Kaiserbegegnung die drei Minister des Auswärtigen beiwohnen würden, wodurch die neueste Monarchen-Zusammenkunft allerdings in einem hochbedeutsamen Rahmen erscheinen würde. , . „ Die deutschen Colonial - Erwerbungen rn West-Afrika haben wiederum eine Erweiterung erfahren. Auch die Küstenstrecke südlich des Camerungebietes bis Batanga hin befindet sich nach einer Meldung des „Hamb. Corresp." in deutschen Händen und hat General-Consul Dr. Nachtigal die deutsche Flagge in Malimba, Klein - Batanga und Groß-Batanga aufgehißt. Gleichzeitig bestätiat sich die Meldung von der Entfaltung der deutschen Fahne in Bageida an der Goldküste, wobei die von vornherein zu bezweifelnde Nachricht, daß es in Bageida zu einer Beschimpfung der englischen Fahne gekommen sein sollte, dementirt wird. Die Eingeborenen haben auch keine feindselige Stimmung gegen das deutsche Protectorat bekundet, da ausbedungen wurde, daß dec Hasen ein freier sein soll und Deutschland in keiner Weise Zölle auferlegen werde. Die französische Action in China hat mit der Zerstörung des Arsenals von Foutchou und der chinesischen Kriegssiotte aus dem Flusse Ming einen für die Franzosen recht günstigen Anfang genommen. Admiral Courbet meldet, daß 9 chinesische Kriegsschiffe und 12 Kriegschchonken in den Grund gebohrt worden sind, während die französische Flotte nur em Torpedoboot verloren hat. Den Verlust der Franzosen §ibt der Bericht des Admnals auf nur 6 Todte und 27 Verwundete an, was gegenüber den chinesischen Ver- Resultate, und ug reu Bureaux in nbogen, ca. 500 Uständig gleich- ich. Wir sind )fehlen. » auf dem tungswesens, ;h. immern mit yarz. sowie ie grösster rauch durch MI in 1. 5** 203. Jwettes Blatt. Sonntag den 31. August 1881 Meßmer Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. " ' _ ;i mf v.-» PreiA vierteljährlich 2 Mar? 20 Bf mit Brinartt-tm. Berte* t Vchulftraße 7. 6rf*etnt «N »«Snatzmt heS »enteg*. Durch tzie Post be,ogen merteljLhrlich 2 Mark 50 P. Amtlicher Hheit. Betreffend: Die Viehpreisverthellung des landwirthschaftlichen Vereins von Oberheflen in 1884. 25. d. Die Einlieferung von auszustellenden Erzeugnissen der Landwirthschaft, landwirthsch. Maschinen und Geräthen wolle bis spätestens zum 2. September erfolgen. Die auszustellenden Thiere müssen am 4. September, Vormittags 7 Uhr, am Ausstellungsplatz zur Stelle sein. Friedelhausen, am 2. August 1884. Der Präsident des landwirthschaftlichen Vereins von Oberhessen. Adalbert Freiherr Nordeck zur Rabenau. druckten Prämiirungsordnung. Im Ganzen stehen zur Verfügung: Aus dem Staatsfond..... Aus Provinzialvereinsmiteln . . Aus dem Bezirksverein Lauterbach Zusammen 2500 Mk. Anmeldungen zur Bethelligung bei der Ausstellung beliebe man bis zum M. bei Herrn Rentmeister Lipp in Lauterbach einzureichen. Tie diesjährige Viehpreisverthellung des landwirthschaftlichen Vereins von Oberhessen soll am Donner-tag he« 1. September zu Lauterbach abgehalten werden. Mit derselben ist eine Ausstellung von Producten landwirthschastlicher Thätigkeit, sowie von Maschinen und Geräthen verbunden. Prämiirt werden: 1. Pferde, und zwar: 1) Züchtstuten mit Fohlen; 2) Zuchtstuten, bezüglich deren diesjähriger Deckjchein vorliegt. 3) Fohlen, die nicht mehr saugen. II. Rindvieh, und zwar: 1) der einheimischen Vogelsberger Gebirgsrace; 2) der Simmenthaler Race unö 3) der Kreuzung von beiden vorhergenannten Racen; 4) der Piederungsracen. Im Einzelnen: a) Bullen von Privaten, Gemeinden und Gemeindebullenhaltern, im Alter von 1—2 Jahren; b) Rinder, die sichtbar trächtig sind, von 2—3 Jahren; c) Zuchtkühe. III. Schweine, und zwar: 1) Mutterschweine, trächtig oder mit Ferkeln; 2) Eber; 3) Zuchtschweine im Alter von wenigstens Va Jahre. IV. Schase, und zwar: 1) Zuchtschafe in Loosen von wenigstens 3 Stücken; 2) Böcke. V. Ziegen. Vom Aussteller selbstgezüchtete Thiere werden höher prämiirt, als gekaufte. Letztere müssen, insofern sie im Besitze von Privaten sind, eine bestimmte Zeit lang angekauft sein und zwar Stuten mit Fohlen mindestens 1 Jahr; Bullen, Rinder. Zuchtkühe und .Zuchtschweine Va Jahr. Fohlen, welche bis zum Alter