n er versenkt. Die Versenkungen beweisen, daß die Eng- auch Frischmilch sowie Kondensmilch. Kaffee und Das WA-Volk fordert wahre Berichterstattung war f unb Driel; rin. müßten wie eine sqsteme in sich vereinig unt vor rücken würden. Es sei unbedingt not» lagen icn, immer größer werdender Besorgnis Der- Mit einzig und allein Eisenhowers Befehle aus- niert. Die Zeitungen können nur sehr unregel- züführen, ohne Wimpsrzucken zustimmen. In zi-t mäßig erscheinen, da dis Militärbehörden die der nur ieser noch Kreuz. Das Schiff war schon einmal am 30. Juli nordöstlich Derna torpediert worden. Es ist das vierte italienische Lazarettschiff, das von den Engländern angegriffen wurde. Das Lazarettschiff „Po" versenkten die Engländer im Januar im Hafen von Valona, die „Aguileia" wurde am 3. September von englischen Bombern angegriffen, der „Arno" wurde in der Nacht zum 10. September, obwohl er mit voller Beleuchtung fuhr, von englischen Flugzeugen mei« ieser ! N rl !D id 7t >ie< ien int ist 296 bet. leö-o )Lk iettv n. tit ch udi en. ten sich die®- bfld. FuB- nbe- 3J®g< wird dvoB hält still. Das wirkliche Problem beginnt aber erst hinter der Rechnung: Kann die Volkswirtschaft solche Summen aufbringen? Kann das Volk die nötigen Güter erarbeiten? Vor allem aber, erlaubt es Jrun, 4. Dez. (DNB.) Französisch-Nordafrika erlebt jetzt die Wirklichkeit der von Roosevelt und seinen Agitatoren so viel gepriesenen Freiheit. In Casablanca ist nach der Besetzung kaum mehr Brot zu haben. In allen größeren Städten wurde das Mehl, das bisher frei verkäuflich war, ratio- muß freilich General Eisenhowers Anordnung, in bezug auf militärische Dinge tyabe General Giraud Stromlieferung eingeschränkt haben. Sowohl die marokkanische Landbevölkerung wie die französischen Kolonisten und Kaufleute klagen lebhaft über Beschlagnahmungen chrer Vorräte. Die. Insassen der Hotels in Casablanca wurden von den Militärbehörden rücksichtslos auf die Straße gesetzt. Auch die Elfenbeinküste dem anglo-amerikanischen Druck erlegen Rom, 4. Dez. (Europapreß.) Die Elfenbeinküste, die einen Teil der französischen Kolonialföderation Mestafrikas bildet, hat sich dem Druck der Engländer und Nordamerikaner ergeben müssen, berichtet die „Tribuna". Der Gouverneur der Kolonie, De- s ch a m p s, habe sich unter den Drohungen der Engländer, die Hauptstadt der Kolonie, Abidjan, zu bombardieren, genötigt gesehen, diesem Druck nachzugeben. Die englischen Truppen seien von Osten aus, von der- Goldküste, und die nordamerikanischen Truppen von Nordwesten, von Libera her, in das Gebiet eingerückt' * Die Elfenbeinküste, ein Teil des ehemaligen Aschanti-Reiches, ist seit 1887 französische Kolonie, in der annähernd 4 Millionen Neger, aber nur 5000 Europäer ein Gebiet von 478 000 Quadratkilometer (also fast so groß wie Spanien) bewohnen. Die Hauptstadt Abidjan zählt 26 000 Einwohner. Die Hauptausfuhrgüter sind Palmöl, Nutzhölzer, Kaffee und vor allem Kautschuk, das vermutlich die Amerikaner besonders angelockt haben wird. Elfenbein, das ollen Dingen untersteht er dem früheren amerikan- nischen Botschaftsrat in Vichy, Murphy, der auch sofort die zivile Verwaltung in Nordafrika übernahm. Wie infam Darlan und die französische Verräterclique PStain täuschten, geht aus folgendem hervor: Um seinen Verrat zu verschleiern, verlangte Darlan zunächst telegraphisch vom Marschall die Absetzung der verräterischen Stadtkommandanten von Casablanca unb Algier, der Generale Bethouat und Koeltz. Giraud flog im Flugzeug Chätels, des Gouverneurs von Algerien, zu den Amerikanern, und General Noguös hatte die Stirn, in dem Augenblick, dy Darlans und sein Verrat schon feststand, einen Vertrauensmann zu PLtain im Flug, zeug zu schicken, um sich angeblich „Instruktionen" zu holen. Dann aber setzte sich die ganze Verrätergesellschaft zusammen und bildete mit Darlan einen Reichsrat! Dieses Gesindel paßt ausgezeichnet zu Roosevelt und es würde auch zu Churchill passen, aber der Verräter de Gaulle hat für England das Vorrecht, und um diesen de Gaulle hat sich jetzt der Kampf zwischen dem amerikanischen und dem britischen Imperialismus konzentriert. Dabei ist England von vornherein in eine ungünstigere Position geraten und Roosevelt nutzt diese Schwäche rücksichtslos aus. Zwar hatte er zunächst Darlan nur eine Frist geben wollen, aber in England weiß man genau, daß Roosevelt niemals daran denkt, in Afrika von den älteren britischen Ansprüchen zurückzutreten. Marokko unter der Roosevelt-Diktatur Kolonie einst den Namen gegeben hat, spielt noch eine geringe Rolle. Verstärkung des spanischen Küstenschutzes. tes Her ahn bfe gen :in$: iner non inn« laft iud) A. ruschen ent- hrer eise. in „Die Utopie des Herrn Beveridge." Sin Aufsatz Or. Leys beleuchtet die Heuchelei des britischen SozialplanS ammelt sich im Hintergrund bereits der Heerbann mächtigster Jnteressenkreise, um diesen Plan abzuwürgen. Zwar ist man bei den Konservativen davon überzeugt, daß der Bericht keinerlei ernsthafte Gefähttning der plutokratischen Einrichtungen dar- tellt, da im Unterhaus die Vertreter des Kapitals über die absolute Mehrheit verfügen. Zwar nimmt man an, daß die Konservativen aus agitatorischen Gründen sich „grundsätzlich" für den Plan erklären werden, aber nur, um ihn in allen praktischen Einzelheiten um so sicherer abzuwürgen. In einem Londoner Bericht von Columbia Broadcasting heißt es dabei: „Die Konservativen sammeln bereits Munition." Lebensmittelkarten in den USA. Lissabon, 4. Dez. (Europapreß.) Roosevelts Krieg beeinträchtigt immer stärker 2>ie Versorgung der Zivilbevölkerung in den Vereinigten Staaten. Die USA.-Presse weist auf die bevorstehende scharfe s.s. Bat Annahme von Anzeige» Siir die MittaaSnummer 18 8'/, Uhr desVormittag- Anzetaen-Preife für die Dttllimeter-Zeile von 22 Dtillimeter Breite: 7 Stof. für Kamihenart- zeigen und private Gelegenheitsanzeige« 14 Stof. f. Werbeanzeige« und geschäftliche Gelegenbeitsanzeige« Vlatzvorschrift (vorherige Vereinbarung) 25*/,mehr leid) ^wesen." OerBeveridge-plan keine Gefahr für die britische plutokratie Stockholm, 5. Dez. (DNB. Funkspruch.) Wäh- r-Nd die britische Presse sich noch immer in Be- Merung über den Be-veridge-Plan überschlägt, Rationierung der wichtigsten Lebensrnittel und Textilwaren hin. Rationiert würden vor allem Fleisch,,- — .-..... ------o--------- - - o Butter, Margarine, Speck, Speiseöl, Fruchtkonser- lander nicht die geringste Achtung vor den Abzeichen Den, Fleischkonserven, Sahne, Käse, voraussichtlich des Roten Kreuzes haben. Oer große Betrug. „Sollte in einem anderen Kontinent wieder Krieg ausbrechen, wollen wir die Tatsache nicht übersehen, daß sich Tausende von Amerikanern finden würden, die versucht wären, um des schnöden Mammons willen unsere Neutralität zu vernichten. Sie würden uns sagen — und unglücklicherweise würden ihre ' Ansichten weite Verbreitung finden —, daß das Ai> beitslosenproblem der Vereinigten Staaten gelöst würde, wenn sie diese und jene Waren für kriegführende Nationen produzieren und verschiffen könnten. Sie würden uns sagen, daß, wenn sie Kredit an die kriegführenden Nationen geben könnten, die Zinsen in den Vereinigten Staaten dafür benutzt werden können, um Wohnhäuser und Fabriken zu bauen. Sie würden uns sagen, daß Amerika den Welthandel an sich reißen könnte ... Aber wenn wir die Wahl haben, ob wir Profite machen oder Frieden haben wollen, wird die Nation antworten: Wir wollen den Frieden!" Es ist kaum faßbar, daß diese Worte denkbar schärfster Absage an Imperialismus und Kriegsge- minnlertum der gleiche Mann gesprochen hat, der schon ein Jahr später in der berüchtigten Quarantäne-Rede von Chikago am 5. Oktober 1937 das Steuer seiner Außenpolitik mit einem Ruck auf den Kriegskurs Herumriß, also schon zwei Jahre vor Ausbruch des zweiten Weltkrieges und vier Jahre vor dem Eintritt seines eigenen Landes in den Krieg den Entschluß kundtat, in dem Ringen der jungen Völker Europas und Ostasiens um ihre Gleichberechtigung Partei zu ergreifen für die Aufrechterhaltung oer durch die Pariser Friedensdiktate errichteten Machtordnung und ihre Nutznießer. „Unschuldige Völker unb Staaten werben grausam in* der Gier nach Macht und Herrschaft geopfert, die kein Gefühl für Gerechtigkeit besitzt. Wenn sich solche Dinge in anderen Teilen der Welt ereignen, jo soll sich niemand einbilden, daß Amerika davon. verschont bleibt, daß es Gnade zu erwarten hat, daß diese westliche Hälfte der Erde nicht angegriffen wird unb fortfahren kann, ruhig und friedlich zu leben. Die friedliebenden Stationen müssen sich gemeinsam gegen jene Vertragsverletzungen und jene Mißachtung menschlicher Instinkte zur Wehr setzen, die heute einen Zustand internationaler Anarchie und Unbeständigkeit schaffen, vor dem es fein Entweichen durch Isolierung oder Neutralität gibt." — Roosevelt, der sich in dieser Rede zum Verteidiger des Status quo der Pariser Friedensdiktate aufwarf und sich 3um Sprecher aller „Freiheits- unb Fried- üebenben" machte, bie eine Quarantäne errichten Gerechtigkeit unb ber Gewalt waren, bie bie natürliche Lebensordnung eines ganzen Kontinents zerrissen hatten, aber er brauchte ben Krieg, ben er noch vor einem Jahre so entschieden oerbammt hatte. Denn dazwischen lag für ihn ber innere Bruch seines Lebens, die Erkenntnis von bem Zusammenbruch seiner wirtschafts- und sozialreformerischen Pläne, deren Durchführung ihn auf eine Linie mit den großen nationalen Volksführern heben sollte. Roosevelts brennenber Ehrgeiz war es gewesen, als ber Mann in die amerikanische Geschichte einzugehen, ber für fein Laub eine neue Aera ungeahnter Prosperität heraufgeführt hatte. Er wollte in ber Reihe der großen Revolutionäre der Zeitenwende der erste sein. Aber seine wirtschaftpolitischen Experimente waren gescheitert. Sie hatten lediglich dem jüdischen Gehirntrust unerhörte Mächtsülle gebracht, aber ben Staat in eine Schulbenlast ohne- Roosevelts Griff nach Nordafrika Don unserer Berliner Schriftleitung. «rempel, fonbem bie Frucht einer wirklichen Volksgemeinschaft. Gegen biete elementare politische Weisheit hilft es auch nichts, nenn Herr Beveribge den billigen Versuch unter- nimmt, durch eine Anleihe vom nationalsozialistischen Parteiprogramm den etwas wackligen Karren der mglischen Sozialpolitik mit neuen Rädern zu Der- Zucker sind bereits rationiert. Der Bezug Don Kleidungsstücken und Schuhen soll in gleichem Sinne staatlich geregelt werden. Vom'l. Januar 1943 ab will man Lebensmittelkarten einführen, wie sie in den europäischen Staaten üblich sind. Die Regierung hat bereits 162 Millionen Karten drucken lassen, deren Einführung sich angesichts der immer schwieriger werdenden gleichmäßigen Versorgung der Beoölkerung als unerläßlich erwiesen hat. Das vierte italienische Lazarettschiff versenkt. R o m, 4. Dez. (DNB.) Das Lazarettschiff „Gitta d i Trapani" wurde torpediert und ging unter. Es hatte keine Verwundete an Bord. Von den 120 an Bord befindlichen Personen wurden 104 gerettet, darunter alle Krankenpflegerinnen oom Roten folaen die Engländer die Ziele der Pankees im besetzten Frapzosisch-NorLafrika. Haben dort die Briten noch irgend etwas zu sagen? Nimmt Roosevelt auch nur im geringsten Rücksicht auf ihre Wünsche? Es geht ja nicht um bie Person Darlans ober de Gaulles, sondern um den Grundzug der imperialistischen Politik Roosevelts, und sie geht auf Kosten des britischen Empires. Heute katzbuckelt England, wenn auch mit scheelem Auge, vor Roosevelts Jmperatorensessel, aber felbft Eden deutete im englischen Unterhaus an, baß sehr ernste Zerwürfnisse beftänben unb — daß keine Aussicht bestehe, sie für Britannien zu einem gute Ende zu führen. Der diplomatische Mitarbeiter der „Times" erklärt denn auch in einem einzigen, aber ba'iir um so schwerer wiegenden Satz, bie britische Regierung habe von den Vollmachten unb Titeln, die Darlan nunmehr vertrete, nichts gewußt, bevor die Proklamation Darlans im Sender von Marokko erfolgte. Eben hatte dem Unterhaus verlegen erklären müssen, er wisse nichts davon, was Roosevelt mit Darlan gemacht, aber daß Roosevelt ober vielmehr sein Stellvertreter in Algier, General Cisenhower, zustimmten, wie Darlan sich als „Staatschef für Französisch-Nord- und Westafrika" installierte, geht schon aus ber offiziellen Beglückwünschung Eisenhowers an Darlan hervor. Darlan hat sich unter amerikanischer Billigung mit einem sogenannten Reichsrat (conseil imperial) umgeben unb beruft sich noch immer darauf, als „Vertreter des Marschall Pätcrin" zu fungieren, obgleich bpr Marschall ihm bas Recht zu bieser Berufung längst abgesprochen hat: er übt mit Roosevelts Zustimmung die ..Hoheitsrechte" über ganz Französisch-Nordafrika, Französisch-Westafrika unb alle bie Gebiete aus, bie bisher dem Ausschuß des Verräters be Gaulle in London unterstanden. Er „ n „geaen die Gesetzlosigkeit, die sich ausbreitet wie eine Weltseuch-", wußte sehr wohl, daß bie Verträge, deren Verletzung er mit' scheinheiliger Miene beklagte, Verträge des Unfriedens, der Un- Vis ber