-/ '■>' H ■ MG vti’B- , r --rr*? ■ r B V Jl . : . etraut jer 1942 mähluDg berlH2 Iverttetn W : Politik uu ans Thtzrirl! Mmjchein. Lange 8.6. ! Hans Lei. i.R. Joh. 9,3.01t, t feinen )err Hill« nit. Dem M @e- i Lebenr- SM! Felde r Setriti bis jch en heul! weg: f &fin f loist"6' Jt Cie«® iktober albmieteB in gegtr Aralow renfabni merwch n Lösch, 5- Dabp irisierter berg tat- Lranban in Tätiger angk- inen) eiten ges- tilaG efon 2795 M. r Frau 2 Stunde”' esucht- Win» °,-»d otien ij, d-r ij» 2ad)tens: erhessei« mt fein, etmat p 'Rannte 1: AulkW tHl "NiB ®äihit S *"< uE ' 8»it# E! Mi. ft >ls jt» v Samstag, 5. /Somtfag, 4.®ftober 1942 Annahme von 2tnzelaen für die Mittaasnummer btS 8'/, Uhr desVormittagS An-eiaen-Preife für die Millimeter-Lette von 22 Millimeter Brette: 7Rvf. für f>amilienan« zeigen und private Gelegenbeitsanzeigen 14Rvf. t. Werbeanzeigen und geschäftliche Gelegenbeitsanzeegen Platzvorichrift (oorberme Vereinbarung) 25°/o mehr |92. Zahrgang Nr. 235 Ericbelni । n fl 11 cti, auker Sonntags und feiertags Beilagen: Gießener -vamilienblärier | Heimat imBild-DieSckolle Bezuasvreis: Monatlich.....RM.1.80 Zustellgebühr..... -.25 cnrdb bei Nichterscheinen von einzelnen Nummern infolge höherer Gewalt Aermvrechanichluß 2251 Drahtanschrift: „Anzeiger" Postscheck 116»n^ranss /M /■y a aw Samstag, 5./5 Eichener Anzeiger Btfib W UniDerfttätstrndetet B. £rofrfcriton: Die ungewöhnliche Witterung der drei ersten Kriegsjahre brachte eine große Gefahr für die Er- Vmnde auf halbem Wege stecken bleibt. Roosevelt hatte es übernommen, die Verbündeten mit Kriegs- ' material aller Art in großen Mengen zu versorgen. Doch stelle man heute fest, daß die Militärbehörden aus den ausdrücklichen Wunsch Roosevelts derart viel Facharbeiter aus den Rüstungsbetrieben zum Mili- Mienst einberiefen, daß die USA. ihren Verpflich- iungen England gegenüber nicht mehr gerecht wer- )en könnten. Auch beschuldige man den Präsidenten, daß er sich in allen politischen und militärischen Fragen die letzte Entscheidung vorbehalte und sich hafcei nur „von den beiden Amateurstrategen Stim- Die dritte Schweizer Aerztekommission kehrt dieser Tage in ihre Heimat zurück, nachdem sie drei Monate in verschiedenen Reserve-Kriegslazaretten an der Ostfront eingesetzt war. Darunter waren zahlreiche erfahrene Chirurgen und Fachärzte, Schwestern und anderes Hilfspersonal. Korpsführer Kraus besuchte an der Südostfront eingesetzte Tr.-Verbände des NSKK., insbesondere Transportregimenter der „NSKK.-Brigade Speer", die mit ihren Leistungen im Bomben-, Munitionsund Brennstoff-Nachschub für die Luftwaffe Anteil an den stolzen Erfolgen im Kampfraum zwischen Wolga, Don und Kaukasus haben. schlacht nicht einseitig auf dem Gebiet der Getreidewirtschaft geschlagen war, sondern alle anderen Gebiete umschloß. So wurde ein Ausfall an Getreide durch Mehrerzeugung von Kartoffeln, Steigerung der Hackfruchternte und Ausweitung des Gemüseanbaues ausgeglichen. Auch auf dem Fettgebiet bestanden unsere Maßnahmen ihre Bewährungsprobe. Durch Umstellung der Milchwirtschaft auf eine verstärkte eigene Futtergrundlage und Einschränkung des Dollmilchverbrauchs im Kriege ist es möglich geworden, daß wir im dritten Kriegsjahr den Höchststand der Buttererzeugung erreicht haben, den Deutschland jemals bisher gehabt hat. Zu Beginn des vierten Kriegsjahres übertreffen die Leistungen sogar noch diesen Höchstanfall. Man bedenke, wieviel Arbeit und Planung dahinter steckt, zumal Oel- kuchen und Kraftfutter für das Vieh ausfielen. Daß diese Entwicklung der Milchwirtschaft auch ihre Auswirkungen auf die F l e i s ch v e r s o r g u n g gehabt hat, ist selbstverständlich. Der Fleischanfall aus den Rindern ist stabil geblieben. Und wenn sich auch wohl eine kleine Verschiebung innerhalb des Rindviehstapels ergeben hat, so konnte doch der Gesamtbestand- nahezu auf Friedenshöhe erhalten bleiben. Ein Absinken der Schweinehaltung war nach dem Wegfall der Futtergetreideeinfuhr unvermeidlich. * Da unsere eigenen Futtergetreideernten zum Teil ungünstig gewesen sind, so ist die Zahl der Schweine im dritten Kriegsjahr so weit zurück- gegangen, daß die Möglichkeit eines Neuaufbaues '' 'fen werden muß. In der Reichsschule des NS.-Lehrerbundes in Danndorf bei Bayreuth fand eine Arbeitstagung der Fachschaft Volksschulen statt. Die Fachamtsleiter aller Gaue erhielten Richtlinien für ihre Arbeit, die der Leistungssteigerung der Volksschule gilt. Gauleiter und Reichswalter Fritz Wächtler hatte in einem Referat die Aufgaben einer politischen Pädagogik im Bereich der Volksschule gestellt. , * Der Führer hat dem ordentlichen Professor Geh. Regierungsrat Dr. phil. Karl Voretzsch in Naumburg aus Anlaß seines goldenen Professorenjubiläums in Würdigung seiner Forschertätigkeit auf dem Gebiete der romanischen Philologie die Goethe- Medaille für Kunst und Wissenschaft verliehen. kein büil ließe, gehoben werde, dann sei mit Sicherheit daerde sebrl liü ZU rechnen, daß die Amerikaner bei den Kon- daran n.I gnßwcchlen im November ihre Schlußfolgerungen Das leistete der deutsche Bauer Von unserer Berliner Schriftleitung. Buenos Aires, 2. Okt. (Europapreß.) Die argentinische Regierung wird sich in ihrer Außenpolitik durch einen offenbar durch Betreiben von nordamerikanischer Seite vor kurzem gefaßten Beschluß der Kammmer, die Beziehungen zu den Achsenmächten abzubrechen, nicht beeinflussen lassen. Präsident Castillo und Außenminister Ruiz- Gui- nazu haben dem Präsidenten der Kammer mitgeteilt, daß die Regierung zwar die Entschließung der Kammer zur Kenntnis genommen habe, daß Wenn wir in diesem Jahr den Erntedanktag in besonders würdiger Form begehen, dann geschieht es, weil wir eine Dankesschuld gegenüber dem Bauern unö dem Landwirt abzutragen haben. Obwohl uns der vergangene Winter harte Wunden geschlagen hat, ist es dennoch gelungen, eine relativ gute Ernte in die Scheuern au bringen. Dieser Segen ist uns nicht mühelos in oen Schoß gefallen, nur die ungeheure Arbeitsleistung des deutschen Bauern, seine bedingunaslose Einsatzbereitschaft und sein Leistungswille sind es gewesen, die dieses „Wunder" vollbracht haben. Wenn wir unsere Ernährungslage und unsere Ernährungswirtschaft nicht nur aus der Perspektive der Lebensmittelkarten ansehen, sondern darüber hinausblicken, werden wir daran denken müssen, daß der Bauer den größten Prozentsatz an Soldaten stellt. Wenn dennoch jeder Hektar deutschen Boden bestellt wurde, wenn dennoch jedes Saatkorn rechtzeitig in die Erde kam, obwohl bei den schweren Auswinterungsschäden doppelte Arbeit geleistet werden mußte, dann werden wir begreifen, wieviel Mühe und Entsagung hinter der diesjährigen Ernte stehen. Der Bauersfrau können wir gar nicht genug danken, daß sie zugepackt hat. Sie hat eine Arbeit bewältigen müssen, die vielleicht sonst zwei Männer zu leisten haben. Es ist klar, daß bei dieser Entwicklung der deut« schen Ernährungswirtschaft der landwirtschaftlichen Erzeugung der besetzten Gebiete, und namentlich des Ostens, größte Bedeutung zukam. Smd doch gerade die Ostgebiete für den Anbau von Kor* Herfrachten, Getreide