Gießener Anzeiger Der Kampf um Stalingrad eitrigen M. itei R. Lange K.» nieiter: Hans IM | Ttockh klagen übe o-I m, 8. Oktober. (Europapreß.) Stalins über die mangelnde Hilfe der „Verbündeten' Es ein übertriebenen optimistischen Aeußerungen zu gehen. ?. Stellvertreter det iich für Paliti! um verbissenen Widerstand weiter vorgetrieben. Auch in Stalingrad muhte der Feind in schwerem Kampf weiteres Gelände aufgeben. Nordwestlich der Stadt wurden die eingeschlossencn, in zwei Teile aufgespaltenen feindlichen Kräfte nunmehr vernichtet. Starke deutsche Luftstreitkräfte und rumänische Kampfflugzeuge sowie Flakartillerie der Luftwaffe griffen mit guter Wirkung in die Kämpfe des Heeres ein. Andere Kampffliegerverbände bombardierten wiederum bei Tag und Nacht wichtige Verkehrsknotenpunkte und Nachschubverkehr an der unteren Wolga und am Kaspischen Weer. 3m Abschnitt westlich Kaluga nahmen deutsche Truppen in überraschendem Angriff eine Höhen- skellung der Sowjets und richteten sich dort zur Verteidigung ein. Bei örtlichen Unternehmungen wurden zahlreiche Kampfanlagen zerstört. Südlich des Ladogasees wurde der Feind aus gut ausgebauten Waldstellungen geworfen. Gegenangriffe gegen die neugewonnene Stellung scheiterten. Uebersehversuche des Feindes über die Newa wurden durch wirksames Artilleriefeuer vereitelt und die Luftangriffe auf wichtige sowjetische Bahnstrecken im nördlichen Frontabschnitt mit guter Trefserwir- kung fortgesetzt. Westlich der Kandalakscha-Bucht und an der Lapplandfront wurden bei Angriffsunternehmungen mehrere starke Stützpunkte des Feindes im Tkahkampf genommen. 3n der Nacht zum 7. Oktober ftlehen Schnellboote gegen die b r i t i f ch e K ü ft e vor, griffen an mehreren Punkten den feindlichen Geleitverkehr an, versenkten vier Handelsschiffe von zusammen 11 500 BBT. sowie einen Bewacher und beschädigten durch Torpedotreffer zwei weitere Dampfer, deren Untergang wegen starker Abwehr nicht mehr beobachtet werden konnte. An der Südküste Englands bekämpften leichte Kampfflugzeuge bei Tage militärische Ziele und kriegswichtige Anlagen. f*nU ^amerikanischen Korrespondenten als Antwort gesucht N dessen Fragen hat überreichen lassen. In Tokio tundenge* Ansicht, daß Stalin durch diesen Schritt and und den USA. gegenüber nochmals seine . _.ße7 2950D Forderungen unterstreichen wollte, traue meint, es sei nur natürlich, daß die Sow- Dc. Hans äptiil; EnlsiBlmnichein. n zuin Opfer 'chtung Grün- Do gel aus Bahnübergang er Zusammen- ast völlig zer- r neben dem rieba Haus- 'ld) so schwer utolenker km ittlungen über: alles sind im Sowjetbotschast in Tokio gibt Stalins Brief bekannt. Oer Wehrmachtbericht. MV. Aus dem Führer Hauptquartier, 8. Oft Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: 3m Kaukasusgebiet wurden feindliche An- |ritfe abgewiesen und die eigenen Angriffskeile gegen ).80 Uhr, 3en rwodie eitere irt amM. bquartett iRM.0.40 derNSDAR e der NSG.- ,60. Tel. 3961 3007P totio, 8. Okt. (Europapreß.) Die Sowietbot- t in Tokio übersandte allen Zeitungen der ,a- inischen Hauptstadt den Brief, den Stalin emem General „Nicht Drängeln" Scharfe Sowjetkritik an den „Verbündeten". tonnen geb. Ve das Fest Der $ubi(or ensjahr, Auch ^nZug. Kesselbach ^Überführung !ettehrsunfal!, :n erber Zensurmaßnahmen handele und drittens einheitliches wirtschaftliches Oberkommando, dem die vier für die Produktion maßgebendsten Momente: Menschen, Geld, Lebensmittel und Rohstoffe gleichzuschalten wären. Dazu sei erforderlich, daß sehr viele Männer aus ihren bisherige» Stellungen entlassen würden. „Richt befördern, Herr Präsident, entlassen!" heißt es in dem offenen Brief. Es müßte schlagartig und nicht in Etappen vorgegangen werden, da die Krise, die sie verursachten, mit jedem Augenblick akuter und offensichtlicher würde. Sehr anzüglich heißt es schließlich in dem offenen Brief: Die Unfähigkeit der gegenwärtigen amerikanischen Regierung sei derart himmelschreiend, daß Roosevelt sich das eigentlich nicht mehr länger ansehen dürfe. Es sei eine Cliquenwirtschaft, die auch das Volk nicht mehr dulde, da es allmählich an den Resultaten erkenne, welche ungeheuerliche Maste von Unfähigkeit bereits erreicht worden sei. — Ob Herr Roosevelt wohl teitewel u Uni gesucht: Mädchen Perksküche äse, guter Lohn- )te an ik Offstein in (PlaM !'ch ’S 5^ Hs S"* jR S'd " !ch°n [tau, JlQi)berahüia *8 von 9 bis „Pech für -ie Schweiz"? Von unserem Dr. S.-Berichterstattor. §rektag,y.Gttoberl942 Annahme von Anzeigen für bie Miltaasnummer bis 81/, Uhr desVormittagS Anzeigen-Preife für die Millimeter-Zeile von 22 Millimeter Breiter 7Rvf. für ftomiüenon« zeigen und private Gelegenheitsanzeigen 14Rpf. f. Werbeanzeigen und geschäftliche Gelegenheitsanzeigen Platzvorschrift (vorherige Vereinbarung) 25°/e meöt eHni*1 *** ^4leller de-Ge- ihrer Wiü^darüber Ausdruck geben, daß ihre —zündeten fast nichts tun, um ihnen die dringend Nötigte Hilfe zukommen zu lassen. Bei den Sow- tk müsse zwangsläufig die Frage auftauchen, 0 k englisch-amerikanischen Hilfsversprechen wirklich (Nachdruck, auch mit Quellenangabe, verboten.) Zürich, Oktober 1942. „Das schweizerische Staatswesen ist auf deutschem Kulturboden entstanden. Keinem schweizerischen Staatsmann, der sein Land einer segensreichen Zukunft entgegenführen will, darf die innere Beziehung zu diesem Kulturerbe fehlen ... Eine gegendeutsch geführte Schweiz ist ein Widersinn ... Im Augenblick, wo wir uns als Werkzeug gegen das Reich benützen lasten, richten wir uns gegen uns selbst, gegen unser Blut, gegen unsere schöpferische Gestaltungsfähigkeit und damit auch gegen unsere politische Eigenständigkeit." Es ist ein in der heutigen Schweiz selten gewordenes Bekenntnis, das aus diesen Ausführungen der in Zürich herausgegebenen „Nationalen Hefte" spricht. In einer Zeit, in der die angloamerikanisch-bolschewistischen Phrasen manchen Eidgenossen irreführen, die täglichen Sorgen und innerpolitischen Schwierigkeiten den Blick für die großen Zusammenhänge trüben, verdient das offene Wort der Zeitschrit besondere Beachtung. Die plutokra- tische Agitation, die immer wieder versucht, ideologische Verbindungen zwischen der Schweiz und der anglo-amerikanischen Mächtegruppe herzustellen und das neutrale Land auffordert, seine naturgegebenen Beziehungen zu verleugnen, wird allerdings in ihren Erwartungen oft genug enttäuscht. Offenbar unter dem Eindruck feiner Erfahrungen schrieb kürzlich der Züricher Sonderkorrespondent des Londoner „Daily T e l e g r a p h", die Schweiz würhe die Waffen in keiner Sache oder für keine Ideale, die sie mit anderen Nationen gemeinsam hat, ergreifen, sondern für die eigenen Heimstätten, Frauen und Kinder kämpfen. Vom „Stillesitzen" — wie der Verfasser die schweizerische Neutralität kennzeichnet — im 20. Jahrhundert habe die Schweiz viel für ihre Prosperität gewonnen und sie sei „geneigt, anderer Leute Stiege als Pech zu betrachten — Pech für die Schweiz". Was der Verfasser hier in zynischer Weise als „Pech für die Schweiz" bezeichnet, ist tatsächlich nichts anderes als die lange Kette von Schikanen und Gewaltmaßnahmen Englands und der USA. gegenüber der Schweiz, vom brutalen Blockadekrieg bis zur Politik der kleinen Nadelstiche, für die der Beschluß Washingtons, den Telephonverkehr mit der Schweiz abzubrechen, ebenso charakteristisch ist wie die Verletzung der schweizerischen Neutralität durch britische Flieger. Die wachsenden Schwierigkeiten im Bereiche der Ernährungswirtschaft, der Sozial, und Finanzpolitik bringen darüber hinaus jedem Eidgenossen täglich zum Bewußtsein, daß sein Land aus dem von Churchill und Roosevelt entfesselten Krieg nichts für seine „Prosperität" gewinnen kann. Unaufhaltsam. steigendiePreise weiter an, so daß die Kosten der Lebenshaltung um 42,5 v. H. höher sind als vor Kriegsausbruch. Allen Bemühungen zum Trotz, den Preisstop für die wichtigsten Nahrungsmittel durch- zufichren, sah sich der Bundesrat soeben gezwungen, verden von der Sowjetpresse weiterhin kräftig unter- Ürichen. Die Polemik gegen England und die USA. limmt immer heftigere Formen an. Die Moskauer presse legt ihren bitter kritischen Bemerkungen kaum icch Zügel an. Bezeichnend dafür ist eine von der Hrawda" veröffentlichte Karikatur. Sie trägt die Irberschrift „Militärische Experten beraten" und jeigt eine Versammlung ältlicher, kahlköpfiger Ge- trale mit Schnauzbärten. Diese Generale tragen Romen wie „Immer langsam voran", „Nur die Rulje macht es", „Nicht drängeln" und ähnliche, ine Uhr an der Wand zeigt auf % 12 und ein Müder auf Oktober 1942. Sn dem Steppengelände am Nordriegel kam es ;u schweren Kämpfen von Panzer gegen Panzer, vor allem bei einem Ausbruchsversuch aus dem Kessel bei Orlowka. Artillerie und Sturzkampfflug- Kje führten