192. Jahrgang Ur. 105 Erscheint täglich, außer Sonntags und feiertags Beilagen: Gießener ^amilienblätter Heimat imBild DieScholle Bezugspreis: Monatlich.....NM. 1.80 Zustellgebühr... „ -.25 auch bei Nichterscheinen von einzelnen Nummern infolge höherer Gewalt Kernsvrechanschluh 2251 Drahtanschrift: „Anzeiger" Postscheck 1168k Arankf./M. Donnerstag, 7. MaU942 Metzener Anzeiger Annahme von Anzeigen für die Mittaasnummer bis8'^,UhrdesBormittags Anzeigen-Preise: Anzeigenteil 7 Nvs. je mm bei 22 mm Zeilenbreite, Textteil 50 Rvf. je mm bei 70 mm Zeilenbrette Nachlässe: Wiederholung Malstaffel I AbschlüsseMengenstaffel B Platzvorschrift t vorherige Vereinbarung) 25"^mehr vrühlsche Univerfitättönickerri R. Sauge General-Anzeiger für Oberhessen 5* il,Scn,8S*elllre6tT-9 BV141 - das erste mtzmmelrische Zlugzeua der Welt .-.iz .. . lg. Die BV 141 wird Großserienbau herge- motor BMW. 801 Verwendung bereits seit geraumer Zeit im Kampfflugzeuge bombardierten mit guter Wirkung militärische Anlagen in Sewastopol, auf der Halbinsel Kertsch und im kaukasischen Hinterland. In Nordafrika bei andauernden Sandstürmen geringe beiderseitige Aufklärungstätigkeit. Die Angriffe auf La Valetta und Flugplätze der Insel Malta wurden mit guter Wirkung fortgesetzt. In der Nacht zum 5.Wal gerieten im Kanal operierende leichte Seeskreitkräfte in Gefechtsberührung mit fünf britischen Zerstörern, von denen einige durch Artilleriefeuer beschädigt wurden. Leichte deutsche Kampfflugzeuge griffen am gestrigen Tage Eisenbahn- und Fabrikanlagen der englischen Küstenstadt Folkestone erfolgreich an. Planlose Störflüge britischer Bomber führten in der Nacht zum 6. Wai nach Süddeutschland. Einzelne Bombenwürfe auf kleinere Städte und Landgemeinden verursachten geringen Sachschaden. Nachtjäger und Flakartillerie schossen drei der angreifenden Bomber ab. Leutnant K o e p p e n errang an der Ostfront seinen 85. Luftsieg. Die Verbindung zu einem über ein Vierteljahr eingeschloffenen Stützpunkt wiederhergestelit. Der Wehrmachtbericht. DNB. Aus dem Führerhauptquartier, 6. Wai. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: 3m Osten waren eigene Angriffsunternehmungen erfolgreich. Wehrere örtliche Angriffe des Feindes wurden abgewehrt. 3m nör.dtichen Abschnitt der Ostfront stellten deutsche Truppen in kühnem planmäßig vorbereiteten Angriff die Verbindung zu einem vom Feinde eingeschlossenen wichtigen Stützpunkt wieder her. Die unter dem Kommando des Generalmajors Scherer stehende Besatzung dieses Stützpunktes hat seit dem 21.1.42 in hartem Abwehrkampf zahlreichen Angriffen überlegener feindlicher Kräfte mit hervorragender Tapferkeit slandgehalten. 3n Leningrad entstanden bei der Beschießung von Rüstungswerken langanhaltende Brände. 3m rückwärtigen Gebiet der Ostfront wurden an verschiedenen Stellen bewaffnete bolschewistische Banden vernichtet. Die Kämpfe in Lappland und an der Wur- m a n f r o n t nehmen ihren Fortgang. Nach Abwehr der feindlichen Angriffe sind unsere Truppen an vielen Stellen zum Gegenangriff angetreten. hier aber, im Tuileriegarten, hörte man den Strom i, man drängte sich zu den „Nou- aller öesfentlichkeit eine Art stellt. Der damit garantierte, in immer gesteigertem Umfang möglich werdende Einsatz dieses Flugzeugs bedeutet eine wesentliche Stärkung der Schlagkraft unserer Luftwaffe. — (PK.-Luftwaffe. sSch.s) Generalmajor Scherer stehende Kampfgruppe wehrte alle Angriffe der nach Zahl und Material weit überlegenen Kräfte des Feindes ab in dem unerschütterlichen Willen, den Stützpunkt bis zum letzten Mann zu halten. Dabei wurden dem Feind schwerste blutige Verluste zugefugt und zahlreiche Panzer vernichtet. Selbst als den überlegenen feindlichen Kräften ein Einbruch in den Ort gelungen war, wurde Haus um Haus verbissen verteidigt und die Einbruchstelle abgeriegelt« jo Meinungen der Bevölkerung auszudrücken. Unbestreitbar hat der Nationalrat viel nützliche Arbeit geleistet, aber um zu voller Wirksamkeit zu gelangen, fehlte ihm der wirkliche Kontakt, fehlte ihm vor allem das Ansehen im französischen Volke, auf das die unterrichtete, verantwortungsbewußte Persönlichkeit weniger Eindruck macht, als es die Möalich- keit vermöchte, in einem noch so bescheidenen Rahmen sich selbst zur Geltung zu bringen. Wenn die Anzeichen nicht trügen, so steht der innerfranzösische Umformungsprozeh vor einem entscheidenden Wendepunkt. Laval, der selbst erfahren hat, was die Dummheit und Kurzsichtigkeit der Parlamentarier an den nationalen Interessen gesündigt hat, ist sicher der letzte, den Gespenstern der Dritten Republik noch einmal die Tür zu öffnen, daß er auf andere Mittel sinnt, der öffentlichen Meinung Ventile zu öffnen und sie, die bisher, wenn nicht ablehnend, so doch zurückhaltend beiseite stand, in irgendeiner Form heranzuziehen, sie teilnehmen zu lassen an dem Schicksal Frankreichs, ist mehr als eine Vermutung. Es ist sicher, daß der Chef der neuen Regierung als guter Kenner der Volksseele sich lebhaft dafür interessiert, was der ewige „Bonhomme Metra" zu sagen hat. linken Flügel den Leitwerkträger mit Motor und auf dem rechten Flügel den getrennt hiervon als geschloffene Vollsichtkanzel ausgeführten Raum für die dreiköpfige Besatzung trägt Die Bewaffnung der BV 141 besteht aus Kanonen und Maschinengewehren modernster Konstruktion. Als Motor findet der neue BMW.-Doppelftern- Es war in den harten Kämpfen des Winters den Bolschewisten am 21. Januar gelungen, einen durch seine Verkehrslage wichtigen deutschen Stützpunkt einzuschließen. Durch immer wieder vorgetragene von Panzern unterstützte Angriffe versuchte der Feind, sich dieses Stützpunktes zu bemächtigen. Zn dreieinhalt Monate dauernden Abwehrkämpfen wurden härteste Anforderungen an Mut, Tapferkeit und Widerstandswillen der heldenmütigen deutschen Besatzung gestellt. Die unter dem Kommando von Vichy, 29. April 1942. 9rn Paris Ludwigs XVI. konnte man nachmittags auf der Terrasse der Feuillants, dort, wo heute die Rue de Rivoli auf die Place de la Concorde stößt, unter einem großen Kastanienbaum einen Mann in scharlachrotem, goldverziertem Rock, schwarzer Sammethose, Seidenstrümpfen und Schnallenschuhen, mit einem kleinen Dreispitz auf dem Kopf sitzen sehen. Ein spanisches Rohr mit Goldknauf in der einen, eine Tabaksdose in der anderen Hand, sprach er zu einem Halbkreis von Standespersonen, Aristokraten, Bürgen:, Magistrctteu, Ausländern von Distinktion. Die Zuhörer hingen an seinem Munde, denn hier konnte man alle Neuigkeiten, Informationen und Kommentare hören, die in der gedruckten Presse nicht zu finden waren, wo nur gleichgültige Hofempfänge und langweilige Familiennachrichten der vornehmen Welt vermerkt wurden. der Zeit rauschen, veil ist es", die in und er hat in seiner Botschaft an den Nationalrat als die drei großen Aufgaben der Stunde bezeichnet: Verwalten, Versorgen und Hören. Das Land hören, seine wirklichen Wünsche ergründen — das ist vielleicht die w i ch t i g st e Ausgabe. Die Außenpolitik des Admirals D.a r l a n , leine Bereitschaft, aus der Kollaboration praktische Folgerungen zu ziehen, war gehemmt durch die Sorge vor der öffentlichen Meinung, die man für ungewiß und ablehnend hielt, weil sie nicht zu ergründen war. Daß eine richtig orientierte öffentliche Meinung von einer zielbewußten Regierung mitgerissen werden kann, ist keine bloße Behauptung, sondern durch die großen publizistischen Erfolge zu beweisen, welche die anti- englische, anti-gaullistische Pressearbeit auch im unbesetzten Gebiet zu verzeichnen hat. Aber wie soll man diese öffentliche Meinung wieder zur Geltung bringen? Der Nationalrat war als eine Einrichtung gedacht, deren Aufgabe darin bestehen sollte, die Negierung zu beraten und Oer ewige Herr Metra Bon unserem Dr. K.