Samstag, 7./Sonntag. 8. Zebruar 1942 9 Samstag, 7./bo Gletzener Anzeiger 8‘S -LZ 6 mzsuppe belsoßel i fleisch* ders ge- nitZwIe* s Knorr* eine vor* r-5uppen irden nur onderen >r Knorr- Der Webrmachtberichi. DRV. Aus dem Führerhauplquartler, Februar. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt ider-und inschuß, rankhei- hmerzen. : Tabletten ^pothekem. ■rfahrungenf ’N J 27/547 Verlagen: „phener rtamilienblättet ämat imBild DieLckolle Vesugsvreict: Zwei Jahre hat das Genie und Glück der deutschen Führung der Masse unserer Wehrmacht einen Winterfeldzug erspart. Zwei Winter lang haben die meisten deutschen Soldaten ganz im Gegensatz zum Weltkrieg in Quartieren gelegen, wenn auch mit Ausbildung und winterlichen Hebungen beschäftigt. Erst der Winter des dritten Kriegsjahres sieht große Teile unseres Heeres im Kampf an der Ostfront stehen und sie Anstrengungen und Entbehrungen ertragen, die im bisherigen Verlauf dieses Krieges erstmalig auftreten. Nach Erfolgen, wie sie bisher die Kriegsgeschichte nicht kennt, stehen die Divisionen des deutschen Heeres im Herzen der Sowjetunion. , r v Der Einfluß des Winters auf den Verlauf der Kämpfe ist sehr weitgehend. Die gegnerische Propaganda hat behauptet, der russische Winter werde die deutsche Front im Osten zum Zusammenbrechen bringen, wobei die Gewöhnung des sowjetischen Soldaten an die Wintertemperaturen ein entscheidender Faktor der Ueberlegenheit über den deutschen Soldaten sein werde. Unsere Gegner rechnen auch hier, wie in so vielen Fällen vorher, falsch. Das russische Klima ist in den Wintermonaten gewiß ein schweres Hemmnis für militärische Operationen größeren Stils. Die mörderische Kälte, die z. B. die Weltkriegskämpser im Winter 1914/15 in den belannt: An der 0 ff f r o n f fügten Truppen des deutschen Heeres, unterstützt von starken Verbänden der Luftwaffe, bei der Abwehr feindlicher Angriffe und in erfolgreichen Gegenangriffen dem Feinde wieder schwere Verluste an Menschen und Material zu. Bel einem trotz eisiger Schneestürme durchgeführten örtlichen Gegenangriff im Raum nordostwärts Kursk verlor der Feind in mehrtägigem Kampf 294 Gefangene, darunter einen Divisionskommandeur, 1450 Gefallene, 6 Panzer, 25 Geschütze, zahlreiche schwere und leichte Infanteriewaffen sowie sonstiges Kriegsgerät. Im Kampf gegen die fowjetifchen Luslstreitträfte, an dem sich auch Verbände der italienischen Luftwaffe beteiligten, wurden gestern 38 feindliche Flugzeuge abgeschosfen oder am Boden zerstört. Kampfflugzeuge warfen in der Rächt zum 5. Februar Anlagen eines Flugzeugwerkes in Woro- nefch in Brand und erzielten Bombenvolltreffer in den Kraftfahrzeugwerken von Gorki. Im Seegebiet um England befchädigte die Luftwaffe durch Bombenwurf drei größere Handelsschiffe, von denen eines in Brand geriet und Schlagseite zeigte. Rachtangriffe mit vernichtender Wirkung richteten sich ferner gegen Eisenbahn- -ziele auf der Strecke Rew La st le — Edinburgh. In Rordasrika wurde die Verfolgung des Feindes im Ost teil der Lyrenaika fortgesetzt. Verbände der deutschen Luftwaffe bombardierten britische Zeltlager, Kraftfahrzeugansammlungen und Flugplätze um Tobruk. Bei wirksamen Tagesangriffen deutscher Kampffliegerkräfte auf feindliche Schiffe und militärische Anlagen des Hafens La Valetta auf der Infet Malta wurden zwei britische Unterseeboote beschädigt. Die zum Begleitschutz eingesetzten Jagd- stafseln schossen ohne eigene Verluste drei britische Flugzeuge ab. nicht erleichtert. Das deutsche Volk ist aber auch Zeuge davon, hinein begannen. . _ Auch ohne Motorisierung und winterliche Spe- zialausrüstung haben wir den russischen Winter m brei Weltkriegs-ahren glücklich durchgestanden, eo wird auch unser Heer in diesem Kriege trotz der be- Stockholm, 7. Febr. (DNV. Funkspruch.) Die von Churchill angekündigte Geheimdebatte desenglischenUnterhauses über die Lage der britischen Schiffahrt hat bereits jetzt — wie aus London eingetroffene Berichte erkennen lassen — in der englischen Hauptstadt lebhafte Diskussion ausgelöst. In sonst gut unterrichteten diplomatischen Kreisen Londons nimmt man an, daß im Verlauf dieser Geheimsitzung eine Frage von weitreichender Bedeutung für die britische Seekriegstrategie zur Aussprache kommen wird. Im Hintergrund des zur Debatte stehenden und von zahlreichen Mitgliedern des Unterhauses als außerordentlich prekär angesehenen Tonnageproblems soll, wie man hört, die Absicht Churchills stehen, die Stimmung des Hauses für die Durchführung einer von ihm geplanten britischen Landungsoperation an der norwegischen K ü.st e zu gewinnen. Der eigentliche Zweck der Geheimsitzung sei es, Klarheit darüber herbeizuführen, ob ein solches Unternehmen unter Berücksichtigung aller lebenswichtigen Anforderungen an die britische Schiffahrt zur Zeit durchgeführt werden kann oder nicht. Es verlautet, daß Erfolgreicher Gegenangriff nordoßivärls Kursk 38 Sowjeffligzeuge vernichtet. - Bomben auf sowjetische Flugzeugwerke. Verfolgung des Feindes im Ostteil der Lyrenaika. ,e Hai»" darüber ;Ü SOfle"’ slenltM wie m°" i-n folge"«« Mm kzelhandels« geschlossen. Bund tritt mg wieder ibensmittel- fnet bleiben n Gewerbe- gungen auf rNTagflir tftüerW' Das Menschenmögliche getan Das Ostheer wird auch mit dem ^owjetwinter fertig. Von Hauptmann Wilhelm Ritter v. Schramm. Annahme von Anzeige« für die Mittaasnummer bis 8*/, Uhr desVormittags Anzeigen-Preile: Anzeigenteil 7 Rvi. je mm bei 22 mm Zeilenbreite, Tertteil 50 Rvi. je mm bei 70 mm Zeilenbreite Nachlässe: Wiederholung Malstaffel I AbschlüffeMengenstaffel» Platzvorschrift (vorherige Vereinbarung) 25°/e mehr ** $ie hflW* ,«nef'h0C Zur Seekriegslage. Von Konteradmiral a. D. Karl Lagert. Die Kriegsereignisse in Ostasien haben die Erfahrung bestätigt, daß das Ergebnis einer Seeschlacht von wenigen Stunden die militärische Lage großer Staaten vollständig ändern kann. Die überlegene Art, in der Japan die im Pazifik geroon- nene Seeherrschast ausnutzt, hat die prahlerischen Ankündigungen kommender Heldentaten in den anglo-amerikanischen Kreisen zunächst verstummen lassen. v , Sogar Churchill ist kleinlaut geworden. „Ich glaube, hoffen zu dürfen, daß das Ende des Jahres 1942 uns in einer unbedingt besseren Stellung antreffen wird als jetzt", hat er in seiner Rede vor dem amerikanischen Kongreß erklärt. Erst für 1943 erwartet er „eine Initiative auf groß angelegter Basis". Auch Roosevelt erklärte dem Senat: „Erst wenn alle unsere Machtmittel genügend entwickelt sind, werden wir den Feind angreifen können." Was in der Zwischenzeit geschehen soll, darüber ist man sich offenbar nicht recht einig. „Die Vereinigten Staaten mit einer Einozeanflotte und einem Zweiozeankrieg müssen eine klare Entscheidung treffen", schreibt der frühere Chef der nord- amerikanischen Flotte, Admiral Stirling, in der Londoner „Daily Mail". Wird der Pazifik aufgegeben, so werden die Japaner Singapur, die Philippinen, Riederländisch-Jndien und Alaska erobern und Hawai ernsthaft bedrohen. Vereinigen die Staaten ihre Kräfte gegen Japan, so muß der Atlantik vernachlässigt werden. Stirling sieht nur die eine Lösung, daß nach Singapur und den Philippinen lediglich Unterstützungen durch die Luftwaffe geschickt werden, daß kleine Teile der Flotte vor Hawai Churchill plant Landung in Norwegen Zur bevorstehenden Geheimsitzung des englischen Unterhauses. rfel <«'" und ml- imrühr" 3«sthil «r0°nd ib«« ji Urbild nachgeahmt ist. Man sieht Jungen und Mädchen mit Wagen durch die Straßen ziehen und arme Kleider sammeln: es gibt Abzeichen der 'Winterhilfe, die von Sammlern verkauft werden, es f'ot Konzerte und andere Veranstaltungen für die Blhterhilfe. Man lieft Plakate mit der Aufschrift: !,du willst Frankreich aufbauen? Dann gib ihm Swst Kinder!" Die Legion der Frontkämpfer und tiroiUigen der Rationalen Revolution, eine Art arte? Seit 1789 war dieses Hand die revolutionäre v -------: wieder oie Funken auf den m'tinent übersprangen; baute man in Paris irrifaben, so pflanzte sich die Erschütterung bis h Polen fort. Der Anspruch des alten königlichen mkreich der „Gesta Dei per Francos“, der Taten, f Gott durch die Franzosen verrichten ließ, wurde 39 verweltlicht und uneingeschränkt erhalten in in Bewußtsein, alle schöpferischen und erneuernden een der Menschheit wie ein Palladium zu bewah- k' Stetem !8MS1 ...ks'ndei Msvrechanschtnsi 2251 Wen k wbtanschrist: „2lmeige£ " ^sstcheck 11686 Tranks. M. ti. Daß diese neue Humanitätsreligion an entgöt- r(en Altären zelebriert wurde, haben die Frauen erst unter den Schlägen eines selbstoerschulde- i Schicksals im Sommer 1940 gemerkt. Heute ben sie sich gezwungen, mit der neuen Zeit, die ibere heraufgeführt haben, Schritt zu halten. So urbe in den stürmischen Junitagen 1940 in Vichy i Formel der „Rationalen Revolution" gefunden; nie Bastillesturm, ohne Barrikadenkämpfe, durch nen einfachen Akt der Selbstentmachtung eines mpromittierten Regimes. Seitdem befindet sich lcmkreich im Stadium einer Revolution, die von im verordnet, von oben temperiert, von oben ü-chgeführt wird. Wie sieht das in der Wirklichkeit 15? Aon einem Volk, das so zäh an seinem Lebens- S festhält wie das französische, wird man nicht warten, daß der äußere Rhythmus seines natio- alen Daseins dieselbe stürmische Wandlung durch- mche wie Deutschland im Frühling 1933. Man irb den Franzosen auch zugute halten, daß ihre föolutiOn aus einem totalen Zusammenbruch her- örgegangen ist, der bei den Besten eine tiefe Der- venlung, beim Durchschnitt eine Lähmung und ksignation hervorgerufen hat, in der alles, was ie Regierenden in Vichy ' zur Erneuerung des iaates verfügen, passiv hingenommen wird. Man cht das Bild des Marschalls Petain in allen Kaufenstern und Verkaufsräumen, in Hotelhallen ib in den kleinen Bistros, man lieft feine Bot- Baften an die Ration an den Plakatsäulen und fculermän-ben, kann sie auf Schallplatten käuflich ■©erben; kaum ein Zeitungsartikel erscheint ohne fit Anrufung Petains, und selbst die Industrie i k nationalen Kitsches hat sich seiner Person be- Mchtigt. Schlägt dem alten Mann, der am Spät- ^nb feines Lebens ans Steuer getreten ist, ryirk- ih die Liebe, das unbegrenzte Vertrauen seines lolfes entgegen? Der Franzose hat sein eigenes irrhältnis zu seinen großen Männern; er begräbt it im Pantheon, er erweist ihnen die Reverenz des tdepathos, aber er liebt sie nicht. Er mißtraut im runbe der Größe. Eine Volkstümlichkeit, wie sie üsmarck in feiner Generation besaß, wie sie von ir Persönlichkeit Friedrichs des Großen noch auf it Gegenwart ausstrahlt, ist in Frankreich un- mkbar — von dem geschichtlich einmaligen Beisiel Adolf Hitlers ganz zu schweigen. So wird wch Pslain mehr wegen seiner militärischen Ver- ingenheit und feines Alters respektiert, mehr als ir einzig mögliche Ausweg, die letzte Zuflucht und les einzige moralische Aktivum der Ration hinge- emmen und geachtet — und im übrigen als der !ir»oent benutzt, hinter dem sich nur zu gern die iten Gegensätze von gestern verstecken. Der P^tain-Kult ist nicht die einzige Erscheinungs- erm der nationalen Revolution, die dem deutschen bei der außerordentlich angespannten Lage der englischen Tonnage sich gegen ein solches Unternehmen zahlreiche Bedenken geltend gemacht hätten. Churchill selbst vertrete jedoch die Auffassung, daß eine solche Operation durchgeführt werden müsse, selbst auf die Gefahr hin, daß ein großer Teil des britischen Schiffsraumes dabei verloren gehe. Wie es heißt, beabsichtige Churchill, bei dieser Unternehmung einige amerikanische Einheiten zu beteiligen, da er hoffe, auf diese Weise eine demonstrative Wirkung auf die gegen ihn im eigenen Lande anwachsende Opposition auszuüben. Die Geheimdebatte wird die Frage klären, ob es Churchill gelingt, das Unterhaus für feine Pläne zu gewinnen, um sich fo von dem für ihn politisch nicht ungefährlichen Risiko des Unternehmens schon im voraus zu entlasten, oder ob die Meinung derer sich als stärker erweist, die die Erhaltung des noch vorhandenen britischen Schiffsraumes für die Sicherheit der Seeverbindungen des Empire als notwendig und entscheidend ansehen. lichen Erfahrung? Ein Volk, bas im Mittelalter einen hundertjährigen Krieg mit den Engländern geführt, unter Ludwig XlV. und Napoleon gegen ganz Europa gekämpft hat, besaß die Quelle feiner Kraft in sich selbst — diese aber ist heute versiegt, und keine Maßnahme der Regierung hat sie bis jetzt wieder springen lassen. 