H). I 624t leitN det .ng ™LCaf« Baltw.l infinit Lieferzeit 8 Tage i n 6!izl MenwegK U toik Äst lmd Abend« l lalle 62651 EngelmiH. ießc«. m-Waler^ -Italer Bube. Das Persmll eiche im Stande M1 iten und aufmführen. I ,oll. Einem jeden r>l- V gesetzt, daß man em Mts. große Em- midt, t MÄ-n-M" iit Met-Ötalt^ 5 Hof- ff. 62851 lliufit Baues. n Mitbeit unb Ms. erfolgten und r. K? 227 Erstes Blatt. Sonntag den 28. September 188£ Meßmer Anzeiger Amts- und Anzeigtblatt für den Kreis Gießen. ' """ _________ _ T»*4* 9 TOnrf 2n mit Schulstraße 7. Erscheint täglich mit Lnsnahrne »es vrontags. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Marl 50 Pf. Amtlicher H h ei l. nutzt 2. werden können. Bedingungen zur Aufnahme find: Für die untere Abteilung, die erste Klaffe: In der Regel werden nur solche Schüler ausgenommen, welche eine mindesten» einjährige Beschäftigung in einem technischen G.werbe Nachweisen können; Ausnahmen hiervon werden nur in besonderen Fallen gestaltet. Dagegen wird von den Aufzunehmenden nur der Nachweis der Kenntnisse verlangt, welche den von der Oberklasse einer Volksschule entlassenen zukommen sollen, damit iedem strebsamen Handwerker die Anstalt zugänglich werde. Lur di« obere Abteilung. die »weite Klaffe, muß außer- dem der Nachweis ausreichender Kenntniß der niederen Arithmetik, einer angemessenen Fertigkeit im Freihand- und geometrischen Zeichnen, sowie in der Lökung einfacher Aufgaben der darstellenden Geometrie und der Befähigung, sich im Deutschen gehörig schriftlich verständlich machen zu können, 'geliefert werden. Bureaulocalitäten der Bibliothek und der technischen Mustersammlung der Gr. Gewerbvereins, sodaß die letzteren von den Schülern besucht und geeignet be- Nclgien. Brüffel, 25. September. Die liberale Association hat folgenden von sämmtlichen Mitgliedern der Comitör unterzeichneten Aufruf erlasien: Das ge- jeßlid) verkündete Schulgesetz muß respectirt werden. Wir werden damit den Katholiken beweisen, daß wir die faktiöse Opposition nicht nachahmen wollen, die sie bei Verkündigung des Gesetzes vom Jahre 1879 gemacht yaben. Wir weisen mit Entrüstung jede Gemeinschaft mit den Personen zurück, die dre herrschende Aufregung benutzten, um unter dem Ruse: es lebe Hw Republik. dre Grundlagen unserer nationalen Institutionen anzugreifen. Wir weisen die verleumderischen Behauptungen der katholischen Presse zurück, welche für derartige Vorkommnisse die liberale Partei verantwortlich macht. — Der Chef der öffentlichen Sicherheit hat an die Bürgermeister von Brüffel und der Vororte ein Rundschreiben gerichtet, in welchem er sie auffordert, genau darauf zu achten, daß die Instructionen der Fremdenpolizei aus das Strengste befolgt würden. Das Rundschreiben wird motivirt durch die Betheiligung von Fremden bei den letzten Unruhen. Aegypten. Kairo, 25. September. (Meldung von „Reuter's Bureaus) Dem Ver- -nehmen nach bezeichnet die heuie Rubar Pascha überreichte identische Protestnote die Suspendirung der Amortisation der Schuld als eine flagrante Verletzung des Liquidations-Gesetzes und behält den egyptischen Gläubigern, alle denselben gesetzlich zustehenden Rechte vor. Die Rote erklärt den bezüglichen Erlaß des egyptischen