189t Sonntag den 8. Dccember Viertes Blatt M. 289 BirrtrljLhriger Amts- und Anzeigeblatt für den Ureis Gieren Gratisbeilage: Gießener Kamitienbtätter Aintlichr* Theil 1. 2. «»nahm» von Anzeigen zu der Nachmittag- für de» Mfltnbtn Lag erscheinenden Nummer bis Bonn. 10 Uhr. Hüttenwerke, Zimmerplätze und andere Bauhöfe, Werste und solche Ziegeleien, über Tage betriebene Brüche und Gruben, welche nicht blos vorübergehend oder in geringem Umsange betrieben werden, Bergwerke, Salinen und Auf- bereitungSanstalten, unterirdisch betriebene Brüche oder Gruben; Werkstätten, in deren Betrieb eine regelmäßige Verwendung von Dampikraft stattfindet und in denen durch elementare Kraft (Gas, Wind, Wasier, Electricität) bewegte Triebwerke nicht blos vorübergehend zur Verwendung kommen. Sollten in Ihren Gemeinden Fabriken und denselben Das Budget des Reiches. DaS Budget des Deutschen Reiches ist ein so eigenartiges, daß nicht nur auf die Finanzen des neuen Etat- jahreS, sondern auch aus den Ursprung der Einnahmen deS Reiches als Bundesstaat immer wilder hingewi-sen werden muß, um aus dikse Weise zu einer späteren Ftnanzresorm zu gelangen. DaS Deutsche Reich als solches hat im Grunde genommen gar keine vollständigen Einnahmen in seinem Budget sondern er stellt nur seine notowendigen Ausgaben für das dem gemeinsamen großen Vaterlande dienende Heer und Flotte, und für die Retchsäaner fest, und fordert dann das Mehr dieser Ausgaben, nachdem die laufenden Einnahmen dazu in Gegenrechnung gebracht worden sind, von den Bundesstaaten als Matricularbeiträge ein. Von den eigenen Einnahmen des Reiches kann nur bedingungsweise geredet werden und ist in dieser Beziehung der Etat reckt zusammengesetzt. Man versteht unter den eigenen E nnahmen die Zölle und Steuern, die daS Reich im Namen der Bundesstaaten erhebt. Diese Zölle und Steuern werden aber nach Verhältniß der Kopfzahl den einzelnen deutschen Bundesstaaten nach Maßgabe der Frankensteln'schen Klausel überwiesen, also hat daS Reich in Wirklichkeit keine eigenen Einnahmen, sondern die Einnahmen und Ausgaben desselben sind bundesstaatlich. Man kann daher auch nicht gut von einem guten oder schlechten Stande des ReichSbudgetS sprechen, denn die Ausgaben für ReichSzwecke müssen immer von den Bundesstaaten betgetragen werden, und jedes Deficit wird sofort durch entsprechende Erhöhung der Matricularbeiträge der Bundesstaaten getilgt. Das ReichSbudget bleibt daher finanziell eia eigenthümlicher Rechnungsmodus und ist auch im neuen Etatsjahre 1896/97 nichts weiter. In Einnahme unö Aus- gäbe zeigt der neue Ftnanzplan die Rtesensumme von 1,259,221,983 Mk., mithin einen Zuwachs in den nöthigen Einnahmen (Vermehrung der Matricularbeiträge) und den nothwendigen Ausgaben um circa 20 Millionen Mark gegen das Vorjahr. Scheidet man die durchlaufenden Posten auS, so betragen die fortdauernden und einmaligen Ausgaben des Bringrrlohn. Durch die Post bezog« 2 Mark 50 Pfg. Redactton, Lp-editt« und Druckerei: Kchulstraße Fernsprecher 51. Bekanntmachung, betreffend die Maul- und Klauenseuche. Nachstehend bringen wir die zur Zeit für den KretS Gießen gegen rubr. Seuche in Kraft befindlichen Maßregeln, insoweit solche auch von den Landwirthen und Metzgern zu beobachten find, wiederholt zur Kenntniß der Interessenten. 1. Jeder, der Klauenvieh (Rindvieh, Schafe, Ziegen und Schweine) zwecks Veräußerung aus einer Gemarkung ausführt oder auSführen läßt, muß mit Ursprungs- zeugniß über diese Tyiere versehen sein. 2. Alle Thtere der vorbezeichneten Gattung, welche von Orten außerhalb des KretseS Gießen eingeführr werden, müssen an demjenigen Standort, an dem sie zuerst eingestellt werden, mindestens 7 Tage verbleiben und dürfen denselben, außer wenn sie zum Zweck sofortiger Schlachtung unmittelbar in ein öffentliches oder Privat- schlachthauS übergesührt werden, nur verlaffen, wenn sie innerhalb jener Contumazzeit keine seucheverdächtigen Erscheinungen gezeigt haben. Gießen, den 6. December 1895. Großherzogliches Kreisamt Gießen. v. Gagern. gleichstehende Anlagen, in denen Arbeiterinnen oder jugend- liche Arbeiter beschäftigt werden, nicht vorhanden sein, so ist dies binnen der oben genannten Frist berichtlich anzuzeigen, v. Gagern. Bekanntmachung, betreffend die M^ul- und Klauenseuche. Nachdem in einem Gehöft zu Utphe die Maul« und Klauenseuche amtlich festgestellt worden ist, wird dies mit dem Nufügen zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß das verseuchte Gehöft unter Sperre gestellt ist. Gießen, den 6. December 1895. Großherzogliches Krcisamt Gießen. v. Gagern. Alle Annoncen-Bureaux de« In- und Auslandes nehm« Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. Der Z«ttiger erscheint täglich, Mit Ausnahme deS Montags. Die Gießener M««itte»StLi1er werben dem Anzeiger wöchentlich dreimal beiflelegt Gießen, den 3. December 1895. Bekanntmachung. Betr.: Die Vorschriften des Arbeiterschutzgesetzes vom 1. Juni 1891 über die Arbeitsbücher und die Beschäftigung jugendlicher Arbeiter und Arbeiterinnen. DaS Srsßherzogliche Kreisamt Meßen au die Grohh. Bürgermeistereien