Egendorf, Hof, Lud- • Baden, Bl w l 4965 WM ätunft eitciit“*01tm* -Z« Tchäfer, Kirchenpi^ ( Laden * &8Ü auf fofort in ctte, gituffl'gh if<6fe Anzeigen. bt für eine bedürftige FaM- nen nocfj brauchbaren Kind» ton bittet das Mhcre bei Fi Baue 29, zu erfragen.____55?i ne moderne und gerSuini: n 6-7 Zimmern u. Zubebe: St., b. i. Marburger Sich 'c- K-, non Heiner * l October gefuät. ile man in der (SptMÄ en. sch-stigw» °uk i«”*' aftrstroh - gutes WÄT & bEr_to:bJ'-^=: i Aaktltölt e Beding' -ter fluttl.ft$erfau|' D!'- L'L'Sß EsSJ ZA?k * *fjS^T* 3’gÄ^ Frau ob. Mädchen v.v ib Putzen auf einige Buk udit. ition d. Bl- sagt wo.^ _ ein gewandtes zuverlässig lr Küche und Hausarbeit % ier früher von i^kbelkLestanlage lt'., nmergksellen nbe Beschäftigung bei mmermeister Pitz, 200. Donnerstag den 28. August 1881 Gießener Anzeiger Amts- und Anzeigcblatt für den Kreis Gießen. _ " " ’ o Drei- vierteljährlich 2 Mar? 20 Pf. mit BrinHerloSn. Erscheint 1-glich mit Ausnahme des Montags. Durch die Poft bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Amtlicher Hheil. Die unterzeichnete Die Bekanntmachung. ^"kn Mchwe^v^Thaisachen. welche hie Überzeugung oon dem ursächlichen Zusammenhänge der Krankheit mit einer im Kriege von 1870/71 $ L B sich ihr Verdienst beläuft; 4) den Beweis der vorhandenen verminderten Erwerbsfähigkeit. Gesuche sind möglichst bald durch die Bezirksfeldwebel Herzurerchen. Gießen den 16 August 1884. Großherzogliches Lqjidwehr-Bez^ks-Conmrando. Gretzen. oen ir>. »ugun $$ Röder, Oberst z. D. und Bezrrks-Commandeur. , Commando wenden. aber doch, daß die chinesische Gesandtschaft Pari« noch in voriger Woche ver> lasten hat, um nach Berlin zurückzukehren und somit w-tre auch die Melouirg von der angeblichen Wiederaufnahme der Verhandlungen falsch. Trotzdem kann man aber jeden Tag davon hören, daß die chinesische Regierung wieder emge- lenkt hat, da nun von den Franzosen vor Foutchou voller Ernst gemacht war« den ist. Noch am Freitag Nachmittag hat die französische Flotte Foutchou bombardirt, wodurch dar Arsenal zerstört wurde; gleichzeitig haben die Franzosen die vor Foutchou liegenden sieben chinesischen Kanonenboote genommen oder nach einer anderweitigen Meldung in den Grund gebohrt; die Nachricht ' daß zwei französische Kriegsschiffe hierbei auf den Grund gerathen seren, bestätig ich nicht. Da« europäische Viertel von Foutchou ist durch das Bombardement des Ortes in keiner Weife beunruhigt worden, was bewerft, daß 8™nfceuf) bei feinem Vorgehen gegen die chinesischen Hafenstädte ersichtlich bemüht ist, die fremden Interessen zu schonen. Hebet den Eindruck, den ba« »ombarbement von Foutchou auf die Pekinger Regierung gemacht Hat, verlautet noch nichts, doch ist es nicht unwahrscheinlich, daß — wie wir oben schon angedeutet man sich in Peking den Franzosen gegenüber zetzt zur Nachgiebigkeit entschließt. Foutchou selbst scheint von den Franzosen nicht besetzt worden zu sein, da es dem Avmiral Courbet wohl an den nöthigen Landungstruppen fehlt. Der englische Speculationsgeist ist offenbar darauf bedacht, auch aus der französisch - chinesischen Affaire ein Profitchen herauszuschlagen. Auf einem Meeting angesehener Londoner Nheoer und anderer mit China m Handelrverbindung stehender Firmen ist der Beschluß gefaßt worden, Lord Gran« Me zu ersuchen, bei der französischen Regierung anzufragen, °b englisch Schiffe, mit Waffen und Kriegsmaterial beladen, unbehelligt in chinesische Häsen juge« lasten werden. Mit andern Worten: Die englischen Kramer wollen die Gele« genheit benutzen, den Chinesen Kriegsmaterial u. s w. ruzuführen, um hierbei ein erkleckliche« Sümmchen zu profitiren. Frankreich wird sich dies wohl Höf- Die Cholora macht jetzt in Italien bedenkliche Sprünge. So ist sie ganz plötzlich in Spezzia, dem großen, südlich von Genua gelegenen italienischen Krieg«- und Handelshafen, aufgetreten und zwar N°ch °mem heftigen Gewittersturm. Die Cholera ist hier sehr bösartig fetteten benn von 70 an ihr Erkrankten starben 40. Auch in andern »^lienischen Orten wüthet jetzt die Epidemie in heftiger Weise; in der Stadt Susca (Provinz Cuneo) kamen innerhalb drei Tagen 108 Erkrankungen an der Cholera vor, von Denen 58 tödtlich verliefen. Auch aus Mailand und Neapel werden Cholerasälle ^Bedeutungsvolle Nachrichten kommen aus Süd-Afrika Boern und Engländer scheinen sich wieder feindselig gegenüber zu stehen, da das Zululand unter Die Schutzherrrschast der Transvaal-Republik gestellt worden ist. Und mehr noch: Das Portugiesenthum ist am Zambesi bedroht, und zwar von Seiten der eingeborenen Bevölkerung, die eine allgemeine Schsiderhebung m Scene gesetzt hat- Diese Ereignisse werden ihren Uesen Eindruck m Europa, namenllüh aber bei uns in Deutschland, wo man augenblicklich bie res afn- canae mit besonderem Jnterepe verfolgt, nicht verseh^.