icoMr icomili Q Kotow KilutturöS Bantotü kantet fff«n öihq»; Hegapatam 1/"* /oOemMa Nittyr SSO Kandy i! es zuc hm. vor ein Mg uhe- )err< ahn» imm erge ichen auf imen iuine äuer das iben. frage nen nes ild« MgS« hrend lässige ür ist istene en. vienst« i Jahre 5 A« einem Wagen stürzte Sagens lams Wrt- ruppe Ent- r" bis isstan» Ser« m ist igung tDiit, leicht $ An« n den i Ein« ren in hnecht Die iberischen Schwestern aus eigenster reihen müssen. ARABISCHES MEER ■118 Japans Appell an das indische Volk. «on unterem &. H. B.-Berichterstatter. LSLMWSMZ IS 111 a u U n , * I aber sie wandten sich svrtan ?one^uan er Tioirie «W«sy5StS ' Die Besreiung -e-russischen Bauern Von Dr.Paul Rohrbach. Kalkutta unter japanischer Lustkontrolle Die japanische Landung in Akyab. - Das Oelgebiet von Oberburma üie ,ap«n tu? YE japanischen Vormarsch bedroht. iiesieeei 9en ein ®itb R Ä’und Ät Bericht zu (Nachdruck, auch mit Quellenangabe oerboten^ v ' Lissabon, April 1942. Ceylons strategische Bedeutung. jsäsbsSSSEsS von Bengalen (»wi chen V rd r Vorderen- und m das „Arabische VS I bre dien und ArabienDstasrlka) g - Bayern, mit 65 000 qkm md) t 9a^. 0 $ e n$ (f inroo h ne r n be- _ wird von rerchlnch -, 170OO Weihen eine ver- N^^Na^'Von benfelben ÜBortftamm hat i erstatten. Die Einschaltung ^ahnsons in bje Ber ! Handlungen von Cripps Jrtßht der Der größte Meinunysuntersc^ed besteht in oe S--M-WZGMUW8 Rolle in der Verteidigung Indiens zu jpieien y)e ihm*rit Wavell hatte Verhandlungen mit Cnpp^ ^L°^ae K weit man .Indien e.ne Kon- Der Hafen von ! chlag von. mehr als 6 neben dem vom Bombay der Nomben ouf inbifd?c man wn «w ' d-r Ost,äste. feB&ÄSÄÄ MLWWW Liga, die bedeutendste Orgamsation dex Moha^^ ustenschqfayri von ‘ “ 7 I medaner Ändiens, "°H lernen Beschluß Z enetmQ erhebliche Bedeutung zu. Nach I ..e < Dorschlägen gefaßt hat, lehnte ... Ä nni Cen. I ^Kmion Menschen umfassende mohammedamsche SB&ässä UWWMß WZWW- und portugiesischen Jugend d.e dort inb« 8,, I meng'e'schlossen is^lebt.dagegen bereis 8m«*! fühl her Verbundenheit der iberischen nnhe ^-»rischen Schwesteni "?^lg j-'1 (8 W ®”»» S«#» »"S'&'M «.«.| MS ss1 s >«rr.k Ls4«LMZ-W "e- Bä M«ZÄÄ?.Wr,k. WMZLM j$. h» s«1«' EÄiÄ S - --K-eÄÄ» her Sudvftkuste Indiens bea \ äußerst krirycy. r f* e i n l i Schlacht auf den WW« tD"^1 Linteri Nischen Bomben die Wasserbehälter aus der . feÄlSSÄÄ nition und Lebensrnitteln erhalte. _ Militärische nre ie ^äßochen hervor, tärischen Vorbereitungen der letzten pochen y ^ hauptsächlich dazu gedient hatten, alle Vor^. ^ndamanen-Jnjstln nach «'welchen'nalalVn! dtias verschwommenen por— |noch eine ^ernaw - - .....■■■* teSilfll#1811 dessen Typus ^e^Politik sandchrenAusdruck im spa. ZZMWis-WMW- Spanier. . . her beiden wird. Handels- unb, 3*sDerträge, «ne aus - _ vienrtag. 7. April 19^2 1Y2.ZahrgangNr.80 ABBa* aa ä A A 8 V« utirbel^brnittagS »2® miAttAitOT Jltlwl(lrl » v Iv y v ny J JsLn. ZMWh «Äs Lonorai-AnzemerjurOberhefsen . .. w - — Postscheck 116-° SrankspM. scher Firmen Kontrolleure ernannt und bat! Erfolge -er Lustwaffe im Osten dumpfe, in den „ crjd) inung mußte nären Propaganda den Böden abzugraben, die Produktion und damit die Ausfuhrüberschüsse zu heben und schließlich durch die ausgekauften, landlos gewordenen Bauern die Jndustriearbeiterschaft zu vermehren. Die Zeit von 1907 bis 1914 war aber zu kurz, als daß es zu tiefergreifenden Wirkungen hätte kommen können. Als 1917 die russische Revolution ausbrach, waren der Schrei der Massen nach Frieden und der Schrei der Bauern nach Land gleich elementare Gewalten. Lenin es später rund heraus gesagt: Was hat uns den Sieg gebracht? Daß wir Frieden und Land versprochen haben! In Kürze war die sogenannte „schwarze Teilung", d. h. die gewaltsame Aneignung alles Gutsbesitzer- und Staatslandes durch die Bauern, eine Tatsache. Der ganze landwirtschaftliche Boden — war Bauernland geworden! Die Freude für den Bauern sollte aber nur kurze । Zeit dauern. Das bäuerliche Privateigentum am. größten Teil des Grund und Bodens widersprach dem kommunistischen Prinzip, und, was praktisch noch schwerer wog: der Bauer wollte sein Korn mit Vorteil verkaufens Stalin dagegen brauchte die bedingungslose Verfügung über den Gesamt-Ernteertrag, um die Industrialisierung (will sagen: die Militarisierung) ernährungspolitisch zu sichern, die Bevölkerung absolut abhängig vom roten Regime I ZU machen und dieses durch die „Umsatzsteuer" zu-1 gleich zu finanzieren. Die gewaltsame, mit Blut, Zwangsarbeit und Hungersnöten durchgeführte Kollektivierung der Bauernschaft hat den Bauern in der gan-1 den Sowjetunion in eine Form der Staatssklaverei hineingezwungen, gegen die die alte Leibeigenschaft I noch ein Paradies war. Dadurch aber, daß alle Jahresernten ein für allemal gegen einen Hungerlohn für den Bauern Staatseigentum! wurden, verankerte sich die Bolschewistenmacht im I Innern fester als durch jedes andere Mittel, und indem der Bevölkerung für Mehl und Brot der zwanzig- bis dreißigfache Preis von dem abverlangt wurde, was der Bauer zur Friftung seines Existenzminimums bekam, konnten zwei Drittel des Sowjet-Ausgabenbudgets gedeckt werden! Jetzt ist durch die neue, vom Reichsminister für I die besetzten Ostgebiete im Einvernehmen mit dem I Reichsmarschall erlassene Agrarordnung im Prinzip der Sklavenwirtschaft in den sogenapnten Kolchosen I ein Ende gemacht worden. Die Bauernbevölkerung soll zur individuellen Bodenbewirtschaftung zurück-1 kehren, und wenn es auch noch eine gewisse Zeit I kosten wird, bis der bäuerliche Einzelhof, verbun-1 den mit genossenschaftlicher Feldbestellung, wieder I praktisch die Norm bildet, so ist mit der festgesetzten selbständigen Nutzung des Landes ein großes Be-1 freiungswerk für den Bauern im Zuge. Die Reform beseitigte den „M i r". Jeder Bauer sollte fortan ein persönliches, privates Eigentumsrecht an einem zusammenhängenden Landanteil erhalten und frei darüber verfügen können. Die Regierung ließ zu und förderte es sogar, daß strebsame Bauern auch mehrere Landanteile erwarben, und daß sich damit eine Trennung der Bauern in besitzliche und nichtbesitzliche anbahnte. Sie verfolgte damit einen dreifachen Zweck: beim eigenbesitzlichen Bauern der reoolutio- im mittleren Frontabschnitt wurde der Feind in mehrtägigen Kämpfen aus 69 Ott» schäften geworfen. Er verlor hierbei außer Hunderten von Gefangenen und Toten 47 Geschütze, 27 Granatwerfer, 132 Maschinengewehre und zahlreiche Handfeuerwaffen. Am gestrigen Tage wurden an der Ostfront 46 feindliche Flugzeuge in Luftkämpfen abgeschossen oder am Boden zerstört. Zwei eigene Flugzeuge gingen verloren. Erfolgreiche digt. Die Slurmgeschühabteilung 197 hat seit Beginn des Oftfeldzuges 200 feindliche Panzer abgeschossen. In den ersten drei Monaten dieses Jahres erlitten die Sowjets bei ihren erfolglosen Versuchen, die deutsche Ostfront ins Wanken zu bringen sowie bei deutschen Angriffsunkernehmungen schwerste Verluste an Menschen und Material. Neben besonders hohen Ausfällen an Toten verlor der Feind in der Zeit vom 1. Januar bis 31. März 194£ 104128 Gefangene, 2167 Panzer und 2519 Geschütze. Die sowjetischen Lufksireitkräfte verloren während der gleichen Zeit 1765 Flugzeuge in Luflkämpfen, 250 Flugzeuge durch Flakartillerie, 595 Flugzeuge durch Zerstörung am Boden und 110 Flugzeuge, die durch Verbände des Heeres abgeschossen wurden. Die (Engländer aber jammern, daß ihnen nun auch das 93 u r m a ö I durch die für Japan erfolgreich verlaufenden Kämpfe verloren gegangen fei. Die Japaner haben nun auch noch in Aly ab Truppen an Land gefetzt und sich damit neue wichtige Ausgangsstellungen für ihre westwärts laufenden Angriffe geschaffen. Westlich Atyab liegt Indien. Und hier ringt Mr. Cripps um die Gunst des indischen Volkes. Mit seiner „goldenen Linie", die er in seinen Verhandlungen inzwischen gefunden haben will, kann er Englands Position nicht verbessern. Denn auch der Kampf in Asien wird mit Waffen geführt und gewonnen. Das dürfte sich über Ostern so mancher Brite eingestanden haben. Engländer und Amerikaner haben bei ihrem österlichen Rundblick keine Zeichen der „Ermutigung" entdecken können. Ihr Blick ist nur auf entschlossene Gegner gefallen, die ihnen zeigen, daß es für sie in diesem Krieg nichts anderes gibt als den Sieg. Im südlichen und mittleren Abschnitt der Ostfront wurden vereinzelte Vorstöße des Feindes abgewiefen. Bei der Säuberung des rückwärtigen Gebietes im mittleren Frontabschnitt wurde eine Gruppe von 3000 Partisanen vernichtet. Starke Kampf-, Sturzkampf- und Jagdstiegerverbände un- kerstühten wirkungsvoll die Kämpfe des Heeres i m Nordabschnitt. Die Sowjets- erlitten empfindliche Verluste an Menschen und Material. In Luftkämpfen und durch Flakartillerie wurden 47 feindliche Flugzeuge bei einem eigenen Verlust abgeschof- sen. Verbände der gleichen Luftflotte griffen die Reste der sowjetischen O st s e e f l o t t e in den Häfen von Leningrad und Kronstadt an. Zwei Schlachtschiffe und zwei Schwere Kreuzer erhielten Bombentreffer schweren und schwersten Kalibers. Die Beschädigung eines Minenkreuzers ist wahrscheinlich. Schwerste Artillerie des Heeres unterstützte die Angriffe der Luftwaffe durch Bekämpfung feindlicher Flakbatterien. Im Raum der Fifcherhalbinfel und an der Murmanküfte versenkten Kampfflugzeuge durch Bombenabwurf ein Handelsschiff von 1200 BRT. und beschädigten fünf weitere schwer. In Nordafrika wurde ein Vorstoß britischer Aufklärungskräfte abgewiesen. Flugplätze und Kraftfahrzeugkolonnen in der Marmarica wurden mit guter Wirkung bombardiert. Die Angriffe auf militärische Ziele und die Hafenanlagen in La Valetta sowie britische Flugplätze der I n s e l M a l t a wurden bei Tag und Nacht mit starker Wirkung fortgesetzt. Lin im Dock liegender britischer Kreuzer wurde durch Bomben getroffen. • kJ VU0 OU4.Lt.lJ- rungen getroffen werden, um eine Wiederholung des Vorfalles zu verhindern. Erfolgreiche Abwehrkä'mpfe an -er mittleren Ostfront. Lieber 100000 gefangene Sowjets im ersten Vierteljahr 1942. Schwere Schläge für die feindliche Verforgungsschiffahtt Deutschfeindliche Maßnahmen in Brasilien. . B e r I i n, 4. April. (DNB.) Seit dem Abbruch der diplomatischen Beziehungen Brasiliens zu Deutschland haben eine Reihe unerhörter brasilianischer Maßnahmen gegen das Vermögen von Angehörigen der Achsenmächte sowie polizeiliche Aktionen und Ausfchreitungen von durch Roosevelt gedungenen randalierenden Elementen gegenüber Reichsdeutschen stattgefunden. Die brasi- llamsche Regierung hat für eine Reihe großer deut- An der englischen Südwestküsie bombardierten deutsche Kampfflugzeuge ein Werk der britischen Flugrüftungsindustrie. Aus einem britischen Bomberverband, der am gestrigen Nachmittag unter starkem Jagdschutz in die besetzten West gebiete einzufliegen versuchte, wurden durch deutsche Jäger und Flakartillerie 14 Flugzeuge ohne eigene Verluste abqe- schosfen. Ein Jagdgeschwader unter der Führung seines Commodore Major IrauHof f errang am gestrigen Tage den 2000. Luftsieg. Der Lustangriff auf die Kronstädter Bucht. Harte Ostern. Boil unserer berliner Schriftleitung. Oer Wehrmachtbericht vom Sonntag. DNB. AusdemFührerhauptquarlier, 5. April. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: i • ® ? 11 £ b u n ß er ,m Bauerntum, das m Ruß- ab. Die Absicht der Bolschewisten war offensichtlich, land die Kultur und den Staat nie getragen, t" ~J loröern immer nur ' " Nachtangriffe der Luftwaffe richteten sich gegen Anlagen der sowjetischen Flugzeugrüstungsindustrie in Rybinsk sowie gegen militärische Ziele in Moskau. InNordafrika wurden erneute Vorstöße starker britischer Aufklärungskräfte auf Mechili abgewiesen. Die Eisenbahnstrecke Alexandria—Marsa Matruk wurde an mehreren Stellen durch Bomben- lrefter unterbrochen. Rollende Angriffe deutscher Kampf- und Jagdfliegerverbände richteten sich gegen militärische Anlagen der Insel Malta. In den Staatswerflen, in Hafen- und Dockanlagen, Kasernen, Brennstofflagern und Versorgungsbelrieben wurden Volllrefffer mit nachfolgenden Explosionen und Bränden beobachtet. Durch Bombenwurf wurde ein leichter britischer Kreuzer im Dock, ein Handelsschiff und ein Hafentanker beschädigt. An der englischen Südküste bombardierten deutsche Kampfflugzeuge ein für die Versorgung wichtiges Jndustriewerk. Britische Bomber griffen in der letzten Nacht Wohnviertel verschiedener Orte in Westdeutschland an. Vor allem in der Stadt Bonn. Die Zivilbevölkerung hatte Verluste an Toten und Verletzten. Militärischer oder wehrwirtschatlicher Schaden entstand nicht. Dagegen wurde ein Anzahl öffentlicher Gebäude mit zum Teil hohen kulturellen Werten durch Bombenwurf beschädigt. Flakartillerie und Nachtjäger schossen fünf der angreifenden Bomber ab. Feindliche Angriffe abgeschlagen. / . Berlin, 6,April, (DNB,) In den Abendstun. den des 4. April flogen deutsche Kampfverbände die K r o n st ä d t e r Bucht an, durchbrachen die dichten Flaksperren und lösten ihre Bomben über den schweren Einheiten der bolschewistischen Flotte aus. umsonst versuchten die an den Molen festgemachten Kriegsschiffe mit aufs äußerste gesteigertem Flakfeuer die deutschen Sturzkampfflugzeuge abzudrän- gen. JDas Schlachtschiff ^,O k to be r - R e v o lu- 1 .,.nyur^e ^urch eine 1000-Kilogramm-Bombe mittschiffs getroffen. Der Schwere Kreuzer „P e - tropawlowsk" erhielt einen Bombentreffer auf das Heck. Der Schwere Kreuzer „M a x i m G o r k i" wurde ebenfalls von einer 1000-Kilogramm-Bombe mittschiffs getroffen, und der Schwere Kreuzer „K i- r o w erhielt den Volltreffer einer 500-Kilogramm- Bombe. Dichte schwarze Rauchwolken breiteten sich über dem ganzen Hafengebiet aus. Auch in den Molen und Magazinen sowie in den Befestigungsanlagen von Leningrad und Kronstadt wurden durch Bombentreffer umfangreiche Zerstörungen hervor- gerufen. Die Angriffe, die bei gutem Wetter und klarer Sicht ungefähr eine Stunde lang dauerten, wurden von Jägern wirksam geschützt. Der Alltag ist wieder in seine Rechte getreten, Darüber ist das Osterfest. Harte Ostern. " Unsere Männer, wo immer sie am Feinde stehen, haben auch über Ostern dem Feinde gezeigt, daß der uns aufgezwungene Krieg mit aller Schärfe geführt wird. Stalins Winteroffensive — das hat die eng- ilfch-amerikanifche Presse eben erst wieder eingestanden — ist gescheitert. Allein im ersten Viertel dieses wahres sind im Zuge der Winterkämpfe, die von deutscher Seite im Zeichen einer überlegenen lc^mn r Verteidigung geführt wurden, rund 100 000 Gefangene in unseren Händen geblieben. Wir brauchen uns nur die OKW.-Berichte dieser drei Monate anzusehen, die immer wieder an Hand einer Fülle von Einzelbeispielen barlegen, wie viele bolschewistische Tote in bestimmten Zeiträumen und auf bestimmten Abschnitten nach heißen Kampftagen gezählt wurden, um zu wissen, daß ein Mehrfaches an Gefallenen und Verwundeten beim Geg- ner auf diese 100 000 Gefangenen kommen. Auch bei Stalin sind die Soldaten nicht mehr so dicht gesät, wie das einst der Fall war. Und auch fein Kriegsmaterialbestand ist. so zusammengeschrumpft, daß man sich nicht mehr scheut, durch den Mund der Botschafter in London und Washington mit lauter, auch für uns vernehmlicher Stimme nach Kriegsgerät und nach einer Entlastungsoffensive zu schreien. Kriegsgerät können die Sowjets nur zu Schiff bekommen. U-Boote und Flugzeuge haben in den letzten Wochen der Murmansk-Küste und dem Nördlichen Eismeer eine steigende Aufmerksamkeit zu- gewandt, weil versucht wurde, über diesen Hasen Kriegsgerät nach der Sowjetunion zu bringen. Vieles von den Sendungen hat den bolschewistischen Empfänger nicht erreicht. Und was über Iran läuft, ist. nach englischen Aeußerungen keineswegs ausreichend. Im übrigen darf nicht vergessen werden, daß die Lieferanten der Sowjets, die Engländer und die Amerikaner, große eigene Bedürfnisse haben und die Tonnagefrage bei der Befriedigung dieser Bedürfnisse eine wachsende Rolle spielt. Bisher sind 16,2 Mill. BRT. feindlichen Handelsschiffsraums versenkt worden. Mit allen Zeichen des Entsetzens malt man sich in amerikanischen Kreisen schon aus, iavani- i mas wcrben soll, wenn die Versenkungen anhalten. | Allein an Tankern, dem wichtigsten Spezialschiff der feindlichen Kriegführung, sind 2,7 Mill. BRT. vernichtet worden. Auf einer Woge von Oel, so triumphierten unsere Gegner einst,'habe man den Sieg 1918 errungen. Heute ist das Unvorstellbare Wirklichkeit geworden, daß die Amerikaner, obwohl selbst mit Erdöl reich gesegnet, durch die Tätigkeit der U-Boote vor ihren Küsten in Oelschwierigleiten geraten sind. Vermögen der Achsenstaaten in eigene Verwaltung übernommen. Sogar Vermögenswerte deutscher Vereinigungen mit kulturellen und Erholungszwecken wurden dem staatlichen Zugriff preisgegeben. Seit Anfang März häufen sich die Meldungen über Festnahmen Reichsdeutscher in Brasilien. Es wurden deutschfeindliche Kundgebungen in Rio, Bahia und Recife inszeniert, bei denen Reichsdeutsche Plünderungen und Mißhandlungen ausgesetzt waren. — Offenbar hat sich die brasilianische Regierung völlig unter den Einfluß des Kriegshetzers Roosevelt begeben und läßt unter feinem Druck diese empörenden deutschfeindlichen Maßnahmen zu. Dieses Verhalten der brasilianischen Regierung ist um so erstaunlicher, als es sich um ein Land handelt, das feit Generationen einen großen Prozentsatz seiner Produkte in Deutschland abaesetzt hat. Wenn auch kein Zweifel darüber besteht, daß der Hauptkriegsschuldige Roosevelt auch hinter dieser deutschfeindlichen Maßnahme Brasiliens steht, so wird man doch in Deutschland für das Vorgehen Brasiliens ein gutes Gedächtnis haben. Berlin, 4. April. (DNB.) Der Kampf gegen die feindliche Versorgungsschiffahrt war auch in der ver- gangenen Woche erfolgreich. Aus einem nach Murmansk bestimmten Geleitzug, der wertvolles Kriegsmaterial an Bord hatte, wurden trotz der starken Sicherung durch Kreuzer und Zerstörer drei große Transporter mit 21 000 BRT. versenkt und von den geleitenden Kriegsschiffen ein Kreuzer der Städte- Klasse sowie ein, Zerstörer beschädigt. In den Ge"° wässern des Atlantik und der amenkanischen Küste wurden 16 Frachter mit über 110 000 BRT. verlinkt, darunter acht große Tanker mit rund 74 000 BiRI. Mehr als 110 000 Tonnen Oel gingen dem Feind damit verloren. Zum Transport öiefer Oel- menae wären 7400 Spezial-Oeltransportfahrzeuae erforderlich. Die Versenkungsziffer für März buchte mit 105 Handelsschiffen mit zusammen 646 000 BRT. einen neuen Rekord. An diesem Er- Oer Wehrmachtbericht vom Montag. DNv. Ausdem Führerhauptquartier, 6. April. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: An der Ostfront scheiterten mehrere örtliche Angriffe der Sowjets. Bei einem eigenen Angriff Oer Wehrmachtbericht vom Gamstag DNB. AusdernFührerhauptquartier, ^4. April. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Im Donezgebiet und im mittle- r e n Abschnitt der Ostfront führten die Sowjets ver- vereinzelte Angriffe. Sie wurden unter schweren Verlusten des Gegners abgewiefen. Eigene Angriffs- Unternehmungen waren erfolgreiche Im nördlichen Frontabschnitt stärkere Kampftätigkeit. Allein im Abschnitt eines Armeekorps wurden 15 feindliche Panzer vernichtet. Kampf- und Iagd- fliegeroerban^ griffen militärische Anlagen in 2tt u r m a n f F mif starker Wirkung an, im Hafen wurde ein Handelsfchfff durch Bombenwurf befcha- Berlin, 6. April. (DNB.) An der Dons), front scheiterten am Ostersonntag örtliche feindliche Angriffe, die durch starkes Artilleriefeuer vorbereitet worden waren. Unter wirkungsvoller Unterstützung deutscher Sturzkampfflugzeuge wurde ein von zehn bolschewistischen Panzerkampfwagen geführter 2In= griff' zerschlagen. Gegen die deutschen Stellungen ostwärts von Charkow wurde eine von drei bolschewistischen Regimentern geführter Angriff ebenfalls unter Mitwirkung von Sturzkampf- und Schlachtflieaem abgeschlagen. Die Bolschewisten fühlten an der Einschließungsfront von S e w a st o - pol an zwei Stellen mit stärkeren Kräften mehrfach gegen die deutschen und rumänischen Stellungen vor. Ihre Angriffsversuche wurden im Keim erstickt. Auf der Halbinsel K e r t s ch fanden außer lebhafter eigener Artillerietätigkeit keine wesentlichen Kampfhandlungen statt. Nordostwärts Drei warf eine Infanteriedivision die Bolschewisten aus ihren Stellungen und trieb sie über einen Flußlauf zurück. Die deutschen Truppen erreichten wichtige Verbesserungen ihrer Stellungen und brachen zahlreiche Gefangene und Beutematerial ein. Reste einer eingeschlossenen bolschewistischen Kampfgruppe' versuchten südostwärts des Ilmensees den Ring der deutschen Truppen zu durchbrechen. Die Versuche wurden unter schweren Verlusten für den Feind abgtmicfen, Diedeutsch-finnischeWaffenbrü-erschast Helsinki, 4. AM. (DNB.) Felinnarschall Manner he im, der Oberbefehlshaber der finnischen Armee, stattete dem Oberbefehlshaber der deutschen Armee im hohen Norden, General Dietl, in feinem Hauptquartier einen Besuch ab. Die Besprechung verlief im Geiste der deutsch-finnischen Waffenbrüderschaft überaus herzlich und kameradschaftlich. General Dietl sprach von der tiefen Verehrung, die der deutsche Soldat für den Feldmar- schall Mannerheim als Schöpfer der finnischen Ar-1 mee und erfolgreichen Heerführer in drei harten Freiheits-Kämpfen Finnlands empfindet. Die deutschen Soldaten seien in Lappland stolz darauf, Schul-1 ter an Schulter mit den tapferen Soldaten Finnlands zu kämpfen. Sie hätten den Wjinter hervorragend überstanden und seien überzeugt, daß sie in diesem Jahr den Endsieg über den sowjetischen Feind erringen werden in enger Waffenbrüderschaft I mit der finnischen Armee. Feldmarschall Mannerheim gab feiner Genugtuung und Freude Ausdruck, daß die deutsche Waffenbrüderschaft im hohen Normen jetzt die schwerste Zeit des harten Winters gut I überstanden habe. Mit Vertrauen könne man in die nächste Zukunft blicken. Bulgarien zu allen Opfern bereit. S o f i a, 6. April. (Europapreß.) Zum Jahrestag des Emmarsches der deutschen Truppen in Jugo-1 slawien und Griechenland am 6. April 1941 erklärte ber bulgarische Kriegsminister Generalleutnant Das- kaloff der Presse: „Das geeinte Bulgarien gehört beute zu den wohlhabendsten Ländern Europas, unter dessen Oberfläche sich noch ungehobene Reich- tumer befinden. Jeder Bulgare trägt in sich nur einen Gedanken und eine Aufgabe: das (Ermord Zu verteidigen. Dafür ist er bereit, alle Prüfungen und Opfer auf sich zu nehmen, um so mehr, als er weiß, daß ihn sein König nicht um des bloßen Ruhmes willen in das Feuer schicken wird. Wenn ihn der König zu den Waffen ruft, dann nur im Falle der unbedingten Notwendigkeit. Der Heroismus des bulgarischen Volkes im Kampf um feine Einigung, den es in der Vergangenheit bewiesen hat, ist eine Garantie, daß Bulgarien eine starke und uneinnehmbare Festung des Friedens in Südosteuropa fein wird." Bolfchewisten-Bomben auf schwedisches Gebiet । Stockholm, 4.April. (DNB.) Sowjetflugzeuge 1 Harfen Bomben in der Nähe der nordschwedischen Grenzstadt Haparanda über schwedischem GebietI' gebnis war die Kriegsmarine mit 94 Schiffen mit 599 900 BRT. beteiligt. Seit Kriegsbeginn bis zum 31. März 1942 ver- mchteten Kriegsmarine und Luftwaffe 2 755 900 BRT. feindlichen Tankerfchjffsraumes. Das bedeutet für den Feind einen Verlust an Oel und Treibstoffen von mehr als 4,4 Millionen Tonnen, also mehr als viermal so viel wie im Gebiet des Deutschen Reiches, einschl. der eingegliederten Ostgebiete und des Protektorats im Jahre 1937, an 8750 Güterzüge -mit rund 300 000 Elsenbahntankwagen würde man benötigen, um diese Dehn enge zu transportieren. Die gesamte öe5 Trat, eines der wertvollsten Ekdolgebiete der Welt, deckt mit rund 4,1 Millionen Tonnen noch nicht einmal den Verlust, der dem Feinde zugefugt wurde. Dabei sind in der Versen- kungszahl die Erfolge der italienischen und p——1 ■ schen Wehrmacht nicht enthalten. eine staatliche und soziale Ordnung schleppen, es keinen rechten Anteil und zu der cs kein i Verhältnis besaß. . die über den Tornefluß von Schweden nach Finn- „ ertragen hatte. Als land führende Eisenbahnbrücke zu zerstören. Mir" fest eingepferchte Massen- Die gefundenen Bombensplitter und Bombenteile es die materiellen Lasten für waren mit Zahlen und russischen Buchstaben ver- " ......7 an der sehen. Wie das schwedische Auswärtige Amt mit- f _ ------- — Zu der es kein inneres teilt, hat der schwedische Gesandte in Kuibyschew In- «ijottms Mafi ftruttionen erhalten, bei der Sowjetregierung Pro- -Ote gebildete schicht und die Regierung im da- test einzulegen und anheimzustellen, daß Vorkeh- mahgen Rußland hielten den Bauern für be-'«....---— --- - - - - b'ngungslos „zarentreu", und im Glauben an diese "egende gab man ihm ein ausgiebiges Wahl - e e ch t zur Duma. Nicht aber die vermeintliche Zarentreue, sondern Landnot und Hunger lehrten den Bauern stimmen, und nicht konservativ, sondern revolutionäre Abgeordnete waren das Ergebnis der bäuerlichen Wahlen. Der Bauer wählte besinnungslos die Kandidaten, die ihm das Meiste in der Landfrage versprachen, und diese Erfahrung war es, die Stolypin zu der Kassierung des Wahlrechts für die Bauern und zur Agrarreform von 1907 bewog. Kleine politische Nachrichten stugzeuge zur englischen Swtitste vor. In uver- gß mH erklärt, daß derKre- raschenden Tiefangriffen wurde ostwärts Brigh ich Millionen Dollar nicht übertön ein größeres Wasserwerk mit Bomben belegt. ® ^^tommen größeren Umfanges erscheine Treffer in Wirtschaftsgebäuden sowie m denPump- steige. b ZSA.-Truppen be° anlagen konnten beobachtet werden. Es entstanden ch 9' l a t i o n i e r t seien. unter starker Rauchentwicklung größere Brande. r e l 15 in u c u a o o r u a sichtigte. * Publizisten. * * d°r «roß-u Schül er und Sch)ü 1 ,tiirl nrri »m.. 2ln b« lugzeuge her aus. Im Ober Punkten. Sücheriisck. Mt war dgt wieder weg'. Die Vereinigten Staaten haben nun auch mit Ecuador ein Pacht- und Leihabkommen abge- DIUHC UUSUCUlUtllt.1. -V“ ...... X7------. . r rcn Jahren soll die von den Bolschewisten zum größten Teil zerstörte Stadt aufgebaut werden Da der Umfang der zerstörten Stadtteile sehr beträchtlich ist, soll ein Teil vorläufig in Grünanlagen umgewandelt werden. Mit dem Neuaufbau von einigen Wohnhäusern und öffentlichen Gebäuden ist bereits I begonnen worden., nutzen und bis zur Fertigstellung delsflotte in großem Umsang F den Transport einsetzen. ren: Peter Bremer, .. Punkten, und Heinz Richling, am vk® m v «■ ’m « anOder^SpitzV. Di/eifrigsten Ähüler im Reich wa. wärt-! des Ilmensees setzte der Feind an einzelnen Stellen seine Angriffe fort, wobei es zu erbitterten Nahkämpfen kam. Bis auf einen örtlichen Einbruch, der sofort abgeriegelt wurde, blieben alle feindlichen Angriffe erfolglos. Auch an anderen Stel- len des Nordabschnitts wurden Angriffsunterneh- mungen des Feindes abgeschlagen und mehrere Pan- zer vernichtet. Ein eigenes Stoßtruppunternehmen stellte in einem Waldstück eine bolschewistische Kampfgruppe und vernichtete sie. Im Sandsturm Aordafrikas. B e r l i n, 5. April. (DNB.) Auf dem afrikanischen Krieqschauplatz stießen deutsche und italienische Auf- klärungskräfte trotz heftiger Sandstürme mehrfach gegen die britischen Stellungen vor. Dabei gelang e-i britischen Panzerabteilungen ostwärts Mechili schwere Verluste zuzufügen. Während der heftig wütende Ghibli die Kampfhandlungen des Heeres in der Cyrenaika zum größten Teil lähmte, entfaltete die Luftwaffe volle Aktivität bei ihren Einsätzen gegen die britischen Hafenplütze im Mittelmeerraum. Die sich auf dem Dreieck Malta-^Gibral- tar—Tobruk aufbauende britische Strategie wurde stark erschüttert. Das Ritterkreuz. Aus dem Reich. Programmaustausch zwischen Oeutschlandsender und Neichssender. Marschall Antone scu weilte vor Ostern m O d e s s a , um sich von der Arbeit der Zivilverwal- tunq in dem eroberten Gebiet jenseits des Dnfestr ein Bild zu machen. Nach der Begrüßung durch den Zivilgouverneur von Transnistrien besichtigte der Marschall mehrere Stadtteile und die Verteidigungsanlagen von Stadt und Hafen. Während der Ostertage sind aus mehreren spanischen Provinzen über 2000 Freiwillige zur Blauen Division an die Ostfront abgerückt. In Saragossa^ Valencia und San Sebastian wurden ste begeistert verabschiedet. Vom 13. bis 16. 