Donnerstag. 15. Januar 1942 Gietzener Anzeiger Stockholm, im Januar 1942. Als digung Singapurs. Die Grenze Malakkas überschritten Oer Dank des Führers iter ÄV und^iKtzfr'eudigder Leibe großzügigsten Durchführung dieser ruhten wußte, daß Berliner Frauen die Abfahrt schnellsten und Zchriftleitung und Geschäftsstelle: Gießen, Zchulstratze 7-9 Tokio, 14. Jan. (DNB. Funkspruch.) Im weiteren Vormarsch nach Süden haben die japanischen Streitkräfte am Mittwochnachmittag bereits die Grenze des Staates Malakka über- schritten. Damit ist das Sultanat N e g r i S e m- b i l a n von den Japanern besetzt und vom Feind gesäubert. Die japanischen Truppen dringen i n zwei Kolonnen vor. Die an der We st käste der Malaiischen Halbinsel operierende Kolonne durchstieß die Ebene von Selangor und besetzte T a m p i n an der Grenze von Malakka. Der britische Versuch, eine neue Front zu bilden, cheiterte angesichts der Schnelligkeit, mit der die «panischen Truppen vordringen. Den Briten ist es nicht gelungen, sich von dem Gegner zu lösen. Die Leistung der japanischen Truppen erhellt aus .der Tatsache, daß nach dem Fall von Kuala Lumpur Tagesmärsche von durchschnittlich 60 km erzielt wurden. Ein Teil der britischen Truppen flieht südwärts, während andere abgeschnitten und umzingelt sind. Malakka und Johur liegen nach dem Zusammenbruch der letzten britischen Stellungen für den japanischen Einmarsch offen. Offenbar ist es auch der australischen Division, die die indischen Truppen in der Frontlinie ablöste, nicht gelungen, den japanischen Vormarsch zu verlangsamen. Die a n d e r O st k ü st e von Malaya operierende japanische Armee hat das gesamte Staatsgebiet von Pahang nördlich des gleichnamigen Flusses unter ihre Kontrolle gebracht. Der britische Widerstand südlich des Flusses bis zu den Grenzen von Johore ist zusammenaebrochen. Eine feindliche Division, die sich eine Zeitlang in verhältnismäßig sicherer Stellung in den Bergwaldungen inmitten des Lan- Berlln, 14.Jan. (DNv. Funkfpruch.) ^Nuu- mehr liegt das endgültige Schlußergebnis der Sammlung von pcl)-, Voll- und Wintersachen vor. Das Ergebnis hat sich noch um weitere 10 906 756 Stück verbessert. Insgesamt wurden also abgegeben 67 232 686 Stück verschiedener Art, 4003 Waggons mit Welz- und Wollsachen sind insgesamt an die Wehrmacht abgeliefert und zum großen Teil bereits Truppenteilen übergeben worden. Wenn man den langen Güterzug mit seinen 4003 Waggons mit einer Geschwindigkeit von 30 Kilometern in der Stunde an sich vorüberrollen lassen würde, so würde es mehr als zwei Stunden dauern, die man darauf verwenden müßte. Es blieb unseren Feinden vorbehalten, ihr einen politischen Charakter zu geben, wenn englische Zeitungen vor einigen Tagen schrieben, daß sie vom ganzen deutschen Volke empört abge- lehnt werde und daß sie nur in der Weise durchzuführen sei, daß die Polizei den Passanten auf der Straße ihre Pelze und Mäntel mit Gewalt vom Sammlung zur Verfügung stellten. Ebenso ergeht mein Dank an Presse, Rund f u n k und Film, die durch ihre vorbildliche Propaganda für diese Sammlung wesentlich zu' ihrem Gelingen beitrugen. Ein besonders herzliches Dankeswort richte ich an die deutschen Skiläufer. Ich weiß sehr wohl, wie schwer es den meisten von ihnen gefallen ist, sich von ihren geliebten Brettern zu trennen und sie unseren Soldaten zur Verfügung zu stellen. Sie haben das ohne Zögern und wie selbstverständlich getan, weil sie wußten, daß in dieser ernsten Zeit die Bedürfnisse unserer Soldaten allem anderen vorangehen. Das Ergebnis der Sammlung beweist zur Genüge, drß diesmal mehr als bei irgendeiner anderen Gelegenheit die Spendefreudigkeil unserem ganzen Volke aus demherzen kam. Ich glaube mich nicht in dem Eindruck zu täuschen, daß jeder in der Heimat mit Freuden die Gelegenheit wahrnahm, unseren Soldaten zu zeigen, wie dankbar wir alle ihnen sind und wie wir uns mit ihnen verbunden fühlen. Die Durch- führung dieser Sammlung ist der deutschen Heimat eine Herzenssache gewesen, und deshalb war sie auch von Anfang an mehr eine Tat d e r V o l k s g e m e i n f ch a f t als eine Tat der Propaganda. Roichsmimster Dr. Goebbels fugte am Mittwochabend zum Abschluß der Sammlung m einer Rundfunkansprache: Das endgültige Schlußergebnis gliedert sich in folgende posten: 3 889 747 pelze, pelzwesten und andere Pelzbekleidungsstücke, 2116180 Hemden, 2134 500 Unterhofen, 5 611 393 Unterjacken, Pullover und Wollwesten, 6 756138 Schals, 806 281 Muffs, 1523 246 Brust- und Lungenschüher, 2 137 637 Leibbinden, 8 686 647 paar Strümpfe und Socken, 119 551 paar pelzsiiefel und lleberschuhe, 213 406 paar Skistiefel, 1 567 691 paqr Ski, 3 638 390 Kopfschüher, 4 592 438 paar Handschuhe, 7 893 806 paar Pulswärmer, 1654130 paar Knieschützer, 3 305 712 Ohrenschüher, 8 879 216 Kleidungsstücke verschiedener Art, 1711577 Woll- und Pelzdecken. Angesichts dieser wahrhaft stolzen und bewundernswerten Gemeinschaftsleistung, an der sich das ganze deutsche Volk mit seiner spontanen Gebefreudigkeit und Einsatzbereitschaft beteiligte, ist es mir persönlich ein aufrichtiges Bedürfnis, alle n S P e n- dern und Helfern meine wärmste Anerkennung und meinen herzlichsten Dank zu übermitteln. Ich danke vor allem und zuerst denjenigen, die sich, dem Appell des Führers folgend, im Interesse unserer kämpfenden Truppen an der Ostfront vonihrenwärmendenWin- tersachen getrennt haben, um sie unseren Soldaten zur Verfügung zu stellen. Ich weiß, wie schwer das vielen von Ihnen gefallen ist, und deshalb ist mein Dank für ihre Hilfsbereitschaft besom ders herzlich. Ich danke darüber hinaus aber auch den über zwei Millionen Helfern, die sich freiwillig in den Dienst der großen Sache und^ehren- amtlich wochenlang für jede freie Stunde der Sammlung zur Verfügung stellten. Ich danke vor allem den Millionen deutscher Frauen, die sich trotz ihres übergroßen Kriegspstichtenkreises in altbewährter Treue und Einsatzfreudigkeit sofort rn die vom Führer angeordnete Sammelaktion einreihten und in mehr als 24 000 Nähstuben unermüdlich geschafft haben, um warme Kleidungsstücke für unsere Soldaten umzunähen, herzustellen oder instandzu- setzen. Ich danke in gleicher Weise der deutschen Jugend, die durch ihren begeisterten Einsatz eine riesige Transportbewequng fast selbständig durch- führ'te und damit entscheidend zum großartigen Gelingen der Sammlung beitrug. Mein Dank gilt allen Organisationen der Partei, die sich unter Fahrung der Gauleiter h-” vrühlsche Universitakdruckerei 8. fange General-Anzeiger für Oberhessen Annahme von Anzeigen für die Mittagsnummer bis 8'/, Ubr desBormittags Anzeigen-Preile: Anzeigenteil 7 Rvf. je mm bei 22 mm Zeilenbreite, Tertteii 50 Rvf. ie mm bei 70 mm Zeilenbreite Nachlässe: Wiederholung Malstaffel I AbschlüsseMengenstaffelL Platzvorschrift (vorherige Vereinbarung) 25"/« mehr 192. Jahrgang Nr. 12 Erscheint täglich, außer : Sonntags und feiertags Beilagen: Gießener Familienblätter Heimat imBild DieScholle „ Bezugspreis: Monatlich.....RM.1.80 Zustellgebühr -25 nurf) bei Nichterscheinen von einzelnen Nummern infolge höherer Gewalt Kernsvrechanschluß 2251 Drahtanschrift: Anzeiger" Postscheck 11686 Frankk./M. $rau t Witwe Hard IV., e besten Mil Je?9'" ■ en W) 'aNs. Brette *9e »irb dren/ein •Heren "andez, }enb mit Aries Charlotte 'end Der» nini Be- »L S««. 3k SpQfetä 56: >5üW Seihe Lorte. der Transportzüge mit den Woll- und Wintersachen an die Front zu verhindern suchten, daß sie sich auf die Schienen legten, so erspare ich es mir, darauf überhaupt zu antworten. Solche ebenso gemeinen wie dummen und albernen Lügen richten sich selbst. Schweigende Verachtung ist hier die beste Antwort. Noch heute morgen brachte der Moskauer Rundfunk die Meldung, daß die Sammlung nur ein sehr karges Ergebnis gezeitigt hätte, im ganzen seien 22 Pelze zusammengekommen. Auch hier verzichte ich darauf, die Zahl von nahezu vier Millio- neu gesammelten Pelzen als schlagenden Gegenbeweis anzuführen. Ich würde das deutsche Volk beleidigen, wenn ich überhaupt einen Gegenbeweis führen wollte. Nur durch diese feindlichen Lügenmeldungen ist die Sammlung von Woll- und Wintersachen für die Ostfront eine politische Angelegenheit geworden: und da nun einmal unsere Feinde dagegen das Dort ergriffen hatten, hat das deutsche Volk ihnen eine Antwort erteilt, die sie so bald nicht vergessen werden. Es hat aus der Sammlung, die sie zu einer politischen Streitfrage machten, selbst eine politische T a t gemacht. Sie ist deshalb heute mehr als nur eine Sache der Gemeinschaftshilfe, sie ist ein überzeugender Beweis für die Entschlossenheit, mit der die deutsche Nation bereit ist, diesen Krieg bis zum Siege durchzuführen. Keiner von uns hat je an dieser Bereitschaft gezweifelt. Lin Volk, dessen Front Heldentaten verrichtet wie heute unsere Soldaten im Offen, ein Volk, dessen Heimat so einfah- und hilfsbereit für diese Front einzutreten gewillt ist, muß und wird siegen. Ich habe den Auftrag, Ihnen aUen, meine deutschen Volksgenossen und Volksgenossinnen, Spen- dem und Helfern, im Namen des Führers seine Anerkennung und seinen Da n k zum Ausdruck zu bringen. Wenn beim letzten Weihnachtsfest unsere Geschenke nur karg ausgefallen sind, so hat dafür das deutsche Volk dem Rufe des Führers gemäß um so reicher seine Front beschenk t. Bewahren wir uns alle die in biefer Gemeinschaftstat zum Ausdruck kommende Gesin- nung durch den ganzen Krieg hindurch und für alle Zukunft, dann werden wir mit allen Schwierigkeiten des Krieges fertig werden und unentwegt dem Siege näher marschieren Die Sammlung von Woll-, Pelz- und ^Bmier« fachen für die Front ist damit zu Ende. Ich bin stolz darauf, sie zu einem so großartigen Ergebnis geführt zu haben. Allen, die mich dabei unter, stützten, Spendern und Helfern, übermittle ich nach- mals den Ausdruck meiner Anerkennung und meines tiefgefühlten, sehr