*11) it Anzeigen, A, I 3r teNg ie, ^l-hkn toa --^Larüplah n' flut möblirte Qi^?' - {? « WÖ öe' W Dtrtnietben. --SßMb 12 I V»*. ?L l^ttucnweg 39, iicti ~ ffietterßafie Z iu Jul. Buch. : zu Mges Rädchen, Bügeln und Mhcr d Mte Zeugnisse auszu- e Ä> ^Itr eintreten. lße 29, unterer Stock. kerlehrltng gesucht Äallthorstraße 7. IHi- nher 6256 ftentt, &uttgtn, Nsenwaarenhandlung.L in in bester tenbach's lies, schon itetes hslocal I, Kegel- lillard & i wird ein •, cautions- Wirth M n befördert 551 Rudolf Frank- n __ Uten BW* Mann wird als M , Geb^WindeL^ sUaurerU^ tt&löflfi« 6* | KP. 1fr Brandt, J lt(l tnenÜVr 111 «S-9* KB» Sw’lat13, 188M Dienstag den 30. September Nr. 228 Meßener Anzeiger Amts- unb Anzergeblatt für bet Kreis Gießen. Erscheint ttflHd) mit Sknnmhme des MonagS. Bwrta* t Schulstraß- 7. PrciS vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Drmgnivhn Durch die Poft bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 P< Deutschland. Frankfurt a. M., 27. Septbr. Ihre ß. K. Hoheiten der Kronprinz und die Frau Kronprinzessin sind mit Ihrer K. Hoheit der Prinzessin Victoria heute Abend 10y2 llhr hier eingetroffen und im Frankfurter Hof abgestiegen. Ihre K. Hoheiten die Prinzessinnen Margarethe und Sophie von Preußen waren aus der Rückreise von England bereits Abends 83/* Uhr hier angelangt. Baden-Baden, 27. September. Der Großherzog, die Großherzogin und der Erbqroßherzog von Baden sind heute Abend zu längerem Aufenthalte hier eingetroffen. Die Ankunst Ihrer K. K. Hoheiten des Kronprinzen und der Frau Kronprinzessin wird morgen Abend erwartet. Arankreich. Paris, 27. September. In dem heute Vormittag stattgehabten Mini- sterrathe theilte der Ministerpräsident Ferri) die letzten Depeschen des Admirals Courbet mit, in welchem dieser anzeigt, daß die Vorbereitungen beendet seien und daß eine weitere Action unmittelbar bevorstche. Der Ministerpräsident machte ferner von den die egyptische Frage betr. Schriftstücken Mittheilung, namentlich von dem Texte der identischen Note, in welcher das Schreiben Nubar Paschas und der Beschluß, betr. die Aushebung der Amortisirung der Staatsschuld für null und nichtig erklärt werden. — Der Ministerrath beschloß daran festzuhalten, die Kammern zum 14. October einzuberufen. Was das Budget pro 1885 angeht, so glaubt man, daß zwischen der Regierung und der Commission ein Einverständniß behuss Er- sparniß von 50 Mill. Frcs. erzielt werden wird. — Das Journal „Paris" schreibt, Admiral Courbet werde mit seinen Streitkräften nach Keelung abgehen, die chinesische Besatzung vertreiben, die Keelung umgebenden Höhen befestigen und ein Occupations-Corps daselbst zurücklassen. Der Marineminister Peyron erwarte die Meldung von Ausführung dieser Operation schon im Laufe der folgenden Woche. Frankreich fei dann im Besitze eine» Pfandes, dessen Werth den Betrag der von ihm geforderten Entschädigung übersteigt, und werde die Ausführung des Vertrags von Tientsin ruhig abwarten können. — Im Departement der Ost'Pyrenäen sind gestern 13 Cholera-Todesfälle vorgekommen. — Der Gesundheitszustand von Paris wird in dem heute veröffentlichten bezüglichen Wochenberichte als ein vorzüglicher bezeichnet, es sind im Laufe der Woche nur 922 Todesfälle vorgekommen, darunter befinden sich 42 in Folge von Typhus und nur einer in Folge sporadischer Cholera. Außlavd. Kronstadt, 27. September. Aus dem hier vor Anker liegenden, mit Kohlen beladenen norwegischen Dampfer „Victoria" erfolgte heute bei dem Oeffnen einer zum Waarenraum führenden Luke eine heftige Kohlengas-Explo- sion. Das Innere des Schiffs ist stark beschädigt, von der Mannschaft find 3 Mann schwer verletzt. Aegypten. Kairo, 27. September. Heute sand im englischen General-Consulate eine Conferenz über die finanziellen Angelegenheiten Egyptens statt, an welcher Lord Northbrook, der Generalkonsul Naring, der Ministerpräsident Nubar Pascha, der Finanzminister Mustapha Pascha Fehmy und der Generalsecretär der Finanzen, Blum Pascha, thellnahmen. — General Wolseley ist mit seinem Generalstabe heute nach Wadyhalfa abgegangen. ________________________________ Telegraphische Depeschen. »olk-'s lele-r. Torrespondttrz-Bures«. Gifenach, 28. September. Heute Nachmittag wurde in Gegenwart der Prinzessin Marie von Meiningen, Liszt's, einer Deputation aus London und zahlreicher anderer