1940 gab es um 40 v. H. weniger Eheschließungen als 1939, die Zahl der Todesfälle (die unmittelbaren Kriegsopfer nicht eingerechnet) waren um 115 000 höher als im Jahre zuvor, die Geburtenzahl in der gleichen Zeit um 50 000 niedriger. Dagegen stieg die Kindersterblichkeit von 63 auf 91 je 1000. Und schon wird angekündigt, daß die Ergebnisse für 1941 nicht besser sein werden! Hand in Hand mit dieser Gefahr des Volkstodes, dem noch immer nicht Einhalt geboten worden ist, geht die andere des rassischen Untergangs — denn wenn auch die Regierung in Vichy, unter dem Eindruck des deutschen Vorbildes, die Judenfraae in Angriff genommen hat, so sieht sie dieses Problem doch nicht vom Standpunkt der Rasse. Und doch müßten tzerade in einem Kolonialreich die Zusammenhänge besonders scharf gesehen werden, legenheit und der Initiative der militärischen Führung. In den drei Kriegswintern, die deutsche Soldaten im Weltkrieg im Osten verbringen mußten, sind Erfahrungen gesammelt worden, die noch heute unseren im Osten kämpfenden Divisionen zugute kommen. Die militärische Führung hat der Tatsache des herankommenden russischen Winters ins Auge gesehen und im Rahmen des Möglichen die Fortdauer der Kämpfe auch im Winter vorbereitet. Dabei ist die winterliche Jahreszeit als eine Periode des Kampfes gegen die Sowjetunion in die Pläne einkalkuliert, unter Berücksichtigung der Tatsache, daß sich die Operationen in den Wintermonaten naturgemäß unter anderen Voraussetzungen als im Sommer abspielen müssen. Der sog. Randwinter ist für die Kämpfe im Osten noch ungünstiger als die eigentliche kalte Jahreszeit. Schlamm und Matsch sind schlimmere Feinde jeder Truppenbewegung als eine mäßige Kälte, die die Straßen wieder passierbar macht, und zwar dauernd und zuverlässig passierbar, während sie schon im Sommer ein einziger starker Gewitterregen in einen Morast verwandeln konnte. Viele Flüsse, Sümpfe und Moore hören im Winter für die eigenen Unternehmen — aber auch für die Bewegungen des Gegners — auf, ein Hindernis zu fein. Freilich kann man sich in die gefrorene Erde schlecht eingraben; dieser Nachteil, der mit in Kauf genommen werden muß, wird zum Teil aber durch die wendige und geschickte Taktik unserer Truppen wieder überwunden. Angesichts dieser Gesamtlage dauern die Kämpfe im Osten an. Vor Leningrad, wo man aus wohlerwogenen Gründen zum Stellungskrieg übergegangen ist, in dem weiten mittleren Abschnitt der Ostfront und im Süden der riesigen Frontlinie geht der Kampf weiter Aus dem großen, zügigen Vorgehen deutscher Panzerverbände und Schneller Truppen, denen die Infanteriedivisionen auf dem Fuße folgten, sind jetzt Kampfhandlungen geworden, die hier in Fesselungsangriffen und Stoßtruvp- unternehmen, dort in der Abwehr hartnäckiger Angriffe des Gegners bestehen. Die Erbitterung und Härte dieser Kämpfe ist die gleiche geblieben wie im Sommer, ja, sie ist angesichts der klimatischen Bedingungen, unter denen sich diese Kampfhandlungen abspielen, noch größer geworden. Die deutsche Führung kann dabei aber mit der Härte des einzelnen deutschen Soldaten rechnen. Er wird in seiner Fähigkeit, Anstrengungen und •Strapazen zu ertragen, den Leistungen seiner Väter, die im ersten Weltkrieg drei schwere Kriegswinter im Osten durchgestanden haben, nicht nächst eh en. Hinzu kommt, daß das Menschenmögliche getan wird, um ihm das erfolgreiche Ueberstehen der Wintermonate zu erleichtern. Vor allen Dingen die deut, schen ©ebirgstruppen haben im winterlichen Hochgebirge wie in Norwegen Erfahrungen gesammelt, die nun dem ganzen Heer zugute kommen. Darüber hinaus ist der Wintersport in den letzten Jahrzehnten von einem großen Teil der jungen Generation in Deutschland mit so großem Efter betrieben worden, daß sie als wetterfeste Soldaten mit Eis und Schnee fertig werden. So sind die Voraussetzungen f3r die erfolgreiche Fortführung des Kampfes gegen den Bolschewismus auch in der kalten Jahreszeit gegeben. Die hochentwickelte Technik ist uns ein weiterer Helfer in vieler Beziehung. Niemand unterschätzt jedoch bte । Schwere der Anstrengungen und die Größe der Opfer, die unser Ostheer in den Wintermonaten auf sich nehmen muß. Ein harter Winter muß überwunden werden! Die heutigen Verhältnisse sind aber andere als etwa die des Jahres 1812, das unsere Gegner so gern zum Vergleich heranziehen, ' denn die Entwicklung ist seitdem nicht stehengeblieben. Sie haben sich auch schon wieder gegenüber dem Weltkrieg geändert. In gewisser Beziehung i ähneln sie noch denen des Jahres 1918, als wir un- • seren großen Vormarsch in das Innere Rußlands nachdem Frankreich im letzten Kriege die Blüte seiner Jugend auf der Wahlstatt geopfert hat. Noch Napoleon konnte, nach einer verlustreichen Schlacht, den zynischen Ausspruch tun, daß eine Pariser Nacht alle Opfer wieder ausgleichen werde — 130 Jahre später erhält Frankreichs Generalissimus, von dem man einen Angriff auf den Mestwall verlangt und der dies ablehnt, weil das Unternehmen eine Million Tote kosten würde, von einem Reynaud oder Mandel zur Antwort: „Was wollen Sie? Es gibt zwei Millionen Ausländer, die auf ihre Einbürgerung warten!" Darin liegt der Unterschied und die wahre Ursache des französischen Verfalls. Offensichtlich geht Frankreichs Erneuerung heute noch an den wesentlichsten Entscheidungen vorbei. Sicher geschieht.vieles, was dem Leben langsam „normale" Züge wiedergibt, und da das Land nicht am Krieg teilnimmt, hat es auch die Möglichkeit einer langsamen wirtschaftlichen Erholung Eine Revolution jedoch stellt der ganze Vorgang nicht dar. 2lber vielleicht ist diese wirkliche nationale Revolution einer Generation vorbehalten, die heute als handelnder Faktor noch nicht zählt; die erst heranwächst und sich in der neuentdeckten Gemeinschaft der „Chantiers" über das erstarrte nationale Bewußtsein der Franzosen hinausentwickelt, den umformen zu wollen wahrscheinlich verlorene Mühe wäre. Umbruch auf Französisch Von unserem Dr. K.-Korrespondenten. Teilungen nutz! jen Panzer dun ieug wird vermißt. Aufklärer stellten schwere Be- chcwigungen von Flugzeughallen und anderen mili« ärischen Einrichtungen fest. Bengasi — ein neuer Gchand- sieck der Briten. Juden führten das Kommando. Alle Häuser geplündert. Rom, 7. Febr. (DNB. Funkspruch.) lieber „fünf Wochen englische Barbarei in Bengasi" berichtet ein Frontbericht des „Messaggero": Einwohner der Stadt, die bei dem Einzug der Engländer kurz vor Weihnachten in Bengasi geblieben waren, erzählen, daß bte Engländer zum Vize- gouvemeur der Cyrenaika den Kommandeur der indischen Brigade, L o n g r y , einen Juden, ernannten und dem Dberftleutmant Gay, ebenfalls einem Juden die Stadtverwaltuna unterstellten. Die Engländer bildeten eine Art von lokaler Polizei, die von Juden befehligt wurde und sofort mit Haussuchungen begann. Bald hob eine regelrechte Plünderung aller nut lernen > cnger werdenden Ring der japanischen Truppen Laukompanie: D- r Sowjets td das Gemi ° m der bis 3UI1 Stic« briiil»' feiniiM« N ftmaft« her/t 'Nen «n ™ rforflungennW «Sm >*eu6e »J .Patrouillen, Auf Grund von Verhandlungen, die das Amt NS.-Altherrenbund der Reichsftudentenführung geführt hatte, ist vom Reichsmimster der Finanzen unter Berücksichtigung der neuen Würzburger Satzung des NS.-Altherrenbundes und der Mufter- fatzung seiner Altherrenschaften die Gemeinnützigkeit dieser Organisation anerkannt worden. Die Anerkennung bringt vor allem auch wichtige steuerliche Vorteile mit sich. Darüber hinaus wird aus der Entscheidung der zuständigen Reichsbehörde klar, daß die Organisation des deutschen Altherren- tums heute etwas grundsätzlich anderes darstellt, als es der frühere Aufbau der akademischen Organisationen war. Während alle früheren Altherren- Vereinigungen als private Zusammenschlüsse angesehen werben mußten, ist der NS.-Altherrenbund der Deutschen 'Studenten als der einzige von der NSDAP, anerkannte Zusammenschluß der ehemaligen Studenten deutscher Hoch- und Fachschulen ehrer?/^ | »iri D «ä S Stockholm, 6. Februar. (Europapreß.) Die Lebensmittelversorgung in England hat durch das japanische Vordringen in Ostasien ebenfalls fühlbar gelitten, berichtet der Lon- doner Korrespondent der „Svenska Dagbladet". Betroffen würden vor allem die Zufuhren von Fleisch, Butter und Käse aus Australien und Neuseeland und die Versorgung mit Reis aus Ostindien. Der Reis würde vermutlich demnächst überhaupt aus den Geschäften verschwinden. Ser Bengasis an, ausgeführt von englischen Ma- oldaten, Australiern und Neuseeländern. M i t Df fixeren an der Spitze plünderten die Banden die Wohnungen, rissen die Wände nieder, um verborgene Verstecke zu entdecken, zerstörten alles, was sie nicht mitschleppen konnten, und steck- ten zahlreiche Gebäude in Brand, darunter eine Reihe von architektonisch wertvollen Gebäuden, wie z. B. das der Banca Italia. Tag und Nacht hallten die Straßen Bengasis von dem räuberischen Treiben der Soldaten wider, die es besonders auf Uhren abgesehen hatten. Nicht einmal die Kranken in den Hospitälern wur- )en verschont. Sie wurden gezwungen, alle Wert- achen und sogar ihre Kleider herzugeben. Raub, Nord und Vergewaltigung aller Art waren an der Tagesordnung. Besondere Sorge bereitete dem eng« lischen Oberkommando die „Fünfte Kolonne". Heber» all wurde nach geheimen Sendern gesucht. Ueberall wollte man geheimnisvolle Komplotte sehen. Eines Tages wurden alle italienischen Männer in Konzentrationslager gebracht und dort unter dauernden Drohungen, daß man sie erschießen werde, verhört und mißhandelt. Als die Engländer unter dem Druck der deutschen und italienischen Truppen aus Bengasi weichen mußten, zwangen sie alle Männer, in deren Besitz Mi- litärpapiere gefunden wurden, ihnen auf ihrem rühmlosen Rückzug zu folgen. NahüS Pascha bildet das neue ägyptische Kabinett. Ankara, 6. Febr. (DNB.) König Faruk hat Nahas Pascha, den Führer der Wafd- partei, mit der Neubildung der zurückgetretenen ägyptischen Regierung beauftragt. Nahas Pascha wird damit sein zweites Kabinett bilden. Er amtierte zum erstenmal nach König Fuads Tod im Jahre 1936, als er den englisch-ägyptischen Vertrag vermittelte. Agenzia Stefani erfährt aus Kairo über Ankara: Nahas Pascha erklärte das Parlament für aufgelöft. Seine Regierung werde sich, so sagte er, auf ein neugewähltes Parlament stützen. Unter dem Druck Englands. Vichy, 6. Februar. (Europapreß.) Der iranische Gesandte in Vichy, Mosenh Rais, bat am Donnertag in Vichy fein Abberufungs- schreiben überreicht. Damit ist der wiederholt angekündigte Abbruch der Beziehungen zwischen Frankreich und Iran als Folge des Allianzvertra- ges, den England und die Sowjetunion mit Iran abgeschlossen haben, zur Tatsache geworden. An zuständiger Stelle in Vichy wird darauf hingewiesen, daß Iran nach dem Irak und Aegypten der dritte Staat des Vorderen Orients fei, der unter englischem Druck die Begehungen zu Frankreich löst. Die Nationalsozialistische Parteikorrespondenz veröffentlicht ein Kurzgeschichtenpreisausschreiben, für das der Zentralverlaa der NSDAP., Franz Eher Nachf., Geldpreise in Höhe von 2500 RM. ausgesetzt hat. In Betracht kommen Kurzerzählungen im Umfang von 1200 bis 2000 Silben von Stoffen der Vergangenheit und Gegenwart, die in künstlerisch einprägsamer Form einen Appell an die deutschen Charakterwerte des Mutes, der Entschlossenheit, der Treue und Beharrlichkeit, des Leistungswillens, Opfergeistes und Gemeinsinnes darstellen. Teil- nahmeberechtiat ist jeder deutsche Volksgenosse. Ein- lendungsschlutz ist der 1. März 1942. Nähere Auskünfte über die Ausschreibung erteilen die Schrist- leitung der Nationalsozialistischen Parteikorrewon- denz, Berlin SW 68, Zimmerstraße 88, und die Gau- Der letzte überlebende Sohn ist aus der kämpfenden Truppe zurückzuziehen. DNB. Das Oberkommando des Heeres hat vor einiger Zeit die Zurückziehung aus der kämpfenden Truppe bei besonderen Anlässen geregelt. Jetzt ist eine Ergänzung dieser Bestimmungen erfolgt. Es wird angeordnet, daß, wenn eine Familie besonders hohe Blutopfer gebracht hat, der letzte überlebende Sohn auf jeden Fall aus der kämpfenden Truppe zurückzuziehen und an einer weniger gefährdeten Stelle in der Regel im Ersatzheer, zu verwenden ist, auch wenn der betreffende Soldat die Erklärung zum freiwilligen Verbleib in der kämpfenden Truppe ab geben will oder abgegeben hat. Dieser Fall ist nach dem Erlaß beispielsweise gegeben, wenn von vier im aktiven Wehrdienst stehenden Söhnen drei gefallen sind. 3,7 Millionen beim Gportappell der Betriebe 1941. Berlin, 5. Febr. (DNB.) Die größte sportliche Leistungsprüfung der Schaffenden, der Sport» appell der Betriebe, wurde auch im Kriegsjahr 1941 ein großer Erfolg. Wie das Sportamt der NS.-Gemeinschaft ,Kraft durch Freude" mitteilt, beläuft sich das Endergebnis der Teilnahme auf 3,7 Millionen Männer und Frauen. Reichsorganisationsleiter Dr. Ley konnten 102 Betriebe als Reichssieger zur Auszeichnung gemeldet werden, von denen der Gau Düsseldorf mit 10 Reichssiegern der erfolgreichste ist. NS.-AltherrenbundundfeineAlcherren- schasten als gemeinnützig anerkannt. Kleine politische Nachrichten. Die deutsche Buchausstellung in Sofia, die mit 3500 Bänden einen umfassenden Einblick in das politische, künstlerische und wissenschaftliche Schrifttum Deutschlands gewährt, wurde vom bulgan- chen Ministerpräsidenten Professor Filoff in einem Festakt in Anwesenheit des bulgarischen Knegsmi- nifters und anderer Minister eröffnet. Der beutle Gesandte Beckerle überbrachte die Grüße von Reichs. Minister Dr. Goebbels und von Reichsaußenminister von Ribbentrop. Die erste Schweizer Mission unter dem Protektorat des Schweizerischen Roten Kreuzes ist mit ihren Aerzten, Krankenschwestern, Kraftfahrern, oefre- tärinnen usw. dieser Tage durch eine Zweite Abordnung abgelöst worden, nachdem sie einige Monate an der Ostfront Dienst getan hatte. Der tatkräftige, jederzeit hilfsbereite Einsatz dieser gut ausgebildeten und für ihre Tätigkeit vorbereiteten Männer und Frauen hat dazu beigetragen, die Versorgung unserer deutschen Soldaten im Kampf gegen den Bolschewismus zu erleichtern. ♦ Der Chef der Nationcllregieruna im Irak, Rafchid All el Kailani, und der Großmufti von Jerusalem, Hamin-al-Husseini, trafen am Freitag in Rom ein, wo sie u. a. vom Sohn des Regenten des Irak, Emir Mohamed Charaft, sowie von Vertretern des italienischen Außenministeriums, der deutschen und japanischen Botschaft am Bahnhof empfangen wur- »1 Itul- nh W d S3 fr' h! ! niri Oie Seeschlacht aus der Höhe von Java Zwei feindliche Kreuzer versenkt, zwei weitere schwer beschädigt. Bei der „Seeschlacht auf ber Höhe von Java" wurde auch ein niederländischer Kreuzer der „Java"- Klasie versenkt. Die Klasse ist 6670 Tonnen groß und mit zehn 15-am-Geschützen und sechs 4-cm- Flakgeschützen bestückt.' An Bord befinden sich ferner zwei Flugzeuge und Einrichtungen zum Minenlegen. Unfer Bild zeigt den Kreuzer „Java" bei der Einfahrt in einen Hafen. (Scherl-Bilderdienst-M.) Die britische Admiralität gab am 5.2. bekannt, daß das britische Unterseeboot „Triumph" überfällig ist und als verloren betrachtet werden muß. Die „Triumph" ist ein großes Unterseeboot mit einer Wasserverdrängung von 1090 Tonnen über und 1575 Tonnen unter Wasser. Die Besatzung des Bootes beträgt 60 Mann. Das Boot gehört zu einer Klasse, von der bereits außer der „Triumph" fünf andere Boote als gesunken gemeldet sind. n> । °Ä d°b W !" n*'.u ei«« * Ä n. 2 w Mi ItÜttt-stchüM Tokio, 7. Febr. (DNB.