Führer am 24.2.1920 zum ersttz^Male bie 25 Thesen des Parteiprogramms ^erkundete unb erläuterte, lautete ber Punkt 15 bereits so wie heute: „Wir fordern einen großzügigen Ausbau der ntersuerforgung"'. Der Auftrag vom 15. Februar 1940 an mich, die Verwirklichung dieses Programm- Punktes durch konkrete Vorschläge vorzubereiten, oar kein propagandistischer Zweck, sondern bie logische Schlußfolgerung aus ber inneren Gesetzmäßigkeit ber Bewegung. Das wissen fogar bie Englänber, die einen immer größeren Teil ihrer lfelle allmählich davonschwimmen sehen Unb so haben sie einige Monate nach dem Fuhreraustrag rom 15.2.1940 einen ihrer würdigsten unb geris- Imften Nationalökonomen, eben Sir William -öc- reribge, beauftragt, „a u ch s o e t Id a s" oor3uberei- lin. An ber Jahreswende 1940/41 hat Herr Beve- wendig, daß vorerst bie Luftstreitkräfte verstärkt würden. Auch United Preß berichtet, es sei den Alliierten nicht gelungen, die deutsche Luftwaffe niederzukämpfen, diese nütze vielmehr ihre Stützpunkte auf Sizilien sehr geschickt aus. Auch, deutsche Fallschirmtruppen würden den Amerikanern sehr lästig. Den Deutschen sei es gelungen, weitere Verstärkungen an ber Nordküste Tunesiens zu landen. Sie seien auch mit schweren Waffen, Panzerwagen, Flammenwerfern unb Schnellfeuergeschützen hervorragend ausgerüstet. Ein britischer Bericht meldet, baß sich der Vorstoß der Alliierten gegen bie Straße Gabes—Sfax richte, der man jedoch nur äußerst langsam näher komme. Beide Häsen befänden sich nach wie vor in deutscher Hand. Die Kämpfe in Tunesien. Berlin, 4. Dez. (DNB.) Die Erdkämpfe im tunesischen Kampfraum nehmen von Tag'zu Tag größeren Umfang an. Das vielfach gebirgige, unwegsame Gelände mit den wenigen Straßen und die unablässig bohrenden Angriffe der deutsch- italienischen Luftwaffe auf Truppen und Nachschub, Häfen und Flugplätze hatten dem Gegner das bisher schleppende Tempo seiner Entwicklung diktiert und ihn zwangsläufig in die taktische Position gebracht, die unsere Führung jetzt energisch auszunützen beginnt. Deutsche gemischte Verbände, von Schlachtfliegern unterstützt, erftürnflen eine wichtige Höhenstellung. Italienische Truppen vernichteten eine größere Abteilung feindlicher Fallschirmjäger. Eine Ortschaft wurde von einem stärkeren Verband Ju. 88 völlig mit Bomben eingeberft. Bereitstellungen feindlicher Panzerkräfte würben zerschlagen. Hunderte von Sprengbomben schwerer Kaliber fielen in Materiallager, Fahrzeugparks, vollgefüllte Depots und Truppenquartiere. Dieser Angriff kam dem Feind so überraschend, daß die feindliche Flak erst nach geraumer Zeit ihr Feuer eröffnete. Die Batterien wurden von dem Bombenhagel schnell zum Schweigen gebrgcht. Buenos Aires, 4. Dez. (Europapreß.) In parlamentarischen Kreisen der USA. ist die Mißstimmung gegenüber den amtlichen Informationsstellen ber Regierung und ber Wehrmacht in den letzten Wochen' erheblich gestiegen. „New Port World Telegramm" verlangt eine Geheimsitzung des Kongresses, in ber man sich über das Problem der unzulänglichen Informationen offen aussprechen könne. Die Empörung des Kongresses über bie Falschmeldungen der militärischen Kommandostellen, insbesondere der Marine, hätten jetzt ihren Höhepunkt erreicht. Die Abgeordneten wollten endlich die volle Wahrheit über die Kriegslage erfahren. Nur so könne die Vertrauenskrise in der Bevölkerung gegenüber den amtlichen Kriegsnachrichten überwunden werben. „Baltimore Newspost" führt die verschiedenen Niederlagen ber USA-Streitkräfte im 'Pazifik auf Reibereien zwischen dem Armeekommando des Generals Mac Arthur unb dem Flottenkomma ndo des inzwischen abgesetzten Marinebefehlshabers Admiral Nimitz zurück. „New $)orf Times" dehnt die Kritik an ben amtlichen Kriegsnachrichten auch auf bi>e Berichte aus Fra n z ö s i f ch - N o rb afri k a aus und erklärt: „Diele von uns hatten sich bereits beglückwünscht, weil der Krieg nun schnell zu Ende gehen würbe. Das war indessen nicht nur eine voreilige, sondern auch eine völlig unbegründete Hoffnung, für die man bie gefährlich falsche Unterrichtung der öffentlichen Meinung verantwortlich machen muß. Die Tatsachen über die Kriegslage stimmen damit leider nicht überein." Cs muß nämlich von amtlicher Seite zugegeben werden, daß die anglo-amerikanischen Streitkräfte in Tunesien schwere Panzerverluste hatten. Gleichzeitig wird betont, der Kampf mit den deutschen Truppen sei äußerst hart. Die Lage wird für die Anglo-Amerikaner als undurchsichtig gekennzeichnet. Ein Bericht aus dem Hauptquartier von General Eisenhower besagt, man dürfe nicht erwarten, daß die angloamerikanischen Truppen schon in ben nächsten Poll/^ckriÄk SwnfL/T? ldttversttStrönukeret H. taay General-Anzeiger sm Oberhessen igen konstruktiven Wenn man schon in der Ankündigung eines angeb- Ich so gewaltigen Sozialwerkes für die nächsten 50 Jahre mit einem Durchschnitt von l1/» Millionen Lrbeitslosen bei 19 Millionen Erwerbstätigen rechten muß, bann kann man sich die Wirklichkeit um Hwer ausmalen. Diese Tatsache allem baß das »siche England ständig mit mindestens 10 d. H. M- teitslofen rechnen muß, beweist die Heuchelei aller englischen Sozialpolitik. . Hochedler Sir, Sie wollen bestenfalls dem sozla- Itn Elend ein Pflästerchen aufsetzen und Almosen ter teilen, mjt bäten man sich als echter Puritaner fcnb Calvinrst einen Platz im Himmel verdient, Vahrenb wir Nationalsozialisten erst eine ge- unbe Nationalwirtschaft, in der jeher )rutsche nach seinen Fähigkeiten und seinem Konten eingereiht ist, aufbauen. Von dieser gesunden Grundlage aus wird jeder Volksgenosse alsdann ky Falle unverschuldeter Not durch eine groß- tägige umfassende Versorgung (Staatspension) durch tie Gemeinschaft gesichert. . Der schlechte und schwierige Kopist nattonalsozia- Ifkischer Grundsätze, Beveribge, mochte dem eng- Stoen Hochkapitalist den Pelz waschen ohne ihn faß zu machen. Ob bas englische Volk den 3auber- trick Beveridges durchschaut, mag seine eigene Sache Mrt. Wir Deutsche wollen eine solide und Handseste Verlage haben. Aber gerade deswegen sind wir in Begrifst'-Mechenkünftlern den Laufpaß zu geben, tie meinen, mit der Manipulation von Pfennigen ter Armen bie ßeiffungs'färgeren von lhrer 25er- l^ichtuna gegenüber der Voltsaemeinschaft zu ent- iinben. Was in England der Bevölkerung J^gen- viirtig als Silberstreifen am Horizont vorgesetzt vird.'ist jedenfalls nichts weiter als schlechteste soziale Flickschusberei. Es paßt ausgezeichnet in das enalifche „Sozialistem", das statt eines wirklichen Sozialismus nichts kennt als Almosen, Heuchelei, Wohltätigkeit, Schwarze Listen, Slums, Binder elend und Ausbeutung aller Art. Was Beve- iNe jetzt vorschlägt, ist Opium für d re M aj- sen. Noch nie rft aber Opiumgenuß bekömmlich Madrid, 4. Dez. (Europapreß.) Am Anordnung des Heeresministers werden die spanischen Staatsgefängnisse in den Küstengebieten, wo sich überwiegend Gefangene aus der Bürger- krieaszeit befinden, in Kasernen umgewandelt. Diese Maßnahme dient hauptsächlich einer Verstärkung des Küstenschutzes. In britischen Kreisen hat dieser Schritt beträchtliches Aufsehen hervorgerufen. Der britische Nachrichtendienst hatte sich nämlich sehr eingehend für die spanischen Strafanstalten im Küstenbereich interessiert. Die spanische Regierung sah sich daraufhin veranlaßt, gerade die früheren Mtglieder ber bolschewistischen Streitkräfte in Svn, men aus den Küstenregionen zu entfernet)», Berkin, 4. Dez. (DNB.) Reichsorganksations- leiter Dr. Ley rechnet im „Angriffs, ber Tageszeitung ber Deutschen Arbeitsfront, mit bem unter großer Reklame veröffentlichten britischen Sozial- plan scharf ab unb nennt ihn Opium für bie Mas- |en. Dr. Ley schreibt bazu: „Sir William Beveribge hat einen Plan, ben er im Auftrag Churchills ausgearbeitet hat unb der angeblich für den geringen Preis von 800 Millionen Pfund Sterling im Jahre jedem Engländer die ,Freü heit von ber Noll für Lebzeiten garantiert. Bei näherem Zusehen freilich erweist sich bald, baß Be- oeribges Plan nicht viel mehr zu sein scheint als eine neue Blüte am Baum ber zahllosen Vorschläge unb Pläne, an denen England so reich ist, und die dann zu geeigneter Zeit wieder in der Versenkung verschwinden. Beveridge nimmt sich vor, bei einem durchschnittlichen Stand von 1,5 Millionen Arbeitslosen (das entspräche für unsere Bevölkerung umgerechnet ttiba 3 bis 4 Millionen) jedem Engländer in Notzeiten, im Alter und bei Krankheit ein Mindesteinkommen zu garantieren, allerdings nur ,eventuelll, wie es in bem Plan wörtlich heißt. Es ist zuzugeben, daß man so etwas rechnerisch kann, bas Papier lie herrschenbe Gesellschaftsordnung, die sich in England wie in keinem anderen Lande wer I kr Erde als Hochkapitalismus dokumentiert, die mar I volkswirtschaftliche Produktion tatsächlich nach so- WBtafett '■ ■ N Ißi ribge sich an die Arbeit gemacht. Trotzdem hat er im Ergebnis nur einen Bastard zusammengebracht, & ler alle Nachteile aller bekannten Versicherungs- — ■ - - - • -qf, ohne auch nur einen em- tu.qu.uu... Gedanken zu verwirklichen. ;enn man schon in der Ankündigung eines angeb- .«.jaftrjanj Rr. 28? yM y > g Samstag, 5./Sonntag,6. ®..em6etW2 "S3 liÄtAMAHAil 18itAAtAAH s-s MM1M AMMt infolge höherer Gewalt .den Gesichtspunkten zu verteilen? Hier ist nun ber ßunft, an bem wir Nationalsozialisten ben Haken in Beveridges Volksbeglückungsangel entdecken. Sir William mag durchaus richtig kalkuliert haben. Sein Plan wird an der englischen Reaktion "T Leitern, die unfähig ist, eine wirkliche Gernein- b ithaftsorimung herbeizuführen. Das soziale Glück ist i; namlid) kein versicherungsmathematisches Rechen- gleichen gestürzt, ohne die Verelendung der Farmer und des Industrieproletariats aufhalten ober auch sonst nur irgendwelche Verbesserungen kultureller oder sozialer Art herbeiführen zu können. Roosevelt und seine jüdischen Freunde standen am Ende ihrer Kunst. Die mit der Quarantäne-Rede von Chitaao ein- geleitete Wende zu einer scharf aggressiven Außenpolitik sollte für den Präsidenten ein neues Sprung- brett werden. Der durch die von ihm und dem Agitationsapparat des Weißen Hauses grau in grau an die Wand gemalte angebliche Kriegsgefahr ver- .ursachte „Notstand" sollte ihm die unbeschränkten diktatorischen Vollmachten verschaffen, die ihm bis dahin Kongreß und Oberster Gerichtshof hartnäckig versagt hatten. Es war bezeichnend, daß die Quarantäne-Rede des Präsidenten, die im amerikanischen Volke mit Entrüstung und Argwohn ausgenommen worden war, die volle Billigung gerade der Kreise der Hochfinanz und des Jndustriekapi- talismus gefunden hatte, die bislang dem Präsidenten wegen seiner sozialrevolutionären Ideen mit größtem Mißtrauen begegnet waren, nun aber Morgenluft witterten, denn die Rede konnte ja nichts anderes bedeuten, als der Auftakt zu einet gigantischen Aufrüstung, mit der Roosevelt die durch seinen New Deal heillos festgefahrene amerikanische Wirtschaft wieder flott zu machen gedachte. Roosevelt fand noch einen anderen Verbündeten für seine Kriegspolitik in den britischen Hochtories vom Schlage der Churchill und Dansittard, die nun in ständige Verbindung mit dem Weißen Hause traten und in enger Zusammenarbeit einmal die öffentliche Meinung in den Vereinigten Staaten durch eine ebenso gerissene wie gewissenlose Agtta- tion für den Krieg reif machten und zum anderen in England jenen zu einem Ausgleich bereiten Tendenzen entgegentraten, denen Chamberlain nachgegeben hatte, als er nach München gegangen war. Der Präsident ließ keinerlei Zweifel darüber, daß er die Vereinbarungen von München mißbillige. Die englische ftriegspartei wurde von Washington aus zu höchster Aktivität angestachelt. Die Männer von München wurden als „Appeaser" geschmäht, Chamberlain den angelsächsischen Völkern als schwächlicher Narr hingestellt, der sich habe übertölpeln lassen und schon wenige Monate später zu jenem Aufrüstungsprogramm gezwungen, das die eben srreichte Entspannung sofort wieder in Frage stellte. Heute wissen wir sowohl aus zahlreichen ameri- tonischen Veröffentlichungen wie aus den von uns au-fgefundenen Berichten europäischer Diplomaten, mit welcher geradezu zynischen Skrupellosigkeit Roosevelt und seine jüdischen Freunde Hand in Hcmo mit der englischen Kriegspartei alle Bemühungen um einen Ausgleich und eine Erhaltung des Friedens hintertrieben, durch eine Kette frecher Provokationen immer wieder Del ins Feuer gegossen und mit gerabeau infernalischen Mitteln der Massensuggestion die Kriegspsychose in der amerikanischen Qeffentlichteit bis zum äußersten aufge- peitscht haben. Schon damals wurde Roosevelt zur treibenden Kraft der gegen die Achsenmächte betriebenen planvollen Emkreisungspolitik. Die diplomatischen Vertreter der Vereinigten Staaten wie die persönlichen Emissäre des Präsidenten spannen überall in der Welt an dem Netz, in dem die wieder zu Leben und Freiheit emporstrebenden jungen Völker erstickt werden sollten. Sie ließen, wo auch immer sich Ansatzpunkte zum Kesseltreiben gegen die Achsenmächte und Japan sanden, keinen