(92. Jahrgang Ur. 270 (fcricVeim Dutt) außer Sonntags und fteiertagS Beilagen: Grekener ftamilienblätter Heimat imBNd-DieSckolle Be-unSvreiSr Monatlich .... .RM.1.80 LusteUgebüör... „ -.25 auch bei Nichterscheinen von einzelnen Nummern iniolae höherer Gewalt Serasvrechanichluft 2251 Drahtanschrift ,Anzeiger" Postscheck 11 6m Franks /M Montag, (6. November (942 Metzener Anzeiger 14Nvi.t. Werbeanzeigen und geschäftliche Geiegenbeit^anzeigen Platzvorschrrft < vorherig« Vereinbarung) 25°/<>mcbf Annahme von Anzeige« für die MittaaSnummer bis R*/, Ubr deeVormittag- Anzeigenpreise für d,e DHlfimetet-Beile von 22 Millimeter Breite: 7 81 vf. für .>amilienan- vrühlsch« Univer-tStrdrnckerei«. txay General-Anzeiger für Gberheffen Großer Erfolg gegen die britisch-amerikanische Schiffahrt im westlichen Mtelmeer. 183000 DNT. vernichtet und zahlreiche Kriegsschiffe versenkt. DNB. Aus dem Führerhauptquarlier. 15. 2lou. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: In gemeinsamem Kampf der italienischen und deutschen Luftwaffe und der italienischen und deutschen Warme wurde in der Bekämpfung des feindlichen Geleitzuges gegen die nordafrikanifche Küste Im westlichen ANttelmeer folgender Erfolg erzielt: Vernichtet oder beschädigt wurden insgesamt 89 Einheiten, und zwar: 14 Handelsund größere Transportschiffe mit insgesamt 102000 BRT. versenkt, ein großer Tanker (etwa 10 000 BRT.) wurde torpediert und in finkendem Zustand zurückgelassen, sieben Handels- und größere Transportschiffe mit insgesamt 71 000 BRT. wurden so schwer beschädigt, daß mit ihrem Verlust mit Sicherheit gerechnet werden kann. Somit wurde eine Gesamtsumme von 183 000 VRT. wertvollsten feindlichen Fracht-, Tanker- und Transportraums vernichtet, hiervon sind bereits acht Schiffe mit 76 000 BRT. in der Sondermeldung vom 14.11. bekanntgegeben. Weitere 35 Handels- und Transportschiffe mit insgesamt 234 000 BRT. wurden beschädigt, teilweise so schwer, daß mit ihrem längeren Ausfall für Transportzwecke zu rechnen ist. Außerdem wurden ein Schlachtschiff beschädigt, drei Träger beschädigt, davon einer so schwer, daß mit seinem längeren Ausfall zu rechnen ist, drei Kreuzer versenkt, 14 Kreuzer und große Zerstörer beschädigt, vier Zerstörer und Bewacher versenkt, fieben Zerstörer und Bewacher vcschäbigi. * 3n dem gemeinsamen Kampf der italienischen und deutschen Kriegsmarine und Luftwaffe gegen die britisch-amerikanischen Geleitzüge vor der marokkanischen und algerischen Küste wurde wieder hvertvoller feindlicher handelsschiffsraum vernichtet. Unsere Unterseeboote führten den Kampf ^hauptsächlich westlich von Gibraltar und im west- rilichen Mittelmeer. Der Schwerpunkt der Luftangriffe lag dagegen weiter ostwärts im Raum von Bougie. Besonders empfindlich traf den Feind die Versenkung des Transporters „Wa r w i ck Castle" nordwestlich von Gibraltar durch unsere U-Boote. Diese- über 20 000 BRT. große Schiff war vor dem Kriege als Fahrgastschiff auf der Afrika-Route 'ingesetzt und einer der größten und schnellsten Transporter der Londoner Reederei. Union Castle Mail. Jetzt gehörte es ebenso wie der am gleichen Tage versenkte 6000 BRT. große Frachter zur Ber- sorgunasflotte der in Marokko gelandeten .feindlichen Kräfte. Durch Torpedotreffer auf drei weiteren Schlachtschiffen in den nordweftafrikanischen Küstengewässern wurden die schwer ersetzbaren Ausfälle der marokkanischen Landungstruppen noch erhöht. Auch die vor der algerischen Küste operierenden feindlichen Schiffsverbände wurden von unsren Unterseebooten angegriffen, hier wurde ein Frachter von etwa 10 000 BRT. durch Torpedos beschädigt. Ostwärts davon flogen Tag und Nacht die deutschen und italienischen Luftwaffengeschwader ihre Angriffe in Richtung Algier und Bougie. Die in den Häfen liegenden britisch-amerikanischen Sch'.ffe, die Hafenanlagen selbst und die von feindlichen Kräften belegten Flugplätze waren die Ziele unserer Kampfflugzeuge. In der Nacht zum 14. 11. griffen sie erneut den Flugplatz Maison Blanche südlich der Bucht von Algier an, auf dem trotz heftigen Abwehrfeuers die Bomben genau zwischen den abgestellten Flugzeugen einschlugen. Am Nordwestrand des Platzes entstanden rasch um sich greifende Brände. T^nsüber wurd" die Bekämpfung der amerikanisch-britischen Boden- organifation durch Angriffe gegen den Flugplatz D j i d j e l l i an der Ostseite des Golfs von Bougie fortgesetzt, hier lagen die Bomben unserer Ju 88 vor allem in feindlichen Flakstellungen, von denen einige Batterien bereits nach dem ersten Angriff ihr Feuer einstellen mußten. e Die stärksten Einsätze unserer Luftwaffe richteten sich am 14. November jedoch gegen die britisch- amerikanischen Schiffseinheiten im Hasen von Bougie. Vergeblich versuchte der Feind durch dichtes Sperrfeuer seiner Flakbatterien unsere Kampfflugzeuge abzuwehren. Während einige Staffeln die Hafenanlagen und Depots wirksam mit Bomben belegten, warfen andere Besatzungen mit mehreren Bomben ein großes Fahrgastschiff von etwa 15 000 BRT. aus geringer höhe in Brand. Dichte Qualmwolken hüllten schließlich das ganze schwerbeschädigte Schiff ein, so daß das weitere Schicksal des Dampfers nicht mehr beobachtet werden konnte Andere fu-88-Sturzkampfflugzeuge beschädigten ein weiteres großes Handelsschiff schwer. Zur Abwehr der Luftangriffe setzte der Feind außer seiner Flakartillerie auch zahlreiche Jagdflugzeuge ein. In heftigen Lüftkämpfen wurden die Curtis und Beaufighter von unseren Messerschmitt-Jägern und Zerstörern zurückgeworfen und dabei drei feindliche Flugzeuge abgeschossen. Oie: ehrmachtberichte. Oer Wehrmachtbericht vom Gamstag. DRV.Aus dem Führerhauptquarlier. 14. November. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Im Westteil des Kaukasus wurden bei örtlichen Angriffsunternehmungen beherrschende Berg- ' ellungen und zahlreiche Kampfanlagen erstürmt. Kampfflugzeuge bombardierten Stabt und Hafen Tuapse. Am T e r e k - Abschnitt wurden starke | Angriffe unter Vernichtung feindlicher Panzer ab- I gewiesen. Deutsche motorisierte Truppen vernich- lefen in der K a l m ü ck e n st e p p e einen feindlichen Stützpunkt und brachten Gefangene und Beute ein. Südlich Stalingrad blieben örtliche Angriffe iet Bolschewisten im Abwehrfeuer rumänischer ; Truppen liegen. In Stalingrad nahmen Stoßtrupps in harten Kämpfen weitere Häuserblocks. Feindliche Gegenangriffe wurden abgewiesen und Bereitstellungen durch zusammengefaßtes Artillerie- und Flakfeuer und durch Slurzkampfflieger zerschlagen, lln der Donfront wehrten deutsche und verbündete Truppen örtliche Angriffe des Feindes ab tnb warfen ihn im Gegenstoß auf feine Ausgangs- Hungen zurück. Deutsche und rumänische Luftslreit- tvaffe flogen bei Tag und Nacht Angriffe gegen feindliche Truppenansammlungen. 13m mittleren Frontabschnitt vernichteten Stoßtrupps eine Anzahl Sampfstände. Die Luft- öaffe fehle ihre schweren Angriffe gegen das ruck- wärttge Gebiet des Feindes fort. Angriffe des Feindes südostwärts des Ilmensees und am Wol- 6oro scheiterten. Die Sowjets verloren in der Zeit vom 1. bis 10. November 282 Flugzeuge, davon 218 in Luftkämpfen, 33 durch Flakartillerie der Luft- naffe und 11 durch Verbände des Heeres. Der Rest nurbe am Boden zerstört. Im gleichen Zeitraum gingen 18 eigene Flugzeuge verloren. 3n ber 2tt a r m a r i c * griff ber Feind am 13. November mit unverminderter Stärke in breiter Front en. Die deutich-italien'scheu Truppen haben nach Zerstörung aller militärischen Anlagen Tobruk ptanmäßia geräumt Kampfflugzeuge bombardierten britische Kolonnen auf dem Halfaya-Paß. |3n den Gewässern von Bougie versenkten Kampfflieger ein Handelsschiff von 6000 BRT. Zwei feindliche Kreuzer und fünf große Transporte wurden mehrfach getroffen. Die Vernichtung eines Kreuzers ist wahrscheinlich, ver'odeeinrichtun- sen und Ladehallen des Hafens Bougie wurden Zerstört Wie bereits durch Sonbermelbung bekanntgegeben, haben deutsche Unterseeboote im Angriff gegen die amerikanisch-britischen Landungsstreitkräfte in Nordwestafrika und in der Atlantikschlacht den feindlichen Kriegs- und Tansportflotten erneut ungewöhnlich schwere Verluste zugefügt Sie versenkten im Eismeer, im Nordatlantik, vor der kanadischen Küste, in der Karibischen See, bei den Kap Verdischen Inseln, im Golf von Guinea und im Seegebiet östlich von Kapstadt aus gesicherten Geleitzügen und in Linzeljagd zwanzig Schiffe mit zusammen 119 000 BRT. sowie einen Zerstörer. Zwei weitere Schiffe wurden torpediert. Im westlichen Wittelmeer vernichteten sie aus der britisch-amerikanischen Transportflotte wieder zwei Transporter und einen Großtanker von zusammen 20 000 BRT., sowie einen Zerstörer, so daß sich die Erfolge ber U-Boote vor den Küsten von Algier und Warokko auf elf Transporter mit 99 000 BRT. erhöht haben. Seit ber Sonbermelbung vom 9. November hat die Unterseebootwaffe im Wittelmeer und auf bem atlantischen Kriegsschauplatz 31 hanbelsschiffe mit zusammen 218100 BRT. versenkt unb weitere sechs durch Torpedo treff er beschädigt Daneben wurden seit dem 9. November zwei britische Kreuzer und vier Zerstörer versenkt, ein Flugzeugträger, ein Zerstörer und eine Korvette beschädigt. 0er Wehrmachtberichi vom (Sonntag. DNB. Aus dem Fuhrerhauptguartier, 15. Nvv. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Deutsche und rumänische Truppen schlugen am gestrigen Tage im Kaukasusgebiet heftige feindliche Angriffe ab. Im Stadtgebiet von Stalingrad wurden feindliche Gegenangriffe abgewiesen. Die Luftwaffe unterstühte die Kämpfe wirk- sam durch Angriffe auf Artilleriestellungen und Flugplätze ber Sowjets ostwärts ber Wolga. Felbsiel- lungen und Ansammlungen des Feindes am unteren Don wurden im Sturz- unb Tiefflug angegriffen. An ber übrigen Front würben burch Stoß- truppunternehmen Bunker und Kampfstänbe bes Feinbes gesprengt. Gefangene unb Bente eingebrannt Oerttiche Angriffe ber Sowjets im Gebiet bes Ilmensees unb Wolchow scheiterten an ber deutschen Abwehr. Durch Kampf- unb Sturz- kampfgeschwaber würben Bahnhofe und Züge des Feindes bei Tag und Nacht schwer getroffen. 