voimerrtag.U. Mär; 1942 Annahme von Anzeigen für die Mittagsnummer bis 8'/- Uhr desVormittags Anzeigen-Preise: Anzeigenteil 7 Rvf. je mm bei 22 mm Zeilenbreite, Textteil 50 Rvf. je mm bei 70 mm Zeilenbreite Nachlässe: Wiederholung Malstaffel T AbschlüsseMengenstaffelö Platzvorschrift (vorherige Vereinbarung) 25"/» mehr (92. Jahrgang Nr. 60 Erscheint täglich, außer Sonntags und Feiertags Beilagen: Gießener Familienblätter Heimat imBild DieScholle Bezugspreis: Monatlich.... .RM.1.80 Zustellgebühr... „ -.25 auch bei Nichterscheinen von einzelnen Nummern infolge höherer Gewalt Fernsvrechanschluh 2251 Drahtanschrift: „Anzeiger" Postscheck 11686 Frankf./M. Eichener Anzeiger «•kSSiuv General-Anzeiger für Obethessen Tsssgp"" Wieder Ruhe und Ordnung in Batavia für Indien nach Art der 14 Punkte Wilsons in Vorschlag, das Indien an Stelle effektiver, sofort zu gewährender Freiheiten eine gewisse Garantie für die Zukunft nach dem Kriege bieten soll. Churchill hofft, daß, wenn der Präsident der Vereinigten Staaten sein Wort verpfändet, eine solche Garantie ausreichen würde, um die Inder zunächst auf Kriegsdauer zu befriedigen. triert werden. . . . ,. x Infolgedessen beabsichtigen wir, eln.OTitglteb des Kriegskabinetts nach Indien zu entsenden, um sich durch persönliche Konsultationen an Ort und Stelle davon zu überzeugen, daß die Beschlüsse, über die wir uns einig geworden sind, und von denen wir glauben, daß pe eine gerechte Japan führt den Krieg fort bis zur Zerschmetterung der LtGA. und Englands. Premierminister Tojo vor dem japanischen Reichstag.—Eine letzte Warnung an Australien und Tschungking. — Indien den Indern! Oer erste nationalsozialistische Minister. Zum 65. Geburtstage von R e l ch s i n n en- Minister Dr. Wilhelm Frick hat in der ASK. Gauleiter Fritz Sauckel, Weimar, einen Aufsatz geschrieben, dem wir folgendes entnehmen: Mit der ihm eigenen einzigartigen Klarheit und Wahrheit zeichnete der Führer, in einem besonderen Kapitel in „Mein Kampf" das Wesen, das Schicksal und die Aufgabe des deutschen Beamtentums auf. Aus ihm ist jener so hervorragende und doch Indien soll erneut betrogen werden. Cripps wird entsandt, um die Inder mit leeren Versprechungen bei -er Stange zu halten Roosevelt soll helfen. Als Garant der britischen Versprechungen für die Zeit nach dem Kriege. Tokio, 12. März. (DNB. Funkspruch.) Der japanische. Reichstag trat am Donnerstagvormittag zu einer Sondersitzung zusammen. Unter ungehem rem Beifall nahm er eine Erklärung des Premierministers Tojo entgegen. Anschließend erstatteten Tojo als Kriegsminifter und Marineminister S ch i - m a d a Bericht über die militärischen Entwicklungen seit dem Fall von Singapur. Aus' der Rede des Premierministers sind folgende Sätze von besonders aktueller politischer Bedeutung: Ich möchte dem i n d o ch i n e s i s ch e n und burmesischen B o l k, die beide zahlreiche Generativ- nen hindurch unter der tyrannischen Herrschaft Großbritanniens und Hollands ächzten, unsere tiefgefühlte Sympathie aussprechen und gleichzeitig unsere feste Hoffnung, datz sie einen Anlauf nehmen und als neue Partner am'Aufbau Groß-Ost- a s i e n s im Interesse ihres eigenen gesunden Fortschrittes und ihres Wohlstandes teilnehmen werden. Infolge des Falles von Niederländisch-Oftindien und von Rangun stehen jetzt Australien und Indien der Macht der kaiserlichen Streitkräfte unmittelbar gegenüber. Die A u st r a l i e r müssen sich selbst über die Tatsache im klaren sssin, datz es Australien mit seiner außerordentlich dünnen Bevölkerung aus dem ausgedehnten Gebiet wegen seiner großen Entfernung von den Vereinigten Staaten und Großbritannien vollständig unmöglich sein wird, sich gegen die Macht unserer unbesiegbaren Streitkräfte zu verteidigen. Es liegt daher klar auf der Hand, welche Haltung Australien einnehmen sollte, um das Wohl- ergehen seines Volkes zu sichern. Sollte Australien feine gegenwärtige Einstellung nicht berichtigen, so wird es unvermeidlich in die Fußstapfen Rleder- ländisch-Ostindiens treten. Ich hoffe, daß Australien, unberührt durch alle Beziehungen und andere Erwägungen, der vorherrschenden Lage Rechnung tragen und sich mit dem abfinden wird, was die Vorsehung diktiert. In dieser Weise sollte es ferne Einstellung in dem jetzigen, so wichtigen Augenblick Es ist überaus bezeichnend, daß die unversöhnlichen Gegner der indischen Unabhängigkeit, Churchill und Amery, gerade Roosevelt und den Bol- scbewistenhäuptling Cripps einsetzen, um an dem indischen Volk einen neuen Betrug zu verüben. Während bei dem einen sein Nimbus als radikaler Fortschrittler und Bolschewistenfreund in Rechnung gestellt wird, baut man bei dem anderen auf seine Autorität als Oberhaupt der „größten Demokratie der Welt". Das indische Volk ist jedoch erwacht. Es hat die in ähnlicher Bedrängnis im Jahre 1917 entsandte Mission Montagne, die mit einem unerhörten Wortbruch Englands endete, ebensowenig vergessen, wie' die 14 Punkte Wilsons unseligen Angedenkens. Es wird auf diesen neuen Schwindel Londons nicht hereinsallen, sondern in Befolgung des Freiheitsaufrufes Boses jeden Kompromiß ablehnen und die einmalige Gelegenheit zu feiner Befreiung nicht ungenützt losten. druck. Diele Holländer ziehen es deshalb vor, ihre Häuser einstweilen nicht zu verlassen. Vielfach hört man scharfe Kritik an der Londoner Exilregierung bei den Holländern in Batavia. lieber dem Gebäude des früheren Generalgouvernements steht ein kleiner, gelber, runder Fesselballon, wie sie in Tokio von Warenhäusern für Reklamezwecke benutzt werden. Herab hängt eine lange Fahne mit malaiischen. Schriftzeiten, welche „größeres Asien" bedeuten. Die Kresse-Sektion des japanischen Oberkommandos, bie im Gou- vernementsgebäude ihr.Quartier aufaeschlaaen hat, besteht aus Schriftleitern, Schriftstellern, Dichtern, Musikern, Malern, Karikaturisten, Filmleuten. Sie haben den Auftrag, in den besetzten Gebieten Auf- ttärung unter der einheimischen Bevölkerung über die Zielsetzung der japanischen Politik mit Bezug auf den ostasiatischen Großraum und das Zusammenarbeiten der darin wohnenden Völker zu verbreiten. Churchill, der erbitterte Feind der indischen Freiheit, hat sich also einen Plan ausgeheckt, der seiner Raffiniertheit alle Ehre macht. Die Inder, die von England seit Jahrhunderten ausgebeutet waren, sollen jetzt in letzter Stunde helfen, die Machtposition ihrer Unterdrücker zu retten. Und was stellt Churchill als Gegenleistung in Aussicht? Das vage Versprechen eines Dominions-Status „nach dem Kriege", ein Versprechen, das man in London so und so oft gemacht und ebenso oft schnöde gebrochen hat. Diesen sauberen Plan bringt Cripps persönlich nach Indien, auf seine bolschewistischen Agitationsmethoden setzt Churchill sein Vertrauen. Mit welchen Vertretern des indischen Volkes Cripps sprechen wird, bleibt abzuwarten. Daß diese Gespräche in dem von London gewünschten Rahmen bleiben, dafür sorgt die unzweideutige Drohung Churchills am Schluß seines famosen Machwerks. Das indische Volk wird , jedoch durch dieses durchsichtige Manöver in seinem Entschluß, die jahrhundertealten britischen Ketten abzuwerfen, nur noch bestärkt werden können. Vereinigten Staaten und Großbritanniens, die von ihren Regierungsmännern irregeführt wurden und sich in einen hoffnungslosen Krieg gestürzt haben, der sie jetzt Schritt für Schritt dem vollständigen Z u s a-m menbruch näherbringt, in diesem Augenblick ihre Haltung bereits zutiefst bereuen. Die militärischen Operationen muß Japan aktiv fortführen, um die Vereinigten Staaten und Großbritannien gründlich zu zerschmettern. Nur so kann die Neuordnung in Grotz-Ostasien aufgerichtet und gleichzeitig der Weltfrieden gesichert werden. Der Krieg muß noch erst ausgefochten werden. Alle diesem Ziel dienenden Unternehmungen werden daher weiterhin aufs zweckmäßigste und mit erhöhter Tatkraft durchgesuhrt werden. Wir, das Volk Japans, sollten uns von diesen ersten Siegen nicht berauschen lassen! Wir müssen vielmehr weiter den unbeugsamen Geist stärken, mit. dem wir uns seit dem mandschurischen Zwischenfall im Stillen erfüllten. Dann werden wir alle Härten überstehen und in voller Einigkeit zwischen Regieryna und Volk mit der Hoffnung auf eine glänzende Zukunft dem krönenden Sieg entgegengehen können. In diesem Zusammenhang ist auch eine Meldung des Amsterdamer „Allge me en Han del s - blad" zu diesem Thema äußerst aufschlußreich, in der es heißt: Stafford Crrpps, der Vertreter „sowjetischer Methoden", der entschiedene Maßnahmen fordert, durch die Indiens Gleichberechtigung in greifbarer Form schon jetzt festgelegt werden soll, um die indische Verteidigungsbereitschaft sicherzustellen, stößt auf den erbitterten Widerstand Churchills, der Verfassungsexperimente im Kriege ablehnt und die Politik der Zusicherungen verttitt, die er st nach dem Kriege eingelöst werden sollen. Der englische Premier ist in diesem Falle der Wort- führer derjenigen Kreise in England, die unumwunden der Ueberzeuguna Ausdruck geben, daß jeder wirkliche Schritt zur Gewährung der Selbstverwaltung an Indien für England politischer Selbstmord und der Anfang vom Ende des britischen Commonwealth sein würde. Es würden dadurch Grundsätze über Bord geworfen, denen das englische Weltreich seine Entstehung verdankt und die Fundamente zum Einsturz gebracht, auf denen es errichtet wurde. Um zu einem praktischen Ergebnis zu kommen, das zwar die inneren Gegensätze !m Kabinett nicht zu überbrücken vermag, aber nach außen etwas Bestechendes hat, hat Churchill einen Plan vorgelegt, in dem Roosevelt eine nicht unbedeutende Rolle der Einwirkung auf Indien zugedacht ist. Churchill bringt ein Manifest Roosevelts Tokio, 11. März. (Europspreß.) Erstaunlich schnell hat das äußere Bild in Batavia wieder normales Aussehen angenommen. An die angsterfüllten Stunden der letzten Wochen denken die Bewohner Batavias nur noch wie an einen bösen Traum zurück. Die schwarzen Rauchwolken, welche tagelang von den brennenden Oeltanks über die Stadt Hinwegstrichen, sind verschwunden. Die Brände in den Docks, welche die fliehenden Truppen angelegt hatten, sind gelöscht. Die Stadt selbst ist unversehrt,, Wasser- und Stromversorgung funktionieren wieder normal. Die aus drei und vier Waggons bestehenden Straßenbahnzüge fahren wie früher durch die Straßen. Die Beziehungen zwischen den japanischen Truppen und der javanischen Bevölkerung sind äußerst herzlich. Dagegen verschafft sich der Unwille über in der Vergangenheit erlittene Ungerechtigkeiten manchmal in Drohungen und Kundgebungen der javanischen Bevölkerung Aus- und endgültige Lösung darstellen, ihren Zweck er- füllen. Der Lordsiegelbewahrer und Führer des Unterhauses, Sir Stafford Cripps, hat sich freiwillig bereiterklärt, diese Aufgäbe zu übernehmen. Er besitzt das volle Vertrauen der Regierung Seiner Majestät und wird in ihrem Namen danach streben, die nötige Zustimmung zu. erwerben nicht nur von der Hindumehrheit, sondern auch von den großen Minderheiten, unter denen die Moslems die zahlreichsten und aus manchen Gründen hervorragendsten sind. Der Lordsiegelbewahrer wird gleichzeitig Besprechungen mit dem Vizekönig und dem Oberkommandierenden über die militärische Lage führen, wobei er stets vordringlichst die Verantwortung der Regierung Seiner Majestät im Auge behalten wird, die Völker Indiens durch alle in ihrer Macht befindlichen Mittel vor den Gefahren zu schützen, die ihnen jetzt bevorstehen. Wir dürfen nicht vergessen, daß Indien eine große Rolle zu spielen hat in dem Weltkampf um die Freiheit, und daß ferne helfende Hand in treuer Kameradschaft dem tapferen chinesischen Volke hingestreckt werden muh, das den Kampf schon so lange allein führt." vrüche zu befriedigen. Sie sehen sich jetzt der Wirklichkeit gegenüber. ' Keine Schlacht können sie durchkämpfen, die nicht verloren ist, keine Stellung verteidigen, die ihnen nicht entrissen wird. Wenn ich die Erklärungen betrachte, mit denen die Leiter der amerikanischen und der britischen Regierung versuchen, ihre Verantwortung für diesen Tatbestand abzutun, und wenn ich ihre völlig verfälschte Agitation höre, so finde ich kaum Worte, mit denen man diese Schamlosigkeiten dieser Regierungsbehörden kennzeichnen kann. Die amerikanische und die britische Regierung hoffen schwach auf eine ferne Zukunft und prahlen mit ihren ausgedehnten Rüstungsprogrammen. Alles dies soll nur die strategische Ueberlegenheit Japans im Pazifik verdecken. Beide Regierungen schließen ihre Augen vor der langen Ausbildung, der wunderbaren Strategie, der Disziplin und der Tapferkeit der japanischen Streitkräfte, sowie auch vor der eisernen Solidarität unserer Nation, um .dafür ihre Besorgnis hinter einSr langen Liste großer Zahlen zu verstecken. So> klar wie die Sonne ist, werden sie mit dieser Hoffnung Schiffbruch erleiden. Ich bin überzeugt, daß die Völker der entscheiden. Was das indische Volk betrifft, so hegt Japan natürlich nicht den geringsten Gedanken, ihm irgendwie feindlich gegenüberzutreten. Ich mochte indessen hier wiederum bekräftigen, daß die Entschlossenheit Japans, den amerikanischen und den britischen Einfluß gründlich zu vernichten, keinerlei Veränderung erfahren wirb. „Burma den Burmesen", dieser Ruf ist bereits auf dem Wege zur Verwirklichung. Ich bm der festen Ueberzeugung, daß es jetzt an der Zeit ist, ein „Indien den Indern zu schaffen, was seit vielen Jahren der geheime Wunsch per 400 Millionen Inder ist. Großbritannien hat seit langem seine unrechtmäßige Herrschaft über Indien fortgesetzt und das indische Volk getauscht. Die Realität der britischen Versprechungen, die den Indern im letzten Weltkrieg gegeben wurden, mutz, davon bin ich überzeugt, im Gedächtnis des indischen Volkes immer noch lebendig sein. Jetzt ist Großbritannien wieder dabei, Indien mit allen Art von Schmeichelkünsten zu täuschen. Wenn me Führer Indiens, irregeführt durch derartige britische Schmeicheleien, die langegehegten Wünsche des indischen Volkes verraten und damit diese vom Himmel gesandte Gelegenheit von sich werfen, so glaube ich, daß es keine Möglichkeit geben wird, Indien jemals zu rettetn, es wird für die 400 Millionen des indischen Volkes kein größeres Unglück geben. Wird sich Jndie» als ein „Indien den Indern er - heben, um an der Schaffung der großasiatischen Wohlstandsfphäre mitwirken zu können, oder wird es ewig in den Fesseln der englisch-amerikanischen Mächte schmachten, um seinen Namen als Sklave der Nachwelt zu hinterlassen? Indien steht setzt vor der Entscheidung, seine Vergangenheit zu kiauidieren, die neue Lage klar und richtig zu sehen und eine endgültige Entscheidung zu treffen. Das Tfchungking-Regime steht setzt, nach, dem durch den Fall von Rangun seine Verbindung zu den Vereinigten Staaten und zu Großbritannien vollständig abgeschnitten worden ist, im wahren Sinne des Wortes völlig vereinsamt da. Was die Vereinigten Staaten und Großbritannien dem Tschungking-Regime geben wurden, ist nur nutzloses Gold, für das diese Machte als Gegenleistung das Fleisch und Blut des chinesischen Volkes fordern. Gegen die Rädelsführer in Tschungking, die immer noch nicht zur Vernunft kommen wollen, obwohl sie vor ihren eigenen Augen die lebendigen Tatsachen sehen, daß die Vereinigten Staaten und Großbritannien Lander und Völker durch Täuschung und Schmeicheleien zur Aufopferung für die Sache der USA. und Englands Überreden und nach Niederringung der betreffenden Nationen ihnen keinerlei Beachtung mehr . schenken, richtet sich meine begründete Entrüstung, die mit Worten nicht beschrieben werden kann. Manchmal kann ich mich eines Mitleids für das chinesische Volk nicht erwehren, das in dieser Morgenröte Groß-Ostasiens unnötigen Leiden ausgesetzt wird, indem es blind diesen Rädelsführern m nutzlosem Widerstand gegen Japan folgt. . Drei Monate ist es her, seit der ®rieg m ©roB- Ostafien begann. Die amerikanische und die britische Hauptflotte sind bereits von der Oberfläche des Pazifiks verschwunden, alle feindlichen Stutzpunkte im Südwestpazifik find in unsere Hande gefallen. Die Vereinigten Staaten und Großbritannien, die die nationale Stärke Japans unterschätzten, hatten vor dem Krieg die Uneikinehmbarkeit ihrer Stellungen gerühmt und schließlich Japan dazu gezwungen, die Feindseligkeiten zu eröffnen, nachdem siL es abgelehnt Wien, unsere berechtigten An- (Scherl-Bilderdienst-M.) in seinem Wesen so vornehme und schlichte Altparteigenosse Dr. Wichelm Frick hervorgeganaen, der heute, in der Zeit des größten deutschen Aufstiegs, aber auch des gewaltigsten und schwersten deutschen Schicksalskampfes an der hohen verantwortlichen Stelle des Relchsinnenminifters und des Generalbevollmächtigten für die Reichsverwaltung seinen 6 5. Geburtstag begeht. So ist Parteigenosse Frick einer der ältesten und treu ergebensten Paladine Adolf Hitlers. Er wurde in der Bayerischen Rheinpfalz geboren, hat in München, Göttingen, Berlin studiert und in