-Funkspruch.) Frontbe- richten zufolge haben japanische Truppen • LnT in den frühen Morgenstunden des 5. Februar eine /A" !™a ” Offensive gegen 40 000 Mann Tschung- king-Truppen in der zentralen Schantung- « » 4/Qp/?i Provinz begonnen. Die angegriffenen Truppen " 11 wurden vollständig umzingelt. Die demoralisierten Tschungking-Truppen versuchen nun, ben immer Mädelarbeit im Ost^en. Im Rahmen der HJ.-Parole für den Osteinsatz ergeben sich für die Mädel erweiterte Aufgaben. Im Sommer 1940 wurden im Wartheland die ersten Altreichführerinnen eingesetzt. Je zehn Führerinnen wurden in einem Einsatzlager zirsammengefaßt, von dem aus drei bis vier Dörfer zu betreuen waren. Eine Führerin übernahm die Schule, eine andere richtete einen Kindergarten ein, andere betätigten sich im Gesundheitsdienst und in der kulturellen Arbeit. Im Jahre 1940 wurden in fünf Lagerein- sätzen auf diese Weise 1400 Führerinnen ersaßt. Im Jahre 1941 konnte dieser Einsatz auf 9973 er» höht werden, wobei auch in Danzig-Westpreußen und Oberschlesien Einsatzlager ftattfanben. Der Ein» satz von Schulhelferinnen insbesondere hat sich so bewährt, baß der Schulhelferin die Möglichkeit gegeben werden soll, nach einer längeren Tätigkeit im Osten, nach Sonderkursen ober nach einer einjährigen Ausbildung i h r Examen als Volksfchullehrerin abzulegen. Gegenwärtig arbeiten 174 Führerinnen als Schulhelferinnen im Osten. Im neuen Jahr wird nun auch bie Mädel • arbeit im Osten weiter ausgebaut. Jeder Führerin wird nun noch ein Mädel beigegeben. Es wer. den hauptamtliche Lagerleiterinnen eingesetzt, die d>e betreuten Höfe genug kennen' und so bie Lagerteilnehmerinnen richtig ansetzen können. Alle Mädel, die älter als 15 Jahre sind und noch ihr Pflicht- j a h r abzuleisten haben, sind aufgerufen, diesen utni Qiuucii«» vw,|U;vv _____ Ehrendienst bei den deutschen Bauern i m jetzt eine nationalsozialistische Gemeinschaft, die auf Osten zu erfüllen. Heber den Landdienst der Hitler» Au« aller Wett. Arih Müller-Varteukirchen gestorben. In Hundham bei Miesbach ist lm Alter von 67 Jahren der bekannte Schriftsteller und Volks, dichter Fritz Müller-Parten tirchen gestorben. &ein vielseitiges literarisches Lebenswert umfaßt Romane, Kaufmanns-- und Bauerngefchich- ten, Erzählungen, Kurzgeschichten, Plaudereien und ist erfüllt von Humor und Lebensweisheit, von menschlicher Wärme und Güte. — Eine Reihe seiner heiteren und nachdenklichen Geschichten erschien auch im Gießener Anzeiger. Neunmal zum Tobe verurteilt. Der vorbestrafte, 34 Jahre alte Walter Flemming hatte sich vor -ter Jugendschutzkammer in Bielefeld zu verantworten; er wurde im September v. I. wegen Diebstahls festgenommen und als Bolksschädling zu zwei Jahren Zuchthaus verurteilt. Bei ben Ermittlungen kamen auch schwere sittliche Verfehlungen heraus, die jetzt zur Anklage standen. Die Jugendschutzkammer verurteilte Flemming in jedem der zur Anklage stehenden neun Falle des Sittlichkeitsverbrechens zum Tobe unb zum Verlust ber bürgerlichen Ehrenrechte. In der Urteilsbegründung hieß es, daß der Angeklagte als gefährlicher Gewohnheits- und Sittlichkeitsverbrecher anzufehen fei, der in gemeiner Weife die Jugend verführte. Er müsse deshalb aus der Volksgemeinschaft ausgemerzt werben. Autostraße Vorbeaux—Odessa geplant. Der Bau einer AutostraßevonBordeaux nach Ob essa soll sobalb wie möglich verwirklicht werden. Diese Autostraße würde von Vordeaur über Turin, Mailand, Venedig, Trieft, Belgrad und Bukarest nach Odessa führen. Rothschild-Domäne wird französischer Staatsbesitz. Der französische Vertreter der internationalen jüdischen Finanzfamilie Rothschild war im Juni 1940 aus Frankreich geflüchtet und von ber neuen französischen Regierung ber französischen Staats- angehorigkeit für verlustig erklärt worden. Seine Kunstsammlungen und sonstigen Besitzungen sind bereits vom französischen Staat beschlagnahmt worden. Nun wird auch die etwa 700 ha große Domäne des „Barons Henri de Rothschild", Daux-de- Cernay, in das Eigentum des französischen Staates übergeführt werden. Ein Enteignungserlaß des Landwirtschaftsministers nimmt bie Domäne im Interesse bes öffentlichen Nutzens unb des Kampfer gegen bie Arbeitslosigkeit für ben Staat in Anspruch. Vorsicht auf dem Bahnsteig! Zwei Mädel im Alter von 12 und 13 Jahren wollten in einem Bahnhof in der Westmark Post in den Briefkasten eines Zugpostwagens einwerfen. Statt das Halten des Zuges abzuwarten, liefen sie neben dem Zug her, stürzten und kamen unter den Zug zu liegen. Der Zwölfjährigen wurde ein Arm und ein Bein abgefahren; den erlittenen schweren Verletzungen erlag das Mädel bald darauf. Die Aeltere kam mit leichteren Verletzungen davon. ______ HaupychrPletter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter de» vauptichristleu rS: Ernst Blumschein, verantwortlich für Politik ueb ZUver- Dr. Fr. W. Lange lbeurlaubt), i.B. Ern» vlumscheln: für Feuilleton Dr. Hans Thyriot: für Stadt Kiesten. Provinz. W:rt» chasl u. Sport: Ern» Blumschein. Ä _ Druck und Berlag Brühlsche Universttätsdnickere' R. Lange K.G. Beriagsleiter: Dr.-Ing. Erich Hamann Anzeigenleiter: Hane Beck. Verantwortlich für den Inhalt ber Anzeigen: Theodor Kümmel Jcr.ö. Tafio, 6. Februar. (Ostasiendienst des DNB.) Nach einer weiteren amtlichen Verlautbarung w dem großen Erfolg ber japanischen Marineluftwaffe in ber Java-See sinb zwei Kreuzer bes feindlichen Geschwaders versenkt wor» den. Es handelt sich dabei um den niederländischen Kreuzer „be Ruyter" und um einen weiteren Kreuzer vom Java-Typ. Ein weiterer Kreu» zer dieser Klasse sowie der USA.-Kreuzer „Mar- ylehead" wurden schwer beschädigt. Bei dem versenkten Transporter handelt es sich um ein 5000 DRT. großes niederländisches Handelsschiff. Die für die Japaner so erfolgreich durchgeführte Kampfhckydlung erhielt bie offizielle Bezeichnung „Seeschlacht auf der Höhe von Java". Dauernde japanische Angriffe aus Rangun. Tokio, 6. Febr. (Europapreß.) Die japanische Luftwaffe ist jetzt besonders stark gegen Rangun tätig. Bel ben am Donnerstag durchgeführten Angriffen wurden der Bahnhof von Rangun unb ein Flugplatz nördlich der Stadt mit Bomben belegt, wobei große Brände entstanden. In ber Nacht zum Freitag griffen japanische Flugzeu-ge in»m eteinen Kugplatz südlich von Rangun an und belegten luem uou|d)hi Hn sowie andere militärische Anlagen in Rangun drei Stunden lang mit Bomben. Bei Luftkämpfen f. zwischen begleitenden japanischen Jagdflugzeugen m k und englischen Maschinen wurden sieben E n g • r Wftelle jn (ä nb er abgeschossen. Ein japanisches Flug. Verteidigungck ' .......f Meter Breite (i - * WW WWZ ■ Xeitfcfmften-Smna sucht zum nebenberuflich Austranen von Zeitschriften thrlicheo. cewissenh.PersßDen möglichst mit Fahrrad. Bewerbungen unter 474V nn den Giehener Anzeiger erbeten. THEATER der Universitätsstadt Gießen Sonntag, 8. Februar, 18 Uhr: Das Spilzenluch der Kinigin Operette von Johann Strauß Silelplan vom 10. bis 15. Februar Dienstag, 10. Februar, 19 Uhr: 20. Dienstagmiete u.Halbmiete A Aufruhr im Danienstift Mittwoch, 11. Februar, 19 Uhr: 20. Mittwoch miete u.HalbmieteB Neuinszenieruijg Die versunkene Glocke Donnerstag, 12. Febr,, 19.15 Uhr: WH W-Konzert Zum lag der deutschen Polizei Freitag, 13. Februar, 19 Uhr 20. Freitagmiete u. Halbmiete A Christian de Wet Samstag, 14. Februar, 18.30 Uhr: Wochenend im Theater Kigoletto Sonntag, 15. Februar, 11 Uhr: Das Theater im Grolideutschen Reich Dr. Roennecke Reichstheaterkammer Berlin 15 Uhr: Nachmittags- Fremdenvorstellung Der Meisterboxer 18 Uhr: Der Zarewitsch 510 D freß c^-ipofc,, All pul Z4ai^/ Allpub Nicht nur Küchengeräte und andere Gegenstände werden durch die schmutzlösende und scheuerwirksame Eigenschaft von ALLPUTZ mühelos und ohne Seile gereinigt, sondern auch stark verschmutzte Arbeitshände. Einfach em wenig ALLPUTZ in die nasse hohle Hand streuen und dann beide Hände so reiben, wie man es beim Waschen gewohnt ist. Im Nu löst sich der Schmutz, und nach dem Abspülen sind sogar die feinsten Rillen der Hände wieder sauber. Theater der Universitätsstadt Giefeen Wiedereröffnung: Sonntag, 8. Februar 1942 0473 sucht. [0488 Der Führer der OG. IX/93 Gießen Lier r uurer uci uu. Schuchmann, Gefolgschaftsführer. ■ 498 D " sonal-Abteilung der suD 0478/ Wir haben uns verlobt nen sind Bedingung. SOOD von aus Silber Zeitungsträgerin gesucht. 51 ?D Heirat. Verlaß des Gießener Anzeigers I auf 57 v. h. Gbekarnerad- l-t-a". wünscht Etwas für Sie! 0475 das Arbeitsamt. 51 sD SorlSa, Großen-Buseck, 7. Februar 1942. 514D Lollar, im Februar 1942. 515D m. Bild, welches zurückges. wird, unter 503 D an den Gieh. An». Erschein., gepfl. Heim, Vermög. Herren in sich., höh. Lebensstel- Vermählungsanzeigen bei BiUbl. Schulstr. 7 Alten Schmuck Mil offenen Anbei Drei Jungen un ein MSdet en decken ihre Walddeimai. Von Als Verlobte grüßen Erika Oieski Karl Heinz Apitzsch Uff. in einem Flak-Regt. Doublt auch Silbermünzer, un Zahn;old kauft Carl Schmidt Bahnhofstraße 10 A.G.-Nr.A.u C. 42/2210 Wir suchen für Ostern 1942 ein Lehrmädchen das Lust und Liebe zum kaufm. Beruf hat. Bewerberinnen mit guter Schulbildung wollen zunächst ausführliche Angebote an uns einreichen. Zuweisung erfolgt durch geb. Tarne ohne Anb., tadellose Gefechtsvorposten im Osten im Alter 22 Jahren und 3 Monaten. In tiefem Schmerz: Karl Peters und Frau Küken weihe Legborn, rebhf. Jt., auch sort.Hennenk. u. Hahnenkük. aus anerkannt. Zucht Geflügel Horn Frankfurt a. M. Gutleutstr. 293 Tel.33285 (221D Buchhaltung Kaufmann, seither selbständig, sucht in gröberem Betrieb seine Kenntnisse in der Buchhaltung zu erweitern. Schriftliche Angebote unter 0448 an den Gießener Anzeiger erbeten. RaMaffevonzbi. 20 v. H. erhalten Eie bei wiederholten Aufnahmen einer Anzeige Für die vielen Beweise herzlicher IHME Teilnahme, die mir bei dem so schmerz- liehen Verlust meines lieben, unver- geßlichen Mannes, des treusorgenden Vaters, unseres lieben Bruders, Schwiegersohnes, Schwagers, Onkels und Paten, Obergefreiten der Luftwaffe Karl Buchtaleck, in überaus zahlreicher Weise entgegengebracht wurden, sage ich innigsten Dank. Besonders danke ich Herrn Pfarrer Müller für, die trostreichen Worte am Grabe, sowie für die Kranzniederlegungen und ehrenden Nachrufe durch die Wehrmacht, Gemeinde, Kriegerverein, Gesangverein, Berufs- und Schulkameraden, und allen, die ihm das letzte Geleit gaben. In tiefer Trauer: Marie Buchtaleck, geb. Döring und alle Angehörigen. Die Vereinfachung des Geschäftsablaufs und die Einschränkung des Botendienstes lassen die fernmündliche Annahme von kleineren Anzeigen aller Art nicht mehr zu. - Es wird darum gebeten, Anzeigen frühzeitig gegen Kasse in derGeschäftsstelle während der Geschäftsstunden von 8—12% und 14%—18 Uhr aufzugeben Vedag des Gießener Anzeigers nar Nach Gottes nnerforschlichem Ratschluß EfcWajl fiel am 26. Dezembej 1941 in treuer Pflicht- erfüllung für Führer und Vaterland, hei den schweren Kämpfen im Osten, mein innigst- geliebter Mann, seines von ihm nie gesehenen Söhnchens treusorgender Vater, unser lieber Sohn. Bruder, Schwiegersohn, Schvager und Onkel Unteroffizier W alter Luh Inhaber des E. K. I. und II. Klasse, des Inf.-Sturmabzeichens und des Verwundeten-Abzeichens im Alter von 24 Jahren. In tiefem Schmerz: Margarethe Luh, geb. Ohl und Kind Karl Luh und Frau (Eltern) Karl Luh jr. und Familie August Luh, z. Z. im Felde und Familie Uffz. Artur, z. Z. im Felde und Familie Heinrich Ohl und Frau. Groß-Zimmem, Dutenhofen, Leipzig, Münchholzhausen, Lollar, im Februar 1942. Kontoristinnen für verschiedene Verwaltungs- Abteilungen zum baldmöglichst Antritt gesucht. Persönliche oder schriftliche Bewerbungen erbeten an die Per- chronische Verschleimung, hartnäckiger Luftröhrenkatarrh und Atem- beschwerden werden seit Jahren mit Dr. Äoether-Tabletten, auch in alten Fällen, erfolgreich bekämpft. Dies bestätigen die vielen oft geradezu begeisterten Dankschreiben von Verbrauchern. Dr. Boetber-Tablet- len sind ein unschädliches kränterhaltiges Spezialmittel. Enthält 1 erprobte Wirkstoffe. Stark schleimlösend und auswurffördernd. Reinigt, beruhigt und kräftigt das angegriffene Bronchienqewebe. In Apotheken Jil.81 und.S.24. Interessante Broschüre kostenlos _ butd) MEDOPHARM, SKüncben 62/S —■ ■, Else Ludwig Willy Siever Feldwebel in einem Inf.-Regt. P. Jos. Mobs Seifen- und Parfümeriefabriken Gießen Rodheimer Straße. Wir suchen zu baldigst. Eintritt £aborantin für interessante Arbeiten in einem pysikal, Versuchslabor. Schriftliche oder persönliche Bewerbungen mit Zeugnisabschriften erbeten an 406d Personal-Abteilung Arthur Pfeiffer, Wetzlar Hindenburgring 31. Gott dein Weg ist heilig. Ps. 77, 14. n» Tieferschüttert erhielten wir heute die überaus schmerzliche Nachricht, daß unser lieber, unvergeßlicher Sohn, JÄ. Bruder, Neffe, Vetter und Bräutigam Helmut Peters Leutnant in einem Inf.-Regt. sein junges Leben für Führer und Vaterland zum Opfer gab. Er fiel am 25. Januar 1942 als Führer von Familien- Drucksachen veriobungaameigen Vermühlungsan zeigen bei Brühl, Schulstraße 7 6eburteenxelgeD AUgem.Or stokenkasse Gießen, Ludwigstraße 12. Für die Beweise herzlicher Teilnahme und die Kranzspenden beim Tode unserer lieben Mutter danke ich auf diesem Wege auch im Namen der Familie. Georg Lind. Bromberg. Gießen, den 6. Februar 1942. WerU-Zimmer-MuiW Klinikstr. 10,1.Etg.r , ist ab 1.3,42. frei. Schriftl. Bewerbung v.Mitgl. bis 10. 3. 1942 an den Vorstand. Gemeinnütziger Gisenbalmer- Heimstätten-Perein e.G.m. o.H. Gießen. sosv Müller. Paul«. Schöne 2-Zimm.- Wohn.i. Neubau f. 28-RM., mit Gartenant., geg. eine 2 %—3-Z.- Wohnung z. tauschen gesucht. Schr. Ang. unt. 0487 a. d. G. A. Putzfrau zum 9?e lügen unserer Büroräume per sofort gesucht. Zeit nach Vereinbarung. Gg Heinrich Schirmer Zigarrenfabriken. 