Montag. 2.8ebruarM2 Gietzener Anzeiger grüßung hatte sich auf dem Flugplatz eine zahlreiche Menschenmenge eingefunden, die dem Außen- Buenos Aires, 29.Januar 1942. b^raüe. Die Welt im Banne der Führer-Rede chinen ;n Goethestr. 32 land. friedigung. Llnaarn. Das Ergebnis der Konferenz von Rip: Die Soli- ^aritätserkiarung der Staaten des amerikanischen l chilenischen Staatspräsidenten erfolgte mit einer Mehrheit über 50 000 Stimmen gegen General Ibanez. tisch noch nicht gelöst werden. Argentinien und Chile für den Frieden in Südamerika. Santiago de Chile, 31. Ian. (Europa- preß.) Der chilenische Delegierte bei der Konferenz von Rio de Janeiro, Außenminister Juan Battista R o f e,t t i, traf, von Buenos Aires kommend, in Santiago de Chile ein. Zu seiner Be- etter rüge, SchüW meine Samin« itte Zuschriften nach bort.ltttV urrafee 4. Annahme von Anreisen für die Mittagsnummer bis 8' ,Ubr desVormittagS Anreiaen-Preife: Anzeigenteil 7 Rvf. je mm bei 22 mm Zeilenbrerte, Tertteil 50 Rvf. je mm bei 70 mm Zeilenbreite Nachlässe: Wiederholung Malstaffel 1 AbfchlüfseMengenftaffel B Platzvorschrift l vorherige Vereinbarung) 25°/e megt Herzliche Glückwünsche an den Führer Verbündete und befreundete Staatssührer zum 30. Januar. “’engesucht 111 ”"ter asst, ^ererbet haus in Siehe iciudit 9 Geboten. Je .unter 323D erbeten Finnland. In der finnischen Presse werden vor allem das grenzenlose Vertrauen, die Sicherheit und der Siegeswille, die in der Führerreüe zum Ausdruck kamen, herausgestellt. Die Blätter heben allgemein hervor, daß dieses Jahr das Jahr der großen Siege fein wird. „UUfi Suomi" unterstreicht in ihrem Kommentar die Worte des Führers, daß feine großen Aufgaben in der Friedensarbeit lägen. Die felsenfeste Sicherheit des Führers fei em Beweis dafür, daß sein Vertrauen zur Moral des deutschen Volkes und zu feinen materiellen Kraftreserven unerschütterlich sei. ,^elsinging Sanomctt" schreibt u. a., aus der Rede Adolf Hitlers gehe hervor, daß sich die Hoffnungen, die die Bolschewisten aus den „General Winter gesetzt hätten, nicht erfüllt hätten. Spanien. Die Madrider Zeitungen geben die große Rede des Führers in ausführlichen Auszügen wieder. In den Schlazeilen bringen die Blätter die absolute Siegesgewißheit des Führers in dem gemeinsamen Kampfe Deutschlands, Italiens und Japans gegen die gleichen dunklen Kräfte, die auch für den ersten Weltkrieg verantwortlich sind, zum Ausdruck. ,ABC" hebt in seinem Leitartikel besonders hervor, daß der Führer mit der größten Offenheit gesprochen habe, denn er kenne sein Volk, kenne seinen Opfergeist und seine heroische Entschlossenheit zum Sieg trotz aller Opfer, die ihm der Kampf auferlegt. Es sei eine großartige Rede gewesen, deren männlicher und aufrichtiger Ton ein Zeichen der Kraft sei. Holland. Amsterdam, 1. Februar. (DNB.) Das „Han- delsblad" schreibt u.a.: Nachdem der Führer fein Volt aus Not und Zwiespalt zur politischen Einheit und zur militärischen Macht geführt habe, habe ihm die Geschichte eine noch gewaltigere Aufgabe gegeben, nämlich die Befreiung Europas von der bri- tischen Vorteil- und Herrschpolitik und vön der bolschewistischen Gefahr, damit das Ende dieses Krieges für alle europäischen Völker ein Zeitalter des Friedens, der Sicherheit und Wohlfahrt einläuten könne. Nach der Konferenz von Rio X Von unserem Dr. H.-Korrespondenlen. Japan. 'Tokio, 1. Febr. (Europapreß.) Die Rede des Führers im Berliner Sportpalast wird von den japanischen Blättern in Großaufknachung wieder- gegeben. Die auf Japan und seine bisherigen Kriegsleistungen bezüglichen Ausführungen der Rede werden besonders günstig aufgenommen. Daneben erwecken die Hinweise auf die für das Frubfahr zu erwartenden neuen Aktionen der europäischen Achsenmächte größtes Interesse und lebhafte Be- Budapest, 1. Febr. (Europapreß.) Die Buda- perter Presse sieht die Rede des Führers unter dem Gesichtswinkel der kommenden letzten Anstrengungen für den Sieg, in den auch Ungarn eingefpannt i|t. UHU UKliuu u |t i v-z •• * - n---ö; ~ - A-. uralte Kulturmission in Afrika hatte ohne Einmischung Englands ftiedlich vonstatten gehen können, doch habe England mit den Genfer Sanktionen geantwortet. Die Voraussage des Sieges mit der der Führer geschloffen habe, werde in Italien nut der gleichen Zuversicht aufgenommen wie m Deutsch- Das Regierungsblatt „Magyarerszag" schreibt: „Millionen von Rundfunkhörern haben erneut in die Schatzkammer des Gedankenreichtums und der Redekunst dieses großen Mannes Einblick gewinnen können, der in den schweren Zeiten weltgeschichtlicher Entscheidungen die deutsche Nation zu einem beispiellosen Ruhm geführt hat." Man habe erneut den berufenen Staatsmann erlebt, der sich immer wieder seinem Volke stellt, feine Besorgnisse nicht verheimlicht, das Geheimnis feiner Erfolge lüftet und in unnachahmlicher Weife weiß, was und wem er es zu sagen habe. Dor dem Führer des deutschen Volkes hätten im Berliner Sportpalast die Vertreter der deutschen Nation gestanden, die in ihm den Verkärperer der geschichtlichen Gröhe des Deutschtums erblickten. Deutschland führe in diesen Stunden einen Kampf auf Leben und Tod, und diejenigen, die den Aeußerungen des Führers lauschten, hätten den Lebenswillen, das fanatische Selbstvertrauen und den unerschütterlichen Glauben des Deutschtums an den Sieg erleben können. lantik- und Pa^isikküste Konferenz von T* st' ° die Delegation von USA. im L , ..... schußverhandlungen von Rio zu dem Eingeständnis bequemen, daß ihre Flotte nicht mehr ausreiche, den Transport südamerikanischer Waren nach den Vereinigten Staaten zu schützen.- Die Forderung, die üdamerikanischen Staaten sollten ihre Kriegsschiffe ür Konvois nach den Vereinigten Staaten zur Ver- « üqung stellen, mußte die USA.-Delegation in Rio allen lassen, da sich immer heftigerer W i - d e r st a n d gegen eine solche Verwicklung in den Krieg bemerkbar machte. Uebriggeblieben ist von dieser nordamerikanischen Forderung nur der reduzierte Vorschlag, die südamerikanischen Länder möchten wenigstens die Handelsschiffahrt in ihren Territorialgewässern schützen. Aber auch diese Frage konnte im Verlauf der Verhandlungen in Rio prak- Unsere Aufgabe. Wenn die. Zuversicht in diesem Kriege eine der bemerkenswertesten Tugenden des deutschen -Boi!es ist, so erleben wir es auch hier wieder, daß der Führer in dieser Tugend uns alle übertrifft. Das Wort der Zuversicht aus feinem Munde fließt wie ein Strom von seelischen Kräften durch das ganze Volk, die Starken noch stolzer machend, die Gleichgültigen mitreißend, die zur Ängstlichkeit Neigenden aufrichtend. Der Führer ist zuversichtlich nicht obwohl, sondern gerade weil er auch die Schwierigkeiten kennt, die sich zwischen uns und den Sieg stellen, weil er aus einem Leben voll'ununterbrochenem Kampf die Erfahrung gesammelt hat, Gegner und Widerstände richtig einzuschätzen. Sem großes Wort, daß Siege ertragen jeder Schwächling, aber Schicksalsschläge aushalten nur der Starke kann, enthüllt uns eine Seele von granitener Standhaftigkeit. Hätte es uns jemals an Dergleichsmaßstäben zwischen unserer und der Feinde Führung gefehlt, so hätte des Führers Rede zum 9. Jahrestag der nationalsozialistischen Machtergreifung sie uns geboten. Während der oberste Kriegshetzer in London sein erschrockenes Volk mit dem billigen Trost, man habe „den Kopf ja noch über Wasser", über die wahre Lage zu täuschen versucht, steht hier ein Mann vor seinem Volke, der nicht nur auf Taten und weltgeschichtliche Erfolge verweisen kann, sondern dessen ganze Haltung die Ueberlegenheit der gerechten Sache'repräsentiert. Niemand weiß besser als der Führer, welche Kräfte die jüdisch-plutokra- tisch-bolschewistische Allianz vielleicht noch gegen uns ins Feld zu führen vermag, und niefnanb ist weiter von Zaghaftigkeit oder Unsicherheit entfernt als er. Er unterschätzt gewiß keinen Feind, aber er überschätzt ihn auch nicht. Ein Mann, der aus eigener Kraft mit beispielloser Willenshärte ein neues Volk und ein starkes Reich formte, braucht sich vor den verzweifelten Zuckungen einer unter geh end en Welt nicht zu fürchten. Er kann auf feine Kraft und Weitsicht, feine Beharrlichkeit und die Bereitschaft, jeden Gegner anzunehmen, woher er auch komme, bauen. Ziehen wir aus dieser Einsicht beruhigt die Konsequenz für uns Und unsere alltägliche Umgebung. Solange die großen Schlachtentscheidungen ausstehen, ist für jeden Volksgenossen die Zeit gekommen, zu beweisen, ob er nur ein Mitläufer des Sieges oder ein zäher Verfechter der großen Idee ist, die sich Bulgarien. Sofia, 1. Febr. (Europapreß.) Zur Rede des Führers schreibt das bulgarische Regierungsblatt „Dnefa", sie fei um so bedeutungsvoller, als sie unmittelbar nach der Rede Churchills komme. Wie verschieden sei doch der Geist beider Reden, fährt das Blatt fort. Während der eine nur von Niederlagen spreche und sich entschuldige, sagte der andere (Adolf Hitler), daß der Feind auch in diesem Jahre geschlagen werde, wie bisher. Diese Worte erfreuten Bulgarien um so mehr, als der deutsche Sieg auch der Sieg Bulgariens sei und das deutsche Schicksal auch das bulgarische. Im „Slovo" heißt es, die Rede des Führers fei eine Sinfonie von Glauben und Zuversicht. Griechenland. - Athen, 1. Februar. (DNB ) Die Ausführungen des Führers bezüglich der englischen Garantien ha. den in Griechenland großen Eindruck hinterlassen, da auch die ehemalige griechische Regierung eine solche Garantie angenommen hatte, die dem Land zum furchtbaren Verhängnis geworden ist. Schweden. Stockholm, 1. Febr. (Europapreß.) Die schwe- dischen Zeitungen betonen in ihren Kommentaren, daß die Rede des Führers, wie es sich aus dem Datum des 30. Januar ergeben, innerpolitischen Charakter getragen habe. „Schwierigkeiten und Mühen würden ebenso betont wie die Erfolge", heißt es in dem Leitartikel von „Stockholms Tidningen". — „Socialdemokraten" schreibt, der Kampf um das Weltmeer werde noch rücksichtsloser geführt werden. Abschließend zitiert das Blatt den Satz des Führers, daß er nicht dazu da sei, für das Glück anderer Völker zu sorgen, sondern nur für fein eigenes Volk verantwortlich sei. Schweiz. Zürich, 1. Februar. (Europapreß.) Die „Neue Zürcher Zeitung" widmet der Rede Adolf Hitlers qinen ausführlichen Kommentar und schreibt dabei u.a.: „Während Churchill sich in der parlamentarischen Debatte zum Eingeständnis begangener Fehler, zur Rechtfertigung der vielfach angefochtenen Dispositionen der Regierung und zu einzelnen Konzessionen an die Kritiker gezwungen sah, warf Adolf. Hitler das ganze Gewicht der Autorität, deren er beim deutschen Volke sicher ist, in die Waagschale. Er stimmte seine Argumente in erster Linie auf das Denken der einfachen Soldaten und der breiten Massen ab. In außenpolitischer Beziehung hatte Hitler seit dem Ausbruch des Krieges stets Wert darauf gelegt, zum Beweise eines Friedenswillens auf die Verständigungsangebote hmzuweifen, die er in der Vorkriegszeit immer wieder an England und andere Mächte gerichtet hatte. Kaum jemals hat er aber mit solchem Nachdruck dem deutschen Volke die Versicherung gegeben, daß er in erster , Linie und im Grund nur Werken des Friedens , zugetan gewesen, und daß der Krieg, der ihm durch ; die Schuld Churchills und Roosevelts aufgezwungen , worden fei und weltumspannende Ausmaße ange- . nommen habe, ihn zu seinem Bedauern weitab . von seinen eigenen Zielen geführt habe. i-2. Jahrgang ttr.27 (Mcöeint täglich, außer Sonntags und feiertags Beilagen: kRteffener /vamilienblättei Heimat imBild DieLckolle Bezugspreis: Dlonotlid) . . RM.1.80 Zustellgebühr . ,, -.25 auch bei Nichterscheinen non einzelnen Nummern infolge höherer Gewalt rernsvrechanschluß 2251 Drahtanschrift: „Anzeiger" Postscheck 11686 Frankf./M. Ihnen, Führer, des faschistischen Italiens und meine persönlichen wärmsten Glückwünsche zur Fortführung Ihres großen Werkes und für das Wohlergehen des deutschen Volkes. Mussolini." Der Führer erwiderte hierauf wie-folgt: „Ich danke Ihnen, Duce, für die freundlichen Glückwünsche, die Sie mir zum Jahrestag der nationalsozialistischen Machtergreifung telegraphisch übermittelten. In der Gewißheit, daß unser gemeinsames Werk für die Freiheit Europas vom Siege gekrönt sein wird, erwidere ich sie mit meinen aufrichtigen Wünschen für eine glückliche Zukunft Italiens, für Ihr Wohlergehen und den Erfolg Ihrer geschichtlichen Arbeit. Adolf Hitler." Ebenso hat der italienische Außenminister Graf C i a n o dem Führer telegraphisch Glückwünsche zum Ausdruck gebracht; auch ihm hat der Führer drahtlich gedankt. Ferner haben König B o r i s von Bulgarien, der spanische Staatschef Generalissimus Franco, der rumänische Staatsführer Marschall Antone s c u, der slowakische Staatspräsident Dr. T i f o sowie der kroatische Staatsführer Dr.Pavelic zum 30. Januar Glückwunschtelegramme übersandt, für die der Führer ebenfalls drahtlich gedankt hat. SrÜhlscheUniverfitStsdruckerelv. Lange General-Anzeiger für Oberhessen $ «i«ben?SchuIstr« »« lanfm. Argck übernimmt MMW i den Abend« itunben. Ang. unt 365 a. d. G-A. jucfie auf mein Ms, in gutem Zustande, MW ui 1.60*1 jitaftl. Ance«. intet (® ® tnjMjte, jm.509.Mt 'cuneb. z. 45 u, öS sws« astii säe Heirat ErEÄ fen,6& “’Ä "Uw •"* WA-' >°'K 3*’ „errmrung -er -tauten oes „am,ann ! MUtr einen begeisterten ^Empfang bereitete^ Der iriebenen Panamerika-Propaganda auf die süd- Sneryaiien. Mierikanischen Staaten überschätzt haben. Vor der JleUCr Staatspräsident in Ehkle. Konferenz war man in Washington der Ueber« r reuaunq, die in Rio versammelten Außenminister Santiago de Chile, 2. Februar. (DNB. icc übrigen zwanzig amerikanischen Staaten wär- Funkspruch.) Als Nachfolger des unlängst vepstor- >en sich unschwer bereitfinden, die Beziehungen zu denen Präsidenten Pedro Aguirre Cerda wurde am den Dreierpaki-Mächten abzubrechen und so eine Sonntag_ber demokratische Kandidat Juan Rios Geste der Einigkeit des amerikanischen Kontinents zum Präsidenten gewählt. Die Wahl des neuen m tun. Aber bereits am Vorabend der. Konferenz zeigte sich, daß vor allem die ABC.-Mächte — Argentinien, Brasilien und Chile —, also die maßgebenden Nationen des südamerikanischen Kontinents, sich den Blick für die Tatsachen nicht hatten trüben lassen. Nur widerstrebend, unter dem Zwang der Kriegs-. Verhältnisse, hat sich eine Reihe südamerikanischer B e'r l i n , 31. Januar. (DNB.) König und Kaiser Staaten den wirtschaftlichen Hegemonie- Viktor Emanuel hat dem Führer zum bestrebungen von USA. gebeugt. Auch in 9. Jahrestag der Machtübernahme nach- der Schlußsitzung der Konferenz hatte der argen- stehendes Telegramm übersandt: „Anläßlich des iinische Außenminister G u i n a z u vor den schweren 9. Jahrestages Ihrer Machtergreifung ist es mir Folgen gewarnt, welche die Loslösung der Wirt- besonders angenehm, Ihnen, Führer, meinen inm- schaftsbezichungen Südamerikas zu Europa für die gen Glückwunsch und meine herzlichsten Wünsche gcachkriegszeit mit sich bringen müsse. Infolge der für Ihr persönliches Wohlergehen und für das völkerrechtswidrigen Blockade durch England ist verbündete deutsche Volk zu übermitteln, das seine der Handel Südamerikas, auch sofern er nicht ganze Kraft und Stärke für den unfehlbaren Sieg flriegszwecken dient, mit neutralen Staaten Euro- einsetzt. Viktor Emanuel." pas so gut wie abgeschnitten. England hat dadurch, Der Führer hat mit folgendem Telegramm ge- zweifellos seinen eigenen Interessen zuwider, er- dankt: „Eurer Majestät danke ich für die mir zum reicht, daß die südamerikanischen Staaten wirt- Jahrestage der Machtergreifung, übermittelten schaftlich stärker auf USA. angewiesen sind als freundlichen Glückwünsche. Zugleich bitte ich Eure vorher. Es ist kennzeichnend, daß G roh britan- Majestät, meine herzlichsten Wünsche für das Blu- n i e n im Verlauf der Verhandlungen der Rio-Kon- hen und Gedeihen des uns verbündeten italienischen ferenz völlig ü b e rgangen wurde. Der Kampf Volkes wie für Ihr persönliches Wohlergehen ent- um die südamerikanischen Märkte, den England vor s gegenzunehmen. Adolf Hitler." einigen Jahren eingeleitet hatte und der im Zeichen Der Duce hat an den Führer das nachstehende schärfsten Wettbewerbes mit den Exporteuren aus Telegramm gerichtet: „Während das ganze natio- 11521. geführt wurde, ist infolge der Panamerika- nalfozialistische Deutschland im Begriffe 'st, in voll- Politik Roosevelts endgültig gescheitert. Die Der- kommener Hingabe an seinen Führer und felsen- einigten Staaten werden England wohl nie wie- festem Vertrauen in den Sieg den 9. Jahrestag -der als Konkurrenten auf dem südamerikanischen Ihrer Machtergreifung zu feiern, übermittele ich Voller Erfolg nordostwärts von Kursk setzt von den bolschewistischen Angrei- r Form angesetzt wird, wie es nur In Der man das Bienen. Menschen diesen Dienst nicht. * nach teres vor Körper werden, sondern weitere Gifte: lieber- empfindlichkettsstoffe. fern In einer v ...... .... einer Welt wie in der unter der Bernichtüngslehre Lenins und Stalins erzogener Sowjetvölkerschaften möglich ist. Hier zählt der Mensch, der Europäer wie der Nomade der sibirischen Tundra, der Bauer wie der Arbeiter, nicht mehr als Einzelwesen, dessen Leben, Blut, Liebe und Kraft eines Volkes umfassen. Es ist nur noch die Herde, die in ihrer Kopfzahl und dem Druck ihrer Masse gewertet wird. An Stelle des Kämpfers, der als Führer und Einzel- schütze an seiner Waffe sein sodatisches Können und seinen verbissenen Abwehrwillen zur gemeinsamen Front eines kämpfenden Volkes vereint, treten hier feelen- und willenlose Massen, die von einem teuf. Es ist der alte Satz von der „russischen Dampf- walze", die \ ** ' In Nordas rlta weitere erfolgreiche Kampf- Handlungen. Durch BombenooUfrcffer auf den Flugplatz Luka der Insel Malta wurde eine große Anzahl feindlicher Flugzeuge am Boden zerstört. Bel Angriffsversuchen britischer Bomber an der Küste der besetzten De st gebiete verlor der Feind zwei Flugzeuge. In der Zeit vom 21. bis 30. Januar verlor die britische Luftwaffe 38 Flugzeuge, davon 15 über dem Mittelmeer und in Nordafrika. Während der gleichen Zeit gingen im Kampf gegen Großbrilan- nien 18 eigene Flugzeuge verloren. SbntischeBomberabgeschossen i5olio. 1.A ht Dos taiserli Lsiatfabenb kl Singapur Lnischm Irui Mtrahe vor ktr 'Brütfsnn Ütf, an Wei Sie neuesten M besagen, d lingapur b m japanische k nach der I Wiche Ziele bb strategische k?n bombat ■tr Feuer g ted sei nur j DNB. AusdemFührerhauptquartier, 3L Ian. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: An mehreren Stellen der O st f r on t fügten deutsche, italienische, rumänische und slowakische Truppen bei der Abwehr örtlicher feindlicher Angriffe fowie bei eigenen Angriffs- und Stotztruppunter- nehmungen dem Gegner erneut schwere Verluste zu. Dabei wurden 19 feindliche Panzer vernichtet und zahlreiche feindliche Kampfstände zerstört. Im Raum nordostwärtsvonkursk führte ein Gegenangriff deutscher Infanterie und Panzertruppen unter der Führung des Generalmajors Breith nach mehrtägigen Kämpfen zu einem vollen Erfolg. Line in die deutschen Linien eingebrochene feindliche Kräflegruppe von mehreren Divisionen und Panzerverbänden wurde unter hohen feindlichen Verlusten geschlagen und nach Osten zurück- geworfen. Im Seegebiet um England griffen Flugzeuge im Rahmen der bewaffneten Aufklärung eine militärische Anlage an der Ostküste der Insel an und beschossen Lisenbahnzlele in Nordirland mit Bordwaffen. In Nordafrika Auftlärungstätigkeil. In der nördlichen Lyrenaika zersprengten deutsche Kampf-, Sturz- und Zerstörerverbände Krastfahrzeugan- sammlungen der Briten Die Angriffe der deutschen Luftwaffe auf Flugzeug- und Seeskühpunkte der Insel Malta wurden bei Tag und Nacht mit Erfolg fortgesetzt. Die Staatswerft in La Valetta wurde mit Sprengung Brandbomben beb gt. Der Wehrmachtbericht vom Sonntag. DNB. Ausdem Führerhauptquartier, 1. Februar. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Im Osten dauern die wechsetvollen Kämpfe an. Trotz heftigem Schneesturm durchgeführte eigene Angriffe brachten bei ungewöhnlich hohen Verlusten des Feindes weitere örtliche Erfolge. Zahlreiche feindliche Panzer und Geschütze wurden erbeutet. Im Seegebiet um England beschädigte die Luftwaffe bei Tages- und Nachtangriffen gegen einzeln fahrende Schiffe und Geleitzüge fünf größere Frachter durch Bombenwurf. Mit der Vernichtung von zwei Schiffen kann gerechnet werden. Andere Kampfflugzeuge warfen am Tage im Tiefflug Verforgungsbetriebe eines Hafens an der schottischen Ostküste in Brand und belegten in der vergangenen Nacht militärische Antagen im Süden und Südosten der Insel mit Bomben. 