§reitag,l6.ZanuarM2 Gietzener Anzeiger Von Kriegsberichter Herbert van Hauth. Probleme der Film-Wochenschau. r der Lohn- iffe.) ^hnsteuer« lifungsblöf» und inner« njolge nach lege Zchrlstleitung und Geschaftrstelle: Gietzen, Zchulstrahe T-9 . Dezember ibin haben, i/torf/zrfe öe^irt btt xen Wohn« Innung am eiten Seite Schwere Kämpfe im nördlichen und mittleren Frontabschnitt. Behörde, die ! Lerpstich'! n, die eine- iahen, aber zur Wehr- einberufen ht entlassen nicht mehr so viel Platz einnimmt wie früher, hat seine Gründe vor allem darin, daß die große Kälte den technischen Möglichkeiten der Filmapparaturen Grenzen setzt. Diese arbeiten normalerweise nur bis zu einer Temperatur von minus 12 Grad und erfordern unterhalb dieser Temperatur eine Spezial- behandlung, die sich in der vordersten Front nur selten durchführen läßt. Bei Temperaturen unter minus 30 Grad sind die Filmapparate überhaupt nicht mehr einsatzfähig. Man sollte sich stets vergegenwärtigen, upter welchen Schwierigkeiten der Kameramann in vorderster Linie arbeitet. Dom eingesetzten Filmfachpersonal sind an der Front weit über 10 v. H. gefallen oder verwundet worden. Auch der Wunsch nach mehr Kampfaufnahmen von U-Booten und Ueberwasserstreitkräften sowie von Versenkungen englischer Schiffe sei leichter oor=. gebracht als erfüllt. Denn ein großer Teil dieser Aktionen findet nachts statt, und Seeschlachten von Ueberseestreitkräften spielten sich oft auf Entfernungen ab, die den Feind für das bloße Auge nicht erkennen ließen. Bilder von dem Krieg im Stillen Ozean könnten vorläufig nicht gebracht werden, weil zwischen Japan und dem Deutschen Reich feindliches Gebiet liege. sche Soldat über sich selbst hinaus und kämpft so, wie es der Führer befahl: mit fanatischem Ein's atz bis zum letzten Mann! gestaltung unseres Staates und die Möglichkeit des völkischen Sichauslebens für die Achsenmächte; verlören wir ihn, so wäre aber auch ebenso alles das, und noch mehr verloren: nämlich unser nationales Leben überhaupt und insgesamt. Der Minister betonte, daß man auch nur unter diesem Gesichtswinkel die Opfer verstehen dürfe, die uns allen in diesem Kriege aUferlegt werden müssen; „Ich rede dabei in der Hauptsache nicht von den Opfern, die die Heimat zu bringen hat. Was mir zu Hause zumeist an Unannehmlichkeiten, Unbequemlichkeiten und kleinen Entsagungen zu tragen haben, fällt dem Heldentum und der Todes- bereitschast der Front gegenüber kaum ins Gewicht. Die Heimat könne sich der Front gegenüber mn* durch erhöhtes Pflichtgefühl und ständige Pfucht- bereitschaft behaupten. Die Pelz- und Wintersachen- sommlung für die Front, die größte Gememschasts- Hilfe des deutschen -Volkes, ist ein glücklicher Auftakt für ein hartes und entscheidungsreiches Jahr auch für die Heimat, ein Maßstab für die seelische Stärke des deutschen Volkes, wenn wir uns daran erinnern, daß im Jahre 1917 Munitionsarbeiter streikten und eine unfähige politische Führung es zuließ, daß die Widerstandskraft der Heimat langsam zu zerbröckeln begann. Frönt und Heimat mus- en hart und gelassen bleiben, realistisch denken und niemals den 'Boden unter den Füßen verlieren die Kriegsprobleme angehen, wo sie sich zeigen und das neue Jahr mit derselben Entschlossenheit beginnen, mit der wir das hinter uns liegende gefetzten am 14. Januar ihre heftigen Angriffe gegen die deutschen Linien im N o r d a b s ch n i t t der Ostfront fort. An einer Stelle des Kampfgebietes Hamburg, 15. Jan. (DNB.) Reichsminister Dr. Goebbels sprach in Hamburg im Rathaus vor der Hamburger Bürgerschaft über die innere Notwendigkeit des 22. Juni 1941, an dem das nationalsozialistische Deutschland und seine Verbündeten zum Endkampf für die Errettung Europas vor der bolschewistischen Bedrohung und Gefahr antraten. Unsere Soldaten haben mit eigenen Äugen gesehen, wie weit die bolschewistischen Vorbereitungen zur rücksichtslosen Vernichtung des Reiches und damit auch Europas schon gediehen waren. Ein Viertel- fahrhundert hätten 180 Millionen Menschen in einem Lande, das über so gewaltige Bodenschätze verfügt rote die Sowjetunion, auf jede Hebung ihres sozialen Niveaus verzichten müssen, nur damit ihre Führung eine Wehrmacht aufbauen konnte, um mit ihr das Dölkerchaos nach Europa zu tragen. Die Entscheidung, die der Führer am 22. Juni 1941 traf, märe uns sehr bald aufgezwungen worden, wenn wir sie nicht selbst gefällt hätten. Dieser Krieg stellt in Wirklichkeit die Zusammenfassung einer Reihe von kriegerischen Auseinandersetzungen dar, die, wurden sie heute nicht vorgenommen, in einigen Jahren fällig sein würden. Das dürfen wir bei allen Belastungen seelischer und materieller Art, die nun einmal mit diesem Herbstes und bann in Schnee und Eis ihren Mann i standen, sind herbe Falten gegraben. Die Augen । strahlen das harte Wissen um Not und Tod wider. , Sie kennen den Tod, sie erlebten ihn in tausendfältiger und gar oft in greulichster Weise, gar oft verspürten sie seinen Atem, sechs Monate lang folgten sie seiner Spur. Hart sind diese deutschen Infanteristen geworden, hart gebrannt in den gewaltigen Schlachten des Ostens. Nun liegen sie in ihren Stellungen, Tag um Tag, Nacht für Nacht, seit Wochen ohne Ablö- s u n g, wissend um die Schwere und Bedeutung ihrer Aufgabe, von dem Willen beseelt, diese Aufgabe restlos zu erfüllen, aber auch von der Hoffnung erfüllt, daß ihnen die kommenden Wintermonate Ruhe und Erholung bringen werden. Aber noch ist es nicht so weit, noch heißt es halten und kämpfen. Wie eine unoersiegliche Flut dringen immer neue bolschewistische Massen aus den endlosen Weiten des Ostens an die Front; mit dem Blut dieser Massen, die sinnlos und unter schwersten Opfern immer wieder im zusammengefatzten Feuer der deutschen Infanterie, im deutschen Artillerne- feuer oder aber bei günstigem Wetter durch Luftangriffs ihre Vernichtung finden, glaubt Stalin die deutschen Armeen fortspülen zu können. Und es scheint, als wolle er in diesen Wochen und den kommenden Monaten fein ganzes Volk auf die Schlachtbank und damit seiner restlosen Vernichtung entgegenführen. Hier bewährt sich wieder hundertfach die Ueberlegenheit des einzelnen deutschen Soldaten. Nur wenige sind es im Verhältnis zur Masse des Gegners, die hier im härtesten Kampf Mann gegen Mann zäh das einmal Erreichte verteidigen,' hier ober dort durch einen kleinen Angriff eine günstigere Lage erzielen oder' aber durch die Zurücknahme der Front an dieser oder jener- Stelle das gleiche Ziel erreichen. Tagelang tobten diese schweren Abwehrkämpfe in unserem Abschnitt, trotz grimmiger Kälte, trotz Eis und Schn-eesturm. Selbst bei diesen ungewöhnlichen klimatischen Verhältnissen bewährt sich der deutsche Infanterist, der, unterstützt von den schweren Waf- . fen und wenigen Panzern, allein die ganze Wucht des Kampfes zu tragen hat. Zu Hunderten türmen sich an den Brennpunkten dieser Kämpft die Leichen der gefallenen Bolschewisten vor unseren Linien, und trotzdem stürmen immer wieder frische Kräfte heran, die sinnlos auf unsere Linien eindringen und bljnd in ihre Vernichtung hinein- rennen. Es ist eine harte Nervenprobe, die der deutsche Soldat in' diesen Tagen besteht. Aber er weiß, daß das hohe Ziel, der endgültige Sieg, ihm nicht mehr entrissen werden kann. So wächst der hier eingesetzte deut- ,6t», 6* l§2. Jahrgang Nr. 13 Erscheint täglich, außer Sonntags und feiertags ms- "Ä i DNB. Aus dem FührerhauplquarNer, 15. Januar. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Bei Feodoflfa und auf der Halbinsel Kertsch griff die Luftwaffe feindliche Truppenansammlungen, Flakslellungen und Flugplätze mit guter Wirkung an. Im Schwarzen und Asowschen Meer wurden drei feindliche Handelsschiffe durch Bombenwurf beschädigt. Im Raum von Taganrog wiederholte der Gegner nach starker Artillerievorbereitung seine Vorstöße ohne Erfolg. Im mittleren und nördlichen Abschnitt der Ostfront nimmt die Abwehrfchlacht ihren Fortgang. Bel einem Gegenangriff erbeutete von Sturmgeschühen begleitete deutsche Infanterie 8 Geschütze sowie zahlreiches anderes Gerät. Der Feind verlor hierbei etwa 600 Tote. Bei einem erfolgreichen Stoßtruppunternehmen an der Front von Leningrad brachen Teile einer von Pionieren unterstützten Infanteriekompanie in 200 Meter Breite in die feindliche Stellung ein und iveruichleten 20 Bunker mit ihren Bejahungen. Wolokolamsk falsch. Der Ort liegt 60 nördlich von Moshaisk (nicht Moskau). Der Wehrmachtberichi. Annahme von Ameisen für die Mittagsnummer bis 8^/, Uhr desG ormittagS Ameigen-Preise: Anzeigenteil 7 Rvf. je mm bei 22 mm Zeilenbreite, Tertteil 50 Rvf. ie mm bei 70 mm Zeilenbreite Nachlässe: Wiederholung Malstastel I AbschlüneMengenstaffelU Platzvorschrift (vorherige Vereinbarung) 25"/»mehr mJI «Beilage«: 1q,; Gießener ^amilienblätter Heimat imBild DieLscholle Glücklicher Auftakt für ein entscheidungsreiches Lahr Dr. Goebbels sprach in Hamburg. 5*** * bem M 4 einen .M den, die siebenen Lohnsteuer« iteuerfürie Ofener. worden ; an daz wie zuin iJto tau lArbettneh, geführt "steuer ein« ilohn lvüh, lhigung im 18 Reiche monatiid)) t die An« Es Slrbeits« : zur Der« nachen. । ■ Dom Ar« er und dis 1 geleistete» B. für da; sind in die n. Als Ar« Abzug der In der gestrigen Meldung über die Abwehrkämpfe im Nordabschnitt der Ostfront am 12. Januar ist durch einen Satzfehler die Ortsangabe ........ “ km Äl *'i| i griffen zwei feindliche Bataillone mit Panzerunterstützung an. Auch dieser Angriff scheiterte an der wirkungsvollen Abwehr, die den Bolschewisten schwerste Verluste zufügte. Don den angreifenden Panzerkampfwagen wurden zwei vernichtet. In einem anderen Abschnitt der Nordfront schlug eine Infanteriedivision bei strenger Kälte einen starken bolschewistischen Angriff zurück. Obwohl die Bolschewisten ihren Angriff mit Panzerkampfwagen vortrugen, erlitten sie hohe blutige Verluste und mußten sich ergebnislos zurückziehen. Panzerabwehrwaffen vernichteten fünf feindliche Kampfwagen. Weiter nördlich griffen die Bolschewisten nach starker Artillerievorbereitung mit zwei Regimentern an. Auch hier erlitt der Feind schwere Verluste, ohne einen Einbruch in die Rutschen Linien zu erreichen. Stoßtrupps, die das Gelände vor den deutschen Stellungen säuberten, zählten über 300 gefallene Bolschewisten. Ein besonders heftiger Kampf wurde um den Besitz einer Ortschaft geführt. Obwohl die Bolschewisten hohe Verluste erlitten batten, gelang es ihnen infolge zahlenmäßig starken Einsatzes, sich vorübergehend in den Besitz des Ortes zu setzen. Ein deutscher Gegenstoß brachte die Ortschaft wieder in deutsche Hand und fügte den Bolschewisten erneute schwere Verluste zu. Starke Kräfte der Bolschewisten unternahmen am 13.1. im mittleren Abschnitt der Ostfront einen Angriff gegen die deutschen Linien. Ihn traf der Gegenstoß einer deutschen Division in die Flanke. Trotz strengen Frostes stießen Infanterie, unterstützt von Panzerkampfwagen unb Sturmgeschützen, mitten in bie feindlichen Angriffsbewegungen hinein und entrissen dem Gegner trotz seines zähen Widerstandes mehrere Ortschaften. Hart bedrängt von unseren nachstoßenden Truppen, wich . der Rest her feindlichen Angriffstruvve aus. Noch ehe den Bolschewisten ein völliges Absetzen von den deutschen Truppen gelungen war, erschienen deutsche Flugzeuge und warfen ihre Bomben. Im lief- . skug nahmen bie Flugzeuge seinbliche Gruppen unter MG -Feuer unb zersprengten sie. Während am 13. und 14.1. im Gebiet o st - wärt? von Kursk deutsche Truppen im erfolgreichen Gegenangriff den Bolschewisten schwere Verluste zufügten, fanden im Gebiet nordostwärts von Kursk heftige Kämpfe statt. Die Bolschewisten versuchten unter Einsatz starker Kräfte, oie deutschen Linien hier zu durchbrechen. Nach starker Artillerievorbereitung gelang dem Gegner auch ein Eindringen in einige Waldstücke. Die deuthöchster Gefahr diese zu bannen. Es ist schwer, ein Bild von diesen Kämpfen zu zeichnen. Ist der Gegner stärker geworden als früher, hat er sich jetzt von den schweren Schlägen, die die deutsche Wehrmacht ihm erteilte, erholt? Nein, im Gegenteil! Die feindliche Artillerie wirkt bei weitem nicht mehr in dem Maße wie früher, die Zahl der in größeren Abschnitten auftretenben Panzer kann man fast an den zehn Fingern abzählen, unb der a «greifende deutsche Infanterist hat hier nicht mir diesen Gegner vor unb bie winterliche Witterung gegen lieber bie Frontaufnahmen der Filmberichter unserer Propagandakompanien sprach im Rundfunk Ministerialrat Dr. H i p p l e r. Denen, die im Kino nur Entspannung suchen unb nichts vom Krieg sehen wollen, sagte er: „Würden wir uns nach diesen Erholungsbedürftigen richten, so würde mit Recht der Soldat sagen: Warum setzen wir Leben und Gesundheit an der Front ein, wenn die Heimat für bie wir kämpfen, hiervon keine Notiz nimmt?" Auf die Frage: „Müssen die Bilder von der Front so schrecklich sein", müsse man mit der Gegenfrage antworten, ob die Wochenschau etwa den Krieg so verniedlichen solle, „daß am Ende der kämpfende Soldat zu dem Eindruck gelangen muß, als verfälsche die Wochenschau das wirkliche Fronterlebnis?" Der Wunsch, die Wochenschau möge auch zeigen, wie Soldaten verwundet würden oder fielen und wie der Feind vorgehe, fei als Sensationslust zu brandmarken. Gerade der deutsche Soldat würde sich die Veröffentlichung von Bildern verbitten, die zeigten, wie ein Kamerad von einer feindlichen Kugel getroffen wird. Was das Zeigen der Aktionen des Gegners anbelangt, so müsse man bedenken, daß der Feind sich der Sicht unserer Truppen natürlich zu entziehen sucht. Daß der Ostfeldzug im Rahmen Her Wochenschau DNB... 15. Jan. (PK.) Heulend weht der Sturm über die weiten Ebenen, die nur von flachen Mul- fren und den Tälern der Flüsse und Bäche unterbrochen werden. Schnee rieselt vom Himmel, und wie lpeiße Schwaden nimmt der Sturm die Flocken und egt und schüttet sie über das Land. Auf den großen Ebenen reißt er den Schnee wie weiße Pulverwolken empor und füllt sie in die Leere der Hohlwege, in Mulden, Täler und in die Gräben zu beiden Seiten der Straßen. Schwarze, vorsorglich in die harte Erde gerammte Holzpfähle zeigen den Verlauf der schneeoergradenen Straßen und Wege an. Die niederen Bauernkaten der trostlosen Dörfer ertrinken schier in der weißen Flut des Schnees. Fahl ist das Licht der kurzen Tage. Grau wölbt sich der )immel, und blaßrote ober schwefelgelbe Längs- treifen am Horizont künden an windstillen Tagen teuen Sturm, Schnee st urm! Die Front, die zerklüftete breite Front im mittleren Abschnitt vor Moskau, kennt aber trotz Schnee und Kälte keine Rüste, im Gegenteil, jetzt hoffen die Bolschewisten, uns stellen unb zurück- werfen zu können mit der erdrückenden Masse ihrer Menschen. Der deutsche Infanterist kämpft in diesen Tagen den schwersten Kampf, den er je im Verlauf dieses Krieges zu bestehen hatte! Tag und Nacht stürmen die Bolschewisten gegen unjere Stellungen und, getrieben von ihren Kommissaren, umnebelt vom scharfen Wodkarausch, der bie tierischen Instinkte dieser Horden — man kann babei nicht mehr von Soldaten, kaum mehr von Menschen sprechen — satanisch auspeitscht, so stürmen sie in quellenden Massen gegen nufere Linien, bechen gegen die deutsche Front wie das sturmgepeitschte Meer aegen den schützenden Deich. Nur mit letztem Einsatz, mit letzter Kraft gelingt es immer wieder, den Gegner zu halten, und wo die Ueberwacht des Gegners dennoch in die deutsche Front einbrechen konnte, da gelang es noch jedesmal dem Heldenmut deutscher Infanteristen, vielfach mit letzter Kraftanstrengung, im Augenblick sich, sondern er hat sechs Monate Offensive, sechs Monate härtesten Kampfes, sechs Monate schwerster Märsche, er hat 2000 Kilometer Weg in die bolschewistische Hölle hinter sich. In jugendfrische Ge- ■ sichter, die mit leuchtenden Augen in den sommerlichen Kampf gingen, die in den Kämpfen des der die Bolschewisten wieder zurück. Der Feind verlor ein ganzes Bataillon, das bis auf wenige Versprengte aufgerieben wurde. Südostwärts von Kursk sind trotz des stürmischen Wetters und starker neuer Schneefälle deutsche Infanterie-Einheiten zum Gegenangriff angetreten. Obwohl die Bolschewisten mehrfache Vorstöße mit Panzerunterstützung unternahmen, gelang es ihnen nicht, den deutschen Gegenstoß zum Stehen zu bringen. Auch Entlastungsangriffe in den Nachbarabschnitten wurden zurückgeschlagen. Noch am Abend des 13.1. drangen deutsche Truppen in eine vom Feind zäh verteidigte Ortschaft ein/ Eine Panzerkompanie vernichtete vier Panzerkampfwagen, obgleich der tiefe Schnee ihre Bewegungen' sehr erschwerte. In den Abendstunden des 14.1. dauerten die harten Kämpfe noch an. In Jtorbafriffl dauert das feindliche Artille- riefeuer auf die deutsch-italienischen Stützpunkte im Raum von Sollum mit unverminderter Heftigkeit an. Der Feind hatte einige örtliche Erfolge. Angriffe deutscher Kampf- und Sturzkampfflugzeuge richteten sich gegen britische Kraftfahrzeugkolonnen sowie Hafen- und Flugplatzanlagen im Raum südlich A g e d a b i a und in Tobruk. La Valetta und britische Flugplätze auf der Insel Malta wurden bei Tag und Nacht wirkungsvoll bombardiert. Britische Flugzeuge warfen in der letzten Nacht Bomben auf mehrere Orte im norddeutschen Küstengebiet. Die Zivilbevölkerung hatte einige Verluste an Toten und Verletzten. Mehrere Häuser wurden zerstört oder beschädigt. Drei der angreifenden Bomber wurden abgeschossen. Das Ritterkreuz. Berlin, 15. Januar. (DNB.) Der Führer unb Oberste BeMshaber der Wehrmacht verlieh das Ritterkreuz an Generalmajor von Sauden, Führer einer Panzerdivision, Hauptmann B u ch - l e r, Bataillonskommandeur in einem JR., Hauptmann Wahl, Abteilungsführer in einem Panzerregiment, Oberleutnant Muegge, Dataillons- führer in einem JR., Leutnant Bachem, B.-Offizier in einem Artillerie-Regiment, und Leutnant Schiller, Kompanieführer in einem JR. Der Führer unb Oberste Befehlshaber der Wehrmacht verlieh auf Vorschlag des Oberbefehlshabers, der Luftwaffe das Ritterkreuz an Oberleutnant Setz, Staffelkapitän in einem Jagdgeschwader. ♦ In den Abwehrkämpfen oor ßeningrab ist der Ritterkreuzträger Oberst Lohme y er gefallen. Die von Oberst Lohmeyer geführte Kampfgruppe hatte die Aufgabe, den stärkeren über den Wolchow südlich der Tigoda-Mündung in unsere Stellungen eingebrochenen Gegner zu vernichten. Unter Einsatz von Panzern und herangeführten Reserven wurde der Angriff im dichtesten, von nur wenigen Schneisen durchschnittenen Wald entlang der Eisenbahn geführt. Da er ins Stocken geriet, ging Oberst Lohmeyer nach vorne, um den Angriff erneut vorzureihen. Dicht hinter der Angriffsspitze bog er in eine Waldschneise ein, als aus dem dichtesten Un= : terholz einige Schüsse fielen. Schon der erste Schuß : traf ihn. In zweitägigem hartnäckigen Kampf 1 wurde der zahlenmäßig weit überlegene Gegner : vernichtet. Amerikanisches Jahrhundert? Beobachter" veröffentlicht einen Artikel von Dr. Richard Sollet unter der lieber- schrift: „Amerikanisches Jahrhundert?", dem wir folgendes entnehmen: Im Februar 1941 erschien in der USA.-Wochen- chrift „Life" ein Artikel des Herausgebers Henry Luce unter der Überschrift: „ Das amerikanische Jahrhundert", der in der dortigen, Oeffentlichkeit wegen seiner erstaunlichen Perspektiven Aufsehen erreate. Gewissermaßen als Ruf an die Nation wurden hier Worte gesprochen, die an Gewichtig» feit sich neben die von 118 Jahren verkündete Monroedoktrin stellen wollten. Was sagte Luce? Er erklärte kurz und bündig, daß die UsA. schon unter Wilson Gelegenheit gehabt hätten, der Welt ihr Zeichen aufzudrücken, als 1918 zahlreiche europäische Völker ihre Hoffnungen auf die Wil» sonfchen Proklamationen setzten. Damals habe jedoch Wilson seine Ideen nicht durchführen können, weil das amerikanische Volk nicht bereit gewesen sei, mit der nötigen Polizeigewalt in Europa aufzutreten. Nun sei unter der Präsidentschaft von Roosevelt eine neue Gelegenheit gekommen, und diese müsse voll ausgenutzt werden. Diesmal; müsse Amerikas Zivilisation zur herrschenden Lebensform Europas sowie der gesamten Welt und das 20.Jahrhundert in Wahrheit ein amerikanisches Jahrhundert werden. Daß hierbei das britische Weltreich stillschweigend als von USA. einverleibt angesehen wird, sei nur am Rande verzeichnet. Als Folge des Aufrufes von Luce wurde von der Roosevelt-Negierung eine Abteilung für Auslandspropaganda eingerichtet unter der Leitung jenes bekannten Oberst Dono van, der im vergangenen Frühjahr in einer Tanchar von Sosta seinen Reisepaß verlor. Die amerikanische Propaganda würde, so rechnete man im Weißen Hause in Europa manch williges Ohr finberi, hatten doch die USA. vor Errichtung des Donovan-Buros schon seit vielen Jahren in geschickter Weise eine Art Amerikanjsmus in der Welt vorbereitet. Opfer dieses Trugbildes sind in vielen Schichten der europäischen Bevölkerung