505D | Vernäufe [ 6 Monate altes Rind unter zweien die Wahl, sowie ein Mutterkalb zu verkauf. I509D Beuern, Bers- röder Weg 24. öeDurt-anzeigen „1 Brühl. Gießer Stad Karten! Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Anteilnahme bei dem schmerzlichen Verlust unseres lieben Entschlafenen pagen wir auf diesem Wege aufrichtigen Dank. Im Namen der Hinterbliebenen: Frau Elise Knorr. Gießen (An der Hardt 8), den 7. Febr. 1942. 0452 lung, Älter bfs 55 I., v. edlem Char. Zuschrift. PiEilier-ipparaleban G.iül Wetzlar. Hlicttsiskrälle auf Kriegsdauer gesucht. Leichte Auffassungsgabe, gute Handschrift und flottes Rech- Tieferschüttert erhielten wir die trau- iKgdt rige Nachricht, daß unser lieber Sohn, Bruder, Schwager und Onkel Unteroffiz er Gustav Alexander Inh. des E. K. II u. des Inf.-Sturmabzeichens am 29. 12. 41 sein Leben in treuer Pflichterfüllung für Führer und Vaterland im Osten gegeben hat. In tiefer Trauer: Familie Georg Alexander Familie Adolf Baum Familie Otto Alexander Familie Ernst Sauer Familie Karl Alexander Familie Günther Schwenzer Gießen. Neckarwestheim, Leihgestern, den 6. Februar 1942. Die Technische Nothilfe, Ortsgruppe Gießen, verliert in dem Gefallenen einen treuen, pflichtbewußten und einsatzbereiten Kameraden, dem sie stets ein ehrendes Gedenken bewahren wird. EiaHn gesucht für klein. Jungen. [0459 Frau v. Svecht, Liebigstr. 68II. soiwutg und Soldaten z. Riufen gesucht. Preisang.erb.an Reuter, Selteroweg__38. Guterhalt. [0477 WWMAl oderSvielfachen f. 9jäbr. Mädel z. kaufen gesucht. Moltkeftr. 201. Wer übernimmt die Agentur einer illustrierten Zeitung und die Belieferung der Bezieher? Meldung bei [gO4D Schrie ver. Bismarckstr,6II. Irmgard Peters Uffz. Reinhard Peters, im Felde Gertrud Weyl, als Braut. 513D Flensungerhof (Post Mücke), 5. Februar 1942. tsgr Statt Karten! Hart und schwer traf uns am 2. Fe- bruar die unfaßbare Nachricht, daß am 5. Dezember mein lieber, unvergeßlicher Sohn, unser lieber Bruder und Schwager, mein lieber Pate • Karl Müller Hauptfeldwebel in einem Inf.-Regt. sein junges Leben gab im blühendem Alter von 25 Jahren, bei den harten Kämpfen im Osten in soldatischer Pflichterfüllung für Führer, Volk und Vaterland. In tiefem Friedrich Müller Schmerz: Ernst Müller und Familie, z.Z. im Felde Walter Müller und Familie, z.Z. im Felde Staufenberg, im Februar 1942. Trauerfeier Sonntag, den 8. Februar, nachmittags 3 Uhr, in Kirchberg. 0460 Ki & DL W Qus llroff.Nb hei tA"’ " de,, h ° u hith Am M i?5 tt t Kirchliche Anzeigen. (G. = Gottesdienst, KG. = Kindergottesdienst, HG. = Hauvtgottes- dienst, HG.-Abendm. = Hauvt- gottesdienst mit Beichte und Abendmahl.) Giehen. Sonntag, S. Februar. Stadtkirche (Gemeindehaus,Kirch- strahe 9). 10, Becker: 11 KG., Mark.-Gem.; 16, Waltber. Fobanneskirche. 10, Schultheis,- 11.15 KG., Puk.-Gem. Kavelle Alter Friedhof. 10, Waltber: 11.15 KG. Kavelle Wetzlarer Weg. 10, Liz. Dr. Jost. Giehen-Klein-Linden. 10.30 KG.,' 13.30: fällt aus. Giehen-Wieseck. 10 G. Kirchberg. 10 G.; 11 KG.; 15 Ge- dächtnisgottesdienft. Mainzlar. 13.30 G.; 14.15 KG. Gvang.Stadtmission,Pöberstrl4. Sonntag, 8. 2., 9 Andacht; 13.30 S.-Sch.; 17 Predigt. — Mittwoch, 11. 2., 17 Bibelstunde. 9ich. 10, Naumann (Gem.-Saal). Keill KG. Kein 9«achm.-Gottesd. Freie evangel.Gemeinde Giehen, Zu d Müblen 2, 9.45 Erbauungsst., 11 Sonntagsschule, 16 Predigt. in ähnl. Lage in > Giehen. Schriftl. _ Ang. unt. 0480 ® an d. Gieh. Anz. 1 snßöentüö I und 1 Damenrad zu kaufen gesucht. Schriftl. Ang. unt. 0471 an d. Gieh. 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Hebruar W42 Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Vderhesien) Rr.52 Zweiter Blatt Bei seiner jüngsten Zusammenkunft mit Roose- selt hat Churchill den Ausverkauf des britischen verlobt Wg :ver i Inf.-Regt grüßen ski )itzsch ‘k-Regt. z.Z.i, Felde ioonstrak 38 1942 z 0437/ rER ladt Gießen Und ihrer Haltun« hen Blumen am » w*-***#* —- —- — vchönheit der Schwärmer Landschaft; tnurrer wieder Aus der Stadt Gießen. Die Gewohnheit. „Das ist gegen meine Gewohnheit", sagt Frau Müller, als die Briefträgerin darum bittet, unten im Hauseingang einen Briefkasten anzubringen. Gegen die Bitte ist nichts einzuwenden, aber Frau Müller hat ihre eigene Meinung.' Die Treppen hinunterlaufen und den Briefkasten aufschließen macht Umstände. Ist es nötig, diese Umstände auf ich zu nehmen und von der Gewohnheit abzuweichen? Der Nachbar der Frau Müller gibt als vernünftiger Mann eine Erläuterung zu dieser Frage. Jawohl, es ist zweckdienlich, der Bitte zu entsprechen. Für die stark in Anspruch genommene Briefträgerin bedeutet der Briefkasten eine wesentliche Entlastung, und für die Hausbewohner wird die .kleine Mühe durch das Bewußtsein ausgewogen, daß man auch zu seinem Teile dazu beiträgt, dem Ganzen zu dienen. Frau Müller hat sich überzeugen lassen. Der Brieftasten hängt, und die alte Gewohnheit ist ohne Erschütterungen einer neuen Gepflogenheit gewichen. Es geht nämlich ganz gut, auch mal anders zu handeln, als es die Gewohnheit diktiert. Die Gewohnheit erweist sich leider im täglichen Leben oft als ein Faktor von beklagenswerter Halsstarrigkeit. Gewiß, es gibt auch gute Gewohnheiten, gegen die kaum etwas einzuwenden ist, aber die weniger guten befinden sich meist in der Mehrzahl und gerade sie besitzen die zäheste Lebensdauer. Der eine ist nicht davon abzubringen, jeden Morgen genau fünf Minuten später aufzustehen, als es sein Weg zur Arbeitsstätte zuläßt, der andere sieht es als notwendig für sein Lebensqlück an, noch vor dem ersten Frühstück eine Pfeife zu rauchen. Dieser kann auf dem Nachhausewege unter keinen Umständen an einem Lokal vorbeigehen, jener muß auf alle Fälle erst einen Schwatz van einer halben Stunde mit der Nachbarin auf der Treppe ab- halten, ehe sie in höchster Eile daran geht, das Mittagessen vorzubereiten. Auf Schritt und Tritt enthüllen sich jedenfalls Gewohnheiten, die keineswegs immer erfreulich sind. Es hat zu allen Zeiten kluge Menschen gegeben, die der Meinung waren, daß man sein Leben wertvoller gestalten und mit neuen Impulsen erfüllen könne', wenn man von Zeit zu Zeit immer wieder den Kampf mit den Gewohnheiten aufnehme. Es steckt viel Wahres in dieser Auffassung, denn nichts macht das Leben eintöniger und reizloser als ein Trott, den man sich selber anerzieht. Abwechslung dagegen bringt neue Gesichtspunkte, ruft das Interesse wach und erhält geschmeidig. Deshalb ist es durchaus verdienstlich, wenn ab und zu der Gewohnheit ein Halt geboten wird. Sei es durch eigene Einsicht oder durch zwangsläufige Erscheinungen. Das Leben ist zu blutvoll, als daß es in gipsfesten Formen erstarren möchte. H.W. Sch. Wiedereröffnung des Theaters. Am Sonntag, 8. Februar, wird das Theater der Universitätsstadt Gießen mit der Erstaufführung der Johann-Strauß-Operette „Das Spitzentuch der Königin" wieder eröffnet. Das melodienfrohe Werk wird musikalisch betreut von dem musikalischen Oberleiter Otto Söllner und^insreniert von ftranj Payer. Die Partie der Rosette singt Gabriele P o s s i n k e, die des Tomba Franz Josef S a t t - l e r. Es wirken mit: Annemarie Schwind als Lorie, Eberhard Kratz als Baron Enzian unb Hans Bergmann als Hofrat. Die Tänze studierte Andreas B o l p e r t ein. Das Bühnenbild stammt von Karl Löffler. Die Amerikanisierung Kanadas. llnter Washingtons Wirtfchastskontrolle. - Churchills DerzweiflungSgeschäst Von Dr. Peter Aldag. Es kracht an der Bucht von Tanganrog. Pioniere kämpfen um eine Eise ibahnbrücke. — Gowjet-Panzerzüge entgleisen. Imperiums fortgesetzt. Zu den wesentlichen Ergeb- I' ässen dieser im Schatten schwerer Niederlagen ab- I gehaltenen Konferenz gehören die hinsichtlich Kanals getroffenen Abmachungen. In erster Linie han- M es sich dabei um die Zollunion zwischen diesem tanbe und den USA., sowie weiter um die Tat- > lion Pankees nach Kanada' ausgewandert sind. . Bon dem etwa 30 Milliarden betragenden kanadischen Vermögen befindet sich über ein Zehntel in Händen der U S A., und die kanadischen Ge- ' vinne stehen in engem Verhältnis zu den Summen, die den USA. aus diesem Lande zufließen. Der Anteil Großbritanniens beträgt demgegenüber nur 7,4 v. H. oder roh umgercchnet 2 Milliarden Dollar gegenüber amerikanischen Investitionen von drei Marti en. Diese Ziffern basieren auf Schätzungen Don Dr. K. W. Taylor von der MacMaster-Universi- tät. Inzwischen hat amerikanisches Kapital in »oesentlich stärkerem Maße in Kanada zum Nachteil Großbritanniens Fuß gefaßt. , In der Zeit von 1920 bis 1930 ist der Anteil Nroßbritanniens an dem in Kanada angelegten aus- "landischen Kapital von 77 auf 39 v. H. gefallen, Cvährend Amerikas Anteil in der gleichen Zeit von 17 auf 57 v. H. anstieg. Nach im englischen Parla- • ment gemachten Ausführungen hat amerikanisches Wirtschaftskapital es verstanden, die Kontrolle über mehr als 1 4 0 0 wirtschaftliche Unternehmungen in Kanada mehr oder * minder großen Umfanges an sich zu reißen. Kanada stellt den besten Markt für die Ausfuhr- guter der Vereinigten Staaten dar, wie es ander- o. s. erhalten = t M einer «nM als Sonnen, wie eine Henne Eier legt, einen ganzen Himmel voll, und wozu? Der Lehrer wird sich wundern, wenn er am Jüngsten Tage merkt, daß der Himmel doch nicht nach dem Einmaleins gemacht ist. Er behauptet ja auch, der Mond sei eine Kugel. Das möchte noch hingehen, solange er voll ist, aber er hat ja mehrlei Gestalt, einmal sieht er wie ein Butterhörnchen aus, das andere Mal wie ein mißratener Käse. Nein, so einfach ist das alles nicht, niemals kommt Seppel mit diesen Rätseln zurecht. Da kauert er in der weiträumigen Nacht, ein Würmchen, an der Erde festgekrallt, ein winziges Lebewesen mit seinen mühseligen Gedanken, jeden Augenblick kann es der schwarze Abgrund über ihn verschlingen. Seppel hat einen guten Verstand und geschickte Hände. Wenn er einen Nagel einschlagen will, so trifft er ihn auch kunstgerecht. Aber zugleich ist etwas Besonders daran, es ist kein gewöhnlicher Stift aus Eisen, sondern ein lebendiges Wesen, das unter dem Hammer zittert und schreit, wie es alle Nägel tun, seit ihrer vier die Gliedmaßen des Herrn durchbohrt haben. Auch in der Schule verkehrt sich dem kleinen Seppel alles auf eine rätselhafte^ Weise. Er schrieb z. B. die Geschichte von dem mächtigen Feldherrn Wallenstein in sein Heft. „Das ist ja sehr schön, Seppel!" sagt der Lehrer, „wie also Wallenstein in seinem Prunkgemach schlief, furchtlos bei offenen Türen, und die Mörder schlichen zitternd an sein Bett. Aber wer in aller Welt hat dir erzählt, daß er plötzlich aufsprang und ihrer sieben zu Tode warf, zwei an die Wand, zwei durch das Fenster und den Rest über die Treppe hinunter, ehe er sein Schwert ergriff und die Feinde in derselben Nacht schrecklich aufs Haupt schlug? Es wäre vielleicht gut, wenn du recht hättest", meint der Lehrer, „aber es ist nicht wahr, sie haben ihn schändlich umgebracht." So? Woher weiß der Lehrer das so genau? Hat er den Wallenstein gekannt? Seppel begreift nicht, daß die Dinge ihren vor- gezeichneten Lauf nehmen müssen, er mochte sie auf seine Art ordnen und ein bißchen zurechtrucken, damit sie schöner unb trostvoller wären. Vielleicht gehört Seppel zur Gattung jener Menschen, denen Gott aus Versehen eine Engelsseele eingebtesen hat. die nun zwar voll von einer seligen Ahnung des Unendlichen unb der göttlichen Geheimnisse ist, aber gleichermaßen blind und doppelt qualvoll, gefangen in der finsteren Enge des Leibes, so daß diese Menschen sich nie zurechtfinden und nichts Ordentliches werden können, nur Spielleute oder Kalendermacheü, Gießen Bleidutr.u 142 -----Jffl/ nental-Amerikas. Er kommt zu der Feststellung, daß Großbritannien diesen Krieg keineswegs ohne die Hilfe Kanadas unb der USA. überstehen könne. Unter diesem Gesichtswinkel betrachtet er die Vereinigten ©taten als den natürlichen Beschützer Kanadas. Harvey ist überzeugt, daß die Vorherrschaft Großbritanniens in allen Gebieten der Welt für immer vorbei ist. Der einzige und logische Ausweg liegt nach seiner Auffassung darin, daß das englische Volk begreifen lernt, daß sich der Mittelpunkt der Welt von London nach Nordamerika verschoben hat. Er schlägt keineswegs vor, das englische Mutterland in den 200 Millionen umfassenden Nordamerikani- schen Staatenbund aufzunehmen, zieht vielmehr die Schlußfolgerung, daß England friedlich als unabhängiges Inselvolk leben kann, sofern es die Führerschaft der angelsächsischen Welt zugunsten der neuen kontinentalamerikanischen Nation opfert. In dem Falle, so führt Harvey aus, würde sich niemand mehr um England kümmern, da es nur noch eine zweitrangige Macht darstellt. annSra"B 1515*”' $»> ie Gl°cU :>r= sche° Uhr ip Wet fester * II Uhr iisr, 11 *ter ßelch bffl n ecke jin rb^e,? eite hinsichtlich ihrer Einfuhren zu den Hauptlieferanten zählt. Auch in dieser Hinsicht wurde Großbritannien in steigendem Maße von den USA. aus dem Felde geschlagen. Im November 1940 brachte die in Montreal in ranzösischer Sprache erscheinende Tageszeitung „Le Jour" einen Artikel, der für die Vereinigung Kanadas mit den USA. in einem großen „Nordamerikanischen Staatenbund" eintrat. Er hatte eine so ungeheure Wirkung, daß er sofort ins Englische übersetzt wurde. Die von dem kanadischen Journalisten Jean Harvey gemachten Ausführungen entwickeln zunächst einen Plan für die künftige Sicherheit und den wirtschaftlichen Aufstieg Konti- Nosen umwachsen das Atelier. Es sind zwanzig Jahre her, daß wir mit scheuer Ehrfurcht zum erftenmale dort eintraten. Wir waren dazu einge- lüden. Der Meister tritt uns entgegen. Groß, schlank und elastisch mit dem feinen Charakterkopf steht er in dem einfachen Raum, der mit altem, schwerem Hausrat aus der Schwalm ausgestattet ist. Beherrscht wird er heute von der Staffelei mit dem großen farbenbunten Gemälde der Schwälmer Mädchen in ihrer Sonntagstracht auf einem sonnigen Hügel Wir stehen bewundernd und schweigend davor. Carl Bantzer wirst ein paar Bemerkungen in den Raum. Wir sehen nicht nur, wir lauschen auch. Denn was er sagt, ist ebenso denkwürdig wie das, was er tut. Er spricht über die einzelnen Stosse unb ihre Farbwirkung auf dem Bild, über seine Modelle, das Charakteristische in ihren Gesichtern lg; er zeigt uns die Studien zu Hügel, er spricht beglückt von der Waldheim«. 