gleisanlagen liegen. Bei freier Jagd im südlichen Abschnitt brachten unsere Jäger in heftigen Luftkämpfen ohne eigene Verluste sieben Feind- flugzeuge, darunter mehrere zweimotorige, zum Ab- Hämnter Mer 51e Hälfte größere LKW., zerskärt liegen. Die Beschädigung weiterer Fahrzeuge ist sicher. Auf sowjetischen Flugplätzen richteten Spreng» und Brandbomben Verwüstungen in Hallen und Unterkünften an. 14 Jeind'flugzeuge wurden am Boden zerstört. Jrn Luftkampf schossen deutsche Jäger neun Sowjetflugzeuge ab. Japanische Flottengeschwader in Singapur eingelaufen. Tokio, 18. Februar. (DNB. Funkspruch.) EiM heiten der japanischen Kriegsmarinen unbekannter Stärke liefen am Dienstagfrüh in den Hafen von Singapur ein. Oer japanische Vormarsch in Burma. Schanghai, 18. Februar. (Europapveß.) Die japanischen Truppen in Burma haben die bis zum Bilin-Fluß zurückgegangenen Engländer bereits wieder erreicht, wie aus dem am Dienstag« abend ausgegebenen militärischen Kommunique her- vorgeht. Binnen 24 Stunden sind demnach die Ja- paner über den Salwin hinaüs nachgestoßen und haben die Gefechtsberührung mit den britisch-indischen Streitkräften wieder ausgenommen. Die Zeitung „Tokio Nitfchi'Nitfchi" berichtet aus Mulmein, daß eine selbständige burmesische Freiwilligentruppe gebildet wurde, die an- gesichts der wachsenden antibritischen Stimmung in den von den Japanern besetzten burmesischen Gebieten ständig neuen Zulauf erhält. Die Formation, die von einem Major des burmesischen Heeres geführt wird, landete am 12. 2. in Mulrnein und marschierte nach»einem Demonstrationszug durch die Stadt an die Front. Tschungking hat den USA. nichts versprochen. Schanghai, 18. Februar. (Europapreß.) Die Regierung Tschiangkaischeks hat den Bereinigten Staaten keinerlei Der.spre- ch u n g e n gemacht, erklärte der Informationsmini, ster Tschiangkaischeks am Dienstagnachmittag in Tschungking. Weder hat Tschiankaischek sich zu Offensiven verpflichtet, noch sich bereit erklärt, Luftftütz« punkte an die Vereinigten Staaten' abzutreten. Ueberdies, so setzte der Minister hinzu, wäre Dor« aussetzung einer größeren Offensive, daß von den Alliierten Kriegsmaterial geliefert wird. Zur mil.i. tärifchen Lage an der Burma front er Härte der Minister, daß die Alliierten jetzt an ihrer letzten Verteidigungslinie stünden. Inder fordern ihre Landsleute zum Llnabhänaigkeitskampf auf. Tokio, 18. Febr. (DNB. Funkspruch.) Wie Do- mei meldet, gaben 200 in Tokio ansässige Inder in schneller Reaktion auf die Erklärung des Pre-' mierministers T o j o im Reichstage, in der er die Politik Japans in bezug auf die Führung des ost- asiatischen Krieges nach' dem Fall Singapurs klar- stellte, am Dienstag ein M a n i f e ft heraus, in dem sie ihre Landsleute aufforderten, sich in ganz Asien zu erheben, um eine indische Unabhängigkeitsbewegung einzuleiten. Singapur heißt setzt Schonanko. Tokio, 17. Febr. (DNB.) Wie das Kaiserliche Hauptquartier bekanntgibt, ist der neue Name für Singapur Sch o n a n f o (Leuchtender Südhafen). An« aller Welt. Deukfche Filmiheaker G. m.b. y. gegründet. Im Zuge organisatorischer Maßnahmen in der deutschen Filmwirtschaft wurde die reichseigene „Deutsche Filmtheatergesellschaft m. b. H." gegründet. Die Gesellschaft wird große und bedeutungsvolle