schon heute britische und amerikanische Truppen auf dem europäischen Kontinent vorwärts stürmen". In Enaland herrsche jedenfalls die größte Sympathie für das russische Doll wegen seiner augenblicklichen „Agonie". Stanley bei Stalin. Vorschläge für einen gemeinsamen alliierten Oberbefehl. Stockholm, 7. Ott. (Europapreß.) Der USA.* Botschafter in der Sowjetunion, Admiral Stanley, hatte am Dienstagabend eine Unterredung mit Stali.n, an der auch Molotow teilnahm. In Moskau wird dazu bemerkt, Stanley habe sich vor seiner Abreise nach Washington noch einmal über die Auffassung der Sowjetregierung unterrichten wollen. Man glaubt in Moskau, daß Stanleys Besuch bei Stalin und seine Reise nach Washington eine unmittelbare Folge des Stalin- Interviews sind, das in England und USA. soviel Aufregung hervorrief. Die Reise Stanleys und seiner Militär- und Marineattaches hat in London blitzartig den Ernst der Lage enthüllt. Wenn sich auch die englische Presse auf Anweisung von Downing-Street im allgemeinen weiter großer Zurückhaltung befleißigt, so geht die allgemeine Ansicht doch dahin, daß der Zwischenfall das Fehlen einer einheitlichen alliierten K ri e gs ü h r u n g'aufgezeigt habe. Auch in Kreisen der Downingstreet macht man kein Hehl mehr daraus, daß die Sowjetregierung über die mangelnde Unterstützung ihrer anglo- nordamerikanischeA Bundesgenossen höchst unzufrieden ist und eine sofortige radikale Umstellung verlangt. Obgleich man krampfhaft an der These sesthält, daß das Stalm-Jnteroiew eine Zeitungsangelegenheit und kein staatspolitischer Akt war, versucht man kaum noch zu leugnen, daß damit der Damm vor der lang ausgespeicherten sowjet- russischen Unzufriedenheit gebrochen ist und die anglo-nordamerikanischen. Verbündeten nunmehr verzweifelte Anstrengungen machen müssen, um dos Loch zu stopfen. Die Fahrt des nordamerikanischen Botschafters ist, wie in Landon betont wird, nur ein Teil dieser Anstrengungen. Man spricht in London davon, daß Stanley gewisse Vorschläge in Washington unterbreiten werde und läßt durchblicken, daß diese Vorschläge in der Richtung eines gemeinsamen alliierten Oberbefehls liegen, wobei den S o w j e t r us s e n eine führende Stellung eingeräumt werden soll. Wittkie fordert stärkere Materialhilfe für Moskau und Tschungking. Schanghai, 7. Okt. (Europapreß.) „Wir erzählen der Wett viel über unsere Produktion und nennen ihr Zahlen, aber einige unserer Verbündeten haben von unseren Waffen bisher nur sehrweniggesehe n", sagte W i l l k i e in einer Rundfunkansprache in Tschungking. Willkie, dessen Ueberzeugung, der Krieg könne nicht durch Verteidigung gewonnen werden, nach seinen eigenen Worten durch die auf der Reise nach Moskau und Tschungking gemachten Erfahrungen noch verstärkt wurde, fuhr fort: „Es ist nur natürlich, daß sich unsere Verbündeten darüber wundern, wo unsere Produktion bleibt. Es ist nur verständlich, daß sich einige von ihnen fragen, wieviel länger sie noch mw Kinder an Mery K.gtzmM uMen-* Donnerstag, 8.Gktober R2 Eichener Anzeiger Sie unsere Gegner den Zukunstskrieg sahen A Ar Malgobek und Elchotowo Grosnyj ■N lören Sie ;ige ka 04986 Unterirdischer Kampf bei Drei |nSii bSK ÄeiliB ihre Etschastiichen Hilfsquellen an grei fen und den Feind durch mora MgW faen Druck auf die Knie zwingen werden. Die hip nötigen Großluftflotten werden ebenso ver- oi,te vndbar sein, wie jede andere Armada. Lot'. diesem Zusammenhang ,st überdies em« Va - -köff-eti den Brief Stalin^ Daß eins solche De-lvicht rerj". Wenn sie reif wM dann würden Der von deutschen Truppen im Sturm genommene Ort E l ch o t o w o liegt an der wichtigen Eisenbahnlinie Rostow — Baku. Unmittelbar hinter dem Bahnhof durchschneidet die Strecke die vom Terek in das Kabardinergebirge geschnittene Tatar« Schanzenstr.8 ktoberI942 .Ordshonikidse *m7‘ ‘i lahn lAmpt ibung bekannt tu b s k o j e s ch l u cht, deren steile Felswände den- Bahndamm um 380 m überragen. Außerdem ist El- chotowo der Ausgangspunkt der 293 km langen ossetinischen Heer st raße, die von hier aus über Alagir, durch dos Tal des Ardon und über den Mamisonpaß nach K u t a i s führt ünd neben der grusinischen Heerstraße die einzig brauchbare Heber« darauf hingewiesen, daß gerade in seinem Vaterlande, wo sich starke Kräfte hinter künstlichen Heber- schwemmungen an sich leicht zu verteidigen mögen, die überraschende Landung stärkerer feindlicher Kräfte aus der Luft im Rücken des Ver - teidigers sehr gefährlich . werden könnte. Die Wirklichkeit hat diesem Propheten recht gegeben. Der deutsche Generalstab hat die vorhandene Möglichkeit rechtzeitig erkannt und ausgenutzt. Man hat in den Jahren vor dem Kriege viel Wahres und viel Falsches über die Rolle der Infanterie geschrieben. Man hat von den Totenglocken der Infanterie gesprochen, und es hat sich doch gezeigt, daß die Infanterie auch heute noch die Königin der Waffen darstellt. Dabei ist allerdings fast in allen Ländern erkannt worden, daß die Infanterie künftig mit den erforderlichen schweren Waffen aus- gestattet werden sollte, um sich selbst im Rahmen des Möglichen vorwärts zu helfen. Ein amerikanischer Hauptmann Smith hat auch die Panzerwagenabwehrwaffe treffend geschildert, wenn er sie batte zwischen den Alliierten, die im Kampf auf Leben und Tod liegen, vor den Ohren bes, Feindes ausgetragen werde, zeige, wie die „Times" weiter schreibt, daß irgend etwas in der Organisatton der „Vereinigten Nationen" nicht stimme. Das Blatt unterstreicht in diesem Zusammenhang erneut die Notwendigkeit einer gemeinsamen Planung und eines gemeinsamen Oberkommandos, damit sämtliche Akttonen künfttg aufeinander abgestimmt werden können, so daß jeder volles Vertrauen haben könne, daß die Handlungen aller anderen völlig auf die Erreichung des Sieges abgestimmt sind. Solange zwischen den Mitgliedern der jetzigen Allianz noch Raum sei für ein Mißtrauen, könne fein Plan für die gemeinsame Strategie vollständig fein, denn es werde ihm die unerläßliche Grundlage des Vertrauens fehlen. „Die zweite Front wird von Großbritannien in dem Augenblick eröffnet werden, in dem sie Aussichten auf Erfolg hat", erklärte der britische Nachrichtendienst. „Wenn die Deutschen im Westen durch sehr starke anglo-amerikanische Kräfte gebunden sind, wird gewiß der deutsche Druck auf Rußland sofort erleichtert, aber er wird nicht vollständig beseitigt werden", meint der kluge Brite. Die ganze Frage der Eröffnung der zweiten Front sei ein Problem des richtigen Zeitpunktes. Ueberaü würde man es gern sehen, wenn diese zweite Front schon heute geschaffen würde, aber „offenbar ist die zweite Front noch In englischen und amerikanischen Regierungskreisen hat das Presieinterview Stalins außerordentlich verschnupft. Es verlautet, daß sich Churchill und Roosevelt darüber verständigen wollen, in welcher Form sie von Stalin Aufklärung über den Wortlaut seines Interviews fordern werden. In den diesen beiden nahestehenden Blättern erklärt man, daß Stalin niemals eine Zusage in der von ihm behaupteten Form erhalten hätte, so daß er daraus eine Verpflichtung der Alliierten herleiten konnte. Außerordentlich betreten ist man in London und Washington auch darüber, daß sich Stalin nach kommunistischer Methode nicht an die Regierungen, sondern an die Völker gewandt habe, um so durch die Massen einen Druck auf Churchill und Roosevelt auszuüben. Der Erfolg ist, daß nicht nur in der Presse der beiden Länder, sondern auch in Massenkundgebungen die sofortige Errichtung der zweiten Front verlangt wird. Allerdings äußern sich auch in beiden Ländern bedenkliche Stimmen, die darauf Hinweisen, daß die militärischen Vorbereitungen Englands und Amerikas noch bei weitem nicht ausreichen, um eine Invasion auf dem europäischen Kontinent zu beginnen. „News Chronicle" z. B. sagt warnend: „Wenn wir zuschlagen, werden wir einen Kontinent angreifen, der alle Vorbereitungen ergriffen hat, um uns aufzuhalten." — Die Spuren von Dieppe schrecken. Ein „verwirrendes Dokument" nennt die 92. Jahrgang Nr. 257 Encheint täglich, außer Sonntags und feiertags Beilagen: Gießener ftamilienblättcr Heimat imBild-DieScholle Bezugspreis: Monatlich.... .RM.1L0 Zustellgebühr... „ -.25 auch bei Nichterscheinen von einzelnen Nummern infolge boberer Gewalt gesunde« Erster Ob Q bei Biebu SrQuen‘G*' rt Oirwl^ ,eJteff*eg ti Ipicl „w fre‘« wie folgt charakterisiert: „Es ist eine solche, die ein Panzerfahrzeug außer Gefecht setzen kann. Dieses geschieht durch ein Geschütz mit einem Sprenggeschoß, das den Kampfwagen mit einem Volltreffer erledigt." Richtige Gedankengänge verfolgte auch der fr an- zösische General Debeney, wenn er schrieb: „Der Weltkrieg hat die Lehre vom Zusammenwirken der Waffen laut verkündet." Es ist aber die deutsche Wehrmacht gewesen, die diesen Gedanken praktisch verwirklicht hat. Stärker als alle Prophezeihungen hat sich die Kraft der deutschen Wehrmacht bewiesen. Die Franzosen gingen von der falschen Prophezeihung aus, daß die Maginotlinie unbesiegbar sei. Sie haben erleben müssen, wie in einem genialen Feldzug die Maginotlinie den Schutz des Landes nicht verbürgen konnte und noch durchbrochen wurde, nachdem sie umgangen worden war. Während die anderen prophezeiten, haben wir gearbeitet, um Grundlagen für den Sieg zu schaffen. Jetzt erleben wir wiederum Prophezeihungen, die aber nur den Wert von Zwecklügen haben. Die deutsche Wehrmacht kann auf solche Prophezeiungen verzichten. Sie hat die Grundlagen für den Sieg geschaffen. gung. Sie riß große Teile d-er geräumten deutschen Höhenstellung ein. Unmittelbar darauf griff bolschewistische Infanterie ein. Gleichzeitig brachen aber auch die Niedersachsen vor. Am Rande und in der Tiefe des riesigen Sprengtrichters kam es zum erbitterten Nahkampf, bis der Feind abgeschlagen und das gesamte Stellungssystem wieder fest in deutschem Besitz war. Am Wolchow-Brückenkopf ist es nach siebenwöchigen erbitterten Kämpfen ruhiger geworden. Sieben Wochen lang hielten hier ostpreußische Truppen dem feindlichen Ansturm stand, der den deutschen Brückenkopf beseitigen sollte. Mit schwerstem Feuer der Artillerie und aus Salvengeschützen versuchten die Bolschewisten ihre Widerstandskraft zu erschüttern. Mit mehreren hundert Panzern, Schlachtslugzeugen und massierter Infanterie glaubten sie die Stellungen eindrücken zu können. 