Dien$tturm besser Itates wäre ein schnell«, mußte die dadurch den Mann war po vor und ■ ,aus Tor i in keiner durchsichtig rtes. «Beim r erste (fe die Gäste teffung von nicht von rsuchte nun orgten aber Ken waren egen Schluß , hatte ein ner nirgends gelang, in die deutschen Stellungen einzudringen. Ner Wehrmachtbericht. DNB. AusdernFührerhauptquartier, 5. Januar. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Im mittleren Abschnitt der Ostfront wurden wiederum zahlreiche feindliche Angriffe und Vorstöße erfolgreich abgewehrt. 3n den übrigen Frontabschnitten nur örtliche Kampftätigkeit. Angriffe starker Kampf- und 3agdfliegerverbände richteten sich gegen feindliche StellungeU und Schiffe im Kaum von Feodosia. Fünf große Schiffe gerieten nach Bombentreffern in Brand. Zwei Zerstörer und ein großes Handelsschiff wurden durch Volltreffer schwer beschädigt. 3m Zuge bewaffneter Aufklärung gegen Großbritannien griffen Kampfflugzeuge bei Tage Hafen- und Funkanlagen auf den Färöer und Shetland sowie 3ndustrieanlagen an der eng- ak io- |CD^ Ä tor l . ' nur“e»i ’"4 J Se&M s-s jSs Mbe >L:r rs * « ‘“J «Akd.ii nle&« e«. 1:12). «Heilt > 1 ‘Ms, Erscheint täglich, außer Sonntags und feiertags Beilagen: Gießener ^amilienblättei Heimat imRild Dre^ckolle Gezugsvreiö: Monatlich.. RM.1.80 Zustellgebühr ,, ,-.25 ^ich bei Nichterscheinen von einzelnen Nummern infolge höherer Gewalt Kernsvrechanschluß 2251 Drahtanschrift: „Anzeigers Postscheck 11688 krankt. M. ein vorzeitiger harter Winter über die Schlachtfelder . Rußlands hereinbrach, ehe wir noch die letzten \ Früchte der gefallenen Schlachtentscheidungen ernten i konnten, da ist es wieder der Führer, der sich mit . seiner ganzen Person einsetzt, um die Schwierig- < feiten zu beseitigen, denen sich unsere wahrhaft yel- i denhaften Truppen nach sechsmonatigem ununterbrochenem Angriff tief in Feindesland unter un- , qünftigften Witterungsbedingungen gegenubersehen. Und wieder erleben wir, die wir dem Führer auch in diesen Wochen nahe sein dürfen, einen jener innerlich wahrhaft großen Augenblicke, in denen der Führer über sich selbst hinauswächst, um an den Widerständen des Augenblicks die Kräfte der Nation nur noch stärker zu entfalten. r In solchen Augenblicken erscheint uns der Führer schlechthin als die Verkörperung des Lebenswillen^ der Nation. Er sieht nicht sich selbst nicht sein eigenes Ich, sondern nur das Schicksal und die Zu- kunft seines Volkes, zu deren ganzer Großer er sich emporrichtet. Damals wie jetzt fühlte der Frch- rer nichts äls den inneren Zwang und eine 'Micyr, als Führer und Kämpfer der Nation unverzüglich und ohne jede Rücksicht zu handeln. Damals an jenem 13. März 1932 rief der Führer den Mannern der Bewegung zu: „Ich weiß, daß 'hr, meine Kameraden, in den letzten Wochen Uebermensch- liches q-l-ist-t habt. Allein, es M r W* Rücksicht neben, die Notwendigkeit des Kampfes wird durch die schon gebrachten Opfer nur noch erhärtet. Die Arbeit wird und mutz noch gesteigert, wenn nötig verdoppelt werden Anord- nungen für die Weiterführung und öerftarfung Kampfes gehen- bereits heute abend an die Org - nifationen hinaus. Der zwecke Wahlkampf Hal mit dem heutigen Tage begonnen. Ich werde auch ihn mit meiner ganzen Person führen. Was der Führer damals m einem unerhört harten Ringen an fast übermenschlicher Leistung und Arbeitslast auf sich nahm um der Bewegung den Sieg zu erkämpfen, das konnte er mit Recht auch von jedem einzelnen ferner Nationalsozialisten verlangen. Was er heute an Opfern und Eingabe von sich selber fordert, das kann er auch von jedem einzelnen seiner Volksgenossen ermatten für beren Eristenz er sein ganzes Dasein opfert und rur die ■ seine Soldaten Tag für Tag ihr Leben einsetzen Seit mehr als sechs Monaten, seit Beginn des Ostfeldzuges, weilt der Führer w seinem Hauptquartier im Osten, ordnet er sein Leben unter Verzicht auf jede Ablenkung m völliger Hingabe an feine gigantische Aufgabe den Notwendigkeiten des KriegeVunter. Eine ungeheure Arbeitslast liegt vom Annahme von Anzeigen für die Mittagsnummer bis»' ,UbrdeSBormittags Anzeigen-Preile: Anzeigenteil 7 Rps. le mm bei 22 mm Zeilenbreite, Tertteil 50 Rvf. le mm bei 70 mm Zeilenbreite Nachlässe: Wiederholung Malstaffel 1 AbschlüsieMengenstanelv Plavvorfckrift (vorherige Vereinbarung) 25"mehr 9 In strategischer Beziehung begehen gewisse Schwierigkeiten dadurch, daß sich von den Kirsten her verschiedene englische Besitzungen in den Block der französischen Gebiete hineinschieben, wie z. B. die englische Goldküste, Sierra Leone und Englisch- Gambia mit dem wichtigen Hasen Bathurst. Außer- : dem nimmt die Negerrepublik Liberia nut ihrem i Hafen Monrovia, wo sich die Amerikaner.ebenso wie in Bathurst eingenistet haben, eine ähnliche Stellung ein. Diese strategischen Gegebenheiten unterstreichen die große Bedeutung des Hafens von Dakar am Cap Bert, denn von hier aus fuhren die kürzesten Verbindungslinien nach Südamerika, . und es ist mehr als erklärlich, daß das Ueber- greifen des nordamerikanischen Militärs auf. Hol- ländifch-Guayana mit einer gewissen Besorgnis beobachtet wird. Der Sprung über den Sudatlantik wäre von hier aus noch am leichtesten zu machen. Frankreich hat, wie gesagt, seine militärischen Verteidigungsanlagen in diesem empfindlichen Nervenzentrum ausgebaut. Frankreich hat in seinen afrikanischen Besitzungen, die eine ungeheure Ausdehnung haben und die Sahara umschließen, eme mehr als hundertjährige Pionierarbeit verrichtet und ist nicht gewillt, die Früchte dieser Arbeit den Angelsachsen auszuliefem. Der neue Geist, der in der Verwaltung herrscht, hat sich auch besonders auf dem Gebiet der kolonialen Verwaltung > ausgeprägt. Man kann sich heute kaum vorstellen, daß der Posten, den jetzt Admiral Platon, eine sympathische Seemannserscheinung mit bescheidenem, ' klarem, aber durchaus zielbewußtem Auftreten, innehat, einst die Domäne des iüdischen Politikers Mandel war. In Dakar selbst wird Frankreich . durch seinen Generalgouvemeur B o i s s o n vertreten, der einer der tüchtigsten französischen Verwaltungsbeamten in den Kolonien ist. Und doch wären alle Bemühungen zur militärischen Verteidigung des Kolonialbesitzes nutzlos, wenn sie nicht getragen wären von den Sympathien der Eingeborenenbevölkerung. Daß diese Bevölkerung, die sich zum Teil aus ganz heterogenen Elementen, wie * Senegalesen, Sudanesen, kulturell noch ziemlich tiefstehenden Negern, zusammensetzt, auch heute noch ihre Treue zu Frankreich trotz der seit mehr als einem Jahr wütenden englisch-gaullistischen Propaganda und trotz den Blockadeschwierigkeiten bekundet, ist immerhin bemerkenswert. Die französische Verwaltung ist bemüht, die landwirtschaftliche und, in einem gewissen Umfang, auch die industrielle Produktion zu steigern. Die Anbaufläche für wichtige Erzeugnisse, wie " wolle, Erdnüsse usw. sind um ein Berlin, 5. Jan. (DNB.) Zu heftigen örtlichen Kämpfen kam es am 4.1. an mehreren Stellen des mittleren Frontabschnittes. Gegen eine von deutschen Truppen besetzte Ortschaft führten die Bolschewisten einen Angriff, der unter schweren Verlusten vor den deutschen Stellungen scheiterte. Zahlreiche gefallene Bolschewisten bedeckten das weite Schneefeld des Dorgeländes. In einem benachbarten Abschnitt gelang es dem Feind infolge feiner zahlenmäßigen Ueberlegenheit und mit Unterstützung dittch schwere Panzerkampfwagen die vorgeschobenen deutschen Sicherungen zu durchstoßen und in die deutschen Stellungen emzubrechen. Durch flankierenden ©egen ft oft wurde der Angriff zum Stehen gebracht. Die Kampfe zur Vernichtung der eingedrungenen Feindgruppen dauerten in den Abendstunden des 4.1. noch . an. An einer anderen Stelle erzielten die deutschen Truppen im Gegenangriff gegen eingedrungene bolschewistische Kräfte einen guten'Erfolg. An zwei Stellen war der Feind in einen Bachgruno vorgestoßen und hatte sich dort festgesetzt. Bel eisiger- Kälte gingen die deutschen Truppen zum Gegenstoß vor und warfen nach heftigen Kämpfen die Bolschewisten zurück. Entlastungsangriffe, die der Femd im Nachbar abschnitt durchführte, wurden von den deutschen Truppen im Gegenstoß vereitelt. Bei der Fortführung des Gegenstoßes drangen die deutschen Truppen in einen vom Feind zäh verteidigten Ort ein und setzten sich trotz heftiger Gegenwehr m . seinem Westteil fest. Im Nord ab schnitt der Ostfront wurde trotz starken Frostes, der die Kampfhandlungen sehr er- chwerte, eine Feindgruppe vernichtet. Dabei wurden auf engem Raum 400 gefallene Bolschewisten gezählt. Am gleichen Frontabschnitt erkannten vorgeschobene Artilleriebeobachter Bereitstellungen des Gegners zum Angriff. Das deutsche Artilleriefeuer zwang die Bolschewisten zur Aufgabe ihres Vorhabens. Auch im Nachbarabschnitt dieses Korps setzte der Gegner zu starken Angriffen an In den schweren Abwehrkämpfen erlitten die Bolschewisten aber auch dort blutige Verluste, so daß es dem Geg- Morgen bis in die späte Nacht auf seinen Schultern. Sie hat es ihm in diesem Winter nicht einmal ermöglicht, Weihnachten wie in > den beiden Kriegsjahren zuvor, inmitten seiner Fronttruppen zu verbringen; als Oberbefehlshaber des Heeres gestattete es ihm die Zeit nicht, sich mehrere Tage von seiner Nachrichtenzentrale im Hauptquartier zu entfernen. Selbst die wenigen. Stunden, in denen der Führer seine täglichen kurzen Mahlzeiten gemeinsam mit den Angehörigen seines engsten militärischen und politischen Stabes einnimmt, richten sich nach der Länge der jeweiligen Arbeitsstunden und Besprechungen, nicht umgekehrt. Im übrigen aber möchte man nur wünschen, daß das ganze deutsche Volk den Gesprächen des Führers lauschen könnte, um an ihnen das Kraftbewußtsein und die Siegeszuversicht zu erkennen, die den Führer gerade