*! -altb«tes Uroetbe"--u2 *etti Sßrilh i-und >Ä« t, fD .Nltelltt ÄS ALL Sh*86*"' Wbotfet iüu"9 (1880) e- ^^tgarn- icn Ukat I. Wnijierium für ve eine ledaille, inzige I für Leinen zuer- lus unserer Leinen e» haben wir dem igllliilirr essen if obige Annonce einen-Verein- in Seinen meine Studien Wen zu * Preise mit einem tzen cotculirt sind. Len mindestens j wie andere Fa- lg ganzer Ausßatt- nb Bettwäsche über- n Preisen in schönster 6995 ochachtung [ig. Müller. ; bar verbreitttstr M bkrdäüpt; auhrrdM^- i^Tin zwöls ftemM Die Modenwelt. KS'S '“e3Ä'J125 ä'SS«»“' wu-N”bS । «sä » SÄ«*"1’ SK.Z lande . £nunnen f^r SSÄie" „..... $SS>(S< ahe Ar 2K2. Dienstag den 28. October 1884 Gießener Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. Vmn-G«t Schulst*aße 7. ™T7\ u . Ä I I Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringertvhn. Erscheint t£$U<9) mit A«sn«hme ve» Monlchgs. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. KmLschcand. Darmstadt, 25. Dctbr. Se. König!. Hoheit der Großherzog haben Alleranädigst geruht: ~ ~ Am 7. October den Lehrer an dem Schullehrer-Semmar zu Alzey, Hermann Stromberger, mit Wirkung vom 1. October d. Js. an, auf sein Nach uchen in den Ruhestand zu versetzen. — Am 17 d Mts. wurden die Finanz-Aspiranten: Andreas Wilhelm Fi! sing er'aus Vilbel und Philipp Koppler aus Butzbach - zu Steuer- nussehern ernannt. Darmstadt, 25. October. Schluß des Inhalts des Großh. Regie- runqsblattes (Beilage Nr. 25): . . , _ . . 6 Ermächtigung zur Annahme und zum Tragen einer fremden Ordens. Se. Königl. Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht: Am 15 August dem Großh. Oberbaurath Dr. Schäffer die Erlaubmß zur Annahme und zum Tragen des ihm von Sr. Königl. Hoheit dem Grobherzog von Baden verliehenen Ritterkreuzes 1. Klaffe des Ordens vom Zahrnrger Löwen zu ertheilen. 7. Namensveränderung. Am^4. Sep^br^wurde dem Schullehrer Franz Traugott Oppel zu Grün- bera eine Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Groß-Gerau , am 23. Septbr. wurde dem Schullehrer Philipp Heinrich Jeckel zu Monzernheim eine Lchr-rst-lle on der Gemeindeschule zu Ockstadt, an dems. Tagei wurde dem.Schulamts asviranten Peter Winter aus Klem-Auheem eine erledigte Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Ebersheim, am 24. Septbr. wurde ^m SchM"üsaspiranten Georg Friedrich Held aus Groß-Zimmern die erledigte Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Ober-Beerbach, an dems. Tage wurde dem Schulamtsaspiranten Heinrich Neukummt aus Ibersheim die erledigte Lehrerstelle an der Gemelnde- schule zu Wendelsheim, am 30. Septbr. wurde dem Schulamtsaspiranten Adam Knies aus Herrnsheim eine Lehrerstelle an der Gememdeschulezu Offstein, an dems. Tage wurde dem Schullehrer Johannes Bayerer zu Zell die Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Knoden-Schannenbach, an dems. Tage wurde dem Schulamtsaspiranten Karl Schenck aus Laubach die erledigte zweite Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Steinfurth, am 2. Octbr. wurde der Schulamtsaspirantin Marie Riedel aus Erbach eine erledigte Lehrerinnenstelle an der Gemeindeschule zu Roßdorf, am 7. Octbr. wurde dem ^chulamtsaspiranten^ Johannes Weicker aus Appenheim eine erledigte Lehrerstelle an der Gememdeschule zu Langen übertragen; an dems. Tage wurde der Präparator ^hann Jakob Schmidt aus Offenbach zum Assistenten bei den naturwissenschaftlichen Abthei- lungen des Museums ernannt; am 11. Octbr. wurde der von dem Großh. Kre^srathe zu Offenbach, sowie dem kath. Pfarrer und Ortsvorstande Zu Jügesheim auf die erste Lehrerstelle zu Jügesheim prasentlrte Schullehrer HeMiann Kloster daselbst für diese Stelle bestätigt; an dems. Tage wurde dem Schulamtsaspiranten Ludwig Kömpf aus Elbenrod die erledigte Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Heblos, am 14. Octbr. wurde dmi Schularntsaspiranteu Karl Goll aus Wolssheim eine Lehrerstelle an der Gememdeschule zu Heppenheim a. W-, am 15. Octbr. wurde dem Schulverwalter Johs. Muller aus Hosheim eine erledigte Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Wallerstädten übertragen. Am^'SS0'SSt Lehrer an der Realfchnle zu Alsfeld Friedrich Rabenau aus fein Nachsuchen bis zur Wiederherstellung feiner Gesundheit m den Ruhestand versetzt. Er'lÄigt?ind" Die^evang. Pfarrstelle zu Rieder-Wöllstadt. Das Präsent«, tionsrecht zu dieser Stelle steht dem Herrn Grasen zu SolmS-Rodelheim zu. Die evang. Pfarrstells zu Jugenheim. Eine mit einem evang. Lehrer zu be- legende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Dreieichenhain mit einem Gehakt von 900 M Mit der Stelle ist ein Th-il des Organistendienstes verbunden. Eine mit einem evang. Lehrer zu besetzende Lehrerstells an der G°me'nd°schul«- zu Griesheim mit einem nach dem Dienstalter des betr. Lehrers stchbemeffenden Gehal von 1000 bis 1400 M. Eine mit einem evang. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Niedernhau en mit einem Gehalt von 900 M. Die mit inem evang Lehr r zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Gfa M einem Gehalt von 900 ^. Mit der Stelle ist Kirchendienst verbunden 1 Eine mit einem evang. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Ge- meindeschule zu Neu-Isenburg mit einem nach dem Dienstalter des betr. Lehrers sich bemeffenden Gehalt von 1000 bis 1400 Dem zu ernennenden Lehrer können gegen besondere Vergütung die Functionen eines Oberlehrers an der genannten ^Schule übertragen werden. Eine mit einem evang. Lehrer zu b - setzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Bessungen mit einem nach« dem Dienstalter des betr. Lehrers sich bemessenden Gehalt von 1200 bis 2200 JL Dem zu ernennenden Lehrer können gegen besondere Vergütung die Functionen eines Oberlehrers an der genannten Schule übertragen werden. Eine nut einem evang. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Wonsheim mit einem Gehalt von 900 JL Eine (die zweite) mit einem evang. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Mittel-Gründau mit einem Gehalt von 900 Jl. Eine mit einer evang. Lehrerin zu besetzende stelle an der Volksschule zu Worms mit einem nach dem Dienstalter der bett. Lehrerin sich bemessenden Gehalt von 1200 bis 1700«/#. Die mit einer kath. Lehrerin zu besetzende Stelle an der Gemeindeschule zu Klein-Krotzenburg mit einem Gehalt von 900 «X 11 Sterbefälle * Gestorben sind: Am 1. August der Schullehrer Mathias Heyum zu Offenbach a. M.; am 11. August der pensionirte Director des Predigersenunars zu Friedberg Geh. Kirchenrath Dr. Schwabe; am 12. August der Kanzlei- Jnspector bei Großh. Ministerium der Finanzen Wilhelm Damm; an dems. Tage der emeritirte kath. Psarrer Heinrich Jacquer6 zu Mamz; am 16. August der Großh. Oberamtsrichter Allwohn zu Bad Nauheim; am 23. August der pensionirte Großh. Gymnasiallehrer Dr. Jacob Bamberger zu Bensheim; am 24. August der Volksschullehrer i. P. Franz Gebhard zu Alzey, am 30 August der Oberlehrer Peter Funk zu Bessungen; am 7. Septbr^ der Schullehrer an der Gememdeschule zu Lorsch Johann Lennert; am 14. Septbr. der Hausver- Müer i. P. Karl Wilhelm Heinrich Hahn zuDarmstad, aml5Sepibr.öer Schullehrer Rudolph Möbus zu Wingershausen; am 16. Septbr. der Ober- sörster Ludwig Lang zu Gießen; °w 17. Septb^ der Schullehrer au der Mäd- chenschule zu Griesheim Oberlehrer Johannes Hoffmann, am 7. Octbr. der Kriegsministerial-Registrator a. D. Georg Heinrich Mahr zu Darmstadt; am 17. Octbr. der Großh. Oberst i. P. Karl August Trumpler zu Darmstadt. Berlin, 25. October. Der britische Botschafter Sir Malet hat sich zur Beisetzung der Leiche des Herzogs von Braunschweig nach Braunschweig begeben^ öon Fulda ist gestern hier eingetroffen. — Der bekannte Schriftsteller und Journalist Wollheim da Fonscca ist gest°rn^°^ut7Nachinitt°g 2 Uhr sand im Elisabeth-Saale des Schlosses die Eröffnung des Staatsrathes durch den Kronprinzen m Anwesenheit beiPrinzen, des Fürsten Bismarck, sämmtlicher Staatsminister und Staatsraths-Mitglie der statt. $Rei^S|Qn^er beantragte im Auftrage Sr. Maj. des Kaisers bei dem Bundesrath, derselbe wolle beschließen, daß die von dem braEweigischen Reqentschastsrath gemäß der Reichsversassung zu bestellenden. Bundesraths- Bevollmächtigten als ,$erti:eter.^rau^^^el98 (Sinne der Reichsverfassung anerkannt werden. Der Reichskanzler theilte gleichzeitig dem Bundesrathe mit, der Kaiser werde Die in der Reichsversassung dem Herzoge von Braunschweig vorbehaltenen Rechte rücksichtlich des Contingenls nach Art. 63 und 64 während der Dauer der provisorischen Regierungs-Verwesung ausuben. 91 Hftnher DaS Valent, welches der Sohn des ehemaligen Königs - TM? Ä» -b i«- iu°demM be8 Aerxoa“iut SBrootni ©"nnoücr und damit zu Peeußm verschw -gen wird. Das m Parüiflandpunkte des PrS.°nd°ni-u °us b-tracht-t, ist hi? nfin erene ReNtterarettuna selbst. Der Herzog von Cumberland weiß sehr wohl, baVer mt $r®^en no6 fmm«r im wirkl.ch-u Kriegszustände sich b-ftad-t und er muk dow Mit der Schlubsolg-rung rechnen, daß, indem er wiederum van einem Lande NeNtt erareilt er damit seinem mächtigen Gegner einen neuen ^bgenstand zur Er- ZZ-MMSWMZHZ Bekanntmachung. aietbet dahier hat die Concession als Drenßmann mit der Dienstnummer 20 erhalten. Gießen, den 27. October 1884. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. _________Fresenius. Misere Souoeränetät und die Unabhängigkeit unseres Königreichs anerkannt haben in der Überzeugung, daß diese niemals Macht vor Recht gehen lassen werden. AlS dann der Exkönig am 12. Zunt 1878 tu Paris gestorben war, richtete sein halsstarriger Sohn Ernst August, dem Rathschlage seiner weifisch-ultramontanen Rathgeber entsprechend, am 11. Juli 1878 von Gmunden auS an Kaiser Wilhelm und die andern Regierungen einen Pro est, in dem er den Tod seines Vater«, des Königs von Hannover, anzeigte und dann erklärte: 3n Folge dieses Todesfalles sind alle Rechte, Prärogative und Titel, welche dem König, meinem 93ater, überhaupt und insbesondere in Beziehung auf das Königreich Hannover, zustanden, Kraft der in meinem Hause bestehenden Erbfolgeordnung auf mich üdergegangen. Alle diese