'«'/- Uh., 5 Ucnbj fi in 1 ut' S ?l"b Mttr sh messen, tücher, ntreMer, ’lllenfilien Miäfii W t Balser. Nr. SO. Donnerstag den 28. Februar 188£ Gießener Anzeiger Amts- und Anzeigkblatt für den Kreis Gießen. , . x ... .. . ' ~ ~ " Prei- merteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. ®wrrau : 6chulstraße 7. Erscheint mit Ausnahme des Montag-. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 60 Pf. Amtlicher Hhcil. Betressend: Die Volkszählung vom 1. December 1880. ©icfecit, am 25. Februar 1884. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an die Grotzherroglichen Bürgermeistereien des Kreises. Nachdem die Bearbeitung der am Schluffe de« § 23 der „Bestimmungen" rc. vom 6. Juli 1880 in obigem Betreff bezeichneten Zusammenstellung-» über die Erqebniffe der Volkszählung vom 1. December 1880 beendet und deren Veröffentlichung eingeleitet ist, lassen wir Ihnen imt nächster Post die auf. gestellten Controllisten der Zähler mit dem Auftrage wieder zugehen, dafür Sorge zu tragen, daß diese Nachweisungen über den Stand der Bevölkerung in Ihren Registraturen aufbewahrt und zu weiterer Benützung bereit gehalten werden. 0r. Boekmann.__________________ ____ Betreffend: Die Einführung einer neuen biblischen Geschichte für die evangelischen Schüler des Großherzoglhums. Die Großherzogliche Kreis-Schul-Commisston Gießen an die Schulvorstände des Kreises. Da die von der Landessynode gebilligte „biblische Geschichte" in Kürze erscheinen wird, die in Zukunft dem Religionrunterncht in den Bo «schulen nach allmählicher Einführung zu Grunde gelegt werden soll, so empfehlen wir Ihnen keine der bisher gebräuchlichen biblischen Geschichten mehr neu anzuschaffen, damit doppelte Ausgaben für die betr. Gemeinden vermieden werden. Dr. Boekmann. _____________ Angen. noblirtes Zimmer m !N. i»ber-er Straße 36. > Logis auf sofort in ’flflt die Exp- d.A rfamilkenlogiS in t Stock mit 2 väbr, | rourn, auch getremii, 1 .. Juki zu benchm. , Pahnhofstraße 58. g Tfotortrf- ' ^«udloig . 2,,inner und Zubä jh. in_ber Erp- d- r | Hause, Alicestt. lt,' , stehend t , per Ulpriß-3'^1 Frankfurter)>.* . hend aus 5 Zm>^ r [ofcrt 1«’«»!* . tu otrmi* I 9 Kaplansgasse sMi Logis.5Z'^ | lermiethen- ^ped^H—7 f OggiS diüig V* . i e Familienwohnung >- l. Brandes 2Brot, Frankfurtkrstr^3^ einandergehende fdh • !n der Nähe der Rc- asium zu vermicl!'!' peb- d, Äl- tir bisher inneM'.e? age 7, Bel «Stage, zu vermiethcn. :of. Dr. Pescatort. ilienlogis, 5 Zimiin: [. Mi zu DermiefcE Lahnhosstr. 57._ 4 k N* ifi ti« I»5, heinre ^Ljugliilge" Bekanntmachung. bitten wir, uns gefälligst übermitteln zu wollen. Friedberg, den 20. Februar 1884. Das Kuratorium der Ackerbauschule zu Friedberg. Dr. Braden. Dr. Freiherr v. Gemmingen. Schmidt. Dr. Tobrlch. herzoglicher Bürgermeisterei Gießen vergütet werden. . ' . , rx , . ... ,c „ Kö werden daher diejenigen Personen, welche gegen Vergütung Sperlinge fangen wollen, aufgesordert, sich bet unj sofort -u meiden. Gießen, den 22. Februar 1884. Grobherzogliches Polizeiamt Gießen. Fresenius. Bet ress end: Die Verminderung der Sperlinge. . Wir bringen hiermit zur öffentlichen Kenntniß, daß bi« aus Weitere» mit dem Abschießen der Sperling- innerlM des von den Jagdbezirken aus- genommenen Bereichs der Stadt Gießen einschließlich der umzäumten Gärten rc. der Forstschütze Brück und »eldschutze Wenzel dahier beauftragt worden imd. Es versteht sich von selbst, daß die bezeichneten Personen nur auf Anfrage bei dem