-Korrespondenten. Sin leuchtendes Beispiel deutschen Heldentums Von unserer Berliner Schriftleitung. gesprochener Zeitung darstellten. Unter den vielen seiner Art hatte der Mann unter der Kastanie, Herr Metra, die größte Auflage, will sagen, den stärksten Zulauf. Die aristokratischen Abonnenten schickten ihre Bedienten Stunden, bevor Herr Metra seinen Vortrag begann, auf die Terrasse der Feuillants, um Plätze zu belegen. Metra war Leitartikler, Nachrichten-Redakteur, Informator und Kommentator in einer Person. Er hatte seine Korrespondenten am Hof, im Lande, jenseits der Grenzen. Sein Einfluß auf die Meinungsbildung muß außerordentlich groß gewesen sein. Der spanische Botschafter bediente sich als erster dieses Kanals, um Gerüchte und Versionen in Umlauf zu fetzen. Sein englischer Kollege konnte daraufhin nicht mehr die Kastanie links liegen lassen, und schließlich rouroe Metra ein offiziöses Organ des Außenministeriums; er bewies dabei soviel Geist, Weltkenntnis und Diskretion, daß der König bei jeder neuen Nachricht zu fragen pflegte: „Was sagt der gute Metra dazu?". Die „Nouvellistes" waren nicht das einzige Ventil der öffentlichen Meinung. In den Salons, in den Klubs, die im ganzen Land ihre Korrefponden- ien hatten, in den öffentlichen Gärten, wo die Volksredner zur Menge sprachen, in den privaten Korrespondenten, welche Personen von Stand bezahlten, um über die Ereignisse und Strömungen der Zeit unterrichtet zu werden, machte sich der dem Franzosen angeborene Hang zum Raisonnieren Luft. Die Geschichte Frankreichs in den letzten 200 Jahren ist überhaupt nur zu verstehen, wenn man die Rolle der öffentlichen Meinung kennt. Nicht die Verelendung und Unterdrückung des Volkes haben die große Revolution von 1789 ausgelöst, sondern die öffentliche Meinung, d. h. der Wille des wirtschaftlich saturierten Bürgertums, das nun auch zur vollen politischen Gleichberechtigung drängte. Der Einfluß der öffentlichen Meinung auf die Außenpolitik Frankreichs kann hier nur gestreift werden. Sie war immer stärker als die oft bessere Einsicht her Regierungen. Ihr hat Frankreich beispielsweise den Verlust seiner indischen und kanadischen Besitzungen zuzuschreiben. „Frankreich kann ohne Quebec glücklich sein", hatte Voltaire dekretiert, und gegen dieses Verdikt konnte keine Regierung ankämpfep. Dieser historische Exkurs erscheint nicht überflüssig, wenn man das heutige Frankreich beurteilen will. 9m Juli 1940 hat das Repräsentativsystem der Dritten Republik die Macht einem Regime übergeben, in dem weder das allgemeine Wahlrecht, noch jene Freiheit der Presse Platz hat, für die auf den Barrikaden des 19. Jahrhunderts gekämpft wurde. Aktuell geblieben aber ist die Frage nach der Einschaltung der öffentlichen Meinung. Man kann sogar sagen, daß der konstitutionelle und ministerielle Umschwung des 18. April sie in d i e erste Reihe gerückt hat. Was dem Regime bisher als schwerer Mangel anhaftete, ist seine Entfernung vom Volk, nicht zuletzt eine Konsequenz, die sich aus der Verlegung des Regierungssitzes von selbst ergab. Vichy, die zweite Hauptstadt, besteht praktisch nur aus Regierung, Aemtern und ihrem Gefolge. Die Bevölkerung zählt nur, indesti sie, wie in glücklicheren Zeiten für das Kurleben, heute für den Regierungsbetrieb eine Art Lieferanten- und Der- forgungsapparat abgibt. 9m übrigen sorgt der Charakter der Landschaft und ihrer Bevölkerung, des Bourbonnais und der Auvergne, dafür, daß kein belebender Funke aus der breiten Schicht der Regierten zur Spitze überspringt. Die Bewohner dieser Erde gelten von jeher als schwer beweglich, zäh atn Alten hängend, Neuerungen ab- geneigt. Kann man aber, wenn es darum geht, das Leben eines Volkes zu erneuern, des Zusammenhangs mit den wirklichen Strömungen im Volk entbehren? So viel hat heute die Erfahrung schon gezeigt, daß es nicht genügt, das Beispiel Deutschlands in Äußerlichkeiten nachzuahmen. Wenn Marschall P e t a i n in seinen Unterredungen mit Laval zu dem Schluß gekommen ist, daß die bisherige Form der Regierung „nicht mehr den inneren und äußeren Notwendigkeiten Frankreichs genüge", so ist damit die Erkenntnis ausgesprochen, daß die Nationale Revolution nicht gehalten hat, was sie in der ersten Stunde zu versprechen schien. Ein Volk wie das französische, seit vielen Generationen gewohnt, mitzureden, nimmt eine von oben verordnete und durchgeführte Revolution nicht ohne weiteres hin. Es kann unterstellt werden, daß Frankreich so wie in den 9ahrzehnten der Dritten Republik nicht mehr regiert werden will. Aber von dieser Erkenntnis führt keine Brücke zu der Annahme, daß die Franzosen sich nun mit einem Regime abfänden, das ausschließlich von der alles überschattenden Autorität des Marschalls Petain gelebt hat und das in dem Augenblick hinfällig würde, in dem diese große Figur von der französischen Bühne verschwände. Marschall Main jelbst empfindet dies deutlich, Die Flugzeugwerke der weltbekannten Schiffswerft Blohm & Voß haben für die deutsche Luftwaffe mit der BV141 ein in Aufbau und Formgebung vollkommen neuartiges Flugzeugmufter entwickelt, das bei feinen ersten Einsätzen im Ostfeldzug überraschende Erfolge verbuchen konnte. Es ist eine Schöpfung des Chefkonstrukteurs der Flugzeugwerke Blohm & Voß, Wehrwirtschaftsführer Dr.-9ng. Vogt. Der Sondereinsatz, für den dieses Flugzeug vorgesehen ist, bedingte eine von den bisher eingeschlagenen Wegen der Flugtechnik grundlegend abweichende Konstruktion. Erstmalig findet sich hier die vollkommen unsymmetrische Bauart, die auf dem Oer Fall Corregidors. Von unserer Berliner Schriftleitung. Corregidor hat sich nunmehr auch den Zapanern ergeben müssen. Damit ist die letzte nord- amerikanische Position in Ostasien gefallen. Mit unvergleichlicher Tapferkeit und Zähigkeit haben die japanischen Truppen dieses letzte Bollwerk der Amerikaner in Ostasien zur Uebergabe reif gemacht. Der Fall Corregidors lenkt erneut die Erinnerung hin auf die Großmäuligkeit, mit der die amerikanischen Kriegsmacher vor dem Kriege über 9apan urteilten. Angefangen von Admiral Stirling, der erklärt hatte, daß die Vereinigten Staaten genau 90 Tage benötigen würden, um 9apan militärisch zu schlagen, gingen der lieber- raschung von Pearl Harbour unzählige Aeußerun- gen amerikanischer Kriegstreiber voran, die alle den japanischen Gegner gründlich unterschätzten. So, wenn d"r amerikanische Professor Nathaniel Pfeffer erklärte: „Die USA. hat eine mächtige Waffe in der Hand, die wirkungsvoll ist, ohne gezückt zu werden. Das ist 9apans Angst vor der militärischen und wirtschaftlichen Macht Amerikas." Oder wenn der Oberst F. P a I m e r am 6. Oktober 1940 in der „New Dimes" schrieb: „Laßt sie nur kommen! Wir werden sie schon unterwegs vernichten! Oder sollten sie hier irgendwo zu landen versuchen, kurze Arbeit mit ihnen machen." Oder wenn der amerikanische Senator 9ohn Bankhead in einer Rundfunkansprache sich zu der sinnlosen Drohung verstieg: „Die USA. sind durchaus bereit, die gesamte japanische Flotte zu versenken, sobald 9apan auch nur einen einzigen offenen feindseligen Akt gegen die USA. unternehmen sollte." Nun haben sie die Quittung erhalten. 9apan be- daß der Gegner seinen örtlichen Erfolg nicht aus- nutzen konnte. Auch während der Angriffspausen belegte der Feind den Stützpunkt mit Artillerie- und Granatwerferfeuer und führte zahlreiche Luftangriffe durch, so daß die tapfere Besatzung nie zur Ruhe kam. Nicht minder schwierig war der Kampf der Verbände, die in kühnen Angriffen die Verbindung zu den eingeschlossenen Besatzungen wieder- herftellten. Während gut ausgebaute Stellungen die Gegenwehr des.Feindes begünstigten, stellten Wetter unh Verschlammung die deutschen Truppen bei ihrem Gegenangriff vor fast unüberwindliche Schwierigkeiten. Trotzdem kämpfte sich die Entsetzungstruppe Schritt für Schritt vorwärts, bis am 4. Mai die Verbindung mit der eingeschlossenen Besatzung wiederhergestelit werden konnte. Von der Luftwaffe waren vor allem Transportflugzeuge zur regelmäßigen Versorgung der eingeschlossenen Truppe mit Proviant und Kriegsgerät, das in Dersorgungsbehältern abgeworfen wurde, eingesetzt. Trotzdem die starke feindliche Abwehr jeden dieser Versorgungsflüge zu einer besonderen Leistung machte, hielt die Luftwaffe die Verbindung ununterbrochen aufrecht. Kampf- und Sturzkampfflugzeuge griffen in rollenden Einsätzen die bolschewistischen Stellungen rings um den Stützpunkt immer wieder an. Zahlreiche feindliche Batterien wurden außer Gefecht gesetzt, Panzernester und Bereitstellungen des Gegners zerschlagen. 