HM M p» ■ ’ M "y Ä »z ,.y' ' M V/. y j zrrttag.ll. Dezember |9|2 Gietzener Anzeiger n Achsenmächten und den USA. f +>u“ “P. clH General Hideki Tajos Persönlichkeit ist seineck erwiesen, dessen volle Schar e hiesigen die .. t ■ . . aL.. ... J t cr.-Ls__l.- «hm unvemornt hliehen. die Cltaue um Rooieveß von Volk, seinen Verbündeten und seinen Feinden be- Tele- dem •kannt lichen Augenblick und an der verbündeten Truppen ließen macht reits vor der Uebernahme des Ministerpräsidiums ein Begriff wehrhafter Kraft und Festigkeit gewesen. reteibd ilitff tob IbDtict; schein. ms B«l. ließen anee54 > >42 [ üW/ (Nachdruck, auch mit Quellenangabe, verboten.) Stockholm, Dezember 1942. Guano und Tani, aufs neue bekräftigt worden. Der Pakt selbst hat sich inzwischen als ein Instrument ihm ungewarnt blieben, die Clique um Roosevelt und um Churchill, bereits empfunden haben und sicher- lich noch weitgehender verspüren werden. Es war im Geiste des Dreimächtepaktes, wenn der Führer sich ofort am 9. Dezember 1941 mit Mussolini an die Seite Japans stellte und Roosevelt, der nicht nur Japan, sondern auch uns und Italien aufs chwerste prooöziert hatte, den Krieg erklärte. Am 26. April 1942 sagte der Führer abermals: „Es war für uns eine Erlösung, als sich das tapfere apanische Volk entschlossen hat, den unverschämten Zrvvokationen dieses Geisteskranken (Roosevelt) so. Am heutigen Tage ist ein Jahr seit der Unter- leidjnunq des Bündnisobkommens vergangen. Das Deutschland. Japan und Italien ZU einer unlösbaren Kampf- und Sckncksalsgememschatt Zusommen- kikschlossen.bat. Im Gedenken an diesen gesch'cht' ben beleuchtet, und bas wohl so kommen mußte, weil der Weltengeist solche Szenen gespenstischen Irr- lichterns einer aller lebensvollen Grundlagen ent- bebrenden und darum entarteten „Vernunft liebt. Rur die imperialistischen Raubstaaten waren diese Marionetten einer leergelaufenen Idee ein geradezu willkommenes Geschenk, um hinter ihrem Rücken um so sicherer die eigentlichen Figuren auf dem Schachbrett der großen Politik zu bewegen. Man ist sich in Washington und London allerdings nicht im entferntesten darüber einig, wer eigentlich am 3 u g e i st. Denn genau wie 1763 Frankreich zuaunsten Englands sein Weltreich endanltia auf- neben mußte — was nachher kam, waren Brosamen, über deren weltvolitischen Wert man sich trotz ihrer Größe keiner Täuschung hingeben darf —, genau so ist man in den Vereinigten Staaten heute an führender Stelle der Ansicht, daß England sein Empire zugunsten des Vorherrschaftsansvruches der Pankees zu opfern habe. Damit kein Zweifel darüb.er herrsche, wie dieses „Opfer" von feiten Washingtons aufgesaßt wird, wird bei j-der folgte die Erklärung des Kriegszustandes zwischen den Achsenmächten und den USA. Der Führer bei einer militärischen Vorführung im Gespräch mit dem Chef des Generalstabes des Heeres General der Infanterie Z e i tz l e r ; im Hintergrund Generalfeldmarfchall Keitel und der Reichsminister für Bewaffnung und Munition Speer. — (Presse-Hoffmann. sSch.j) DJIB. Aus dem Führerhauptquartier, ll.Dez. Aus Anlaß der Wiederkehr des Tages, an !>em Deutschland, Italien und Japan 90t einem Jahr, getreu dem Geiste des Dreier- Faktes, ihren Entschluß bekundeten, den ihnen «m den vereinigten Staaten und England auf- gezwungenen Krieg gemeinsam bis zum Endsieg zu führen, sandte der Führer i in den Tenno und an König und Kaiser Viktor Lmanuel sowie an den kaiserlich-japanischen VN- Telegramme -es Isteichsaußenministers. Der Retchsaußenminister von R i b b e n t r o p 'andte an den Kaiserlich japanischen Außenminister Toni und an den Königlich italienischen Außenminister Graf Ciano folgende Telegramme: von Ribbentrop an Tani. einem n, |u DJ heute jede erben, feiner ob sie »ieber ' Der e fest, erahn: I ! nicht Jt be- ;a-en; e sonst hätte. Deutschland und Italien vor einem Jahr in feier- licher Form ihren Entschluß bekundet haben, den ihnen von den Vereinigten Staaten und Großbritannien aufgezwungenen Krieg in engster Waffenbrüderschaft bis zum Endsieg zu führen, möchte ich Eurer Majestät meine aufrichtigen Grüße übermitteln. Ich gedenke hierbei der ruhmreichen Was- Untaten unserer verbündeten Streitkräfte, die die ^Bürgschaft unseres Sieges und einer glücklichen Zukunft unserer Völker sind. Der Führer an den König und Kaiser Viktor Emanuel. Zum heutigen Jahrestag der Unterzeichnung des fbeutsch-italienisch-japanischen Waffenbündnlsses bitte ich Eure Majestät mit meinen aufrichtigsten und herzlichsten Grüßen meine besten wünsche für den I Kampf der italienischen Waffen entgegenzunehmen, von dem festen Glauben an den gemeinsamen fcrfb- ||ieg durchdrungen, bringe ich damit zugleich meine lUeberzeugung zum Ausdruck, daß unseren Völkern sowie dem japanischen Volk nach der siegreichen De- mdigung des Kampfes eine glückliche Zukunft des | Stiebens beschieden sein wird. Oer Führer an den Ministerpräsidenten General Tajo. Zum heutigen Gedenktag, der die Dreierpakt- I «ächte in engster Waffenbrüderschaft Im Kampf für lefne neue und gerechte Weltordnung vereint findet, hbcrmittte ich Eurer Exzellenz meine aufrichtigsten lSrühe. Die ruhmreichen Erfolge, die von den ver- jbfinbeten Streitkräften in dem vergangenen Jahr [gegen ben gemeinsamen Feinb errungen würben, [bieten bie sicherste Gewähr, baß in Europa unb in [Jslasien bet Kampf gegen bie angelsächsische her- iiusforberung von bem Enbsieg bet Dteietpakt- [ machte gekrönt sein wirb. In biefer unbeirrbaren Gewißheit übermittle ich Ihnen auch am heutigen [läge meine aufrichtigsten Wünsche für ben weiteren I Ltfolg ber japanischen Waffen. Oer Führer an den Duce. lifterpräfibenten unb an ben Duce folgende wamme: Oer Führer an den Tenno. Anläßlich ber Wieberkeht bes Tages, an Am heutigen Tage, an bem sich ber Abschluß " bes Waffenbunbes ber Achsenmächte mit bem japanischen Kaiserreich zum ersten Male jährt, gebenfe ich Ihrer unb bes faschistischen Italiens in treuer Kometabschaft unb herzlichster Verbunbenheit. In ber Geschichte ist ber Sieg noch stets benjenigen Volkern zuteil geworben, bie für ein gerechtes Ideal itn Kampf gegen eine überalterte Deltorbnung ben letzten Einsatz wagten. So werben auch Deutschlanb, Men unb Japan aus bem jetzigen entscheibenden Ringen als Sieger hervorgehen. In biefer unumstößlichen Gewißheit sende ich Ihnen, Duce, auch Ibe diesem Anlaß meine herzlichsten Grüße. Annahme von urrzeme« für d,e Mittagsnummer biS 8*/, Uhr desvormittag- *naetaftt*Ureife für bte Ühlltmeter-aeüe von 22 Millimeter Breite: 7 Not für »Vamiltenntf zeigen und vrwcue @elegenbeitSamemen 14 Stof. t. Werbeanzeige« und gefcbäfHiebe Weiegenbeif^aniteigen Viatzvor'cbrift (vorherige Vereinbarung) 28% mebr Botschaften der Giegesgewißheit. Oer Führer an den Tenno, Viktor Emanuel, Tojo und den Duce unb der japanische Außenminister Tani über den Rundfunk die Völker der verbündeten Nationen § rußen und des Taaes gedenken, an dem vor einem ahr Deutschland, Italien und Japan getreu dem Geiste des Dreierpaktes zum Kampfe gegen den Kriegsverbrecher Roosevelt antraten. Der Großdeutsche Rundfunk wird in einer Sendung am 11. Dezember, 19.15 bis 19.45 Uhr, bie Ansprachen der drei Außenminister übertragen. Ministerpräsident Tojo. Als Hideti Tojo im Oktober 1941 sein verantwortungsvolles Amt als Ministerpräsident des japanischen Kaiserreichs antrat, war nach seinen Worten die gegenwärtige Lage ernst wie nie zuvor. Die anglo-am)rikanische Koalition hatte sich bereits im Zeichen einer umfassenden Wirtschaftsblockade gegen Japan im großpazifischen Raum entfaltet. Diese aggressive Unterdrückungspolittk gegen den nationalen Existenzanspruch Nippons in seinem heimallichen Lebensbereich fand ihr Gegengewicht in der unbeugsamen nationalen Politik des japanischen Reiches, das in der Verteidigung feiner nationalen Ehre und feines Lebens die Wurzeln seiner Kraft und eine heilige Aufgabe sah. Hideki Tojo, der Mann der Armee, wie man ihn in seinem Volke nannte, und seine Regierung wußten sich einig mit der gesamten Nation, einen, wenn auch unvermeidlichen Entscheidungskampf im Pazifik nach diesem Gesetz des nationalen Verteidigungs- und Lebenswillens zu führen. „Die Verstärkung der Kriegsstruktur und Mobilisierung aller Kräfte" bildete darum einen Bestandteil des Tojoschen Regierungsprogramms. Sie verliehen ihm und dem japanischen Volk die Kraft, in bewunderswerter Geduld immer wieder neue Bemühungen um die Erhaltung des Friedens in Großbftasien zu tätigen, im Augenblick der notwendigen Entscheidung aber den Kriegstreibern Roosevelt und Churchill mit den Waffen zu antworten. Am 8. Dezember 1941 begann der Kriegszustand zwischen Japan einerseits und England und den USA. anderseits, am 11. Dezember 1941, drei Tage später, er= verstehen, die weite Telle Englands angesichts der nicht zu leugnenden Fakten erfaßt hat. Welches sind diese Tatsachen und wie ist ihre Verknüpfung? Da ist zunächst das verhältnismäßig am untintereffan- teften wirkende Treiben der Verräter und Abtrünni- .... e'n»= de Gaulle, der sich als Chef des sogenannten „freien Frankreichs" fühlt, eines Giraud, der sich anmaßt, das „kämpfende Frankreich" zu vertreten, eines Darlan, der sich als „Navigateur des couloirs“ bezeichnenderweise mit dem loyalen Frankreich" begnügt: ein groteskes Spiel, Der von Heael zitierte Weltengeist benutzt häufig seltsame Anlässe, um eine neue Szene vor den Zuschauern seines Welttheaters aufzubauen: Roosevelts räuberischer Ueberfall auf Französisch- Nordafrika machte die Verräterei eines Teils der französischen Generalität ersichtlich, diese löste unter den „rangältesten" Verrätern, wie beispiels- Großes Spiel mit kleinen Marionetten Bon unserem rm.