*mtti Sonntag den 20. October M. 247 Viertes Blatt. 1898 Gießener Anzeiger Kenerat-Wnzeiger. Redaciion, Lxpeditio» und Druckerei: Zchalfira^e Ar.?. Fernsprecher 51. vierteljähriger Avonnementspreis, 2 Mark 20 Pfg. uiu Bringerlohn. Durch die Post bezogen 2 Mark 50 Pfg. Die Gießener JamilienkikLller werden dem Anzeiger wöchentlich dreimal brigelrgt. Der chietzener Anzeiger erscheint täglich, mit Ausnahme deS Montags. Amts« und Anzeigeblatt für den Kreis Gieren. Annahme von Anzeigen zu der Nachmittag- für de« folgenden Tag erscheinenden Nummer bis Bonn. 10 Uhr. Hratisöeitage: Hießener Jamitienbkätter. Allo Annoncen-Bureaux deS In- und Auslandes nehmen Anzeigen für d?n „Gießener Anzeiger" entgegen. Wch 7 Ntil«, v etc. '••hWxx m Wch«. eords auf Reuu- 3286 Interricht Mehrerin, [8695 9 Rudolph. men* Sonnenstr. , 25. Neuheiten in beiten, lerwaaren ouä Einrichtung. arbeiten iten und Nähen, ickereien, sowie J^e 1 billigst ausgefM «H rGa*t* "ü-ä* AchNllt unici i*W' „« Amtlicher Theil. Bekanntmachung, die landw. Winterschule zu Alsfeld betreffend. Die landw. Winterschule Alsfeld beginnt ihren 24. Winter- cursus Mittwoch den 6. November, Vormittags 11 Uhr. Indem wir hiermit zum Besuche desselben einladen, bemerken wir, daß die Schule das Ziel verfolgt, jungen Landwirthen diejenigen Fachkenntniffe, welche heute zur rationellen Bewirthschaftung bäuerlicher Güter nothwendig find, in zwei fünfmonatlichen Wintercursen zu vermitteln. Zur Erreichung dieses Zieles lehren an der Schule zwei Landwirthschaftslehrer und vier Hilfslehrer. Die Schule ist mit einer reichen Lehrmittelsammlung zweckentsprechend aus- gerüstet. Ausgenommen werden junge Leute im Alter von 14 bis 20 Jahren, welche das Unterrichtsziel der Volksschule erreicht haben; in den oberen Cursus nur solche, welche schon den unteren Cursus mit Erfolg besucht haben, oder welche nachweisen, daß sie die Kenntnisse, welche der untere Cursus vermitteln soll, bereits besitzen. Aeltere Landwirthe- können als Hospitanten ausgenommen werden. Die jungen Leute stehen während ihres Hierseins unter Aussicht der Lehrer, und müssen sich der Schulordnung unbedingt unterwerfen. Sie nehmen Wohnung in bürgerlichen Familien und können Pensionen zu 30-40 Mk. pro Monat von dem Vorsteher der Schule, Herrn Landwirthschaftslehrer Leithiger, nachgewiesen werden. Das Schulgeld beträgt für das Wintersemester 25 Mk. Anmeldungen sind an den Aufsichtsrath o'er an Herrn Landwirthschaftslehrer Leithiger zu richten, welcher auch bereit ist, speziellere Anfragen zu beantworten. Alsfeld, den 24. September 1895. Der Aussichtsrath der landwirthschaftl. Winterschule Alsfeld, v. Grolman. Gefunden: 1 Spazierstock, 1 Portemonnaie mit In- halt, 1 Theil einer Nähmaschine, 1 wollene Knabenmütze und 1 Paar Kinderstrümpse. Zugeftogeu: 2 Enten. Gießen, den 19. October 1895. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. I. V.: v. Bechtold, Negierungs-Assessor. deutsche» Reich. Berlin, 18. October. Der BundeSrath erledigte in seiner am Donnerstag abgehaltenen Wochenplenarsitzung nur Angelegenheiten von untergeordneter Bedeutung. — Die am Donnerstag im Königreiche Sachsen vollzogenen Erneuerungswahlen zur zweiten Kammer haben im parlamentarischen Besitzstand der einzelnen Parteien keine besonderen Veränderungen hervorgerusen. Recht erfreulich ist es, daß der von der Sociaidemokratle