non 21/a Jahren noch nicht eingespannt worden sind, sollen vor anderen den Vorzug haben. , c. . „ . Die Bewerber haben amtliche Bescheinigungen über die bezüglich der Thiere geforderten Voraussetzungen beizubringen. Unrichtige Angaben des Ausstellers in Bezug^auf die bestimmten Anforderungen an die concurirenden Thiere haben zur Folge, daß etwa zuerkannte Prämien wieder zurückgezahlt werden müssen und daß der Aussteller in solchem Falle durch 5 Jahre von der Zulassung zu Prämiirungen ausgeschlossen ist. Es kann nur wirklich preiswürdiges, den verlangten Leistungen entsprechendes Vieh prämiirt werden. Eigenthümer solchen Viehes, welche wegen zu starker Concurrenz keine Prämien erlangen konnten, erhalten auf Verlangen eine durch die Preisrichter festzusetzende Wegentschädigung, wenn sie über 10 Kilometer weit hergekommen find, und zwar 10 Pfg. für den Kilometer. , , Die Musterung und Prämiirung des Viehes durch die Preisrichter beginnt Vormittags 8 Uhr und ist thunlichst mit Ausschluß des Publikums in abgegrenzten Räumen vorzunehmen. 1000 Mk. 1000 „ 500 „ Die Namen der Aussteller dürfen den Preisrichtern vor der Prämiirung nicht mitgethellt werden. Die Thiere sind nach Nummern vorzusühren. Zur Preisbewerbung sind alle Angehörigen der Provinz zuge- lpssen. Nur die aus Mitteln des Bezirksvereins stammenden Preise werden lediglich den Angehörigen des Kreises Lauterbach, und bei ausgestellten gleich pteiswürdigen Thiere«, Mitgliedern des landwirth. Bezirksvereins Lauterbach vorzugsweise gewährt. Die Hälfte der verfügbaren Prämiirungssumme wird ausschließlich für die kleinen Grundbesitzer teferüirt und die Bestimmung, wer zu solchen zu rahnen ist, den Preisrichtern überlassen. Die prämiirten Thiere der kleinen Landwirthe werden be- sklUderS vorgeführt. Viehhändler als solche sind von der Bewerbung ausgeschlossen. Thiere, welche bereits bei einer PreiSverthellung eines Bezirks prämiirt worden sind, können in derselben Categorie nicht wiederholt einen Preis bei der bevorstehenden PreiSvertheilung erhalten. Ein Aussteller kann auf der bevorstehenden Ausstellung in einer Categorie nur einen der bewilligten Geldpreise erhalten. Mit der Ausstellung ist eine Verloosung von Vieh, landwirthschaftlichen und sonst nützlichen Geräthen, sowie Maschinen verbunden. Jeder Aussteller hat die Ausstellungszeit bei Meidung des Verlustes der zuerkannten Prämien oder Wegentschädigung auszuhalten. Bezüglich der Erhebung eines Stand- geldes bleibt Bestimmung vorbehalten. * . • ' Den auszustellenden Maschinen, Geräthen, Werkzeugen rc. sind die Verkaufspreise anzuhesten. Die Größe der einzelnen Preise wird vo« den Preisrichtern bestimmt. Bei den aus dem Staatsfonds fließenden 1000 Mark sollen dieselben bei Großvieh nicht unter 60 Mark und bei Kleinvieh nicht unter 30 Mark pro Stück oder Loos betragen. Im Uebrigen erfolgt die Zuerkennung der Preise nach Maßgabe der für die landw. Vereine gültigen, in Nr. 7 der Zeitschrift für die landwirthschaftlichen Vereine in 1882 abge- Wocheufchau. Gieße«, 30. August. Aus dem Gebiete der innerenAngelegenheiten sind aus dieser Woche als erwähnenswerth nur die Veränderungen in mehreren höheren Com- mandostellen in der preußischen Armee hervorzuheben, als deren wichtigste die Ernennung des bisherigen commandirenden Generals des 3. Armeekorps v. Pape, zum commandirenden General des Garde-Corps und die llebertragung des CommandoS des 3. Armee-Corps an Generallieutenant Gras v. Wartensleben, £ früher Commandeur der 17. Division, erscheinen. Beide Militärs haben sich schon in den früheren preußischen Feldzügen ausgezeichnet und auch an dem Kampfe gegen Frankreich rühmlichen Antheil genommen und mit Stolz und Vertrauen dürfen daher das Garde-Corps und das 3. Armee-Corps auf ihre neuen Führer blicken. Die Luft ist mit Gerüchten über die signalisirte Monarchen- Zusammenkunft erfüllt, ohne daß dieselben bis jetzt eine bestimmte Gestalt angenommen hätten. Daß aber dieselbe stattfinden wird, ist sicher, zumal nunmehr der Oberpolizeimeister von Warschau öffentlich bekannt macht, daß Kaiser Alexander in diesen Tagen in Warschau