Theilnehmer das Bach-Denkmal enthüllt. Archidiakonus Kiefer hielt die Festrede, worauf die Uebergabe des Denkmals an die Stadt erfolgte. Paris, 28. September. Im Departement der Ost-Pyrenäen ist gestern ein Cbolera-Todesfall vorgekommen. Paris, 28. September. In Oran sind 6 choleraverdächtige Erkrankungen vor» gekommen. Der von Cochinchina dorthin gekommene Dampfer „Abd-el-Kader", auf welchem 2 Todesfälle vorgekommen sind, ist in Bona einer Quarantäne unterzogen worben- Sinaja, 28. September. Heute Vormittag führten anläßlich der Anwesenheit des Kronprinzen Rudolf zwei Jägerbataillone vor dem Könige und Lessen hohem Gaste Exercitien im Feuer aus.__ Lokales. Gieße«, 29.September. SLwurgerichtSverhanblung am27.September regen Valentin Hornung's Ehefrau von Rixfeld und Karl Eichenauer's Wittwe von da wegen Meineids. Dieselben waren beschuldigt und zwar 1) Valentin Hornung's Ehefrau daß sie am 26. October 1883 in der Strafsache gegen Heinrich Hederich von Rixfeld wegen Feldfrevels vor einer zur Abnahme von Eiden zuständigen Behörde, nämlich dem Großh. Amtsgericht Herbstein, den vor ihrer Ver- nehw«a al» Zengin geletfteten Eid wissentlich durch ein falsche« Zeugvtß verletz habe und daß sie ferner am 21. Dccember 1883 in derselben Sache und or derselben Behörde das tm Termine vom 26. October 1883 von ihr abgegbene wissentlich falsche Zeugniß unter Berufung auf den damals von ihr (leisteten Eid wiederholt habe; 2) Karl Eichenauer'« Wtltwe t . ...... daß sie am 21. December 1883 in der Strafsache gegen Heinrich Hederich vonR-xfeld wegen Feldfrevel« vor einer zur Abnahme von Eiden zuständigen Beh.rde, näml'ch dem Großh. Amtsgericht Herbstein, den vor ihrer 93er» nehiung al» Zeugin geleisteten Eid wissentlich durch ein falsches Zeugniß Die^Ächworencn verneinten indessen die ihnen vorgelegten Schuldfragen, worauf beide Angeklagten von Strafe und Kosten freigesprochen wurden. Verwischtes. Lang-GönS, 27. September. Zu der heute hier stattgehabten Prämiirpug vorVieh der reinen Vogelsberger Rtndviehrassc durch den betreffenden Zucitverein fand ein lebhafter Andrang statt. Unter den aufgetriebenen 74 Stück Rindvieh fanden sich recht schöne Exemplare, woraus zu entnehmen ist, daß der Vogelsberger Rase auch in hiesiger Gegend großer Werth beigelegt wird. Prämttrt wurden: I. Bullen: 1) der Heinrich Sommrrlad in. Wittwe in Wiescck mit einem StaatS- preise von 60 2) deS Pachters Carl Hoffmann von Hof-Gill Mit einem Staats» preise von 60 auf welchen derselbe jedoch zu Gunsten deS Vereins verzichtete ; 3) des Anton Velten xm. von Lang-GönS mit einem VereioSpreise 4) des'Heinrich Scheid H. von Harbach mit einem Vereinspreise von 5) der ^Gemeinde Lang-GönS mit einem VereivSpreise vou 15 JL, welcher dem Halter überwiesen wurde. 6) des Philipp Fischer II. von Ltch mit einem Vereinspretse von 10 7) deS Philipp Zimmermann von Lich mtt einem VereinSpretse von 10 **• il Ä05«: 1) eine solche de« Karl Schmidt von Lang-GönS mtt 30 JL 2) deS Wilhelm Rabeuqu von Alt-Buseck , 15 „ 3) deS Heinrich Forbach von Eberstudt ■ 10 t 4) de« Heinrich Zimmer VIIL von Ltch • 10 „ 5) des Konrad Bopf von Lang-GönS • r 6) deS Konrad Frey IV. „ 6 , sämmtltch Preise auS Vereinsmitteln. III. Rtnder: 1) ein solche« deS Anton Langsdorf von Garbentetch mit 30 JL 2) de« Johannes Weber v. von Lang-GönS „ » 3) , Konrad Karl Brücke! von Lang-GönS , JO * 4) w Anton Köhler H. von Hörnsheim , 10 r 5) , Ludwig Leun II. von Groß-Ltuden w „ 6) , Philipp Fischer II. von Ltch . v , 7) w Ludwig Hardt von Groß-Ltndea „ 6 w sämmtltch Preise auS VeretnSmitteln. a m „ Außerdem wurden noch verschiedenen Personen Wegvergütungm auS Vereins- Mitteln zuerkannt. — Auf der Hühnerjagd zu Kletn-Wtnternheim hatte dieser Tage ein Nimrod da« Pech, anstatt ein Feldhuhn seinen Jagdhund Im Werthe vou 300 JC. — ju September. In unserem Nachbarotte Hürth hat ami vergangenen Montag ein Maurer sein eigene« zehvmonatlicheS Kind auf eine schreckliche Wttse er- mordet. Mit einem Brodmesser schnitt er demselben, während er eS auf seinem Schoße liegen hatte, den HalS durch und brachte ihm außerdem eine Anzahl Schutttwunden am Kopfe und an einem Beine bei. Am Tage vorher hatte der Mann mehreren seiner Kindern gegenüber erklärt: »Morgen wache ich die Großmutter tobt. Am Morgen der That hatte er daS Brodmesser scharf geschliffen