Filmtheater in Großdeutschland führen, deren.Leitung entweder aus kulturellen oder repräsentativen Gründen wichtig ist. Mit der Leitung der Gesellschaft wurden der bisherige Leiter der Fachgruppe Filmtheater der Reichsfilmkammer, Dr. Theo Q u a d t, sowie das Vorstandsmitglied der Universum Film AG., Direktor Max Witt, beauftragt. Durch eine Anordnung des Präsidenten der Reichsfilmkammer wird gleichzeitig der Betrieb der übrigen Filmtheater nach sozialen Gefichtspunkten neu geregelt. Bei Neuerwerbungen von Filmtheatern werden Frontkämpfer besonders berücksichtigt. DKD. 100 000-H2H.- und 200 000-RM.-Gewinne. In der gestrigen Dormittagsziehung der 5. Klasse der 6. Deutschen Reichslotterie fielen drei Gewinne von je 100 000 RM. auf die Nummer 188 414. Die Nummer wurde in der ersten Abteilung in Vi'ertel- teilung, in der zweiten und dritten Abteilung in Achtelteilung ausgegeben. ' Auf die Nummer 389 992 fielen drei Gewinne von je 200 000 RM. Die Lose werden in Achtelteilung ausgegeben. zu wollen." Das Ritterkreuz. Aus der Gtadi Gießen Kamerad Blindenhund. Als ich aus dem Hoteleingang trat, sah ich am äußersten Rand des Bürgersteigs einen älteren Mann und dicht neben ihm einen großen, schönen Schäferhund. Beide drehten mir den Rücken zu, aber die gelbe Binde am Arm des Mannes und der kräftige Stock in seiner Rechten waren Aufklärung genug: hier stand ein Blinder und fein Führerhund! Worauf wartet er? Vielleicht auf die richtige Straßenbahn, auf einen Omnibus? Ich weiß, daß gute Blindenhunde genau die Nummern und Buchstaben der Verkehrsmittel unterscheiden können, daß sie ihren Herrn stets an den richtigen Wagen führen. Der Hund schaut aber gar nicht hinüber zu den Haltestellen; er blickt auch nur ganz selten quer über die Straße; jetzt setzt er sich sogar aus ruh end auf die Hinterhand. Zehn Minuten vergehen so, dann trete Ich zu dem wartenden Mann, obwohl ich weiß, daß Minde gar nicht gern angesprochen werden, weil sie alles Bemitleidetwerden hassen und außer ihrem Führerhund keine Hilfe brauchen. Aber ich will ja beides nicht; ich sage nur, wie schön der Hund sei und wie gut gepflegt. Das freut den Blinden, und er fühlt zugleich, wie sein vierbeiniger Kamerad mich freu» big anwindet. „Die Hunde mögen Sie wohl gern?", fragt mich der Mann, ,^Taffo kümmert sich sonst nicht um Fremde, die uns ansprechen." Ich antworte lachend, daß der Hund wohl mein Lob verstanden habe und daß es auch ehrlich gemeint fei. Unser Gespräch schweift in die Vergangenheit zurück; der Mann war als Weltkriegsteilnehmer im Frühjahr 1918 erblindet, hatte bald darauf den er- ft-en Führhund bekommen, und Tasto war nun fein vierter in den seither verflossenen 23 Jahren. „Er lernt gut und leicht, dabei ist er immer vergnügt. Aber er hat auch einen schönen, großen Auslauf zu Hause, und die Futterversorgung ist noch immer ausgezeichnet." „Und wie stehts denn mit feiner inneren Kameradschaft, seiner seelischen Aufgeschlossenheit zu Ihnen?" So sprach mein Gegenüber: „Herr, ob ein Hund gleichgültig ist oder nicht, das kommt 'allein auf den Menschen an. Jedes Tier kann uns nur dann etwas geben, wenn wir selber dazu fähig sind und wenn wir seine Kameradschaft haben wollen. Glauben Sie mir, es ist so viel Reichtum in solch einem treuen Vieh, daß