Angriffe gegen schwere bolschewistische terien, die vom Ostufer der Wolga aus chr Feuer auf die deutschen Stellungen richteten. Nach Volltreffern stellten die Batterien das Feuer ein. Inzwischen sind auch Meldungen über fowjet- mssische Forderungen nach Schaffung eines „Ober- icn alliierten Kriegsrats" erschienen, in dem Moskau naßgebenden Einfluß haben möchte. London und ____Washington scheint das aber ganz und gar nicht zu —gossen, so daß sich hier eine weitere Gelegenheit M Vertiefung der Gegensätze zwischen der Sowjet- nion und den Westmächten ergibt. Man hat den kiidruck, daß die mit Stalins Anklagen eingeleitete Amtliche Auseinandersetzung unter den „Verbünden" erst im Anfang steht. fi2. Jahrgang Nk. 238 Erichetm täglich, außer Sonntags und feiertags Beilagen: Gießener Ramüienb lätter Heimat imBild-DieScholle Bezugspreis: Monatlich .RM.1.80 SuftellgebüSr, .. „ -25 auch bei Nichterscheinen von einzelnen Nummern infolge höherer Gewalt antine. soicß aufrichtig waren. Man beachtet in Tokio vor allem, daß Stalin in seinem Brief von einer zweiten Front schlechthin und nicht von einer zweiten Front in Europa sprach und daß er die Wendung „faschistische und andere Angreifernationen" gebrauchte. Willkie wird vorsichtig. begreift, daß sich dieser Brief zu 95 v. H. gegen ihn persönlich richtet? Verschwendung von Steuergeldern in den LlSA. Lissabon, 8.Okt. (Europapreß.) Der USA.- Senator für Virginia, Harry F. Byrd, der Vorsitzende des Vereinigten Kongreßausschusses für die Einschränkung nicht kriegswichtiger Bundesausgaben, wendet sich in der Zeitschrift „The American Magazine" gegen die bei den Washingtoner Behörden übliche Verschwendung, „deren Beobachtung jeden Steuerzahler zum Wahnsinn treiben muß". Byrd stellt fest, daß der Ausschuß dem Präsidenten bisher Einsparungen in Höhe von über 1OOO 300 000 Dollar vorgeschlagen habe, jedoch sei seine Arbeit überall auf Widerstand gestoßen. „Männer und Frauen in hohen Stellungen", so heißt es, „betonen aufgeregt, daß die .sozialen Errungenschaften' auch im Kriege unangetastet bleiben und alle bestehenden Einrichtungen unterstützt werden müssen, damit sie voller Lebenskraft aus dem Kriege hervorgehen können". Hinter diesen Einrichtungen aber stehen Beamte, von denen wir genau wissen, daß sie mit Regierunasgeldern eine Propaganda betreiben, die gegen unseren Sparausschuß gerichtet ist. Fast jeder Beamte in nicht kriegswichtigen Regierungsämtern versucht jedermann davon zu überzeugen, daß die USA. den Krieg verlieren müssen, wenn er seinen Posten verliert. Diese Beamten betonen allen Ernstes, daß es für den Sieg notwendig fei, z. B. Drucksachen herauszubringen, die alle bei Veranstaltungen eines Kirchen-Festessens zu beachtenden Vorschriften enthalten. „Das sei nötig zum Aufbau der Moral." Der USA.-Sparkommissar führte dann Dutzende weiterer Beispieke für die Verschwendung der Steuergelder in den USA. an. Man habe im Februar ip West-Virginia über 123 000 Dollar angefordert, um Musikkapellen für Arbeiter zur Hebung der Kriegsstimmung zu organisieren. Die Arbeiter würden spielen und so die Zivilisten begeistern, mehr Kriegsanleihen zu zeichnen. Statt dieses Ansinnen abzulehnen, Haven aber die Washingtoner Behörden den angeforderten Betrag als viel zu gering bezeichnet. Es könnten vielmehr bis zu 405 000 Dollar ausgegeben werden. „Wenn andere Staaten im Verhältnis zu den Bevölkerungsziffern ebenso viel erhalten, bann werden allein für Musikanten 26 Milliarden Dollar in einem Jahre ausgegeben", stellt Senator Byrd verzweifelt fest und ruft aus: „ Und bas, während die ganze Welt in Flammen steht." Abschließend stellt der Sparkommissar fest: „Die Leute an der Spitze, die in Washington bewußt unser Geld verschwenden, sabotieren die nationalen Kriegsanstrengungen ebenso sehr wir den Spion, der Bomben unter Brücken legt." Dieser „Washingtoner Geist" müsse vernichtet werden. Scheck U686 Rremtfjin. vrühljche Universitäkdruckerel H. taige General-Anzeiger sm Oberhessen Der Krieg im südpazifischen Raum. Die Monsunzeit im mdisch-südpazifischen Raum nähert sich ihrem Ende. In der feindlichen Presse wird das mit einem gewissen Unbehagen festgestellt. Das ist verständlich, denn es muß nach Beendigung der Regenzeit mit der Möglichkeit schwerwiegender militärischer Ereignisse, die den Feind zum Einsatz erheblicher Kräfte in diesem Raum zwingen und darüber hinaus zu weittragenden Entscheidungen führen können, gerechnet werden. Die erste Phase des japanischen See- und überseeischen Landkrieges kann als abgeschlossen gelten. Japan hat die letzten Monate in der Hauptsache dazu benutzt, seine Stellung in dem ganzen neugewonnenen Gebiet zu festigen, seine Seegeltung zu sichern und die wirtschaftlichen Kräfte dieses Gebietes für die bestehenden und zukünftigen Aufgaben zu mobilisieren. Es findet hier alles, was es braucht, um in bezug auf die wirtschaftliche Kriegführung autark zu fein, und ist jetzt dabei, seine Seeherrschaft in dem ihm zur Verfügung stehenden Raum zu festigen und das Verkehrswesen zu organisieren. In der Wahl der weiteren Vorstoßlinien ist Japan vorläufig, noch frei und Herr seiner Entschließungen, trotz der „Initiative", die im Pazifik laut amerikanischer Propaganda auf die Alliierten" übergegangen fein fall. Das westliche Bollwerk des von Japan beherrschten Raumes sind Burma und die Andamanen. Ja- pan steht an der indischen Grenze Gewehr bei Fuß und wartet in ruhiger Gelassenheit die innenpolitische Entwicklung in diesem Lande ab, das sich bereits in einer für England gefährlichen Gärung befindet. Japan hat nicht die Absicht, sich in die inneren indischen Angelegenheiten einzumischen, würde sich aber einem Rufe des bedrängten Volkes sicherlich nicht entziehen. Diese Möglichkeit wird von den Engländern klar gesehen. Sie haben.beträchtliche Streitkräfte im indischen Raum und in den indischen Gewässern zusammengezogen, für die von größter Wichtigkeit ist, wenn die an der burmesischen Grenze versammelten japanischen Truppen durch. Abzüge nach anderen Fronten geschwächt werden könnten. Japan hat zwar den Vorteil der inns» ren Linie zur Verfügung, anbererfeit haben ihm die gewaltigen Erfolge der ersten neun Kriegsmonate eine ebenso gewaltige Ausdehnung der Verbindungslinien gebracht und damit eine Reche hochempfindlicher Spannungszentren an der Peripherie geschaffen. Es ist-klar, daß der Feind diese Situation auszunutzen versucht, um Japan zu einer Kräftezersplitterung zu veranlassen, oder sogar zu einem Sich-Festbeißen an Punkten, die der Feind bestimmt und die für Japan selber gar nicht von entscheidender Bedeutung sind. Es hat aber nicht Schanghai, 8. Okt. (Europapreß.) Welche Schwierigkeiten es Wendel! Willkie bereitet, den von den Japanern schwer bedrängten Tschungking- Chinesen Trost und Mut zuzusprechen, geht aus der Tatsache hervor, daß Willkie am Mittwoch bereits eine fünfte Besprechung mit Tschiangtaischek hatte. In feinen Aeußerungen ist Willkie, nachdem er auf feine Moskauer Erklärungen aus London und Washington recht unangenehme Dinge zu hören bekam, inzwischen vorsichtiger geworden. „Wenn ich meinen Augen trauendarf", so äußerte er jetzt in Tschungking, „dann sind wir bereit, dem Feind entscheidende Schläge zuzufügen, aber", so fügte er einschränkend hinzu, „bies ift t ei ne offizielle Erklärung. Ich spreche für niemand, sondern nur in meinem eigenen Namen." Willkie reiste dann mit unbekanntem Ziel wieder ab. In weniger als 24 Stunden nach seiner Abreise ist die Begeisteruna, mit der er in Tschungking gefeiert wurde, in Katzenjammer umgeschlagen. Der Enthusiasmus über feine freimütigen persönlichen Aeußerungen hat der nüchternen Erkenntnis Platz gemacht, daß Willkies Besuch bisherkeinerlei Ergebnisse in Gestalt von Flugzeugen und Ge- schützen, sondern höchstens Mißstimmungen im Lager der Alliierten gezeitigt habe. Die Zeitung „Saturn Post" gibt Willkie den dringenden Rat, sich an die chinesische Front zu begeben, um zu sehen, wie die chinesischen Soldaten in Lumpen gekleidet und ärmlich ausgerüstet seien. Das Matt weist darauf hin, daß Tschungking-China über keine angemessene Kriegsindustrie verfüge, um sich von Auslandslieferungen unabhängig zu machen. mamt Willkie davor, sich nach seinem Besuch den Mttchpreis erneut zu erhöhen. Infolge der Teue- rung sind viele Minderbemittelte nicht mehr in der Lage, ihre Lebensmittelkarten vollständig einzulösen. In 13 von insgesamt 25 Kantonen müssen 4,5 v. H. der schweizerischen Bevölkerung durch Notstandsaktionen unter st ützt werden. Da die Kaufkraft der breiten Volksschichten immer mehr zurückgehtF v erschürfen sich die sozialen Spannungen, die von den marxistischen Linksparteien für ihre Zwecke ausgenützt werden. Die Sozialdemokraten kechren