betreffenden Grundeigenthümer und mit Erlaubmß desselben die hosraithen, Gärten rc. betreten dürfen. Wir dürfen uns aber der Erwartung hingeben, daß bei der allgemein anerkannten Calamitat, welche das Ueberhand- nehmen der Sperlinge mit sich bringt, den von uns Beauftragten keine unnöthigen Schwierigkeiten von Seiten der Grundeigenthümer bei Ausführung ihres Auftrags^ereü.t^werden^^ ^Uen die Sperlinge durch Fangen vermindert werden, und wird für jeden abgelieferten Sperling drei Pfennig von Groß- Betreffend: Die ortsgerichtlichen Fragebeantwortungen. Gießen, den 21. Februar 1884. Das Großherzogliche Amtsgericht Gießen an sämwtliche GroHherzogliche OrtSgerickte des AmtsgerichtSbezirkS. In Folge Ministerial-Ausschreibens vom 30. v. M. eröffnen wir Ihnen Folgendes zur Nachachtung: J 1) Sei Jmmobiliar-Veräußerungen ist die 8. Frage des Fragebogen«: „Stehen Steuern, Umlagen oder Grundlasten oder S-m-me Gelder daraus zurück nach Ihrer forqsültigstcn Prüfung genau zu beantworten unter Angabe etwa rückständiger Betrage und der Zeit, in welcher solche fällig waren. Sie haben sich zu dem Ende erforderlichen Falls die Steuerzettel von den Belheiligten vorlegenzu lassen und rw",elhafttn Füllen eine Bescheinigung des Rentbeamten, Districts-Einnehmers, Gemeinderechners u. s. w. einzuholen. Ebenso ist bei dem Fragebogen sur 9) Be^Beantwortung"der' 4?Frage"des Fragebogens für Jmmobiliar-Veräußerungen haben Sie sich nicht nur über die Verfügungsfähigkelt des ’ ® , 3 JXSltaV A im z-il- d„ u«nd,ti9<« »-«-»- d„ mi-Iii», ®<«D d-i,-,- K> ^aui&üerträqen, welchen Werth das von dem einen und das vom anderen Thetle m rausch gegebene Object habe. 'Langsdorfs, Oberamtsrichter. ___ Cbftbau=<$un'us au tef‘llcterbiuifd)ulc zu Fncdbcrg pro iss4 betreffend. sä benachbarten Baumanlagen und Baumschulen unternommen Der Unterricht ist unent^ ch. f I ,,omoloqifchcn Gartens und OdstbaucursuS, Herrn S&SÄ »Ä ä* « -&Ä - •*>* «*-**• Darmstadt, 26. Februar. Se. Königl. Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht: . Arn 2. Februar dem Schullehrer an der Gememdeschule zu Honig, un Kreise Erbach, Georg Neu bauer und am 6. Februar dem Bürgermeister der Bürgermeisterei Bernshausen, im Kreise Lauterbach, Johannes Fischer IV., das Allgemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift: „Für langjährige treue Dienste" — zu verlechen. Darmstadt, 23. Februar. Mit Genehmigung Sr. König! Hoheit des Groß- bcrioiS ui an d>e iroett-? jammer der Stände nacdslrhrnde, Erhebungen über die gig, her La nd w tri h s ch ast betviffenbe Propositton des Großh. Mintstertums des ^""^^"nen^rdmas^ vielfach wiederholten Behauptungen, daß di- Erträgnisse der Lundwtr'bschost, namentlich von dem mittleren und kleinen landwlrlhschoftsschen Grund- d.sitz tm Rückgang b-ariff-n seien, machen es wünschenswerth, zu erforschen, ob ein solcher Rückgang wirklich und m dem behaupte,en llmsana ffattgesunden habe, aus wrlchrn Veranlassungen er eing-lretin sei und welch- Maßnahmen der G-setzgebung und der Verwaltung nötbig und wirksam erscheinen können, um -Ine A-nderung in d-a B-chällniss.n zu ermöglichen. Diese Fragen lassen sich nur auf Grund giNgu-r statisttscher E.m ti-lungrn beantwort.n. Wenn es auch Nicht möglich ist, 10 che Er- miti-Iung-n in allen Gemeinden emtreten zu lassen so werden doch S Hebungen in einer Ne>d- von G m Inden, deren B-ibSlln sse als lü: -in- g'ogere Zahl anderer Gemeinden tnpiich zu erachien lind, entsvrechendes Material zur B-aniwortung