für die Mittagßnummer bi» 8‘/, Ubr bettformtttafl» «etlaneu: UBCDUwr . . . „ '450 bei Nichterickemen b Unlösbare Kampf- und Gchicksalsgemeinschast °lh^ hl Oie Außenminister der Mächte des Oreierpaktes sprachen im Rundfunk 3n Vertretung des italienischen Botschafters hob Botschaftsrat Graf Cossctto den unerschütterlichen >es en ann, und 5 Lieh 142 Bt geizigen Mächten der Vorherrschaft, ohne 3728D/ 0^ Lüft zum Atmen geblieben waren. Diese «spräche sollten möglichst durck ein gerechtes Der- ^Midnis und eine tätige, wechselseitige Solidarität den ch •aße 82 ,ertber8 Kriegs* ufmerk' Felde |i 3 nquart, der Reichsmlnisler und Chef Reichskanzlei Dr. Lammers, der Leiter der der der r di n all Deutf er U m, >urt zeigen Darteikanzlei Reichsleiter Darm Reichsführer Himmler. jeridiale 3e 84 iabn ikannt rasch Dreierpaklmächle gegen die USA. und England empfing Reichsauhenminifter von Rippentrop den kaiserlich-japanischen Botschafter Oshima und den königlich-italienischen Botschaftsrat L o f s a t o und hatte mit ihnen eine herzliche Aussprache. r vM helmr tu »st. IS gt Q -uts r Ei Oer LlGA.-Zmperialismus die wahre Kriegsursache. 1. Cieoei * en. n ehuelnen Nummern olae höherer Gemalt 2251 vnSuudVer^r: Nckeck 116** drShlfche UuiverßtStrdruLereiL Berlin, 11. Dez. (DRB.) Aus Anlaß des I sei und die gemeinsame Kriegführung bedeutend er- ersten Jahrestages des gemeinsamen Kampfes der leichtert werde. ..... _ Die Diplomaten der verbündeten Mächte bei Ribbentrop. Siegeswillen der im Kampf um chre Lebensrechte stehenden Völker des Dreimächtepaktes hervor. Der Präsident der Deutsch-Italienischen Gesellschaft, Staatssekretär Reichssportführer von T s ch a m - m er und Oft en brandmarkte die barbarischen Kriegsmethoden unserer Feinde und setzte diesen Methoden die sittliche Kraft der soldatischen Völker entgegen, die sowohl die japanischen Torpedoflieger im Pazifik wie den deutschen Grenadier in Stalingrad und den italienischen Afrikakämpfer in Libyen zu einmaligen Taten des Heldentums befähige. Mustert beim Führer. DRB.Aus dem Aührerhauptquarlier, 11. Dezember. Der Führer empfing am 10. Dezember in seinem Hauptquartier den Leiter der Rationalsoziati st ischen Bewegung (R S B.) in den Riederland en . INussert, zu einer längeren vertrauensvollen Aussprache. 2Huf- sert war vom Oberbürgermeister und Parteibevollmächtigten der RSB. für Rotterdam, Müller, begleitet. Bon deutscher Seite nahmen au dem Empfang teil der Reichskommissar für die besetzten niederländischen Gebiete, Reichsminister Dr. Set)h- Ltttetaen-^reile für die DMIhmeter-Heile von 22 Millimeter Breite: 7 Nrn ftir »Vomiltenan- -einen und vrwate Gelen enbeitsanzetnen 14Nr»i. t. Werdeanieineir und aeickätt licke (Belegen beit^anwnett Vto6öor'tbnh lvorberiae Berembnruna) 2fi°/» tnebt ■2 06390/ weigern, schufen sie sich eine Doktrin, die den gesamten amerikanischen Kontinent von den Feuerlandsinseln bis Alaska als amerikanischen Lebensraum in Anspruch nahm. Dieser primitive Imperialismus der herrschenden amerikanischen Schicht richte sich gegen das britische Weltreich wie gegen die Einheit der europäischen Kultur. Die Solidarität zwischen den Vereinigten Staaten und England ist heute, betont Gayda, ein zeitweiliges Zusammengehen oppositioneller Interessen mit dem Ziel, sich der Hilfe des anderen zu bedienen, um sodann den Bundesgenossen zu erledigen. Die Phrasen über Demokratie und Kampf gegen die totalitären Staaten sind für Washington nur ein Mittel, um einen Spalt zwischen England und dem europäischen Kontinent und sodann zwischen den einzelnen europäischen Völkern zu schaffen, um auf dieser Grundlage die Weltherrschaft der nordamerikanischen Industrie zu errichten. Die Nordamerikaner übernehmen heute den Geist und die Methoden ,mit denen das britische Weltreich groß geworden ist. jedes Recht auf den notwendigen Lebensraum Völkern Deutschlands, Italiens und Japans ver- gießef em bet binie^ erl- J Das verkehrte Faschoda Von unserer Berliner Schriftleitung. Japan, Deutschland und Italien marschieren heute Schulter an Schulter im Geiste einer Völkerverständigung als Vorkämpfer der Welterneuerung. Ihr Ziel ist die Ordnung einer gerechten Welt, in der die Völker einander lieben. Wenn wir mit diesem erhabenen Ideal vor Augen eng miteinander verbunden vorwärts marschieren, werden wir jeden Widerstand brechen, der uns im Wege steht, und ich bin fest überzeugt, daß die Zeit nicht mehr weit entfernt ist, wo alle Völker in Asien und Europa unter unserem starken Schutz vom Druck Englands und Amerikas befreit, gemeinsam und glücklich leben. titeln Mitt! ml i Ny midütii mge Ä. 4 M Sri. Berlin, 11. Dez. (DRV.) Am Freitagabend 2chen der Reichsauhenminifter von Ribben- op, der italienische Außenminister Graf ano und der japanische Außenminister Tani » Anlaß des Jahrestages des gemeinsamen iwfes der Dreierpaktstaaten gegen die USA. zu i Völkern der verbündeten Rationen. und moralischer Weltanschauung beruht. Die Schicksalsschläge und Enttäuschungen, die sie dabea erlitten haben, waren um so stärker und übertrafen selbst unsere Erwartungen; jedoch stellen sie die wohlverdiente Strafe dar. Diese Staaten hätten mit uns gemeinsam an der Entwicklung des Weltfriedens mitwirken können, eines gerechten Weltfriedens, in dem die Völker die ursprünglichen Aufgaben eines jeden Volkes achten und verstehen. Ihre rettungslose Arroganz und ihr Mangel an Vernunft haben aber alle unsere Hoffnungen über Bord geworfen und schließlich die gegenwärtige Weltkrise herbeigeführt. Rom, 11. Dez. (Europapreß.) Die Angriffe der italienischen Presse richten sich in diesen Tagen, in denen der Eintritt der USA. in den Krieg sich zum ersten Male jährt, gegen den Imperialismus der USA., der, in Roosevelt verkörpert, die Weltherrschaft anftrebt. Gayda schreibt dazu im „Giornale. d'Jtalia": Ohne Washington hätten Frankreich und England niemals gegenüber Deutschland und Italien in den letzten Jahren vor Ausbruch des Krieges eine so provokatorische und intransigeante Angriffspolitik verfolgt, wäre der polnische Widerstand undenkbar gewesen,- wäre England nach dem Zusammenbruch Frankreichs auf die deutschen Anregungen eingegangen und wäre es niemals zu Komplotten mit Griechenland und Jügoflawien ge- kommen. Ohne Washington wären den europäischen Völkern die Leiden und Opfer und Verwüstungen erspart geblieben. Die wahre Kriegsurfache liege in der Furcht der nordamerikanischen Schwerindustrie und der nordamerikanischen Großbanken vor der wachsenden Konkurrrenz Deutschland und Japans. Dahinter stände das Judentum, das den Kampf gegen die Rassenpolitik Deutschlands und Italiens beschlossen hatte. Während die Vereinigten Staaten die Drohung ihrer Anwendung dürfte genügen, England von einer Kompromißpolitik auf Kosten Frankreichs — gemeint ist eine Fortsetzung der Politik von München' — zurückzuhalten." Es ist derselbe Stiefelabsatz der Vereinigten Staaten, der heute dem schwächlichen England im Racken sitzt. „Nordafrika keine Entlastung der Sowjets." Der Sowjetbotschaster bei Eden. Stockholm, 11. Dez. (Europapreß.) Sowjetbotschafter Maisky wies Eden darauf hin, daß die sowjetischen Angriffe ihr operatives Ziel nicht erreichen konnten und die Sowjettegierung ihre Forderung nach Materiallieferungen und nach der „zweiten Front" wieder verstärkterheben müsse. Der Kreml habe diese Forderung vorübergehend zurücktreten lassen, um die anglo-amerika- nische Auffassung zu prüfen, ob in Nordafrika eine „zweite Front" entstanden und damit die Sowjets entlastet seien. Tatsächlich sei das aber nicht der Fall, wie sich täglich mehr und mehr zeige. Daher sei für die Sowjetunion die gegenwärtige Lage trotz der. nordafrikanischen Invasion im Grunde d i e gleiche wie vor einigen Monaten als sie die Forderung nach der „zweiten Front" immer drängender stellte. Maisky hat Eden gebeten, seine Intervention in der Geheimsitzung dem Unterhaus zur K-nnt- nrs zu bringen. Krau Roosevelt desavouiert den Präsidenten. Vigo, 11. Dez. (DRB.) Eine für Roosevelt besonders peinliche Enthüllung wird aus den USA. gemeldet. Seine Gattin weilte vor einem Jahr in Los Angeles, wo sie die Luftschutzbereitschaft der amerikanischen Westküfte inspizierte. Zwei Tage nach dem Schlag von Pearl Harbour schüttete sie in ihrer Verängstigung über dieses unvermutete Desastre der USA.°Flotte dem Bürgermeister von Los Angeles gegenüber ihr Herz aus. „Die Japaner kontrollieren den Pazifik", sagt« sie dabei, wie der Bürgermeister jetzt auf einer Tagung des „Klubs der Rechtsanwälte" mitteilte. „Einige die die Verantwortung für die Zivilbevölkerung an der Westküste tragen, sollen die Wahrheit erfahren. Wir verloren sechs Schlacht- s ch i f f e." Der Bürgermeister fügte hinzu, die Schilderung, die ihm Frau Roosevelt über Pearl Harbour gegeben habe, sei „in der Tat etwas stärker gewesen als die kürzliche Bekanntgabe des Marinedepartements." Die Angst hatte Frau Roosevelt die Zunge gelöst. Glaubten doch selbst amtliche amerikanische Stellen, daß 8000 japanische Soldaten in jenem Augenblick genügt hätten, um ganz Kalifornien zu besetzen. Deshalb sagte Eleanor Roosevelt die Wahrheit, die der Präsident zunächst ein Jahr lang verheimlichen ließ, um die Südamerikaner irr« zu fuhren und dann auch nur zum Teil eipgeftank fitr*6' n, in einem feierlichen Vertrage besiegelt. Dieser ag war die Antwort aus die Politik des Präsi- ten Roosevelt, der diesen Krieg systemati,cy jbeigeführt hat, um den jungen Völkern den Weg t Aufstieg au versperren und seine eigenen im- ialistischen Ziele durchzusetzen. ller Stolz auf die unvergleichlichen ten ihrer Soldaten blicken Deutschland, lieft und Japan heute mit unerschütterlicher Zucht auf die kommenden Ereignisse, jeder deutsche, Uienische und japanische Soldat weiß, um was es t, denn die Feinde haben ihr Kriegsziel, erst tfchland und Italien und bann Japan zu werten, offenbart. Er weiß daher auch, daß ihm mancher harte Kampf beoorfteht. Aber ebenso ßt ist er sich seiner Kraft und feiner großen erlegenheit über den Gegner, die ihn bisher von trfolg zu Erfolg geführt hat. Hinter den Soldaten Dreierpaktmäcyte und ihrer Verbündeten aber en geschlossen bie Völker. Auch sie n, baß es bei biefem gigantischen Kampf um in oder Nichtsein von uns allen geht. Gerade es Bewußtsein der schicksalhaften Verbundenheit drei Völker und ihrer Verbündeten gibt ihnen Willen und die Kraft, ihr Letztes einzusetzen, gibt ihnen bie Gewißheit, baß ihre gerechte siegen wird. Außenminister Gras Llano rte u.d. aus: Man kann nie genug daran er- em, daß die Aktion Japans, Italiens und tschlands eur eine zwangsläufige jaktio n der Verteidigung war gegen angekündigten und bewiesenen Kriegswillen t Gegner. Man kann nie genug daran erinnern, der in Berlin am 27. September 1940 unterste Dreierpakt gegen niemand gerid)- tt mar, niemand bedrohte und niemand heraus- Kbertie. Sein Zweck war lediglich eine Festlegung K wesentlichen Bedürfnisse, der gerechten Forde- Bgen, der natürlichen geschichtlichen Posittonen lerer drei Völker, die, eingeschlossen von harten Großer Sturm in England. Darlan, der französische Derräteradmiral, steht im Geruch der Eng- landfeindschaft, die sicher zu sein scheint, soviel an an dem M?nn auch unsicher sein mag. Als unter amerikanischem Schutz selbstbestellter französischer „Staatschef" in Nordafrika verfügt er über einige Kriegsschiffe in Dakar, auch über etliche Handelsschiffe in den norbafrifanifdjen Häfen. Das ist sehr begehrtes Gut. Die Amerikaner babeit bie Vorhand. Eden aber erklärt im Unterhaus zu der über bie marokkanischen Sender verbreiteten neuen Würde Sarians: „Soweit ich weiß, war es eine einseitige Inspiration von Admiral Darlan selbst." Das Unterhaus bricht in wieherndes Gelächter aus. Aus feiner Mitte wird freie Bahn für den Tüchtigen verlangt: Der Tüchtige ist der französische Verräter- general de Gaulle im englischen Sold. Das war am 2. Dezember. Am 10. Dezember tritt bas Unterhaus zu einer Geheimsitzung zusammen. Aber bie „Times" läßt die Katze aus bem Sack. Sie prophezeit für die Geheimsitzung des Unterhauses harte Zusammenstöße und spielt an auf die Versuche Churchills, zu „vermitteln". Aber diese englischen Vermittlungsversuche sind gescheitert. Darlan wird als Regierungschef in Nordafrika a n» erkannt. Die Vereinigten Staaten haben gesiegt, rtiit fcmc/.r Griffe ist unterlegen.