81mal griffen sie an, erreichten nichts als unbedeutende örtliche Geländegewinne, die jedoch durch Gegenstöße wieder verlorengingen. Drei bolschewistische Schützendivisionen und eine Schützenbrigade wurden unter Abschuß von 95 Panzerkampfwagen vollständig zerschlagen. Drei Jahre vor Ausbruch des Krieges hat Oberst von-Belli in einer Schrift dargestellt, wie der iutunftstrieg im Urteil des Auslandes aussehen ürde. Er hat dazu im wesentlichen französische, Arische und amerikanische Stimmen zusammenge- siellt. Wir Deutschen konnten uns damals den Luxus solcher Prophezeiungen nicht leisten, denn jir waren dabei, uns erst eine Rüstung zu schaffen. Dir litten noch damals unter dem Zustand von Versailles, wonach uns Kampfwagen, eine Luftwaffe, U-Boote und schwere Artillerie verboten waren. Innerhalb der deutschen Wehrmacht hat selbstverständlich ein sehr eifriger Gedankenaustausch stattgefunden, wie ein Krieg in der Zukunft aussehen würde, aber Veröffentlichungen darüber konnten wir uns aus guten Gründen nicht gestatten. Um so offenherziger waren unsere Gegner, und es ist nun außerordentlich interessant, nach nunmehr drei Kriegsjahren einmal an einzelnen Beispielen bie wahren und falschen Prophezeiungen aufzuzeigen. In Deutschland hat man sich lediglich in einem Punkte eine Prophezeiung erlaubt, und zwar waren bös die Parlamentarier einer vergangenen Zeit, die bos wenige an K r i e g ss ch i f f b a u, das uns die Gegner in Versailles zugestanden hatten, für über- flüssig hielten. Auf allen Anschlagsäulen konnte man damals lesen, daß neue Kriegsschiffe ein Luxus wären, obwohl ein Blick auf die Karte genügte, um die Notwendigkeit einer starken Kriegsmarine für die Verbindung mit Ostpreußen im Falle eines deutsch-polnischen Krieges erkennen zu lassen, unabhängig von der Möglichkeit, daß auch England wieder in einen Krieg mit Deutschland eintreten könnte. Charakteristisch ist jene Prophezeiung des Generals Fuller, der den Rundfunk mit als kriegsentscheidend ansah. Fuller war der Meinung, doß man den Rundfunk nicht beschränken könne, denn man könne nicht alle Empfänger beschlagnahmen. Darpm sei ein Volk dem geistigen Bombardement von feindlicher Seite nicht nur von Beginn der Feindseligkeiten, sondern auch während des Krieges ausgesetzt. Diese Auffassung zeigte, wie wenig Wler vom deutschen Regierungssystem verstand, denn wir haben es fertig gebracht, diese Gefahr Rechtzeitig zu erkennen und sie zu bannen. General Fuller hat aber auch in anderer Hinsicht Entscheidend geirrt, und zwar ist dieser Irrtum dußerordentlich interessant im Zusammenhang mit den augenblicklicben Terrorangriffen der Gnglänber. Mer hat auf den Rückgang der industriellen Erzeugung infolge von Luftangriffen hingewiesen und kine Ansichten mit einigen Zahlen aus dem Welt- biege bewiesen. Im Jahre 1916 wurden zum Beispiel bei einem Angriff auf Kent, Essex und Lon- ton nur 14 Leute getötet und 38 verletzt. Trotz der cn sich geringen Verluste blieb nach diesem Bom- fnrbement in einer Geschohfüllcmstatt in Woolwich .BeslKÄ Der Wortbruch. Die Feststellungen des deutschen Oberkommandos über den schändlichen Wortbruch des britischen Kriegsministeriums bei der Behandlung deutscher Kriegsgefangener wird nicht nur im deutschen Volk, sondern in der ganzen gesitteten Welt mit Empörung und Abscheu zur Kenntnis genommen werdem Bekanntlich war bei dem mißglückten Landungsversuch der Engländer bei Dieppe ein englischer Befehl in unsere Hände gefallen, der die Fefselupg deutscher Kriegsgefangener befahl und auch sonst keinen Zweifel darüber ließ, daß deutsche Gefangene von den Engländern nicht wie tapfere Soldaten, sondern wie Verbrecher behandelt werden. Auf Grund der Ankündigung entsprechender deutscher Gegenmaßregeln gegen englische Gefangene erklärte das brittsche Kriegsminisierium am 2. September, daß ihm von einem derartigen Befehl nichts bekannt fei, falls eine untergeordnete Stelle ihn erlassen haben sollte, werde er sofort widerrufen werden. Auf Grund dieser Erklärung hatte das deutsche Oberkommando die Gegenmaßregeln gegen englische Gefangene nicht in Kraft gesetzt. Es vertraute dabei darauf, daß ein von einem Ministerium, dem zahlreiche höhere Dffi- ziere angehören, gegebenes Wort nicht nur der Wahrheit entspricht, sondern auch gehalten wird. Die vom deutschen Oberkommando inzwischen einwandfrei getroffenen Feststellungen haben ergeben, daß die Engländer nicht nur gelogen, sondern auch ihr Wort gebrochen haben. Das Kriegsministerium untersteht Churchill direkt. Churchill ist also an dieser Lüge und an diesem Wortbruch und damit an den Verbrechen gegen deutsche Kriegsgefangene persönlich beteiligt. Sein Verhalten bestätigt, daß es keine Hngeheuerlichkeit gibt, deren er nicht fähig wäre. Er ist genau den Mördern in britischer Soldatenuniform gleich^uachten, von welchen Marschall Rommel dieser Tage sprach, die in der Wüste gefangene italienische Soldaten, weil sie ihnen unbequem waren, einfach niederschossen. Auch der vom deutschen Oberkommando jetzt mitgeteilte Fall betätig t, daß deutsche Gefangene, weil sie sich dieser ehrenrührigen Behandlung' widersetzten, kaltblütig ermordet wurden. Das deutsche Oberkommando hat entsprechende Gegenmaßnahmen angekündigt. Wir sind überzeugt, daß es sich nicht mehr nut einer leichtfertigen Erklärung Des britischen Kriegsministeriums zufrieden geben wird. Die Zeiten sind vorbei, wo England straflos deutsche Menschen wie Verbrecher behandeln kann. Wir werden aber durch diesen neuen Vorfall anschaulich darüber belehrt, daß es nicht angebracht ist, England als eine ritterliche Nation zu betrachten. 70 v. H. der Arbeiter aus. Die Patronenerzeugung fiel in einer anderen Fabrik von 850 000 auf 0. Fuller hat daraus den Schluß gezogen, daß die Furcht Dor Luftangriffen bei undisziplinierten Zioilper- fanen ganz außer Verhältnis zu den angertchteten Clhäden steht. Er hat diese Angst mit der vor dem Teufel und feinen zahllosen bösen Geistern Der- olichen, die von der mittelalterlichen Kirche als Druckmittel benutzt wird. Richtig hat Fuller aller- birgs gesehen, daß man das ganze Volk dazu erziehen müsse, ßuft an griffen zu widerstehen. „Statt eines Volkes in Waffen muß es ein diszipliniertes Volk geben." Fuller hat diese Frage nach weiter verfolgt und ist zu dem für einen Eng- Kmber ungewöhnlichen Schluß gekommen, daß die Demokratie mit ihrer Bewertung der Freiheit nicht bis Ideal eines Volkes darstelle. „Die Sicherheit eines zivilen Volkes" — gesteht er — „wird nicht cuf Freiheit, sondern auf Gehorsam beruhen. Gehorsam aber verlangt wiederum eine Führung, die ihn erzwingt. Darum sind Länder mit fasch ist i- shen Regierungen weit besser als andere in der fege, sich durch Disziplin zu schützen." . i Wir haben dem nichts beizufügen bis aui das tone, daß der englische General Fuller ein Bombardieren friedlicher Städte für unstatthaft hielt, (ir betonte, daß die Weltmeinung eine derartige Sarbarei verurteilen würde. Nichtsdestoweniger hat Churchill mit dem Bombardement deutscher Städte Wonnen, obgleich der britische General Sir Cd- jtonb Jron side die kriegsentscheidende Wirkung 1 von Luftangriffen bezweifelt hat. Bei einem Vortrag cn der Hniversität London führte 3ronside aus: kBei Vorhandensein eines geeigneten Luftschutzes, b-:r aus Flugzeugen, Fliegerabwehrgeschutzen, ibHeinwerfern, Sperrballonen und ähnlichem de- Wwt und der richtig verwendet wird, werden die Serlufte der feindlichen Bombenflieger so schwer Ipertten, daß sie ihren Auftrag nicht mehr durch- lehren vermögen. Ich kann mir nicht vorMIen, ' . _____3 r -i: _ :r.inHürnen [dt Gießen r, angesetzte tert 3003 D n verlegt n Gültigkeit 2251 vnrck mrd Verla« Sftfdbetf 11688 Franks l/M vrühlfcheA«tverfttStrdr» Wrend lirtern 1 üiterzi m als a lichten zi tyntenar Menst chilfe. Dl dnstes an fyntur c 8i 3eitpi «feigen L ihren, die iWgsbez b bei de Das Ritterkreuz für Fregattenkapitän Grofsi Oer Wehrmachtbericht. DRV. Aus dem Führerhauptquartier, 7. Off. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Im Rordwestteit des Kaukasus hartnäckige Gebirgskämpfe. Südlich des Terek nahmen Verbände des Heeres und der Waffen-^ bei schwierigsten Wetter- und Geländeverhältnissen in hartem Nahkampf die in einem wichtigen Erdölgebiet liegende Stadt w a l g o b e k. Nordwestlich Stalingrad wurde der Ring um die eingeschlossenen feindlichen Kräfte weiter verengt. Deutsche und rumänische Luststreitkräfte griffen sowjetische Flugplätze und Nachschubslrecken bei- derseils der Wolga mit guter Wirkung an. Südostwärts des Ilmensees macht der eigene Angriff gegen zähen Widerstand in unwegsamem Wald- und Sumpfgelände gute Fortschritte. Deutsche Sturzkampfverbände und kroatische Kampfflieger hatten an diesen Kämpfen besonderen Anteil. In heftigen Luftkämpfen über der Insel Malta schossen deutsche Jäger zwei britische Flugzeuge ohne eigene Verluste ab. Leichte deutsche Seestreitkräfte stiefeen in der Rächt zum 6. Oktober vor der flandrischen Küste auf eine Gruppe britischer Schnellboote. Ein feindliches Boot wurde von einem Minenräumboot versenkt, ein weiteres von einem Minensuchboot in Brand geschossen und durch Rammstofe zum Sinken ge- bracht. Weitere britische Boote erhielten im Rah- kampf Artlllerietresfer. Von einzelnen Flugzeugen bei Tagesstärflügen über dem Westen Deutschlands abgeworfene Sprengbomben verursachten nur geringen Schaden. Rachtangriffe der britischen Luftwaffe richteten sich gegen nordwestdeutsches Gebiet, vor allem gegen die Stadt Osnabrück. Die Bevölkerung halte Verluste. Ls entstanden Zerstörungen und Brandschäden vorwiegend in Wohnvierteln und an öffentlichen Ge- I bäuden. Sechs der angreifenden Bomber wurden abgeschossen. tember brachte ein vorläufiges Ergebnis von 25 292 243,59 RM. Gegenüber der gleichen Sammlung des Vorjahres mit einem Ergebnis von 17 836 851,73 RM. ist eine Zunahme von 7455391,86 Reichsmark = 41,80 v. h. zu verzeichnen. der Kanalinsel Sercol ereignet. Dort überfielen in den frühen Morgenstunden 16 Engländer ein deutsches Arbeitskommando von einem Unteroffizier und vier Mann. Diese wurden im Hemd mit einer dünnen, aber sehr festen, rund geflochtenen Schnur gefesselt, verhindert, weitere Bekleidungsstücke anzulegen und zum Strand abgeführt. Als sich die deutschen Soldaten gegen diese unerhörte Behandlung zur Wehr setzten, wurden der Unteroffizier und ein Mann durch Schüsse und Stiche mit dem Seltengewehr getötet, ein weiterer Soldat verwundet. Diese Taffachen werden durch die Aussagen eines Pioniers, dem es gelang, im Handgemenge zu entkommen, bestätigt. Die Untersuchung hat ergeben, daß die Fesselung planmäßig vorbereitet war. Damit besitzt das deutsche Oberkommando der Wehrmacht die einwandfreien Beweise, dafe beide Erklärungen des britischen Kriegsministeriums vom 2. September 1942 wahrheitswidrig abgegeben wurden. Das Oberkommando der Wehrmacht sieht sich daher gezwungen, folgendes anzuordnen: 1. Vom 8.0ktober. 