9äger stellten feindliche Luftstreitkräfte zum Kampf. Der Führer hat in feiner letzten Rede von der Tapferkeit und der Treue und der unmenschlichen Leidensbereitschaft unserer braven Soldaten an der Ostfront gesprochen. Diese Anerkennung darf die jetzt befreite deutsche Kampfgruppe in besonderem Maße auf sich beziehen, die, abgeschlossen von jeder rückwärtigen Verbindung, nicht nur den grausamen Wirkungen des harten Winters, sondern auch allen Angriffen des Feindes trotzte. Dazu gehört mehr als eiserne Disziplin, mehr als entsagungsvoller Mut, dazu gehört ein glaubensstarkes Herz, ein siegesbewußter Wille und eine todesmutige Entschlossenheit. Diese Kampfgruppe unter dem Kommando des Generalmajors Scherer ist ein leuchtendes Beispiel deutschen Heldentums. Mit dem Eichenlaub ausgezeichnet. DNB. Aus dem Führerhauptquartier, 6. Wal. Der Führer verlieh heule dem Generalmajor Scherer, Kommandeur einer Kampfgruppe, das Eichenlaub zum Ritlerkreuz *>es Eisernen Kreuzes und sandle an ihn nachstehendes Telegramm: „3n dankbarer Würdigung 3hres heldenhaften Einsatzes im Kampf für die Zukunft unseres Volkes verleihe ich 3hnen als 9 2. Soldaten der deutschen Wehrmacht das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes. Adolf Hitler." Wieder fünf Epiifires abgeschoffen. Berlin, 6. Mai. (DNB.) Als in den Mittagsstunden des 6. Mai britische Bomben» slugzeuge in Begleitung von zahlreichen Spitfires die nordwe st französische Küste anflogen, stellten deutsche 9äger die Briten noch weit vor der Küste zum Kampf. 9n heftigen Luftgefechten, die sich bis dicht an die feindliche Westküste hinzogen, stürzte um die Mittagsstunde die erste Spitfire 55 km vor Le Havre aus 400 Meter Hohe in das Wasser. Kurze Zeit später gelang es einem deutschen Staffelkapitän inerhalb von zehn Minuten seinen 6 0. und 61. Luftsieg zu erringen. 9n 5000 Meter Hohe traf er eine Spitfire nach kurzem Feuergefecht so schwer, daß Teile von Flächen und Leitwerk des feindlichen 9ägers davon- flogen und das Flugzeug senkrecht ins Wasser stürzte. Einige tausend Meter tiefer stellte er acht Minuten später die zweite Spitfire, die nach kurzen Kampf abmontierte und 70 Kilometer vor Le Havre ins Meer versank. Eine vierte Spitfire schoß 30 Kilometer vor der britischen Küste, südostwärts von Portmouth, ein Oberleutnant ab, der damit seinen 42. Luftsieg errang. Die fünfte Spitfire wurde, nachdem der britische Verband von seinem Ziel abgedrängt worden war, in Küstennähe abgeschosjen. a großer sich bringen. einander verbinden, waren breit a< doppelgleisige Transportbahn aufnehi schlagen. Folgen der Besetzung Akyabs (Nachdruck verboten.) 23. Fortsetzung. noch gewachsen. Wenn die Engländer glauben, mit solchen Methoden die irakische Freiheitsbewegung abwürgen zu können, dann befinden sie sich in einem verhängnisvollen Irrtum. Aus der Saat, die sie säen, werden neue Blutzeugen und Kämpfer für die Sache der irakischen Freiheit erstehen, bis eines Tages auch Die britische Admiralität gibt den Verlust des modernen Zerstörers Jaguar" durch Versenkung bekannt. Der „Jaguar" war 1690 Tonnen groß. Dann blickte er auf und sagte: „Wahrhaftig, Krähe, es stimmt. Donnerwetter, jetzt wird es ganz verrückt. Barthold schreibt die Warnung und wird selber ermordet. Da soll der Teufel draus schlau werden. Packen Sie die Akten Lanos zusammen, Krähe, und dann werden wir noch mal nach der Kurfürstenstraße fahren und uns noch mal das Zimmer ansehen. Namentlich die Uhr interessiert mich. Ich habe nämlich gestern abend festgestellt, daß Lanos um 19 Uhr im Variete- cofe war. Bon diesem Casö bis zur Kurfürsten- trahe fährt man mit der Bahn eine halbe Stunde, mit dem Auto zehn Minuten. Stimmt die Uhr, ist es gut, aber ich muß mich vergewissern, ob sie wirklich stimmt —" Krähe packte die Akten zusammen und murmelte: „Da war doch von der Kommission noch etwas ausgenommen worden wegen der Uhr, was war es doch gleich —" „Kommen Sie, kommen Sie, Krähe, das werden wir an Ort und Stelle nachsehen." Unterwegs sprach Wenig kein Wort. Durch die neuen Feststellungen hatte sich ein neues Bild ergeben, vor allem war die Täterschaft des Lanos mindestens zweifelhaft geworden. Wenn es stimmte, daß Barthold die Warnung geschrieben hatte — und daran schien kein Zweifel zu sein — so hatte sa Lanos gerade den Menschen getötet, der ihn retten wollte! „ r. . . Eine halbe Stunde später standen sie m dem Mordzimmer. . Frau Hauckroitz hatte den Kriminalrat mit einem Wortschwall empfangen, aus dem er nur heraushörte, daß sie das Zimmer gern frei haben wollte, um die Fenster putzen zu können. Nebenbei deutete sie noch an, daß sie unersetzliche Verluste durch das Leerstehen des Zimmers habe. „Ihre Sorgen möchte ich haben", brummte Krähe und nahm die Siegel ab. Dann schob er sie in ihr Wohnzimmer und betrat mit dem Kriminalrat das Zimmer Lanos'. Wenig nahm sich die Uhr und setzte sich auf das ! Sofa. Krähe untersuchte noch einmal das Zimmer Meter tjür Meter. diesen Raubüberfall Churchills auf Madagaskar voll und ganz unterstütze und jeden aktiven Widerstand der Franzosen in Madagaskar als „eine Kriegs- Handlung Frankreichs gegen Großbritannien und die USA." betrachte. Mit einem Wort: Der Gangster in Washington steht bei dem Raubzug seines britischen Gesinnungsgenossen Schmiere. ©er Irak unter britischem Terror. Ankara, 6. Mai. (Europapreß.) Das eigens zur Aburteilung von Mitarbeitern des irakischen Ministerpräsidenten Raschid Ali el Kailani eingesetzte Militär-Sondergericht hat am Dienstag wiederum drei Todesurteile gefällt. Die Urteile, die gegen den Verkehrsminister Salauwi, den früheren Befehlshaber der irakischen Luftwaffe, Generalmajor S a n a n und Oberst F a ch m i Said, gefällt wurden, sind sofort nach ihrer Verkündigung durch den Strang öffentlich voll- st r e ck t worden. Die Hinrichtung hat eine u n g e - f) eure Erregung in der irakischen Bevölkerung ausgelöst. Man ist in Bagdad überzeugt, daß die Urteile unter englischem Druck erfolgten, aber auch aus Haß gegen die politischen Gegner zustandegekommen sind. Die inneren Gegensätze im Irak sind durch die Verhängung der Todesurteile Warnung aus Stendal Roman von A. Lothar Philipp „Eine Kugel fand der Arzt in der Brust des Erschossenen", sagte dann der Kriminalrat, „welche Kugel hat die Uhr durchbohrt? Sie müßte doch noch zu finden sein,- und eine Patronenhülse auch!" Dann besah er sich die Uhr genauer und holte eine Einschlaglupe heraus. _ Nach einigen Minuten blickte er auf. Krähe war aufmerksam geworden und trat näher. „Sie sind auf eine Fährte gekommen, Herr Kri- minalrat", sagte er, „ich möchte wissen, was es ist. Wenig reichte ihm Uhr und Lupe. „Sehen Sie sich mal die Uhr an." Zwei Minuten brauchte Krähe, dann schaute er verdutzt auf. _ . . „Na, was sagen Sie dazu?" meinte der Knmi- nalrat. • _ ,, r „Das ist ein ganz raffinierter Bursche gewesen , sagte jetzt Krähe, „so eine Heimtücke, mir bleibt die Spucke weg." Wenig nahm die Uhr wieder an sich. „Sie sehen am kleinen Zeiger eine kleine Einbuchtung an der Kante. Das Loch, welches die Uhr aufweist, ist an der Ziffer 7. Dreht man nun Den kleinen Zeiger zurück zur 7, so zeigt es sich, daß die Einbuchtung genau auf das Loch im Ziffernblatt paßt. Was schließen wir daraus?" „Ich kann nicht schließen, Herr Kriminalrat", klagte Krähe, ,aber es ist ganz klar, daß im Moment des Einschusses die Uhr kurz vor 7 Uhr zeigte und Der Täter Die Zeiger Dann auf 8 Uhr 50 geDreht hat, um uns über Die Zeit Des Mordes irrezuführen." ,, r „Und das nennt der Mensch: er kann nicht schließen", lachte Wenig. „Mann, Sie schließen ja geradezu wundervoll. Demnach ist der Mord um 7 Uhr begangen worden und nicht um 8 Uhr 50, Krähe, das ist von größter Bedeutung, das entlastet nämlich Lanos. Petersen, einer der Willis-Leute, bat Lanos am Abend des Mordes um 7 Uhr im Varietecafä in Der Dorothsenftraße getroffen. UnD um 7 Uhr ist hier Der MorD begangen roorDen. Also kann Lanos den MorD nicht begangen haben und ist unschuldig", vollendete Kxckhk. ie ein Stalin-Fr iede aussehen soll England deckt die Ansprüche der Sowjets. „Was hätten Sie Denn, Krähe", fragte Wenig, Dann fügte er hinzu: „Ach, richtig, Sie haben doch Die Hausfuchung in der Wohnung Des Barthold gemacht. Teufel, Krähe, was haben Sie gefunden?" „Nichts Besonderes, Herr Kriminalrat, ich weiß nur jetzt, wer Den Warnungsbrief an Sie geschrieben hat —" Der Kriminalrat hielt seine flache HanD an sein Kinn und zog sie langsam nach abwärts. Krähe wußte, das bedeutete: so'n Bart. Er wurde jetzt ärgerlich. „Wollen Sie