zu. finden: Arbeiter und Kleinbürger, die nach den Vereinigten Staaten aus- geroanbert waren, dort in jahrelanger Entbehrung ein paar Dollars zusammengekratzt hatten unb nach Rückkehr in die Heimat vor ihren Angehörigen und Freunden in phantasievollen Erzählungen schwelgten, Kinobesucher, die sich durch Hollywoodkitsch ein völlig falsches Bild von den USA. machten, Tou- Krieg wie mit allen Kriegen verbunden sind, niemals vergessen. Wichtiger also noch als die Frage, wann dieser Krieg zu Ende geht, ist die Frage, roieerzuEndegeht. Gewinnen wir ihn, dann ist alles gewonnen: Rohstoff- und Ernährungs- v freihert, Lebensraum, Grundlage der sozialen Neu- meutert haben. Berlin, 15. Jan. (DNB.) Die Bolschewisten l scheu Soldaten gingen jedoch sofort zum Gegenstoß ■ * " ' ~ " i vor und trieben in dem dichten Unterholz der Wal- tocfcl Bezugsvreis: > bcs Monatlich ... .RM.1.80 ■ Zustellgebühr ,, -.25 16 V. auch bei Nichterscheinen ^'ß oon einzelnen Nummern w _ SrrnfvrcdiOTtolufi 2251 vruck und Verlag: f 111* 6(1 löTtfllGssÄtfBtüf)Ifi)tUnioerfitäts6rndertiH.tätigt JUl Vll ' ■ ■■ ■ =' Bsi An der deutschen Abwehrsront vor Moskau fteuerburd)’ inbere w jmer, deren •Betrag von LohnM ,942 an bcs irsitz zuM° die Fragr, Kalenderjahr ihmern, die rjahrs 1941 niszugehen, :en Jahres« i die dritte, >bt werden. isschreidvaA der L«h"' fangsMi**5, [rteitgebem eliefert- itb im ®a.' \ ner 6ef# I itrdeW«!' I । rügen * I i-dm-rn " i >mber W' > rnE i’ir jede s £'»* s iehrere /c t Ä C- n einer ® | erbe»'"1’ Betriebs' j iberfe"* ■ int nften, die in 'den Jahren vor Kriegsausbruch Ge- sellfchaftsreljen nach USA. unternahmen und lediglich Wolkenkratzer, sausende U-Bahnen und massenhaften Autoverkehr bestaunt, vom amerikanischen Volk aber nichts gesehen haben, und nicht zuletzt mancher Industrielle und Bankier, der mit seiner Frau die USA. geschäftlich besucht und sich immer noch nicht davon erholt hat: Interviews bei der Larümng in Neuyork, Zimmerflucht im Wolkenkratzerhotel, Blumenarrangements und Korbe mit Südfrüchten als Willkommengruß, groß«? Limousine, reizende Leute auf Landsitzen, Frühstücke und Diners ohne Ende! Alle diese Leute liefen und lausen zum Teil heute noch in Europa, mit dem Amenka- fimmel behaftet, herum und halten sich für USA.- Experten. Die Roosevelt-Regierung hat den Wert des Amerikanismus und seiner gedankenlosen Opfer für ihre Propaganda geschickt einkalkuliert. Hat jedoch die USA.-Zivilisation wirklich einen moralischen Anspruch darauf, ein „amerikanisches Jahrhundert" herbeizuführen? Das größte Sozialproblem der letzten 20 Jahre war unzweifelhaft die Arbeitslosigkeit. Trotz gewaltiger Naturreichtümer aber hat es die Regierung in Washington weder unter republikanischer noch unter der gegenwärtigen demokratischen Regie verstanden, das Arbeitslosenproblem zu beseitigen. Obwohl in den Jahren 1933 bis 1939 insgesamt 19,5 Milliarden Dollar hierfür ausgegeben wurden, zählte man im Januar 1939 noch 11,7 Millionen Arbeitslose. Hunderttausende von Amerikanern im Alter von 25 bis 30 Jahren haben auch heute noch keine reguläre Beschäftigung gehabt. Es ist noch gar nicht so lange her, da sah man sie als Bettler vor Restaurants stehen in abgerissener Kleidung mit aschfahlem Gesicht ausschauhaltend nach Glücklicheren, die sich noch eine warme Mahlzeit leisten konnten. Männer vorgeschrittenen Alters, mit dem Abzeichen der Kriegsteilnehmerorganisation des vorigen Krieges geschmückt, verkauften an Straßenecken in Wind und Wetter Obst, um für ihre Familien ein paar Groschen zu verdienen. Andere zogen als- Landstreick-er durch die Staaten. Die Theorien von amerikanischer Freiheit und Demokratie waren für sie nur hohle Phrasen. Den ausländischen Besuchern wurden Arbeiter-Mustersiedlungen gezeigt, und die USA.-Pro- paganda wiederholte monoton, daß fast jeder amerikanische Arbeiter ein Auto, einen Radioapparat und ein Sofa sein eigen nenne. Aber wehe den Erwerbslosen? Um ihre Not kümmerte sich niemand. Wer sich in den USA. über die amerikanische Landwirtschaft informiert, wird einen imposanten Eindruck gewinnen, wenn er die zahlreichen Verstichsfarmen einiger Universitäten und die Lu- xusgüt-er der Millionäre besucht oder die Riesenauflagen der Broschüren und Pamphlete erfährt, die vom Washingtoner Landwirtschaftsministerium zur Aufklärung der Farmer in Umlauf gesetzt werden. Wie aber sieht es in Wirklichkeit aus? Seit mehr als 20 Jahren sind die Farmer die wahren Stiefkinder Amerikas. Sie haben keinen Anteil an der Prosperität gehabt. Das Wertverhältnis von Farmland und Farmproduktion gestaltete sich immer ungünstiger. Zu tausenden kamen landwirtschaftliche Betriebe unter den Hammer, so daß in den wichtigsten Agrargebieten die neuesten Zensurerhebungen einen gefährlichen Bevölkerungsrückgang feststellten. Die Regierung war sogar genötigt, in einer Reihe von Staaten insgesamt 36 Flüchtlingslager für Farmer zu errichten. Nach den Grundsätzen von Thomas Jefferson sollten die Farmer in Amerika „das auserwählte Volk Gottes fein. Unter der Präsidentschaft Roosevelts durften sie nun die Praxis dieses Ieffersonschen Prinzips am eigenen Leibe erfahren haben. Wie steht es nun um das Erziehungewesen? Jedem Ausländer wird stolz erklärt, daß die USA. 772 Universitäten und Hochschulen zähle, die Havard-Universität ein Vermögen von 90 Millionen Dollars besitze, manche Universitätsbibliothek eine Million Bücher aufweise und zahlreiche Grund- und Oberschulen unter Aufwand von Millionen Dollar mit Riesenlaboratorien, Tennisplätzen und Schwimmhallen ausgestattet seien. Hinter dieser glänzenden Kulisse sieht das Bild aber wesenllich anders aus. Viele Universitäten leben hauptsächlich von ihren Fußballfonds, und die Professorengehälter werden gekürzt, um die Sport- mannschaft konkurrenzfähig zu erhalten. Professoren dürfen überhaupt nur lehren, was der jeweilige Derwaltungsausschuß billigt. Aerger steht es mit den Schulen. Obwohl die Stadt Neuyork mit einem jährlichen Schuletat von 150 Millionen Dollar noch am besten daran ist, wurde 1939 amtlich festgestellt, daß 10 v. H. aller Oberschüler in den Klassenräumen nur Stehplätze haben, während 20 Grundschulen ohne Leiter und 46 andere unzureichend mit Lehrkräften versehen waren. In den Staaten Nord-Karolina und Tennessee war das Erziehungswesen völlig desorganisiert. Schulen mußten in großer Anzahl geschlossen werden, weil die Geldmittel zur Weiterführung fehlten. In einzelnen Ortschaften versuchte die BeExplosion inRaumS Roman von H.G. Hansen Cepyrlfht by Prom«theue-V«r|ej Dr.Eldiadcer, CrBbenxell b.MOnditn 38. Fortsetzung. (Nachdruck verboten.) „Hallo, Herr Kammin!" rief das Mädchen über den Vorgarten weg und winkte mit der Hand. Er blieb dahinter nicht zurück und füllte die ganze Straße mit dem schmetternden Ruf aus, der seiner Kehle entquoll. Darauf lachten die Mädchen, und die Herren sahen verdutzt zu ihm herüber. Zuerst begrüßte er Karla, betrachtete sie so aufmerksam, als habe er sie ein halbes Jahr nicht gesehen, ließ sich mit den anderen bekannt machen und benahm sich dabei so gewinnend, daß er sich die freundschaftliche Zuneigung aller sofort eroberte. Einer der Herren war Karlas Bruder, der in einer westdeutschen Fabrik arbeitete und später in den väterlichen Betrieb eintreten sollte. Sonst handelte es sich um Jugendfreundinnen und Freunde der Geschwister, mit denen es sich sicher gut auskommen lassen würde. Nachdem die Koffer mit den Vorräten für einen Tag verstaut waren, wurden die acht jungen Menschen, beim ältester Theo Karnitz in war, ohne sich als solcher zu fühlen, in den Wagen verteilt. Das Kabriolett lenkte der Kommissar, neben dem Karla saß. Den zweiten führte sein Befitzer, der junge Verlobte der auswärtigen Freundin. Em Weg von gut sechzig Kilometern lag vor ihnen, der durch freurckliche Dörfer, über satte Felder und durch buftenbe Wälder führte. Gegen einhalb acht Uhr erreichten sie das Ufer des Sees, der sich in weiter, sonnenbeglänzter Fläche vor ihnen ausdehnte. Hinter dem Orte Kringsdorf verließen sie die Landstraße und bogen auf einen Feldweg em. Wieder ging es durch schweigende Walder, bis sie einen rasenbestandenen - Fleck erreichten» der ganz Oie Stadt Malakka in japanischer Hand Der portugi EM Amtspe Jirt sich am; ’M für die erste be wüschen Ra »eifern Nfefter Hein wer Lestinr bem u FVotDi WjNien d^erschle, Sn. Tolses, ’w. UR» & fr fei'* I s'E 1 fur is- W. w“* Uoei ®“r! Kten t5h »K E"-g -O ifjariats fü Kni lkreill al Sedck ischen w teilten ttol Llicher mEdie Nm ist es t trotz des 'irrigsten D- ichen stch *# »e-unden neral bi ® n) qchoren m Leutnant,b ischen Feld^ 1915-191» n in EcUl Quito lehrte. nahm er übernahm rbie DivPi enen Tas kreuz aus schen A irr des 0 Dom 85 mit St Rteine Welitenjirtld sprach bk Viüschast virtschaf sanft zum Wasserspiegel abfiel und sich in einen sandigen Strand fortsetzte. Theo Karnrnin kannte den See, der schon um seiner Gröhe willen der ganzen Landschaft ringsum wichtig war. Aber diese Uferstelle hatte er noch nicht gesehen. Sie schien ihm besonders ideal zu liegen, und er freute sich setzt restlos, einen ganzen Tag hier verbringen zu können. » Die Wagen fanden im Schatten einiger Bäume ihren Platz. Im Handumdrehen waren die Koffer neben ein Weidengebüsch getragen. Dann verschwanden die jungen Damen rechts, die Herren links im Walds und kamen alsbald in Badeanzügen wieder zum Vorschein. Theo Kammin ragte aus den anderen hervor wie ein trutziger Bergfried zwischen Erkertürmchen. Karla war beinahe verblüfft über seine ideale Athletenfigur, wie sie jeder Bildhauer zeitlebens zum Modell ersehnt. Der Kommissar war sich dessen beinahe bewußt. Von Jugend an galt es ihm selbstverständlich, stets den stärksten Mann in der ganzen Runde zu stellen, so daß er auch heute keineswegs geneigt war, Vergleiche zwischen sich und den übrigen anwesenden Mänern zu ziehen. Während Karla verstohlen diese Gestalt musterte, die sie an* die Schöpfungen Michelangelos erinnerte, denen sie auf einer Jtalienfahrt begegnet war, gab sich Theo Kammin gar keine Mühe, sein Entzücken über das Mädchen zu verbergen. Zwar reichte sie ihm nur bis zur Brust, aber ba für war sie straff wie eine Stahlfeder, biegsam wie eine Gerte und prächtig durchtrainiert, ohne daß übermäßige sportliche Betätigung ihren Gliedern die Weichheit genommen hätte. „Erst ein Bad!" schrie sie über die Wiese, um ihrer Verlegenheit Herr zu werden, und lief behende