4'0» trner Siedold Selttn 5tp und ienUbruditü'tin ne» AM. 2,15 io S«rmühler 'Oerlag I» >Cldtftrfelle eneni.Mer 1 lud). । 'Bclnnnlidintt j cier Mädels j vassend. Alter lecks späterer Heirat. schr. m. Bild Ma.d.G.A. | liekamerad- i ast wünscht i i.Tlme ebne, ib., tadellose schein., gepsl. im, Vermög., rrett in lau । «elrficl' g, Ain /iS Of v. edlem ar.' 8ufM Bild, welch^ Mei. wird, ter 503D on a Mb- 3 m Osten, Anfang Februar. Dicker grauer Nebel liegt über der Bucht von Taganrog. Seit drei Tagen schneit es wieder ununterbrochen. Und dazwischen fegt der Sturm, läßt die Wassermassen wie kleine Fontänen hochspritzen und treibt uns den Schnee ins Gesicht. Unsere Feldstellungen liegen nur wenige Kilometer von der feindlichen Linie entfernt. Bei dem fortwährenben Artilleriefeuer der Sowjets bieten sie uns gute Deckung. Der Abwehrkampf, in den wir Pioniere hier an der südlichen Front eingefugt sind, wird immer wieder durch das vom Feinde zu einer starken Festung ausgebauten Dorf A. behindert. Um den Besitz dieser Ortschaft geht es! Sobald es den Pionieren in engstem Zusammenwirken mit der Infanterie gelingt, das Dorf zu nehmen, kann unsere Hauptkampflinie wesentlich günstiger gezogen werden. Ein kalter Morgen graut heran, als wir Pioniere uns durch dichten Schnee und über vereiste Tümpel auf den Weg machen. Es gilt wieder mal, wie schon so oft in den vergangenen Tagen, möglichst viele der rings um das Dorf eingegrabenen feindlichen Minen auszunehmen. Solcher Einsatz bedeutet an sich schon ein .^Himmelfahrtskommando" — besonders aber bei einem derartig hartgefrorenen Boden, wie wir ihn auf Schritt unb Tritt vorfinden. Doch wir haben großes Glück. Secks Minengürtel hintereinander sind hier keine Seltenheit. Da müssen für unsere Panzer unb Infanteriewaffen regelrechte Gassen durchgelegt werden. Als sich der Abend hemiedersenkt, können wir ein erfreuliches Ergebnis buchen: Heber fünfhundert Minen sind ausgenommen worden. Was es bedeutet, mit vor Kälte klammen Fingern die gefährlichen Zünder zu entfernen, das kann nur der beurteilen, der selbst mitten unter einem solchen Mi- nensuchkommando gewesen ist. Nicht ein einziges Mal ist es schief gegangen. Die Sowjets haben in der Eile nicht mehr alle Minen verlegen können: An vielen Stellen liegen die uns so vertrauten Kästen aus Blech und Holz zu Haufen herum. Am nächsten Tag sind die Panzer schon in Bereitstellung, als unser Pionierzug sich -in Marsch setzt. Es soll zum Sturm gegen das Dorf gehen. Zunächst aber hat unsere Artillerie das Wort. Ihre Einschläge liegen heute verdammt gut. In dem Augenblick, da wir Pioniere aus der Deckung hervorbrechen, sehen wir, wie die Sowjets sich mit ihren schweren motorisierten Geschützen über eine kleine Brücke zurückziehen wollen. Ein Leutnant springt blitzschnell vor, und weil der bolschewistische Fahrer nicht gleich freiwillig halten will, wird er erledigt. Das gibt einen dumpfen Krach, unb schon faust das herrenlose Geschütz in einen zugefrorenen Wassertümpel. Die ersten Häuser der Ortschaft sind erreicht. Unsere Hauptaufgabe lautet, die nahe gelegene Eisen- zieht es ihn hierher zurück, wie oft er auch versucht hat, anderswo zu schaffen. Das ganze Leben unb Wesen der Schwalm, nicht nur ihre bezaubernde Natur hat er mit seiner Künstlerseele erfaßt, in sich aufgenommen unb sie in seinen Kunstwerken dem Wechsel und Wandel der Zeiten entrissen. Die Ernteleute in drückender Sommerhitze bei tier Arbeit, die Bauern beim Abend- mahlsgang in der Dorfkirche, die Mädchen und Burschen bei frohem Fest im Wald, bei Tanz und Sang hat er sie begleitet, aber auch an Trauer und Grabgeleit hat er Anteil genommen und sie in seinen großen Gemälden dargestellt. Ja, auch die früher unvermeidlichen Zigeuner in ihrer fremdartigen Naturgebundenheit hat er in wunderbarer Weise ersaht unb das Beste und Schönste an ihnen festgehalten. . Ein warmes freundschaftliches Verhältnis, das von des Künstlers Seite her auf einer tiefen Kenntnis unb echtem Verständnis für die Seele des Schwälmer Bauern gegründet war, unb das auf tier andern Seite der Dankbarkeit und Verehrung für den Meister entsproß, verband Carl Bantzer mit feinen Willingshäusern. Er kannte jeden einzelnen von ihnen, seine Verhältnisse, seine Lebensgeschichte, seine Freuden, seinen Kummer unb seine kleinen unb großen Schwächen. Und wenn wir abends im Malerstübchen zusammen saßen, bann konnte es geschehen, daß er humorvolle Geschichten, köstliche Un- terhaltunaen und lustige Erlebnisse mit ihnen zum besten gab. In echt Willingshäuser Mundart erzählte er von der Alten, die auf seine Frage: „Na, Mari-Kath, wie gehts denn Ihrem Mann?" antwortete: „Eich glab, »eich muß den Säuigel den Winter über noch emal behale." Oder von der andern, die sich über ihren Mann beklagte und auf Bantzers Einwurf, er sei doch nicht so schlimm, entgegnete: . Wissen Se, des is en Straßeengel und en Hausteufel." . Zuweilen versammelte sich auch em kleiner Kreis von Malern unb Freunden in dem schönen Atelier bei Frau Thielmann zu abendlicher Plauder- ftunbe. Wenn bann Carl B a n tz e r von seinen Modellen unb Gemälden sprach, dann lernte man seine Schöpfungen mit dem inneren Auge erfassen. Viele Wochen, ja Monate und Jahre trug er einen philosophischen Gedanken mit sich herum, bis er die Art unb Weise gefunden hatte, ihm in einem Gemälde Ausdruck zu verleihen. Nur aus so einer tiefsten Lebensschau werden wir eine seiner letzten großen Schöpfungen, das Wandgemälde im Rat- Haus zu Marburg, ober das Bild „3Utt in den Wald" verstehen können. Zu letzterem schrieb er nadischen Wälder umfassen 1280 Millionen Morgen gegenüber 800 Millionen der USA. : Kanada besitzt ein Sechstel der gesamten .Hohlenreserven der W e l t,'während sich in Neufundland allein Eisenerzlager von 3635 Millionen Tonnen befinden. In seinem Buck Eisenerze" weist E. C. Eckel darauf hin, daß sich jolche Lager über ganz Kanada hinweg von Neu- Lraunschweig bis Brittsch-Kolumbien erstrecken, die . nod) keineswegs hinreichend erforscht sind. . Nach Ansicht USA.-Sachverständiger dürste die Eigenerzeugung der Vereinigten Staaten an Weizen und Fleisch in' absehbarer Zeit nicht mehr zur Ernährung der einheimischen Bevölkerung ausreichen. Kanadischer Weizen wird bann unentbehrlich sein. Die Holzversorgung der USA. ist bereits ernstlich beeinträchtigt, so daß man für Bau- und Papier- -holz schon auf die riesigen Vorräte Kanadas zurückgegriffen hat. Die unsichtbare Front, die beide Länder vonein- t ander trennt, hat sich keineswegs als Barriere gegen rdie Amerikanisierung Kanadas erwiesen. -Rehr als eine Million Kanadier, das entspricht | i'tma einem Zehntel der gesamten Bevölkerung die- öilBDBö ilDilti । e5 Dominions, leben in den Vereinigten Staaten, Zunge» un tu ß während auf der andern Seite etwa eine halbe Mil- t» öt6tn ilm ; |irm snnnfooc nnrh Kanada« misoewandert lind. CarlBantzer zum Gedächtnis. Von Tona Baur. 8 Wenn die Erde in ihrem lieblichsten Schmucke ^jteht, wenn der Flieder duftet, Akelei und Vergiß- tinemicht, Margeriten und Glockenblumen blühen, öenn der Wald in seinem frischesten Grün prangt, dann zieht es uns alljährlich in die lieblicken *0rüntie der Schwalm, in das traute Malerdörfchen Willingshausen. Am Eingang des Dorfes steht das Hückerhäuschen; hier finden wir für die kurzen LFerientage ein Heim. Bufchi umbellt uns halb wü- .tend, halb bekannt, und unsere liebe'Wirtin, Fräulein Hücker, kommt zum Empfang herbeigeeilt. Wie Dohl oertraut blicken uns das Häuschen, der Garten, die Wiesen, die Felder und die Berge mit den Waldern in der Ferne'an! Alles dies finden wir wieder; aber ein dunkler Schatten zieht vorüber unb legt sich uns schwer aufs Gemüt. Einen finden wir hitr nicht wieder: Carl Bantzer, den Größten von denen, die hier, feit Jahrzehnten in dieser io merkwürdig unberührten Natur ihre Kunstwerke geschaffen Haden. Viele haben wir schon vor ihm hier sche-iden sehen; menschlich gesprochen viel zu früh: Wilhelm Thiel mann, Heinrich Otto, Hans von Volkmann, Lily von Asten und andere. — Ein langer, von beglückender, schöpferi- . scher Arbeit erfüllter Lebenstaa ist zu Ende. Die Sonne ist untergegangen. Die Arbeit ruht. Sie ist vollendet. Dort unten im Garten des Rentamts steht von I. jache, daß die ganze kanadische Industrie der Ver- | iiiaungsgewalt Roosevelts unterstellt worden ist. Waren es das erstemal wichtige Stützpunkte in Neufundland und auf den Westindischen Inseln, j Sie Roosevelt gegen 50 alte Zerstörer von den Briten i einhanbelte, so hat der Liquidator Churchill diesmal uoch tiefer in den Beutel greifen und Kanada dem Imperialismus seines Bundesgenossen ausliefern müssen. Allerdings liegt die Einräumung so bedeu- lenber Konzessionen in dem großen unb reichen Dominion Kanada nur im Rahmen dessen, was sich oereite seit längerer Zeit Schritt für Schritt vorbereitete. Kanadas riesige Ackerbauflächen, seine ausgedehnten Waldungen,^ Kohlenlager und Eisenerzreserven geizten die USA. schon lange zu einer amerikani- - chen Expansion. Der Flächeninhalt Kanadas ist um ;tu>a 800 000 Quadratkilometer größer als das Geriet der Vereinigten Staaten. Seine Gesamtanbau- släche beläuft sich auf 858 Millionen Morgen gegenüber nur 470 Millionen Morgen der USA. Die ka- selbst an einen Freund als Gruß zur Jahreswende 1940: Wenn wir jetzt auch in undurchdringliches Dunkel hineinreiten, so soll uns doch die Hoffnung nicht verlassen, daß wir noch einen freudigen Frühling erleben, daß wir aus dem Dunkel des wilden Waldes auf eine sonnige, blumengeschmückte Wiese hinaustreten, über der ein heiterer Himmel sich wölbt, unb über die wieder jubelnde Kinder hüpfen können. — Die letzten Zeilen hatte der Meister auf die Rückseite seiner „Frühlingswiese" geschrieben. Wenn der Meister nun auch selbst zum letzten Mal durch seinen geliebten, herrlichen Willingshäuser Wald gewandert ist, der ja auch diesem Sinnbild als Vorbild gedient hat, unb für dessen Schönheit er uns auf so vielen gemeinsamen Wald- gängen die Augen und Sinne zu öffnen verstand, wenn wir den Meister nun nicht mehr auf diesen Gängen begleiten dürfen, so wirb doch jede schöne Walbecke, die Buchen am Osterburg, die große alte Eiche am Weg, ja der Duft über den Feldern, jedes Fest unb jebes Grabgeleit, sie alle werden lebendiges Denkmal für diesen großen Künstler, diesen schlichten Menschen und guten Freund sein. (Sterne. Von Karl Heinrich Waggerl. Der kleine Seppel sitzt allein im Dunkel vor dem Feuer, es ist eine kühle, mondlose Nacht. Die Stille steht hinter ihm und rührt ihn im Rücken an, darum muß er ein wenig pfeifen unb einen frischen Ast ins Feuer stoßen. Ein Hund heult in der Ferne, manchmal trägt der Wind das Rauschen des Baches heran, als habe sich plötzlich eine Tür im Dunkeln geöffnet. Funken steigen auf, schweben zwischen dem Geäst und vermischen sich mit den Sternen, die aus der grundlosen Schwärze des Himmels strahlen. Wie weit ist 'es wohl bis zu ihnen, denkt Seppel, was sind sie überhaupt — nur goldener Staub auf den Wegen der Engel? Oder sind es die Seelen der Abgesckiedenen. leuchtend verklärt und aller Schuld und Mühsal für ewig enthoben? Der Lehrer sagt, die Sterne seien Sonnen, und vielleicht schienen einige von ihnen wiederum auf eine grüne Welt, ähnlich der unseren. Das glaubt Seppel nicht. Gott macht kein einziges Grashälmchen so wie das andere, wenn man es genau betrachtet. Jedes Ding in tier Welt ist nur einmal da unb von allem übrigen verschieden, das hat Seppel längst herausgefunden. So kindisch ist Gott nicht, daß er nur Sonnen machte, unb nichts bahnbWcke möglichst heil in die Hand zu kriegen. Kaum sind wir ins Dorf eingerückt, da beginnt eine wilde Schießerei. Aus zahllosen Fenstern knallt es, fliegen die . Handgranaten, hinter fast jeder Mauer stehen sie unb feuern wie toll. Mit diesem Gesindel können wir uns nun nicht weiter befassen. Die Abrechnung kommt später. Jetzt haben wir erst Wichtigeres zu tun. Die Bahn, auf die wir es abgesehen haben, überquert mit vielen Gleisen die Straße. Hier haben wir den Fluchtweg der sowjetischen Züge vor uns, und wenn uns das Glück heute hold ist, schnappen wir sogar einen ihrer schweren Panzerzüge. Sprengen — dazu reicht die Zeit nicht aus. Apch können wir unsere Munition dafür nicht verwenden, die brauchen wir anberswo notwendiger. Da überholen wir die sowjetischen Artilleriekolonnen und schneiden ihnen in letzter Minute den Rückzug ab. Die Fahrer werden im Nahkampf durch MG. unb Handgranaten überwältigt. Ihre Fahrzeuge, nun ohne lenkende Hand, rasen die steile Straße hinunter, mitten auf di^Eisenbahnschienen, wo sie hart aufeinanberpraHen. Kanonen und Fahrzeuge bilden ein wüstes Durcheinanber unb versperren die Gleisanlage vollstänbig. Schon von ferne hören wir das Fluchen eines Zuges. Der ist geliefert! Mit Volldampf braust der vollbeladene Güterzug auf die Hindernisse, entgleist unb verstärkt so noch mehr die schon vorhandene Sperre. Kurz danach kommt ein Panzerzug um die Biegung. Zu spät, mein Lieber, tier Lok-Führer übersieht das Hindernis, und auch sein Zug entgleist unter lautem Getöse. Nur wenige Sekunden vergehen, da rast ein zweiter Panzerzug heran, den das gleiche Schicksal ereilt. Tiefe Dunkelheit breitet sich über die weite Schneefläche, als wir Pioniere endlich die Brücke erreichen. Nun können die Ladungen, die die Sowjets überall eingebaut haben, nicht mehr entfernt werden. Wohl ober übel begnügen wir uns damit, die Sprengkabel durchzuschneiden. Ein Brückenkop' wird gebildet, gegen den die Sowjets die ganze Nacht hindurch anzurennen versuchen. Doch immer wieder holen sie sich blutige Köpfe. Beim