4. veranstaltet das OKW. in Verbindung mit der Reichsstudentenführung m Berttn ein Treffen von Akademikern, die als Freiwillige m den ausländischen Legionen der deutschen Wehrmacht stehen. für erstaunlich hohen Zahl von 285 Millionen Kilogramm Altmaterial sind die Schulen und die Hausfrauen in gleicher Weise hervorragend beteiligt. Allpapier, Knochen, Lumpen, Altmetalle und Schrott würden einen ununterbrochenen (9uter= zuq von 315 Kilometer Länge füllen, bas entspricht etwa der Entfernung Berlin—Bremen. Wenn durch kleinste Beiträge der einzelnen Schuler und Schu-! lerinnen beispielsweise 22 000 Tonnen Knochen und 95 000 Tonnen Papier zusammengetragen werden konnten, so ist das ein stolzes Ergebnis das An- sporn sein'wird, weiter zu sammeln. Als erfolgreichste Schule im dritten Vierteljahr 1941 zeichnete sich die Handelslehranstalt tn Brom- Oie Beschäftigung von Zigeunern. Der Reichsarbeitsminister hat die Zigeuner a r beitsrechtlich den Juden gleichgestellt. Für sie gelten daher die Verordnungen vom 3. Oktober und 31. Oktober 1941 und die Anordnung über den Verfall von Urlaubsmarken vorn 13. Februar 1942. Als Zigeuner sind Vollzigeuner sowie Mischlinge mit vorwiegendem oder gleichen zigeunerischem Blutanteil anzusehen, wenn sie vom Reichskrimmal- polizeiamt als solche festgestellt worden sind. Alle zwei Tage drei Sülerzüge mit Altmaterial. Um denjenigen Hörern des Rundfunks, die wegen der unterschiedlichen Empfangsverhaltnisse im Relchs- qebiet entweder nur den Deutschlandsender oder die Reichssender hören können, auch in den Genuß der durch das Doppelprogramm gegebenen Möglichkeiten des Programmwechsels zu bringen, wird an l ed em Dienstag und Donnerstag zwischen 20 Md 22 Uhr ein Programmaustausch zwischen Deutschlandsender und Reichssender stattfinden. Die Hörer des Deutschlandsenders haben also am Dienstag und Donnerstag die Möglichkeit, am leichten Unterhaltungsprogramm teilzunehmen, wahrend die Hörer der Reichssender sich an diesen Tagen aus das. gehobene Programm einstellen können. ihre Rufnummer jejeben und SÄÄS# E Schlot bei ewqgA SjBmi bab «uj noch Pa$ie Dame stieß einen Schrei "ad griss um , millkürlicb schützend um ihre Handtasche. Im nächsten AugenbUck stLn zwei, drei andere Spaziergänger Mann"7°?d°n Auflaus ueranlaßt hatte hob wieder den Kopf und sah sich um. "U™. ^"P^els willen, sagen Sie mir bloß: Wann war die Schlacht lempad)? Schweizer Freiheitskriege", sagte jemand aus der Menge und suchte mühsam seine vergessenen Schulkenntnisse zusammen. „Das war wohl .Lil^schstck'^sagte jemand aus der Menge, die •*Jg sollte einen Arzt rufen." . der Folgezeit immer reicher ausbestal- tet die Zahl der Mitwirkenden schwillt ständig an, bis zu 300 Personen und mehr. Diese Massenszenen erforderten naturgemäß große szenische Ausbauten, die entweder jedesmal auf Wagen neu herbeigerollt wurden oder auf festen Bühnen nebeneinander errichtet waren. Später waren die Osterspaele auf mehrere Tage berechnet, und ein großer Prunk wurde dabei entfaltet. Man sah schwörende Engel auf erhöhten Gerüsten, von denen auch Versenkun- gen in die Tiefe hinabfllhrten Der Hallenrachen öffnete sich mit allen seinen Schrecken, künstliche Tiere wurden verwendet. Der feierliche Ernst der Passionsszenen wurde von kornischen Zwischenspielen unterbrochen, in denen die Soldaten am Grabe, der Salbenkrämer und sein Knecht für eine lustige Bewegtheit sorgten. So entwickelte sich aus diesen groß- artigen Ausführungen zu Ostern, an denen das aanze Volk spielend oder znschauend Anteil nahm, die erste Blüte deutscher Dramatik. ’ Houptschristleiter: Dr. Frledckch. WiMm Lange (^ellveAewr des HanptichrisUeiters: Ernst Blumschem. Verantwortlich für Potttft ^und Nilder: Dr ftr. W. Lange; für das Feuilleton: Dr. Haas Mynot, für Stadt Gießen, Provinz, Wirtschaft u»b Sport: ^ttBlumlchetn Druck und Verlag: Brühlsche Univeriltätsdruckerei R. Lmge K. G. BerlagSleiter: Dr-Jng. Erich Hamann: Anzeigenleiter. Hans Beck. Anzeigenpreisüste Nr. 6. ____ Zapan erweitert seine Handelsflotte. Tokio, 6.April (Europapreß.) Der japanische Schiffsraum muß auf das.Fünf fache-der Vorkrieastvnnage gesteigert werden, um den Ansprüchen des großasiatischen Raumes zu «°nu?en, f° schreibt der Sprecher der I°p°»'lchen Mann«, Kapitän Hiraido, in der Zeitung „Nichi Nicht . B oorF mit dem Bau von Eifenschifsen begonnen^werde, meint Hiraido, müßten HolzMfe °^ellt wenden, mit denen die notwendigen Eisenerze nach Japan gebracht werden könnten, Dann könne der Dau von in nrosiern Umfang begonnen we Die Wahlen zum japanischen Unterhaus sind auf den 30. April festgesetzt worden. Die Zahl der Wahlberechtigten beträgt fast 15 Millionen-, ste liegt über 300 000 höher als bei den letzten Wahlen tm Jahre 1937. * Japans neuer Botschafter Maotake Sato wurde am 6. April von Außenminister Molvtow empfangen. * Wie die spanische Nachrichtenagentur EFE. aus Neuyork meldet, hat Roosevelt den Geschlchtspro- fessor an der Universität Columbia, Carlton I. K). «nanes, zum neuen USA.-Botschafter m Madrid ernannt. Hayes hat sich in seinen.Büchern^und foyr- nalistischen Arbeiten als unversöhnlicher Gegner der autoritären Staatsauffassung bekannt. Auch gut er als erbitterter Feind Deutschlands. Der Träger des Ritterkreuzes Leutnant Arpke, , Zugführer in einem Sturm-Regiment, hat in den Kämpfen an der Ostfront den Heldentod gefunden : Er gehörte einem tzallschirmjäaerregiment an und wurde am 13. Mai 1940 als Feldwebel wegen seiner i hervorragenden Tapferkeit bei dem Zattschirm- untemehmen am Albert-Kanal mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet. Ganz Sumatra in japanischer Hand. Tokio, 7. April. (DNB. Funkspruch.) Das Hauptquartier gab am Dienstagmittag ine am 27. März erfolgte Kapitulation der restlichen Streit- hräfte des Feindes auf Sumatra bekannt. Damir befindet sich das gesamte Sumatra unter der Kontrolle des japanischen Militärs. Gefangen wurden in Nord- und Mittelsumatra insgesamt etwa 9UU Engländer und 1000 Niederländer Unter den Engländern befanden sich zahlreiche Soldaten, die an Bord eines Handelsdampfers von Singapur zu fliehen versuchten und nach Bombardierung ihres Schiffes nur mit knappper Mühe nach Sumatra gelangen konnten. Sumatra wird dem lapamschen Verwaltungsbezirk von Schonankoungegliedert werden. Die Pläne für den wirtschaftlichen Ausbau Sumatras sind fertiggestellt. Die Oel-, Tabak- und Kohlengewinnung soll besonders forciert werden. bett. Riesige Mengen an Wagen und Lokamoüvell mußten an die neuen Gebiete abgegeben roenjen, Das uns von Frankreich und Belgien hergegebene Gerät brachte nur einen begrenzten Ausgleich, zumal es den deutschen Dechältnissen nicht völlig am qepaßt ist. Zu all diesen Schwierigkeiten tarn noch die außergewöhnlich strenge Ka te m den Winter» monaten. Trotzdem war es möglich, die Transport» bedürfnisie der Wehrmacht befriedigen. Auch rm Verkehr mit den kriegs- und leb^enswichtigevi Wirtschaftszweigen waren bei vermindertem Personal unb Gerätebestand erhebliche Belchtunaen zu überwinden, die in den Herbstmonaten besonders gro^ sind, wenn die Ernte elngebracht und die Kohle für den Hausbrand herangefahren werden muß. Um den vordringlichen Nachschub- "nd den Güterverkehr bewältigen zu können, waren ^^uschranrun ’q en ini R e i s e z u g d i e N st unvermeidlich, was I naturgemäß zu einer Ueberfüllung der noch verkehrenden Züge führen mußte Der ^taatssekretai schloß daher mit einem Appell an alle ^ulksgenos Isen: Unterlaßt unnötige Urlaubs» und Berlin, 4.April. (DNB.) Der Führer verlieh auf Vorschlag des Oberbefehlshabers der Luftwaffe das Ritterkreuz an: Oberleutnant Kiel, der als Flugzeugführer in einem Zerstorergesckwader nachdem er im Westfeldzug in französische Gefangenschaft geraten war, im Südosten und gegen die Sowjetunion insgesamt 20 Luftsiege erfochten, 62 Flugzeuge am Boden zerstört, sowie 9 Panzer, 20 Geschütze und 16 Lokomotiven vernichtet hat. Im K-Mpj um Oefel g-laug '.hm, in kühmn Tie,- angriffen ein feindliches U-Boot, drei Schnellboote und ein Transportschiff zu versenken. Ferner an Oberfeldwebel Orth, Zugführer m einem Sturmregiment, der der Fallschirmtruppe seit ihrem Bestehen angehört und sich bereits bei. Eben- Emael und bei der Eroberung der Insel Kreta auszeichnete In den schweren Abwehrkämpfen der Ostfront leitete er mehrere Stoßtruppunternehmen. In nächtlichen Häuserkämpfen hat er mehrere Ortschaften vom Feinde gesäubert, einen Artillerie-Regi- mentsstab ausgehoben, eine Funkstation und Geschütze zerstört und mehrere MG.s und Granatwerfer erbeutet. Bei einem anderen Unternehmen rieb fem Zug zwei feindliche Kompanien auf und hielt die eroberten Ortschaften gegen starke seindliche Angriffe. Oberfeldwebel Orth starb in soldatischer Pflicht- ' erfüttung im März den Heldentod. Reichsminister Dr. Goebbels hat.dem Bildnismaler < Professor Matter Petersen in Düsseldorf zur Vollendung seines 80. Lebensjahres die herzlichsten Glückwünsche übermittelt. * .1 Der Reichsführer--- Himmler und Reichsorganl- sationsleiter Dr. Ley haben eine enge Zusammenarbeit zwischen der ff und dem Deutschen Volks- bildungswerk vereinbart. Ausführungsbestimmungen I hierzu erläßt der Chef des ff-HauptamtesVerbindung mit der Reichsdienststelle -des Deutschen Volksbildungswerkes. * I Im Zuge der Zusammenfassung aller technischen Fragen der Partei im Hauptamt für Technik wurde auch das Amt für technischeWissen- schäften der Deutschen Arbeitfront m das Hauptamt für Technik in der NSD2M, Mun. | chen 5, Erhardtstraße 36, übergefuhrt Die bis- herigen Arbeiten des Amtes für technische Wissenschaften, insbesondere die E r f i n d e r b e t r e u- u n q, werden in der bisherigen Form fortgesetzt. Volksgenossen, die in technischen Fragen Rat suchen, wenden sich an die Gauämter /ür Technik, m welche die Gauabteilungen für technische Wissen- ■ schäften eingegliebert wurden. Die Kriegsleistungen der Reichsbahn. ö , _ „ . f__< । stabtoerroaituna von zmnuuuiu yui Staatssekretär Dr.-Jn^g. e. j. S t s vn n a rvn ra« ® rbeitet g“ einem Jeitraum von mehre- vor den Leitern der Reichspropagandaämter unv p x mm nrnfes den Reichsrednern der Partei: Das Jahr 1941 brachte eine erneute Steigerung der Anforderungen! der Wehrmacht und Kriegswirtschaft. _ Die Transporte gegen Osten liefen unvermindert fort und mitten in dieser Bewegung enffpann sich der Kampf auf dem Balkan. Unerwartet und völlig unvorbereitet mußte die Reichsbahn ihren Verkehrsstrom nach Süden ablenken und ihn dann spater wieder in die große Marschrichtung nach dem Osten fließen lassen. Dann hieß es, den Eisenbahnbetrieb tn den russischen Raum hinein vorzutreiben, und zwar auf Normalspur. Wiederum mußte eme große Anzayt. von Eisenbahnern in die Kampfgebiete geschickt wer- Das italienische Gesetzblatt vom Sonntag teilt mit, daß am 21. April das seit -img-r Zett serttgg-st-llt- neue italienische Bürgerliche Gesetzbuch m Kraft tre ttn wird. Es zerfallt in die Abschnitte Burger und Familie, Erbfolge, Eigentum, Verpflichtungen Ar beit, Rechtsschutz und setzt das seit 1865 wirksame g cn tm alte Bürgerliche Gesetzbuch außer Kraft. nn 1,rnorr «utuujt ........ - ,, - W(>Y3 e?ür 1941 liegt jetzt das Gesamtergebnis der un- E> -redlichen Sammeltätigkeit unse^ Eme Anzahl bekannter Gaullisten ist durch Ent- zehn AhkgMlohtnen b-hnh-t |id> Exohmnnl w!ch!'N°n B,euien-eich-e. lier, Oberleutnant Collet (der zu Begmn des Sy- AU« dUtf Weit. SSKS'-L»"-.' L' W Mv-k. «. »I, >«, :s”S! der Beamte mitleidig. "Kommen Sie mal ni t. ÜU| den Einfall kam, die Ohne Einwand setzte sich der Mann an der Seite I Na, Jott ^^an^oa^icy i ^ummer, , des Beamten in Bewegung. Aber zehn 3 0 ^3 • j,at schnell mal an- weiter, als man eben m e ne Seitenstraße embiegen ^nsa l386! Erlauben ©io ^rjesse, Herr Wacht- wollte, schlug er sich PlatzM। wtrter Sie mich" ruhig mit zur ?nnböun?ort ÄÄ °d°r "asm Krankenhaus br.ngen. Als der Beamte hinter ihm hereindrängte, hatte der wenn Sie memen, daß et nötig „t. Mann bereits die Scheibe gedreht und winkte hejtig ».<.« 0—° ei. Da» OH«rW ruhig miti" ’ , . des deutschen Dramas. kes'Ztadt- Für die Geschichte unserer Dich^ng h^t Osttrn Anzeigers? Fräulein, ich bin ein alter Abonnent stine besondere Bedeutungr das^ d^sich S Wann war dtt Schlacht bei Sempach?" Mittelalter war --in den Kirchenubl-ch, zur Oster „Augenblick bloß noch!" Der ^nn ^^6, ^ meffebabat^en ^nfa^ zur^feurlichen Prozession zum Hand des Beamten, die ihn fortziehen wollte, sanft messe Wechselqesang des Engels und der 1 ab und lauschte krampfhaft. Dann bruUte er be= ^f^L^um f^ld einzelne . geistert „Danke!" und legte aufatmend den Hörer drei Mari^n^Aus^em gellten die Engel ich noch mal telephon,-reu kann. Ich hab kern Klem Szen^e-vtz^^ Vorgänge lösten sich au- dem kend wurde in seiner Annahme, derMann, feinerer Aufbau entfaltet sich, rückt. Unwillkürlich griff er in. die Manteltasche, um ter Nürnberger Spiel des 13. Jahrhunderts nach kleinen Münzen zu fahnden. , , e5 |AOn eine reich ausgebildete Szenenreihe, „Was fehlt Ihnen denn bloß? Was haben Sie ^t O lchon eme^re^ ^^men „sind gesprengt, mit der Schlacht bei Sempach, Ich und in Die lateinischen Hymnen tont macht,g em - haben Siel?" . ( Wacht- spräche md W ÄÄ sich L >in prima Mädchen kennen relernt, Herr^Wach - ©Drache UNO^ir jie hatten sich zu einer meister. Feine, jebilbete junge D°we Se hat h Berufsschauspieler herausgebildet und -......... ' Sie Geschichte einer kolonialen Tat. Peter Petersen spielt in dem neuen Usa-Film „Germana n" (Sie Geschichte emer kolonialen Tat) die Rolle eines deutschen Wisienschastlers Der Film berichtet von der Arbeit deutscher Aerzte IN den Tropen, die mit Dem neuen Heilmittel Germa. nin (früher „Bayer 205") den Kampf aegen die UN- heimliche Seuche der S ch l a f k r a n k h e 11 aufnah men, wobei ihnen von feindlicher, besonders englischer Seite, die größten Schwierigkeit«, m den Weg gelegt wurden. Der Spielleiter dieses Filmes ist 'M. W. Kimm ich. Line Hölderlin-Gesamtausgabe. Voraussichtlich zum Ende dieses Jahres wird'im Verlag I G Cotta eine historisch-kritt-sche Ausgabe sämtlicher Werke Hölderlins erscheinen, herau5gegeben im Aufttaq des württembergischen Kultusmimste- riums und der Deuffchen Akademie m München, unter Mitwirkung des Reichsministeriums für .Volksaufklärung und Propaganda und des Reichs- . Ministeriums für Wissenschaft, Erziehung und Volks- ! blldung von Fr. Reißner. Die große Ausgabe, die acht Bände umfassen wird, wird die originale „ Schreibung und Zeichensetzung Holderlms.beibchal- n ten. Daneben erscheint noch eme funfbaninge kleine ’ Ausgabe mit neuzeitiger Schreibung. (Eröffnung des Thorner Sladttheaters. |te Schule im dritten Dierttlfahr 1941 ^ichnele Thorner Stadttheater wurde mit einer fest- die Handelslehranstalt in Brom. L°s Thorner «hges neu gestalteter g mit "81 Durchschnittspunk en ;e Schuler che Skoepen" wieder eröffnet, nachdem es Im werten Vierteffahr stand die Gontarb „ ,ia cr^e den Polen überantwortet war. > r f ch u l e für Knaben, Berlin mit fast zwanzig «xWre ven & dichtet, wurde Durchschnittspunkten wieder als NeichsstegerI Afessor Paul Baumgarten in ein reiz- >er Spitze. Die elfngsten ^^er ^m Reich Barocktheater umgeftdtet. Zahlreiche Ver- Peter Br em er Düsseldorf nn ^552. mundete wohnten als Gäste des Oberbürgermeisters kten, und Heinz Richling, Oels, mit 43 552x1 Eröffnungsvorstellung bei. Intendant Hans F i a l a hielt die Eröffnungsrede. ' Der Treuaufbau Dunaburgs. Die Stadtverwaltung von Dunaburg hat Aufbau» flt. 01547 Hamburg Ostern 1942 Interessenwahrnehmung 2lüC6Iäffß von z dis in Berlin 20 v. S. erhalten Sie (Empfehlungen] HtTT-------f 7 ermäßigte Eintrittskarten1 gegen Familiendrucksachen Verlobungsanzeigen Wie kommt das. 3 in - • BURNUS r G-M'ß-H r^MSTAOT 1154 D Ilbenstadt (Oberh.) IN GIESSEN SELTERSWEG 63 Färberei GEBR. CHEMISCHE REINIGUNGSWERKE Staat!. Lotterie-Einnahme föucfiaröer Gießen, Neuen Bäue 11 57. 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Vas sollte man im Interesse des Stoffweck- sels vermeiden. Mehr Freude an der Natur durch Äermühler-Bücher! irge W vor $ 'Hw Vie N'!s 9QU r Sier t 8 iQm hioc hätl i'chi hft Wir können durchaus von kohlehydratreicher Kost (Kartoffeln z. B.) leben, wenn wir gleich - zeit iß genügend Vitamin Bl haben, das die Kohlehydrate in Energie und lebenserhaltende Substanz verwandelt. Statt Karten! Die Verlobung unserer Tochter Rosmarie mit Herrn Dr. med. Hans Brunßen, z. Z. Ass.-Arzt bei der Wehrmacht, beehren wir uns anzuzeigen. Landgerichtsrrt Karl Heid u. Frau Frida, geb. Bomagias Gießen, Senckenbergstraße 25 Dienstag, den 7. April 18.30 bis 21.45 Uhr: 28.Dienstagmiete u.HalbmieteA Erstaufführung Das Herrenredit Oper von Wilhelm Stärk. Preise von 1.20 bis 4.60 RM. „nrr_n_ ..... 1111 l) Der der al Tapfe certie Dei tnurb Kimis ausgi Pro Ai für besch Unte meii, Dr. ^rvi jtnbi 1905 proi tisch' 1913 Kais, den Kriei Ddtw ten $ 1.21 rufet stab- jetzt nach! Fede Fach Sem Dem herzl so Men, ylumi gesöz den » dann/ ebenso und hi rein e chen u tun, u feitige' einchoi richtig drin, letzten Da qen F I»°n für bi entlan herrlii aufknt nießel etwas rechtzc gewar schon Sanft Der! das e fehlte^ retten allef Dann und s wollte bauch mit c Milch Ob als e: sehr c alle lattlg. Haare Leberflecken Wickel, Sommer- wross. usw. entf. u. Gar. kür immer Mittwoch, 8. April keine Sprech- standen. Frau B. Gulden seit 1935 Fr. W. Henkel Am Biegelpfad 32.1 füllte gesucht. [oi542 Horst-W essel- Wall 4 vom Niederrhein. _______________- Der Mädelchor brachte zunächst dankbare Weisen aus dem 16. Jahrhundert, die alle recht beschwingt dargeboten wurden und wie die Chöre der HI. stärksten Beifall ernteten. Die Lieder sind bestes deutsches Liedgut, und besonders sei es anerkannt, daß gerade diese ausgewählt wurden. Eine besonderes Lob gebührt der Darbietung des Chors „Wenn ich ein Vöglein mär", Satz von Walter Rein. Dieses Lied, den Text und Inhalt nach uraltes deutsches Volksgut, erschien zuerst 1778 in Herders Volksliedern und wurde später in „Des Knaben Wunderhorn" ausgenommen. Goethe schreibt über das Lied: „Einzig schön und wahr." Der Text dieses Liedes, das bis heute noch auf dem Land als wirkliches Volkslied erhalten ist, ist von über 70 Komponisten bearbeitet worden, u. a. von Beethoven 1816, von Weber 1818, von Schumann 1840 u. a. m. Sehr großen Anklang fand' auch dex Mädelchor mit Flötenbegleitung „Es geht eine helle Flöte", Worte und Weise von Baumann, Satz von W. Twittenhosf. Die gemeinsam gesungenen Chöre mit Klavier-, bzw. Orchesterbegleitung zeugten von eisernem Fleiß der Darbietenden. Erwähnt zu werden verdient noch der Umstand, daß sämtliche Texte auswendig vorgetragen wurden und dadurch die Aufmerksamkeit der Sänger und Sängerinnen nicht abgelenkt werden konnten. Das Orchester brachte Kompositionen von Joseph Haydn: „Menuett", ferner „Allegro und Menuett", beide aus den Weinzierler Trois und „Sinfonie in G-dur" von Ehr. Willibald Gluck. Es wurde unter geschickter Leitung von Fritz Braun seiner Aufgabe völlig gerecht und trug durch sehr schönen Vortrag wesentlich zum guten Gelingen der Feierstunde bei. Die Klavierbegleitung zum Orchester lag in Händen von Hans Joachim H a b e n i ch t, der sich mit Hingabe und Geschick seiner Aufgabe widmete. Die Begleitung des Knabenchors auf dem Klavier hatte Gustav Geisse übernommen, auch er löste seine Aufgabe mit Aufmerksamkeit und Geschick. Den Flügel hatte das Pianohaus Schönau zur Verfügung gestellt. ' Hermann Rau. Verdunkelungszeit: 7 April von 21.06 bis 6.12 Uhr. Arthur Pfeiffer, Wetzlar, 75 Jahre alt. Am heutigen Dienstag, 7. April, kann der weit über seine Wahlheimat Wetzlar hinaus bekannte Fabrikant Arthur Pfeiffer. Gründer und Inhaber der Firma gleichen Namens in Wetzlar, in bester Frische seinen 75. Geburtstag begehen. Arthur Pfeiffer stammt aus Dresden, wo er als Sohn eines Kaufmanns geboren wurde. Nach dem Schulbesuch erlernte er das Feinmechamkerhandwerk, dann trat er in die Gewerbeschule seiner Vaterstadt über. Später war er u. a. in Berlin, Leipzig und Jena tätig, schließlich machte er sich im Jahre 1890 in Wetzlar mit einer Fabrik feinmechanischer Apparate und Geräte selbständig, die er durch rastlosen Fleiß, guten: Kaufmannsgeist und fachlichen Weitblick im Laufe der Jahrzehnte zu einem Werk entwickelte, das hohes internationales Ansehen genießt. In Verbiw- dung mit dem Stammhaus wurde von ihm im Jahre 1920 die Tochtergesellschaft „Physikalische Werke Wetzlar G.m.b.H." und im Jahre 1940 die Tochtergesellschaft „Pfeiffer Apparatebau G.m.b.H. gegründet. Heute noch ist der Jubilar unermüdlich Tag für Tag an der Spitze seines Lebenswerkes tätig. In weiten Kreisen unserer engeren Heimat, abe? auch darüber hinaus im Reich ist Arthur Pfeiffer^ neben seinem beruflichen Wirken, als Turnerführer bekannt geworden. Viele Jahre lang war er 1. Kreis» Vertreter des 9. Kreises (Mittelrhein) der früheren Deutschen Turnerschaft und 1. Gauvertreter des Gaues Hessen der DT. Allezeit hatte das deutsche Turnen in ihm nicht nur einen begeisterten Awhänger und warmherzigen Freund, sondern auch einen unermüdlichen Förderer, dessen bleibende Verdienste um die Deutsche Turnerschaft vielfache An» erkennung fanden. U. a. wurde er von den beiden Gießener Turnvereinen, Turnverein von 1846 Gießen und Männerturnverein Gießen, anläßlich seines 60. Geburtstages am 7. April 1927 zum Ehrenmitglied ernannt. Mit den Gießener und den hessischen Turnern verbindet ihn seit Jahrzehnten eine gute und vorbildliche Turnkameradschaft. - Zahlreiche Ehrenämter sind auch heute noch ui seiner Hand vereinigt. Enge Beziehungen verbinden ihn u. a. mit der Ludwigs-Universität Gießen, der er stets ein warmherziger Freund und tatkräftiger Förderer war und heute noch ist. Seit vielen Jahren gehört er auch der Gießener Hochschulgesellschaft an, die ihm vor einigen Jahren das Amt des Vorsitzenden ihres Verwaltungsrates übertrug. Die Ludwigs* Universität ehrte Arthur Pfeiffer in dankbarer Anerkennung seiner Verdienste am 20. Mai 1940 durch die Ernennung zum Ehrensenator unserer Ludo- viciana. Dem Jubilar gelten am heutigen Tage auch unsere herzlichen Wünsche zu seinem 75. Geburtstage und für einen weiteren schönen Lebensabend. Für unsere Verwundeten. Einige Jungen und Mädels des hiesigen Kinder- hartes der NSV. besuchten unter Führung von Frl. B o e ck eiy Lazarett. Ein Osterspiel und Frühlingslieder, begleitet von Frl, Koch, erfreuten die Verwundeten, die selbstgebastelte Ostergaben erhielten. In einem Lazarett fand ein fröhlicher Kaffee- nachmittag statt. Die Betreuerinnen der Frauenschaft hatten die Tische gedeckt und mit Blumen geschmückt. Der Lazarettbetreuer 'der NSKOV. G r a v e l i u s begrüßte die' Verwundeten und überbrachte die Grüße des Kreisleiters, Pg. Backhaus, und NSV.-Kreisamtsleiters Hortig. Von der Ortsfrauenschaft Dillingen waren die Kuchen gespendet worden. Eine BDM.-Jungmädelgruppe unterhielt unter Leitung ihrer Führerin Kühne mit Liedern und Lesung. Sehr erfreute die Osterspende der NSV. in Gestalt von Zigaretten, Gebäck und Drops. Der Chefarzt des Lazarettes, Oberstabsarzt Dr. Neu* mann-Spengel, dankte im Namen der Verwundeten und gedachte des Führers. Der Nachmittag wird den Verwundeten in bester Erinnerung bleiben. — Im Laufe der Woche wurden durch die Betreuerinnen der Frauenschaft die Osterspenden der NSV.-Kreisamtsleitung Wetterau in Gestalt von Der feurige Ofen Boman von Hans von Hülfen 57. Fortsetzung. (Nachdtuck verboten.) Ollendahl verabschiedete sich. „Ja, gehen wir auch, Kind —", sagte Fehr zu Marion: „Zu helfen ist hier nichts — leider. Das brennt bis auf die Grundmauern nieder. Ist kein sehr erfreulicher Anblick für mich ..." Fontana erklärte, noch bleiben zu wollen. „Wenn Sie erlauben, Baron ..., sollte sich noch irgend etwas Besonderes ereignen, dann spreche ich auf der Rückfahrt noch einmal im Schlosse vor ..." „Tun Sie's auf jeden Fall in den nächsten Tagen, Herr Fontana", sagte Fehr freundlich, indem er ihm die Hand hinstreckte: „Meine Frau wird gern wieder ihre Musik haben, als Trost in allen Schrecknissen, nicht, Marion?" — Und auch über das Jagdhaus reden wir noch einmal ♦ Das war an diesem letzten April-Donnerstag ein ziemlich wortkarges Mittagsmahl im roten Speisezimmer von Schloß Lappersdorf! Fehr redete wenig, er schien in sich gekehrt, gleichsam in seine Einsamkeit eingekapselt; und Marion mochte ihn nicht stören, so gern sie ausgesprochen hätte, was ihr ganz das Herz erfüllte: die unendliche, zehrende Freude darüber, daß das Schreckliche nun nicht mehr drohte .., daß es zum mindesten vertagt war! Sie werden ihm nicht erlauben, sich mit Jan zu schießen, dachte sie unablässig: Der Landrat hat es selber gesagt . Und gewiß ergibt die Untersuchung seine Schuld — und da wird er in Haft genommen — und wenn er verurteilt wird, dann ist es überhaupt mit ihm zu Ende! Dann kann er nach Holland gehen der arme Papa - ic empfand etwas wie Triumph, als sie das.dachte Fehrs Gedanken waren ganz andere, während er schweigsam mit ihr speiste. Er dachte dankbar, wie gut und gnädig das Schicksal ihn doch geführt, als es ihm feinen liebsten Wunsch versagte. Wäre es ihm gelungen, die Wiedereinstellung der alten treuen Meister bei Abbeg durchzusetzen — sie lägen jetzt allesamt auf der Totenbahre, und Not und Elend wären doppelt groß ... Er,war vor Tische noch kurz im Dorf gewesen, wo alles aufgeregt durcheinanderschrie, nachdem der entflohene Arbeiter die Kunde von dem schrecklichen Unglück auf der Sophienau gebracht hatte. Schnell hatte das Gerücht alles übertrieben und vergrößert, aber das war kaum nötig, der Jammer war auch so laut genug. Acht von den kleinen Häusern an der lindenbestandenen Dorfstraße waren mit einem Schlage zur Totenkammer geworden! Nach Tisch versuchte ex zu schlafen, wie alle Tage. Aber heute wollte der Schlummer nicht kommen. Vor feinen Augen standen immer die Bilder der Zerstörung und des Grauens. Immer wieder dachte er, daß Abbeg doch mindestens fahrlässig gehandelt haben mußte,' und daß die Verantwortung letzten Endes niemanden traf als ihn. Die Untersuchung konnte nach menschlichem Ermessen -nichts anderes ergeben . Um fünf Uhr wollte der Landrat — so hatte er ins Schloß -telephoniert — mit den Herren von der Polizei kommen. Natürlich hatte Fehr sich heftig gefträubt, der Kommission als Sachverständiger anzugehören, aber Ollendahl hatte feine Bedenken beiseite 'geschoben: „Ob. Sie Differenzen mit Abbeg haben oder nicht, ist hier ganz aleichgültig, Baron. Sie werden selbstverständlich nach bestem Wissen und Gewissen und eventuell sogar unter Eid Ihr Votum abgeben .. .* Gegen vier Uhr erhob er sich wieder. Er konnte doch nicht schlafen. Und-um wach zu liegen, war er viel zu unruhig. Es trieb ihn hinaus, er wollte noch einmal zur Hütte, um zu sehen, wie dort alles stand. Die Feuerwehr hatte er klingelnd abrucken hören, also war das Feuer entweder gelöscht — ! ober es gab nichts mehr zu löschen. . Er ging barhäuptig den Waldweg entlang. Zwl- fd)en den Zweigen hing noch Brandgeruch. Plö;lich fiel ein Schuß, gleich darauf ein zweiter, dritter nieder: Päng — päng — päng — pang! — (Fr hemmte den Schritt, erschrocken und angemibert: Das war Abbeg, der sich wieder auf Krähen ! einschoß"! — Hatte der jetzt Zeit und Ruhe, an jo etwas zu denken? Kühl bis ans Herz hinan ...! Das Feuer war gelöscht, die Verletzten waren verbunden, die Toten waren tot — nun stand er auf seinem Balkon und ballerte in die Getzend hinaus und wunderte sich wahrscheinlich, daß noch immer kein Kartellträger kam. „Vielleicht denkt er gar, ich kneife? — Na, pfui, Spinne!" Da klappte noch ein Schuß nach. Der klang anders als die früheren ... „liebt sich offenbar mit zwei Pistolen!" dachte Fehr. Und kehrte um und ging nach Haufe. Im Schlöffe fand er Ulla bei Marion sitzend. Sie war gekommen, um ihm Einzelheiten von dem Unglück zu bringen, dessen Umfang — wenigstens soweit er die Belegschaft betraf — sie am besten übersah. Ja, es gab acht Tote. Und würde wahrscheinlich noch einen neunten geben, einen von den kleinen, kaum dem Kindesalter entwachsenen Lehrlingen, die auf hölzerner Gabel die heißen Gläser in den Kühlofen trugen: er lag, wie alle, im Kreiskrankenhaus, Wulflam selbst hatte sie dorthin begleitet und bald darauf telephoniert, daß der Junge wohl kaum mit dem Leben davonkommen werde. Für die übrigen bestand größtenteils keine Gefahr. Aber das ganze Dorf brenne- in Aufruhr, feit man die Toten gebracht und in der Schule aufgebahrt habe, und schreckliche Szenen hätten sich abgespielt, der Gemeindevorsteher sei schon um einen Landjäger vorstellig, geworden — Ollendahl, sagte sie noch, habe vor der Schleife einen außerordentlich heftigen Wortwechsel mit Abbeg gehabt. „$at auf Abbeg offenbar keinen großen Eindruck gemacht", spottete Fehr: „Habt ihr nicht gehört, wie er vorhin seine Schießübungen auf Krähen fortsetzte? — Beneide ihn nicht um seine Seelenhaut ..." Marion fragte dazwischen, welche Strafe Abbeg etwa zu erwarten habe. Drei, vier Jahre Gefängnis doch wohl mindestens ...? Fehr begriff sofort, daß der Gedanke an den Vater sie beschäftigte, den Abbeg einst kalten Herzens dem Richter überlieferte, — daß sie im Herzen nach Vergeltung lechzte. „Wenn sich seine Schuld klar erweisen läßt —", sagte er, „wxnn sich wirklich herausstellt, daß er minderwertige Mineralien eingekauft hat, bloß um zu sparen, und daß er die Reinheit der Mischung nicht genügend überwacht hat — dann wird er so billig nicht wegkommen. Sind immerhin acht oder vielleicht gar neun Tote, die ihn anklagen. — Aber wichtiger ist, in welchem Grade die Ueberlebenden ihn belasten. Denn die Toten sind stumm." Fabian ging ab und zu, den Teetisch zu richten. Kurz vor fünf Uhr ließ sich plötzlich Dr. Wulflam melden. „Er ist tot —", sagte er, einigermaßen außer Atem, indem er Fehr die Hand drückte. „Also doch —" Ulla stand neben ihm, strich ihm die Locke aus der feuchten Stirn. „Die arme Mutter! Er war das einzige Kind der Witwe Liebig, die am Teich wohnt —" Heftig schüttelte Wulflam den Kopf: t nicht von dem Jungen — Abbeg ist „Was denn?! Abbeg?!" Fehr fprang auf — er sah, wie Marion jählings erblaßte und mit zitternder Hand die Tasse niedersetzte — „Ja. — Sein Diener fand ihn auf dem Balkon, eine