3n ber Lyrenaika leisteten die bentsch-italie- uischen Truppen gegenüber dem gleichbleibenden feindlichen Druck zähen Widerstand. Sie setzten sich unter verlustreichen Kämpfen weiter nach Westen ab. Im Kampf gegen bie amerikanisch-britischen Lanbungsstreitkräfte in Norb- afrifa versenkten deutsche Unterseeboote den Transporter „Warwick Easlle" mit 20107 BRT. sowie einen Frachter von 6000 BRT. Außerdem erhielten vier große Transporter Torpedotreffer. Im Gebiet um Bougie wurden ein Flugplatz sowie der Hafen wirksam angegriffen, vor Bougie zwei große vollbeladene Transporter durch Bombenwurf beschädigt. Lin feindliches Unterseeboot wurde durch Bomben vernichtet. Deutsche Jagd- und Zerstörerflugzeuge schossen vor der tunesischen Küste drei feindliche Flugzeuge ab. Das Eichenlaub für G-neralmajar Namcke. Berlin, 15. Koo. (©KB.) Der Führer Hal Generalmajor Ramcke, ber sich in ben gegenwärtigen schweren Kämpfen in Norbafrlka mit feinem Berbanbe wieber besonders ausgezeichnet hat, als 145. Soldaten der deutschen Wehrmacht das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes verliehen. * Generalmajor Ramcke, 1889 in Schleswig geboren, zeichnete sich schon im Weltkrieg 1914/18 bei den Kämpfen in Flandern aus, erhielt das Goldene Militar-Derdienstkreuz — die höchste Kriegsauszeichnung für Unteroffiziere und Mannschaften — und wurde wegen besonderer Tapferkeit vor dem Feind zum Leutnant befördert. Nach dem Weltkrieg hat er 15 Jahre hindurch als Kompaniechef und Bataillonskommandeur in einer ostpreußischen Grenzgarnison wertvolle Arbeit zur Wehrertüchtigung der Grenzlandjugend geleistet. Mit kampfbegeistertem Herzen zog er als Fünfziojähriger in den Polenfeldzug, wo er sich als Oberst wieder durch persönliche Tapferkeit auszeichnete. Mit 51 Jahren meldete er sich zu den Fallschirmjägern. Bei dem Kampf um Kreta ist er selbst mitgesprungen und erhielt für Einnahme des Flugplatzes Male- mes das Ritterkreuz. Seit Monaten kämpft er immer in vorderster Linie auf dem nordafrikam- schen Kriegsschauplatz. Ein deutscher Verband unter seiner Führung, der vorübergehend abgeschnitten war, hat dem Feinde in dreitägigem Kampf schwere Verluste zugefügt, eine größere Anzahl von Kraftfahrzeugen erbeutet, sich mit ihrer Hilfe beweglich gemacht und den Anschluß an die Hauptkräfte wieder gewonnen. Oer wirtschaftliche Sieg im Osten. Die nachstehenden, von maßgeblicher Seite verfaßten Ausführungen geben einen klaren Ueberblick über die wirtschaftliche Situation in den besetzten Ostgebieten und über das Ausmaß der Erfolge, die der deutsche Soldat und der ihm folgende Fachmann in wirtschaftlicher Hinsicht errang. I. Die anglo-amerikanische Welt war bestrebt, die Abhängigkeit des europäischen Raumes in wirtschaftlicher und politischer Beziehung zu verewigen. Als dies in den Jahren nach 1933 offensichtlich unmöglich wurde, trieb sie zum Kriege. Für das Deutsche Reich war der Kampf, der 1939 begann, somit von vornherein ein Kampf für die wirtschaftliche und politische Unabhängigkeit Europas. Der Feldzug im Osten, an dem bald Freiwilligenverbände aus ganz Europa teilnahmen, hat dem „Neuen Europa" nunmehr den europäischen Ost° raum wieder erschlossen. Auf dem Wege, diesen europäischen Ostraum an den Wirtschaftsraum Europa anzugliedern, sind bereits die ersten großen Erfolge zu verzeichnen. Wir stehen mitten im Kriege, und für die Dauer der militärischen Auseinandersetzung haben kriegswirtschaftliche Notwendigkeiten den Vorrang in allen wirtschaftlichen Dingen. Das Ziel der neuen europäischen Ordnung aber ist es, alle Wirtschaftskräfte, Rohstoffe und Energien des Kontinents zu mobilisieren und sie zum Wohle Europas einzusetzen. Die wirtschaftliche Zersplitterung Europas soll ein Ende haben, an ihre Stelle soll eine vernünftige Arbeitsteilung treten, in der jeder das Seine und nicht jeder alles tut. Der europäische Ostraum war in der vorbolschewistischen Zeit überwiegend auf eine landwirtschaftliche Erzeugung eingestellt. Auch heute noch leben in den von uns vom Bolschewismus befreiten Gebieten mehr als zwei Drittel der Bevölkerung auf dem Lande. Darin liegt die hauptsächlichste Aufgabe diesex Gebiete begründet. Schon jetzt wird sie in einem Umfange erfüllt, durch den die Blockade nunmehr endgülttg zur Unwirksamkeit verurteilt wird. Demgegenüber hatte die sowjetische Wirtschaftspolitik ihr Hauptaugenmerk auf die Jndustria- sisierung gerichtet, was ja ihren polittschen Zielen entsprach. Dies hat sich insbesondere i n der Ukraine ausgewirkt, wo eine für den Ostraum auffallende Bevölkerungsdichte auf der einen und reiche Lagerstätten sowie große Energiereser- Oie Krisis -es Parlamentarismus. Von unserem Dr. L.-Korrespondenten. iv. Lösung oder Auflösung? Stockholm, November 1942. Obwohl die Krise des englischen Parlamentarismus heute auch in England klar erkannt wird, sind die Bemühungen um eine Lösung noch nicht sehr weit gediehen. Diejenigen Beobachter, die schon immer verlangten, daß die Regierung bereits heute praktische Vorarbeiten für die Lösung der Nachkriegsprobleme treffe, haben gerade hinsichtlich der Parlamentsreform gute Gründe vorgebracht. Das jetzige Unterhaus ist seit langem überaltert. 1940 hätten im Frieden Neuwahlen stattgefunden. Wenn man weiter berücksichtigt, daß das jetzige Unterhaus, das eine erdrückende konservative Mehrheit besitzt, im Jahre 1935 auf Grund der Baldwin-Völkerbundspolitik gewählt wurde, so gewinnt die Behauptung der Linken, es entspreche in keiner Weise mehr der Meinung des Volkes, allerdings an Wahrscheinlichkeit. Aus diesen Gründen ist es sicher, daß bei einer Neuwahl viele der jetzigen Abgeordneten nicht mehr nach Westminster zurückkehren würden. Der Unwille der Oeffentlichkeit über die jetzige Zusammensetzung des Unterhauses macht eine Neuwahl sehr bald nach Kriegsende wahrscheinlich. Diese Neuwahl muß aber, wenn nicht vorher ein neues Wahlsystem ausgearbeitet worden ist, auf Grund des überlieferten Systems mit allen seinen plutotrati« schen Schwächen erfolgen, so daß das Ergebnis der Wahl wahrscheinlich ein verjüngtes und verändertes Unterhaus sein würde, aber noch immer keine echte Volksvertretung in dem Sinne, daß die herrschende Meinung des ganzen Volkes in Westminster angemessener präsentiert würde. Trotzdem wird dieser Fall wahrscheinlich eintreten, da die Erfolge des englischen Parlamentarismus während des Krieges an der Schwerfälligkeit der parlamentarischen Maschine selbst scheitern müssen. Vorausgesetzt, daß keine gewaltsamen Veränderungen eintreten — nur unter dieser Voraussetzung ist die vorliegende Betrachtung überhaupt möglich , wird daher die Lösung des Problems in zwei Teile zerfallen, deren erster die Wahl eines neuen Unterhauses mit immerhin einigen jüngeren und modernen Köpfen fein würde, das dann einerseits die Aufgabe gestellt bekäme, die große Parlamentsreform des 20. Jahrhunderts vorzubereiten. Ob dies gelingen kann, ist heute nicht zu beurteilen. Dies ist auch nicht unsere Aufgabe. Es handelt sich vielmehr, zu zeigen, welche Gedanken dieser Art bisher in England selbst aufgetaucht sind. Viele Gedanken sind es nicht, und auch nicht sehr ttare. Da die beiden Wurzeln der Krise die Plutokratie und die fortschreitende Unfähigkeit der überlieferten Parteien sind, müssen auch aus diesen beiden Richtungen die Reformvorschläge kommen. Einmal soll die Tätigkeit des Unterhausabgeordneten vom persönlichen Wohlstand unabhängig gemacht werden. Die gewichtigste politische Zeitschrift „Round Tadle" machte unlängst den Vorschlag, der Staat solle die Gesamtkosten des Wahlkampfes tra- gen. Von dort bis zur vollständigen Besoldung der Abgeordneten durch beträchtliche Erhöhung ihrer Diäten ist nur noch ein Schritt. Vorläufig aber haben alle diese Vorschläge den Fehler, daß sie das Vorhandensein lebenskräftiger politischer Parteien voraussetzen und damit die zweite Ursache der Krise als nicht vorhanden oder aber als leicht lösbar betrachten. Tatsächlich dürfte aber die politische Ursache der Krise, die im Verfall der Parteien liegt, schwerer wiegen, als die sozialen Mißstände der Plutokratie. Es wurde schon früher gezeigt, daß alle Versuche zu Neugründungen von Parteien bisher gescheitert sind. Die Labour-Party wird vielfach von ihren eigenen Anhängern aufgegeben, so daß bestenfalls die konservative als politische Partei im überlieferten Sinn übrigbleibt. Das Einparteiensystem verträgt sich aber nicht mit dem Parlamentarismus englischer Prägung. Selbst wenn sich innerhalb der konservativen Partei genügend fortschrittliche junge Talente finden sollten, um der Partei das Fortbestehen zu ermöglichen, so müßte dieser Versuch an dem Mangel eines Gegenspielers scheitern. Diese Entwicklung ist bisher in England nur ganz vereinzelt erkannt worden. Noch hat niemand an hervorragender Stelle auszusprechen gewagt, daß der politische Parlamentarismus wahrscheinlich zum Tode verurteilt ist, und daß eine fortschrittliche parlamentarische Reformation höchstens auf dem Boden einer berufsständischen Verfassung möglich wäre. Im vorigen Winter beschäftigte sich der „Daily Herold", das Organ der Labour-Party, einmal 'tüchtig mit dieser Frage, als das Blatt die Reform des Oberhauses forderte, das aus einer geburtsständischen in eine berufsständische Vertretung umgewandelt werden sollte. Diese Gedanken waren ausdrücklich eher aus einer überlieferten Abneigung gegen Privilegien als aus vorausschauender Erkenntnis geboren worden. Daher beschränkte sich der Vorschlag auch auf das Oberhaus, ohne das Unterhaus mit einzubeziehen. Außerdem ging der Vorschlag damals in den sehr viel dringlicheren Sorgen um die Verteidigung des brittschen Empire unter. Schließlich würde jeder ernsthafte Polittker, der sich aeqenroärtig für die Vorbereituna einer berussständi schen oder korporativen Verfassung einsetzen würde, den Vorwurf