Mittwoch, 12. August mr Giehener Anzeiger WWwrrchqnstblutz mi vrnck und Verlag: tocbcrftl 686 formt?! %.!? brühlsche Union HblMruderd R. tanqe VBV. Au» bcm JübrcrboupIquarUrr, o eloitzug an. eifere Erfolge im Raum von Maikop Vor der Vernichtung der bei Kalatsch eingeschloffenen Sowjet.Armee. in Hl' gibt mit- eng- sl.nl ucr- ch mni'ben die deutschen U-Boote burdy sichernde . c r fl ö i* e r ab geb rängt und ncrfolgt. chatten fdion jasserdomv e n o n g r l f | c der feindlichen icherling eine erfolgreiche ^tachtjagd erschwert, so wrhe darüber hinaus am Morgen he» 6. August Die Gicht zusehends schlechter und betrug ftltler-Iugeud In der ftelmat aber Nahmen der bescheideneren Möglichkeiten ihre» Tage wirkungslose Slärflflgc nach Westdeutschland durch. An der Südküslc sowie im S ii d o sl e n und Osten Englands belegte die tustwasse in den Abendstunden und In der vergangenen Bachl kriegswichtige Ziele mit Spreng- und Brandbomben. Zahlreiche Brände wurden beobachtet. Sämtliche Flugzeuge kehrten von ihrem Einsatz zurück. Wie durch Sondermeldung bekanntgegeben. brach- icn Me hij'ii drei Lage den h.wts.h.n ttolos.-. booten I"> 'Hihmiir neue gras,.' Lrstlgt Mn England bestimmter Geleit,ug. dnrch Zerstörer. 2k- wacher und iimi gesichert, erlitt durch >"> mer wiederholte Tag- nnd Badstai,griffe nnsrer Boote trotz schwieriger Behinderung dnrch unsichtiges Wetter schwere Bertnste. Sechs Schiffe mit 41 000 BBT. sowie ein Z e r st ö r e r wnrden versenkt und sieben wettere Schisse torpediert. 21111 dem Der- tust eine» grotzen Teiles dieser Schisse kann gerechnet werden, hierbei haben junge U-Boot-Besatzungen ihre erste Bewährungsprobe abgelegt, ferner verlor der 3e\nb vor der amerikanischen wie vor der weslafrikanischen ft ü ff r sieben Schiffe mit zusammen 4.5 231 BBI., drei weitere Schisse und ein Zerstörer wurden durch Torpedo- tresfer beschädigt. Ein Teil dieser Schisse befand sich beladen mil Driegvmaterial ans der Fahrt von 'Amerika nach Aegnplen. Damit hat der .feind In den letzten drei Tagen 13 Schisse mit 8b 231 BBI und einen Zerstörer verloren, während zehn Schisse mil über 48 000.VBT. nnd ein weiterer Zerstörer beschädigt wurden. Vas Benzin von Maikop. Das Erdölvorkommen von Maikop Ist mehr der (Bitte als der Menge noch beachtlich. Das Revier von Maikop das durchaus nicht nur auf die Umgebung der Stadt Maikop selbst beschränkt Ist. ist nach der statistischen QiHebung 1 > >> 1,1; da Sowjetunion, hinter Baku und Grosny Der für 1938 auf 2,2 Millionen Tonnen angegebene Ertrag ist aber deshalb wichtig, weil das Erdöl bis zu 30 v f). Benzin enthält. Das Benzin von Maikop war in der sowjetischen Luftwaffe und auch bei den motorisierten Truppen sehr geschätzt. Wichtig ist bah nicht nur die Rohölleitung non Grosny über Rostow nach Charkow (elnschlietzlich ihrer Abzweigung nach Maikop und Tuapse) In deutsche Hönde nesallen ist, sondern auch der erhebliche Verkehrs- park der sowjetischen vierachsigen Kesselwagen, die ein Fassungsvermögen von 20 und 40 Tonnen Ijal-i ii General Äastico Marschall von Italien. Nom, 11.August. (DNB.) Der Italienische Ober, befeblshaber in Nordasrika, General Bastico. wurde zum Marschall von QtaHen befdr« Oer englische Flugzeugträger „Eagle" von deutschem Ü-Boot versenkt. Die Knegsbewährung des deulschen Handwerks Arbeitstagung der tzandwerksführung in Franksurt a. M. Gauarbeitsgemeinschall für Zugendbetreunna Oer (Souleifer über die nationalsozialistische Jugendarbeit. Aug. Dav Oberkommando der Wehrmacht »kanut: Lin deutsches Unterseeboot hat heute ig I in westlichen Ulittelmeer den fcheii Flngzenglrager ..Eagle" aus einem ssicherlen Geleilzug mit vier Torpedolressern H2. Jahrgang Nr. 188 üTKbenii taglitt), nutzer S-oimtanö und Zetertanxi iBetlaneu: Wrfccncr ^nmiliciiblätter Heimat ttiEBtld-Dle^dwile BezuaSvreidr Monatlich BufteUgebilbr,.. „ -.25 mtrt) bei Nichterscheinen ton einzelnen Nummern infolge böberev Gemalt Krlegv-elnsatzeo nicht nach. 'Kor der Veranstaltung Halts |ld) das Führer« sorps der Partei zu seiner nmnallldwn Arbeitstagung verlammelt, aus welcher der G a u l e i t e r Über liesondere Ausgabeuslelluugeu und volknfüh- rende Matzuahmen der Partei sprach. Er verpflichtete die hoheitniräger, wie die Führer der Gliebe- ruugeu, mit initiativem handeln jederzeit dem Volke zur Selle zu stehen und somit die o lumllllafell und Geschlossenheit unserer Gemeinschaft bei jeder möglichen Belastungsprobe sicherzustellen. gel mit Ihnen verhandeln wollte. Die Hoffnungen London« und Washingtons, diese Männer aus der deuwkratisd,eu Leimrute fangen zu können, sind enttäuscht worden. 0il)itrdylll versprach 11)111*11, wo» dem Indischen 'Volke von England so oft verspiod)en morden ist, die Unabhängigkeit Indien». Die Inder haben niemals etwas andere» dert. Ettore Bafttco wurde 1876 in Bologna geboren. Er nahm am Tripolis-Krieg, am Weltkrieg, am Abessinien Feldzug und am spanchheu Bürger« krieg teil. Bastieo beseliiigte H>38 die Po-Armee und nmrbc Im Dezember 1940 Gouverneur und Ober- befehl chalu t auf bi m Dodekanes Juli 104 > nun de er Gouverneur von Libyen und Oberbesrhl»haber der Streitkräfte in Nordasrika Er trägt al» höchste italienische Auszeichnung da» Grvtzkreuz de» Mili- turverdienstorden» von Savoyen Ms Oberkontntou- bleiinbei In 8Ifiika bewie • et le ho ,eug« |d,on 11,1 überall» geringe Zahl der auf den Ktii-a»fchifseii eingebauten Scheinwerfer sondern sie habe |ld, and, in der Nacht vor dein Angriff her japanischen Seestreitkräfte völlig überraschen lassen, obwohl dem Angriss die japanische Lustwusse vorausgeeilt sei. Sv sei e» gekommen, das) die Schiffe der 'Verbiindeien in den aus sehr kurze (Entfernung q Inin teu Gefechten 1'1'1 ' ' I Ul I t *" >' I 'h" 11 «*" eingedeckt worben waren, benor sie and) nur 3ctt gefunden hatten, ihre Gesd)ütze aus den Gegner zu richten. Handwerks eine besondere Mission den Hondmerk» verwirklichen Mil seinem festen Vertrauen in bir Veljtimg de» ftaudwerkv beendete der (Ha ule Iler seine Neichshandwerksmeister fe di r a M m häufte dem Gauleiter für seine stets fräfflge Unterltiihung und Förderung und gab einen umfassenden lleberbllrf über die bcnelllge Loge de» Handwerks. Im Mrieae gehen die Bemühungen des .fwudmerks um hie Förderung und Höchstleistung her Meisterbetrlebe weiter Ein ganz erheblicher Teil her 'Gehrmod-ts- ausrtistung werde heute von dem L)midwerk herge« stellt Besonder» gratze Ausgaben seien mit dem Oft« Einsatz setzt und In hen nächsten Iochren dem deut« sd-en Z>ei allen Ausgaben her Kriegswlrksd-a'ft zum An»« druck brod)ten. NSG. In einer Arbeitstagung der Landeshand- werksmeister der chcmhmerkskammer-Präfidenten und der Neid>viunungsmeifler, unter Leitung de» Neich- handwerksmeist-er» Schramm, die am Dienstag- vadMitlag im Bürgersaal de» Nömer zu Frankfurt a. M hurd>gcführt wurde, fprach nadj Vegrv- szungsworten brr- Uonhevl)anhmert<>nirlfIer••, (Hau- amtsleiter CHamer, ktzauleiter und Reid)»f lall Halter Sprenger über die bedeutende'N Aufgaben de» deutschen .(Handwerk» Das bcttt|d)e Handwerk, so sührte der Gauleiter hierbei u. a. au», habe im Kriege die starke «rast, die ihm innewohnt, bewiesen. Davon lege auch die Arbeitstagung mit den wichtigen Fragen, die sie behandele, Beugn'iv ab. E» werde auch weiterhin aller, getan werden, um Frankfurt, die Stadt hen deutschen Handwerks und.Heimstätte de» riiropäHdyn .handwerkerlnstitute», zu einem bedeutsamen kulturellen Mittelpunkt de» beut,d>en, ja de» europäischen L>andwerk» zu mad>en Die wichtigen Aufgaben her Beruf«>erziehung, her Entfaltung der fd)öpferifd)en Tätigkeit de» .f>anh- merk-mieister», werden hier vorangetrieben So werde der (b«u und In Ihm die 6tobt de» deutschen verlangt. Aber der brilische Boisd)tog einthielt eine eutscheideude E iusdn äiikuug: die ttmibhängigkeit fällte „und» dem Kriege" gewährt werden Gegen diese Bninntung, die ha» ganze Manöver Ehurchlll" al» einen grotzangelegten Betrug erwie», haben sid» nld>t nur die Führer her bougresiportei, foiibern auch die widitigsten Führer der übrigen Parteien im Wchl gesetzt Die Antwort Londono und Nen-Delhi» ist jetzt gegeben worden. Ans den Strosieu Bombays liegen hie ersten Toten, die Kangretzfllhrer sind In ho« Staatsgesängnlv von Pnuo ein geliefert worden Die eu-gll,d>e Regierung hat die Miske fallen lassen, und bä« ganze indische Volk sieht wieder hie nadle Fratze britische r Brutalität Der ganze hohle Phrofenschwall henwkratisdiei Weltbeglüdung, der in der sogenannteii Atlantik-Urkunde.(lyurdüll» und Roossvelt» vorn I I. August 1041 seinen sichtbarsten Vluobrurf gesunden hat, ist In seiner Nichtigkeit NUN von den Demofralen selbst an einem illiiitrtüitir von itliwrirtm hiv dir MttMgtiimmmer bi»8' albr br»BviniitiagS tiliijWhwifWrdlr für die Mllttmeter-Bello mm LLMllllmetei Vieltet 7 Ruf. für Fnmlllennn* AClacti und private GelegenbeitSmizelgeii 14 Nut. t. Werbeanzeigen und geichnftltche Gelegenbeitdgnzetgen Plnvvvrlebrtft (vorbei Ige Wertinlmninn) Lk»" ., mehr Der Wehrmachtbericht. I DRV. Aus dem Aührerhauplquarllcr, Ki.Aug. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt Wttannt: I 3m Baum von BtaIkop wurde der .?elnd hi ■Mehreren Üampfabschnltten in das Gebirge zurück Ißrworfen. Eine von Ihren Verbindungen abgcfd)iill- Ihie Kräftegruppe wurde vernichtet. Vic Lnstwafse Ivcrstürkte Ihre Angriffe gegen die Bänmnngvbcwe I ingen und Einschiffungen der Sowjets im ftü- I engebiet sowie in den Schwor,meerhäfcn I u - I pse, BoworossIsk und A n a p a. hierbei ivur- |en 11 Transportschiffe mit zusammen 12 700 BBT. versenkt, neun weitere beschädigt westlich üa lat sch geht die auf engstem aum zusammengcdrängte sowjetisckie Armee ihrer Vernichtung entgegen. An der übrigen Don sfr o n lut örtliche Nampftätigkeit, die in einem Abschnitt stgarischer Truppen lebhaftere Formen annahm, üirzkampffticgerverbände unterstützten südwestlich I talingrad die Dämpfe des Heeres. Sie be- ligteii anfzerdcm zwei Flugplätze In der Bähe der Blabl mit Bomben schweren Dalibers, wobei 20 Bwjetische Flugzeuge am Boden vernichtet wurden. | 3m Raum oon Rfd)ero baurrt bir fdjmcrc '21b- |M)rfd)lad)l an. Auch nörblld, brr Slabt nahm brr Meinb qrflrrn unirr dlnfati nru hrrangrsiihrlrr I«raffe feine brfflgrn Mngrlffr rolrbrr auf. Sir chri- llirfen im «rfamfen ftampfabfdjnitl an brm Ijelbrn- Ihfttn RJIbrrffanb brr brulfdjrn 3nfanlrrir- unb lianjerlrupprn. Den flanjrn lag flbrr »»rgrfragrnr lEmbrnangriffr brr Cuflroaffr auf foro|rtl|d)e Std- |liegen, Panier- unb Iruppenanfammlungen drach- llm den Drrbänben be» Heere» fühlbare Sntlaflung. I Süboffroärl» be» Jlmenfee» unb an brr |Uotd) am front mürben mehrere Brüche An- I Hüffe be» Jeinbe» jun. Teil Im (ßegenflofj abge- | 3m hohen Rorben erjlelle bir Cuftroaffe hombentreffer In Anlagen eine» Flughafen» an Ifio I a b u d, t foroie In Batlerieflellungen mefflld) |y »».» n.W'" ;, iZ ugstützpunktc süd- und nordwestlich M o, k a I An der Ostfront wurden am 0. und 10.21 g I Luftkampsen durch Flakartillerie nnd am 7 Im feindliche Flugzeuge vernichtet. I1' eigene Flugzeuge werden vermitzt. I Bel zunehmender Lufttätigkeit «m I^erraum unb über Bordafrika verlor der I^lnd gestern 16 Flugzeuge. ,(rirt(>n I Einige britische Flugzeuge führten am gestrigen NSG. In Anwesenheit des F-Ührerkorps her Pur- ..... (Btti bi । ........... aneu schlosst ni n Di.......... sowie zustäiihlger Behörde nie Iker wurde am Dieiw- taguachmlttag ekt ge- sehen und seil dem ersten Weltkrieg ein nnerschöpf, üches N es er volr billigsten Mnonensutter». Unter den nun Verhafteten Ist keiner, her nicht jahrelang in den britischen Gesangnissen gesessen hat. Vli» E rlpp» Im März d 3. nach Dleu-Del'bl fuhr, um mit den indischen Parteiführern, vor allem aber mit den fühlenden Männern her machtigflen ‘Be- megiing Indien», der All Indischen Kongretzpartei, über hen Vorschlag der britischen Negierung zu nei- handeln, mntzien Kal am Azad mm Pandit Nehm erst au» hem Gefängni" geholt werden, wenn her Vlbgefaiihlc Churdzill» nicht hinter Sd)lotz und Nie- teilweise nld>t mehr al» MX) Meter. Immer wieder wurden Boote, die in diesem Nebel auf Bewacher prallten, obgebrähgt, unter Wasser gedrückt und nachhaltig mit Wasseichomben belegt. Trotzdem konnte beharrlich und unermüblid) während de» ganzen Tage» die Fühlung a u f • r e ch t e r halt e n werden. Erst gegen Mittag he» 7. August lief) her Nebel nod). Der Geleitzug konnte nunmehr mit seinen Nauchfahnen und Mastspltzen an her Stimm beullld) ausgemacht werden. Während des Angrtfsev wurden die anlaufenden Boote erneut vom Nebel überrascht und waren gezwungen, die Operationen bl» In die frühen Morgenstungeii de» 8. Angus« zu versd)leden. In dieser ganzen Zeit waren die U-Boole fast nur m 11 ä u tz e r st e r K rast gelaufen. Die Besatzungen, Inibtfonbert die Komman tonten hatten 111 n a n Augenblick Sd) las gesunden. Die Maschinen wurden b i » z u m ä u tz e r jt e n b e a n | p r u d) t. Doch her Wille 311111 Angriss blieb wach. Erst am 8. August gegen 5.30 11 hr fiel der zweite Frachter von 7000 BNT. Wenig später, bei einem llnterwasfer-Tage»angriss wurden Zwei w eitere von zusammen 15 000 BNT. versenkt, ein anderer Frachter von 7000 BNT. wurde beschädigt und bald darauf von dem gleichen Boot, da» zwi« sd)endurd) von Zerstörern abgedrängt worden war, bei einem zweiten An lauf endgültig versenkt. Die Sid>t wurde erneut ld>led>ter, her Fetzid durch eilig herb ei geführte Ab Wehrkräfte stärker. Trojchem gelang e» in hen Morgenstunden de» 0. August, einen Zerstörer schwer zu befdyählgen. Nachdem der Gegner and) noch Flugzeuge zur Bekämpfung unfei 11 11 Boot« hin mge jo beobachtet werden. Nach 5Htägiger Verfolgung steuerte ein schwer zerzauster Geleitzug unter Ausbietung stärkster Sld>e । um! jftreltfiä'fte und mcrndyei Bomoensto>ff>el In den Schutzbereich her brlll|d>en Insel. Bei dem lliiievnehmen haben junge U-Boot-Komin rnttouiin D*lii j um « । h en m 01 »m B •11111 standen, in jähi m ft 1 antosten an den Qsanti sowie in unermüMld)em Angriff und Durchhalten einen einzigartigen Erfolg errungen. Die Leistungen sind Ihrer Schulung und Ihrem Angriffowlllen zu verdanken Alle Verfud>e her feindlichen Propaganda, von der sinkenden D'ampsmoral und der mangel- haften Ausbildung unserer Nachwlichnkommandan« ten zu sprechen, richten sid) hiermit selbst. m Boote zum Angriff ans den I n F r a d) t e r v 0 11 ß 0 0 0 B N T. fiel nod) am benib des gleichen Tage» einem deutschen Tor« HbO zum Opfer. Obwohl inzwlsd»en zahlreiche loote am Feind standen, wurde der Angrtsf d 11 r ch chlechtmetter, geringe Sicht und a u f- 1) m m ende n 91 c b e I e r j d) w c r t. Versd)iedent« General-Anzeiger für Oberhessen Der Flugzeugträger „Eagle" hatte eine Wasser rrdrängung von 22H10 Tonnen. Seine Bewoff ring bestand aus neun 1ß,2 em Geschützen, vier »,2-cm-Lus 1 ablvehrgesd>iitze 11, vier 4,7-cni-me|djüt- n, acht l-cm-Flakgefchiitzen und 13 Flak-MG-s. irf) eugliskhen Angaben halte er Im Frieden 21 luajeuge an Bord, und seine Besatzung belief sid) itf 760 Mann. Der „Eagle" war urkiriiuglid) auf ner engli(d>eu Werft al» Linlensd>isf „Almlrante ochrane" für Chile begonnen wo ich en. Im Jahre >17 wurde er von England übernommen und dann im Flugzeugträger umgebaut. In der Zwisd)ein- lt war er mehr fad) baulid) verändert worden, um Schutze gegen U-Boote hatte er Torpedowulste chatten. Zange Lt-Bootkommandanten zum erstenmal am Feind. Der fltofti* Erfolg gegen den (^eleiizug im Nordatlantik. Berlin, 11. Aug. (DNB.) Zu den im DSVHV- crid)t gemeldeten U-Boots-Erfolgen teilt dos OT. folgende Einzelheiten mit: Der Geleitwg urde in den späten Nad)mlttagsstunden des August von einem im N 0 rda11antik pa- ouillicrenben deutschen U-Boot gesichtet. Daraufhin itzte der Befehlshaber her U-Boote alle bis zu jt Seemeilen — 030 Kilometer — entfernt stehen- drastischen Beispiel entlarvt worden. In jener Urkunde heißt es, das Ziel der beiden Westmächte sei es, dahin zu wirken, daß jedes Volk die Regie- rungsform wählen könne, unter der es zu leben wünsche. Die Probe auf diese Phrase haben die Führer des indischen Volkes in Wardha und jetzt in Bombay gemacht — nichts weiter. Die demokratische Antwort ist nicht die Atlantikurkunde, sondern der Polizeiknüppel und die Schußwaffe. Schon jetzt versuchten London und Neu-Delhi mit Unterstützung Washingtons, durch ihre Agitation die Tatsachen zu verdrehen, weil sie aus dem offenen Widerspruch zwischen Theorie und Praxis schwere Rückwirkungen auf andere Länder, die sich non dem demokratischen Wahn noch nicht befreit haben, befürchten. Sie werden damit keinen Erfolg haben, weil an diesen Tatsachen nicht zu drehen und zu deuteln ist. Was ist geschehen? Am 2. April haben Kalam Azad, der Präsident der Allindischen Kongreßpartei, und Pandit Iawaharlal Nehru dem Agenten Churchills, Sir Stafford Cripps, die Antwort auf die britischen Vorschläge in einer Botschaft überreicht, die das, indische Nein auf den englischen Betrugsversuch ausführlich und klar begründete. Die Moslem-Liga, die Hindu Mahafabha und die anderen indischen Parteien haben das gleiche getan. Churchill hat also eine Ablehnung erfahren, die an (Gründlichkeit und Eindeutigkeit nichts zu wünschen übrigließ. Die Kongreßpartei als die mit weitem Abstand an Zahl wie an Macht einflußreichste Massenbewegung des indischen Volkes hat aus dieser Lage die selbstverständliche Folgerung gezogen und ihrerseits dieForderung des indischen Volkes a «gemeldet. Auf einer Mitte Juli in Wardha, dem Wohnsitz Gandhis, veranstalteten Tagung des Arbeitsausschusses der Kongreßpartei ist ein Entschließungsentwurf ausgearbeitet worden, der in der Aufforderung an die Engländer gipfelte, Indien zu verlassen, andernfalls die Kongreßpartei sich genötigt sähe, einen nicht gewaltsamen Feldzug des zivilen Ungehorsams zu eröffnen. Sdlche Feldzüge haben bereits 1920 bis 1922 und 1930 bis 1934 stattgefunden. Da die britische Regierung bereits 1917, 1929 und 1939 dur ch offizielle Erklärungen Indien die Unabhängigkeit versprochen hatte, haben die Führer der Kongreßpartei also nicht weiter getan, als die endliche Erfüllung dieser amtlichen englischen Versprechen zu verlangen. Der in Wardha aufgesetzte Entschließungsentwurf des Arbeitsausschusses, der aus 15 Mitgliedern besteht und als eine nationalindische Regierung angesehen werden kann, ist auf der in Bombay veranstalteten Sondertagung des Kongreßkomitees, das den Charakter eines nationalindischen Parlaments hat, am 8. August mit der überwältigenden Mehrheit von 250:13 Stimmen angenommen worden, lieber den Beginn und die Art, wie der Feldzug des zivilen Ungehorsams durchgeführt werden soll, ist an diesem Tage noch kein Beschlug gefaßt worden, da Gandhi versuchen wollte, in letzter Minute eine friedliche Regelung durch Verhandlungen mit dem englischen Vizekönig von Indien zu erzielen. Da die vizekönigliche Regierung und die Londoner Regierung keine Möglichkeit mehr sahen, ihr hinhaltendes Spiel weiterzutreiben, haben sie dann eine echt britische Antwort gegeben: den Terror. Am Vorabend seiner Verhaftung hat Gandhi erklärt, der kommende Kampf werde der letzte seines Lebens sein. Dieses Wort wird wahr werden. Der Stampf, Den Enaland mit den Mitteln brutaler Gewalt begonnen yät, wird m i t d e m V e r l u st Indiens enden. Das indische Volk ist seiner Führer beraubt, soweit sie im "Machtbereich Englands waren, aber die lange, nationale Erziehungsarbeit der Kongreßpartei wird jetzt ihre Früchte tragen. S u b h a s C h a nd r a Bose, der zu Beginn dieses Krieges aus einem britischen Gefängnis fliehen konnte, in das er, wie auch Nehru und Kalam Azada und Hunderte anderer indischer Führer geworfen worden war, ist, wie er in seinem letzten Kampfaufruf dem indischen Volk mitteilte, wieder in sein Hauptquartier zurückgekehrt. Er, der 1938 Präsident der Allindischen Kongreßpartei war und nach dem Wort Gandhis einer der hervorragendsten und energischsten Vorkämpfer der indischen Freiheitsbewegung ist, ist frei für den End kämpf Indiens. Der Terror, mit dem die englische Regierung glaubt, den Unabhängigkeitswillen der Inder niederknüppeln zu können, wird seine Urheber schlagen. Dr. Hö. Das Schwälbchen von Rousselaere. Bon Walther Neubach. Das Eftaminet „Aux hirondelles" am Ortsausgang von Rousselaere war nicht anders als all' die kleinen Schankstuben dieser Art zwischen Ostende und Messines. In der niedrigen Stube hingen ein paar Reklamebilder von Likörfabriken, auf dem Wandbrett hinter dem Schanktisch standen die dicken Flaschen aus buntem Glas, und der alte Jean, der Wirt und Besitzer, hatte die speckige Kappe von morgens bis abends bis an den Rand der Ohrmuschel über die rechte Gesichtshälfte hinunterge- zagen. Anders hat ihn nie jemand gesehen, nicht einmal die Schreiber vom Geschäftszimmer des Landsturmbataillons, das im gegenüber liegenden Haufe untergebracht war. Das Eftaminet „Aux hirondelles" wurde natürlich „Das Schwalbennest" genannt, nicht wegen der Fiebrigen Kappe des