und Oelfrucht besonders geeignet. Im Osten ist eine Arbeit vollbracht worden, die schon an das Wunderbare grenzt. Der Führer hat uns soeben in seiner Rede etwas erzählt von der Organisation des Riesenraums, den wir besetzt haben. Er hat uns davon berichtet, wie wenige Kilometer hinter der kämpfenden Front die Felder wieder bebaut wurden und unsere landwirtschaftlichen Organisationen einsetzten, um Heu gewonnen Boden der deutschen Ernährung nutzbar zu machen. Zu 100 Prozent' kam die Saat in den Boden, und es wurde eine Ernte erstellt, die nennenswerte Beträge abwarf. Die Menschen des Ostens hnben sich bewährt, sie haben unter deutscher Führung gearbeitet, und es konnte das Höchste aus ihrer Arbeit' herausgeholt werden. Reichsdeutsche Bauern und Landwirte sind als Landwirtschaftsführer eingesetzt worden, ehrenamtliche Bauernführer und landwirtschaftliche Beamte wurden herangezogen. Kleine Bauern aus dem Reich, die vielleicht nur 10 bis 15 Hektar zu bestellen gewohnt waren, bekamen jetzt 1000 und mehr Hektar zur Bewirtschaf- tung. Zunächst erschien ihnen ihre Aufgabe unerfüllbar, dennoch haben sie sie gemeistert, obwohl fast keine Trecker und Landmaschinen mehr da waren. So mußte das Getreide zu 90 v. H. mit Sense und Sichel gemäht werden. Es fehlte an Treibstoff. So wurde mit Dreschflegeln, mit Göpel und Dreschwalzen gearbeitet. Lokomobilen wurden aus Mangel an Kohlen mit Stroh geheizt. Aus alten Traktoren- teilen, die man sich mühsam zusammensuchte, wurden neue Traktoren gebaut. Es fehlte an Pferden. Sie mußten durch Kühe ersetzt werden. Oft fehlte es sogar an Pflügen, hier griff die Bevölkerung zum Spaten, 300 und 400 Frauen gruben riesige Schläge um. Arbeitskräfte wurden aus Gegenden, in denen Landarbeiter reichlicher vorhanden waren, in wenig bevölkerte Gebiete gebracht. Ganze Herden von Schafen wurden aus futterarmen in futterreitherc Gebiete gebracht, Pferde aus weniger heimgesuchten Gebieten in pferbearme Landstriche in Marsch gesetzt. Das ist nur in groben Umrissen ein ungefähres Bild von der ungeheuren Organisations- und Aufbauarbeit, der der Führer in feiner Rede höchste Anerkennung und Dank gezollt hat. Die (Ernteerträge aus dem Osten haben uns willkommene Hilfe gebracht, die Truppe kann sich heute zum großen Teil aus dem Lande selbst verpflegen, darüber hinaus gehen bereits (Ernteerträge in die Heimat. Es ist eine fast unmenschliche Leistung, die dort vollbracht wird, eine Leistung, die sich aber tausendfältig bezahlt machen wird. Der Erntedanktag soll ein Tag der Besinnung für alle die sein, die der Acker ernährt. Wenn die 100 Millionen Verzehrer begreifen, unter welchen unsäglichen Mühen und mit wieviel Schwierigkeiten die (Ernte im Kriege herein- aebracht werden mußte, dann wird er dem deutschen Landvolk Dank wissen für diese außerordentliche Leistung, die uns allen das tägliche Brot sichert. Hduptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter des Hauptschriflleiters: Ernst Blumschein. BerantworUich für Politü und Bilder: Dr. Fr. W. Lange; für das Feuilleton: Dr. Hans Thhrtot; für Stadt Gießen, Provinz, Wirtschaft und Sport: Emst Blumschetn. Druck und Verlag: Brühlsche UnwerstlätSdruckerei R. Lange St. G. Verlagsleiter: Dr.-Hng. Erich Hamann: Anzeigenleiter: Hans Beck. Anzeigenprewliste 9tr. 6. jedoch die Leitung der Außenpolitik ausschließlich in den Händen der Regierung liege. Kleine politische Nachrichten. Zum 95. Geburtstag des verewigten Generalfeld- marschalls von Hindenburg am 2. Oktober ließ der Reichskriegerführer, General der Infanterie ff- Obergruppenführer Reinhardt, für den N>v.- Reichskriegerbund zur Ehrung feines einstigen Sckirmherrn an der Gruft im Tannenbergdenkmal und am Hindenburgdenkmal auf dem Kyffhäufer Lorbeerkränze niederlegen. * Reichsminister Dr. Goebbels empfing eine Abordnung des Wehrmachtbefehlshabers Norwegen, Generaloberst von Falkenhorst, die als Symbol der engen Verbindung zwischen Front und Heimat 500 000 Kronen als Spende für ihre bombengeschädigten Volksgenossen im Reich überreichte. * Zur zehnten Wiederkehr des ersten Reichsjugendtages in Potsdam fand an der Traditionsstätte ein Appell der Hitler-Jugend statt. Reichsjugendführer Axmann hielt eine Ansprache. Zwei Kanonen, die Napoleon 1812 in Rußland verlor, und die von den Deutschen in Smolensk wiedergefunden wurden, sind den Franzosen vom Führer zum Geschenk gemacht worden als Anerkennung für die tapfere Haltung der Legion Tricolore bei den Kämpfen im Osten. ~ ; eine Zeitschrift. blp00-?' £aufanne, 2. Okt. (Europapreß.) Um die „ N Hussen von den Kriegsanstrengungen ihres britischen /W tii, ßeibünbeten zu überzeugen, gibt die britische touty, Zvtschaft in Kuibyschew nun ein illustrier- icü Wochenblatt in russischer Sprache heraus. Das i)äb|q(h glatt wird in Kuibyschew gedruckt. Der Text soll ™ in London vorbereitet und auf drahtlosem Wege . nach Kuibyschew weitergegeben werden. Das Er- scheinen der ersten Nummer war allerdings mit ' hb. - Schwierigkeiten verbunden. Als der englische Presse- !tt. Wllttache John Lawrence sich mit dem Material auf ian. sm Wege nach Moskau befand — er führte ein . Archiv von etwa 4000 Bildern mit sich —, wurde Mein Schiff torpediert. Lawrence konnte aus । x Meer aufgefischt werden, nicht aber sein Mate- oer an, M So wurden Bilder aus russischen Zeitungen Wen ob. ; übernommen. Das neue Wochenblatt scheint in der Sowjetunion nicht ungeteilte Freude ausgelöst zu kaw hoben. Der Moskauer Korrespondent des „News 5 Lhronicle" teilt mit, es stelle eine selbstgefällige inh d lind oberflächliche Propaganda dar, die a l l g e - wo mein Befremden Hervorrufe. Diel mehr Freude Oie als eine Zeitung würde heute den Bolschewisten tffetnm^ sicher ein Telegramm aus London bereiten, das be- unbjaxi W "Ne zweite Front ist eröffnet." ÄJfj Das Roosevelt-Regime. Senf, 3. Okt. (DNB. Funkspruch.) Die englische t in he. Wochenzeitschrift „New Review" schreibt, die Ame- rifoner seien mit Roosevelt unzufrieden, da sie ihn in Europa strst M e WM europW arf aiisat- >e und nur beit könne, m DeiA 1 mW ©inne, btr lenden und ein weni? in diese? te ihr iw ieln. rückte zur > nahm °u' >ien nM fetzte, m vertrautem , das tP inen*, uschen'- $ ft i en tito V* empf^ n>ar £ i »u «’ Acht 8 »ft 5Z faft runsch'^ sie Kassel Muschenheim STOFFE Gretel Schlund Wilhelm Klos Mäntel Rödgen Großen-Buseck KLEIDER KOSTÜME Statt Karten. Als Verlobte grüßen z. Z. Kassel Kohlenstraße 42 Weserstraße 27% Kassel, im Oktober 1942 Gebrauchte, gut erhaltene Schreibmaschine zu kaufen gesucht. 2925D Sehr. Kahl, Kohlenhandlung Gießen, Frankf. Str. 159 'M.3434u.3435 Nehr Freude an der Natur durch Sermühler-Suchet Statt Karten! Wir danken recht herzlich für alle Glückwünsche u. Aufmerksamkeiten zu unserer Hochzeit Walter Metje und Frau Anna, geb. Trumpfheller Heuchelheim,im Oktober 1942 Gießener Straße 46 Günther Die glückliche Geburt eines gesunden,. kräftigen Jungen zeigen hocherfreut an Elly Besenthal, geb. Erbe Hermann Besenthal Gießen, den 2. Oktober 1942 Jahnstraße 33 z. Z. Kath. Schwesternhaus __________________________04923/ Wir haben uns verlobjb Anna Ball weg Wilhelm Wirth Zivilarbeiter der Luftwaffe hwewtut im Uledizmscfiuuik SSÄÄ« 'M auf. auch Si£nhosca£in=5Mite*t'- Denn alle dies ernstlich bedenhn, delommt jeder GUphoS- calin, der es braucht. - Carl Bühl», Konslanr Fabrik to phom. Pröpa- rate Silphoscalin und Thyltai. Modehaus Nowack INH.: C.H. SCHLÜTER GIESSEN SELTERSWEG 2961 A im Oktober 1942 _______________ 04892/ Für die Glückwünsche u. Aufmerksamkeiten anläßlich unserer Vermählung danken wir herzlich Adolf Horn, Uffz. bei der Luftw. und Frau Emmi, geb. Weber Steinbach, Emst-Ldw.