n u Mnq «Tas* eße. e Halft-. S^nik. e. n bie ergebene Q "e rervlicke n n Echn aufs g icr' sowie ein 0 »gsvoll Q >dt, q Marburg." a 000009 !-Ü>ch ", Schul ßraße 1. *000006 sea. 5 lellung): ß H n, Q; itier, Q„ C cker. Q 6 c Platz F 1.50, Q erPlatz^l.iÜ^ h 10 Uhr. chremer. C 8ra»tlrcht. Q MWA e Nachricht, daß r Mär-.. Nr. 7«. Samstag den 29. März 1881 Kehener Anzeiger Amts- Md Auzeigeblstt für den Kreis Gießen. Erscheint mit Ausnahme des Montags. Wureairr Schulstraße 7. UNd um und um Dreis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Brmyerlohn. Durch die Poft bezogen vierteljährlich 2 Marl 50 Pf. 3) Zu Grünberg am 2. April L884, Nachmittags, an dem Bahnhofe, .. zwar um l’/t Uhr für sammtliche Reservisten, sowie zur Disposition der Truppenthelle und der Ersatz-Behörden entlassenen Mannfchasten aller Waffen, 1»/, Uhr für sämmtliche Wehrleute aller Waffen. m . .... Hierher gehören die Orte: Allertshausen, Beltershain, Gellshausen, Göbelnrod, Grünberg mit der Dickelsmuhle, Neumuhle, Stadtmuhle, Steinmuhle, Obere und Untere Ziegelhütte, Latzmühle), Hattenrod, Harbach (mit der Kolbenmühle, Sommermühle), Kesselbach (mit oer Nabenau'schen Papiermühle), Lauter (mit der Arztmühle, Bingmühle, Georgenhammer, Strellesmühle und Walkmühle) , Lindenstruth, Londorf (mit der Burg Rabenau, Burgmühle, Schmidtmühle, Reitzenmühle und Ziegelhütte), Lumda und Klein-), Odenhausen (mit Appenborn-Hof), Queckborn, Reinhardshain, Reiskirchen, Rüddingshausen, Saasen (mit Boun- bach, Beitsderg und Wirberg), Stangenrod, Stockhaufen, Weickartshain, Weitershain (mit dem Hainer-Hof) und Wmnerod. 11. Im Bezirke der 11. Compagnie (Lich). Die diesjährigen Frühjahrs-Control-Versammlung en werden im Kreise Gießen wie folgt abgehalten werden: 1. Im Bezirke der 1. Compagnie (Gießen). 1) Zu Gießen am 1. April 1884, Vormittags, im Oswald'scheu Garten und zwar um T/2 Uhr für sämmtliche Reservisten der Infanterie, sowie sämmtliche zur Disposition der Truppenthelle und der Ersatz-Behörden entlaßenen Mannschaften aller Waffen, um S3/4 Uhr für sämmtliche Wehrleute der Infanterie, um LS) Uhr für sämmtliche Reservisten und Wehrleute der übrigen Waffen. Hierher gehören die Otte: Annerod, Burkhardsfelden, Gießen (mit Schiffenberg und Herrnwald), Heuchelheim, Klein-Linden und Oppenrod. 2) Zu Lollar am 2. April 1884, Vormittags, neben dem neuen Bahnhofsgebäude, zwar um 9 Uhr für sämmtliche Reservisten, sowie zur Disposition der Truppentheile und der Ersatz-Behörden entlaßenen Mannschaften aller Waffen, 10 Uhr für sämmtliche Wehrleute aller Waffen. , r . . o n Hierher gehören die Orte: Allendors a. d. Lda., Alten-Buseck, Bersrod, Beueni, Climbach, Daubringen (mit Hof Heibertshausen), Großen-Bufeck, Lollar, Mainzlar, Rödgen, Ruttershausen mit Kirchberg, Staufenberg mit Friedelhausen, Treis a. d. Lda., Trohe und Wieseck. 1) Zu Hungen am 8. April 1884, Mittags 12 Uhr, am Friedhöfe, für sämmtliche Reservisten und Wehrleute, sowie zur Disposition der Truppentheile und der Ersatz-Behörden entlassenen Mannschaften aller Waffen. Hierher gehören die Orte: Bellersheim, Bettenhausen, Hungen, Inheiden, Langd, Langsdorf, Rttischenheim, Nonnenroth, Obbornhofen, RabertshauM (mit Ringelshausen), Rodheim (mit Hof Graß), Röthges, Steinheim, Trais-Horloff, Utphe und Vlllmgen. 2) Zu Lich am 8. April 1884, Nachmittags, am Bahnhose, .. und zwar um 3 Uhr für färnmtliche Reservisten, sowie zur Disposition der Truppentheile und der Ersatz-Behörden entlaffeneu Mamffchafteu aller Waffe*, um 4 Uhr für fämmtliche Wehrleute aller Waffen. , r m , .x ,a , o. . Hierher gehören die Orte: Albach, Allendorf a. d. Lahn, Birklar, Dorf-Gill, Eberstadt (mit Arnsburg), Ettingshausen, Garbenteich, Groß-^mden, Grüningen, Hausen, Holzheim, Lang-Göns, Leihgestern, Lich (mit Albacher-Hof, Kolnhaufen und Mühlsach>en), Munster, Hof-Gill, Rieder-Bessingen, Ober-Bessingen, Ober-Hörgern, Steinbach, Watzenborn mit Steinberg. Es haben aus den genannten Orten zur bestimmten Stunde sämmlliche im betreffenden Bezirke wohnenden Offiziere und Mannschaften des Beurlaubttn- standes aller Waffen des deutschen Reiches zu erscheinen, welche zur Reserve uud Landwehr gehören, zur Disposition ver Lruppenthetle beurlaubt oder zur Dispofition der Ersatz-Behörden entlassen find. Die Ersatz-Reservisten haben mcht^zu erscheinen. Dispensationen können nur in ganz dringenden Fällen eintreten und müssen darauf bezügliche Gesuche spätestens 8 -rage vor den betreffenden Eontrol- Versammlungen auf dem Dienstwege eingereicht werden. Die ohne Entschuldigung fehlenden Mannschaften haben sich der gesetzlichen Strafe zu gewärtigen. Es wird noch bemerft, daß die Leute mit dem Militär-Paß und Führungs-Attest versehen in bürgerlicher Klebung zu erscheinen haben, und vor i Beginn der Control-Versammlung Schirme, Stöcke, Pfeifen ic. fortzulegen sind. . a 1 a 1 ri-ii 3 Oberst z. D. und Bezirks-Commandeur. Betreffend: Frühjahrs- Control-Versammlungen. Gießen, am 25. Februar 1884. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen a u d i e Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Die nachstehende Bekannttnachung wollen Sie in Ihren Gemeinden auf ortsübliche Weise veröffenttichen laßen. Dr. Boekmann. Gießen, den 23. Februar 1884. Betreffend: Die Ländung einer männlichen Leiche bei Fachingen. Gießen, am 27. März 1884. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises und an Großherzogliches Polizeiamt Gießen. Nach einer Mittheilung der Königl. Preu, . Staatsanwaltschaft zu Limburg wurde am 21. März bei Fachingen eine unbekannte männliche Leiche qeländet. Die Leiche gehörte anscheinend einem Manne im Alter von ca. 50—60 Jahren an, sie war ca. 5 Fuß lang, hatte einen starken röthlichen, theck-^ weise schon ergrauten Bart und wenig ebensolche Haare. Die Zähne waren gut, mit Ausnahme der linken Backenzähne, welche fehlten. Die Leiche scheint ca. 14 Tagen im Wasser gelegen zu haben. Sie war bekleidet mit einem blauen Kittel und darunter einem dunklen Tuchrock, unter diesem einem btauwollencn gewebten Wamms; weißleinenem Hemd, dunkelbraunen Hosen mit violetten Streifen, d durch einen dicken Lederrieinen über den Hüften gehalten wurden, und guten Stiefeln. Um den Hals befand sich eine seidene Halsbinde und darüber ein blau gestreiftes wollenes Halstuch, ^n der Hosentasche befand^ sich ein Portemonnaie mit einigen Knöpfen ohne Geld, sowie ein rothes Taschentuch mit eingewebteu Rosenguirlanden. In der dunklen Weste fand sich ein totmi Kautabak und ein Nagel. Im Falle Sie Mittheilungen über die Persönlichkeit des Verlebten machen können, wollen Sie uns solche zukomnien lassen. Dr. Boekmann. . Politische Neberstcht. Gießen, 28. März. Die Arbeiten in den beiden zur Zeit tagenden parlamentarischen Körperschaften, welche das meiste Interesse beanspruchen, im Reichstage und im preußischen Abgeordnetenhause, nehmen einen verhältnißmäßig raschen Fortgang. Man kann daher annehmen, daß beide Häuser einen großen Theil ihrer laufenden Geschäfte bis zum Beginne der parlamentarischen Osterpause erledigt haben werden und soll dieselbe bezüglich des Reichstages sogar noch in dieser Woche eintreten. Allerdings haben im Reichstage sämmtliche wichtigere Vorlagen bereits die erste Lesung passirt, da auch die Novelle zum Actiengesetz in der Montagssitzung in erster Lesung an eine Commission verwiesen worden ist und es kann daher der Reichstag seinen Commissionen nunmehr eine größere Pause zu ihren Arbeiten gönnen. Was das preußische Abgeordnetenhaus anbelangt, so wird sich dasselbe nach Erledigung der zweiten Lesung der Jagd- ordnuna, in welche dasselbe am Mittwoch eintrat, bis zum Beginne der Osterferien wohl nur mit Vorlagen mehr untergeordneter Bedeutung beschäftigen; die Vertagung des Hauses erfolgt dem Vernehmen nach gegen Ende der nächsten Woche. In Heidelberg hat am vorigen Sonntag eine Versammlung von Mitgliedern der liberalen Landesparteien Süddeutschlands stattgefunden, in welcher die Stellungnahme der süddeutschen Liberalen zu den wichtigsten Tagessragen der innern deutschen Politik erörtert wurde. Die gefaßten Beschlüsse sind meist in gemäßigt-liberalem Sinne gehalten und docu- mentiren in den wichtigsten Fragen die Zustimmung der süddeutschen Liberalen zu der Politik der Reichsregierung. Eine Verschmelzung mit andern Parteien erachtete die Versammlung zur Zeit für inopportun und werden demnach die gemäßigt-liberalen Parteien Süddeutschlands auch der deutsch-freisinnigen Partei gegenüber eine unabhängige Stellung einnehmen. Im österreichischen Abgeordnetenhause bietet die Specialdebatte über das Budget, mit welcher sich das Haus seit beinahe zwei Wochen beschäftigt, das Bild einer rhetorischen Steeple-Chase dar. Die einzelnen Positionen werden von der Majorität wie im Sturmlauf durchgenommen, ohne daß sich doch das Ende der Debatte mit Bestimmtheit voraussagen läßt. Viel Interessantes ist indessen trotz der sich von Tag zu Tag forthaspelnden Debatte nicht herausgekommen und bot in dieser Beziehung die General-Discussion über das Budget viel anregenoere Momente dar. Interessanter ist ein Einblick in das Treiben der österreichischen Socialisten und Anarchisten. Es ist erwiesen, daß dieselben mit gemeinen Verbrechern in Verbindung stehen, denn dem verhafteten Kammerer ist die Theilnahme am Eisert'schen Raubmord nachgewiesen And aus Pesth wird jetzt die Verhaftung des früheren Buchhalters Fried, eines der gefährlichsten Agitatoren der Pesther Anarchisten, gemeldet, da gegen ihn der dringende Verdacht vorliegt, ebenfalls bei der erwähnten Affaire bctheiligt gewesen zu sein. Die französische Colonialpolitik wird nach dem vorläufigen glücklichen Ende der Tongking-Expedition eine weitere Ausdehnun/er erfahren. Die Madagaskar-Angelegenheit soll nunmehr