der Landgemeinden des Kreises. Wir sehen der Vorlage der in Gemäßheit der Vorschrift unter C Ziffer VII der gedruckten Anweisung vom 26. März 1892 an uns einzureichenden Ueberficht der in Ihren Gemeinden vorhandenen Fabriken und diesen gletchstehenden Anlagen, in welchen Arbeiterinnen oder jugendliche Arbeiter beschäftigt werden, unter Verwendung des Formulars G. cfr. AuSschretben vom 7. Februar 1893 (Anzeiger Nr. 35) bis zum 1. Januar k. I. entgegen. Als den Fabriken gleichsteheude Anlagen sind anzusehen: Gießener Anzeig er" General-Anzeiger. Feuilleton. Französische Kriegsgeschichten. Mttgethetlt von E. I. (Nachdruck verboten.) Wenn wir hier in Deutschland in berechtigter Freude Aber unsere endlich gewonnene Einheit die sünfundzwanzigste Wiederkehr jener Tage feiern, in denen sie geschmiedet wurde, daun erheben sich drüben in Frankreich entrüstete Stimmen, die unsere Feste als Ausbeute eines unberechtigten Chauvinismus, als Ausflüsse übermüthigen Stolzes auf die Nieder werfung Frankreichs, nur dazu angethan, den besiegten Feind immer und immer wieder zu kränken, zu kennzeichnen ver- suchen. Dabet findet eS aber der Franzose ganz selbstverständlich, daß die französischen Zeitungen seit fünfund- zwanzig Jahren nicht aufhören, offen oder versteckt Rache zu predigen, daß sie nicht unterlaffru, daS Volk immer wieder auf die erlittene Schmach hinzuweisen und so die Heilung der dem gallischen Nationaldünkel geschlagenen Wunden zu verhindern. Nicht nur der politische Thetl der TageSblätter, auch das Feuilleton wird zu diesem Zwecke in Anspruch ge uommen. Geschickt und unauffällig wird hier durch rührsame GeschichtLeu der Haß gegen Deutschland geschürt. Wir ent- nehmen dem in Frankreich, Belgien und Luxemburg viel gelesenen Blatt „Le petit Parisien* einige characteristtsche Skizzen, die 1893/94 erschienen find, und Überlasten eS dem Leser, sich ein Unheil darüber zu bilden. Um nicht in den verdacht der Entstellung zu kommen, schließen wir uns in der Ueberfetzuvg dem Urtext möglichst genau an. I. „Um die französische« Soldaten zu sehen." Don Lucien Victor Mennter. In einer Zeitung las ich unter „Verschiedenes" von einem kleinen Knaben eine Geschichte, die einen tiefen Eindruck aus mich machte. Eines Tages konnte man in den Straßen von Nancy einen Jungen von etwa 13 Jahren im Gymnasiaftenrocke erblicken; fein Benehmen war auffallend, er schien hier und dort ohne Zweck herumzuirren, Niemand kannte ihn. End- lia, wurde er angehalten, zum nächsten Polizeicommiffariat geführt und dort verhört. Obgleich ein wenig erschreckt und »nruhig über die Folgen, die sein AuSreißen haben könnte, stand er doch Rede und Antwort und nannte den Namen seines Vaters, der in Metz wohnte. In Metz?! Allgemeines Erstaunen. — „Hast Du 93er* wandte oder Freunde in Nancy?" — „Nein." — „Hat Dich Jemand von Deiner Familie hierher gebracht?" — „Nein." — „Und Du bist ganz allein von Metz nach Nancy gekommen?" — „Ja." Was nun ansangen? Man bestürmt den Jungen mit Fragen. Der aber zögert mit der Antwort, wird roth und schämt sich augenscheinlich. DaS ist ja eine seltsame Eigen thümlichkeit unserer hochciviltfirten Nation, daß wir die Ge- sühle, die uns am meisten ehren, nicht zu bekennen wagen, daß sehr wenige von uns den Muth haben würden, in ehrlicher Rührung öffentlich zu weinen. Das ist dumm, aber eS ist nun mal so. Endlich ließ fich der Kleine daS Geständniß entreißen, daß er nach Nancy gekommen sei, „um französische Soldaten zu sehen". Ich habe kaum nöthig, daS Ende deS Abenteuers zu erzählen. Der Vater wurde telegraphisch herbeigerusen und ihm sein Kind zurückgegeben. Was sagen Sie nun zu diesem kleinen Patrioten? Dreizehn Jahre ist er alt, daS will heißen, daß, als er geboren wurde, die Annexion (!) Lothringens seit säst zehn Jahren eine Thatsache war. Seit zehn Jahren wehte die unselige kaiserliche Fahne über Metz und an den Thoren bezogen Soldaten mit Helmspitzen trübselig und schwersällig in ihren dunklen Uniformen die Wache. Wenn er die erhabenen französischen Farben gesehen hat — und ich zweifle nicht daran — so geschah das doch nur heimlich, und niemals ist er diesen tapferen kleinen Soldaten im rothen Beinkleid begegnet, die die Hoffnung Frankreichs und seine Stärke sind. Aber zweifellos hat er viel von ihnen reden hören. Abends, wenn die Thüre verschloffen war und fich die Familie vor Poltzeispionen sicher um das friedliche Licht der Lampe versammelte, wie oft mag da der heilige Name Frankreichs in der Unterhaltung wiedergekehrt fein, die daS Kind erst nicht verstand, der eS aber bei wachsendem Begriffsvermögen immer lebhaftere Aufmerksamkeit lieh! In seiner Gegenwart weckte man blutige Erinnerungen an den ruchlosen Krieg,- man sprach — denn dort unten in Lothringen spricht man immer davon — von den Kämpfen, der Niederlage und der Invasion, man erzählte Dinge, die man gesehen und erlebt hatte, ach, unvergeßliche Dinge: daS französische Heer decimirt zurückweichend und die Sieger in breiten Wogen, ein fluthendeS Meer, fich über die Fluren und Städte ergießend, alles verschlingend- man