-Berichterstatter Porträt: Dehnen-Dienst. Der heute 58jährige war bereits im Jahre 1938 im ersten Konoye-Kavinett Vizekriegsminister und im zweiten und dritten Kabinett Konoye Kriegsminister. Reich und vielseitig erprobt ist das Feld feiner mlli- lärischen Tätigkeit. Als Militärattache (1919 in Deutschland) und als Lehrer an der Kriegsakademie in Tokio, als Chef der Mobilmachungsabteilung im Kriegsministerium, im aktiven Dienst als Regiments- und Brigadekommandeur, im Generalstab und als Generalstabschef der Kwantungarmee (1937) und schließlich 1939 als Erster Inspekteur der japanischen Luftwaffe hat er seinen Mann gestanden. Erfahren und entschlossen führt Tojo nun bie zum Kampf und Sieg entschlossene Nation in das zweite Jahr/des heiligen Krieges um Großostasien. zu antworten, wie man es allein vor dem eigenen Volk unb der Weltgeschichte verantworten Fann." Was Roosevelt Japan zugedacht, 'hatte er allen Mächten, die nicht nach seiner Pfeife tanzen wollten, in Aussicht gestellt, nämlich die „Quarantäne", also gewissermaßen bie Seuchenstation, in der sie, die Deutschen, Italiener, die Japaner, gesteckt und o lange gehalten werden müßten, bis sie sich den Wünschen Roosevelts gefügt hätten. Seine berüchtigte Quarantäne-Rede in Philadelphia im Jahre 1937 zeigte den Weg, der ihn ins Gestrüpp führen ' ollte. Roosevelt trieb England zum Kriege gegen die Achsenmächte. Es mußte uns, wie der Londoner Nachrichtendienst jetzt erklärte, den Krieg erklären, „nicht, weil es angegriffen wurde, sondern freiwillig". „Wir waren das einzige Volk außer ben Franzosen", würbe nochmals in London unterstrichen, „bas in ben Krieg eintrat, ohne angegriffen worden zu sein." Der Zynismus dieses Geständ- nisies hat nur den einen Hintergrund: Roosevelt. Er war es, der Stück für Stück der Monroedoktrin abbaute und sich in bie Angelegenheiten anderer Erdteile einmischte, dabei aber wollte er die westliche, seine Hemisphäre, gegen eine gleiche Art schützen. Er verhängte über die Achsenmächte den log. „moralischen" Boykott, der sich in einem schamlos geführten Wirtschaftskrieg auswirkte, bis schließlich mitten im Frieden USA.-Schiffe den Befehl erhielten, auf deutsche U-Boote, bie nichts taten als daß sie, dem Völkerrecht gemäß, englische Schiffe versenkten, aber keine amerikanischen, zu schießen. Der Wust von Lug und Truk unb Bluff Roosevelts war die Folge feiner jahrelangen Einkreisungshetze gegen Deutschland, bie seine Botschafter in Paris und Warschau, in Prag und Belgrad und Sofia unb Athen zusammen mit ber englischen Diplomatie betrieben hatten. Gegen Japan hatten Washington und London die gleichen Methoden angewendet. Als Roosevelt eine ultimativ gehaltene Note am 26. November 1941 an den Tenno richtete, die nichts nur den Abzug der japanischen Truvpen aus China, sondern auch bie Preisgabe des Kaiserreiches Mandfchukuo verlangte unb Japan erdrosseln wollte, war der Krieg als Ultima ratio die einzige Antwort. Roosevelt hatte jene Note nicht einmal zur Kenntnis des Kon- gresies, ja, nicht einmal zu ber feiner nächsten Mitarbeiter gebracht. Er hanbelte wie ein Despot unb verlangte von Japan, es solle Selbstmord brachen. Mit hem gleichen Grunde hätte Japan von Roosevelt fordern können, die USA. sollten die Gebiete, die sie Mexiko und Spanien und Frankreich entrissen hätten, zurückgeben. Getreu ihrem Wort sind Deutschland unb Italien als Japans Bundesgenossen in diesen Kriea getreten und kämpfen gegen die amerikanisch-englische Welttyrannei und plutokratische Ausbeutungssucht, die alle Nationen gegeneinander hetzt unb bieganze Welt ins Elend stürzt. Die Plutokratien verbündeten sich dazu mit dem Bolschewismus, sie wollten jede Besttebung, eine neue und bessere Welt h-raufzu- führen, in der Friede und soziale Gerechtigkeit unb aegenseittges Verständnis herrschen sollen, vernichten, sie haben an die Macht und an die Gewalt appelliert, und sie werden durch die Gewalt und durch die größere moralische und völkische Macht ber Mächte bes Drelenwktes umkommen. Schon jetzt ist Englaud in diesem entscheidenden Ringen von Roosevelt nwttgesetzf. der Bolschewismus blutet aus immer größeren Wunden, Roosevelt selbst hat Ostasien verloren, unb die militärische Macht ber USA erhält die schwersten Schläge. Die drei großen Volker, die hinter sich Europa unb Asien haben, die eine neue und bessere Ordnung errichten wollen, genau so, wie sie ihre Länder zu Musteriändem entwickelt haben, führen einen hei- fiaen Krieg aegen die Mächte des Bösen und des Nihilismus. Sie sind eifern entschloßen und haben , die Macht dazu, nicht nur den Bolschewismus, sondern auch die Plutokratien Roosevelts und Churchills zu vernichten. Eiserne Entschlossenheit Am Jahrestag des Eintritts der Achse an ber Seite Japans in den Krieg mit den USA ist bie im Dreimächtepakt niebergelegte Gesinnung von den Außenministern der drei Staaten, von Ribbentrop, wurde 1815 durch Napoleons Waterloo ausdrücklich bestätigt Heute befindet sich bie Erde wieder in einer solchen Weltensekunde. Roosevelt hält sich mit Hilfe der angemafjten Doktrin ber Vereinigten Staaten, sie hätten der Welt das Heil zu bringen, für berufen, nicht nur Schiedsrichter in diesem gewaltigen Spiel zu fern, sondern auch gleichzeitig alleiniger Nutznießer des — freilich von ihm reichlich kühn eskomp- tierten — Ergebnisses. Man muß sich diesen Hintergrund vergegenwärtigen, um die Vorgänge in ihrer ganzen Bedeutung zu Würdigen, vor allem auch bie steigende Uruhe unb bie sichtliche Verärgerung zu Zellenz meine Uu|nu.^iyrv,. erfolgreiche Führung des gemeinsamen Befreiung kampfes und den Ruhm der spanischen Waffen. Bon Ribbentrop an Gras Ciano. Das vor einem Jahr unterzeichnete Abkommen ,ur gemeinsamen Führung des Krieges gegen die Leremigten Staaten und England hat die Ach en machte und dos Kaiserreich zu einer unlos baren Waffenbrüderschast und Sch'cksalsgemem ichast zusammengeschmiedet. Aus Anlaß des beu gen Erinnerungstages sende A ^hnen, mein Ciano, meine herzlichsten Grüße. 3u9je^ -rneut meiner festen Überzeugung Ausdruck van der gemeinsam geführte Kampf ber Dreierpak, mach«- unseren Volkern und dem laptmfäen Bo den Weg in eine gesicherte und glückliche Zukunft .bahnen wird. Heute Ansprachen der Außenminister. Berlin, 10. Dez. (DNB.) Arn Dezember werden der Reichsaußenmimster v o n R l b v e n trop,ber itattenische Außenminister Graf Clano General-Anzeiger für Gberhefsen Zickes, en^5ch,l Geheimsitzung bes Unterhauses, in welcher Churchill eine Erklärung über die Stellung Dar- Ians abgab, hatte bas größte Interesse sowohl der Unterhausmitglieber als auch ber Lorbs gefunden. Die Sitzung war die besuchteste Parlamentssitzung feit Beginn des Krieges, meldet Reuter. »Eine vorübergehende militärische Vereinbarung.- Buenos Aires, 11. Dez. (Europapreß.) Präsident Roosevelt hat sich am Mittwoch in, der Sitzung des pazifischen Kriegsrates für eine Bereinigung der politischen Gegensätze ausgesprochen, die zwischen den USA. und England über die Zuerkennung leitender Befugnisse an D a r- l a n seitens der USA. entstanden sind. Im Anschluß an die Sitzung des Kriegsrates erklärte der neuseeländische Vertreter Nash, Roosevelt habe die Maßnahmen gebilligt, die zur Beseitigung dieser Schwierigkeiten ergriffen würden.' Der Präsident habe nochmals betont, daß es sich bei der Ernennung Sarians durch General Eisenhower nur um »ine vorübergehe nde militärische Vereinbarung handele. Der USA.-Außenminister Cordell hüll äußerte !m 12.1 3 Anna ßebensjc ^n unb -leeluna lngearbk Tcha tungstheorien abzugeben. In seiner Rebe vom 28.5.1941 sagte er: „Wir werden uns mit keiner Nachkriegswelt wie 1920 zufrieden geben, in die die Samen des Hitlerismus wieder eingepflanzt »werden und wachsen können." Wenn der Detter jenseits des Ozeans in satanischen Orgien schwelgt, kann der Brite nicht schweigen. Am 5.9.1940 verlangte der „Daily Herald": „Wir sollten unserer Luftwaffe den Befehl zum Vernichten geben. Zu diesem Zweck müßte man alle Anstrengungen der Wissenschaft darauf konzentrieren, einen neuen schrecklichen Explosivstoff zu erfinden, mit dem man diese deutschen Teufel vernichten kann. Wenn ich könnte, so würde ich Deutschland von der Landkarte auslöschen." Als die Engländer im Juli 1941 durch die Bindung starker deutscher Kräfte im Osten Oberwasser zu haben wähnten, sagte „National Review", der Konflikt richte sich gegen bas deutsche Volk, das eine so wilde, räuberische, skrupellose und äußerst unzivilisierte Rasse bilde, daß deren Be- seitigung die einzige Hoffnung für die Welt bilde. Daß die Feinde es vornehmlich auf unsere Jugend abgesehen haben, ging kürzlich aus einer durch Reuter aufgenommenen Stellungnahme eines Londoner Emigrantenblattes hervor. Es veröffentlichte eine Zuschrift, in ber gefordert wurde, die deutschen Kinber sollen zwangsweise ins Ausland deportiert werden, um sie dort jüdisch infizieren zu können. Als letzte Stimme wollen wir in dieser Sammlung nicht den Juden Bemard Lecache, seines Zeichens Präsident der Internationalen Liga gegen den Antisemitismus, vergessen. Er hetzte bereits am 18.12. 