FOUGHT fr AW* 9 Samstag, 17 J so GletzenerAnzeiger General-Anzeiger für Oberhefsen lt HONGKONG—BT THE Rus*-' MECK SVHVTVOM OKTNOtiko We rtteli Mk 100 Kilometer vor Singapur U •ää8'« äs eü'hmninnri fipnf. aebt der Vormarsch ein Ausklarer abgeschossen. Bel der Aeußerste Bestürzung in London mTheater ing Kep to map Hitler de fences Zchrlftleitung und Geschäftsstelle: Gießen, Zchulstraße 7-9 der NSG. 'rsweg 60, r«0 HITLER: THE FACTS Guns sei up in Berlin to meet Potsdam coup Faksimile de- Londoner „Daily Expreß" vom 8. Januar 1942, der dem britischen Leser mit allen Einzelheiten vorlügt, daß in den verschiedenen Stadtteilen Berlins gegen einen bevorstehenden Putsch militärische Stützpunkte eingerichtet worden seien. Mit solchen dreisten Lügen will Churchill das englische Volk über seine schweren Niederlagen in Dftaften Hinwegtäuschen. — (Scherl-Btlderdrenst-M.) natürlichen Hindernisse des tropischen Malaya überwinden. Die Japaner haben uns mit einer neuen Technik des Dschungel-Krieges genau so überrascht, wie uns die Deutschen in Frankreich mit ihrer Blitz- kriegtaklik außerordentlich überrascht haben. Die japanischen Soldaten, die leichte Uniformen tragen und Taschen mit Reis als Verpflegung bei sich führen, dringen in die Dschungeln einzeln oder in kleineren Gruppen ein. Als Schießscheibe sind sie nicht zu benutzen. Ihnen wird einzeln der Befehl erteilt, an die ihnen auf der Karte bezeichneten Punkte vorzudringen. Sie sind schnell, listig, mutig, gut geführt und können nur sehr schwer aufgehalten werden. Wir begriffen in Singapur nicht, daß die Japaner die für einen totalen Krieg notwendigen Vorbereitungen trafen. Ebenso wenig hatten wir tue absolute Entschlossenheit, die lebenswichtige Verteidigung von Singapur allen anderen Interessen vor- anzustellen. JAPS LA TANK •75 mi> -TOKYO cW * enlti • NO WATER, b* YET THEY; ON1 3 DAYS Plabvorschrift (vorherige Vereinbarung) 25°/»mew" Druck und Verlag: vrühlsche UniversttätLdruckerei R. tauge Why the Libya hold-up ? Q. MD A. Kww WUMee ||Ut m «W mTheater ting Till Wirkung rrh den halten, erlangt Wirkung immer 'kbarer i. Diese so gut sorgen, Pflicht! H«; Sh*“*! *■ 6d|lütet Annahme von Anzeigen für die Mittagsnummer bis 81/., Uhr desVormittags Anzeigen-Preile: Anzeigenteil 7 Rvf. je mm bei 22 mm Zeilenbreite, Tertteil 50 Rvf. je mm bei 70 mm Zeilenbrette Nachlässe: Wiederholung Malstaffel I AbfchlüffeMengenstaffelir ,eitere ? le'h(i (Nachdruck, auch mit Quellenangabe, verboten!) RiodeJaneiro,im Dezember 1941. Mit 90 Kilometer Geschwindigkeit fegt unser Chauffeur, der an Kühnheit, wenn auch vielleicht nicht an Besonnenheit, jedem deutschen motorisierten Verband Ehre machen könnte, über alle Schlaglöcher hinweg von den Bergen Friburgos hinunter durch die Fluminenser Niederung der R i o - bucht zu. In den Ohren dköhnt einem immer noch die Radionachricht vom Krieg Japan —USA., die einem Sonntag in ländlicher Stille ein verfrühtes Ende bereitet hatte. Was wird jetzt mit Brasilien geschehen, mit dieser friedvollen Insel nationaler Selbstdisziplin, die bisher wie wenig andere Länder es verstanden hat, sich in würdiger Weise allem Kriegsgeschrei fernzuhalten? „Das Unwetter wird vorübergehen, ohne uns zu berühren", hat Präsident Vargas erst vor wenigen Wochen der Jugend Sao Paulos zugerufen. Unwillkürlich saugt man bewußter als sonst das Bild der brasilianischen Landschaft auf, die wir durchfahren, vielleicht weil sie einem so offen den Widersinn kundgibt, der darin liegt, die optimistische Ankündigung des Präsidenten schon jetzt in Frage gestellt zu sehen. Wir fahren stundenlang durch flaches, fruchtbares Land, das auf friedliche Arbeit wartet, um feinen Reichtum wieder herzugeben, der feit Preisgabe der Sklaverei brachliegt. Und wir sehen immer wieder Spuren dieser Arbeit, wie sie seil einem Jahrzehnt systematisch eingesetzt hat. Auf der Straße, auf der wir heute in einem Omnibus drei Stunden bis zur Riobucht brauchen, konnte man vor wenigen Jahren noch, wenn man ein sportliches Gemüt und Sckstammketten hatte, in unbestimmter Zeit m die Berge gelangen, allerdings nur im eigenen Wagen, sofern dieser dazu hochbeinig genug war. Heute ist die Straße in ihrem Bergteil schon geschottert, tm Tal kriecht von der anderen Seite langsam eine Asphaltdecke bergan. Links und rechts vom Weg trifft man auf große Holztafeln, die Arbeiten des Sanierungsdienstes der Fluminenser Niederung ankündigen, Flußregulierungen, Kanaldurchstiche, Trok- kenlegung weiter Sumpfstrecken. Ein Gebiet, um vielfach größer als die von Italien fruchtbar gemachten Sümpfe, wird ohne viel Lärm, allerdings da auch ohne viel Kapital, eben in einem langsamen Tempo wieder einer systematischen Siedlung erschlossen: der ganze große Ring zwischen Rw und der Bergkette der Serrä do Marl. Etwas weiter kommen wir am Emgangstor einer -modernen Leprosensiedlung vorbei, angelegt im Kampf gegen die Lepra-Seuche, der man noch vor kurzem auf den Straßen der Städte begegnen konnte Heute findet man dort keinen Leprakranken mehr vor. Auch hier hat langsam Beharrlichkeit ohne viel Aufhebens grundlegende Änderungen geschaffen, überall wo nötig, gibt es heute Leprosenkolonien, ebenso wie man der anderen großen Seuche, der Tuberkulose, mit einer umfassenden staatlichen Organisation zu Leibe rückt. Qualitätshebung des Menschenmaterials durch Schutz der Volksgesundheit und durch eine der vorbildlichsten Sozialgesetzgebungen der Welt, das ist eine der Grundlinien des brasilianischen Reuen Staates, im Kampf seines „friedlichen Imperialismus", wie ihn Vargas einmal nannte, zur Eroberung und Erschließung des kontinentgroßen Landes, dessen ungeheure Schätze die Geschichte ihm anvertraut hat. ^rrtrettt m schein. l| tiÜEH „ Ns iöel 7_ HIMMLER FIGHTS x THE GENERALS *.S, Losses rtagger Germany INSIDE GERMANY TODAY STRANGE THINGS ARE HAPPENING Here U an accoanf of them^and ivhat the* tnean •t JOH N Nif £ WALKt* @ Bwiiür 6.| ai einer ■ t*. Ä ‘JS i.,W 7'^ Je" Stockholm, 16.,Ian. (Europapreß.) Die Londoner Presse ist über die bedrohliche Lage Singapurs sehr bestürzt. „Daily Mail" sagt: Die Zeit sei reif, endlich ein offenes Wort über die Lage euf Malakka und über die Singapur drohende Gefahr auszu'sprechen. Es fei nicht mehr daran zu zweifeln, daß die. militärische Lage auf der Malaienhalb- infel dem britischen Oberkommando völlig aus ter Hand geglitten sei. Fast alle nichtamtlichen Nachrichten sprächen von Unzulänglichkeiten, Mangel an Voraussicht und sogar von „wahrhafter Stupidität". Es bestehe kein Zweifel darüber, daß Singapur in höchster Gefahr schwebe. Gehe es aber verloren, werde das allerschlimmste Folgen für den weiteren Verlaus des Krieges haben. In der konservativen „Portshire Post" heißt es: Rein Zweifel herrscht darüber, daß mein nicht erwartet hatte, die Japaner könnten so schnell die Brand verursacht, im Hafen liegende Schiffe wurden angegriffen, acht feindliche Buffalo-Bomber und ein Aufklärer abgeschossen. Bei den letzten zwei Luftangriffen sind 18 britische Flugzeuge in der Lu t abgeschossen und 7 am Boden zerstört worden. Wie „Tokio Nitschi Nitschi" aus Bangkok meldet, treffen in Singapur australische «Verstär- f ungen ein. Mit ihrem Einsatz soll versucht werden, den Rückzug der britischen Streitträfte zum Stehen zu bringen. Nach Informationen aus Singapur soll man bereits vom britischen Festungsgebiet aus den Geschützdonner der Front vernehmen. Unaufhörlich ergießt sich ein Flüchtling s st r o m von der Malaiischen Halbinsel nach Singapur, sodaß die Bevölkerung der Inselfestung in den letzten zwei Wochen auf weit über eine Million angeschwollen ist. Dadurch wird das Ernährungs- und Trinkwasserproblem in Singapur immer schwerer. Singapur erhält seit geraumer Zeit keinen Nachschub an Lebensmitteln und Munition. Trinkwasser wird nur noch zwei- Brasilien am Scheidewege Von unserem H. B.-Berichterstatter. ftatt 3 WoltickeckllßssFranks.,M. pluiokralische Mffenlügen als Ersatzoffensive Von unserer Berliner Schriftleitung. 192. Jahrgang Nr.N flhfebeint täglich, außer öonniaaS und feiertags Beilagen: Siebener Fnmilienblätter Heimat imBild- DieScbolle Bezugspreis: Monatlich... RM.1.80 Allstellgebühr,.. ,, -25 auch bei Nichterscheinen von einzelnen Nummern infolge höherer Gewalt Deshalb zeigte sich gleich zu Beginn dieses Pluto- kratentrieges, daß ihnen die jungen, die strebsamen, die gläubigen und zukunftsfrohen Völker geistig und damit auch militärisch weit -überlegen waren. Der ganze ursprüngliche Kriegsplan Churchills wurde in wenigen Wochen zerschlagen. England flüchtete auf seine Insel und hoffte auf das Wunder, das von den USA. kommen sollte. Roosevelt, der inzwischen den größten Teil des britischen Goldes sich einverleibt hatte, versprach Hilfe in größtem Ausmaß. Sie kam nicht oder nur so tropfenweise, daß sie sich für Churchill nicht auswirkte. Roosevelt hatte noch einen viel weitgehenderen Plan. Ihm war nicht nur die militärische und politische Schwächung Großbritanniens sehr willkommen, er hoffte, durch eine raffiniert jüdische Taktik auch Japans Zukunftsstreben in Ostasien im Keime ersticken zu können. So kam es zum Krieg im Pazifik und im Indischen Ozean. Japan schlug dem beutelüfternen Roosevelt seine vermeintlichen Trümpfe aus der Hand. Aber es muß etwas geschehen. Und da besannen sich Churchill und Roosevelt auf jenes Kriegsnlittel, von dem Churchill einst gejagt hatte: „Die Lüge ist eine wichtige Waffe im Kriege." Seitdem — und das scheint das Ergebnis der Washingtoner Konferenz zu fein — wird die Welt von einer Lügenpropaganda über Deutschland und seine Verbündeten überflutet, die bi$ militärische Offensive ersetzen soll: Massenlügen als Ersatz- offensive. Das ist das Eingeständnis der militärischen und politischen Niederlage der Kriegsplutokraten. Dieses Land verlangt eine Arbeit, deren Größe erst vor einem Jahrzehnt erkannt worden ist. Es verlangt eine fanatische nationalistische Ausschließlichkeit, weil die nationale Aufgabe Brasiliens einen Raum von riesiger Weite und von gewaltigen Möglichkeiten zum Gegenstand hat. Um so mehr, als die Weite des brasilianischen Raums nicht nur die Gröhe, sondern auch die Gefahr des Landes darstellt. Auf unserer Fahrt durch die Abenddämmerung einer Landschaft, die nirgends ein Ende hat, überstrahlt von der strahlenden Glut der Abendsonne, die weit hinten über dem Atlantik untergeht, lernt man den träumerischen Zauber dieses unendlichen Raumes verstehen. „Deus e bra- sileiro“, dieses Wort, das ruhiges, stolzes Vertrauen auf die Größe des Landes vereint mit der dem Europäer oft so verhaßten „paciencia“, wird einem verständlich. Unser Omnibus macht seine letzte Station in einem Städtchen, berühmt als Geburtsort des größten brasilianischen Schauspielers Joao Caetano. Und im Rahmen des Omnibusfensters bleibt für fünf Minuten unseres Aufenthaltes ein Bild von jener unwahrscheinlichen Schönheit haften, die man auf jeder Postkarte kitschig fände, die einen als Wirklichkeit aber überwältigt. Nichts als eine einfache Dorfstraße, rechts die schneeweiße Wand einer alten Kirche, auf deren Stufen ein halbes Dutzend kleiner, buntscheckiger Kinder einem Kameraden an- dächtig zuhören, der eintönig traurige Volkslieder auf seiner Flöte bläst. Die ältere Dorfjugend hat sich daneben, ebenso andächtig, um einen alten Ford versammelt, der von seinem Chauffeur gemächlich einer gründlichen Reparatur unterzogen wird. Links baut sich eine Reihe von Häusern im schmucklos klaren portugiesischen Kolonialstil wie eine Kette geruhsamer Familienburgen auf, vor denen sich die übrige Bevölkerung des Städtchens im sonntäglichen Abendbummel ergeht. Da die Straße abfällt, strömt hinter ihr die endlose Ebene ins Bild und überflutet alles mit dem Purpur des Abendrots. Ein glückliches, friedliches Land, das einem den Zauber solcher Bilder vermitteln kann. Trotz aller Zeichen der zielbewußten Arbeit des Neuen Staates ist Brasilien dieser Zauber des geruhsamen Friedens erhalten geblieben. Vielleicht konnte manches schneller und gründlicher vor sich gehen, wenn man dem Land diesen Zauber nehmen wollte. Man würde ihm aber dann auch seine Seele nehmen. Und das macht die Große des Neuen Staates aus, daß Vargas seinem Land eine nationale Aufgabe gesetzt hat, ohne ihm Fremdes auf- zuzwingen, ohne das Geringste an wirklicher nationaler Tradition zu zerstören. Brasilien ist ein Kontinent für sich, der an sich arbeiten und ferne innere Harmonie erhalten will. Und das ist nur möglich, wenn das Unwetter vvrubergeht, ohne Brasilien zu berühren, wenn sich die Hoffnung des Präsidenten Vargas erfüllt. Es sieht heute schon ehr bedenklich um die Erfüllung dieser Hoffnung aus. Die Kräfte, die trtn Werk sind, um Brasilien aus seinem Paradies des wirklichen Aufbaus zu vertreiben, werden übermächtig! Soll im Namen einer ideologischen Chimäre eine nationale Reali- tat gefährdet werden und ein Land, das auf dem Wege zu sich selbst war, für fremde imperialistische Interessen die Kastanien aus dem Feuer hole» Helsen? Üche Verletzungen verursacht. | Große Formationen von Armeebombern führten am Donnerstagmittag den fünften Tages- "6.V —""— -..... an ar i ff auf Singapur, und zwar auf die mal am Tage ausgegeben. Genau wie m Hongkong Flugplätze Sernbawan und Tengah sowie auf mili- ist auch in Singapur Mangel..^u^chußca^en tarische Ziele bei Endau an der Ostküste des Staa- sodaß die Zahl der Opfer bet Luftangriffen unver tes Johur durch. In Endau wurde ein großer l hältnisrnaßig hoch ist. Ein Sprecher der britischen Regierung erklärte, daß gute Nachrichten aus Ostasien für die nächste Zeit nicht zu erwarten seien. Das britische Oberkommando arbeite fieberhaft an der Verteidigung Singapurs; man müsse aber nun damit rechnen, daß es nur eine Zeitfrage ist, bis die Japaner die gesamte Halbinsel Malakka besetzt haben. Dann würden die Angreifer vermutlich ihre gesamte Macht gegen Singapur richten. Wenn es den Japanern gelänge, eine starke Flottenbasis dort einzurichten, wäre das, so sagt „News Chronicle", zweifellos ein tödlicher Stoß gegen die britischen Schiffahrtsverbindungen mit Indien. Die südchinefische See würde ein japanisches Binnenmeer werden. Weil Ostasien auf der anderen Seite der Welt liege, so heißt es in der „Daily Mail", hätten manche Engländer geglaubt, der neue Krieg könne leicht beendet werden, wenn man erst einmal den Krieg in Europa gewonnen habe. Das sei zwar sehr beruhigend, aber auch ebenso falsch. Wenn nämlich die Japaner ihren Vormarsch im gegenwärtigen Tempo fortsetzen, dann werde es eines Tages schwer fallen, sie aus den eroberten Stellungen wieder zu verdrängen. Geschützt würden die Japaner durch die gewaltigen Räume weiter Ozeane. Selbst wenn die Verbündeten es fertig brächten, Japan in die Verteidigung zu drängen, dann hätte dieses den Vorteil der kürzeren Verbindungen mit dem Mutterland vor den Alliierten. Bis jetzt jedenfalls seien die Engländer von den Japanern in diesem Krieg immer nur geschlagen worden. Der Hauptgrund hierfür sei die Geringschätzung, mit der England auf die Japaner stets herabgeblickt habe. In geradezu selbstgefälliger Weise hätten die Engländer nicht zuletzt auch zu ihrer eigenen Beruhigung auf den japanisch-chinesischen Krieg verwiesen. Aber es sei sehr gut möglich, daß China für die japanischen Waffen nur ein Versuchsfeld gewesen sei. Es sei bemerkenswert, daß die japani- chen Truppen viel besser verständen, ihren Weg durch unwegsames Gelände und die Dschungel zu bahnen als die englischen Soldaten, die dort ihre, Ausbildung genossen hätten. Beim Ausbau von Singapur habe man die Möglichkeit eines feindlichen Angriffs vom Lande her mit der Begründung abgelehnt, daß ein solcher Angriff unmöglich sei, da keine Armee durch die dichten Dschungel Malakkas hindurchkommen könne. Jetzt > aber hätten die Japaner bewiesen, daß sog a r , 12-Tonnen-Tanks ihren Weg fänden. Wie • teuer müsse nun England für die Jahre bezahlen, t in denen man sich so in Sicherheit wiegte! Blick auf Rio. Der Schotte James Bryce, als Gelehrter wie als praktischer Staatsmann gleich bedeutend, hat in einem 1912 erschienenen Reisebuch über Südamerika den Gedanken geäußert, wieviel einfacher und besser es gewesen wäre, wenn jeder amerikanische Kontinent einen eigenen Namen erhalten hätte, Gleichheiten wären nicht erträumt worden, wo Unterschiede bestehen, und mit ein und demselben Familiennamen hätte weder nördlich noch südlich des Golfs von Mexiko Mißbrauch getrieben werden können. Das mag insoweit zutreffen, als eine klare' Scheidung der geographischen Begriffe es dem Imperialismus der USA. erschwert hätte, seine seit hundert Jahren konsequent nach Süden vorgetriebene Expansionspolitik hinter dem propagandistisch äußerst wirkungsvollen Mantel einer Einheit der westlichen Hemisphäre zu verbergen, an dem ständigen und stetig wachsenden Bemühen der USA., über eine wirtschaftliche und kulturelle Einflußnahme auch die politische Führung über den südamerikanischen Kontinent an sich zu reißen, hätte sie schwerlich etwas geändert. Denn feit die Vereinigten Staaten sich nach dem Bürgerkrieg der sechziger Jahre als Großmacht konsolidierten, wuchs auch ihr Bestreben, ihr Verhältnis zu den südlichen Nachbarn aus einem grundsätzlich anderen Gesichtswinkel zu betrachen, wie ihre Beziehungen zu Den Nationen anderer Erdteile. Damit erhielt die Monroe-Doktrin ein ganz neues Gesicht. Sie war 1823 nach der Losreißunq der spanischen Kolonien in Mittel- und Südamerika vom Mutterlande und ihrer Unabhängigkeitserklärung verkündet worden als eine Warnung der USA. vor einer Einmischung europäischer Mächte in süd- und mittelamerikanische Fragen. Immer mehr wurde die Monroe-Doktrin zu der nackten Feststellung, daß alles Land südlich des Rio Grande, des Grenzflusses