auch in diesen Winterwochen beseelen. Die Macht des SB Ulens, die sich im Führer verkörpert und die Kraft der Persönlichkeit, die das Ge- setz dieses Willens auf die Kämpfernaturen übertrug, ist das Geheimnis der Erfolge der nationalsozialistischen Bewegung. Was ihre Kämpfer zu Führern gemacht hat, ist ihre Willensstärke. Eiserner Wille 'gab ihnen die Kraft, jede Situation des Kampfes zu meistern und am Ende den Sieg zu erringen. Dieser unbeugsame Wille ist die unerschöpfliche Energiequelle, aus der die Bewegung das Groß- deutsche Reich erkämpfte, und dieser unbeugsame Wille, der heute jeden von uns erfassen.muß, wird dem Reiche auch seine leuchtende Zukunft gestalten. Wahrhaft große Siege werden im Leben nur nach harten Charakterprüfungen errungen, an denen auch diejenigen nur noch wachsen, die an schnelle und große Erfolge gewöhnt sind. In einem Weltkampf wie dem heutigen wird nur em Boll den Lorbeer des Sieges verdienen, dessen Herzen im Feuer des Widerstandes gestählt und in der Glut der Prüfungen gehärtet sind. Nur durch solche Härte wird unser ganzes Volk die Größe des Kampfes ermessen. Aber wenn es diese Größe begriffen hat, und in dieser Erkenntnis seine Energien M höchster Leistung spann'^und zu- fammenbaUt, wie es seine tapferen Soldaten tun. dann kann es in ruhiger Zuversicht auf seine Kraft und seinfn Sieg vertrauen. Der Blick auf den Führer hat einst den National- : Sozialisten di- Kraft gegeben. Deutschland aus tief- ster Erniedrigung zu erheben. Der Bück auf d,n , Führer erhebt heute das ganze deu che Volk zu höchstem Einsatz und größter Kraftentfaltung. Frankreich am Güdatlantik Bon unserem E.F.-Korrespondent. Wachsende Einsicht im Protektorat. NSK. Ein Ueberblitf über die Lage im Protektorat Böhmen uni Mähren läßt erkennen, daß das abgelaufene Jahr 1941 wie kein früheres einen durchgreifenden Wandel in diesen beiden alten Reichsländern eingeleitet hat. War das Tempo des Eindringens eines neuen Geistes und einer neuen Gesinnung in den vorangegangenen beiden Jahren seit der Errichtung des Protektorats langsam und schleppend, so bracht gerade 1941 eine tiefgreifende Beschleunigung jenes unausbleiblichen Prozesses, der in seiner endgültigen Auswirkung zu einem völligen Hine in wachsen des Protektorates in das Großdeutsche Reich führen muß Die einmalige besondere staatsrechtliche Stellung des Protektorats im Rahmen des Reiches brachte es mit sich, daß von Anfang an grundsätzlich einer natürlichen Entwicklung freie Bahn gelassen wurde. Erst der Ausbruch des Krieges führte zu der Notwendigkeit hin, auch im Protektorat die Gesamt- intereffenlies Reiches in stärkerem Mnße zu vertreten. Bei allem landwirtschaftlichen R^'ch- tum zeigte es sich bald, daß auch die Frage der -Versorgung der Protektoratsbevölkerung mit den lebensnotwendigen Gütern nur im Rahmen des Gesamtreiches zu lösen ist. Die anfänglich mit Widerstreben aufgenommene Rationierung hat sich inzwischen mit einer überraschenden Selbstverständlichkeit eingelebt und wird von immer weiteren Kreisen, die die katastrophalen Ernährungsverhältnisse des Weltkrieges 1914/18 miterlebten, als die einzig mögliche Maßnahme erkannt, die auch dem ärmsten Protektoratsbürger das tägliche Leben le Riis Baum-IbHrf ein Gnbe zu setzen, durch den unvergleichlichen dnüsie usw sind um em Dritte, gesteigert «Heldenmut unserer Armeen «-walüg- Angriffs- Vichy, Dezember 1941. Der Staatssekretär für die französischen Kolonien, Admiral P l a t o n, der dieser Tage von einer ausgedehnten Inspektionsreise durch das ungeheuer ausgedehnte Gebiet von F ran z o s i s ch-West - afrifa zurückgekehrt ist, hat, als wertvollstes Ergebnis dieser Reise, einen Bericht über die unwandelbare Treue der eingeborenen Bevölkerung dieser Gebiete gegenüber Frankreich und der Regierung des Marschalls Petain gegeben Er hat einige unmißverständliche Worte an die Adresse der Engländer und der mit ihnen Hand in Hand marschierenden Amerikaner gerichtet, in denen er dem Sinne nach sagte, daß jeder Versuch der Regierungen dieser Länder, sich für anderweitige Etappen im Krieg am französischen Kolomalgebiet schadlos zu halten, auf eine blutige Abfuhr stoßen wurde. 3n jeder Etappe feiner über 15 000 Kilometer führende Reise ist Admiral Platon von den Stam- mesführern und der gesamten Bevölkerung als Vertreter des Marschalls Petain jubelnd begrüßt worden lieber all wurde das Bild des Marschalls stolz gezeigt und alle möglichen rührenden Kundgebungen der Treue gegenüber Frankreich wurden ihm dargebracht. . v .,. ., Der Sinn dieser Kundgebungen wird nicht mißverstanden werden. Sie treffen zusammen nut der ' Entschlossenheit der französischen Reglevung, ihre Kolonialgebiete in Afrika mit der Waffe zu verteidigen. Die Abwehr des englisch-gaullistischen Angriffs gegen Dakar, die Schlüsselstellung hieses Besitzes au d e r © e n c g a 1 f ü ft c am Atlantischen Ozean im November 1940 Hetzen Beweis dafür .geliefert, daß dies keine leeren Worte sind, und es besteht berechtigter Grund zu der Annahme, daß die militärischen Machtmittel und die Verteldigungs- maßnahmen Frankreichs in diesen Gebieten m der Zwischenzeit in entsprechender Weise verstärkt worden sind. Um was handelt es sich im einzelnen? ' Französisch-Westafrika untersteht im Gegensatz zu den nordafrikanischen Besitzungen dem Kolomal- ministerium, das seit der Neuordnung des französischen Staatswesens im Sommer 1940 die Le- Zeichnung trägt: „Staatssekretariat für die Kolonien." Algerien untersteht dagegen dem Innen-. Ministerium, Marokko und T u n e f i e n fallen als Protektorat unter den Bereich des Außen- ministeriums. W e st a f r i k a hat eine Flächenaus- dehnunq von 4 758 000 Quadratkilometer und zahlt eine Bevölkerung von 15 440 000 Einwohnern. Diese verteilt sich auf das eigentliche Westafrika und das Gouvernement Senegal, Mauretanien, Sudan, Niger, Französisch-Guinea, Elfenbeinküste, Haute-Dolta und auf das Mandatsgebiet Togo. Im Gegensatz > zu A e q u a t o r i a l a s r i k a , das unmittelbar nach " dem Zusammenbruch infolge feiner exponierten Lage zwischen dem Kongo und Englisch-Nigeria für Frankreich nicht zu halten war, ist Westafnka auch in der schwierigen Zeit treu bei Frankreich zu können. rr i Auf anderen Gebieten sind die Versäumnisse früherer Jahrzehnte noch nachzuholen, und auch hier wird I o. u. An -er Eismeerfront um die Wintersonnenwende Von Kriegsberichter Erich Ernst Stratzl. (d^mbigen Großhändler oder Fleischeraehilfen. Gerade biete unerbittliche und unparteiische Gerechtigkeit war es aber, die mit einem Schlage bas Gefühl der Sicherheit auf allen Gebieten des öffentlichen unb wirtschaftlichen Lebens völlig wie» berherftellte. Nicht immer verläuft ein solcher Zwischenfall so kompliziert. Im allgemeinen stoßen der geängstigte Kehlkopf oder die bedrohte Speiseröhre den Fremdkörper selbst wieder heraus. Immerhin.zeigt ein Bericht von Professor G r e i s e n st e i n in Der Münchner medizinischen Wochenschrift, der in seiner Münchner Klinik bis 400 solcher Fälle pro Jahr erlebte, wie ernst die Irrfahrten von Knöpfen, Nadeln, Es ist zu verstehen, daß ein kleines Volk, das sich zwanzig Jahre lang in den Traumsphären einer Volksgenossen und forderte sie auf, alles an warmen Wintersachen jeder Art für unsere Wehrmacht an der Ostfront zu opfern. Mit eindringlichen Worten legte er den Tschechen klar, daß die Söhne und Väter des deutschen Volkes auch die Heimat der Tschechen draußen in Schnee und Eis vertei- Am 5. Äa dm der Ml Meister de geboren wi schuf er au iiinb fteberje Mr (so ö tet Welch in den Gra Frankfurt, oolktümlidji Tahselden b Das i M. 3ir unaufhaltsame^ Einlebens der Tschechen in das Großdeutsche 'Reich, bas für alle Zukunft auch ihre Heimat sein wird. chv v yfltef ^^byl ^-^Nsetz heraus n auf b fchlechez ( JDIotye hat $".ä 8rau ^tnb 6e .Äs i '“»«l jUn S'lhe P uni Md), !°ni Stnt laut >un te s ?°tteh Mell, >-n A'ein lichen Umwälzungen im Herzen Europas hinein- gerissen wurde, unter der Wucht solcher Ereignisse vorübergehend den Kopf verlieren konnte. Floh doch die „Führung" der Nation ins Ausland, während im Jnlande politische Spekulanten und Juden versuchten, die Zügel an sich zu reißen. Wenn sogar die Freunde und Bundesgenossen, auf die man baute wie auf Felsen, die Tschechen im Stiche ließen, dann mußte aller Glaube an treue, Freund- Altin» I j«Ä® ;SU Englische $1 ssrHoinben 853 leck vchllds mürben getot Bomber wuri sollte am v> Die beruhigende Hoffnung: „Es wird schon ein- heilen!" — mit der freundliche Ratgeber den Patienten manchmal zu trösten versuchen, wenn der Hustenanfall vorüber ist und nicht alles wieder herauskam, was eingeatmet wurde, ist allerdings durchaus trügerisch. Prof. Greifenstein weist nachdrücklich darauf hin, daß ein Fremdkörper in den Luftwegen fast immer Entzündungen mit allen ihren Folgen hervorruft. Dafür ist es beruhigend zu wissen, daß die moderne ärztliche Technik im allgemeinen ohne Operation mit solchen kleinen Unfällen fertig wird. Ein elfjähriger Junge hat bei einer Fahrradreparatur ein Schlauchventil in den Mund genommen. Ein Kamerad macht einen Scherz und bringt ihn zum Lachen. Ehe er sich versieht, ist das Ventil verschwunden. Ein heftiger Hustenabfall deutet an, wohin. Das Röntgenbild zeigt den Ausreißer in der rechten Bronchie. In der Klinik wird das Ventil kunstgerecht wieder herausgeholt, und So nützlich übrigens die Röntgenstrahlen bei der Suchaktion sind, sie können nicht immer helfen. Manche Gegenstände geben kein Schattenbild, weil sie von den Röntgenstrahlen glatt durchstrahlt werden, andere verstecken sich hinter Knorpeln. So ist vor einigen Jahren der Fall eines verschluckten Groschens bekannt geworden, der sich drei Monate lang in der oberen Speiseröhre verborgen