Rechte, Prärogative und Titel halte ich ganz und voll aufrecht. So nahm damals der Prinz auch noch ausdrücklich den Fehdehandschuh gegen Preußen wieder auf und seitdem ist nichts geschehen, was diesen Zustand beseitigt hätte. DaS aber sollte doch Dr. Wmdihorst, der vor sechs Jahren rote heute in Gmunden olS Rathgeber weilte, feinem jungen Freunde klar machen köonen, daß ein Kriegszustand nicht durch eine einseitige Erklärung des einen Gegners, sondern nur durch einen -weiietttgen FrtedenSoertrag beseitigt werden kann und daß ein offener KriegS- fetnd des Königs von Preußen, so lange der Kriegszustand besteht, niemals Herrscher k neS deutschen Landes und Mitglied des deutschen BundesrathS zu werden vermag. Der Herzog von Cumberland hat jetzt die Saat zu ernten, die sein Vater und die er selbst, Dank der verderblichen Rathschläge deS Welfen Wmdthorst, gegen daS Königreich Preußen und damit gegen da« deutsche Reich ausgesät hat. Diesen Rathschlägen hat er eS auch zuzuschretben, daß die Welt dem neuen Patente keinen weiteren Werth deimessen wird alS den, den eS für Sammler von Raritäten besitzt, ein bedeutungsloses Papier, von dem schon nach wenigen Wochen nur Diejenigen reden werden, die eS versaßt und geschrieben haben. (Köln. Ztg.) Berlin, 25. October. Die „Nordd. Allg. Ztg." veröffentlicht den Wortlaut des Patents dkS Herzog« von Cumberland vom 18. d. M. und druckt zur Vergleichung auch den Wortlaut des Schreibens ab, wodurch der Herzog von Cumberland im Jahre 1878 den Tod seines VaterS dem Kaiser mitthetlt und worin eS heißt: In Folge dieses mich und mein Haus tief erschütternden Todesfalles sind alle Rechte, Prärogat've und Titel, welche dem Könige, meinem Vater, insbesondere in Bez'ehung auf do« Königreich Hannover zustanden, Kraft der in meinem Hause bestehenden Erbfolgeordnung auf mich übergegangen. Alle diese Rechte, Prärogative und Titel halte ich voll und ganz aufrecht. Da jedoch der Ausübung derselben in Beziehung auf daS Königre'ch Hannover thatsächliche, für mich selbstverständlich nicht rechtsverbindliche Hindernisse entgegenstehen, so habe ich beschlossen, für die Dauer der Hindernisse den Titel „Herzog von Cumberland, Herzog zu Braunschweig-Lüneburg mit dem Prädikat Königliche Hoheit" zu führen. Indem ich auch hiervon M'ttheilung mache, wird eS einer besonderen Erwähnung nicht bedürfen, daß meine und meine« in voller Selbstständigkeit verharrenden Hause« Gesammtrechte durch den zeitweiligen Nichtgebrauch der dieselben bezeichnenden Titel und Würden in keiner Weise aufgehoben oder eingeschränkt werden können. Braunschweig, 25. October. Von fürstlichen Personen sind heute früh eingetroffen: Der Großherzog von Heffen und Prim» Heinrich von Heffen, der Erb- großherzog von Baden und der Prinz Wilhelm von Schaumburg-Lippe; Mittag« wird Se. König!. Hoheit der Prinz Albrecht erwartet. — Zur Einleitung der Leichenfeier wurden heute Vormittag von 10 bis 11 Uhr die Klocken de« Dom« und sämmtlicher Kirchen der Stadt geläutet. Tausende von Personen durchwogen die Straßen, namentlich in der Nähe der Residenz. Der Zufluß von auswärts Kommenden ist überaus groß. Braunschweig, 25. October. Die BetsetzungSfeier wurde durch eine Trauer- paradr auf Dem Schloßplatze eingeleitet, an welcher das herzogliche Husarenregiment, eine Compagnie de« Braunschweigischen Infanterieregiment« Nr. 92 au« Metz, die Braunschweigische Batterie au« Wolfenbüttel und das 4. Magdeburgtsche Infanterie- Regiment Nr. 67 theilnahmen. Nachdem sich das Trauergefolge versammelt hatte, be- gab-n sich die fremden Fürstkichkeiten au« der Bel. Etage des Schlosses nach dem Gattensolon, wo die Leiche de« Herzogs aufgestellt war. Der Sarg wurde durch die dazu bestimmten Hofchargen unter Assistenz von 18 Unterofficieren aufgehoben und auf den Leichenwagen gestellt. Darauf setzte sich der Zug um 2 Uhr unter dem Geläute sämwtlich r Glocken nach dem Dome in Bewegung. Voran marschirten die Trupv?n der Trouerparade, sodann folgten in verschiedenen Abtheilungen die Beamten der nerroaltung. Hieran schlossen sich höhere Regierungsbeamte, welche die Krone und da« Scepter, sowie den HauSorden Heinrich des Löwen auf florumhüllten Kiffen trugen. Der Leichenwagen wurde von 8 schwarzbehangenen Pferden gezogen, der Sarg stand unter Palmen und war mit einem schwarzsammtnen, durch Silberbesatz geschmückien Leichentuche bedeckt, besten in silbernen Quasten bestehende Zipfel von Hofchargen getragen wurden. Hinter dem Sarge schritten die hier anwesenden Fürstlichkeiten, sodann die Vertreter der fremden Höfe, die Mitglieder des Regentschaftsrath« und General v. Hilgers die Generale au« dem Gefolge der fürstlichen Herrschaften, die Mitglieder der Landesversammlung, des Magistrats, die Mtlitärdeputattonen, die Spitzen der Behörden rc in p ogrammmäßiger Reihenfolge. Da« DefilirendeS sehr im potenten Rug§ dauerte etwa dreiviertel Stunden. In den Straßen, durch welche sich der 8ug be> wegte, bildeten Kriegervereine, Corporationen und andere Vereine Spalier; die Fenster der Hauffr waren