vienrtag. 17. November M2 148tof.t. Werbeanzeigen und geschäftliche GelegenbeHsameigen Platzvorichrift 1 vorherige Vereinbarung) 25®/0mehr 92. Jahrgang Nr. 271 Erscheint raguch, nutzer Sonntags und feiertags Beilagen: Gtekener ^amilienblätter Heimat imBild-DieScholle BezugSvreiSr Monatlich .... .RM.1L0 Zustell gebüör,.. „ -.28 auch bei Nichterscheinen von einzelnen Nummern infolge höherer Gewalt Bbrechanschlnfr «81 «nschrift - .Anzeiger"' beck!16««ttranks./M. 'Annahme von Anzergen für die Mittagsnummer biS 8'/, Ubr desBormittagS Än-eigen-Breile Mr die Millimeter-Zelle von 22 Millimeter Breite: 7 Stof. Mr Namilienan- zeigen und vrrvate Gelegenbeitsanzei^.en Gießener Anzeiger General-Anzeiger D Oberhessen Für unsere Iugend ein gelernter Beruf planmäßiges Ausweichen in der Lyrenaika Dr. den Wir wissen aus den Erfahrungen des nordafrika- nischen Wüstenkrieges, wie unerheblich es ist, wenn weite Gebiete wegeloser Wüste den Besitzer wechseln. Die Parallele zum Seekrieg liegt auf der Hand, denn es ist auch hier gleichgültig, ob ein Verband von Kriegsschiffen weit in feindliche Gewässer vorstößt, wenn es ihm nicht gelingt, den Gegner in einer entscheidenden Schlacht zu stellen und so anzuschlagen, daß seine Aktionsfähigkeit für absehbare Zeit in Frage gestellt ist. Das ist der Unterschied zwischen der Einnahme von Tobruk durch die Truppen Rommels am 21. Juni und die jetzt erfolgte planmäßige Räumung, die das weitere Absetzen der deutsch-italienischen Truppen verbürgt hat, so daß es den Engländern bisher nicht gelungen ist, das Gros der deutsch-italienischen Panzerarmee am Erreichen neuer vorbereiteter Widerstandslinien zu hindern. Wir dürfen davon überzeugt sein, daß Rommel nach wie vor sich die Freiheit erkämpft, den Platz auszusuchen, der ihm als Ausgangspunkt neuer Operationen der günstigste zu sein scheint. Generalmajor Herr! ein dankte Reichsminister Dr. Goebbels für seine Ausführungen und brachte das starke Vertrauen det kämpfenden Front in den unerschütterlichen Siegeswillen der Heimat zum Ausdruck. Den Abend verbrachten die Ritterkreuzträger im Hause von Reichsminister Dr. Goebbels- könnten. Die Jugend dagegen dürfe niemals übersehen, daß die gewissenhafte Pflichterfüllung im Berufe und die vorbildliche Arbeitsdisziplin im Betrieb ihren wichtigsten Kriegseinsatz darstellen. Mehr denn je sei heute die Berufsarbeit Dienst am Volk und Hilfe für den Sieg. Beichsorganisationsleiter Dr. Ley rief sodann der Jugend zu: Der nationalsozialistische Staat ebnet euch den Weg. Es ist heute nicht schwer, sich in der beruflichen Leistung zu bewähren. Im Betrieb betreuen euch HJ.-Führer und BDM.-Füh- rerinnen als Betriebs-Jugendwalter und -walte- rinnen der DAF. Durch diese Ordnung ist der Erziehungsring um den Jugendlichen geschlossen, da auch die Betreuung im Betrieb nach nationalsozialistischen Grundsätzen der Jugenderziehung erfolgt. Deutschland hatdenbestenJugendschutzder Welt. Wenn von den Jugendlichen in den Betrieben heute mehr geleistet wird und höhere Leistungen gefordert werden, so doch immer unter Berücksichtigung der körperlichen und geistigen Ent-^ Wicklung. Wie notwendig gerade die fachliche Ausbildung ist, hat der Krieg gelehrt. Rur dadurch, daß der Grenadier an seinem Maschinengewehr gelernt her als Süddeutschland mit Hessen und Thüringen, wird aber nur von 2,6 Millionen Menschen oder 21 auf den Quadratkilometer bewohnt. Im nördlichen und mittleren Tunis durchziehen mehrere Gebirgsstöcke das Land von Südwesten nach Nordosten und bilden schwer überwind- liche Riegel gegen Algier. Im Süden geht das Kulturland in Steppengebiete und schließlich in die Wüste über. In der Rächt zum 15. Rovember fand vor der niederländischen Küste ein Seegefecht zwischen Vor- postenbooten und feindlichen Schnellbooten statt. Der Feind zog sich nach kurzem Gefecht zurück. Wie bereits durch Sondermeldung bekanntgegeben, wurden im gemeinsamen Kampf der ita - lienifchen und deutschen Luftwaffen und der italienischen und deutschen Marinen in der Bekämpfung des feindlichen Geleitzuges gegen die nordafrikanifche Küste im westlichen Wittelmeer folgende Erfolge erzielt: Vernichtet oder beschädigt wurden insgesamt 89 Einheiten, und zwar: 14 Handels- und größere Transporldampfer mit insgesamt 102 000 VRT. versenkt. Lin großer Tanker (etwa 10 000 SRI.) wurde torpediert und in sinkendem Zustand zurückgelassen. 7 Handels- und größere Transportschiffe mit insgesamt 71 000 BRT. wurden so schwer beschädigt, daß mit ihrem Verlust mit Sicherheit gerechnet werden kann. Somit wurde eine G e s a m t s u m m e von 183 000 1 VRT. wertvollsten feindlichen Fracht-, Tanker- und i Transportraums vernichtet, hiervon sind bereits acht Schiffe mit 76 600 BRT. in der Sondermeldung vom 14. Rovember bekanntgegeben. Weitere 35 Handels- und Transportschiffe mit ins- aesamt 234 000 VRT. wurden beschädigt, teilweise so schwer, daß mit ihrem längeren Ausfall für Transportzwecke zu rechnen ist. Außerdem wurden ein Schlachtschiff beschädigt, drei Träger beschädigt, davon einer so schwer, daß mit Lieber allem steht die Infanterie. Berlin, 16. Nov. (DNB.) Reichsminister Bewacher beschädigt. Darlan als Verräter feines Postens enthoben. Vichy, 16. Roo. (DRV.) Das französische In- ormationsministerium gab am Wontag folgendes rekannt: Der Rundfunk von Warokko hat eine Zroklamalion des Admirals Darlan rekanntgegeben, die tatsächlich einen Aufruf zur Abtrünnigkeit darstellt. Sobald Warschau ) e t a i n von diesem Dokument Kenntnis erhielt, richtete er an alle Franzosen des Wutterlandes und des Weltreiches folgende Botschaft: „Admiral Darlan gibt vor, in meinem Rainen zu handeln. Ich bin nicht der Wann, der irgendeinem Zwang nachgeben würde. Wer das Gegenteil behauptet, der fügt mir eine Beleidigung zu. 3m Augenblick, in dem Afrika angegriffen wurde, habe ich dem Admiral Darlan die Verteidigung der französischen Souveränität anvertraut, die mir übertragen wurde. Schon seit der ersten Kampfhandlung hat der Admiral nicht gezögert, mit den Angreifern in Verbindung zu treten, und er hat, indem er den vorzeitigen Befehl zur Einstellung des Feuers gab, den Widerstand desorganisiert und die Woral der Truppen gebrochen. General G i r a u d wurde durch eine ausländische Wacht bestellt, die den Krieg auf französischen Boden trug. Der Admiral hat sich daher außerhalb der nationalen Gemeinschaft gestellt. Ich erkläre ihn aller seiner öffentlichen und des militärischen Vefehlshaberpostens für v e r l u st i g." Die Pariser Blätter