zwischen den USA. und Mexiko, eine „Reservation" der Vereinigten Staaten sei. Mochten auch nordamerikanische Politiker die Monroe-Doktrin als eine verstärkte Unabhängigkeitserklärung der USA., gleichsam als Maßnahme ihrer Selbstverteidigung aufziehen, wie z. B. Elihu Root, der Staatssekretär des älteren Roosevelt, der erklärte, die Sicherheit der Vereinigten Staaten verlange, daß amerikanisches Gebiet amerikanisch bleibe, so war dies in der Praxis doch nur eine schlechte Verhüllung für die immer weiter nach Süden greifende nordamerikanische Expansionspolitik reinsten Wassers. Sie machte weder im Ka- ,Lum Kriegführen gehört Geld, Geld und noch- mils Geld!" Dieser pvlittsche Weisheitssatz ist heute nur zum Teil richtig. Gehörte nur Geld zum Krieg- sühren, dann müßten Churchill und Roosevelt ihren non langer Hand vorbereiteten Krieg längst gewon- «nen haben. Sie sitzen oder richtiger saßen auf den • prallgefüllten Geldsäcken. Aber mit dem Geld allein -ist es eben nicht getan. Es gehören schließlich noch dazu Soldaten, Waffen und militärische Führer. Und f‘öud) das genügt noch nicht. Wenn die Führer nicht Mn einer politischen Idee getragen sind und wenn sie diese Idee ihren Soldaten nicht als den Sinn imb den Zweck ihres Kampfes ttarmachen können, bann muß die Führung von vornherein versagen. Benn aber die Soldaten den Sinn ihres Kampfes unö Blutopfers nicht einzusehen vermögen, dann muß ihr Kampf matt, ohne Elan, ohne Begeisterung sein. Und wenn schließlich eine Rüstungsindustrie nur an das Geschäft, an den Kriegsgewinn denkt, dann vird sie nicht die Waffen hervorzubringen vermo- kqcn, die im heutigen modernen Krieg ins Feuer ge- Whrt werden. Churchill und Roosevelt hatten sich den Krieg so gedacht, daß sie verdienen und ihren Besitz vermehren, während die andern sich dafür opfern, die verließen sich auf die Macht ihrer Geldsäcke. Ihr Gott Dar das Gold. Zu ihm beteten sie. Sie wußten flächt daß dieser Gott alt, müde und ohnmächtig geworden war. Die Massen ihrer Völker glauben schon lange nicht mehr an ihn, da er bisher nicht zu ihnen gekommen ist. Er schenkte seine Gunst nur ' einigen wenigen, während sie in Not, Sorge und T Nend ihr Leben verbringen mußten. lagen über Südmalaya liegt, geht der Vormarsch ktT Japaner unaufhaltsam weiter. Ihre Streit- I?frö'fte haben bereits am Donnerstagabend den KdUflUpiupp |g.I'u ^uar überschritten und befinden filmvorttag.L augenblicklich nur noch rund 100 Ki 1 o - >un» X| Bieter von Singapur e n ts e r n t. Der rechte der Westküste entlang vorrückende Fluge! — der japanischen Truppen konnte feinen Vormarsch so beschleunigen, daß er bereits d i e Flanke des Feindes bedroht. Nur ein außerordentlich geringer Prozentsatz der japanischen Truppen In Malaya leidet an Malaria oder anderen endemi- mischen Fieberkrankheiten, während nicht ein einziger Fall von Cholera, Blattern und Beulenpest gemeldet wurde. Skorpione und Dschungel-Reptile i haben unter den japanischen Truppen nur unwesent- Oer Auftakt m 3Rio. LlSA-Imperialismus auf der panamerikanischen Konferenz. rrbischen Meer noch am Panamakanal halt, sondern dehnte ihre Interessensphäre erst wirtschaftlich und dann fast zwangsläufig auch politisch auf Kolumbien und Venezuela, die südlichen Randländer des Karibischen Meeres, und nach dem Bau des Pa- namakanals, der erst eine schnelle Verbindung zwischen der Ostküste der USA und den Staaten der südamerikanischen Westküste herstellte, auch auf Ekuador, Peru und Bolivien aus. Petroleum, Kup. ser, Zinn, Salpeter waren die begehrten Objekte der wirtschaftlichen Expansion der USA. in den füll» amerikanischen Nord- und Weststaaten, aber der Nationalismus regte sich hier bald, als der USA.» Imperialismus begann, mit Hilfe von großzügig gewährten Anleihen, die man gefügigen Regierungen aufdrängte, politisch Fuß zu fassen. Die Nationalisierung der mexikanischen Oelindustrie oder der chilenischen Salpeterindustrie sind Aeuherungen des Protestes gegen eine Durchdringung der nationalen Wirtschaft durch das nordamerikanische Kapital mit ihren politischen Auswirkungen. Der Widerstand gegen die Dollardiplomatie wurde aber erst zu einer allgemeinen Sache des iberoamerikanischen Kontinents, als die USA. sich in südamerikanischen Fragen eine Schiedsrichterrolle anmaßten. Sie waren ja sowohl dem Völkerbund wie dem Welt- schiedsgerichtshof fern geblieben, um freie Hand in Südamerika zu oehalten. Schon zehn Jahre vor dem Weltkrieg hatten die USA. durch Begünstigung einer Revolution in Columbien Panama von Columbien losgerissen und von sich abhängig gemacht. Die Re» volution in Mexiko 1910 hatte hier Gelegenheit zu einer Intervention nordamerikanischer Marinetruppen gegeben. Wilson nahm Haiti in seinen militärischen Schutz und brachte Nikaragua in ein Ab- hängigkeitsverhältnis zu den USA., und nach dem Weltkrieg versuchte Washington sogar im Grenz- streit zwischen Chile und Peru über das Salpetergebiet von Tacna-Arica den beiden seinen Willen aufzudrängen. Auf der sechsten panamerikanischen Konferenz in Havanna 1928 zeigte sich deutlich die Reaktion auf diese rücksichtslose nordamerikanische Jnterventionspolitik. In Washington hat man dafür ein feines Ohr gehabt. Auch die Wirtschaftskrisis, die den Anleihestrom nach Südamerika abstoppte, zwang zu einem Wechsel in den Mitteln, das Ziel bliev nach wie vor das gleiche. Der jüngere Roosevelt, der soeben die erste Amtszeit seiner Präsidentschaft begann, proklamierte auf der siebten panamerikanischen Konferenz von Montevideo 1933 eine „Politik des guten Nachbarn". Wie sah mm diese „Politik des guten Nachbarn" in der Praxis aus? Zunächst steckte man tatsächlich einige für das Unabhängigkeitsgefühl der iberoame- rikanischen Nationen allzu unschöne Pflöcke zurück. Die nordamerikanischen Truppen aus Nicaragua und Haiti wurden zurückgezogen, auf das in der kubanischen Verfassung festgelegte Recht zur Landung von Truppen auf der Insel Kuba wieder verzichtet und im Streit der mexikanischen Regierung mit den angloamerikanischen Oelgesellsch-aften sich auf rein wirtschaftliche Druckmittel beschränkt. So meinte Roosevelt eine psychologisch günstige Atmosphäre geschaffen zu haben, um eine enge politische und militärische Zusammenarbeit zwischen den USA. und den iberoamerikanischen Republiken gegenüber dem europäischen Krieg zu erreichen. Schon im Dezember 1938 auf der panamerikanischen Konferenz in Lima hatte Roosevelts Staatssekretär Cordell Hüll auf ein Bündnis aller amerikanischen Staaten hingear- bertet. Schon damals hatten angebliche Angristsab- sichten der totalitären Mächte auf die „westliche Hemisphäre" als Schreckgespenst dienen müsien, um die iberoamerikanischen Staatsmänner für die Ge- dankengänge Washingtons einzunehmen. Aber das Ergebnis entsprach nicht den Wünschen Roosevelts. Er vermochte in Lima nur eine Erklärung der »panamerikanischen Solidarität" durchzusetzen, die auf der nächsten panamerikanischen Konferenz in Panama im September 1939, dem ersten Monat des europäischen Krieges, erneuert wurde. Hier in Panama zeigte sich schon die ganze Verlogenheit der Rooseveltschen Politik. Heute ist durch zahlreiche inzwischen veröffentlichte Dokumente bewiesen, daß der Präsident der^Vereinigten Staaten auch vor dem schärfsten Druck ^nicht zurückgeschreckt ist, um den europäischen Krieg heraufzubeschwören, weil er ihn zur Ablenkung von seinen verfehlten wirtschaftspolitischen Experimenten und zur Ankurbelung der nordamerikanischen Wirtschaft dringend brauchte. Damals gefiel er sich noch in der Pose des Friedensfreundes, der vorgab, alles zu tun, um die „westliche Hemisphäre" aus dem Kriege herauszuhalten. So muten die einzelnen Beschlüsse der panamerikanischen Konferenz von Panama geradezu als Erweiterung der nordamerikanischen Neutralitätsgesetzgebung an, wenn z. B. eine breite Sicherheitszone längs den amerikanischen Küsten geschaffen wurde, wenn ferner die amerikanischen Regierungen sich verpflichteten, ihr Land nicht als Stützpunkte für militärische Operationen herzugeben, ihre (Staatsbürger nicht in der Wehrmacht krieg führender Mächte dienen zu lassen und Schiffe kriegführender Mächte nicht länger als völkerrechtlich zulässig in ihren Häfen zu dulden. Die USA., unter deren maßgebendem Einfluß diese Deklaration entstanden war, waren selbst die ersten, die Punkt für Punkt wider Geist und Wortlaut dieser Deklaration von Panama handelten. England brauchte sich im Vertrauen auf die Freundschaft der USA. nicht um die panamerikanische Sicherheitszone zu kümmern, ja englische Kriegsschiffe gingen zur Reparatur in nord amerikanische Docks, Nordamerikaner nahmen in der bri- tischen Luftwafe Dienst, bie USA. selbst griffen mit ihrer Stützpunktpolitik wüt über die westliche He- mi'sphäre hinaus, bis schließlich unter dem berüchtigten Leih- und Pachtgesetz auch noch der Schein einer nordamerikanischen Neutralität fallen gelassen wurde. Damit war auch die Deklaration von Panama an ihren entscheidenden Stellen durchlöchert. Nicht besser ist es dem wichtigsten Beschluß der fol- genoen panamerikanischen Konferenz von Havanna ergangen. Auf ihr hatten sich — wiederum auf An. regung der USA — im Sommer 1940 alle freien amerikanischen Republiken verpflichtet, gemeinsam gegen jeden Besitzwechsel in Amerika vorzugehen, keine territoriale Veränderung solle ohne allgemeine Zustimung vorgenommen werden dürfen. Aber die USA. selbst haben sich um diese Beschlüsse nicht ehren Deut gekehrt, als sie sich im Tausch gegen 50 Zerstörer von England dessen Stützpunkte im At» lantik ab treten ließen und später sogar auf süd- amerikanischem Boden, in Holländisch-Guayana, Ma- rinetrupen landeten, um dort die für ihre Flugzeug- Industrie wertvollen Bauxitlager in die Hand zu bekommen. Daß daneben Roosevelt alles getan hat, um die iberoamerikanischen Staaten, vor allem Bra. silien und Uruguay, zur Ueberlassung von Stutz- punkten an die Marine und Luftwaffe der USA. zu bewegen, gehört mit in die Bemühungen des Präsidenten, sich Brückenköpfe zu schaffen, um über den Atlantik in den europäischen Krieg einrugreifen. In Havanna war auch beschlossen worden, daß, falls eine amerikanische Macht von einer außeramerikanischen Macht unprovoziert angegriffen werden sollte, dieser Angriff al? gegen alle amerikanischen Rio de Janeiro, 16.Jan. (DNB.) Am Donnerstagnachmittag wurde die Konferenz der amerikanischen Staaten in Rio de Janeiro mit einer Begrüßungsansprache des brasilianischen Staatspräsidenten Vargas eröffnet. Er erklärte, daß alles unternommen werde, was die Umstände erforderten, und nichts ungeschehen bleibe, um zu gewährleisten, daß „innerhalb unserer Grenzen keinem bekannten oder unbekannten Feind Zuflucht gewährt wird, damit er die Sicherheit der Amerikaner verletzen oder gefährden könnte". Der Sendbote Roosevelts, Un- terstaatssekretär Welles, suchte dann die südamerikanischen Staaten den dunklen Plänen der USA.-Imperialisten gefügig zu machen. Er malte die Achsenmächte als eine „Weltgefahr" an die Wand. „Wir wissen sehr wohl", sagte er, ,chaß das einzige Ziel dieser verbrecherischen Partner die Eroberung des Erdballes ist, der Raub der Besitzungen eines jeden einzelnen van uns unb die Unterroer» ung freier Männer und Frauen in die Sklaverei. Menschen mit gutem Willen müssen bereit und geneigt sein, mit klarer Voraussicht auf den neuen und dauerhaften Fundamenten der Freiheit, der moralischen Gerechtigkeit und vielleicht auch der Intelligenz neu aufzubauen." Die USA. wären natürlich gerne bereit, dabei „finanzielle und technische Hilfe zu leisten" ... Der Kern seiner Rede roar: „Es ist von äußerster Bedeutung, daß die amerikanischen Staaten die Handelsbeziehungen ju den Achsenmächten abbrechen, denen alle geschäft. lichen und finanziellen Beziehungen innerhalb der amerikanischen Hemisphäre unterbunden werden müssen." Gleichzeitig gab die amerikanische Regierung eine neue „Schwarze L i st e" heraus, auf der sowohl südamerikanische wie europäische Firmen in Verruf getan werden, um ihre Guthaben „einfrieren" zu lassen. Sowohl die Rede von Sumner Welles wie die Japans Erfolge zur See. über36va»»BRT.feindlichenSchiffsra«ms Tokio, 16. Januar. (DNB.) Das Hauptquartier der Marine meldet über das Ergebnis der japani- chne Flottenoperationen im Pazifik bis ein- chließlich 10. Januar: Die Flotte Deren 11 e 30 feindliche Schiffe mit insgesamt 192 OOO BRT. und kaperte 78 weitere Schiffe mit insge- amt 171000 BRT. Hierbei entfallen auf U - Boote 20 Schiffe mit 132 000 BRT., auf die Luftwaffe 10 Schiffe mit 57000 BRT. Die apcmischen Verluste belaufen sich aus insgesamt elf Schiffe mit 46 000 BRT. Wiederaufnahme der Handelsschiffahrt Japan-Thailand. Bangkok, 17. Januar. (DNB. Funtspruch.) Die Handelsschiffahrt zwischen Thailand und Japan ist Staaten gerichtet betrachtet werden sollte. Auf diesen Artikel 15 der Deklaration von Havanna sucht sich Roosevelt nun zu berufen, um mit seiner Hilfe auch die ibero-amerikanischen Staaten in den Krieg hineinzuzerren. Er, der selbst noch unter dem Mantel der Neutralität zu offenen Kriegshandlungen gegen die Achsenmächte übergegangen ist, der durch eine Folge erpresserischer Provokationen Japan gezwungen hat, nachdem olle Bemühungen um einen friedlichen Ausgleich sich als hinhaltende Taktik der USA. erwiesen hatten, um seiner Existenz als Großmacht willen zum Schwert zu greifen, dieser selbe Roosevelt entblöbet sich nicht, sich nur als Opfer eines Angriffs hinzustellen, das nach der Deklaration von Havanna Anspruch auf die solidarische Hilfe der iberoamerikanischen Staaten habe. Es ist ihm freilich nicht gelungen, wie er es vielleicht gewünscht haben mochte, die iberoamerikanischen Staaten zu einer einheitlichen Aktion im Sinn seiner neuerlichen Kriegsausweitungspläne zu bewegen. Nur Mexiko und die mittelamerikanischen Trabantenstaaten der USA. waren ihm willfährig und haben die diplomatischen Beziehungen zu den Achsenmächten und Japan abgebrochen. In den südamenkanischen Hauptstädten roar man bedächtiger und nicht ohne weiteres bereit, sich im Fahrwasser der Rooseveltschen Kriegsausweitungspolitik in einen Konflikt von unübersehbarer Tragweite verwickeln zu lassen. Die Sinnlosigkeit der Argumente, mit denen Roosevelt eine Angrifssabstcht der Achsenmächte und Japans auf die westliche Hemi- sphäre, vor allem auf Südamerika, konstruiert hat, muß jeden unbefangen und nüchtern urteilenden Südamerikaner vor einem übereilten Schritt warnen, der nicht nur freundschaftliche Beziehungen zu Europa und Japan zerstören, sondern auch enge wirtschaftliche Verflechtungen durchschneiden würde. Gerade dieser Krieg, der den großen südamerikanischen Rohstoff- und Lebenmittelexportländern große Einbußen ihres europäischen Geschäfts auferlegt hat, hat ja wiederum schlagend bewiesen, daß sie für diese Verluste in den USA. keinen Ersatz finden können, neuen Boykottmaßnahmen der USA. machen den eigentlichen Zweck klar: Die iberoamerikanischen Staaten auf Gnade und Ungnade an das Finanzkapital des „Riesen im Norden" auszuliefern. Das wissen auch die verantwortungsbewußten und selbständigen iberoamerikanischen Regierungen. Die. USA. suchen sie deshalb zu majorisieren, indem sie sich die kleinen iberoamerikanischen Staaten einfach kaufen und zugleich Juden und Freimaurer in der Innenpolitik der größeren Staaten als Sturmbock gegen die Regierungen ansetzen. Südamerika soll wenigstens einen Teil der soeben in der Südsee verlorenen Kriegsrohstofse den Nordamerikanern ersetzen. Der Außenminister Chstes, Rossettt, hat gerade jetzt angeprangert, mit welchen Methoden Roosevelts Leute vorgehen. Chile liefert Eisen, Salpeter, Küpser- und Manganerze, alles Dinge, die für eine Rüstungsindustrie notwendig sind. Die Nordamerikaner bezogen von Chile diese Grundlagen ihrer Kriegswirtschaft. Was gaben sie dafür? Nordamerikanische Verbrauchsgüter, aber während Chile seine Produkte vertragsgemäß zu den alten Preisen liefern mußte, wurden die nordamerikanischen Aus- tauschwaren um mindestens 40 v. H. im Preise erhöht. Also die Pankees bereichern sich auf Kosten der Chilenen. Die wirtschaftliche und finanzielle Durchdringung Südamerikas mit dem ihm fremden Pan- keegeist ist, wie in Südamerika selbst durchaus anerkannt wird, die größte Gefahr für diese Welt, die konfessionell und geistig durchaus dem spanisch-portugiesischen Kulturkreis angehört. Wenn etwas die Erkenntnis für die Gefahr, die ganz Südamerika bedroht, geben konnte, dann ist es die Tatsache, daß die Rooseveltianer den ganzen amerikanischen Kontinent in den Krieg stürzen wollen, der von Roosevelt gewollt roar, aber feine phantastischen Berechnungen über den Hausen warf. wieder aufgenommen worden. Japanische Handels, schiffe sind bereits mit Reisladungen nach Japan unterwegs, während andere Schiffe mit Fracht aus Japan in Kürze in Thailand erwartet werden. Die Wiederaufnahme der Schift- fahrt war möglich, da die japanische Flotte das südchinesische Meer vollständig beherrscht. Japan erhöht die Einkommensteuer bis 100 Prozent. Tokio, 17. Ion. (DNB. Funkspruch.) Die Regierung verabschiedete siebzehn Verordnungen über eine Erhöhung der direkten Steuer^, die dem nächsten Reichstag zur Genehmigung unterbreitet werden sollen. ^Betroffen wird hauptsächlich die E i n k o m m e n st e u e r, die bis zu 100 v. H. erhöht wird. da diese in den meisten Waren, die Südamerika im UeberfkUß produziert, selber auf die Ausfuhr angewiesen sind, um sie nutzbringend zu verwerten. Es war daher wohlüberlegt, wenn die südame- rikanischen Staaten vor irgendwelchen Aktionen im Sinne der Deklaration von Havanna nur den Fall einer gemeinsamen Konsultation für gegeben erach- teten. Dem soll nun die soeben in R i o de Janeiro, der brasilianischen Bundeshauptstadt, zusammengetretene panamerikanische Konferenz dienen. Es ist offenbar Roosevelt nicht gelungen, die iberoamerikanischen Länder irgendwie festzulegen. Es scheint, daß er es auf den Versuch ankommen lassen will, auf der, Konferenz von Rio die auf eine eigene und unabhängige Haltung bedachten großen Nationen Südamerikas durch seine zahlreichen kleinen Mitläufer unter den der Dollardiplomatie gefügigen mittelamerikanischen Staaten zu majorisieren. Ob ihm dies freilich gelingen wird, müssen erst die nächsten Tage lehren, bisher wenigstens scheinen die Auffassungen recht weit auseinander- zugehen. Sumner Welles, der die USA. in Rio vertritt, hat recht voreilig das Ergebnis der Konferenz vorwegzunehmen versucht. Er erklärte in völliger Verdrehung der Tatsachen, daß die Konferenz notwendig wurde, weil gewisse Mächte die ganze Welt durch das Schwert beherrschen wollten, Angriftshandlungen gegen Nationen der Neuen Welt unternähmen und die heutige Sicherheit und künftige Unabhängigkeit der westlichen Hemisphäre bedrohten, er vertraue, daß die Konferenz den gleichen Geist der Solidarität manifestieren werde, wie die früheren, um die Hand des Angreifers auf diesem Teil der Welt abzuwehren. Das ist die schon recht abgeleierte Melodie seines Herrn und Meisters, die wohl kaum in Rio besonderen Eindruck machen wird angesichts der ausdrücklichen Verfiche- rungen der Achsenmächte und Japans, daß sie nicht im entferntesten daran dächten, die Unabhängigkeit und territoriale Unversehrtheit Südamerikas anzutasten. Praktisch wird Sumner Welles auf Oer Lustangriff auf Pearl Harbour. - -s.