etwa sagen, Sie wüßten es schon?" rief er und legte dabei seine Stirn in Falten. „Nun, das wäre zu viel gesagt, aber ich kann es mir denken: Barthold. Er war in Stendal beschäftigt, das war ein wichtiger Hinweis, denn Der Brief kam auch aus StenDal, unD nach allem, was wir über ihn erfahren haben, war er wohl vorbestraft, aber fonst ein ganz orDentlidjer Kerl." „Ich werbe mich pensionieren lassen", sagte Krähe zerknirscht, „Denn es hat doch gar keinen Zweck, hierzu arbeiten, und neue Sachen herauszuholen, wenn Sie doch schon alles wissen." „Na, nun seien Sie nicht unwirsch, Krähe, wir beide ziehen an demselben Strang. Was haben Sie beim gefunben?" Krähe legtq ihm einen Aktenbeckel mit einigen Papieren hin. „Hier ist bas Protokoll und einige Briese, die auch in dieser Geheimschrift geschrieben sind, und bei denen ich auch die Lösung sand. Anscheinend hat er sich hin und wieder darin geübt. Es sind ganz unwichtige Briefe, der eine ist ein Liebesbrief an diese Frau Leeds, der andere ein Briefentwurf an Fräulein Perling." , .. .. Wenig schlug den Aktendeckel auf und vertiefte sich in das Protokoll. Dann sah er Die Briefe durch und verglich die Schrift mit der Schrift des anonymen Briefes. Aber Wenig wiegte den Kopf. „Das wäre zu viel gesagt", wandte er ein, „er kann Den Mord durch einen anderen Täter begangen haben. Warum ist er dann geflohen? Warum meldet er sich nicht, wenn er unschuldig ist?" Krähe setzte sich an den Schreibtisch und packte die Akten Lanos aus. Er blätterte von hinten nach vom und von vorn nach hinten, las einige Seiten durch und blidte dann auf. „Da haben wir es, Herr Kriminalrat, sagte er endlich, „aber das kommt davon, daß erst Die Mordkommission durch den Kommissar alles aufnahm und Sie dann die Sache bekamen. Hier steht ein Bericht über die Kugel, die in Der Uhr gefunden wurde, und auch die Patronenhülse wurde gefunden — nur die Sache mit den verstellten Zeigern haben sie nicht herausgekriegt." „Zeigen Sie mal her. Der Kriminalrat las sich Den Bericht des Instituts über die Untersuchung der in Der Uhr gefundenen Kugel und Der dazugehörigen Patronenhülse durch, die man, wie bas Protokoll ergab, unter Dem Schrank gefunben hatte. „Auf Grund Der oben näher bezeichneten Kugel unb Patronenhülse konnte bas System Der Waffe ermittelt werben. Es handelt sich Dabei um eine Der kleinsten HanDseuerwassen vom Kaliber sechs fomma fünfunbDreißig, Modell W 7 von Der Firma Fritz Mann in Suhl. Die Länge Der Pistole beträgt einhundertzwei Millimeter, Die Lauflänge fünfundvierzig Millimeter, Die Drall- Länge zweihundertfünfundvierzig Millimeter, Das Leergewicht Der Waffe zweihundertfünfzig Gramm. Das Magazin faßt fünf Patronen. Be- sonbere Systemmerkmale: an ber Hülse: vorhan- bene Auswerferfpur, der Winkel zwischen Aus« werfer unb Auszieherspur ist größer und kleiner als zweihunbertzehn Grad, Der Durchmesser des Abbrucks vom Schlagbolzenloch beträgt zwei tomma fünfundzwanzig bis zwei fomma Dreißig Millimeter. Am Geschoß: Felderzahl sechs, Felder- breite null fomma achtzig bis null fomma fiebern undachtzig Millimeter, Drallrichtung rechts, Drall- winfel vier fomma sieben Grad." (Fortsetzung war, eine Blitzwendung um 180 Grad und stellt naiv und unverfroren fest: „Die militärische Bedeutung von (Torregibor ist seit ber Einnahme von Bata an abgeschrieben." Corregidor war eine Der stärfsten Naturfestungen der Welt. Die ganze Insel war Durch ausgedehnte DerteiDigungsstellunaen unterminiert Die unter* irdischen Galerien, Die Die einzelnen Stellungen mit* einanDer verbinben, waren breit aenug, um eine boppelgleisige Transportbahn aufnehmen zu können. Selbst Das Hospital befanD sich unter Der Erde. Nach Der Eroberung Der Bataan-Halbinsel Durch Die Japaner war Die Felseninsel von Der Außenwelt völlig abgeschnitten. Die schweren japanischen Bombenangriffe Der letzten Wochen zerstörten fast sämtliche Tunneleingänge unD Wasserreservoire. Am 5. Mai mußte sich CorregiDor ergeben. Die Einfahrt m Die Bucht von Manila ist frei. Bisher war Manila Der militärischen Nutzung Durch Die USA. entzogen; jetzt wirb es Die aftive Basis Der japanischen Flotte in Aufruf. In Der Tat liegt Dieser neue feige Ueberfall Churchills ganz auf Der Linie jener Politik der Erpressungen, die die Briten seit dem Waffenstillstand 1940 ihrem ehemaligen Bundesgenossen gegenüber verfolgt haben. Die bisherigen, von Briten und Gaullisten zusammen durchgesührten Ueberfälle auf das wehrlose Frankreich hatten ein unterschiedliches Schicksal. In Mers el Kebir, dem französischen Kriegshafen in Nordafrika, erlitt Die französische Kriegsmarine gleich nach Dem Waffenstillstand schwere Verluste, aber die Engländer setzten sich doch nicht durch. Der zweite englische Vorstoß gegen Dakar endtete sogar mit einer Schlappe. Dann überfielen Engländer und Gaullisten unter dem heuchlerischen Vorwand, den Mittleren Osten vor einem Angriff durch die Achsenmächte schützen zu müssen, die französischen Levantetruppen in Syrien. Und nun ist also der vierte Raubzug der Briten gegen Frankreich im Gange. Daß es diesmal di? Engländer nicht für nötig gehalten haben, sich auch der Mitwirkung von Gaullisten zu versichern, die bisher die Straßenräubereien eines Churchill gegen Frankreich unb bas französische Kolonialreich mit ihrem Namen gebeckt Haden, mag sich baraus erklären, daß Churchill heute bei seinen Raubzügen ja den amtlichen Segen seines Gesinnungsgenossen in Washington hat. Roosevelt hat nämlich, wahrend die Aktion auf Madagaskar begann, durch seinen Geschäftsträger in Vichy erklären lassen, daß er angesichts des schwierigen Geländes große Verbände sehr schnell alle Bindungen verlieren werden. Auch nachNordosten geht Der japanische Vorstoß unaufhaltsam weiter. Die letzten Frontberichte melden schwere Luftangriffe auf alle wichtigen Punkte ber Burma st raße auf chinesischem Gebiet, wie Paoshan unb Kumming, bie Hauptstadt Der Provinz Pünnan. Hierdurch werden Die rückwärtigen VerbinDungen Der in Den burmesisch-chinesischen Grenzgebieten sich verzweifelt wehrenden Tschung- fingtruppen ernstlich. gefährdet. Die vollkommene Zersprengung Der britisch-chinesischen tfront in Burma unD Die Zurückwerfung Der (EnglanDer nach Westen, Der Chinesen nach Nordosten, erlaubt es Der japanischen Führung, Die feindlichen Gruppen einzeln anzugreifen, wobei unter Berücksichtigung Des für einen raschen Rückzug sehr schwierigen Geländes die völlige Vernichtung der feindlichen Verbände erhofft werden kann. und Mitteleuropa durchsetzen konnte, wurde es Polen nach W e st e n verlege n Die östlichen Provinzen Polens annektieren und Polen deutsche Grenzgebiete geben, vielleicht ganz 0 st preußen und Schlesien. Polen könnte vielleicht eine pn= vilegierte Stellung erhalten, um es als Instrument zur Beherrschung Deutschlands zu benutzen. Vom britischen Gesichtspunkt aus sei es unendlich viel besser, d i e S o w j e t s a m R h e i n zu haben, als die Deutschen. Dies wurde Die Gelegenheit für Frankreich fein für die Restaura, tion des römischen Limes und eine Union mit Dem neuen Rhein st aat. Wenn auch England sich in einigen Schmierigkeiten befinde, weil Die Sowjets selbstverständlich Litauen, Estland, Lettland und Karelien annektieren wollten, dies aber im Widerspruch mit Der atlantt- schen Proklamation stünde, müsse doch das Prinzip der Sicherheit über das Prinzip Der Selbstbestimmung siegen. Es wäre daher unzweckmäßig, wenn sich die EnglänDer Diesen Ansprüchen der Bolschewisten widersetzten. — Die Front des neuen Europa wird diese anglo-bolschewistischen Hirngespinste zer- setzen. In Vichy herrschte fieberhafte Tätigkeit. Laval empfing den Oberbefehlshaber der französischen Wehrmacht, Admiral D a r l a n , und Den Staatssekretär für die Kolonien, B r e v i e, zu längeren Be sprechungen, ferner den japanischen Botschafter, den Deutschen Generalkonsul, den Schweizer GesanDten unb den Geschäftsträger Der Vereinigten Staaten, um die ausländischen Diplomaten über den Standpunkt der französischen Regierung zu dem englischen Vorgehen gegen Madagaskar zu informieren. Die fran- zö fische Regierung hat in einer nach Washington übermittelten Note energisch Protest gegen Den aggressiven Akt gegen Madagaskar erhoben und den Standpunkt der Vereinigten Staaten als mrannehmbar bezeichnet. Ministerpräsident