Donnerstag, (.Oktober (y^2 Gietzener Anzeiger front front Der Führer spricht Meine deutschen Volksgenossen und -genossinnen! Büdtzg denvvk tze«. ,tter Verfall). Auch die Themen, über dre ich reden tmnte, finb natürlich schwieriger, als dre Gespräche 9 L_ « . .« cvx <___1 ma i n-Vt orra Kie^ tilgt! i von mg ber lfe von nen 293QPJ ttettrbd KM ttü I iqrtot; ffe inkbeuLV nge 8.4 •ymSM\ ikte Immen rh»«“* % 3»J nötigt! beob.l lln,I A- ($1! Wagen! Md 5t eh«! te, Mi ßorjidji] e Seit J n M K J befanbl on btt] B. bJ fit um gefch.I ifee unbl daß et efahren m. M er den in?l Wagen der ged l Die!? 92. Jahrgang Nr. 251 Ericheini , agnch, außer Sonntags und feiertags Beilagen: Gießener ^amilienblätter Heimat imBild-DieScholle Bezugspreis: Monatlich.... .RM.1.80 . Lustellgebühr,.. „ -25 auch bei Nichterscheinen von einzelnen Nummern infolge höherer Gewalt >1 lrüd.| Ml »LI Ä Z bl! M «u [ dein Lotten J Orbl hrertp rU. °utz. orale d« ,'GM rmeiM 1,2 Milliarden Reichsmark. Dr. Goebbels verkündet das Ergebnis des -ritten KriegS-WHW. z^nwreckmnlchliiki 2251 vr>ckmidvamtlienan- zeigen und private Gelegenheitsanzeigen 14 Rvf. f. Werbeanzeigen und geschäftliche Gelegenheitsanzeigen Platzvorschrift (vorherige Vereinbarung) 25% mehr General-Anzeiger für Oberhessen Es ist nun schon ein Jahr her, seit ich zum letzten Vale von diesem Platz aus zu Ihnen und dem deutschen Volk sprechen konnte. Das ist in mancherlei Hinsicht bedauerlich: erstens, weil es mir selbst sehr Kid tut, nicht öfter vor die Nation hintreten zu : können, und zweitens, weil ich natürlich befürchte, bog meine Reden dadurch nicht besser, sondern schlechter werden, — denn auch dazu gehört Übung (Heiterkeit und Beifall). Meine Zeit ist eben letoer viel begrenzter als die meiner Gegner. Wer natürlich wochenlang in der Welt Herumreisen bann, mit weißseidenem Hemd, einen breiten Sombrero euf dem Kopf, und anderswo wieder in emer_ anderen Kluft, der kann sich natürlich auch mel öfter mit Reden befassen (erneute Heiterkeit). Ich habe mich in dieser Zeit mehr mit Handeln UNo Nit Taten beschäftigen müssen (lebhafter Bei- lil). Außerdem kann ich natürlich auch sonst mcht j-te Woche oder jeden Monat sprechen. Was heute visgesprochen werden muß, das wird ausgesprochen durch unsere Soldaten! (erneuter sturmi- einfacher gewesen, wenn dieser Präsident, statt in einen Krieg hineinzuspringen, die ganze Arbeitskraft seines Landes verwendet hätte, um nützliche Produktionen aufzubauen und vor allem in seinem eigenen Volk dafür zu sorgen, daß nicht in einem Gebiet, das pro Quadratkilometer nur zehn Menschen zu verbergen hat, Not und Elend herrschen und 13 Millionen Menschen erwerbslos sein müssen. Das hätten diese Herren ja alles tun können! Wenn sie jetzt auftreten und sich plötzlich vor der Welt als Retter hinstellen und erklären: „Wir werden in der Zukunft dafür sorgen, daß die Not der Vergangenheit nicht wiederkehrt, daß es keine Arbeitslosigkeit mehr geben wird und daß jeder eine Wohnung bekommt" — aber das hätten doch diese Weltreichsinhaber ja längst schon vor uns in ihren eigenen Ländern tun können! (Starker Beifall.) Nun entdecken sie plötzlich lauter Grundsätze des nattonalsozialistischen Programms. Wenn ich dabei höre, daß ein Mensch — ich denke, es war Herr Eden, aber man weiß ja nicht, welche Null da drüben redet (tosende Heiterkeit) — nun sagt: „Das ist der Unterschied zwischen den Deutschen und uns, daß die Deutschen an etwas glauben, was sie nicht glauben, während wir an etwas glauben, an das wir glauben" — so kann ich nur sagen: „Wenn sie wirklich an das glauben, was sie zu glauben vorgeben, dann hätten sie sich schon früher zu diesem Glauben bekennen können. Warum haben sie uns denn dann den Krieg erklärt? Sie sind ja von uns dann gar nicht so wett entfernt? Wir haben jedenfalls nicht nur etwas geglaubt, sondern auch das getan, was wir glaubten. Und jetzt glauben wir, daß wir d i e Feinde schlagen müssen, bis zum endgülttgen Sieg? Das glauben wir und das werden wir auch tun! (Tosender Beifall.) Ueber den Begriff Glauben können wir uns mit diesen Leuten überhaupt nicht auseinandersetzen. Wer z. B. glaubt, daß Namsos ein Sieg war oder Andalsnes, oder wer sogar glaubt, daß Dünkirchen der größte Sieg der Weltgeschichte gewesen ist, oder daß meinetwegen irgendeine Expedition, die neun Stunden dauert, ein ebenso staunenswertes, ein ermutigendes Zeichen einer siegreichen Nation war, — mit dem können wir uns mit unseren bescheidenen Erfolgen natürlich nicht vergleichen? (Tosender Beifall.) Denn was sind schon unsere Erfolge dagegen? Wenn wir tausend Kilometer vorstoßen, dann ist das eben nichts, ein „ausgesprochener Mißerfok-g'. Ereignisse liegen in dieser Zeitspanne. Während die Staatsmänner der Feindmächte sich währenddem im wesentlichen nur damit beschäftigten, ihren Völkern Versprechungen zu machen, Reden zu halten und Lügen und Verleumdungen zu verbreiten, haben Sie, mein Führer, geschwiegen und Gearbeitet. (Hier brandete von neuem der Beifall auf.) Und vor allem wiederum größte und kriegsentscheidende Schlachten geschlagen und mit Ihren tapferen Soldaten stolzeste geschichtliche Siege errungen. Eine bessere Widerlegung der feindlichen Propaganda können wir uns nicht wünschen. Im Gegenteil, es ist nur eine Bestätigung für die Richtigkeit Ihres Weges, mein Führer, und für die Durchschlagskraft Ihrer Erfolge und Siege, daß unseren Feinden nichts anderes mehr übrigbleibt, als sich in ohnmächtiger Wut gegen die unabwendbar näherrückende Vernichtung ihrer Welt aufzubäumen. Je mehr sie uns mit Lügen und Verleumdungen ottcck- kieren, um so stärker sind wir davon überzeugt, daß uns der Endsieg gewiß ist. Sie, mein Führer, wissen in diesen spannungsreichen und schweren Wochen und Monaten, daß die Nation mit unverbrüchlicher Treue hinter Ihnen steht, wenn Sie mit Ihren Soldaten Ihre stolzen Schlächterfvlge erringen, Unsere Feinde scheinen zu ahnen, daß es ihnen auf die Dauer nichts nützen wird, sich gegen diesen Ansturm deutscher Waffen und deutscher Soldaten zur Wehr zu setzen. Je schwächer ihre Positton wird, ihn so blutrünstiger werden ihre Rachephantasien, die sie nicht nur gegen das nationalsozialistische Regime, sondern gegen dks deuffche Volk überhaupt zum Ausdruck bringen. Bis zur Forderung der Deportation aller deutschen Kinder von zwei bis sechs Jahren haben sich diese infernalischen alttestamentarischen Wutausbrüche auf der Feindseite gesteigert. Wit Stolz und Bewunderung schaut angesichts dieser gegnerischen Tobsuchtsanfälle Ihr Botk. mein Führer, auf die ruhige Gelassenheit, mit der Sie den Krieg, den unsere Feinde uns aufgezwungen haben, erfolgreich fortsehen. Unter Ihrer Führung steht die deutsche Wehrmacht an allen Fronten rühm- und siegum- kränzt. hinter ihr steht das ganze deutsche Volk, entschlossen und bereit, diesen Kampf um sein Leben unter Ihrer Führung, mein Führer, bis zum endgültigen Siege fortzusehen. Hie haben wir fester als heute an diesen Sieg geglaubt. Wir danken Ihnen, mein Führer, daß Sie in dieser Zeit, die die übermenschlichsten Belastungen für Sie mit sich bringt, doch noch die Möglichkeit gefunden haben, zu uns zu kommen und vom Berliner Sportpalast aus zum deutschen Volke zu sprechen. Mit diesem Dank verbinden wir im Namen des ganzen deutschen Volkes das Gelöbnis, treu und unverbrüchlich mit Ihnen zu kämpfen und zu arbeiten, bis der Sieg unser ist. (Jeder dieser Sätze wurde vom Beifall der Mafien bestätigt.) „Der Führer spricht!" Die Kundgebung im Sportpalast. Berlin, 30. Sept. (DNB ) Die Ankündigung, daß der Führer auch in diesem Jahre das Krieas- winterhilfswerk eröffnen werde, fand in der Reichs- bauptstadt ein Echo freudigster Erwartung. Schon stunden vor Beginn der Großkundgebung begann der Zustrom der Massen zum Sportpalast, säumten ungezählte Tausende die Straßen von der Reichskanzlei bis zur Kundgebungsstätte. Der Sportpalast selbst bot das von den großen Kundgebungen gewohnte Bild. Durch begeisterte Heilrufe wurden die führenden Männer von Staat, Partei und Wehrmacht empfangen. Man sieht unter ihnen die in Berlin anwesenden Reichsminister, zahlreiche Reichs- und Gauleiter, viele Generale alaubt, der wird unseren Glauben nie verstehen! Wenn aber die Engländer nun ernstlich an das glauben, was sie zu glauben vorgeben, — dann kann man nur um ihren Verstand besorgt sein. Außer diesen „Taten" haben sie natürlich auch noch Wechsel für die Zukunft. Sie sagen: „Die zweite Front wird kommen. Sie ist bereits im Anmarsch! Ihr Deutschen paßt auf! Macht kehrt." Wir haben nun nicht aufgepaßt und nicht kehrt gemacht, sondern wir sind ruhig weitermarschiert. Damit will ich nicht sagen, daß wir uns nicht auf eine zweite Hront vorbereiten. Wenn Herr Churchill jetzt sagt: „Wir wollen es den Deutschen jetzt überlassen, in ihrer Angst darüber nachzugrübeln, wo und wann wir sie eröffnen" — so kann ich nur sagen: Herr Churchill, Angst haben Sie mir noch nie eingejagt! (Stürmischer Beifall.) Aber daß wir nachgrübeln müssen, da haben Sie recht, denn wenn ich einen Gegner von Format hätte, dann könnte ich mir ungefähr autzrechnen, wo er angreift. Wenn man aber militärische Kindsköpfe vor sich hat, da kann man natürlich nicht wissen, wo sie angreifen, es kann ja auch das verrückteste Unternehmen fein. Und das ist das einzig Unangenehme, daß man bei diesen Geisteskranken oder ständig Betrunkenen nie weiß, was sie anstellen werden. Ob Herr Churchill nun den ersten Platz, an dem er die zweite Front stärken wollte, geschickt und militärisch klug ausgewählt hat oder nicht — darüber sind sogar in England — und das will immerhin allerband heißen — die Meinungen geteilt —, ich kann ihm jedenfalls versichern: ganz gleich, wo er sich den nächsten Platz aussucht, er kann überall von Glück reden, wenn er neun Stunden an Land bleibt! (Tosende Heiterkeit.) In meinen Augen haben mir im Jahre 1942 die schicksalhafteste Prüfung unseres Volkes schon hinter uns. Es war dies der Winter 1 9 41 / 42. Ich darf wohl sagen, daß in diesem Winter das deutsche Volk und insonderheit seine Wehrmacht von der Vorsehung gewogen worden sind. Schlimmeres kann und wird nicht mehr kommen. Daß wir diesen General Winter besiegt haben, daß die deutsck)en Fronten standen, und daß wir in diesem Frühsommer wieder antreten konnten, das, glaube ich, hat bewiesen, daß die Vorsehung mit dem deuffchen Volk zufrieden war. Es war eine sehr schwere und sehr harte Prüfung, das wissen Sie alle, und trotzdem haben wir diese schwerste Zeit nicht nur überstanden, sondern es fertig gebracht, in aller Ruhe die Angriffsdioisionen, die Wotor- und Panzerverbände, die bestimmt waren, „ die weitere Offensive einzuleiten, zu ordnen und neue ckufzustellen. Und auch diese Offensive verläuft anders als sich das vielleicht unsere Gegner gedacht hatten. Es ist aber ja auch nicht notwendig, daß wir ausgerechnet nach ihrem Rezept verfahren, denn bisher sind gerade diese Rezepte wenig erfolgreich gewesen. Ich glaube, wir können, wenn wir zurückblicken, mit den hinter uns liegenden Jahren zufrieden fein. Es war immer eine sehr nüchterne Zielsetzung, sehr wagemutig, dort, wo sie wagemutig fein mußte, überlegt dort, wo sie Überlegt fein konnte, oft bedächtig dort, wo wir Zeit hatten, vorsichtig dort, wo wir glaubten, untgx allen Umständen vorsichtig sein zu müssen. Aber wir sind auch sehr kühn gewesen dort, wo Kühnheit allein helfen konnte. Für dieses Jahr haben wir uns ein sehr einfaches Programm zurechtgelegt: Erstens: Unter allen Umständen das zu halten, was gehatten werden muß, d. h. den anderen anlaufen zu lassen, solange er anlaufen will, dort, wo wir selber nicht vorzugehen beabsichtigen, und eifern zu halten und abzuwarten, wer nun am ehesten hier ermüdet. Zweitens: unbedingt dort a umgreif en, wo der Angriff unter allen Umständen notwendig fit. Das Ziel ist dabei ein ganz klares: Vernichtung des rechten Armes