zu ihren alten radikalen Parolen zurück und erneuern die Kampfansage an das Bürgertum. Kennzeichnend für das Versagen der liberalistischen Wirtschaftspolitik im Kampf gegen die Teuerungswelle ist auch die oft leidenschaftlich geführte Diskussion zwischen den Vertretern der Bauernschaft und den städtischen Konsumenten, die sich gegenseitig mangelndes Verständnis und ungenügende Opferbereitschaft vorwerfen. Im Hinblick auf das Anwachsen des ungedeckten Bstndesdefizits, das Ende 1942 die Rekordhöhe von 4,6 Milliarden Franken erreicht, ist die beträchtliche Erhöbung der Steuerlast nicht mehr zu umgehen, so daß die Bemühungen um die Preisstabilisieruna noch mehr erschwert werden und die Frage der Sreuerverteilung neue innerpolitische Auseinandersetzungen ankündigt. Gemessen an der Größe der Aufgabe, die bie am Kriege teilnehmenden Völker Europas zu lösen haben, mit dem Ziele, diesem Kontinent endgültig Frieden und Wohlstand zu sichern, sind die eidgenössischen Sorgen klein und unbedeutend. Manche Schweizer vertreten deshalb die Auffassung, daß die eigenen Nöte und Schwierigkeiten nicht so in den Vordergrund gestellt werden dürfen, daß sie das gewaltige Geschehen außerhalb der Landes- grenzen überschatten. Da ihr Land nicht an den Opfern teilnehme, die die Abwehr der bolschewistischen Gefahr fordert, müsse man sich Zurückhaltung auferlegen und vor allem auf nörgelnde Kritik an ausländischen Vorgängen verzichten. Schweigen sei heute die schönste Rede, erklärte kürzlich Bundesrat Pilet-Golaz auf dem freisinnig-demokra- tilken Parteitag in Schaffhausen. Und auf Aushängen in öffentlichen Lokalen ist die Mahnung zu lesen: „Wer nicht schweigen kann, schadet der Heimat." lieber das Schweigegebot setzen sich aber gerade jene Kreise hinweg, die immer noch die aussichtslose Position der europafeindlichen Mäche verteidigen. Das zeigte sich kürzlich wieder bei der Behandlung des Asylrechts im Zusammenhang mit der illegalen Einwanderung von Juden. Mit viel Geschrei wurde gegen die Abwehrmaßnahmen der Behörden protestiert, aber nur zu deutlich war hinter dem Deckmantel des Mitleids eine politische Demonstration, die Stimmungsmache für judenhörige Anschauungen zu erkennen. Dabei hat ein Land mit der judenfeindlichen Tradition der alten Eidgenossenschaft am wenigsten Grund, die Rolle eines Anwalts für jüdische Interessen zu übernehmen, Mißwirtschaft um Roosevelt Von unserer Berliner Schriftleitunß. Tin bezeichnendes Licht auf die ■ enrirrten Verhältnisse innerhalb der amenkan hr Regierung wirft ein offener Brief cm Ro s R, wie er von der führenden amerikanischen: Mo Mszeitschrift „F o r t u n e" soeben veröffentlicht M Sarin wird dem Präsidenten Roosevelt an- featen, er sollte über seine Knegsregierung ernst- P zu Gericht sitzen lassen, bevor d-e amerckanische Kntlichkeit von sich aus tbre Mtm Umfang erkenne und sie schließlich m t Er Gewalt persönlich gegen Roosevelt roenbe.fflht tat gesamten amerikanischen Kriegsverwaltung Berat müßte gründlich aufgeräumt werden. I i*Mnen wird gefordert ein Einheit! ch nili t ä r i f ch e s Dberfommanbo für aue Wehrmachtteile, ein einheitliches p o l, tisch e s inkommando, „dem. die gefamte, vorn Weißen Hu. ausgehende politische Tätigkeit unte f h M-, gleichgültig, ob es sich um auswärtige An i^enbeiten oder um mnerxolrtrsche emschuetzucy ® V l ' 8* Oft. (DNB.) In Stalingrad rollen deutsche Panzer über Trümmerfelder, bekämpfen btt in Kellern verborgenen Bunker und zermalmen im Vordringen gegeh festungsartig ausgebaute Fabriken die Barrikaden aus Schutt und zusammen- oebrochenen Eisenträgern. Wo die Truppe bei Tage ihre Kampfe nicht mehr abschließen kann, setzt sie ihre Vorstoße im Lause der Nacht beim gespenstischen Licht zahlreicher Leuchtkugeln gegen die in Den tiefen Schatten verborgenen Bolschewisten fort Verzweifelt wehrt sich der Feind. Panzer und Kampfflugzeuge aber öffnen immer roieber die Sturmgaffen für die Infanterie. Ein Sturmgeschütz rollte gegen einen Kellerbunker vor, aus' dessen Scharten ihm mörderisches Feuer entgegenschlug. Die Trümmer des eingestürzten Hauses lagen als schwere Deckung über dem Widerstandsnest. Von den zerschossenen Eisengerüsten der benachbarten Fabrik warfen die Bolschewisten Brandflaschen herunter. Rings um das Sturmgeschütz, das die Merhife unentwegt unter wohlgezieltes Feuer nahm, loderten die Hellen Flammen des brennenden Oels. Mit aufheulendem Motor zogen die Raupen das Geschütz die Schutthalde empor, wo es auf bei Deckung hin- und herfahrend durch fein Gewicht die Schießscharten eindrückte. Die sich im Schutz !bes Sturmgeschützes vorarbeitenden Pioniere er- er fianhitrnb lebigten dann mit Handgranaten und Flammen- Kefselboc!verfem die feindliche Bunkerbesatzung. Oerphilosoph zurTleuordnung Europas. Der Berliner Universitätsprofessor Alfred Baeumler hcWüber das Problem der Neuordnung in Europa als Philosoph gesprochen. In der Internationalen Zeitschrift für Erziehung erläutert er den Gegensatz zwischen Versailles und der Zukunft Europas am Wesen der „M a ch t". Macht sei nicht als solche böse, sie sei vielmehr mit der menschlichen Gemeinschaft unlösbar verbunden. Verwerflich sei nur diejenige „Macht", die i m Widerspruch zum Leben stehe und infolgedessen kein Matz in sich selbst trage. Die Männer von Versailles, jagt Baeumler, haben den europäischen Völkern Machtverhältnisse aufgezwungen, die keine andere Legitimation besaßen als die brutale Gewalt. Die dadurch entstandene Scheinordnung besaß alle Schwächen, wie sie unter der Herrschaft reiner Gewaltbeziehungen zutage treten müssen: der Mächtige wird immer mächtiger, während die schwächeren Nationen „soviel zu sagen hatten wie das kleinere Kapital gegenüber dem größeren, nämlich nichts". Der Nationalsozialismus hingegen weiß, daß jedes Volk einen unbeirrbaren Kern lebendiger Schöpferkraft besitzt, der sich als die stete Kraft des Volkstums gegen alle Widerstände behauptet. Gut, d. h. dauerhaft kann infolgedessen eine politische Ordnung nur dann sein, wenn sie diese natürlichen Kräfte des Volkstums zur Grundlage hat. Die reine „Macht" wird dann durch die „Kraft" des Volkstums in Zügel gehalten. Die Politik der „Bindung der Macht durch die Kraft" ist die nationalsozialistische Politik der europäischen Neuordnung. Sie verschafft auch den schwächeren Völkern einen Platz im Kreise der Nationen, der mit ihrer Würde vereinbar ist; denn „wenn schwächere Völker sich in den Schutz stärkerer beaeben, so werden sie nicht tributpflichtig wie die schwächeren Kaoital- mächte gegenüber den stärkeren, sondern sie behaupten sich innerhalb der Grenzen, die ihnen die Natur gesetzt hat in einer Ordnung, die der politische Wille schafft, ohne die Ehrfurcht vor der Natur zu verletzen". den Anschein, als ob dem Feind diese militärpolitische Taktik gelänge. Die japanischen Hauptstellungen im Süden und Südosten des beherrschten Raumes befinden sich auf Java und Neupommern. Wenn von hier aus in der letzten Zeit Vorstöße in den vom Feind beherrschten Raum unternommen worden sind, so lassen sie doch durchaus nicht die sichere Vermutung zu, daß Japan nach dieser Richtung entscheidende Maßnahmen einleiten will. Sie lassen dagegen die außerordentliche Wendigkeit und Beweglichkeit der japanischen Kriegführung erkennen, der eher die Absicht zugrunde liegt, an den verschiedensten Stellen der Peripherie des beherrschten Raumes gut vorberei tete Ausgangsstellungen zu schaffen, von denen aus der Angriff vorgetragen werden kann, wenn die Entscheidung über die endgültig einzuschlagende Stoßrichtung gefallen ist. Der scheinbaren Ruhe im Südostraum liegt aber eine sorgfältige Vorbereitung auf kommende Entscheidungen zugrunde. Natürlich ist es vom proga- qandistischen Standpunkt nicht ungeschickt vom Feinde, der in diesem Raum militärisch als angloamerikanisch-australisches Konglomerat auftritt, diese Zeit zu benutzen, um mit der Behauptung her- oorzutreten, die Initiative sei auf die Alliierten übergegangen. Er versucht, sein arg lädiertes Prestige durch Unternehmungen wieder aufzupolieren, die ihn als offensiv erscheinen lassen sollen. So liegt der amerikanisch-australischen Action auf der Insel Florida im Süden der Salomonengruppe ein Gemisch von verschiedenen Motiven zugrunde, kaum aber eine große strategische Konzeption. Zu einer solchen bietet dem Feind seine bedrängte Lage auch kaum die Möglichkeit. Nach dem Umfang der ihm noch zur Verfügung stehenden Seestreitkräfte, die zudem durch den Verlust von Birma und Jnsulinde über keine nahe Oelbasis verfügen und durch die langen Versorgungslinien deshalb in ihrer Einsatzfähigkeit behindert sein dürften, kann der Feind es kaum riskieren, etwa die japanischen Hauptstellungen auf Java »der Neupommern anzugreifen. So