Zweifel darüber, daß Amerika im Kriegsfälle den Pluto- kratien sowohl durch Materiallieferungen wie im Notfall auch durch aktive Teilnahme zu Hilfe kommen werde. Gerade durch diese Versprechungen stärkten sie überall vor allem in London, Paris und Warschau der Kriegspartei den Rücken, ermunterten die noch Zögernden und gruben den Befürwortern eines Ausgleichs das Wasser ab. Es steht dokumentarisch fest, daß es ein scharfes Ultimatum Roosevelts war, das von der britischen Regierung Mitte März 1939 nach der Selbstauflösung der Tschecho-Slowakei und der Bildung des Protektorates den Verzicht auf die Politik von München verlangte, wenn England noch weiter die materielle Hilfe der Vereinigten Staaten bei der Durchführung seines Aufrüstungsprogramms in Anspruch nehmen wolle. Da, Roosevelt drohte mit der sofortigen Einstellung des Verkaufs von Flugzeugen an England und schüchterte damit die Freunde eines Ausgleichs mit Deutschland unter den englischen Politikern so ein, daß die Kriegspartei die Oberhand bekam und der Umschwung offenkundig wurde, der dann kaum ein halbes 'Jahr später zum Kriege führte. So haben sich Roosevelt und seine Mischen Ratgeber in engstem Tete-a-tete mit den britischen Kriegstreibern vom Schlage der Churchill, Dansittard, Eden und Duff Cooper durch ihre hetzerische Ein- mrschungspolitik in Verbindung mit freigebig abgegebenen Hilfsoersprechen zu Hauptschuldigen des Krieges gemacht. Es ist ihr eigentliches Werk, das Werk eines in feinem maßlosen Ehrgeiz und seiner Der große Irrtum. Roma» von Meta vcir. 18. Fortsetzung. (Nachdruck verboten.) „Nun ja, du hast schon recht ... manchmal hatte ich ein geradezu wildes Verlangen, hier auszu- brechen. Nicht ausgerechnet Berlin lockte mich ... nur die Welt draußen- das bunte Leben ..." „Nichts hätte dich gehindert, solchen Wünschen nachzugeben. Weshalb bist du nickst mal fortge- fahren?" „Na, ich danke schön ... bas wäre eine gute Kameradschaft, wenn ich meinen Platz hier gleich in den ersten Monaten verlassen hätte!" „Und darauf, daß ich vielleicht mitgemacht hätte, kamst du nicht? Mädchen, wir wollen hier gewiß tüchtig arbeiten, wir wollen einen Musterbetrieb schaffen. Aber mir wollen nicht Mauern um uns fliehen!" Sie sehen sich an. Dn Helene regt sich ein Gefühl der Dankbarkeit, weil sie aus Bergenrotbs Worten so deutlich die Fürsorge eines guten Freundes spürt. Sie hat manche Bekannte, gewiß. Niemand aber aus diesem Kreis scheint sie jetzt zu vermissen Und wirkliche Freunde ...? Da ist Gertraude Schrött ... da ist auch die gute alte BernhardinS. Und da ist jetzt Bergenroth ... Sie wiederholt in froher Bereitwilligkeit: „Also fahren wir, Richard. Ich freue mich!" Bei der Abfahrt am Margen ist das Wetter leidlich gut. aber als sie zu Marsw'n kommen, regnet es wieder. Man sieht daher von einer Außenbe- fidj'iaung ab. Aber natürlich sind gleich fachliche Gespräche im Gange, und nun ist Doktor Marswin erstaunt, wie lebhaft und gutunterrichtet Frau Bergenroth an diesen Gesprächen teilnimmt Erfolgreiche Angriffsunlernehmullgen deuischer schneller Verbände nördlich des Terek. Oer Wehrmachiberichi. DNV.Aus dem Führerhauplquarkier, 4. Dezember. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Die Sowjets griffen nordöstlich von Tuapse und am Terek wieder mit starken Kräften vergeblich atu Deutsche schnelle verbände führten während der beiden letzten Tage im Raum nördlich des Terek erfolgreiche Angriffsunternehmungen durch, erzielten erheblichen Geländegewinn und vernichteten mehrere feindliche Kavallerie- und motorisierte Einheiten. Zahlreiche Gefangene und umfangreiche Beute an Waffen und Fahrzeugen wurden eingebracht. 3m Verlaufe der Kämpfe in der Kalmückensteppe wurde weiterhin ein feindliches Infankerie- bataillon zersprengt, acht Panzer und zahlreiche Fahrzeuge vernichtet und die wichtigste Versorgungs- straße des Gegners unterbrochen. , 3n Fortsetzung der erbitterten Abwehrkämpfe zwischen Wolga und Don brachen am gestrigen Tage wiederholte starke Angriffe der Sowjets unter hohen Verlusten zusammen. 36 Panzer wurden vernichtet. Hunderte von Gefangenen, Waffen und sonstige Beute fielen in die Hand unserer Truppen. 3m großen Donbogen nahmen eigene Angriffe trotz hartnäckigen Widerstandes des Feindes einen günstigen Verlauf. 3m Abschnitt Kalinin — 3 lmensee scheiterten wiederum starke Panzer- und 3nfanterieangr1ffe der Sowjets unter hohen blustgen und Material- verlnsten. Der Feind verlor erneut 49Panzer- kampfwagen. Kampf- und Sturpkampfgeschwa- der griffen erfolgreich in die erbitterten Abwehr- kämpfe ein. 3agdflieger stellten stärkere feindliche Luflverbände zum Kampf und schossen 2 2 sowjetische Flugzeuge ab. Vier weitere wurden durch Flakartillerie der Luftwaffe vernichtet. Drei eigene Flugzeuge werden vermißt. An der Eyrenaika-Fronk beiderseitiger Artilleriekampf. 3n Tunesien nahmen deutsche Truppen wichtige Stellungen. 3talienischc Truppen vernichteten einen Verband britischer Fallschirmjäger. 754 (Befangene wurden eingebracht. Verbände der deutschen und italienischen Luftwaffe bekämpften in Sturz- und Tiefangriffen feindliche Panzerkampfwagen und Fahrzeugkolonnen. Nachtangriffe wurden gegen die Hafenanlagen und den Flugplatz in B o n e und gegen feindlichen Nachschubverkehr in Algerien geführt. Deutsche 3ä- ger schoben 16 britische Flugzeuge ab. Zwei eigene Flugzeuge werden vermißt. Während der Zeit vom 21. bis 30. November verlor die britische Luftwaffe 111 Flugzeuge, davon 62 im Mittelmeerraum. Während der gleichen Zeit gingen im Kampf gegen Großbritannien 50 eigene Flugzeuge verloren. 3n wiederholten Vorstößen gegen die britische Küste versenkten deutsche Schnellboote am 1. Dezember ein Handelsschiff von 3000 BRT. und ein Sicherungsfahrzeug, am 3. Dezember einen 3erfföter der „Hunks"-Klasse und zwei Handelsschiffe von zusammen 4500 BRT. Nach heftigen nächtlichen Kämpfen mit feindlichen Zerstörern kehrten alle Boote in ihren Stützpunkt zurück. ------1---------------------------------------------------------------------------- Eitelkeit unbefriedigten Mannes, der selber zum Werkzeug des Hasses und der Mißgunst, der Herrschsucht und Habgier eines jüdischen Klüngels als Exponent des Weltjudentums und der Misch Verfilzten anglo-amerikanischen Plutokratie wurde. Sich auf dieses entscheidende Kapitel in der Vorgeschichte des Krieges wieder einmal zu besinnen, ist zu einer Zeit, in der sich der Tag des fprmel- len Kriegseintritts der Vereinigten Staaten zum ersten Male jährt, deshalb von besonderem Wert, weil dieser Krieg, der sich an der maßlosen Heraus- forbenung Japans durch die aggressive Politik Roosevelts entzündet und sich in seiner ersten Phase für. die Vereinigten Staaten vorwiegend als ein pazifischer Krieg abgespielt hat, nun erst mit dem Erscheinen amerikanischer Truppen in Nordasrika in das Gesichtsfeld der europäischen Völker gerückt ist, denen Roosevelts Krieg mit dem Ziel der Unterwerfung des europäischen Kontinents unter den Machtspruch der anglo-amerikanischen Plutokratien vom ersten Tage an nicht fninder herrschsüchtig und haßerfüllt gegolten hat wie dem ausstrebenden Volke des Ostens, das heute schon dank der Heldentaten seiner tapferen Söhne die wetten Räume Ostasiens, die noch vor Jahresfrist die unversieglichen Roh» ftoffqueuen der beiden anglo-amerikanischen Republiken waren, unter dem Sonnenbanner vereinigt und den Krieg selbst an die äußeren Verleidigungs- baftionen des australischen Kontinents vorgetragen hat, den die Vereinigten Staaten als Brückenkopf auf ihrem südlichen Wege zum pazifischen Kriegsschauplatz um jeden Preis behaupten wollen, weil sie nur hier die Ausgangsstellungen haben, aus oenen sich ein Gegenangriff einleiten ließe, von dem sie sich die Rückeroberung der ihnen so überraschend schnell entrissenen pazifischen Besitzungen erträumen. Deshall) setzten sie auch mit großer Hartnäckigkeit einen Flottenverband nach dem andern einf um die Verbindung mit den auf der Salomoneninsel ©uabatcanar gelandeten Truppen wiederherzustellen, wenn auch nur mit dem einzigen Ergebnis, daß in einer Folge von See- und Luftschlachten der Kampf um Guadalcanar zu einem furchtbaren Aderlaß für die amerikanische Flotte wird, deren ständige Schwächung um wertvollste Schlachtschiffe und Flugzeugträger einen offensiven Einsatz bald nicht mehr zulassen wird. Wenn Roosevelt trotz der immer noch sehr erheblichen Inanspruchnahme der amerikanischen Streitkräfte im pazifischen Raum am Ende des ersten Jahres seines eigensten Krieges nun auch über den Atlantik herübergreift, so liegt das einmal begründet in dem amerikanischen Streben, sich auf dem Schwarzen Erdteil mit feinen reichen Schätzen an kriegswichtigen Rohstoffen auf eine verhältnismäßig billige und risikoarme Weise schadlos zu halten für den Verlust der ostasiatischen Rohstoffgebiete, wobei man sich durch Entsendung amerikanischer Kontingente und Uebernahme des Oberbefehls die Vorhand vor dem englischen Verbündeten sichern möchte, zum anderen war dabei für Roosevelt der Wunsch maßgebend, dem europäischen Krieg nach den schweren Niederlagen der Sowjets im Sommerfeldzug eine Wende zu geben und sich dabei auch hier die Führung zu sichern. Daß oer Krieg wie im pazifischen Raum gegen Japan so auch gegen die Achsenmächte bislang ganz anders verlaufen ist, als es sich feine Urheber in Washington mit dem Präsidenten an der Spitze gedacht hatten, dafür haben schon die deutschen und italienischen U-Boote gesorgt, die die atlantischen Küsten der Vereinigten Staaten, vor allem das Karibische Meer, zu ihrem bevorzugten Jagdgebiet gemacht haben und damit die Zufuhr der amerikanischen Rüstungsindustrie auf oas empfindlichste stören, aber auch die Verbindungslinien, die über den Atlantik zu den überall verstreut postierten amerikanischen Truppenkontingenten wie zu den Alliierten führen, immer wieder durchschneiden. Schon jajn- mert die amerikanische Zeitschrift „Fortune" über die wachsende Tonnagenot, daß ohne Schiffe, welche die Güter an die Kampffronten befördern, die amerikanische Rüstungsproduktion zu einer Kampf- anftrengung im luftleeren Raum werde.. Trotzdem hat sich Roosevelt nicht von dem Nordafrikaunternehmen abhalten lassen, obwohl es zu einem zweiten Guadalcanar werden kann. Denn schon die Landung hat Briten und Amerikanern dank der Aufmerksamkeit und dem Schneid deutscher und italienischer U-Boote und Flieger zahlreiche Schiffe gekostet, und der Nachschub auf einer langen und leicht zu kontrollierenden Seestrecke ist ständig äußerst gefährdet. So hat auch der amerikanische General Eisenhower noch keine Erfolge im tunesischen Grenzgebirge melden können. Die Rech- nung Roosevelts wird auch hier nicht aufgehen. Der Krieg, den der Präsident mit dem Klüngel seiner jüdischen Ohrenbläser gewissenlos anzettelte, um sich aus seinem innerpolitischen Chaos auf einer imperialistischen Welle neu emportragen zu lassen in der Gunst der Massen, wird eines Tages auch dem amerikanischen Volke die Augen darüber öffnen, mit welcher Verlogenheit es auf den verhängnisvollen Weg geführt wurde. Und dann wird es auch für Roosevelt und feine Kumpane ein schauerliches Erwachen aus den Träumen eines Weltherrschaftsphantasten geben. Dr. Fr. W. Lange. 25 Fahre freies Finnland mr Fertigkeiten , in Deutschland betrieben. Das in $ Deutschland wahrend des Weltkrieges aufgestellte 27. Jäger-Bataillon setzte sich zum größten Teil au* g finnischen Freiwilligen zusammen, das dann auch fj! als erstes wohlausgerüstetes Kontingent auf finni-, r ter Röhr Thea Sdn mit dem tem <5tir Die In ftm der ds Schm leben nid M 8 E F F Kartei 6ani Knoi schern Boden landete, um den Kampf gegen den Bolschewismus, der damals auch in Finnland ein- gebrochen war, aufzunehmen. Mit deutscher Hilfe wurde Finnland damals vom Bolschewismus befreit. Seitdem besteht zwischen dem finnischen und deutschen Volk ein noch festeres Band der Freundschaft 4unb Kameradschaft. Die finnischen Staatsmänner, die nach der Selbständigkeitserklärung ter Moli Nrad zch ju erftan jur träge nicht meh tee nimr alt 3n ach Lu h°l ri Ian sie! unl die cchlvel tii *' r* U Sorten » einen £c MN 6 es vor feiner russischen Leidenszett Verbindungen eine staatliche Einheit bildete. In Gestalt und Charakter, in Ehrauffassung und soldatischen Tugenden ist der Finne den germanischen Lenbenszielen verwandt und hat mit russischem Volkstum und russischer Sitte kaum irgendwelche Berührungspunkte. Trotzdem hat das finnische Volk, das als solches durch alle geschichtlichen Entwick- lungen hindurch als Volks- und Stammeseinheit bestand, erst vor 25 Jahren nach mehr als hundert- jähriger Zugehörigkeit zum russischen Zarenreich seine staatliche Selbständigkeit zurückgewonnen. Den Anstoß zur Selbständigkeitserklärung Finnlands gab die bolschewistische Revolution in Moskau. Es war der heutige Marschall von Finnland, Freiherr Mannerheim, der sich sofort in seine Heimat begab und den Befreiungskampf gegen die bolschewistischen Horden organisierte. Er, der die Unterstellung Finnlands unter das Zarenjoch stets als Schmach empfunden hatte, kannte keinen sehnlicheren Wunsch und kein heiligeres Ziel, als die völkische Einheit der Finnen in eine staatliche Selb- städigkeit zu überführen. Mit Finnland verbinden un^ viele Bande der Freundschaft und der Hochachtung. Wir schätzen den Finnen als den selbstbewußten, gastfreien, arbeite- samen und strebsamen Menschen, der in einer landschaftlich schönen Umwelt seinen staatlichen und wirtschaftlichen Ausbau mit Kraft und Umsicht in die Hand nahm. Schon vor und während des ersten Weltkrieges hatten zahlreiche junge Finnen ihr Studium der Wissenschaften und der militärischen ~ ------- *"" " ' Das Finnlands den Verwaltungs- und Wirtschaftsaufbon in Angriff nahmen, haben viel Geschick, politische Klugheit und staatsmännische Standhaftigkeit bewiesen. Als vor fast genau einem Jahre Roosevelt der finnischen Regierung ansann, ihre militärischen , Operationen gegen die Sowjetunion einzustellen, um sich die Freundschaft der Vereinigten Staaten I zu erhalten, zeigte sie Mut und Charakterstärke genug, um in einer ausgezeichneten Denkschrift, Roosevelt das wahre Gesicht des Bolschewismus und die Leiden aufzuzeigen, die Finnland unter dem Bolschewismus hatte erdulden müssen. Jetzt steht Finnland, diesmal mit Deutschland und seinen Verbündeten an feiner Seite,, zum dritm Mal im Freiheitskampf gegen den Bolschewismus. Es ist sich des endgültigen Sieges sicher und damit einer neuen glücklichen Zukunft des selbständigen Finnlarch. R. P. ,ft»panaer«(5renab!er«Oit>ifit>nett.