zu hören bekommen, er wolle die Methoden der doch so verdammenswürdigen Faschisten, zu deren Bekämpfung man in diesen Krieg gezogen sei, in England einführen und damit der Demokratie das Grab graben. Die Entgegnung, daß England öfter im Laitt der Geschichte die Errungenschaft lonttnen- taler Mächte übernommen und nachher als britische Erfindung ausgegeben hat, würde dem Verfechter des korporativen Gedankens im Augenblick wenig nützen. Erst die harten Tatsachen der Nachkriegswelt werden England zwingen, eine Entwicklung zu vollenden, die heute in ihren Anfängen als Krise des Parlamentarismus erscheint, in Wahrheit jedoch eine so vollständige Erschütterung und Veränderung des gesamten sozialen und polittschen Lebens bedeutet, wie England sie seit der Reformation nicht erlebt hat. nen auf der anderen Seite die Jndustrialisierungs- politik begünstigten. In vorsowjetischer Zeit betrug der Anteil der Ukraine an der gesamten landwirtschaftlichen Erzeugung Rußlands noch über 50 v. H., im Jahre 1930 war er bereits auf 40 d. jr). gesunken und ist in den Jahren bis 1941 noch weiter erheblich gesunken. Dafür entstand um die Erzlager von Kriwoj-Rog und Kertsch sowie um die Kohlenvorkommen des Donezgebietes eine umfangreiche Industrie: Hüttenwerke, Stahlwerke, Werke des Maschinenbaues, chemische Industrie, Schiffbau und andere Werke. Diese großen Roh- stoffvor kommen und wertvollen Industrien haben die Sowjets nunmehr verloren, ganz abgesehen von der ungeheuren landwirtschaftlichen Erzeugung, die gleichzeitig ausfällt, lieber die roh- stofftnäßige und industrielle Bedeutung dieser Gebiete sollen einige Zahlen Aufschluß geben: Die Kohlenvorkommen des Donezgebietes, die auf 56 Mrd. Tonnen sichere und viele weitere Mrd. Tonnen wahrscheinliche Vorräte geschätzt werden, lieferten 1938 78,4 Mill. Tonnen Steinkohle, das waren rund 60 v. H. der sowjetischen Gesamtförderung an Kohle. In der Weltrangliste der Kohlenförderung nahm die UdSSR, die 4. Stelle ein, nach den USA., England und Deutschland. Mit dem gleichen Antell von rund 60 v.f). waren die Eisenerzlager von Kriwoj-Rog an der Gesamtförderung der UdSSR, beteiligt. Die sicheren Vorräte werden hier bei einem EisengehaU von 58 bis 67 v. H. auf etwa 300 Mill. Tonnen und die wahrscheinlichen auf etwa 800 bis 1000 Mill. Tonnen geschätzt. Die Manganerzlager von Nikopol, die mit einer Förderung von 1,3 Mill. Tonnen im Jahre 1937 mit rund 40 v. $). an der Gesamtförderung der UdSSR, beteilig waren, weisen geschätzte Vorräte von über 100, Mill. Tonnen sicheren und 300 Mill. Tonnen möglichen auf. Hier sei bemerkt, daß die deutsche Einfuhr im gleichen Jahr mir 0,5 Mill. Tonnen betrug. Außerdem befinden sich die Erdölfelder von Maikop in unserer Hand, sie lieferten im Jahre 1939 2,2 Millionen Tonnen Erdöl, das überwiegend in den Raffinerien von Krasnodar und Tuavse verarbeitet wurde. Die Gesamtvorräte werden hier auf ,22,0 Mill. Tonnen sichere und wahrscheinliche geschätzt, dazu kommen noch 215 Mill. Tonnen vermutete. Neben den vorstehend erwähnten Rohstoffen finden sich aber noch unzählige andere, die m großen Mengen vorhanden sind, es seien nur Holz, Tors, Oelschieser und Braunkohle genannt. — Entsprechend den vorhandenen Rohstoffen lieferte die Industrie des Donezgebietes etwa zwei Drittel der gesamten sowjetischen Eisen- und Stahlerzeugung. Diese Verluste haben nun einerseits die Sowjets schwer getroffen, sie stärken aber anderseits in nicht zu übersehendem Ausmaß das deutsche Kriegspoten- tial. Nicht umsonst verlangen die Sowjets die zweite Front und Materiallieferungen von den Briten und Amerikanern. Sie spüren den Verlust dieser Schätze bereits fehr empfindlich. Inzwischen ist mit dem Wiederaufbau der Ostgebiete begonnen worden, und bereits im ersten Jahre des Wiederaufbaues sind die Erfolge als groß zu bezeichnen. Mit der Versorgung der gegen den Bolschewismus kämpfenden Truppen mit Lebens Mitteln liefern die besetzten Ostgebiete ihren ersten Beitrag. Die Landwirtschaft liefert aber auch schon in diesem Jahr erhebliche lieber» schösse an das Reich, sie wird es im kommenden Jahr in noch größerem Umfang tun und damit die Ernährungslage Deutschlands und dar- rüber hinaus Europas endgültig sichern. Aber auch auf dem Gebiet der Industrie geht der Wiederaufbau stetig vorwärts. Die Bevölkerung arbeitet dabei fleißig mit, um die wirtschaftlichen Möglichkeiten der Ostgebiete gegen Bolschewismus, Judentum und Demokratie zum Wohle Europas auszunutzen. Für die Truppe werden schon heute industrielle Rohstoffe und Fertigwaren in großem Umfange geliefert, womit auch die Industrie der Ostgebiete bereits jetzt ihre ersten Beiträge für den Endsieg liefert. Japanischer Geesieg bei Gnadalcanar. Lechs feindliche Kreuzer und ein Zerstörer versenkt. Io f io, 14. Nov. (Europapreß.) Nach einer Meldung der Agentur Domei versenkten starke Einheiten der japanischen Luftwaffe- und Marine am 11. November bei der Salomon-Insel Guadalcanar Leben eines Kämpfers. Ium 8V. Geburtstage von Adolf Bartels. Es war um die Jahrhundertwende, als Adolf B a r t e Is seine Geschichte der deutschen Literatur veröffentlichte. Das Buch erregte ungeheures Aufsehen. Man fand in ihm eine Literaturbetrachtung, die anders war als die bisher übliche. In ihr hotte zum erstenmal ein Literarhistoriker gewagt, die völkischen Aufbaukräfte in den Mittelpunkt der Betrachtung zu rücken, hier war zum erstenmal mit Erfolg versucht worden, das Fremde auch als fremd darzuftellen. Dieses Fremde war das Judentum in der Literatur. Nun unternahm es Bartels, dieses Jüdische zu finden und ohne Maske zu zeigen. Man lächelte zuerst, man sprach von einem wunderlichen Sonderling, und dann oeschloß man, Bartels totzuschweigen. Aber Bartels ließ nicht tokschweigen. Er beschloß den Kampf, den er einmal angefangen hatte, bis zu jedem Ende durchzufechtem Fleiß, Beharrlichkett und die Vielseitigkeit seiner Anlagen, dazu ein unerschrockener Bekennermut und ein Glaube, den nichts erf(buttern konnte, waren ihm die Waffen in diesem Kamps. Wenn man an jemandem Stärke des Glaubens rühmen kann, so ist das Adolf Bartels. Sein Glaube war dabei nicht ein einsichtsloser Optimismus, er war vielmehr die Grundlage seines gesamten Wirkens. Seine durch gründliche Sachkenntnis gestützte Sicherheit ttotzte allen Versuchen, ihn im Komps einzuschüchtern, in dem Kampf, der Jahrzehnte dauern sollte. Bald mußte Bartels erkennen, daß er seinen literarischen Kampf gegen das Judentum nicht auf dieser Ebene allein austragen könne, daß vielmehr dazu auch der volitische Kampf kommen müsse. Wir wissen nicht, ob er das von allem Anfang an gewollt hat. Der junge Student in Leipzig hatte angefangen zu schreiben: seine Dithmarscher Erzählun- gen und seine Gedichte wurden von Klaus Groth und Hermann Allmers sehr freundlich ausgenommen, auch Liliencron war auf ihn aufmerksam geworden. Schon in diesen Anfängen zeigte sich bei dem Dichter Bartels, was der Literarhistoriker später sichtend und richtend fortsehte, daß für ihn nicht das „junge Deutschland" das große Vorbild war, vielsechs feindliche Kreuze rund einen Zerstörer, während zwei feindliche Kreuzer und drei Zerstörer schwer beschädigt wurden. Außerdem versenkten die japanischen See- und ßuftftreitfräfte drei feindliche Transporter. 16 feindliche Flugzeuge wurden abgeschossen. Die japanischen Verluste betragen: Ein Schlachtschiff schwer beschädigt, zwei Zerstörer gesunken, mehr als zehn Flugzeuge nicht zurückgekehrt. Mit diesen Erfolgen ist beinahe die Hälfte der feindlichen Flotte vor der Insel Guadalcanar vernichtet. Hartnäckiger Widerstand in der Cyrenaika. Berlin, 15.Nov. (DNB.) In der Cyrenaika lieferten die deittfch-italienischen Truppen den nach- drängenden Briten schwere Gefechte. Die Nachhuten kämpften hartnäckig gegen den anhaltend starken Druck des Feindes, dem das ausgedehnte Straßennetz dieses Kampfgebietes und der oft felsige Boden das Heranfuhren schwerer Waffen erleichterte. Die Gefechte um die Straßenkreuze, Wadis und Felsenterrassen nahmen an Härte Zu. Ueberall leisteten die «deutschen unt> italienischen Truppen auf der breiten Front an ihren Flanken hartnäckigen Widerstand. In ihrem schweren Ringen wurden sie von unseren Flugzeugen unterstützt, die ihre Bomben auf die britischen Angriffsspitzen warfen. Von den Nachhuten in aufopferungsvollen Kämpfen geschützt, konnten sich die Hauptkräfte weiter nach Westen absetzen. Im Küstenabschnitt wurde der Feiitt» in heftigen Kämpfen aufgehalten, bis die Zerstörung sämtlicher militärischer Anlagen in Tobruk durchgeführt war. Alle Kampfftände, Hafenmolen und Defesti- gungen rings um die ©tobt wurden gesprengt, die Geschütze und sonstigen Waffen aus Feuerstellungen und Re paraturwerkstätten h er a u s gezogen. Der Feind fand nur noch Irümme r- ftätten und unbrauchbare Hafenanlagen vor. Versuche schneller britischer Einheiten, im Zusammenwirken mit feindlichen Flugzeugen die Vorbereitungen zur Räumung Tobruks zu behindern, blieben erfolglos. „Oie Achse funktioniert im Mittelmeer." Rom, 15. Nov. (Europapreß.) Ein Arttkel von Virginia G a y d a in „Voce d'Jtalia" vom Sonntag gesellt sich zu den vielen Stimmen der letzten Zeit, welche die absolute Festigkeit Italiens in der neuen Lage und den unzerbrechlichen Willen zum Widerstand und Oeaenangriff im Mittelmeer Herausstellen. Gayda schreibt: „Die Siegeszuversicht Italiens wird sich nicht ändern. Italien steht fest auf beiden Beinen und auf seinen Kampf post en, geschlossen um König und Kaiser und den Duce. Es schlägt sich und wirb sich schlagen, ist nicht müde und fühlt sich sicher. Es fühlt sich nicht vereinsamt. Die Achse funktioniert tm Mittelmeer, ohne den Druck an der Ostfront zu vermindern. Die Briten und Nordamerikaner können sicher sein, daß sie eine harte und riskante Partie eröffnet haben." „Popolo d'Jtalia" schreibt, das italienische Volk beobachte die Ereignisse in Nordafrika mit Ruhe und Besonnenheit. Der gesunde