------------ TkleqraPhifche Deyefcheu. Wolfk s UUßt» es«. Berlin, 26. Aug. Der „Reichs-Anz." thellt den Tod Lord Ampthills mit und fügt hinzu: Die kaiserliche Regierung beklagt den unerroorteten $ob de« ausgezeichneten Staatsmannes, welcher wahrend nahezu iMhnger Wir^ samkeit die Beziehungen Großbritannien« zu Deutschland vermittelte und durch seine reiche Bildung in weiten Kreisen sich zahlreiche Freunde erwarb. — Die Taufe des jüngsten Sohnes de« Prinzen Wilhelm ist verschoben ro°rbe1 Der Staatrsecretär Gras Hatzseldt trat nunmehr seinen Urlaub an und begab sich zunächst nach Frankfurt a. M. .(R.n - Der frühere portugiesische Minister Serpa P'mertel ist hier emgetroffen. Politische Ueberficht. ! Gieße«, 27. August. ‘ Die Gerüchte über die signalisirte Kaiserzusammenkunft gewinnen jetzt eine positive Gestalt, insofern, al« von verschiedenen Seiten über- , einstimmend versichert wird, daß dieselbe in den ersten Septembertagen stattsin. , ben werde. Darüber, ob es sich nur um eine Begegnung Mschen Kaiser Wsth.lm , unb Kaiser Alexander handelt, oder ob auch der österreichische Monarch an der- selben theilnehmen wird, lauten die Nachrichten noch theilwe.se wider prechend ■ Rach einer allerdings unverbürgten Meldung der „Kreuz-Ztg. wurde Stettin her Ort der Monarchen-Zusarnrnenkunst sein, roorauS der Schluß zu Ziehen wäre, daß sich hier nur die beiben erfteren ieits verlautet auch, daß Skierniewice, eine kleine Stadt m Russisch-Polen, an her Linie Warschau-Krakau, von welcher hier ein Schienenstrang nach Thorn abzweigt, zum Rendez-vous-Ort ausersehen sei. Da Skierniewice von der österreichischen Grenze aus mit der Bahn in ein paar Stunden zu erreichen ist, so Würde die Wahl dieser Stadt aus die Teilnahme Kaiser Franz Josefs an der Monarchen-Entrevue Hinweisen. Jedenfalls wird man in den nächsten Tagen hierüber wohl Näheres erfahren. In den Berliner militärischen Kreisen sieht man nach Beendigung der Herbst-Dianöver großen und belangreichen Veränderungen in der Besetzung höherer militärischer Posten entgegen. q,., f Der preußische Finanzminister v. Scholz ist in FnednchSthal bei Lohenelbe in Böhmen, wo er seinen Urlaub zubringen wollte, erkrankt, so daß er seinen dortigen Aufenthalt abbrechen und nach Berlin zuruckkehren mußte. Die Erkrankung trägt einen so ernsten Charakter, daß eme Uebernahme der Dienstgejchäste Seitens des Patienten für die nächste Zeit nicht zu erwarten^ist..trifft in Hamburg die neueste Post aus Süd- Afrika ein und mit dieser wird auch eine amtliche Klarlegung Der jüngsten Bor- qänge an der afrikanischen Westküste zu erwarten fein. Mittlerweile zeigt es sich, daß die Entfaltung der deulschen Flagge in Cameruns an der Goldkuste und in Anqra Pequena bei uns eine ebenso freudige Bewegung hervorgerufen bat als seiner Zelt die Kunde von der Erwerbung von Angra Pequena und es ist bezeichnend, daß die abfälligen Urtheile über die deutschen Colomal- Unternehmungen allmälig verstummen. Die Nachricht, daß die österreichisch-ungarische Regierung vier Kriegsschiffe zur besonderen Wahrnehmung der handelspolitischen und con- sularischen Jntereffen Oesterreich-Ungarns entsenden wolle, deutet daraus hm, daß sich auch in Oesterreich eine Bewegung bemerkbar macht, die auf die Wahrnehmung und Vermehrung der überseeischen Jntereffen gerichtet ist. BlS Ml trat der Umstand, daß Oesterreich eine verhältnißmäßig noch kleine Kriegs- Marine besitzt, einer entschiedenen Wahrnehmung der überseeischen commercteuen unb handelspolitischen Jntereffen Oesterreich-Ungarns hindernd entgegen. 