6 BW) Tonnen I fta jei. Die p der Fast p von Eng Sor im: Mo, 2.5 pW haup p mit, daß Jitonnien Fiter nad) W NM ptn. Als besonders wertvoll hoben sich aber in neuerer Zeit Einspritzungen von Bienengift erwiesen, die man der Natur abgelauscht hat. Am Arnold-Zim- mer-Nheumaforschungsinstitut in Berlin hat man damit seit 14 Fahren die besten Heilerfolge erzielt. Das Bienengift erweitert die feinsten Blutgefäße, senkt den Blutdruck, entlastet das Herz, löst die Der. krampfungen und regt gleichzeitig die Eingeweide an. Dabei läßt sich seine Wirkung sehr genau dem Zustand jedes einzelnen Patienten anpassen, indem der befehlen Westgebiele verlor der Feind eigener Angabe vier Bomber. Ein wei- brilisches Bombenflugzeug stürzte am Tage der holländischen Küste ins Meer. Achilles hatte seine verwundbare Ferse. Siegfried war bei der Verhürnung im Drachenblut das unheilvolle Lindenblatt zwischen die Schultern gefallen. So hat jeder Mensch seine schwache Stelle! Durch ererbte Anlage kann das Herz wenig leistungsfähig sein. Vielleicht neigen die blutbildenden Zellen des Knochenmarks zu Störungen. Der Deckenmaler hat seine rechte Schulter ständig überanstrengt. Der Sportler । scheint zwar durch sein Training sehr abgehärtet zu sein, doch es gibt auch immer mal kleine Muskelrisse,, damit Narben und geschwächte Stellen. Bei einem Holzflößer oder einem Tiefbauarbeiter, der so viel im Wasser stehen muß, sind die Muskeln und Bänder an Füßen und Knien durch zahlreiche Erkältungen mitgenommen. — Immer da greift nun die Ueberempfindlichkeit an. So bekommt das Rheuma die verschiedenen Krankheitsbilder: bald Gelenkrheumatismus, bald Gicht, Muskelreißen oder Nervenschmerzen wie beim Ischias. Die Ueberempfindlichkeit läßt nämlich vor allem die Gewebe verkrampfen. Dadurch wenden die An- und Abtransportwege des Kreislaufs verengt ober gar versperrt, die Muskeln bekommen roeniaer Nahrung, und die Körpersäfte können die Abfälle des Gewebftoffwechfels nicht richtig forträumen. Es geht wie mit einem Teich, durch den ein Bach fließt. Solange der Bach freien Lauf hat, bleibt das Wasser im Teich klar. Wird aber der Bach angestaut, so verschlammt sehr schnell der Teich. Für das Gewebe bedeuten diese verschlammenden Stoffwechselabfälle Gift. Schwänke aus dem Odenwald. Die alte Bärbel hatte In ihrem irdischen Dasein nur wenige Sonnenblicke des Glückes gesehen. Dies war denn auch ihr eroiger Kummer und ihre Klage von morgens bis abenos. Aber wenn sie nun genug geklagt hatte, tröftete sie sich selbst mit den immer wiederkehrenden Worten: „Sa, ja, wer ewe als Gurkehäfel (-topf) uff de Welt kumme is, aus dem werd halt seiner Lebdage ka Kaffeetass'." VlW ., oe kws & Irl 5 W . > 1 KA» Ltn zu N kl Übtr^ Loten und v Lnnon B' Wkickknjem. Widen vir e' Litten 2ehe Liner sM-? feijiaiU*1 E’iMIO*«" fefDO Quabrart Ser 8 durchsetzen muß und durchsetzen wird. „Feiner Gedanken bängliches Schwanken" ist unserem Volk gewiß fremd. Wohl aber schleicht sich im grauen Alltag in dieses oder jenes Herz mitunter eine geheime Beunruhigung, weil wir alle durch die ge- wattige Kette einzigartiger Siege zu sehr verwöhnt sind. Fetzt müßen wir abwarten, und die selbstbewußte Kraft, die aus des Führers Worten sprach, läßt uns gewiß fein, daß wir auch in der Wartezeit immer nur stärker werden. Der Führer, der fast fünfzehn Jahre um die Macht rang, laßt sich um den Sieg auch heute nicht betrügen, um so weniger, als er in diesem Kriege zum Willen auch die Waffen besitzt, die wir benötigen. Er macht es uns leicht, an den Sieg zu glauben, und dieser Glaube verdoppelt unsere Kraft. Selbstvertrauen ohne Selbstzucht wäre leere Prahlerei. Vom Soldaten fordert der Führer die Disziplin im Kampf, von der Heimat die Disziplin der Arbeit. Unser Anteil am Sieg sei durch heiligen Wetteifer aller Söhne und Töchter unseres Volkes beftimmt, sich durch nichts und niemand in der Erfüllung der täglichen Pflichten übertreffen zu lassen. Unser Tagewerk wird ht dem Maße ertragreicher und auch leichter werden, in dem wir eine Haltung bewahren, als stünde der Führer neben uns und legte den Maßstab seines großen (Hjarafters an unser kleines Tun an. Denn es kommt nicht auf unsere Haltung in der Stunde des Erfolges, sondern auf den Alltag an, mo wir fern von Jubel und Begeisterung den Gleichlauf der Arbeit, der erhöhten Belastung, der Kriegsschwierigkeiten im täglichen kleinen Kamps zu bezwingen haben. Denn nicht nur, wie die Engländer, den Kopf gerade noch über Wasser zu haben, son- dem festen Boden unter sich zu wissen, sich der Flut der kleinen Schwierigkeiten überlegen zu zeigen, das ist heute die Haltung, die unseren Vorsprung sichert und täglich vergrößert. Der preußische König, der es sich und seiner Umwelt zur Pflicht machte, den „inneren Schweinehund" zu besiegen, war ein guter Menschenkenner, denn er wußte, daß die großen Hindernisse niemals in der Kraft der Feinde, sondern in der Schwachheit des eigenen Herzens verankert sind. 1918 triumphierte in Deutschland der innere Schweinehund. Diesmal ist dafür gesorgt, daß er nie wieder sein Haupt erheben kann. Denn unsere kämpfende und arbeitende Volksgemeinschaft hat einen großen Richt- punkt ihres Denkens und Handelns: die Person des Führers, die uns Unterpfanb des Sieges und ewiges Vorbild unserer kämpferischen Haltung ist. DNB.....81. Januar. (PK.) Seit Wochen stürmen im Osten unaufhörlich Massen bolschewistischer Truppen gegen die Fronten, die Europa schützen. Seit Wochen erneuern sich immer wieder die aus- gebluteten Reihen des Angreifers, tritt neuer Ersatz in die alten Glieder, marschieren neue Divisionen und Brigaden in die Lücken, die unsre Waffen in die Reihen der feindlichen Stoßttuppen reißen. Ungeheuer sind die Zahlen der Ersatzformatto- nen, die der sowjetische Generalstab von neuem aus- hob und rücksichtslos in den Kampf warf, ungeheuerlich vor allem nach den Verlusten und Em- buhen, die die Sowjetarmeen in den sechs Monaten der von Deutschlands Heeren beftimmten Kriegführung schon hinnehmen mußten. In den Dienststellen unserer Armeestellen, die als ihre Haupt- aufgabe die Sammlung und Sichtung der Feindnachrichten haben, zeigen sich in den täglich aus unzähligen Quellen zusammenlaufenden Berichten immer neue Ergebnisse dieses rücksichtslosen Einsatzes der millionenstarken Reserven an Menschen- leben, die von den Machthabern der Sowjetunion feit Mitte Dezember ins Verderben geschickt werdem Aufgebaut auf den Untersuchungen und Vernehmungen der Gefangenen und Ueberläufer, ergänzt durch die Ergebnisse von Stoßtruppunternehmungen und Luftaufklärung ergibt sich so ein Bild wirklich riesenhaften Ausmaßes von dem, was die Sowjets in diesen Monaten seit den zermalmenden Vernichtungskämpfen des Sommer- und Herbstfeldzuaes erneut aufgebracht haben. Weiter hinter der seit Wintereinbruch sich bildenden Kampflinie zwischen Eismeer und Schwarzem Meer, hinter der Wolga und im Ural, in Sibirien und an den Grenzen Vor- derasiens sind hier Verbände aus der Aufstellung herausgezogen worden, die — wenigstens ihrer Kopsstärke nach — eine völlig neue Angriffsarmee Rom Fortsetzung, .^berraschu, Melitta W Heben fomnti ’ stimme tu Nrn, oral Nachdem die Rheuma-Zusammenhänge weitgehend geklärt sind — zur Zeit wird in Sachsen unter dem Protektorat des Reichsstatthalters und Gauleiters M u t f ch m a n n eine großartige Rheu- ma-Abwehrorganisation geschaffen, mit deren wissenschaftlichen Ergebnisien das Rheumaproblem restlos gelöst werden soll — müßte es eigentlich recht leicht sein, die Krankheit zu heilen. Man braucht doch nur den Herd zu beseitigen, indem man den Eiterbeutel von der Zahnwurzel ober den Abszeß an den Mandeln entfernt ober an anderen Stellen, wo man nicht so einfach operieren kann, Rücksichtslose Menschenopfer der Sowjets Von Kriegsberichter Dr. v. Lölhöffel. Wirkung erzielte der Kampfverband ein beobachtetes Ergebnis von mindestens fünf vernichteten Geschützen, zwei zerstörten Panzern, während 63 Lastkraftwagen. 75 bespannte Fahrzeuge und 30 beladene Schlitten den Bomben und dem Bordwaffen- An einer Zahnwurzel, an den Gaumen- oder Rachenmandeln, in der Gallenblase ober bem Blindbarm haben sich Eitererreger, „Streptokokken" festgesetzt. Noch ganz im Verborgenen finb sie am Werk, ben Zahn oder bas Manbelfleisch zu zerstören. Aber ihre Fernwirkung kann ber Kranke bald als Rheuma zu spüren bekommen. Der Vorgang ähnelt offenbar bem Anfang ber Tuberkulose: Wenn bie Tuberkel-Bazillen in bie Atemwege ein- gebrungen sind, versammeln sie sich an einer Stelle zu einem Herb. Militärisch gesprochen bilben sie einen „Brückenkopf". Noch ist es nicht entschieden, ob ber Mensch ihnen zum Opfer fällt unb tuberkulös wird. Doch sie verstreuen schon ihr Gift in das Gewebe. Dadurch wird der Befallene gegen das Bazillengift überempfindlich, d. h. er bekommt eine starke Rötung und Entzündung der Haut, wo man ihm Tuberkulin einspritzt. Aehnlich schicken die Streptokokken über die Nerven-Lymphbahnen Gift vom Zahn ober ben Manbeln aus zum Gehirn, bas eine lleberempfinMidjfeit hervorruft. Auch im Darm kann bie Verbauungsarbeit baburch gestört werben: Sie bleibt unvollstänbig, so daß aus ben Nährstoffen zum Teil keine Aufbaustoffe für den gegen bie Länder des verbündeten Europa darstellen. Mitunter sind es die Trümmer von Schützenbivisionen, die in ben ersten Kesselschlachten zerschlagen, im September und Oktober in bie Ersatzgebiete ber inneren Sowjetunion zurückgeführt unb als Rahmen für solche Neuaufstellung verwendet wurden. Vielfach sind auch altausgebilbete Soldaten, Unterführer, Führer und Zivilisten aus ben noch länger an ber Front stehenden Sowjettruppen herausaezogen und als Kern zur Ausbildung völlig neuer Verbände benutzt worden. Solche neuen, sibirischen oder uralischen Schützendivisionen enthalten nur noch 10 v. H. gedienter Soldaten; mehr als Zweidrittel sind frisch ausgehodene Ersatzleute z. T. schon ältere Jahrgänge, die eine rohe Ausbildung — meist ohne Waffen — von wenigen Wochen gehabt haben. Und der Rest endlich besteht aus völlig unausgebildeten, soeben eingezogenen Rekruten, die zur Auffüllung der Kopfstärken ohne jede Rücksicht auf Kampferfahrung und Kampfwert eingereiyt werden. bie Streptokokken z. B. mit