sprach von den thränenvollen Tagen, da unter dem blauen Sommerhimmel die ferne Kanonade vom ersten Tagesgrauen bis zur finkenden Nacht Schrecken verkündend in die Ohren tönte; man sprach von den Erpreffungen, von den Gewaltlhätigketten der Länderräuber und von den Märtyrerqualen, die dte vaterlandstreuen Söhne Elsaß Lothringens erdulden mußten bis zu dem Tage, da der Verdammungsspruch fiel: Ihr seid keine Franzosen mehr! Dann hob wohl der Kleine den Kopf vom Bilderbuch und horchte; spater kletterte er auf des Vaters Kaiee und bat: „Erzähl mir vom Krieg," das will sagen: „Sprich mir von Frankreich." Denn so hatte, durch wunderbare un' merkliche Arbeit gefördert, die Liebe zum Vaterland die kleine lichtvolle Seele erfüllt. Wiederum tyÖler, als er „groß" wurde, ging er ins Gymnasium, sprach deutsch und saß Seite an Seite mit den Söhnen Derer, die aus dem Innern Deutschlands gekommen waren, um in Metz die leergelaffenen Plätze zu besetzen; und jeden Abend, wenn er hetrnkam, fand er Frankreich am väterlichen Herd. So entstand in ihm der unwiderstehliche Wunsch, unsere französischen Soldaten zu sehen. DaS wurde sein Traum, seine fixe Idee. Vielleicht hat er oft seinen Vater gebeten: „Führe mich zu den franzöfischen Soldaten!" Aber daS war schwierig, kostspielig und ein Haufen VernunftSgründe widersetzten fich dieser Reise. „Aha, also deßhalb! Gut, so werde ich allein gehen!" Wie eS ihm gelungen ist, zu entwischen, den Weg von Metz nach Nancy zurückzulegen, die Grenze zu überschreiten — waS liegt daran! Jetzt kann er nach Lothringen zurück- kehren, sein Verlangen ist geft'llt, seinem Ehrgeiz ist Genüge geleistet. Er hat die französischen Soldaten in der Nähe gesehen, die Soldaten des bewunderungswürdigen 6. Corps, das — auf dem „Qui vivo* — immer marschbereit scheint; er hat sie gesehen, nicht in Paradeuniform, sondern im einfachen ernsten Feldanzug, den sie niemals ablegen, so, wie man sie sehen wird, wenn der Marschbefehl kommt, und in feinem Herzen nimmt er einen unauslöschlichen Eindruck mit nach Hause. Also so werden wir unS Wiedersehen, nicht wahr, kleiner Freund? Du weißt, Drin Platz ist von nun an mitten unter unS! Wir werden ihn Dir offenhalten, dort im Glied. zu haben. Wir stellen deshalb hierdurch ausdrücklich fest, daß ein Urtheil des Gericht- in jenen Processen überhaupt nicht ergangen ist, daß vielmehr diese sämmtlichen Termine bi- zur Erledigung des BeweiSversahrenS im Hauptprocrsse, der sich gegenwärtig in erster Instanz befindet und durch sämmtllche Instanzen geführt werden wird, ausgesetzt worden find. los und begruben etwa zwanzig Mann. Vier derselben trugen erhebliche Verletzungen davon, so daß ihre Heber* sllhrung in das hiesige Spital nothwendig wurde- die übrigen befinden sich in Privatpflege. Darmst. Tgl. Anz. n. Staden. 5. December. Eine bei der letzten Volkszählung hier abgegebene Zählkarte für eine Frau trug unter der Rubrik „Beruf" den von des Mannes Hand herrührenden Vermerk „Befeh lShaberirr des Hauses". Trotzdem prangte auf der Zählkarte des Mannes das von derselben Hand geschriebene, stolze Wort „selbstständig". § Merlan, 5. December. Zn großer Lebensgefahr schwebte kürzlich der Arzt au» dem benachbarten Nieder* Ohmen. Derselbe kam mit seine» Gefährt durch den in der Nähe unsere» Dorfes befindlichen Burgwald. Just al» zur theilweisen Aufnahme deS AlexanderregimentS, der Umbau der Diensträume deS KriegSministertumS, der Neubau einer Easerne für ein Cavallerieregiment in Torgau, deSgl. für eine EScadron in Ostrowo, der Bau von Schiebständen für ein nach Berlin zu verlegendes Gardeinfanterieregiment, Neubau eines GarntfonlazarethS in Darkehmen, in Mägde* bürg, Neubau einer Caserne für ein Pionierbataillon in Straßburg i. E., Neubau eines Generalcommando* Dienst« Wohnung»« und BureaugebäudeS in Metz und Erweiterung deS GauthoreS in Mainz. — Die außerordentlichen Ausgaben belaufen sich auf 10,753,633 Mk. (— 14,426,124 ) 8ur Ergänzung der Feldausrüstung für Eisenbahnformationen find 448,000 Mk. neu gefordert, zur Unterbringung der Feldausrüstung 134,000 Mk. Zur Aenderung der Kavallerie« auSrüstung werden 365,000 Mk. verlangt. zugestellt werden (z. B. an Sonntagen, wo I in die Tiefe. Zwei derselben wurden durch Stangen gerettet, die Bestellung nur Morgens einmal erfolgt), dann genügt Zur Rettung der anderen wurden die größten Anstrengungen hierzu der Vermerk „sofort durch Eilboten zu bestellen". I gemacht, dabei brach der eigene Vater de» einen Linde» Die hierfür festgesetzten postalischen Gebühren können vom selbst ein und konnte nur mit Mühe gerettet werden, die Absender oder vom Empfänger bezahlt werden. beiden Knaben ertranken. Der Krieg von 187O[71, -ffchillxrt durch «uSschnlUc «uS Zeitung» - Nummern jener Zeit (Nachdruck verboten.) 