verurteilen die Ehrlosigkeit Darlans und die Wortbrüchigkeit Girauds. „Journal des Debats" ruft die Franzosen auf, alles abzulehnen, was die Einheit gefährden könne. Unter der Ueberschrift „Schluß mit den Zweideutigkeiten" schreibt der „Paris Soir", es liege nicht in der ehrenvollen Tradition der Marine und Armee, daß im Augenblick, wo Nation und Soldaten ihr Leben opfern, um ihre Pflicht zu erfüllen, ihr Chef mit den Angreifern gemeinsame Sache macht, nachdem er für seine persönliche Sicherheit gesorgt hat.. Der „Matin" schreibt, der einfache Sol- - dat habe die Ehre der französischen Fahne gerettet. Goebbels empfing 27 Ritterkreuzträger der Infanterie, die, von der Ostfront kommend, in den Wehrertüchtigungslagern der HI. Vorträge gehalten haben. Dr. Goebbels legte dar, daß in diesem Kreise über die stolzen Taten der Infanterie kein Wort mehr zu verlieren sei. Trotz der Technisierung des Krieges habe sich auch diesmal wieder erwiesen, daß die Infanterie die Königin der Waffen bleibe. Erst wo ihr Fuß stehe, könne die Front als wirklich fest in unseren Händen gelten. Die Infanterie habe sich dazu die Waffen modernster Technik in einem Maße zueigen gemacht, so daß sie stoß- und feuerkrästig wie noch nie geworden sei. Das Führerwort: „Heber allem aber steht in seiner Leistung der deutsche Infanterist, der deutsche Musketier", bekräftige all die tapferen Taten von Hun- derttausenden von deutschen Männern. Am Samstag meldete der Wehrmachtbericht diel und italienische Truppen Sollum und .Halsaya und ---2-.--. «P--------- — ?JOm.!e^ene kraftvoll durchgeführte Cha- rn^ *resQU5 Guß, um die allein es sich schon mLhö ba5 Auch m der neu erschienenen Ausgabe roieöer zur Hand zu nehmen. Fr. W. Lange. tu Helfta Mi ■ fr gleiH Estelle- & fWein "scheint enjedoch ■ forte” öW auf, und. e I M'te I Miesch tüiirbe -ul” bereits voll Lei den Miller ■ kes Lager uhren voll beiden eit -edrosfelt h lauf mehr Erklärung vorrätig. Mäste u o-rgefsenen Den und u Jahren A je 10000 ! Einen gi in bezugsb hatten sich Me Beck >nffurt ou5 Bad t väsche, Bl tausch gege daß diese immer teui zwei bzw. ihrigen $ tarnen. Oie: NSG. ' Nassau fiü leiterin, F lungstagur slatthaüer Ansatz bei Gauleiter den Jahrei jjeute steh den Büro Arbeitsplc daß sie st habe die fr au und sein, nicht «fteigerten helfen am Seit 3n arbeit der siktor. Die siien einn Fmenscha 2er Weg,' N. und Ansporn fi NM. D führer D i । Grupp ! Unberufen, j verlangten Cannes u ! ein Ausdr ^chtig fei fern der C . Nrtfte ur rind der C I Nit solchei । derbe die s ! °usrechterh Met^ab bet 2 Fortseh N eh wird »tembe l"U bet , wene s "» °n 6? «wer B>:t k. Nie r L L" b Sh" Kfi uh, »>b iite "i Zwölf Kaninchenausstellung in Gießen Der Oie TlG.-Frauenfchast im Kriege fett. ! erikanl« (■ SA.-Führertagung der Gruppe Hessen it briti« igt. Die illein Leben so wenig? Es war vielleicht nicht einmal is Zen« Zevvlke» ter J in biy ßerlufte der Ai-1 noch in gi en auf I jefdjniii ■ Streit« | Ringen len bt Wider« cs wird alcanar sich der mischen m die. hes be« Marine« lometer ie Pia- zgebiett >d 180. ien von ' gelich- wieher Dtte zu« lchsver« K iese ge« einem reujtm weitere £■ ie. uni) genheii ■t wer- fertiq wird. Die alte, aetreue Bernhardine wird nun endlich eingewe^ht. Das ist nicht einfach, denn Bernbardine ist durch das Schweigen Helmes argwöhnisch ae- word-n und banat um das Glück des jungen Ge- schönfes. Sie ist mit dem Entschluß des Fräuleins Holzahzeichen, die verschiedenen Typen der deutschen Bauernhäuser darstellend. (Scherl-Bilderdienst- sNSD.-j M.) NSG. Der Führer der Gruppe Hessen, Gruppenführer D i e l st i ch hatte alle Führer der Standarten des Gruppengebietes zu der ersten Arbeitstagung Liebe betreut. Vor einem schnellen Verkauf des großen Hauses glaubte'sie warnen zu müssen. Ein solcher Entschluß müßte auch erst mit Helenes Berater, dem Doktor Gebauer, gut durchgesprochen werden. „Sie sollten da nicht übereilt handeln, Fräulein Helene! Wenn Sie zurückkommen, wird Ihnen das Leben in Berlin vielleicht dach wieder zusagen. Wir schließen hier also ab Sie reisen um die Welt — nun ja, so sagten Sie doch! — und wo bleibe ich?" '..Sie, liebe Bernhardine, fahren mit Fräulein Allert und dem kleinen Martin — sagte ich Ihnen, daß der Bub Martin beißt? — allo Sie fahren mit den beiden rmch Bramstett in unser Häuschen und Nun ist der Mann doch überwältigt von der Größe dieser Hilfsbereitschaft. Wer er denkt zugleich in noch unerschüttertem Selbstbewußtsein: Wie sehr muß Helene ihn, ßubwig Rautenberg, lieben, daß sie sich zu einer solchen selbstlosen Hilfe Überwinden konnte! Er sieht gleich wieder eine hellere Zukunft. Sicherer noch als vorhin ist er überzeugt, seine Braut versöhnen zu können. Da steht Helene auf. Sie geht auf Ludwig zu, tritt an den Schreibtisch. Sie streckt die Hand a"s und er folgt mit seinem Blick dieser Bewegung. Da sieht er, daß vor seinem Bild der Ring liegt — fein Ring, den er Helene gab, und den sie nun äufn'mmt und ihm zurückgibt. „ Sein leichtsinniges Gesicht wird blaß. „Helene!" „Lebe wohl, Ludwig." „Du willst also wirklich die Trennung, Mene? „Nichts kann meinen Entschluß ändern." Sie tritt zornig mit dem Fuß auf. „Geb jetzt! Ich bitte dich ... geh!" ... Sie wendet sich zum Fenster, vergräbt d e Hande im Haar. Geben soll er jetzt ... wünscht sie in heißem Zorn. Schließlich ist sie ja auch nicht gefühllos wie ein Stück 5äolz ... Rautenberg begreift, daß es jetzt unmöglich ist, mit Helene weiter zu fvrechen. Es bleibt ihm nichts übrig als zu geben. Aber er gibt den Kamvf noch nicht verloren. Er will an den tiefen Ernst dieser St'mde noch nicht glauben. Nein, Helene wird nicht unversöhnlich bleiben können. r Helene Veselius weiß, daß sie mit dieser Enttäuschung, die sie erleben mußte, nicht so schnell Liebe, diese Geschichte, die da zwischen dem Herrn Rautenberg und jenem Mädchen spielte. „Wie reden Sie nur, Bernhardine?" empört sich Helene. „Dieses Mädchen ist Mutter geworden und hat für sich und ihr Kind Rechte an den Vater dieses Kindes. Die ersten Rechte!" Das nur erwidert Helene und spricht bann gleich von Reiseplänen, die sie jetzt hat. Sehr bald will sie abreisen. w , v. Wohin und wie lange? mochte Bernhardine wissen. „Am liebsten um die Welt!" erwiderte Helene. Bernhardine murmelt, daß sie Helene schon zutraue, ein Jahr und noch länger aus der Heimat zu flüchten, denn diese große Reise, die also jetzt unternommen werden soll, ist doch gleichsam eine Flucht. „Und wie soll inzwischen hier alles eingerichtet werden?" M f _ „Darüber wollen mir jetzt reden. Bernhardine. Wir schließen das Haus hier in Dahlem zu. Ich sollte es verkaufen, wir hängen doch beide nicht daran, wie?" . , Gewiß nicht: die alte Frau findet es m dem einfachen Haufe oben in Norddeutfchland viel heimischer. Dor allem aber hängt Bernhardine an dem Fräulein, das sie von der Kinderzeit mit unendlicher Göpel röpfelte )of, als 6 bann in Ge« iranfen* en M : Buben i hüpste Treppe t folgte* terstein- feinlaub oas ge* Fräulei« den ge6 Kür Tapferkeit vor üem Keinöe. Der Oberfeldwebel Richard Theiß aus Steinbach, Kirchstraße 45, der in einem Infanterieregiment im Osten kämpft, wurde mit dem Eisernen Kreuz I. Klasse ausgezeichnet. Die gleiche Auszeichnung wurde dem Unteroffizier Ludwig Sch epp aus Saasen, Hohlgasse 4, verliehen, der ebenfalls im Osten kämpft. Auszeichnung für alte Soldaten. Die Kameradschaft Gießen der NS.