den mobernen chemischen Heilmitteln abtötet! — Aber da muh erst einmal ber Herb gefunben werben! Eine Frau z. B. hatte schweren Gelenkrheumatismus an ben Beinen. Ein paar Zähne würben ihr gezogen. Es würbe etwas besser, aber bas Rheuma kam wieder. Die Mandeln sind in Ordnung, ber Blindd'arck schon vor Jahren herausoperiert. Wo soll man noch suchen? „Haben Sie vielleicht mal mit ber Galle zu tun gehabt?", fragt der Arzt. Die Patientin kann sich nicht erinnern. Endlich fällt ihr ein, baß sie vor Jahren Schmerzen in ber Magengegend gehabt hat. Der frühere Arzt wirb mühsam ermittelt unb kann noch aus seinen Auszeichnungen mitteilen, baß bie Frau seinerzeit Gallenkoliken gehabt hat. Nun wirb die Galle operiert; sie ist vereitert. Nach ber Operation verschwindet bas Rheuma. — Eine weitere Erschwerung ber Herb-Suche bcbeutet es, baß oft nicht ein Herb allein zum Rheumatismus führt, fonbern eine ganze „Herdkette", bereu ©lieber voneinander beeinflußt werben. Der Arzt finbet bann oft mehrere ©lieber ber Kette. Bleibt aber nur eines verborgen, so wirb bie Krankheit nicht beseitigt. — Schließlich gibt es auch ©elentftörungen und -Versteifungen, bie nicht rheumatisch finb, scm- bern z. B. von Tuberkelbazillen ober anderen Krankheitserregern an Ort und Stelle verursacht werben. Diese „rheumaähnlichen" Krankheiten verwischen oft bas Bild. Mit der Herd-Sanierung ist ferner das Rheuma noch nicht geheilt. Es geht wie mit einem Pulverfaß: So lange noch etwas Pulver darin ist, genügt ein Funken, um eine Explosion auszulösen. Auch nach Beseitigung der Herde sitzen die Ba.zillengifte, die Ueberempfindlichkeitsstoffe und die Stoffwechselschlacken, noch im Körper. Eine kleine Muskelverletzung, eine Ueberanftrengung ober Erkältung, bie die Widerstandskraft bes Organismus schwächen, können einen neuen Rheumaanfall Hervorrufen. Der Kranke muß also von diesen Stoffen restlos befreit werben. Wer zieht bas „Stauwehr am Bache" auf? Bäber, Bestrahlungen unb Packungen führen zu einer stärkeren Durchblutung ber ©eroebe. Bewegungstherapie bringt bie Säfte in Umlauf. Das Salizyl ber Weiden rinde sorgt für stärkere Durchblutung der Leber, und die fieber ist das große Entgiftungsorgan des Körpers» Quisling norwegifcherMimsterpräsident Bildung einer nationalen Regierung. Oslo, L Februar. (DNB.) In einem feierlichen Staatsakt auf der historischen Festung Akershus in Oslo übernahm am Sonntag Didkun Quisling die norwegische Ministerpräsibentschaft. Reichskom- miffar Terboven und ber Führer von „Nas- jonal Sämling", Vibkun Q u i s l i n g, die bei dieser Gelegenheit Ansprachen hielten, wurden von den zahlreichen deutschen und norwegischen Ehrengästen herzlich begrüßt. Ministerpräsident Didkun Q u is l i n g dankte in deutscher Sprache im Namen des ganzen norwegischen Volkes dem Führer Adolf Hitler und bem Reichskommissar für bas großzügige Derstänbnis, das sie dem tiefsten Wunsche des norwegischen Bob kes entgegengebradyt haben unb gab seiner festen Ueberzeugung Ausdruck, daß bie Ereignisse dieses Tages von großer Bebeutung für die Zukunft fein werden. Didkun Quislings Rede klang aus mit den Worten: „Norwegen war ein Reich, es soll ein Volk werden. Das ist bie Tat, die von ber norwegischen Regierung nun durchgeführt werden soll." Kleine politische Nachrichten. Bei ben Abwehrkämpfen im Osten fiel am 21. Januar 1942 ber Ritterkreuzträger, Oberleutnant Helmut von Harnack, als Kompaniechef in einem Panzerregiment. Er hatte sich bereits in % !on, i"! iti ’Nni» E1 bie Qi hä MS» d bi Rheuma. Von Dr. I. Schwanke. Den „Rheumatismus" gibt es erst feit dem Enbe des 16. Jahrhunberts. Seine Leiben haben bie Menschen zwar schon immer zu spüren bekommen. Aber es blieb bem Proefssor Wilhelm Ba11onius, der von 1536 bis 1614 lebte, vorbehalten, die ziehenden Schmerzen ber Gliebmahen unb Gelenke von ben entzündlichen Schleimhauterkrankungen, den „Katarrhen",, zu unterscheiden. Dennoch hielt man noch fast 300 Jahre lang auch den Rheuma- tismus für eine Erkältungskrankheit. Ein deutscher Arzt namens P ä ß l e r entdeckte im Jahre 1905, daß zwischen ben rheumatischen Erscheinungen unb gewissen Bazillenherben, bie meist an ganz anberen Stellen des Körpers sitzen, auffällige Zusammenhänge bestehen. Heute führen bie Aerzte fast jebes echte Rheuma auf eine solche „Herbinfektion" zurück. lischen und kein menschliches Gefühl mehr achtenden Zerstörungswillen als Menschenopfer zu laufen, ben in einen sicheren Tob getrieben werben. Tag für Tag melben bie Berichte aus allen Testen ber Front, zu welchen Blutopfern bie bolschwistische Heerführung ihre Angriffstruppen zwingt. Was hier unsere Kompanie- und Abteilungsführer aus ber vordersten Kampflinie melben, ist nicht vage Schätzung ober Selbstlob ber Truppe; es finb Zif. fern, bie genau gezählt unb sorgsam geprüft sind, geprüft durch ben Augenschein ber Hunderte von armseligen, braungrauen Flecken im weißen Schnee, beren jeder einmal ein Soldat gewesen ist, der mit lautem „Hurräh" gegen unsere Gewehre anlief unb im Bewußtsein fiel, baß es ein Zurück für ihn nicht gab, denn hinten stand ber Kommissar seines Bataillons mit einer Gruppe Scharfschützen am MG., unb jede, auch nur. leichte Verwundung bedeutet sicheren Kältetod. So treibt der Wille einer Machtgruppe, die mit letztem Einsatz ihr Schicksal zu wenden sucht, tag. täglich Tausende und Abertausende zur Vernich, tung. Und wenn es auch gelingt, hier einmal ein Stück Front einzudrücken, dort zwischen zwei Frontabschnitten durchzubringen, und wenn mancher brave, deutsche Junge dem wilden Massensturm dieser dichtaedrängten Haufen erliegen muß, es bleibt ein irrsinniges, blutiges Opfer, bas feine Maße mehr kennt unb in keine Beziehung zum er- reichbaren Erfolg zu setzen ist. Es ist bie Taktik bes Bolschewismus, bem Zerstörung und Vernichtung letzte Erfüllung bedeutet, ber Heimat, Volk unb Leben verachtet unb zersetzt, und ber auch vor ber Selbstvemichtunq nicht zurückschreckt, solange sich noch eine letzte Möglichkeit erhoffen lassen könnte, bas brohende Ende abzuwenden. Die Kämpfer bes jungen, lebenbigen Europas sehen fast mit Grausen ben Selbstmord dieser Masten, die einst als bie Armee ber bolschewistischen Wettrevolution unsere Höfe unb Herbe überschwemmen unb unsere altverwurzette frischblühende Kultur unb Wirtschaft ersticken sollten. Und sie haben gegenüber bem Ansturm bex geopferten Men- schenhoiben bas sichere Gefühl, daß sie stärker sein müssen unb stärker finb, weil sie wissen, warum wir hatten unb kämpfen, unb weil sie fühlen, baß ein letzter Erfolg biefer bolschewistischen Kampfes- art versagt bleiben muß. Denn sie treibt uns ba- mit bie zweite Welle ihrer kriegsfähigen Männer vor bie Läufe unb Rohre, bie im nächsten Frühjahr zum Enbsturm der europäischen Freiheitsheere Wi- berftanb leisten ober gar bie zweite Angriffsarmee ber Sowjetführung bilben sollten. Und so wisten wir, baß wir jetzt bie bitterharten Abwehrschlachten biefer Winterwochen aushalten müssen, was es auch an Not unb Gefahr mit sich bringt. Denn an unfe- rer Front bricht sich jetzt in unerhörten Menschenopfern bas neue Aufgebot ber Sowjetscharen unb mit ihm ber Kern ber Wiberstanbskraft des noch immer nicht erschöpften Weltfeinbes. !’ Mi o,2.8 irie Aust D schweren Unsere Infanterie dem Gegner weit überlegen. Berlin, 1. Febr. (DNB.) Zusammengefaßtes beutsches Artillerieseuer zerschlug an einer Stelle ber mittleren 0 ft front vorgestern im Bereick einer Infanteriedivision sowjetische Kräfte, die sich gegen die deutschen Stellungen vorschoben, und verhinderte dadurch einen Angriff bes Feindes. In den Mittagsstunden setzte der Gegner mit neuen Kräften erneut zu einem Angriff an, ber jeboch wiederum im deutschen Feuer zusammenbrach. U n» sere Infanteristen setzten sofort zum Gegenstoß an und zwangen bie Bolschewisten, sich eilig in ihre Ausgangsstellungen zurückzuziehen. Bei geringen eigenen Verlusten blieben zahlreiche gefallene Sowjetarmisten auf bem Schlachtfelb liegen. Ebenfalls in ber Mitte ber Ostfront wurde an einer anderen Stelle ein Einbruch feindlicher Truppen ab- geriegelt. Bei diesen Kampfhandlungen erlitt der Gegner schwere Verluste an Truppen und Material. Von 24 eingesetzten Panzerkampfwagen bes Feindes wurden nach bisher vorliegenden Meldungen an dieser Stelle elf vernichtet. Im Ergebnis dieser Kämpfe, die bei ungünstigen Witterungs- unb Wegeverhättnissen gegen einen zäh fämpfenben unb teilweise zahlenmäßig überlegenen Feind burch- aeführt wurden, erwiesen sich Kampfesweise und Kampfgeist des deutschen änfanteriften wiederum als bem Gegner überlegen. Die Luftwaffe meldet vom gleichen Kampfraum bie erfolgreiche Durchführung eines Einsatzes stärkerer Kräfte. Die Besatzungen unserer Kampfflugzeuge griffen gestern Marschkolonnen ber Bolschewisten und mit Feindtruppen besetzte Ortschaften wiederholt an und belegten die z. T. im Tiefangriff angeflogenen Ziele mit zahlreichen Bomben. Außer der aus ber Luft im einzelnen nicht erkennbaren Berlin, 2. Febr. (DNB. Funkspruch.) Bei den m-u^ne öujuuen uen z?unru wirkungslosen 21 «griffen britischer Vom-fbeschütz zum Opfer fielen, der in den gestrigen Nachtstunden an der Küste ---- Der alte W., ein nicht gerade mit Glücksgütern gesegneter Mann, hatte eine einzige Freude im Leben, und zwar bann, wenn seine Frau einen großen Zimtkuchen gebacken hatte. Das geschah gewöhnlich abends, am anderen Morgen sollte er dann angeschnitten werden. Der alte W. konnte diesen Morgen kaum erwarten. Da soll er denn, so wird erzählt, alle halbe Stunde aufgeftonben sein und nach ber Uhr gesehen haben. Der Zeiger rückte aber gar zu langsam vor, so baß er sich immer wieder enttäuscht zu Bett fegen mußte, mit den leise geseufzten Worten: „Wann halt die arme Leit' emol ebb es hawwe, wills doch gar nit Dag wem!" „Nun, lieber Alter", fragte einst ein Reisender . einen biederen Handwerksmeister aus dem schonen Odenwald, „warst du auch einmal in ber Fremde?" „Nein", erwiderte ber, von bem bekannt war, daß er feine Beine am liebsten unter ben heimischen Tisch streckte, „wann ich fort gewollt hab' hot's Immer geregneU" C» igift indivibuell in verschiedener Menge und Verdünnung einspritzt. — Allerdings muß bas heilsame Bienengift im Sommer von ben Bienen gewonnen werben. Winterbienen tun b*m i ich. ö t mA'1 *S8 und (Nachdruck verboten.) 