Finanzministers für null und nichtig und macht die egyp- • rische Regierung für alle aus ihrem Vorgehen entstehenden Folgen verantwortlich. Das Schulgeld beträgt für die ganze Unterrichtszeit 30 Mark und ist beim Beginn des Cursus voraus zu bezahlen. Anmeldungen zur Aufnahme wolle man möglichst frühzeitig und längstens bis zum 31. October I. I. schriftlich bei der unterzeichneten Stelle oder auch mündlich auf dem Bureau .derselben Neckarstraße Nr. 3 im 3. Stock - bewirken, da die Zulaffung der Schüler nur nach Maß- gäbe der vorhandenen Unterrichtslocalitäten erfolgen kann. Gewerbe und den Sandesgewerbverein. Busch. Gefunden: 1 Sonnenschirm, 1 Dienstbuch, 1 Radkapsel^ l^Hut, 2 Kleiderbürsten, 1 Ntusterkästchen. Gießen, den 27. September 1884. Grobherzogliches Polizeiamt Gießen. Fresenius. LändeSbaugewcrkschule^armstadt Bekanntmachung. Gustav Schuchardt und Heinrich S-ng dahier haben die Cancessivn als Di.nstwänn.r, Ersterer mit der Dienstnunnner 18 und Letzterer mit der Nummer 19, erhalten. . Gießen, den 27. September 1884. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. . Fresenius.------------- Hingebung au die Person de« Kaisers den Stern ,um Rothen «dleiordrn L. KI°N«. ^ur Beglückwünschung deS Jubilar« waren erschteoeu: der MMtster des Innern o. Puttkamer, Vertreter der übrigen Ministerien, deS Magistrats und verschiedene Deputationen. Seitens der Beamten des Polizeipräsidiums und der Schutzmaunschaft wurden 5500 JL zu einer Madai-Sttftung gespendet. Koblenz, 26. Septbr. Zur Feier der Enthüllung des Göben-Denkmal» sand gestern Abend eine glänzende Illumination statt. Heule strömte schon mit den ersten Bahnzügen die Bevölkerung aus der Umgegend zahlreich nach der Stadt. Der Festplatz und alle Zugangs-Straßen sind aus Weichste geschmückt. 45 Kriegervereine mit etwa 1500 Mann bildeten aus dem Wege vom Schlöffe zum Festplatz Spalier. Vormittags 10 Uhr begannen die Tribunen sich zu füllen; neben dem Kaiserzelt rechts versammelte sich die Generalllät, mit Feld- marschall Grafen v. Moltke an der Spitze; links das Deukmal-Comitä die Stadtverordneten und die Mitglieder der Regierungs-Collegien Ihre Mas. der Kaiser und die Kaiserin erschienen Punkt 11 Uhr, von brausenden Hoch» -m. psangen. Ihre Mas. die Kaiserin nahm ,m Vordergründe des Kaiser elte» Platz, ihr zur Linken stehend Se. Mas. der.Kaiser, rechts Se. K. K. Hoheit der Kronprinz. Seitwärts nahmen Ihre K. K. Hoh-st dre Kronprinzessin Ihre K. Hoheiten die Prinzen Wilhelm, Heinrich, Pcmzes,in Victor.» und Prm» Albrecht, ferner die Hofstaaten und General Fürst Dolgorucki Aufstellung. Nach dem Vorträge eines Festliedes durch einen Sängerchor hielt der Vorsitzende der Denkmal, Ausschusses, Oberbürgermeister Lattner, d,e Festrede. In der selben entrollte der Redner ein Bild der Heldenlausbahn und der militanschen, sowie bürgerlichen Tugenden des Generals v. Gaben und hob hervor, wie Der Verewigte sich gerade im Rheinland, dessen Söhne er von Lieg z . 