-Str. 25 Oktober 1942 ________04872/ Statt Karten! Für die uns zur Silberhochzeit in so reichem Maße entgegengebracht. Glückwünsche danken wir auf diesem Wege allen herzlichst Carl Burhenne und Frau Gießen, im Oktober 1942 ___________2968 D/ Helnz-Dleter Statt Karten. Die glückliche Geburt ihres Stammhalters zeigen hocherfreut an Ruth Glöckner, geb. Hungershausen Dr. Günther Glöckner Marburg/Lahn, 18. Sept. 1942. Lothringer Straße 25 __2949 D/ Statt Karten! Für die erwiesenen Aufmerksamkeiten anläßlich unserer Vermählung danken wir herzlich Dr. Walter Selzer Stabsarzt u. Rgt.-Arzt und Frau Edith, geb. Schürg Im Felde Wahlrod Westerw. im Oktober 1942 _____"4914,/ Statt Karten! Für die uns zu unserer goldenen Hochzeit in so überaus reichem Maße erwiesenen Glückwünsche, Aufmerksamkeiten und Ehrungen danken w.herzlichst Schuhmachermeister Albert Franke und Frau Luise, geb. Barbas Gießen, Dammstraße 28. \ ________________04907/ Richtige Iti^fwasche: Vorwäsche: Hälfte des angerührten Schaumpons auf das stark angefeuditete Haar, gut durchmassieren und ausspülenI — Hauptwäsche: Mit dem Rest Haar einschäumen, dann ordentlich nachspülen. So haben Sie den größten Nutzen aus dem nicht-alkalischen «tz SCHWARZKOPF ▼ SCHAUMPON Tanzuntemcht Anmeldungen, für unsere Anfängern.Fortschrittkur st werden täglich ab 11 Uhr entgegengenommen 2735d Tanzschule Bäulke Gießen, Wolfstraße 31, Ruf3835 Ein Eigenheim statt Miete! i00%lge Finanzierung durch steuerbegünstigtes Bausparen Verlangen Sie kostenlos Aufklärungsschrift von der Bausparkasse Deutsche Bau- Gemeinsdiaft AG., Leipzig Ct, Georglrlng 8 b Mitarbeiter an allen Orten gesucht! 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Dölling, Wetzlar, Pariser Gasse 2 Telefon 2795 2938 D Tüchtiger Zuschneider oder Schneidermeister findet in der Maßabteilung eines hiesigen Bekleidungs- Geschäftes angenehme Dauerstellung. Schriftliche Angebote unter 04904 an den Gießener Anzeiger erbeten. Einlagen Leibbinden Gummi- strümpfe 1295 A J. Frohn Marktplatz 19 Lieferant aller Krankenkass. 1,— 3812,42 Aelterer Herr sucht als Dauermieter gut möbliertes Zimmer zu mieten. Schriftl. Angeb. unter 04925 an .den Gietz. Anz. Für dievielenBeweise aufr.Teilnahme,dieKranz- u. Blumenspenden beim Hinscheiden uns. lieben Entschlafen., Friedrich KröcklV., Reichsbahnladeschaffner, sprechen wir allen auf diesem Wege uns.innigsten Dank aus. BesonderenDank Herrn Pfarrer Weisel für die trostr. Worte, der Reichsbahnverwaltung u. den Arbeitskameraden, f. d. ehr. Nachruf u. Kranzniederleg., d. Gesangverein Germania, der Kriegerkameradschaft, sowie allen, die unserem Lieben die letzte Ehre erwiesen. In tiefer Trauer: Elisabeth Kröck, geb. Begier; Familie Friedrich Ernst Kröck; Herrn. Bodin u. Frau Else, geb. Kröck Bekanntmachung. Betr.: Stenografie- u. Maschinenschreiben- Prüfung Herbst 1942. Bei der unterzeichneten Industrie- und Handels- Familie Karl Kolb; Familie Hans Kraft. Großen-Linden, den 1. Oktober 1942. Am 1. Oktober verschied infolge eines Schlaganfalles unsere liebe herzensgute Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Schwester, Schwägerin und Tante Karoline Wagner Wwe., geb. Becker im 67. Lebensjahre. Die trauernden Hinterbliebenen': Frieda Wagner Karl Becker, z. Z. im Felde, und Frau Johannette, geb. Wagner Jda Michel Wwe., geb. Wagner Karl Debus und Frau Klara, geb. Wagner Walter, Karlheinz, Oswald (Enkel) Wilhelm Reeh und Frau Johannette, geb. Becker Dipl.-Gartenbauinspektor Paul Leib, z. Z. im Felde, und Familie. Krofdorf, Vetzberg, Wetzlar und im Felde, 2. Oktober 1942. Die Beerdigung findet am Sonntag, dem 4.10., nachm. um 4 Uhr vom Trauerhause aus statt. 04908 Danksagung. Für die vielen Beweise aufrichtiger Teilnahme. die uns durch Wort und Schrift bei dem schweren und schmerzlichen Verlust durch den Heldentod unseres lieben Sohnes, Bruders, Schwagers, Neffen, Kusins und Onkels, Erwin Kolb, Uffz. in einem Inf.-Regt., zugingen, danken wir auf diesem Wege recht herzlich. Besonderen Dank den Kameraden an der Front und der Firma Keiner&Co., sowieHermPfarrerGermer für die trostreichen Worte der Zeit vom 12. .... ....---------------------- Dienststelle, Gießen, Lonystr. 7, eingereicht werden. Anmeldevordrucke sind bei uns erhältlich. Danksagung. Allen, die uns bei dem schweren Verlust mein, herzensguten, unvergeßlichen Mannes, des liebevollen Vaters seines Söhnchens, unseres hoffnungsvollen Sohnes und Bruders, unseres lieben Schwiegersohnes, Schwagers, Enkels, Paten und Neffen, Walter Dick, Gefr. in einem Panzerjäger- Regt., ihre Teilnahme bewiesen haben, sagen wir auf diesem Wege herzlichen Dank. Gleichzeitig danken wir Herrn Pfarrer Germer für die trostreichen Worte bei der Gedächtnisfeier. In tiefem Schmerz: Elfriede Dick, geb.Riehm,und Söhnchen Günther; Familie Wilhelm Dick; Familie ■ 99,— 2225,03 25668640,14 Wochenübersicht: Dienstag, den 6. Oktober, 19 Uhr 5. Dienstagmiete u. Halbmiete A Liebesbriefe. Mittwoch, den 7.Oktober,19 Uhr 5. Mittwoch miete u. Halbmiete B Frauen hftaben das gern. Donnerstag, 8. Oktober, 19 Uhr Orchester-Konzert Beethoven - Sibelius - Heger. Freitag, den 9. Oktober, 19 Uhr 5. Freitagmiete u. Halbmiete B Frauen haben das gern. Sonntag, 11. Oktober, 15 Uhr Nachmittags«Frenidenvorstelluig Frauen haben das gern. 18.80 Uhr Die Hochzeit des Figaro. Gietzen, den 27. Januar 1942. Der Vorsitzende des Verwaltungsrates gez. Ritter, Oberbürgermeister. Der Svarkassenleiter: gez. Dietrich, stellv. Direktor. Büro-Geräte Erstklass. Vertreter gesucht. Angebote unter KN. 1823 an die Ala Anzeigen-Gesellschaft m.b.H.,Köln,Mauritiuswall 25 2950 V Passiva 1. Spareinlagen......... 2. Gläubiger.......... 3: Rücklagen nach § 11 KWG. . . 4. Rückstellungen........ 5. Sonstige Passiva 6. Posten, öte der Rechnuygsabgrew zung dienen......... 7. Gewinn........... Statt Karten! Für die Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Hinscheiden unseres teuren Entschlafenen, sowie für die Kranz- und Blumenspenden, insbesondere Herrn Dekan Sattler für die trostreichen Worte am Grabe, unsern innigsten Dank. Im Namen der Hinterbliebenen: Elisabeth Lotz, geb. Wagner. Gießen-Wieseck, im Oktober 1942. 10778778,73 98057,25 71147,77 174000,— 7,— Für Botengänge und leichte Hausarbeiten Schwarzbrauuer Dackel Hündin, entlaufen. Wiederbr. .Belohnung. [2970D Liebigstr. 