1938 in einer englischen Zeitung: „Es ist unsere (jüdische) Sache, Deutschland zu vierteilen. Es ist unsere Sache, endlich einen Krieg ohne Gnade Sl erwirken." Täuschen wir uns nicht: Alle diese Haßgesänge sind letzlich die Ausgeburt eines schlechten Gewissens. Dieses Gewissen wird besonders rege, wenn unsere Gegner in besondere Schwierigkeiten geraten und ihre Völker endlich die vielversprochenen und ständig angetündigten Siege sehen wollen. In Ermangelung dieser Siegesmeldungen brüten faule Hirne eine satanische Fata Morgana über bie Knechtung und Zerschlagung Deutschlands nach dem Kriege aus. Mögen sie dieser Methode treu bleiben! Stockholm, 10. Dez. (Europapreß.) In der Unterhaus-Sitzung am Donnerstag wurde Außenminister Eden, wie aus London gemeldet wird, von den Abgeordneten erneut mit Forderungen bestürmt, dem Lande in bezug auf die ©teHung'D a r» Ians in Nbrdafrika reinen Wein einzufchenken. Eden betonte, daß jede Aeuherung der Regierung im Zusammenhang mit Darlan geheim gehalten werden müsse. Diese Angelegenheit sei und bleibe geregelt durch die Erklärungen des Präsidenten der Vereinigten Staaten und durch die Erklärungen, die er selbst, Edern dem Hause bereits abgegeben habe. Eine weitere öffentliche Stellungnahme könnte auf keinen Fall erfolgen. Nach dieser Erklärung des britischen Außenministers trat das Unterhaus zu einer Geheim- fitzung zusammen, um über die Entwicklung in Nordafrika und die Position Dar Ians zu beraten. Die Beunruhigung der Öffentlichkeit Englands über die Stellung Dorians fand am Donnerstag erneut Ausdruck in fast der gesamten Londoner Presse. Das liberale „News Chronicle" veröffentlicht in Form eines siebenspaltigen Leitartikels eine Bilanz über Darlans politische Vergangenheit und den Nutzen, den er den „Alliierten" gebracht habe. Die Zeitung kommt zu der Erkenntnis, daß die Debetseite dieser Abrechnung sehr viel größer fei. Die zeitweiligen Vorteile, welche das Abkommen mit Darlan gebracht habe, könnten die Nachteile nicht aufroiegfcn. Die Zeitung wendet sich dann scharf gegen die Aufgabe von Prinzipien zugunsten zeitweiliger Vorteile. Wenn nicht die Notwendigkeiten des Krieges dem im Wege stünden, würde sich in England gegen das Abkommen mit Darlan ein Sturm der Opposition erhoben haben. Auch der diplomatische Korrespondent der „Times" äußert sich sehr skeptisch über die Zeitweiligkeit der Abmachungen und fragt, inwieweit man von einer zeitweiligen Macht Darlans sprechen könne, wenn dieser sogar die französischen Sol- M°ttsetzü Webe, kl |r* WM IM ( ifjh. Ir5; «o p LH fr* ?' hin, h iS 1 (? s i $ B l । | Siland tW« , Ln'l* / -wk E »l«i,n j siu *6 «r-Z irniau)1 p vor । ■si 8arb' W in i jnaten t Jj oor D' pa Gesa -tzes ö jien & Einige Jahre hatte Carl Wilhelm Scheele in der Apocheke „Zum gefleckten Adler" zu Malmö sowie in der Stockholmer Apotheke „Zum Raben" verbracht, ehe er nach Upsala ging und dort seine erfolgreichste Schaffensperiode erlebte. In der Chemie galt damals noch die Phlogistontheorie, wie sie der Ansbacher Georg Ernst Stahl am klarsten formuliert hatte. Man nahm an, daß es einen Stoff gebe, der gemeinsamer Bestandteil aller brennbaren Körper sei. Je leichter eine Substanz brenne, um so größer sollte ihr Reichtum an Phlogiston fein, wie man diesen ,/Feuerstoff" nannte. Kohle z. B. galt als ein Körper mit besonders großem Anteil an Phlogiston. Die Tatsache, daß bei der Verbrennung von Phosphor oder Schwefel eine Säure entsteht, nämlich Phosphorsäure oder Schwefelsäure, führte zu der Ansicht, daß diese beiden Körper eine Verbindung der betreffenden Säure mit dem „Feuerstoff" sind, und daß die Säuren erst frei werden, wenn man den Feuerstoss verbrennt. Auch Carl Wilhelm Scheele macht sich von dieser Vorstellung noch nicht ganz frei, was man schon daran erkennt, daß er das Sauerstoffgas Feuerluft nannte. Aber die Genauigkeit, mit der er seine Versuche durchführte und den Anteil des Sauerstosts an den verschiedensten chemischen Verbindungen nachwies, macht ihn dennoch zu einem der glänzendsten Vertreter der modernen Chemie. So studierte er die Chemie der Atmung und wies auch dabei die Bedeutung des Sauerstoffs für den lebendigen Or- Sanismus nach. Er füllte ein Gefäß mit feiner üisatmungsluft und fand, daß darin eine Kerze rasch verlischt. Daß ferner Kalkmilch um etwa ein Dreißigstel in das geöffnete Gefäß einftieg. Damit hatte er bewiesen, daß die ausgeatmete Luft über 3 v. S). Kohlensäure enthält. Ein anderer Versuch über die Atmung der Pflanzen wird von ihm folgendermaßen beschrieben: „In einen kleinen Kolben, der 24 Unzen Wasier enthalten konnte, legte ich etliche Erbsen und goß so viel Wasier darauf, daß sie halb damit bedeckt wurden. Die Erbsen fingen an Wurzeln zu schlagen und wuchsen auf. Als sie nach 14 Sagen nicht mehr zunehmen woll- ten, öffnete ich den Kolben umgewandt unter Wasier und fand die Lust weder vermehret noch vermindert. Mit der Kalkmilch aber wurde der vierte Teil verschlungen, und die übrige Luft löschete die Flamme aus!* — Damit hatte Scheele bewiesen, ——————— menten im Lebensraum des Menschen weitaus am häufigsten vorkommt. 100 Liter Luft enthalten 21 Liter Sauerstoff. Auf jedes Kilo reinen Wassers kommen 880 g chemisch gebundener Sauerstoff. Zu 90 v. H. besteht die feste Erdkruste aus diesem Element, das im Granit ebenso vorkommt wie im Kalk, im Sandstein und im Salpeter. Sange Zeit galt der Engländer Priestley als der Entdecker des Sauerstoffs, der im Jahre 1774 das Element aus Queckfilberoxyd gewann. Aber mindestens drei Jahre früher konnte Scheele den gleichen Stoff auf die gleiche Weise und darüber hinaus in einer auch den modernen Chemiker in Bewunderung und Staunen versetzenden, phantasievollen Fülle verschiedenartiger Experimente nachweisen, wenn er auch erst im Jahre 1777 in seiner „Chemischen Abhandlung von der Luft und dem Feuer" darüber berichtete. Seine 100 Jahre später veröffentlichten, sehr sorgfältig geführten ßaboratoriumsnotuen bilden für Scheeles Entdeckererstrecht den einwandfreien Beweis. — Der junge Stralsunder, der vom Vater wie von der Mutter her aus altem pommerschem Geschlechte stammt, das im Laufe der Jahrhunderte viele tüchtige Männer hervorgebracht hat, hatte wenig für äußere Anerkennung übrig. „Neue Phänomene zu erklären, das macht meine ganze Sorge aus, und wie froh ist.ein Forscher, wenn er das so fleißig Gesuchte findet, eine Ergötzung, wobei das Herz lacht", so schrieb er einmal an einen Freund. — Diese „Ergötzung" genügte dem unermüdlichen Forscherdrang des Mannes, der einer der genialsten Chemiker seiner Zeit war und dabei so wenig Wesens von seiner Entdeckertättgkeit machte, daß er sich big an das Ende seines kurzen Ledens fast stets nur in den kargen Freistunden sich ihr widmete. Er war mit 14 Jahren Apothekerlehrling bei dem aus Mecklenburg stammenden Apotheker Bauch in Gotenburg geworden. Mit einem wahren Heißhunger verschlang der grüblerisch veranlagte Junge die meist schon recht alten naturwissenschaftlichen Bücher, die er in der Apotheke „Zum Einhorn" vorfand. Die Chemikalien benutzte er recht eigenwillig für selbst- erdachte Experimente. Sein unbezähmbarer Lerneifer und fein außergewöhnliches Gedächtnis sowie feine handwerkliche Geschicklichkeit ließen ihm dann in wenigen Jahren zu einem der erfolgreichsten Chemiker seiner Zeit werden. Von der Entdeckung des Sauerstoffs. Zum 200. Geburtstage des großen deutschen Chemikers Carl Wilhelm Scheele. Im Hose der Apotheke „Zum Wappen von Upp- lanb" in Upsala stand im Jahre 1770 ein kleiner Schuppen, in dem allabendlich der Provisor Carl Wilhelm Scheele sich elnschloß, wenn er die letzten Kunden abgefertigt, den Giftschrank verwahrt und das Haustor abgeschlossen hatte. Wenn man durch den Türschlitz ihm zugeschaut hätte, so würde man ihn bei merkwürdigen Verrichtungen beobachtet haben. Da nahm er z. B. einen oben geschlossenen Glaszylinder und steckte ihn umgekehrt in eine Schale mit Leinöl. Taa für Tag beobachtete er, wie das Leinöl ganz langsam in den Zylinder hineinstieg, bis nach ungefähr 14 Tagen ein Fünftel des Zylinders mit Leinöl gefüllt war. Wieder ein andermal konnte man ihn mit einer Feile Eisenspäne von einem alten Hufeisen schaben sehen, lieber die Versuche, die er damit machte, schrieb er in sein Tagebuch „wird Eisenfeil mit etwas Wasser angefeuchtet und in einer Pouteille wohl vermacht einige Wochen aufbehalten, so gehet ebenfalls ein Teil Luft verloren". — An einnem Sonntag ging er mit merkwürdigen Utensilien aus seiner Alchimistenküche hinaus in den sonnenbeschienenen Garten. Vorsichtig legte er ein Stück Phosphor auf einen Korken, den er bann in einer Wasserschale schwimmen ließ, lieber den Korken stülpte er einen Glaskolben, unb bann ließ er ben fengenben Sonnenstrahl durck ein Brennglas auf ben Phosphor fallen. Ein oefrie- bigtes Lächeln huschte über sein Gesicht, wenn ber Phosphor in Branb geriet unb nach einiger Zeit das Wasier in ben Zylinder hineinstieg. Das Leinöl, die Eisenfeilspäne und der brennende Phosphor, sie alle dienten ihm nur dazu, die Existenz der „Feuerluft" nachzuweisen, jenes Bestandteils der Lust, den wir heute Sauer st off nennen. Im Jahre 1776 endlich konnte Scheele sich in Kö- ping am Mälarsee eine eigene Apotheke kaufen. Nun war er ein freier, unabhängiger Mann, der sich sein Leben einrichten konnte, wie er wollte. Er benutzte die Verbesserung seiner äußeren Lage dazu, sich wenigstens ein neues Laboratorium einzurichten. Auch reifte er nach Stockholm, wo er die Akademie der Wissenschaften besuchte, die ihm schon einige Jahre vorher zum ordentlichen Mitglied gewählt hatte. Da er noch immer nicht feine Staatsprüfung als Apotheker abgelegt hatte, wollte er diese Formalität nachholen. Aber das Examen wurde zu einer Huldigung der Examinatoren vor dem genialen Prüfling. In Gegenwart des Königs hielt er feine Antrittsrede als Mitglied der Akademie und erlebte so den äußeren Höhepunkt seiner kurzen Laufbahn. Wenige Jahre der Arbeit waren ihm noch vergönnt. Am 21. Mai 1786 starb Carl Wilhelm Scheele, aber was er bis dahin entdeckt batte, daß übertrifft weit die Leistungen vieler anderer bedeutender Chemiker. Eine seiner frühesten Arbeiten war die Gewinnung ber freien Weinsäure. Er arbeitete sogar ein Verfahren zur Verbesserung bes Weines aus, das man noch heute Scheelisieren nennt. Dann fanb er bas Glyzerin, die Blausäure, Säureoerbindung der Metalle Molybdän und Wolfram: das heute so außerordentlich wichtige Mangan, die Flußsäure, den Schwefelwasser st off und den Farbstoff „Scheeles Grün" — das aber sind nur die wichtigsten aus einer langen Reihe chemischer Elemente und Verbindungen, die dieser einzigartige Forscher in klassisch gewordenen Experimenten auffand. Und bei alledem blieb Carl Wilhelm Scheele ein fleißiger, menschlich bescheidener und in seinem Beruf tüchtiger und erfolgreicher Apotheker. Ein Meister in feinem Fach und ein großes deutsches Forschergenie. Dr. Ludwig Kühle. Berlin, 10. Dez. (DNB.) Die bekannte USA.