für die MittaaSnummer biS8'/,UbrdekBorinittagS Druck ne-Verlag: Aazeiaeu-Preile für die Millimeter-Zeile von 22 Millimeter Breite: 7Stvf. für Kamilienan« zeigen und private GelegenbeitSanzelgen 14Stof. f. Werbeanzeigen und gefcbäftlicbe Gelegenbeitkanzetgen Platzvorichrift < vorherige Bererndarung) 25°/e tncbt 192. Jahrgang Nr. 269 toidjeim i ag.ich, außer Sonntags und feiertags Beilagen: Gieftener ^amilienblätter Heimat imBild-DieScholle Bezugspreis: Monatlich.....RM.1L0 Zustellgebühr... „ -.28 auch bei Nichterscheinen von einzelnen Nummern infolge höherer Gemalt »ernivrechanichluh 2251 Drahtanschrift • .Anzeiger" , Postscheck 116«e wrankf./M 1 General-Anzeiger für Oberhessen S**#i*r SteHtro^M Äe M aw* G Samrtag, 14- /Sonntag, 15. November 1942 Eschener Anzeiger ~ schreiben. Durch diese Politik konnten die USA. m Nordafrika ihre Vertreter und ihren Einfluß erhalten und dadurch die Grundlage für die alliierten Streitkräfte vorbereiten. Die britische Regierung hat diese amerikanische Politik immer unterstützt, obwohl es nicht möglich war, diese Tatsache an die große Glocke zu hängen.' Auch General Eisenhower äußerte sich über die Vorbereitung des Ueberfalls. Pressevertretern teilte er mit, daß man eine geheimeOffiziers- Mission nach Nordafrika entsandt habe. Sie sollte die einheimische Bevölkerung aufwiegeln. Die Mission wurde von General Clerk geführt. Teilweise seien die Offiziere in Unterseebooten g e r e i st. 3n einem Haus an der Küste hätten sie eine geheime Zusammenkunft mit französischen Offizieren gehabt. Plötzlich sei jedoch Polizei der Vichy-Regierung aufgetaucht, und die amerikanischen Offiziere hätten sich im Weinkeller verstecken müssen, während die französischen Offiziere gerade noch Zeit gehabt hätten, Zivilkleidung anzu- Siehen. i . L Die ganze Geschichte ist natürlich nur eme interessant aufgemachte „Story". Roosevelt hatte die Entsendung einer solchen „geheimen Offiziersmission" gar nicht nötig, denn es befanden sich damals bereits, wie ja Hüll zugegeben hat, Hunderte von USA.-Agenten in Französisch- Aftika, die mit Gaullisten Verbindung aufnahmen, Landungsplätze ausspionierten und — wie das Vichyer Dokument des amerikanischen Militärattaches beweist — den besten Weg ausklügelten, um Frankreich seines nordafrikanischen Besitzes für immer zu berauben. Das Bild dieser pHsitischen Gangster Roosevelt und Churchill steht letzt nut wünschenswerter Klarheit vor uns. rungen einen neuen wichtigen Zusammenhang herausgelesen hat — rückt er in die Reihe der großen Theoretiker der Physik. Es ist oft die Frage aufgeworfen worden, ob die Energieoorräte der Erde für die immer größeren Ausmaße der Technik auf die Dauer ausreichen werden. Woher stammt bisher die Energie? Die Kohlen- oder Oelvorräte mögen in einigen Jahrhunderten erschöpft sein. Die Wasserkräfte dagegen werden Energie liefern, solange noch die Sonne scheint und das Meerwasser verdunstet. Aber vielleicht sind diese Energiemengen für die größer werdende Technik zu gering? Gibt es nicht noch andere, noch größere Energiequellen? Hier taucht noch einmal das Problem des „Perpetuum mobile" auf, aber in der modernen, unserer Naturerkenntnis entsprechenden Form. Wir können zwar nie hoffen, Energie aus Nichts zu gewinnen. Aber gibt es nicht irgendwo auf der Erde Energiequellen, die praktisch unerschöpflich sind? Alle Energien, die wir bis jetzt verwenden, die der Wasserkräfte, die der Brennstoffe, stammen letzten Endes von der Sonne. Die Energie der Sonnenstrahlung selbst aber stammt aus einem Prozeß der Umwandlung chemischer Elemente in der Sonne; einem Prozeß, den der Physiker als die Zusammensetzung von Atomkernen des Elements Helium aus solchen des Elements Wasserstoff beschreibt. Unter den ungeheuren Temperaturen und Drucken im Innern der Sonne spielt sich also ein Vorgang ab von der Art, wie ihn die alten Alchimisten gesucht haben: Verwandlung d e r E l e m e n t e. In der Sonne verbrennt Wasserstoff zu Helium und hierbei werden die enormen Energiemengen frei, die als Strahlung feit Milliarden von Jahren von der Sonne in den Weltenraum wandern. — Wenn es einmal gelänge, diese Energiequelle auf der Erde zu erschließen, — Wasserstoff ist ja in. der Form von Wasser in fast beliebiger Menge vorhanden —, so wäre das ganze Problem der Energiewirtschaft mit einem Schlage gelöst. Vielleicht eröffnet die genaue Kenntnis der Atomkerne, die im letzten Jahrzehnt errungen (Sin Grundproblem des Naturgeschehens Von Prof. Dr. Werner Heisenberg, Direktor d,es Max-Plank-Jnstituts für Physik. Das diplomatische Gpionagenetz Wie Roosevelt seinen Anschlag vorbereiten ließ. Lissabon, 13. Nov. (Europapreß.) Die Aktion der Engländer und Amerikaner gegen Französisch- Nordafrika enthüllt sich immer mehr als ein gemeiner Raubüberfall, bei dem es den Anglo-Amen- hanern auf Nichts anderes ankam, als darauf, in den Besitz wertvoller französischer Territorien zu gelangen. Der stellvertretende amerikanische Kriegsminister Robert Patterson hat dies in Neuyork in einer Rede offen eingestanden. Er sagte, die Alliierten wollten zunächst Marokko und Algerien, dann Tunesien in ihren Besitz bringen Der Rapb- charakter des englisch-amerikanischen Unternehmens geht auch aus der Anordnung Präsident Roosevelts hervor, alle in den USA. eingetragenen Patente, annähernd 1000 an der Zahl, zu beschlagnahmen und für die USA.-Jndustrie auszu- werten. Ein anderes Motiv für den Uebersall auf Nordafrika beleuchtet die Nachricht aus Vichy, in den führenden Kreisen der sranzösischen Frontkampser- leqion glaube man, die jüdischen Mitarbeiter Roosevelts hätten auf ein Vorgehen gegen Marokko m Algerien gedrängt, weil die dortigen französischen Behörden seit 1940 energischer gegen die Juden vorgegangen seien, die sich seit dem ersten Wellkrieg in den beiden Ländern breitgemacht haben. Was der USA.-Staatssekretär Hüll dieser Tage über das intrigante Spiel seiner Diplomaten in Frankreich und vor.allem in den einzelnen Platzen Nordafrikas enthüllte, wird nun auch von englischer Seite bestätigt. Unterstaatssekretär Richard Law erklärte dem'Unterhaus, die Aktion m Nordafnka habe auch eine politische Bedeutung „von technisch sehr komplizierter Art". Er führte im einzelnen aus: „Der Erfolg ist zum größten Teil ber g e = duldi gen und hartnäckigen Po itlk der U S A. - R e.g i e ru n g in Nordafrika Zuzu- Roosevelts imperialistische Pläne in Nordafrika. Standort in Spanisch-Marokko hat. General Pague ist ein bekannte« Heerführer aus dem spanischen Bürgerkrieg. * 5n Vichy ist die Mitteilung der mittelamerikanischen' Republik San Domingo über den Abbruch der diplomatischen Beziehungen zu Frankreich eingegangen. Die französische Regierung hotte vor kurzem von San Domingo bte Abbe- Porträt: Dehnen-Dienst. markigen Unternehmens, und ich bin sein aktiver und eifriger Stellvertreter", hat auch im Militärischen seinen Niederschlag gesunden. Ches der alliierten Operationen gegen die französische Mittel- meer- und Atlantikküste von Nordafrika ist jener General Dwight D. Eifenhower, der seit Juni 1942 in London als „Oberbefehlshaber der amerikanischen Truppen an allen europäischen Fronten" Quartier bezogen hatte. Vor kurzem hatte ihn der Befehl des Präsidenten zu Besprechungen nach Washington geholt. Dort dürste er jene militärischen Weisungen erhalten haben, die er sich nun gegen französisches Hoheitsgebiet zu vollziehen angeschickt hat. Für Eisenhower ist durch den Agitationsapparat des Weißen Hauses in der amerikanischen Oeffent- lichkeit bereits heftig Reklame gemacht worden. Daß sein Name auf deutsche Abstammung hinweist, wird in den USA. als so peinlich empfunden, daß man ausgibt, die Vorfahren des Gen-rals seien schon im 17. Jahrhundert aus Deutschland nach der Schweiz gegangen und 1732 nach den Vereinigten Staaten gekommen, im übrigen fei die Mutter rein englischer Abstammung. Der General wird dann der Öffentlichkeit als dritter von sechs Söhnen eines Ingenieurs vorgestellt, der als Baseballspieler, Boxer und Fußballspieler seinen ÄZeg durch das College verdiente. Nach längerer Studienzeit auf der Schule des Generalstabs und industriellen hoch, schulen der Armee war Eisenbower seit 1935 Ratgeber des Generals MacÄrtyur auf den Philippinen und hatte hier die Aufgabe, die ehemalige nordamerikanische Besitzung im Pazifik zu einem militärischen Bollwerk ersten Ranges auszubauen. Mit welchem Ergebnis, sollte sich freilich zeigen, als die Japaner die Inselgruppe eroberten und den General Mac Arthur in die Flucht schlugen. Eisenhower wurde nach Rückkehr von den Philippinen 1940 eine Zeitlang im Kriegsministerium verwendet, verbrachte 1940 einen Manöversommer als Stabschef der 3. Armee, wurde dann Chef der strategischen Abteilung im Generalstab und später stellvertretender Generalstabschef, wobei ihm'unter General Marshall die Bearbeitung aller operativen Fragen oblag, bis ihm im Juni 1942 das Europakommando übertragen wurde. ht feinen Hoffnungen getäuscht, aber fein« Spione haben in Marokko sowohl wie in Algier an Ort und Stelle alle Möglichkeiten und Gegebenheiten für die amerikanischen Landungsoperationen ausgekundschaftet, wie ja auch der Staatssekretär hüll mit unverhohlenem Zynismus zugab, daß die Vereinigten Staaten nur deshalb so lange die Beziehungen zu Vichy aufrechterhalten haben, um durch ihre Diplomaten den Boden für Die schon seit dem Sommer geplante Unternehmung zu erkunden. Als man in Vichy durch den amenkamfchen Ueber- ariff auf Liberia besorgt wurde und für das Schicksal Dakars fürchtete, entblödete sich Roosevelt nicht, den Franzosen beruhigende Versicherungen zu geben, Obwohl er bereits in den Köcher geanffen hatte, um den Pfeil gegen Marokko und Algier auf die Sehne zu legen. Roosevelts falsches Spiel liegt offen da, das französische Volk weiß, was es von diesem Biedermann und seinen beutegierigen britischen Spießgesellen zu halten hat. Dr. Fr. W. Lange. einer Besetzung des Festungs bet elchesT o «• Ion durch deutsche oder Itattenische Truppen abgesehen wird. Oie italienischen Erfolge. Rom, 13.9100. ($91$.) Der italienische Wehr, machtbericht vom Freitag gibt u. a. bekannt: 3n Frankreich und Korsika gehen die Bewegungen unserer Truppen planmäßig weiter. In der -War« . marica erneuerten englische Panzerstreitkrafte ihrs heftigen Angriffe. Italienische Torpedo- und Bombenflugzeuge griffen englisch-amerikanische Flottenverbände in der Bucht von B o u gi c an. Em. Kreuzer vom „Leander"-Typ wurde schwer beschädigt. Ein großer Zerstörer und zwei Dampfer, davon einer von über 10 000 BRT., wurden getroffen. Ein mit Munition beladener Dampfer flog in MS Luft Major Buscaglia, der mst dem neuen Sieg insgesamt über 100 000 BRT. feindlichen Schiffs.