12 Uhr mittags an, werden sämtliche bei Dieppe gefangenen britischen Offiziere und Soldaten in Fesseln gelegt. Diese Mafenahme bleibt solange wirksam, bis das britisch« Kriegsministerium nachweist, dafe es in Zukunft wahre Erklärungen über die Fesselung deutscher Kriegsgefangener abgibt, oder dafe es sich die Autorität verschaffi hat, seine Befehle bei der Truppe auch durchzusetzen. 2. In Zukunft werden sämtliche Terror- Das Oberkommando der Wehrmacht gibt ferner bekannt: Rach dem mifeglückten Landungsversuch bei Dieppe hatte ein erbeuteter englischer Befehl, in dem die Fesselung deutscher Gefangener be- fohlen war, das Oberkommando der Wehrmacht gezwungen, zum Schutze der deutschen Soldatenehre entsprechende Gegenmafenahmen anzukündigeu. Daraufhin erklärte das britische Kriegsministerium am 2. September: Es wird mit Rachdruck in Abrede gestellt, dafe irgendeinem deutschen Gefangenen die Hände gebunden worden sind. Jeder derartige Befehl wird, falls er herausgegeben fein sollte, wider- rufen werden. Inzwischen haben sich beide Erklärungen des britischen Kriegsministeriums entweder als leichtfertige unüberprüfte Behauptung oder als bewufete Lüge heraus- gestellt. Denn aus gerichtlichen Vernehmungen von einem deutschen Unteroffizier, einem Obergefreiten und fünf Schützen sowie fünf Männern der Organisation Todt, die bei Dieppe vorübergehend in britische Gefangenschaft geraten waren und später befreit wurden, geht hervor, dafe sie sämtlich zwischen zehn Minuten bis zu eineinhalb Stunden gefesselt waren. Entweder wurden ihnen die Hände auf dem Rücken gefesselt oder die Gelenke, zum Teil sogar die einzelnen Finger vor der Brust zufammengebunden. Damit aber nicht genug, hat sich ein ähnlicher schändlicher Vorfall am 4. Oktober auf sagte er weiter, heute verfügen sie über 91 o. H. der Gesamterzeugung der Welt." Halifax mußte auch daneben, dafe die Dreierpaktmächte an Bauxit, Eisenerz Zinn, Mangan, Blei, Flachs und anderen kriegswichtigen Rohstoffen keinen Mangel haben, sie beherrschten die Hälfte bis zu 74 v. H. der Welterzeugung. Ein England gefügiges Kabinett im Irak. Ankara, 7. Oft. (Europapreß.) Nach Meldungen aus Bagdad hat Nuri Said aus dem Kabinett alle Minister ausgebootet, die den auf den aktiven Kriegseintritt des Irak zielenden Kurs Saids nicht villigen. Es gilt nicht für ausgeschlossen, dafe nach vollzogenem Kabinettswechsel Nuri Said entscheidende Schritte unternehmen wird, obschon man sich bewußt ist, daß ein aktiver Kriegseintritt des Irak schwerwiegende innenpolitische Folgen haben könnte. In diesem Zusammenhangs ist es interessant, dafe unmittelbar vor der Demission des Ka- Herz-, Kreislauf- und Aimungsflörungen und ihre Lleberwindung. Von Professor Dr. H. W. KniPPing, Direktor der Medizinischen Universitätsklinik Köln. und Sabotage-Trupps der Briten und ihrer Helfershelfer, die sich nicht wie Soldaten. sondern wie Banditen benehmen, von den deutschen Truppen auch als solche behandelt und. wo sie auch auftreten, rücksichtslos im Kampf niedergemacht werden. DRV. Aus dem Führerhauptquartier. 7. Ott. Der Führer hat dem Kommandanten des italienischen Unterseebootes „Barbarigo“, Fregatten- kapitän Enzo G r o s s i. das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes verliehen. * binett5 wiederum eine Gruppe oppositioneller Politiker und Militärs in Haft genommen wurde. Schleppender britischer Vormarsch auf Madagaskar. Vichy, 7. Oft. (Europapreß.) Wie das französische Kolonialministerium bekanntgibt, vollzieht sich der britische Vormarsch auf Madagaskar trotz der großen Ueberlegenheit der Angreifer nur sehr schleppend. Erst nach langem Widerstand habe die Stadt Antsirabe, das Hauptziel der britischen Streitkräfte, jetzt aufgegeben werden müssen. Der französische Generalgouoerneur A n e t sei von den Briten gelegentlich einer Inspektionsfahrt ^an der Front mit Maschinengewehren angegriffen worden. Sein Wagen wurde völlig zertrümmert, doch konnte er sich retten. Damit fei 'eindeutig die Behauptung der britischen Agitation widerlegt, wonach Anet sich in eine ungefährdete Ortschaft der Insel zurückgezogen haben sollte. Das kleine Organ Herz, kaum großer als die menschliche Faust, fördert täglich ein Pumpvolumen von etwa 5000 Liter gegen den ansehnlichen Druck von etwa 120 mm Quecksilber. Dabei befindet sich dieses Organ und mit ihm das so weit verzweigte und empfindliche Gefähnetzwerk in einem dauernden Funktionswandel entsprechend dem fortlaufenden Wechsel der körperlichen und geistigen Ausgaben, die an den Organismus gestellt werden. So ist es denn nicht überraschend, daß wir «jährlich Tausende von Menschen in einer im übrigen, insbesondere zerebral, noch guten Verfassung verlieren, eben weil das Altern von Herz und Gesäßen weit dem physiologischen Aufbrauch dK übrigen Organismus vor angeeilt ist. . Die Funktion von Herz und Kreislauf ist früh erkannt worden, ebenso wie der Zusammenhang zwischen Herzaktion und Pulsbeschaffenheit, welcher für die Aerzte unserer Vorfahren eine gute Basis zu einer summarischen Beurteilung des Herzkreislaufapparates abgab, bis die Medizin dann am Ende des 18. Jahrhunderts lernte, die Herz- und Lungensllhouette abzuklopfen und später auch das Herz mit seinen Dentügeräuschen abzuhören. Es folgte die großartige Röntgen-Aera und schließlich mit Einthoven die Kentnis der Herzstromkurve, die wir heute im klinischen Alltag fast bei jedem Herzkranken mit relativ einfachen Apparaten schreiben. Aus mehreren von verschiedenen Seiten aufgenommenen Herzstromkurven können wir heute bestimmte Schäden des Herzmuskels, der Herzgesäfee bzw. des Reizbildungs- und Reizleitungsapparates lokalisieren, in besonderen Fällen auf mehrere Millimeter genau. In jüngster Zeit ist die medizinische Forschung, ohne auf diese hochspezialisierten, mehr aus morphologische Erkenntnisse zielenden Methoden zu verzichten, wieder stärker auf die Funktion gerichtet, und die Analyse der Gesamtleistungsbreite von Kreislauf und Atmung bzw. deren Regie wurde in wenigen Jahren so entwickelt, daß sie der klinischen Praxis, speziell aber der Behandlung in fruchtbarer Weise zugute kommt und die Erfassung der Gesamtpersönlichkeit ergänzt und objektiviert» Kunst und Wissenschaft. hochschulnachrichten. Professor Dr.med. et phil. Otto S chultze vollendet am 9. Oktober sein 70. Lebensjahr. In Merse» Durch Königliches Dekret ist Fregattenkapitän Enzo Grossi wegen Tapferkeit vor dem Feinde zum Kapitän zur See ernannt worden. Das Eichenlaub für Feldwebel Heinert. Berlin, 7.Oki. (DNS.) Der Führer verlieh das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes dem Feldwebel Reinert, Flugzeugführer in einem Jagdgeschwader, und hat ihm folgendes Schreiben übermittelt: „In dankbarer Würdigung Ihres heldenhaften Einsatzes im Kampfe für die Zukunft unseres Volkes verleihe ich Ihnen als 131. Soldaten der deutschen Wehrmacht das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes.- für das Herz fein, insbesondere wenn die Harmonie der verschiedenen Leistungssysteme im Körper bzw. ihrer Entfaltungsspielräume gestört ist. Wenn ein Bauer fein Pferd im Winter ganz in den Stall stellt, so ist im Frühjahr nicht mehr viel damit an» zufangen. Mancher Großstädter ist körperlich zu wenig beansprucht. Dieses Minus ist um so schmerzlicher, wenn eine harte nervöse Beanspruchung damit einhergeht. Die stärkste und stabilste Persönlichkeit kann durch zu lange und zu intensive nervöse, aber auch rein körperliche Belastung labilifiert werden. Die Zahl der vegetativ nervösen Erkrankungen, Dystonien und Krampfzustände z.B. im Bereich der Herzkranzgesäße hat wohl in allen Kulturstaaten zugenommen. Es ist unmöglich, diese Störungen vollkommen zu vermeiden, denn große Leistungen sind nicht mit halbem Einsatz und nicht ohne gesundheitliche. Opfer zu erzwingen. Die The« rapie ist ebenso einfach wie wirksam und erfordert doch große ärztliche und menschliche Erfahrung. Aenderuna der krankmachenden Bedingungen, frische Luft, Sport, den wir, ebenso wie die berufliche Belastung mit Hilfe der neuen Methoden zur Funktionsanalyse auf den noch erhaltenen Umfang der Funktionsreseroen bzw. auf eine erb» bedingte Funktionsschwäche genau abftimhien können, Wandern, — alles Heilfaktoren, welche ausreichende Zeit und Rücksichtnahme beanspruchen. Aber gerade daran fehlt' es oft, und manche Sinfonie, manches Werk ist wahrlich mit dem „Herzblut" des Schöpfers geschrieben. Vernünftiger Sport wirkt nicht nur im toinne einer Tonisierung. Durch das Training wird die Entladung des zirkulierenden Blutes ökonomischer. Das Herz braucht für die gleiche Arbeit weniger Blut umzuwälzen, kann also im „Schongang" laufen, erst recht, wenn das Kreszendo der Belastung vernünftig ist. Eine bedeutende Quote der Kurzlustigkeit älterer 'Personen nach Treppensteigen und Anstrengungen ist oft nicht ein irreparabler Verlust an Leistungs- brefte von Herz, Kreislauf und Lungen, sondern nur ein Train ingsmangel, der sich beheben läßt. Wenn wir uns angesichts des klinischen Fortschritts in seiner Gesamtheit fragen, wo die Reise nunmehr hingeht, könnte es fast scheinen, als ob keine weitere starke Entfaltung mehr zu erwarten märe. Und doch werden wir in den nächsten Jahrzehnten von