- Berlin, 4. Dez. (DNv.) Der Führer hat is Anerkennung des pflichttreuen Einsatzes der Waffen^ im Kampf um die Freiheit und Zukunft des deutschen Volkes den ^-Divisionen „Leibstandarde-^ Adolf Hitler", „Das Reich-, „Totenkopf- und „Wiking" an Stelle der bisherigen Benennung „^-Division- die Bezeich- nung „U-Panzer-Greuadler-Devision" verliehen. Arbeitstagung der beratenden Aerz^e. Um die medizinische Wissenschaft der Truppe unmittelbar nutzbar zu machen, befinden sich allenthalben bei den Sanitätseinheiten auf den verschiedenen Kriegsschauplätzen und in den Lazaretten beratende Aerzte, die in kameradschaftlicher Zusammenarbeit mit den Truppenärzten ihr hohes j ärztliches Können einsetzen. Auf einer Tagung in i Berlin bot nun der Chef des Wchrmacht-Sanitäte- ; wesens, G eneraloberstabsarzt Prof. Dr. Handloser, den beratenden Aerzten Gelegenheit, ihrs Erfahrungen auszutauschen. Auch berichteten viels hervorragende Mediziner in Zivil über ihre Erfahrungen. Es waren auch erschienen der Ge- ? neralkommisiar des Führers für das Sanitäts- Wenn am 6. Dezember das ftnnische Volk auf 25 Jahre staatlicher Selbständigkeit zurückblickt, }a ist das nur ein kleiner, aber geschichtlich bedeutsamer UM Zeitabschnitt der langen und wechselvollen Gesch.chte des finnischen Volkes. Das Schicksal hat es diesem $0 kleinen, jetzt rund 4 Millionen Menschen zahlenden Volke nicht leicht gemacht, sich als Volk und Stack durchzusetzen. Es steht in feiner völkischen Grund- einstellung den Schweden am nächsten, mit denen pEV es vor seiner russischen Leidenszeit in mancherlei SM“ L Verbindungen eine staatliche Einheit bildete. In Dg hat der Bergenroth doch eine interessante Frau geheiratet! Marswin gefällt ihre ganze Art, und Helene scheint diese Sympathie durchaus zu erwidern. Aber auch Bergenroth hört und sieht auf feine Frau. Und er findet, daß sie eine andere ist als sonst. In der Unterhaltung hier mit dem klugen und äußerst gewandten Mann kommt nun wieder ihr ursprüngliches Wesen zum Vorschein, das in der Abseitigkeit des Lebens auf dem Uhlenhof wie zu- gedeckt war. Ihr etwas unruhiges Temperament hat einen besonderen Reiz. Bergenroth kennt diese Art Helenes von ihren ersten Begegnungen auf der Burg. Das Gespräch zwischen Helene und Marswin ist längst aus dem Fachlichen heraus. Ebenso wie Helene ist auch der Doktor viel gereift, und da feine Fahrten meist bestimmten Zielen dienten, hat er die Welt draußen mit anderen Augen angesehen, aufmerksamer wohl noch, als das Fräulein Veselius das damals getan hat. So wird jetzt das Gespräch von ihm aus geführt. Marswin ist ein fesselnder Erzähler, aber auch Helene vermag mit wenigen, lebendigen Worten kleine bunte Bilder eigenen Erlebens erstehen zu lassen; und sie schließt auch ihren Mann nicht aus bei diesem Gespräch, sondern wendet sich immer wieder mit e:nem: ..Du weißt.. ober einem anderen verbindenden Wort an ihn. Bergenroth nickt ihr freundlich zu, aber da er immer der küble, sachliche Beobachter bleibt, ae- minnt er letzt die veberzeuaung, daß Helene auf die Dauer rticht den emig «seichen Rhythmus des Le- hens auf dem Uhlenhof ertragen wird. Und dann .. .*> „Du bist doch so nachdenklich, Richard —", sagt Hetene. „V-rzrihnng ..." ..Mir sind a"ch ganz von unterer fachliche Be- snrech'ma abgeschweift, anädige Frau. Ihr M-mn ober ist sicher schon wieder hei den Zukunftsmöo- l'chkeiten seiner O-lvflanze. Uebraens ... neulich fnrad) ich in Berlin den Herrn Routenherg. Sie sind mit ihm in Verbindung getreten, hörte ich» I di I Ift Olt o di, vo feln< hur Udi und 'S ?tnn( Und mir schien, -er nahm lebhaftes Interesse an Ihrer Arbeit." „So ... Nun, es war meinerseits nur eine Anfrage. Geantwortet hat mir Herr Rautenberg jedenfalls bisher nichts „Das wundert mich ober. Wissen Sie, der Mann ist für uns ziemlich wichtig. Er hat die große Fabrik, und er hat die Mittel und vielleicht jetzt auch schon die Einrichtungen zu allen möglichen Prüfungen. Er ist einer der wenigen Leute aus der Speiseölindustrie, der sich für diese Versuche tatsächlich inter- effiert. Rautenberg bekommt jetzt von mir Versuchs» material. Samen einer von uns hier gezüchteten Sonnenblumen-Abart. Hätten Sie etwas dagegen, wenn ich von dem Samen, den Sie mir heute brachten, etwas nach Tempelhof mitgebe?" „Durchaus nicht." * Ludwig Rautenberg hält das Röhrchen mit der Oelprobe gegen das Licht. Dabei diktiert er: „... das Del ist dickflüssig, goldgelb und hot einen eigentümlich scharfen Geschmack. Aus diesem Grunde kommt es meines Erachtens als Speiseöl und ebenso für eine Sveiseölzwecken dienende Berarbeitung unmittelbar nicht in Betracht ..." Während des Diktate tritt Johannes in das Ammer. Er streckt die Hand nach der Probe aus: „Dorf ich einmal sehen ..." „Bitte." Diese chemischen Versuche sind Ludwigs Angelegenheit, aber auch Johannes nimmt Anteil daran unh wird gewöhnlich von den Ergebnisien unterrichtet. Johannes riecht an dem Oek, läßt einen Tropfen auf sein-n Fmger laufen und schmeckt. Er meint- ..Wei^t du, so aani ablehnend würde ich hoch nW fern. Aus welchen Versuchen stammt das Produkt?" Ludwig benntroortet die Fraae nicht alrich Er sogt: .Einen Aiw"nblick ...", und wendet sich noch einmal an die Stenotypistin" tfBit war der letzte Satz? Das junge Mädchen wiederholt das Stenogramm. Rautenberg nickt. „Weiter also ... Für die Lack- und Firmslndustrie dürfte das Oel brauchbar fein, ?taxe5rJn.JünfJi3 sechs Tagen staubfrei trocknet. rei&en auch die Analyse genau ab, diS 3f)nen vorhin gab, sie wird dem Schreiben bei- gefugt. Alles klar?" „Ja, Herr Rautenberg." Erst als die Herren allein sind, antwortet Ludwig auf Johannes Frage: „Der Brief geht an Doktor HRarsnnn. Es handelt sich um Samen einer Oel- oiftri, die man auf dem Uhlenhof anbaut" • --- 3ch finde Geruch und Geschmack gar nicht so furchtbar streng. Und sicher wird matt och Verbesserungen erzielen können ... Ich setzs natürlich feinen Zweifel in die Richtigkeit deiner Analyse, aber eine besondere Anteilnahme, diese Versuche des Herrn Bergenroth von dir aus zu fordern,, wirft du wahrscheinlich nicht haben." . Ludwig lacht kurz auf. Dahinter aber verbirgt fid) ein heftiger Zorn, der auch gleich losbricht, l ^AaO.erbitte mir das! Du wirfst mir damit Un- sachlichkeit vor!" Johannes setzt sich Ludwig gegenüber. Er sagt ruhig und gemessen: „Nein, das tue ich keineswegs. 5® tage ausdrücklich, daß ich die Richtigkeit des Vrufungsergebnisses als selbstverständlich annehme. Siber du hattest vielleicht besser diese Prüfung ab- lehnen sollen. ™5Fe ^ne Ungefälligkeit Marswin gegenüber. Ueberhaupt ist es lächerlich, was für ein feiner Moralist du b st! ... Aber Beraenroths wegen wollen wir uns jetzt nicht streiten. Johannes." pickst feinem Vetter einen Brief und sagt in wch'ichem Ton: „Kehren wir zu unseren anderen Aufgaben zuruck. Lies einmal dieses Angebot ... Johannes nimmt d-n Brief entgegen. Dabei aber streift sein ernster Blick noch einmal prüfend Ludwigs Gesicht. Es zeigt den kühlen, hochmütigen Ausdruck, den es jetzt fast niemals uerlUrt (Fortsetzung folgt-j> und Gesundheitswesen, Oberstarzt Prozessor Dr. Brandt, Reichsgefundheitsführer Dr. L. Conti M41OD IE 1MA MO^MIEWHM Telefon 2671. 8675D O$RAM-D-LAMPE MIT DER DOPPELW^ 3662 D/ w 06241/ L r r o Lieh, den 5. Dezember 1942 06285/ Mehr Freude an der Natur durch Äermühler-Vucher! dl&i OSRAM-LAMPEN Dann genügt oft schon ein halber KNORR - Soßenwürfel, um die elgo* ne Soße zu verlängern und zu ver* feinem. Sie brauchen den ’/a Würfel nur fein zu zerdrücken, mit reich* lieh '/a Uter Wasser glattzurühren U n and M m dir tb eifr r hilsk •; US bd : en uni freund' , Staats« tlärung laufboo Ml! oöenM Mafien Drei Jungen und ein MLdel «n decken ihre Waldheimat. von IBirntr S ebokd 111 Leite« Text und 8 K»«stdrucktaf«l» Leine« X». 1,11 L«go »ermüOIer Verlag VerNn - Lichterfelde Als Verlobte grüßen Elisabeth Büttner Erwin Weber Obergefreiter in einem Gr en.-Regt Ihre Vermählung geben bekannt Karl Herzberger Obergefr. in einem Panz.-Gren.-Regt. Elly Herzberger geb. Schneider i* bR enbn rbeid. rlM- a int icht i?. erster !N gx irischer^ 15 ii! Die Infanteristen sind vorderste Linie, am nächsten der Gefahr. Sie sehen nichts in diesen Tagen da Schnee und Feind und trostlose Weite. Sie erleben nichts als Gefahr und Kampf gegen Mensch Wir grüßen als Verlobte Ilse Peter Gefreiter August Bröll Ihre Vermählung geben bekannt Karl Volz Anni Volz, geb. Schöne Wir haben uns verlobt Anni Atzert Willi Müller z. Z. Wehrmacht nlarj, ort ii segn 'er di, 1 stelr kbh- Er bi( Selb. Statt Karten! Als Verlobte grüßen Ursula Schweizer geb. Deusch Jakob Emst Dippel Frankfurt a. M. Bad Hersfeld Scheldswaldstrale 75 Dippelstrabe 16 Nikolaus 1942 HESSISCHE LANDESBANK - GIROZENTRALE - Paülusplatz 1 DARMSTADT Tel. 7441 3629 D die IW dar M troM] 1 ab,y iben W Hosenfeld /Fulda Gießen Dammstrabe 48 SO. November 1942 ________________________06320/ en' hat Ii 6in- leN ff.fi* -lle bfl vezch sehen. lerj'i ppe m* f aflenb oerschle' yaretw östlich« ir W\ aung" SnrfM jjan» eit, en vielt hre )er Tamtat- Sondergebäudesteuer- Ablösung Wir gewähren Abgeltungsdarlehen gemäß der Verordnung vom 31.7.42 'eiert In Reih und Glied stehen sie da: der Vater, die beiden Töchter und der Junge. Und davor Frau Meier, die ein ernstes Wort mit ihnen reden mußte. Sio ging dfls euch wirklich nicht mehr -1 N W» «1 jk N» N litte - h । a i chr. Btlß N itwij. iitbh N, nreih aeii Theater der Universitätsstadt Gießen Montag, 7. Dezember, 1930 Uhr Schubert-Kammermusikabend Leitung: Otto Söllner Solistin: Gabriele Possinke Ausführende: Mitglieder des Städt. Orchesters Streichquartett op. posth c-moll Der Hirt auf dem Felsen op. 129 Klavier-Trio B-dur op. 99 Forellenquintett A-dur op. 119 Karten im Musikhaus Challier, Neuenweg 10 ' DU ner Dyl wA 36 * ii d- ne, aus i3 w 6t N Atel» s* A Statt Karten! Für die zahlreichen Aufmerksamkeiten und Glückwünsche anläßlich unserer Verlobüng danken wir, auch Im Namen unserer Eltern, recht herzlich Adelheid Rinn Willi Amend Gießen Heuchelheim Rodheimer Str. 150 z. Z. im Felde __________________________06280/ Infanterie im Ostwinter Von Hauptmann Dr. A. Rathte. Kleinseelheim Gr.-Linden Kreta Marburg Bahnhofstrabe 41 5. Dezember 1942 Gießen Gießen - Wieseck Wesen trabe 12 Elchenröder Weg 19 5. Dezember 1942 N 06323/ Besser für Dich — besser für alle! Kohle Ist kriegswichtiger Roh- und Heizstoff, Deshalb ist wirtschaftlichste Ausnutzung elektrischen Stromes, der meist mit Kohle erzeugt wird, entscheidend. Osram- D-lompen geben - hohe Lichtleistung. Verlangen Sie darum ausdrücklich Osram- D-lampen mit der Osrom-Doppelwendel, wenn Glühlampen ersetzt werden müssen I tiefer wird und durch die sich die Kolonnen Jam nach vorn quälen. Da hat es ein Ende mit dem blitzschnellen Zupacken der Panzer und |em Sturmmarsch der Fußkämpfer. Hauptschriftletter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter bei Hauptschriftletteni: Ernst Blurmchein. Beranlwortlich für Politik und Bilder: Dr. Fr. W. Lange: für da« Feuilleton: Dr. Han« Dbyrtotr für Etadt Stehen, Provin,, Wirtschaft und Sport: Ernst Blumjchetn. Druck und Berlaa: Brühische Universttütsdruckerei R. Lange K. S. Berlagsleiter: Dr.