21 I. 2 tüchtige Kontoristinnen für Lebensmittel - Großhandlung gesucht. Schriftliche Angebote imter 2947D an den Gießener Anzeiger erbeten. Poliere, Hilfspoliere Schachtmeister, Vorarbeiter Maurer und Zimmerleute für Bromberg und d. besetzten Ostgebiete für sofort oder später gesucht. Bewerbung an ßaugeselischaft Angerer m. b. H., Bromberg, Postfach 153 04382 Tüchtiger, energischer Bauführer für die besetzten Ostgebiete für sofort gesucht. Bewerbung mit Gehaltsansprüchen an Baugesellschaft Angerer m. b.H., Bromberg, Postfach 153 04381 der Universitätsstadt Gießen Sonntag, den 4. Oktober 11.30 bis 12.30 Uhr: Der zerbrochene Krug. 18.30 bis 21.45 Uhr Saison in Salzburg. Volkstümliche Naturwissenschalt in reichdebitdcrten, leichtverständl. Wer- Ken und in verschiedenen Preislagen bieten unsere Derlagserzeug nisse. Sie vermitteln einen tiefen Einblick in die Geheimnisse des Naturgeschehens und damit durch erweitertes Wissen er. hohteFreudeanden vielfältigen Schönheiten der Natur. Verlangen Sie Prospekte und Probehefte der Zeitschrift Freude am Leben. Hugo Bermühler Verlag Berlin-Lichterfelde. Betr.: Ablösung der Markanleihen der Stadt Gietzen; hier: Ziehung der Auslosungsrechte für dasJahr1S42. Bekanntmachung. Die öffentliche Ziehung der Auslosungsrechte zu den Ablösungsanleihen der Stadt Gießen für das Jahr 1942 findet am 22. Oktober 1942, 15 Uhr, im Stadthaus, Bergstraße, statt. Das Ergebnis der Auslosung wird in den Tageszeitungen alsbald öffentlich bekanntgegeben. Stadttheater-Platzmiete. Die Einlösung der zweiten Rate kann erfolgen: Montag, den 5. Okt. 1942, für die Dienstag-Miete, Dienstag, Len 6. Okt. 1942, für die Mittw och-Miete, Mittwoch, den 7. Okt. 1942, für die Freitag-Miete, an der Theater-Kasse, Johannesstratze 3, vormittags von 10—13 Uhr. [2956A Gießen, den 30. September 1942. Der Oberbürgermerster. Putzfrau für die Reinigung von Büroräumen zum sofortigen Eintritt gesucht. Heyllgenstaedt & Comp. Gießen Leibbinden Bruchbänder Einlagen Anfertigung in eig. Werkstatte Kurt Kling vonn. Heger Nadif. Bandaititenmelit Marktstr. 16 Lieferant der Krankenkassen Damen-Bedlenung. Gießen-Klein-Linden. 10, Schultheis; 11.15 KG. Gießen-Wieseck. 10 G.; 11 KG. Kirchberg. 14, Schmidt, Gießen. Mainzlar. 13.30, Schmidt, Treis; 14.30 KG. Hungen. 10, Dekan Schmidt (Erntedankfest). Sich. 9.15: Beichte. 9.30: Naumann. Eborschule, Kirchenchor, Kollekte. Abendmahl. 13.30: KG. Kollekte. Evang.Stadtmission, Löberstr. 14. Sonntag, 4.10., 8.30 Andacht und Abendmahl; 10 S.-Sch.; 15 Erntedankfest; 20.15 Predigt. - Mittwoch, 7.10., 20.15 Bibelstunde. Freie cvang. Gemeinde Gießen, Zu den Mühlen 2. Sonntag, 4.10., 9.45 Erbauungsstunde; 11 Sonntagschule) 15.30 Gemeindestunde. Ingenieur oder ausgebildeter Techniker f. Wärmetausch erbau u. Feinblechkonstruktion gesucht. Gelegenheit zur Einarbeitung wird geboten. Herren, die Interesse für das interessante u. vielseitige Gebiet haben, werden gebeten, ihre Bewerbung, mit Lebenslauf, Zeugnisabschrift. u. Gehaltsansprüchen zu richten unter „M 4436“ an Annoncen-Expedition Hans Kegeier, Berlin-Wilmersdorf, Nikolsburgerstraße 10. 2816 V Kirchliche Anzeigen. (®. = Gottesdienst, KG. --- Kinder- gottesdienst, HG. = Hauvtgottes- dienst, HG.-Abendm. = ^)auvt- gottesdienst mit Beichte und Abendmahl.) Gießen. Sonntag, 4. Oktober. Erntedankfest. Stadtkirchc. 10, Schmidt; 11, Abendm. f. Matth.- u. Mark.- Gem.; 11.15 KG., Matth.-Gem. Fobanneskirche. 10, Propst Knodt; ^**DeV vorstehende Jahresabschluß 1941 (Bilanz nebst Gewinn- und Verlustrechnung) vom.27. Ja. nuar 1942 wird hiermit genehmigt und zugleich dem Verwaltungsrat, Vorstand und Direktor dre seseh- liche Entlastung erteilt. 1 u ^Darmstadt, den Reichsstatthalter in Hessen — Landesregierung Abteilung III (InnereVerwaltung) I. A.: gez. Weurenbach. ■JLji Am 17. September 1942 erhielten wir die tieftraurige Nachricht, daß mein innigstgeliebter und guter Mann, mein lieber Sohn, unser lieber Schwiegersohn, unser lieber und guter Bruder und Schwager, der Unteroffizier in einem Inf.-Regt. (mot.) Willi Döring Inh.desE.K.2, des Inf.-Sturmabzeichens,des Verwundetenabzeich. u. and. Auszeichnungen im Alter von 27 Jahren gefallen ist. Er ließ sein junges Leben in den schweren Kämpfen bei Stalingrad, nachdem er an den siegreichen Feldzügen in Polen und Frankreich teilgenommen hatte und vod seiner Verwundung im Osten genesen war. In tiefem, stillem Schmerz: Elfriede Döring, geb. Philipp, und Angehörige. Betr.: Fachprüfung im Buchhaltungs- und Bilanzwesen. Die nächste Nachprüfung findet im November d. I. bei der Wirtschaftskammer Hessen, Frank- furt/Main, statt. Interessenten müssen ihre Anmeldung dazu bis spätestens 15. Oktober 1942 bei uns einreichen. Anmeldevordrucke hierzu sind bei unserer Dienststelle erhältlich. Spätere Anmeldungen können aus zeitlichen Gründen nicht entgegen- geno^rmen werden. [2948D Industrie- und Handelskammer zu Gießen. Schnauzer Rüde, reinrassig, mit Stammbaum zu verkaufen. [04932 Zu erfragen bei Borns, Vabnbofstr. 23. Giebener Vortragsring Goethe-Bund / Kulturelle Vereinigung / Volksbildungsstätte Gießen der NSG. „Kraft durch Freude“ Montag, den 5. Oktober 1942, abends 7 Uhr Neue Aula der Universität Dichterlesung 29iaD Xans Watzlifo Kartenverkauf Saalkasse und Challier. kammer werden am Sonntag, dem 1. November 1942 die nachstehenden Prüfungen durchgeführt: a) Anfängerprüfung in Stenographie (120 Silb.ll b) Stenographieprüfung (früher Geschäftssteno- gravhenprüfung) 150 bis 300 Silben; c) Stenotypistenprüfung für Anfänger (120 SW.); d) Stenotypistenprüfung ab 150 Silben; e) Prüfung im Maschinenschreiben; Ansage: 180 Anschläge in der Minute. . . Anmeldungen zu diesen Prüfungen müssen in der Zeit vom 12. bis 17. Oktober 1942 bei unserer | Vermietungen] Laden Marktplatz 8 zu vermieten. 2004D Näheres: A. Becker, Kevlerstraße 9. Televhon 3894. [ Mietgesuche~| 4-5-WM- M.-MW. von Beamten für sofort oder spät, in Gießen od. näherer Umgebung z. mieten gesucht, evtl. geg. Tausch einer 3-Zimm.-Wolm. in Butzbach. Schr. Ang. unt. 04918 a. d.G.A. Neichsbabn- Beamter sucht für sofort oder später 4-Zimmerwohnung mit Bad. [04900 Meldung bei Schmidt, Löberstraße 15. Alleinstehender älterer Herr sucht 1 bis 2 leere Zimmer Gut erhaltene ZmeMWe Größe 39, gegen Gr.40zutauschen gesucht. [04897 Samtztagmittag, zwisch. 2-3 Uhr. Hammstr.l5p,L Schwerkriegsbeschädigter sucht leihweise, evtl, käufl., einen SelWter. Schr. Ang. unt. 04890 a. d.G.A, Suche f. dauernd 3-0Ö.4-M- WWW zum 1. Dez. 1942 0 d er 1.Jan.1943. Schrift!. Angeb. unter 04864 an den Gieß. Anz. Alleinstehende Frau sucht 2-Ziimerwohnuiig mit Küche, in Großen-Linden oder Leihgestern. Schriftl. Angeb. unter 04896 an den Gieß. Anz. Zwei möblierte Zimmer (Wohn-u.Schlaf- zirmn.) m.-Küche od. Küchenben. gesucht. [2859D Angebote an Fughardt, Hindenburg- wall 20. Blorla-Palatt, Seltersweg: Die heimliche Gräfin 2626C Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: Strauenmusik RM. 45184344,24 6381492,46 1957 582,94 35100,-2 20880,21 4110,90 443979,48 54027490,23 Gut erhaltener Wen- oöet MWNllMel für 15 jährigen Jungen, gebr., z. kaufen gesucht. Schr. Ang. unt. 04828 a. d.G.A. | Verschiedenes | Aktiva 1. Barreserve . . . . . . - • • • 2. Fällige Zins- und Dwidenden- scheine........... 3. Wechsel........... 4. Eigene Wertpapiere . . . . . . 