Mittwoch, 5. AugustMr Annahme von Anzeigen für die Mittaasnummer biS 8*/, Uhr desVorrnittagS Anzeig en-Preife für die Mülimeter-Zeüe von 22 Mllimeter Breite r 7Rvf. für Familienan- zeigen und private Gelegenheitsanzetgen 14Rvf.f. Werbeanzeigen und geschäftliche Gelegenheitsanzetgen Platzvorschritt l vorherige Vereinbarung) 25% mehr <92. Jahrgang Nr. 182 mva e x Gietzener Anzeiger einzelnen Nummern il ■ MM infolge höherer Gewalt ^ahmnsWWzeN ,e . ffif s*Wettm|9 aw6 «eschäftr stelle: Posts check 11686 F-rantt /M. vrühlfcheUnlversttS1»druer und Amerikaner quälen sich mit der Frage, wie sie endlich den Erfolg an ihre Fahnen binden können. In beiden Staaten wird die Errichtung eines Oberbefehls lebhaft erörtert. Aber die Frage zeigt ein doppeltes Gesicht: einmal handelt es sich um einen Oberbefehlshaber in England bzw. in den Vereinigten Staaten, und dann handelt es sich um einen Ober-Ober- befehlshaber für die Streitmächte beider Staaten zusammen, wobei allsogleich die Frage auftaucht, ob die Sowjets weiter auf eigene Faust operieren oder diesem gemeinsamen Oberbefehl unterstellt werden sollen. Tatsächliche Oberbefehlshaber sind Churchill in England und Roosevelt in USA. Roosevelt ist es dank seiner verfassungsmäßigen Rechte: Churchill als Verteidigungsminister, der die drei Wehrmachtteile „gleichschaltet". Dieser Zustand wird — in jedem einzelnen Land — als unbefriebigenb empfunden. Daher ernannte Roosevelt den Admiral L e a h y zu feinem Berater, während in England eine erbitterte Streitfrage hinter den Kulissen aus- getragen wird, ob Churchill Verteidigungsminister bleibe ober durch einen Militär ersetzt werden soll. Bei solcher Unklarheit der Befehlsverhältnisse und ihre künftige Entwicklung in England bzw. in den Bereinigten Staaten schwebt das Pöstchen eines Ober-Oberbefehlshabers erst recht in luftiger Wolkenhöhe. Denn dieser Ober-Oberbefehlshaber mühte wohl oder übel über die Köpfe von Roosevelt und Churchill hinweg befehlen. Und das gerade soll er nicht! Und was wird erst Stalin sagen? Dagegen ist Mexiko auf der sicheren' Bahn des Fortschritts. Es ist eben dabei, einen „Uebergene- ralftab" zu schaffen, wie die mexikanischen Zeitungen in edler Selbstbescheidung ein neues gemeinsames Oberkommando für Heer, Marine und Luftwaffe nennen. Es gibt kluge und ungemein sachverständige Engländer und Amerikaner, die von diesem Vorbild sehr beeindruckt sind. Sie schlagen jetzt vor, weder einen Engländer noch einen Amerikaner zum Ober-Oberbefehlshaber zu ernennen, sondern — den „französischen" General de Gaulle, den Engländer und Amerikaner gemeiinsam aus« hatten. Ms fein BefähigungsnackMeis wird genannt, daß er einer der wenigen alliierten Generale gewesen sei, die die Rolle des Flugzeugs und des Panzers bei einem kommenden Krieg geahnt haben. Man sieht: der Befähigungsnachweis für den Ober-Oberbefehlshaber ist leicht zu erbringen. In Deutschland gibt es viele Mechaniker und sogar auch Nichtmechaniker, die ähnliche Vorstellungen von einem Krieg hatten. Würden wir alle diese Leute, die an Flugzeug und Panzer in einem Krieg gedacht haben, für geborene 'unb gelernte Generalissimi halten? Den Eiferern der Kongreßpartei werde mitgeteilt, daß sie auch dann, wenn sie ins Gefängnis gesteckt werden sollten, ihren Ungehorsam fortsetzen müßten. In britischen Kreisen sei man der Ansicht, daß die Kongreßentschließung, durch di» die Engländer zum Verlassen Indiens aufgefordert werden, angenommen werden würde. Angesichts her zunehmenden (Erbitterung der indischen Bevölkerung dürfte die Anhängerschaft Gandhis weitere Verstärkung erfahren. Die britische Regierung in Indien tue alles, um eine Zuspitzung der Lage zu vermeiden. Sv habe sie jetzt neue Instruktionen zur sofortigen Zahlung von Entschädigung für die Beschlagnahme von Eigentum indischer Staatsangehöriger, wie Schiffen, Booten, Automobilen und Wagen, ausgegeben. LIGA.