Montag, 12.GNoberi942 Gietzener Anzeiger ifvrei ««.wmiimiiiFt •’ÄmpuSl vr»ck und Verlag: ^Eckeck 11686 fYremtf ./M vrühlfche RniverMtrdr»ckere18.ra»ge «*n r Wben l 'treten, * EL fe-j* Annahme von Anzeigen für die Mittagsnummer btS 8*/, Ubr desBormittagS Anzeigen-Preise für die Dttllimeter-Zeile von 22 Mllimeter Breiter 7Rvf. für ftamtlienan- zeiaen und vrivate Gäegenbeitsanzetgen 14Rvf.f. Werbeanzeigen und geschäftliche Gelegenbettsanzeigen Matzvorschritt (vorherige Vereinbarung) 25•/• mehr General-Anzeiger sür Oberhessen $**W6fitit,e$d|iil1tr „ gilt als cti S 1/70 m : daktionellen l tderSrganM lommm'ion. , texte können- «gehoben M -Annahme^ idet statt br, fferoü ?(IX) gitr. 10 l, & Reichsminister Dr. Goebbels an das geistige Deutschland Grundsätzliche Ausführungen auf dem deutschen Dichtertreffen. Kampf um die Kultur. Die kulturellen Leistungen des deutschen Volkes sind aus dem Werdegang der Menschheit nicht wegzudenken: was sie zum sozialen und geistigen Bestand der Völker beigetragen haben, ist ebenso in* seiner Eigenart wie m seiner Größee einmalig. Diese Leistungen kennzeichnet das hervorragend Schöpferische und der Umstand, daß sie durchaus Erzeugnisse gewaltiger geistiger Bewegungen sind, sehr im Gegensatz zu den Leistungen namentlich der Engländer und Amerikaner, denen bei ihrer auffälligen Unfruchtbarkeit die Kultur kaum mehr zu verdanken hat, als daß sie ihr durch ihre Handelsbeziehungen außerhalb Eropas den Weg ebnen halfen. Hauptsächlich die neuzeitliche Kullur ist vom deutschen Volke führend bestimmt. Das Ringen um den Bestand dieses Volkes ist daher gleichzeitig ein Kampf um die Weiterbildung abendländischer Kultur schlechthin. Wenn unsere Gegner dessen ungeachtet immer wieder behaupten, unsere Pertilgung wäre zwecks Erhaltung der Kultur nötig, wenn sie also vorgeben, das Kind gegen seine eigenen Eltern in Schutz nehmen zu wollen, so wissen sie selbst am besten, daß dieses Schlagwort nur als Vorhang dienen soll, um den Dummen, die bekanntlich nicht alle werden, den Blick hinter die Kulissen zu verschleiern. Dreierlei Umstände beweisen das handgreiflich. Einmal verkündet man offen, unsere Ausrottung sei eine beschlossene Sache. Wie man indessen den hauptsächlichsten Kulturträger vernichten und die Kultur dennoch erhallen will, ist ein Geheimnis, das nicht einmal die Engländer zu enträtseln sich bemühen, weil es einfach nicht enträtselbar ist. Zum anderen verbindet man sich — wieder zur Sicherung der Kultur — mit dem Bolschewismus, der bisher an dieser Kultur nur so viel Anteil hatte, daß er wertvollste Kulturgüter zertrampelte, ohne selbst welche hervorgebracht zu haben. Wenn man das heute in den Demokratien nicht wahr haben will, sei an eine Rede erinnert, die einst Churchill in Dundee hielt und in der er über die Sowjetunion wörtlich feststellte: „Die Zivilisation ist über weite Räume hin in vollständigem Aussterben begriffen, während die Bolschewisten wie Scharen wilder Tiere inmitten der Ruinen von Städten und der Leichname ihrer Opfer hüpfen und springen." Nimmt man als Drittes schließlich noch hinzu, daß sich die barbarische Zerstörungswut brr Uscher Flieger mit Vorliebe der Verwüstung europäischer Kulturdenkmäler widmet, so muß selbst den Dümmsten klar werden: Der angebliche Kulturkampf der "Engländer ist in Wirklichkeit Bekämpfung der Kultur; Kulturgüter jedoch verteidigen wir — und das ausschließlich. S. W. Die deutsche Schrifttumsführung ist bemüht, unseren Dichtern den Wut zur Gegenwart zu stärken. Sie wird in der Zukunft noch mehr als bisher dafür Sorge tragen, daß der Wille zur Zeit in unserer Dichtung nicht durch Engherzig- leit, Kleinlichkeit und Schulmeisterei von außen her gelähmt und damit den Autoren die Freude an der Gestaltung unserer Gegenwart vergällt wird. Seit Kriegsbeginn kommt auch der unterhaltsamen Literatur die größte Bedeutung zu. Unser Volk braucht nach des Tages Last Lösung und Entspannung. Diese bietet ihm ein leichtes, fesselndes Schrifttum, das unaufdringlich vom Alltag hinwegführt. Inhalt wie Sprache müssen der breiten Masse unserer Volksgenossen und unserer Soldaten ohne weiteres zugänglich sein. Ein frisches Buch ohne Ueber- spanntheiten, aber mit allen Reizen eines fesselnden Geschehens und einer schlichten Menschenzeichnung in einer guten Sprache kann durchaus dichterischen Einschlag Häven. Eine wachsende Zahl zeitgenössischer deutscher Dichter hat sich neuerdings dieser Aufgabe mit schönen Erfolgen zugewandt. Der deutsche Dichter muß es sich zur Ehre anrechnen, zukünftig neben den großen Werken der reinen Dichtung unserem Volke Bücher zu schenken, die ihm die wenigen Stunden der Erholung auf schlichte Weise verschönen und ausfüllen. Ich habe zur Förderung des guten unterhaltsamen Buches ein großes Preisausschreiben erlassen. Zur Teilnahme an diesem Wettbewerb rufe ich vor allem auch unsere Dichter auf. Sie erscheinen in erster Linie berufen, das teilweise noch vorhandene Schlechte durch Besseres zu ersetzen. Auch auf dem Gebiet der politischen Literatur und des Berichtschrifttums über den Krieg haben wir im letzten Jahr die eingeschlagene planmäßige Ordnung weitergeführt. In bedeutenden Büchern von zum Teil bleibendem Rang wurden die Mächte bar» gestellt, die Aum letzten Kampf gegen das Reich des Führers aufgestanden sind: Judentum, Bolschewismus, Plutokratie und Amerikanismus. Es wurde dafür Sorge getragen, baß zukünftig nur noch Werke herauskommen, die wirkliche Leistungen darstellen und mit dem Interesse einer breiten Oe ff en t- lichkeit rechnen können. Auf dem Gebiet der Bücher über die Kriegserlebnisse an allen Fronten haben Berlin, 11. Okt. (DNB.) Die b ri.ti s ch e R e - gierung hat am 10. Oktober zum Fall der G e - fangenenfeffelung eine amtliche Erklärung herausgegeben, die folgende englische Darstellung der Vorgänge enthält: „Beim Angriff auf Dieppe wurde ohne Befugnis ein Befehl des Inhalts herausgegeben, daß die Hände von Gefangenen, wo immer dies möglich ist, gebunden werden sollen, damit