mit aller Energie artz^nommen werden. In der Sitzung der Deputirtenkammer vom Montag waren "alle Red- uer — ohne Unterschied der Parteien — darin einig, daß die „unbestreitbaren" Rechte Frankreichs in Madagaskar energisch gewahrt werden müßten und zur Unterstützung dieser Rechte soll ein Theil der in Tongking verwendeten Truppen demnächst nach Madagaskar abgehen. Bestimmte Pläne in dieser Beziehung scheint indessen die französische Regierung noch nicht gefaßt zu haben. — Die Rechte der Deputirtenkammer hat in Folge des Kammer-Votums, wonach die wichtige Budget-Commission nicht im Plenum, sondern in den Abtheilungen zu -ernennen ist, beschlossen, sich an den bezüglichen Wahlen nicht zu betheiligen und werden die Monarchisten demnach in der Commission gar nicht vertreten sein. Dem Jubel der englischen Blätter über die Erfolge General Graham's haben die aus dem West-Sudan über General Gordon einlaufenden bedenklichen Nachrichten einen raschen Dämpfer aufgesetzt. Diese Nachrichten lassen über das Scheitern der Friedens-Mission ©orbon’d keinen Zweisel mehr zu; General Gordon ist in Khartum nebst den dort befindlichen egyptischen Truppen von den Aufständischen vollständig eingeschlosseu und in Anbetracht der bisherigen barbarischen Kriegsführung im Sudan kann man nur mit Schaudern an das Loos denken, welches den Belagerten zu Theil werden würde, falls die Stadt in die Hände des Mahdi fiele. Nur von Osten her, vom -General Graham, kann Gordon Rettung werden und es wird denn auch gemeldet, daß das Corps Graham's mit zahlreichen Mannschaften der befreundeten Stämme Suakim am Dienstag in der Richtung auf Tamanieb verlassen hat. Es ist dies jedenfalls als ein Versuch Graham's zu betrachten, Khartum über Berber — nordöstlich von Khartum am Nil gelegen — zu entsetzen. Da der Weg von Suakim nach Berber größtentheils durch Wüsteneien führt, so wird der Marsch Graham's auf erhebliche Schwierigkeiten stoßen, vorausgesetzt natürlich, daß Graham wirklich Khartum zu entietzen beabsichtigt. Von General Gordon selbst fehlt seit dem 15. d. Mts. jede Nachricht. Dem französischen General- consul in Kairo zugegangene Meldungen vom 20. d. Mts. bestätigen, daß Khartum fast vollständig von den Aufständischen eingeschlossen ist und daß auf beiden Seiten des Nil südlich von Shendy sich große Haufen Aufständischer befinden. Durch das Entgegenkommen der spanischen Regierung ist Deutschland ein, wenn auch nur winziger, Anfang eines Colonialbesitzes ermöglicht worden. Die spanische Regierung hat der deutschen Regierung, einer Meldung ber „Agence Havas" aus Madrid zufolge, die Anlegung einer Proviant- und Äohlenstation für die deutschen Kriegsschiffe in der Bai von St. Isabella auf Fernando-Po gestattet. (Fernando-Po ift eine an ber Westküste von Afrika gelegene und den Spaniern gehörige Insel. Sie bildet ein 43 Kilom. langes And 27 Kilom. breites Viereck, ist äußerst fruchtbar und ein höchst wichtiger Stationsort für die westafrikanischen Dampfer und für die zahlreichen Handelsschiffe an den Niger-Mündungen. Die Zahl der Eingeborenen wird auf circa 20,000 Köpfe geschätzt)._____________________________________ Rußland. Petersburg, 23. März. Der Kaiser empfing gestern den aus Wien eingetroffenen Botschafter Fürsten Lobanow, sowie den Generaladjutanten v. Nosen- bach. Fürst Dondukoff-Korsakoff ist nach Tiflis abgereist. — Das „Journal de St. Pätersbourg" reproducirt die Meldung kaukasischer Blätter, wonach Transkaspien in ein besonderes General-Gouvernement umgewandelt werden müsse, das den Hauptzweck hätte, die Beziehungen mit Khiwa zu unterhalten. Das Amudarjagebiet würde bis zu den Sprdarja-Sandwüsten in dieses General- Gouvernement einbezogen werden. Aegypten. Kairo, 26. März. Aus Suakim vom heutigen Tage wird gemeldet: Die Truvpen werden die Nacht im Lager, 8 Meilen von Suakim, bleiben und sollen morgen den Vormarsch gegen den Feind beginnen. Die Kavallerie machte heute eine Recognoscirung bis auf eine Entfernung von 7 Meilen vom Lager aus und stieß auf feindliche Abtheilungen, welche das Feuer eröffneten und ein Vftrd ber Recognoscirungs-Abtheilung tödteten; letztere erroieberte das Feuer, die Aufständischen verloren mehrere Tobte. Nachdem das Gewehrfeuer etwa 2 Stunden gedauert hatte, zog sich der Feind, über dessen Stärke nichts bekannt ift, zurück. Amerika. New-Uork, 26. März. Depeschen aus Luisiana melden, daß die Hülfe ^des Staats für die von der Überschwemmung im Thale des Mississippi Betroffenen nothwendig sei, damit sie nicht Hungers sterben. Washington, 26. März. Der Senat hat die Ernennung Sargent's zum Vertreter der Vereinigten Staaten in Petersburg bestätigt. Telegraphische Depeschen. Wolff'» telrgr. Eorrrsponverrz^Srrrea«. Berlin, 27 März. Dem hiesigen Magistrat ist auf die an Ee. Maj. den Kaiser aus Anlaß AUerhöchstdrsien Geburtstags gerichtete Glückwunsch - Adresse das folgende