- raum versenkte, kehrte nicht zurück, ebenso zwei weitere Flugzeuge. Ein englisches Flugzeug wurde ab- qeschossen. Bei den jüngsten Luftangriffen auf Sa r- djnie n verlor der Feind nach eigenem Eingestand- schlossen in diese Bahn der aggressiven kontinentalen DNV. Aus dem Führerhauptquartter, Politik zurück. In Faschoda holte es vor der Kriegs- iz. ji00. Das Oberkommando der Tvchrmacht gibt Drohung Englands 1898 die Trikolore herunter, bie | (,efann(. TOarcbanb dort nach s°- yn öer w e sl, a u k 0 s u s s r 0 n I wurden feind- hißt hatte, und suchte die Freundschaft Englands, das ... ihm durch Unterstützung der französischen Marokko- Mngriffe abgewiesen. ' Politik den Weg zur Entente cordiale ebnete. Dem Ein im Raum von Alagir vorübergehend ab- französischen Volke hat dieser Weg kein Glück von geschnittener eigener Panzerverband hat unter Ab , Dauer gebracht. Der erste Weltkrieg hat ihm schwere wehr zahlreicher feindlicher Angriffe die Verbindung Wunden geschlagen, und die Hegemonie über den zu den benachbarten Kräften wieder erkämpft und europäischen Kontinent hat es nicht behaupten babei mehrere hundert Gefangene eingebracht. können. Rumänische Truppen schlugen südlich Stalin- Deutschland hat nach dem Zusammenbruch Der grab feindliche Angriffe in Dalaillonsstärke ab. vn • ^CfC<4 t 3n Stalingrad wurde das am Vortage geroon- "tr^bHi^netlinTteHuzur Ä‘i‘ ncn.e ®e,änbe °°" ^Ipr-nglen feindlichen Gruppen scheu Kolonialpolitik, die Bismarck so klassisch de- gesäubert. gründet hatte und dis in dem Marokkostrett derl 3m und a-rdttchei» Sroatah- . Die Nachrichten von der Katastrophe des napoleo» Nischen Kaisertums im deutsch-französischen Krieg riefen in Algier einen Aufstand der Kabul en hervor, der erst nach schweren Kämpfen 1873 nieder-1 Berlin, 13. Nov. (DNB.) Der weitere Angriff geworfen werben konnte. Auch in Aegypten mürbe I au| britisch-amerikanischen Schiffe in der Frankreich zur selben Zeit in die Verteidigung ge- «Bucht von Bougie begann mit Bombenwürfen dränat, schließlich gewann England durch Ankauf I schneller Zerstörerstaffeln auf die Hafenanlagen, der Kanalaktien des Khediven 1875 ganz die Vor- (Inter heftigen Explosionen stürzten zwei große Hand. Eine Kompensation bot die Errichtung des Lagerhallen ein. Das Feuer ergriff auch das im Protektorats über Tunis 1881 als Ausfluß des Hafengebiet aufgestapelte britisch - amerikanische Bemühens, die algerischen Grenzprooinzsn zu Kriegsmaterial. Gegen 4 Uhr morgens wurden drei sichern. Während England in Nordafrika sowohl »roße Handelsschiffe getroffen, zwei von ihnen in wie in Hinterindien, wo Frankreich 1883 zur Er- Brand gesetzt. Beim weiteren Angriff trafen die trotz oberung von Tcmkin schritt, der entschiedenste Geg- starker Flakabwehr unbeirrt angreifenden Kampf- ner der französischen kolonialen Expansionswünsche siieger ein am Pier liegendes großes Fahraastschiff, war und überall den Widerstand gegen die Fran- Heftige Explosionen und Brände dehnten sich auf die zosen schürte, fand Frankreich in seiner Kolonial- ganze Länge des Schiffes aus. Im Ostteil des Hafens Politik die wohlwollende Unterstützung Deutschlands, I erhielt ein weiteres, gleich großes Schiff zwei Voll- wo immer es sie brauchte. Bismarck war es nur hreffer mittschiffs und blieb brennend liegen. Andere recht, wenn die Franzosen, „statt nach der blauen I Kampfflugzeuge zerschlugen die Kesselanlagen eines Linie der Vogesen zu starren, in fernen Ländern Frachters von 8000 bis 10 000 BRT. Kurz danach beschäftigt wären und über den Ruinen von Kar- versenkten zwei schwere Treffer ein Transportschiff thago die Kathedralen von Straßburg und Metz von über 10 000 BRT. und ein kleineres Handels- vergäßen". Aber in der Folgezeit siegte in Paris schiff, das durch Explosion der Ladung völlig zer- die Revancheidee über den Gedanken des über» rissen wurde. Ferner wurden zwei große Kriegs- seeischen Imperialismus. Schon 1834 hatte Passy schiffeinheiten, ein Kreuzer und drei Zerstörer ge- ge'fagt: „Algier ist eine Kugel, die Frankreich troffen. Ein Kriegsschiff blieb mit schweren Beschjj- nach sich zieht, und die seine Politik in Europa be- digungen an Heck und Schraube bewegungslos einträchtigt. Gegen eine Hütte am Rhein würde liegen. ich Algier hingeben, und der Handel würde gut sein." Nun lenkte Frankreich unter Delcasst ent- VtV «tntPTinaöMVCl IUM« nis 19 Bomber. General Ooolitile mit knapper Not dem Tod entgangen. Stockholm, 13.Nov. (DNB.) Der Londoner Korrespondent von „Svenska Dagbladet' erfahrt, daß General Dovlittle, der Befehlshaber der nordameritanifchen ß u f t ft r e 11E r a f t c in Nordasrika, wie durch ein Wunder dem Tode entkam. Die „Fliegende Festung", an Deren Bord er sich mit einigen Offizieren befand, wurde durch Jäger der Achse angegriffen, die sie mit Geschossen durchlöcherten und ihre Manövrierfähigkeit bedrohten. Ein Pilot wurde getötet, einige wettere Mitglieder Der Besatzung wurden verletzt. Im letzten Augenblick konnte Die Maschine sich Dem seinDlichen Angriff entziehen. 3« Nordafrika schwere Nachhutkämpfe. Berlin, 13. Nov. (DNB.) In NorDafrika führten Die Briten h e f ti g e P a n z e r a n g r i ff e; wo die deutsch-italienischen Kräfte Dem Druck Der nach Zahl und Waffen überlegenen Angreifer auswichen, waren alle Kampfanlagen gesprengt. In die vor- rückenDen Kolonnen des Feindes schlugen Die Bomben unserer Kampfflugzeuge. Die trotz des schlechten Wetters geflogenen Angriffe trafen Die Briten so überraschenD, Daß sie kaum zur Abwehr übergingen. Insgesamt schossen unsere Jäger 13 Fbag- zeuge ab, die meisten davon im Luftraum über Den angreifenDen Panzerspitzen und über Den Nachschubstraßen. Europa eine »gepanzerte Schildkröte^. Ankara, 13. Nov. (Europapreß.) Als eine „gepanzerte Schildkröte", Der von außen nicht mehr beizukommen ist, bezeichnet Das türkische 53Iatt „Ulas" Europa nach Dem Vorrücken Der Deutsch- italienischen Truppen zur Mittelmeerküste. In Ankara betrachtet man Den Gegenschlag Der Achse als notwendig und gerechtfertigt. Ein türkischer Abgeordneter nannte Die Botschaft des Führers an Das französische Volk „von europäischem Geist gekennzeichnet. Streit zwischen Gaullisten und Giraudisten in Syrien. Istanbul, 13.Nov. (Europapreß.) In Syrien ist es zwischen den Anhängern De Gaulles und denen Girauds zu Auseinandersetzungen gekommen, bie unter Den Offizieren zu verschiedenen Duellen, aber auch zu Ohrfeigenszenen unter Den kasernierten Soldaten und sogar zu Schießereien geführt haben. Selbst im Stabe von General Catroux gab es ernste Meinungsverschiedenheiten zwischen Offizieren, die sich weiter zu De Gaulle bekennen, und jenen, die sofort mit fliegenden Fahnen zu Giraud übergelaufen sind. Der Delegierte Großbritanniens für Syrien und den Libanon, General Sir Edward Louis S p e a r s, hat versucht, zwischen Den streitenden Offizieren zu vermitteln. Japanischer Luftangriff auf Neukaledonien. Tokio, 13. Nov. (DNB.) Die japanische Ma-^ rineluftroaffe unternahm wiederum einen Angriff auf Neukaledonien. In mehreren Wellen flogen Die japanischen Bomber über den Hafen von C a n a l a unD zerstörten einen großen Teil Der Hafeneinrichtungen. Das neugebaute Ma» rinearfenal wurde durch Volltreffer vernichtet, ebenso Das amerikanische LastwagenDepot. Zwei Kasernen, die mit amerikanischen Truppen belegt waren, brannten nieder. Auch Die Jnselhauptstadt Nou- m e a wurde wieder schwer getroffen. Der Bahnhof und das Hafenviertel stehen in Flammen. Die Del- tanks der Shell-Gesellschaft brannten nieder. Das außerhalb der Stadt liegende Industrieviertel mit einer Anzahl von Kohlenzechen, Schmelz- und Hüttenwerken/würde start in Mitleidenschaft gezogen. Neukaledonien, eine lange, durchweg nur 50 Kilometer breite und sehr gebirgige Insel, ist mit 16 250 1 Quadratkilometern etwas größer als Thüringen Ursprünglich war Die Insel französische Verbrecher« , kolonie, bis 1§96 Die Verschickung von Sträflingen , eingestellt wurde. Seit dieser Zeit hat Die Kolonie, die über reiche Erzlägerstätten verfügt, einen an- , sehnlichen Aufschwung genommen. Die Bevölkerung von wenig mehr als 60 000 Einwohnern setzt sich aus Franzosen, farbigen Wanderarbeitern und • etwa 30 000 eingeborenen Melanesiern zusammen, j Hauptstadt ist Noumea, das früher Port d s , Frange hieß, mit rund 14 000 Einwohnern, da« , nala an Der Ostküste besitzt einen guten Flughafen. > Die Insel, Die etwa 1000 Kilometer ostwärts vom australischen Kontinent liegt, geriet unter gauI« 1 listischen Einfluß und hat jetzt eine auftra« 1 lisch-amerikanische Besatzung. Bedeutend sind die - Lagerstätten an erzreichem Garnierst, einem wich« • tigen Nickelerz, Das an Ort und Stelle verhüttet . wird. , : Kleine politische Nachrichten. Die Schweiz übernimmt die Interessenvertretung . Frankreichs in Washington und Die Vertretung Der Interessen Der USA. in Vichy. y l UllQU ] Cll uuu; 'V“" a*-*' lJ — - • • rj I u , inbicn bis auf winzige Prestigeposten ein. Auch hier war es England, das Den Nutzen zog aus Der Schwächung Frankreichs in Uebersee Durch sein Streben nach Hegemonie in Europa. Mit Dem Sturz Napoleons war auch Dessen Idee, Frankreich zur ersten Mittelmeermacht zu erheben dahin, und England hatte auch hier mit Dem Besitz von Gibraltar, Malta und Korfu Das Uebergewicht. Die Eroberung von Algier unter Dem letzten Bourbonen- könig Karl X. kurz vor dessen Sturz in Der 3uli- reoolution Des Jahres 1830 sollte Der Auftakt zur Errichtung des zweiten an Umfang wieDerum gewaltigen französischen Kolonialreiches auf dem Bo- ........~ k den Afrikas werden. England hat auch dessen Ent- wissen. Jede Einbruch st eile Der feinD« stehen mit Argwohn und Mißgunst begleitet unD (ich en Propaganda, Die sich in Zeiten, Da den Franzosen Schwierigkeiten bereitet, wo es nur Belastungen und Schwierigkeiten auftreten, be» konnte Algier, einer Der berberischen Seeräuber- sonDers rege betätige unD unter bewußten Geg- ftaaten Der seit Dem Mittelalter Den europäischen „ern ebenso wie unter Schwachköpfen und Feig- Mittelmeerhandel belästigt hatte, war mit Frank- fingen ihre Handlanger besitze, werden von Den reich wegen finanzieller Forderungen aus Der Re-> volutionszeit für algerische Getreidelieferungen in Konflikt geraten. Berühmt geworden ist Der Fliegen- weDel, mit Dem Der Dey Hussein von Algier Dem d^eser° einen hochfahrenden^ Ton migeMagen ^hatte^. I Das englische Abhängigkeitsverhältnis von Den Durdi eine Blockade Algiers Den I USA., Das Ehurchill im Hinblick auf Den anglo- Dev ZÜr^Anmihme der französischen Suhnesorde- amerikanischen Ueberfall auf Französisch-Nordafrika runa zu zwingenAber EnglanDwar es, Das Dem mit Den Worten charakterisiert h°t: "Der Präsident Sei?Den Mcke9n stärkte^ so daß dieser alle Verhand- der Vereinigten Staaten ist der Urheber Des gegen- lungen ablehnte. Erst als man sich Der russischen I Unterstützung sicher wußte, wagte Polignac, Der Minister Karls X., auch gegen Die Drohungen Eng- lands eine energische FlottenDemonstration, Die nach wenigen Gefechten zur Eroberung Algiers nut feinen riesigen Schätzen führte. EnglanD hat Dann Die Einverleibung Algeriens Und den Beginn systematischer kolonialer Arbeit durch das Büraerkönigtum Louis Philipps nut unverhohlenem Argwohn betrachtet, nur die Anleh- nung an die Festlandsmächte gestattete es Louis Philipp, über das englische Uebelwollen hinweg- zuaehen. Aber England, das den Franzosen 1842 schon in Syrien Durch Unterstützung der Drusen und 1843 in der SMsee bei der Besetzung von Tahiti Schwierigkeiten bereitet hatte, rächte sich, als Frankreich 1844 mit Marokko in Konflikt geriet, dessen Sultan den aufständischen Algerier- Häuptling Abd el Kader unterstützte. Zu Wasier und zu Lande wurde Marokko erfolgreich angegriffen und wäre vielleicht Damals schon französischer Besitz geworden, wenn nicht England aus Angst vor einer Bedrohung seiner Stellung im westlichen ' Mittelmeer vor allem bei einer Besitznahme Tangers durch Die Franzosen in Paris kategorisch die Räumung Marokkos gefordert hätte und der Bürger- könig, der sich einem Waffen gang mit England nicht gewachsen fühlte, zurückgewichen wäre. Auch Napoleon III., der auf ein gutes Einvernehmen mit England befonderen Wert - legte, ist trotzdem mit Den Briten aneinandergeraten, als er den Bau Des Suezkanals förderte, um Aegypten in die französische Interessensphäre einzubeziehen, und in Syrien Frankreichs traditionelle Stellung als Schutzmacht Der katholischen Christen zu befestigen suchte. iümer zurückgegeben hat. Cs weiß auch, Daß Der s wilhelminischen Aera 1904—11 sehr echeblicher nordamerikanische Imperialismus sich stets als ge- wirtschaftlicher Interessen lehriger Schüler Des britischen gebärdet hat und ihn sen worden war, erneut ch 9^obzugigster Weife o an Skrupellosigkeit womöglich noch überttifft. Roose- tumentiert und ^Jlbmeh^briti' velts Griff nach Guadeloupe und Martinique, den stutzung gewahrt bei dem ^^uch d^er Abwehr briti französischen Antilleninseln im Karibischen Meer, scher und amerikanischer Anschläge auf bas uber- nach Neukaledonien in Der Südsee, nach Libreville, seeische Kolonialreich ^^ ^maligen ^2^06)6 6^ Der Hauptstadt Gabons an