8 9 führt, besonder? Sympathie und Werthschätzung erworben habe und ro e tueä Veranlassung geworden sei, daß ihm von den Bürgern ern dauerndes Denkmm errichtet wurde Se. Mas. der Kaiser dankte dem Oberbürgermeister sichtlich bewegt. Als die Hülle vom Denkmal fiel, sprach Se. Map Kaiser seme besorchere Freude aus, daß der große Feldherr auch m b“'8etl'?en[ soviel Anerkennung gesunden habe und hier an, der Stalls wo er so lange ge wirkt, so geehrt werde. Se. Majestät machte sodann >n Begleitung Sr. K. K. • Hoheit d» Kronprinzen, Ihrer K. Hoheiten der übrigen Prinzen und des Ge- I folges einen Umgang um das Denkmal und äußerte seine grotze Zuf h u. Telegraphische Depescheu. LSolsi's Toeeefpovdem-Vmrea«. »erlitt 26 September. Die Bekanntmachungen deS GefammtmtotstertumS, betreffend die Verlängerung des kleinen Belagerungszustandes für Berlin und Umhegend und Altona und Umgegend bis zum 30. September 1885 sind heute publtctrt °OrbCnL Nnläftlich des heutigen 50jLhrigen DkenstjubiläumS des PolizeiprSsidenten v. Madai verlieh der Kaffer demselbm mittelst warmen Dankschreibens für.feine aufrichtige Die Lande-baugewerkfchule zu Darmstadt beginnt ihren neunten Jahre--Carfu- am 1*7. November I. I., welcher brs zum 14. März 1885 andauert. Dieselbe soll, zwischen Handwerkerschule und technischen Hochschule dre Mitte haltend, insbesondere Bauhandwerkern, sowie Maschinen- und Mühlenbauern Gelegenheit bieten, sich die für einen selbstständigen Gewerbebetrieb erforderlichen theoretischen Kenntnisse und die nothwendigen Fertigkeiten rm Zeichnen und Entwerfen von Plänen für die practifche Ausführung zu erwerben. Auch soll die Baugewerkschule zur Ausbildung von Werkmerstern, Parliren, Bauauffehern rc. dienen. l . Der Unterricht wird an den Werktagen während der ganzen Tageszeit ton folgenden Herren ertheilt: Architect Profeffor Hermann Müller, Architect Kuhlmann, Bildhauer Fölix, Handelslehrer Peters, Ingenieur G. Wagner, Ingenieur Esselborn, Bibliothekbeamter Göttmann und Reallehrer vr. Wieder hold. Die Schule umfaßt 2 Klassen mit folgenden UnterrichtSgegenstanden: Frsihand- und geometrisches Zeichnen, darstellende Geometrie (einschlleßlrch Schattenconstruktionen und Perspective), Bauconstruküonslehre (einschließlich Stabilitäts- und Festigkeitsberechnungen), Elemente der Maschinenconstruktionen, Fachzeichnen, Entwerfen von Bauanlagen, kunstgewerbliches Zeichnen, technisches Rechnen, Algebra, Geometrie, Feldmeßkunst (einschließlich Trigonometrie und Planzeichnen), gewerbliche Buchführung, Theile der Bauführung, insbesondere Materialienkunde und Anfertigung von Kostenvoranschlägen, Grundlehren der Physik und Mechanik, Modelliren in Thon, Holz rc., sowie Hebung m der ^Die^ Unterrichtslocale befinden sich Neckarstraße Nr. 3, unfern von den Darmstadt, den 15. September 1884. GroßherMliche Centralstelle für dre Hierauf unterhielt sich Se. Maj. der Kaiser längere Zeit mit den Generälen, ließ sich das Denkmal-Comits vorstellen und fuhr sodann unter immer erneuerten Hochrufen mit Ihrer Maj. der Kaiserin und Ihren K. K. Hoheiten dem Kronprinzen und der Kronprinzessin in einem Wagen nach dem Schlöffe. Das Wetter war während der ganzen Feier prachtvoll. — Ihre Majestäten der Kaiser und die Kaiserin sind heute Nachmittag um 2Vr Uhr über Mainz nach Baden-Baden abgereist. Zur Verabschiedung hatten sich die Generalität, der Oberpräsident, der Präsident und der Vicepräsioent der Regierung, die Vorstände der