einer viel breiteren Plattform aus sicher die Möglichkeit haben, das bisherige wirklich überraschende Tempo des Fortschritts zu halten, vielleicht auch noch zu steigern. Stockholm, 8. Okt. (Europapreß.) In der Londoner „Times" bezeichnet der Neuyorker Korrespondent des Blattes, das kürzlich verabschiedete Anti-Jnflationsgesetz als erste Phase des Kampfes zwischen Roosevelt und dem Kongreß, der solange weitergehen werde, bis sich der Kongreß damit ab- sinde, eine vollkommen passive Rolle zu spielen oder bis er die Regierung dazu zwinge, ihn einen wirklich richtungweisenden Einfluß auf die Politik nehmen zu lassen. So, wie die Dinge ständen, sehe es nicht aus, als ob es die Regierung nötig habe, nachzugeben. Das soeben angenommene Gesetz stelle einen Kompromiß zwischen den Wünschen des Präsidenten und denen des einflußreichen Flügels des Kongresses dar, der seinerseits von der politischen Machtstellung des Farmer^Blocks beeinflußt wird. Doch bilde das Gesetz das Optimum dessen, was unter den gegebenen Umständen, wo viele Kongreß- abgeorbnete eine unklare Vorstellung davon haben, was eine Inflation bedeutet, erreichbar ist. Aber das neue Gesetz sei mit zu vielen Ausnah- men behaftet, als daß es feinen Zweck einer effektiven Preis- und Lohnstabilisierung erfüllen könnte. Die I n f l a t i o n s g e f a h r bleibe solange I bestehen, solange die Vereinigten Staaten nicht I eine praktische Versteuerung und Zwangseinsparung einführten. Die Nation, die 76 Milliarden Dollar ausgibt, könne das Problem nicht lösen, solange das Steueraufkommen nur 25 Milliarden beträgt. ZnSGegenteilverwandelte^ohstofflage Stockholm, 8. Oft. (DNB. Funkspruch.) Lord Halifax sagte in Pittsburgh: „Die alliierten Nationen haben sich derartig an die Idee gewöhnt, die Hilfsquellen der Welt ständen ihnen zur Verfügung, daß nur wenige Leute sich darüber klar sind, wie sehr sich die Lage seit 1939 i n s G e g e n t e i l v e r- wandelt hat, besonders seit dem Eintritt Japans in den Krieg." Halifax erinnerte an den Verlust des Erdöls in Niederländisch-Indien und Burma an die Japaner und der galizischen und sowjetischen Qelfelder an Deutschland. „Im Jahre 1939 stand den Achsenmächten kein Gummi zur Verfügung', ^ochtzu dem I( 1331 ben “Jeiniui ji oorüb ?>,ke lNHc Splitt Mell t W J1 fe fg SJiw». d? Hi Der 23jährige Feldwebel Ernst-Wilhelm Reinert ist als Sohn eines Reichsbahn-Obersekretärs in Köln-Lindenthal geboren. Er hat das Schlosserhandwerk erlernt und war begeisterter Seaelflieger. Nach seiner Arbeitsdienstpflicht trat er als Freiwilliger in die Luftwaffe ein und wurde Jagdflieger. Seit Juni 1941 steht er im Felde. Schon am 28.9. erhielt er die Goldene Frontflugspange, am Tage darauf das E. K. 1 und Ende Mai 1942 das Deut- fche Kreuz in Gold. Nach 54 Luftsiegen schielt er am 1.7.42 das Ritterkreuz. Vor wenigen Tagen errang er den 103. Luftsieg. V# '19Ü •S? I flö' 1 W >s ft x-- el rch-i t(tw' > Wlk, iser M1 W'Pr ifflit kam 1 Schul,-- Willkie unterstrich die Notwendigkeit, China und der Sowjetunion einen spürbaren Anteil an der nord- amerikanischen Rüstungsproduktion zu überlassen, „da bisher etwa fünf Millionen ihrer besten Männer Opfer des Kampfes geworden find." Obwohl man in Tfchungking weife, daß Willkie bei den verantwortlichen Stellen der USA. nur beschränkten Einfluß hat, hofft man doch, daß es ihm gelingen wird, Washington- zur Aufgabe der Ex- territorialitäts- und anderen einseitigen Verträge zu veranlassen. Weiter fordert Tfchungking eine Pazifik-Charta, die das Nachknegsasien unter Chinas moralische Führerschaft und die wirtschaftliche Hilfe der -Alliierten stellt. Schließlich erwartet man in Tfchungking Verstärkung der militärischen Operationen der Alliierten in Asien, besonders zur Wiedereroberung Burmas und Mehr materielle Hilfe für Tfchungking. Ein aufschlußreicher Blutbefehl. Berlin,?. Okt. (DNB.) In der Sowjetpreffe ist ein „Aufruf an das sowjetische Volk" erschienen, der höchst aufschlußreiche Rückschlüsse auf die innere Lage der Sowjetunion zuläßt. Dieser Aufruf tragt bezeichnenderweise die Ueberschrift „Eiserne Disziplin, die Hauptbedingung des Sieges". Stalin weiß, daß der nahende Winter unlösbare Probleme militärischer und versorgungswirtschaftlicher Natur mit sich bringt. Der betrogene Partner der westlichen „Demokratien" sagt nun der unwissenden, mißhandelten Sowjetbevölkerung, dafe der Feind zur Wolga und zum Kaukasus dränge und nach der Einnahme Stalingrads Moskau zu besetzen plane. In dieser schweren Situation dürfe keine Schlamperei und keine Disziplinlosigkeit aufkommen. Daher werde jeder, der, ganz gleich, ob an der Front oder im Hinterlande, keine Disziplin halte, erschossen werden. Wenn Stalin bei der stumpfen Duldsamkeit, mit der die Sowjetbevölkgrung ihr schweres Los trägt, gezwungen ist, zu solchen brutalen Mafenah- men zu schreiten, weiß man, was die Glocke geschlagen hat. Roosevelt und der Kongreß. ohne die sichere Beurteilung der Gesamtlage und der physiologischen und pathologischen Zusammenhänge die ganze tatsächlich erreichbare Wirkung vermissen, genau so wie die besten Waffen und Truppen in den Händen eines taktisch und strategisch Unfähigen ohne Erfolg sind, erst recht, wenn der Aufklärungsapparat nicht funktioniert. Pharmakologie und Chemie haben der Klinik Derarbe^- tungen natürlichen Drogen geliefert, welche nunmehr durch einen zuverlässigen konstanten Wirkungswert erlauben, ohne Gefahr die Heilkraft dieser oft hochgiftigen Kräuter ganz auszunützen. Durch Abtrennung von störenden Begleitstoffen und Reindarstellung konnte man die Verfeinerung der natürlichen Rohdroge weit oorantreiben, doch schon eine so kleine Menge wie ein Viertel Milligramm Strophantin täglich einen Herzkranken entscheidend bessern kann. Es gelang, in Bereiche dieser großen Therapiegruppe verschiedene wirksame Körper synthetisch zu gewinnen und durch Variation der chemischen Konstitution die natürlichen Drogen an therapeutischen Werten zu übertreffen. Auf dem Lungen gebiet sind wiederum verschiedene chirurgische Maßnahmen mit dem Ziele der Ruhigstellung einer kranken Lunge, z. B. bei der Tuberkulose, in den Vordergrund des Interesses getreten. Operative Eingriffe und Verfahren, wie der Pneumothorax (Luftbrust) und die Thora- koplastik, bringen heute Tausenden Besserung und Heilung. Es ist schließlich möglich geworden, unsere Bestrebungen in Richtung einer umfassenden Vorsorge wirksamer zu gestalten. Eine Fülle von Schadensfaktoren trägt der Alltag an die so emvfind- lichen drei Organe heran. Grobe Ernährungsfehler, vielmehr aber die Summe der verschiedensten Infektionskrankheiten, durch die wir hindurchmarschieren, hinterlassen irreparable Schäden. Die Fortsck>ritte bei der Bekämpfung der Infektionskrankheiten in den letzten Jahrzehnten l>aben hier am meisten Wandel geschaffen und haben sehr wesentlich dazu beigetragen, daß heute die mittlere Lebensdauer viel länger ist als noch vor Jahrzehnten. Diese Entwicklung ist nicht etwa heute als abgeschlossen anzusehen. Gerade jetzt ist die Virus- forsch u n g in erfolgreichem Vordringen. Mit der „Diphtherieschutzimpfung" wurde soeben ein schwerwiegender Erfolg erzielt. Wichtig ist ferner die Art unserer nervösen und körperlichen Beanspruchung. Sowohl ein Zuviel wie ein Zu- rvLnig kann auj lange Sicht irreparabler Schades ter Ausl Gesic KWen. ! en sich b Entwic lern, um & Ausiil m bas ni hrben. F Mehrer * gev fischen W noch ben im W an inung be: ' -anbel- itt de, N eir tb, die chinen für nte dien' ;onti in i, daß el t Gesund n seine ' ivnkenhäi 8 find, iung; Kr »geschützte t die Kra in Siege M Lers ler bishe gtfen. Ni 8eaes all Äheit wl W. ""tllet, e» d°- ifa. Regalien, d« eifer. * 6niö gum rden. m geboren wurde er 1906 Assistent am Frank, firter Psychologischen Institut und 1908 Privak- do;ent. Er folgte 1908 einem Ruf als Professor an bit Gymnasiallehrerbildungsanstalt in Buenos Aires. 1913 kehrte er nach Frankfurt zurück und erhielt dort einen Lehrauftrag für Pädagogik. 1922 mrde er Ordinarius in Königsberg. 1934 wurde er nach -alle versetzt und 1935 auf eigenen Antrag emeritiert. — Der emerit. Professor der Kinder- Heilkunde an der Universität Basel, Dr. Emil W i e lind, vollendet am 12. Oktober sein 75. Lebens- ta. Der m Basel geborene Gelehrte beschäftigte fit fachliterarisch besonders mit der Rachitis, der Lihilddrüfe und der Divhtherie. — Der o. Professor fitz Mathematik Dr. Gerhard Kowalewski in Msden ist in gleicher Eigenschaft an die deutsche I Technische Hochschule in Prag berufen worden. Ko- xlvielewsti wurde 1876 in Alt-Järshagen (Pommern) ■flctoren. 1899 habilitierte er sich in Leipzig für Mathematik, wurde 1901 als a. o. Professor nach iGnifswald und drei Jahre später nach Bonn be- »ritten. 1909 wurde er an der Deutschen T. H. Prag 'Okdinarius, übernahm 1912 einen Lehrstuhl an der Udattigen Deutschen Universität und kam 1920 an «die T. H. Dresden. ! Zer Scheffel-Preis an 206 deutschen Oberschulen. Der Deutsche Scheffel-Bund, im Reichswerk Buch nid Volk, Hauptgeschäftsstelle Karlsruhe, konnte dieser Tage der 200. deutschen- Oberschule seinen Sheffel-Preis als dauernde Einrichtung zusprechen. Damit können 200 deutsche Oberschulen alljährlich atu Schuljahrende je einen Abiturienten mit guten Leistungen im Schulfach Deutsch durch Verleihung dc; Scheffel-Preises auszeichnen, der in der zehnjährigen Mitgliedschaft der Preisträger beim Bund besteht. Der Bund erhält dadurch einen stetigen Zustrom junger, leistungsfähiger Mitglieder. rec verlieh men fireu. lgsührer Id folgende; HJürbigung 'fe für die Ihnen ak das Lichen- nzes? 