-Rezepte gegen die Gchiffsraumnoi. Statt Frachtflugzeuge jetzt Fracht-Unterseeschiffe. Bern, 4. Aug. (Europapreß.) Seitdem man in den Vereinigten Staaten mit Besorgnis die ftänbig die USA.-Schiffahrt treffenden Schläge der deutschen U-Bootwaffe beobachtet, ist man auch verzweifelt bemüht, einen Weg zu finden, um dieser gefährlichen Bedrohung auszuweicben. Nachdem man kürzlich auf ben Gedanken verfallen war, den U-Bootsn dadurch aus dem Wege zu gehen, haß man den Frachttransport mit Hilfe riesiger Flugzeuge durchführt, Haden sich nun doch allzuviel nüchterne Stimmen gemeldet, die auf das Unsinnige dieses Planes Hinweisen. So erklärte ein hoher nord amerikanischer Fliegeroffizier, die Annahme sei geradezu gefährlich, daß große Flugboote sozusagen über Nacht gebaut werden könnten und fügte ironisch hinzu, an den Bau solcher Flugzeuge möge man Wagners Bayreuther Testament. Von Hans Sturm. In diesen Tagen waren es sechzig Jahre her, seit Richard Wagners Bühnenweihfestspiel „Par° s i f a l" in Bayreuth zum erstenmal zur Ausführung kam. Seit den feierlichen „Ring"-Aufführungen des Jahres 1876 war es still auf dem Festspielhügel gewesen, aber in den ersten Julitag?n 1882 folgte eine Probe der anderen, und der fast siebzigjährige Meister hatte „mehr als zu tun", um fein Bayreuther „Testament" würdig herauszustellen. Es leben heute noch einige Mitwirkende von damals, unter anderen die Kammersängerin Luise Reuß- B e I c e, und viele andere haben in ihren Briefen oder Erinnerungen von den damaligen aufgeregten Tagen im Hause Wahnsried erzählt, so daß man sich diese gut rekonstruieren kann. Richard Wagner hatte die letzten Hauptproben in dreiwöchigen Abständen angesetzt. Er selbst war jedesmal anwesend, vom ersten bis zum letzten Auftritt. Mit peinlicher Genauigkeit pflegte er die Einstudierung bei allen, auch den kleinsten Rollen selbst zu überwachen. Die Kammersängerin Reuh-Belce berichtet hierzu: ,Laß bei den Proben Wagners temperamentvolle Art, deren Skala von der besttik- kendsten Liebenswürdigkeit bis zur unmißverständlichen Offenheit reichte, oftmals zum Durchbruch kam, ist selbstversttindlich. Heber allem aber stand das Kunstwerk, für dessen Gelingen sich jeder einzelne, von den Trägern der Hauptpartien bis zum letzten Choristen, einsetzte." Sie und alle, die den Meister noch persönlich gekannt haben, sprechen von dessen faszinierender Art, deren sich niemand zu entziehen vermochte; er auch schuf die Atmosphäre des Festspielhauses, die Hörer und Mitwirkende zu einer engen geistigen Gemeinschaft zusammenschloß: sie hat sich bis heute erhalten und bildet gleichzeitig das Geheimnis der immer unveränderten Festspielstimmung, die jeden in Bayreuch gefangennimmt. Einzelheiten einer „Parsifal"-Probe und die große Enttäuschung des Meisters schilderte P o r g e s , der damals im zweiten Akt die Szene der „Blumenmädchen" leitete und die Darstellerinnen „instruieren" mußte; deshalb erhielt er den BühnemNamen „Blumenvater". Mitten auf der Bühne stand der Flügel, an dem ein Pianist faß; rund herum gruppierten sich auf Sesseln und Stühlen Wagner, Frau Cosima, der Dirigent, der „Blumenvater" und einige andere Mitwirkende, sowie hin und wieder einige Gäste des Hauses. Auf der einen Bühnenseite standen die Mitglieder des Männerchores, davor