Menschenverstand habe die ersten Überraschungen überwunden und sehe den Stand der Dinge immer klarer. Die Solidarität Deutschlands und Italiens sei wie immer vollkommen, rasch und bedingungslos. Italiens führende politische Wochenzeitschrift „Re la- z i o n i I n t e r n » z i o n a l i" schreibt, das italienische Volk sei sich bewußt gewesen, daß die Angelsachsen sich mit dem Versuch der Schaffung einer zweiten Front eines Tages in das Mittelmeer- Abenteuer stürzen würden. Der Aggressionsplan auf Frankreichs Mittelmeersystem war seit Monaten bei den Begegnungen in Washington und London ausgestellt worden. Die Luftangriffe auf Italien sollten diesen Plan vervollständigen. Man wollte Italien treffen und wenn möglich aus dem derzeitigen Konflikt ausschalten. Italien sollte zum Schlachtfeld werden, um Deuffchland zu schlagen. „Die Entschlossenheit des italienischen Volkes ist, das sei ohne Umschweife gesagt, die gleiche, die in bestimmenden Augenblicken seiner Geschichte den Lauf der Ereignisse wandelte. Das italienische Volk hält eifern durch und wird noch eiserner durchhalten, aUs die Feindseligkeiten die härtesten und blutig- ten Opfer kosten sollten. Wenn es ein Volk gibt, )as an Schmerz und Entbehrungen gewöhnt ist, o ist es gerade bas italienische Volk." Die Infanterie fordert die Vesten der Jugend. . Vier Ritterkreuzträger des Heeres sprachen zur Jugend. n a b i e r e geworden. Wir brauchen einen jungen Soldaten, der kräftig und geschult genug ist, jede körperliche Strapaze zu ertragen. Wir brauchen aber auch einen Soldaten, der immer weiß, daß es für das Gelingen des großen Ganzen auf benein* zelnen antommt, der weiß, daß es für ihn nur eines gibt, auszuharren bis zum letzte n und den Feind zu schlagen, wo es nur immer gilt Wie großartig sich eine solche harte Ausbildung auswirkt, hat sich gerade an unseren Gebirgsjägern im Kaukasus bewiesen." An den lebendig erzählten Beispielen einzelner Kaukasuskämpfe und an der Bezwingung des Elbrus führte der Rit- tertreu^träger seine Zuhörer zu den stolzen Erleb« Nissen dieser Kampftage. Oberleutnant K i e s g e n schilderte dann ein Zusammentreffen seines Stoßtrupps mit 70 sowjetischen Panzerst, bei dem es. auf Geistesgegenwart, Geschick, schnelles Zupacken und Verschlagenheit der Infanteristen ankam. „Völlig auf sich selbst gestellt, nur auf Grund seiner kämpferischen Ueberlegen» beit, aber auch dank seiner vorzüglichen Ausbildung kämpft der deutsche Grenadier in der trostlosen Wette der Kalmücken st eppe gegen für ihn ungewöhnliche Temperaturschwankungen, Sandstürme, teilweise mit ungenügenden Karten, oft in erbittertem Kampf um eine Wasserstelle." Dann fährt Ritterkreuzträger Oberleutnant K l a p p i ch fort: „Wir fanden selbst, daß mir viel zu sehr verstädtert waren. Man kann in seinen Jugendjahren nicht genug Geländespiele und Schnitzeljagden gemacht haben, denn als Soldat draußen im Osten, braucht man alles das, was man als Junge nur gespielt hat. Es ist überhaupt die Voraussetzung, um dort gegen den bestialischen Gegner bestehen zu können. Deshalb habe ich in den Wehrertüchtigungs-. lagern immer wieder mit großer Freude festgestellt, daß hier bei Geländeausbildung, Geländespiel und beim Schießdienst die Voraussetzungen für den jungen Soldaten gegeben werden, den wir im Osten brauchen." Berlin, 14. Nov. (DNB.) Auf einer Kundgebung der Reichsjugendführung in der Deutschlandhalle sprachen zum Abschluß chrer Besuchsreise durch verschiedene Gaue, wo sie in Wehrertüchti- gungslagern und Jugendoersammlungen ihre Kampferlebnisse schilderten, vier Ritterkreuzträger des Heeres zur deutschen Jugend. Den Auftakt bildete der Einmarsch der Fahnen und einer Ehrenabordnung des Heeres. Als Sprecher der Jugend begrüßte Reichsjugendführer A x - m a n n die Ritterkreuzträger des Heeres und brachte zum Ausdruck, daß der Jugend schönstes Erlebnis fei, wenn die Tapfersten der Front unter ihr weilen; in Dankbarkeit und Ehrfurcht grüße die Hitler-Jugend die Helden dieses Krieges. Ihre Begeisterung für deren Heldentaten bringe sie nicht in Worten zum Ausdruck, sondern durch die Tat beim Kriegseinsatz in der Heimat. Der Reichsjugendführer würdigte in dankbaren Worten die tatkräftige Förderung der Wehrertüchtigungslager der HI. durch die Wehrmacht und bezeichnete es als bas große Glück der Jugend, daß sie im Frieden wie im Kriege auf das engste mit der ruhmreichen Wehrmacht verbunden fei. Den Gruß der kämpfenden Front an die Jugend des Führers überbrachte der Inspekteur des Erziehungs- und Bildungswesens des Heeres, Eichenlaubträger Generalmajor Wolff. Aus den Reihen der HI. feien die jungen Soldaten, die sich feit mehr als drei Jahren im gewaltigen Ringen unseres Volkes bewähren, hervörgegangen. Ein neuer Jahrgang trete bald wieder unter die Fahnen. So wachse das Heer aus der HI. beständig nach. Die Wehrertüchtigungslager der HI., die jeweils den ältesten HJ.- Jahrgang auf den kämpferischen Einsatz in Zusammenarbeit mit dem Heer vorbereiten und in denen bereits die Erfahrungen des Ostfeldzuges genützt würden, hätten heute schon bas Vertrauen von Heer und Elternschaft erworben. Ritterkreuzträger Oberleutnant Spindler, ein Kaukasuskämpser, sagte dann: „Der Kampf an der Ostfront ist immer mehr ein Kampf der Gre« Die italienischen Wehrmachtberichte. Rom, 14. Nov. (DNB.) Der italienische Wehrmachtbericht vom Samstag gab u. a. bekannt: Eines unserer U-Boote unter dem Befehl von Kapitänleutnant Roberto Rigoli, das mit kiihnern Manöver in d i e Bucht von Bougie eingedrungen war, torpedierte und versenkte einen 10 000-BRT.- Dampfer. — Genua wurde in der vergangenen Nacht von zahlreichen englischen Flugzeugverbän- den bombardiert. Es entstanden beträchtliche Schäden, vor allem an Wohnhäusern im Zentrum und in den östlichen Stadtvierteln. — Der Wehrmachtbericht vomSonntag gab u. a. bekannt: Kampfflugzeuge schossen im Tiefflug auf einem Flugplatz in Französifch-Nordafrika zahlreiche Flugzeuge, die kurz vorher gelandet waren, in Brand. In den frühen Morgenstunden erzielte ein Unterseeboot in der Bucht von Bougie zwei Torpedotreffer auf einen englischen Kreuzer der Leanderklasse (7200 Tonnen). Der Kreuzer, ist gesunken. Im östlichen Mittelmeer griffen Torpedoflugzeuge einen Flottenverband erfolgreich an. Ein Zerstörer wurde schwer getroffen und kann als versenkt betrachtet werden. Von den Feindflügen der letzten Tage kehrten insgesamt zehn unserer Flugzeuge nicht zu ihrem Stützpunkt zurück. Beim letzten Luftangriff auf Genua sind fünf Tote und 14 Verwundete zu beklagen. Das unter dem Befehl von Kapitänleutnant Gazzana fahrende Unterseeboot versenkte im Atlantik ein bewaffnetes englisches Motorschiff von 10 000 Tonnen und durch Geschützfeuer den bewaffneten Dampfer „Veerhaven" von 3500 Tonnen. Damit hat das Unterseeboot in zehn Tagen insgesamt über 30 000 Tonnen feindlichen Schiffsraum versenkt. Britische Bomben zerstörten historische Bauwerke Genuas. Rom, 15. Nov. (Europapreß.) Durch die letzten Bombenabwürfe der Engländer auf Genua sind historische Bauwerke von unermeßlichem Wert zerstört worden. Darunter befindet sich der aus dem 13. Jahrhundert stammende berühmte Palazzo San Giorgio, der eines der schönsten Bauwerke Genuas war. In diesem hatte die erste Bank, die in Europa gegründet worden ist, 300 Jahre hindurch ihren Sitz. Es handelt sich um die im 13. Jahr» hundert gegründete „Banca di San Giorgio", die ihre Finanzoperationen in Europa und im Nahen Osten ausübte. Weiterhin ist ein historischer Palast zerstört worden, in dem König Georg V. von Eng« land und die Königin Mary bei ihrem Besuch in Genua nach dem Weltkrieg weilten. Jloröofrifa ist für die Sowjets nicht die zweite Front. Stockholm, 15. Nov. (Europapreß.) Der sow- jetrussische Botschafter in London, Iwan Maisky, erklärte in einer Rede, die Operationen in Afrika seien noch nicht die zweite Front, welche die Sowjets in Sinn hätten. Sie seien nur ein Schritt auf die zweite Front zu. Maisky warnte vor einer optimistischen Beurteilung der Lage. Er sagte: „Wir sollten alle Illusionen über einen leichten und bequemen Sieg aufgeben. Ein schwerer Weg liegt vor uns." Hanna Reiffch erhielt das Eiserne Kreuz I. Klaffe. Berlin, (DBB.) Der Führer Hal der Fliegerin Flugkapilän Hanna Reitsch in An- .erkennung der besonderen Verdienste, die sie sich unker stetem Einsatz ihres Lebens um die Lnlwick- wicklung des deutschen Fluggeräks erworben hat, das Eiserne kreuz I. klasse verliehen. Reichsmarschall Göring hat der tapferen Fliegerin Anerkennung und Glückwünsche ausgesprochen. Durch diese Verleihung wurde zum ersten Male eine deutsche Frau mit dem Eisernen kreuz I. klasse ausgezeichnet. * I Hanna Rettschs Leistungen als Dersuchspilotin setzen ein solches Maß v^n Mut, Tapferkeit und Einsatzwillen voraus und haben eine so hohe Bedeutung für den Kampf an der Front, daß sie mit vollem Recht den soldatischen Leistungen gleichgestellt werden. Als erste Frau der Well war sie 1937 zum Flugkapitän ernannt worden. Im März 1941 verlieh der Führer 'ihr das E.K. II als der mehr der „poetische Realismus" dessen volkhaftes Wesen Bartels in feiner Bedeutung für die geistig- seelische Entwicklung der Natton erkannte. Dieser poetische Realismus von Alexis über Stifter, Storm, Hebbel, Freytag, Keller und Raabe in seiner ganzen völkischen Bewährungskraft und Menschengestaltung ist ihm der wahre Träger deutschen Geistes. (Scherl-Archiv-M.) Bartels hat einmal gesagt, daß an eine Existenz als Dichter für ihn nicht zu denken war, daß er deshalb zunächst einmal Redakteur mar. Aber er sagte weiter, daß er als solcher — bei der „Didas- kalia" in Frankfurt — sich nicht nur Kenntnis der Literatur erwarb, sondern auch Kenntnis des Lebens. Es würde zu wett führen, das literarische Werk von Adolf Bartels im einzelnen zu verfolgen. Es hat dazu immer im Schatten feiner literarisch- polittschen Arbeit gestanden. Aber wir wollen die Gedichte, die Dramen, die Romane, darunter die wuchtigen „Dithmarscher" nicht vergessen. Bartels griff auch in die Auseinandersetzung der damals jüngsten Dichtung, in den Streit um Na- turalismus und Neuromanttk mutig ein und sonderte vom rassischen und vom völkischen Standort her die Spreu vom Weizen. So wurde Bartels zu einem Vorläufer und Wegweiser. Es wundert, uns nidjt, daß in der gleichen Zeit, in der er feine Literaturgeschichte erscheinen ließ, eine Arbeit von ihm erschien Unter dem Titel „Der Bauer in der deutschen Vergangenheit", daß er Streitzeitschriften herausgab, daß er in der Zeit vor dem ersten Weltkrieg, in der nach außen hin politisch und wirt- schafllich alles gut zu gehen und immer besser zu werden schien, schon den Verfall erkannte und sich 1913 m einer Flugschrift, gegen alle Mächte der Zeit, zu feiner besseren Einsicht öffentlich bekannte. Rasse und Volkstum, diese Begriffe immer wieder klarzulegen, nach ihnen das völkische £eben wieder auszurichten, war freilich eine .politische Arbeit, hinter der das Dichten zurückstehen mußte; nicht verwunderlich ist es, daß schon 1924 eine Schrfft, „Der Nationalsozialismus — Deutschlands Rettung" von Adolf Bartels erschien. Das Leben eines Mannes — der unentwegte Kampf eines Mannes. Ein anderer als Bartels wäre in diesem Kampf vielleicht unterlegen, den er über ganze Strecken allein auskämpfen mußte. Heute darf der Achtzigjährige gelassen auf die Jahrzehnte des Kampfes zurückblicken, und er weiß, daß er ihn bestanden hat, daß es wohl ein schwerer Kampf war, aber auch ein guter Kampf, und daß er Sieger blieb. Die Saat ist aufgegangen, die er gesät, und über allen Worten, die man ihm zum Glückwunsch sagen kann, mag für ihn das Bewußtsein stehen, das glückhafte Empfinden, an der Wiedergeburt seines Volkes tätigen Anteil gehabt zu haben. Carl Ems. Merkwürdiges vom Tierlaut.' Ein weites Gebiet, mit dem man sich bisher noch verhältnismäßig wenig beschäftigt hat und das doch viele auffallende Erscheinungen zeigt, sind die Lautgebungen der Tiere. Man kennt sie von den Haustieren, den großen Fleischfressern und einigen anderen gutbekannten Arten, man hat besonders den Dogelgesang eingehend beobachtet und beschrieben, aber darüber hinaus kennt man wenig von den Lauten, die andere Tiere hören lassen. Bei den wirbellosen Tieren ist mit Ausnahme der Insekten fast nichts über von ihnen erzeugte Laute bekannt! daß man die von ihnen hervorgebrachten Geräuschs nicht hört, ist fein Beweis dafür, daß sie solche auch nicht von sich geben, man hat vielmehr mit kräftigen Lautverstärkern neuerdings mancherlei Töne in der Tierwelt vernommen, die vorher unbekannt waren. So wollte man ein „Singen" der Regenwürmer, ja sogar „geigende Töne" beobachtet haben, aber bei der Nachprüfung zeigte es sich» daß es sich nur um ein merkwürdig raschelndes Geräusch handelt, das sie vielleicht durch das Reiben ihrer feinen Borsten auf dem'Boden beim Fort« bewegen Hervorrufen. Früher war die Schweigsamkeit der Fische sprich- wörtlich, aber heute weiß man, daß manche Meer- fische, besonders solche mit offenen Schwimmblasen, wenn sie an die Oberfläche kommen, Geräusche erzeugen; diese werden vielleicht durch das Entweichen eines Gases aus der Schwimmblase hervorgerufen. Die „Orgelmusik" der Frösche, die oft einen stimmungsvollen Akkord in der Sommerlandschaft ab« gibt, ist so genau beobachtet worden, daß man aus Der Verschiedenheit dieser Töne sogar die verschiedene Art der Frösche angeben kann. . Die Stimme der Reptilien wird allgemein als cm zorniges Zischen bezeichnet. Bei den' Schlangen stimmt dies ja auch, aber es gibt manche Echsenart roie die scharfschreienoen Geckos, die ganz andere Laute von sich geben. Schildkröten zischen in der ■ rReptilien, die größeren Arten lassen jedoch in ber Brutzeit sehr laute Töne erschallen, die an Das Gegacker einer Henne erinnern, die ein Ei legt. Krokodile und Alligatoren lassen nachts oder ftüh am Morgen oft ein Gebrüll hören, das an den Ruf öes Uomen erinnert und schon manchen Reisenden erschreckt hat. Die Beuteltiere gelten als schweigsame Geschöpfe, mit Ausnahme des „tasmanischen Wolfes" und des „tasmanischen Teufels"; diese beiden seltsamen Tiere haben ihren Namen wegen der merkwürdigen Laute erhalten, die sie ausstoßen. Ein langgezogenes, melancholisches, aus- und absteigendes Geheul bei dem ,Molf" ein gräßliches grelles Schreien bei dem „Teufel". Die Känguruhs, die selbst beim Kämpfen und beim Werben keinen Laut von sich geben, lassen doch, wenn sie erschreckt werden, ein klagendes Geheul erschallen. gy Serl Leotaon eioerv^ slheo f ßeiitw Ä 5>» haS er befördert foM^ WL nten bet ieiligt. Der i WM B-boui Stadt, Sauleit« Men ülfs tief verlieh i > in dem inger ei, Heimat der geko fprt’frn ' verlieh j SMS £ • Äe gn birrtstag« Mzu ihrer El beg Der tels, 1 Achter herzliche überfaiit reichen 1 dem Ju Ziegler 3n eine) Wolf 2 kostbare) schüft i mannen sich Pv deutsche hat. & Lettin bramafi die Ged MM ^artett Äler-Ji äoatsscl Wolf iurtstag mar ei (Weite- men un: Wolf sowie i "Eiikgeleil der Reic der das Riet Staats du von Wvart Mssions unter de fuijuei Der b, der US Aenhon Mafri Se >S°q Stuutei Zr.S- ft, m “"■em It »rbu, ?‘toe d Ntie® »( S äug Hi Sn s W«6 Ä H>i SSt ’N btl Ate hj P mit dem Redner: 11 Uhr: W ch in Ko* )ie fie sich ie Lntwick- iotben hat, Kleine politische Nachrichten (Nachdruck verboten.) 1. Fortsetzung. von ihre sein jetzt Reichsmar- i» Allerlei,- Verlobung be- Büro und geht zu Helene, Inder Arbeit auf. rsten Mal« iuz L *♦ D i e Hausfrau spart Strom. Die Verdunkelung soll natürlich vorschriftsmäßig, aber auch nicht vorzeitig durchgeführt werden. Eine Stunde zu früh verdunkelt kostet unter Umständen eine wertvolle Kilowattstunde! Ebenso ist es umgekehrt: Die Aufhebung der Verdunkelung soll nicht später erfolgen als vorgeschrieben ist, damit die Beleuchtung nicht länger als erforderlich brennt. Oer Führer beglückwünscht Professor Darte'S. i Der sow> Maisky, in Afrika die Eow- Schritt vor einer agte: „Wir n und be« g liegt vor Samstag, 21. November 20 Uhr: suchspilotin ferkelt und > hohe Vr- daß sie mit hi gleich^ ilt war sie 3m März II als der von Eng- Besuch ht Oas Eichenlaub für Leutnant Wuim^eller. Berlin, 15. Nov. (DRV.) Der Führer hat erheblich beschädigt. Verdunkelungszeit: 16. November von 17.29 bis 7.16 Uhr. * Der britische Brigadegeneral Vogel vom Stabe des USA.-Oberbefehlshabers in Europa. General Eisenhower, ist bei einem Flugzeugunglück m Nordafrika ums Leben gekommen. Rautenbergs. Im Spätsommer geben sie könnt ... , Ludwig Rautenberg verlaßt zu seinem Detter. ,^ch fahre 113.3cchn die im Nahen her Palast Vieth Diel Göbel Der Gauleiter Schäfer III. Strohdach Keller Schuster Schnellrieder Werntz Stahl Canns Hoack Schmitt Brems Langula Schwei kert Schönfelder Für Freiheit, Recht und Brot. Unter dieser Parole finden am 21. und 22. November im kreis Detterau Versammlungen der NSDAP, statt, die das Ziel haben, in jedem Volksgenossen die Erkenntnis und feste Ueberzeugung zu wecken, daß es für Deutschland sowohl in seiner Gesamtheit als auch für jeden einzelnen Deutschen keine andere Möglichkeit geben kann als den Sieg. Das Deltjudentum will die Vernichtung des deutschen Volkes. „Deutschland muh sterben", so lautet der Racheschrei Zudas. Und daher hetzten sie zum Krieg, den wir zu führen nun gezwungen sind. Dieser uns aufgezwungene Krieg ist für unser Volk ein Kamps um Sein oder Nichtsein. Der Sieg, den wir erringen werden, soll deshalb auch ein Sieg des ganzen Volkes fein. Und jene Völker, die mit uns im Bunde gleichfalls von den Gütern der Erde ausgeschlossen waren, haben den gleichen Kamps für ihre Zukunft zu führen: Für Freiheit, Recht und Brot. Darüber sprechen im Krejs Dellerau am: Hannes." Der ältere Rautenberg sieht „ Er nickt: „Gut, Ludwig. Herzliche Gruße. „Sie sollen ausgerichtet werden." Rautenberg geht mit festen, schnellen Schritten ,u seinem Wagen. Nun wollen wir doch Horen, denkt er, was mit Helene in diesen Wochen los war. Dec große Irrtum Roman von Meta Vrir. Der Mann empfindet bald, daß Helene Veselius gern in seiner Gesellschaft weilt. Sie verstehen sich ausgezeichnet. Rautenberg ist überdrüssig, noch werter zu leichtem Tanz in der Liebe anzutreten. Er ist jetzt auch in den Fahren, sein Leben in ruhige $ 93ontefenfteüung her betrachtet, gefällt ihm die Reisegefährtin. Nach der Rückkehr von der Reise sehen sie sich auch in Berlin häufig. Fraulein Vese- lius ist reich und völlig unabhängig. Auch diese Tatsache ist n'cht ohne Einfluß auf die Entschlüsse Du hast also heute keinen zärllichen Tag , steüt Ludwig fest, da Helene ihm mit einem ernsten sicht entgegentritt und sich seiner UmarmungI rasch entzieht. Er sagt es lächelnd und mit (eifer Überlegenheit im Ton. Er weiß, Helene ist zu Zeiten ein leidenschaftlicher Mensch. geht sieht er seine Braut aufmerksam an als wollte er prüfen, ob sie anders. geworten ist tn diesen Tagen, da sie für ihn aus irgendwelchen unerklärlichen Gründen unsichtbar blieb. Helene, läßt ihm nicht mol $clt trachtung. Sie nimmt in einem der Sessel Platze Eine Handbewegung ... „Bitte, Ludwig . . ®denÄt an Ludwig vorbei. All-- ist wähl überlegt, und letzt wird das Beginnen doch schwer. Die Morgenfeier zum 80. Geburtstage von Gerhart Hauptmann wurde eingelo'.tet mit dem Streichquartett des Städtischen Orchesters ge- spielten 1. Satz aus Mozarts 6-äur-Streichquartett. Nach dem Prolog zur Eröffnung des Deutschen Theaters in Berlin, gelesen von Herrn K ö ch l i n g, hielt der Dramatiker Hermann August Weber, dessen Schauspiele „Schloß im Wind" und „Holzappel" seinerzeit in Gießen uraufgeführt wurden, die Festansprache. Er rühmte Hauptmann, dessen lebendiger Gegenwart wir uns dankbar erfreuen könnten, als Kind einer der literarisch reichsten Provinzen Deutschlands. In seinem Werke strömten wesentliche Kräfte aus dem großen schöpferischen Vermächtnis Schlesiens zusammen. An seinen klassischen Dramen wie den „Webern", dem „Geyer , dem ,^Henschel", der „Pippa" und