dieser internationalen Verschwörung von Kapitalismus, Plutokratie und Boffchewismus, der die größte Gefahr fit, die jemals über unferm deutschen Volke geschwebt hat und gegen die wir feit einem Jahr antreten mußten. Hier Haden wir uns einige Ziele gesetzt. Ich darf sie ganz kurz und schlagwortartig erwähnen, um Ihnen zum Bewußtsein zu bringen, was in diesen wenigen Monaten geleistet wurde: „Das erste Ziel war die Sicherung unserer dominierenden Stellung am Schwarzen Meer und die endgültige Bereinigung der, Halbinsel Krim. Zwei Schlachten, die Schlacht von Kertsch und die Schlacht um Sewastopol, haben diesem Zweck gedient. Wenn unsere Gegner — das darf ich schon sagen — in diesen drei Kriegsjahren nur einen einzigen solchen Erfolg erzielt hätten, so könnte man mit ihnen sicher überhaupt nicht mehr reden, weil sie dann nicht mehr auf der Erde, sondern nur noch in den Wolken schweben würden, aufgebläht vor lauter Einbildung. Nachdem wir also das in Ordnung gebracht hatten, schien es uns notwendig zu fein, eine Beule, die am Wolchow entstanden war, zu beseitigen. Sie wurde abgeschnürt und her Gegner vernichtet bjw. gefangengenommen. Dann kam die nächste Ausgabe: Vorbereitung des Durchbruchs am Don. Unterdessen hatte der Gegner seinerseits eine große offensive Zielsetzung gewählt, nämlich von Charkow aus zum Ufer des Dnjepr durchzubrechen, um unsere ganze südliche Front damit zum Einsturz zu bringen. Sie werden sich vielleicht noch erinnern, mit welcher Begeisterung unsere Feinde damals diese Operationen Peruaner Gegner, die ihre Plaudereien, — wenigstens sicher — noch häufiger vom Kamin aus ober von «deren Plätzen Über die Welt hinwegschickten. Ich halte es z. B. nicht für richtig, mich jetzt schon nut ter Gestaltung dessen zu beschäftigen, was einmal kh wird, sondern ich halte es für richtiger, daß wir Utg alle mit dem beschäftigen, was augenblicklich ter Zett von uns fordert. . Tine „Atlantik-Charta" zusammenzubrauen ist natürlich sehr einfach. Dieser Blödsinn wird aber sehr iaib durch die Härte der Tatsachen berichtigt werten. Auch aus einem anderen Grunde ift es für wfere Gegner heute etwas leichter zu reden, denn fe haben nur nach langwierigem vergeblichen Leihen plötzlich unser P a r t e i p r o g r a nvm ir tb eeft (erneute Heiterkeit), und mir sehen mit Staunen, daß sie der Welt ungefähr bas gl eiche hir die Zukunft versprechen, was wir unserem oeut- teen Volk schon gegeben haben unb wofür wir von te™ anberen ja letzten Endes mit Krieg überzogen v°rden sind. Es ist auch sehr geistreich.wenn bei- K»'elsweise ein Präsident sagt: „Wir wollen, daß n fenft jeder das Recht hat, keine Not mehr zu lrden." (Stürmische Heiterkeit.) Oder so ähnlich, -va tonn man nur Jagen: es märe rnahrscheinfich mel Wenn mir z. B. in ben letzten paar Monaten — es sind ja überhaupt nur ein paar Monate, in denen man in diesem Lande Krieg fuhren kann — zum Don vorstoßen, den Don abwärts endlich die Wolga erreichen, Stalingrad berermen und e s auch nehmen werden — worauf sie sich verlassen können (brausender Beifall) — so fit das in ihren Augen gar nichts! Wenn wir zum Kaukasus vorstoßen, so fit das ebensowenig etwas, als wenn wir die Ukraine besetzen, die Donezkohlen in unseren Besitz bringen, 65 ober 70 Prozent russischen Eisens bekommen, das größte ©etrei-begebiet der Welt dem deutschen Volk und damit Europa praktisch erschließen nnb uns die kaukasischen Oelquellen sichern. Das alles fit nichts! Aber wenn kanadische Vortruppen mit einem kleinen englischen Schwänzlein als Anhang (schallende Heiterkeit) nach Dieppe kommen und sich dort neun Stunden, man kann nur sagen, mühselig zu halten vermögen, um dann endgültig vernichtet zu werden — dann ist das ein „ermutigendes, staunenswertes Zeichen der unerschöpflichen sieghaften Kraft, die oem britischen Imperium zu eigen ist" (Heiterkeit und stürmischer Beifall). Was sind schon dagegen unsere Luftwaffe, unsere Infanterie, was ist unsere Panzerwaffe? Was fit dagegen die Lefitung unserer Pioniere, unserer Eisenbahnbautruppen, was sind unftre gtganti- schen Derkchrseinrichtun^en, die in wenigen, man kann sagen, Dtonaten einen ^halben Kontinent erschließen und neu aufbauen? Das alles ist nichts! Und unsere U-Boote sind natürlich auch nichts! (Brausende Heiterkeit.) Schon im Jahre 1939 waren sie nichts, denn damals bereits trat Churchill auf und sagte: ,Zch kann die erfreuliche Mitteilung machen, daß die U-Boot-Gefahr als endgültig beseitigt anzusehen ist". Nein — einen Augenblick — bas war wohl nicht Churchill, sondern Duff Cooper; einer dieser Schwadroneure ist immer größer als der andere, aber man verwechselt sie ununterbrochen. Schon damals hatten sie mehr U-Boote vernichtet als wir überhaupt gehabt haben? (Tosende Heiterkeit.) Daß wir sie aus dem Balkan geworfen haben, daß wir Griechenland eroberten, daß wir Kreta besetzten, daß wir sie in Nordafrika zurückgetrieben haben — das alles ist wie gesagt nichts. Aber wenn irgendwo auch nur ein paar Mann landen, um einen einsamen Vorposten von uns zu überrumpeln — das sind bann Taten, bas frnb Werke. Wer so Reichsminister Dr. Goebbels gibt sodann den Aechenschastsbericht für das Winterhilfswerk 1941/42 mit einem kurzen Rückblick auf die Endphase des Kampfes der nationalsozialfitifchen Bewegung um die Macht im Reich. Die gleichen Elemente, die sich damals mit allen Mitteln dem Siegeszug der Bewegung in den Weg werfen wollten, versuchten | ktzt, Arm in Arm mit dem Feinde des Großdeut- schen Reiches ben' Siegeszug des nationalsozialistischen Volksheeres zu hemmen. Die Blutenlese ihrer Lügen und Derleumdunaen, die der Minister zum besten gab, wurde mit schallenden Lachsalven auf- gfrtbmmen. Die Feststellung, daß die fortlaufende jette unserer Erfolge zwangsläufig am Ende auch zum großen Endsieg führen müßte, fand ebenso wie die Würdigung der gewaltigen Leistungen unserer Truppen stürmische Zustimmung. Wie der deutsche Soldat an allen Fronten, so habe auch bas deutsche Volk in der Heimat seine Pflicht getan, das Gesamtergebnis des dritten Kriegswinterhilfswerkes ycrbe mit 1 Milliarde 208 M il- lionen RM. bas gewaltige Ergebnis des Vorjahres noch um fast 300 Millionen übertroffen. Was über die materiellen Erfolge dieser beispiellosen sozialen Tat an ideellen Erfolgen erreicht worben sei, bas zeige sich heute in der I Schicksalsgmei n schaft der Nation, die einiger, geschlossener und siegeszuversichtlicher denn je sei. Der Führer ist eingetroffen. I Kaum war der Beifall verebbt, intonierte der | Nusikzug den Baderweiler Marsch, und be- | gleitet von Reichsminister Dr. Goebbels und Ober- I befehlsleiter Hilgenfelbt erschien b er Führer, I wn einem unbeschreiblichen Jubelsturm empfangen. I Immer wieder jubelten die Massen dem Führer zu, sowie führende Persönlichkeiten aller Partefforma- tionen und -gliederungen. Parkett und Ränge aber füllen die Vertreter der Millionenarmee her freiwilligen Helfer und Helferinnen, die an deifi stolzen Ergebnis des Kriegswinterhilfswerkes so großen Anteil haben. Wie immer haben die Verwundeten aus den Berliner Lazaretten, von Schwestern betreut, auch hier wieder einen Ehrenplatz in der ersten Reihe erhalten. Geleitet von dem Beauftragten für das Winterhilfswerk, Oberbefehlsleiter Hil- genfekdt, erscheint der Gauleiter von Berlin, Reichsminister Dr. Goebbels und neben ihm der Oberbefehlshaber des deutschen Afrikakorps, Generalfeld- marfchall Rommel, von den Zehntausenden mit einem tosenden Iubelsturm empfangen. Als der Generalfeldmarschall auf dem Podium allen sichtbar wirb, bereiten ihm die Teilnehmer eine begeisterte Kundgebung. Die deutsche Volksgemeinschaft in der Newähruuu des Krieges Die große Rede des Führers zur Eröffnung des Kriegs-Winierhilfswerkes 1942/43. s| w er W* en- Mö MA der auf dem Podium GeneralfeEbmarfchall Rommel mit einem herzlichen Händedruck begrüßte. In der Begleitung des Führers befanden sich der Reichsführer jj und Chef der deutschen Polizei Himm- le r und Reichsleiter Marfin Bormann. Als der Führer, vom Jubel der im Sportpalast versammelten Massen begrüßt, ben Saal betreten hatte, eröffnete Reichsminister Dr. Goebbels die Massenkundgebung der NSDAP., Gau Berlin, mit den Worten: „Wir grüßen den Führer an unserer traditionsreichen Kampfstätte im Berliner Sportpalast mit dem alten Ruf.Adolf Hitler Sieg Heil?" Minutenlang hallen die Heil-Rufe, bis Dr. Goebbels fortfahren konnte: „Mein Führer! Wir alle sind voll von tiefer Freude, Sie heute nach so langer Zeit wieder und vor allem f o g e • fund und frisch in unserer Mitte zu sehen. (Großer Beifall!) Ich bin überzeugt, daß das ganze deutsche Volk, das jetzt durch die Aetherwellen mit uns verbunden ist, an dieser Freude den innigsten und herzlichsten Anteil nimmt. Vor allem die Millionen Helfer und Helferinnen des Winterhilfswerks, die diese größte Sozialeinrichtung aller Zeiten im vergangenen Winter wiederum zu einem beispiellosen Erfolg geführt haben, sind stolz auf diese Auszeichnung, die ihnen dadurch zuteil wird, daß Sie, mein Führer, heute wiederum wie in allen vorangegangenen Jahren, zur Eröffnung des Winterhllfswerkes zu ihnen und zum deuffchen Volke sprechen wollen. .Es ist nun schon zwölf Monate her, daß Sie zum letztenmal an dieser Stelle, und fünf Monate her, daß Sie zum letztenmal überhaupt zum deuffchen Volke sprachen. Die größten geschichtlichen Önl jenen Kämpfers, des kühnen Mannes, der geei. Die Vergeltung für Churchills Vombenkrieg wird kommen. Beifall der Zehntausende.) Ich sage das oder auch deshalb, weil es vielleicht selbst bei uns irgendwo einen alten reaktionären Spießer geben kann, der sagt: „Ja, was ist I denn das, da stehen sie doch jetzt schon seit acht Tagen". Ja, mein lieber Spießer, du gehst uns ab. Du müßtest vorgehen, um einmal den Ber/ehr I in Ordnung zu bringen. (Heiterkeit.) Das deutsche Volk, das weiß ich, hat bisher in der Gesamtheit das unbändige Vertrauen zu seiner militärischen Führung und zur Leistung seiner Soldaten (lang anhaltender Beifall), daß es genau weiß, daß I ohne Grund nie angehalten wird. (Aufs I neue tosender Beifall und stürmische Heiterkeit.) I Wir bringen diesen Verkehr aber nicht nur auf der Bahn in Ordnung, sondern wir müssen Straßen bauen; denn das „gesegnete Land der Proleta-1 rier und Bauern" hat leider keine Straßen, son-1 dern nur Fragmente van Straßen. Die ersten wirk-1 lich gewültigen Straßen werden durch unsere Orga-1 nisation dort jetzt erstellt. In manchen Gebieten müssen Wege durch Sumpfgebiete angelegt werden, die man früher glaubte, überhaupt nicht passieren zu können. Wenn man nun sagt: „Der Russe kommt doch durch" — ja, das ist eben eine Art Smnpf- menfd), und kein Europäer, das müssen wir zug^ben. Es ist für uns eben etwas schwieriger, in diesem Sumpf vorwärts zu kommen, als für dieses im Morast geborene Volk. Wir organisieren dahinter aber auch die Landwirtschaft. Das Gebiet soll ja erschlossen werden, und das ist nicht so einfach, denn es handelt sich ja nicht nur darum, daß gesät und geerntet wird, sondern daß auch der Nutzen in Erscheinung tritt, d. h. daß diese Produkte über endlose Entfernungen zur Bahn gebracht werden, damit sie verladen wer-1 den können. Endlich müssen wir einen Teil dieser! Wirtschaft überhaupt umstellen; Tausende non! Traktoren, die beschädigt oder beseitigt sind, müssen ersetzt oder verbessert öder durch andere Mittel ersetzt werden. Und ich darf Ihnen nur sagen: Was hier geleistet worden ist, ist geradezu ungeheuerlich. Während. vorne die Front kämpft, arbeiten die gleichen Soldaten wenige Kilometer dahinter bereits mit Sichel und Sense, bebauen sie wieder die FeDer und hinter ihnen kommen schon die Einsatzstäbe unserer landwirtschaftlichen Organisationen. -(Brausender Beifall.) Und wenn so ein Schafskopf, ich kann nicht anders sagen, wie meinetwegen Duff Cooper, Eden oder ein anderer dieser Kerle sagt: „Ja, das mar der große