manche Menschen sich über ihre eigene Leere schämen müßten. Bloß will der Hund erst spüren, daß ihm auch von seinem Herren ein bißchen Herz entgegengebracht wird, dann schenkt er dauernd, Klugheit und Liebe. Das ist alles das Gleiche für seine Natur." In diesem Augenblick stellte sich der hockende Hund hoch; erst glaubte ich, er verlange von uns eine streichelnde Zärtlichkeit; aber er drehte kurz den Kopf an meiner Hand vorbei nach vorn und stubste mahnend, den Blinden in die Kniekehle. „Aha, da kommt endlich unser Besuch; der Zug muß aber viel Verspätung gehabt haben." Ich sah, daß aus dem Bahnhof ein dichter Menschensttom über die Straße quoll; vielleicht zwanzig Sekunden später trat ein Ehepaar mit viel Gepäck auf den Blinden zu und begrüßte ihn herzlich. „Hast lange warten müssen, Onkel", entschuldigte sich die junge Frau, „wir fürchteten schon, du seiest wieder heimgegangen," Da lachte der Blinde: „Nee, du kennst den Tasto schlecht. Ich hab ihm gesagt: wir holen heute die Martha vom Bahnhof ab, da weicht der Bursche doch nicht vom Platz, bis er dich gesehen hat." P.E. Oie Dorfkultur unseres Kreises schreitet vorwärts / Tagung der Sachbearbeiter und Bezirksbeauftragten in Gießen. Die von der KreisdienststeNe Wetterau der NSG. ,^raft durch Freude" zu den grauen der Förderung der Dorfkultur ausgestellten Richtlinien und Organisattonsentwürfe haben die Billigung und Anerkennung des Gaues, gefunden, so daß sie als Grundlagen für die weitere Arbeit nicht nur in unserem Kreise benutzt werden. Damit ergab sich die Notwendigkeit, für die weitere Arbeit eine Tagung anzusetzen, zu der die Kreisdienststelle Wetterau am vergangenen Sonntag Ihre Mitarbeiter in den „Burghof" zu Gießen gebeten hatte. Kreiswart Schemel eröffnete die Tagung mit einem Gruß an die Mitarbeiter und dem Dank für die seitherige Arbeit. Um einen Ueberblick über die vorhandenen Ansätze dörflicher Kulturarbeit zu gewinnen und die Grundsteine für den weiteren Ausbau dieser Arbeit zu erkennen, hatte man einen sehr umfangreichen Fragebogen in die einzelnen Orte gegeben, der von den beteiligten Stellen faft überall mit Eifer und Sachkenntnis ausgefüllt wurde. Die wenigen noch rückständigen seien auch hier zu einer schnellen Erledigung gemahnt. Der Leiter der Zentralstelle für Dorfkultur innerhalb unseres Kreises, Philipps, berichtete über die seit der grundlegenden Tagung in Friedberg geleistete Arbeit. Die Kreisorganisation ist aufgebaut, die Gauorganisatjon in Vorbereitung. Dnß vier Arbeitskameraden aus unserem Kreisgebiet in die Gauorganisation übernommen werden, spricht für eine besondere Aufgeschlossenheit und Regsamkeit unseres Kreises für die Belange der Dorfkultur. Dabei, und das muß immer wieder betont werden, handelt es sich um die dörflichen kulturlichen Dinge, die aus Öen in dem Dorf liegenden Kräften geschaffen werden, und nicht um Dinge, die von außen an das Dorf heranzutragen sind. Es geht dabei, so führte der Redner aus, um den deutschen Gott in unserem Volk, um die deutsche Seele, um die seelische Bindung des Landes, die dann hinübermündet in die große Gemeinschaft des Volkes. Die ausgefüllten Fragebogen geben alle Winke für den Aufbau der praktischen Arbeit. Außer den Fragebogen hat aber auch inzwischen eine enge Fühlungnahme mit dem Dorf im dörflichen Dorträgswesen stattgefunden. Diese Vorträge gestalteten sich vielfach an lebendigen Gemeinschaften, bei denen nicht nur der Vortragende der Gebende war, sondern auch die Zuhörer aus der dörflichen Kultur ihre Beiträge zu dem gemeinsamen Erlebnis des Abends lieferten. Der Redner gab Winke über Dortragsstoffe und Art der Darbietung. Inzwischen ist' auch ein Abkommen mit den Jugendorganisationen und der NS.