Der westafrikanischen Wenn bislang Dabei Maland m Der ersten Lime 6'jjUp Franzosen aezeiat wessen sie sich von I stand und Roosevelt mehr aus Dem Hintergrun _ WalünZon zu Men Habern Die Briten hohen dirigierte, so scheint Der im Pazifik so wenig aus Die Hand auf^Madagaskar gelegt, Syrien besetzt und seine Kosten gekommene Betätigungsdrang der -MSSSSSs hatten. „„v aung eines gaullistischen Aufstandes durch Den Frankreich kennt Den Briten als erbittertste unD §e„ßr ■otten. L Eiir r, ba« ^ffen. In bie ■ dieg -chiffs. Wei. de ab, San eftänb» Reichsminister Dr. Goebbels gab vor 1000 Offizieren und Offiziersanwärtern einer Artillerieschule einen Ueberblick über die politische und militärische Lage des Reiches und schilderte die ent» scheidende Bedeutung des gewaltigen Völkerringens für Deutschland und den ganzen europäischen Kontinent- Im Zusammenhang damit entwickelte der Minister Ziel und Taktik der geistigen Kriegfüh. rung des nationalsozialistischen Deutschlands. Anschließend verbrachte Dr. Goebbels den Abend mit den Offizieren der Artillerieschule. * Der Gau Bayreuth ehrte mit einer würdigen Totenfeier den plötzlich verstorbenen Wehrwirtschaftsführer ff-Drigadeführer, Oberbereichsleiter der NSDAP., Gaujägermeister und Major der Luftwaffe Theo C r o n e iH. Professor Dr.?Jng. Messer- schmitt würdigte die Lebensarbeit des Verstorbenen. Wie der faschistische Nationalverband der Hotels und des Fremdenverkehrs durch Rundschreiben mitteilt, bleiben im kommenden Winter die Hotels in allen Kurorten der Berge Italiens, an den Seen.und am Meer geschloffen. * ' Zum Kommissar der neugebildeten Nationalsyndikate der italienischen Künstler wurde der Tenor Benjamino Gigli ernannt. Oie Ernährungslage. Vor dem Berliner Freundeskreise der Deutschen Akademie sprach Ministerialdirektor Riecke über die Ernährungslage. Er sagte, daß der Tiefstand eindeutig überwunden sei und nach menschlichem Ermessen von nun an mit einer st e t i g e n Besserung gerechnet werden könne. Die gute Ernte dieses Jahres habe auf entscheidenden Gebieten eine ausgesprochene Besserung gebracht. Hinzu komme rufung eines Mitgliedes der dominikanischen Gesandtschaft in Vichy, eines englischen Staatsange, hörigen namens Aubert, wegen erwiesener Spionage gefordert. 1* Die Herabsetzung des wehrpflichtigen Alters in den USA. auf das 18. Lebensjahr wurde, vom Senat und vom Repräsentantenhaus ohne Cinschrän- hing angenommen. Die Namen der ersten kanadischen Gesandten für Sowjetrußland, Tschungking und Chile wurden von dem kanadischen Ministerpräsidenten Mackenzie Kina bekanntgegeben. Zum Gesandten in Sowjet- nißlandDurde der stellvertretende Handelsminister L. D. Wilyreß ernannt, für Tschungking-Chma Generalmajor Victor W. Odlum und zum Gesand- ten für Chile der Vorsitzende der kanadischen Völkerbundsgesellschaft Warwick Chipham. ♦ Siebenundvierzig Reichsdeutsche aus Venezuela, die mit dem spanischen Dampfer „Cabo Hornos" in Lissabon eingetroffen waren, traten die Weiterreise nach Deutschland an. 300 Palästinadeutsche sind in der Türkei einge- troffen. Die Heimkehrer setzten ihre Reise mit Sonderzug nach Deutschland fort. 05862 Ihre Vermählung geben bekannt Hamborg 36 Postfadi 113 14. November 1942 loden überall InGroBdeufschland Steinbach 3106D 3436C verkauf. der ben chschub- Berlin W 35 Lützowstraße 81 Schreibmaschinen Ankauf und Reparatur Franz Vogt * Co. Gießen Goethestraße 32 - Ruf 2464 dem Sonnenrod • MH dos GEMEINSCHAFTSWERK der Deutschen Arbeitsfront den Weg zur Leistung on. Seine Aufgabe ist, den schaffenden Menschen mit Lebensmitteln und wich- UgenBedarisgütem zu versorgen. Für die erwiesenen Aufmerksamkeiten anläßlich unserer Vermählung danken wir herzlichst Jakob Hammes u. Frau Anni, geb. Schwarz Worms a. Rh., Siegfriedstr. 5 Willi Am end Gefreiter in einer Nachr.-Komp, Industrieunternehmen sucht zu kaufen gut erhaltenes Kummet-oder Bialtgeschirr f. ein Gespann mittelschwerer Lieferwagen-Pferde, ferner gut erhaltenen Flachwagen Angebote mit genauer Schilderung und Preisangabe erbeten unter 84420 an den Gießener Anzeiger. Syrien 'es und getont- hiedenev nter ben reien gerat Ca- knheiten aulle Heien W Delegierte non, ®e* versucht, nitteln. Für die zahlreichen Glückwünsche u. Aufmerksamkeiten anläßlich meines 70. Geburtstages sage ich allen meinen herzlichsten Dank Georg Lotz,Friseurmeister Lieh, im November 1942 ______________________05820Z Willi Dilges Anna Dilges, geb. Balser Gießen Weserstraße 9 05825Z Ihre Verlobung geben bekannt Adelheid Rinn a führ- fe; wo er nach wichen, ie vor- ! Bom- schiech- Briten r über- RESTAURANT Zites Schloss ab heute Samstag wieder geöffnet H. Rusch Ihre Vermählung geben bekannt Hans Hernicht Marie Hernicht geb. Einhäuser Ihre Vermählunggeben bekannt Walter Magel Unteroffizier Im Stabe eines Grenadier-Regiments Eleonore Magel geb. Schmitt gewürzte Funerkalkmischung ZWERG-MARKE sparsam verwenden; deshalb nie in das Tränke- wassergeben.sondernstets unter das Futter mischen. rote*. ls eine ht mehr ? Blatt deutsch- In An- lchse als r Abge- an bas Geist W«. Setunfl i“ L . . . x Statt Karten! Für die anläßlich unserer Vermählung erwiesenen Aufmerksamkeiten und Glückwünsche danken wir herzlichst Kurt Peter und Frau Hanny, geb. Henkel Gießen (Wolkengasse 23) im November 1942 ____________________ 05778Z sche ien An- mehreren über den n Sitzen nute stet, eben- Kasernen, waren, dt W Bahnhof Die Del- riier. W stertel nnt unb N* t gezog^ 150 Kilo- mit 16 250 lhüE Serbreche^ ztraflmseli ie Kolonie, einen Bevol^ hnern W eiten- FlughalA y-.fd vom Für die uns zu unserer silbernen Hochzeit und Verlobung unserer Tochter Leni mit Herrn Albert Kraft,Optiker, Gleiberg, in so reichem Maße erwiesenen Aufmerksamkeiten, sowie für die Blumen, Ehrungen und Glückwünsche sprechen wir auf diesem Wege unsren herzhchstenDank aus Hermann Pfeiffer und Frau Gertrud, geb. Luft Gleiberg, im November 1942 ' 3440 DZ Für die vielen Glückwünsche u. Aufmerksamkeiten anläßlich unserer Vermählung sagen wir hiermit allen, auch im Namen unserer Eltern, herzlichen Dank Karl Otter und Frau Marie, geb. Uhrhan Gießen, Lleblgstraße 107 Lieh (Hess.) L 05822Z Gießen Münster / Butzbach Wolkengasse 11 im November 1942 k 05836 Z z.Z. in Urlaub d-r M* ttela^Ab! ■Ä Stottern Auskunft über Beseitigung durch natürliche Methode erhalten Sie sofort kostenlos und unverbindlich von ehemaligem schweren Stotterer, der selbst durch dieTiefen seelischer Zerrüttungen gegangen ist. (Falls Zusendung im verschlossenen Umschlag ohne Aufdruck gewünscht wird, bitte ich um Einsendung von 24 Pf. in Briefmarken.) Keine Anwendung von Medikamenten oder Hypnose. Nur die Sprechangst muß durch systematischen Neuaufbau der Sprache beseitigt werden. [3395V 35jährige Praxis. L, Warnecke, Berlin-Halensee Kurfürstendamin93 Lichtspielhaus Dienstag, 17. und ft Mittwoch, 18. Nov. L Ilm Wchm-VMllW Ein neuer Farbfilm Die Wiesen-Zwerge und das gr. lustige Beiprogramm u.a.,,Hansemanns Traumfahrt“ „Kasper und der Waldgeist“. Sichern Sie sich Karten im V or- Für die zahlreichen Glückwünsche u. Aufmerksamkeiten anläßlich unserer Vermählung sagen wir, auch im Namen unserer Eltern, herzlichen Dank Werner Hofmann und Frau Herta, geb. Keßler Steinbach, im November 1942 s 05823 Z Statt Karten! Für die uns zu unserer Vermählung erwiesenen Aufmerksamkeiten und Glückwünsche danken wir herzlich, auch im Namen unserer Eltern Wolfgang Ratty Oberleutnant und Batteriechef in einer Flakabteilung Liselotte Ratty geb. Schwenke Gießen (Roonstraße 20), im Nov. 1942 ___________________________05796 Z Statt Karten! Für die uns zu unserer Vermählung erwiesenen Aufmerksamkeiten danken wir herzlichst Albert Hartmann u. Frau Gertrud, verw. Gorr, geb. Dittmer Heuchelheim, im Nov. 1942 Wllhelmatraße 61 V 05839 Z Für die vielen Aufmerksamkeiten anläßlich unserer Verlobung danken wir, auch im Namen unserer Eltern, herzlich Margot Buchberger Ernst Stockheim Gießen, 14. November 1942 __05772Z den 14. November 1942 _____________________05757/ Sofoet lieferbar! Hausfrauen letzt alles selbst zusWömi Nach allen Modeheften fflr groß und klein bis zur starken Figur, stete genau passendl Kein Kursus — kein Unterridht! Einmalige Anschaffung fürs ganze Leben. Unept- behritch für jede Hausfrau, die näht. Zuschneidehilfe „Ideal” komplett mit Zubehör RM. 8.75, gegen Nachnahme 70 Rpf. mehr, sofort liefert». ZusdjneidebUfe «Ideal* Hans Nielsen 407 Gießen Heuchelheim Rodhehner Str. 150 s. Z. in Urlaub 14. November 1942 _______________________05850Z Statt Karten! Wir danken recht herzlich allen, die anläßlich unserer Ferntrauung in liebevoller Weise unser gedacht haben Willi Blum, Maschlnen-Maat und Frau Martha, geb. Kammerer Gießen, Grabenstraße 9, im November 1942 ________________________05866/ habe ihren sichtbaren Ausdruck in der Heraufsetzung/ der Rationen wichtiger Nahrungsmittel gefunden, was jedoch nur einen ersten Schritt darstelle. Schwere Zuchthausstrafen für Rundfunkverbrecher. Trok wiederholter Warnungen gibt es imnW noch Leute, die sich nicht scheuen, feindliche Hetzsendungen abzuhören und ihre „Weisheiten" anderen Volksgenossen ins Ohr zu flüstern. Es ist ihnen bekannt, daß sie damit die innere Widerstandskraft des deutschen Volkes untergraben. Kein Wort ist scharf genug für diese niederträchtige Handlungsweise. In den letzten Tagen stand wiüter eine Reihe solcher Verbrecher vor den Sondergerichten, um ihre gerechte Strafe zu empfangen. 2)er 39jährige Willi Jajschik hatte von Kriegsbeginn an bis 1941 wiederholt ausländische Hetzmeldungen abgehört und weiterverbreitet. Das Sondergericht Dresden verurteilte ihn zu fünf Jahren Zuchthaus. Der 48« jährige Josef Dieck, der regelmäßig seit Kriegsbeginn ausländische Sender abgehört hatte, wurde vom Sondergericht Magdeburg zu fünf Jahren Zuchthaus verurteilt. Das Sondergericht Klagenfurt verurteilte den 45jährigen Franz Kutscheg ebenfalls zu fünf Jahren Zuchthaus, da er seit 1940 wiederholt zahlreiche ausländische Sender abgehört, anderen Personen das Mithören gestattet und die Hetzsendungen ohne Bedenken weitergegeben hatte. Trotz der Warnungen seiner Ehefrau hatte der 53jährige Josef Seiler 1941/42 fast täglich bolsche- rpistische und englische Sender abgehürt und auch anderen Personen Gelegenheit dazu gegeben. Das Sondergericht Bayreuth verurteilte ihn zu fünf Jahren Zuchthaus. Ebenfalls zu fünf Jahren Zuchthaus wurde vom Sondergericht Leitmeritz der 60jährige Robert Wanka verurteilt, der des öfteren auslätcküsche Sender in Anwesenheit, anderer abgehört und wiederholt hetzerische, von niederträchtiger Gesinnung zeugende Aeußerungen gegen die führenden Persönlichkeiten des Reiches und ihre Maßnahmen gebraucht hatte. M Am 15. November begeht der Dichter Gerharß Hauptmann seinen 80. Geburtstag. Wir g-c» denken dieses Tages in unserem heute erscheinendes FamUienblatr. — (Scherl-Bilderdienst-M.) hessischer heimatschristsleller gestorben. Im besten Mannesalter ist Lehrer Ernst Heber« mehl gestorben. Hebermehl, der aus dem GeraueI Land stammte, trat auch als Heimatdichter hervor^ Bekannt ist er mit einem Weihnachtsmärchen ge< worden, das seine Uraufführung am Hessischen Lan« destheater in Darmstadt erlebte.__ Houptichriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter bj HauvtschrlfiletterS: Ernst Blumschetn. Verantwortlich für Politik unb Bilder: Dr. Fr. SB. Lange: für das Feuilleton: Dr. Hans ThyrfotZ iür Stadt Gießen, Provinz, Wirtschaft und Sport: Ernst Blumschetn. Druck und Verlag: Brühllche Unttienüätoörudetet R. Lange ft. ®. Berlagsleiter: Dr.