Heidelberg zum Dr. jur. promoviert. Er wählte alsdann die höhere Derwaltungslausbahn in Bayern ass Lebensaufgabe. Er hatte sich somit die vom Führer anerkannten hohen Tugenden des deutschen Beamtentums der Pflichterfüllung und des Einsatzes für das allge- Berlin, 11. März. (DNB.) Während die japa- i Nischen Truppen vor den Toren Indfens stehen und der Freiheitsruf Subhas Chandra Boses m den geknechteten Millionen des indischen Volkes neue Hoffnung auf Errettung aus der Jahrhunderte alten britischen Sklaverei weckt, hat man in London einen neuen Betrug ausgeheckt. Unfähig, den kostbaren Edelstein in der Krone des britischen Empire mit eigenen Kräften zu verteidigen, wenden sich die Zwingherren Indiens wieder einmal an das indische Volk, um es noch einmal mit denselben so oft gebrochenen Versprechungen zu ködern. Den Indern wird das Traumbild eines Dominien-Status nach dem Kriege vorgegaukelt, unter der Bedingung, daß sie erst einmal mit ihrem Blute die Herrschaft ihrer Unterdrücker gegen die Angriffe der Feinde Englands verteidigen. Unter diesem Gesichtspunkt gewinnt auch die überraschende -Entsendung von Cripps nach Indien besondere Bedeutung. Der Sendbote Moskaus wird als der geeignete Mann angesehen, der am ehesten imstande sein konnte, mit gleisnerischen Versprechungen Indien noch einmal zu betören. In der verlogenen Erklärung, die Churchill am Mittwoch im Unterhaus über die indische Frage bekanntgab, heißt es: „Durch die Krise in den indischen Angelegenheiten, die durch den japanischen Vormarsch entstanden ist, ist in England der Wunsch entstanden, alle Kräfte des indischen Lebens zusammenzu- fa fen, um dieses Land vor der Bedrohung einer Invasion zu schützen. Im August 1940 wurde eine Erklärung abgegeben über die Ziele, die wir in Indien verfolgen. Diese gipfelte in dem Versprechen, daß Indien sobald als möglich nach dem Kriege den Status eines Dominion erhalten solle, in voller Freiheit und Gleichberechtigung mit den anderen Dominien nach einer Verfassung die von den Indern nach vorhergehender Uebereinftimmung unter sich selbst zusammengestellt würde und die den Hauptelementen des indischen nationalen Lebens entsprechen würde. Wir hatten zuerst daran gedacht, sofort die Bedingungen für einen solchen Versuch bur* einen konstruktiven Beitrag, Indien bei der Verwirklichung einer vollen Selbstregierung bekanntzugeben. Wir fürchten jedoch, daß eine öffentliche Ankündigung in einem Augenblick wie jetzt eher un- günstig als günstig wirken würde. Wir müssen uns erst selbst davon überzeugen, daß unser Plan - in genügendem Maße Annahme findet und daß i so alle Gedanken und Energien der Inder auf tue . DerteidigungdesHeimatbodens konzen- meine Wohl der öffentlichen Ordnung und Sauberkeit zum Prinzip seines Daseins erkoren. Diese Tugenden wahrten ihn vor den Gefahren, die das korrupte parlamentarische System der November- republik für das deutsche Beamtentum herausbe- schworen hatte, und führten ihn in der frühesten Kampfzeit in das Lager der nationalen Erhebung und insbesondere zur NSDAP. Adolf Hitlers, d.h. zu der Idee der nationalsozialistischen Bolksgemein- schaft. Gerade in der damaligen Zeit aber war für einen Beamten ein solches politisches Bekenntnis unendlich schwer und verlangte große Charakterstärke und Mut. In den kritischen Tagen des 8. November 1923 und vor dem Volksgerichtshof in München hat Reichsminister Dr. Frick seine Treue zum Führer und zur Bewegung unter Beweis gestellt. Er wurde damals zu IV4 Jahr Festung verurteilt. Allein das Schicksal hatte den Führer und seine Bewegung, trotz des Urteils des Volksgerichtshofes in München zur Errettung Deutschlands aus tiefster Not und Schmach endgültig bestimmt. So sehen wir bereits 1924 Pg. Frick als Abgeordneten in den Deutschen Reichstag einziehen. — Er wird Füh - rerdernationalsozialistischenReichs- taasfraktion und führt dort im Auftrage Adolf Hitlers den Kampf gegen die VerloAenheit und Würdelosigkeit des parlamentarischen Systems. Sein persönlicher Einsatz als erster nastonalsozia- listischer Minister im damaligen Deutschland als Leiter des Thüringischen Jnnen- 11 nb Volksbildung sm inisteriums gehört für immer der Partei- und der deutschen Geschichte an. Die Fricksche Verwaltungsreform in Thüringen hat schon damals neben dem Grundsatz der Vereinfachung, Verbilligung und zweckvollen Zusammenfassung der Verwaltung dem Lande Thüringen einen äußerst zweckmäßigen und mobernen Verwaltungsapparat gegeben, der auch heute im ganzen Reich als Vorbild und mustergültig anerkannt wird. Besonders wichtig ist in jener Kampfzeit der Einsatz dieses wahrhaft deutschen Ministers gegen den Versailler Vertrag und insbesondere gegen den Youngplan. Hier hat Pg. Frick als Vertreter Thüringens im Reichstag einen glühenden Protest gegen die finanzielle und wirtschaftliche Vergewaltigung Deutschlands ethoben. Er setzte sich aber auch gerade auf dem klassischen Kulturboden Weimars gegen die Entartung der deutschen Kunst und gegen die Entsittung des deutschen Volkes ein. Unter seiner Regierung wurde erstmalig ein hervorragender deutscher Rasseforscher demonstrativ an eine Hochschule als Professor berufen, nämlich Dr. Hans G ü n t h e r an die Universität Jena, und ebenso der hervorragende deutsche Baukünstler und Architekt Professor Dr. Schultze- Naumburg zum Rektor der Bau- und Kunsthochschule in Weimar. Dort hatte bekanntlich der Kunstbolschewist Gropius deutsches Kultur- und Kunstempfinden dem jüdisch-bolschewistisch-marxistischen Ungeist auszuliefern versucht. Als dann die Zeit gekommen war» berief der Führer Pg. Frick zum ReichSinnenminister. Das ganze deutsche Volk und insbesondere die deutsche Beamtenschaft haben nun den schlichten und edlen Menschen Frick in seiner fast zehnjährigen ununterbrochenen Tätigkeit in seinem hohen Amt kennen und verehren gelernt. Ein Leben lang hat der Minister als deutscher Beamter dem deutschen Volk seine Dienste, geleistet. Zwanzig Jahre aber steht er nun an der Seite des Führer als fein Mitarbeiter, als einer der hervorragendsten Manner der nationalsozialistischen Bewegung. Als Reichs- -Innenminister trägt er die Verantwortung gegenüber dem Führer für eins der wichtigsten und größten Staatsämter. Seit Kriegsausbruch ob- iegt ihm insbesondere in seiner Eigenschaft als Generalbevollmächtigter für die Reichsverwaltung die Lenkung und Steuerung all der schweren und zahlreichen Probleme und Aufgaben, die der Schicksalskampf des deutschen Volkes an die deutsche Verwaltung stellt. Für das deutsche Volk ist es von höchster Bedeutung, daß es an solch einem Ehrentag eines 63jährigen Kämpfers ijnb in einer so großen und schicksalsschweren Zeit auch einen Vergleich mit den Männern und Systemen auf der anderen Seite zieht. Das Volk kann sich daher unendlich glücklich schätzen in dem Bewußtsein, daß sich um seinen von der Vorsehung mit der größten, ja, weltgeschichtlich einmaligen Genialität, Weisheit, Kühnheit und Entschlußkraft ausgezeichneten und auserwählten Führer, um Adolf Hitler, ein Kranz von Männern, ja in des Wortes schönster Bedeutung, von Paladinen schart, deren höchste Tugend die germanische Gefolgschaftstreue zu Adolf Hitler und zum deutschen Volk, deren einziger Lebenszweck die Pflichterfüllung im Dienste Adolf Hitlers und des deutschen Volkes darstellt. Mögen auch einzelne auf dem unendlich steilen Weg, den der Führer in feinem Kampfe um die Erlösung, um die große Das neue Sendepwgramm des Rundfunks. Der Generalsekretär der Reichskusturkammer, Ministerialdirektor Hans Hinkel, gab der Presse die Zusammensetzung des Gremiums bekannt, das für die Programmgestaltung des Großdeutschen Rundfunks seit 1. März unter seiner Oberleitung verantwortlich ist. Es wurden zehn Gruppen gebildet, und zwar: 1. .^Leichte Unterhaltung und Tanz"; geleitet von Georg Haentschel. 2. „Gehobene Unterhaltungsmusik" unter Franz Grothe. 3. „Volkstümliche Unterhaltungsmusik" unter Werner P l ü ck e r. 4. „Funkbrettl" unter -Günther Schwerkolt. 5. „Unterhaltung für Soldaten" unter Heinz G 0 edecke. 6. „Populäre klassische Musik" unter Fritz Ganß. 7. „Ernste aber bekannte klassische Musik" unter Generalmusikdirektor Schulz-Dornburg. 8. Gruppe „Musikalische Solisten" unter Professor Michael Raucheisen. 