8. December. Für den ganzen Winter noch haben die Pariser Nahrung? — So behauptet Trochu. Da» ist ausgeschnitten. Daß fie ~ * Auer «lühlicht. Don der Verwaltung der „Meteor". Friedberg, 4. December. Heute Morgen ereignete sich GaSglühlicht-Actiengesellschaft geht unS folgende Zuschrift bei dem Bahnbau Friedberg-Hungen der erste größere zu: In dem von der Deutschen GaSglühlicht-Actiengesellichast i J6lLc ™ bcr arbeUcn Qn bem °lten Bahndamm (Auer) veröffentlichten Berichte über den Verlauf der am in der Nahe deS Bahnhofes, wohin der erste Brückenpfeiler 29. November er. stattgehabten Termine in dcn Patent* zu stehen kommt, lösten sich ungefähr 75 Eubikmrtcr Erde | verletzungöklage-n gegen Hotelbesitzer re. rst die Bemerkung enthalten: „DaS Gericht habe verkündet, ein Gewerbetreibender mache sich durch Benutzung nichtpatentirter Brenner ober Glühkörper einer Patentverletzung schuldig." Dieser Wortlaut der Publieation scheint in den Interessen* kreisen, wie auS vielfachen an un» gerichteten Anfrage« hervorgeht, zu erheblichen Mihverständniffen Anlaß gegeben ordentlichen Etats 813,536,554 Mk., und die Ausgaben deS i aber noch versehen find, vielleicht auf Wochen hinaus, das I der Arzt die Straße pasfirte, stürzte krachend eine °.ß«°rd-ml ch-n 29 350 92! Mk. Di- U-b-rm-.s- war °ll.r°ing- au« b.u Tornist.rn ber Frid)ti8et MLung, 8. D-c-mb-r. B-I B-°ugknch h-utk hrsikge, ' Krauksurt M. 6. D-c-mb-r. D-r telkgraphifchk neuer Ausgaben zuzuführen. Bis zum Jahre 1893 haben aber siegreiche Schlacht der Armee-Abtheilung des Großherzogs Druckfehlerteufel wirkt natürlich in gesteigertem Maße öte Bundesstaaten noch nennenSwerthe Ueberschüsse der Zoll- von Mecklenburg gegen drei französische Armee-CorpS. Verluste diabolisch. Ein wohlbekannter Mitbürger, der gestern mit n! n U,n0en "ber die Matricularbeiträge auS der Reichs- nicht unbedeutend, die des Gegners wett größer. Sechs dem Ostend - Wien« Expreß h erher reifte, gab in Köln eine zo Ukasse heraus bekommen, seit drei Jahren ist dies aber nicht Geschütze und ungefähr 1000 Gefangene in unseren Händen. Droschkenbestelldepesche für den hiesigen Hauptbahvhof auf. mehr der Fall, und man muß sagen, daß die Entlastung der v. Stosch. Als er mit dem Zuge Nachts ankam, erwarteten ihn - zehn iBubget» ber BunbeSstaaten, baS Ziel einer Reichsfinanz. , 9. December. Droschkenkutscher. Die Depesche hatte gelautet: „Orient* reform bleibt. I Msung, 9. December. Heute toieber lebhafter Kampf .Expreßzug 10 Droschke bestellen". Die Ziffer sollte nur der mit allen Truppen ber Armee-Abtheilung deS GroßherzogS. Nummer beS Zuges gelten, war aber als die gewünschte Der Feind wurde aus seiner starken Stellung geworfen und Anzahl Fuhrwerke aufgefaßt worden. Der Reisende tröstete viele Gefangene gemacht. v. Stosch. s sich lachend über den Embarras de richesse und entlohnte die biederen Wagenlenker. — Mit dem Hamburger Personen« . „ „ zuge trafen heute früh vier Schlingel im Alter von zwölf bi» Rundschreiben über die Kriegsgreuel, deren die deutschen vierzehn Jahren aus Göttingen hier ein. Der älteste hat Truppen sich schuldig machen, an die Vertreter Frankreich- seinem Vater 35 Mk. entwendet, schaffte sich einen Revolver int AuSlande gerichtet. | an und fuhr bann mit seinen brei Begleitern auf Abenteuer nach bem Maineftranb. Aber bie Polizei schöpfte ol-balb Derbacht gegen bie jugenbliche Reisegesellschaft und machte einen Strich durch die abenteuerlichen Pläne de» Quartetts, Deutsche- Reich. I viele Gefangene gemacht. v. Stosch. 0« December. Der Etat für daS preu- Herr Chaudordy, der Leiter der auswärtigen An« ßische Mil tarcontingent und die in die preußische gelegenheiten in ber französischen Regierung, hat ein großes Verwaltung übernommenen Kontingente weist eine Ein- s" ' - nähme von 8,869,651 Mk. (+ 5,401,254 Mk.) für Rechnung ber BunbeSstaaten mit Ausschluß von Bayern, unb eine Einnahme von 1,272,607 Mk. (-s- 109,974 Mk.) für Rechnung ber Gesammtheit aller BunbeSstaaten auf. Die bauernben Ausgaben belaufen sich auf 372,095,617 Mk. (4- 4,444,940 Mk.) Beim Krtegsmtnifterium ist ein Mehr I Wetze», dm 7. December 1896. I dessen Ansübrer übriaenS weaen ffinbrud166if6ftabiÄ fünUA Oon 65,165 Mk. verzeichnet. — In bem Kapitel Gouver« ** „Vorficht" auf Packeten, „Eigenhaudig" und „Eiltsehr" vier Monate Gefängniß verbüßt hat. «eure ist bie Errichtung einer neuen Kommanbantur de» auf Briefen. Diese Vermerke werden - besonders aus An* • Köln. 6. December Wegen ber Klauenseuche 8°l8‘ 6ct Umwandlung laß der b-°°rft-h-nd«n Festtage - v°n einem großen sind die Viehmärkie außer in Mülhel» °. Rh. auch in de» Feldartillerie. Schießplatzes in einen Truppen - UebungS- Theil des Publikums vielfach benutzt und Haden doch nicht Dillenburg unb Weilburg gesperrt blabfüt bas 9. Armeecorps vorgesehen. - Für G euer al * die angestrebte Wirkung, weil ihnen nach den postalischen • Sin neuer Bortanzer am kaiserlichen Hofe in Berlin stavS« und LandeSvermefsungSwesen sind92,591Mk. Bestimmungen nur zum Theil entsprochen werden kann. ES Wie das „Kleine Journal" meldet ist ®ref ®tflmanf n°hfCia*9d7R^eLb,Cr T!