sie ihre Papiere nicht vernichten können. Auf die Beschwerde der deutschen Regierung hm gab das Kriegsministerium sofort, bevor noch irgendwie Zeit zum Nachforschen gewesen wäre, eine Erklärung heraus, wonach eine solche Anordnung, wenn sie herausgegeben fein sollte, zurückgenommen werden würde, weil die Regierung der Ansicht war, daß man aus einer solchen Anordnung herauslesen könnte, daß ohne Rücksicht auf die vorliegenden Umstände die Hände von Kriegsgefangenen gebunden werden sollten. Nach erfolgter Unter- uchung wurde kein Beleg dafür gefunden, daß irgendeinem der Gefangenen, die von Dieppe zurück- aebracht wurden, die Hände gebunden waren. Jedoch kam die Existenz der betreffenden Anordnung ans Tageslicht und sie wurde zurückgenom- Der Angriff aufSercq wurde von einem Trupp von zehn Offizieren und Mannschaften ausgeführt. Sieben Mann des Trupps nahmen fünf Deutsche gefangen. Die Hände der Deutschen wurden gebunden, damit die Männer, die die Gefangennahme durchführten, sie durch Unterhaken der Arme ab» führen konnten. Keine schriftliche Anordnung oder sonstige Anweisung wurde herausgegeben. Die Ge- anqenen muhten nämlich auf dem Wege zu den Booten an von den Deutschen besetzten Kasernen vorbeigeführt werden und Vorsichtsmaßnahmen waren daher erforderlich. Trotz der Vorsichtsmaßnahmen brachen wier der deutschen Knegsgefange- neu unter lauten Rufen aus und mußten erschossen werden, um zu verhüten, daß sie Lärm schlugen. Wie das Deutsche Nachrichtenbüro hierzu erfährt, wird das Oberkommando ber Wehrmacht in Kürze eine umfassende Gesamtdarstel- lung zur Behandlung deutscher Kriegsgefangener durch Engländer veröffentlichen. Unbeschadet dieser bevorstehenden dokumentarischen Veröffenttichungen des Oberkommandos der Wehrmacht stellen wir zu der obigen amtlichen Erklärung der brittschen Regierung folgendes fest: Die britische Regierung gibt mit der obigen Erklärung erstmalig au, daß tatsächlich em britischer militärischer Befehl zur Fesse- lung von deutschen Gefangenen genau in der Form bestand, wie er seinerzeit vom OKW. wiedergegeben wurde. Die britische Feststellung, es sei nach erfolgter Untersuchung kein Beleg dafür gefunden worden, daß irgend einem Gefangenen, die von Dieppe zurückgebracht wurden, die Hände gebunden waren, ist ohne Belang, weil berartiges niemals von deutscher Seite behauptet worden ift Tatsächlich sind aber, wie vom OKW. am 7. 10. mit genauen Einzelheiten bekanntgegeben wurde. eine ganze Anzahl von deutschen Soldaten, die vorübergehend in englische Hände gefallen, während der Zeit ihrerGefangenschaft gefesselt worden. Hierüber liegen die gerichtsprotokollarischen Aussagen der betreffenden deutschen Soldaten vor. Darüber hinaus liegen photographische Aufnahmen über einen bei Dieppe in englische Gefangenschaft geratenen Arbeitssoldaten der OT. vor, der in gefesseltem Zustand den Tod gefunden hat. Abgesehen von diesen unwiderlegbaren Beweisstücken wird das englische Kriegsministeri-um auch wohl kaum glaubhaft machen wollen, daß ein von ihm als existierend zugegebener Befehl einer militärischen Kommandostelle tatsächlich von den untergeordneten Offizieren und Soldaten nicht ausgeführt worden wäre. Zum Angriff auf Se rc q gibt die britische amtliche Erklärung ebenfalls zu, daß die dort gefangenen fünf deutschen Soldaten gefesselt wurden. Zu der britischen Bemerkung, vier deutsche Gefangene seien ausgebrochen und hätten erschossen werden müssen, um zu verhüten, daß sie Lärm geschlagen hätten, wird von deutscher Seite festgestellt: Die gefangenengenommenen deutschen Soldaten mären im Augenblick ihrer Gefangennahme zum Teil barfuß ober in Strümpfen unb nur mit einem Hemd bekleidet. Es ift geradezu lächerlich, wenn die Engländer erklären, sie hätten sie beim Ausbruchsversuch erschießen müssen, damit sie keinen Lärm schlugen. Der Vorgang des Erschießens hat zweifellos einen größeren Lärm verursacht. Die Engländer irren jedoch, wenn sie behaupten, sie hätten von fünf deutschen Soldaten vier erschoßen. Tatsächlich haben sie nur zwei erschossen. Ein Soldat, der verwundet wurde, und ein weiterer sind ihnen entkommen. Diese beiden Soldaten sind nun durch einen glücklichen Umstand die einzigen überlebenden Augenzeugen dieses barbarischen englischen Verhaltens gegen wehr- lose Kriegsgefangene. Ihre Aussagen sind gerichtsprotokollarisch festgelegt worden. Bericht eines englischen Augenzeugen. Stockholm, 10. Okt. (DNB.) Die amerikanische Zeitschrift „Libertys vom 19. September dieses Jahres enthält eine Schilderung des englischen Ueberfalls auf die Lofoten. In dem Bericht, der von einem englischen A ugen - zeugen abgegeben wurde, wird ausführlich die Gefangennahme des verwundeten deutschen Kommandanten sowie einiger deutscher Offiziere und Soldaten geschildert; dabei wird im einzelnen bargelegt, daß bie Offiziere unb Solbaten gefesselt unb geknebelt wurden, lieber bie Gefangennahme des verwunbeten Kommanbanten heißt es wörtlich: „Er würbe sicher gebunben, ge- inebett und mit allen feinen Papieren weggeschleppt." Wenn es noch eines Beweises bedurft hätte, hier wird in einer Zeitschrift des Feindes mit aller Deutlichkeit bewiesen, daß die Behauptungen des englischen Oberkommandos, die deutschen Gefangenen feien in keinem Fall gefesselt, sondern stets human behandett worben, unwahr sind. Reichsminister Dr. Goebbels führte in feiner Rede u. a. aus: Wir leben heute i alle in einer körperlichen, seelischen unb geistigen ■ Anspannung ohnegleichen. Viele von uns hatten es früher gar nicht für denkbar gehalten, eine derartige physische und psychische Anstrengung auf « längere Dauer zu ertragen. Es wäre gänzlich verfehlt, in diesem gigantischen nationalen Kräfteeinsatz nur eine physische' Leistung unseres Volkes sehen zu . wollen. Ebenso stark, wenn nicht noch stärker, treten ; besonders bei der längeren Dauer des Krieges die . geiftigen und seelischen Lei st ungen ; 6er Menschen in Erscheinung. Sie habe" ein Naß und einen Umfang angenommen, die nur bei ; stärkster