handelt es sich in der nüchternen Wirklichkeit wohl nur um den Versuch, sich durch Aufhalten der äußersten japanischen Spitze auf den Salomonen Luft zu schaffen und die Japaner von ihren wirkungsvollen Angriffe« auf das hartnäckig verteidigte Port Moresby auf Neuguinea abzulenken. Ganz offensichtlich macht ihnen das stete Vorrücken Japans über Neuginea nach Süden gegenüber der Nordspitze Australiens und über die Salomonen in Richtung Neu-Kaledonien ernste Sorgen um die nordaustralischen Häfen und die Torres- stratze. Hier befinden sich ja jetzt die wichtigsten Stützpunkte der anglo-australisch-amerikanischen Streitkräfte. Die Sorgen der Australier sind verständlich, denn der Besitz von Port Moresby würde Japan die Kontrolle über die Torresstraße ermöglichen und seine wirksame Festsetzung am Korallenmeer erlauben. Wenn übrigens Japan gegen die Festsetzung des Feindes auf Florida keine energischen Gegenmaßnahmen ergreift, so liegt der Schluß nahe, daß es das gar nicht für notwendig hält. Unter Umständen kann es ihm sogar erwünscht sein, wenn der Feind diese Position möglichst lange hält. Denn er ist in diesem Falle ja gezwungen, für einen ständigen Nachschub zu dieser vorgeschobenen Position zu sorgen, d. h. dauernd Schiffe und Seestreitkräfte für den Transport des Nachschubes einzusetzen, abzunutzen und den Angriffen der japanischen Seestreitkräfte auszusetzen. So wird auf die Dauer Florida zu einer schwärenden Wunde für den Feind. Inwieweit der japanische Vormarsch in Richtung Neu- Kaledonien, wenn er eines Tages forciert werden sollte, durch Florida aufgehalten werden kann, wird, sich erweisen müssen. Aus diesen Betrachtungen ergibt sich, daß die stark propagandistisch ausgeschmückte amerikanisch-australische „Offensive" nichts anderes ist als der Versuch, die Japaner in dem Ausbau ihrer Offensivftellungen zu behindern. Dagegen bietet Japans Stellung im Südpazifik ein Bild mit klaren Umrissen. Diese Stellung läßt ihm volle Entschlußfreiheit. Es hat die Wahl für die operativen Ziele: Indien ober Australien. Es ist nicht anzunehmen, daß Japan sich durch Operationen nach beiden Seiten auf eine Zersplitterung seiner Kräfte einlassen wird. Solange die Entscheidung darüber, wohin sich die Stoßrichtung Japans richtet, nicht gefallen ist, werden die Operationen über das jetzige Stadium der scheinbaren Ruhe, die in Wirklichkeit der Vorbereitung und dem Ausbau der Ausgangsstellungen dient, wohl kaum hinausgehen. J V. A. Oie Unruhen in Nord-Rhodesien. Rom, 8. Okt. (Europapreß.) Auf Grund englischer Informationen ist der Ausbruch von Unruhen in Nord-Rhodesien auf die schon seit Jahren bestehende Unzufriedenheit unter den vielen Zehntausende zählerüre Eingäwrenen-Belegfchaften der großen Kupferminen in Nordost-Rhodesien zu- rückzuführen. Einer der Hauptgründe der Unzufriedenheit der Eingeborenen ist die prekäre Lage der Eingeborenen-Landwirtschaft, vor allem in Barotse- land, wo die Mehrzahl der Bauern der Not gehorchend in die Bergwerke geht. Sie muß deshalb die Landbestellung und die Viehzucht den Frauen überlassen. Die diskriminierende Gesetzgebung der Smuts-Regierung in bezug auf die Eingeborenen Südafrikas, die untragbare wirtschaftliche Zustände in der südafrikanischen Union verursacht hat, bilden den weiteren Hintergrund der Unrdhen. Der Krieg hat schließlich in Nord-Rhodesien für die Eingeborenen eine unerhörte Verteuerung verursacht. * Nord-Rhodesien, nach Cecil Rhodes, dem Begründer der Kolonie, genannt, wurde 1923 von der Britisch-Südafrikanischen Gesellschaft an die britische Regierung zusammen mit Süd-Rhodesien gegen eine Entschädigung von rund 6 Millionen Pfund Sterling abgetreten. Nord-Rhodesien zählt 1,5 Millionen Einwohner, davon jedoch nur 1OOOO Europäer, auf einer Fläche, die mit 751 000 Quadratkilometer größer'ist als Gas Deutsche Reich mit dem Protektorat zusammengenommen. Nord-Rhodesien, das im Osten jenseits des Njassa-Sees an Portugiesisch-Ostafrika, im Norden von Deutschostafrika (Tanganjika) und im Westen an Belgisch-Kongo stößt, ist ein flach- welliges Hochland mit tropischem Klima, Savanne und Buschwälder überwiegen. Es werden vor allem im Sambesital Weizen, Mais, Tabak und Baumwolle an gebaut. Die wichtigsten Ausfuhrgüter sind wertvolle Mineralien wie Kohalt, Vanadium, Kupfer, Zink und Gokd. Die Hauptstadt Livingstone liegt an derKap—Kairo-Bahn. Das Land ist südafrikanisches Protektorat, ein Eingeborenen-Reservat unter Erschwerung der Ansiedlung von Weißen. Die USA.stellen die Goldproduktion ei« Zürich, 8. Okt. (Europapreß.) Auf Anordnung des USA.-Kriegsproduktionsamtes sollen die größeren amerikanischen Goldgruben innerhalb von 60 Tagen ihr.e Förderung ein stellen. Die Arbeiter dieser Betriebe werden aufgefordert, sich in den Kupfer-, Zink- und B>l e i m i n e n zu melden. Die Goldgruben förderten jährlich mehr als 1200 Tonnen Erz. Nur die kleinen Gruben, die wenig Arbeiter beschäftigen, dürfen ihre Goldförderung fortsetzen. Von den am Golde interessierten Kreisen — einigen Kongreßmitgliedern des Westens —, wird gegen diese Maßnahme des Kriegsproduktionsamtes lebhaft protestiert. Kanada läßt Kommunisten frei. Zürich, 8. Okt. (Europapreß.) Der kanadische Justizminister hat die „bedingte" Freilassung des Sekretärs der kanadischen Kommunistenpartei, Tim Buck, und 16 anderer Kommunisten angeordnet. Gegen sie war vor Jahren ein Jnternierungsbefehl erlassen worden. Sie chatten sich dem jedoch entzogen, indem sie sich verborgen hielten. Kürzlich stellten sie sich, da sie merkten, daß der Wind auch in Kanada ihnen günstiger geworden ist — der Polizei, um „an der Förderung der Kriegführung mitzuwirken". Wirklich begründet der Justizminister die Freilassung mit der „veränderten Einstellung der Kommunisten zum Krieg". Japanische Roundtable-Konferenz via Rundfunk. Tokio, 8. Okt. (Europapreß.) Zum erstenmal wird am 13. Oktober um 20 Uhr eine Konferenz hoher japanischer Verwaltungsbeamter in den verschiedenen von Japan eroberten Gebieten durch Uebertragung auf die Rundfunksender Hookop, Tokio, Schoncm, Manila und Batavia abgehalten werden. Die Besprechungen sollen eine Stunde dauern und die Schaffung der großostasiatischen Wohlstandssphäre zum Thema haben. Geführt werden die Unterhaltungen von dem Oberhausmitglied Kinan Shimomura in Tokio. Teilnehmen werden der Berater der japanischen Militärverwaltung von Manila, Marquis Porisada Tokugawa, der Berater des japanischen Kommandos in Batavia, Hisajiro Hayashi, ferner Marquis Aoshichika Tokugawa, der den gleichen Posten bei der japanischen Militärverwaltung von S°ch o- n an (Singapur) inne hak. Oer slowakische Innenminister von Gauleiter Sprenger empfangen. NSG. Der slowakische Innenminister und Oberbefehlshaber der Hlinka-Garde, Sans Mach, der sich auf Einladung des Reichsinnenministers mit einigen Herren der slowakischen Regierung auf einer Deutschlandreise befindet, besuchte den Gau Hessen-Nassau. Die Gäste wurden bei ihrer Ankunft in Aßmanns hausest von Gauleiter und Reichsstatthalter Sprenger begrüßt. Den Mittwochabend verbrachten die Herren auf Einladung des Gauleiters im Kreise von Führern aus Partei, Staat und Wehrmacht und Wirtschaft im Kurhaus zu Wiesbaden. Neben dem Besuch alter Kulturstätten in Wiesbaden und der Gauhauptstadt wurde auch das Hochhaus der IG.-Farbenindustrie in Frankfurt a. M. besichtigt. Zn 72 stündiger Verfolgung. Berlin, 8. Okt. (DNB.) Wie das OKW. mitteilt, ist als erstes v'on den U-Booten, die am 25. und 26.9. einen schnellen amerikanischen Truppentransport im Nordatlantik zum größten Teil vernichteten, das Boot bes/ Oberleutnants zur See Hellriegel in einem Stützpunkt eingelaufen. Die übrigen stehen noch am Feind. Ueber den von ihm versenkten Fahrgastdampfer von über 17 000 BRT. sagt Oberleutnant zur See Hellriegel: „In 72stün° diger Verfolgung habe ich den Dampfer, den ich mir zum Ziel genommen hatte, deutlich beobachten können. Ich habe deutlich Die Umrisse gesehen, den großen Vierkantenaufbau, die senkrechten Masten, den etwas angeschnittenen Bug, die beiden Schornsteine und die Brücke dicht beim vorderen Schornstein. Es handelte sich um ein Schiss vom Typ „Reina del Pacifico". Mit einer Stichflamme von säst 100 m flog das Schiff in die Luft. Ich glaube Churchill weicht aus. Von unserer Berliner Schristleitung. Auf die Feststellungen des Oberkommandos der deutschen Wehrmacht über die entwürdigende Behandlung deutscher Kriegsgefangener hat das bri- tische Kriegsministerium ausweichend geantwortet. Es erklärt, daß die Vernehmung der betreffenden deutschen Gefangenen keine Bestätigung für die deutschen Behauptungen ergeben hätte. Die Behauptungen des deutschen Oberkommandos stützen sich auf einwandfreie Aussagen deutscher Wehrmacht- angehöriger, die bei Dieppe vorübergehend in bri- tische Gefangenschaft geraten waren, aber wieder befreit werden konnten. Beteuerungen solcher Art, wie sie das britische Kriegsministerium heraus- stellt, können selbstverständlich die Aussagen beut« scher Soldaten in keiner Weise erschüttern. Dafür ist man britischerseits zu 'oft mit den Tatsachen in Widerspruch geblieben. Bemerkenswert ist in der britischen Erklärung außerdem die Tatsache, baß sich die Briten lediglich auf den Ueberfall bei Dieppe beziehen, aber nicht den zweiten Fall behandeln, der sich nach den Feststellungen des deutschen Oberkommandos am 4. Oktober auf der Kanalinsel Sercq ereignet hat. Im übrigen haben die Engländer schon so zahlreiche Beweise ihrer barbarischen Kriegführung durch die Beschießung deutscher Not- und Rote-Kreuz-Flug- zeuge, durch Bombardierung von Lazarettschiffen erbracht, daß sie jetzt schon mit glaubwürdigeren Unterlagen antreten müssen als jenen, mit welchen sie glauben, die deutschen Feststellungen abtun zu können. nicht, daß jemand aus dieser Hölle mit dem Leben, davongekommen ist." Oas schöne Kleid bei sparsamem Spinnstoffverbrauch, lieber die Sonderausbildung aller 17- bis Aljäh- rigen Mädel des BDW.