Deutschland. —k Darmstadt, 26. März. [@rfte Kammer der Landstände.^ Dem Vernehmen nach tft der Ausschuß erster Kammer den sämmtltchen Beschlüssen 2. Kammer über die Vorlage Gr-ßh. Ministeriums der Finanzen, die Herstellung verschiedener Nebenbahnen betreffend, beigetreten, so daß bet der Brrathung keinerlei Weiterungen sich ergeben dürsten. Berichterstatter ist Herr Commerzienrath Heyl. —1. Darmstadt, 27. März. (Zweite Kammer der Landstände, j Die verschiedenen Ausschüsse der 1. Kammer haben nunmehr die meisten der ihnen vorliegenden Gegenstände zur Plenarberathung fertiggestellt. Zunächst wird von Setten des 4. Ausschusses bezüglich des Antrags deS Abg. Arnold, die Erbauung einer Staatsstraße von Unter - Abtstetnach über Ober-Abt- steinach und Siedelsbrunn bis auf die Kretdacher Höhe betr., im Sinne deS letzten Beschlusses zweiter Kammer vorgeschlagen, Großh. Regierung zu ersuchen, die Noth- wendtgkeit der Erbauung dieser Straße, sowie die Räthlichkelt der Uebernahme der Kosten Settens des Staats einer erneuten Prüfung zu unterziehen, und eventuell dem nächsten Landtage geeignete Vorlage zu machen. Wetter tritt derselbe Ausschuß den Beschlüssen 2. Kammer über die Anträge des Abg. Wasserburg: 1) die Erhöhung der Straße von Offenbach nach Bürgel betr., und 2) die Errichtung von Schutzdämmen gegen Mainüberschwemmungen oberhalb Offenbachs und Erhöhung der Straße von Mühlheim nach Rumpenheim betr., sowie über den Antrag deS Abg. Dittmar wegen Ertheilung von Pensionen und Unterstützungen an Gemetndeforstwarte und deren Hinterbliebenen betr., bei, welche Beschlüsse bekanntlich in den Anträgen günstigem Sinne außfielen. Herr Dr. Dornseiff erstattet Bericht Namens des dritten Ausschusses fiber die Mittheilungen zweiter Kammer, das Gesuch deS Agenten Kayser von Darmstadt, Uebertretung des Reichßimpfgesetzes vom 8. April 1874 betr., und beantragt Beitritt zu den jenseitigen Beschlüssen, welche eine authentische Interpretation deS betr. Gesetzes befürworten. Auch über den Antrag der Abgeordneten Schröder und Böhm, die Unterbringung verwahrloster Kinder betr., erstattet dasselbe Mitglied Namens des 4. Ausschusses Bericht, welcher auf Beitritt zu den Beschlüssen zweiter Kammer resultirt, jedoch der Regierung Freiheit der Wahl der verschiedenen zum Ziele führenden Wege vorbehält. Bezüglich des Antrags der Abgeordneten Schade und Genossen auf Erhebungen über die Lage des kleinen und mittleren Grundbesitzes hat der Fürst zu SolmS- Lich Namens des 4. Ausschusses erster Kammer Bericht erstattet und wird ganz im Sinne der Verhandlungen in der 2- Kammer Beitritt zu dem jenseitigen Beschluß beantragt. der dahin ging: Großh. Negierung zu ersuchen, a. die in Aussicht gestellte Vorlage wegen Anforderung der Mittel zwecks Veranstaltung einer umfassenden Enquete über die Lage des kleineren und mittleren Grundbesitzes nach Anleitung der in Baden durchgeführten Erhebungen baldthunlichst und jedenfalls noch auf gegenwärtigem Landtag den Landständen zugeben zu lassen, und b. wegen besserer Berücksichtigung der landwirtschaftlichen Interessen bei Bearbeitung der regelmäßigen statistischen Ueber- sichten über die Lage des Grundschuldenstandes das Erforderliche zu veranlassen. Ebenso ist der erste Ausschuß dem Beschluß zweiter Kammer bezüglich der Vorlage Großh. Ministeriums des Innern und der Justiz, Neuregulirung der Beitragspflicht der Gemeinden zu den Kosten der Realschulen des Landes betr., beigetreten, wonach also Bingen 9000 JL, Friedberg und Alzey je 8600 X, Groß - Umstadt und Oppenheim je 7500, Alsfeld 6000 und Michelstadt 4300 Jt. zu bezahlen haben und wonach dann der Ausfall gegen früher im Betrage von 7165 A auf die Staatskasse zu übernehmen ist. Freitag den 28. März Nr. 7S. 1884t * n n Liebe fauche) POTI Cn t5nnt" Kch ur4 AB partertc. fojrlinf' "g sucht 9 ttwiVU g fariUufrMtchrtft MM Bectai-Mwptfni, » n <50 Pf. - (iw, Traute». •H» ANoeonta errtWn ti< tote illoitrlertt 'Hut DI« eruH s^HA. Iha *•"« »>' ’ :e ew U. l’Mt uo, uf 11 “Klwii Nvrtai rrt t Arbcker 3. Becker, BuhnhHrchek eziergehülfe« W irich Hstlmauiu Sport»'» it u. ohne Uiutudort )Oii PokW A unter ©arantie ir» Müllen .fjen, 25iwiw WÄ )on _ „, etße« «: !awenßrumch« SM M s°>°' X*0 1 Bureau r Schulstraße 7. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. PreiK vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Betreffend: Gang des Deknnatsboten. Lang-Göns, den 26. März 1884. Das Großherzogliche evangelische Dekanat Gießen an fämmtliche Pfarrämter des Dekanats. Der Dekanatsbote wird wegen der Charwoche Montag den 31. März und die folgenden Tage gehen. Sie wollen daher die Sachen für denselben parat halten. Dr. Strack. [II|| 11 ■! iTTn"*"1*11^——111 ■ 1 ■■ lJ.TCvMI ■KemrccxiIWJum,WWMagMBBflMMWMlBBBMMMilllflMMiMMBlBMMnMBBM Politische Ueberfkcht. Gießen, 27. März. Am Montag hielten der Reichstag und die beiden Häuser des preußischen Landtages gleichzeitig Sitzungen ab, ohne daß dieser Umstand die Verhandlungen in einer dieser drei parlamentarischen Körperschaften beeinträchtigt hätte. Die Sitzung des Reichstages, in welcher die Vorlage über das Actiengesetz zur ersten Lesung stand, war nur schwach besucht, was den Abg. Perrot unter Hinweis auf die Wichtigkeit dieses Gesetzes veranlaßte, die Auszählung des Hauses zu beantragen; der Antrag wurde jedoch, als unvereinbar mit der Geschäftsordnung, vom Präsidenten v. Levetzow zurückgewiesen. Sämmt- liche Redner gaben ihr "Wohlwollen für die Vorlage zu erkennen und allseitig wurde das dringende Bedürfniß einer Reform in unserer Actiengesetzgebung anerkannt. Die Vorlage wurde schließlich einer Commission von 21 Mitgliedern überwiesen. Für die nächste Sitzung am Mittwoch standen eine Reihe von Anträgen und Interpellationen auf der Tagesordnung. — Das preußische Abgeordnetenhaus erledigte an dem genannten Tage in der Hauptsache Petitionen Ton nur localer Natur und wurden die meisten derselben der Staatsregierung zur Kenntnißnahme überwiesen. In der nächsten Sitzung am Mittwoch trat das Haus in die zweite Lesung der Jagdordnung ein. — Was endlich das Herrenhaus anbelangt, so genehmigte dasselbe am Montag die Hannöversche Kreis- und Provinzial-Ordnung in der Fassung des Abgeordnetenhauses, nachdem Minister v. Puttkamer für dieselbe eingetreten war. Herzog Paul Friedrich von Mecklenburg, der älteste Bruder des Großherzogs von Mecklenburg-Schwerin, hat für sich und seine Nachkommen auf die Erbfolge in Mecklenburg verzichtet. Der Herzog trat vor einiger Zeit zur katholischen Kirche über und zwar allem Anschein nach in Folge des Einflusses seiner Gemahlin, einer geborenen Fürstin Windischgrätz. Neben ihm sind noch vier Brüder des regierenden Großherzogs vorhanden und außerdem hat Letzterer einen im Jahre 1882 geborenen Sohn. Der internationale Feldzug gegen die Anarchisten ist von der Schweiz durch die Ausweisung der Anarchisten Kennel, Schultze, Falk und Llsia eröffnet worden. Es scheint, daß die österreichisch-ungarische Diplomatie diesem Vorgehen nicht fern steht, da die Ausgewiesenen in enger Verbindung mit den in Oesterreich verhafteten Anarchisten Kammerer und Stellmacher gestanden haben. In den Wiener Regierungskreisen ist man von der zugleich correcten und würdigen Haltung der Berner Bundesregierung in dieser Angelegenheit in hohem Grade befriedigt und diese Befriedigung wird man auch anderwärts empfinden. Denn die Schweiz beweist durch ihr energisches Auftreten, daß sie den Mißbrauch ihres politischen Asylrechts durch die abgesagten Feinde der xesellschastlichen und staatlichen Ordnung nicht länger mehr gestatten will. Die Tongking-Frage hat durch die raschen Waffenerfolge der Franzosen ihre militärische Lösung gefunden, mit der diplomatischen Lösung steh! es aber noch dahin. In Frankreich will man partout eine Kriegsentschädigung von China im Betrage von 6 MA. Pfd. Sterl. (ca. 120 Mill, jtf.) haben, vorläufig ist es jedoch noch sehr zweifelhaft, ob sich die chinesische Regierung aus freien Stücken zur Zahlung dieser immerhin bedeutenden Summe entschließen wird. Die französische Regierung scheint dies auch nicht zu glauben denn es heißt, sie habe dem Admiral Courbet Befehl ertheilt, die Insel Hainan zu besetzen, deren Occupation als „Unterpfand" von Frankreich bekanntlich seit längerer Zeit geplant wird. — Der französische Historiker, Mitglied der Akademie franyaise, Mignet, ist am Montag früh in Paris gestorben. Die katholische Welt wird wieder einmal von der vatikanischen Presse und den ihr nahestehenden Blättern durch den Allarmruf in Bewegung versetzt, daß der