-' * ■V- I Die uns als Funkbild Übermittelte Luftaufnahme ist von einem japanischen Flieger am 8. Dezember 1941, morgens, während des Angriffs der japanischen Bombengeschwader auf Hawai von einem Flugzeug aus gemacht worden. Das Bild zeigt die Einschläge der Bomben auf zahlreichen Einheiten der amerikanischen Marine. — (Funkbild: Atlantic fSch.j.) hervor. der Mi kllen schuld und das Berlin, 16.Januar. (DNB.) Der Führer Oberste Befehlshaber der Wehrmacht verlieh Das Eichenlaub mit Schwertern für Korvettenkapitän Kretschmer. DNV. Aus dem Jührerhauplqvarlier, 16. Januar. Der Führer und Oberste Befehls- Haber der Wehrmacht hat dem korveltenkapltSv bedauerte, daß einige Staaten bereits ohne, vorherige Konsultation 'sich einseitig für den Zustand der Kriegführung entschieden hätten. Chile hat bereits am 2. Januar seine Neutralität erklärt. Paraguay erklärte durch seinen Außenminister, es hoffe in Rio auf eine Lösung, die eine Kriegsbeteiligung Südamerikas ausschlösse und befürworte die Schaffung eines politischen Blocks der Nationen mit der gleichen Auffassung. Uruguay, das schon seinerzeit in der Frage der Ueberlassung Roosevelts klar durchschaut. Argentinien, das von jeher der stärkste Gegenspieler des norbameri- konischen Imperialismus gewesen ist, scheint nicht gewillt zu sein, seine Neutralität preiszugeben. Sein Äußenminister Ruiz Guinazu erklärte, Solidarität habe mit einem Militärbündnis nichts zu tun, und Mittlere Zolles in Q[i •"* alten Kurte! mellten Wen Dol deutschen Wehrmacht das Eichenlaub mit Schwertern zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes verliehen. Korvettenkapitän Kretschmer hat als Kommandant eines Unterseebootes — wie im Bericht des Oberkommandos der Wehrmacht vom 25.4. 1941 mit- geteilt wurde — drei feindliche Zerstörer und 313 611 Tonnen feindlichen Schiffsraumes, darunter drei Hilfskreuzer, versenkt. Das Ritterkreuz. deinen ü N 40000 W ein Hei D Xaten a den n: I lb?9,Ne 1 S! besser c .... , _____________ ... ■S'Mrinnt von Stützpunkten an der La-Plata-Mündung sich 6acen- bie Sah STOühIAaw Xav ITlKOf fahr > n nur Wolle einem Kretschmer in Anerkennung seiner SW einen gemeinsamen Derieidigungsplan aller amerikanischen Nationen hinarbeiten, der den Vereinigten Staaten Gelegenheit geben soll, Stützpunkte auf dem iberoamerikanischen Kontinent zu erwerben und die Kriegs- und Handelsmarinen der iberoamerikanischen Staaten dem Krieg Roosevelts nutzbar zu machen. Der von Welles weiter vorgeschla- gene Wirtschaftsaustausch mit den USA. soll noch mehr, wie es bisher schon durch die schwarzen Listen geschehen ist, die Achsenmächte vom südamerika- nischen Markt ausschalten und Südamerika, das enge wirtschaftliche Beziehungen zu Japan unterhält, in die freilich schon arg durchlöcherte Witt- (Scherl-Bilderdienst-M.) ragenden Leistungen als fünftem Offizier Einer unserer kühnsten und erfolgreichsten Jagdflieger, Träger des Eichenlaubes zum Mtterkreuz, Oberleutnant Graf Kageneck, Gruppenkommandeur in einem Jagdgeschwader, hat am 12.1. den Heldentod gefunden. Er ist einer schweren Verwundung, die er am 28.12! 1941 erhalten hatte, in einem Lazarett erlegen. Das Eichenlaub zum Ritterkreuz erhielt er am 20. Oktober 1941 als 39. Soldat der deutschen Wehrmacht, als er feinen 65. Luftsieg errungen hatte. Insgesamt hat er 67 Gegner zum Absturz gebracht. ifetW1 Ok. K» SS s Ü oor ft 0 j Lager-, gering* neW' nen techiri n vor eine mflütle «0 starker »iirveite d 'm idjlag dtt Ll tibltifit 6er Seiten fflimg erreicht reres auch i *n Verlor Wen hierzu tzi aus, so ton jljen Desto Meit fom ist es doch l ii Transp all, wo es i als Verlö . 3n un größere 3 en Koloss' rädern de klllerdings \\x nicht mit jetregime Londes d Schn«,1 Winter chternilluni lahUofen । flnfeitred W der St iidg der t-dereits her So sehen wir in der Auffassung der Lage am Tage des Zusammentritts der vanamerikanischen Konferenz von Rio, der dritten seit Kriegsbeginn, alle Variationen von der offenen Beteiligung am Kriege Rofevetts bis zur strikten Neutralität» Wir werben in Ruhe abroarten können, ob es gelingen wird, sie auf einen Nenner zu bringen und auf welchen. Dr. Fr. W. Lange. fchaftsdlockade gegen Japan einfpannen. Es ist nun die Frage, wie weit sich die süd- amerikanischen Staaten diesem Verlangen der USA. gefügig zeigen werden. Auf eine solidarische Kriegserklärung wagt man anscheinend nicht einmal mehr in Washington zu hoffen. Immerhin würde eine Verwirklichung der Pläne, die Sumner Welles mit nach Rio gebracht hat, die größten Gefahren für die Unabhängigkeit der iberoamerikanischen Natto- nen heraufbeschwören, denn sie würden unter dem Vorwand notwendiger Verteidigungsmaßnahmen dem Präsidenten Roosevelt Tür und Tor öffnen ,z>u einer Expansion größten Stils, die Südamerika politisch, militärisch und wirtschaftlich zu einer Riesenkolonie der Pankees degradieren würde. Ritterkreuz an Oberleutnant von Malapert, gen. von Neufville, Staffelkapitän in einem Sturzkampfgeschwaber und Oberleutnant Rudel, Flugzeugführer in einem Sturzkampsgeschwader. den Wünschen der USA. sehr nachgiebig gezeigt hatte, scheint ebenso wie Venezuela, K o 1 u m» bien, Panama und die mittelamerikanischen einem' Staaten bereits ganz in die Linie Washingtons ein- J i , M der aeschwenkt zu fern. Ungewiß ist offenbar noch die oj^e Dien Haltung Brasiliens, Perus und Boliviens. ° aller Auf den brasilianischen Außenminister Ara n ha I v.dl'Wn 2lj setzt die Politik Roosevelts in Rio ihre besondere ' die ool Hoffnung. Er bildet in dem autoritären Regime Menüb des brasilianischen Staatspräsidenten Vargas das I L» keinen aft zu den USA. niemals ein Hehl gemacht hat. Aranha hat schon im Juli 1940 einem nordamerikanischen Journalisten erklärt: „Wir werden an der Seite der Vereinigten Staaten und der andern amerikanischen Länder kämpfen, um diese Halbkugel vor einem Angriff zu schützen, mag er nun von außen kommen ober von innen durch einen revolutionären Versuch entstehen." Aranhas Gegenpol im Kabinett ist der Kriegsmimster General D u t r a , der ebenso wie der Generalstabschef General Goes Monteiro der Stützpunktpolitik der USA. sehr reserviert gegenübersteht und ebenso wie argentinische Militärs einer engen Zusammenarbeit der ABC-Staaten das Wort redet. O aufroirb m ©egentei n Spaltes: .Merlid) m ■ neues Jiapi lefenroionte oer ’/janrees oegraoteren rouroe. Nicht überall sind die hintergründigen Absichten J,, ‘ ^t,nn) nfdt>npfta ffnr hurrfilAaut 91 r fl e n t i n i f n . das '111* o t et ’Wsraumei evkl. 1 Der chsten 5agb ^genetf, !r ist ein« Aus aller Welt ie An- 06 D -LAMPEN OS RAM-' £1 Marinekonferenz der Achsenmächte. Berlin, 16. Januar. (DNB.) Am 14. und 15. Januar fand in G a r m i s ch eine Zusammenkunft zwischen dem Oberbefehlshaber der deutschen Kriegs, marine, Großadmiral R a e d e r und dem Flottenadmiral Riccardi, Unterstaatssekretär und Ad- miralsstabschef der italienischen Kriegsmarine, statt. Im Laufe der im kameradschaftlichen Geist geführten Besprechungen zwischen den beiden Oberbefehls. Dr. Ley sprach vor 1400 Führern und Man* nern von Großbetrieben des Gaues Südhannover- Braunschweig über die Aufgaben, die das dritte Kriegsjahr vor allem den Betrieben und Dormännern der Arbeit stellt. Der italienische Außenminister Graf Ciano legte bei seinem Besuch in Budapest an dem ungarischen Ehrenmal und auf dem italienischen Heldenftledhof Kränze nieder. Mittags empfing er die ungarische Regierung in der italienischen Gesandtschaft. neue Reichskommissar für die Preisbildung Staatssekretär Hans F i s ch b ö cf. (Scherl-Bilderdienst-M.) Kleine politische Nachrichten. Der Reichsminister des Innern, Dr. Frick, empfing die Amtsleiterinnen und die Bezirksführerinnen des Reichsarbeitshienstes der weiblichen Jugend. In Deutschland traf der 250 000. freiwillige Arbeiter aus Belgien ein, um im Reich feine Arbeit in der Industrie aufzunehmen. Rhrer verlieh ba« [(Kapert, ’J in einem Mader. Der btt Werten 1 l0«Wm! ! d» vb«. *•«« mit. letzte- o. aller amerl« Vereinigten hpuntte auj u erwerben i der ibero' isevelts nutz- r oorgeschla- Ä. soll noch fübamerifo«, merita, bas apan unter», ^erte Wirt» sich die süd» ?n der USA. jsche Kriegs» einmal mehl rbe eine Der» Welles mit gefahren für Ischen Mo« n unter hem srnaßnalMN Tor öffnen Südamerika । zu einer würbe. ,en Absichten inien, das Habern wurde bk vollständige Uebereln« ftimmung in der weiteren operativen Zusammenarbeit der beiden Kriegsmarinen zur Erringung des Endsieges über den gemeinsamen Feind festgestellt. Oer Wehrmachtbericht. DNB. Ausdem Aührerhauptquartler. 16. Januar. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: 3m mittleren und nördlichen Abschnitt der O st front dauern die Kämpfe atu Beim Angriff gegen starke feindliche Kavallerie im mittleren Frontabschnitt nahm ein deutsches 3nfan- teriebataillon am 14.1. nach harten Kämpfen eine wichtige Ortschaft und erbeutete 10 Geschütze, zahlreiche Maschinengewehre. Granatwerfer. Hunderte von Gewehren und 850 Pferde. Der Feind liefe mehr als 1300 Tote zurück. Durch unsere Luftangriffe auf Schiffsziele bei Ieodosia und Kertsch wurde ein Transporter von 1500 BRI. versenkt, ein größerer Transporter und ein Zerstörer schwer beschädigt. 3m Westfahrwafser des weihen Meeres wurde ein Eisbrecher der „Stalins- Klasse durch mehrere Bombenvolltreffer schwer beschädigt. 3n der Nacht zum 16.3anuar griffen Kampfflugzeuge Hafenanlagen an der e n g l i s ch e n O st k ü st e an und erzielten mehrere Volltreffer in einer großen Hochofenanlage. 3n Nordafrika fetzte der Feind die Beschießung der deutsch-italienischen Stützpunkte Im Raum von Sollurn durch Land- und Seestreitträfte fort 3n der westlichen Lyrenai ka keine wesentlichen Kampfhandlungen. Deutsche Kampf- und Sturzkampfflugzeuge griffen britische Kraftfahrzeugkolonnen und Flugplätze sowie Zeltlager bei Marsa Matruk an. Die Luftangriffe auf britische Flugplätze und Verteidigungsanlagen auf der 3nsel Malta wurden bei Tag und Nacht wirksam fortgesetzt. Deutsche Transportflugzeuge schossen am 13.1. über dem Mittelmeer zwei angreifende britische Zerstörerflugzeuge ab. Britische Bomber griffen in der letzten Nacht Emden und weitere Orte Im norddeutschen Küstengebiet an. Die Zivilbevölkerung hatte Verluste an Toten und Verletzten. Drei der angreifenden britischen Bomber wurden abgeschosseu. Nachschub durch Schnee und Eis Bon Hauptmann t. G. Heidenreich, Oberkommando des Heeres. '>5. «fallt: teil'SÄfB ’W PK. ... In der Libyschen Wüste. Allen schuldigen Respekt: Er kann mehr als Staub aufwirbeln und von sich reden machen! Er ist im Gegenteil ein leuchtendes Beispiel des Moltke- schen Spruches: Mehr sein als scheinen! Aeußerlich merkt man ihm kaum an, daß mit ihm ein neues Kapitel in der Geschichte des so fanatisch verkehrsfeindlichen Erdteils Afrika aufgeschlagen wurde: Kleinwinzig und federleicht, hinten drin ein tleingr Motor, der kaum für die Wasserpumpe eines Mittleren Bauernhofes auszureichen scheint — alles in allem aber das Gefährt der Wüste und Steppe, der endgültige Ueberwinder des Jahr- tauferrbe alten weiland „Schiff der Wüste", des 5 norbamen« ! scheint nichts uneben. Solidarität i 'zu tun, und j ohne, von 6m dfiil« .y lität jf>enm'Ui“er» eine (W*l unb , Blodä M NsUgual)' i w*\ ründung M tfS?J L befand^ K-Ä b J er nt^/einen »•s Der Volkswagen-für Afrika wie geschaffen Von Kriegsberichter Walter Estermann. geklagte legte nun den Säugling auf den Leib mit dem Gesicht nach unten, ein Vorgang, der nach Erklärung der Sachverständigen durchaus statthaft ist und in der Regel dazu dient, daß sich die Kleinen bann bald beruhigen. Allerdings muß in solchen Fällen die Wärterin unter allen Umständen bei dem Kind bleiben, da sonst die Gefahr besteht, daß die kleinen hilflosen Wesen ersticken. Diese Pflicht hatte die Angeklagte versäumt. Sie war abberufen worden und hatte über andere Aufgaben den Säuglin-H vergessen. Als sie nach etwa einer halben Stunde^ tn das Zimmer zurückkehrte, war das Kind inzwischen verstorben. — Die Angeklagte, seelisch vollkommen zufammenge- brochen, wurde zu zwei Monaten Gefängnis verurteilt. !ebensadern des. Verkehrs zur Front. Allerdings sind diese Hauptnachschubstraßen durchaus nicht mit europäischem Maße zu messen. Das Sowjettegime hat nur wenig für die Erschließung des Landes durch moderne Straßen getan. Aber auch Schnee,. Eis und Dunkelheit können im ruffl- schen Winter die Fahrer nicht in ihrer treuen Pflichterfüllung hindern. Ihr Weg führt sie vorbei an zahllosen Formationen der Baueinheiten, die ohne Unterbrechung an der Ausbesserung und dem Neubau der Sttaßen und Brücken und an der (Erhöhung der Verkehrssicherheit arbeiten. Ihr Einsatz hat bereits hervorragende Erfolge gehabt. Sie ha- die Truppe lebt, wenn der Nachschub einmal gestört werden sollte. Für den Ostwinter sind sie von besonderer Bedeutung. In Frontnähe verästelt sich der Weg der Versorgung in feinste Kanäle, die schließlich bei den kleinsten Einhetten des Heeres, den Kompanien, Batterien und Schwadronen, enden. Es liegt auf der Hand, daß mit dieser Verästelung eine solche Zunahme der Nachschubwege eintritt, daß zu ihrer ständigen Instandsetzung ausreichende Arbeitskräfte nicht überall zur Verfügung stehen. Damit wachsen die Schwierigkeiten vor allem im Winter. Doch deutsche Organisationsgabe und klarer Blick für die Notwendigkeiten haben noch für jede Lage ein System der Aushilfen gefunden, wobei sich der Soldat der Versorgungstruppen und -kolon- nen auch nicht durch die Versuche versprengter sowjetischer Kräfte durch Ueberfälle auf die Nachschub - bewegungen >stären ließ. Er steht auch im Kampf seinen Mann und schickt die Bolschewiken mit blutt- gen Köpfen und unverrichteter Dinge wieder zurück. Die Ausgabestellen der Divisionen sind die letzten Versorgungseinrichtungen auf dem Wege des Nachschubs. Aus ihnen wird die Truppe unmittelbar je nach dem augenblicklichen Bedarf versorgt. Die Transportmittel her Truppe find auf die Unweg. samkeit des Geländes und die Winterverhältnisse besonders eingestellt. Auch die Kompanien voll- motorisierter Verbände verfügen über zahlreiche Schlitten und zusätzliche Panjepferde. Der Versorgungsbewegung von der Heimat zur Front läuft ein ständi g e r Rückstr 0 m entgegen. In ihm fließt all das zurück, was die kämpfende Truppe tn ihrer Beweglichkeit hindert und wofür sie selbst nicht ausreichend sorgen kann. Im Vordergrund steht die Betreuung der Verwundeten und Kranken, die in rückwärtige Lazarette und in die Heimat gebracht werden. Än gleicher Weise wird für den treuen Helfer unserer Soldaten, das Pferd, gesorgt. Waffen, jegliches Gerät und Fahrzeuge, die beschädigt sind, kommen in die Werkstätten ünö Geräteparke. Die Versorgung unseres Oscheeres fft auch hn Winter die nie abreißende Verbindung zwischen Heimat und Front. Don den großen Waffenschmieden unserer Rüstungs.inhuMe, von den Kriegsvorräten der Heimat, schlägt sie über mehr als tausend Kilometer und ungezählte Hindernisse hinweg eine Brücke, über die rastlos und unaufhalffam der Nachschub zu unserem Ostheer rollt. Die reibungslose Versorgung der Front auch im russischen Winter fft das Ziel, um das die Soldaten der Derforgungs- truppen unseres Heeres Tag und Nacht kämpfen. taupWftiefter: Dr. Friedrich Wilhelm Lmige. Stellvertreter btt VkmptschriftleiterS: Ernst Blumschein. Verantwortlich für Politik und Bilder: Dr. fa. W. Lauste: für bat» Feuilleton ^Dr. Ha"S Thyriot, für (stab: Ziesten, Provinz, Wirtschaft u. Sport: Ernst Blumscheim Druck und Verlag: Brüblsche Universität-druckerei R. Lange ft.®. Verlags,eiter- Dr.