dicht besetzt und auf den Straßen war eine große Menschenmenge versammelt. Ueberall herrschte ehrfurchtsvolle« Schweigen. Die Häuser waren mit Trauerdraperien dekorirt, die brennenden Gaskandelaber mit Flor umhüllt- . _ ~ .um 23/4 Uhr langte der Zug am Dome an. Der Abt Thiele sprach, al« der Sarg dem Domportale sich näherte, einen kurzen SegenSspruch, hierauf wurde der Sarg, unter Vorantritt der gesummten Geistlichkeit, in die Kirche getragen und auf dem vor dem kleinen Altar errichteten, mit einer großen Anzahl von Kandelabern um- gereuen Katafalk niedergesetzt. Der Herzog von Cambridge nahm in der Nähe des Katafalks Platz, neben ihm befanden sich die andern hier anwesenden Fürstlichkeiten, der Erzh-rzog Franz Ferdinand von Este, der Großherzog und der Prinz Heinrich von Hesten, Prinz Albrecht von Preußen, Prinz Georg von Sachsen, der Erbgroßherzoa von Baden, Prinz Wilhelm von L-vpe-Schaumburg, daran schioffen sich die Mitglieder des RegentschaftsrothS, der General v. Hilgers und die übrigen Theilnehmer am Leichenzuge. Ein Gesangverein trug eine Cantate vor, hierauf hielt Abt Thiele die an welche er in bewegten Worten einen Nachruf an den verstorbenen Herzog knüpfte. Nach der Einsegnung der Leiche, die hierauf erfolgte, wurde der Sarg, gefolgt von den anwesenden Fürstlichkeiten, den Mitgliedern deS RegentschaftSraths und dem General v. Hilger«, in die Gruft getragen. Während der Überführung des Sarge« nach der Gruft ertönte das volle Geläute der Glocken des Domes, von der auf dem Burgplatze aufgestellten Trauerparade wurden drei Gewehrsalven abgegeben in welche sich die Trauersalutschüste der Artillerie mischten. Nachdem die Begleitung der Leiche aus der Gruft zurückgekehrt war, schloß Abt Thiele die Feier mit Ertheilung d?S mrließ^'n vorauf die Fürstlichkeiten und das ganze übrige Trauergefolge die Kirche . -?"rEmund, 25. October. Heute früh ist bei der Station Dortmund der Koln-Mndener Personenzug aus einen im Fahrgeleise stehenden Güterzua gefahren. Es wurde Niemand verletzt, aber eine sehr große Zerstörung an Materral verursacht. 9 Irarrkreich. Paris, 25. October. General Millot ist gestern von Ferry, Peyron Campenon empfangen worden und legte denselben Rechenschaft über seine militärische und diplomatische Mission in Tongking ab, welche er wegen Krankheit unterbrechen mußte Die Minister sprachen General Millot ihre vollständige Befriedigung für die als Oberbefehlshaber des Expeditions-Corps geleisteten Dienste aus. England. . London, 25. October. Heute früh wurde von verbrecherischer Hand der Versuch gemacht, ein Thor bei der Schifffahrts-Schleuße des Muffes Bann Mand) mittelst Dynamit in die Lust zu sprengen. Die Polizei glaubt dem Thater auf der Spur zu sein. Es ist dies bereits der zweite Versuch, der im Lause diese« Jahres gemacht wird. Man nimmt an, daß Privatrache aeaerr die Fluß-Direction das Motiv der That sei. Retzien. Brüssel, 25. October. Wie verlautet, ist dem König von dem bisherigen Minister der Landwirthschaft und Industrie, Bernaert, für die Umbildung^ des dermaligen Cabinets folgende Ministerliste vorgelegt worden: Bernaert Präsident und Finanzminister, be Beider Justiz, Thoniffen Inneres und Unterricht, de Moreau Auswärtiges, Pontus Krieg, van den Peereboom Eisenbahnen de Bruyn Landwirthschaft. Eine Entscheidung des Königs ist noch nicht erfolgt — In Löwen sind wegen der Ruhestörungen, die am Donnerstag dort stattfanden und bei welchem einige Personen verwundet wurden, mehrere Verhaftungen vorgenommen worden. Italien. Rom, 25. October. Die Eisenbahn-Commisston genehmigte gestern die Tarife des stcilianischen Netzes. De Pretis und Genala werden der heutigen Sitzung der Commission beiwohnen. — Gestern kamen in 7 von der Cholera inficirten Provinzen 51 Erkrankungen und 37 Todesfälle vor, davon entfallen auf die Stadt Neapel 14 Er- krankunqen und 12 Todesfälle. Neapel, 25. October. In den letzten 24 Stunden sind hier 7 Erkrankungen und 10 Todesfälle an der Cholera vorgekommen. Mßlavd. Petersburg, 25. October. Da« Ministerium für Wege und Communicattonen macht bekannt, daß, obgleich der regelmäßige Verkehr von Seeschiffen auf dem neuen d^erSburger Seecanal erst mit dem Beginn der Schifffahrt im Jahre 1885 eröffnet werde, schon jetzt Seefahrzeugen bi« zum Tiefgänge von 20 Fuß gestattet sei, in den Canal elnzulauffn und daselbst zu löschen und zu laben. Diejenigen Schiffe, welche Canal in die Newa bi« zum Zollamte passiren wollen, dürfen nicht tiefer als 18 Fuß gehen. «Aegypten. Kairo, 25. October. Auf Ersuchen Lord Northbrook's wird Blum Pascha sich demnächst nach London begeben. Telegraphische Depeschen. Lvolsf'S tetlsgr. Torrewvrweaz-Vusesu. Darmstadt, 26. October. Der hessische Landtag ist auf den 24. November etnberufen. ix« d*attnschweig, 26. Oktober. Der Herzog von Cambridge hat heute Nach- mittag bie Rückreise nach England angetreten, bte anbern Fürstlichkeiten, welche brr Beisetzung be« Herzog« brtgewoht hatten, find bereits gestern Abend oder heute früh wieder abgereist. . „c^dartS, 26. Octeber. (Telegramm