der oben -rwShntiN tragen ergeben. In Preußen und in Baden sind nun In den letzten Jahren solche «raueten angeordnel. In Hessen Ist Ihr- Vornahme durch einen von den Abgeordneten Swade und Genoss-n In der zweiten Kammer der Stände auf dem gegenwärtigen Landlaa geiiellten Antrag angeregt worden. In dem erttgenannlen Staate hat man wcs dte Erhebung genauen statistifchm Matertalo d-,risst, sich ,U"°chft daraus beschrankt den Stand der grundbuchsmäßigen Verschuldung des landwnthsch gst.tchen GrundbesstzeS ,n einer Reihe von Au'tSgerlchtsbezirken sesszuftellen, während man 'N Baden in 37 rn den verschiedensten Th-ll-n des Landes liegenden G me'nten dte Verhältnisse des land- wtrthschaitl die'. Grundbesitzes nach allen Richtungen hin untersucht hat. Nachdem bi- Greßd. Regterun' a.-fängiich »enetgt war, entsprechend dem Vorgeh-n In Preußen^-tn- Fi.ffft.Uung der Verschuldung des landwlrtbschastl chen Grundbesitzes in -ib-r kl"!°hl von Gemeinden elnhehn zu lassen, und tm Lause der letzten Monate auch schon In einer Gemeinde probeweise eine solche Aufnahme fiattgefunden hat, hat sie sich nunmehr entschlossen, in ähnlicher Weise, wie dies in Baden geschahen, für eine Reihe von als typisch zu erachtenden Gemarkungen des Landes umfassende Erhebungen nicht bios Aber die Verschuldung des Grundbesitzes, sondern auch über die Gesommtlage der Land- rvirthschast vornehmen zu lassen. Wenn nämlich auch die Kenntniß der Höhe der Verschuldung immerhin einigen Anhalt zur Deurtbeilung der G.ünde des Rückgangs dcS landwtrthschaftlichen Betriebs geben kann, so können dieselben doch nur dann klar ge» stellt werden, wenn zugleich die Verhältnisse ermittelt werden, unter deren Herrschaft sich diese Verschuldung entwickeln konnte, und wenn «ine Untersuchung darüber stattgefunden hat, ob die Verschuldung in der That eine solche Höhe erreicht Hot, daß Ver- -insung und Rückzahlung bet rationellem Betrieb des landwtrthschaftlichen Gewerbes nicht möglich ist. Es würde mithin voraussichtlich der statistischen Feststellung der Verschuldung in vielen Fällen doch noch eine weitere Enquete Über deren Gründe und die Mittel, ihr Einhalt zu gebieten, zu folgen haben, und erscheint es daher zweckmäßig, die erforderlichen Ermittlungen sofort in vollem Umfange elntreten zu lasten. Nach Ansicht der Großh. Regierung werden die Erhebungen, wie dteS in Baden geschehen, durch besondere Commissare vorzunehmen sein, denen Seitens der Behörden der freiwilligen GcrtchtSbarkett und der Steuerbehörden die erforderlichen Nachweisungen zu ertheilen wären. WaS die Zahl der Gemeinden betrifft, für welche die Enquete in Aussicht zu nehmen wäre, so würde deren Vornahme in etwa 25 Gemeinden genügen, nachdem in Baden die Verhältnisse in 37 Gemeinden untersucht worden sind. Hinsichtlich der Höhe deS erforderlichen Kostenaufwandes ist die Regierung nicht im Stande, spectelle Unterlagen zur Berechnung derselben zu liefern: sie kann in dieser Beziehung nur darauf Hinweisen, daß in Baden die Enquete ca. 31,000 JL gekostet hat nnb darf annehmen, daß hiernach mit einem Betrag von 20,000 JL wild auSgereicht werben können. Eine Verschiebung der Ausgabe auf die nächste Budgetperiode erschien der Regierung schon mit Rücksicht auf den von der zweiten Kammer der Stände bet der vor Kurzem stattgehabten Berathung des Antrags tur Herren Schade und Genossen geäußerten Wunsch auf alsbaldige Vornahme der Erquete nicht ongezeigt. Hiernach beehrt sich doS unterzeichnete Ministerium