Alten, scürdern weil es wirklich lieblich drin zwitscherte, auch zu den Zeiten, wo die Mauersegler noch in Afrika sind. Und ohne Madeleine — so hieß das Schwälbchen von Rousselaere — hätte Jean Broeken wohl nur die Hälfte feiner zweifelhaften Schnäpse an die deutschen Soldaten ausgeschenkt. Das Schwälbchen trillerte vom frühen Morgen bis zu dem Augenblick, wo die Sonne hinter Morslede und Staden unterging, und seine Holzschuhe klapperten auch noch, wenn die Lampen im Eftaminet non Jean Broeken blakten. Zwitschern und Klappern waren die Laute Madeleines, die jeder kannte. Denn sie besagten, daß gleich am Rande der Gräberreihen und Granattrichter Südflanderns ein Wesen lebte, das wie ein Sinnbild der Lebensfreunde wirkte. Da war es auch gar nicht nötig, daß rftan sich mit dem Schwälbchen richtig unterhalten konnte. Die Kleine verstand die paar Bracken Deutsch, die nötig waren, und es war ja immer dasselbe, was man bei Jean Broeken in Rousselaere verlangen konnte, ganz gleich, ob man aus München, Rüdesheim ober Hamburg stammte. Manchmal dröhnte die niedrige Stube vom Lachen und Lärmen aus den Kehlen van Männern, bei denen Leben und Sterben auf einem Aus der Steppe in die Berge. Von unserer Berliner Schriftleitung. Die Einnahme von Krasnodar und Ma i- top ist so einprägsam, daß sich viele Worte darüber erübrigen. Aehnlich wie bei Rostow sind die Kämpfe sehr hart gewesen. Die Städte im Nordkaukasus sind im allgemeinen Zitadellen der von den Zaren begründeten, von den Bolschewisten übernommenen und ausgestalteten Russifizierungspolitik. Sichtlich ist die Feststellung des Wehrmachtberichts vom 9. August von großem Gewicht: daß deutsche, rumänische und slowakische Truppen in einer Breite von über 400 Kilometer die nördlichen Ausläufer des Kaukasusgebirges erreicht haben. Da die Landbrücke zwischen Schwarzmeer und Kaspisee durchschnittlich 700 Kilometer breit ist, so bedeutet diese Feststellung, daß mehr als die Hälfte dieses weiträumigen und schwierigen Gebietes in deutscher Hand ist. Englische Sprecher haben den Anschein erweckt, als sei die Steppe ein ideales Iagdgelände für motorisierte Streitkräfte. Aber die Steppe ist schon wegen ihrer Wasserarmut und ihrer Staub- jtürme — ganz abgesehen von der Hitze — ein recht schwieriges Gelände. Dazu kommen die vielen Flüsse und Bache, im westlichen und südlichen Teil auch die Mittelgebirgsformationen, die rasch in das alpine Hochland des Kaukasus übergehen, dessen Pässe 600 bis 1500 Meter über den Alpenpässen und dessen Gipfelhöhen fast 800 Meter über den höchsten Gipfeln der Alpen liegen. Gerade deshalb finb' die Meldungen des Wehrmachtberichts vom 10. August so erfreulich. Schnelle Truppen haben die Stadt Pjatigorsk genommen, die schon 540 Meter hoch liegt und umgeben ist von Bergen zwischen 700 und 1400 Meter. Pjatigorsk heißt in wörtlicher Uebersetzung „Fünfberg- stadt". Die warmen Schwefelquellen sind viel besucht. Pjatigorsk liegt bereits im Flußsystem der Kuma, die hier noch ein Gebirgsfluß ist, sich aber dann in einen echten Steppenfluß verwandelt und nur bei Hochwasser das Kaspische Meer erreicht; sonst löst sie sich in einer Reihe von Seen auf und verliert sich in der sandigen Steppe noch vor dem Kaspischen Meer. Ebenso wichtig sind die Kämpfe südwestlich von Stalingrad, wo sich der Feind verzweifelt wehrt, und im großen Donbogen, wo eine starke feindliche Armee westlich der schon wiederholt genannten Stadt Kalatsch eingeschlossen ist; ihre Ausbruchversucke blieben erfolglos und die auf en-, gern Raum zusammengedrängten feindlichen Kräfte, waren ein lohnendes Ziel der Nahkampffliegerverbände, deren Einsatz in diesem Raum des innersten Donknies — die Sowjets sprechen mit einem ähnlichen Wortbild vom „Don-Ellenbogen" — schon wiederholt erwähnt wurden. Die sowjetischen Angriffe im Raum von Rschew werden trotz der schweren Verluste fortgesetzt. Seit vollen zwei Wochen ist hier die militärische und politische Entlastungsoffensive der Sowjets in vollem Gang. Andere ähnliche Aktionen unternahm die feindliche Kriegführung im vielumkämpf- ten Wolchow-Gebiet, also im Bereich der Leningrader Front, und an der altbekannten Kampfecke von Woronesch. In der Theorie ist der Angriff der Sowjets bei Rschew Vorspiel und Begleitmusik der Moskauer Konferenz, zu der britische und amerikanische Politiker und Generale in die Sowjethauptstadt gekommen sind. Er ist aber auch der Versuch eines großen Flanken st oßes, da die deutsche Front vom Donknie in einem gewaltigen flachen Bogen über Woronesch—Drei—Rschew— Ilmensee—Wolchow an den Ladogasee nach Nordwesten zurückschwinat. Das Wesentliche ist, daß diese Flankenstöße, die dem Zweck nach „aufs Ganze gehen", nirgends über eine örtliche, Bedeutung hinausgekommen find. Mit der altbekannten Sturheit versuchen die Sowjets, hier das Kriegsglück zu meistern. Am 10. August lasen wir im Wehrmachtbericht, daß der Feind seine Angriffe s ü d o st - wärts von Rschew fortsetzte; am 11. August heißt es, daß der Feind auch nördlich der Stadt seine heftigen Angriffe unter Einsatz neu herangeführter Kräfte wieder aufnahm. Ein Blick auf die Karte zeigt, daß südöstlich von Rschew G s ch a t s k liegt, während nördlich von Rschew die Ausläufer der Waldaihöhen hart an den Oberlauf der Wolga herantreten. Der deutsche Wehrmachtbericht kann zu dem gegenwärtigen Stand dieser „schweren Abwehrschlacht" sagen, daß die heftigen Angriffe im gesamten Kampfabschnitt an dem heldenhaften Widerstand der deutschen Infanterie- und Panzer- truppen scheiterten. Die Bombenangriffe der Luftwaffe brachten den Verbänden des Heeres fühlbare Entlastung. Man darf annehmen, daß in diesem Operationsgebiet der Befehl Stalins „kämpfen ober sterben!" von der sowjetischen Heeresleitung unter riesigen Opfern in die Praxis umgesetzt wird, wobei sie sicherlich ihr ganzes operatives Können in Hie Waagschale geworfen hat. Ausbreitung der Unruhen in Indien. Oie Britenregierung hinter Stacheldraht. — Wachsender Terror. Schanghai, 11. Aug. (Europapreß.) Die Auf- ftanbsberoegung in Indien gegen die britische Herrschaft breitet sich weiter aus. Der brutale britische Polizeiterror dauert an. Sogar britische Truppen und Flugzeuge wurden gegen die unbewqffnete indische Bevölkerung eingesetzt. Wiederum wurde am Dienstag in zahlreichen Fällen auf die demonstrierende Menge geschossen, vor allem in Bombay. Indische Demonstranten versuchten den Bombay-Ba- roda-Bahnhof und das Stationsgebäude der Cen- tral-India-Railway in Brand zu stecken. Mehrere Polizeigebäude wurden durch Feuer zerstört. Die Zahl der Demonstrationen wächst weiter an. Immer neue Fälle werden gemeldet, in denen Straßenbahnen und Kraftfahrzeuge am Weiterfahren gehindert und in Brand gesteckt werden. Unter den Demonstranten befinden sich zahlreiche Studenten. Angesichts der wachsenden Aufstandsbewegung hat die britisch-indische Regierung den Belage- rungszustand auf weitere Landesteile ausgedehnt. Dor dem Gebäude der britisch-indischen Regierung in Neu-Dölhi wurden Stacheldrahtverhaue zum Schutz gegen demonstrierende Inder errichtet, nachdem am Montag eine erregte Menge schon bis zum Palast des Vizekönigs vorgedrungen wor. Dienstag nach wurden neue blutige Zusammenstöße aus Bombay gemeldet, da jetzt die britische Polizei und das Militär überall von der Schußwaffe brutalsten Gebrauch machen. In Bombay hatte sich die britische Polizei aus mehreren Stadtteilen zurück- ziehen müssen, da die Inder, erregt durch das rücksichtslose Vorgehen der Polizeibeamten, die Straßen aufaeriffen, Betriebe stillgelegt, Omnibusse ange- zündet unb sich gegen die immer wieder mit ihren mit Blei gefüllten Bambusstöcken vorgehenden Poli-1 zisten durch- Steinwürfe zur Wehr gesetzt hatten. Der Verkehr kam in der Millionenstadt völlig zum Stillstand. Daraufhin sandten die Briten plötzlich Flugzeuge, die über den von Polizisten entblößten Stadtteilen im Tiefflug kreisten und dort, wo die Piloten Menschenansammlungen sahen, Tränengasbomben warfen. Zu heftigen Unruhen kam es Dienstagmorgen in Neu-Delhi. Polizei und Truppen feuerten auf die wütende Menge. Aus anderen Bezirken mußten Truppen zur Verstärkung der Garnison herbeigerufen werden. Das Rathaus von Neu-Delhi ist völlig niedergebrannt. Auch das Gebäude der Steuerbehörde, der die Einkommenfteueroerwaltung obliegt, ist von den Aufständischen zerstört worden. Das Rechnungsamt der Eisenbahnverwaltung ist ebenfalls in Flammen aufgegangen. Ein amerikanischer Berichterstatter meldet aus Delhi: „Ich habe am Montagnachmittag in Delhi während drei Stunden den Anhängern Gandhis zugeschaut, wie sie mit gewaltlosen Methoden die Engländer aus Indien vertreiben und sich ihre Freiheit, Unabhängigkeit und Selbstregierung erkämpfen wollen. Eine mehrere Tausend zählende Menge wälzte sich durch die Hauptstraßen Alt-Delhis, dem großen Platz zu und es gelang den Indern, den Verkehr zu blockieren und das Geschäftsleben gänzlich lahm- zulegen. Tatsächlich war der Streik vollständig. Ununterbrochen ertönten die Schlachtrufe der Kongreß- partei, die den Rückzug der Briten aus Indien forderten und dann Ganohi, Nehru und die anderen verhafteten Prominenten priesen. Im Sprechchor wurde immer wieder die Freilassung des Mahatma und seiner eingesperrten Anhänger verlangt. Zur Verhaftung Gandhis am Sonntag- Tablett gereicht wurde. Madeleine schwebte durch die Tabaksschwaden wie ein Schmetterling, der sich auch mal dahin verirrt, wo nicht seine Blumen wachsen, klapperte noch lauter mit den Holzschuhen, wenn ihr die Witze und handfesten Rufe um die Ohren knallten, und kam es ganz toll, dann zeigte sie die Zähne und besiegte den stürmischsten Verehrer mit ihrer lapidaren Feststellung, die im ganzen Divisionsabschnitt bekannt und zum geflügelten Wort geworden war: „Du bist eine feine Nümero." Es wäre jedem dreckig ergangen, wenn er sich mehr erlaubt hätte, als es das Schwälbchen gestattete, und wenn sie einen, als „feine Nümero" bezeichnet hatte, war die Grenze da, die alle respektierten. So war es 1915 und 1916, als die südliche Flan- bernfront ein ruhiges Gesicht bekommen hatte, und Rousselaere war schon beinahe ein Stückchen Heimat für die, die aus den Gräben kamen. Denn da vorn zuckte es Tag und Nacht in dem scheinbar erstarrten Antlitz des flämischen Landes, von Dix- muiben bis Wytschaete rang und raufte man um jeden Meter Graben und jede Erdfalte, mit Handgranaten, Spaten und Gewehrkolben. Mancher, der bei Jean Broeken hegte noch ein Gläschen vor sich