4 Fortsetzung. , .Bitte — ja?" Marion madjt böse Augen. „Was Dorrücken der Japaner im Bismarck-Archipel. | .Verschiedene Erklärungen. Macht der Gewohn- INit. Oder Freude des Wiedersehens. Nach Be- Tokio, 2. Fedr. (Europapreß.) Das kaiserlich ipanische Hauptquartier teilte am Sonntaqnach- irittag mit, daß die japanischen Truppen auf N e u- Britannien im Bismarck-Archipel planmäßig »eiter nach Süden vor dr ä n gen, nachdem e den Flugplatz Wunakokor auf dieser Insel besetzt irden sei. Dieses Dock wurde seinerzeit bei uch der Feindseligkeiten zwischen Japan lina von England nach Singapur gebracht. bongen. (Jin klarer strategischer Tatbestand ist damit ge- da-ffen: ganz Hinterindien ist japani. ih e r W e h r b e r e i ch. bis auf das Burma-Gebiet östlich vom Salwinfluß. Ferner wird gemeldet, ■6 die japanischen Truppen in Burma dicht vor rulmein stehen. Japanische Voraustruppen sind iifben. „Ich will das aber nicht. Ganz bestimmt nicht! 'tzen Sie sich, Abbeg. Aber nur, wenn Sie verzechen, vernünftig zu sein. Und erklären Sie ir.. Er zuckte die Achseln, ließ sich in dem verschosse- n borbeauroten Polstersessel nieder: „Ich habe men nach München geschrieben, Marian." „Nichts erhalten. Dan München bin ich seit zehn ^gen weg." „Weiß ich. Mein Brief, den ich ins Theater geeckt hatte, kam heut via Dresden an mich zurück. Üt einem Begleitschreiben des Büros, gezeichnet -hbein oder so ähnlich, daß Sie kontraktbrüchig 'worden sind und sich in Berlin aufhalten. — limmt die Anklage?^ reianisse diese« « Zukunft sein g aus mit den ), es soll ein > von der nor« rt vel-en soll.' Verdunkelungszeit: 2. Februar von 19.07 bis 8.31 Uhr. jräftbetif egienmq. nem feierlichen ig Akershus in n Quisling ist. Reichskm« er von Jas» , bie bei dieser bett von ter Breits in die Stadt eingedrungen. Ergänzt wird diese kontinentale Sachlage durch (n seestrategischen Erfolg der Japaner, alle Randgebiete des Südchine s,ischen M e e- iis (östlich von Hinterindien) bis auf wenige Aus- sihmen zu beherrschen. Außerdem greifen die Ja- Mer über die Straße von Malakka hinaus mit Mosten und Flugzeugen weit in den M e e r • lufen von Bengalen (zwischen Vorder- und Hinterindien) ein. Bleiben wir einen Augenblick bei der jetzt ab. -mundeten Beherrschung Hinterindiens durch die ^parier stehen. Die Gesamtfläche Hinterindiens be- tagt fast 2 Millionen Quadratkilometer. Davon ent- Wen 741 000 auf das französische Jndochina, 518 000 yf Thailand, 132 000 auf die Malayen-Staaten und G 000 Quadratkilometer auf das britische Burma. Oer Kmnpf um Singapur hat begonnen. Tokio, 1. Februar. (Ostasiendienst des DNB.) Sie das kaiserliche Hauptquartier mitteilt, ist am öamstagabend Johur Bharu gegenüber der Ansel Singapur erreicht worden. Demnach sind die spanischen Truppen nur noch durch eine schmale Wasserstraße von der Insel getrennt, über die ein heiter Brückenweg führt, der, wie ein Frontbericht Met, an zwei Stellen zerstört worden ist. Die neuesten von der Front eingetroffenen Be- chte besagen, daß der Kampf um die Insel kingapur bereits begonnen hat. Wäh- tenb japanische schnelle Truppen auf dem Brücken, »eg nach der Insel vorstoßen, wurden wichttge mi. kärische Ziele wie Flugplätze, Kasernen, Oeltanks nd strategische Verkehrswege von japanischen tf!u$. pugen bombardiert und von motorisierter Artillerie littet Feuer genommen. Der feindliche Luftwider- cknd sei nur gering. Vas Schwimmdock von Singapur Japans Vormarsch. Die Kämpfe in den Malayen-Staaten sind ent* Rieben: die britischen Reichstruppen sind auf die ilsel Singapur z u r ü ck ge w o r f e n. Am äderen Ende Hinterindiens, in Burma, sind die hitischen Reichstruppen und chinesischen Hilfstrup- m hinter den Salwin-Fluß zurückge- aber in neuer« t erwiesen, tut Arnold-Jim« erlin hat w® lerfolg« eraeit en Shit* n, löst di- Den bie 6inge®ä ehr geno« .npaK*® ".Ä nenen n*n NSG. In einer Arbeitstagung der Handwerks- kammern unter Leitung von Lanveshandwerks- meister Gauamtsleiter (Samer wurden neue wichtige Aufgaben, die dem Handwerk innerhalb der Kriegswirtschaft gestellt werden, behandelt. Das Handwerk wird in noch verstärktem Umfange mit seinen leistungsfähigen Betrieben und den verfügbaren Maschinen in die r ü st u n g s w i r t s ch a f t - lichen Aufgaben eingeschaltet und die bereits eingeleiteten Maßnahmen zur Steigerung der Leistungen seiner in der Heimatfront stehenden Angehörigen verstärken. Alle Dienststellen der Handwerksorganisation werden die Betriebe weitgehend beraten und unterstützen. Neben diesen Maßnahmen zur weiteren Steigerung der Leistungen und Konzentration der Kräfte im Handwerk tritt im Bezirk Hessen nach vrr feurige Ofen Boman von Hans von Hülsen enwal». ckfch-n Ä* ne nun 0f I, r1' . ja all« Wine 7 affeetöff- Das Handwerk in der Kriegswirtschaft Arbeitstagung der Handwerkskammern. „Sä !^8iumü J®» dem Q* rZ 8s; • E»de abju, A" $urOpil ft*"* DJ)erbt über, ^chblühech 1 Und sie hg, Werten ö?en. s tarker feilt ?lk warum x2 suhlen, M ^>pie. «eibt uns da, H'W Männ« hsten Friihjah, heitsbeere 3ß|, Angnffsam« w wissen bwehrschlachten n, was es auch Denn an unfe« len Menschen, •Waren uch kraft des noch Aus der Stadt Gießen. Altes Brauchtum zu Anfang Februar. Anfang Februar, die Tage zwischen Mittwinter und Frühlingsbeginn, haben von jeher im deutschen Volksleben eine besondere Bedeutung besessen und waren mit uralten heidnischen Gebräuchen verknüpft, denen die Kirche entgegenzuwirken suchte, indem sie Im 7. Jahrhundert auf den 2. Februar Marie Lichtmeß festsetzte und diesem Tag damit den volkstümlichen Namen gab. Schon im alten Rom waren am Abend des 1. Februar die Frauen mit Fackeln und Lichtern durch die Straßen gezogen, der Mutter Ceres gedenkend, die ausgeht, die geraubte Tochter zu suchen, und der die sterb- lichen Fraueü und Mütter mit ihren Fackeln Beistand leisten wollten. Daß aber auch bei uns der Glaube bestand, dem nun schon spürbar zunehmenden Tagesgestirn mit Lichtern und Feuern ent» gegenkommen zu müssen, beweisen eine ganze Reihe altüberlieferter Volksbräuche. Einer der eigenartigsten unter ihnen ist das sogenannte Beekenbrennen in Schleswig, das in einem eng be- grenzten Raum, nämlich nur in der Landschaft Stapelholm, in den Dörfern zwischen der Eider und der unteren Treene und Sorge stattfindet, auf Len und im Westen hervorragend bewährt. Im >ldzug gegen die Sowjets wurde er am 27. Juni nA Lungenschuß und am 27. August durch Schul- rrschuß schwer verwundet. Kaum ausgeheilt, war , wieder bei seiner Kompanie. Wegen seines opfer« ieudigen Einsatzes war ihm am 17. Januar 1942 lcß Ritterkreuz verliehen worden. 'Vh 1,1 hity soll er je8 & io nfe I befÄ, W dem Eiderdeich oder auf Hügeln beim Dorf. Die Beeken, aus langem Rogaenstroh hergestellte Sttoh- bündel von 3—5 Meter Länge und vis zu 60 Zentimeter Dicke, mit Strohbändern fest umwickelt, werden von den großen Jungen am ersten und zweiten Abend des Februar hinausgetragen und in langer Reihe nebeneinander aufgestellt. Der erste setzt seine Beeke oben "in Brand, und, danach ent- zündet sich eine Beeke an der anderen, bis die ganze Reihe loht. Die Beeken brennen nun langsam von oben nach unten ab, um zuletzt, wenn nur noch ein kurzes Ende übrig ist, zu einem großen Feuerhaufen zusammengeworfen zu werden. In anderen Gegenden finden wir Frühlings- empfangsumzüge mit geschmückter Pflugschar, die den Wiederbeginn der Feldarbeit andeuten. Der am reichsten ausgestattete und wohl am ursprünglichsten in seiner alten Form bewahrte ist der des Dorfes Spergau bei Merseburg, den alle Burschen des Ortes in phantastischer Verkleidung begleiten. Jede Maske hat ihre seit Jahrhunderten genau festgelegte Vermummung, und jedem fällt eine ebenso begrenzte entsprechende Aufgabe zu. In vielen Weingegenden wird an diesem Tage zum erstenmal vom vorjährigen Wein getrunken, den Hühnern werden die Nester gereinigt, damit sie gut legen, man geht ins Feld hinaus und horcht, ob man schon den ersten Rus der Lerche hört, was ein gutes Jahr bedeutet. Kommen die Lerchen erst später, so ist eine schlechte Ernte zu fürchten. Auch sonst ist der Tag Lostag für Ernte und Wetter des Jahres. „Lichtmeß dick und trübe gibt viel Korn in die Schöne, Lichtmeß Helle bringt Mangel zur Stelle." Für das häusliche Leben des Dorfes war Lichtmeß früher Don besonderer Bedeutung. Don diesem Tage an wurde nicht mehr bei Licht zu Abend gegessen, und das Spinnen hörte auf. „Lichtmeß bei Tag eß und 's Spinnen vergeß." Die Spinnstuben feierten diesen Tag mit einem Fest, an dem es Kaffee und Kräpfle gab. Allgemein war bis vor kurzem Lichtmeß der Frühjahrsziehtag für das ländliche Gesinde. Dabei war es Sitte, daß die scheidenden Dienstboten dann ein paar Tage frei hatten, etwa bis Agathe (5. Februar) oder bis Aschermittwoch. So konnten für manchen Knecht und manche Magd die Tage um Lichtmeß zu einem außerordentlichen Ereignis werden, das je nach den Umständen mehr wehmütigen oder freudigen Charakter hatte. C. K. 3tn Zeichen des Struwwelpeters. Die Reichsstraßensammlung am vergangenen Samstag und Sonntag, durchgeführt vom Reichsluftschutzbund mit seinen zahlreichen Helfern und Helferinnen, stand im Zeichen des weltberühmten Bilderbuchs vom Struwwelpeter, das den Namen des Frankfurter Arztes Dr. Heinrich Hoffmann bei groß und klein in aller Welt bekannt gemacht hat. Verkauft wurden diesmal 12 verschiedene Toniigürchen, in denen mit Geschick und geringen Mitteln die vertrautesten Gestalten „Kontraktbrüchig!" Sie lachte laut — aber er fühlte, daß dies Lachen nicht echt war. „So nennen sie's in München! Weil ich keine Lust hatte, mich länger von den Leuten anlügen zu lassen! Keine Lust, monatelang unbeschäftigt herumzusitzen! ... Das ist nichts als ein gemeiner Racheakt von Bertelsen, daß er mich für kontraktbrüchig erklären läßt!", rief sie in aufwallendem Zorn. Er lächelte: „Die Wildheit steht Ihnen herrlich zu Gesichte! Sie müssen diesen Typ kultivieren! Genau so haben Sie damals mit den Augen gefunkelt, als Sie mir sagten, Sie wollten mich erschießen! Sie sehen, ich had's Ihnen gar nicht übelgenommen. Der Mensch muß sich mit seinem Schicksal abfinden. Und das meine scheint zu sein, daß mich immer jemand erschießen will." , Was — heißt das? — Es ist wirklich nicht nett, daß Sie an die