2luch fehlt es in den österreichischen Hafenstädten an einer unternehmenden Kaufmannschaft, in Triest z. B. findet sich kein solcher Handelsstand, wie m Hamburg und Bremen, wo es Handelsfirmen giebt, die feit Generationen vom Baler auf den Sohn Schiffsrheder sind; die einst hochberühmten Häsen Dalmatiens haben keinen auswärtigen Handel, da der Unternehmungsgeist und der weite Gesichtskreis fehlt. Es steht aber zu hoffen, Daß in Oesterreich mit einer traf- tigeren Entwickelung ber Kriegsflotte auch bie Entwickelung ber Hanbelsflotte /eichen Schritt halten würbe. Wenn bie großen Kaufleute auf einen sichern Schutz rechnen können, werben sie ihre Kapitalien auch im überseeischen «anbei Megen unb Handelsverbindungen bis in bie fernsten Meere anknüpsen. Heber bie französisch-chinesische Streit-Affaire hatte bet Telegraph au« Paris in ben letzten Tagen ein wunberdares Chaos von sich mibersprechenben Nachrichten gebracht. Namentlich barüber ob ber chinesische Sefanbte Li-^ona-Pao Pari« verlassen habe, ober noch bort weste, würben . fonwährenb wibersprechenbe Depeschen in bie Welt gesandt. Es scheint nun I Stuttgart, 26. August. Wie aus Friedrichshafen hierher gemeldet wird, hatte Se. K- K. Hoheit der Kronprinz mit dem Grobherzog uno der Großherzogin von Baden gestern dem König und der Königin in Friedrichshafen einen Besuch abgestattet und war dann Abends nach Mainau zurückgekehrt. An dem zu Ehren der Allerhöchsten Gäste beim König stattgehabten Diner hatte auch Prinz Wilhelm von Württemberg theilgenommen. Konstanz, 26. August. Se. K. Hoheit der Kronprinz ist heute früh von Mainau via Friedrichshafen zur Jnfpicirung der Truppen nach Württemberg abgereist. Wien, 26. August. In Folge des bedrohlichen Umsichgreifens der Cholera in Italien berief der Ministerprästdent neuerdings den obersten Sanitätsrath ein. Derselbe beschäftigte sich zunächst mit der Frage, ob die Cholera in Italien epidemisch sei, was für eine Reihe von Ortschaften bejaht wurde; ferner anerkannte derselbe die Nothwendigkeit der Verschärfung der Heber» wachungs-Maßregeln an den Eisenbahn-Grenzstationen und an der Landesgrenze von Südösterreich, fand jedoch keinen Anlaß, von seinen die Grenzsperre betr. Ansichten abzugehen. . y , Turin, 26. August. Der Ministerprästdent de Pretrs ist nach Corn abgereist, um den König, welcher sich heute zum Besuch der Cholerakranken nach Busca begiebt, dorthin zu begleiten. Rom, 26. August. Cholerabericht. In Busca (Provinz Cuneo) sind in der Zeit vom 23. August Abends bis 24. August Abends 30 Erkrankungsund 10 Todesfälle, in der Zeit vom 24. bis 25. August 29 Erkrankungs- und 10 Todesfälle vorgekommen. In der Umgegend von Cuneo sind 7, in Fassano ist 1 Person erkrankt. In Spezzia sind seit dem 22. d. Mts. insgesamnrt 84 Personen der Cholera erlegen. Die Zahl der Cholerasälle am gestrigen Tage beträgt in den Provinzen Turin 6 Erkrankungs-, 3 Todesfälle; Porto Maurizio 2 Erkrankungs-, 3 Todesfälle; Parma 6 Erkrankungs-, 4 Todesfälle; Massa e Carrara 6 Erkrankungs-, 3 Todesfälle; Campobasto 6 Erkrankungsfälle; Bergamo 19 Erkrankungs- und 6 Todesfälle. Amsterdam, 26- August. Die Eröffnung der Ackerbau-Ausstellung hat in Gegenwart der Mmtster der öffentlichen Arbeiten und des Handels, des Innern, des Kriegs, mehrerer Senatoren, Abgeordneten, des französischen und japanischen Gesandten, der Mitglieder der ausländischen Commissionen und verschiedener anderer Notabilitäten stattgefunden. Sickesz, Präsident des Exrkutiv-Comtte'S, hielt eine Rede, in welcher er den Ausstellern dankt und die Interessen d»s Ackerbau s darlegt. Der Minister der öffentlichen Arbeiten und des Handels antwortete als Vertreter deS Königs und bemerkte, der König bedauere sehr, der Eröffnung der Ausstellung wegen der Trauer um dm Prinzen von Oranien nicht persönlich beiwohnen zu können. Der Minister wies alsdann mit besonderer Anerkennung aus die von den Ausländern ausgestellten Gegenstände hin und dankte dm fremden Ausstellem für ihre Mtt- bewerbung. Die Ausstellung wurde darauf im Namen deS Königs für eröffnet erklärt. _ ___ " L o k a l e G. Gießen, 27. August. sSterblichkeit in Gießen.) Die Sterblichkeit war während der Woche vom 17. bis 23 August wieder eine etwas erhöhte im Vergleich zu den zuletzt vorausgegangenm Wochen- Es starben im Ganzen 8 Personen, darunter 3 Erwachsene, bet denen Lungenschwindsucht, Altersschwäche, Lungentmphysem je einmal die Todesursache war. Die 5 verstorbenen Kmder waren sämmtlrch nur einige Monate alt, eS erlogen 3 dem Brechdurchfall, eins dem Keuchhusten, eins Krämvfm. Gießen, 27. August. Als Geschworene für die Sitzungen des Schwurgerichts im 3- Quartal 1884 wurden gestern nachstehende Herren ausgcloost: 1. Krausser, Heinrich, Rentner von Büdingen. 2. Prö scher, Wilhelm IV., Gastwtrih von Schotten. ' 3. Ieckel, Valentin, Landwtrth von Ober-Mörlen. 4. Schwarz, Dr- G-, Rechtsanwalt von Gießen. 5. EmmeliuS, Louis, Fabrikant von Gießen. 6. Erk, Wilhelm, Müller von Nidda. 7. Jener, Georg I., Landwtrth von Schwalheim. 8. Wetter, Edmund, Buchhalter von Gießen. 