gehalten hatte. Trotz deutlichen Druckgefühls, Schluckbeschwerden und anderer Anzeichen ließ er sich nicht Nachweisen. Das Röntgenbild wollte keinen Schatten hergeben. Und doch war der Groschen verschluckt gewesen, denn er machte nach einem Vierteljahr den gleichen Weg wieder zurück. Unter Erbrechen kam er zum Vorschein — und siehe da, er bestand aus Aluminium. Kein Wunder, daß er auf der Röntgenplatte nicht zu finden war. Für solche schwierigen Fälle hat die medizinische Technik heute einige hervorragende Instrumente zur Verfügung, die es erlauben, in Kehlkopf, Speiseröhre und Bronchien direkt hineinzusehen. Mit Spiegeln und biegsamen Röhren, winzigen Leuchtlampen, sowie mit anderen Geräten kann der Arzt auch tief sitzende Gegenstände auffinden und mit besonderen Greif- zangen herausziehen. So lassen sich, wie Professor Greifenstein berichtet, 98 v. H. solcher auf Abwege geratenen Fremdkörper sicher und ohne ernstliche Komplikationen wieder entfernen. — Sofern nicht Met. ikZ°U sie z" B DXn p'ont j 6*4 i« * w Ä1 Sffj? Lr eine« E fetten« in el nach wenigen Wochen sind Schreck und Operation wieder vergessen. Ein anderes Kind hatte eine Schraube verschluckt, die sich erst nach Tagen durch Fieber und Atemnot bemerkbar machte. Auch hier ging es ohne chirurgischen Eingriff ab. Häufig kommt das Verschlucken oder Einatmen bei Erwachsenen bestimmter Berufe, besonders bei Schneidern, Sattlern oder Zimmerleuten vor, die Nadeln, Schrauben oder Nägel in den Mund zu nehmen pflegen unb sie gelegentlich in falscher Richtung verlieren. Wenn der Zwischenfall sofort bemerkt wird und der Facharzt rechtzeitig nach dem Uebeltäter suchen kann, wird die Sache meist glimpflich ablaufen. Zeitschriften. — Dem Januar-Heft der Monatsschrift ,L)ie Kun st" (Verlag F. Bruckmann, München) ist eine große farbige Reproduktion der „Vermählung der heiligen Katharina" von Lorenzo Lotto, ein Früh- wert dieses eigenwilligen Künstlers, vorangesteltt. Zu Paul Paeschkes Pastell-Landschaften sagt Fritz Hellwag viel Anerkennendes über diese meisterlich entwickelte Pastelltechnik. Adalbert Klein würdigt den baltischen Maler Eugen Dücker. Kleinplastik, die auf der • Großen Deutschen Kunstausstellung München 1941 gezeigt wurde, gibt Ulrich Christoffel wieder. Heinrich Amersdorffer formt in seinen Gemälden „Französische Kathedralen" die tiefsinnige Zwiespältigkeit zwischen Zertrümmerung und Unversehrtheit. Das Heft zeigt die Kathedralen von Amiens und Rouen. Von Architekt Heinrich Palm werden im 2. Teil Einfamilienhäuser am Bodensee gezeigt. Architekt A. C. Rüdenauer ist mit der Innen- einrichtung eines Einfamilienhauses in Freudenstadt vertreten. Die Abbildungen bringen noch ein Wohnhaus der Architekten Dr. Hentrich-Hans Heuser, das wiedererstandene Landgrafenhaus in Bad Nenndorf und ansprechende Jnnenraumgestattungen der A. G. Vereinigter Wiener Tischlermeister. Von handwerklichem Können und wirklichem Künstler- tum sprechen die Kunstschmiedearbeiten von Fritz Kühn. Mit Freude betrachtet man die künstlerisch gestalteten Lampen von Elle Weisbach und die schönen Kachelöfen der Keramischen Werkstätte An- germayer in Eberschwang. —- Im neuesten Heft der „Mob enro eit* (Deutscher Verlag, Berlin) findet man sportliche Kleidung in Hülle und Fülle, Wollkleider für jede Tageszeit und elegante Modelle für den Nachmittag. Schlichte Kleidchen werden gezeigt, dazu Blusen unb Röcke, warme Westen, Allerlei aus Pelz. Außerdem reizende Kindermodelle unb Handarbeiten. bigen. So bildet der Abschluß des Jahres 1941 nach aller Voraussicht einen Wendepunkt in der geistigen und politischen Einstellung der Tschechen. Die gewaltigen Geschehen auf allen Kriegsschaüplätzen, und vor allem der gigantische Kamps gegen den Bolschewismus, haben das tschechische Volk in die geistige Einheitsfront des neuen Europa geschmiedet. Wenn auch in den vergangenen Monaten manche Schlacke abgeschlagen werden mußte, der geläuterte Block des schaffenden tschechischen Volkes hat längst erkannt, daß feine Zukunft nur in engster Zusammenarbeit mit dem großen deutschen Volke beruht. Unb diese Erkenntnis ist die sicherste Bürgschaft für ein weiteres und immer rascheres Fortschreiten jenes schäft unb Gerechtigkeit ins Wanken geraten. Diese „Weltuntergangsstimmung" herrschte' bei den Tschechen bis in den Herbst 1941. Erst die Reim- gungsmaßnahmen, die von General H e y d r i ch, dem Stellvertretenden Reichsprotektor, ergriffen wurden, haben die Stimmung unter den Tschechen gründlich geändert. Die Tschechen sind durchaus nicht unzugänglich für den Ordnungsgedanken, wenn er von einer starken Hand vertreten wird. Im Gegenteil — je entschiedener die Führung, desto größer die Achtung, die ihr entgegengebracht wird. Heute kann sich kein Tscheche mehr der durchgreifenden Neuordnung im böhmisch-mährischen Raume entziehen, und dabei zeigt sich, daß die große Masse des tschechischen Vol- Panzereinheiten verfolgt werden. Die Sorge Singapurs über den unaufhörlichen japanischen Vormarsch wird klar bewiesen durch die Einschränkung des Wasserverbrauchs, um jeden Liter des kostbaren Wassers zu . sparen, das Singapur vom Festlands zugeführt wird. Mittlerweile werden die USA.-Verteidigungs- unb Zivilbehörden immer nervöser in Anbetracht der Möglichkeit japanischer Angriffe auf die Städte an der P a z i fi k- Küste, die Behörden in San Franziska sollen bereits Pläne erörtern, nach denen ein Teil der Bevölkerung aus den an der Bucht gelegenen Stadtteilen evakuiert werden soll. Die USA.-Regierung hat die Zentral- und südamerikanischen Länder aufgefordert, sich an der Verteidigung des P a n a m a k a n a l s 3ii beteiligen, da den nervösen Amerikanern die Gefahr vorschwebt, daß dieser Kanal von den gleichen japanischen Einheiten vernichtet werden könnte, die die pazifische Flotte bei Hawai zusammenschlugen, Manila einnahmen, die beiden mächtigsten Schlachtschiffe Großbritanniens versenkten und in einigen Wochen Hongkong einnahmen. Düstere Betrachtungen in London. Stockholm, 5. Jan. (Europapreß.) Die Verteidigung Singapurs ist bas wichtigste Thema, über das man gegenwärtig in London spricht. Die Nachricht über den erneuten Rückzug der britischen Truppen an der Perak-Front hat den ganzen Ernst der Lage noch verstärkt. So schreibt „Sunday Times,chie Javaner haben über zwei Drit - tel von Malakka erobert unb bedrohen auch bas letzte Drittel. Sie besitzen bereits die meisten Gummiplantagen unb Zinnaruben. Sie haben mindestens einen Flugplatz so nahe bei Singapur, baß sie mit ihren Bombenflugzeugen diesen wichtigen Hafen jederzeit bedrohen können". Dieses düstere Bild wird von den anderen Blättern noch durch Betrachtnugen darüber dunkler gestimmt, daß die Amerikaner mit Manila ihre letzte Flottenbasis im westlichen Pazifik verloren haben. Baum noch Strauch kennt, verwehrt auch die geringste Hllfe. Da müssen natürlich die Baustoffe sparsam bewirtschaftet werden, und nur nach tage- langem Bemühen und ratenweisem Bezug des „Zubehörs" wächst das Werk aus kleinsten Anfängen. Man muß immer wieder den nie erlahmenden Arbeitswillen und die geistige Regsamkeit unserer Männer bewundern, die sich hier mit viel Liebe zu den kleinen Dingen ihre eigene Welt bauen. Niemand hat ihnen gesagt, daß sie die Bunker aus- schmücken und die kurzen Stunden ihrer Freiheit an ihr Quartier verwenden sollen. Aber nicht ein Bunker und sei es auch nur der eines Gefechts-Vor- Postens, der nicht eine eigene Note trüge. Hier sind es ein Führerbild unb die Hakenkreuzflagge, dort ein selbstgezimmerter Tisch und klobige, aber brauch- bare Hocker, an einer dritten Stelle hölzerne Gewehrständer und Bücherregale, wieder bei anderen geschnitzte Aschenbecher und selbstgefertigte Leuchter, die die Atmosphäre einer ansprechenden Wohnlichkeit herzaubern, an die man nur schwerlich glauben kann, wenn man bei 40 Grab Kälte im Schnee- sturm den geschützten unb getarnten Eingang zu der Bleibe sucht. Ich habe Stunden unvergeßlicher Kameradschaft in diesen Winterquartieren an der Eismeerfront erlebt, Stunden voller Gemütlichkeit, besinnlicher Einkehr und herznahen Humors. Nie fehlte das Bandonium oder die Harmonika, die den frischen unb manchmal sehnsüchtigen Gesang begleiten, und auch die Geige hatte die zwei Jahre Feldzug bis zum Eismeer überftanben, mochte sie auch schon dreimal mit Leukoplast „vollständig neu renoviert" worden tein. 6 > In solcher Stimmung muß man die Lieder ihrer schönen Beraheimat hören, um die heilige Andacht, die diesem Wort Heimat innewohnt, ganz ermessen zu können. In diesen Stunden lernt man unsere deutschen Frauen und Mädchen aufs neue lieben, wenn aus den Gesprächen der Kameraden ihr Bild wie ein beglückendes Geschenk zur Wirklichkeit emporsteigt. Das sind kostbare Stunden, in denen einen bisweilen ein Ahnen überkommt, welch Glück es ist, ein Deuttcher zu sein und mit diesem Volk und für dieses Volk leben und kämpfen zu können. In diesen Stunden erkennt man aber auch die soldatischen und die Herzenstugenden dieser einfachen, liebenswerten Menschen, die stets mit ihrer Aufgabe gewachsen sind und immer noch etwas mehr zu geben vermögen, als man von ihnen verlangt. Es sind schon prachtvolle Soldaten, diese Söhne unserer Ostmarkgaue, auf die die Heimat stolz sein kann. In ihrem Kreise fühlte ich mich an ein Wort erinnert, das ähnlich einst Grillparzer geschrieben: Oie Haarspange auf Abwegen Von Dr. P. Lücke. Eine junge Frau ißt mit Behagen ihre Hühnersuppe. — Auf einmal ein furchtbarer Hustenanfall. Die anwesende Tante ruft, an das bewährte Hausmittel denkend „Arme hoch!" — Gehorsam nimmt die Hustende ihre Arme in die Höhe um den gequälten Bronchien Lust zu schaffen. Endlich geht der Anfall vorüber. — Aber heftige Schmerzen bleiben. „Ich glaube, ich