andern sei die HeimatlaiHschaft mitbauend am Werke gewesen. Hauptmann habe es selbst einmal ausgesprochen, Deutschland sei die uns beflügelnde Idee-, alles sei nur halb, was nicht von Deutschland als lebendiger Idee durchdrungen sei. Die Beseelung des Volkstums werde immer ein wesentliches Anliegen bleiben, und das Volk ehre sich selbst, wenn es sich, wie heute, um einen seiner Großen in Dankbarkeit versammele. Der Redner schilderte Reichtum und breite Fülle von Hauptmanns Dichterleben, das in Sturm und Stille, von Anfechtungen und Erfolgen begleitet, vom zweiten ins dritte Reich sich erstrecke. Seine Leistung und Wirkung sei nahezu unabsehbar. Erfolg habe mancher; Ruhm aber steige aus tieferen Bezirken empor. Hauptmanns Werk fei aus seinem Herzen ins Herz des Volkes gedrungen; es sei wie bei Goethe Bruchstück einer großen Konfession; eine außeroickientliche Bereicherung des deutschen Dramas sei von Hauptmanns Dichtung ausgegangen, die in der Vielfalt ihrer Vorwürfe und Formen zwischen Wirklichkeit und Magie angesiedelt sei. Mit einem Ueberblick über den riesigen Zug der von Hauptmann geschaffenen Gestalten schloß H. A. Weber seine Ansprache. — Es folgten dann Proben aus Hauptmanns Werk: zuerst Sonette, den meisten Hörern wohl unbekannt und überraschend, Theater -erUniversitätsstadt Gießen Gerhart Hauptmann-Feier. dann die Szenen des Schiffsunterganges aus dem Roman „Atlantis", zuletzt zwei Abschnitte aus dem „Ketzer von Soana". Blanca Blacha, H. Koch» ling und W.M. Mund setzten sich hingebungsvoll für die Interpretation ein. Das Allegro aus Beethovens Streichquartett c-mol! leitete zum zweiten Teile über. In der zum 80. Geburtstage Hauptmanns er- scheinenden 17bändigen Gesamtausgabe findet sich, wie man erfährt, neben dem Reichtum des bekannten Werkes eine Reihe bisher unveröffenllichter größerer und kleiner Arbeiten, die das Gesamtbild von mancher Seite her beziehungsvoll abrunden. Zu den noch unerschlossenen kleinen szenischen Dichtungen gehört das einaktige dramatische Idyll „Kaiser Marens Brautfahrt", das gestern bei uns feine Uraufführung erlebte: eine Episode in Versen, eine heitere Szene in historischem Gewände, wie so vieles bei Hauptmann zwischen Realität und Romantik märchenhaft angesiedelt. Der junge Kaiser Max, auf der Jagd verirrt, findet in einer merkwürdigerweise schlesischen Bergbauernhütte Zuflucht, wird von Mutter Emmerenz freundlich bewirtet und erlebt eine wunderlich-heitere Liebesstunde mit deren junger Tochter Anna. Das Ganze könnte als romantisierendes Scherzo wirken, wenn man dahinter nicht den Reiz des Einfalls empfände, den jugendlichen Kaiser, außerhalb seiner angestammten Herrscher- liehen Umwelt, in einer ihm unwirklich fremden Sphäre seiner Majestät entkleidet und menschlich verwandelt zu zeigen. — Vor einem sachlichen Bühnenbilde (Löffler) ließ Herrn Munds sorg- fällige Inszenierung die eigenartig gegensätzlichen Elemente des Idylls sich auswirken. Herr Schmidt war ein romantischer, naiv-märchenhafter junger Kaiser aus Michel Hellriegels träumerischer Nach- barschaft, Hella Henzky die zwischen gutmütiger Lebensnähe und schlesischer Dersponnenhett schwankende Mutter, Josefine Lenzen die scheue, un- bäuerlich zarte Anna. — Die zahlreiche Morgenfeiergemeinde dankte mit lebhaftem Beifall. Hans Thyriot. Rautenberg war aus dieser südlichen Reise in einer gedämpften Stimmung und keineswegs c- rett, in ein neues und anderes Spiel , der Herzen binelnaugkiten. Da begegnete^ er FrauIemVest- lms. Ihm fiel feie große Sicherheit °ust nut d,r sich Helene bewegte. Er beobachtete sie mit steigen lern Jntereste, sah: Sie -st nicht mehr iun^ von einem schwer zu bestimmenden Alter. Ihr Gesicht wird umrahmt von dunklem Haar, da- m eigenwilligem Gelock dek, Kopf umschließt Und «em, Helene den Kopf hebt, so geschieht das stolz und sehr selbstbewußt. Aber erscheint dadurch ihr. We,en etwas hart, so versöhnen schnell die Ich°n°n^ braunen Augen unter der klaren Stern und der freund- liche Mund mit den prachtvollen Zahnen. Helene Veselius ist die Tochter des verstorbenen, berühmten Malers Veselius. Es hat vor fahren einmal Aufsehen um diesen Künstler gegeben. De- felius, selbst schon ein Sechziger, Watete in zweiter Ehe eine schöne und sehr junge Frau. Sie betrog ihn bald und gab der Welt -'ne erregend Traaod^ Sie erschoß ihren Geliebten und sich selbst. Veselius erlitt kurze Zeit darauf durch die Erregungen einen Herzschlag. , . Rautenberg sind diese Ereignisse nicht unbekannt. Und vielleicht, so denkt er, liegt in ihnen^e Ursache zu Helenes oft herber Art, obwohl die Tochter da mals dem Schauplatz fern war. Helene erwähnte Rautenberg gegenüber, daß ste Jahre hindurch mit einer alten Dienerin mjnorb- dentfchland in einem von ihrer Mutter ererbten hause gelebt hat Seit dens Tode des Vaters wohnt sie in Dahlem in der hinterlaßenen Villa des Malers. .ih; M ' tur ihn immer 'birq°. 'lebeL V- iiiil d-r Rst. e» Stieb, J fowjeti. ^öenivart. ?heit der \ gestellt. Erlegen. \ Ausbil. der tröst, gegen für jen, Sanden. ost in e; Dann '."pich 1 lehr ver, ^jähren a0öen ne, 'M Osten unae nur Men zu kytlgungs. lestgestellt, espiel und für den vir ini Deutsche Frauen und deutsche Männer! Worüber gesprochen wird — geht Euch alle an. Daher hinein in die Versammlungen der NSDAP, und hört, um was es jetzt geht. ** Verkehrsunfall. Heute früh gegen 7 Uhr ereignete sich auf der Marburger Straße in der Nähe der Karlsruhe ein Derkehrsunfall. Dort ci tiuu .... —......, stieß das Milchauto mit Anhänger des Milchhänd- Reichsministers des! Dietz aus Staufenberg gegen ein auf der i Straße stehendes Sandfuhrwerk. Bei dem Zusammenprall trug Dietz einige Verletzungen davon, die seine Ueberführung in die Chirurgische Klinik notwendig machten, zum Glück aber nicht von ernster Art sind. Das Auto und das Fuhrwerk wurden Rautenberg behält seine fröhliche Ueberlegenheit. Er sagt: „Also beichte. Liebes, was ist geschehen? Noch schweigt Helene. Dann richtet sie sich sehr gerade auf. Sie erwidert: „Es ist etwas Unerwartetes geschehen, Ludwig. Aber du irrst, wenn du annimmst, von mir eine Beichte zu hören. Das heißt ... ich erwarte auch von dir nicht dergleichen ..." Sie sieht den Mann fest an und spricht weiter: „Ich bitte dich, Ludwig ... wir wollen ... wir müssen unsere Verlobung lösen." „Helene!" Sie hebt die Hand. . . „Du mußt mich erst anhören Ludwig. Ich gestehe ehrlich, es ist auch eine bittere Erkenntnis für mich. Wie ich schon sagte, es ist etwas Unerwartetes geschehen. Für mich vor allem, aber vermutlich wirst auch du von den Ereignissen überrascht seist. Du wirst noch nicht wissen, datz dir em Sohn geboren wurde." ,... , Rautenberg springt aus. Sem Gesicht ist böse, so böse, wie Helene es sich niemals vorstellen konnte. Sie fühtt: Das ist kein ehrlich stufwallender Zorn, sondern ein niedriges Gefühl von Haß und Wut. Diese Erkenntnis schnürt ihr fast das Herz zusammen, aber sie versucht, sich zu beherrschen, und spricht weiter. Sehr schnell, spricht sie weiter, weil sie Ludwig keine Zeit geben will, sie jetzt zu unter- ^.Jch halte es für selbstverständlich, Ludwig, daß du deinen Namen und deine Fürsorge den Menschen gibst, die dir jetzt am nächsten stehen muffen ... Käte Altert und deinem Kinde!" Nun ist der Name ausgesprochen. . Rautenberg bezwingt den Ausbruch seines Aergers Er hat von der Verbindung nut Helene sehr viel erhofft und ist durchaus nicht gesonnen, in diesem Kampf zu unterliegen. Es ist allerdings ein Kampf, der den Mann völlig unvorbereitet Doch Rautenberg weiß auch, daß seine Braut ihn liebt und sich nach der Ehe mit ihm sehnt. So Sonntag, 22. November Sonntag, 22. November ..... 15 Uhr: Leutnant w urmheller, Flugzeugführer in einem Jagdgeschwader, als 146. Soldaten der deutschen Wehrmacht das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes verliehen. * Leutnant Wurmheller hat sich in vielen hundert Feindflügen fast ausschließlich im Kampf gegen die britische Luftwaffe als ein besonders kühner und draufgängerischer Jagdflieger bewährt, weshalb er kürzlich vom Oberfeldwebel zum Leutnant befördert wurde. Er hat sich im letzten Jahre besonders bei der Abwehr britischer Fliegerverbände an der Küste der besetzten Westgebiete ausgezeichnet und war mich bei der Bekämpfung der britischen Luftstrettkräfte, die das Landungsunternehmen bei Dieppe schützen sollten, hervorragend beteiligt. ©er Führer beglückwünscht Gerhart Hauptmann. Der Führer sandte an den Dichter Gerhart Hauptmann ein in herzlichen Worten gehaltenes ; Glückwunschtelegramm sowie eine Ehrengabe. Die Stadt Breslau ehrte den Dichter in einer Reihe öffentlicher Veranstaltungen. Dabei feierte Gauleiter Hanke Gerhart Hauptmann als den größten lebenden Schlesier, der auch als Mensch aufs tieftte zu verehren und zu bewundern sei. Er verlieh ihm den niederschlesischen Kunst- preis und den neugestifteten Silin g°Ring in dem Bewußtsein, daß diese Auszeichnungen weniger eine Ehrung für den Jubllar als für seine Heimat bedeuteten. Reichsleiter von Schirach, der gekommen war, um den Dichter zu den Ger- hart-Hauptmann-Tagen nach Wien zu geleiten, verlieh dem Dichter als höchste Auszeichnung des Gaues den Ehrenring der Stadt Wien. Aus -er Siadi Gießen. Rezepte aus Großmutters Zeiten. Küchenfragen haben stets die Frauen beschäftigt. Sie sind in diesen Krieasläuften genau so aktuell wie zur Zeit, da der Großvater die Großmutter nahm. Sie aber hat das gekocht, was in Urgroßmutters „Kochbuch" stand, in einem Kochbuch, das nie gedruckt, das vielleicht handgeschrieben war. Jedenfalls standen in ihm die überlieferten Koch- vorschristen der Gegend, des Dorfes, der Kleinstadt, in welcher der elterliche Vorfahr ausgewachsen war und die heimatlichen Gerichte (wie sie die Jahreszeiten mit sich bringen) genießen gelernt hatte. Das sind die bodenständigen Köstlichkeiten, die kein Küchenchef erster Hotelküchen so trefflich bereiten kann, wie die Hausfrau an ihrem einfachen