(92. Jahrgang Nr. 8l Erscheint täglich, nutzer Sonntags und feiertags Beilagen: Gtetzener ^-amilienblätter Heimat intBild DieScholle • Bezugspreis: • Monatlich.....RM.1.80 Zustellgebühr... „ -.25 auch bei Nichterscheinen von einzelnen Nummern infolge höherer Gewalt Fernsvrechanschlutz 2251 Drahtanschrift: „Anzeiger" Postscheck 11686 Franks. M. Mittwoch, 8. ApriN942 Gietzener Anzeiger Annahme von Anzeigen für die Mittagsnummer bis 8‘/9 Uhr desBormittags Anzeigen-Preise: Anzeigenteil 7 Rvf. je mm bei 22 mm Zeilenbreite, Textteil 50 Rvf. je mm bei 70 mm Zeilenbreite Nachlässe: Wiederholung Malstaffel I AbschlüsseMengenstanelL Plabvorschrift (vorherige Vereinbarung) 25"/»mehr vrühlsche Universttälrdruckerrl R. Lange General-Anzeiger sürOberhessen en ist jeT fei" äl" Achte A, Ä N unf L-°°. Hlsf[ "freie 9eu Al’ "S'r i] Aus der engeren Heimat SJi.-'fpoit In rat Entlastung erteilt wurde. Ferner wurden die e den. Anstatt die Außen rechtzeitig einzusetzen, ver- '= suchte man durch Einzel- und Jnnenspiel zu Erfol- i- I gen zu kommen. Die Leistung des Gegners bewegte fälligen Wahlen vorgenommen, bei denen das aus scheidende Vorstandsmitglied Meiski und die aus- Hallenhandball in Mainz. Gebletsmeisterfchaft der HI. diesem Hallen-Turnier konnte die Auswahl 1,23, d (80 bis 99,5 kg) 1,15, e—f (unter 80 kg) 1,11, gl (fette Specksauen) 1,25, i (Ältschneider) 1,25, g2 (andere Sauen) 1,15, h (Eber) 1,15. Marktoerlauf: alles zugeteilt. ♦* Oherhes fisch er G e b i r gs v e r e i n, Zweigverein Gießen. Der Verein machte vor Ostern zwei Wanderungen zum Frühlingsanfang, die im ersten Teil zunächst über den Hardtberg zur Burg Gleiberg und von dort über den Dünsberg nach Bieber führten. Am Karfreitag man« derte man von Bieber aus das Dünsbachtal aufwärts über den Hessenweg nach Hohensolms. Dorr dort ging es nach dem benachbarten Altenberg und dann weiter durch stille Wiesentäler und über wunderbare Waldpfade, wo man sich auch an dem Anblick des Wildes erfreuen konnte, heimwärts. des Bannes 116 nur einen Teilerfolg erringen. Die Auslosung ergab wiederum eine Paarung: Bann 116 Gießen — Bann 88 Wetzlar 6 : 3 (3 : 3). Beide Einheiten kennen sich schon zur Genüge, so daß es ein äußerst hartnäckiges Treffen gab. Die Torerfolge von Rühl und Menges wurden vom Gegner bis zur Pause aufgeholt. Rach dem Wechsel zeigten die Gießener das bessere Spiel. Durch Treffer von Rühl und Pfann kam man eine Runde weiter. Bann 81 Frankfurt — Bann 116 7:1 (3:1). Hier traf man auf einen Gegner, welcher in der Halle größere Erfahrung besaß. Seitens der Gießener versuchte man es mit einer anderen Aufstellung,’ die jedoch kein Vorteil war. Hinzu kam noch, daß die Auswechselspieler nicht zur Stelle waren. Spiele zur Gebielsmeislerfchafl. Bann 116 — Bann 823 Friedberg 11 : 8 (5 : 4). In einem weiteren Spiel um die Gebietsmeisterschaft der Bann-Auswahlmannschaften standen sich beide Mannschaften am 2. Ostertag auf dem Mtv.- Platz in Gießen gegenüber. Diesmal zeigten die Gießener gegenüber dem ersten Spiel in Wetzlar nicht solche Leistungen. Obwohl die Aufstellung geändert war, durfte nicht so zerfahren gespielt wer- s Das erste Entsche^dungsspiiel um dte Fußballmeisterschaft von Hessen-Nassau endete zwv> schen RSG. Rotweiß Frankfurt und Kickers Offenbach torlos. Das Rückspiel steigt am nächsten Sonntag in Offenbach. sich auf derselben Linie. Die beiden ersten Torerfolge der Gießener- holten die Friedberger durch Strafwürfe auf. Durch drei weitere Treffer hatte man einen größeren Vorsprung. Dem