Nr. SL. Drittes Blatt. Sonntag den 21. April Gießener Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. »«r«au > S ch u l st r a ß e 7. Erscheint tügli» mit Ausnahme des Montag«. P!cr,Äln* 2 Mark 20 Pf. mit Bringerloh» ” " v ■‘nan,aB9-Durch die Post bezogen vierteljShrNch 2 Mark 50 Pf. Amtlicher HßeiL Betreffend: Abhaltung von Faselschauen. Bekannt .. den im Frühjahr l. I. durch die Körcommissionen zu Mendorf a die nachstehend verzeichneten Fasel für tauglich erkannt, als Gemeindezuchtstiere machung. . d. Lda., Gießen und Grünberg abgehaltenen öffentlichen Faselschauen wurden Verwendung zu finden. Ord.- Nr. Namen der Eigenthümer. Rasse der Fasel. Alter. Farbe. Gutachten der Kommission und Bemerkungen. 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Wohl eingehc Joh. Braun V., Staufenberg. Gebrüder Bopp, Bellersheim. Heinr. Geist, Ruppertenrod. Heinr. Hartmann III., Beltershain. Ernst Zimmer, Lauter. Joh. Sann, Ettingshausen. Heinr. Westrupp, Ruppertenrod. Heinr. Scheld II., Harbach. Joh. Sann I., Ruppertenrod. Joh. Schultheiß, Göbelnrod. Wird einer dieser Bullen für den aber ist es nöthig, daß der betr. Fc lt wird. Vogelsberger. Simmenthaler. Vogelsberger Kreuzung. Vogelsberger. Vogelsberger. Vogelsberger. Berner Kreuzung. Vogelsberger. Berner Kreuzung. Vogelsberger Gemeindedienst angescha rsel zu der von der Gem 14 Monate 17 „ 15 „ 18 „ 15 „ 15 „ 15 „ 21 „ 15 „ 15 , fft, so ist di einte befchlo Roth. Gelbscheck. Gelbroth. Dunkelroth. Roth. Gelbroth. Roth mit weißem Kops und weißen Abzeichen. Roth. Gelbscheck. Roth. -ssen vorherige Besichtigung bi feiten Zuchtrtchtung paßt und Genügend. Erst in V» Jahr diensttauglich. Gut. Sofort verwendbar. In Vt Jahr tauglich. Annehmbar, obgleich flache Rippen u- schwaches Hintertheil. Rach Queckborn verkauft. In 3 Monaten verwendbar. Nicht rein. In 3 Monaten tauglich. Verwendbar. — Nach Treis a. d. Lda. ver- kauft- Annehmbar, obgleich verschiedene Mängel. Nach Climbach verkauft. Verwendbar. In 3 Monaten verwendbar. rrch die Körcommisfion nicht mehr erforderlich- daß unsere Genehmigung zu dessen Verwendung Gießen, am 17. April 1889 Großherzogliches Kreisamt Gießen. ____________________ ___________ __ v. Gagern. Betreffend: Wre oben. Gießen, am 17. April 1889. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen a« die Grotzherzoglichen Bürgermeistereien des «reife». . ouf die nach Vorstehendem den Gemeinden gebotene Gelegenheit zum Ankauf bereit« angekörter Bullen aufmerksam machen beaustraaen wir Sw, eintretenden Falle« nach der im Schlußsatz obiger Bekanntmachung getroffenen Anordnung zu verfahren. oeaufiragen --v. Gagern. . Verwischtes. , — Muster der Quittungskarte, wie sie zur Durchführung des 2llkr8= TOinm8prn250^?H*MMtonen Arbeiter ausgehändtgt werden soll, zeigte Mtnistcr o. Bötticher im Reichstage oor. Die Qutttungskarte besteht aus zwei Octao- om t?’