- Zeitschrist „World Review" bringt einen Artikel mit ber Uebersehnst „Vereinigte Staaten von Europa". In ihm wird das tollfte N ach- l r i e g 5 b i 1 b entworfen, das wir von dieser Seite bisher erlebt haben. Wörtlich heißt es: „Es ist eine starre unb schauerliche Angelegenheit: Aller Wahrscheinlichkeit nach bedeutet unser Sieg die Tötung von 500 000 jungen Deutschen, entweder durch summarisches Kriegsgericht oder ohne eine solche Zeremonie. Selbst wenn man ihre tatsächliche Tötung vermeiden will und eine Reihe von Zwangsarbeiterdivisionen auf Lebenszeit zum internationalen Einsatz bringt, bann bedeutet das nichts anderes als lebendiger Tob. Wir tun aber wahr daran." • Das sind also die wahren Absichten von Gottes auserwähltem Volk, Das die Stirn hat, von der „Freiheit von Furcht und Angst" zu reden, das das deutsche Volk als ein Volk ber Barbaren darstellt. Sie enthüllen immer wieder ihr wahres Gesicht. Möge sich das deutsche Volk diese Sache einprägen, damit es weiß, worum der Kampf geht. Clömenceau sprach einst von den „20 Millionen Deutschen zuviel"; hier wird allen Ernstes der Plan entwickelt, 500 000 junge Deutle zu füsilieren! sich, nach einer Meldung aus Neuyork, beim Empfang einer 'Abordnung der Londoner (3 (Mit-- liften über die Beweggründe, die General Eisenhower zu feiner entgegenkommenden Haltung gegenüber den politischen Wünschen des Admirals Darlan bewogen hätten. General Eisenhower habe das getan, was für den Schutz und die Sicherung feines Vormarsches gegen die militärischen Ziele in Französisch-Nordafrika als das Wirksamste erschienen setz Das Abkommen mit Darlan bleibe auch weiterhin eine rein militärische Ange l e n h e i t, betonte Cordell Hüll. Die nordameri- ?anischeRegierungbeabsi^tig^ilicht^ihr^^inwilli- spielt, er wurde zugleich durch die Rücksichtslosig- kett, mit der Roosevelt dem schon halb und halb mit einem Fußtritt bedachten Darlan das Amt eines Hochkommissars zuschanzt, ohne Überhaupt der britischen Regierung davon Kenntnis zu geben, verblüfft und vollends aus feiner mtt echt britischer Ucberheblichkeit vorgetäuschten Nonchalance auf» gestört. Denn durch das Spiel mit Darlan einerseits und de Gaulle andererseits ist auf beiden Seiten des Atlantik klar geworden: England ist bei aller Unterwürfigkeit und bei aller Bereitschaft zu geftänbniffen nicht bereit, kampflos fein Empire dem „Bundesgenossen" zu über» lassen. Und für Roosevelt bedeutet Nord- unb Westafrika nur eine Etappe seiner weltumspannenden Brückenkopfstrategie, für bie es sich eines besonderen Aufhebens ober der Beachtung der üblichen biplomatischen Spielregeln gegenüber bem Partner nicht einmal lohnt. Er hat 'feine Linien über ben Pazifik nach Australien gezogen (wo ihm allerdings bie Japaner bas Konzept gründlich verderben), er hat feinen Alaska- Brückenkopf ausgebaut, bar für ihn die Bedeutung bes Sprungbrettes nach Japan und der Drehscheibe für ben Nachschubverkehr nach der Sowjetunion haben soll, er ’lpt sich um Indien bemüht, hat sich in Nordirand-Großbritannien und auf Island festgesetzt, ist im Persischen Golf und den Araber ländern anwesend und hat schließlich den Sprung über ben Atlantik nach Nord- und Westafrika getan, alles in ber Absicht, einem Schema blutvolle Wirklichkeit zu geben, das nur einen — allerdings entscheidenden — Fchler hat, nämlich: daß in diesem Kriege ein Nachschub über Entfernungen bis zu 25000 Kilometer der feindlichen Gegenwehr ausgesetzt ist, daß vor allem Europa unter Führung der * Die Nordamerikaner geben wahrlich genug Beweise ihrer teuflischen Absichten. Was bie USA.- Zeitschrift „World Review" mit frecher Stirn für die Zeit nach dem Kriege als das einzig Richtige hinstellt, reiht sich würdig an die Stimmen, die Geistesverwandte in ben USA. und in England haben vernehmen lassen. Wer erinnerte sich nicht der Veröffentlichungen aus dem Buch von Theodor Kaufmann aus dem Jahre 1941, in dem er die Sterili- fierung aller deutschen Männer unb Frauen fordert. In diesen Rahmen gehört Douglas Miller, der ehemalige Handelsattache ber USA.-Botschaft in Berlin, der im September 1941 erklärte, die deutschen Städte müßten entvölkert, die Bevolke- rungszabl müsse gewaltsam niedergedrückt unb bie deutsche Äugend zur Auswanderung in'fremde Länder gezwungen werden. Auch Roosevelt kannte es sich nicht versagen, seine Stimme zu den Vernich- delsschiff mittlerer Größe im Hafen von Bougit mit schweren Bomben unb bekämpften feindliche Flugstützpunkte mit sichtlichem Erfolg. Nachtjäger unb Flakartillerie schossen in ber vergangenen Jiadjt bei Durchflügen britischer Bomber burch bie besetzten IBeftgebiete nach Oberitalien brei Flugzeuge ab. Am 8. Dezember würbe anbertöironoemün- bung ein kleiner britischer Sabotagetrupp gestellt unb im Kampf niebergemad)L Aus-em italienischen Wehrmachtbericht Rom, 10. Dez. (DNB.) Der italienische Wehrmachtbericht vom Donnerstag teilt u. a. mit: T u - rin wurde in ber vergangenen Nacht wiederum von feindlichen Flugzeugen bombardiert. Zahlreiche Gebäude wurden getroffen unb stürzten zusammen. Zahlreiche Brände wurden verursacht. ; Die Schüben sind insgesamt sehr groß. Die Zahl ber Opfer des vorhergehenden Angriffs beträgt, rote bisher festgestellt ryurde, 65 Tote und 112 Verwundete. Die Verluste der letzten Nacht sind noch W fit f uni) J Seite ■’nsenttD nicht bekannt. Eine Formation der 105. Torpedoftugzeuggruppe unter dem Kommando von Fliegerhauptmann Urbano Mancini unternahm gestern einen kühnen Angriff gegen feindliche Schiffe auf der Reede von Algier und hatte dabei besonders ungünstige atmosphärische Bedingungen zu überwinden. Zwei Schiffe von 16 000 bzw. 10 000 BRT. wurden getroffen und explodierten. Im darauffolgenden Kampf mit feindlichen Jägern wurde eine Curtiß abgeschossen. Die Flugzeuge kehrten alle zu ihrem Stützpunkt zurück. he Roman von Mela Vrrr. m Köln mit Martin ins -aus hinein und legt fifpnh» 6>inh hehntfam in das weiße iSi litter- in. M Durin izer o m ourte PrS< in. der e 2e> i aus« land Dar« i Aule ter re die vieler asident nen« er nur ische lichast elcher Dar- )1 der inten, itzung lit 4 hm ede W iten. M bar- rurde hrten iußerte Emp- mv General n Hal- i5 Ad- Eisen» inb die irische» ksamste bleibe > An- rameri' inwilli- Fortsetzung. (Nachdruck verboten.) Liebe, kleine Mutter", sagt Johannes leise, geht im w.u in« Anne hinein und legt Vas Menge nie bei llkmilch uet. ibtt dkel Ä mch." Sie bringt eine Platte mit Brotschnitten und L -Sie müssen noch etwas essen. Ist es denn wirklich sute so dringend mit der Heimfahrt. . Johannes hat sich in den Stuhl zurückgelehnt und i'bt den Hantierungen der ,ungen Frau zu. 6e> •ter Bedaglichkeit. di- er hier emps>ndet °erl -rt tu Gesicht n-cht den gewohnten ernsten Ausdruck, e: streicht über seine schmale, hohe Stirn und ent fanet. daß er morgen frühzeitig m der Fabrik will. „Uebernachte ich wie sonst in Hamburg, »bin ich erst gegen Mittag in Tempelhof. „Unb vielleicht Serbe ich jetzt lange keine Ze^t für h>omstett finden. Diese Besuche hier bei Ihnen >-d Martin werden mir sehr s-hlen .. sehr! . Die Hellen Brauen des Mannes heben sich ub-r to ernsten Augen. Jetzt haben diese Augen -men eichen und sehr herzlichen Ausdruck. Er sagt we „So abseits leben Sie ja hier auch nicht. Frau tüe. daß Sie nicht wissen, was m der Luft liegt Heuer Rektor der Marburger Universität. ; Der Reichserziehungsminister hat den ordentlichen Professor Dr. Rudolf Reinhardt zum Rektor fcr Marburger Universität ernannt. Professor Rein- itarbt wurde 1902 in Mühlhausen bei Köln geboren, jr war 1930 Privatdozent in Köln, 1935 auher- ^deutlicher Professor in Halle, 1938 ordentlicher Professor in Königsberg und kam 1940 nach Mar- Birg, wo er den Lehrstuhl für Deutsches bürger- tches Recht, Handels-, Wirtschafts- und Arbeits- tzkcht innehat. Lehrstuhl für die Geschichte des Judentums an der Universität Paris. Ein Lehrstuhl für die Geschichte des Judentums f an der Sorbonne geschaffen worden, was für Kxs französische UniversitäLsleben eine Neuerung kedeutet. Für die Errichtung waren ähnliche Ein- Achtungen in Deutschland und in Italien Vorbild. Bend Labroue ist mit dieser Aufgabe betraut roor- [in. Er ist als Mitarbeiter an der zeitgenössischen Deschichte des Judentums hervorgetreten und hat Re verderbliche Rolle dieser Rasse dargelegt. Kostbarkeiten des Offenbacher Ledermuseums. I In diesem Jahre feierte das Fachmuseum der Deutschen Lederwirtschaft in Offenbach sein 25jäh- Naes Jubiläum. Eine illustrierte Festschrift, ver- »tzt von Prof. Dr.-Jng. e. h. Hugo Eberhardt, Bkft sich wie ein spannender Roman. Mit dem Spür- Mn eines Jägers hat Eberhardt seltene Schätze Ktdeckt, so den aus Elchleder hergestellten Leder- Mer Wallensteins aus dem Besitz des Erben der lachter des Friedländers, des Grafen Schönborn, ■in anderes Kuriosum ist das älteste Schuhpaar, Mnderschuhe aus dem Grabe Gebel4n, 5000 bis MO Jahre alt. Um diese archäologische Kostbarkeit Muppiert sich die größte Schuhsammlung der Wett, MO Typen, darunter die Sammlung eines Schu- Mrs von Rang, des „Hans Sachs von Wien". Ein Monders reizvolles Gebiet sind die zahlreichen Wernen Figürchen, die als die vollendete Repräsen- Mion der östlichen theatralischen Volkskunst der Mchattenspiele bezeichnet werden. Kostbares Gut M die Leihgabe Adolf Hitlers, ein Samuraisattel, M. Jahrhundert, ein Meisterwerk der Lederbehand- Mg mit dazugehörigem Pferdepanzer aus Hcuftsch- Itib Büfellederblättchen. Anna Schieber 75 Jahre alt. I Am 12. Dezember vollendet die schwäbische Dich- llrrin Anna Schieber in Stuttgart-Degerloch ihr I?i. Lebensjahr. In Romanen und Erzählungen, Gelachten und bekenntnisartigen Werken hat sie der Ikatseelung und Materialisierung des Lebens ent- Itigengearoeitet, aus echt mütterlichem Gefühl, das Urem Schaffen immer einen besonderen persönlichen Ibn gab. Auch in der Frauen- und Jugendbewe- Ifcing hat sie rege mitgearbeitet. Ihre bekanntesten Ikiomcme sind: „Alle guten Geister", „Lüdwig Fu- |--ler" und „Das große Angesicht"; die Erzählungen l^ur Genesung" und das gehaltvolle, ihre eigene löibensentwicklüng darstellende Buch „Wachstum Ihib Wandel". H- de ter mr die L dec große Irrtum mag zu^eben, daß auf diese Weise über das zu. -ünftige Schicksal Frankreichs bestimmt werde. Mit Roosevelts Einverständnis. - Rom, 10. Dez (DNB.) Spanische Kommu- fisten, die sich bisher in Konzentrationslagern i in Franzosisch-Marokko befanden und von den nord- :merikanischen Eindringlingen freigelassen worden varen, haben — wie aus Tanger gemeldet wird — 1 Casablanca und anderen Städten a n t i • panische Demonstrationen veranstaltet. Die Kommunisten zogen durch die Straßen mit Slakaten, auf denen die „Wiedereroberung Spa- tiens" angekündigt wurde. Diese kommunistischen Kundgebungen fanden mit Zustimmung der : SA.