Schreiben zugegangen: In der Adresse, mit welcher Mich der Magistrat zu Meinem Geburtstage erfreut hat, gibt sich wiederum eine so warme und innige Theilnahme kund, daß Ich von diesen Gefühlen der Treue und Anhänglichkeit tief gerührt bin. Die Glückwünsche, welche Mir bet diesem Anlaß dargebracht worden sind, haben Mich daher sehr wohlthuend au- gesprochen. Indem Ich dem Magistrat Meinen aufrichtigen Dank dafür sage, erfüllt Mich insbesondere die Erinnerung an die bedeutsamen Ereignisse deS verflossenen Jahres mit hoher Genugthuung. Ich preise vor Allem des Allmächtigen Güte, daß es Mir vergönnt gewesen ist, die Schwelle Meines neuen Lebensjahres mit einer Rüstigkeit und Frische zu überschreiten, wie sie In solchem Alter nur Wenigen beschieden ist. In dieser göill'chen Lage, welche Ich in so reichem Maße erfahre, finde Ich um so mehr den Muth, den Pflichten Meines fürstlichen Berufs unentwegt und mit festem Willen gerecht zu werden, als Ich aller Orten, wohin Ich nur den Fuß fetze, der Liebe Meines Volkes begegne. Sie ist es, welche Mich nicht nur in der Erfüllung Meiner ernsten Aufgabe stärkt und festigt, sondern Mir auch die gesegnete Freudigkeit des Schaffens und Wirkens erhält- Sind nun auch Meine Bemühungen dem Wohle der ganzen Nation gewidmet, so nehme Ich doch an der fortschreitenden Entwicklung Meiner voupt- und Residenzstadt besonderen Antheil und Ich weroe Mich freuen, wenn das unverkennbare Streben der städtischen Verwaltung die Einrichtungen der großen Stadt mit ihrer unaufhalisam wachsenden Ausdehnung und Bedeutung in Einklang zu setzen, stets von glücklichem Erfolge begleitet ist. Berlin, den 26. März 1884. gez. Wilhelm. $8erlitt, 27. März Das Abgeordnetenhaus erledigte in seiner heutigen S tzung bei der zweiten Lesung der Jagdordnung die SS 22—42, welche nach den Commissionsvorschlägen angenommen wurden. In gleicher Weise wurde auch der 8 42», durch welchen an Sonn- und Festtagen alles Hetz- und Tretbjagen, sowie während des Gottesdienst's eine jede Jagdausübung untersagt wird, angenommen. — DaS Herrenhaus nahm die LandgÜterordnung für die Provinz Schlesien nach den Beschlüssen des Abgeordnetenhauses an, genehmigte einige kleinere Vorlagen und erledigte eine Reihe von Petitionen nach den Commissionsanträgen. — Der Reichstag genehmigte die Marinevorlage bet der zweiten Lesung debattelos. Der die Prisengerichtsbarkeit betreffende Gesetzentwurf wurde in erster und zweiter Lesung angenommen und ebenso gelangte die Literatur-Convention mit Belgien ohne Debalte zur Annahme. — Die nächste Sitzung ist auf morgen anberaumt. — Der „Reichs - Anzeiger" macht bekannt, daß durch Beschluß des StaatS- mintsteriums für den Umfang des Sprengeld des ErzbisthumS Köln die Wiederaufnahme der eingestellten Staatsleistungen von Neujahr 1884 ab angeordnet ist. — Wie die „Neue Preußische Zeitung" mitihetlt, werden die Deutsch - Conser- vativen dem Reichstag eine Resolution vorschlagen, durch welche der Bundesrath zur daldmöglichsten Vorlegung eines Börsengesetzes und eines wirksamen Börsensteuergesetzes aufgeforbert wird. München, 27. März. Die Kammer der Abgeordneten genehmigte mit 131 gegen 2 Stimmen ben Neubau einer Kaserne für ein Infanterie-Bataillon in München. Den Nachweisungen des Kriegsministeriums würbe bie Genehmigung ertheilt und ebenso wurde auch der Gesetzentwurf, betr. ben außerorbentlichen Crebit für bie Kriegskosten von 1870/71 angenommen. Bei den Nachweisungen entspann sich eine längere Debatte über die Cadetten-Corps. Der Abg. Crämer bedauerte bas fortwährende Hineinziehen ber Consessions- Verhältnisse ; bie Protestanten seien im Laube nicht lediglich geduldet. Der Kriegsminister erklärte, baß die bayerische Geschichte in dem Cadetten-Corps, wie in ben Gymnasien im Anschluß an bie brutsche Geschichte gelehrt werbe. Die Angriffe der Preffe seien schmachvoll; man bcrathe die Nothwenbigkeit von Ausnahmegesetzen gegen die Socialisten, vielleicht seien aber Gesetze gegen bas Preß-Banditeuthum nicht minder nothwendig. Der Cultusmimster Lutz bestätigte bie Erklärungen des Kriegsministers. Die Prüfungs-Commission sei angewiesen, bei ber Absolutorial-Prüfung eingehend den Stand ber bayerischen Geschichte zu prüfen, und er, der 'Cultusmimster, erstatte unter Zusammenstellung der dabei gefunbcnen Ergebnisse dein König alljährlich Bericht. Paris, 27. März. Die türkische Botschaft bementirt formell bie beunruhigenden Gerüchte über ben Gesunbheitszustand bes Sultans. — Der Ministerrath hat die Ernennung General Saussier'L zum Militär- Commandanten von Paris, des Generals Davoust zum Commanbanteu des Armee-Corps in Algier und des Generals Billot zum Commandanten des Armee- Corps in Lille bestätigt. London, 27. März. Eine Depesche Graham's an das Kriegsministerium aus Heriba bei Tamanieb von heute früh 5 Uhr meldet: Heute früh um. 3 '/z Uhr formirten sich die