Papst möglicherweise Rom verlaßen werde. Auch der „Osser- vatore Romano", eines der als osficiös geltenden päpstlichen Blätter, hot jetzt in dieser Angelegenhert das Wort genommen. Er erklärt, daß der Papst an dem Tage, an welchem er sich allzusehr comprimittirt sehen würde, dm ihn beengenden Kreis durchbrechen und wie so viele seiner Vorgänger andeuvärts ein freieres und sicheres Asyl suchen werde. Der Ort, wo er sich dann nieder« ließe, würde sich zum Mittelpunkt der Welt gestalten, Rom aber durch b:e Abreise des Papstes seine ganze Größe einbüßen. Das römische Blatt zählt dann die Hauptbeschwerden des Papstes gegen die italienische Regierung auf und schließt mit dem Hinweise darauf, daß nur der Wunsch Leo XIII., Ron und Italien die ernsten moralischen und materiellen Schädigungen zu ersparen, welche aus einer Verlegung der päpstlichen Residenz resultiren würden, ihn brwegen könnte, noch in Rom zu bleiben. Vorläufig scheint sich demnach der Prpst in letzterem Sinne entschieden zu haben uno ist auch kaum anzunehmen, das er je Rom verlassen werve, da die Folgen dieses Schrittes sich gar nicht berechnen lassen würden, — Die Neubildung des italienischen Cabinets begegnet großen Schwierigkeiten, auch die Versuche des Königs, de Prelis hierzu zu gewinnen, drohen an der Hartnäckigkeit desselben zil scheitern, de Pretis will nur unter der Bedingung die Bildung des Cabinets übernehmen, wenn der Arbeitsminister Gemala in demselben verbleibt; letzterer hat aber erklärt, daß er nicht wieder in das neue Ministerium eintreten würde. Das Reichsgericht zu Christiania arbeitet feit der Verurteilung und Amtsentsetzung des Ministers Selmer mit großer Schnelligkeit, denn es ist seitdem vier weiteren Mitgliedern des norwegischen Staatsministeriums dasselbe Schicksal widerfahren. Die drei übrigen angeklagten Minister werden ver- muthlich mit Geldstrafen davon kommen. Bis jetzt sind die Versuche zur Bildung eines neuen Ministeriums gescheitert, jedenfalls wird sich aber nur ein liberales Cabinet der radikalen Northings-Majorität gegenüber halten können- In Griechenland ist eine parlamentarische Krisis eingetreten , welche möglicherweise zu einer Demission des Cabinets Tricoupi's führen wird. Die von Delyannis geführte Opposition in der Deputirtenkammer hat wegen verschiedener Differenzen mit der Regierungspartei einen parlamentarischen Strike inscenirt und gedenkt ihr Verhalten in einem Ausrufe an die Bevölkerung zu rechtfertigen. Immer drohender zieht sich das Verhängniß über dem Haupte General Gordon's zusammen, Die ganze Gegend zwischen Berber und Khartum ist im Ausstande, letztere Stadt selbst wird bereits von den Insurgenten belagert und haben dieselben alle Verbindungen abgeschnitten. Zwar soll die Lage Gordon's noch keine hoffnungslose sein, jedenfalls ist sie aber ernst genug, um schwere Besorgnisse hervorzurufen. General Gordon in den Händen des Mahdi — es würde dies der tragische Schluß der Mission des tapferen General» fein — und einen solchen Schlag würoe das Cabinet Gladstone schwerlich aushalten. Außerdem sind nodj mehrere Eingaben ge ingcren Interesses, z. B- das Gesuch dtr Stadt Aleseld um Erhöhung der Hausmiethe des Rentamtsgebäudes daselbst, durch Beitritt zu dem Beschluß zweiter Kammer zur Erledigung vorgeschlagen. Berlin, 25. März. Der bereits im Auszuge mitgetheilte kaiserliche Erlaß lautet wörtlich: Zu Meinem Geburtstage am 22. März, mit dem Ich durch GotteS Gnade das 87. Lebensjahr vollendet habe, sind Mir wiederum, wir in früheren Jahren, aus allen Gauen des Reiches, selbst vom Auslande her, wo Deutsche wohnen, zahlreiche Glückwünsche dargebracht worden. Gemeinden und andere Körperschaften, Festversammlungen und Vereine, Anstalten und einzelne Personen haben es sich angelegen sein lassen, M.r Beweise freudiger Theilnahme zu geben- In Adressen und Telegrammen, in dichterischen und musikalischen Erzeugnissen, in sinnigen Geschenken und herrlichen Blumenspenden habe Ich zu Meiner innigen Freude den Ausdruck der Gefühle erkannt, welche das Herz des Volkes für Mich erfüllen. Unter dem erhebenden Eindruck einer so weitreichenden Bewegung ist Mir, umgeben von einem Kreise erlauchter deutscher Fürsten, die Wiederkehr Meines Geburtstages zu einem besonders wohlthuenden Ereigntß