-Ing. Erich Hamann: Bnzeigen-Er- Hans Beck. Verantwörtlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel P "r.s. Gandhi hat Nehm „als seinen gesetzlichen Erben" bezeichnet. Damit hat Gandhi seinem Wunsche eindeutig Ausdruck verliehen, im Falle seines Todes Pandit Nehm als Nachfolger aufgestellt zu wissen. Nehm hat ebenso wie Gandhi bereits fünfmal in britischen Gefängnissen gesessen. hörte auch auf zu schreien. Nach kurzer Zeit ertönte aber neues Kindergeschrei aus dem gleichen Zimmer. Diesmal war es das Kleine der Frau S Bit ~.. in diesem harten, unerbittlichen Klima so notige Ruhe und Erholung findet? Zelt und Ausrüstung, Waffen und Verpflegung schleppte er getreulich die Tausende von Kilometer nach vorne: Daß er nun aber auch noch die Sessel freigiebig zur Verfügung stellt, ist des Edelmutes leuchtender Gipfel. Mit solcher Gesinnung muß es ihm in besseren und friedlicheren Zeiten gelingen, die unwirtliche Hälfte der Erde, die Zone der Steppen und Wüsten, dem weißen Mann zu erobern, der nun einmal Ansprüche mit in das große Garnichts bringt, die weiter reichen als die jenes altgriechischen Philosophen, der all das ©einige mit sich trug. In Wüste und Steppe liegt das Glück der Erde weder auf dem Rücken der Pferde noch dem der Krafträder: Es gehört schon der breitere Rücken des Volkswagens dazu, um alles mitzuschleppen, was die höheren Bedürfnisse und Ansprüche des Europäers selbst in den hintersten Ecken der Welt erfordern. Da in diesen hintersten Ecken aber meist begehrenswerte Rohstoffe liegen, wird die Bedeutung eines Aller- welffahrzeuaes wie des Volkswagens für die zu- künftige Erschließung der Welt klar und deutlich... ben damit einen wesentlichen Beitrag zur Erhöhung der Leistungsfähigkeit des Nachschubs mit Lastkraftwagen geliefert. Schnellräunurupps mit modernsten Geräten stehen bereit, um bei einsetzen- dem starken Schneefall die Straßen unverzüglich wieder frei zu machen. Die große Nachschubbewegung zur Front läuft im allgemeinen zu den Armeen. Einzelne Kolonnen laufen sofort weiter zu den Divisionen, andere werden aus den Lagern entsprechend dem augenblicklichen Bedarf der Truppe neu beladen. Alle Güter aber, die die Front im Augenblick nicht braucht, werden in den Armeelagern von Fachkräften sorgfältig eingelagert. Bauten und besondere Einrichtungen sind hier für den Winter geschaffen worden, die das wertvolle Nachschubgut gegen die Einflüsse der Witterung und den Zugriff Unbefugter schützen. Diese Auslagerungen aber sind zugleich Versorgungsreserven, aus denen Der Schöpfer der größten Kinderbücherei. Der Kurator der Reichssugendbücherei in Berlin, Karl hobrecker, begeht feinen 65. Geburtstag. Dieser Vorkämpfer für das gute deutsche Jugendbuch hat in zwanzigjähriger Sammlertätigkeit 12 000 in- und ausländische Jugendbücher zur größ- ten Iugendbücherei der Welt zusammengetragen, die er im Jahre 1933 der von Baldur von_ Schirach ins Leben gerufenen R e i ch s j u g e n d b ü ch e r e i gestiftet hat. Wenn diese heute über 50 000 Bände enthält, so ist dies mit Karl hobreckers Werk. Die ho- brecker-Sammlung selbst enthält bibliophile Kostbarkeiten von großem Seltenheitswert. Es sind alte deutsche Jugendbücher darunter, die überhaupt nur noch in einem Exemplar vorhanden sind. Ein vergilbtes Büchlein trägt die Jahreszahl 1772. Sein Verfasser R 0 ch 0 w nannte es ganz bescheiden „Versuch.eines Schulbuches", in dem er erstmalig den deutschen Jungen und Mädels an Stelle von Fabeln und Religionsgeschichten ein buntes Allerlei von Erzählungen darbietet. Und sieben Jahre später fft schon ein deuffches Jugendbuch, in dem auch der Humor zutage tritt, erschienen. Es ist sogar illuftrlert und die Bilder stammen teilweise von dem großen Meister Chodowiecki. 250. Geburtstag der Konserve. Die Lebensmittelkonserve, die aus der neuzeitlichen Lebensmittelindustrie und dem Haushalt kaum mehr wegzudenken ist, kann tn diesem Jahre ein Jubiläum feiern. Es sind jetzt genau 250 Jahre her, daß der auch in Deutschland heimisch gewordene französische Physiker Denis Papin dem großen deutschen Philosophen Leibniz von seiner Er- ftnbung der Konserve berichtete. Papin hatte in dem von ihm konstruierten und später nach ihm beannten „Pavinschen Topf", einem druckstarken, dickwandigen Kochtopf — er verwendete zunächst Glasgefäße als solche — Fleisch gekocht und durch Sterilisieren haltbar gemacht. Das Prinzip des Pa- pinschen Topfes wird auch heute noch bei den Schnellkochtöpfen angewandt. Bei feiner Konserve vertrat damals ein Terpentin kitt die Stelle des jetzigen Gummiringes. Papins Gedanke wurde 100 Jahre später von dem deuffchen Chemiker : Scheele wieder aufgegriffen; endlich entwickelte 1 der Koch und Likörfabrikant Appert das Verfahren 1 weiter; er stellte Konserven in größerem Umfange 1 her, und zwar machte er Fleisch, Gemüse und Obst ' in Glasgesäßen haltbar, deren Deckel mit Pech luftdicht verschlossen wurde. , Vorsicht mit Säuglingen. Wegen fahrlässiger Tötung mußte sich vor dem ; Berliner Amtsgericht die 39)übrige Helene P. ver- ' antworten. Die Angeklagte, die seit mehreren Jah- - ren in einem Berliner Wöchnerinnenheim beschäftigt 1 war, hatte stets.eimnanbfrei ihre Pflicht erfüllt. In » der Nacht zum 12. Dezember hatte sie Wache und 1 hörte plötzlich aus einem Zimmer, in dem zwei ; junge Mütter mit ihren Neugeborenen lagen, heftiges Kindergeschrei und eine erregte Frauenstimme. 1 Die eine Patientin, eine Frau S-, beklagte sich dar- 1 über, daß der Säuglsng ihrer Zimmergenossin so 1 heftig schrie und ihr dadurch die Ruhe raubte. ? Schwester Helene begütigte, und das kleine Wesen Reuter meldet, daß Sir Archibald Clark-Kerr, der augenblicklich britischer Botschafter in Tschung- king ist, Nachfolger von Sir Stasford Cripps als britischer Botschafter in der UdSSR, werden wird. Kamels! Die meisten der im nordafrikanischen Küstenrand laufenden Volkswagen haben Jules Derne mit seiner Reise um den Erdball weit hinter sich gelassen! 40 000 Kilometer, das war für sie ein Garnichts, ein kleiner Anfang, der sie erst zu den richtigen Taten anspornte! Heber und über mit Staub bedeckt, den niemand abwaschen würde, selbst wenn er das Wasser dazu hätte, denn die Staubschicht tarnt besser als jeder Anstrich, genügsam und geduldig, erinnert er irgendwie an die unermüdlichen Eselchen, die hierorts die Wüstenpisten entlang» traben — nur mit einem Unterschied: der Esel bockt Vst, der Volkswagen, Gott sei Dank, fast nie! Mit einem Wort, er ist ein anspruchsloser kleiner Sandfloh, der nie enttäuscht und treu und zuverlässig seine Dienste tut — nicht ohne Grund ist er der Liebling aller geworden und der Neid der ortsansässigen Afrikaner weißer und brauner Hautfarbe, die voller Bewunderung vor allem der Tatsache gegenüberstehen, daß das kleine unermüdliche Ding keinen Tropfen Wasser, sondern nur Luft zur Kühlung braucht und die platt darüber sind, wie leicht das ganze Dingchen ist, wenn sie gelegentlich hilfreich herzuspringen, um fein Hinterteil aus dem Sand zu heben, in den sich seine hochachsigen Räder Iselten genug eingraben. So leicht ist er, daß zwei Paar handfeste Fäuste beim Reifenwechsel den Wagenheber ersetzen, so wendig, daß mancher von den kleinen Volkswagen schon im Zick-Zack-Kurs querroüftein englischen Tieffliegern entronnen ist, die sich ihn zum Ziel genommen hatten, so genüg» fam, daß er selbst im gottverlassensten Gelände der libyschen Wüste kaum mehr als feine acht Liter Treibstoff je hundert Kilometer säuft, so unverwüstlich, daß ihm Dutzende tion Einschüssen — Narben trägt jeder von den „alten" — nichts ausmachen, und so zweckmäßig zusammengebaut, daß man notfalls — auch das kommt vor — vier Zylinder aus dem Motor einer abgeschossenen englischen Iagdmaschine ausbaut und Dem Volkswagen als neuen, allerdings dann im Verbrauch nicht mehr so bescheidenen Motor einbaut. Ueberfyaupt: Was an dem Volkswagen in Afrika schon herumgebastelt worden ist, das geht auf keine Kamelhaut! Nicht nur, daß man angesichts feiner unerhört zweckmäßigen Raumverteilung alles und jedes aus ihm machen kann, fahrbare Marketenderei, ja selbst Rundfunk- und Filmaufnahmewagen, so wurde zu Porsches genialer Konstruktion von den treuen Fahrern schon allerlei dazuerfunden. Um den Luftfilter vor Versandung zu schützen, hat einer den Schlauch einer alten britischen Gasmaske angeschraubt und in den staubfreieren Kofferraum geführt, eine Einrichtung, die nun nicht nur im ganzen Afrikakorps allgemein ist, sondern die für Die künftigen Neukonstrukttonen auch vom Werk übernommen wurde! Ein anderer hat für Hunderte von Kilometern den gebrochenen Gashebel durch ein Stück Kameldornbusch ersetzt. Das geht auch! Groß wie seine technischen sind auch seine militärischen Leistungen. Der größte Flugplatz der Cyrenaika würbe im April von Volkswagen erobert, in denen MG.-Schützen Platz genommen hatten. Der Staub der Volkswagen veranlaßte bff stolzen Britten mehr als einmal zu siegreichen Rückzügen — in der Fehlmeinung, da seien starke Panzerkräfte in Anmarsch. Das Schönste aber sind seine Sessel: Was wären die Hunderte von Wüstenw-gwams, wenn vor ihnen nicht ein ausgebauter Volkswaaenstuhl stände, in dessen weichen Pfühlen der glückliche Besitzer die Sr. I ]yä| le* htnSf Aufgabe der Heeresversorgung ist es, dem Felder- . r Feindesland alle Güter zuzufuhren, die es L Leben braucht und feine Kampfkraft durch : Nachschub aller notwendigen Kampfmittel und Aus- mstungsgegenstände ständig zu erhalten. Die ge- ivaltigp Größe unseres Ostheeres mit feinen Mrl- i [inner Soldaten und Waffen, mit feinen Hundert- tauienöen von Pferden, Kraftfahrzeugen und Pan- ,ern gibt -eine Vorstellung von dem Umfang der Versorgung, die für dieses Heer geleistet werden muß Seit dem Einbruch des Winters in der Sowjetunion kommen zu den. üblichen Schwierigkeiten, mit denen die Versorgung jederzeit zu kämpfen hat, neue Hindernisse hinzu, die überwunden werden müssen. Es ist selbstverständlich, daß die Heeresver- -Drgi#ng auf dem Weg von der Heimat zur Front )je Möglichkeiten aus den verfügbaren Transportmitteln entsprechend den örtlichen Verhältnissen bis mm Aeußersten ausnutzen muß, um ihrer Aufgabe gerecht werden zu können. Aus den Erzeugungsstätten, Lagern und Magazinen der Heimat stießen d-ie Versorgungsgüter des [Heeres, Munition, Betriebsstoff, Verpflegung und Unterhinftsmittel für Mann und Pferd, Gerät und iriegsausrüjtung jeher Art, mit eigenen Transportmitteln dem Feldheer zu. Nach wohldurchdachten Mnen letten der General q u ar Herrn elfter mi Oberkommando des Heeres und feine Der- sprgungsd lenst st eilen bie Nachfchubtrans- Kte entsprechend dem Verbrauch und Bedarf an verschiedenen Frontabschnitten. Ueber die wiederhergestellten Strecken her besetzten Ostgebiete rol- (n sie vor zu den Armeen oder in große front- ^e^gTringe Dickte des sowjetischen Eisen- dahnnetzes und der s ch l e ch t e Z u st a n d der übernommenen technischen Einrichtungen stellen die Ei- jenbahn vor eine besonders schwierige Ausgabe. Die Tinslüsse des Winters, Schneeverwehun- gen und starker Frost kommen hinzu, sie müssen Lberwunden werden. Die unterschiedliche Spurweite deutscher und sowjetischer Eisenbahtt- strecken erfordert an vielen Stellen einen ständigen Umschlag her 23erförgungsg-üter, für den zahlreiche Arbeitskräfte bereitgehalten werden. Trotz all dieser Schwierigkeiten aber wird durch vorausschauende Planung erreicht werden, daß alle Verbände des Ostheeres auch im Winter laufend die lebensnot- u b e s M vendigen Dersorgungsgüter erhalten. ] Reichen hierzu die Möglichkeiten der Eisenbahn droaöer hn! Nicht aus, so wird aus den umfangreichen front- £r ist nahen Beständen ausgeholfen. Gerade dieser 21 Möglichkeit kommt im Winter stärkste Bedeutung -Jenen w zu, ist es doch möglich, von hier bas Nachschubaut am 20 Oft mit T r a n s p o r t k 0 l 0 n n e n vorzubringen, die ©ehrrnnX überall, wo es erforderlich ist, als Ergänzung ober alte e.auch als Verlängerung her Eisenbahn eingesetzt jrQ*f a weiden. In unermüdlichem Einsatz, oft tagelang ohne größere Ruhepause, lenken bie Fahrer ihre schweren Kolosse über die Rollbahnen, die großen Die Deutsche irheilslronl E- NSß. krall durch Freude Kreisdienststelle Wetterau £i U sehr! Widitie’. Montag, 26. Januar 1942, 19.30 Uhr, im Gloria-Palast Gießen H NATIONEN !32D (^itt 5 Monate altes [228D 204 D Haydn op. 76 Nr. 1 in G-dur. 212 220 D et Ihre Verlobung geben bekannt Hamburg Gießen-Wieseck 17. Januar 1942 0227/ Ihre Vermählung geben bekannt Ölungen werden von Lav lende» . Gieb. Anzeiger, beachtet und aelefen. Pfan 241 D Mietgesuche]|2leEteÄt ■ -777..'"! 1 miiAbstellraum Tage gesucht. is»D Berufsfäi. junge Vermietungen 275 A ***#^^/ 15 Uhr: ro»l Geburtsanzeigen 6** Brühl. Gieße" Dame aus dem Grenzgeb. sucht freundl. möbl. 3immcr in angenehm. Hause, evtl, ab 1. 2. 42. Sehr. Ang. mit Preis unt. 0225 an d. Sieh. Anz. 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Nachmittagsfremden vorstelltlnj. Der Wildschütz. 18.30 Uhr: Der Zarewitsch. Sonntag, den 18. Januar 11.30 bis 12.30 Uhr Tanzmorftenfeier der Kammertanzgruppe. Preise von 0.25 bis 0.75 RM. Freitag nachmittag 5 Uhr entschlief sanft nach kurzem, schwerem Leiden meine innigstge- liebte, herzensgute Frau, die treusorgende Mutter ihrer Kinder, unsere liebe Schwiegertochter, Schwester, Schwägerin und Tante Emilie Bepler, geb. Gilbert im Alter von 33 Jahren. In tiefer Trauer: Karl Otto Bepler u. Kinder nebst allen Angehörigen. Heuchelheim, Gießen, Offenbach, Berlin, Düsseldorf, den 17. Januar 1942. Beerdigung Montag, den 19. Januar, naehm. 3.45 Uhr, vom Trauerhause Gießener Str. 114. _______________ 233 D Aack'Sffe von Z bl« 20 v. 6. erhalten Sie bei wieder.iolten Aufnahmen einer Anzeige Heuchelheim, im Januar 1942 '__________________________0193/ Eintrittskarten: 1.50, 2.00, 2.75 und 3.50 RM. bei Musik-Challier, Neuenweg 10, Ruf 2671, und in de Kartenverkaufsstelle der NSG. Kraft durch Freud Seltersweg 60, Ruf 2141. Studentenkarten 1 RM. nu beim Hausverwalter im Kollegiengebäude geg. Auswe Perfekte Haus- schneiderin gesucht. Schr. Ang. unt. Ql1*) n. d. G. A. Auch wir verlieren durch das plötzliche Hinscheiden unseres Seniorchefs einen Mitarbeiter, der durch sein unermüdliches Schaffen und sein Reiches Wissen uns allen ein Vorbild war. Wir werden seiner stets in Ehren gedenken. Betriebsführung und Gefolgschaft der Firma Carl Becker II., Lederfabrik und Lederhandlung. Die Trauerfeier fand in der Stille statt. Einlagen Leibbinden Gummi- Strümpfe 2977 A J. Frohn Marktplatz 19 Lieferant aller Krankenkass. Nähmaschine l Naumann) und grob. Flugkäfig z. verkauf. [0216 Bismarckstr. 10p 5 bc Eintritt: RM. 3.00. 2.50, 2.00 und 1.00. - Kartenvorverkauf: Kartenverkaufsstelle der NSG. Kraft durck Freude, Gießen, Selters weg 60, Fernsprecher 2141. ST.elplan vcm 20 bis 25. Januar Dienstag, 20. Januar, 19 Uhr 19.Dienstagmiete u. HalbmietcB Der Meisterboxer. Mittwoch, 21. Januar. 19 Uhr 19.Mittwochmieteu.HalbmieteA Erstaufführung: Christian de Wet. Freitag, 23. Januar, 18.80 Uhi 19. Freitagmiete u. Halbmiete B Der Zarewitsch. Samstag, 24. Januar, 19 Uhr Wochenend im Theater Erstaufführung: Aufruhr im Damenstift. Sonntag, 25. Januar, 11.30 Uhr 5. Morgenveranstaltung: Flamme bi n ich sicherlich Friedrich Nietzsche als Dichter und Komponist, Meine Verlobung mit Fräulein Klarita Warzawa, Tochter des in Südamerika verstorbenen Professors Herrn Franz Warzawa und seiner Gemahlin Frau Luise, geb. Schnocks, beehre ich mich anzuzeigen Hans Wolkewitz Feldunterarzt, z. Z. im Felde Gießen, Bismarckstraße 4, den 22. September 1941 s_______________________0219/ Leibbinden Bruchbänder Einlagen Anfertigung in eig. Werkstätte Kurt Kling form. Heger Nach!. dandB^istoamcist. Marktstr.lt Lieferant der Krankenkassen Damen-Bedienung. Friedrich August Kreiling und Marie Kreiling, geb. Hofmann Intelligente Fraumi u. Mädchen mit höherer Schulbildung von Behörde in Giehen gesucht. Kenntnisse in Stenographie und Schreibmaschine nicht erforderlich. Meldungen unter Beifügung eines Lebenslaufs U.217D a. d.Gietz.Anz. Mer- LMMAN z. taufen gejucht. Schr. Ang. unt. 0210 a. d. G. A. Die Verlobung unserer Tochter Klarita mit Herrn Feldunterarzt Hans Wolkewitz geben wir bekannt Mittwoch, 21.d.M.,2VUhr, Standortavvell (Jahreshauvt- avpell). Ersch. d. Kam. ist Pflicht. Reichstreubund ehern. Berufssoldaten. lLlM Danksagung. Für die überaus zahlreichen Beweise herzl. Anteilnahme durch W ort und Schrift sowie für die Kranzspenden anläßlich des plötzlichen Hinscheidens meiner lieben, herzensguten Frau, unserer lieben, guten Mutter, Tochter, Schwerter, Schwägerin und Tante, sagen wir unseren innigsten Dank. In tiefer Trauer: Julius Ludwig Becker und Kinder, Dresch maschincn-Besitzer Gefreiter Otto Karl Becker, z.Z. im Felde ^arie, Margrete und Leni sowie alle Angehörigen u. Verwandten. Steinbach, 17. Januar 1942. Küken Weibe Leghorn, rebhf. §L, auch fort.Hennenk. u. Hahnenkük. aus anerkannt. Zucht Geflügel Horn Frankfurt a. M. Gutleutstr. 293 Tel. 33 285 [221D Berlorxn kleiner Alum.- Löjpe’sGhlösl Abzugeben geg. Belohn. [ 242 D Fundbüro. MeineAnzemen im Gießener Anzeiger-« Ilm bas 61 Aotze hat Trotzimchte @runb alter schlügen Sri lern auch be ben )ie niem e dem Um Kolonie lache oft aba ist n öoluthm c »her durch rgebpis es, - als kichs. Lis in die !chr zweiseltzi ^lilch oder nich zersplitt irin jsestlatü Weßlich bei Niederlande leinen Blick c Gegner unte Eichgewicht uerfen. Alte Dlorba FlelHer Apparfitekan G. m. b. H. sucht Stenotypistin m. höh. Schulbild., mögl. Abitur, f. interessante Arbeiten. Persönl. od. schriftl. Bewerb, mit den übl. Unterl. erb. a. d. Personalabtlg. d. Pleilf er App arateban G.m.b.H. Wetziar, Brühlsbach 17. 