Fehler, daß die Deutschen bis in die Ukraine oder in das Kubangebiet vorgerückt sind" — dos werden sie schon sehen, ob das ein Fehler Sm weltumspannendes Vündnis aller ehrlichen und anständigen Völker. Seite kämpfen. Es ist dabei noch etwas zu erwähnen, nämlich, daß die deutsche Wehrmacht in ihrem Einsatz nicht so handelt wie etwa die Engländer, daß wir die anderen nicht immer dorthin schicken, wo es besonders gefährlich ist, sondern daß wir es als unsere selbstverständliche Pflicht, daß wir es als unsere Ehre ansehen, redlich unsere Blutlast zu tragen. Wir haben keine Kanadier oder Australier, die für uns die Kastanien aus dem Feuer holen müssen, sondern wir kämpfen mit unseren Verbündeten als treue, absolut ehrenhafte Bundesgenossen (brausender Beifall). x . Wir hallen das aber auch für notwendig. Denn nur aus diesem vielleicht schwersten Kampfe unserer Geschichte wird am Ende das hervorgehen, was uns Nationalsozialisten, die wir aus dem ersten Weltkrieg gekommen sind, immer vorschwebte: das große Reich einer in Leid und Freud verbundenen engen Volksgemeinschaft. Denn eine große, lichte Seite zeigt dieser Krieg sa doch: nämlich die große Kameradschaft. Was unsere Partei im Frieden immer anstrebte, die Volksgemeinschaft zu bilden aus dem Ergebnis des ersten Weltkrieges heraus, das wird nun gefestigt. Alle deutschen Stämme tragen ihren Anteil. Die Gründung des Grohdeulschen Reiches wär« sonst nur ein staatsrechtlicher Akt gewesen. So ist es eine mit dem Blute Aller unterzeichnete ewige Urkunde (wieder tosender Beifall), einer Urkunde, die niemals mehr auslöschen kann, gegenüber der alles Gerede und Geschwätz von den Gegnern vollständig wirkungslos fein wird: vor allem aber auch eine Urkunde, die diesem Staat nicht nur die machtmäßige Form, sondern den inneren Gehalt gibt. Sie werden es auch bemerken, wenn Sie die Rit- terkreuzvorschläge lesen. Es ist der einfache Mann, der Gefreite, der Unteroffizier neben dem Feld* webel, neben dem Leutnant, neben dem General. Nun allerdings hat man neben der „zweiten Front" noch ein weiteres Wittel. Der Wann, der den Vombenkrieg gegen die unschuldige Zivilbevölkerung erfunden hat, erklärt, daß sich demnächst dieser Vombenkrieg gegen Deutsch, land usw. noch weitaus verstärken wird. Ich möchte dazu nur eines sagen: Im Wai 1940 hat Herr Churchill die ersten Bomber gegen die deutsche Zivilbevölkerung geschickt. Ich habe ihn damals gewarnt, fast vier Wonate lang — allerdings vergeblich. Dann haben wir z u geschlagen, und zwar so gründlich, zugefchlagen, daß er plötzlich dann zu heulen begann und erklärte, es sei eine Barbarei und es sei entsetz- lich, und England würde sich dafür rächen. Der Wann, der all das auf seinem Gewissen hat — wenn ich von dem Generalkriegsheher Roosevelt absehe —, der schuldig ist an allem, der hat dann gewagt, sich als den Unschuldigen hinzustellen, heute führt er diesen Krieg wieder. Ich möchte eines hier aussprechen.- die Stunde wird auch dieses Wal kommen, in der wir antworten werdens (Ein Iubelsturm ohnegleichen.) Wögen dann die beiden Generalverbrecher dieses Krieges und ihre jüdischen Hintermänner nicht zu winseln und zu flennen anfangen, wenn das Ende für England schrecklicher sein wird als der Anfang. (Stürmische Zustimmung.) Ich habe am 1. September 1939 in der damaligen Reichstagssitzung zwei Dinge ausgesprochen: Erstens, lNe&u LWerbii E°che uni in, ;9enüfll 0> Oenn < D> ilei -Marei ^neue M. 7 U venn Weder br Ich hc Krieg ZU öevlschen parlei g MW Krieg siel laad nm sozialislis Mag ' veiaschch in der ; reichste 1 W nl Meiden St «kennen ti lat den iajt nur i leiem Sn lolksgenos ialität, st Weit u rn oenttoi Ich möd rcht versa te-eim ?s zu erd ih ab. Il ch darum n hinaus Jetrieben i in arbeite •onntage i K Front Ilsen. (Br üsen, das jtgefjeure« W Staa len Sold Äskollege :u so au Wcht ersi rauen sic Wß, da M Man Aß ich n iitfere 'h aufopsi Xllicnen h Ersinne m und ui M 1918 i Wenn1 i, daß sie v Olten un Süden, l uaerschül! dn Fron beruhigt dich niem lenber Bi Das ist k 3 Monat st" Lebe S*31 me Semei liefen b, j in dies schon K°n aus i yt den Aden v nF °uszi fr Gin ?>na ( SVüber schlicht bleiben. Wir müssen dabei versuchen, em Gleichgewicht zu finden, um den wirklichen Tat- fachen, je nach ihrer Bedeutung für das Gesamte, gerecht zu werden. Aber das hecht nun mcht, daß etwa der Kampf dort, wo er, gemessen an dem qrofeen Geschehen, klein erscheint, für den einzelnen deutschen Soldaten leichter 'st, als dort wo es sich um ganz große Entscheidungen handelt. Es tft immer der Mensch mit seinem Leben, der hier Ihnen sprach, Japan ebenfalls in diesen Krieg eingetreten (stürmischer Beifall). Es hat natürlich auch nur lauter „Niederlagen" erlitten, und die japanischen Generale sind natürlich überhaupt nichts gegenüber den unvergleichlichen Heiden und berühmten Generalen Englands oder gar Amerikas. Mac Arthur, was ist das schon für ein General! Was ist so ein kleiner Japaner dagegen? Nur haben diese Japaner zwischendurch Hongkong genommen, und sie haben sich Singapurs bemächtigt, und sie haben die Philippinen in ihren Besitz gebracht, und sie sitzen auf Neuguinea und werden Neuguinea noch ganz erobern, und sie haben Java besetzt und Sumatra. Aber dies ist ja alles nichts gegenüber den unendlichen Siegen, die England und Amerika dort erkämpft haben, Schlachten, Seeschlachten, wie fte die Welt noch nicht gesehen hat. Roosevelt aber sagt: „Dazu kann ich nicht Stellung nehmen, darüber kann ich kein Wort sagen, überhaupt will ich mich darüber nicht ausdrücken oder näher aus- lassen.^ Wir kennen diese Helden nur zu genau! (Tosender Beifall.) Ls ist heute wirklich ein weltumspannendes Bündnis nicht nur der Habenichtse, sondern all der Völker, die für Ehre und Anstand kämpfen und die entschlossen sind, mit dieser niederträchtigsten Koalition aufzu- räumen, die die Welt je gesehen hat. In diesem Zusammenhang muß ich nochmals von unseren U-Booten sprechen. Ihre Erfolge sind seit 1939, unterstützt durch den heroischen Einsatz unserer Luftwaffenoerbände, von Monat zu Monat größer geworden. Nun erklären unsere Gegner: „Wir haben ungeheure Abwehrmittel, wir haben neue Methoden, der britische und amerikanische Geist hat ganz neue Maschinen erfunden, durch die wir diese Gefahr bändigen werden." Ich kann ihnen nur eines sagen: „Der deutsche Geist ruht auch nicht." (Ungeheurer Beifall.) Wir haben zunächst mit unseren U-Booten alle früheren Leistungen weit übertroffen! Und ich kann ihnen versichern, daran wird sich auch in Zukunft nichts ändern. Wir bleiben ununterbrochen auf dem laufenden, davon können sie überzeugt fein. (Immer stärker wird der Beifall.) Es findet auch bei uns nicht nur ein dauernder Weiterbau, sondern vor allem ein Neubau von Waffen statt. Bisher jedenfalls find wir jedes Jahr mit Waffen angetreten, die dem Gegner überlegen gewesen sind. Das wird auch, in der Zukunft so sein. (Große Begeisterung.) Wenn wir uns das Gesamtresultat ansehen, dann können wir nur Ifeststellen, daß auch die letzten Monate dieses Jahres erfolgreich gewesen sind. Es wird auch weiter so bleiben. zehntausende Kilometer Eisenbahnlinien, die mir wieder instandsetzen bzw. längst instandgesetzt haben, dank dem Fleiß und der Tüchtigkeit und der Hingabe vieler zehntausender deutscher Soldaten, Eisen- bahnvionieren, Männern der Organisation Todt und anderer Organisationen, z.B. des Reichsarbeitsdienstes usw. Dieses riesige Verkehrsnetz, das heute bereits zum größten Teil auf deutschen Spuren meiterläuft, war vollständig zerstört. Es sind nicht Hunderte, es sind tausende von Brücken, die neu gebaut, Sprengstellen, die befestigt, Uebergänge, die neu geschaffen werden mußten. Das alles ist in wenigen Monaten geschehen bzw. p)irb in wenigen Wochen zum Abschluß gebracht sein. (Tosender Beifall.) Das können natürlich Leute, die militärisch ungeschult sind, nicht kapieren, darum haben sie aber auch keine Erfolge. Alle Menschen jedoch, die nur über einige militärische Kenntnisse verfügen, werden zugeben, daß das, was wir rein raummäßig in wenigen Monaten bezwangen, überhaupt einzigartig in der Weltgeschichte ist. (Immer stärker wird der Es^sind oft' Hunderttausende von braven Sol. baten aller Waffen, der Infanterie des Heeres der Pioniere der Artillerie, Verbände der Waffen*--' Verbände der Luftwaffe oder zur See unsere Kriegsschiffe über und unter Wasser — sie alle müssen in so einer Lage oft tagelang ihr Leben ein- setzen, und lesen dann nichts weiter als „Abwehr-- kämpfe" oder „Einbrüche des Gegners abgenegelt oder „Eingebrochener Gegner vernichtet oder „Em Durchbruch erzielt", „Vormarsch auf dem und dem Gebiet", „Bezwingung dieses oder jenes Passes, „Einnahme von der und der Stadt . <5te meine Volksgenossen, ahnen nicht, was-sich darunter für menschliches Heldentum, aber auch für menschliche Schmerzen und für Leiden und wir können sagen, oft natürlich auch an Angst verbirgt, an Todesangst bei all denen, bie besonders zum erstenmal vor die Gottesprobe dieses höchsten Gerichts gestellt werden. Das alles lieft sich einfach und ist doch unendlich schwer. . Es ist ähnlich wie im ersten Weltkrieg. Auch dort kamen viele Soldaten nach Hause unö wur* t>en gefragt: „Wie ist es nun eigentlich? Da muh. ten sie erkennen, daß man das überhaupt einem, der es nicht erlebt hat, nicht klarmachen tarnt, Wer das nicht einmal selbst mitgemacht hat, der weih das nicht, der versteht es auch gar nicht undman kann es ihm nicht erklären. Und daher kommt es, daß manche dann überhaupt schweigen und gar nichts sagen, weil sie die Empfindung besitzen: das kann man doch nicht so schildern, wie es wirklich ist, und vor allem kann man das nicht ver einem so barbarischen Gegner wie bei bem nn Osten, einem Gegner, von dem man weiß, daß er sich -nicht aus Menschen, sondern tatsächlich aus Bestien rekrutiert. _ ... - Es liegen ein unendliches Leid, eine unendliche Hingabe, unendliche Tatkraft hinter all diesen trob (enen Darstellungen. Wenn Sie so lesen, daß einer das Ritterkreuz bekommen hat, so ist das eine ganz kurze Schilderung, die in der örtlichen Presse gegeben wird. Was aber diese Schilderung an Leistungen im einzelnen umfaßt, das wird der großen Masse unseres Volkes gar nicht bewußt werben können. Es ist unmöglich, daß der einzelne genau weiß, was es heißt, wenn ein Flieger 30, 40, 50 Abschüsse zählt oder wenn er gar 80 oder 100 Ab- schüsse erzielt. Das sind nicht 100 Kämpfe, sondern dafür setzt er oft tausendmal sein Leben ein. Und wenn er endlich gar auf 150, 180 oder 200 Abschüsse emporsteigt, dann ist das ... (Die nächsten Worte des Führers gchen in einem Orkan von ungeheurem Beifall unter.) Das ist aber auch noch nicht dagewesen. Selbst im vergangenen Kriege nichts Oder, wenn U-Boot-Kommandanten immer wieder angreifen, wenn Kommandanten von kleinen Schnellbooten immer wieder ihre Aufgabe erledigen, Minenräumboote ihre Befehle durchführen, im ununterbrochenen Einsatz, den man im Wehrmachtbericht nur in einem einzigen Satz erwähnen fann — eine fortgesetzte Lebenshingabe während vieler Wochen und Monate gegenüber einer Zeile, die bann gebracht in der Zeitung steht! Wenn wir uns das vor Augen halten, bann müssen wir erkennen, daß bei allem, was die Heimat auch tut, sie ihren Soldaten überhaupt nicht ge- nug danken kann. (Stürmischer Beifall.) Und das gilt nicht nur für unsere Soldaten, sondern das gilt auch Mr alle Soldaten der mit uns verbündeten Nationen, die an unserer Ängst vor dem ganzen Regime, das die Millionen Menschen noch immer erfüllt. Das alles muß allmählich behoben werden und wird behoben. Es gibt dort schon heute große Gebiete, in denen die ganze Bevölkerung bereite zu Millionen mit uns arbeitet, und es gibt andere Gebiete, in denen sie bereits in unseren Rechen und an unserer Seite kämpft. (Brausender Beifall.) Die Ergebnisse dieser ganzen Rlesenläligkeil, die ich^nur mit ein paar kurzen