stehen hatte, lag ein paar Tage später unter einem schlichten Holzkreuz. Viele hat der Eisenhagel zerschlagen, der bann 1917 sechs Monate lang über bas Land zwischen der Lys unb dem Houthoulster Walb nieberging, und wenn der alte Jean Brocken, nicht rechtzeitig die Straße am Ortsausgang von Rousselaere mit seinem Schwälbchen weitergezogen ist, bann haben auch ihn die Trümmer begraben. Die wenigen, bie übrig geblieben sind, hatten viele Jahre bas Lachen verlernt, unb manchem haben diese Tage unb Nächte auf lange Zeit den Glauben an bas Gute unb Schone verschüttet. So einer war auch der junge Mann, der ein paar Jahre später in der Loge eines Berliner Nachtlokals saß, einer von denen, bem jetzt erst recht der Boben unter den Füßen schwankte unb der nichts chehr mit ber Heimat anfangen konnte, die ihr Gesicht verloren hatte, ober es zumindest unter einer Fratze verbarg. Lorenz Lenzen ließ die Pfropfen knallen, er warf bie Geldscheine mit den fünf« unb sechsstelligen Zahlen zwischen die katzbuckelnben Kellner, er ließ die Saxophone kreischen unb bie Schlagzeuge hacken und hämmern, weil ec glaubte,, daß dieser Lärm alles das niederbrüllen unb zusammenstampfen könnte, was in ihm gärte. Man schätzte Lorenz Lenzen im „Boshiwara-Palast", man Dienerte vor dem jungen Manne mit der prallgefüllten Brieftasche. Aber auch bas war abgeschmackt, man wollte auch etwas ohne bie Hilfe der Kellner unb Portiers, man wollte einmal siegen, ohne die Gelbscheine flattern zu lassen. Da saß zum Beispiel in der Nachbarloge bie rothaarige Frau in bem gewagten Abendkleid, die zwischen jebem Schluck Sekt aus halbgeschlossenen Lidern einen Blick zu Lorenz Lenzen herüberwarf. Der Mann in ihrer Begleitung wandte ihm einen breiten Rücken zu, wie wenn er damit die Gefahren von ber Frau abwenden könnte. Sicher einer von den vielen, die Tausende verdient hatten, als die andern draußen lagen, in den Schlammlöchern und Granattrichtern von Verdun und Flandern. Mit solchem Geschmeiß machte man nicht viel Federlesens, bann erst recht nicht, wenn es einem bie Frau so leicht machte wie die Rothaarige mit den nackten Schultern. Der Breitschultrige am Nachbartisch war auf einmal unruhig geworden, er schien bie Gefahr zu wittern, bie hinter seinem Rücken lauerte. Er wußte, daß bie Blicke, bie an ihm vorbeigingen, einem andern galten, er verstand den verräterischen Klang in bem Girren unb Lachen seiner Begleiterin. Aber er wollte sich nicht urnbrehen, er wollte sich keine Blöße geben. Eine neue Flasche Sekt, noch einen Strauß Blumen, einbringliche Worte, eine plumpe Zärtlichkeit, aus ber Angst geboren. Lorenz Lenzen hatte sich über ben Tisch gebeugt; — er hatte auf einmal nur noch Augen unb Ohren für biefes Spiel, bas er ja schon halb gewonnen hatte. Sein Gegner schien seine letzten Trümpfe auszuspielen; er schmetterte bie Pointen gewagter Witze über bie Tische hinweg unb steigerte das Lachen ber Frau zu einem Kreischen. Da riß es auf einmal ab. Die Frau hatte sich erhoben. „Ich muß jetzt gehen. Morgen abend bin ich wieder hier. Es ist gleich drei Uhr, mein Mann wird ohnedies wieder sagen: ,Du bist eine feine Nümero'." Mit einem leeren Lächeln sah die Frau noch einmal zum Nachbartisch hinüber. Konnte sie den feschen jungen Mann, mit bem sie so nett kokettiert hatte, nicht mehr erkennen, ober saß jetzt ein anderer an dem Platz? Die Spannung war von Lorenz Lenzen gefallen. >n Sur R . -Slrnier ’ seinem Platze erhob. Die kühle Nachtlust kam durch lit ihn bie offenen Portale des „Yoshiwara-Palastes". Ein 'iele Droschkengaul klapperte über bas Asphaltpflaster, W“ Klangen nicht einst so ähnlich die Holzschuhe der teJJjF kleinen Madeleine? in 2ln _____________________________ ' einer Är. j Sen' 111 3m 74.2 lilke gef hmftatabei frita imt Nittelmeer '!iMn hoi Rmbibliot Alke für Ses Kost itn in Ber Nit. ihm hi mngrige f Hner Tm Nr Kunst \ »n ber jii Mngen w .Am Euti Harlans wn Far Wem be iomanum Ma Paol -Mit in xUe die G joberbaum Jens Elisal 7> »ini Mer, an i J5 erstem Mi. flieht re M fi. ‘ Dozent Dr -Mstragt.' -cholWH Äversität jirbe 1909 if promoDi ih ebenda iriihgeschch ’t Martin ü'Forschm -schichte an esen. Mn Mitierte i all den neu Schichte be 'ifjen Ms A mürbe mmtes tof. Dr. ( Wschen - Hamburg tr mit an i sohenheim her, der 1 :er Univers serichtsmed Kt Bonn jeicher Eig nifen. Piet! ir habilitie i ö. Präses fonj V» bi * Hai 11 ka. 5 °uch q Wenle. k >t. Se ? .fort, ;rb uns n 8eÄ b Anhänger fü ... ad Moham» bei. mebanern arbeiten. Alles muß getan werden &Aiü> um die Mohammedaner zur Mitwirkung an unse p. Lm rem Feldzug zu bewegen." liieren Das Echo in London. Lissabon, 11. August. (Europapreß.) In fion. don gibt man sich den Anschein, als halte man bi Lage in Indien zwar für ernst, doch nicht für tri. tisch. Die Unruhen find nach Londoner Ansicht eine unmittelbare Folge der Verhaftung Gandhis unb der übrigen Kongreßführer. Trotzdem erklärt man aber, die Verhaftung sei richtig gewesen, weil aus lange Sicht die Kongreßführer den Briten in bei Freiheit gefährlicher gewesen wären als im Gesang nis. Nur ber „Daily Heralb" erklärt die Verhaftung für falsch. Den Kriegsanstrengungen werde dadurch nur Schaden zugefügt, die Ungehorsamkeitskam- pagne werde nicht aufgehalten werden können, fit werde sich über Gebiete ausbreiten, deren Ko» trolle den Engländern unmöglich sei. Gandhi werbt jetzt die Macht über Millionen von Indern haben, die bisher vielleicht indifferent zu seiner Sache ftait. den. Die Verhaftung Gandhis habe nicht die etärfe der Regierung, sondern ihre Schwäche enthüllt. Das Blatt fügt hinzu, bei ber augenblicklichen Kampagne handele es sich um bie gefährlichste Massenbewegung seit langer Zeit. Der Lonboner „Daily Expreß" meldet aus Bombay, daß die Cocktail-Stunde der Engländer in bem dortigen berühmten Taj-Mahal-Hotel weiter statt- finde. Trotz der Erschießungen tanze man w ei. ter. Während die Briten so auf der einen Seck ihre bekannte Kaltschnäuzigkeit zur Schau tragen, flohen andererseits viele, die Privatwohnungen m Bombay innehatten, in die bewachten Hotels, deren Hallen in Schlafsäle umgewandelt werden mußten. Kleine politische Nachrichten. Der Führer hat auf Vorschlag des Rcichsmar- fchalls Goring dem Antrag des Staatssekretärs Neumann, ihn aus dem Staatsdienst zu entlassen, damit er die seit dem Tode des Generaldirektors Diehn verwaiste Leitung des Deutschen Kalisyndikats übernehmen könne, stattgegeben. Reichsmarschall Göring hat Staatssekretär Neumann, in Anerkennung seiner besonderen Leistungen im Vierjahresplan fein Bild überreicht. ♦ Reichsarbeitsführer Konstantin Hier! kehrte von einer Reife an den Südabschnitt ber Ostfront zurück. Er überzeugte sich von Einsatz und Leistungen der RAD.-Einheiten bei ben Verbänden des Heeres unb der Luftwaffe. Auf Flugplätzen und an Vormarsch» straßen, in Unterkünften, Zeltlagern und besonder- in RAD.-Lazaretten löste sein Erscheinen große Freube bei den jungen Arbeitsmännern aus. * 4 morgen um 4.55 Uhr hört man, er habe lebiM ein Bettuch, eine Kanne Ziegenmilch, einige siche, ein Spinnrad und Gebetbücher mitgenommei Kurz vor bem Abtransport sagte er:^ „Währet, meiner Gefangenschaft werden meine " bie Einheit von Hindus u n Aeich -AundU g Wpsa" Mh°lt < AH d von DlNI , linde"' k» Notlag' ? Reiftet «imen Mr.E er sank auf einmal in sich zusammen. „Du bist eine feine Nümero." So konnte nur einer sprechen, der einmal bas Schwälbchen von Rousselaere zwit> schern gehört hatte unb ber von vorn kam, aus den Unterständen und Erdlöchern von Paschendaele und Gheluvelt; einer, ber ein Kamerad von ihm war. Die Frau war nichts wert, nicht einen von ben taufenb Schüssen, bie über ihn und diesen Karne' raben hinweggegangen waren. Aber es gab bodi noch etwas, woran nicht zu rühren war. Hinter der Frau stand der Mann aus bem Graben von Flandern. Das war tabu, für alle Zeiten. Der Morgen graute, als sich Lorenz Lenzen von seinem Platze erhob. Die kühle Nachtlust kam durch Interessante vorgeschichtliche Funde. Auf bem Hunsrück, auf bem wiederholt wertvolle vorgeschichtliche Funde geborgen werden konnten, würbe jetzt roieber ein interessanter Fund gemacht Es handelt sich um 14 eiserne Spitzbarren von etwa 4 bis 7 Pfund Gewicht, die in ben letzten Jahr« hunberten vor Chr. als bie damals übliche Eisen- barrenform weithin gehandelt wurden. Die Barren dürften aus ber Pfalz stammen unb würben bei Bruscheid (Kr. Simmern) geborgen. Außerdem würben im (Bau Moselland in letzter Zeit weitere Funbe gemacht, wie unlängst bei Koblenz ein schöner verzierter Becher, der aus ber jüngeren Steinzeit stammt. Im -Neuwieder Becken, bas durch seine Bimssteininbustrie bekannt ist, wurden be» deutende Grabfunde gemacht, bie vornehmlich über die Grabsitten unserer Vorfahren Aufschluß geben. Besonders zahlreich sind dort die Spuren, die eine um etwa 1000 v. Ehr. in das Rheinland einbrin« genbe Bevölkerung mit ihren Urnenbranbgräbem hinterließ. Ein großes Gräberfeld aus dieser Zeit wird nach und nach bei Irlich im Kreis Neuwied aufgebetft. Von großer Bedeutung ist ferner bie Erforschung der Lebensweise ber ersten Germanen int Mittelrheingebiet, wozu jüngst gemachte Funde aus einer Siedlung bei Gladbach (Kr. Neuwied) uttd Grabfunde bei Gemünden (Hunsrück) Aufschluß geben« Der Chef des persönlichen Stabes des Reichsfüh- rers ff, ff-Obergruppenführer und General der Waffen-ff Karl Wolff, der den Reichsführer-ff auf feiner Finnlandreise begleitet hat, wurde mit der Verleihung des Großkreuzes der Finnischen Web ßen Rose mit Schwertern geehrt. * Zur Einführung des Leistungslohnes im Baugewerbe sprach Reichsorganisationsleiter Dr. Ley auf einer Arbeitstagung des Fachamtes Bau der DAF., zu der sich die Gaufachabteilungswalter, Bau- unb Betriebsführer ber Bauinbustrie auf der Reichsschulungsburg in Berlin-Wannsee zusammen- gefunden hatten. Aus dem Mich. Eine Dolksunfatt-Versicherung. Nachbem am 1. Januar 1942 die Reichsunfall' Versicherung auf alle Berufstätigen ausgedehnt worben ist, wirb in kurzem durch die deutschen Versiche« rungsunternehmen eine Volksunfallversicherung ein» geführt werben. Währenb bie Sozialversicherung Dersicherungsleistungen für Berufsunfälle gewährt, soll bie Volksunfalloersicherung gegen alle Unfälle im Verkehr, Beruf, Sport, häuslichen Leben und aus sonstigen Ursachen Versicherungsschutz geben. Die Familienunfallversicherung gewährt gegen einen monatlichen Beitrag von 1,50 RM. für ben Fami« lienoorftanb Versicherungsleistungen von 1000 RM. bei Unsalltod unb von 5000 RM. bei Vollinvalidität, « i O: Feuerschutz für die Ernte 63 von i M au dei »malte! imniei» Mondi. brauchst mir nur zu zeigen, Namentlich für so eine ge- !es Papiere und Bucher in den „Gern, Martin. Du wie es gemacht wird." Hi b* jm iche Notlage geraten sind, tonn auch dann nach »eine Freistelle zuerkannt werden, wenn ihr Ein- 7. Es ist für Löscl-geröte und Löschwasser zu sorgen, doch ist bei Verbrennungsmotoren auch Sand oder Erde bereitzuhalten. 