-Kriegsopfer- Versorgung überreichte zum 9. November an etwa 100 Mitglieder aus Gießen und Umgegend eine Ehrenchronik als Zeichen der dankbaren Anerkennung für den erneuten Einsatz im Dienste bei der Wehrmacht, den diese Kameraden als Mitkämpfer des ersten Weltkrieges auch jetzt wieder bekundet haben. Die Ehrenchronik, die eine Widmung mit Unterschrift des Gauamtsleiters der NSKOV., SA.- Gruppenführers Dippel, trägt und in Leder gebunden ist, enthält als schöne Erinnerung für me alten Soldaten eine Anzahl Bilder des jetzigen Krieges und damit an ihre erneute Dienstzeit bei der Wehrmacht, in der sie zum Teil heute noch weilen. Das deutsche Bauernhaus als WHW -Abzeichen. Eine kleine Auswahl aus dem Formenreichtum des deutschen Bauernhofes bringt die kommende Reichsstraße nsammlung am 21./22. November. Die zwölf Holzabzeichen zeigen Bauernhäuser aus den verschiedensten Gauen unseres Reiches. Da sehen wir das einzigartig schöne Schwarzwaldhaus, an- gelehnt an die Berghalde, von Tannen umrahmt, als Ausdruck des ernsten schweigsamen Menschenschlages, der den Schwarzwald besiedelt, neben dem heiter und fröhlich mit bunten Wandmalereien im Gebirge stehenden bayrischen Haus. Andere werden im breit hingelagerten Niedersachsenhaus, das Dee große Irrtum. Roman von ftleta Vrir. 2 Fortsetzung. (Nachdruck verboten.) Noch ehe er erwidern kann, spricht sie weiter: „(Es wird undeutbar bleiben, Ludwig, warum mitunter Fäden ineinander laufen und anscheinend fremde Menschen zu Mitspielern in Glück und Leid machen ... Du w'rst dich erinnern ...ich wollte dich zu der Ausstellung neuer Wohnkunst abholen. „Du kamst aber nicht", wirft Rautenberg ein. Blitzartig erinnert er sich, daß diese Verabredung an jenem Tage war, da Käte ihn sprechen wollte. HÄene spricht schon weiter: „Doch, Ludwig, ich kam an jenem Vormittag nach Tempelhof. Kurz vor eurer Fabrik bemerkte ich eine junge grau, die sich w.e kraftlos an die Mauer lehnte. Natürlich hielt ich sofort und bot meine Hilfe an. Ich brauche dir nicht zu sagen, Ludwig, daß dieses Mädchen damals ganz allein dastand. Du weißt es. Du haft Käte Allert im Haufe einer euch befreundeten Familie tennengelernt, wo sie als Erzieherin tätig war. Als sie annahm, daß man ihren Zustand erkennen konnte, gab sie diese Stellung auf. Die Ersparnisse waren nicht groß." „Und was ist jetzt geworden?" fragte der Mann ungeduldig. , Helenes starres und kühles Gesicht hellt sich auf. Der Mann sieht es verwundert und verständnislos. Er kann nicht wissen, daß Helene eben wieder an das beglückende Gefühl denken muß, das sie immer durchftrömt, wenn sie bei ihren Besuchen im Entbindungsheim .den kleinen, warmen Körper des nun glücklich geborenen Kindes in ihren Armen hält. „Es gibt wenig mehr zu sagen, Ludwig. Ich habe von jener Begegnung an bis heute die Sorge für Käte Allert und das Kind übernommen. Diese Sorge band mich. Und du wirst verstehen, daß ich dich in diesen Tagen nicht sehen wollte." |CnO^|C5. öl" l|l lllii uciii v x*) « ' I , .. p durchaus nicht einverstanden. Kmnt denn Mene das bemyttern sie. Gehen so wenig? Es war vielleicht nicht einmal 1 Die alte Frau schüttelt den Kops. Was sind das ,vben I einberufen. Die kommenden Aufgaben, so sagte er, I verlangten alle Kraft, den Einsatz auch des letzten Mannes und eine innere und äußere Haltung, die viuidekh fe von 1 Die iecht in innilung Men den H it denen >lt reicht 'ranM' nist" StriU iesU in 'All". ich« rlnss^ für Sachen! Nein, diese Geschichte gefällt ihr gar nicht. „Das tut bestimmt nicht gut, Frumein Helene!" Aber durch Besorgnis und Verwunderung Hingt auch schon Ergriffenheit. Mit liebevoller Gebärde streicht Bernhardine dem Fräulein über die Schulter. Sie fühlt, für das, was Helene tut, reicht die Weisheit des Alltags nicht aus. Es ist wenig mehr zu besprechen. Helene Veselius besitzt zwar noch das Gut im Harz, das aber bewirtschaftet wird. Sie kümmert sich wenig darum. Vor Jahren hatte der Maler Veselius dort. Geld in Grundbesitz angelegt, den Uhlenhof, jedoch dem Pächter, der schon damals dort saß, zur weiteren Bewirtschaftung überlassen. An dieser Regelung hat auch Helene nach dem Tode ihres Vaters nichts geändert. Noch einmal versucht Ludwig Rautenberg, die Entscheidung Helenes umzustoßen. Er kommt nach Dahlem. Bernhardine zögert, ihn zu Helene zu führen. Rautenberg schiebt die Frau zur Seite. Nicht heft * tig. Bittend vielmehr: „Wenigstens Sie sollten vernünftig sein, Fräulein Bernhardine! Ich muß meine Braut'sprechen!" „Fräulein Veselius ist im Begriff, zu verreisen", sagt Bernhardine. „Dann komme ich also zur rechten Stunde." Rautenberg ist nicht mehr fremd in diesem Haufe. Er findet zu Helenes Zimmer und findet dort sie selbst. Ein rasches Umwenden des Mädchens zur Tur hin — ein heißes Erschrecken zuerst — „Du —?" Dann Abwehr. Stolz und falt. Noch einmal soll sie also ten Kampf aufnehmen gegen das Bezwingende dieses Menschen. Man könnte annehmen, daß Rautenberg sich gerade heute besonders in Erscheinung setzen will, wie ein guter Schauspieler das'für eine entscheidende Rolle zu tun pflegt. Und vi-lleicht erschwert er damit Helene diese Stunde wirklich. (Fortsetzung folgt) ___ Kaninchenzuchterverein Gießen, dem auch Mitglieder aus den Vororten Klein-Linden und Wieseck und einigen Nachbarorten angehören, hielt am Samstag und Sonntag im „Burghof" feine alljährliche Kaninchenausstellung ab. Trotz des Krieges war die Beschickung um etwa 40 Nummern größer als im Vorjahr. Die Ausstellung hatte in erster Linie die Aufgabe, den Volksgenossen vor Augen zu führen, daß eine nutzbringende Kaninchenzucht, namentlich der anerkannten Wirtschaftsrassen, weit wirtschaftlicher ist als eine planlose Kaninchen- NSG. Die NS.