\örCcrp f 1 c8 un 9 bcr Angewiesen, daß die Vermerke „Vorsicht", Bohlen, Premierlieutenant im ersten Garderegiment zu Fuß, 'S 1,2f4?l5s9 0C^iad,t; U,Sl- Ä ' bctoQ^ren 2C- °uf gewöhnlichen zum Vortänzer ernannt worden. Er ist der jüngste Sohn st das Mehr veranlaßt durch die Absicht der Schaffung be- Packeten bei bestem Willen der die Packete handhabenden de» vor einem Jahre verstorbenen General» der Kavallerie, anderer Divisionsärzte. E» sind 33 Stellen im Ganzen Postunterbeamten überhaupt nicht ober nur in einzelnen welcher nach der Occupation des ReichSlande» Militär« in Aussicht genommen, jeboch sollen im nächsten EtatSjahre Fällen beachtet werben können. DaS wirb Jebem einleuchten, Gouverneur von Elsaß«Lothringen war. DeS Vortänzer» nur 16 geschafft werden. Der Ansatz für die Mann« der Gelegenheit nahm, da» Packet, Uebernahme« und Heber« jüngste Schwester ist die zweite Gemahlin de» infolge seiner schäften des BeurlaubtenftandeS, die zu den gabe-Geschäft bei ber Ankunft eine» Zuge» an einem Bahn« agrarischen Bestrebungen so viel genannten Grasen Ranifc Hebungen eingezogen werben, beläuft sich auf 1,569,206 Mk. Postwagen zu besichtigen. Wenn man bie Gewißheit haben beS Majoratsherrn von Pobangen. E« ist so sagt daS Der Unteroffizier soll täglich 0,90 bezw. 0,85, der Gemeine will, daß ein Packet vorsichtig behandelt werden und den nannte Blatt, keine Sinecure, daS Amt' be« Vortänzer» 0,40 bezw. 0,35 Mk. erhalten. Der Ansatz berechnet sich Bestimmungsort unbeschädigt erreichen soll, bann Oerfenbe benn eS setzt als Dorbebingnng bie Fähigkeit voran» mehrere für 6850 Unteroffiziere unb 7000 Gemeine auf 56 Tage- man eS gegen eine Zuschlaggebühr von 20 Pf. unter „Ein Wochen lang ben Schlaf entbehren zu können und dennoch 9686 Gerneme auf 49 Tage- 300 Unteroffiziere unb 1580 Ge schreiben", ober eS empfiehlt sich bie Auflieferung beS PacketS mit unetmübeier Frische früh Morgens Rekruten etnzuübe« meine auf 42 Tage- 70 Unteroffiziere unb 1590 Geweine auf unter Werthangabe, sofern es sich um eine werthvolle Senbung unb AbenbS junge Komteßchen einzutanzen. Seit etnigei, 28 Tage- 200 Unteroffiziere unb 1315 Gemeine auf 20 Tage- handelt. Im letzteren Falle beträgt bie Gebühr 10 Pf. Jahren pflegt derjenige Olfizier, welcher al« Vortänzer ??2™nlcro^4,cxc unb 3360 Gemeine auf 16 Tage- bis 600 Mk.; eS bleibt hierbei jedoch zu beachten, daß Packete fungirt hat, am Schluffe deS W nter» durch einen Orden 14,502 Unteroffiziere und 126,875 Gemeine auf 14 Tage- mit Werthangabe tn so ausreichender Weife verschnürt und den Kronenordeu vierter Klasse, belohnt zu werden. Der 200 Gemeine auf 12 Tage, sowie an Ersatzreservisten je versiegelt sein müssen, daß dem Inhalt ohne Verletzung der erste, welchem diese Auszeichnung zu Theil wurde, war der 640 Mann auf 10, 6 und 4 Wochen. — Für Natural« Siegel nicht beizukommen ist. Diese Bestimmung findet auf jetzige Hauptmann im Generalstabe v. Leipziger, damal» Verpflegung sind 395,935 Mk. mehr in Ansatz gekommen. Packete unter „Einschreiben" keine Anwendung. Solche Packete Lieutenant bei dm Garde» du Korps Als Bedarf an Naturalien find berechnet 1795t Weizen zu werden von Stelle szu Stelle einzeln übergeben, auf ihre • Enorme Zerstreutheit. In Berlin wird momentan *07,745 t Roggen zu je 121,66 Mk., unversehrte Beschaffenheit genau besichtigt und von dem ein recht zerstreuter Gast gesucht, der vor einigen Tagen in Joo'o 8tä" ic 122,65 Mk.. 89,360 t Heu zu je großen Haufen der gewöhnlichen Packce getrennt aufbewahrt, den „Pallas-Hallen", Ecke Pallas- und Potsdamerstraße, zur »58,88 Mk. und 117,857 t Stroh zu je 42,98 Mk. - Die Will man sich die Gewißheit verschaffen, daß ein Brief auch Bezahlung seiner Zeche dem Kellner einen Hundertmark« einmaligen Ausgaben des ordentlichen Etats thatsachlich nur dem Empfänger postseitig übergeben wird, schein überreichte und sich dann entfernte, ohne auf die belaufen sich auf 33,910,457 Mk. (+ 3,035,794 Mk.) dann hat die Auflieferung des Briefes unter „Einschreiben" Herausgabe de» ihm zukommendm Geldes zu warten. Der H. A. ist vorgesehen die Herstellung einer HebersichtSkarte und mit dem Zusatz „Eigenhändig" zu erfolgen. Der Ver- Herr, der Sprache nach ein Ostpreuße, hatte nur Mk. 1.60 für da» Deutsche Reich im Maßftabe 1 : 200,000 im General- merk „Eigenhändig" auf gewöhnlichen Briefen braucht von zu bezahlen. ES wird angenommen, daß der Herr in Berlin stabe, der Neubau von Magazingebäuden in Wandsbeck, in den bestellenden Boten nicht beachtet zu werden, ebensowenig fremd ist und, als er feinen Verlust wahrnahm, daS Local Langfuhr, die Beschaffung von Säcken für einzelne Proviant« die Vermerke „Eilt", „Dringend", „Sofort" rc. — Soll in bem er gespeist hatte, nicht mehr aufsand. ' amter (1. Rate 160,000 Mk.), bie Vermehrung der Reserven ein Packet ober Brief - unb hierbei ist e» gleichgiltig, ob * Bromberg, 3. December. Als auf bem Loptennoer an Verpflegung-Mitteln (1. Rate 1,650,000 Mk.), bie Der- eS sich um eine Werth-, Einschreib- ober gewöhnliche Senbung See viele Erwachsene unb Kinber Schlittschuh liefen, brach legung des Bekleidungsamtes beS 7. Armeecorps von Düffel« hanbelt — sofort nach der Ankunft am Bestimmungsort plötzlich die Eisdecke an zwei Stellen und vier Knaben'sanken darf nach Münster, die Erweiterung deS BekleidungSamte» 1—/. ™ ~ . i . - - - • • in Hannover, der Neubau der Kupfergrabencaserne in Berlin 2107 ftraße S. 9985 zu haben bei An- nn- Berkans von »tttateutn »leider«, WeitzzeuO «Söelu, Betten, «old und CUM*« Sachen, Büchern, Zeitungen, tuten, V» Ater, «upfer, »esstng, Zinn, Blei und Bisen. Ebenso werden Lnntpen und Knoche« ■auf Verlangen jederzeit abgebolt durch ibtLouis Rothenberger Wwe. Fr. Krogmann, Wetzfteingasse 33. Ktzpns Krastbitt ärztlich empfohlen für schwächliche Personen, Magen« kranke und Wöchnerinnen. Kjtthandlllug Lndwigkraße 26. Heinr. Kempf. 