Morgengrauen nähert sich ein Sowjetpanzer. Er soll ruhig über die Brücke kommen. .Unser warmer Empfang ist ihm sicher. Merkwürdig, er schieß ja gar nicht. Was er wohl vor hat? Plötzlich, mitten auf der Brücke, bleibt der Panzer stehen. Vier Mann Besatzung svringen heraus und wollen fliehen. Im gleichen Augenblick geht mit ohrenbetäubendem Knall die Brücke hoch. Jene Labungen, die wir gestern abend nicht mehr beseitigen konnten, haben ihre Wirkung getan. Zum Glück sind wir Pioniere hübsch weit davon entfernt in Deckung, so daß uns nur noch ein paar dicke Spritzer von Lehm- und Schneeklumpen um die Nase fliegen. Walter Weiskirchner. Heinz Mvyolz geflorven. oren lie' Verdunkelungszeit: ebruar von 19.16 bis 8.23 Uhr. rebruar von 19.18 bis 8.21 Uhr. Wir scbnel/sten! gebrauchte. Op« bereift ode bitten un Angebote. Wirt gebrauchte Pritschenw Anhänger, li’t %-t) t OPEL Verkauf: F: Ruf: 28^ Persö Samten S. ‘»4»! d e» Die Preise für gebrauchte Sie Ausführungsanweisungen. Der „VljtzMeiier"und der Bann im Kasten Theaterleute, die das Publikum nicht sieht. zählia am gehörigen Platz stehen — es ist zu be- Senken, daß an einem nicht an der rechten Stelle stehenden Stuhl die Wirkung einer Szene, womöglich des ganzen Stückes scheitern kann er muß sich darum kümmern, daß die „Handrequisiten greifbar und in Ordnung sind, daß also etwa der Schauspieler bei seinem Auftritt den Brief, das Feuerzeug oder die Münzen in der Tasche hat, die er gleich benötigen wird, und deren Fehlen ihn in die peinlichste Verlegenheit bringen würde; daß ~ •• ' *• — sgesckrte- Vorlesen daß ein immerhin zartes Mädchen wie du das schwere Medizinstutzium ergreift und den schweren Beruf der Aerztin. Sieh, wie Wulflam sich schindet! Und viese Bedenken bestehen bei mir fort / „Men Bedenken zum Trotz: ich Mtte dich mn Ein Wille zum Opfer! NSG. Um ihre Völker für ihre Kriegsziele zu interessieren, sind die herrschenden Schichten in den Ländern unserer plutokratischen und bolschewistischen Gegner mit allen möglichen sozialen Verheißungen freigebiger geworden. „Nur um jetzt ihre eigenen Völker zu ködern, müssen sie in unser Par- telprogramm emsteigen und Einzelsätze heraus« Rebolz das Amt eines Ortsgruppenleiters und gleichzeitig Bürgermeisters in Großen-Buseck im Äreis Wetterau aus. Im Jahre 1938 erfolgte seine Berufung zum Kreisamtsleiter in Darmstadt, wo er bis zu feiner Einberufung zur Waffen-fs als Kreisgeschäftsführer der NSDAP, unermüdlich tätig war. Außerdem sollte Rebholz in absehbarer Zeit das Amt eines Kreisleiters innerhalb des Gaues Hessen-Nassau übernehmen. besonders auf Abstechern mfl prcknMven mck tmzü-7 länglichen Bühnenoerhältnisfen — scheußlich kalt und zugig ist. Im Soufflierbuch |inö alle Regleanweifungen weggestrichen: den Einhelfer kümmert nur der reine, gesprochene Text — natürlich unter Berücksichtigung der von der Regie oorgenommenen Kürzungen und etwa der Briefstellen oder Zeitungstexte, die der Schauspieler abliest. In schwierigen oder zweifelhaften Fällen hat sich der Einhelfer auch die richtige Aussprache notiert, beispielsweise für die Ortsbezeichnung Bloemfontein im „Christian de Wet". Auch läßt der Souffleur von seinem Platz aus, wo er den Bühnenoorgang stets vor Augen hat, gegebenenfalls das Telephon klingeln; während der Inspizient das Zeichen „Vorhang auf!" gibt, regelt der Mann im Kasten den Dorhangfall, worüber er sich durch Lichtzeichen mit dem Beleuchter und dem Vorhangzieher verständigt. Es ist wichtig, daß dies genau klappt; vom rechtzeitigen, schnellen oder langsamen Vorhangfall kann unter Umständen die Wirkung einer Szene oder eines Aktschlusses abhängen. Im Soufflierbuch wird dieser theaterpsychologisch wesentliche Augenblick durch ein Vorsignal angekündigt. Entscheidend ist der lebendige, keinen Augenblick aussetzende Kontakt des Einhelfers mit dem Schauspieler vor und über ihm. Fingerspitzengefühl und in langen Theaterjahren erworbene Uebung machen hier den Meister: der Mann im Souffleurkasten muß auf die Individualität jedes Schauspielers ein« gehen und den Text so anschlagen, wie jener ihn braucht; mancher will den ganzen Satz gebracht haben, mancher nur das erste Wort. Oft genügt eine Lippenbewegung oder die Blickverbindung von Auge zu Auge. Dabei ist es im Schauspiel gemein- hin schwieriger, bis der Text sitzt, als in der Oper und der Operette, wo die Darsteller schon in der Probe „vorstudiert" herauskommen. Auf lieber- raschungen und Zwischenfälle muß man beim Theater immer gefaßt fein; das betrifft den Mann im Kasten vor allem, wenn 'auf der Bühne einmal einer ins Schwimmen kommt, im Tert springt oder gar zu extemporieren anfängt; auch bei Gasifpielen kann er allerlei erleben, was der Zuschauer zum Glück weder sieht noch hört. Im übrigen, um es zum Schluß zu wiederholen, was für den Inspizienten gilt, gilt gleichermaßen für den Souffleur: gegen_ das Lampenfieber, so arrftecfenb es sein kann, müssen beide immun fein, und die Bühnenpraxis und Erfahrung vieler Jahre wirkt bei ihnen gottlob wie eine Schutzimpfung. nm. NSG. Infolge eines tropischen Unfalles starb an der Ostfront im Dienst für Volk und Vaterlos Kreisamtsleiter H e i n z R e b h o l z. Die Bewegung verliert in ihm einen unermüdlichen Idealisten und Vorkämpfer der nationalsozialistischen Idee. Hein, Rebholz gehörte der NSDAP, seit dem Jahre 1931 an. Im gleichen Jahre wurde er auch aktives Mit- §lied her SA., her er bis zu seinem 1932 erfolgten ebertritt in die ff angehörte. Als aktiver Sturm- führer in Gießen wird er manchem ^-Kameraden unvergessen sein. Don 1934 bis 1937 übte ~ ~ ' ;gruppenleiters und Großen-Buseck derte ihr Schatten, von der Flamme an die Wand geworfen, durch das Zimmer. Christian Fehr saß vor dem Kamin, bis die Glut zusammenfiel. Er trank die beiden Flaschen Dor- oeaux, die Fabian auf den Tisch gestellt, bis zur Neige leer. Das war der ungemütlichste Weihnachtsabend, den er in den zehn langen Jahren seit Anettens Tod erlebt hatte! Und was mochte Marion um diese Stunde tun? Hätte er dies vorausgesehen, wäre er bei ihr geblieben, Ulla und der Sophienau und dem ganzen Lappersdorf zum Trotz! Es blieb auch ungemütlich, das ganze Fest über. Selbst die von „Riemchen" herrlich mit Aepfeln gefüllte Weihnachtsgans verbesserte die Stimmung nicht. Vater und Tochter gingen sich lautlos aus dem Wege, beide bestrebt, das ftackelige Thema nicht zu berühren, das zwischen ihnen stand. Ulla hielt sich droben in ihrem Zimmer auf, Briefe schreibend, wie sie an gab; und Fehr saß den ganzen ersten Festtag über an seinem Schreibtisch, von Geschäftsbüchern, Kladden und Akten umgeben, und rechnete. Rechnen war für ihn immer die allerunangenehmste Beschäftigung; und in diesem Falle besonders. weil das Ergebnis durchaus nicht so ausfiel, wie 'er es sich wünschte. Er überprüfte immer wieder die Lage seines ganzen Besitzes und erschrak fast, als er merkte, daß er sich in manchen Punkten Illusionen gemacht hatte. War es nicht leichtsinnig, das Leben noch einmal anfangen zu wollen, wenn man nur gerade so liquide war? Das hätte man freilich früher bedenken müssen! und nun noch die Sache mit Ullas Kapital! Er rechnete bis tief in die Nacht hinein. Am Morgen des zweiten Festtages schickte er Fabian mit einem Eilbrief, den er nachts geschrieben, in die Stadt. Den ganzen Tag lang war er schlechter Laune, teils weil dieser Brief ibn schon reute, mehr aber noch, weil die erwartete Nachricht von Marion nicht gekommen war. — Marion! Am Nachmittag hielt er sich stundenlang, um Ulla nicht zu begegnen, in der Sophienau auf, mit den alten GlasblasermeMem Glumm, Seidel und Iu- raschik redend. Er sah ihnen 5U bei allerlei Versuchen, aber er sagte nichts von dem, was er vorhatte, er fühlte fein Gewissen diesen Leuten gegenüber nicht ganz retn und war fast froh, als Glumm- Zeitungstexte und Briefstellen leserlich ausgeschrieben sind, denn der auf der Bühne zum Dorlesen aufgeforderte Darsteller würde es übel vermerken, wenn er im entscheidenden Moment ein unbeschriebenes Blatt in der Hand hielte. Durch einen Blick ins Jnsptzientenbuch kann man sich davon überzeugen, daß alle diese Dinge, auf die während der Aufführuna zu achten ist, neben dem Text durch Buchstaben, Ziffern oder klein« Symbole vermerkt sind, öle dem ahnungslosen Laien wie Hieroglyphen vorkommen. Der Inspizient, der Oper und Operette betreut, muß überdies auch Roten lesen können und überhaupt musikalisches Gefühl haben. Wir werfen einen Blick in den Auszug zum „Spitztzntuch her Königin", in den eine Menge kleiner Merkzettel sauber eingeklebt sind; an alles ist gedacht, es gibt feine Kleinigkeit, die nicht wichtig werden könnte .Kannst du haben!" Rur mit Müh« Welt 9ef)r an Roch nie hatte Uito so zu ihm gesprochen. Fannst du selbstverständlich haben! Ich mache es (oferrt flüssig - du weißt, das Kapital steckt m mehren Unternehmungen, aber hf) mach es flüssig, damit du deinen Willen hast! Nur eins Mth ich dich: auf keinen Fall unüberlegt ober übereilt zu handeln. Weder in Hinsicht aufs Studium, mS auf afles, was deine Stellung zum Haus betrifft. Ich begreife Ja M nwtn Kind", fuhr et viel ruhiger Die wegen der Kriegsverhältnisse zunehmende Ein- schränkung in der Herstellung zahlreicher Peuwaren hat allenthalben zu verstärkter Nachfrage nach ye- brauchten Waren geführt. Dabei entstanden Preis» erhöhungen, die nicht geduldet werden können und die zu der Verordnung des Reichskommissars für die Preisbildung mit ihrer reichseinheitlichen Regelung der Preisbildung für gebrauchte Waren führten. Nach dieser Verordnung darf auf keinen Fall der Verkaufspreis für gebrauchte Waren 75 v. H. des zulässigen Preises für gleichartige oder vergleichbare neue Waren übersteigen. Die Ausführungsanweisungen, die der Preisbll- dungskommissar jetzt zu der neuen Verordnung erlassen hat, klären, daß gebrauchte Waren im Sinne der Verordnung solche Waren sind, die in die Hand des Verbrauchers gelangt find und ungeachtet des Grades ihrer Benutzung ober Abnutzung noch geeignet sind, dem gleichen Verwendungszweck zu dienen wie im ungebrauchten Zustand. Deshalb unterliegen z. B. gebrauchte Flaschen den Vorschriften der Verordnung, dagegen nicht Altmaterial wie Lumpen, Schrott, Makulatur, Abfall usw. Ange- staubte, beschädigte ober sonst im Wert zurückgesetzte ungebrauchte Waren, die sich im Handel befinden, fallen nicht unter die Vorschriften der Verordnung. Die nunmehr hochstzulässigen Preise dürfen nickt nur beim Verkauf, sondern auch beim Ankauf nicht überschritten werden. Mithin gelten auch Kaufge- suche, die erkennen lassen, daß der Käufer sich zur Zahlung von überhöhten Preisen bereit erklärt, als Zuwiderhandlung gegen die Vorschriften der Derorimung. Das gilt jedoch nicht für überhöhte Gebote bei Versteigerungen, weil hier die Einhaltung der.höchstzulassigen Preisgrenze ausschließlich fischen, diese armseligen Stümper!" sagte der Füh»I rer in seiner Rede am 30. Januar 1942. In Wirt. I lickkeit ist es ihnen keineswegs um die Verwirk» I licyung eines ehrlichen Sozialismus zu tun. Deutschland dagegen hat diesen Sozialismus I längst erfahren. Es ist der Sozialismus, der auj I dem Grundsatz „Gemeinnutz geht vor Eigennutz I auf gerichtet wurde. Stärker noch als bisher sind! unsere Herzen erfüllt von her Opferbereitschaft, ba I wir durch sie mithelfen können, ben Sieg zu er»! ringen, sei es auch nur zu einem bescheidenen Teil I Als wieviel zwingender erkennen wir die Notwen.! digkeit dieses kleinen Opfers, da unsere Soldaten an den Fronten für Deutschland bluten! Die Größe unserer Bereitschaft zur Spende am kommenden Ovsersonntaa wirb die beste Antwort an die Kriegshetzer in London, Moskau und Wa-l shington fein, die dem Aberglauben huldigen, diese unverbrüchliche Gemeinschaft des deutschen Volkes stören zu können. Haftung des Mieters für Winterschäden NSG. Die Gauckaltuna Hessen-Nassau der Deutschen Arbeitsfront teilt folgendes mit: Dem Mieter obliegen zwar Instandsetzungsarbei. ten nur bann, wenn er sie vertraglich übernommen ober wenn er die Schäden schuldhaft verursacht hat. Sonst ist der Vermieter gemäß § 536 BGB zur Ausführung verpflichtet. Unabhängig davon besteht aber stets eine in der höchstrichterlichen Rechtspre« chung verankerte sogenannte „Obhutspflicht" bes| Mieters, die diesen zur pfleglichen Behandlung der Mietsache, unter anderem auch zur Verhütung von Frostschäden verpflichtet. Diese Obhutspflicht ist durch § 548 BGB. begrenzt, worin bestimmt ist, daß der Mieter Veränderungen oder Verschlechterungen der gemieteten Sacke, die durch den vertragsmäßigen Gebrauch herbeigeführt werden, nicht zu oertrehd hat. Im Rahmen der Obhutspflicht ist aber, wie her Vorsitzende einer Mietkammer des Landgerich es Berlin, Landgerichtsdirektor Dr. Bandmann, iw feine Hand netzte: ,Hch bin mehr als erstaunt, Ulla. Hast du denn die ganzen Jahre in heimlicher Gegnerschaft aeaen mich hier gelebt? — Es waren doch wahrhaftig nicht nur egoistische Gründe, hie mich nein sagen ließen. Ich habe wirklich ernsteste Bedenken gehabt, daß ein immerhin zartes Mädchen wie du das Der feurige (dfeu Remaii vo« Hans von Hülsen 9 Fortsetzung. (Nachhruck verboten.) „Wie hem auch sei, Papa", unterbrach Ulla: „Mein Platz ist jedenfalls nicht mehr hier. Ick fa$e das ohne Vorwurf, der mir nicht zusteht. Es ist die logische Folge. Zahle mir mein mütterliches Erbe aus und laß mich meiner Wege gehen." „Ulla! Ulla!", ries Fehr: „Wie sprichst du? Meiner Wege gehn —, Gott im Himmel, was für ein Ausbruck! Wir trennen uns doch nicht, wenn ich wieder heirate!" „Verzeih, Papa. Wirklich ein bummer, Ungeschick- ter Ausdruck. Ich wollte Jagen: meinen Weg gehen. Den Weg, den ich mir wünsche, und den du mir qprroeiaert hast Du brauchst ihn mir auch jetzt nicht zu erschließen: Mama wird es tun, wie sie's getan hätte, wenn sie lebte. — Ich bitte nur um das, was mir gehört." Fehr setzte das bauchige Rotweinglas so heftig auf ben Tisch, daß her Wein, Über ben Rand spritzend, t**fS*t ta.