unternommene Ansturm aus die Stellungen der staat-erhaltenden Parteien säst allenthalben abgeschlagen wurde. Allerdings ist Dresden an die Socialdemokratcn verloren gegangen, dank der Sonder- candidatur der Reformer, dafür aber gelang es, Crimmitschau- Weroau der Socialdemokratie zu entreißen. Außerdem ging Großschönau EberSbach auS dem Besitz der Freisinnigen in denjenigen der Nattonalliberalen über. Nach den bis Freitag vorliegenden Ergebnissen waren als gewählt zu betrachten: 15 Conservattve, 5 Nationalliberale, 4 Socialisten und 2 Alifortschrittler, eine Wahl stand noch auS. L. C. Vermischter. * ein 85jähriger Abiturient. Die Abiturientenprüfung hat kürzlich am Gymnasium zu.Neisse ein 35 Jahre alter Fabrikant mit Erfolg bestanden. Der Herr hatte als Jüngling infolge deS frühzeitigen Todes seiner Eltern mit Rücksicht auf die Geschwister seine Gymn.afialstudien mit Zeugntß für Unterprima aufgeben müssen, um sich einem praktischen Beru »u widmen. Er wurde Kaufmann und im Laufe der Zeit Mitinhaber eines größeren FabrikbetriebeS. Als die Umstände es endlich gestatteten, ging er im 34. Lebensjahre an die Verwirklichung seines Jugendplanes, katholischer Prester zu werden, indem er sich am 1. Januar d. I. an e ner Berliner Studienanstalt den Vorbereitungen zum Abiturientenexamen unterzog, daS er nach ^/-monatlicher Vorbereitung nun glücklich bestanden hat. . ., , * Daß eine Stadt ihrem Stadterecht entsagt und sich in rine Dorfgemeinde umwandeln läßt, dieser gewiß seltene Fall hat sich in der Provinz Posen ereignet. Die Stadt Dublin im Kreise Rawitsch ist nämlich, wie von dort gemeldet wird, am 1. October in eine Dorfgemeinde umgewandelt worden und hat vorbehaltlich der Bestätigung durch >te Regierung bereits einen Ortsschulzen gewählt. * Ein Cognac trinkender Säugling. Aus Wien wird berichtet: Die bet einer Familie in Mödling im heurigen Sommer bedienstet gewesene 17jährige KindSmagd Helene Schneider wußte einen ihrer Obhut anvertrauten Knaben nicht anders in Schlaf zu bringen, als indem sie ihm jeden Abend Cognac zu trinken gab. Als dieses sonderbare Verfahren hrrauSkam, wurde das Mädchen auS dem Hause gejagt, hatte aber noch die Kühnheit, wegen Ehrenbeleidung u lagen. Nun kam daS Gericht zur Kenntniß der erwähnen EinschläferungSmethode, was zur Folge hatte, daß die Schneider und die im selben Hause bedienstet gewesene Köchin Rosa Hei der, welche beim Eingießen des Cognac stetS das Kind gehalten hatte, sich vor dem Bezirksgericht Mödling zu verantworten hatten. Hierbei ergab sich auch, daß die Mädchen den kleinen Störenfried nur deßhalb so zu beruhigen suchten, damit sie, ohne daß eS Jemand im Hause ersahre, zur Tanz- mufik gehen konnten. Die Angeklagten wurden zu je drei Tagen Arrest verurtheilt. Der kleine Cognactrinker, der sich eine Zeitlang Übel befunden hatte, ist w eder vollkommen -ergestellt. * Ein fataler Omen. Der Oberst deS in Mi tau stehenden 114, Infanterie-Regiments hatte, wie berichtet wird, auf Ordre deS russischen Ministeriums kürzlich dem 114. französischen Infanterie Regiment eine Einladung zum Saculär- fest des Regiments zugehen lassen. Die Franzosen delegirten den französischen Consul in Riga, welcher Oberst oder Oberst lieutenant ist. Nachdem man nun ordentlich gefeiert hatte und der Franzose schließlich nach Riga zurückgekehrt war, blieben die russischen