und dann seine Frau auf- aefordert, ihre Arbeit zu thun, mit dem Bemerken, er wolle in der Zett d« Kind per- wahren. Kaum war die Frau, welche sich, nichts BöseS ahnend, an iihre Arbeit be. geben wollte, vor die Hausthüre getreten, da horte sie daS kleine Kind einen kläglichen Schrei thun. Sie eilte zurück in's Haus und sah nun, wie ihr Mann eben die Blutthat verrichtete. Entsetzt sprang sie hinzu, dem Manne das Kind zu entretßen. Da wandte dieser sich gegen sie und verwundete sie mit mehreren Schlägen mittels deS Messers an den Armen. Bald wurde der Thäter verhaftet. Es stellte sich heraus, daß sich sein Geist plötzlich umnachtet und daß er im Wahnsinni die «raufame That begangen batte. AlS man ihn am Donnerstag an die Weiche seines Kindes führte, ver hielt er sich vollständig theilnabmloS. Er erklärte, das Kind sei nicht daS setnige, und als man ihn fragte, wie er heiße, gab er einen fremden Namen an. — Dem extrem-ultramontanen Münchener ^Vaterland^ hat der begeistnte Emvfang, der unferim Kronprinzen l-tzlhln In Amberg - der Stadt, die kurz vorher di- 31. Generol-V-rsammlung der „Katholiken Deutschlands beherbergt und Excellenz Windthorst zum Shrenbürger ernannt hatte - bereitet worden ist, den tzuwor dorben. DaS Sigl'scke Blatt widmet den Ambergern folgende Worte. »Na wirk! ch - Amberg stand bisher im Rufe, di- dümmste Stadt d-S Königreichs zu ,ein in diesen Tagen hat es gezeigt, daß es auch die charakterloseste ist,die immer auf zwei Achseln ttagen will, stets erbötig, den Rock zu wechseln und die Haut, wenn Stellen für Mstitäranwärter Im Bezirke d-S "r, »rm-.k-.p^ B°st°nb«rg, communalständikche W-g-bauverwaltung, W-g-m-ister, l^M <Ä-halr und 180^W°bnunaSg-ld,uschuß jöbrllch. EmS ^atorium d-S R-al-Pr°gPmn°stums. Schulpkdell, 360 JL Gehalt jährlich und freie Wohnung SchuIg-bSude Frankfurt a. an., Postamt L, Postschaffner, 800 M. Gehalt und 240 WohnungSgeld- zufchntz jährl., steigend; daselbst, Telegrapheaamt, BrtestrSg-r,8ü0 ^G-halt und WohnungSgeldzuschuß jährl., steigend. Gotha, Postamt, P°/s^°Nnen Gehalt uad 144.* Wohnungsgeldzuschust jährlich. Lüdmschetd, Magistrat. VollziehWgSbeamt» der Stadtkasse, in den letzten 3 Jahren mindestens 900 JL Stadtpostbote. 750 Gehalt und 180 JL WohnungsgeMuschuß jä^ Postamt, Postschaffner, 800 JL G-balt und 180 «X WohvungSgelvzus^ steigend. - Bezirk der Großh. Hess. (25.) Division, AmtSgettch^ Gefangenwärter am Hafflokal, eine baare Remuneration von 300«^ lahrlich, freie 2i5ogn ung, Heizung und Beleuchtung. Eingesandt. Gießer, 29. Sellember. Elne höchst eigenthümliche Einrichtung führt sich immermehr In msercu Schulm ein; es ist dies die Unterrichtstunde von 12—1 Uhr Mittags. Während in ganz Deutschland die Mittagsstunde als bf Stunde der Erholung und der Hauptmahlzeit betrachtet wird, während von der geringen Wer'stätte bis zum Bureau des höchstgestellten Beamten um 12 Uhr Schluß der 9ormittcr;8arbeit statt- finbet und Jeder zu Tische eilt, sitzt sich die Schule mit dieser lebermittagSunterricht- stunde in Conflict mit unserer ganzen bürgerlichen Hausordnuril, Welche Gründe dafür sprechen, ist uns leider unbctann, auch wirklich nicht denkbar. Jedenfalls aber sprechensehr gewichtige Gründe dagegen. Denn wie sollte es sich vom pädagogischen Standpunkte rechtfertigen lafsen, die Binder in der Schule zu halten zu einer Zeit, wo selbst nach reichlicherem Frühstück Urch die Macht der Gewohnheit der Appetit geweckt ist, wo sie wissen, daß zu Halte das Essen auf sie wartet, vielleicht die LieblingSspeise? Oder wie läßt es sich vom snitären Standpunkt rechtfertigen, wenn man bedenkt, daß es beim besten Willen nt^t möglich ist. dem Kinde um Vi nach 1 Uhr da« Essen in dem Zustande vorzustellen,in dem eS sich eine Stunde vorher befand, als sich die ganze Familie zu Tische setzte? Und wenn man nun gar die Störung in Betracht zieht, >te in dem ganzen Haushalte durch das Nachessen eines FamiliengliedeS hecoorgerufm vird, so wirst sich wohl für Jeden die Frage auf, warum geschieht dies? Warum schafft die Schule eine Einrichtung, die so sehr gegen die HauS- und Geschäftsordnung der ganzen Bevölkerung verstößt? —s- SchiffSuachrichten. Bremen, 27. September. sPer transatlantischen Telegraph.) Der Postdampfer .Elbe, Capt. F. Hamelmann, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 17. Sepember