-Behörden statt, obwohl der spanische lonsul in Casablanca dagegen Protest erhoben satte. Kunst und Wissenfchast. -eutsche kullurlat im Offen im Dienste Europas. I Während an der Front im Osten die deutsche I Lehrmacht in harten und siegreichen Kämpfen Eu- I ropa vor dem verheerenden Gift der bolschewifti- | chen Barbarei und Unkultur bewahrt, ist in Lem- lierg in zäher und eifriger Arbeit in den letzten IMonaten ein Werk entstanden, durch das Europa Icuch vor den aus dem Osten drohenden gesundheit- I ichen Gefahren geschützt werden soll. Es ist dies ein I ssoßes Fleckfieber • Forschungsinstitut, das den I tarnen Emil von Behrings trägt und am Mitt- Isoch feierlich eröffnet wurde. An dem feierlichen I Staatsakt nahmen neben dem Generalgouverneur I teichsm'nister Dr. Frank und zahlreichen Dertre- llirn von Staat, Wehrmacht und Partei auch eine lssoße Zahl hervorragender Wissenschaftler aus allen Meilen des Reiches und Vertreter der italienischen ■ mb ungarischen Wehrmacht teil. id)l ck- lil, rum trt 'M acht ■bet vii Skt: noch kaufe»- NN, W i ......._ plöfende Äinb “beiyu'tfam in bas weiße >ieW' n sch°" lieb f Staats' ollsi < grame" ><<■; tonW er K (effl" t ®«rl! rb tut " , Sei” A .ror»«"1' A h,6 SZ Uchen. „Nun haben mir noch eine ruhige Stunde, Jo- «nnes. Kommen Sie in den Garten, setzen -vre itz auf Ihren gewohnten Platz." .An der Rückseite des Hauses auf der Obstwiese, ti Käte einen reizenden Sitzplatz geschaffen. Groh, Regelmäßige Steinplatten fuhren zu dem alten Vrnbaum. Unter seiner weitästigen Krone stehen em lsch, leuchtend rot, und bequeme Stuhle Als Johannes noch zögert, wiederholt Kate, hieben Sie nur schon, Johannes, ich komme gleich Aus der Stadt Gießen. Für den Weihnachtstisch. Weihnachten feiern heißt Freude machen! Heute aber nicht mehr Freude machen mit großen protziaen Geschenken, sondern durch kleine, sorgsam ausgesuchte Dinge, durch liebevolles Versenken m die kleinen Basteleien, die ein Fest verschönern und bereichern. Nicht nur auf dem gedeckten Gabentisch soll Weihnachten fein, nein, die ganze Wohnung soll Glanz und Festesstimmung ausstrahlen. Dazu gehört so wenig. Die Zeit rft ja heute für die Hausfrau — und besonders für die berufstätige — kostbar. Alsp müssen es schon Dinge sein, die rasch von der Hand gehen und wenig Zeit und Mühe beanspruchen. Wir wollen einmal sehen, was sich da machen läßt: Auch zum Tischschmuck gehört immer Tannengrün, fei es als Lischmitte, belebt durch ein Band ober als zierliche Girlande um jeden Teller. Auf reichlichen Kerzenfchrnuck müssen wir dabei in die» fern Jahr verzichten. Wir wollen uns das aber nicht verdrießen lassen und dafür der einen Kerze, die wir noch auf den Tisch stellen, besondere Beachtung schenken. Soll der Tisch besonders hübsch geschmückt fein, fo umkleidet man das Weihnachtslicht mit einem selbstgefertigten, Transparent. Man braucht dazu dunkle, nicht Zu starke Pappe, auf die die Figuren aufgezeichnet und chre Umrandung ausgeschnitten wird. Hinter die Pappe klebt man buntes, am besten rotes Seidenpapier. Diesen Ti sch schmuck kann man — in der fR un-v düng geschlossen — auch für einen Lampenschirm für die Advents» und Weihnachtszeit gebrauchen. Läßt man die Tischdecke schlicht, so kann man das Ganze durch Untersetzer, Tellerdeckchen oder Tischkärtchen beleben. Ein ausgeschnittener Stern genügt schon als Tellerdeckchen. In Pappe ausgeschnitten und mit Goldpapier beklebt eignet er sich als Unter» setzer. Inmitten des Sternes noch einen zweiten Stern ausgeschnitten und mit rotem Papier unterklebt ergibt einen hübschen Untersetzer. Man kann auch zwei verschiedenfarbige Sterne so aufeinander« legen, daß die Zacken sich überschneiden und der ausgeschnittene Mittelstern in der zweiten Farbe durchscheint. Genau so läßt sich für die Tischmitte ein größerer Schmuck anfertigen, noch belebt durch die in der Mitte aufgestellte Kerze. Einen Kerzen» Halter dazu fertigen wir selbst an: In einen Kreis von 6 Zentimeter Durchmesser schneiden wir in doppelter Kreuzform ein und biegen die so entstehenden Zacken zum Halten der Kerze hoch. Für die Tischkarten bekleben wir aus Pappe geschnittene Sterne, Bäume oder Herzen mit Bunt» papier und stecken sie in einen halbrunden, mit einem Schlitz versehenen Holzknopf. Auch ein weißes Kärtchen, mit einem einfachen Scherenschnitt beklebt, eignet sich dazu. Wer gerne malt, kann sich auch einen Tannenzweig auf das Kärtchen malen. Standfeste Kärtchen erhält man auch dadurch, daß man das etwas breiter geschnittene Kärtchen am unteren Rand mit Einschnitten versieht und dann die einzelnen Teile abwechselnd einmal nach vorn und einmal nach hinten biegt. Vervollständigt wird der Tischschmuck durch bunt beklebte Servietten. Einen Tisch für Kinder deckt man gerne recht bunt. Auf einer blauen Tischdecke steht eine rote Kerze in weiß oder golden überzvge- nem Halter. Statt der Teller kann man fertige Pappteller bunt bekleben oder aus buntem Papier flache, tellera-rtige Kästchen falten. (5'rorn sparen am Arbeitsplatz! Mancher Arbeitskomemd denkt im Betrieb nid)* an Svarsomkeit bei der Beleuchtung. Der Verbrauch gebt ja nicht auf seine Kosten, so sagt er sich vielleicht mitunter, obwohl auch das nicht stimmt Brennt also irgendwo eine Campe unnütz, so muß man nicht achtlos daran noi^»eiachen, sondern sie ausschalten. Das steht nicht in Widerspruch mit her Forderung: . Gutes Licht am Arbeitonlatz." Es ist z. B. nicht überall notwendig, bah Deckenbeleuchtungen brennen, wenn hie Arbeitsvlatzanlaaen eingeschaltet sind. N"r zu häufig sieht man in den Blieben, selbst bei Hellem Tage, gänzlich über- flülsia Lamnen brennen. Bei der Verdunkelung ist zu beachten, bah nicht z u früh verdunkelt und nicht zu spät entdunkelt wird. Ueberstrichene F-nster bedeuten übrigens in zahlreichen Fällen Stromverschwendung. Ueberall dort, wo Vorhänge ober Verbunkelunas- rahmen angebracht werden fönneh, sollten diese der Verdunkelunasfarbe voraezogen werden. Infolge der Verdunkelunaswaßnahmen sind auch viele S^alttafel- und Jnstruwentenbeleuchtunaen zusätzlich angebracht worden. Während man früher dort nbne Beleuchtung auskam. meint man heute, solche Tafeln müßten auch Masüber hell erleuchtet fein. Nehmen wir einmal an, in 100 000 deutschen Be» „Ich weiß es, Johannes. Krieg. Aber Sie wirb man nicht einziehen." Ein Schatten streicht über Johannes Gesicht. Nein — er ist bienstuntauglich. Unb es geschieht manchmal, baß er sich eines Gefühls von Neid nicht ganz erwehren kann ... auf d e Kraftvolleren, auf die Männer, die bas Leben auch leichter nehmen ... Aud) auf Lubwig ... ja, auch auf ihn ... Die leicht geneigte Gestalt des älteren Rauten» beras strafft sich. Unsinnig, solche Gebanken. A«e Kräfte werben gebraucht. Er hat in ber Heimat feine Aufgaben. Sie finb nicht weniger verantwortungs» voll. Die Margarinewerke ber Rautenbergs gehören zu ben kriegswichtigen Betrieben. Unb bavon spricht er jetzt ... baß es sehr viel Arbeit geben wirb. Auch Umstellungen. . Käte nickt: „Natürlich. Unb Sie muffen tm Kriegs- s„ll alles allein leiten, benn Ludwig ... Sagen Sie, Johannes, muß Ludwig sofort ins Feld?" Es gab schon Stunden in ihrem Zusammensein. ?n denen Johannes glaubte, Käte habe Schmerz unb Enttäuschung, die ihr Lubwig angetan, übemunben . unb auch hie Liebe zu dem Vater ihres Kinbes. Aber er hat sich da wohl geirrt ... wollte bas nur glauben ... , Er beugt sich vor unb fragt: „Sie sorgen sich, Kote? Schon ietzt?" v _ Die junge Frau sieht den Mann, der ihr etn so treuer Freund geworben ist, klar unb offen an. fragen Sie. Johannes. Si- wissen wie ich baß Ludwig mit dem gleichen Schwung, ber immer sein ganzes Wesen beherrscht, auch in einen Krieg gehen wird. Immer voran ... immer einer ber ersten Kann man da ruhig fein ...? Johannes, auch Sie können es nicht ... Sagen Sie mir, wann mu* sich Ludwig im Ernstfall melden?" An einem der ersten Tage", erwiderte ber Mann. Unb er fügt hinzu: „Sie haben recht. Käte, im tief- ften Grunde lieben wir Ludwig doch alle!" Es erweist sich, daß Frau Schrotts Beschwerden keine ernsthafte und bedenMche Ursache haben. Oer Kampf der Japaner. Was die neue Wochenschau bringt Auf großen Umwegen sind jetzt die ersten Drigi- nalaufnahmen von den K ä m p f e n ber Japaner währenb des letzten Jahres zu uns gekommen. Die neue Wochenschau, in der sie einen breiten Platz einnehmen, bekommt dadurch ihre besondere Note. Wir sehen nicht nur historisch bedeutsame Bildbokumente, so etwa den englischen General Percidal bei der bedingungslosen Uebergabe von Singapur, sondern bekommen einen guten Begriff von der japanischen Kriegführung Überhaupt. In ausgezeichneten graphischen Dar» nen, die die japanischen Bilder einleiten, wer- r orientiert über die Erfolge unseres Verbündeten in Ostasien, der alle seine bisher von ihm gesteckten Ziele erreicht hat. Wir erkennen in den bewegten Bildern, daß ber japanische Soldat, was Durchhatten unb Strapazen überwinden heißt, dem beutschen ähnlich ist. Auch die japanischen Bildberichter leisten ganze Arbeit. Die Landung der ersten japanischen Fallschirmtruppen auf Sumatra ist in einem grandiosen Fernbild aus großer Höhe ausgenommen und gibt nkcht nur einen Begriff von der strategischen Planung eines solchen Unternehmens, sondern hat auch einen hohen photographischen Wert. Der Film erweist sich auch hier wieder als eine sehr brauchbare