8. Alle Maschinen und Motoren müssen sich jederzeit während des Betriebes unter sachkundiger Aussicht befinden. 9. Unbefugte Personen sowie Kinder sind beim Drechen aus der näheren Umgebung fernzuhalten. 10. Es ist dafür zu sorgen, daß für den Notfall in leicht erreichbarer Nähe Verbandzeug mit Brand» salbe bereitgehalten wird. 11. Motoren-Betriebsstvff darf nur in feuerbeständigen und abgeschlossenen Räumen oder im Freien gelagert werden: im letzteren Falle jedoch mindestens 5 m von den Kraftmaschinen und Feuerstellen entfernt. 12. Die Letriebsstossbehalter sind dicht geschlossen zu halten und dürfen nur bei stillgesetztem Motor umgefüllt werden. g- sunfoU' nt lvon Sersichk' ing ein- icheninj icmährt Unfall« en und geben, m einen Du bilt prechen, re N* aus den leie und >ni M. )0N den Kain-' ab bort hin--' jen oen zen * ntburh >5". b pE uhe ok rte DO! zuM Jen bei 'es uni mariih sanden grch ichftU ’nbtnl f itflül wk'.Z Ml -raginW gen I ' bereiB nchin» len. hsmovl S M en, 1 liehi» s über» ÖörinB \ feincit m MV i Fax 10 M lalidM. kommen die Richtsätze um nicht mehr als 50 o. 5). übersteigt. Anträge sind an die örtliche Fürsorge- telle zu richten, bei der Formblätter zu haben sind. Die Befreiung wird erst wirksam, wenn der Antragsteller im Besitz eines Ausweises der Reichspost ist. Kunst und Wissenschaft. hochschulnachrichten. Dozent Dr. med. habil. Hubert Meeßen wurde beauftragt, die Vertretung der freien Professur für Pathologische Anatomie an der Deutschen Karls- lllniversität in Prag wahrzunehmen. Dr. Meeßen >courde 1909 in Würselen (Kreis Aachen) geboren, ißr promovierte 1934 in Freiburg und habilitierte Isich ebenda 1938. — Der Vertreter der Vor- und iFrichgeschichte an der Universität Breslau, Prof. Dr. Martin Jahn, wurde als stellv. Vorsitzender ‘Qbuigl tslj en, d «fhl Ctiq Lebensmittelrationen unverändert, praktische Neuerung: Längere Gültigkeit der Fleischkarten. Das Gewerbeaufsichtsamt Gießen und die Brandversicherungskammer empfehlen die folgenden Richtlinien zum Schutz der Eonte zur Beachtung: 1. Das Rauchverbot beim Dreschen innerhalb von HosrMen sowie auf Dreschplätzen ist deutlich sichtbar und mehrfach auszuhängen. 2. Das Abbrennen von Abfällen aller Art darf nur in einem sicheren Abstand von 200 m zu den Getreidevorräten erfolgen. 3. Die elektrischen Einrichtungen sind vor dem Beginn des Dreschens nachzuprüfen und während der Arbeit in standzuhalten. 4. Die Dampfmaschinen sowie die Verbrennungsmotoren müssen einwandfreie Vorrichtungen gegen Ruß- und Funkenwurf desttzen. 5. Alle Kraftmaschinen sind mindestens im Abstande von 5 m zu irgendwelchen Gebäudeteilen aufzustellen. 6. Die Lagerung von Stroh usw. soll soweit als irgend möglich, mindestens aber 5 ni von Feuerstellen, Kraftmaschinen usw. erfolgen. inlw ten* 'Bit* n 3* Surrt” BJ lenZ^ iünfler> s* 'S 1er 5 ‘mV zwungen wurde. „Immenfce am Eutmer See. Am (Eutiner See in Holstein haben unter Veit Harlans Regie die Außenaufnahmen zu dem ineuen Farbfilm der Ufa „Jmmensee" begonnen, Nachdem bereits Außenaufnahmen auf dem tforum Aomanum mit der italienischen Schauspielerin Germana Paolieri gemacht worden waren. Der Film erzählt in freier Bearbeitung der Stormschen Novelle die Geschichte einer verlorenen Liebe Äriftina Töderbaum spielt die Rolle des verträumten Mädchens Elisabeth, ihre Partner smd Earl Raddatz und Paul Klinger. Die Musik stammt von Wolfgang Zeller, an der Kamera steht, wie auch bei Veit Harlans erstem Farbfilm „Die goldene Stadt , Bruno et teilweiser Invalidität einen entsprechenden Be» rag. Für die mitversicherte Ehefrau werden für lußerberufliche Unfälle bei Unsalltad 1000 RM. mb bei Invalidität 3000 RM. bezahlt. Auch für Seinstehende ist die Möglichkeit einer Einzelner- icherung geboten. Wenn auch Unfälle, die unmittel- rnr mit den Kampfhandlungen Zusammenhängen, »er Entichädigungspslicht des Staates überlassen 'leiben, so werden doch Versicherungsleistungen für ille anderen mit den Kriegsverhältnissen zusammen- mngenden Unfallschäden, wie infolge der Verdunke- ung oder des Aufsuchens der Luftschutzräume und ähnlicher kriegsbedingter Maßnahmen in voller hohe gewährt. , Erweiterte Befreiung von der Rundfunkgebühr. In der 40. Zuteilungsperiode für Lebensmittel, die vom 24. August bis 20. September 1942 läuft, gelten die Lebensmittelrationen der 39. Zuteilungsperiode. Lediglich bei der Fettverteilung treten Aen- berungen eim die aber keine Mengenän-derungen bedeuten. Die Gesamtfettration bleibt vielmehr unverändert. Die während der Sommermonate erhöhte Butterration wird entsprechend dem jahreszeitlichen Stand der Milcherzeugung wieder gekürzt. Die Kürzung, die bei Normalverbrauchern 75 g und bei Kindern und Jugendlichen von 6 dis 18 Jahren 125 g beträgt, wird durch die Abgabe einer gleichen Menge Margarine ausgeglichen. Schweineschlacht- ette werden wegen des jahreszeitlichen Rückgangs )cr Schweineschlachtungon nur an Lang-, Nacht-, Schwer- und Schwerstarbeiter verteilt. Die übrigen Verbraucher erhalten an Stelle der Schweineschlachtfette die gleiche Menge Margarine. Die Abgabe von Speiseöl statt Margarine wird im wesentlichen auf die Gebiete mit gewohnheitsmäßig stärke- rem Speiseölverbrauch beschränkt. Sie findet wie bisher im Verhältnis von 4:5 statt und richtet sich nach den von den Ernährungsämtern zu treffenden Regelungen. Lang-, Nacht-, Schwer, und Schwerstarbeiter können aber im Rahmen der vorhandenen Vorräte auf die Zulage- und Zusatzkarten wie bisher statt Margarine Speiseöl beziehen. Es erhalten also alle Verbraucher die folgerten Erzeugnisse in der gleichen Menge wie in der 39. Zu tei längs- Periode: Brot, Mehl, Fleisch, Käse, Quark, Getreide- Der Reichspostminister hat die Befreiung bet Rundfunkgebühr neu geregelt. Die Angehörigen jiüer Empfänger von Kriegsbesoldung, die ihren Unterhalt aus der Kriegsbesoldung bestreiten, rönnen unter denselben Voraussetzungen von der Rundfunkgebühr befreit werden, wie die Empfänger von Einsatz- oder Räumungs-Familienunterhalt. Mr kinderreiche Familien sind die Einkommens- k grenzen wesentlich heraufgesetzt worden. Minderbe- | mttelten Volksgenossen, die in besondere wirtschaft- Aus -er Stadt (Stehen. Langsam reifen die Aepfel... Langsam gilben die Aepfel in der Augustsonne und bekommen rote Wangen. Wie sie da so unschuldig zwischen den grünen Blättern sich um den knorrigen Zweig drängen, sollte man es gar nicht glauben, daß sie sich einen ungehörigen Titel an- maßen. Diese Früchte nämlich, die Aepfel, sind keine Früchte, sie sind Scheinfrüchte. Wiederum aber sind Scheinfrüchte nicht etwas Minderes, im Gegenteil, sie sind meist sogar mehr als nur Früchte, sie sind nämlich Sammelfrüchte, d. h. die Früchte smd die Kerne, die sich in ihnen verstecken. Und das sind beim Apfel fünf, sechs ober noch mehr. Ein getreuer Hausfreund ist der Apfelbaum. Schon in der Jungsteinzeit lebte er neben dem Menschen und gab ihm feine Früchte. Und schon früh verstand es der Beschenkte, dieses Geschenk zu veredeln. Heute gibt cs zahllose Apfelsorten. Die bekanntesten sind die Renetten, die Kalvillen, Spitz äpsel, <5treifenäpfel, Plattäpfel, Güblerdlinge, Ro- senäpfel, Taubenäpfel und wie sie alle heißen. Es gibt süße und saure, saftige und mehlige, kleine und große, frühreife und winterharte, grüne, gelbe und rote Aepfel, jeder Geschmack findet seine Lieblinge unter ihnen. Bei solcher Beliebtheit ist es fein Wunder, wenn nicht nur Zunge und Auge sich an ihm freuen, diesem König aller Obstsorten, dem Apfel, sondern wenn auch das Herz des Menschen sich ihm flunejgt und ihn zum Symbol für seelische Werte erhebt. So ist der Apsel bei den verschiedensten Völkern zum Zeichen der Jugend, der Kraft, der Liebe geworden. Die Göttin Iduna hütete die jugendspendenden Aepfel für die germanischen Götter, die goldenen Aepfel der Hesperiden spielen eine Rolle in der griechischen Sage, mit dem Apfel im Paradies begann die Geschichte der Menschheit. Die Volksmedizin kennt den Apfel als .Heilmittel bei den verschiedensten Krankheiten. Als Reichsapfel ist er das Zeichen für die Weltherrschaft. Der Volksmund sagt, daß „der Apfel nicht weit vom Stamme falle" und mahnt, „in den sauren Apfel zu beißen". Eine ober- österreichische Bauernregel erklärt: Sankt Jakob (25. Juli) tut die Aepfel salzen, der Lenz sie schmalzen, der Bartel gibt ihnen den Geschmack (24. August) und der Michel (24. September) bricht sie ab. E. L. Neuer Leiter de« Heimatbunde« für Hessen und Nassau. Lpd. Als Nachfolger der verstorbenen Ministerialrats Ringshausen wurde mit Zustimmung des Gauleiters Ministerialrat Dr. L e i p , Darmstadt, mit der Leitung des Heimtbundes für Hessen und Nassau zücken die Bettdecke mit dem chinesischen Muster. Von den beiden Fenstern ging der Blick auf einen sanftgewölbten Hügel, der auf der Kuppe einige neue Gebäude trug, die mit ihrem Rot, Weiß und Braun das viele Grün der Matten angenehm unterbrachen. „Die neue Kinderheilstätte", erklärte Brügger mit bescheidenem Stolz. „Du wirst sie bald in der Nähe betrachten können." „Ach, das ist sie also." Interessiert schaute Anna hinüber. „Jo, ich werde sie halb eröffnen können. Ich habe sogar schon Vormerkungen. Komm, nun will ich dir noch die anderen Zimmer zeigen." Als Brügger im Erdgeschoß die Sprechzimmertur aufmachte, entdeckten sie Franz Hudal vor dem offenen Bücherschrank. Der junge Mensch wollte sich höflich zurückziehen und stellte das Werk, in dem er geblättert hatte, behutsam zurück. „Nichts da. Sie bleiben, Hudal? Lassen Sie sich nicht stören." Brügger drückte den angehenden Mediziner in einen gewaltigen Klubsessel. „Was hatten Sie denn da Schönes? Ah, den großen Summ. Na, machen Sie nur weiter. Guck, Anna, dos ist also mein Arbeitszimmer. So das Uebliche — Schreibtisch, Instrumente, Bücher. Wartezimmer und physikalischer Behandlungsraum sind nebenan." „Wieviel Licht du hast, Martin!" rief Anna bewundernd und trat an das Fenster, bas in den Garten ging. „Meine letzte Schulstube war so finster. Ich bin eine