74d Heute ist unser lieber Vater, Schwiegervater, Großvater, Bruder, Schwager und Onkel Theodor Mandler nach kurzer Krankheit im Alter von 73 Jahren von uns gegangen. Die trauernden Hinterbliebenen: Ludwig Drescher und Frau Liesel, gebv Mandler Hans Rinsland und Frau Gretel, geb. Mandler Fritz Seibel und Frau Leni, geb. Mandler und 3 Enkelkinder. Gießen (Hammstraße 20), im Felde. Die Trauerfeier findet Dienstag, den 20. Januar, 14 Uhr, in der Kapelle des Neuen Friedhofs statt _________________________________________________0222 18.30 bis 21.30 Uhr Der Wildschütz Komische Oper von Albert Lortzing. Preise von 1.20 bis 4.10 RM bringen ihre Volksweisen im weltberühmten Chor und Dombra-Orchester von S. Ignatieff * 17 Sänger und Instrumentalvirtuosen Deutsche, italienische, bulgarische, schwedische norwegische und finnische Volksweisen im Original Am 13. Januar entschlief nach kurzer Krankheit unerwartet infolge Herzschlags unser lieber Sohn, Bruder, Schwager und Onkel Adolf Becker nach einem arbeitsreichen Leben im 64. Lebensjahr. Im Namen der trauernden Angehörigen: Luise Becker, geb. Möhl Wilhelm Lecker und Familie Anna Schuster, geb Becker Gießen (Bahnhofstraße 16), 17. Januar 1942. Tüchtige Kontoristin v. Lebensmittelgrohhandlung für sofort oder später gesucht. Schriftliche Angebote unter 230D an den (Siebener Anzeiger erbeten. An die Empfänger von J£inderßeiftilfe! 3 uverMfsizer Mann zum Bedienen der Heizung und für Schuhevutzen 0202 (morgens 1 Stunde) gesucht. Hotel Hopield, Gienen. für Bürozwccke f. sof. od. 1. 4.42 gesucht. [213D Neicks- luftschutzbund Neviergrnvve I Lindenplatz 1II. Gut möbliertes Zimmer (mögl.i.d.Nähe) f. sofort gesucht. Nndustrie- und Handelskammer •226 D Gießen, Lonvstrasre 7. Gießen Wilhelmshaven Sonnenstr. 10 z. Z. im Felde Wer erteilt Unterricht ia 3W- Harmonik Schr. Ang. un 0203 a. d. G. A 1 Paar schwarz D.-Halbschube, Grötze 40, gegei Sportschuhe, Gr. 39 (evtl, fa big) zu tausche Zu erfr. in de Geschst. d. G. A Wir erhielten die unfaßbare Nachricht, daß so bald nach dem Tode seines Vaters mein geliebter, hoffnungsvoller Sohn, mein herzensguter Bruder, unser lieber Schwager, Patenonkel und Neffe Karl Rohrbach Obergefreiter in einer Inf.-Geschütz-Kompanie Inhaber des E. K. II getreu seinem Fahneneid im Osten, fern der geliebten Heimat, am 14.12.1941 im Alter von 26 Jahren den Heldentod starb. - Wer ihn gekannt, wird unseren Schmerz ermessen. In tiefer Trauer: Katharine Rohrbach Wwe., geb. Müller Emilie Dern, geb. Rohrbach Otto Dern, Inge Dern, Helene Weber. Dutenhofen, Januar 1942. Verächtlich einer der vit englischen Sri em unangeim mit einem ty 'n Verräter id) der Gros m. Unt) hindesgenossl der Große, Rudolf Klante Magistratsbaurat i. R. Luise Klante verw. Warzawa, geb. Schnocks Berlin-Frohnau, Knappenpfad 1, fien 22. September 1941. Heizer gesucht Gebr. Imheuser am Markt. 928d en de‘ e"Rezep/t , ütanu l'» Ps-rd., wrnies, bei Brandt Wenföau: W Knalle 'Raubten £ (Mibe J®Qt3e 9l( L < °°» p.««i °i * tnlla 5r ytte ber Nun t ^sried u Äe 0,lb Sx! S.“e OP», “ uni» N un I»? i lA" r ras Ifeu # L-hs W9 Witt d°- V» ‘ufoni I“"t’ui SnW xSK sftt: mild)»»uni! ° SS Alleinstehende ält. Frau möchte gern einem ält. Herrn den ßaitii liita. Schr. Ang. unt. 0208 a. d. G. A. Veckäuts 2 vrima ZacMriito Vogelsb. Rasse, zu verk. [0194 Krumbach, Kreis Wetzlar, Haus Str. 63. Garten in baureif. Gelände oder Bau- vlatz in guter Lage Gießens zu kaufen gesucht. Sckr. Ang. unt. 114O a. h.G.A. Gut erhaltenes, gebrauchtes Klavier z. kaufen gesucht. Schriftl. Angeb. unter 0158 an den Gieß. Anz.' ■ftUM oder Studentin. IMiMIHe Lnzeum, 6. Kl., gesucht. 237D Plockstr. 13III. Baudharmosiiia- Lehrer für 71ähr. Mädel gesucht. Schriftl. Angeb. unter 0187 a. d. |wphnurgstausch| 4 5-2imm.-Wohn. m. Heiz, gesucht. Moderne, sonnige 3-Zimnr.-Wolm. m. 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Sonntag, 18.1., i) Andacht; 13 S.- Sch.; 17 Predigt. - Mittwoch, 21.1., 17 Bibelstunde. ?vreie evang. Gemeinde Gietzen, Bu den Stühlen 2. Sonntag, 18.1., 9.45 Grbauungsstunde r 11 Sonn» tagschule; 16 Predigt. Wir suchen für Gietzcn und Um» gebnng einen Herrn als WiWterlileiloieiiiieiisl Geboten werden: feste Bezüge (Gebalt od.Zuschuh, Tagesspesen, Provisionen usw.) Laufende Unterstützung durch die Geschäftsstelle. Schriftliche Bewerbungen, die vertraulich behandelt werden, erbeten. Berlinische Lebensversicherungs-Gesellschaft Alte Berlinische von 1831$ Gesamtvermögen: RM. 253 Millionen. Versicherungsbestand: über RAt. 800 Millionen. FilialdireltionFrankfurt a. Main Hindenburgplatz 8. leieV Buchhalter für Durchschreibe - Buchführung monatlich einige Stunden gesucht. Schriftliche Angebote unter 235V an den Giebener Anzeiger. Keine Ursprungs- Zeugnisse, paöem nur Zeugnis- aü'chriften dem Be ; merbungsichreiben bei 1 egen I — Lichtbilvei | undBewerbungSunter^ j lagen muffen zur Ber meidung von Berlusten auf der Rückseite Namen und Anfchrift des Bewerbers nagen! ,^ür Wochenschr. (alle 14 Tage) w. Lieferbote (in) f. ein. Stund, in d. Woche per sof. gesucht. [0214 Pers. Meld. erb. a.Sonntag,18.1. 'Allg.Wegw eifer, Noonstr. 10 p. MerMädchEn f. halbe od. ganze Tage ges. [0209 Eissalon, Mäusburg 3. Zu erfragen: Marktstratze 4. Wegen Heirat meiner jetzigen f. sofort od. spät. AllSgeljW mit Kochkenntn. gesucht. [0197 Prof. Heulgen, Goethestr. 63 II. Für sofort Mädchen oder Frau einige Stunden vorm. in Haushalt ges. [201D Zu melden: Moltkestr. 1811. Mädchen oder Frau stundenweise zur Hausarbeit gesucht. [oi95 Posener Str. 17. Laden per sof. od. spät, z. vermiet. [0221 Anzusehen zw. 17 und 19 Uhr. ComtcnKr. 9 II. Rind steht -. Verkauf. Beuern, Bersröder Weg 3. Jagd-Mr 7 Monate alt, 12 Stammbaum, in gute Hände zu verk. [0205 U. C., Gießen, Telephon 2425. im Januar 1942 __________________0204/ Suche z. 1. März eine tüchtige fla'isaogeslellle mit Kochkenntn. Frau [22sD P. Schuchard, Seltersweg 44. Ehrliches 0174 Mädchen für kleinen Geschäftshaushalt sofort gesucht. Wetzlar- Niedergirmes, Elisabetbenstr.45 Putzfrau gesucht, täglich 2—3 Stunden oder 2 mal wöchentlich 170D Liebigstr. 58 I Putzfrau für mehrere Stunden a.Tage gesucht. |6?D Plockstraße 9 p. Putzfrau f. täglich abends 1-2 Std. gesucht. Dr. Bender, Gr. Steinweg 21 sksc Schmuck GolcUSilber alte Silbermarken kauft Gut erhaltenes Kindor- Klappslöbichen z. kaufen gesucht. Schr. Ang. unt. 0190 a. d. G. A: Gut erhaltene GUoifeionone zu kaufen gesucht. -Schriftl. Slngebote unter 0215 an den Gießen. Anzeig. Guter, wenig getragener M z. kaufen gesucht. Schr. Ang. unt. 238D a. d. G. A. Dam.-Halbsctuhe od. 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A. k7./l8.ZanuarM2 Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Oderheffen) M. 14 Zweites Blatt Werner Egks rankfurter schungssucht und Eigennutz gewesen. irmonifa den Pferd und den Falken. das und das ohne Opfer seinerseits siegreich zu kannt. Oer Panzerbefehlswagen General Rommels. rtR idl 6i* Brunhilde liebt den bitteren Dunst der Pferdeställe, die Pferdckoppeln, über die das Wiehern der Hengste schmettert, sie liebt den scharfen Geruch des Leders, den öden Staub der Aschenbahnen, der unter dem Fuße der Wettläufer auffliegt, sie liebt den jähen Knall des Startschusses, die zitternde Haut der vom Rennen zurückgeführten Pferde, sie liebt die klirrende Härte des Hafers und die schwüle Gärung des Heus. Moritz", der Panzerbefehlswagen General Rommels in der nordafrikanischep Wüste. (PK.-Aufnahme: Kriegsberichter Zwilling jSch.j.) kaufen rhaltene U5EN i-UQ bereift hl 2847« MkAtiMM Hirßeiier AzW D?nDoüiatli«^ tötet und geie'lo. richs. Bis in die Mitte des 18. Jahrhunderts war es sind darin versteckt. Lieblingsbeschäftigungen. Brunhilde ist ein glücklicher Name für Kugelstoßerinnen und Diskuswerferinnen. Weit, von der Kraft fester Armmuskeln beflügelt, schleudcktt Brunhilde den Speer. Ehrgeizig folgt der gespannte Blick dem gewölbten Flug, bis der Speer sich in die Erde spießt. Sie übt das Bogenschießen, und in schöner, amazoneckhafter Haltung schnellt sie die gefiederten Pfeile auf die runde, mit Ringen versehene Bastscheibe ab. Brunhilde steht auch auf dem Schießstand, das Gewehr an die Backe gerissen, und zerschmettert treffsicher in die Luft geschleuderte Tontauben. Sie betreibt leidenschaftlich Hockey, das harte kämpferische Spiel, eine schnellaufende Mä- nade, deren kräftiger und genauer Schlag gefürchtet ist. * Auf den Bildern der Maler trägt Brunhilde eine Haarkrone feuerroter oder bernsteinfarbener Locken. Die Haltung ist stolz und gebieterisch, die linke Hand stützt sich auf einen Schild, die rechte spannt sich um einen Speer. Ihr kühler, durchdringender Blick späht in die grenzenlose Weite. Schwarze Raben umfliegen sie- jedenfalls, nach- Bundesgenossen und einen ein- Sie liebt den Tag mehr, als die Nacht, Wachen mehr als den Schlaf.' Brunhilden sind herrschsüchtig, selbständig, unternehmungslustig und tatkräftig. Ihre Schrift steht steil und groß auf dem Papier und fegt mit kühnem Schwung einher, Dolche und Schwertspitzen ’erkauf. Gießen’ verloren MerAlnur.' Sie. liebt das Eichenblatt und den Lorbeerzweig, die Zeichen des Sieges. Sie schätzt das Eisen, den Marmor und die Bronze, darin die Dauer des Ruhmes und des Sieges bewahrt wird. Von Tieren bevorzugt sie den heiser bellenden Wolf feinen Verwandten, den Schäferhund, auch Fest steht aber: England hatte dem es sein Ziel erreicht, seinen verlassen, das Bündnis gebrochen fettigen Frieden geschlossen. Es hatte Kanada und das Ohiotal gewonnen und die Fesseln seiner nordamerikanischen Besitzungen gesprengt. Das Hinterland bis zum Stillen Ozean war frei. Der englische Minister Pitt erkannte selbst an, daß er diesen Erfolg wesentlich Friedrich dem Großen zu verdanken hatte: denn er hatte Frankreich auf dem Festlande gebunden. Ohne ihn wäre der Sieg für England unmöglich gewesen. Somit hat kein anderer als Friedrich der Große für England Kanada erkämpft, für sich dagegen Schlesien nur „behauptet", d. h. alles andere als imperialistische Politik getrieben. Was für Friedrich den Großen nur Sicherung seines Lebensraumes war, war für England Weltbeherr- 9er erteilt iternüit tw Zieh- sehr zweifelhaft, ob Nordame.rika und Indien eng- lischoder französisch werden würden. Frankreich zersplitterte seine Kräfte, indem es gleichzeitig sein Festlandsgebiet auf Kosten Deutschlands ein- 4 schließlich der noch zum Reiche gehörigen südlichen Niederlande zu erweitern suchte. England hielt starr seinen Blick auf Ueberfee gerichtet und suchte seinem Gegner unter dem Programm des europäischen Gleichgewichts immer neue Festlandsgegner zu erwecken. Alte und stets neue englische Politik. In Nordamerika war die überwiegende Machtstellung Frankreichs offenbar. Dünne englische Siedlungen erstreckten sich vom heutigen Staate Nun hatten die Engländer kein Interesse mehr an den Festlandskriegen. Sie rieten daher Friedrich dem Großen, seinerseits „Opfer" zu bringen, um den Frieden herbeizuführen. Denn England hatte ja seinen eigenen Gewinn nun eingesteckt Es entschloß sich daher seinerseits zu dem einseitigen Frieden mit Frankreich und ließ seinen Bundesgenossen im Stich: England stellte die weiteren versprochenen Subsidienzahlungen ein. Schon damals also ließ England jeden Verbündeten im Stich, sobald es seiner nicht mehr bedurfte. Wie es Friedrich dem Großen trotzdem gelang, nach dem Tode der Kaiserin Elisabeth von Rußland den Krieg ......" ‘' beenden, ist be- Preußen übria, das sich seinerseits von allen Seiten bedroht sah. Es schien ein natürlicher Bundespartner zu sein. Die Engländer — der König von England war auch Kurfürst von Hannover —, stellten ein Festlandsheer, fast ausschließlich aus Hannoveranern, Braunschweigern und anderen deutschen Hilfs-- oölkern unter dem Befehle des Sohnes König Georgs III., des Herzogs vom Cumberland, auf. Doch dieser ließ sich bei Hastenbeck schlagen und schloß die schmachvolle Kapitulation von Kloster Zeven: die Franzosen hielten Hessen-Kassel, Hannover, Braunschweig besetzt und bedrohten Halberstadt und Magdeburg., Da griff Friedrich der Große ein und schlug die Franzosen bei Roßbach. Dem von ihm bestellten Feldherrn Herzog Ferdinand von Braunschweig gelang es, die Franzosen in wiederholten Schlachten zurückzu- treiben und Norddeutschland zu befreien. Inzwischen war es den Engländern gelungen, die Franzosen in wiederholten Seeschlachten zu schlagen und nach der siegreichen Schlacht bei Quebec, in der der englische und französische Oberbefehlshaber fielen, Kanada zu erobern. oma ■ün F-duu L Serenade« 21.3 150 HM. bei 'in der ^Freude ?nlRM.nue ' 8eg- Ausweis Friedrich der Große eroberte für England — Kanada Von Profslssor Dr. Conrad Bornhak, Berlin. Jannar 10 Uhr vieler msrnppe. ,il 0.« RM. Verächtlich erklärte Sir Robert Dansittart, einer der widerlichsten, aber auch einflußreichsten englischen Kriegshetzer: „Friedrich der Große war ein unangenehmer kleiner Preuße, unmoralisch und mit einem Hang, sein Wort zu brechen. Er war ein Verräter öffentlicher Moral." Einst war Friedrich der Große den Engländern nicht so unangenehm. Und wer den Verrat beging und seinen Bundesgenossen betrog, das was nicht Friedrich der Große, sondern in altgewohnter Weise der An den nebelumwogten Fjorden des Nordlandes lebte die Walküre Brynhild, die sich 'gegen Dbin, den düsteren Gott, empörte. Wegen Ungehorsams wurde sie mit dem Schlafdorn gestochen. Hinter einer wabernden Feuerlohe ruhte die nordische Heldenjungfrau, bis Siegurt, der nordische Siegfried, das lodernde Feuer durchschritt und von ihr den bannenden Zauber nahm. Landschaften für Brunhilde. Man erwartet Brunhilde in schroffen und strengen Landschaften: baumentblößte, von Urzeiteneis abgeschliffene und abgenagte Bergmassen, in die das Wasser gewundene und enge Fjorde hinein- schneidet. Ihrem Namen gemäß sind Steinzacken, Felsen, aufgetürmte und regenverwitterte Blocke und Trümmer, moosbewachsene Findlinge, gebut kelte Hünengräber, zähe Ginsterruten, Farnwedel und Dornenbüsche. Es sind Landschaften, von Gewölk überschattet, das schnell dahinzieht, Nebelsahnen treiben hindurch, aus dem aufgenssenen Schlund der Schluchten steigt zerstäubter Wasserdunst, ein Wald wächst mit dunklen Flanken über die Hügel. Eigenschaften. Eine Brunhilde schätzt große Musik: Symphonien, die mit einem gepeitschten gefegten Geigen- strich erklingen; sie schätzt den Wirbel von Trommeln, den hohlen Klang von Pauken und das Gewaltsame und Vorwärtsstürmende der Marsche. Sie berauscht sich am Brausen der.Wasserfälle, am Donner der Lawinen, am Geknatter der Blitze, am Sausen von winddurchkämmten Fichtenwipfeln, am harten gleichmäßigen Tritt von Soldaten, am Gedröhn von Flugzeuggeschwadern. * Brunhilde liebt frisches Wetter, von einem fernen Regen gekühlt, Wolkenzüge, das Meer, Heiden mit Eichen und Birken, Inseln, deren zernagtes Gerippe vom Brandungsschaum umkränzt ist, Bernstem- kugeln, die zwischen Tang und Schlick mit gelbem Goldlicht funkeln. Sie liebt bas Wasser in jeder Form: me weißen Tauperlen, die Schneeflocke, den Nebel, die Quelle, den warmen Regentropfen, den kalten Gießbach, den Wasserfall, die Schwärze der Tümpel, die Flüsse, das Eis, den See in den Bergen und das Meer. Brunhilde — ich höre eine schwere, wuchtig geschleuderte Eisenkugel gegen eine Mauer prallen; ich höre das dumpfe Zuschlägen eines metallge- platteten Tores; ich höre eine gepanzerte Reiterschar über eine holzgebohlte Brücke traben. Brunhilde — ich sehe eine jähe Feuersbrunst die schwarze Nacht röten; ich sehe einen grellen Blitz durch schweres Wettergewölk zucken; ich sehe den Glanz von sonnenbeschienenen Waffen und Schildern auf einer mittelalterlichen Reisestraße, die am Rhein entlangführt. Brunhilden der G e schichte. Der Osten und der Süden haben keine Brunhilden heroorgebracht, nur der dämonische blutgetränkte Westen und der wilde, von Eisfarben umspielte Norden. .. In der Nibelungensage ist eine Brunhilde Die Gemahlin des Nibelungenkönigs Gunther. Mit giftiger, fahler Eifersucht verfolgt sie den strahlenden Siegfried und ist mitschuldig an seiner Ermordung. Eine andere Brunhilde war die Tochter des west- gotischen Königs Atanagild. Sie heiratete den König Siegbert von Austrasien und herrschte nach seinem Tode über die Länder Austrasien und Burgund. Auf Befehl des Frankentönigs Chlotar wurde sie von Pferden zu Tode geschleift. Die langen Haare flatterten durch den Staub und das Gesicht und der Leib der Königin wurden von Steinen und Dornen zerfleischt, aber die Gemarterte flehte nicht um Erbarmen, sondern verwünschte und verfluchte Chlotar bis in die nachfolgenden Ge- scklechteL. Das jüngste Werk Werner Cats, fein „Columbus", der jetzt von der Frankfurter Oper uraufgeführt wurde, beschäftigt den eigenwilligsten unter den jüngeren deutschen Komponisten nun schon seit zehn Jahren. Die Neugestaltung der Funk-Kantate von 1932 für die Opernbühne bedeutet nicht nur eine scharfe Biegung im bisherigen Entwicklungswege Egks, sie stellt auch die Gattung Oper selbst erneut zur Diskussion. Der Komponist so schlagkräftiger Werke klangsinnlicher Anschaulichkeit, wie es die „Zaubergeige", der „Peer Gynt" und das Tanzspiel „Joan von Za- rissa" waren, lenkt mit dem „Columbus" zur Gattung des Lehrstücks zurück. An die Stelle des Sinnbildes tritt das Bildnis, an die Stelle der dichterischen Fabel der historische Bericht. Die Direktheit der Mitteilung hebt die künstlerische Immanenz der Form auf. Anstatt nach herkömmlicher Art ein Leben zu konzentrieren in eine sinnbildlich ausdruckskräftige Episode, die doch das Ganze in sich schließt, umwirbt Werner Egk die tragische Idee seines „Columbus" in vielen Stationen. Sie bauen von dem Antrag der Expedition beim König über Erfolg und Unglück bis in die Verlassenheit des schmählichen Todes mit epischer Technik ein Mosaikbild auf, überbrücken in direkten Berichten zweier Sprecher die biographischen Lücken und ziehen in den (textlich unverständlich bleibenden) Chören die Nutzanwendung für den Betrachter. Die Wirkung wird damit nicht allein von muft« tauschen und dramatischen Elementen bestimmt. Die geistige Aneignung des Ganzen verlangt vom Zuschauer erhebliches Mit-Denken. Die spontane Reaktion ist gemäß den nach Wert und Form unterschiedlichen Episoden des Musikgemäldes verschieden. Egk stellt neben ausgesprochen asketisch wirkende Musitkszenen Bilder, die die rhythmische Verve und *durchFreuJ . Univ.