Gegner gelang es bis zur Pause durch zwei Gegentore den Abstand zu verringern. Nach dem Wechsel ging es bei den Einheimischen etwas besser. Das Ergebnis wäre jedoch größer geworden, hätte man mit etwas mehr Ueberblick gespielt. Die vorgelegten Tore der Gießener konnten die Gäste bis zum Stande von 8:8 aufholen, wobei sie sogar noch einen 13-m verschossen. Die Gießener setzten nun zum Endspurt an und stellten durch drei weitere Tore den <Äeg sicher. Die Torschützen waren für Gießen: Menges, Müller, Rühl und Stoll. Für den ausgebliebenen Schiedsrichter sprang Dannführer Wolf in sportlicher Weise ein. Grünlngen — Holzheim 13:3 (3:1). In Grüningen gab es am ersten Ostertag ein Lokaltreffen, wobei der hohe Sieg der Platzmannschaft überraschend ist. Grüningey hatte seinen früheren Torwart zur Stelle, der die bestgemeinten Würfe der Holzheimer zunichte machte. Hinzu kommt noch, daß die Gäste durch ihre Jugendspieler noch nicht die nötige Durchschlagskraft besaßen. Bis zur Pause kam man noch mit, um dann der Platzmannschaft das Spielgeschehen zu überlassen. Kurze Sportnotizen. 15 Fußballmeister der Gaue bzw. Bereiche stehen nach den Osterspielen fest. Neu hinzugekommen sind der 1. FC. Kaiserslautern (Westmark), RSG. Borussia Fulda (Kurhessen), Schalke 04 (Westfalen), Werder Bremen (Niedersachsen) und Planitzer SC. (Sachsen). _______________ Landkreis Gieße«. ] □ Laubach, 7. April. Reichsbahnassistent R o h n beim Bahnhof Laubach beging dieser Tage sein 25jähriges Dienstjubiläum bei der Reichsbahnverwaltung. Der Dienststellenleiter, Reichsbahnober« sekretär Wahl, ehrte den Jubilar in einer würdigen Feier. — Am Gründonnerstag versammelte sich im Laubacher NSV.-Kindergarten das kleine Volk zu einer luftigen Osterfeier. Nach einleitender Begrüßung durch die Kindergartenleiterin Frau Magda 'B o e s e l, die die Angehörigen der Kinder willkommen hieß, ließen sich die Kleinen mit Osterverslein, Liedern und lustigen Spielen hören und machten ihre Sache so gut, daß der Osterhase nicht lange auf sich warten ließ und jedes Kind mit einer kleinen Gabe bedachte. — In der „Trauberfand die Hauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Laubach statt. Zu Beginn gedachte der Wehrführer Heinrich Kopp der auf dem Felde der Ehre gefallenen sowie der verstorbenen Kameraden, ferner der verstorbenen fördernden Mitglieder. Aus dem Geschäftsbericht des Wehrführers ging eine rege Uebungstätigkeit im abgelaufenen Jahr hervor, die durch eine befriedigend verlaufene Besichtigung durch den Kreisfeuerwehrführer im September v. I. bestätigt wurde. Die Motorspritze kam im abgelaufenen Jahr nur einmal zum Einsatz. Die vom stellvertretenden Wehrführer vorgetragene Rechnung ergab einen kleinen Ueüerschuß. Der Uebungs'plan für das kommende Jahr sieht eine größere Anzahl von Haupt- und (Änzelübungen vor. Kür Tapferkeit vor öem ßeinüe. Der Gefreite Karl M e n g e l aus Reiskirchen bei Gießen wurde für Tapferkeit vor dem Feinde bei den Kämpfen im Osten mit dem Eisernen Kreuz II. Klasse ausgezeichnet. Gießener Schlachtviehmartt. Auf dem gestrigen Gießener Schlachtoiehmarkt (Schlachtvieh-Verteilungsmarkt) in der Viehverstei- gerungshalle Rhein-Main kosteten: Ochsen 41,5 bis 45,5 Rpf., Bullen 35,5 bis 43,5, Kühe 32 bis 44, Färsen 40,5 bis 49,5, Kälber 22 bis 57, Schafe 40 je Vs kg Lebendgewicht. Für Schweine wurden je kg Lebendgewicht folgende Preise erzielt: Klasse a (150 kg und mehr) 1,25 RM., bl (135 bis 149,5 kg) 1,25, b2 (120 bis 134,5 kg) 1,25, c (100 bis 