9. „Das künstlerische Wort" unter Staatsschauspieler Theodor Loos. 10. „Schwere aber unbekannte klassische Musik" unter Gerhard v. Westerman n. Als Chef vom Dienst ist Dr. Martin Schön icke eingesetzt. Eine Neuerung in der Stoffauswahl ist dadurch eingetreten, daß man Sendungen unter dem Motto „Das künstlerische Wort" und „Funkbrettl" einen eigenen Gruppenleiter gab. Diese Sendungen nehmen zwar im gesamten Wochenprogramm eine relativ kurze Zeit in Anspruch, gehören aber in ein Gebiet, das praktisch nur aus Originalarbeiten schöpfen kann". Wenn man nur an *bie Kabarett- jenbungen benkt, die im Wochenplan zur Zeit etwa zwei bis drei Stunden ausmachen, jo kann man daran ermessen, was für eine Arbeit in diesem Ressort geleistet werden muß, besonders da das Publikum bei einer Sendung nichts sehen kann und daher ganze Darstellungsmöglichkeiten, wie etwa der Tanz und die Akrobatik vollkommen wegfallen. Noch eine weitere Gruppe bedarf der Erläuterung; es ist die Gerhart von Westermanns, die schwere, weil unbekannte klassische Musik darbieten wird, wahrscheinlich hauptsächlich über den Deutschlandsender. Zur unbekannten klassischen Musik gehören nicht nur selten gehörte Werke vergangener Musikepochen, sondern auch Uraufführungen zeitgenössischer Meister. Gerhart von Westermann als Leiter des Philharmonischen Orchesters, den Hörern bekannt durch seine Einführungen zu den Uebertra- gungen aus den Berliner.Philharmonischen Konzerten, bringt ein Wissen mit, baß auch bie Liebhaber ernster Musik jetzt voll auf ihre Kosten kommen werben. Freiheit des deutschen Volkes gehen mußte, gescheitert sein, weil ihnen doch die letzte Einsicht und Kraft fehlte, so besitzt der Führer und damit das deutsche Volk — und darin möge es zugleich fein großes Glück und die sichersten Gegenwerte für feine Zukunft sehen — wie noch nie in der Geschichte zuvor einen Kreis von Männern und geborenen Führern, die mit den Tugenden grenzenloser Treue, großem Idealismus und unbedingter Disziplin größtes Können vereinigen. Von ihnen einer ist der Reichsminister Pg. Dr. Frick, dem das gesamte deutsche Volk an seinem 65. Geburtstag seine herzlichsten und dankbaren Glückwünsche entgegenbringt. Der Wehrmachtbericht. DAV. Aus dem Führerhauptquartler, 11. Wärz. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: 3m südlichen Abschnitt der Ostfront wurden feindliche Waffenangriffe unter hohen blutigen Verlusten für den Gegner abgeschlagen. Auch an einzelnen Stellen des mittleren und nördlichen Frontabschnittes führten die Sowjets erfolglose Angriffe. 3n unausgesetzten schweren Abwehrkämpfen hat sich die brandenburgische 76. Infanterie- Division besonders bewährt. 3n Nordafrika wurden im Gebiet von 2He- ch Ni britische Spähtrupps zurückgeworfen und motorisierte Kolonnen des Feindes bombardiert. Vei Luftangriffen auf Flugstützpunkte der Insel Malta wurden Bombentreffer in hatten und auf Abstellplätzen erzielt. Der Feind verlor in Lufk- kämpfen fünf und durch Zerstörung am Boden sechs Flugzeuge. In den Gewästern der Shetlands versenkten Kampfflugzeuge bei Tag ein Handels^ schiff von 2000 BRT. und belegten Flugplahan- lagen der Inselgruppe mit Bomben schwersten Kalibers. In der Zeit vom 1. bis 9. 3. verlor die britische Luftwaffe 68 Flugzeuge, davon 43 über dem Wittelmeer und in Nordafrika. Während der gleichen Zeit gingen im Kamps gegen Großbritannien 19 eigene Flugzeuge verloren. Der Feind flog in der vergangenen Nacht nach Westdeutschland ein und warf Bomben vorwiegend auf Wohnviertel. Einige Zivilpersonen wurden getötet ober verletzt. Nachtjäger und Flakartillerie schossen drei der angreifenben Bomber ab. In ben Kämpfen des 5. März zeichnete sich ber Oberleutnant Cabanis. Kompaniechef im 3nfan- terie-Negiment Großbeutfchlanb, burch besondere Tapferkeit aus. Aus dem italienischen Bericht. Rom, 11.März. (DNB.) Wie der italienische Wehrmachtbericht meldet, wurde ein von Flotten- und Luftwaffenverbänden geschützter Geleitzug auf der Rückfahrt von Libyen, von englischen Torpedoflugzeugen angegriffen. Durch geschicktes Manövrieren und wirksames Feuer wurde der feindliche Angriff abgewiesen. Der Geleitzu gelangte an seinen Bestimmungsort, ohne Schaden genommen zu haben. Zwei englische Flugzeuge stürzten ins Meer. Die Torpedoboote „San Martino" und „Solferino" haben zu verschiedenen Zeiten und an verschiedenen Punkten je ein feindliches Unterseeboot versenkt. In den letzten vier Wochen verloren die Engländer mit Sicherheit sechs Unterseeboote im Mittelmeer. Unsere an den Küsten -der USA. tätigen U-Boote haben 23 500 BRT. feindlichen Schiffsraums versenkt. Im Verlause einer Woche haben damit die Versenkungen in diesem Gebiet 50 700 BRT. erreicht. . Borstoß in den Indischen Ozean. Tokio, 11. März. (Europapreß.) Die japanische Marine ist zum erstenmal in den Indischen Ozean vorgestoßen. Am 2. März versenkten japanische Kreuzer westlich von Australien den amerikanischen Kreuzer „Marblehead" (7050 Tonnen). Der Kreuzer hatte eine Besatzung von 458 Mann und war mit 10 Geschützen von 15 cm Kaliber sowie mit 8 Flakgeschützen bestückt. Die von einem japanischen Kriegsschiff durchgeführte Beschießung der Christ- mas-Jnsel, südlich von Java, im Indischen Ozean, rief schwere Beschädigungen an militärischen Zielen auf dieser britischen Insel hervor. Berliner Totenfeier für den Herzog von Aosta. Berlin, 11. März. (DNB.) In der St. Hed- w i g s - K at h e d r'a l e fand ein feierliches Re- quiem für den Herzog von Aosta, Vizekönig von Äethiopien, statt. Vor dem Hochaltar war der Katafalk aufgebaut, der die Nationalflagge Italiens, die Herzogskrone von Savoyen sowie Helm und Degen trug. Zur Rechten saß vor dem Diplomatischen Korps Botschafter Alfieri, zur Linken Staatsminister Dr. M e i ß n e r in Vertretung des Führers und Staatssekretär v. Weizsäcker. Nachdem ein Musikkorps das „Deutsche Gebet" von Kistenmacher gespielt hatte, fang der Cbor von St. HeÄ- witz- das fünfftimmige ^.-ckppella-Requiem von Michael Haller. Dann begann das feierliche Re« quiem, das Nuntius Drf en i go unter Assistenz pon Mitgliedern des Domkapitels und der Kaplane von St. Hedwig zelebrierte. Nach der absolutio ad tumbam fand das Seelenamf mit den Klängen des ersten Satzes aus „Stabat Mater" von Rossini feinen Abschluß. Japanisch? Studienkommission für die Südgebiete. Tokio, 12. März. (Europapreß.) Das japanische Kabinett beschloß die Entsendung einer Studienkommission in die besetzten Gebiete im Südpazifik. Sie soll die R 0 h st 0 f f v 0 r k 0 m m e n der neuen Gebiete feststellen und außerdeni den Umfang der Zerstörungen ermitteln, die durch die Ver- nichtungspolitik der Gegner verursacht worden sind. Kleine politische Nachrichten. Der USA.-Kriegsminister Stimf 0 n ist in der Panama-Kanal-Zone eingetroffen, um die Verteidigungsanlagen zu inspizieren. * Dor Pressevertretern dementierte Präsident Roosevelt die Meldungen, nach denen feine Frau beabsichtige, nach London zu fahren. Das Ritterkreuz. Berlin, 10. März. (DNB.) Der Führer verlieh das Ritterkreuz an: Generalleutnant Neuling. Kommandeur einer Infanteriedivision; Oberleutnant Kaiser, Kompaniechef in einem Panzerregimeich und Feldwebel L a r i f ch, Zugführer in einem In« fanterieregiment. * Generalleutnant Neuling hatte mit einer Kampfgruppe ein wichtiges Stadtgebiet zu sichern und zu halten. Den Sowjets gelang es, in der Nacht vom 8. zum 9. Januar nach starker Artillerievorbe- reitung den Stadtrand zu besetzen. Mit Gewehr und Handgranaten feinen Truppen vorkämpfend, warf Generalleutnant Neuling die Bolschewisten zurück und fügte ihnen im Gegenstoß, der die alte Lage völlig wlederherstellte, schwerste blutige Verluste zu.— Oberleutnant Kaiser fuhr Ende Januar mit nur sechs Panzern gegen einen von Bolschewisten stark gesicherten Ort, vernichtete dabei zwei Sowjetpanzer -und drang in den Ort ein. Da griffen die Bolschewisten, von 20 Panzern unterstützt, erneut an. Mit feinen wenigen Geschützen erledigte Oberleutnant Kaiser. 14 Panzer und brachte den feindlichen Angriff zum Stehen. Als die Sowjets den Angriff wiederholten wurden sie durch Oberleutnant Kaiser und feine Panzermänner, die mit ihren sechs Kampfwagen in zwei Tagen 28 Feindpanzer vernichteten, erneut zurückgeschlagen. — Als Führer einer MG.