-Auijl Maine bis hinüber nach Georgia. Dirginien war schon unter der Königin Elisabeth erworben und mit Plantagenbesitzern und Sklavenwirtschaft besiedelt. In den nördlichen kleinen Gebieten von Massachus- sets aus hatten sich die Pilgerväter, vor dem Glaubensdruck der Stuarts flüchtende englische Puritaner, niedergelassen. Mit der Zeit war es auch gelungen, die zwischen beiden Gebieten liegenden Zwischen- länder von Holländern und Schweden zu erwerben. Neuyork hieß einst New Amsterdam. Doch hochgefährlich war die NAchbarschaft der französischen Siedlungen. Am Lorenzstrom erstand die französische Kolonie Kanada. Und von New Orleans, den Mississippi hinauf erblühte die nach dem Sonnenkönige benannte Kolonie Louisiana weit über das Gebiet des heutigen Staates Louisiana hinaus. Beide Kolonien hatten das Bestreben, über die großen Seen hinaus zusammenzuwachsen und damit die englischen Siedlungen zu ersticken. Noch heute erinnern im mittleren Westen Namen wie St. Louis, Louisville und Detroit daran, wie nahe man schon dem Erfolge war. Die englischen Kolonien drohten, zu reinen Küstensiedlungen zu werden, während das ganze Festland an Frankreich fiel. Da galt es für England, dieses Land zu sprengen. Die Franzosen bauten eine Reihe von Forts zwischen Louisiana und Kanada und schnürten damit die englischen Küstenkolonien vom Hinterlande ab. Die englischen Ansiedler suchten dieses Band zu sprengeü und befanden sich bereits mit den Franzosen im Kayipfe, wobei sich besonders Georg Ww shington auszeichnete. Da sah sich England endlich zur Kriegserklärung gezwungen. Es suchte einen Bundesgenossen aus dem Festland und wandte sich zunächst an Oesterreich. Doch den Oesterreichern war vor allem an dem Kampfe gegen Preußen gelegen, ynd sie wollten sich mit Frankreich, mit dem sie schon in Unterhandlungen standen, nicht entzweien. So blieb .nur Phantasien um Brunhilde. Von Anton Schnack. Namensdeutung. Ein Name, der zu gezackten Mauerzinnen paßt und zu schnaubenden und mit der Trense klirrenden Pferden. Er paßt zum Heulen des Herbst- sturmes, der die Wipfel der Wälder biegt; er paßt zum Brandungsdonner des Meeres, das an Steilküsten schaumigen Gischt emporschlägt, und er paßt zum Knallen von Jägerschüssen, deren Echo aus entlaubten Schluchten widerhallt. tor ftfiroarst I Halbschicht, che 40, ßegci j- vortschuhe, 39 (eotl. far- ) zu tauschen« erfr. in M . früher durch den Versailler Frieden von 1763, a I s iPßrgebpis des Siebenjährigen Krie - r ges, — als Ergebnis der Festlandskämpfe Fried- „Columbus". die faszinierende Klangvitalität seiner früheren Werke aufweisen. Immer aber, ob er nun Columbus ein iebeum oder das Königspaar ein Agnus Dei anstimmen, den Herold eine päpstliche Urkunde verlesen läßt, ob er die Kaschemmenluft der Desperados verdichtet oder die Enttäuschung des Columbus in einer trauervollen Wahnsinnsarie ausschwingen läßt, erweist sich Egk als ein Meister der Form. Sein satztechnisches Können, seine unsentimentale Eigenwilligkeit und die Bindung heterogener Kunstmittel zur Form eines Theaterabends bezeugen die Stärke der Persönlichkeit. Die Aufführung war ein Zeugnis für den aufgeschlossenen Ernst, mit dem in Deutschland während eines Krieges auf Leben und Tod künstlerische Probleme um elementare Grundsätze der Musikbühne als geistige Lebensfragen der Nation praktisch erörtert werden. Unter der streng stilisierenden Regie Hans Meißners, in den optisch beschwingenden Szenerien von Hellmuth Jürgens und unter der scharf profilierenden musikalischen Leitung Franz Konwitschnys stellte die Frankfurter Oper eine der möglichen Ausdeutungen des Werkes überzeugend auf die Bühne Hellmuth S ch w e e b s fang mit feinem klangprächtigen profunden Baß die in baritonale Höhen getriebene Titelpartie und faßte als Darsteller den Columbus mehr als den in fein Schicksal ergebenen als den dämonisch aktiven Abenteurer auf. König und Königin- erhielten von den hohen Singstimmen Jakob Sabels und Clara Ebers' einprägsames Profil. Trefflich hielten sich Gerhard Leglers Chöre. Das von vielen Fachleuten durchsetzte Publikum reagierte sehr lebhaft und bereitete dem Komponisten und seinen ausführenden Künstlern am Schluß einen Triumph, der noch den eisernen Vorhang öffnete. Johannes Jacobi. öUbr schütz )p« rW ,is 4.10 RM iE HalbrD|etfy Mlhw'kt^ rung: ,'»»S Halbrn>etc ■ ’rt'ühr 1>nß' tlft, >*• Ä. Engländer. i Um das Ergebnis vorwegzunehmen: Friedrich der Große hat in siebenjährigem Kampf gegen drei . Großmächte des Festlandes nicht nur das auf Grund alter Erbansprüche und in zwei Friedensschlüssen erworbene Schlesien behauptet, sondern auch den Engländern als Festlandsdegen, ohne den sie niemqis hätten siegen können, Kanada, ihre dem Umfange nach größte und daneben mäch- , tigste Kolonie, erobert. Auch in Deutschland ist diese Tatsache oft ühers^hen ober gar vergessen worden Kanada ist nicht in den Stürmen der französischen rt. 2lnß. um, : Revolution an England gekommen,. sondern viel I3U.W " K-"J- — 17Att Aus Oer Stadl Gießen. Kleinigkeiten. Das tägliche Leben setzt sich manchmal aus lauter Kleinigkeiten zusammen. Das wissen wir alle, aber nicht jeder zieht die notigen Schlußfolgern nagen daraus Gar zu schnell sagen wir: „Ach auf solche Kleinigkeiten kommt es nicht an!" Wenn es bann Streit gibt, schieden wir es gern auf die Pedanterie der andern und bilden uns ein, wir seien erhaben über solche Belanglosigkeiten Die Beachtung von besonderen Eigenheiten und die Rücksichtnahme auf unsere Nächsten sollen und dürfen nicht als kleinlich bezeichnet werden. Wer aufmerksam bas Leben ftubiert, wird halb merken, daß viele Zwistigkeiten und Feinbschaften durch Nichtbeachtung solcher Kleinigkeiten entstanden Wir kommen manchmal zu ber Heberzeugung daß es sich die Menschen boch — gegen ihren Willen im Leben recht schwer machen. Auf ber einen Seite herrscht Nachlässigkeit, auf der anbem Seite bricht plötzlich das Gewitter los, weil man sich dort nicht beherrschen kann Da steigt ein Herr mit viel Gepäck in ein leeres Abteil des Zuges. Er hat Platz genug und belegt fo nebenbei die halbe Bank. Dann nimmt er seine Reiselektüre und beginnt zu lesen Aus der nächsten und übernächsten Station steigen Reisende zu. Alle sehen nach dem Gepäck und denken, diese Plätze seien belegt, sie müssen mit einem Stehplatz vorlieb nehmen. Da aber niemand kommt, fragt endlich einer, ob man das Gepäck denn nicht in das Netz legen könnte. Hoffentlich entschuldigt sich der Lesende und macht die Plätze frei. Es gibt aber auch Volksgenossen, die in solchen Fällen knurren und unfreundlich sind. Die Folgen bleiben dann nicht aus. Warum sein Gepäck nicht gleich an den richtigen Platz legen? Wenn einer in eine überfüllte Straßenbahn ein« steigt und beim Bezahlen ber Fahrkarte einen Zwanzigmarkschein herauszieht, darf er sich nicht wundern, wenn die Schaffnerin ärgerlich wird und ihn daraus aufmerksam macht, daß man sich bei der Benutzung der Straßenbahn Kleingeld einstecken muß. Daß im Zusammenleben der Familie oft solche Kleinigkeiten das Leben schwer machen, ist bekannt. Wird die Hausfrau nicht ärgerlich, wenn sie ihre Schere suchen muß? Sie ist nicht in dem Nähtischchen, niemand hat sie natürlich gesehen! Es gibt hitzige Worte, ärgerliche Rechtfertigungen und oft auch häßliche ©eg’enantroorten. Ueberhaupt, was ist nicht alles schon gesucht worden? Vom Kragenknopschen angefangen bis zum neuen Winterhut. Dabei ist es doch so leicht und einfach! Di-e Sachen müssen nur an ihren rechten Ort! Wenn der Hausherr ärgerlich heimkommt, die Aktenmappe auf den Tisch wirft, den Hut aufs Sofa schleudert, den Mantel über den Stuhr (egt und die Handschuhe schon draußen auf dem Vorplatz abgelegt hat, bann darf er sich nicht wundern, daß es 'nachher Auseinandersetzungen gibt. Warum muß der Wasserhahn immer tropfen? Voller Zorn schlüpft der Hausherr aus seinem warmen Bett und läuft in bas Badezimmer. Die Ehefrau darf sich nicht wundern, daß er einige starke Worte gebraucht, denn er hat den Hohn schon viele Male zugedreht. So gibt es Hunderte von Beispielen, die zeigen, wie schnell ber häusliche Frieden gebrochen werden kann. Meistens sind es Kleinigkeiten, Belanglosigkeiten, gewiß! Aber...? Der Schaben ist unerheblich, aber Aufregung, Zank und Streit nachher, bas ist das Häßliche dabei. Deshalb achten wir auf diese Kleinigkeiten und machen uns und den anderen dadurch das Leben leichter und — schöner. h. 'Tleüen&ehsmfit " bei Jlstluna u Bronchais Einnehm Wirkt anfallbeseitigend lösend - beruhigend - guter Nachtschlaf. Best begutachtet - langjähr, erprobt - begelst. Anerkennungen. Überzeugen Sie sich von der Wirkung • PackQ. RM 1.46 In Apoth. Falls nicht erhäld.oder wegen ProtchÜre schreibe man an Hersteller v Breitkreutz K. O., Berlin-Tempelhof 803 Rumeyplan 46 <« Heilgymnastik in aller Zeit. Solange es eine ärztliche Behandlung gibt, wurden geregelte Körperbewegungen zur Beeinflussung krankhafter, Zustände rem instinktiv herangezogen. Wenn man sich heute gern auf Hippocrates beruft, um zu zeigen, daß Erkenntnisse Der Gegenwart schon im Altertum bekannt waren, jo kann man, wie Dr. Paul Engelen in der Wochenschrift für neue deutsche Heilkunde „Hippokrates" an einer Fülle von Beispielen barlegt, hinsichtlich der Heilgymnastik viel weiter zuruckgreifen. Bereits drei Jahrtausende vor Beginn unserer Zeitrechnung finden wir einen erstaunlichen Hochstand der chinesischen Heilgymnastik, die im Kon-Fou genau beschrieben wird, und deren Abblldungen wie Kopien mancher von Ling empfohlener Hebungen des heutigen schwedischen Systems wirken. In Aegypten waren, wie der um 1550 niedergeschriebene Pa- pyros Ebers bezeugt, gymnastische Hebungen als Heilmittel geschätzt. In Altgriechenland nahmen Körperübungen eine wichtige «stelle im Heilplan der priesterlichen Sanatorien ein. Als Hippokraies sich im Jahre 427 o. Chr. in Athen nieberließ, studierte er im Gymnasium des Herobikus, ber die Bedeutung von Gymnastik und Massage erfahrungswissenschaftlich begründete, die Wirkungen der Läufe mit bekleidetem und unbekleidetem Körper, des Parierens der Hiebe im Faustkampf, des Ringens usw. , „ ... In Rom gelangte die griechische Heilkunst zu hohem Ansehen, und ein beliebter Modearzt in den vornehmen Kreisen der Hauptstadt, der elegante Bithynier Asklepiades, der mit Cicero, Crassus und Mark Anton befreundet war, fügte neben den Hebungen passive Bewegungen, Spazierfahrten im Wagen und zu Schiff, in die Bewegungstherapie em. Der Enzyklopädist Celsus schrieb in den medizinischen Büchern, von denen er acht verfaßte: „Bor allem ist es wichtig, regelmäßig körperliche Hebungen vorzunehmen, denn wenn die Faulheit den Körper schwächt, so stärkte ihn die Arbeit. Die eine fuhrt zu frühzeitigem Alter, die andere verhilft zu einer langdauernben Jugend." Die römische Medizin erlangte Weltbedeutung durch (Salenus, der 157 als Gladiatorenarzt in Pergamon und spater in Rom als Leibarzt des kaiserlichen Hofes unter Mark Aurel und Commodus wirkte. C K* lich^ Nachweis des vollendeten 18. Lebensjahres. ! fett, Aufmer'flomfeit und Ordnungsliebe ne^n btt Polizeiliches Führungszeugnis. Nachweis der mitt-1 guten sachlichen Ausbildung Boraussetzung sind. B. t* Stück Paar Stück Paar Stück . 1375 gelesen, daß heute abend dort Tanz ist. Habt ihr sehr .Wichtig« Lust?" sprechen. Ben XI . » *. , ÄX -__< _ e** AW A Art A Atlhöro (Nachdruck verboten.) 39 Fortsetzung. verwandelte. (Fortsetzung folgt.) v Wenn Augen versagen Magnus-Brillen tragen! 7 986 19 604 4*639 3 091 3 099 11259 4 087 6 200 4 813 7 872 12 025 1170 5199 2 893 21 850 288 2115 9 658 M Schlecht« Alle So Wüsdie können richtig 8] een dab« Zum Bei Waner । Kanin Fiicli »wie I Heinricl Blute und wesen war. Knapp eine Stunde später waren he in Krings- dors. Bor dem Gasth-ause ließen sie den Wagen stehen und traten ein. Der Saal war groß und sehr hübsch. Die sechs oder sieben Fenster gingen zu einem Garten, aus' dem es dämmrig-kühl her- einwehte. Zuerst wollten sie essen, bestellten Getränke und packten Butterbrote aus, und es wurde eine sehr fidele Tafelrunde. Die Burschen und Mädchen des Dorfes schauten herüber und freuten sich, daß die Fremden so vergnügt waren. Ehe sie noch mit Essen aufhörten, begann die Tanzmusik einen fröhlichen Lärm, daß es allen durch die Zwecke der Forschung an medizinischen Instituten; Untersuchung menschlicher Körpergewebe; Arbeiten mit Kulturen lebender Krankheitserreger; sonstige Glänzendes Ergebnis der Wintersachen- sammlung im Kreise Wetterau. Eine vorläufige Feststellung beläuft sich auf über 122 OOO Stück. Weitere Lieferungen treffen noch ein. floate er und zog sie an sich, was fie hilflos über sich ..Aber ich lasse es mir nicht mehr gefallen. Wissen Sie denn nicht, daß ich seit eineinhalb Wachen andauernd auf eine Gelegenheit warte, um Ihnen zu sagen, wie gern ich Sie zur Frau haben, möchte?" Die Röte lief ihr über das Gesicht bis tief den Hals hinunter. Sie beugte den Kopf, so daß er nur noch die Haare sehen konnte. Er bekam keine Antwort und fragte dringend. „Haben Sie mir nichts Hemden Unterhosen Wollwesten, Unterjacken und Pullover Schals Muffe Brust- und Lungenschützer Leibbinden Strümpfe und Socken Ski-Stiefel. Ueberschuhe und gefütterte Stiefel Ski Kopfschützer Gefütterte Lederhandschuhe, Wollhandschuhe und Fäustlinge Pulswärmer Kniewärmer Explosion in Raum 5 Roman von H.C. Hansen Copyright by Prometheus-Verlag Dr.tldiadter, Gröbenzell b.Mlndiee nung. Ihren schönsten Dank werden sie in dem Bewußtsein erblicken, daß sie mit ihrem Beitrag zu dieser Spende unseren Soldaten einen wertvollen Dienst geleistet haben. Das Ergebnis der vorläufigen Feststellung enthält im einzelnen folgendes: Pelze, Pelzjacken, -westen und -mäntel und andere Pelzbekleidungsstücke Technische Assistentin - ein schöner Frauenberuf. Von der Gießener Schule zur Ausbildung technischer Assistentinnen und Gehilfinnen Wintersachen • (darunter allein über 10 000 Hasen feile). .i» cifW <* w KM K ö bis ? „ Loin ®' UN0 1 ■jr MnhelM ertd worden.. k-w. Ärt* 1 |it tn M« jie labeDe t Üii: Dornoiizen. Gießener Konzertring. Für das dritte Solistenkonzert im Iubiläumsjahr des Gießener Konzertvereins wurde- das römische Streichquartett der Königlichen Akademie in Rom gewonnen. Wir hatten schon früher in Gießen Ge- legenheit, die hervorragenden Eigenschaften des Quartette di Roma kennenzulernen. Die Erfolge Ohrenschützer Gefütterte Westen Pelz-, Woll- und sonstige Decken Kleidungsstücke verschiedener Art und ----'.ges mit einer ihrer Freundinnen za ,^etm nächsten Tanz muhte Theo Karnrnm eine andere Dame auffordern und sah neidisch zu dem Tänzer Karlas hin, mit dem sie auffallend laut lachte. Das ging so eine ganze Weile. Einen Tanz ließen sie ausfallen, um sich zu erholen. Den dritten und vierten bettachtete Theo immer noch als Hof- lichkeitsverpflichtung gegenüber den anderen Damen. Beim fünften wollte er Karla wieder holen und war beinahe ernstlich böse, als sie behauptete, jetzt sei wieder eine kleine Pause verdient. Die anderen stimmten ihr zu. Wollte sich der Herr Kommissar- nicht lächerlich machen, so mußte er sich damit begnügen, und wartete die zehn Minuten ab, wahrend deren er beinahe eine ganze Zigarre in Asche leren Reise. Aerzttiches Zeugnis über Gesundheit, liche Eignung für den Perus. Nachweis einer ein- jährigen hauswirtschaftlichen Tätigkeit in einer Familie oder in Anstalten oder Schulen (davon em halbes Jahr Arbeitsdienst). Nachweis der erfolgreichen Teilnahme an einem Schwesternhelfcrinnen- Kursus des Deutschen Roten Kreuts oder eine gleichwertige Ausbildung am Krankenbett (dieser Nachweis ist während der Dauer des Krieges erlassen). Kenntnisse in Kurzschrift und Maschine- schreiben. Nachweis der arischen Abstammung. Politische Zuverlässigkeit. Die Aussicht der Mädchen, nach dem Abschluß ihrer Ausbildungszeit zu wirtschaftlich befriedigender Betätigung zu tommen, ist sebr günstig. Medizinisch-technische Assistentinnen bzw Gehilfinnen werden an fast allen medizinischen Umoersitöts-Instt- tuten und Kliniken, ferner an größeren Krankenhäusern, an Gesundheitsämtern, an staatlichen und städtischen bakteriologischen Untersuchungsämtern sowie in den privaten Laboratorien, die bakteriologische und klinisch-chemische Untersuchungen aus- führen ferner bei industriellen Unternehmungen, die medizinische Präparate Herstellen, angestellt. Die. Tätigkeit ist im allgemeinen vielseittg, interessant und körperlich nicht besonders ansttengend. Es handelt sich hier um einen ausgesprochenen Frauenberuf, bei dem peinliche Sorgfalt, Genauig- „Dem Gerüche nach ist es Hammelbraten", stellte einer der Herren fest. „Dazu braucht man-keine feine Nase", wurde er abgetrumpft. „Vorher gibt’s eine Gemüsesuppe, zum Braten junge Bohnen und Kartoffeln. Wer seinen Teller brav leer ißt, bekommt auch Kompott." „Ich esse zwei Portionen und möchte auch dovpelte Kompottration haben", erklärte Theo kategorisch. „Es ist genug für alle da." Karla wurde energisch. „Außerdem kann ich topsguckende Männer nicht leiden. Kehrt marsch'/' Niemand gehorchte dem Befehl. Da schwang Karla drohend einen langstieligen Löffel und drang auf die Drei ein. Die flohen mit lautem Gelachter, durch das die irgendwo in der Nähe weilenden Verlobten aufmerksam wurden und ebenfalls herbeikamen. t r„„ . ' Trotz Neckereien und Zwischenfällen wurde das Essen zur rechten Zeit fertig. „Wer hat das ge- kocht?" fragte Theo neugierig, als er die großartige Suppe löffelte. _ , ., , ... Unser Mädchen", antwortete Karla schnippisch unb ärgerte sich, daß die auswärtige Freundin oer- besserte „Nein du selbst. Gestern hat sie nämlich noch bis Mitternacht in der Küche gestanden, um alles fertig zu kriegen." Diese