-Frauenschaft über die Durchführung aller geplanten Arbeit auf dem Gebiete der Dorfkultur getroffen worden. Die Elternabende sind eine Angelegenheit der Formationen, bei denen sie die Eltern einführen wollen in das Tun und Treiben ihrer Organisation. Die Dorfgemeinschaftsabende gehören in den Rahmen der Dorfkultur, die von der NSG. „Kraft durch Freude" betreut wird. Die grundsätzliche Mitarbeit der Organisationen und enge Zusammenarbeit auf allen Gebieten ist gesichert. Der Dienstplan der Organisation nimmt Rücksicht auf die Vorbereitungen der Dorfgemeinschaftsabende. Die Zentralstelle des Kreises hat inzwischen auch eine Ueberprüfung der Laienspielliteratur vorgenommen, so daß sie auf diesem Gebiet in Zukunst Ratschläge erteilen kann. Die Auswertung der Fragebogen ergab große Bereitwilligkeit innerhalb der Dörfer, auf allen Gebieten mitzutun. Fast in allen Dörfern wurde der Wunsch nach Singgemeinschaften, Laienspielgruppen, Volksmusikgruppen und Volkstanzgruppen laut. Hier wird die nächste Zukunft mit Schulungen einzusetzen haben. Auch die Arbeit auf dem Gebiete des Laienspielschaffens wird kräftig einsetzen, ebenso wie die Gründung von Dorfbüchereien. Die Dorfbucharbeit sowie die Arbeit an Dorfchronik und Dorfgeschichte wird vorwärts getrieben wer- den. Bei seinem Bericht gab der Redner ständig aus seiner Erfahrung und der verinnerlichten Ein- N ej N&e <4' NanhlöOQQ von 3 bis 20 v. H. erhalten Sie bei wieder- iWbilldiJuU holten Veröffentlichungen einer Anzeigei : i 7'le 0 s ? dein T & Sleooimsliioen,'1™' und Kontoristinnen (ttrt die an flottes und sauberes Arbeiten gewöhnt sind, werden von großem Industrieunternehmen in Leipzig sofort oder später eingestellt. 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Dem Jubilar bringen auch wir herzliche Glückwünsche dar. Amtsgericht Gießen. Der W. E. in Gießen hatte ein Holzkästchen, das einem Zimmerkameraden gehörte, mit einem Messer gewaltsam geöffnet und 11 RM. daraus entwendet. Der Angeklagte war geständig, er will aber in Not gehandelt haben. Er wurde wegen schweren Diebstahls zu einer Gefängnis st rafe von .vier Monaten verurteilt. Dem Angeklagten 'wurde der Schutz des § 51II StGB! (vermindert zurechnungsfähig) zugebilligt. Die einschlägige Vorstrafe und der grobe Vertrauensmißbrauch wirkten st r a f e r s ch w e r e n d. Der K. K. H. in Gießen hatte aus Sammeleimern Küchenabfälle für das EHW. in seinen Handwagen für seine Zwecke entleert. Als er von Unser lieber Vater, Schwiegervater, Großvater und Urgroßvater Ludwig Einhäuser Zugführer a. D. ist heute mittag von uns in die Ewigkeit gegangen. Klara Jacob, geb. Einhäuser Käthi Bausch, geb. Einhäuser Bernhard Jacob, Bevlerförster a. D. Ilse Walther, geb. Jacob Philipp Waltaer, Pfarrverwalter, Urenkel Bernd-Heinz, [z. Z. 1. Felde Gießen, den 17. Februar 1942. Beerdigung: Donnerstag, den 19. Februar, 14.30 Uhr, auf dem Neuen Friedhof* ______ ____________________________________609 D einem Zeugen, der bei dem EHW. beschäftigt ist, E zur Rede gestellt wurde, erklärte er diesem, wenn * er ihn nicht in Ruhe lasse, werde er ihm eine „ab. ” stoppen". Dabei hatte der Angeklagte eine Mistgabel in der Hand. Der Zeuge ließ sich dadurch von weiterem Eingreifen abhälten. Der Angeklagte ' wurde unter Freisprechung im übrigen wegen Rö- " tigung zu einer Gefängnisstrafe von sechs! Wochen verurteilt. Die einschlägigen Vorstrafen I und der Umstand, daß der Angeklagte einen Be» j auftragten des EHW. bedrohte, wirkten strafer« I schwerend. Landkreis Gießen Laubach, 16. Febr. In diesen Tagen st a r b der älteste Laubacher, Schuster Johann I Rieb, eine der bekanntesten Laubacher Persön- I lichkeiten, im Alter von 9 2 I a h r e n. — Die ! Kriegerkameradschaft Laubach veranstaltete ihre Jahreshauptversammlung. Nachdem I Kriegerkameradschaftsführer Hermann Stotz die Kameraden begrüßt hatte, wurde der im vergangenen Jahr verstorbenen Kameraden Friedrich Kopp, Felix Klipstein, Friedrich L a u t h , August 1 Horn und August Scharf gedacht. Die Tagesordnung brachte die Rechnungsablage, wobei Kamerad Obst und Kamerad Alban als Rechnungs- 6 kpl. M 77n Sta P'Aer ßröriei W "bl NI 'S» bk*' feen " L Unter«*6. |ntn W3!.1 Le, Linnen tonnet, toimgen °°n I es in dm L gelungen, ei Lle manchem L der Krieg iMfalls sind L Mglichkeiter Lnmer von Du Eopflteit, aber Tsichlaa einer - [ufe des Winte Lszuboxen". Al Mlückzuges aus fci man auf oei Een Zioilbi K erschüttern. I [d dieInvas ^Blockade i miojets. Als Et brachte, als Eta scheiterte, Kd) dem K r Le jin Staaten Hin zu erreiche! U Ahrend dies ■tilmittel sv Krieges ist aller! Mchill imme Smrnern bemü Hlsein der ß daß die 6ü n Schlachten Itt für Engi lammt, daß Wesen gro| cmkreich und Arbeit gaben. Die Tagung als Ganzes kann angesprochen Wörden als eine gründliche Festigung nicht nur der Organisation, sondern auch des Willens und der Haltung aller Beteiligten, sich auch weiterhin in opferbereitem Idealismus einzusetzen für die großen Dr. H.R. Richard Schönhals und Frau Louise, geb.Fach Freienseen, den 17. Febr. 1942 \607D/ Selbstkäufer sucht WM, Gill Oöei LMM das für Neuanpflanzungen von Obst geeignet ist. Größe etwa 40 Morgen. Gegend: Rhein, Main, Südwestdeutschland,Mitteldeutschland. Nähe einer großen Stadt sehr erwünscht. Wenn größeres Wohnhaus mit 10-12 Zimmern und Komfort vorhanden ist, angenehm. Es genügt aber auch einfach. Haus, das für Verwalter in Frage kommt, da alsdann größeres Haus später gebaut werden soll. Verkäufer kann gegebenenfalls als Verwalter tätig sein und wohnen bleiben. In vorhandenem Haus müssen aber mindestens 2 Zimmer vorläufig zur Verfügung gestellt werden. - Es kommt nur ein arrondiertes Gelände in Frage. Schriftliche Angebote unt. 605D an den Gieß. Anz. Klaviere werden fachgemäßrepariert und gestimmt G. Ebert Klaviermacher B181diltr.17.Tel.2303 Mietklaviere Wer befördert mir einen fileiöer Rank von Gießen nach Düsseldorf? Schr.Angeb.unt. 0533 and. G.A. Uutenbergstr. 