Truppen zum Vormarsch auf Tamanieb, die Kavallerie bildet die Spitze, die Infanterie ist in zwei Carröes formirt, zwischen beiden Carräs befindet sich bie Artillerie. — Unterhaus. Hartington verlas eine Depesche, welche bestätigt, baß die Araber in die Flucht geschlagen und zerstreut seien und die Engländer keine Verluste hätten. Das Haus fuhr sodann in ber zweiten Lesung ber Reformbill fort. Nom, 27. März. In dem heutigen Consistorium verlieh der Papst dem Erzbischof von Neapel bie Kardinals-Insignien, präconisirte verschiedene Bischöfe, namentlich Frankreichs und Spaniens. Eme Allocution wurde vom Papste nicht abgehalten. Die im Consistorium am vorigen Diontag abgehaltene Allocution war ausschließlich dem Lobe der beiden neuernanuten Karbinäle gewidmet. Kairo, 27. März. Die telegraphische Verbindung zwischen Shendy und Berber ist wieder hergestellt, das Gebiet jenseits Shendys befindet sich indessen noch tn den Händen der Aufständischen. — Eine Depesche des Admirals Hewett meldet, die englischen Truppen seien heute Morgen über Tamanieb hinaus vorgerückt, bis sie den Feind tn Sicht gehabt hätten, letzterer sei aber sofort, nachdem die englischen Truppen das Feuer eröffnet hätten, in die Berge geflohen. Die englischen Truppen hätten keinerlei Verluste gehabt, er Balte den Feldrua für beendet. £ o f a l e Gießen, 28. März. Entgegen dem vielfach verbreiteten »Gerücht, daß der des Mordes an den Eheleuten Wolf zu Nordeck verdächtige Schmied Hedderich von Roßbach sich wieder auf freiem Fuße befände, wird uns die Mitthellung, daß dieses Gerücht allen Grundes entbehre, im Gegentheile die Jndtcten sich gegen denselben so gehaust hätten, daß an der Schuld nicht zu zweifeln sei. Vermischte». Darmstadt, 26. März. lMilitärdienstnachrtchtens o. Mülmann, Sccond- Ueutenant vom 5. Bad. Jrff.-Rgt. Nr. 113, tn daS 1. Großh. Inf - (Leibgarde-) Rgt- Nr. 115, Becker, Secondlieutenant vom 2. Großh- Jnf--Rgt. (Großherzog) Nr- 116, «AUt'S $or einiger erlaubt, Spatzm z das MWißin 1 Der in gestellte Borans Äalchhr 1884 dem Wrgermeij dieser Frist offe Gießen, 2211) De-« 3ir- " „niet W M i, Gros 1 gMAsenba^ ÄS foul’m ihrer dir öod" "|ud, P juoor und io U solche bie W 1882 sä>0ß ob cctroen, 2907 Pal! mit 3258 acto ol517, odfi ,1 «siruMs Me: wd) n'Lt mm » Eifer b-t6ir Beroustck« seither «ttrtttn aaS der b 1882er zu nennen, ba er geschloffen haben- anlangeiMbeib seiden betreffen bl Leusel, AM ®t Sieffel, Mfettm Karnpfgenossmscha verausgabt 370 J Unterstützungen ( 11928,02 4 ®' gegebenen Unterst Meine verausga der Vereine bttr Me, welches (Id tzerzogthum Mer Vie aus den in i geht, um ein guti Weich' öolja . ® ben M 2 ®'Ntimune & sollen i vb Achen Eichen 3!Noir ,, Sf 2194 N°ttzi iÄ'Ä ‘S’fe'fi nion. A. Bramm. 2210 Hchversteigerung t verlieh der W 2200 Walther. 2194 Reine Weinflaschen verkauft sehr billig I 2214 Ein braves Dienstmädchen ge- iG9 I. Rothenberger, Lindenplatz. 1 sucht. Marktplatz 4 2209 acschtedev. Offenbach, 25. März. ^Elektrische Bahn.^j Heute wurde die Zusswmcnfügung der Stromleitung für die ganze Bahnlinie Frankfurt-Offenbach, bestehend ouS 13310 M. (6 senröhren und ungefähr ebensoviel Meter Kabel beendigt. Die Nacharbeiten, die nochmalige Revision und Ueberarbeitung sämmtlicher elektrischer Verbindungsstellen, sowie der Oelanstrich nehmen noch 10 Tage Arbeitszeit in Anspruch, sodaß am 5. April die Bahn in ihrer ganzen Ausdehnung zum ersten Mal befahren werden wird. Die Befahrung wird, um alles Material bestens einlausen zu lassen, von dem General- unternehmer bis zum 9. April fortgesetzt, an welchem Tage die landeSvolizeiliche Abnahme der Bahn und anschließend an diesen Akt, die Uebernahme der Bahn durch die Frankfurt-Offenbacher Trambahn-Gesellschaft erfolgt. Es kann somit die Betrtebs- cröffnun0 der electrischen Bahn am 10. April stattfinden. Darmstadt, 24. März. Der Jahresbericht der unter dem Prottctorate Sr. Kgl. Hoheit des Großherzogs stehenden Krtegerkameradschast „Hassia" über daS 8. Vereins- fahr 1883 ist im Auftrage des Präsidiums durch den ersten Schriftführer, Dr. Vogt, erstattet worden und soeben im Druck erschienen. Wie demselben zu entnehmen, hatte die Hassia in dem Jahre 1883 ein so erfreuliches Wachsthum zu verzeichnen u^e niemals zuvor und so geht beute der Stand der Mitgliedschaften wert über die Zabl hinaus, wli)t t>ie Hassia in Dem in dieser Hinsicht günstigen Jahre 1877 besaß. DaS Jahr 1882 schloß ab mit 202 Vereinen, 7532 activen und 2247 passtv-n, in Sumina 11779 Mitgliedern. Am 31. December 1883 war der Bcstanv 287 Vereine mit 11182 actwen, 2907 passiven, zusammen 14 089 Mitgliedern. Es sind der Hassia 89 Vereine mit 3258 activen Mitgliedern beigetreten. Unter diesen 89 Vereinen sind nicht weniger als 17 welche erst im Laufe der letzten IVe Jahre sich neu gebildet baden Ein «i treuliches Zeichen dafür, daß dte Kriegerveremsdewegung in unserem