und wieselschnell hinunter zum Strand, spritzte tausend blitzende Tropfen aus bem stillen Wasser auf und warf sich dann in den See. Kam- min war der erste, der ihr folgte. Sein Lauj be» Tokio, 15. Jan. (DNB.) Japanische Truppen haben bereits in der Nacht zum Donnerstag an der Westküste der Malaya-Halbinsel die Stadt Malakka erreicht und den wichtigen Eisenbahnknotenpunkt Gemas an der Bahtzlinie nach Singapur besetzt. Spätere Meldungen besagten, daß sowohl Malakka als auch Gemas bereits hinter der japanischen Front liegen. Die Stadt M a -- lakka ist eine der ältesten Hafenstädte Südost- asiens, jedoch ist ihre Bedeutung stark zurückgegangen, ba der Hafen versandet ist und nur noch für kleinere Schiffe zugänglich ist. Dagegen hat die Stadt, die etwa 40 000 meist chinesische Einwohner hat, als Mittelpunkt des' östlich gelegenem großen Gummiplantagengebietes immer noch erhebliche wirtschaftliche Bedeutung. Das Gebiet von Malakka gehört ebenso wie die Insel Singapur und die Insel Penang zu der britischen Kronkolonie der Straits Settlements. Der Eisenbahnknotenpunkt Gemas liegt nordöstlich von Malakka mit mittleren Teil der Malayen-Halbinsel an einer Stelle, roo- die Sultanate Negri Sembilan und Johur zusamenstoßen. Hier zweigt von der großen Nord-Süd-Strecke eine Eisenbahnlinie ab, die über Tampin nach Malakka führt. An der Ostküste der malayischen Halbinsel sind die japanischen Truppen bis in die Nähe von Pekan vorgerückt. Japanische Armeeflugzeuge machen habet bem Panzerkorps burch vernichtende Angriffe auf feindliche Artilleriestellungen und Truvpenzu- sammenziehungen dem Weg frei. In her Mitte der malayischen Halbinsel stoßen die Japaner entlang der Eisenbahnstrecke in 'der Richtung Singapur vor. Die drei japanischen Kolonnen, die sich dem Festungsgelände von Singapur mehr und mehr nähern, schließen sich immer enger zusammen. Die Frontbreite kannte auf 130 Kilometer verkürzt wer. den. Das Kampfgelände in Johur fft erheblich günstiger als in dem bisherigen Operationsgebiet im nördlichen und mittleren Teil der Halbinsel. Japanische Lustangriffe in der Güdsee. Stutzpunkte auf Celebes, den Molukken und Neu-Guinea bombardiert. Tokio, 15. Januar. (DNB.) Die japanische Luftwaffe hat ben Wasserftugzeughafen Tomini an der Ostküste von Celebes angegriffen und zwei Kasernen sowie neun Flughallen zerstört, ferner die kleine Insel Ternate östlich von Celebes, wo Hafenanlagen und Lagerplätze zerstört wurden. Im Molukkengebiet ostwärts Celebes wurde die Insel Ambon südlich der Insel Cerarn sowie auf West- Neu-Guinea der Hafen S o r u n g sowie Babo bombardiert. Starke Kräfte der Luftwaffe haben verschiedene Teile des unter australischem Mandat stehenden Gebietes von Deutsch-NeuGuinea angegriffen. Im Bismarck-Archipel wurde die Insel New-England (früher Neu-Pommern) bombardiert. In der Hauptstadt Ra bau! wurden militärische Einrichtungen zerstört. * Die 137 Quadratkilometer große Insel Ternate mit der etwa 6000 Einwohner zählenden Hauptstadt gleichen Namens gehört zur Gruppe der Molukken ober Gewürzinseln. Die Insel, die von einem wies, daß es verkehrt ist, in übergroß gewachsenen Männern SchVerfälligkeit zu suchen. Mit wenigen Stößen hatte er Karla eingeholt, obwohl sie schnell vorwärts strebte und eine sehr sichere Schwimmerin war. Hinter ihnen folgten die anderen. Nach zehn Minuten kommandierte das Mädchen kehrt. Sie fanden fid) nacheinander wieder auf der Wiese zusammen, trockneten sich ab, wechselten die nassen Anzüge gegen trockene und setzten sich erwartungsvoll im Kreise zusammen, während Karla mit einer ihrer Freundinnen zwei Koffer auspackte, bem einen Tassen, Teller und Bestecke entnahm, aus dem anderen eine Fülle von Eßwaren holte unb febr schnell eine verlockende Frühstückstasel aufbaute. Kaffee war heiß und trinkfertig vorhanden. Jeder griff zu und verzichtete darauf, sich erst nötigen zu lassen. 1 Theo Kammin ah mit wahrem Behagen. Neben ihm saß das Mädchen, das feine Junggesellengesetze umgestürzt hatte. Sie legte ihm die Schnitten auf, goß Kaffee nach unb freute sich über seinen kräftigen Hunger. Nach bem Kaffee war Plauberstunde. Ohne daß er es beabsichtigte und sogar recht wußte, wurde Theo Kammin Mittelpunkt des kleinen Kreises. Alle waren furchtbar neugierig auf kleine Erzählungen aus seinem Beruf. Hundert Fragen drangen auf ihn ein, bis er endlich lachend abwehrte. Jetzt feien die anderen an der Reihe mit Erzählen. Er kam ihnen in dieser Morgenstunde näher, als tagelanges Beisammensein in der Stadt es vermocht hätte. Sie waren Karlas Freunde und Freundinnen unb schienen ihm schon aus diesem Grunde liebenswert. Kameradschaftliche Verbundenheit umschloß die acht Menschen, ließ uilnutze Schranken fallen unb wirkte sich in lustigen Neckereien aus, denen bald darauf eine ausgelassene Jagd folgte, in die erst Karla einige Ordnung brachte. Man spielte beinahe vergessene Spiele aus Kindertagen, benahm sich dabei ulles anderen als gesetzt unb würdig» Kuy 18^1 ?., •Mrh L *e ff * unb s- ÖSj tzs Jm undesetzi lagen erm len den H in Lyo r smzösischi Die herauf steigende Hitze des Tages und etwas Müdigkeit zwang zur Ruhe. Man suchte den Schatten auf unb döste vor sich hin. Ein leifer* Wind ging durch die Wipfel der Bäume und ließ die Halme der Gräser schwanken. Irgendwo zirp* ten Heuhüpfer. Heber den See flogen Enten unik fielen polternd ins Schilf des Ufers. Die StadL war fern und vergessen. Das Brautpaar hatte etwas abseits unter einer schlanken Erle gelegen und lachend geplaudert. Jetzt standen die beiden jungen Menschen auf, schlenderten am Ufer entlang und verloren sich Zwischen See und Wald. Theo Kammin hatte Lust, es ihnen nachzutun. Er rollte sich zweimal um sich selbst, bis er neben Karla lag. „Wollen wir nicht auch einen kleinen Spazier« gang machen, Fräulein Kobelt?" „Lieber nicht", lächelte sie. ,^d> bin unglaublich träge." Trotz der Sanftheit dieser Antwort klang fte entschieden, so daß er keinen neuen Versuch wagte, sondern wieder auf die alte Stelle zurückrollte, die Augen schloß und überlegte, ob er böse sein sollte. Dazu hatte er jedock) kein Recht, wie ihm seine bessere Einsicht sagte. Er versuchte nun, sich rorzustellen, wie Karla Kobelt als Frau Kammin schalten unb walten würde, und schlief darüber ein. Erst als in der Nähe Geschirr klapperte, wurde er wieder wach, setzte sich auf und blinzelte in di« Lichtfülle hinein. Karla hatte zwei Kocher angezündet und Töpfe darauf gestellt. Neben ihr hockte eines der anderen! jungen Mädchen unb half. Die ersten Düfte kommender Nahrung zogen durch die Luft. Das lockts nach und nach die Männer herbei. Theo Kammin spürte Hunger und folgte den anderen. Sie standen zu dritt aufrecht um die hockenden Mädchen, zwischen denen es in ben Töpfen schmorte. „Es wird nur gewärmt unb ist bald fertig", oer* kündete Karla. Oktober 1940, kurz vor der Prasibentenwch'l, kehrks z. B ein USA -Botschafter aus Europa in die Vereinigten Staaten zurück. Er war der wichtige Zeuge von Roosevelts geheimem Zusammenspiel mit England. Presseäußerungen deuteten bereits an, daß er die Politik des Präsidenten nicht billige. Das ganze amerikanische Volk horchte auf, ba es Enthüllungen witterte, die dem Wahlkampf eine sensationelle Wendung geben konnten. Aber das Volk wartete vergeblich! Nur belanglose Aeußerun- gen waren dem Manne zu entlocken. Was war geschehen? Ein Sekretär des Präsidenten hatte ihn aufgesucht unb ihm mit bekümmerter Miene mit« geteilt, daß der Präsident sehr besorgt wäre. — Man spräche wieder zuviel von engen Beziehungen des Botschafters zu zwei bekannten Filmschauspielerinnen. Ja, der Präsident vefürchtete sogar, daß die Sache jetzt in die Oeffentkichkeit käme. Der Botschafter hatte verstanden. Ihn, den vorbildlichen Christen unb glücklichen Dater einer zahlreichen Familie, würde dieser Skandal ruinieren. Kein Wort der Kritik kam seither über seine Lippen. Der Nationalsozialismus, der Faschismus und der japanische Nationalismus haben in den jungen Völkern Kräfte erweckt, die die Unwahrhaftigkeit unb den ganzen klirrenden Tinneff dieses längst überlebten Zeitalters wie Schlacke von sich abge- stoßen haben. Mögen sie auch heute die Habenichtse genannt werden, das Jahrhundert mar* schiert mit ihnen. 1580 Meter hohen Vulkan gekrönt wird, führt Gewürznelken, Pfeffer, Muskat unb Kaffee aus. Dve Stabt Ternate ist der Derwaltungssitz der zu Nie- berländ-isch-Indien gehörenden Molukken. Die seit 1605 in niederländischem Besitz stehende Insel Ambon ober Amboina ist 761 Quadratkilometer groß und hat etwa 40 000 Einwohner. Zu dem Gewürz- nelkewAnbau der ebenfalls zu den Molukken gehörenden Insel ist in letzter Zeit auch die Ausfuhr von Erdöl gekommen. Der westliche Teil der Insel Neuguinea, nach Grönland der größten Insel der Welt, ist niederländischer Besitz. R a b a u l auf Neupommern, die alte Hauptstadt des deutschen Bismarck-Archipels, ist Sitz der australischen Mam- datsverwaltung. Oer Vormarsch auf Celebes. Rom, 15. Jan. (Europapreß.) Die japanischen Streitkräfte auf Celebes haben auf der Halbinsel Minehassa mit dem weiteren Vormarsch nach dem Zentrum unb bem Süden begonnen unb befinden sich bereits in Sicht der beiden Küstenstädte D o n - g a ! a und P a l u an der Straße von Makassar. Die Stadt Makassar selbst, die Hauptstadt von Celebes, Tff bereits bedroht. Der Angriff wirb von einem japanischen Flottengeschwader unterstützt. Der Widerstand der niederländisch-indischen Truppen ist schwach. Die Verteidigungslinie. auf der Bataan-Halbinfel durchbrochen. Tokio, 15. Jan. (DNB.) Japanische Verbände haben die Verteidigungslinie, die die USA.