-Zng. Erich Hamann: Sln,eig-nleiter: Han« Beck. AnzeigenpretSliste Nr. 6 Solange der furchtbare Winter in den weiten ßefilden des Ostens herrschte, mutzte die Abwehr en die Stelle des todesmutigen Vorstotzes treten. Die eisigen Temperaturen, die das Quecksilber in ier Röhre gefrieren ließen, lähmten auch den Flua ter Motoren. Wenn das Thermometer 40, ja 50 Vrad zeigt, droht nicht nur der Wille im Menschen |U erstarren, dann werden auch die flinken Panzer jur trägen Metallmasse, die der Hand des Führers richt mehr gehorcht, dann ermattet der Schritt selbst hes nimmermüden Infanteristen. Die Felder bewerten sich mit einer weitzen Hülle, die von Dag zu Wir haben geheiratet Rudi Schmidt z. Z. bei der Wehrmacht Emilie Schmidt geb. Althaus Lieh (Oberh.) Worms a. Rh. Schäfergasse Goethes trabe 4 5. Dezember 1942 s 06302/ falsch gespart Richtiges Wäschesparen heißt: unnötige Beschmutzungen vermeiden. Und Frau Meier, die die Gewohnheiten der Ihren kennt, hält jedem die Sünden vor, die er künftig nicht mehr begehen darf. Wie wäre es, verehrte Hausfrau, mit solch einem Appell bei Ihnen zu Hause? Sicherlich ließe sich auch bei Ihnen noch manches Wäschestück einsparen und der Berg Wäsche, der allmonatlich gewaschen werden soll, etwas verkleinern. Sagen Sie Ihrer Familie, daß heute jeder einzelne an den Waschtag denken und schon beim ItAgßßjißF Wasche Seife soareft muEk owie die Sanitätsinspekteure der Wehrmacht und *x Waffen---. Allgemein wurde nicht nur der Wert suf die Behebung eingetretener Schäden gelegt, fon* itm in gesteigertem Matze auf die Verhiiwerung irohender Gefahren. ■W’ tfäweg damit: fchütz die fohlen durch SOLTIT gibt Ledersohlen läng in Haltbarkeit, macht de >rrasserabstoßend ! dende Partie in einem schwierigen TurmendsplH gewinnen, in dem beide Gegner einen Bauern zu» Dame brachten. Kopetzky, die große Ueberraschung des Turniers, errang 5 Punkte und damit den dritten Platz. Mit 4Vi Punkten folgten Engert, Oesek (als erster Leipziger Spieler), Rellstab und Da Schäfer; mit 4 Punkten Großner, Hering, Särnischt mit 3Vt Punkten Benkner, Dr. Engel, Grammatik koff, Roth und Schiffer; mit 3 Punkten Halosar und Professor Müller; mit 2Vt Punkten Große, Frl, Keller und Peperl«; mit 2 Punkten Eilers, Riea mann und Ungeheuer und mit Vt Punkt Elkers« hausen. hat auf diese Weise In elf Monaten 50 Zentner Fleisch, 15 Zentner Fett und 175 Zentner Brot beiseite geschafft. Weitz war 15mal vorbestraft, darunter viermal meßen Betruges, wegen Kettenhandel, Kohlenschiebung, Preistreiberei und Schleichhandels. Diese Vorstrafen kennzeichnen ihn als ausgesprochenen Schiebertyp, für den in der Volks- gemeinfchast kein Platz mehr ist. Das Urteil ist b e - reits vollstreckt worden. OberreichsanwaltBrettle 65Sofort alt. In diesen Tagen vollendet der Oberreichsanwalt beim Reichsgericht in Leipzig, Pg. Brettle, das 65. Lebensjahr, wozu ihm der Reichsminister der Justiz die herzlichsten Glückwünsche ausgesprochen hat. Brettle ist aus dem badischen Justizdienst her- oorgegangen. Rach längerer Tätigkett als Richter und Staatsanwalt vurde er anfangs 1933 an die Spitze der badischen Staatsanwaltschaft gestellt. 1937 ernannte ihn der Führer zum Oberreichsanwalt beim Reichsgericht. Er hat am Weltkrieg teil- genommen und ist u. a. Jnhäber der beiden Eisernen Kreuze und der Rettungsmedaille. iW rnsmui ter dm Statt Karten I Allen, die uns zu unserer Silberhochzeit am 16. Novbr. durch Glückwünsche und Aufmerksamkeiten erfreut haben, danken wir recht herzlich Ludwig Schömbs, Rittmeister z. L im Felde, und Frau Gießen, im Dezember 1942. . 06260/ Statt Karten! Für die anläßlich unserer Verlobung erwiesenen Glückwünsche u. Aufmerksamkeiten danken wir herzlich Lieselotte Seibel Heinz-Hermann Mannler Gießen, im Dezember 1942 k 06279/ Im Rahmen der großzügigen Aufklärungsaktion über Wert und Wesen der deutschen Infanterie verdient ein Buch besondere Beachtung, das gerade in dieser Hinsicht eine Lücke aussüllt, Hauptmann Dr. A. Rathke hat unter dem Titel „Ewige Infanterie" bei Hans Riegler, Verlag für Vaterländische Literatur, Berlin SW 11, eine Darstellung erscheinen lassen, die klar, anschaulich und packend die infanteristischen Leistungen dieses Krieges herausstellt. Angesichts 'der gegenwärtigen schweren Kämpfe Dürfte die Schilderung über die Infanterie im Oft- Winter 1941/42 besonderes Interesse finden: Kunst und Wissenschaft. Eichendorfs und die INusik. lieber die Beziehungen des großen oberschlesischen Romanttkers zur Tonkunst sprach im Rahmen oec Kattowitzer Eichendorfftage der Geschichtsschreiber der deutschen Musik, Professor Dr. Hans 30ae chim Moser. Eingangs stellte er die lebensge* schichtlichen Begegnungen des Dichters mit Musik (im Breslauer Konvikt und Opernhaus unter C. M. v. Weber, als Höllischer und Heidelberger , Student, dann in Danzig, Berlin Und Reiße) so« wie mit Musikern — so zuletzt noch mit dem Komponisten Peter Cornelius — dar. Dann hob Moser aus den Romanen und Novellen, besonders aber aus der Lyrik den ungewöhnlich reichen Musik- , gehalt sprachlicher wie besonders stofflicher Art her« vor, um schließlich auf die zahlreichen Eichendorff- Vertonungen einzugehen, die beim Volkston der Biederrneterzeit begannen, dann bei Schunrann» Hugo Wolf und Hans Pfitzner Gipfel erreichten, um heute — etwa bei Cesar Sresgen.— wieder in volksliedhafte Bahnen einzulenken. Eichendorff ist mit rund einem halben Hundert seiner Gedichte der vielleicht meistvertonte Lyriker des 19. Jahrhun« derts. Seine Eigenart hat dem deutschen Ton- fd)affen Bezirke des Ausdrucks geschenkt, die mehr als andere „Don deutscher Seele" zu künden vermocht haben. Der neue Jannings-Film. Maria Landrock spielt in dem Ernil-Jannings- Lustspiel „Altes Herz wird wieder jung^ (Regie Erich Engel) die junge Brigitte Lüders, diü ihren Weg durchaus ohne fremden Beistand machen will. Ihre Arbeitsfreude, Energie und unbekümmerte Jugend würde das Ziel auch erreichen, wenn ihr nicht zwei schwere Widerstände entgegentreten würden: der plötzlich aufgetauchte unwiderstehliche Großvater (Emil I a n n i n g s) und ein ebenso liebenswürdiger wie energischer junger Ingenieur (Viktor de K0wa), der ihrem Alleinsein bald ein Ende macht. Todesstrafe für Kriegsschieber. Das Sondergericht Berlin verurteilte den 46jähri- gen Werner Weitz aus Wuppertal wegen Kriegs- Wirtschaftsverbrechens z u m Tode. Weitz hatte im luftrag feiner Arbeitgeberfirma monallich für einen Teil der Arbeiterschaft unter Vorlage einer besonderen Namensliste vom Ernährungsamt die 6 $ .r ^beiterdulagetarten zu holen, beit März 1941 fälschte er diese Listen und führte mehr Personen als bezugsberechtigt auf, als wirklich vorhanden waren. Mit den so zuviel erhaltenen starten bezog er selbst, der im übrigen nur für sich zu sorgen hatte, erhebliche Mengen Lebensmittel; einen großen Teil der Karten b^mtzte er, um dagegen Stoffe, Wäsche, Seife einzutauschen. Weitz und Natur. Tagelang kommen die Stiefel nicht von den Beinen, und der wärmende Ofen ist weit. Ihr äußeres Kleid ist zerschlissen und verdreckt. Kälte und Schneestürme schütteln sie durch und durch. Wenn sie essen, hält die eine Hand noch das Gewehr. Die Lücke, die der Tod oft reißt, muß ausgeglichen werden durch den doppelten Einsatz eigener Kraft. So fordert es das unaeschriebene Gesetz der Kameradschaft. So lautet das Gebot der Stunde, damit die Front nicht bricht. Es ist schon allaemein schwer für ein angriffgewohntes Heer, zur Abwehr uberzugehen. Diese Abwehrschlacht im Osten aber setzt sich aus einer verwirrenden Fülle von Kampf- bcmdlungen zusammen. Eine Front im Sinne einer starren Lime gibt es nicht mchr. Sie springt hier vor, ist dort eingebuchtet, rft stets in innerer Bewegung. Und so kommt der Infanterist niemals zur Ruhe. Er hat sich in den Boden gekrallt- so gut es eben ging. Mit rot und blau gefrorenen Gesichtem, mit verklemmten Fingern, mit Eissträhnen an Wimpern und Bärten. Mancher kam vorn Gefechtsvorposten zurück und merkte plötzlich, daß die Füße gefühllos geworden find, oder die Ohren, die Finger, die Nase. Aerzte und Sanitätssoldaten sind solche Fälle gewöhnt. Dieser Winter hat ihnen neue, bittere Erfahrungen auf diesem Gebiete gebracht. Es ist leicht, daheim am warmen Ofen zu lesen, daß im Osten „nur Abwehrkämpfe" stattfinden. Aber weißt du, was dieses Wort enchält an unendlichen Mühen und Strapazen, an Leiden und Entbehrungen? Wwehr heißt nicht nur warten, bis der Feind kommt. Auch dies schon ist in der grimmigen Kälte entnervend genug. Aber Abwehr verlangt auch Gegenstoß, Angriff, Spähtrupp- und Aufklärungstätigkeit. Abwehr heißt Kleinkampf um die bessere Stellung, heißt immer auf Ueberraschun- gen gefaßt fein. Abwehr heißt Aus harren im feindlichen Arttlleriefeuer, ftandhalten vor den Angriffen aus der Luft, gegenüber dem daherwalzenden Panzer. Sie fordert, bereit zu fein bei Tag und Nacht. Abwehr yeißt keine Sekunde müde werden, immer die Hände an den Waffen haben. Das zerrt an den Nerven und kostet Kraft der Seele unb des Körpers. Und dies Monate hindurch, deren jeder viele Tage hat, und der Tag viele Stunden! Niemals wird die Heimat ermessen können, was unsere Soldaten, was insbesondere unsere Infanteristen in diesen Monaten des Winters 1941/42 im Osten geleistet haben. Vielleicht war es in diesem an Heldenmut so überreichen Kriege die größte Heldentat überhaupt. Eine verwirrende Fülle von Einzelkämpfen, Ge- ftchten und selbst größerer Schlachten ist es, die die Wintermonate ausfüllten und immer wieder im Norden, Süden und in der Mitte der deutschen Front gefährliche Feuer entfachten. Ueberall fühlte der Feind heran, um eine schwache Stelle ausfindig zu machen, um vielleicht doch noch diesen oder jenen strategisch wichtigen Punkt dem Verteidiger abzuringen und ihm dadurch den Ausgangspunkt für die neue Offensive zu entwinden. Einbrüche gelangen, die an Führung und Mann die höchsten Anforderurrgen stellten und bisweilen gefährliche Situationen herbeizuführen schienen. Daß alle Gefahr aber doch gebannt wurde, legt rühmendes Zeugnis ab von dem auch burch die Winternot ungebrochenen Kampfeswillen unserer Soldaten. Oft genug schien es den feindlichen Massen, als winke nun der Durchbruch, als öffne sich ihren Blicken das freie Land, als sei eMich die Straft des gefürchteten Gegners gebrochen. Dann aber packten die Deuffchen ihrerseits zu, und der Würgegriff legte sich um den Feind, der schon seinen Triumph nahe sah. So sind die Bolschewistenstürme, von einem mitleidlosen Dernichtungswillen vorwärtsgepeitscht, in diesen Monaten in Schnee und Eis zerronnen. Als der Frühling kam, stand die deutsche Front festgefügt und unerschüttert wo sie in den Winter eingetreten war. Dom Asowschen Meer schwang sie, wie die Sehne eines gespannten Bogens, hinauf nach Leningrad und von dort durch die Tundren und Wälder Kareliens bis zum Eismeer, bereit, den tödlichen Pfeil abzufchießen. Denn der Frühling gehört uns! Aus aller Wett. Das nationale Schachturnier in Leipzig. Das nationale Schachturnier der Leipziger Augustea endete mit einem Triumph der Jugend. Sieger wurde der junge Frankfurter Soldat Niephaus, der in der Schlußrunde S ä m i f ch schlug, mtt dem glänzenden Ergebnis von sechs Punkten aus sieben Partien. Der Hamburger Klaus Junge kam mit 5'/- Punkten auf den zweiten Platz. Er hatte in der letzten Runde Dr. Kopetzky zum Gegner. Junge konnte die entfd)eiweiter: Mit seinen Zigarren teilt sich's der Vater ein, auf die Punkte der Kleiderkarte ?eben die Mädchen gar gut acht, und der unge läßt nie mehr harte Brotrinden herumliegen. Aber an den Waschtag und daran, daß es auch Seifen karten gibt, denkt keiner. Die Sorge, damit auszukommen, die überläßt man der Mutier. Darum gab es großen Appell bei Meiers, und die Mutier erklärte: ab nun wird Wäsche gespart! Aber nicht, indem man ein Hemd z. B. länger trägt und einfach schmutziger werden läßt. Mehr Schmutz in der Wäsche 2 ‘tfelditfit fiir utetug eftrotn! g M T 53 Q °^*AM-D-LAMPE MIT DER DOPPELWt* KNÖRR Jhwentaz ihn TUcdi^utschMitk e Wie viele längst vergebene Arzneivackungenkammenda r manchmal wieder zum Hor chern. Seger al» man weiß, » ist oft für den Krankheitsfall geiorgt. 1 Nun aber künftig erst die onaebrochenea Packungen auf brauchen, bevor eine neue gekauft wirv. Denn heute muffen Heilmittel restlos verwettet werden, auch Si£phGSca£in=5xiMetten- Denn alle die« ernstlich bedenken, bekommt ieder Elkpho»« «eil«, der es braucht. Carl Bühler, Konstanz. Fabrik der pharm. Präparate Silphoscalin und Thyhal. Sinn (Dillkr.) Frankfurt a. M. z. Z. Gießen Siemensstr. 8 Lodwlfistrafc« 32 x. 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Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, heute vormittag meinen innigstgeliebten Mann, unseren guten Schwiegersohn, Bruder, Schwager und Onkel Fritz Anderer, Postsekretär nach langem, mit großer Geduld ertragenem Leiden zu sich zu nehmen. In tiefer Trauer: Else Anderer, geb. Jung Heinrich Jung, Gastwirt i. R. * Karl Rechkemmer Sofie Rechkemmer, ged. Anderer. Gießen (Moltkestr. 16), Haberschlacht, Frankfurt a. M., Höchst, den 4. Dezember 1942. Die Trauerfeier findet Montag, 7. Dezember, nachmittags 2%Uhr, in der Kapelle des Neuen Friedhofs statt. Unsere liebe Mutter und Großmutter Frau Elise Buß, geb. Rühl ist am 3. Dezember im Alter von 72 Jahren nach arbeitsreichem, gesegnetem Leben in Frieden heimgegangen. In tiefer Trauert Lehrer Stumpf und Frau Else, geb. Buß Forstmeister Dr, Barth und Frau Ria, geb. Buß Bezirksturnrat Rudolf Buß und Frau Käte, geb. Stumpf Ass.