°Zng. Erich Hamann: Anzeig^nleiler: Hans Beck, An»eigenpreiSliste Nr. 6. verhütet der sef! 60 Jahren allseitig en ennen bewährte Führern Dosen zu 40, 56 und 80 Pfennig io den Apotheken und Drogerien < Gehwol gehört Im Feldpost« Päckchen! .Gehwol Itcunin uttd Buchte. bei jeder Kopfwäsche gleich mit reinigen, dann bleibt Ihr Haar viel länger sauber und duftig! Zur Kopfwäsche das nicht-alkalische M SCHWARZKOPF y SCHAUMPON KOSMETIK erfüllt höchste Ansprüche, wd tU auf dir Edordfmh* ernst» Ww Sdi&ihdbptUe« wwkfanoU I*b et*u» «bgtdtaeu* F Schuhcreme eii WEINBRENNEREIEN LIKÖRFABRIKEN = HANAU-BERLIN = STUIK Er muß - Saltrat ! haben! Du brauchst es heute i vielleicht nicht so nötig! । Saltrat, das erlösende Bad । für angestrengte und müde I Füße muß heute vor allem I für Soldaten, Rüstungs- | arbeite r und all jene verfüg- , bar sein, deren kriegswich- | tige Pflichterfüllung langes • Stehen oder vieles Laufen • | erfordert. Verzichte darum, wenn Du nicht zu diesen , I Menschen gehörst, heute auf die liebgewordene | I Annehmlichkeit des Saltrat-Bades zugunsten derer, » die es zur Erhaltung ihrer Leistungsfähigkeit ] ! brauchen. Wenn Du Saltr.t besitzt und es nicht , I unbedingt brauchst, so schicke es an die Front! , 1--T----** • Theater der Uni verfitätsftadt Gießen Sonntag, den 15 November, 11.80—12.80 Uhr Gerhart-Hauptmann-F eier Festansprache: Hermann August Weber Lesung aus Gerhart Hauptmanns Werken Uraufführung: Kaiser Maxens Brautfahrt Dramatisches Idyll. Inszenierung: W. M. Mund; Mitwirkende: Hella Henzky, Josefine Lenzen, C. B. Schmidt. Karten im Vorverkauf und an der Theaterkasse. 3447 D Konkursverfahren. Das Konkursverfahren über das Vermögen der Spar- und Darlehnskm'se e.G.m.u.H, in Liaui- dation in Trohe wird nach erfolgter Abhaltung deS Schlußtermins und, nachdem der einzige vorhandene Gläubiger zugestjmmt hat, eingestellt. [3455D Gießen, den 11. November 1942. Amtsgericht. O$RAM-D-LAMPE MIT DER DOPPELW^ r r i Besser für Dich — besser für alle! Strom wird meist mit Kohle erzeugt. Bei der Beleuchtung muß also möglichst wenig Strom viel licht ergeben. So sorgen Sie ohne Verschwendung für Augenschonung! Donk der Osram- Doppelwendel geben Osrom-D-lompen viel Licht für wenig Strom. Wenn Glühlampen ersetzt werden müssen, verlangen Sie darum Osram - Lampen I :::::: o S OSRAM-LAMPEN 1 für ittnig'zftrcm! n T60 ^ÄAM-D-LAMPE MIT OEK DOPFEIW1 Hart und schwer traf uns die schmerzliche Nachricht, daß unser innij je- | Verkäufe ~~| Kaum getragene Neuwert.,dunkelbraun gestreiftes Reitstiefel, Gr« SchneideFkostüm Äs zu tausch, gesucht ■ Statt Karten! Danksagung. 2-, 3- u. 6jähr. f. aufzugeben 3437D Vertag des Qiefiener Anzeiger« Kaiserstraße 15. 3445V Kanindien-ZBdiWereinGieken Erstklassige die Hirsch-Apotheke. 3446 D sucht einen 3428D Wäsche wird gestellt. - Schriftl. Schr. Ang. unt. Äng. unt. 05833 05826 a. d. G. 21.1 an d. Gieh. Anz. an spcht. [05846 MJL 2.30.4.«. 7.30 ; So. 2.00.4.30.7.30 Uhr Ab Samstag, 14. Nov., bis einschl, Freitag, 20. November, versieht den Macht- und Sonntags-Dienst sowie den Mittwoch-Machmittags-Dienst (ab 13Uhr) ieinMochsläller Blockstrafte 3, W Qrtteml) ergiscbe Metallwarsnlabrik Niederlage fließen • KrenxplatiU Dauermieterin sucht gut möbl. Zimmer ordentlichen Mann der morgens das Anfeuern der Heizung übernehmen kann. Für die Führung der Buchhaltung einer Gieß. Apotheke weibl. oder männl. Kraft zu sofort oder später gesucht. Beding.: gewissenhafte, saubere Arbeit. Bei Eign. Dauer- bzw. Lebensstellung. Zuschr. mit Zeugnisabschr. und Referenzen erbeten unter 3461D an den Gießener Anzeiger. lager- oder Werkstaltränme Stadtmitte, 44 qm, m. klein. Büro (Tel.-An- schluh) u. 11 qm Dachboden, zum 1. 1. 1943 zu vermieten. Städtifdier Arbeiter (60 Jahre) möchte mit älterer,sauberer Frau zwecks Heirat bekannt werden. Zuschriften unt. 3460D an den Giehen. Anzeig, erbeten. Fabrikations- oder Lagerräume zu mieten,oder entsprechendes Haus in Gießen od. Umgebung zu mieten oder zu kaufen ges. Besitzer kann evtl.mit leichten Arbeiten beschäftigt werden. Schriftliche Angebote unter 3450D a. d. Gießener Anzeiger. Für die überaus zahlreichen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Tode unserer lieben Entschlafenen, für alle Beweise der Liebe und Treue, die der Verstorbenen zuteil wurden, allen, die ihr die letzte Ehre'erwiesen und für die vielen Kranz- und Blumenspenden sagen wir unseren innigten Dank. Besonderen Dank Herrn Dekan Sattler für die trostreichen Worte am Grabe. Im Namen aller Angehörigen: Dr. med. Ludwig Schmidt und Familie; Johanna Schmidt Gießen-Wieseck, Alten-Buseck, 14. Nov. 1942. IMe: Herren-Schaft- stiefel, Gr. 42, gegen Herren-Halb- schube, Gr. 42, bei RM. 20,— Aufzabl. [osseo Mäusburg 121. Buchhaltungskräfte (auch Kriegsversehrte) von großindustriellem Werk gesucht. Ausführliche Bewerbungen mit üblichen Unterlagen und Angabe des frühesten Eintrittstermins unter F. M. 847 an ALA Anzeigen-Gesellschaft m. b. H., Frankfurt/Main, Nach kurzer, schwerer Krankheit entschlief sanft unser lieber, guter Vater, Schwiegervater, Großvater, Bruder, Schwager und Onkel Heinrich Rau, Bahnarbeiter i. R. im bald vollendeten 70. Lebensjahre. In stillem Leid; Otto Lippert und Frau, geb. Rau; Anna Bernhardt Wwe., geb. Rau, und Tochter; Karl Rau und Familie; Alfred Rau, z. Z. in Urlaub, und Familie; Hermann Rau, 2. Z. Im Felde, und Frau; Willi Rau und alle Angehörigen. Gießen-Wieseck, Klein-Linden, Wißmar, Lieh, Alten-Buseck, den 13. November 1942. Die Beerdigung findet Sonntag, 15. November, 14 Uhr, vom Sterbehausp, Gießen-Wieseck, Möserstraße 5, aus statt. 3466D Mit der Familie trauert um ihren lieben Arbeitskameraden die Betriebsgemeinschaft der Schuhfabrik Rumpf und Sohn, Butzbach. 3452V Die Vereinfachung des Geschäftsablaufs und die Einschränkung des Botendienstes lassen die fernmündliche Annahme von kleineren Anzeigen aller Art nicht mehr zu. — Es wird darum gebeten, Anzeigen frühzeitig gegen Kasse in der Geschäftsstelle während der Geschäftsstunden/ von 8—12% und 14%—18 Uhr Mit den Angehörigen trauern auch wir um unseren treuen Arbeitskameraden. Betriebsführung und Gefolgschaft der Firma Bänninger G.m.b^H., Fittingsfabrik, Gießen. __3454 D Studentin sucht gut möbl., beizb. Zimmer ab sofort, möglichst Nähe Universit. [05753 Kauert, Limburg/L., Grabenstr. 15. Gröhe 42, gegen einen Kostüm- od. Mantelstoff z. tausch, gesucht. Am Riegel- 05829 vfad 50 P. Wer hilft einer herzleid. Dame alle 4 Woch. die Wäsche für 2 Personen macken? Schr. Ang. unt. 05795 a. d.G.A. Beamt, in gehob. Lebensstellung sucht, da es ihm an vass. Gelegenheit fehlt, d. Bekanntschaft einer gesund. Dame i. Älter von 26 bis 32 Jahren zwecks Heirat. Verm.erwünscht, jed.nichtBedmg. Zuschr. m. Bild u. 05814 a.G.A, (Diskretion .Ehrensache.) Stenotypistinnen (auch Anfängerinnen) sowie geeignete Kräfte für die Betriebsbuchhaltung (auch Kriegsversehrte) von großindustriellem Werk gesucht. Bewerbungen mit üblichen Unterlagen und Angabe des frühesten Eintrittstermins unter F. M. 845 an ALA Anzeigen-Gesellschaft m. b. H., Frankfurt/Main, Kaiserstr. 15 Kirchliche Anzeigen. (G. ---- Gottesdienst, KG. = Kinder- aottesdiehst, HG. -- Hauvtgottes- dienst, HG.-Abendm. = Haupt- gottesdienst mit Beichte und Abendmahl.) Gieften. Sonntag, 15. November. Buh- und Bettag. Stadtkircke. 10, Schmidt; 11 Abendm. f. Matth.- u. Mark.- Gem.; 11.15 KG., Matth.-Gem.; Christenlehre Mark.-Gem. (Mar- ckussaal): 17, weibl. Jüg.; 19.45, männl. Jugend. Johanneskircke. 10, Liz. Drommershausen; 11.15 KG., Johs.- Gemcinde. Kavelle Alter Friedhof. 10, Dr. Statt Karten! Unser braver, hoffnungsvoll^ Junge, mein lieber Zwillingsbruder Theo Bieker Gefreiter und OA. in einem InL-Regt. ist am 22. Oktober in einem Kriegslazarett, im Alter von 19 Jahren, einer schweren Krankheit erlegen. Er ruht auf dem Heldenfriedhof zu Drei. In tiefem Schmerz: Theo Bieker und Frau Lina, geb. Harth Albert Bieker, z. Z. bei der Wehrmacht Gießen, den 12. November 1942. Von Beileidsbesuchen bitten wir Abstand zu nehmen. — Das feierliche Requiem findet am Montag, 16. Novemb., morgens 7.30 Uhr statt. Hart und schwer traf uns die unfaßbare Nachricht, daß unser lieber hoffnungsvoller, braver, unvergeßlicher, jüngster Sohn, Bruder, Schwager, Pate und Neffe Hans Abel Obergefr. u. Flugzeugführer in einer Jagdstaffel im Alter von 23 Jahren sein Leben lassen mußte. In unsagbarem Leid: Otto Abel und Frau Luise, geb. Schnabel Gefreiter Otto Abel, z.Z.im Felde, und Frau Emilie, geb. Weller Leutnant Adolf Abel, x. Z. Im Felde, und Braut Gießen-Wieseck, Dresden, im November 1942. Scköne 3-4-3innner- WölMNg in Giehen oder Umgebung, auch möbliert, sofort oder bis 1. Januar 1943 gesucht. - Schriftl. Ang. unt. 05693 an d. Gieh. Anz. 'Suche einen gut erhaltenen Cwenroogen Sehr. Ang. unt. 05854 a. d.G.A. der Universitätsstadt Gießen Samstag, den 14. November 19.00 bis 21.45 Uhr Frau Luna. Sonntag, den 15. November 4. Morgenveranstaltung 11.30 bis 12.30 Uhr flepbart>Hauptmann*Fe(er 18.30 bis 21.30 Uhr Frau Luna. Wochenübersicht: Dienstag, 17. November, 19 Uhr lO.Dienstagmiete u.HalbmjeteA Winterballade. Mittwoch, den 18. Nov., 19 Uhr 10.Mittwochmiete u.Hal bmieteB Winterballade. Donnerstag, 19. Nov., 19 Uhr Orchester-Konzert. Freitag, 20. Nov., 18.30 Uhr 10. Freitagmiete u. Halbmiete A Die pfiffige Magd. Sonntag, 22. Nov., 11.30 Uhr Hansmnsik bei Heinrich Schilin. 18.30 Uhr Der Troubadour. Haupt - Agentur! Angesehene Versicherungs- Gesellschaft (alle Sparten) sucht für den Platz Gießen und Umgebung geeignet.Herrn zwecks Übernahme uns. Vertretung, Versicherungsbestand wird überwiesen. Ausf. Angebote der seitherigen Tätigkeit (die Vertretung kann auch im Nebenberuf übernommen werden) unter 3385D an den Gieß. Anz. Zuverlässiger Mann als Mit für ganze oder halbe Lage geliebter, braver und hoffnungsvoller Sohn, Bruder, Enkel und Neffe Walter Jung Gefreiter in einem Artillerie-Regiment am 10. Oktober 1942 im blühenden Alter von 24 Jahren in den schweren Kämpfen bei Rschew sein junges Leben für sein Vaterland hingab. Wer ihn gekannt,wird unsern Schmerz ermessen. In tiefer Trauert Georg Jung und Frau Lina, geb. Kreisler Lina Jung Helmut Jung, Obergefr. In einem Art-Regt. Johannes Jung und Frau Marg., geb. Düll Philipp Kreisler und Frau Kath., geb. Schäfer nebst allen Verwandten. Gießen (Krofdorfer Straße 48), Villingen, Hamburg, Ruppertsburg, 14. November 1942. Tieferschüttert erhielten wir die für uns unfaßbare Nachricht, daß unser lieber, guter Sohn, Bruder, Schwager, Onkel und Pate Rudolf Dörr Obergefreiterin einer ^-Standarte, Inhaber des E. K. 2, des Infanterie- Sturmabzeichens, des Verwundetenabzeichens und der Ostmedaille, nach schwerem Kampf, getreu seinem Eide, im Kaukasus, im blühenden After von 21 Jahren, den Heldentod gestorben ist. In tiefster Trauer: Jobs. Dörr II,; Eliesabethe Dörr, geb. Müller; Frau Johanna Dörr, geb. Lein; Heinrich Dörr, z. Z. Im Felde; Wilhelm Dörr, z. Z, im felde; Heinr.Selm, z.Z.im Felde; Kath.Seim, geb. Dörr; Theodor Friedrich; Anna Friedrich, geb. Müller. Schadenbach, Nieder-Ofleiden, Maulbach und Bleidenrod. Die Gedenkfeier findet am Sonntag, 29. November, in Schadenbach statt. Angestellter, 28 Jahre, 1,65 groß, blond, z. Z. im Osten, wünscht Briefwechsel mit einem netten, lieben Mädel aus guter Familie im Alter von 19-23 Jahren zwecks späterer Heirat. Nur ernstgemeinte Bildzuschriften von Personen mit einwandfreier Vergangenheit u. gutem Charakter unter 05868 an den Gieß. Anz. erb. Tüchtiger Kontokorrent-Buchhalter(in) von Lebensmittel- Großhandl. in Gießen gesucht. Schriftl. Ang. u. 3458D an d. Gieß. Anz. WeusWnl ■ sowie Herrenzimmer- Stehlamve und 2 Sessel zu kaufen gesucht. Schr. Ang. unt. 05793 a. d.G.A. MenWM modern, neu od. gebraucht, z. kaufen gesucht. Schriftl. Angeb. unter 05818 an den Gieh. Anz. Heute nacht entschlief sanft nach kurzer schwerer Krankheit, im 82. Lebensjahr, im festen Glauben an seinen Erlöser, mein inniggeliebter Mann, unser herzensguter Vater, Großvater, Bruder und Onkel Friedrich von Lemmers-Danforth Regierungs- n. Baurat a.D., Inh. höherer Orden In stillem Schmerz i Marie von Lemmers-Danforth, geb. Ahrens, Neu-Schlagsdorf Ilse von Lemmers-Danforth Dr. med. Irmgard von Lemmers-Danforth Hildegard Haberkom, geb. von Lemmers-Danforth und Söhne Gerhard und Axel. Gießen, Hinterzarten, Wetzlar, 13. Nov. 1942. Die Beerdigung findet Dienstag, den 17. Nov., um 14.45 Uhr, auf dem Neuen Friedhof statt. 