-Trup- pen unter geschickter Ausnutzung des Geländes aus . der Bataan-Halbinsel der Philippinen-Insel Luzon angelegt hatten, bereits an einer Stelle durchbrochen, nachdem die japanische Luftwaffe mehrere feindliche Artilleriestellungen außer Gefecht gesetzt hatte. Ein japanischer Marinestoßtrupp führte überraschend eine Landung auf der kleinen Jnselfestung Grande am Eingang der Subig-Bucht, im Nord» westen von Manila, durch und erbeutete eine Batterie schwerer Festungsgeschütze sowie zahlreiche in Beton eingebaute Artilleriestellungen. Die Tschangtscha-Offensive beendet. Schanghai, 15. Jan. Das japanische Hauptquartier in Hankau gab bekannt, daß die am 24. Dezember. begonnene Tschangtscha-Offensive beendet ist. Die japanischen Truppen sind an ihre Ausgangs- basis zurückgekehrt, nachdem sie 30 Tschung- king-Divisionen zerschlagen haben. Die Zahl der chinesischen Gefallenen wird auf 59 000 beziffert, während 1950 Gefangene gemacht wurden. • Beginn der Reo-Konferenz. Sevilla, 16. Januar. (DNB. Funkspruch.) Dis Konferenz der amerikanischen Staaten in Rio be Janeiro, auf der Roosevelt seinen Plan der Kriegs- ausweitung durch verstärkten Druck verwirklichen will, hat am Donnerstag mit einer vorbereitenden Sitzung im brasilianischen Außenministerium begonnen. Die Konferenz soll bis zum 26. Januar bauern. Der brasilianische Außenminister Aranha wurde zum Präsidenten ber Konferenz gewählt. Der Koordinierungskommission gehört je ein Land' jeder Sprache des Kontinents an. Gewählt wurden Versammlung an das anwesende kinderreichste Ehepaar — eine Bettmatratze! Andere Bewerber waren ein Alkoholschmuggler, ein Bandit (Kidnapper), ein Baptistenprediger, ber für Alkoholverbot eintrat und als Reklame einen aufgeschwemmten Biertrinker vorzeigte, ein Geologe, ber bei Wahlerfolg jedermann eine Monatsrente von 5 Dollar versprach, ein Kommunist, ein Naturheilkundiger unb schließlich zwei Bewerber, bie als Befähigungsnachweis für bie Senatorentoga nichts weiter als riesige Bärte aufwiesen. Die beiben Hauptkandidaten aber waren ber bisherige Gouverneur O'Daniel, der als früherer Mehloerkäufer den Beinamen „Reich-die- Brötchen-Papi" trägt, und der Kongreßabgeorbn^.e Johnson. Während O'Daniel die demokratische Souveräne von Texas durch eine ländliche Dudelsackskapelle anlockte, übertrumpfte ihn sein Gegner Johnson dadurch, daß er nicht nur ein weißuniformiertes Swing-Orchester sowie eine ganze Variets- truppe mit sich führte, sondern sogar bei jeder Wahlversammlung unter bie Anweseiäen Kleingelb verteilte unb zubem betonte, daß Präsident Roosevelt ihn „seinen alten lieben Freund" genannt habe. Daß Johnson für seinen Wahlkampf nicht weniger als 500 000 Dollar ausgab, läßt vermuten, daß mit politischen Aemtern in USA. unsichtbare Einkünfte verbunden fein müssen, sonst wäre solch hoher Geldeinsatz wohl nicht gerechtfertigt. Natürlch gibt es auch au fre chte Männer, die ehrlich ihre Meinung sagen. Wehe ihnen! Im völkerung sich dadurch zu helfen, daß sie ihre Lehrkräfte durch Naturalien entschädigte! Daß z. B. 1941 in ber Stadt Neuyork 70 000 Oberschüler ohne ausreichende Lesekenntnisse feftaeftellt wurden, wirft gleichfalls ein Helles Licht auf ben Stand des Schulwesens in der amerikanischen Demokratie. Noch plastischer wirb bas Bild burch bie Tatsache, daß bei ben Rekrutenaushebungen des vergangenen Sommers innerhalb von zwei Monaten allein 92 000 Analphabeten zurückgewiefen werden mußten, da sie für ben Wehrdienst der heutigen Zeit unbrauchbar waren! In solchem Milieu müssen bolschewistische Ideen auf fruchtbaren Boden fallen, und man wundert sich daher nicht über die Feststellung des Coudert-Kömitees vom Dezember 1941, daß in dem übrigens zu 97 v. H. jüdischen City-College von Neuyork allein 33 Dozenten als Sowjetagenten bezeichnet und 3500 Studenten als dem Kommunismus verfallen erklärt wurden. Bücher kauft der Amerikaner nicht um sie zu besitzen. Er oder vielmehr die Amerikanerin liest überhaupt nicht oder nur, wenn sie glaubt, daß dies zum guten Ton gehört. So erzielen gelegentliche Schlager, wie der Roman „Vom Winde verweht", eine Auflage von mehr als einer Million, während das Durchschnittsbuch in USA. nur 5 v. H. der deutschen Durchschnittsauflage hat. Ernsthafte Zeitschriften sind in den letzten Jahren katastrophal zurückgegangen. Dagegen entwickelte sich „Readers Digest", das nur leicht verständliche Kurzfassungen bereits erschienener Aufsätze bringt, zur meistgelesenen Zeitschrift des Landes. Die drittgrößte Zeitschrift „Liberty" muß sogar am Anfang jedes Aufsatzes die genaue Lesezeit nach Minuten unb Sekunden angeben. Unb nun zum Holly wo ob-Filin. Hier hat eine Hanbvoll Leute, meist jüdischer Herkunft, die überhaupt kein akzentfreies Englisch sprechen können, einen unerhörten Einfluß auf das amerikanische Volk gewonnen. Der Hollywood-Kitschfilm ist ber große Gleichschalter des amerikanischen Lebens. Noch vor wenigen Jahren spielten Verherrlichungen des Gangster eine wesentliche Rolle, bis die Boy- kottorgantsation „Legion os Decency" ben Filmmagnaten Furcht einflößte. Die amerikanischen Mädchen halten sich im Aeußeren marionettenhaft an ihre Filmvorbilder. Die männliche Jugend ist offenbar nach Clark Gable ausgerichtet, denn als er in dem Film „lt happened one night“ sich ohne Unterhemd zeigte, folgte sie so prompt diesem Beispiel, daß nur durch kostspielige Reklamemaßnahmen eine Krise in der Herrenwäscheinbustrie abgeroenbet werben konnte. Nach außen hin führt der Amerikaner eine mustergültige Ehe. Jeboch gibt es, abgesehen vom bol-- fchewistifchen Rußland, in keinem anderen Land ber Welt so viele Ehescheidungen wie in den Vereinigten Staaten. Nicht nur ist die Eheschließung insofern ein Geschäftsunternehmen, als Geistliche und Standesbe-amte in scharfer Konkurrenz einander die einzelnen Heiratslustigen abjagen, um das übliche Trinkgeld von 10 Dollar einzuheimsen, sondern auch bie Ehescheidungen sind ein Gewerbe, das im Laufe ber letzten 50 Jahre immer einträglicher geworden ist. Staaten wetteifern miteinander um diese Profitquelle. Wahrend bis vor kurzem noch Nevada als Hauptstaat für Ehescheidungen gatt — wobei die Studenten der dortigen Universität vielfach als Gigolos wartender Sttohwitwen sich ihren Studienunterhalt verdienen — hat neuerdings Florida ihm den Rang streitig gemacht. Nach amtlicher Statistik beläuft sich die Zahl der Ehescheidungen in USA. auf 17,3 v. H. aller Ehen. Unb nun zum politischen Leden der amerikanischen Demokratie. Daß die 12 Millionen Neger in USA. rechtlos sind, ist allgemein bekannt, hindert aber den Präsidenten Roosevelt nicht, der Welt stolz seine „vier Freiheiten" zu verkünden. 152 Jahre sind vergangen, seit bie angeblich freiheitliche Verfassung ber Vereinigten Staaten in Kraft trat. Die Neger aber sind unb bleiben entrechtet und dienen ihren weißen Mitbürgern nur als Ausbeutungs- odjekt. Slls Churchill vor wenigen Tagen zum „Befehlsempfang" in Washington antrat unb dabei auch eine Rebe vor bem Senat halten durfte, erzählte er der Außenwelt, welch eine ehrwürdige Volksvertretung dies sei. In USA. bezeichnet man ben Senat als ben „exclufivsien Club ber Welt". Um so interessanter ist es, einmal hinter die Kulissen zu schauen unb aus ben Wahlen zu sehen, welche Art Leute sich um Aufnahme in bissen „Klub" bemühen: Gerade im Sommer 1941 fand eine sehr beachtliche Senatswahl in Texas statt. Insgesamt 29 Bewerber traten auf unb betrieben ben Stimmenfang, jeder auf seine Art; Kongreß- man Dies gruselte mit Geschichten über seinen Helden kämpf gegen Spione unb Saboteure, Dr. Brink- ley empfahl sich als Hersteller von Präparaten für Verjüngungskuren, Kandidat Collins glaubte, für ben Senatssitz qualifiziert zu fein, weil er ausgezeichnete Abführmittel probuziere. Als Sonderattraktion verschenkte er außerdem bei jeder Wahl- «Hl»■■■III I—■■IIIMMBI I 1 ■ II im i !■' I ■l—T~n ter italieni N ungarifd Wangen w t Wsidents Wpfang im Aus der Stadt Gießen ■uf Vorschlag des Beauftragten für den Dierjahres- Der Rechsminister des Innern und der Reichs- Minister für Voltsaufklärung und Propaganda geben bekannt: Die am Reichsgründungstag Bildung berufen. S die erscheinen wird. Du fällst im Alter keinem zur Last wenn Du Dein Leben versichert hast. — Tu’s liebe, heute als morgen! Keine Beflaggung am 18. und 30. Januar. Fischboeck wurde 1895 in Geras im Gau Rieder- hnou geboren. Im Weltkrieg kämpfte er an der .iroler. Gebirgsfront. Rach dem Kriege absolvierte ! seine juristischen Studien. Er war bei Wiener üroßbanken tätig und gründete schließlich aus der resterreichischen Creditanstalt heraus eine Grund- Psgesellschaft. Rach dem Zusammenbruch des jü- fschen Lebensversicherungsunternehmens Phönix mrde er 1936 zur Liquidation dieses Konzerns be- !ISA., Argentinien, Brasilien und Haiti. Die Kon« «rrenz hat zwei Arbeitsausschüsse, einen für „Ver« Dingung der Hemisphäre" und einen für „Wirt- gastliche Zusammenarbeit". Von den Kämpfen im D o ne z - B e ck e n sehen wir Szenen, in denen deutsche mit italienischen Truppen Hand in Hand kämpfen. Die Artillerie der Verbündeten zerschlägt wirksam jeden Angriffs, versuch. Den Höhepunkt der neuen Wochenschau bilden Aufnahmen von Lu ft kämpf en in Rord- a f r i k a. Zum erstenmal erleben wir im Filmbild einen feindlichen Angriff auf einen Militärflugplatz, sind Zeuge, wie ihm männlich mrtT stark begegnet wird durch einen Gegenangriff deutscher Jäger, die englische Bomben- und «pitfire-Flugzeuge ab- schießen. Die Kühnheit der deutschen Jäger kommt im Film besonders dadurch gut zum Ausdruck, daß er die Nähe des Feindes erkennen läßt. Jeder Treffer im feindlichen Flugzeugrumpf bewirkt eine Flut von Del und Sprengstücken, die gegen die Glasverschalung des eigenen Flugzeugs prallt. So bilden Zeugnisse von höchster Einsatzbereitschaft die Krönung dieser filmischen Kriegsberichte. H. n. u. Verdunkelungszelt: 16. Januar von 17.36 bis 9.23 Uhr. eiM e Haupt- m24.De» ! beendet lusgangs- fchung« oben. Die uf 59000 t wurden. Mischen' Versicherungs-AG In der ersten Regie- iing Dr. S'ih Inquart war Fischboeck Handelsmi- r iter. Die 2'bwicklung der österreichischen Landes- iglerung leitete Fischboeck als Wirtschafts- und sUnanzminister und übernahm dann die Leitung der i reditönstalt-Bankvere-in Wien. Ferner war er Lei- kr der Wirtschaftskammer Wien. Nach der Beizung der Niederlande übernahm Dr. Fischboeck Generalkommissar die wirtschaftlichen und finanziellen Angelegenheiten im Rahmen des Reichs- imnniffariats für die besetzten niederländischen Ge- S. lpanislhen Halbinsel nach dem hefinben te Don« Makassar, von C-. vird von unterstützt, en Trup« ruch.) n Rio de ?r Kriegs» wirklichen ereitenden irium te- Lranha geivöhlt- ein Land [t wurden rochen. Verbände A.'Triqt« indes ans ILuzon burd^ro« mehrere ht gesetzt irte über» sMtMS im Noro> eine Lat« zahlreiche Or. Fischboeck Reichskomtüissar für die Preisbildung. Berlin, 15. Ianuar. (DVV.) Der Führer hat in den kommenden Festzeiten (Ostern, Pfingsten usw.) ein Urlauberverkehr nicht in Frage kommen wird. (18. Januar) und am Tag der nationalen Erhebung (30. Januar) übliche allgemeine Veflag» Gaustraßensammlung im Lahre 1942. Am Samstag, 17„ und Sonntag, 18. Ianuar, findet die