zu erwarten sei; gleichzeüig ertheilt der Oberpolizeimeister gütigst die „Erlaubniß", die Häuser zu decoriren und Abends zu illuminiren. Uedereinstimmend wird von verschiedenen Seiten ver- ichert, daß Kaiser Franz Joses an oer Begegnung zwischen Kaiser Wilhelm unb Kaiser Alexander theilnehmen werde, ja, es wird sogar behauptet, daß der lüsten, welche Privatberichte auf 2000—3000 Mann schätzen, außerordentlich gering erscheint. Der Marineminister, Peyron, hat denn auch in einem Telegramm an Courbet der vollen Befriedigung seiner Regierung über die glanzende Eröffnung der Operationen und den Wünschen für einen vollständigen Erfolg derselben Ausdruck gegeben. Nach dem Berichte des Admirals selbst steckte derselbe aber noch mit dem größten Theile der sranzöstschen Flotte auf dem Flusse Ming fest und muß sich erst die Rückkehr nach dem Meer den die Mündung des Ming deckenden chinesischen Forts gegenüber, welche den Admiral am 18. Juli hatten ruhig flußaufwärts paaren lassen, erkämpfen. Unterdessen beschäftigt man sich in Paris mit der Frage, ob es doch nicht geboten sei, die Kammer einzuberufen, zumal wenn, wie man annimmt, der französischen Regierung noch nachträglich die officielle Kriegserklärung China's überreicht werden sollte. Anderseits wird freilich das Gerücht von einer möglichen Vermittelung Deutschlands zwischen Frankreich und China von Neuem verbreitet und hat hierzu wahrscheinlich der Besuch, den der französische Botschafter de Lourcel dem Fürsten Bismarck in Varzin jüngst abgestaltet hat, den Anlaß gegeben. In England theilt man seine Aufmerksamkeit zwischen den Vorgängen an der chinesischen Küste und der englischen Expedition, welche zum Entsätze Gordon's in Vorbereitung begriffen ist. In der französisch-chinesischen Streit- Affaire schlagen die englischen Blätter jetzt einen prononcirt feindseligen Ton gegen Frankreich an und namentlich die „Times" ist bemüht, das Bombardement von Foutchou als einen untilgbaren Schandfleck für die ftanzösische Nation hinzustellen; auch ist das englische Weltblatt bemüht, Zwietracht zwischen Deutschland und Frankreich zu säen, indem es aussührt, wie die ostasiatischen Verwickelungen der französischen Republik für Deutschland nur zum positiven Vortheil ausschlagen würden. Zu einer Verbesserung des enqlisch-französischen Einvernehmens im Orient werden alle diese Ausfälle der englischen Presse gegen Frankreich schwerlich dienen. Was die egyptischen Angelegenheiten anbelangt, )o dürsten dieselben jetzt mehr in Fluß gerathen, da General Wolseley kommenden Sonntag über Trieft nach Egypten abzureisen gedenkt, uw das Ober- Commando über die englischen Truppen daselbst zu übernehmen und die Vorbereitungen für die Expedition nach Khartum zu überwachen. In Triest wird sich Lord Northbrook mit General Wolseley vereinigen und beide gedenken sich hier auf dem englischen Aviso „Iris" nach Alexandrien einzuschiffen. Mit großer Genugthuung wird man in England das vorläufig allerdings noch unverbürgte Gerücht aufnehmen, nach welchem General Gordon am 11. d. M. einen großen Sieg über die Aufständischen davongetragen haben soll und daß in dem Kampfe zwei Jnsurgentenführer gefallen seien. Der italienischenRegierung bereitet die täglich wachsende Cholera- gefahr zur Zeit mehr Sorgen, als alle Fragen der hohen Politik. In Busca und Spezia ist die Cholera geradezu verheerend ausgetreten, so daß sich König Humbert veranlaßt gesehen hat, in Begleitung des Premierministers Depretis ersterer Stadt einen Besuch abzustatten. Um Spezia wie um Busca sind Militär - Sanitätscordons gezogen worden und diese außerordentliche Maßregel beweist zur Genüge, wie bösartig die Epidemie in diesen Städten aufgetreten fein muß. . In Belgien wird die innere politische Lage durch das Schulgesetz beherrscht, dessen ersten Artikel die Repräsentantenkammer am Dienstag nach heftigen Debatten angenommen hat. Auch neue Demonstrationen in Sachen des Schulgesetzes stehen in Aussicht, diesmal aber für dasselbe. Die clericale Partei gedenkt am Sonntag eine große Demonstration in Brüssel zu insceniren, trotzdem daß die Demonstration