her „Agence Havas".) General Briere de lJSle atbt In den Utzten Depeschen, bte von demselben hier eingangen find, nicht die geringste Unruhe über die Sicherheit des Delta kund, von der Seite von Konangfi der. wo der Rothe Fluß ströme, sei selten« der Chinesen nicht« zu befürchten, da« befifittßt ’Von0^oa von den Chinesen belagert werde, sei bis jetzt ganz un- London, 26. Oktober. Dem englischen Botschafter Malet in Berlin ist zur Bethülie bet den Verhandlungen der Congo - Conferenz der Specialattachö für HandelSangelegenheiten bei der englischen Botschaft in Part«, Crowe, beigeordner worden. ®cm wObferoer" wird au8 Kairo vorn heutigen Tage aemelbet, daß der Ministerpräsident Nubar Pascha in einem Rundschreiben an bte Machte bte Wiederaufnahme bet regelmäßigen Zahlungen an bie Staatsschuldenkasse ongezetgt habe. UuiverfitätS - Chronik. .. 27. October. Herr Profeffor Gottschick hat einen ehrenvollen Ruf an die Universität Heidelberg al« Professor der Dogmatik erhalten. Wie wir hören, ist eS den energischen Bemühungen unserer Regierung gelungen, den verdienten Lehrer unserer Hochschule zu erhalten. — DaS Dekanat der theologischen Fakultät der Universität Göttingen ist am 15. October von Herrn Consistortalrath Professor Reuter auf Herrn Consistorialrath Professor Dr. Schulz übergegangen. — Die am 17. dS. in Eisenach versammelten Reformbmschenschaften beschlossen v. A., diesen Namen in „Burschenschaft" umzuändern. Der „Allg. D. Burschenbund" (A. D. B.) besteht zur Zeit aus Neo-Germania. Longo- bardia und Alante in Berlin, Longobardia in Leipzig, Teutonia in Tübingen, Burschenschaft auf dem Fürstenkeller Jena, Germania in Heidelberg und Arminia in Greifswald. — Se. König!. Hoheit der Prinz Leopold von Preußen ist am Dienstag zum Beginn seiner Studien in Bonn eingetroffen. — Der bisherige Professor an der Universität Prag, Dr. Carl Friedrich Stumpf ist zum ordentlichen Professor in der philosophischen Fakultät der Friedrichs-Universität Halle-W-ttenberg ernannt. — Der bisherige Privatdocent an der Universität Berlin, Dr. OSkar Döbncc, ist zum außerordentlichen Professor der philosophischen Fakultät der Universität Halle-Wittenberg ernannt. — In Marburg starb am 19. dS. Mts. eine« der angesehensten Mitglieder der dortigen Hochschule, da« ständige Mitglied des Univ.'sitätS - Curatoriums und ordenilichrr Professor in der juristischen Fakultät, Geh. Justtzrath Dr. K. Fuchs, 63 Jahre alt. Gießen, 27. October. Auf mehrfach ergangene Aufforderung bezüglich eine« Zither-Concetts wird der Zither-Verein „Alpenröschen" Sonntag den2.November, Abends 8 Uhr, auf dem Lenz'schen Felsenkeller ein Concert veranstalten, wo auch Nichtmitglieder Zutritt haben. Freunde und Gönner deS Vereins dürfen ein recht hübsche« und abwechselndes Programm erwarten. Theater. zn n k r — d. Gießen, 27. October. Gestern wurde das französische Lebensbild „Muttersegen" gegeben. Das Stück ifi voll effectreicher, theils tief ergreifender, theils kom'scher ©eenen. Mit der Heldin Marie werden wir auS dem Stillleben savoyischer Berge in daS aufregende Treiben der französischen Hauptstadt versetzt. Nur die reine Liebe, die sie im Herzen tragt, gibt der hübschen Savoyardin die Kraft, allen Gefahren und Versicherungen zu widerstehen; und als ihr Ruf leidet, als selbst ihr alter Vater ihr. der vermeintlich Entehrten, seinen Fluch entgegenschleudert, als ihr Geist sich umnachtet, da ist es die Stimme der Mutter, die ihre Sinne wieder weckt, und der Segen der Mutter tröstet und erhebt sie und führt ihr den verloren geglaubten Geliebten wieder zu. Von den Darstellern nennen wir in erster Linie Fräulein Anna Eng (Marie); sie spielte ihre dankbare aber schwierige Rolle mit einer Wärme und Innigkeit, die besonders in den beiden letzten Acten volles Lob verdient. Eckt künstlerisch war wieder die Leistung de« Herrn Hendrich (Bauer Loustalot); er brachte namentl ch die Scene, in der der alte arme Vater seine mit Gold und Diamanten geschmückte Tochter ver- flucht, zu ergreifender Wirkung. Herr Halm (Arthur de Sivry) zeichnete sich aus durch ein edles, von warmer und ungekünstelter Empfindung getragenes Spiel. Die immer luftige, immer schwatzende und immer hungrige grisettenhafte Chonchon wurde durch Fräulein Sommer mit einer Fertigkeit wiedergegeben, die kaum durch französische Actrtcen übertroffen wird. Herr Voigt (Commandeur von Boisflemy) spielte den lüsternen alten Gecken ganz vorzüglich. Das Spiel des Herrn Herrmann marin den komischen ©eenen sehr gut, fiel aber im letzten Acte etwas ab. Frau Größer 6% \ Schattet fti WJ Ngen Echff! * «!i"Ä N?A6«ti bi,, n?otbin $i?6i|’ L-Ltz Mo£(*ä *■ ÄL ^t°ofä jjjn °°! dm 24. Jjjtmb, [btibfle hat hnite Nack- lchl'chkettev, welche dir Abend oder heute fri} lfl8*) General Beim n etvMgen find, nicht 'er Seite von Kooangfi ttS jll befürchten, baS d 619 jetzt M un- Mt In Berlin ist er Evecialattache ftr Crowr, iy atuuM, dah der U Machte die öttbtn fit onftQdet habe. t einen rhremollm Ruf Halten. Wie wtrhSttv, ;, den vndtevten Lehm rsitöt Göttingen