diesjährige Gauftraßenfammlung statt, 3m Hinblick auf die gewaltigen Leistungen unserer Soldaten im Osten, die trotz Schnee und Kälte allen widerstand zu brechen wissen, wird die Heimat erneut ihre Opferbereitschaft unter Beweis stellen. Nach Abschluß der Wintersachensammlung, die einen ungeahnten Erfolg gehabt hat, wollen wir auch bei den geldlichen Opfern in keiner weise zurückslehen. Bei der Gaustrahensammlung am 17. und IS. Januar soll sich die Solidarität des gesamten deut- schen Volkes erweisen. Darum spende jeder, was in seinen Kräften stehlt Lustkämpfe wie noch nie Bilder aus der neuen Wochenschau. Turenne zerstörte das Schloß. Das Auerbacher Schloß bei der Gaustraßenfammlung für das Knegs-WHW. Helene Fehdmer zum Gedächtnis. Am 18. Januar 1872 wurde in Königsberg kchauspielerin Helene F e h d m e r geboren. Durch ihre 35jährige Tätigkeit an Berliner Buhnen und durch zahlreiche Gastspiele im Reich ist sie weithin bekannt geworden. Rollen wie die Generil im „Lear", die Hermione im „Wintermärchen", die Frau John in Hauptmanns „Ratten" deuten Umfang und Spannweite ihres Gestaltungsvermögens an. Friedrich K a y ß l e r hat seiner 1*39 verstorbenen Lebensgefährtin zu ihrem 70. Geburtstage ein Erinnerungsbuch gewidmet: Helene Fehdmer zum Gedächtnis", das in Kürze bei Rütten und Löning #5 w >rnfl' Oie Sonnenkrast steigt. Der kürzeste Tag des Winters ist inzwischen schon eine Reihe von Tagen.vorüber. Wenn wir aus dem Kalender die Sonnenaufgangs- und untergangs- zeiten nachprüfen, so stellen wir jetzt eine zunächst langsame, gegen Ende des Monats aber sich schneller steigernde Zunahme der Sonnenscheindauer und damit der Tageslänge fest. Um die Mitte des Monats ist es im Durchschnitt schon 8/< Stunden länger hell als es zu Weihnachten mar, und am Ende des Monats steigert sich die Dauer der Tageshelle um 1V< Stunden gegenüber den kürzesten Tagen bzw. die Zeit um Weihnachten. Mit dieser Vermehrung der Sonnenscheindauer und Tageshelle ist natürlich auch eine Verstärkung der Sonnenkraft und der Einstrahlung der .Wärme auf unsere gemäßigte Zone verbunden. In den Temperaturwerten des Januar •— sofern nicht ungewöhnlich günstige meteorologische Verhältnisse bestehen — macht sich diese vermehrte Sonnenkraft allerdings noch nicht geltend. Erst im Februar kann man in normalen Wintern feststellen, daß die Wärmkraft der Sonne die nächtliche Erkaltung und den Gesamtwärmeverlust der Vorwochen wieder übertrifft, denn ab Ende Januar/ Februardegiün zeigen die Durchschnittswerte unserer Temperaturen ein langsames Steigen. Mit dem Januar endet auch die dunkelste Zeit des Jahres. Nicht nur der Umstand, daß der Nachthimmel des Januar eine Hochkonjunktur an hellen Sterben aufweist, macht die Januarnächte im allgemeinen erträglicher (auch wenn keine Mondscheinwirkung besteht), sondern auch Schneedecken steigern, sofern sie vorhanden sind, den Helligkeitsgrad. Richtige pechschwarze Nacht ist allerdings dann noch im Januar zu erwarten, wenn bei fehlendem Mondschein (auch hinter den Wolken) und bei stark bewölktem Himmel Regen fällt. In diesem Falle bleibt nicht nur der Sternenglanz vollkommen aus, sondern auch der nasse Erdboden wirkt tiefschwarz und läßt alle Konturen verschwinden. Selbstverständlich ergeben sich bei Nebel ohne Mondscheinwirkung die gleichen Folgen. Im ganzen ist der Januar der Wintermonat, wie er im Buche steht, wenn auch je nach dem Eha- rakter des Winters große Unterschiede bestehem können. Der Bauer wünscht sich vom Januar im allgemeinen Schnee und Frost, damit eine Feuchtigkeitsreserve für den Frühling und Sommer entsteht und das Ungeziefer vernichtet wird, aber es genügt ihm auch schon ein regenreicher Januar, da dieser den Grundwasf erstand ähnlich hebt wie eine Schneelage beim nachherigen Tauen. Urlaub für ausländische Arbeiter. NSG. Die Gauwaltung Hessen-Nassau der DAF. teilt mit: Alle Betriebe (Firmen), die ausländische Arbeitskräfte beschäftigen (ausgenommen sind ausländische landwirtschaftliche Arbeiter), haben für das Jahr 1942 neu erstelltes Unterlagsmaterial (Vordrucke usw.) für die Belegung von Arbeiter- sonderzügen bei Urlaubsfahrten bzw. Rückbeförderungen bei der Deutschen Arbeitsfront, Gauwaltung Hessen-Nassau, Transportstab, Frankfurt am Main, Bürgerstr. 69, anzufordern. Ausländische gewerbliche Arbeitskräfte dürfen in Zukunft nur mit Sonderzügen befördert werden. Die Benutzung von Regelzügsn kann nur in Ausnahmefällen erfolgen. Es Vird besonders darauf hingewiesen, daß & s't di, nb etwas Me öen Ein leist . imb lieh bwo Ä kck» I )ie 61®* «ter * eplMlderr- ch-n Ä loten $ )«it t G SpaJter' kla« a» ' iirörfro . s sie * ■ * f rt«, Sb* ich. ilihrl <3h Ws. Sie Sie sq Sm. eiet 8to6 lkken ge. Ausfuhr kn aul auf. deutschen »en SDtan, Oie Bedeutung der Bolksbitdungsarbeit. Eine Tagung der „kraft-durch-Freude"-Sreiswarte. NSG. In einer Tagung der „Kraft-durch-Freude"- Kreiswarte sprach der komm. Gauobmann der Deutschen Arbeitsfront, Gauamtsleiter E ck, über die Bedeutung der Volksbildungsarbeit. Er betonte vor allem die große Wichtigkeit der Vorträge zur Vertiefung der Allgemeinbildung sowie dis systematische Arbeit, die in ihren Arbeitsgemeinschaften geleistet werden muß. Als ebenso wesentlich stellte er ferner die Kulturfilmarbeit heraus wie auch die Notwendigkeit, die Kräfte in den Kreisen noch weiter zu aktivieren. Als sehr ergebnisreich erwies sich eine Aussprache darüber, welche Vorträge vor allem das Land hören will. Ueber die Dorfbucharbeit sprach Ortsgruppenleiter Link. Kreisfilmstellenleiter S ch e u r i ch gab einen interessanten Einblick in die Kulturfilmarbeit in Frankfurt, die vom Deutschen Dolksbildungswerk geleistet wird. Der Kreiswart der NS.-Gemeinschaft „Kraft durch Freude" im Kreise Wetterau, Schemel, sprach als Beauftragter für die Volkstumsarbeit und ihr weitgespanntes Aufgabengebiet. Oer Wohnungsschlüssel während der Reile ' Der Reichsluftfahrtminister und Ob^befehlshaber der Luftwaffe hat zu der Frage Stellung genommen, ob ein Mieter im Hinblick auf etwa eintretende Luftangriffsfchäden verpflichtet ist. bei längerer Abwesenheit seine Wohnungsschlüsseln in erreichbarer Nähe zu halten. Es wird zwar zur Der- Meldung von Nachteilen verschiedener Art, wie z. B. Versagung einer Entschädiguna by Kriegssachschäden wegen mitwirkenden Verschuldens, vom Mieter verlangt werden müssen, daß er bei längerer Abwesenheit seinen Wohnungsschlüssel in erreichbarer Nähe hinterläßt. Eine Vorschrift, nach der der Schlüssel einer bestimmten Person, wie z. B dem Luftschutzwart, ausgehändigt werden muß, gibt es jedoch im Luftfchutzrecht nicht. Es ist auch nicht beabsichtigt, eine gesetzliche Pflicht dieser Art zu schaffen, da bei einem Zwang zur'Ueber- lassung der Wohnungsschlüssel an eine bestimmte Person das Reich die Haftung für die gewissenhafte und redliche Verwahrung der Schlüssel zu tragen hätte. Eine derartige Garantie kann jedoch nicht übernommen werden. Es muß daher jedem Wohnungsinhaber überlassen bleiben, unter eigener Verantwortung die Schlüssel einer in der Nähe wohnenden Person anzuvertrauen. Diese Maßnahme zieht irgendwelche Nachteile des Eigentümers bei der Entschädigung von Luftangriffen nicht nach sich. Erleichterte Zulassung zurMeisterprüfungfürKriegsleUnehmer Die den fachlichen Vorschriften für die Meisterprüfungen im Handwerk zugrunde liegenden Anforderungen stellen das Mindestziel der handwerklichen Berufserziehung dar. Die besonderen Verhältnisse der zum Kriegsdienst eingezogenen Gesellen verlangen aber eine Ausnahmeregelung, um ihnen trotz mehrjährigen Wehr- und Kriegsdienstes besondere Nachteile zu ersparen. Eine Bevorzugung darf sich allerdings nicht auf die Prüfungsanforderungen erstrecken, da damit den Kriegsteilnehmern selbst nicht gedient wäre. Dagegen können die Zulassungsbedingungen erleichtert werden. Der Reichs- Handwerksmeister hat deshalb angeordnet, daß Kriegsteilnehmer zur Meisterprüfung zugelassen werden können, wenn sie mindestens drei Jahre aktiben Wehrdienst, davon mindestens ein Jayr während des Krieges, abgeleistet haben, wenn sie eine Gesellenzeit von mindestens zwei Jahren nachweisen und an einem anerkannten Meistervorbereitungskursus von mindestens 150 Stunden teil, genommen haben. Soweit Kriegsteilnehmer für die Ablegung der Prüfung von der Wehrmacht beurlaubt werden, kann von dem letzten Erfordernis abgesehen werden. Soweit es .zeitlich möglich ist, soll jedoch der Meistervorbereitungsrursus besucht werden. Die Handwerkskammern haben dafür Sorge zu tragen, daß Kursusgelegenheiten für beurlaubte Kriegsteilnehmer geschaffen werden. Die Prüfungsgebühren für Wehrmachtangehörige wer- den um ein Drittel ermäßigt. Die Handwerkskammern find in begründeten Einzelfällen zu weiteren Ermäßigungen ermächtigt. Dem Versicherten sein Recht! Mehr als bisher ist die deutsche Sozialversicherung bestrebt, frei von bürokratischen Hemmungen ihre Aufgabe zu erfüllen und das Recht der Versicherten an die Spitze zu stellen. Neuerdings ist das Reichsversicherungsamt in Erwägung darüber eingetreten, ob nicht bei den Versicherten, bei denen nur einige wenige Beiträge fehlen, auf die Möglichkeit, diese fehlenden Beiträge nachzubringen, von Amts wegen hingewiefen werden könnte. Das Reichsversicherungsamt hat den Rentenversicherungsträgern jetzt ein entsprechendes Verfahren zur Pflicht gemacht. Ergibt sich aus den Akten, daß Beiträge fehlen, die noch nachentrichtet werden können, Iso ist der Versicherte auf diese Möglichkeit hinzu- von Württemberg, als dieser geachtet war und mit den schwäbischen Städten in Fehde lag, als Zuflucht und Versteck diente, bis Philipp der Großmütige den Herzog wieder in sein Land zurück- führen konnte. 