__ General-Anzeiger für Oberhessen Auf Einladung der Deutsch-Italienischen und der Deutsch-Japanischen Gesellschaft fand in hem mit den Fahnen der verbündeten Nationen geschmückten großen Festsaal des Hauses der Flieger eine Kundgebung statt. Der Präsident der Deutsch-Japanischen Gesellschaft, Admiral z. V. Förster, begrüßte die Missionschefs und hob.den Rooseveltfchen Imperialismus hervor, der geglaubt habe, von Japan den Verzicht auf seine Rechte auf dem asiatischen Kontinent verlangen zu können. Es gab für Japan nur den Entschluß, blitzschnell zu bandeln und die Machtmittel des zum Kriege entschlossenen Feindes in seinen AuMarschstellungen zu zerschmettern.. Botschafter Oshima erklärte, die Waffenerfolge in Europa und Dftafien hätten in geschickter Hebel- Wirkung in beiden Räumen eine unerschütterliche militärische Lage geschaffen, aus der mit immer erneuter Kraft die Schläge zur Erringung des Endsieges ausgeteilt würden. Gleichzeitig mit den Kampfhandlungen schreite der Wiederaufbau in den besetzten Gebieten sowohl in Europa wie in Ost- asien rüstig voran, so daß die Lage der Dreierpakt, möchte auch wirtschaftlich unangreifbar geworden Es sind 44 Jahre her, daß England bie französische Regierung zwang, bie Trikolore in Faschoda, dem heutigen Kodok, im Sudan niederzuholen. 1898 hatte der französische Major Marchand die französische Flaggge am Oberlauf des Nils gehißt, um das französische Kolonialreich im Westen Afrikas mit den französischen Besitzungen in Ostafrika zu verbinden. Lord Kitchener machte kurzen Prozeß. Er stellte Marchand vor die Frage: Kampf oder Abzug. Auf Anweisung der Pariser Regierung mußte Marchand abziehen. Mit anderen Vorzeichen wiederholt sich dasselbe heute in Nordafrika. Nur sind es d i e Engländer, die vor ihrem mächtigen Bundesgenossen genau so kapituliert haben, wie vor 44 Jahren Frankreich vor England kapitulieren mußte. England war gewarnt. In dem Weißbuch, bas die deutsche Regierung auf Grund der in Warschau vorgefundenen Akten zur Vorgeschichte des Krieges veröffentlichen konnte, wurde ein Bericht des polnischen Botschafters in Paris Lakufiewicz abgeb ruckt Er enthielt folgende Erklärung des damaligen USA. - Botschafters B u 1 l i 11: „Die Vereinigten Staaten verfügen 'England gegenüber über verschiedene und ungeheuer bedeutsame Zwangsmittel." In welcher Art diese Zwangsmittel eingesetzt werden sollen, sagte Bullitt im nächsten Satz: „Allein England zwischen Amerika und Europa. Von Universitäts-Professor Dr. Karl Heinz Pfeffer, Berlin. Dem normalen Europäer fehlt das Verständnis ür die Leichtigkeit, mit der bie englische Oeffentlich- feit das zunehmende Uedergewicht der Vereinigten Staaten hinzunehmen scheint. Ueberall im Herrschaftsbereich Englands: In Australien und am Roten Meer, in Nordirland und auf Jamaika, in Neufundland und in Afrika erscheinen amerikanische Truppen. Die amerikanische Wirt- chaft verdrängt bie Engländer aus alten, anschei« nenb sicheren Stellungen. Die gemeinsame Kriegs- wirtschaft öffnet der amerikanischen Wirtschafts- pionage in England alle Türen. Seitdem der Außenminister Eden im Herbst 1941 in aller Form den Verzicht aüf englischen Außenhandel ausspre- chen mußte, scheinen die Amerikaner in dem alten englisch-amerikanischen Kampf um die Märkte gelegt zu haben. Zu dem Gegensatz der Machtinteressen, der sich auf einer wirtschaftlichen, einer politischen und einer militärischen Ebene abspielt, tritt ein innerer Gegensatz, den alle gegenwärtigen Verschleiß rungsoersuche nicht aus der Welt schaffen können: Führende Offiziere der amerikanischen Besatzungsarmee in England tragen Namen, die keineswegs auf eine „angelsächsische" Gemeinsamkeit der beiden Staaten schließen lassen. General Spaatz ober General Eisenhower können mit bestem Willen nicht als „Angelsachsen" bezeichnet werben. Dem englischen Bürger graust es, wenn er an bie „amerikanischen" Millionen benkt. bie aus allen möglichen Ccken der Erbe in bas so laut gelobte Land jenseits des Atlantik gezogen sind. Selbst bei den Amerikanern englischer Herkunft stört bie Fremdheit des Lebensstiles. Der Engländer, der den bekannten Reiseführer für die amerikanischen Truppen in England schrieb, in dem er sie zu einigermaßen anständigem Benehmen ermahnt, schreibt sehr offen über den Gegensatz der inneren Haltung: „Die Amerikaner übertreiben immer, um sich selbst daran zu erinnern, baß sie was sind. Die Briten dagegen verkleinern sich mit Vorliebe. Sie möchten niemand ausdrücklich an die Großartigkeit erinnern, die ihrer Meinung nach jedermann ihnen zuerkennt. In Amerika gibt es den Kult der grenzenlosen Zahl als eine Art Selbsterinnerung. Ein Mann stellt sechs Telephone auf seinen Schreibtisch, um sich daran zu erinnern, daß er ein vielbeschäftigter Beamter ist. Sie bauen größere und bessere Wolkenkratzer, um sich daran zu erinnern, daß sie jetzt eine größere und bessere Nation sind usw* Die amerikanische Lautheit ist bem blasierten Engländer im tiefsten zuwider. Die englischen Arbeiter wissen sehr genau, daß auch im New Deal in Amerika der rücksichts- ♦ Eric Knight: This Above All, London 1941, S. 188. ' , 5 ’ p2. Jahrgang Nr. 295 ki'ckeim io find) außer SomttaaS und ttetertaaS W Reichsaußenminisler von Ribbentrop öeiN kürte il a. folgendes aus: Arn 11. Dezember 1941 en Deutschland, Italien und Japan sich getreu Geiste des Dreimächtepaktes zu einer unlös- WrenKampfes-undSchicksalsgemein- i f t zusammengeschlossen. Sie haben dabei ihren en, den ihnen aufgezwungenen Krieg mit allen en zur Verfügung stehenden Machtmitteln ge- infam zum siegreichen Ende zu füh- tiner en tit rklicht werden. Wenn diese der Klärung und Schutze dienende Zielsetzung scheiterte, so nur «halb, weil schließlich Monate mühsettgen Der- Meins gerade durch die dabei geübte Geduld den eis erbrachten, daß jede Möglichkeit einer litenbiaung endgültig und unrettbar durch den pegen gestellten Willen der Anglo-Amenkaner Nichte g ema cht worden war. r Krieg im Osten und im Stillen Ozean hat die gleichen tiefen Gründe wie der Krieg m und auf dem Atlantik, er wird gespeist _en gemeinsamen unabdingbaren Ansprüchen N Leben und Arbeit, auf Luft und Raum, welche Dreierpaktmächte stellen. Ihre friedliche' Er- ng haben das italienische, das japanische und _ deutsche Volk Jahre und Jahrzehnte lang ver- hlich gefordert. Ohne sie aber war und wäre der kicke der Wett dazu bestimmt, immer nur vor- rig und trügerisch, unsicher und schwankend zu . Die gesamte italienische Ration, die feit bret- Monaten neben dem großen Verbündeten tschland vom Mtttelmeer bis Aum Atlantik, vom ton bis nach Rußland und Afrika ihren harten ' kämpft, begrüßt heute, an diesem Jahres- £, im Geiste der Kameradschaft das große japa- Volk und seine unbesiegten Kampfer zu . zu Wasser und in der Luft. Der japanische Außenminister Tani e aus: .Heute von einem Jahr haben sich pan, Deutschland und Italien in einem feierlichen ^cd-!.^übde fest verpflichtet, diesen Krieg gemeinsam bis ffU |l M erfolgreichen Ende durchzukampfen und für iti Aufbau einer neuen Weltordnung auf bas ißfte zusammenzuarbeiten. Wir können mit gutem «Dissen behaupten, daß dadurch zum für irere Verbündeten drei Rationen und für Die vze Menschheit die Grundlage für den Aufbau ner neuen Weltordnung geschaffen worden i|t. Üoch sind die Opfer der Menschheit auch groß ge- ie|en, bis mir so viel erreicht haben. Die D e r a n b 11 r t u n a trifft, wie im Dreierabkommen deutlicy Nt worden ist, die f ü h r e n d e n M a nner h glanb s und Amerikas, die diesen Krieg Evoziert haben. Sie waren es, die Japan an Der to'ung des China-Konfliktes . hinderten und Die vländisch-Indien zum Widerstand- aufhetzten, Die Wan einzukreisen versuchten, und cs sogar mag- h, die wirtschaftlichen Beziehungen auzubrechew 'it waren keinesfalls bereit, die wahren Absichten °!»ans zu verstehen und lehnten den Grundge- irken des gemeinsamen Gedeihens der Volker a - Jt haben damit versucht, Dftafien in ewiger Knechtest zu halten und auszubeuten. Sie handelten l'ien den natürlichen Lauf der Dinge und die gott- ivollten Gesetze der Natur. Sie sind derart in ihrer seriellen Weltanschauung befangen, daß sie nichi der Lage sind, die Geburt einer neuen Welt- Innung gu erkennen, einer Welt, die au, iü.,.;.,- JVf Zfr G Samstag, 12. /Sonntag, 13. Dezember 19§2 Gietzener Anzeiger 'oeuanm: W J Oteftener ftamtlienblätter ijeJ ! Heimat tmBttd.DieSckollk ttlfite ■ - - Be-maSvreiS: stanattick.^. .RM.1L0 MtkllgebÜLi „ -25 ul. mA bei RiMterickeinpn Akt Herder Bevölkerung sind bet Einmarsches. Unter lauten i M w ieu, er tum al verlautet, daß die Regierung zu ihrem PkWjnne d sönlichen Schutz um die Entsendung von englische, - werden Aus dem Reich 437 Km ■wn ihn grantfurt «„„g tin rech! Armee erst einmal in Palästina stehe. Ob Aus? Oelg Ab- Paub (Nachdruck verboten.) 