für diesen Tag vom Brüsseler Bürgermeister verboten worden ist. Die norwegische Regierung hat die Quarantäne-Maßregeln gegen aus norddeutschen Häfen kommende Schiffe wieder aufgehoben, so daß wohl Deutschland die angedrohten Repressalien gegen Norwegen nicht erst zu ergreifen braucht. Die Pforte hat wieder einmal mit verschiedenen Aufständen zu thun. Der Beduinen-Aufstand in Arabien dauert noch fort und nun haben sich auch die Kurdenstämme in Türkisch-Armenien erhoben und weigern sich, Steuern zu entrichten und Militärdienste zu verrichten. Armenien ist ein sehr kitzlicher Punkt der Pfortenherrschaft. BerurischteS. — Einen redenden Beweis von seiner großen Rüstigkeit hat Kaiser Wilhelm vor einigen Wochen gegeben. Schon im vorigen Herbste hatte der hohe Herr den Wunsch gehegt, im Wildpark bet Potsdam auf Rehwild zu pirschen, doch mutzte man damals davon Abstand nehmen. Am vergangenen 11. August fand jedoch, wie die „Deutsche Jäger-Zeitung" berichtet, die Pirsche statt. Es galt einem starken „Feist- htrsch" und zwar einem „weißen", denn dag Wildgehege bet Potsdam birgt noch wecheS Edelwild. Vor Tagesanbruch war die Jägerei zu Holze gegangen, um deu Hirsch zu „bestätigen" und Vorm'ttagS um halb zehn Uhr bestiegen der Kaffer und Prinz Heinrich in Begleitung des Wildmeisters und der beiden Büchsenspanner den Prrsckwagen. Nach etnstündiger Fahrt wurde „die hoble Grund" erreicht, tn deren hügeligem Terrain, biS zu den „Entenfängerbergen", der gesuchte Kapitalhtrsch, der sich inzwischen mit dret anderen jagdbaren Hirschen einem vorüberziehenden Trupp Mutterwild angeschlossen hatte, wahrgenommen wurde. Hier gelang es tu einem hoben Kteferbestande, von dem hügeligen Terrain und gutem Winde begünstigt, das Rudel gerade in dem Augenblick anzufahren, als es eine Blöße passirte und die Hirsche, von dem Rudel getrennt, frei standen. Der Kaiser gab sofort Feuer auf den „Wttß n" und gleich darauf auf einen rothen Zehn-Ender, welcher letztere auch unterm Feuer blieb, während der andere flüchtig ging. Nach etwa zweihundert Schritt brach er zusammen, raffte sich aber wieder auf, um jedoch nach etwa tausend Schritt unter einer Eiche sich wieder nieder zu thun. Der Kaiser, welcher während der Pirsche öfter den Wagen verlassen hatte, l eß es sich nicht nehmen, dem Hirsche selbst den Fangschuß zu geben, obgleich er zu diesem Zwecke einen ziemlich steilen Berg, dessen Hana mit glatten Ktefernadeln bedeckt war, erklimmen mußte. Der erlegte „Weiße" war ein Achtz?hn-Ender. Mit dem grünen Eichenbruch geschmückt und eine zweite Pirsche tn Aussicht stellend, verließ der hohe Herr das Revier. — sGegen den Geheimmittelschwtndelff Man schreibt der „Soctal-Corresp.": Mit einer sehr rühmenswerthen, muthvollen Ausdauer setzt der Karlsruher Gffund- hettsrath seinen Krieg gegen das Gehelmmittelunwesen fort, durch welches alljährlich nicht bloS viel Geld aus den Taschen unwissender Leute tn die Kassenschränke von Schwindlern geleitet, sondern auch der Volksgesundheit schwere Wunden geschlagen werden. Hoffen wir, daß tn diesem wackeren Kampfe Karlsruhe nicht wie bisher fast allein fort und fort stehen bleibe, hoffen wir namentlich, daß unter den Apothekern sich immer mehr die Ueberzeugung ausbreite, wie wenig gerade ihnen, den Fach- und Vertrauensmännern des Publikums und der Behörden, es ziemt, jenen dreisten Beutel- schneidern als Agenten und Helfershelfer zu dienen. AuS einer Bekanntmachung vom 19. April 1884, gez. Schnetzlcr, ersieht man, daß ein gewisser Richard Berger, früher in Blasewttz, jetzt in Plauen, sich in den Zeitungen zur Heilung von Schwindsucht, Harnruhr, Bandwurm, Bleichsucht, Nervenleiden, Geschlechtskrankheiten rc. empfiehlt. „Wer sich", heißt es (anszüglich), „z. B. wegen Lungenleidens an Berger wendet, erhält einen gedruckten Zettel, auf dem im schlechtesten Deutsch rin Diät angerathen ist, deren Beobachtung für jeden Lungenkranken zweifellos schädlich wäre. — Der Zettel kostet allein 10 JL „Kurhonorar", daneben empfängt der Patient ein Packet Thee und 3 Fläschchen Medicin zu 8 JL 80 Der Thee ist ein Gemisch gewöhnlicher e'n, heimischer