5. Guthaben bei anderen deutschen Kreditinstituten........ 6. Schuldner......• • • • 7. Hypotheken, Grund- und Rentenschulden ........... 8. Fällige Zinsforderungen .... 9. Bausparkasse......... 10. Beteiligungen . ...... - - - 11. Grundstücke und Gebäude . .. . 12. Betriebs- und Geschäftsausttat- tung ............. 13. Sonstige Aktiva . . ... . . 14. Posten, dre der Rechnungsabgrenzung dienen......... Nach pflichtmäßiger Prüfung auf Grund der Schriften, Bücher und sonstrgen Unterlagen des Betriebs, sowie der erteilten Aufklärungen und Nachweise wird festgestellt, daß die Buchführung und der Jahresabschluß sowie der Jahresbericht den Zuverlässige Putzfrau für zwei- b. dreimal wöchentlich gesucht. [04906 Schneider der Fachmann für Kleider, Neustadt 10. [Stellengesuche! Heitere Nm sucht ebensolche für ein. Stund en gemeinsamer MenMll. Schriftliche Angebote unter 04912 an den Gießen. Anzeig. Verkäufe "] Verkaufe junge, hochtr. Vogelsb. Fahr-11. Milchkuh sowie 1 !4jährig. Vogelsb. Zuchtrind. [2955D Bersrod, Haus Nr. 89. Gute Vogelsb. Fahrkuh Ende Oktober kalbend, zu verkaufen. [04881 Allendorf an der Lahn, Untergasse 36. Vogelsberger Fahrkuh frischm., ,z. verk. Nvdbeima.d.B. Adolf-Hitlcr- Str. 78. >04929 Slelöerlflrte auf den Namen Paula Lemke abband. gekommen. Die Geschäftsleute bitte ich, auf diese Kleiderkarte zu achten. [04911 Der Find, wird geb., dies, gegen Bel. abzug. bei Frau Lemke, Gießen-Wieseck, Eichenröder Weg 31. Verloren! Breit., goldenes Gliederarmband (altes Erbstück), am.Tonnerstag, dem 17. Sevt., verloren. Wiederbringer gute Belohnung. Abzugeben auf lZimmer mit Küche füralleinstehend. Dame gesucht. Schriftliche Angebote unter 04878 an den Gießen. Anzeig. KleineAnz eigen IM Gießener Anzeiger werden von Tauienden । beachtet und geleiea. Nach Gottes unerforschlichem Ratschluß starb plötzlich und unerwartet mein lieber, guter Mann, unser treusorgender Vater, Schwiegervater, Großvater, Bruder, Pate und Onkel Herr Karl Pfeifer nach kurzem Leiden im Alter von 67 Jahren. In tiefer Trauer: Frau Elisabethe Pfeifer, geb. Fritz Familie. Karl Pfeifer Familie Heinrich Heres und alle Angehörigen. Hattenrod, Lauter, den 2. Oktober 1942. Die Beerdigung findet Sonntag, 4. Oktober, nachmittags 3 Uhr, statt. 04924 Allen, die mir bei dem Heldentode meines geliebten Mannes und Vaters seines Söhnchens Karl Winhauer, Feldwebel in einem Inf.-Regt., ihre aufrichtige Teilnahme bewiesen, möchte ich auf diesem Wege meinen wärmsten Dank aussprechen. Besonders danke ich den Schulkameraden für die Kranzniederlegung. jn tjefem Leid: Ria Winhauer, geb. Rühl und Söhnchen Dieter. Kesselbach, den 1. Oktober 1942. 284883,70 54027490-23 Wir suchen sofort Groß- und Kleintuchschneider sowie Näherin Schneider, der Fachmann für Kleider Neustadt 10 04905 Fundbüro. Kleiner Schlüssel m.Bleianhänger verloren. Gegen gute Belohn. abzugeben in d. Geschäftsstelle d. Gießen. Anzeigers. 2962 V aesetzlicken Vorschriften und den einschlägigen Bestimmungen entsprechen,. und daß im übrigen auch Zie wiEaMchm Verhältnisse des Betriebes wesentliche Bennitnndungen nicht ergeben haben. D a rni st a d t, den Tvarkasken- und Giroverband Prüfungsitellc: Der Revisionsdirektor: gez. Mach old. Der Verbandsoberrevlsor: gez. Kitzinger. Simmentaler Rind trächtig, zu verkaufen. [2972 Beuern, Unterg. Nr. 86. Ein Vogelsberg. Rind 3 Z4 Mon. trag., z. verk. bei 2953V Häuser, Watzenborn, Hindenburgstr.6 3 Läufer 5 Monate alt, zu verkaufen. 29710 Engelbert Beckmann, Langsdorf * bei Lich. Jg., wachsamer Hund z. verkauf. [04913 1 Heuser, Bahnhofstr. 42. Wnjlnunet- fanwe für 25,- RM. zu verkaufen. [04915 Goethestr. 48 I. 24bäss., zu verk. Preis 140,-RM. Anzusehen bei Prüsse, Gabelsberger- straße 5. [04931 Weißes BronllltiO und Schleier f. schlanke Figur zu verkaufen für 40,-RM. [04894 Aulweg 102. Keiner Sie» für RM. 20,- zu verkaufen. [04921 Großer Stein- weg 19. Kinder- Sportwagen für 18,- RM. zu verkaufen. [04919 Ludwigstr.6411 | Kaufgesuche [ Pferd Einspänner, zu kaufen gesucht. [04930 Hch. Drechsler, Steinstraße 73. Zwei einjährige WWWl z. kaufen gesucht. Schr. Ang. unt. 04901 a. d.G.A. Gin-oUroel- MilielAus in ruhiger Lage, Gießen oder Vorort, sucht Privatmann z. kaufen. 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Hei i Familie ] wohnten • Unb das I her sein her seine Freilicl ' Erenzen. gäbe kor 1 oluchtbai Boltes C 8eld nidj: »cht dock j Freiheit H Men . | 11 diesen ■ vir leben m der k-hvert i 8rflt uni vis nicht, . 3u Ser B von SIel'e t N Ka .?'chener tot tour} ’^ntünbe: p vor Wing be, '^ers au Selcht !N0 AUnb m © 11« 5 3"1 ntor l'atnin Jfedjs : !^schl 7>8sorr JnQte Mt ' «riini ^tftarf '?enen g b "'d°- fi öer®‘± diesen. Theater -er Llniversitätsstadt Gießen Sä Mehr» $di? Ihlendorf: .Liebesbriefe-. 'schreiben ungr- m Militärische Beförderung. ^ebener Regiment angehört hatten. Beide Offi-I^^-^warz der G-u ziere wurden für ihre Bewährung als Reqiments- andschubi IftmtnAMXA..,- r-i_______ __c . ./tDt UNO LlOlktt dkS vielfa Handball. Heiler großer Erfolg der oberheUchen Tierzucht Zu Generalmajoren befördert wurden: mit Wirkung vom 1. September 1942 Oberst Friedrich Diese und mit Wirkung vom 1. Oktober 1942 Oberft Karst, die beide vor dem Kriege unserem! ommandeure in den schweren Kämpfen im Osten Ilhon vor einiger Zeit vom Führer durch die Der- eihung des Ritterkreuzes des Eisernen Kreuzes be- Mders ausgezeichnet. Man kann hier noch manches finden, was nicht nur des Anschauens sondern auch des Nachdenkens wert ist: von den Bänderhauben und bestickten Geldbeuteln, dem zierlich grün, rot und weiß bemalten Rechen bis hin zu der ehrwürdigen Erscheinung des Auch die Einteilung der Rinder in Preisklassen bot ein außerordentlich erfreuliches Bild, konnten doch allem 18 weibliche Tiere, die zum großen Teil über sehr gute Leistungen ihrer Ahnen verfugen der II. Preisklasse eingereiht werden, wäh- rend 9 Rinder der III. Preisklasse und 20 Rinder öer IV. Preisklasse zugeteillt wurden. Das Spitzen- tier wurde von dem bekannten Züchter Heinrich D 0 n A l t (Wallenrod, Kreis Lauterbach) gestellt Bei den Zuchtebern war ebenfalls die Qualität überdurchschnittlich. Die Nummer 42 des Eber-Ka- talogs (Züchter und Besitzer Kurt Eurich, Hutzdorf, Kreis Lauterbach) mürbe als bester Eber der Wert- 1 3ugetei(t und später durch die Schweine- Oberhessen zum Stopp-Preis dieser Klasse bei lebhaftem Mitgebot anderer Be- Verdunkelungszeit: 3. Oktober von 19.56 bis 6.57 Uhr. 4. Oktober von 19.54 bis 6.59 Uhr. inh Handel." 942 ihrt: (120 Silb.Ji ?itf)äftsftenc n; :(120ä itt; ite. n müssen in 2 bei unserer ächt werben. — M t v. Gießen II, . ch in Klein-Linden im Punkte gegenüber. Eine Vorhersaas f tnnrrlirfi ' 1 'ihen btt 'hung bei iiahris^. »lgsrechteri Ben für bei 15 Uhr, hn ibentogej: wen. [2983C Wertklasse III eingeordnet, und nur 2 Bullen mußten, obwohl sie ebenfalls über sehr gute Leistungen verfugten, der Wertklasse IV zugeteilt werden, da sie etwas zu groß im Rahmen waren. Das Ergebnis dieser sonderkörung ist außerordentlich erfreulich: die voraestellten Bullen konnten in den Zuchtwertklassen I und II als sehr gut bis vorzüglich angesprochen werden. 