Lichtsanatikerin, Martin." „Es paßt zu dir." Er drückte zärtlich ihren Arm. „Sieh, das hier sind die Journale. Und das ist die Krankenkartothek. In dieser Schublade hebe ich die Rechnungen, die Quittungen und das Scheckbuch auf. Momentan ist ein bißchen viel auf dem Konto wegen der Bauerei. Die Lieferanten und Handwerker wollten jede Woche ihr Geld. Bisher hat Frau Purgstaller das erledigt, Auszahlung, Heber» Weisungen, Einnahmen und dergleichen. Ich steuerte nur die Unterschriften bei. Ich möchte dich bitten, Anna, daß du das künftig übernimmst. Willst du?' „Du Dummerchen! Warum denn nicht?" „Ich weiß selber nicht." Er suchte ungestüm ihren roten, blutvollen Mund. „Wir wollen immer gut zueinander sein, Anna, hörst du? Wir wollen uns nie streiten." „Nein, niemals", bestätigte sie ernsthaft. „Sieh, Kind, du bist in meinem Leben etwas ganz Großes. Es ist nicht wahr, daß. der Beruf allein einen Menschen aussüllt. Höchstens einen Fa- notiter oder einen vertrockneten Streber. Ein Leben ohne Frau, ohne die richtige Frau, ist nur etwas Halbes. Ich habe bisher nur halb gelebt, Anna." „3a?" murmelte sie verspielt, den Kops on seiner Schulter, und dachte nach. Nun war doch alles recht geworden. Sie hatte einen zuverlässigen, angesehenen und liebevollen Mann, der sie bestimmt duf Han- ben tragen würde. Sie war aus München fortgeholt und ouf ein wunderschönes Fleckchen Erde verpflanzt worden. Sic hatte ein großes Haus, fte würde Kinder bekommen. Es war wie cm Märchen. Sie drückte ihre Stirn fester an Brüggers Schulter und tändelte mit einem Knopf ferner Jacke. Die Trauung war auf elf Uhr angesetzt. Professor Helm- reich und der Bürgermeister von Trettau wurden die Zeugen sein. Mußte ein Mensch mit soviel Gluck nicht bange sein? Sie schüttelte die törichten Gedanken ab und flüsterte: „Du mußt mich küssen, Martin, daß ich dich spüre —" Arm in Arm verließen sie den Dachboden und wanderten in den ersten Stock. Vor dem Schlaf- ümmer begegnete ihnen die Hausdame. Sie machte ihr verkniffenes, abweisendes.Gesicht. — Diese Frau haßt mich, — durchzuckte es Anna. — Ich habe ihr doch nichts getan. Warum ist sie so? — Das war der erste Schatten auf Annas Gluck. Aber vor den neuen Schlafzimmermöbeln verzog sich die kleine Wolke Brügger hotte die Einrichtung in einem der besten Geschäfte Münchens selbst ausgesucht, es sollte eine Ueberraschung werden, und er war ziemlich stolz auf seinen Kauf: Kirschbaum, hell und zart- getont, in anmutig fließende Form gebracht. Anna war ganz aufgeregt und streichelte in holdem Ent- Dr. Brüggers Patientin Roman von Walter Klöpffer ,13. Fortsetzung. (Nachdruck verboten.) „Armer Vater! Er ist ein wenig verbittert. Man hot ihn zu früh pensioniert. In Trittrnomng hat er Diele Bekannte, auch Lehrer das tröstet mich. Brügger streichelte ihre Hand. Es waren feste Mädchenfinger mit winzigen Härchen darauf und ein paar Sommersprossen, braun und zupackend. Nach einer Weile fragte Anna: „Und dein Stiefsohn - wird er kommen^ „Ich denke. Ich habe ihm Tag und Stunde unserer Trauung gedrahtet. Antwort habe ich noch nicht, aber bas bin ich schon gewohnt von ihm. „Wie hat er das Ganze eigentlich ausgenommen, „Das kann ich dir nicht sagen. Ich weiß es mchi . Ist auch gleich. Ich habe ihm semerzeit ku^ ge ^schrieben, daß ich mich noch einmo ZU vechetraten gedenke. Er hat kurz und formell darauf geantwortet. Seine innere Einstellung fennc J11• Wir haben nie viel für einander «brig gehabt. Er lebt dort, ich lebe hier. Wir sehen uns kaum Er wird uns nicht viel belästigen, Anna. Jffi eigentlich dieses Kostüm machen lassen. „Gefällt es dir?" 9fnnö" „Sehr. Mir gefällt olles, was du rag , Am , tagte er und hielt sie von sich ab, um sic zu ve I Erachten. „ „Es sitzt wie angegossen. _ rüf,tc sie „Ich bitte dich, bei deiner Figur! Er ruyie i »erficht. Es war dach ein fterriidjes ®eWI, fo^n I hübsches junges Geschöpf fein eigen Z Anna mit den schelmischen Augen und l ter t gen Nase kannte die zärtlichste «rau von der W-U I sein. Sie warf in jäher Aufwallung die Arme UN 1. seinen 5)ols. Martin. Glaubst du. d-ch I io viel Glück Bestand hat? Manchmal furchte >ch I inirf) davor —" Sie nickte heftig. nährmittel, Teigwaren, Kartoffelstärkeerzeugnisse, Kaffee-Ersatz- und -Zusatzmittel, Vollmilch, Zucker, Marmelade, Kunsthonig und Kakaopulver. Nach den bisherigen Bestimmungen treten die Abschnitte der Fleischkarten wöchentlich mit Ablauf des Sonntags außer Kraft. Diese Regelung hat für solche Verbraucher, die am Sonntag Fleischmahl^eiton in Gaststätten einnehmen, zu Schwierigkeiten geführt. Vielfach sind Fleischabschnitte verfallen, weil sie am Sonntag aus irgendeinem Grunde, z. B. wegen UcberfüUüng der Gaststätte ober Ausverkauf der Fleischgerichte, nicht eingelöst werden konnten. 3ur Vermeiduna dieses Nachteils, von den Berufstätige gerade in Orten mit wenigen Gaststätten betroffen wurden, berechtigen daher die Fleischkartenabschnitte von der 40. Zuteilungsperiode ab bis zum Ablauf der Zuteilungsperiode zum Warenbezüge, (gültig werden die Abschnitte wie bisher jeweils zu Beginn der einzelnen Zuteilungswochen. Der Vorgriff auf noch nicht fällige Abschnitte bleibt verboten Daher find die mit „I" bezeichneten Abschnitte mit den Daten der ersten bis vierten Zuteilungswoche versehen, die mit „II" bezeichneten Abschnitte mit den Daten der zweiten bis vierten Zuteilungswoche usw. Bei den Fleischabschnitten der Zusatz' und Zulagekarten besteht ein Bedürfnis für eine solche Re gelung nicht, da die Inhaber dieser Karten auch im Besitze der Fleischkarten sind, die sie für den Gast- stattenbesuch benutzen können: beauftragt. Der neue Bundesleiter hat an die Amtsträger, Mitarbeiter und Mitglieder des Heimatbundes einen Aufruf gerichtet, in dem er sie zum unverdrossenen Einsatz auf dem Gebiete von Volkstum und Heimat auffordert. In dem Aufruf heißt es u. a.: „Getragen von dem Bewußtsein, auch an unserer Stelle wesentliche Bausteine mit herbeischasfen zu helfen zur Festigung des Reiches und damit Führer und Volk zu dienen, lehnen wir es ab, mit billigen Schlagworten zu hantieren, ebenso wie uns ein Schwelgen in einer überalterten Romantik zuwider ist. Die Aufgabe, der wir uns freiwillig in Liebe und Treue zu Volk und Heimat verpflichtet haben, verlangt von uns klaren Blick und Sicherheit im Wollen. Es soll niemand meinen, in diesen harten Zeiten des Krieges müßte die Tätigkeit des Heimatbundes zu- rürftreten oder gar eingestellt werden-, gewiß können manche le il auf gaben auch nach dem Kriege erledigt werden. Der Geist aber, der uns auf dem besonderen Feld des Wirkens für Heimat und Volk bestimmen muß, darf nicht 'erlahmen." Streichhölzer nicht in Kinderhände! Der Chef der Ordnungspolizei gibt bekannt: Durch Kinder verursachte Brandschäden kommen immer noch häufig vor: die Eltern und Erziehungsberechtigten werden deshalb nochmals eindringlich darauf hingewiesen, ihre Kinder immer wieder dar- aufbin zu ermahnen, jegliches Spielen mit Streichhölzern zu unterlassen. Zündhölzer müssen so aus- bewahrt werden, daß sie besonders von kleinen Kindern nicht erreicht werden können. Durch diese leichtfertigen Brandschäden wird wertvollstes Volksgut zerstört. Eltern und Erziehungsberechtigte tragen die volle Verantwortung für die durch ihre Kinder angerichteten Schäden, auf die durch den Krieg verschärfte Strafen stehen. Deshalb: Streichhölzer und anderes Zündmaterial gehören nicht in Kinderhände. Verduakelungszelt: 12. August von 21.55 bis 5.30 Uhr „Jawohl. Denn ich will gut aussehen —" „Für die Trettauer, ich weiß schon." „Und für dich, Martin!" Eine Stunde später war es vorüber. Brügger und Anna Hudal waren Mann und Frau. Sie saßen mit den wenigen Gasten um den ovalen, festlich geschmückten Ausziehtisch im Speisezimmer. Die Teller waren aus Meißner Porzellan, die Weingläser, zerbrechliche Schaustücke und die Tischdecke ein weißes Ungetüm aus Damast. Der große helle Raum atmete eitel Gemütlichkeit und Kultur. Dem Brautpaar gegenüber saßen die beiden Trauzeugen, Professor Helmreich und Bürgermeister Hammer, und unterhielten sich laut und angeregt über bas Wetter, das im Allgäu immer einen dankbaren Gesprächsstoff bot, über Forellenwasser und Hirschjogd. An dem einen Sch mal ende thronte die Hausdame, am anderen saß, weniger thronend, sondern schwäch- tig und scheu, Annas Detter Franz. Der Platz neben ihm war noch frei. Hingerl steckte in einer schneeweißen Bedientenjacke und in Zwirnhandschuhen, was beides ihm offenbar nicht zUsagte. Er hatte die Getränke unter sich und machte das ganze „Affentheater", wie er sich in der Küche respektlos ausdrückte, nur seinem Herrn zuliebe mit. Es war ihm bei Todesstrafe verboten, zu schnupfen, aber manchmal fuhr feine Hand mechanisch nach der Hosentasche. Er zog sie dankt jedesmal beschämt zurück. (Fortsetzung folgt. Freiwillige . für die Brigade »Hermann Göring". Die Brigade „Hermann Göring" stellt Freiwillige als Schützen, Kradschützen, für Panzer, als Panzerjäger, Pioniere und für Artillerie ein. Die Einstel- Inngsbedingungen fordern eine Große nicht unter 1,70 Meter sowie gute körperliche Anlagen. Meldun- gen sind bei dem für den Wohnsitz zuständigen Wehrmeldeamt oder beim Wehrbezirkskommando mit Angabe der gewünschten Waffengattung anzubringen. Nachwuchs für die Heeresmusilschulen. Die Heeresrnusikschulen stellen im April 1943 Jungschützen ein, die Neigung zum Beruf des Musikerunteroffiziers haben. Bewerber müssen im nationalsozialistischen Geist erzogen fein und körperlich, sittlich, geistig und musikalisch den besonderen Ausgaben dieses Berufs entsprechen. Voraussetzung für bic- Einstellung ist Iber Nachweis der arischen Abstammung, deutsche Staatsangehörigkeit und die Erfüllung der Schulpflicht. Die Mindestgröße beträgt 1,50 Meter. Das Höchstalter ist 15 Jahre. Bewerbungen sind bis spätestens 1. November 1942 an die Heeresmusikschule in Bückeburg oder an die Heeres- Musikschule Frankfurt a. M., Riederwald, Schäfflerstraße 24, einzusenden. Nähere Auskunft erteilen ausschließlich die Heeresmusikschulep. Gießener Schlachtviehmarkt. Auf dem gesttigen Gießener Schlachtviehmarkt (Schlachtvieh-Verteilungsmarkt) in der Diehversteige- rungshallo Rhein-Main kosteten: Ochsen 39 bis 44 Rpf., Bullen 28^ bis 52, Kühe 23 bis 49, Färsen 38 bis 52, Kälber 30 bis 57 Rpf. je %kg Lebend- gewicht. Für Schweine wurden je kg Lebendgewicht folgende Preise erzielt: Klasse a (150 kg und mehr.) 1,25 RM, bl (135 bis 149,5 kg) 1,25, b2 (120 bis Max Tilke f; Im 74. Lebensjahre ist in Berlin der Maler Max i I f c gestorben. Tilke studierte an der Berliner . Let ^Kunstakademie und ging dann nach Italien, Nord- - astika und Spanien. Aus der farbenleuchtenden Mittelmeerwelt brachte er viele Aquarelle und Oel auf dki tzki,,en heim. Der Leiter der Lipperheideschen Ko- stümbibliothek Professor Dr. Ed. H e y k gewann Tilke für die Illustrierung seiner „Geschichte des Kostüms". Tilke hat in seinen jungen Jahren in Berlin auch Dietrich Eckart nahegestanden. Mit ihm hatte er das erste Berliner Kabarett „Der hungrige Pegasus" ins Leden gerufen, das mit feiner Tendenz gegen die jüdische Ueberfremdung der Kunst seiner Zeit vorausgeeilt war und darum von der jüdischen Konkurrenz zur Schließung ge- * IW in ü „Es ist ganz leicht. Namentlich für so eine gescheite Frau wie dich. Morgen werde ich dir alles erklären. Er legte die Papiere und Bucher in den Schreibtisch zurück und schob die Lade zu. „Uebrigens höre ich den Wagen kommen, der uns abholt. Schau nur, wie Hingerl ihn geziert hat! Rosmarin, Aspa. ragus. Rührend! Es wird allmählich Zeit für uns. Du wirst noch ein wenig Toilette machen wollen?" 