?kVOn1 te*£m ®“rlon- Die Vorderseite enthält den Namen u. f. w. des Arbeiters. Die beiden inneren Seilen enthalien kleine Felder, um für jede Woche eines Jahre« 2ne Qutttungsmaike einzukleben. Ebenso ist Platz gelassen für Bescheinigung von Mtlitärwochen, welch- von den Ouittungsmarken dtspmflren Am Schlug befindet sich ein Schema zur Ausrechnung der Marken. Die Rückseite ist für den Abdruck Don Bestimmungen bestimmt. Aus der Karte läßt sich für den Arbeit- g-b-r in legitimer Weise ersehen wie viel Wochen, in welcher Lohnkfhsse und in welchem Bezirk der Arbeiter in dem betreffenden Jahre gearbeitet hat. Ebenso wurde vorgezeigt An Schema für den Ausweis, welchen der Arbeiter nach Jahresfrist bei Einlieferung der ausgefullten Ouittungskartcn über dieselben erhält. Der Ausweis gibt die stahl u anlfur welch- in jeder Lohnklasse Marken eingeklebt find, sodann die Zahl der Mtltiärwachen und Krankheitswochen. Die Originale der ausgesüllicn Quittungskarten werden bekanntlich bet der Behörde ausbcwahrt. Die Jahresausweise müssen s-Merzeit vorgezeigt werden zur Begründung des Anspruchs auf Rente. " SolBtnbui Scher, bringt das „Zof. Tagbl." aus Aarau: „Heute Morgen, —e,?Sn* aa är«RtrcI ln iS*1? Bur-au trat, fand er die Staatskasse zu seinem Schrecken erbrochen. Aus dem Boden lag ein verdächiiger Mensch mit suichtbarem Brech- hnrh.fUn„hUm erufteti ""scheinenb in Ohnmacht. Der bestürzte Beamte ries sofort Hilfe herbei und man versuchte, durch Bespritzen mit kaltem Wasser den Einbrecher wieder m,e h * bringen. Nachdem diese Bemühungen mit Erfolg gekrönt worden h«Wh? ''""ietlich adgesührt. Im sofort vorgenommenen Verhör gestand ^""d °°r Aufregung und Schwäche, er sei mit der Absicht eingedrungen Anblick der Irostiosen Leere aber vor Schocken und Enttäuschung plötzlich bewußtlos zusammengesunken." »um tan °or Kurzem im ersten Gasthaus von Bedttschew hnth. fiASiAft Gutsbesitzer der Umgegend spielte mit dem Kellner Billard und h?r * Ur Icbe verlorene Partie seinem Gegner zehn Rubel auszuzablen für jede von ihm gewonnene aber hatte der Kellner — ein großes Glas Wasser ohne ir0enb meld)«! Zusatz auszutrinken. Der unselige Kellner verlor zwanzig Partien htntereinmrder und mußte — der Gewinner.war nicht zur Gnade zu beweaen SS U,b KM Kl,,,, man, hä’«, vä*“,1' ä tts.1: Ä * 5)dfie h>änt>C unbq?ctnrer ^ä°d rein haben, das sollst Du aber hP» 11 ^.e ändern wenn Du allein bist. — Wenn Du trinkst so bebe ^ubrm^nn mit betbe,l $ä”ben Empor, Du sollst nicht trinken mit einer Hand wie ein unb S f*m5nn cr den Wagen schmiert. Ferner sollst Du nicht in den Becher husten un « sinken, wenn Du noch Speise in bem Munde hast gleich dem Rind noch mit Geräusch trinken, wie ein Ochs, auch sollst Du bte Nase und den Mund abwasche^ 1 ~ 3” btN Feiertagen sollte Niemand, der seine Gesundheit schützen und sich ^nen gesunden Magen bewahren will, oder der einen schwachen Magen hat und an Kmrn fä TftbaUUn0 leidet, unterlassen, sich nach jedem Kuchengenuß ftRrni H^v^tUittels zu bedienen, welches sich bewährt hat gegen alle i8crbauung6= föl" eftnben'Trfcöbt ^°0^ stammenden Kopfschmerz beseitigt und das allgeme?ne erSnfpr®8unh b7 fo außerordentlich wohlthätig wirkende, köstlich schmeckende Krauter- und Magen Ltqueur, genannt Josef Grütter's .Göttertrank«, welcher pmnfnRrV11 Östlichen Autoritäten als Verdauung befördernd und Magen erwärmend hSpr s t U"d sagt der gertchtl.ch