1664 aber brach das Unheil über die schöne Feste herein. Damals lieh der französische General Turenne die Burg zerstören und nieder- brennen, wütend über den tapferen Widerstand der Besatzung. Seitdem ist das Auerbacher Schloß eines der schönsten Ausflugsziele der Bergstraße, von wo man einen unvergleichlichen Rundblick genießen kann. Wer am kommenden Samstag oder Sonntag eines der hübschen Kunstharzabzeichen der Gau- Straßensammlung oder gar alle miteinander erwirbt, erhält sehr reizvolle Wiedergaben geschichtlicher Zeugen unseres Heimatgaues. Vergesse aber niemand, oaß es gilt, bei der Straßenfammlung am 17. und 18. Januar feine Opferbereitschaft zu beweisen, die den Geschichte machenden Taten unserer Soldaten im Osten würdig sein soll! Wenn auch die Wintennonate für die große Strategie als eine Art Pause gelten, so zeigt doch die neue Wochenschau, daß der Soldat an der Ostfront keine Wartezeit kennt. Stets ist er in Bereitschaft, auf dem Sprung, den angreifenden Feindkolonnen zu begegen ober zum Gegenstoß auszuholen. So sind die von der H'eimat gesammelten Woll- und Pelzsa.chen ein wahrhaft schönes Geschenk für den Soldaten, der am Tage mehrere Stunden lang Wache steht, der am Flakgeschütz aber bei ber Artillerie Dienst tut. Es ist beglückend, feststellen zu können, daß die ersten Sendungen wärmender Winterkleidung nun schon im Kampfgebiet eingetroffen sind. Wir sehen Soldaten mit neuen Pelzwesten schon auf dem Marsch. Die Bilder von der Front um Leningrad sind gekennzeichnet durch den trostlosen Eindruck, den das Zerstörrmgswerk der Sowjets nach der Sprengung der Schleusen am Stalin-Kanal hinterlassen hat. Durch die herbe Winterlandschaft wälzt sich die graue Flut eines aufgeregten Stroms. NSG. Der Wanderer ober Reifende, den der Weg an der Bergstraße vorüberführt, sieht stets mit Bewunderung die alte Burgruine über Auerbach. Das Auerbacher Schloß ist eine der schönsten und weitläufigsten Ruinen der Bergstraße. Sie trägt zwei starke Trutztürme, deren einer im Jahre 1821 plötzlich einstürzte. Es gehen von diesem Schloß viele Sagen durchs Land, namentlich von einer Burgjungfrau, die, in weißem Gewände zur Mittagszeit mit einem Schlüsselbunde gesenkten Hauptes in den Trümmern umherwandelnd, gesehen wird. Mehr als die Ortssage weiß die Geschichte von dieser Burg zu berichten, wenngleich nicht immer Verbürgtes. Das Schloß soll, wie mitunter behauptet wird, von Karl dem Großen erbaut und wegen ber häufig in jener Gegend damals hausenden Ur- stiere „Urberg" genannt worden sein. Als Eigentum der fränkischen Könige kam es an das Kloster Lorsch und bann an Mainz, von welchem es die Grafen von Katzenelnbogen erhielten. Interessant ist auch, daß das Schloß wahrscheinlich dem Herzog Ulrich gung unterbleibt in diesem Jahre. Vorzeitige Zurückzahlung eines Eisernen Sparguthabens. In einem neuen Erlaß des Reichsfinanzministers, der eine Reihe von Durchführungsanweisungen für das Eiserne Sparen gibt und im Reichssteuerblatt Nr. 2, 1942, veröffentlicht ist, wird in Abschnitt 12 auch die Frage der vorzeitigen Zurückzahlung von Eisernen Sparguthaben behandelt. Der Reichsfinanzminister gibt hierbei eine Reihe von Fällen an, die aber wohl nicht als ein vollständiger Katalog der möglichen Fälle anzusehen ist, sondern nur als eine Aufzählung ber wesentlichen denkbaren Fälle gewertet werden muß. Als Grundsatz für vorzeitige Rückzahlung ist festgelegt, daß ein dringender Notfall vorliegen muß. Als Beispiel für einen dringenden Notfall werden benannt, daß einem Eisernen Sparer durch die Geburt eines Kindes, durch Verheiratung eines Kindes, durch Todesfall oder Krankheitsfall in ber Familie, durch Umzug, Luftbefchädigung oder durch einen ähnsichen Anlaß so hohe Kosten erwachsen, daß ihm ihre Zahlung aus dem laufenden Arbeitslohn ober aus anderen Mitteln (z. B. gewöhnliche Sparguthaben, Geburtsbeihilfen, Notstandsunterstützungen ober ähnliche Zuwendungen) nicht zugemutet werden kann. Für die Hinterbliebenen kann auch ber Tob des Eisernen Sparers evtl, ein dringender Notfall fein. Dem Antrag einer Arbeitnehmerin, die aus Anlaß -ihrer Verheiratung ihr Eisernes Sparguthaben ganz ober zum Teil ab= heben möchte, ist regelmäßig zu entsprechen, wenn eine Bescheinigung über das bestellte Aufgebot vorgelegt wird. Zum Schluß wird noch einmal wiederholt, daß die Steuerfreiheit und die Beitragsfreiheit, die für die Eisernen Sparbeträge gewährt worden find, durch die vorzeitige Zurückzahlung nicht hin- fällig werden. Geplatzte Rohrleitungen. LPD. Der Aufforderung, freiliegende und der Kälte besonders stark ausgesetzte Rohrleitungen vor dem Einfrieren zu schützen, sind manche Volksgenossen nicht in genügender Weise nachgekommen, so daß bereits zahlreiche Rohre geplatzt sind. In manchen Fällen sind nur Frauen zu Hause, die sich mit dem sachgemäßen Rohrschutz nicht zurecht- finben. Auch in solchen Fällen ist es Pflicht für jedermann, helfend einzugreifen, damit Schäden vermieden, Arbeitskräfte erspart werden und wertvolle Volksgüter erhalten bleiben. Botschafter von Mackensen übergab das neuge- jschaffene Heim und die Dienststelle der HI. in Rom feiner Bestimmung. ♦ In dem unter britischem Protektorat stehenden (Emirat Kowait äst die Pest ausgebrochen. Die irakische Regierung hat ihre Grenzen geschlossen, um eine Verschleppung der Seuche in den Irak zu verhindern. Kowait, an der Nordwestküste des Persischen Golfes, hat eine Bodenfläche von etwa 5000 Quadratkilometer und 80 000 meist arabische Einwohner. Kunst und Wissenschaft. >ene J/ plan, Reichsmarschall Göring, den Minister a. D. tiäre. N. Hans Fischboeck unter Ernennung zum J staatssekreiär zum Reichskommissar für die Dreis- unb 2 luitzen. Nhofeit rl ■JIHUZ er ,‘Ut Berlin, 15. Januar. (DNB.) Der Führer und tyerfte Befehlshaber der Wehrmacht verlieb das Merkreuz des Eisernen Kreuzes dem Divisions- !l?neral Fedele bi Giorgio, Kommandeur der ralienifchen Division Savona. Er hat mit den ihm (üirterfteUten italienischen und deutschen Truppen in »rbildlicher Weise den Stützpunkt bei S o l - ?!um gegen die Angriffe der Engländer zäh vertei- digt. Ihm ist es zu verdanken, daß die Stützpunkt- 0nt trotz des Falles von Bardia und ttotz der » !hwierigsten Dersorgungsverhältniffe bis beute« im Wesentlichen sich behauptet und damit starke Feind- fräfte gebunden hat. General di Giorgio wurde 1887 in Chivasso (Tu- nn) geboren und begann seine militärische Laufbahn als Leutnant.der Alpini. Er nahm am italienisch- 'irtischen Feldzug 1911—1912 teil, sowie am Felb- M 1915—1918. Er war bann Führer der Militär- mssion in Ecuador, wo er an der Kriegsakademie ii Quito lehrte. Im Kommando der Gebirgsdivision ; 3ulra nahm er an der albanischen Expedition teil und Übernahm im Oktober 1941 das KonAnando ?iber die Division Savona in Libyen. Er ist mit der bronzenen Tapförkeitsmedaille und dem Kriegsver- )kenstkreuz ausgezeichnet, ist Komtur des Ordens ber italienischen Krone und des Kolonialordens, sowie Offizier des Ordens der Heiligen Moritz und Laza- lUs. Vom Führer wurde ihm der Deutsche Adler- irlben mit Stern verliehen. Kleine politische Nachrichten. Reichswirtschaftsminister und Reichsbankpräsident sprach bei der Eröffnung einer Vortragsreihe ber Wirtschaftshochschule Berlin zu dem Thema .Das wirtschaftliche Gesicht des neuen Europa". j Im unbesetzten Frankreich haben sich in den letz- ten Tagen erneut zahlreiche Freiwillige zum Kamps gegen den Bolschewismus gemeldet. So wurden jetzt in Lyon und Marseille Formationen 6er französischen Legion gebildet, die zunächst nach hrer Sammelstelle, Versailles, abrücken. * Der italienische Außenminister ^Gras Ciano ist vom ungarischen Reichsverweser ih Prioataudienz empfangen worden. Am Nachmittag veranstalteten ;bie Präsidenten beider Häuser des Reichstages einen Empfang im Kuppelsaal des Parlaments. * Der portugiesische Staatspräsident (Tarrn o n a, dessen Amtsperiode am 15. April 1942 zu' (Enbe ist, ^aiirb sich am 8. Februar zum dritten Male als Kandidat für die Staatspräsidentschaft aufstellen lassen. * Die erste deutsche Derwaltungsakademie im fremb= völkischen Raum wurde durch den Generalgouver- wur Reichsmimster Dr. Frank in Krakau eröffnet. XjOHNl WALK gefrorener Äartofiem, jo rerroenuei rnun jie im *ziwm süße Kartoffelgerichte wie Aufläufe, Puffer, Ball, meistens noch zu retten. KYRIAZI W cJtetva Kaiseri •Karl Bierau und Frau 3 ^raphen-Werkmeister T< 0201 Fernsprecher Nr. 2141. eoeD Tage gesucht. 189D Pariämerie Doll/Marktsirafie 28. • KÖLN 2 «ov4 >ivn,Tn£A. cjieStX Langenfcheidt 203 D anns roc Ihr Berater in allen Punktfragen rr Z ISTANBUL13.080 km KÖHLER. * GIESSEN Karten in der Kartenverkaufsstelle der NSG. „Kraft durch Freude“, Gießen, Seltersweg 60, Verlobungs-Anzeigen bei Brühl, Schulstr. 7 Für die vielen Glückwünsche und Spenden zu unsrer goldenen Hochzeit sagen wir allen auf diesem Wege herzlichsten Dank Gu Ubys hold-ui Q. MD lUSlfl 5 Ordentliche puhsrau für dauernd gesucht Theater der Univer täEadt Gießen. i»ov Fräulein oder Frau für Verkauf, ganze oder halbe § Z - L Deutscher Alpeuverein Zweig Gießen - Öberhessen. I 5 T)HIEA\T1E1R der Universitätsstadt Gießen NSG. Kraft durch Freude Wetterau Bis apf weiteres am Montag- und Donnerstag -Vormittag geschlossen! __35? a •.. drei gute Gründe die Astro langsam und mäßig zu rauchen und nicht zu stapeln. Beim Lagernleiden Aroma und Frische. verhindern. Ist es bei besonders kalt liegenden Borrats- räumen einmal vorgekommen, daß eine Flasche mit Saft oder Süßmost oder auch der Inhalt eines Einmachglases, das fnan sich zum baldigen gebrauch . hingestAlt hatte, gefroren fft, so muß man vorsichtig zu Werke gehen. Bor allem darf man die Flaschen oder Gläser nicht mit heißem oder warmem Wasser in Berührung bringen, da infolge des Temperaturunterschiedes sofort der Boden des Gemäßes abplatzen würde. Man stellt vielmehr das Glas in kaltes Wasser, oder wenn es schon einen Sprung hat, der Inhalt sich also schon zu weit ausgedehnt hat. in eine trockene Schüssel und diese in einen leicht temperierten Raum. Der Inhalt ist dann wie möglich zu versorgen, bleibt unsere erste Pflicht Küher der großen Drigt- nal-lNethode Italienisch studierte ich seinerzeit auch Ihren großen Kursus Englisch. Nach erfolgreicher Ablegung der Umversitätsprü» fung in beiden Sprachen gelang es mir, den Posten eines Italienisch-Korrespon- dentenzu erhalten. Diesner- danle 'ich einzig und allein Ihrer vorzüglichen Methode. Iotzann Lchinzel, Zremd- sprachenkorresvond., Mähr^ Schönberg, Sudetengau, Zinnburggasse (6.2.41) s S füllen einen Eisen bahnzug von Köln bisJstonbul.