Erklärung war aus- drucklich an die Adresse Theo Kammins gegeben. Er lachte behaglich. Jetzt schmeckte es ibm bei- nahe nach besser. Sein Lob war gewichtig, als er den Teller hinhielt, um Fleisch, Gemüse und Kar- toffeln zu empfangen. Karla sah ihn dabei >edoch nicht an, als wolle sie seinen Blick vermeiden. Nach dem Efsen boten die Herren gemeinsam ihre Abwaschkünste an, die zu ihrem geringen Kum- wer abgelehnt wurden. Der See spult die gröbsten Reste weg, und das andere wurde zu Hause er ledigt. Alle suhlten sich neu gestärkt und unter- nehmungslustig. Sie packten ihre Sachen aus einen Stapel und wanderten zujammen in den Wald. Theo Eine Ausrede hatte Karla jetzt nicht mehr Sie mußte die höfliche Bitte um den Tanz annehmen und machte sich in seinem Arm ganz steif, als ob sie ein lebendiges Warnsignal aufrichten wollte. Theo Kammin hatte jedoch weder Lust noch Zett, solche Kleinigkeiten zu beachten. Jetzt war er fest entschlossen, die Entscheidung herbeizuführen. medizinisch-technische Arbeiten. Diesem vielseitigen Arbeitsgebiet wird bei der Ausbildung in umfassender Weise Rechnung getragen. Für oas erste Jahr der Ausbildung umfaßt der Lehrplan folgende Fächer: Anatomie, Physiologie, allgemeine Hygiene, physikalische Grundlagen der Optik und der Elektrizität, anorganische Chemie, Klinische Chemie (Blut, Harn, Stuhl, Magensaft, Punktate, Auswurf, einschließlich Krankheitslehre), Photographie, Röntgenkunde (Aufnahme- technik, theor. Grundlagen, Strahlen» und Hock)- spannungsschutz, Biologische Wirkung der Röntgenstrahlen, Röntgenschädigungen), Physikalische Thera- pie, Rechts- und Derwaltungslehre, Vererbungslehre und Rassenhygiene, weltanschauliche und sittliche Grundlagen des Berufs, Leibesübungen. Das zweite Jahr ist folgenden Fächern gewidmet: Anatomie, Physiologie, Chemie (analytische unb organische Chemie), Histologie mit Demonstrationskurs, Bakteriologie und Serologie, Immunitätslehre, Chemische Mikromethodik (Technik mit Hinweis auf die zugehörigen Krankheitsbilder), Röntgenkunde (Therapie, Dosimetrie), Radiumkunde, Photographie, Zeichnen, Leibesübungen. Für die Zulassung zu der Schule sind erforder- F’“ IS fei* Bä \c**» A Kür Tapferkeit vor öem Kelnöe. Dem Musiklehrer an der Oberschule für Mädchen in Gießen Hauptmann Johannes Nebelrng wurde der neu gestiftete Orden „das Deutsche Kreuz in Gold" verliehen. Von der Universität Gießen. Dem außerplanmäßigen Professor Dr. 6 ar I Henland ist unter Ernennung zum ordentlichen Profeffor in der Juristischen Fakultät der Unwer- fität Gießen der Lehrstuhl für Oeffentliches Recht übertragen morgen. Professor Dr. Hey land, der am 28. Juni 1889 in Münster (Westfalen) geboren wurde, studierte nach dem Befuch des Gymnasiums m Wetzlar an den Universitäten München, Gießen und Marburg von 1907 bis 1910 Jura. 1919 legte er die große juristische Staatsprüfung ab. Im Jahre 1923 habilitierte er sich an der Universität Gießen für das Fach Staats-, Verwaltungs- unb Völkerrecht. Im Jahre 1929 erfolgte seine Ernennung zum außerplanmäßigen Professor an der Universität 1 Gießen. Oserstudienrat profeff or Or.Karl Jlollf Am 11. Januar verstarb im Alter von 73 Jahren Pro essor Dr. Karl Noll. Von 1909 bis 1933 wirkte er an der ehemaligen Oberrealschule, der jetzigen Iustus-oon-Liebig-Schule. Diele Jahrgänge von Schülern haben seinen naturwissenschaftlichen Unterricht dankbar genossen. Mit tiefem Wissenschaft-' lichem Ernst hat er ihnen die Augen sur die Gesetzlichkeit des Naturgeschehens geöffnet und sie durch sein Beispiel zu strengem wissenschaftlichem Denken hingeführt. Sie schätzten ihn wegen seiner Güte, wegen seiner Gerechtigkeit, seines Humors. Bei seinen Kollegen galt er als ein Meister der physikalischen Experimentierkunst und als ein Mann üon bedeutendem fachlichen Wissen und einer hohen allgemeinen Bildung. Während seines Ruhestandes, in den er nach Erreichung der Altersgrenze eintrat, lebte er mit seltener geistiger Frische seinen wissenschaftlichen Neigungen, selbst in den letzten Jahren schweren Leidens. Freiwittiae für die Waffen-^. Don der Evg.-Stelle Fulda-Werra (IX) erhalten wir die Mitteilung, daß wiederum Freiwilligen die Möglichkeit gegeben ist, in die Waffen--- einzittreten. Die Divisionen der Waffen--- kämpften auf allen Kriegsschauplätzen und stehen jetzt in vorderster Front im Kampf gegen den Bolschewismus. Ihre stolzen Taten sind ein Ruf an die deutsche Lugend und an die wehrhaften Männer. Dollmotorisiert umfassen die Divisionen alle Truppen, wie Infanterie, Artillerie, Pioniere, Panzer, Nachrichtentruppen, Kavallerie, Panzerjäger, Flak, Kradschützen und Sanitätstruppen. Die Waffen--- stellt ein a) Kriegsfreiwillige (Arbeitsdienstpflichtige nach Ableistung der verkürzten Arbeitsdienstpflicht), b) Freiwillige mit Dienstzeitverpflichtung vom vollendeten 17. bis zum 45. Lebensjahr. Der Dienst in der Waffen--- ist Wehrdienst. Bei Eignung stehen den Freiwilligen die Unterführer- und Führerlaufbahn sowie Sonderlaufbahnen offen. Einberufung zur Truppe erfolgt beschleunigt! Ferner werden eingestellt Freiwillige für die ---Polizei-Division und Anwärter für den Dienst in der Deutschen Polizei. Annahmeuntersuchungen finden am 21. Januar in Gießen im „Burghof" statt. Meldungen von Freiwilligen werden dort angenommen. Arbeitsbuch und Wehrpaß sind mitzubringen. Außerdem nimmt die ---Erg.-Stelle Fulda-Werra (IX), Kassel-Wilh., Löwenburgstr. 10, Tel. 36683 und 34441 ständig schriftliche Meldungen an und übersendet auf Anforderung das Merkblatt. Wettere Einschränkung des Personenverkehrs.. Mit Rücksicht auf die außerordentlichen Anforderungen, die zur Zeit an die Deutsche Reichsbahn gestellt werden, die jetzt gegenüber der Friedenszeit einen fünfmal größeren Raum zu versorgen hat, tritt in der Nacht vom 17. auf den 18. um 0,00 eine weitere Einschränkung des Personenverkehrs in Kraft. Es wird daher jedem, der eine dringende berufliche Reise antreten muß — und es ist wohl selbstverständlich, daß andere Reisen in dieser Zeit überhaupt nicht unternommen werden — empfohlen, sich vor Antritt seiner Reise bei den Bahnhöfen und Auskunftsstellen der Reichsbahn nach den Fahrtmöglichkeiten zu erkundigen._____________ Kammin fiel ein, daß Karla gut singen konnte und bat sie um ein Lied. Sie weigerte sich allein zu fingen und bestand darauf, daß alle mittun wüßten. Der Chor geriet aber schnell ins Wanken. Die Stimme des Kommissars war derart laut und zudem wenig melodienfest, daß er wie ein Spreng- körper im Liede wirkte. Die anderen horten auf, lachten und verulkten ihn. Erst nach über einer Stunde kehrten sie zurück. Ihre Körper waren heiß von der Sonne und verlangten Kühlung. Vorsichtig stiegen sie ins Wasser, weil die Magen noch verdächtig voll waren und schwammen dann mit besonderem Genuß. „Wer macht mit bis zum anderen Ufer? schrie Theo Kammin. , Nur zwei Stimmen antworteten mit ja. Die eine gehörte Karla, die andere einer ihrer Freundinnen. Der See war an dieser Stelle weit über einen Kilometer breit. Sie schwammen in ruhigen Stößen und brauchten eine geraume Zeit, bis sie hmuber- karnen. Drüben dehnte sich die Wiesenflache sehr weit. Der Wald stand in der Ferne wie eine dunkle Mauer. Obwohl der unternehmungslustige Kommis- ar darauf drängte, auch noch dorthin zu wandern, and er keine Gegenliebe. Sie setzten sich an eine steile Stelle des Ufers und sahen hinüber. Mit einem chrnetternden Schrei machte sich Kammin bemerkbar. Die Zurückgebliebenen hörten anscheinend den Rus. Sie winkten mit den Armen. Zu hören war jedoch nichts von ihnen.' Offenbar reichte die Kraft ihrer Lungen zur Ueberbrüching dieser Entfernung nicht aus. . „ ,. , Das Gespräch zwischen den drei Menschen kam nur langsam in Gang. Sie redeten von 2Mags- bingen und fanden keinen Stoff, der sie wirklich fesseln konnte. Nach einer halben Stunde hatte Karla genug. Sie wollte zurück und wartete nicht erst ab, ob die beiden anderen mitkämen. Als sie schon zwanzig Meter weit im See war, gingen Theo und das junge Mädchen ins Wasser. Mit Hallo wurden sie empfangen und sofort in den Kreis eingespannt, der mit einem großen Ball spielte. Dann war es Kaffeezeit, und anschließend wurde zum dritten Male an diesem Tage geschwommen. Gegen sechs Uhr wurde es Karlas Bruder zu langweilig. „Als wir durch das Dorf fuhren, habe ich zu sagen?" . „O doch, daß Sie eine merkwürdige Art der Liebeserklärung haben, und weiter, daß Sie mich hier nicht überrumpeln können. Das tut ein Herr gegenüber einer Dame nicht." . „Möglich", sagte er, wenig überzeugt. „Sie sind jetzt für mich auch keine Dame im landläufigen Sinne, sondern meine zukünftige Frau. Und wenn Sie sich weiter widerspenstig zeigen, küsie ich Sie vor aller Augen, verlange von der Musik einen Tusch und verkünde unsere Verlobung." Seit Herbst 1930 besteht an der Universität Gießen eine Sch u l e zur Ausbildung medizinisch-technischer Ge- hilflnnen und medizinisch-tech- n i s ch e r A s s i st e n t i n n e n , die von Professor Dr. Hildebrandt, Direktor des Pharmakologischen Institutes der Universität Gießen, geleitet wird. Wir haben uns mit Professor Dr. Hildebrandt über das Wirken dieser Schule und die Ausbildung der technischen Assistentinnen bzw. Gehilfinnen unterhalten. Seit der Gründung der Schule zur Ausbildung technischer Assistentinnen an der Universität Gießen im Herbst 1930 sind bisher rund 300 junge Mädchen durch diese Bildungsstätte gegangen. In jedem Jahre treten 30 bis 35 Mädels in die Schule ein. Der Andrang ist stets sehr groß, so daß zum Beispiel der im kommenden Oktober beginnende neue Ausbildungskursus jetzt schon fast vollkommen besetzt ist. Die Schülerinnen stammen nicht nur aus Gießen und der engeren hessischen Heimat, sondern sie kommen aus allen Gegenden des Großdeutschen Reiches hierher, um sich-für diesen aussichtsvollen weiblichen Beruf ausbilden zu lassen. Der Unterricht wird von Professoren und Dozenten der Universität erteilt, er findet in den verschiedenen Uni- versitäts-Instituten und -Kliniken statt und ist so aufgegliedert, daß die Schülerinnen von Abschnitt zu Abschnitt immer tiefer in ihr Arbeitsgebiet ein- geführt werden. Nach einjährigem Unterricht müssen ich die Mädels der Gehilfinnenprüfung unterziehen, von deren Ausgang ihr, weiterer Arbeitsweg abhängig ist; wird diese Prüfung mit „Gut oder „Sehr gut" bestanden, dann kann das Mädel seine Ausbildungsarbeit fortsetzen, um am Schlüsse des zweiten Unterrichtsjahres in das Examen als medizinisch-technische Assistentin einzusteigen. Sobald es diese Prüfung bestanden Hat, steht ihm der aussichtsreiche Beruf-der medizinisch-technischen Assi- ftentinnen offen, die jetzt und auch für die Zukunst als Mitarbeiterinnen sehr begehrt sind. Aber auch für die medizinisch-technische Gehilfin, die eine einjährige Ausbildung durchgemacht hat, sind die Be- rufsaussichten sehr günstig. „Ja", riefen drei oder vier. Karla zeigte wenig Neigung dazu, wurde aber überstimmt. „Warte nur , überlegte Theo, „jetzt kriege ich dich", und schmiedete finstere Pläne dabei. Es hatte ihn mächtig geärgert, daß sie es bisher verstanden hatte, sich jedem Alleinsein mit ihm zu entziehen, obwohl Gelegenheit dazu in Fülle vorhanden ge- Die große Spende des deutschen Volkes in Wintersachen für unsere Soldaten yat, wie sich bereits während der Sammeltage zeigte, überall auch im Kreise Wetterau die Volksgenossen zu höchstem Einsatz veranlaßt. Dankbaren Herzens wurde in Stadt und Land in überaus reichem Maße gespendet, um dadurch nicht nur einen kleinen Teil des Dankes an unsere Soldaten abzustatten, sondern zugleich ein erneutes Bekenntnis der Liebe und Treue zum Führer und des uneingeschränkten Vertrauens zu ihm abzulegen. In allen Annahmestellen herrschte denn auch viele Tage lang Hochbetrieb bei der Ent- gegennahme der Spenden. Ueberaus fleißig wurde aber auch in den Nähstuben der Frauenschaft und von allen übrigen Helfern und Helferinnen gearbeitet, um die gespendeten Sachen, soweit sie einer Umarbeitung bedurften, für unsere Kämpfer an der Front herzurichten. Diese Nähstubenarbeit ist zur Zeit noch 1m Gange, da es bei der außerordentlich großen Fülle von Material nicht möglich geworden war, alle Stücke bis zum letzten Sammeltage zu verarbeiten. Unsere Frauen und Mädchen stellen sich überall gerne in den Dienst der guten Sache, denn sie wissen, daß sie auch damit einen wertvollen Deittag für den deutschen Sieg leisten. Eine vorläufige Feststellung des Sammelergeb- msses im Kreise Wetterau hat die außerordentlich große Spende von 122 680 Stück Sachen aller Art ergeben. Diese Zahl bedeutet jedoch noch nicht den Abschluß, da immer noch aus den verschiedensten Orten neue Spenden hier eintreffen und von der Kreisleitung weitevbefördert werden. Aus dem politischen Kreis Gießen allein sind an gespendeten Sachen bisher schon vier vollgepackte Äaggons an die Front abgeschickt. Dabei waren aber die über 2000 Paar Skier nicht mit verladen wor- den, die vielmehr der Wehrmacht direkt übergeben wurden und von dieser zum Versand kamen. Dor- ausstchtlich wird etwa Mitte nächster Woche das endgültige Ergebnis der Sammlung im Kreise Wet- terau festzustellen sein, durch das die vorgenannte vorläufige Zahl noch eine ansehnliche Erhöhung erfahren wird. _ Alle Volksgenossen in Stadt unb Land verdienen für ihre freudige Spende und die Helfer und Helferinnen für ihre rege Mitarbeit wärmste Anerken- Während die Besucherinnen der Schule früher die Möglichkeit hatten, sich entweder als Röntgen- Assistentin oder als Laboratoriums-Assistentin aus- bilden zu lassen, gibt es jetzt nur noch die einheit- liche Ausbildung als medizinisch-technische Assistentin, die sowohl im Röntgen- als auch im Labora- toriumsfach erfolgt, zwei Jahre bauert unb in der Hauptsache praktisch ist. Theoretische Grundlagen werben nur soweit vermittelt, als sie zum Verständnis der Tätigkeit erforderlich sind. Ein Mädel, das sich für die kürzere Ausbildungszeit von nur einem Jahr entscheidet, kann es zur medizinisch-technischen Gehilfin bringen, deren Tätigkeit auf Hilfeleistung bei ärztlichen Verrichtungen beschränkt ist unb etwa den Funktionen einer Sprechstundenhilfe entspricht. Die medizinisch-technische Assistentin dagegen lernt ein viel breiteres Arbeitsgebiet kennen unb wird entsprechend ihrer umfassenderen Ausbildung u. a. auch zu Forschungsarbeiten herangezogen. Die Tätigkeit einer medizinisch-technischen Gehilfin umfaßt: Hilfeleistung bei ärztlichen Vemchttin- gen; Hilfeleistung bei der Anwendung von Ront- gensttahlen zur Untersuchung unb Behandlung von Menschen unter alleiniger Verantwortung unb in Anwesenheit eines Facharztes für Röntgenologie und Sttahlenkunde; Hilfeleistung bei der Anwen- bung sonstiger elektrischer und anderer physikalischer Untersuchungs- und Behandlungsarten an Men- fchen, sowie Vornahme von klinisch-chemischen Untersuchungen mit Ausnahme von histologischen unb bakteriologisch-serologischen Verrichtungen; mijro- skopische Untersuchungen menschlicher Korperflussig- keiten ober menschlicher Ausscheidungen zur Feststellung von Krankheiten ober Leiden unter Leitung ober Aufsicht eines Arztes. Sie medizinisch-technische Assistentin muß alle diese Verrichtungen ebenfalls beherrschen, hinzu kommen für sie aber noch die Hilfeleistung bei der Anwendung von Röntgenstrahlen zur Behandlung von Menschen; Hilfeleistung bei der Anwendung von radioaktiven Stoffen oder deren Zubereitungen sowie von Gegenständen, die radioaktive Stoffe ent- halten, zur Behandlung von Menschen ober zum Glieder fuhr. . ... . Mitten unter den tanzenden Paaren der darf- v„1|„yw||V.„ o . lidjen Jugend drehten sich die acht Menschen aus I „Sie benehmen sich mir gegenüber abscheulich ber Stadt. Scherzworte flogen hinüber unb her- f(agte er un& zog sie an K* ü- hilflos übe über, an benen sich auch Karla und Theo beteilig-1 ergehen lassen mußte, ten, die miteinander einen Rheinländer tanzten. । mehr gefallen. Wissei Als Kammin glaubte, es höre niemand auf ihr - Gespräch, fragte er das Mädchen unverblümt: „Warum haben Sie den ganzen Tag vermieden, mit mir allein KU fein?" Sie sah ihn groß an. „Erstens habe ich das nicht mit Absicht getan unb zweitens möchte ich wissen, wie Sie den in dieser Frage liegenden Vorwurf begründen wollen. Wir sind doch in Gefellschast. „Gestatten Sie, daß ich an Ihren Worten zweifle. Die Absicht war zu deutlich." „Wollen Sie behaupten, ich schwindle?" „Ja, das tue ich. Erfahrungen habe ich auf diesem Gebiet zwar fast keine, aber vom Hörensagen und aus eigenem Nachdenken weiß ich, daß junge Damen in bestimmten Situationen so handeln." Sie biß sich auf die Unterlippe unb sah an thm vorbei, ohne zu antworten. Er hatte auch nicht mehr viel Gelegenheit, seine Gedanken laut zu äußern, denn der Tanz war bald xu Ende. Karla setzte sich nicht mehr neben ihn, sondern tat so, als habe sie Kett. teil machen. hen- w. 1259 iiiiuuiuiniii M nhlöooo v°n3 bis 20 v. H. erhalten Sie bei wieder- NaCniaSSe holten Veröffentlichungen einer Anzeige! 