mit Allerhöchster Ermäch- sigung Seiner Königlichen Hoheit des GroßherzoqS an die Stände des Großherzog' khums, und zwar zunächst an die zweite Kammer derselben, das Ansinnen zu richten: der Großb. Reaiecung zu dem angegebenen Zweck den aus den Ueberschüssen der laufenden Finanzpertode zu entnehmenden Betrag von 20,000 zur Verfügung zu stellen. —1. Darmstadt, 26. Februar. sZwtsie Kammer d-r ßanbfiänb?.] Auf der Tagesordnung der ersten Sitzung der Dienstag den 4 März, Vormittags 9Vz Uhr, beginnenden weiteren Session der zweiten Kammer der Landftände siebt zur Berathung und Beschlußfassung die Vorlage Großh. Ministeriums des Innern und der Just z, den Gesetzesentwurf, die Erbschaft?, und Schenkungssteuer betreffend. In dieser Session werden voraussichtlich noch folgende Gegenstände ihre Erledigung finden: 1. Antrag von Rabenau und Genossen, Errichtung einer Landes-Credttkasse betreffend. 2. Beschwerdevorftellung des Agenten I C. Kayser von Darmstadt, lieber- tretung deS ReichsimpfgesetzeS bttr-ffenb. 3. Gesetzesentwurf, Erbauung verschiedener Nebenbahnen betreffend. 4. Beschwerdeoorstellunfl des bischöflichen Domkapitel« zu Mainz, den Relkg^onS- unterricht 'n den Volksschulen betreffend. 5. Gesuch des Kuratoriums der Bürgerschule zu Wimpfen, Bewilligung eines StaatSzuschusseS behufS Erhebung derselben zu einer Realschule zweiter Ordnung. Telegraphische Depeschen. Wolff'» telegr. S^rrespondenz-Dttrearr. Berlin, 26. Februar. Großfürst Michael besuchte im Laufe des Nachmittags euch den Pnnzen August von Württemberg, sowie den Drinzen und die Prinzessen von Hohenzollera und den Erbprinzen und die Erbprtnzcssin von Meiningen. Er fuhr sodann bei den Botschaftern, bei Moltke und den Staatsmimstern vor, überall von dcn russischen Osficieren begleitet. Er nabm um 5 Uhr am Diner beim Kaiser Therl und besuchte Abends dm Hofball im Schlosse. Der offic elle Empfang der Deputation findet Mittwoch um 1 Uhr statt. — Das Abgeordnetenhaus überwies in seiner heutigen Sitzung die Vorlage über die Stempelsteuer für Kauf- und Ltef.rungsv'rträge der öertläiften Justiz Commission. Gegenüber den von dem Abgeordneten Beisert geäußerten Bedenken hob der Finanzminister hervor, daß der Rechtszustand bezüglich deS R 3000 Häuser beschädigt worden sind. Davidsborg ist gänzlich zerstört und in vieler Dörfern ist nicht ein einiges HauS sieben geblieben. Aus Alabama lauten bie Berichte gleichfalls sehr betrübend. Viele Personen wurden durch die einstürzenden Häuser und durch bie vom Sturme durch die Lust gerissenen Balken rc. getödtet. Nicht Wenige erfaßte der Wirbelsturm, hob sie in die Höhe unb schleuderte sie derart auf den Boden, daß sie tobt liegen biteben. Der „Sun" nach gingen 300 bis 400 Menschenleben verloren. Die Zahl ber zerstörten Häuser wird auf 5000 und ber angerichtete Schade« auf eine Million Dollars geschätzt. Mit ber größten Heftigkeit scheint ber Wirbelsturm in Norbcarolina und Georgis gewüthet zu haben. — San Bernardino in Californie« ist von großen Ueberschwemmungen heimgesucht. Die Stadt Fallbrook wurde beinahe ganz weggeschwemmt. Eine große Zabl der Einwohner wird verm'ßt und man befürchtet, daß sie in den Fluthen ihren Tod gesunden haben- -K «?‘eU 5,ft»« »SfW aeWmcn- - [6«r M« J”'? heiter unb M Briten Wn- eben tm W' lampt, rvrlihe schlug an tm feurigen Str die Heaidenm nidtn^n aut Merck und con einerlei! ÄS Dom und Frei jedesmal Voi soll ün Le mld nachve werben: 20 Stiid Festn 65 Stüc Um 468 &tüd 18,48 1196 Stück 12,93 21 M. $ 161 ; ( 44 „ : 970 Buchet 3210 Eichen 7600 Wabel; U Rm. 2 03 „ ( 30.