-Werkes „Glaube und Schönheit" im Kochen und gesunder Ernährungslage, im Nähen und geschmackvollen Kleiden, in der Säuglings- und Gesundheitspflege, in der Leibeserziehung und zur Pflege der Kultur in Heim und Familie sowie ihrem Kriegseinsatzdienst er- statteten die Beauftragten für das BDM.-Werk „Glaube und Schönheit" aus allen Gebieten des Reiches dem Reichsjugendführer bei seinem Besuch in der Mädelführerinnenschule Innsbruck Pc- richt. Nach den Richtlinien der BDM.-Reichsreferen- tin Dr. Jutta Rüdiger muß der Mädeltyp der Heranwachsenden Mädelgeneration auch äußerlich entsprechenden Ausdruck finden. An die bäuerlichen Traditionen des deutschen Volkes anknüpfend wird das geschmackvolle Kleid in der schönen gaueigenen Tracht, nach neuzeitlichen Erfordernissen umgewan- be(t, ein dauerhaftes, keinem modischen Wechsel unterworfenes, dennoch aber vielseitig verwandlungs« fähiges Kleidungsstück, das zugleich die Forderung nach höchster Sparsamkeit im Spinnstoffverbrauch erfüllt. Die gute Tradition der heimischen Tracht soll zum Vorbild für eine geschmackvolle, praktische Kleidung werden, die die Mädel im BDM.-Werk unter entsprechender Anleitung selbst anfertigen lernen. Kleine politische Nachrichten. NSG. Am Mittwochnachmittag wurden 'Eichenlaubträger Leutnant Heinz Schmidt und Ritter« kreuzträger -Hauptsturmführer Meyer-Dreß aus Bad Homburg von Gauleiter und Reichsstatt« Halter Sprenger in der Gauhauptstadt empfangen. Nach einer eingehenden und lebhaften Unterhaltung, in der sich der Gauleiter als Frontsoldat des ersten Weltkrieges mit regem Interesse ausführlich von den Fronterlebnissen der beiden Offiziere berichten ließ, waren letztere seine Gäste. * Der Oberkommandierende der Alliierten im Südwestpazifik, General Mac Arthur, ist an der Neu-Guinea-Front eingetroffen. Kunst und Wissenschaft. „Odysseus" von Hermann Renkler. In F r a n k f u r t, wo vor sechs Jahren Hermann Reutters „Doktor Johannes Faust" der Oeffentlich- keit übergeben wurde, kam auch sein neuestes Buhnenwerk „Odysseus" zur Uraufführung. Der Textdichter Rudolf Bach, als Lyriker und Essayist be« Oesau. Borbild des jungen Jagdfliegers. Meldorf, eine kleine, verträumte Stabt in Dith- morschen — Schleswig-Holstein — ist die Heimat von Oesau, einem der „alten" unter den jungen Jagdfliegern dieses Krieges, deren Namen im Bewußtsein des Volkes, vor allem der Jugend, eingeprägt sind. — Landsmannfchaftliche Verbundenheit und Kameradschaft führte mich bei einem gemeinsamen Besuch unserer Heimatstadt mit ihm zusammen. Hier haben wir dieselben Schulen besucht und die gleichen Streiche vollführt. Es ist noch gar nicht jo lange her, da lief der Gymnasiast Walter Oesau mit der bunten Mütze durch die Straßen Meldorfs. Und doch: entscheidende Jahre trennen die sorglosen Kindertage von dem Geschehen der Gegenwart. Aus dem Schüler ist der Flieger geworden, aus dem Jungen der Mann, der nun Verantwortung und Pflichten trägt, die nur den Besten und Tüchtigsten zuteil werden. — Wie immer gehen wir durch die Gassen und begrüßen Freunde und Schulkameraden. Alles ist wie früher, ohne jede Besonderheit. Wohl sind die Meldorfer stolz auf ihren „Gülle", wie er unter ihnen heißt. Aber viel Wesens wird nicht gemacht. Es wird plattdeutsch gesprochen und sich unterhalten, wie in Kindertagen: „Goden Dag — woans^geiht Di dal?" Viel Reden ist nicht die Stärke der dith- marsch^ Bauern. Auch Oesau spricht wenig; auch darin qt er ganz das Kind seines Landes. Unter Landsleuten läßt sich auf plattdeutsch auch alles viel einfacher und kürzer sagen. Klar uyd bestimmt wie die Landschaft, so auch ist Oesau. Er weiß genau, was er will. Schon als Junge beim Sport. Meistens war er auf dem Sportplatz und trainierte, und wenn am Sonntag ein Wettkampf ausgetragen wurde, bann war es zumeist Oesau, der als Sieger aus ihm hervorging. Aber auch darüber wurde wenig gesprochen. Es war ihm selbstverständlich, dabei zu sein, wenn es galt, seine Kräfte zu messen. Wie der Sportsmann in seiner Heimat, so auch der Jagdflieger im Shriege: er kennt nur die Losung: „Ran an wn Gegner, wo er sich zeigt!" Mut? Gehört Mut dazu?, fragt Oesau; wenn er eine Antwort geben würde, dann vielleicht diese: Eigenschaften wie Mut sind wohl doch Voraussetzun- gen für einen Sportsmann und Flieger. Man muß ihn mitbringen wie etwas ganz Selbstverständliches. Wer ihn nicht in sich hat, der wird auch keine besonderen Leistungen aus sich hervorbringen. Energie ist schon besser, ja und Fleiß, viel Fleiß! Der Wille zur Leistung vor allem muh vorhanden sein! Unerbittlich gegen sich selbst muß der sein, der über das normale Maß hinaus etwas erreichen will. Restlose Hingabe an seine Aufgabe und eine große Bemühung, sich immer mehr zu steigern: das sind die Grundbedingungen, die erfüllt werden müssen. — Schon als Freiwilliger im Arbeitsdienst war es sein Wunsch, Soldat, — Offizier zu werden. Aber bevor es so weit war, galt es, von der Pieke auf zu dienen. Entschlossen, das -Ziel zu erreichen, tritt er Ende 1933 in ein Artillerie-Regiment ein. Er ist mit Leib und Seele Soldat. Hart ist der Dienst. Aber gerade so ist es ihm recht. Denn: wenn aus einem Jungen etwas Rechtes werden soll, bann muß er ejfern rangenommen werden. So sieht es Oesau, der sich schon früh ein Wort Nietzsches als Wahlspruch gewählt hat: „Gelobt sei, was mich hart macht!" Wie im Sport, so kann er auch jetzt als Rekrut wieder beweisen, ob seine Wünsche mit den Forderungen standhalten. — Artillerist sein, ist schön, aber besser noch wäre es, Flieaer zu werden, Flugzeugführer! Bald ist der Wechsel vollzogen. Seine großen Vorbilder sind Richthofen und Übet. Es ihnen einmal gleich zu tun, ist sein sehnlichster Wunsch. Nicht nur immer aus Büchern die Taten der Lufthelden nacherleben, sondern selber erfahren, was es heißt, Jäger zu fein in Kampf und Gefahr: das ist Brenn- und Angelpunkt aller feiner Gedanken. Langsam nur gehen die Jahre dahin. Schritt für Schritt aber kommt er dem Ziele näher. Glücklichster Tag bann im Leben dieses jungen Soldaten, als er, Angehöriger des ruhmreichen Jagdgeschwaders Richthofen, 1937, am Geburtstag des Führers, zum Leutnant befördert wird! Der Weg ist frei! Bald soll er sich bewähren! Als Freiwilliger der „Legion Condor" nimmt er am Spanischen Bürgerkrieg teil. Das Spanienkreuz in Gold mit Brillanten und die Beförderung zum Oberleutnant sind die Anerkennungen für hervorragende Leistungen als Jagdflieger. Die erste Feuertaufe ist bestanden. — Doch nun gilt es, sich einer noch größeren und höheren Aufgabe würdig zu erweisen: der Kamps des Führers um die Freiheit des Vaterlandes beginnt! Als Staffelkapitän in einem Jagdgeschwader, vorzeitig außer der Reihe Mim Hauptmann befördert, wirb er 1940 nach 20 Luftsiegen mit dem Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes ausgezeichnet. Einige Monate später meldet der Wehrmachtbericht den 40. Abschuß des inzwischen zum Gruppenkommandeur aufgerückten Fliegers und die persönliche Ueberreichung des Eichenlaubes zum- Ritterkreuz durch den Führer. Mit Mölders und Galland an der Spitze, zählt er nun zu den erfolgreichsten Lufthelden dieses Krieges. Der Traum eines Jungen ging in Erfüllung! Luftsieg auf Luftfieg folgt. Bald sind 80 Abschüsse erreicht. Der Führer und Der Reichsmarschall empfangen ihn und zeichnen ihn für hervorragende Tapferkeit vor dem Feinde aus: Beförderung zum Major und Verleihung des Eichenlaubes mit Schwertern zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes. Am 27. Oktober 1941 erringt Oesau, der unterdes