herzlichen Dankes. die meisten für die Verteidigung von Singapur bestimmten Großkampfschiffe verloren hat, und der britische General P o w n a l l, der zwar als fähiger Kopf gilt, aber ohne ausreichende Truppen auch nicht viel mehr ausrichten kann als sein jetzt soviel geschmähter Vorgänger in Singapur, der abgejägte Luftmarschall B r o o k e - P o p h a m. Alle drei und mit ihnen Wavell, wie die britische und amerikanische Öffentlichkeit warten sehnsuchtsvoll auf die Verstärkungen, die kommen sollen und müssen, wenn die eigentliche Ausgabe, die man diesem Oberkommando gestellt hat, gelöst werden soll: die Dertei- des hielt, wird verfolgt. Die japanischen Vorhuten haben festgestellt, daß im Staatsgebiet von Pahang keine größeren feindlichen Kräfte mehr vorhanden sind und daß örtlicher Widerstand von versprengten Gegnern ausgeht, die in den Bergen Sicherheit suchen oder auf ihrer Flucht Singapur zustreben. Das Sultanat Pehang, das den ganzen Mittleren Osten der Malayen-Halbinsel emnimmt, ist ein mit dichten Urwäldern bedecktes, noch ziemlich wenig erschlossenes Land und gehört mit Perak, Selangor und Negri Semdilan zu den Malayen- staaten, in denen die Herrschaft durch die britischen Residenten ausaeübt wivd. Pehang ist mit rund 215 000 Einwohnern sehr dünn bevölkert. Neben Gummi und Tee werden Zinn und Gold gewonnen. Der Sitz der Verwaltung ist die kleine Stadt Kuala Lipis. Der wichtigste Hafen ist der durch die japanischen Landungen bekannt gewordene Ort Kuantan. Oie Wehrkraft Niederlündisch-LndienS- Tokio, 14. Jan. (Europapreß.) „Asahi Shimbun" gibt einen Ueberblick über die derzeitige Wehrkraft Niederländisch-Jndiens. Danach betragen die Heeres-, und Marinestreitkrafte gegenwärtig 72 000 Mann Reguläre und 25 000 Freiwillige. Die Luftwaffe verfüge über 100 Jagd-, 80 Bomben- und 100 Wasserflugzeuge, ferner über 90 Aufklärer. Die Flotte besitze 6 Kreuzer, 10 Zerstörer, 15 Unterseeboote, 5 Minenleger, 8 Minensucher, 7 Torpedoboote, 1 Kanonenboot und 5 kleinere Kriegsfahrzeuge. So ist es denn verständlich, daß die Strategen in Washington alle anderen Probleme erst einmal beiseite geschoben haben, um alles zu tun, was zur Rettung Singapurs getan werden kann. Das war zunächst nicht viel, und weil man das in Washington erkennt, muß man wenigstens den Anschein zu erwecken suchen, als ob man sofort etwas tun könnte. Das Ergebnis war die Schaffung des vereinigten alliierten Oberkommandos unter General Wavell. Die Wirkung war verblüffend. Wie mit einem Schlage verstummte in der Presse die Krittk. Alle Leute waren des Lobes voll für Wavell, den „Feldherrn aus der Wüste". Alles meinte, nun würde die, Sache schon ihre Richtigkeit haben. Man vergaß völlig, daß Wavell, selbst wenn er all die Fähigkeiten besäße, die ihm die Fama angedichtet hat, durch seine Beförderung vom Oberkommandierenden in Indien zum Chef des alliierten Oberkommandos in Dftafien nicht ein einziges Flugzeug, kein einziges Schlachtschiff oder auch nur ein Bataillon Soldaten mehr hätte, als seine Vorgänger in den verschiedenen Kommandos hatten, so lange nicht diese Verstärkungen wirklich nach Singapur gebracht werden können. Es erscheint also schon notwendig, dieses Ei des Kolumbus, welches die Strategen in Washington gefunden zu haben glauben, ein wenig näher anzusehen. Da zeigt sich allerdings, daß das Oberkommando Wavells eine Erfindung ist, welche durchaus auf dieZukunft berechnet scheint. Wavell unterstehen drei Manner: der amerikanische Fliegergeneral Brett, dem vorläufig noch die Flugzeuge fehlen; der amerikanische Admiral Hart, der An Widerständen wuchs die Krast. „Der Sieg gehört dem, der in diesem Kampf das letzte Aufgebot und das letzte Bataillon auf die Walstatt bringt." Das war des Führer s Parole, mit der er, drei Wochen vor der Machtergreifung, den Wahlkampf des kleinen Ländchens Lippe zum Sturmsignal für den Endkampf um die Macht werden ließ. Es ist kein Zufall, daß das gleiche Wort vom „letzten Bataillon" in einer der jüngsten Reden des Führers wiederkehrte, als er nämlich erklärte, ganz gleichgültig, wie lange und wie schwer der vor uns liegende Krieg sein werde, das letzte Bataillon auf dem Schlachtfeld werde auf alle Fälle ein deutsches sein. Mit dem gleichen zähen Willen und mit der gleichen Kompromiß- losigkeit, die die Nationalsozialisten damals dis ganze Macht fordern ließen, erzwingt heute das ganze deutsche Volk die klare und endgültige Entscheidung in dem weltweiten Ringen zwischen den jungen Völkern und der Einheitsfront des internationalen Judentums. Das Deutschland von heute erinnert sich in diesem großen Ringen immer wieder der nationalsozialistischen Kampfzeit, um aus ihr das Gesetz von Ursache und Wirkung zu ergründen, das auch das Geschehen unserer Tage besttmmt. Ja, es drängt sich ein Vergleich nicht nur der Kräfte, sondern auch der Fronten auf, bie damals miteinander rangen und auch heute im Kampfe stehen. Es war die gleiche bolschewistisch-pluto- krattsche Internationale, die der Bewegung damals im Kampf um die Macht in Deutschland mit allen Mitteln eines hinterhältigen und haßerfüllten Kampfes, mit allen Methoden der Verführung deutscher Volksgenossen und der Verwirrung des deutschen Geistes entgegentrat. Gerade am Tag von Lippe ist es am Platze, sich zu erinnern, daß die Macht in Deutschland der nationalsozialistischen Bewegung nicht in den Schoß gefallen ist, sondern gegen eine vielfache Ueber- macht, gegen gerissene und gefährliche Gegner hart und schwer erkämpft werden mußte. Der Kampf der nationalsozialistischen Bewegung um die Macht in Deutschland war kein ununterbrochener rauschender Siegeszug von Triumph zu Triumph, sondern eine ununterbrochene Folge von erbitterten Kämpfen und schließlich gewaltigen Schlachten, in denen erst die größere Härte, zäherer Angriffsgeist und die überlegene politische Planung den Ausschlag , gaben. Wieviel Geduld, aber auch wieviel Sieges- : Zuversicht dieser Kampf erforderte, mag man daraus ermessen, daß noch zehn Jahre nach Weltkriegsende und drei Jahre nach dem Wiederaufbau der Partei Die Verteidigung Singapurs Von unserem Dr. L.-Korrespondenten. t in Bit« gestrigen junge Sachlagen 'S. würbe beide der )ier stellte verver» Äahre be» verbüßen in einem iten aus« nternheim i Scheune orn-Rrk» lngsstücien .beim, wo Geldbörse mnten. lOMltttfT bei t Mitfl unb ms!by!iot; !umid)tm. . Lange «S. - Hans Seck, nmel Mr.S, 67 Mionen Stvlk brachte die Mintersachensammlung. Oie Weihnachisgabe für die Soldaten der Ostfront eine Herzenssache des deutschen Bottes Inzwischen stehen aber die japanischen Truppen nicht still, sondern bringen immer weiter auf Ma- laya vor. Es ist schon das Wort gefallen vorn Wettrennen nach Singapur zwischen den japanischen und den angelsächsischen Verstärkungen, die über den weiten Pazifik herangeschafft werden müssen. Aber das ist nicht mehr das friedliche Meer des Magalhaes, sondern es fegt der Kriegssturm darüber hin. Wawell und Brett in Batavia eingetroffen. Schanghai, 14. Jan. (Europapreß.) General Wavell ist am Mittwoch in Batavia eingetroffen. In feiner Begleitung befand sich fein Stellvertreter, der amerikanische Generalmajor Georges A. Brett. ___der portugiesische Entdecker Fernando d e 1 Magalhaes im Frühling des Jahres 1521 in । ter Bucht, welche heute die P u ch t vo n M a n i l a ! heißt, den Anker seines Schiffes in die Tiefe gleiten lieh, verkündete er seiner Mannschaft, er wolle dem Meer, das sie in fünf Monate währender gefahrloser Reise durchkreuzt hatten, den Namen „Mar Parcifico" geben (friedliches Meer). 420 Jahre vergingen, und in bet gleichen Bucht, ! an bereu grün bewachsenen Ufern sich einst bie Augen ber portugiesischen Entdecker nach langer Seefahrt weideten, dröhnen die Motoren japanischer Flugzeuge und krachen die Detonationen chwerer Bomben, die bie Jnselfestung von Corre- gidor zur Uebergabe zwingen sollen. Nicht die Natur hat sich geänbert. Sie würde heute noch dem Meer den gleichen Namen geben wie vor einem halben Jahrtausend. Aber die Menschen haben dafür gesorgt, daß der Name' Mar Pacisico nur noch historische Erinnerung ist. Recht stürmisch ist der Stille Ozean geworden, unb nicht zuletzt in Washington fühlt man den Winb lauter unb schärfer um die Ohren pfeifen, als man ihn dort gern hört. Er bläst hinein in bie Konferenzzimmer bes Weißen Hauses unb wirbelt bie Pläne burcheinanber, bie bie angelsächsischen Staatsmänner sich schon zurechtgelegt hatten. Aber es ist für sie kein frischer Winb, ber bie Köpfe klar werben läßt, fonbem er bringt Kopfschmerzen unb Sorgen; benn auf seinen Fittichen reiten die Nachrichten von japanischen Siegen. Hongkong ist schon gefallen. Manila folgte ihm nach, unb ber Verlust ber ganzen Philippinen wird auch in Washington heute nur noch zeitbedingt angesehen. Auf Malaya sind die japanischen Truppen in raschem Vordringen, und Singapur ist ernstlich bedroht. Die Oelfelder von Nordborneo mußten den Japanern überlassen werden. Die Fülle dieser Hiobsbotschaften hat fast vergessen lassen, daß am ersten Tage des Krieges ein großer Teil der amen- kcmischen Pazifikflotte in Pearl Harbour außer Gefecht gesetzt wurde, und daß wenige Tage spater zwei der stolzesten britischen Schiffe auf den Boden des Chinesischen Meeres versanken. Die Männer um den Grünen Tisch in Washington, an dem bie großen strategischen Pläne aufge- stellt werden sollen, mögen wohl schwere Köpfe haben. Vielleicht aber trösten sie sich mit ber Erwägung, bäß die japanischen Erfolge bisher ihnen de Aufgabe erleichtert haben; benn bort in Washington soll nicht irgendein Kriegsvlan entworfen werden, nein, W e l t st r at e g i e will man treiben. Dabei sollte zunächst einmal ber Pazifik dran- kommen. Nun ist das wirklich kein kleines Gebiet. Für diesen Raum einen Plan aufzustellen, muß nicht leicht sein, zumal es zugleich an allen Ecken unb Enden zu brennen