10033 Cassetten. und Schmuckkästchen in großer Auswahl, zu Weihnachts-Geschenken empfehlenswerth, Th. Brück SchlotzMe 16. ■ Rohrsessel) und HLtumentifche billigste und feinste Kambllsmödkl ■ Theetische ■ LÜ-ocker Sessel .Triumpf - Ktapp- fessel 9961 in jeder Lage lohne Aufsteben oerstellb- Telephon 27. Lackirte Möbel aller Art stet» vorräthig, sowie tannene lackirte und eichene polirte Särge zu haben bei Schreiner Steller, Schiller- Mainz Weltausstellung Paris 1867. Chocolade Warner Prämiirt Meine Waffe 9957 W 9 P* 1 9 = a s r4 ist prima regulirte Uhren, billig ist mein Ziel! Genfer Goldin, wie echt Gold, 3 Deckel, 10.X; Stlber-Cylinder 10 Silber-Anker, 15Steine, 13 «tt; oxydtrte Bismarckubr (sogenannt), Anker-, Kalender-, Secunden-, Minuten-, Stunden-, Tages-, Monats-, Mond Anzeiger, Silb. Anker, 3 Deckel, System Glashütte ff., 24 JL\ S'lb. Anker, 3 Deckel, V, Chronometer, beste Ankeruhr der Schweiz, 26 X Alles porto- und zollfrei. Catalog mit 300 Neuheiten gratis- — Schweizer Tasckenuhren-Fabrik D. Clecner, Zürich, Schweiz- Beste und billigste Bezugsquelle für yaranttrt neue, doppelt gereinigt u. gewaschene, echt nordische Bettfedern. Wir versenden zollfrei, gegen Nachn. (jede» be- liebigeQuantum)Gute neue Bettfedern per Pfd. für 60 Pfg., 80 Pfg., 1 M. und 1 9)L 25 Pfg.; Keine prima Halb- davnen 1M. 60 Pfg. u. 1 Wh 80 Pfg.; Weiße Polarfed. 2 M. u. 2M. 50Pfg.; Silberweiße Bettfedern 3 M., 3 M. 50 Pfg, u. 4 M.; ferner Echt chinefische Ganzdaunen (sehr fiiOMft.) 2 Dl. 50 Pfg. und 3 M. Verpackung zum Kostenpreise. — Bei Beträgen von mindestens 75 M. 5°/0 Rabatt. — NichtgesallendeS berettw zurückgenommenI Peeher h Co. in Herford i. Wests. [9638] * 5 froljiiliüufrrs Mi-nachts-Ausstellung m Kinberfpielnmaren ist eröffnet. r -K * Sämmtliche Backzuthaten zur Confect- und Kuchen-Bäckerei, in seit Jahren bekannten besten Qualitäten, zu billigsten Preisen, sind zu haben in der Adler-Drogerie, Seltersweg 39. 9946 Otto Schaaf. ♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦ ♦ ♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦ ♦ Symphonions, Harmonikas , Zithern, 4 ♦ Herophons. A IflV Spielwerke, Automaten, Violinen, Flöten a iewle alle loetraneate In grdeeter Auswahl zu Fabrikpreisen Musikalien-Handlung und Leihanstalt i ▼ ' Specialität: Billige Ausgaben =z= Ernst Challier (Rudolphs Nacht), Giessen. ♦ Illustrirte Preisverzeichnisse gratis and franco. [289 ♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦ ♦ ♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦ ♦ Die Maschenöier Kandlung m Dasiel Heil ßetkphov Ar. 55 L inden platz 3 Relephsa Ak. 55 empfiehlt Bier der Aetien Brauerei Gieße«: Wiener Bier........per Flasche 18 Psg Bayerisch Bier....... „ 20 „ Gxportbier, hellfarbig (Wiener Brauart) „ £3 „ Exportbier (Pilsener Brauart) ... „ 23 „ Jedes Quantum frei in’s Haus. 290 Günther & Noltemeyer, Zur Lust b. Hameln W“ Fabrik und Waarenversandhaus. Grosse Muster -Sortimente von Flanellen, Cachemire, Hemdentuch, Reinleinen, Halbleinen , Handtücher liegen zur Ansicht aus. [6912 Annahme und Musterlager bei J, C. Wallenfels, Kirchenplatz. Gießener DlUvenbeKleidungsslhuIe. Beginn des nächsten KleidercursuS den 16. December. Anmeldungen werden jederzeit entgegengenommen. 9889 Frl. Math. Müller, Steinstr. 68, I. Et. Auch werden daselbst Coftüme verfertigt, Fayon 8—10 Mark. An alle deutschen Frauen und Männer! "W^Jm JubilSumsjahre der Siege von 1870/71, durch welche Frankreichs Macht darnieder geworfen wurde und das d utsche Reich erstand, wird auch die Erinnerung wach an die große Zeit der Befreiungskriege und an deren He den. Dankbar gedenkt man ihrer, denn die Siege von 1813/15 waren eine Vorbedingung für die gewaltigen kriegerischen Erfolge der späteren glorreichen Zeit. Volle 80 Jabre sind seit jener Erhebung des deutschen Volkes gegen seinen Untctbrüder verflossen; die Kämpfer von damals sind längst zur großen Arme abgegangen bis auf vier ehrwürdige Greife (August Schmidt-Wolgast [100 Jahre fllti von Baehr - Ragnit f'02«,jährig), Gottli b Rölte R uholland )99jährig, und I Cbr. Kauffmann Retttgstädt [101 Jahre alt!), welche in geistiger und kärperlicher Frische, vor Roth geschützt, sich ihres Lebensabends freuen. Aber die Heimgegangenen Freiheitskämpfer haben unserem Volke außer den Früchten ihrer Thaten noch ein Vermächtniß hinterlassen, auf welches wir heute aufmerksam machen, nämlich mehr als 150 Wtttwen in hohem Alter, sämmtlich hülfsbedürftig, wie durch sorgfältige Erhebungen festgestellt ist. Wie herzbewegend wirkt diese Thatsache auf jeden Menschenfreund, zumal im Jubiläumsjahre der Stege von 1870/71. Hier gilt es eine heilige Pflicht der Menschenliebe zu erfüllen! Alle deutsche Herzen werden dieses Gefühl theilen und überall werden Herzen und Hände sich opferfreudig offnen. 