habe einen Knochensplitter verschluckt" bringt die junge Frau mühsam heraus, während ihr von der krampfartigen Anstrengung noch die Tränen die Wangen herunterlaufen. „Dann geh doch lieber gleich zum Arzt!", rät die Tante. Aber man ist auf dem Lande, und der nächste Facharzt wohnt ziemlich weit entfernt. So roirb es auch erst am andern Morgen etwas mit dem Besuch. Nach langer Fahrt mit Omnibus und Eisenbahn kommt die junge Frau schließlich zum Hals-, Nasen- und Ohrenarzt in die Kreisstadt. Dieser hört sich die Geschichte des „verschluckten" Knochensplitters an und rät zu sofortiger Röntgenaufnahme. — Das Rönt- genbild zeigt einen ziemlich großen Schatten, so daß der Röntgenarzt schon annimmt, es handele sich um eine Krebsgeschwulst. Der Hals-Facharzt kennt ja nun die Vorgeschichte, er untersucht noch einmal, macht bann einen Eingriff in die oberen Bronchien und findet — eine große Haarspange! — Das war der vermeintliche Knochensplitter aus der Hühnerbrühe. Die Schwellung war nur eine Folge der heftigen Reizung. sofort die Abwehr des Körpers den Eindringling wieder.herausbefördert hat, was gottlob meist der Fall sein wird. „Drum ist der Jäger froh und frank, Trägt feinen Fehl, trägt offen seine Freuden, Beneidet nicht, läßt lieber sich beneiden! Und was er tut, ist frohen Muts getan." Der Dienst unserer Männer an der Eismeerfront ist hart und aufreibend. Es lieft sich so leichthin, wenn es heißt, daß von ihnen das Letzte an Einsatz und körperlicher Leistung verlangt werden muß. Aber weißt du auch, Bruder in Der Heimat, daß diese Worte einen 24-Stunben-Tag umschreiben, der nur Dien st und wieder Dien st und kaum Schlaf und Freizeit kennt? Kannst du dir vorstellen, was es bedeutet, daß diese Männer nun schon seit Wochen am Feind sind, seit Wochen in angespanntester Aufmerksamkeit und Abwehrbereitschaft, seit Wochen in denselben Kleidern, ohne eine Möglichkeit, sich einmal ordentlich zu waschen, ihr Zeug zu säubern, die Glieder richtig zu strecken? Du kannst dir das nicht vorstellen, lieber Freund, well du den Eismeertag nicht kennst, der nur drei Stunden Pährt, und weil du d i e unendlichen Nächte nicht kennst, die grausam sind und voller Geheimnisse. Du weißt nicht, welche Verantwortung diese jungen Gebirgsjäger tragen, die wie Spürhunde der Front auf vorgeschobenem Posten den Sowjets gegenüberliegen oder die Ski- spähttupps, die im Niemandsland Feindberührung suchen und die geringsten Bewegungen oder Stellungsveränderungen der Sowjets beobachten. Sie find das Auge der Führung. Nach ihren vielen einzelnen Beobachtungen und Feststellungen treffen die Stäbe ihre Entschlüsse, kann die Führung den Absichten des Feindes zuvorkommen, wenn die Sowjets zum xtenmal gegen die deutschen Linien.anrennen. Und jedes dieser Einzelunternehmen bedeutet Einsatz des Lebens, denn heimtückisch ist die Tundra, in der ein Berg dem anderen gleicht und die Orientierung erschwert, und verschlagen und gemein ist der bolschewistische Gegner. Aber Ihr in der Heimat dürst nicht glauben, daß Tokio, 6. Jan. (DNB. Funkspruch.) Domei gibt folgende Uebersicht: Wahrend Welle um Welle japanischer Flugzeuge die mächtige Festung Eorre- g i d o r sowie Den Marinestützpunkt Olongapo und Den Luftstützpunkt Ma 1 olos (etwa 35 km von Manila in Der Provinz Bulakan gelegen) in einer gewaltigen Luftoffensive mit Bomben bewirft, stoßvn japanische Einheiten in südlicher Richtung auf Der Bataan-Halb insel vor, nach- Dem sie Den nörDlichen Teil Der Halbinsel unter ihre Kontrolle gebracht haben. Die etwa 50 km lange unD 30 km breite Halbinsel Satan mit Dem Hauptort Balanga schiebt sich in nordsüdlicher Richtung in Die Bucht von Manila hinein und grenzt Diese westlich vom offenen Meer ab. Bei Den Angriffen auf CorregiDor, Die feit Dem Neujahrstag ohne Unterlaß anDauerten, haben japanische Marineflugzeuge Die Flakstellungen am Nordrande der Insel schwer beschädigt und eine Anzahl feindlicher Handelsschiffe versenkt, die in Den Gewässern nordöstlich Der Insel versammelt waren. Die Truppen, Die Die amerifanifdjen Streitkräfte auf Der Bataan-Halbinsel zurücktreioen, roerDen -von Der Luftwaffe wirksam unterstützt, welche motorisierte Transportkolonnen Des Feindes bei Balanga mit Bomben belegt hat. Em Eingang zur Manilabucht lief der USA.-Dampfer „Corregidor" auf eine von USA.-Streitkräften gelegte Mine kurz vor Der Einnahme Manilas nahe bei Der Festung (Torre- giDor. Von über 800 Personen, Die' an BorD waren, ertranken sofort über 500. Der Dampfer war früher von Der USA.-Marine unter Dem Namen „Enga- blne" als Flugzeugmutterschiff benutzt worden und sollte nach Der Verschärfung Der japanischen Luftangriffe auf Die Umgebung Manilas Flüchtlinge von Manila abtransportieren. Wie Die Armeeabteilung Des kaiserlichen Haupt- guartiers am Montag bekanntgibt, besetzten die aus Britisch-Nordborneo gelandeten japanischen Truppen am 31. Dezember Die Stadt Brunei, und am 1. Januar Die Insel Labuan am Eingang Der Brunei • Bucht. Brunei, die Hauptstadt des gleichnamigen Sultanats, hat rund 12 000 Einwohner. In Der StaDt gibt es eine bedeutsame Webwarenindustrie und auch Der HanDel mit Edelmetallen - ist beachtlich. Marineflugzeuge haben in der Nacht zum ^.Januar unb wiederum in den Morgenstunden des 3. Januar einen Massenangriff auf Singa- pur unternommen, wobei militärische Ziele schwer beschädigt wurden. Japanische Einheiten marschierten mit unverminderter Stärke auf Singapur zu, während sich britische Streitkräfte in südlicher Richtung aus Perak zurückziehen, wobei sie von japanischen > DNB....... 1. Jan. (PK.) „Nicht wissen die Frauen zu Hause wie es den Helden ergeht — oft sind die Helden im Schnee, Die Männer im schlechten Wetter!" So lehrt Die finnische Jugend ein altes finnisches Sprichwort und gewöhnt sie schon in früher Kindheit Daran, daß sie ein hartes Le- den erwartet, ein steter Kampf mit Der trotzigen unD unerbittlichen Natur des hohen Nordens. Finnlands Söhne find in diesem Kampf gewachsen; sie haben sich ihr Gesicht bewahrt, ohne Der Natur zu unterliegen. Ja, Die Natur ist ihnen Freund und Helfer geworden, nicht zuletzt hat sich Das im finnisch-russischen Winterkrieg 1939/40 erwiesen, wo Die Söhne Suomis Den bolschewistischen Horden Die vernichtendste Niederlage bereiteten, die Die Kriegsgeschichte jüngeren Datums verzeichnet. Auch die deutschen Soldaten lernen jetzt den Winter im höchsten Norden kennen. Sie sind nicht Durch Der Jahre Gewöhnung unD Abhärtung auf Diese Kältegrade unD Entbehrungen vorbereitet, aber sie ertragen wie ihre Väter im Weltkrieg Den Winter, die Kälte Des Eismeers mit der gleichen Anpassungsfähigkeit und der einem eisernen Pflichtbewußtsein entspringenden Zähigkeit, mit der sie auch Den Sonnenbrand Kretas und Den Sandsturm der afrikanischen Wüste ertragen und überwunden haben. Die Heimat mag sich Das Beispiel Dieser Männer aus vorgeschobenem Posten stets von Augen halten, Die DenJdjönften Sieg, Den Sieg über alle persönlichen Wünsche unD Stimmungen, Enttäuschungen unD Hoffnungen, Davongetragen haben unD nur Die Fahne kennen, Die zum Siege führt. Durch Den hohen Schnee haben viele Füße einen PsaD getreten, Der zum Berghang zu Den Wohn- bunkern einer Iägerkompanie führt. Schon lange hat Das Auge Die luftigen Rauchwolken erspäht, Die wie aus unerfindlichem Grunde irgendwo aus Dem Boden in Den starren blauen Himmel steigen. Erst auf 15 bis 20 Meter Abstand erkennt man Die Wohnbunker, die sich Dem Gelände ganz vorzüglich anpassen. Hier also hausen die Männer Der Eismeerfront. Im Anfang war es nur ein rohes Viereck aus ungefügen Baumstämmen, Das ihnen Schutz und Obdach bot. In Der Nacht wickelten sich Die Jäger in Decken unD Zeltbahnen ein, um am Morgen mit fröstelnden Gliedern und flammen Singern unter einer Laäe Schnee zu erwachen. Nach und nach hatten findige Hände und einfallsreiche Köpfe Die’ zeitgemäße „Raumgestaltung" weitergetrieben, bis ganz wohnliche Unterkünfte Daraus wurden. Das klingt einfacher als es getan Jein wollte, Denn hier kann man nicht aus Dem Dollen wirtschaften. Jtzdes Brett, jeder Nagel, jedes Stückchen Dachpappe muß an Die hundert Kilometer heran- geschafft werden. Die verschneite Tundra, die nicht Knochenstückchen, Gräten oder Geldstücken auch einmal auslaufen können. Kinder liefern dabei Den Hauptanteil. Sie verschlucken leicht beim Spiel Die verschiedenartigsten Gegenstände. Oft wird der Vorfall gar nicht beobachtet. So berichtet Prof. Greifenstein von einem dreijährigen Jungen, der plötzlich nicht mehr essen mochte. Erst nachdem sein schlechter Appetit den Eltern ausgefallen war, wurde er iii einem Kinderkrankenhaus untersucht. Nun zeigte Die Röntgenaufnahme ein Geldstück in der oberen Sveiseröhre, Das in Narkose Durch den Mund glast entfernt werden konnte. Für Jrrläufe in Den Atemwegen gibt es ein sicheres Anzeichen: Husten! — Ein heftiger Hustenanfall ist immer ein Zeichen, daß etwas in die Luftröhre gekommen ist, was nicht hineingehört, während das echte „Verschlucken", bei Dem der Gegenstand in die Speiseröhre rutscht, sich durch Schmerzen und Druck im Hals oder in Der oberen Brusthälfte bemerkbar macht. — Wenn man also nicht mit Sicherheit seststellen kann, Daß Der Fremdkörper wieder ausgehustet oder gewürgt wurde, dann soll man in jedem Fall zum Facharzt gehen unb sich untersuchen lassen. Das jmzö am Montag! Par Mers Pu strecke tot o {eines Todes gM rung genau so wie Den der Wirtschaftssabotage । fes bewußt und gern alle Ordnungsmaßnahmen des fchnihmon CRmiäh^nhior nh»r ctfaHrkornehiifon m»-! Reiches unterstützt und aus eigener Initiative sowohl Dem Schleichhandel als auch Dem Preiswucher mit diesen Skiläuferunternehmen, den stehenden Spähtrupps zwischen den vorgeschobenen Stellungen, den ständigen Wachen in