9. Grebe, Friedrich, Pachter auf Erbacher Hof. 10. Biegler, Wilhelm. Bergmeister in Gießen. 11. Vogt, H. I., Ortsgerichtsmann in Gießen. 12. Stockhausen, Otto, Forstmeister in Schlitz. 13. Raab, Wilhelm, Landwtrth in Selters. 14. Frank, Georg, Kaufmann in Schlitz. 15. Müller, Max, Fabrikant in Gießen. 16. Schneider, Amand, in Herbstein. 17. Mickel, Wllhelw, in Ober-Mockstadt. 18. Fauerbach, Wllh. Gerh. Michael, in Dortelweil. 19. Pfeffer, Georg II., Landwtrth in Eichelsachsen. 20. Goldstrom, Wilhelm, von Borsdorf. 21. Brunchard, Constantin, Domänenrath in Gedern. 22. Alt, Christian Conrad, von Ratnrod bei Schotten. 23. Chambrä, Carl, Kaufmann in Lich. 24. Schön, Carl, Bautnspector in Ltch. 25. Laukert, Friedrich III., in Steeden. 26. Ptstor, Emil IL, Kaufmann tn Gießen. 27. Wechtershauser, Heinrich III., tn Ober-Eschbach. 28. Ritter, Georg, tn Hovfmannsfeld. 29. Brücke!, Johannes IV., Landwtrth in Pohl-GönS. 30. Schlörb, August, Landwirth tn Schotten. — Ein Rtesenchampignon von 22 Ctm. Durchmesser wurde uns heute auf unserem Bureau vorgezeigt. Derselbe ist im Phtlosophenwald gewachsen und zur wetteren Ansicht in der Restauration L. Herbert auf der Mäusburg ausgestellt. Oesfentliche Sitzung des Provinzial-AnsschusseS der Provinz Ober- Hessen vom 11. März 1884. Dem Gesuche des Wilhelm Brück zu Gießen um Ertheilung der Wirthschaftsconcession batte der Kreisausschuß deS Kreises Gießen wegen Mangels der erforderlichen persönlichen Eigenschaften nicht entsprochen. Der hiergegen verfolgte RemrS wurde von dem Provtnzalausschuß olS formell unzulässig, unter Ver- urthetlung des Recurrenten in die Kosten des Verfahrens, sowie zur Zahlung eines Aversionalbetrags von 5 JL in die Provtnztalkaffe, abgewiesen, weil Dte Recursfrtst nicht eingehalten worden war. In Betreff der Reclamation gegen die Bürgermeisterwahl zu Nteder-Mörlen erkannte der Provinzialausschuß in Erwägung daß von Einzelnen in Gemäßheit des Art. 48 III 6 der Kreisordnung Einwendungen nur gegen die Gesetzlichkeit der Wahl und die gesetzliche Eigenschaft der Gewählten vorgebracht werden können; daß in dem vorliegenden Falle eine solche Einwendung nicht vorgebracht worden Ist; daß die vorgebrachten Einwendungen gegen die Persönlichkeit des Gewählten tn Gemäßheit deS Art. 48 III 7 nur von dem Kreis rat he im Wege der Beanstandung geltend gemacht werden können; daß im Falle der Weigerung deS KreisratheS, einem Anträge auf Beanstandung In Gemäßheit der pos. 7 deS Art. 48 III 7 zu entsprechen, selbstverständlich nicht der Kreisausschuß, sondern auf erhobene Beschwerde Großh. Ministerium deS Innern und der Justiz zu entscheiden hat, dahin, daß der Rccurs als unbegründet zu verwerfen ist, unter Verurthellung der Recurrenten tn die Kosten des Verfahrens und zur Zahlung eines AverfionalbettageS von 10 jl in die Provinzialkasse. In Betreff der Reclamation gegen die Bürgermetsterwahl zu Wohndach wurde der Recurs der Reclamanten gegen bic Entscheidung deS Kreis- ausschuffeS Friedberg für begründet erkannt und zwar mit Rücksicht darauf, daß I. Art. 23 dec Landgemeindeordnung ausdrücklich vorschreidt: .Jeder Stimmberechtigte übergibt seinen . . . Stimmzettel... so zusammen gefaltet, daß die auf ihm verzeichneten Nomen verdeckt sind, einem Mttgliede der Wahlcommisston, welches denselben un er öffn et tn die Wahlurne legt/ II. Durch die Aussagen der in heutiger öffentlicher Sitzung vernommenen Zeugen Georg Pfeiffer IV. von Wohnbach und Nicolaus Etser II. ebendaher bewiesen ist, daß Wahlberechtigte bei der Wahl ihre Stimmzettel ausaebreitet — also nicht zusammengefaltet — aber allerdings so, daß die mit dem Namen des Zuwählenden beschriebene Seite nach unten zu liegen kam, der Wahlcommisston zu übergeben veranlaßt wurden, daß ferner daS die Wahlzettel in Empfang nehmende Wahlcommissions- mitglied Eichelmunn die in der angedeuteten Weise auf dem Tisch auSgebreiteten Stimmzettel dergestalt aushob, daß dieser und auch noch ein Anderer die Namen wohl lesen konnte; III aus dm erwähnten Zeugenaussagen fm Zusammenhang mit dem übrigen Vorbringen die Ueberzeugung entsteht, es sei das beim Htnlegen unb Aufheben der Zettel beobachtete Verfahren nicht etwa blos vereinzelt vorgekommen, sondern auf eine allgemeine Anordnung, die entweder von dem Beisitzer Eichelmann unter still, schweigender Zustimmung der übrigen Commissionsmitglieder oder von der Commission als solche autzgegangen ist, zurückzuführen; IV. d eser ganze ModuS der Stlmmzettelübergabe ungesetzlich ist und auch einzelne