Kugel im Kopf. Er rief mich gleich an. Aber da war nichts mehr zu helfen." „Er hat sich also — seinem Richter entzogen?" Marions Stimme klang ganz anders als sonst, leise und wie verängstigt. „Nicht doch, Frau Baronin. Kein Selbstmord. Abbeg ist erschossen worden." „Erschossen?" — Mit groß aufaerissenen Augen starrte Marion zu ihrem'Manne hinüber. Ein unheimliches Schweigen war im Raum. Mit einem Ruck stand sie, von schrecklichem Frösteln überlaufen, auf und verließ den Wintergarten. „Was ist denn?" fragte Wulflam besorgt. Fehr entschuldigte sie, kopfschüttelnd: „Das ist alles offenbar viel zu viel für ihrs Nerven", sagte er, schon die Türklinke in der Hand. Er ging ihr nach und fand sie in ihrem Zimmer droben, über die buntgetünchte Couch geworfen, jammervoll schluchzend. Leise und liebevoll strich er ihr übers Haar. Da fuhr sie herum und griff hilfeflehend nach seiner Hand: „Jan, Jan! Sage mir — glaubst du, daß Papa ihn erschossen hat?" „Papa? — Kind, keine Spur!" Er zog sein Taschentuch und trocknete ihr bas tränennaffe Gesicht. „Mit was für Einbildungen plagst du dich? Gibt es nicht schon genug wirkliche Schrecken? — Dein Papa ist weit vom Schuß — ja, wirklich, vom Schuß ...! Der denkt bestimmt nur daran, gute Geschäfte zu machen." (Schluß folgt.) »nstische ht gibt Die Sei Men i der Deri Iien uni die Som Schar konfemz rung übe von Diei worden Lonne indischen Dienstag waren * „United langen ii die Nach Cripps Diese mi den inbrj Expreß" sungen der in Versicher Dominio' Am indische glaubt; Welt zu den: 1. schen unter de als ein gewertet minio Paner. ] der UC Alliierte Auch & babi 'erten b N^en Mandal «'»St SWen fi 8A( Aenerat ^tten ^ste hi »?uch schau lniiner L''ch Sf^Ppe: Mgzer 1er Bat fr 'tz ^kvanl jjif e‘ beh 15 S.! K 5fr. zli> Sie 6 Aadr trachtu^g platz * konnte ; aus den ' den S°l! wirklich.1 Armee n zurülkwer tegie mit, treten ko verblutete Arbeit a scheide blick sei > men eii Marsch Auch " jets währ Unfähigk' schlagend! echossten. teil erzi K- ?S tone'« SS von 9 Jl.-Sport Luigi Musma Europameister im Boxen Zigaretten, Gebäck und Zigarren in den Lazaretten in Gießen, Bad-Nauheim unö Ziegenberg verteilt. Zu den Feiertagen wurden durch Vermittlung der Spielfolge, die den Besuchern viel Freude bereitete, da sie gute Zirtuskunst im Gewände angenehmer Unterhaltung brachte, die man besonders unter den gegenwärtigen Verhältnissen mit aller Anerkennung verzeichnen darf. Die Darbietungen fanden denn auch wohlverdienten starken Beifall. ßen, nehmen ihre Vortragstätigkeit am Sonntag, 12. April, wieder auf. Der Dichter Siegfried von Vegesack roirb über das Thema „Bei den deutschen Kolonisten in Südamerika" sprechen und seine Aus- führungen durch zahlreiche Lichtbilder ergänzen. Fast zwei Jahre hat Siegfried v. Vegesack Vrasi- lien, Argentinien, Paraguay und Chile bereist. Nicht auf der Jagd nach Abenteuern und Sensationen, sondern um das Leben der deutschen Siedler kennenzulernen, hat er die Pommern in Espi- rito Santo, die Wolgadeutschen am Parana, die Schwaben in Uruguay, die jüngsten deutschen Nach- kriegskolon'isten in Misiones und Paraguay und die über hundertjährigen deutschen Siedlungen in Südchile aufgesucht. Aber nicht nur vom Leben der Deutschen in Uebersee, ihrem oft harten Kampf und treuen Festhalten an der alten Heimat, sondern auch von der fremden Urwelt erzählt Siegfried v. Vegesack; von der brasilianischen Wildnis, den Weiten des argentinischen Camps, den Cordilleren und Schneevulkanen Chiles, den Eingeborenen und seltsamen Tieren des südamerikamschen Kontinents. Inch Gantz, Klein, Schuck und Deeg, die der Elf das Gepräge gaben. Weniger war durch eine Verletzung stark beeinträchttgt. Bei den anderen war der Eifer überwiegend, der manche spielerische Schwäche verdeckte. Die Leitung hatte Gerhard, Annerod. Turnmeisterschasten von Hessen-Nassau In Neu-Isenburg wurden am Ostermontag die Gerätmeisterschaften des Gaues Hessen-Nassau entschieden. In verschiedenen Klassen uni> Leistungsstufen traten rund 100 Turner und 40 Turnerinnen an. Die Endkämpfe sanden nachmittags in der Halle der Tgd. Neu-Isenburg statt und waren durch Vorführungen der Gau-Borführungsgruppe des Füch- amtes Turnen umrahmt. Dle Ergebnisse: Turner-Zehn kämpf (Gaumeisterschaft)^ 1. Linke (WL./Rb. Hanau) 182,5 P.; 2. Henkel ♦♦ Theater der Universitätsstadt Gietzen. Aus dem Dramaturgischen Büro wird uns geschrieben: In der heutigen Erstaufführung der Oper „Das Herrenrecht" von Wilhelm Stärk wirken mit: Gabriele Possinke, Lisel Schröter-Bek- kers; Kurt Bosny, Ludwig Drufchel, Walter Eesy, Hans Lott, Ottmar Mayr und Bernhard Schmiß. Musikalische Leitung: Otto Söllner. Inszenierung: Max Schwarze. Chöre: Carl Willy Hahn. Tanzleitung: Andreas Dolpert. Bühnenbild: Karl Löfster. ♦♦ Der Dichter Siegfried v. Vegesack s p r i ch t i n G i e tz e n. Die im Gießener Vortrags- ring zusammengeschlossenen Kulturverbände, Goethe- Bund, Kulturelle Vereinigung und NS.-Gemein- schaft „Kraft durch Freude" Volksbildungsstätte Gie- Kreisfrauenschaftsleiterin W rede Kuchenspenden den Ortsfrauenschaften Ettingshausen, Freienseen und Münster an die hiesigen Lazarette verteilt. Die NS.-Kriegerkameradschaft Lollar des Reichs- kriegevbundes hatte durch ihren Kameradschaftsführer T a u b e r t eine große Kuchenspende zu Ostern einem hiesigen Lazarett übermittelt. — Zum Ostersonntag hatte die Ortsgruppe der NSDAP Reiskirchen eine große Zahl Verwundeter eingeladen. Diese waren zum Mittagessen in Familien zu Gast. Bei dem fröhlichen Nachmittagskaffee begrüßte der Kameradschaftsführer der NSKOV. Roth die Gäste, welche von der Frauenschast betreut und dem BDM. unterhallen wurden. Ortsgruppenleiter Stark sprach zu den Verwundeten und brachte den Dank der Heimat zum Ausdruck. Der Osterhas teilte den Verwundeten Gaben aus. Dankbar werden sich die Verwundeten dieses wohlgelungenen Tages erinnern. Zirkus Holzmüller in Gießen. Der Zirkus Max Holzmüller, der in den letzten Monaten fein Winterquartier in Gießen aufgeschla- §en hatte, leitete am Ostersamstagabend feine neue lrbeitsperiode mit der Eröffnungsvorstellung auf Oswaldsgarten in Gießen ein. Der Auftakt feiner neuen Vorführungsreife war in Gießen recht verheißungsvoll für ihn, denn ein fast ausoerkauftes Haus erfreute sich bei dem Eröffnungsabend an diesen vielseitigen Darbietungen der Zirkuskunst, und an den Oftertagen war das Interesse an dieser heutzutage selten gewordenen Unterhaltung nicht geringer. Die Spielfolge zeigte eine bunte Mischung der Darbietungen, bei denen die Pferdedressur und vor ' allem die Rettkunst, ganz besonders aber die hervorragende Dressur des durch seine Mitwirkung bei den Kriegs-WHW.-Sammlungen bekannt gewordenen Elefanten „Nurmi" die Spitzenpunkte der zirzensischen Kunst bildeten. Daneben kamen natürlich auch die Akrobaten der verschiedensten Arten und selbstverständlich die Auguste als Spaßmacher gebührend zur Geltung, ferner erfreute ein Hausballett mit netten Tanzdarbietungen. Die reiterlichen Leistungen der Künstter, in erster Linie von Konstanttn Baragunow und die zwei Bratuchins, zeigten gutes Niveau und schneidige Durchführung, die Komische Hohe Schule am langen Zügel offenbarte ausgezeichnete Dressur des prächtigen Pferdes. Die Vorführung des Elefanten „Nurmi" durch Direktor Max Holzmüller und Frau machte mit einem geradezu verblüffenden Erfolg der Dressurarbeit an diesem Dtckhäuter bekannt, die man vorbehaltlos zu den besten Leistungen der Tierdressur rechnen kann. Besondere Erwähnung verdienen noch aus dem Reiche der Akrobatik der Kugelbalanceakt von Fräulein Anita, die fünf Barbers an römischen Ringen und die zwei Iakubowskys mit ihrer glänzenden Leistung hoch oben am Schwebereck unter der Zirkuskuppel. Nicht vergessen seien auch die Spaßmacher Martini, Reinsch und Richter, die mit ihren drolligen Streichen als Auguste die Lachmuskeln der Besucher in Bewegung setzten. Alles in allem bot der Zirkus Holzmüller eine 1900 — Groß-Larben 2:0 (1:0). Für die Blau-Weißen war es ein günstiger Umstand, daß dis Gäste nur mit neun Wtann zur Stelle waren, denn durch verschiedene Ausfälle — Kraft, Ammon und Rennert waren dienstlich nicht abkömmlich — mußte in letzter Minute entsprechender Ersatz beschafft werden. Mit Kraft III., Schuck, Keil, Habeth, Ganß, Weniger, Rduhl, W., Klein, Seeg, Ebert, Rohn kam dann ein Gebilde zustande, das sich unter den gebotenen Umständen den Sieg redlich erkämpfte. Die Platzbesitzer begannen zwar mit dem Wind, doch die spielerische Ueberlegenl)eit ging von den Gästen aus. Erst nach Ablauf einer Viertelstunde kam bei den Gastgebern etwas mehr Linie ins Spiel. Nach verschiedenen, durch Abseits und überhastetes Spiel verpuffenden Angriffen gelang den Blau-Weißen durch Klein der Führungstreffer. Bel den Angriffen der Gäste entstanden mehrere Eckbälle, die fedoch immer wieder abgewehrt werden konnten. Nach dem Wechsel famei die Blau-Weißen immer besser ins Spiel. Besonders von Ganß sah man ein erfolgreiches Spiel. Im Sturm wurde das Verständnis zwischen Klein und Deeg immer besser, wodurch manche heikle Situation im Strafraum der Gäste entstand. Nur zu Erfolgen wollte es nicht kommen. Immer wieder gelang es der Verteidigung, besonders aber dem Torwächter, manchen gefährlichen Angriff abzuwehren. Ein übertriebenes Kabinettstückchen, das sich der rechte Verteidiger bei einem Angriff leistete, gab Deeg Gelegenheit, auf 2:0 zu eryöhen. Die restlichen Minuten verliefen unter abwechselnden Angriffen, wobei die Platzbesitzer die Mehrzahl besaßen, die aussichtsreichste der Gäste daaegen von dem Halbrechten unglücklicherweise an vie Latte geschossen wurde. Trotz der neun Mann gaben die Gäste einen be- achttichen Gegner ab. Bei 1900 waren es Hauptsach- Zu den bedeutendsten