05830 Frauen und Mädchen für leichte Näh-u. Stepparbeit ganze oder evtl, auch halbe Tage gesucht. Die Einstellg. erfolgt über das Arbeitsamt. Vorzustellen vormittags in der Zeit von 9-12 Uhr bei Lebfeldt & Schäfer Liebigstraße 13 . ______________3443 D Nachrichten-Helferin der Luftwaffe. 3422 V können tüchtige Mädels u. Frauen, mit guter Allgemeinbildung, vom 17. bis z. 35. Lebensjahr werden. Nach Ausbildung Einsatz im Reichsgebiet, den besetzten Gebieten oder bei befreundet. Stationen. Vergüt.: Tarifordnung A, auherh. d.Reiches auherdem freie Unterkunft u. Verpflegung u.Barentschädigung. Einstellung v. Angehörigen der Landwirtschaft, Hausangest., Pflegerinnen nicht möglich. Bewerbungen bei allen Luftwaffen-Dienststellen, allen Arbeitsämt.u. beim Luftgau- Kommando XII/XIII, Verwalt., Wiesbaden, Taunus-Str. 49/53. Wir kaufen gebrauchte, gut erhaltene KRAFTWAGEN allpr Fabrikate OPEL IN GIESSEN Ruf 2847-48 _____________________1823 DZ Schr. Ang. unt. 05853a.d.G.A. . . ■ | Jungen zu kaufen gesucht. Schr. Ang. unt. 3434Da.d.G.A. gesucht. Schriftl. Ang. unt. 05831 d. Gieh. Anz. Mod., gut erh. WetWunt sowie Klubtisch z. kaufen gesucht. Schriftl. Angeb. unter 05732 an den Gieh. Anz. KleineAnzeigen hn (Ließener Anzeiger werden von Taulenden fettet«». Danksagung. VFür alle Liebe und herzliche Anteilnahme, die uns bei dem schweren Verluste unseres lieben, einzigen Jungen, Willi Ulmer, Schütze in einer Panzerjägerkompanie, zuteil wurden, sagen wir unseren tiefempfundenen Dank. Im Namen aller Angehörigen: f Wilh. Ulmer. Gießen, Mainz, den 14. November 1942. __________________________________05843 Tauschemoderne 3-Zim.-Wohnung m. Bad, Wintergarten u. Mädchenzimmer gegen moderne 4—6-Zimmer- Wohnung. Schr. Ang. unt. 05821 a. d.G.A. Suche:3-Zimm.- Wohn.i. Giehen. Biete: Schöne 3-Zimm.-Wohn. (Reub.) m. groß. Gart.,i.Heuchel- heim.Miete40,-. Schr. Ang. unt. 05763 a. d. G. A. Unverzagt; 11.15 KG. Novelle Wetzlarer Weg. 10, m. Abendm., Schaad. Gieften-Klein-Linden. 10 G.- Abendm., Gesamtgem. u. männl. Jug., Schultheis; 11.30 KG. Gieften-Wieseck. 10 G.-Abendm. Hungen. 10,Schäfer. Evang.Stadtmission,Löberstr.l4. Sonntag, 15. 11., 8.30 Andacht; 13.30 S.-Sch.; 17 Predigt. — Mitkv., 18.11., 20.15 Bibelstunde. Bavtistengcmeinde u. Bund frei- kirchlichcr Ebristen, Gartenstr. 13. Sonntag, 15. 11., 11.15 KG.; 15.30 G. — Mittwoch, 18. 11., 20.15 G. Schöne 4-Zim.-Wohnung mit Heizung und Badv.Geschäfts- ehevaar 3.. miet, gesucht. 5-Zimm.-Wohn. mit Bad kann dageg. getauscht werd., od. Ein- familienhaus z. kaufen gesucht. Schr. Ang. unt. 05824 a. d.G.A. Reichsbahn- Jnsvektor, jung oerh., sucht 3—4-Zimmer- Wohnung i.od.um Giehen. Schr. Ang. unt. 05794 a. d.G.A. gegen Damen- Gummi schuhe gl. Gr. od. dunkl. Woll-od.Strick- kleid, Gröhe 48. Schr. Ang. unt. 05797a. d.G.A. Wer übernimmt üelistfieitei in oder auhev dem Hause? Schr. Ang. unt. 05867 a.d.G.A. Kastanienbraun» Dackel (Rüde) m. rotem Halsband, entlaufen. Meld, erbitte an Tel. Nr. 2111, gegen Unkosten-- Eritattung. (»sm Tüchtiger Kaufmann mit Führerschein, oder erfahr. Kraftfahrer, die sich zur WareQverteilung per Lieferwagen eignen, gesucht. Ernst Sames Käse- und Margarine- Großhandlung Gifcßen, Horst-Wessel-Wall 28 3420 D Tüchtiges, gesundes, körperlich unbehindertes [3414o Nähmädchen (auch ältere Frau) sofort gesucht. Verwaltung der klinischen Universität»- Anstalten, Gießen, Frankfurter Straße 53 I. Suche ä-Zimm.-Wohnung für sofort oder sväter. Schriftl. Angeb. unter 05864 an den Gieh. Anz. Mediziner sucht ab sofort 2-4-3immet- MlllW in Giehen oder nächster Umgeb, für dauernd. Schr. Ang. unt. 05806 a. d.G.A. Rechnungen bei Brühl. Gießen | Vermietungen| Gut möbliertes Zimmer m. flieh. Wasser, sev., an Dauermieterin ab 15. Nov. zu vermiet. Schr. Ang. unt. 05782 a. d.G.A. Seltene Natururkunden von den Halligen und vom Wattenmeer di« alle Naturfreunde und Dogelliebhaber mit Begeisterung lesen und schauen werden: Unter Säbelschnäblern und Seeschwalben Beobachtungen und Natururkunden au» der Dogelwelt der deutschen Nvrdseekuste Don Eugen Schuhmacher ünsgefamt 104 Seilen mit 92 Bildern nach wundervollen Naturaufnahmen. In Leinen gebunden RM. 3.90 Der Verfasser, der als Ornithologe und Tierphotograph bekannt ist, hat mehrere Wochen auf zwei einsamen deutschen Nordseemseln an der Eidermündung zusammen mit den eigenartigsten Vögeln unserer Heimat gelebt und die herrlichsten Naturaufnahmen von den Säbelschnäblern, Seeschwalben, Rotschenkeln, Austernfischern in a. mitgebracht. Er erzählt im Textteil unterhaltsam und spannend aus der kraft eigenen Erlebens di« sonderbarsten Begebenheiten, die er, im gch versteckt, aus nächster Nähe beobachten und im Bild festhalten konnte. Bestellungen nimmt jede Buchhandlung entgegen. Verlangen Sie bitte das ausführliche bebilderte Werbeblatt Große Meehen-Mel 011g am 14. and 16. November 1943 im Burghof« Eröffnung: Samstag, 15 Uhr. ' 05776 LICHTSPIEL-TH E ATER flleria-Paliit, Seitenweg: Andreas Schlüter 8838C Lichtspielhaus, Bahnhofstraße; Die Julika 2 Garagen z. vermiet, [osses Frankfurter Strafte 31. Televhon 2138 in Wetzlar. | Mietgesuche | MkM zum 1. 1. 1943 od. später gesucht. - Schriftl. Ang. unt. 05786 an 0. Gieh. Anz. Raum zum Unterstellen von Möbeln'ge- sucht, hier ober Umgebung. 05848 Georg-Phil.- Gail-Str. 14. Wohnungstauschs Tausch. Biete in Frankfurt a. M.: 4 Zimm., Küche, Bad u. Mans. Miete 78,- RM. Suche i. Giehen: 2 Zimmer und Küche für einzelne Dame. Näh.: Händel- strafte 20HI L JüngeFrau sucht 1-3-äiiÄt- MniW Schr. Ang. unt. 05798 a. d.G.A. Zwei leere Zimmer v. alleinstehend. Person zu mieten gesucht. Schr. Ang. unt. 05838 a. d.G.A. Suche 1-2 möbl. Zimmer Mit Heizung und Kochgelegenheit. Schriftl. Angeb. unter 05781 an den Gieh. Anz. Trock.verschliehb. Raum z. Unterstellen v. Möbeln gesucht. Schr. Ang. unt. 05837 a. d.G.A. &miscfmofmun£ Schöne 6 - Zimmer - Wohnung mit Heizung u. allem Zubehör in schönster Lage Hannovers gegen schöne 6—8-Zimmer- Wohnung in Gießen oder auch weiterer Umgebung sofort gesucht. Schr. Angebote erbeten unt. 3212D an den Gieß. Anz. Tüchtige WsWerin sucht sofort älterer, alleinstehender Rentner für seinen gevflegtcn Haushalt in einem Landort - Bahnstat. - bei Giehen. Gartenkenntnisse erwünscht. Schriftl. Angeb. m. Empfehlung u. Gehaltsanspr. unter 05681 an den Gieh. Anz. Ordentl., fleift. WsuMen für Haushalt gesucht. [3438D Architekt Ernst Balser, Frankfurt a.M., Bockenheimer Landstr. 115. Hilfe für einige Stunden täglich gesucht. [05856 Reinhardt, Wernerwall 45- [Steilengesuchej Rentner, schreib- aewandt (auch Maschine) sucht Halbtags- Beschäftig., evtl: schriftl. Heimarb. auf eig. Masch. Schr. Ang. unt. W841g,b.G.A» Ferkel und Läufer eingetroffen. [05844 Ernst Maydler, Heuchelheim, Rodheimer Strafte 2. Wer erteilt NachhilleMen im Rechnen für Schülerin der achten Klasse (Volksschule). Schr. Ang. unt. 05828 a. d.G.A. Biete: Gut erh. Büro-Schreibmaschine, Herren- und Damenfahrrad. Suche i. Tausch: Radio (All-od.Wechsel- strom).Schr.Ang. u. 05840 a.G.A. Suche: Neuwert. Lederstadttascke, gut., mgl. dunkl. Kostüm, Gr. 44, sow. nord. Fuchs od. Pelzmantel, Gr.44.Gebedaf. wahlw.i.Tausck: neues Edelm.- Kollier, 2 Felle, rein seid., neues Biereck-Tuch. 1 Paar neue or. Revtilschuhe, Gr. 38, neuen Lederhandkoff., Tennisschläg., Federbett und Kissen, od.Roft- haarmatratze z. Aufarbeiten. Suche: 4- bis 6-Zimm.-Wohn. Biete: Schöne 3-Zimm.-Wohn. (Neub.) m. groh. Gart.Miete40,-, in Heuchelheim. Schr. Ang. unt. 05762 a. d.G.A. Wohnung von 3-5 Zimm. mit Zubehör, evtl, im Tausch geg. ebensolche, per 1. 1. 1943 od. 1.4.1943 zu mieten gesucht. Schriftl. Angeb. unter 05832 an den Gieh. Anz. lelie Ursprungs- lengnlsse, itmbern mir SeugnU- ablchriften dem werbun^chretben beilegen I — Lichtbilder undBewerbungiunte» lagen müfien zur Vermeidung von Berluste« auf der SRüdfettf Namen und Anschrift des Bewerbers tragen l Gesucht w. eine Frau oder älteres Mädchen, a. liebst, allem» steh., d. einigermaßen kochen kann. Zimmer (Wohnung) kann gestellt werden. Zauber- u. Ehrlichkeit Beding. Schr. Ang. unt. 05827 a. d.G.A. Für frauenlosen Haushalt Wältefla d. mit Kleinvieh umgehen kann, gesucht. Schriftl. Ang. unt. 05835 an d. Gieh. Anz. Erfahrene OansgeöHfln oder Stütze für Prioatwohn. gesucht. [05678 I Kochkenntnisse nicht erforderlich. CafL Schwarz, 1 weiher Herd, 1 kleiner Ofen, iWinter-Fovve, Gröhe 50, z. kaufen gesucht. Schriftl. Angeb. unter 05859 an den Gieh. Anz. SaaöenfflDruHi zu kaufen od. zu auschen gegen gebr. Herren- Fahrrad. Schr. Ang. unt. 05865 a. d.G.A. Ein Wagen Mist z. kaufen gesucht. Angebote nach Heuchelheim, Wilhelmstr. 7. Wenig getragen. Anzug und Oeiergangsmantel f. grobe, schlanke Figur zu kaufen gesucht. Schriftl. Ang. unt. 05849 an 0. Gieh. Anz. Biinöe für RM. 15,— zu verkaufen. Fast neue, eleg., weinrote Leder-Pumvs, Gröhe 39, gegen gleichwertige Schuhe, Gr. 39, z. tausch, gesucht. Schr. Ang. unt. 05802 a. d.G.A. Blauer Konfirmanden- Anzug (50,-) z. verkauf. Schr. Ang. unt. 05852 a. d.G.A. | Kaofgesuche Jg., wachsamer Hund möglichst groher Pinscher,gesucht. Angebote an Löberstr. 10 p erbeten. [05857 Gut erh., komvl. SWsZlMkl mit oder ohne Federbetten, in bar zu kaufen Gin Bett mit Wtrntze z. kaufen gesucht. Schriftl. Angeb', unter 05819 an den Gieh. Anz. Gut erhaltener SMlronien f. 6jähr. Jungen z. kaufen gesucht. Schr. Ang. unt. 05810 a. d.G.A. Gut erhaltener Brnmenmnoen u kaufen gesucht. [05808 Frau Herbert, Schottstrafte 21. Bnppentfiitie oder -Stube z. kaufen gesucht. Schr. Ang. mit Preis unt. 05803 an d. Gieh. Anz. Gut erhaltenen Buppenmogen Zuvvenstube u. Märchenbücher z. kaufen gesucht. Schriftl. Angeb. unter 65775 an den Gieh. Anz. Gut erhaltene Spielsachen Schr. Äng. unt. 0ZWa^.G.A. Verkaufe krankheitshalber eine Vogelsberger Fahrkuh das 3. Mal trag., ein Vogqlsberg. Rind, 2jährig, beide Herdbuchtiere, und ein tragendes Mutterschwein, Anfang Februar werfend. [3449D Wilh. Keil II., Land- u. Gaftw., Ettingshausen. Zweit, gelerntes Vogelsberger Rind gute Abstamm., z. verkauf. [05842 KarlSchmieder, Vetzberg Nr. «2. Mmen- SeWet 10x35, neuwertig, 125,- RM., verkauft oder tauscht gegen Kleinbildkamera, 24x36 oder 3x4. Schr. Ang. unt. 05847 a. d.G.A. Heimkino mit Filmen für RM. 35,- zu verkaufen. Schriftl. Ängeb. unter 05858 an den Gieh. Anz. MumMe (Griech. Frauenkopf) z. verkauf. en 1823b WM ene Ä5* bis einschl. versiehtden it sowie den st(abl3Uhr) ^Apotheke. eher 18« »t. r, 15 Uhr. " 057 Ovei' ^e: 8« K? spatere? ^hriften freier Skter Xnz. erb. ’0n !