-Frauenschaft im Gau Hessen- Nassau führte unter Leitung der Gaufrauenschaftsleiterin, Frau Erna Westernacher, eine Schulungstagung durch, auf der Gauleiter und Reichs- tafthalter Sprenger sprach. Ausgehend von dem Einsatz der Frau in der Kampfzeit, würdigte der Gauleiter die Verdienste der NS.-Frauenschast in den Jahren des Aufbaues und während des Krieges. Heute stehe die Frau in den Rüstungsbetrieben, in den Büros, in der Landwirtschaft, kurz auf allen ' in der Volksgemeinschaft, Arbeitsplätzen so tatfrl ~ . ... daß sie stolz auf diesen Einsatz sein kann. Darüber . habe die Frau ihre ureigenste Aufgabe, als Hausfrau und Muller Hüterin des heimischen Herdes zu 1 (ein, nicht vergessen. Auch in Zukunft wird sie zur gesteigerten Mitarbeit bereit fein, um fo mitzu- helfen am Aufbau und der Gestaltung einer neuen Seit In vorderster Linie stehe die Aufklärungsarbeit der NS.-Frauenschaft auf dem Ernährungssektor. Die Leistungen, die hier vollbracht wurden, seien einmalig. Vornehmste Aufgabe der NS.- Frauenschaft sei es, durch ihr Vorbild zu wirken. Der Weg, der bisher gegangen wurde, fei der richtige, und der Dank des Führers fei den Frauen Ansporn für die weitere Arbeit. > waders , würbe Häuften >r wär Oie neuen Heise- und Lebensmittelmarken. Die Ernährungsämter geben vom 16. November 1942 ab neugestaltete Reife- und Lebensmittelmarken aus. Während die bisherigen Reife- und Gaststätten- marken keinen Aufdruck über ihre Gültigkeitszeit trugen, ist auf den neueingeführten Marken ein Gültigkeitsvermerk angebracht. Die neuen Reifemarken gelten danach bis zum 30. September 1943 einschließlich. Die Einlösungsmöglichkeit für die neuen Marken beginnt am 16. November 1942. Die bisherigen Reisemarken verlieren gemäß An« Weisung des Reichsernährungsministers ihre Gültig- feit mit Ablauf des 10. Januar 1943. Zwischen dem 16. November 1942 und dem 10. Januar 1943 gelten also die bisherigen und die neuen Reisemarken nebeneinander, vom 11. Januar 1943 ab dagegen nur noch die neuen Marken. Für besondere Lebensmittelzulagen anläßlich von Hochzeiten oder bei Krankheit usw. geben einige Ernährungsämter schon feit einiger Zeit statt der früheren Berechtigungsscheine Lebensmittelmarken aus. Die erste Ausgabe dieser Lebensrnittel« marken wird mit dem 31. Dezember 1942 ungültig. Bereits vom 16. November 1942 ab können auch neue Lebensmittelmarken ausgegeben werden, die bis 30. September 1943 einfchl. gelten. Vom 16. November 1942 bis 31. Dezember 1942 sind also beide ' Arten der Lebensmittelmarken nebeneinander gültig. Vom 1. Januar 1943 ab dürfen dagegen nur noch die neuen Marken verwendet werden. Da die Kartenstellen teilweise noch größere Bestände alter Reise- bzw. Lebensmittelmarken haben, ist in jedem Falle die örlliche Regelung maßgebend. Möglicherweise kommen in einigen Gebieten die neuen Marken erst nach einer Uebergangszeft zur Ausgabe. Ein Umtausch von Marken alter Ausgabe gegen neue Marken ist unzulässig. in seinem prächtigsten Vertreter, der allen Wehl- bürg, hier gezeigt wird, einen alten. Bekannten grüßen. Die Freunde der Ostmark werden das urtüm» liche Kärntnerhaus ober den eirtt) rucksvollen Dier- kanter Oberdonaus wählen. So wird jeder das sin- den, was ihm von seinen Wanderfahrten oder Reisen her am meisten vertraut ist. Darüber hinaus werden die kleinen WHW.-Abzeichen uns mahnen, durch unser Opfer dazu beizutragen, daß das hohe Kulturleben der Vergangenheit dereinst in einem freien und glücklichen Deutschland an unsere Kinder und Kindeskinder weitergegeben werden kann. Durch Kampf und Opfer ist Deutschland entstanden, Kampf und Opfer werden es unsterblich machen. Es sammeln am kommenden Samstag und Sonntag SA., ff, NSKK. und NSFK. auch in diesen Fällen die Preisrichter gute Bewertungen vornehmen konnten. Erwähnt fei noch die Mitteilung, daß den Ehrenpreis des Tierschutzoer- eins Gießen der Züchter Ferü. S ch e l l h a a s (Gießen) für ein Tier der Raffe Deutsche Widder, weiß, errang. Dig Ergebnisse: Angora: Helmuth Müller, Gießen, Ehrenpreis, 2. Preis, 3. Preis; Otto Steih, Gießen, drei Ehrenpreise; Hermann Viehmann, Heuchelheim, zweimal 1., zweimal 2., zweimal 3. Preis. — Deutsche Widder, grau: Georg Kirschbaum, Gießen, 1. Preis; Ehristian Hüttenberger, Gießen, Ehrenpreis, 1., zweimal 2., 3. Preis. — Deutsche Widder, weiß: Ferdinand Schellhaas, Gießen, zwei Ehrenpreise, zweimal 1., zweimal 2., zweimal 3. Preis. — Helle Grohsilber: Georg Heep, Gießen, 2. Preis; Otto Peter, Gießen, Ehrenpreis, 1., 2., 3. Preis. — — Großchinchilla: Wilh. Brauer, Gießen, 3. Preis; Richard Glaaow, Gießen, 3. Preis; Richard Mulch, Annerod, 3. Preis; Peter Brinkmann, Gießen, Ehrenpreis, 3. Preis; Emil Marker, Gießen, Ehrenpreis, 1., dreimal 2. Preis; Adolf ©Heber, Gießen, Ehrenpreis, zweimal 2. Preis; Karl Mittmeier, Gießen, Ehrenpreis, dreimal 1., 2., 3. Preis; A. Eckertz, Gießen, 3. Preis. — Wiener, weiß: A. Stohr, Gießen, 2. Preis; Johann Nicolai, Gießen, zweimal 3. Preis; Wilhelm Breuer, Gießen, Ehrenpreis, 3. Preis; Hermann Diehmann, Heuchelheim, zweimal 3. Preis; Wilhelm Röhrich, Gießen, 2. Preis; Helm. Müller, Gießen, 3. Preis; Karl Melius, Gießen, zweimal Ehrenpreis, zweimal 3. Preis; Professor Urstadt, Gießen, 1. Pkeis; Wilhelm Schepers, Reiskirchen, Ehrenpreis, zweimal 1. Preis; Adolf Steih, Gießen, zweimal 1., 2. Preis; Albert Wißner, Gießen, 1. Preis; Georg Schellhaas, Gießen, Ehrenpreis, 1., viermal 2. Preis; Wilh. Hofmann, Gießen, Ehrenpreis, 1., sechsmal 2., 3. Preis. — Wiener, blau: Wilh. Spahr, Wieseck, Ehrenpreis, 1., zweimal 2. Preis; Karl Berghöfer, Wieseck, zweimal 2. Preis; Otto Dörr, Gießen, dreimal Ehrenpreis, dreimal 1., zweimal 2., 3. Preis; Peter Thomas, Gießen, 3. Preis; Wilh. Schepers, Reiskirchen, 2. Preis; Helm. Müller, Gießen, 3. Preis; August Dormehl, Gießen, 1., 3. Preis; Albert Stohr, Gießen, 3. Preis; Wilh. Röhrich, Gießen, Ehrenpreis, 1., zweimal 3. Preis; Albert Wißner, Gießen, 1 zweimal 3. Preis. — Kleinchinchilla: Joh. Nicolai, Gießen, 2. Preis; H. Mattheis, Gießen, 3. Preis; Karl Väth, Beuern, Ehrenpreis, 1. Preis. — Deutsche Riesen: Georg Bernhardt, Gießen, zweimal 2. Preis. — Havanna: Adolf Stieber, Gießen, Ehrenpreis, zweimal 2., 3. Preis. — Hermelin: Helm. Müller, Gießen, 2. Preis. — Jugendgruppen: Rudolf Zinßer, Wieseck, auf Großchinchilla 1. Preis und auf Angora 1. Preis; Hugo Jung, Klein- Linden, auf Deutsche Widder zweimal 1. Preis. Vottsfchädlinge