„ 9 Urnnuie in der Abt! ani ersten Ti Leihgestern Grotzh. Bui Montag' Mden in de ^eindewalo ca.5O0^ M iu Ey ^*9 iß Sodann Dirnstc im Distrii 36 Esche Mtr. Durc halte, 4S0 'Jlabe: 10 bi . bis 2 'Wiltbietens Der A, on bet H Salbet 5 Neu, itr KETIBWI rxBKsszv.tm. vu-:w 65 mit 468 mit L196 30 O. Foppe’s Gerichtsvollzieher. 1377 Eine parthie Säcke ist billig abzugebcn bei 8. Kalttzof, Frankfurter Straße. tt II II II 21 16 10 36 161 44 970 3210 7600 14 Nm. ii Gießen. 1367 Kapital-Ausleihung Aus der Kirchenkasse zu Lang-Göns können 1800—2000 JL gegen hypothekarische Sicherheit zu 41/2 Procent e Zahl der TodkW lnzm auf 7 unb M tm erste« Lkbentzjch« • WcheSM aus folgender Brigiü- fache: AllerSschirij! IngSdienStag angesst'e oy ist aus uns iwjl Auswanderer »ach Amerika 1376 Schreiner-Lehrling gesucht von Christian Werner, Wolkengane. guten Zeugnissen pr. 25. Mar; geiE. Frau Herm. Homberger. Donnerstag i>. 28. Febr. I. I., Nachmittags 2 Uhr, werden in der Flett'schenHosraithe dahier 4 vollständige Betten, 1 Consolchen, 2 Sovha's, 1 ovaler Tisch, 3 Schränke, 1 Waschtisch, 2 Commoden, 1 Spiegel öffentlich meistbietend gegen Baarzahlung versteigert. • Gießen, den 27. Februar 188L Bühner, beim ArHl ck der lichterloh Brennenden und stürzten sich auf diese, um sie zu retten, wöbet fte selbst von den Flammen ergriff n wurden. -Ille sind auf das Höchste entietzt alle baden den Kopf verloren; die Folge davon ist eine allgemeine Panik. Jeder stürzt dem Ausgang zu — die Thüren öffnen sich aber leider nach dem Innern des Zimmers, so daß der gewaltige Andrang der den AuSweg Suchenden die Thüren nur um so fester schließt. Inzwischen füllt der erstickende Qualm immer dichter den Raum, da« Wrhegeschret und Stöhnen rv rd immer entsetzlicher und absolut keine Aussicht auf Rettung vorhanden. Auf da« fürchterliche Geschrei der Verzweifelten eilten sofort dte Offiziere in die zweite Etage, wo sie m't Hilfe der übrigen Soldaten in drn brennenden Saal vorzudringen suchen; aber dte Tbür wird von innen so fest durch die Maste der sich an dieselbe Stemmenden geschlossen, daß em Eindringen unmöglich ist. Dte Offiziere merkten sofort, weshalb b«e Thür sich nickt öffnen ließ und crthellten unverzüglich einer Rotte Befehl, dte Tbü- im Sturm zu nehmen. ES entspann sich run ein verzweifelter Kamps durch die geschlossene Thür zwischen den von innen und von außen Zudrängenden, endlich siegten die Retter. Die Tbür g ng krackend in Trümmer und die armen Opfer wurden nun schlcun'gst halb erstickt in Sicherheit gebrockt. Von den 'n Brand gtrathemn Soldaten batte sich einer in seiner Todesangst nachdem er ein Fenster eingeschlagen, auS der zweiten Etage in den Hof bmadgeftürzt, wo er glücklicherweise tn einen hohen Schneehaufen bineinfiel und m,t verbaltnißmüßfg leichten Schnittwunden an Händen und Füßen daoonkam. Verunglückt sind im Ganzen 10 Mann. von diesen haben 5 schwere Brandwunden daoongetragen, wahrend zwei andere hoffnungslos darniederliegen. „, t , ,r -. — Urber den diesjährigen Winter äußert sick das König!- meteorologische Institut in der „Slot Rott.