beeidigte Chemiker vr. Hans Brackebusch yrnrpflpr k“V k 8U bem lSötterlrank verwandten Kräuter bekannt sind als wohlthältge n, hP9i J?er B/rdauungsorgane und daß die Mischung derselben als eine sebr glückliche sei; auch sei der „Göttertrank" durchaus geeignet, mit Wein oder Wasser ?pir? ? r i "e'ste" in der Familie gebräuchlichen Hausmittel zu ersitzen, so daß der- letoe in keinem Haushalte fehlen sollte. Walltbmstraße^h^^9^ für ®k&cn unb Umgegend bei Herrn Chr. Ludwig Thomaö, w < erzielt man nur, wenn die Annoncen zweckmäßig abgefaßt IM» H I A uPl typographisch angemessen ausgestattet sind, ferner die WJ/ V I V I II richtige Wahl der geeigneten Zeitungen ge- v « d lroffen wird. Um dies zu erreichen, wende man sich an omm Annoncen di-Ann°nren-Erp-di,i°n Rudolf Most- in Frankfurt »< r am Main (Vertreter in Gietzen Jul. Wallach, . von dieser Firma werden die zur Erzielung eines Eriolaes aeUekrt ‘fflnereln»anfleh"m‘L'VcA ,orolc Inseraten - Entwürfe zur Ansicht 8?pm!n/' d^bchnel werden lediglich die Original - Zetlenpretse der Zeitungen unter ?arf.ttc bd größeren Austrägen, so daß durch Benutzung dieses errdcbt roirb6en °n t 0Cn flro6cn DortheUen eine Ersparntß an Jnserttonskosten ro<2nKSDau«??tr.unrcn d?st. - Du sollst ben Knochen nicht abnagen, wie ein Hund, noch das Mark aus den Knochen saugen. - Einen Apfel iß nicht allein, sondern schneide ihn durch und gib Deinem Nachbar ein Stück. — Willst Du eine Birne ?UH3)1U beim Stiel anfangen, beim Apfel beginne bei der Blume. - Die Butter streich nie mit dem Daumen auf das Brod. — Die Suppe trinke nicht vom Teller, sondern iß sie mit dem Löffel, und sollst Du dabei nicht laut schlürfen, wie ein Kalb. ' Hotel A. Brauser, Würzburg, v'UUcvt bereits großes Nenommä. — Das Möbelfabrik-Lager von Th. Brück, Gießen, Schloßgaffe 16, ’ gegründet 1858, ist das älteste und einzige Gefchäst dieser Branche am Platze mit 16 eomplet eingerichteten Musterzimmern in jeder Preislage. Sämmtltche in eigenen Schreiner- und Tapezierwerkstätten gefertigten Holz« und Polstermöbel sind nach eigenen Entwürfen ausgeführt und wird für deren Solidität jede gewünschte Garantie übernommen. Es empfiehlt sich für Brautleute und andere Interessenten, die vorstehend erwähnten Musterzimmer einzusehen, da dieselben das enthalten, was zur Einrichtung eines gemülhltchen Zimmers nothwendtg ist, indem jedem Geschmack Rechnung getragen ist. Das Lager einfacher polirter und lackirter Möbel, sowie Teppiche, Vorhänge, Möbelstoffe, Steppdecken, Bettfedern ist stets großartig sortirt. 2289 Börfenwocheubericht von E. Wasserschleben, Bankgeschäft. Die Woche hat außerordentlich wenig Anregung geboten- Es herrschte bereits Feiertagsstimmung an der Börse. Die Speculatton, die sich in der letzten Zeit mit Hausseengagements stark überladen hatte, verhielt sich reservirt und beschränkte sich zumeist darauf, ihre Position noch vor Beginn des Festes etwas zu erleichtern. Da auch das Privatpublikum sich in keiner Weise veranlaßt sah, hervorragend etnzugreifen, so war das Geschäft still und bewegte sich in engen Grenzen. Die Course gaben in Folge von Realisationen nach, und