Anspannung aller Kräfte durchgehalten werden können. Es ist kein Wort darüber zu verlieren, welch hervorragenden Anteil an der Voraussetzung zur erfolgreichen Durchführung des Krieges unsere Arbeiter und Bauern haben. Weniger aber machen wir alle uns klar, welch eine Last von Mühe, Sorge unb Verantwortung auch ber geistige Arbeiter in diesem Schicksalskrieg unseres Volkes zu tragen hat. Es ist oft genug davon gesprochen worben, daß das deutsche Volk nicht nur seinen Lebens- raum, sondern auch seine Jahrhunderte alte Kultur verteidigt. Ihr gilt neben unserer rein materiellen Existenzbasis der Angriff unserer Gegner, weil sie mit Recht in ihr die eigentliche Wurzel unserer Standhaftigkeit und unverwüstlichen nationalen Vitalität erkennen. wir stehen in diesem Kriege nicht nur für unsere materielle, sondern auch für unsere geistige Existenz ein. Die vor allem ist gemeint, wenn unsere Feinde sich In blut- und rachegierigen Wutphantaslen gegen uns ergehen; auf sie zielt ihr Stoß, weil sie genau wissen, daß hier die eigentliche Wurzel unserer sich stets erneuernden nationalen Kraft liegt. Ich halte bie Gelegenheit für gegeben, in diesem Zusammenhang einem weit verbreiteten Irrtum zu steuern, ber offenbar auf einer Begriffsver- wechslung beruht, aber immerhin geeignet erscheint, gewisse Teile unserer nationalen In - t e 11 i g e n 3 unnötig zu alarmieren und ihnen zum Teil sogar bie vorbehaltlose Mitarbeit am Aufbau- werk unserer Zeit zu verleiben. Es gehört zu den lleblichkeiten der nationalsozialistischen Propaganda, einen bestimmten Typ von Intellektualismus auf bas schärfste unter Beobachtung zu nehmen und ihn hin und wieder einer beißenden öffentlichen Kritik zu unterziehen, von der sich oft ehrbare und durchaus gutgesinnte Zeitgenossen getroffen fühlen, die gar nicht gemeint sind. Es wäre )a auch absurd,. damit überhaupt bie nationale Intelligenz zum ©egenftanb bes öffentlichen Spottes zu machen, zu ber auch wir uns rechnen, die heute genau dieselbe Bedeutung besitzt wie ehedem, und der das Reich aerobe jetzt im Kriege Höchstleistungen an yrfm» Dun$>m, bahnbrechender wissenschaftlicher Pionierarbeit unb konstruktiver Forschertätigkeit zu dertönten hat. Wer wollte uns in den Verbucht nehmen, gerade auf diesen unentbehrlichen Faktor unseres Staats- und Volkslebens den öffentlichenUn- mut lenken zu wollen? Die großen Wissenschaftler unserer Zeit mögen hier und da, und Zwar vor allem deshalb, weil sie zu stark m ihre Spezialarbeit verwoben waren und darum sich schwer daran täte , den Blick auf das Ganze zu richten nur langsam den Weg zu uns gefunden haben. Es hieße aber ihre Intelligenz beleidigen, wollte man von ihnen annehmen, sie ständen dem Schicksalskampf unseres Volkes, ber heute vom Nationalsozialismus getra gen wirb, auch nur mit Reserve gegenüber. Hier ist ganz etwas anderes gemeint Unter Intellektualismus verstehen mir eine Art von Halbbildung, die zu viel weiß' um aus In stinkt, unb zu wenig weiß, um au5. ®rfenn^ zu glauben. Sie ist nicht bis zu lener inneren Har monie ber geistigen Arbeit oorgebrungen, die ihr Men barin ausörüit, daß sie. Wißen und Cha. ratter in eine sinnvolle Ueberemsttmmung br n^ll einer kann wenig wissen und doch seme Kraft Glauben und im Vertrauen finden. S°'ue WaNe ist ber Instinkt. Einer kann viel wissen und aus der Erkenntnis aufbauen. Nur wer mitten Zwischen beiden steht, dem nimmt das halbeWissen o ’ Jnftintt unb dem vorentyalt ber 1b rt ren hie Erkenntnis Eine innere Belastung ymoen In b-ranSSg auf die Zeit -u vertrauen und ihren Ausgaben zu dienen; aber: feine 3nteUet tat reicht nicht aus, seinen Charakter an iyr z schulen unb bamit unanfechtbar ju m $ • °>°r° ein nationales U n glud für unser Volk, wenn dieser Typus Mensch nnt seinen Iran bigen Zweifeln die öffentliche M°mung anste-kt 6r ist ünsruchtbar im Denken unb g«‘Ae steril irn Handeln. Man kann sich kerne schl-rnrnere ierirrung bes menschlichen Verachtung muß demaskiert und der ossenttichen Verachtung preisgegeben werben. Je starker man s ch ihr absetzt, um so beutlicher muß man sie von jener geistigen Arbeit unlerscheiden ine ihrem Holte in ernstem Schaffen und chau bigem Hingen mit dem spröden Stoff oct W eimar, 11. Okt. (DNB.) Nachdem am Samstagnachmittag Gauleiter unb Reichsstatthalter 6 M d e l bie Jahresschau des deutschen Schrifttums in ber Falkengalerie des Schlosses zu Weimar feierlich eröffnet hatt, fanb bas Deutf che Dichter- treffen am Sonntagvormittag mit einer Kund- flebung in ber Weimarhalle, auf ber Reichsminifter ör. Goebbels anläßlich ber Eröffnung ber Woche des beutschen Buches in einer großen Rede arundlegende Ausführungen an bas geistige Deutschland machte, ihren Höhepunkt unb festlichen Aus- klang. timmte Zweckarbeit hinausreicht. Der echte Schriftteller, unb ber Dichter ift ber höchftgeftimmte aller Schriftsteller, schreibt, um einem Zweck zu bienen. Er hat nur Verachtung für eine rein ästhetische Kunst, bie ausschließlich bie Kunst will. Der Schriftteller ift der geistige Bahnbrecher seiner Zeit. Die geistige Sprache einer Zeit liegt unausge- drückt in ihrem Fluidum unb ihrer Atmosphäre, eit ber Machtübernahme unb ber Beseitigung ber jüdisch-bolschewistischen Verfallsliteratur Raum genug zu freier Entfaltung gefunben. Diese volkhafte deutsche Dichtung ist aus besten Quellen genährt unb roürbig ber wertvollen Trabitionen unserer Dichtungsgeschichte. Wenn der Dichter Stoffe dieses Krieges im Wort barstellen will, so wirb er sich entscheibenb bestimmen lassen müssen burch ben vom Führer unb vom Nationalsozialismus geprägten neuen nationalsozialistischen Soldatentyp, burch seine Haltung unb feine Leistungen. Die künstlerischen Mittel, bie er habet anroenbet, müssen notwendig diesem Stoff angepaßt und im eigentlichen Sinne modern fein. Die Berufenen werden sich dieser schwierigsten Aufgabe ihres Künstlertums gerade deshalb erst recht annehmen, wie es eine stattliche Zahl wertvoller Dichtungen aus dem letzten Jahre beweist. Aus dem Umkreis der deutschen Wirklichkeit von heute sind im übrigen in unserer Dichtuna große Stoffgruppen, wie etwa die der Stadt ober des Arbeiters, außerordentlich stiefmütterlich behandelt. Gerade in ihnen aber fpielen sich bedeutsamste Lebensoorgänge der deutschen Gegenwart ab. Hier gilt es neben dem Willen zum Miterleben der Zeit Derantwortungsfreude unb geistigen Mut zu zeigen, wenn es gelingen soll, in unserer Dichtung ein Bild des ganzen Volkes zu geben. Standley ist pessimistisch. Ankara. 