ist m i Herrn Confifiortolrch i Eisenach oeis-mniM lchenschast" uwzv5ndm> Zteo-Gerlnonto. Lonzr- tv rübtogen, Burschen^ und Arminia in GrO- !v ist am Dienstag M W Professor an te ulid) ?n Profesior in w Herg ernannt. - J» Töbner, ist jU® Lrfität Holle-Wittenbaz Esehmsten Mitglied» liiSlg-Cllratorimsck ^fttjrath Dr. X. W8- rsss Ls-s in* ,-«'L t„ i» icmtn- “ ' !,ßdW bii *»“ M O fi1 ,B ffwltttlto»j iimnf'Lw, fil«« tu lärmt ^A,warM cht k^AbieS^ chle W« 6tva jirgrfg S-Sh lML.auise de Siviy) und Fräulein B arno w (Frau Loustalot, Mariens Mutter) waren reärt aut. H^rr Humbert war besser als in den »relegirten Studenten". Der musikalische Thetl war recht befriedigend. W°r Heden brsonderL das Lied im 5 Acte hervor, datz Fräulein Sommer mit erstaunlicher Geläufigkeit und Eleganz vortrug. Wir Lösten, daß dieser Dame bald Gelegenheit gegeben werde, auch das Publikum der Wochentage durch eine ähnliche Leistung zu erfreuen. Das Streben der Dtrectton, die am Mittwoch stottfindende Aufführung der -Cyvrtenne" durch anhaltende und anstrengende Proben zu einer vollendeten zu gestalten, verdient volle Anerkennung und wird sicher den gebührenden Erfolg haben. Schiffsnachrichten. Bremen, 24. October. (Per transatlantischen Telegraph.) Der Postdampfer America, Capt. G. Meyer, vom Norddeutschen Lloyd tn euren, welcher am 8. Oct ober von Bremen abgegangen war, ist gestern wohlbehalten in Baltimore aagekommev. Bremen, 25. October. (Per transatlantischen Telegraph.) Der Postdampfer Elbe, Capt. F. Hamclmann, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 15 Octob^r von Bremen und am 16. October von Southampton abgegangen war, tst heute 9 Ubr Morgens woblbehalten in Newyork anaekommen. Handel und Verkehr, Grün berg, 25. October. (Fruchtpresse.) Weizen X 16.90, Korn X 1610, Gerste X 14.30, Hafer X 12.90, Erbsen X 15.60, Linsen X 00.00, Lein X 00.00, Samen X 22.90, Kartoffeln X 3.00, Wicken 0.00. Frankfurt, 25. October. Auf dein heutigen Markt kostete der Centner Heu m 2.65—3.20, Stroh X 1.90—2.10, Eier das Hundert vH. 5 40—6.00, Butter 1 Qualität vH. 1.10, 2. Qualität «X 1-30, Kartoffeln per Centner vH 1.75—2.00, Kohlrabi 3-4 H pr- St-, Erbsen 100Kg.24.00—32.00 vH, Rothkrautpr. St. 10-20 H, Voularden X 0—0, Huhn 1.00—2.00, 1 Ente X 2.00—2.70, 1 Taube 40—60,$, Hahn X 1.90—2.00, Gans X 4—7.00, Welsche X 5.00-8.00 Schwarz Satin mcrvcilleux (ganz Seide) Nkk 1* 90 Ps. per Ditrter bis X 14. 65 (in 16 verschied. Qual.) versendet in einzelnen Roben und ganzen Stücken zollfrei in's Haus das Seiden- Fabrik-D6M von 6. Henneberg (Konigl. Hoflieferant) in Zürich. Muster umgehend- Briefe kosten 20 H Porto nach der Schweiz. 7091 Auszug aus den Standesamtsregistern des Standesamts Gießen. Aufgebote. October: 21. Bierbrauer Paulus Tasch mit Elisabethe Pitzer, Tochter des LavdwrrtbS Ludwig P'tzer zu Gießen. 21. Schuhmacher Friedr. Hupfeld mit der Näbertn Marte Nagel, Tochter des Weißbinders Johannes Nagel zu Cassel. 22. Güter- cassier Karl Joh. Ludwig Wilhelm Dauernhetm zu Gteßm mit Emma Preuschen, Tochter des Oberförsters Alfred Preuschen zu Fränkisch-Crumbach. 23. Schuhmacher Jacob Gilbert mit Kath. Klingelböfer zu Gießen. 24. Stetnhauer Wilhelm Lang mit Karoline Amalie Kann, geb. Stoll, Wtttwe detz Maurers Ernst Kann zu Gießen. . r Eheschließungen. _ e October: 22. Schreiner Wilhelm Zoll mit Dorothea Vaubel, geb. May, Wittwe des Stadtpostboten Johann Vaubel zu Gießen. 22. Hilfsführer Peter Gibb mit Katharine Euler, Tochter des Landwirths Christian Adam Euler zu Gießen. „ Geborene. October: 12. Dem Schlosser Otto Müller eine Tochter. 14. Dem Schuhmacher- meister Ludwig Wiedmeyer eine Tochter, Minna Karoltne Luise Frieda. 14. Dem Hausverwalter Friedrich Moritz Kahle eine Tochter. 17. Ein Sohn von auswärts, Theodor. 17. Dem Kaufmann Robert Stuhl etn Sohn. Friedrich Ludwig. 19. Dem Schuhmacher Heinrich Ludwig eine Tochter, Katharine. 19. Dem Destillateur Philipp Wilhelm ein Sohn. 19. Dem Lacksteder Friedrich Wilhelm Vetter eine Tochter, Anna Sophie. 20. Dem Kaufmann Martin Scheel ein Sohn, Reinhard Wilhelm Albert. 21. Etn Sohn von auswärts. Gestorbene. October: 17. Joh. Christian Gustav, I Jahr alt, Sohn des TaglöhnerS Heinrich Meister II. 18. Ein Sohn von auswärts, Theodor, 18 Stunden alt. 19. Oeconom Konrad Rinn III., 70 Jahre alt. 19. Elise Wienhold, 66 Jahre alt. 21. Emtlte Margarethe Luise, 3 Monate alt, Tochter deS Schmieds Ernst Döll. 21. Marie Müller, fleb. Schneider, 65 Jahre alt, Wittwe deS Landwirtbs Peter Müller. 