die Solisten, auf der anderen die Sängerinnen und die Träger der weiblichen Haupttollen im Vordergrund. Für die meisten großen Rollen waren zwei Darsteller vorgesehen für den Fall, daß einer aussiel. Schon vor Beginn packte Wagner eine seltsame Ruhelosigkeit, und es bedeutete ihm eine Erlösung, wenn er den Sängern und Sängerinnen zeigen konnte, wie er sich die Einzelheiten dachte. Wenn er zeitweise auf eine halbe Minute verschwand, lächelten die Kundigen, denn sie wußten, daß sich der Meister hinter den Kulissen mit einem kleinen, aber kräftigen Schluck stärkte. Die letzten Hauptproben zogen sich durch vierzig Tage hin, die für Wagner eine ununterbrochene innere Aufreibung bedeuteten. Kurz vor der Uraufführung traf ihn noch eine bittere Enttäuschung. Der König von Bayern zog feine Zusage, der ersten Aufführung beizuwohnen, plötzlich zurück, da er unpäßlich war. „Wer Wagner in jenen Stunden und in dem Augenblick nach Empfang dieser unerfreulichen Nachricht sah, wird es nicht'oergessen", berichtet ein Mitwirkender; „wohl nie gewahrte man den Meister so niedergedrückt und so entmutigt. Denn er nahm die Absage des Königs als ein übles Vorzeichen, und dieses Gefühl verließ ihn auch nicht während der ganzen Vorstellung. Nur einmal teilten sich die Wolken in seinen Mienen auf eine kurze Weile, und das war nach der Szene der Blumenmädchen, nach der er den Platz am Dirigentenputt einnahm; ein Wechsel, den übrigens nur sehr wenige der Anwesenden bemerkten." Dis heute hat Wagners „Parsifal" nichts von seiner Wirkung und Bedeutung verloren, vom ersten feierlichen „Exzelsior!"-Ruf tes Orchesters bis zur letzten Verklärung des Grals^Chor-Mysteriums ist er immer noch eine der hehrsten Offenbarungen deutscher Musik. Das Goethesche Familienvermögen. Kürzlich ist daran erinnert worden, daß vor etwa 150 Jahren Goethe Besitzer des Hauses am Frauen» plan in Weimar geworden sei, das ihm der Herzog Karl August schenkte. Damals nannte sich Goethe noch einen Mann ohne Vermögen. Es war in der Tat so. Goeth? hatte vom Herzog zunächst das Gartenhaus geschenkt bekommen, das nicht einmal im besten Zustand war, und für das Haus in der Stadt Zahlte er anfangs 12 Taler Miete im Monat. Sein Gehalt als Geheimer Legationsrat im Konseil betrug zu Beginn der Amtslaufbahn 1200, dann 1400 Taler im Jahr. Und Goethe brauchte, wie Emst Beutler in einem seiner „Essays um Goethe" nachweist, viel Geld für Wäsche (1778 besaß er: 267 Servietten, 39 Tischtücher, 58 Bettücher, 108 Handtücher usw.) und für Wahltätigkeit. Da mußte schon manchmal das Elternhaus in Frankfurt helfen. Goethes Großvater Friedrich Georg Goethe war Schneider gewesen und heiratete nach der Wanderschaft eme Schneiderstochter mit 8000 Gulden Vermögen. 2lls der Meister 1705 zum zweiten Male heiratet, ist das Vermögen schon auf 19 000 Gulden gewachsen. Seine zweite Frau bringt einen einträglichen Gasthof in die Ehe, den,Großvater Goethe 1705 bis 1730 leitet, und mit dem er die Grundlage des Familienvermögens schafft. Er hinterließ 90 000 Gulden, für Frankfurt nicht einmal ein besonders üppiges Vermögen. Des Dichters Vater Johann Caspar, em Mann ohne Amt, lebte vom Ertrag des Vermögens, das sich nun verkleinerte, da 19 000 Gulden der Haus-Umbau kostete und 7000 Gulden des Sohnes Erziehung. Goethe hatte als Student, wie Ernst Beutler errechnet, einen Monatswechsel, der nach unserem (Selbe etwa 750 Mark ausmachte. Vater Goethe erbeitete mit seinem Gelbe sehr günstig. Der Dichter hat in Weimar, zum Teil mit geliehenem Gelbe, bei Apolba ein kleines Gut gekauft, Ober-Roßla. Es liefert ihm