ollen Kamellen erinnern! — Neulich, in München, zeigten Sie sich von einer netteren Seite." „Hier", Abbeg holte Papiere aus der Brusttasche, „hier haben Sie den ganzen Salat. Ihre Adresse, die mir das Meldeamt am Alex gab. Der Brief des Theaters, gezeichnet Rehbein. Mein ergebenstes Handschreiben an Sie. Und als Einlage der liebenswürdige Brief Ihres Herrn Papa^" , Papa? Er hat Ihnen geschrieben?" Marion griff nach dem Blatt, ihr ahnte nichts Gutes. Die nächtliche Szene in ihrer Münchner Wohnung ... Die schrecklichen Drohungen des Vaters, die sie ihm vergeblich auszureden versucht ... „Freundlicherweise, ja. Er ist wieder auf die Menschheit losgelasten, und das bekommt seinem Temoernment offenbar nicht. Jedenfalls äußert er die Absicht, wenn er mich mal trifft, mich niederzuknallen wie einen tollen Hund. Dies wörtlich fein Ausdruck " Mit pochenden Schläfen las Marion die wenigen Zeilen. Sie waren aus Olberville datiert. Der Dater war also immer noch bei Tante Börde. Sie hatte nichts von ihm gehört feit jener Nacht. Er ist wahnsinnig", sagte sie leise. „Wie kann er 'so etwas schreiben? Finden Sie nicht, daß man dazu wahnsinnig fein muß?" „Ich weiß nicht. Wahnsinnig — oder ...? Marion zerriß hastig den Bogen in ganz kleine ^^Damit Sie nicht kn Versuchung kommen, Ihre trübe Wissenschaft noch ein zweites Mal gegen Papa zu gebrauchen." Sie zwang sich, das ganz ruhig zu sagen. „Mit einem Male ist es wahrhaftig genug. Sie sehen, ich weiß über alles Bescheid — über die Rolle, die Sie gespielt haben —, Papa hat mir selbst alles erzählt/ Damit stand sie auf und warf die Schnitzel in den Ofen. Abbeg folgte ihr mit den Augen. „Sie verwechseln die Situationen, Marion. Wir sind hier nicht auf der Bühne! Sie glauben, daß Sie meinen Willen zwingen. In Wahrheit tun Sie aber, was ich wollte. Vergessen Sie nid)t: Ich habe Ihnen den Brief geschickt, obwohl er mir sehr nütz- sich gewesen wäre, wenn es wirklich einmal gilt. — Sie verkennen mich überhaupt, kleine Marion. Mich und die Absichten, mit denen ich zu Ihnen komme. Ich bin seit einer Woche in Berlin. Heute bekam ich meinen Brief än Sie zurück. Und da ich wohl 'weih, was es für einen Menschen, eine Frau zumal, bedeutet, für kontraktbrüchig erklärt zu werden, so hab ich Sie sofort aufgestöbert. Um Ihnen meine Hilfe anzubieten. Sie werden Hilfe brauchen können, denk ich." , „Hilfe brauchen können .. .* Marion horchte auf. Es läutete. A ,, Fehr — da war er! Was sollte sie tun? Hmaus- gehen? Ihn abfangen? Ihn unter einem Vorwand wieder wegschicken? Sie war wie gelähmt. Die Tür ward geöffnet. Christian Fehr trat ein. Er hatte sich sehr beeilt, hatte nur am Blumenstand der Hotelhalle ein paar langstielige Rosen gekauft und gleich ein Auto genommen. Die ganze Fahrt durch die winterlichen Straßen Berlins war ein immer steigendes Freudenfieber der Erwartung gewesen. Eilig war er, wie ein Jüngling, die beiden Treppen hinaufgesprungen. Nun stand er auf der Schwelle. Sah von Marion zu Abbeg — von Abbeg zu Marion. Und brachte kein Wort hervor. Sie ging ihm entgegen, streckte ihm die Hand hin: „Lieber Baron! Das ist reizend von Ihnen! Und sogar Rosen? Wie lieb..." „Ich würde bedauern, wenn ich störte, Fräulein von Brakel..." Fehr hatte niel Mühe, seine Gedanken zu ordnen. Sie waren durch den unerwarteten Anblick Abbegs völlig durcheinander geraten. Eine eisige Kühle stieg in ihm empor und breitete sich über sein Herz aus. das eben noch dem Wiedersehen so warm entgegen« geschlagen. Ihm war zumute, als müßte er auf Dem Absatz kehrtmachen, die Treppen hinabsteigen, einen ganz dicken Strich durch alles ziehen, was er fett Wochen geträumt, gewünscht, gehofft „Herr Abbeg ist vor einer Viertelstunde gekommen ..." Marion war eifrig bemüht, ihm tue Begegnung verständlich zu machen: „Er war gerade in Berlin und hat erfahren ... Ach,Abbeg, erklären Sie's selber!" „Aber ich bitte —'* sagte Fehr frostig: „Nichts zu erklären." „Eigentlich nicht, Sie haben recht, Baron!" Abegg hatte sich erhoben, schüttelte ihm die Hand. Es war ein eiskalter Händedruck, den die beiden tauschten. Fehr hörte seine Worte, sie rauschten am Ohr vor. über, er dachte nur: .Abgekartetes Spiel ... Sie hat doch gelogen ... ich hab' es nicht glauben wollen... ist ja gut, daß ich's noch rechtzeitig durchschaue ...' Er nahm Platz, da Marion ihn aufforderte. Er zwang sich zu einer oberflächlichen Unterhaltung mit ihr und auch mit Abbeg, dessen Augen kalt auf ihm ruhten. Aber jedes Wort kam gefroren von feiner Lippe. Von dem, was ihn zu dieser Reise nach Berlin bestimmt hatte, sagte er keine Silbe. Das Mädchen brachte Tee, Marion schenkte ein, sie tranken — Fehr immer halb auf dem Sprung, wieder zu gehen. Mas soll ich hier? Was hab' ich hier noch ver« loren? ... Ist ja alles sonnenklar: sie hat nicht nur mich gerufen, sondern auch diesen Kerl, diesen Hai, diesen Raubfisch ... Wie sie mit ihm steht, ist nun klar genug ... Gr hat es von Dresden naher, als ich von Lapoersdorf, also ist er mir zuvorgekommen ... Daß sie sich nicht schämt, mich so anzu- lügen ... Gut. Nun herrscht wenigstens Klarheit. In München war noch trübes Wasser. Bitter, aber gut. Gut und heilsam ...' Er sah immer an ihr vorbei. In der tiefsten Tiefe seines Herzens war etwas, das bebte, vor dem Zauber ihres Auges schwach zu werden. Und nachdem er noch eine Zigarette geraucht, verabschiedete er sich rasch. Marion hielt ihn nicht, aber sie brachte ihn selbst auf den Korridor. Im ungewissen Halbdunkel sah er das unruhige Flackern ihres Blickes. (Fortsetzung folgt.) des Bilderbuches nachgeformt waren: Neben der Hauptperson, dem Struwwelpeter, der besonders gesucht mar, gab es das Paulinchen, den Hans Guckindieluft, den Suppenkasper, den Nikolaus, den kohlpechrabenschwarzen Mohr, dessen Porttät besonders gut gelungen war, und manches andere Figürchen, das bunt und lustig am Mantelaufschlag zu tragen war. Nach dem Absatz, den die Abzeichen auch diesmal an beiden Tagen fanden, darf man wohl annehmen, daß das Kriegswinterhilfswerk mit dem Ergebnis der Sammlung zufrieden fein wird. Kreisamtmann Ewald t- Der Langjährige Vorstand der Bezirksfürsorgestelle des Landkreises Gießen, Kreisanrtmann G g. Ewald, ist am Freitag früh, als er sich auf dem Wege zu seinem Amt befand, im 60. Lebensjahre plötzlich verstorben. Mit ihm ist ein Mann aus dem Leben abberufen worden, der im Stadt- und Landkreis Gießen weithin bekannt und geschätzt war. Kreisamtmann Ewald war geborener Oberhesse. Er stammte aus Meckesheim (Kreis Friedberg), wo er am 2. Juli 1882 geboren wurde. Nach dem Schulbesuch war er zunächst bei der Fürstlich Solms- Braunfelsschen Bergverwaltung in Braunfels als Bürogehilfe tätig. Arn 1. Mürz 1901 ging er in gleicher Eigenschaft zum Kreisamt in Friedberg, von dort am 1. Dezember 1905 zur Bürgermeisterei in Friedberg. Dann kam er im Juli 1908 als Ver- waltungspraktikant wieder zum Kreisamt Friedberg und von dort im April 1915 als Verwaltungsobersekretär zum Kreisamt in Gießen. Hier wurde er am 1. April 1920 als Verwaltungsoberinspektor zum Geschäfsführer der Bezirksfürsorgestelle des Landkreises Gießen ernannt. Am 1. April 1935 erfolgte seine Beförderung zum Kreisamtmcmn unter Beibehaltung seiner Dienststellung. Während feiner langen Dienstzeit beim Landratsamt Gießen und iinsbesondere clls Leiter des Fürsorgewesens des Kreises Gießen hat sich der Verstorbene durch hervorragende Pflichterfüllung und anerkennenswertes soziales Empfinden bei der Betreuung der Hilfsbedürftigen im allgemeinen und der Kriegsopfer und der. Angehörigen der Frontkämpfer im besonderen ausgezeichnet. Bei seinem Wirken war er immer bestrebt, den Rechten und Erfordernissen der ihm anvertrauten Volksgenossen in weitestgehendem Maße zu entsprechen, so weit ihm die gesetzlichen Möglichkeiten nur irgendwie Spielraum ließen. In dieser sozialen Pflichtauffassung kam sein warmherziges, edles Menschentum, das ihn zu jedermann gute Beziehungen gewinnen ließ, vortrefflich zum Ausdruck. Er gewann sich damit aber auch hohe Wertschätzung bei seinen Vorgesetz, ten und Berusskameraden, die ihn als Mensch, als Beamten und Kamerad hochachteten. Seine merzig- jährige treue Dienstzeit wurde denn auch am 2. Mai 1940 vom Führer durch die Verleihung des Treudienstehrenzeichens in Gold anerkannt. Für seine hervorragende Mitarbeit bei den gegenwärtigen Kriegsaufgaben hatte ihn der Leiter des Landkreises Gießen Landrat Dr. Lotz, zum Kriegsverdienstkreuz II. Klasse eingereicht. Neben seiner Amtstätigkeit war Georg Ewald lange Jahre als ehrenamtlicher Schatzmeister des Kreismännervereins Gießen vom Roten Kreuz tätig. Bei der Umorganifation des Deutschen Roten Kreuzes im Jahre 1937 wurde er zum Leiter der Verwaltungsabteilung der Kreisstelle Gießen vom Deutschen Roten Kreuz bestellt und zum DRK.