Laval erklärte der Presse, das englische Vorgehen gegen Madagaskar beweise Die Richtigkeit seiner stets von chrn verfolgten Politik. Heute mehr als je erweise sich die Zusammenarbeit Frankreichs mit Deutschland, und damit mit Europa, als unerläßlich. Bereits Der formelle Abbruch Der Beziehungen durch Südafrika habe darauf schließen lassen, daß Großbritannien eine Aktion gegen Madagaskar durchführen werde. Die französische Regierung weise Die von Der englischen Propaganda aufgestellte Behauptung über eine angebliche Bedrohung Madagaskars durch Japan als völlig gegenstandslos zurück. Japan habe auf die französische Regierung niemals einen militärischen oder diplomatischen Druck im Zusammenhang mit Madagaskar ausgeübt. Eine Botschaft des französischen Staatschefs hebt hervor, daß die Antwort Des Gouverneurs von Madagaskar auf Die britische AufforDerung, sich bedingungslos zu ergeben, mit "Der Feststellung, MaDa- gaskar werDe sich dis zum Letzten verteiDiaen, Die allein mögliche ErwiDerung gewesen fei. Der Marschall erklärt, Daß er in Dieser tragischen StunDe, wo Die Ehre Frankreichs von MaDagaskar verteiDigt werDe, im Herzen an Der Seite Der Dort Kämpfenden sei. Admiral Darlan richtete eine Botschaft an die französischen Streitkräfte auf Madagaskar: „Bewahrt die Ehre Der Fahne, verteiDigt Euch dis zur äußerst möglichen Grenze und laßt Die Briten, Die wie Straßenräuber handeln, ihre Tat so teuer wie möglich bezahlen." Der ADmiral erinnert an Den englischen Rückzug in FlanDern, an Die britischen Angriffe von Dran, Dakar unD Syrien, an Die Angriffe auf Die Zivilbevölkerung von Paris und Die HungerblockaDe von Djibuti. „Verteidigt Euch! Der- teibigt Die Ehre Frankreichs! Es kommt ein Tag, an welchem England bezahlen wird", schließt Darlans Die katastrophalen Niederlagen, Die Die plutokra- \ tischen Kriegstreiber in Den legten Monaten an > allen Fronten haben einstecken müssen, haben schon ! vor einiger Zeit Die Vermutung laut werDen lassen, daß man in LonDon oDer Washington Den Versuch J machen würde, irgendwo zu einem neuen Schlag auszuholen, und sei es auch nur, um der verzweifelten Stimmung in Großbritannien und USA. vielleicht einen neuen Auftrieb zu geben. Nach welcher Richtung dieser Schlag zielen würde, war zunächst natürlich nicht zu. erkennen, nur soviel konnte man annehmen, Daß Dieser Schlag, zu Dem Die Plutokraten auszuholen gedachten, sich wieder gegen em wehrloses Opfer richten würde, denn ihre militärische / Unternehmungslust Direkt an Den Achsenmächten auszuprobieren, Dazu fehlt es in London und Washington an Mut. Also hat Churchill sich ent- schlossen, sein Mütchen abermals an dem wehrlosen Frankreich zu kühlen. In London und in Washington wurde am Diens- tagmorgen betanntgegeben, Daß britische See- unD Landstreitkräfte auf MaDagaskar gelanDet und auf Dem Vormarsch zu Dem Marinestützpunkt Diego Suarez seien. Soviel aus Berichten aus Vichy hervorgeht, scheinen Die Franzosen auf Madagaskar diesem neuen britischen Ueberfall Widerstand entgegengesetzt zu haben. Nach Funkmeldungen Des Gouverneurs von Madagaskar griffen zahlreiche englische Flugzeuge Den Kriegshafen Diego Suarez an Der Nordostspitze Der Insel an. Durch gutlicgenDes Abwehrfeuer wurden mehrere Flugzeuge abgeschossen. An der Courier- Bucht, wo die Engländer an einer Stelle leichte Tanks landeten, fanden heftige Kämpfe statt. Mehrere englische Panzerwagen wurden vernichtet. In her Courier-Bucht hatte das französische Oberkommando drei Kriegsschiffe stationiert. Der Hilfskreuzer „Bougainville" und das U-Boot „Bevezier griffen nach Eröffnung der Feindseligkeiten durch die vor der Bucht erschienenen englischen Flotteneinheiten zwei südafrikanische Truppentransporter an. Dabei wurden Die beiden französischen Kriegsschiffe durch das englische Abwehrfeuer versenkt. Die englische Aktion beschränkte sich bisher lediglich auf Diego Suarez und Die Courier-Bucht. Angriffe auf beDeutenDere Orte und Häfen wurden noch nicht unternommen. In Vichy wurde erklärt. Die Engländer hätten etwa 20 000 Mann für die Operation gegen Madagaskar zur Verfügung, wahrend Die Zahl der Verteidiger der französischen Kolonie nur 8000 Mann betrage. Aüs London wurde gemeldet, daß Der WiderstanD Der französischen Verteidiger Madagaskars gegen die britischen Lan- Dungsftreitträfte sich v e r st e i s t habe. Die britischen Truppen seien von ihrer Landungsstelle in Der Courierbucht, etwa 20 Meilen auf der ßanDenge nach Osten, norgeDrungen, es sei ihnen jeDoch nicht gelungen, noch am Dienstag ihr Operationsziel, Den Flottenstützpunkt Diego Suarez, unD Den Daneben gelegenen HanDelshafen Antsirane zu be- Tokio, 6. Mai. (Europapreß.) Die bereits ärn Mittwoch gemelDete Besetzung Akyabs Dürfte Den weiteren Verlauf Der Kämpfe in Burma entschei- Dend beeinflussen. Akyab war nicht nur ein wichtiger Flugplatz, Der schon zu Friedenszeiten durch die Europa und Dftafien verbindenden Fluglinien angeflogen wurde unD nach Kriegsausbruch von der britischen Luftwaffe als Zwischen- landeplatz für Nachschub an Flugzeugen nach Dem ostasiatischen Kriegsschauplatz benutzt roorDen ist, es war nach Der Besetzung Ranguns Der einzige Hasen, über Den Zufuhren zu Den in Oberburma stehenden britisch-indischen Truppen über See möglich waren. Gleichzeitig bedeutet die Besetzung Akyabs Die Abschneidung Der Fluchtmöglichkeiten für Die noch in Burma nach Westen zurückweichenden britischen und indischen Truppen, denen jetzt nur der einzige Ausweg bleibt, über das wegelose Grenzgebirge nach Nordwesten zu entkommen, wobei Roosevelt unb ber Ueberfall auf MaDagaskar Von unserer Berliner Schriftleitung. IL u L11U; t-11 y it; uyu ll. *■ 1 *****'-' ' für die Iraker die Stunde gekommen ist. Das eng- - o - - - -- xz ; - lisch-bolschewistische Joch, das so schweres Leid und bekannt Der "Jaguar war 1690 Tonnen groß, so unsägliche Not Über das irakische Volk gebracht hatte sechs 10-cm-Geschutze und 10 Torpedoausstoß, hat, abzuschütteln. Die englischen Despoten mögen rohre. nur fortfahren, ein wehrloses Volk zu oergeroal« tigen und mundtot zu machen. Sie ziehen sich damit selbst Die Rächer heran, die eines Tages das Strafgericht an ihnen vollziehen werden. Was hier in Irak geschieht, ist nichts anderes als was Die EnglänDer sich noch jedem Volke gegenüber erlaubt haben, das sie mit brutaler Gewalt unter ihre Botmäßigkeit gebracht hatten. Ernennungen für den Rüstungsrat. Berlin, 6.Mai. (DNB.) Der Reichsminister für Bewaffnung und Munition hat in diesen Tagen Den Rüstungsrat gebildet, Dem Generalfeldmarschall Milch, Generaloberst Fromm, Generaladmiral Witz eil, General Der Infanterie Thomas und General Der Artillerie Leed angehören. Aus Der RüstungsinDuftrie hat Der Reichsminister für Bewaffnung und Munition Geheimrat Hermann Bücher, Die GeneralDirektoren Philipp Keßler, Paul P leig er und Dr. Ernst Poensgen, Kommerzienrat Dr. Röchling, die GeneralDirektoren R ö h n e r t, Dr. Albert 93 ö g l e r unD Wilh. Zangen in Den Rüstungsrat berufen. Kleine politische Nachrichten. In Höhe Der Atlantikküste Der USA. wurden zwei feindliche Handelsschiffe von U-Booten der Achse durch Torpedotreffer versenkt. Es handelt sich um ein amerikanisches Frachtschiff von 6000 BRT. unD ein britisches Schiff von 5200 BRT. Die Versenkung erfolgte so nah an Land, Daß ein großer Ten der Besatzungen schwimmend das Land erreichen konnte. * herrscht den Stillen Ozean. Die Raubpolitik der Vereinigten Staaten, die sich auch hier fremde Gebiete unter den durchsichtigsten Vorwänden angeeignet hatte, hat ein schmähliches Ende gefunden. Natürlich machen es Die verbündeten englischen und amerikanischen Kriegsverbrecher auch im Falle Corregidor wieder so wie immer, wenn sie einen ihnen außerordentlich unangenehmen unD ihre strategische Lage verschlechternden Schlag einzustecken haben. Wenn Die Schlappe unvermeiDlich ist, Dann pflegen Die LonDoner unD Washingtoner Propagandisten Das Objekt, um Das es geht unD Das sie bisher in ihren Schilderungen als unüberwindlich gepriesen hatten, zu bagatellisieren, es ist plötzlich nichts mehr wert. So geschah es mit Hongkong, 'Singapur und Java, so geschieht es nun mit Corregidor. Während noch vor wenigen Tagen Präsident Roosevelt in einem Rundfunkaufruf Corregidor als das SymbSi. der @aran&> des Sieges