Naturalien, aber der Pächter betrügt ihn, und Goethe verkauft das Gut später mit 2000 Talern Gewinn. Das fft der Grund- stock des eigenen Vermögens. Mehr bekommt der Dichter erst, als 1808 die Mutter in Frankfurt stirbt. Goethe erbt aus dem zurückgegangenen großen Vermögen des tüchtigen Schneibergesellen 22 000 Gulden. Allerbings hat Goethe, auch ohne Vermögen, nicht ganz ungünftig dagestanden, weil ihm für seine dichterischen Arbeiten in der mittleren Zeit seines Lebens im Jahre durchschnittlich etwa 1500 bis 2000 Taler zuflassen. 2m letzten Jahrzehnt seines Lebens braucht Goethe etwa 8 bis 12 000 Taler im Jahre und zchlt jährlich nur 150- Taler Steuern! Als er stirbt, hinterläßt er noch 30000 Taler Vermögen. D. Dücheriisch. — Johannes von Guenther: Dek Kreidekreis. Ein Spiel in sechs Bildern nach dem Chinesischen. 184 Seiten. Geb. RM. 2,50. Mt- ten und ßoening Verlag, Potsdam 1942. — An Stelle der von Klabund stammenden, seinerzeit häu- fig gespielten Bearbeitung des alten chinesischen Stoffes legt Johannes v. Guenther eine neue Fassung für die deutsche Bühne vor: es handelt sich um die im elften Jahrhundert spielende, traurige und rührende Geschichte der jungen Haitang, die durch häßliche Intrigen und schlimme Zufälle unverschuldet ins Unglück gestürzt und erst ganz zuletzt gerettet und gerechtfertigt wird. Abgesehen vom fremdländischen Reiz des fernöstlichen Gewandes und ßebensfttles, sind die Szenenführung und die auf heftige Kontrastwirkung gerichtete Charakter« Zeichnung so angelegt, baß das Schauspiel auch auf bem deutschen Theater seiner Publikumswirkung sicher sein kann. Darüber hinaus muß das Motiv des Kreidekreises, das dem Stück symbolhaft den Namen gab, als eine zeitlos dichterische Erfindung gelten, deren schöner Sinn überall verstanden mer« den wirb. Hans Thyriot. Än.6 Sartolus, Men" fpri aen > „oh * Trag Leimar au maische - Ms <3a Annens. Hör und i uirb Ende rine Urauf die Ms Äden anbe ML in 5 Irilogie an längen. Line sia Die Ml'11 MM * VoUent ZU ft? Mich-?' i-SdenheU M daß Mite- Erler ist' Oierte in •jjß), war kn und lei ' Stattlich jie wegen M some ngfeit und » Ar nße Sani _i Morges M> an wc M ist er; kshauptstat iimg. eine Zrachts bej oibmen. A drren Besitz tefinien, a ter beteilig; feiner groß 13.Septeml äunstsamml Dr.ß (Ein 3n Darm 'malrat i.: % m $) is Wer für Wie 'an nahezu -NMenrai 7 sich um i '-immer ott (Ei Einer der » Bia Pa wone un {Wen bei M freg Z « Bia Pa x>li und v, Wichen chr Straf Heber der Ro ot. dieser (Nachdruck verboten.) 7. Fortsetzung. *n werden, zuneh- tening erstär. Indien ermei* M so- e Besänge- i und geteilt, s ge- tsetzen [ton in ständig utschen seit be- glichen ich aus m baut den zeugc =o w 8f. .«tl* eil! ® tkE * * »5 Dr. Brüggers Patientin Roman von Walter Klöpffer Nt dre; N M Tirol land aus, lifttr soll, und bin eines M Etzk °se. llnb 'tafa tbe< gene. ihm. nein. Luft, sah Don lagen Am. nnen, ulle, aus- ' ge- Zent- 5 und leahnt ' den t. 3n sogar nngen diese Krieg ©enter. £ R :t. M- R sch Einer der schönsten modernen Straßen Roms, die Via Panama, wird zu Ehren Japans in Dia J Viapane umbenannt und mit japanischen Kirsch- tL Itäumen bepflanzt, die die Stadt Tokio vor Aus- ,f " nbrud) des Krieges der Stadt Rom geschenkt hatte. Die Via Panama liegt im neuen Stadtviertel Pa- rioli und verläuft parallel zum großen Park der königlichen Sommerresidenz, Villa Savoia. In dieser Straße wohnen viele Diplomaten und Mitglieder der japanischen Kolonie. ea)^ % $ fr btffer ,ur d»n nächsten als für den fesiqcn Krieg denken. Angesichts dieser Schwierigkeüen wurde nun em neues