Geschichtsquelle. Dazu kommt, daß diese Bilder ber Wochenschau» die Dschungelkämpfe und Llbschüsie amerikanischer viermotoriger Bomber mit Aufnahmen von ber japanischen Flotte nerbinben, uns Deutsche über bis Stärke ber Kriegsmacht Japan ins richtige Bild setzen. Don ben Aufnahmen an der D ft f r o n t bleiben jene besonders im Gedächtnis, die uns die Umwelt im vordersten Graben unb bas Leben bes Landsers vom Gesichtspunkt des Soldaten selbst vorstellen. Die Kamera tastet ben Boben und die Wände des Unterstandes ab, führt uns in die Laufgräben unb zeigt uns die ruhige Sicherheit des vordersten Postens. Mit den einleitenden Bildern der Wochenschau erhalten wir einen Eindruck von der Persönlichkeit des Duce, der vor unseren Augen mit großer Energie feine schon jetzt berühmte Rede hätt, in ber er die klare Stellung Italiens gegen bie angelsächsischen Ueberheblichkeiten erneut formuliert hat. H. H. G. Was immer wieder mißverstanden wird. Die nichtbezahlte Versicherungsprämie. Obwohl die gesetzlichen Vorschriften über die Zahlung ber Prämie bei Versicherungen aller Art und bie Folgen ihrer Nichtzahlung sich auf wenige Bestimmungen beschränken, zeigt die Beobachtung, daß über bieten wichtigen Fragenbereich immer noch weitgehenb Unklarheit besteht. Deshalb oerbienen Erläuterungen besonberes Interesse, bie Ministerialrat Thees vom Reichsjustizministerium in ber „Deutschen Justiz" veröffentlicht. Danach ist es in ben Fällen, in denen der Versicherungsnehmer zur Zahlung ber Prämie nicht mehr imstande ist, das Gegebene, mit dem Versicherer in Verhandlungen zu treten. Dieser kann die Prämie entweder stunden oder es kann eine Vereinbarung über die Herabsetzung der Versicherungssumme ober über eine gütliche Beendigung ber Versicherung getroffen werben. Die Frage ber Durchhaltung einer einmal übernommenen Prämienzahlungspflicht spielt namentlich bei langfristigen Verträgen eine Rolle. Sie wirb mitunter vom Versicherungsnehmer nicht genügenb beachtet. Daraus hat das Gesetz in ber Lebensversicherung die Folgerungen gezogen. Der Versicherungsnehmer kann, wenn er seine Lebensversicherung nicht fortfetzen kann ober will, nach Maßgabe bes § 165 des Vertragsversicherungsgesetzes jederzeit ben Vertrag kün- bigen. Die Kündigung wirkt für ben Schluß ber laufenden Versicherungsperivbe. Zur Künbigung berechtigt ist nur ber Versicherungsnehmer. Ist bie Prämie mindestens für drei Jahre gezahlt, fo hat ber Versicherungsnehmer nach der Kündigung Anspruch auf Rückvergütung. Neben der Kündigung kann, wenn die Prämien für mindestens drei Jahre aezahlt sind, ber Versicherungsnehmer jeberzeit auch für ben Schluß der laufenben Dersicherungsperiobe bie Umwanblung der Versicherung in eine prämienfreie verlangen. Immer wieder mißoerstanben wird die Regelung im Falle der Nichtzahlung der Prämie, obwohl sie für den Versicherungsnehmer günstig ist. So lange bie erste Prämie ober eine Einmalprämie nicht gezahlt ist, ist der Versicherer von ber Leistungsverpflichtung frei. Allerdings barf er bie Prämie nicht erst in letzter Minute eingeforbert haben. Wesentlich anders ist hie Rechtslage bei Verzug mit der Zahlung einer Folgeprämie. Da bie Prämie an einem bestimmten Tage zu zahlen ist, überbies bem Prä» mienschulbner Üblicherweise eine schriftliche Zah* hingsaufforberung zugeht, gerät der Versicherungsnehmer mit ber Nichtzahlung ohne weiteres in Verzug. Trotzbem ist ber Versicherer bann aber noch nicht etwa leistungsfrei. Um biefe Leistungsfreiheit herbeizuführen, muß er bas vorgeschriebene Verfahren genau beachten. Danach hat ber Versicherer zunächst bem Versicherungsnehmer schriftlich eine Zahlungsfrist von mindestens zwei Wochen, in der Gebäudeversicherung von einem Monat zu heft m- men. Erst bas orbnungsgemäße Mahnschreiben führt nach Ablauf der Mahnfrist ben qualifizierten Verzug bes Versicherungsnehmers herbei, an den sich Leistungsfreiheit unb Möglichkeit zur Künbiaung knüpft. Tritt vor Ablauf der Mahnftist ein Versicherungsfall ein, fo hat ber Versicherer Versicherungsschutz zu gewähren. trieben habe nur ein Motor mit 5 Kilowattleistung durch Unachtsamkeit der Bedienung eine um 10 v. H. zu hohe Stromaufnahme, so ergibt sich allein hierdurch insgesamt ein Mehrverbrauch an Energie von rund 25000 Kilowattstunden. Ein modernes Dampfkraftwerk wendet dafür etwa 3001 Steinkohle auf. Die voll ausgenutzte Tagesleistung einer 20 OOO-Kilowatt-Turbine ist unnötigerweise in Anspruch genommen worden. Darum bedürfen alle elektromotorisch angetriebenen Maschinen sorgfältiger Ueberwachung unb Wartung, bamit ber Motor nicht mehr Strom verbraucht als üblich unb zulässig. Zur lleberwackung der Arbeitsdisziplin NSG. Die Einheitlichkeit der Ueberwachung ber Arbeitsbisziplin in Verwaltungen und Betrieben bes öffentlichen Dienstes ist schon seit dem 1. 7. 1939 gewährleistet. Danach finb, entsprechen!) der neuen Anordnung gegen Ärbeitsvertragsbruch und Abwerbung sowie bas Färbern unverhältnismäßig hoher Arbeitsentgette, für bie Privatwirtschaft in einer von dem Reichcktreuhänder für ben öffentlichen Dienst in diesen Tagen erlassenen Ergänzungsanordnung nunmehr auch im Bereich bes öffentlichen Dienstes die zur Wahrung der Arbeitsdisziplin erforderlichen weiteren Maßnahmen getroffen worden. D'e Anordnung gilt im Reichsgebiet und in den eingegliederten Ostgebieten und hat auch insoweit Geltung, als Gefolgschaftsmitglieder des öffentlichen Dienstes in das Protektoratsgebiet, in das General- Jmmerhin wird eine Behandlung notwendig. Zuerst will Gertraude, baß diese Behandlung bis zum Winter verschoben werden soll. Dann hat die Burg ihre stille Zeit. Als sie aber mit ihrer Wirtschafterin, einer vorzüglich eingearbeiteten Hilfe, telephoniert, berichtet diese, daß die wenigen Gäste, bie man noch hatte, nun auch abgereift sind. Das ist fein Wunder in treten unruhigen Tagen. Eine Nachricht jagt die andere. Auch in Dahlem läßt man den ganzen Tag den Lautsvrecher eingeschaltet. Helene und Gertraude sitzen auf der Veranda vor dem Wohnzimmer. Gertraude lehnt behaglich zurück. Nun sie über ihren Zustand Bescheid weiß, ist diese lächerliche Nervosität auch wieder fort. Ihre klugen Augen umspielen das sinnende Gesicht Helenes. Vielleicht regt sich auch eine leise Neug er in ihr. „Erzähle nun endlich von dir, Helene. Bist du glücklich, mein Herz ... glücklich in dieser von dir selbst gewählten Ehe?" „Willst du spotten, Gertraude?" „K-ineswegs. Alles ist möoHd). Auch daß du dich in Bergenroth verliebt hast. Du lerntest ihn kennen ..." „Richard ist mir ein guter Freund geworden, Gertraude." „Hm ..." Schweigen. Das svöttische Gesicht der Schrott wird ernst. Sie sagt nachdenklich: „Du hast geheiratet aber bu unb Bergenroth. ihr habt bamols nur einen nüchternen Pakt schließen wollen. Auch darüber ist wieder ein Jahr vergangen. Und nichts von dem, was ich erwartete, traf ein." „Und was hast du erwartet. Gertraude?" „Auf gar keinen Fall ein kaltblütiges Ausharren deinerseits? Ich erwartete Zwiespalt der Gefühle ... Trennung vielleicht ... ober ..." „Nein?" ruft Helene. Es ist nicht nötig, daß Ger- traube weiterspricht. „Du mußtest erkennen, baß sich Bestänbigkeit ergab. Ja, auch meine kluge Gertraude kann sich mitunter irren ..." Frau Schrött erhebt sich. gouvernement unb die besetzten Gebiete und das Ausland entsandt werden. Wer gegen die Anordnung und Ergänzung verstößt, macht sich strafbar. Den Gefolgschaftsführern wird daher empfohlen, Abdrucke der Anordnung nebst Ergänzung innerhalb ihrer Verwaltungen ober ihrer Betriebe öffentlich bekanntzugeben. Steuerermäßigung für das unehettkbe Kind. Ein uneheliches Kinb, bas nicht im Haushalt feines leiblichen Vaters ift, verschafft bem Vater Anspruch auf steuerliche Kinberermäßigung wegen Uebernahme ber Kosten bes Unterhalts und ber Erziehung bzw. bei volljährigen Kinbern wegen Uebernahme ber Kosten bes Unterhalts unb ber Berufsausbildung, wenn folgende drei Voraussetzungen im Veranlagungszeittaum mindestens vier Monate gleichzeitig erfüllt waren: 1. bas Kinb darf das 25. Lebensjahr nicht vollendet haben: 2. es muß überwiegend auf Kosten bes Steuerpflichtigen unterhalten unb erzogen bzw. für ben Perus ausgebildet fein; 3. es barf kein Jube fein. Liegen biefe Voraussetzungen vor, fo fällt ber lebige Vater in die Steuergruppe IV. Die Steuerermäßigung barf aber bei bem Vater, ber ohne fein uneheliches Kind in bie Steuergruppe I gehörte, bei ber Einkommensteuer 720, einschließlich Kriegszuschlag 1080 RM., nicht übersteigen. Das ist zunächst steuerlich günstig, weil die Kosten für bas Kihb erst mit zunehmendem „Ich verlange nicht, baß bu mir dein Herz aus» schüttest, Helene. Vielleicht sind noch letzte Spuren ber alten Liebe ba unb verhinbern, baß dein Herz von neuem Sturm schlägt." „3d) konnte bie Probe aufs (Stempel machen, Gertraude. Rautenberq war nämlich bei uns." „Nein. Das ist doch unmöglich!" „Doch. Es sollte zwar wie eine Verkettung merkwürdiger Zufälle erscheinen, doch wir erkannten die Absicht." „Unb ...?" „Wenn noch Erinnerungen ba waren, so wurden sie durch diesen Besuch Rautenbergs ausgelöscht. Unb trotzbem, Oertraube — seit jenem Tage bin ich in einer Konfliktstimmung ..." „Aha ..." Helene steht jetzt neben ber älteren Freunbin. Sie nimmt bie kleine Frau in ihre Arme, und legt ihr die Hanb auf ben Munb. „Siebe, sage jetzt micht Aba — und frage auch nicht weiter — sprechen mir lieber von bir. Du bleibst also in Berlin. Du haft hier bei mir alle Beauemlichkeit Lch lasse dir selbstverständlich Bemhardine hier. Sie bleibt nur zu gern." „Unb hu? W'llst bu nicht auch noch eine Zeit in Berlin bleiben?" »Heute unb morgen vielleicht noch", entgegnet Hel-ne Sie teteohoniert ieben Abend mit Bergenr-th- Einia- Landarbeiter sind schon eingezogen. Auch die aemufterten Pferde sind bereits fort. Trordern redet Bergenroth Helene zu, noch in Berlin zu bleiben. Als bann aber am ersten September btr Rundfunk bem deutschen Volke die lange schon erwartete und nun doch erregende Nachricht bringt, daß die Reichsregierung jetzt auf die das Reichsgebiet bedrohenden Angriffe der Polen mit gleichen Maßnahmen antwortet, und daß bie beutschen Trupven bie polnische Grenze überschritten haben, fährt Helene sofort zum Uhlenhof zurück. (Fortsetzung folgt) 06448 Bekanntmachung. [8734C Gießen, den 10. Dezember 1942. Der Oberbürgermeister. I. B.r Dr. Hill. IMÄ Danksagung. Statt Karten. Allen denjenigen, die uns in unserem großen Schmerz beim Heldentod unseres lieben, unvergeßlichen Sohnes, Bruders und Enkels Walter Jung, Gefr. in einem Art.