den MG-Nestern unb auf Den Gefechtsvorposten der Dienst getan ist. Das ist ja alles noch Spielerei. Der Ernst beginnt erft, wenn Die roten Leuchtkugeln steigen, wenn Die Kennworte verlangt und nicht gegeben werden und Der Alarmruf Die Männer'an die Gewehre jagt Das sind die Stunden, Denen sie entgegengefiebert Ijaben, auf Die sie so lange warten mußten, wenn die toomjetfoIDaten in dichten Schwärmen gegen die deutsche Front cnrennen, in immer neuen Rudeln anstürmen, von den Kommissaren gehetzt, armselige, unsinnig geopferte Menschenbündel aus den Sträflingslagern von Kola und Murmansk, schlecht aus« gcbildet, Die ihr gepeinigtes Leben in einem sinnlosen Einsatz auslöschen müssen. Der Blutrausch Der bolschewistischen Führung kennt keine Rücksicht auf Menschenleben. Tage- und nächtelang wiederholen sich mit unvorstellbarer Sturheit diese Angriffe, die immer wieder in dem Feuer Der Deutschen Front zerbrechen. Vier Tage und fünf Nächte haben die Bolschewisten Mitte Novernber an einem strategisch bedeutsamen Punkt der Cismeerfront, der von einer deutschen Iägerkompanie verteidigt wurde, angegriffen. Vier Tage und fünf Nächte floß der Strom ihrer Leiber gegen Den eifernen. Deutschen Damm, unb in Diesen einhundertundacht Stunden verbluteten ein bolschewistisches Regiment, zwei weitere Bataillone Infanterie und drei Abteilungen Artillerie im deutschen Abwehrhagel. Es müßten nicht Deutsche Soldaten sein, wenn sie nicht Mitleid selbst mit ihren Feinden gehabt hätten. Die so als Opfer eines teuflischen Systems mit Vorbedacht ausgelöscht werden. Und wenn wirklich einmal die Eismeerfront ohne besondere Vorkommnisse ist, wenn nur hin und wieder ein Artillerieeinschlag oder ein Granatwerfer- schuß an Den nahen Feind erinnert. Dann bleiben Neuer Angriff au' drei Hawai-Zns^ln. Tokio, 5. Jan. (Europapreß.) Japanische P Kriegsschiffe lichteten am 31. Dezember Heber- ra|d)ungsangriffe auf, militärische Ziele m Den Hawai-tzäfen Kahului auf Maui, Nawili. w ili auf Kauai und H il o auf Hawak Dabei wurden wichtige militärische Einrichtungen zerstört r '. ' -1 und außerdem im Hafen von Hilo ein USA.- sie von japanischen I Kriegsschiff schwer beschädigt. »mg des ■I] Gramme i 50000 6i fc Ergebnis if ■ ) veitschaft ■ Uten Dank 6 ■ ri Hermann ; lypellmche' ’ tniar in 1 Orchester tu , vWphonie Letzte Kämpfe um die philippmeninsel Luzon. M entgegentritt. Das auffälligste Kennzeichen Der Besinnung und geistigen Neuausrichtuna ist jedoch im Verhalten der Tschechen gegenüber Der Sammelaktion von Wollsachen für Die Ostfront zu erblicken. Unabhängig von Den BehörDen Des Reiches und den Dienst- vermeintlichen Selbständigkeit bewegte und Dann stellen Der Partei erließ Der tschechische Staatspräsi- unermartet in Den Wirbel Der gewaltigen geschieht- Dent Dr. Hächa einen Aufruf an seine tschechischen en Aus aller Welt können. und Boxen ausgestaltet worden; sie begann mit der Vorführung der Kleinsten. Iungmädel und BDM. zeigten mit Bodenturnen, Geräteturnen und Tanz, was sie gelernt haben. -Großen Beifall fanden roei« terhin die vortrefflichen Leistungen der Gießener Tuner und Turnerinnen, deren Darbietungen durch einige Spitzenturner des Gaues besondere Anziehungskraft erhielten. Allgemeinen Anklang fanden auch die Vorführungen der Rollsportler, der Radsportler und der Gauriege der Turner. Der Gausportführer dankte Kreisführer Stein für die sorgsame Vorbereitung und Durchführung der gesamten Veranstaltung, während der Kreisführer seinerseits den auswärtigen Teilnehmern Dank ab- stattete. ^Die Anhänger des Rasensports waren am Sonntagnachmittag auf dem Universitäts-Sportplatz Zeuge von zwei interessanten Fußball- und Handballspielen, über die wir bereits in der gestrigen Ausgabe ausführlich berichtet haben. ft Xxt ist eine In diesem Winter verzichten wir auf die Areude und auf die Erholung beim Skilauf! Unsere Skier geben wir an die kämpfende Truppe! Turnen und Sport im dritten Kriegswinter Arbeitstagung und Werbeveranstaltung im Sporttreis Gießen. S» Jttt2n \ to e If S s Explosion in Raum 5 Roman von H.C. Hansen Copyrlfht by Prometheus-Verlag Dr.Eldiadcer, Cröbenxell b-Mflndien 29. Fortsetzung. (Nachdruck verboten.) „Na, was denn?" Kammin wurde ungeduldig. „Henaus mit der Sprache! Sie haben doch noch etwas auf dem Herzen. Das sehe ich Ihnen an. „Jawohl, Herr Kommissar. Ich habe sogar ein schlechtes Gewissen!" „Möchte ich Ihnen nicht raten. Was ist denn los? „Ich habe meiner Braut bei unserer Unterhaltung am Samstag noch gesagt, welche Idee ich hatte, um der Barkow beizukommen. Das griff sie sofort auf. Am Sonntag kam mein Schwager, der Bruder meiner Braut, in die Ferien. Er studiert seit vier Jahren Iura. Der hat nun am Sonnlagmittag Fraulein Barkow angesprochen und sich mit ihr auch zum 'S h: “le .die v . a"«ls n ? di- !.n flleitfjen 0«nte, di. Modit. " "»'gen 3%*3roar baff, als Aenne Barkow heute nachmittag, wie immer, zum Dienst tarn. Sie sah nur ein bißchen blaß aus." ... . „Hm, du hast wohl ein dummes Gesicht über den Anschnauzer gemacht?" fragte Kurt. ,,Wir können natürlich nicht urteilen, wenn mir nicht wissen, was bie®aasb«fai»0n®tfaga^, erklärt. Michel. . „Aber ich ziehe den Schluß, daß die Polizei von der Unschuld Fräulein Barkows überzeugt ist. Sonst hätte man sie nicht sofort wieder gehen lassen. Dagegen wehrte sich Bärbel. „Solange wir nicht genau wissen, was sie ausgesagt hat, können wir gar keine Stellung dazu nehmen. Die Polizei laßt auch wieder Leute frei, denen man nichts nachweisen kann, obwohl man Verdacht gegen „Du bleibst also bei deiner Verdächtigung? fragte Kurt unwillig. , „ . „Eine Frau begreift die Schachzuge einer anderen Frau immer leichter als ein Mann, Aort einmal genau zu!" In ihrem Köpfchen hatte sie sich alles schnell zurechtgelegt und begann, nut Energischen Strichen eine Zeichnung zu entwerfen, die gerade Str. Nach. Ni« Änbon ^rij. bedrohen reifs die S Sie W bei Meugen tonnen*. Rättern ]tter ge, letzte haben. 3tiHn. kpanififc *' r Ueber. m heu :o® ili. Dabei i zerstört n USA.« Wolldecken aller Art besonders gesucht! Es wird erwartet, daß die Gebefreudigkeit nicht nachläßt. Da» französisch- 3tmer gegen esen ein« bolsche- [one In« im deut« iche Sol- nit ihren er eines ^gelöscht nnt ohne und wie« itwerser« i bleiben Yingling neift der Aus Oer Stadi Gießen. Abschied von den Brettern. Meine lieben, guten Bretter! Da ich euch aus dem Keller hole, um euch bei der Ski-Sammlung für die Front abzugeben, liegt draußen frischer/ neuer Schnee. Die Sonne lacht aus blauem Himmel, und es sieht aus, als ginge es nun in den Wintersport hinaus. Ja, gewiß, es geht auch in den Schnee hinaus, aber diesmal nicht mit mir! Ihr seit einberufen worden, und ihr kommt zur Wehr- macht. Ein Soldat, den ich nicht kenne, wird euch über den Schnee führen, indessen ich in diesem Jahre ohne Skier fein werde. Frauenschaft durch Ablieferung von Decken besonders zu unterstützen. Helfende Hände für unsere Soldaten. Obwohl schon eine große Anzahl Waggons mit Wintersachen an die Front abgehen konnte, liegt in den Nähstuben bet NS.-Frauen- schäft noch viel Material, das auf Verarbeitung wartet. Je schneller hier aufgeräumt wird, desto wirksamer ist die Hilfe. Deshalb werden nochmals alle deutschen Frauen und Mädels aufgeforben, sich umgehenb bei ben Ortsgruppen ber NSDAP, für die Mitarbeit in den Nähftuben zu melden. Auch Berufstätige können nach ihrer Dienstzeit dazu beitragen, daß die Soldaten. schnellstens in den Besitz ber für sie bestimmten wärmenden Gegenstände gelangen. Wer auch nur eine Stunde am Tage erübrigen kann, sollte nicht zögern, seine Bereitwilligkeit zu zeigen. Schnelle Hilfe ist doppelte Hilfe. Einige Stunden mit Fingerhut und Nadel, mit dem Strickzeug oder hinter der Nähmaschine können viele tapfere Soldaten vor schweren Schäden bewahren. Keine Frau, die auch nur über etwas freie Zeit verfügt, wird sich diesem Appell versagen. tauben habt. Nun werden mir uns voneinartber trennen, d i e Kameraden der Front brauchen euch und h-gben nach euch gerufen, und nun sollt ihr dabei helfen, daß wieder glücklichere und friedlichere Winter kommen können, mit denen es für alle Zeiten vorüber wäre, wenn die Front uyd ihre Soldaten nicht alles haben, was sie brauchen, um in diesem Kamps zu bestehen. Dieser Gedanke macht mir den Abschied leichter, und durch diesen Ruf der Front werdet ihr mm nach Jahren friedlichen Er- lebens noch gerufen und berufen, eine große und heilige Pflicht zu erfüllen . Aber dieser Abschied muß fa sein! Die Front ruft nach euch, die Soldaten bedürfen eurer, und wenn ich euch behalten würde, wenn ich euch gar verstecken würde vor mir und meinem Gewissen, so mürbe das alle guten und schonen Erinnerungen mit euch verstecken und auslöschen müssen, und ich würde nicht schlafen können, in dem Gedanken, daß ich um eures Besitzes willen klein und egoistisch war, vielleicht gar den Tod eines Soldaten zu ver- antworten haben würde. So trennen wir uns also voneinander, und wir werden uns nicht Wiedersehen! Aber einmal wird mir doch eines neuen Tages Gunst wieder em Paar von euren jüngeren Geschwistern bescheren. Lebt wohl, ihr guten lieben Bretter! Lebt wohl, ihr treuen Stöcke und Schuhe! Bringt dem, der euch tragen wirb, wenigstens eineu Teil des Glückes, das ihr mir geschenkt habt, und kehrt heil zuruck mit dem, dem ihr mm bestimmt seid. ' Ski Heil! P D- Dornotizen. Waldemar Vonsels liest im Vorkragsring. ihren Dank abstattet. Abendrolh dirigiert in Bukarest. Hermann Abendroth, ber Leipziger Gewandhaus- kcwellmeister, dirigiert in einem Konzert am 2. Februar in Bukarest u. a. bas Konzert für Streichorchester von Max Trapp --- Symphonie von Beethoven.