12. Oft (Europapreß.) Entsprechend einem neutralen Bericht aus Kuibyschew äußerle sich der nordamerikanische Botschafter in der Sowjetunion, Admiral Standley, nach seiner Rückkehr aus Moskau und vor seinem Abflug nach Teheran in angelsächsischen diplomatischen Kreisen von Kuibyschew außerordentlich pessimistisch über die Zukunft der anaelsächsisch-sowjetrussischen Beziehungen. Er gab der Auffassung Ausdruck, daß die sowjetrussischen Forderungen nur schwer mit den angelsächsischen Möglichkeiten in Einklana zu bringen seien. Der Presse erklärte Admiral Standley, daß seine Reise nach Washington ausschließlich dem Zweck diene, die zweifellos herrschende Spannung zwischen Moskau und Washi n g - t o n durch eine weitgehende Erfüllung der Sowjetwünsche aufzulockern. Eine ähnliche Erklärung gab der nordamerikanische Botschafter auch während seines Aufenthaltes in Teheran ab, wo er nach hier vorliegenden Meldungen am Samstag zu kur- zemAufenthalt eingetroffen war. In seiner Begleitung befanden fich die beiden Militärattaches der nordamerikanischen Botschaft in Kujbyschew. Alle Macht den politruks. Berlin, 10.Ott. (DNB.) Das Präsidium des Obersten Sowjets hat, wie aus dem Moskauer Nachrichtendienst zu entnehmen ist, durch eine Verordnung in der Sowjetarmee eine „einheitliche und persönliche Führung" eingeführt und die ge- samtemilitärischeundpolitischeMacht den politischen Kommissaren übertragen. Für die schweren militärischen Niederlagen, die die Sowjets im Laufe dieses Feldzuges erlitten und die sie mit dem Verlust großer, für ihre Ernährung und Industrie gleich lebenswichtiger Gebiete bezahlen mußte, sucht Stalin die Schuldigen. In der Unzulänglichkeit, Unzuverlässigkeit und Unfähigkeit der Offiziere der Sowjetarmee glaubt er sie gefunden zu haben. Nunmehr überträgt er den Politischen Kommissaren neben ihren bisherigen politischen Funktionen auch die militärische Führung der Sowjetunion. Damit sind praktisch alle Machtmittel, sowohl politischer als auch militärischer Natur, restlos in die Hand der Politruks übergegangen. Im Zuge der Uebertragung der gesamten mili- tävischen und politischen Macht an die politischen Kommissare wird die Sowjetarmee, wie — nach einem Stockholmer Bericht — aus einer Taß-Mel- dung hervorgeht, als ersten Schub in Kürze zweihundert neue Regimentskommandeure und sechshundert Bataillons- kommandeure aus den Reihen der Kommissare und Politruks erhalten. Iraker als Kanonenfutter? Istanbul, 11. Oft (Europapreß.) Die neue irakische R e g i e r u n g das fünfte Kabinett, das von Nuri Said geführt wird, ist noch stärker als das zurückgetretene Kabinett auf die Person Nuri Saids eingestellt. Die Einheitlichkeit der Kabinettspolitik soll dadurch gewährleistet werden, daß zu Mitgliedern des Kabinetts ausschließlich Personen berufen wurden, die Nuri Saids Politik ergeben sind. Die Verwaltung des Kriegsministeriums hat Nuri Said selbst übernommen. Hieraus kann geschlossen werden, daß der Ministerpräsident eines der wichtigsten Ziele seiner Politik darin sieht, die oppositionellen Kräfte in der Armee zu liquidieren, um so die Armee in den Dienst seiner Politik, nämlich Irak im gegebenen Zeitpunkt an der Seite der Alliierten in den Krieg zu führen, stellen zu können. Wie verlautet, will nunmehr Nuri Said seine auf den Kriegseintritt abzielende Politik vor allem mit dem Hinweis darauf begründen, daß mit dem verstärkten Erscheinen der Nordamerika- n e r in Irak USA. auch eine Sicherheit für die Erhaltung der irakischen Souveränität zu geben bereit ist. Ob es chm tatsächlich gelingen wird, die Oppositionskräfte für seine Politik, die während der letzten Wochen eine erhebliche Verstärkung erfahren haben, da ein Teil der Freunde Nuri Saids gegen die Kriegspolitik Stellung genommen hat, zu gewinnen, muß dahingestellt bleiben. Eine der wesentlichsten Hoffnungen des Ministerpräsidenten, der Kriegspartei in Irak neuen Zuzug zu verschaffen, besteht wohl darin, einige Außenseiter an der Sonderkonjunktur teilnehmen zu lassen, die das verstärkte Erscheinen der Nordamerikaner für einen allerdings sehr geringen Sektor der irakischen Wirtschaft bewirken soll. Ll-Boote und Flieger hart am Feind. Feindliche Schiffe vor Kapstadt und im Atlantik versenkt. Oer Wehrmachtbericht vom Samstag. DNB. Aus dem Führerhauptquartier, 10. Ott Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: 3m kaukafusgeblet wurde an der Paßstraße nach Tuapse eine stärkere Kampfgruppe des Feindes eingeschlossen - und dabei 47 Kampfanlagen genommen. 3m Kampf um Stalingrad versenkte Artillerie des Heeres zwei feindliche Kanonenboote auf der Wolga und beschädigte ein weiteres schwer. Stoßtrupps sprengten im Stadtgebiet ein Hochhaus. Slurzkarnpfverbände setzten die Zermürbungsangriffe auf feindliche Widerstandsnester und befestigte Häuserblocks, Kampffliegerkräfte die Zerschlagung der Nachschubstrecken und Hafenantagen im Bereich der unteren Wolga fort. Entlastungsangriffe der Sowjets gegen die nördliche Abriegelungsfront blieben erfolglos. 3m mittleren und nördlichen Frontabschnitt wurden erfolgreiche eigene Skoßtruppunternehmungen durchgeführt 3m hohen Norden bekämpften deutsche Kampfflugzeuge in der vergangenen Nacht feindliche Flugplätze an der Kolabucht. 