£»» ga!bn>‘etc3 ir «und Der. «e Wochen otöfeeinfein ■” mit den *mat gelebt °*)men von Iben, Not. nitgebratfjt, iltiam und n «Erlebens .die er, im beobachten nnte. "Ölung eni. ^-Arltche getragene ifel, A. la Leder, H. gesucht Damen- nischuhe • od. bunfl, ob.Stritf* . Zrötze 48. Äng. unt. i.d.G.A. Vernimmt Mies er miße« ■ Hause? Ang. unt a.d.G.A. lienbraun, ickel )m. rotem lsband, laufen, erbitte an - Jlr. 2111, Unkosten-! * tUNg. VößKl tingebob. is)te[ü.ing da es ihm $ s. Gelegen- 1 chlt d.Be-1 lchaft einer 1 d. Dame i. 1 von 26 bis I hren zwecks I eirat i.erwünW, lchtBeding. t. m. Bill> Z14a.G.A. isttetion censache.) Nr. 260 Zweiter Blatt Aus »er Stadt Gießen. Hausmusik. Durch Jahrhunderte hindurch war gemeinsames Musizieren in häuslicher Geselligkeit in unserem Volke Brauch. Ein reicher Schatz schönster musikalischer Werke unserer großen Meister ist für das Musizieren in der Familie gedacht. Erst mit der Entwurzelung häuslicher Kulturpflege versiegte auch die Pflege der deutschen Hausmusik und damit die musikalische Selbstausübung des einzelnen, die allein zu wirklichem Musikverständnis und zum echten Musikerleben führen kann. , Der Tag der deutschen Hausmusik mahnt alljährlich nicht nur zur Besinnung, sondern stellt ganz praktische Forderungen, denen sich auch die Mütter nicht entziehen können. Die Mutter ist für dauernde Pflege der Musik im Hause die wichtigste Trägerin. Nicht überall wird es möglich sein, aus der Famisie heraus eine Spielgemeinschaft zu bilden, aber wo auch nur ein Hausgenosse ein Instrument beherrscht, wird er Freunde finden, mit denen er musizieren kann. Schon in den Jugendformationen finden sich die geeigneten Kameraden zusammen, und. für eine Mutter ist es dann gegeben, diese jungen musikfreudigen Menschen zu regelmäßigem gemeinsamem Spiel ins Haus zu ziehen. Mancher Muster und manchem Vater wird dadurch Gelegenheit gegeben, auch sein Instrument, das er einmal erlernt hat und das leider mit den Jahren vernachlässigt worden ist, wieder hervorzuholen. Nicht auf eine vollendete Leistung kommt es bei der Hausmusik an, sondern auf die Selbstbetätigung, die zur Musik ein ganz anderes Verhältnis verschafft als nur das Hören. Es gibt wohl nichts Schöneres und Beglückenderes als eine solche musikalische Geselligkeit im häuslichen Kreise. Jedem jungen Menschen wird sie zum unvergeßlichen Erlebnis unh zu einer unversiegbaren Quelle echter Freude werden. Eine saubere gute Technik muß freilich das Ziel auch des Dilettanten fein. Regelmäßiges fleißiges lieben seines Instrumentes ist darum Voraussetzung auch für jedes häusliche Musizieren. Selbst bei dem begeistertsten kleinen Musikanten gibt es oft schwache Stunden, in denen er die Geduld verlieren möchte, aber das gemeinschaftliche Musizieren wird ihm immer wieder neuer Ansporn sein und ihn zur Disziplin erziehen. Ein Kind sollte darum beim Musikunterricht nicht mit dem Klavier beginnen, sondern zunächst mit der Blockflöte oder der Geige, damit es sich bald in das Zusammenspiel mehrerer Instrumente einfügen kann. Ein Blas- oder Streichinstrument verlangt vom Spieler außerdem von vornherein eine schärfere Disziplin des Hörens, weil er den Ton selbst bilden muß, während das Klavier mit seinen fertigen Tönen den jungen Spieler leicht zu gedankenlosem Klimpern verführt. Erst wenn ein Kind an der Flöte oder Geige seine Musikalität bewiesen hat, sollte man es an das Klavier heranführen. * Auch gemeinsames Singen im häuslichen Kreis ist Hausmusik. Es verlangt weder besondere künstlerische Beherrschung noch große Musikalität. Jede Mutter kann so schön singen, daß sie vor der Kritik des Kindes besteht, und jedes gesunde, lebendige Kind möchte seine Stimme im Gesang betätigen. Das Lied ist der Urquell allen Musizierens und müß wieder Besitz des ganzen Volkes werden. Ein Volk, das seine Lieder nicht mehr singen kann, hat sich dieses Besitzes selbst beraubt. Darum, liebe Mütter, singt wieder mit euren Kindern! Der Ablauf des Tages, Familienfeste und Jahresfeiern geben immer wieder Anlaß, unser schönes Liedgut zu pflegen. Singt eure Kinder in den Schaft, es ist die erste Musik, die an ihr Ohr dringt und sich mit dem Gefühl der sicheren Geborgenheit verbindet. Ein großer Schatz von Kinderliedern ist in unserem Volke noch lebendig, andere werden wieder durch unsere Jugend aus ihrer Vergessenheit geweckt. Alle diese Lieder gehören in die Familie als die natürlichste Hausmusik, die uns jrn engen Kreis immer wieder zusammenführt. Gerade der Krieg fordert stärker als sonst die Zusammenfassung aller ideellen Kräfte im Volke. Darum wollen wir den heutigen Tag der Hausmusik auch als Frauen und Mütter ernst nehmen, und seine • Forderungen verstehen. „Wer Musik nicht liebt, verdient nicht, ein Mensch genannt zu werden, wer sie liebt, ist ein halber Mensch, wer sie aber treibt; der ist ein ganzer Mensch", sagt Goethe. JRönfgenfermine im Kreis Wetterau. Im Kreis Wetterau werden die Röntgentermine für die gesamte Bevölkerung nachbenannter Orte wie folgt festgesetzt: 16. November, 8—10 Uhr, Weickartshain, Schule; 16. November, 11.30 bis 12.30 Uhr, Lardenbach, Wirtschaft; 16. November, 14.30—16.30 Uhr, Freienseen, Turnhalle; 17. November, 8—12 und 13—15.30 Uhr, Laubach, NSV.-Kmdergarten; 17. November, 17—18.30 Uhr, Gonterkirchen, Schule; 18. November, 9—11 Uhr, Ruppertsburg, NSV.- Kindergarten; 18. November, 12.30—16.30 Uhr, Villingen, Schule; 19.November: 8 bis 9 Uhr, Nonnenroth, NSD.-Kindergarten; 19.November, 10.30—12 und 13—15.30 Uhr, Ober-Bessingen, Schule; 20. November, 8—11 Uhr, Ettingshausen. Gasthaus Paulus; 20. November, 13—14.30 Uhr, Wetterfeld, Deutsches Haus; 20. November, 16—17.30 Uhr, Lauter, Gasthaus Hock; 21. November, 8—10.30 Uhr, Quettborn, NSV.-Kindergarten; 21. November, 13—14.30 Uhr, Göbelnrod, Schule. Es wird erwartet, daß sich alle Volksgenossen zu dieser einmaligen Gelegenheit einfinben. Anträge für einmalige Elterngabe. NSG. Unter Hinweis auf die am 7. Oktober in der Tagespresse bekanntgegebenen Richtlinien über die Antragstellung für einmalige Elterngaben wird mitgeteilt, daß in der Woche vom 16. Ins 21.11. 42 die Anträge der Eltern mit den Anfangsbuchstaben S bis Z des Familiennamens des Sohnes bei den Kameradschaften der NS.-Kriegsopferversorgung im Gau Hessen-Nassäu entgegengenommen werden. Giehener Docken marNprelie. * G i e ß e n 14. Noo. Auf dem heutigen Wochenmarkt kosteten': Markenbutter, V- kg 1,80 RM., Matte 30 Rpf., Käse, das Stück 9 bis 10, Kartoffeln, 5 kg 51, Wirsing, kg 6 bis 10, Weißkraut 5 bis 7, Rotkraut 6 bis 9, gelbe Rüben 6 bis 10, rote Ruben 7 bis 10, Spinat 12 bis 16, Römischkohl 10, Unterkohlrabi 5 bis 7, Rosenkohl 25 bis 30, Schwarzwurzeln 20 bis 40, Feldsalat 47 bis 50, Aepfel 30 bis 40, Birnen 20 bis. 30, Lauch 15, Sellerie 16, Endivien, das Stück 5 bis 12, Oberkohlrabi 10 bis 15, Rettich 5 bis 20 Rph. Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Dderhessen) Täglich 400 bis 500 Tonnen Gülerlransporl. Große Aufgaben des §ahrbereilschastsdienstes. Seit etwa zwei Jahren ist der durch Erlaß des Reichsverkehrsministeriums eingerichtete Dienst der Fahrbereitschaft auch in unserer engeren Heimat zur Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmittel- und anderen Ver- sorgungsgüter-Transporten eingesetzt. Die Fahrbereitschaft in Gießen ist als eine Dienststelle des Landrats für den Landkreis Gießen, zugleich aber auch für die Stadt Gießen und den Kreis Büdingen tätig. Die Aufgabe der Fahrbereitschaft ist es heute wie zu Beginn ihrer Arbeit, die für die heimische Wirtschaft zur Verfügung stehenden Lastkraftwagen und Pferdefuhrwerke planvoll unter dem Gesichtswinkel des Gesamtinteresses der Bevölkerung einzusetzen. Dabei kommt es jetzt noch stärker.als vor zwei Jahren darauf an, mit den Fahrzeugen der Fahrbereitschaft durch schnellen Transport der Güter zur raschen Entladung der Güterwagen der Reichsbahn beizutragen, um auch von dieser Seite her die Umlaufsgeschwindigkeit des Güterwagenmaterials zu erhöhen. Zur Erfüllung dieser Aufgabe steht der Fahrbereitschaft Gießen, die unter Führung des Fahrbereitschaftsleiters Spediteur Hans Plank arbeitet, neben den Lastkraftwagen und Schleppern ein besonderes Kriegsgefangenen-Arbeitskommando zur Verfügung, das zur Entladung der Güterwagen stets in kürzester Zeit eingesetzt werden kann. Die verkürzten Ladezeiten für die Güterwagen machen es notwendig, die täglich jeweils bis 8 Uhr morgens zur Entladung bereitstehenden Güterwagen bi$ spätestens um 14 Uhr von dem Dersandgut frei zu machen und die bis 16 Uhr zur Entladung bereitgestellten Wagen bis spätestens 22 Uhr geleert der Reichsbahn wieder zur Verfügung zu stellen. Da die Arbeitskräfte der Empfänger in den meisten Fällen zur Einhaltung der kurzen Entladefristen nicht ausreichen, muß das Kriegsgefangenen-Arbeitskom- mando der Fahrbereitschaft täglich mit eingesetzt werden. Dadurch ist es bisher immer möglich geworden, die Güterwagen in kürzester Zeit frei zu machen und die Transportbereitschaft dec Bahn erheblich zu steigern. Die Lastkraftwagen der Fahrbereitschaft dienen zur Beförderung von Güttzrn aller Art, insbesondere von Lebensmitteltransporten und kriegswirt- schaftlich wichtigen Sendungen namentlich für die Versorgungsbetriebe, wie z. B. Gaswerk, Elektrizitätswerk, Schlachthof, ferner zum Transport von Sendungen für die Wehrmacht, darüber hinaus, je nach Möglichkeit, von Gütern für Private, z. B. durch Mitnahme von Umzugsgut oder dergleichen als Gelegenheitsfuhren; für Transporte der letztgenannten Art können aber nicht Sonderfahrten gemacht, sondern sie können nur befördert werden, wenn diese Fahrt mit einer lebenswichtigen Transportleistung im Dienste der öffentlichen Aufgaben verbunden werden kann. Wie stark die Lastkraftwagen und Schlepper der Fahrbereitschaft benutzt werden, geht schon daraus hervor, daß täglich, auch an Sonntagen, allein im Bereiche der Fahrbereitschaft Gießen 400 bis 500 Tonnen, also 8000 bis 10 000 Zentner Dersandgut befördert werden. Diese Gütermenge macht, nur 400 Tonnen täglich gerechnet, eine Jahrestransportleistung von 146 000 Tonnen gleich 2 920 000 Zentner aus. Jeder Lastkraftwagen der Fahrbereitschaft legt im Gießener Stadtbereich täglich eine Entfernung von rund 30 Kilometern zurück, das sind jährlich pro Wagen- rund 11000 Kilometer. Die nach auswärts fahrenden Lastautos haben eine tägliche Durchfchnittsentfernung von 150 Kilometern aufzuweifen, das sind jährlich rund 55 000 Kilometer. Wohlgemerkt, immer nur e i n Lastkraftwagen leistet diese außerordentliche Beförderungsarbeit. Neben den Transporten in der Stadt Gießen hat die hiesige Fahrbereitschaft noch die Lebensmittel- und Gütertransporte — soweit dafür die Reichsbahn nicht in Anspruch genommen werden kann — in den Kreisen Gießen und Büdingen, im Vogelsberg, nach Alsfeld und Lauterbach, nach Butzbach, Bad-Nauheim, Wetzlar und Dillkreis auszuführen. Fernfahrten über 50 Kilometer hinaus, die noch vor zwei Jahren bei vorheriger Genehmigung durchgeführt wurden, kommen jetzt so gut wie gar nicht mehr vor, da die Reichsbahn ihren Gütertransportdienst selbst unter den erschwerten Bedingungen der Kriegszeit so weit entwickelt Hat, daß sie auch' diesen Dienst in vollem Umfange erfüllen kann und infolgedessen der Einsatz der Fahrbereitschaftswagen für Ferntransporte nicht mehr erforderlich ift.* Die Fahrbereitschaft sieht es als eine ihrer wesentlichsten Verpflichtungen an, ihre Betriebsmittel so weit wie nur irgend möglich in den Dienst der Volksgemeinschaft zu stellen. Daher wird — bei allem Vorrang der Lebensmittel- und Versor- gungsgüter-Transporte für die öffentliche Hand, für die Wehrmacht ufw. — den Wünschen von privater Seite zur Beförderung von Gütern nach besten Krgsten entsprochen. Allerdings kann dies nur im Rahmen sog. Gelegenheitsfahrten geschehen, d. h. private Gütertransporte kommen vor allem für Leer-Rückfahrten der Lastkraftwagen zu ihren Standorten oder, je nach den Möglichkeiten, als Zuladungsgut zu lebenswichtigen Transporten nach außerhalb in Betracht. Derartige private Wünsche sind frühzeitig bei der Fahrbereitschaft anzumelden, damit sie beizeiten in den Verkehrsplan der Lastkraftwagen eingeordnet werden können. Dieser Plan ist nämlich nach festen Gesichtspunkten, wenn auch völlig frei von bürokratischer Handhabung des Betriebs, in wirtschaftlicher Weise durchzuführen, damit die Einrichtung jederzeit schlagkräftig und wendig bleiben kann. Und noch eines: die Bevölkerung sei bemüht, den Dienst der Fahrbereitschaftswagen dadurch zu fördern, daß sie alles zur raschen Ent- oder Beladung der Fahrzeuge, insbesondere zur Annahme der Güter auch an Sonntagen, tut. Die verflossenen zwei Jahre der Arbeit der Fahrbereitschaft haben den großen Nutzen dieser Einrichtung für die Heimat überzeugend zutagetreten lassen. Daß der Gütertransportdienst auf dem Lande abseits der Bahnen und in der Stadt allenthalben reibungslos funktioniert, ist der starken Förderung der Fahrbereitschaft durch den Landrat und im Bereiche der Stadt Gießen durch die Stadtverwaltung sowie der ausgezeichneten Zusammenarbeit der behördlichen Dienststellen mit der Fahrbereitschaftsleitung zu verdanken. Ebenso verdienstvoll und anerkennenswert ist der allezeit tatfrohe Einsatz der auf den Wagen der Fahrbereitschaft tätigen Männer, die werktags wie sonntags unermüdlich auf dem Posten sind und bei Wind und Wetter, bei Tag und Nacht ihren Dienst tun, um durch schnelle und sichere Beförderung der Transportgüter allen Volksgenossen zu dienen. Die Fahrbereitschaft kann mit Befriedigung auf die beiden ersten Jahre ihrer Arbeit zurückblicken. B. Vom ObuS-Betrieb. Im Verkehrsdienst unserer Obus-Linien ist setzt für die verschiedenen Strecken eine Neueinteilung der Wagen durchgeführt worden., Danach wird die Linie 1 Bahnhof—Fliegerhorst ‘mit drei Wagen befahren; auf der Linie 2 Bahnhof—Graudenzer Straße dienen zwei Wagen den Verkehrsansprüchen; für den Dienst auf der Linie 3 Schubertstraße—Äer- dun-Kaferne sind 2 Wagen eingesetzt; die Linie 4 Klein-Linden—Selterstor wird in Verbindung mit der Linie 5 Stadtring um die Anlagen befahren, wodurch diese Linie die Bezeichnung 4/5 erhält^ weil sie diese zwei Linien bedient; die Linie 5 Stadt- rinaum die Anlagen wird mit einem Wagen im 10-Minutenverkehr in entgegengesetzter Fahrtrichtung zur Linie 4/5 befahren, wodurch im Obusbetrieb um die Anlagen alle 10 Minuten Fahrgelegenheit in einer der beiden Richtungen gegeben ist.