Wahlberechtigte von der Stimmenabgabe abgehalten hat, wegen der Allgemeinheit der ihn heroorrufenden Maßregel aber nicht als ein vereinzeltes Vorkommniß zu behandeln ist, daß demnach der vorliegende Fall anders aufgefaßt werden muß als die tn den Mtntsterial-Entscheidungen vom 17. und 26. November 1874 entschiedenen Fälle betr. die Bürgermeisterwahlen zu Trebur bezw. Burg-Gemünden (f. Entscheidung Nr. 57), daß vielmehr tm vorliegenden Falle ähnlich nne in dem von Großh. Ministerium vom 7. Decewbcr 1874 entschiedenen (s. Entscheidung Nr.. 58), daS ganze Verfahren der Wahlcommission als daS Stimmengehermniß in graoester Weise und damit daS Gesetz in nicht zu duldendem Maße verletzend aufzusaffen ist. Die Wahl deS H. Winnecker zum Bürgermeister von Volkartshain war von Großh. Kreisamte Schotten wegen Mangels der persönlichen Eigenschaften des Gewählten beanstandet worden und der Kreisausschuß hatte die Beanstandung bestätigt Auf von dem Gewählten verfolgten Recurs erkannte der Provinzialausschuß dahin, daß die Entscheidung erster Instanz als unbegründet aufzuheben und demzufolge der Beanstandung rubr. Wahl nicht stattzugeben sei, unter Verurtheilung der Gemeinde Volkartshain tn die Kosten des Verfahrens. Die Entichcidungsgründe lauten: Die Entscheidung erster Instanz stützt sich auf die Behauptung, daß sich der Gewählte einmal durch freiwillige Selbstverwundung und einmal durch Erheuchelung oines körperlichen Leidens der Erfüllung seiner Militärpflicht entzogen habe. In beiden Beziehungen ist auch nicht der mindeste Beweis erbracht; alle tn Bezug hierauf von der ersten Instanz geltend gemachten Thatsachen sind entweder nicht erwiesen oder durchaus irrelevant, und die aus diesen Thalsachen gezogenen Folgerungen erweisen sich als so augenscheinlich hinfällig, daß eine eingehende Widerlegung nicht erforderlich erscheint, sondern die Hinweisung auf die unbeftrettbaren Thatsachen genügt, daß Winnecker nach dem Ergebnisse der Musterung und dem Zeugnisse des Großh. Kreisarztes Dr. Brettel vom 9. März 1884 zur Zeit der Musterung wirklich krank war und nach dem Eindruck, den dessen Erscheinen vor dem Provinzialausschusse machte, auch noch leidend und schwach ist, sodaß für denselben auch nicht der mindeste Grund vorliegen konnte, ein Leiden zu erheucheln. Da die Beanstandung im öffentlichen Interesse der Gemeinde Volkartshain erfolgt ist und deshalb der Großh. Kreisrath als deren Organ tm Sinne des Art. 71 der KreiSordnung zu betrachten ist, sind die Kosten des Verfahrens von dec Gemeinde VolkartShatn zu tragen und ist von Ansatz eines AversionaldetrageS abzusehen. Auf die gegen die Bürgermeisterwahl zu Steinbach erhobene Recla- matton hatte der Kretsausschuß deS Kreises Gießen mit Rücksicht darauf, daß bei der am 24. September I. I. tn Steinbach abgehaltenen Bürgermeister- wähl allerdings tadelnSwerthe Ungehörigkeiten stattgefunden haben, dieselben aber nicht in solcher Zahl erwiesen sind, daß sie auf daS Wahlergebniß von Erheblichkeit waren, indem ein Stimmenkauf tm strafrechtlichen Sinne nicht erwiesen ist und die ander- weiten Beeinflussungen der Wähler durch Zuwendung von Vortheilen nicht in so vielen Fällen dargethan erscheint, um die für Heinrich Krämer VII. bestehende Majorität von 20 Stimmen aufzuheben (f. Entscheidungen des Großh. Ministeriums des Innern Nr. 94 tn der gedruckten Sammlung); daß die Zahlung der Reise- und GeschäftsvertreiungSkosten des Wählers Karl Größer überhaupt alS eine Bestechung nicht erscheint (s. Entscheidung Nr. 98); daß auch die Thatsache des FreihaltenS mit Speisen und Getränken in den Wirthshäusern, selbst wenn sie erwiesen wäre, in so lange noch nicht genügend ist, die Gültigkeit der Wahl zu beeinflussen, alS nicht dargethan werden kann, daß hierdurch dem einen Candidaten Wähler gewonnen wurden, dre nicht schon ohnehin für ihn gestimmt haben würden (s. Entscheidung Nr. 97); daß die Behauptung der Reclamanten, daß bet Kriegerverein durch einen augenscheinlichen Eingriff tn die Wahlfreihett Stimmen für den Heinrich Krämer VII. erzielt habe, nicht hinlänglich erwiesen ist, indem namentlich nicht dargetban ist, daß Mitglieder des KriegervcretnS wegen ihrer Abstimmung mit Nachtheilen bedroht worden seien; dahin erkannt, daß die Reclamation von Louis Reuschltng und Consorten gegen die Bürgermeifterwahl in der Gemeinde Steinbach vom 24. September l. I. als unbegründet abzuweisen und die Reclamanten unter solidarischer Haftbarkeit in die Kosten des Verfahrens und zu einem