'lm Reinert ekretärs in hloffechand. lieget. Rach Freiwilliger lieget. Seit n 28.9. er. , am Tagt ? das Deut- n erhielt er M Tagen Aus dem Reich. Gesicherte Krankenhilfe in den luftgefährdeten Gebieten. Rach einer Jnspektionsfahrt durch Westdeutschland, die besonderen gesundheitlichen Schutzmatz- nahmen für die Bevölkerung der luftgefährdeten Gebiete diente, sprach Reichsgesunbheitssiihrer Dr. Conti in Münster und Bielefeld. Dr. Conti stellte fest, daß ebenso wie die gesamte Bevölkerung auch der Gesundheitsdienst in den heimgesuchten Gebieten seine Bewährungsprobe bestanden habe. Wo Krankenhäuser von britischen Fliegern zerstört worden sind, standen Hilfskrankenhäuser zur Verfügung; Krankenräume und Operationssäle in bom- bmgeschützten Bauten sorgen dafür, daß die Hilfe nir die Kranken bei jedem Angriff weitergehe. Rach dm Siege werde man die Tuberkulose mit neuen Verfahren und organisatorischen Mitteln in einer bisher- unmöglich erscheinenden Weise Niederdrücken. Notwendig sei in dieser harten Zeit des Krieges allerdings, daß jeder selbst über seine Gesundheit wache. rlfen und iht wie Solin, von uen Mdell und, ampf nieder- rs. Ung des mb 20. Sep- rgebnis von ichen Sam«- Förderungsbeihilfen für Oozentenanwärter. Während des Wehrdienstes ist den Dozentenan- märtern die Förderungsbeihilfe ungekürzt weiterzuzahlen sowohl verheirateten Anwärtern als auch ledigen Anwärtern, die Unterhalts- pjlichten zu erfüllen haben. Die sonstigen ledigen Dozentenanwärter erhalten bei Einberufung zum Wehrdienst 50 v. H. ihrer bisherigen Förderungsbeihilfe. Dozentenanwärter, die wegen des Wehr- bimstes an der Erwerbung des Dr. habil, und der Dozentur gehindert sind, können auf Antrag von btm Zeitpunkt ab, zu dem sie bei einem regelmäßigen Verlauf zum Dozenten ernannt worden mären, die Fürderungsbeihilfe bis zur Höhe der Lniangsbezüge für Dozenten erhalten. Die Anträge |inb bei der Fakultät einzureichen. Hast. (Nachdruck verboten.) ^.Fortsetzung. @iunmiränbern machte Karens Gesicht zwar un- kmtlich, aber Haare von solch leuchtendem Blond 30 000 Gewerbelehrer werden gebraucht. rgebnis von n 7455391,% i. Ein Mann rechnet ab Roman von Horst Biemath hulhe voll- r. In Mech die fiarmon'it Körper bzv ft Wenn cif in den Stall neldMÜav' törptrltd) V an s° l*«# forußuns.r il,t- W int*" tung l-dil'l" °°s« K »hl « L i den" M M Jgtfrfiw* BedinguE wie die be^ L'S- ,"Sx 'beaniP"* -SÄ irst.re^ fl ^*«4 tli"^ JU y Der Aufbau der Berufsschulen nach reichseinheitlichen Gesichtspunkten ist im Altreich im Abschluß beaviffen. Nach den gleichen Gesichtspunkten be- iinoen sich die Schulen in den neuen Gebieten in btr Entwicklung. Ziel ist ein reines Fachklassen- jystem, um dem Nachwuchs die Einsicht in die sinnvolle Ausübung seines Berufes zu vermitteln und ihm das nötige Maß an Wissen und Können mit= zugeben. Für diese Aufgabe sind rund 30 000 Ge- merbelehrer, Handelslehrer und weibliche Lehrkräfte ijfür die gewerblichen, hauswirtschaftlichen und tauf» Manischen Berufsschulen des Reiches nötig. Sie Men noch bei weitem nicht zur Verfügung, wir Men im Gegenteil unter einem empfindlichen Mangel an Lehrkräften. Deshalb ist jetzt die Neu- oidaung der Ausbildung erfolgt, der eine Regelung für Handelslehranstalt folgen wird. gob es hier weit und breit nicht zum zweitenmal, krackmann kam mit dunkler Stirn hinter der deke hoch. Also sie verfolgte ihn! Er hatte es im gönnen fast befürchtet. Nun, Verakruz war groß fluiig, um sich vor Karen Orgassa unausflndbar zu Pirtergen. Aber es zwang ihn zu erhöhter Aufmerk- cmeeit. Was, zum Teufel, wollte sie noch von ihm. Chatte gehofft, sie mit seiner heimlichen Flucht QBs dem Hause, entgegen feinem Derspr^en, en - Mg abqeschüttelt zu haben. War es nicht deull ch Sing? Verstand sie denn nicht, daß er sie heute Ni»t wissentlich getäuscht hatte, um sie loszuwerden. W bereute er es, diesen krummen Ausweg geeilt zu haben. Er hätte sie wegschicken müssen, er Hille ihr sagen sollen, daß seine Angelegenheiten li< nichts aber auch gar nichts angingen, und daß P 'fdi nicht unterftehen solle, sto^nd dazw'schenzu^ Wien. Nun sachte sie ihn.... Was bildete dieses 3n dem letzten Dorf, in dem sie Hielten, wo Brack- Immn deä Mestizen für feine Gefälligkeit zu einem lElas einlud, zwanzig oder dreißig Kilometer vor !:wkruz, jagte in rasender Fahrt ein Wagen an ititn vorüber, um bald hinter einer endlosen gelben voubwolke zu verschwinden. Brackmann nahm nur s'-r den Bruchteil einer Sekunde die vorüberflitzen- bm Profile der beiden Insassen wahr, aber dieser ^Jfenblid genügte ihm, um sich zu ducken und bitzschnell hinter der Theke zu verschwinden. Am Steuer des Wagens saß ein junger Mann, den er nicht kannte, und neben ihm — Karen Orgassa. W Möglichkeit einer Täuschung war gänzlich ^geschlossen. Die Staubbrille mit den dicken Aus der Stadt Gießen. Ernte der Kleingärtner. Die Kleingärtner haben in diesem Herbst viel Freude gehabt. Bei schönstem Wetter konnten sie ihre Schätze heimfahren. Kleine Handwagen rollten ununterbrochen, voll beladen, von den Gärten zur Wohnung. Mit Lust und Liebe arbeiten diese Menschen, um dort auf einem Stückchen Land das nötige Gemüse, aber auch ein paar Blumen zu ziehen. Und nun haben sie der Arbeit Lohn auf den kleinen Wägelchen. Jetzt heißt es: Mit Stolz und Freude! Jeder schwere Kohlkopf, jede schöne walzenförmige Karotte wird liebevoll in der Hand gehalten! Unb was wurde schon alles in den Sommermonaten geholt! Jetzt werden die letzten Wagen eingefahren. Der Blumenkohl ist noch schwach. Er wird im Keller in Wasser gestellt und erholt sich noch. Die letzten grünen Tomaten werden eingemacht. Das Schönste aber, die bunten Löwenmäuler, Dahlien und Astern geben einen dicken Strauß. Er wird noch lange von der Gartenpracht erzählen; denn alle Herbstblumen halten sich ja recht gut in einem kühlen Zimmer. Die mütterliche Erde wurde umgegraben und liegt nun mit ihren braunen, glänzenden Schollen da und wartet auf den Winter. Die Rosen werden mit Erde bedeckt, die Dahlienknollen kommen in den Keller. Winterspinat und Feldsalat wurden bereits gesät, und die kleinen grünen Pflänzchen glänzen in der Sonne. Sie werden den Winter überdauern und im neuen Frühjahr als erstes Grün auf den Tisch kommen ... Abschied vom Garten ... So ganz leicht ist es uns nicht ums Herz. Wir gehen an einem Sonntagnachmittag noch einmal hin und überschauen das Fleckchen Erde, das uns so viel Freude gab. Dort spielten die Kinder, sie hatten ihr eigenes Beet, da Gauleiter Sprenger in Gießen Die (Eröffnung der kullurwoche der NSDAP, am nächsten Samstag, 10. Oktober, um 19.30 Uhr, in der Neuen Aula erhält eine besondere Bedeutung durch die Anwesenheit des Gauleiters Sprenger. Die gesamte Bevölkerung wird noch einmal aufgefordert, die Veranstaltung zahlreich zu besuchen. standen die Blumen, daneben das ©emüle, auch einige Reihen Frühkartoffeln. Wie oft Haven wir hier in den Sommermonaten geweilt und mit der Gießkanne geholfen, daß die Pflanzen nicht welkten. Aber auch wie oft haben wir mit lachenden Augen Körbe voll Salat, Gemüse, Erdbeeren, Tomaten und Erbsen heimgeholt. Mit unfern Nachbarn haben wir geplaudert, haben zusammen auf dem selbstgezimmerten Bänkchen gesessen und uns am (Sonnenuntergang erfreut! _ Welcher Segen ging von diesen Gärtchen aus. Und was schenkten sie uns in diesem Jahre. Nun stehen wir hier in wehmütiger Stimmung, mir müssen Abschied nehmen. Die Gärten wollen jetzt auch ruhen und neue Kräfte sammeln für das nächste Jahr. Auch der Winter wird vergehen, und ein neues Frühjahr wird eivziehen. Dann kommen wir wieder. H. Kür Tapferkeit vor öem Kelnöe. Der Obergefreite Anton Wegener aus Wieseck, Grabenstraße, wurde für Tapferkeit vor dem Feinde bei den Kämpfen in Afrika mit dem Eisernen Kreuz II. Klasse ausgezeichnet. Unfer Opfer für sonniges Kinderland. Zum nveilen Opferfonnfag am 11. Oktober. NSG. Wer einmal den Blick in einen NSV.- Kindergarten wirft und richtig in all das junge und aufstrebende Leben hineinhorcht, idem geht das Herz auf vor Freude. Mochte man nicht stundenlang in der Türe stehen bleiben und den kleinen Wuschel- kopfen zuschauen? Wie sie da herumspringen in unermüdlicher Bewegung, wie ihre kleinen Hände mit Holzklötzchen Türme bauen, einjtünen und wieder neu errichten, wie sie im Kreisspiel fingen! Sonniges Kinderland, wohlbehütet und umsorgt, tut sich lda vor uns auf, mitten im ernsten Kriege! Unbekümmerte, frohe Kinder stellen das Glück und die Lebenskraft unseres Volkes dar. All ihr Springen und Umherwirbeln sind ja nichts anderes als Gesundheit, als noch ruhende Kräfte und Fähigkeiten, die zur Entfaltung drängen. Wer sie vor Augen hat, dem braucht um die Zukunft unseres Volkes nicht bange zu fein. Starke Hände werden einmal den Sieg tragen und wahren, den unsere Soldaten heute erkämpfen. Volksgenosse, deine Spende, die du am kommenden Opfersonntag für das Kriegswinterhilfswerk des Mädchen sich eigentlich ein? Glaubte sie wirklich/ ein paar Weibertränen konnten ihn weich machen und umstimmen? Immerhin, der Gedanke, Karen noch einmal zu begegnen, war äußerst unbequem und lästig. Er tippte den Rest des Habanera hinunter und kletterte mißgestimmt auf seinen Platz neben dem Steuer. Senor Manaya loste die Bremse und gab Gas, der Wagen schaukelte in gemächlicher Fahrt hinter den Verfolgern drein. Der Staub, den sie aufgewirbelt hatten, stand noch immer gelb und unbeweglich in der kochenden Luft. Die Sonne begann niederträchtig zu stechen. Auch der Fahrwind brachte keine Kühlung mehr. Am Stadtrand von Verakruz ließ Brackmann sich absetzen. Senor Manaya schüttelte ihm die Hand: „Vergessen Sie meine Adresse nicht! Sie können bei mir viel Geld verdienen, ohne sich die Hände zu zerschinden —" „Ich werde sie nicht vergessen, Don Estobari, versprach Brackmann und sprang aus dem Wagen. Er winkte einen herumlungernden Jndiojungen heran und ließ sich auf Wegen, die möglichst weitab vom normalen Verkehr lagen, zum Hafen führen. Der braune Bengel schnippte den Peso, den Brackmann ihm anbot, mit dem Daumen unnachahmlich geschickt in die Luft, um an dem zarten Klang bei der Berührung des Fingernagels mit der Münze die Echtheit des Geldstückes zu prüfen. Die Probe fiel zufriedenstellend aus, er schob den Peso grinsend unter die Zunge und trabte voran. Durch verwahrloste Hofe, an Indiohütten und zerbröckelnden Gartenmauern vorbei führte er Brackmann in schnurgerader Richtung zum Hafenviertel hinunter, zu den Salons der Senoritas, zu den Pulquerien, Matrosenspelunken und Absteigequartieren letzter Ordnung, wo Karen Orgassa Brackmann zwar vermuten durfte, wo sie ihn aber nie suchen konnte. Jetzt um die Mittagszeit waren die Straßen wie ausgeftorben. Brackmann schickte den