es hat auch die am Donnerstag eingetretene Befestigung die Verluste nur theilweise wieder ausgleichen können. Bet einzelnen wenigen Werthen hat die in der Vorwoche begonnene Auswärtsbewegung wettere Fortschritte machen können. So haben besonders türkische Werthe weiter kräftig angezogen, doch konnten auch hier die höchsten Course nicht behauptet werden. Am Donnerstag sprangen Mexikaner unvermittelt 1 pCt. in die Höhe, da, wie verlautete, der zur Verfügung stehende Betrag nunmehr ausoerkauft sei. Egypter haben >/, pCt. nachgegeben, auch ungarische und österreichische Renten sind Bruchtheile schwächer; Russen haben sich gut behauptet, 1880 er nottren sogar nicht unbeträchtlich höher, nur Orient-Anleihen und 4 procentige 1889 er Russen lagen schwach. Von deutschen Fonds waren die 4 procentigen wieder stark offerirt, ohne daß sich die Sachlage in irgendwelcher Weise geändert hätte. Retchsanlethe zeigen 1 pCt., Consols 1/2 pCt. Verlust, 3V, pCt. Anleihen dagegen bleiben fest. Banken lagen matt. Darmstädter und Handelsgesellschaft schließen 2»/r pCt-, Deutsche Bank 3i/a pCt., Dresdner 23/4 pCt., Nattonalbank für Deutschland 1»/« pCt. niedriger. Dtsconto-Eommandtt und -Credtt haben sich wieder etwas erholen können, zeigen aber immerhin noch 1 pCt., respecstoe fl 1 Verlust. Die einzigen Cours- fteigerungen auf diesem Gebiet haben Deutsche Vereinsbank mit 4pCt. und Württemberger Bankanstalt mit 2% pCt. erzielt. Von deutschen Bahnen waren Heidelberg, Speyer und Werrabahn fest und nicht unbeträchtlich höher, auch Mecklenburger haben wieder etwas angezogen, da die Regierung ihr Kaufgebot erhöhte. Lübeck-Buchener haben dagegen 3 pCt. etngebüßt, weil die Festsetzung der Dividende auf 7»/a pCt. nicht befriedigte. Die Course der in der Vorwoche begünstigten österreichischen Bahnen sind abgebröckelt. Staatsbahn und Lombarden schließen fl. 2. Buschtherader fl. 4 niedriger. Dagegen waren Nordwest und Graz-Köstacher recht fest. Letztere haben fl. 6, die beiden Nordwestbahn-Actten ungefähr fl. 3 gewonnen. Für Gotthard-Actien entwickelte sich auf den günstigen Monatsausweis starker Begehr, welcher den Cours 3 pCt. emporschnellen ließ. Hierdurch wurden auch die anderen Schweizer Bahn-Actten mitgezogen und schließen dieselben gegen die Vorwoche durchschnittlich 1 pCt. besser bezahlt. Der Jndustrte-Actienmarkt zeigte wenig bemerkenswerthe Veränderungen.' Lloyd setzten anfänglich ihre steigende Bewegung fort, erlitten aber im Verlauf der Woche auf ungünstige Kritiken, welche an dem Geschäftsbericht geübt wurden, einen nicht unbedeutenden Coursrückgang. Gelsenkirchener sind 4 pCt. höher, Laurahütte dagegen etwas schwächer. Geld bleibt fortgesetzt flüssig. Course der Frankfurter Börse. Staatsanleihe«. Cours vom Cours vom 11. April 18. April 11. April 18. April 4% Hessische Obligation. 107.05 107.20 41/rO/o Portug. v. 88 . 99.45 99.50 „ Bauern .... 107.55 107.30 41/2% do. v. 89 . 99.40 99.35 „ Baben..... 105.40 105.30 50/0 amort. Serb. Gold- 3o/o Sächsische Rente. . 95.70 95.85 Rente .... 86.45 86.— 3Vi°/o BremerStaatsanl. 103.— 102.65 50/oSerbischeEisenbahn- „ Hamb.Staatsrente 103.60 104.05 Hyp.