von Bremen und am 18. September von Southampton abgegangeu war, ist gestern 11 Uhr Abend« wohlbehalten in Newyork angekommen. Handel und Verkehr. Grünberg, 27. Septbr. (Frachtpreise.) Weizen «X 17.00, Korn JL 1970, Gerste JL 14.60, Hafer JL 12.50, Erbsen Jt 14.50, Linsen JL 00.00, Lein JL 24.00, Samen «M 22.80, Kartoffeln JL 0.00, Wicken 0.00. Frankfurt, 27. Septbr. Auf dem heutigen Markt kostete der Centner He« JL. 2.20-2.60, Stroh 1.85—2.20, Eier das Hundert JL 5 40-6.00, Butter 1. Qualität JL 1.15, 2. Qualität JL 1.20, Kartoffeln per Centner JC 2.25—2.75, Kohlrabi 3-4 H pr. St-, Erbsen 100 Kg. 24-00—32.00 JL, Rotbkraut pr. St. 10—20 H, Poularden JL 0—0, Huhn^L 1.00—2.00, 1 Ente JC 2.00—2.70, 1 Taube 40—60,$, Hahn 1.90—2.00, Gans M 4—7.00, Welsche JL 5.00-8-00 Iflge»«iner Anzeiger. Bekanntmachung. Die Realschulgelder pro II. Quartal 1884/85 — Juli, August und September — können innerhalb 8 Tagen an den Zahltagen: Dienstag, Donnerstag und Samstag noch ohne Kosten an den Iffterzeichneten bezahlt werden. Gießen, den 27. September 1884. Der Realschulkasserechner: Enders, Stadtrentmeister. ^6323 Donnerstag den 2. Moder, Nachmittags 2 Uhr, soll ein abgängiger Gemein de - FaffelochS auf unserem Bureau versteigert werden. Alten-Buseck, am 27. Septbr. 1884. Großh. Bürgermeisterei Alten-Buseck. Wagenbach. 6357 Versteigerung. Mittwoch den 1. October d. J6., Nachmittags 21/» Uhr, wird die Ernte von mehreren Triebvierteln, bestehend aus Kartoffeln, Bohnen und Gemüse, gegen Baarzahlung versteigert. Zusammenkunft am Schützenhof. Gießen, den 26. September 1884. Der Pfandmeister. 6336_________________Horn. Mittwoch d. 1. Brtober d. I., Nachmittags 2 Uhr, sollen in der Flett'schen Hofraithe dahier 1 Kuh, 1 Kleiderschrank, 1 Glasschrank, 1 Sopha, 1 runder Tisch meistbietend versteigert werden. Gießen, den 29. September 1884. Geißler, 6365 Gerichtsvollzieher. Vaseline-Seife von Bergmann & Co, Kö n bewirkt eine geschmeidige, bleidend weisse Haut, ä St. SO H bei Georg Petri Wwe.* 6332 Friseur-Geschäft. Prima neue holl. 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Es gelangt zur Aufführung 5 Uhr: Der Schiffbruch, 8 Uhr: Die Stumme. In den Zwischenacten neue Kölner Lokalpossen. Alles Nähere durch Zettel. Es ladet höflichst ein 6341 J9L Schtnidl aus Köln. Am 11. Oktober d. Js. findet im Gasthaus zur Traube in Hungen löT” BALL statt, wozu höflichst einladet 6370 Das Comite. Unseren werlhcn Kunden die ergebene Anzeige, daß die Modellhüte eingetroffen find. Zugleich empfehlen wir in reichster Auswahl alle in unser Fach einschlagende Artikel. 6340 ____________Pauly Hr. V., Balth. IL, Bürgermeister in Steinberg. Heß UI« m Watzenborn. Hey,W g. - n ($tora Gemeinderath in in Staufenberg. Hildebrandt, Pb , in Wieseck. Hoch Jul.uS Landwirth Burkhardsfelden. Hofmann, Magnus^K^"HöL Seigeorbneter in in Lcuchelheun. Hombcrgcr, Spute, Fabrikant ui Gießen. H "^Erger, Mayer, ,)~b i Jacob, Bäckermeuter Steinbach. .Horn Gaftwirth „Zur Krone" in Steinbach. Sorn, Ph'lrpp LandwlrW m Anner^ ^yr.ng ^aco , in Lich Dost, Scinr., in Rodgen. Iugbardt S. 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Bl. 6367 Einen Lehrling sucht Louis Kader, Wagncrmstr., Schloßgasse. Die Beerdigung findet Dienstag den 30. September, Nachmittags 4 Uhr, vom Sterbehaus, Bahnhofstrasse 45, statt. Freunden und Bekannten hierdurch die traurige Mittheilung, daß gestern früh 41/4 Uhr unser geliebter Gatte, Vater, Schwieger-, Groß- und Urgroßvater Rechner Wilhelm Schmeel Bettenhausen 77 Jahre alt, uns durch den Tod entrissen wurde. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Georg Schmeel, Lehrer. Bettenhausen, den 29. September 1884. Die Beerdigung findet Dienstag den 30. September, Nachmittags 1 Uhr, statt. 6347 & Allen Freunden und Bekannten die schmerzliche Nachricht, daß heute früh 3/47 Uhr unser einziges geliebtes Töchterchen Dina nach kurzem, schwerem Leiden von dieser Welt abberufen wurde. Die trauernden Eltern: Nie. BiSdorf und Frau. Gießen, den 28. September 1884. Die Beerdigung findet Dienstag, Vormittags 10 Uhr, vom Sterbehause, Marktstraße 17, aus statt. 6363 6330 Privatstundcn (auch Aufsicht über die Schularbeiten) werden Gymnasiasten und Vorschülern billigst ertheilt. Gefl. Offerten sub M. H. durch die Exped^d- Bl. erbeten. 