-Ärzt Dr. med. Walter Stumpf, z. Z. im Felde Herta Stumpf, Reinhard Stumpf, z. Z. im Felde Rosemarie Barth, Hans-Claus Barth, Rolf Buß. Gießen-Wieseck, Friedberg, Wiesbaden, den 3. Dezember 1942. Unsere liebe Schwester, Schwägerin, Tante und Großtante Fräulein Elise Dechert ist am 3. Dezember im Alter von 82 Jahren von uns geschieden. Im Namen aller Angehörigen: Joh. Dechert und Frau. Gießen, den 4. Dezember 1942. Die Trauerfeier findet am Montag, dem 7. Dez., 14 Uhr auf dem Neuen Friedhof statt. 06325 Danksagung. Statt Karten. Für die vielen Beweise aufrichtiger Teü- nähme beim Heldentod unseres Heben Sohnes und ZwiUingsbruders Theo Bieker, Gefr. und O.-A. in einem Infanterieregiment, sagen wir innigsten Dank. > Theo Bieker und Frau Lina, geb. Harth Albert Bieker, z.Z.Wehrmacht. Danksagung. yBSSj Für die vielen. Beweise herzlicher Teil- nähme an dem schweren Verlust durch den Heldentod meines innigstgeliebten Mannes und herzensguten Vaters, unseres Heben, unvergeßlichen Sohnes, Schwiegersohnes, Bruders, Schwagers und Onkels Karl Berg, Schütze in einem Inf.-Regt., sagen wir hiermit unseren herzlichsten Dank. In tiefer Trauer: Frau Marie Berg, geb. Urban, und Töchterchen Jnge, 3682D im Namen aller Angehörigen. Wiesbaden-Biebrich, Gießen-Wieseck, Gießen, 4. Dez. 1942. Gießen-Klein-Linden. 10, Dekan Sattler; 11.15 KG. Gießen-Wieseck. 14 G. Kirchberg. 10 G.-Abendrm für Alte u. Junge aus Mainzlar und Ruttershausen, Metzler. Mainzlar. 13.30, Schmidt, Treis: 14.30 KG. Hungen. 10, Dekan Schmidt. Evang.Stadtmission, Löberstr. 14. Sonntag, 6. 12., 8.30 Andacht u. Abendmahl: 13.30 S.'Sch.: 17 Predigt. - Mittwoch, 9.12., 20.15 Blbelmmde. Freie evang. Gemeinde Giehen, Zu den Mühlen 2. Sonntag, 6.12., 9.45 Erbauungsstunde; 11 Sonn- Lagschule r 15.30 Gemeindestunde. Danksagung. Für die vielen Beweise aufrichtiger Anteilnahme bei dem schwe- k7«\ ren Verluste, der uns durch den Heldentod unseres lieben, unvergeßlichen, hoffnungsvollen einzigen Sohnes Ernst Bepler, Gefreiter in einem Inf.-Regt., betroffen hat, sagen wir allen unseren herzlichen Dank. Besonderen Dank Herrn Pfarrer Weisel für seine tröstenden Worte bei der Gedächtnisfeier. Familie Johann Georg Bepler. Kinzenbach, im Dezember 1942. Nachrichten-Helferin der Luftwaffe. 3422 V können tüchtige Mädels u. Frauen, mit guter Allgemeinbildung, vom 17. bis z. 35. Lebensjahr werden. Nach Ausbildung Eins atz im Reichsgebiet, den besetzten Gebieten oder bei befreundet. Nationen. Vergüt.: Tarifordnung A,auherh.d. Reiches auherdem freie Unterkunft u. Verpflegung u.Barentschädigung. Einstellung v. Angehörigen der Landwirtschaft, Hausangest., Pflegerinnen nicht möglich. Bewerbungen bei allen Luftwaffen-Dienststellen, allen Arbeitsamt, u. beim Luftgau- Kommando XII/XIII, Verwalt., Wiesbaden, Taunus-Str. 49/53. Die Beerdigung findet am Dienstag, 8. Dez., nachmittags 2% Uhr, auf den Neuen Friedhof in Gießen statt. 06312 Alleinstehende Dame, berufst., sucht ab sofort möbliertes Zimmer Nähe Bahnhof. Schr. Ang. unt. 06313 a.d. G.A. Suche ab sofort gut möbliertes Zimmer o. Dovvelzimm., mit 2 Belten, möglichst Nähe Kliniken. Schr. Ang. unt. 06306a.d. G.A. Suche f. ruhiges, berufstätiges Mädchen l Arzttochter) warmes, freundliches Zimmer in gutem Hause, sofort od. Jan. Schr. Ang. unt. 06345 a.d. G.A. Zimmer v. alleinstehend., berufstätigem Fräulein sofort' gesucht. Schr. Ang. unt. 06255 a.d. G.A. (G. --- Gottesdienst, KG. --Kindergottesdienst, HG. = Hauvtgottes- orenft, . HG.-Abendm. = Hauvt- gottesdienst mit Beichte und Abendmahl.) Gießen. Sonntag, 6. Dezember. _ 2. AdvenL« Stadtkirche. 10, Becker: 11.15KG., Mark.-Gem.: 17 G.°2lbendm. für Matth.-Gem., Schmidt. Bohanneskirche. 10, Liz. Trom- mershousen: 11.15 KG., Johs.- Gem.: 16 Abendm. für Luk.» Gern., Liz. Trommershausen. Kapelle Alter Friedhof. 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Kraft durch Freude, Seltersweg 60, Telefon 3961, und Musikalienhandlung Challier, Neuenweg 10, Telefon 2671. 3658D Adolf-Hitler-Ingenieurschule Friedberg-Hessen. Maschinenbau, Elektrotechnik, Praktikantenwerk- stätten.—Druckschriften frei. t49flv __AXA.RK€ r€€KAM\l6 Ein großer Transport Ferkel o, Läuferschweine zu verkaufen. ssssv Großen-SufeLZeilstraßel. Wir kaufen gebrauchte, gut erhaltene KRAFTWAGEN aller Fabrikate OPEL IN GIESSEN Ruf 2847-48 1823 D/ NSDAP. Bitier-Jugend Giehen (116) HJ.-Veranstaltungsring 42 43 Beihe B, 1. Veranstaltung Montag, 7. Dezember, 15 Uhr Theater der Universitätsstadt Ein ganzer Kerl Die Vorstellung findet ausnahmsweise montags statt Weiterhin werden im Monat Dezember folgende Veranstaltungen durchgeführt: Allgemeine Jugendfilmstuudo 2. Veranstaltung Sonntag, 13.Dezember,8.30Uhr Beihe A, 2. Veranstaltung Donnerstag, 17. Dez., 19 Uhr Bahnhofgaststätten Jpeisesaal ab Sonntag, den 6. Dezember wieder geöffnet F Ein eigenes Haus Jetzt durch steuerbegünstigtes Bausparen planmäßig vorbereitenI Verlangen Sie kostenlos den Ratgeber W von Deutschlands größter Bausparkasse In Ludwlgsburg/Württemberg Heißluftdusche oder angewärmte Frottiertücher! Zugluft vermeiden! Zur Kopfwäsche das nicht-alkalische A SCHWARZKOPF y SCHAUMPON djerftouzimüM Dom MEDA-WEDK | Eduard Palm - München | 1 Paar ta-Schliltschöbe (Nickel) geg. gut erhaltenen Seb.* Schulranzen o.PuvPenwagen z. tausch, gesucht. 06329 Polster, I Liebigstr. 80 p. Welcher Schneider fertigt Jäger sofort ein. Lodenmantel an? Schriftl. Angeb. unter 06333 an den Gieh. Anz. Weißer Kinder-Pelzkragen Donnerstag- nachmittag verloren. Geg. Belohnung aüzugeb. auf d. 06336 Fundbüro. Wer fertigt einen SemiMM an? — Stoff vorhanden. Schriftl. Angeb. unter 06315 an den Gieh, Anz. 34jähr. Mädel, mit schöner Aussteuer und Ersparnissen, sucht einen soliden, älteren Herrn zwecks späterer Heirat kennenzulernen. 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Freitagmiete u. Halbmiete A Ein ganzer Kerl. Samstag, 12. Dezember, 19 Uhr Penthesilea. Sonntag, 13. Dez., 14.30 Uhr König Drosselbart. 18.30 Uhr: Frau Luna. LICHTSPIEL-THEATER Gloria-Palast, Seiteraweg: Die Entlassung 3646C Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: Die 8 Codonas T81L 2.30, 4.45,7JO; 8p. 2.00.4.30,7.30 HÜT 3n der ichtvieh-2 r Rindei vs gelani s roten . Bei der tag d ießen) o illen der n gestrig rt ift U schick un' r echte jchsmarl ft wir al tetzie |l 6«it » i «and-lt P1 I lolene yficn an eise am | -r besser che 'ch 1 I im I«n l । arg «* Iöunl irr, ar :n Zwl keilen vlaschl rt r von en. W es 3Ü! ) habe Das ln uit? en l)c nmel 1 Prot! neue b|e aussc t ein 91 iniherkui ^unserer isse IV z allen zu! 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Dann beginnt die Reihe der Bäcker- Generationen in nachstehender Folge: Johann Kaspar Löber, getauft (Geburtsdaten sind nicht feststellbar gewesen) im November 1649; Johann Balthasar Löber. getauft Januar 1680 (diese beiden werden als Bäcker angeführt, während die nunmehr "folgenden sämtlich als Bäckermeister bezeichnet werden); Johann Kaspar Löber, getauft Dezember 1723: Johann Daniel Löber, getauft November 1764; Johann Wilhelm Daniel Löber, getauft Mai 1805; Heinrich Ludwig Martin Wilhelm Löber, geboren 30. Januar 1845; Wilhelm Christian Karl 535- ber (der jetzige Inhaber), geboren 15. März 1872; als jüngste und achte Generation Wilhelm Löber und Karl Löber, 1908 bzw. 1912 geboren. Mit der seit 1 745 in dem heutigen Geschäftshause in der Wall- torstrahe bestehenden Bäckerei war., während mehrerer Jahrzehnte eine Gastwirtschaft verbunden, die noch zur Zeit des Johann Wilhelm Daniel Löber, also bis weit in das 19. Jahrhundert hinein, bestanden hat. Der heutige Laden in dem Eckhaus war damals schon Ladenraum, die beiden heute an den Laden anschließenden Wohnräume dagegen waren seinerzeit Gastwirtschaftszimmer. Die Saft1 wirtschaft soll in jener Zeit viel von den Angestellten der damaligen Post, die neben dem Löberschen Anwesen lag, sow'e von den Reisenden besucht worden sein, der gute Branntwein soll den besonderen Anziebunqsvunkt gebildet haben. Seit der Zeit des Heinrich Ludwig Martin Wilhelm Löber, des Vaters des jetziaen Inhabers, wird das Geschäft nur noch als Bäck-rei betrieben. Neben ihrer Arbeit als Bäckermeister waren der Großvater und der Vater des jetzt schon 70jährigen Inhabers und Semors sowie dieser selbst allezeit für die öffentlichen Angelegenheiten interessiert; alle drei waren viele Jahre lang Gemeinderatsmitglieder bzw. Stadtverordnete und Vertreter ihres Handwerks, auch vor Behörden und in dem weiteren Rahmen der Zusammenfassung ms tlgtei reiten I i den iilendi Lchühk froftgefährdele Leitungen durch Abdeckeu oder Umhüllen! Handwerks-Tradition in Gießener Familien Aus der Zeit de« Dreißigjährigen Krieges bis in die Gegenwart. )ÜK imieteA irt Miet-k 19 t> miete* Theater der Universitätsstadt Gießen Keßler und Künneke: »Liselotte Die Prinzessin Elisabeth-Charlotte von der Pfalz, nachmalige Herzogin von Orleans (1652—1722) hat schon einmal — obwohl sie, wie man sich aus der sehr empfehlenswerten Lektüre ihrer Briefe leicht überzeugen kann, eigenllich zu schade dafür ist — einer Lustspielfigur Modell gestanden. Richard K e ß- l e r stellte sie in den Mittelpunkt eines Singspiels in sechs Bildern und erzählt, mit den operettenmäßig üblichen Zutaten, ihren ungewöhnlichen, von Heidelberg nach Paris führenden Lebensweg, wie sie aus Staatsräson den Herzog Philipp von Orleans heiratet und also die Schwägerin des Sonnenkönigs wird; wie sie anfänglich nur Enttäuschungen erlebt, weil sie sich in eine ihr wesensfremde Welt versetzt fühlt, von den Pariser Sitten und der Maitresse ihres Gemahls schockiert ist und am Ende sogar auf heimliche, nächtliche Flucht zurück nach Deutschland sinnt, in einer Hafenkneipe an der Seine, wo verblüffenderweise die große Revolution um ein Jahrhundert zu früh ausbricht, abermals aus politischen Erwägungen umgestimmt wird und am Ende sogar mit angeborener Natürlichkeit und angenommener Koketterie den Herzog mit seinen eigenen Waffen schlägt und dessen ehrliche Neigung gewinnt. — Künnekes Musik ist diesmal weder instrumental noch gesanglich auf die große Linie gestimmt wie etwa im „Vetter aus Dingsda"; große Partien werden gesprochen; gesungen wird nur, wo es sich lohnt. Die Partitur wahrt aber den leicht eingängigen, melodiösen, zu Gesang und Tanz spielbaren Charakter, der Künnekes Vertonungen ihre ausgeprägten Erfolge zu verdanken haben. Herr Schwarze hatte die Neuerscheinung mit geschmackvollen Mitteln in einer von Herrn Losf° l e r entworfenen üppigen Ausstattung-inszeniert; die Repräsentanz der großen höfischen Szene korrespondierte mit gefühlvoller Stimmung und dem lockeren, rhythmisch akzentuierten Stil des modernen Librettos. Die Ballettmeisterin Inge B e r g hatte für Tanzgruppe und Duette gefällige Figuren einstudiert. Kapellmeister Egon Bosch dirigierte präzis und in sauberem Zusammenspiel von Orchester und Bühnenvorgang. — In der Titelpartie erschien als Gast Hildegard L e e b ; sie sang die Liselotte mit einer nicht großen, aber angenehmen Stimme, die in der mittleren Lage am ergiebigsten ist, und stattete die anmutige Erscheinung ihrer Prinzessin mit jener erfrischenden Offenherzigkeit und Natürlichkeit aus, die bezeugtermaßen schon seinerzeit am Pariser Hofe ihre Wirkung nicht verfehlt hat. Herr Mund hatte den Herzog von Orleans und vollzog, beweglich und sichtlich angeregt spielend, zwar überraschend, aber mit hübschem Erfolg feinen Uebertritt in die Gefilde der Operette und ins komische Fach. Annemarie Schwind war die pariserisch elegante und kokette Gräfin Frän^oise, Herr Schade sang mit kraftvollem Einsatz Den Grafen Harling, Herr V o l ck war der biedere, gemütlich und deutlich im pfälzischen Dialekt sich äußernde Kurfürst, Herr Koch- fing mit Würde, aber nicht ohne humane und galante Züge, König Ludwig XIV. Vom großen Ensemble seien endlich Katja K r ö ck und Herr Bosny mit einem stürmischen Apachentanz genannt. — Die Neueinstudierung fand bei gut besetztem Hause eine sehr freundliche Aufnahme. Hans Thyriot. nb die Geschäfte aufgefordert worden, alle! ftill» sehenden Uhren einheitlich auf 12 Uhr zu {teilen. F* Di- Lebensmittelkarte ".Mit der tiisgabe der Lebensmittelkarten für den 44. -Lersor- ^igsabschnitt im Saufe der nächsten Woche werden W die Sonderkarten für die Wechnachts-Sonder- hteUungen an die Verbraucher verabfolgt wie das ^Nahrungsamt Abteilung B im heutigen Anzeigen- bekanntgibt. _ . . rt r „ - Die Beförderung von Sch re r n Wte »N5 von dem Kreisfachwart für den Schisport: mit- Weilt wird, ist die Mitnahme von ^chiem m totra- ^bahnen, Omnibussen, Kleinbahnen unb Be ahnen gestattet, dagegen auf der Reichsbahn bis noch verboten. t „ s ’* Die Besetzung der Str aß enbahn itafn im firieqe Wi- der R-ich-verkehrs- ihifter den Nachgeordneten Stellen zur Kenn ms Irhqt, wird bis auf weiteres