1 w Unsere herzliche Bitte, durch große und kleine Gaben aus allen Gauen des dentschen Vaterlandes uns zu ermögl'chen. den Veteranenwittwen von 1813/15 den Weihnachtstisch zu decken — ja vielleicht die Bedürftigsten unter ihnen dauernd vor Entbehrungen zu schützen, wird daher nicht vergeblich verhallen. . ^!s,°p"Elliren an alle Leserinnen und Leser, ohne Unterschied der Religion, der politischen Parteist.llung und des Standes: Jeder Beitrag, ob groß ob klein ist uns als Zoll werkthäliger Menschenliebe hoch willkommen. Alle Guben wolle man an unseren Sch tzmeister, Dr phil. Hans Ratge zu Tempelhof (Berlin) Geber wird den schönsten Lohn in dem Bewußtsein finden, daß am Weihnachtsabend dieses Jahres die Dankesthränen der beglückten Veteranenwittwen auch ihm fließen. Berlin, im November 1895. Das Weihuachtseomitü zur Unterstützung der Veteraueu- wittweu von 1813/15. m , von Strubderg, vr. phil. Sans Natge, ©enercil der Inf z. D., Präsident Schriftführer und Schatzmeister. MMtllche >\W ttsr M ftinliiitati empfiehlt in besten Qualitäten zu billigsten Preisen Robert Stuhl, Neustadt 23 10220 massive schwere elegante prachtv. massive Kiste frei. Für Weihnachts- und Gelegenheits geschenkt sind obige 50 Gegenstände in hocheleg. Etui (innen Atlas) für nur 20 Mark sehr geeignet. Silberputzpomade pro Dose 30 Pfg. (4 Dosen 1 Mark). Das mexikan Patent-Silber ist ein durch und durch weißes Metall, welches niemals seine Silberfarbc verliert, wofür garantirt wird, und ist daher als ein voller Ersatz für echtes Silber zu betrachten. Da wir die alleinige Vertretung für ganz Deutschland haben, aber vielfach ganz werthlose Nachahmungen existiren, bitten wir auf unseren obigen Fabrik- MF YIPCI“ 9enau 3U achten. Bestellungen nur gegen Post stempel „■»It.AlUU nachnahme ober vorheriger Einsenbung bes Betrages finb daher einzig und allein zu richten: An die Hauptagentur von Nelken, Berlin N., Linienstr. 111. w Wenn die Gegenstände nicht gefallen, verpflichten wir uns hiermit öffentlich, den erhaltenen Betrag dafür sofort zurückzuzahken. 9717 Nur jytgr di®- echt sein wenn 7^58- Stern- mit ^ticToo pel. M Trostlose Zustände herrschen auf dem mexikanischen Silbermarktc. Die verein, mexik. Patent - Silberwaaren - Fabriken sehen sich gezwungen, ihre Fabriken aufzulösen und ihre Arbeiter zu entlassen. Die unterzeichnete Hauptagentur ist angewiesen worden, alle bei ihr lagernden Waarenvor- räthe gegen eine geringe Vergütung für Arbeitslöhne usw. abzugeben. Wir verschenken fast, y?"9' b,r 6 St. feinste mexik. Pat.-Silber-Messcr m. cngl. Kl., Der Gesangs-Komiker. Ausgewäblte LonpletS, Duette, Solosceuen rc. mit Melodien und Pianoforte-Bealcitung 30 Bände (Band 26—30 neu), jeder Band 1 JL ■ JnvattSverzeichnitz gratis und franco. ™ Nstdkmkllim för Dileltantea. Einetheoretifch-prakttfcheAnl-'i'ung zum Sffenilichen Auftreten Von Max Trausil. Geh- Preis 1 20 Die bestenDeclamationen und komische Vorträge für frohe Mevschenkre,se. 10. Auflage. Geh. Preis 1 «tt 50^. Prologe und Eröfflluugsredeu für festliche Gelegeuheiteu. Don A. Bourset. Geh. Preis 1 Jt 20 Der Zauber-Salon. Vollständiger Unterricht in den intereffantesien Kunststücken der modernen Salon-Magie und deren verwandten Fächern. Von Robert Bobin. Mit 122 Abbildungen. Geh. Preis 2 JL 40 Die Bauchrednerkunst. Von Gustav Lund. 2. Aufl Mit Illustrationen. Geh. Preis 5Q C.A.Koch’sV erlag Leipzig u. Dresden. Äm Klavierstimmen hält fich besten« xJ empfohlen 8476 Hermann Bauer, Schillerstraße 15. Ein großer Poften Corsetten für Mk. 1.50 bis Mk. 5 —, reeller Werth Mk. 2.50 bis Mk. 9.—, Regenschirme für Herren, Damen und Kinder, zu billigen Preisen sind eingelroffen. Geschw. Aron, Special-Corsett-Geschäft, 8622 Seltersweg 25. Aquarien n.T errarien, Laubfroschhäuser, T uff Steingrotten etc. in großer Auswahl zu billigen Preisen empfiehlt R. Rüdiger, Sptuglermftr., Wallthorstraße 43. 3131 ! lagen - Verkauf. Landauer, Mylord, Break, Selbstfahrer, Gefchäftswage« und Schlitten in großer Auswahl zu billigen Preisen. 9216 Fr. Grauer, Wagenbauer. Butzbach. Sämmtliche Emil Fiscltah V (9842 10225 vermischte Anzeigen. neu eingetroffen. 9893 Geschwister Berg 10041 i« 9640 Laterna magicas neuester Construction Fermietyungen. Sidilttf Ankn-Zttiiidii',iksltii C ___ stehen iicd) wie vor * fort (Main). 6028 aaronttrt sranzöfischer Der schnitt, per Literslasch- x 2.