- Gruppe stieß Feldwebel L a r i sch gegen die in unsere Stellungen eingedrungenen Sowjets vor und warf sie zurück. Auch weitere Angriffe wurden unter großen Verlusten für die Bolschewisten abgewehrt. Der Führer verlieh ferner auf Vorschlag des Oberbefehlshabers der Luftwaffe das Ritterkreuz an? Unteroffizier Heintze, Geschützführer in einer Flakbatterie, und dem Gefreiten Huebner, Richtkanonier in einer Flakbatterie. Beide sind durch Generaloberst Rommel für die hohe Auszeichnung eingegeben worden. Sie haben im Kamps der Panzerarmee an der nordafrikanischen Front durch den Abschuß zahlreicher Panzer und durch Nieder- kämpfung feindlicher Batteriestellungen kampfentscheidende Waffentaten vollbracht. — Der Führer verlieh ferner auf Vorschlag des Oberbefehlshabers der Luftwaffe, Reichsmarschall Göring, das Ritterkreuz an: Major Hecht, Kommandeur eines Flakregiments. Er hat als Kommandeur eines Flakregiments der Panzerarmee Afrika in schwerem Artillerie- und Flakfeuer Umsicht, Kaltblütigkeit und persönliche Tapferkeit gezeigt und mit feinem Flakregiment innerhalb weniger Wochen 192 Panzer und 31 Panzerspähwagen vernichtet und 18 Flugzuge abgeschossen. Der Führer verlieh ferner das Ritterkreuz an: Major Haarhaus, Bataillonskommandeur in einem Jstfanterie-Regiment, Oberleutnant von Lu eck en, Bataillonsführer in einem Infanterie- Regiment, Oberfeldwebel Dörfel, Zugführer in einem Infanterie-Regiment, und Gefreiter U n • fried in einem Infanterie-Regiment. Major Haarhaus verteidigte — mit nur schwachen Kräften aus der Abwehr immer wieder zum Gegenstoß übergehend — mehrere Tage einen taktisch wichtigen Stützpunkt im Südabschnitt der Ostfront. Es gelang ihm, den von den Sowjets eingeschlossenen Ort gegen sowjetische Massenangriffe so lange zu behaupten, bis durch Verstärkungen die Bedrohung des gesamten Kampfabschnittes behoben war. — Oberleutnant von Luecken gelang es. sich mit seinem Bataillon aus der vorübergehenden Einschließung durch die Sowjets zu lösen. Auf den^ Marsch zur Division bemerkte er, daß die Bolsche^i misten mit starken Kräften in ein Dorf einzudringert und die deutsche Besatzung zu überwältigen versuch, ten. Mit großem Schneid griff von Luecken an, nahm die Ortschaft und sicherte sie gegen wiederholte starke Angriffe. — Oberfeldwebel Dörfel wak mit einem verstärkten Zuge als Nachhut seines Regiments eingeschlossen. Trotz Schneesturms wurde der Durchbruch durch die Linie der Sowjetarmisten er- zwungen. An der befohlenen Aufnahmestellung zwungen. — Gefreiter Unfried hat sich als Schütze, oft ganz allein gegen zahlenmäßig überlegenen Gegner kämpfend, stets hervorragend geschlagen. Der Wiener Grillparzer-Preis für Lmil Strauß. Reichsleiter von Schirach hat den von der Stadt Wien gestifteten „Grillparzer-Preis der Stadt Wien" im Betrage von 10 000 RM. für das Jahr 1942 dem Dichter Dr. h. c Emil Strauß verliehen, der ein gebürtiger Pforzheimer ist, aber einer altösterreichischen Musikerfamilie entstammt, die aber mit der Dynastie der Walzerkönige nicht zusammenhängt. Die Wiener Ehrung fügt dem nun 76jährigen zu den früheren Ehrungen — Goethe-Medaille, Erwin- von-Steinnach-Preis, Mitgliedschaft der Deutschen Akademie der Dichtung und Ehrenbürgerschaft von Pforzheim und- Freiburg i. Br. eine neue hinzu. Der feurige Ofen Roman von Hans von Hülsen 37. Fortsetzung, (Nachdruck verboten.) Ein paar Tage später. Hinter den hohen Fenstern des Herrenzimmers, wo Christian Fehr, sorgsam gebettet, auf dem Diwan lag, schleierte sich langsam der sonnige Apriltag ein. Fabian hatte den Teewagen aus dem Eßzimmer herbeigerollt, der Samowar summte darauf. Marion und Fips saßen in der Tiefe der heranaerückten Klubsessel und leisteten dem Patienten Gesellschaft. Während Fips unermüdlich ihre Scherze machte, hörte Christian Fehr draußen einen Wagen Vorfahren. Gleich darauf kam Fabian, um Herrn Fontana zu melden. Der Komponist trat ein, die Aktenmappe un« term Arm. „Bitte sehr um Entschuldigung, gnädigste Baronin, daß ich so unaufgefordert komme. Man lebt da oben so einsam ... auf diese Weise habe ich erst heute von dem bedauerlichen Unfall gehört ... Ja, verehrtester Baron, wie geht's denn?" Und er ließ sich Fips vorstellen. „Wie's geht?" lachte Fehr: „Am Stock ... am Stock gehfs ...! Dank der Nachfrage, lieber Herr Fontana. Sie sehen, es ist alles nur halb so schlimm. Setzen Sie sich zu mir, trinken Sie eine Tasse Tee mit uns, wir sind gerade dabei." „Ich war ja ganz außer mir!" Der Komponist konnte sich gar nicht beruhigen: „Ich bitte Sie ... bas ist doch geradezu eine Sensation, wenn hier so etwas passiert ... hier, wo sonst nichts passiert! Aber sagen Sie mir, Baron: wie konnte denn das geschehen? Ein Attentat?" Fehr winkte lad)gib ab, wie er schon diese ganzen Tage lang jedem, der ihn so fragte, abgewinkt hatte: „3 wo! Ich Mn doch fein Monarch, auf den Attentate verübt werden. Keine «Persönlichkeit der Zeitgeschichte' ober sowas. Wer soll mich denn so wichtig nehmen, daß er ein Lot Blei an mich wendet? Keine Menschenseele! Es wird die verirrte Kugel eines ehrenwerten Wilderers gewesen sein, denk ich mir ..." Zu jedem hatte er so gesprochen, zu der verschreckten Marion vor allem, aber auch zu seinem Forstmeister, zu Demblin, zu ßanbrat Ollendahl, der ihn besuchte. Das war die Auslegung und Erklärung, die er der Sache zu geben wünschte. Er wußte es besser, eine Stimme, tief im Innern verborgen, sagte ihm ganz deutlich, wer es war, der auf ihn geschossen hatte, aber sein Gewissen zwang ihn, vor der Welt diese Stimme entschlossen zu verleugnen und der ganzen Angelegenheit einen möglichst harmlosen Anstrich zu geben, damit nicht noch mehr Jammer daraus entstünde. Fontana sah ihn durch die starkspiegelnde Hornbrille an, mit einem Blick, der starke Zweifel ausdrückte. Mit einigen humoristischen Redensarten glitt Fehr über den heiklen Punkt hinweg, fragte, ob die Arbeit Fortschritte mache, ob sich das Jagdhaus immer noch als produktiv erweise. „Oh, im höchsten Grade, Herr Baron! Ich bin so wunderbar im Zuge ... Ich arbeite geradezu wie ein Achtzehnjähriger ..." „Und hoffentlich haben Sie uns da etwas mitgebracht?" mischte sich Marion ins Gespräch, auf die Mappe deutend, die Fontana neben feinen Stuhl gestellt hatte. „Erraten, gnädigste Baronin! Ich habe mir die Freiheit genommen ... Ein Stück aus der neuen Operette ... Ein Glanzstück, wie ich mir einbilde ..." „Da bin ich neugierig. Lassen Sie sehen!" Der Komponist holte bereits die Notenblätter hervor. „Es ist gestern Nacht fertig geworden ..., die Tinte ist sozusagen noch naß. Und während ich es schrieb, in den letzten Tagen, war ich immerfort von ,i>W WMjch fcejeett...» ja, gerade beMeq, es VM Ihnen zu hören. Erst wenn man es von einer fremden Stimme gehört hat, bekommt man ja den richtigen Abstand. Erst dann weiß man, ob es etwas ist oder nicht ... Also gelt. Sie erweisen mir diesen Liebesdienst?" „Aber mit Vergnügen!" Marion vertiefte sich in die kritzelige Partitur: ,,0h ein Duett?!" „Ein Duett — in dem aber die Frauenstimme, wie sich's gehört, die Hauptrolle spielt. Was die Männerstimme betrifft, so müssen Sie für heute mit meinen bescheidenen Künsten vorliebnehmen ..." Marion summte die Melodie vor sich hin. Fehr sah, wie ihr bräunliches Gesicht dabei verklärt war. Plötzlich sprang sie auf und lief durch die Diele ins Musikzimmer. Gleich darauf hörte man den Flügel. „Es ist wirklich ein ganz unschätzbarer Dienst, lieber Baron, den die Gnädigste mir damit leistet", wandte sich Fontana an Fehr; „Sie machen sich keine Vorstellung, wie direkt blöde man in der Einsamkeit wird, ich meine natürlich, in bezug auf die eigenen Sachen. Für den produktiven Künstler ist die Reproduktion alles. Und darum bin ich so außerordentlich glücklich, daß sich für mich hier diese Möglichkeit ergibt. Hoffentlich falle ich Ihnen aber nicht lästig?" „Bitte, bitte ...", machte Fehr: „Das Glück ist mindestens ebenso auf meiner Seite. Ich bin nicht so undankbar, zu vergessen, daß Ihre Musik uns ja gewissermaßen zusammengeführt hat ... Und für meine Frau ist es natürlich auch nett, daß sie die Musik nicht völlig aufgeben muß ..." „Das wäre auch unverantwortlich .. „Ja. Oder auch nur entbehren. Denn was mich betrifft, ich darf mich wohl nicht eigentlich musikalisch nennen, obwohl ich gerne zuhöre. Ein Zuhörer ist noch lange kein Partner! Und beim Kia- vierfpiel bin ich über den «Jäger aus Kurpfalz' nie hinausgekommen ... Aber ich glaube, unser verehrtes Fräulein Fips hier hat mehr musikalisches Ohr?" „Nicht in die kalte la main, Baron!" lachte Fips: „Darum leiste ich Ihnen Gesellschaft, wenn die beiden bg drüben thr Duett auMhren u.