als -'ne- der ME bi Befriedigung der gefteiqerten JBerie^rsa f , Ä7 Sitz- Btt Betriebsordnung für die Straßenbahnen kann Neben dem geistigen Leben in Gießen hatte von jeher auch das Handwerk besondere Bedeutung. Daraus erwuchs für manche Gießener Familien eine Handwerks-Tradition, die aus der Zeit des Dreißigjährigen Krieges bis in unsere Gegenwart vom Vater auf den Sohn vererbt wurde. Dadurch ist die Familiengeschichte dieser Geschlechter ein beachtenswertes Stück der Gießener Lokalgeschichte geworden. Einigen Abschnitten dieser Geschichte sei heute unsere Aufmerksamkeit zugewandt. Im Dreißigjährigen Kriege tarn aus dem Heere des Schwedenkönigs Gustav Adolf ein Soldat nach Gießen, der aus Dänemark stammte, 1620 Geboren war und Johann (auch Hans genannt) Petri hieß. Dieser Soldat heiratete hier und machte sich im Jahre 16 50 als Weißbinder seßhaft. Er wurde der Stammvater der Weißbinderfamilie Petrl, die nunmehr in der neunten Generation dieses Handwerk hier betreibt. Nach dem vorerwähnten Johann Petri sind als Repräsentanten der einzelnen Generationen folgende Männer in der Familiengeschichte der Petri weiter verzeichnet: Johann David Petri, geboren 27. Februar 1653; Johann Georg Petri, geboren 2. September 1700; Alexander Peter Petri, geboren 14. Mai 1734; Anton Petti, geboren 11. Oktober 1770; Louis Petri, geboren 7. Januar 1814; Louis Petti III., geboren 22. September 1848; Ernst Petti, geboren 29. November 1875, gestorben 14. Juni 1935; als gegenwärtiger Träger der Tradition Erich Petri, geboren 10. Juni 1909. Die Pettis haben sich mit vielen Gießener Familien vermischt, o daß ihr Verwandtenkreis außerordentlich groß st Die außer den Petris in Gießen vorhandenen Weißbinder haben fast alle bei einem der Petti das Handwerk erlernt. Im öffentlichen Leben ist von den Familienangehörigen nur Louis Petti III.. besonders heroorgetreten, der im Gießener Verems- wesen eine ziemliche Rolle spielte, und u. a. Mit- qrunder der Gießener Rrch-rgcstllschast 1877 war; dieser Petri haste auch den Krieg 1870/71 nut- gemacht. Zwei Jahre später, im Jahre 16 5 2, erfolgte hier die Gründung eines anderen Handwerksbetriebs, der heute noch ebenfalls in der neunten Ge- neration hier besteht. Von Lich tarn der tm Jahre 1606 dort geborene Metzger Konrad Vogt nach Gießen und eröffnete auf dem Grundstück im Neuenweg, auf dem die heutige Metzgerei Vogt geführt wird, seinen Metzgereibetrieb. In diesem Manne hat die Metzgersarnilie Vogt den Begründer ihres Handwerks. Nach Konrad Vogt folgten als weitere Oberhäupter der Metzgerfamilie:. Johann Georg Vogt, geboren 17. Februar 1653; Johann Konrad Vogt, geboren 9. Januar 1691; Johann Peter Vogt, geboren 23. Dezember 1727 (bis zu diesem Manne bezeichneten sich alle als Metzger). Don da ab führten alle Vogt den Meistertitel, nämlich: Johann Konrad Vogt, geboren 14. Marz 1776, Phllipp .Karl Vogt, geboren 25. Dezember 1810; Ludwig Christian Vogt, geboren 3. Mai 1853; Ludwig Martin Karl Vogt, der gegenwärtige Senior, geboren' 10. September 1882, und als Repräsentant der herauffteigenden Generation Hans Mar Vogt, geboren 27. Juni 1913. Wie bei vielen Gießener Metzgerfamilien früherer Zeiten, so stand auch bei der Familie Vogt während mehrerer Generationen die Landwirtschaft, und insbesondere die Haltung von Viehherden, namentlid) Schafe, mehr im Mittelpunkt aller Arbeit als die Metzgerei selbst. Die Metzger jener Zeit waren meist Besitzer von zum Teil sehr ansehnlichen Viehherden, die aus den Wiesen um die Stadt herum weideten und eine gute Grundlage für den Metzgereibettieb bildeten. Der Stammvater Vogt, als Oberhaupt einer iza- milie mit zehn Kindern, hatte schon zu Lebzeiten seinen Grabstein anfertigen lassen, der heute noch an der Kapelle des Alten Friedhofs zu sehen ist, der Stammvater fand denn auch seinen letzten Ruheplatz auf dem Alten Friedhrst. Im Lause der Jahrhunderte sind auf dem Grundstück im Neuenweg wiederholt bauliche Aenderungen vorgenommen worden, bei denen das Stammhaus und Die später errichteten Gebäude abgebrochen und di^ch 1 »eitaemäße ersetzt wurden, bis schließlich das Ge- ' schäft in dem jetzigen Hause seine unserer Zett ent- 1 sprechende Unterkunft gefunden hat. Van auswärts, nämlich von Butzbach, kam im Mai 16 9 7 auch der Stammvater der Gießener MetzgerAus der Stadt Gießen. Vorfreude der Großen. Seit Wochen schon, wenn der Abend gekommen, tikwandelt sich meine Schreiber- in eine Schrei- nirmerfftatt. Auf dem Küchenherd zischt der Seim- hipf. Er verbreitet wenig liebliche Düfte, und ge- liatene Aepfel haben mehr von weihnachtlicher Fusion an sich. Aber der Seimtopf tut’s auf feine । 2-eise auch. Mein Schreibtisch ist zur Hobel- tjer besser gesagt' zur Schnitzbank geworden. Zuerst hibe ich mit Zange und Schraubenzieher versucht, «inen Tank, den ich vom Vorjahre her in einer Ecke s-äid, zu reparieren. Er ist von den Parkett-Schlach- t-li arg mitgenommen, hat Beulen bekommen und Mt, wundgeschossen wie ein bolschewistischer 52- Sonner, auf der Seite. Feuer spuckt mein Kampf- vigen zwar schon wieder, die Raupenketten sind irnit Teilen einer Sicherheitsnadel ausgebessert. Aber tot Maschine! Nein, ich werde meinen Nachbarn «Kontent bitten müssen, mal ips Räderwerk zu Klauen. Mein Nachbar ist ein pfiffiger Mann und Mer von drei Kindern. Er versteht sich Darauf, i^gzeüge, richtige Flugzeuge, wieder startklar zu mschen. Warum sollte es ihm nicht mit dem Tank meines Jüngsten gelingen? T Ich habe mir Dafür einen Pferdestall vorgenom- mm. Das scheint mir doch leichter, mit ein paar Nögeln und etwas Seim zu reparieren. Es entspricht [meinen handwerklichen Fähigkeiten. Auch der iäjimmel hat wieder sein Bein. Zwar sieht es nach [einer Prothese aus. Aber hat schon jemand in der Reit neue Beine gemacht, Die nicht nach einer Pro- tyfe aussehen? Zudem hoffe ich, mein Jüngster :bai ein Nachsehen mit meiner Schreiner- und sElhnitzerkunst. Mutter will natürlich nicht zurückstehen :iir unserer Weihnachtswerkstatt. Aus gehn verschiedenen Garnresten hat sie für Erika ein Puppenkleid- schen gestrickt. Das unter Kennern seine sieben Punkte lotrt ist. Und unser Pflichtjahrmädchen pinselt mit Wschick und Geschmack Puppenstube und Pferdestall Ibunt und allerliebst. So bunt und so herrlich, daß de: echte Weihnachtsmann für fünfzehn deutsche Michsmark keine schöneren hatte bringen können. Ud wir alle sind glücklich dabei! Schn. Letzte Rotvieh-Absahveranstaltung in ließen. [ Bn der Zuchiviehhalle Rhein-Moin zu Gießen sand am aejtrigqn Freitag die letzte diesjährige Ilchtvieh-Abfatzveranstaltung Des SanDesverbandes dn Rinderzüchter Hessen-Nassau statt. Zum Der- faif gelangten insgesamt 3> Bullen und 13 Rinder I» roten Höhenviehs. | Bei Der vorausgegangenen SonDerkörung unter «itung von Sandwirtschastsrat Dr. Wagner Sehen) wurDen 14 Bullen der Wertklasse II, 13 llen Der Wertklasse III und 4 Bullen Der Wert- ' Hasse IV zugeteilt. Darüber hinaus wurden sechzig - Men zusätzlich für Die Ostgebiete bereitgestellt, w daß das Bild in der Zuchtviehhalle wieder recht lebhaft war. Die Qualität Der Bullen war befriedigend. Bei verhältnismäßig schwacher Nachfrage ns einheimischen Zuchtgebieten wurden trotzdem Ü Eiche Bullen verkauft, Da durch den Wirtschafts- ab Ost weitere 16 Bullen auf Der Absatzveranstal- I img angekauft wurden. Auch Die Nachfrage nach weiblichen Tieren, Deren Qualität etwas besser "hätte fein Dürfen, war Der» I Ntnismäßig gut. Alle Tiere wechselten auch hier I hle Besitzer; ein Teil blieb im einheimischen Zucht- I rtiet, während auch eine, Anzahl weiblicher Tiere ,, tnibefonDere durch Die Egerländer Kasse (Sudeten- Md) zum Ankauf gelangten. RjEin großer Teil Der männlichen und weiblichen jSkre wurde zu den festgesetzten Stopp-Preisen Meschlagen. Gute Bilanz Des Jahres 1942. '* Still st ehenDeUhrenaufl2 stellen, il immer größerem Umfange findet man m Den ifibten an Fachgeschäften Uhren, Die nicht repariert Serben können und zu verschiedenen Zetten stehen- B lieb en sind. Dadurch können leicht unliebsame KißverstänDnisse entstehen» Um solchen vorzubeugen, Tilgung von Studienschulden zu belasten. Der Setter des Reichsstudentenwerks hat daher Dem Reichs» erziehungsminister vorgeschlagen, daß Die Studiendarlehen Der gefallenen Studenten durch Die Beträge getilgt werden, die Die Studenten im Rahmen der Sozialgebühren in jedem Semester für die Dar- lehnsförderung des Reichsstudentenwörks zahlen. Da- mit treten Die deutschen Studenten jetzt selbst für ihre gefallenen Kameraden ein. Es handelt sich zur Zeit um einen von den Studenten zu übernehmenden Darlehns-Gesamtbettag von fast 300 000 RM. Der Reichserziehungsminister hat sich auf Antrag Des Reichsstudentenwerks weiter Damit einverstanden erklärt, daß versehrten Darlehnsnehmern und verheirateten Kriegsteilnehmern bei der Rückzahlung ihres Darlehns entgegengekommen wird. Verdunkelungszeit: 5. Dezember von 17.10 bis 7.46 Uhr. 6. Dezember von 17.10 bis 7.47 Uhr. Bon der Börse. Ruhige Aktienmärkte. Frankfurt a. M., 4. Dez. In Der Berichts- woche zeigte sich am Aktienmarkt wiederum Anlagenachfrage, ohne daß entsprechendes Material an den Markt gelangte. Vielfach kam es daher zu Kursstreichunaen und, soweit Notterungen erfolgten, meist zu leichten Kurshercmffetzun.gen. Erst gegen Ende Der Berichtszeit trat ein Rückschlag ein. Da erneut Gerüchte über unmittelbar bevorstehende Maßnahmen auf dem Gebiete Der Aktienanmelde- pflicht auftauchten. Neben Der Herabsetzung Der An« meldegrenze auf 50 000 RM. soll für einige Spezial- werte eine allgemeine Anmeldepflicht von Neukaufen eingeführt werden, wobei rückwirkende Kraft von einigen Wochen vorgesehen fein soll. Am Chemiemarkt lagen Farbenindustrie recht fest, doch gtna Der Kurs nicht über 173,87 hinaus, Stahlverein lagen um 161, Scheideanstalt um 200, Salzdetfurth fliegen bis 192, dagegen gaben Metallgesellschaft bis 141,50 nach (—2v. H.), auch Zell Waldhos mit 122 nicht auf dem Höchststand gehalten, Autoaktten still, AEG. vorübergehend bis 182 erhöht, später 181. Am Em- heitsmarkt zogen Bronce Schlenk auf 168 an, Frank» furter Hof 116 (plus 1), ©inner 148,50 (plus 4), Voigt & Häffner 156 (plus 1), Dagegen Brown Boveri 183 (—2), Moenus weiter rückläufig 124. Am Rentenmarkt zogen Reichsaltbesitz vorübergehend bis 170,75 gesteigert, gaben aber tm Verlaufe wieder auf 169,50 nach. Steuergutscheme I bröckelten ebenfalls stärker von Dem Höchstkurs von 108,75 auf 107,75 ab, Kommunalumschuldung schwankten um 103,30, späte Schuldbücher 47er gaben auf 104 (— 0,50), 48er auf 105 (—0,50) nach. Jndustrieobligationen lagen ruhig und teilweise etwas leichter. Am Pfandbrieftnarkt steht der anhaltenden Nachfrage kaum nennenswertes Angebot gegenüber. Stadtanleihen notierten meist nom. 102 G. r Im Aktienfreiverkehr wurden Dingler Zweibrücken etwa 0,50 v. H. freundlicher mit 145 cenannt, Fränk. Schuh zogen 1 v. H. auf 131.50 an, Els.-Bad. Wolle schwankten 134,50 bis 135,50, Gerling Sekt mürben mit 137, Feist Sekt mit 145,50 genannt — Tagesgeld unv. 1,75 v. H. Frankfurter Schlachtviehmarkt. Frankfurt a. M., 5. Dez. (Dorbericht) Es notierten Je 50 kg Lebendgewicht in RM.: Ochsen 38 bis 47, Dullen 41 bis 45, Kühe 25,50 bis 45, Färsen 37 bis 46, Kälber 40 bis 59, Schafe 32 bis 46, Schweine 57 bis 64. Marktverlauf; alles zu- geteilt amiiie Möhl, der Johann Valentin Möhl. Er eröffnete hier eine Metzgerei und heiratete; aus einer Ehe entstand eine Nachkommenschaft, Die jetzt in Der achten Generation Das MetzaerhanDwerk hier fortführt. Nach ihm folgten als Repräsentanten Der einzelnen Generationen Der Familie: Johann Adolf Möhl, geboten am 20. Mai 1700; Matthäus Möhl, geboren am 3. Oktober 1737; Adolf Andreas Mohl, geboren am 4. April 1787; Friedrich Möhl, geboren am 19. März 1816; Adolf Karl Möhl, geboren am 23. November 1854; Adolf Karl Möhl, geboren am 1. August 1884 und Karl Georg Möhl, geboren am 3^Januar 1888, schließlich als achte Metzgergeneration Die heutigen Junioren Adolf Wilhelm Möhl, geboren 1909, und Wilhelm Heinrich Möhl, geboren 1915. Die Wurstküche Der Familie Möhl befand sich zuerst in Der Sandgasse. Der Laden wurde in Der Marktstraße im jetzigen Tabak- «von Wagner (früher Schäfers geführt ihrzehntelanger Arbeit an dieser Stelle verlegte Der Großvater Des jetzigen Inhabers Die Metzgerei im Jahre 1878 nach der Ecke Bahnhosi straße/Marktsttaße. Gleichzeitig wurde Die Metzgerei in eine Schweine- und Ochsenmetzgerei geteilt; die Schweinemetzgerei erhielt ihren Platz im Hause Des gegenwärtigen Geschäfts, die Ochsenmetzgerei wurde Ecke Bahnhof,sttaße/Marktsttaße eröffnet; Die Schweinemetzgerei hatte Adolf Karl Möhl, töe Ochsenmetzgerei führte sein Bruder Georg. ÖM jener Zeit Datiert Die im Dvlksmund Der Alt- Gießener heute noch geläufige Bezeichnung „Schweine-Möhl" bzw. „Ochsen-Möhl", da Der eine nur Schweine und Der andere nur Ochsen schlachtete. Im äahre 1908 ging Die Ochsenmetzgerei im Hause Bahnhofstraße/Marktstraße an Die jetzigen Senioren über, Die von Da ab Die Schweine- und Ochsenmetzgerei wieder vereinigten und