Offiziere mit einigen Gästen zurück. Einer der Letzteren hi lt nun eine Rede, in welcher er seine Meinung von der Nutzlosigkeit eines französischen Bündnisses darlegte und damit motivirte, daß Rußland, da es doch keinen Angriffskrieg wollte, gar kein BÜudniß brauche, sondern sich selber g:nug sei. Darauf erhob sich eia durch seinen Deutschenhaß bekannter Offizier des 114. RegiunmS, gab seiner Meinung über die notwendige Vernichtung Deutschlands beredten Ausdruck und schloß, indem er sein GlaS erhob, mit dem AuSruf: „So wie ich dieses GlaS zerbreche, so werden wir Deutschland zerbrechen und der- Nichten!" Darauf suchte er dann mit voller Anstrengung daS GlaS mit den Händen zu zerbrechen, — es gelang n cht. Endlich warf er daS Glas gegen den Boden, aber auch jetzt blieb daS Glas heil. Der Erzähler dieser famosen Geschichte versichert, die Herren Offiziere seien wegen des fatalen OmenS in etwas gedrückter Stimmung heimgeschwankt. • Wann werden die Srdenbewohaer nichts mehr zu effen haben? Der berühmte englische Geograph und Statistiker E. G. Ravenstein hat den Zeitpunkt zu berechnen gesucht, wenn die Erde nicht mehr Nahrung genug für ihre Bewohner buten kann. Der Zeitpunkt tritt nach Rovenftetn ein, wenn die Menschheit über 6 000000 000 Köpfe zählt. Er glaubt, daß das nach 281 Jahren der Fall sein wird. ES vermehrt sich in zehn Jahren die Bevölkerung Europas um 87 pCt., die Asiens um 6pCt., die Afrikas um 10pCt., die Australiens um 30, die Nord-AmerikaS um 22 und die Süd-AmertkaS um 15pCt. Literatur und Aunst. — Aus der schneidigen Feder des betannten Berliner Feuilletonisten und Kunstkritikers Dr. Otto Felstng erschien soeben unter dem Titel: .Streif,üge durch die Lheaterwelt^ (Verlag der Dresdener VerlagSanNatt, Preis 1.50 Mk) ein pikantes, für alle Theaterbesucher höchst interessantes Buch, das den Leser vor und hinter die Coulissen führt, ihm die Mysterien des Theaterlebens und der Tbeatermache enthüllend. Das originelle Buch schüttet ein wahres Füllhorn über Derhättntsse im Theaterle^en auS. Kein Wunder: FelfingS Specialität ist ja die Behandlung von Thealerfragen. — Die von dem Verein für Massenv .rbreitung guter Schriften errichtete Schr tsteuvertrtebsanftalt in Weimar, welche be kanntltch den Zweck verfolgt, dem deutschen Volke einen gediegenen Unterbattungsstosf zu einem billigen Preise in die Hand zu geben, bat gegenwärtig mit der Herausgabe der Ausgewähltm Romane des unter dem Namen Armand rühaltchst bekannten Schriftstellers Friedrich Armand Strubberg begonnen. Als erstes Werk erscheint soeben in Lieferungsheften von ie 4 Bogen zum Preise von 40 Ps. einer der fesselndsten Romane „«n der Indianer- grenze oder Driver Liebe Lohn.- D r Verfasser schildert in diesem Roman in anregender und spannender Schre bweise die Mtttel und Wege, welche es unseren Vorfahren ermöglichten, im kernen Westen festen Fuß zu fassen. Di ser Roman hat, wie alle anderen Werke Armands gewissermassen culturhistorischen Wr th, t>a der Verfasser jahrzehntelang in den verschiedensten Staaten Amerikas gelebt hat, und die hochinteressanten Naturschilderunzen omit auf Grund persönlicher Erlebnisse und rigener Anschauungen geschrieben sind. Armands Werke find größtentheilS vollständig vergriffen, und dürste deshalb die von der SchristenverlrtebSanstalt zu Weimar veranstaltete neue Ausgabe überall mit