* „Oho, glauben Sie nicht, daß ich nicht zuhören möchte! Nein, die Türen bleiben offen, wenn ich bitten darf, damit ein armer Lazarus auch etwas davon hat ..." „Fontana!" Vom Musikzimmer her rief Marion nach dem Komponisten. Er zerdrückte seine Zigarette im Aschenbecher und beurlaubte sich. Gleich darauf ertönte der Flügel von neuem. Das war nicht mehr Marions etwas schülerhafter Anschlag. Fontana hatte jetzt das Instrument unter den Händen! Und dann schwang sich mit einem Male Marions Stimme durch den Raum, weich, warm, mit einer erregten Zärtlichkeit überfüllt, daß Fehr ergriffen lauschte. „Ich liebe dich — und Gute Nacht! Die Glock' schlägt neun —" Aus dem Wirbeln und Wogen der Begleitung löste sich die Männerstimme. War das Fontana? Er sprach sonst eher hoch und hell, und was da in der Ferne aufklang, war ein dunkler Bariton: „Und ist dein heißes Blut erwacht. Auf heißes Blut gib acht, gib acht. Es wird dich reu’n!" Die Frauenstimme antwortete, verzückt vor dem flirrenden Hintergrund von Harfen-Arpeggien schwebend: „Ich liebe dich — und Gute Nacht! Die Glocke schlug schon zehn. Ich hab' nicht heißen Blutes acht — O laß uns, selig zur Glut entfacht. Ins höllische, himmlische Feg'feuer gef)n!* Der Bariton — dieser kleine, strahlend warme Bariton: „Ich liebe dich — und Gute Nacht! Die Glock' schlägt elf, schlägt elf —" Und Marion, antwortend: „Du hast mich so wirr und so wild gemacht. All meine Sinne sind nach dir verschmacht'! Daß Gott meiner Seele Helf !" K-MtzUGMM Aus- 7 Du fällst im Alter keinem zur Last wenn Du Dein Leben versichert hast — Tu’s lieber heute als morgen! Freibankverkauf am 13. März 1942: 861D Ihr Berater in allen Punktfragen Ging es im Gebrauch entzwei? Köhler- das Gewebe auseinandergezerrt und überdehnt wird. Ganz abgesehen vom Reiben auf dem Waschbrett oder vom Ausbürsten besonders schmutziger Stellen. Solche Behandlung vor allem ist daran schuld, wennWäsche oft und zeitig entzweigeht. Gerade heute im Kriege, wo Wäsche schwer zu ersetzen ist, soll man sorgfältiger waschen. Längeres und gründliches Einweichen zum Beispiel macht Dürsten und Reiben überflüssig, weil es schon vor dem Waschen den Schmutz löst. Schäumt bei Ihnen die Waschlauge schlecht? Sie meinen, das läge am Waschpulver? Rein, REEMT5MA SORTE meistens liegt es am harten Wasser. Ob wir Leitungs- oder Brunnenwasser nehmen; immer enthält es mehr oder weniger Kalk. Dieser Kalk macht einen Teil des Waschpulvers unwirksam. Wie kann man diesen Schaden verhüten? Verrühren Sie eine halbe Stunde vor Bereitung der Waschlauge einige Handvoll eines guten Enthärtungsmittels im Kessel. Sie können dann mit der Hand fühlen, wie weich» das Wasser geworden ist. Mit Ihrem Waschpulver aber kommen Sie dadurch viel weiter als sonst. Vortrag eines finnischen Gelehrten. Professor Reenpää aus Helsinki zu Besuch bei unserer Universität. Professor Gg. Herzog, Leiter des Stützpunktes Gießen im Auslandsamt der Dozentenschaft, teilt uns mit: Auf Veranlassung des Gießener Auslandsamtes ' -atten die Vorsitzenden der Ober- , ,, , , .ellschaft für Natur- und Heilkunde (Naturwissenschaftliche Abteilung Professor K l u t e, Medizinische Abteilung Professor Koch) Professor R e e n p ä ä, Direktor des Physiologischen Institutes und derzeitigen Dekan der Medizinischen Fakultät an der Universität Helsinki (Finnland), zu einem daß in vielen Vereinen noch gut gearbeitet wird, die übrigen müssen durch Schulung neuer Uebungs- leiter zur Weiterarbeit befähigt werden. Die Neuregelung der Prüfung für das Reichssportabzeichen, Presie- und andere Fragen wurden ebenfalls in der Aussprache erörtert. Die nächste Zeit bringt Veranstaltungen verschiedener Art. Die Kreismeisterschaften der Männer und die Mannschaftskämpfe der Frauen sind noch durchzuführen, die Gaumeisterschaften im Gerätturnen in Neu-Isenburg sollen beschickt werden. Die Leichtachleten bereiten den Frühlingswaldlauf für Wurde es im Gebrauch zu stark strapaziert oder ist es ein altes Erbstück, das sich im Dienste von Generationen langsam aufbrauchte? Nichts von alleml Dieses Tuch ging wie viele Wäsche allein durch Waschen entzwei. Erstens wird Wäsche oft viel zu stark gerieben. Zweitens wird sie oft zu lange gekocht. Drittens werden zum rlmrührep manchmal Wäschestöcke genommen, an deren Kanten die Wäsche hängen bleibt, vdettsrvird zuHeftigserühri, wodurch von 8- 9 Uhr Nr. 821-87» von 9-10 Ubr Nr. 871-920 von 10-11 Ubr Nr. 921-970 em 14. Mär, 1942: von 8- 9 Ubr Nr. 971-1020 von 9-10 Ubr Nr. 1021-1070 von 10-11 Ubr Nr. 1071-1120 Fleischbrühe! StM. Schlachthof, Gießen. das große Spezial-Haus für gute Herren- und Knaben- Kleidung Bis auf weiteres am Montag- und Donnerstag -Vormittag geschlossen! •357 A Aus der Stadt Gießen. Kreisdirektor i. V. Wolff t- Am vorgestrigen Dienstag ist in Gießen, wo er seinen Ruhestand verbrachte, der frühere Gießener Beigeordnete und spätere Kreisdirektor 2*5 Kreises Worms Hans Wolff im Alter von 78 Jahren gestorben. Mit ihm ist ein Mann aus dem Leben abberufen worden, der in weiten Kreisen unserer engeren Heimat bekannt war. Kreisüirektor i. R. Hans Wolff war am 19. Dezember 1863 in Magdeburg geboren. Nach dem Abitur im Jahrs 1884 studierte er Rechtswissenschaft an den Universitäten Tübingen und Gießen. Im November 1887 bestand er in Gießen das Fakultätsexamen. Seinen Vorbereitungsdienst leistete er bei dem Amtsgericht in Gießen und beim Kreisamt in Friedberg sowie bei zwei Rechtsanwälten in Gießen. Nach seiner militärischen Dienstzeit als Einjährig-Freiwilliger legte er im April 1893 die Staatsprüfung für das Justiz- und Verwaltungsfach ab. Am 21. Juni 1893 wurde er zum Regierungsassef- sor ernannt und dem Kreisamt Gießen zur Dienst- leistung überwiesen. Im Jahre 1894 wurde er Amtsanwalt bei den Amtsgerichten Gießen, Hungen und Lich, anschließend kam er zur weiteren Verwendung zum Kreisamt in Offenbach. Am 5. Februar 1895 wurde er zum stellvertretenden Vorstand des Polizeiamtes Gießen bestimmt und am 5. Juni 1895 zum besoldeten Beigeordneten der Stadt Gießen gewählt. Das Veigeordnetenamt unserer Stadt hatte er bis Ende April 1902 inne. Mit Wirkung vom 1. Mai 1902 erfolgte seine Ernennung zum Kreisamtmann bei dem Kreisamt in Worms. Später wurde er zum Kreisdirektor in Oppenheim und anschließend zum Kreisdirektor in Worms ernannt. Nach Erreichung der Altersgrenze mit 65 Jahren trat er im Jahre 1928 als Kreisdirektor in den Ruhestand und verlegte seinen Wohnsitz nach Gießen. Sowohl bei seiner früheren Amtstätigkeit als auch während seines Ruhestandes in unserer Stadt hat sich der nunmehr Verewigte nicht nur die hohe Wertschätzung derer erworben, die in früheren Jahren dienstlich mit ihm zu tun hatten, sondern er gewann auch durch seine ausgezeichneten Charaktereigenschaften und sein allzeit liebenswürdiges Wesen die Hochachtung weiter Bevölkerungskreise, so daß er in Stadt und Land viele Freunde besaß. Das Andenken an den verdienten Beamten und vortrefflichen Menschen wird in guter Erinnerung sortleben. HHeineW M W W Srenöe Spotfamf „Kraft durch Freude-. Heute Donnerstag, den 12.3.1942, Wiederbeginn des Kursus / 866D „Fröhliche Gymnastik Und Spiele für Frauen 20.00—21.00 Uhr Schillerschule, Schillerstraße. Vollstockbeflaggung am Heldengedenktag. Der Reichsminiskr des Innern und der Reichsminister für Volksaufklärung und Propaganda geben bekannt, daß am Heldengedenktag — Sonntag, 15. März 1942 — die Beflaggung vollstocks zu erfolgen hat. _____ Auf Veranlassung der Dozentenschaft hc hessischen Gesellschafi politischer Aussprache. Derartige, bereits wiederholt auf Veranlassung des Gießener Auslandsamtes getätigten Einladungen ausländischer Wissenschaftler sind vor allem kulturpolitisch begründet, dienen darüber hinaus aber allgemein außenpolitischen Interessen. Im Kampf gegen den Bolschewismus spielt Finnland als Deroündeter des Deutschen Reiches eine besondere, hervorragende Rolle. Der Besuch von Professor Reenpää, der sich übrigens nicht nur über die Einrichtungen der Universität, sondern, auch über die schöne Lage und das Stadtbild Gießens in anerkennendster Weise äußerte, wird zweifellos wesentlich dazu beitragen, die enge kulturpolitische Zusammenarbeit Finnlands mit dem Deutschen Reich zu festigen und zu vertiefen. ü I ,, An —4MMUM1IV1 ! ir ...... Sportkreisführer Stein hatte die Kreisfachwarte und den gesamten Kreisführerstab des NS.