Jungen, der ihn geführt h.rite, zuri'.I, d? er auch die grrirtf MurwochedttASDAP.KreisleiiWgWetteraü Festtage der Besinnung und des Kuliurwillens. An der Eröffnungsveranstaltung nimmt der Gauleiter teil. Das gesamte Gießener Kunstleben gibt der Kulturwoche eine besondere Weihe» Die Kreisleitung Dellecau der NSDAP, veranstaltet in der Zeit vom 10. bis zum 25. Oktober eine Kulturwoche in Gießen, die ein Zeichen dafür sein soll, daß der Kreis Wetterau in steter kultureller Einsatzbereitschaft auch in einer Zeit, in der sonst die Musen schweigen, eine weitgespannte Veranstaltungssotge durchsühren kann. Das umfangreiche Programm, das die Partei in enget Zusammenarbeit mit der NSG. „Kraft durch Freude", der Hitler-Zugend, dem Theater der Universitätsstadt Gießen, der Universität, dem Goethe-Bund, der Kulturellen Bereinigung, den oberhessischen Walern und Bildhauern und den Volkstumsgruppen zusammengestellt hat, gibt die Gewähr, daß diese Kundgebung ungebrochener kultureller Krast des nationalsozialistischen Deutschlands für jeden zu einem Erlebnis besonderer Art werden wird. Die Gießener Kulturtage werden so zu Festtagen der Besinnung aus die Werke des deutschen Geistes. (Eine ausgesuchte Schar von bewährten Krästen des Gießener Kunstlebens wird bemüht fein, diesen Tagen die eigentliche Weihe zu geben. Gauleiter und Reichsstatthalter Sprenger wird an der Eröffnungsveranstaltung teilnehmen und damit dem Beginn der Kulturwoche ein besonderes Gepräge verleihen. Oie Veranstaltungen während der Kulturwoche. Samstag, 10. Oktober 1942. 19.30 Uhr in der Neuen Aula: Eröffnungsveranstaltung unter Teilnahme des Gauleiters. Es svricht Parteigenosse Ziegler, Gauleiter. Musikalische Umrahmung durch das Wiesbadener Streichquartett. Sonntag, 11. Oktober 1942. 9 Uhr im Lichtspielhaus: Eröffnung der Winterspielzeit der Juaendfilmstunden. Aufführung des Films „Heimkehr". Es spricht der k. Bannführer, Obergefolgschaftsführer Wolf. 11 Uhr im großen H or saal der Universität: Eröffnung einer Kunstausstellung der oberhessischen Künstler durch den Kreisleiter Backhaus mit anschließender Führung. 16.30 Uhr in derNeuen Aula: Sinfonisches Konzert des Bannorchesters der Hitler-Jugend, Bann 116. Leitung: Scharführer Fritz Braun. Solisten: Gertrud Dapper (Gießen), Klavier. 18.30 Uhr im Theater der Universi- tütsstadt Gießen: Festlicher Theaterabend „Figaros Hochzeit". Komische Oper in vier Akten von Wolfgang Amadeus Mozart. Wontag, 12. Oktober 1942. x 19.30 Uhr im Gloria-Palast: Eröffnung einer Wiederaufführungswoche von künstlerisch und kulturell wertvollen Filmen. Es spricht der Kreisfilmstellenleiter Kreisstabsamtsleiter Weber. Dienstag, 13. Oktober 1942. 19.15 Uhr in der Neuen Aula: Gießener Vortragsring (Goethe-Bund, NSG. „Kraft durch Freude , Kulturelle Vereinigung) Dichterlesung. Agnes Miegel liest aus eigenen Werken. Mittwoch, 14. Oktober 1942. 19.30 Uhr im Studentenheim: Dichter- stunde der Hitler-Jugend. K. A. Findeisen lieft aus eigenen Werken. Musikalische Umrahmung durch ein Streichquartett des Orchesters der Hitler-Jugend, Bann 116. Donnerstag, 15. Oktober 1942. 19 Uhr im Theater der Universitäts- stadt Gießen: Wetterauer Heimatabend. Ein Abend froher und besinnlicher Heimatkunst unter Mitwirkung der Volkstumsgruppen Leihgestern und Lang-Gons (Leitung: Gg. Heß), der Volksmusik- gruppe Gambach (Leitung: Lehrer Lahm), der Wetterauer KdF.-Svielgemeinschast (Leitung: Ober- studiendirektor W. K. Philipps). Im ersten Teil: Die Volkstumsgruppen zeigen einen frohen Dorfsonntag. Im zweiten Teil: Ausführung eines Wetterauer Heimatstückes: „Des Kroagekneppche" von W. K. Philipps. Freitag, 16. Oktober 1942. 18.30 Uhr im Theater der Universitätsstadt Gießen: Tanzabend der Kammertanzgruppe der Staatsoper Berlin. Künstlerische Leitung: Daisy Spieß. Am Flügel: Isolde Dsbro- volny. Samstag, 17. Oktober 1942 19 Uhr imTheaterder Universitäts« st a d t Gießen: Festliches Orchesterkonzert. Ausführende: Städtisches Orchester. Leitung: Städtischer Musikdirektor Otto Sollner. Solistinnen: Lore und Heide Walterspiel, München, Klavier, Werke von Dach, Mozart, Beechoven. Sonntag, 18. Oktober 1942 11.15 Uhr im Theater der Universi« täts stadt Gießen: Moraenfeier der Hitler- Jugend: „In den Ostwind hebt Oie Fahnen." Es sprechen der k. Bannsührer, Obergefolgschaftsführer Wolf, und Kreiskulturstellenleiter Alwin Rüffer. Dienstag, 20. Oktober 1942 19 Uhr in der Neuen Aula der Universität: Veranstaltung der Ludoviciana: Soldatentheater im Wandel der Zeit. Dortrag von Professor Dr. Niessen, Köln. Mittwoch, 21. Oktober 1942 19.30 Uhr im Theater der Universitätsstadt Gießen: Erstaufführung „Himmlische Hochzeit". Eine dramatische Dichtung in 3 Akten (4 Bildern) von Hermann Heinz Ortner. Donnerstag, 22. Oktober 1942 18.30 Uhr im Theater der Universi- tätsstaüt Gießen: ^eftöorftenung der Hitler. Jugend anläßlich des Anlaufs der Winkerspielzeit: „Der Thron zwischen den Erdteilen". Schauspiel in 5 Akten von Hanns Gobsch. Es sprechens Kreisleiter Backhaus und der k. Leiter der Hauptabteilung III des Gebietes Hessen-Nassau, Dr. Basken. Freitag, 23. Oktober 1942 19.30 Uhr im Gloriapalast: Schaffende erfreuen Schaffende. Ein Dolkskunstabend, gestaltet von Laienkünstlern aus Wetterauer Betrieben, Vereinen und der Wehrmacht. Samstag, 24. Oktober 1942 19.30 Uhr im Studentenheim: „Froh zu sein bedarf es wenig." Sing- und Spielabend der Hitler-Jugend, gestaltet von der Bann- und Bannmädelspielschar des Bannes Gießen 116. Sonntag, 25. Oktober 1942 10 Uhr auf dem Oswaldsgarten: O, heilig Herz der Völker, o Vaterland. Feierlicher Aus- klana der Kulturwoche. 11.30 Uhr im Theater der Universitätsstadt Gießen: Zweite Morgenoeranstal- tung: „Die Geschwister." Schauspiel in einem Akt von I. W. Goethe. 18.30 Uhr im Theater der Universitäts st ad tGießen: „Frau Luna", Operette von Paul Lincke. deutschen Volkes zeichnest, gibst du für dieses glückverheißende Kinderland. Denn mit diesen Mitteln der Gemeinschaft erfüllt die NS.-Volkswohlfahrt ihre Hauptaufgabe: die Sorge für Mutter und Kind. Alle Betreuungsarbeit, jede Maßnahme zum Wohle unseres Volkes hat ihre Wurzel in der Wiege, bei der jungen Mutter und dem Heranwachsenden Kinde. Möglichkeit, entdeckt zu werden, ausschalten wollte. Er bog um ein paar Straßenecken und wählte schließlich, da die Hitze unerträglich wurde, das nächste Hotel, das er entdeckte. Ob das Hotel einen Namen hatte, war nicht fest- zustellen. Das Haus hieß „Mona Lisa". Im Erdgeschoß befand sich nämlich eine Pulqueria, schon von weitem an dem infamen Geruch und an der bunten, aufreizenden Fassade zu erkennen. Hotel und Kneipe gehörten dem gleichen Padrone. Ein überlebensgroßes Bild der Gioconda zierte die Wand des Hauses. Der Maler halle das Brustbild Lionardos allerdings als unvollständig emp« funben und zur vollen Gestalt ergänzt, wie eine Anziehpuppe, mit eleganten Stöckelschuhen, Sekt- flafchenbeinen, einem sehr kniefreien Röckchen und einem traumhaft vollendeten Oberkörper. In der Hohe der ersten Etage befand sich zwischen zwei Fenstern der Kopf des Gemäldes. Er war unverkennbar nach dem Original gezeichnet, aber das berühmte Lächeln war zu einer schauerlichen Grimasse verzerrt. Originell war auch der Einfall, daß diese Gioconda in ihren Händen ein Spruchband hielt, auf das sie hinabzublinzeln schien, als verkünde sie ein großes Geheimnis. Das Spruchband in ihren Fingern zeigte nämlich an, daß hier der Pulque zu zehn Centavos für das Liter ausgeschenkt würde. Schon das Bild wirkte abschreckend wie ein Me- dusenhaupt. Daß ferner der einzige Eingang zum Hotel, den Brackmann entdecken konnte, durch den Salon der Pulquekneipe führte, gab ihm die völlige Sicherheit, hier einen geradezu idealen Schlupfwinkel gesunden zu haben. Der Wirt, ein gelbyäuti- ger Mexikaner, stand hinter der Theke und trank mit einem übelgelaunten Gast, der wie ein Seemann aussah, Whiskysoda. Brackmann stellte sich dazu und ließ sich einen Tequila geben. „Haben Sie ein Zimmer für mich frei, Padrone?" Der Wirt musterte Brackmann mit einem raschen, Ziemlich erstaunten Blick und kratzte sich das stach- . 'chwarze Ki. ” Noch nie schien jemand nüchtern Gießener Docheumarttpreife. * Gießen, 8. Okt. Auf dem heutigen Wochenmarkt kosteten: Wirsing, % kg 6 bis 10 Rpf., Weißkraut 4 bis 6, Rotkraut 9, Spinat 12, Römischkohl 10, Lauch 15, Sellerie 16, Salat, das Stück 10, Endivien 10 bis 12, Oberkohlrabi 8 bis 10, Rettich 8 bis 15, Radieschen, das Bund 10 Rpf. bei ihm ein Zimmer gefordert zu haben, jedenfalls kein Mann mit weißer Haut. „Selbstverständlich tonnen Sie bei mir Zimmer haben, Senor, eine ganze Zimmerflucht", antwortete er meckernd. „Allerdings verdammt einfache Zimmer, aber sauber und billig." Brackmann nippte vorsichtig an dem Schnaps und kniff ein Auge zu: „Mir gerade recht, Padrone — ich muß eine paar Tage lang fowieso ein wenig sparsam leben." Der Wirt warf dem anderen Gast, der sich, mit dem Rücken gegen Brackmann gekehrt, breit an die Theke lehnte, einen raschen Blick zu, als wolle er „Achtung" sagen. „Ah, ich verstehe, Senor — Sie suchen gerade einen Job? Haben Sie schon was Bestimmtes im Auge?" Brackmann antwortete mit einer schwimmenden Handbewegung, die anbeuten sollte, baß er ein paar Chancen, aber nichts Sicheres wüßte. „Darf man fragen, wo Sie Herkommen, Senor?" „Weshalb wollen Sie bas wissen?" fragte Brackmann abroartenb. Der Pabrone schob bie Wange mit ber Zunge heraus. „Weil ich vielleicht etwas Passenbes für Sie wüßte —" Brackmann beutete mit dem Kopf irgendeine Richtung an: „Ich komme aus den Camps —" „Werden da jetzt Leute entlassen?" „Nein, ich bin gegangen. Hab vom Oel die Schnauze voll." „Und was waren Sie dort, Senor?" „Maschinist." Der andere Gast drehte sich mit einem Ruck zu Brackmann herum. Er war ein breitschultriger, stiernackiger Kerl mit einem roten Trinkergesicht, das von Blatternarben entstellt war, „Gieß mal drei ein, Pedro!" befahl er dem Padrone und stellte sein Glas klirrend auf den Schanktisch. Der Wirt versuchte, ihm warnende Blicke zuzuwerfen und hustete bedeutungsvoll, aber der andere ließ sich nicht lörey. (^.itfefcung folgtj Dankagung. Statt Karten. Für die vielen Beweise herzlicher Teil- nähme beim IJeldentod meines geliebten, herzensguten Mannes, unseres lieben, unvergeßlichen Sohnes, Bruders und Schwagers, Hermann Arzbacher, Obergefreiter in einem Infanterie-Regiment, danken wir allen herzlich, die uns Trost sagten in unserem großen Schmerz. Emma Arzbächer, geb. Jost; Wilhelm Arzbächeru. Frau Amalie, geb.Schierbrand; u.alle Angehörigen. Gießen (Kaiserallee 19), im Oktober 1942. 