119,5 kg) scheidenden Auftichtsratsmitglieder Hofmann und Widmann einstimmig wiedergewählt wurden. Außerdem wurde Direktor i. R. Stang, der an Stelle seines vor zwei Jahren auf dem Felde der Ehre gefallenen Schwiegersohns Rausch wieder die Leitung der Bank ^übernommen hatte, wieder in den Vorstand gewählt. Die sehr gut besucht gewesene Versammlung wurde dann mit dem Gruß an den Führer geschlossen. Schweinemarkt in Lich. * Lich, 7. April. Der heutige Schweine- markt war mit 104 Ferkeln beschickt. Es kosteten 6 bis 8 Wochen alte Ferkel 35 bis 40 RM., 9 bis 12 Wochen alte Tiere 46 bis 50 RM. pro Stück. Bei starkem Käuferandrang war die Nachfrage außerordentlich groß, so daß der Auftrieb in. kurzer Zeit verkaüft war. Schweinemarkt in Laubach. * Laubach, 7. April. Auf dem heutigen Schweinemarkt standen 70 Ferkel zum Verkauf. Es wurden für 6 bis 8 Wochen alte Ferkel 40 bis 45 RM., 8 bis 10 Wochen alte 45 bis 50 RM., 11 Wochen alte Tiere 60 RM. pro Stück bezahlt. Da viele Kauflustige erschienen waren, entwickelte sich lebhaftes Geschäft, so daß der Markt in kurzer Zeit ausverkauft war. Vogelsberger Volksbank in Schotten. (D Schotte n, 7. April. Dieser Tage fand hier die 36. ordentliche Generalversammlung der Vogelsberger Volksbank Schotten unter Leitung des Aufsichtsratsoorsitzenden Widmann statt. Der Geschäftsbericht über das Jahr 1941 wurde von dem stellvertretenden geschäftsführenden Direktor i. R. Stang vorgetragen und zeigte, daß sich die Bank im letzten Jahre weiter günstig entwickelt hat. Die Bilanzsumme hat sich um 326 815 RM. auf 1 204 693 erhöht. Ein Gesamtumsatz von 16 372 632 war zu verzeichnen. Außerdem konnte ein sehr starkes Anwachsen der Spareinlagen fest- gestellt werden; diese stiegen von 687 687 RM. in 1940 auf 912 903 RM. in 1941. Die Mitgliederzahl beträgt z. Z. 330 Genossenschafter. Weiter war aus dem Geschäftsbericht zu entnehmen, daß für Milchgelder über 700 000 RM. an die Molkereigenossenschaft Hoherodskopf ausgezahlt .mürben und über 500 000 RM. für verkauftes Vieh an die Viehoer- wertungsgenossenschaft. Die Geschäftsguthaben der Mitglieder stiegen um 5377 RM. und betragen jetzt 40 431 RM. Als Reingewinn in 1941 ergab sich der Betrag von 3771 RM., von dem eine Dividende von 4 v. H. ausbezahlt wurde, während der Rest nach den Satzungen angelegt wurde. Nach dem Geschäftsbericht erfolgte der Bericht des Aufsichtsrates durch dessen Vorsitzenden über die vorgenommenen Prüfungen, worauf Vorstand und Aufsichts- Wirtschaft. Deutsche Bank. Der Vergrößerung des Bilanzvolumens der Deut- chen Dank im Jahre 1941 auf 6,57 (5,31) Milliarden RM. entspricht die Ausweitung der echten Kundenumsätze auf 179,16 (157,85) Milliarden RM. Die Anzahl der für die Kundschaft geführten Reichsmark- und Währungskonten erhöhte sich auf 1,12 (1,0) Millionen, wobei die zahlreichen Eisernen Sparkonten unberücksichtigt sind. Im Laufe des Berichtsjahres erhöhten sich die' gesamten Gläubiger-, einschließlich der Spareinlagen auf 6,11 (4,84) Milliarden RM., wobei die Zunahme mit 0,90 Milliarden RM. (23,7 v. H.) auf sonstige Gläubiger mit 0,27 Milliarden RM. (40,5 v. H.) auf Spareinlagen und mit 0,1 Milliarden RM. auf Einlagen deutscher Kreditinstitute entfällt. Die Intensivierung des Auslandsgeschäfts kommt in einer Steigerung der Aval- und Bürgschaftsverpflichtungen um 34,73 und der Schuldner und Vorschüsse auf verfrachtete oder eirts Oerte Waren um 18,86 Millionen RM. zum ruck. Unter grundsätzlicher Berücksichtigung nur solcher Beträge, die wirtschaftlich