in die KreiSkasie zu zahlenden Averstonalbetrag von 25 JL zu verurtheilen seien. Nack längerer Verhandlung, in der eine größere Anzahl von Zeugen vernommen wurden, entschied der ProvinzialauSschuß in Erwägung, daß die Entscheidung erster Instanz sich tm Wesentlichen auf die Ansicht stützt, die allerdings nachgewtesenen tadelnswerthen Ungehörigkeiten seien nicht in solcher Anzahl erwiesen, daß sie auf daS Wahlergebniß von Einfluß hätten sein können; daß eine solche Ansicht ihre Berechtigung hat in einem Falle, tn dem von einer nachgewiesenen Ungehörigkeit nicht auf weitere Ungehörigkeiten geschlossen werden kann, wie z. B- wenn irrthümlich einzelne znr Wahl nicht Berechtigte zu derselben zugelassen worben sind, nicht aber in dem vorliegenden Falle, in dem die nachgewiesenen Bestechungen die Annahme weiterer Bestechungen, die auf das Wohlresultat von Einfluß sein konnten, tn hohem Grade wahrscheinlich machen, zumal da das Vorhandensein einer Bestechung nur in den wenigsten Fällen nachgewiesen werden kann; daß die Kosten des Verfahrens nur der Gemeinde Steinbach zur Last gesetzt werden können, in deren Interesse die Verhandlungen stattgefunden Haden, dahin, daß dem Recurse stattzugeben und demzufolge die angefochtene Wahl für uagülffg zu erklären ist, unter Verurtheilung der Gemeinde Steinbach in die Kosten des Verfahrens. Vermischtes. Darmstadt, 26. August. Das 2. Großh. Infanterie-Regiment (Großherzog) Nr. 116 ist behufs Theilnabme an den Brigade-Uebungen heute mittelst Extrazugs von Gießen hier etngetroffen. Neun Compagnien des genannten Regiments bezechen Quartiere im Griesheimer Barackenlager, drei tm Orte Griesheim selbst. Darmstadt, 23. August. Im abgelaufenen Rechnungsjahr hatten im Groß« herzogthnm 63 Gemeinden von dem Recht, eine Communalhundesteuer zu erhebe«, Gebrauch gemacht und waren 6703 Hunde derselben unterworfen. — Während deö Etatsjahres 1883—84 haben dte Einkommensteuerkapitalie« im Großherzogthum einen Zugang von 147,700 Gulden erfahren und betragen dermalen 10,954,950 Gulden. Einen nennenswerthen Ausfall hatte nur Offenbach, bann aber auch das Steuercommissartat Büdingen aufzuwetsen, während der stärkste Zugang in Worms und Zwingenberg statifand. Seit 1871 sind die Elnkommenfteuerkapttalien um 47 pCt. gestiegen, ob aber der allgemeine Wohlstand in gleicher Weise zugenommerr, ist eine andere Frage. 23 oÄ* KtzK gsSs in Orb tftabt H) .M AM" meister vo„' gjictft dis ? titi i'£iQnW 5 W”lllL il 1. MUV' * . gh 118, l. u, sich vor einigen Ta Ä>nan^ow UW-° '"‘Ä« sstiE MtMeuea Rohre iweitere folgen, Ihiu gekommen wäre, kdimstbare Geist, oM i Offenbach, »Schwämme gesucht u steine richtige Kenntn gefunden, mit zuberen sich Leib weh und Erb Gefahr befestigt, doch viß gebracht werden, scheiden vermag, M immer hat die Sache Seligenstadt deren Bestand stch m etag 3000 F Schafe i ersten Male in ben M massenhaft heroorgeschl den Schwämmen gern davon war, dahdald endeten. Dir M de lich weiden noch M Der Mzogenr Thier den kranken Thieren ■ Schasbefitzer sind von Bingen, 21. zahlreichen thetlweise die weitere gedeihliche Wenn auch vorzuM sich nicht sehr glänjer Herbst «ducken wirb ganz Exauisiie« und i wird sich diese aUgi und Weintrinker sij in den Weinbttgen Fall war. ~ Die baierl "thoung angenommei Wsischeir Ostbahi Melden tn der Einst München,PM. $tj S*ebtg Sone I" 19 Stabil Ä «l-u-n ft( El“9!" b-r $n, ff Mm fta bi dir artiar öir« 2ÜY 'IntlliUjje ?»«nben, S" ftän ^9<"d »"««eiinb > ®t< »nbj5D0n|6ßrQf£1 Mlfehart, ingen verbracht. 22. August DaS hiesige Schöffengericht hat milängsi.ein Uriheil ae- k»» ßÄrt#«Fi*rthPTn frcubia bearüftt werden wird. Ein Gartenbesitzer Sveyer WetbCn(s;tnttflart 21 August. Wer hätte nicht vom »Seelevjäger" gehört? So sünae kttngt ist der Name des Dr. Gustav Jäger bekannt, ja selbst S»"ÄÄÄ' &:Ä Ä 'ä ffi ssä asByiiar^ - säws ^L8DWM schädiguvg von seinem Grundstück feruzuhalten, fehle. im,, m hem naturhistorischen Museum überwiesen worden. im Oktaler Anzeiger" enthaltene Artikel vom 25. August (Turnerisches) KBöSSa«»“*- Ltch, dm 27. August 1884. Nbiltpp Heinrich Schmidt. im Gefolge 24 August. Aus dem benachbartm Neckarau kommt soeben die sSSä &“ SS Bit ff» ! | ®Ä.b,Ä"Ä ÄÄw® By® “ ’ lÄÄ-S’ÄXÄ®”ä»s~«rs‘sshsf in ihrem F>etmatborte in Hessen gestorbenen Kindes abwesend ist, gilt als ordent« IKSÄ'MÄÄwÄfii'ä b!r®en8bOTtnerie würbe er noch gestern Ab-nd nach bem Amtsgesäugniß in Schwch demselben verwechselt werden, wie auS einer Erklärung bervorgebt, welche er tm .Schwäbischen Merkur" erlassen hat. Dieselbe lautet: .Bet den ewigen, wesentlich auch turnscdäd'genden Verwechslungen sage man doch nun statt „Jägeruntform etwa Wursteruntsorm oder Gustavstrachi oder Haarduftkletd! Der »Turnprofcffor Dr-Otto Jäger." — Der »Seelenjäger" wird die ihm vom »Turnjäger proDOdrte »Wurster- uniform" schwerlich ruhig htnnehmen und so werdm wir bet dem streitbaren Charakter der beiden feindlichen Brüder des Bruderkrieges »schlaugenhaariges Scheusal bald entfesselt sehen. Elberfeld, 24. August. Die gegen die Anarchtstm und Dynam't-Derschwörer ReinSdorf und Gmossen hier geführte Voruntersuchung M nunmehr definttto zum Abschluß gelangt: die Akten sind bereits vor acht Tagen dem Reichsgericht in Leipzig eingesandt worden. Da« beabsichtigte Attentat auf dem Niederwald, sowie das auS- geführte Dynamit-Attentat in Frankfurt werden jrdmsallS in Leipzig verbandelt werden, dagegen ist eS noch unentfchleden, ob auch daS hier in der Restauration Willemsen ver- übte Attentat in Leipzig zur Verhandlung kommt oder dem hiesigen Schwurgericht zugewiesen wird. Hambach. 21. August. Schon wieder ist ein Unglück hier geschehm. In dem Granitwerk Eselsberg wurde heute der Arbeiter Lorenz Frank von Heppmhetm von einem herabstürzenden Granttblock getroffen und war sofort eine Leiche. Der Mann ist Familienvater und hinterläßt eine Frau mit 4 unversorgten Kindern. Frankfurt a. M., 25. August. Gestern Abend ereignete sich auf dem Judenmarkt ein Unglück. Vor einem Hause entstand ein großer Scandal. den vermittelst einer Douche^zu schlichten ein im ersten Stocke desselben wohnmd« Metzg« sich anschickte. Mit aller Wucht schleuderte er daS Wasser auS einem Eimer auf die Köpfe der Streitenden, bekam aber dabet daS Uebergewtcht, stürzte herunter und brach daS Genick. m t . .... , , . . Frankfurt a. M- sEltern und Kind-j Der »Franks. Beob." erzählt folgende j unglaubliche Geschichte: Vor 23 Jahren nahm eine hiesige Familie einen armen Jungen, dessen Eltern nicht in der Lage waren, für sein Fortkommen zu sorgen, on Kindesstatt an. Die natürlichen Eltern kümmerten sich seitdem nicht mehr um daS Kind, 'bet welchem sich tm Laufe der Zett ein schwere« körperliches Gebrechen entwickelte. Umso bester sorgten b*e Adoptiveltern für den Knaben und alS sie vor etwa einem Jahr starben, setzten sie dem inzwischen erwachsenen jungen Manne et«lebenslängliche Rnite aus, deren Höbe sich tndeß noch nicht genau berechnen läßt, da die Höhe de« zu Grande liegenden KapttalbetragS noch nicht bat festgestellt werden können. Jetzt erinnertm sich die natürlichen Eltern, die aus öffentlichen Mitteln Unterstützung gen eßen, vlötz lfd> ihres K nd'S und Dtrlangfen, von ibm unterstützt zuwcrb«i. Der tunge Mann I metaerte sich dessen da er, wie er geltend machte, zur Zeit noch ganz von der Barm Herzigkeit der Verwcmdt'n seiner Adoptiveltern lebe. Seine Eltern, die sichZither nie um ihn gekümmert batten, stellten hierauf Klage gegen ihn an, UnterstützungS- pflicht wurde auch vom Richter anerkannt und es erfolgte dann die Zwangsvollstreckung, die indeß obne Erfolg war Die Eltern beantragten nun den ManifestationSeid der junge Mann weigerte sich, ihn zu leisten und nunmehr ist gegen chn auf Hast erkannt betraut 2ß August. Ein in der Landgrafenstraße wohnender Bürger 6ati. sicher einigen Togen -wsri'-b°u-d,mse'„nettn^ MSAMV-MSM! WMM-WMMW SSMSSW c^eltaenft abt 23. August. Mehrere hiesige Bürger besitzen eine Schaf Heerde, ^afealin0Ät.br D?r ÄÄ MMZMMS Winne« 21 Auaust Die anhaltend herrliche Witterung, die auch durch die ffienn au» nor ugSwe^tn ben Sefferm unb feineren CagrnbaB quantitativ ergebne Bbn»e0nIäÄ f6ofKi^nm^fi^aag?ge.mn 3* Ä = S’fi'ÄW « Temperatur amUgust (Mittags zwischen Baff erwärme ber Lahn 14*/»» R. = Luftwärme 10««. ^Echatim^ 23 August. sMilitärdlenstnachrichten.j Hogrewe, Seconde- Darmstadauflun iw Ä Nr. 118, unter Beförderung -um Lieutenant vom 4-Großh. Jnf-Regt.^rm, jMüller, ©econbelieutcnant . 1!6. »um Premierlieutenant befördern oom 2. Großh. Jvi '/tegt. (*)■ B9 • 5Letbaarde)-Regt. Nr. 115, h la suite des t «der Scconbd eutenanvom11.6beB @arbecorSB, ali Ritt' RejimentB gefteUt; R (®arte,®ta9.,9Jtflt.) Nr. 23 elfter und ESradronsche tui bat i. WH’3nf s& t ^robherzog) Nr. 116, Riecks, , «rsetzt; Heisig , vr-lt-oom Rarl) Nr. 118 - von ihrem Com- kecondelieutmant vorn 4. G ßhjj^dtebrieh »um 1. Ocibr. er. entbunden; 'Ritter«, manbo bet bet Unterofficletl»«« •» w • (®t06b. Arttlleriecorv»), »um »aus. Br°" ®r.oB6Q aStr 1«w«tf, $r.