werden ausgemerzt. Berlin, 16.Nov. (DNB.) Wenn jetzt wieder Urteile über Verbrechen gegen die Rationierungs- bestimmungen bekannt werden, so zeigen sie, daß jederzeit und ohne Nachsicht mit Schärfe überwacht wird, daß sich jeder'den für alle in gleicher Weife geltend en Anordnungen füge. In Krainsbürg in Schlesien bekleidete der Bürgermeister Bruno K a st- ne r gleichzeitig die Stellung eines Leiters der Kar- tenfteUe. Er hatte seit Kriegsbeginn drei Schafe und elf Schweine geschlachtet und sich die Genetzmigungs- bescheinigung hierzu selbst ausgestellt, die Schlachtungen jedoch nur teilweise auf seine normalen Fleischkarten angerechnet. Er stellte sich selbst Mahlscheine aus und erhielt dadurch mindestens acht Zentner Mehl, die ihm 'nicht zuftanden. Bekannten verschaffte er zusätzliche Bezugsberechtigungsscheine. Schließlich unterschlug er noch Reisemarken. Er wurde zum Tode verurteilt. Das Todesurteil wurde bereits vollstreckt. Bei den Juwelier-Eheleuten Dr. Josef und Helene Miller in Hamburg wurde ein ausfallend großes Lager an Weckern, Taschen- und Armbanduhren vorgefunden. Es stellte sich heraus, daß die beiden seit langem den Verkauf dieser Waren stark gedrosselt hatten und später überhaupt keinen Verkauf mehr vornahmen, sondern die Kunden mit der Erklärung abjviesen, es seien keine Uhren mehr vorrätig. Mit den Uhren trieben sie dagegen Tauschgeschäfte und erhielten dafür von anderen pflichtvergessenen Kaufleuten Spirituosen, Fleischkonserven und Geflügel. Sie wurden zu drei bzw. zwei Jahren Zuchthaus sowie zu einer Geldstrafe von je 10000 RM. verurteilt. Einen gut organisierten Ketten- und Tauschhandel in bezugsbeschränkten Waren und in Mangelwaren hatten sich die Filialleiterin eines Wäschegeschäfts, Kläre Beck, die Private Trude Lohrenz, beide aus Frankfurt a. M., und die Händlerin Ella Gerecht aus Bad Homburg ausgebaut. Strümpfe, Damenwäsche, Blusen und Mäntel wanderten im Austausch gegen Oel und Kaffee hin und her, nicht ohne daß diese begehrten Artikel von Hand zu Hand immer teurer wurden. Das Gericht verurteilte sie zu zwei bzw. drei Jahren Zuchthaus, während die übrigen Beteiligten mit Gefängnisstrafen davon- kamen. Aus Vor Stadt Gießen. Besinnliche Stunden. Der mit angespannter Tätigkeit ausgefüllte Alltag kennt kaum besinnliche Minuten. Dringlicher denn je ist das Gebot der Pflicht, und niemand entzieht sich den Aufgaben, die die Zeit uns auferlegt. Doch abends kommt die Dämmerung zeitiger, länger dehnen sich die Stunden, die wir beim Schein der Lampe verbringen. Des Lichtes gesellige Flamme aber läßt auch die Besinnlichkeit zu ihrem Recht kommen. Gibt nicht der Feierabend Gelegenheit zur geruhsamen Atempause? Sollen wir sie nicht nützen um der Erholung willen? Gewiß, auch die Erholung hat ihre Grenzen angesichts der Zwangsläufigkeiten der Gegenwart, und nicht jeder ist in der Lage, täglich einen beglückenden Feierabend zu verbringen. Doch wem nach der Tagesarbeit Stunden der Besinnung geschenkt werden, der nehme sie auch hm wie ein Geschenk, sie helfen ihm, feine ernsten Aufgaben um fo besser zu erfüllen. Da hat jemand dem Schachspiel feine besondere Neigung zugewandt. Nichts dünkt ihm reizvoller, als oann und wann mit einem Freunde eine Partie auszutragen. Es herrscht eine geruhsame Atmosphäre, wenn das Schachbrett im Lichtkreis der Lampe steht, man hört nur das Ticken der Uhr und das gelegentliche Klappern der Figuren. Die Spieler stehen ganz im Bann ihrer stillen Auseinandersetzung, die sie zur Konzentratton zwingt. Ein anderer zieht die Lektüre von Beschreibungen ferner Länder vor. Im Geiste durchwandert er Steppen und Buschgebiet, sieht die Wellen südlicher Meere an den Strand schlagen und erlebt interessante Abenteuer im tropischen Urwald. Manche Soldatenfrau wiederum sitzt am Nähtisch, lauscht den Klängen der Radiomusik und arbeitet fleißig an den Kleidern der Kinder. Sie läßt die Finger kaum einmal ruhen, aber auch für sie ist diese Abendstunde voller Beschaulichkeit. Es gibt Briefmarkensammler, denen bei der Abendlampe nichts schöner dünkt als das Hantieren mit Lupe und Pinzette. Wer literarische Neigungen pflegt, sucht gern einen kleinen Zirkel auf, in dem nette Aussprachen geführt werden. Auch die Freunde der Hausmusik wissen sich häufig zu einem Quartett zu finden, um sich an musikalischen Kostbarkeiten zu erfreuen. Immer sind es hier wie dort besinnliche Stunden, die den Abend verschönen und die für kurze Zeit die Stimmen des Alltags verstummen lassen. Im Unterbewußtsein fteilich sind die Aufgaben des Tages nicht ausgelöscht, ja, oft geschieht es, daß dort durch die Atempause der Besinnung em Gedanke reift, der vordem noch tastend gesucht wurde. Darum sollte man die entspannende Ablenkung der besinnlichen Stunden nicht verpönen, sie birgt neben ihrer Beschaulichkeit meist auch sehr Nützliches. H.W.Sch. Haltung. Bei der Eröffnung der Ausstellung dankte Ausstellungsletter Dörr den beiden Preisrichtern W i ß l e r (Neu-Isenburg) und Dietrich (Klein- Karben) für ihre Arbeit. Er sprach dann über die Ziele einer wirtschaftlichen Kaninchenzucht, über den planmäßigen Fortschritt, die Aufgaben des Vereins, die Bedeutung der Erzeugnisse aus der Kaninchenzucht, der Unterschied zwischen Kaninchenhalter und Kaninchenzüchter und u. a. auch darüber, daß die rechte Behandlung und Ablieferung der Kaninelle für die Allgemeinheit weit wichtiger seien als las Fleisch für den einzelnen. Sehr interessant war eine Mitteilung, daß, nachdem bereits 645 Zuchtkaninchen nach Lublin und Umgesend gesandt worden wären, nun auch aus Gießen und den benachbarten Kreisfachgruppen 400 Tiere nach Krakau und Umgegend zum Versand unterwegs seien. Bei einem Rundgang durch die Ausstellung war zu sehen, welch schönes Tiermaterial zur Schau stand. Es waren vertreten: die Vereinsrasse Angora mit 13 Nummern, die Vereinsrasse Weiße Wiener mit 42 und als dritte Vereinsrasse die Großchinchilla mit 22 Nummern; ferner waren ausgestellt neun deutsche Widder, weiß, neun deutsche Widder, grau, 32 Blaue Wiener, einige Deutsche Großsilber, Kleinchinchilla, Havanna, Deutsche Riesen und Hermelin. Besonderes Augenmerk hatten die Aussteller einer sehr sorgfältig aufgebauten Lehrschau zugewandt. Diese brachte Tafeln mit Bilder über sachgemäße Haltung der Tiere, Fellbehandlung, die anerkannten Wirtschaftsrassen der Reichsfachgruppe, Kaninchenfleisch, Kaninchenrohwurst, Fellspanner u. a. m. Die lockere, seidenweiche Angorawolle und wunderbar weiche Kleidung aus Angorawolle erregten namentlich das Interesse der Frauen und Mädchen. Die Bilder über neuzeitliche Stallungen werden sicher manchem Kaninchenhalter die Augen geöffnet haben, denn Nutzen kann, wie aus der Lehrschau zu ersehen war, nur der erreichen, der sich das Geschaute zu Herzen nimmt und danach verfährt. Die Jugendgruppe des Vereins, die von jugendlichen Züchtern aus den Vororten Wieseck und Klein- Linden in der Ausstellung mit Tieren vertreten war, brachte recht schöne Tiere zur Schau, so daß * w bi. Will itttejjt Machte Ä der er. auf Mn di,, hi) di, LQui fsrauni " Das durch „Daily läge.1 Eoneii Minas. ^hisfe, ‘ m ein. smittel': e Be. utei. lich zu, jesamte en zu ein Ausdruck des altern SA.