Sähen Ihnen aufzeichnen konnte, sind ungeheure. Wahrend wir im Norden Europas, im Westen und an allen anderen Fronten in Abwehr stehen, erfüllen wir damit eine der gewaltigsten Voraussetzungen für die Organisation Europas im Kriege und für den Sieg. Sie wissen ja, daß unsere Gegner fortgesetzt nur „Wunder" vollbringen. Es gibt keinen Tank^den fie bauen, der natürlich nicht „der beste der WeU ist. Kein Flugzeug, von dem sie nicht das gleiche behaupten. Wenn sie eine Kanone bauen, eine ganz simple Kanone, so ist es überhaupt die Kanone, die staunenswerteste Kanone der Welt, öie machen ein neues Maschinengewehr oder eine neue Maschinenpistole. Es ist natürlich, daß auch diese Pistole die allerbeste ist. Sie sagen, die neue Sten-Pi- stole, bas ist überhaupt die Erfindung der Welt. Wenn man sich bann dieses Gelumpe ansieht, kann man nur sagen, wir würden das keinem deutschen Soldaten in die Hand drücken. Sie sind in allem uns weitaus überlegen. Sie sind überlegen in ihren unvergleichlichen Generalen, sie sind uns überlegen in der Tapferkeit ihrer einzelnen Soldaten. Jeder Engländer würbe es ohne weiteres mit drei Deutschen aufnehmen. (Große Heiterkeit.) Aber die großen Helden dieses Krieges, die werden in der Geschichte auf unserer Seite gebucht werden! (Wieder tosender Beifall.) Und die Geschichte wird dabei nur der Gerechtigkeit und der Wahrheit die Ehre geben. daß, nachdem man uns diesen Krieg aufgezwungen hat, keine Macht der Waffen und auch nicht die Zeit uns jemals niederzwingen werden, und zweitens, daß, wenn das Judentum einen internationalen Weltkrieg zur Ausrottung etwa der arischen Völker Europas anzettelt, dann nicht die arischen Völker ausgerottet werden, sondern das Judentum. (Ungeheurer Beifall.) Die Drahtzieher des Geisteskranken im Weißen Haus haben es fertig gebracht, ein Volk nach dem anderen in den Krieg zu ziehen. Doch in dem gleichen Maße ging über Volk uno Volk eine antisemitische Welle hinweg und sie wird weiter wandern und Staat um Staat erfassen, der in diesen Krieg eintritt, jeder wird eines Tages als antisemitischer Staat daraus hervorgehen. Die Juden haben einst auch in Deutschland über meine Prophezeiungen gelacht. Ich weiß nicht, ob sie heute noch lachen oder ob ihnen das Lachen bereits vergangen ist. Ich kann aber auch jetzt nur versichern: es wird ihnen das Lachen überall vergehen. Und ich werde auch mit diesen Prophezeiungen recht behalten. Die weltgeschichtlichen Erfolge der letzten Monate sind so gewaltige, daß es nun wohl notwendig ist, derer zu gedenken, denen wir all diese Erfolge verdanken. Denn Sie lesen in den Zeitungen von großen Siegen, von großen Umfassungsschlachten, — Sie lesen aber auch wochenlang nichts anderes als: „Die Operationen schreiten fort" oder: „Die Operationen schreiten günstig fort" oder „An den und den Fronten herrscht Ruhe" oder „An an anderen Fronten sind Angriffe abgewiesen". Meine Volksgenossen! Was sich unter diesen einfachen Worten des Berich- des der obersten Wehrmachtführung verbirgt, das ahnen Sie gar nicht. Der Wehrmachtbericht muß Oder wenn Sie die Beförderungen unserer jungen Offiziere sehen, hier beginnt bereits der Einbruch unserer nationalsozialistischen Volksgemeinschaft i« vollem Umfange. Es gibt kein Vorrecht der Geburts« urkunde mehr (immer wieder Beifall), es gibt keine frühere Lebensstellung, es gibt keinen xapitalbe», griff, keine sogenannte Herkunft, es gibt auch nicht eine sogenannte Bildung von früher, es gibt nur eine einzige Wertung: bas ist die Wertung des braven, tapferen, treuen Mannes, des entschlaft folgten. Sie endeten in drei Schlachten mit der völ-lwar, daß wir rn bie|e SßeiaengebieteL9‘9™9«n ligen Bernichtung non mehr als 75 Divisionen un- sind! (Erneut I^^rB-rM) De «st^r^nu jeres sowjetischen Gegners. (Brausender Beifall.) auch nur bescheidenen Ergebnis,e chese- -and^ns Daraujhin erfolgte nun unser Antreten zur e,ge- kannten w,r zu unserem Gluck ,a dem deut,^ nen groben Ossensine. Das Ziel mar: Erstens dem Volk schon zugänglich machen, aber seien Sie uber- Gegner die letzten graften Weizengebiete wegzuneh- zeugt, baftwir erst am »eginn ftnb. Das “ men, zweitens ihm den letzten Rest der Kahle zu g-ms-ne J°h-■ em entziehen, die verkokt werden kann, drittens an ter Winter folgte darauf, und jetzt kämpfen wi feine Oelquellen heranzurücken, sie zu nehmen, bzw. wieder — aber schon im kommenden Jahr wird die- sie ihm zum mindesten abzusperren. Der Angriff ses Gebiet ganz anders organisiert sein. Sie können sollte dann viertens weitergeführt werden bis zur sich^darauf verlassen, das verstehen mir, so etwas in Abschneidung seiner letzten und grüß- Ordnung zu bringen. . . ten Verkehrsader, der Wolga. Hier wurde Und endlich kommt dahinter dr« Organ» nun als Ziel die Gegend gesetzt, die zwischen dem satron der allgemeinen Wirtschaft. Knie des Don und der Wolga selbst liegt und als Denn es muft ja die ganze Wirtschaft in ^Betrieb Ort Stalin ar ab bestimmt — nicht etwa, weil genomen werden. Tausende von Unternehmen 5a- Wnrnen, Sn« tränt — das ist briken, Mühlen usw. müssen wieder in Gang kom- qfeUqiUüq — ^7/» ausschließlich "lveil das ein men, denn zunächst ist alles zerstört. Dahinter aber & f.-H wichtiger Platz ist, und weil steht i>er Bergbau. Auch er muft erschlossen wer- wir uns im^ klares darüber waren, baft mit der den, und d^u gehört elektrischer Strom. Ich kann Ausschaltung des Dnjepr, des Don und der Wolga immer wieder nur eines sagen: Wenn Sie eher, als Verkehrsstrirnge für Sowjetruftland bann bas würben wie dort gearbeitet und was dort geschaf- a eiche oder Wimmere eintritt als für Deutschland sen wirb, wie wir termmmaft.g genau wissen an eintreten würde, wenn wir den Rhein, die Elbe, diesem Tage wirb bie|e6 Werk fertig und tn dem die Oder und bi Donau verlören. Denn allein aus Monat kommt der Strom dazu, und> biszu dem diesem Riesenstrom ber Wolga werden in sechs Mo- Termin werben so viel Tonnen Kohle herausge- naten^ etwa 30 Millionen Tonnen Güter befördert bracht usw - w,r brauchen keine Kohle mehr von Das ist ebensoviel, wie in einem ganzen Jahr aus Deutschland nach, dem Osten zu bringen sondern dem Rbein mir werden uns dort sogar eigene Industriebasen Das ist nun ab geschnitten, und zwar schon ausbauen (tosender Beifall), bann würden Sie Der. sM längerer Zeit. Jetzt ist es insbesondere bie In- stehen, daft auch in einer Zeit, m ber scheinbar besitznahme von Stalin grab selbst, die abge- mcht- gescheht trotzdem Ungeheure- geschossen werden wirb - wodurch dieser Riege, ver- I cha ff en wird (stürmischer Beifall). test und »erstarkt wird. Und Sie können der Ue- Und dazu kommt nun die Erlösung der Bevol- herwuauna [ein daft uns kein Mensch von bie er ferung von dem Druck einer boUchewistischen Macht, Stelle mehr we'gbringen wird, (»er Beifall.) die seelisch auch heute noch Millionen Men chen Was nun bie weiteren Absichten betrifft, so werden dort rn einer Verzagtheit und, man darf wohl sa- Sie verstehen daß ich darüber nicht rede, weil es gen, m einer Furcht halt, von der man sich m sich dabei um Ziele handelt, die zur Zeit verfolgt Deutschland und anderen Ländern kaum eine Vor- roerben. Darüber spricht statt meiner bann Mr. stellung machen kann. Es ist die Angst vor dem Churchill. Aber es wird der Augenblick kommen, Kommissar, es ist ine Angst vor ber GPU.» d i e in dem die deutsche Nation auch volle Klarheit über diese weiteren Ziele erhalten haben wird. Ich darf Ihnen aber nun sechstens sagen, daß wir uns als weitere Aufgabe natürlich bie Organisation dieses gigantischen Riefenraumes stellten, ben wir nun besetzten. Es lag uns ja nicht nur bar an, so und so viele Tausende Kilometer zu marschieren, sondern diesen Piesenraum der Ernährung unseres i Dazu kommt aber nun auf unserer Seite ber Volkes, ber Sicherung unserer Rohstoffe, im weiteren weitere Ausbau unserer Bünbnisse, bie Sinne ber Erhaltung ganz Europas dienstbar zu Zusammenarbeit mit unseren Verbündeten, an deren machen. . . Spitze mit unserem ältesten Verbündeten, Jta- Nun, meine Parteigenossen, werben Sie aud) eins (t e n grausender Beifall.) Wir kämpfen nicht nur verstehen, wenn es Leute aus der Seite unserer einer Front gemeinsam, sondern bereits an Gegner gibt, die sagen: „Warum halten.fie p!°öj I einer ganzen Reihe von Fronten. Und bas ist gut lich?" —bann kann ich darauf antworten: weil ||Oz denn es zeigt, daß alle bie Hoffnungen unserer vorsichtig sind. Weil wir nicht erst, sagen wir nach Gegner, die glauben, diesen Bund lösen zu können, Bengasi vorlaufen, um wieder zurucklausen zu Wahnsinn find. Wir wissen beide ganz genau, müssen, sondern weil wir solange irgendwo halten, ma5 unseren Ländern geschehen würde, wir erbte wir mit unserem Nachschub ganz m Dronung tahren es ja aU5 den verrückten und blödsinnigen sind. Zu trem Zweck mußte zunächst der Verkehr Zielsetzungen unserer Gegner, was das Schicksal des in Ordnung .gebracht werden. Auch beutfcfyen und italienischen Volkes märe, ja, was haben auf diesem Gebiet ßeiftungen üoUbradht und ^Q5 Schicksal ganz Europas würde, wenn diese zum Beispiel eine Bahn von Aegypten bis xobrur anbcre Welt- jemals einen Sieg erfechten könnte, gebaut die uns. jetzt außerordenllich zugute kommt. rie heute sagen: „Ja, natürlich, mir über« (Jubelnder Beif.) Aberkenn sie auchdamck zlemuch öann jjen Schutz Europas vor dem Bolsche- rechtzeitig fertig gews^en jnb ^'./erne.uters^e,1Iafl« roismus, bann kann ich nur zur Antwort geben: - was bedeutet bas schon gegenüber den ^Bahnen, I ^^and mag aufpassen, baß es sich selbst vor dem b,e wir bauen müssen, 3^r da^t sie Bolschewismus zu schützen vermag! (Erneuter stür- bann die Russen benutzen, fonbern mir felbft. (Brau Äscher Beifall.) Wir brauchen seinen Schutz nicht, sender Beifall.) Es sind zehntauseckde und aber mit dem Bolschewismus im Innern fertig ff.Unfmhnftn^n die imrI 'belb mir mcrben auch nach außen mit ihm fertig! Das haben wir bewiesen! (Tosenbe Begeisterung.) Wenn aber in einem Lanbe Erzbischöfe heilige Messen halten unb auf ihrem Altartuch auf der einen Seite das bolschewistische unb auf ber anderen ihr Landeszeichen haben, bann sehe ich schwarz für solch ein Land. Das kennen mir besser, wohin bas führt. Die Englänber werben es noch erleben. Vielleicht wirb fie bas Schicksal genau so strafen, wie es einst bas frühere Deutschlanb bestraft hat, als es mit biefen Leuten glaubte paktieren zu können. (Brausenber Beifall.) Deutschlanb und Italien, genau so wie Spanien und eine ganze Reihe anderer europäischer Völker, Ungarn, Rumänien usw., sie sind mit diesem Problem fertig geworden. Ob die andere Welt auch damit fertig wird, das wird erst dieser Krieg noch ergeben. Daß aber diese andere Welt nicht mit uns fertig wird, davon kann sie überzeugt 'fein! (Beifallssturm.) Wenn mir alle unsere Verbündeten und diejenigen, die an unserer Seite kämpfen, Rumänen und Ungarn, Kroaten unb Slowaken und vor allem im Norden-die Finnen unb bann Spanier usw., wenn wir sie alle 'zusammenfassen, bann können mir wirklich sagen: Dies ist heute bereite ein Kreuzzug Europas. Dazu kommen bann noch bie germanischen Freiwilligen unserer Waffen--- unb eigene Legionen einzelner europäischer Staaten. Es ist wirklich E u r o p a, bas sich hier zusammengefunden hat, genau so wie in alten Zeiten einst gegenüber den Hunnen ober ben Mongolenstürmen. Und nun ist ja, seit ich bas letztemal hier zu Glaubensbekenntnis es der Nation vermitteln konntet. Unb das ist vielleicht in der Zukunft ber größte Segen für unser Volk, daß mir aus diesem Kriege herausgehen werden, verbessert 'für unsere Gemeinschaft, geläutert von so vielen Vorurteilen, daß sich nach diesem Krieg erft recht erweisen wirb, wie richtig das Parteiprogramm tmi ist, Führer seines Volkes zu fein. Es ist wirklich A. $ * eine alte Welt zum Einsturz gebracht worden. Aus A? 8 diesem Krieg entsteht durch Blut gefestigt die Wu«’6 