anfängt. Sollte man Hawm schützen ober Hongkong, Manila ober Neuseeland, Dorneo ober Australien, unb was geschah mit der ozeanischen Inselwelt? Wie gesagt, bie Japaner haben ben Männern in Washington die Arbeit erleichtert unb dafür gesorgt, daß an vielen Stellen die Hilfe schon zu spät gekommen wäre. Eine Gefahr aber wuchs immer drohender empor: Singapur ist gefährdet! Es ist vielleicht für einen Europäer schwierig zu ermessen, welch furchtbaren Klang dieser Ruf für britische Ohren hat. Es gibt eine Reihe englischer Festungen in ber Welt, bie auch alle ihre militärische Bebeutung haben. Gibraltar gehört dazu, Malta und Aden wie auch das jüngst gefallene Hongkong. Aber ihre militärische Wichtigkeit wird durchweg noch über- troffen durch ihre symbolische Bedeutung. Sie sind Sinnbalder britischer Weltherrschaft, auch dann noch, wenn ihre ursprüngliche militärische Bedeutung verlorengegangen ober gemindert sein sollte. Als solche sind sie dem britischen Herzen lieb und wert, und ihr Verlust wird schmerzlich empfunden, wie die Welt bas gerabe beim Fall von Hongkong erlebt hat. Bedeutsamer als Malta, Aden und Hongkong ist Singapur. Nicht nur als Sinnbild, sondern als ber sehr reale Eckpfeiler britischer Macht in Südostasien. Sein Verlust würbe nicht nur schmerzlich fein, er würde, wie dieser Tage auch eine englische Zeitung schrieb, eine Katastrophe bedeuten. die Bewegung Adolf Hitlers im parlamentarischen Sinne eine „Splittergruppe" war — ja mit ihren zwölf Abgeordneten im Reichstag noch nicht einmal Fraktionsstärke befaß. Erst mit dem Wahlsieg vom September 1930 wuchs sie dann freilich zu ach- tunggebietender Größe und kämpfte sich schon da« mals bis an die Tore der Macht. Seit dieser Zeit freilich hatte die NSDAP, den Sieg immer greifbar vor Augen, urtb gerade in diesen Jahren wurden an sie die schwersten Anforderungen gestellt, und die gewaltigsten Widerstände erhoben sich vor ihr. Wäre die nationalsozialistische Bewegung eine Partei gewesen wie die anderen auch und der Füh- rer ein Politiker von Format des Nachkriegsdeutschland — dann wäre der NSDAP, der harte, fast dreijährige Endkampf erspart geblieben. Wei! aber der Aufstieg des Nationalsozialismus das Ende der morschen Welt der deutschen Politik von damals bedeutete — deshalb wurde der Sieg vom September 1930 der Ausgangspunkt einer Einheitsfront aller alten Parteien gegen die junge revolutionäre Bewegung. Was bisher verfeindet er- chien und sich nach außen bekämpfte, fand sich ilötzlich unter der Losung „Nieder mit Hitler" zu- ammen, ebenso wie im heutigen großen Kriege ich alle Feinde einer neuen Ordnung unter dem Ruf „Nieder mit Deutschland" sammeln. Wenn der Nationalsozialistischen Partei damals im September 1930 so auch trotz ihres Sieges die Tore der Machtergreifung noch verriegelt erschie- neu, so wurde sie doch gerade dadurch entschlossener denn je. Ein Kampf setzte ein, der angesichts eines Gegners, der die Macht besaß und sie gebrauchte, hart war, hinter dem die drohende Wolke des Bolschewismus sich erhob und der auf dem Boden eines wirtschaftlich zusammenbrechenden, verelendeten Reiches ausgetragen werden mußte. Siege wurden erfochten, aber auch Rückschläge mußten hingenommen werden. Gerade das Jahr 1932 brachte beides in nervenaufpeitschender Abwechslung. War die erste Reichspräsidentenwahl für viele Nationalsozialisten eine Enttäuschung, weil sie ihre Erwartungen zu hoch gespannt hatten, so wurde die zweite zu einem großen stimmungsmäßlgen Erfolg, weil es der Partei gelungen war, vier Wochen nach der Niederlage einen Stimmenzuwachs von zwei Millionen Stimmen zu erkämpfen! Drei Monate danach war die Reichstagswahl erzwungen. Wieder ein gewaltiger Sieg — die NSDAP, wurde mit 230 Sitzen mit Abstand die stärkste Partei des Reichstages —, und wieder blieb die Enttäuschung nicht aus, als man der Bewegung trotz allem die Führung im Reich versagte. Diel Treibholz ging verloren. Die nochmalige Wahl im November konnte kein Sieg mehr fein, nur noch ein zähes Durchhalten. Das aber wurde es. Das System holte nun das letzte Pferd aus dem Stall, die Feinde der Bewegung sprachen schon vom „Zerfall der NSDAP.!", von der „überwundenen Gefahr" — da wuchs die Partei auch in diesen kritischen Wochen zu höchster Kraftens- faltung! Sie wußte — sie war berufen, Deutschland wieder zum Leben emporzuführen, und aus dem Novemberrückschlag erwuchs ihr eine fanatische Entlchlossenheit. Dieser Entschlossenheit gedenken wir am Lippe-Tag, denn in Lippe war es, wo sie entscheidend in die Waagschale der geschichtlichen Entscheidungen geworfen wurde. Damals ahnte noch niemand, wie dicht der Fall des Systems vor der Tür stand. Er konnte bald erfolgen oder auch noch Jahre auf sich warten lassen. Den festen Willen, alle kommenden Nervenproben zu bestehen, bekundete die Bewegung damals im Lipper Wahlkampf. Während das Kabinett Schleicher sich nach außen hin den Anstrich der Entschlossenheit und Kraft gab, innerlich aber völlig ideenlos war, mobilisierte der Führer in Lippe die Kräfte des Volkes, wohl wissend, daß es um mehr ging, als nur den Ausgang der Lipper Wahl und die Zu- famensetzung eines kleinen Länderparlamentes. Lippe war der Anlaß, die Unerschütterlichkeit der Bewegung und die Unverrückbarkeit des Zieles zu beweisen. Lippe war nur eine Gelegenheit, darzustellen, daß die im Nationalsozialismus zusamm-engesaßten Kräfte der Natton im Wechselspiel des Zufalls niemals kapitulieren, daß sie sich niemals auf die Lau- iven des Glücks verlassen, sondern daß sie das Schicksal zwingen, ihr Recht erkämpfen und sich durch keinerlei Widerstand beirren lassen. Diese Lehre von Lippe hat unabhängig von chrem äußeren Anlaß ihre Gülttgkeit bis heute nicht verloren^ denn sie ist ein fundamentaler Grundsatz unserer Weltanschauung, aus deren Kräften heute die Widerstandskraft unseres ganzen Boltes genau so lebt wie damals die der nationalsozialisttschen De- wegung. Um dieses innere Gesetz seines Kampfes zu erläutern, ging damals der Führer ins Lipper Land, auf die Dörfer Schwalenberg, Dösingfeld, Horn, Orlingshaufen und wie sie alle heißen. Und in Calldorf war es, daß er, dessen Stern nach dem Jubelgeschrei der Berliner Asphaltpresse längst im Sinken war, seiner eigenen Zuversicht und der Selbstzucht seiner Bewegung in den Worten Ausdruck gab: „Man soll niemals mähen, bevor das Korn reif ist. Wir können warten und werden unsere Sensen geschliffen halten!" Drei Wochen später war der große Tag der Ernte gekommen. So ist für uns gerade jetzt im Kriege der Erin- nerungstag an den Sieg von Lippe mehr als ein Anlaß zu einem bloßen historischen Rückblick. _Die Lehre von Lippe fordert von uns die Bewährung im Gei st e der Kampfzeit. So wenig wie damals wissen wir, welche Zeiffpa-mre uns von der Stunde des Endsieges trennt; nur, daß er m i t unseren Fahnen sein wird, wissen wir bestimmt. Unsere Zähigkeit, Treue und Zuversicht werden dabei ein entsche>idungsvolles Wort mitzuspre- chen haben. Alle Widerstände werden unsere Kraft nur steigern, kein vermeintlicher Rückschlag wird sie brechen können. Wo die Verhältnisse uns zum Warten zwingen, werden wir Geduld haben, wo sie die Tat erfordern, werden wir handeln. Dafür, daß auch in diesem Winter, wenn die Front im Osten erstarrt, unsere Sensen geschliffen bleiben, sorgen des Führers Wille und die Bereitschaft von Front und Heimat. Denn das Korn reif ist, werden wir mähen. Das Ritterkreuz. Berlin' 13. Jan. (DNB.) Der Führer und Oberste Befehlhaber der Wehrmacht verlieh das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an: Generalmajor Ritter von Thoma, Kommandeur einer Panzerdivision, Major von Usedom, Kommandeur eines Kradschützen-Bataillons, Hauptmann Labrenz, Bataillonskommandor in einem Inf.- Regt., Oberleutnant Dr. Emmert, Dataillons- führer in einem Jnf.-Regt., Oberleutnant von Bismarck, Bataillonsführer in einem Jnf.-Regt., Oberleutnant Mues, Kompaniechef in einem Schützen-Regiment, Oberleutnant Valle, Kompaniechef in einem Schützenregiment, Oberleutnant Ziegler, Kompaniechef in einem Infanterie- Regiment; ferner auf Vorschlag des Oberbefehlshabers der Luftwaffe an Oberleutnant Fahl- husch, Batteriechef in einem Flak-Regiment, Heiße Abwehrkä'mpfe im Nordabschnitt der Ostfront Berlin, 14. Jan. (DRB.-Funkspruch.) Die Bolschewisten setzten auch am 12. Januar im nördlichen Ab chni11 dek Ostfront ihre Angriffe gegen die deut chen Linien fort. Trotz starken Frostes brachten die deutschen Truppen in heißen Abwehrkämpfen die feindlichen Angriffe, die mit dem Ziel eines Druchbruches durch die deutschen Linien an- gesetzt waren, zum Stehen. An einer Stelle wurden die zahlenmäßig überlegenen Kräfte des Feindes durch einen Gegenangriff zurückgedrängt. 