Großherzogthum noch nicht xum Abschluß gekommen ist. Einen besondere Anerkennung verdienenden Eiser hat der Vorstano des Bezirks „Vogelsberg' in Schotten entwickelt, welcher die Veranstaltung von Versammlungen ehemaliger Militärs in solchen Gemeinden, welche seither noch ohne Krtegeroereine waren, systematisch betrieben bat- Freiwillig ausgetreten aus der Hassia ist nicht ein einziger Verein, dagegen kommen von den im 1882er Jahresbericht regiftrtrten Vereinen in Abzug Niederbeerbach, Götzenhain und Kirchbeerfurth, welche sich aufgelöst Haden, ferner ist nur noch ein Verein tn Münzenberg zu nennen, da erfreulicherweise die beiden dortigen Militärvereine sich zusamraen- geschlossen haben. Unterstützungsgesuche liefen, abgesehen von den die Wassersnoth anlangenden, bet dem Präsidium 21 ein und wurden ausnahmslos befriedigt. Dieselben betreffen die Vereine: Niedermockstadt, Lehrdach, Massenheim, Froschhausen, Leusel, Kirtorf, Storndorf, Niederroden, Eberstadt b. D., Dauernhetm, Oberbreidenbach, Messel, Mörfelden, Niederbessingen, Homburg a. O-, Messel 2mal, Mainz. Worms, Kampsgenosfenschast, Roßdorf, Gimbsheim, Münzenderg. In Summa wurden h-erfür verausgabt 370 X Die Haisia al» Verband gewährte während ihre« Bestehens an Unterstützungen für Localvereine, die Sammlungen für Wassersnoth einbegriffen, 11928,02 X Die von sämmtlichen Hasstaoereinen im Lause des Jahre« 1882 aus- gegebenen Unterstützungsbeträge betauffn sich auf 10998 X Seit Bestehen aller dieser Vereine verausgabten sie in gleichen Sinne 79155 X Der Besitzstand an Capitalien der Vereine betrug Ende 1882 laut Rapporten, excl. Inventar, 98 770 X Dem Zl.le, welches sich der Vorstand in erster Linte gesteckt hat, die Einigung aller im Groß- derzogthum stehenden militärischen Vereine zu einem einzigen Bunde, hat sich die Hassia, wie aus den in dem Berichte niedergelegten überaus erstaunlichen Resultaten hervorgeht, um ein gutes Theil genähert. __________________________ Es sollen versteigert werden in der Oberförsterei Schrffenberg Handel und Verkehr. — Für das Gebiet des Vereins beutfc6er Eisenbahnverwaltungen gelangen am 20. Mai combinirbare Rundreiseb llete zur Einführung. D e Eisenbabn-Dlrect'on Köln (.rechtsrheinisch) läßt 27 Coupon-Serten für Strecken von 8 bs 133 Km., dte Direktion Köln (ltnksrhemffch) 28 Coupon-Serien für Strecken von 6 bis 352 Km. Herstellen. Bet den L-nien der ersteren Behörde beträgt die Ermäßigung durchweg 30pCt., etwas wentger bei den meiflen Strecken der letzteren Directton. Als einzige Angabestelle gemeinschaftlich für beide Verwaltungen ist die Billet-Expedit-on zu Köln auserseben. Kirchliche Anzeigen der Stadt Metzen. E v a n g e l i s ch e G e m e i n ö e. Gottesdienst. Sonntag, den 30. März (Jud'.ca). Vormittags 9x/2 Uhr: Pfarrer Dr. Naumann. Nachmittags 5 Uhr: Pfarrer Dingeldey. Beichte und heiliges Abendmahl im Abendgottesdienst. Kinderkirche, Nachmittags 2 Uhr: Pfarrer Schlosser. Montag, den 31. März, Abends 8 Uhr, in der KleinU nd er schule: Letzte Bibelstunde im Winterhalbjahr, Apostclgesch. 10, 23—48, Pfarrer Dr. Naumann. Mittwoch, 2. April, Abends 6 Uhr, 6. Passionswochengottesdienst, Pfarrer Dingeldey. Am Sonntag Palmarum, 6. April, wird der allgemeine Vnß- und Bettag gefeiert werden Die Pfarrgeschäfte in der Woche vom 30. März bis 5. April besorgt: Pfarrer Dr. Naumann. Katholische Gemeinde. Passions-Sonntag. (Judicaj Von 6 Uhr an: Beichte. Um 8 Uhr: Frühmesse und Austheilung der hl. Commu- ValO Uhr: Hochamt und Predigt. 2 Uhr: Passions-Gottesdienst. Nach dem Gottesdienst Collectc für bedürftige Erstcommnnikanten. Freitag ^Mariae Schmerzen) Nachmittags 6 Uhr: Andacht und Predigt. tniln9 So sehr auch damals diese Verfügung am Platze war. so bemerkt Schreiber diese? doch mit Befremden, daß dieses Schlehen nach Spatzen jetzt, wo bereits viele Singvögel ihren Einzug bet uns gehalten haben, noch fortdauert. Es ist dock augenscheinlich, und Schreiber dieses konnte es fast täglich beobachten (erst heute wieder in der Nähe von Oswalds Garten), daß die ängstlich.n Singvögel, durch dad fortwährende Knallen erschreckt, fortfliegen und diese Gegend, wo sie in dieser Werse tägl ch beunruhigt werden meiden, während die kecken Spatzen nur eine kleine Strecke weit fliegen und sich wieder behaglich niederlossen. Im Winter kann ja das Schießen nach Spatzen, wenn es nöthlg ist, ganz gut geschehen: aber es wäre sehr zu wünschen, daß es jetzt aus besagten Gründen eingestellt würde. Ich wundere mich sehr, daß der Thierschutzverein nicht schon längst dem Poltzemmte einen Wink in dieser Hinsicht gab und hoffe, daß diese Zeilen vielleicht die Veranlassung geben, daß düse Verordnung jetzt aufgehoben wird und die lieben Singvögel ungestört ihren Einzug bet uns halten können. A. W. Zue gefl. Beachtung. Schriftliche Anfragen wegen Auskunstsertheilung über Inserate rc. können roH nur dann