als wirkliche neue Krediteinräumungen oder -zusagen gelten können, verminderte sich die Zahl der gewährten Kredite auf 83 365 (96 308), erhöhte sich jedoch der Betrag auf 1,575 (1,53) Millionen RM. Der Entwicklung und Ausweitung des kredi» torischen Geschäftes steht eine der allgemeinen Wirtschafts- und Finanzlage im Zeichen des Krieges entsprechende abermalige Steigerung der Anlage in Wechsel, Schatzwechseln und unverzinslichen Schatz» anweisungen gegenüber; sie erhöht sich auf 3,73 (2,885) Milliarden RM. Die Ende 1940 durchgeführte Erhöhung der Grundkapitals um 30 auf 160 Millionen RM. machte allein die Errechnung eines um 1,8 Millionen RM. gegenüber dem Vorjahr erhöhten Reingewinns für die übliche 6prozentige Dividende notwendig. Darüber hinaus erforderte ein um 9,3 Millionen RM. erhöhter Steueraufwand einen erhöhten Ertragsausweis. Diesem Erfordernis kommt die Einsetzung eines um 13,5 Millionen RM. erhöhten Ertrages aus Zinsen und Diskont nach. Trotzdem konnten der Pensionsrücklage 1,0 (1,175), der freien Sonderrücklage 6,0 (4,5) Millionen RM. zugeführt und ein erheblicher Betrag aus dem regulären Geschäft sowie aus außerordentlichen Gewinnen zur inneren Stärkung des Instituts verwendet werden. Hinsichtlich der Entwicklung im neuen Geschäftsjahr wurde mitgeteilt, daß sich die Bilanzsumme bisher weiter erhöht habe. Die Spareinlagen seien ebenfalls wieder stark vermehrt worden. Während auch die sonstigen Gläubiger eine erhebliche Zu? nähme erfahren haben, sind die Bankeinlagen etwas zurückgegangen. Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter bei Hauptschriftleiters: Ernst Blumschein. Verantwortlich für Politik und Büder: Dr. Fr. SB. Lange; für das Feuilleton: Dr. HanS Thyriot; für Stadt Gießen, Provinz, Wirtichaft und Sport: Ernst Blumschein. Druck und Verlag: Brühlsche Universitätsbruäeret R. Lange K. G. Berlag-Ieiter: Dr.-Jng. Erich Hamann; Anzeigenleiter: Hans Beck. Anzeigenpreisliste Nr. 6. DieBeotschelrbeilsifonl^^ K Kraft durch Freude Kreisdienststelle W/ Wetterau Mitglieder im Theater, 10 er Ring Bitte nachstehende Spielplanänderung beachten Sonntag, 12. April, 14.30 Uhr, 8. Veranstaltung WILDSCHÜTZ Oper von Lortzing Sonntag, 26. April, 14.30 Uhr, 9. Veranstaltung RIGOLETTO Oper von Verdi Karten in der Verkaufsstelle, Gießen, Seltersweg 60, Fernsprecher 2141 hööD IM Sreuöe oh der Mur öurm MMlei-Mer Meinen werten Gästen zur Kenntnis, daß ich das Restaurant Germania Kaiserallee 141 übernommen habe und am 10. April eröffnen werde. Genau wie früher Familie Römer werde ich mir die größte Mühe geben, allen Wünschen gerecht zu werden. Karl Hauke und Frau Hertha W Von unten aufrollen! Die Tube soll man nicht erst in der Mitte, sondern gleich am Anfang breit aufroUen, Das hilft mit rum sparsameren Vcrbrauch von g 'PEW , ZAHNCREME dr-korthaus-frankfurt a-m Ihre Verlobung geben bekannt 01559 1161 D 01567Z Benzanulfabrik. 1127V gesucht 01551 [Stellenangebote 1 Gartenarbeiter THEATER der Universitätsstadt Gießen Leitz Entwickl.-Tank, neu,f.Film 24^36 NM. 9.