14 sowje- tische Panzerkampfwagen wurden abgeschossen. Nach dem vorläufigen Abschluß der Kampfhandlungen waren die Ausgangsstellungen der Truppen fest in ihrer Hand. Im benachbarten Divisionsabschnitt griffen die Bolschewisten ebenfalls an, wurden aber in einem entschlossen geführten Gegenangriff unter schweren Verlusten für die Sowjets zurückgeworfen. Kampfflugzeuge belegten bolschewistische Truppenansammlungen mit Bomben und riefen durch zahlreiche Volltreffer schwere Verluste und große Der- wirrung hervor. Ebenfalls im nördlichen Kampfraum entwickelte sich ein harter Kampf um den Besitz einer Ortschaft, die von einem bolschewistischen Ski- Bataillon verteidigt wurde und gegen die deutsche Stoßtrupps wirksam vorstießen. Der Feind erlitt hohe blutige Verluste und verlor zahlreiche Ma- schinengewehre. An anderer Stelle brachen Stoßtrupps eines hanseatischen Infanterie-Regiments trotz der strengen Kälte und des tiefen Schnees tief in Oie bolschewistischen Linien ein. An der Front vor Leningrad führte eine Division der Waffen-^ mehrere erfolgreiche Stoßtruppuntemehmun- gen durch. An einer Stelle wurden 22, an einer anderen 19 Bunker mit ihren gesamten Besatzungen vernichtet. Im Raum von Wolokolamsk, 60 Kilometer nördlich Moskau, unternahmen bol- schewisttsche Einheiten verschiedener Stärke am 12. Januar mehrere Vorstöße gegen die deutschen Linien. Die feindlichen Angriffe, die durch starkes Artilleriefeuer unterstützt waren, wurden an allen Stellen von deutschen Truppen unter schweren Verlusten für den Gegner abgewiesen. An einer Stelle des mittleren Frontabschnitts gelang es den Bolschewisten, unter Ausnutzung des für sie günsttgen Geländes, mit überlegenen Kräften die deutschen Sicherungen zu durchstoßen und in die deutschen Linien ein,zudringen. Ungeachtet der strengen Kälte traten die deutschen Soldaten sofort zu einem Gegenangriff an, der den Feind zum Ausweichen zwang unter hohen Verlusten an Menschen und Material. Die vom Feind mitgeführten schweren Waffen und zahlreiche Skiausrüstunqen fielen in deutsche Hand. Bei mehreren Unternehmungen gegen vom Feind besetzte Orffchaften erlitten die Bol- schewisten besonders hohe blutige Verluste. In verschiedenen Orten kam es dabei zu harten Nahkampfen, in denen die deutschen Infanteristen den Bolschewisten schwere Verluste zufügten. Im Raum ostwärts von Kursk, 150 Kilometer südlich Drei, versuchten die Bolschewisten von einer in Besitz genommenen Ortschaft aus, die Front zu durchbrechen oder elnzudrücken. Mehrere Tage hindurch wiederholten unsere Soldaten trotz strengen Frostes ihre Vorstöße gegen den vom Gegner zäh verteidigten Ort, bis es ihnen schließlich gelang, die Bolschewisten im schweren Ringen aus den Häusern und Straßen hinauszuwerfen und nach Nordosten zurückzudrängen. Auf dem Kampffeld und um den Ort wurden über 300 Tote festgeftellt. Außerdem mußte der Feind drei Panzerkampfwagen, Maschi- nengemehre, Granatwerfer und Handfeuerwaffen zurücklassen. Am Donez wurden mehrere bolschewistische Spähtrupps, die sich den deutschen Linien zu nähern versuchten, abgewiefen. An einigen Punkten kam es dabei im Vorfeld zu heftigen Kämpfen. Im Ra u m von Taganrog, an der Nordosts^itze des Asowschen Meeres, drang ein deutscher Stoßtrupp in der Nacht zum 13.1. in die bolschewistischen Linien ein, sprengte hier nach kurzem Kampf 10 bolschewistische Erdbunker und kehrte mit vier erbeuteten Granatwerfern ohne Verluste zurück. Der Wehrmachtberichi. DNB. Aus dem Führerhauptquartler, 14. Januar. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Im südlichen Abschnitt der Ostfront wurden mehrere Vorstöße des Feindes abgewiesen. Im mittleren und nördlichen Frontabschnitt dauern die schweren Kämpfe an. Durch das Abwehrfeuer und die Gegenangriffe der deutschen Truppen sowie durch das Eingreifen der Luftwaffe in die Erdkämpfe erlitt der Feind auch gestern hohe blutige Verluste. ImIkördlichenElsmeer versenkten Kampfflugzeuge ein Handelsschiff von 5000 BRT. Ein Unterseeboot unter Führung des Ka- pltänleutnants L u e t h versenkte ln zähen Angriffen aus einem stark gesicherten Geleitzug im Atlantik vier feindliche Handelsschiffe mit zusammen 21 000 BRT. An der englischen Ostküste griffen deutsche Kampfflugzeuge bei Tage ein Industrlewerk sowie Hafenanlagen erfolgreich mit Bomben an und versenkten ein Handelsschiff von 8000 BRT. Ein weiteres, gleichgroßes Schiff wurde durch Bombenwurf schwer beschädigt. In Nordafrika setzte der Gegner seine heftigen Angriffe, unterstützt durch das Feuer seiner Seestreitkräfte, auf die deutsch-italienischen Stellungen im Baum von Sollurn fort. In der w e st - lichen Lyrenaika beiderseitige AufklSrungs- und Artillerietätigkeit. Deutsche Kampf- und Sturzkampfflugzeuge bombardierten britische Kolonnen, Krastfahrzeugansammlungen und Flugplätze. Bei Tag und Nacht richteten sich Luftangriffe gegen die Hafenanlagen von La Valetta und gegen die britischen Flugplätze auf der Insel Malta. Hierbei wurden drei feindliche Bomber abgeschossen. Oberhesflschepanrerjäger vernichten 20 Panzer. NSG. Aus H ö h e 14 5 geht es hoch her. Gegenangriffe der Sowjets rollen gegen die Stellungen her Deutschen, die durch Geschütze einer oberhessischen Vanzergebirgs-Abteilung verstärkt sind. Unteroffizier Melzer und die Bedienung seines Pak-Geschützes brennen darauf, den Sowjets ordentlich eins auszuwischen. Schneller als sie gedacht, ist der sowjetische Panzerangriff heran: Unverhofft rollen 45 Sowjetpanzer auf die starke Stellung zu. Jetzt kommt es darauf an, Ruhe zu bewahren und (altblütig den Kampf aufzunehmen. Als die ersten Panzer auf gute Schußweite herangerollt sind, eröffnet das Geschütz das Feuer. Vortrefflich leitet der Unteroffizier feine Geschützbedienung. Hart ist der Kamps, gewaltig ist das Feuer, das auf die Geschützbedienung der Panzerjäger niederprasselt. Aber es gelingt ihnen, eines der Ungetüme nach dem anderen zu erledigen. Acht Panzer bleiben vor diesem einen genau zielenden und gut feuernden Geschütz auf der Strecke. Der Angriff ist abgeschlagen. Doch schon wenige Tage später geht es wieder hart zu. Aus taktischen Gründen muß das Geschütz eine Dorderhangstellung beziehen, die stärkstem Ar- ttlleriefeuer ausgesetzt ist und der Betüenung sehr wenig Deckung bietet. Doch der Unteroffizier ist seiner Bedienung Dorbill). Mit manchem Scherzwort hilft er ihr über die unangenehme Lage hinweg. Er sorgt dafür, daß die Bedienung den Mut nicht verliert, wenn sie auch tagelang unter feindlichem Artilleriefeuer liegt. Ihr Mut wird belohnt. Wiederum naht eine große Stunde, in der Mannhaftigkeit und Kaltblütigkeit der Geschützbedienung über den sowjetischen Gegner triumphieren, als die Bolschewisten versuchen, mit Panzern einen Durch- bruch durch die deutschen Linien zu starten. Hart wogt der Kampf. Mitten im feindlichen Feuer der Panzer arbeitet die Bedienung dieses deutschen Pak- geschützes ruhig und .zielsicher. Eines der sowjetischen Ungetüme nach dem anderen bringt es zur Strecke. Ein volles Dutzend Panzer konnte dieses eins Geschütz erledigen und hat damit nicht nur in wenigen Tagen den 20. Panzerabschuß erzielt, sondern auch wesentlich zur gelungenen Abwehr eines mit gewaltiger Kraft geführten sowjetischen Angriffes beige- tragen. » Verstimmung in der britischen OeffenWkeit. Stockholm, 14.Jan. (Europapreß.) Die jüngsten Nachrichten aus Ostasien haben keineswegs dazu beigetragen, eine ruhigere Auffassung herbei- zusühren. So schreibt der Marinekorrespondent der „Yorkshire Post", die Landung der Japaner auf Celebes und Tarakan stelle wahrscheinlich das erste Stadium des Angriffes gegen Surabaya, den Sitz des alliierten Oberkommandos, dar, den die Japaner in zwei Abschnitten durchzuführen gedächten. Die „Evening News" schreibt: „Parlament und Volk können mit einer weniger kräftigen Betonung der Tatsachen auskommen, daß Hitler der Hauptfeind sei. Niemand bestreitet diese Taffache, aber Hitler kann nicht automatisch als Entschuldigung für alle Fehler und Illusionen in Singapur angeführt werden." Die Kritiker werden sicker den Sturz mehrerer Minister fordern. Man glaubt nicht, daß Churchill eine Veränderung des Kabinetts werde ablehnen können. Besonders regt sich die britische Oeffentlichkeit über gewisse unbegründete optimistische Steuerungen militärischer und politischer Behörden auf, hatte man doch dem Volke eingeredet, daß Singapur uneinnehmbar fei. Außerdem waren vertrauenerweckende Geschichten über die Verschiffung gewaltiger Trup- venmassen und besonders von der Verlegung briti» scher Luftstreitkräfte nach Malaya verbreitet worden. Diese Truppen sollten in der Lage sein, jeden Angriff abzuschlagen. Jetzt, einen Monat nach Beginn des Krieges in Malaya, befinden sich die strategischen Schlüsselstellungen der Briten in einer Gefahr, deren Schwere jedermann erkennt. In der „Daily Mail" greift Ward Price alle an, die den Tatsachen nicht ins Auge sehen wollten. Javan sei der einzige Feind Englands und der USA., der über eine mächtige Flotte und gleichzeitig auch über eine mächtige Luftwaffe verfüge. Gewiß wären Großbritannien und Amerika zahlenmäßig in beiden Waffengattungen überlegen, wenn sie die Möglichkeit hätten, sich nur auf Japan zu konzentrieren. Aber Japan liege weit entfernt. Japan fei in der Dsgairgenheit als Feind von Großbritannien ständig unterschätzt worden, da Japan nicht einmal in der Lage gewesen sei, mit China fertig zu werden. „Die Engländer haben zu ftüh gelacht", erklärt Ward Price. Es sei belustigend, feststellen zu müssen, daß die Japaner von Wäldern und Sümpfen auf Malakka mehr verständen als die Engländer, die ihr ganzes Leben schon dort verbracht hätten. „Daily Expreß" veröffentlich einen Artikel des amerikanischen Berichterstatters Cecil B r o w n, dessen Rundfunkreden vom Sender Singapur als „zu pessimistisch" Untersaat und der selbst von den englischen Beyörden verhaftet worden war. Der „Daily Expreß" weist darauf hin, daß die Mitteilungen Browns nachträglich von den Tatsachen gerechtfertigt würden. Brown hatte das Schlagwort von der „Singapur-Mentalität" geprägt, das jetzt in London ebenso schnell die Runde macht wie seinerzeit das Schlagwort der Mentalität, die durch das Vertrauen auf die Maginotlinie bestimmt wurde. Man hat in London den Eindruck, daß der japanische Angriff durch den Dschungel von Malaya unter Einsatz von schweren Tanks die britischen Militärbehörden völlig überraschte, und fragt sich nun, wie man überhaupt die Schlagkraft und den Erfindungsgeist der Japaner so unterschätzen konnte, wünscht jedoch ein endgültiges Urteil über die Ereignisse im Fernen Osten bis zur Rückkehr Duff Coopers aufzuschieben. Man sieht nämlich nach der ersten Aufregung ein, daß man Duff Cooper nicht als den „obersten Sündenbock" für die Rückschläge hinstellen könne, da er erst seit dem 19. September in Singapur gewirkt habe. Schwere Kämpfe bei Tschangifcha. H a n f a u, 15. Jan. (Europapreß.) Der Sprecher der japanischen Armee erklärte, in oen letzten Tagen hätten sich nördlich von Tschangtscha zwischen Einheiten der Tschungking-Armee und japanischen Stteitkräften schwere Kämpfe abgespielt. Die Chinesen hätten erheblichen Widerstand geleistet. Er hätte aber vor allem durch die japanische Lust- Nach dem Schneeflum». Bis in die frühen Morgenstunden tobte der Schneesturm über der Steppe. Meterhoch liegt nun der Schnee bei den Fahrzeugen. Infolge Der großen Kälte springen auch die Motoren nur schwer an. Aber bald daraus geht die Fahrt weiter durch die endlose weiße Landschaft. (PK.