6339 Eine Koralleukette auf dem Wege oon Osmaldsgarten nach der Südanlage verloren. Abzugeben gegen Belohnung in der Exped. d. Bl. Redaction: A. Scheyda. — Druck und Verlag der Brühl'scken Druckerei (Fr. Ehr. Bietsch) in Gießen. Die heutige Nummer enthält 1 Blatt und 1 Beilage. Gedern. Lang, Georg, Uhrmacher in Groß-Linden. Lauer, Christian, Wirth in Albach. LaunSpach, Carl II., Wirth in Hattep rod. Lepper, Philipp, Gastwirth in Reiskirchen. Loos, Carl, Kaufmann in Gießen. Loth, Georg V., in Harbacb, Lotz, Daniel in Beuern. Lindenstruth IV., in Beuern. Mann, Joseph, Rentner in Gießen. Mann, Weigand, Lisberg. Mantel 6* Stadtrechner inRidda. Maid, Jacob, in Watzenborn. Metz, Ang, Rechtsanwalt in Gießen. Möbu«, Conrad, Pegler in Batt hardsfelden. Möhl, Georg Emil, Kaufmann in Gießen. Mohr, Heinrich, Landwirth in Lang-Göns. Moogk, Gg. III., in Echzell Müller, Anton XIX., Wirth in Lang-Göns. Müller, Ludwig, Landwirth in Reiskirchen. Müller, Nicolau« IV., Land wrrth Bellersheim. Müller, Carl, Mühlenbesitzer in Lisberg. Münster, Wilhelm, Weißbinder in Hattenrod Muth, Jacob, in Gießen. Myliu«, Heinrich, Fabrikant in Heuchelheim. Noll, Adolf, Commerzienrath in ©iejn Neffeldeeher, Jac., Metzgermeistei: in Heuchelheim. Noll, Heinrich, Rentner in Gießen. Noll, Julius, Juwelier in Gieß-«. Nowack, C. W., Kaufmann in Gießen. Ostheim, Wilh. II., in Gettenau. Otto, Beigeordneter in Beuern. Pauly, Joh. Easp in Leihgestern. Pein, Georg II., Rechner in Rieder-Bessingen. Petri. Conrad, Gastwirth in Oppenrod. Petri, Hermann, Kaufmaei in Gießen. Plank, Wllh., Rothgerber in Gießen. Raab, Joh. Fr. II., Landwirth in Utphe. Rabenau, Wilhelm, Kaufmai,, m Alten-Buseck. Rabenau, Kaufmann in Kesselbach. Rau, Hch., Fabrikant in Wieseck. Rinn, Jac. XV., Holzhändler in Heuchelheim. Reiber. A., Kaufmann rn Ruppertenrod. Repp, Jacob, Fabrikant in Grünberg. Ricker, Anton, Buchhändler in Gießen. Ritter, Carl III., in Grünberg. Rolshausen, Heinrich, Gemeinderath in Staufenberg. Rosenberg, Anton, Dr., Rechtsanwalt in Gieße«. Roth, Carl, Metzger in Nidda. Nübsawen, L. C., in Gießen. Rühl, Philipp, in Trohe. Rühl, Wilhelm, Wirth in Groß Buseck. Schafstädt, Heinr., Metallwaarenfabrikant in Gießen. Schäfer, Balth. VI., Wirth in Steinberg. Schäfer, Heinr. II. Landwirth in Albach. Schäfer, Joh. III., in Watzenborn. Schäfer, Job. VI., Beigeordneter in Watzenborn. Schäfer Philipp Rechner in Oppenrod. Schäfer, Wilhelm, Gemeinderechner in Oppenrod. Scheel, Richard, Kaufmann in Gießen. Scheid, Job. in Linoenstruth. Scheid, Heinr. I., in Harbach. Scheid, Loui«, Fabrikant in Gießen. Schindel, K. in Queckborn. Schlüte, Carl, Kaufmann in Gießen. Schön, Joh., Gastwirth in Lollar. Scheuermann, Hch., in Echzell. Schirmer, Georg Heinrich Fabrikant in Gießen. Schmidt, Conrad II., Gastwirth in Ruppertenrod. Schmidt, Fr., Kaufmann in Hungen. Schmidt, Hern». II.' Bäcker m Lich. Schmidt, Pb., Schreinermeister in Burkhardsfelden. Schmidt, I., Gemeinderath in Oppenrod. Schmidt, I., Wirth n Albach. Schmidt, Peter, Beigeordneter in Reinhardshain. Schmidt, W., Landwirth in Oberseemen. Schneider, Joh., Wirth in Wreseck. Schnetdmüller, Joh., Schuhmachermstr. in Alten-Buseck. Sehrt, H., Fabrikant in Grünberg. Sellheim, H., Mühlenbes. in Lisberg. Aehrt, Ferd., Kaufmann in Ruppertenrod. Seip, Heinr. IV., Landwirth in Hattenrod. Schiff, Meyer, in Nidda. Schwan, Balth., Schreinerimister in Gießen. Schwarz, L., in Trohe. Schwarz, Johs. II., Gemeinderath in Ruttershausen. Sckultheyß, Chr., in Echzell. Simon, Georg Conrad, Oekonom in Gießen. Simon, S., Kaufmann in Gedern. Sommer, Jac. II., Wirth in Watzenbonr. . Sowmerlad, Bürgermeister in Wieseck. Somwerlad, Heinrich IV., in Beuern. Spieß, Conrad I., Wirth in Lang. Göns. Spieß, Job.. Wirth in Gießen. Stein, I., Architect in Gießen. Steinberger, Emil, Wagnermeister in Gießen. Steller, Hernrrch, Wirth in Annerod. Steffan, W., in Gettenau. Stenernagel, H., in Beuern. Stiebeling, L. sen., Gastwirth in Gedern. Streber, Carl, Kaufmann in Gießen. Stiebeling, Gastwirth in Ranstadt. Stoll. Martin I., in Gettenau Stohr, Carl, Schlossermeister in Gießen. Stork, David, Uhrmacher in Nidda. Stumpf, Heinrich II., in Burkhardsfelden. Stroh, Frani, Schreinermeister in Gießen. Ubl, Philipp, Photograph in Gießen. Boldts, Heinrich IV., Gastwirth in Berstadt. Dolkmann, H. II, Beigeordneter in Heuchelheim. Vogel, Wilhelm, Landwirth