134,5 kg) 1,25, c (90 bis 119,5 kg) 1,26, d (80 bis 89,5 kg) 1,15, e bis f (unter 80 kg) 1,11, gl {fette Specksauen) 1,25, i (Altschlneider) 1,25, g2 (andere Sauen) 1,15, h (Eber) 1,15. Marktverlauf: alles zu- geteilt. Unerlaubte Geschäfte mit Schweinen. Der Verkauf von Schweinen an Personen, die nicht zum Kreis der landwirtschaftlichen Selbstver- sorgergruppe gehören, zum Zwecke einer Hausschlachtung ist verboten. Die Verkäuferin und die Käuferin eines leichteren Schlachtschweines wurden wegen eines derartigen unzulässigen Geschäfts auf Grund der Lerbrauchsregelungsstrafverordnung und der maßgeblichen Anordnung des Viehwirtfchafts- verbandes Hessen-Nassau vom Amtsgericht Gießen zu empfindlichen Geldstrafen verurteilt. * *♦ Neuanmeldungen für d i e KdF.- Theaterringe werden von heute ab wieder ent« gegengenommen. In diesem Jahre sind drei Ringe aufgelegt. Die heutige Anzeige der KreisdienststeUe Wetterau der NSG. „Kraft durch Freude" enthält die näheren Angaben. ** Wieder 3,5 kg S p e i s e k a r t o f f e 1 n je Person werden in dieser Woche an die Derbraud-cr ausgegeben. ♦* Pflegt eure Volksgas ma-ske! Die Volksgasmaske ist ein ebn(o brauchbares wie haltbares Werkzeug im Selbstschutz der Bevölkerung. Dennoch verlangt sie natürlich eine gewisse Pflege und vor allem zweckentsprechende Lagerung. Wer eine VM. verkommen läßt, handelt gewissenlos und ahrlässig. Uederzeuge sich daher jeder davon, daß eine Dolksgasmaske ständig gebrauchsfertig ist. Wichtige Hinweise zur Pflege und Lagerung der VM. gewährt ein mehrseitiger Blldaufsatz in der „Sirene", der illustrierten Zeitschrift des Reichs- luftschutzbundes. Id e Forschungsrates der Anstalt für Vor- und Frühgeschichte an das Archäologische Institut in Prag beirufen. Jahn wurde 1888 in Berlin geboren. 1930 Ihabilitierte er sich in Breslau und wurde dort 1934 auf den neuerrichteten Lehrstuhl für Vor- und Frühgeschichte berufen. Er war auch Kustos am Schlesischen Museum für Vorgeschichte und Altertümer. |1931 wurde er Leiter des neugegründeten San- Idesamtes für vorgeschichtliche Denkmalpflege. — »Prof. Dr. Edgar Jrm scher, Direktor des Ham- liiurgischen Instituts für Allgemeine Botanik in Hamburg wurde beauftragt, den Lehrstuhl für Botanik an der Landwirtschaftlichen Hochschule iil »Hohenheim vertretungsweise wahrzunehmen. Jrm- rscher, der 1887 geboren wurde, wirkt seit 1919 an I her Universität Hamburg. — Der o. Professor für irhihihl Gerichtsmedizin und Kriminalistik an der Unioer» Wliltät Bonn Dr. Friedrich Pietrusky wurde in kr ul gleicher Eigenschaft an die Universität Heidelberg be- irufen. Pietrusky wurde 1893 in Kattowitz geboren. iSr habilitierte sich 1925 in Breslau, kam 1927 als o. ö. Professor nach Halle und 1930 nach Bonn. 10000 VerailWungen für die Wehrmacht. KdI.^ - e n Test ff fi t Erfolg urd Bewährung in Krieg und Frieden. NSG. Am Montag fand im großen Saal des Kurhauses zu Bad-Nauheim in Anwesenheit von Gauleiter und Reichsstatthalter Sprenger, des Stellv. Kommandierenden Generals im Wehrkreis IX, General der Infanterie Otto, und des Vertreters der Luftwaffe, General der Flakartillerie Heiling - brun n e r, die 10000. Veranstaltung der NS.-Gemoinschaft „Kraft durch Freude" im Gau Hessen-Nassau statt, die im Auftrage des Oberkommandos der Wehrmacht und in Zusammenarbeit mit dem Sonderreferat Truppenbetreuung im Reichsministerium für Dolksaufklärung und Propaganda durchgeführt wurde. Zehntausend Veranstaltungen in nicht ganz drei Jahren, das entspricht etwa einer täglichen Abwicklungsdichte von rund zehn Darbietungen. Diese Zahlen, so nüchtern sie auch erscheinen mögen, haben jedoch einen dermaßen wertgreifenden Inhalt, daß es sich schon lohnt, einmal kurze Zeit für sie auf- zuwenden. Bereits vor Ausbruch des Krieges bestanden zwischen dem Oberkommando der Wehrmacht und der NS.-Gemeinschaft „Kraft durch Freude" Ar- 'beitsabkommen, auf Grund derer Wehrmachtsange- hörige sich an KdF.-Reisen beteiligen oder cm ihren sonstigen Veranstaltungen teilnehmen konnten. Als im September 1939 an unserer damaligen Ostgrenze dw Geschütze ihr ehernes Wort zu sprechen begannen und das Versailler Staatengebilde, Polen genannt, unter dem harten Zugriff deutscher Soldaten zerbrach, erhielt auch KdF. im Rahmen der alles erfassenden Umstellung unseres heimatlichen Lebens auf die Erfordernisse des Krieges seinen Auftrag: die seelische Betreuung der Wehrmacht. Im Laufe der vergangenen drei Jahre wurde er derart erweitert, daß es heute kaum ein kulturelles Gebiet gibt, das nicht von ihm erfaßt worden wäre. Zu den anfänglich eingesetzten Varietegruppen und Bunten Abenden gesellten sich bald Theater- und Tonsilmoorführungen, Vorlesungen kamen hinzu und musikalische Veranstaltungen, kurz alles, was unter darstellender oder bildender Kunst heute in Deutschland Existenzberechtigung hat — es ist viel und mannigfaltig — findet sich wieder bei der Truppenbetreuungsarbeit. Heber die rein passive Erfassung des Soldaten vom Zuhören oder -sehen hinaus wurde er zu eigener Mitarbeit angeregt. Kleine Gemeinschaften entstanden, von KdF. mit Material und Anregungen versehen, die sich über Literatur, Musik und Wissenschaft erstreckten. Dem handwerklich Geschickten wurden mit Bastel- und Wertarbeit Möglichkeiten zur Entfaltung oder Unterhaltung erschlossen, und von KdF. ausgewählte Lehrer führten unsere Verwundeten zu eigener geistiger oder körperlicher Tätigkeit. Im Verwundetensport erschloß sich dem Arzt ein willkommener Helfer zur Gesundung, wie überhaupt recht oft erst die Wiedererweckung persönlicher Fähigkeiten den eigentlichen Ausschlag zur Genesung gab. Dazu kommen noch die vielen, nicht mitgezählten Veranstaltungen zur Truppenbetreuung, die in den Kreis- oder Ortswaltungen auf Anregung von KdF. durchgeführt und für die eigene Kräfte aus Partei, Gliederungen, Gemeinschaften usw. eingesetzt wurden. Rauschende Jubiläumsfeste verbieten sich in einer Zeit, wie der unsrigen von selbst. Trotzdem kann ein Anlaß, wie ihn die 10 000. Veranstaltung der NS.-Gemeinschaft „Kraft durch Freude" für die Wehrmacht darstellt, einmal über den ohnehin hochgespannten Rahmen hinausgehen. Das „Musikalische Bilderbuch" in Bad-Nauheim, nicht die erste Veranstaltung dort und wohl auch nicht die letzte, stellte trotzdem ein herrliches Geschenk an unsere Wehrmacht dar. Schon der festliche Auftakt auf der Kurterrasse, wo sich die Soldaten von der NS.-Frauenschaft und dem Deutschen Roten Kreuz mit Kaffee und Kuchen bewirten ließen, war festlich abgestimmt. Inmitten des grünen. Parkes spielte die Kurkapelle unterhaltsame Weisen, und auf den Tischen prangten bunte Blumengebinde. Vor jedem Soldatenplatz war ein kleines Päckchen niedergelegt, von einem Buch und einer duftenden Rose bedeckt. Aus dieser festlichen Stimmung heraus mußte die Veranstaltung im geschmückten großen Saal des Kurhauses zu einem seltenen Erlebnis werden. Drei Orchester waren auf der weit ausladenden Bühne untergebracht. Vor dem Rhein-Mainischen Landesorchester, das auch diesmal wieder beste Beweise seines hohen Könnens unter seinem Dirigenten Willy Naue ablegen konnte, hatten sich das Unterhaltungsorchester des Reichssenders Frankfurt, geleitet von Konzertmeister S m r t c z e k, und eine Luftwaffenkapelle unter der Stabführung von Ober- musikmeister K u e n z e r aufgebaut. Einen besonderen Glanzpunkt des Nachmittags herausheben zu wollen fällt bei der überdurchschnittlichen Güte des Gesamtprogramms schwer. Am lebhaftesten begrüßt wurde wohl Lale Andersen, die zu ihren drei Liedern — wie hätte es anders sein können — den „Belgrader Wachtposten" anfügen mußte. Eine herzerfrischende Kindergruppe in der heimatlichen Tracht des Odenwaldes stellte sich in der KdF. - Spielschar Glattbach dar, die unter Lehrer Hoffmanns Leitung wahre Stürme der Begeisterung entfesselte. Clara Ebers von der Frankfurter Oper durfte für ihren Gesang ebenso erfreut danken wie Maria-Madlen Madsen. Berthold C a s s e d a n n e, der Konzertmeister des Rhein-Mainischen Landesorchesters, brachte mit virtuoser Fingerfertigkeit und prächtiger Beherrschung sowohl seines Instrumentes, als auch des Stoffes zwei Violinsoli zum Vortrag, während Ludwig Ha edler (Marimbaphon) und Hans Schepior (Akkordion) als Solisten des Reichssenders Frankfurt mit überzeugenden Beweisen ihrer Kunst aufwarten konnten. Den Männergesang vertraten Ewald Römer mit schönem Bariton, Theo H e r r= mann (Frankfurt) mit vitalem Tenor und endlich Emil Seidenspinner (Frankfurt a. M.) zusammen mit Lilly S e d i n a (Wiesbaden) in einem gut abgestimmten Duett. Unteroffizier Thal vom Luftwasfenorchester bewies in einem Trompetensolo sein Können, und schließlich sei auch der Mann nicht vergessen, der die Verbindung zwischen Rampe und Saal, aber auch zwischen den einzelnen Darbietungen herstellte: Rudi Rauher, Frankfurts fröhlicher Wecker, der wirklich fröhlich — nicht weckte, sondern unterhielt. Als Begleiter machten sich am Flügel Friedrich Pasche und Hans Steinmetz um das gute Gelingen der einzelnen Gesangspartien verdient. Als das Luftwaffenorchester, das die zehntam sendste Truppenbetreuungsveranstaltung der NS.» Gemeinschaft „Kraft durch Freude" im Gau Hessen» Nassau mit dem Marsch „Fliegergeschwader Horst Wessel" eröffnet hatte, mit „Bomben auf England" beschloß, verließen tausend begeisterte Soldaten den Saal. Für „Kraft durch Freude" aber werden die Erfolge der Vergangenheit neuer Ansporn seim G.Ni. Aus der engeren Heimat. Landkreis Gieße». * Kesfeldach, 12. Ang. Eisendahnoberassistent a. D. Johannes Meißinger, Kriegsteilnehmer von 1870/71, ältester Einwohner unseres Ortes, begeht am 14. 