beantworten, wenn denselben eine Freimarke für die Rückantwort betgelept ist. lieber Inserate bezüglich deren Offerten einzureicken sind, ist die Exp dstion zu keinerlei Auskunftsertheilungen befugt. Offertenbriese sind — soweit keine bestimmten gegentbeiliaeu Abmachungen getroffen wurden — in der Ervedition abzuholen. II. Donnerstag den 3. April aus dm Distrikten Zellenrod, Dörnergrund und Tempel. Nadelholz: 9 Stämme mit 3,43 Fm., 353 Derbstangen mit 10,12 Fm. und 2245 Reisstangen mit 19,65 Fm. Nadelholz: 47 Rm. Scheiter, 513 Rm. Knüppel, 7890 Wellen und 119 Rm. Stöcke. Zusammenkunft jedesmal um 9 Uhr am akademischen Forstgarten. Gießen, den 27. März 1884. Großherzogliche Oberförsterei Schiffenberg. illeltn. Heft'11 6:N ■Äte «‘«nßefung bebattc e,i*« unb jmeitet wi * noeraumt. beS Staat!, t tff® eberanfna^mt MeSDmtto.gotiltr, ber_ SBunbeSrotb |öt 1 ®örfenßeuergef NaS wird Bleichstras jchen Concursm flehend in Möbeln Schreiner mehreren -! Parthie Gi Parihie Ni flämme u. gegen Vaarzahü Gießen, den 2 2168 Vermischte Anzeigen. Direction Brautlecht 1 Zum Schluß: Unsere Frauen! Gell neuest polirtt empfiehlt zu f< Hvlzvcrfieigerung. Freitag den a. April, von 9 Uhr Vormittags a«, kommen in der Forstwartei Maulbach, aus den Districten Saal, Lappenkopf, Hirtenröderschlag, Litzel, Platz, Lach, Röder ec. zum Ausgebot: 354 Rm. Buchen-, Birken-, Eichen- rind Aspen-Scheiter; 912 Rm. Buchen-, Birken-, Eichen- und Nadelholz- rc. Knüppel; 2400 Rm. Buchen-, Birken- und Nadelholz-Reisig; 66 Rm. Buchen- rc. Stöcke. Zusammenkunft im District Saal aus der Straße von Mauldach nach der Eisenbahnstation Ehringshausen. Samstag Den 3. Avril, von 9 Uhr Vormittags an, werden in der Forstwartei Dannenrod, aus den Districten Kleinerstrauch, Langerstrauch, Unterstraßwald, Rübgarten rc. ausgeboten: in fctß 22 Eichen-Sk 28 Nadel- t Buche>'-S- 3 Stiick 5 „ Bac 20 „'M 3 Wr. * 29 „ Kch 6 „ 9A Der Ausl im Distrikt 91« inimittelbar in Treis a/! Kühjahrs-Zllarkl zu Allendorf an der Lumda (Kreis Gießen), Stalivn Dollar (Main-Wrser-Bahn). Am 24. und 23 April l. I. wird in hiesiger Gemeinde wieder ein Vieh- unö ArämerMarkt abgehalten, wozu wir freundlichst einladcn- Mit Genehmigung Großherzoglichen Ministersilms des Innern und der Justiz wird mit diesem Markt zugleich wieder eine Prämiirung von lttteh, sowie eine Verioosung von Vieh und landwirthfchaft- lichen Gcräthen verbunden. An Vieh werden prämiirt: antrt® btn billig M ta» M^° Gr088h. sa J3 Bi Stadttheater in Giessen. R Sonntag den 30. März (Letzte Vorstellung) : Letztes Gastspiel des Herrn Fiala, k. k. Rust, und Grosth. K- Hess. Hofschauspieler. İ B esmlet. $ Trauerspiel in 5 Akten von Shakespeare. *** Tittelrolle: Hr. Fiala als Gast. Erhöhte Preise. § Gesucht ein ordentliches Mädchen mit guten Zeugnissen zum sofortigen Eintritt. Näheres bei der Exped. d Bl. 2116 LF 128 rNtc 2203 Ein Fomilien-Logis nt vermiethe-r __ ^bei^Th. Vogt, Löwengasfe. 2205 Ein kl. Familienlogis u. ein möbl. Zimmer^zu verm.__Kaplansgasse _18. 2198 Möblirte Zimmer zu vermietbeu. ___________Kreuz 6, 2 Tr. 2199 Ein möblirtes Zimmer für Ein^ jährige zu vermiethen. _ Brands 16, 3. Stock, Ecke der Schloßg.^ .2196 Ein Stübchen mit Bett zu"ver- miethen^bei Zörb Ww., Mäusburg 9. 2202 Möblirtes Zimmer zu verniiethen. ___Georg Dusch Ww., Kreuzplatz. 2206 Die belle etage und der dritte Stock meines Hauses in der Frankfurter- Straße Nr. 6, bestehend aus je 8 Räumen, Küche, Kammer re., welche zur Zeit von Herrn Prof. Kretschmar bewohnt werden, sind entweder zusammen oder getrennt pro 1. Juli zu vermiethen. Dr. Dl. Mettenheimer. Ein wahrer Schatz für die unglücklichen Opfer der Selbst- befieckung (Onanie) und geheime» Ausschweifungen ist das berjHmte Werk: Dr.Retau’s Sel|ist- 6>ewaäiFiM9S. 80. Aufl. Mit 27 Abbild. Preis 3^ Lese es Jeder, der an den schreck' lichen Folgen dieses Lasters leidet, seine aufrichtigen Belehrungen retten jährlich Tausende vom sichern Tode. Zu beziehen durch das Verlagö-Magaziu M. F. Bierey) in Leipzig, sowie durch jede Buchhandlung in Gießen. 235 ■ 4) Tchafvieh, mir reiner Race: Böcke, Zuchtschase, Hammel und Lämmer. An Vieh wird verloost: Rinder, Kälber, Schweine und Schafe, welche nur aus den, auf den Markt selbst zugetriebenen und ausgestellten, angekauft werden. Der Ortsvorstand hat es sich bei seinem Unternehmen zur strengsten Aufgabe gemacht, zur Hebung der Viehzucht und deS Ackerbaues rc. Alles aufznbieten, was in seinen Kräften steht. Derselbe will insonderheit einen Zuchtviebmarkt für Vogelsberger Vieh, das in hiesiger Gegend noch unvermischt anzutreffen ist, in's Leben rufen, gleichzeitig aber auch die Pferde-, Schaf- und Schweinezucht fördern helfen. Wir bitten nun auf diesem Wege alle Freunde der Landwirthschast, die hiesige Gemeinde in ihrem Unternehmen, das für die Interessen der ganzen Gegend diene» soll, auch wieder in diesem Jahre freundlichst zu