“ dahin, daß derselbe durchaus nickt zu den Seltenbeiten gehört. Seit 1720 hat man in Berlin 37 mehr oder minder warme W'nter gehabt, der extremste war der von 1795-96. in welchem die Januartemveratur über 8 Grad zu bock war, während in d efem Jahre dft Abweichung nur 3—d Grad betrug. Eine Untersuchung der milden W'nter und der darauf folgenden Lommer hot übrigen« gezeigt, daß der Sommer um so wahrscheinlicher gleichfalls warm ist, je wärmer der vorhergehende W'nter war. Holzversteigerung. Donnerstag den 6. und Freitag den 7. März, jedesmal Vormittags 9 Uhr anfangenb, soll im Leihgesterner Gemeindewald nachverzeichnetes Holz versteigert werden: 20 Stück Eichen-Stämme mit 7,45 Festm., Stück Nadel-Stümme mit 51,61 Festm-, Stück Nadel - Derbstangcn 18,48 Festm., Stück Nadel - Neisstangen Zusammenkunft an beiden Tagen in der Abtheilung Hang. Sämmt- liches Bau-, Werk- und Nutzholz kommt Mll abjug;^ » wj£| S, sind U Ä’a M donnerst?; w- Dir sitndlfchil abgeflongm 1 der Abrch Jdtflt. Maffant* flöb Nock kein Buch hat einen solchen Umsturz aus dem Gebiete der Buch- mbruna hervoraerufen, noch keins eine solche Erleichterung für den ganzen Handels- 7nd Gewerbestand geboten, als obiges. Dasselbe ent äl em neue eigenartiges zeitersparendes BnchfuhrungStystem, welches ermöglicht, die ganze Lage eines Geschäfts fast ohne Rechnerei durch.em uberratchendes ich ielb controlirendes ^ahlenfpiel zu übersehen. ES ut das einzige Buch, welches Buchführung (auch die bisherige) in guter Theorie behandelt und io ohne langweilige Klebungen jedem Laien schnell em k ares Bild giebt. . , P eiS JL 1 50, mit tUebungStheil 3-. V»lag von ^cho d Hahn in Lei zig; vorräthig in der Buchhandlung von F. G in (Kiepen.________ Hvlzverkauf. Der zum Holzverkaufe aus dem Gcm - Walde Wißmar auf b. 3. März c. an- gcsetzte Termin wird auf Donnerstag den «. Marz c., Morgens 9 Uhr beginnend, verlegt. Es kommen zum AuS- flebote: I. Stämme: 23 Eichen mit 26,18 Festm.; 11. Nutzholz: 6 rm Buchen, 29 rm Eichen; 111. Brennholz: 517 rm Buckeu-Sckt -Kpl, 272 rm Eichen- Scht-Kpl.; 158 rm Buchen-Stöckc; 3728 rm Buchen- u. Eichen-Reifer. Erofdorf, am. 26. Febr. 1884. 1371 DaS Bürgermeisteramt. iwrw Im W elnuRßl, Bahnhofstraße, werden Donnerstag den 28. Februar, Nachmittags 2 Uhr, unten bezeichnete Gegenstände, als: 2 vollständige sehr gute Betten, Bettstellen mit Sprungfeder-Einlage, Waschkommode und Nachttische m. weißen Marmorplattcn, 1 Silberschrank, Sleiderschrank, Sopha'S, Tische, Stühle, Spiegel, 1 Regulator, Bilder, Nüchen- schrank mit GlaSaufsatz, Küchentisch, emallirtes tlüchengeschirr, Porzellan- und GlaSsachen, 1 Bierservice und sonstige Haushaltungsgegenstände versteigert. NB Sämmtlichc Gegenstände sind nur kurze Zeit im Gebrauch gewesen, sehr gut erhalten, und können am Versteigerungs- taac von Morgens 9 bis 12 Uhr eingc- sehen werden.1228 r bf§ >r ©ecunbaxboin wt je daraus aiNifim >t Stadt sollch, üil Übernehmens Rentier, dem fast M stohlcn wurden, foefr ihn vor dfe Thür W . der forfgeseht gksios! um der Sache auf te Kerl über die M nb der Rentner, tu: hwelfwedelnd entg^r lorem RerAnüaen W ‘ ütte zurückai kehrt, ntfernle. Rao m' -stoblem gungsloser Einwob. t diese würdige Ledi: >r,r* zu grotubm l ,1(1 sie brau? M le b-ftiMt', Steuern I“ :r, fnbrai«M W5 botb not w 161= «ürdAAl 7»b»«x Serie (M A ädecker ... «Äti; W'äer«. ,onKr0,M : rstztzi #Ä>* -ervl'R „ Gichen- „ Nadel- 73t) Uober die Hfihe der Kosten, welche die Elnrückxing einer Anzeige In eine oder mehre Zeitungen vernrflacht, wird men sich niemals entüiusnht *ehen ’Q“ von der Annoncen - Expedition von HAASBMTUN A 'OOLEB In Frankfurt a. M. (Karlsruhe, Stuttgart oder München) zuvor Auskunft ein fordert, 'n "n sb .U» °n "n- Schnu bin«, auf Ne Diele; der Ml°S-yImder «Ll' an ^ine Be,Äe