-Obl. 1^. A. . 88.10 88.50 4o/oOestr. Goldrente . 94.30 94.45 40/oSchwed.Oblig. 1880t 104.— 103.95 „ GriechischeMonopol- lo/o Türken conv. . . . 16.30 16.45 Anleihe . . . 78.40 78.50 5°/0 priv. Egypter. . . 104.25 103.90 5o/o Rumänische Rente . 97.85 97.40 „ Argent. Gold - Anl. 4Vs0/o Russische Anl.. . 100.30 100.30 v. 1887 ... 97.15 97.10 3300 Men» sana in corpore sano. Wer den Spruch, daß nur in einem gesunden Körper ein frischer Geist thättg sein kann, an sich selbst erfüllt sehen will, mutz vor allem dafür sorgen, datz durch regelmäßige Verdauung reichlicher Mengen von Nährstoffen, im Organismus womöglich etwas mehr Nährstoffe abgelagert werden, als solche durch die Thätigkett des Lebens zum Verbrauch gelangen. Wem aber aus irgend welchen Gründen die Erfüllung dieser Bedingung nicht leicht wird, der versäume nicht, durch den Genuß von Kemmerich's Fletsch-Pepton dasjenige zu thun, was er sich und seinen Angehörigen schuldig ist. Der Fleischbrühe, den Saucen, wie den meisten anderen Speisen zugesetzt, liefert es eine leicht verdauliche, angenehm schmeckende und dabei sehr ausgiebige Nahrung, die ein Gefühl der Behaglichkeit und erhöhte Arbeitskraft verschafft.[Ho. 2565] A7|inf. ©p| U/UL/D Hoflieferant 8r. Maj. d. Kaisers u. Königs Bonn, Berlin un6 * SCI, Antwerpen, empfiehlt als unübertroffen, ihre seit mehr als QQn 50 Gebrannten Java Kaffees 89 Lebensmittel-Branche käuflich sind. Eisenbahn-Prioritäten. 40/tz Pfälz. Ludwigsbahn (Bexbach) . . . __ 105.— 50/0 Südbahn Lombarden 4% do. do. 103.10 98.10 102.90 98.40 „ Hessische Ludwigsb. 68/69 garant. . 103.10 104.40 3o/o do. do. 4o/oPrag-Duxer Gold . 102.40 63.40 102.35 Elisabethb. steuerfrei Gold .... 103.20 102.95 „ Rudolf Gold (Salzk.) „ Franz-Josef Silber 102.60 103.— 83.45 5o/o Oestr. Staatsbahn. 4% do. do. 108.50 102.70 109.— 102.80 3o/o staatl. garant. Jtal. Eisenbahn . . 58.95 59.20 3% do. do. I.-VIII.Emiss.. 3% do. Ergänzungsnetz 84.30 80.75 84.60 81.— 3°/0 Lioorneser . . . 4o/o Russische Südwest- Eisenbahn . . 65.95 91.90 66.- 91.70 5% Nordwestbahn Gold — 109.— 4o/g Wladikawkas garnt. 90.30 90.05 C Sisenbahn-Actierr. Ludwigshafen-Bexbach. 234.65 234.20 Lübeck-Büchner . . . 183.— 180.60 Hessische Ludwigsbahn. 115.— 116.30 Mecklenburger . . . 170.— 169.60 Pfälzische Nordbahn . 116.60 117.70 Gotthardt..... 141.— 143.90 Marienburger-Mlawka. 80.50 79.80 Jtal. Mtttelmeer . . 120.80 120.10 Bank-Actien. Deutsche Reichsbank . 132.60 132.95 Dresdener Bank. . . 153.50 I 151.70 Berlin. Handelsgesellsch. 174.50 171.70 Mitteldeutsche Creditb. . 112.20 111.40 Deutsche Bank . . . 171.70 167.20 Wiener Bank-Verein . 91.37 90.06 DeutscheGenossenschftsb. v.Soergel.ParrisiusLCo. 138.30 137.70 Württemb. Vereinsbank 124.90 125.— Industrie-Papiere. Binding-Brauerei . . 180.70 180.90 Deutsche Verlagsanstalt 281.70 281.65 Stern- do. (Oberrad) Bad. Anilin- u. Soda- 142.50 142.50 Farbwerke,vorm.Meister, Lucius & Brüning. Riebeck'scheMontanwerke 250.— 249.50 fabrik .... 274.— 274.90 177.25 176.50 Pfandbriefe. 4o/o Franks. Hyp.-Pfdbr. 4o/gDeutscheGrundschld.- v. 86 ab . . . 104.— 103.60 Bk.-Pfandbr. . 103.— 103.— Z^o/oFrnkf.Hyp.