gc- wordtn. Hochbeglückt durch solche beredte Zeichen lauter Anhängl chkeit ist es Mir ein Bedürfniß, Meinen verbindlichsten Dank für alle die liebevollen Ausmeeksamketten und Huldigungen auszusprechen, mit denen Ich von nah und fern begrüßt worden bin. Aus ihnen entnehme Ich zu Meiner Genugthuung aufs Neue die frohe Ueberzeugung, daß die ganze Nation in aufrichtiger Vaterlandsliebe, ohne Rücksicht aus politisches und religiöses Bekenntniß, in der Treue zu Kaiser und Reich fest und einig zusammensteht. Gehoben und gestärkt durch dieses Bewußtsein, wird es wie bisher die schönste Aufgabe Meines Lebens sein, die Wohlfahrt Meines geliebten deutschen Volkes in friedlicher Arbeit fort und fort zu festigen und zu fördern- Möge Gott Mir Weisheit und Kraft dazu verleihen, möge Mein ernstes Streben in dieser Fürsorge Meinem theuren Vaterlande zum Heil und Segen gereichen! Ich beauftrage Sie, diesen Erlaß zur öffentlichen Kenntniß zu bringen. Berlin, den 25. März 1884. Wilhelm. An den Reichskanzler- Amerika. New-Bork, 25. März. Nach Meldungen ans New-Orleans sind mehrere gegen den Mississippi aufgeführte Schutzdämme vom Wasser Durchbrochen worden, das untere Thal des Flusies steht vollständig unter Wasser und gleicht einem großen See. Man schätzt die Zahl der Menschen, die auf, dem überschwemmten Terrain wohnten, auf etwa 60,000 und befürchtet große Verluste an Menschenleben. Telegraphische Depeschen. Steiff’# teles*. Eorresporrdem-Brrrea«. Berlin, 26. März. Das Abgeordnetenhaus nahm tu der heutigen Sitzung bet der zweiten Berathung der Jagdordnuna die SS 1 bis 21 tm Wesentlichen nach dm Commissionsanträgen an; der von der Fortschnuspartet eingebrachte Antrag, daß das Jagdrecht und die Jagdausübung Jedermann auf seinem eigenen Grund und Boden zusteben sollen, sowie der Antrag, den kleinsten Umfang der Jagdbezirke statt auf 75 auf 25 Hectare festzusetzen, wurden abgelehnt- — Die Fortsetzung der Berathung über dieses Gesetz findet morgen statt. — Das Herrenhaus genehmigte heute die Gesetzentwürfe über den Betrieb des Hufbeschlag'Gewerbes und über die Befugnisse der Strombauverwaltung gegenüber den Uferbesitzern, nahm die die Secundärbahnen betreffende Vorlage in der Fassung des Abgeordnetenhauses an und erledigte außerdem noch mehrere kleinere Vorlagen und Petitionen. — In dem Reichstage stand heute der von den Abgeordneten Barth und Dirichlet eingebrachte Antrag: den Reichskanzler zu ersuchen, beim Bundesrathe die Einführung der Tabaksausfuhrvergütungssätze in vollem Umfange zu beantragen, als erster Gegenstand auf der Tagesordnung Fürst Bismarck erklärte, daß der Antrag die Stellung des Reichskanzlers verkenne. Der Reichskanzler könne als Vorsitzender des Bundes- rathes nicht in der Form eines Commissoriums des Reichstages Anträge an den Bundesrath stellen, vom Reichstage auch keine Instructionen entgegennehmen. Der Reichstag möge Gesetze beschließen, welche dann dem Bundesrathe zur Beschlußfassung unterbreitet werden würden. — Der Abgeordnete Windthorst beantragt in Folge dieser Erklärung des Reichskanzlers über den Antrag Barth-Dtrtchlet zur Tagesordnung überzugehen. Die Zählung des Hauses ergab die Anwesenheit von nur 184 Abgeordneten, das Haus war mithin nicht beschlußfähig. — Die nächste Sitzung findet morgen statt. Auf der Tagesordnung steht die Marine:Vorlage. Dresden, 26. März. Bezüglich der Aufhebung ber Chaussee- und Brückengelder ist zwischen beiden Kammern eine Einigung dahin erzielt worden, daß die Aufhebung nicht schon Ende dieses Jahres, sondern erst Ende 1885 eintreten soll. Wegen Aushebung der Schweine-Schlachtsteuer ist eine Einigung nicht zu Stande gekommen; ebensowenig wegen Entlastung der unteren und mittleren Einkommen-Steuerpflichtigen. Der Bau eines Kunstakademie-Gebäudes ist durch Annahme eines Compromisses gesichert. Heute Nachmittag finden die Schlußsitzungen beider Kammern, morgen Mittag 12 Uhr der feierliche Schluß des Landtags durch den König statt. Bremerhaven, 26. März. An Bord des auf der hiesigen Nheve liegenden Lootsen-Schooners „Staatsminister Bacmeister" brach in der vorigen Nacht Feuer aus, der Schooner brannte fast ganz aus und wurde an der Westseite der Weser auf den Strand gesetzt. Pesth, 26. März. Etwa 800 Arbeiter des Kohlenbergwerks Salgo- Tarjan