3n Nordafrika griff die Luftwaffe motorisierte Verbände, Vatleriestellungen und Zeltlager der Briten an der mittleren Alamein- Front sowie Hafen- und Dockanlagen von Alexandria mit guter Trefferwirkung an. Zum Vegleitschuh eingesetzte deutsche 3äger schossen in Lustkämpfen sechs britische Flugzeuge ohne eigene Verluste ab. Bei Angriffen eines starken gemischten Fliegerverbandes auf eigene Feldflugplätze verloren die Briten durch die zusammengefahte Abwehr deutscher und italienischer 3äger sowie durch Flakartillerie 48 Bomben- und 3agdflugzeuge. 3n diesen Luftkämpfen ging nur ein eigenes 3agd- flugzeug verloren, wobei sich der 3agdflieger durch Fallschirmabsprung retten konnte. Bei Tagesangriffen gemischter feindlicher Fliegerverbände auf nordfranzüslsches und belgisches Gebiet entwickelten sich heftige Luftkämpfe, in deren Verlauf eine größere Anzahl mehrmotoriger Bomber, darunter solche ame- rikanischer Herkunft, bei nur einem eigenen Verlust abgeschossen wurde. Die französische Zivilbevölkerung erlitt Verluste an Toten und Verletzten. Die durch Sprengbomben hervorgerufenen Sachschäden waren gering. An der Südküste Englands versenkten leichte deutsche Kampfflugzeuge bei Tagesangriffen sechs britische Landungsboote und beschädigten zwei weitere schwer. Wie durch Sondermeldung bekanntgegeben, haben deutsche Unterseeboote den britisch-amerikanischen Schiffsverkehr vor Südafrika schwer getroffen. Berlin -.11 Hl EN O -= .Bermuda In *’** feI alt- Io ' D "era gierte e Äna®u tu verhak mit ainlst" Mtglieoe gierte« verhaftete freie" i die Brit ni haben den Zent M, M ilizistn die unbe j andere im W -o-Inder Nationale Mng er irrte der \ inah, in .Minz ■ Massen. Baus N ster, der iLandwiri iinunen zi japonei !igo, 12 tamerikar msches L üdamei Wg in Z :n. Oie issabo innen R Ankara, 11. Ott. (Europapreß.) Eine nord- amerikanische Garnison soll — wie aus Bagdad gemeldet wird — jetzt auf den Bahrein- Inseln stationiert werden, mit der Begründung, daß die wirtschaftlichen Interessen der USA. dort jetzt größer seien als die Großbritanniens. Gleich zeitig verlautet, daß der bisherige Kommissar der indischen Regierung auf den Bahrein-Inseln, der seit Kriegsbeginn mit der Machtvollkommenheit eines Mllitärgouverneurs ausgestattet war, durch einen Bevollmächtigten der USA. ersetzt werden soll. Nordamerikas wirtschaftliche Interessen liegen klar auf der Hand. Schon 1939 erzeugten die Bahrein- Inseln 1,10 Millionen Tonnen Erdöl, und die möchte USA. gern haben. Die Besetzung der Bahrein-Inseln durch die Nordamerikaner illustriert die kürzliche Feststellung Sum« des ,@ermanins‘ wahrscheinlicher viel wertvoller für die Alliierten sein als die gesamte Summe der geforderten ,Reparationen^!" Eitel Kaper. Auch Hunde träumen... Der Traum ist durchaus fein Vorrecht des Menschen, sondern gute Beobachter haben bemerkt, daß auch der Hund, der treue Gefährte des Menschen, ein reiches Traumleben hat. Hunde träumen nicht nur, sondern sie „sprechen" auch aus dem Schlaf, meint ein Hundefreund. „Mein alter stichelhaariger Terrier hat lebhafte Träume, wenn er sich nach langem Umherstreifen im Feld auf seinem Teppich niederlegt. Ja, die Träume sind manchmal so aufregend, daß er von ihnen aufwacht. Zuerst jappst er in einer halb unartikulierten Weise, wie unter dem Druck eines Albs, aber allmählich gewinnt er feine Stimme im Traum und bellt ganz deutlich, roober er alle seine vier Füße gewaltsam von sich streckt, wie wenn er fortlaufen wollte. Wahrscheinlich jagt er in seinem Traum ein Kaninchen oder eine Katze. Manchmal kämpft er in feinen Träumen mit anderen Hunden. Ein dumpfes Murren bringt tief aus feiner Kehle; er fletscht seine Zähne und spannt seinen schlanken Körper, wie wenn er sich aus den Klauen eines Feindes befreien wollte. Ein andermal wieder sind seine Träume vergnüglicher Art, denn er dehnt sich behaglich, und seine schmalen Lippen kräuseln sich wie zu einem leichten Lächeln. Daß Hunde öfter von ihren Herren oder Herrinnen träumen, ist sehr wahrscheinlich. Ein Naturforscher, der sein Leben lang seine Hunde studiert hat, erklärte: „Wenn mein HuiÄ vom Schlaf aufwacht, so sehe ich aus der Art, wie er mich anschaut, daß ich ihm in seinen Träumen begegnet bin." Er war auch fest davon überzeugt, daß Hunde in ihrem Charakter ihrem Herrn ähneln. „Kein schlechter Mensch kann einen guten Hund besitzen", pflegte er zu sagen. „Je älter der Hund wird, desto mehr träumt er. Junge Hunde, wenn sie nicht sehr nervös sind, schlafen meist ruhig. Aber die betagten Herrschaften des Hundegeschlechtes kehren in ihren Träumen immer wieder zu den seligen Gewohnheiten ihrer Jugend zurück, jagen Hasen und Kaninchen und fechten Sträuße mit anderen Hunden aus/ C.K. ]U5fid)tIid 11S2I. vr ! britische: *i ng ihrer Massen ; ieborf der ii gegenüb fall der Miqueller kleine hi30.6e: [cn der ! Regiment- «träger £ . > raitoh iIL fjum Ro ketzun f begriif wiunb fr eh Wem t V Vg, Mil ^ann Men ^stellt öS** 2 Ä Sh "Muf erweitern, zugleich aui ienisches Ausstellung oberhessischer Künstler zündet. Mdti Erfolg. 'Ich- D-Hi. mit: Eine; Befehl von erfenkte den °y" (20000 hädigte mit ntikdampfer lmen,^U5- Nnati "che Taug. .1-2-1943. 1942, 1.1 Cs Mel« '-sofort. .1943. mer Angriff stf ein ita. rdasrika, bei ,en bestrichen tötet, einige outben, hat Jin Sonder- r, daß jedes in suhtdaren iet mar und militärischen Sagte mehr- igen, eiaebt oorbedalhten »resse fordert ürdrger Auftakt der Kulturwoche derASDAP Eröffnung in Gegenwart des Gauleiters. ;ek Welles, daß man gar keine Kolonien brauche, man ja „alles im freien Verkauf b e • onmen" könne, fehr drastisch. Oie Ltnruhen in Indien. cht des M bemerkt,^ ,es iräumey;? ; dem SB stichelhaanf! «ti s»3 Zuerst WjS NZE ;’Sti •ggi her, Lache errinnen r & SS & Ä 'S«S 8 Don nnt: Vielleicht vermutet er, daß er gesucht wird, und hat sich deshalb verborgen" — Forester zögerte em wenig —, „obwohl ich natürlich nicht begreife, welchen Grund Senor Brackmann haben könnte, sich vor Ihnen zu verbergen-—"' Er spürte, daß der Nachsatz mißverstanden und dahin gedeutet werden konnte, als sei er neugierig oder als dränge er Karen, ihm endlich über die Gründe ihres ein wenig merkwürdigen Unternehmens klaren Wein einzuschenken. Nichts wäre ihm peinlicher gewesen, als für