Kräuter und kann bte ihm angepriesene Heilkraft nicht beanspruchen; die 3 Fläschchen enthalten eine Lösung von Holztheer in einer Abkochung von Pflanzen- theilen; 2) eine desgleichen mit größerer Menge Holztheer; 3) eine mit Nelken, Zimmt und Eardamom aromatisirte Abkochung verschiedener Pflanzenstoffe. Sämmtliche „Arzneien" sind stark gezuckert und können eine kranke Lunge niemals gesund, wohl aber bet anhaltendem Gebrauch einen gesunden Magen krank machen. — B. war früher Werkführer in einer Holzwaarenfabrik, trieb dann, bis dies durch die Gewerbeordnung untersagt wurde, Kurpfuscherei im Umhrrz^ehen und lebt jetzt von der Ausbeutung Kranker auf brieflichem Wege. Zwei Apotheker, Ilgen und Moll in Kötzschen- broda, hatten eS für vereinbar mit ihrer persönlichen und Standesehre, die Berger'schm Recepte anzuferttgen. Wir warnen vor dieser Schwindelei." — Nach Einsichtnahme der bezüglich der Handhabung de8 § 16 der Vorschriften für die Studtrenden der Landes-Universitäten re. vom L October 1879 erstatteten Berichte Hot der preußische CultuSminffter beschlossen, diesen Paragraphen wie folgt abzuändern: „Verliert ein Studtrender sein Anmeldebuch, so wird ein neues Exemplar nur gegen eine Gebühr von 20 auSgeferttgt. lieber die Vorlesungen j-doch, für welche die vorschriftsmäßige Anmeldung und Abmeldung nicht mehr nachgewiesen werden kann, wird ein Vermerk in das AbgangSzeugniß nur ausgenommen, wenn ihr Besuch den Studirenden von den betreffenden Docenteu bescheinigt wttd. Ist der Verlust nachgewiescner Maßen unabsichtlich herbeigeführl, so ist der Rector vefugt, mit Rücksicht auf alle Umstände des einzelnen Falles, z. B. die größere oder geringere Entschuldbarkeit deS Studirenden, die sonstige Würdigkeit und Vermögensoerhältnffse desselben, die Gebühr ganz oder thetlweise zu erlassen." Diese Bestimmung tritt sofort tn Kraft. — sAuch eine Jub^lfeierff In einem Gartenlokale in Berlin saßen jüngst zwei Herren uno musterten sich gegenseilig mit Blicken. „Wir müssen uns kennen?" fing der eine endlich an. „Scheint mir auch so," erwiderte der andere. ^Ste find Barbier, nicht wahr?" — „Sehr richtig!" — „Und Sie Fleischer?" — „Stimütt!" — „Wissen Sie noch, damals vor 25 Jahren!" — „Na ob ich mich noch erinnere, war eine heitere Sache!" Nun mischten sich auch die umsstzenden Bekannten des Barbiers tnS Gffprach und es wurde dabei folgende „heitere" Geschichte zu Tage gefördert: Vor 25 Jahren sollte der Barbier sein Examen als Heilgehilfe machen. Er sollte badet auch zeigen, daß er Zähne zu ziehen versiehe und dazu bedurfte er natürlich eineß entsprechenden „VersucdSobjectes." Der Prüfungstag rückt heran, aber es will sich Niemand für eine solche „Prüfung" finden, der Barbier ist in Verzweiflung. La fällt ihm im letzten Moment ein, daß der Fleischer nebenan einen Gesellen habe, der es vielleicht thun wird. Und zur großen Freude des BarbterS sagte der Geselle zu, denn der Barbier hatte ihm gesagt, daß er „nur so thun" werde, Schmerzen verursache das nicht. Stolz betritt der Barbier mit seinem „Medium" den PlüfungSsaal. Der Fleischer zeigt zwei Reihen untadeliger Zähne und kühn setzt der Examinand an. Im nächsten Moment hört man einen Schrei und zugleich sieht man den Barbier durch den Saal in eine Ecke fliegen. Der Fleischer saß da, schnitt eine furchtbare Grimasse, der Barbier stand wie betäubt in der Ecke. Er hatte in seinem Eifer anstatt zu „marktren", dem Fleischer in Wirklichkeit einen der schönsten Backzähne auSgezogen und der Beraubte hatte ihn dafür mit einer Ohrfeige regalirt, die wie ein Gewehrschuß geknallt hatte. Dar Examinator hatte Mühe, seine Heiterkeit zu unterdrücken, war aber überzeugt davon, daß noch von Niemandem so schlagende Beweise feiner Fähigkeiten betgebracht worden wären, wie von unserem Barbier. — „3a," meinte jetzt der Fleischer, „eß war mein schönster Backzahn, sehen Sie" — und habet zeigte er eine mächtige Lücke — es ist der einzige Zahn, der mir fehlt." Da fi-l der Barbier fteudtg ein: „Dem kann abgcbolün werden. Sehen Sie, ich trage den Zahn fett jenem Tage an der Uhrkette, hier haben Sie Ihr Eigenthum