* CÄJ1 te;: k?« ‘ SÄ* I §. I Urbild und ' 6.^/her (d FfeS 7s-E L unü J» Liften, !°nd inu l F.-S btr- Itrieges ab. Igeuflttiffefßt I Die Erteilt I jcher MaWhll ort, ,§aß ich dich sehr überrascht habe. Es fordert Zeit, sich an ben Gedanken zu gewöhnen, ich ver- tehe. Aber versteh, bitte, auch mich. Diese Bitte ollte eigentlich überflüssig sein, wie? Ich glaubte immer, wir wären im Laufe der Zeit so aneinander herangewachsen, daß einer den andern vollkommen begreift. Es wäre wirklich unverzeihlich, Ulla, wenn hu bir nickt Zeit ließest, alles zu hebenden. Dor allein die Frau kennenzulernen, um die es hoch geht, für uns beide! Ich habe Fräulein von Brakei über Neujahr eingelaben ..." „Warum hast hu übrigens von Wernigerode telephoniert?", fragte Ulla, als hätte sie nichts von allem gehört, was er gesprochen. „3a... Wir waren In Wernigerode, Marion und ich..." Fehr bückte sich nieber, um die glühenden Holzkloben im Kamin zu ordnen. Er wollte Zeit gewinnen. Er scheute sich, seinem Kind zu sagen, daß er und die Geliebte in den kleinen Ort im winterlich verschneiten Harz gefahren waren, dort ihren Liebesbund 5U besiegeln — richtiger: daß er Marion Hals über Kopf aus Berlin entführt hatte, um sie vor jeder neuen Begegnung mit Abbea zu sichern! Es war gut, daß her Widerschein des Feuers bte Röte verbarg, die ihm über die Stirn kroch, ba er fick zu einer Unwahrheit gezwungen sah. ,Marion hat dort nämlich Verwandte , fuhr er, :n her Glut herumstochernd, fort, „mit denen wollten wir alles besprechen. Die Beziehungen zu ihren Eltern müssen nämlich wieder erst völlig ins Lot ge- bracht werden, st< Haden durch ihre Bühnenlaufbahn etwas gelitten, wie bas ja häufig oorkommt, wenn junge Mädchen aus guten Häusern gegen den Willen her Eltern ihrem Drang zur Bühne folgen.. Ja", und er richtete sich auf, „also Fräulein von Brakei kommt Silvester zu uns. Du wirst sie ken- nenlerntm. Ich bin sicher, ihr gewinnt euch lieb. Und du siehst bann alles ruhiger und klarer, als du's leider — aber vielleicht begreiflicherweise — heute tust.. „Vielleicht, Papa." Ulla leerte bas Glas, stand auf, reichte ihm die Hand: „Sei nicht bös, ich gehe jetzt hinauf. Es ist nicht einfach für mich und mit fn etwas ist man am besten allein. Gute Nacht." — „Aber denke jedenfalls daran, bas Kapital flüssig zu machen!" Sie ging, ohne ben Vater, wie sonst immer, zum 1 Abschied auf die Stirn geküßt zu haben. Groß man- dem Versteigerer obliegt Das vom Ersteher einer Ware bei der Versteigerung zu erhebende Aufgeld ist kein Teil des höchstzulässigen Preises, sondern eine darüber hinaus zu zahlende besondere Gebühr. Auch der Verkauf gebrauchter Waren durch Privatpersonen unterliegt der Verordnung. Die Preisbehörden haben zur Ueberwachung dieser Verkäufe vor allem die Verkaufsanzeigen in der lokalen Presse zu verfolgen und laufend durch Stichproben bei Verkäufern hie Beachtung her Preisvorschristen nachzuprüfen. Die vorgeschriebene Preisangabe in ben Verkaufsanzeigen erleichtert die Ueberwachung. Fehlen in Anzeigen nähere Angaben über den_ Verkäufer — sogenannte Ziffernanzeigen —, so können hie Personalien hes Verkäufers bei der Anzeigen- verwaltung der Zeitung festgestellt werden. Gebrauchte Gegenstände, die einen Sammler- oder Kunstwert besitzen, unterließen nicht der Verordnung; ihr Wert muß aber oflensichtlich den etwaigen Gebrauchswert übersteigen. Der Kreis dieser Gegenstände umfaßt Kunstgegenstände, kunsthanhwerkliche und kunstgewerbliche Gegenstände, sowie Brief- marken. Bei Ware, die als „neuroerttg" oder ,/wie neu" angeboten wird, kann die Preisforderuna bis zur zuläfflgen Höchstgrenze gehen, wenn die behaupteten Voraussetzungen tatsächlich zuttesfen. Das mit auch für gebrauchte Ware, die vom Gebrauchtwarenhandel vor dem Weiterverkauf aufgearbeitet ober ausgebeffert wird. Jede größere Wertminderung, auch dadurch, daß der Gegenständ aus der Mode gekommen ist, mutz in einem größeren Abschlag zum Ausdruck kommen. Bei Gegenständen, die zusammen gehören und zusammen verkauft werden sollen, z. B. Zimmereinrichtungen, genügt die Angabe eines Gesamtpreises. Die folgende Reportage ist her Nieder- schlag einer Unterhaltung mit den Inspizienten und hem Souffleur am Theater her Universitätsstadt Gießen. Was ein Schauspieler, ein Opernsänger, eine Tänzerin ist, braucht niemandem erklärt zu werden. Auch barüoer, was her Intendant und der Kapellmeister her Bühnenbildner und her Regisseur machen' - von besten vielseitiger Arbeit hier vor einiger Zeit ausführlich gesprochen wurde — dürfte gemeinhin kein Zweifel herrschen Es gibt indessen außer diesen in her Oefsentlichkett bekann- testen Repräsentanten des Theaters noch eine ganze Menge Leute vom Bau, deren Tätigkeit für den Theaterbetrieb im Allgemeinen wie für hie einzelne Vorstellung im Besonderen von erheblicher Wichtigkeit ist, obwohl der Besucher sie nicht zu sehen bekommt, selten an sie denkt und meist von dem, was sie tun und treiben, nur eine ungewisse oder gar keine Ahnung hat. Sie kommen nicht mit an die Rampe, wenn der Beifall eines zufriedenen, erhobenen ober erheiterten Publikums ben Darstellern entgegenbrandet; oft haben auch her Spielleiter und der Autor, her Dirigent und her Bühnenbildner an solchem Applaus teil, an Blumenspenben und näheren greifbaren Zeichen des Dankes, her Anerken- nung und her Verehrung. Hingegen kann sich der Kunstbettachter aus jahrelanger Praxis keines Abends entsinnen, an hem etwa einmal auch dem Inspizienten ober dem Souffleur ein Lorbeerkranz ober wenigstens ein Blumenftöckchen überreicht wor- den wäre. Sie hätten es immerhin von Zeit zu Zeit verdient — sie und noch eine Anzahl anderer, x meist vergessener oder übersehener Mitarveiter, dem Blick her Oeffentlichkeit entzogener Helfer am Werk. Wer sich aber klarmacht, wie wesentlich, ja unent- behrlich ihre theatralische Funktion zum Gelingen einer Vorstellung ist, und haß eine Ausführung durch ihr Versagen genau so „geschmissen" werden kann wie durch einen heiseren Sänger ober einen „schwimmenden" Schauspieler, wird es nicht unbillig finden, wenn hie tägliche Dühnenarbeit auch einmal von diesen Arbeitsbezirkeu her ein wenig beleuchtet und gewürdigt wird. Wir haben die Herren Seitz und Appel, hie am Gießener Theater als Inspizienten für Schauspiel, Oper und Operette tätig sind, gebeten, ein wenig von ihren Aufgaben und Sorgen zu erzählen. Der Inspizient, auf deutsch auch Spielwart genannt, hat jede Vorstellung vom ersten Klingelzeichen bis bis zum letzten Dorhangfall zu überwachen. Seine Tätigkeit wird am besten dadurch charakterisiert, .daß der unserer Unterhaltung beiwohnende Oberspielleiter ihn als den „Blitzableiter" des Regisseurs bezeichnet. Er muß sozusagen die Ruhe weg haben. Inspizient und Souffleur sind die beiden eiiytyen Leute am Theater, die nicht nervös werden dürfen. (Alle anderen dürfen.) Der Inspizient ist an her Bühne ungefähr bas, was in her Kompanie der Spieß ist. Haben mir uns verständlich gemacht? Aber das wären erst die Voraussetzungen und Grunherfordernisse dieses verantwortungsschweren Berufes. Der Kommandostand des Inspizienten befindet sich vor her großen Schalttafel, von der aus er sich durch Lichtzeichen und Summergeräusche, die Ausführung in jeder Phase peinlich überwachend, ver- ständlily machen kann? Er gibt zu Beginn^ bas Klingelzeichen — für die Zuschauer in den Gängen wie für die Schauspieler in ben Garderoben. Er gibt mit dem Gong das Zeichen zum Beginn, er laßt auch das rote Licht als Pausenzeichen auf- leuchten. Er haftet dafür, daß jeder Schauspieler an seinem Platz steht, daß jeder Auftritt zur rechten Zeit und durch die richtige Tür kommt. Das Buck des Inspizienten verzeichnet nicht nur ben Tsxi (samt den etwa arraebrackten Strichen), sondern auch, was sonst in jeder Szene erforderlich ist, vor allem an Geräuschen „hinter der Bühne": er macht den Schlachtenlärm im „Prinzen von Hornburg die Negermusik im „Dschungel , bas Kindergeschrei im „Aufruhr im Damenstift", er regiert über Donner und Blitz, über Regen und Wind, er verfügt über Pferdegetravpel, über Schuß- und Klinael- geräusche, über Autohupen und Hahnenschrei. (Wir werden uns hüten, in die Geheimnisse und Feinheiten seiner Kunst einzudringen.) Der Inspizient yat ferner sein Augenmerk darauf zu richten, daß alle stumm mitspielenden Dinae vor- Händen sind, daß die Möbel im Bühnenbild voll- Etn aufgeregter Inspizient ist nicht zu brauchen, aber auch der Mann im Kasten, der Souffleur oder Einhelfer, muß die Ruhe weg haben. Denn siehe, dieser Mann wirkt beruhigend allein durch seine Anwesenheit. Wer das Theater kennt, weiß, was bas wert ist. „Die Schauspieler gehen alle mit großer Ruhe und Sicherheit raus, wenn ich da unten itze", fagt Herr Bandis, der seit vielen Jahren ein Amt verwaltet und über eine reiche Erfahrung verfugt. Er sieht die Aufführung aus einer Perspektive aus der sie sonst niemand zu sehen bekommt. Seine Arbeit erfordert eine außerordentliche Konzentration und ein empfindliches Fingerspitzengefühl — abgesehen von den rein physischen Anforderun- gep seines Berufes: das dauert an manchen Tagen mit den Proben acht oder neun Stunden, und es ist bestimmt nicht jedermanns Sache, während dieser Zeit ohne Unterbrechung in einem engen Gehäuse zu sitzen, in dem es außerdem vielfach — Z«r Desinfektion nnd Wnndversorgnng gebraucht man ble feit über 10 Jahren bewährte Sepso- Tinktur, die in allen Apotheken und Drogerien ui Fläschchen zu fünfundfünfzig Pfennigen und in Tupf« röhrchen zu neunundvierzig Pfennigen erhältlich ist. Sie desinfiziert wie Iod-Tinttur und wird genau so angewandt. Sepso-Tinktur findet nicht nur bet Hieb-, Stich-, Biß-, Schnitt, und Schürfwunden Anwendung, sondern auch bei Entzündungen in der Mundhöhle und des Zahnfleisches sowie zur Desinfektion von Pickeln und Insektenstichen. Infolge ihrer großen T^fen« Wirkung erweist sie sich ferner bei Prellungen, Queb । schungen und in allen Fällen, in denen eine gesteigert« f Durchblutung des Gewebes erwünscht ist, als sehr brauchbares Behandlungsmittel.___ Theo wieder einmal mit seinen religiösen Spintisie. rereien anfing, die er bereits von jung auf^kannie. : Theo Glumm war ein echter unb rechter «chlesier. mit einem Wurzelmännchengesicht, zu allzuviel Grübelei geneigt,' im Grunde, wie jedermann wußte, nicht so ganz richtig im Kopf; aber der geschickteste Meister auf der Hütte. Am Siebenundzwanzigsten kam endlich Marioni Brief. Sie schrieb aus Weimar, sehr erfüllt von bet Atmosphäre her Stadt unb den Dingen, die sie zum ersten Male im Leben gesehen hatte. Ihr Stil hat» etwas leicht Komödiantenhaftes, was Fehr belustigte; seine Stlmung wurde durch diesen Brief so rosig, daß er daran dachte, mit her zürnenben Ulla noch einmal in aller Ruhe über die Heiratsfrage zu sprechen. Doch Ulla war in die Stadt Ze- fahren, unb es hieß, sie käme erst abenbs zurück. Am nächsten Tag machte Fehr nach dem Tee einen lange aufgeschobenen, halb geschäftlichen Besuch beim Rittmeister a.D. Demblin, hem Pachter von Nieder-Lappershorf; es gab wegen der Anlagt neuer Fischzuchtteiche etwas zu besprechen, Wasser- gerechtsame mußten zu diesem Zweck grundbuchlich geändert werden. Die beiden Herren saßen rauchen» und Sliwowitz trinkend in des Rittmeisters vollgequalmtem Arbeitszimmer, bis es Fehr einfiel, bafi ja um halb acht Uhr Fontana zum Essen erwartet wurde. Es war reichlich spät, als er aufbrach, ck mußte, was ihm Gott sei Dank nicht schwer fiel, lange Beine machen, um noch zur rechten Zelt in» Schloß zu kommen. . . Während er sich umkleidend vor dem in den Schrank eingelassenen Spiegel stand, klopfte Fabia» und meldete schon den Besuch.' „Sag der Baronesse, daß sie ihn empfangen möchte!" ,L>ie Baronesse ist nicht da, Herr Baron. „Wieso —?" fragte Fehr hinter der Tur — w ihn umfing sogleich ein unangenehmes Gefühl. „Baronesse Ulla ist doch um vier Uhr meg^ fahren —", hörte er den alten Diener sagen. „Weggefahren? - Schick mal Fräulein NA tjerauf. Und bitte den Herrn zu warten, ich katm Er vollendete in großer Hast, immer topf* tefnb, seinen Anzug unb hatte dann ein kurzes ö* spräch mit ,Memchen". (Fortsetzung folgt) .Deutschen Recht" 1940 S. 620 ff. näher ausführt, ren, Jahre 1"> ,'IJk1 W..TT Seit 25 Jahren' Wohn- oder Geschäftshaus Praxis geschlossen TABLETTEN Rheuma-Gicht Neuralgien Erkältungs: j Krankheiten^^ 507 D B ü r o m ö b e I Seltersweg 44 Gießen Goethestr. 