- zu verk. Schrift!. Angeb. u. 01555 an den Gieß. Anz. erb. Architekt u. Ingenieur suchen je möbliertes Wohn- und Schlafzimmer evtl. Wohn- und 2 Schlafzimmer. Schriftl. Angebote unter 01565 an den Gießener Anzeiger erbet. Sigurd! Unser Stammhalter ist am 2. Osterfeiertag angekommen. In dankbarer Freude Else Lehrmund, geb. Hamel Dr. med. Dagobert Lehrmund Assistenzarzt d. R. Am 6. April ist unsere geliebte Mutter, Schwester, Schwägerin und Tante Frau Luise 6uthardt,geb. Georg für immer von uns gegangen. In tiefem Leid: Anneliese Guthardt Heinz Guthardt, Leutnant d. R. Karl Georg und Familie Dr. Karl Guthardt, Kriegsgerichtsrat d. L., und Familie. Gießen, den 7. April 1942. Die Beisetzung findet in der Stille statt. Von Beileidsbesuchen bitten wir abzusehen. Mit den Angehörigen trauert auch die Gefolgschaft der Firma Brüder Schmidt. Danksagung. Für die zahlreichen Beweise aufrichtiger Teilnahme bei dem Hinscheiden meines lieben Mannes, unseres guten Vaters und Großvaters sagen wir unseren herzlichsten Dank. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Frau Margarete Gans. Gießen (Dammstraße 34), im April 1942. 1162 D Agnes Römmelt Willi Ferger Gefreiter in einem Inf.-Regt. Mittwoch, den 8. April 15 bis 17.15 Uhr: Der kleine Däumling Ostermärchen von Karl Heinz Voigt. Preise von 0.30 bis 1.60 RM. Unerbittlich hart traf uns das Schicksal mit der uns allen noch unfaßbaren, schmerz- liehen Nachricht, daß mein innigstgelieb- ter, herzensguter Mann, der treusorgende Vater unseres Kindes, unser aller unvergeßlicher, immer hilfsbereiter, in Liebe und Treue nimmermüder, lieber Sohn, Enkel, Bruder, Schwiegersohn, Schwager, Pate, Onkel und Neffe Obergefreiter Wilhelm Harbach Kradmelder in einer Panzerdivision, Inhaber des E. K. II sowie des Panzersturmabzeichens bei den schweren Abwehrkämpfen im Osten, wenige Tage vor seinem 30. Geburtstage in höchster soldatischer Pflichterfüllung den Heldentod erlitten hat. In allen Stücken getreu dem Vorbild seines Vaters, der 1914 sein Leben dem Vaterland opferte, gab auch er das letzte und höchste Opfer, sein jungfrisches Leben für uns alle. In unsagbar tiefem Schmerz: Elisabethe Harbach, geb. Pfeiffer, u. Töchterchen Tilll Marie Harbach, geb. Becker; Rosine Becker Helene Harbach; Familie Heinrich Harbach Familie Wilhelm Pfeiffer; Familie Wilhelm Becker II. Farn. Ernst Schnegelsberg; Farn. Christoph Becker Familie Ludwig Kimmel; Familie Karl Größer Familie Christoph Harbach und Geschwister sowie alle Verwandten. ■ Großen-Buseck, z. Z. im Felde, den 8. April 1942. _________________________________01554 19 bis 21.15 Uhrt uud 28.Mittwochmiete u.HalbmieteB Japanischer Abend Zwei Schauspiele aus dem Japanischen. Preise von 0.60 bis 8.10 RM. tfiePsÄ I11 e*nem Kriegslazarett im Osten starb an seiner Verwundung unser braver, hoffnungsvoller Sohn, mein lieber Bruder, unser geliebter Neffe Oberschütze Heinrich Gerhard im blühenden Alter von 23 Jahren. In tiefem Schmerz: Heinrich Gerhard X. und Frau August Gerhard nebst allen Verwandten. Steinbach, Gießen, Alten-Buseck, Göbelnrod, den 8. April 1942. Die Gedächtnisfeier findet am Sonntag, dem 12. April, um 2 Uhr statt. fcjjLi Danksagung. Zum Heldentod meines geliebten JSsk Sohnes, unsres lieben Karlheinz Möller, Soldat einer Nachrichten-Abteilung, sind uns in so überaus großer Anzahl warme Worte der Anteilnahme und des Trostes zugegangen, daß es uns unmöglich ist, jedem einzelnen persönlich darauf zu antworten. Ich bitte daher, auf diesem Wege meinen tiefempfundenen Dank auss^rechen zu dürfen. Margarete Möller, geb. Weisel nebst allen Angehörigen. Gießen, den 8. April 1942. Suche Stellung als SpteiBiiöea- Wse. Schr. Ang. unt. 01566 a. d.G.A. Gießen z. Z. Wehrmacht Lieber Str. 106 MM entfetten reinigen schnell und durchgreifend mitBenzanul. Nicht feuergefahr- lich, säurefrei. Entwickelt keine gesundheitsschädlichen Gase. Verlangen Sie bitte unverbindlich Prospekt. 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