84 Fortsetzung. ,Die werde man halten und besonderen klingt gleich ein bitterer Vorwurf noch einmal der in jener Auseinandersetzung von Helene vom Beau Die Haushälterin ergänzt die Anmeldung: Dame hat einen kleinen Buben bei sich." Einti für j Stud< KN leichter werde die Oeffentlichkeit sich damit o& finden. auf, aus» ziehungsfragen im L!angemarck-Studium. Staatsrat von Stauh gestorben, da Rautenberg sich jede Störung verbeten hat. „Eine Dame ist draußen, Herr Rautenberg. Allert ist der Name." Das ist. ein sehr überraschender Besuch, den man im ersten Augenblick abweisen möchte. Aoer da is! meiti <:onst a Mes, ’ Gtimmu rative A um beg Mttern virng b, llustausi dir von halten von Geheimsitzungen im Unterhaus wird in der Londoner Presse kritisch behandelt. Man fordert, daß die Geheimsitzungen überhaupt ab geschafft werden sollen, da sie weder bei der Allgemeinheit noch bei den Parlamentsmitgliedern beliebt seien. Während des vorigen Krieges habe es insgesamt sieben Geheimsitzungen gegeben. Diesmal seien es schon über zwanzig. Der „Evening Star" schreibt. Bergenroth kann feststellen, daß der Samenertrag seiner Oelpflanzenernte gut ist. Weniger erfolgreich erweist sich dis Züchtung der stachellossu Pflanze. schon Gründe finden, um sie dort zu auch für die weitere Forderung eines jüdischen Nationalvertreters bei der Sowjetische Stoßgruppe im mittleren Frontabschnitt eingeschlossen siellung lichkeiten hingen ein und brachten Gefangene und Deute zurück. Feindliche Aufklärungsvorstöhe wurden von ungarischen Truppen abgewehrt. Starke deutsche und rumänische Luftstreitkräfte griffen in die Kämpfe im Wolga —Don-Gebiet ein. Jagdflieger schossen 2 4 felndlicheFlugzeuge ab. Kampfund Schlachtflugzeuge setzten die Bekämpfung des feindlichen Aufmarsches am mittleren Don fort. Der schwungvolle Angriff deutscher Jnfanterie- und Panzerdivisionen im mittleren Frontabschnitt führte zur Einschließung einer feindlichen Stoßgruppe. Alle Entlastungsangriffe und Ausbruchsversuche wurden mit Unterstützung der Luftwaffe abgeschlagen. Südwestlich Kalinin und am Ilmensee konnten die immer wieder angreifenden Sowjets keine Erfolge erzielen. An der O st f r o n t wurden in der Zeit vom 1. bis 10. Dezember 1 262 Panzerkampfwagen des Feindes vernichtet, erbeutet oder bewegungsunfähig geschossen. In her Eyrenaika schossen deutsche Jäger acht feindliche Flugzeuge bei nur einem eigenen Verlust ab. , Deutsche und italienische Kampfgruppen durchbrachen in Tunis feindliche Stellungen und vernichteten oder erbeuteten dabei 37 Panzerkampfwagen und zahlreiche andere Waffen. Bei Nacht wurde der Hafen von B o n e bombardiert. Im Kampf gegen britisch-nordamerikanische Luftftreitkräfte wurden in der Zelt vom 1. bis 10.Dezember 191 feindliche Flugzeuge abgeschossen, davon 112 im Mittelmeerraum. während der gleichen Zeit gingen 45 eigene Flugzeuge verloren. Bei den Angriffskämpfen der letzten Tage im mittleren Abschnitt der Ostfront zeichnete sich die 19. Panzerdivision durch die Straffheit und überlegene Führung ihres Kommandeurs und durch Angriffsschwung, Zähigkeit und Härte der Truppe besonders aus. Oie englische presse gegen Geheimsitzungen. Stockholm, 11. Dez. (Europapreß.) Das Ma ou „Lassen Sie Frau Allert eintreten", sagt Ludwig Rautenberg. Käte ist nicht mehr ganz das zarte, junge Mäd» chen, das er geliebt hat. Sie hält ihren Knaben bei der Hand und tritt dem Vater ihres Kindes mit ruhigem Ernst gegenüber. Der Mann fühlt eine fremde, unruhige Befangenheit. Sein Blick umfaßt den kleinen Knaben. Er bittet Käte, Platz zu nehmen, und setzt sich selbst. Der Atem der jungen Frau geht nun doch schneller, als sie sagt: „Ich hörte von deinem Detter, daß du auch gleich in den ersten Tagen einberufen wirst. Ich überlegte nun gar nicht viel — ich fuhr gleich her. Ich wußte nicht, ob ich dich noch antreffen würde." Sie lächelt ein wenig und fährt freimütig fort: „Aber hier an deinem Hause, Ludwig, war ich fast unentschlossen, ob ich eintreten sollte." Martin sieht mit großen Augen zu Ludwig auf. Nun läßt er die Hand der Mutter los und tritt ein paar Schritte näher. Ludwig streckt die Hand aus und zieht den Knaben zu sich heran. Das Kind hat wenig Aehnlichkeit mit seiner Mutter, mit deren Hellem Gesicht und blondem Haar. Dunkle Augen blicken Rautenberg an, dunkles, welliges Haar legt sich um schmale Schläfen. Das ist sein Sohn. „Entschuldige, wenn wir so überraschend und vielleicht ungelegen kommen", sagt Käte weiter. „Du wirst auch wenig Zeit haben. Doch wünsche ich so sehr, haß Martin dich sieht, und auch du das Bild deines Sohnes in dich aufnimmst." fjen alljüdifchen Reiches im Mittleren Osten. Nach bewährtem Muster melde sie ihre Ge- samtforderungen nicht sogleich an, wünsche vielmehr zunächst die Errichtung einer rein jüdischen Armee. Wenn H-iese #rff einmal in Palästina stehe. Studentenurlaubern eine besondere Betreuung gedeihen als auch den Studenten der Front kommen zu lassen. Dr. Gmelin behandelte vier« 1 Kjvste ' I rtgenten ! ptrfaufh hefenW Hl gez Friedenskonferenz. Ein »persönlicherVertreter^ Roosevelts in Indien. Stockholm, 11. Dez. (DRB.) Wie Reuter aus Washington meldet, hat Roosevelt in Indien als einen „persönlichen Vertreter" den früheren Botschafter William Philips ernannt. Damit hat Roosevelt nun auch in Indien, einen Aufpasser eingesetzt, der nach bewährtem Muster dort die Erbschaft des brittschen Empire für die USA. antreten soll. Zn-Washington umschreibt man das mit den Worten, es werde „angesichts des großen Interesses, das die indischen Fragen in letzter Zeit bei der amerikanischen Bevölkerung einnahmen, als nur natürlich angesehen, daß die amerikanische Regierung den Wunsch hat, einen ihrer besten Auslandsvertreter nach Indien zu entsenden, um aus e r ft e f Hand über Indien unterrichtet zu werden". In England wird man über die Einsetzung dieses Kontrolleurs Roosevelts in der reichsten Besitzung des Empires schwerlich entzückt fein. Dec große Irrtum Roman von Mela Vcfe. gesprochen wurde ... „Du hast sie ja nicht empfangen —" Staatsrat Dr. Emil Georg von Stasjj ist in Berlin im 66. Lebensjahr gestorben, wurde in Friedrich schal in Württemverg gebore® ‘ i die DeutsW lose Ellenbogenkapitalismus triumphiert. Wirtschaftlich, politisch, militärisch und geistig trennt eine tiefe Kluft England von Amerika. Trotzdem ist es dem Halbamerikaner Churchill gelungen, sein Land, wenigstens soweit die oberflächlichen Erscheinungen ejn Bild ergeben, an die allmähliche Selbstaufgabe vor Amerika zu gewöhnen. Im Vordergrund der britischen Oeffentlichkeit kann man sich nicht genug tun, die Einheit 1 mit den Vereinigten Staaten zu besingen. Man scheint sich mit der Tatsache abzufinden, daß aus England ein Helgoland Amerikas vor der europäischen Küste geworden ist. Die englische Haltung läßt sich nur in einem geschichtlichen Rückblick verstehen. Die Engländer haben die Trennung ihrer früheren amerikanischen Kolonien vom Mutterland im Jahre 1783 niemals als endgültig angesehen. Englands Heißsporne dachten zunächst an die Möglichkeit einer Wiedereroberung. Sie hofften noch im amerikanischen Bürgerkrieg auf eine Aufspaltung, innere Schwächung und damit vielleicht einen Rückfall der Vereinigten Staaten. Ruhigere Engländer waren von Anfpng an der Meinung, daß die Amerikaner eigentlich in ihrem Unabhängigkeitskrieg für die Sache des englischen Liberalismus kämpften und deshalb gerade in der politischen Trennung innerlich weiter zu England gehörten. Pitt und Burke haben während des Unabhängigkeitskrieges die innere Wandlung der Amerikaner betont, um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert hat sich die englische Geschichtsauffassung endgültig zu einer ähnlichen Deutung des amerikanischen Unabhängigkeitskrieges durchgerungen. Es entspricht der immer wieder anzutreffenden maßlosen Selbstüberschätzung der Engländer, daß sie die heutige Ueberroältigung des Landes durch Amerika immer wieder als eine Umkehrung der amerikanischen Revolution und damit fast als ihren eigenen Sieg anzunehmen bereit sind. England ist Amerika gegenüber zu dieser Selbsttäuschung gezwungen wotden durch seins außen- polttische Zwangslage. Der Schlüssel zur angloamerikanischen Politik liegt in dem Wort Cannings: ,Lch rief die neue Welt ins Dasein, um das Gleichgewicht in der alten Welt wieder herzustellen." Der amerikanische Unabhängigkeitskrieg wurde für England wirklich ernst, als sich die amerikanifchen Briten mit den Erbfeinden Frankreich und Spanien 'verbündeten. England konnte im Krieg 1812/14 gegen Amerika nichts ausrichten weil es nur mit einem Finger der linken Hand sich Amerika zuwenden konnte und feine eigentlichen Energien in Spanien, den Niederlanden und zur See gegen Napoleon einsetzen mußte. England hat die amerikanische Erklärung der Monroe-Doktrin mit seiner Seemacht garantiert, weil es seinen russischen Gegner von einer direkten oder einer indirekten Festsetzung auf einem der amerikanischen Erdteile fernhalten wollte. England hüt nach 1871 sehr rasch den Weg zum Interessenausgleich mit Amerika gefunden, weil es nach der „Deutschen Revolution" (Disräeli) von 1871 eine Rückendeckung gegen Deutschland suchte. Die anglo-amerika- msche Politik von 1871 bis 1917 ist nur von der englischen Politik gegen Deutschland aus zu verstehen: Gemeinsame Aktion in Samoa, Rückzug vor amerikanischen Drohungen in Venezuela, Aufgabe kanadischer Interessen in der Frage der Fischerei und der alaskischen Grenze, schrittweises Zurückweichen aus den Stellungen in Jbero-Ame- rika. 1900 war dieser weltpolitische Zwang klar: Amerika deckte England im Burenkrieg, England deckte Amerika im Krieg gegen Spanien. 1917 bvadyte die Krönung der anglo-amerikanischen Politik, aber 1921 mußte England zahlen: Es konnte mit amerikanischem Einverständnis seine rücksichtslose Seeherrschast nur deshalb ausüben, weil es mit den Amerikanern Halbpart machte. Seit 1921 ist die englische Außenpolitik nicht mehr Herr ihrer Entschlüsse, sie kann nichts hin, wenn die Vereinigten Staaten grundsätzlichen Einspruch erheben. Die Hinnahme des amerikanischen Uedergewichts beruht also auf einer Selbsttäuschung. Die Selbsttäuschung beruht auf der außenpolitischen Zwangslage. Weil England sich nicht zu einer europäischen Politik entschließen kann, wird es Amerika zwangsläufig in die Arme getrieben. Dann werden die politischen und militärischen Gegensätze bagatellisiert. Die wirtschaftlichen Gegensätze werden als natürliche Jnteressenverschiedenbeiten verschiedener Gruppen einer liberal-kapitalistischen Welt aufgefaßt, so wie ja auch in England und in Amerika Interessengegensätze bestehen. In der Volkstums- frage glaubt man so lange ruhig bleiben zu können, wie es den Amerikanern englischer Abkunst gelingt, die anderen Amerikaner durch Verlockung oder Terror unter sich zu bongen. Die gegenwärtige Jagd nach der 5. Kolonne in den Vereiniaten Staaten dient in diesem Sinne der anglo-amerikanischen Gemeinsamkeit, die nur gesichert ist, solange in Amerika neben den Juden Menschen britischer Herkunft Berlin, ll.Dez. (DNB.) Im Raum um! Stalingrad gelang es, mehrere feindliche Kampfgruppen, die während der Abwehrkämpfe der letzten Tage in die deutschen Linien eingesickert waren, zu vernichten und so das ganze Hauptkampffeld wieder in eigene Hand zu bringen. Im großen Donbogen nahmen Panzerkräfte nach schweren Kämpfen beherrschende Höhen in Besitz. Feindliche Voisttöße wurden trotz vorübergehenden Panzereinbruchs abgeschlagen und die Stellungen gehalten. An der Donfront versuchten die Bolschewisten nach starkem Artilleriefeuer mit starken Stoßtrupps in ungarische Stellungen einzudringen. Die Ungarn warfen nach zweistündigem Kampf den Feind in seine Ausgangsstellungen zurück. Italienische Einheiten, verstärkt durch Pioniere und Flammenwerfertrupps, konnten durch gewaltsame Erkun- dungsvorstöße feindliche Angriffsvorbereitungen er» heblich stören. Auch im mittleren Abschnitt der Ostfront kesselten Infanterie- und Panzerverbände durch ihre mit aller Energie vorgetragenen Angriffe feindliche Kräfte ein. Obwohl sich der Feind verbissen zur Wehr setzte, wurden den Sowjets mehrere Ortschaften in zähem Häuserkampf entrissen, bis der Ring geschlossen war. Die von ihren Verbindungen abgeschnittenen feindlichen Truppen hatten sehr schwere Verluste. Sie besitzen aber noch eine starke Artillerie, mit deren Unterstützung sie verzweifelte Ausbruchsversuche unternehmen. Unsere Truppen jedoch hielten ihre Stellungen. Oer Webrmachtbericht. DNB. Aus dem Führerhaupkquarkier, 11. Dez. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Im SüdenderOsi front dauert die lebhafte kampfiätigkeit an. Dabei wurden nördlich des Terek und nördlich von Stalingrad schwächere feindliche Kräfte vernichtet, im Donbogen in hartem Kampf ein beherrschender Höhenzug genommen. Alle Gegenangriffe des Feindes scheiterten. Italienische Truppen brachen bei einer gewaltsamen Aufklärungsunternehmung in die feindlichen Stel- Die ernsten Worte gewinnen eine seltsame Macht über Rautenberg. Er hebt das Kind zu sich, und Martin legt beide Aermchen warm und llebreich um den Hals des Mannes. Und während Ludwig so den Knaben im Arm hält, streckt er die Hand nach Kate aus. Er sieht, wie eine tiefe Erschütterung über ihr helles Gesicht geht, aber mit einer freien Gebärde legt sie ihre Hand in die seine. Dann sagte sie bewegt: „Lebe wohl, Ludwig, und komm gesund wieder;" Sie hebt ihrem Kinde die Arme entgegen: „Komm, Martin —" Der widerstrebt ein wenig und wiederholt die Worte der Mutter: „Komm gesund wieder ..." Ludwig Rautenberg küßt seinen Sohn und gibt ihn der Mutter zurück. Er fragt: „Ihr wollt gleich wieder fort?" Käte nickt: „Nichts weiter wollten wir, als dich sehen, Ludwig." Sie wendet sich ab und geht sehr schnell aus dem Raum, kaum daß Rautenberg Zeit findet, sie zu geleiten ... kaum, daß es möglich wird, noch einmal das winkende Händchen Martins zu berühren. Rautenberg geht in fein Zimmer zurück und ist von diesem Besuch wie benommen. Alle bitteren und grollenden Gedanken gegen Käte sind fort. Er denkt an die Zeit, da er dieses junge Wesen in feine Liebe gehüllt hat. Das Leben war ihnen beiden ein zärtliches Spiel. Aber das ist eine vergangene Zett, und er weiß, daß auch Käte mit ihrem Besuch diese Zeit nicht noch einmal heraufbeschwören wollte. Unerwartet ist sie gekommen und sehr schnell wieder gegangen. Dieser kurze Besuch hat fast etwas Unwahrscheinliches, doch Ludwig Rautenberg spürt eine Befreiung. Er ist Käte dankbar. Unerträgliches, das immer wieder quälte — uneingestanden quälte — hat sie ihm von der Seele genommen. Truppen ersucht habe. Offiziell wird zwar erkläch daß der Einmarsch zum Schutze der britischen Erd- ölanlagen erfolgt sei. Die Tatsache, daß vor beit ,-jngelie? Lager der britischen Truppen Maschinengewehr«^ Zusta und Geschütze aufgefahren und Schützengräben ai> gelegt worden sind, beweist eindeutig, wie man in britstchen Kreisen die Lage Teherans beurteUt. Oie USA-Ziele im Mittleren Osten. USA.-Juden erstreben einen mächtigen Judenstaat. L i s s a b o n, 11. Dez. (Europapreß.) lieber die wahren Beweggründe der kleinen, aber finanziell starken jüdischen Gruppe in den USA., die immer wieder die 2luf ftellun g eines eigenen jüdischen Heeres fordert, schreibt die englische Zeitschrift „The National Review", das letzte Ziel dieser Gruppe sei die Errichtung eines g r o • Vor den in Salzburg zu einer Arbeitstagung oek» ~ sammelten Gaustudentenführern und ANST.-Rcst« L rentinnen sprach Reichsstudentenführer Dr. Scheel über nationalsozialistische KameradschastserziehuW die neue Kameradschastsordnunä roirrtt berkündet, die den Kameradschaften des NSdSTL , eine fruchtbare Entwicklung ermöglichen wii«. W Gleichfalls wurden Wege gewiesen, sowohl M ' - - .... - - Inch selbst w! fkht der jily nich tie beid Malerei fünfte i bleiben. Ankara, 1.------ >----- , __ - pen sind in der Nacht zum Freitag in Teheran em. gerückt und haben am Rande des Stadt Quartier H bezogen. Die stündlich wachsenden Hunger, demonstrationen d-- fin,h **-■ unmittelbare Anlaß des Einmarsches. Stufen „Gebt uns Brot!" und „Nieder nutzer Re. gierung, die uns an England verkauft hat", riehen große Menschenmengen durch die Stadt und b«. lagern die Regierunasaebäude. Die Mitglieder bes englaribfreunMidjen Kabinetts Achmed Kawani lör. hen kqum noch mögen, sich auf den Straßen sehen zu lassen. Im Parlament verlangt man den Rü«t. tritt der Regierung, die durch ihre nachgiebige Poll, tik gegenüber den Alliierten das Land in die Kato, strophe geführt habe. Lediglich durch die Beschiß, nähme großer Mengen von Lebensrnitteln für bcs englische und sowjetische Militär habe es zu den Brotmangel kommen können, aus dem die Regie, rung mangels genügender Zufuhren nun feinet Ausweg mehr weiß. Das Einrücken britischer Irup. pen in Teheran hat die Lage nur noch verschärf es gebe natürlich Fälle, in denen eine Geheim- 1______ ... v______............ sitzung aus Sicherheitsgründen notwendig sei, aber Nach feiner Lehrzeit trat er 1898 in ... ____ je weniger diese Einrichtung angewendet werde,1 Dank ein, wo er mit 28 Jcchren an der Spitze Die Welt ist verwandelt. Ludwig Rautenberg vermeint zu empfinden, daß alle ernsten und heiteren Verpflichtungen feiner Tage jetzt ihr Recht verloren haben. Er weiß, die Fabrik befindet sich bei Johannes, in besten Händen. Und in seinem persönlichen Leben gibt es jetzt nichts, das ihn zurückhalten könnte. Er wird aller Geschäfte ledig sein. Fremdes Leben liegt vor ihm. Ein anderes Maß der Dinge soll nun gelten. Es ist am letzten Tage, und er befindet sich in feiner Wohnung, vor feiner Abreise zum Regiment noch letzte Angelegenheiten ordnend. Obwohl er glaubte, daß keine Sorge mit ihm gehen wird, überkommt ihn eine ernste Stimmung. Er denkt an Helene. Immer noch ist es unbegreiflich für ihn, daß sie die Frau eines anderen Mannes wurde, und hart, unerbittlich hart war ihre letzte Ablehnung. Er denkt auch flüchtig an andere Frauen, an manche leichtgeliebte — Nur der Erinnerung an Käte unb an das Kind will er nicht Rgum geben. Damals war das Leben so leicht zu leben, und ein Glück schien so schnell erreichbar. Er will diese Erinnerung nicht. Da Helene ihm dieses Verhältnis nie vergab, so wirft er die Schuld noch immer auf Käte. Alles, was es im Zusammenhang mit ihr und dem Kinde zu ordnen gibt, mag Johannes tun. Rautenberg weiß nicht, daß diese junge Frau, nach der er aufgehört hat, zu verlangen, durch Johannes von Ludwigs Kriegsverpflichtung weiß. So geschieht es, daß sie noch einmal zu ihm ♦ kommt — in der Stunde, die Grenze fein soll zwischen Vergangenheit und unbekannter Zukunft. Die Haushälterin meldet den Besuch nur -ögernd. oder Menschen, die sich wie Briten gebärden, an der Macht sind. Die Betonung der ideologischen Seite des Krieges dient ebenso der Aufrechterhaltung der anglo-amerikanischen Solidarität. Oer Oollar rollt in Südamerika. Es ist ein offenes Geheimnis, daß Roosevelt in seinem Bestreben, die südamerikanischen Staaten zu willfährigen Werkzeugen seiner imperialistischen Politik zu machen, neben Erpressungen unb Drohungen auch den Dollar zum Einsatz gebracht hat. Nach einer „Arriba"-MeDung aus Buenos Aires hat die nordamerikanische Columbia»Universität den Zeitungen „La Nacion^ in Buenos Aires und „El Dia" in Montevideo hohe Prämien ausgezahlt ,/rls Anerkennung ihrer Leistungen für die Verteidigung der interamerikanischen Politik. Angesichts dieses neuen Versuches, die Instrumente der öffentlichen Meinung mit dem Dollar zu bestechen, kann man es verstehen, daß die führende katholische Mor- gen^eitung Argentiniens „Pueblo" das Thema der Neutralität eines großen Teiles der argentinischen Presse aufgreift und dabei darauf hinweist, daß die Mütter versuchten, mit allen Mitteln die Dolks- meinung zu vergiften, daß in Kommentaren und Kabeln die Wahrheit entstellt werde, und Auslands- nachrichten „fast ausschließlich aus Quellen einer bestimmten kriegführenden Macht" stammten. Die hohen „Anerkennungsprämien" erklären dies vollauf. NSG. Das ©aupreffeajnt hatte die Hauptsckrifb (eiter der Presse des Gaues Hessen-Nassau am Frch tagnachmittag im Adolf-Hitler-Haus in C am Main zu einer Gaupressekonferenz versami Der Leiter des Gaupresseamtes, Oberbereichsleiter. Hauptschriftleiter Uckermann, gab an Hand ein» umfassenden Lageüberblickes Anregungen und Hin« weise für die nachrichtenmäßige und propagandistische Begleitung des politischen und militärischen Ep schehens. Er kennzeichnete dabei die volksführenh« Möglichkeiten der Presse als die unvergleichlich^ Einjatzmittel einer geistig-seelischen Kriegführung. lwas u im Juli sind nod vorden, Saupressekonferenz in Frankfurt a.A. V* W 'N i dk Tagung -er ReichsverteidigungSkommiffare. Unter der Leitung des Generalbevollmächtigte für die Reichsverwaltung und Reichsministers dv Innern Dr. Frick, und in Anwesenheit des Liters der Parteikanzlei Bormann, und des Chestl des OKW., Generalfeldmarschall Keitel, Mi, eine Arbeitstagung der Reichsverteidigungskomml«. sare über Probleme der zivilen Reichsverteidigung» organifation stattgefunden. Vor kurzem sind f äml liche Gauleiter Reichsverteidigungskommissok geworden. Bisher erstreckten sich die Bezirke 6< RD.-Kornrnissare und einzelner, Kriegswirtschaft» Verwaltungen jeweils auf einen Wehrkrei» Nunmehr bildet jeder Parteigau einen RA Bezirk. Die Bezirke der Wirtschaftsverwaltung« werden, soweit dies noch nicht geschehen ist, auf a RV.-Bezirke in der Weise abgestimmt, daß auch fa sie grundsätzlich der Parteigau die territori Grundlage bildet. Kleinere Gaue werden zu W schaftsbezirken zusammengefaßt werden. 3n' hat sich an den Ausgaben der RV.