phantastisches Projekt dem zuständigen Senatsausschuß unterbreitet. Senator Simon forderte nämlich den Bau von Fracht- Unterseeschisfen. Der in Amerika weilende schwedische Korrespondent von „Aston Tidningen" meint, daß Mangel an Stahl und anderen Artikeln Herrsche. Man sei sich nicht klar darüber, ob es nicht doch besser wäre, den Schiffbau herabzusetzen und dafür große Transportflugzeuge zu bauen. Eine Anzahl von Schiffswerften hätte bereits in- folge Stahlmangels den Betrieb ein stellen müssen. Ganze Kriegsindustrien würden durch den Stöhlmanael bedroht. In diesem Jahre seien fünf bis sechs Millionen Tonnen Stahl weniger als im vorigen Jahr produziert worden. Im Laufe dieser Unterhaltungen erfuhr Anna, laß Brügger Witwer war und daß er Kinder über alles liebte. Letzteres doppelt darum, weil sie feiner eigenen Ehe versagt geblieben waren. Nur ein er- chsener Stiefsohn war da, über den er im Ge- “: kurz hinwegglitt. Anna erfuhr weiterhin, day ruggers ganze Begeisterung dem Projekt einer inderHeilstätte galt, das der Vollendung entgegen« Und daß sein Beruf die spärliche Freizeit fast Restlos verschlang. _ Alles in allem bekam sie im Laufe der Tage einen zwar knappen, aber ziemlich treffenden Einblick in die Verhältnisse des Trettauer Arztes Seine Locher jdes Kuba kinaoir ? des Kub Ms hat irbünbe in i'ien nad -id dieser ( Meister und Schüler Ein Orgelkonzert. Schüler oder Schülerin für Austragearbeit während der Ferien für einige Stunden des Mittags werktäglich gesucht. j Näheres in der Geschäftsstelle des $oti w ^bericht Ultimen s Raum a> . des Kutc Men \ pi, seit Tai Zee MN i schon bei ■i Eisenbai 150 Kilon * einem L Mei"!.1 S' * WÜ! SÄ B Wieder eine vollständige Mondfinsternis Oer gestirnte Himmel im August. Von Dr. Erwin Kossimm. Hailptschrtftleüer: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter be3 Hauptschriftleiters: Ernst Blumschein. Verantwortlich für Politik und , Bilder: Tr. Fr. W. Lange: für das Feuilleton: Dr. Hans Thpriot- (be- ' MB..... urlaubt): t. V. Dr. Fr. W. Lange; für Stadt Gießen, Provinz, Wirtschaft tr EA so t Tes plan ^keinen i i SS I Ä* HL im August 1942 03756 ** D i e Anmeldung zur gesetzlichen Gesellenprüfung betrifft eine Bekannt» machung der Kreishandwerkerschaft Gießen in unserem heutigen Blatte. ** D i e Ladefristen bei der Reichsbahn. Die bisherigen Ladefristen sind unter Berücksichtigung der örtlichen Verhältnisse weitgehend gekürzt wobden. Tag- und Nacht-, Sonn- und Feier- tagverladungen sind berücksichtigt. Die Ladefristen dürfen nicht überschritten werden. Auf jede Stunde kommt es an, denn Rüdes müssen rollen für den Sieg! . ' Lpd. Fortfall der Gebühren der der Einstellung ausländischer Arbeitskräfte. Die Pressestelle des Landesarbeitsamts Hessen teilt mit: Um den Einsatz ausländischer Arbeitskräfte zu erleichtern, hat der Generalbevollmächtigte für den Arbeitseinsatz bestimmt, daß die bisher üblichen Gebühren für die Erteilung oder Verlängerung der BeschäfügungsgenehmigunH, Arbeitserlaubnis und des Befreiungsscheins für die ausländischen Arbeitskräfte sortfallen. Die Kostenpauschalen beim Einsatz ausländischer landwirtschaft- licher Wanderarbeiter werden um 3 RM. gesenkt. ** Ein Kind tödlich verunglückt. In die Chirurgische Klinik wurde der acht Jahre alte Horst Kuhlmann aus Aßlar (Kreis Wetzlar) eingeliefert, der bei dem Versuch, auf einen von seinem Vater gelenkten Lastkraftwagen auszuspringen, zu Fall gekommen und überfahren worden war. Das bedauernswerte Kind wurde dabei so schwer verletzt, daß es schon kurze Zeit nach seiner Einlieferung in die hiesige Klinik verstarb.