Freuden begrüßt werden Jede Sortiments- und Colportagcbuchhandlung ist in der Lage, Probehefte des ersten Armand'schen Romane«, welcher in etwa 16 Lieferungen erscheinen wird, zu besorgen. Die einzelnen L eerungen werden in Zwischenräumen von 14 tagen herauSgegeben- Möge da« neue verdienstvolle Unternehmen deS Verein« überall die we teste Verbreitung finden! Armands Werke verdienen ihre« gediegenen Inhaltes halber eine solche. — »Der eteitt der Weisen" enthält in seinem soeben zur Versendung gelangten ‘20. Hefte abermals eine Anzavl reich illu- strirter Abhandlungen lechnrschen und naturw ssenrchaftltchen Inhaltes, von welchen hervorzuheben find: „Thterische Wärme", „Regu- lirung der Donau Cataracte am Eisernen Thore", „Eigendewegunz der Fixsterne", „Anwendung des Ornamentes in der Vergolderet" u. f. w. Sehr reichhaltig ist der Rottzenthetl, welcher nicht weniger als 19 Textabbildungen und eine Takel enthält. Als neue Erfindungen finden hier eingehende Besprechung: E>n cylindrtscher Pro- pcller, Ein nautisches Btcycle, Der photographrschc Taschenapparat „Kombc" (rin Wunder von Compendiosität und ingeniöser Eonstruc- tton), andere Apparate, physikalische Experimente u. dgl. m. DeS wetteren verössentUcht dieses Helt der beliebten populär-wissenschaftlichen Revue (A. Hartleben's Verlag, Wien) sein 4. diesjähriges Preisausschreiben mit 9 Bücherspenden. Dte mit so vielem Beifalle aufgenommenen „Städtepläne aus allen Welttheilen" finden ihre Fortsetzung (Hamburg, Hannover, Karlsruhe, München) Wettere Worte über das verdtenstltche Unternehmen zu oerlteren, shalten wir für überflüssig. Technische Fortschritte. — Herstellung eine» unvergänglichen Firnisie». AlS ein Ftrnttz, bezw. Lack, der auw ais Überzug für Brlver b.nutzt werden kann, wrrd von R. d. Pauw in Grand, wie daS Patent- Bureau von Heimann u. Co. in Oppeln mltthetlt, folgendes Präparat empfohlen: Man kocht 70Thetle geklärtes Wachs, Ib Theile Mastix und t b Theile Bernstein so lange, bts das Ganze gefchmolzen tst, worauf man eS mit einer genügenden Menge Terpentinöl auf die gewünschte Conststenz dringt. Die damit überzogenen Gegenstände sollen dadurch gegen dte Einflüsse von Wasser, Dampf, Feuchtigkeit, Sonnenlicht und Hitze geschützt sein. — Mit Dampf gepreßte Faßspunde. Seit einigen Jahren werden von mehreren Fabriken, traft der bisher gedrehten, mit Dampf gepreßte Faßspunde in den Handel gebracht. Dieselben werden erst cyltndrtsch gestanzt und bann contsch gepreßt. Sie lassen sich daher leicht ins Fatz eintreiben. Sobald sie aber feucht werden, quellen sie wieder auf den natürlichen Umfang auf und dichten demnach außerordentlich gut. Diese Spunde haben sich deshalb auch rasch Eingang verschafft und die amerikanischen gepreßten Spunde, sowie die gedrehten Spunde stark verdrängt. Soweit z. B. der Petroleumstrantzport noch in Fässern gescdteht, werden deshalb zumeist solche Faßipunde benützt. (Oel- und Fett-Jnd.) — Da» Härten von Ffeile«. lieber die Art, wie dies in den nordamertkanifchen Fabriken gehandhabt wird, machte vor einiger Zett der Bergische Fabrrkanfenoeretn, in dessen Auftrage der Secretär bes „Der. z. Beförderung d. Gewerbeflerßes" drüben Erfahrungen sammelte, Mitthetlung. Danach geschieht das Härten der Feilen dort wie bet uns, tn Salzwassrr, häufig unter Benutzung besonderer Härtemittel. Das Erwännen der Feilen