Volksgemeinschaft, viel stärker noch, als wir Nationalsozialisten nach dem Weltkrieg durch unser ^j5j <9 1 -ii s wirt. Roman von Horst Biernath (Nachdruck verboten.) ^-Fortsetzung. werben , te genau 2 I, 40,50 S 100 B , sozialistische, im Sinne einer wirklichen Erfüllung unserer Ideen einer wahren Volksge- meinschafl? Das ist unmöglich! Und das wird in der Zukunft sicherlich vielleicht der segensreichste Nutzen dieses Krieges fein. -■m r«tar was nutzte mir dieses Wissen ? Es hob den iffi! to^1 ^Kilsspruch ebensowenig auf wie Maltes sauberes bt' : wissen." Er. 4 ,Er konnte nicht handeln, nachdem er einmal ver- ! ' war!" rief sie zornig. „Aber du hättest Himmel n' viel? ihb Hölle in Bewegung setzen muffen um ihm zu Mn! Wie konntest d" ihn so im Sttch lassen? Mstellung. _ _ , Natürlich —", erwiderte er aus der Dunkelheit b"ous, und seine Stimme klang müde und mutlos, dieses Wissen? Es hob den "ander; M h°chst-i einfach W ). Auch ld Wie« «nem. < m. Der man i Wittes, \ inb gar I bas i Äe Ke nS ÄS Ä 5-8 r(rV[; V der Front die Waffen zu geben und damit zu helfen. (Brausender Beifall.) Ich muß darauf hin-, weisen, daß überhaupt die deutsche Arbeiterschaft Ungeheures leistet und daß sie in Treue zum heutigen Staat, zu seiner Führung und vor allem zu ihren Soldaten steht, zu ihren Kameraden und Arbeitskollegen. Ich muß darauf Hinweisen, daß genau so auch das deutsche Landvolk seine Pflicht erfüllt, daß vor allem Millionen deutscher Frauen sich eingegliedert haben in diesen Arbeitsprozeß, daß die Bäuerin heute oft die Arbeit von zwei Männern allein zu leisten hat. Und endlich muß ich noch darauf Hinweisen, daß aber auch unsere Berufe, die geistig tätig sind, sich aufopfern in ihren einzelnen Trägern, daß Mionen und Millionen auch hier alles hingeben im Ersinnen und Arbeiten, um die Nation zu rü» ften und um der Front niemals mehr das Beispiel ton 1918 zu geben. Denn ich daher der Heimat heule sagen kann, baß sie vollkommen beruhigt fein darf, daß im Osten und im Westen, im Norden und im Süden, die deutsche Front unserer Soldaten unerschütterlich steht, dann kann ich genau so der Front sagen: Deutscher Soldat, du kannst beruhigt fein, hinter dir steht eine Heimat, die dich niemals im Stich lassen wird. (Langanhallender Beifall.) Das ist keine Phrase. Woche für Woche, Monat um Monat werden die Guten unseres Volkes aus allen Lebensschichten immer mehr zusammenge- schweißt zu einer unlöslichen Gemeinschaft. Und diese Gemeinschaft wird sich besonders auch wieder erwiesen bei dem großen Hilfswerk, das vir in diesem Winter zu vollbringen haben. Ich toe schon oft darauf hingewiesen, daß es auch nüqlio) gewesen wäre, einen anderen Weg der Hilfeleistung zu gehen, aber wir haben das nicht fittan aus der einfachen Erkenntnis, daß es Wichts ist, den einzelnen Volksgenossen selbst mit den Aufgaben vertraut zu machen, die die Nation be- Ein Mann rechnet ab I 4ch erfuhr, daß er sie in Verakruz häufig m ihrem Hotel besucht hatte. Ich setzte mich mit Malte- Verteidiger in Verbindung und teilte ihm diese schache und die Namen von einem halben Dutzend ILtvten mit, die bereit waren, meine Angaben zu Jbttiben. Tenor Mora fragte mich kühl und sachlich, ob ich glaube, daß meine Wahrnehmungen, so mter- efönt sie für die Skandelchronik auch wären, auch •nur einen Richter veranlassen könnten, den Prozeß Meder aufzurollen? 3$ entdeckte, daß die Perano trotz ihrer nicht Wringen Einnahmen tief in Schulden steckte und daß i^rt Vermögenslage es ihr erst nach dem Anschlag <8f Buena Esperanza gestattete, sich das „El Faro in ?aufep. Aber was sollte diese Kenntnis Maltes taqe nutzen? Mir und dir, die wir von Maltes Schuldlosigkeit überzeugt sind, mögen sie als Be- IWe genügen, aber sie genügen nicht, um gegen die! wahren Schuldigen die Anklage zu erheben! ! Orgaffa wischte sich den Schweiß von der Stirn. $ stand auf und wanderte mit bloßen Füßen ge- stachlos im Zimmer umher. Auch Karen erhob K Ihre braunen Augen brannten vor Erregung. -,,Öu wußtest, daß Malte schuldlos verurteilt triirbe —", es klang wie eine abschließende, empörte ‘tat oon nid) noch t Kriegt n immer von klei« fqabe er« rchführen. nt Wchr- ermähnen während ter Zeile. Benn wir i mir er- auch tut, icht gell.) den, {an- ■ mit uns t unserer ju (ttväli- i in ihrem Enfltönber, ,n schicken, aß mir es vir es ak lutlost zu Australier, wer holen n VerbM iesgenossen froenbig. hwersien ndedos slen, die ten find, id) dort a Volta dte N gtoßE idd w adoschnfi K 1® teil SX tjdNX Beifa®- |8to» gejort- dieHeimat hinzuweisen. Auch sie hat sehr Schweres zu erdulden. Der deutsche Arbeiter rackert sich' ab. Ich habe es in diesem Frühjahr, als es sich darum handelte, sehr schnell neue Ab wehr was- ----- fen hinauszubringen, erlebt, daß in verschiedenen , sondern Betrieben die Arbeiter nicht nur zehr und elf ©tun» ein. Unb si den arbeiteten, sondern auch viele Wochen lang auf 200 W < Ämckage verzichteten, nur in dem einen Gedanken, nächsten Nicht nur die bloße Raumerweiterung ist das Entscheidende, sondern das Entscheidende wird die । Erfüllung dieses Rautnes mit einem geschlossenen, bei swrken Volk sein, das als wesentlichsten Grundsatz »m m bekennen muß: In diesem Volk hat jeder Sol- oaß er i bat den Marschnllstad im Tornister — NUS Be- . Nicht nur in der Theorie, sondern wirklich —, nach diesem Kriege wird erst recht für jeden einzelnen ? Volksgenossen der Weg geöffnet, den ihm seine Ge- jen trof- ■ Mlitat, sein Fleiß, seine Tapferkeit, seine Einsatz- aß eiML sähigkeit und Einsatzbereitschaft übechaupt zu öff- me ganz» ntn vermögen! W liege-1 Ich möchte es aber hier in diesem Augenblick Leistun-1 nicht versäumen, der Front gegenüber auch auf großer. > die H e i m a t hinzuweisen. Auch sie hat sehr Schwe- i V fiter Bewegung war, wie richtig aber überhaupt W "ich unsere ganze nationalsozialistische Einstellung It, bas | 8l Denn das ist ganz sicher: diesen Krieg überlebt a 2 knn bürgerlicher Staat! (Stürmische Zustimmung.) I3eln.h! Hler muß jeder früher oder später Farbe bekennen, es lu nur der sein Volk nicht nur staatlich, sondern auch imS gesellscha ftlich zu einer Einheit zu schweißen ir «rmag, wird aus diesem Krieg als Sieger hervor- y ” *n. Daß wir Nationalsozialisten diese Grundlage i L., schon einst legten, das verdanken wir, verdanke ich i5 »rsönlich dem Erlebnis des ersten Weltkrieges. Daß ffenui flMn bas Großdeutsche Reich aber diesen zweiten ^rieg durchzukämpfen hat, dem wird unsere Beste n? • lvsgung die Verstärkung und Vertiefung ihres Pro- en 2? pamms für die Zukunft verdanken können. Davon Ibtn u ; 'Limen auch alle überzeugt sein, die vielleicht im 'tillen irgendwo als letzter Restbestand einer un- V itlehrdaren Vergangenheit hoffen mögen, irgendwie ihu ^rch Redereien oder Nörgeleien vielleicht einmal Baß eine neue Morgenröte ihrer Klassenwelt zu erleben. Z ' I Aese Herren werden jämmerlich Schiffbruch er- , leiben. Die Weltgeschichte wird sie beiseite schieben, .1 w» ds wenn sie überhaupt nicht dagewesen wären. ® I (Bieber brausende Zustimmung.) *0,6n’ 2ch habe einst als Soldat aus dem großen Krieg zurückkehrend, diese Weltanschauung dem deutschen Volke klargelegt, die Grundlagen der Partei geschaffen. Glauben Sie. daß irgendein veutfcher den Soldaten, die heute aus diesem Krieg siegreich zurückkehren, ein anderes Deutschland würde bieten können, als das national- wegen und damit auch jeden einzelnen berühren, vor allem aber die gesegneten der Menschen mit dem Elend der weniger Beglückten zu beschäftigen, ihnen durch die dauernde Propaganda zu zeigen, was alles noch getan werden muß, um hiex wirklich von einer Gemeinschaft im wahren Sinne des Wortes reden zu können, daß es sich nicht um ein Lippenbekenntnis handelt, sondern das jeder einzelne auch tatsächlich mit seinem ganzen Vermögen dazu beitragen muß, dieser Gemeinschaft nützlich zu dienen und daß vor allem keiner ein Recht hat, sich von dieser Arbeit auszuschließen, am wenigsten in einer Zeit, in der Millionen andere die Gemeinschaft mit ihrem Blut zu verteidigen haben. Ich richte diesen Appell an das ganze deutsche Volk im Namen aller seiner Soldaten und aller derjenigen, die sich in den Rüstungsbetrieben oder auf dem Lande oder irgendwo anders aufopfern. Ich möchte dabei aber auch nicht versäumen, in dieser Stunde Ihnen zu sagen, daß wir jeden Saboteur dieser Gemeinschaft unbarmherzig vernichten werden. (Stürmischer Beifall.) Es hat erst vor wenigen Wochen eine englische Zeitschrift einmal in einer Hellen Stunde sehr richtig geschrieben, daß man über das deutsche Winterhilfswerk nicht lachen solle. Vor allem sei doch eines Tatsache: Wenn sich in England einer auf Kosten der anderen bereichere, so erhalte er, sofern man ihn fassen könne, vielleicht ein paar Stunden Unterricht oder schlimmstens ein paar Wochen oder ein paar Monate Gefängnis zudiktiert und lebe dann besser, als jeder Soldat an der Front leben könne — während in Deutschland jeder, der sich an dieser Gemeinschaft versündige, praktisch den Weg in sein Grab antrete. Diese englische Zeitung hat recht — in einer Zeit, in der die Besten unseres Volkes an der Front eingesetzt werden müssen und dort mit ihrem Leben einstehen, in dieser Zeit ist kein Platz für Verbrecher und für Taugenichtse, die die Nation zerstören! (Minutenlanger Beifall.) Wer sich an dem bereichert, was für unsere Soldaten bestimmt ist, der kann damit rechnen, daß er unbarmherzig beseitigt wird! Wer sich an dem bereichert, was so viele Arme in unserem Volke an Opfern bringen für unsere Soldaten, der soll nicht erwarten, daß er irgendwie Gnade findet. Es muß jeder Deutsche wissen, daß das, was er feinen Soldaten oder der notleidenden Heimat gibt, auch wirklich denen zugute kommt, die es verdienen Und für die es bestimmt ist. Uno vor allem, es soll sich kein Gewohnheitsverbrecher einbilden, daß er durch ein neues Verbrechen über diesen Krieg hinweggerettet wird. Wir werden dafür sorgen, daß nicht nur der Anständige an der Front unter Umständen sterben kann, sondern daß der Verbrecher und Unanständige zu Hause unter keinen Umständen diese Zeit überleben wird, (Tosender Beifall.) Ich möchte nicht, daß. eine deutsche Frau, die vielleicht des Nachts von ihrer Arbeitsstätte nach Hause geht, immer angsterfüllt aufpassen muß, daß ihr kein Leid geschieht von irgendeinem Taugenichts oder Verbrecher. Wir werden diese Verbrecher ausrotten und wir haben sie ausgerottet. Und dem verdankt es das deutsche Volk, daß heute so wenig Verbrechen mehr geschehen. Ich glaube auch damit nur im Sinne der Erhaltung unserer Gemeinschaft zu wirken, vor allem aber im Sinne unserer Front, die das Recht hat, zu verlangen, daß, während die Soldaten draußen ihr Leben einsetzen, ihre Familie, ihre Frauen ober ihre sonstigen Angehörigen zu Hause beschützt werden. Das Bekenntnis des Kriegs-Mnterhilsswerks. Ich muß in diesem Moment alber auch der Front noch etwas anderes versickern, nämlich wie grenzenlos tapfer diese deutsche Heimat aber auch ihrerseits den Krieg dort, wo er sie selbst mit der schlimmsten Härte trifft, hinnimmt und erduldet. Ich kenne eine Stadt, eine friesische Stadt, die ich längst evakuieren wollte, weil sie immer wieder angegriffen wurde. Ich wollte dann die Kinder und die Frauen dort wegnehmen, um sie in Sicherheit zu bringen. Es war ausgeschlossen, sie kehrten immer wieder in ihre Stadt zurück, sie waren nicht weg- dubringen, obwohl sie so schwer gelitten hat. Es werden auch hier zahlloseHel dentalen vollbracht, nicht nur von Männern, sondern auch von Frauen und nicht nur, oon Frauen, sondern von Knaben, die noch kaum das 15., 16., 17. Lebensjahr erreicht haben. Sie sehen sich mit ihrem ganzen Leben ein in der Erkenntnis, daß wir in diesem Krieg eine einzige verschworene Gemeinschaft sind, die weiß, daß wir entweder alle diesen Krieg siegreich Überstehen oder gemein- sam zur Ausrottung bestimmt sind. ( Langanhaltender stürmischer Beifall.) wenn der Soldat das nicht wüßte, dann könnten Sie von ihm nicht erwarten, daß er sein Leben einseht. Umgekehrt aber muß die Heimat wissen, daß man sie ihrem Einsatz entsprechend bemißt. Ich erwarte daher, daß das neue öintet- hilfswerk ein besonders starkes Dokument dieser unlösbaren Gemeinschaft wird, daß die Nation gerade damit vor der ganzen Welt ein Votum abgibt, daß dies etwas anderes ist. als eine verlogene Abstimmung, sondern das Votum eines Opfers, indem sie erklärt: wir stehen hinter unseren Soldaten, so wie unsere Soldaten für uns einstehen! wir stehen gemeinsam zu unserem Volk und unserer Gemeinschaft und werden unter keinen Umständen jemals kapitulieren! Unsere Gegner mögen diesen Krieg führen, so lange sie in der Lage sind, was wir tun können, um sie zu schlagen, das werden wir tun! Daß sie uns jemals schlagen, ist unmöglich und ausgeschlossen! Nur das nationalsozialistische Deutschland und die mit ihm verbündeten Staaten werden als junge Nationen, als wirkliche Volker und Volksstaaten aus diesem Krieg mit einem glorreichen Sieg hervorgehen! Der Beifallssturm, der ununterbrochen die Rede des Führers begleitet hat, steigert sich jetzt zu einer einzigen Ovation für den Führer, tue zu einer unvergleichlichen Kundgebung der Treue, der Kampfentschlossenheit und d-r Siegesgewißheit wird, bis endlich die Lieder der Nation diese große und erhebende Kundgebung feierlich beschließen. Neue Abschnitte in Stalingrad gestürmt. Oer Wehrmachiberichi. DNV. Aus dem Führerhauptquartier, 30. Sept. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: 3m Nordwestteil des Kaukasus und südlich des Terek drangen deutsche und verbündete Truppen in harten Angriffskämpfen weiter vor. 3n Stalingrad wurden neue Abschnitte des nordlichen Stadtgebietes gestürmt. Bei vergeblichen Entlastungsangriffen verlor der Feind 34 Panzer. An der D o n f r o n t wiesen deutsche und italienische Truppen mehrere Uebersehversuche der Sowjets ab. Ungarische Truppen warfen eine feindliche Kräftegruppe im Gegenangriff zurück. 3m Nordabschnitt führten eigene An- griffsurrternehmungen trotz zähem feindlichen widerstand zu Erfolgen. Starke Verbände der deutschen Luftwaffe und kroatische Kampfflieger fügten hierbei den Sowjets hohe Verluste zu. Archangelsk wurde in der vergangenen Nacht erneut bombardiert. Ausgebreitete prände ließen die gute Wirkung dieses Angriffs erkennen. 3n der Zeit vom 15. bis 28. September wurden 816 Sowjetflugzeuge in Luftkämpfen, 131 durch Flakartillerie der Luftwaffe und 22 durch Verbände des Heeres abgeschoffen, vier erbeutet, 17 weitere am Boden zerstört, fo daß die Gesamtverluste 990 Flugzeuge betrugen. 3n der gleichen Zeit gingen an der Ostfront 77 eigene Flugzeuge verloren. 3n der letzten Nacht ftogen britische Bomber in geringer Zahl in das Gebiet der Ostsee ein. Zwei Flugzeuge wurden abgeschoffen. Deutsche Kampfflugzeuge führten bei Tage Tiefangriffe gegen militärische Ziele an verschiedenen Orten Süd- und Südoffenglands mit Erfolg durch. Millionen-Sonderspende der deutschen Eisenbahner. Berlin, 30. Sept. (DNB.) Die Bediensteten der Reichsbahn haben außer den laufenden Spenden, die durch Abzug vom Lohn oder (9e< halt einbehalten werden, dem Kriegs-Winterhilfs- Orgassa lehnte sich an die Wand. Er war fast durch die ganze Länge des Raumes von Karen entfernt. Sie sah in dem Halbdunkel nur die Umrisse seiner Gestalt. „Ich habe eure Vorwürfe nicht verdient!" fuhr er Karen mit ungewohnter Heftigkeit an. „Malte hat kein Recht, von mir Unmögliches zu verlangen und mich deshalb, weil ich das Unmögliche nicht zwang, über die kalte Schulter anzusehen. Und du solltest dir auch besser überlegen, was du sprichst! Ich war nicht müßig, ich habe getan, was in meinen Kräften stand! Aber ich bin kein Sherlock Holmes!" „Das verlangt auch kein Mensch von dir. Aber wenn du allein nicht weiterkamst, hättest du dir ebey Verbündete und Helfer suchen müssen!" „Wen?" fragte er bitter. „Nachdem Buena Esperanza erst einmal von der Baxter ^Oil Companie geschluckt worden war, hütete sich jeder, sich das Maul zu verbrennen. Das Eisen war zu heiß. Es konnte mehr als die Stellung in Buena Esperanza kosten, denn wo willst du unterkommen, wenn der ganze' Petroleummarkt in amerikanischen Händen ist? Willst du mir das vielleicht sagen? Außerdem erschienen kurz nach dem Prozeß einige Aufsätze in den hiesigen Zeitungen, daß gewisse Gerüchte nicht verstummen wollten, als habe bei einem gewissen Brandunglück eine gewisse Gesellschaft ihre Hände im Spiel gehabt. Ganz abgesehen davon, daß der Verurteilte es im ganzen Verlauf des Prozesses stets aufs energischste abgestritten habe, im Auftrage irgendeiner Interessengruppe gehandelt zu haben, sei auch in dem ganzen Prozeß, der gerade in dieser Hinsicht sehr sorgfältig geführt worden sei, kein Anhaltspunkt dafür gefunden worden, daß die Gesellschaft, dje das verwüstete Terrain übernommen und unter schweren finanziellen Opfern wieder aufgebaut habe, durch irgendwelche dunklen und ungesetzlichen Machenschaften in den Besitz des Camps gekommen sei. Sollte dieses nichtswürdige Gerücht aber trotz dieser deutlichen Erklärung nicht verstummen, so sähe sich die Gesellschaft genötigt, gegen die Urheber solchen Klatsches mit aller Strenge vorzugehen. So ungefähr lautete die Warnung; jedenfalls steckte sie voller Widersprüche und Verdrehungen und klaate, wenn sie auch als Dementi gedacht war, die Gesellschaft eher laut an, die Urheberin des Anschlages gegen Huislander gewesen zu sein. Immerhin verfehlte sie ihren Zweck nicht, die Leute hielten mit ihrer Meinung zurück." , „Du bist davon überzeugt, daß Gonzales und die Perano ihre Schurkerei an Malte in Baxters Auftrag begingen?" „Nicht die Schurkerei an Malte", antwortete Or- gasfa, „wohl aber die Schurkerei überhaupt. — Wie sie die Tat ausführ^en und ihre eigenen Köpfe aus der Schlinge zogen, blieb selbstverständlich ihnen überlassen. Dafür wurden ihnen natürlich keine Richtlinien gegeben." Er hatte den eigenllichen Sinn chrer Frage nicht verstanden. Karen wurde deutlicher. Ihre Stimme zitterte vor Empörung und Scham: „Daß du Baxter nach diesen Geschehnissen nicht den Kram vor die Füße geworfen hast!" Orgassa stieß sich mit einer jähen Bewegung von der Wand ab, an deren kühles Mauerwerk er feinen Rücken gelehnt hatte. „Wie redest du zu mir?" fragte er erschreckt und fassungslos. _ „tffieit ich dich nicht verstehe!" rief sie, zornig. Sie mußte sich mit aller Gewalt beherrschen, um nicht das herauszuschleudern, was sie wie eine brennende Schmach empfand, daß er feige und treulos gehandelt hatte, treulos gegen Malte und feige gegen sich selbst. Diese Stunde war eine furchtbare Enttäuschung. Sie weinte lautlos. Die Tränen rannen heiß über ihre Wangen und fielen auf ihre Brust. Orgassa streckte den Kopf vor, es sah aus, als lausche er angstvoll zu Karen hinüber; er schien zu ahnen, was in ihr in diesem Augenblick vorging. Er trat einen kleinen Schritt vor, aber er wagte es nicht, sich ihr zu nähern, als befürchte er, von ihr zurückgeftoßen zu werden. „Baxter —", rief er keuchend, „hast du Mister Baxter jemals gesehen? — Ich nicht! — Gibt es ihn "•«’-^nupt? — Es ist ein Name. Vielleicht sitzt da werk 1942/43 wie in den Vorjahren eine Sonderspende in Höhe von 1 000 000 RM. zur Verfügung gestellt. Weitere Sonderspenden in beträchtlicher Höhe werden die Selbsthilfeeinrichtungen der Eisenbahner aufbringen. Oie Bedrohung der britischen Verbindungswege. Genf, 30. Sept. (DNB. Funtspruch.) In der englischen Monatszeitschrift „Fortnigthtly" stellt der britische Admiral Sir Herberd Richmond fest, daß die Gegner im verflossenen Kdegsjahr die Sicherheit der britischen Seeverbindungen mit größter Wucht aus der Luft bedroht hätten. Wie sehr Großbritannien eine starke Marineluftwaffe brauche, zeige sich am deutlichsten bei den starken feindlichen Angriffen auf die für die Sowjets bestimmten GeleitzÜLe. Mit ^sehr viel Geschick seien von den Deutschen die norwegischen Häfen und Küstengebiete ausgebaut worden, um die Luftwaffe in großem Ausmaß einzusetzen. England könne dem nichts Gleichwertiges gegenüberstellen. Praktisch beherrsche der Feind völlia den Luftraum, eine Herrschaft, die ihm auch nicht Flugzeuge streitig machten, die an Bord der Geleitsahrzeuge mitgeführt würden. Wenn man nicht bald einen Ausweg aus dieser militärischen Klemme finde, dann sei die Zeit nicht fern, in der es keine Sowjetgeleitzüge mehr gebe. I m Mi ttelmeer habe sich unter dem Einfluß der deutschen Luftwaffe die Laae gleichfalls zu ungunften der Engländer gewandelt. Großbritanniens Herrschaft fei seitdem im Mittel- meer stark zusammengeschrumpft und beschränke sich nur auf ein winziges Gebiet im östlichen Teil. Derjenige, der noch nach Beweisen für den Niedergang der britischen Herrschaft im Mittelmeer suche, brauche nur an das Schicksal der Geleitzüge in den letzten Monaten zu denken. Admiral Richmond muh abschließend eingestehen, daß die britischen Bombenangriffe auf deutsche Städte die Engländer nicht im geringsten in die Lage versetzen, ihre so gut wie völlig verlorene Herrschaft auf den Weltmeeren wieder zu erlangen, zumal auch im Atlantik Englands Seeherrschaft von Monat zu Monat stärker gefährdet werde. Anti-InflationSgeseh vom USA-S-'nat angenommen. Stockholm, 1. Okt. (DNB. Funkspruch.) Der USA.-Senot hat das Jnflationskontrollgesetz mit 82 gegen 0 Stimmen angenommen. Der Abstimmung waren heftiae parlamentarische Kämpfe vor- angegangen. — Am Dienstagabend hotte sich der Senat, ohne über Roosevelts Gesetz ab gestimmt zu haben, vertagt. Zuvor halte er unter Mißachtung der Wünsche des Präsidenten mit 48 : 43 Stimmen denZusatzanlr a g de s Farm e rbl^) ckszum Anli-Jnflotionsgesetz gebUIigt, der Vorsicht, daß bei der Festsetzung der Preise für landwirtschaftliche Erzeugnisse im Verhältnis zur Parität die Arbeitskosten in Rechnung gestellt werden. Der Senat ließ sich auch nicht durch den zweistündigen, leidenschaftlichen Appell des hxrnokratischen Mehrheüsführers, Senator Barkley, rühren, der den Kongreß aufforderte, sich nicht um technische Einzelheiten über etwas mehr oder weniger Profit für eine Gruppe in die Haare zu geraten, sondern dem Präsidenten dos Mandat zu erteilen, mit der Inflation auf gesetzmäßigem Wege fertig zu werden. — Roosevelt hatte die Verabschiedung des Gesetzes bis zum 1. Oktober gefordert, widrigenfalls er sich diktatorisch über das Parlament hinwegsetzen würde. Nur unter diesem Druck hat sich schließlich der Senat bereitgefunben, in letzter Minute bas Gesetz zu verabschieden. , Keine Parlamentswahlen in England. Die eigentlich noch dieses Jahr fälligen Wahlen in England wurden verschoben. Mit 215 gegen 9 Stimmen entschied sich das Unterhaus für die Verlängerung feiner Amtsdauer um ein weiteres Jahr. Als Grund für den Ausfall det Wahlen wird die Wwefenheit zahlreicher Stimmberechtigter angegeben, die durch ihren Kriegseinsatz an der Stimmabgabe verhindert seien. Gauerbruch operierte den türkischen Außenminister. Ankara, 1. Okt. (DNB. Funkspruch.) Geheimrat Prof. Dr. Sauerbruch wurde vor einiger Zeit nach Ankara berufen, um bei dem erkrankten türkischen Außenminister Numan Pascha eine Operation oorzunehmen. Wie nunmehr verlautet, ist Außenminister Numan nach einer glücklich verlaufenen zweiten Operation auf dem Wege der Besserung. Außerdem hat Geheimrat Sauerbruch auf Einladung türkischer ärztlicher Kreise Gelegenheit gehabt, in Vorträgen die Fortschritte der deutschen Kriegschirurgie vor der türkischen Aerzteschaft dar- zulegen. in irgendeinem Büroraum der Baxter Oil Companie in Plttsburg wirklich ein Mann, der diesen Namen trägt und ihn als Unterschrift unter irgendwelche Papiere setzt. Das Unternehmen heißt Baxter Oil Companie! Hörst du? Companie? — und wer ist das? Etwas Namenloses, eine anonyme Gruppe, die du nie zu fassen bekommst, gegen die du auch nicht kämpfen kannst! Sie heißen Geld, Kapital, Dollar, Pfund! Sie sind die wahren Schuldigen! Sie Hecken die Pläne aus, denen Leute wie Huislander und Malte zum Opfer fallen. Ich kann dir ein ganzes Dutzend ähnlicher Geschichten aus den Oelcamps von Tampico und Dera- kruz erzählen! Wo auch immer auf der Welt nach Del gebohrt wird, spielen sich solche Geschichten alltäglich ab, noch brutalere, noch gemeinere! Und nie wirst du die eigentlichen Anstifter zu fassen kriegen! Die sitzen weit ab vom Schuß, irgendwo an den internationalen Börsen von London oder Wallstreet. Was willst du gegen sie ausrichten? Was wäre schon damit geschehen, wenn ich, wie du es wünschst, den Krempel hier hingeworfen hätte? Wen hätte ich damit getroffen? Wem hätte ich damit meine Meinung gesagt? Wem hätte ich dadurch genutzt? Du wirst jetzt sagen: dir selbst, deiner Seele gewissermaßen ... Wenn man so jung ist wie du, hat man solche Worte, die so wunderschön klingen, ja stets zur Hand. Ich war vor sechs Jahren ein Mann, der sich den Fünfzigern näherte. Und nicht gesunder als heute. Mein Herzknacks hätte jeden Wechsel in eine neue Stellung einfach durch den ärztlichen Befund unmöglich gemacht. Wer nimmt hier, wo hundert junge, gesunde Leute darauf warten, vorzurücken und etwas zu leisten, einen kranken Mann in meinen Jahren? Hier he-ißt es: halte dich gerade ober verreck ... Meine Ersparnisse waren zu gering, als daß ich mich mit ihnen hier oder in der Heimat hätte zur Ruhe setzen können. Und schließlich stand ich ja nicht für mich allein auf der Wett. Ich hatte an Margareta und an deine Zukunft zu denken, (Fortsetzung folgt.) wäftigt. Landkreis Gießen. 