stellten in Folge von Aufhetzungen die Arbeit ein, wobei es zu Aus- fchreitungen kam. Durch das Einschreiten der Gensd'armerie und des Militärs wurde die Ruhe wieder hergestellt. Hierbei wurde ein Arbeiter erschossen, vier verwundet. Die Arbeit ist wieder ausgenommen. Paris, 26. März. Wie ein Telegramm des französischen Geschäftsträgers am Hose von Huö aus Kuangnan vom 25. d. Mts. meldet, ist der Prinz der königlichen Familie, welcher s. Z. die Niedermetzelung ber Christen veranlaßt hatte, am 25. d. Mts., Morgens, hingerichtet worden. Stockholm, 26. März. Der König soll die Meinung des schwedischen Ministeriums darüber verlangt haben, ob die norwegischen Streitsachen eine Einwirkung auf das Unionsvechältniß zwischen Schweden und Norwegen ausüben könnten. Der schwedische Staatsminister Krusenstjerna hätte erklärt, das ganze Ministerium sei vollkommen einig in der Ansicht, daß die Union vocaus- setze und bedinge, daß weder das Grundgesetz Norwegens, noch dasjenige Schwedens ohne Zustimmung des Königs verändert werden könnte und dass die Kriegsmacht Norwegens wie diejenige Schwedens dem Befehl des Königs unterstehe. Rom, 26. März. Während in parlamentarischen Kreisen Mordini als ministerieller Candrdat für das Kammerprösidium genannt wird, sagt „Popolo Romavo", daß in dieser Beziehung noch keine Wahl getroffen sei. Von dieser Wahl hänge die Lösung der Krisis zum großen Theil ab. — „Fansulla" gibt folgende Liste als wahrscheinliche: Deprel.s, Präsidium und Inneres; Magltani, Finanzen; Manctnt, Aeußeres; Gemala, öffentliche Arbeiten; Bertole Viale, Krieg; Brin, Marine; Grimaldi. Ackerbau; Coppino, Unterricht; Ferracctu, Justiz. — „Rasstgna" zufolge roirb Depretts die Zusammensetzung des neuen Cabtnets bekannt geben, wenn die Generalstcretärstellen besetzt fern werden. — Die osficiöse „Stampa" sagt, es sei noch nichts Positives festgestellt. Lokale»» Gießen, 27. März. Schwurgerichtsverhandlung am Mittwoch derr 26. März l. I. gegen Wilhelm Spangenderger von Unter-Schmitten wegen Körperverletzung mit tödtltchem Erfolg. Derselbe war angeklagt: daß er in der Nacht vom 27. zum 28. December 1883 zu Unter-Schmitten den Johannes Braun III. von da vorsätzlich körperlich mißhandelt und hierdurch den Tod desselben verursacht habe. Die Geschworenen erkannten den W. Spangenberger für schuldig und wurde derselbe demgemäß in eine Gefängntßstrafe von 3 Jahren und 6 Morraten, abzüglich 2 Monaten Untersuchungshaft verurtheilt. — sTbeater.j Morgen Freitag den 28. März findet als vorletzte Vorstellung eine letzte Aufführung des Bettelstudenten zum Benefiz des Herrn Schreiner statt. Nachdem bereits ein anderes Stück in Aussicht genommen war, ist cS aus allgemeines Verlangen Herrn Schreiner mit Hintansetzung seines eigenen Interesses gelungen, eine letztmalige Aufführung des Bettelstudenten durch das Engagement des Fräulein Sophie König zu bewirken, da alle anderen Gäste abgesagt hatten. Herr Schreiner hat sich dem hiesigen Publikum im Lause der Saison in 63 verschiedenen Rollen gezeigt und keine derselben verdorben, in mancher aber sich den höchsten Beifall des hiesigen Publikums errungen. Gerade durch seinen Ollendorf ist er bekannt und beliebt geworden, so daß mau wohl mit Grund annehmen darf, daß ihm der morgige Abend ein volles HauS und alle Ehren eines Benefizianten bringen wird. Vermischte-. Marburg, 26. März. Wie wir hören, wurden in der vergangenen Nacht in e!ner hiesigenV illa in der sogen. Philosophie nachstehende Gegenstände mittelst Einbruchs gestohlen: 1 silberner Tafelaufsatz, 1 silberner Milchgießer, 1 silberne Zuckerdose mit Glaseinsatz, 2 versilberte Leuchter, l*/2 Dutzend silberne Eßlöffel, davon 12 Stücks N, die übrigen verschoben gezeichnet, 11 Gabeln, 4 silberne Tbeetöffel, 1 chinesisches Theer breit, gez. 17/10 1879, 3 silberne Serviettenringe, gez. Amalle-Louis, 1 Bcitannia-Thee- brett, 1 Dutzend Messer und 1 Dutzend Gabeln mit Elfenbetngrtff. Verdächtig dieses Diebstahls sollen sein ein Frauenzimmer, etwa 45—50 Jahre all, etwas über mittlere Größe, mit Hut. schwarzem Kleid und dunkelgrauem Radmantel bekleidet, und deren Begleiter, eine Mannsperson von etwa 35 Jahren, mittlerer Statur, blassem abgelebtem Gesicht, mit Stoffmütze und dunkelgrauem Gebrock bekleidet, letzterer