05005 an. ige M am 1V. 10.1942: 651-700 8-9 GutfalIn-fäbdk,K5fo Statt Karten. Karin Io. 10. oder 1.11. □£/HlllllCl geräumiges mit Bad^ «|fe.a NW. Statt Karten! Danksagung. M bi-il lg. unt. 04983 o. Gieß. Anz. An, an 401-470 471-530 531-590 591-650 Im Kai abger Garant guter Arznei-Präparate - eelt 1893 - Ml itterien, uer auf tltrefserr DHB. A lOft Da 8-9 9-10 10-11 11-12 | Kaufgesuche"] Gebrauchtes SWWnm oder 2 Betten zu kauf, gesucht. Schr.Angeb.unt. 05004 an d.G.A. Gut erb. Svort- wagemlMavv- stühlchenundein Laufgitter gegen Möbel zu tauschen ges. Schr. Ang. unt. 04992 a. d.G.A. Am 4. Oktober starb unsere liebe Schwägerin und Tante Fräulein Malwina Paula Liste versehen mit den hl. Sterbesakramenten, im Alter von 67 Jahren. Für die trauernden Hinterbliebenen: Johanna Liste. Gießen, den 8. Oktober 1942. Die Beisetzung findet in Brilon statt, das Seelenamt in der kath. Pfarrkirche zu Gießen am Montag, dem 12. Oktober, um 7% Uhr. 05012 wandten zur Unterhattsleistunh verpflichtet. Die Vermögenssubstanz soll dem Kind bis zur Volljährigkeit bzw. bis zur Verheiratung erhalten blei- ben. . „ Bedürftigkeit allein genügt nicht, um einen Unterhaltsanspruch zu begründen, denn der in Anspruch Genommene muß natrlich in der Lage sein, einen Unterhalt zu gewähren. Unterhaltspflichtig ist nicht, wer bei Berücksichtigung seiner sonstigen Verpflichtungen außerstande ist, ohne Gefährdung seines eigenen Unterhalts noch außerdem Unterhalt zu gewähren. Es kann von keinem Verwandten verlangt werden, sich und seine Familie in wirtschaftliche Gefahr zu bringen, um jemanden aus seiner Familie zu helfen. Auch hier wieder eine Ausnahme den minderjährigen unverheirateten Kindern gegenüber. Die Hilflosigkeit muß in Schutz genommen werden. Darum bestimmt das Gesetz, daß Eltern auch dann ihren unverheirateten minderjährigen Kindern gegenüber unterhallspflichtig sind, wenn sie selbst nicht leistungsfähig sind. Alle verfügbaren Mittel sind zu ihrem und der Kinder Unterhalt gleichmäßig zu verwenden. Hat das Kind dagegen Vermögen, dann ist das Vermögen anzugreifen. Es ist möglich, daß ein Kind durch einen Onkel ein Vermögen geerbt hat. Hier wäre es unbillig, die Eltern bart)en zu lassen, damit das Kind mit ernährt werden kann. Es gibt in diesem Fall also keine Beschränkung auf die Einkünfte aus dem Vermögen, sondern das Vermögen selbst kann Für die herzliche Teilnahme, die uns beim Heimgang unseres lieben Entschlafenen entgegengebracht wurde, danken wir herzlichst. Anna Schäfer Dina Wagner, geb. Schäfer Heinz Schäfer, z. Z. Meiningen Heinrich Wagner, z. Z. im Felde Gießen (Horst-Wessel-Wall 51), im Okt. 1942. 04995 Königsschießen -er Schühengesellschast 1926 Gießen. Die Schützengesellschaft 1926 Gießen hielt am vergangenen Sonntag ihr diesjähriges Königs» schießen ab. Es wurde mit Großkaliber auf 100 m geschossen. Angetreten waren 21 Schützen. König wurde Kam. Karl Hartmann, 1. Ritter Hermann Gebauer, 2. Ritter Heinrich Ruhl. Auch dis Jungschützen schossen ihren König mit Kleinkaliber auf 50 m heraus. Auch in diesem Jahre wurde wiederum Peter Dunkel jun. Schützenkönig dec Jungschützen. Nachmittags versammelten sich die Familien der Schützen auf dem schönen Waldschieß- tand, wo gegen 19 Uhr der Vereinsfuhrer Ed. Gondner die, Proklamation der beiden Schützenkönige vornahm. Ferner wurden noch zwei Wanderbecher mit Großkaliber auf 175 m herausge- chosfen, welche die Kameraden Dr. Hans Wilhelm: und Walter König erschossen. Eine Ehrenscheibe auf 175 m erschoß ebenfalls Kamerad Walter König. Chem. Fabrik Krewel-Leuffen G. m.b.EL Köln KNORR I Suppen j (trecken Ia Freibank Am 9. 10. 1942: | Mietgesuche | Möbl. Zimmer zum 15. 10. zu mieten gesucht. Schr. Ang. unt. 04988 a. d.G.A. * ** Dienstjubiläum. Der Bankbeamte Fried, rich Richter, Frankfurter Straße 91 wohnhaft, kann am morgigen 9. Oktober sein 25jähriges Dienst» jubiläum bei der Dresdner Bank begehen. x ** Die Nähberatung des Deutschen Frauenwerks will allen Frauen helfen, damit sie mit der Winterkleidung für die Kinder und für für selbst zurechtkommen. Außerdem kann man sich in der Nähberatung Rat über die laufenden Nähkurse holen. Sieben solcher Kurse haben schon stattgefunden. Die Nähabende finden laufend weiter statt. Alles Nähere kann man in der Nähberatung. Kaiserallee 6, Montag und Donnerstag von 9 bis 12 und 15 bis 18 Uhr erfahren. Landkreis Gießen. = Lich, 8. Okt. Am Freitag, 9. Oktober, können Fr. Hr. Wilh. Giebel und feine Ehefrau, geb. Breust, in körperlicher und geistiger Frische das Fest der goldenen Hochzeit begehen. Der Jubilar steht im 76., die Jubilarin im 74. Lebensjahre Auch wir gratulieren dem Jubelpaar herzlich. Mit dem Auto gegen einen Zug. Ein Mädchen getötet. er jedoch nicht Folge, sondern führte seine Vor- lesungstätigkeit an unserer Universität ununterbrochen weiter. Dem verdienten Gelehrten und Schulmann wird in weiten Bevölkerungskreisen, insbesondere in den Kreisen seiner ehemaligen Schüler, große Wertschätzung dargebracht, die in gleicher Weise seiner wissenschaftlichen Arbeit gilt. Verdunkelungszelk: 8. Oktober von 19.45 bis 7.06 Uhr. Putzfrau für die Abendstunden gesucht Sie/Iener Anzeiger Schulstraße 7 2990 D Samstag, 10. Oktober 1942, 19.30 Uhr, in der Neuen Aula, Gießen Eröffnung der Kulturwoche in Anwesenheit des Gauleiters Es spricht Pg.Ziegler Frankfurt amM. Es spielt d. Wiesbadener Streichquartett Eintritt RM. 0.80, Wehrmacht RM. 0.40 Vorverkauf durch die Ortsgruppe der NSDAP» und in der Kartenverkaufsstelle der NSG.- „Kraft durch Freude“, Seltersweg 60. Tel. 3961 '_______________________________________________3007 D Edi! nur mit dem Aufdruck: ’ „Guttalin” l ' ff* ] Mdr I briken b Lrochener « Loch : d)en fi» J tiefen W Nach Gottes unerforschlichem Ratschluß erhielten wir die schmerzliche, unfaßbare Nachricht, daß mein innigstge- liebter, herzensguter Mann, unser lieber, treuer Sohn, Schwiegersohn, Bruder, Schwager, Neffe, Onkel und Pate Heinrich Engel Unteroffizier in einem Panz.-Pi.-Batl. Inhab. des E.K. 2 und anderer Auszeichnungen an den Folgen seiner am 17. August 1942 erlittenen schweren Verwundung in einem Feldlazarett im Osten, nach kurzem Eheglück, im blühenden Alter von 27 Jahren für immer von uns gegangen ist. Sein Leben war Liebe, Treue und Hilfsbereitschaft bis zum Tode. In tiefem Schmerz: Ida Engel, geb. Weiß; Anton Engel und Frau; Karl Engel und Familie; Heinrich Birkenstock, z. Z. im Felde, und Familie; Otto Zörb und Familie; Ludwig Weiß und Frau; Erich Weiß, z.Z. im Felde, und Familie; Willi Weiß und Familie. Großen-Linden (Nebengasse 3), Hochelheim, den 8. Oktober 1942. Die Gedächtnisfeier findet Sonntag, 11. Okt., nachmittags 2 Uhr, in der Kirche zu Hochelheim statt. 04989 Natlonalsozialiltlldie Deallche Arbeiterpartei Kreisleitung Wetterau Aelterer, alleinstehender Mann mit Rente, sucht in der Nähe Gießens ein leetesSimmer mitvoll.Pension. Schr. Ang. unt. 04999 a. d.G.A. garten ' jttriimi äßjere w H zersch' Übrif n)i jfiniter. ! Muke M lodc iW ei das A r Detfuni i Schieß $ Sturn ligten dc «fern dii 3n dem i schwere! Oie Unterhaltspflicht der Verwandten Voraussetzungen und Bestimmungen. Haben Sie noch einen Gemüse rest, der zu einer vollen Mahlzeit nicht mehrganz reicht, so können Sie mit einem KHORR -Suppenwürfel, der 2Tellergute Suppe ergibt, 3-4Teller kochen. Sie brauchen nur den Gemüserest mit etwas Wasser zu verdünnen, zur fertig gekochten Suppe zu geben und dann beides nochmals gut durchkochen zu lassenl KNORR Fflr Werkskantine gesucht! 2 saubere Mädchen für unsere Werksküche Wohnung im Hause, guter Lohn. Angebote an Zuckerfabrik Offstein Nenoff stein (Pfalz) Werkskantine. 3010o Stritten!! am 26. Sevtbr. auf dem Wege von Seltersweg bis Krofdorf verloren. Der Finder wird um Abgabe auf dem Fundbüro Gießen gebeten. die aztekische Religion, Kultur, Geschichte und Sprache, selbst im Kriege waren diese Vorlesungen immer gut besucht. Für den kommenden Winter hat Professor von Gall Vorlesungen über „Götter und Menschen in Mexiko und Peru" sowie Einführung in die Kultursprachen von Mexiko und Peru angekündigt. Im Jahre 1935 hatte er einen Ruf an die Universität Mexiko erhalten, wo ihm Vorlesungen über die Eingeborenensprachen und die Pflege des Museums obliegen sollten. Dieser Einladung leistete angegriffen werden. Sind mehrere Unterhaltspflichtige vorhanden, dann haften sie dem Berechtigten gegenüber in* einer bestimmten Reihenfolge. Vorerst haftet der Ehegatte, nach ihm die Abkömmlinge des Unterhaltsbedürftigen (Kinder, Enkel). Sind weder Ehegatte noch Kinder vorhanden, die Unterhalt leisten können, dann sind die Vorfahren (Eltern, Großeltern) unterhaltsverpflichtet. Für die Vergangenheit kann kein Unterhalt verlangt werden. Für die Zukunft kann auf den Unterhallsanspruch nicht verzichtet werden, damit der Unterhalt-berechtigte nicht der öffentlichen Von der Ludwigs-Universitäi. Mll der Wahrnehmung des Lehrstuhls für innere Medizin und der Leitung der Medizinischen Klinik der Universttät Gießen beauftragt wurde der Leiter des Städtischen Krankenhauses in Solingen, Prof. Dr. Kurt V o i t, der damit Nachfolger des nach Kiel berufenen Professors Dr. Reinwein wird. Prof. Dr. Voit ist ein Sohn des bekannten früheren Klinikdirektors in Gießen, Geheimrat Voit. Mit dem früheren Gießener Mediziner Prof. Dr. Stepp ging er als Oberarzt nach Breslau und von dort nach München. Gegenwärtig steht Prof. Dr. Voit als Oberstabsarzt im Dienste der Wehrmacht. Professor von Gall 70 Jahre alt. Der langjährige Oberstudienrat am Landgraf- Ludwigs-Gymnasium in Gießen und Honorarprofessor an der Ludwigs-Universität D. Dr. Freiherr v. Gall konnte kürzlich in aller Frische seinen 70. Geburtstag begehen. Der Jubilar stammt1 aus Lemgo (Lippe). Nach seinem Studium der Theologie in Halle, Berlin, Gießen und Göttingen sowie nach dem Besuch des Predigerseminars in Friedberg war er im Jahre 1897 zuerst als Pfarrverwalter in Klein-Umstadt tätig. Anschließend war er Pfarrassistent in Bingen. Vom Juli 1898 ab wirkte er als Religionslehrer am Realgymnasium und an der Oberrealschule in Mainz, wo er 1901 zum Oberlehrer ernannt wurde. 