-Kommiss denen die einheitliche, zufammenfassende und geordnete Lenkung der zivilen Reichsverteidi in ihrem Gau obliegt, nichts geändert. Studentenbetreuung im Kriege Hier müssen also wettere Kreuzungsversuche ei» setzen. Auch die Ernteerträge der anderen Aecker hab« sich gegenüber denen der Vorjahre erheblich oerbW fert. Bergenroth darf sich sagen, daß der UhlenW schon in diesem ersten Jahr einer neuen BewirtschM tung mit gutem Erfolg in die ErzeugungsschloW eingetreten ist, zu der die Landwirtschaft ausgeni« wurde. Er läßt Helene noch mehr als bisher an aBi Arbeiten teilnehmen, denn er muß damit rechn« daß auch er eines Tages hier von feiner Arbeit for gehen muß, um Soldat zu werden. Vielleicht wärt er auf einen Antrag freikommen, aber das mitt < nicht. Es geschieht jetzt mitunter, daß Helene durch & Verhalten Bergenroths beunruhigt wird. In sein« Blick ist oft eine Wärme, die sie erschreckt. Imme wenn sie selbst so recht lebendig wird, so aiif(P schlossen ... immer bann springt dieser Funke in it Augen des Mannes auf. Und in ihrer Seele erwtij eine neue Unruhe. Aber wenn sie dann wieder irn Laboratorium oM Kontor miteinander arbeiten, wenn sie feine M Uchen Ausführungen, feine ruhige, starke StiMU hört, fragt sie sich: Wovor fürchte ich mich eigenllich In Bergenroth lebt wirklich oft eine Erwartun eine merkwürdige Spannung. Aber er will dies« Gefühlen nicht nachgehen. Er hat Aufgaben zu e!» füllen, die ihm nicht die Zeit lasten, darüber vii nachzudenken. Gertraude ist noch imitier in Dahlem. Mitte $ vember fährt auch Helene noch einmal nach Serlti Sie will Weihnachtsbesorgungen machen: traube schreibt, daß die Leute schon Festgeschea kaufen. Und auch sonst empfiehlt Frau Schrott seh nach Berlin zu kommen. Die Konzerte und Theatck Aufführungen in der Reichshauptstadt sind au gezeichnet — nun ja, man lieft aus dem Bries, h Gertraude das großstädtische Leben mit sehr v« Behagen genießt. Gortfttzung folgt} Britische Truppen in Teheran. Hungerdemonstrationen der Bevölkerung. i 11. Dez. (Europapreß.) Britische Trup. ?r Nacht zum Freitag in Teheran ein. "U item [ererbe zu dieser Aus- elbst wird jeweils so vorgenommen, daß das Ge- icdt der Ausstellung und ihr Charakter grundsätz- iq nicht verändert werden, das setzt voraus, daß )ie beiden großen repräsentativen Mittelfäle der lUhMK O$RAM-D-LAMPE MIT DER DOPPELW^ itottA Oberhessischer Kunstverein S Marlene Hörst Erich Noll Z Aachen 5 Ihre Verlobung geben bekannt 5 liege, Herta Noeller Max Munko s Ihre Vermählung geben bekannt i z. Z. bei der Gießen O s Ihre Verlobung geben bekannt Gießen z. Z. im Felde versucht 06454/ 06452/ OSRAM-LAMPEN Karola Nordmann Günter Schmidt 137 Künstlern aus allen Gauen des Reiches, 270 aon ihnen waren beim ersten Aufbau der Ausstellung überhaupt nicht vertreten. Auch von diesem Nesichtspunkt aus bedeutet die Austauschaktion also ein recht gewichtiges Unternehmen. Der Austausch t des Lil des ciü tel, N lgskom Allen, die mir so lieb zu meinem 90. Geburtstage gratuliert haben,sage ich auf diesemWege meinen herzlichsten Dank Wir gewähren Abgeltunßsderlehen gemäß der Verordnung vom 31.7.42 liffort mäW Gießen, den 12.Dezember 1042 Lieber Straße 19 Walter König, Uffz. Margot König geb. Fieber amih Fra ?r|a 'eichsl« )and und |anöi scheu Oh Ale Verlobte grüßen Hermine Menges Bernhard Breymann Uffz. in ein. Artl.-Regt. (mot.) KNORR Suppen ftrecken Allgemeine Jugend-Filmstunde 2. Veranstaltung Sonntag, 18. Dezember 1942 8.30 Uhr, Lichtspielhaus Jageed-Filaihinde mit dem Film „Leinen aus Irland“ pkelzeugverkauf der Hitler-Jugend etwas mehr als 1200 bei Eröffnung der Schau im Juli berücksichtigt werden konnten. Run aber Gießen z. Z. im Felde SOI.TIT Die für den Standort Gießen von den Mädel und Jungen hergestellten Spielzeuge werden in der Zeit vom 14.-19. Dezember jeden Nachmittag von 14.80 Uhr bis 18 Uhr auf Kinderkleiderkarte im Geschäft Driesch, Seltersweg, zugunsten des Winterhilfswerkes verkauft. 3762 D alerei und der Plastik als die künstlerischen Halte- puntte und wertmäßigen Grundpfeiler unangetastet bleiben. Auch die Kollektivschau von Karl L e i p o l d ist weiterhin als geistiger Mittelpunkt geblieben. Sonst aber findet der Besucher fast ausnahmslos Neues, Arbeiten von einer feinen Delikatesse ihrer Stimmungswerte in der Malerei, hübsche dekorative Arbeiten in der Kleinplastik und eine wiederum beglückend große Reihe von hervorragenden Blättern der graphischen Techniken. Die innere Ordnung der Münchener Ausstellung ist durch den Austausch der Kunstwerke trefflich gestützt worden, die von Direktor Kolb vorgenommene Hängung Wir geben unsere Verlobung bekannt so steht auch die ton-lge glatte Technik wett km Vordergrund. Das Figuren bild bedient sich auch weiterhin gern der Aktkompositivn, wobei interessant ist, wie sehr doch einige populäre Bikdeinfälle der letzten Jahre beginnen, Schule zu machen. Eine gewisse N e u r o m a n t i k ist ebenfalls als Strömung abzulesen. Die Wiederentdeckung naturseliger Daseiüsfreude über die Schöpferlaune der malerischen Phantasie wäre gewiß ein fruchtbarer Boden für neues Ausschwärmen in die Gefilde göttlicher Kunst und irdischer Beglückung. Das Thema Krieg konnte über das bisheriae Schaffen hinaus diesmal nicht vertieft werden. Auch das Jndustriebild hält sich stark zurück. Viele der neuaufgestellten kleineren Plastiken verraten ejne lautere Freude an den Problemen der Oberflächenbehandlung und der Intensivierung ihrer malerischen Effekte. Die kleine Form gestattet ein frisches, lebendiges Arbeiten und das kommt wiederum der Darstellung von Bewegung am meisten zugute. Aber auch die P o r t r ä t p l a st i k Hot in einiaen ausgezeichneten Köpfen wertmäßig auffälligen Zuwachs bekommen. Die Große Deutsche Kunstausstellung 1942 im Hause der Deutschen Kunst öffnet jetzt wieder ihre Tore und wird bis Ende Februar noch vielen tausend Besuchern von der Front und aus der Heimat im Bereich chrer schönen Künste Entspannung und jene Beglückung des Herzens bieten, deren der schaffende Mensch heute als Ausgleich dringlich bedarf. Alfred Dahlmann. Ihre Vermählung geben bekannt Helmut Müller z. Z. im Felde Gertrud Müller geb. Schmidt komnW kzirke li wirtW hrkreii einen U rrodtunfe ist, aui: iß auch 4 territm Sondergebäudesteuer Ablösung Wissenschaftliche Werke Sondergebiet der Brahitchen Druckerei1 Besser für Dich — besser für alle! Reute lomrnt es ouf wirtschaftlichen Stromverbrauch an, denn elektrischer Strom wird tserzich' Licher Weihnachtsmarkt Schweine- und Krämermarkt Montag, den 14. Dezember 1942. Auftrtebszeit von 9—9 ¥i Uhr. Bei Beschickung des SchweinemarkteS sind die ichenpolizeuichen Vorschriften zu beachten Lich, den 8. Dezember 1942. (3748D Der Bürgermeister: Geil. _________ Ausstellung im Foyer des Stadttheaters Front- und Soldatenbilder Oelgemälde, Zeichnungen und Plastiken Dauer der Ausstellung vom 13. Dez. 1942 bis elnschl. 3. Januar 1943 Besuchszeiten: Sonn- und Feiertags von 11 bis 18 Uhr, werktags von 17 bis 18 Uhr. Eintritt für Mitglieder des Kunstvereins frei, für Nichtmitglieder 0.30 HM., für Soldaten, Studenten und Schüler 0.10 RM. 3754 D Genialer Kunstsammler und glühender Patriot ©r. Goebbels spricht beim Staatsakt für Galeriedirettor Or. Posse. Leib binden Bruchbänder Einlagen Anfertigung in eig. Werkstätte Kurt Kling vom. Beter NiM SudetiitenoeliL Marktetr.16 Lieferant der Krankenkassen Damen-Bedlenong. Am Riegelpfad 100 Wehrmacht 12. Dezember 1942 06496/ Statt Karten! Willi Horst Gefreiter in einem Gren.-Regt. Ilse Horst geb. Hildebrand kriegsgetraut HESSISCHE LANDESBANK - GIROZENTRALE - Paulusplatz 1 DARMSTADT Tel. 7441 __________3629 D. Die repräsentative Schau der deutschen bildenden Künste im Staatsbau an der Münchener Prinz- regentenstraße hat in diesen Tagen insofern einen großen „Umbau" erfahren, als man die bisher verkauften Arbeiten den Käufern zustellte und die vielen Lücken dann aus jenen qualitativ guten Einlieferungen füllte, die wegen Raummangel noch nicht gezeigt werden konnten. Der Vorgang ist nicht neu, er hat sich seit einer Reihe von Fahren im Sinne der Künstlerschaft bestens bewährt; denn es Lollar Hungen Dezember 1942 Austausch im Eindruck einer neuen Aus- e . Heilung gleichkommt. So gingen in diesem Fahre riE 'I etwa 8000 Kunstwerke ein, von denen aber nur Frau Dorothea Heil Gießen, Dezember 1942 06423/ Austausch im Haus der Deutschen Kunst Fast 600 Arbeiten konnten neu ausgenommen werden. N zudq n 9 - Eine - W Wchen ZOte' schwer: chen in ßglicher Mden [ofen 2' le» innen If Das macht \ leiten g bem ft6te"e ober kle nicht im Überbein nungen sotten r nigen, u immer I Sang ok und läß eben zu illsammi ibai >i, auf Hule iS ft s ^ichlafe "Lpril lr.en mui "iversitä Jien|d)a Ite jnrjs Vierte J jur. (t 'eßen Hj Zitiert, p wurt ’ Aorle * Str gliche Mon W • ■ Nriff em Aus bet Stad« Gießen. Ein Wort vom Warten. Sj?r ?Aönsten Zeiten des Jahres ist die Zeit vor Weihnachten. Frohe Erwartung liegt in diesen Wochen über den Hausern unserer Dörfer und Stabte, eine geheimnisvolle Stimmung, die sich nur schwer m Worte fassen läßt. Es scheint uns Deutschen m besonderem Maße gegeben, alles- mit unse- rem Gemüt zu durchdringen, um es aus dem Alltäglichen herauszuheben. So machen wir es auch mit dem Warten in den oft so trüben und sonnen- losen Tagen des frühen Winters — fehlt es draußen an Licht und Wärme, so müssen beide von innen kommen. Das Warten spielt eine große Rolle im mensch- lichen Dasein. Man hat immer einen Wunsch, man macht Plane, man verfolgt ein Ziel — und nur selten gibt es sich, daß die Erfüllung unmittelbar dem Wunsche folgt, und das Ziel gleich mit dem ge- faßten Entschluß erreicht ist. Meist liegt eine größere oder kleinere Spanne zwischen beiden, und es ist nicht immer leicht, die Zwischenzeit mit Geduld zu überbrücken, zumal Unvorhergesehenes alle Berech- nungen und Erwartungen hinfällig machen kann. Sollen wir da versuchen, die Entwicklung zu beschleu- nigen, um die Wartezeit abzukürzen? Wenn das mur immer so einfach wäre! Aber die Natur geht ihren Gang ohne Rücksicht auf unsere Wünsche oder Pläne und läßt uns meist keine andere Möglichkeit als eben zu warten, bis ihr Wollen mit unserem Willen zusammentrifft. Wartenkönnen ist eine Kunst eigner । Art. Daß er nicht warten konnte, hat schon manchem Menschen Verwirrung oder Zerstörung in sein ,'Leben gebracht.