neugierig zu gelten oder den Anschein zu erwecken, als ob er sich in Karens Geheimnisse hineinzudrängen beabsichtige, und so fügte er rasch hinzu: „Selbstverständlich geben mir unsere Bemühungen nicht aus!" „Wir haben jetzt telephonisch oder persönlich sämtliche Rotels der Stadt abgesucht." .Noch lange nicht alle. Wie gesagt, wenn Senor Brackmann einen Grund hat, sich unsichtbar zu machen, dann gibt es für ihst dazu genug Möglichkeiten. Die zahllosen kleinen Absteigequartiere tm Hafenviertel —, .. . „Natürlich!" nef sie, von neuer Hoffnung ent- Mit dem vom Wiesbadener Streichquartett gespielten ersten Satz aus dem Streichquartett in B-dur op. 67 Vivace von Johs. Brahms und dem vom Kreisleiter Backhaus ausgebrachten Gruß an den Führer fand dann die würdige Feierstunde ihren Abschluß. Ausgabe der Menschenführung obliege, werde darum auch das deutsche Kulturleben trotz des Krieges immer voll aufrechterhalten und ständig erweitern. Den bisherigen großen Erfolgendes vielsälligendeut- schen Kultur- und Kunstschaf fens stellte der Redner dann in wirkungsvoller Kennzeichnung die kümmerlichen Ergebnisse desien gegenüber, was unsere Feinde als ihre Kultur und Kunst betrachten und der Welt an» preisen. Er erinnerte habet als Charakteristikum u. a. an die Jazz- und Negermusik in Roosevelts Land, an die Theaterarmut in USA., dessen Hauptstadt Washington damit besonders gekennzeichnet ist, an den Filmkitsch von Hollywood usw., ferner wies er als Beispiel darauf hin, daß auch m England und USA. ein wahrhaftes Musikerleben ohne Wagner, Beethoven, Mozart und andere Großen der deutschen Musik überhaupt nicht denkbar sei. Aus dieser Gegenüberstellung ergab sich die turmhohe lieber- legenheit der deutschen kulturellen Leistungen gegenüber dem bescheidenen Wirken unserer Feinde auf diesem Gebiete. Dem Dernichtungswillen unserer Feinde gegenüber unserem Volke stellen wir nicht nur unsere nationalsozialistische Entschlossenheit zum Siege und unseren fanatischen Kampfgeist, sondern auch das deutsche Schaffen kultureller Ewigkeitswerte gegenüber. Dadurch schallen wir gememsam hohe Güter in einem freien und glücklichen Deutschland. Nach einer Lesung von Oberspielleiter Mund vom Theater der Universitätsstadt Gießen „Der Dichter in Zeiten der Wirren" von Stefan George spielte das Wiesbadener Streichquartett den zweiten Satz aus dem Streichquartett in G-dur Nr. 12 Andante cantabile von Mozart. Hierauf begrüßte Bürgermeister Or. Hill im Namen der Stadt Gießen den Gauleiter, durch dessen Anwesenheit diese Feierstunde eine besondere Note erhalte, mit herzlichen Worten. Dann betonte er, daß es auch bei dieser Veranstaltung wieder gelte, die alte kulturelle Vergangenheit und Arbeit unserer Stadt erneut zu wahren und zu ich dafür zu sorgen, daß alle Volksgenossen^an 'den Veranstaltungen der Kultur- woche interessiert werden. Die Vielseitigkeit der Darbietungen sei geeignet, alle Wünsche und Interessen zu befriedigen. Es könne und müsse daher mit Recht erwartet werden, daß die Bevölkerung unserer Stadt und der Umgegend durch zahlreichen Besuch zum vollen Gelingen der Kulturwoche beitrage. Wir alle müßten froh und dankbar dafür sein, daß uns hier Stunden der Erholung und der Freude bereitet würden, die uns neue Stärke zur Arbeit in der Heimat geben könnten. Zum Schluß dankte der Redner der Kreisleitung als Veranstalterin und allen Mitarbeitern bei der Vorbereitung dieser bedeutsamen kulturellen Veranstaltung, der die Stadt den besten Erfolg wünsche. Aus der E> daß stärkere Kursanstiege vermieden blieben. An den übrigen Aktiengebieten war die Umsatztätigkeit sehr klein, Rheinmei^ll schwankend, doch überroic« | gend fester, auch Autoaktien fest bei kleinen Rück«' schlügen. Fest lagen Holzmann (plus 1,75 v. H.j, auch JG.-Farben bis 173,75 bis 174 erholt, Scheide, anstatt dagegen abbröckelnd. Metallgesellfchaft bis 147 anziehend, später 146,50. Elektroaktien wenig i verändert, AEG. um 181. Kursaussetzungen waren zahlreich, vor allem auch am Einheitsmarkt. Hier fielen Schöfferhof-Dinding mit 3,50 v. H. Kurs« erholung auf, daneben auch Kupferberg Sekt etwas „Schwarzlach vor der Bebauung", „jfcüfte am Kanal" und „In der Bretagne", die bereits in der Septembernummer unserer „Heimat im Bild" in größerem Zusammenhänge ausführlich gewürdigt wurden, ein sehr feines, kleines Bild aus der letzten Zeit: „Straße in Laval", ganz einfach im Vorwurf, von ausgesprochener Delikatesse des farbigen Zusammenklanges. (Uebrigens wird von Mueller- Leutert, wie wir hören, demnächst hier eine Kollektivausstellung zu sehen fein.) — Wilhelm R i x (Gießen) ist mit der „Niedersächsischen Räucherkate" und der „Abendstimmung am Wetensee", einer friedlichen Naturszenerie, vertreten; beide Bilder würden wohl in einer stärkeren Belichtung erst zur vollen Geltung kommen. — Gustav Rohrbach, gegenwärtig als Unteroffizier im Felde, zeigt in einem reizvollen Durchblick die Kathedrale von Le Mans, auch ein anmutiges Kinderköpfchen Ingrid". — Von Margret Kranz (Butzbach) findet man einige ihrer liebevoll und präzis ausgeführten Blu- men-Aquarelle. — Sehr hübsch: die improvisatorisch locker hingesetzten Aquarelle und die ganz leicht kolorierten hessischen Städtebilder von Otto Erk. — Geilfus (Bad-Nauheim) ist mit seinen originellen Tier- und Jagdszenen als Malerhumorist hier seit langem bekannt; als Romantiker zeigt er sich mit dem Altgießener Winkel „Es war einmal''. — Prof. Schlarb gibt mit seinen Dorfrühlingsbil- dem vor dem Taunus und an der Nidda empfindsame Naturstimmungen; der „Hochsommer im hes- schen Bergland" wurde durch günstigere Belichtung noch gewinnen. — Dr. Götz (Homberg) zeigt das schön aufsteigende Stadtbild von Marburg mit feinen kompositorischen und farbigen Reizen. — Don Lotte Bingmann-Droefe findet man eine Gruppe vorzüglicher Fischerbilder von der Kubischen Nehrung, deren sehr lichte Tönung durch eine Anzahl zarter Farbflecken überaus pikante Akzentuierungen erhält. (Der ursprüngliche kompositionelle Dreiklang des