-Aufn.: Kriegsberichter Hermann sSch.j.) muffe gebrochen werden können. Die Chinesen hätten große Verluste an Toten und Gefangenen gehabt. Zwei Torpedotreffer auf LtGA.-Klugzeugträger. Nach heftigen Explosionen wahrscheinlich untergegangen. Tokio, 14.3änuar. (DNB. Funkspruch.) Das kaiserliche Hauptquartier gibt bekannt, daß ein japanisches U-Boot am Abend des 12.Iaauar zwei Torpedotreffer auf einen UL2l.-Flugzeug- träger vorn ,.L e x i n g t o n"- Typ von 33 000 Tonnen in den Gewässern westlich von hawai erzielt hat. In dem Lommuniqu^ wird gesagt, daß es dem U-Boot nicht möglich gewesen fei, zu bestätigen, daß der Flugzeugträger gesunken fei, da es schnell tauchen mußte, um einem Aerstörerangrisf zu entgehen. Iedoch glaubt man bestimmt, daß das Schiff gesunken ist, da zwei heftige Explosionen gehört wurden, nach dem das U-Boot getaucht war. Bei dem torpedierten Flugzeugträger handelt es sich entweder um die „Lexington" selbst oder um die „Saratoga-, die beiden größten Flugzeugträger, die die Vereinigten Staaten besitzen. Sie wurden 1925 als Schlachtkreuzer begonnen, der Bauplan aber nach dem Dashingloner Abkommm geändert. Beide Schiffe haben je neunzig Flugzeuge an Bord und 1400 Mann Besatzung. Statt Willkie Donald Nelson. Genf, 14. Jan. (DNB.) Roosevelt gab bekannt, daß die Aufficht über die Durchführung des Kriegsproduktionsprogramms in die Hand Nelsons, des Vorsitzenden des neugeschaffenen Kriegsproduktionsamtes, gelegt werden soll. Die Ernennung Wendell W i l k i e s, der ursprünglich für diesen Posten ausersehen war, scheint demnach auf Schwierigkeiten gestoßen zu sein. Aus aller Welt. Hitzewelle in Australien. Nahezu hundert Menschen sind der großen Hltz^ welle, die seit einigen Tagen in Australien herrscht, zum Opfer gefallen. Besonders in der Gegend von Melbourne wurden schwere Sandstürme beobachtet. Die Sandwolken waren zeitweise so dick, daß es am Hellen Tag dunkel wie in der Nacht wurde. Mehrmals im Laufe des Tages wucheir die Autos gezwungen, mH vollem Scheinwerferlicht zu fahren. Aus Südaustralien werden große Bufchbrände gemeldet. Ganze Viehherden, große Sttecken von Weideland und eine große Zahl landwirtschaftlicher Maschinen sind in diesen Feuern verbrannt. In Sydney ist der Wassermangel seit einigen Tagen so fühlbar geworden, daß hort nur noch morgens zwischen 6 und 10 Uhr und abends zwischen 16 und 18 Uhr Wasser in der Leitung läuft. Kunst und Wissenfchast. Erfolg Giesekings in Basel. Der Pianist Professor Walter Giesseking hatte als Solist im 5. Basler Abonnementskonzert, das völlig ausverkauft war, einen großen Erfolg. Er spielte das Klavierkonzert in Es-dur von Mozart und ein Konzertstück des Spaniers Emanuel de Falla „Nuits dans les jardins d’espagne“. Es wurden die unvergleichliche Technik und der delikate Anschlag mit den substilsten Klangdifferenzierungen hervorgehoben. Emil Iannings als Bismarck. Die" Aufnahmen zu dem Emil-Jannings-Film der Tobis „Die Entlassung" haben begonnen. Emil Iannings verkörpert die Rolle des Kanzlers, Werner Krauß wird den Geheimrat von Holstein darstellen, Werner Hinz den jungen Kaiser Wilhelm II. Mit diesem Werk setzt die Tobis die Reihe der Filme mit welthistorischem Hinterarund fort, die mit „Ohm Krüger" und „Bismarck'' begonnen wurde. Die Spielleitung liegt in Händen Wolfgang Liebeneiners. Ein neues Derk Eberhard Wenzels. Im Rahmen eines Symphoniekonzertes wird ein Oratorium Eberhard Wenzels in Görlitz urauf- geführt, das an Hand von Gedichten Ernst Moritz Arndts das Leben eines deutschen Mannes schlldert. Mit diesem großen Oratorium, das den Titel trägt „Das deutsche Herz", unternimmt Eber- Hard Wenzel den Versuch, dem Chorschaffen ein weiteres zeitnahes Werk zu geben. Der Görlitzer Komponist erhielt 1938 den Schkesifchen Musikpreis. Auf dem Fest der deutschen Chormusik in Graz wurde seine Kantate „Daß dein Herz fest sei" mit großem Erfolg aufgeführt. «iliet St«11 i* ®fl’S IW« 5ob«l6 «J SÄ Z den Die Windung konnte ß MenSe 2 starkes Dschauer Wen J M erhe , «int ausgell witfung ah fälle gegen non es M 'landen Die fcition in en >em Ero We von 6 sie energifc itmperatun Such dem ihnen sehr mgebeugt. Mich nur ßmgenbläsl ,vl so gro .i daß beir mal ein Hung er mn man mein flach M gubet m* durch xmärmt.! Imperativ bleiben. T Menschen sar unb i bes (frjriei Me Ri r Ä rnerkll h nord- । V minterl N;e dann litte fein« H Wund tfterienfre Tv Bit Spri »rtag, II Hieße Hom 3 turtlet tyo $ !•«■ Hat ?' "■« in iu' h । fc We Uh ff»« y*i ds S®ie Wen, N>°rte iS £ Die am S-feier de Niers l jeranfehun hing des wen I wfunge' mhrns, l Jfc Brig! Mlethnei Kieran P'Qi) Hai 2 ft- große Zahl *ber Veransto >|en Feuern , Willy Hahn. 37. Fortsetzung (Nachdruck verboten.) die zu glück mag zusammenschmieden. Glück tut es noch unten sei, da rsiörerangrifs, nmt, daß bas Vlosionen ge- laucht roar. ’t handelt es i“ selbst ober Mm Jing- laten besitzen, begonnen, bei er Abkommen ih Jlugjeuge gewandten Zeit benötigte, und machte, daß er aus dem Hause kam Auch dem Schaden, den die Lunge durch das Einatmen sehr kalter Luft nehmen könnte, ist wirksam vorgebeugt. Don der eingeatmeten Luft gelangt Lungenbläschen, die aber mit der ungefähr achtmal so großen Menge von „Altluft" gefüllt sind, so daß beim Eindringen der kalten Frischluft erst einmal ein Temperaturausgleich, d. h. eine Luftland und betonte, daß mancher Mangel an Rohstoffen bei uns durch körperlichen, geistigen und maschinellen Einsatz behoben worden sei. Der Vortragende erinnerte an die Bedeutung des Bodens, der mineralischen Düngemittel, der Baustoffe und Erze und erwähnte die Brennstoffe Kohle und das Oel. Rohstoffe, Arbeitswille und Arbeitskraft seien heute mit ausschlaggebend für den Endsieg. Beigeordneter Nicolaus sprach im Namen der Zuhörer dem Redner Dank aus und Pl°ß dann in der üblichen Weise den Abend. Nachgeben bereit war. Wenige Minuten nach acht Uhr erhob er sich in seinem Stammlokal vom Stuhl und ging zur Telephonzelle. Sekunden später hörte er Karlas Stimme und strahlte vor Freude, obwohl niemand und fand erst nach weit über einer Stunde den Weg nach Hause. Ueberlegen lächelnd, * betrachtete er die Möbel der beiden von ihin bewohnten Zimmer, von denen ihm kein Stück gehörte. Das und der Aerger mit Wirtinnen würde nun bald ein Ende haben. Die praktische Seite seiner Liebesangelegenheit war keineswegs nebensächlich. Sorgsam suchte er sommerlich leichte. Wäsche heraus, legte den Badeanzug dazu, ging zu Bett und schlief sofort ein. Früh um fünf Uhr klingelte der Wecker. Mit Spritzern bedeckt war, trank den in einer Thermosflasche bereitgestellten Kaffee, kleidete sich sehr sorgfältig an, wobei er die doppelte der sonst auf- gab bekannt, »siihnmg des ime in die ; neugeschnffe« werden soll ber Ursprung« , scheint dem« jein. • Gegend von stürme be« tweise so dich in der Nacht 'ages wulden ^inverserlichi lertien große Viehherden, schlossen." „Ich bin pünktlich, Fräulein Kabelt." „Will ich mir auch ausgebeten haben!" sagte sie fröhlich. Nun litt es Theo Kammin nicht mehr in dem Restaurant. Er zahlte sein Essen und ging. Da es noch hell war, schien es ihm zu früh, um schlafen zu gehen. Er bummelte ziellos durch die Straßen Verdunkelungszeit: 15. Januar von 17.34 bis 9.25 Uhr. NSG. Zu Beginn der Römerherrschaft am Rhein war die Strecke dieses Stromes zwischen Bingen und St. Goar wahrscheinlich noch nicht schiffbar. Ein Felsendamm durchschnitt das Binger Loch von einem Ufer zum anderen. Die Römer durchbrachen den Damm in der Nähe des linken Ufers, wodurch die Insel entstand, auf der 1219 zur Sicherung des Rheinzolles am Ehrenfels der Zoll- oder Mauth- turm erbaut wurde. Die Sage von dem flüchtenden Erzbischof Hatto, den die Mäuse über den Rhein verfolgten, ist eine aus der Luft gegriffene Fabel. Sicher aber ist, daß zwischen dem rechten Rheinufer und dem Eiland inmitten des Stromes im 13. Jahrhundert eine Fahrrinne geschaffen wurde, durch die der Schiffsverkehr mit einiger Sicherheit geleitet werden konnte. Zur Sicherung seines Zolles ließ Erzbischof Siegfried II. den Mauthturm errichten. Schweden und Franzosen erweiterten dann die Stelle, durch die jedoch größere Schiffe sich noch nicht wagen konnten. Der Handelsstand von Frankfurt am Main bot ebenfalls zu den Erweiterungsarbeiten in feinem eigenen Interesse hilfreiche Hand. Das Wesentliche in dieser Beziehung wurde jedoch erst in neuerer Zeit durch die preußische Regierung geleistet. Seit 1818 ist die Schiff- Vortragsabend der Stadtverwaltung. Im Rahmen der Dorttäge, die die Stadtverwaltung in Verbindung mit der DAF. in diesem Winter für ihre Gefolgschaftsmitglieder veranstaltet, sprach am Dienstagabend im Großen Hörsaal der Ludwigs-Universität Universitätsprofessor Dr. Hum- m e l über das Thema „Die Versorgung Deutschlands mit mineralischen Rohstoffen". Nach der Begrüßung durch den Beigeordneten Nicolaus zeigte der Redner in allgemeinverständlicher Art die Bedeutung der mineralischen Rohstoffe, besonders während des Krieges, auf. Er sprach von dem Reichtum und der Vielfalt an Mineralien in Deutsch- großen hltz» alten herrscht. Schwammen die Muse durch den Rhein? Oer Mäuseturm bei der Gaustraßensammlunq des Kriegs-WHW. viel mehr! Als die nahe Turmuhr zum Schlage ausholte, stand der Kommissar vor dem Hause Kobelt. Zwei Kraftwagen, das ihm schon bekannte Kabriolett und ein großer offener Tourenwagen, standen fahrbereit am Bürgersteig. Auf der kleinen Treppe zum Hause erschien Karla mit einem anderen weiblichen Wesen und zwei Herren, die Taschen und Koffer trugen. ,Fortsetzung folgt) Riefen Jät, 'Qngenen gj, Str träger, len Ren. kfpruch.) Das -daß ein ja. ? 