—, sowie transösleehe Cognacs unter Originoloerschlnh in verschiedenen Preislagen- 36B miet-en E. Dort, Wallthorftraste 45. in Bietzen. Ehr. Honda» 11., Krofdorferstratze 2. Delicatessen, Conserven, Mineralwasser. zur Confect- und Droguen. Colonialwaaren, Südfrüchte. Seltersweg 24 Fernsprecher 23. seit Jahren anerkannt beste Auppeuzimmer, Möbek, Küchen- vnd Kücheneinrichtungen Angekleidete Puppen, Puppenköpfc aller Art Alte Z*uppentheile, alle chrö-en chekenkpuppen U. Chocolade der Herren Job. Phil. Wagner & Co. in Mainz. Schaukel- und Aoll-Aserde Trommeln — Trompeten — Säbel — Gewehre Puppell-Drückwagku, massive feiler und Saflenwagee Läden, Festungen, Ställe, Theater 9214) Die f)lafd>ent>irrbanbIut»Q dorr Of* K. Heb. Loeberlcb, 71 Ltedigstratze 71 -M» empfiehlt e* zur Ültfmpfieblt billigst die Holz^andlung von Wilhelm Jungt, Klein Linden 656<(seither St. Juno IV.) 2trdacn,v: A. Schenda. — Druck nm Berlag der Brübl schen ttn»vern:ate.Buch. und C.'e»ndruckerei (Pietsch & Mosel-C ognac aus der Destillerie von U. L. elfen in Trier a- d- Mosel, Wetnd'stillat obre den geringsten Spritzusatz In Brüfiel mit brr filbemen MedaMe gekrönt, empfi hlt die Vi Flasche zu Mk 3.— und dir Ve Flasche zu Mk- 1.60. [191 PH» Pattet ll Bahnhoistr., Gießen fanimi. Confnniörrrin Witlck (Eingetr. Genoffensch. m. unbeschr. Haftpfl.). Samstag den 14. Deeember, Abends 8 Uhr: General-Versammlung 8263^ Schöner, geräumiger Wohnung perl. Jan. 18V« zn vermiethen. I. Pfeffer, Marktplatz^. 10030] Schön möblirteS Zimmer, mit oder ohne Penfion, zu vermiethen. ________H« Bitter, Ludwigsplatz 14. 28611] Zwei mödltrte Zimmer im Neben, Hause zu vermieihrn Che. Anderthal, Neuenweg 39- 10017] Ein freundliches Logis, zwei geräumige Zimmer mit Cab mt, 4iüche rc-, nur an ruhige Leute sebr d'll'g zu ver- mttthen Näderrs Schloßgafie 19. 92,5| «dtvelvestratz. 83, »weiter Stock, 5—ö zimmer, neu hrrger., sos. zu^erm. 86451 Der zweite Stock meines HauseS, 6 Zimmer mit all Zubeh nebst Wafierl., zu oeruiiethen.__Bahnhofstraße 58. 8390) Schöne Wohnung, 3—4 Zimmer mit allen B-quemlichk., sowie ein möbl Zimmer zu verm Mardnrgerfir. »9. 6794] Wohnung von 7 Zimmern Bade ,immer und allen Bequemlichkeiten nebst Gartrnantheil per «ofort zu vermiethen Lndwigftraße 44, 11 Näbereß iw ersten Stock._____________ 2087] Der 2- Stock meines Hauses ilsterweg 40, Ecke der Stordunlage, be- stehend aus 6—7 Zimmern, Blcichplatz re per sofort zu vermiethen. _________________«ür. echwaU» 3*-97] Lagt», dritter S'ock 6 nimmer nebst Gartenantheil und Bleichplatz, auf sofort ,u vermiethen. Ludwig Hohn- Bleichstraße 16. 3847] Schöne Wohnung, mittl- Stock, 5 Zimmer mit Zubehör, alsbald zu oer Georg Marx Marktstrasse 12 Marktstrasse 12 empfiehlt alle Arten ♦ 1 für die Puppenküche, Mlwm neuester Construction, in fchönster und größter Auswahl. Giessen 1895: Silberne Medaille. Teppiche, Tüllvorhänge, crLme, weiß und bunt, per Fenster von 4 Mark an Bettvorlagen, Tischdecken, Portieren, Linoleum, tm Stück und abgepaßt, Läufer in Wolle, Cocos, Wachsiuck und Linoleum, Angora und Ziegen-Felle, Tischdecken, Möbelstoffe, Wachstuch und Ledertuche. Th. Brück, Schloßgasse 16, Brand- und Kanzleiberg-Ecke. [3607 — Telephon Jtr. 27.jeeB* 3 ui Shampooniren -amknkopswaschkll mit Üroihrnapparaf empfiehlt fich 9124 H. Plank, Friseur. Haarketten fertigt gut und billigst an 9734 Max Rüger, Wallchorstr. 6. Haaruhrketten pafiend zu Weihnachtsgeschenken, fertigt billigst an Gcbr. Fahrrad ,« kaufe« gesucht. Offerten mit ^eid; angabe um. H. an die Exped. d. Bl. ,0,05 Rach Amerika mit den vorzüglichen Dampfern des Nor-dkutscheu Floyd in Bremen 2720 befördert Passagiere der concess. Agent Carl Loos in Gießen. 9935] Tüchtige Spcnglergehülfcn sofort flfjudit auf dauernde Arbeit. R. Rödlger, Spenglermeister, Wallthorstraße 43. Wer dieses hervorragendste aller Spiel- nnd BeschäftigungSmtUel noch nicht kennt, verlange von der nnterzeichncten Firma die neue, reichillustrierte Preisliste, die loftenlos versandt wird. Minderwertiger Nachahmungen wegen achte man beim Einkauf stets auf die obenstehende Fabrik marke. Die echten Sofien find zum Preise von 1,2, 3, 4,5 Mark und höher vorrätig ÜI allen seiueren Kpielwarrn-Kcfchastrn des )n- und Auslandes. dlkll! Richter- Geduldfpielc: Nicht zu hitzig, Ei deS EolumduS, Blibabiciter, Zornbrecher, Grillentöttr ufw., Preis M Pf. Nur echt mit Anker! I. Ad. Dlichter 4 Sie., Audoilladt, Thtzr. [9db9] — I__$ Caviar, Käse, Cervelatwurst. Ein Hauöbürschlyen ge'ucht. Xeaenweg 40. [ 101S6 Haos- und folitbnrfdjfn sowie Oeeonomiepersonal empfiedlt zu jeber Zeit das Placiru"gSbureau von «. GtiaSny, Bahnhofstraße 11 [9997 Empfehle £«* Küchen «Lochen mit nur gut- Empfehig. für sofort und 'PL«er Blacirungsdur. o I. SttaSny Vahnhoffir. 11 Eing.Kaplansgasse. 10198] Ein MLdche« zur Aushülfe sofo'i gesucht, «arbnegerfirafie 29. 10171] BraveS DieustmLdLen ge sucht. Frau Kerber, Kirchenplatz. 9/45] Ein frd'tifleß -r.Ldchea vom Lande für Hausarbeit auf Weihnachten aefiicht. 9täderes in der Erved d Bl '0139, «Ldchen mit guten Zeug nisten können sehr gute Stellen nach hier und auswärts bekommen durch Frau Müller, TeufelslustgSrtchen 26- Schriftliche Arbeiten jeder Art werden übernommen und bestens a-.sgesührt, insbesondere auch die Abschrift von Collegheften- Näheres in der Exp dss Bl. in anständiges Mädchen, welch-.s im «leioermachen^tzL gründlich erfahren ist, wünscht etnige Kunden anzunehmen in und auster dem Haufe, 'stäh in der Exv-d-Bl. io<» Stellesuchenden Handlungsgehilfen empfiehlt seine Dienste der Kaufmännische Verein zu Frank- Kuchenbäckerei zu billigsten Preisen.