beoch unb Amtliche, Kerosin flammte fofott auf D-e Ptrablen M brennenben fieiofina oerbrettiten sich blchschn-ll na* allen Sellen, lif 6,mh?n unb fonftfain »Uibun66ftütfe b-r Solbaten erfaffenb. Auch ble e>trob= He 5>emben unb tonn 8 flerietbcn momentan tn *Branb. ($8 ertönen bte orrjmelfelften SS un Flammen erfaßten UnM-kNchen llünt-n k°n e>n!r Seite des Saale« ,ur anbem. Die Kameraben vergaben tbre eigene Rettung Eichen- „ Nadel „ Vuchen-Knüppel, Eichen- „ Wabeb „ Buchen-Wellen, Eichen- „ Nabel- „ Nm. Buchen-Stöcke, Damchädtcr Pferdcinarkt-Kofe a 2 Mk. (Aiehuna den 23. April) zu haben in der Exyrdition d.S „Gießener Anzerger" Schulstraße 7. ficrmannflabt, 23 Februar. Ueber die schreckliche Mordthat, welche sich. ,;X- I trit bere't« berichtet wurde, am Donnerstag tn Hermannftadt cretgnet hat. liegen heute ^scheN'ku«. ^ntae nähere Datcn vor. Donnerstag Nachts um ^10 Uhr wurde auf dcm Rath- :r,tx- ‘ Ä gemeldet, daß tn der KÜrfchnergaffe Nr. 26 ein Zimmer feuer auSgebrochen fd nnh bafe die Bewohner dieses HauseS ermordet seien. E'ne Commission und bte fret- niülae Feuerwehr begaben sich sofort an Ort und Stelle. Im Hose ourbe der Hausbesitzer, RcgimrntSorzt Dr. Friedenwonger, tobt ausgrfur^cn. Sein HalS war durchschnitten und sein Bauch derart aufgeschlttzt, daß die Eingeweide zu Tage traten. Die Hände waren krampfhaft geballt und aus der Lage deS ÄorptrS war ju «it ^htn?n, daß der Ermordete sich kräftig gewehrt haben muß. 3°r Zimmer, welckeS Die Mörder in Brand gesteckt halten, wurden dann dte Frau des Hausherrn, desten - «Mriges Rtnb unb besten Dtenstmäbcden mll burchichntttenem Halle tobt au,gesttnbew r^er Brand wurde rasch gelöscht, bte vier Leichen in daS Svitcl geschafft. Da m k ,mmer Qrofee Unordnung wahrzunehmen war, so dürste bte Schaudert hat ein Raub- aoib unb jedenfalls von mehrere« Complicm^°uSgesübrt worden sein. Die^St'rne k nt§arit(8 »eiate eine tiesklaffende tfßunbe, welche von einem Äxthiebe her- _ KArfM Wahrscheinlich ist ber Regtmentsarzt burch einen Axthteb zuerst kämpf' ber ber Frau ist fast durchschnitten, so daß der Kopf nur lofe am Rümpft hängt. BWZZMZWMW der firosslierzogliclie Rendant Becker heute Vormittag im 80. Lebensjahre sanft verschieden ist. Um stille Theilnahme bitten Die trauernden Hinterbliebenen Giessen, den 26. Februar 1884. 1380 aus Lony's Bierkeller. 1Z7Ä 1378 1365 Fichtengasse. 914 g Pli. Müller, Möbel-Transport, Giessen, Löweng. Plh Muller» Gießen, Löwengasse. Ich empfehle mich in Anfertigung von (Nartenfpalieren, Hütten, Hallen, Wafchblöcken, Baumstangen und allen hier einschlägigen Artikeln. 1343 Einen Hausknecht sucht Emil Piftor. 1363 Bei bescheidenen Ansprüchen wird per sofort ein junger Mann für ein hiesiges Fabrikgeschäft als Eommis gesucht. Offerten unter N. an die Exped- d. Bl. Die Beerdigung findet Donnerstag Nachmittag 4 Uhr vom Sterbehause (Bahnhofstrasse 61) aus statt. 1379 Ein Dienstmädchen für Küche und Hausarbeit pr- 25. März gesucht von Ehr. Haubach II., Kaplaneig. 7. Grc mit dem im höchstens Dtf werden, Dei ee««8! 