nennt sich velleicht Mergard, Merkart oder ähnlich und will Tapezirer aus Kassel und Ehemann der ersteren sein. (O. Ztg ) Frankfurt. „Frühlings-Anfang" stand vor einigen Tagen im Kalender; doch wie hat er sich eingestellt? Schnee und rauhe Winde brachte er reichlich, und gerne flüchten wir uns in geschützte Räume, wo wirklich voller Frühling herrscht. Unser Lieblings-Institut, der hiesige Palmengarten, bietet gerade jetzt des Schonen und Sehenswerten so viel, daß em Besuch dieser herrlichen Räume gewiß Jeden zufriedenstellt. Die Blüthengallerien, in welchen die Frühjahrsausstellung etablirt ist, sind wahrhaft gefüllt mit Blumen und Blüthen, und alte Bekannte und neue Fremdlinge sind hier zu einem farbenprächtigen Bilde vereint. (Die Camelien, welche nun schon seit Dezember ununterbrochen blühen, stehen noch in voller Pracht, Rhododendron, Azaleen, Cyclamen, Cinerarien, Syringa, sie alle sind in vielen Arten und allen Farben vertteten, und nun auch beginnt der Rosenflor, der doch die meisten Freunde zählt.) Auch im Freien ist die Pflanzung weit vorgeschritten, da sehen wir Morgens und Abends das Parterre fast wie ein Zeltlager erscheinen, durch die Umhüllungen der Beete und Pflanzen, welche wieder gegen Kälte und Reif geschützt werden müssen. Möge dem strengen Frühlings-Anfang ein schönerer Fortgang folgen. Handel und Verkehr. Gießen, 25. März. Auf dem heutigen Vtehmarkt waren aufgetrieben: 784 Stück Rindvieh und 141 Stück Schweine. Bet ersterem war der Handel lebhaft und die Preise böher, dagegen bei Schweinen mcdriger als am letzten Makte. Nächster Markt Dienstag den 22. und Mlttwocb den 23. Apnl d. I., am letzteren Tage auch Krämermarkt und findet an diesem Tage, Morgens 7 Uhr, das Verlesen der Krämerstände statt. Limburg, 26. März. Rother Weizen X 1690, weißer Weizen X 00.00 Korn X 12.10, Gerste X 9.50, Hafer X 7.65, Erbsen X —, Kartoffeln X —. ^Frankfurt, 26. März. Auf dem heutigen Markt kostete der Centtrer Hei: X 3.20—3.70, Stroh X 3.25—3.40, Eier das Hundert X 450—5.00, Butter 1. Qualität X 1.20, 2. Qualität X 1.30, Kartoffeln per (Zentner X 2.00—2.13, Kohlrabi 5-6H per Stück, Erbsen 100Kgr. 19—28 X, Rothkraut per St. 20—25 Poularden X Q—0, Huhn 1.50—2.20, 1 Ente X 3.00—4.00, 1 Taube 60—70 X Hahn X 1.70-2.00, Gans X 0-0.00, Welsche X 7-12.— Zur gefl. Beacht«»g. Schristlttlie Anftagen wegen Auskunftsertheilung über Inserate rc. können wAx nur dann beantworten, wenn denselben eine Freimarke für die Rückantwort beigelegt ist. lieber Inserate bezüglich deren Offerten einzureicheu sind, ist die Exp dition .w keinerlei Auskunftsertheilungen befugt. Offertenkmfe sind — soweit keine bestimmten aeaentdeiliaen Abmackunaeu getroffen mürben — in der Ervedition abrub^l-n MBM hiBaaannMtHMBMMMB— MMMBMW — I Allgemeiner Anzeiger. Ilhiiisdiiilis-MiiiiiR. Einern verehrl. hiesigen und auswärtigen Publikum die ergebene Anzeige, daß ich in meinem erkauften Hause Kaplansgasse 10 eine Wirthschaft Samstag bett 29. März eröffnen werde. Für gute Speisen und Getränke ist bestens gesorgt und lade ich zu zahlreichem Besuche hiermit freundlichst ein. 2172 Gff' OroHerzogliche Realschule zu Gießen. Donnerstag den 27. März, Nachmittags von 3—5 Uhr: Schauturnen in der Turnhalle. Freitag den 28. März, Vormittags von 8—12 und Nach» mittags von 2—5 Uhr, sowie Samstag den 29. SKä«j, Vormittags von 8—11 Uhr: öffentliche Prüfung in der Realschule. Zm Nanien des Lehrerkollegiums ladet ergebenst ein Die Großh. Realschuldirektiou. 2151 Soldan, *Munbfc m“lbl9 uob mürbe Wwwen, Qbjügi,(j) 'M MeHwj greine, ftatt 9 “uf oOstmunt? fleä 9t ungt", ,jne ’Sriulttogonble ' ödinlnet sich ™Uen W'gt unh »lewn ^ablUutns t fleworbtn, j» bo| ™ tin lotttb Heur °» Mittasch bt6 t:S4m|Henw£ ■ä*’* 4 Eöj ie«i3e W Aba& 9 KvNlM Äofc1 °-r 'd° 8if?e fr bie langen' mW» Warne’ fr*. °ls- »Wi. ’ VoRHbS ißangenen Ruch, tit ne mittelst Elnbeuchs >-r°- Znck-rdol- mit Wn 12 ®tütf A N 1 chinesisches Th«- |> 1 Biitannin-Thui BerdSchlg blesii elwa3 über mittlere »kleidet, unb beten , dlossem abgelebtem ermnntsichr'eM unb Gewann bet (0. M') im Kalender; boe tMch, M gmt ng herrscht. 