Gerichts-, Eisenbahn- und Postbehörden, sowie die Geistlichkeit auf der Schloßrampe eingesunden, eine nach vielen Tausenden zählende, in den Straßen versammelte Menschenmenge rief Ihren Majestäten Abschieds- grüße zu. Ihre K. K. Hoheiten der Kronprinz und die Frau Kronprinzessin haben sich mit Ihren K. Hoheiten der Prinzessin Victoria und dem Prinzen Heinrich zu einem Besuch des Fürsten und der Fürstin v. Wied nach Neuwied begeben. Se. K. Hoheit Prinz Wilhelm ist nach Potsdam, Se. K. Hoheit Prinz Albrecht nach Kamenz abgereist. Paris, 26. September. Das „Journal des Debatö" erfährt, daß die choleraartigen typhösen Krankheits-Erscheinungen in Clichy und Saint Ouen unbedenklich und weniger zahlreich seien, als im letzten Sommer. Die Aerzte Ichreiben dieselben dem schlechten Waffer zu. Bern, 26. September. Die englische Regierung hot ihren Beitritt zur internationalen Meter-Conventton erklärt. — Der Bundesrath hat sechs dem Handwerkerstände angehörende Personen aus Deutschland und Oesterreich wegen anarchistischer Umtriebe auSgewiesev. Bern, 26. September. In dem Beschlüsse des BuadeSrathS, betr. die bereits gemeldete Ausweisung der 6 Anarchisten heißt es: Der BundeSroth hat in Erwägung, daß die in der Schweiz sich aufhaltenden, unten aufgeführten Ausländer einer internationalen anarchistischen Propaganda angehören, einer Verbindung, welche sich alS solche mit den Verbrechern Stellmacher und Kammerer, ihren früheren Mitgliedern, offen als solidarisch erklärt und in ihren vvbltctstischen Organen, sowie in Flugblättern ihre Genossen fortwährend zur Begehung ähnlicher gemeiner Verbrechen aup fordert und in Erwägung, daß dieselben in Folge der gegen sie getroffenen poltzeiltchen Maßnahmen aus Deutschland und Oesterreich in die Schweiz gekommen sind und in unserem Lande ihre Agitation für anarchistische Zwecke fortgesetzt haben, einem bezüglichen Anträge deö RegütUngsrathS des Kantons Basel Stadt vom 17. September cc. Fo'ge gebend in Anwendung deS Art. 70 der Bundesverfassung beschlossen, aus dem Gebiet der Eidgenossenschaft auszuweisen: Karl Theodor We.ß aus Dresden, Schreiner Franz Grob-Sänger aus Lidmeritz in Mähren, Schreiner Franz Stieglitz aus Pulgram in Mähren, Taglöhner Carl Julius Mück aus Sternberg in Mähren, Schneider Jacob Lederer-Haberkorn auS Nemcte in Böhmen, Korbmacher Leopold Zeckbeuer- Müchingcn aus Donawitz in Steiermark. — Die Regierung von Basel Stadt und bezw. die Regierungen derjenigen Kantone, auf deren Gebiet eines der genannten Individuen betroffen wird, sind beauftragt, diesen Beschluß zu vollziehen und Über die Vollziehung dem eidgenössischen Justiz- und Polizei-Departement Bericht zu erstatten. Haag, 26. September. Die zweite Kammer hat mit 68 gegen 14 Stimmen beschlosien. oie beantragte Abände.ung der Verfassung, wonach während der Regcnt- schait die VerfassungSrevtsionen nicht zulässig sein sollen, in Erwägung zu ziehen. Lokales. Gießen, 27. September. sSitzung der Stadtverordneten vom 25. Septembers Anwesend: Herr Bürgermeister Bramm, von Seiten der Stadtverordneten die Herren: Batst, Gail, Georgi, Dr. Gutfleisch. Hoch, Hornberger, Kauf, Ad. Noll, Aug. Noll, Petri, Scheel, Schopbach und Simon. Das diesjährige Jugendfest am 14. August, über welches die Abrechnung vorliegt, ergab an Einnahmen 1519 37 JL, an Ausgaben 2088,16 JL, mithin ein Deficit von 568,79 JC, veranlaßt, wie beamtet, hauptsächlich durch die Th.