zurück!" Und wie nun unser biederer Fleischermeister den Zahn nach 25 Jahren endlich wtedersah, meinte er: „Das Jubiläum muß gefeiert werden. Kellner, eine Lage!" — [@lne Hochsommergeschtchte aus der Eiszeitff Im Winter wars, im Novembermond, an jenem Tage, an welchem die schwedische Eisbahn vor dem Halle'schen Thor in Berlin durch Riesenplakate ihre Eröffnung annondrte und all' die dem Eissport Huldigenden cingeladen batte, sich auf ihrer spiegelblanken Fläche bet elektrischer Beleuchtung und Musik nach Herzenslust zu erlufttren. Dort hatte Sie Ihn zum ersten Mal gesehen. Ec, schön von Gestalt unb schön von Angesicht, mit eleganten Allüren; Sie, ein Geheimrathstöchterlein von noch nicht achtzehn Lenzen, das in dem krimmer- besetzten blauen Tuchjäckchen, dem gleichartigen Barett und mit den rosig angehauchten Wangen über die Maßen hübsch aussah. „Gestatten Sie mir, mein gnädtgrs Fräulein" — hatte er sich mit verbindlichem Lächeln zu ihr gewandt, als er bemerkte, wie sie vergeblich bemüht war, eine gelockerte Schraube an ihrem Schlsttschuh wieder zu befestigen — „daß ich Ihnen ein wenig behilflich bin ?" Die rosigen Wangen erglühten um einige Nüancen tiefer, er bückte sich, ordnete das kleine Derangement unb wandte sich, nachdem er mit einer leichten Verbeugung sich als der Assessor v. Schl . . . voc- gestellt hatte, mtt her allerdings etwas kühnen Bitte an sie, eine kleine Tour auf dem Eise mit ihr machen zu dürfen. — Schüchtern, mit zagendem Bl'ck schaute sie zu ihm auf; seine Augen sprachen so beredt, sein bittender Blick war so unwiderstehlich; dazu die verlockenden Töne der concettircnben Kapelle, und nach einem sekundenlangen Zögern flogen sie dahin Arm tn Arm, in anmuthtgsier rythmischer Bewegung unb zierlichsten Verschlingungen, biß — „der Dämmerung tiefe Schatten legten sich auf Feld und Flur" und man sich verabschieden mußte, jedoch nicht ohne ein Wiedersehen für den folgenden Tag in Aussicht zu stelle«. Unb der folgende Tag kam und nach ihm noch zwei andere, unvergeßlich schöne Tage und bann: „e8 fiel ein Regen in bet Wintersnacht", und vorüber wars mtt Eis unb Eisbahn, vorüber mit aller Winter- Herrlichkeit unb den süßen Zukunftsträumen. Wie eilte unser Geheimrathstöchterlein voll Verlangen allmorgenbltch nach dem Thermometer, um wenigstens eine kleine „Gesunkenheit" festftellen zu können; wie sehnte sie sich nach einem Wiedersehen mtt ihrem „Cavaliere serviente glaciale“--doch vergeblich, keine Spur von Frost unb noch weniger eine Spur von Ihm! . . . . Da endlich, jetzt, m'iteu in des Sommers heißen Gluthen, unter südlichem Himmel und südlichen Gestirnen, sollte sie ibn Wiedersehen ! Wohl war et auch eine spiegelglatte Flüche, auf der er ihr. wie damals, so zu sagen „entgegengeschliddert" kam. freilich keine glitzernde Eisbahn, sondern der Parket- boden eineß eleganten Kursaales in ein-m südlich gelegenen Badeort, tn welchem daß blonde GeheimrathStöchterlein mit ihrer Mama weilte. Aber Er--o ihr ewigen Götter, er wiegte in seinen Armen — nicht etwa eine holdselige Mädchengestalt — nein, eine riesige silberne Platte balandrte er in seinen Händen, und die elegantesten Curven beschreinend, eilte er h'erbm und bortbin: „Befehlen, meine Gnädigste? Vanille-Panachöe, Frucht- ober Kaffee-EiS?" Entsetzten Blickes, einer Ohnmacht nahe, starrte die unselige Kleine auf den jetzt fast dicht vor thr Stebenden; eine krampfhafte Bewegung mtt der Hand nach dem Herzen unb: „Bitte, liebe Mama, laß uns ein wenig hinausgehen, mir ist plötzlich sehr elor dem Halle'fLm M ;b all' dir btm fyfyrt jlaHe dü rlrktrtftzn >attt Sie Ihn jum * it, mit eleganten Mm; jtn, daS in dem frimmui ntt dm rosig angehaucht« r, mein gnädiges Fiäcki«' , al8 er bemerkte, wk fr Schlittschuh wieder ju b rosigen Wangen «» Derangement und w Asiesior v. Echl-.-M eine kleine Tour ans tt m erd fW.K?Ä it f» unnnberfiebl.4, i’l- dnrai ftfunbenlani» fe Schatten legten nicht ohne ein Wieders^ sStzK K-M X* ^welchem Badeort, tn iben. und di M fehlen, «k'L^achtu-i' ickes. einer Oh M Ä wankenden SA _ M» «’Ä A'«f er PN sie! J' :ben hat- w (?v I H ♦ TI £ i !