inAlten-Buseck. Vogt, Carl, Gewerbebank-Controlleur in Gießen. Wagner, Hernrrch, Gemeinderath in Burkhardsfelden. Wagner, Heinrich II., in Rödgen. Wagner, Ludwig, Schuhmachermeister in Albach. Wagner, Hernrrch, Rechner in Gießen. Wallenfels, Carl, Bäcker in Gießen. Wallenfels, Christian, Kaufmann in Gießer. Wallenfels, Ernst, Oekonom in Gießen. Wallenfels, Wilh., Fabrikant in Gießen. Walther, Philipp, Schmiedmeister in Gießer. Weber, Friedrich, in Ranstadt. Weber, Philipp, Gastwirth in Rieder-Ohmen. Wehn, Aug., Kaufmann in Gießen. Weil, Sn^ernieifter in Bttstadt. Werl, Conrad III., Wirth in Lang-Göns. Weißensee, Balth., in Reinhardshain. Weiß, Georg III, m Groß-Lir^en. Wert, Carl, in Dauernheim. Weller, Georg, Gemeinderath in Wiefeck. Weller, Heinrich, Landwirch in Oppenrod. Wenzel, Conrad, Wirth in Lang-Göns. Wirth, Joh«. II., in Rieder-Bessingen. Zimmer, Beigeordneter in Bersrod. Zimmer, JMttfäjmeb ln Hetzen. Zimmer, Conrad, Gemeinderath in Lich. Zimmer, Heinr. VII., Kaufmann in Lich. Dr. Böckler pract. Arzt in Groß-Buseck. Wagner, I., Beigeordneter in Lißberg. Wagner, Christian XIX., Landwirth in Groß-Buseck. 6371 Der trauernde Gatte: Dr. Hübel, Institutsvorsteher. 6366 Todes-Anzeige. Allen Verwandten, Freunden und Bekannten die schmerzliche Nachricht, dass gestern Abend 9 Uhr meine liebe Gattin Sophie Kübel, geb. Zimmermann, 6360 Ein tüchtiger Bursche, welcher mit Pferden umgehen kann und Ackerbau versteht, wird gesucht. Emil Lotz. 6359 Eine kinderlose Familie sucht Logis. Zu erfragen in der Exped. d. Bl- *' V’M ■i’4. ler^ienratb Mtlier i» ™6h. *4ulS,0inh,»;it °"Wann SSilfltlg.' feblet *AS ?lnNeutos§?* Hel«, Lchä er L?*? «• 2ch,ld°Ä @5 «Ä Schwid? ßeil,ti(t ’S’M'hsS; ,N>dda Lchtz,, «%Sn!Pm «fcfa. Ttev« ' '«MiNhm Wüi “• Ztohr, 60l| ® 5tan> Dolkmann, ß.if ut@iegen. $8Ä(lmt Hrrmeist« in Albcj Stmfntann in Gichr Wedmeister inGi!^ » Gießen. Weil Weiß, Georg 1 LmdmithmOppM, 8trätob. Aimmee l Lich. Dr. jBotffe iroß-BM M n Äbend ier. 6366 :erbehaus, erchen jerufen mrd^ i, Litern: und F--»' Beilage ;u Nr. 228 des „Gießener Anzeiger". Aeutschtaud. Baden-Baden, 26. September. Ihre Majestäten der Kaiser und die Kaiserin sind heute Abend wohlbehalten hier eingetroffen. Merhbchstdieselben haben in Dos den Bahnzug verlassen und sich zu Wagen hierher begeben. Jeder Empfang war verbeten. iioblriq, 27. Septbr. Se. Maj. der Kaiser hat, wie die „Kobl. Ztg." meldet, dem Dberpräsidenten einen Erlaß zugehen lassen, in welchem er seine große Befriedigung über die Beweise der Anhänglichkeit und Ergebenheit aus allen Kreisen der ihm durch persönliche Beziehungen nahestehenden Rheinprovinz ausspricht. Er suhle sich zu lebhaftem Danke bewegt, nachdem er Zeuge gewesen der erhebenden Feier der Enthüllung des von der Provinz dem ruhmreichen Führer ihrer Söhne gewidmeten Denkmals, das für die Rheinlande selbst ein ehrendes Monument sei. Schließlich wird der Oberpräsident angewiesen, den bethelligten Ortschaften die Anerkennung des Kaisers über die fast überall gute und entgegenkommende Aufnahme der Truppen auszusprechen. Berlin, 27. September. Die „Rordd. Allg. Ztg." meldet: Aus Einladung des Reichskanzlers begaben sich gestern die hauptsächlichsten Homburger Firmen, welche an der Küste West-Afrikas Handel treiben, nach Friedrichsruhe, um ihre Ansichten über Regelung deutscher Riederlaffungs-Verhältniffe zu äußern. Es verlautet, daß mit Frankreich und England Verhandlungen über die Gestaltung unserer nachbarlichen Beziehungen in West-Afrika schweben und daß alle Aussicht auf eine freundschaftliche Verständigung vorhanden sei. — Mehr als in srühern Jahren ist in der sog. „stillen Zeit" die große Politik in den Vordergrund getreten. Nachdem aber nunmehr die Drei-Kaiser- Begegnung und die Reisen des Kaisers Wilhelm in die westlichen Provinzen beendet sind, ist jetzt erst eine eigentliche Ruhepause eingetreten, welche der Vorbereitung für die Parlamente gewidmet ist. Die Wahlbewegung beherrscht ausschließlich die Politiker. In dieser Beziehung ist es interessant, daß man auf keiner Seite eine Vorstellung davon hat, wie sich die Ergebnisse derselben »gestalten werden. Auch im BundeSrath herrscht vollständige Ruhe. Eine Anzahl auswärtiger Mitglieder, welche sonst zuerst und zumeist aus dem Posten zu sein pstegen, ist noch nicht hier eingetroffen. Aus