32 fa deÄ ständiges Beretaem, t) VogtaXo 37 087 39 806 40 623 43 489 56 113 Wenn Augen versagen Magnus-Brillen fragen! parate werden heute vom Hausarzt des Sohnes ebenso erfolgreich verwandt, wie schon einst in Gießen zu kaufen gesucht Schriftliche Angebote unter 3857A an den Gießener Anzeiger erbet. Selbst wenn wir nur wenig Jett zu uns nehmen, entwickelt unser Organismus Jeftfchichten und Zellpolster. Die wissen, schafi glaubt daß dieses Jett aus unserer normalen Nahrung mit fjilfe von Vitamin Bi ent* steht. Rls besonders Vitamin« haltig sind Gemüse. Salate Vollkornbrot usw. bekannt» punkt der gesundheitlichen Betreuung, unentbehrlich in seiner Hilfsbereitschaft und Das meiste Dltamtn Bi enthält übrigens die Bierhefe, und mit diesem kostbaren Wirkstoff aus der fiefe ist unser Ditamalj - Einfachbler angereichert. Es ist also wohlschmeckendes Genußmittel, bekömmlickrr Vurstlöscket vnd Vitaminspender sogleich. wie entlieht eigentlich Jett Im Körper? unermüdliche Fürsorge mit- schwingt und so das Gefühl des Geborgenseins auslöst. Wir verkaufen gebrauchte 1,2 Ltr. Opel- Pritschenwagen (evt. mit Anhänger, Gesamtnutzlast %-t) bezugscheinfrei. OPEL in Gießen Verkauf - Frankfurt Str. 52 Ruf: 2847 und 2848. een Mitteln gehören Sanatogen, Formamint xxnd Kalzan, die bei Generationen immer wieder ihre Probe bestanden haben. -ElNfUCHTUNOeM Gießen. Bahnhofstraße. Wir kaufen schnellstens noch einige gebrauchte, gut erhaltene Opelwagen bereift oder unbereift, und bitten um telefonische Angebote. Solange unsereNahrung genug Vitamin Bl ent• hält, können wir mit wenig Fett auskommen. Denn dieses Vitamin entwickelt die tägliche Kost zu lebenserhaltenden Aulbaustoffen. nen Mengen fließen lassen. Abgesehen von der den Vermieter belastenden Wasservergeudung besteht ramlich die Gefahr, daß dieses in geringen Mengen abfließende Wasser bei strengem Frost zur Eisbildung in den Abflußrohren und zu deren Der- zu vergleichen. Im allgemeinen haben in allen Fremdenverkehrsorten aus begreiflichen Gründen die Fremden- bzw. die Uebernachtungszahlen ^genommen, und nicht zuletzt sind der Erlaß des Füh- Einlagen Leibbinden ßummi- strümpfe 2977 A J. Frohn Marktplatz 19 Lieferant aller Krankenkass. I&ufouf&fa vitaminreich (B) Aber z Zl. denen lassen, die*s am nötigsten haben. Und. nicht schimpfen, wenn Sie's nicht immer be« 23 W. 21 Uhr. Die Schuhe halten länger und bleiben länger schön! Frankfurter Schiachtviehmarkt. Frankfurt a. M., 7. Febr. (Vorbericht.) Es notierten je 50 kg Lebendgewicht in RM.: Ochsen 42 bis 46,50, Bullen 40 bis 44,50, Kühe 25 bis 44,50, Färsen 36,50 bis 45,50, Kälber 40 bis 59, Schweine 53 bis 61. Marktverlauf: alles zugeteilt. Wie gründlich iMi säubern kann, beweist es jedem flrbeitsmannt Ohne Seife und Wafchpulver wäscht es stark verschmutzte Gerufskleidung aller Rvt Dr. Hofmann Kinderarzt pumpt ihr Herz das Blut durch die Adem. Welch gewaltige Leistung! Überanstrengung hat oft nervöse Herzbeschwerden zurFolge.dle die Leistungsfähigkeit beeinflussen. Toledol reguliert die Herzarbelt und beugt Ademverkalkung vor. Orlg.-Flasche RM 2.TO In Apoth. rechtigte an die für ihren Wohnsitz zuständige Dienststelle der NSV. zwecks Ausstellung einer neuen Ausweiskarte wenden. Auskunft hierüber erteilen alle NSV.-Dienststellen. Gießener Vochenmarktpreije. * Gießen, 7. Febr. Auf dem heutigen Wochenmarkt kosteten, Markenhutter, % kg 1,80 NM., Matte 30 Rps., Käse, das Stück 8 bis 9, Wirsing, Yi kg 8 bis 12, Weißkraut 6 bis 8, Rotkraut 10 bis 15, gelbe Rüben 8 bis 12, rote Rüben 10, Unterkohlrabi 6 bis 8, Grünkohl 6 bis 10, Lauch 17, Sellerie 15, Rettich, das Stuck 10 bis 15 Rpf. Urkundenfälschung auf Lebensmittelkarten. Besuchen Sie die Gaststätte Württemberger Hof Inh.: Karl Schäfer lv457 , Gießen, Bahnhofstraße 15 Mittag - und Abendessen Gute Fremdenzimmer Lpd. Darmstadt, 6. Februar. Eine 60 alte Frau, die als Haushilfe einem älteren Ehepaar sämtliche Lebensmittelkarten aus der Manteltasche des Mannes gestohlen hatte, ra- *1'5* ? Sozialist tsmus, bei qui D.or Eigens al,8 bisher W Bereitschaft'h, Sieg zu en eicheidenen Teil ölr, die Notweid unsere Soldat« Uten! zur Spende an 2 beste Slntmor W und ’ Wijtn, biefi heutldjin Solln ftr| Kr,; in^i/chelvisti, ufe Ny Für die Erhaltung des "Wohlbefindens ist neben der tat)- Beben Kunst und Erfahrung die persönliche Kenntnis des gesamten Lebensbildes des Patienten entscheidend. So sm MMWeuu. men nach Der Naturschutzoerordnung vorn 18. Mürz 1936 (NGBl.1 Seite 181) und den ergänzenden Bestimmungen, ausführlich erläutert von Professor Dr. W. W--der, o. 6. Prof, der Nechte und Referen! Int Reichs- und Preußischen Ministerium für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung, und Prof. Dr. Walther Schoentchen. Gebunden RM. 3,69. Bestellunaen durch alle Buchhandlungen SUH» Bttinflöier Betina. ßetiln-CMWtf Bilanz des Fremdenverkehrs in Gießen Von Verkehrsdircktor H. F. Schuster, Gießen. Kanin-, Hasen-, Rehfelle Füchse, Marder, Iltisse sowie alle anderen Felle kauft zu besten Preisen Heinrich Adorf, Marburg/Lahn Häute und Felle inooD Telefon 2750 „Hicoton“ ist altbewährt gegen das Uebel. Preis RM.2.90. In allen Apoth. u. Neue Apotheke, Gießen. Prosp. gratis vom Alleinhersteller: “Meoika“, München 42. aeV Bauer & Cie. • Johann A. Wölfing Berlin SW 68 Nachdem die Iahres-Fremden-Statistik in Meßen für das Jahr 1941 abgeschlossen ist, ist es interessant, die Zahlen mit den Resultaten früherer Jahre zu vergleichen. Im allgemeinen haben in allen amts- oder fachärztlichen Bescheiniaung abhänaig. Damit die Verbraucher nicht mit zusätzlichen Kosten belastet werden, wird die Gebühr für die ärztliche Bescheinigung von den Wirtschaftsämtern erstattet. Der Reichsinnenminister hat die Ausstellung solcher Zeugnisse zur Pflicktaufgabe der Gesundheitsämter erklärt. Für die Ausstellung amtsärztlicher Zeugnisse zur Erlangung von Bezugscheinen für orthopädisches Maßschuhwerk ist von dem Antragsteller die Mindestgebüyr von 3 RM. zu erheben. Ausweise über bevorzugte Abfertigung in Einzelhandelsgefchäffen. Die Ausgabe von Ausweiskarten zur bevorzugten Abfertigung in Einzelhandelsgeschäften wurde neu geregelt. Die seither gültigen roten Ausweise sind ungültig; ste sind dem Aussteller, der zuständigen Dienststelle der RSD., gegen neue Karten zurückzugeben. Der Einzelhandel erkennt die roten Ausweiskarten nicht mehr an. Deswegen müssen sich Bereis gegen die Zweckentfremdung des Beherber- aungsraumes und die jüngsten Anordnungen des Leiters des deutschen Fremdenverkehrs $ur Lenkung des Fremdenverkehrs mit ein Beweis für das starke Anfchwellen der Fremdenzahlen. In Gießen ist seit 1933 ein ständiges Wachsen der Uebernachtungszahlen $u beobachten gewesen. Wenn man dabei die Verminderung des Beherbergungsraumes in unserer Stadt durch Fprtfall einiger Beherbergungsbetriebe berücksichtigt, dann drücken diese erhöhten Fremden- und Uebernach- tungszahlen deutlich die geleistete Arbeit der heimischen Beherbergungsbetriebe aus. Lassen wir, ohne auf eine Speziftzierung der Gesamtzahlen und eine Untersuchung nach Berufen und Einzugsgebieten der Fremden einzugehen, allein die Zahlen sprechen, so ergibt sich, daß im Jahre 1933 = 20 926 Fremde 30 027 Uebernachtungen in un- Steigeruna erfahren, die anfangs des Krieges vorübergehend abgenommen hatte, aber feit 1940 und 1941 wieder im Ansteigen ist. Nachstehend eine Ausstellung der Uebernachtungszahlen von 1937 bis 1941: 1937: 1938: 1939: 1940: 1941: popfung führt. Zehn Gebote zur Höchstleistung. Allen Volksgenossen zur Beherzigung. 1. Denke morgens, mittags und abends daran, daß du nicht für dich, sondern für die kämpfende Front arbeitest und daß von deiner Arbeitsleistung Has Leben vieler Kameraden vor dem Feind abhängen kann. 2. Ueberlege dir jeden Tag, ob deine Arbeit nicht noch besser und schneller erledigt werden kann. 3. Behalte deine Erfahrungen nicht für dich, sondern teile sie deinen Kameraden und dem Betrieb mit; du hilfst damit die Produktion steigern. 4. Vermeide jeden Leerlauf im Arbeitsgang. Konzentriere dich auf deine Arbeit und laß dich Nicht ablenken. 5. Nimm dir immer die Besten im Betrieb als Dorbild und suche selber Vorbild zu werden. Mit der Leistung steigt auch die Freude an der Arbeit. 6. Laß dich nicht durch Stimmungen beeinflussen oder von der schlechten Laune anderer anstecken; gute Arbeit fördert gute «Stimmung. 7. Klage nicht über Entbehrungen oder Beanspruchung, murre über kein Opfer, denn vom Soldaten an der Front wird hundertmal mehr verlangt. 8. Sei zu stolz, weniger zu leisten als dein Nachbar, und zu ehrgeizig, nur „guter Durchschnitt" zu sein. 9. Leihe dein Ohr nicht den Kleinmütigen und Zaghaften, sondern sei Vorbild der Zuversicht und des Mutes; du hilfst dadurch dir und den anderen auch in schweren Stunden. 10. Erwarte vom Siege nicht mehr als du für ihn einzusetzen gewillt bist. Handle so, als hinge von deiner Arbeit und Haltung allein der Ausgang des Krieges ab. Zeugnisse für orthopädisches Schuhwerk Die Erteilung von Bezugscheinen für orthopädisches Maßschuhwerk ist von der Vorlegung einer Auch die einfache Erdal Nachfüll-Packung beweist die große Leistungsfähigkeit der größten deutschen Schuhcremefabrik. Vor 75 Jahren ist das Wachswarenunternehmen gegründet worden, aus dem seit über 40 Jahren Erdal kommt. Das bestens bekannte, das atttewäfate Erdal serer Stadt getätigt haben. Die Zahlen für das abgeschlossene Jahr 1941 nennen 32 114 Fremde mit 56 113 Uebernachtungen, das ist eine Steigerung um 11198 Fremde mit 26 086 Uebernachtungen gegenüber 1933, also bei beiden Ziffern eine Erhöhung um über 50 v. H. Interessant ist weiter noch, daß die Aufenthaltsdauer eines Gastes von 1933 mit 1,43 Nächte sich auf 1,74 Nächte in 1941 gehoben hat. Die Zayl der die Stadt Gießen besuchenden Ausländer hatte von 1933 bis 1939 ebenfalls eine vierte auf den Fettka-rten die Namen weg, setzte ihren Namen darauf und bezog Butter. Sie wurde vom Amtsgericht wegen Diebstahls und schwerer Urkundenfälschung sowie wegen des Erwerbs chr nicht zustehender Lebensmittel zu 6 Monater Gefängnis verurteilt. Briefkasten der Redaktion. (Rechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der Schriftleitung.) L.G., Alsfeld. Daß das Einkochen von Wurst in Litergläfer eine Stunde, in Kilodosen bis zwei Stunden dauert, wird uns auf Anfrage bei mehreren Fachleuten (Metzgern) bestätigt. Die längere Einkochzeit bei der Verwendung von Dosen dürfte wohl damit zu erklären sein, daß die Hitzewirkung durch das Blech nickt so schnell auf den Inhalt ausstrahlt wie bei Glasern. Boni Kuhball. Luftwaffe — 1900. Beide Vereine haben sich mit der Fortführung der Meisterschaftsspiele einverstanden erklärt. Bei beiden Mannschaften gibt es gegenüber den letzten teilweise stark veränderte Aufstellungen. Bei der Luftwaffe ist u. a. Rose nicht mehr zur Verfügung. Trotzdem können die Flieger geeignete Kräfte stellen. Bei 1900 ist dies schon schwieriger, da gleich Bötz, Schellhaas und Sittner ersetzt werden müssen. Man muß deshalb auf Jugendliche zurückgreifen, die nunmehr zur letzten Reserve geworden sind. Trotz- dem darf man auf einen spannenden Kampf rechnen, der den Blau Weißen, die auch diesmal den Platzvorteil genießen, nach den bisher drei negativen Unternehmungen nur eine Ueberrafchungs- möglichkeit bietet, da die Luftwaffe auf ihre Mell sterschaftshoffnung sehr bedacht ist. Nleg i ... .... 0|| -•»—/- •- — —----ii- —' SCS fe Mieter verpflichtet, sich davon 3U überzeug, foeaiir^N haß Wasserzapfhähne, Abflußstellen der Spülkästen •n uijj usw. Nicht „tropfen", nicht dauernd Wasser in klei- tym ii,iUrn>. bis » mie 'Set.LN ■ in „Msen-jj 1 in“» inni h S Bei diesen Zahlen sind die in Privatzimmern, Jugendherberge und Krankenhäusern getätigten Uebernachtungen nicht eingerechnet, um em Hards Bild des wirklichen Fremdenverkehrs in unserer Stadt zu haben. linfeiWa «ssen-Nassau bti lolgendes mit: indsetzungsarbtz, iich Äernommei ft verursacht hat 536 m M iß davon besteh lichen Rechtste ihuibpflichl" ta Behandlung de: ' Verhütung oti itspilicht ist bunt mmt ist, daß bei llechierungen bei ner/ruqsmäßiari -1 zu Dtrtrdn )t ist aber, ml m Lanbtzrrichtk Dandmann, in rund mg i bewährte mb Drogerien I aen und in Tup .gen erhältlich ist wird genau so an ht nm bei Siebt mben Anwendun! er Mundhöhle n ektionvonW t großen Tie Prellungen, W" len eine gesierg« ift, a I i (ioiöfeit Spinf'l'® rech!« >ii aUjumel M Mann N zr 6er gefrfp®“ endlich i1'« M * Ji«* ft® faienba ad) W dem ■ [5 L schwer I , ihn t d-r »I. . Sy? föpflC ' 2C DOCLnoüOn ♦99 P Was koche ich i IPHJHDIEIK mit d-r ollar einen Staufenberg in DEUTSCHERWEINBRAND fenberg bei den Bürgermeistern. 502 d ImWkS Boies Kreuz • Neisslelle Gießen Briefmarken wir auf NEU dieSchuhe verantwortlich 275 A 5507 A 33 V aus $ 9aput Sie dem Einweichen der Wäsche noch Aufmerksamkeit Morgen des Waschtages beweist Ihnen, daß Ihre Sorgfalt Schmutz oder die werden, vor dem Kletder-, warte STUCK A.G. HANAU-BERLIN Kleine Anzeigen richten sich an die Bevölkerung der engeren Heimat! Darum: Kleinanzeigen in die Hei» matzeitung, den ßleßenerAnzeiger zusammen mit findet sich in men ; mehr Gerade anfleischlosenTagenisteine gute Suppe vor der Hauptmahlzeit willkommen. Zu Spagetti schmeckt die pikante Knorr-OchsAischwanz* art-Suppe ganz ausgezeichnet. Die Zubereitung aller Knorr-Suppen Ist denkbar einfach. Sie werden nur mit Wasser gekocht - alle anderen Zutaten enthält bereits der Knorr- Suppenwürfel. Spagetti schmecken auch ohne Fleisch oder sonstige Beigaben sehr lecker, wenn es nur eine gute Soße dazu gibt. Aber wie ohne Fett und ohne Fleisch eine schmackhafte, ergiebige Soße bereiten? Merken Sie sich das folgende Rezept: SCHUHE TASCHEN» u. s.w. SEIT 1826 Füße erhitzt, überangestrengi, brennend? Ochsenschwanzsuppe Spagetti mit Sauerbratensoße dunkle Färbung des Einw Sauerbratensoße Den Soßenwürfel fein zerdrücken, glattrühren und mit schwach 1/4 Liter Wasser, 1/2 Lorbeerblatt, einer Prise Zucker, etwas Essig — je nach Schärfe — unter Umrühren 3 Minuten kochen. Dann 2 Eßlöffel Buttermilch odergequirlte Sauermilch darunterrühren. Fertig! Was aber müssen Da bilff allen, Me viel gehen und stehen müssen, rasch Efasit. Fußpuder. Er trocknet, beseitigt übermäßige Schweißabsonderung, verhütet Blasen, Trennen, Dundlaufen. Hervorragend für Massage! Für die sonstige Fußpflege: Efasit-Fußbad, «Creme u. »Tinctur. 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Xofio, 9. ?9enfur Dome •* Wru fr hn am illont W und sind landet M einer *ai9°n sind n iapan den abgebildeten „Schätzen Sammlungen, Seltenheiten Nachlässe alte Briefschaften n her ffieftfront M 14, dann Mrregiment 110, L Abschnitt X01 im Lustkampl ve Der durch einen Luc legnung mit Ai lö?5 jungen Ä gleichen We eine vrtsgrupp mürbe er schon IleirMg her NS |t idjnit unö 21 «Wtnisse, die ( liMische Ardei I srben bat, mu I Ä deutschen L IEuropa erweite Ibn der Führe Schmutzes über Nacht, ohne auch nur ein Gramm Waschpulver zu verbrauchen. Wid- ^efeuers üb, 065 wütenden gelandeten minner Zu beziehen durch den Landhandel und die Landwirtschaftlichen Genossenschaften. Alleinvertrieb: Für den Handel: Wirtschaftliche Landhandelsvereinigung Hessen-Nassau e.G.m.bH., Frankfurt a-M. 4, Wöhlerstrabe 2. Für d. Genossenschaftswesen: Bäuerl. Haupt- genossensch Rhein-Main-Neckar e G.m.b H., Frankfurt a. M. 16, Taunusanlage 3. 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