9. Mietgesuche | i-5-Zmw.oiiiig. möglichst mitBad für sofort oder sväter gesucht. Schristl. Angeb. unter 0623 an den Gieß. An;. Alleinstehende ältere Frau sucht l«r u.Küci e Schrift!. Angeb. unter 0628 an den Gieß. Anz. Noch ehe er die Nachricht von der Geburt seiner kleinen Tochter erhielt, starb im Osten näch schwererVerwun- dung den Heldentod für sein Vaterland ' mein innigstgeliebterMann, mein einzigerSohn, mein lieber Bruder, unser guter Schwiegersohn Eberhard von Hollv nnil Ponientzietz Oberleutnant und Kompaniechef Inhaber des Eisernen Kreuzes 11. u. I. Klasse und des Infanterie-Sturmabzeichens. Die Versorgung mit Brennstoffen ist von so allgemeiner Beoeutung, daß es notwendig erscheint, einige aufklärende Worte über die wichtige und gerade in der Kriegszeit besonders veraniwortungs- oolle Arbeit des Kohlenhandels zu sagen. Durch die überaus starke Inanspruchnahme sämtlicher Verkehrsmittel — ganz gleich, ob.es sich um die Reichsbahn oder um die Wasserwege handelt — sind Schwierigkeiten in der Kohlenversorgung eingetreten, die noch durch erhöhten Personalmangel verschärft werden.. Jeder Volksgenosse soll ein warmes Zimmer haben. Eine richtige und zweckvolle Einteilung und Verteilung der zur Verfügung stehenden Brennstoffe ist daher heute in hohem Maße eine politische Verpflichtung. Alle Maßnahmen der zuständigen Stellen im Einvernehmen mit dem Kohlenhandel, die in letzter Zeit in der Tagespresse veröffentlicht wurden, haben diese gerechte Verteilung zum Ziel. Mancher Verbraucher muß sich allerdings mit kleineren Mengen bescheiden, als er seither zu verbrauchen gewohnt war. Es ist daher vor allem notwendig, mit den Kohlen haushälterisch umzugehen. Kleinere Schäden an Feuerstätten, Oefen und Herden, die oftmals einen nennenswerten Mehrverbrauch verursachen, lassen sich meist mit geringer Mühe selbst beseitigen. Bei größtmöglicher Sparsamkeit wird es bei vielenVolksgenossen gar nicht notwendig sein, bei der derzeitigen schwierigen Versorgungslage den Kohlenhändler, der mit dringendsten Best"llungen überhäuft ist, auf Lieferung zu drängen. Die Erfahrungen bestätigen auch immer wieder, daß die Prüfer tätig waren, den Bestand in Ordnung fanden und Entlastung erteilten. Als Kassierer wird Kamerad Rühl weiterhin die Geschäfte des Vereins wahrnehmen. Schießwart Silß gab das neue Schießausschreiben bekannt und streifte die Ergebnisse des vorigen Jahres. — Die Fachgruppe .Kaninchen" des Laubacher Kleintierzuchtvereins veranstaltete eine Zuchtbewertung mit anschließender Hauptversammlung. Preisrichter W i ß- l e r (Neu-Isenburg) prüfte dreißig Kaninchen von zwölf verschiedenen Züchtern auf Grüße, Fell-, Zucht- und Rassewert und konnte feststellen, daß Die Fachgruppe über ein ausgezeichnetes Tiermaterial verfügt. Als bestes Tier wurde ein weißer Wiener Rammmler (Züchter Wilhelm Scharf) mit 29 Punkten und sieben weitere Tiere (Züchter, Carl Pitz, Heinrich Wahl, Heinz Pott und Ludwg Walter) mit 28 Punkten bewertet. In der Jahreshauptversammlung gab Zuchtwart Wolter den Rechenschaftsbericht, Kassenwart Graulich legte den Kassenbericht vor. Anschließend sprach Preisrichter W i ß l e r über die vorausgegangene Zuchtbewer- hing, die ein erfreuliches Resultat gebracht hqbe, und Kreisfachgruppenleiter Kreiling (Gießen) erörterte organisatorische Fragen und gab praktische Winke in bezug auf die fachmännische Behandlung und die Auswertung der Felle, sowie in bezug auf die