__________ an gepaßt. Die übrigen Darbietungen waren ausschließlich Werke des Konzertgebers, Lieder und zwei Sachen für die Orgel. Alles zeigte ein in guter Schule erworbenes gediegenes Können, das Reznicek auch als Lehrer alle Ehre macht. Dr. Schmidt-Marlissas Schaffen fußt offensichtlich auf dem gesunden Boden des Volksliedes. Das zeigten vor allem die auf die verinnerlichten Worte des Dichters Jan Luyken geschriebenen Lieder, die bei aller Schlichtheit der Vertonung ein gerütteltes Maß kontrapunktischen Könnens offenbarten. Noch mehr erkannte man das bei den Orgelstücken. Das liebliche Pastorale bringt über, dem satten Grund einer nicht alltäglichen Harmonik das Spiel zweier fein erfundener Themen, die in der dynamischen Darstellung sehr reizvoll wirkten. Ebenso gelungen ist die Dariationenreihe über em melancholisches Liedthema, das dem Komponisten Gelegenheit gibt, die verschiedensten kontrapunktischen Künste spielen zu lassen, und der imposante Schluß macht das Stück auch nach außen hin recht wirkungsvoll. Der Spieler versäumte natürlich nicht, seinen eigenen Geisteskindem die entsprechende klangliche Ausdeutung zu geben. In welchen Sätteln Dr. Schmidt-Marlissa all gerecht ist, zeigte sich noch, als er in Verhinderung der Solistin Gisela CollatzMZerner seine Lieder mit klangvoller und wohlgebildetet Stimme selbst ausdrucksvoll vortrug und dabei die nicht leichte Orgelbegleitung bewerkstelligte. Heinrich Blaß. Vertreterfinnen) mit Gewerbeausweis 1 Zeitgemäßer Artikel! Nachweisbar bester Erfolg bei Behörden, Industrie u. Privat. Einarbeit durchF achkräfte. Schriftliche Anfragen bei Vorwerk & Co.. Abt. Bildvartrieb Verkaufsstelle Frankfurt a. BL, Kaiserstr. 29. Nach Eingang Ihrer Anfrage wird persönliche Rücksprache vereinbart. [2332v 1er die Lehren, die ihm zuteil werden, als ihm nicht angemessen oder zu gering achtet und andere Wege geht als die ihm der Meister gern vorschreiben möchte. Dies ist besonders bei selbständigen Naturen nicht selten, wie es sich z. B. bei Beethoven und seinem Lehrer Haydn zeigt. Aber auch in solchem Fall wird der Einfluß des Meisters im Wirken des Schülers unverkennbar bleiben. Besonders erfreulich aber ist das Verhältnis, wenn es vom Gefühl der Liebe und Dankbarkeit getragen wird, wenn der Schüler feinen Meister als den getreuen Führer achtet und ehrt, der ihm den Weg zu den Quellen und Wurzeln seiner Kunst wies. So verhält es sich wohl ohne Zweifel bei E. N. v. Reznicek und Dr. F. Schmidt-Marlissa. Es stellte F. Schmidt-Marlissa ein Orgelwerk seines Meisters an die' Spitze seiner VortragSfolge. Reznicek hat sich besonders neben Hugo Wolf und Humperdinck mit seiner „Donna Diana" auf dem Gebiet der heiteren Oper einen Namen gemacht. In der im Konzert gespielten Orgelfantasie wird der Opernkomponist auch keineswegs verleugnet. Der dem Stück zugrundeliegende Vorwurf kommt dieser speziellen Begabung auch entgegen und bietet ausgiebige Gelegenheit zur Schilderung der verschiedensten seelischen Zustände. Das harte Aufeinanderprallen der gegensätzlichen Ideen und der endgültige Sieg des reinen Willens ist sehr sinnfällig dargestellt, 'doch bringt die sehr freie Stimmführung' oft Härten, die beim erstmaligen Hören die Aufnahme des Stückes erschweren, zumal die ganze Anlage über den Rahmen der Orgel hinausgeht. Dr. Schmidt-Marlissa brachte das Stück mit all der Liebe Von den Planelen sind Merkur und Mars Unsichtbar. Venus geht reichlich zwei Stunden vor der Sonne auf und leuchtet mit herrlichem Glanz als weitaus hellster Stern am Morgenhimmel. Nahezu gleichzeitig mit Venus