-Haupt- den Vorschlägen des Landeshandwerksmeisters Hes. sen die Schaffung eines Reparatursonder- Dien ft es. Dieser soll der Bevölkerung bet der Behebung der wirklich unaufschiebbaren und notwendigen Jnstandsetzungsarbeiten 3ur stehen. Die Bevölkerung wird über bie Möglichkeiten Der Inanspruchnahme dieser Einrichtung nach Inkrafttreten näher unterrichtet werden. In den Verhandlungen wurde noch das Berus s- erziehungswerk des Handwerks des Gaues Hessen-Naffau behandelt. Es wird im Kriege die notwendigen, der Kriegswirtschaft dienenden Schu- lungs- und Ausbildungslehrgänge, die der Lei- ftungsfteigerung dienen, fortsetzen und insbesondere den beurlaubten Mehrmachtsanbehörigen Hilfe bei der Vorbereitung zur Meisterprüfung leisten. •siÄ* sichrer ernannt. Auch in dieser ehrenamtlichen Mitarbeit hat er sich immer mit unermüdlichem Eifer für die gemeinnützige Sache eingesetzt und sich dadurch um das Rote Kreuz in hohem Maße verdient gemacht. Sein Wirken auf diesem Gebiete wurde ebenfalls durch Auszeichnungen dankbar anerkannt. Das Andenken an diesen Mann, der sich weit über seinen Berufskrets hinaus großer Beliebtheit erfreute und als Mensch von vornehmer Gesinnung sich allezeit auszeichnete, wird über das Grab hinaus in ehrender Erinnerung lebendig bleiben. (Stiftung eines Behring-Preises. Als der Entdecker des Diphtherie-Serums und Begründer der Serum-Therapie Emil von Behring 1917 in Marburg starb, hatte er an der dortigen Philipps-Universität 22 Jahre als Professor der Hygiene eine außerordentlich segensreiche Tätigkeit entfaltet und in der Nähe der Stadt die For- schungs- und Produktionsstätten errichtet, die noch heute seinen Namen traaen. Zum Andenken an diesen überragenden deutschen Arzt hat nunmehr die Marburger Universität mit Unterstützung der Veh« ringwerke den „Emil-von-Behring-Preis" geschaffen, bestehend aus einer Medaille mit dem Bild des Forschers und einem Geldbetrag von 5000 RM. Am 30. Januar 1942 gab der Rektor Professor Dr. Th. Mayer gelegentlich einer akademischen Feier in der Universitätsaula die Stiftung bekannt. Der Preis soll alle zwei Jahre verliehen werden für besondere wissenschaftliche Leistungen auf medizinischem, veterinär-medizinischem und naturwissenschaftlichem Gebiet mit besonderer Bevorzung der Jm- munbiologie und Seuchenbekämpfung. Der Rektor gab dem Wunsche Ausdruck, daß diese großzügige Stiftung dazu beitragen möge, der Heilkunde neue Wege zu -erschließen im Geiste Behrings, der, unbeirrt durch Rückschläge und Anfeindungen, sein ganzes Leben der wissenschaftlichen Forschung im Kampf gegen die Infektionskrankheiten gewidmet hat. Oer 30. Januar unserer Verwundeten. Am 30. Januar waren in allen hiesigen Lazaretten gemeinschaftliche Kaffeetafeln in den Aufenthaltsräumen gedeckt. Die betreuenden Frauen der Ortsfrauenschaften in Gießen hatten sich mit den Schwestern um die schönste Vorbereitung bemüht und versorgten eifrig die Verwundeten. Die Unter» gauführerin Inge Hack hatte zur Unterhaltung viele Jungmädel auf geboten, welche mit Gesang und Spiel fleißig zur Fröhlichkeit beitrugen. In einer Abteilung hatten Angehörige der Marine- HI. mit Schifferklavier viel Freude bereitet. Durch Vermittlung der Kreisfrauenschaftsleiterin W r e d e hatten die Ortsftauenschaften Äch und Staufenberg die Kuchen zu der Feier gespendet. Die Kreisamts- leitung der NSV. spendete eine aroße Zahl Ein- trittskarten für die hiesigen Lichtspielhäuser, während die Gauamstleitung der NS.-Kriegsopferver- forgung eine Spende Zigaretten zur Verteilung bringen ließ. In der Gemeinschaft wurde die Rede «UM« versenkt. ... Tokio, 2. Febr. (Europapreß.) Domei teilt mit, US in! Irische Aufklärer haben festgestellt, daß durch Wien nW f (inen schweren japanischen Bombenfliegerangrifs itm uto ocm i große britische Schwimmdock von !e Verstöndm«, Nfl'ooo Tonnen im Hafen von Singapur versenkt Mgischen W Korben fei. Dieses Dock wurde seinerzeit bei Aus- b feiner feste« „Ueberraschung, wie?" Abbeg trat ein, riß in feiner gewalttätigen Art ihre Hand an die Lippen: Troße Ueberraschung, was, Marion? Treffen uns ji neuerdings immer überraschend. Ein neuer Reiz, tklleicht..." „Wie kommen Sie — hierher?" Marion muhte ü Stimme gewaltsam beherrschen. Abbeg ... un- lngenehm, gräßlich unangenehm, wenn er mit dem Soron zusammentraf! ... Durch ihren Kopf geilte der Gedanke, daß es vorhin gar nicht der Boron gewesen sei, mit dem sie telephoniert, daß Ubeg sich des Namens Fehr bedient habe, um sie nezuführen ... War ihm absolut zuzutrauen! ... Iber, wie konnte er wissen? ..Auf dem nicht ganz ungewöhnlichen Wege übers Polizeipräsidium, kleine Marion. Kostet fünfzig ^cichspfennig — genau wie eine gewisse Wahr- Jqung, die auch nicht mehr wert war. Habe auf litn Meldeamt deine Adresse erfragt" ögej, , e oen > RompanWI ken sich bereits w geprüft r?1!' Der Staatssekretär beim Reichsstatthalter in Bay- yNerte S gri Generalmajor SA.-Odergruppenführer Hans e'Ben r?0! feorg Hofmann, ist am Samstag im Alter von ;n ift, ber Jahren einem Herzschlag in München erlegen. r? Qhlitf Mt Staatssekretär Hofmann verliert di- national- urii.« uty „jalistische Bewegung und das deutsche Volk einen "‘"W Krieg und Frieden hochbewährten Kämpfer. In 'kftchiikJ "$ Erkennung seiner großen Verdienste hat der Füh- hh,, t ah „f für feinen getreuen Gefolgsmann ein Staats- (jräbnis angeordnet. ■ wt M • helfen bei Rheuma, Gidit, Ischias, Glieder- und Gelenkschmerzen, Hexenschuß, Grippe und Erkältungskrankheiten, Nerven- und Kopfschmerzen. Beachten Sie Inhalt und Preis der Packung: 20 Tabletten nur 79 PfennigI Erhältlich in allen Apotheken. Berichten auch Sie uns über Ihre Erfahrungen! TRINERAL G.M.B.H., MÜNCHEN J 27/547 Spielleitung: F. P. Buch Pkte. 20:2 18:4 16:2 14:8 12:8 8:14 8:14 6:14 4:18 0:22 Hauptstraße 70 Ed«rstraße 21 2. Februar 1942 393 / der der Eine romantische undbezaubernde Liebesaffäre voller ergötzlicher Konflikte, höfischer Intrigen und köstlicher Enthüllungen, umsponnen und durchflutet von der Musik des alten Wien und des schönenUngarlandesl OLGA TSCHECHOWA HANNELORESCHROTH SIEGFRIED BREUER GUSTAV DIESSL Gew. 10 9 8 7 6 4 4 3 2 0 Verl. 1 2 1 4 4 7 7 7 9 11 Familien-Drucksachen venobungaameigen Verm8hlungsanzelget» bei Bröhl. Schulstraße 7 eeburtsanzelgen Jugendliche haben keinen 1 fcn Zutritt 11 Sie Schweiz siegt 2:1. Deutsche Fußball-Nationalelf geschlagen. Bewegungen daher oft markttechmsch bedingt. Mainzer Aktienbrauerei gaben auf die Dividendensenkung auf 168,5, d. h. um 13 v. H. nach.. Renten lagen meist wenig verändert, Altbesitz um 162,50—162,75, Steuergutscheine I 104,50 bis 104,75—104,90. 4proz. Rentenbankablösungen kamen in der Berichtszeit in Frankfurt zur amtlichen Notiz bei kaum verändertem Kurs. Jndustrieobligatio- nen im allgemeinen ruhig. Der Aktienfreiverkehr blieb ebenfalls sehr ruhig und zeigte kursmäßig kaum nennenswerte Veränderungen. Tagesgeld blieb mit 1,75 v. H. unverändert. Der 26. Fußball-Länd erkämpf zwischen Deutschland und der Schweiz wurde am gestrigen Sonntag vor 35 000 Zuschauern im Wiener Prater-Stadion veranstaltet. Die Begegnung endete mit dem knappen 2:1(0:0)-Sieg der Schweiz. Immerhin stehen den 15 deutschen Erfolgen erst sieben siegreiche Kämpfe der Schweizer bei weiteren vier unentschiedenen Spielen gegenüber. Das Torverhältnis mit 66:38 Treffern steht gleichfalls zugunsten Deutschlands. _ Die Erwartungen, die nach dem schönen Sieg der deutschen Nationalelf in Agram an das zweite diesjährige Länderspiel gegen die Schweiz geknüpft wurden, gingen leider nicht in Erfüllung. Die deutsche Mannschaft war im Sturm auch diesmal nicht auf der Höhe, denn Eppenhoff vermochte noch weniger zu geben als zuletzt Conen, aber trotzdem rechnete niemand nach dem O:O-Pausenstand mit einer Niederlage. Als in der 72. Minute Decker den Führungstreffer erzielt hatte, antworteten die schweizer nach einem groben Schnitzer Jahns durch Kappenberger mit dem Ausgleich. Dann rollte eine ununterbrochene Welle deutscher Angriffe gegen Ballabios Tor, der sich jedoch als unüberwindlich erwies. Es war ausgesprochenes Pech für uns, daß zwei Minuten vor Schluß Jahn in einer Situation, in der er niemals die Torlinie hätte verlassen dürfen, bis zur 19-Meter-Grenze dem an- stürmenden Kappenberger ins Feld entgegeneilte. Der kleine Basler konnte mühelos an ihm vorbei zum zweiten Schweizer Treffer einsenden. Dieser Erfolg wurde selbst von den Eidgenossen als ein Geschenk empfunden: er bedeutete zugleich den ersten Sieg der Träger des weißen Kreuzes auf Wiener Boden. Die Achillesferse in unserer Mannschaft war diesmal der Angriff. Der Schalter Eppenhoff erwies sich als ein Fremdkörper, der sich während der ganzen 90 Minuten nicht zurechtfand. Auch der erstmals im Nationaltrikot spielende junge Wiener Rechtsaußen Fitz war kein Volltreffer. Allerdings mifh ihm zugute gehalten werden, daß er nahezu auf sich allein angewiesen war. Decker war auch nicht viel stärker und entwickelte dabei noch ziemlich viel Schußpech. Lichtblicke unter den deutschen Stürmern waren allein Walter und Dur et. Der Pfälzer bewies nicht nur seine großen technischen Fähigkeiten, sondern auch seine Umsicht, ein Spiel zu führen. Durek schoß hart und viel. Die Läuferreihe Polizei Frankfurt Dietzenbach SA. Frankfurt Pfungstadt Rüsselsheim LSV. Gießen Mombach Hanau Offenbach Friedberg Ein Film um ein großes Bekenntnis zum deutschen Volkstum, das eine heldenmütige Frau in einer Zeit höchster Gefahr bis zur Selbstaufopferung tapfer verteidigt Am 29. Januar entschlief nach langem, schweren Leiden unsere liebe, treusorgende Mutter, Schwiegermutter und Großmutter Frau Katharina Wagner, geb. Wack im 83. Lebensjahr. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Familie Andreas Wagner Jakob Wagner Gießen, Horst-Wessel-Wall 56, im Jan. 1942. Die Beisetzung findet in aller Stille statt. 439 D Ihre Vermählung zeigen an Albert Veith Oberfeldwebel der Luftwaffe Minni Veith geb. Raab Gießen Appenweier (Baden) sofort gesucht. Schr. Ai Don der Börse. Uneinheitliche Aktienmärkte. Frankfurt a. M., 30. Jan. In der verflossenen Berichtswoche entwickelte sich am Elektromarkt eine Sonderbewegung, die mehrfach zu Kursaufbesserungen führte, zuletzt aber vor allem durch Abgaben ein größeres Ansteigen verhütete. Die Fusion AEG.-Gesfürel kam kursmäßig wenig mehr zum Ausdruck. Siemens schlossen immerhin noch etwa 5 v. H. über Vorwochenschluß. Beachtet waren weiter u. a. Demag, Stahlverein und IG. Farben. Harpener gaben dagegen etwa 10 v. H. her, auch Metallgesellschaft, Conti Gummi, Zell Waldhof mehrprozenttg abgeschwächt. Demgegenüber zeigte der Einheitsmarkt nur unwesentliche Veränderungen; da hier die Marktenge unvermindert anhielt, waren die Umsätze sehr klein, Kurs- Spiele 11 11 9 11 10 11 11 10 11 11 Die Straßburger ff ging aus dem nationalen Berliner Basketballturnier als Endfieger hervor. Im Endkampf wurde der SV. Straßburg mit 23:19 (16:16, 9:6) Punkten geschlagen. Die Entscheidung fiel erst in der verlängerten Spielzeit. * Die TG. Offenbach a.M. gewann mit einer Leistung von 1332,5 Kilogramm die Gewichtheber- Mannschaftsmeisterschaft des Gaues Hessen-Nassau vor SA.-Frankfurt/ASV. Griesheim und RSG. Rotweiß Frankfurt. Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, meinen lieben treusorgenden Mann, unseren herzensguten Vater, Bruder, Großvater, Schwiegervater! Schwager und Onkel Herrn vHilinn Sommer, Schreinermeister nach langem schweren Leiden, im Alter von 60 Jahren, zu sich in die Ewigkeit abzurufen. In tiefer Trauer: Elisabeth Sommer, geb. Kaiser Familie Ernst Sommer, z. Z. Im Felde Familie Ludwig Völk Familie Ernst Karber Familie Heinrich Kraft, z. Z. Im Felde Familie Fritz Schmidt, z. Z. Im Falde Elli Sommer. Staufenberg, den 1. Februar 1942. Die Beerdigung findet am Dienstag, dem 3. Februar, um 15 Uhr statt. 