Fütterung und Wartung der Tiere. Für den 19. Dezember d. I. ist eine Lokalschau mit Prämiierung vorgesehen. Kreis Bübingen. (D Schotten, 17. Febr. In einem Stockwerk eines von der Stadt erworbenen Hauses wurde ein Heim für die Hitler-Jugend eingerichtet. Hauptichristleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter be» bauptichristleit"r-!: Ernst Blumichein. Verantwortlich iür Politik und Bilv?r: Dr. St. W. Lange (beurlaubt), i.B. Ernst Blumichein: Iür )as Feuilleton - Dr. Hans Tbyriot: iür Stadt Giestcn. Provinz, Wirt- chaft u. Sport: Ernst Blumichein. Druck und Verlag- Brühlsche Untverittätsdruckerei R. Lange K.kS. Ber'agsleiter: Dr.-Ing. Erich Hamann An^eigenlester: Hans Beck. Beranrtvortlich für den Inbalt der Anzeigen: Theodor Kümmel Pl.Nr.S. größten Drängier noch die meisten Kohlen im Keller haben. Es ist leider notwendig geworden, diesbezügliche Kontrollen bei der Derbraucherschaft durchzusühren. Es ist auch eigennützig und unverantwortlich, bei ijtid) einigermaßen ausreichenden Beständen schon A^atzpunkte beim Wirtschaftsamt zu beantragen, weil nun einmal die Kohlen z. Z. knapp sind, und „man ja nicht wissen kann...", während an viele Verbraucher noch nicht einmal das vorgesehene Kontingent ausgeliefert ist. Noch ein Wort zur Kohlenanfuhr: Der Kohlenhandel hat bei hoher Schneelage die größten Schwierigkeiten bei der Anfuhr der Kohle zu überwinden. Die Wagen können dann nicht mit Anhängern und nicht mit der üblichen Geschwindigkeit gefahren werden und verbrauchen unverhältnismäßig mehr Treibstoff als üblich. Der Verbraucher muß Verständnis dafür haben, wenn auch von ihm verlangt wird, daß er einmal seine Kohlen selbst abholt, wiewohl der Kohlenhandel auch weiterhin bemüht bleibt, im allgemeinen die Kohlen anzufahren. Partei und Hitler-Jugend werden — wenn notwendig — bereit sein, alten und gebrechlichen Leuten und werdenden Müttern die Mühe des Abholens abzunehmen. Die NSD.-Ortsgruppen werden in solchen Fällen auf Antrag hin vermittelnd eingreifen. • Wenn jeder Volksgenosse dazu beiträgt, Kohlen zu sparen und die Anfuhr zu erleichtern, können die derzeitigen Versorgungsschwierigkeiten gemei- stert werden. Gut erhaltener Teppich Kleiderschrank, Staubsauger z. taufen gesucht. 565 D Winkler, Löberstr. 11 L Gut erhaltener MerMnl hell eichen, evtl, auch entsprech. Bücherregal zu kauf, gesucht. Schr.Angeb.unt. 612D an d.G.A. Mhmaschinen- GesteU auch ohne Holzplatte zu kaufen gesucht. Io635 Karl Schau! Kaplansgasse 10 II. fier-Eisenbahn ober (0538 Kaufladen • z. kaufen gesucht. Frau Bäulke, Wolfstraße 31. Telephon 3838. 1 Fuhre Stroh und mehrere Fuhren Runkelrüben kauft ßi0D Rinn, Heuchelheim-Abendstern Rodbeim.Str. 41 Tel. 2182. Eine gute oeie Fahr- und Leisluugs-Kuli steht zu verkaufen in Königsberg, Bieberstraße 3, Wetzlar (Land). Verlobungs-Anzeigen bei Brühl. Schulstr. 7 | Kaufgesuche | Klavier zu kaufen gesucht loesD e in England M nicht bei n die überrag * rütteln. Die einfach. Si ce herrschasts Wen und 1 Agrenzum 6 Mutterland dHpunkt für ^cht werbet WU Die ° D°m Lande J en Echiff 3?ni° haben :rniQ6 der he W- denn sie ft*» b J ^wachun nicht Sei die * Merrit .\9nng be y K, Sich «die deuts Ar 55 Nie e M! Hl R bald Ijft Brockmanns gewürzte Furrerkalkmischung ZWERG-MARKE für alle Tiere