23. Elisabethe, 14 Jahre alt, Tochter deS verstorbenen Bergmanns Jacob Biel von Charlottenburg. Kepertoir der vereinigten Itadttheater zu Frankfurt a. M. Opernhaus. DienStaa den 28. October: Aida. (Vorstellung im Abonnement für einen ausgefallenen SamStag.) Mittwoch den 29. October: Vorstellung bet ermäßigten Preisen: Margarethe. Außer Abonnement. Donnerstag den 30. October: Jefson da. Freitag den 31. Octoder geschloffen. Samstag den 1. November: Robert der Teufel. Sonntag den 2. November: Mignon. Schauspielhaus. Dienstag den 28. October: Graf Essex. Mittwoch den 29. October: Narciß. (Letzte Vorstellung im Abonnement B.) Donnerstag den 30. October: (Im Abonnement A, für einen ausgefallenen Montag.) Ehrenschulden. Im Bunde der Dritte. Unter Brüdern. Frettog den 31. October: Don Juans Ende. (Letzte Vorstellung im Abonnement A) Samstag den 1. November: Hüttenbesltzer. Sonntag den 2. November: Der Salontyroler. Kirchliche Anzeigen der rvangei. Gemeinde. Heute, Montag, Abend 8 Uhr Bibelstunde in der Kleinkinderschule, Apostel- gesch. Kap. 15. Pfarrer Dr. Naumann. Allgemeiner Anzeiger. Haferlieserung. Diejenigen, welche auf die Haferlieferung für das Thierspital vom 1. November 1884 bis dahin 1885 reflectiren, wollen ihr Angebot spätestens bis zum 31. October d. I. an Unterzeichneten einsenden. Der Vorstand des Thierspitals dahier. Pros. Dr. Pflug. 7118 Submission auf Eichenrinde. Die 1885er Ernte von ungefähr 60 Ctr. 20 jähriger Eichenstockschlagrinde aus dem Münsterer Gemeindewald soll durch Submission vergeben werden und sind schriftliche Gebote per Centner unter der Aufschrift „Submission auf Rinde" bei uns einzureichen. Die Eröffnung der Gebote erfolgt in Gegenwart der erschienenen Submittenten am 10. November I. IS., Vormittags 11 Uhr. Münster (Kreis Gießen), am 24. November 1884. Großh. Bürgermeisterei Münster. Guntrum. 7085 Schafversteigerung. Kommenden Donnerstag den 30. d. M, Vormittags um 9 Uhr lasten die Heinrich Heller II. Erben dahier in ihrer Behausung 37 Stück Schafe, 22 „ Lämmer, 4 „ Hämmel öffentlich meistbietend gegen Baarzahlung versteigern. Lich, den 25. October 1884. Heinrich Zimmer VIII., 7084 Vormund. treffen DienStag den 28. October ssin bei 7117 Ferd. Drebes, vonn. Gg. Wilh. Weidig. «Mete «ul- I Sonnenstraße flWWtll xJOIä Sonnenstraße empfiehlt: Kapntzen, Nocke, Tücher, Kleidchen, Hosen, Schürzen, Corsetten, Unterjacken und Hosen, Hemden, Strümpfe, Herrenkragen, Manschetten, Binden, alle Sorten Handschuhe, sowie die ächten Unterkleider nach System Prof. Llr. Jäger. 7100 Neuheiten in Damenklciderstossen Wintermäntel neuester Facon empfiehlt in grossartiger Auswahl Ao Docter Regenmäntel für Damen und Mädchen 7111 Frische süße Butter das Pfund 95 Pfennig. Neustadt 51. 7086 Zur selbstständigen Führung eines Haushaltes suche ich eine im besseren Haushalt und Kochen erfahrene recht zuverlässige Person, am liebsten vom Lande, welche auch von der Gartencultur Ver- ständniß bat. Antritt pr. Januar oder Februar 1885. Adr. unter H. M. 100 an die Exped. d. Bl. erbeten. 7087 Ich suche zu Weihnachten oder etwas früher ein zuverlässiges, in Küche und Hausarbeit erfahrenes Mädchen. Frau Hauptmann Fulda, ________________Frankfurterstraße 31. 7095 Ein älteres Mädchen, welches selbstständig kocht und alle Hausarbeit gründlich versteht, wird gegen hohen Lohn auf Weihnachten gesucht. Näheres in der Exped. d- Bl. Seltersweg 57. dem Hotel PRINZ CARL gegenüber. Maass-An Fertigung nach Original- Modellen. Dienstag den 28. Dctober, Nachmittags 2 Uhr, werden im Hause des Herrn Schmidt, Wetzsteinaasse 31, Möbel, als: Kleiderschränke, Kommode, Sopha, Stühle, Tische, Spiegel, 1 Regulator, Bettstellen mit und ohne Sprungfeder- Einlage, Bettwerk, Frauenkleider, wobei ein noch fast neues schwarz-seidenes, Weißzeug, Küchengeräth, Waschbütten, Ps.cellan, Glassachen und sonstiges Haushaltgeräth versteigert. In Auftrag 6948 I. Rothenberger. Ieilgeöoienes. Gänsefett U*9 M T ein Mittel gegen Husten, Heiser- 9i kett,Verschleimung,Katarrhe rc. 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Die Concerte finden im Wenzel'schen Saalbau statt und wird der Anfang derselben durch den „Gietzener Anzeiger" bekannt gemacht. Der Preis für die 6 Abonnements-Concerte beträgt: Familienbillets bis zu 4 Personen ä 7.— w ft ii 3 „ ö „ 6. Perfonenbillets......ä „ 2.20 Kassenpreis........ 0.50 Die Liste circulirt und liegt außerdem noch an der Kasse zum Abonniren offen. Die Capelle des 2. Großh. Hess. Infanterie-Regiments Rr. 116. 7116____________ Krauße, Capellmeister._______________________ mit feinem sich zunDUI! nicht ill ”tb hat M D« Si«*11 WW' „ ■ Der Rat Master a;n In der Herzog von Ci Proklamation t M August t Besitz ergriffen LandeLversaffm ReichSverfaffun kann. Der tz wollen. Daä fasten fein, bi schreibt, andeq gut dünke. T zum Throne i Den ersten W fchen Regentflj einer außerotb. Sißung beö Li Mtheiülklg, da Ministerium nt und zu vrröffen thrilt tvorden, vorgesehene §a' tuirt habe. T derung nachzuk die Aufforüeru bleibe dem He das Ministerin Cumberland u weiteren derai ferneren Mitth das Schreiben, zogs Wilhelm mit Dank auf werte. Schlief rath und das ; ichastsrath für werde auf Gru Die Erklärunge^ genommen, melo einstimmig zustir des mit der 6a. Anstunen i Wen und ma $"•««* * ?W«rten un; bc ba* um sich Der neu Dutfin'Te^ N&Nm Die in W Starcevic M Ausschlieki w5ufor d Ä* * Ä bereitet Redaction: A. Scheyda. — Druck und Verlag der Brühl'scken Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in Gießen. Die heutige Nummer enthält 1 Blatt und 1 Beilage. vom Sterbehause (Wallthorstraße 46) aus statt. 