-Regt., zu trösten versuchten, sagen wir auf diesem Wege herzlichen Dank. In tiefem Schmerz: Familie Georg Jung nebst Verwandten. Gießen (Krofdorfer Str. 48), Villingen, den 10. Dezember 1942. 06428 Unser ruhiger, guter Sohn, mein lieber Bruder, Neffe und Vetter Walter Peter Eigemann , Gefreiter bei der Luftwaffe starb am lO.Nov. 1942 im Alter von 21 Jahren infolge einer schweren Krankheit in einem Feldlazarett den Soldatentod für sein liebes Vaterland. Er ruht auf dem Ehrenfriedhof zu Prochladnyj (Kaukasus). In tiefem Schmerz: Heinrich Eigemann und Frau Marg., geb. Schuster Elisabeth Eigemann und alle Anverwandten. Gießen, 9. Dezember 1942. Das feierliche Requiem findet am Montag, dem 14. d. Mts., vormittags um 6% Uhr, statt. Mit den Angehörigen trauern auch wir um unseren verstorbenen Arbeitskameraden Die Betriebsführung und Gefolgschaft der Firma Spedl- tlons- und Lagerhausgesellschaft Gehr. Dlnslage, Gießen. 06430 Die städtische Fuhrwerkswaage Gabelsberger' straße wird wegen Neueichung ab Montag, den 14. Dezember 1942, gesperrt. Verwiegungen können während der Stillegung auf der städtischen Waage Wetzlarer Weg vorgenommen werden. ' ~ Aller ansteigen. Läßt das Verhalten des Paters aber erkennen, daß er nicht bereit sein wird, später die höheren Kosten zu tragen, so widerspräche die Kinderermäßigung dem Zweck des Gesetzes und wäre deshalb, wie aus dem Reichsfinanzministerium in der „Deutschen Steuerzeitung" mitgeteilt wird, zu versagen. Die Versagung soll in der Regel erfolgen, wenn es der Inanspruchnahme des Gerichtes bedurfte, um den Vater zur Zahlung zu veranlassen. Wieder Akten-Bereinigung im Reichspatentamt. Der Präsident des Reichspatentamts gibt die Absicht bekannt, wiederum die veralteten Akten des Reichspatentamts zu vernichten. Es handelt sich um dis Akten 1. der erteilten Patente, soweit nach Ablauf des Jahres, in dem der Schutz erloschen rst, 15 Jahre verflossen sind; 2. der Patentanmeldungen, die nicht zur Erteilung eines Patents geführt haben, soweit nach Ablauf des Jahres, in dem die Anmeldung ihre rechtskräftige Erledigung fand, 15 Jahre verflossen sind; 3. der eingetragenen Gebrauchsmuster, soweit nach Ablauf des Jahres, in dem die Löschung in der Rolle vermerkt worden ist, zehn Jahre verflossen sind; 4. der Gebrauchsmusteranmeldungen, die nicht zur Eintragung in die Rolle geführt haben, Jahrgang 1936; 5. der gelöschten Warenzeichen, soweit nach Ablauf des Jahres, in dem die Löschung erfolgte, zehn Jahre verflossen sind und 6. der Warenzeichenanmeldungen, die nicht zur Eintragung in die Rolle geführt haben, soweit zehn Jahre nach Ablauf des Jahres verflossen sind, m dem die Anmeldung ihre rechtskräftige Erledigung gefunden hat. Anträge wegen Sonderbehandlung bestimmter Akten der genannten Art sind bis zum 31. Januar einzureichen. Verdunkelungszelt: 11. Dezember von 17.08 bis 7.53 Uhr. Meine liebe Frau, unsere herzensgute Mutter, Schwiegermutter, Oma, Schwester und Tante Lina Benner, geb. Haas wurde heute morgen im 53. Lebensjahre von ihrem langen und schweren, mit großer Geduld getragenen Leiden, durch einen sanften Tod erlöst. T ... m In tiefer Trauer: Joh. Karl Benner Familie Ernst Schomber Familie Karl Benner jr. Ludwig Benner, z. Z. im Felde Ernst Benner, z. Z. im Felde 4 Geschwister und Verwandten Gießen-Wieseck, den 10. Dezember 1942. Die Beerdigung findet Samstag, 12. Dezember, um 15 Uhr, vom Trauerhause, Grabenstraße 32, aus statt. ** Vom Theater der Universitätsstadt Gießen wird mittzeteilt: Am Montag, 14. Dezember, bringe» Mitglieder des Städtischen Orchesters unter Leitung von Musikdirektor Zöllner einen Kammermusikabend mit Werken von Franz Schubert. Solistin ist Gabriele P o s s i n k e. In dem Werk „Der Hirt auf dem Felsen" singt sie die Sopranpartie. Die weiteren Werke sind: das nachgelassene Streichquartett in c-jnoll, das Klavier- Tria in B-dur und das berühmte Forellenquintett op. 114. Die Begleitung am Flügel hat Otto Söllner. Als Jnstrumentalsolisten wirken mit: Wilhelm Amberg, Heinrich Gaubatz, Franz Kerzisnik, Heinrich Kottmann, Gustav Landgraf, Ernst Schneider. Der Ertrag kommt einem Gießener medizinischen Institut AUgute. ** D i e Sonderzuteilung von Wein an Lang-, Nacht-, Schwer- und Schwerstarbeiter behandelt eine gemeinsame Bekanntmachung der Landräte in unserem heutigen Blatte. ** Durch Feindeinwirkung vernichtete Steuergutscheine. Für verlorengegän- gene Steuergutscheine leistet das Reich an sich keinen Ersatz. Diese Regelung führt jedoch in solchen Fällen zu Harten, in denen Steuergutscheine I durch Feindeinwirkung vernichtet worden sind. Nach einem Erlaß des Reichsfinanzministers geben in diesen Fällen die Oberfinanzkassen auf Antrag des Geschädigten Ersatzstücke aus. ** Schutz der jungen Ob st bäume im Winter. Aus dem Leserkreise wird uns geschris- kceis Vehlar. ang SJl.-tfpoit p, in eir Mstu Als Verlobte grüßen Lang- Göns Lieh den 6. Dezember 1942 Gäste willkommen! 3730 D Große Ladenlokalitäten in > Tc 06438/ ?e As: postlagernd. ?Ueu 0643» Mundelkteie ■ehledrt verträgt. Else Lechens Albert Kießling Wahl^chmack und bedondeM hohemcyiähni0€ztt mit vier Schaufenstern Büro und Lagerräumen Gießen, Bahnhofstraße zu vermißten. WMllerin 40 bis 50 Jahre, z. älterem Herrn in gevfl. Haushalt nach Hamburg gesucht. Schr. Äng. unt. 06446 a.d.G.A. Moderner Wuemoen z. kaufen gesucht. Schr. Angebote unter 06437 an den Gieß. Sim. rag wL in Noi Undichte Fenster und Türen abdichlen. da häufig Ursache von Frostschaden! 6. Turnländerkampf Deutschland—Ungarn in Budapest. Rektorat der Universität: Rauch. Fernschreibern! aus Hamburg stammend, welche am Freitag, dem 4.12. 42, mit D-Zug abends 19.26 ab Kassel kommend, gegen 21.45 in fließen eintraf, wird von schwarzem Herrn, welcher im gleichen Abteil saß u. in Marburg ausstieg, um sofortige Anschrift gebeten unter A. B. 600, Kastel, hanpt- krlegenh ch zu C l Lreierx !htN g' ftn, daß in oder ta Lewi Näheres: Finanzamt (Heben Zimmer Nr. 65. 3729 D Volker Die glückliche Geburt ihres Stammhalters zeigen hocherfreut an Erika Weber, geb. Rosenberg Hans Weber Unteroffizier in einer Jagdfliegerschule Gießen, Gnauthstraße 84 z. Z. Lehnitz-Nordbahn Birkenwerderweg 14 Gesellschaft Lfebid Museum: Weitz. immgia 4 der Universitätsstadt Gießen Freitag, den 11. Dezember 19.00 bis 21.80 Uhr 12. Freitagmiete u. Halbmiete A Ein ganzer Kerl. Frauen od. Mädchen für leichte Arbeit sof. gesucht Louis Joutz 3726 D Schuhfabrik, Butzbach. Mistijche Mer § icten ih M und licht auf Mjche i ti, denn Aschland Großes Industrieunternehmen In Mitteldeutschland sucht junge intelligente Mädchen zur Ausbildung als Stenotypistin oder Kontoristin In einem dreimonatigen Kurzlehrgang und zur anschließenden Mitarbeit. Nach Einarbeitung Ansatz in entwicklungsfähiger Stellung. Bewerberinnen müssen Pflichtjahr abgeleistet haben und mindestens 18 Jahre alt sein. Wohnmöglichkeit in Frauenwohnheimen. liebliche Bewerbungsunterlagen bitten wir unt. Kennwort H.V. 333 zu richten unter 3727D an den Gießener Anzeiger. Zerlin rien der & be: Wir geben unsere Vermählung bekannt Dr. phil. Walter J arrasch Studienassessor « Annelise Iarrasch geb. Dauernheim z. Z. bei Liebigstraße 82 der Wehrmacht 12. Dezember 1942 _______________________ 06390/ Mtv. Gießen2 — Holzheim. Obwohl die Gießener den Platzvorteil besitzen, werden sie, wie im Vorspiel, um eine Niederlage nicht herumkommen. Klein-Linden — Mtv. Gießen 1. Das Vorspiel sah die Gießener schon als Sieger. Klein-Linden wird auch in der neuerlichen Begeg nung die Punkte den Gästen überlassen müssen. Liebig-Feier derUniversität Gießen am Samstag, dem 12. Dezember, punkt 11 Uhr In der großen Aula der Universität Vorträge: Pro!. Dr. Weitz: „Justus Liebig und was die e, Welt Ihm verdankt“ Pro!. Dr. Scharrer: „Aufgaben und Bedeutung der modernen Agrikulturchemie“ 5bjcMe?t; U^uLdirtg. LS lleichsa Eie na- gai Deut ei Seifte ilenKa haft zuft M, den K) manch« M ist i»J* S'- ■ w SN Mgeb' Tausche 2-Zimmer- Wohnung im I. Stock, mit Gartenanteil, gegen gleichwert. Schr. Ang. unt. 06435 a.d.G.A. Handball Gauklaffe. In der Handball-Gauklasse steht der Gießener Vertreter, der Luftwaffensportverein, vor einer schwierigen Aufgabe. Der Polizeisportverein Frankfurt a. M., der zur Zeit die Tabellenführung besitzt, ist der Gegner am kommenden Sonntag. Bei allen Bemühungen, die Mannschaftslücken einigermaßen auszufüllen, werden die Flieger kaum in Der Lage sein, ein zufriedenstellendes Ergebnis zu erzielen. Die Polizeimannschaft ist in dieser Spielserie außerordentlich stark und macht berechtigte Ansprüche auf die Meisterschaft.- Seither hat sie hervorragende Ergebnisse gezeigt, und sie wird bemüht bleiben, die Siegesserie auch im Spiel gegen die Flieger nicht unterbrechen zu lassen. Während die Polizisten um die weitere Führung in der Tabelle kämpfen, haben die Flieger alle Hände voll zu tun, sich vor dem Abstieg zu retten. Bereits in diesen beiden Zielen er- Mannschaft bekanntgegeben wurde, stellt nachstehende Elf: Schröder, Rose, Lütkehoff, Müller, Bayer, Schleinitz, Grunert, Barby, Brunner, Schneider, Bos. Diese Mannschaft hat alle seitherigen Spiele in bester sportlicher Disziplin durchgeführt, und am kommenden Sonntag wird sie zeigen wollen, daß sie ihren guten Ruf mit vollem Recht besitzt. kennt man die Ungleichheit des Kampfes. Es mürbt eine gewaltige Ueberraschung sein, wenn es den Fliegern gelänge, in diesem Spiel erfolgreich zu bleiben. HI.