- Reichsbundes für Leibesübungen in Gießen zu einer Besprechung 'eingeladen, zu deren Beginn er Neubesetzungen bekanntgab und die neuen Mitarbeiter einführte. Als Kreisfachwart für Leichtathletik wurde Kamerad Paul Lieb -(Luftwaffe) in den Führerstab berufen, um in Zusammenarbeit mit dem bekannten Olympiakämpfer Karl Heinz Becker (Luftwaffe), der .als Lehrwart eingesetzt wurde, die Leichtathleten zu betreuen. Zum Obmann für Sommerspiele wurde als Nachfolger für Dr. Pfeffer Kamerad Peter Grimm ernannt, an Stelle des Schiedsrichterobmanns für Fußball, Nesseldreher, tritt Kamerad P o st (Wieseck). Als Kreisfachwartin für Rudern wurde Kameradin Agnes Leib eingesetzt. In einem Ueberblick über die geleistete Winter- Vortrag eingeladen. Professor Reenpää weilte bereits seit dem 7. März in unserer Stadt; zunächst hatte er die medizinischen Institute und Kliniken, insbesondere das Physiologische und Pathologische Institut besichtigt und war mit den Mitgliedern der Medizinischen Fakultät bekannt gemacht worden. Am Montag, 9. März, wurde er nach Bad-Nauheim geleitet zum Besuch des dortigen Balneologischen Institutes der Gießener Universität und des Kerckhoff-Jnsti- tutes, wobei die in Bad-Nauheim wirkenden Gießener Hochschullehrer Professor Weber und Professor Schäfer führten. Die Kurdirektion hatte dem Gast Gelegenheit gegeben, auch die speziellen Einrichtungen des Bades kennenzulernen. Am Montagabend hatte — wie schon berichtet — der Rektor der Universität, Se. Magnifizenz Professor Kranz, zu Ehren des Gastes einen Empfang in den neuen Räumen des Universitäts-Hauptgebäudes gegeben, zu dem außer der Medizinischen Fakultät sämtliche Dekane und Senatsmitglieder sowie die Mitglieder des Arbeitskreises des hiesigen Auslandsamtes und die zu Studienzwecken in Gießen und Bad-Nau- heim weilenden graduierten Ausländer eingeladen waren. Der erwähnte Vortrag von Profefsor Reenpää vereinigte am Dienstag, 10. März, abends, im großen, voll besetzten Hörsaal des Physiologischen Institutes Dozenten und Assistenten unserer Hochschule mit sehr zahlreichen weiteren, interessierten Volksgenossen. Nach kurzen Begrüßungsworten durch Professor Klute als dem Leiter der Sitzung und Professor Herzog als dem Leiter des landsamtes der Dozentenschaft in Gießen nahm Professor Reenpää zu seinem auf eigenen exakten Versuchen arstgebauten Ausführungen das Wort. Auf keinem Gebiet ließe sich die Frage nach dem Zusammenhang zwischen dem Subjekt und Objekt, dem Zentralproblem jeder wissenschaftlichen Naturerkenntnis, besser untersuchen als im sinnesphysiologischen Versuch; denn hier hätte man es einerseits mit den Erlebnissen (dem „Phänomenalen") und andererseits mit den objektiven Reizen (dem „Funktionalen") zu tun. In Wetterführung der von deutschen Forschern des vorigen Jahrhunderts entwickelten Gedanken war der Vortragende bemüht, die für beide Gebiete geltenden Gesetzmäßigkeiten aufzudecken. Vor allem für den Gesichtssinn ist es ihm, wie an Hand zahlreicher quantitativen Versuchsergebnisse gezeigt wurde, bereits weitgehend gelungen, die schwierigen Verhältnisse mathematisch-analytisch darzustellen. In einer die Sitzung abschließenden Diskussionsbemerkung hatte Professor Koch dazu beigetragen, die dem Fernerstehenden mitunter nicht geläufigen, vom Gast gebrauchten Begriffe dem allgemeinen Verständnis näherzubringen. Ein Bierabend gab nach der Sitzung im Studentenheim noch Gelegenheit zu fachlichem Meinungsaustausch und kultur- Ein Stück Land im Südviertel zu vachten oder zu taufen gesucht. Schr. Ang. unt. 01035 a.d.G.A. Grüner MNeOllW entflogen. 01042 Abzugeb. gegen Belohnung iLudwigsvl. 4 I. in (Stießen I arbeit wurden besonders deren Höhepunkte, die üporiTUprmagiing in vnepcn. | Kundgebung im Gloriapalast und der „Tag der deutschen Meister" erwähnt und in großen Zügen die Planung für die nächste Zeit und die Sommerarbeit gestreift. Die Wichtigkeit der Lehrarbeit für alle Fachämter wurde betont, damit bei Wechsel der Uebungsleiter der Vereinsbetrieb weitergeführt werden kann. Bei den Wettkämpfen hat sich gezeigt, Aktive und Jugendliche vor und senden zum Gaustädtestaffeltag in Frankfurt a. M. am 17. 5. eine Leichtathletikmannschaft der Stadt Gießen. Ein weiteres turnerisches Ereignis im Sportkreis wird die am 26. 4. vorgesehene Durchführung des Gau- Vergleichskampfes der Turnerinnen sein, dessen Vorbereitung dem Sportkreis übertragen wurde. Schon frühzeitig sollen die Or.sturn- und Sporttage beginnen und eine Zusammenfassung aller noch vorhandenen Kräfte im Kreisturn- und Sporttag in Gießen, der im August durchgeführt wird, vorbereiten. H. Lenkung des Reiseverkehrs verlängert. Der Staatssekretär für Fremdenverkehr hat unter dem 10. März 1942 die Gültigkeitsdauer seiner Anordnung zur Lenkung des Reiseverkehrs vom 24. November 1941 bis zum 30. April 1942 verlängert. Gleichzeitig ist eine neue Anordnung zur Regelung des Reiseverkehrs in der Zeit nach dem 1. Mai angekündigt worden. Die Verlängerung bedeutet, daß bßj Beherbergungsraum auch im April und insbesondere während der Osterzeit nach den bereits bekannten • Grundsätzen den Wehrmachturlaubern und jenen Volksgenossen Vorbehalten ist, die kriegswichtige Arbeit leisten. Der erforderliche Nachweis wird wie bisher durch die Urlaubsscheine der Wehrmacht usw. und durch Urlaubsbescheinigungen der Betriebe und Behörden erbracht. Die Lenkung des Reiseverkehrs ist vor allen Dingen deshalb weiter notwendig, weil die Deutsche Reichsbahn ständig durch kriegswichtige Aufgaben und durch die Beförderung lebensnotwendiger Güter stärkstens in Anspruch genommen ist. * ** Von der Partei angekauft. Das in. Zusammenarbeit mit der Hitler-Jugend entstandene Bild „Und morgen die ganze Welt ..." des Gießener Malers Jmkamp wurde vom Reichsschatzmeister angekauft. ** Ein Frühlingsbote in Gestalt eines Maikäfers, der als Besucher in bef Stadtgegend an der Lahn auftrat, wurde uns gestern nachmittag überbracht. Wir haben von seiner Visite gebührend Kenntnis genommen. Amtsgericht Gießen. Wegen Arbeitsvertragsbruchs hatte sich ein Mädchen aus Garbenteich gestern vor dem Amtsgericht Gießen zu verantworten. Die Angeklagte hatte im Oktober vorigen Jahres ihren Arbeitsplatz in einem kriegswirtschaftlich besonders wichtigen Betrieb unter Bruch ihrer Dienstverpflichtung verlassen und war trotz wiederholter Aufforderungen nicht zu dieser Arbeitsstätte zurückgekehrt. Die Angeklagte wurde wegen Vergehens gegen die Verordnung zur Sicherstellung des Kräftebedarfs für Aufgaben von besonderer staatspolitischer Bedeutung zu einer Gefängnis st rafe von zwei Monaten verurteilt, auf die 28 Tage Untersuchungshaft angerechnet werden. verdunkelungszeik: 12. März von 20.20 bis 7.13 Uhr.________ HauvtschiMeiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter des Hauptjchriftleiters: Ernst Blumichein. Verantwortlich für Politik und I BUder: Dr. Fr. W. Lange: für das Feuilleton: Dr. Hans Th y not; , für Stadt Gießen, Provinz, Wirtlchast und Sport: Ernst Blumjchein. , Druck und Verlag: Brühlsche UniverfitätSdruckerei R. Lange K. G. ■ Verlagsleiter: Tr.-Jng. Erich Hamann: Anzeigenleiter: Hans Beck. ' Anzetgenpreisliste Nr. 6. !Nr Steuöe nn östHamc öunD SMiWer-Mer helfen bei Rheuma, Gicht, Ischias, Glieder- und Gelenkschmerzen, Hexenschuß, Grippe und Erkältungskrankheiten, Nerven- und Kopfschmerzen. Beachten Sie Inhalt und Preis der Packung; 20 Tabletten nur 79 PfennigI Erhältlich in allen Apotheken. Berichten auch Sie uns über Ihre Erfahrungen! TRINERAL MÜNCHEN J 27/547 Achtung! Gastwirte im Kreis Wetzlar! Die Anmeldung für Trinkbranntwein ohne Liköre nach dem Verbrauch vom Jahre 1939 muß bis Samstag, dem 14. März, in meinen Händen sein. Thiele, Wetzlar Kreisgruppenieiter der W. G. B. ____________________________862 D mein Vater seines 856 D gesucht. 86»D MBrotKmanns IFas koche ich b 5. Vorstellung: mbD brotensoße 0 e g ' MEMPHIS Junger Ducke 4 PL braun, Glatthaar sind gut und ein besondere! Genuß von A-Z MILDE SORTE 1 kl. HL SORTE S PL NIL 6 Pi Die Standardzigaiette der österreichischen Tabakregie Veranstaltungsring der HitlersJugend Rezept ausschneiden und aufbewahrenl Sie können' ®» Immer verwenden — oud> wenn Sie heute mal keinen Knorr-Würfel bekommen haben. Klärchensuppe Semmelklöße und Sauer- Lei dieser altbewährten Nahrung wird auch Ihr Kind gedeihen* d. h. richtig zunehmen und fröhlich und munter sein Kontoristinnen Stenotypistinnen nach Posen und Litzmannstadt in selbständ., verantwortungsvolle Position von reichsdeutschem Industrieunternehmen ges. Bewerbungen mit Zeugnisabschriften und Lichtbild an: Firma KARL MET JE Posen, Halbdorfstraße 22 So demütigt euch nun unter die gewaltige Hand Gottes!