Sporiveranstaltunyen des Ostersonntags in der Reichshauptstadt gehörte der Boxkampftag in der Deutschlandhalle um die Europameisterschaft im Halbschwergewicht zwischen M u - f in a und Vogt. Luigi Musina wurde mit einem verdienten Punktsieg über 15 Runden Europameister. Der deutsche Meister Richard Vogt boxte zu zögernd und hat nicht das erreicht, was vor ihm Schmeling, Pi- stulla, Heuser und Lazek schafften. Der Hamburger lieferte seinem Gegner zwar einen recht guten Kampf, ober Musina war technisch besser und schneller. Der Italiener befand sich fast ständig auf dem Rückzug und schlug aus der Defensive immer wieder seinen genauen Konter. In den ersten sechs Runden war der Kampf ziemlich ausgeglichen. Musina wirkte ruhiger und selbstbewußter und hatte hier bereits einen kleinen Punktvorsprung. In der zehnten Runde hoffte man auf eine Wendung. Vogt brachte einige schmerzhafte Treffer an, aber bei diesem einzigen Höhepunkt blieb es dann auch. Der Deutsche setzte in der Schlußrunde noch einmal alles auf eine Karie. Musina kam aber auch über diesen Angriff hinweg und behauptete seinen Vorsprung, den er sich durch gutes Boxen in den voraufgegangenen Runden gesichert hatte. Damit ist nach fast dreijähriger Pause der Nachfolger von Adolf Heuser gefunden worden, nach» dem sowohl Italien als auch Deutschland noch vor Jahresfrist andere Kandidaten hatten. Musina holle sich als Schwergewichtsmeister von Italien den Europatitel der Halbschwergewichte, den er schon als, Amateur besaß. (V. & H., Frankfurt) 180,7 P.; 3. Isele (GfL. Darmstadt) 179,9 P.; 4. Rosenberger (23. & H., Frankfurt) 175,3 P.; 5. Schöneich (Erbach/West.) 172,9 P.; 6. Herbert (Tv. 1846 Gießen) 165,9'P,; 7. Gallus (Tv. Kirdorf) 164,4 P. Frauen-Siebenkampf (Gaumeiisterschaft): 1. Thien (Eintracht Frankfurt) 132,5 P.; 2. Mei« fter (Tv. 57, Sachsenhausen) 123,5 P.; 3. Pritschow (Frankfurter Tv. 1860) 122,5 P.; 4. Heuser (DG. Schwanheim) 119,0 P.; 5. Lindermeier (TG. Ffm.« Bornheim) 116,5 P.; 6. Grund (TG. Ffm.-Bocken- heim) und Werner (DG. Offenbach) je 112,5 P. Zehn kampf (Oberstufe): 1. Voigt (To. Mainz- Bischofsheim) 171,3 P.; 2. Fuchs (Tbd. Wiesbaden) 170,3 P.; 3. Pfeifer (Pol. Mainz) 165,0 P.; 4. Bund (Tbd. Wiesbaden) 152,9 P. — Achtkampf (Mit* telfhrfe): 1. Wilz (Tv. Klein-Krotzenburg) 141,5 P.; 2. Schreiber (Tv. Ginnheim) 132,5 P.; 3. Schlicht (TSG. Wetzlar-Niedergirmes) 132 P. — Acht- kämpf (1902—1908): 1. Küchler (Bockenheimer TG. Ffm.) 151,5 P.: 2. Nikolai (To. Schwanheim) 148 P.; 3. Höppner (Tv. Neu-Isenburg) 147 P. — S i e • bentampf (1897—1901): 1. Dunz (TSG.Nieder- Ramstadt) 127 P.; 2. Blischke (Tv. Schwanheim) 122 P.; 3. Krebs (Tv. Kirdorf) 119 P. — Sechs- kämpf (1892—1896): 1. Weigand (Tv. Ffm.- Fechenheim) 110 P.; 2. Müller (TSG. Harheim) 109,5 P.; 3. Kunz (Pol. Mainz) 109 P. — Fünfkampf (1884—1891): 1. Sitzius (Tv. Ffm.-Ginn- heim) 94,5 P.; 2. Kraus (Bockenheimer TG. Ffm.) 93,0 P.; 3. Prag (Tv. Offenbach) 92,5 P. — Fünf» kampf (1883 und früher): 1. Lormann (To. Ffm.« Schwanheim) 96 P.; 2. Klint (GfL. Darmstadt) 90,5 P.; 3.Michael (To.Niederrad) 86 P. — Turnerinnen: Oberstufe: 1. Schneider (Tv. 46 Gießen) 102,5 P.; 2. Wolf (Tv. Oberstedten) 100 P. — Unterstufe: 1. Kasper (To. Ffm.-Schwast« heim) 104 P.; 2. Klein (Tschft. Bürgel) 103 P.; 3. Schneider urib Eilert ('beide To. Oberstedten) se 102 Punkte. Handball-Meisterschaftsspiele. SA. Frankfurt — TG. Dietzenbach 16:5; GfL. Pfungstadt — Polizei Frankfurt 2:13; I LSD. Gießen — TG. Offenbach 15:2. In dieser Packung erhalten Sie in den Geschäften Salmiak*ATA» Es ist besonders geeignet bei allen groben und hartnäckigen Ven» schmutzüngen, beseitigt-spielend Rost und Flecket Rergetfelft 5« den A 7M3 Schulbücher Schulartikel Richard Mählich Gießen, Dammstr. 22 1152D Allgemeine Ortskrankenkasse für Stadt- und Landkreis Gießen. Bekanntmachung. Beir.: Eisernes Sparen, Steuer- un-Beitragsfreiheit Gemäß § 3 der VO. über die Lenkung von Kaufkraft vom 30.10.1941 (RGBl. I S. 664) sind Be- träge, die auf eiserne Sparkonten eingezahlt werden, von den Reichssteuern und von den gesetzlichen Beiträgen zur Sozialversicherung befreit Sozialversicherungsausgleich. Der Arbeitgeber hat von den eisernen Sparbeträgen feiner sozialoersicherungspflichtigen Arbeitnehmer keine Arbeitgeberanteile an den gesetzlichen Sozialversicherungsbeiträgen zu entrichten. Er hat dafür einen Ausgleichsbetrag in höhe von 5 v. h. der eisernen Sparbeträge, die er vom Arbeitslohn seiner sozialoersicherungspflichtigen Arbeitnehmer einbehalten hat, spätestens am zehnten Tage nach Ablauf eines jeden Kalendervierteljahres — erstmals am 10. April 1942 — an die zuständige Krankenkasse abzuführen. Der Ausgleichsbetrag ist auch dann zu zahlen, wenn eine Versicherungspflicht nur bei einem Träger, der Sozialversicherung vorliegt, das Gefolgschaftsmitglied also entweder der Kranken-, Arbeitslosen-, Invaliden- oder Angestelltenversicherung als Pflichtmitglied angehört. Ist der Gesamtbetrag, den der Arbeitgeber durch die Befreiung der eisernen Sparbeträge von dem gesetzlichen Sozialversicherungsbeitrag an Arbeit- geberanteilen weniger zu zahlen hat, geringer als die 5 v. H. Abgabe, so hat die Krankenkasse auf Antrag den Ausgleichsbetrag entsprechend herabzusetzen. Der Arbeitgeber hat in diesem Falle eine Aufstellung über die eisernen Sparbeträge und die eingezahlten Sozialversicherungsabgaben sämtticher Gefolgschaftsmitglieder, einschließlich der Versicherten bei anderen Kassen, einzureichen. Nach Prüfung des Antrags erhält er einen schriftlichen Bescheid. Der Ausgleichsbetrag ermäßigt sich bei Arbeitnehmern, die in der Land-, Forstwirtschaft, in der Binnen- und Küstenfischerei oder im Haushalt beschäftigt sind, auf 2 v. H. der Summe der eisernen Sparbeträge. Haushallungsvorstände, die nicht mehr als 2 Hausgehilfinnen oder Hausgehilfen beschäftigen, sind von dem Ausgleichsbetrag befreit. Arbeitgeber, welche die Beiträge nach dem wirklichen Arbeitsverdienst der Versicherten selbst errech. nen, haben den Ausgleichsbetrag mittels einer besonderen Lohnnachweisung für das eiserne Sparen an die Kasse abzuführen. Die entsprechenden Formu- lare sind bei der Hauptgeschäftsstelle erhältlich. Einzelmeldungen über das eiserne Sparen sind nicht erforderlich. Leistungen. Die Barleistungen der gesetzlichen Krankenversicherung werden nach dem Grundlohn ohne Abzug der eisernen Sparbeträge berechnet. Meldungen. Alle übrigen Arbeitgeber, welche monatlich eine Beitragsrechnung erhalten, haben das eiserne Sparen unter Angabe der Personalien, des Sparbetrags sowie Beginn und Ende des Sparens der Kasse zu melden. An Stelle einer Meldung kann die Durchschrift der einzelnen Sparerklärung eingeschickt werden. Die Meldung hat auch dann zu erfolgen, wenn der Sparer wohl in keiner Krankenkasse pflichtversichert ist, jedoch einem der anderen genannten Zweige der Sozialversicherung angehört. 1129V Gießen, den 4. April 1942. Der Lassenleiter. der Der Herr Reichsstatthalter in Hessen — Landesregierung — Abt. IX (Bauverwaltung) in Darmstadt hat mit Verfügung Nr. IX/2160 vom 17.2.1942 dio Neufestsetzung und Aufhebung von Fluchtlinien am Leihgesterner Weg und der Elsa-Brandström-Straße sowie den Nachtrag zur Ortsbausatzung vom 8.10, 1930 genehmigt. 11320 Gießen, den 31. März 1942. * Der Oberbürgermeister. I.A.: (Braoert Zur Betreuung eines alten Herrn suche ich oiws ältere Frau oder Fräulein ebentuen auch für halbe Tage. Benner.Grvßett, Vahnhofstr.4(h Kleine Anzeigen richten sich an die Bevölkerung der engeren Heimat! Darum; Kleinanzeigen in die Heimatzeitung, den B!e60SirÄMelgiT Nachtrag zur Ortsbausahung ... Stabt Gießen zn dem Bebauungsplan für das Gebiet zwischen Freiligrath-, Uhland-, Friedrich« und Frankfurter Straße, Am Riegelpfad und Aulweg. Auf Grund des § 3 der Deutschen Gemeindeordnung vom 30. Januar 1935, der Artikel 2, 29, 37» 44 und 59 der Allgemeinen Bauordnung vom 30. April 1881 und der §§ 3—5, 7 und 9 der zugehörigen Ausführungsverordnung vom 1. Februar 1882 in Verbindung mit den Reichsverordnungen über die Regelung der Bebauung vom 15. gebruar 1936 (RGBl. I S. 104) und über Baugestaltung vom 10. November 1936 (RGBl. I S. 938) wird nach vor-- ausgegangener Beratung mtt den Ratsherren mit Genehmigung des Reichstatthalters in Hessen Landesregierung — Abteilung IX (Bauoerwallung) vom 17. Februar 1942 zu Nr. IX/2160 folgender Nachtrag zur Orisbausatzung der Stadt Gießen für das Gebiet zwischen Freiligrath-, Uhland-, Friedrich« und Frankfurter Straße, Am Riegelpfad und Am-* weg erlassen: § 1. Für die Grundstücke Flur V Nr. 18315/ioo, 18310/ioq, 1845/io und 379 werden die Vorschriften der Orts« bausatzung der Stadt Gießen für das Gebiet zwischen Freiligrath-, Uhland-, Friedrich- und Franko furter Straße, Am Riegelpfad und Aulweg vom 8. Oktober 1930 aufgehoben. § 2. Die in § 1 aufgeführten Grundstücke werden zur Erweiterung der vorhandenen Gummifabrit vorgesehen und dem Baublock 15 des oben angezogenen Bebauungsplanes zugeteilt. Der seitherige Baublock 12 kommt in Wegfall. § 3. Für den gesamten Daublock 15 wird ebenfalls die zweigeschossige Bebauung mit einer Traufhöhe bis zu 8,00 m vorgeschrieben. Gießen, den 31. März 1942. Der Oberbürgermeister: Ritter. immer GLEICHBLEIBEMO gut - WfrH AUS Uf# MM-WWW ZIGARETTEN Wissenschaftliche Werke Sondergebiet der Brühl'schen Druckerei MILDE SORTE MEMPHIS DRITTE SORTE NIL | Kaufgesuche"] Klaviere Flügel gegen bar gesucht R. Schönau Bahnhofstr. 76 Tel. 3269. 48Od Gut erhaltener Anzug für mittl. Figur (1,65 m) zu kauf, gesucht. Schriftl. ^lngeb. u. 01543 an den Gießener Anzeiger erbet. | Verschiedenes | Silb. Brosche am26.3. zwischen Marktpl.u.Berg- stratze oder bei Wieseck verloren Da Andenken, Wiederbringer sehr gute Belohn. Bergstraße 1 vt.