-Geistes fei. Doppelt wichtig sei dieser Einsatz während des Krieges, in dem der SA.-Mann in der Heimat, wie immer, der stärkste und fanatischste Wecker des Wehrwillens und der Siegeszuversicht des Volkes bleiben müsse. Mit solchem geschlossenen vertrauensvollen Einsatz werde die führende Stellung der Gruppe in der SA. aufrechterhalten werden. Heber die einzelnen Sachgebiete gaben dann die Sachbearbeiter Einzelheiten. von den britischen Behörden verhaftet, da er emeigert hatte, das französische Geschwader britischen Kriegsmarine auszuliefern. erfreute durch den „Tür- SJl.-^port Brot BAUER&CIE Sprechstunden vorläufig täglich vormittags von 9 bis 12 Unr, nachmittags 05882 In Klavier übernommen und kischen Marsch" und den Die führte Für unsere Derwundeien. NS.-Gememschaft „Kraft durch Freude" im Laufe der vergangenen Woche im Auf- Wissenscnaftiiche Werke Sondergebiet der BrühPschen Druckerei ** Grüße aus dem Feld. Don der Front im Kaukasus übermitteln durch uns die nachgenannten Soldaten herzliche Grüße an die Heimat: Unteroffizier Ludwig S ch e p p aus Saasen, Feldwebel Heinrich Reif aus Alten-Pufeck, Sanitätsunteroffizier Karl Hildebrandt aus Gießen und Unteroffizier Wilhelm Stark aus Saasen. Wir freuen uns, aus dem Briefe dieser vier Soldaten die herzliche Verbundenheit mit ihrer schönen oberhessischen Heimat feststellen zu können, und wir erwidern die Grüße aus dem Feld in gleicher Herzlichkeit mit besten Wünschen für eine siegreiche und gesunde Heimkehr. ** Soldatennachlaß wird überall gebührenfrei zu gestellt. Die Deutsche Reichspost hat ihre Dienststellen darauf hingewiesen, daß Pakete und Päckchen, bei denen aus der Aufschrift der Sendung oder der Paketkarte ersichtlich ist, daß sie Nachlaßsachen gefallener oder vermißter Wehrmachtangehöriger enthalten, auch in Orten, in denen zur Zeit keine Paket- oder Päckchenzustellung erfolgt, unter allen Umständen zuzustellen sind. Gebühren dürfen dafür nicht erhoben werden. ** Flaschen abgeben! Zur kommenden Verteilung von Trinkbranntwein müssen noch in Industrieunternehmen sucht zu kaufen gut erhaltenes Kummet- oder Blaitgeschirr f. ein Gespann mittelschwerer Lieferwagen-Pferde, ferner gut erhaltenen Flachwagen Angebote mit genauer Schilderung und Preisangabe erbeten unter 3442V an den Gießener Anzeiger. llicht etwa der Karten wegen, die bieten genug. Ein nahrhaftes vollwertiges Srok essen, davon braucht man weniger und ernährt sich bessert Studt Vollkornbrot nach Selbe essen! 'denverhütung weist darauf hin, daß unerlaubtes Entfernen von Tannenzweigen aus dem Walde bzw. Forst als Diebstahl angesehen und demgemäß als Forstfrevel bestraft wird. Gießener lvochenmarktpreise. * Gießen, 17. Nov. Auf dem heutigen Wochenmarkt kosteten: Wirsing, % kg 10, Weißkraut 5 bis 7, Rotkraut 8 bis 10, rote Rüben 8, Unterkohlrabi 6 bis 7, Lauch 15, Sellerie 16, Oberkohlrabi das Stück 8 bis 10, Rettich 8 bis 10 Rpf. Dr. Hahn, Nervenärztin Z. praktische Aerztin Gießen, Johannesstraße 15. ________________________________05815 SANÄTOCEN FORMAMI NT KALZAN von o ui» xx> uutä uauumivcags nur Montags und Donnerstags von 15 bis 18 Uhr Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Hinscheiden unserer lieben Mutter Frau Lina Schwab Wwe. geb. Weiershäuser sagen wir hiermit unseren herzlichsten Dank. Die trauernden Hinterbliebenen: Familie Karl Schwab Familie Ernst Schwab. Gießen, den 17. November 1942. Kaisers Brust-Caramellen «mit den 3 Tannen" Beuteln und kleinen Pappdosen. Beamt, in gehob. Lebensstellung sucht, da es ihm anpass. Gelegenheit fehlt, d. Bekanntschaft einer gesund. Dame i. Alter von 26 bis 32 Jahren zwecks Heirat Verm.erwünscht, led.nichtBeding. Zuschr. m. Bild u. 05814 a.G.A. (Diskretion Ehrensache.) 7 HU ATU® °z der Universitätsstadt Gießen Dienstag, den 17. November __ 19-00 bis 22.00 Uhr lO.Dienstagmiete u.HalbmieteA Winterballade. traae des Oberkommandos der Wehrmacht und in Zusammenarbeit mit dem Sonderreferat „Truppenbetreuung" im Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda in hiesigen Lazaretten folgende Veranstaltungen durch: In einem Lazarett wurde unter dem Titel „Von Herzen zum Herzen" eine ansprechende Vortragsfolge geboten. Gertrud Walzer „An der schönen blauen Donau". — Große Freude braute in einem Lazarett die „Zauberschau Talerno". Mit einem län- Heckmann (Sopran) sang Arien aus Opern und Operetten, sowie Lieder Wir danken, auch im Namen der Eltern, recht herzlich allen, die anläßlich unserer Vermählung in liebevoller Weise unser gedacht haben. Oberwachtmeister Paul Rohde und Frau Lotte, geb. Lepper Gießen (Am Kugelberg 55), im November 1942. \_ ________3480DZ Hrtr-fa to durch L englisch* itlf d-bei । t» der * plM-r inion, ole ines WM rruftet habt ri roahrhas porben. Der jctionat* uni W jum gr Ztsitz-M fron durchd Enj ben W zi Scheuten knie mit Fr k^chöpfungs {): sowjetisä lliiben, baß Drohung n Sie Eng Bist seien, peile Fron' tigeren Wi bnaen Kettk venigstens d hn Erfolges dieser Woche die erforderlichen Flaschen der Bezugsberechtigten bei ihren Einzelhändlern abgeliefert werden. Näheres darüber ist aus der heutigen Bekanntmachung ersichtlich. Aus der engeren Heimat. Schweinemarkt in Butzbach. * Butzbach, 17. November.. Auf dem heutigen Schweinemarkt standen 172 Ferkel zum Verkauf. Es kosteten bis 6 Wochen alte Tiere 25 bis 30 RM., 6 bis 8 Wochen alte 30 bis 40, 8 bis 13 Wochen alte 40 bis 54 RM. das Stück. Der Marktverlauf war rege, es verblieb geringer Ueberftand. Schweinemarkt in Alsfeld. * Alsfeld, 16. November. Auf dem heutigen Schweinemarkt waren 45 Ferkel und Läuferschweine aufgetrieben. Es kosteten 7 bis 10 Wochen alte Tiere 35 bis 55 RM., 10 bis 14 Wochen alte 55 bis 75 RM. das Stück. Der Handel war flott, die Nachfrage konnte nicht voll befriedigt werden. Kreis Büdingen. (D Schotten, 16.Rov. In dem