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Die Tabelle hat daher nunmehr folgendes Aussehen: $Q. biläumsM ins römische nie in W Gießen Ge« [djaften des Die Erfolg« geschieht denn eigentlich, wenn man die gewaschene, kaum ausgedrückte, dampfendheiße Wäsche aus der heißen Lauge nimmt und sofort in das Waschfaß mit dem eiskalten Spülwasser gibt? Ist es nicht selbstverständlich, daß die Wäsche „erschrickt“, daß sie diesen jähen, übergangslosen Temperaturwechsel nicht verträgt? Ist es nicht klar, daß die Seifenreste und auch die Schmutzreste, die noch in der Wäsche stecken, durch dieses plötzliche kalte Bad erstarren und sich nicht restlos ausspülen lassen? Bedenken Sie, daß diese Seifen- und Schmutzreste, wenn sie in' der Wäsche bleiben, im Laufe der Zeit chemische Veränderungen eingehen können, die schon so manchem Gewebe geschadet haben. Spülen Sie darum richtig: erst heiß (mit enthärtetem Wasser!), dann warm und zum Schluß mehrere Male kalt. Und beherzigen Sie die goldene Regel des Wäschespülens: je öfter, desto besser! Übrigens: warum soll das erste, heiße Spül» wasser enthärtet werden? Sehr einfach« weil die Seifenreste, die in der Wäsche stecken, sich mit dem Kalk des nicht enthärteten Wassers sofort zu Kalkseife verbinden würden und dann nur schwer auszuspülen wären. Enthärten Sie also nicht nur das Waschwasser, nehmen Sie ein gutes Einweichmittel nicht nur zum Einweichen, sondern auch zur Bereitung des ersten, heißen Spülbades! Diese geringen Kosten, diese kleine Mühe lohnen sich! Es ist eine traurige Tatsache, aber viele Hausfrauen widmen dem Wäschespülen auch heute noch nicht die nötige Sorgfalt. Man hat vor einiger Zeit eine große Zahl von Hausfrauen befragt und dabei festgestellt, daß mehr als die Hälfte aller Hausfrauen die Wäsche überhaupt nur kalt zu spülen pflegt. Und nur 16% dieser Hausfrauen, also nur jede sechste Hausfrau machte es richtig: von heiß über warm zu kalt. Gießen. ♦♦ D i e Annahme und Ausgabe von Schuhreparaturen ist jetzt vom Wirtschafts- amt auf bestimmte Wochentage und Stunden festgesetzt worden, wie aus einer Bekanntmachung des Oberbürgermeisters in unserem heutigen Blatt her- vorgeht. ♦* Fundsachen bei d e r Straßenbahn sind auch im Jahre 1941 wieder in Verwahrung genommen worden. Eigentümer müssen ihren Anspruch spätestens bis zum 15. Februar geltend Schlechtes Spülen verdirbt gutes Waschen. Alle Sorgfalt und Liebe, die man der Wäsche beim Waschen angedeihen läßt, können vergebens sein, wenn man nicht richtig spült. Und gar manche Fehler können dabei gemacht werden. Zum Beispiel: wenn man sofort in kaltem Wasser spült? Überlegen Sie einmal: was Vornehm I Geschmackvolli Persönlich / eee drei wesentlichen Eigenschaften der gediegenen Familien- Drucksache oietet Ihnen in zahlreichen neuzeitlichen Ausführungen sowie Papieren billigst die Brühl’sche Druckerei Schulstr. 7. Ruf 2251 Verdunkelungszelt: 17. Januar von 17.38 bis 9.22 Uhr. 18. Januar von 17.40 bis 9.21 Uhr. Örtliches Fernsprech-Verzeichnis für Gießen Neuausgabe erschienen Stückpreis RM. 0,60 Zu beziehen durch die Arühlsche Llniversitätsdruckerei 5t. Lange Gießen, Schulstraße 7, Fernruf 2251 wd 4087 Stück 6200 4813 7872 2025 1170 5199 2893 „ 1850 Paar 288 „ 2115 „ 9 658 Stück - lle in dem 'm Zeitraa 'men wert- tellung ent» immeuyiwnLössi^ liackfiulv&i Treppensteigen verlangt wie jede Anstrengung ein kräftiges Men. Nervöse Herzbeschwerden sind oft die Folge von Oberanstrengungen. Zur Regulierung der Henarbeit und Beruhigung des Heriens hat st* Toledol gut bewahrt. RM 9.10 In ApetK Staubsauger (auch reparaturbedürftige) kauft nach Vereinbarung unter Postnachnahme Blektrokarax. Berlin W 50 Fürther Straße 3.124D I nieWÖMltf erseht« Holzheim — Grüningen. Watzenborn-Steinberg — Lang-Göns. Kanin-, Hasen-, Rehfelle Füchse, Marder, Iltisse sowie alle anderen Felle kauft zu besten Preisen Heinrich Adorf, Marburg/Lahn Häute und Felle «sooD Telefon 2750 Das Meisterschaftsprogramm für den morgigen Sonntag weist folgende Spiele auf: 1900 — Steinberg DfB.-R. — Sinn ' Ehringshausen — Luftwaffe. Das Spiel 1900 — Steinberg, das erst nach Steinberg und als Vorspiel angefetzt war, muß nach dem Gauentscheid nunmehr in Gießen als Rückspiel aus- getragen werden. Für 1900 ist dies zwar ein Vorteil, doch die verlorengegangenen Punkte aus dem Vorspiel sind weit nachteiliaer, als der Vorzug, dafür auf eigenem Gelände spielen zu dürfen. Die Blau-Weißen sind nämlich morgen in der angenehmen Lage, eine Mannschaft zu stellen, wie es seither noch nicht der Fall gewesen ist. Denn mit Wenz, Becker, Goß, Weniger, Kraft I, Bötz, Schell- Haas, Sittner, Schuck, Kraft II, Schäfer ist eine Vertretung zur Stelle die auch in Steinberg mit Erfolg bestanden hätte. VfB.-R. empfängt den BC. Sinn. Man könnte geneigt sein, den Grün-Weißen den ersten Sieg zu prophezeien, wenn die Sinner am vergangenen Sonntag nicht erneut einen Beweis ihrer Spielstärke erbracht hätten, wo sie mit nur neun Mann in Steinberg ein Unentschieden erzielten. •* Gießen tritt mit folgender Mannschaft an: Wiegel, Spatz, Leutheuser, Burkhardt. Schlitz, Bauer, Lotze, Keth, Fleischhauer, Schardt, Plaum. Die Luftwaffe muß nach Ehringshausen, wo bekanntlich schwer zu gewinnen ist. Die Gießener müssen also schon eine beachtliche Leistung zeigen, wenn sie den — relativ betrachtet — zweiten Platz weiterhin behaupten wollen. Spielvereinigung 1926 Leihgestern. zeigen durch Hustenreiz, Verschleimung oder Atembeschiverden an, daß etwas nicht in Ordnung ist. Luströhrenkatarrh, hartnäckige Bronchitis, chronische Verschleimung, quälender Husten und Asthma werden seit Iabren mit Dt. Voeiher-Tablettett, auch in alten Fällen, erfolgreich bekämpft. Dies bestätigen die vielen vorliegenden oft geradem begeisterten Dankschreiben von Verbrauchern. Dr Soether. Labletlen sind ein unschädliches lräuterbaltigeS Spezlalmlttel. Enthält 7 erprobte Wirkstoffe. Stark schleimlösend und aoowurffördernd. Reinigt, beruhigt und kräftigt das angegriffene Dronchiengewebe. In Apotheken US 1.31 und 3.24. Interessante Broschüre kostenlos durch MEDOPHARM. München 62/N —— Bekanntmachung. Bctr.: Annahme von SchuhausbesserirngsankrSgea durch die SchuhausbesferungswerkstSllen. Mit sofortiger Wirkung werden für die Annahme von Schuhausbesserungsausträgen und die Ausgabe von ausgebessertem Schuhwerk folgende Zeiten festgesetzt: 211D 1. Die Annahme von Schuhwerk findet statt in der Zeit Montagvormittags von 8 bis 12 Uhr, Montagnackmittags von 14 bis 18 Uhr. 2. Die Ausgabe von Schuhwerk findet statt in der Zeit Freitagnachmittags von 14 bis 18 Uhr, Samstagvormittags von 8 bis 12 Uhr, Samstagnachmittags von 14 bis 18 Uhr. Gießen, den 15. Januar 1941. Der Oberbürgermeister der Stadt Gießen. Wirtschaftsamt. Annahme-Untersuchung für die Waffen-^. * ^Krkefl^ssreiwil Hfl e (Arbeitsdienstvflichtige nach Ableistung der verkürzten Arbeitsdienst- Freiwillige mit Dienstzeitvervflichtung vom vollendeten 17. bis 45. Lebensjahr. Ter Dienst in der Waffen--- gilt als Wehrdienst. Körpergröße mindestens 1,70 m (bis 20 Jahre Nähere Ausführungen im redaktionellen Teil dieser Zeitung, ferner im Merkblatt der Ergänzungs- stelle und durch die Untersuchunyskommission. Bon der Wehrmacht Gemutterte können sich melden, dürfen aber noch nicht ausgehoben sein. Ferner werden eingestellt _ „ Freiwillige für die ---Bolizei-Divtsron und Anwärter für den Dienst in der Deutschen Polizei. „ Nähere Auskunft erteilt die Annahmekom- Die' Annahmeuniersuchung findet statt am 21. 1. 1942, 13 Uhr, in Gießen, im Rest. Burghof, fei« s« 1»14 5« ger" w ,, Hef de" io , sie Py 11" . sie . ♦* „Dom Wert der deutschen Srache." Heber dieses Thema spricht Professor Dr. Sto l- ienbera am 22.Januar im Rahmen der wehr- wissenschaftlichen Vortragsreihe der Universität Burggraben 9. _ , , £ . , , Arbeitsbuch und Wehrpaß sind nntzubringen. Eraänzungsamt der Waffen--- Erg.-Stelle Fulda-Werra (IX) Kassel-Willi., Löwenburgstr. 10. Tel. 36683 und 34441. 2. Jugend an. Sollte We 2. Jugend dieser Spiel gewinnen, so wird ihr der Gruppensteg nicht mehr zu nehmen sein. llulverstlSt Gießen — Polytechnikum Friedberg. Am Samstag tritt die Universitäts-Fußballmannschaft zum Rückspiel gegen das Polytechnikum in Friedberg an. Die letzten Spiele zeigten deutlich, daß die hiesige Mannschaft in guter Verfassung ist, so daß man mit einem wahrscheinlichen Sieg rechnen kann. Folgende Spieler stehen zur Verfügung: Ammon, Wenz, Schmidt, Bremer, Carstens, Kistner, Fäustel, Schäfer, Voigt, Zohmann und Ludolph. Handball. flreisklasse. H o lz h e im — Grüningen. In Holzheim gibt es das mit großer Spannung erwartete Lokaltreffen. Grüningen besitzt immer noch eine, wenn auch geringe Möglichkeit, in die weitere Entscheidung einzugreifen, da Holzheim neben diesem Treffen noch die Sviele gegen die Luftwaffe und Heuchelheim zu bestehen hat. Im Vorspiel gelang Holzheim ein knapper 7:6-Sieg. Die Platzmannschaft kann nun nicht mehr die alte Auf- «bringen. Grüningen brachte besonders in kalbegegnungen schon manche Ueberrafchung zustande. Aus diesem Grunde muß man das Spiel als offen bezeichnen, es sei denn, daß der Platzvor- hfcfer ausgezeichneten Könstlergemeinschast gründen lick einmal auf die allgemein vorzüglichen künstle- rischen Eigenschaften eines sehr sorgfältigen, klang- lick fein abgestuften Kammermusikspiels, dann aber auch auf die Einfühlungskraft, das feine Verständnis und die sichere Stilbeherrschung der italieni- Wunkt u lchen Künstler, die erst vor wenigen Tagen mit einer •' einem Kammermusikabend in München einen einer jJ großen Erfolg hatten. iit Siebener wochenmarktpreile. Ml ItteoS Bekanntmachung. Bett.: Fundgegenstände der Straßenbahn. Im Jahre 1941 sind in unseren Nahverkehrsmitteln wiederum Gegenstände wie: Herren- und Damenschirme, Handtaschen, Handschuhe, Aktentaschen, Einkaufsnetze, Geldbörsen u. a. mehr gefunden worden. Diese Gegenstände sind von den Eigentümern spätestens bis zum 15. Februar 1942 auf der Verwaltung, Hammstraße 35, Äimmer Nr. 1, in Empfang zu nehmen, andernfalls über dieselben anderweitig verfügt wird. 231A Gießen, den 16. Januar 1942. Stadtwerke Gießen. Abt. Nahverkehr. Am kommenden Sonntag fährt die 1. Jugend nach Sich, um das fällige Derbandsfpiel auszu- tragen. Um den Sieg zu erringen, muß sich Leihgestern mächtig anstrengen. Die ?. Jugend tritt zu Hause gegen Steinbergs Von der Börse. Denig einheitliche Aktienmärkte. Frankfurt a. M., 16.Januar. In der Berichtswoche war die Haltung der Börse wenig ein- hettlich. Vor allem bewahrten bestimmte Kreise stärkere Zurückhaltung in Erwartung der Deröffent> lichung der Aktienanmeldepflicht-Durchführungsver- ordnung, dazu kam, daß eine Kurssteigerung in einigen, in letzter Zeit wieder mehr hervorgetrete- nen Aktien durch Abgaben interessierter Stellen bmtangehalten wurde. So waren am Elektromarkt AEG. und Gesfürel auf eine beabsichtigte Fusion hin stark beachtet worden, sodaß, beide Werte vorübergehend mehrprozentig anzogen. Auch Westdeutsche Kaufhof, bei denen jetzt eine 40proz. Kapi- takderfchtlgtrng vorgefthsagen werven fofl, »em vorübergehend 5 v. H. an, um allerdings die Hälfte wieder zu verlieren. Stark aedrückt waren unverändert Zell Waldhof, die auf 121 nach 125 zurückgingen, man bringt dies in Zusammenhang mit der Anmeldepflicht, die — wie vermutet wird — eine Anbietungspflicht für gewisse, stärker gestie- gene Werte bringen soll. Gebessert lagen weiter unter Schwankungen JG.-Farbenindustrie und Stahl« verein, schwächer Metallgefellschast Gy-4). Hypothekenbanken lagen meist bis 3 v. H. höher. Am Rentenmarkt ist die 5. Folge der 3,5prozenti- gen Reichsschatzanweisungen von 1941 am 14. Januar ausverkauft worden, es erfolgte die Auflegung einer 1. Folge von 1942 zum ghleichen Zinssatz, jedoch zu einem um 0,25 v. H. ersten Äusgabekurs von 99,25 v. H. In Pfandbrief steht der laufend großen Nachfrage nach wie vor kein nennenswertes Angebot gegenüber. Jndustrieobligatione» ruhig. Die Reichsaltbesitzanleihe lag bei 162 bis 162,25 wenig verändert, auch Steuergutscheine I zwischen 104 und 104,5 schwankend. »»Hicoton“ ist altbewährt gegen das Uebel. Preis RM.2.90. In allen Apoth. u. Neue Apotheke, Gießen. Prosp. gratis vom Alleinhersteller: Meaika“, München 42. eiV M Die Folge dieses mangelhaften Spülent ist aber nicht nur eine Gefährdung der Wäschefaser. Man verbraucht auch mehr Seife! Wäsche, aus der nicht alle Schmutzreste herausgespült sind, macht uns doch keine Freude! Solche Wäsche ist niemals klar, weich und so richtig duftend frisch. Bettwäsche z. B., die von Anfang an nicht völlig sauber ist, muß viel früher gewechselt also öfter gewaschen werden. Das aber verbraucht wieder mehr Waschmittel und — auf lange Sicht gerechnet —* natürlich auch mehr Wäsche. Beides aber. Waschmittel und Wäsche, müssen heute gespart werden! Merken Sie sich also: auch gutes Wäschespülen trägt bei zur Erfüllung der Forderung: SEIFE SPAREN — WÄSCHE SCHONEN! Kräftige, gesunde Füße! | Wer viel stehen und laufen oder große Strecken j marschieren muß, macht seine müden Füße • wieder frisch durch ein Fußbad mit Saltrat. | Dieses einfache Mittel hat schon vielen Men- } sehen geholfen. Wenn Saltrat ‘in Ihrer • Apotheke oder Drogerie nicht gleich erhält» 0 lieh, fragen Sie noch einmal nach. Denken j Sie vor allem an Saltrat, wenn Sie das > nächste Feldpostpäckchen zurechtmachen. • Saltrat ] — „M» wwwwwww Binnen S« heo KaiMin ) neidisch iffadenb(rf Einen Den drittel ■ od) «I» siebet behauptete, Die ande» Sein* ♦ Gießen, 17. Jan. Auf dem heuttgen Wochen- niarkt kosteten: Markenbutter, % kg 1,80 RM., Mite 30 Rpf., Käse, das Stück 8 bis 9, Wirsing, ... -ivk ■ LZ kg 8 bis 12, Weißkraut 6 bis 8, Rotkraut 8 bis I in gelbe Rüben 7 bis 10, rote Rüben 10, Unter- v kh"'A johlrabi 6 bis 8, Grünkohl 6 bis 10, Lauch 17, Sellerie 15, Rettich 10 bis 15 Rpf. ^friedigen. Der, Mnfti. j ""kn u» ktterio, >n ans. ,*8*111 ".wngenk lp'°*«ne, - ^enuuio, "eben b?[ finb. B. VA«A Spkeke Gew. Unentsch. Verl. Pkte. Naunheim 8 7 1 0 15:1 W.-Steinberg 7 5 0 2 10:4 Ehringshausen Luftwaffe 7 5 4 4 1 0 2 1 9:5 8:2 Burgsolms 7 2 1 4 5:9 1900 7 2 1 4 5:9 BC. Sinn 7 1 0 6 2:12 VfB.-R. 6 0 0 6 0:12 Das abgebrochene Spiel Burgsolms - - Luftwaffe (2:1) ist nicht berücksichtigt. • 5075 A Wir tun unser Bestes! Stoffspezialhaus WoMertaiÄaiis 212 A NEU Was koche vch Erdal 33 V GE B FÄRBEREI Läden und Annahmestellen überall Leberisversicherungsschuiz Sieuerbegü nsiigu ng Zwischenfinanzierung SCHUHE TASCHEN« Und sowas werfe» wir de» Sldwetoe» vor.. in 6ießen zu kaufen gesucht Schriftliche Angebote unter 3857A an den Gießener Anzeiger erbet. Beim Beinhalten der Waschküche tut ALLPUTZ gute Dienste Warum sich mit langwierigem Schrubben und Bürsten mit Seife und Wasser plagen? Einfach ALLPUTZ nehmen I ALLPUTZ reinigt gründlich und rasch Waschkessel.Wannen.Zuber.Waschküchen- boden und anderes. ALLPUTZ sollte stets in jeder Waschküche griffbereit stehen, denn ALLPUTZ spart Mühe und vor allem Seile. Das meiste Vitamin Bi enthält übrigens die Bierhefe, und mit diesem kostbaren Wirkstoff aus der fiefe ist unser Vltamalz - Einsockbier angereickert. Es ist also wohlsckmeckendes Genußmittel, bekömmlicher Vurstlosckn und Oitamlnfpender zugleich. 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In einer Goldgräber-Kneipe soll einmal dieses Schild gehangen haben, und man bat damit gewissermaßen um Entschuldigung für die kleinen Unzulänglichkeiten dieses Betriebes. Bekanntlich gedeihen öit Schweine am besten, die viel Kleie gefüttert bekommen, Kleie aber besteht aus ben Ranbfduthten und Reimlingen des Getreides und enthält viel Vitamin B >. Und dieses Vitamin ist's. das die Nahrung in Krast verwandelt. Deshalb sollten wir viel mehr Vollkornbrot effen. Vas enthält Vitamin Bi» Künstliche ■ Gebisse Allpulz Gewürzte Beifuttermischung ANIMALIN mit D-VITAMIN für alle HAUSTIERE Wertvolle MiKe bei Fütterung von Nuto und Mastvieh In Atm Keimling des Brotgetreides steckt reichlich Vitamin Bl — der Wirkstoff, der aus dem reinen Mehl, dem Kohlehydrat also, erst Energie und Aufbau• Stoffe schafft. Ein schnell zubereitetes Mittagessen besonders für den Putz» oder Waschtag. So ein Teller voll Knorr* Gemüse« suppe ißt jeder gern. Die Zubereitung aller Knorr-Suppen Ist denkbar einfach. Sie werden nur mit Wasser gekocht - alle anderen Zutaten enthält bereits der Knorr* Suppenwürfel. Kartoffeln In derSchale mit Gurken* soße Ist ein einfaches, aber gutes Mittagessen. Sie werden erstaunt sein, wie pikant die Pellkartoffeln mit Gurkensoße schmecken. Für die Zubereitung der Soße brauchen Sie weder Fett noch Butter. Versuchen Sie mal das folgende Rezepts Öflöniliche Bausparkasse für Hessen (Ableitung der Heultch.n Xaride.bank — GtioMnuaJ.-> DARMSTADT Thoodör-^’riivch^Siraße'St -• .Fernruf 7251 Auskunft bei allen öffentlichen Sparkassen ths Feldpost* • päckchen G gehört Esbfh ® Trodcen-Brenn- • sfoff z. raschen ? Erwärmen von Speisen, Ge« tränken, Ra- sierwasser.uswk G ’ In einschlägigen Geschäften G 2 käuflich. Padtung 20 Tabletten. G 0 Zum Feldpostversond zugelassen. G e Bezugsquellen-Nachweis durch i • • HERST. ERICH SCHÜMM • STUTTGART. 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Besorgen Sie aus der Apotheke ein Capslcumpflasfer und kleben es auf die schmerzhafte Stelle (Hüfte, Knie, Schulter, Ellenbogen usw.). Sogleich dringt frisches Blut dort hin und spült die Krankheitsstoffe fort. Sie verspüren wohlige Wärme und Ihre Schmerzen lassen nach. s ■' Banfe CaplitnmpMier Walter von ils Cohn bes Nau gebon 1. Garbe J als Regt vildartillerie- meralstabsc «ißien unb Somme Nammenbri Trenzsch ^nn würbe Minrnen > W ^rs bes 6ti Burbe er Cl Wt. 1935 General fieral her ® !'Mn |ein 1939 in lrr befehlt ^fehlte K* fi^te ( Niiete 3JU Äqu ( bien b( 4t"b IW Iw- IN lieber Naturschutz und Naturkunde mit den allgemeinverständlichen Büchern des Hugo Dermühler verlege», Berlin. Lichterfelde. Bitte verlangen Sie noch heute von 3hrem lllieftener Buchhändler dar ausführliche bebilderte Werbeblatt „Freunde der Natur sind Freunde guter Büchel Zweijährige Handelsklasse für Schulentlassene mit 8-jährig. Schulbildung. Für Mädchen auch Kochen und Nähen. 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Bedenken Sie, d>ß viele unserer Mitarbeiter an der Front oder in kriegsentscheidenden Betrieben eingesetzt sind. Im Rahmen des Möglichen jeden vernünftigen Wunsch* zu erfüllen, ist unser Streben. Seien Sie versichert: lrWeJU ewe'"ma7vqh'L reine h, " durch. ^stellt SPARE1.! 16^ Mol OOoRoo 0 dpi nß&zrZrS