-lnahme einer weit größeren Anzahl Kinder (ca. 23C3) und durch die nöthig gewordene Beschaffung neuer Spielgerätbe. Zur Deckung dieses Defic ts aus der Stadtkasie ettheilt die Versamm- Funa Genehmigung. — Dem Gesuch des Mühlenbesitzers Ferdinand Burk um käufliche Uebereassung städt.schen Geländes an der Ostanlage und um Verlegung des Wegs nach der Wiesenstraße wird deu von der Baudeputaiion vorgeschlageueu Be' dinaungen entsprechend, Genehmigung enhellt, nach welchen u. A. Petent denselben Geländepreis bezahlt, wie er s. Z. an Herrn Ruckstuhl bezahlt hat und er ferner für die Kosten der Kanalverlegung aufkommt. — Dem Gesuch des Bierbrauers Christian Lony um Erlaubniß zur Anlegung einer Ueberfahrt, resp. Benutzung derselben (an seinem Befftzthum neben der Dampsmoikerei Gießen) wird stattgegeben, desgl. demjenigen der Dampfmolkerei Gießen um Erlaubniß zur Chaussirung der vor derselben befindlichen Ueberbrückung. — Die zur Verbesserung des Pflastersim mittleren Theile der Bahnhofstraße erforderlichen 880 JL werden bewilligt. — Seitens der Militärbehörde ist an Großh. Bürgermeisterei das Ersuchen gerichtet worden, geeignete Plätze namhaft zu machen, auf welchen im Falle Auftretens von Cholera rc. unter der Milttärbevölkerung bis zur Fettigstelluna entsprechender Jsolieräume Zelte aufgeschlagen werden können. Mangels geeigneter Plätze in Nähe des Garnisonlazaretbs, namentlich auch in Bezug auf Höhenlage und Vorhandensein guten reinen Trinkwassers beschließt die Veisammlung, der Militärbehörde anheimzugeven, ob sie deu vorderen Theil des ExercietPlatzes oder von dem für deu Casernenbau erworbenen Raum auf dem Trieb zu srogl. Zweck benutzen will. Gießen, 27. September. SchwurqerichtSverhandlung am26. September gegen 1) Wilhelm Neun von H»tzkirchen, 2) Großh. Bürgermeister Johannes Reifschneider von Burgbracht und 3) KaSvar Orth von da wegen Körperverletzung mit todtltchem Ettolg, verübt im Raufhanbel. Dieselben waren angetlagt und zwar A. alle drei zusammen: daß sie am 25. Januar 1881 zu Kefenrod sich bet einer Schlägerei, wodurch der Tod deS Johannes Schneider von Bös-Gesäß oeru'.sacht wurde, be- theiligt haben, oder: daß sie damals auf den Johannes Schneider von BöS-Gesäß eirnn Angriff gemacht, durch welchen besten Tod verursacht wurde: B. Wilhelm Neun noch besonders: daß er bet der vorerwähnten Schlägerei oder dem vorerwähnten Angriff den Johannes Schneider durch Schläge mit einem als gefährliches Werkzeug erscheinenden Stocke vorsätzlich an der Gesundheit beschädigt und hierdurch den Tod desselben vttursacyt habe. « .rr,®!! Geschworenen verneinten die ihnen bezüglich des Großh. Bürgermeisters Orth Vorgelegen Schuldfragen, wogegen dieselben solche hinsichtlich des Wilhelm Neun besten, dabei die Frage nach bm mildernden Um- tlÄnben verneinten, und wurden in Folge davon Reisschnetder und Oetb von Strafen vnd Kosten sretgesprochen, dagegen Neun in eine Gefängntßflrafe von 3 Jahren und 3 Monaten vermtheitt. Gictzen, 27. Septtmber. Wie man uns