hiesigen Ausbildungslager für deutsche Waldarbeit, das in dem Gebäude der früheren Försterschule untergebracht ist, findet zur Zeit ein Lehrgang statt, in dem Motorsägefuhrer und Forstbetriebsbeamte mit der Führung und dem Einsatz von Motorsägen im Baumfällbetrieb vertraut gemacht werden. — Im Alter von. 94 Jahren verstarb die älteste Einwohnerin unserer Stadt, Frau Maria Schott, geb. Kromm, Witw« des Tuchfabrikanten Heinrich Schott. Verdunkelungszeil: 17. November von 17.27 bis 7.18 Uhr. I»5* SS- KZ 4 Sein $s Ä Oer Sporiappell der Betriebe 1942 im Gau Hessen-Nassau. NSG. Auch in diesem Jahr beteiligten sich Zehntausende deutscher Volksgenossen unseres Gaues am „Sportappell der Betriebe", dieser von der NSG. „Kraft durch Freude" ins Leben gerufenen und nun schon zum festen Bestand des Betriebssportkalenders zählenden, Kundgebung der Schaffenden. Vorbereitung und Durchführung erstreckten sich über Frühjahrslauf, Sommersporttag und den im Herbst abgewickelten, auf Leistung abgestellten Mann- schastskampf. Es unterstreicht den allseits anerkannten Wert dieser Veranstaltung, daß viele Betriebe mit ihrer gesamten Gefolgschaft vollzählig auf dem Sportplatz erschienen. Nicht die Leistung des einzelnen in der Gesamtheit der Betriebsgemeinschaft wurde bewertet, sondern — ausgenommen der Mannschaftskampf — entscheidend war die Teilnehmerstärke gegenüber der Zahl der Gefolgsschaftsmitglieder. Aus den etwa 500 Männer- und Frauenmann- schaften schälten sich nach einheitlicher Punktwertung geren, abwechslungsreichen Programm zeigte Talerno seine verblüffende Zauberkunst und erzielte reichen Beifall. Marion Garleen zeigte ungarischen und italienischen Volkstanz und chinesische Humoreske. Paul Betz begleitete am Klavier und spielte auf dem Akkordion die verschiedensten Musikstücke vom Ständchen von Haydn bis zum modernen Schlager. Gretel Dreßler unterhielt als Stimmungssängerin mit viel Humor. — Eine Wehrmachtkapelle erfreute die Insassen eines Lazaretts durch ein reichhaltiges Konzert. — Lehrer Appelmann zeigte im Auftrage der Kreisbildstelle in einem Lazarett Filme über „Das Eisen, seine Gewinnung und Verarbei- tuna". — Die Musikabteilung einer Unteroffiziervorschule veranstaltete in einem Lazarett ein Konzert. Unter Leitung von Stabsfeldwebel Fiedler spielten ein Spielmannszug und eine Kapelle die herzerfreuende deutsche Militärmusik. Ein Gesangsquartett unter Begleitung einer kleinen Kapelle mit Akkordions, Violinen und Schlagzeug, unter Leitung von Unteroffizier Schützdeller gab moderne, fröhliche Unterhaltungsmusik. Ueberaus reicher Beifall dankte für die schönen Stunden. — In einem Lazarett war eine frohe, gemeinschaftliche Kaffeestunde. Die Schwestern und Betreuerinnen der NS.-Frauenschaft hatten die Tische gedeckt und versorgten die Verwundeten mit Kaffee und Kuchen, die von den Ortsfrauenschaften von Grüningen, Rodheim (Horloff) und Allertshausen gespendet worden waren. Die Kreisamtsleitung der NSV. hatte Zigaretten zur Verfügung gestellt. Mehrere Gruppen des BDM. sorgten für die Unterhaltung. Lieder, Charaden und Lesungen erfreuten die Lazarettinsassen. — Von dem Intendanten des Theaters der Universitätsstadt Gießen waren zu den verschiedenen Vorstellungen im Lause der Woche Verwundete zu Gast geladen. —'Die Ortsgruppe mit ihren Gliederungen in Trais-Horloff hatte am Sonntag aus hiesigen Lazaretten eine größere Zahl Verwundete eingeladen. Die frohen Stunden werden allen Beteiligten stets in Erinnerung bleiben. Forstfrevel. NSG. Die Unsitte, zum Eindecken von Beeten usw. Tannenzweige zu benutzen, ist schon deswegen verwerflich, als hierzu auch Laub usw. verwertet werden kann. Die Reichsarbeitsgemeinschaft Scha- k" durch bi Mesgeno| inneren W tiqinb. &ii! fei Ä’n K"Wn E' °°r d !* »ieq LWfi n,./ Eine RiS K 'Sm“" •Ä 6's 1 Oeffentliche Mahnung. Folgende Rückstände werden hiermit zur um- gehenden Zahlung gemahnt, andernfalls ein (Säum- werden muß^ch"bt und die Beitreibung eingeleitet 8. Rate Grundsteuer 1942. 3. Rate Gewerbesteuer 1942, einschl. Nachzahlung infolge endgültiger Veranlagung. 4. Rate Bürgersleuer 1942. [8478C G'Lben, den 16. November 1942. Der Oberbürgermeister (Stadtkasse). Bekanntmachung der Landräte der Büdingen, Friedberg, Gießen und Lauterbach, sonne des Oberbürgermeisters der «tadt Gießen. Betr.: Zweite Verteilung von Trinkbranntwein. - , Bei der gleichzeitigen Verteilung von Trink- ^^denonen über 18 Jahre im ganzen Aufbnngung der erforderlichen ,vla)d)en auf Schwierigkeiten. Dee versorgunas- beremtlgten Einzelverbraucher werden daher auf- lbrem(Einzelhändler, bei dem die .'HbeHelhma des Branntweins erfolgt ist, im vmn 16. bis 21. November 1942 0 für Spirituosen (0,7 oder obzugeben. Für zwei Personen eines Abgabe einer 0,7-Liter- der Flaschen ist die Einlage ^oten Vaushaltsausweis bzw. die Nährmittel- Bestellung erfolgt ist, vorzulegen er ^ot den Empfang der Flaschen boSnn6171 6et ^mein Firmenstempel über die Vor- 3U beftätPgen“ Dcrmclk,!ÖC5 handschriftliches ,,G" ri.f.™r,,°?0U"aäberec6ti8te' d>e keine Flasche ein- liefern, können nicht mit einer pünktlichen Belmfp- run^n^t^^'?'in^,rnnntroein rechnen. fonhpra ich nochmals be- iotioers darauf bin, daß die Nährmittelkarik» 49 Slusaahp erfo[0.t ist' unbedingt bis tut •^u^öabe be§ Trinkbranntweins aufzuheben ist 1 den 16. November 1949 l348iD der Landkreise Alsfeld, Büdingen Friedberg und Lauterbach, sowie den Oberbürger- meister der Stadt Gießen. Der Landrat des Landkreises Gießen. Or.Lotz, Landball. Mtv. Gießen — Luftwaffe Gießen H 8:17 (3:5). Eine in solcher Höhe nicht erwartete Niederlage mußte der Mtv. auf eigenem Platz gegen die II. Mannschaft der Luftwaffe hinnehmen. Wenn auch der Torunterschied etwas zu groß ausgefallen ist, so ändert dies nichts an dem verdienten Sieg der Soldaten. Diese hatten eine Mannschaft zur Stelle, die alle Erwartungen übertraf. Für die Zukunft wird sie in dieser Aufstellung besonders zu beachten sein. Anders war es diesmal bei den Platzbesitzern. In der ersten Hälfte leisteten sie noch gleichwertigen Widerstand, so daß die Soldaten hart kämpfen mußten, um einen knappen Vorsprung zu erzielen. Nach dem Wechsel änderte sich das Bild vollkommen. Die Turner konnten sich zu keiner einheitlichen Aktion mehr aufschwingen. Immer mehr vergrößerten die Flieger ihren Vorsprung, ohne daß ihr Gegner ernsthaft eingreifen konnte. Als gegen Schluß noch Unstimmigkeiten bei den Platzbesitzern zutage traten, war an eine weitere Verbesserung des Resultats nicht mehr zu denken. Handball der HI. DJ.