12.3anuat ’Mlugjeug. 1 33000 Ion. on hawai diesr» u- , ermangei W, 616 10 Uh- Md * 61 Der Anspruch aus Krankenhauspflege und Krankengeld. früh?" „Nein, und wenn es um drei Uhr wäre. fahrt durch das Binger Loch für größere und kleinere Schiffe ohne wirkliche Gefahr. Seitdem aber die vielen Zollgrenzen der Klein- und Kleinststaaten in Deutschland gefallen sind, hat auch der Mäuse- türm feine ursprüngliche Bestimmung verloren und gilt heute mehr der Regelung des Schiffsverkehrs an ber engsten und für die Schiffahrt schwierigsten Stelle des Rheines. Als berühmte Sehenswürdigkeit unseres Gaues ist Bingen mit feinem Mäuseturm das Ziel vieler Reisenden aus dem In- und Ausland. Erzbischof Hatto hat sicherlich nicht geahnt, daß noch Jahrhunderte nach ihm der Mäuseturm von einer Sage umwoben ist, die noch heute von seinem traurigen Ruhm kündet. Er, wie auch der Erbauer des Turmes im Rhein, haben aber auch nicht ge- ahrtt, daß der Mäuseturm als Motiv für eines der schönsten Abzeichen bei der kommenden Gaustraßensammlung des Kriegswinterhilfswerkes am 17. und 18. Januar 1942 verwendet werden würde. Unsere Volksgenossen aber werden, wenn sie das schmucke ! Abzeichen bei der Gaustraßensammlung erwerben, dabei weniger des geizigen Bischofs, als vielmehr unserer tapferen Soldaten gedenken, denen sie sich i durch ihre Opfer dankbar zeigen wollen. Explosion in Raum5 Roman von H.C. Hansen CepyttfM by Prometheus-Verlag Dr.Eldiadcer, Gröbenzell b.Mlndien ,1 von ? W n .E^cihe odis /fort, urauf Slliv, gjto« * L he« ilM. °°Wk> rfliEn ein Ä Das Reich bezahlt Baumaterial für den Lustschutzraum. Verschiedene Finanzämter haben die Erstattung von Kosten für die Beschaffung von Baustoffen zur Herrichtung von Luftschutzräumen mit der Begründung abgelehnt, daß unter Herrichtung lediglich Arbeitsleistung zu verstehen sei. Der Reichsfinanzminister hat aber, wie die „Sirene" mitteilt, ent- 'N« i gi.l'effS rofien ®r LLr-B von der Kälte unmittelbar bettoffene Hautfläche ist. Denn wenn man nur einen Finger in kühles Wasser steckt, ist das Kältegefühl viel geringer, als wenn man die ganze Hand in ein um 2 Grad wärmeres Wasser taucht. Sobald ein größerer Teil der Haut von der Kälte berührt wird, reagiert die Haut in einer ganz charakteristischen Weise, indem sich die Muskeln, die mit den die Haut bedeckenden feinen Härchen in Verbindung stehen, zusammenziehen, wodurch die bekannte „Gänsehaut" entsteht. Zu diesem unbe. haglichen Gefühl kommt noch ein mehr ober weniger starkes Zittern, bis schließlich ein richtiger Kälteschauer daraus wird. Wann es bei einem Menschen zum Frieren kommt, darüber bestehen freilich erhebliche Unterschiede. Die Haut besitzt eben eine ausgesprochene Fähigkeit, sich ber Kälteein- Wirkung anzupassen, wie denn der Mensch starker Kälte gegenüber viel widerstandsfähiger ist, als man es sich im allgemeinen oorftellt So überstanden die Forscher der Deutschen Grönland-Expedition in einer iyrer Ueberwinterungsstationen im Innern Grönlands — „Eismitte" genannt — eine Kälte von 65 Grad C und bewiesen damit erneut, wie energisch sich der Körper mit veränderten Temperaturverhältnissen abfindet. Nach § 184 ber Reichsversicherungsordnung k a n n die Krankenkasse dem Versicherten an Stelle von Krankenpflege und Krankengeld Kur und Verpflegung in einem Krankenhaus gewähren. Es handelt ich hierbei, abgesehen von Sonderfällen, eindeutig im keine Pflichtleistung der Kasse, so daß der Der- icherte auch fernen Rechtsanspruch darauf hat, den er vor den Dersicherungsbehörden geltend machen könnte. Schwierigkeiten sind in der Praxis immer wieder wegen der Frage entstanden, inwieweit die Kasse, wenn sie sich einmal für die Gewährung von Krankenhauspflege entschieden hat, an diese Leistung gebunden bleibt. Zu diesem Fragenkreis liegt nunmehr eine neue Entscheidung des Reichsversicherungsamts vor, zu der die Referentin im Amt für Rechtsberatungsstellen der DAF., Assesiorin M. Rüdinger, in der Zeitschrist ,Die Ortskrankenkasse" erläuternd Stellung nimmt. Danach ist die Krankenkasse an die Krankenhauspflege solange gebunden, bis die Not- menimffeit dieser Leistungsform weggefallen ist: das hatte das Reichsversicherungsamt bereits früher klar- gestellt. Wenn der Versicherte, obwohl ihm die Ablehnung der weiteren Kostentragung durch die Kaffe bekannt geworden ist, noch im Krankenhaus bleibt, weil etwa der behandelnde Arzt im Gegensatz zum Vertrauensarzt der Kaffe das Erfordernis der weiteren Krankenhausbehandlung bejaht, dann läuft er Gefahr, selbst für die1 Kosten dieses weiteren Aufenthalts aufkommen zu müssen. Daß aus diese Weise ein etwaiger Meinungsstreit zwischen dem behandelnden Arzt und dem Vertrauensarzt der 2er 'S1 nun hu ! tnta !J Wer an. itet d«ch jJ 'N |S|J.|.) Theo Kammin rang mit ähnlichen Empfindungen. Nach dem Beisammensein am Montagabend mar er, angefüllt mit Entschlüssen, nach Hause ge= : stürmt und faßte den festen Vorsatz, jetzt sofort ein Ende zu machen. Er war sich klar über seine Pläne. Warum also ihre Erfüllung hinauszögern? Zum ersten Male wurde ihm bewußt, daß die schönsten Jahre seines Lebens bereits hinter ihm lagen, aus- gefüllt mit Arbeit, mit Erfolgen und beruflicher Anerkennung, aber vergeudet, wenn man den Inhalt des Daseins nicht nur in Arbeit, sondern in Liebe, Gemeinschaft der Famllie, Sorge um andere Mep- schen sah. Erst mittwochs ergab sich für ihn Gelegenheit, Karla wiederzusehen. Seinen Wunsch, neuerlich auszugehen, hatte sie abgeschlagen und ihn ins Haus ihrer Eltern gebeten. Sie war fröhlich wie immer, voll Schelmerei und nickte ihm kameradschaftlich zu. Er ging auf alles guten Mutes ein, fand seine beste Laune wieder und war ein ausgezeichneter Gesellschafter voll witziger Einfälle und schlagfertiger Antworten. Dabei blieb es jedoch Seinem Bestreben, ein Alleinsein mit ihr herbeizuführe-n, wich sie geschickt und beharrlich aus. Das verdüsterte ihn zum Schluß des Abends merklich. Aber bei der Verabschiedung drückte sie seine Hand so kräftig, sah ihm so strahlend ins Gesicht, daß es ihrer Worte Nicht bedurft hätte, um ihn glücklich zu machen. Unterwegs wiederholte er sich diese Worte wie ein verliebter Jüngling: „Ich freue mich auf das nächste Wiedersehen, Herr Kammin. Lassen Sie nicht zu lange auf sich warten!" Das hatte sie gesagt. Es war deutlich genug, um ble Gewißheit zu errichten, seine Gegenwart sei ihr Es war ein strahlender Sommermorgen wie tausend andere auch, die Theo Kammin bereits erlebt hatte. Trotzdem schien ihm der Himmel noch nie so blank gewesen zu sein wie heute. Der Spatzenlärm klang wie Nachtigallentriller. Die Hupen der Autos hatten nichts Alarmierendes an lieb. Und daraus ergaben sich die natürlichsten Folgen von selbst. Aber das Wiedersehen fiel auf einen späteren Tag, als der Kommissar es gewünscht hatte. Donnerstag rief er sie gegen Mittag an und erfuhr zu seinem Leidwesen, sie fahre den Freitag über zu einer auswärts wohnenden Freundin, die Geburtstag habe. Ob sie Sonnabend schon zurück sei, wisse sie nicht. Herr Kammin könne aber auf alle Fälle einmal OonnabenÖTnittag anrufen. Die Zeit bis dahin wurde ihm endlos lang. Seine Wirtin spürte ebenso seine Ungeduld wie einige der Untergebenen feine beißende Kritik an ihrer Tätigkeit. Sonnabends zuckte von zehn Uhr an seine Hand immer wieder nach dem Hörer. Er hielt sie zurück, weil er es nicht für anständig hielt, vor zwölf Uhr anzurufen. Dann war es endlich soweit. Die Verbindung wurde mit hastigen Fingern her- gestellt, und wie üblich meldete sich das Mädchen der Familie Kobelt. Nein, Fräulein Kobelt war noch nicht zuruck. Aber sie hatte mit der gnädigen Frau telephoniert. Ob der Herr Kommissar mit dieser sprechen wolle? Zuerst hatte er dazu wenig Lust, bat dann jedoch darum. Frau Kobelt war die Liebenswürdigkeit selbst, nur kam sie für Kammins Ungeduld viel zu spät auf die Tochter zu sprechen. „Vor einer Stunde hat sie telephoniert. Sie kommt erst heute abend zurück und bringt Besuch mit. Anscheinend hat die Jugend für den morgigen Sonntag etwas Besonderes vor. Ich mußte nämlich noch eine Freundin meiner Tochter benachrichtigen, sie solle heute abend um acht Uhr anrufen, und ich habe den gleichen Auftrag für Sie." „Ich danke Ihnen, gnädige Frau", erklärte Kammin und fügte daran eine Menge landläufiger Beteuerungen, deren Inhalt ihm jedoch vollkommen gleichgültig war Mit Grüßen wurde das Gespräch beendet. Besuch bringt sie mit und hat scheinbar die Absicht, für morgen eine an n ie Karamane zu- fammenzuttommeln. Was soll Ich dabei? Wenn sie etwas für mich übrig hatte, würde sie mit mir allein beisammen sein. Er war ernstlich böse und ♦♦ Mit dem Eisernen Kreuz II. Klasse ausgezeichnet wurde der Gefreite Hans Georg Schmidt aus Gießen, Goethesttaße 28, der als Funker in einer Panzer-Einheit im Osten kämpft. Vor feinem Einrücken zur Wehrmacht hatte Hans Georg Schmidt die Führung des HI.-Funk- zuges in Gießen inne. ♦♦ Steuer- und Gebühren-Rück- stände werden heute in einer Bekanntmachung der Stadtkaffe zur fofortigen Zahlung angemahnt. ♦♦ Zur Einsendung der Lohnsteuer- und Bürgersteuerbelege für 1941 fordern die Finanzämter heute in einer Bekanntmachung auf. Die Einsendung muß bis spätestens zum 16. Februar erfolgt fein. Mischung entsteht, deren Temperatur, zumal dann, wenn man bei großer Kälte nicht tief, sondern mehr flach atmet, immerhin ziemlich gemäßigt ausfällt. Zudem wird die Lust in den Lungenbläschen noch durch das die Lungen durchziehende Blut an» gewärmt. Allerdings muß dem Blut seine Normaltemperatur von 36 bis 37 Grad Wärme erhalten bleiben. Die niederste Körperwarme, die bisher an Menschen beobachtet wurde, war 23 Grad, und das war und ist natürlich gleichbedeutend mit dem Tod des Erfrierens. Große Kälte kann sich auch in anderer, und zwar sehr merkwürdiger Weise auswirken. Sowohl in den nord- als auch in den südpolaren Gebieten ist die winterliche Luft fast frei von Bakterien.