mMH-tlt, hat Herr Hugo Buderus zu Hirzenhain -in- ihm von Seiten der nationalen und liberalen Partei anaebotcne R-tlhStags-Candidaiur In unserem (1. hessischen) Wahlkreis angenommen Vermischte». = ?.eptlmber' 3" der Zeit der Obsternte ist -S von großer Wichtigkeit, daraus ausmerksam ,u machen, fein Obst mit schwarzen fflecken zu essen, m iuJ„4.aUn ®b,r «»»utriben. Durch wissenschaftliche Unter, suchllng ist festgestellt worden, daß diese Flecke eine Art Pilze sind, die leicht Kravk- ™.toL”£TMen können. Die Eltern mögen hieraus besonders den Kindern gegenüber UDflCyt geben. , , schwalb ach, 23. September. In dem ^Aarboien" vom Heutigen liest man Egendes Inserat: Sur Beachtung! Da mir meine Frau Barbara Hauch, geborene -* ^khlltz, am 17. dsS. Mts. verzottelt gegangen ist, so mache ich hiermit bekannt, daß sie jeher redliche Finder für sich behalten kann. Zugleich warne ich Jedermann, derselben auf meinen Namen etwas zu borgen, da ich für gar nichts mehr hafte. Wisper den 20. S-pkemder 1884. Karl Hauch." München, 22. September. Eine auS allen Ständen ungemein zahlreich besuchte Volksversammlung fand heute den ganzen Tag über, zum Theil unter freiem Himmel, an dem auch außerhalb Münchens nichts ganz unbekannten „Platz!" statt. Es handelte sich tndeß nicht, wie man gegenwärtig vielleicht annehmen könnte, um eine „Schlacht der Parteien", im Gegentheil war der Zw?ck -in eminent friedlicher, der nämlich, die Qualität deS neuen HofbräuhausbiereS mit kundiger Zunge zu prüfen e.n Akt, dessen Wichtigkeit ersichtlicher Wttse keineswegs nur van den Autopthonen sondern — in deS Wortes verwegenster Bedeutung — in vollen Maßen auch von den noch zahlreich hier anwesenden Fremden erkannt und gewürdigt wurde. DaS Hofbräuhaus wieder eröffnet! — das ist nun einmal so etwas wie ein nationaler Se „Münchener Stadt" und wird es wohl auch noch lange bleiben, ob Schwarzen oder dte Blauen oder gar die ftt Rothen demnächst über Isar-Athen daS Scepter schwingen werden. Und wer wollte sich darüber wundern, wer vollends darüber ärgern, wenn der »Stoff" ein so gut geratener ist, wie, nach dem Urtheile wissender Männer, auch im heurigen Jahre wieder. — Briefe nach Angra-Pequcna und den Übrigen deutschen Besitzungen in West- Afrika, wohin die Wörmarn'schen Dampfer benutzt werden sollen, kosten laut Be- Ptmmung der deutschen Reichspostverwaltung 20 H. Somit sind die dortigen deutschen Niederlassungen in das Gebiet des Weltpostvereins gezogen worden. Schiff» nachrichten. _ „ Bremen, 2i"S-ptemb-r. sP-r tranSailaniisckien T-legravh.) Der Postdampfer Sa.ier, Capt. C. Wiegand, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 10. September von Bremen abgegangen war, ist gestern wohlbehalten in Baltimore angekommen. Bremen, 25. September. fPer transatlantischen Telegraph.) Der Postdampfer Donau, Capt. R. Ringk, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 13. September von Bremen abgegangen war, ist heute 5 Uhr Morgens wohlbehalten in Newyork anaekommen. — fHäaneSchen-Theater.) lieber das gegenwärtig in Oswald'« Garten etabirte Mariomtev-Tbeater, welches in letzter Zeit tn Hambura aufgeschlagen war, schreibt die dortige „Tribüne": DaS Repertoir bringt eine Fülle der