442 D Frankfurter Schlachtviehmarkt. Frankfurt a. M., 31. Januar. Es notierten je 50 Kilogarmm Lebendgewicht in Reichsmark: Ochsen a) 45—46,5, b) 41—42,5, c) 36-37,5; Bullen a) 43—44,5, b) 40—40,5, c) 35,5; Kühe a) 43-44,5, b) 39-40,5, c) 32—34,5, d) 20—25; Färsen a) 44— 44,5, b) 41,5, c) 36—36,5; Kälber a) 59, b) 50—59, c) 45-50, d) 30—40; Schafe a) 45, b) 38—41, c) 15—30; beste Mastlämmer 50—53; mittlere Mast- lämmer 44; Schweine a) 61, bl) 61, b2) 60, c) 58, d) 55, e und f) 53, gl) 61. Marktverlauf: alles zugeteilL Hauptlchristleiter: Dr.Ortedrtch Wilhelm Lange. .Stellvertreter be8 Hauptichriftleifrs: Ernst Blum'chein. Verantwortlich für Polim und Bilder: Dr. Fr. W. Lange (beurlaubt), i.B. Ernst Blumschein: für oas Feuilleton: Dr. Hans Thyriot: für Stadt Gießen, Provinz, Wirb- chaft u. Sport: Ernst Blumschein. Druck und «erlag: Brühlsche UniversitätSdruckerei R. Lange K.S. Berlagsletter: Dr.-Ing. Erich Hamann: Anzetgenleiler: Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel Pl.Nr.6. Ein Ufa-Film mit MARIKA RÖKK WOLF ALBACH-RETTY Maria Els / Axel von Ambesser Lude Englisch / Hilde von Stolz Spielleitung: Georg Jacoby Am Heinzelmännchen auf der Do$@ erkennt man die gute Ware aus den Sidol-Werken. Alle Schuhe brauchen heute erst recht eine gute Schuhcreme. | Vermietungen] Geräumige 7-Zimerwohiiwig Bad, Gartenan- teil,inbesterLage per 1. April zu vermieten. Schr. Ang. unt. 443D a. d. G.A.. mächtigt, in Grenzfällen diese Anordnung für ihren Dienstbereich sinngemäß anzuwenden und geringe Überschreitungen zu genehmigen. / J 2. Der örtliche und nachbarliche Sportverkehr so. wie die entsprechende Lehrgangstätigkeit und Ta. gungen sind während dieser Zeit besonders zu pfle. gen, gegebenenfalls Durchführungsmaßnahmen zu fördern. HeuserdeuifcherSchwergewichtsmeistek Lazek in der 3. Runde k.o. Im Mittelpunkt der ersten diesjährigen Berufs« box-Veranstaltung in der Berliner Deutschlandhalle stand der Kampf um die deutsche Schwergewichts. Meisterschaft zwischen dem Titelhalter Heinz La« zek (Wien) und dem Herausforderer Adolf Heu. ser (Bonn). Das vollbasetzte Haus erlebte eine Sensation, denn der Meister wurde in der dritten Runde k. o. geschlagen und verlor damit seinen Titel an den Rheinländer. Handball. Tabelle der Gauklasse. 1 Damit haben «Ms in dies m den Wett Mche Agita )ie Welt filau rfon im Nahe Inf) ficharlt i Hnfis ms Ge vöM N N syl/en »Ä Irans, jie britische Ge deichzeitig abi wart ausgew Zustrom sehr c fe Aufgaben lu erreichen sii U ursprünglii Me des <5u Vegypten nach beherrscht uni einem genralti bis nach Dhe M die Prob folge der Lrit ols der Krieg bche Vakuum önde bis nach daß die polit eher noch zuz Pi Werden. __.Ing. unt. 0395 a. d. G. A. WOCHENSCHAU Heute Montag: Erstaufführung! GLORIA PALAST Täglich: 2.30, 4.45 und 7 30 Uhr Sonntagi 2.00, 4.30 und 7.30 Uhr Jugendliche haben keinen Zutritt . 438 A > MeiflL utth t Ws- K?- Durch das m Iran, bur Ägyptens ist k der kurd vyrer nur nc lrr will schon ve,se in ?ruck sehen °en Lertraa unterzeichnen Mfien und >0Ueich S» "Ttärk iQtNe, dos Me Ms 8 ^Ichid 9 Reglerunq r St luNl6o, im N»' Wimmer v S' ®ebie bU[ Gott dem Allmächtigen hat es gefallen meinen lieben, guten Mann, unsem treusorgenden Vater, Schwiegervater, Großvater. Bruder, Schwager und Onkel Herrn Georg Dietrich am 31. Januar 1942.1% Uhr, Im Alter von 64 Jahren nach langem, schweren, mit großer Geduld ertragenem Leiden zu sich zu nehmen. In tiefer Trauer: Elisabeth Dietrich, verw. Helbing, geb. Jung Hans Dietrich, z. Z. bei der Wehrmacht Edmund Helbing, Oberwachtm. d. Schutzpol. u. Frau Lina, geb. Schwan [Z.Z. im Osten nebst 3 Enkelkindern. Gießen (Rodheimer Straße 51), den 2. Februar 1942. Die Beerdigung findet am Mittwoch, den 4. Februar, nachmittags 2% Uhr, auf dem Neuen Friedhof statt. 0394 Ich übe meine Praxis in beschränktem Umfange wieder aus Sprechstunden: 11-13 Uhr außer Samstags Dr. Kröck Goethestraße 26 Kurze Sportnotizen. Einen Schweizer Fußballsieg gab -S gestern auch in Stuttgart, wo die Stadtmannschast von Zürich mit 4:1 (0:0) Toren über die Stuttgarter Stadtvertretung erfolgreich war. * Lilo Allgayer (Offenbach a.M.) ging aus dem reichsoffenen Düsseldorfer Fechtturnier als Siegerin hervor. Sie kam in der Endrunde auf zehn Siege, blieb also ungeschlagen. Zweite wurde die Düsseldorferin Lilo Gässes mit acht Siegen. Insgesamt standen 55 Fechterinnen im Wettbewerb. war auf gewohnter guter Höhe. Hanreiter hielt das ganze Spiel gleichmäßig durch, Mock hatte vor und Wagner nach der Pause die besten Augenblicke. Gut auf dem Posten war auch das Derteidigerpaar Sesta-Schmaus. Dagegen fehlte es dem Schlußmann Jahn diesmal an Sicherheit und kalter Ruhe. Beide Tore kommen zum Teil auf sein Konto. Die Schweizer können mit ihrem Erfolg, der ja wohl kaum vorher erwartet worden war, durchaus zufrieden fein. Sie lieferten aber auch eine gute Partie mit dem von ihnen gewohnten kämpferischen Einsatz. Zudem gab es in ihren Reihen kaum einen Versager. Ballabio hielt mit alter Mei-1 sterschast, wenn ihm auch zuweilen das Glück zur Seite stand. Minelli-Lehmann waren ein würdiges Gegenstück zu Sesta-Schmaus, und besonders Lehmann zeichnete sich durch zweimaliges rechtzeitiges Eingreifen als Retter in höchster Not aus. Die Läufer erledigten ein gutes Pensum, und besonders Vernati feierte eine gute Wiederkehr durch sein erfolgreiches Spiel in der Nationalelf. Die treibenden Kräfte im Angriff waren Dickel und Amado am rechten Flügel, obgleich die Erfolge durch den Linksaußen Kappenberger erzwungen wurden. Wo« lacek war der geistige Führer des Angriffes in gemeinsamer Arbeit mit Monnard. Deutschland: Jahn; Sesta, Schmaus; Wagner, Mock, Hanreiter; Fitz, Decker, Eppenhoff, Walter, Durek. Schweiz: Ballabio; Minelli, Lehmann; Springer, Dernatt, Rickenbach; Bickel, Amado, Monnard, Walacek, Kappenberger. Sportveranstaltungen mit größeren Reifen sind abzusetzen. Eine Anordnung des Reichssportführers. Die Verkehrsmittel müssen in diesen Winterwochen für lebenswichtige Transporte an die Ostfront freigehalten werden. Reichssportführer von Tschammer und Osten hat daher folgende Anordnungen getroffen: 1. Sportveranstaltungen einschließlich der Meisterschaftsspiele des NSRL. sowie Sportlehrgänge und Sporttagungen, zu deren Durchführung Reisen von mehr als 50 Kilometer in einer Richtung erforderlich werden, sind für den Monat Februar abzusetzen und auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben. Die Sportbereichsführer (Sportgauführer) sind er- 4-5-3iniroet- MNUNg in schöner Lage zu vermieten. Schr. Ang. unt. 0388 a. d. G. A. KleineAnzeigen im Gießener Anzeiger werden von Tauienden beachtet und gelesen. 2 Nachttisch- lämvchen und Brücke mit zwei Bettvorlagen, alles gut erhalten z. kaufen gesucht. Schrifti. Angeb. unter 0389 an den Gieß. Anz. | Verschiedenes | Suche auf mein Haus, in gutem Zustande, 14000 M auf 1. Hypothek. Schriftl. Angeb. unter 0358 an den Gieß. Anz. Schwarz-weißer Foxterrier (kurzhaar) entlaufen, auf den Nam. Bubi hör. Wiederbr. erhält Belohnung, ««d Bes.Hch.Divvel, Burghof. M fit t!" l*e t « d S» ? E »rriti»ien , |*$ istL». * iritrea «m für -i«? gebiet °°» tzfldanienkaneri Miichtn°z°n° ßgung gelles ■ ^jequent uie olM ur IZimAhen bedungen geh' ! heutige Bevorz (len kriegsheh Wiche Stell erklärt. giann, daß er ml verspreche, bmmt, ist lech ; Irag zu haben, iilcher Länder Aber USA hit N s IUIIIIIIIIIIIIIIIII1I1.I1IIIIHIIIIII1II1II1IIIIIIIIIIM J*. 3ß;s 1 w Täglich 2.30, 4.45, 7.30 Uhr I Sonntag 2.00, 4.30, 7.30 Uhr I 2 Lpd. Darmstadt, 1. Febr. Der Leiter Kriminalpolizeistelle Darmstadt teilt mit, daß Georg Straub, geboren am 13. 6.1906 zu Ober- kl i na en, dort wohnhaft Adolf-Hitler-Straße 55, am 30. Januar von der Kriminalpolizei festgenommen wurde, weil er sich am Ostbahnhof Darmstadt als Kriminalbeamter ausgegeben hat und Festnahmen vornehmen wollte. Wegen seines volksschädigenden Verhaltens wurde Straub der Geheimen Staatspolizei überstellt. Da sein Verhalten einen die Autorität des Staates gefährdenden verantwortungslosen Mißbrauch staatlichen Hoheitsrechtes darstellt, wird er, um die Gemeinschaft zu schützen und weiteren Straftaten dieser Art vorzubeugen, nach Verbüßung der gerichtlichen Strafe für längere Zeit in ein Konzentrationslager eingewiesen werden. unseres Führers gehört, welche bei den Verwundeten die größte Aufmerksamkeit fand. * ♦* Eine 85jährige. Am morgigen 3. Februar begeht Frau Klara Glas, Mühlstraße o, in körperlicher und geistiger Frische ihren 85. Geburtstag. Die Jubilarin nimmt noch regen Anteil an den Tagesereignissen. Wir gratulieren herzuch. "Ein Achtzigjähriger. Reichsbahnzugführer a. D. Heinrich Krämer, Gnauwstraße 22 kann am heutigen 2. Februar in geistiger und körperlicher Frische seinen 80. Geburtstag ocgehen. Wir gratulieren herzlich. ** Stadtbücherei Gießen. Im Monat Januar wurden 2312 Bände verliehen. Davon kommen auf: Romane 1352, Jugendschriften 476, Reise- beschreibungen 148, Lebensbeschreibungen und Ge- schichte 107, Kriegsgeschichte 93, Seewesen 35, ßik» raturgeschichte 6, Kunstgeschichte 5, Politik 33, Technik 59 Bände. Landkreis Gießen. > Heuchelheim, 1. Febr. Der Landwirt Jak. Germer III., Wilhelmstraße 13, wird heute 80 Jahre alt. Er ist körperlich noch so gestellt, daß er seiner Tagesarbeit in- und außerhalb des Hauses nachgehen kann. Dem Jubilar unsere herzlichen Glückwünsche. Falscher Kriminalbeamter kommt ins Konzentrationslager. S Verkäufe| injübrige weibe Leghorn-ÜBEr sof. zu verkaufen. Schr. Angeb. u. 0397 a. den G.A. Gobelin (Bild) 145X215 cm, oval. Tisch, Ped- digrohr-Sessel, elektr. Lamven (Glockensorm) zu verkauf, los« Schäfer Bahnhofstr. 15. [ Kaufgesuche | I EleWo-Nolor 18F,Gleichstrom zu kauf, gesucht. Johann.Schlund Löwengasse 13. Anzug mittlere Größe, z. kaufen gesucht. Schriftl: Angeb. unter 0380 an den Gieß. Anz. 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Neben seinen lieben Angehörigen trauern um den mitten aus seiner rastlosen Tätigkeit für Volk und Vaterland jäh herausgerissenen lieben Mitarbeiter Der Kreisführer des Deutschen Der Landrat des Land- Roten Kreuzes Gießen kreises Gießen und seine Mitarbeiter. und seine Gefolgschaft 437 D IMMER GLEICHBLEIBEND GUT-WEIL AUS DEN SIDOL-WERKEN