bezeichnete und . .. . , - als das Beispiel für die amerikanische Zähigkeit hin- tmrD es Die artroe >-r• v. ’Aftf(an(e stellte macht Der LonDoner NachrichtenDienst, als Den Gewässern Der Philippinen, Die ! ' Der Fall von GorregiDor nicht mehr aufzuhalten sDes südostasiatischen Kriegsschauplatzes Decken. S to ck h °lm, 6.Mai. cDNB.» Sn einem aujM Grenzen uni bie V e r p f Ia nzunss S^tzer ber April-Nummer der Zeit-chnst „Nmeieenth Cen- Te-le SerSei £ U 8 ^rde, daß die Sowjetunion ih're'n Ä*e Wta^in^ im Falle eines anglo-bolschewistischen «uges. jpie Zerstörung des gegenwärtigen deutschen polrtlschen Systems sei ein sowjetisches Kriegsziel, das sich mit Den Kriegszielen Englands vollauf D e ck e. Man Dürfe sich nicht embilDen, daß Die Sowjets Die Bildung irgendeines anderen Systems gestatten würden. Eine sowjettsche Besetzung Deutschlands würde die vollständige Umbildung der vorhandenen Ordnung mit sich bringen. Stalin wurde bas deutsche Volk-unter sowjetische Oberaufsicht stellen, das heißt unter ein System, bas eine Ausdehnung des Sow j e t s yst e m s bedeute. Deutschland würde vielleicht nicht in Die Sowjetunion einbezogen, aber ein s o w j e tii sch e s Nebenland werden. Daß die Sowjets Maßnahmen ergreifen würden, um eine deutsche Wiederbewaffnung zu verhindern, könne als sicher angenommen werden. Diese Vorsichtsmaßnahme wurde nicht Derart sein, wie sie diejenigen empfehlen mochten, Die in England für einen großmütigen FneDen ind, oder Die an ein anderes Deutschland glauben, ie würde gründlich und wirksam fein, sie würde bestimmt die Inbesitznahme strate- gisch wichtiger Punkte, die Aenderung von Hausfrau und Lernmädel. Klare Lösung der Lebensmittelverteilung. Mit Ostern haben viele junge Menschen wiederum neu Ausnahme in Familien gefunden, in denen sie teils ihre hauswirtschaftlicke Lehre, teils ihr Pflichtjahr ableisten. In enger Gemeinschaft stehen Hausfrau und Mädel zusammen in der Arbeit. Wo es sich irgend einrichten läßt, ist das Mädel auch ganz in die häusliche Gemeinschaft ausgenommen, d. h. sie ist nicht nur tagsüber in diesem Haushalt, sondern sie schläft auch dort. Das ist für alle Fälle die Ideallösung. Aber mancherlei Hindernisse stellen sich dieser Durchführung in den verschiedenen Haushalten in den Weg, denn nicht überall sind die Wohnungen groß genug, daß für die neue Hausgenossin ein eigenes Zimmer zur Verfügung gestellt werden kann. Da muß dann das Mädel in der elterlichen Wohnung schlafen und ist dadurch nur tagsüber in ihrem Lehr- oder Pflichtjahrhaushalt. Wie steht es in diesem Falle mit der Verteilung der Lebensmittelkarten? Muß dann im elterlichen Hause auch ein Kartenteil verbleiben oder steht alles dem Haushalt zu, in dem das Mädel sich tagsüber aufhält? Diese Frage kann leicht auftreten, ihre klare und saubere Lösung ist im Interesse beider Teile notwendig. Betrachten wir die Sachlage, so stellen wir fest, daß das Mädel den ganzen Tag über an seiner Arbeitsstätte — also m dem Lehr- oder Pflichtjahrhaushalt — verpflegt wird. Hat das Mädel aber einen weiten Weg morgens vom elterlichen Hause aus zurückzulegen, so ist anzunehmen, daß das erste Frühstück oder der Kaffee, wie man es nennen will, zu Hause bei den Eltern eingenommen wird. Dafür würde die Mutter natürlich einige Brotmarken benötigen, die sich für die jeweilige Zuteilungsperiode auf 2800 Gramm belaufen mühte. Ist der Weg nicht weit, besteht diese Notwendigkeit nicht, dann wird die Lehrfrau doch ohne weiteres dafür Sorge tragen, daß das Mädel auch diese Mahlzeit bei ihr bekommt. In manchen Haushalten haben die Mädel auch in bestimmten Zeitabständen einen ganzen Tag frei, die beiden freien Nachmittage werden dann in gegenseitigem Einvernehmen zu einem Tag vereinigt. Wie steht es in diesem Falle? Dann muß dem Mädel natürlich einiges an Marken mitgegeben werden, dafür fällt an dem Tag ja auch die Verpflegung im Lehr- oder Pflichtjahrhaushalt weg. Man könnte hierbei mit 50 Gramm Fleisch, 15 bis 20 Gramm Fett, 20 bis 25 Gramm Butter rechnen. Das Brot für die Abendmahlzeiten der freien Tage, sowie auch etwas Brot zum« Nachmittagskaffee ist am besten für die gesamte Freizeit innerhalb der vier Wochen zu berechnen und würde sich bei sechs freien Nachmittagen oder drei freien Tagen auf etwa 900 Gramm Brot belaufen. Einen kleinen Wurst- oder Käseanteil zu diesen Abendmahlzeiten gibt die Hausfrau, am günstigsten wohl in natura mit, eine Berechnung ist hierfür kaum möglich. Desgleichen ist es vielleicht erforderlich, für die freien Tage Kartoffeln mitzugeben, das wird sich nach den jeweiligen Verhältnissen der beiden in Betracht kommenden Haushalte richten. Ebenso muß erwartet werden, daß zwischen diesen das gute Einvernehmen soweit geht, daß notfalls dem Mädel einmal etwas Zucker oder Kaffeeersatz zur Verfügung gestellt werden. Von der Brotkarte B wäre ihr evtl, auch ein kleiner Anteil zur freien Verfügung zu überlassen. Wie die Verhältnisse auch gelagert sein mögen, ihre Regelung wird stets eine dauernde sein müssen, die sich auf die ganze Zeitdauer des Arbeitsverhältnisses erstreckt. Da ist es ohne weiteres nötig, daß die Lehr- oder Pflichtjahrfrauen und die Mütter der Mädel sich hierüber mit beiderseitigem guten Willen einigen. Unklare Lösungen würden immer wieder Anlaß zu Reibereien sein, die sicher jeder gerne vermeiden möchte. Das bedenke jede Hausfrau und jede Mutter, dann wird die Regelung dieser Fragen ohne Schwierigkeiten klar und sauber zur beiderseitigen Zufriedenheit getroffen werden. , Aus der Stadt Gießen. Oer Kindbehüter. Ins Konversationslexikon ist er noch nicht eingezogen, und doch ist er existent wie nur je ein Mensch. Seine Gestalt ist die Jedermanns. Auch sein Anzug, sein Gesicht, sein Schritt verrät nicht, daß ihm besonderes aufgetragen Er ist jung, oft ein Knabe noch, ist auch Mann in mittleren Jahren, aber auch weißes Haar ist noch kein Ausweis für Befreiung vom Dienst. Der Knabe: Noch hat ihn manchmal die Schule nicht in ihren Armen, doch schon nimmt er die schwere Last der Verantwortung, die die Beaufsichtigung jüngerer Geschwister ausmacht, auf seine schwachen Schultern. Manches eigene Vorhaben muß ihm zurücktreten. Und immer steht da ein mächtiges Gebot vor seinem inneren und äußeren Auge: die Schwester, den Bruder von der Straße, vom Spielplatz heil und möglichst unbeschmutzt heimzubringen. Er setzt seinen Stolz darein, mögen die Versuchungen auch noch so groß sein, diesem Anruf zu genügen. Er schwingt sich zum Richter auf über die Kleineren, kämpft gegen die Bedränger, hat den Hunger von zweien — der kindbehütende Knabe. Der Mann: Als Vater nimmt er sein früheres Kinderamt wieder auf oder gewinnt es sich neu. Auf stärkeren Schultern ruht es nun. Es geschieht, daß er nach Arbeit und Dienst in ein Stück Welt hinauszieht. Jede seiner Hände wird von einem Jungen oder Mädel beansprucht, vielleicht wandern die übrigen Kinder voraus. Im Gang dieses Mannes ist das Glück, anders glänzt es aus den Augen der Schar. Bedachtsam wird jede Straße gequert, bis der Park Freiheit verschenkt. Die Zeitung kommt jetzt zu ihrem Recht, die Feierabendzigarette und das Verlangen nach Ruhe. Zwischen den Zeilen scheinen D.rohungen und Mahnungen zu stehen, die laut gelesen werden müssen: sie fahren blitzartig unter die übermütig herumtollenden Jungen. Dann ist wieder Stille. Viele unsagbare Gedanken gehen dem Kindbehüter durch den Kopf. In diesen Stunden ist er zufrieden, sein Amt ist sein Glück. Er fühlt sich ausgezeichnet vor vielen — der kindbehütende Mann. Der Greis: Seine Füße tragen ihn nicht mehr weit. Er nimmt nur ein Kind mit. So aufrecht als möglich geht er neben der Jugend einher, als flössen ihm unsichtbare Ströme frischer Kraft zu. Auf Spielplätzen ist er für Stunden daheim, Träume drängen durch sein Hirn, indes das Auge unablässig das spielende Kind begleitet. Er ist glücklich, sich am jungen Leben noch nützlich machen zu können. Man sagt, es habe ihn zu allen Zeiten gegeben, aber man weiß nicht, daß ihm ein Denkmal errichtet wurde — dem Kindbehüter. wr. Kür Tapferkeit vor öem Keinöe. Das Eiserne Kreuz I. Klasse wurde dem Leutnant Otto Heinz S e s s o u s aus Gießen, Plockstraße 13, in einem Artillerieregiment, und dem Leutnant Gun- d e l aus Gießen, Roonstrahe 5, in einem Infanterieregiment, das Eiserne Kreuz II. Klasse dem Unteroffizier Hans Geist aus Gießen, Wolfstraße 18, der als SA.