Triptychons ist allerdings in dieser Auswahl nicht mehr gewahrt.) — Hagenau e r, der mit Figurenbild, Porträt und Landschaft ausgiebig vertreten ist, läßt eine starke, individuell geformte Weiterentwicklung feiner ursprünglichen Begabung erkennen. Im „Opfer für die Zukunft" sehen wir ein gewissermaßen zeitloses Kriegsbild von tiefem Ernst des Ausdrucks und des seelischen Gehaltes, in der Einfachheit der menschlichen Gebärde ungemein eindrucksvoll und jedermann ansprechend. Die menschliche Figur im Zusammenspiel mit der Landschaft zeigen „Neues, Werden" und „Mensch und Natur"; hier wie in den reinen Landschaften (bis in die kleinen Aquarellstudien und Zeichnungen hinein) beweist sich in schweren Konturen, großen, gefüllten Farbflächen und sehr plastischer Komposition Hagenauers Streben zur Vereinfachung, zum Wesentlichen als darstellerisches Grundprinzip; als vorzüglicher Porträtist bewährt er sich in Bildnissen etwa eines Schwäl- mer Bauern und des Bildhauers Bourcarde. — Ein Blick auf die Veranstaltungsübersicht der Kulturveranstaltungen der Hitler- Jugend im Rahmen der Kulturwoche der NSDAP, in Gießen lehrt, daß diese Arbeit in zwei verschiedene Aufgabengebiete zerfällt: die eigene kulturelle Tätigkeit der Hitler-Jugend in Form von musikalischem, laienspielmäßigem und gesanglichem Schaffen und die kulturelle Betreuung der Hitler-Jugend. Eine besondere Bedeutung kommt auf diesem Gebiete dem HJ.-Veranstaltungsrina zu, der in vier verschiedenen Reihen, die bas Theater, den Film, das Konzert, die Dichterlesung usw., umfassen, in diesem Jahr etwa 3000 Jugendgenossen und Jugendgenossinnen aufnehmen konnte. An erster Stelle stehen die Eröffnung der Jugendfilmstunden für das Winterhalbjahr und ein Sinfonisches Konzert des Bannorchesters. Eine Dichterstunde, in welcher Kurt Arnold Findeisen aus eigenen Werken lesen wird, bietet den Eltern erstmals Gelegenheit, die kulturelle Betreuung innerhalb des Veranstaltungsringes kennenzulemen. Zu dieser Veranstaltung am Mittwoch, 14. Oktober, wird eine größere Anzahl von Eltern als Ehrengäste geladen werden, ebenso zur Eröffnung des HJ.-Veranstal- tungsringes 1942/43 mit nachfolgender Festaufführung des Schauspiels „Der Thron zwischen Erdteilen" am Donnerstag, 22. Oktober 1942. Anläßlich der Eröffnung werden Kreisleiter Backhaus und der K.-Leiter der Hauptabteilung III des Gebietes Hessen-Nassau (13) Bannführer Dr. Bösken, Wiesbaden, das Wort ergreifen. Eine Morgenfeier am Sonntag, 18. Oktober, 11.15 Uhr, im Theater steht unter dem Titel „In den Ostwind hebt die Fahnen". Die Feierrede hat der Kreiskulturstellenleiter Rüffer übernommen, während der K.- Bannführer Obergefolgschaftsführer Wolf über Sinn und Bedeutung der HJ.-Kulturveranftattungen im Rahmen der Kulturwoche sprechen wird. Den Abschluß der Veranstaltungsfolge bildet ein <5ingr und Spielabend unter dem Motto „Froh zu sein bedarf es wenig", gestaltet von der Bann- und Bannmädelspielschar des Bannes Gießen (116) am Samstag, 24. Oktober, um 19.30 Uhr im Studentenheim. Im ganzen ergibt sich also eine abgerundete lieber- sicht über die Kulturarbeit der Hitler-Jugend im Bann Gießen (116), die mit Interesse zu prüfen niemand versäumen sollte. V. Das Sterbegeld krankenversicherter Rentner. zugsberechtigt, wenn sie mit dem Verstorbenen zur Zeit seines Todes in häuslicher Gemeinschaft gelebt haben. Fehlen solche Berechtigten, so verbleibt der Ueberschuß der Kasse. Die Rechtsprechung des Reichsversicherungsamtes hat den Begriff „Bestattungskosten" erheblich ausgedehnt. Zu ihnen gehört neben den unmittelbaren Kosten der Bestattung auch das Herrichten des Grabhügels, das Setzen eines ortsüblichen Grabsteines einfacher Art und die Todesanzeigen, fofem in ihnen Ort und Zeit der Bestattung angegeben wird. In vielen Fällen wird durch diese weite Auslegung des Bestattungskostenbegriffs ein Barüberschuß des Sterbegeldes nicht verbleiben. Rentner, die mit Angehörigen in häuslicher Gemeinschaft leben — die übrigens durch Kriegseinberufung eines Sohnes nicht unterbrochen wird, sofern sie vorher bestand —, sichern also den etwaigen Ueberschuß des Sterbegeldes diesen Angehörigen. Sonstige zeigt einen apart getonten, expressiven Kriegerkopf und eine Mussolini-Büste, deren Vitalität und ge- sammelte Energie den bildhauerischen Ausdruck bestimmen. — Ködding hat neben zwei kleinen Figuren, die teils genrehaft, teils episch anmuten, eine ganz gedanklich aufgebaute Gruppe „Neues fiebern1 beigesteuert, bemerkenswert im Zusammenspiel der beiden Gestalten, außerdem eine markante Porträtplastik „Graf W. zu S. L." — Hans Thyriot. Eröffnung der Winterspielzeit der Jugendfilmstunde. Als erste Veranstaltung der Hitler-Jugend im Programm der Kulturwoche fand am Sonntagvormittag im Lichtspielhaus die Eröffnung der Winterspielzeit der Jugendfilmstunden mit dem Wien-Film „Heimkehr" statt. K. Bannführer Obergefolgschaftsführer Wolf richtete zu Beginn an die zahlreichen Besucher aus HI. und BDM. eine kurze Ansprache, in oer er u. a. folgendes ausführte: die Pflege der Kultur fei im gegenwärtigen Ringen Großdeutschlands von besonderer Wichtigkeit. Der Hitler-Jugend komme jetzt im fester, Gebr. Ädt plus 1 v. H. Renten lagen still. Jnduftrieobligationen fetzte« Cencral ihre Erholung in kleinem Ausmaß fort. Reichsalt« besitz zwischen 168 und 168,50 schwankend, Steuergutscheine I unv. 104,90, Kommunalumschuldung auf 103,40 abbröckelnd. In Pfandbriefen lag kaum Ma° Durch die Verordnung über die Rentenversicherung ist den krankenversicherten Rentnern die Möglichkeit geboten, das Sterbegeld für sich und ihre Angehörigen zusätzlich zu erhöhen. Der Reichsarbeitsminister hat ausdrücklich darauf hingewiesen, daß dieses Sterbegeld nach den gleichen Richtlinien wie auch das sonstige Sterbegeld aus der reichsgesetzlichen Krankenversicherung zu verwenden ist. Hiernach sind vom Sterbegeld zunächst die Kosten der Bestattung zu bestreiten oder an den zu bezahlen, der die Bestattung besorgt hat. Bleibt Hart und schwer traf uns die unfaß- bare Nachricht, daß unser lieber ein- Ä®£k. ziger Sohn, mein guter Bruder, Enkel, Neffe und Cousin Heinrich Leicht Schütze in einem Infanterie-Regiment Inhaber des Infanterie-Sturmabzeichens Wir erhielten die schmerzliche Nachricht, daß nach Gottes Fügung mein innigstgeliebter Mann, der treusorgende Vater seines einzigen Kindes, unser lieber Sohn, Schwiegersohn, Bruder, Schwager und Neffe San.