verschiedensten Vor- stellungen: Zauberpossen, Ritter-, Trauer- und Schauspiele, Spektakelstücke und Märchen. Wir nennen nur: Robert der Teufel, der Kampf mit dem Drachen, die TeufelSmÜhle, das Raubnest, Ritter Benno von Bärenburg, der rothe Wolf u. s. w. — Dekorationen und Ausstattung m diesem Theater sind pompös und die Automaten- künster die oortreffllchsten Schauspieler in glänzrnden CostÜmen. Für die liebe Jugend namentlich ist Schmidi's Automaten-Theater da« anziehendste Vergnügen, aber auch wir große Kinder amüsircn uns einige Stunden ganz vorzüglich bei dem abwechselnd wilden, lustigen, schaurigen, drolligen Treiben der Puppenkünstler, welchen durch treff» l'che Mechanik momentanes Leben eingeflößt ist. Der Dialog der Comödien wird ganz vorzüglich gesprochen. Handel und Verkehr. „ , .AEeßen den 27. Septbr. Auf dem heuttgen Markt ki-stete Butter per Pfund 1.10-0 00 Hübnererer pr. Stück 6-0 Käse St. 5-9 Käsematte 3-0 AU" 19 Linsen 30 Tauben per Paar 0,40-0,55 Hühner per Stück JL 1.00—1.50, Hahnen pr. Stück 0.60—1.30, Enten per Stück H 1.20—1 60 Ganse per Pfund 46-54 $ Welsche JL 0.00-0.00, Ochsenfleisch per Pfund Kuh- und Rmdflttfch 56-bUSchweinefleisch 52-60 H, Hammelfleilch ^Kalbflersch oO—54 Kartoffeln per 100 Kilo JL. 3 50—4.50, Milch per Eiter 12—16 Zwiebeln per Ctr. 4.00—4.50, Weißkraut pr. Stück 5—12 4. Zur geft. Beachtung, Schriftliche Anfragen wegen Auskunftsertheiiung über Inserate rc. können nur dann beantworten, wenn denselben eine Freimarke für die Rückantwort beigelegt ist. Ueber Inserate bezüglich deren Offerten einzureichen sind, ist die bitten zu keinerlei Auskunftsertheilungen befugt. Offrrtenbrirfe sind — soweit feine bestimmten gegentheiligev Abmachungen getrsffen wurden — in der Expedition abzuhoken. Auszug aus den Standesamtsregistern des Standesamts Gießeu. A Aufgebote. August: 16 Pfarrer Gotthold Christoph Schmidt in Lixfeld mit Karoline Elise Marie Kath. Seipel, Tochter des verstorbenen Pfarrers Friedr. Seipel in Gießen. 16. Kaufmann Edmund Luttpold Arnolph Wetter mit Karottne Elise Möser, Tochter deS Mühlenbesitzers Heinrich Möser zu Güßen. 18. Kaufmann Zacharias Kassel zu Darmstadt mit Betty Meyerfeld, Tochter des Rentners Siegmund Meyerfeld zu Gießen. n Eheschließungen. August: 14. Schlosser Friedrich Kühnhold mit Charlotte Elisabeth Jacobine Johanna 2ßuncr, geb. Schmidt, Wittwe des Schlossers Ferd. Werner zu Gießen. 19. Eisindreher Reinhardt Krame mit Kath. Moritz, Tochter des Wagners Jacob Moritz zu Gießen. 19. Dieristmann Adolf Dietz, Wittwer, mit Elisabethe Flach, geb. Rohm, Wittwe des Taglöhners JohS. Flach zu Gießen. 20. Kaufmann Moritz Semmler mit Elise Auguste Seeth, Tochter des verstorbenen AaatomiedienerS Heinrich Secth zu Gießen- 26. Agent Heinrich Krieb II. mit Eva Elisabeth Josefine Karoline Bach, Tochter des verstorbenen Schuhmachermeisters Sebastian Bach zu Gießen. Geborene. August: 7. Dem Sattler meister Franz Senner eine Tochter. 8. Dem Tag- löhner Heinrich Schreiner ein Sohn, Heinrich Karl. 10. Dem Fuhrmann Ph. Hillgärtner ein Soyn, Karl Friedrich. 10. Dem Lokomotivheizer Gg. Ott eine Tochter, Mathilde Sophie Christine. 11. Dem Schmied Heinrich Wilh. Stiehl ein Sohn, August Christian. 