unterstützen. Insbesondere richten wir an alle Landwirthe und Handelsleute von nah und fern die freundlichste Bitte, den Markt mit schönen Exemplaren Rindvieh, besonders Vogelsberger Race, Fohlen, Schweinen, namentlich auch Zuchtsauen und Schafböcken befferer Race und den besten Schafen reiner Race zu beschicken, wobei wir bemerken, das; nach dem von Graßh. Ministerium des Innern nnd der Justiz genehmigten Verloosungsplan: 1) für 3500 v4L Vieh und landwirthschaftlicheGeräthe angekauft und zur Verloosnng kommen müssen, und 2) 500 Jl. zur Prämiirung von Vieh verwendet werden. Der Markt steht in Hinsicht des Viehes unter Aufsicht Großherzoglichen Kreis-Veterinäramts Grünberg und es kann deshalb bei dem Auftrieb auch nur auf gesundes Vieh, als im allgemeinen Interesse liegend, gesehen werden. Der hiesige Ortsvorstand arbeitet uneigenützig mit vereinten Kräften der ganzen Gegend. Die Vertreter von 26 Gemeinden, wozu auch die uns so nahe gelegenen Gemeinden des sogenannten Ebsdorfer Grundes gehören, sowie auch die Vertreter sämmtlicher, um uns liegenden Gehöfte werden hierbei zugezogen und bilden mit den hiesigen Vertretern die verschiedenen Commissionen, die in einzelne Abteilungen getheilt, die ganze Angelegenheit unter dem Vorsitze eines Obmannes leiten, überwachen und die nöthig werdenden Arbeiten ausführen, besonders aber das zur Verloosung kommende Vieh und die landwirthschaft- lichen Geräthe ankaufen und die zu prämiirenden Thiere bezeichnen. Bezüglich des Krämer-MarkteS bemerken wir sodann noch, daß derselbe in der Gemeinde selbst in der Marktstraße abgehalten wird, und die Stände für die betreffenden Gewerbtreibenden Morgens um 8 Uhr verloost werden. Die Absicht des Ortsvorstandes ist es, für die ganze Gegend etwas zu fchaffen, was ihr seither fühlbar abging, nämlich Märkte, die das Interesse der Landwirthe hiesiger Gegend in aller Beziehung fördern. Es wird derselben deshalb auch recht gerne allen Anforderungen, namentlich auch hinsichtlich der Stallungen rc. gerecht werden. Mit dem Vertrieb der Loose pr. Stück 1 M. sind verschiedene Personen betraut worden. Prämiirung findet am 24. und Gewinn-Ziehung am 25. April fiatt. Das Resultat der Ziehung wird im „Gießener Anzeiger" bekannt gemacht. Allendorf a. d. Lda., am 26. März 1884. Großherzogliche Bürgermeisterei Allendorf a. d. Lda. Mrickdaumwolle aller Ar!, sowie sämmtliche Neuheiten in Bemata ■ Artikeln, als: Perlgimpe», Ornamenten, Agraffen und Spitzen, Knöpfe, Einsatz band, Seide und Zwirn in allen Farben, empfehle zu den billigsten Preisen. 1813 Donn^nstraße J« H« Fuhr Tonnenstratze 2197 Ein kl- Logis zu vermiethen bei PH. Bötz, Weserstraße 13. Für Ginjährige! Zwei möblirte Zimmer zu vermiethen bei 2037 August Hilgard, Kreuz. Emil Fischbach. Aecihte Franks. Würstchen vorzllgl. Qualität, empfiehlt 1091 «x. Willi. Weidig. 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Inhalt, 274,4 Rmtr. Buchen-Scheit, 98 Rmtr. Buchen-Knüppel, -4-79 „ „ Zopf-, 390 „ „ Stanimreis, 1 „ Eichen-Scheit, u. 60 „ Nadel-Reis. II. Dienstag den 1. April 1884, in den Distrikten Alteunner, Fortbachseek, Todenberg und Buchwald: 20 Nadel- ff Nadel- 13 2 29 6 ff ff 22 28 1 3 Rmtr. fl Buchen-Stamm „ 54 5,70 „ 0,50 „ Stück Eichen-Derbstangen mit 0,15 Festm. Inhalt, „ Buchen- „ Eichen-Stämme von 8—68 Ctm. Dchm., 2—8,4 M. Länge, 9,61 Fm. Inhalt, Nadel- „ „ 9—24 „ „ 5—11 0,10 „ 1,15 „ Buchen-Scheit, 15 Rmtr. Buchen-Zopfreis, Eichen- „ 18 Eichcn-Knüppel, 125 Rmtr. Eichen-Zopfreis, Radel- „ 220 „ Nadel- ~ „ Aspen- „ 10 „ Aspen- Der Anfang ist jedesmal präcis 9 >/2 Uhr Vormittags. Am ersten Tage im Distrikt Neue-Wald bei Nr. 14, am zweiten Tage im Distrikt Buchwald unmittelbar in der Nähe des Ortes. 9 9 u Treis a/L., den 26. März 1884. Großherzogliche Bürgermeisterei Treis a/L. Benner. 2173 Samstag den 29. Mär) l. I , Nachmittags 2 Uhr, wird Bleichstraße 9 das zur Justus Heck'- schen Eoncursmasse gehörige Mobiliar, be- ftefjeub in Möbeln aller Art, Kleidern rc., Schreinerwerkzeug, insbesondere mehreren Hobelbänken, einer großen Parthie Gesimshobel 2c, sowie einer Parthie Nutz- und Werkholz, Bohlen, Stämme u. s. w. gegen Baarzahlung versteigert. Gießen, den 26 März 1884. Hoffmann, 2168 Concursverwalter. Jeitgeöotenes. FeucrfcÜe Gel-schränk- neuester Construction, polirte Cassetten empfiehlt zu soliden Preisen F. Jirogtnann^ 2032 Wallthor 17. Alle sonstigen in's Schlosserfach einschlagenden Arbeiten werden prompt und sauber ausgeführt. D. O. von der Großherzogl. Saline Bad-Nauhelm aus flrabirter Soole dargestellt, ausgezeichnet durch seine Schärfe und Leicht- löslichkeit. Kochsalz, Viehsalz, »ade- salz, Eissalz» Mutterlauge, letztere in Salinenkannen, alles bester Qualität, wie allgemein anerkannt, ist stets vorräthig und zu den billigsten Preisen zu beziehen bei Herrn Kaufmann J. <5. B. 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