«Das Wartenkönnen gibt dem Landmann die Ruhe und innere Sicherheit. Wochen und /Monate, selbst Jahre liegen bei ihm zwischen Wunsch und Ziel, zwischen Arbeit und Lohn. Es hätte keinen Wert, wenn er auf den Acker hinausginge und ungeduldig an der jungen Saat zupfte, damit sie schneller wachse — er muß warten, bis das in allem Ge- i schaffenen wirksame Gesetz sich erfüllt. Und er kann ■ warten, denn er weiß, daß er das Seine getan hat, und er ist stark genug, das, was nicht das'Seine ist, I das Wachsen- und Reifenlassen, in den Willen des ' Schicksals zu stellen. Im Krieg wird das Warten noch größer geschrieben als sonst. Wir müssen manchen Wunsch auf später zurückstellen, und auch die Ausführung manches Gewohnten hat oft einen langsameren Ablauf. Wir warten länger auf die Straßenbahn, wir markten länger auf Ausbe^serungsarbeiten im Haushalt,, wir warten länger auf die Lieferung dieser und jener Gebrauchsgegenstände. Bei andern greift das Warten noch tiefer: sie warten mit Sehnsucht auf einen Brief von draußen oder warten mit noch größerer Sehnsucht auf den Urlaub des Gatten oder Ides Vaters oder des Sohnes. Und über all diesem »Warten steht das große Warten auf den Frieden, I ber alle die Männer, die am Feind stehen, den I Ihrigen zurückgibt und unserem Erdteil nach soviel r Unruhe und Kampf sein Recht, Freiheit und Brot r bringt. Da brauch? es oft ein starkes Herz, um über I die Stunden der Müdigkeit und Verzagtheit, der I Sorge und der Sehnsucht Herr zu werden! Wie ist es da nun? Können wir diese Wartefrist I abkürzen? Subjektiv, d. h. dem Empfinden nach, I ganz bestimmt. Wie machen es denn die Kinder mit liber scheinbar so langen Wartezeit vor Weihnachten? [.Sie verkürzen sie mit allen möglichen Arbeiten, sie k-beschäftigen sich mit Vorbereitungen auf das Fest, imit denen sie den Ihrigen eine Freude machen »wollen. So vergeht die Zeit schneller, und so wer- Eben auch dem, der feine Arbeit tut, die Wochen und «Monate des Krieges schneller vergehen als dem, Mer die Zeit nur beseufzt. Aber auch objektiv, d. h. [ latsächlich, können wir mit unterem Einsatz, mit I unserer Arbeit, mit unserer Leistung die Frist bis »um Frieden abkürzen. Der Krieg ist zu einem ■ guten Teil eine Sache der Produktion. Die Front weiß das — und der Feind auch. Vergessen wir daher nicht: je größer die Leistung, desto näher ber Sieg! W.F. llirversitätsprofeff or Or. jur. Äünther t Nach kurzer Krankheit ist der Universitätsprofessor i R. Dr. jur. Dr. phil. h. c. Louis G ün t her in hießen im Ältet von 84 Jahren verstorben. Der Entschlafene stammte aus Harburg (Elbe), wo er im April 1859 als Sohn eines Großkaufmanns gelten wurde. Von 1880 bis 1883 studierte er an den Unioerfitäten Leipzig, Berlin und Straßburg Rechtswissenschaften, dann bestand er in Göttingen das irste juristische Staatsexamen. Im Juni 1884 pro-1 Monierte er an der Universität Erlangen zum Dr. jur Seit 1889, wo er sich an der Universität ließen für das Fach „Strafrecht und Strafprozeß' tabititierte, gehörte er der Universität Gießen an Äjier wurde im November 1891 fein Aufgabengebiet M Vorlesungen über das Zivilprozeßrecht ausgedehnt. Im Dezember 1892 wurde er zum außer- ordentlichen Professor, im April 1900 zum orbent- lchen Honorarprofessor ernannt. Neben seiner Leyr- titiqteit war Professor Dr. Gimther aucy als Fachschriftsteller tätig, aus dessen Feder eme Reihe tin Veröffentlichungen hervorgegangen sind, Sabre 1923 trat er nach 34jährigem Wirken an Der Universität Gießen in den Ruhestand. Seinen Le- hnsabenb verbrachte der Gelehrte, der sich über bn Kreis der Universität hinaus großer Wert- hiihung erfreute, in Gießen. Sein Andenken wiro her in guter Erinnerung bleiben. Musikschulen der Stadl Gießen und der Hitler-Jugend. Mit Wirkung vom 1. Dezember d. I. ist die bisher o?n der NSG. „Kraft durch Freude" ms Leben ge- Mene und von Mufiklehrer B l a ß m vorbi dlicher &ei|e aufgebaute und geleitete Musikschule für -Tugend und Volk" unter dem Namen „Jugend- Musikschule" in die Hände der Stadt Gießen uno !>ir Hitler-Jugend des Bannes 116 ubergegangen. Gleichzeitig tritt die Hitler-Jugend im Sinne Der '^sprechenden Anweisung des Führers in die Lei- •ung der ebenfalls feit über einem Zahre hier ve- It'henden „Städtischen Musik- und Orchesterschule Beide Schulen erhalten somit eme gemeinsame Ehrung und tragen den Titel „Musikschulen der ^iDerfitätsftabt Gießen und der Hitler-JugenD. Orchesterschule, B. Jugend-Musikschule. Die Lel- J'ig beider Musikschulen übernimmt Professor Dr. ^emesDärn So ist ein enges Einvernehmen uno natürlicher Kräfteaustausch gewährleistet. Unter ü) jedoch bleiben die beiden Schulen grundsätzlich ^schieden. Die Orchesterschule bildet als qualih- to-te Berufs schule nur solche Schuler aus, die Meftermufifer werden wollen, während die Ju- ^dmusikschuls eint ErziehunHsstätte für lugenolutzs vor 15, Die erst fin- von an bürg über den Fleischextrakt: Briefe an den Heidel- foerger Verleger Winter, an Freunde und Schüler wie A. W. von Ho f m-a n n, Fehling, Kopp und viele andere. Die fachkundigen Gäste, die am Tage der Liebig- Feier unserer Universität die Räume des Museums betreten, werden sich wie alle künftigen Besucher — gelehrte und ungelehrte, auswärtige und einheimische —, wenn sie die Stätten von Liebigs einstiger Wirksamkeit in Augenschein nehmen, mit Dankbarkeit des Manne» erinnern, der der Stadt Gießen dieses Denkmal wissenschaftlichen Ruhmes errichtet hat: sie werden aber auch, mit Staunen und Bewunderung, der unscheinbaren, ja kümmerlichen Anfänge gedenken, aus denen sich an dieser Stelle, dank dem Ingenium und der Beharrlichkeit Liebigs, ein Zentrum der chemischen Wissenschaft entwickelt hat. lehensgewährung der Geburtstag an die Stelle des Tages der Eheschließung. Ist die Ehe erst im Kriege geschlossen oder das Kind erst im Kriege geboren wobden, so kann bis auf weiteres ein Darlehen unabhängig von dem Zeitablauf feit der Eheschließung oder der Geburt des Kindes gewährt werden. Die Anordnungen gelten auch für die Gewährung von Einrichtungsdarlehen und -zuschüstem für Die Landbevölkerung. Eine Unterbrechung bef\ Tätigkeit auf dem Lande durch den WehrdienstXbleibt außer Bettacht. \ (Siebener Dochenmarllpretse. * Gießen, 12. Dez. Auf dem heutigen Wochenmarkt kosteten: Markenbutter, Vi kg 1,80 RM., MatteM Rpf., Käse, das Stück 9 bis 10, Kartoffeln, 5 kg 53, Wirsing, Vi kg 10, Weißkraut 7, Rotkraut verdunkeluugszeit: 12. Dezember von 17.08 bis 7.54 Uhr. 13. Dezember von 17.08 bis 7.55 Uhr. 10, rote Rüden 8, Unterkohlrabi 8, Grünkohl 6, Rosenkohl 20, Feldsalat, Vio 10, Lauch, % kg Sellerie 16, Oberkohlrabi, das Stück 10 Rpf. 3m Zeichen Justus von Liebigs. Aus der Geschichte und von den Schätzen des Gießener Liebig-Museums.' Außer den wieder auf gebauten Herden befindet sich im ältesten Teil des Museums eine Anzahl von Stichen, welche die Formen der ältesten» chemischen Herde seit dem Mittelalter veranschaulichen. Es würde begreiflicherweise zu weit führen, wollte man in diesem Zusammenhänge auch nur im Ueberblick eine Dorstelluna von den reichen Schätzen vermitteln, die im Gießener Liebig-Museum und ... allem durch Geheimrat Sommers Spürsinn und Initiative im Laufe der Jahrzehnte zusammenge» tragen werden konnten; sie sind gleichermaßen bedeutsam als Zeugnisse der Gießener Lehrtätigkeit und Forschungsarbeit Justus von Liebigs wie als geschichtliche Dokumente der deutschen chemischen Wissenschaft überhaupt. Wenn wir in diesem Zusammenhänge einiges herausgreifen wollen, so mag etwa auf die gewiß auch Den Laien fesselnde Sammlung von Bildnissen der Schüler Liebigs hin- gewiesen werden, die in diesem Raume, im später entstandenen Neubau ober noch später in München mit ihm zusammen gearbeitet haben; zu ihnen gehören Heinrich Will, Liebigs Nachfolger auf Dem Gießener chemischen Lehrstuhl, A. W. von Hofmann, Liebigs Assistent und späterer Leiter der „Annalen", ferner Fresenius, Kekule, Kopp, Fehling und C l e m m. Das sog. Wägezimmer war in Liebigs ersten Gießener Jahren nicht einmal heizbar; wer sich im Winter darin aufhielt, fror erbärmlich. Der heutige Besucher kann sich, zumal gegenwärtig, einen Begriff davon machen, unter wie unwürdigen und ungesunden Verhältnissen hier einmal hatte gearbeitet werden müsfen. Das Zimmer des Famulus beherbergt eine bemerkenswerte Sammlung von Erinnerungen an Liebig, besonders aus Gießen und Darmstadt. Interessant ist auch ein Besuch von Liebigs Privatwohnung im ersten Stock und seines Privatlabora- toriums, in dem Professor Sommer eine ganze Reihe der alten Einrichtungen erneuern konnte. In Liebigs Arbeitszimmer findet man eine umfassende Sammlung von Bildnifsen Liebigs aus Den verschiedenen Lebensaltern, auch vortreffliche Porträt- Plastiken und ein reiches Material zur Familiengeschichte Liebigs, die Stammbäume feiner Familie, feine Ahnentafel, seine Totenmaske. Professor Sommer, der stets mit besonderer Vorliebe auch familiengeschichtlichen Fragen nachging, hat seinerzeit darauf hingewiefen, ein wie reiches, für den Familienforscher wie Den Physiognoyüker gleichermaßen anziehendes und ergiebiges Material hier vereinigt werden konnte. 40 Jahre Bahnhof Kirchgöns. Am kommenden Dienstag, 15. Dezember 1942, kann die Gemeinde K i r ch g ö n s auf das 40jährige Bestehen ihres Bahnhofs zurückblicken. In Erfül- hing zahlreicher Wünsche der Gemeinde Kirchgöns, die von dem damaligen Hessischen Landtag unterstützt wurde, hatte die Eisenbahnoerwaltung die Errichtung des Bahnhofs Kirchgöns genehmigt. Der am 15. Dezember 1902 in Betrieb genommen wurde. Einer der Eisenbahner, Die damals zuerst auf dem Bahnhof Kirchgöns Dienst taten, war Der feiner- Zeitige junge Beamtenanwärter Karl Luh, Der letzt als Reichsbahnoberinfpektor unb stellv. Vorstand Des Bahnhofs Gießen i» unserem Gießener Bahnhof tätig ist. Die Eröffnung des Bahnhofs Kirchgöns am 15. Dezember 1902 fand um die Mittagsstunde auf dem Gelände des neuen Bahnhofs statt. Zu der Feier waren Vertreter der Eisenbahndirektion Frankfurt a. M., der hessischen Regierung, der zuständigen Elsenbahnämter in Gießen, die Bevölkerung von Kirchgöns und zahlreiche Gäste sowie eine Musikkapelle erschienen. Die Behördenvertreter hielten Ansprachen. Die Mädchen von Kirchgöns, die damals noch ihre schmucke Hüttenberger Tracht trugen, warteten mit Körben voll Brezeln, Flaschenwein usw» auf. Das Lokomotiv- und Zugperfonal der Züge, die in Der Feierstunde zum erstenmal auf Dem neuen Bahnhof hielten, mürben mit je einer Flasche Wein, die mit Bändern in Den Hüttenberger Trachten- farben geschmückt waren, und Brezeln erfreut. Nach Der Eröffnungsfeier auf dem BahnhofsgelänDe fand im Gasthaus „Zum Löwen" in Kirchgöns die Schluß- feier bei gutem Esten, Konzert und Tanz statt. Dis Kirchgonfer Bevölkerung hatte den Ort fefllich ge« schmückt und beging den Tag als Feier- und Ruhetag. Die Eröffnung dieses Bahnhofs bedeutete für Kirchgöns und die Nachbarorte Pohlgöns und Nie* ' derkleen einen hervoragenden Wendepunkt, denn eit jenem Tage stand ihnen für den regen täglichen Reiseverkehr Der nahegelegene Bahnhof Kirchgöns zur Verfügung, unD Damit kam Der erheblich weitere Weg zum unb vom Bahnhof Lang-Göns in Fortfall» Die Kirchgönfer Bevölkerung wirb sich am kommenden Dienstag bantbar jener Männer erinnern, bereit Wirken Die Schaffung Des Bahnhofs Kirchgöns zu Derbanfen ist. z Landkreis Gießen. (D Treis a. D. ß b a 11. Dez. Im Auftrage Der Deutschen Arbeitsfront sprach in der Wirtschaft