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November 1876. Es ergehen nachstehend unter Nr. 1 bis 7 einschließlich Aufforderungen unter Vorbestimmung einer Frist von drei Monaten unter dem Rechtsnachtheile, daß Rechte der genannten Art, welche bis zum Ablauf dieser Frist weder in den öffentlichen Grund- und Hypotheken-Büchern, noch in den in Gemäßheit der Anmeldungen aufzustellenden Verzeichnissen gewahrt sind, bei der stattfindenden Regulirung resp. Zusammenlegung unberücksichtigt bleiben, sowie daß erloschene, aber in den öffentlichen Büchern noch nicht gelöschten Rechte als fortbestehend behandelt werden würden. Die Aufforderung ergeht 1) an Diejenigen, welche Grundstücke int Zusammeulegungsbezirk erworben, aber ihren Eiutrag im Grundbuch beziehungüwetse int Mutationsverzeichnisse noch nicht erwirkt haben (Art. 14, pos. 1), um die Errichtung und Jngrossation ihrer Erwerbtitel oder die Berichtigung irriger Einträge (Art. 23 und 24 des Gesetzes) zu erwirken; 2) an Diejenigen, welche zwar im Grundbuch stehen, aber weil sie schon vor Einführung des Gesetzes vom 21. Februar 1852 eingetragen waren, ohne Beisetzung des Erwerbtitels (Art. 14, pos. 2), um letzteren nach Maßgabe des Art. 28 jenes Gesetzes eintragen zu lassen, indem sonst, abgesehen von dem Hindernisse bei der Regulirung resp. Zusammenlegung, demnächst nur eine Bescheinigung des Besitzstandes statt einer EigenthumSurkuude ausgestellt werden wird; 3) an Diejenigen, welche an ein auf fremdem Namen im Grundbuch eingetragenes Grundstück einen VindicationS- oder einen unter gewissen Umständen zu realisirenden An- und RückfallS-An- spruch wegen einer vor Einführung des Gesetzes vom 21. Februar 1852 in Oberhessen und Starkenburg vertragsmäßig gemachten Eigenthuwsvorbehalts (Art. 7 a. E.) oder wegen einer bei der Veräußerung beigefügten auflösenden Bedingung, eines Endtermins oder einer Zweckbestimmung (Art. 17) zu bilden haben, ohne diesen Anspruch durch den Vormerk „streitig" oder ^„beschränkt" im Grundbuche gesichert zu haben (Art. 14, pos 3), sowie an Diejenigen, welche unter Nachweis der gesetzlichen Voraussetzungen die Vormerkung „gehemmt" wollen eintragen lassen (Art. 18 des Gesetzes vom 21. Februar 1852), um ihren Anspruch unter Vorlegung der betreffenden Urkunden im Grundbuch resp. Mutatioris- Verzeichnisse wahren zu lassen, oder, im Falle des Widerspruchs des Gegners, die Anstellung der entsprechenden Klage durch Bescheinigung, nachzuweisen und eine geeignete Bemerkung bezüglich des Processes in dem vom Gericht aufzustellenden Verzeichniß bei dem betreffenden Grundstücke zu beantragen; 4) an die Obereigenthümer und Fideicommißberechtigte, welche ihre Heimfalls- und Successions-Rechte nicht durch Eintrag der Lehens-Erb- und Landsiedel-Leih- oder Fideicommiß-Qualität eines Grundstücks im Grundbuch haben wahren lassen, um ihre Rechte, soweit dies nach Art. 37 und 38 des Gesetzes vom 21. Februar 1852 noch zulässig ist, int Grundbuch eintragen zu lassen; 5) an Diejenigen, welche Pfandrechte, Eigenthumsvorbehalte, Revocations-, Akcsolutrvns- oder Nichtigkeits-, Sepa- rations- oder andere Sicherheits-Rechte, die weder int Hypotheken- noch im Grundbuch gewahrt sind, an zur Zusammenlegung bestimmten Grundstücken geltend machen können (Art. 14, pos. 5 des Gesetzes), um unter Vorlage der betreffenden Urkunden und genauere Bezeichnung der Forderung und derjenigen Grundstücke, welche zur Sicherheit dienen, die Einträge in die öffentlichen Bücher zu erwirken, beziehungsweise die Aufzeichnnng der Grundstücke zum Zwecke der Constituirung eines dieselbe Sicherheit bietenden Surrogats bei der Zusammenlegung in dem vom Gerichte zu errichtenden Verzeichnisse zu beantragen; 0) an Diejenigen, welche Realservituten, die nicht durch die bei der Consolidation vorzunehmende neue Weg- und Wässerungs-Regu- liruug erlöschen, sondern noch nach derselben geltend zu machen sind, z. B. Weg- oder Wasserleitungs-Gerechtigkeiten zu Gunsten von Grundstücken, die nicht in die Regulirung resp. Zusammenlegung fallen, Lehm-, Thon- oder Sandgrube-Berechtigungen, auf zur Regulirung resp. Zusammenlegung gehörigen Gelände anzusprechen haben, ferner an Die, welche solche Grundstücke zur lebenslänglichen Nutznießung, zur Benutznng als Braut- gabe bis zur geschwisterlichen Theilung, zur Sicherung einer lebenslänglichen Leibzucht- oder Auszugs-Berechtigung anzusprechen haben (Art. 14, pos. 6 des Gesetzes), um ihre Ansprüche