^ Die davon ist, daß man sich' dort in der größten keinen ErkältungsHnUpfen Anziehen kann, daß Wunden kaum eitern und selbst der Staub bakterienfrei ist. M. A. v. L. Sprechstunde des Kreisleiters. Die Sprechstunde des Kreisleiters findet am Donnerstag, 15.1. 42, nachmittags von 15 bis 17 Uhr, In Gießen statt. Lornotizen. Dom Theater der Universitätsstadt Gießen. Aus der Stadt Gießen. Haut und Kälte Der Kältesinn der Haut ist eine ihrer bedeutsamsten Eigenschaften, weil es, wenn er fehlte, nie zu einer Empfindung der Kälteeinwirkung käme, und der Mensch infolgedessen, eben weil er nicht frieren könnte, erfrieren müßte. Der Kältesinn der Haut ist in ständiger Alarmbereitschaft, lieber die ganze Körperhaut verteilt sind die „Kältepunkte", Stellen, on denen allein die Haut die Kälte empfindet. Ihre ^ahl schwankt auf einem Quadratzentimeter Haut eschen 6 und 23, während die gesamte Körper- baut ungefähr 250 000 solcher Kältepunkte besitzt. Da sich die meisten solcher Punkte in der Haut der Brust, an den Armen, den Kniekehlen sowie an der Stirn und den äußeren Handflächen befinden, macht sich die Kälte an diesen Körperteilen immer stärker fühlbar, als etwa auf dem behaarten Kopf, wobei es allerdings auch darauf ankommt, wie groß die f(hieben, daß die Kosten der Herrichtung von scyutzräumen nach den Richtlinien des Reichsluft- fahrtministers zu erstatten sind. Dazu gehören auch die Kosten für die Baustoffe, die für die Herrichtung beschafft werben müssen. Landkreis Gießen. * Watzenborn-Steinberg, 14.Ian. Unser Mitbürger Walter Häuser, der schon bei den Kämpfen in Frankreich zum (Befreiten befördert und mit dem Eisernen Kreuz II. Klasse ausgezeichnet worden war, erhielt jetzt im Osten für hervorragende Tapferkeit das Eiserne Kreuz I.Klasse und wurde zum Unteroffizier befördert. Zur Zeit weilt er nach Heilung einer Verwundung in einer Ge- nesungskompanie. Kreis Bübingen. (D Schotten, 14.Jan. Leutnant Dr. Philipp Engel alls dem Nachbarort W i n a e r s h a u f e n erhielt zum Eisernen Kreuz II. Klasse für tapferen Einsatz an der Ostfront das Eiserne Kreuz L Ä lasse und das Infanterie-Sturmabzeichen in Silber. Schwarzschlächter vor dem Darmstädter Sondergericht. Darmstadt, 14. Ian. (Lpd.) Unter der Anklage, fortgesetzt schwarzgeschlachtet zu haben, hat ten sich der 49jährige Adolf Schmidt und der 60jährige Adolf H a m m 5., beide aus Weiterstadt, vor dem Darmstädter Sondergericht zu verantworten. Schmidt gab zu, 9 Stück Großvieh, 5 Kälber und 21 Schweine schwarzgeschlachtet zu haben. Er wurde zu einem Jahr Gefängnis, 1OO RM. Geldstrafe ußd 6160 RM. Wertersatz ver- urteilt. Strafmildernd wurde sein Geständnis und die Tatsache in Betracht gezogen, daß er sich im Weltkrieg das E. K. I. und II. Klasse erworben hat. Dagegen traf den Angeklaaten Hamm, dem in der Verhandlung nachgewiesen werden konnte, daß er seit der Bewirtschaftung insgesamt mindestens 33 Rinder, 29 Kühe und 4Ö Kälber schwarzschlach- tete, ganz abgesehen von den schwarzgeschlachteten Schweinen, die ihm nicht nachzuweisen sind, die ganze Strenge des Gesetzes. Der Angeklagte wurde zu zwei Jahren Zuchthaus, 1000 RM. Geldstrafe und 29 975 RM Wertersatzstrafe verurteilt. Das Gericht bezeichnete ihn als einen Schwarzfchlächter größten Stils. Handball. $3.-Spiele im Bann 116. In der HI.-Klasse gab es die ersten Ueberraschun- gen. Mtv. Gießen mußte in Golzheim einen Punkt abgeben. Watzenborn gelang es ebenfalls nicht, den Vorspielsieg gegen Lich zu wiederholen. Das Spiel Lang-Göns — Grüningen fiel aus. Holzheim — M t v. Gießen 4:4 (2:1). Die lange Ruhepause ist den Gießenern nicht aut bekommen. Jedenfalls kam man noch nicht an Oie Leistungen der Vorserie heran. Beide Mannschaften lieferten sich ein flottes Spiel. Die Platzmannschaft hatte in der ersten Hälfte mehr vom Spiel und konnte eine verdiente Führung erringen. Nach dem Wechsel kam Gießen immer mehr auf, und man rechnete noch mit einem Siege der Gäste. Die Erfolge wurden aber jeweils wieder vom Gegner aufgeholt. Weitere Angriffe wurden dann von der jetzt sicheren Verteidigung Holzheims abgeftoppt. Das Unentschieden entspricht gerechterweise dem Spielverlauf. Lich — Watzenborn 5:5 (3:3). Lich hätte eigentlich den Sieg verdient gehabt. Obwohl es in der einen Hälfte bedeutend überlegen war, gelang es nur, das Spiel unentschieden zu gestalten. Nach der Pause stand das Treffen bald 1 5:3 für die Gastgeber. In den letzten Minuten konnten die Gäste die Gegentore wieder aufholen und ein für sie günstiges Unentschieden erringen. \ Gespannt ist man, wie sich Lich durch diesen Teil- ’ erfolg in den weiteren Spielen behaupten wird. ' Hauptschriftleiter: Dr. Frtetchch Wilhelm Lange. Stellvertreter bet • Hauptschriftleiters: Ernst Blumschein. Verantwortlich für Polttit und Bilder: Dr. Fr. W. Lange: für das Feuilleton: Dr. Han- Thyriotr 8 für Stadt Gießen, Provinz, Wirtschaft u. Sport: Ernst Blumschein. - Druck und Verlag: Brüblsche Universitütsdruckerei R. Lange KG. । Berlagsleiter: Dr.-Ing. Erich Hamann,- Auzeigenleiter: Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Lümmel PI.Nr.S. Kasse auf dem Rücken des Versicherten ausgetragen wird, muß als unerfreulich bezeichnet werden. Eine für den Versicherten erfreuliche Lösung ist jedoch durch die neue Entscheidung in der Hinsicht gefunden worden, was zu geschehen hat, wenn der Versicherte von der Ablehnung der Weitergewährung der Krankenhausbehandluna durch die Kasse ohne eigenes Verschulden keine ^Kenntnis erhält. Der Entscheidung liegt ein Fall zu Grunde, in dem die Kasse es unterlassen hatte, bei Ablauf der gesetzten Frist die Notwendigkeit der weiteren Kran- kenhauÄehandlung zu prüfen und den Versicherten davon in Kenntnis zu setzen, daß sie die Weiter- gewähruna dieser Leistung ablehne. Der Versicherte blieb infolgedessen im Krankenhaus und die Kasse weigerte sich später, für die Kur- und Verpfie- gungskosten für diese Zeit aufzukommen, weil ihr Vertrauensarzt entgegen der Ansicht der Kranken- hausärzte die Notwendigkeit weiterer Krankenhauspflege verneint hatte. Das Reichsversicherungsamt hat nun klargestellt, daß der Versicherte, solange er ohne fein Verschulden keine Kenntnis davon erhält, daß er von der Kasse nicht mehr als anstaltsbedürftig betrachtet wird, nicht berechttgt sei, das Krankenhaus zu verlassen. Dieser Verpflichtung entspreche andererseits die Verpflichtung der Kasse gegenüber dem Versicherten, solange für die Kosten des Krankenhausaufenthalts aufzukommen, bis der Versicherte von dem Standpunkt der Versicherung ausdrücklich in Kenntnis gesetzt ist. Beim Kranken- geld lägen die Verhältnisse ähnlich, da der Bezug erst endet, wenn der Versicherte den Wiedereintritt der Arbeitsfähigkeit erfährt. Die am Sonntag, 18. Januar, stattfindende Morgenfeier der neugebildeten Kammertanzgruppe des Theaters der Universitätsstadt Gießen ist die Wie- deranfetzung der am 14. Dezember wegen Erkran- hing des Ballettmeisters Andreas Dolpert ausgefallenen Tanzmorgenfeier. Es kommen neue Tanz- schöpfungen nach Musik von Corelli, Mozart, Brahms, de Fatta u. a. zur Aufführung. Es wirken mit: Brigitte Dietz, Katja Kröck, Edith Stoll und Ballettmeister Andreas Volpert, der die Leitung Veranstaltung hat. Am Flügel begleitet Earl überlegte schon eine Ausrede, um sich jeder Einladung für den kommenden Tag zu entziehen. Dtenftgefdjäfte hielten ihn von schnellen Entschlüssen ab. Der Nachmittag war weit vorgeschritten, als er endlich nach Hause gehen konnte, und dabei wirkte die strahlende Sonne so besänftigend auf sein verbittertes Gemüt, daß er jetzt zu jedem „Dann nehmen Sie meine Instruktionen entgegen! Für Essen und Trinken sorge ich. Sie Haden also nichts als gute Laune und einen Badeanzug mitzubringen. Treffpunkt sechs Uhr vor unserm stch- Auf der Vorderplattform der Straß h Hause. Wir fahren in zwei Wagen, da außer; stehend, sah er die sonntäglichen Au meinem Besuch noch zwei Damen und zwei Herren zustreben und freute sich JJJjM&ijen. Urt^ mitfahren Macht mit Ihnen und mir acht Personen. Es wird bestimmt luftig. Wie wir uns den Tag vertreiben, wird erst an Ort und Stelle be- einem Satz war der hoffnungsvolle Zukunftsfein Gesicht sehen konnte. I bräutigam aus dem Bett, wusch sich geräuschvoll „Nett, daß Sie anrufen, Herr Kammin. Ich »nd ahne Rücksicht auf feine Wirtin, di- es nicht hab- einen großartigen Plan. Meine Freundin! .kannte.^wenn der halbe Zusiboden^mit und ihr Bräutigam sind mitgekommen und bleiben bis Montag bei uns. Wir wollen morgen zum See bei Kringsdorf fahren und den ganzen Tag draußen bleiben. Machen Sie mit?" „Natürlich!" rief Theo Kammin begeistert in Muschel. „Wann soll es losgehen?" „Schon um sechs Uhr. Oder ist Ihnen das Ö. VUiyc-vcuyt. ouu mu iuuuuui —"I» flw, oaj i nämlich nur etwas mehr als die Hälfte bis in die n fei, ju be. | f ..... ------ Heute morgen starb nach langem, schweren Leiden meine liebe, umsichtige Gattin, unsere liebe Mutter, Schwiegermutter und Großmutter Frau Viktoria Nies geb. Müller im 61. Lebensjahre. Im Namen aller Trauernden: Adam Nies, Ernst Nies u. Familie Helmut Nies und Familie. Langsdorf, den 14. Januar 1942. Die Beerdigung findet Freitag, den 16. Januar, um 15 Uhr, vom Sterbehaus aus statt. 187 D Trohe, den 15. Januar 1942. 180 D Danksagung. fcSrf Für die vielen Beweise herzlicher An- teilnahme aus nah und fern an dem schmerzlichen Verlust, den wir durch den Heldentod unseres lieben, unvergeßlichen Sohnes und Bruders, Schwagers,Onkels, Enkels, Neffen Heinrich Panzer, Gefreiter in einem Inf.