-Uffz. Walter Feyerabendt Obertruppführer im RAD., Inhaber des E. K. 2. Kl. u. and. Auszeichn., im Alter von 29 Jahren in die Ewigkeit abgerufen wurde. Er starb am 2k Sept, an einer schweren Verwundung auf einen! Hauptverbandsplatz im Osten. Sein junges Leben gab er hin für Führer, Volk und Vaterland. In tiefem Schmerz: Frau Anni Feyerabendt, geb. Beil, und Töchterlein Jngrid; Farn. Peter Feyerabendt; Selma Rathke, geb. Feyerabendt; Otto Rathke, z. Z. Im Felde; Familie Adam Beil. Gießen (Asterweg 50), Landau b. Danzig, Danzig und J^euß a, Rhein. 05086 an seiner am 1. September erlittenen Verwundung am 6. September den Heldentod für Großdeutschland auf einem Hauptverbandplatz im Osten im Alter von 18% Jahren starb. jn tiefem Schmerz: Heinrich Leicht und Frau Katharine, geb. Mohr Edeltraut Leicht und alle Angehörigen. Watzenborn-Steinberg, Burkhardsfelden und Großen-Buseck, den 8. Oktober 1942. Betriebsführung und Gefolgschaft der Allgemeinen Ortskrankenkasse für Stadt- u. Landkreis Gießen werden dem gefallenen Arbeitskameraden ein ehrendes Andenken bewahren. _____ .3059D Am Donnerstag entschlief sanft nach kurzer Krankheit im Alter von 3 Jahren unser liebes Töchterchen Helga In tiefer Trauer: H. Zimmerschied, Uffz. in einem Inf.-Rgt. Minni Zimmerschied, geb. Schuldhels. Gießen, Bahnhofstraße 29. 05088 Mehr Sveude an der Natur durch Bevmühlev-Vüchev l --------------\ Unser Hans-Joachim hat ein Schwesterchen bekom- , men. In dankbarer Freude zeigen die ans Erna Arnold, geb. Hamel Willi Arnold, z.Z.im Felde Gießen, Goethestraße 65 z. Z. Ev. Schwesternhaus 3062V/ In großer dankbarer Freude zeigen wir die Geburt unserer Tochter Elisabeth an Marie Breves, geb. Stroh Karl Theo Breves Leutnant der Luftwaffe Gießen, den 11. Oktober 1942 Bahnhofstraße 43 ________________________05084/ Am Freitag. 16. Okt. 1942 beginnt die neueDeutsche Relchs- Dotterie. In fünf Klassen werden 102 899 760 BHI Gewinne ausgespielt. Jeder kann mitspielen, jeder kann gewinnen. Lose erhält man in 3-4-Mohns, auch in der näh. Umg. v. Gießen, sofort gesucht. Wer tauscht nach Vielbach (Unterwesterwald)? Schriftl. Angeb. unter 05079 an den Gieß. Anz. 4-Zimmerwohnung mit Bad gegen 4- od. 5-Zimm.- Wobnung zu tauschen gesucht. - Schriftl. Ang. unt. 05081 an o. Gieß. Anz. Lichtspielhaus Gießen Bahnhofstraße im Rahmen der Kulturwoche bringen wir: Montag, 12. bis Mittwoch, 14. Okt. ... reitetfür Deutschland mit Willy Birgel Donnerstag, 15. bis Sonntag, 18. Okt. Operette mit Willy Forst, Maria Holst Montag, 19#- bis Mittwoch, 21. Okt. Ohm Krüger mit Emil Jannings Donnerstag, 22. bis Mittwoch, 25. Okt. Der große König mit Otto Gebühr, Krista Söderbaum Täglich: 2.30 4.45 7.30 Uhr Sonntag: 2.00 4.30 7.30 Uhr 3064C Für Werkskantine gesucht: 2 saubere Mädchen für unsere Werksküche Wohnung im Hause, Angebote an Zuckerfabrik Offstein Neuolfstein (Pfalz) Werkskantine. 3010d Neues SinöerneW im Laden Avemann, Lindenplatz liegen gelassen. [0508-7 G eg. Unkostenerstattung u. Ausweis abzuholen. Verkäufe ZlerslW verschiedenerArt abzugeben, os.ooo Anzus.ab18Uhr. E. Geißner, Blockstraße 9 I. DieDeotoelrbeilslrontt^ NSG. Kraft durch Freude Kreisdienststelle Wetterau Donnerstag, 15. Oktober 1942,19 Uhr, im Theater Wetterauer Heimatabend Ein Abend froher und besinnlicher Heimatkunst unter Mitwirkung der Volksmusikgruppen Leihgestern und Lang-Göns (Leitung: G. Heß), der Volksmusikgruppe Gambach (Lehrer Lahm), der Wetterauer KdF.- Spielgemeinschaft (Leit.: Oberstudiendirektor W. K. Philipps). Im ersten Teil: DieVolkstumsgruppen zeigen einen frohen Dorfsonntag. Im zweiten Teil: Aufführung eines Wetterauer Heimatstückes t „Des Kroagekneppche" von W. K. Philipps. Karten zu RM. 3 -, 2.50, 1.80, 1.30, 1- In der Kartenverkaufsstelle Seltersweg 60. Freitag, den 16. Oktober 1942,18.30 Uhr, Im Theater TANZABEND der Kammertanzgruppe der Staatsoper Berlin Künstlerische Leitung: Daisy Spieß. Am Flügel: Isolde Dobrovolny. Karten zu RM. 4.-, 3.20, 2.80, 2.-, 1.- in der Karten Verkaufsstelle der NSG. ,, Kraft durch Freude“, Seltersweg 60, u. an der Theaterkasse. 3061D Siebener Vortragsring Goethe-Bund / Kulturelle Vereinigung / Volksbildungsstätte Gießen der NSG. „Kraft durch Freude“ Dienstag, den 13. Oktober 1942, abends 7.15 Uhr Neue Aula der Universität Dichterlesung Ji&nes JUicgel Kartenverkauf Saalkasse. 3020D den beiden Gießener Staatlichen Lotterie-Einnahmen Bachacker Neuen Bäue 11 Dr. Flimm Walltoratrafce 63. | Mietgesuche | Referendar sucht zur Anfertigung wissenschaftlich. Arbeit schön., gut heizb. Zimmer mögl. mit Verpfleg., in gutem Hause, evtl, auch Nähe Gießen. Schr. Ang. unt. 05083 mb» G.A. darben? Wissenschaftliche Werke Sondergebiet der Brühl'schenDruckerel | Kaufgesuche| MensANe und Wke mit Glasaufsatz z. kaufen gesucht. 05089 Kühner, Neuen Bäue 19. Elektro- Aufzug für Lasten bis zu 150 kg z. kaufen gesucht. Schr. Ang. unt. 3063Da.d.G.A. KleineAnz eigen Im Gießen« ßlnzeiger werden von Dauienden beachtet nnd ßtfclei. Geräumiges Bfamllien- Ws m. Garten oder Etagenhaus z. kaufen gesucht. Schr. Ang. mit Preis unt.05082 an d. Gieß. Anz. 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Mist £9tn R Ä te" l Sinti L st SM mit Willy Birgel Gertrud Eysoldt, Gerhild Weber Leben und Kampf eines der kühnsten u. hervorragendsten Reiter der Welt Kölschem loben z Mertel Hont. $ lie Tur! inb viel! Regimes, los bie f veise zu ur bie öie Schl ichen Si ’on ber । jinesische n ber sie '-bhiingt. Ueber Iteften j ’äß das Vben. $ JI der 2 Jötterftir Ren. 3 totifdjei Ms. $ Nrnnu Militär it Jü einet ^adratki tebanem kehrten vohnt. Werts lli