8 nen, doch noch zu dem erhofften Gelde kommt. Und zuguterletzt, da schon alles wieder in Butter 'st, stellt sich heraus, daß der gute Bankier wie 1 ein gelernter Casanova tatsächlich seine Liebesbriefe von damals abgeschrieben und zum zweiten Male „verwendet" hat, was ja allerdings entschieden ein Hartes Stück ist. — * ^err Mund hatte die Spielleitung: er ließ die mnf Akte mit oller unverblümten Offenheit und unbekümmerten Deutlichkeit abrollen und brachte im pointierten Dialog die nebeneinander angefiedelten Elemente des Spiels, Schwank, Satire, Groteske zu unmittelbarer Wirkung. Herr Löffler hatte sachlich und geschmackvoll, die Schauplätze dazu ge- fchaffen. — Herr B o s n ij war der Bankier und verspätete Liebhaber, eine in Berlegenheit und Angst sich windende, halb lächerliche, halb fatale Figur, zuletzt mühsam um Fassung ringend ob der verblüffenden Wendung der Dinge. Blanca Blacha spielte mit freundlicher Überlegenheit und sanfter Betroffenheit die vom „Göttergefchenk" überraschte tbattm. Gaby A m e r s b a ch brachte, für unser Ge- etwas reichlich aufgetragen, die goldenen Rück- ichtslofigkelten der jungen Generation an den JJtanri. ^erx L u d w i g, als der kouragierte Schwiegersohn mit dem Scheck, erzielte verdientermaßen einen Sondererfolg. Anja Rau und Käte Zae- n 1 “ e hotten das Modeatelier und bewährten sich als sachlich denkende, geschäftstüchtige und geistesgegenwärtig auch schwierigen Situationen gewach- ene Damen. Zosefine Lenzen als ungeschicktes und verstörtes Hausmädchen rundete das kleine Ensemble ab. — Die Besucher unterhielten sich vorzüglich und sparten nicht mit Beifall und Blumen. 1 Hans Thyriot. ' V " llt UrtD water durch die Schweine- Fh l 7/116 K l - P i n h «> n ssassaäffiiÄiöäfä Ärväter-Tracht und schöner Hausrat Alte Bauernkultur im Oberhessischen Museum. ÄS Mi ates» rate er gesucht- N. 1823 an GeseUscWt Nichts bekundet die Geschlossenheit und Tradi? tlonskraft bäuerlicher Kultur stärker als die Tracht, wie sie im hessischen Raume, wiewohl vielfach bedroht, vergessen und verloren gegangen, auch heute noch immer lebendig ist. Der Schwälmer Bauer mit und Kittel, mit Kniestrümpfen und Schnallenschuhen, wie er uns hier, naturgetreu nachgebildet, entgegentritt, ist ein Bild der vollkommenen Einheitlichkeit und selbstbewußten Kraft bäuerlichen Daseins: das gilt erst recht von der Kirchentracht mit Dreispitz und langem schwarzen Rock mit den goldenen Knöpfen, von der Frauentracht mit Bänderhaube, Tuch und Stumprock. Das alles spricht den Beschauer mit ruhigen, klaren Farben und Formen an, die an feine Zeit gebunden und keiner Mode untertan sind. Ein Pracht- tück ist das Schwälmer Brautpaar nebenan: die Erscheinung der beiden bäuerlichen Gestalten ist beherrscht von der festlichen Kopfbedeckung, der bunten Brautkrone und dem mit Blumen und Früchten üppig gezierten, ausladenden Dreimaster. Dem ernsten Schwarz der Gewänder geben die weißen 27^.*7 * -f-,--)e, das Gelb und Grün, Rot und Violett des vielfältigen Brautfchmucks eine fröhlich-feiertägliche Betonung. Der Bra aus Dirlammen (Kr. Lauterbach), die e irdene, mit Blumenornamenten bemalte üffel, der geschnitzte Bauernstuhl und die dickleibige, alte Bibel samt hoher schwarzer Pelzmütze runden das Bild dieser Trachtengruppe zu einem Stilleben ganz besonderer Art. Unter großer Beteiligung aus Züchterkreisen des engeren und. weiteren Zuchtgebietes und in Gegenwart einer Reihe von Ehrengästen — u. a. Kreisleiter Backhaus, Landeshauptabteilungsleiter II Bauer Scha rch (Windhausen, Kreis Alsfeld), der auch als Höhenfleckvish-Züchter weithin bekannt ist Stabsleiter Oberlandwirtschaftsrat Dr. R o t h e r t (Frankfurt a. M.) und Professor Dr. Vogel vom Unlversitäts-Tierzuchtinstitut' Gießen — fand am gestrigen Freitag in der Zuchtviehhalle Rhein-Main in Gießen eine große Absatzveranstaltung des Zuchterverems für Höhenfleckvieh und der Schweine- zuchteroereimgung für Oberhessen statt. Zum Verkauf gelangten 26 besonders ausgewählte Höhen- sleckvieh-Leistungsbullen, 47 im Herdbuch eingetragene Höhen'leckvieh-Kalbinnen und 47 Zuchteber. Bereits am Vortage wurde bei reger Anteilnahme von Interessenten unter Leitung des Lei- des Tierzuchtamtes Gießen, Landwirtschafts - rat Dr. Wagner, die Prämiierung, Sonderkörung der Vatertiere und Einteilung der Rinder in Zuchtwertklassen vorgenommen. Hierbei wurde ein Bulle (Züchter und Besitzer Ludwig Weber, Langsdorf) der Zuchtwertklasse I zugeteilt, 10 Bullen wurden in der Zuchtwertklasse II gekört, 13 Bullen in die Alsfeld) angekauft. 10 Eber wurden der $ßerh Haffe II, 24 der Wertklasse III und nur 12 dev Wertklaffe IV zugeteilt. Auch dieses Sonderkör-- ergednis unterstreicht wiederum die Tatsache, daß gerade auch bei den Zuchtebern überdurchschnittlich gute Tiere 3um Verkauf gestellt wurden. Bei der Verkoufsveranstaltung am gestrigen Frei» tag war daher großes Interesse'sowohl für'Eber al« auch für Bullen und tragende Kalbinnen zu be- obachten. Obwohl durch das Protektorat Böhmen und Mähren 8 Bullen angekauft wurden, bagegenj auswärtige Kommissionen, die den Ankauf von'hochtragenden Rindern vornehmen wollten, in letzter stunde absagen mußten und nicht erschienen waren, verlief der Verkauf aller männlichen und weiblichen Zuchttiere durchaus zufriedenstellend und gestaltete sich zu einem großen Erfolg für Züchter und Zucht- leitung. Sämtliche zum Verkauf gestellten Tiers wechselten den Besitzer. Ein großer Teil der Tiere werdenZ" festgesetzten Stopp-Preisen abgegeben Erfreulich ist auch die Tatsache, daß der Verkaufs von weiblichen wertvollen Zuchttieren sich immer? Itarfer auf den zentralen Absatzveranstaltungen Jm • 6 mr- e*n^örgert. Es sei heute schon vermerkt, daß im Marz nächsten Jahres von der Züchtervereini- g.ung für Höhenfleckoieh in Oberheffen wiederum eine große Absatzveranstaltung von tragenden Rim dem m Gießen vorgesehen ist. Die nächste Absatzveranstaltung von Höhenfleck. vieh-Bullen und Zuchtebern findet am 20. Novem- ber 1942 m der Zuchtviehhalle Rhein-Main in Gie« tzen statt. Appell des Landw.-Znf.