-2ieut. von der Grotzh. TraM-Cornp., Port'peesähnrich befördert, v. Z ®ubp, Seconbelleutenant vom Schief. 11 b,a6J^!e^nt d,lrnJ^Ka unter Beförderung »um Premierlieutenant tn die Großh. Train- Irain-Batatllon Nr , Piceivachtmeifter vom 1. Bataillon (Darmstadt I.) «amvagnie - v.rfebi, " @econbelieutenant der Res. de« 2. ®ro6b- 1 Srubb- Sanbw..8Re0i_ Ji Rolb , Picefeldivebel vom 1. Bat. (Darm- 1100=^19. (Leib-cra«_« 0 1 1Jir 117 Jum Seconbelleutenant der Reserven« habt II) 3. Großh. tanow « Denig Vicefeldwebel von dems. Bataillon, 1. Großh. 3”,“'5aanatrbb ^ beB L £Ra^ Jnsi-Reat« Nr. 87, Gor». Vicewacht- »um ©econbe.teutenant ber ^ei^ t Großh. Landw-Regi«. Nr. 115, Daubt, SÄ,n°f>maue ® $kefdbimbel von deins. Bataillon, »u Setonoelieutenant« ber Res. c^’eatÄ Nr. 25 (Großh. Art.-CorpS), Stein, Viee-Wachtmeifter des Großh. T'ld-A t. R g - gQ iUm Secondelieutenant der Res. der vorn Rest-Landw.Bat. Krank,urt »um « EScadronSches Ä. 237.W Masor mit Pension und ^a'«eaiment«iiniform, Freiherr o. Kettelet, Rittmeister und EScadronSches von dems. «mm?n7 mit Pension der Abschied bewillig.; Dtetz, Seconbelteuteuaut von der .<<„( heti 1. Bataillon« (Darmstadt II.) 3. Großh. Landw^-RegtS. Nr. 117, fl?eb Bremtertteutenant von der Landw. - Cavallerie de« 1. Bat. (Mainz) 4- Großh. Laudw.^Regt«. Stt. 118, der Abschied ^'wiltt^^ b(T Kaisergrube beschästigter Arbeiter fTorPem^Äemn^ülie"^^.1^dem tÄ Abiasftu ÄtbewngBroui morben. z3. August. stEine durchgebrannte Locornottve.) In dem Babnhof tn SaUfenbaufen bat sich gestern «n der Frühe »'n Fall enignei dn glücklicher- weise ohne ernste Folgen verlausrn tst. Um 4 Uhr de«^ Morgen« batte ein dazu beauftragter Heizer da« Feuer in einer Locornostve angezündet, da die locomonve zu einem der ersten Züge Verwendung finden sollt«. Nun batte wahrscheinlich der Locomot'vfübrer am Abend vorher dadurch ein Versehen gemacht, baß er: e«, e"*0e8“ der Vorschrift unterließ, die Locomotive derart abzustellen, daß der Dampf bei dem := i Anzünden des Feuer« die Locomotive nicht tn Betrieb is^n konnte. Der ffetrn: batte - daher kaum das Feuer in der Locomotive entzündet, al« "»dk Räder derselben in i Bewegung setzten und im Nu war da« berrenlofe Fahrzeug den Blicken des erstaunten und erschrockenen Bahnhofpersonals entschwunden. Lange konnte die Locomotive nicht ,, sichren das wußten die Leute, denn das Feuer mußte, da es nicht UNtt »»»'" werden konnte, auSgehen, so daß k'tn Damps mehr vorhanden war; aber E"»eUe konnte EdkLe^e “ocomottJijn Ä .U 7cht^"Lm°tive'.7erLen?er?7e?der" ? I Ärbat^N^Vu&anSe von circa 15 Kilometer durchmessen. Dieser Vorfall hat eine gerichtliche Untersuchung 731) Ueber die Hb*he der Kosten, welche«. Zn oder mehre Zeitungen verursacht, wird man ^tEIN «t* VOtiDEH i* Erfahrungen und gründlicher Beobachtungen Euverlaseigen Rath ertheilt _. - pract. Arzt in Frankfurt a. M., ’ früher Assist. Dr TTlPfl TT (rPTl^Ph Prof. Ricord’s.Paris, heilt rasch, gnindl. n. 422I Vl« mea. n« tXeilöUij ohne Kosten alle Nerven-, Frauen-, Haut- u. Geschlechtskrankheiten (Syphilis) nach eigener Methode. Sprechstunden 10—1 und 3—5. KtiftetriflSP 22 I An«wart« bnoflirh. §aa war. . ((ßh. Ministeriums bes J« ngSkosten beS Wählers hv i Entscheidung Sie. 98); pelfett unb Getränken in l» ,e noch nicht genügend ist, d: i werben kann, baß hierdur. nicht schon ohnehin sür if rieaerverein burch einen flutf n Heinrich Krämer -ntlich nicht bargetban«st.« mg mit Nachthe'len bedn. sHs i-ÄltfS Se«S;- sr-ÄLS VfSffOS ‘&SSt.■*** »»SSfä*1' MH ■Ti ii gn betn d>p su Trn «>ii 4.1*« Wto’'tnQ>,nt °'"!i £:*«t Nil NS-E°-d°! Ni» n»Ä fiSpfl ga W N M.l 8- Wßantinopel m wurde er bei ser e M:pel betoW) staatSsecretLr des Ar deutsche Sauptquarti vrrbiieb. 3m in BM ernannt ConW m Jahre prinziichen herrscha Liner Loskreisen ein« allgemeine Theilnah Die angek stellen der preußisch Ansang genommen. Garde-Corps, des i Gesundheit den 2lb: bisheriger Command Garde-Corps ernam Generallieutenant G ■17. Mon, übertrat terabSlbjutant des commandirenden Gene ertheüt worben. Bezützirch b- Küste liegen noch Meldung, welche da schon im vorigen Jc haben allerdings Bei statlgejunden, dieseld andere Theile Asrika scher Seite ein W nahm. - Die Coi deutschen Interessen Dienst gestellt. Das Jntere Wischen Frankreich schmedenden Fragen in legtet Stunb Mntta, mu6 nun ®(n.b >K der tjintfij des (i wnwf$e ßegattonsfei «oi zEgeb WMlmann, uch er S WM- d° | ?le ^MhÄnngen w nur IV, *'*■ b«6 die r Tsges in »onti»?ln mit käätiffla» "6bt * te