-Obersturmführer bekannt ist, für besondere Tapferkeit bei den Kämpfen im Osten verliehen. Erzieherschast und Ernte. Der Generalbevollmäcktigte für den Arbeitseinsatz, Gauleiter S a u ck e l, hat angeordnet, daß zur Sicherung derl»Ernährung geschlossene Schulklassen unter Leitung ihrer Lehrkräfte eingesetzt werden. Für den Einsatz außerhalb des Schulortes unter Leitung der Lehrerschaft sind die 5. und 6. Schulklasse der mittleren und höheren Iungen- schulen bestimmt. Der alleinverantwortliche Lagerleiter ist der Lehrer. In einem Aufruf sagt der Reichswalter des NS.-Lehrerbundes, Gauleiter W a e ch t l e r, daß die neuen Aufgaben hohe Anforderungen an das Einfühlungsvermögen und erzieherischen Qualitäten der eingesetzten Lehrkräfte stellen. Oer Verkehr mit Obst und Gemüse. Der unmittelbare Berkaus von Spargel und Erdbeeren von Erzeugern an Verbraucher ist verboten, ebenso der Tausch sowie die Ueberlassung dieser Erzeugnisse gegen eine gewerbliche oder berufliche Gegenleistung. Die Gartenbauwirtschaftsverbände werden ermächtigt, in den Hauptanbaugebieten für Johannisbeeren, Stachelbeeren, Kirschen, Pflaumen, Zwetschen, Aprikosen (Marillen) und Birnen ein entsprechendes Verbot zu erlassen. Die Vorschriften finden keine Anwendung auf den Verkauf auf W och e n mär k te n , von Erzeugern an Kleinverbraucher, die in d e r s e l b e n Gemeinde ansässig sind, von Erzeugern an benachbarte Ladengeschäfte, bei schriftlicher Genehmigung des Gartenbauwirtschaftsverbandes, wenn der Erzeuger sich schon bisher dieser Absatzform bedient hat. Erzeuger sind auch die Obstpächter, Verbraucher auch Gaststätten, Werkküchen, Bäcker und Konditoren, Süßwarenhersteller usw. Den Erzeugern von Aepfeln werden in den Hauptanbaugebieten Mindestablieserungsverpflich- tungen auferlegt, wobei den Erzeugern bestimmte Mengen für jede, im Haushalt des Erzeugers ständig verpflegte Person, sowie darüber hinaus gewisse Mengen zur freien Verfügung belassen werden. Klein- und Schrebergärtner sowie Hausgartenbesitzer, die Obst nicht erwerbsmäßig anbauen, fallen nicht unter die Bestimmung. Zuwiderhandlungen werden nach den geltenden Bestimmungen bestraft. Erzeugnisse, die unter Verletzung dieser Anordnung erworben worden sind, können noch den Vorschriften der Paragraphen 9 und 10 der Verbrauchsregelungs-Strafoerordnung in der Fassung vom 26. November 1941 eingezogen werden. Tarifordnung für die privatkrankenanstatten. NSG. Die Gauwaltung Hessen-Nassau der Deutschen Arbeitsfront teilt mit: Für die konzessionierten Privatkrankenanstalten, wie Sanatorien, Kliniken, Kranken-, Heil- und Pflegeanstalten, Entbindungsheime und Heilstätten, in denen die Pfleglinge ständiger ärztlicher Aufsicht und fachkundiger Pflege bedürfen, ist am 1. Mai 1942 eine neue Tarifordnung in Kraft getreten. Sie ailt für alle angestellten- und invalidenoersicherungspflichtigen Gefolgschaftsmitglieder einschließlich der angestellten Aerzte, soweit sie nicht leitende Aerzte sind. Die Tarifordnung findet keine Anwendung auf gemeinnützige Anstalten und Einrichtungen sowie für selbständige Nebenbetriebe von Anstalten, die nicht unmittelbar dem Zweck der Anstalt dienen. Gut gekleidet ohne punkte. gis. Die Zeit des Hausputzes ist da. Schränke und Truhen werden gesichtet und gelüftet, und dabei entdecken wir noch manches Kleidungsstück, das wir zur Seite gehängt haben, da es unmodern oder verwachsen oder eben so nicht mehr zu tragen ist. Aber heute ist so ein Stoff wertvoll. Wir kleiden uns doch mit Punkten, da ist es einfach eine Notwendigkeit, alles Alte erst zu verwenden. Viele sagen: „Ja, wir würden das ja gern tun, aber wer macht uns das? Meine Schneiderin ist eingezogen für einen wehr- wichtigen Betrieb, und allein kann ich das nicht." Hier hilft wieder das Deutsche Frauenwerk. Die Abt. Volkswirtschaft — Hauswirtschaft hat mit ihrer „Nähberatung", die jeden Montag und Mittwoch, nachmittags von 3 bis 6 Uhr, am Lindenplatz stattfindet, schon vielen Hausfrauen geholfen. Kommen Sie auch und holen Sie sich R,at und Anregung. Eine Fachkraft berät Sie hier unentgeltlich! Jeder Frau wipd geholfen, aus Altem Neues zu machen, und ebenso wird sie beraten, wie man mit dem vorhandenen Material pfleglich umgeht. Die Nähberatung soll eine Hilfe für alle Hausfrauen und Mädchen sein, die selbst wirtschaftlich denken, sich auch bei volkswirtschaftlichen Sparmaßnahmen zweckmäßig und schön anziehen wollen und das gute Bild einer gepflegten Kleidung der Heimat nicht getrübt haben möchten. Deshalb Hausfrauen, kommt und laßt euch beraten! Helft mit, euere Kleidung für den Sommer zu richten! Verdunkelungszeit: 7. Mai von 21.57 bis 5.09 Uhr. * ** Säuglingskursus. Das Deutsche Frauen- werk, Abteilung Mütterdienst, hält wieder einen „Säuglingskursus". Beginn des Kurses am 18. Mai, 20 Uhr, im Fröbelseminar, Gartenstraße. Dauer des Kurses 10 bis 12 Abende, zweistündig. Der Kurs findet zweimal wöchentlich statt. Anmeldung Kreisgeschäftsstelle, Frankfurter Straße 1, oder am ersten Abend des Kurses. ** Unanbringliche Soldatenkoffer. Bei den Postdienststellen lagern wieder Tausende meist von Wehrmachtangehörigen herrührende Koffer ohne Anschrift des Empfängers und ohne Angabe des Absenders. Auch ist kein Doppel der Aufschrift in die Sendung gelegt worden. Deshalb können diese Koffer weder dem Empfänger noch dem Absender ausgehändigt werden, sondern sie gehen den Eigentümern verloren. Die Deutsche Reichspost bittet daher: Befestigt an jedem Koffer haltbar zwei Paketaufschriftfahnen mit deullicher Angabe des Empfängers und des Absenders und legt in jeden Koffer ein Doppel der Aufschrift ein. Nur dadurch kann verhindert werden, daß der Eigentümer seinen Koffer verliert. ** Beider Arbeit tödlich verunglückt. Der 62 Jahre alte Gastwirt Heinrich Weller auf der Wellersburg, ein in Gießen und Umgegend weit bekannter und sehr geschätzter Mann, ist am heutigen Donnerstag früh bei Arbeiten in feiner Scheune tödlich verunglückt. Der bedauernswerte Mann wollte zur Herrichtung seines Ausflugsgartens Gartenmöbel vdn ihrem Aufbewahrungsort in der Scheune herabschaffen. Dabei bekam er auf dem Scheunengerüst das Uebergewicht und stürzte in die Tenne herab, wo er mit einem schweren Schädelbasisbruch leider tot liegenblieb. Der Aus- und Einbrecher Paul Mertens, der — wie von uns gemeldet — vor Einigen Tagen aus der Sicherungsanstalt in Butzbach gemeinsam mit seinem Spießgesellen Alfons Salewski ausgebrochen war und schließlich, nachdem beide in Reiskirchen nach ihrer Festnahme erneut die Flucht ergriffen hatten, in der Nähe von Grünberg dingfest gemacht werden konnte, ist ein schwerer Junge, auf dessen Konto sich bereits die ansehnliche Zahl von etwa 20 Straftaten mit entsprechenden Freiheitsstrafen befindet. Diese lange Reihe von Verbrechen hatte denn auch zur Siche- runasverwahrung Mertens' in Butzbach geführt. Nach dem kurzen Zwischenspiel in Reiskirchen, von wo aus Mertens und Salewski in verschiedener Richtung flüchteten, machte sich in der Gegend von Grünberg eine Reihe von Einbruchsdiebstählen bemerkbar. Als ein Einbruch auch in der bei Grünberg gelegenen Steinmühle erfolgte und dort verdächtige Fußspuren festgestellt wurden, forderte die Gendarmerie Grünberg von der Kriminalpolizei in Gießen einen Fährtenhund mit einem Fährtenhund- sührer an, die beide sofort zur Verfügung gestellt wurden. Der bei der Steinmühle angesetzte Fährtenhund nahm sofort die richtige Spur auf und verfolgte sie von dem Küchenfenster aus, durch das der Einbrecher ein- und ausgestiegen war, um das Haus herum zu einem nahe vorbeifließenden Bach, aus dem, wie sich später ergab, der Flüchtlings getrunken hatte. Dann verfolgte der Hund die Spur weiter zu der nahegelegenen Feldscheuer des Landwirts Keil von Grünberg. Keil, der inzwischen schon zur Oeffnung der Feldscheuer von der Gendarmerie herbeigexusen worden war, wollte bei dieser Gelegenheit mit seiner Braut eine Fuhre Heu auf» laden. Während er dabei beschäftigt war, arbeitete der Fährtenhund die Spur von der Steinmühle nach der Feldscheuer hin aus. Beim Heuaufladen wurde der in dem Heuhaufen versteckte Flüchtling durch einen Heügabelstich zufällig leicht im Gesicht verletzt, worauf er in