Herd. Einsachhett, das ist es, darauf kommt es an. Und so schlicht wie die Küche, aus der die Herrlichkeiten der Heimat hervorgehen, sind diese selbst. Wegen ihrer Schlichtheit aber haben sie oft Jahrhunderte überdauert und versagen auch nicht in einer Zeit wie dieser, da es nicht immer leicht ist, all das zu beschaffen, was man gewohnt ist, beim Kochen zu verwenden. Da sind die Vorschriften, wie die Großmutter oder gar die Urgroßmutter sie überliefert haben, die richtigen, auf die man gar zu gerne zurückgreist und sich dabei der Juaendjahre erinnert, wo man bei der Mutter ihre Ziwereitung erlernte. Gerade jetzt hat es der .Heimatbund für Hessen und Nassau" unternommen, alles, was die Heimatküche an einfachen und verfeinerten Gerichten kennt, zu sammeln und ihre Zubereitungsvorschris- ten allgemein zugänglich zu machen. Es ist eine schöne Aufgabe, die sich der Heimatbund gestellt hat. Was wird gesammelt? Alles, was die Lebenshaltung in unserem Gau betrifft. Seien es nun Speisen oder Getränke, seien es Brot, Brötchen oder Kuchen und Festaebäck, sei es Wurst in ihrer verschiedenartigsten Zubereitung und Verwendung. Da gibt es in und um Lauterbach den sehr beliebten „Nackfroosch". Aus geriebenen rohen Kartoffeln, die in Beutel ausgedrückt werden, wird er unter Verwendung von Mehl und Hefe hergestellt. Er wird im „Boaleeise", einer Kuchenform, mit verschiedenen Zutaten gebacken und ist ein begehrtes Mittagessen, zu dem gleich der xaffee getrunken wird. In Angersback heißt ein „Nationalgericht" „Häcksel- Bloads". Kommt Besuch und ist er angenehm, dann tischt man Bloads auf. Er gilt als vornehmes und wertvolles Gebäck, das außer den Angersbacher Frauen niemand so ausgezeichnet backen kann. Außerhalb verheiratete Kinder bekommen stets Bloads gebacken, wenn sie zu vorher angemeldetem Besuch kommen. Und die Angersbacher Urlauber nehmen ihn mit, wenn sie wieder ins Feld aus» rücken. Bunt ist die Speisekarte der Hessen und Nassauer. Gegenden, Städte und gar Dörfer zeichnen sich durch Spezialgericht aus. Zwar wird kaum jemand hutzeln und Säufieß" verzehrt haben, aber andere geheimnisvolle Gerichte wie „Beutelches Gezeig", „Schmahlert", „Bieberauer Dungsel", „Wallen- röder Owelappe", „Schnerkelchesbrieh" sind Köstlichkeiten der Heimatküche und nur eine Andeutung des ungeheuren Reichtums der gastronomischen Landkarte. eit aus die meisten Gerichte unserer Landschaft dürften es mit den notwendigen Erfordernissen des Krieges aufnehmen können. Darum verlohnt es sich, sie aus dem Gedächtnis der Mütter und Großmütter hervorzulocken oder sie aus handgeschriebenen überlieferten Kochbüchern ans Licht zu boten und sie mitzuteilen an den Heimatbund in Darmstadt, Alicenstrahe 25. Eine große Freude hatte am Vorabend des Geburtstages die schlesische Friedrich-Wilhelm-Unioer- sität zu Breslau dem Jubilar durch die Verleihung ihrer Ehrenbürgerwürde bereitet. Staatssekretär von Weizsäcker gab im Namen des von Berlin abwesenden Auswärtigen einen Empfang für die japanischen Missionschefs in den europäischen Staaten, die unter dem Vorsitz des Botschafters Oshima m Berlin zu einer Tagung zusammengetreten sind. ist seine Stimme jetzt warm und beschwörend: „Helene, ich bitte dich, dieses Verhältnis zu jenem Mädchen bestand, ehe ich dich kannte." Helene bewegt wieder abwehrend die Hand. Aus chrem Gesicht spricht eine starre, eisige Ablehnung. Da bricht der Zorn des Mannes los: „Und du meinst nun, diese vergangenen Gefühle gehen dich so viel an, daß du darum unser Verhältnis zueinander, unsere gemeinsame Zukunft ablehnen mußt? Das Mädchen war also bei dir? Denn woher soll- test du sonst auch wissen ..." Helene Veselius hat ihre Sicherheit zuruckge- wonnen. Sie erwidert kühl: „Du irrst, Ludwig. Du unterschätzt den Stolz von Fräulein Allert. Wahrscheinlich schätzt du uns Frauen überhaupt falsch ein!" „ , ,, Obwohl Rautenberg sich zur Beherrschung zwingt, tobt in ihm immer noch diese Erregung. Er ist auf- gestanden und ein paarmal durch das Zimmer gegangen. Jetzt lehnt er an Helenes Schreibtisch, und sie sieht, wie die Muskeln in seinem Gesicht arbeiten. Er blickt sie bittend an, aber fie verschließt sich. Sie will nicht mehr, daß er zu ihrem Herzen findet. ,Zch bitte dich, liebe Helene, laß uns aus der Kenntnis, die du jetzt erhieltest, keine große Sache machen. Sieh diese Geschehnisse natürlich an. „Das tue ich, Ludwig." Er erwiderte heftig: „Nein, Helene, das tust du ja eben nicht." Ruhiger bann: „Es ist selbstverständlich, daß ich meinen gesetzlichen Verpflichtungen Mutter und Kind gegenüber nachkomme, aber darüber hinaus ..." Eine entschieden ablehnende Hand- ^^Die^Frage dann: „Und weshalb hat Käte Allert mich nicht benachrichtigt? Wieso wurdest du unter- richtet?" E _ • . „ „Du hast fie ja nicht empfangen, Ludwig! Das stimmt. Ein einziges Mal hatte Käte nach der Trennung versucht, Rautenberg zu sprechen. Er hat ein peinliches Gefühl. Helenes Feststellung wirkt wie ein Schlag. ■ (Fortsetzung folgt) Der Führer hat Professor Dr. Adolf Bartels, dem hochverdienten Literaturhistoriker und Dichter anläßlich seines 80. Gebuvtstages ein in herzlichen Worten gehaltenes Glückwunschtelegramm übersandt und ihm sein Bild mit Widmung überreichen lassen. Reichsminister Dr. Goebbels ließ dem Jubilar durch Ministerialrat Professor Dr. Ziegler seine herzlichsten Glückwünsche übermitteln. In einem persönlichen Handschreiben, das Professor Adolf Bartels zusammen mit einem Exemplar der kostbaren Sondevausgabe der Mannesfischen Handschrift überreicht wurde, gedachte Dr. Goebbels in warmen Worten der hervorragenden Verdienste, die sich Professor Adolf Bartels im Kampf um die Leutsche Dichtung und Literaturgeschichte erworben hat. Die NSDAP, hatte im Deutschen Theater in Berlin eine Feierstunde veranstaltet, bei der Reichsdramaturg Obergebietsführer Rainer Schlösser die Gedenkrede hielt. Die Feierstunde war umrahmt -zqmjsiu^ sag uröun;s'cpvT uschstivzijnm uoa et hat da Quartetts sowie des Mozart-Chors der Berliner i. Hiller-Jugend. Worte von Adolf Bartels sprach l Staatsschauspieler Matthias Wieman. ? Adolf Bartels wurde am Vorabend seines 80. Ge- ' burtstages im Deutschten Nationaltheater zu W e i - L mar eine festliche Kundgebung bereitet, bei der Gauleiter und Reichsstatthalter S a u ck e l im Namen und im Auftrage des Führers das Bild Adolf Hitlers mit einer persönlichen Widmung sowie das Goldene Ehrenzeichen der NSDAP, dem anwesenden Jubilar überreichte. ' Eingk>.leitet wurde die Feierstunde mit einer Rede des Reichskultursenators Staatsrat Dr. Ziegler, der das Lebenswerk von Wolf Bartels würdigte. zweien Frau In der Geschichte dieses mllitärischen Ortens. Gleichzeitig überreichte ihr ter Reichsmarschall das Flugzeugführerabzeichon in Gold Brilla'vten. ie bekannt, J , Geräusche : j sie solche! mancherlei orf)«® ;;! ati ! i- beim Fort« ; s'$s\ oinimblaseo. Entweih • rvorger* I lqemein [ ? Schlag ( - tw* I ’te? ° Weisenden I ■«561 a i ^Schtt'.e" Ms aui?"n 0 C’K. Alten-Buseck Treis a. b. Lda. Allendorf a. d. Lda. Bellersheim TraisMünzenberg Münzenberg Beuern Reiskirchen Saasen _ • Butzbach Daubringen Mainzlar Staufenberg Freienseen Laubach Lauter Trais-Horloff Ober-Hörgern Gambach Gießen-Klein-Linten Lang-Göns Kirch-Göns Grünberg Harbach Ettingshausen Hausen Steinbach Garbenteich Großen-Bufeck Holzheim Grüningen Hungen Villingen Ruppertsburg Lich Londorf Geilshausen Weitershain Rödgen Gießen-Wieseck Heuchelheim Steinfurth Griedel Rockenberg Watz e nb o rn-Sternberg Leihgestern Großen-Linden Wvhnbach Wölfersheim Melbach Preisträger in der Mcherzeugungsschlacht dem 5m Gießener Fußball. Unentschieden im Lokaltreffen. Luftwaffe — Wölfersheim 7:0. Vorspiel der Doppelveranstaltung auf 25. Minute müssen sie sich einem gutangelegten Angriff der 1900er doch beugen. Eine Flanke von links nimmt Löser geschickt auf und zielt in die linke Ecke. Der Ball springt jedoch vom Pfosten zurück und wird dann von Lankau eingeschossen. Doch der Schiri versagt diesem einwandfreien Treffer die Anerkennung, woran auch der lebhafte Protest der Blau-Weißen nichts ändert. Nach dem Wechsel dasselbe Bild. 1900 drängt- und drängt, aber nur bis zum. Strafraum. Die wenigen Angriffe der Platzbesitzer dagegen haben eine weit größere Gefährlichkeit. Aus einem dieser Angriffe entsteht auch der Führungstreffer der Grün-Weißen, als die Hintermannschaft der 1900er Abseits reklamiert. Trotz des zum Teil berechtigten Hinweises war es aber verkehrt, den gegnerischen Sturm ungestört im Besitz des Balles zu lassen. Diese Unterlassung muß man fast immer mit einem Tor hinnehmen, und solange der Schiri von der Richtigkeit des Abseits nicht überzeugt ist, soll man mit der Abwehr nicht zögern oder gar unterlassen. Trotz dieser Depression lassen die Blau- Weißen in ihrem Angriffsgeist nicht nach. Ja, der Druck wird zum Teil noch stärker. Und rls bei einem dieser zahlreichen Angriffe Schlitz einmal überwunden ist und der Rechtsaußen Lankau zum freien Schuß kommen kann, ist es Engel, der durch Rücksichtslosigkeit gegen sich selbst den sicheren Erfolg verhindern kann. Der Zeiger der Uhr war während dieser Zeit immer weiter gerückt, und immer stand es noch 1:0 für die Platzbesitzer. Als es gar Waldsportplatz kam die Luftwaffe zu dem erwarteten Sieg. Die Gäste aus Wölfersheim konnten den Soldaten nur in der Anfangszeit gewissen Widerstand entgegensetzen. Nachdem sich aber der Ersatz bei den Fliegern eingefügt hatte- reichte auch eine massierte Deckung nicht mehr aus, um Torerfolge zu verhindern. VfV.-R. — 1900 1:1 (0:0). Im Spiel Grün-Weiß — Blau-Weiß — von diesen Farben war allerdings nichts sichtbar, VfB.-R. spielte in grün-schwarz und 1900 ganz in blau — kam es entsprechend den Leistungen zu einem gerechten Unentschieden. Wohl zeigte 1900 streckenweise den besseren Fußball und hatte auch die größeren Tormöglichteiten. Dafür besaß der VfB.