von Will Studienrat Mager aus Friedberg über „Volkskunst und Laienfchaffen". Der Redner schillerte die Entstehung und den Wert der Volkskunst oroie den Verfall, Der etwa um Die Wenbe Des vorigen JahrhunDerts einsetzte. AnknüpsenD an Das Brauchtum, welches sich größtenteils im Volksleben roch erhalten habe, zeigte er an zahlreichen Bei- pielen, wie Die Volkskunst unD das 23erftänDnis da- ür durch Laienarbeiten wieder geweckt werben 'onnen. Kreis Alsfeld. * Homberg (Ohm), 12. Dez. Der hiesige Lehrer unb Organist Lubwig Allenborfer kann am 15. Dezember in bester körperlicher unb geistiger Frische sein 7 0. Lebensjahr vollenben. Der Jubilar, ber im Jahre 1937 in ben Ruhestand getreten war, hat sich im August 1939 roieber für ben Schuldienst zur Verfügung gestellt unb versieht neben ber Schule noch eine Anzahl Ehrenämter, in denen er zum Besten unserer Volksgemeinschaft wirkt. Dem Jubilar wirb weit über unsere Stabt hinaus groß- Wertschätzung entgegengebracht. Auch wir bringe* ihm unsere herzlichen Glückwünsche da» Laien bleibt In ben Wirkungsbereich ber letzteren werben nunmehr auch sämlliche musikalischen Einheiten ber Hitler-Jugenb einbezogen, was eine erhebliche Erweiterung bebeutet. Oie Lebensmittelkarten für Kinder. Vielfach bestehen im Publikum unb auch bei einzelnen Dienststellen noch Zweifel barüber, wann Kinber, die während einer Zuteilungsperiode die nächste Altersgruppe erreichen, die Lebensmittelkarten Der nächsthöheren Gruppe bekommen dürfen. Es fei Deshalb an einen Erlaß Des Reichsministers für Ernährung unb Lanbwirtfchaft erinnert, ber biefe Frage einbeutig unb rechtsverbinblich geklärt hat. In biefem heute noch gültigen Erlaß vom 15. Januar 1940 (IIC1 — 200) heißt es: „Kinder, bie während einer Zuteilungsperiode ein Lebensalter erreichen, durch das sie in eine andere Gruppe von Dersorgungsberechtigten gelangen, sind für die ganze Zuteilungsperiode die für das höhere Lebensalter zustehenden Lebensmittelkarten auszuhänbigen; Kinber, die das höhere Lebensalter bis zum Ablauf der Zuteilungsperiode erreichen, erhallen also bereits mit deren Beginn die Karten der nächsthöheren Altersgruppe." Ehestandsdarlehen für Witwen und Verlobte von Gefallenen. Die Finanzämter sind ermächttgt, den Witwen unb Verlobten von Gefallenen ober bei befonberem Einsatz Verstorbenen auch nach bem Tod des Ehemanns ober bes Verlobten noch Ehestanbsbarlehen zu gewähren, wenn der Antrag vor dem Tode gestellt war, wenn ferner ein Kind vorhanden ist ober erwartet wirb unb eine eigene Wohnung eingerichtet werben soll. Der Reichsfinanzminister hat bie Finanzämter jetzt darüber hinaus ermächttgt, Ehestandsdarlehen unter den genannten Voraussetzungen -auch bann zu gewähren, wenn Der Antrag erst nach Dem Tobe bes Ehemanns ober Verlobten gestellt wirb. Die allgemeinen (Ermächtigungen für Die Darlehensgewährung nach Der Eheschließung gellen auch für bie Anträge von Witwen. Lei Verlobten mit einem Kind tritt für drs Dar- Es sei in biefem Zusammenhänge auch auf bie Bücherei des Museums hingewiesen, in ber -bie Orrginalschriften Liebigs samt den verschiedenen Ausgaben der einzelnen Werke nahezu vollzählig vorhanden sind; ferner auf Den alten Hörsaal mit ben Originalmöbeln aus Liebigs Zeit und Liebigs Büste von W a g m ü 11 e r, endlich auf die sehr reichhaltige, mit vieler Mühe zusammengettagene Sammlung von Briefen Liebigs, Die ein höchst interessantes und aufschlußreiches Material zur schichte Der chemischen Wissenschaft enthalten, große Sammlung der Driginatbriefe konnte zum Teil geordnet und gesichtet werden. Man bet hier z. B. Die Sammlung aus Dem Besitz Medizinalrat Thiersch, Die Briese Liebigs seine Frau enthält; Den Briefwechsel mit Medizinal- rat Dr. Trapp aus Homburg, ber sich aus ber Analyse Des Homburger Elisabethenbrunnens ergab; Briefe an Schmiedlin über die Silberspiegel- herstellung, an Dr. von Schneider in Peters- tober 1892, Anton Petti und Louis Petri II., gestorben 18. Januar 1919. Letzterer war lange Zeit Mitglied der Gießener Stadtverordnetenversammlung und starb mit dem Titel „Gewerberat" als Vorsitzender ber Berufsgenossenschaft. Damals waren also wohl bie meisten tzießener Weißbinder- geschäste im Besitz von Angehörigen Der Sippe Petri. ** Die neuen Raucherkarten weiden in Gießen vom fommenDen Montag ab ausgegeben. ** Di e Tabak-Kontrollabschnitte, Die bis zum 30. November beim Verkauf eingenommen würben, sind in biefen Tagen abzuliefern, wie ans ber heutigen Bekanntmachung bes Wirtschaftsamtes Der Stabt Gießen hervorgeht. ** Hunbe bei Verdunkelung nicht Herumlaufen lassen. Hunbe bürfen mit Beginn ber Derbunkelung nicht mehr frei umherlaufen, weil sie bie Passanten, bie ohnehin in ber Dunkelheit stark aufzupassen haben, behinbem. Hunde, Die währenD Der Verdunkelung frei umherlaufen, werden von Den AuffichtsbehörDen getötet ** Kleingärtnerverein „L ahnta l" e. V. G i e ß e n. Im „Burghof" ffanb bei sehr reger Beteiligung die Novemver-Monatsverfammlung statt. Nach der Begrüßung Durch Den Vereinsführer Horst sprach DberftaDtgärtner Lange zu Den nachfolgenben Filmstreifen: „Einlagerung von Obst unb Gemüse", „Gemüseverwertung" unb „Obstverwertung". Das Ergebnis feiner Ausführungen war: nur richtige Lagerung unb Verwertung von Obst unb Gemüse hilft uns über bie Zeit von März bis Mai hinweg, wo ihr Fehlen bie bekannten Vitaminmangelerscheinungen heroorruft. Aussaat, Pflanzzeit, richtige Sortenwahl, Behanblung im Winter unb noch vieles anbere waren weitere Gegenstänbe seines Vortrages, bie anschließenb überzeugenb be* legt würben burch Die von Gartengestalter Schwarz vorgeführten unb Herrn Lange erläuterten Bilber. Dereinsführer Horst bankte ben Herren Schwarz unb Lange. Abschließend sprach noch Vereinsführer North vom Kleingärtnerver- em Post über bas Thema bes Abenbs. — Die De- zemberversammlung fand ebenfalls im „Burghof" ftatt. Dabei wurden bie Filme „Bobenbearbeitung und Düngung", „Kleingärtners Geräte" und „Ango- rakaninchen" gezeigt. Zu den beiben ersten sprach mieber Herr Lange, währenb Herr Dörr bie Erklärungen zum Dritten Film gab. Nach Besprechung einiger Vereinsgngelegenheiten schloß Der- emsfuhrer Horst bie Versammlung in üblicher Weise. Amtsgericht Gießen. Wegen Diebstahls hatte sich gestern die H. <5. aus Altenburg zu verantworten. Die Angeklagte hatte bei ihrem Arbeitgeber eine goldene Kette mit Anhänger, eine Nagelschere, eine Schürze und einen Regenschirm gestohlen. Das Gericht verurteilte sie -zu 6 Monaten Gefängnis. Sttaserschwerend wirkten eine einschlägige Vorstrafe, das hartnäckige Leugnen und ber grobe Vertrauensbruch, ben sich bie Diebin hatte zuschulben kommen lassen. In ber urfeilsbegrünbung würbe betont, baß bie Vorstrafe keinerlei Eindruck auf die Angeklagte aemacht habe, weshalb jetzt auf eine empfindliche Freiheitsstrafe habe erkannt werden müssen. ** Silberire Hochzeit. Reichsbahnsekretär Wilhelm Fink unb Frau Katharina, geb. Heller, Asterweg 72 wohnhaft, können am 15. Dezember bas Fest ber silbernen Hochzeit begehen. Dem Jubelpaar g'lt auch unser herzlicher Glückwunsch. ** 70 Jahre alt. Am morgigen Sonntag, 13. Dezember, kann ber Rentner Karl Strack, Schiffenberger Weg 36 wohnhaft, in körperlicher unb geistiger Rüstigkeit feinen 70. Geburtstag begehen. Dem Jubilar herzliche Glückwünsche. ** Noch brei W e i ß b i n b e r g e s ch ä f t e Petri. Zu unserem Aufsatz ,^)anbwerks-Trabi- tion in Gießener Familien" im „Gießener Anzeiger" Nr. 287 vom 5./6. Dezember 1942 wird uns von Sanitätsrat Dr. Retter in Dillenburg, Der zu ber Sippe ber Petri gehört, ergänzenb mitgeteill, baß Enbe des vorigen Jahrhunderts außer den in unserem Aufsatz angegebenen Pettis noch drei Weiß- binbergefchäfte in Gießen bestauben haben, bie auf ben Stammvater Hans Petti aus Dänemark zurück- ginflen, nämlich Christian Petti IIL. gestorben L Ofr Die Justus-Liebig-Feier, welche die ßubroigs-Unioerfität Gießen am heutigen Tage veranstaltet, lenkt ben Blick mieber einmal auf einen ber größten beutschen Gelehrten, ber viele Jahre hinburch eine Zierde nuferer alma mater gewesen ist, unb auf bie Stätte feines Wirkens, das heutige ßie- big-Museum, seine wechselvolle Geschichte unb seine reichen Schätze. Wer mit bem Namen ßiebigs etwa nut Die Vorstellung seines Denkmals in Der Anlage, bie (Erinnerung an bie Erfiubung bes Fleischexttaktes unb womöglich an bie bunten ßiebig-Bilber verbindet, bie er in feinen Kindertagen gesammelt hat, wirb, wenn er bie ehrwürdigen Räume bes Museums durchwaubert, auch als ßaie einen Begriff bavon betommen, was die Gießener Universität und darüber hinaus bie gefamfe Wissenschaft bem Wirken Des genialen Gelehrten zu verdanken hat, der im Zahre 1824, im Alter von erst 21 Jahren, als Professor der Chemie seine Tätigkeit in Gießen begann. Man wirb sich auch, wenn man die Räume oon ßiebigs Gießener Forschungs- und ßehrtätig- leit durchwandert, mit Dankbarkeit bes verstorbenen Geheimrats Professor Dr. Robert Sommer erinnern; seinem unermüdlichen Bemühen ist es zu verdanken, daß die Räume, in denen ßiebig einst gearbeitet hat, heute wirklich zu den Denk- und Sehenswürdigkeiten unserer Stabt gehören. Das Gießener ßiebig-Museum ist recht eigentlich Robert Sommers Werk, unb es ist immerhin be- merkenswert, baß biefes Werk ber Initiative eines Mannes entsprang, Der als Mebiziner bem engeren Fachgebiet von ßiebigs Wissenschaft zwar nahestanb, aber nicht angehörte. Seit ber Johrhunbertwenbe bat Sommer unablässig unb unverbrossen um feine ßiebtingsibee gekämpft: Die alte Arbeitsstätte ßiebigs wieDerherzustellen und ber Nachwelt zu erhallen. Es hätte damals nichf viel gefehlt, Daß Die ehemalige Kafernenhauptwache, in ber ßiebigs Arbeitsstätte zunächst installiert wurde, ber Spitzhacke Uim Opfer gefallen märe. Im Anschluß an einen Dorttag im Oberhefsischen Geschichtsoerein, ben er itn Winter 1910/11 hielt, gelang es Sommer enblich, einen Arbeitsausschuß zur Erhaltung bes ßiebig» Laboratoriums ins Leben zu rufen, besten alsbalb aufgenommene Werbetätigkeit eine nicht unbeträchtliche Summe freiwilliger Spenden aus Kreisen Der Jnbustrie und der Wissenschaft erbrachte. Aus dem Ausschuß entftanb Dann im Jahre 1911 die G e - sellschaft Liebig-Museum, welche die Ausgestallung Des ßiebig-ßaboratoriums zu einem Liebig-Museum tatkräftig in Angriff nahm; auch hier hat Geheimrat Sommer bis zu feinem Lebensende eine unermüdliche und von reichen Erfolgen gekrönte Tätigkeit im Dienste der Wissenschaft, Der Universität unb Der Stabt Gießen entfaltet. Bevor man freilich an den Auf- und Ausbau bes Museums gehen konnte, war es notwendig gewesen. Das Gebäude selbst vor bem drohenben Verfall zu bewahren. Es mußten grünbliche Ausbesferungen am Dach, am Mauerwerk unb an ben Zimmerbecken vorgenommen werden. Daran schloß sich Die Wieber- herstellung ber chemischen Herbe, zunächst bes ältesten in Dem ursprünglichen Liebigschen Laboratorium in der alten Hauptwache, hierbei traten", so schreibt Prof. Sommer selbst, „Die Beziehungen dieser ersten Anlage zu ben einfachsten Por- bilbern aus früherer Zeit hervor, ferner bie gerabe- zu erstaunliche Weiterentwickluna, bie sich in ber Bauart ber Herbe.vom ältesten Laboratorium über bas dahinter tiegenbe Privatlaboratorjum Liebigs bis zu ben weltberühmten Herben des 1842 gebauten analytischen Laboratoriums zeigt." Interessant ist auch, wie Sommer die Wände der alten Räumlichkeiten mit ber mebizinischen Perkussionsmethode untersucht, b. h. also mit bem Hammer abgeklopft, abgehorcht unb babei erstaunliche Ergebnisse erzielt hat: auf diese Weste würben näiylich an verschobenen Stellen Hohlräume ernvttelt, in benen sich aus ber Geschichte ber Chemie bekannte Dinge wie ber alte Liebigsche Kaliumofen befanden. Die Re- konsttuktion der alten Herdanlagen, bie vom Stanb- punkt ber Chemiegeschichte naturgemäß zu ben wesentlichsten Bestanbteilen. bes Museums gehören, nahm Prof. Sommer unter Benutzung aller irgendwie erreichbaren Quellen mit Dem Gießener Architekten Hans Burg vor. njTJVUWUinJTJlFLT WA Steige! a) männliche Wer di rfas zur der Kontroll- ier ein Ausweg BAYER »riebala vützw IJfl des Uden Oberall inGroßdeutichlond CARL HAMEL & CO. FRANKFURT/M.9 ezember 104» ezember 104» 14. Dezember 1042 15. Dezember 1042 10. Dezember 1042 Mehr Freude an der Natur durch Äermühler.