unter Vorlage der betreffenden Urkunden, genauere Bezeichnung ihres Anspruchs und der betreffenden Grundstücke, oder im Falle des Widerspruchs des Gegners die Anstellung der entsprechenden Klage, unter Beibringung einer Bescheinigung über solche, in dem vom Gericht aufzujtellenden Verzeichnisse ivahren zu lassen; 7) an Diejenigen, auf deren Grundstücken in den öffentlichen Büchern solche Rechte eingetragen sind, welche sie für erloschen halten, aber noch nicht haben löschen lassen, um diese Löschung unter Vorlage der nöthigen Beweise hierzu zu erwirken (Art. 14, pos. 5 a. E. des Gesetzes). Gießen, den 17. März 1884. Großherzogliches Amtsgericht Gießen. ___Lau gsdorff. 2188 2134 Einen Tavezicrg-lMfen sucht I 2161' Ein Kindermädchen zum 1. April Heinrich Hpllmann» scsucht, Kaplaucigassc ö. In steigert: Hotzversteigerung. den Mitgebrauchswaldungen der Gemeinde Treis a/L. werden «er« in den 900 274,4 479 1. I. Montag den 31. März 1884, Distrikten Neue-Wald und Aspenstrauch: Stück Fichten-Reisstangen mit 7,20 Festm. Inhalt, Rmtr. Buchen-Scheit, 98 Rmtr. Buchen-Knüppel, u » Zopf-, 390 „ „ Stammreis, „ Eichen-Scheit, u. 60 „ Nadel-Reis. in !f 0,10 ff im Treis a/L., den 26. März 1884. 18 13 2 5,70 0,50 Rmtr. ff Eichen- Nadel- Nadel- „ Buchen-Scheit, 15 22 28 1 3 5 20 3 20 6 II. Dienstag den 1. April 1884, de» Distrikten Alteunner, Fortbachseck, Todenberg und Buchwald: Eichen-Knüppel, 125 Rmtr. Eichen-Zopsreis, Nadel- „ 220 „ Nadel- „ o - „ Aspen- „ JO „ Aspen- Der Anfang ist jedesmal präcis 9'/, Uhr Vormittags. Am ersten Tage Dtstrikt Neue-Wald bei Nr. 14, am zweiten Tgge im Distrikt Buchwald unmittelbar in der Nähe des Ortes. -i Eichen-Stämme von 8-68 Ctm. Dchm., 2—8,4 M. Länge, 9,61 Fm. Inhalt, Nadel- „ „ 9-24 „ „ 5-11 „ '' Buchen-Stamm „ 54 „ „ 2,2 Stück Eichen-Derbstaugen mit 0,15 Festm. Inhalt, „ Buchen- „ „ 0,10 „ ,, 1,15 ,, ,, Rmtr. Buchen-Zopfreis, 2173 Großherzogliche Bürgermeisterei Treis a/L. Benner. Hohversteigerung im Gießener Stadtwald. Montag den 31. März 1884, von Vormittags 9 Uhr an, soll im Gießener Stadtwald in dem District Neuhege neben dem Erercier- und Schießplätze nachverzeichnetes Holz versteigert werden: A. Brennholz. Schetth. Priigclh. Stockh. Reish. Rmtr. Rmtr- Rmtr. Wellen Nadel 140,8 345,8 161,7 6160 B. Bau-, Werk- und Nutzholz. 750 Nadelstämme mit 180,39 Festm., ' 39 Fichtenstangen „ 3,69 „ Die Zusammenkunft ist auf dem Trieb am Exercierplatz. Gießen, am 24. März 1884. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. 2110 A. Bramm. Samstag den 29. Mar) l. I, Nachmittags 2 Uhr, wird Bleichstraße 9 das zur Justus Heck'- schen Concursmasse gehörige Mobiliar, bestehend in Möbeln aller Art, Kleidern re., Schreinerwerkzeug, insbesondere mehreren Hobelbänken, einer großen Parthie Gesimshobel rc., sowie einer Parthie Nutz- und Werkholz, Bohlen, Stämme u. s. w. gegen Baarzahlung versteigert. Gießen, den 26 Mär; 1884. Hoffmann, 2168 Concursverwalter. Montag den 31. Mär), Nachmittags 2 Uhr, sollet auf dahiesigem Ortsgericht die Jm- mobilieu des Joh. Förtsch Flur 1/1057 325 Meter Hosraithe in der Wetzstcingasse, „ 1/1059 194 Meter Hosraithe daselbst, „ 1/1060 25 Meter Grabgarten daselbst, „ L1061 4 406 Meter Grabgarten hinter dem Stockhaus, „ X/349 1112 Meter Felsen acker auf der Hardt zum letztenmale versteigert werden. Gießen, den 27. März 1884. Großh. Ortsgericht. 1281 Müller. Ieilgeöotenes. Eine Parthie gut erhaltene Thnren, Fenster und Treppen billig abzugeben bei 2183 Jnl. Buch, Mausburg. Frische Karpfen empfiehlt 2190 Carl Schwaab’s Deticatessenhandlung, I Aus der Baumschule der Gemeinde Treis a/Loa. können noch 1500 Mick zweijährige Apfclsetzlinge abgegeben werden. Reflectanten wollen sich bei Großherzogl. Bürgermeisterei Treis a/Lda. melden.__________2174 2182 Bei Balthaser Malkomefius, Netlstadt 35, ist frisch geschlachtetes Kuhfleisch, pr. Pfund 30 Pf. zu haben. prima Futtermehl enipfehlen preiswerth 2176 Echeerer & Tust. 1 goldene ^'amenuhr, verschiedene Goldbrochen, Ringe, Cylinderuhren zu verkaufen; ferner 1 schwarzer Herrerr- nnzug, fast neu, verschiedene neue Knabenanzüge, eine Parthie neue Hosen und Westen bei Louis Rothenberger, 2124 '________Neuenweg 22. Vorhangstoffe in schöner Auswahl, Neste bedeutend unter Kostenpreis, empfiehlt 1935 ,F.