-Regt. erlitten haben, sprechen wir allen auf diesem Wege unseren herzlichen Dank aus. Besonders danken wir Herrn Pfarrer Bünnig für die trostreichen Worte bei der Gedächtnisfeier und allen denen, die daran teilnahmem, sowie demFrauen- chor Alt.-Buseck für sein Mitwirken bei d. Feier In tiefem Schmerz: Familie Heinrich Panzer e'm*' ZZ'e"r'° Jck durCh. J *er> Suitf; / Fräulein oder Frau für Verkauf, ganze oder halbe Tage gesucht. iggv Parfümerie Doll /Martts'raie 28. nielabon Vermahlungs-Anzeigen liefert Brühl'sche Druckerei f vtrkiüigtnd Jan Lt) tcfai/Mydjmarz. durch Kopfschmerzen verursachen häufig Verstimmung, Reizbarkeit und Niedergeschlagenheit und beeinträchtigen die Arbeite freudc. Rasche Linderung bringt oft Melabon, das sich auch bei rheumatischen und gichtischen Beschwerden sowie gegen Zahnschmerzen bewährt hat. Verwenden Sie es auch bei starken Schmerzen sparsam, meist genügt schon eine Kapsel! Packung 72 Pfg. in Apothekim. I Mietgesuche Junges Ehepaar sucht schöne 3—3%Öimmer< Wohnung i. gut. Hause. Bald. ob. z.l .März. Bahn- Hofsnäbe bevorz. Schr. Ang. unt. 0180 a. d. G. A. m.Küchenbenuf. ges., evtl, wird auch Hausarbeit bei alleinst. älter. Herrn übernom. Sckr. Ang. unt. 0183 a. d. G.A. Büglerin jede Woche einen halben Tag ges. Restaurant Boller, Babnhofstr. isiD Ehrliches om Mädchen für kleinen Geschäftshaushalt sofort gesucht. Wetzlar- Niedergirmes, Elisabeth enstr.45 Ein Mädel vom Ballett mit Viktor St^al Ursula Grably Rudolf Platte Erika Köner Ein reizender Film aus dem heiteren Berlin der Jahrhundertwende Jlcueste WAnz. Alloufz Nicht nur Küchengeräte und andere Gegenstände werden durch die schmutzlösende und scheuerwirksame Eigenschaft von ALLPUTZ mühelos und ohne Seite gereinigt sondern auch stark verschmutzte Arbeitshände. Einfach ein wenig ALLPUTZ in die nasse hohle Hand streuen und dann beide Hände so reiben, wie man es beim Waschen gewohnt Ist. Im Nu löst sich der Schmutz, und nach dem Abspülen sind sogar die feinsten Rillen der Hände wieder sauber. faißk fouA/ Jünct. Allpu Die Deutsche Arbe tssront Berufserziehungswerk Bei genügender Beteiligung werden int Laufe dieses Monats in Gießen folgende Lebvsenreßnschafierr 24 36 40 40 40 40 40 Dauer in Std. Gebühr NM. 6,50 8,50 8,50 10,50 12,50 10,50 12,50 eingesetzt: A) Kaufmännische Fächer. 1. Kaufmännisches Rechnen Stufe I........... 2/Deutsch für den Kaufmann, Stufe I......... 3. Doppelte Buchführung Stufe I............. 4. Doppelte Buchführung Stufe II............ 5. Doppelte Buchführung Stufe III (Abschluß- technik)................................. 6. Einzelhandelsbuchführung................. 7. Steuerkunde für den Kaufmann............ B) Technische Fächer (Eisen und Metall). 8. Technisches Zeichnen Stufe 1............... 40 9. Technisches Zeichnen Stufe II.............. 40 10. Technisches Zeichnen Stufe III............. 40 11. Technisches Rechnen Stufe I............... 40 12. Technisches Rechnen Stufe II............... 40 13. Technisches Rechnen Stufe III ............. 40 14. Elektrotechnik Stufe I..................... 24 15. Elektrotechnik Stufe III.................... 24 16. Technisches Rechnen zur Vorbereitung auf Refa- Grundlehrgang ..................... 64 17. Refa-Fachlehrgang (Teilnahmevoraussetzung: Erfolgreicher Besuch eines Refa-Grundlehrgangs) .................................. 60 18,50 10,50 10,50 12,50 10,50 10,50 12,50 7,50 9,— ca. 40,— Förder-Lehrgemeinschaften. 18. Förderlehrgemeinschaft f. Angelernte und Hilfsarbeiter. (Zur Förderung junger Hilfsarbeiter und Angelernter aus der metallverarbeitenden Industrie und Handwerk und zur nncbträgl. Ablegung der Facharbeiter-Prüfung.) 19. Förderlehrgemeinschaft für junge Metallfacharbeiter. (Zur allgemeinen Förderung im Beruf zur Erlangung höherer Leistungsstufen. Vorarbeiter- Nachwuchs.) 20. Lebraemeinschaft für Unterführernachwuchs. (Zur Förderung bochauali- fizierter Facharbeiter über 25 Jahre nach dem einheitlichen Reichsplan für sämtliche Fachrichtungen für eine spätere Industrie-Lehrmeister- und Werkmeistertätigkeit.) Mit Abschluß-Prüfung! 21. Techniker-Ausbildung (Betriebstechm- ker, Teilkonstrukteur, Fertigungsvorbereiter). (Zur Förderung befähigter Metallfacharbeiter mit abgeschlossener Lehre und nachfolgender zweijähriger Tätigkeit als Facharbeiter zürn Techniker.) Stufen I—III Jede Stufe 40 Dovp.- Stunden. Wöchentl. 2 Dopp.-Std. Geb.: Stufe I RM. 25,50 Stufe II Stufe III 28,50 33,50 Stufen I—III Jede Stufe 40 Dovv.» Stunden. Wöchentl. 2 Dovv.-Std. Geb.: wie unter 18. Stufen I—IV Jede Stufe 80Dovp.- Stunden. Gebühr: Stufe I RM. 35,50 Stufe II „ 38,50 Stufe III „ 42,50 Stufe IV „ 50,50 Stufen I—VI JedeStufe 80Dovv.- Stunden. Gebühr: Stufe I RM. 35,50 Stufe II „ 38,50 Stufe III „ 42,50 Stuf.IV,V je „ 50,50 Stufe VI „ 60,50 C) Lehrgemeinschaften für Bau-Berufe Dauer Gebühr in Stunden RM. 12,50 7,50 7,50 7,50 7,50 8,50 8,50 9,50 9,50 10,50 10,50 10,50 11,50 12,50 rechnen. Teilnahmevoraussetzung: Gesellenprüfung. Abschlutz-Prüfung ist vorgesehen! Stufe 1 „ 2 „ 3 „ 4 !! 8 „ 9 „ 10 „ 11 „ 12 22. Baufachzeichnen Stpfe l ........... 48 23. Baufachrechnen Stufe I ........... 24 24. Fördermahnahme „Vom Maurergesellen zum Polier". Diese Fördermatznahme er- a streckt sich über insgesamt 12 Stufen zu je bis 24 Stunden und um saht folgende Stoffge- m biete: 1. Messen, Berechnen, Erkunden. 2. Boden und Baugrund. 3. Einrichten von Baustellen. 4. Erdbau. 5. Stratzenbau I. 6. Stratzenbau 11. 7. Brückenbau in Eisenbeton. 8. Eisenbahnoberbauarbeiten. 9. Die Baugrube. 10. Erddruck, Baunormen, Ordnung auf der Baustelle, Baustoffe. 11. Bau- zeichnen. 12. Aufmessen, Zeichnen, Ab- Die Anmeldung mutz auf der vorgeschriebenen Anmeldekarte persönlich in der Dienststelle der DAF., Hauvtstelle für Berufserziehung und Betriebsführung, Gietzen, Schanzenstr. 18, 1. Stock, Zimmer 4, vorgenommen werden. (Täglich von.8—13 und 14.30—18 Uhr, Samstag nur von 8—13 Uhr.) Mit der Anmeldung ist die Teilnehmergebühr zu entrichten. Bei Gebühren über RM. 20,— kann in Ausnahmefällen Ratenzahlung eingeräumt werden. Berufslaufbahnberatung bei Anmeldung vorgesehen. Anmeldeschluß: 24. Januar 1942. m.D V er anstaltungsr i ng der HitlersJugend Donnerstag, den 22. Januar 1942 4. Veranstaltung; 191d Christian de Wet Beginn 18.30 Uhr. - Kartenausgabe ab Donnerstag, den 15. Januar 1942 Schreibkraft für halbe Tage, möglichst mit Kenntnissen in Stenographie und Schreibmaschine, gesucht. »«M Eisengießerei A. Römheld Inh. Phil. Römheld,Laubach/Hess. Schreinermeifter als Vorarbeiter S direiner, Hilfsarbeiter gesucht i8 bii pl® Ä K !»- ein iS» len sch'er m 5 W del jiininel, und [reifen ain W inen Sturm Die Mt, t eren Abs^ rog Schnees jetzMnd'e Menschen. ai diesen Tag ir jt im Derl lag und 91® mfere Stellur nijjaren, umr )ie tierischen ■ iabei nicht n Die Lohnsteuerbescheinigungen (Lohnsteuerkarten) und die Lohnsteuerüberweisungsblät» ter sind getrennt nach Gemeinden und innerhalb der Gemeinden der Buchstabenfolge nach geordnet einzusenüen. 2. von den Arbeitnehmern, die am 31. Dezember 1941 in keinem Dienstverhältnis gestanden haben, die in ihrem Besitz befindliche Lohnsteuerkarke 1941 an das Finanzamt, in dessen Bezirk der Arbeitnehmer am 10. Oktober 1941 seinen Wohn» sitz hatte. Sie haben dabei die Wohnung^ am I 10. Oktober 1941, sowie auf der zweiten Seite I der Lohnsteuerkarte 1941 die Nummer der Lohn- ■ steuerkarte 1942 und Ale Gemeindebehörde, öiefl diese ausgestellt hat, anzugeben. Die Verpflich-N tung obliegt auch den Arbeitnehmern, die eine'l Lohnsteuerkarte für 1941 erhalten haben, aber j im Laufe des Kalenderjahres 1941 zur Wehr- | macht oder zum Reichsarbeitsdienst einberufen J und am 31. Dezember 1941 noch nicht entlassen I sind. II. Der Arbeitgeber hat § 48 der Lohnsteuerdurch-. sührungsbestimmungen gemäß ohne besondere Aufforderung für diejenigen feiner Arbeitnehmer, deren ' Arbeitslohn im Kalenderjahr 1941 den Betrag von 8000,— RM. überstiegen hat, besondere Lohnzettel auszuschreiben und bis zum 31. Januar 1942 an das für den Arbeitnehmer nach feinem Wohnsitz zustäm dige Finanzamt emzusenden. Es ist für die Frage, ob der Arbeitslohn 8000,— RM. im Kalenderjahr 1941 überstiegen hat, bei den Arbeitnehmern, die, nur» während eines Teiles des Kalenderjahrs 1941 beschäftigt waren, von dem Arbeitslohn auszugehen, - der sich bei Umrechnung auf einen vollen Jahres» , betrag ergibt. Dis Lohnzettel können an die dritte Ä Seite der Lohnsteuerkarte 1941 angeklebt werden. Es erübrigt sich in diesem Falle die Ausschreibung •! der Lohnsteuerbescheinigung auf Seite 2 der Lohn» j steuerkarte oder des Lohnsteuerüberweisungsblatts. Vordrucke zu Lohnzetteln werden den Arbeitgebern auf Antrag vom Finanzamt kostenlos geliefert. III. Der Arbeitgeber, in dessen Betrieb im Kalenderjahr 1941 ausländische Arbeitnehmer beschäftigt waren, hat eine „Sammel-Vürgersleuerbefcheini- gung für ausländische Arbeitnehmer" auszufchrei- ben, in der er die Bürgersteuer bescheinigen muß, die er von seinen ausländischen Arbeitnehmern in der Zeit vom 1. Juli 1941 bis 31. Dezember 1941 einbehalten hat. Die Sammel-Bürgersteuerbefcheini- gung für ausländische Arbeitnehmer ist für jede Betriebsstätte besonders auszuschreiben. Der Arbeitgeber darf jedoch die Angaben für mehrere Betriebsstätten in einer Sammelbefcheinigung zusam- menfaffen, wenn diese Betriebsstätten in einer Gemeinde liegen. Die Sammel-Bürgersteuerbefcheini- gung ist dem Finanzamt (Finanzkasfe) der Betriebsstätte spätestens am 16. Februar 1942 zu übersenden. , Berlin Wetz am 1 die deutsche vstsront foT Wn zwei Atzung an, ttirfungsDol Werste $ Panzerkanij k'nem anbe. Snfantcriebi Wewistis, ^en ihre, »n, erlit M ergebnj P.mtd)teten Irlich gr l^erieDorbi M erlitt 8-nbrud) ir Rps, die ; g sauber Kn-Cin te einet Ä ijn einpor w »tr 61 der Lohnsteuerbescheinigung durch einen l^eevergr waagrechten Strich ausfüllen; ■ - w