-Pfdbr. 99.70 99.70 31/2% do...... 99.50 99.50 4v/gPreuß.Hyp.-Act.-Bk.- 3V2°/o Rhein. Hyp.-Bank- Pfandbr. . . . 103.28 103.— Pfandbr. . . . 99.50 99.50 3/oChic.Milw.f.St.Paul 117.65 117.70 Nebraska 1927 . . 41/2°/o California Pacif. 90.80 91.45 Prt., rückzahlb. 1921 . 103.50 103.75 I. M., rückzahlb. 1912 106.40 107.— 6% Centr. Pacif. I.Mrtg. 6o/oPacif.ofMissouri con- rückzahlb. 1895/98 . 112.20 112.20 solidated I. M. r. 1920 110.95 111.— Diverse Obligationen. 50/0 Buderus-Obligat. . 1 104.80 | 104.85 | 41/2% GrafHenkelv.Don- nersmark, rückz. ä 105 | 106.— 106.— Allgemeiner 'Wiegen Umbau meines Ladens verkaufe ich sämmtliche [Ij Möbel, Spiegel, Stühle zu bedeutend herabgesetzten Preisen. 3216 Wilh. Hutzschrad, Tspefier, Kaplansgssse 27. Zu bevorstehenden Festtagen bringe mein Weinlager in empfehlende Erinnerung. Da/nlel Oeil^ 3,28 Lindenplatz 3. xxxxxxxxxxxxxoxxxxxxxxxxxx fKinbermagen t— in größter Auswahl billigst bei 3352 Ph. Schlatter. NB. Gewöhnliche Wagen in schöyer Größe von «X 10.— an. Ki» r" g < r. Geschäfts Empfehlung. Hierdurch die ergebene Anzeige, daß ich Hierselbst ein Milk- (t UmMMI eröffnete und nebenbei Lager von Parfümerien, sowie allen in diese» Fach einschlagenden Artikeln habe. 3336 Durch Führung von nur guter Waare bei streng reeller Bedienung werde ich mir das Vertrauen meiner geehrten Abnehmer zu erwerben wiffen. Gießen, 20. April 1889. Hochachtungsvoll Carl Merkel, 16 Marktstraße 16 Ein bedeutendes Haus übergab mir die Niederlage seiner preiswerthesten Weine. _________________________________________ I Photographie. Auf Ostern kann in meinem Geschäfte jeder Art werden von jetzt ab fortwährend ! ein Lehrling eintretew GMK Unb nad) ben nÄ ■ 2409,,__vom. G. Backofen. , Q 3314 Eingemachte Bohne«, per Pfd Bertrand, Wettergaffe 3. | 10 abzugeben. Grünbergerstraße 42 Bekanntmachung. Auf Antrag der Actiengesellschaft „Ballgesellschaft für Mittelwohnungen" zu Berlin wird in das Bergwerks- eigenthum des Vogelsberger Bergwerksvereins an nachstehend bezeichneten, auf Eisensteine beliehenen Gruben, nämlich: 1. Grube „Martha" in der Gemarkung Allertshausen, bei Gießen, Kreis Gießen, 66 Hectar 75 lUMtr., 2. Grube „Orcus" in der Gemarkung Bleidenrod, bei Homberg, Kreis Alsfeld, 49 Hectar 08 Ar, 3. Grube „Albert" in der Gemarkung Büßfeld, bei Homberg, Kreis Alsfeld, 35 Hectar 93 Ar, 4 Grube „Gloria" in der Gemarkung Deckenbach, bei Homberg, Kreis Alsfeld, 84 Hectar 70 Ar, 5. Grube „Schöne Aussicht" in der Gemarkung Homberg, Kreis Alsfeld, 73 Hectar 62 Ar, 6. Grube „Agnes" in der Gemarkung Nieder-Gemünden bei Homberg, Kreis Alsfeld, 47 Hectar 50 Ar, 7. Grube „Adolf" in der Gemarkung Grebenau bei Alsfeld, Kreis Alsfeld, 190 Hectar 50 Ar, 8. Grube „Moritz" in der Gemarkung Hungen, Kreis Gießen, 71 Hectar 49 Ar, 9. Grube „Wetter" in der Gemarkung Rödgen bei Friedberg, 27 Hectar, 80 Ar, 10. Grube „Anna" in der Gemarkung Schwalheim, bei Friedberg, 99 Hectar 20 Ar, 11. Grube „Johanna" in der Gemarkung Freienseen, bei Laubach, Kreis Schotten, 71 Hectar, die Zwangsvollstreckung angeordnet und Termin zur Versteigerung dieser Gruben vor Großh. OrtSgericht Gießen auf Donnerstag d.1.Augrrstl88S, Nachmittags 2*/? Ühr, anberaumt. Gießen, am 12. April 1889. Großh. Amtsgericht Gießen. 