erscheint der Riesen» planet Jupiter im Osten. Saturn geht anfangs um 1 Uhr, Ende des Monats um 23 Uhr Sommerzeit auf. Der Ringplanet bewegt sich im Sternbild des Stiers. Am abendlichen Fixsternhimmel, der Planeten, frei ist, sehen wik gegen 22 Uhr die blauweiß strahlende Wega, den schönen Hauptstern in der Leier, nahe dem Zenit. Die Wega steht unmittelbar am Westrand der Milchstraße, jenes zarten Lichtbandes, das steil im Süden aufsteigt und sich vom Zenit ebenso steil wieder nach Norden hinabschwingt. Bei der Verdunkelung ist die Beobachtung der Milchstraße auch in den Städten leicht. Nur muß das Auge wenigstens eine Viertelstunde an die Dunkelheit gewöhnt sein, um die Einzelheiten des schimmernden Sternenbandes zu erfassen. An klaren, mondlosen Abenden entfaltet die Milchstraße ihre ganze Schönheit. Neben ausgedehnten Sternwolken von besonderem Glanz, wie sie uns in der langgestreckten Sternwolke im Schwan und in der dreieckigen S ch i l d w o l k e zwischen dem Helten Stern Atair im Adler und dem Schützen entgegentreten, bemerken wir dunkle, sternörme Gebiete, die wie Löcher im Bande der Milchstraße wirken, jedoch durch dunkle Wolken kosmischen Staubes verursacht werden, welche das Licht der dahinter stehenden Sterne ab fangen. Eine auffällige, im Feldstecher gut erkennbare dunkle Sternleere befindet sich neben dem Hellen Stern Deneb im Schwan. 3 Jahre Gefängnis für Erwin Höhn. ' ■ feinem einstigen Meister zollt, heraus. Die Schwierigkeiten sind sehr groß. Trotzdem war die Darstellung der einzelnen Themengruppen eine recht klare und die klug gewählte Registrierung (ganz anders, als wir sie bei dem Vortragenden z. B. bei Bach hörten) dem Werk treffend die Mondscheibe hineinwandern. Nach einer Stunde, um 5.01 Uhr, hat der Erdschatten den rechten Mondrand erreicht, die Verfinsterung ist vollständig und dauert bis 6.35 Uhr. Während einer totalen Finsternis verschwindet daher der Mond niemals vollständig, sondern erscheint in einem schwachen, bräunlichroten oder kupferfarbenen Licht. Da der Mond in Berlin bereits um 6.12 Uhr Sommerzeit unter geht, ist das (Enbe der totalen Verfinsterung nur in Westdeutschland zu sehen. Der Neumond am 12. August bringt eine Teil- versinsterung der Sonne, bei der jedoch nur ’/so des Sonnendurchmessers abgeblendet wird. Diese partielle Sonnenfinsternis ist nur in einem Teilgebiet des Südlichen Eismeeres sichtbar. grausam zerstört wird: es stellt sich nämlich heraus, daß der erlauchte Otto sich seinerzeit weniger durch kriegerische als durch galante Abenteuer ausgezeichnet hat. Das könnte uns zwar heute nicht mehr sehr bewegen, aber es gibt in diesem Film, wo man fortwährend hinter die Kulisse schaut, einige Stellen, die in ihrer entwaffnenden Komik unwiderstehlich zum Lachen reizen. Außerdem werden einige Einblicke gestattet, welche für das Wesen nicht nur des selig entschlafenen Hoftheaters, sondern auch des Theaters schlechthin recht ausichlußreich sind. Der Spielleiter Hans H. Zerlett hat den in Ansehung des unbeträchtlichen Stoffes bedeutenden Aufwand nicht ohne Humor und gelegentlich auch recht filmgerecht vor die Kamera gebracht. Die scharmante Lil Dago v e r und der früher in Frankfurt tätige ausgezeichnete Fritz Obern ar umgeben das nur sparsam in Ironie getauchte Herzogspaar mit einer sympathischen Mischung von Menschlichkeit und Noblesse. Die saftigste Figur des Films ist Johannes Riemann, der Den vom Rittmeister zum Hoftheaterindentanten avancierten Herrn von Luck spielt, eine Kreuzung von Mars und Apoll; seine grimmigen Verlautbarungen sind gelegentlich von lapidarer