-Kl ässe. Mtv. Gießen 1 — Klein- Linden 6:2 (2:1). Die 1. Schülermannschaft der Gießener setzte ihren Siegeszug fort. Wenn auch die Gäste immer wieder versuchten, den Vorsprung vor der Pause aufzuholen, so mußten sie die knappe Halbzeitführung doch den Mtv.ern überlassen. Nach dem Wechsel vergrößerten diese den Abstand, ehe die Gäste ihren nächsten Treffer anbringen konnten. Weitere Anstregungen blieben erfolglos, während die Gießener den Tor- . unterschied noch vergrößerten. Mtv. Gießen 2 — Watzenborn. Zu diesem Spiel trat Watzenborn nur unvollständig an, so daß sie auf die Austragung verzichteten. die besten des Gaues heraus. Aus ihren Reihen wird das KdF.-Sportamt Berlin nun die Reichssieger ermitteln. Kreis-Herbstwaldlauf 1942 in Gießen Beim diesjährigen Kreis-Herbstwaldlauf, der am Sonntag im Schiffenberger Wald mit Start und Ziel am Mtv.-Platz durchgsführt wurde, konnten folgende Ergebnisse erziett werden: Allgemeine Klasse, etwa 5 km. Einzelwertung (36 Teilnehmer): 1. Gefr. Westerdorf, LSV., 15:45,5; 2. Gefr. Bocksch, LSV., 16:03; 3. Funker John, LSV., 16:07; 4. Gefr. Histing, LSV., 16:14,1; 5. Obgefr. Öttersdorf, LSV,, 16:16; 6. Ofw. Becker, LSV., 16:30; 7. Paul Matern, „Teutonia" Watzenborn-Steinberg, 16:46; 8. Gefr. Palla, LSV., 16:49; 19. Flg. Fusch, LSV., 16:50; 10. Gefr. Lindemann, LSV., 16:51. Mannschaftswertung: 1. LSV. Gießen 1 mit Bocksch, Histing, Oltersdorf 48:33 Gesamtzeit; 2. LSV. Gießen 2 mit 50:09 Gesamtzeit; 3. LSV. Gießen 3 mit 50:10,8 Gesamtzeit. | Mietgesuche | Zimmer in gutem Hause, mögl. Zentralh., gegen entsprech. Bezahlung von alleinsteh. Beamten gesucht. Schr. Ang. unt. 05885 a. d.G.A. Berusst., ruhige Dame sucht gut heizbares Zimmer mögl. Gießen- Süd. Schr. Ang. m.Preisu.05741 an d. Gieß. Anz. Dauermieteriu sucht gut möbl. Zimmer Wäsche wird gestellt. - Schriftl. Ang. unt. 05833 an b. Gieß. Anz. «Schmerzerfüllt erhielten wir die tieftraurige, unfaßbare Nachricht, daß mein innigstgeliebter, herzensguter Mann, der treusorgende Vater seiner kleinen Inge, unser lieber Sohn, Schwiegersohn, Bruder, Schwager und Onkel Reichsbankinspektor Pg. Karl Berg Schütze in einem Infanterie-Regiment im blühenden Alter von 32 Jahren im Osten den Heldentod gestorben ist. Er wurde auf einem Heldenfriedhof beigesetzt. In tiefer Trauer: Frau Marie Berg, geb. Urban, u. Töchterchen Inge Familie Heinrich Berg; Familie Urban. Wiesbaden-Biebrich (Schulstr. 21), Gießen- Wieseck, Gießen, den 17. November 1942. 3482 0 )tr Linie di vri» dafür, ^jiißen, bb Leidenden ein durch 1 siordafrika, l.tine kri les allgeme Unterdes Neeren September kindlicher 2 Vst schlechte mb 750001 Ist sür U-Ä Otlid) sä -mässe sc fctbnis de- 1 England it Art nm jr dieses 1 wische Regi lieg nach i llel anwe Endung zu iöilbeo meis. Wc [lQtion unser Krieg r ■ßung fühl iustbedro pnbnis. Jhi Julldje Doll x^der Fi Stunde •:nn eine 2 nicht tri Denn die 'O beroei if1 zürn 5 Mschluß, i Die rauhe Jahreszeit steht vor der Türe. Wer leicht anfällig ist gegen Husten, Heiserkeit und Katarrh sieht dieser Zeit mit einiger Sorge entgegen. Das ist aber nicht nötig, denn wir liefern, wenn auch in beschränktem Umfange, immer noch die bewährten Facharbeiter, 45J.alt,l,72gr., evcmg., geschieh., Verm. vorband., a.Möb., wünscht eine liebe, treue Witipe, 34-40 I. alt, m. Eigenh., kennenzulernen zwecks Heirat. 1-2 Kind, angen. Zuschriften unt. 05884 a. d.G.A. Rechnungen bei Brühl, Gießen liohtspiel-theater Gloria-Palast, Seitersweg : Immer nur Du r 3338v Lichtspielhaus, Bahnhofstraße ? Morgen werde ich verhaftet Tiftl. 4.45,7.30; Sonntag 2.00. 4.30,7.30 Uhr * Danksagung. Allen denen, die uns bei dem Heldentod meines herzensguten, unvergeßlichen Mannes, treusorgenden Vaters, lieben Sohnes, guten Bruders, Schwiegersohnes, Schwagers, Paten, Onkels, Neffen und Cousins Albert Stumpf, Soldat in einem Inf.-Regt., die aufrichtigen Beweise ihrer Anteilnahme entgegengebracht haben, spreche ich auf diesem Wege meinen Dank aus. In tiefem Schmerz: Frau Else Stumpf, nebst Kindern Horst und Thea, sowie alle Anverwandten. Garbenteich, den 17. November 1942. [05891 Liesel Scholz Kreuzplatz 5 Kräuterhaus Jung ?*“•; 3475 V 9 urB 8 Gemeinnütziger ” Elsenb ah n er- Heims tä tten-Verein e. G.m.b. H., Gießen Einladung zur ordentl. Generalversammlung am Sonntag, 29. Nov., 8.30 Uhfc im Unterrichtszimmer des Obefc- hessischen Bahnhofs in Gießen. Tagesordn ung: L yorlace des Geschäftsberichtes und des Jahresabschlusses fufc das Geschäftsjahr 1941. o ^rieht des Aufsichtsrates. 3. Bericht über die Verbandsprü- fung am 19. 9. 1941. p 4. Genehmigung des Jahresab- Schlusses 1941. 5 1^41 e^UD^ ^CS ^Eingewinnes aus "■?ASSrStMte UDd ' • Wahlen zum Aufsichtsrat. Hi»SM^IVU^gsb1erechti^t sind nur die Mitglieder der Genossenschaft. Por11J^r^absch,uß kann vom dprJL' b’S 25‘ Y1*/2 be,m Rechner der Genossenschaft,Herrn Münster, Iheringstraße 1°, von den Mitgliedern der Genossenschaft eingesehen werden. Gießen, den 13. November 1942. - Der Aufsichtsrat: Keuler Rune Sporirwiiren. 2) e utschlands Ringer konnten den Doppelländerkampf gegen Ungarn auf der ganzen Li« JJtc. gestalten. Am Samstag gewannen sie in Mannheim die Begegnung im Freistil mit 5:2 Punkten und am Sonntag wurde das Tressen im klassischen Stil mit 4:3 Punkten gewonnen. Das Dresdner Prüfungsturnen der deutschen Nattonalturner sah Krötzsch (Leuna) mit 59,4 Punkten vor Gefr. Pfitzenmeier (WL) und E. Wied (WM) mit je 57,1 Punkten siegreich. Am 20, November findet zur Ermittlung der deutschen Riege für den Budapester Dteilanderkampf ein weiteres Ausscheidungsturnen statt. . Niederrhein-Fußballelf gewann in Essen vor 25 000 Besuchern das Endspiel um den Fußball-Reichsbundpokal gegen die Vertretung der Nordmark mit 2:1 (1:1) Toren. HauptschrifUeiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter brt Blumschein. Berantwottlich für Politik und Bllder: Dr: Fr. W. Lange; für das Feuilleton: Dr. Hans Thyrtot; für Stadt Gießen, Provinz, Wirtschaft und Sport: Ernst Blumschein Druck und ® erlog: Brühl, che Universitätsbruckerei N. Lange«. «. ®Cc>rae^etter: ?r.-X$n0- Hamann; Slnzeig-nletter: Hang Beck. Anzeigenpreisliste Nr.«. . . aus bekannten Filmen. Katrin Burghardt gefiel als Sprecherin in ihrer Dortragskunst. Ilse Krell hatte die Begleitung am SchrelblW mit Sessel, gebr. oder neu, z. kaufen gesucht. : Schriftl. Angeb. unter 05886 an : den Gieß. Anz, Gut erhaltene Gößifelongoe und VUMlllWkll z. kaufen gesucht. Schr. 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