♦! rr I Die größten Neuheiten in Sduufllhctuttr Natur-Mlneral-Wastcr Rcgcns-birmcn b-rübmt feit J»Ii»- «Ss-- « Seiten. ' J'ÄÄ«“ *““ Das Repariren und Neuüberziehen der Schirme wird ebenfalls bestens besorgt. Wir versenden franco und i«el. Emballage gegen Nachnahme: 1 Postkiste Brutto 10 Pfund enthaltend: H100 Stück ächte, große und fette .. arzer Kümmelkäse vorzüglich im Geschmack für X 3.60 1 Postkiste enthaltend: 8 Pfund deMcaten Saiinenkase in Stanioloerpackung für X 3.60 Versandt-Comptoir der Harzer Käse-Fabrik zu Wernigerode a Harz. Wt. «Hm 1 unb SD?oZon btt jij. )e6 c ic k $««gt£ «Hit Q)(rk ttlt |«|. Sä» «ter ü "Äfsa fc'Ä"ian«111» AsL Mer: Vor 25 foate 1WA«> für ck! , ? ihm Im lktztn Ott es vielleicht ihui llr ,iu. denn ber $arb!-t Mll ache das nicht Stob Fl-Att f-lgt |K - Im nächsten Moniw r durch den Saal in eint der Barbier W .wEen". dm Fletsch« o der Beraubte hatte 16- Mß geknallt hatte, i« i« aber überzeugt davoe gleiten beigebracht worin r Fleischer, Me6 war mtii »iichttge Lücke - es ist da in: „Dem kann abgrbolili i der Uhrkette, hier Haber Fletschrmeister den Zch um muß gefeint werwt Louis Wittich 11-, Lager in wasserdichten Wagen-, Waggon- und Pferdedecken (mit girmetv Aufschrift) zu Fabrikpreisen. 5509 Vrrtinigtt Nhcinisch- Wkstphätischk Pulorrsabrikkn in C6ln ■ Rhein. 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Einem geehrten Publikum empfiehlt sich bestens 5097 § fr1. Scfliirmama 4$ Hebamme, Wolkengasse 22. Ausstellung von Zeichnungen und Schüler-Arbeiten SUS den inländischem Handwerkerschulen etc. Gießen 1884 Diese gelegentlich der Generalversammlung der Mitglieder des Landesgewerbvereins veranstaltete Ausstellung wird im Realschulgebäude zu Giessen, von Sonntag den 24. August an bis zum 7, September l. J„ Morgens von 9—12 Uhr und Nachmittags von 2—5 Uhr für Jedermann unentgeltlich zugänglich sein. Bei der Ausstellung werden 61 Hand- werkerfchulen und 4 weibliche Industrieschulen mit im letzten Jahrescursus gefertigten Schülerarbeiten vertreten sein. Wir beehren uns hiermit, Gewerbtreibende und Freunde des Gewerbewesens zu recht zahlreichem Besuch dieser Ausstellung ergebens! einzuladen. Darmstadt, den 20. August 1884. Großher)0gliche Centralstelle für die Gewerbe und den Landesgewcrbverein. UermlelKurrgen. 42 i 6 Zu vermiethen ein möbl. Zimmer mit Cabiuet im Vorderhause, auch kann ern Stübchen dabei abgegeben werden. __Ludwig Orth, Neuen Bauen 11._ *"4L5 Eine Wohnung von 4 Zimmern mit allem Zubehör zu vermiethen. __Chr. Dchopbach. 5620 Ein Familienlogis im Hinterhause zu vermiethen. Marktstraße 18. 5576 Ein Familienlogis, sowie ein möblirtes Zimmer mit Kabinet zu ver- miethen.__Eduard Noll, Neustadt 49. 5125 Eine freundliche Wohnung an ruhige Leute zu vermiethen. _____K. Bende^, Neustadt 22. 4660 Logis mit schönem Garten alsbald 5613 Pr. Anfang October ein nur mit besten Zeugnissen versehenes Dienstmädchen gesucht bei ____Frau Friedr. Gregori (Kreuz). 5423 Realschüler oder Gymnasiasten finden freundliche Aufnahme und sorgfältige Uebermachnng der Schularbeiten bei einem Reallehrer in Gießen. Auskunft in der Erped. d. Bl. Neberfahrtsverträge für die von Bremen, nach Amerika abgehenden Dampfer des Norddeutschen Lloyd schließt ab Hlrtliwellitel zu KriHiliiiT Sonntag den 31. August u. Montag den 1. Septbr. wozu ergebens! einladen 5627 die Mirthe Hofmann u. Kahlert. Das Steinmetz- & Marmor Geschäft Ton Emil Kalbfleisch in (xiessen vis-a-vis dem Friedhof empfiehlt sich zum An fertigen von Grsddkl!klW!krk,MsR!lMntküett. Hraöeinfassungen, sowie zu allen in dieses Fach einsehlagenden Arbeiten in allen Stein arten. o Mein Ausverkauf wegen 8 5 Umzugs währt nur uoch kurze x Iaschinenbau-&| U ildburg-| ,TlBanQ8WerMtlle. |n hausen. Iflufenth. billig. Hoi. 75 B a t h fc e, Oir.| 5608 Ich suche zum 1. November ein solides reinliches Kindermädchen. Nur solche, die bügeln und nähen können, wollen sich melden. Frau Kanzler GareiS, Alicenftraße. Sand-Schneider erhalten Beschäftigung auf baumwollene Mannes- und Knabenkleider bei ^34____Levy, Neustadt 6. 