-Regi. 116. alten Schäfers mit feiner Schippe und dem stattlichen Bauern aus dem Schlitzerland. Frauentrachten aus Londorf, Nordeck, Wetdenhausen und Gladenbach charakterisieren das vielfach wechselnde, sich wandelnde, tn seinen Besonderheiten sich behauptende Bild der hessischen Trachtenlandschaft. Auch die Spinnräder, welche einst den Grundstoff dieser Tracht lieferten, und welche die meisten von uns gar nicht mehr oder doch eben nur noch als Mu- seumsstucke kennen, sind hier bewahrt, und an der Sßanb hangt ein alter Darmstädter Holzschnitt vön vj. V. Scholl: darauf kann man sehen, wie es früher m einer oderhessifchen Spinnstube ausge- sehen hat und zugegangen ist. Schön fügt sich zum Spinnrad das zinnerne und irbene Geschirr in mancherlei Gestalt, die vom Alter geschwärzte, bemalte Truhe, der klobige Messing- morser, die Himmelbettstatt, wie ein kleines Haus anzuschauen, mit Vorhängen ringsherum zum Zu- Z^hen, mit der geschnitzten Wiege und dem Kinder- stuhlchen daneben. Zu einer hübschen Trachtensigur roel'e^ stimmt als ein besonders reizvolles Stuck landschaftlich begrenzter Volkskunst die große oberhessische Spanschachtel, primitiv bemalt mit dem Bilde eines Mannes und zweier Mädchen im B'e- dermeier-Kostüm: die Überschrift dazu lautet: Darf ich mich wohl unterstehen, neben Ihnen herzugehen? Langst selten gewordene Stücke findet man nebenan den Flachsstock, die gewaltige Tabakspfeife die einen kerngesunden Besitzer gehabt haben muß, die geschnitzten Wascheklopfer, die altertümliche Uhr und das wuchtige Sauerkrautfaß. Eine reine Freude gewahrt das mancherlei irdene Geschirr, das hier liebevoll zusammengetragen ist — um seiner mannigfachen Formen, seiner Bemalung und seiner Inschriften willen. „Zum Andenken" heißt es da schlicht aber man kann auch lesen: „Meine Frau und ich schlafen unter einer Zich", oder, als rundum laufende Beschriftung auf dem Rande einer bunten und bauchigen irdenen Schüssel: „Alles was wir haben, sind lauter Gottesgaben, anno 1800." Das ist eine kleine Auslese von einem flüchtigen Rundgang. Nicht alles, was von diesen Dingen hier zusammengebracht und sinnvoll geordnet zur Schau gestellt ist, mag in Bauernhäusern gestanden haben: es ist gewiß auch manches davon in andere, benachbarte Lebens- und Kulturkreise übergegangen und oon ihnen aufgenommen worden. Das wird etwa der riesige Schwälmer Schrank von 1791 aus Schloß Aomrob bezeugen, gewiß eines der kostbarsten alten Stucke, die unser Museum beherbergt: ausladend geräumig und behäbig, ein Meisterwerk edler, bodenständiger Handwerkskultur prachtvoll geschnitzt und mit roten Blumen künstlich geziert. Das ist ein Stück Hausrat, das schon Generationen gedient hat und noch ebenso vielen würde dienen können Man sieht es ihm an und stellt sich vor, welche Fülle guter und dauernder Dinge er einmal beherbergt hat — dieser gewaltige Schrank, der um die Zeit der Französischen Revolution im Schwälmer Land gebaut, geschnitzt und bemalt worden ist. —y— WS3 voch-Mje, ag-Riete, 1 vormittos [295lj ?ieo5öceTni0unfl ehern. Angehöriger des Land. wehr-Jnf.-Rgts. 116 in Gießen hielt im Cafe Krä« mer einen Kameradschaftsabend ab. Kameradschafts- rubrer Rudolf Schneider gedachte zunächst in ehrenden Worten des verstorbenen Gründers der Vereinigung, Prof. Dr. Wilhelm H e i) m a nn. Dann rief er wieder die Kampfe bei Vitry-le-Fran^ois Dom 8. bis 11. September 1914 in die Erinnerung, bei denen das Landwetzrregiment 116 mit seinen, «chm-sterr-Mm-nt MR. 118 di- Feuertaufe erhielt. Auch ber Kampfe in ber Herbstschlacht in der Chaim pagnc vom 21. bis 25. September 1915 gedachta er »o das Regiment wie eine eiserne Mauer stand uno trotz 7bftundigem Trommelfeuer alle Angriffe des Gegners zurückschlug und ihn im Gegenangriff zuruckwarf, wo er in die Stellung eingebrungen mar. Das Gebächtnis ber gefallenen Kameraden des .Neglwents und der Toten des jetzigen Krieges wurde n üblicher Weise geehrt. Kam. Lenz erhielt für feine erfolgreiche Tätigkeit als Fechtwart den Dank des Kreiskriegerführers. Mit dem Gruß an den Ä Jh ""d unsere unvergleichliche Wehrmacht wurde der offizielle Teil geschlossen. ;ad.t Gieß«" Oktober jo Uhr: >ne V^8- 45 Uhr iliburß- r sicht: .tober,19^ 'üslbvuete^ l,n io Uhr ,da^er ' m 21m 1. Oktober beging : ^tdwig Geilel, Gießen, Margaretenhütte 19 fein 2viahrrges Dienstjubiläum bei ber Bäuerlichen । Hauptgenossenschaft Rhein-Main-Neckar G. m b H. ' O™' 9ubJ(ar w°r früher lanqere ®,e6en der Genossen lchaft beschäf- -'2. !elt kurzem am ßager m Butzbach tätig. Dichterlesung im Gießener Vor« 1 n-9" 2er Goethe-Bund Gießen, bie Kuli tuireUe Vereinigung und bie Volksbildungstätte Gie- »en .werden im Rahmen des Gießener Vortrags^ nnges am kommenden Montag ihr gemeinsames mit einer Lesung des fubeten« beutfcf>en Dichters Hans Mahlik eröffnen. ßr e6ener Herbstmarkt. Vom HQ fi5pfnh,r3'6DhO?er' bis umschließ,ich Sonntag, °j?er'ft,n ®'eßen auf Oswaldsgartens ^er der Herbstmarkt (Schaumesse) statt. Schau-> “n'b^r£Iuftl9un95flcfd>äftG verschiedenster'' «rt fjnb emgetroffen. Mit Rücksicht auf die Ver- Gin^^pslicht endet der Herbstmarkt jeweils bei ® vorgeschriebenen Verdunkelungszeit io - braucht Pantoffel? Am 12. Oktober beginnt em Pantoffelkurs, an dem jeder- mir^rreibSm^ fa"n- 2)05 Deutsche Frauenwerk mm allen Frauen zeigen, wie sie für sich selbst und -^anyfer ohne Bezugscheine her- ^9^96* ^,Ckr ?Ur- finbct om Nachmittag 9^' k r^36‘iDftobeT beginnt ein Kurs, der am ist.in ber Kaiserollee 6 leben Montag und Donnerstag, von 9 bis 12 und AnLung “te. erfraflen' 2°rt 'E °uch ** Stadtbüch-rci Sieben. Im Monat September wurden 1480 Bände ausgelieben. Da. bemmsn auf Romane 940, Iugendschriften 259, Reisebeschreibungen 73, Geschichte und Lebens- be chreibungen 86, Kunst 21. Technik 35, Kriegsgeschichte 42, Politik 19, Ges. Werke 5 Bände SIMM Gauklasfe. Offenbach — Luftwaffe Gießen »ie Platzmannschaft begann die neue Runde viel- versprechend, mußte aber in den weiteren Spielen Niederlagen einstecken. Obwohl auch die Gießener noch keinen Punktgewinn zu verzeichnen haben, K doch nicht ohne Aussicht in den Kampf. b/s Spiels gegen den Gaumeister Poli" zeit bestätigte trotz der Niederlage eine Formoer- bes.erung der Soldaten. Da man auch im vergangenen Spietzahr in Offenbach den Sieger stellte, er. wartet man eine Wiederholung solchen Sieges Luftwaffe II — Mtv. Gießen. ' Die zweite Mannschaft der Luftwaffe ist noch nicht an die Oeftentlichkeit getreten, so daß jeglicher Vergleich fehlt. Ihr Gegner ist für den Sonntag heftens gerufte . Trotz des Platzvorteiles der Sol- oaten werden sie um eine Niederlage nicht herum, kommen. In dem Roman „Das zweite Gesicht" von Hermann Lons heißt es einmal, die Bauern seien heutzutage bie einzigen Menschen, die noch Kultur haben. So sehr dieser Satz in seiner Formulie- rung geflissentlich zugespitzt und überspitzt ist, so „ unbestreitbar ist der Kerngedanke, der ' ihm zu- : Zibell egt und quF bie innere Geschlossenheit, Ein- beltlichkeit und Unberührbarfeit des alten, bodenständig-bäuerlichen • Lebensgefühls und feiner Lebensformen hindeutet. Hermann Löns, der hier mir den Worten feines Helden Helmold Hagen- rieder spricht, hat, wie auch aus manchem andern ferner Sucher zu ersehen ist, ein feines Gefühl für diese Dinge gehabt. Was es, im Kern, mit einem crLro«‘e bim Satz aus dem „Zweiten Gesicht", aut sich hat, mag man an einem Tage bedenken, öer dem Erntedank wie dem Lobe des deutschen frlucr<üftanöß5 schlechthin gewidmet ist. Das hes- sische Bauerntum liefert für die Gediegenheit, Kraft und Schönheit feiner Kultur nicht minder überzeugende und anziehende Belege als etwa das mün- sterländifche ober bas nieberbeutfche, bas Lons landschaftlich näher lag. Bei einem Gang durch das Oberhessische Museum in Gießen kann man sich leicht und anschaulich davon überzeugen. tl°9en S inaen ; “Abi' SS denkeM^i flriffen gedankenlos und be- äI'ä &ii. zä s ■“ÄS: &ME.Ä Acker s?d^M^ ^"tscher Lden/ un er -le Welt, und mir holen das Brot, wo es Lch günstigsten bietet. Der Weltkrieg inde^ hat die Dinge wieder zurechtgerückt und die alte Schöp- ÄsX0" W und Boden wiederhe?