auffälliger Weise zusammen- zuckte. Dadurch verriet er sich und veranlaßte den Ausruf, daß sich im Heu etwas bewege. Der in diesem Augenblick gerade in die Feldscheuer einpassierende Fährtenhund drang jetzt sofort in das Heu ein und verwies die Liegestelle des Gesuchten, der daraufhin von dem Fährtenhundsührer nach dem Forträumen einer Heuschicht herausgeholt wurde. Aus Grund der genauen Täterbeschreibung und des Lichtbildes erkannte der Kriminalbeamte in dem herausgeholten Menne den gesuchten Mertens, was er ihm auch auf den Kopf zusagte. Mertens bestritt das zunächst, gab aber später zu, Mertens zu sein. Er wurde von Gendarmeriebeamten und dem Fährtenhundführer sofort in sorgsamster Weise dingfest gemacht und nach kurzer Vorführung an den Einbruchsorten in Queckborn nach Gießen in Polizeigewahrsam übergeführt. Von hier wird er heute nach Abschluß der polizeilichen Ermittlungen wieder in die Sicherungsanstalt in Butzbach eingeliefert werden, wo er das gerichtliche Nachspiel für feine Einbruchsdiebstähle zu erwarten hat. Schweinemarkt in Lich. * Lich, 6. Mai. Der heutige Schweinemarkt war mit 74 Ferkeln beschickt. Es kosteten 6 bis 8 Wochen alte Ferkel 35 bis 40 RM., 9 bis 12 Wochen alte 45 bis 50 RM. das Stück. Bei langsamem Geschäftsgang verblieb Ueberstand. ' Schweinemarkt in Friedberg. * Friedberg, 6. Mai. Auf dem heutigen Schweinemarkt standen 283 Ferkel zum Verkauf. Man bezahlte für Tiere bis zu 6 Wochen alt 25 bis 30 RM., 6 bis 8 Wochen alte 30 bis 34 RM., 8 bis 12 Wochen alte 34 bis 42 RM. das Stück. Das Geschäft war lebhaft, es verblieb geringer Ueberstand. G A.-Sport. Einschränkung öes Sportverkehrs gelockert. Reichssportführer v. T s ch a m m e r und Osten gibt bekannt: „Für die Einschränkung des Sportverkehrs gelten unter Aufhebung meiner Anordnung vom 27. Februar 1942 ab 1. Mai bis auf weiteres folgende Bestimmungen: Sportveranstaltungen einschließlich der Meisterschaftsspiele des NSRL. sowie Lehrgänge sind örtlich und innerhalb eines Sportgaues (Bereiches) uneingeschränkt zulässig. Bei Ansetzung von Sportveranstaltungen über die Grenzen eines Sportgaues (Bereiches) hinaus ist, soweit wie irgend möglich, eine Ueber- lastung der öffentlichen Verkehrsmittel zu vermeiden. Falls eine teilnehmende Mannschaft mehr als 200 Kilometer in einer Richtung reifen muß, bedarf die Veranstaltung in jedem Einzelsall meiner Genehmigung." Vom heimischen Sport. Luftwaffe - Dfv.-R. 3:0. Nach beiderseitig mäßigen Leistungen kam die Luftwaffe im Meisterschaftsspiel gegen DsB.-R- zu einem verdienten Sieg. Fast die ganze Spielzeit war die Luftwaffe tonangebend. Wenn das Ergebnis nicht höher ausfiel, so lag dies hauptsächlich an dem Sturm der Luftwaffe, der mitunter lustlos spielte. Marburg — 1900 7:2 (3:2). In einem Freundschaftstreffen mußten die Blauweißen die Ueberlegenheit der Marburger anerkennen. Bis zur Pause war das Spiel vollkommen ausgeglichen. Nach der Pause, als 1900 mit zurückgezogener Mannschaft spielte, bekam Marburg ein Uebergewicht. Einige grobe Schnitzer in der Hintermannschaft der 1900er verhalf den Marburgern zu dem zahlenmäßig hohen Sieg. Teutonia Watzenborn-Steinberg — Io. Londorf 4:2. Am Sonntag trugen diese Mannschaften das fällige Verbandsspiel um die Bannentscheidung aus. Das Torverhältnis entsprach nicht dem Spielverlauf. Die erste Hälfte des Spieles stand ganz im Zeichen der Platzmannschaft. Gefallen konnte bei ihnen die Verteidigung und der Mittelläufer, der das Spiel ganz in den Händen hatte. Nach Halbzeit verfolgte die Londorfer das Pech immer mehr. Kaum begon nen, wurde der Ausgleich durch ein weiteres Selbsttor hergestellt. Als auch noch der Mittelläufer wegen einer Verletzung den Platz wechseln mußte, waren die Teutonen nicht mehr zu halten. Durch zwei weitere Tore stellten sie sich den Sieg sicher. Handball Bann Weilburg — Bann Friedberg. Zu dem fälligen Gruppenspiel um die Gebiets- Meisterschaft trafen sich am Sonntag die Mannschaften der Banne Weilburg und Friedberg auf dem Mto.-Platz in Gießen. Beide Mannschaften lieferten sich ein sehr flottes Spiel, das auch an dem Endresultat zu ersehen ist. Friedberg mußte leider stark ersatzgeschwächt antreten. In letzter Sekunde sozusagen schoß Friedberg ein Tor durch Strafwurf, der das Spiel zugunsten des Bannes Friedberg entschied. Das Spiel endete mit einem knappen 9:8- Sieg der Friedberger. Der Bann Weilburg wurde durch die Unteroffizier-Vorschule vertreten, deren Mannschaft sehr gut gefiel. Der Stürm war der beste Mcmnfchaftsteil. Für den ausgebliebenen Schiri aus Wetzlar sprang Kirstein (Bann Gießen) ein. Briefkasten der Redaktion. (Rechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der Schriftleitung.) £. St Nach der Verordnung des Reichsminifters der Finanzen vom 30.1.41 — S. 2197 — 1III — kann einem Haushaltungsvorstand laufende Kinderbeihilfe gewährt werden, wenn zu seinem Haushalt weniger als drei minderjährige Kinder deutschen oder artverwandten Bluts gehören, und wenn der Haushaltungsvorstand eine alleinstehende — verwitwete, geschiedene, dauernd von ihrem Ehemann getrennt lebende oder ledige — Frau ist. Hiernach steht Ihnen diese Beihilfe zu. Die Kinderbeihilfe ist bei dem Finanzamt zu beantragen. wissen den hohen Wert der Peri-Güteerzeugnisse zu schätzen, deshalb gehen Sie sparsam mit ihnen um- 5 0 Jahr e D r. Oetker B a c k p u iver ■'Juddingpulver • Vanillinzucker Vaterland. Bauer bis Sonntag, 10. Mai. 1492 A Jugend hat keinen Zutritt! gegangen. In tiefer Trauer: Großen-Buseck, den 6. Mai 1942. 02078 Ireibankverkaus Statt Karten! Danksagung. am 8. Mai 1942: 1497D ZIGARETTEN aus. Gießen, den 5. Mai 1942. 02081 wichtig ist: die Eier können Warum Gießen, Mai 1942. 02118 möchte man Erdaldosefl öffnen, so leicht geht es* Einfach Geldstück oder dergleichen in den Spalt Ihr Berater in allen Punktfragen stecken und drehen wie werden kann. 1495D gez.Hummel, Kreisverbandsleiter. beim Dosenöffneri Schon das große Spezial-Haus für gute 35f A PAULA WEUELY-^RUDOLF FORSTER -XÖHIW- Wort, in Bereitsein, Fürsorge so das Bis auf weiteres am Montag- und Donnerstag-Vormittag geschlossen! dem ständiges unermüdliche mitschwingt und Gefühl des Ge- 3ah re das gute Vornehm 1 Geschmackvoll! 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Wir danken bestens für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme beim Heimgang unserer lieben Mutter und Schwester Anneliese Guthardt Heinz Guthardt, Ltn. d. R. Karl Georg In stiller Trauer: Toni Siebert, geb. Hagemann und Kinder. MILDE SORTE MEMPHIS DRITTE SORTE NIL Gießen (Sonnenstr. 25), den 6. Mai 1942. Wir bitten von Beileidsbesuchen abzusehen. ________________1491 D Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme sowie für die zahlreichen Kranz- und Blumenspenden und allen denen, die unserem lieben Entschlafenen das letzte Geleit gaben, sprechen wir auf diesem Wege unseren innigsten Dank Mehr Freude an der Natur durch Bermühler-Bücher! ZMlWM MM zum Beliefern von Zeitschriften in Gießen gesucht. Radfahrer bevorzugt. Schriftliche Angebote unter 02087 an den Giebener Anzeiger erbeten. Konrad Heberer, Werkmeister i. R. Ottilie Schupp, geb. Heberer Heinrich Schupp III. Marianne Schupp, Enkelkind. Lollar, Daubringen, den 6. Mai 1942. Die Beerdigung findet am Freitag, dem 8. Mai, nachmittags 4 Uhr statt. 1501 D Danksagung. fäßM Für die vielen Beweise herzlichster Anteil- nähme anläßlich des Heldentodes meines lieben Mannes und guten Vaters, unseres lieben Sohnes, Bruders, Schwagers und Schwiegersohnes Obergefreiten Wilhelm Harbach danken wir tiefbewegt allen, die in Treue seiner und unser gedachten. Dank sagen wir auch Herrn Pfarrer Müller für die trostreichen Worte bei der Gedächtnisfeier. In tiefem Schmerzt Frau Elisabeth Harbach und Töchterchen Tilly Familie Harbach, Familie Pfeiffer und alle Angehörigen. Stark Veridimübtee, was es lei (äubcrtiMi „markenfrei!," IMi tüäfch! ohne Seife und Wafdiputoer fdimimigRe kelvkskleidung taube?. Die Schuhe halten länger und bleiben länger schön! helfen bei Rheuma, Gicht, Ischias, Glieder- und Gelenkschmerzen, Hexenschuß, Grippe und Erkältungskrankheiten, Nerven- und Kopfschmerzen. Beachten Sie Inhalt und Preis der Packung; 20 Tabletten nur 79 Pfennig! Erhältlich in allen Apotheken. 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