Komik. Vom aroßen Ensenchle tun sich des ferneren Gustav Waldau, Winnie Markus, irten yron jpuntt von jgang nach Für die Blumenspendeq und Glückwünsche zu unserer goldenen Hochzeit danken wir herzlich Georg Nesseldreher u. Frau Margarete, geb. Schmidt Heuchelheim, im August 1942 ,2393 DZ Tieferschüttert erhielten wir die schmerzliche Nachricht, daß bei den Kämpfen in Afrika mein heißgeliebter, braver, hoffnungsvoller, herzensguter Mann, der treusorgende Vater seiner 3 Kinder, unser lieber Sohn, Schwiegersohn, Bruder, Schwager, Neffe und Onkel Heinrich Münch Obergefreiter bei der Luftwaffe, Inhaber des Kriegsverdienstkreuzes mit Schwertern 2. Kl. und des Westwall-Ehrenzeichens im blühenden Alter von 36 Jahren auf dem Felde der Ehre gefallen ist. Er war unser Stolz, unsere Stütze und Hoffnung und wird in tm- seren Herzen weiterleben. Er folgte seinem lb. Bruder nach 11 Monaten, der im Osten fiel. In tiefem Schmerz: Katharina Münch,geb.Eckhardt und Kinder Karl, Helmut und Lydia; Farn. Hch. Münch III. Familie Louis Eckhardt und alle Angehörigen. Watzenborn-Steinberg, Hausen, im Aug. 1942. Mit den Angehörigen trauern um ihren Arbeitskameraden die Betrief)sführung und Gefolgschaft der Häute- u. Fettverwertung, Wirtschafts- Spar- und Kreditgenossenschaft e. G.m.b.H. zu Kassel Nebenstelle Siegen. 2391 D [Sauten St ich hatte ■ « andere . c- Land Wiederum tostsbild. 2 15 des Kr Irütfenlöpfe rlig urti) igen, die f «unter den ie Nähe Ironien die kaglut durcl nun an chneebed So umvah !, das diese p:Uebergä: p doch etwa 'ig wurd tdot des bei Mtig, als Echond mö{ l! Hauptlast jungen r°Ben Zeit Mganged entschluß ■ ' diese ewi la kvieder »tri ^Diviswne ,7er Feind LWlten.' ^chte, i (Nüorun Nach schwerer Krankheit ist unsere liebe Schwester unä Schwägerin Lina Möhl entschlafen. Die trauernd Hinterbliebenen: Heinrich Matheis und Frau; geb. Möhl. Gießen, den 4. August 1942. Die Beerdigung fand auf Wunsch der Entschlafenen in aller Stille statt. 03762 August 1942 _______________03769/ Holzbearbeitungs- Betrieb v.Grotzhandlung zu kaufen oder pachten gesucht. Schr. Ang. unt. 2388D an den Gietzen. Anzeig. kleines Harmonium f. Hausgebrauch gesucht. Angeb. erb. unt. 03773 Tel. 3205. Gut erhaltener Küchenschrank z. kaufen gesucht. Schr. Ang. unt. 03768 a.d. G.A. 1 Tisch einige Stühle, 1 Kleiderschrank, 1 Sofa oder Chaiselongue z. kaufen gesucht. Schr. Ang. unt. 03767 a.d. G.A. Z.kauf.ges., neu ob. gebr.: iBett, Holz od. Metall, 1 Nachttisch, »Stuhl., iSchrk., 1 Kiichcnschrank, l Tisch, lMichen- tisch, 1 Komm., 1 Blumentisch, lSofaod.Chais. Schr. 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Bekanntlick) hatte Höhn, der verheiratet war, ein Liebesverhältnis Mit der Steinmüller unterhalten. Nach einer Zusammenkunft Höhns mit dem Mädchen in Wetzlar blieb dieses verschwunden und wurde einige Tage später bei Wetzlar als Leiche aus der Lahn geländet. Daraufhin erfolgte Habe laufend töiiser unö Mel z. verkauf. [03776 Th.Tebus, Launsbach. Gut erhaltener Slnöetniagea für RM. 40,- zu verkaufen. [03759 Neuschulz, Steinstraße 63. Kleiner Küchenherd z.verk. Pr.20 Mk. Kanzleiberg 7, HI. St. [03763 Zwei kleine, gebrauchte Herde zu verkaufen. Stück 20," RM. Schriftl. Angeb. unter 03772 an den Gieß. Anz. Gebr., rotes WWM 25,- RM., u. Spiegel 6,-RM., z.verk. Walltorstr.ri II KleineAnzeigen im Gießener Anzeiger werden von Taulenden beachtet und gelesen. | Kaufgesuche | ßleichstroniapparat z. kaufen gesucht. Evtl.a.leihweiser Tausch gegen Wcchselstrom- avvarat. Schr. Ang. unt. 03770 a.d. G.A. 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