gesetzgeberische Arbeiten wird man hier wohl noch eine Zeitlang warten können, und der Reichshaushalt wird wohl erst in 4 Wochen den Bundesrath beschäftigen. Diese Arbeit pflegt denselben nicht lange auszuhalten und sie wird es in diesem Jahre um so weniger thun, als sich der Etat kaum von dem gegenwärtigen unterscheiden wird. — Laut Kundgebung des Schatzamts haben von Beginn des EtatsjahreS bis Ende vorigen Monats Post und Telegraphie 65,350,589 ober 2,611,883 Jt mehr, der Etat der Reichs-Eisenbahnen hat nach vorläufiger Ermittelung 19,400,900 oder 264,131 at weniger gebracht. — Wie es heißt, werden vom 1. October ab sämmtliche Staatsbahn- Telegraphen-Stellen während der Tages- und der Nachtzeit von Reisenden und Personen, die eine Reise antreten wollen, Privat-Depeschen annehmen und am Ankunftsorte weiterbestellen. Ob diese Annehmlichkeit auch dem nichtreisenden Publikum wird, sei fraglich Kiel, 27. September. Eine Cabinetsordre bestimmt die Corvetten „Bismarck", „Gneiienau", „Olga", „Ariadne" zum Geschwader für Westafrika, mit dem Commodore aus „Bismarck", Admiral Knorr, und Commandant Kapitän zur See, Karcher; Kapitän zur See, Valois, wird Commandant von „Gnei- senau." „Moltke" wird an Stelle der Corvette „Siein" See-Cadetten-Schulschiff im Frühjahr, „Stein" löst die Corvette „Stosch" in Ostasien ab. Hcsterreich. Sinaja, 27. September. Der König und der Kronprinz Rudolf haben sich heute Vormittag mit Gefolge zur Bärenjagd begeben. Arankreich. Paris, 26. September. Ein von Brüssel kommender Personenzug stieß heute früh bei Ereil auf einen andern Zug. Acht Passagiere erlitten leichte Verletzungen; dieselben konnten die Reise sortsetzen. ßugland. London, 27. September. Einer Meldung des „Daily Telegraph" aus Kairo vom heutigen Tage zufolge soll gegen den Finanzminister von den Mitgliedern der Staatsschuldenkasse unverzüglich ein Proceß angestrengt werden. Spanien. Madrid, 26. September. In Barcelona ist ein Cholera-Todesfall eonstatirt worden. Italien. Rom, 27. September. Cbolerabertchr oom 26. ds. MtS. Es kamen vor: Zn den Provinzen Alessandria 2 Erkrankungen, Aquila 1 Erkrankung, Aoelltno 2 Erkrankungen und 2 Todesfälle, Bergamo 13 Erkrankung^- und 14 Todesfälle, BreScta 8 Erkrankungen und 3 Todesfälle, Caserta 3 Erkrankungen und 2 Todesfälle, Cremona 15 Errankungen und 12 Todesfälle, Cuneo 41 Erkrankungen und 9 Todesfälle, Ferrara 1 Erkrankung und 1 Todesfall, Genua 61 Erkrankungen und 38 Todesfälle. davon in der Stadt Genua 38 Erkrankungen und 12 Todesfälle und in der Stadt Sp zzia 9 Erkrankungen und 6 Todesfälle, Mafia e Carrara 3 Erkrankungen und 2 Todesfälle, Mailand 3 Erkrankungen, Modena 3 Erkrankungen, Neapel 223 Er- rkrankungs- und 102 Todesfälle, davon in der Stadt Neapel 166 Erkrankungen und 63 Todesfälle, Parma 10 Erkrankungen und 3 Todesfälle, Pavia 3 Erkrankungen, Reggio 6 Erkrankungen und 3 Todesfälle, Rovigo 5 Erkrankungen und 5 Todesfälle, Salerno 1 Erkrankung, Turin 6 Erkrankungen und 8 Todesfälle und Venedig (zu Palcstrina) 1 Erkrankung und 1 Todesfall. Rußland. Petersburg, 28. September. Gegenüber der Behauptung eines Pariser Blattes, daß Rußland daran denke, eine diplomatische Jntervent'on in dem französisch- chinesischen Conflict im gegebenen Momente durch eine militärische zu ersetzen, bemerkt das „Journal de St. PrterSbourg", daß eine militärische Intervention um so weniger in Frage stehe, als biS jetzt nicht einmal eine diplomatische stattgefunden habe, weil eine solche weder von China noch von Frankreich nachgesucht sei. Gleichzeitig erklärt daS genannte Journal die Meldung der „Times" von einer angeblichen französisch- russischen Allianz zum Zwecke einer Theilung CbivaS für pbantasitsch und vollständig unbegründet. Endlich bezeichnet daS .Journal de Sst PeterSdourg" die von der ,^nrClB6ur6eT Russische« Zeitung" gebrachte Meldung, betreffend etne angeblich von russischer Sette beabsichttgle Erwerbung eincS Hafens im ägäischen Meere, als gänzlich aus der Lust g< griffen Türkei. Konstantinopel, 27. September. Die von dem Sanitätsrath ange- ordnete Quarantäne ist wieder ausgehoben woroen. Die früheren Quarantäne- Vorschriften, welche für die Provenienzen aus dem Schwarzen Meere eine fünftägige Quarantäne anordnen, werden ausrechterhalten. Mm. Hanoi, 27. September. (Telegramm der „Agence HavaS.") Die