zum Kommodore des Jagdgeschwaders Richthofen ernannt wurde, seinen 100. Luftsieg! Wie leicht schreibt sich das nieder: hundert Luft- siege! Das sind, knapp gerechnet, 250 Flüge gegen den Feind! Zweihundertundfünfzig mal Einsatz gegen einen hartnäckigen Gegner, allein, Mann, gegen Mann, Flugzeug gegen Flugzeug! Wer ermißt die Summe gespanntester Konzentration, höchster Anspannung in den Augenblicken des Luftkampfes, da alles darauf gerichtet ist, den zäh sich wehrenden Feind zu schlagen, zu vernichten: als Sieger hervorzugehen'. Und wenn kein Sieg möglich ist, Mensch und Maschine in Sicherheit zu bringen? Denn so entscheidend ein Sieg an sich ist: ebenso wichtig aber ist es auch, ohne Verlust zurückzukeh- ren zum Einsatzhafen! „Gelobt fei, was mich hart macht!" e Das Wort des großen Denkers steht unsichtbar über dem Leben dieses Fliegers. Was für ihn selber gift, bas soll auch gelten für seine Flugzeugführer, die er als Kommodore an den Feind heranführt. Unerhörte Disziplin ist notwendig, solche Leistungen zu erzielen, ein harter Wille und ein einsatz- freudiges Herz, um zur Spitze der deutschen Jagd- flieget emporzusteigen. Männer wie Oesau, die das Erbe eines Richt- Hofen, Übet und Mölders wahren, sind Vorbild und Beispiel für die Kraft und Stärke der deutschen Flieger und ihrer Waffen, die der Führer ihnen in die Hand gegeben hat. Hanns Areas. Oer Llrwaldsinn. Einen besonderen Sinn, den sie „Urwaldsmn" neunen, haben Forschungsreisende den Negern im Innern Afrikas zugeschrieben, und sie folgern sein Vorhandensein daraus, daß es unmöglich ist, im Urwald ainen Eingeborenen zu verlieren. Ebenso unmöglich ist es für den Europäer aber auch, trie Mittel zu erkennen, durch die sich der Neger auch im dichtesten Urwald zurechtfinbet. Schon aus betn Gefühl der Sonne in ihrem Rücken wüßten sie die Himmelsrichtun'g genau, haben Neger öfter erklärt. Ihr Urwaldsinn erstreckt sich aber auch darauf, datz sie schon von weitem die Beschaffenheit eines Bodens erkennen, auch wenn sie noch nie über ihn gegangen sind. Eingeborene vermeiden auch immer sumpfige Gebiete oder rauhen steinigen Grund, uni sie haben einen sicheren Sinn für den Verlauf von Flüssen, auch wenn sie bisher nicht in die Gegend gekommen sind. So erzählt ein Reisender, daß ein Njassa-Mann in einem ihm völlig fremden Gebiet plötzlich stutzte, von einem Fluß, an dem sie entlang marschierten, abbog und landeinwärts ging. Au, die Frage, warum er das täte, erklärte der Neger, bas Wasser mache hier einen großen Bogen; es wäre daher besser, den Weg abzuschneiden. Auf der Karte war ein solcher Bogen des Flusses nicht angegeben, und die Umgebung ließ auch keine Merkmale dazu erkennen; trotzdem hatte der Neger recht, denn es ergab sich, daß man einen Umweg von 20 Kilometern gemacht hätte, wenn man ihm nicht gefolgt wäre, während so nur 3 Kilometer zurück' zulegen waren. Schon bei den Kindern ist ein solcher Urwaldsinn ausgeprägt. Ein Negerjunge kann einen Weißen mit derselben Sicherheit in der Richtung durch den Urwald führen wie ein alter erfahrener Jäger. Ebenso haben auch die Frauen diesen Urwafbfinn, und nur in der Nähe der Küste kann man beobachten, wie die natürlichen Sinneskräfte der Eingeborenen, wenn die Einflüsse der Zivilisation wirksam werden, und damit auch ihr Urwaldsinn nachlasst ii, QK« Boni ' Mnige lensj-chres U* jnen a rientiertei W er em W leine, -ine > V M M geoor S 1897 i vch Körn ititr oll irütf, M latttfl, D isophische »rgetrctei Vr Pla brb im ; SmLschne «entenpla ngeren J Hopfung Ifll in 6: im, das iertel uri -ein letzte i jetzt in vrstellunk t-l * 5#" hru & stangsal' trb vnve linsatz,^ iE h Lplelg lubildner A Ä* Vf Kr unbe,r § 'S Unter bi ter, drei < tim 6ä klag D mgen: ,. Mikant lin Man 33 Them rn Mädc mdeln. Eine 3n der lathauses Ufreb M westfälisch M Schrif Mn, di che Löns- flegen. 2 btfdfi Itmters ei ch (name ch ergieb Site Mür bljanniter hinbes m «diente ' iter her5 Süljelm 1 Jen For J. fieinj tiib m d W burd chs Sur b grj iöf 6 ii tz.' n,. M ■Nten • J’n Ci Ä bin '•Jnb H •6. 2Nen ? ^ortsetz liei W tm ; J$nal bi naeraumt: in Der Ankur eschließung der „Taten dyffeus" sowie zur begl V a ck h a u s , ftreisleitet. Dr. Hill, Bürgermeister. 1 dem Lek. Ma- BracfirtüiUi gci.ifte belufi 5t: „Echens mal - ladcns. verließ er ge« in den Salon sich inzwischen erten tm Güt r, ist nisNL Hs, w K! SA n, !8. Fortsetzung. (Nachdruck verboten.) „Ich liege nämlich mit einer Ladung Holz und Sifal tm Hasen. Die verfluchten Oefelder! Es ist jeiesmal Dieselbe Schweinerei! Die Halste Der Mann- I-haft ist mir ausgekniffen, in ?ie Camps: Die Hunde heuern ja nur an, um Die biötae «lszunutzen. Jetzt sitze ich fest.^Mirjschien fünf -^un «HD ein zweiter Maschinist, Der Maschinist um 110 ötnfcigften —", er schob Brackmann Das Glas zu. 4aben Sie Lust, anzuheuern?" ’M bin noch nie zur See gefahren. „Macht nichts, wenn Sie nur was von lijinen verstehen." „Und wohin soll Die Reise gehen? „Valparaiso ... unD wenn Sie vom Oel die Nase W haben, wie Sie sagen, dann finden Sie Drüben feiere Chancen für ’nen anftanDigen %ob unD iflemal ein gefünDcres Klima als ln diesem ver Ernten Pestloch hier. Sie brauchen ubngens nur tir Die eine Route anzuheuern, wenn ^ motten. Drüben kann ich Die Mannschaft ichon nneDer er- iSnzen. Nur hier, so nahe am Oel, kann man fernen fciuü, laßt Den antiken Sagenstoff in strenger, rhyth- isch gegheDerter Sprache und in sinnvoll gestufter reiaftiger Szenenfolge mit jeweils Drei Bttdern Spielen. Einem „erzählenden Chor" haben Dichter iD Komponist auch hier eine wesentliche Funktion naeräumt: in der Ankündigung unD epiloqgleichen und Leiden des Helden begleitenden und überbrücken- Betrachtung der Geschehnisse. Reutter, von je ter Kunst Des guten chorischen wie solistischen Vokal- fttzes mächtig, ist sich auch in Der persönlichen rhythmischen und thematischen Note unD als Musiker von plastischem, meist aber echt stimmungshaftem ober magisch-impressionistischem Beschwörungsver- i ögen Der Klangsprache treugeblieben. Der ttug- wllen, kapriziösen Tönung Des „Circe-BilDes" unD | her unheimlichen imposanten Düsternis Der „Toten Begegnung im HaDes" stehen in reizvoller Klangmd Stimmungstransparenz Die Szene Odysseus- alypso und der Abschied Der ergreifende mädchen- Ijnft gezeichneten Nausikaa gegenüber. Eine Krönung aber bedeutet der „Ithaka-Akt", in dem sich Der Sogen Des Dem Werk innewohnenDen Ethos zum jinzen runDet: Das aus antikem Vorwurf in Zeit- iahe und Zeitlosigkeit gerückte Ethos der männ- l hen Bewährung in aller vom Schicksal auferlegten Drangsal, Das Ethos tapferer Diesseitsverhaftung unb unverbrüchlicher Liebe zur HeimaterDe. Der Ansatz der Frankfurter Oper mit Franz Kon - -ivitfchny am Pult, Generalintendant Meißner als Spielgestalter und Helmut Jürgens als Büh- jßnbUDner erärirkte einen starken Widerhall. schast. eufter. ihren hemv» )er OefseM neuestes M na. 2er W nbgfffljjLÜ e eines W ib Aorbil- m her deutsche Führer ihn- ianns Arens. Klo Rin °Z der Universitätsstadt Gießen Freitag, den 9. Oktober 19 bis 21.15 Uhr 5. Freitagmiete u. Halbmiete B Frauen haben das gern. Nationais ozialiftif ehe Deutfche Arbeiterpartei Kreisleitung Wetterau Samstag, 10.10.1942, 19.30 Uhr, in der Neuen Aula, Gießen Eröffnung der Kulturwoche in Anwesenheit des Gauleiters Hs spricht Parteigenosse Ziegler, Frankfurt/M. Es spielt das Wiesbadener Streichquartett Eintritt RM« 0.80, Wehrmacht RM. 0.40 Sonntag, 11.10., 11 Uhr, Im Großen Hörsaal der Universität Eröffnung einer Kunstausstellung der oberhessischen Künstler durch Kreisleiter Backhaus miV anschließender Führung Die Ausstellung ist vom 11. bis einschließlich 25. Oktober täglich von 10 bis 13 Uhr und 15 bis 17 Uhr geöffnet. Eintritt RM. 0.20, Wehrmacht Rhl. 0.10 Karten im Vorverkauf: Kartenverkaufsstelle der NSG.« „Kraft durch Freude"; Seltersweg 60, Telefon 3961 3016 D b) anberung am Sonntag Oie I Empfehlungen]l kiMMe 1 1 blau-rot, gestrickt [bürgens Neils & Kraft, Gießen. 3015 D nVer- - 05030 Danksagung. [3020D Studenten und Militär zu RM. 0.40. T88L 2.30.4.45,7.30; So. 2.00,4.30,7.30 üür Gießen 4412. 