6 Luftwaffe bestimmt, daß in jedem Haushalt für isuftroaffe neinmmt, oay m ;eoem ^auspan jur jeden mittelgroßen Raum mindestens zwei Lösch-1 sandtüten oder ein entsprechend großer Behälter mit I Bjhiei KNORR Eine Soße darf man nie zu lange kochen, da sie sonst einschmort und es wäre schade um jeden Tropfen. Kochen Sie nach unserem Rezepts den KNORR - Soßenwürfel fein zer» drucken, mit etwas Wasser glatt» röhren, ’/< Liter Wasser beifugen und unter Umrühren 3 Minuten kochen. Mehr Freude an der Natur durch Äermühler« Bücher! Das Erntedankfest im Gau Heffen-Rasiau Zuverlässige Putzfrau für 2 bis 3 mal wöchentlich ges. Büro Kirchner, Bleicbstr. 18 2936 D Hans Wahlik liest in Gießen. Im Gießener Vortragsring wird, wie man uns schreibt, auf Einladung des Goethe-Bundes sowie der Kulturellen Vereinigung und der Volksbildungsstätte Gießen der NSG. „Kraft durch Freude" der Dichter Hans W a tz l i k am kommenden Montag aus eigenen Werken lesen. Aus dem reichen Schaffen des Dichters feien folgende Werke genannt: Sein erstes Puch „Im Ring des Ossers" greift in die sagenhafte Vergangenheit zurück, vom Aberglauben handelt der Roman „Der Alb". Chronistisch sind die im Mittelalter und im Dreißigjährigen Kriege spielenden Romane „Der Pfarrer von Dornloh" und „Aus wilder Wurzel" gestaltet, ebenso das zur Reformationszeit spielende Buch „Ums Gotteswort". Im Reiche der Musik spielen „Die romantische Reise des Herrn Karl Maria von Weber" und der Mozartroman „Die Krönungsoper". Reben vielen heiteren Erzählungen und Legenden t)er=. dienen der zeitnahe Roman „O Böhmen" und die Spukerzählun^en „Dämmervolk" hervorgehoben zu werden. „... ackert tiefer ins umstrittene Land" bringt weltanschauliche Lyrik; „Der Meister von Regensburg" ist ein Roman um den Maler Altdorfer. Wer im Mai d. I. den Vortrag des Präsidenten der Reichsmusikkammer, Prof. Dr. Rabe gehört hat, erinnert sich manches Wortes der Klage über den Niedergang der einst so hochstehenden deutschen Volksmusik. Es ist nur zu begreiflich, daß alle in der kulturlichen Betreuung verantwortlich tätigen Stellen sich Gedanken darüber malten, wie Abhilfe geschaffen werden kann. Eine Auflockerung aller bisher noch brachliegenden musikalischen Kräfte unseres Volkes, eine bewußte Brertenarbeit auf musikalischem Gebiet, eine Ausbildung aller Musikfähigen und Musikwilligen und ein Neuerwecken der Musikfreude beim Einzelnen sowohl als auch in den Gemeinschaften — insbesondere ist hier an die Betriebe gedacht —, ist das große Ziel, das sich die in allen größeren Städten im Entstehen begriffenen Volksmusikschulen setzen, die von der NSG. „Kraft durch Freude" ins Leben gerufen werden. Liegen diese Aufgaben für die Jugendlichen in den Händen der Musikschulen der HI., so wenden sich die Volksmusikschulen der NSG. „Kraft durch Freude" an die Erwachsenen über 18 Jahren. Die Arbeit der Volksmusikschulen gerade im Krieg leitet ihre Berechtigung aus einem Führerwort her: „Niemals ist es aber notwendiger, ein Volk zu der unendlichen Kraft feines ewigen inneren Wesens hinzuführen, als dann, wenn politische oder wirtschaftliche Sorgen es nur zu leicht im Glauben an seine höheren Werte und damit an seine Mission ** Ungültige Einkellerungs scheine. Eine Bekanntmachung des Landratsamtes im heutigen Anzeigenteil befaßt sich mit abhanden gekommenen Einkellerungsscheinen für Speisekartoffeln. Die Scheine werden für ungültig erklärt. Mißbräuchliche Benutzung ist strafbar. ** Mehr Sand bereit stellen! Die Erfahrungen aus Luftangriffen auf deutsche Städte lehren eindeutig, daß noch größere Mengen Wasser und vor allem mehr Sand in den Häusern bereit- gestellt werden müssen. Eine Anordnung des Reichsministers der Luftfahrt und Oberbefehlshabers der , soße ew \ Ko»*»; öritbeil Briefkasten -er Redaktion. (Rechtsgutachten find ohne Verbindlichkeit der Schriftleitung.) S. F. 9.26. Ohne nähere Darlegung, inwieweit Ihr Hof durch den fraglichen Zaun beeinträchtigt wird, läßt sich Ihre Frage nicht beantworten. Aus Ihrer Darstellung läßt sich kein klares Bild des Sachverhalts gewinnen. Gießener Schwimmverein Training im Volksbad, ab 6. Oktober jeden Dienstag von 18.30 bis 20 Uhr 2932D Kurze Gportnoiizen. Hauptmann Graf, Staffelkapitän in einem Jagdgeschwader und Sturmbannführer inz NS.« Fliegerkorps, wurde aus Anlaß der Verleihung des Eichenlaubs mit Schwertern und Brillanten zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes zum NSFK.» Obersturmbannführer befördert. mit Flta Benkhoff Fritz Genschow Otto Wernicke Jessi Vlhrog Karl Valentin Liesl Karstadt Heute Donnerstag Lichtspielhaus Täglich 2.80, 4.45, 7.30 Uhr Sonntags 2.00, 4.30, 7.30 Uhr Jugend hat keinen Zutritt. 2933L s«! Ä von,er" inMe Msvr w6 Wct>e Bern 115 rühre !’n gern 115 ein n «tSiegej Elchen £ Gründung einer Volksmusikschule durch die 7!SS. „Kraft durch Freude". Berlin wie es weint und lacht erleben Sie in dem urwüchsigen Lustspiel von toller Laune Straßenmusik Löschsand bereitstehen müßen. Wie darüber hinaus die „Waffe Sand" möglichst wirksam, gestaltet wer- den kann, lehrt ein Aufsatz in dem neuesten Heft der „Sirene", der illustrierten Zeitschrift des Reichslustschutzbundes. i *------------- 45 Jahre Bahnverbindung ins »Herz des Vogelsberger. LPD. Schotten, 30. Sept. Am 1. Oktober d. I. sind 45 Jahve verflossen, daß Schotten, „bos Herz des Dogelsberges", durch eine Bahnlinie mit der Außenwelt, und zwar mit dem Schienenstrang Gießen—Gelnhausen, verbunden ist, und weiterhin in Friedberg auch Anschluß an die Main- Weserbähn besitzt. Mit der Schaffung der Bahn Schotten — Friedberg wurde ein wichtiges Verkehrsproblem Oberhesiens, der Wetterau wie des Dogelsberges, gelöst und eine Eisenbahnverbindung geschaffen, ohne die man sich heute das vordere Oberhessen nicht denken könnte. In bemerkenswerter Weise haben sich die von der Bahn durchfahrenen Gemeinden an den Bahnverkehr gewöhnt: „die Buh gehievt dezoul", sagt man, im Dolksmund. In den Friedensjahren, in denen das Motorradrennen. „Rund um Schotten" am Vogelsberghang ausgetragen wurde, hat die Bahn Rekordziffern be« J"in, JS* 3°tio ’N P, «et 60 Wl ®let «et A tr Un° > 'S K UH H unb NSG. Das am 4. Oktober stattfindende Ernte- dankfest des deuffchen Volkes wird auch im Gau Hessen-Nassau in allen Ortsgruppen und Kreisen mit einer dankerfüllten Ehrung des Land, volkes begangen werden. In sämtlichen Landorts- qruppen werden Erntedankfeiern stattfinden, auf welchen die Hoheitsträger den Bauern und Bäuerinnen den Dank der Volksgemeinschaft furchren rastlosen Einsatz zur Sicherstellung unserer Ernährung aussprechen. Die Kreisleiter »erben an diesem Tage verdiente Landarbeiter und Landarbeiterinnen durch Ueberreichung von Anerkennungs- urkunden besonders ehren und gleichzeitig die Land- arbeitslehrlinge freisprechen. Zugleich werden die . Hoheitsträger jene Landvolkangehörlgen, die einen besonders schwierigen Einsatz zu leisten hatten, nut Geldspenden des Reichspropagandaleiters Reichs- ministers Dr. Goebbels auszeichnen. Gauleiter und Reichsstatthalter Sprenger hat 278 Angehörige des Landvolkes als seine Gäste zu einem Festakt in die Gauhaupfftadt eingeladen. Auf diesem Festakt am Sonntagvormittag im Saal- bau wird der Gauletter diesen Bauern, Bäuerinnen, Landarbeitern und Landarbeiterinnen die ihnen vom Führer verliehenen K r i e g s v e r d i e n ft» kreuze und Kriegsverdienstmedaillen überreichen. Im Mittelpunkt -der Feier wird nach einer "Begrüßung durch den stellverttetenden Landesbauernfuh. rer eine Rede des Gauleiters stehen. Die Landvolk-Abordnung, die bereits am Samstagnachmittag eintreffen wird, wird nach einem Empfang durch den Gauleiter im Frankfurter Hof an einer Festvorstellung des Schauspielhauses teilnehmen. Bekanntmachung. Betr.rEinkellerungsscheinef.SPeisetartoffel Bei einer Sendung an die Bürgermeisterei Hausen, Landkreis Gießen, sind Einkellerungs- scheine für Speisekartoffel über je 50 Kilogramm, und zwar die Nummern 348001 bis 348152 und 348171 bis 348300 abhanden gekommen. Diese Scheine werden hiermit für ungüstig erklärt. Erzeuger und Händler, die Scheine dieser Nummern annehmen, und Verbraucher, die sie zum Ankauf von Kartoffeln verwenden, machen sich strafbar. Falls eine Verwendung dieser Scheine festgestellt wird, wird um sofortige Nachricht an den unterzeichneten Landrat gebeten. [2935D Gießen, den 30. September 1942. Ter Landrat des Landkreises Gießen. Dr. Lotz. schädigen können." Das Ziel dieser Volksmusikschulen ist1 es, dem Singen und' Musizieren als Ausdruck der Seelenstimmung unseres Volkes wieder die Bedeutung zu verschaffen, die sie in früheren Zeiten unserer Kulturgeschichte in unverdorbener Frische als Spender von Fröhlichkeit und Lebenslust schon einmal gehabt haben. Die Musik soll in der Freizeit anspruchslose reine Freude und Erholung bieten, damtt soll einem immer mehr einreißenden Amüsierbetrieb entge- aengewirkt werden. Eine Selbstverständlichkeit ist es daß dabei alles Artfremde ausgemerzt werden muß. Es gilt die an sich schon in unserem Volke vorhandene Liebe zur Musik neu zu beleben und sie wieder zu einem seelischen Kraftquell des deutschen Menschen zu machen. ____ ichtige Lagerung der Kartoffeln. flöte ost sind uns schon Kartoffeln durch schlechte ' Lagerung verlorengegangen. Das soll und darf nun nicht mehr vorkommen! Vor dem Einlagern der Kartoffiln ist der Keller gründlich zu scheuern und zu lüftett Es ist wichtig, daß man beim Einkeltern gut angetrocknete Kartoffeln bekommt. Zwischen nassen, - erdigen Kartoffeln entwickeln sich leicht Fäulnisbakterien und bringen Verlust. Haben wir nur eine gewöhnliche Holzkiste oder nur Bretter als Unterlagen, so müssen sie durch untergelegte Steine erhöht werden. In die Kiste müssen 4 bis 5 Zentimeter breite Schlitze gesägt werden, damit die Kartoffeln recht luftig liegen. Sehr zu empfehlen ist die Kartoffelfallkiste, die man sich selber herstellen schick aus ‘ Brettern oder Latten selber Herstellen kann. Hier kann die Luft von allen Seiten an die Kartoffeln heran, und durch den schrägen Boden wird bedingt, daß die untersten Kartoffeln zuerst entnommen werden, und die übrigen verlagern sich durch das Nachrutschen. Für die gelagerten Kartoffeln fft eine Temperatur von 