5621 Ein tüchtiges Dienstmädchen auf sofort gesucht. Westanlage 11. Ich wohne von heute an Ludwigsplats 5. Bestellungen für mich können bei Herrn H. G. Jughardt, Nr. 15, neben dem Rathhaus, abgegeben werden. Gießen, den 25. April 1884. Vermischte Anzeigen. 5633 Für eine ruhige Familie wird ein Logis von 4 Zimmern, mit gutem Keller und kleinem Lagerraum zu miethen gesucht. Gefl. Offerten mit Preisangabe werden unter K. B. an die Exped. d. Bl. erbeten. ______ Pferdeknecht | unverh. mit guten Zeugnissen versehen, gesucht._____________ Marktplatz 15. 5599 (Sine Frau empfiehlt sich im Waschen und Bügeln im Hause. Wolkenaaüe 7. Arbeitsvermittelung. Arbeit gesucht für: Handarbeit, Laufdienst. Ph. Jung, Ludwigsplatz 13, 69 Bezirksvorsteher. I. M. Schulhof, Gießen. Die Anfertigung von Steppdecken übernehme in schönster Ausführung zu billigen Preisen. Herrn. At«g. Müller,, 3278 Seltersweg. IM Amerika! I Billiger als überall. 1 Theodor Reiner, 5245 ■ Hamburg, Klosterthor 5. 5575 Der untere Stock: 2 geräumige Läden mit Wohnung, sowie ein großes möblirtes Zimmer mit Eabinet zu ver- miethen bei PH. Strack, Bahnhofstraße. 5533 Eine Mansarden - Wohnung, 4 Zimmer und Zubehör, pr. Oktober zu vermiethen. I. Ruppel, Ostanlage 9. 5592 Ein Logis zu vermiethen bei H L. Allendörter, Frankfurterstr. 88. * 5534 Möblirtes Zimmer zu vermiethen. ___Sonnenstraß 6-12.- 5528 Möblirtes Zimmer mit Eabinet für 1 oder 2 Personen zu vermiethen. ___Marktstraße 34, Eckladen. 5512 Der 2. Stock in meinem Vorderhause, Anfangs November, auch früher, beziehbar, zu vermiethen bei Heinrich Schomber, Rodheimerstr. 56. 5511 Vier Zimmer nebst Zubehör zu vermiethen.__Wallthorstraß^ 21._ 5393 Eine schone, freundliche Wohnung von 4 Zimmern, Küche rc. an eine ruhige Familie auf 15. Nov. oder früher zu ver- miethen.____W. Ferver, Buchhändler. 5388 Ein kleines Logis im Hinterhause Astermeg 7 zu vermiethen.__ 5190 In meinem Hause (Ostanlage) ist bcr jl. Stock, 6 Zimmer nebst allem Zubehör, mit oder ohne Pferdestall, pr. sofort zu vermiethen Lonis Hellmold. 5041 Ein möblirtes Zimmer zu oer- miethen.________________Seltersweg 15. 5508 In meinem neu erbauten Hause ist eine schöne Familien - Wohnung, mit allen Bequemlichkeiten ausgestattet, pr. 1. November, ev. auch früher, zu ver- j miethen. Hch. Schaststädt, Bahnhofstr. | 4154 Die Familienwohnung in den Mansarden meines Hauses zu vermiethen. __________Dr. Dornseist, Schulftr. 10. 5569 Eine kleine Wohnung pr. 1. Ok- tober zu vermiethen; auch kann ein Schüler vollständige Pension erhalten bei ^duard-Plank,^Metzg er, Marktplatz. 5574 Ein kleines Logis zu vermiethen I bei Jacob Thomas, Schiffenberger Weg. I 5610 Ein Logis: 4 Zimmer mit allem I Zubehör und Gartenantheil sofort zu ver- I miethen Frankfurter Straße 93. ^Näheres im mittleren Stock. 5617 Durch Wegzug der Frau M ü l l e r itt das von derselben bewohnte Logis (4 I Ammer, Küche rc.) an eine alleinstehende Dame oder ruhige Familie pr. 15. No- I vrmber d. Js. eventl. früher zu vermiethen. _____R. Oppenheimer Sohn. 5392 Schönes Mansardenlogis zu ver- I Miethen. Grünbergerstraße 20. Wer kauft 5516 hies. gute Weine, vielfach Rießling, ä 1,00 L. 36—42 H. Den Ankauf besorgt Küfer Strauch, Heppenheim a. B. 5616 Ein Mädchen von 14—16Jahren gesucht. Näheres in der Exped. d. Bl- Mit den neuen Schnelldampfern des Norddeutschen Lloyd kann man die Reise von Bremen nach Amerika Ein 9 Lagen . i iiMiniMiiiiiiiniii ii—i— machen. Näheres bei dem General-Agenten Chr. Emil Dersekow. Offenbach a. AU.« Setre Unter Bez a m« *1* Weiter 6«*n Wenn teil Tem M- Vornahme von Bk Ahn, erteilt wo Gießet Im Kreislc vor nunmehr 14 von Sedan die le dm stolzen Franzc lange und Harle Ji Mfflanb so glo die Schlacht von ‘ deutsch-sranzWen ichen Einheit beim btn 2. September Schlachtgewühl ei und jo jchickt mm der seiner Bedeck hierbei immer wti feine Feier nicht r eine Provokation sein, als gerade l liegen Hohn und Franzosen selbst! Motive sind, weti aber, der sich zu behaupten, daß d >ur unser Volk eii jnnerung an jene mnening soll nichi vaterländischen Ges ^ehen, sondern a1 Nnb soll durch MAmg un W Jte geter des । S" ««Ml B6*, dii A ‘ r“lt m» be,« Wn M«h ' LZLi " M«, ej;