1909 kam er als Oberlehrer an das Landgraf- Ludwigs-Gymnasium in Gießen, am 1. April 1910 wurde ihm der Charakter als Professor verliehen. Im Jahre 1910 habilitierte er sich an der Universttät Gießen für das Fach des Alten Testaments, 1914 wurde er außerordentlicher Professor in der Theologischen Fakultät der Ludwigs-Universität, 1920 wurde er ordentlicher Honorarprofessor, gleichzeitig erfolgte seine Ernennung zum Direktor des alttestamentlichen Proseminars. Im Jahre 1930 wurde ihm an der Universität ein Lehrauftrag für allgemeine Religionsgeschichte, erteilt. Als Oberstudienrat am Landgraf-Ludwigs-Gymnasium zu Gießen trat er nach 24jähriger segensreicher Tätigkeit am 1. Oktober 1933 auf sein Nachsuchen unter Anerkennung seiner dem Staate geleisteten langjährigen treuen Dienste und unter besonderer Würdigung des im nationalen Interesse bekundeten Opfersinnes in den Ruhestand. Neben seinen Fachvorlesungen an der Universität hielt Professor von Gall noch Vorlesungen .über Alt-Aegyptisch und Koptisch. Seit 1926 hat er sich in der Hauptsache mit Sprachen und Kulturen Zentralamerikas, vor allem Mexikos, beschäftigt und in einer Reihe von Aufsätzen, Büchern und Vorlesungen der Wissenschaft wertvolle Beiträge geliefert. Von diesen Arbeiten seien hier folgende verzeichnet: Im Jahre 1926 „Tennisspiel im vorspanischen Mexiko" (Unterhaltungsbeilage zum Gießener Anzeiger 1929 Nr. 34); von 1930 bis 1940 „Wellende und feine Vorzeichen im Glauben der alten Azteken", „Quetzalcouatl", „Eine mexikanische Nationalhymne aus vorspanischer Zeit" (Nachrichten der Gießener Hochschulgesellschaft); im Jahre 1932 „Die Natur des Menschen und sein sittliches Handeln im Glauben der Azteken" (in der Festschrift für G. Krüger); im Jahre 1940 „Medizinische Bücher der alten Azteken aus der ersten Zeit der Con- quifta" (herausgegeben, übersetzt und erklärt als Beitrag zu den Quellen und Studien zur Geschichte der Naturwissenschaften in der Medizin). In Dorlesun- gen behandelte er vor Hörern aller Fakultäten Fürsorge zur Last fällt. Regelmäßig kann der Unterhaltsberechtigte einen angemessenen Unterhalt verlangen. Er wird aber auf den notdürftigen Unterhalt beschränkt, wenn der Berechtigte durch sittliches Verschulden bedürftig geworden ist oder wenn der Unterhaltspflichtige dem Berechtigten den Pflichtteil entziehen könnte. Regelmäßig wird der Unterhalt durch Entrichtung einer Geldrente gewährt. Eltern, die ihren unverheirateten Kindern Unterhalt zu leisten haben, können frei bestimmen, in welcher Art der Unterhalt gewährt werden soll. Dr. Tw. Die segensreichen Wirkungen der NSV. hat jeder Deutsche schon kennengelernt. Zu bedauern sind die Volksgenossen, die im Alter und in der Not allein stehen. Für sie ist in erster Linie die NSV. da. Es gibt aber auch Notfälle, wo die Familie gut unterstützen kann. Diese Fälle hat das Gesetz geregelt und bestimmt, daß außer dem Ehegatten Verwandte in gerader Linie unter bestimmten Voraussetzungen verpflichtet find, einander Unterhalt zu gewähren. Daß Ehegatten diese Verrichtung haben, ist selbstverständlich und braucht nicht weiter erörtert zu werden, lieber diesen Kreis hinaus haben aber auch Verwandte in gerader Linie diese Familienpflicht zu erfüllen. Wer ist in gerader Linie verwandt? In gerader Linie verwandt sind die Personen, deren eine von der anderen abstammt: Urgroßeltern — Großeltern — Eltern — Kinder — Enkel. Die Entstehung des Unterhaltsanspruchs setzt voraus die Bedürftigkeit auf Seiten des den Unterhalt Verlangenden und die Leistungsfähigkeit des in Anspruch Genommenen. Bedürftig ist, wer außerstande ist, sich selbst zu unterhalten. Er darf nicht die Möglichkeit haben, sich aus dem Vertrag seines Vermögens (z. B. Zinsen) oder aus dem Vermögen selbst zu unterhalten. Er darf ferner nicht in der Lage sein, seinen Lebensunterhalt aus der Verwertung seiner Arbeitskraft noch aus sonstigen Einkommen (z.B. Pension, Rente) bestreiten zu können. Minderjährige unverheiratete Kinder genießen wegen ihrer besonderen Schutzbe- dürftiakeit bestimmte Vorzüge. Während normalerweise ein an sich Vermögender die Substanz seines Vermögens angreifen muß, soll bei unverheirateten minderjährigen Kindern das Vermögen als solches erhalten bleiben. Ein Beispiel soll uns das klarmachen: Ein dreißigjähriger Ge- schäftsmann ist durch Unfall arbeitsunfähig geworden. Viel Ersparnisse konnte er noch nicht machen, da er sein Geschäft erst aufgebaut hat. Als Vermögen hat er als einziges eine Hypothek von 10 000 RM. Don den Zinsen aus der Hypothek kann er nicht leben. Obgleich er noch Eltern hat, die in guten Verhältnissen leben, kann er sie auf Unterhalt nicht in Anspruch nehmen. Er ist gezwungen, die Hypothek zu kündigen und von dem Gelde zu leben. Äst das aufgebraucht, dann kann er erst gegen seine Eltern auf Unterhalt vorgehen. Nehmen wir statt des Geschäftsmannes ein minderjähriges unverheiratetes Kind, das durch Unfall erwerbsunfähig geworden ist. Das Kind ist nicht gezwungen, die Hypothek zu verzehren. Reichen die Zinsen zum Lebensunterhalt nicht aus, dann sind die Verbiete kleine sehr schöne 4-Zirnrn.- Wohng.rnitBad. Schriftl. Angeb. unter 04993 an den Gieß. Anz. Suche f. dauernd 24-ZiBL-Nohng. in Gießen oder nächst. Umgeb., für 1. 12. 1942 oder 1. 1. 1943. Schriftl. Angeb. unter 04974 an den Gieß. Anz. Suchen für Ge- folgschaftsmitgl. 1-2-Wohlig, mit Küche oder Kochgelegenheit, in Gießen oder näh. Umgebung. V. Fos. Mobs, Seifenfabriken, Gießen. [04978 10 x <*» Abe Kge s in« K möm.3immer in gutem Hause, mögl.Klimknähe Bettwäsche wird gestellt. Schriftl. Angeb. u. 04997 an d. Gieß. Anz. Möbliertes Zimmer von einzelnem Herren (Dauer- mieter)sofortges. Schriftl. Angeb. unter 05009 an den Gieß. Anz. [Stellenangebote] Unabhängige Frau od. Mädchen für halbe Tage zum Kochen und für leichte Hausarbeit sofort gesucht. O499S Heinrich Rausch Neustadt 59. j Verkäufe | lange»! zu verkaufen bei Adolf Günkel in Geilshausen. Das Wissen zweier Freundinnen um das Geheimnis einer Schuld mit LIL DAGOVER Albrecht Schoenhals Sabine Peters Heute Donnerstag Wiederaufführung Lichtspielhaus Täglich 2.30, 4.45, 7.30 Uhr Sonntags 2.00, 4.30, 7.30 Uhr Jugend hat keinen Zutritt! 30Q5C Verschiedenes] lamen-Armbanduhr verloren auf dem Wege Dammstr.-Wall- torstraße-Mäus- burg-Seltersw- Alicenstr.-Bahn- hofstratze, Hotel Schütz. Rückgab. geg. Finderlohn aus d.Fundbüro. SWsselbiM mit 3 Schlüsseln am 30. Sevtbr. in d. Frankfurter Straße zwischen Friedrich- und Klinikstraße 05011 verloren. Abzugeben geg. Belohnung bei Schade & FUllgrabe, Frankfurter Str. Kleine Anzeigen Im Gießener Anzeiger werden von Tausenden bkEet und grlelep. Autolenker sitzende 22 Jahre alte Frieda Haus- mann aus Elpenrod (Kreis Alsfeld) so schwer verletzt, daß sie verstarb. Der Autolenker fom mit dem Schrecken davon. Die Ermittlungen über die Ursache des schweren Unglücksfalles sind int Gange. . Hauptschristletter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter bei Hauptschriftleiters: Ernst Blumschetn. Verantwortlich für Politik und Bilder: Dr. Fr. W. Lange; für das FeuMeton: Dr. Hans Thyriot; für Stadt Gießen, Provinz. Wirtschaft und Sport: Ernst Blumschein. Druck und Verlag: Brühlsche Universitätsdruckeret R. Lange K. & Verlagsletter: Dr.-Jng. Erich Hamann: Anzeigenleiter: Hans Beck. Anzeigenpreisltste Nr. 6. Eilt! Skistiefel Größe 43N oder starke Herr.-ScMrstielel zu kauf, gesucht. Leovold Huber Seltersweg 14 Tel. 3268 05013 Suche 2-3 schöne Bltoenomnen Gr.zirk.45-75em (am liebst, antik). Schriftl. Angeb. unter 04994 an den Gieß. Anz. , Mn & Ü 'r ilgM ^7 9m Lumdatal ereignete sich am gestrigen DUtt» wochnachrnittag gegen 15.30 Uhr auf der Landstraße nach Grünberg in der Gegend von K e s s e l b a ch an der dortigen unbeschrankten Straßenüberführung über die Lumdatalbahn ein schwerer Verkehrsunfall, L'allem dem leider ein junges Menschenleben zum Opfer bei ! fiel. Ein Viehtransportauto, das in Richtung Grün- ,"*-L berg fuhr und von dem Philipp Vogel aus Nordeck gelenkt wurde, stieß an dem Bahnübergang mit einem Personenzug zusammen. Der Zusammen- prall war so heftig, daß itas Auto fast völlig zer- ttümmert wurde. Dabei wurde die neben dem IMOtll zu kauf, gesucht. Schriftl. Angeb. unt.05001 an ben Gieß. Anz. erbet. WlkWlt zu kaufen gesucht. Schriftl. Angeb. mit Preis unter 04889 an den Gießen. Anzeig. §t0ckh! sgen übei iben von chen. Di, imt iim ’ifie legt ch Zügel aroba" erschüft eine ! le mit en wii r mach Uhr. über an Livische !che Fo alliierte gebende hington n, so ' Vertieft n unb ck, ba lidje? erst 1 c gib! hfio, Ijjn Tc ichen h omerita Gn? fr-an bet' Muni T“,eru ‘ Mei •ifor 5 Meten Kaufmann. Angestellter mit guter Allgemeinbildung sucht Stelle auf Büro oder im Außendienst. Schriftl. Angebote unter 04987 an den Gießener Anzeiger erbet. Suche 1 Student sucht ab In dankbarer Freude zeigen wir die glückliche Geburt unseres zweiten Kindes, eines gesunden Mädels, an Hans-Lutz Moelle z.Z.Leutnant b.d.Wehrmacht und Frau Ellen, geb.Berken z. Z. Siegen Gießen Giersbergstr. 15 Ebelstr. 31 5. Oktober 1942 ___3011 DZ ^Schuft- u. Lederpflege9 '*■ Midi! jede Schuhcreme ist J 9-10 701-750 10-11 751-800 Fleischbrühe! Stadt. Schlachthof Jetzt ist die rechte Zeit, ein Los der Deutschen Reichslotterie zu kaufen. Ober 102 Millionen Reichsmark werden aus- gespielt.Eose erhältlich in den beiden Gießener Staatlichen Eotterie- einnahmen Buchacker Neuen Bäue 11 Dr. Flimm Walltoratrabe 63. Ziehungsbeginn schon nächste 3009P] Woche! I 200-300Ztr.gelb. SpeiseMllelD sowie I Weißkraut I abzugeben 05010 Frau Fauerbach Eberstadt. Meldungen bei Fob. Schmidt, I Gießen,Schiffen- I berger Weg 34. | Vermietungen"] Kleine Wohnung an alleinstehende £-rau gegen Leist, von Hausarbeit zu vermieten. Schriftl.