sie im jetzigen Geschäftshause Bahnhoftttaße führen. Früher wurden Die Mahls auch „Stockhaus-Mohl" genannt, meil sie Die Lieferungen für das Stockhaus (das Gefängnis) hatten; nebenbei bemerkt wird das heutige Landgerichtsgefängnis ebenso wie einst Das „Stockhaus" von her Metzgerei Möhl beliefert, ohne daß seit alters her jemals eine Unterbrechung Dieser geschäftlichen Verbindung vorgekommen wäre. Der am 4. April 1787 geborene Adolf Andreas Möhl mar übrigens Mitzlied des Damaligen Gern einderats. aller Handwerkszmeige. Der jetzige Senior und Inhaber mar u. a. 20 Jähre lang Obermeister Der Bäckerinnung, 10 Jahre Stadtverordneter, ferner längere Zeit führend im Orfsgemerbeoerem; fern Vater nahm — für die damalige Zeit eine Sensation — an einer Freiballonfahrt teil, die bis in die Gegend von Hannover führte, ebenso an einer Fahrt mit einem her ersten Zeppelin-Luftschiffe. * Es sind hier nur einige der ältesten Gießener Handmerksbetriebe genannt, die in ununterbrochener Folge her Generationen heute noch tm Handwerk her Stammväter arbeiten. Daneben hatte unsere Stadt bis vor etlichen Jahren noch eine Anzahl weiterer Handwerksbetriebe zu verzeichnen, leren Ursprung ebenfalls tn die Zeit vor und während des Dreißigjährigen Krieges fällt. Die Familien dieser Handwerksbetriebe sind aber als Handwerker feit einigen Jahren erloschen, da die letzten Vertreter ohne männliche Nachkommen verstorben sind und die Gefchäfte sich jetzt in anderer Hand befinden. Aber auch diese Handwerkerfamilien, wie x. B. die Metzger Sack und Bäcker Noll, haben ourch die Arbeit ihrer Generationen viel dazu beigetragen, daß das Handwerk in Gießen allezeit in Ehren genannt wurde. B. Wenn es schneit... Wenn es schneit, dann verschwinden auch Die Hydranten her stähtischen Wasserwerke unter der Schneedecke. Wer für das Forträumen Des Schnees von Der Straße oder Der Gehbahn verantwortlich ist, muß Dafür sorgen, daß die Hydranten stets von Schnee oder Eis frei gemacht, also jederzeit brauchbar erhalten werden. Jetzt im Kriege, da bei einem Luftangriff unter Umständen nur her allerschnellste Einsatz her Feuerschutzpolizei großes Unheil verhüten kann, muß auch jeder Luftschutzwart über die Lage her Hydranten im Bereich seiner Luftschutzgemeinschaft unterrichtet fein. Er hat unverzüglich einzuschretten, falls die Benutzung eines Hydranten irgendwie beeinttächtigt fein sollte. Erlaß der Etudiendarlehen gefallener Studenten. Auf Antrag des Reichsstudentenwerks hat her Reichserziehungsminister im Einvernehmen mit dem Reichsfinanzminister eine Entscheidung über die Rückzahlung der Studiendarlehen gefallener Studenten getroffen. Nach den Bestimmungen her Dar- lehnssorderung haben die Studenten für die Studiendarlehen eine Bürgschaft beizubringen, die in der Mehrzahl der Fälle von den Angehörigen ge- stellt wird. An sich hätten die Bürgen für den gefallenen. Studenten die Rückzahlung des Darlehns übernehmen müssen. Es war aber her Wunsch des Reichsstudentenwerks, die Angehörigen, die bereits das größte Opfer gebracht haben, nicht durch die .»Der gesamte Verlauf der Absatzveranstaltungen !im Jahre 1942 Darf trotz her kriegsbedingten Ver- Btniffe als überraschend gut bezeichnet werden. Biird) die oberhessischen Züchtervereine wurden liiben her Deckung des einheimischen Bedarfes flöße Zuchttier-Lieferungen — sei es auf dem Ge- iilte der Höhenfleckviehzucht, her Rotviehzücht, her kihweinezucht ober her Ziegenzucht — an hie Auf- mgebiete des Reiches abgegeben. 8m Jahre 1943 sind neben Den Absatzveranstal- ttigen von Höhenfleckviehbullen und schwarzbunten äederungsvieh-Bullen auf dem Gebiete her Rot- iihzucht insgesamt fünf Derkaufstermine in Der uchtviehhalle Rhein-Main zu Gießen vorgesehen, trvorgehoben sei besonDers die für Den 16. April A3 in Aussicht genommene Absatzveranstaltung m Elite-Bullen, auf hie jetzt schon besonders hm- etoiefen wird. \ (Siebener Wocheumarktpreise. xj * Gießen, 5. fcej. Auf dem heutigen ^SSochen- Rrtt kosteten: Markenbutter, *A kg 1,SÖ 3KDL, itte 30 Rost, Käse, das Stück S bis 10, Wirsing, > kg 10, Weißkraut 7, Rotkraut 10, rot- Ruben 8, »terkohlrabi 8, Grünkohl 10, Feldsalat SO, Lauch l Sellerie 16, Oberkohlrabi, das Stuck 10, Rettich Hs 10 Rpf. Spare Strom und Gas! Dein früherer Verbrauch darf keinesfalls überschritten werden. Den Verbrauch nicht nach dem Gefühl schätzen. Darum Zähler ablesen u. denVerbrauch mit dem aus dem Jahre 1941 »der auf der Quittungskarte eingetragen ist, vergleichen und davon ausgehend einsparen! 3688 A * Schuhcreme ei MEDOPHARM 11 Arzneimittel 11 sind treue Helfer Ihrer Gesundheitl Medophorm-Arznelmittel sind nur in Apotheken erhältlich. MEDOPHARM Pharmazeutische Präparate Gesellschaft m.b.H. Münchens / Ml Schon mit RM 30.- Im Monat ersparen Sie ein Eigenheim von RM 11000.- Der Wohnbedarf nimmt Immer noch zul Sichern Sie sldi daher |el$t schon durch einen Bausparvertrag Ihr Bau- oder Kaufgeld. 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Breslau, Bürgerwerder-Kaserne IX. Kassel, frankfurter Str. 84 XI. Hannover, Langensalzastr. 6 XII. Wiesbaden, Bertramstr. 3—5 XIII. Nürnberg, Bärenschanzstr. 6 XVII. Wien IX, Türkenstr. 22 a XVIIL Salzburg-Parsch, Gaisbergstr. 77. Die Einhaltung dieser Reihenfolge ist erforderlich, um eine reibungslose Aushändigung der Waren in den einschlägigen Geschäften zu gewährleisten. Verbraucher, die außerhalb der obengenannten Reihenfolge die Aushändigung der Sonderzuteilungen verlangen, können nicht berücksichtigt werden. Die Ausgabe von Bohnenkaffee und Trmk- branntwein erfolgt zunächst nur an dieiemgen Personen, die durch Vorlage des Emlagebogens zum Hauöhaltsausweis die Vorbestellung Nachweisen. Nach dem 22. Dezember 1942 werden dieiemgen Personen beliefert werden, die nicht vorbestellt ^Hinsichtlich bet Ungültigmachung der Vorbestellung, Abgabe leerer Flaschen, Abgabe von Bohnenkaffee im Nettogewicht und Ausgabe von Zuckerwaren nur an Verbraucher nut Wohnsitz m der Stadt Giehen wird auf die am 2. Dezember 1942 veröffentlichte Bekanntmachung des Herrn Landrates des Landkreises Giehen, betr, Wechnachts- sonderzuteilungen, hingewiesen. Die Verteiler müssen die mit Waren belieferten Abschnitte der Sonderkarten bei Ausgabe der Waren abtrennen und für die Abrechnung mit dem Ernährungsamt zusammenstellen. l3079D Giehen, den 5. Dezember 1942 Der Oberbürgermeister der Stadt Giehen ErnabrunaSamt Abt. B. Meldungen für die aktive Offizierlaufbahn. Im Kamvf um die Zukunft unseres. Volkes trägt den Hauvtanteil das Deutsche Heer. An allen Fronten kämvfen feldgraue deutsche Soldaten aller Waffen tapfer, treu und gehorsam dem Gesetz,, das uns allen der Führer gab. An der Spitze dieser Männer steht in vorbildlichem Einsatz der deutsche Offizier. Erzieher und Ausbilder in der Heimat, Führer, Vorkämpfer und Vorbild an der Front — diese wenigen Worte kennzeichnen Aufgabenkreis und Wesen des deutschen Offiziers. Wer es diesen Männern gleichtun will und bereit ist, sich bedingungslos für Deutschland und seinen Führer einzusetzen, wer hervortretende Charaktereigenschaften sowie Anlagen zur Führer- persönlichkeit in sich trägt, wer geistige Aufnahme- und Entwicklungsfähigkeit besitzt und körperlich voll tauglich ist, der melde sich, für die aktive Offizier- laufbahn des Heeres. Jeder deutsche Junge, der 16 Jahre alt ist, kann sich hierfür bewerben. Der Besuch einer höheren Schule und deren Abschlußzeugnis sind nicht erforderlich. Die Einstellung erfolgt nach ärztlicher Untersuchung und persönlicher Vorstellung vor im . Frontdienst bewährten Offizieren. Vor der Einstellung ist noch der für angenommene Offlzier- bewerber auf drei Monate verkürzte Arbeitsdienst abzuleisten. , t Die Bewerbung erfolgt am besten bei der dem Wohnort des Bewerbers nächstgelegenen „Annahmestelle für Offizierbewerber des Heeres". Es ist zwecklos und bedeutet nur eine Verzögerung, das Bewerbungsgesuch direkt an das Oberkommando des Heeres zu richten. , Vorbedingungen und Einzelheiten sind aus den Merkblättern zu ersehen, die bei den unten angeführten Dienststellen zu haben sind. Wertere Auskünfte, die die aktive Offizierlaufbahn des Heeres betreffen, erteilt der zuständige Nachwuchsoffizier. Es gibt folgende Annahmestellen für aktive Offizierbewerber des Heeres: Annahmestellen für Offizierbewerber des Heeres: L—Q ............— ------------- R)S, Sch, St am Donnerstag, 10. Dezember 1942 T—Z am Freitag, 11. Dezember 1942 in der Zeit von 8 bis 12.30 und von 14.30 brs gegeben: Für Betriebe mit den Anfangsbuchstaben: 7. Dezember 1942 Oberkommando des Heeres. -Heeresversonalamt. Bekanntmachung. Betr.: Ausgabe derIusatzkarten fiirSchwer-, Schwerst-, Lang- und Nachtarbeiter. Auf Zimmer 16 des Ernährungsamtes werden die Zusatzkarten für Schwer- und Schwerstarbeiter, sowie die Zulagekarten für Lang- und Nachtarbeiter für den 44. Versorgungsabschnitt wie folgt aus- Hinsichtlich der Weihnachtssonderzuteilungen wolle folgendes beachtet werden: Die Verbraucher erhallen in der kommenden Woche gleichzeitig mit den Lebensmittelkarten die Sonderkarten für dje Weihnachtssonderzuteilungen. Die Abschnitte der Sonderkarten für Mehl, Butter und Zucker dürfen mit dem Tage der Kartenausgabe von den Verteilern beliefert werden. ■■ Die übrigen Abschnitte der Sonderkarten sind erst ab 14. Dezember 1942, und . zwar in folgender Reihenfolge zum Warenbezug gültig: Am 14. Dezember 1942 tür oie Verbraucher mit den Buchstaben A—G . Am 15. Dezember 1942 für die Verbraucher mit den Buchstaben H—K für die Verbraucher mit den Buchstaben L—Q Am 17.Dezember 1942 für d. Verbraucher mit den Buchstaben R, S, Sch, St * ~ * 1— für die Verbraucher mit den Buchstaben T—Z. Ei« altbewährtes Abführmittel in neuem Gewände t|t bas aas dem weltbekannten baxlehner Bitterwasser durch Lerdampsen gewonnene Saxlehner natürl. Brannensalz Hunhadi-Iünos ktt enthält Die gleichen wertvollen Eigenschaften und Heilwirkungen wie dae Original-Bitterwasser, ist leicht und angenehm zu nehmen und wirkt bei Erwachsenen wie Hindern in kurzer Zett, ohne schmerzhafte Nebenerscheinungen oder schädliche Folaezustände hervorzurusen. Erhältlich in Hauspackungen i 100 Gramm 2.50 RM., und in Reisepackungen mit 10 Beuteln i 7 Gramm 2.- RM. in allen Apotheken und Drogerien. Immer griffbereit und überall ?in bequem mitzusührenl red Rienackcr, Berlin W 50, Spichernstr. 4. Jadimann übernimmt Buchführungsarbeiten, Buchhaltungsorganisationen, Jahresabschlüsse. Schriftl. 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Versorgungsabschnittes zuruckgegeben werden. _ , , II. Sofort bei Entgegennahme sind alle Karten auf Zahl und Richtigkeit der Altersstufen nachzu- vrüfen; svätere Beanstandungen sind zwecklos. III. Die Bestellscheine der Eier-, Fett- und Marmeladekarten und der Bezugsauswene für entrahmte Frischmilch müssen bis Ivatestens Samstag, 12. Dezember 1942, bei den Warenverteilern eingereicht werden, da sonst nicht mit einer Belieferung der entsprechenden Abschnitte gerechnet werden kann. Bei verspäteter Ablieferung tritt eine Kürzung der auf den Bestellschein zu liefernden Warenmenge ein. ... ... ~ IV. Diejenigen Haushaltungen, die ihre Eier unmittelbar beim Erzeuger beziehen wollen, legen ihre Eierkarten zur Abstempelung auf 3 immer 9 cor. V. Alle Personen- die Kühe, Ziegen oderSchafe zur Eigenversorgung mit Milch, sowie alle Geflügelhalter, die Hühner oder Enten zur Eigenversorgung mit Eiern halten, haben dies bei der Kartenausgabe unaufgefordert der Ausgabestelle zu melden. „ . „, . VI. Lebensmittelkarten ohne deutlichen Eintrag von Name und Wohnung des Inhabers sind ungültig und dürfen nicht beliefert werden. . VII. Es wird nachdrücklich darauf hmgewresen, dast verlorene Lebensmittelkarten nicht ersetzt werden; dahingehende Anträge sind zwecklos. VIII. Die Warenverteiler werden wiederholt darauf hingewiesen, daß alle Lebensmittelkartenabschnitte nur während der aufgedruckten Gültigkeitsdauer beliefert werden dürfen; die Warenabgabe vor Fälligkeit und nach Verfall der Abschnitte ist unzulässig. ,, IX. Während der Ausgabetage werden Anträge auf Bezugscheine für Svimistoffwaren und Schuhe nicht angenommen. [sesoD Giehen, den 5. Dezember 1942. Der Oberbürgermeister der Stadt Gießen Ernährung samt Abt. B. -r einen u «finnisch lis Schicks tiüing em; ^en die < irhamn. Sls das' li der Bo! ti gekom mnten uni bischer G tt Wunsch chfreundsck rierhalten. Leibbinden Bruchbänder Einlagen Anfertigung in eig. VVerkstotte Kart Kling form. Beter Nadif. äandaliiteDmelit. Mark tetr. 16 Lieferant der Krankenkassen Oimen-Bedlenung. Rechnungen bei Brühl, Gießen di ouife einem i läuteten tis wurde Mt.J> deutsche' Menenel , «im halt j Wacht । $11 A‘J ■ Likve"". fff MN- b ■ ■___________________ '_________________h NOVOPIN-FABRII I. Die Ausgabetage werden wie folgt festgesetzt: 1. Ausgabetag: Montag, 7. Dezember 1942 2. Ausgabetag: Dienstag, 3. Ausgabetag: Mittwoch, u. 4. Ausgabetag: Donnerstag, 10. Dezember 1942 5. Ausgabetag: Freitag, 11. Dezember 1942 Ausgabezeit von 8 bis 13 und von 14.30 biS OVO PIH WS/ RE®?™