“ (1.Petr.5, 6.) Donnerstag, den 12. März 1942 S)cr (Reite r Schauspiel von Zerkauten. Beginn: 18.00 Uhr. Sauerbratensoße Den TfäuM, Soßenwürfel fein zerdrücken, glattrühren und mit schwach 1/4 Liter Wasser, ’/3 Lorbeerblatt, 1 Prise Zucker, etwas Essig — je nach Schärfe — unter Umrühren 3 Minuten kochen, dann 2 Eßlöffel Buttermilch oder gequirlte Sauermilch darunterrühren. k" Danksagung. Für die vielen Beweise inniger Teilnahme sowie für die Kranz- und Blumenspenden beim Tode meines Mannes sage ich meinen aufrichtigen Dank. Insbesondere danke ich Herrn Missionar Walther für die trostreichen Worte, dem Kameradschaftsbund deutscher Polizeibeamter, den Kameraden des Gendarmerie- kreises Gießen, der Kriegerkameradschaft ehemal. 116er und seinen Kegelfreunden, die ihm in soldatischer und kameradschaftlicher Verbundenheit die letzte Ehre erwiesen haben. In stillem Schmerzt Anna Glaub. ____________________________0999 gewürzte Futrerkalkmischung ZWERG-MARKE für alle Tiere Hessischer ,827 D Infanterie-Offizierssäbel aus der Zeit vor dem Weltkriege, gut erhalten, zu kaufen gesucht. Schriftliche Angebote an: Alexander Wil ker, Weimar Wilbelm-Frick-Straffe 63 Tieferschüttert erhielten wir die unfaßbare Nachricht, daß mein treuer Mann, der herzensgute Vater seines Töchterchens, unser lieber Sohn und Bruder, Schwiegersohn, Schwager und Onkel Unteroffizier Otto Nesseldreher imAltervon 80 Jahren in treuer Pflichterfüllung für Führer, Volk und Vaterland in einem Lazarett im Osten gestorben ist. Wiedersehen war seine und unsere Hoffnung. In tiefer Trauer: Frieda Nesseldreher, geb. Becker und Töchterchen Christel Wilhelm Nesseldreher und Familie Georg Becker nebst allen Verwandten. Vetzberg, Heuchelheim, den 11. März 1942. 01030 Am 10. März ist mein lieber Mann, unser guter Vater und Großvater Hans Wolff Kreisdirektor 1. R. im Alter von 78 Jahren sanft entschlafen. Clara Wolff, geb. Haberkorn Hans-Carl Wolff, Oberstleutnant, i. Z. im Felde Elisabeth Nebel, geb. Wolf! Edith Wolff, geb. Benecke Wilhelm Nebel, z. Z. Hauptmann im Felde, und 4 Enkel. Gießen (Keplerstr. 11), Elbing, Worms. Die Beisetzung findet in der Stille statt. 845 D Stähl. Jrauenarbeiisschule Gartenstrabe 30. Danksagung Statt Karten! Allen, die uni bei dem Heldentode meines lieben Mannes, Vater seiner kleinen Erika, unseres lieben Schwiegersohnes, Bruders, Schwagers und Onkels, Feldwebel Emst Seel, Zugführer in einem ~ Inf.-Regt., mündlich und schriftlich ihre herzliche Teilnahme erwiesen haben, sagen wir auf diesem Wege unseren aufrichtigen Dank. Im Namen aller Angehörigen: Lilli Seel und Kind Erika Karl Leib Gleiberg, im März 1942. lieber Naturschutz und Naturkunde mit den allgemeinverständlichen Büchern des Hugo Dormühler Verlages, verlin» Eicfcterfclöe, Ditte verlangen Sie noch beute von Ihrem Gießener Buchhändler das WsführiiAc bebilderte Werbeblatt „Freunde der Natur find Freunde guter Bücher* Das ist ein ganz vorzügliches Mittagessen, auch wenn es kein Fleisch dazu gibt - wenn nur genügend Soße dabei ist.. Die Zubereitung der Knorr-Klärchensuppe Ist denkbar einfach. Sie wird nur mit Wasser gekocht - alle anderen Zutaten enthält bereits der Knorr-Suppenwürfel. Wie man aber rasch und mühelos — ohne Fleisch und ohne Fett! — eine gute Sauerbratensoße zubereitet, sagt Ihnen das nachstehende Rezept: Hansi Knoteck die beliebte Künstlerin in einer Hauptrolle des Volksstücks: Schloß Hubertus nach dem weltbekannten Roman von Ludwig Ganghofer. Deutschland, das ist das Gebot der Ehre, die große Verpflichtung zum Glauben, --- zur Treue, zum Einsatz, zur Tat. Im heiligen Kampfe fiel in Rußland unser aller Lieber und Treuer, der Studienassessor Willibald Roth Feldwebel und Zugführer in einem Inf.-Regt. Inhaber des Sudeten-Abzeichens, des E. K. H und des Infanterie- Sturmabzeichens. Luise Roth, geb. Schüler, u. Töchterchen Gunhlld Georg Roth Berta Roth, geb. Schmidt Dr. Hermann Roth Anne Roth, geb. Schmelz Bernhard Roth, z.L im Felde Gisela Werner, geb. Roth Dr. Burkhart Werner, Utffz. Peter Schüler Maria Schüler, geb. Klein Gießen (CarhVogt-Str.14), Homburg/Westm. 858 D —- isf Ihnen zumute wenn Sie Ihren Füfjen’eine wirkliche Pflege angedeihen lassen. Hühneraugen und Hornhaut beseitigt zuverlässig die bewährte „Sirf&i^"SCHÄLKUR Zur weiteren Pflege Ihrer Fulje dann selbstverständlich FUSSPUDER CARL HAMEL & CO. FRANKFURT/M.9 ~ Unser Udo hat ein gesundes Schwesterchen bekommen. In dankbarer Freude Frau Gustel Müller geb. Dinges Georg Müller Oberfeldwebel-Offiziersanw. in einer Flieger • Aufklärungsst. Gießen, Werrastr. 9 z.Z.i.Osten 10. März 1942 ,1OV jetzt erhielten wir die tiefschmerzliche Nachricht, daß nach Gottes heiligem Ratschluß unser lieber, einziger Sohn, —innigstgeliebter Mann und treubesorgter r seines Kindes, unser Bruder, Schwager, nur in gute Hände zu verkaufen. Schriftl. Angeb. unter 01046 an den Gieff. Anz. | Kaufgesuche~| M. Memogen z. taufen gesucht. Schriftl. Angeb. unter 01041 an den Gieff. Anz. 2Äizimiii,WDziiDin.(iB0hl.) 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März 1942 ist unser lieber Sohn, Bruder und Schwager Traugott Hickel Unteroffizier bei der Luftwaffe in Ausübung seines Dienstes tödlich venin- tlückt. Die Beisetzung findet am Sonntag, em 15. März, 13 Uhr, in Oberroßbach (DiU- kreis), statt. Ing. Theodor Hickel, Oberroßbach Uffz. Hans Hickel, z. Z. im Felde, und Frau Marga, geb. Stallmann Schwester Dorle Hickel, Dühringshof Uffz. Hermann Haas, z. Z. im Felde, und Frau Lisel, geb. Hickel Pfarrer Hermann Hickel, Oberroßbach, und Frau Annedore, geb. Gallemkamp . Uffz. Friedrich Hickel, z. Z. Reservelazarett Baden-Baden, und Frau Ulla, geb. Krause Leutnant Bernhard Hickel, z. Z. im Felde, und Frau Käthe, geb. Dietrich Schwester Annemarie Hickel, Mainz-Bischofsheim. 859 D Gut erhaltener mnöerroaoen z. kaufen gesucht. Schriftl. Angeb. unter 01043 an den Gieff. Anz. MeineAnr eigen im Gießener Anzeiger werden von Tausenden beachtet und gelesen. | Vereine | Akademischer Gesangverein Fortsetzung der Proben Montag, 16März 19.30 (pünktlich) Ult 865D Hotel Schütz Bahnhofstraße Vetter, Onkel und.Neffe Reinhard Ködding, Jungtheologe Unteroffizier in einem Infanterie-Regiment in freudiger Pflichterfüllung zum Schutz des hartbedrohten Vaterlandes an der mittleren Ostfront im Alter von 27 Jahren gefallen ist. Im Namen der trauernden Familien: Heinrich Ködding, Pfr. i.R., und Frau Anna Ködding, geb. Mickel Eva Ködding, geb. Hädrjch Marianne Zeitz, geb. Ködding. Dorf-Güll, Gießen, Leipzig, Friedberg, den 10. März 1942. ______________867 D Danksagung. Für die vielen Beweise aufrichtiger Teilnahme beim Hinscheiden unseres liebenVerstorbenen, des Lehrers i. R. Franz Heil danken herzlichst Margarete Heil Witwe Dr. med. A. Heil • nebst allen Angehörigen. Oppershofen, Watzenborn-Steinberg, den 12. März 1942. 8600 Suche für sofort oder s v ä t e r 1 Küchenmädchen und 1 Hausmädchen bei gutem Lohn. — Geschirrspülmaschine und Kartoffelschälmaschine sind vorhanden. «seD F. Contino, Wetzlar Reichsbahn-Gaststätte, Tel. 2162. Zuverlässige Putzfrau für 3 Stunden täglich nach 16 Uhr |Stellenangebote| Für kleinen Ge- schaftshaush.mil einem 3jährigen Jung, nach Rü- oesbeima. Rhein wird ehrlich, und fleiffiges Mädchen mit Kochkenntn. gesucht 85sd Andreas Fluck, Riidesheim am Rhein^irchstr 13 Saubere, zuverl. WWkM zu alleinstehend. Dame stundenweise gesucht. r Zeit n. Veremb. Alicenstr. 28 I- Halbtags- mädchen gesucht 8680 Heuchelheim, Giehener , Straffe 112 I. Suche f. meinen landwirtschaftl. Haushalt ein Pslichtjahr- Mädchen. Wilh. Walter 4., Steinfurth über Bad-Nauheim. | Verkäufe ~~ \öid^cUs^' , _____________________—______:--------d Wir suchen für unsere Werksküche tüchtige Beiköchin die auch im Stande ist, nach kurzen Angaben der Küchenleiterin selbständig zu arbeiten. Heylisenstaedt &Uomp. Werkzeugmaschinenfabrik «. m. b. H., Gießen. __ 868 D Die Welt gesegneter Naturschönheiten, der Zauber dämmerigen Hochwaldes, das gewaltige Rauschen tosender Bergbäche, die entfesselten Naturgewalten bringen in diesem Film eine außergewöhnliche Stimmung,die zum starken Miterleben zwingt. Ein ungewöhnlich packender Film voll mitreißender Spannung bis zur letzten Szene. Paul Richter Hans Ä. v. Schlettow Hans Schlenck, Hertha Worell, Friedrich Ulmer in den Hauptrollen. Lichtspielhaus Beute Donnerstag Wiederautlührunfi Neueste Wochenschau! Täglich 2.30, 4.45, 7.30 Uhr Sonntags 2.00,4.30,7.30 Uhr Jugend hat Zutritt I A73C/.U O M MW M Für alle groben Reihigungsarbeifen beim Herd- und Ofenputzen, Fleck* und Rostenffemen ist Salmiak-ATA das Rechte* Hergestefit In den Fersit*Wer6en»