05034 Mündlich können Sie e§nur wenigen sagen, schriftlich mehreren, durch eine Kleinanzeige sagen Sie es allen Drei Reichsmark kostet ein Achtellos derDeutschen Reichs Lotterie. Da kann jeder sein Glück versuchen. Ziehung schon n&chste Woche. Lose erhältlich in den Gießener Staatlichen Lotterie- Einnahmen Buchacker Neuen Bäue 11 Dr. Flimm Walltorstrafie 63. Front und Heimat. Silber aus der neuen Wochenschau. dessen guter Verwendungsfähigkeit überzeugen können. LPD. Nur ein kleiner Handgriff. Er wäre für jeden beinahe jeden Tag möglich und würde viel harte Arbeit ersparen: nämlich der Griff nach dem Lichtschalter, wenn man für kurze Zeit das Zimmer oder den Flur verläßt. Reichsmarschall Göring hat erst vor wenigen Tagen anschaulich geschildert, wie verantwortungslos es ist, heute mehr elektrische Energie oder mehr Gas zu verbrauchen als nötig. Dazu noch ein kleines Beispiel: 18 vollbeladene Güterzüge könnten zusätzlich rollen, wenn jeder Haushalt eine kleine Glühlampe nur eine einzige Minute kürzer eingeschaltet ließe. Diel kann man auch ersparen durch Nichtverwendung von Geräten von hohem Stromverbrauch. Aus Wasser unb Schlamm gereitet. Ein aufregender Vorfall ereignete sich vor einigen Tagen unterhalb von Queckborn bei Grünberg am Eschersbach. Dort waren einige kleine Buben beim Spiel beieinander, die sich damit vergnügten, gegenseitig die Mütze vom Kopfe zu reißen und fortzuwerfen. Dabei wurde dem drei Jahre alten Söhnchen des Landwirts und Posthilfsstellen-Jnhabers Schmidt, der selbst zur Zeit im .t Mütze vom Kopfe gerissen und unglücklicherweise in den Eschersbach geworfen. Das kleine Bübchen trachten und unter kundiger Führung die Gewinnung und Art der Hinschaffung nach Gießen kennen- zulernen. Der weitere Weg führt stets aus guter Landstraße, durch Ettingshausen, sodann vorbei an Münster und dem malerisch gelegenen Ober-Bessm- aen nach Nieder-Bessingen. Unterwegs kreuzen wir die gelbe Strichmarkierung Gießen — Laubach, und gerade an dieser Stelle bietet sich eine prächtige Rundsicht. Außer einigen im Tal liegenden Ortschaften und Mühlen wird das hochgelegene Grun- berg sichtbar, während aus der Ferne die Hohen des Vogelbergs grüßen. Nach etwa vierstündiger Wanderung erreichen wir unser Endziel Lich. Lollar — Tiefenbach — Fronhausen — Lollar. Mr fahren nach Lollar und gehen von hier über Kirchberg auf guter Straße durch ein schönes Wald- tal, die sog. Diefenbach. Vor Eintritt m den Wald hübscher Blick nach dem Altenberg und m das Salz- bödetal, während wir beim Austritt aus dem Wald eine prächtige Aussicht auf das breite Lahntal mit vielen Dörfern sowie auf die Marburger und Gla- denbacher Berge genießen. Der Weg führt durch die Orte Sichertshausen und Bellnhausen; hier über- schreiten wir die Lahn und gelangen bald nach Fronhausen mit interessantem Kirchturm. An einer uralten, mächtigen Dorflinde vorüber geht unsere Straße durch Odenhausen an mehreren großen Steinbrüchen vorbei, teilweise dicht an der Lahn her nach Ruttershausen, wo wir den Fluß wieder überschreiten, um über Kirchberg nach unserem Endziel Lollar zurückzukehren. Dauer der Wanderung etwa 4/4 Stunden. Die Mitglieder des Goethe-Bundes, der Kulturellen Vereinigung u. der Volksbildungsstätte Gießen haben z MU olleBen Augen Drri Jungen und et« Mädel «nidecken ihre Waldhetmat. Von öeraer Siebold 185 Stilen Text uud 8 Ku-tstdrucktaseln Leinen ««. 1,15 Hugo Bermützler Verlag Berlin-Lichterfelde HL*Kulturveranstaltungen im Rahmen der Kulturwoche der NSDAP.in Gießen Sonntag, den 11. Oktober 1942 16.30 Uhr in der Neuen Aula Konzerte und Sinfonien alter Komponisten Sinfonisches Konzert Ausgeführtvon dem Ochester des Bannes Gießen (116). Solistin: Gertr.Dapper, Klavier; Leitung: Scharf. Braun. Kartenvorverk.: Musikhaus Challier; Musikhaus Busch und durch die Einheiten d. Hitler-Jugend u. des BDM,sowie an der Nachmittagskasse. Eintrittspreis : 0.75 RM. 298Gd Junge od.Mädel für leichte Botengänge gesucht Blumen-Wittmann Gießen 05002 Bestellungen auf norddeutsche Saatkartoffeln Sorte Ackersegen und Frühbote nimmt entgegen Ernst Köhler,Bettenhausen Büro Gießen, Zozelsgasse 9, Tel. Mehr Freude an der Natur durch Bermühler-Bücher *Wir erhielten die unfaßbare Nachricht, daß unser hoffnungsvoller, sonniger Junge bei seinem Einsatz im Osten sein Leben für Führer und Vaterland hingab. cand. med. Jochem Rübe Sanitäts-Feldwebel u. R.O.A. y 23. XL 1916 26. IX. 1942. In tiefstem Schmerzt Dir. Albert Rübe und Frau Agnes, geb. Riemer Oberarzt Dr. Oskar Rube.z. Z. Im Felde, und Frau Dr. med. Ella Rübe, geb. Labusch. Dresden 27 (Chemn.Str. 52,), Königsberg i.Pr. (Alter Garten 64), den 5. Oktober 1942. 3019D Klein-Linden als Neuling hielt sich im ersten Spiel recht gut. Die Gießener mußten alles auf- bieten, um die Hintermannschaft der Platzbesitzer, als besten Mannschaftsteil, zu bezwingen. Ein Un- entschi^en wäre gerecht gewesen. Handball. Luftwaffe II — Mtv. Gießen I 6:10 (2:5). Flottes und beiderseits anständiges Spiel gab es in dem Treffen der beiden Gießener Mannschaften. Obwohl in den Reihen der Soldaten noch nicht alles nach Wunsch ging, gaben sie einen achtbaren Gegner ab. Die Mtver nmßten sich schon anstrengen, um die Halbzeitführung zu übernehmen. Nach dem Wechsel vergrößerten sie ihren Vorsprung, ohne verhindern zu können, daß die Luftwaffe das Re- J Name! tnen, Sü Mitye 1 ^Dnjestr. Wobt! * zentrale p aut JJbie.? eignes Jfticgel liest aus eigenen Werken Man kai Lanke di i der M i, denn M die g ßorisch ui hestr ner i Woiwo 3i Gedäl den ist men hat flgen töt Iijestr nm id, und d li ist DO !, daß 1 Ariens he ItnaiioM • die gern Ho wie iit - DU n, daß es t> südliche ITOpol UN 'irke Z« Ot faal oder größere fHäurne für Möbellagerung geeignet, bald gesucht. Zuschriften mit qm und Preisangabe an Gustav Becker, Düsseldorf, Grimlinghauserstr. 26 Aden Dor jnden bis s sich il ilstrien manische i>ien und a dem n Ldert wu chi rumdi inänische rch den Mung, Neue Kurse Unsere diesjährigen A nfänger-Kurse beginnen am 20. Okt. und 22. Okt. Vorherige Anmeldungen erbeten. 3012 b Tanzschule Bäulke nur mit Zulassungsmarke zur Beförderung im Feldpostwege zugelassen; . vom 1.12. bis 25.12.1942 werden private Feldpostpäckchen und päckchenartige Sendungen von den Aemtern und Amtsstellen der Deutschen Reichspost nicht angenommen. Zugelassen bleiben in dieser Zeit Briefsendungen bis 20 g, Briefsendungen mit unteilbaren Urkunden bis 100 g, Zeitschriften- und Zeitungsstreifbandsendungen, die laufenden Zeitungs- und Zeitschriften- sendungen der Verleger. 5. Dienstsendungen werden von dieser Regelung nicht betroffen. ' Sofort zu kaufen gesucht 3023D Kisten stabil, für 30-50 Flaschen auch mit leeren %8iter Schnapsflaschen und Hülsen W.WallenfelsSohn Gießen, Braugasse 6, Tel. 3625 Für Werkskantine gesuchtt 2 saubere Mädchen für unsere Werksküche Wohnungim Hause, guter Lohn. Angebote an Zuckerfabrik Offstein Neuoffstein (Pfalz) Werkskantine. 30i0D Wandervorschlag des VhC., Zweig Gießen. Bahnfahrt nach Lollar. Der rote Punkt ist heute unser Wanderzeichen (Markierung des DHC.). Wir durchwandern Lollar hinauf zur Stadt und Burg Staufenberg prachtvoller Rundblick vom Turm der alten Burg '(1 Std.), weiter zum Heidenköniggrab durch den Walddistrikt Maistrauch hinauf zum Totenbera (2 Std.) und hinab ins Tal zum Endziel Treis a. d. L. (% Std.). Gesamtwanderzeit 3^ Stunden. Weihnachtspäckchen an die Front nvr mit Zulassungsmarken. Auflieferung bis spätestens 30. November. ys s 4 öe | Verschiedenes] Grüne smsimle verloren, oson Abzug, geg. B I. Fundbüro. sultat verbesserte. Handball der HI. Holzheim — Grüningen 5:11 (4:5). Grüningen brachte es fertig, für die letzte Nie- derlage Revanche zu nehmen. Boi der Halbzeit sah es allerdings noch nicht nach einem Siege aus. Holzheim war hier ein gleichwertiger Gegner. Nach dem Wechsel machte sich das Fehlen des elften Spielers doch bemerkbar. Die Mannschaft hatte sich zu sehr verausgabt und mußte das Spielgeschehen an die Gäste abgeben. DJ.-Klasse. Klein-Lind en — Mtv. Gießen II 3:4 (1:2). WÄH Für die vielen Beweise aufrichtiger Teil- zffiC nähme, die uns in Wort und Schrift beim Heldentod meines über alles geliebten Mannes und herzensguten Vaters unseres Töchterchens, unseres lieben Sohnes, Schwiegersohnes, Schwagers, Enkels und Neffen Oberfeldwebel Hans Ritzer, Zugführer in einem Inf.-Regt., zuteil wurden, sagen wir unseren herzlichsten Dank. In tiefem Leid: Emmy Ritzer und Töchterchen Familie Karl Niebuhr; Familie Otto Pfeiffer. Gießen (Frankfurt. Str. 148), im Oktober 1942. Saasen — Queckborn — Ellingshausen — eich. Bon Saasen, dem Ausgangspunkt unserer Wan- qerunq, geht es auf Feldwegen über den Veitsberg, der durch Glaub rechts Erzählung „Der Kaler^er- mann vom Veitsberg" bekannt geworden ist. Schule und Kirche, in denen der Held der Erzählung gewirkt hat, stehen noch. Bald ist die Landstraße ei> reicht, auf Der man auf etwa einstündigem Marsch nach Queckborn gelangt. Hier haben wir Gelegen- I heit, unser köstliches Wasser an der Quelle zu be- 1 ng überg utf. daß l Reichs! JWL Unfaßbar hart und schwer traf uns WAG die Nachricht, daß mein lieber, hoff- nungsvoller Sohn, unser guter Bruder, Schwager, Onkel und Neffe Ernst Ludwig Wenzel Oberschütze in einem Inf.