ersolgt dabei in einem Bletbade, also nicht über btredem F-uer, wie dies bet uns üblich tst. Dabei tst das Härtewassec ntchl wie tn Deutschland tn großen Bottichen, sondern cuculut fortwährend in kleinen Gesäßen. Zum Abkühlen wirb habet Wasser in die Höye gepumpt, mit Salz gemischt, auf eine bestimmte Temperatur gebracht und dann den Härte- geiätzen wieder zugrsührt. Nach dem Härten werden die F tlen' tn einem Dampfstrahle geputzt und auch lhetlweise mit Dampf- und Sandstrahl geschärft, also wie bet uns. L.-Z. Verkehr, Canö- rrnd Vottswirthschast«, — Stellung für junge Landwirthe ohne BrrmSgen. Es ist eine bitannte Tharfache, daß Der Betrieb der LandwNrhschaff, wenn derselbe einigermaßen tenttren soll, ein erhebliches Capital erfordert. Bet zu geringen Mitteln tst meistens trotz allen FlsttzeS, aller Sfrebfamkett nichts zu erreichen und geht das kleine habet verwandle Vermögen häufig noch verloren. So bleibt bann unbe- banUtelttn jüngeren Lairdwirthen in her Regel nur übrig, entweder eine untergeordnete Stellung bei Verwandten rc. zu üoernehmen oder als Verwalter ihren Unterhalt zu suchen. Aber auch zu diesem Posten findet ein derartiger Andrang statt, daß besser bezah te Stellen zu den Seltenheiten gehören und heute viele Hunderte von Verwaltern und Jnspectoren stellenlos find. Da möchten wir die Aufmerkiamketl der jungen Landwirthe auf die Carriöre eines land- wtrthschaftltchen Rechnungsführers und Amtssecretärs lenken, die heute noch die besten Aussichten zu einem guten Fortkommen barbieret. Weil viele O conomen eine große Abneigung gegen Büreau- 2hbeiten haben, so sinb derartige Stellungen stets vacant. Außerdem ist in Folge des neuen Einkommensteuergesetzes, sowie der neueren sozialen Gesetzgebung, jetzt fast jeder größere Besitzer ge- nöthtgt, sich einen Rechnungsbeamten und Secretär zu halten Die Stellungen find zum grögien Theil angenehm und mit einem hinreichenden Einkommen versehen. Besondere Vorkenn'Nisse, außer denen einer guten Elementarschule, sind nicht erforderlich. Zu jeder ferneren Auskunst tst der Vorstand des Landwnthschaftl.chen Beamten-Vereins zu Braunschweig, Madamenweg 160, gern geneigt. B ro bei 8715 Jedes Quantum frei in s Haus wäiche- 198 Haldtetnen zu Hemden und Bettwäsche. (Fahrpreis 20 Bffl. 387 ßicdackioo: L. Schryba. __ Druck und Verlag der vrühl'schen llniversttStt-vuch. und Sterndruckerei (Pietsch & bchehda) in Gießen. kV -ch> N ** ro -rau errn rau icrrn rau »errn Servietten in ollen Preislagen. 3:ifü)tüd)cr am S'ück und abgepaßi. N'in deinen zu H mden u. s. w. Julius Karl Keßler, Specereihändler. Daniel Schmidt, Gastwirth. Solingen Gegründet 1884. Bettzeug, weiß und bunt. Beltbarchent roth und gestreift. Drell und Flanell, gute Wuare. Halbwollenen Stoff zu Frauenkleidern «lttvüringtsche Tischdecken mit L-prüch-n. Altthüring sche Tischdecken mit der Wartburg. in Allendorf (Lahn) „ Alten-Buseck „ Garbenteich „ Grüningen „ Hausen „ Klein-Linden „ Lützellinden „ Rödgen „ Steinberg „ Trohe „ Watzenborn „ Beuern (Hessen) „ Leihgestern „ Hörnsheim „ Hochelheim „ Großen-Buseck „ Oppenrod „ Burkhardsfelden „ Heuchelheim „ Krofdorf „ Gleiberg „ Launsbach , „ Wißmar „ Langgöns „ Langsdorf Birklar J „ Muschenheim , „ Bettenhausen „ Reiskirchen „ „ Bersrod „ Winnerod „ „ Bollenbach „ „ Saasen ,, Ltndenstruth „ ,, Hattenrod „ , Rodhetm a.Bteber „ , Bieber „ Crumbach „ , Fellingshausen „ , Frankenbach „ , Königsberg „ Neuester vervollständigter Placat - Fahrplan enthalt, die Fahrzeiten der auf den Stationen Giessen, Frankfurt a. M., Cassel, Marburg, Friedberg, Lollar, Fronhausen, Wetzlar, Coblenz, Deutz, Fulda, Alsfeld. Gelnhausen, Nidda, Stockheim, Gedern, Schotten und Laubach ankommenden und abgehenden Eisenbabnzüge, zum Preise von ÄO Tf, in der Expedition des „Giessener Anzeiger“ vorrithig. — Der Fahrplan kann auch durch die Aue- träger des .Anzeiger* bezogen werden. liefern nur gute und dauerhafte Waare. Hm derte von Zeugnisse» bestätigen dies. Muster mb Preis Courante stehen gerne gratis zu Diensten mir aS* ra«»mäu«isch. L-ttttug besorgt Unterzeichneter uueutgeltltch. ElLÄ?*" Ansträge; wer die bittere Roth der armen Weber, devolkerung kennt, gtebt uns solche gewiß gerne. Der Leiter des Thüringer Weber-Vereins. Kaufmann C F. («rubel. Leinen zu H mden u. s w. «-strickte Jagdwesten. S§ welche« gute Zeugntfle besitzt, gesucht von Frau Luise Witter, Ludwigsir. 30 Fermketyungcn. 8755] Ein kleine« Logis sofort zu Den midben. Gchattstratze 10. 8764] Kleine Wohnung zu oermiethen ___Aster weg 1. ",6tL ... oem Sorridsr, zu oermierben. «ordautage 81, I. 8769] Möblirte zimmer zu oermiethen. 11, mrttl. Stock. 9f.?r768j a”öbJkIc6 Stmmer, nahe ber Aula, zu oermtdhen. — ^-^.ESberftraße 5, NehenhauS. 8731] Schön möblirteS Zimmer iu oermiethen «hr. Pfeiffer, ____________ neben Stein'« Garten ö737J Gut möol- Zimmer mit Cabinek ju oermiethen. Südaulag« 18, part, 8747] Ein schöne«, mdolutee zimmer Si.tu? 8 «och da» Schiff.uberger Wald Sonn, und Feiertags Nachm. 3 Uhr alle 20 Mtn. i Werktag« Nachm. 3 Ubr. 55?T£rtl Rückfahrt Abends 6« Uhr alle 20 Minuten. 1 20 "'S- ÄnjBo4cntoflai Fahrkartenvorverkaui bei «. * #. IMtttf#l» (Televbon 4s Die Il'aschenöier-Aandlung 7 voll Daniel Heil b'° W «I-M'I b« SoUbität flt- 55 Lindenplatz 3 «eltxtzn Ar. 55 Wir offertren: --- Handtücher, grob und fein. Wischtücher tn diversen DessinS- Küchentücher in disersen DessinS- Staubtücher in diversen DessinS- Taschentücher, leinene. Scheuertücher. Bekanntmachung Mittwoch de« 28. d. «t»., Nachmittag« 4 Ubr, SSeS »«i«. Weser, vahntzaf iu em Guantum Siinger öffeMlich meistbietend versteigert. 8728 Königliche Sikndabn Statton. 8716] Merbschnitt» unb käste«, auf Holz Illbographirte vor. lagen, einzelne Werkzeuge empsiehst Lvut» eoni), Bahnhofstraße Z7. 8717] Mein Lager tn feinen tiiL waare«, sowie auch Papp Lack»aarr!i empfehle besten«. L-«ts Lany, Buhnbofsiraße 27, 8718] Wasch.vütte» Zober, SeUe, Klammern sc. empfiehlt Lo«td Lony, BahnhofstraßeJ7. ®n hocheleganter Arack durch, ou6 mit AtlaSfu ter, ein feiner Gehrock, ein sehr schöner Wtuterüberzieder, *>t*>’*0 * stnb, wegen ^inirtut jutn Mititär, zu verkaufen Auskunft durch bie 5ipeb- b. Bl. J8727] Sin noch muer »tnderwage« billig ju verkaufen. Krafborferstr, 17,L Pferdeinist oerfauft 8738 Ehr. Wallenfels, Marktplatz. sein hohl geschliffen, für leben Bart paffenb, 5 Jahre Garantie, nur Mk. 1 60 per Stück feinste »tuid mit Golbdruck 15 Pfg Streichriemen, ein'oche, Mk. 1—, boppelie Mk 1.60. Schürfmaffe dazu per Dose 40 Pfg. 0el.«b,iehstetue Mk. 0.40, 1 80 unb 5.— Siastrnaps von Brittania 40 Pfg Pinsel 50 Pfg- Dose a omat. Seifenpulver für 10 malk gks Rafiren 25 Pfg. «achschleifen unb «b,teste« alter Rasirmesser 40 Pfg 6(6 Mk. 1—. R