-R. die größere Einsatzfreudigkeit und die bessere Abwehr, die in erster Linie für das Unentschieden verantwortlich zeichneten. Mit nur zehn Mann erkämpfen sich die Grün- W-ißen zu Beginn ein kleines Uebergewicht, das aber nur zu einer Ecke führt. Allmählich geht dann das Geschehen an die Blau-Weißen über. Die Erfolge bleiben vorerst auch aus, da Schlitz und Fleischhauer ihren Strafraum souverän beherrschen. In der borf; Ludwig Keil, Aüendorf a. d. Lda.; Katharine Pfeiffer, Beuem: Johann Wißner, Winnen: Johann Sonneborn, Winnen; Adolf Dörr, Weiters- hain; Wilhelm Stein, Allendorf a. d. Lda.; Philipp Hammel, Bersrod; Valentin Hillgärtner, Kesselbach; Philipp Kehr VII., Treis a. d. Lda.. — Ortsbeste: Karl Balser III., Göbelnrod; Heinrich Vogel, Nordeck; Ludwig Backhaus, Climbach: Karl Sauer II., Stangenrod; Albert Becker, Allertshausen; Gustav Roth, Atzenhain; Hch. Fabel, Lumda; Karl Biedenkopf, Lehnheim; Philipp Engel, Rüddingshausen. Aus dem Einzugsgebiet der Molkereigenossenschaft Wetterfeld: Leistungssieger: Ludwig Frank, Grünberg; Wilhelm Butteron II., Röthges; Otto Leidner, Lauter, Hermann Marx, Ruppertsburg; Otto Müller, Rieder-Bessingen; Wilhelm Meckel II., Röthges; Adolf Reidt, Laubach; Christ. Müller, Wetterfeld; Heinrich Werner, Queckborn; Wilhelm Metzger, Röthges. — Ortsbeste: R. Hofmann, Freienseen; Ernst Heß, Münster; Joh. Maul, Ober-Bessingen; Karl Walter, Ettingshausen. Der Kroisobmann der Deutschen Arbeitsfront, Gauhauptstellenleiter Goebel überbrachte tm Schlußwort zunächst die Grüße des durch anderweitige Inanspruchnahme am Erscheinen verhinderten Kreisleiters und dankte dann den Bauern und Landwirten für ihren tatfreudigen Einsatz in der Erzeugungsschlacht. Sein besonderer Dank galt den Landfrauen für ihr opferbereites und unermüdliches Wirken im Dienste der Volksgemeinschaft. Front und Heimat, Soldaten, Bauern und Arbeiter erfüllten in vorbildlicher Weise ihre Pflicht, und je mehr sie sich einsetzten, desto eher werde der Sieg erkämpft sein, der Sieg, dessen Ziel ein freies Deutschland sei. noch fünf Minuten vor dem Ende war, glaubte nu?» mand mehr an eine Aenderung, und trotzdem trat diese noch ein. Kraft drängte feinen Sturm noch einmal energisch nach vorn. Der Rechtsaußen kam noch einmal an Schlitz vorbei, und seine genaue Flanke konnte Ebert unter dem sich vergeblich werfenden Engel zum Ausgleich einköpfen. Schiri Miller (Wetzlar) war nicht immer sattel» fest in seinen Entscheidungen. Eine gewisse Genauigkeit ist bei Lokaltreffen wohl angebracht, sie darf sich jedoch nicht in Kleinigkeiten verlieren. tS60MirnchenTschammerpokal-Sieger Meister Schalke 04 mit 2:0 (0:0) geschlagen. Dem Deutschen Fußballmeister Schalke 04 war es nicht vergönnt, zur „Viktoria" auch den Ehrenpreis des Reichssportführers zu gewinnen: Sieger im diesjährigen Tfchammerpokalwettbewerb wurde vielmehr die Elf von 1860 München, die am Sonntag das Endspiel gegen die „Knappen" im vollbesetzten Berliner Olympiastadion vor rund 80 000 Zuschauern mit 2:0 (0:0) Toren gewann und damit die begehrte, Trophäe zum erstenmal heimführte. Der Kampf blieb bis weit in die zweite Hälfte hinein torlos, erst 10 Minuten vor Schluß gelang den Münchnern durch W i l l i m o w s k i das wertvolle Führungstor, und kurz vor dem Ende war es S ch m i d h u b e r, der mit einem zweiten Treffer den Sieg ausbaute und sicherstellte. Handball in Hessen-Nassau. Ordn. Pol. Frankfurt — TG. Offenbach 24:1; TG. Dietzenbach — GfL. Pfungstadt 6:3; TG. Rüsselsheim — SA. Frankfurt 4:9; LSV. Gießen gegen To. Griesheim 7:8. Tagung -es Gau-Kriegerverbandes. Lpd. Frankfurt a. M., 15. Nov. In einer von den 74 angeschlossenen Kreiskriegerverbänden beschickten Tagung sprach der Gaukriegerführer Generalleutnant Fett seinem bisherigen Stiell- vertreter Generalmajor W a i tz (Bad Homburg) für die stellvertretende Führung des Gau-Krieger- verbandes Dank aus. Aus organisatorischen Gründen und um eine engere Fühlungnahme mit den Kreis-Kriegerverbcinden zu gewährleisten, wird Mit Wirkung vom 1. Januar 1943 der räumlich bisher übergroße Bereich des Gau-Kriegerverbavdes- dergestalt geteilt, daß die 22 thüringischen Kreiskrieger-Verbände, wie bis vor vier Jahren schon, in den selbständigen Gau - Kriegerverband Thüringen unter der Leitung von Gau-Kriegerführer Generalleutnant Klutmann zusammengefaßt werden. Damit verbleiben in dem immer noch großen 'Gau-Kriegerverband Fulda-Werra 52 Kreis-Kriegerverbände mit 2665 Kriegerkameradschaften. Wie Gau-Kriegerverbatrdsschießwart I ü n g e (Kassel) mitteilte, waren beim Wettkampfschießen 1942 die Kreisverbände Frstzlar und Homberg mit 99,75 bzw. 99,98 v. H. Beteiligung am eifrigsten. An siebenter Stelle unter den 74 erfaßten Kreis-Kriegerverbänden ist Dbertaunus mit 78,49 v. H. vor Marburg mit 74,52 v. H. eingereiht. Beim Chrennadelschießen steht der Kreisverband Frankfurt mit weitem Vorsprung vor Erfurt, Gießen und Offenbach an erster Stelle. ortsbeste Milchlieferer eine Urkunde des Milchleistungsausschusses und einen Geldpreis von der zuständigen Molkerei): Heinrich Müller, Albach; Wilh. Langsdorf, Allendorf; Karl Haus, Bieber; Christian Rühl, Burkhardsfelden; Heinrich Cramer, Fellingshausen; Heinrich Wagner, Harbach; Georg Göbel, Hausen; August Lepper, Königsberg; Hch. Ludwig Weiß, Lindenstruth; Ludwig Spaar III., Mainzlar; Philipp Kinzenbach, Münchholzhausen; Gottfried Henkel, Odenhausen; August Menges, Rodheim; Otto Schepp, Saasen; Christian Euler, Salzböden; Gottfried Bäumler, Staufenberg; Heinrich Leib, Wißmar; Rudolf Sänger, Hohensolms. Aus dem Einzugsgebiet der Molkereigenossenschaft Hungen: Leistunassieger: Ernst Bender, Langsdorf; Hermann Reitz, Inheiden; Friedrich Koch, Berstadt; Louis Dietz, Inheiden; Berthold Schneider, Utphe; Emst Brückmann, Birklar; Richard Becker, Treis an der Horloff; Hermann Dietz, Bettenhausen; Wilhelm Reichhardt, Rodheim; Otto Straßheim, Bettenhausen; Heinrich Fich, Bellersheim; Wilhelm Velte, Steinheim; Fritz Schudt, Neumühle bei Hungen. — Ortsbeste: Otto Stein, Hungen; Christ. Burk, Rohrbach; Hermann Döpser, Langd; Otto Nürnberger, Villingen; Heinr. Stephan, Nonnen- roch; Heinr. Block, Obbornhofen. Aus dem Einzugsgebiet der Molkereigenossenschaft Geilshausen: Leistungssieger: Heinrich Erb II., Beltershain; Philipp Reinheimer, Odenhausen; Karl Schmidt, Beltershain; Wilh. Seipp I., Geilshausen; Otto Schneider, Reinhardshain; Marie Magel, Lon- Auf Einladung der Vorsitzenden der Milchleistungs- ausschusse bei der Milchzentrale Gießen Gebrüder Grieb und den Molkereigenossenschaften Hungen, Geilshausen und Wetterfeld versammelten sich am Samtstagnachmittag im Saale des Gesellschaftsoereins (Club) in Gießen die Preisträger im zweiten Wettbewerb in der Milcherzeugungsschlacht 1941 und eine Anzahl Gäste. Die Veranstaltung galt der (Äegerehrung der Preisträger. Nach kurzen ^egrüßungsworten des Bezirks- bauernführers Metzger sprach der Vorsitzende des Milch, und Fettwirtschaftsoerbandes und des Milchleistungsausschusses D e s ch, der in einigen grundsätzlichen Ausführungen zu den Aufgaben und Zielen der Milcherzeugungsschlacht sprach, mit besonderer Anerkennung die Arbeit der Bauersfrau im bäuerlichen Betriebe neben ihren Pflichten als Hausfrau und Mutter würdigte und schließlich darauf hinwies, daß das Beispiel der Preisträger der Milcherzeugungsschlacht ein neuer Ansporn für alle Bauern und Landwirte sein solle, auf dem Gebiete der Milchgewinnung nicht nur den bisherigen Stand zu halten, sondern ihn möglichst noch zu erhöhen. Anschließend folgte die Siegereyrung mit der Ueberreichung der Urkunden und Preise durch den Bezirksbauernführer Metzger. Preisträger wurden: Aus dem Einzugsgebiet der Milchzentrale Gießen Gebrüder Grieb: (Leistungssieger. Hier handelt es sich um Milcherzeuger, die nach den Anordnungen des Reichsministers für Ernährung und Landwirtschaft und ReichsbauerNführers als Sieger in der Milcherzeugungsschlacht 1941 eine Urkunde und einen (Belbpreis von 100 RM. erhalten): Philipp Lepper III., Alten-Buseck; Wilhelm Haas, Annerod; Philipp Wagner, Annerod; Friedrich Brückmann Wtw., Atzbach; Friedrich Will, Atzdach; Ludwig Tasch, Atzdach; Karl Braun, Daubringen; Heinrich Sarnes Wtw., Dors-Gill; Friedrich Weber, Dutenhofen; Ernst von 2)imar, Eberstadt; Heinrich Röder, Garbenteich; Wilhelm Höchst, Gießen; Baltha- sar Buchtaleck III, Großen-Buseck; Heinrich Scheid V, Großen-Buseck; Heinrich Hohbach, Großen-Linden; Joh. Leun IX., Großen-Linden; Adam Christ. Fay, Grüningen; Heinrich Dörr, Hattenrod; Heinrich Reidel Wtw., Heuchelheim; Friedrich Volkmann III., Heuchelheim; Jakob Reidel II., Heuchelheim; Otto Klee, Holzheim; Ernst Reul I., Holzheim; Heinrich Mandler, Kinzenbach; Philipp Jung XX., Klein- Linden; Friedrich Langsdorf, Klein-Linden; Wilhelm Hofmann, Krofdorf; Jul. Keßler, Lang-Göns; Wilhelm Seipp ill., Lang-Göns; Hermann Bechtold, Launsbach; Karl Schneider, Leihgestern; Karl Heinrich Albohn, Lich; Karl Albach, Lich (ist zu- aleich Landessieger mit einem Geldpreis von 300 RM.); Christian Fay II, Lich; Hans Jhring, Lich; R. Bepperling, Lollar; Ludwig Luh III, Lützellinden; Georg Will, Lützellinden; Karl Balser II., Oppenrod; Wilhelm Schäfer, Oppenrod; Heinrich Fritzel, Reiskirchen; Heinrich Jnderthal V., Rödgen; Ernst Geisler, Ruttershausen; Heinrich Lang, Steinbach; Ludwig Balser, Trohe; Marg. Schwarz Wtw., Trohe; Joh. Maid V, Watzenborn-Steinberg; Heinrich Schäfer, Watzenborn-Steinberg; Friedrich Mank, Wieseck; Heinrich Rühl, Wieseck; Adolf Ihm, Wieseck. — Ortsbeste Milchlieferanten (in denjenigen Gemeinden, in denen nach den gegebenen Richtlinien ein Preisträger nicht vorhanden war, erhält der Moo. j b£fönnf; * einge 7"> ZIL ,’Wtle Jtl 5,. Ab 3 A„z tz-A! 31?’i <1 Am 6ai rlanmähig flörung al. paß der [ Starte in wift. Die: Hen Kiis Mließt. ( M schluci Welländi mählicher, t M Libysch Mn ei IM foim halfa Mteidigend her i: (Aiistenwec 'M und 1! »05 Gebiet En innerst ^schließt, ; . Aufi Mbenen rr Englän bst an und 3 S )u Hal Were Be fsem halb W Laq 7» Air K •wen des Alden