-Regt. (mot.) in den Kämpfen um Stalingrad sein Leben im blühenden Alter von 20 Jahren lassen mußte. Auf einem Ehrenfriedhof wurde er beigesetzt. In tiefem Schmerz und tiefer Trauert Frau Luise Wenzel, geb. Laux nebst allen Angehörigen. Lützellinden, den 8, Oktober 1942. Die Gedächtnisfeier findet am Sonntag, dem 11. Oktober, 14 Uhr, in der Kirche zu Lützellinden statt. —---------— 3014 D Mit den Angehörigen trauern auch wir um unseren lieben Arbeitskameraden. Betrlebaführung und Gefolgschaft der Firma Statt Karten I Danksagung. Für die zahlreichen Beweise aufrichtiger Teilnahme während der Krankheit und beim Heimgänge unseres lieben Entschlafenen Dr. Konrad Reidt, Lehrer, sowie für die vielen Kranzspenden sagen wir auf diesem Wege unseren herzlichsten Dank. Besonders danken wir allen, die am Grabe sprachen und denen, die dem Heimgegangenen die letzte Ehre erwiesen. Für die Familie r Frau Ottilie Reldt, geb. Greb. Heuchelheim, den 8. Oktober 1942.3021 D ESS iU All lief in Unkenntnis der Gefahr in den Bach hinein, versank aber sofort in dem stark verschlammten Wasser, da der Graben an dieser Stelle etwa 1,65 m tief und ungefähr 3,50 m breit ist. Als die Spielgefährten den kleinen Kameraden versinken sahen, liefen sie schreiend davon. Auf das Geschrei eilte zufällig die Mutter des Kleinen, Frau Karoline Schmidt, geb. Schmidt, schnell herbei, von der anderen Seite des Baches her kam aber auch ein französischer Kriegsgefangener hinzugelaufen, um zu helfen. Der Kriegsgefangene sprang sofort in den Bach, und es gelang ihm, das bereits untergehende Kind im letzten Augenblick noch ans Ufer zu bringen. In ihrer Aufregung war aber auch die Mutter des Kleinen in den Bachlauf gesprungen und in dem tiefen Letteschlamm erst bis zum Leib und schließlich bis zu den Aömen versunken, so daß sie sich nicht mehr helfen konnte. Dem energischen und kräftigen Zupacken des Kriegsgefangenen gelang es zum Glück, auch die Frau vor dem völligen Versinken im tiefen Schlamm zu retten und, wenn auch bereits sehr erschöpft, wieder auf festen Grund und ans Ufer zu bringen. Die wackere Tat des Kriegsgefangenen wurde der aufsichtführenden Dienststelle neucn^nnuueisiber deutschen Wehrmacht zur Kenntnis gebracht und Felde steht, die von dieser der vorgesetzten Behörde gemeldet. Der nalücklicberweise Kriegsgefangene ist im unbesetzten Frankreich zu ?rache, ft iole z.A . Ache q i her Jberen W ’i •Mateinil Men ] Mre A Jle Gnber DNB. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt' bekannt: . _ri Die Transportlage, insbesondere un Osten, laßt die Absendung einer unbegrenzten Zahl von Weihnachtspäckchen für die Front nicht zu. Dabei handelt es sich nicht nur um die Bereitstellung des Elfen- bahntransportraumes, sondern mehr noch um die Beförderungsmittel von den Eisenbahnendpunkten zur Front. Die für die Kampfführung und Versorgung der Truppen notwendigen Transporte müssen feit den rechtzeitigen Zugang der Sendung zu baten an der Ostfront trotzdem eine Weihnachtsfreude bereiten zu können und auch nach Möglich- in jedem Falle den Vorrang erhalten. Um den Sol» sichern, ist folgende Regelung getroffen worden. 1. Bereits im Oktober werden an alle feldpostnummerführenden Wehrmachtangehörigen und gleichgestellten Personen Päckchenzulassungsmarken in erhöhter Anzahl für Weihnachtspäckchen ausgegeben. 2. Die Weihnachtspäckchen, und zwar bis zum Gewicht von 1 kg mit 1 Zulassungsmarke und 20 Rpf. Porto, bis zum Gewicht von 2 kg mit 2 Zulassungsmarken und 40 Rpf. Porto, müssen bis spätestens 30. IL 1942 bei der Deutschen Reichspost eingeliefert sein. Die für Finnland und Nordnorwegen getroffene besondere Regelung wird hierdurch nicht berührt. 3. Die NSDAP., deren Gliederungen und angeschlossenen Verbände, Behörden, Firmen usw., die Weihnachtspäckchen an die von ihnen betreuten feldpostnummerführenden Wehrmachtangehörigen schicken wollen, müssen bei diesen oder bei deren Familienangehörigen in der Heimat die Zusendung von Päckchenzulassungsmarken an fordern. Eine Sonderregelung ist nicht möglich. Soldaten ohne Angehörige werden veranlaßt, ihre Päckchenzulassungsmarken an ihren zuständigen Ortsgruppenleiter zu schicken. Einschränkungen für päckchenartige Sendungen. 4. Um eine glatte und rechtzeitige. Abwicklung des gesamten Weihnachtspäckchenverkehrs in der Heimat und an der Front soweit wie möglich sicherzustellen, müssen folgende Einschränkungen in Kauf genommen werden: a) vom 10.11. bis 30.11.1942 sind auch päckchenartige private Feldpostsendungen bis 100 g an feldpostnummersührende Wehrmachtangehörige I Giefaener Vortragsring Goethe-Bund / Kulturelle Vereinigung / Volksbildungsstätte Gießen der MSB. „Kraft durch Freude“ Dienstag, den 13. Oktober 1942, abends 7 Uhf Neue Aula der Universität Ur diese ! Ms' diert oerti giert hing Bug 30.5 Mschc^ M al® jWwld :» r i g t e 1 gi erhielt jen Mach Siem dai §ße und Hauptschristleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter bei Hauptschriftleiters: Ernst Blumschem. Verantwortlich für Politik und Bilder: Dr. Fr. W. Lange; für das Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für Stadt Gießen, Provinz, Wirtschaft und Sport: Ernst Blumjchein. Druck und Verlag: Brühlsche Universttätsdruckersi R. Lange K. G. Verlagsleiter: Dr.-Jng. Erich Hamann: Anzetgenleiter: Hans Beck. Anzeigenpreisliste Nr. 6. h Umgeb * SeDöIh Wlichkeit Jun geFrau sucht möglichst sofort möblierLZimmer. Schrift!. Angeb. unter 05018 an den Gieß. Anz. Student sucht ab 15.10.oder 1.11. geräumiges NIU.MNM in gutem Hause, mögl. Kliniknähe Bettwäsche wird gestellt. Schrift!. Angeb. u. 04997 an d. Gieß. Anz. |Stellenangebote| Jg. Frau oder 05003 Fräulein alsHilfskraftfürs Geschäft gesucht Blumen - WittmaDn Gießen, Bahnhofstr. 47 Vermietungen Schön möbl. Wohn- und Schlafzimmer in guter Lage zu vermieten. zunächst bei unseren Soldaten an der Eismeerstraße und in den Urwäldern Kareliens. Bilder von einem Panzervorstoß südlich des Ladoga-Sees zeigen die Zu ammenarbeit der Panzer und der Infanterie bei der Vernichtung eines eingekesselten Gegners Bei den harten Abwehrkämpfen im Raum von Rschew werden auch Arbeitsdienstmänner in den Kamps verwickelt. Kaltblütig werden sowjetische Panzer oon unserer Pak abgewehrt und der Reihe nach zerschlagen. Generaloberst Model zeichnet verdiente Arbeitsmänner aus, die an diesem Kampf teilge« nommen haben. An einer anderen Stelle erleben wir, wie ein feindlicher Graben im Handgranatenkampf ausgerollt wird. Hinter der kämpfenden Front aber bringen deutsche Soldaten zusammen mit der Landbevölkerung die Ernte ein. Das Getreide wird sofort gedroschen und überall dafür gesorgt, daß die besetzten Ostgebiete so schnell als möglich wieder für die Ernährung nutzbar gemacht werden. Und wieder bilden die Kämpfe um Stalingrad das flammende iqe, Finale dieser Wochenschau. Diesmal geht es gegen des den Nordteil dieser Festung, die sich ^ Kilometer an der Wolga entlangzieht. Der Angriff unserer _ • 1 • ... am ( jr R LICHTSPIEL-THEATER Gloria-Palast, Seltersweg: Das große Spiel 29770 Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: Rätsel um Beate Dieses Mal wird die neue Deutsche Wochenschau von Heimatbildern eingeleitet, die uns zusammen mit den Kampfbildern der Wochenschau aufzeigen, wie Front und Heimat von unbeugsamer Siegeszuversicht getragen werden. Höhepunkt dieser Her- matsch au ist die Kundgebung zur Eröffnung des Kriegswinterhilfswerkes 1942/43 im Berliner Sportpalast, bei der auch dem Marschall Rommel ein jubelnder Empfang bereitet wird. Dr. Goebbels gibt den Rechenschaftsbericht über das Kriegs-WHW. 1941/42, der mit seinen Milliardenziffern die Geschlossenheit der deutschen Volksgemeinschaft be- kündet. Dann wird der Führer mit Jubel begrüßt, wie ihn auch diese historische Kampfstätte noch nicht erlebt hat. Der Führer spricht, und seine Worte find getragen von der Siegeszuversicht eines Mannes, der seiner Sache gewiß ist. Den Auftakt zu diesen Bildern bilden die Filmstreifen von dem Empfang der Vertreter der Dreimächtepaktstaaten, sowie vom Empfang der In- und Auslandpresse durch Marschall Rommel, der den Journalisten den Kamps in Nordafrika schildert. Weiter werden wir Zeug.'. Führet empfän^ an der Wolga entiangzieyr. ^er wq| ^Nun geht es wieder an die Front. Wir weilen Truppen gewinnt immer weiter an Boden. MeineAnzeigen Im Gießener Anzeiger werden von Tausenden beachtet und geleie«. | Mietgesuche"] 2-3-Zim.-Wohng. m. Küchenbenutzung in Langsdorf, Lich oder Hungen z.mieten gesucht. Schriftl. Ängeb. unter 3022V an den Gieß. Anz. Keine Ursprungs- seugnlsse, iondero nur Zeugnis- ablchrtsten dem Bewerbungsschreiben beilegen! - Lichtbilder 1 nndBewerbungSunte» i lagen müssen zur Vermeidung von Verlusten auf der Rücklette Namen und Anschrift des Bewerbers tragen! Männlicher oder weiblicher 05019 Lehrling gesucht Drog. 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