4 bis 5 Gxad am besten. Bei richtiger Temperatur wird das vorzeitige Auskeimen der Kartoffeln, das Verlust von Nährstoffen und Einbuße im Geschmack zur Folge hat, verhindert. Wie bei allen Dingen, so ist es auch hier bei den Kartoffeln, wenn sie gut gepflegt und behandelt werden, so werden sie unsre Muhe lohnen, wir werden immer schöne Kartoffeln in unseren Schüsseln haben. Noch einmal sei gesagt: lagert sie dunkel, trocken, lustig, frosffrei und kühl! — Nähere Auskunft und Arbeitsanweisung für die Kartoffelkiste geben die Beratungsstellen des deutschen Frauenwerkes. pünktliche Entrichtung der Umsatzsteuer Die nächste Umsatzsteuer-Vorauszahlung und die nächste Lohnsteuer-Abführung sind in den ersten zehn Tagen des Oktober fällig. Es wird erwartet, daß die Unternehmer diesen Verpflichtungen pünktlich nachkommen. Die Unternehmer müssen auf der Rückseite des Zahlkarten- ober UeberweisUngsab- schnittes angeben: ihre Steuernummek, das Stichwort „Umsatzsteuer-Vorauszahlung" oder „Lohnsteuer" und den Zeitraum, auf den sich die Umsatzsteuer-Vorauszahlung bezieht, ober für den bie Lohnsteuer einbehalten worben ist. Lohntüten mehrmals verwenden? Mit Rücksicht lauf die notwendige Einsparung von , Papier muß auch die Verwendung von Lohntüten stark eingeschränkt werden. Nicht in allen Fällen 1 freilich werden die Betriebe auf die Verwendung von Lohntüten bei der Auszahlung der Löhne ver- : zichten können. Wie der Reichsausschuß für wirt- ■ schriftliche Verwaltung beim Reichskuratorium für Wirtschaftlichkeit mitteilt, ist es in diesen Fällen Wir gehen somit beruhigt in den zweiten Herbstmonat, den Oktober, hinein. Dom Oktober haben wir allzu viel Entgegenkommen nicht mehr zu erwarten. Er ist ein Herbstmonat, wie er im Buche steht, und es ist sein Recht, sich entsprechend zu benehmen. Wenn wir mit dem Oktober noch besondere Wünsche verbinden, so gehen sie dahin, daß er nicht zu niederschlagsreich sein und nicht zu friche unb nicht zu strenge Nachtfröste bringen möge. Am liebsten hätten wir also, wenn der Oktober noch einige Zeit in Altweibersommerallüren machte, so daß die gesamte Hackfruchternte gut ein kommt, die Wintervorräte unbeschädigt unb schnell in die Hauptverbrauchszentren gelangen unb wir an unsere Kohlenvorräte noch nicht zu hohe Ansprüche zu stellen brauchen. Der lange Winter des Doriah- res unb der kalte Frühling haben manchen Griff in die Kohlenvorräte notwendig gemacht, die wir gern wieder ausgleichen möchten. Nicht nur die Vegetation stirbt j$t, nicht nur gelbe Blätter werden die Waldwege unb die Alleen füllen, sondern auch die Herbststürme kommen, und die ersten undurchdringlichen Nebel erscheinen, die die Sonne nur noch mit Mühe zerreißen kann. In klaren Nächten ist mit Frost zu rechnen. Wir müssen berücksichtigen, baß im Laufe bes Oktobers bie Tageshelle um weitere zwei Stunben zurückgelst. Wenn wir morgens um 7 Uhr aufftehen, wirb es zu Beginn bes Monats gerabe hell geworben fein, am Gnbe bes Monats ist es um diese Zeit noch dunkel. Abends bricht jetzt schon bald nach 18 Uhr die Dunkelheit herein, am Ende des Monats müssen wir unsere Einkäufe schon bei künstlicher Beleuchtung in den Geschäften tätigen. Diese äußeren Mo- * mente zeigen uns am deutlichsten, daß es mit dem Sommer nunmehr endgültig Schluß ist, so schwer wir uns auch vorstellen können, dah die schönen warmen und sonnigen Tage, die uns der Hochsommer in so reichlichem Maße bescherte, nun für sechs Monate völlig beendet sind. Aber wir gehen in diesen vierten Kriegswinter mit dem beruhigenden Gefühl hinein, daß wir eine überraschend gute Ernte unter Dach und Fach dringen konnten und daß wir wieder wie vor Jahren im Frieden, Vorräte im Keller haben, die uns über alle Nahrungsmittelsorgen hinwegbelfen, zumal Fleisch- und Brotration in diesem Monat die an» gekündigte Erhöhung finden. Allerdings legen uns die eigenen Vorräte, die wir in diesem Winter in den Kellern haben, eine um so größere Verpflichtung nach der Richtung hin auf, daß wir für ihre gute Lagerung und Betreuung zu sorgen haben. Jedes Pfund Kartoffeln, jede Sandkiste mit Möhren, überhaupt alle Nahrungsmittel, ob in Form von Frischgemüse oder konserviert, müssen während der kommenden Wochen und Monate ständig überwacht werden, damit durch Fäulnis nichts verloren geht. Aus der Stadl Gießen. Oktober. Die Hoffnungen und Wünsche, die wir mit dem September als Haupterntemonat verbunden hatten, find zum größten Teil und in fast allen Gebieten Mittel- und Südosteuropas in Erfüllung gegangen. Die günstige Wendung im Wettergeschehen, die im Laufe des Juli einsetzte unb sich im August in geradezu ibealer Weise vervollkommnete, charakterisierte auch ben September. Natürlich tarnen im späteren Verlauf überall gewisse herbstliche Symptome zum Vorschein, bamit verband sich eine Zunahme ber Unbeständigkeit bei rückgängigen Temperaturen, doch erfuhren bie Erntearbeiten, bie namentlich in bem Einbringen ber Kartoffeln bestauben, keine Störung von Belang, unb bie auftreten» ben Niederschläge hielten sich sowohl zeitlich wie auch mengenmäßig in dem Rahmen, baß eine zu starke Durchnässung bes Erdbobens im allgemeinen nicht eintrat. Die durchschnittliche Temperatur bes September entsprach ben langjährigen Normalwerten, so baß ber Reifevorgang an den Spätfruchten nicht stockt. Namentlich die späten Hackfrüchte, das Winterobst und der Wein haben davon profitiert. Die Sonnenscheindauer war in den meisten Gauen normal. das Gegebene, Bauertüten zu verwenden, die je nach der Güte des Werkstoffes zehnmal und mehr benutzt werden können. Eine Abrechnung auf den Lohntüten selbst muß dabei naturgemäß wegfallen. An der Stelle dieser Abrechnung aus der Tüte treten Abrechnungsstreffen oder -zettä, die dem Geldbeträge beizulegen sind. Solche Streifen ober -'Zettel können z. B. im Durchschreibeverfahren ohne Sonderbelastung der Abrechnungsstellen hergestellt werden. Auf der Tüte selbst werden nur noch der Name und der Arbeitsplatz, gegebenenfalls der auszuzahlende Betrag vermerkt. Da die Lohntüten nicht mehr zugeklebt werden, müssen die Betriebe ähnliche Sicherungsmaßnahmen treffen, wie sie z. B. von den zusammengefaßten Lohnauszahlungen bei Außenstellen bekannt sind. — Ausnahmen sind vorzusehen für Betriebe ober Betriebsteile, in denen die Zahlungsmittel beim sofortigen Nachzählen durch den Empfänger zu stark beschmutzt würden (z. B. in manchen chemischen Betrieben, Farbwerken). Hier muß die Auszahlungen durchsichtigen Lohntüten, deren Güte nur einer einmaligen Benutzung standzuhalten braucht, beibehal- ten werden. Fahrerlaubnis für Hilfsschlepper. Für Personenkraftwagen, die durch Einbau einer Hilfsschlepperachse in Zugmaschinen umgebaut wor- den sind und als solche benutzt werden, ist die Fahrerlaubnis der Klasse II erforderlich. Bei einer Geschwindigkeitsbemessung der Hilfsschlepper auf 20 km/st kann jedoch bis 31. Dezember 1942 bie Fahrerlaubnis der Klasse III als ausreichend angesehen werden. Gl^hener Vochenmarktprelse. ^Gießen, 1. Okt. Auf dem heutigen Wochenmarkt kosteten: Wirsing, % kg 6 bis 10 Rpf., Weißkraut 4 bis 8/ Rotkraut 10, gelbe Rüben 7, rote Rüben 5 bis 8, Spinat 12, Rön.ischkohl 10, Birnen 25 bis 30, Zwetschen 23, Lauch 15, Sellerie, das Stück 20, (Salat 10, Endivien 12, Rettich 13 Rpf. * Hattenrod, 1. Okt. Der älteste Einwohner unseres Ortes, Herr Georg Launspach, wird am morgigen 2. Oktober in erfteulicher Rüstigkeit 8 5 Jahre alt. Unsere^ herzlichen Glückwunsch! Schrift!. Angeb. Abzuholengegen unter 04862 an Anzeigengebühr den Gieß. Anz. Wilhelmstr.43v Wissenschaftliche Werke Sondergebiet der BrQhl'schen Druckerei (Verschiedenes! Obus-Haltestelle Licher Straße WotiDDonit gesungen Die Volksmusikschulen bieten ledern Volksgenossen, der Lust und Liebe zum eigenen Musizieren hat, Gelegenheit, guten Musikunterricht zu nehmen. Die Wege, die Musik wieder in der ganzen großen Volksgemeinschaft lebendig werden zu lassen, sind einmal das Gemeinschaftssingen unb bann bie Instrumentalmusik. In der Familie soll wieber ber Sinn für bie Werte ber Musik geweckt werden. Die Freude am Zusammenspiel mit anderen Volksgenossen ober im Berufskameradenkreise soll wieder zu einem Erlebnis gemacht roer= den. Daß das Erlernte und Geübte bann auch wieder in freudigem Einsatz bei Feiern von Gemeinschaften verwertet werden kann, soll ein neues Gemeinschaftsleben entfalten helfen. So hat die Volksmusikschule drei praktische Ziele: Musikschulung des einzelnen, Gemeinschaftsmusizieren, Dienstbar- machung des Könnens für die Gemeinschaft. Für die Auswahl eines für feine Aufgabe bestens geeigneten Lehrkörpers ist dabei gesorgt. Die am 5. Oktober im großen Hörsaal der Universität vor geladenen Gästen stattfindende Eröffnung dex Gießener Volksmusikschule wird das Wollen dieser Einrichtung noch einmal ausführlich Herausstellen. Es sprechen dabei der Kreisobmann der DAF., ber Gaubeauftragte für bas Mufikschulwefen, Pg. Drößer, der Leiter der Musikschule, Musiklehrer Blaß. Nun sind die mufiffreubigen Erwachsenen eingeladen, von der Einrichtung den ausgiebigsten ©e- brauch zu machen. Die von der NSG. „Kraft durch Freude" herausgegebenen kleinen Werbeschriften geben Auskunft über die vorgesehenen Unterrichtsfächer, über die Teilnehmergebühren usw. Sie sind in der Kartenverkaufsstelle der NSG. „Kraft durch Freude", Gießen, Seltersweg 60, zu erhalten, wo selbst auch jede nähere Auskunft erteilt wird. Für keinen Volksgenossen ist es zu spät, von der Möglichkeit Gebrauch zu machen, für geringe geldliche Opfer musikalische Fähigkeiten unb Kenntnisse zu erwerben, die den einzelnen innerlich bereichern und ihm den Genuß des Miterlebens und Mttschaf- sens auf einem uns Deutschen besonders liegenden Kutturgebiet zu vermitteln. Eintüriger fileiöetWdiif für RM. 30,- zu verkaufen. [04353 Goethestr. 31. | Kaufgesuche"] Klavier L. kaufen gesucht. G. Ebert Klaviermacher Bleichstr.l7.i«,7v 3—3,50 m lange Bohlen z. kaufen gesucht. Schriftt. Angeb. unter 04855 an den Gieß. Anz. Gesucht gut erhaltener Mchenimtel Größe etwa 44. Jung. Ehepaar sucht möbliertes Zimmer m. Kochgelegenheit. — Etwas Hausarbeit kann übernommen werden. Schr. Ang. unt. 04849 a.d.G.A. Suche ab sofort zwei möblierte Zimmer mit Küche oder Kücheneinrichtung. Schr. Ang. unt. 04859 a.d.G.A. Verkäufe ""| Eine hölzerne Mslelle 15,— RM., und eine eiserne Bettstelle für 25-RM. zu verkaufen, [oiseo Am Riegel- vfad 90 II. 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Der Europameisterschafts-Boxkampf im Mittelgewicht zwischen Meister Jupp Bessel» mann (Deutschland) unb Luc van Dam (Niederlande), der am kommenden Sonntag in Berlin statt» finden sollte, mußte zurückgestellt werden, da Best selmann nicht kampfbereit ist. Die Deutschlandhalle bringt nun als Hauptkampf die Begegnung Seidler gegen Kreitz. Verdunkelungszeii: 1. Oktober von 20.01 bis 6.54 Uhr. Hauptichristieiterr Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter del Haupti'chrijUeiierS: Tr. Hans Thyrlot. Verantwortlich für PolitÜ unb BUder: Dr. Fr.W Lange; für Vas Feuilleton: Dr. Hans Tbyriot: für Stadl Gießen, Provinz, Wirtichaft u. Sport: Ernst Blumschetn fbeuri.)^ t.B.: Dr. Hane Thyrtot. Druck und Verlag: Brühlsche Universitätsdruckeret R. Lange S. G. Derlagsleiter: Dr °Ing. Erich Hamann: Anzeigenleiter: HanS Beck I Anzeigen Preisliste Nr. 6. 16 0 1 okiobc ,'ibl bet« 3m Ä1 leaSärnp jn5ii inierMi ten Stoß tin. Sege jnrfe feir intet schr jurütfgetu inb amei Bei dr Panzer hing aus! ätzten 2li Don bis inferbunb «ach Ac int so d Stalin schweren jeislellunc gehalten. Die rült »et der Üflum um tag und Jtoröroe iei neiget ion 25 p Bei Bf toh * Stellungsi les rourbi Magel Ingriffen 3n un mittler ieutsche 1 psammeli igenen I 1218 lS chwerer t 3m nc lack.' fein Iriffc zu 3ri Sie! ienifdjen lievorbere M schoss I !O0 (Befar I 3m ieuge ein Bei la W Kana reich der: mm Absli Deutsche Hnanlai nie milifä '°d $ü Bor der