- Die Wagen der Linie 4/5 verkehren also praktisch von Klein-Linden zum Selterstor, dann weiter als Stadtring um die Anlagen wieder zum Selterstor und von dort nach Klein-Linden. Einsatzwagen für die Verkehrsspitzen vom Fliegerhorst werden regelmäßig gefahren und im übrigen nach den Erfordernissen in Dienst gestellt. Gießen-Klein-Linden. Der Geflügelzüchterverein Klein-Linden 1931 hielt am Donnerstagabend im Gasthaus „Zur deutschen Eiche" eine Mitgliederversammlung ab,. die sich mit der Beschickung der Geflügelausstellung für Heuchelheim und Umgegend befaßte. Don den Mitgliedern des Vereins werden etwa 25 Tiere zur Ausstellung gebracht. Es wurde u. a. noch beschlossen, dem Heuchelheimer Verein einen Ehrenpreis zu stiften. 0i6 Auszahlung der Ausbildungsbeihilfe. Die Äusbildungsbeihilfe des Reichs an Kinderreiche und Gleichgestellte wird im allgemeinen in vier Teilbeträgen je Schuljahr ausgezahlt. Oft wird diese Ausbildungsbeihilfe nur als Beihilfe für Fahrtkosten und Lernmittelkosten erforderlich, so daß der Jahres- betrag in diesen Fällen verhältnismäßig klein ist. Der Reichsfinanzminister hat daher angeordnet, daß die Ausbildungsbeihilfe je Schuljahr in einem Betrage auszuzahlen ist, wenn sie für das ganze Jahr nicht mehr als 60 RM. beträgt. Derdunkelungszeit: 14. November von 17.31 dis 7.13 Uhr. 15. November von 17.30 bis 7.14 Uhr. ♦ *♦ Vom Theater der Universitätsstadt Gießen wird mitgeteilt: In der Uraufführung von Gerhart Hauptmanns dramatischem Idyll Kaiser Maxens Brautfahrt" spielt die Rolle der Emmerenz Hella Henzky, ihre Tochter Anna spielt Iosefine Lenzen, den jungen Kaiser Max C. B. Schmidt. Dis Inszenierung hat W, M. Munh, das Bühnenbild schuf Karl Löffler. Mit dieser 4. Morgenveranstaltung eröffnet das Theater seine Veranstaltungen zur Gerhart-Hauptmann-Ehrung. ** Das nächste Orchesterkonzert am Donnerstag, 19. November, im Stadttheater unter Leitung von Professor Dr. Ternesvary bewegt sich auf klassisch-romantischem Boden (Händel, Mozart, Weber, Schumann). E^ wird — so schreibt man uns — eingeleitet mit dem schönen Concerto grosso in F-dur von Händel und beschlossen mit der v-moll-Symphonie von Robert Schumann (1841), einer der schönsten der vier Symphonien des Meisters, die immer wieder auf den Programmen großer Orchester, auch der Philharmonie, erscheint. Als Solisten begrüßen wir wieder Heinz Schröter aus Frankfurt, der schon zweimal als vortrefflicher Pianist sich hier vorstellen durfte, zuletzt in der Chor-Fantasie von Beethoven. Er wird das so selten gespielte Konzert-Rondo von Mozart und das ewigjunge, in der „Freischütz"-Zeit (1821) komponierte F-moIl-Klavierkonzert von Carl Mgria von Weber zu Gehör bringen, das seit sehr vielen Jahren hier nicht mehr aufgeführt worden ist. Sicherlich wird dieses schöne Programm viele Musikfreunde anlocken. ** Silberne Hochzeit. Der Universitäts- Reillehrer und Sturmführer in der NS.-Reiterstan- barte 147 Oberheffen Ludwig Schömbs ünb Frau Käthe, geb. Kautz, Am Brandplatz wohnhaft, können am kommenden Montag, 16. November, ihre silberne Hochzeit begehen. Der Jubilar, der sich in Stadt und Land großer Beliebtheit erfreut und weithin bekannt ist, hat bereits den ersten Weltkrieg mitgemacht und steht jetzt wiederum im Felde, wo er als Rittmeister ifn Norden kämpft. Dem Jubelpaar bringen auch wir unseren herzlichen Glückwunsch dar. **81Jahrealt. Der Oberpostschaffner Konrad Lehr, Wilhelmstraße 51, kann am Montag, 16. November, feinen 81. Geburtstag begehen. Jahrzehntelang bei der alten Gießener Stadtpost tätig, ist der Jubflar in weiten Kreisen der Bevölkerung bekannt. Der alte Herr erfreut sich bester körperlicher und geistiger Frische. Dem Jubilar gilt unser herlicher Glückwunsch. ♦♦ Vortrag über Holzgasgeneratoren. Wie die NSKK.-Motorstandarte 147 uns mitteilt, findet am heutigen Samstag von 18 bis 19 Uhr im NSKK.-Heim die Vorführung eines Films über Holzgasgeneratoren statt. Dazu werden alle Interessenten und Kraftfahrer erwartet. *♦ Die Sonntags-Vorträge von Professor Dr. Bürker beginnen am morgigen Sonntag wieder. In einer Vortragsreihe über Physiologie spricht der geschätze Gelehrte morgen im Physiologischen Institut, Friedrichstraße 24, über das Thema: „Warum der Flieger in große Höhen Sauerstoff mitnehmen muß". *♦ Kostspielige Neugierde. Ein Mann aus Gießen konnte es sich im Mai nicht verkneifen, einen Brief, der nicht an ihn gerichtet war, unbefugt zu öffnen. Dafür erhielt er wegen Verletzung des Briefgeheimnisses einen Strafbefehl über drei Monats Gefängnis. Diese Strajs eMie» ihm iik 14./15. November 1942 hoch, so daß er Einspruch beim Amtsgericht Gießen einlegte. Hier konnte ihm zugute gehalten werden, daß er an dem Tage, da er seine Neugierde nicht zügeln konnte, stark unter Alkoholeinfluß stand. Das Gericht erblickte darin einen Milderungsgrund und ermäßigte die Strafe auf 130 RM. Geldstrafe, ersatzweise 20 Tage Gefängnis. ** EineKaninchenausstellung wird am heutigen Samstagnachmittag im „Burghof" eröffnet Bezirkssparkaffe Grimberg. '+ Grünberg, 13. Nov. Im Hotel Hirsch sand die diesjährige Mitgliederversammlung der Bezirkssparkasse Grünberg statt. Der Vorsitzende des Verwaltungsrats, Bürgermeister König, begrüßte neben ben Mitgliedern des Verwaltungsrats und den Gemeindevertretern insbesondere den Vertreter der Aufsichtsbehörde, Landrat Dr. Lotz. Aus dem von Direktor Diehl erstatteten Geschäftsbericht ging hervor, daß die außergewöhnliche Aufwärtsentwicklung des Vorjahres durch die Ergebnisse des Jahres 1941 noch weit übertroffen wurde. Gesamtumsatz, Bilanzsumme und Zahl der Buchungsposten haben sich weiter beträchtlich erhöht. Besonders stark war der Zuwachs bei den Spareinlagen, der mit 1 442 325 RM. das vorjährige Ergebnis um 38 v. H. überstieg. Die Zahl der neu ausgestellten Sparkassenbücher steigerte sich erheblich. Am Jahresende bestanden 6886 Sparkassenbücher mit insgesamt 6 532 291 RM. Einlagen. Die Heute beginnt unser neuer Vornan Oer große Irrtum von Meta Brix. Giroeinlagen sind mit 666 537 RM. um 182 817 RM, höher als im Vorjahr. An Gesamteinlagen verwaltete die Sparkasse Ende 1941 ,7198 828 RM. Daß der Einlagenzugang im Jahr 1942 noch schneller ansteigt, zeigte ein kurzer Ueberblick über den derzeitigen Stand. Bereits jetzt'übersteigt der Zuwachs das Jahresergebnis von 1941 beträchtlich. Die Gesamteinlagen der Bezirkssparkasse betrugen am 30. Oktober 1942 rund 9 Millionen RM. Im Darlehensverkehr waren mangels Nachfrage die Neuausleihungen mir gering. Landrat Dr. Lotz sprach seine Anerkennung für das günstige Ergebnis aus. Der starke Zugang an Spareinlagen sei bei allen deutschen Sparkassen festzustellen; er freue sich aber, daß die Einwohner des Grünberger Bezirks ihren Sparfinn so bekundet hätten. Der Landrat schloß seine Ausführungen mit dem Dank an die Mitglieder des Verwaltungsrats, sowie an die Beamten und Angestellten der Bezirkssparkasse. Die Ergänzungswahl zum Verwaltungsrat ergab die Neuwahl von Beigeordneten Fabrikant Karl Schlörb in Lauter und Bürgermeister Hugo Horst in Queckborn. Bürgermeister König brachte den Dank der Sparkasse für die beiden ausgeschiedenen Verwaltungsratsmitglieder Bürgermeister Erb, Atzenhain, und Altbürgermeister Erb, Flensungen, die sich immer für die Interessen der Kasse eingesetzt hätten, zum Ausdruck. Nach einer Aussprache über verschiedene Sparkassenfragen wurde die Sitzung geschlossen. Landesökonomierat Bartmann -Lüdicke 90 Jahre. NSG. Ein Vorkämpfer der Landwirtschaft unseres Gaugebietes, Landesökonomierat Christian Bart» mann-Lüdicke, feiert am 15. November in Bad Homburg feinen 9 0. Geburtstag. Sowohl als praktischer Landwirt wie auch als Organisator seines Berufes hat er bahnbrechende Arbeit geleistet. Die von ihm jahrzehntelang bewirtschaftete Pachtung der Riederhöfe entwickelte er zu einem von Berufs- genoffen viel besuchten Musterbetrieb, von dem wertvollste Anregungen ausgingen. Im öffentlichen Leben trat Landesökonomierat Bartmann-Lüdicke vor allem als Vorsitzender der Landwirtschaftskammer für den Regierungsbezirk Wiesbaden hervor. Auch als Präsident des Vereins nassauischer Land- und Forstwirte hat er sich bleibende Verdienste erworben^ Seine besondere Fürsorge galt außerdem dem heimischen Wein-, Garten, und Obstbau. G. A -Sport. Gießener Fußball. Doppelveranstaltung auf dem Daldsportplah. Die für den morgigen Sonntag angesetzten KM.« Spiele Luftwaffe — Wölfersheim VfB.-R. — 1900 finden als Doppelveranstaltung auf dem Waldsport« platz statt. Im Spiel Luftwaffe — Wolfersheim wird keine Ueberraschung zu erwarten fein. Die Soldaten haben in den beiden Spielen gegen 1900 und VfB.-R. ihre Form bereits unter Beweis gestellt, so daß Wolfersheim um eine Niederlage nicht herumkommen dürfte. Das Hauptinteresse wird sich daher auf das erneute Zusammentreffen der beiden Lokalgegner konzentrieren, zumal der Ausgang des Spieles für dis weitere Entwicklung in den Meisterschaftsspielen ausschlaggebend ist. Ein Sieg ist für jeden der Anschluß an die Spitzengruppe, während eine Niederlage den Verbleib im Hintertreffen bedeutet. Die Mannschaftsaufitellungen sind nicht genau bekannt, die heutigen Verhältnisse lassen dies ja auch nicht mehr in dem Maße zu, wie in früheren Zeiten. Das eine wird jedoch der Fall fein, daß man auf beiden Seiten bemüht fein wird, die denkbar stärkste Vertretung auf die Beine zu bringen. Handball der HZ. Lang-Göns — Mtv. Gießen II. Bei Lang-Göns will es immer noch nicht klappen, da die Lücken noch nicht vollwertig ersetzt sind. Obwohl die 2. Mannschaft der Gießener nur ein Spiel gewinnen konnte, darf Lang-Göns das Treffen nicht zu leicht nehmen, da die Gäste am vorigen Sonntag gegen Grüningen nur eine knappe Niederlage einsteckey mußten. DI.-kttasse. Mtv. Gießen I — Klein-Linden. Zwei gleichstarke Mannschaften stehen im Kampf um die Punkte. Vielleicht gibt der Platzvorteil ein Plus für Gießen. Mtv. Gießen II — Watzenborn. Hier steuern die Gießener sicher auf die Tabellenführung hin. Bei aller Anstrengung der Gäste wev den sie doch den Sieg den Mtv.ern überlassen müfleifc (Lumdchj — HolzhLirL öoche bist I gestrenge I Liebste! B BAYER k: K RUHMESBLATT Ihre Kinder VEPL&NGER SYE ES fM FACHGESCHÄFT! 166»A ratur einzusenden. 3874D Grüneburgweg 101. 