\ So viele Kartoffeln gehen jährlich durchs unwirtschaftliches Schälen verloren Sonntag, den 18. Januar 1942,15 Uhr, im Theater 5. Veranstaltung im 10er-Ring Das Mädchen Till Lustspiel von Gondolatsch i Tokio, iMeuren ljagen über nach arbeitsreichem Leben infolge einesSchlag- anfalls im Alter von 65 Jahren sanft entschlafen. In tiefer Trauer: Paula Langlotz, geb. Simone Dr. med. vet Karl Langlotz Hildegard Langlotz, geb.Hooe Rosemarie Langlotz Gisela Langlotz. Gießen und Usingen, den 15. Januar 1942. Die Trauerfeier findet Montag, 19. Jan. 1942, um 13.30 Uhr, auf dem Neuen Friedhof statt. Von Beileidsbesuchen bitten wir Abstand zu nehmen. DieDenlschelrbeilslronl Kreisdienststelle das große Spezial-Haus für gute Herren-und Knaben- Kleidung Samstag, den 17. Januar 1942,19 Uhr, im Theater 5. Veranstaltung im 8 er -Ring Hokuspokus Lustspiel von Goetz Nachlässe von Zvi« 20 v. S. erhalten Lle bei wiederholten Auf« nahmen einer Anzeige Putzfrau für mehrere Stundens. Tage gesucht. [67D Blockstraße 9 p. | Verkäufe | Starke Settel eingetroffen 202D Ernst Mandler, Heuchelheim, NodbeimerStr.2 | Kaufgesuche | Elektrisches 1950 Meta z. kaufen gesucht. Stückrath otelHov- feld: Wahl des B er eins füll rers. Folzlran für die Abendstunden werktäglich gesucht. 174D Gießener Anzeiger Schulstraße 7. Pfeiffer Apparatebau G. m. b. D sucht Kontoristinnen für verschiedene Verwaltungsabteilungen. Persönl. oder schriftl. Bewerb, m. lückenlosen Zeugnis- abschr. erb. a. d. Personalabtlg. d. Pleiller Apparatebau G.m.b.H. Wetzlar, Brühlsbach 17. 75d Es Ist eine bekannte Tatsache, daß in der heutigen Zeit manche Dinge nur schwer zu haben sind. Auch die Beschaffung der bei Darmträgheit so bewährten. Burchards Blut- und Darmreinlgungs- Perlen ist manchmal schwierig, obwohl täglich Tausende von Packungen in unveränderter Güte und Wirkung die Erzeugungsstätte verlassen. Wenn Sie aber mit etwas Ausdauer bei Ihrem Arzneimittelhändler Nachfrage halten, werden auch Sie sicher das wertvolle Mittel erhalten. •ji der D ?r japanisi |f deschleui u5’5?'» Lc- Meldet unter «Je Derlei . Große S m Donnl LMriff RS <1 s 4 teil’lel,t > fei^h io fr tz: ftn f r 5 te1*: Obst- und Gartenbauverein GIESSEN Wir erinnern an die für 18. Januar 1942, um 15 Uhr, festgesetzte Jahres-Hauptversammlung. Der Tagesordnung wird noch hinzugefügt: 5. Verschiedenes (Zeitungsbezug, monatliche » Zusammenkünfte, Beschaffung und Ausgabe von Geräten und Dünger. A- Anmeldung zum Bezug v. Weinreben, Formobststämmen, Brombeerruten, Rohen-Rhabarberpfianzen u.a.m. Junker, Vereinsleiter. Aus der engeren Heimat. Landkreis Giejzen # Mainzlar, 16. Ian. Der Leiter des Lohnbüros der hiesigen Didier-Werke, Ludwig Lemp, und Frau Helene, geb. Kern, begehen am kommen- den Samstag das Fest der silbernen Hochzeit. Herzlichen Glückwunsch.. * Harbach, 15. Ian. Unteroffizier Erwin Keil und die Obergefreiten Ernst A f f und Ernst Stark wurden mit dem Eisernen Kreuz II. Klasse, der Gefreite Heinrich Krug mit dem Infanterie-Sturm- abzeicken ausgezeichnet. L a u b a ch , 15. Ian. Die bekannte Eisengießerei Röm Held ging am 1. Januar 1942 in den Besitz der Firma Hellwig und Söhne in Ziegenhain über, die die Gießerei vergrößern will. — Die Stadt Laubach hat das. Gelände am Froschloch an den Berliner Ingenieur Fritz Schmidt zu Bauzwecken verkauft. E ndrüche in einer Radiogroßhandlung Lpd. F r a nk f u r t a. M., 15. Ian. Die Polizei nahm einen gewissen Karl Huber fest, der in eine Radiogroßhandlung Einbrüche verübt und.Volksempfänger, Staubsauger, elektrische Kocher und andere Artikel in größeren Mengen gestohlen hat. Personen, die von Huber solche Sachen gekauft haben, tun gut, diese bei der Polizei abzuliefern, um nicht in den Verdacht der Hehlerei zu kommen. Verhängnisvoll? Schlittenfahrt. LPD. K ö n i g st e i n i. T., 15. Ian. In der Nähe des Fuchstanzes rannte ein mit mehreren jungen Leuten besetzter Schlitten mit großer Wucht Ich habe Englisch, Scan» zösisch und Spanisch nach Toussaint-Langenscheidt gelernt und arbeite jetzt die russischen Unterrichtsbriefe durch. Dbwohl die russische Sprache nicht so leicht ist wie die schon erlernten, weih ich doch, dah ich es nach Ihrer Methode schaffe. Ich tonnte die durch Toussaint-Langenscheidt erworbenen Sprach» tenntnlsse schon oft beruflich verwerten. August Burger, Kaufmann, Berlin-Lankwitz, Ursulastr. 1b (28.2.41) Recht zu verhelfen. f Gefroren — un) doch gut verwendbar' Was tun wir, wenn wir gefrorene Lebensmittel haben, fei es, daß sie bei uns selbst durch einen unglücklichen Zufall trotz großer Achtsamkeit gefroren sind oder wir sie gefroren eingekaust haben? Wir können die Lebensmittel verwenden, müssen aber beim Auftauen umsichtig unzweckmäßig verfahren. Ist bei Kartoffeln die obere Schicht befroren, so darf man nicht die Gesamtmenge gleich in einen wärmeren Raum bringen, um sie aufzutauen. Denn was aufgetaut ist, muß sofort verbraucht werden. Man nimmt immer nur soviel Kartoffeln, wie man für den Tagesverbrauch nötig hat und stellt diese Menge etwa 12 Stunden mit kaltem Wasser bedeckt an einen froffreien Ort. In dieser Zeit tauen die Kartoffeln auf und geben einen Teil von dem während des Frostes gebitoeten Zucker ab, so daß sich der unangenehm süßliche Geschmack etwas verliert. Die Kartoffeln werden dann am besten mit der Schale gekocht. Hat man nur eine kleine Menge gefrorener 'Kartoffeln, so verwendet man sie für gegen einen Baum. Der Fahrer des Schilt« tens konnte rechtzeitig abspringen und kam mit leichten Handverletzungen davon. Drei weitere Teil, nehmer an der Schlittenfahrt kamen schwerverletzt ins Höchster Krankenhaus, wo einer von ihnen, ein Ifijähriger Junge aus Frankfurt a. M., feinen inneren Verletzungen erlegen ist. weisen. Ergibt sich aus den Akten, daß Marken fehlen, aber ein Fall besonderer Härte vorliegen könnte, so ist der Versicherte darauf hinzuweisen, daß das Reichsversicherungsamt in Fällen besonderer Härte die Nachentrichtung dieser fehlenden Beiträge auch nach Ablauf der Fristen der Reichsversicherungsordnung zulassen kann. Solche Harte- salle sind vor der Erteilung eines Ablehnungsbescheides dem Leiter der Versicherungsanstalt vorzulegen. Durch nochmalige Prüfung des Leiters soll erreicht werden, daß wirklich alle Möglichkeiten ausgeschöpft werden, um dem Versicherten zu seinem Freitag, den 16. Januar 19 bis 21.15 Uhr 118d 18. Freitagmiete u. Halbmiete A Hokuspokus Komödie von Curt Goetz. Preise von 0.60 bis 3.10 RM. größeren Kreis dankbarer Kunden geschaffen. Diese Kunden auch jetzt so gut 4,5M i 11 tönen Ton nen Kartoffeln Nach der Methode Touiiaint-Langenicheidt bearbeitet. liegen für alle wichtigen Sprachen vor: Unterrichtsbriefe zum Studium fremder Sprachen durch Selbstunterricht für Anfänger u. Fortgeschrittene, Schul- lehrbücher, fremdsprachliche Lektüre, Wörterbücher in verschied. Preislagen, Reisesprachführer, Konversationsbücher, Bücher für die Handelskorrespondenz u.a.m. Untere Sprachwerte sind in lebet guten vuchhandL vorrätig LangmdHidhdnTerligibidthadlDDg (Pref.B.Lanjenidmidt) R.6., Bh.-SiMnibtrg Wer' gibt ge- brauchten Vogelbauer ab? Schriftl. Angeb. unter 198D an den Gieß. Anz. | Verschiedenes | Weißer Zergspitz entlaufen 200d Lobrey, Kaiserallee 5, Fernspr. 2083. KleineArneigen im Giessener Anzeiger werden von Taujenden beachtet und geleten. Biido-Luxus Schuhcreme Büdo-Steinbock Lederfett Der Name BUDO verbürgt Qualität Büdo-Werk Wolfgang Schott Chem. Fabrik, Schwenningen/N chen und Kartoffelnapf, oder Blechkuchen. Der süße Geschmack wirkt in diesen Speisen nicht störend. . Bei angefrorenem Gemüse verfährt man ähnlich. Vor stärkerem Durchfrieren schützt man das Gemüse durch Stroh oder Papier. Es bleibt aber alles im kalten Raum. Erst wenn man etwas verbrauchen will, legt man die erforderliche Menge in kaltes Wasser, und zwar Möhren, Kohlrabi usw. etwa IV, bis 2 Stunden. Größere Kohlküp'e brauchen etwa die doppelte Zeit, um aufzutauen. Das Gemüse wird dann wie üblich zubereitet, d. h. die Garzeit wird meistens etwas kürzer fein. Gefrorene Eier werden zum Arfftauen 1 bis IV2 Stunden in Salzwasser gelegt. Allerdings müssen sie nach dem Auftauen gleich verbraucht werden. Zum Kochen setzt man solche Eier mit kaltem Wasser an, dem man etwas Salz oder Essig beig^geben hat. Findet man einen kleinen Riß in der Schale, so umwickelt man das Ei vor dem Kochen est mit weichem, weißem Papier, um ein Auslo ifen zu 52 Gott dem Allmächtigen hat es gefallen,/unsere liebe, gute Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Schwester, Schwägerin und Tante ( Frau E ise Schwarz, geb. Wahl, Wwe. am 15. Januar nach kurzer, schwerer Krankheit im Alter voikSG Jahren zu sich zu nehmen. In tiefer Trauer: Dora Boger, geb. Schwarz Liaa Helüing, geb. Schwarz Willi Schwatz, Uffz. I. ein. Art.-Regt, z.Z.I. Felde Albert Boger, Reg.-Inspektor, z. Z. im Felde Edmund Helbing, Oberwachtm. d. Schutzpolizei Emmi Schwarz, geb. Rauling und drei Enkelkinder. Gießen (Steinstraße 25), Mainz, 16. Jan. 1942. Die Trauerfeier findet Montag, 19. Jan., 14 Uhr, in der Kapelle des Neuen Friedhofs statt. ___________________0200 Sonntag, 18. Jan. 1942, 16 Uhr, im großen Saal des Hotel - Restaurants „Hindenburg“ 196d Vortrag des Herrn Dr. Kaufmann, Gießen: „In Kärnten u. auf Bergwanderung in den Karawanken“. mit färb. Lichtbildern. Eintritt frei. Gäste können eingeführt werden. G. A.-Sport. Handball. Gauklassensplel LSV. Gießen — TG. Friedberg. Am kommenden Sonntagnachmittag findet dieser Spiel auf dem Universitäts-Sportplatz statt. Dar ursprünglich vorgesehene Spiel gegen GfL. Pfung. stadt ist auf den 25.1. verschoben. Bei der äugen- blicklichen Spielstärke des LSV. Gießen dürfte es auch diesmal dem Tabellenletzten Friedberg nicht gelingen, seine ersten Punkte zu gewinnen. Allerdings muß dem L>sV. gesagt werden, daß das Spiel erst nach 60 Minuten gewonnen ist, und vorher um, zu siegen, die Leistung entsprechend sein muß. Jedoch hat der LSV. in diesem Spiel die weitaus besseren Siegesaussichten. Der Luftwaffenverein spielt mit der gleichen Mannschaft wie gegen Dietzenbach: Isensee: Stratmann, Weiler Lieb, Bracker, Polczius; Wagler, Kraft, Reichert, Schlüter, Sonnabend. HauvtschrffUeiter: Dr. Rrtebrtdi Wilhelm Lange. Stellvertreter bH Vauptschnftlelters: Ernst Blnmschein. verantwortlich für Politik und Bittrer- Tr. ftt. W. Lange: für da§ Feuilleton: Tr. Hans Thyriot; für Stadt Gieften, Provinz, Wirtschaft u. Sport: Ernst Blumschein. Druck und yerlag: Britische Universitätsdruckerei R. Lange K G. ver'agstditer: Dr.-Ing. Erich Hamann: An'>eigenleiler: Hans Beck, verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel Vl.Rr.S. Morg. Samstag Wn über Jahreshauptappell mitHilmvortrag: Iu>usi Verdun. 207D »ich augenbli Kam.ehem.H6er Bieter oo verdanken ihre hervorragende Wirkung bei Husten, Heiserkeit und Katarrh den wertvollen Extrakten, die sie enthalten. Viele tausend Zeugnisse, die unverlangt eingehen, rühmen die gute Wirkung und haben einen immer i I I i