__ Am vergangenen Samstag und Sonntag trat ber neugebildete Sportkreis Gießen zum erstenmal feit j der Neuorganisation mit einem großzügigen, über 1 zwei Tage sich erstreckenden Arbeits- und Werbe- i Programm an die Oeffentlichkeit. Die von der Gau- i führung für bas nörbliche Gaugebiet des NSRL.- Sportgaues Hessen-Nassau angesetzte Arbeits- I tagung war von ber Gießener Sportkrelsfuh- rung zugleich zu einer volkstümlichen Werbung für Turnen unb Sport im Kriege ausgebaut worden. Die Kreissührerstab? ber Kreise Gießen, Friebberg, Wetzlar, Biedenkopf unb Dillenburg traten bereits am Samstaa zu einer Arbeitstagung zusammen, in der die verschiedenen Sachbearbeiter der Gauführung die Richtlinien für die künftige Arbeit mit den Amtsträgern ber Kreise festlegten. So behandelte Gausportwart Z i m m e r bie bevor- siehenbe Arbeit im Winter, Gaufrauenwartin R o • der sprach über sportliche Frauenfragen, währenb Gauamtmann Gebharb t sich über verwaltungs- technische Angelegenheiten verbreitete unb Gau- kasenwart Dierks auf bie finanziellen Fragen einging. Eine sich anschließende Aussprache brachte eine restlose Klärung aller schwebenben Fragen. Die Hauptarbeitstagung vereinigte am Sonntagvormittag im Großen Hörsaal ber Universität Amtsträger unb Dereinsführer zu einer einbrucksvollen Kundgebung. Der Gausportführer SA.-Obersturmbannführer Rieke ging In ferner Röbe auf die vielfältigen grundsätzlichen Fragen unb Aufgaben ein, welche die Fortführung und ber Ausbau des Tum- und Sportbetriebes im Kriege mit sich bringen. Der Redner sprach zunächst von ben vielfältigen Aufgaben der Dereinsftihrung und betonte hierbei als besonders wichtige Anliegen die Führung ber Kriegstagebücher unb ber Ge- faltenenchronik, ganz besonders aber bie Betreuung der im Felde stehenden und verwundeten Kameraden. Im Mittelpunkt ber Ausführungen bes Gau- sportführers standen eine Reihe beherzigenswerter Gedankengänge über bie grundsätzlichen völkischen Ausgaben und Ziele ber Leibesübungen. Der Sport sei, so führte ber Rebner aus, keineswegs Selbst- zweck, sondern er biene der körperlichen Erziehung und Durchbildung des gesamten deutschen Volkes; in ihm werde nicht nur der einzelne Mensch, sondern zugleich, die gesamte Nation gestählt und gestärkt. Heute komme es vor allem darauf an, Die Jungen unb Mädchen zu erfassen unb körperlich heranzubilden unb auf die ihnen bevorstehenden Aufgaben vorzubereiten. Dazu gehöre, baß ber Stand btt körperlichen Leistungen nicht nur gehalten, sondern noch gesteigert werbe. In emer solchen kamerabschastlich geübten Erziehung und Körper- ertüchtigung dürfe aber auch die Charakterbildung nicht vernachlässigt werden; erst dann fei das wahre Ziel erreicht, die Erziehung des deutschen Menschen durch die Leibesübungen zu einem wehrhaften Kämpfer des Führers.___________ Theorie mehr einem krampfhaften Suchen nach Schuldbeweisen als logischer Darstellung entsprach. „Man muß sich, um einen Menschen und feine Handlungen zu verstehen, in dessen Lage versetzen. Setzen wir voraus, bie Barkow sei ein Mitglied ber Bande, bie eine Explosion herbeiführte. Das ist nur möglich, wenn ein Angestellter ber Finna mit ber Bande unter einer Decke steckt. Die Kontrolle bet uns ist so scharf, baß es einem Fremben unmöglich wäre, einzudringen und sich herumzutreiben. Er kann es nur bann, wenn sich jemanb innerhalb bes Werkes mit ben Verhältnissen vertraut macht und den außenstehenden Bandenmitgliebern genaue Weisungen zukommen läßt." „So gescheit sind wir auch. Kurt konnte es sich nicht verkneifen, diesen Zwischenruf -u machen. „Unterbrich mich nicht!" verwies ihn bie Schwe.. fter. „Natürlich kann bie Person, bie innerhalb unserer Gefolgschaft beteiligt ist, nur jemand fein, der einen tieferen Einblick in bie Verhältnisse hat, genau mit ben Gepflogenheiten, ber Kleidung unb dem Aussehen von Herrn Kaspar vertraut ist, und schließlich auch erfährt, wann Herr Wanb eine neue Konstruktion vollendet hat. Der Kreis dieser Personen ist sehr eng. Außer den drei Inhabern, von denen ber eine verunglückt ist ober, wahrscheinlicher, ermorbet wurde, kommen nur bu> beiben Chefingenieure, ber Prokurist unbbte Sekretärin in Frage. Alle anberen können höchstens burch Zufall von einer neuen Ersinbung Horen, bevor sie zum Patent angemeldet und damit ber feit bekanntgemacht ist. Ein solcher 3ufc5n96t m.t($ einmal einige Sätze aufschnappen lassen Wenn eine Bande systematisch arbeiten will, und bas ist hier ia wohl der Fall, kann sie sich auf solche Zufälligkeiten nicht verlassen, fonbern sieht von vornherein ^Herr Kaspar* scheibet aus, Herr Kobekt ebenso. Unsere beiden Chefingenieure sind seit vielen Jahren im Betrieb und Referveoffiziere, bte im Kriege bas Eiserne Kreuz Erster Klasse bekommen haben Man braucht sich alfo über ihre Zuverlässigkeit nicht weiter zu unterhatten. Unser Prokurist hat »origes ^ahr fein vierzigjähriges Jubiläum als i fÄmitglieb gefikrtö ©eine Lehrzeit verbrachte . er schon im Hause und ist seitdem mit der Firma • verbunden. Ein Verdacht gegen ihn wäre lacherlick. . (Fortsetzung folgt.) Otto Ubbelohbe. Am 5. Januar 1942 sind 75 Jahre verflossen, seitdem der Maler unb Graphiker Otto Ubbelohbe, der Meister der hessischen Landschaft, in Marbur geboren wurde. Schüler von Hertench und Löss schuf er außer Gemälden vor allem Radierungen unb Federzeichnungen eigenen Gepräges. Zahlreiche Bücher (so die Märchen ber Sagensammungen usw.) hat Ubbelohbe illustriert. Seine Werke findet man in den Graphischen Sammlungen von Darmstadt, Frankfurt, Dresden, München und Berlin. Der volkstümliche Künstler starb am 8. Mai 1922 m Goßfelden bei Marburg im Alter von 55 Jahren. Das Gaueraebnis ber Grammophon- unb SchallplaNensammluvg. NSG. Irn Rahmen ber von ber "Partei für Die Front veranstalteten Grammophon-Apparate- unb Schallplattensammlung würben von ber Devolke- rung bes Gaues Hessen-Nassau über 1500 Grammophon-Apparate u n b über 50000 Schallplatten gespenbet Auch dieses Ergebnis ist ein glänzender Beweis für die Hilfs- bereitschaft der Heimat, mit der sie ihren Soldaten Kreisleiter Backhaus unterstrich die mit großem Beifall aufgenommenen Darlegungen des Gausportführers unb betonte, daß die Pflege ber Leibesübungen bei uns stets eine liebevolle Unterstützung und Forderung erfahren werde. Unter dem Leitwort „Turnen unb Sport im b ritten Kriegswinter" fanb im Gloria- Palast eine sorgfältig vorbereitete, reich beschickte Werbeveranstaltung statt, bie einen höchst reizvollen Querschnitt burch den praktischen Leibes- Übungsbetrieb entwickelte. Die Programmfolge mar von ben Fachämtern Turnen, Rollsport, Radsport hatte einen seren Kusgang ^'unden ais er m Wn d« ÄK »«In auch vor ‘ mar A allem Kurt -tt? recht Bedenken kamen, daß d'e Vorgehen bereitfindet, so bin ich nicht iu der Lage, ihm das zu verbieten. Aber gegen den Geist hauen Sie sich vergangen, Crusius, Sie wußten genau, wie ich darüber denke, und haben Ihren Plan trotzdem in die Tat umgesetzt oder wenigstens dabei geholfen Ich mißbillige das ausdrücklich. Haben Sie Mich verstanden?" „ .. Jawohl, Herr Kommissar. Michel stand stramm und nahm sich zusammen, um seine Fassung nicht zu verlieren. • __ „ „Ato einzige Entschuldigung lasse ich gelten, baß Sie im liebereifer eines jungen Beamten gehandelt haben und einem Ziel zustreben, bas wir auch verfolgen. Aber Sie bringen unsere Arbeit in Gefahr. Die beiden Beamten, die ich für bie Ueberwachung von Fräulein Barkow eingesetzt hatte, bemerkten natürlich die Vorgänge mit ihrem Schwager und haben sie hier berichtet. Das brachte Herrn Krimi- naldirektor Ball und mich dazu, falschen Dermutun- qen nachzugehen. Von jetzt an unterbleiben solche Dummheiten, sonst müßte ich noch andere Saiten aufziehen! Verstanden?" „Jawohl, Herr Kommissar." , „Ihren Schwager lassen Sie meinetwegen vorerst gewähren! Aber legen Sie ihm ans Herz, daß er nichts tut, was als eine gemeine Handlung gegenüber einem ahnungslosen Mädchen angesehen wer- den muß! Also keine ernsthoste Licb- erwe^en, sondern nur eine Bekanntschaft ontnupfen. Verstehen schluß, und er sehnte sich nach frischer Luft, nach dem Beisammensein mit Bärbel und nicht zuletzt auch nach einem kräftigen Mittagessen. • Die Zeiger der Uhr wiesen auf halb sechs. Cs schien also fraglich, ob Bärbel noch im Dienst war. Man erwartete sie besser zu Hause. Dort war außerdem Kurt zu treffen, ber als Dritter 'M Bunde der notwendigen Beratung beiwohnen mußte. Michel fieberte vor Ungeduld. Die wichtigen Neuigkeiten mußte er so schnell wie möglich an ben Mann, in diesem Falle auch an eine Frau bringen. 6r atmete zufrieden auf, als beim Betreten der Diele Bärbels Stimme aus ber Küche klang. ,^omm mit zu Kürt", rief er laut und nahm sich kaum Zeit, feine Schwiegermutter zu begrüßen, bie ohnehin schon lebhaften Unwillen über das ihr merkwürdig vor- kommende Gebaren der ftinber m den letzten Tagen zeigte. Dann setzten sich bie bret eng zusam- men. Michel erzählte, beinahe m ber präzisen Fassung, bie man von ihm beim Dienst erwartete. Die beiben anderen lauschten atemlos. „Was sagt igt N leifteM würdigt inplastik- SS inen ®<- ieflirtj unt> U" ilffl «?