-Klasse. Holzheim — Lang-Göns. Zwei alte Widersacher stehen' sich hier im Kamps um die Punkte gegenüber. Ueberraschenderweise gelang Holzheim schon mit 6:3 Toren ein Vorspielsieg Die letzten Ergebnisie beweisen auch, daß die Platz, besitzer zur Zeit eine gleichbleibende Form besitzen Können die Gäste dieselbe Leistung wie am letzten Sonntag gegen Gießet: aufbringen, so wird das Spiel erst mit dem Schlußpfiff entschieden sein. Mtv. Gießen 2 — GrüningeL Grüningen hat in den letzten Treffen etwas ent. täuscht. Gegenüber den früheren Spielen besitzt man nicht mehr den alten Ehrgeiz. Trotzdem sollte es gegen die zweite Garnitur der Gießener noch zu einem zahlenmäßigen klaren Siege kommen, do man schon im Vorspiel die Oberhand behielt. DJ.-fUaffe. Grüningen — Allendorf a. d. Lda. Nach dem Lied „Auf hebt unsre Fahnen" begrüßte der Dereinsführer des Turnvereins Pg. Hermann die Gäste und appellierte an die Jugend, sich immer mehr dem Sport zu wkdmen. Ortsgruppenleiter Pg. Henrich überbrachte Grüße der Partei und überreichte den Ehrenbrief vom NSRL. an Vereinsführer Hermann. In bunter Folge wechselten Bodenturnen, Geräteturnen der Turner, Keulenübungen und Barrenturnen der Turnerinnenabteilung Krofdorf, Körperschule, Ballübungen sowie Vorführungen der Turnerinnen von Wißmar. Ortsgruppenleiter Henrich schloß die Veranstaltung mit dem Dank an Oberturnwart Amend und dem Gruß an den Führer. Ein ansehnlicher Geldbetrag konnte dem WHW. zugeführt werden. Kreis Alsfeld. * Schadenbach, 11. Dez. Am 12. Dezember begeht der bekannte Landwirt und Zimmermeister i.R. Friedrich Müller in körperlicher und geistiger Rüstigkeit seinen 8 3. Geburtstag. Friedrich Müller nimmt an dem großen Geschehen unserer Zeit noch regen Anteil. Dem Jubilar herzlichen Glückwunsch. GMMMk oder Gas-Backofen z. kaufen gesucht. Schr. Ang. unt. 06455 Q.b. (&%/ Suche rlMeider- schrank,4Stüble, 1 Waschkomm., iNachtfchränkch., 1 Kiichenschrank oder Küche. Schr. Ang. unt. 06440 a.d.G.A. WeoMaok neu oder gebraucht, -.kaufen gesucht. Schr. Ang. unt. 06453 a.d.G.A. ben: Als Winke wer wahruna der jungen Obstbäume wird jetzt gegen den Wildverbiß Einbinden mit Drahtgeflecht, Reisern oder Stroh empfohlen. Man- chem stehen diese Dinge nicht zur Verfügung oder er kann sich nicht die Zeit dazu nehmen. Ich emp- fchle deshalb, eine Konservendose mit etwas verdünntem Karbolineum zu nehmen und mit einem Pinsel bewaffnet hinauszugehen. An jedem Baum oder auch nur am Pfahl ein senkrechter Strich, und die Sache ist gemacht. Sollten häufige Regengüsse eintreten und sollte man merken, daß der starke Geruch verschwunden ist, dann kann man es wiederholen Ich will nicht behaupten, daß das unbedingt ein Allheilmittel ist, aber ich habe die Erfahrung an mehreren Dutzend jungen Obstbäumen gemacht, daß auch in schneereichen kalten Wintern der starke Karbolineumgeruch das Wild abgehalten hat. Sch. ** Speisekartoffeln sind kein Futter für Kleintiere. Kleintier haltende Volksgenossen haben vielfach wesentlich mehr Kartoffeln eingelagert, als sie verbrauchen können, und dies schon mit dem Vorsatz, die überschüssigen Kartoffeln an ihre Kleintiere zu verfüttern. Speisekartoffeln müsien jedoch ausschließlich der menschlichen Ernährung vorbehalten bleiben. Sie sind ein volkswirtschaftlich so wichtiges Gut, das deshalb einzig feiner ursprünglichen Bestimmung zugeführt werden sollte. Zu Futterzwecken haben nur Futterkartoffeln zu dienen. Aus der engeren Heimat. Landkreis Gieße«. 6 Lang-Göns, 11. Dez. Unser Mitbürger Joh. Georg Jäger, Amthausstraße, begeht am 12.Dezember seinen 8 2. Geburtstag. Der alle Herr ist verhältnismäßig rüstig, arbeitet noch im Garten und nimmt lebhaften Anteil an den Kriegsereignissen. Wir wünschen ihm viel Glück zu seinem Lebensabend. Ina. das land tio.1 gekü gner r in e D: it, n 6e senüi bei brei Ziger ae L he f > un licht hutzk , wi 5 ge is e btgu fte Rriei i gle Auf eigenem Boden wird Grüningen zu einem einwandfreien Siege kommen, da den Gästen die Spielerfahrung fehlt. ♦ Wißmar, 10. Dez. Am vergangenen Sonntag wurde im Saale Wolf ein Sportlehrgang des HI. - Bannes 88 unter Leitung von Bann- fachwart Schönberger, Wetzlar, ourchgeführt. Gezeigt wurde Bodenturnen, Aufbau von Hebungen sowie Grundschule an den Geräten. Der Nachmittag brachte ein Kameradschaststreffen mit einem gut durchgeführten Programm unter Mitwirkung der Tumerinnenabtellungen von Wißmar und Krofdorf. J3u verkaufen: Neue elektrische Wohnzimmer- Lamve 35,—■; verschied.Bücher (Erzählungen) f. Jungens,- 1 Mandoline 20,—} weiße Frisiertoilette mit Hocker 60,-; 1 Dovvel- schlafzimrner m. Marrn. 400,-, evtl, gegen Schlaf-Couch z. tausch, gesucht. Schr. Ang. unt. 06434 a.d.G.A. Wegen Platzmangel ein Bett mit Matratze f. 70,- RM. zu verkaufen. los4bs Marktstr.271, r. Gebrauchte BinoWne für 45,- Mk. zu verkaufen. Schr. Ang. unt. 06450 a.d.G.A. , Völkern Fußball-Lolattreffen in Gießen. Luftwaffe Gießen — Spielvereinigung 1900. In dieser Spielserie der Staffel V hat es schon manche interessante Begegnung gegeben. Knappste Ergebnisse, aber auch haushohe Torerfolge waren das Eigenartige in den seitherigen Spielen. Der Luftwaffensportverein blieb seither in sechs Spielen ungeschlagen und führt bei einem Torverhältnis von 41:4 die Tabelle an. Beide Mannschaften gehören der Tabelle nach zur Spitzengruppe. Im Spiel der Vorrunde siegten die Flieger mit 5:1 Toren. Doch kann dieses Ergebnis nicht als Maßstab für den am kommenden Sonntag auf dem Waldsportplatz bevorstehenden Kampf angesehen werden. Damals befand sich die Mannschaft der Spieloereinigung noch im Aufbau, seitdem hat sie manches Ergebnis erzielt, das dieser Mannschaft ein gutes Ansehen ein» brachte. Da auch die Mannschaft des Luftwaffen- sportvereins mit jedem Spiel besser geworden ist, scheint die Frage nach der zur Zeit besseren Mannschaft vorerst noch offen zu fein. Um dem Spiel eine vollkommen neutrale Ausrichtung zu geben, wurde her Waldsportplatz des DfB.-ReichÄxchn als Austragungsort gewählt. Beide Mannschaften werden mit den besten Vorsätzen in den Kampf gehen. Die Luftwaffe, deren Vnb ■ *ie G( Jonat Änb Mis Lang-Göns — Watzenborn. L. Beide Mannschaften konnten bis jetzt noch nicht l11'0,“? überzeugen. Infolge des Platzvorteils sollte Lang Göns das bessere Ende für sich haben. Gemeinsame Bekanntmachung der Landräte der Landkreise Alsfeld, Büdingen, Friedberg, Gießen und Lauterbach. Betr.: Sonderzuteilung von Wein an Lang-, Nacht-,Schwer- undSchwerstarbeiter. An sämtliche Betriebe. Nach einer vom Reichsminister für Ernährung und Landwirtschaft neuerdings getroffenen Anordnung erhalten auch diejemgen Lang-, Nacht-, Schwer- und Schwerstarbeiter die Sonderzulage an Wein, die: a) als Selbstversorger Zusatz- und Zulagekarten nicht erhalten, b) infolge Erkrankung die Zulage- und Zusatzkarten gegenwärtig nicht empfangen, jedoch bis jetzt erhalten haben. Damit ist der ÄreiS der Zulageberechtigten erheblich erweitert. Alle Betriebe, die Lang-, Nacht-, Schwer- und Schwerstarbeiter beschäftigen, werden daher aufgefordert, unverzüglich, spätestens jedoch bis Mittwoch, den 16. Dezember 1942 levtl. fernmündlich) dem für sie zuständigen Ernährungsamt mitzuteilen, wieviel Bezugsausweise sie auf Grund dieser Neuregelung noch benötigen. Die angeforderten Ausweise werden den Betrieben alsdann sofort nach Anforderung zur Aushändigung an die in Frage kommenden Arbeiter zugesandt werden. 1 [3731D Gießen, &en 9. Dezember 1942. Für die Landräte der Landkreise Alsfeld, Büdingen, Friedberg, Gießen und Lauterbach. Der Landrat des Landkreises Gießen. Dr. Lotz. | Mietgesuche | Beamter sucht 3-4-3humet- BJoOnong in Gießen oder nächster Umgeb. Schr. Ang. unt. 06458 a.d.G.A. Alleinsteh. Herr, anfangs 50, in sicherer Position, mit eia. Möbeln, sucht bald, kleine Wo bmi.d. Stadt, Slime v.We Schriftl. Angeb. unter 06451 an den Gieß. Anz. Berufstätige Frau sucht I Zimmer b. Küche Schr. Ang. unt. 06441 a.d.G.A. Suche frdl.,möbl. Zimmer Nähe Bahnhofstraße, möglichst mit Heizung. Schr. Ang. unt. 3724Da.d.G.A. 3728V/ Für die uns zu unserer Kriegstrauung erwiesenen Aufmerksamkeiten und Glückwünsche danken wir herzlichst Karl Mank, z. Z. im Felde u. Frau Käthe, geb. Hofmann Allendorf a. d. Lumda \__________3725 D/ Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter bet. C dNl Sk Hauptichriftleiters: Ernst Blumschetn. Verantwortlich für Politik und * mjffpn Bilder: Dr. Fr. W. Lange: für da« Feuilleton: Dr. Hans Tbyriot; . "L für Stadt Gießen. Provinz Wirtschaft und Sport: Ernst Blumschein. » glol u Druck unt) Verlag: Brühljche Unwerjitätsdruckerei 8i. Lange K. Ä. 'itix siegel Berlagsleiler: Dr.-Ing. Erich Hamann: Anzetg-nleiter: Hans Bei. F ” Anreigenpreisliste 9k. 6. Elektro- Okonom 220 Voll lKoch- unb Backhaube), mit Töpfen für 3 bis 5 Person., Schnellbratpfanne m. Bratglocke, all. kompl. u. gut erhalten, wegen Anschaff. ein.elektr.Herdes überflüssig, geaen Radio- Apparat (Wechselstrom) einzutauschen. Schr. Ang. unt. 06457 a.d.G.A. DieDame, die am Montagabend in der Bahnhofstoilette d.Handtaschem. einem Knirps- schirm, ein Paar blauen u. braun. Glacehandschuh. mitgenomm.bat, ist erkannt u.roirb ersucht, sämtliche Gegenstände auf d. 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Die Ungarn, die in allen fünf vorausgegangenen Begegnungen mit Deutschland den kürzeren zogen, werden in heimischer Umgebung die größten Anstrengungen machen, um endlich einmal den Sieg an ihre Fahne zu heften. Ihre Aussichten auf einen Sieg sind keineswegs ungünstig, denn sie können eine überaus starke Mannschaft aufbieten, während auf deutscher Sette doch einige der besten Kräfte, so vor allem Helmut Dcmtz, nicht zur Verfügung stehen. Der Ausgang des Budapester Treffens ist jedenfalls ungewiß. LICHTSPIEL-TH KATER Blorla-Palatt, Seitenweg: Die Entlassung 8646C I Lichtspielhaus, Bahnhofstraße Hochzeit am Wolfgangsee Tifl. 2.30, 4.45,7 30: So. 2.09. 4.30.7.30 M Verschiedenes Verkaufe | I Kaufgesuche VITASIN mit Vitamin Bi