Unternehmungen am Phuny unter dem Befehle des Oberst Berger und diejenigen am Myluong unter dem Befehle Des Oberst Maussion sind vollständig geglückt. Die Franzoen sind ganz und gar Herren des Flußlauses des Day. Amerika. New-Aork, 27. September. Eine Depesche aus Mexiko meldet, der Congreß proklamirte Diaz zum Präsidenten vom 1. December an. Vermischtes. Osthofen, 21. September. In Folge der sehr gedrückten Zuckerpretse erscheinen in letzter Zett Seitens der Zuckrrfabr kanten verschiedene Kundgebungen. Die Directton der Groß-Gerouer Fabrik, welche die bedeutendsten Abschlüsse über Rübenlteferung n mit hiesigen Akkordanten gemacht hat, läßt z. B. ein Circular ergehen, nach welchem sie, auf die niederen Zuckerpreise b'nweisend. den Lieferanten vorschlägt, sich bet der Ablieferung mit Auszahlung von s/io des vereinbarten Preise« zu begnügen und die restlichen 2/io nur dann zu beanspruchen, wenn die BetrtebSergebu sse dteS gestatten, oder auch bic Rüben zu bebalten, resp. nicht zu liefern, dann ober bcn von der Fabrt gelieferten Samen zu bezahlen. Die hiesigen Akkordanten haben gestern Abend m Folge dieses ihnen -^gegangenen Ctrcu'arS den Beschluß gefaßt, gemeinsam diesem un- berechitgten V-rlangm enlgegenzutretm, sich stricte an die Bestimmungen deS abpe- schlofienen Vertrags zu halten und davon der Direction Kenntniß zu geben. Dem Vernehmen nach waren auch Vertreter der Westhofener Akkordaaten bet der Berathung anwesend, welche, einverstanden mit dem hiesigen Beschluß, In gleicher Weise vorgehen wollen. Pfeddersheim, 23 September. Vorgestern Abend ereignete sich hier ein gräßliches Unglück. Die Frau des Werkführers der hiesigen Conservenfabrtk ging mit einer Petroleumlampe tn der Hand aus dem Zimmer, stieß aber damit wider. In Folge dessen explodirte dieselbe und im Nu stand die Frau tn hellen Flammen. Htlfe- rufend sprang sie in ein Nachbarhaus, defien Bewohner aber verloren selbst den Kopf und begossen die Unglückliche mit Wasser. Erst ein alter Herr, der herdeikam, war so vernünftig, daS Feuer mit seinem Rock zu ersticken. Inzwischen war aber die Frau so verbrannt, daß sie heute früh ihren gräßlichen Verletzungen erlag. AuS Bayern, 22. September. In der Nähe von Mittenwald, dem allen Touristen bestens bekannten freundlichen Marktstecken tn Oberbayern, ist vorgestern ein scheußliches Verbrechen verübt worden. DaS Personal deS Postwagens fand nämlich Nachmittags, etwa etne Stunde von genanntem Orte entfernt, au der Landstraße bk gräßlich zugertchtete Leiche eine« 35jährigm Einwohners von Mittenwald, der, wie sich bald h-rauSstellte, kurz vorher den Betrag für etne verkaufte Kuh eingenommen hatte, defien ihn der oder die Mörder beraubt hatten. Dem Thatbefund nach konnte die blutige Thai erst kurz vor der Auffindung der Leiche begangen sein, um so größer ist also die Aussicht, daß eS gelingen werde, den Thäter zur Rechenschaft zu ziehen. — lieber einen großen Schiffsbrand auf der Wolga meldet man dem,N W. 1* folgendes: Der mit Thee, Rum und Zucker beladene Dampfer „Druschtna" gerteth auf der Fahrt von Ntschnij-Nowgorod nach Rybins (Gouvernement JaroSlawl) mitten auf dem Wolgaftrowe in Brand. Der SchiffScapttän ließ die Anker werfen, der Sturm riß sie aber entzwei und trieb das lichterloh brennende Schiff auf dem Strome weiter. Das Schiff gerteth unter andere Schiffe und setzte zwei btrfelbtn in Brand. Dann jagte der Sturm den Dampfer „Druschtna" in einem Hafen (der Ort wird nicht näher bezeichnet) inmitten unter etne Menge anderer HandelSschtffe, io Folge defien viele Schiffe und der Hafen in Brand geriethen. Alle Maaren auf den Schiffen und in dem Hafen sind vernichtet, mehrere Menschen sind verbrannt. Der Strom glich mehrere Werst weit einem Feuermeere und gewährte einen fürchterlichen Anblick. Der Schaden wird sich auf mehrere Millionen Rubel belaufen. — Einige Sonntagsjäger, so schreibt man auS Ktsstvgen, machen unsere Nachbarschaft sehr unsicher. Eine tm Walde grasende alte Kuh wurde alS Htrsch zur Strecke gebracht, ein harmlos weidender Hammel theilte daS Schicksal der Rehböcke und ein schon s._j8L 6317 Ein junger Kellner sucht Stelle. Näheres in der Exped. ds. Bl. Süßer k Rauschcr- Aepfelwein täglich frisch gekeltert empfehle im Ausschank und im Faß. Emil Schmal! 6022 (z. 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