- gestellt. Wohlfeiles Brot wollten sie damals und uleinmal überhaupt kein Brot, Geld woll- flSr unA ,nun hatten sie auf einmal Geld, nkM sn^^en .Nichts zu essen. Die Erde läßt ihrer cht spotten. Die Feinde zwangen uns wieder zum eigenen Boden, sie lehrten uns, daß ein Volk Der- ni*r nn« h^ft05».^ln aus dem Handel und aus ber Hanb empfangt, aus ber Hanb (Bob t S ®aUrn- Der Nationalsozialismus ?ber war es, ber aus tieferer Erkenntnis ber Gesetze £rntr«^!-bC45 rovCbJr bie Heiligkeit ber Scholle pr?-- f^iertewUn? bas Bauerntum roieber in feine natürlichen Med)te einfetzte. . feItfQ™5 besetz der Weltorbnung, daß ;-^^U$hu9en mcy geschenkt wirb. Auch nicht bie tägliche Nahrung. Der Acker in unseren Breiten gibt ^eni VonJeIbft- Mag in wärmeren, südlicheren Strichen ber Erbe ber Mensch nur den arm auszustrecken brauchen, um seinen Hunger zu NÄ Uü5 !^uß der Mensch seinen ganzen Fleiß und Verstand daran setzen, um dem Acker i '0 viel abzugewinnen, daß die vielen, die auf ihn : angeroiefen Jinö, auch davon leben können. An die- I |er Arbeit hat sich dann aber auch ber Mensch ent» roicfelt, und es ist fejn Zufall, daß das Große, das die Menschheit geschaffen, nicht von den Lieblingen der Natur, den Glückskindern der Erde kam sondern von denen, die Leib, Seele und Geist an= ipannen mu^en, um sich zu behaupten. Mensch und Natur forderten und steigerten sich gegenseitig. - -Oer Acker ist em strenger Lehrmeister. Er zwingt den Menschen in seinen Dienst, aber er entwickelt auch anbere Fähigkeiten in ihm. Er ist es, der zu- erft b:e (Bememfchaft sammelt, denn der einzelne ist nichts ihm gegenüber. Nur wo viele Hände sich regen, kann eine Ernte eingebracht werden. Das ganze Haus des Bauern stellt ber Acker an die Arbeit, im Unterschied von andern Berufen, die meist nur den arbeitenden Gatten und Vater fern nen. Heute greift er sogar noch über die ländliche Familie hinaus und holt auch den des Ackers entwöhnten Menschen ber Städte in seinen Bereich. Unb das ist gut so, damit der Städter merkt, woher sein Brot kommt, und der Bauer merkt, woher seine Hilfe kommt, nämlich von seinem Volk. Freilich, die Natur setzt dem Menschen gewisse Grenzen. Bei allem Fleiß und bei aller Erfinbungs- flabe kommt eines Tages der Zeitpunkt, da die Fruchtbarkeit des Bodens nicht mehr mit der des Kolkes Schritt hält, da das Volk wächst, aber bas Feld nicht. Dann muß es sich zeigen, ob der Mensch nicht doch größer ist als der Bobesi und sich die Freiheit der Nahrung erkämpft. Hungern ober kämpfen — das ist bie Entscheidungsfrage, bie uns hi diesen Jahren das Schicksal gestellt hat. Wollen vir leben, so brauchen wir Land, unb so zwingt uns ber zu kleine Acker statt bes Pfluges das Schwert in bie Hand. Gott gibt uns das tägliche "rot, und dafür danken wir ihm, aber er gibt es uns nicht, ohne daß wir darum arbeiten. W. F. Handball der HI. Holzheim — Grüningen. f Vereine standen sich erst unlängst im Ge- ?a£*fpieI gegenüber, wobei Holzheim Sieger blreb. Die neuerliche Begegnung darf man aller- bmgs nicht zu leicht nehmen, um keine unliebsame Ueberraschung zu erleben. 1 DI.-Klasse. (a • Golzheim — Grüningen. brunmgen gelang es im vergangenen Spieljahr, -r er^ten Tabellenplatz zu erringen. mu6 lehr anstrengen, da- mit das Resultat nicht allzu hoch wird. Lang-Göns — Heuchelheim. Zwei gleichstarke Mannschaften treffen sich in Vielleicht ist ber Platzvorteil ein Plus rur die Gastaeber. nds7Ubr it - rsli» litt ballier. Geländespiel im Zliegerstamm 1/116 als Abschluß -er Gommerarbeit. Am moraigen Sonntag, 4. Oktober, wird der Flie- jfrftamm 1/116 in einem Geländespiel innerhalb w sechs Flieaergefolgfchaften des Stammes, das ! R über das Gebiet von Gießen, Lollar, Lich bis I ^tünberg erstrecken wird und im Licher Stadtwald |jun Abschluß kommt, einen Querschnitt seiner Aus- PiBungsarbeit im Verlaufe der verflossenen Som- iLyrmonate zeigen. Dem Fliegerstamm mit sechs i ve'olgschaften in Gießen, Watzenborn-Steinberg, *,c), (Brünberg, Lollar und Ettingshausen in einer ^eamtftärfe von 420 Zungen ist es in den Den Eigenen Sommermonaten gelungen, bas Leistungs- Reichen der Httler-Iugenb bis zu 90 unb mehr >ft., das sind 380 Zungen, zu erringen. Neben die- pr geländesportlichen Leistung hat ber Stamm in vstammenarbeit mit dem NSFK. 40 v. H. neue tungsprüfungen im Segelfliegen auf Segelflug- Wlen und Lagern ablegen können. (Siebener öod)enmarftpreife. ! * Gießen, 3. Okt. Auf dem heutigen Wochen- Mkt kosteten: Markenbutter, % kg 1,80 RM., te 30 Rpf., Käse, das Stück 9 bis 10, Kartoffeln, l"? 51, Wirsing, kg 6 bis 10, Weißkraut 4 r5 Rotkraut 6 bis 10, gelbe Rüben 6 bis 8, t?8 Rüben 5 bis 8, Spinat 12, Römischkohl 10, jOitaten 18 bis 20, Schwarzwurzeln 40, Feldsalat, K Frühäpfel, % .kg 20 bis 30, Falläpfel 8 bis ' Virnen 25 bis 30, Zwetschen 23, Lauch 15 bis ASellerie 20, Blumenkohl, das, Stück 10 bis 50, PJjf 8 bis 10, Endivien 8 bis 12, Oberkohlrabi 8, 5 bis 13, Radieschen 10 Rpf. Ikendorf, 1907 in Leipzig geboren, mit ernsten Dramen („Alpenzug", „Das Zahr 1000") und Drehbüchern („Wunschkonzert", „Kadetten", "-Patrioten") schnell bekannt geworden, hat sich den Liebesbriefen" eine lockere fünfaktige r r/ndunterhaltung ausgedacht, in der sich die handfeste Situationskomik des Schwankes mit etlicher satire und ein ins Groteske spielender Einfall oegegnen. Ein normal verheirateter und ergrauter Zzanfier leiftet sich einen Seitensprung mit einer jungen Mvdekünstlerin. Als diese erfährt, daß er Jnitmchten unbeweibt ist und er den schlichten Rückzug antntt verweigert sie die Rückgabe feiner Liebesbriefe. Zhre geschäftstüchtige Freundin versucht sie sogar zu einer kleinen Erpressung zu bewegen, aber sie ängstigt ihn nur, halb aus Spaß, halb oerargert, mit der Drohung, die belastenden Schrift- m^ra.u Gemahlin zu unterbreiten. Der er- fehreefte Bankier macht infolgedessen im Fimilien- rreife eine ziemlich klägliche Figur. Aber Lützkendorf, der siicht von ungefähr Chefdramaturg und ein ge- ro,f!2 ^^a!ermar,n ist, hat sich noch mehrere überraschende Pointen ausgedacht: erstens läßt er die -öriefe, die das Mädchen dem abgetretenen Der- UP^em sie ihn ein Weilchen hat zappeln en,mI5fret wieder zustecken wollte, dennoch der ^rau Gemahlin in die Hände fallen. Aber zweitens bleibt der erwartete Donnerschlag aus; bie hebe lf Jme„®l9(lntciI ganz gerührt über das „Gottergeschenk , daß er ihr seine ersten Liebesbriefe die sie ohnehin schon vermißte, als Geburtstagsüberraschung auf den Tisch legt. Drittens be- fommt der Schwiegersohn des Bankiers, der die peinliche Affäre aus der Welt schaffen soll, aus Der- pendle Freundin zu fassen und drückt ihr einen . in die Hand, so daß sie, sprachlos vor Stau- er V. >*** 8er. 'm 27. a c sei«. [2941 n Novenibec issen, Franl' en ihre Ander 1942 bei ;rju sind bei ’ AnmeldM cht entgegen- [2948V llGiefjen. •srinö ngsstätteGieß« BAYER 2883 V 0 04867- W^ickt für utenigffivtrd Ruf 2847-48 1823 DZ anns rot Achtung! Achtung! sparsam anwenden Das feilende Wundpflaster 2bjcMo)v ßleßen an Oec Cohn USCHAS GmbH. 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