3316 Kullmann. Im Konkurs über das Vermögen des Carl Krombach in Gießen ist Schlußrechnung auf Großh. Amtsgericht niedergelegt. Die vertheilbare Maffe beträgt JL 443.20, die zu berücksichtigenden Forderungen JL 7327.34 F. Hoffmann, 3311 Konkursverwalter. DienStag den 23. April, von Morgens 10 Uhr an, läßt Johannes Bellos IV. zu Rödgen verschiedene Oeconomiege- räthe gegen baare Zahlung versteigern, als: zwei Schweine, einen Wagen mit Zubehör, zwei Pflüge, eine Egge, ein Psuhlfaß, eine Häckselmaschine, eine Kaute Mist, zwei Paar Zuggeschirre und sonst noch vieles andere. 3315 Johannes Bellof IV. Aeitgeöotenes. Tannen- und Buchen Scheitholz ist billig abzugeben bei 3305 Jang IV., Klein-Linden. Grösste Erfindung der engl. Stahlfedern - Fabrikaten. Gleiten mit unbeschreiblicher Leichtigkeit über jedes Papier. Zu haben in allen Papier- und Tchreibwaarenhandlungen. 1427 Gutes Heu ».Grummets verkauft H. »lipftein, M-n-Buseck. Bekanntmachung. Vom 1. Mai verkehrt der Zug 427 zwischen Friedberg und Gießen wie folgt: Ab Friedberg 436, Bad Nauheim 4", Ostheim b B. 459, Butzbach 506, Langgöns 522, Groß-Linden 530, Gießen an 540. Hannover, den 16. April 1889. 3326 __Königliche Eisenbahn-Direction._________ Freiwillige MMliar-VeMetgerung. DienStag den 23. April l I., Vormittag- 9 Uhr anfangend und Mittwoch den 24. sowie Donnerstag den 23. fortgesetzt, werden in dem Hotel Fürstenhof zu Büdingen die nachfolgend näher bezeichneten Mobilien gegen sofortige Bezahlung versteigert: 1 großer 12sitziger Omnibuswagen, 1 Glas-Kalesche, 1 Droschke, 1 Halbverdeck (eim und zweispännig), 1 Schlitten (Figur — Löwe in Lebensgröße), 1 desgl mit Glasverdeck, 1 desgl. Jagdschlitten, 3 Oeconomiewagen, verschiedene Pflüge, darunter 1 Kartoffelhäufelpflug, 2 Eggen, 2 Pfuhlfässer, verschiedene Ketten, 2 Chaisengeschirre, 1 Einspänner- desgl. 4 Fahrgeschirre, 2 Ackerkummete, 1 Vierspänner-Leitzügel, 1 Zweispänner desgl., 2 Reit-Sättel mit Zaumzeug, sowie verschiedene sonstige Geschirrtheite. Ferner: 8 Betten, darunter 3 Gesindebetten, verschiedene Psellerschränke, Sophas, Kommoden, 2 Schreibsecretäre, Tische, Stühle, Spiegel, Kleiderschränke, Waschtische, Nachttischchen, Vorhänge u. s. w. Küchengeräthe, als: kupferne Töpfe, Caflerollen, Porzellan, blechernes und irdenes Geschirr rc. Weißgeräth, a. Bettwäsche: 4 Dutzend Betttücher, 2 Dutzend Plu- meau-Bezüge, 1 Dutzend Kopfkiffen-Bezüge; b. Tischgeräth: 6 Tafeltücher, 18 Tischtücher, 8 Dutzend Servietten. Wein : ca. 1000 Liter verschiedenen Wein in Fässern — nach Probe —, verschiedenen Weiß- und Rothwein in Flaschen, darunter ca. 20 Flaschen Markobrunner 1811 r und ca. 20 Flaschen Niersteiner 1857 r. Mehrere Weinfässer, Weinflaschen und Bierflaschen u. s. w. u. s. w. Bemerkt wird, daß die Versteigerung in der Reihenfolge wie inserirt stattfindet Büdingen, den 15. April 1889. 3303 In Auftrag des Herrn Carl Müller: Heutzenrifder, ___Gerichtsvollzieher bei Großh. Amtsgericht Büdingen. 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