• ch P° l" gotenl« . gnnen« MiW* U •« -iS «s Abenb verabredet." „Was hat er?" Kammin sah sich zum erstenmal einem jungen Untergebenen gegenüber in ber Lage, verblüfft zu sein. Gleichzeitig wuchs sein Grimm ' über die Tatsache, baß sich bieser Crusius einfach über bie Mahnungen seines Kommissars hinwegsetzte unb eine Geschichte inszenierte, bie er aus- brücklich mißbilligt hatte. „Jetzt erzählen Sie einmal ganz genau mit allen Einzelheiten!" Seme Stimme war laut und scharf geworben, so daß Michel blaß wurde unb Angst vor ben Folgen bekam. Er beichtete jedoch lückenlos. rni«>i)?rho[te fast wörtlich seine Unterhaltung mit Bärbel, seine Bedenken gegen ein solches Vorgehen, Bärbels Em- Wendungen unb ihren Hinweis darauf, daß er ihr ja keine Dienstgeheimnisse verraten habe, weil sie selbst genug wisse. Dann kam die Unterredung mit Kurt an die Reihe und eine genaue Darstellung von dessen Zusammentreffen mit Aenne Barkow. Kammin hatte Michel zu Ende reden lassen, ohne ihn zu unterbrechen. Nun stand er auf; um feinen Worten mehr Nachdruck zu geben. . Herr Crufius, formell gesehen, sind Sie im Recht. Ihre Braut mag allein auf den Verdacht gegen Fräulein Barkow gekommen sein. Ich unterstelle Ihnen als richtig, daß Sie kein Wort mehr haben fallen lassen, als . erlaubt war. Wenn Ihr Schwager sich für em | . Zur ersten Dichterlesung im neuen Jahr hat der Gießener Dortragsring (Goethe-Bund, Kulturelle Vereinigung unb Dolksbilbungsstätte Gießen ber NS.-Gemeinschaft „Kraft burch Freude") für Frei» tag, 9. Januar, ben bekannten Dichter Waldemar Bonsels zu einer Lefuna aus eigenen Werken eingeladen. Die zahlreiche Leserschaft bes Dichters in unserer Stadt wirb sich sicher freuen, Bonseto am Vortragstisch in Gießen wieder begrüßen d* ** Auszeichnung. Unteroffizier Otto Kipper (Gießen, Schiffenberger Weg), würbe mit bem eifeinen Kreuz II. Klasse unb bem Infanterie- Sturmabzeichen ausgezeichnet. — Gefreiter Hans Lehnhausen, In Löbers Hof 3, wurde mit bem Eisernen Kreuz II. Klasse unb bem Infanterie- Sturmabzeichen ausgezeichnet. ** Zusatzkarten für Schwerarbeiter. Das Ernährungsamt gibt im heutigen Anzeigenteil die Termine für bie Ausgabe ber Zusaykarten für res ist ber Bekanntmachung zu entnehmen. ioi. s-MttWÄS ^kannte Begriffe. Das ist bas Tempo der namen- i,fen Front am Eismeer, an ber sich beutsches Sol- atentum unter härtesten äußeren Bedingungen be- louptet unb bewährt. Sie find kerne läuten Helden, iie Männer von ber Eismeerfront. Große Worte l itgen ihnen nicht. Es ist eine Scheu in ihnen sie Unten auf bas Vollbrachte zu stolz werden. Man |rt sie baher auch selten von ihren Unternehmen rzählen. Sie tun ihre Pflicht unb wissen um die ßaV bie sie zu tragen haben. Aber bte Anerken- nung bes Führers ist ihnen eine Freube gewesen. &ie werden auch in Zukunft estern auf dem Posten ein. Deutsche Soldaten, unbekannte Helden der ©jf.-fporrf :ann« Hans Thyriot guß. von SA 69 D Bekanntmachung 63 D big ein 061 1942, 1942, 1942, 1942, 1942. 14% Mehr Freude an der Natur durch Dermühler-Sucher' Gustav Overhoff & Sohn Schuhwaren - Großhandlung / Gießen THEATER der Universitätsstadt Gießen Gesangverein zur Verfügung gestellt. Georg Heß fand mit seinen ernsten und heiteren Dichtungen großen Beifall. Der Bauersche Gesangverein unter Stabführung von Herrn Lehrer Blaß sang in gutem Vortrag Volks- und Soldatenlieds Kamerad Für die uns anläßlich unserer silbernen Hochzeit, sowie der Verlobung unserer Tochter Herta zuteil gewordenen Aufmerksamkeiten danken wir auf diesem Wege recht herzlich AugustSturm u. Frau Anna, geb. Dickorö Herta Sturm, Carlo Kinzebach Großen-Buseck startberechtigt und dabei. Im Rahmenprogramm finden Eishockeyspiele statt, die von den M schäften der Banne 115 (GfL. Darmstadt) und 81 Bequem und • praktisch J ist das rosdie • Erwärmen von • Speisen, Ge- • tränk.. Rasier- • wasser usw. mit • Esbit-Trocken- ® • Brennstoff. In einschl. Geschäften T • käuflich. Packung 20 Tabl. Auch 2 • zum Feldpostversand zugelassen. * • Bezugsquellen-Nachweis durch: G G HERST. ERICH SCHÜMM O STUTTGART. W 109 Hauvtjcbrtftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange Stellvertreter de4 Hauptschriflleiters: Dr. Hans Thyriot. Verantwortlich für Politik und Bilder: Dr. Fr. W. Lange; für das Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für Stadt Gießen, Provinz, Wirtschaft u. -vort- (Srnft Blumfchein beuti.), t. V.: Dr. Hans Thyriot. Druck und Verlag: Brühlfche Univeriitätsdruckerel R. Lange K G. Verkagsleiter: Dr - Jng. Erich Hamann; Anzeigenletter: Hans Beck. Verantwortlich für en Inhalt der Anzeiaen:Tbeooor Kümmel. PI Nr.6. Da wir mit unseren Lager- und Abschlubarbeilen bis zum 6. Januar nicht fertig geworden sind, müssen wir unser Haus noch bis zum 12. Januar 1942 geschlossen halten! Heute früh wurde meine liebe Frau, unsere gute, treusorgende Mutter, Schwiegermutter, Schwester, Schwägerin und Tante Frau Fliese Kröck, geb. Dietz im Alter von 43 Jahren durch einen sanften Tod von ihrem schweren Leiden erlöst. In tiefer Trauer: Karl Kröck, Dachdeckermeister Karl Kröck, jun. Hans Ullrich Woelk, Hauptmann, z.Z. Afrika und Frau Anne-Marie, geb. Kröck Kätel Kröck, Erika Kröck, Hans Dietz. Gießen (Horst-Wessel-Wall 42), 5. Jan. 1942. Die Einäscherung findet in aller Stille statt. Von Beileidsbesuchen bitten wir abzusehen. _________063 Dienstag, den 6. Januar 19—21.15 Uhr IT.Dienstagmiete u. Halbmiete A Hokuspokus Komödie von Curt Goetz Preise von 0.60 bis 3.10 RM. Künstliche Augen fertigen wir für unsere Patienten am Dienstag, 13. Januar, in Gießen, Hotel Prinz (5arl, Seltersweg 40. l6v GebrüderMüller- Welt,Stuttgart Zugelassen bei Kassen u. Behörden Veit spielte einige Lieder aus dem Bandonium. Sorgt für d^n Froyfchutz! Flachsröste Siockhe>'m. LPD. Stockheim (Wetterau), 22. Dez. Nach einer Anordnung des Verwaltungsamtes des Reichs- bouernführers wurde die Landesbauernschaft Hessen« Nassau (nur Wimpfen am Neckar ausgenommen) zum Einzugsgebiet der Stockheimer Flachsröste bestimmt. Kreis Dehlar. * Krofdorf, 6. Jan. Am heutigen Tage vollendet unser Mitbürger, der weithin bekannte Pflastermeister Karl Gerlach sein 7 5. Lebensjahr. Der Jubilar erfreut sich noch bester Gesundheit, und man sieht ihn noch rüstig bei der Arbeit. Wir gratulieren herzlich. 11% Uhr, . Samstag nur von 8 bis 13 Uhr. Die Listen sind vorzulegen. Bei der Kartenausgabe erhält jeder Betireb Merkblatt, dessen Inhalt genau zu beachten ist. Gießen, den 5. Januar 1942. Der Oberbürgermeister der Stadt Gießen. Ernährungsamt Abt. B. An allen Stellen, wo Leitungen einfrieren können, müssen die Rohre umhüllt werden, damit das Wasser nicht einfrieren kann. Nachweiskartei für die Vermittlung von Erfindungen. NSG. Das Amt für technische Wissenschaften im Zentralbüro der Deutschen Arbeitsfront hat im Einvernehmen mit der Reichsgruppe Industrie und dem Reichsstand des deutschen Handwerks die Errichtung einer Nachweiskartei in Angriff genommen, in die alle Betriebe eingetragen werden, die auf den Erwerb von für sie wichtigen Erfindungen Wert legen. Die Vermittlung von Erfindungen, die vom Amt für technische Wissenschaften einer allgemeinen Brauchbarkeitsprüfung unterzogen worden find, über die Nachweiskartei stellt für den Erfinder eine Erleichterung seiner Verwertungsbemühungen dar. Sie erspart außerdem den einzelnen Betrieben das Eingehen auf die vielfältigen Angebote einzelner Erfinder. Nähere Auskunft gibt die Gauwaltung Hessen-Nassau der Deutschen Arbeitsfront. Llebersührung von Leichen nach auswärts. Mit Wirkung vom 1. Januar ab treten in Hessen nach einer Anordnung des Reichsstatthalters — Landesregierung — neue Bestimmungen für die Ue Verführung einer Leiche in Kraft. Darnach darf die Ueberführung einer Leiche vom Sterbeort oder im Falle der Wiederausgrabung vom seitherigen Bestattungsort nach einem anderen Ort zum Zweck des Begräbnisses oder der Feuerbestattung nur stattsinden, wenn von der Ortspolizeibehörde, in deren Bezirk der Sterbeort oder 42 Gportgaue und900Kreise. Der künftige Aufbau des deutschen Sports. Der Nationalsozialistische Reichsbund für Leibesübungen hat die Umorganisation des deutschen Sports gebietlich in Anlehnung an den Aufbau der NSDAP, zum Teil bereits oor- genommen. Erft kürzlich wurden verschiedene Sportbereiche aufgeteilt und in Gaue umgewandelt. Bis zum Kriegsende soll die Aenderung der bisherigen Einteilung vollzogen fein und dann triefe Neuordnung die Grundlage des NSRL. bilden Der deutsche Sport soll in Zukunft 42 Sportgaue umfassen, die wiederum in etwa 9 00 Sportkreise untergeteilt werden, so daß durchschnittlich jeder Sportgau über 20 Kreise hat. Die Sportkreise, die einem vom Reichssportführer bestätigten Sportkreisführer unterstehen, erhalten ihre Mittel und Aufgabenstellung vom zuständigen Sportgau, dem sie angehörem Je nach ihrer Größe werden sie in Großkreise, Normalkreise und Kleinkreise eingeteilt. Im Wettkampfverkehr sollen aus leistungsschwachen Kreisen einzelne Kreisgruppen gebildet werden, wie auch mit den Sportgauen nach den Erfordernissen auf einzelnen Sachgebieten die Zusammenfassung zu Gruppen vorgenommen werden kann. Winterkampfspiele der Studenten abgesagt. Die für Ende Januar vorgesehenen Winter- kampfspiele der Studenten sind a b - gesagt worden. Die Reichsstudentenführung hat dafür Sorge getragen, daß die Wehrertüchtigung der deutschen Studenten trotzdem fortgeführt werden kann. HI -Sport in Hessen-Nassau. Meisterschaften im Eislauf und Zechten. t Leider allzu früh hat der Herr über Leben und Tod meine innigstgeliebte Frau, unsere herzensgute Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Schwester, Schwägerin und Tante Frau Marie Grämlich, geb. Ruhl nach kurzem, schwerem, mit großer Geduld ertragenem Leiden, wohlversehen mit den Tröstungen der kath. Kirche, im fast vollendeten 58. Lebensjahre von uns genommen. In großem Schmerz: August Grämlich Adolf Grämlich und Frau Josefine, geb. Hofmann Richard Schäfer und Frau Liesel, geb. Grämlich Eberhard Grämlich, und zwei Enkelkinder, Gießen (Rodheimer Str. 23),.den 4. Jan. 1942. Die Beerdigung findet am Donnerstag, dem 8. Januar 1942, um 14.45 Uhr auf dem Neuen Friedhof statt." — Das Seelenamt am gleichen Tage vormittags um 7l,2 Uhr in der kath. Pfarrkirche, Gießen. Tieferschüttert erhielten wir die unfaßbare Nachricht.daß mein innigstgeliebter, unvergeßlicher Mann, der treusorgende ' Vater seiner Kinder, unser einziger, hoffnungsvoller Sohn, Bruder, Schwiegersohn u. Neffe Friedrich Schneider Gefreiter in einem Infanterie-Regt. und Inhaber des Kriegsverdienstkreuzes II. Kl. m. Schwertern am 25. Dezember 1941 an einer im Kampf gegen den Bolschewismus erlittenen Verwundung in einem Reserve-Laz. im Alter von 29% Jahren verstorben ist.