8 Gastar "Adolf" Verein« Die Vorstände der Ortsvereine werden ersucht, die Beiträge zu sammeln und b:s längstens Ende März an den Rechner, Herrn Döring zu Gießen, einzusenden. Lang-Göns, den 23. Februar 1884. Dr. Strack, Vorsitzender des Zweigvereins Gießen. Freunden und Bekannten die traurige Mittheilung, dass unser lieber Gatte, Vater, Schwiegervater, Grossvater und Schwager Jacob Helfenbein Marburger Straße 68. Redaction: A. Scheyda. — Druck und Verlag der Brüh l'lcken Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in Gießen Die heutige Nummer enthält 1 Blatt und 1 Beilage. Freiwillige Gail sche Feuerwehr. Samstag den S. März d. Abends 8 Uhr: Ordenti. General-Versammlung Stadttheater in Giessen. Freitag den 29. Februar er. Außer Abonnement. ™ Benefice für Fräulein Martha Hoffmannr Eine leichte Person. Große Posse mit Gesang in 3 Acten und 8 Bildern von A. Bittner u. E. Pohl. Anfang 71/2 Uhr. — Ende nach 10 Uhr. Zu dieser Vorstellung laden ergebenst ein M. Hoffmann. F. Brautlecht. Statt jeder besonderen Anzeige. Möbel-Transport Än u. offenen Wagen mit u. ohne Umladung, sowie Verpackung von Glas, Porzellan u. s. w- besorgt billigst unter Garantie Wermischle Anzeigen. 1364 E- gebild. Dam-, i. mittl. Jahren, sucht St- z. selbstst. Leitung e. kl. feineren Haushaltes auf Avril ob. Mai u. sieht mehr a- achtbare Behandl. a. a. h. Gehalt. Gefl. Off. unter A. nimmt die Exped. d. Bl- entgegen. 8. IV. Sonntag den 2. März, Abends 10 Uhr: Aberhiedecommem. 3) Pensionirung des früheren Vereinsdieners. Gießen, den 26. Februar 1883. H. Wagner. Der S Preße noch in 3?r hieraus zu Wich seines Ken Repräien gjsiciöstn Org Alin, Mr.1 Lienbahnichivi einer sremdm schon in W einigten Stan der Streit iit i q's die Aide Der ( eröffnet worb gierung sei, f ÄchiligW I In D i. Friesen. WnMoff 1 berg, GM' Drude am 6 n der bamal In Folge dq 1852 seine ( n Zivickau । Arnahm er Ech dasjem'g! : die Gründung ragenden Anti : der südveulschc tium, 1876 ti achtzigste B . Die kr -■-^toungen ölaaben, daß d >!t, dageg^ h i Vlch der Sej Dilation üeoe: dem L * übrig bk JMhoic und ^Vn wiede ‘J-Se b ? D| He bes Art, daß q 9r°6e Ct > der noc Wermietyungen. 1366 Freundliche Wohnung im Vorderbause, drei Zimmer mit Zubehör, zu oer- miethen^ A. Kröll, Seltersweg 12. 1374 Eine Stube, Eabinet, Küche und Zubehör, zu vermiethen. G. Unverzagt, Kaplansg. 5. Alicestraße 12, I. oder II. Stock, enth. 8 Zimmer, Küche, Kammer 2c., mit oder ohne Pferdestall und Chaisenremise, pr. 1. April 1884 zu vermiethen. 47_________________S. Adami. 122U Schulstraße 1U Laden mit Logis u vermiethen. Ein wahrer Schatz für die unglücklichen Opfer der Selbstbefleckung (Onanie) und geheimen Ausschweifungen ist das berühmte Werk: Dr. Retau’s Selbst- hewahrnng. 80. Stuft. Mit 27 Abbild. Preis 3^ Lese es Jeder, der an den schreck« lichen Folgen dieses Lasters leidet, seine aufrichtigen Belehrungen retten jährlich Tausende vom sichern Tode. Zu beziehen durch das Derlags-Magaziu (N. F. Bierey) in Leipzig, sowie durch jede Buchhandlung in Gießen. 235 Tagesordnung: 1) Bericht des Hauptmanns. 2) Rechnungsablage. 3) Vorstandswahl. 4) Corps-Angelegenheiten. Anträge hierzu sind schriftlich 8 Tage vorher beim Vorstand einzureichen. Die Mitglieder erscheinen in Uniform. Der Vorstand• Die Mitglieder der Ijeichenkasse-Gesellschaft werden zur ordentlichen Generalversammlung auf Mittwoch den 3. Mär) er., Abends präcis 8 Mr, in die Restauration Bramm (Neustadt) eingeladen. Die zur Verhandlung kommenden Gegenstände sind: 1) Abhör der Rechnung pro 1883. 2) Decharge-Ertheilung an Rechner und Vorstand und 8 Guter Verdienst. | □ Personen aller Stände, gut accre- § O ditirt, können ohne besonderen Zeit- D □ aufwand, ohne Capital und Risiko O □ 2000-3000 Mark auf reelle Art Q O jährlich verdienen. Franco-Offerten g □ unt. Ho. 330. a. durch Haasensteln n D & Vogler, Hannover erbeten. 1369 ö ODDOOOOOOOOOOODOOOOaa DDO