Äücher! Merlin p ihre Mv nac prie und linde do hingen, a pn es gi Wir kaufen Im großen ein H bekenn B das Gn zer »tzdem vi Giesten, den 12. Dezember 1942. Der Oberbürgermeister der Stadt Giesten Unsere Heilmittel und kosmetischen PrSparafe sind last in der ganzen Welf bekannt und genießen überall den besten Ruf WEINBRENNEF HANAU-ßERL und prüfen zuvor genau, woi wir zusätzlich xu unierer eigenen Großerzeugung brauchen. Ein Grund mehr lOr den vorteilhaften Einkauf im «EMEINSCBAmWEBK der Deutschen Arbeitsfront gesetzt: , , * 1. Ausgabetag: Montag, 2. Ausgabetag: Dieusta, N. Ausgabetag: Mittwoc 4. Ausgabetag: Donnerstag, 17. 5.Ausgabetag: Freitag, 1H.---- Ausgabereit: von s bis 12.30 und von 14.30 Mit ollem Annen Drei 3uno<« vno ein Müd»l enibr»en ihr» IBalbbeimai. Don SB er* er Slebolb 115 Sehta lep 8 Aunhbruditalel* ß.in.n ««. t.M 4M0O Vermahlet Verlag lerltn.ßfetetfelbt WISSENSCHAFT HEINRICH MACK MACHE. ULM -JLLERTISSEN Giesten, den 0. Dezember 1942. Der Oberbürgermeister der Stadt Giesten WirtschaftSamt. ring war. rtauf» nalaja-G Wg der M Meil ng heran i den US h) Orcheeterechule (Benifnichulo) AiiMblldiing In allen Orchcntrr- Inntrumenten bin zur Brrnfn- rcifo. MindcHtnllrr der Schüler 12-11 Jnbrc. Der Eintritt kann jederzeit erfolgen. Anmeldung und nuefÜhrlicTie VroMpekle im Htndtthenter (Anlagonnelte) bei Herrn W. Amberg. ;tvilversonen über 18 Jahre,' luslullH)5 Personen, die das 25. Gebens ahr, aber noch nicht das 55. Lebensjahr vollendet haben: c) weibliche Personen unter 25 Jahren, wenn sie Nachweisen, das; sich ihr Ehemann bet der Wehrmacht befindet: „„ _ r _ _ .. d) weibliche Personen über 55 Jahre, wenn sie nachweisen, dast sich ihr Ehemann oder min^stenS ein unverheirateter Sohn bei der Wehrmacht bc- Schreibmaschinen Ankauf und Reparatur Franz Vogt * Co.. Olofion GoethestraÖo 82 — Ruf 2484 Zur weiteren Pflege Ihrer Füfje dann selbstverständlich b) Jugcndmuslkachule (Lalcnnchulo) Unterricht In allen Instrumenten : Klavier, Streich- und Blus- inatrumonte, Blockflöte, sowie In allen Übrigen Volksinstrumen- tcn. Eintritt kann zu jeder Zeit erfolgen. Anmeldung und nähere Auskunft auf der GeflchäftHHtelle des Banne» 116, Seltorsweg 52 5o fomn j der Utl , kom- noridai im. Wed rigabe, da !, allein ■ im auch i uniiber *0 i Landes gl beim Kopfzerbrechen um dos erhältliche Weihnachtsgeschenk. Vielerlei nützliche und begehrte Dinge kann man aus einem Stückchen Indanthrenfarbigen Stoff für einige geopferte Punkte oder gar aus der Restekiste selbst unfertigen. Indanthrenfarbige Sachen machen wegen ihrer Farbenschönheit und Forbenechtheit doppelte Freude. P ausgegeben. Vertretung Haushalt gehörende «Vamtueu zugelassen. Bezugsberechtigt sind SSie muß Saltrat haben! Du brauchst cs heute vielleicht nicht so nötig! Seltrit, da« crlöicndc Bud für angestrengte und müde Füße muß heute vor allem für Soldaten, Rüitung«- arbeltcr und all jene verfügbar «ein, deren Krieg,wichtige Pflichterfüllung lange» Stehen oder viele» Laufen erfordert. Verzichte darum, wenn Du nicht zu dienen Menichen gehörnt, heute auf die licbgewordcne Annehmlichkeit de» Saltrat-ßade» zugunsten derer, die ce zur Erhaltung ihrer Leletungiflhlgkclt brauchen. Wenn Du Saltrat besitzt und cs nicht unbedingt brauchet, w »chicke es an die Frontl Zur Ablösung der Hauszinsfteuer gewähren wir Abgeltungsdarlehen Frankfurter Hypothekenbank Frankfurt am Main Adolf Hitler-Anlage 8 Fernsprecher 30061 Schon mit RM 30.- Im Monat ersparen Sie ein Eigenheim von RM 12000.- Der Wohnbedarf nimmt Immer noch xul Sichern Sie »Ich daher jetzt schon durch einen Bausparvertrag Ihr Bau- oder Kaufgeld. Bausparen Ist auch steuerbegünstigt! Fordern Sie sofort Proip. 13 en Loonhoioor Bausparkasse IG Leonberg bei Blutiger! Vsrtngsb,stand t llshnr 230 Millionen RH. Ausstellung von Kontrollkarten dürfen bei dem Wirtschaftsamt auch danu nicht gestellt werden, wenn von dem t^rnäHrungSamt ^ebenSmittel- karten für eineTelbstvcrvflcgung bezogen werden. I V. Die Kontrollkarten sind im Dterbefalle und beim Verlassen deS NeichSnebteteS zum Zwecke^des Arbeitseinsatzes oder dergleichen dem Wir chaftS- amt bet der Abmeldung aus der LebenSmittelvor- ' °ri3v U 'Jjit1Verlust geratene Karten werden nicht I. An die nachstehend genannten Gruppen von Zivilversonen, die in Attesten ihre Lebensmittelkarten für den 41. Versorguugsabsckniitt erkalten, werden Kontrollkarten auf mündlichen Antrag ausgegeben. Vertretung durch erwachsene, zum Einlagen Leibbinden 6ummi- strümpfe 1295 A J. Frohn Marktpleti 19 Lieferant aller Krankenkasa. Bekanntmachung. «Bett.: «uöflabe der «ontrolltarten für den Einlauf von Tabakwaren. An: 1. Zivilpersonen, 2. Wehrmachtsangeböriae, 8. Personen in Gemeinschaftsverpflegung. Bekanntmachung. Betr.: Berkaus von Tabakwaren; hier: Ab lieferung der Kontrollabschnitte. xlmloidiejikma mos^öeetthik Musikschulen der Universitätsstadt Gießen und der Hitler-Jugend Leiter: Prof. Dr. Stefan Temesvary schuf in den BAYER-Arzneimitteln Medikamente von Weltbedeutung. Güte und Wirksamkeit der Arzneimittel mit dem BAY ER-Kreuz entsprechen dem letzten Stand der Forschung! das ffiennieidien erlesenen deutschen Weinbrands aus der IBcinbmuictri Schanachday Lingen am Ifihcin ’Wt®ie »etÄ ÄH bis »nm Dezember 1942 schriftlich hierher mitteilen, wieviel Bezugsauswetje noch nachträglich auogegeben worden sind. Gle ch- zeitig müssen die nicht verausgabten BezugSautz- weise zurückgegeben werden. 2/Die für die Weinbestellung zugelassenen Firmen verfahren hinsichtlich der Annahme der Bestellscheine nach meinem Auvschrerben vom 28. November 1942. Die nachträglich eingenommenen Bestellscheine sind, wie von mir angeordnet, aufzukleben und zum 31. Dezember 1942 spätestens hier, Zimmer 4, einzureichen. (37521; Giesten, den 10. Dezember 1942. Der Oberbürgermeister der Stadt Attesten (^rnährungSamt Abt. B. und konnf es doch, schmiert Erdöl drauf und ** * xSgsML drüber noch. Der Rotfrosch rSt: Modis umgekehrt) Was ollbewährt ist wirklich worty daß man es sparsam nutze und lang die Schuhe schützet Probiere einmal dann reicht ErdalI W.« VI. Wir die in (gemeinschaftSvervflegung stehenden Zivilpersonen ohne ^ebenSmtttelpersonal. auSwciS (Pslegepersonal der Kliniken, Krankem Häuser, Anstalten, Arbeiter in Gemeinschaftslagern usw.) werden die Karten gegen Vorlage nament' licher Listen geschlossen auSgegeben. VII. Während der Ausgabe karten (14. bis 18. Dezember 1942) können Bezugschetnanträge nicht entgegcngenommen werden. l8761D (Tabarwaren-Spezialgeschafte, Gaststatten, Kan tinen aller Art, lLrfrischungSbgllen, ambulante Händler usw.) haben alle vom 1-J"li bis 30. No vember 1942 vereinnahmten Kontrollabschnitte dem Wirtschaftsamt, ^iebigstr ^6, Zimmer 15, bis spätestens zum 20. Dezember 1942 abzultefern. Die Abschnitte für die Zeit bis 31. Oktober 194^ können insgesamt unter Angabe deS Gewichts ab» Kontrollabschnitte für den Monat No* vember 1942 sind auf Bogen zu ie 1001 Stückauf- geklebt einzureichen. Die Zahl der abaelteferten Abschnitte ist habet schriftlich anzugeben. Die Bogen »uüssen die Anschrift (Firmenstempel) deS Ab- liCf A1 cherden^is "eine schriftliche Erklärung belzu- fügen, dast alle bis zum 30. November 1942 ücp findet. II. Die Ausgabetage werden wie folgt fest- Tisdiplatten-Belag ca. 70 x 110 RM. 8.- Zur Verdunkelung: Rollospanner Stück 0.1- RM. TaDelenbaos Helnrldi Kreiling Bahnhofstraße 83 los»« Ist Ihnen zumute .... wenn Sie Ihren Fähen eine wirkliche Pflege anqedeihen lassen. Hühneraugen und Hornhaut beseitigt zuverlässig die bewährte (erftreitf ! und n> mien/' 'J ■tasmafer \J 5*” //A uikunll durch: Va U *7 Obcrkommiasar Paul Schneider, Gießen (Lahn) Kaiserallee 48._____snMV bi« 17 Uhr. Welcher Ausgabetag für die einzelnen Antrag' Heller in Nrage kommt, ist aus dem grauen Verso- nalastöweiS ersichtlich. Dieser Ausweis must zusammen mit dem Ttammabschnitt der zur Zeit gültigen Kontrollkarte vorgelegt werden. HI. Alle WehrmachtSangehbrigen einschl. Was- fen-ff, auch solche, die nicht in Gemetnschaftö- In 1942 beträgt der Uberschußanteil der Verilcherten: Unfall* und Haftpfllchtver». IO % Kroftfohrtverileherung 20 % Sachschaden Versicherung 20 % der jahresprämle Bekanntmachung. Betr : Tonderzuteilung von Wein an Lang-, Nacht-,schwer- undTchwerstarbciter. 1. Der Herr NeichSminister, für Ernährung und Landwirtschaft hat sich nachträglich damtt einverstanden erklärt, dast die Sonderzuteilung an Wem ni*b)Cinfo*nc'Erkrankung die Anlage- und Zulav- karten gegenwärtig nicht empfangen, jedoch bw b“WÄÄ' Gleben tn strage kommenden Betriebe fordern die noch benötigten Karten oewast meinem AuSschreiben vom ^ November ^42 bis »um 10, D.»ember k nscklieftUch an. Die Be- .Brockmanns gewürzte Furierkalkmischung ZWERG-MARKE sparsam verwenden; deshalb nie in das TrSnke- wassergoben,sondern stets unter das Futter mischen. rnftr XKTiELfaEirascHÄrr Puddingpulver heute seltener, abernnch immer ein wundervoller Nächtisch. teese Gesellschaft. Hameln Hessen-Nassauische Versicherungsanstalt äffenll. Unfall-, Haflpfhchl- und Sach« tiflDtov »Stzadeni-.Vfirzli»,eruhg Wiesbaden Unfcrt Unfall«, .♦ Ulllgir Haftpfllchtver«.-. DerHttiminOS Krahf^hrlvers,-. UU|IU|uiii Vj «achschadenvers. HDf flf * (Moblllar-Feuer- ' Hausrat- Elnbrurhdiebsfahl- Wasser- "\Clni- Tronsport «y»rsich.)