-Es ist bestimmt in Gottes Rat, daß man vom Liebsten was man hat, muß scheiden. Die Beerdigung fand am 30. Dezember in Aliendorf a. d. Lda. statt. In tiefem Schmerz: Lini Schneider, geb. Nahrgang und Kinder Elfriede und Marlen Heinrich Schneider u. Elisabeth«, geb. Wallenfels Lina und Helene Schneider Wilhelm Nahrgang und Marie, geh Keller Karl Nahrgang und Elise, geb. Mank Karl Becker und Erwin Bernhardt nebst allen Angehörigen. Allendork a. d. Lda., Pirrmühle, Londorf, 6. Januar 1942. mit sev. Eingang zu oerm. [059 Wolfstraße 18 I Heute früh ist mein lieber Mann, mein lieber Vater, Schwiegervater, mein guter Opa, Schwager und Onkel Herr Robert Wetter im Alter von 65 Jahren von uns gegangen. In tiefer Trauer: MarieWetter.verw.Christner Lotte Christner,geb.Schmldt Otto Christner, z.Z. Fulda Bruno Christner. Gießen (Liebigstr. 67), den 5. Januar 1942. z. Z. Plo astrahe 2 Beerdigung Donnerstag, den 8. Januar, nachmittags 2 Uhr, auf dem Neuen Friedhof. 57 D Fra u . G n Id en.seit 35 Fr.W. Henkel Sprechstunden jeden Miltwoch: fließen, Am Riegelpfad 32, 9-17 Uhr. I369o Heitere Dome sucht leichte Beschäftigung für nachmittags auf Büro od.dgl. Schr. Ang. unt. 56D a. d. G. A. ' Zu den Gebiets- und Obergaumeisterschaften Hessen-Nassau, die am 10. und 11. Januar in Höchst durchgeführt werden, liegen insgesamt vierzig Meldungen vor. Sie verteilen sich auf die Banne bzw. Untergaue 81 Frankfurt, 98 (Hanauer EC), 115 (GfL. Darmstadt), 116 (Gießener E V.), 117 (Mainzer TV. 1817) und 166 (TEV. Kronberg- Ts. sowie TV. Hofheim). Stark zu beachten werden insbesondere die Frankfurter, vier Jungen und zwölf Mädel, sein, die im Vorjahr am erfolgreich- OMHe IMorlrfy der Universität. Fortsetzung d.Vorträge „Der Humor in d. bildenden Kunst“ am 7. Januar, 18 bis 19.30 Uhr. 055 Kunstwissenschaft!. Institut. über die vorschriftsmäßig erfolgte Einsargung der Leiche vorhanden sind. Auch darf kein Verdacht einer strafbaren Handlung vorliegen. Schließt sich an den Landtransport einer Leiche deren Beförderung zur See an oder geht ihm eine solche voraus, so gelten für die Ausstellung des Leichenpasses die Vorschriften über die Beförderung von Leichen auf dem Seeweg. Mm MM mit Kenntn. in Schreibmaschine und Kurzschrift sucht für sofort Selbständige hWWWll z. 1.2. ob. später nach Essen ges. Angeb. an [ose Jngeb.Feeth, Meßen, Goethestratze 56. Ordentliche Spülfrau für täglich von 16-18 Uhr ges. Konditorei-Caf^ Amend, Selterstor, [eöp Putzfrau für mehrere Stunden a. Tage gesucht. f6?D Blockstraße 9 p . (Forithausstraße Frankfurt) bestritten werden. Die Gebiets- und Obergaumeisterschaften von Hessen-Passau jm Fechten werden nicht, wie zuerst beabsichtigt nvar, in Offenbach a. M., sondern im Fechtsaal der SA.-Gruppe Hessen in Frankfurt abgewickelt. In einem in Offenbach stattfindenden Vorbereitungslehrgang werden die neuen Meister und die Angehörigen der Leistungsgruppe durch Fechtmeister Gazzera jun. dann für die Deutsche Jugendmeisterschaft in Stuttgart geschult. Die Schwimmsport-Termine 1942. Die wichtigsten Termine des deutschen Schwimmsports für das Jahr 1942 stehen fest. Nach den Hallenmeifterfchaften am 21. und 22. Februar in München werden die Titelkämpfe in den Kreisen bzw. Bezirken am 14. Juni veranstaltet. Es folgen dann am 28. Juni die Meisterschaften in den Gauen bzw. Bereichen und zum 11/12. Juli sind die Groß- deutschen Meisterschaften nach Hirschberg angesetzt. Als verbindliche Termine für die große Mayn- schaftsprüfung sind der 26. Juli und der 9. August bestimmt worden. Von den internationalen Treffen ist der Länderkampf mit Ungarn zu erwähnen, der am 18. und 19. Juli in Darmstadt vor sich gehen wird. Kurze Sportnotizen. Das deutsche Fußball-Aufgebot zum' 2. Länderkampf gegen Kroatien am 18. Januar in Agram besteht aus 16 Spielern, und zwar aus den 13 Wienern Ploc, Sesta, Schmaus, Purz, Wagner, Mock, Hanreiter, Urbanek, Riegler, Hahnemann, Decker, Peffer und Dureck sowie Jahn (Berlin), Walter (Kaiserslautern) und Conen (Stuttgart). Das sonst übliche Vorbereitungstraining entfällt diesmal. Kattoffel-Ausgabe! auf rote Scheine findet in meinem Lager, Gießen, Zozelsgasse, Nähe Dammstraße - Walltorstr., Dienstags und Samstags, von 11 bis 13 Uhr statt. Je nach Personenzahl werden auch Zentner ausgegeben. Ernst Köhler. 054 | Mietgesuche Möbliertes Zimmer f. sofort gesucht. Schr. Ang. unt. 053 a. d. G. A. | Kaufgesuche | Fachmann mit besten Referenz, sucht in Gegend Marburg a. d. L. und Frankfurt a. M. Öaftftätte (Hotel) zu kaufen oder vachten. Ausführliche Angebote unter 049 an denGieß.Anz. Gut erb., heller Herr.-Winlermanlel Gröhe 52, sowie eine gute HaterquelsctuDühle für- Kraftbetrieb z. kaufen gesucht. Schr. Ang. unt. 66 D a. d. G. A. Versammlung erblindeter Krieger. Am vergangenen Sonntag hatte die Fachgruppe erblindeter Krieger in der HNS.-Kriegsopferversorgung ihre Mitglieder aus Oberhessen, Marburg und Dillkreis zu einer Versammlung eingeladen. Der Gebietsfachleiter, Blindenlehrer i. R. Pg. Kranz, konnte bei der Eröffnung einen großen Teil der Kameraden nebst ihren Angehörigen und einige Gäste begrüßen. Nach einem stillen Gedenken an die im abgelaufenen Jahre verstorbenen Kameraden, sowie an die Gefallenen des Weltkrieges, des jetzigen Krieges und der Bewegung dankte Kamerad Pg. Kittel, Svnderfachleiter aus Marburg, dem Gebietsfach- kiter, Pg. Kranz, für feine jetzt 15jährige, mit großer Liebe und Interesse für feine Kameraden getätigte Arbeit. Der komm. Kreisamtsleiter der NSKOV., Pa. Gravelius, überbrachte die Grüße des G^uamtsleiters der N^KOV., SA.- Brigadeführer Dippel, Frankfurt, und begrüßte die Gäste in unserer Stadt. Nach der Bekanntgabe der für die Blindenkameraden interessierenden Betreuungsangelegenheiten, wobei dem aus seinem Amt a'lsscheidenden Kassenwart, Pg. Biedenkopf, für seine langjährige Arbeit gedankt wurde, sprach Kreisleiter, Pg. Backhaus, in längeren Ausführungen über unseren Kampf, der durch festes Zusammenstehen aller Volksgenossen zum Endsiege führen wird. Pg. Prestenbach, Mühlheim am Main, sprach über seine Blindenführhundeschule. Die Anwesenden blieben dann noch in angeregter Unterhaltung zusammen. Die Kapelle Krengel Gloria-pa^aff: .Alles für Gloria^. Alles, was in diesem Film geschieht, und das ist nicht wenig, geschieht für Gloria. Gloria ist keine Frau, sondern eine Firma der SchaUplattenindu- flrie. Die Firma wird aber ungewühnlicherweise von einer Frau geleitet, und diesem Umstande entspringt wiederum die Mehrzahl der lustspielmäßigen Konflikte und Verwirrungen, weil die hübsche und sonst tüchtige junge Betriebsleiterin zwischen der Sachlichkeit der geschäftlichen Interessen und der Unsachllchkeit ihrer privaten Gefühle nicht die wünschenswerte reinliche Scheidung beobachtet. So entwickelt sich alsbald ein munterer Reigen von Konkurrenzkampf und Vertragsabschluß, Liede und Eifersucht, Krach und Entlassung, was alles erst beim 25jäh- rigen Geschäftsjubiläum auf festliche Weise ins Reine gebracht und mit einer seit langem fälligen Verlobung vorschriftsmäßig gekrönt wird. Das Manuskript ist das Werk eines Drehbuchautorenquartetts, das sich seinerseits ein Bühnenstück „Intermezzo am Abend" von Möller und Lorenz als Vorlage ausersehen hat. Der Spielleiter Carl Boese hat das Ganze in einem animierten Spieltempo in Szene gesetzt, mit hübschen Landschaftsaufnahmen aus Süditalien dekoriert und mit allerlei komischen Einfällen gewürzt. In den weiblichen Hauptrollen kontrastieren und konkurrieren die pikante, auf spanisch frisierte Lizzi Waldmüller und die kühle, blonde Italienerin Laura Solari miteinander; Johannes Riemann hat hier eine der ihm wohlanstehen- den Bonvivant- und Liebhaberrollen; Leo Sle - zak ist der gute Onkel Kammersänger; Henry L o - rennen und Hermann Pfeiffer in drolligen Episoden, O. E. H a s s e und Erika Helmke seien vom übrigen Ensemble hervorgehoben. (Deka-Jsar- Film.) — Jm Beiprogramm läuft neben der Wochenschau ein lehrreicher Kulturfilm vom Bronze- ften abschnitten. Alexa Horn, die Deutsche Jugend- Meisterin, kann allerdings ihren Titel wegen lieber- schreitung der BDM.-Altersgrenze nicht verteidigen, dagegen ist Gebietsmeister Lothar Müller wieder Nachhilfe- Llnierrichi ertlt. Student in Französ., Latein, Chemie. Ang. an DürrbeiSchmid, Löweng. 2. [Q60 Schwarzer Damen-Fiizhut amSamstagabd. vonGoethestrahe bis Kaiferallee verloren. Abzugeben geg. Beloyng. tose Kaiserallee 3 HI Mündlich können Sieesnurvsuigeu sagen, schriftlich mehreren, durch eine Kleinanzeige sagen Sieesnllen Gießener'Voriragsring (Goethe-Bnnd/ Kulturelle Vereinigung / Volksbildnngs- Stätte fließen In der NS.-Gemeinseb. Kraft durch Freude) Freitag, 9. Januar 1942. abends 7.15 Uhr Neue Aula der Universität Waldemar Bonseis liest aus eigenen Werken. t6D Die Mitglieder des Goethe-Bundes, der Kulturellen Vereinigung und der Volksbildungsstätte Gießen haben gegen Mitgliedsausweis freien Eintritt (G.-B.- und K.-V.-Kontroll- Abschnitt Nr. 5). Die Mitglieder der Gesellschaft für Erd- und Völkerkunde erhalten gegen Kontroll-Abschnitt Nr. 5 ermäßigte Eintrittskarten zum Preise von RM. 0.50, die Mitglieder der HS.-Frauenschaft, des Landschaftsbundes Volkstum u. Heimat zum Preise von RM. 0.75 auf Sammelbestellung, Nichtmitglieder zum Preise von RM. 1.25 bei Challier, Neuen weg. Die Angehörigen des Veranstaltungsringes der HJ. erhalten Eintrittskarten zum Preise , von RM.0.30, Studenten, Militär zu RM. 0.40. 4» Dam en bart