'Ztuguft bei bester körperlicher und geistiger Rüstigkeit seinen 9 3. Ged u r t s t a g. Dem Zeitgeschehen bringt der alte Herr täglich noch das größte Interesse entgegen. Dem Jubilar bringen auch wir unsere herzlichen Glückwünsche dar. Vom stürzenden wagen erdrückt. A tz b a ch (Kreis Wetzlar), 11. 2Iug. In der Gießener Klinik st a r b ein Junge aus Atzbach an den Folgen eines durch Leichtsinn verschuldeten Unfalls. Gemeinsam mit anderen Jungen war der Verunglückte auf einem leeren Wagen den steilen Weg nach dem Dorf hinuntergefahren. Bei dem schnellen Tempo verloren die Jungen die Gewalt über den Wagen. Dieser schoß eine steile Böschung hinunter und begrub den Lenker unter sich. Der verunglückte Junge wurde sofort in die Gießener Klinik gebracht, doch war keine Rettung mehr möglich. Tödlicher Unfall beim Rangieren. Dillenburg, II.Aug. Beim Rangieren im Gleisanschluß der Grube Königszug bei Oberscheld prallten infolge falscher Weichenstellung ein mit Langholz beladener und mehrere leere Eisenbahnwaggons auf einen ab gestellten Waggon mit Holz. Der 16jährige, auf diesem Wagen mit Abladen beschäftigte Hilfsarbeiter Richard Schmidt aus Lixfeld wurde von dem durch den Anprall um» stürzenden Holz begraben. Er war sofort tot. 3m Alter straffällig geworden. x Lpd. Darmstadt, 11. Aug. Nach jahrzehntelänger strafloser Führung und zufriedenstellender Leistung als" Telegraphenleitungsaufseher trat der jetzt 65jährige Friedrich Konrad aus Vilbel 1930 in den Ruhestand, wurde aber im Zuge kriegsbedingter Personalmaßnahmen 1939 wieder eingestellt und seit September 1940 als Postfacharbeiter beschäftigt. Unter Ausnutzung der mit der Kriegseinrichtung des Feldpostbetriebs verbundenen besonderen Dienstverhältnisse vergriff er sich von Dezember 1941 bi^ Juni 1942 an mindestens 7 bis 8 Päckchen, die z. T. für Angehörige des Feldheeres, teils aber auch von Kriegsteilnehmern für ihre Angehörigen in der Heimat bestimmt waren. Das Sondergericht in Darmstadt bestrafte den Täter im Hinblick auf die besondere Verwerflichkeit derartiger eigennütziger Amtsoerfehlungen als Dolksfchädl'ingsverbrecher zu zwei Jahren Zuchthaus und zwei Jahren Ehrverlust. Vergleichskampf der HI.-Echützen. Der Gebiets-Vergleichskampf im Kleinkaliberschießen, der zwischen den Mannschaften der Gebiete 13 Hessen-Nassau und 14 Kurhessen nach Gießen vereinbart ist, findet auf Grund der neuesten Terminfestsetzung am Sonntag, 16. August, statt. Den Stamm der Mannschaft, die bas Gebiet Hessen- Nassau zu vertreten hat, werden Gießener HI.» Schützen aus dem Bann 116 bilden. Briefkasten der Redaktion. F. Gießen. Wir empfehlen Ihnen, sich an die Mietinstandsetzungsstelle zu wenden. Die erforderlichen Anträge können Sie bei dem Amtsgericht Gießen, Zimmer 116, anbringen. Hauptfchriftleiter: Dr. Friedrich Wilbelm Lange. Stellvertreter deZ Hauptschriflleiters: Ernst Blumschein. Verantwortlich für Poütik uns» Bilder: Dr. Fr. W. Lange; für das Feuilleton: Dr. Hans Thhriot (be»' urlaubt); i. V. Dr. Fr. D. Lange; für Stadt Gießen, Provinz, Wirtschaft und Sport: Ernst Blumschetn. Druck und Verlag: Brühlsche Universitätsdruckerei R. Lange K. (3* Berlagsleiter: Tr.-Jng. Erich Hamann; Anzeigenleiter: Hans Sed£ Slnzeigenpreisliste Nr. 6. tey Wir erhielten die traurige Nachricht, daß am 5. Juli infolge einer schweren Krankheit mein herzensguter Mann, der treusorgende Vater seiner beiden Kinder, unser braver, hoffnungsvoller Sohn, unser guter Bruder, Schwiegersohn, Schwager und Onkel Otto Zörb Gefreiter in einer Stabskompanie im Alter von 29 Jahren sein junges Leben für sein geliebtes Vaterland geopfert hat. In tiefem Schmerz: Kath. Zörb, geb. Schieferstein, und Kinder Anni und Walter; Familie Peter Zörb; Familie Johannes Schieferstein; Familie Hermann Zörb; AlbertZörb; Farn. Wilhelm Hepp; Fäm. Johannes Köhler. Hochelheim, Dornholzhausen, im Aug. 1942. Die Gedächtnisfeier findet Sonntag, 16. Aug., 14 Uhr, in der Kirche in Hochelheim statt. Mit den Angehörigen trauern auch wir um den schmerzlichen Verlust unseres treuen Mitarbeiters. Betriebsführung und Gefolgschaft der Fa. Faber & Schnepp, Hoch- und Tiefbau, Gießen. 2447 D Dienstag morgen entschlief nach schwerem, mit großer Geduld ertragenem Leiden mein lieber, herzensguter Mann, mein treuer Lebenskamerad, mein lieber Adoptivvater, unser lieber Schwager und Onkel Herr Wilhelm Benner im 76. Lebensjahr. Die trauernden Hinterbliebenen: Anna Benner, geb. Hahn; Hans Karl Hahn-Benner; Hugo Rausch; Philipp Hahn XI. und Frau Kätchen, geb. Hahn. Gießen (Marktstr. 34), Gundersheim in Rheinhessen, den 11. August 1942. Die Beerdigung findet am Freitag, 14. Aug., 15.30 Uhr, auf dem Neuen Friedhof statt. __03904 Statt Karten. Danksagung. Für alle Beweise herzlicher Teilnahme äo. an dem schmerzlichen Verlust unseres nunmehr zweiten, unvergeßlichen, lieben Soh- ■ ncs, Bruders und Schwagers Fritz Meister, Unteroffizier in einer Panzer-Abwehr-Komp., sagen wir auf diesem Wege aufrichtigen Dank. In tiefer Trauer: Fritz Meister und Frau Heini Meister und Frau. Gießen, im August 1942. 03893 Statt Karten. Danksagung. jWjW’ Allen denjenigen, die anläßlich des iSX Fliegertodes unseres unvergeßlichen Sohnes und Bruders Herbert Pfaff, Obergefr. der Luftwaffe, uns durch Wort und Schrift ihr Mitgefühl versicherten, sagen wir auf diesem Wege innigsten Dank. Familie Adolf Pfaff. Friedberg, den 9. August 1942. 03894 Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme beim Heimgang unserer lieben Entschlafenen danken wir herzlich. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Paul Noack. Gießen, den 12. August 1942. 03900 Mietgesuche J 5—6-Zimrner- Wohnurrg sofort ob. später gesucht. Schrift!. Ang. unt. 03897 an d. Gieß. Anz. Nettes möbliert. Zimmer in der Nähe des Bahnhofs per 15. 8. gesucht (ohne Kost). Angebote an Bahnhoigaststätt. Hießen L. 2439D WsgeMn nicht unter 18 Jahren, per sofort oder 1. Sevtbr. 1942 gesucht. Schr. Ang. mit Zeugnisabschrift, unter 2281D an den Gieß. Anz. Zuverlässige Haosyebilfin oder Tayesmädchen gesucht 03905 Dr. Weerth, Goethestraße 33 Verkäufe | Hofhund sehr wachsam zu verkaufen. Schrift!. Angeb. unter 03892 an den Gieß. Anz. | Kaufgesuchej WWlier- fiuOroagen kompl., gut erhalten, zu kaufen gesucht. 03895 Daniel Rinker, Lützellinden. Wollstoffe Seidenstoffe Mäntel Kostüme Kleider 2448 A Ilse-Dore 11.8. 42 Unser Hans-Dieter hat ein Schwesterchen bekommen In dankbarer Freude Hildegard Kümmel geb. Altegoer Rechtsanwalt Hans Kümmel z. Z. B. Staatsanwalt Gießen, Wilhelmstraße 21 z. Z.-Univ.-Frauenklinik .03902/ Allen, die uns zu unserer goldenen Hochzeit in so reichem Maße mit Glückwünschen, Blumen und Geschenken bedacht habep, unseren herzlichsten Dank B. Wagner und Frau Gießen, den 12. August 1942 Gemeinsame Bekanntmachung der Landräte der Landkreise Alsfeld, Büdingen, Friedberg, Gießen und Lauterbach, sowie des Oberbürgermeisters der Stadt Gießen. Betr.: Speisetartoffelversorgung. In der Woche vom 10.8. bis 16.8.1942 können die Verbraucher auf den fälligen Abschnitt des Kartoffelbezugsausweises weiterhin 3,5 kg Speisekartoffeln je Person beziehen. 2450V Gießen, den 11. August 1942. Für die Landräte der Landkreise Alsfeld, Büdingen, Friedberg, Gießen und Lauterbach, sowie den Oberbürgermeister der Stadt Gießen. Der Landrat des Landkreises Gießen. Dr. Lotz. Haizimwr (2 Betten), Küche u. Wohnzimmer z. kauf, gesucht. [03807 Cafe Schwarz. Radioapparat auch gebraucht, z. kaufen gesucht. Schriftl. Angeb. unter 03811 an den Gieß. Anz. 1 oder 2 dunkle Hosen mitt!. Größe, zu kaufen gesucht. Schr. Ang. unt. 03906 a.d.G.A. DKW-Personen- oder Lieferwagen in guter Verfassung, neueres Baujahr, in gut. Zustand zu kaufen gesucht. Schr. Ang. unt. 03898 a.d.G.A. Verschiedenes Gutgehende Gastwirtschaft sofort oder in nächster Zeit zu pachten gesucht. Schriftl. Angeb. unter 03896 an den Gieß. Anz. (Sieg., sehr gut erhalt, br. Wiidlederschuhe mit hoh. Absatz, Gr.39,z.tauschen gesucht geg. gut erhalten. Sport- halbschuh.Gr.37. Schr. Ang. unt. 03903 a.d.G.A. Stud.Konzert- Sänger sucht in Gießen Familie, die sehr musikliebend ist, zw. gemeintem. abendlichenKon- zertierens kenn, zu lernen. Gefl. Zuschr. u. 03887 an d. Gieß. Anz. LICHTSPIELTHEATER Gloria-Palast, Seltersweg: Die große Liebe Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: Die weiße Schwadron 238bC Tägl. 3,5.15.8, So. 2.30,5,8 Uhr Als Hersteller von Qualitätserzeugnissen bekannt Durch Qualität und Güte weltbekannt ZIGARREN ZIGARETTEN RAUCHTABAKE ■„-------i in Deutschland und vielen Staaten der Welt, HAM BURG-BERGEDORF 1 Mehr Freude an der Natur durch Lermühler-Äücher! LEUKOPLAST T&Mxäflig u..halibaK, wie immer isst da* VesihGukid^aftMi&b Ai^Lohntagen wird und Bezirkssparitasse Biegen '2054 D DieDeutscheArljeitsfront Kreisdienststelle *Wir nehmen ab heute Neuanmeldungen für unsere Theaterringe entgegen. Wir haben auch in diesem Jahre wieder 3 Ringe aufgelegt u. zwar: Ein Ring mit 8 Veranstaltungen: (2 Opern, 2 Operetten, 2 Schau- u. 2 Lustspiele) Platzgruppe I: RM. 14.40 Platzgruppe II: RM. 12.— Platzgruppe III: RM. 9.60 Platzgruppe IV: RM. 7.20 Platzgruppe V: RM. 4.80 Spieltage: Samstag. Ein Ring mit 10 Veranstaltungen: (2 Opern, 3 Operetten, 1 Schau- u. 4 Lustspiele) Platzgruppe I: RM. 18.— Platzgruppe II. RM. 15.— PJatzgruppe III: RM. 12.— Platzgruppe IV: RM. 9.— Platzgruppe V: RM. 6.— Spieltage: Sonntag nachmittag. Ein Ring mit 16 Veranstaltungen: (4 Opern, 4 Operetten, 4 Schau- u. 4 Lustspiele) Platzgruppe I: RM. 28.80 Platzgruppe II: RM. 24.— Platzgruppe III: RM. 19.20 Platzgruppe IV: RM. 14.40 Platzgruppe V: RM. 9.60 Spieltage: Montag und Donnerstag. Anmeldungen nimmt unsere Kartenverkaufsstelle Gießen, Seltersweg 60, Tel. 3961 entgegen. __________________________________________2449V NSG. Krall durch Freude Wetterau Ihr Berater in allen Punktfragen das große Spezial-Haus für gute Herren- und Knaben- n Anc |l W mel I Ser und ' Wacht, stek he&ber I d? 5 m ' !|| toben die Utol'tik -je »öltiid »•wütete Misch«, U5 Kolc ;h wn _ II ^brinqe l hren für I I ,bie li- M,Nischen WT absetz iU?n .tonn I v Mch ‘ ? hervoi H >°ü, II ^Wnb ein •r> II y t fii MM ni I M js Ifö I 5ii k1*6' II Mnf1 6 Iw W'