11. Dem Gemüsehändler Heinrich Klotz eine Tochter. 12. Dem Sergeant Heinrich Reitz ein Sohn, Hermann Adam. 13. Dem Schuhmacher Helm.ch Sand ein Sohn. 13. Dem Schreiner Hermann Muhl eine Tochter, Elisabeth 14. Dem Schreiner Ga. Lang ein Sohn, Georg Christian. 15. Dem Fuhrmann Wilh. Wilke eine Tochter, Elisabeth. 16. Dem Metzgermeister Ludwig Schneider eine Tochter, Christiane. 17. Dem Pofiassiftent Rudolf Goldmann eine Tochter. 19. Dem Armenkaffenrechner Andreas Lauder ein Sohn. 21. Dem Buchhändler Ph. Pfeiffer eine Tochter. 24. Dem Hausburschen Wilhelm Dechert ein Sohn, Joh. Wilhelm. Geftorbene. August: 13. Friedrich Wilbelm Otto, 14 Tage alt, Sohn des StationS- Assistenten Wilh. Schweineberg. 15. Cigarrenarbeiter ßoulfl Reuter, 41 Jahre alt. 16. Marie Sophie, 6 Monate alt, Tochter des M-tzgermeisters Hermann Euler. 16. Der Großh. Oberförster Ludwig Johann Lang, 71 Jahre alt. 16. Taglöhner Johs. Schomber, 74 Jahre alt. 16. Maschmenwerkmeister Gustav Adolf Unger, 34 Jahre alt. 17. Christiane, 1 Tag alt. Tochter des Metzgermeisters Ludw. Schneider. 18. Gertrude Dehaie, 56 Jahre alt 20. Karoline Margarethe, 2 Jahre alt, Tochter des Maschinenbauers Guttav Krüger. 20. Heinrich Karl, 1 Jahr alt, Sohn des Gemüsehändlers Heinrich Krieb. 20. Arbeiterin Kath. Zecher, 39 Jahre alt, von Lollar. 21. Professor Dr. Ludwig Lemcke, 67 Jahre alt. 21. Bergmann Chiftoph Klinkler, 59 Jahre alt, von Bieber. 21. Philippine Fischer, geb. Aulmann, 29 Jahre alt, Ehefrau des Schreiners PH. Fischer von Weilburg. 22. Bergmann PH. Dörr, 40 Jahre alt, von Allendorf. 24. Christine Gebhardt, geb. Kratzenberger, 44 Jahre alt, Ehefrau des Porcellanmalerö Ernst Gebhardt. 24. Philipp, 4 Monate alt, Sohn deS Taglöhners Adam Schomber. Auszug aus den Kirchenbüchern der Stadt Gießen. Evangelische Gemeinde. _ Getraute. Den 21. September. Reinhardt Krause, Dreher in Gießen und Katharine Moritz, deS Wagners Jakob Moritz tn Ehringshausen ledige Tochter. ZS-iL tift' »y %'«««'5* ?e^UDaen i«». len, tof?,nn n H &?*»■* «m’S'S"* !oiW »oilb^u0® £$3 Vor SprktaMückt^ E dem Drachen, dte " he Wolf u. f.„ unb bie automatcn-. Jür bie liebe 3uaenb Mügen, aber aud) mpTA® Wechselnd ' welchen durch treff, der Comodim wirb »e-»utter per Pfund „ Kasematte 3-03 -0,55 4 Hühner per .Stuck H 1.20—1.60, isenfleisch per $fum 7?3 Hamlnelfleiich 3 oO—4.50, Milch per ■ Stück 5-12 4 V trat? x. tinnrn gch ückantwort beigelezt [t bie M Wä. n ibtiamtä ©lebet!. :elb mit Karoline Elis« br. Seipel in Gießer. Elise Möser, lodjhr n ZachariaS Kassel ji Siegmnnb Meyerselb S°h" ‘‘83®P »euter, »1 3“* ,ff WA ”‘15 2 Ä’gJ’ tH l I°h' “! „üni* onn CH'NZahre F tfilts rrtjss* te WW 3* . Werner zu Gießev. dcs Wagners W Elisabeihe Flach g< - 0. Kaufmann SM üiomietlenerfi Heinri- beth Josefine Karoliru Vach zu Gießen. Mer. 8.Dem W .In, ToÄtt, Ww •* em Sergeant Hemm “• »»» "Ä"? SSSffS >«•* Denselben. Adolf Dietz, Dienstmann, ein Wittwer und Elisabeth Flach, geborene Aohm. Wittwe dcS zu Beltershain verstorbenen Maurers Johannes Flach. Getaufte. Den 21. September. Dem Küfer Johann Heinrich Becker eine Tochter, Alice Karoline Ch'ftiane, geb. den 8. August. , t t „„ e Denselben. Dem Schuhmacher Philipp Becker ein Sohn, Theodor EltaS, ge- b0T