7097 7099 7109 (Nicht 50 II. Pottharst. 7102 vermiethen Ludwigsstraße 57 II. Kießel. 3306 Mermifchte Anzeigen im I. Weitzenkorn, Schulstraße 9 Am 25. d. M. Abends 9 Uhr verschied in Folge eines Gehirnschlages Den zahlreichen Freunden und Bekannten des theueren Entschlafenen diese Mittheilung mit der Bitte um stille Thellnahme. Die Hinterbliebenen. 7113 Meinen neben Wenzels Besitz- thum liegenden Garten beabsichtige zu verpachten. Frau Ph. Schlatter Wwe. artige Kunstwerke auf freier Bühne in naturgetreuer Darstellung, durch Gläser zu sehen.) Heute 2 Vorstellungen, Anfang 5 und 8 Uhr Abends. Eintrittspreise: 1. Platz 1 «X (4 Billets 3 X), 2. Platz Gallerie 30 Kinder unter 10 Jahren die Hälfte. Die Vorstellungen werden von einer guten Musikkapelle begleitet. 7090 Ein in Haus und Küche gewandtes Mädchen sucht Frau Landgerichtsdirektor Stammler, Gartenstraße 21. abgepasst und im Stück Bettvorlagen von 1 Mark an Tischdecken von 2 Mark an DM- Ueberfieherr von Kegen-^Somlenschirmen sowie das Repariren derselben wird bestens und billigst besorgt von Allen Verwandten und Bekannten die traurige Nachricht, daß es dem Allmächtigen gefallen hat, unsere liebe Mutter, Großmutter und Schwiegermutter Zohmmette Pauly Wittwe, geb. Klein, im 74. Lebensjahre durch einen schnellen und sanften Tod aus diesem Leben abzurufen. Um stilles Belleid bitten Lehrer Schmidt und Familie. Gießen, am 27. October 1884. Die Beerdigung findet Dienstag Nachmitttag um 3V2 Uhr Stadt-Theater. Mittwoch den 29. October 1884. Außer Abonnement. *^€3 Zum 1. Male Cypriexme. (DivorQons!) Lustspiel in 3 Akten von Victorine Sardou- Billets für diese Vorstellung sind von jetzt an bei Herrn Friseur Gerhard zu haben- Nur noch einige Tage. MecIwmiÄClieÄ TKetttcr von II. Pottharst in der elegant eingerichteten großen Bude aus dem Oswalds Garten. Dieses Theater repräsentirt die schönsten malerischen Ansichten der Welt, Naturerscheinungen und hervorragendsten Begebenheiten, verherrlicht durch brillante Lichteffekte, belebt durch Tausende mechanischer Figuren und groß- Ernst Blödner H Bahnhofstraße 12 empfiehlt sein reich assortirtes Lager von M Möbel- und Fortierenstoffen A Sopha-Teppichen in allen Grössen Zinamer-Teppichen X liluoleucn zum Belegen ganzer Zimmer X Manilla-Vorhängen n Englische Zwirn- und Tüll-G-ardinen | Ur. med. Reioh. Koch ju Großftlba. Geschäftsleuten u. Bauunternehmern empfiehlt sich ein erfahrener Kaufmann zur Einrichtung und Unterhaltung von Geschäftsbüchern. Ebenso übernimmt derselbe die Ordnung vorhandener Geschäftsbücher für alle Fälle unter strengster Verschwiegenheit. Meldungen unter K. 105 bei der Expedition d. Bl- 7115 Vermietungen. 7083 Eine möblirte Stube, gleich lie; ziehbar, zu vermiethen. Wetzsteingasse 36. 7105 Ein aut möbl. Zimmer in schöner Lage zu vermiethen. Neuenweg 62. 7104 Bahnhofstr. 48 ein möbl. Parterre- Zimmer, auf Wunsch m. Pens., zu verm. 7110 Seltersweg 35 ein kleines Familienlogis zu vermiethen. Suche einen Requisiteur und Zettelträger. Anmeldungen in meiner Wohnung (Wallthorstraße bei Herrn Stückrath). v. Aerrmann. Director des Stadt-Theaters. 7103 Ein gut möbttrtes Zimmer ist billig zu vermiethen.________Asterweg 9. 7093 Ein schön möblirtes Zimmer zu 7114 Ein Mädchen empfiehlt sich Bügeln in und außer dem Hause. ______________Sonnenstraße 23. Fabrikanten, 7089 Zwei Herren finden billigen Miltagstisch in einer Beamtenfamilie. Näheres in der Exped. d. Bl. 7108 2 gebrauchte eiserne Bettstellen zu kaufen gesucht. Burggrabcn 1. X Grang- und Trepp en-Läufer. X I Reelle Bedienung. Billige Preise. Reicüslagswahl. Stimmzettel für den Candidaten der liberalen Partei, unseren seitherigen Abgeordneten Herrn Er. Grutfleisch, sind bei Herrn Christian Wallenfels III. und vor den 3 Wahllokalen zu haben. ß Der geschäftsführende Ausschuß. Die in dem Briefkasten der „Wahl-Corresponoenz", Beilage 6, von der deutsch-freisinnigen Partei gebrachte Mittheilung, wonach der Herr Fabrikant L. Heyligenstaedt seine Arbeiter mit Bier tractirt haben soll, um sie dann zur Unterschreibung einer Erklärung zu veranlassen, daß sie Herrn Buderus wählen, erklären wir für eine ganz gemeine Lüge. 1. Ist Herr Heyligenstaedt so tolerant, daß es ihm sehr ferne liegt, irgend Jemand zu einer Erklärung gegen seine Ueberzeugung zu bestimmen. 2. Sind wir so viel selbstständig, run uns nicht durch ein paar Glas Bier in unserer Meinung beeinflussen zu lassen. Im Auftrage der dort anwesend gewesenen Arbeiter: Grüneberg, Ott, Pfisterer, Treppinger, Klaus, Herzberger, Graes, Krämer, Heise, Müller, Goß, Häuser, Nau, Klotz, Sommerlad, Döpfer, Richter, Schwerdtseger, Schultze, Biebricher. 7106 Indem ich mich während meines kürzen Aufenthaltes Hierselbst dem gütigen Wohlwollen des Publikums empfohlen halte, bitte ich um zahlreichen Besuch. Hochachtungsvoll 7094 Ein möblirtes Zimmer nebst Schlafzimmer zu vermiethen. Grünberger- straße 30 bei E. Harms, Metzger. 7096 Ein möblirtes Zimmer, geräumig, für einen ob. auch zwei ruhige Herren zu vermiethen bei Dr. Weber.