3441D EIN WICHTIGER PUNKT Das mit UanUte -JhovncL UVWVVWWIWWWVWMVMMVWWWVU^ < rein? Massen es basier gte&h » s Umso länger reiefit KUNOS Die Schuhe halten länger und bleiben langer schön! r Backwunder Erdal das atttewäActe Eidechse-" rufoftey&niitet in der Geschichte der Medizin gehört den BÄYER-Arzneimitteln. Viele früher tödliche und zu langem Siechtum führende Krankheiten werden heute mit ihrer Hilfe geheilt. Das BAYER-Kreuz ist das Zeichen des Vertrauens! £ £ In Bekleidungshausbali: Strickwma, felntrlkolagen und Wollsacben. Durch ein ilMX-Bad werden die Gewebe welch und grillig, Schweiß vernichtet und Farben wieder aulgelrlscM. Ge* braichsaBleltung beachten. Reparaturen an elektr. Maschinen aus Kriegs- und lebenswichtigen Betrieben werden nach wie vor ausgeführt. JDa es nicht möglich ist durch Monteure die Motore an Ort u. Stelle untersuchen z. lassen, wird angeraten, die Motore sofort zur Repa- Gegen kleinere AHfagsbesdiwerden helfen oft bekannte Hausmittel, wie sie auth der Ant empfiehlt. Nutze In solchen Fällen also deren Heilkraft! Um so sicherer werden dann Dir und Allen bei ernsthaften Leiden die vom Arzt Sauberes Putzzeugs Saubere Bürsten und Polierföp* pen, schwarz für sich, farbig oder farblos für sich, sind eine Voraussetzung für die Freude ah der Erdal - Schuhpflege. Deshalb anno Domini 14H Reparaturwerk elektr. Maschinen Rh. Stähl er, Bad-Nauheim Einlagen Leibbinden Gummistrümpfe 1295 A J. Frohn Marktplatz 10 Lieferant aller Krankenkass. sich aus dieser Erstarrung Der Ausdruck wechselt und wird bewußt Hart, öie ballt die Hände. Es sieht fast aus, als wollte sie Kraft fummeln. Dann biegt sie sich mit einer schnellen Wendung aus dem Wagen und geht mit raschen Schritten durch den Garten und in das Haus hinein. Bernhardine steht in der Diele und nimmt den Pelz ab, den Helene sehr schnell los sein will. Das Fräulein wirft Kuppe und Fahrhandschuhe hin und sieht dabei nicht auf ... sieht nicht in das gute, alte Gesicht, das nun schon seit Tagen einem gro- Es ist eine dunkle, schwingende Stimme, und es ist eine heitere Frage. Ludwig Rautenberg spricht auch gleich weiter: ,Aeit mehr als eitler Woche 1**u du für mich unsichtbar geworden, meine c*rt- Gebr.Mufikiöitrumente Gitarren, Mandolinen, Grammophone oder ähnliche für Arbeitslager zu kaufen ges. Anruf 3344 3407D ßen Fragezeichen gleicht. Helene sagt nur kurz: mochte setzt nicht gestört werden, Bernhardine", und geht in ihr Zim- nach wie vor güt', aber jetzt- sparsam verwenden. Reese-Gesellschaft Hameln teilnehmende Frage: ,Zch danke Ihnen sehr. Wenn ich bitten dürfte, könnten Sie mich ein Stuck in Ihrem Wagen mitnehmen?" „Selbstverständlich!" antwortet Helene und reicht stützend ihren Arm. Sie überlegt, duß sie dann am nächsten Fernsprechautomaten halten und Ludwig benachrichtigen will, weil sie nun etwas später zu ihm kommen wird. Doch kommt es dazu nicht. Es treten Ereignisse ein, die so entscheidend sind, daß sie das Leben des Fräuleins Veselius umwerfen. Doch nein ... das ist nicht ganz richtig. Helene Veselius läßt sich nicht aus der Bahn werfen. Die maßgebenden Entscheidungen trifft nur sie allein. ♦ x in um^järtdßtoL QuaJLiiodj ruuiruxh. GeschäftS'Uebemahme. Habe ab Montag, den 16.November, am Amtsgericht die Mildiverteilung von Frau Schreiner, Alten-Buseck übernommen und bitte die verehrte Kundschaft, das Vertrauen, das sie bisher Frau Schreiner entgegengebracht hat, auf mich übertragen zu wollen. 05855 Alfred Roth, Milch Verteiler Gießen, Tannenweg 33. Mit ollenen Haßen Drei Jungen und ein Mädel «n de«ten ihre Walddsimat. von öerner Siebold 135 Seiten Text und 8 Aunftdruckioleln Leinen «». 1,15 Hago »ermü^ler Verlag Berlin «Lichterfelde Leibbinden BrucbbÄnder Einlagen Anfertigung in eig. Werkstatt« Kurt Kling venn. Befer Nacht BaBdafeitnaelit Marktstr. 16 Lieferant der Krankenkassen Damen-Bedlenusg. brauchen ein Vollkornbrot, da« satt macht nahrhaft ist und put schmeckt. Unser Brot besitzt nicht nur diese Eigenschaften, sondern ist darüber hinaus für den kindlichen Magen sehr bekömmlich. oemeinschaltswerk VersonwntBiinge Hessen-Nassau lieber <00 Verkaufsstellen 6 Großbäckereien Verkant an ’edermann - 3®f0 Rabatt Schon mit RM 30.- Im Monat ersparen Sie ein Eigenheim von RM 12000.- Der Wohnbedarf nimmt Immer noch zul Sichern Sie sich daher jah* schon durch einen Bausparvertrag Ihr Bau- oder Kaufgeld. Bausparen Ist auch steuerbegünstigt! Fordern Sie sofört Prosp. 13 an Leonberger Bausparkasse AG Leonberg bei Stuttgart Virtragsbestand: Ueber 230 Millionen RM. mit einer wirklich sachgemäßen Fußpflege zu beginnen! # 'FUSSPUDER beseitigt und verhütet Fußschweiß. Probieren Sie auch die bewährte cMä'schxlkur gegen Hühneraugen und Hornhaut« CARL HAMEL & CO. FRANKFURT/M.9 ötis Kennzeichen erlesenen deutschen Weinbrands aus der Weinbrennerei Schart achberg Lingen am Mein x%(6 FHARMAZE^ - ■ *■ JkCWaSZlL - U mcr. Es ist ein «rohes, helles Zimmer mit breiter Fensterseite zum Garten hin. Da steht der Schreib' tisch, eine Bücherwand dahinter. Auf der anderen Seite bilden bequeme Sessel um den runden Tisch einen behaglichen Sitzplatz. Grüne Wanzen am ausgebauten Blumenfenster und tn Kübeln geben dem Raum Leben. Helene geht durch das Zimmer ... unruhig, ziel' los. Ähre Gedanken kreisen um die Geschehnisse der letzten, eben vergangenen Tage. Da steht der Schreibtisch, und da steht das Bild, das sie noch vor kurzem mit den zärtlichsten Empfindungen betrachtete. Es zeigt ein schönes Gesicht, lebhafte Augen unter vollem, welligem Haar, lachende Augen ... es zeigt einen weichen Mund mit einem kleinen, dunklen Bart. Es ist das Bild Ludwig Rautenbergs, des Verlobten der Helene Veselius. Helene steht am Tisch und sieht das Bild an. Sie hat beide Hände fest um die Tischkante gelegt, und ein wilder, unbeherrschter Zorn fährt über ihr Gesicht. Dann legt sie die Hände zusammen, streift den Ring von der linken Hand und legt ihn vor das Bild. In diesem Augenblick läutet der Fernsprecher. Ludwig ... denkt Helene. Ludwig ruft nun wieder an ... Ein Schreck überfällt sie und doch erinnert sie sich zugleich der Seligkeit, mit der sie sonst diesen Anruf erwartete. Sie sieht noch immer auf das Bild und auf den Ring und denkt: ob ihm, dem Leichtlebigen, nicht doch eine Ahnung kommen mag? Eine Sekunde lang preßt sie beide Hände gegen die Schläfen und streicht über das dunkle Haar. Dann nimmt sie den Hörer auf. Uyd sogleich über- fällt sie die Stimme des Mannes: „Run sage mir, Helene, was sind das für Geheimnisse?" verordneten Arzneimittel, wie z.B. unsere bewährten Präparate, tn jedem Fafl zur Verfügung stehen. Steinbreclieret“r,"iä- stehend oder fahrbar, mit od. ohne Motor, per sofort zu mieten oder zu kanten gesucht. Angebote mit Angabe des Standortes, des Preises bzw. der Monatsmiete erbeten an Georg Schütz, Erste süddeutsche Ceresinfabrik, Frankfurt am Main, MEDOPHARM || Arzneimittel Illi sind treue Helfer Ihrer Gesundheitl Medopharm-Arzneimittel sind nur In Apotheken erhältlich. MEDOPHARM Pharmazeutische Präparate Gesellschaft m.b.H. München 8 *benkeS: ”eU W schützt SOLTIT gibt Leder fohlen längere Haltbarkeit verhütet raffe ruße! Ludwig Rautenberg hat von seinem Privatbura in der Fabrik aus gesprochen, der Margarinefabrik der Gebrüder Rautenberg, deren Inhaber jetztdie Vettern Johannes und Ludwig Rautenberg sind, die Söhne der Gebrüder. .. Rautenberg hat während des Gesprächs nut feiner Verlobten und auch danach noch ein kleines, spöttisches Lächeln. Aber es vergeht, und das Gesicht des Mannes wird nachdenklich und fast ein wenig “^as^at er noch nicht gewußt, daß Helene auch Launen haben kann! Aber kennt er denn seine Der- lobte wirklich schon? , ,, _ , Sie sind sich im Frühling, vor einem halben Jahr also, auf einer Jtalienreise zum erstenmal begegnet Rautenberg hatte damals anstrengende Arbeitswochen hinter sich. Er wollte ausspannen, wollte eine Zeitlang nichts sein als ein fröhlicher Wanderer unter blauem Himmel. Roch ein anderer Grund war da. Er wollte auch aus Berlin fort, weil da eine Beziehung gewesen war, die nun abgeschlossen sein sollte. Abgeschlossen und vorbei. Es war die höchste Zeit. Eine Hand hatte warm nach seinem Herzen gegriffen ... Jeden Tag schon hatte er damals beschlossen, daß die Sache ein Ende haben sollte; und dann geschah es ganz leicht. I (Fortsetzung folgt.)____________ Selene zieht gequält die Stirn zusammen. Sie kann es nicht hindern, daß diese warme, chelnde Stimme noch einmal zt ihrem Herzen kommen will. Und sie muß sich doch dagegen wehren..« Es ist setzt an der Zeit, Klarheit zu schaffen. Sie erwidert: „Ich will dir die Erklärung für mein Verhalten geben, Ludwig. Kannst du zu nur kommen?" „Welche Frage, Helene! Ich habe Sehnsucht Wann also bestimmst du?" ' „Wann ... nun, wie du abkommen kannst. DU willst jetzt gleich zu mir kommen? Ja ... ich bin einverstanden ..." n Ein tiefer Atemzug. Dann bestätigt Helene: ,^a, es wird gut sein, Ludwig, wenn du gleich kommst! Gerrix-Einkochgläser find ködifa-i denn ihre Wandstärke ist besonders gleichmäßig. Gläser sind knapp, gehen Sie immer sorgfältig damit um. Schonen Sie Glas und Ring, Indem Sie keine kellerkalten Einkochgläser öffnen. Bringen Sie die Gläser einen Tag oder mehrere Stunden vorher in einen warmen Raum. Je wärmer das Glas, desto leiditer das Offnen. Gerrix-Glas hochentwickelt • hbchgeschötxt Es sst ein klarer, kalter Rovembe-ttag. Als Helene Veselius mit ihrem Wagen von der Thielallee her in ihre Wohnstraße einbiegt, sieht sie, daß die breite Einfahrt zu ihrem Hause geöffnet ist. Bernhardine steht am Tor. Sie hat ein Tuch um den weißhaarigen Kopf gelegt und schaut nach Helene aus. Sie empfängt die Heimkehrende mit der Nachricht, daß Herr Ludwig Rautenberg bereits zweimal angerufen hat. Helene nickt ihrer alten Haushälterin zu: „Es ist gut, Bernhardine." Sie fährt ihren Wagen in die Garage. Bevor sie aussteigt, sitzt sie noch eine kurze Weile ganz still. Sie schließt die Augen, und ein großer Ernst geht von ihrem unbeweglichen Gesicht aus. Dann löst sie dieser Erstarrung. Der Ausdruck wechselt ) bewußt hart. Sie ballt die Hände. Es Der große Irrtum. Roman von Mela Lrir. Helene Veselius telephoniert. Sie sitzt aus der Lehne des Sessels, und ihr Gesicht zeigt einen frohen Ausdruck. Sie ist ein großes kräftiges Mädchen, keineswegs sehr hübsch, aber angenehm anzusehen. Sie wippt mit den schlanken Beinen und nickt im Gespräch ihrem unsichtbaren Partner zu. „Gut, gut", sagt sie. „Ich habe natürlich auch Zeit. Also werde ich dich um ein Uhr abholen. Auf Wiedersehen, mein Schatz!" Indem sie den Hörer auflegt, klingt das eben gesprochene Wort noch nach. Sie muß lachen. Mein Schatz ... hat sie gesagt, wie ein verliebtes kleines Mädel. . ... Aber natürlich ist sie auch verliebt tn diesen Menschen da ... Sie nimmt das Bild ihres Verlobten auf, das vor ihr auf dem Schreibtisch steht, und schenkt ihm einen zärtlichen Blick. In dieser glücklich-beschwingten Stimmung fahrt sie eine Stunde später ab. Die Fabrik ihres Verlobten liegt in einem Industrieviertel: Fabrikanlagen reihen sich aneinander, von hohen, strengen Mauern umgeben. Kurz vor ihrem Ziel muß Helene bremsen und warten, weil einige große Lastwagen den Weg sperren. Und als ihr Blick, einige Augenblicke aus der Aufmerksamkeit des Fahrens entlassen, zur Seite geht, sieht sie eine junge Frau in einer zusammengesunkenen Haltung an der Mauer lehnen: und diese Haltung veranlaßt Helene, ihren Wagen zu verlassen und zu der Frau hinüberzugehen.^ Sie fragt: „Fehlt Ihnen etwas? Kann ich Ihnen helfen?" Ein noch sehr junges Gesicht hebt sich ihr entgegen. Sie sieht in blaue Augen, die einen verzweifelten Ausdruck haben, und sie erkennt nun auch, daß die junge Frau vor einer baldigen Entbindung stehen muß. Doch versucht sie jetzt, wieder Haltung zu gewinnen. Sie erwidert auf Helenes fr» UncMiw? „3 Kröten anVictTur 9mn9dtr Unkenntnis der wahren Krankheitsursachen führte einst zu sinnlosen Zauberformeln,, die gegen Leiden und Gebrechen helfen sollten. Heute: Desinfektion! Heute ist das Wissen um Bakterien und Mikroben Voraussetzung für die Heilkunst. Desinfektionsmittel sorgen dafür, daß kostbare Leben nicht vorzeitig zerstört werden. Die Erzeugnisse unserer Firma genießen seit Jahrzehnten volles Vertrauen. SCHULKE & MAYR A.G., HAMBURG Älteste Spezialfabrik für die Herstellung von Desinfektionsmitteln. IW V